Nachberichte ProB Playoffs – Viertelfinale Spiel 1

23.04.2026 19:30 Uhr // BBC Coburg vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 92:68

Mit einem beeindruckenden Auftritt ist der BBC Coburg in das Viertelfinale gestartet und hat gegen die Baskets Juniors TSG Westerstede ein klares Ausrufezeichen gesetzt. Vor allem eine überragende erste Halbzeit legte den Grundstein für den deutlichen 92:68-Erfolg, bei dem Coburg früh die Kontrolle übernahm und den Gegner kaum zur Entfaltung kommen ließ. Angeführt von einem starken Kollektiv, in dem gleich mehrere Spieler zweistellig punkteten, überzeugten die Gastgeber insbesondere mit ihrer intensiven Defensive und einer flüssigen Offensive. Schon im ersten Viertel setzte Coburg mit hoher Intensität den Ton, bevor im zweiten Abschnitt der entscheidende Lauf folgte, der die Partie praktisch bereits zur Halbzeit entschied. Die Leistungsträger der Gäste wurden konsequent aus dem Spiel genommen, während Coburg selbst immer wieder gute Lösungen fand.

Nach der Pause konnte das Team etwas rotieren, ohne den Spielfluss zu verlieren, und brachte den Sieg souverän ins Ziel. Headcoach Patrick Seidel zeigte sich entsprechend zufrieden: „Das war heute in der ersten Halbzeit defensiv und offensiv wirklich auf einem sehr, sehr hohen Niveau. Wir haben unsere Vorgaben konsequent umgesetzt, haben Fugett und Schroeder größtenteils unter Kontrolle gehabt und vorne den Ball gut bewegt. Das macht mich stolz, weil wir das in einem Playoff-Viertelfinale abrufen. Dass wir dann in der zweiten Halbzeit auch noch jüngeren Spielern die Möglichkeit geben konnten, sich auf dem Feld zu beweisen, ist natürlich schön und zeigt die Tiefe unseres Kaders.“ Mit diesem Sieg sichert sich Coburg nicht nur die Führung in der Serie, sondern auch eine hervorragende Ausgangsposition für das nächste Spiel, in dem bereits die Entscheidung über den Einzug ins Halbfinale fallen kann.

 

23.04.2026 19:30 Uhr // OrangeAcademy vs. Porsche BBA Ludwigsburg 79:70

Die OrangeAcademy ist mit einem Comeback in die Viertelfinalserie der ProB gestartet und hat das erste Duell gegen die Porsche BBA Ludwigsburg mit 79:70 für sich entschieden. Dabei entwickelte sich die Partie schon vor dem Tipoff zu einem besonderen Spiel, denn aufgrund einer Vollsperrung auf der A8 begann das Schwabenderby erst mit rund 90 Minuten Verspätung. Sportlich erwischten zunächst die Gäste aus Ludwigsburg den deutlich besseren Start. Mit hoher Intensität in der Defensive und sicherem Wurf aus der Distanz erspielten sie sich früh eine klare Führung und lagen zwischenzeitlich mit 15 Punkten vorne. Die OrangeAcademy tat sich zunächst schwer, fand aber im zweiten Viertel langsam ihren Rhythmus, steigerte die Energie in der Verteidigung und verkürzte den Rückstand bis zur Halbzeit. Die entscheidende Wende folgte nach der Pause:

Mit aggressiver Defense und besserem Zusammenspiel übernahm Ulm im dritten Viertel zunehmend die Kontrolle und drehte das Spiel. Im Schlussabschnitt ließ sich die junge Mannschaft die Führung nicht mehr nehmen und spielte den Sieg souverän nach Hause – trotz des Fehlens wichtiger Spieler. Headcoach Florian Flabb zeigte sich nach der Partie entsprechend zufrieden: „Ich bin stolz darauf, wie meine Mannschaft auf die Ungewissheit, die vor Spielbeginn geherrscht hat, reagiert hat. Wir sind jung, und bleiben am Ende trotzdem fokussiert. Was uns enorm auszeichnet dieses Jahr ist, dass wir auf nahezu jede Situation eine Lösung finden können – das macht mich stolz“.

 

23.04.2026 20:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Hertener Löwen 97:51

Mit einem eindrucksvollen Auftritt ist Lok Bernau in das Viertelfinale gestartet und hat im ersten Spiel der Serie gegen die Hertener Löwen ein klares Statement gesetzt. Vor heimischer Kulisse dominierte Bernau die Partie von Beginn an und ließ beim deutlichen 97:51-Erfolg keine Zweifel an den Kräfteverhältnissen aufkommen. Bereits in den Anfangsminuten wurde deutlich, dass die Gastgeber ihren Heimvorteil konsequent nutzen wollten. Mit hoher Intensität, viel Energie und einem tief besetzten Kader setzte Lok den Gegner früh unter Druck und bestimmte das Spielgeschehen klar.

Die Hertener Löwen hatten es dagegen schwer, in die Partie zu finden – auch aufgrund der personellen Situation, da mehrere wichtige Spieler fehlten. Bernau nutzte diese Ausgangslage konsequent aus, spielte strukturiert und ließ sowohl offensiv als auch defensiv kaum Schwächen erkennen. Über die gesamte Spielzeit hinweg baute das Team seinen Vorsprung kontinuierlich aus und sorgte so frühzeitig für klare Verhältnisse. Mit diesem überzeugenden Sieg sichert sich Lok Bernau nicht nur die Führung in der Serie, sondern auch jede Menge Selbstvertrauen für die kommenden Spiele im Viertelfinale.

 

23.04.2026 20:00 Uhr // ETB Miners vs. EN BASKETS Schwelm 87:63

Die EN Baskets Schwelm sind mit einer deutlichen 63:87-Niederlage bei den ETB Miners Essen in das Viertelfinale gestartet. Dabei begann die Partie für die Gäste zunächst vielversprechend: Trotz personeller Ausfälle zeigte Schwelm von Beginn an eine konzentrierte und intensive Leistung und konnte sich zwischenzeitlich sogar eine Führung erarbeiten. Bis Mitte des zweiten Viertels hielten die EN Baskets das Spiel offen, ehe Essen seiner Favoritenrolle gerecht wurde und mit einem 13:0-Lauf die Partie drehte. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen die Gastgeber klar die Kontrolle und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus.

Vor allem die bessere Trefferquote und Vorteile beim Rebounding machten am Ende den Unterschied und ließen Schwelm keine realistische Chance mehr auf ein Comeback. Trotz der klaren Niederlage bleibt die Serie offen, denn bereits im Achtelfinale hatte Schwelm bewiesen, dass sie auch schwierige Ausgangslagen drehen können. Nun richtet sich der Fokus auf das zweite Spiel, das in eigener Halle stattfindet und für die EN Baskets bereits entscheidenden Charakter hat.

Vorberichte ProB Playoffs – Viertelfinale Spiel 1

23.04.2026 19:30 Uhr BBC Coburg vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 

Im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB wartet auf den BBC Coburg die nächste große Herausforderung: Nach dem souveränen 2:0-Erfolg im Achtelfinale treffen die Vestestädter nun auf die Baskets Juniors TSG Westerstede. Beide Teams gingen mit viel Selbstvertrauen in die Serie. Während Coburg vor allem mit starker Defensive überzeugte, präsentierten sich die Oldenburger als eines der offensivstärksten Teams der Liga. Schon in der Hauptrunde gehörte der Nachwuchs aus Niedersachsen zu den besten Angriffsmannschaften und bestätigte diese Qualität auch in den Playoffs mit zwei erfolgreichen Spielen gegen den FC Bayern Basketball II.

Im Fokus steht dabei insbesondere Jon’il Fugett, der zu den Topscorern der Liga zählt und auch in der ersten Playoff-Runde herausragte Leistungen zeigte. Unterstützt wird er unter anderem von Colin Schroeder, der ebenfalls konstant punktet und dem Oldenburger Spiel zusätzliche Stabilität verleiht. Coburg setzt dagegen weiterhin auf seine defensive Stärke. Bereits im Achtelfinale ließ das Team nur wenige Punkte zu und konnte sich so auch in engen Spielen durchsetzen. Genau dieser Ansatz dürfte auch im Duell mit der offensivstarken Mannschaft aus Oldenburg entscheidend werden. Nico Höllerl betonte vor der Partie:

„Nach dem erfolgreichen Achtelfinale gegen Neustadt wartet jetzt mit Oldenburg ein ähnlich starker Gegner auf uns. Unsere Ziele vom Anfang der Saison haben wir zwar schon erreicht, doch jetzt wollen wir alle natürlich mehr. Oldenburg ist ein sehr physisches Team, wo jeder genau seine Rolle kennt. Da müssen wir es unbedingt schaffen, unsere aggressive Defense wieder aufs Feld zu bringen. Sollte uns das gelingen und bewegen wir im Angriff dazu den Ball so, wie wir es können, werden wir am Donnerstag auch eine realistische Chance auf den Sieg haben. Wir hoffen hierbei natürlich wieder auf den Support unserer Fans, die uns die ganze Saison über schon so fantastisch unterstützt haben. Wir zählen auf euch als 6. Mann in der HUK-COBURG arena!“

 

23.04.2026 19:30 Uhr OrangeAcademy vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB kommt es zum „kleinen Schwaben-Derby“ zwischen der Porsche Basketball-Akademie Ludwigsburg und der OrangeAcademy. Beide Teams haben ihre Achtelfinalserien mit 2:0 gewonnen und gehen nun mit viel Selbstvertrauen in das Duell der Top 8. Die Ausgangslage ist dabei klar verteilt: Ulm geht als Hauptrunden-Erster und Top-Seed ins Viertelfinale, während Ludwigsburg als Herausforderer antritt. Schon in der regulären Saison konnte die OrangeAcademy beide direkten Duelle für sich entscheiden, was die Favoritenrolle zusätzlich unterstreicht. Ulm überzeugte bislang vor allem durch Konstanz und Ausgeglichenheit. Mehrere Spieler punkten regelmäßig zweistellig, dazu kommt eine enorme Stärke beim Rebounding, wo das Team ligaweit führend ist.

Auch im Achtelfinale gegen die Dragons Rhöndorf zeigte die Mannschaft ihre Qualität – sowohl beim deutlichen Sieg im ersten Spiel als auch im knappen Auswärtserfolg. Die Ludwigsburger präsentierten sich hingegen ebenfalls stark, mussten in ihrer Serie gegen Itzehoe jedoch mehr kämpfen. Besonders auffällig: Die Tiefe im Kader. Neben den Führungsspielern konnten immer wieder Rollenspieler entscheidende Akzente setzen, was die Mannschaft schwer ausrechenbar macht. Für Ludwigsburg wird es entscheidend sein, defensiv stabil zu stehen und die Stärken der Ulmer möglichst einzuschränken. Gleichzeitig hoffen die Gelb-Schwarzen, erneut über mannschaftliche Geschlossenheit und Energie zu kommen, um den Favoriten zu ärgern. Trotz klarer Rollenverteilung verspricht das Duell eine enge und intensive Serie, in der beide Teams mit ähnlicher Spielphilosophie und viel jungem Talent aufeinandertreffen.

