Vorberichte Nachholspiele ProB Süd 20. Spieltag

28.02.2026 19:30 Uhr Ahorn Camp Baskets vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

Die Ahorn Camp Baskets empfangen am Samstag, 28. Februar in der heimischen Nordhalle die Würzburger Basketball-Akademie, das Schlusslicht in der Südstaffel der Zweiten Basketball-Bundessliga ProB.

Ahorn-Camp-Coach Carl Mbassa konzentriert sich auf das Kräftemessen mit dem Farmteam des Würzburger Erstligisten. „Für die Mannschaft der Basketball-Akademie ist jede Partie ein Endspiel. Wir müssen uns auf einen großen Kampf einstellen“, betont der 47-Jährige und verweist auf Leistungsträger des Widersachers wie Marko Petric, David Gerhard oder Jervis Scheffs.

Zudem haben die Franken im Januar die Mannschaft mit drei Neuzugängen verstärkt, um
den drohenden Abstieg in die Regionalliga abzuwenden. Einen richtungsweisenden Charakter hat die Begegnung auch für Gastgeber Speyer.

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Erfurt und in Leitershofen sind Kapitän DJ Woodmore und Kollegen zum Erfolg verpflichtet, wenn sie ihr Saisonziel Aufstiegsrunde im Blick behalten wollen. Das Hinspiel haben die Pfälzer nicht zuletzt dank starker Leistungen von Oskar Humpert und David Aichele mit 85:67 (46:38) gewonnen.

 

01.03.2026 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. TSV Oberhaching Tropics

Am Sonntag möchte die OrangeAcademy gegen die Oberhaching Tropics auf dem MainCourt des OrangeCampus den nächsten Sieg einfahren. Die Partie wurde anlässlich des zuvor stattfindenden ANGE-Turniers auf diesen Termin verlegt.

Nach dem deutlichen Kantersieg über die CATL Basketballlöwen Erfurt durfte Cheftrainer Florian Flabb gemeinsam mit seiner Mannschaft die erste große Errungenschaft der Saison feiern: Die Playoff-Qualifikation ist den jungen Ulmern rechnerisch nicht mehr zu nehmen. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Es ist ein tolles Gefühl, bereits fünf Spieltage vor Hauptrundenende für die Playoffs qualifiziert zu sein. Das ändert allerdings nichts an unserer Herangehensweise. Wir denken von Spiel zu Spiel und priorisieren die nächste Aufgabe“, so Flabb.

Den nächsten Schritt kann die OrangeAcademy bereits am Sonntag im Nachholspiel gegen die Oberhaching Tropics machen. Nach dem Hinspiel sind die jungen Ulmer gewarnt – in Oberhaching setzte es die erste Saisonniederlage. „Es ist nie einfach, gegen die Tropics zu bestehen. Über Jahre hinweg halten sie ihren Kader zusammen und sind ein eingespieltes Team. Wir wollen nun zeigen, dass wir uns weiterentwickelt haben“, erklärt Flabb weiter.

Die Gäste aus Oberhaching haben die Endrunde ebenfalls fest im Blick. In der stark umkämpften BARMER ProB Süd ist vom dritten bis zum zehnten Tabellenplatz noch alles möglich. Aktuell rangieren die Tropics mit einer ausgeglichenen Bilanz von 10:10 Siegen auf Rang acht – dem letzten verfügbaren Playoffplatz. Zuletzt mussten sich die Schützlinge von Cheftrainer Mario Matic jedoch den direkten Konkurrenten aus Coburg und München geschlagen geben. Umso wichtiger wäre ein Erfolg im Nachholspiel.

Die tragende Säule der Oberbayern ist der erst 19-jährige Spielgestalter Jonathan Zeisberger. Mit starken 24,1 Punkten und 5,6 Assists pro Partie prägt er das Offensivspiel maßgeblich. Unterstützung erhält er vom erfahrenen Big Man Nedzad Muratovic. Der 30-jährige Bosnier kommt im Schnitt auf 18,9 Punkte und 8,8 Rebounds und verpasst damit nur knapp ein Double-Double im Schnitt.

 

Nachberichte ProB Süd 22. Spieltag

21.02.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. Dresden Titans 94:90

Nach einem Start nach Maß und mehreren starken Offensivphasen liefern sich die Dresden Titans mit den Flashers Fellbach ein intensives Duell auf Augenhöhe. Trotz großer Moral und spätem Anschluss müssen sich die Elbriesen am Ende knapp geschlagen geben.

Mit viel Energie und klarem Fokus erwischen die Titans einen Start nach Maß und setzen früh erste Akzente. Fellbachs Trainer reagiert jedoch schnell, nimmt Anpassungen vor und bringt sein Team zurück auf Spur. Während Dresden das offensive Volumen zunächst aufrechterhält, zeigen sich in der Defensive zunehmend Schwächen. Wisdom explodiert zum Schluss des ersten Viertels mit acht Punkten in Folge und führt die Titans zu einer 30:20-Führung.

