ProB-Meister 2025/26 – ETB Miners

Essen, den 17.05.2026 – Die ETB Miners sind ProB-Meister der Saison 2025/2026. Nach der deutlichen Niederlage im Hinspiel am Donnerstag drehten die Essener im  Rückspiel die Finalserie gegen die OrangeAcademy noch und sicherten sich damit die Meisterschaft der ProB.

Spielverlauf:

Nach der klaren Niederlage im Hinspiel standen die ETB Miners im Rückspiel bereits früh unter Druck. Ganze 36 Punkte betrug der Rückstand aus der ersten Partie, entsprechend offensiv starteten die Gastgeber in die Begegnung. Vor einer stimmungsvollen Kulisse im Sportpark „Am Hallo“ gelang den Essenern ein nahezu perfekter Auftakt. Mit hoher Intensität in der Defensive und deutlich mehr Trefferquote als noch wenige Tage zuvor verkürzten die Miners den Rückstand aus dem Hinspiel Stück für Stück. Während die OrangeAcademy offensiv zunehmend Probleme bekam und nur selten zu einfachen Abschlüssen kam, nutzten die Essener ihre Chancen konsequent aus. Auch nach dem Seitenwechsel knüpften die Gastgeber nahtlos an ihre starke Leistung an und hielten den Druck auf die junge Ulmer Mannschaft konstant hoch.

Mit jedem erfolgreichen Angriff wuchs die Hoffnung auf die große Wende, gleichzeitig nahm die Stimmung im Sportpark „Am Hallo“ immer weiter zu. Spätestens im Schlussviertel war die Finalserie endgültig völlig offen, ehe die ETB Miners in den letzten Minuten erstmals auch in der Gesamtaddition die Führung übernahmen. Die Fans im Sportpark „Am Hallo“ verwandelten die Halle in den letzten Minuten endgültig in ein Tollhaus.

Diese erlebte eine Schlussphase, die an Spannung kaum zu überbieten war. Mit einem kumulierten Punktunterschied gelang es über knapp viereinhalb Minuten keinem Team, einen weiteren Punkt zu erzielen. Auf einen erlösenden Korbleger von Lane folgte schließlich ein wichtiger Dreier von Milicic zum Ausgleich in der Gesamtwertung. Mit noch 22 Sekunden auf der Uhr schickten die Ulmer die Miners anschließend an die Freiwurflinie. Der zum „Player of the Year“ der ProB gewählte Quashawn Lane behielt zunächst die Nerven und brachte Essen wieder mit zwei Punkten in Führung in der Addition. Im anschließenden Ulmer Angriff klaute selbiger Lane den Ball und sorgte mit einem weiteren Korbleger für die endgültige Entscheidung.

Am Ende stand ein 94:53-Erfolg für die ETB Miners auf den Anzeigetafeln. Insgesamt drehten die Essener damit den 36-Punkte-Rückstand aus dem Hinspiel noch und sicherten sich mit kumulierten +5 Punkten über beide Partien die ProB-Meisterschaft 2025/2026.

Statistiken:

Spiel 1: OrangeAcademy vs. ETB Miners 107:71 | Nach Vierteln: 25:21 | 31:17 | 26:21 | 25:12

Spiel 2: ETB Miners vs. OrangeAcademy 94:53  | Nach Vierteln: 27:13 | 26:19 | 23:12 | 18:9

Der Weg ins Finale:

Die ETB Miners spielten bereits eine starke Hauptrunde und gingen als Tabellenerster der ProB Nord in die Playoffs. Dort bestätigte das Team seine starke Saisonleistung eindrucksvoll. Runde für Runde präsentierten sich die Essener offensivstark und defensiv stabil. Im Halbfinale setzten sich die Miners schließlich gegen den BBC Coburg durch und sicherten sich damit nicht nur den Finaleinzug, sondern auch das sportliche Aufstiegsrecht für die ProA. Der Finaleinzug erfolgte mit einer bis dahin perfekten Bilanz in den Playoffs. Mit der erfolgreichen Aufholjagd im Finale krönen die Essener nun ihre Saison mit der ProB-Meisterschaft.

Auch die OrangeAcademy spielte eine starke Saison und zog als Hauptrundenerster der ProB Süd souverän in die Playoffs ein. Besonders die offensive Qualität der jungen Ulmer Mannschaft war über die gesamte Spielzeit hinweg immer wieder sichtbar. Auf dem Weg ins Finale setzte sich die OrangeAcademy unter anderem gegen den Aufstiegsaspiranten aus Bernau durch und sicherte sich damit ebenfalls das sportliche Aufstiegsrecht für die ProA. Nach dem deutlichen Sieg im Hinspiel fehlten den Gästen im Rückspiel letztlich nur wenige Punkte zum Titelgewinn.

Beide Finalteilnehmer erwerben mit ihrem Einzug ins Finale das sportliche Aufstiegsrecht für die ProA.

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga gratuliert den ETB Miners herzlich zum ProB-Meistertitel, der OrangeAcademy zur Vizemeisterschaft und bedankt sich bei beiden Teams für die spannende Saison.

Foto: Fabian Heyn

Nachbericht ProB Playoffs – Finale Spiel 1

13.05.2026 19:30 Uhr // OrangeAcademy vs. ETB Miners 107:71

Die OrangeAcademy Ulm hat im ersten Finalspiel der ProB ein echtes Statement gesetzt und sich mit einem dominanten 107:71-Erfolg gegen die ETB Miners eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel in Essen erspielt. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase übernahmen die jungen Ulmer ab Mitte des ersten Viertels zunehmend die Kontrolle über die Partie. Vor allem aus der Distanz präsentierten sich die Gastgeber extrem treffsicher und stellten mit 16 erfolgreichen Dreiern eindrucksvoll ihre offensive Qualität unter Beweis. Schritt für Schritt setzte sich das Team ab und ließ den Gästen aus Essen im weiteren Spielverlauf kaum noch eine Chance. Bereits im zweiten Viertel erspielte sich die OrangeAcademy eine zweistellige Führung und baute diese bis zur Halbzeit weiter aus. Mit hohem Tempo, guter Ballbewegung und spektakulären Aktionen – unter anderem durch Endurance Aiyamenkhue und Marko Dordevic – dominierten die Ulmer das Geschehen.