 

23.04.2026 20:00 Uhr LOK BERNAU vs. Hertener Löwen

Im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB kommt es zum Duell zwischen LOK BERNAU und den Hertener Löwen. Beide Teams kennen sich bereits aus der Hauptrunde, in der Bernau zwar beide Spiele für sich entscheiden konnte, jedoch jeweils hart gefordert wurde. Auch diesmal deutet alles auf eine enge Serie hin. Herten überzeugte bereits im Achtelfinale mit offensiver Variabilität und mehreren gefährlichen Scorern. Spieler wie Bryant Allen oder Faton Jetullahi können jederzeit ein Spiel prägen, während auch andere Akteure regelmäßig zweistellig punkten. Genau diese Ausgeglichenheit macht die Löwen schwer auszurechnen. Bernau geht mit Selbstvertrauen in die Serie, weiß aber um die Herausforderungen. Schon in den direkten Duellen zeigte sich, dass Herten vor allem zu Beginn gefährlich ist und schnell ins Spiel findet. Entscheidend wird daher sein, früh Stabilität ins eigene Spiel zu bringen und über die gesamte Spielzeit konstant zu agieren.

Headcoach Dan Oppland sagte vor dem Auftaktspiel: „In den Playoffs treffen wir auf gute Basketballteams. Für uns wird es wichtig sein, die schwachen Phasen aus unserem Spiel herauszubekommen und insgesamt konstanter zu werden. Ich war stolz, dass wir zuletzt zurückgekommen sind und am Ende sehr gut gewonnen haben. Trotzdem gibt es vor allem in der Defensive noch viele Dinge, die wir verbessern müssen. Herten ist eine sehr erfahrene Mannschaft. Sie haben weitgehend das gleiche Team wie im vergangenen Jahr, spielen schon seit ein paar Jahren zusammen und haben zuletzt die Meisterschaft in der Regionalliga gewonnen. Sie kennen diese Atmosphäre und solche Situationen. Deshalb wird das keine leichte Aufgabe. Wir müssen bereit sein für diesen Kampf. Es fängt mit der Defense an – immer mit der Defense.“

 

23.04.2026 20:00 Uhr ETB Miners vs. EN BASKETS Schwelm 

Zum Auftakt des Viertelfinals in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB kommt es zum Derby zwischen den ETB Miners Essen und den EN Baskets Schwelm. Beide Teams kämpfen in der Best-of-Three-Serie um den Einzug ins Halbfinale. Die Ausgangslage spricht zunächst für Essen. Die Miners beendeten die Hauptrunde als Tabellenerster und konnten auch beide direkten Duelle gegen Schwelm für sich entscheiden. Zudem gehen sie mit Heimvorteil in die Serie. Schwelm reist jedoch mit viel Selbstvertrauen an. Nach einem umkämpften Achtelfinale setzte sich das Team erst im entscheidenden dritten Spiel durch und bewies dabei große mentale Stärke. Besonders die geschlossene Teamleistung und die Fähigkeit, auch Rückstände zu drehen, machen die Baskets zu einem unangenehmen Gegner. Im Fokus stehen auf Seiten der Gäste vor allem Robert Merz, der zuletzt mit starken Scoring-Leistungen überzeugte, sowie Spielmacher Marius Stoll, der das Spiel lenkt und für Struktur sorgt.

Gleichzeitig zeichnet sich Schwelm durch eine ausgeglichene Mannschaft aus, in der mehrere Spieler Verantwortung übernehmen können. Für Essen wird es entscheidend sein, die Schlüsselspieler des Gegners zu kontrollieren und die eigene Dominanz aus der Hauptrunde aufs Feld zu bringen. Headcoach Lars Wendt sagte vor der Partie: „Wir treffen nun bereits zum vierten und mindestens fünften Mal auf Schwelm – neben dem Vorbereitungsspiel und den beiden regulären Saisonspielen jetzt in den Playoffs. Uns erwartet eine sehr abgezockte und gut gecoachte Mannschaft, die selbst ohne zwei ihrer Leistungsträger Leitershofen aus den Playoffs geworfen hat. Entscheidend wird sein, dass wir die drei zentralen Akteure, die die Hauptlast im Spiel tragen, besser kontrollieren. Gelingt uns das, haben wir eine sehr gute Chance, das erste Spiel für uns zu entscheiden.“ Auch der sportliche Leiter Raphael Wilder betonte die Qualität des Gegners:

„Wir spielen gegen Schwelm, die sich trotz zweier Auswärtsspiele und einem Rückstand von 1:0 erfolgreich gegen Leitershofen durchsetzen konnten. Es war unter anderem eine beachtliche Leistung von Robert Merz, der einen großen Teil der Saison gefehlt hat und mit seinem Team die Serie noch gedreht sowie das Spiel in Leitershofen ganz ruhig und souverän nach Hause gebracht hat. Schwelm hat es geschafft zu kompensieren, dass mit Noba, Nyberg und Klesper gleich drei Leistungsträger gefehlt haben, und ist so ins Viertelfinale eingezogen. Wir treffen also auf einen wahnsinnig starken Gegner, der sich in den letzten Wochen und Monaten immens gesteigert hat. Mit einem überragenden Aufbauspieler wie Marius Stoll, der langsam wieder zu der Form zurückfindet, die er in der vergangenen Saison hatte, tritt das Team ganz anders auf als noch vor einigen Monaten. Dazu kommt mit Petterson ein sehr starker Amerikaner, der im Schnitt 20 Punkte macht.“

Nachbericht ProB Playoffs – Achtelfinale Spiel 3

19.04.2026 16:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. EN BASKETS Schwelm 76:84

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen sind im Achtelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ausgeschieden. Im entscheidenden dritten Spiel der „Best-of-Three“-Serie unterlagen die Kangaroos den EN Baskets Schwelm mit 76:84. Dabei begann die Partie vor 968 Zuschauern vielversprechend: Nach einer starken Anfangsphase und 11 schnellen Punkten von Emanuel Ansah erspielte sich die BG eine beeindruckende 17:0-Führung und lag nach dem ersten Viertel deutlich mit 20:3 vorne. Doch Schwelm reagierte taktisch klug, stellte defensiv auf Zonendeckung um und kämpfte sich bis zur Halbzeit auf 31:41 heran. Auch nach der Pause blieb Schwelm das abgeklärtere Team und verkürzte weiter. Zwar retteten die Kangaroos eine knappe 63:58-Führung ins Schlussviertel, doch dort übernahmen die Gäste endgültig die Kontrolle.

Angeführt von Spielmacher Marius Stoll drehte Schwelm die Partie und sicherte sich dank besserer Wurfquoten, weniger Ballverlusten und klarerer Spielstruktur verdient den Sieg. Während Leitershofen kämpferisch dagegenhielt, fehlten in der entscheidenden Phase Lösungen gegen die kompakte Defensive der Gäste sowie klare Offensivkonzepte. Die Überlegenheit beim Rebound konnte nicht genutzt werden. Geschäftsführer Wayne Pittman analysierte nach der Partie treffend: „Das erste Viertel war souverän von unserem Team, da hatten wir auch Körpersprache. Danach hat der Schwelmer Coach clever in der Verteidigung umgestellt. Damit kamen wir nicht zurecht, hatten kein Mittel. Am Ende hatten wir leider nur ein einziges Konzept und das hat nicht gegriffen, das hat sich leider in Summe über die Saison gezogen.“

Nachberichte ProB Playoffs – Achtelfinale Spiel 2

17.04.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. BG Hessing Leitershofen 70:55

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen muss im Playoff-Achtelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga in ein Entscheidungsspiel. Die Kangaroos unterlagen bei den EN Baskets Schwelm deutlich mit 55:70 und kassierten damit den 1:1-Ausgleich in der „Best-of-Three“-Serie. Dabei begann die Partie aus Sicht der Gäste vielversprechend. Leitershofen erwischte den besseren Start und führte nach sieben Minuten mit 19:12. Doch bereits im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs riss der Faden komplett: Über mehrere Minuten gelangen kaum Punkte, während Schwelm das Spiel drehte. Zwar kämpften sich die Kangaroos zwischenzeitlich noch einmal zurück und gingen kurz vor der Pause erneut in Führung, doch ein folgenschwerer 0:13-Lauf brachte die Gastgeber klar auf Kurs und sorgte für einen 41:31-Halbzeitstand. Auch nach dem Seitenwechsel fanden die Leitershofer kein Mittel gegen die variable Defensive der Westfalen. Der Rückstand pendelte zunächst um die zehn Punkte, ehe Schwelm im Schlussviertel endgültig davonzog und die Partie früh entschied.

Besonders die hohe Fehlerquote machte den Gästen zu schaffen: 27 Ballverluste und eine schwache Dreierquote (6/24) verhinderten jede realistische Comeback-Chance. Topscorer der Kangaroos war Brian Dawson mit 17 Punkten, während auf Seiten Schwelms Zyon Patterson (26) und Marius Stoll (18) den Unterschied ausmachten. „Heute war Schwelm die bessere Mannschaft. Uns fehlten der Spielfluss und die Aggressivität“, resümierte Geschäftsführer Wayne Chico Pittman nach dem Spiel. Damit kommt es bereits am Sonntag zum alles entscheidenden dritten Spiel in Stadtbergen.

 

17.04.2026 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 87:94

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben in den Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ein starkes Statement gesetzt. Mit einem 94:87-Auswärtssieg bei FC Bayern Basketball II entschieden sie die Serie vorzeitig für sich und ziehen ins Viertelfinale ein, wo nun der BBC Coburg wartet. Über weite Strecken kontrollierten die Gäste die Partie und überzeugten vor allem mit mannschaftlicher Geschlossenheit und Effizienz. Nur zehn Ballverluste, starke 14 Offensivrebounds und insgesamt mehr Wurfversuche sorgten für klare Vorteile. Besonders auffällig war auch das Zusammenspiel: 25 Assists unterstreichen den strukturierten und teamorientierten Auftritt der Westersteder. Herausragend präsentierte sich Jon’il Fugett, der mit 26 Punkten und zehn Assists ein Double-Double auflegte. Auch Colin Schroeder glänzte mit 23 Punkten und zehn Rebounds. Ergänzt wurde die starke Leistung durch Joel Harms (12 Punkte) und Simon Kohlhoff (11), die ebenfalls zweistellig scorten.

Bereits im ersten Viertel setzten die Gäste Akzente, vor allem Schroeder dominierte früh und sorgte für eine knappe Führung. Im zweiten Abschnitt bauten die Juniors ihren Vorsprung durch starke Dreierquoten zwischenzeitlich auf zwölf Punkte aus. Zwar kam Bayern immer wieder heran, doch die Gäste behielten die Kontrolle. Auch im weiteren Spielverlauf blieb Westerstede abgeklärt. Selbst als die Münchner im dritten Viertel verkürzten, fanden die Juniors stets Antworten. Im Schlussabschnitt sorgten sie schließlich wieder für klare Verhältnisse und ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. „Wir haben fast durchgehend geführt, aber Bayern hat uns immer wieder gejagt. Entscheidend war unsere Einstellung und dass wir das Rebounding gewonnen haben“, sagte Headcoach Artur Gacaev nach der Partie.

 

17.04.2026 19:30 Uhr // Dresden Titans vs. LOK BERNAU 72:90

Für die Dresden Titans ist die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB beendet. Die Sachsen verloren auch das zweite Achtelfinalspiel gegen SSV LOK Bernau mit 72:90 und scheiden damit aus den Playoffs aus. Die Partie begann schwierig für die Titans, die früh ins Hintertreffen gerieten. Bernau setzte sich mit aggressiver Verteidigung und hoher Trefferquote schnell ab und baute den Vorsprung bis zur Halbzeit deutlich aus (29:54). Dresden fand offensiv kaum Lösungen und hatte große Probleme, Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Nach der Pause zeigte die Mannschaft jedoch ein anderes Gesicht. Mit mehr Energie und besserer Intensität kämpften sich die Gastgeber zurück und verkürzten einen zwischenzeitlichen 31-Punkte-Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels auf zehn Zähler. Besonders Kevin Kollmar und Osasere Otakho setzten wichtige Impulse.