Auch nach der Pause bleibt Uboh weiterhin heiß, doch nun fangen auch die Gastgeber Feuer. Fellbach lässt sich defensiv kaum stoppen und gibt zunehmend den Ton an. Der offensive Rhythmus der Dresdner geht verloren, dennoch schenkt Kevin Kollmar seinem Team kurz vor der Pause mit einem wichtigen Dreier neue Kraft und stellt auf 52:52.

Der zweite Durchgang beginnt ausgeglichen, doch das Dresdner Angriffsspiel bleibt zerfahren. Ballverluste und Fehlwürfe häufen sich, während die Flashers ihre Würfe sicher treffen. Ein Wechsel in die Zonenverteidigung zeigt Wirkung, dennoch tun sich die Elbriesen weiterhin schwer und müssen einen 72:67-Rückstand hinnehmen.

Zum Start des spielentscheidenden Viertels übernimmt der gegnerische Nik Philip Schlipf Verantwortung, wird seiner Führungsrolle gerecht und trifft schwierige Distanzwürfe. Zwar stellt Kevin Kollmar mit einem weiteren Dreier nochmals den Anschluss her, doch den entscheidenden Coup schaffen die Dresdner nicht mehr. Am Ende verlieren die Titans knapp mit 90:94.

Dresden Titans Headcoach Valentino Lott: „Wir konnten leider defensiv nur phasenweise Impulse setzen und haben Fellbach viele einfache Lay-Ups in unserer Zone gegeben. Zwar haben wir den Ball offensiv bewegt, waren aber nicht in allen Situationen konsequent genug, sie zu attackieren. Wir haben jetzt Zeit über die FIBA-Pause, das Spiel zu verdauen und unsere Schlüsse zu ziehen, um gegen Ludwigsburg defensiv ein anderes Gesicht zu zeigen.“

 

21.02.2026 18:00 Uhr // OrangeAcademy vs. CATL Basktball Löwen 102:53

Die OrangeAcademy hat am Sonntagnachmittag einen dominanten Sieg gegen die CATL Basketball Löwen Erfurt errungen und sich mit 102:53 klar durchgesetzt. Die jungen Uuulmer präsentierten sich von Anfang an konzentriert und überzeugten als Team. Sie übten früh in der Partie viel Druck auf den Gegner aus und setzten sich dementsprechend schnell entscheidend ab.

Die Partie begann aus Sicht der Academy etwas holprig, als der Gastgeber aus Erfurt zunächst mit einem 7:0-Lauf vorlegte. Davon ließen sich die jungen Ulmer jedoch nicht beirren. Durch eine stark agierende Defensive fanden sie schnell wieder ihren Rhythmus. Die Mannschaft um Headcoach Florian Flabb zeigte sich kämpferisch und kontrollierte im Anschluss das Spielgeschehen.

Vor allem durch ein schnelles Umschalten und kluges Zusammenspiel konnten zahlreiche Fastbreak-Punkte erzielt und ein großer Vorsprung herausgespielt werden. In der ersten Halbzeit zogen die Ulmer frühzeitig davon und führten zur Pause bereits mit 55:23.

Auch im dritten Viertel setzten sie ihre Leistung fort und bauten den Vorsprung weiter aus. Immer wieder fanden sie freie Würfe, besonders von jenseits der Dreipunktelinie, und zeigten sich auch am offensiven Brett mit vielen Rebounds präsent. So stand es nach dem dritten Abschnitt bereits 80:35 – ein Statement der jungen Ulmer Talente.

Zu Beginn des vierten Viertels gelang es Erfurt zwar noch einmal, durch einige Steals schnelle Punkte zu erzielen, doch die OrangeAcademy hielt dem Druck stand. Die Intensität im Spiel der Ulmer blieb hoch, und die Defensive zeigte erneut ihre Stärke, sodass die Gäste trotz besserer Erfurter Offensive weiterhin klar dominierten. Am Ende sicherte sich die OrangeAcademy einen deutlichen 102:53-Erfolg.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 94:76

In einer wichtigen Partie empfingen die SKYLINERS Juniors die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie im BCM. Die SKYLINERS Juniors feierten einen wichtigen 94:76-Heimerfolg gegen die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie und arbeiten sich damit in der ProB Süd weiter nach vorne.

Die Gäste erwischten den deutlich besseren Start und führten nach wenigen Minuten mit 14:5. Frankfurt tat sich zunächst schwer, fand dann aber zunehmend Zugriff auf das Spiel. Bis zum Ende des ersten Viertels kämpften sich die Juniors zurück – nach zehn Minuten stand es 23:22 für Würzburg.