Spätestens im dritten Viertel war die Partie dann vorentschieden, als der Vorsprung weiter anwuchs und die Gastgeber das Spielgeschehen klar kontrollierten. Auch im Schlussabschnitt ließen die jungen Ulmer nicht nach, knackten die 100-Punkte-Marke und sorgten letztlich für einen deutlichen 36-Punkte-Erfolg, der im Modus mit Hin- und Rückspiel besonders wertvoll ist. Überragender Akteur war Teo Milicic mit 24 Punkten und neun Rebounds, der das Offensivspiel maßgeblich prägte. Zudem punkteten gleich fünf weitere Ulmer zweistellig, was die mannschaftliche Geschlossenheit eindrucksvoll unterstreicht. Headcoach Florian Flabb zeigte sich nach der Partie entsprechend zufrieden:

„Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir haben über weite Strecken das Tempo kontrolliert, defensiv gut gearbeitet und uns offensiv immer wieder sehr gute Würfe erarbeitet. Gerade die Art und Weise, wie wir als Team aufgetreten sind und den ersten Finalschritt gemacht haben, bestätigt unsere Entwicklung. Jetzt gilt der Fokus dem Rückspiel in Essen, wo wir die Leistung bestätigen wollen.“ Mit diesem klaren Sieg reist die OrangeAcademy Ulm nun mit viel Selbstvertrauen zum Rückspiel nach Essen, wo es darum geht, den Vorsprung zu verteidigen und die Meisterschaft perfekt zu machen.

Vorbericht ProB Playoffs – Finale Spiel 1

13.05.2026 19:30 Uhr OrangeAcademy vs. ETB Miners

Am OrangeCampus steigt das große Finale der ProB: Die OrangeAcademy Ulm empfängt am Mittwochabend die ETB Miners Essen zum ersten von zwei Endspielen um die Meisterschaft. Nach dem souveränen Halbfinal-Sweep gegen LOK BERNAU gehen die jungen Ulmer mit viel Selbstvertrauen in das Duell – doch mit Essen wartet nun die wohl größte Herausforderung der Saison. Erstmals seit Jahren steht die OrangeAcademy wieder im Finale, und das unter besonderen Vorzeichen: Anders als in den vorherigen Runden wird der Titel nicht in einer klassischen Serie entschieden, sondern im Hin- und Rückspiel. Am Ende zählt die Gesamtdifferenz beider Partien – jeder Ballbesitz kann also den Ausschlag geben. Entsprechend hoch ist die Bedeutung des ersten Spiels vor heimischer Kulisse. Headcoach Florian Flabb erwartet ein Duell auf absolutem Topniveau: „Mit Essen treffen wir auf das stärkste Team im Norden. Nicht nur aufgrund der Ergebnisse, sondern auch ihrer personellen Dichte haben sie über das Jahr hinweg einen hervorragenden Job gemacht. Wir freuen uns auf einen sehr intensiven und spannenden Finalkampf.“

Die Gäste aus Essen reisen ebenfalls mit breiter Brust nach Ulm. Das Team von Headcoach Lars Wendt überzeugte in den Playoffs mit Konstanz und mannschaftlicher Geschlossenheit. Im Fokus steht dabei vor allem Quashawn Tyrese Lane, der als vielseitiger Schlüsselspieler das Spiel der Miners prägt. Mit durchschnittlich 15,8 Punkten, 8,2 Rebounds und 5,9 Assists gehört er zu den komplettesten Akteuren der Liga. Unterstützung erhält er unter anderem von Mychael Paulo (12,8 Punkte im Schnitt) sowie Marc William Friederici (11,7 Punkte), die ebenfalls regelmäßig für offensive Akzente sorgen. Für die OrangeAcademy Ulm wird es darauf ankommen, die eigene mannschaftliche Geschlossenheit und Intensität aus den Playoffs beizubehalten und sich vor heimischem Publikum eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel zu erarbeiten.

Nachberichte ProB Playoffs – Halbfinale Spiel 2

08.05.2026 19:30 Uhr // BBC Coburg vs. ETB Miners 64:80

Der Playoff-Run des BBC Coburg ist im Halbfinale der ProB-Playoffs beendet. Vor 1.672 Zuschauern in der HUK-COBURG arena mussten sich die Vestestädter auch im zweiten Duell den ETB Miners Essen mit 64:80 geschlagen geben. Die Gäste aus dem Ruhrgebiet unterstrichen von Beginn an ihre Favoritenrolle, lagen über die gesamte Spielzeit in Führung und zogen mit einer perfekten Playoff- und Auswärtsbilanz verdient ins Finale ein. Dort treffen sie auf die OrangeAcademy Ulm, die sich ebenfalls mit 2:0 gegen Bernau durchsetzen konnte. Gleichzeitig sichern sich beide Finalisten das sportliche Aufstiegsrecht in die ProA, während für Coburg die beste ProB-Saison der Vereinsgeschichte ihr Ende findet. Der Start in die Partie verlief aus Sicht der Gastgeber alles andere als optimal. Während Essen früh aus der Distanz seinen Rhythmus fand und sich zudem zahlreiche zweite Chancen über Offensivrebounds erarbeitete, tat sich Coburg schwer, überhaupt zu punkten. So lagen die Gäste bereits nach wenigen Minuten zweistellig in Front und führten nach dem ersten Viertel deutlich mit 24:11. Auch im zweiten Abschnitt änderte sich wenig am Spielgeschehen. Die Miners kontrollierten Tempo und Intensität, bauten ihren Vorsprung zwischenzeitlich weiter aus und stellten Mitte des Viertels auf 37:18. Zwar kämpften sich die Coburger bis zur Halbzeit noch etwas heran, doch mit einem 32:43-Rückstand blieb die Ausgangslage schwierig.

Im dritten Viertel bot sich dem BBC Coburg mehrfach die Möglichkeit, den Abstand weiter zu verkürzen. Ein kurzer 8:0-Lauf ließ Hoffnung aufkommen, doch die routinierten Essener fanden stets die passende Antwort und hielten den Gegner auf Distanz. Vor allem die schwache Dreierquote von nur 19 Prozent verhinderte eine echte Aufholjagd. Die Miners spielten ihre Erfahrung konsequent aus und setzten sich im Schlussabschnitt endgültig ab. Spätestens beim 75:54 Mitte des letzten Viertels war die Partie entschieden. Die letzten Minuten gehörten dann auch den jungen Spielern der Coburger, die unter großem Applaus der Fans noch Einsatzzeit erhielten. Topscorer der Hausherren war Dylan Fasoyiro mit 16 Punkten. Trotz des Ausscheidens überwog beim BBC die Zufriedenheit über eine außergewöhnliche Saison.