Im Schlussabschnitt ließ Bernau jedoch nichts mehr anbrennen. Die Gäste fanden wieder zu ihrem Spiel, trafen wichtige Würfe und kontrollierten die letzten Minuten, sodass der Sieg letztlich ungefährdet über die Zeit gebracht wurde. Topscorer der Titans war Kevin Kollmar mit 24 Punkten. Headcoach Valentino Lott erklärte nach der Partie: „Der verschlafene Start kostet uns das Spiel! Bernau hat in der ersten Halbzeit gut verteidigt und uns fehlte der Zugriff aufs Spiel. Die Jungs haben im 3. Viertel nochmal gezeigt, warum wir ein Play-Off Team sind, aber das hat uns leider zu viel Energie gekostet. Ich bin stolz auf die Mannschaft und die gezeigte Leistung im 2. Durchgang. Mit dem Ende der Saison haben wir jetzt Zeit zu reflektieren, um nächstes Jahr wieder anzugreifen. Danke an alle Fans, Helfende und Sponsoren für die Unterstützung in der Saison.“

 

17.04.2026 19:30 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. OrangeAcademy 74:78

Die Dragons Rhöndorf haben sich mit einer starken Leistung aus den Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB verabschiedet. Gegen die OrangeAcademy lieferten die Rheinländer einen großen Kampf, unterlagen am Ende jedoch knapp mit 74:78 und scheiden damit im Achtelfinale aus. Rhöndorf zeigte von Beginn an eine klare Reaktion auf die deutliche Niederlage aus Spiel eins. Mit viel Energie in der Defensive und mutigem Offensivspiel agierten die Gastgeber auf Augenhöhe. Besonders Duje Dujmovic setzte früh Akzente, während das Team insgesamt deutlich strukturierter auftrat. Zur Halbzeit lag Rhöndorf verdient knapp vorne (36:35). Nach dem Seitenwechsel folgte die beste Phase der Dragons: Mit einem 12:0-Lauf setzten sie sich zwischenzeitlich deutlich ab und brachten die Gäste aus Neu-Ulm ins Wanken. Doch die OrangeAcademy fand über Freiwürfe und verbesserte Reboundarbeit zurück ins Spiel und glich vor dem Schlussviertel wieder aus. Auch in den letzten zehn Minuten blieb die Partie offen.

Trotz Foulproblemen bei mehreren Leistungsträgern hielt Rhöndorf lange die Führung und durfte vom Entscheidungsspiel träumen. Doch einfache Ballverluste in der Crunchtime und eine schwache Freiwurfquote verhinderten den möglichen Sieg. In der Schlussphase wurde es dramatisch: Dusan Ilic glich kurz vor Ende zum 73:73 aus, doch kleine Unachtsamkeiten entschieden das Spiel zugunsten der Gäste. Am Ende waren 22 Ballverluste und nur 50 Prozent von der Freiwurflinie ausschlaggebend. Topscorer der Dragons war Duje Dujmovic mit 17 Punkten, während auf Seiten der OrangeAcademy Teo Milicic mit 22 Zählern herausragte. Trotz des Ausscheidens überwog nach dem Spiel der Stolz auf die Entwicklung der Mannschaft. Headcoach Max Becker betonte: „Wir haben alles auf dem Feld gelassen – heute und in der ganzen Saison.“

 

17.04.2026 20:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. ETB Miners 54:69

Für die SKYLINERS Juniors ist die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB beendet. Die Frankfurter unterlagen im zweiten Achtelfinale den ETB Miners Essen deutlich mit 54:69 und scheiden damit aus den Playoffs aus. Die Partie begann defensiv geprägt und auf beiden Seiten zunächst offensiv zerfahren. Essen fand gegen Ende des ersten Viertels besser in den Rhythmus und setzte sich früh ab. Im zweiten Abschnitt dominierten die Gäste das Spielgeschehen klar, erhöhten den Druck in der Verteidigung und zwangen die Juniors immer wieder zu schwierigen Abschlüssen. Zur Halbzeit lag Frankfurt bereits deutlich zurück (23:42). Nach dem Seitenwechsel zeigte das Team von Markus Klusemann jedoch eine Reaktion.

Mit mehr Energie und verbesserter Defensive kämpften sich die Juniors zurück und konnten das dritte Viertel für sich entscheiden. Zwischenzeitlich verkürzten sie den Rückstand im Schlussabschnitt sogar auf acht Punkte, doch Essen behielt die Kontrolle und ließ keine entscheidende Aufholjagd mehr zu. Damit endet die Saison für die Juniors, während Essen ins Viertelfinale einzieht. Headcoach Markus Klusemann sagte nach dem Spiel: „Natürlich ist die Enttäuschung groß, aber ich bin extrem stolz auf die Entwicklung der Mannschaft. Die Jungs haben über die ganze Saison hinweg Moral gezeigt und sich vor allem in der Rückrunde enorm gesteigert – darauf können wir aufbauen.“

 

17.04.2026 20:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. BBC Coburg 75:77

Für die TSV Neustadt temps Shooters ist die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB nach einem dramatischen Spiel zu Ende gegangen. Im zweiten Achtelfinale unterlagen die Gastgeber dem BBC Coburg knapp mit 75:77 und verlieren damit die Serie. Neustadt erwischte einen starken Start und ging früh mit 7:0 in Führung, ehe Coburg im Verlauf des ersten Viertels besser ins Spiel fand und sich eine knappe Führung erarbeitete. Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie umkämpft, wobei die Gäste zwischenzeitlich davonzogen. Kurz vor der Pause verkürzten die Shooters durch einen Buzzerbeater-Dreier noch einmal auf 33:40.

Nach dem Seitenwechsel drehte Neustadt das Spiel. Mit einem starken Lauf übernahmen die Gastgeber die Führung und lieferten sich mit Coburg einen offenen Schlagabtausch. Vor den letzten zehn Minuten lag der BBC jedoch wieder vorne. Im Schlussviertel entwickelte sich ein echter Krimi. Neustadt kämpfte sich mehrfach zurück und glich nach einem 8:0-Lauf zum 71:71 aus. In der entscheidenden Phase sorgten jedoch ein Foul samt technischen Fouls gegen Matej Jelovcic und vier verwandelte Freiwürfe der Coburger für den Knackpunkt. Zwar kam Neustadt noch einmal heran, doch die letzten Freiwürfe zum möglichen Sieg wurden nicht verwandelt. Damit zieht Coburg ins Viertelfinale ein, während für die Shooters die Spielzeit endet. Geschäftsführer Sport Jan Gebauer sagte nach der Partie:

„Es war zwar kein hochklassiges, aber dafür zu jederzeit ein spannendes Spiel. Glückwunsch an den BBC Coburg zum Einzug in das Viertelfinale. Keiner wird Aime einen Vorwurf machen, dass er die Freiwürfe nicht getroffen hat. Das ist Basketball und davon lebt der Sport und Aime wird daraus weiter lernen und noch besser werden, als er sowieso schon ist. Unser Team hat einen tollen Kampf geboten und ist immer zurückgekommen. Darauf können wir, genau wie auf die ganze Saison, super stolz sein. Unsere Fans haben uns jedes Spiel so toll unterstützt und haben einen ganz großen Anteil an diesem Erfolg.“

 

17.04.2026 20:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. Itzehoe Eagles 69:63

Für die Itzehoe Eagles ist die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga beendet. Nach der 63:69-Niederlage bei der Porsche BBA Ludwigsburg verloren die Eagles auch das zweite Achtelfinalspiel und scheiden damit aus den Playoffs aus. Dabei zeigte sich Itzehoe im Vergleich zur ersten Partie deutlich verbessert – vor allem defensiv. Nachdem man im Hinspiel noch 40 Freiwürfe zugelassen hatte, hielt man Ludwigsburg diesmal bei nur elf Versuchen. Die aggressive Verteidigung zwang die Gastgeber immer wieder zu schwierigen Abschlüssen. Allerdings offenbarte sich auf der anderen Seite das große Problem: offensiv fehlte die Effizienz. Zwar starteten die Eagles ordentlich und entschieden das erste Viertel knapp für sich, doch im weiteren Spielverlauf blieb die Partie ausgeglichen. Immer wieder gelang es Itzehoe, sich kleine Vorteile zu erspielen – unter anderem durch starke Phasen von Toni Nickel und Finn Fleute. Doch einfache Ballverluste und eine schwache Wurfquote verhinderten, dass sich die Gäste entscheidend absetzen konnten. Zur Halbzeit lag Ludwigsburg knapp vorne (30:28).

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel offen, ehe sich Ludwigsburg vor dem Schlussviertel leicht absetzen konnte (49:44). Als der Rückstand im letzten Abschnitt zwischenzeitlich auf 13 Punkte anwuchs, schien die Partie entschieden. Doch die Eagles bäumten sich noch einmal auf: Dreier von Nickel und Fleute brachten ihr Team wieder heran (58:62), kurz darauf stand es sogar nur noch 60:62. In der entscheidenden Phase fehlte jedoch erneut das Quäntchen Glück. Ein verlorener Defensivrebound und ein später Dreier der Gastgeber brachen den Rhythmus der Eagles endgültig. In der Offensive fanden sie keine Antworten mehr – das Aus war besiegelt. Topscorer der Eagles waren Finn Fleute mit 22 Punkten und 11 Rebounds sowie Toni Nickel mit 20 Zählern. Dennoch reichte die Leistung nicht, um die Serie zu verlängern. „Wir waren zu jeder Zeit im Spiel, aber offensiv hat uns das Wurfglück gefehlt“, erklärte Headcoach Timo Völkerink nach der Partie. Gleichzeitig zeigte er sich selbstkritisch und übernahm Verantwortung für das Ausscheiden. Trotz der Enttäuschung lobte er sein Team für Einsatz und Entwicklung im Saisonverlauf.

 

17.04.2026 20:00 Uhr // Hertener Löwen vs. SV Fellbach Flashers 83:80

Die Hertener Löwen haben sich in einem echten Playoff-Krimi gegen die Fellbach Flashers durchgesetzt und stehen nach einem 83:80-Erfolg nach Verlängerung im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Die Partie begann ausgeglichen und war zunächst von intensiver Defensive geprägt. Beide Teams fanden offensiv nur schwer ihren Rhythmus, ehe sich die Löwen im ersten Viertel leicht absetzen konnten. Im zweiten Abschnitt kippte das Spiel jedoch deutlich: Fellbach übernahm die Kontrolle, nutzte die Schwächen der Gastgeber konsequent aus und erspielte sich zwischenzeitlich eine komfortable Führung. Mit einem zweistelligen Rückstand ging es für Herten in die Kabine.

Nach der Pause zeigte sich ein völlig anderes Bild. Die Löwen kamen mit deutlich mehr Energie aus der Halbzeit, verteidigten aggressiver und trafen im Angriff bessere Entscheidungen. Schritt für Schritt arbeiteten sie sich zurück und stellten das Spiel vor dem Schlussviertel wieder auf Augenhöhe. Auch in den letzten zehn Minuten blieb es eng, kein Team konnte sich entscheidend absetzen. In der Crunchtime verpassten es die Löwen zunächst, den Sieg frühzeitig klarzumachen – unter anderem durch ausgelassene Chancen von der Freiwurflinie. Beim Stand von 71:71 ging es in die Verlängerung. Dort bewiesen die Gastgeber schließlich die größere Nervenstärke. In einer erneut umkämpften Overtime behielten sie die Kontrolle und entschieden die Partie durch wichtige Freiwürfe in den Schlusssekunden für sich.