Im zweiten Viertel präsentierten sich die Frankfurter deutlich wacher und strukturierter. Vor allem Jamie Edoka und Desmond Watson übernahmen offensiv Verantwortung und trieben ihr Team an. Schritt für Schritt erspielten sich die Juniors eine Führung und gingen mit 44:41 in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Team von Markus Klusemann das etwas wachere Team. Ein wichtiger Dreier von Ivan Crnjac brachte Frankfurt erstmals zweistellig in Front (59:49). Vor dem Schlussabschnitt führten die Juniors mit 63:56. Oftmals war es wieder die hohe defensive Intensität, die den Würzburgern das Leben schwer machte.

Zu Beginn des letzten Viertels waren es erneut Watson (26 Punkte) und Edoka (27 Punkte), die Verantwortung übernahmen und wichtige Treffer erzielten. Mit hoher Intensität und klarem Fokus bauten die Juniors ihren Vorsprung weiter aus und ließen in der Schlussphase nichts mehr anbrennen. Am Ende stand ein verdienter 94:76-Erfolg auf der Anzeigetafel. Mit diesem wichtigen Sieg verbessern sich die SKYLINERS Juniors auf den neunten Tabellenplatz der ProB Süd und bleiben damit weiterhin in Schlagdistanz zu den Playoff-Plätzen.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // BBC Coburg vs. TSV Oberhaching Tropics 117:85

Nach etwas Anlaufschwierigkeiten setzte sich der BBC Coburg am 22. Spieltag der ProB Süd gegen dezimierte Tropics aus Oberhaching am Ende doch deutlich mit 117:85 durch. Grund dafür war vor allem eine klare Leistungssteigerung der Vestestädter in der zweiten Hälfte. Beeindruckende 72 Punkte legte die Mannschaft von Cheftrainer Patrick Seidel nach der Pause auf und überrollte sichtlich überforderte Gäste aus Oberbayern völlig.

Der Coburger Start verlief alles andere als gut. 0:10 lagen die Vestestädter nach nicht einmal zwei gespielten Minuten zurück. Eine frühe Auszeit Seidels weckte den BBC aber allmählich auf. Allen voran unter den Korb nutzten Dawson, Herzog und Ćosić mehr und mehr die Vorteile, die sich den Coburgern aufgrund der dünnen Personaldecke der Gäste ergaben. Allerdings stimmten die Disziplin und Energie am defensiven Ende des Feldes weiterhin nicht wirklich, weshalb die Tropics auch nach dem ersten Viertel in Front blieben (16:21).

Das änderte sich aber, kurz nachdem Wenzl den ersten Dreier versenkte. Ćosić auf Zuspiel von Fasoyiro besorgte die anschließende BBC-Führung (25:24). Doch auf der Gegenseite stemmte sich vor allem Nedzad Muratovic, der im Hinspiel noch punktlos blieb, legte in der ersten Hälfte furiose 27 Punkte auf. Allein fünf Dreier netzte der Bosnier im zweiten Viertel ein und hielt die Tropics auf Augenhöhe mit dem BBC. Dieser sicherte sich dank Wenzls Distanzwurf aber eine knappe 45:44-Halbzeitführung.

Zufrieden konnten die Vestestädter damit jedoch nicht sein. Deutlich griffiger und konzentrierter kamen die Hausherren daher aus der Kabine. Mit intensiver Defense und teils schönen Kombinationen in der Offensive bauten die Coburger den Vorsprung quasi im Sekundentakt aus und überrannten die Tropics förmlich. 26:3 stand es nach gut fünf absolvierten Minuten im dritten Viertel, was in einer 71:47-Führung für den BBC mündete. Der Coburger Vorsprung lag nach dem dritten Spielabschnitt schon bei 25 Zählern lag (86:61).

Die Frage, die es für die knapp 700 Zuschauer im Schlussviertel noch zu beantworten gab, war, wann die 100-Punkte-Marke geknackt werden würde. Diese fiel durch Fasoyiro bereits fünf Minuten vor dem Ende (100:70). Da der Sieger der Partie längst feststand, war es BBC-Headcoach Patrick Seidel vergönnt, der zweiten Coburger Garde mehr Minuten zu gönnen.

 

21.02.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. Ahorn Camp Baskets 87:78

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat am Samstagabend ihre Ausgangsposition im Kampf um die Play-Off Plätze in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA nachhaltig verbessert. In der Stadtberger Sporthalle bezwang man vor 855 Zuschauern die Ahorn Camp Baskets Speyer mit 87:78. In der Tabelle kletterte man dadurch hoch auf Platz fünf.

Das Spiel begann etwas zäh, man merkte beiden Teams an, dass es um sehr viel an diesem Abend ging. Nach dem ersten Viertel hatten die Kangaroos null von acht Dreiern getroffen, Speyer einen von sieben. Ein 14:15 Niedrigscore auf der Anzeigetafel war die Folge davon. Den Stadtbergern gelang es dabei immerhin, einen zwischenzeitlichen 6:14 Rückstand zu egalisieren.