Headcoach Patrick Seidel sagte nach dem Spiel: „Was soll ich groß sagen zum Spiel? Tatsächlich überwiegt bei mir jetzt nicht die Enttäuschung oder die Frustration über die Niederlage, sondern viel mehr der Stolz und die Zufriedenheit über die komplette Saison! Wir haben ein überragendes Jahr gespielt, Historisches für den Coburger Basketball geleistet und ich bin jetzt einfach nur glücklich und sehr zufrieden darüber. An der Stelle möchte ich mich einfach bei allen Sponsoren, allen Partnern und vor allem bei allen Leuten, die drumherum alles dafür möglich machen, dass wir hier Basketball spielen können, bedanken. Ein großes Danke auch an meine Jungs! Es hat wahnsinnig viel Spaß mit euch gemacht! Ich hoffe, dass wir diesen Schwung mit in die neue Saison nehmen können. Und ob wir jetzt heute verloren oder gewonnen haben, da bin ich relativ entspannt, weil das nur die Kirsche auf der Sahnetorte in diesem unfassbaren Jahr war!“

Auch ProB-Manager Christopher Neudecker blickte stolz auf die Entwicklung des Vereins: „Unser erklärtes Ziel vor der Saison war es, den ersten Playoff-Sieg der Vereinsgeschichte einzufahren. Dieses Ziel haben wir nicht nur erreicht, sondern wir haben unsere eigenen Erwartungen weit übertroffen. Im Halbfinale vor knapp 1.700 Zuschauern gegen das stärkste Team der gesamten ProB auszuscheiden, ist keine Niederlage, die uns den Kopf hängen lässt. Es ist der Beweis, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Jetzt geht es direkt weiter. Patrick Seidel und ich sitzen bereits zusammen und basteln am Kader für die nächste Saison. Nach der Saison ist bekanntlich vor der Saison, und wir wollen keine Zeit verlieren. Gemeinsam mit unseren Partnern arbeiten wir daran, auch organisatorisch den Abstand zur ProA weiter zu verkleinern. Der BBC Coburg will wachsen, sportlich sowie strukturell. Und diese Saison hat gezeigt, dass wir das können.“

 

08.05.2026 20:00 Uhr // LOK BERNAU vs. OrangeAcademy 86:91

Mit Tränen in den Augen endet die Saison für LOK BERNAU im Halbfinale der ProB-Playoffs. Trotz großem Einsatz und leidenschaftlichem Auftritt unterlagen die Brandenburger der OrangeAcademy Ulm mit 86:91 und verlieren die Serie damit mit 0:2. Vor 2.348 Zuschauern in der Sparkassen-Arena erwischte Bernau einen starken Start. Mit viel Tempo und Energie erspielte sich das Team früh eine zweistellige Führung und ging mit 29:23 nach dem ersten Viertel in Front. Auch im zweiten Abschnitt hielt Lok dagegen und nahm eine knappe 48:47-Führung mit in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie jedoch. Offensiv verloren die Gastgeber ihren Rhythmus, während Ulm – angeführt von Meissa Faye (23 Punkte) – immer besser ins Spiel fand. Besonders im dritten Viertel machten die Gäste den Unterschied, drehten die Partie und gingen mit einer Führung in den Schlussabschnitt. Dort zeigte Bernau noch einmal Moral, kämpfte sich mehrfach heran und hielt das Spiel bis in die Schlussphase offen. Doch in den entscheidenden Momenten behielt Ulm die Nerven und brachte den Sieg ins Ziel. Topscorer bei Bernau war Anthony Watkins mit 19 Punkten. Für Ulm überzeugte neben Faye auch Endurance Aiyamenkhue mit einem starken Double-Double (13 Punkte, 16 Rebounds). Headcoach Dan Oppland sagte nach dem Spiel:

„Ich denke, wir haben am Anfang einen sehr guten Rhythmus in dieses Spiel gebracht, haben mit viel Kampfgeist gespielt und den Ton in der ersten Halbzeit gesetzt. Dann hatten wir in der zweiten Halbzeit ein paar kostspielige Ballverluste. Ulm hatte zudem einen Run gegen Ende der ersten Halbzeit, und wir haben es zu Beginn des dritten Viertels offensiv nicht geschafft, wieder in unseren Rhythmus zu kommen. Ich denke, wir hatten einige gute Würfe, konnten sie aber nicht treffen. Gleichzeitig haben wir ihnen zu viele zweite Chancen gegeben – besonders im dritten, aber auch im vierten Viertel. Im vierten Viertel hatten wir gute Stops in der Defense, aber konnten offensiv nicht konsequent abschließen. Der Kampfgeist war auf jeden Fall da, die Jungs haben alles gegeben. Aber am Ende des Tages war Ulm die bessere Mannschaft, und das müssen wir akzeptieren. Es ist natürlich sehr enttäuschend, aber das gehört zum Sport dazu. Ich denke, es ist eine Lernphase für uns. Großen Respekt auch an den Gegner – sie hatten einen sehr guten Gameplan, besonders gegen Guy. Für ihn war es sehr schwer, seinen Rhythmus zu finden, und dadurch entstand zusätzlicher Druck auf die anderen Spieler. Am Ende des Tages waren wir nicht gut genug. Es gibt viele Dinge, die ich als Trainer verbessern kann. Trotzdem bin ich stolz auf die Jungs und stolz auf die Saison. Es ist ein bitteres Ende, aber wir müssen daraus lernen und weitermachen.“  

Vorberichte ProB Playoffs – Halbfinale Spiel 2

08.05.2026 19:30 Uhr BBC Coburg vs. ETB Miners

Für den BBC Coburg wird es ernst: Nach der Auftaktniederlage gegen die ETB Miners Essen steht das Team im zweiten Halbfinalspiel mit dem Rücken zur Wand. Im Best-of-Three-Modus ist die Ausgangslage eindeutig – nur ein Sieg hält die Saison am Leben. Die Aufgabe könnte kaum größer sein. Die Miners gelten als eines der konstantesten Teams der Liga, haben in dieser Saison noch kein Auswärtsspiel verloren und präsentieren sich vor allem defensiv in Topform. In den bisherigen Playoff-Partien ließ die Mannschaft von Lars Wendt im Schnitt nur rund 66 Punkte zu – die 75 Zähler aus Spiel 1 waren bereits die höchste gegnerische Ausbeute. Doch Coburg hat im ersten Duell gezeigt, dass man mithalten kann. Auch die Rückkehr von Center Ole Theiß gibt Hoffnung.