Trainer Robin Singh zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Moral seines Teams: „Wir wussten, dass es ein intensives Spiel wird. Es war ein Spiel der Runs. Immer wenn wir dachten, wir haben das Momentum, kam Fellbach zurück. Ein großes Kompliment an den Gegner, sie waren hervorragend eingestellt und haben nie aufgegeben. Aber auch an meine Mannschaft ein großes Kompliment. Nach so einem zweiten Viertel zurückzukommen und das Spiel noch zu drehen, spricht für die Mentalität und den Charakter der Jungs. In der Verlängerung haben wir das dann sehr gut gemacht – heute war es ein Sieg des Willens.“

Vorberichte ProB Playoffs – Achtelfinale Spiel 2

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17.04.2026 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. BG Hessing Leitershofen 

Im Achtelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB treffen die EN Baskets Schwelm und die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen im zweiten Spiel der „Best-of-Three“-Serie aufeinander. Nach dem 72:62-Erfolg im ersten Duell führt Leitershofen mit 1:0 und hat nun die Möglichkeit, mit einem weiteren Sieg den Einzug ins Viertelfinale perfekt zu machen. Die Ausgangslage verspricht eine intensive Partie. Schwelm steht bereits unter Druck und muss gewinnen, um ein entscheidendes drittes Spiel zu erzwingen. Leitershofen hingegen reist mit Rückenwind an, weiß jedoch um die Schwierigkeit der Auswärtsaufgabe. Geschäftsführer Wayne Chico Pittman sagte im Vorfeld: „Einen solch großen Rückstand in Schwelm aufzuholen, dürfte weit schwieriger werden als zu Hause, denn auch die Baskets haben ähnlich wie wir sehr begeisterungsfähige Zuschauer, die ihr Team nach vorne treiben“.

Auch Headcoach Emanuel Richter erwartet eine anspruchsvolle Begegnung: „In Schwelm erwartet uns ein schwieriges Spiel in einer gut gefüllten und sehr lauten Halle, also eine durchaus unangenehme Atmosphäre. Es wird eine physische Partie werden, auf die wir uns entsprechend vorbereiten. Für die Baskets ist es ein do-or-die Spiel, der Druck liegt also auf ihrer Seite. Aber keine Frage, wir wollen auswärts den Sieg und den Einzug ins Viertelfinale klar machen“. Im ersten Spiel der Serie hatte Leitershofen vor allem in der Schlussphase den Unterschied gemacht, nachdem Schwelm zwischenzeitlich deutlich geführt hatte. Entscheidend wird erneut sein, wie beide Teams mit der Intensität und dem Druck einer Playoff-Partie umgehen.

Besonderes Augenmerk liegt auf den Leistungsträgern der Gastgeber. Marius Stoll, Zyon Patterson und Robert Merz prägten bereits das erste Duell offensiv, während Jascal Knörig und Fabian Reichstadt unter dem Korb wichtige Akzente setzen. Auf Seiten der Gäste überzeugten zuletzt insbesondere Ferenc Gille, Brian Dawson und Tom Alte. Neben dem sportlichen Ausgang könnte die Partie auch historisch Bedeutung haben: Leitershofen hat die Chance auf den ersten Playoff-Auswärtssieg seit 2011 sowie auf den erstmaligen Einzug ins Viertelfinale seit über einem Jahrzehnt.

 

17.04.2026 19:30 Uhr FC Bayern Basketball II vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 

Im zweiten Spiel des Achtelfinals der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB treffen der FC Bayern Basketball II und die Baskets Juniors TSG Westerstede aufeinander. Nach dem 88:83-Erfolg im ersten Spiel führt Westerstede die Serie mit 1:0 und hat nun die Chance, mit einem weiteren Sieg den Einzug ins Viertelfinale perfekt zu machen. Die Ausgangslage ist klar: Während die Gäste den Seriengewinn anstreben, benötigt Bayern II einen Erfolg, um ein entscheidendes drittes Spiel zu erzwingen. Die erste Partie war über weite Strecken ausgeglichen und wurde erst in der Schlussphase zugunsten von Westerstede entschieden. Headcoach Artur Gacaev sagte rückblickend:

„Das war ein schweres Spiel. Die Gegner haben sehr gut gespielt. Sie waren zu acht, aber ich sage immer wieder: Die Achterrotation ist oft am besten. Alle sind involviert, haben auch viel Zeit und Freiheit, um Fehler zu machen.“ Ausschlaggebend für den Auftaktsieg war vor allem die aggressive Defensive der Gäste, die immer wieder Ballgewinne forcierte und so den Unterschied machen konnte. Gleichzeitig erwartet Westerstede im zweiten Spiel eine noch größere Herausforderung, da die Gastgeber personell breiter aufgestellt sein könnten. Personell bleibt abzuwarten, in welcher Besetzung beide Teams antreten.

Während Westerstede auf Rückkehrer hoffen kann, wird Bayern II voraussichtlich mit mehr Tiefe im Kader agieren als im ersten Duell. Entscheidend dürfte erneut sein, welches Team die Intensität über 40 Minuten aufrechterhalten kann. Während Westerstede an die defensive Stabilität aus Spiel eins anknüpfen möchte, wird Bayern II versuchen, die Serie vor heimischem Publikum auszugleichen.

 

17.04.2026 19:30 Uhr Dresden Titans vs. LOK BERNAU 

Im zweiten Spiel der ersten Playoff-Runde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB treffen die Dresden Titans und LOK BERNAU aufeinander. Nach dem Auftaktsieg führt Bernau die Serie mit 1:0 und hat die Chance, mit einem weiteren Erfolg den Einzug in die nächste Runde perfekt zu machen. Für Dresden steht die Partie unter klaren Vorzeichen: Die Titans benötigen einen Sieg, um ein entscheidendes drittes Spiel zu erzwingen. Nach der Niederlage im ersten Duell wollen die Gastgeber vor heimischem Publikum eine Reaktion zeigen. Im ersten Spiel zeigte Bernau vor allem seine Stärken im Rebounding und in der Defensive. Zahlreiche zweite Chancen sowie erzwungene Ballverluste ermöglichten den Gästen einen klaren Vorteil bei den Abschlüssen.

Offensiv überzeugte insbesondere das Quartett um Guy Artman Nahmias, Anthony Watkins, Akim-Jamal Jonah und Shawn Anthony Scott II, das den Großteil der Punkte erzielte. Dresden hielt die Partie über weite Strecken offen, hatte jedoch insbesondere aus der Distanz Schwierigkeiten. Während die Quote jenseits der Dreierlinie ausbaufähig blieb, zeigte sich das Team in Korbnähe effizient. Positiv hervorzuheben war dabei Malte Silbermann, der im ersten Spiel mit 21 Punkten überzeugte. Entscheidend für Spiel zwei dürfte sein, ob die Titans ihre Reboundarbeit verbessern und die Fehlerquote reduzieren können. Gleichzeitig wird Bernau versuchen, erneut über physische Präsenz und defensive Intensität den Unterschied zu machen.

Headcoach Valentino Lott sagte: „Wir haben es über einen längeren Zeitraum nicht geschafft, das Momentum am letzten Samstag auf unsere Seite zu ziehen. Die Chance, das Spiel zu kippen, war zwar da, aber wenn wir Spiel 2 gewinnen wollen, wird es nicht reichen, nur mitzuspielen. Wir wissen, was auf uns zukommt und müssen von Beginn an konsequenter auftreten und unsere Chancen besser nutzen.“

 

17.04.2026 19:30 Uhr Dragons Rhöndorf vs. OrangeAcademy 

Im zweiten Spiel des Achtelfinals der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB treffen die Dragons Rhöndorf und die OrangeAcademy aufeinander. Nach dem deutlichen 102:73-Erfolg im ersten Duell führt Ulm die Serie mit 1:0 und hat nun die Möglichkeit, mit einem weiteren Sieg den Einzug in die nächste Runde perfekt zu machen. Für Rhöndorf ist die Ausgangslage eindeutig: Die Dragons benötigen einen Sieg, um ein entscheidendes drittes Spiel zu erzwingen. Nach der klaren Niederlage im ersten Aufeinandertreffen steht das Team vor der Herausforderung, sich in mehreren Bereichen zu steigern. Im ersten Spiel konnte die OrangeAcademy insbesondere durch physische Präsenz, Effizienz im Abschluss und Kontrolle über die Rebounds überzeugen.

Rhöndorf hingegen fand weder offensiv noch defensiv in den Rhythmus und ließ den Gegner über weite Strecken in dessen Komfortzone agieren. Headcoach Max Becker analysierte die Auftaktpartie: „Wir haben offensiv wie defensiv nie richtig ins Spiel gefunden und die Ulmer zu sehr in ihrer Komfortzone agieren lassen. Ein so talentiertes Team wie sie bestraft das dann gnadenlos.“ Für das zweite Duell wird entscheidend sein, ob Rhöndorf defensiv stabiler agiert und offensiv effizientere Lösungen findet. Insbesondere das Rebounding sowie die Kontrolle über das Spieltempo dürften zentrale Faktoren werden. Gleichzeitig wird Ulm versuchen, erneut über Athletik und Intensität das Spiel zu dominieren. Becker betonte im Hinblick auf die Partie:

„Der Norden und Süden scheinen dieses Jahr auf ähnlichem Leistungsniveau zu sein, jedenfalls spiegelt das die erste Playoff-Runde. Demensprechend muss bei uns schon eine ausgezeichnete Leistung her, um ein mögliches Spiel Drei zu erzwingen.“ Während die OrangeAcademy den Seriengewinn anstrebt, geht es für Rhöndorf darum, die Saison mit einem Heimsieg zu verlängern und ein Entscheidungsspiel zu erzwingen.

 

17.04.2026 20:00 Uhr SKYLINERS Juniors vs. ETB Miners 

Für die SKYLINERS Juniors wird es am Freitagabend ernst: Um 20:00 Uhr steht im heimischen BCM das zweite Spiel der Achtelfinalserie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gegen die ETB Miners an. Nach der 74:81-Niederlage im ersten Duell ist die Ausgangslage eindeutig – nur ein Sieg hält die Serie am Leben, eine weitere Niederlage würde das Playoff-Aus bedeuten. Die Gäste aus Essen präsentierten sich in Spiel eins über weite Strecken sehr stabil und überzeugten vor allem durch ihre offensive Variabilität. Mit Quashawn Lane (20 Punkte), Mychael Paulo (17) und Marc Friederici (15) punkteten gleich drei Spieler zweistellig. Wie schon über die gesamte Saison hinweg verteilte sich das Scoring auf mehrere Schultern, was die Miners schwer ausrechenbar macht.

Auch als Frankfurt im Schlussviertel noch einmal verkürzen konnte, blieb Essen ruhig und brachte den Sieg ins Ziel. Die Juniors zeigten trotz der Ausfälle von Desmond Watson, Jamie Edoka und Ivan Crnjac eine kämpferisch starke Leistung, leisteten sich jedoch insbesondere in der zweiten und dritten Phase zu viele individuelle Fehler, die Essen konsequent nutzte. Dennoch bewiesen die Frankfurter Moral, kämpften sich im Schlussabschnitt noch einmal heran und verkürzten zwischenzeitlich auf drei Punkte. Offensiv ragten Moses Pölking mit 18 Punkten sowie Joscha Zentgraf und Leif Zentgraf mit jeweils 14 Zählern heraus. Headcoach Markus Klusemann richtet den Fokus vor dem entscheidenden Spiel klar auf die eigene Leistung:

„Wir haben im ersten Spiel gezeigt, dass wir auch unter schwierigen Bedingungen mithalten können. Jetzt geht es darum, über 40 Minuten fokussiert zu bleiben und unsere Fehler zu minimieren. Zuhause mit unseren Fans im Rücken wollen wir unbedingt das dritte Spiel erzwingen.“ Damit ist die Marschroute klar: Die Juniors müssen ihre Fehlerquote reduzieren und die Intensität über die gesamte Spielzeit hochhalten. Mit einem Sieg würde Frankfurt die Serie ausgleichen und ein drittes Spiel erzwingen, bei einer Niederlage wäre die Saison beendet.