Ferenc Gille, der erstmals nach langer Verletzungspause wieder im Team stand und ein sehr gelungenes Comeback feierte, gelang per Korbleger zum 18:17 erstmals wieder eine Führung für die Heimischen zu erzielen. Clint Hamann erhöhte etwas später sogar zum 36:29, der höchsten BG-Führung in der ersten Halbzeit. Speyer konterte erneut, und so ging es beim Spielstand von 44:44 ausgeglichen in die Halbzeitpause. Die Dreierquote der Leitershofer war allerdings kaum besser geworden, nur ein einziger Treffer gelang bei 14 Versuchen.

Das dritte Viertel stand dann ganz im Zeichen der Kangaroos. Man zeigte spielerisch und kämpferisch eine sehr gute Leistung und zog bis auf 71:61 davon. Gewonnen war das Match aber noch nicht. In den letzten zehn Minuten stellte der Gegner auf eine unangenehme Zonenverteidigung um und glich bis zur 37. Spielminute wieder zum 75:75 aus, die Partie drohte zu kippen.

Wie schon vor Wochenfreist in Dresden übernahm erneut Kapitän Jannik Westermeir die Verantwortung und traf nun zwei Dreier binnen einer Minute. Das war eine Vorentscheidung. Die Pfälzer mühten sich redlich, hatten den Schwaben aber final nichts mehr entgegenzusetzen. BG-Chefcoach Emanuel Richter zeigte sich anschließend zufrieden mit seinem Team: „Trotz der schwachen Dreierquote von 15% haben wir als Mannschaft gewonnen. Es war ein sehr wichtiger Sieg für das Erreichen der Play-Offs und die Jungs haben einen guten Job gemacht“, so BG Headcoach Richter.

 

22.02.2026 15:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. FC Bayern Basketball II 71:76

Im Spitzenspiel und Verfolger-Duell der ProB Süd unterliegt die Porsche Basketball-Akademie dem FC Bayern Basketball II 71:76. Gegen die Zweitvertretung der Münchner agieren die Ludwigsburger zu ineffizient und fehlerhaft und kassieren. Im Sinne der angestrebten Playoff-Qualifikation ist der 22. Spieltag ein Rückschlag, die Lage in Gänze aber weiterhin sehr gut: Die Gelb-Schwarzen sind mit einer 11:9-Bilanz Vierter.

Die Gelb-Schwarzen starteten fahrig und unkonzentriert. Immer wieder gestatteten sie den bayerischen Gästen einfachste Punkte innerhalb der Zone. 28 ihrer 38 Zähler sollten die Münchner in Halbzeit eins in unmittelbarer Korbnähe erzielen. Die BBA’ler blieben nach einer schwachen Anfangssequenz (3:10) dran, waren aber im Angriff aber zu trefferschwach unterwegs, um die Partie auf ihre Seite zu ziehen (37:38, 20. Spielminute).

Stattdessen entwickelte sich in der Rundsporthalle im unmittelbaren Vorfeld des BMW TOP FOURs in München ein rasantes Duell. In diesem waren vor Agust Kjartansson und Andrija Susic für die Schwaben nicht zu stoppen. Das Duo orchestrierte die Offensive der Rot-Weißen exzellent und hatte mit Niko Jerkic (78 2P%) und Desmond Yiamu (89%) hochprozentig treffende Abnehmer an seiner Seite.

Ludwigsburg musste wesentlich mehr für Zählbares auf der Anzeigetafel arbeiten, tat dies aber sehr konsequent. Neben Abdulhay Kömürkara machten Daniel Mack, samt spektakulärem Poster-Dunk über Kilian Fischer, und Lars Danziger einen guten Job. Doch auch eine deutlich bessere Dreierquote (32 3P% | 19 3P%) sowie eine Führung im dritten (45:42) und vierten (58:54) Viertel sollten an diesem Nachmittag nicht für die benötigte Stabilität sorgen.

München zerrüttete den gelb-schwarzen Rhythmus durch eigene Korberfolge sehr erfolgreich. Simon Feneberg und Julis Baumer versuchten sich zwar am Erzwingen einer Entscheidung – und später an einer Wende – doch die entscheidenden Spielzüge gelangen den Gästen. Kjartansson, Susic brachten die Bayern mit zwei der drei Münchner Distanztreffer in der 37. und 39. Minute auf die Siegerstraße, deren Spur für ein Zusammenrücken in der ProB-Tabelle sorg(t)en.

Vorberichte ProB Süd 22. Spieltag

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21.02.2026 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. Dresden Titans

Im Kampf um die K.O. – Phase steht für die Titans eine wichtige Standortbestimmung an. Gegen einen defensivstarken Gegner und einem anspruchsvollen Restprogramm vor Augen, geht es darum, Stabilität zu finden und eine solide Ausgangsposition für die kommenden Wochen zu schaffen.