Der Big Man betont vor Spiel 2 die Bedeutung der Heimkulisse: „In Spiel 1 haben wir es selber zu spüren bekommen, dass Essen eine sehr gute und vor allem abgeklärte Mannschaft ist. Aber wir haben auch gezeigt, dass wir ihnen durchaus ebenbürtig sein können. Am Freitag wird es mit Sicherheit ein anderes Spiel werden, da wir dieses Mal unsere Fans im Rücken haben, die uns schon so oft in engen Spielen gepusht haben. Daher hoffe ich, dass wieder möglichst viele von euch den Weg in die Halle finden und uns unterstützen, denn jetzt am Freitag brauchen wir euch mehr denn je.“ Mit der Unterstützung der eigenen Fans soll nun die Wende gelingen. Klar ist: Nur mit einem Sieg erzwingt Coburg ein entscheidendes drittes Spiel – andernfalls endet die Saison. Die Ausgangslage ist also eindeutig: Alles oder nichts.

 

08.05.2026 20:00 Uhr LOK BERNAU vs. OrangeAcademy

Für LOK BERNAU steht am Freitagabend das alles entscheidende Spiel an. Nach der Niederlage im ersten Duell bei der OrangeAcademy ist die Ausgangslage klar: Nur ein Sieg hält die Serie am Leben und erzwingt ein drittes Spiel. Im ersten Aufeinandertreffen zeigte sich, woran es gelegen hat. In den entscheidenden Momenten fehlte Bernau die nötige Konsequenz und Präsenz. Vor allem bei den Rebounds und 50/50-Bällen erarbeiteten sich die Ulmer zu viele Vorteile und sicherten sich wichtige zweite Chancen. Zwar waren phasenweise gute Ansätze erkennbar, doch die nötige Konstanz über 40 Minuten fehlte.

Die OrangeAcademy nutzte genau das konsequent aus und setzte in den Schlüsselphasen die entscheidenden Akzente. Besonders unter dem Korb war die Dominanz spürbar, angeführt von Meissa Faye, der als Topscorer und Rebounder herausragte. Unterstützung kam von Endurance Aiyamenkhue und Tobias Holbach, während Teo Milicic und Namori Omog im Aufbau für Struktur sorgten. Für Bernau wird es nun entscheidend sein, genau diese Spieler besser zu kontrollieren und selbst mit mehr Energie aufzutreten. Bis Spiel 2 geht es weniger um große taktische Veränderungen als um klare Anpassungen: mehr Physis von Beginn an, bessere Reboundarbeit, klare Entscheidungen in den entscheidenden Phasen und vor allem Konstanz über die gesamte Spielzeit.

Nachberichte ProB Playoffs – Halbfinale Spiel 1

03.05.2026 16:00 Uhr // ETB Miners vs. BBC Coburg 85:75

Die ETB Miners Essen sind erfolgreich in die Halbfinalserie der ProB-Playoffs gestartet und haben sich im ersten Spiel mit 85:75 gegen den BBC Coburg durchgesetzt. Vor heimischer Kulisse in der Sporthalle „Am Hallo“ sicherten sich die Essener damit die 1:0-Führung in der „Best-of-Three“-Serie. Von Beginn an entwickelte sich das erwartete enge Duell. Die Miners lagen über weite Strecken knapp in Front, konnten sich jedoch zunächst nicht entscheidend absetzen. Coburg überzeugte vor allem mit starker Trefferquote von außen, während Essen immer wieder die passenden Antworten fand. Im Schlussviertel wurde es dann dramatisch: Nach einem 0:9-Lauf gerieten die Gastgeber kurzzeitig in Rückstand, kämpften sich jedoch zurück und stellten in der 38. Minute auf 75:75. In der entscheidenden Phase zeigte Essen schließlich seine Qualität und entschied die Partie mit einem 10:0-Lauf für sich. Topscorer auf Essener Seite war Quashawn Lane mit 21 Punkten, unterstützt von Jonathan Almstedt (15). Für Coburg punkteten Dylan Fasoyiro (21) und Felix Egger (19) am besten.

„Wir hatten ein erwartet schweres Spiel gegen Coburg, in dem wir uns nie entscheidend absetzen konnten. Zwischenzeitlich sind wir durch eine starke Phase der Coburger sogar in Rückstand geraten. Umso größer ist das Kompliment an die Mannschaft: Sie hat sich davon nicht beirren lassen, ist ruhig geblieben und hat das Spiel am Ende noch gedreht. Die Kulisse war großartig und hat zusätzlich getragen. Jetzt gilt unser voller Fokus dem nächsten Ziel: den 15. Auswärtserfolg in Serie einzufahren, um damit den Einzug ins Finale und den möglichen Aufstieg in die Pro A perfekt zu machen“, erklärte Headcoach Lars Wendt.

Auch der Sportliche Leiter Raphael Wilder ordnete den Erfolg ein: „Das Spiel am Sonntag war meiner Meinung nach ein Wahnsinnsspiel. Wir haben gegen den Tabellenzweiten aus dem Süden gespielt und dieses Spiel letztlich gewonnen. Coburg ist eine sehr, sehr gute Mannschaft. […] Durch einen Spielerwechsel und eine Änderung in der Verteidigung gewinnen wir dann mit einem 10:0-Run sowie einer unfassbaren Verteidigung und einer guten Offense dieses erste Halbfinalspiel. […] Respekt an unseren Gegner für diese tolle Leistung. Am Ende war es ein knapp verdienter Sieg, der uns aber nicht die Heimstärke des Gegners ausblenden lassen wird.“

 

03.05.2026 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. LOK BERNAU

Die OrangeAcademy ist mit einem starken Auftritt in die Serie gegen LOK Bernau gestartet und hat sich im ersten Spiel mit 86:76 durchgesetzt. In einer intensiven und temporeichen Partie begegneten sich beide Teams zunächst auf Augenhöhe. Mehrere Führungswechsel prägten die Anfangsphase, ehe die jungen Uuulmer ab Mitte des zweiten Viertels zunehmend die Kontrolle übernahmen. Mit wachsender Sicherheit im Spielaufbau und konsequenter Arbeit am offensiven Brett erspielten sich die Gastgeber eine knappe Halbzeitführung (40:38). Nach dem Seitenwechsel legte die OrangeAcademy einen starken Lauf hin und setzte sich erstmals zweistellig ab. Zwar kämpften sich die Gäste aus Bernau noch einmal heran, doch im Schlussviertel blieben die Hausherren stabil und entschieden die Partie in der Crunchtime endgültig für sich.

Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte Meissa Faye, der mit 27 Punkten Topscorer der Partie wurde. Ebenfalls zweistellig punkteten Teo Milicic (18), Namori Omog (12) und Joel Cwik (10). Unter den Körben überzeugten Endurance Aiyamenkhue (12 Rebounds) und Faye (10 Rebounds) mit starker Präsenz. Nach der Partie zeigte sich Headcoach Florian Flabb zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Es war wie erwartet ein physischer Kampf gegen einen sehr guten Gegner, der uns alles abverlangt hat. Ich finde wir haben es gut geschafft, diese Physis anzunehmen und vor allem am offensiven Rebound sehr stark gearbeitet. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft und, dass wir am Ende als verdiente Sieger vom Feld gegangen sind.“

Nachberichte ProB Playoffs – Viertelfinale Spiel 3

29.04.2026 19:30 Uhr // BBC Coburg vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 81:77

Die Baskets Juniors TSG Westerstede müssen sich im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB geschlagen geben. Beim entscheidenden Spiel in Coburg unterlag das Team dem BBC Coburg mit 77:81 und verpasst damit den Einzug ins Halbfinale. Dabei lieferten die stark ersatzgeschwächten Gäste noch einmal einen großen Kampf. Ohne mehrere Leistungsträger hielten die Baskets Juniors vor allem über ihre intensive Defensive lange dagegen, zwangen den Gegner zu zahlreichen Ballverlusten und kämpften sich mehrfach zurück ins Spiel. Letztlich fehlte jedoch die Effizienz, insbesondere unter dem Korb, um die Partie zu drehen. Headcoach Artur Gacaev zeigte sich trotz der Niederlage stolz auf seine Mannschaft und hob vor allem die Moral hervor:

„Wir haben unglücklich angefangen, haben jedoch Charakter gezeigt. Besonders unter dem Korb hatten wir eine schwache Quote, aber sind als Team nicht zusammengebrochen. Schritt für Schritt haben wir uns ins Spiel gekämpft und haben uns die Siegchance erkämpft.“ Dass es am Ende nicht gereicht hat, ordnete er realistisch ein: „Wir hätten trotz der schwachen Quote gewinnen können, weil wir wie in der ganzen Saison gekämpft haben. Kompliment an mein Team!“ Besonders die schwierige personelle Situation spielte dabei eine Rolle, änderte für ihn aber nichts an der Einstellung seiner Mannschaft: „Uns haben wichtige Spieler gefehlt, aber die Jungs, die hier waren, haben alles für das Team gegeben.“ Am Ende bleibt für Westerstede trotz des Ausscheidens ein positives Fazit: „Es war eine großartige Saison, auf die wir sehr stolz sein können.“

 

29.04.2026 19:30 Uhr // OrangeAcademy vs. Porsche BBA Ludwigsburg 91:64

Die OrangeAcademy steht im Halbfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Im entscheidenden dritten Viertelfinalspiel setzte sich das Team deutlich mit 91:64 gegen die Porsche Basketball-Akademie durch. Ausschlaggebend war vor allem ein starker Lauf nach der Halbzeit. Mit einem viertelübergreifenden 19:2-Run zogen die Gastgeber entscheidend davon und stellten früh die Weichen auf Sieg. Die aggressive Verteidigung brachte Ludwigsburg immer wieder aus dem Rhythmus und ermöglichte viele einfache Punkte im Fastbreak. In der Anfangsphase entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes und physisches Spiel. Beide Teams hatten offensiv Probleme, während die Defensiven dominierten. Erst gegen Ende des ersten Viertels konnte sich Ulm leichte Vorteile erspielen und diese bis zur Halbzeit ausbauen.

Nach der Pause drehte die OrangeAcademy dann richtig auf. Die Intensität in der Verteidigung blieb hoch, gleichzeitig wurden die eigenen Angriffe konsequenter ausgespielt. Ludwigsburg fand darauf keine Antwort mehr, sodass der Vorsprung schnell deutlich anwuchs. Spätestens im dritten Viertel war die Partie entschieden. Cheftrainer Florian Flabb zeigte sich nach dem Spiel entsprechend zufrieden: „Glückwunsch an beide Teams für eine herausragende Serie. […] Sie war ab der ersten Sekunde voll fokussiert und hat auch ein sehr gutes Ludwigsburger Team physisch an seine Grenzen gebracht. Dementsprechend freue ich mich sehr, dass wir uns für die harte Arbeit belohnen konnten.“ Für die OrangeAcademy geht es bereits am Sonntag weiter. Im Halbfinale wartet mit LOK Bernau der nächste Gegner – dann geht es um den Einzug ins Finale und den sportlichen Aufstieg in die ProA.

Vorberichte ProB Playoffs – Viertelfinale Spiel 3

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29.04.2026 19:30 Uhr BBC Coburg vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Showdown in Coburg: Im entscheidenden dritten Viertelfinalspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB treffen der BBC Coburg und die Baskets Juniors TSG Westerstede aufeinander. Nach je einem Heimsieg steht die Serie 1:1 – jetzt entscheidet ein einziges Spiel über den Einzug ins Halbfinale. Die Ausgangslage könnte kaum spannender sein. Während Coburg Spiel eins deutlich für sich entscheiden konnte, schlug Westerstede eindrucksvoll zurück und glich die Serie mit einer starken Teamleistung aus. Damit ist klar: Beide Mannschaften haben bereits gezeigt, dass sie den Gegner schlagen können – nun kommt es auf Details, Nervenstärke und Tagesform an. Selbstbewusst reisen die Gäste aus Niedersachsen nach Oberfranken.