 

17.04.2026 20:00 Uhr TSV Neustadt temps Shooters vs. BBC Coburg 

Im zweiten Spiel des Achtelfinals der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB treffen die TSV Neustadt temps Shooters und der BBC Coburg aufeinander. Nach dem Auftaktsieg führt Coburg die Serie mit 1:0 und hat nun die Möglichkeit, mit einem weiteren Erfolg den Einzug ins Viertelfinale perfekt zu machen. Die Ausgangslage ist klar verteilt: Während Coburg den Matchball nutzen möchte, steht Neustadt bereits unter Druck und benötigt einen Sieg, um ein entscheidendes drittes Spiel zu erzwingen. Das erste Duell war phasenweise ausgeglichen, ehe sich Coburg im weiteren Spielverlauf durchsetzen konnte. Im Fokus auf Seiten der Gastgeber steht erneut Matej Jelovčić, der im ersten Spiel mit 18 Punkten, 9 Rebounds und 5 Assists überzeugte.

Allerdings gelang es Coburg, den Spielmacher insbesondere im zweiten Durchgang besser zu kontrollieren. Unterstützung kam zudem von Aimé Olma und Emil Loch, die ebenfalls zweistellig punkteten. Ein wichtiger Faktor könnte der Heimvorteil der Shooters werden. In eigener Halle präsentierte sich Neustadt in der Saison deutlich stabiler und gewann einen Großteil der Spiele vor heimischem Publikum. Entsprechend ist auch im zweiten Duell mit einer intensiven Atmosphäre zu rechnen. Coburg wird hingegen versuchen, erneut über mannschaftliche Geschlossenheit und defensive Stabilität zum Erfolg zu kommen. Bereits im ersten Spiel konnten mehrere Akteure Akzente setzen, darunter auch Darius Dawson. Dawson sagte im Vorfeld der Partie:

„Neustadt ist ein Team, gegen das man von Beginn an bereit sein muss. In Spiel 1 haben wir das gut hinbekommen und auch am Freitag wird das wieder sehr wichtig sein. Sie sind sehr talentiert und wollen vor allem zuhause beweisen, dass sie zurecht in den Playoffs stehen. Für sie geht es jetzt um alles. Solche Teams können sehr gefährlich sein und sind immer dafür gut, in solchen Spielen über sich hinauszuwachsen. Wenn wir jedoch diszipliniert bleiben, unsere Spielphilosophie durchsetzen und uns keine gedanklichen Aussetzer leisten, sind wir in einer guten Position, die Serie bereits am Freitag zuzumachen.“ Entscheidend dürfte sein, welches Team besser mit dem Druck umgehen kann. Während Coburg die Serie vorzeitig entscheiden will, geht es für Neustadt darum, die Saison mit einem Heimsieg zu verlängern.

 

17.04.2026 20:00 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. Itzehoe Eagles 

Im zweiten Spiel des Achtelfinals der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB treffen die Porsche BBA Ludwigsburg und die Itzehoe Eagles aufeinander. Nach dem Auftaktsieg führt Ludwigsburg die Serie mit 1:0 und hat die Möglichkeit, mit einem weiteren Erfolg den Einzug in die nächste Runde perfekt zu machen. Für Itzehoe ist die Ausgangslage eindeutig: Die Eagles benötigen einen Sieg, um ein entscheidendes drittes Spiel zu erzwingen. Nach der Niederlage im ersten Duell steht das Team bereits unter Druck. Dabei verlief die erste Partie lange ausgeglichen. Itzehoe konnte insbesondere bis in das dritte Viertel hinein überzeugen und hatte in mehreren statistischen Kategorien Vorteile. Dennoch geriet das Team im weiteren Spielverlauf ins Hintertreffen und konnte den Rückstand nicht mehr aufholen.

Headcoach Timo Völkerink sagte rückblickend: „Rein basketballerisch haben wir auf dem Feld viele Dinge richtig gemacht, um das Spiel zu gewinnen.“ Entscheidend waren letztlich die zugelassenen einfachen Punkte, insbesondere von der Freiwurflinie. Hier will Itzehoe im zweiten Spiel ansetzen und defensiv nachjustieren. Zudem gilt es, die Geschwindigkeit und Dynamik des Gegners besser zu kontrollieren. Völkerink blickt kämpferisch auf die Partie: „Wir werden nicht dort hinfahren wie verprügelte Hunde und aufgeben, sondern wir werden alles raushauen.“ Damit ist die Ausgangslage klar: Während Ludwigsburg die Serie vorzeitig entscheiden möchte, geht es für Itzehoe darum, die Saison mit einem Auswärtssieg zu verlängern und ein Entscheidungsspiel zu erzwingen.

 

17.04.2026 20:00 Uhr Hertener Löwen vs. SV Fellbach Flashers 

Im zweiten Spiel der Achtelfinalserie der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB treffen die Hertener Löwen und die SV Fellbach Flashers aufeinander. Nach dem Auftaktsieg führen die Löwen mit 1:0 und haben nun die Möglichkeit, mit einem weiteren Erfolg den Einzug in die nächste Runde perfekt zu machen. Das erste Duell verlief lange ausgeglichen, ehe sich Herten vor allem im Schlussviertel entscheidend absetzen konnte. Eine starke Defensivleistung und ein dominanter letzter Abschnitt sorgten letztlich für den Auswärtssieg, der die Ausgangsposition in der Serie deutlich verbessert hat. Für Fellbach steht die Partie unter Druck: Die Flashers benötigen einen Sieg, um ein entscheidendes drittes Spiel zu erzwingen. Bereits im ersten Aufeinandertreffen zeigte sich, dass beide Teams auf Augenhöhe agieren können.

Defensiv geprägte Phasen sowie eine ähnliche Spielanlage beider Mannschaften lassen erneut ein intensives und enges Spiel erwarten. Entscheidend dürfte sein, welches Team die Kontrolle über das Tempo und die defensiven Schlüsselphasen übernimmt. Während Herten versuchen wird, an die starke Schlussphase aus Spiel eins anzuknüpfen, gilt es für Fellbach, über die gesamte Spielzeit konstanter zu agieren und offensiv effizientere Lösungen zu finden. Mit dem Heimvorteil im Rücken gehen die Löwen mit leichten Vorteilen in die Partie, müssen jedoch erneut eine konzentrierte Leistung abrufen, um die Serie frühzeitig zu entscheiden. Fellbach hingegen wird alles daransetzen, die Serie offen zu halten und ein Entscheidungsspiel zu erzwingen.

Nachberichte ProB Playoffs – Achtelfinale Spiel 1

11.04.2026 18:00 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. Hertener Löwen 52:67

Die Hertener Löwen gewinnen das erste Playoff-Spiel bei den SV Fellbach Flashers mit 67:52 und sichern sich damit den Heimvorteil in der Serie. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und führten nach dem ersten Viertel mit 18:14. Auch im zweiten Abschnitt blieb Fellbach zunächst spielbestimmend, ehe Herten vor allem defensiv zulegte und den Rückstand bis zur Halbzeit auf 27:26 verkürzte. Nach der Pause entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der Fellbach zunächst die Führung behauptete und mit einem 45:41-Vorsprung in das Schlussviertel ging. Im vierten Viertel übernahmen die Löwen jedoch die Kontrolle. Angeführt von einer deutlich verbesserten Defensive drehte Herten die Partie früh und setzte sich im weiteren Verlauf entscheidend ab. Fellbach fand offensiv kaum noch Lösungen, während die Gäste ihre Chancen konsequent nutzten. Das Schlussviertel ging klar an Herten, das sich am Ende mit 67:52 durchsetzte.

Ausschlaggebend für den Auswärtssieg war insbesondere die Defensivleistung der Gäste in der zweiten Halbzeit sowie Vorteile bei Rebounds und Ballgewinnen. Trainer Robin Singh sagte nach der Partie: „Es war das erwartete enge und sehr defensiv geprägte Spiel. Beide Teams waren hervorragend eingestellt und haben über weite Strecken sehr gut verteidigt. Entscheidend war, dass wir in der zweiten Halbzeit aggressiver zum Korb gezogen sind und bessere Lösungen gefunden haben. Am Ende hatten wir auch physische Vorteile – Fellbach wirkte etwas müder als wir. Ein besonderes Lob geht an Gilbert und Tarik. Beide kamen von der Bank und haben sofort Energie gebracht. Das war ein wichtiger Faktor für unseren Sieg.“

 

11.04.2026 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. FC Bayern Basketball II 88:83

Die Baskets Juniors TSG Westerstede gewinnen ihr erstes Playoff-Spiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gegen die zweite Mannschaft des FC Bayern Basketball II mit 88:83 und gehen in der Serie mit 1:0 in Führung. In einer intensiven und phasenweise hochklassigen Partie erwischten die Gäste den besseren Start und setzten sich früh ab. Westerstede tat sich offensiv zunächst schwer und lag nach dem ersten Viertel mit 19:23 zurück. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Gastgeber zunehmend die Kontrolle. Vor allem durch aggressivere Verteidigung und zahlreiche Ballgewinne drehte Westerstede die Partie und erspielte sich zwischenzeitlich eine zweistellige Führung. Zur Halbzeit verkürzte Bayern jedoch auf 45:40.

Nach der Pause entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Gäste zwischenzeitlich wieder die Führung übernahmen. Westerstede hielt dagegen und ging mit einer knappen Führung in den Schlussabschnitt. Im vierten Viertel setzte sich das Heimteam schließlich entscheidend ab. Angeführt von einer starken Defensivleistung sowie wichtigen Treffern übernahm Westerstede die Kontrolle und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf über zehn Punkte aus. Bayern kam in der Schlussphase noch einmal heran, konnte die Partie jedoch nicht mehr drehen. Ausschlaggebend für den Erfolg waren vor allem die Vorteile bei Offensivrebounds und Ballgewinnen, die zu deutlich mehr Abschlüssen führten. Topscorer der Partie war Jon’il Fugett mit 27 Punkten, unterstützt von Colin Schroeder (24 Punkte, 13 Rebounds). Auch Johann Helwig und Ore Ewert setzten wichtige Akzente.

Trainer Artur Gacacev sagte nach der Partie: „Wir waren anfangs nervös und haben unser Spiel nicht gefunden. Im zweiten Viertel haben wir unsere Defense gespielt und haben unsere Leistung gezeigt. Trotzdem ist es eng geblieben und wir müssen uns auch bei den Fans bedanken, die uns hervorragend unterstützt haben!“ Damit hat Westerstede am kommenden Spieltag die Möglichkeit, mit einem weiteren Sieg den Einzug in die nächste Runde perfekt zu machen.

 

11.04.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Dresden Titans 87:67

LOK BERNAU gewinnt das erste Playoff-Spiel gegen die Dresden Titans mit 87:67 und geht in der Serie mit 1:0 in Führung. Vor 1.836 Zuschauern erwischten die Gastgeber den besseren Start und setzten sich im ersten Viertel früh ab. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase übernahm Bernau zunehmend die Kontrolle und erspielte sich eine deutliche 31:17-Führung. Im zweiten Abschnitt verkürzte Dresden zwischenzeitlich auf 37:31, blieb in Schlagdistanz, konnte den Rückstand zur Halbzeit jedoch nur leicht auf 44:35 reduzieren. Nach der Pause kamen die Titans nochmals näher heran und verkürzten im dritten Viertel auf 53:48. Bernau hielt dagegen und ging mit einer 65:56-Führung in den Schlussabschnitt.