Die Flashers konnten ihre Neujahresvorsätze bislang nur phasenweise umsetzen. In den vergangenen zehn Partien standen vier Niederlagen bei sechs Partien zu Buche. Eine Bilanz, die nicht ganz den eigenen Ansprüchen entsprach. Zuletzt zeigte die Formkurve jedoch wieder nach oben: Mit wichtigen Erfolgen gegen Coburg und Langen, stabilisierte das Team seine Leistungen und verteidigte den vierten Tabellenplatz vehement.

Den maßgeblichen Anteil an den jüngsten Erfolgen hat Nik Philip Schlipf. Der großgewachsene Schütze erzielt im Schnitt 15,3 Punkte, trifft starke 38,6 Prozent von jenseits der Dreierlinie und verteilt zudem 3,9 Assists pro Partie. Im Kontrast zu seinen Gegenspielern hat Brian Butler in dieser Saison noch keinen einzigen Dreier geworfen. Der ProA-erfahrene Veteran sucht konsequent den Weg zum Korb und kommt so dennoch auf 9,4 Punkte sowie 3,9 Rebounds pro Spiel. Neben den Beiden gilt es vor allem das Guard-Gespann um Tyseem Lamel Lyles (13,6 PPG) und Jakob Hanzalek (10,4 PPG) sowie Big Man Nelson Okafor (10,2 PPG) unter Kontrolle zu bekommen.

Im Kollektiv liegt die große Stärke der Flashers in der Defensive. Mit nur 78,2 zugelassenen Punkten pro Spiel zählen sie zu den stabilsten Abwehrreihen der Liga. Besonders aggressiv agiert das Team in den Passwegen: 9,8 Steals pro Spiel bedeuten die Platzierung an der Ligaspitze und unterstreichen den hohen defensiven Druck, den die Fellbacher über 40 Minuten hinweg ausüben.

Nach zuletzt drei Siegen in Folge mussten die Elbriesen am vergangenen Samstag einen Dämpfer im Kampf um die K.O.-Phase hinnehmen. Gegen den direkten Konkurrenten aus Leitershofen, offenbarten die Dresdner vor allem in der Defensive Schwächen und ließen mit 97 Gegenpunkten zu viele Punkte zu.

Im verbleibenden Saisonprogramm wartet zudem ein anspruchsvolles Restprogramm: Mit Ludwigsburg, Ulm, Coburg und Speyer, stehen noch die aktuell drei besten Teams der Liga und ausgewiesene Playoff-Kandidaten auf dem Plan. Wollen die Titans weiterhin ein Wörtchen im Rennen um die Endrunde mitreden, ist eine klare Leistungssteigerung gefragt. Das Team von Cheftrainer Valentino Lott muss defensiv wieder an Stabilität gewinnen und zugleich Selbstvertrauen für die anstehenden Schlüsselspiele sammeln.

Titans Headcoach Valentino Lott –„Wenn es ein Team in der Liga gibt, das weiß, wie man enge Spiele gestaltet und am Ende auf seine Seite zieht, dann ist es Fellbach. Umso wichtiger ist es, von Beginn an physisch präsent zu sein und die Kontrolle über die Bretter zu übernehmen. In den letzten Partien (Bayern ausgenommen) haben wir defensiv zu viele Punkte zugelassen, da müssen wir in den wichtigen Situationen klarer und aufmerksamer agieren. Es ist wichtig, dass wir über 40 Minuten eine höhere Intensität und konstante Energie auf das Feld bringen und ihnen 1-2 Dinge offensiv wegnehmen können.“

 

21.02.2026 18:00 Uhr OrangeAcademy vs. CATL Basketball Löwen

Im Spitzenspiel der BARMER ProB Süd fährt die OrangeAcademy einen wichtigen 89:80-Auswärtssieg beim FC Bayern Basketball 2 ein. Am kommenden Samstag wartet bereits mit den CATL Basketball Löwen Erfurt der nächste Herausforderer.

Der souveräne Lauf der jungen Uuulmer hält weiter an. Nach den Erfolgen über den TV Langen und die SKYLINERS Juniors besiegten die Doppelstädter auch die zweite Mannschaft des FC Bayern Basketballs. Ohne Leistungsträger Teo Milicic konnten sich die Schützlinge von Cheftrainer Florian Flabb allen voran auf Joel Cwik verlassen. Der Doppellizenzspieler lieferte 23 Punkte, die dem jungen Aufgebot verlässliche Stabilität gaben. Zudem klauten die Orangenen ganze 14-mal den Ball und profitierten von 20 Assists.