Headcoach Artur Gacaev zeigte sich nach dem Ausgleich hochzufrieden und blickt optimistisch auf das Entscheidungsspiel: „Ich bin zufrieden mit unserer Leistung. Wir haben genauso gespielt, wie ich es mir vorgestellt habe – mit viel Energie, guter Ballbewegung und starkem Zusammenspiel. Wir waren von Anfang an präsent, haben durchgehend Druck gemacht und füreinander gespielt. Auch unser Passspiel hat gut funktioniert, insgesamt war es eine überzeugende Leistung.“ Vor allem die Rückkehr wichtiger Spieler habe laut Gacaev den Unterschied gemacht: „Ein entscheidender Unterschied war, dass wir wieder komplett waren. Wenn alle zur Verfügung stehen, treten wir ganz anders auf, dann sieht unser Basketball deutlich besser aus.“ Entsprechend klar ist die Marschroute für Spiel drei: „Mit Blick auf das dritte und entscheidende Spiel sind wir bereit. Ich glaube, die Jungs haben verstanden, worum es geht.“

Auf der anderen Seite weiß man in Coburg genau, dass eine deutliche Leistungssteigerung nötig ist. Nach der klaren Niederlage in Spiel zwei fand BBC-Coach Patrick Seidel deutliche Worte: „Ich glaube, wir haben unsere Energie und Intensität, die uns sonst ausmachen, heute keine Sekunde aufs Feld gebracht. Unser schnelles Spiel hat komplett gefehlt.“ Vor allem in den Bereichen Rebounding, Ballbewegung und Umschaltspiel sieht er Verbesserungspotenzial: „Wir haben schlecht gereboundet, uns ein paar unnötige Ballverluste geleistet und den Ball nicht gut bewegt.“ Dennoch bleibt Seidel zuversichtlich, dass sein Team im entscheidenden Spiel ein anderes Gesicht zeigen wird: „Ich erwarte, dass es im nächsten Spiel deutlich enger wird. Die letzten beiden Spiele waren jeweils klar vom Ergebnis, aber eigentlich gab es immer nur ein Viertel, das wirklich den Unterschied gemacht hat. Von daher rechne ich jetzt mit einem knappen Spiel.“

 

29.04.2026 19:30 Uhr OrangeAcademy vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Für die OrangeAcademy steht am Mittwochabend das alles entscheidende dritte Viertelfinalspiel gegen die Porsche BBA Ludwigsburg an. Um 19:30 Uhr geht es am OrangeCampus um den Einzug ins Halbfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB – ein echtes Do-or-die-Spiel. Der Sieger trifft bereits wenige Tage später auf Lok Bernau. Nach der bitteren Niederlage in Ludwigsburg, die erst in der Verlängerung entschieden wurde, bleibt kaum Zeit zur Regeneration. Die Belastung für die jungen Spieler ist enorm, denn zusätzlich steht auch noch ein wichtiges Spiel in der Nachwuchs Basketball Bundesliga an. Innerhalb von nur 24 Stunden geht es somit gleich zweimal um den Einzug ins Halbfinale – sowohl in der ProB als auch in der NBBL.

Trotz dieser Herausforderung sieht Cheftrainer Florian Flabb sein Team gut vorbereitet und setzt vor allem auf den Heimvorteil: „Nach der Niederlage in Ludwigsburg müssen wir den Fokus weiter hochhalten. Wir haben jetzt zwei wichtige Spiele innerhalb von 24 Stunden, in denen wir jeweils eine Halbfinal-Teilnahme sichern können. In beiden Spielen haben wir den Heimvorteil, das ist sehr wichtig. Ich glaube fest daran, dass wir sowohl in der NBBL als auch in der ProB mit unseren Fans im Rücken den Halbfinal-Einzug perfekt machen können.“ Damit ist die Ausgangslage klar: Maximale Belastung, maximaler Druck – aber auch die große Chance, vor eigenem Publikum den nächsten Schritt in Richtung Halbfinale zu machen.

Nachberichte ProB Playoffs – Viertelfinale Spiel 2

26.04.2026 16:00 Uhr // Hertener Löwen vs. LOK BERNAU 69:87

LOK BERNAU hat sich mit einem überzeugenden 87:69-Auswärtssieg bei den Hertener Löwen den Einzug ins Halbfinale gesichert und die Viertelfinalserie vorzeitig entschieden. Nach einer zunächst schwierigen Anfangsphase fand Bernau rechtzeitig ins Spiel und übernahm ab dem zweiten Viertel klar die Kontrolle. Zu Beginn entwickelte sich noch eine ausgeglichene Partie. Bernau startete besser, verlor jedoch im Laufe des ersten Viertels den Rhythmus, während Herten vor allem von außen traf und die Führung übernahm. Auch im zweiten Abschnitt tat sich Bernau zunächst schwer, ehe ein entscheidender Lauf das Spiel kippte. Angeführt von Anton Nufer, der mehrere wichtige Dreier traf, drehten die Gäste die Partie noch vor der Halbzeit und gingen mit einer komfortablen Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel spielte Bernau dann deutlich strukturierter und effizienter. Vor allem von der Dreierlinie zeigte sich das Team treffsicher und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Herten hielt zwar kämpferisch dagegen, fand aber offensiv nicht die nötigen Lösungen, um den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Im Schlussviertel verwaltete Bernau die Führung souverän. Zwar gaben sich die Gastgeber nie auf, doch der Abstand war bereits zu groß. Über eine stabile Freiwurfquote brachten die Gäste den Sieg sicher ins Ziel. Ausschlaggebend für den Erfolg waren vor allem die bessere Wurfquote, die klare Überlegenheit beim Rebounding und das starke Zusammenspiel, das sich in vielen Assists widerspiegelte. Damit zieht Lok Bernau verdient ins Halbfinale ein, während für Herten eine insgesamt starke Saison im Viertelfinale endet.