Im vierten Viertel sorgten die Gastgeber mit einem entscheidenden Lauf für klare Verhältnisse. Dresden fand offensiv kaum noch Lösungen, während Bernau den Vorsprung weiter ausbaute und sich letztlich deutlich mit 87:67 durchsetzte. Ausschlaggebend für den Erfolg waren vor allem die Vorteile im Rebounding (43:27) sowie die höhere Wurf- und Freiwurfquote. Zudem nutzte Bernau seine Ballgewinne konsequent und erspielte sich deutlich mehr zweite Chancen. Topscorer der Partie waren Guy Artman Nahmias (18 Punkte), Akim-Jamal Jonah (16 Punkte, 11 Rebounds) und Shawn Anthony Scott II (14 Punkte) auf Seiten der Gastgeber. Für Dresden überzeugte vor allem Malte Silbermann mit 21 Punkten.

 

11.04.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. SKYLINERS Juniors 81:74

Die ETB Miners gewinnen das erste Playoff-Spiel gegen die Skyliners Juniors mit 81:74 und gehen in der Serie mit 1:0 in Führung. Nach einem ausgeglichenen Start setzte sich Essen im ersten Viertel leicht ab und ging mit einer 23:20-Führung in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Gastgeber die Kontrolle und erspielten sich mit einem deutlichen Lauf eine komfortable Halbzeitführung. Nach der Pause verkürzten die Gäste den Rückstand schrittweise und entschieden die zweite Halbzeit für sich (44:34). In der Schlussphase blieb die Partie offen, ehe Essen den Vorsprung behauptete und den Sieg ins Ziel brachte. Ausschlaggebend für den Erfolg war insbesondere das zweite Viertel, in dem sich die Gastgeber entscheidend absetzen konnten. Topscorer der Partie war Quashawn Lane mit 20 Punkten, gefolgt von Mychael Paulo (17) und Marc Friederici (15). Für Frankfurt erzielte Moses Pölking 18 Punkte, während Joschka Zentgraf und Leif Zentgraf jeweils 14 Zähler beisteuerten. Headcoach Lars Wendt sagte: „Wir gewinnen das erste Playoff-Spiel gegen stark dezimierte Frankfurter – ein wichtiger erster Schritt. Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass wir uns für das zweite Spiel deutlich steigern müssen. Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir zu viele Punkte zugelassen. Das darf uns in den Playoffs so nicht passieren. Ein großes Dankeschön an unsere Zuschauer für diese großartige Kulisse – wir freuen uns schon auf das nächste Playoff-Heimspiel!“

Sportlicher Leiter Raphael Wilder ergänzte: „Unsere Mannschaft hat nervös begonnen, aber durch eine Auszeit von Lars hat sich das Team gefangen und führte dann mit 23:20, um anschließend ein überragendes zweites Viertel mit 20:10 zu spielen, welches uns eine 17-Punkte-Führung zur Halbzeit gebracht hat. Wir haben gegen eine stark ersatzgeschwächte Mannschaft gespielt und unter diesen Umständen war es eigentlich ein Pflichtsieg. Im dritten Viertel haben wir offensiv nicht mehr so gut gespielt, aber dafür immer noch okay verteidigt. Wenn es dann in der 35. Minute 73:55 steht, denkt man vielleicht schon, das Spiel ist gelaufen. Aber was wir dann in den letzten fünf Minuten gespielt haben, ist in meinen Augen katastrophal gewesen. Man sieht daran, wie schnell ein Spiel im Basketball kippen kann. Damit können wir natürlich nicht zufrieden sein und werden das aufarbeiten. Am Freitag fahren wir mit der Erwartung nach Frankfurt, dass sie dann auch wieder mit ihren Leistungsträgern antreten werden, was mich glauben lässt, dass es ein sehr schweres Spiel wird. Wir werden alles daran setzen, in Frankfurt 40 Minuten souverän zu spielen, um hoffentlich auch dort einen knappen Sieg zu holen. Außerdem möchte ich an der Stelle auch nochmal großen Respekt an die Frankfurter Mannschaft aussprechen, die mit ihren jungen Spielern und ohne ihre Leistungsträger so aufgetreten ist und besonders in den letzten fünf Minuten großen Kampfgeist bewiesen hat. Zum Schluss bleibt auch mir zu sagen, dass es wirklich toll ist zu sehen, wie sehr die Supporter und Fans geschlossen hinter dem Team stehen – dafür sind wir alle sehr dankbar.“ 

 

11.04.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. EN BASKETS Schwelm 72:62

In der ersten Playoff-Runde müssen sich die EN Baskets Schwelm auswärts bei BG Hessing Leitershofen mit 62:72 geschlagen geben. Damit gehen die Gastgeber in der Serie mit 1:0 in Führung. Schwelm erwischte den besseren Start und setzte sich früh deutlich ab. Vor allem Zyon Patterson überzeugte in der Anfangsphase und führte sein Team zu einer klaren 24:11-Führung nach dem ersten Viertel. Auch im zweiten Abschnitt behaupteten die Gäste zunächst ihre Führung, ehe Leitershofen zunehmend defensiven Zugriff fand und den Rückstand bis zur Halbzeit auf 35:38 verkürzte.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit mehreren Führungswechseln. Erst gegen Ende des dritten Viertels konnten sich die Gastgeber etwas absetzen und gingen mit einer 57:50-Führung in den Schlussabschnitt. Im vierten Viertel verteidigte Leitershofen den Vorsprung konsequent. Schwelm kam zwischenzeitlich noch einmal heran, konnte das Spiel jedoch nicht mehr drehen. Am Ende stand ein 72:62-Erfolg für die Gastgeber. Topscorer der Partie war Patterson mit 20 Punkten, während Fabian Reichstadt (12 Punkte) ebenfalls zweistellig traf.

Auf Seiten der Gastgeber machte sich insbesondere die stabilere Defensive in der zweiten Halbzeit bemerkbar. Schwelm musste verletzungsbedingt unter anderem auf Erik Nyberg und Arthur Noba verzichten, während Robert Merz nach Verletzungspause in den Kader zurückkehrte. Damit steht Schwelm im zweiten Spiel der Serie bereits unter Druck. Im Rückspiel bietet sich jedoch die Möglichkeit, die Serie auszugleichen und ein entscheidendes drittes Spiel zu erzwingen.

 

12.04.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. TSV Neustadt temps Shooters 84:77

Der BBC Coburg gewinnt das erste Playoff-Spiel gegen die TSV Neustadt temps Shooters mit 84:77 und geht in der Serie mit 1:0 in Führung. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und setzten sich im ersten Viertel früh ab. Angeführt von Dylan Fasoyiro und einem frühen Lauf erspielte sich Coburg eine deutliche 31:19-Führung. Im zweiten Abschnitt kamen die Gäste besser ins Spiel und verkürzten den Rückstand kontinuierlich. Kurz vor der Halbzeit gelang es Neustadt, den Abstand deutlich zu reduzieren und bis auf einen Punkt heranzukommen (47:46). Nach der Pause übernahmen die Shooters zunächst die Führung, ehe Coburg erneut die Kontrolle übernahm. In einem defensiv geprägten dritten Viertel setzten sich die Gastgeber wieder etwas ab und gingen mit einer 64:56-Führung in den Schlussabschnitt. Im vierten Viertel hielt Coburg den Vorsprung stabil und baute ihn zwischenzeitlich weiter aus. Neustadt kämpfte sich in der Schlussphase noch einmal heran, konnte die Partie jedoch nicht mehr drehen.

Am Ende stand ein 84:77-Erfolg für die Gastgeber. Ausschlaggebend für den Sieg war vor allem die starke Anfangsphase sowie die effizientere Chancenverwertung der Coburger im weiteren Spielverlauf. Neustadt-Geschäftsführer Sport Jan Gebauer sagte: „Am Ende konnten wir den Sieg leider nicht mitnehmen, aber mit Blick auf das Spiel in Neustadt dürfen wir definitiv optimistisch sein. Der Start in die Partie war etwas schläfrig, vor allem defensiv. Den zwischenzeitlichen zweistelligen Rückstand haben wir jedoch bis zur Halbzeit fast komplett aufgeholt und sind Anfang des 3. Viertels sogar knapp in Führung gegangen. Insgesamt müssen wir vor allem defensiv noch mehr Energie aufs Feld bringen und den Gegner konsequenter unter Druck setzen. Der Kampfgeist war auf jeden Fall top, das Team hat bis zum Schluss daran geglaubt, das Spiel noch zu drehen. Am Freitag sehen wir uns in Neustadt in einem hoffentlich vollem Shooters Dome und dem 1. Playoffheimspiel der Vereinsgeschichte und ich bin mir sicher, dass wir am Sonntag nochmal in Coburg die Möglichkeit bekommen, die Serie für uns zu entscheiden“.

 

12.04.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. Dragons Rhöndorf 102:73

Die OrangeAcademy gewinnt das erste Playoff-Spiel gegen die Dragons Rhöndorf deutlich mit 102:73 und geht in der Serie mit 1:0 in Führung. Die Partie begann mit hohem Tempo auf beiden Seiten. Beide Teams suchten früh den Abschluss, wobei die Gastgeber ihre Chancen konsequenter nutzten und sich bereits im ersten Viertel leicht absetzen konnten (27:19). Im zweiten Abschnitt reduzierte sich das Tempo, die OrangeAcademy behielt jedoch die Kontrolle und baute die Führung weiter aus. Trotz einer intensiven Phase mit vielen Fouls blieb der Vorsprung stabil, sodass die Gastgeber mit einer 49:38-Führung in die Halbzeit gingen. Nach dem Seitenwechsel setzte sich die OrangeAcademy entscheidend ab. Mit hoher Effizienz im Angriff und konsequenter Verteidigung erhöhte das Team den Vorsprung deutlich und ging mit einer klaren 80:54-Führung in das Schlussviertel.

Im vierten Viertel ließ die OrangeAcademy nichts mehr anbrennen und baute den Vorsprung weiter aus. Rhöndorf fand keine Mittel mehr gegen die Offensivstärke der Gastgeber, sodass am Ende ein deutlicher 102:73-Erfolg stand. Ausschlaggebend für den Sieg war vor allem die offensive Effizienz der OrangeAcademy über die gesamte Spielzeit. Topscorer der Partie war Meissa Faye mit 21 Punkten, unterstützt von Namori Omog (15 Punkte) und Joel Cwik (12 Punkte). Headcoach Florian Flabb sagte nach der Partie: „Gratulation an meine Mannschaft. Wir haben heute das aufs Parkett gebracht, was wir uns im Vorfeld vorgenommen hatten. Das war der wichtige erste Schritt in Richtung nächster Runde“.

 

12.04.2026 17:00 // Uhr Itzehoe Eagles vs. Porsche BBA Ludwigsburg 78:90

Die Porsche Basketball-Akademie Ludwigsburg gewinnt ihr erstes Playoff-Spiel bei den Itzehoe Eagles mit 90:78 und geht in der Serie mit 1:0 in Führung. In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Gastgeber phasenweise die Führung behaupteten. Ludwigsburg erarbeitete sich jedoch Vorteile beim Rebounding und blieb durch zweite Wurfchancen im Spiel. Zur Pause lagen die Gäste knapp in Front (38:36). Nach dem Seitenwechsel übernahm Ludwigsburg zunehmend die Kontrolle. Mit hoher Effizienz im Abschluss und konsequentem Spiel zum Korb setzte sich die Mannschaft im dritten Viertel ab und ging mit einer Führung in den Schlussabschnitt.