„Wir hatten einen schwierigen Start ins Spiel. Lange hat uns der Rhythmus gefehlt, weswegen wir Defensiv auch anfällig waren. Nach der Pause haben wir mehrere Stops generieren können und immer besser zu unserem Spiel zurückgefunden. Besonders gefallen hat mir die Ausgeglichenheit im Team. Jeder Spieler hatte wichtige Impulse zum Sieg beitragen können“, betont Cheftrainer Flabb nach dem Erfolg und blickt bereits auf das nächste Spiel in kurzer Zeit: „Erfurt hat ein gutes Momentum mit zwei Siegen in Serie. Sie haben gut nachverpflichtet und treten sehr selbstbewusst auf. Wir müssen von der ersten Sekunde an wach und fokussiert sein, um diesen hochtalentierten Gegner schlagen zu können“, so Flabb. Mit einem Sieg könnte die OrangeAcademy mit fremder Schützenhilfe die Playoff-Qualifikation bereits fünf Spieltage vor Hauptrundenende festigen. Im Kampf um die Spitzenplätze wäre ein Erfolg ebenfalls ein wichtiger.

Die CATL Basketball Löwen Erfurt bewegen sich in dieser Spielzeit im Tabellenmittelfeld. Fünf Spieltage vor Hauptrundenende befinden sich die Thüringer in der unspektakulären Zone. Zwei Siege Vorsprung weißen sie auf den Tabellenletzten aus Würzburg auf, wohingegen der Rückstand auf einen Playoff-Platz bereits drei Erfolge beträgt. Zuletzt zeigte die Form allerdings sichtbar nach oben.

Mit den Erfolgen über die BG Hessing Leitershofen und die Ahorn Camp Baskets Speyer reißt das Team von Cheftrainer Florian Gut mit breiter Brust an den OrangeCampus. US-Amerikaner Mike Mitchell ist aktuell die tragende Säule im eigenen Aufgebot. Mit 20.7 Punkten, 4.2 Assists und 2.7 Steals ist er kaum zu stoppen. Tatkräftige Unterstützung erhält er von den Guards Musa Abra (18.4 Punkte), Ivan Kucan (17), sowie den beiden Big-Men Noah Kandem (14.1) und Paul Albrecht (13.1).

 

21.02.2026 19:00 Uhr SKYLINERS Juniors vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

Am Samstagabend um 19:00 Uhr empfangen die SKYLINERS Juniors im BCM den aktuellen Tabellenletzten der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd, die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie. Ein Sieg wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Playoffs. Die Frankfurter gehen mit breiter Brust in die Partie. Fünf Siege aus den letzten sechs Spielen sprechen eine klare Sprache. Erst am vergangenen Wochenende setzte sich das Team von Markus Klusemann souverän mit 94:79 bei den TSV Oberhaching Tropics durch.

In den vergangenen Wochen überzeugten die Juniors vor allem mit Moral, Geschlossenheit und defensiver Konzentration. Besonders erfreulich: Jamie Edoka wird gegen Würzburg wieder im Kader stehen, nachdem er am vergangenen Wochenende beim NBA „Basketball Without Borders“-Camp in Los Angeles zu Gast war.

Die Gäste aus Unterfranken, trainiert von Alex King, reisen mit viel Druck nach Frankfurt. Die Würzburger stehen aktuell auf dem letzten Tabellenplatz und konnten im Jahr 2026 bislang erst einen Sieg einfahren. Bei nur noch sechs verbleibenden Spielen im Kampf um den Klassenerhalt zählt für sie jeder Erfolg. Verstärkung erhielten sie kürzlich durch Christoph Philipps, ein in Frankfurt bekanntes Gesicht. Der Forward spielte in der vergangenen Saison für das BBL-Team der SKYLINERS, ehe ihn eine schwere Verletzung ausbremste. Nun soll er helfen, den Abstiegskampf noch einmal neu zu beleben.

Die Juniors wollen ihre Intensität und Konzentration erneut über 40 Minuten aufs Parkett bringen und den positiven Trend fortsetzen. Ein weiterer Sieg würde die Position im engen Playoff-Rennen weiter stärken.

„Wir sind gut in Form, aber wir wissen auch, dass jedes Spiel jetzt enorm wichtig ist. Entscheidend wird sein, dass wir mit der gleichen Energie und Disziplin auftreten wie in den letzten Wochen. Wenn wir unseren Fokus behalten, können wir den nächsten Schritt machen,“ betont Markus Klusemann vor der Partie.

 

21.02.2026 19:00 Uhr BBC Coburg vs. TSV Oberhaching Tropics 

Nur sechs Tage nach dem souveränen 83:68-Heimerfolg gegen Ludwigsburg steht für den BBC Coburg bereits das nächste Spiel in heimischer Halle im Terminkalender. Gegner der Mannschaft von Cheftrainer Patrick Seidel sind die Oberhaching Tropics, die sich mit 86 Punkten im Durchschnitt als die beste Offensiv-Mannschaft der Liga etabliert haben.