 

26.04.2026 16:00 Uhr // EN Baskets Schwelm vs. ETB Miners 62:75

Für die EN Baskets Schwelm ist die Saison nach der 62:75-Niederlage gegen die ETB Miners Essen im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB beendet. Der Favorit aus Essen setzte sich damit in der Serie durch und zieht ins Halbfinale ein. Dabei starteten die Baskets stark in die Partie und überraschten den Gegner mit einem frühen 14:4-Lauf. Mit viel Energie und getragen von der Unterstützung der rund 1.000 Fans in der Schwelm ArENa gelang es, den Favoriten zunächst unter Druck zu setzen. Doch wie bereits im ersten Spiel fand Essen im weiteren Verlauf besser in die Partie und kämpfte sich Stück für Stück zurück. Zur Halbzeit hatten die Gäste das Spiel gedreht und gingen mit einer knappen Führung in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie umkämpft. Schwelm ließ sich nicht abschütteln und verkürzte den Rückstand immer wieder auf wenige Punkte. Allerdings gelang es den Hausherren nicht, die Führung zurückzuerobern. In den entscheidenden Momenten zeigte sich Essen abgeklärter, spielte seine Qualität aus und setzte sich am Ende verdient durch. Für die EN Baskets endet damit eine Saison mit Höhen und Tiefen, die jedoch vor allem in der Schlussphase noch einmal positiv verlief. Mit starken Auftritten zum Ende der Hauptrunde und einer überzeugenden Achtelfinalserie hat das Team gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt.

 

26.04.2026 18:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. OrangeAcademy 99:94

Die Porsche Basketball-Akademie Ludwigsburg hat sich mit einem dramatischen 99:94-Erfolg nach Verlängerung gegen die OrangeAcademy zurück in die Viertelfinalserie gekämpft und ein entscheidendes drittes Spiel erzwungen. In einem hochintensiven Duell auf Augenhöhe lieferten sich beide Teams einen echten Playoff-Krimi. Zunächst erwischte Ulm den besseren Start und erspielte sich bis zur Halbzeit eine verdiente Führung. Die Gäste überzeugten vor allem mit starken Quoten aus der Distanz sowie Vorteilen beim Rebounding und Ballmovement. Ludwigsburg hielt jedoch mit viel Einsatz, aggressiver Verteidigung und hoher Intensität dagegen, blieb in Schlagdistanz und ließ sich nicht abschütteln.

Nach der Pause drehte die Partie dann komplett. Die Gastgeber steigerten sich deutlich, fanden offensiv ihren Rhythmus und legten einen beeindruckenden Lauf hin, der ihnen eine zweistellige Führung einbrachte. Angeführt von David Engelhart und mehreren starken Youngstern übernahm Ludwigsburg die Kontrolle und schien auf dem Weg zum Sieg. Doch Ulm gab sich nicht auf und kämpfte sich im Schlussviertel zurück. In einer hektischen und spannenden Schlussphase verpassten die Gäste knapp die Entscheidung in der regulären Spielzeit, sodass die Partie in die Verlängerung ging. Dort zeigte Ludwigsburg die größere Entschlossenheit. Mit wichtigen Treffern, starker Defense und sicheren Freiwürfen in den entscheidenden Momenten brachten die Gastgeber das Spiel auf ihre Seite. Ein spektakulärer Dunk zum Schluss setzte den emotionalen Schlusspunkt unter einen intensiven Basketballabend. Damit kommt es nun zum alles entscheidenden dritten Spiel, in dem beide Teams um den Einzug ins Halbfinale kämpfen.

 

26.04.2026 18:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. BBC Coburg 94:74

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB eindrucksvoll zurückgeschlagen und mit einem klaren 94:74-Erfolg gegen den BBC Coburg den Serienausgleich hergestellt. Damit kommt es nun zum entscheidenden dritten Spiel um den Einzug ins Halbfinale. Nach der deutlichen Niederlage im ersten Aufeinandertreffen zeigte Westerstede vor heimischer Kulisse ein komplett anderes Gesicht. Von Beginn an agierten die Gastgeber mit deutlich mehr Energie, besserer Ballbewegung und klarer Struktur im Spielaufbau. Während das erste Viertel noch ausgeglichen verlief, kippte die Partie im zweiten Abschnitt: Mehrere erfolgreiche Dreipunktewürfe und eine insgesamt deutlich effizientere Offensive sorgten für eine komfortable Halbzeitführung. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Westerstede das tonangebende Team.

Mit konsequentem Offensivspiel und guter Abstimmung baute die Mannschaft ihren Vorsprung weiter aus und ließ Coburg kaum noch Möglichkeiten, ins Spiel zurückzufinden. Zwar kamen die Gäste zwischenzeitlich noch einmal etwas näher heran, doch für eine echte Wende reichte es nicht mehr. Headcoach Artur Gacaev zeigte sich entsprechend zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Ich bin zufrieden mit unserer Leistung. Wir haben genauso gespielt, wie ich es mir vorgestellt habe – mit viel Energie, guter Ballbewegung und starkem Zusammenspiel. Wir waren von Anfang an präsent, haben durchgehend Druck gemacht und füreinander gespielt.“ Besonders hob er hervor, dass sein Team diesmal komplett antreten konnte: „Ein entscheidender Unterschied war, dass wir wieder komplett waren. Wenn alle zur Verfügung stehen, treten wir ganz anders auf.“

Auf der anderen Seite fand Coburg nie wirklich zu seiner gewohnten Intensität. Vor allem im Rebounding, im Umschaltspiel und bei der Ballbewegung offenbarten sich Schwächen. Auch die lange Anreise machte sich bemerkbar. BBC-Coach Patrick Seidel brachte es nach der Partie auf den Punkt: „Ich glaube, wir haben unsere Energie und Intensität, die uns sonst ausmachen, heute keine Sekunde aufs Feld gebracht. Unser schnelles Spiel hat komplett gefehlt.“ Trotz der klaren Niederlage blickt Seidel zuversichtlich auf das entscheidende Spiel: „Ich erwarte, dass es im nächsten Spiel deutlich enger wird. Die letzten beiden Spiele waren jeweils klar vom Ergebnis, aber eigentlich gab es immer nur ein Viertel, das wirklich den Unterschied gemacht hat.“

Nachberichte ProB Playoffs – Viertelfinale Spiel 1

23.04.2026 19:30 Uhr // BBC Coburg vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 92:68

Mit einem beeindruckenden Auftritt ist der BBC Coburg in das Viertelfinale gestartet und hat gegen die Baskets Juniors TSG Westerstede ein klares Ausrufezeichen gesetzt. Vor allem eine überragende erste Halbzeit legte den Grundstein für den deutlichen 92:68-Erfolg, bei dem Coburg früh die Kontrolle übernahm und den Gegner kaum zur Entfaltung kommen ließ. Angeführt von einem starken Kollektiv, in dem gleich mehrere Spieler zweistellig punkteten, überzeugten die Gastgeber insbesondere mit ihrer intensiven Defensive und einer flüssigen Offensive. Schon im ersten Viertel setzte Coburg mit hoher Intensität den Ton, bevor im zweiten Abschnitt der entscheidende Lauf folgte, der die Partie praktisch bereits zur Halbzeit entschied. Die Leistungsträger der Gäste wurden konsequent aus dem Spiel genommen, während Coburg selbst immer wieder gute Lösungen fand.