Im vierten Viertel bauten die Gäste ihren Vorsprung weiter aus. Eine Serie erfolgreicher Distanzwürfe sorgte für die Vorentscheidung, während Itzehoe offensiv nicht mehr an die Leistung der ersten Hälfte anknüpfen konnte. Ludwigsburg spielte die Partie kontrolliert zu Ende und sicherte sich einen verdienten 90:78-Erfolg. Ausschlaggebend für den Sieg waren vor allem Vorteile beim Rebounding sowie eine hohe Trefferquote im Zweipunktebereich. Zudem überzeugten die Gäste mit mannschaftlicher Geschlossenheit und effizienter Chancenverwertung. Topscorer der Partie waren Marko Masic (20 Punkte) und Simon Feneberg (18 Punkte, 6 Assists) auf Seiten Ludwigsburgs. Für Itzehoe erzielte Lucien Schmikale 20 Punkte, während Toni Nickel (16 Punkte) und Walter McBride (13 Punkte, 8 Assists) ebenfalls überzeugten.

Vorberichte ProB Playoffs – Achtelfinale Spiel 1

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11.04.2026 18:00 Uhr SV Fellbach Flashers vs. Hertener Löwen 

In der ersten Runde der Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB empfangen die SV Fellbach Flashers am Samstag, den 11.04.2026 um 18 Uhr die Hertener Löwen in der Gäuäckersporthalle. Für die Flashers ist es bereits die zweite Playoff Teilnahme in Folge. In ihrem dritten Jahr im professionellen Basketball hat sich das Team erneut stark präsentiert und den dritten Platz der Südstaffel gesichert. Nach dem frühen Aus im vergangenen Jahr gegen den SC Rist Wedel ist die Motivation nun umso größer, einen Schritt weiter zu gehen. Head Coach Kris Borisov und sein Assistent Lasse Steinort gehen mit einem klaren Ziel in die Serie. Trotz einer schwierigen Phase mit mehreren Verletzungen und Ausfällen zeigte sich die Mannschaft zum Ende der Hauptrunde in guter Form und reist mit dem Rückenwind von sechs Siegen in Folge in die Playoffs.

Mit Herten wartet allerdings ein äußerst erfahrener und unangenehmer Gegner. Der Traditionsverein spielte in den 90er Jahren bereits erstklassig, wurde nach finanziellen Turbulenzen 1998 neu gegründet und war zwischen 2007 und 2016 fester Bestandteil der ProB, bevor nach rund zehn Jahren in der Regionalliga der Wiederaufstieg zur Saison 2025/26 gelang. Die Mannschaft von Head Coach Robin Singh ist keine typische ProB Truppe. Mit einem Altersdurchschnitt von über 28 Jahren bringt das Team viel Erfahrung aufs Parkett.

Spieler wie Bryant Allen, Dario Fiorentino, Faton Jetullahi oder Christian Hinckson verfügen über umfangreiche ProB und teilweise sogar ProA Erfahrung und prägen das Spiel der Löwen entscheidend. Dass die Hertener eine starke Saison spielen, kommt nicht überraschend. Über die gesamte Spielzeit hinweg bewegte sich das Team konstant in den oberen Tabellenregionen und fiel nie schlechter als auf Rang sechs zurück. Besonders beeindruckend ist die Defensive. Mit durchschnittlich nur 70 zugelassenen Punkten pro Spiel stellen die Löwen die beste Verteidigung der gesamten Liga und werden damit auch für die Flashers eine große Herausforderung darstellen.

 

11.04.2026 19:00 Uhr Baskets Juniors TSG Westerstede vs. FC Bayern Basketball II 

Nach einer starken Hauptrunde starten die Baskets Juniors TSG Westerstede als Aufsteiger in die Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB und treffen zum Auftakt auf FC Bayern Basketball II. Als Dritter der Nordstaffel genießen die Niedersachsen zunächst Heimrecht, Spiel eins der Best of three Serie steigt am Samstag um 19 Uhr in der Westersteder Hössenhalle. Mit einer Bilanz von 16 zu 10 Siegen gelang nicht nur souverän der Klassenerhalt, sondern auch der Einzug in die Playoffs. Besonders ein starker Endspurt mit acht Siegen aus den letzten zehn Spielen sorgte dafür, dass sich das Team von Headcoach Artur Gacaev sogar den Heimvorteil sichern konnte. Maßgeblichen Anteil daran hatte Jon’il Fugett, der mit 23,4 Punkten pro Spiel Topscorer der ProB Nord wurde und zusätzlich zu den besten Passgebern und effizientesten Spielern der Liga zählt. Auch Spieler wie Beni Fungula oder Colin Schroeder sowie junge Talente wie Simon Kohlhoff, Johann Helwig und Ore Ewert prägten die erfolgreiche Saison.

Mit der zweiten Mannschaft des FC Bayern Basketball wartet jedoch ein anspruchsvoller Gegner. Die Münchner beendeten die Hauptrunde im Süden mit einer ausgeglichenen Bilanz von 12 zu 12 Siegen auf Platz sechs. Zwar lief es in den letzten Wochen nicht optimal, doch das Team sicherte sich mit einem klaren Sieg in Langen noch das Playoff Ticket. Der Kader ist breit aufgestellt und verfügt über mehrere Spieler, die konstant punkten können, darunter Niko Jerkic, Nicolas Kodjoe oder Andrija Susic. Zudem sammelten einige Akteure bereits Einsatzzeit bei den Profis. Auch an der Seitenlinie gab es im Saisonverlauf Veränderungen. Nach dem Wechsel von Emir Mutapcic ins Trainerteam der Profis übernahm Luca Palumbo die Verantwortung, unterstützt unter anderem von Ex Nationalspieler Danilo Bartel.

Westerstedes Headcoach Artur Gacaev erwartet ein ausgeglichenes Duell und betont: „Bayern hat viele junge Spieler im Team, das sieht im Grunde ähnlich aus wie bei uns. Die Mannschaft arbeitet allgemein beim Rebound und insbesondere beim Offensivrebound sehr gut. Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe – zwar ist es ein Vorteil, dass wir zuerst zu Hause spielen, aber einen Favoriten kann ich in dieser Serie nicht erkennen. Wir sind Neuling, Bayern kennt die Liga schon länger, daher haben wir großen Respekt. Es dürfte eine harte und enge Serie werden.“ Die Ausgangslage verspricht also eine intensive Serie zweier talentierter Teams. Während Westerstede den Schwung der starken Hauptrunde mitnehmen will, bringt Bayern Erfahrung aus mehreren ProB Spielzeiten mit.

 

11.04.2026 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Dresden Titans 

Im Achtelfinale trifft Bernau als Zweiter der Nordstaffel auf die Dresden Titans, den Siebten der Südstaffel. Dresden reist als unangenehmer Gegner an, der auf dem Papier vielleicht unterschätzt werden könnte, in der Realität aber über enorme Qualität verfügt. Vor allem offensiv bringen die Titans viel Gefahr mit. Scott Stone führt das Team mit über 21 Punkten pro Spiel an und ist der klare Go-to-Guy, dazu kommen mit Wisdom Uboh, Duje Putnik und Kevin Kollmar weitere Spieler, die Verantwortung übernehmen und jederzeit ein Spiel prägen können. Besonders auffällig ist die Effizienz im Zweipunktebereich sowie die solide Wurfquote von außen, wodurch Dresden schwer zu verteidigen ist und viele Optionen im Angriff besitzt.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt dennoch leichte Vorteile für Bernau. Das Team erzielt mehr Punkte, ist beim Rebounding stärker und weist insgesamt bessere Effizienzwerte auf. Genau diese Faktoren könnten in einer Playoff Serie entscheidend werden. Wenn es Bernau gelingt, das Tempo zu kontrollieren, die Bretter zu dominieren und defensiv früh Zugriff zu bekommen, liegen die Vorteile auf ihrer Seite. Gleichzeitig darf Dresden keinesfalls unterschätzt werden, da die Titans strukturiert spielen, wenige Fehler machen und mehrere gefährliche Scorer in ihren Reihen haben. Während Dresden stark über individuelle Qualität kommt, überzeugt Bernau vor allem durch seine Tiefe im Kader. Spieler wie Guy Artman Nahmias, Anthony Watkins oder Akim Jamal Jonah bringen unterschiedliche Stärken ein und sorgen dafür, dass das Team variabel agieren kann.

 

11.04.2026 19:30 Uhr ETB Miners vs. SKYLINERS Juniors 

Die ETB Miners empfangen in der heimischen Halle „Am Hallo“ die Skyliners Juniors. Als Erster der Nordstaffel gehen die Essener mit Heimvorteil in die Best of three Serie und wollen direkt den Grundstein für das Weiterkommen legen. Die Miners blicken auf eine starke Hauptrunde zurück. Mit 19 Siegen und nur vier Niederlagen sicherte sich das Team von Headcoach Lars Wendt souverän die Meisterschaft im Norden und unterstrich seine Form zuletzt mit einem klaren 81:62 Auswärtssieg bei den Iserlohn Kangaroos. Gerade die defensive Geschlossenheit soll nun auch in den Playoffs der Schlüssel sein, um den Heimvorteil erfolgreich zu nutzen. Mit den Skyliners Juniors wartet jedoch ein Gegner, der deutlich stärker ist, als es der achte Tabellenplatz im Süden vermuten lässt. Das Nachwuchsprogramm aus Frankfurt bringt viel individuelle Qualität und eine gefährliche Offensive mit. Allen voran Guard Desmond Watson, der mit 25 Punkten pro Spiel zu den besten Scorern der gesamten Liga zählt und als zentrale offensive Waffe gilt. Unterstützt wird er von Jamie Edoka und Ivan Crnjaz, die ebenfalls konstant zweistellig punkten und dem Spiel ihren Stempel aufdrücken können. Hinzu kommt ein tiefer Kader, der es ermöglicht, über die gesamte Spielzeit ein hohes Tempo und Intensität zu gehen.

Entsprechend groß ist der Respekt auf Essener Seite. Sportdirektor Raphael Wilder betont: „Frankfurt ist eine Mannschaft, die zwar auf dem 8. Platz der ProB Süd steht, dort aber definitiv nicht hingehört. Die Mannschaft ist bärenstark und spielt mit einem überragenden Amerikaner, der 20 Würfe pro Spiel nimmt und hervorragende Quoten im Zwei- und Dreipunktebereich vorzuweisen hat, viele Freiwürfe bekommt, bei den Offensivrebounds stark unterwegs ist und wohl auch schon einige Spiele in der BBL gespielt hat. Dazu kommen dann noch Spieler wie Ivan Crnjaz mit 14,7 Punkten pro Spiel und Jamie Edoka mit 16,2 Punkten, die ebenfalls offensiv sehr stark unterwegs sind, sowie weitere Spieler, die im höheren einstelligen Bereich scoren können. Wir sind uns ihrer Stärke bewusst und mit Sicherheit hätte es zu Beginn der Playoffs auch ein leichterer Gegner werden können, aber wenn man weiterkommen will, muss man sowieso jeden Gegner schlagen. Die personelle Situation ist soweit okay und wir hoffen, dass sich die Verletzung eines unserer Spieler, der diese Woche nicht trainieren konnte, bis Samstag auskuriert hat. Zu Leon bleibt zu sagen, dass er aufgrund seiner Daumenoperation noch nicht spielen wird und wir auch noch nicht sagen können, wann er wiederkommen wird, obwohl er kleine Fortschritte macht. Wir hoffen auf große Unterstützung in der Halle und darauf, dass jeder versteht, gegen was für einen Gegner wir spielen müssen. Wir gehen positiv gestärkt aufgrund unserer starken Hauptrunde in diese erste Playoff Serie.“

Auch Headcoach Lars Wendt blickt mit Vorfreude auf das Duell: „Endlich beginnen die Playoffs, die spannendste Jahreszeit. Wir treffen mit Frankfurt auf eine sehr starke Mannschaft, die mit viel Momentum in die Serie geht, nachdem sie 9 der letzten 11 Spiele gewinnen konnte. Wir haben uns gut vorbereitet und hoffen auf eine volle Halle für Spiel 1!“ Die Ausgangslage verspricht ein intensives Duell. Während Essen seine dominante Hauptrunde bestätigen will, reist Frankfurt mit viel individueller Klasse und Selbstvertrauen an.