Bevor es danach in eine einwöchige Länderspielpause und den anschließenden Saisonendspurt geht, wartet mit den Tropics  viel Firepower auf die Vestestädter. Mit Jonathan Zeisberger stellen die Oberbayern den über die komplette Saison gesehen besten Scorer der Liga. 24,5 Punkte markiert der 19-jährige pro Partie. Darüber hinaus verteilt Zeisberger mit 5,7 Assists nach BBC-Kapitän Nico Wenzl (6,4 Assists) die zweitmeisten Vorlagen in der ProB Süd. Aufgrund seiner beeindruckenden Rookie-Saison wurde vor kurzem bekannt gegeben, dass der Aufbauspieler mithilfe einer Doppellizenz nun auch die Chance erhält, seine Qualitäten eine Liga höher für den BBC Bayreuth zu zeigen. Ob Zeisberger am Samstagabend für die Tropics in Coburg oder doch beim zeitgleich stattfindenden ProA-Heimspiel des ehemaligen Bundesligisten gegen Köln auflaufen wird, ist unklar.

Mit nur zwei Siegen zu vier Niederlagen aus den sechs Spielen seit der Weihnachtspause haben die Tropics ihr Mojo aus der ersten Saisonhälfte ein wenig verloren. Zwar gab es mit dem ungefährdeten Auswärtserfolg in Speyer und dem Last-Second-Sieg zuhause gegen Fellbach zwei Highlights zu verbuchen, mit den Klatschen gegen Ludwigsburg und Langen, der Heimniederlage gegen die auswärts zuvor noch sieglosen Würzburger und der deutlichen Pleite gegen Frankfurt zuletzt überwiegen jedoch die Schattenseiten.

Das Hinspiel war hingegen das erste Coburger Lowlight der Saison. Nach einer katastrophalen ersten Halbzeit (37:57) unterlagen die Vestestädter den Tropics mit 85:99. Der BBC, der auf den damals angeschlagenen Dylan Fasoyiro verzichteten musste, kämpfte sich nach zwischenzeitlichem 26-Punkte-Rückstand im letzten Viertel tatsächlich noch einmal bis auf Zähler heran. Am Ende war die Hypothek aus Durchgang eins aber zu groß. Es war die erste Saisonniederlage für die Mannschaft um Julian Günther und Co. Der BBC-Youngster weiß daher aus eigener Erfahrung um das enorme Oberhachinger Offensiv-Potenzial.

Für das Rückspiel mahnt der 17-jährige trotz der hervorragenden Coburger Heimbilanz nicht ohne Grund zur Vorsicht: „Mit Oberhaching haben wir alles andere als einen leichten Gegner vor der Brust. Bereits im Hinspiel haben sie gezeigt, dass sie uns das Leben sehr schwer machen können. Deshalb wird es für uns vor allem darauf ankommen, mit der richtigen Einstellung und ohne Leichtsinn ins Spiel zu gehen. Wir wollen zeigen, dass wir es besser machen können als noch im Hinspiel. Daher sind wir gleich umso mehr motivierter, den nächsten Heimsieg zu holen.“

 

21.02.2026 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. Ahorn Camp Baskets

Fünf Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde bleibt die Lage in der Liga spannend bis dramatisch. Die Plätze drei und neun im Klassement trennen aktuell nur 4 Punkte. Es geht nicht nur um das Erreichen der Saisonverlängerung ab April, sondern auch um die beste Ausgangslage im Klassement bezüglich des Heimrechtes. Oder auch darum, im Play-Off Achtelfinale den besten Teams aus der starken Nordgruppe aus dem Weg zu gehen. Demzufolge zählt aktuell jeder Sieg praktisch doppelt, denn auch die direkten Vergleiche von zwei oder mehreren punktgleichen Teams werden am Ende zu Rate gezogen.

Den Gegner aus Speyer verbindet neben der Punktgleichheit mit der BG auch, dass beide Teams des Samstags zuletzt jeweils den Basketball Löwen Erfurt hauchdünn in den Schlussminuten unterlag. Die Kangaroos vor 14 Tagen mit 83:85, die Pfälzer letzte Woche mit 87:90. „Wir waren uns am Ende zu fein, ordentlich zu verteidigen“, wurde Speyers Coach Carl Mbassa (47) etwas verärgert nach dem Auftritt der Seinen zitiert. Die Fans dürfen sich also auf ein erneut spannendes und wahrscheinlich bis zum Schluss ausgeglichenen Match freuen.