Nach der Pause konnte das Team etwas rotieren, ohne den Spielfluss zu verlieren, und brachte den Sieg souverän ins Ziel. Headcoach Patrick Seidel zeigte sich entsprechend zufrieden: „Das war heute in der ersten Halbzeit defensiv und offensiv wirklich auf einem sehr, sehr hohen Niveau. Wir haben unsere Vorgaben konsequent umgesetzt, haben Fugett und Schroeder größtenteils unter Kontrolle gehabt und vorne den Ball gut bewegt. Das macht mich stolz, weil wir das in einem Playoff-Viertelfinale abrufen. Dass wir dann in der zweiten Halbzeit auch noch jüngeren Spielern die Möglichkeit geben konnten, sich auf dem Feld zu beweisen, ist natürlich schön und zeigt die Tiefe unseres Kaders.“ Mit diesem Sieg sichert sich Coburg nicht nur die Führung in der Serie, sondern auch eine hervorragende Ausgangsposition für das nächste Spiel, in dem bereits die Entscheidung über den Einzug ins Halbfinale fallen kann.

 

23.04.2026 19:30 Uhr // OrangeAcademy vs. Porsche BBA Ludwigsburg 79:70

Die OrangeAcademy ist mit einem Comeback in die Viertelfinalserie der ProB gestartet und hat das erste Duell gegen die Porsche BBA Ludwigsburg mit 79:70 für sich entschieden. Dabei entwickelte sich die Partie schon vor dem Tipoff zu einem besonderen Spiel, denn aufgrund einer Vollsperrung auf der A8 begann das Schwabenderby erst mit rund 90 Minuten Verspätung. Sportlich erwischten zunächst die Gäste aus Ludwigsburg den deutlich besseren Start. Mit hoher Intensität in der Defensive und sicherem Wurf aus der Distanz erspielten sie sich früh eine klare Führung und lagen zwischenzeitlich mit 15 Punkten vorne. Die OrangeAcademy tat sich zunächst schwer, fand aber im zweiten Viertel langsam ihren Rhythmus, steigerte die Energie in der Verteidigung und verkürzte den Rückstand bis zur Halbzeit. Die entscheidende Wende folgte nach der Pause:

Mit aggressiver Defense und besserem Zusammenspiel übernahm Ulm im dritten Viertel zunehmend die Kontrolle und drehte das Spiel. Im Schlussabschnitt ließ sich die junge Mannschaft die Führung nicht mehr nehmen und spielte den Sieg souverän nach Hause – trotz des Fehlens wichtiger Spieler. Headcoach Florian Flabb zeigte sich nach der Partie entsprechend zufrieden: „Ich bin stolz darauf, wie meine Mannschaft auf die Ungewissheit, die vor Spielbeginn geherrscht hat, reagiert hat. Wir sind jung, und bleiben am Ende trotzdem fokussiert. Was uns enorm auszeichnet dieses Jahr ist, dass wir auf nahezu jede Situation eine Lösung finden können – das macht mich stolz“.

 

23.04.2026 20:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Hertener Löwen 97:51

Mit einem eindrucksvollen Auftritt ist Lok Bernau in das Viertelfinale gestartet und hat im ersten Spiel der Serie gegen die Hertener Löwen ein klares Statement gesetzt. Vor heimischer Kulisse dominierte Bernau die Partie von Beginn an und ließ beim deutlichen 97:51-Erfolg keine Zweifel an den Kräfteverhältnissen aufkommen. Bereits in den Anfangsminuten wurde deutlich, dass die Gastgeber ihren Heimvorteil konsequent nutzen wollten. Mit hoher Intensität, viel Energie und einem tief besetzten Kader setzte Lok den Gegner früh unter Druck und bestimmte das Spielgeschehen klar.

Die Hertener Löwen hatten es dagegen schwer, in die Partie zu finden – auch aufgrund der personellen Situation, da mehrere wichtige Spieler fehlten. Bernau nutzte diese Ausgangslage konsequent aus, spielte strukturiert und ließ sowohl offensiv als auch defensiv kaum Schwächen erkennen. Über die gesamte Spielzeit hinweg baute das Team seinen Vorsprung kontinuierlich aus und sorgte so frühzeitig für klare Verhältnisse. Mit diesem überzeugenden Sieg sichert sich Lok Bernau nicht nur die Führung in der Serie, sondern auch jede Menge Selbstvertrauen für die kommenden Spiele im Viertelfinale.

 

23.04.2026 20:00 Uhr // ETB Miners vs. EN BASKETS Schwelm 87:63

Die EN Baskets Schwelm sind mit einer deutlichen 63:87-Niederlage bei den ETB Miners Essen in das Viertelfinale gestartet. Dabei begann die Partie für die Gäste zunächst vielversprechend: Trotz personeller Ausfälle zeigte Schwelm von Beginn an eine konzentrierte und intensive Leistung und konnte sich zwischenzeitlich sogar eine Führung erarbeiten. Bis Mitte des zweiten Viertels hielten die EN Baskets das Spiel offen, ehe Essen seiner Favoritenrolle gerecht wurde und mit einem 13:0-Lauf die Partie drehte. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen die Gastgeber klar die Kontrolle und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus.

Vor allem die bessere Trefferquote und Vorteile beim Rebounding machten am Ende den Unterschied und ließen Schwelm keine realistische Chance mehr auf ein Comeback. Trotz der klaren Niederlage bleibt die Serie offen, denn bereits im Achtelfinale hatte Schwelm bewiesen, dass sie auch schwierige Ausgangslagen drehen können. Nun richtet sich der Fokus auf das zweite Spiel, das in eigener Halle stattfindet und für die EN Baskets bereits entscheidenden Charakter hat.