 

11.04.2026 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. EN BASKETS Schwelm 

Im Achtelfinale trifft die BG Hessing Leitershofen Stadtbergen auf die EN Baskets Schwelm. Spiel eins der Serie steigt am Samstag um 19.30 Uhr in der Sporthalle Stadtbergen. Als Vierter der Südstaffel treffen die Kangaroos auf den Fünften der Nordgruppe. Gespielt wird im Best of three Modus, zwei Siege reichen zum Weiterkommen. Die Erinnerungen an die vergangene Saison sind noch präsent. Damals scheiterte die BG trotz dominanter Hauptrunde bereits im Achtelfinale mit 0:2 an Essen. Kapitän Jannik Westermeir bringt die Stimmung im Team auf den Punkt: „Wir haben ein klares Ziel vor Augen und das Gesamtpaket Play Offs sorgt für Adrenalin pur“. Center Tom Alte ergänzt: „Jetzt wird wieder alles auf null gestellt. Die Hauptrunde ist ab jetzt ein Stück weit egal“.

Mit Schwelm wartet allerdings ein äußerst unangenehmer Gegner. Die Teams aus der Nordgruppe gelten traditionell als besonders stark, was auch die Statistik der vergangenen Jahre zeigt. Die EN Baskets verfügen über ein erfahrenes und ausgeglichen besetztes Team. Besonders hervorzuheben sind Topscorer Zyon Patterson, Spielmacher Marius Stoll als bester Assistgeber der Liga sowie der vielseitige Robert Merz. BG Headcoach Emanuel Richter weiß um die Qualität des Gegners: „Wir alle kennen die Stärke der PRO B Nord und deren hohes Niveau. Mit Schwelm treffen wir auf eine sehr erfahrene Mannschaft. In den letzten neun Jahren standen sie acht Mal in den Play Offs und waren schon nahe am Aufstieg in die Pro A. Dafür habe ich großen Respekt, das ist eine gewachsene Struktur mit sehr viel Tradition. Aber wissen auch um unsere Stärken und wollen vor unseren Fans gewinnen, die sicher für eine unglaubliche Atmosphäre sorgen werden. Ich freue mich sehr auf dieses Spiel“.

Auch Geschäftsführer Wayne Chico Pittman zeigt sich optimistisch: „Ich habe ein gutes Gefühl, wir haben uns in der Rückrunde gut stabilisiert, wir werden von der ersten Sekunde an hellwach sein, darauf arbeitet man die ganze Saison hin.“. Die Serie wird im engen Rhythmus gespielt. Spiel zwei findet am Freitag in Schwelm statt, ein mögliches Entscheidungsspiel würde bereits zwei Tage später wieder in Stadtbergen ausgetragen.

 

12.04.2026 16:00 Uhr BBC Coburg vs. TSV Neustadt temps Shooters 

Als Tabellenzweiter der Südstaffel empfangen die Vestestädter im Achtelfinale die Neustadt temps Shooters, die sich als Siebter der Nordstaffel erstmals in ihrer Vereinsgeschichte für die Playoffs qualifiziert haben. Für Coburg ist es bereits die vierte Teilnahme seit dem Aufstieg in die ProB, doch ein Erfolgserlebnis blieb bislang aus, da man in den vergangenen Jahren jeweils im Achtelfinale ausschied. Nach der erfolgreichsten Hauptrunde der Vereinsgeschichte soll sich das nun ändern. In den vergangenen Jahren zeigte sich immer wieder, dass Teams aus der Nordstaffel in den Playoffs häufig die Oberhand behalten. Auch Coburg musste diese Erfahrung bereits machen und schied trotz Heimrecht gegen Gegner aus dem Norden aus.

Mit den Neustadt temps Shooters wartet ein Team, das eine wechselhafte Saison hinter sich hat. Nach sieben Siegen zum Start folgte eine Serie von acht Niederlagen, ehe sich die Niedersachsen rechtzeitig vor den Playoffs wieder stabilisierten und sich mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen doch noch für die Endrunde qualifizierten. Im Fokus steht dabei vor allem Guard Matej Jelovčić, der mit durchschnittlich 22,3 Punkten zu den besten Scorern der Liga gehört und seine Leistung im Vergleich zur Vorsaison deutlich steigern konnte. Unterstützt wird er von Aimé Olma und Emil Loch, die ebenfalls zweistellig punkten, während Christenvie Kwilu und Elias Marei die Starting Five komplettieren. Auf Coburger Seite liegt die Hoffnung unter anderem auf Kapitän Nico Wenzl, der bereits Playoff Erfahrung auf höchstem Niveau sammeln konnte und 2022 mit den Dresden Titans die Meisterschaft in der ProB gewann. Er weiß um die Stärken des Gegners und die Herausforderung der Serie:

„Neustadt ist ein Team, das eine extrem gute Hinrunde gespielt hat und sich mit Essen lange um Platz 1 gestritten hat. In der Rückrunde hatten sie dann ein paar Probleme, aber haben sich pünktlich vor den Playoffs wieder gefangen und einen kleinen Run gestartet. Sie spielen sehr schnell und frei, was sehr schwer zu verteidigen ist. Da müssen wir uns darauf einstellen, gut im Eins gegen Eins zu verteidigen und uns als Team zusammen in der Defense zu helfen. Daneben ist es aber wichtig, dass wir dem Spiel unseren eigenen Stempel aufdrücken, schnell spielen, offensiv den Ball bewegen und dann auch unsere Würfe treffen. Die Jahre zuvor haben gezeigt, dass der Norden in den Playoffs tendenziell etwas stärker war, weshalb es nun an uns liegt zu zeigen, dass der Süden auch mithalten kann. Letzte Saison konnte sich nur Speyer als Süd Team in der ersten Playoff Runde behaupten und dieses Jahr wollen wir als eine der Mannschaften aus dem Süden auf jeden Fall ein Zeichen setzen und eine Runde weiterkommen.“

 

12.04.2026 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. Dragons Rhöndorf 

Am Sonntagabend startet die OrangeAcademy um 17 Uhr in die Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB und trifft dabei auf die Dragons Rhöndorf. Nach einer herausragenden Hauptrunde mit 18 Siegen und nur sechs Niederlagen sicherten sich die jungen Ulmer den ersten Tabellenplatz im Süden und spielten damit die beste Saison der Clubgeschichte. Mit Rhöndorf wartet ein bekannter Gegner. Bereits im vergangenen Jahr trafen beide Teams aufeinander, damals mit dem besseren Ende für die Ulmer. In dieser Saison spielten die Dragons in der Nordstaffel und sicherten sich dort den achten Platz. Die Mannschaft ist das Farmteam der Telekom Baskets Bonn und bringt viel Talent sowie Tempo ins Spiel.

Headcoach Florian Flabb erwartet ein intensives Duell: „Wir erwarten eine sehr formstarke Rhöndorfer Mannschaft, die sich aus der Abstiegszone in die Playoff Ränge gespielt hat. Rhöndorf wird versuchen, das Tempo hochzuhalten und über schnelles Umschalten zu punkten. Insgesamt freue ich mich auf eine spannende und sicherlich auch intensive Playoff Serie“. Die Dragons durchlebten eine wechselhafte Saison. Nach einer Serie von sechs Niederlagen steckte das Team zwischenzeitlich tief im Abstiegskampf, kämpfte sich jedoch mit fünf Siegen in Folge zurück und sicherte sich nicht nur den Klassenerhalt, sondern auch den letzten Playoff Platz. Mit einem Altersdurchschnitt von rund 20 Jahren bringt Rhöndorf eine junge und hungrige Mannschaft aufs Parkett. Im Fokus steht dabei vor allem Spielmacher Jorge Mejias Sanchez, der mit 15,1 Punkten und 6,4 Assists sowohl Topscorer als auch bester Vorlagengeber ist.

Unterstützung erhält er von Juhwan Harris Dyson, Kenan Reinhart und Benjamin Sadikovic, die allesamt zweistellig punkten und das Team offensiv breit aufstellen. Für die OrangeAcademy geht es nun darum, die starke Form aus der Hauptrunde in die Playoffs zu übertragen und den ersten Schritt Richtung nächste Runde zu machen. Gleichzeitig ist klar, dass Rhöndorf mit viel Momentum anreist und jede Nachlässigkeit sofort bestrafen kann.

 

12.04.2026 17:00 Uhr Itzehoe Eagles vs. Porsche BBA Ludwigsburg 

Für die Itzehoe Eagles startet am Sonntag, den 12. April um 17 Uhr im Sportzentrum am Lehmwohld das Abenteuer Playoffs gegen die Porsche BBA Ludwigsburg. Die Ludwigsburger treten als Nachwuchsprogramm des Bundesligisten MHP RIESEN Ludwigsburg an und bringen einen extrem jungen Kader mit einem Durchschnittsalter von rund 19 Jahren aufs Parkett. In der Südstaffel belegte die Mannschaft in einem engen Rennen den fünften Platz und reist nun zum Nordvierten nach Itzehoe. Spiel zwei findet anschließend in Ludwigsburg statt, ein mögliches drittes Duell würde wieder in Itzehoe ausgetragen werden.

Eagles Headcoach Timo Völkerink erwartet einen unangenehmen Gegner und beschreibt die Ludwigsburger als „Ein unberechenbarer Gegner“. Besonders im Fokus stehen dabei junge Talente wie Julis Baumer und Maxwell Dongmo Temoka, die bereits Erfahrungen im Erstligateam sammeln konnten, sowie weitere Spieler wie Simon Feneberg oder Yohann Tchouaffe, die jederzeit den Unterschied machen können. Hinzu kommt, dass Teile des Kaders aktuell beim Albert Schweitzer Turnier im Einsatz sind, weshalb die genaue Aufstellung der Gäste offen bleibt. Sportlich zeichnet sich die BBA vor allem durch ihre starke Defensive aus.

„Sie spielen trotz des jungen Alters super physisch und erarbeiten sich viele zweite Chancen durch gutes Rebounding“, so Völkerink, der ein intensives Spiel erwartet: „Ich erwarte ein sehr physisches Spiel, in dem wir zu jeder Zeit einen kühlen Kopf bewahren müssen.“
Die Itzehoer gehen gut vorbereitet in die Partie. Erstmals seit längerer Zeit konnte das Team wieder komplett trainieren, auch Chris Herget steht nach seiner Pause wieder zur Verfügung. Entsprechend optimistisch blickt der Coach auf den Playoff Auftakt und betont die hohe Motivation innerhalb der Mannschaft: „Wir Coaches spüren, wie hungrig die Jungs sind.“ v