Die Baskets weisen einen der ausgeglichensten Kader der Liga auf. Gleich zehn Spieler scoren durchschnittlich zwischen 6 und 12 Punkten, allen voran das starke Importtrio um den US-Amerikaner Daryl Woodmore (34), den Österreicher Felix Angerbauer (22) und den nach langer Verletzung wieder zurückgekehrten Spanier Carlos Hidalgo Guijo (28). Besagter Coach Mbassa, seit vielen Jahren in der Domstadt an der Seitenlinie aktiv und davor auch prägender Spieler der Ahorn Camps, hat aber auch unter dem Korb Klasse, statt Masse aufzubieten: Center David Aichele (27/212cm)) weist ebenso wie der Ex-Ehinger Leon Geisler (19/206cm) Gardemaß direkt am Brett auf, dazu kommen sehr gut ausgebildete Akteure wie Oskar Humpert (20), Dennis Diala (22) und Dreipunktespezialist Christoph Rupp (31). Zusammengefasst stellt Speyer einen sehr guten Mix aus routinierten Spielern und hoffnungsvollen Talenten und wird im vierten Auswärtsspiel in Folge versuchen, den dritten Sieg einzufahren. Denn nur in Erfurt war man zuletzt unterlegen, davor hatte man in Langen und bei Bayern München deutliche Siege in der Fremde eingefahren.

Die Stadtberger werden sicherlich den Gegner sehr gut studiert haben, wollen aber natürlich auch auf eigene Stärken setzen. In Dresden landete man einen zwar knappen, aber trotzdem hochverdienten Sieg, weil man spielerisch die bessere Mannschaft war. Und besonders wichtig, das Team behielt auch in engen Situationen die Nerven. Allen voran Kapitän Jannik Westermeir, der an der Elbe allein im letzten Viertel sagenhafte 13 Punkte erzielte und dabei Brain Dawson im Spielaufbau nachhaltig entlastete.

BG-Chefcoach Emanuel Richter blickt mit einer besonderen Statistik auf die Partie: „In den letzten sechs Spielen insgesamt standen unsere Gegner 146-mal an der Freiwurflinie, wir nur 110-mal, das sind objektiv betrachtet 33% mehr Optionen. Das muss ein Ansporn sein, dass wir noch disziplinierter auftreten und noch konsequenter den Weg zum Korb suchen. Wir müssen defensiv sauber arbeiten und brauchen im Angriff Klarheit im Kopf. Wir wollen unser Spiel zu Hause durchsetzen, mit physischer Präsenz und reifer Mentalität“, so Richter. Der Kader war in der Trainingswoche erstmals wieder vollständig, der zuletzt verletzte Ferenc Gille wird wieder ins Team zurückkehren. Nochmals Richter: „Wir freuen uns, dass er wieder dabei ist, er soll am Samstag erste Minuten bekommen“.

 

22.02.2026 15:00 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. FC Bayern Basketball II 

Bericht folgt in Kürze.

Geldstrafe und Auflagen für die Gießen 46ers

In Zusammenhang mit dem ProA-Spiel GIEßEN 46ers – Uni Baskets Münster am 30.01.2026 kam es nach Spielende zu Becherwürfen auf Münsteraner Spieler. Auf Grundlage des § 18 der Richtlinie Fanverhalten & Sicherheit (RFS) leitete die Spielleitung ein Verfahren gegen den Bundesligisten Gießen 46ers ein, nachdem klar war, dass die dem Bericht zugrunde liegenden ausführenden Personen den Gießen 46ers zuzuordnen sind.

Zur Entstehung des Vorfalls gab es gegenseitige Beschuldigungen. Die Spielleitung geht zu Gunsten des Beschuldigten davon aus, dass Provokationen durch Münsteraner Spieler erfolgt sind. Mittelfingerzeigen und das Werfen von Bechern sind für die Spielleitung allerdings eine Grenzüberschreitung, die nicht mit der sportlichen Emotionalität (auch nicht nach Provokationen) in Einklang zu bringen sind.

Die Spielleitung sieht zudem eine Mitschuld für die Entstehung der Situation bei den Gießener Verantwortlichen in der Sicherung des Innenbereichs und der Spielbeteiligten. Die Gießen 46ers kündigen jedoch auch selbstständig mehrere präventive Maßnahmen an und haben die Vorfälle intern aufgearbeitet. Dies wurde von der Spielleitung mildernd berücksichtigt.

Für die Becherwürfe durch Gießener Fans hält die Spielleitung eine erhöhte Geldstrafe für notwendig. Aufgrund der mehrfachen Auffälligkeiten bei den Gießener Fans verhängt sie zusätzlich Auflagen zur Sicherung der Spielbeteiligten und zur Umsetzung der Präventionsarbeit der Verantwortlichen.

Die Entscheidung ergeht gemäß § 80 Abs. 2 SuVO sowie 18 RFS in Verbindung mit § 2 Nr. 6 und 8 SuVO sowie 4.7 Strafenkatalog. Die Entscheidung über die Verfahrenskosten ergeht gemäß § 27 Rechtsmittel- und Schiedsgerichtsordnung.

Nachberichte ProB Süd 21. Spieltag

14.02.2026 18:00 Uhr // Dresden Titans vs. BG Hessing Leitershofen 91:97

Die Dresden Titans können keine wichtigen Punkte um die Play-Off Plätze mitnehmen und verlieren gegen die BG Hessing Leitershofen mit 91:97 (19:24, 27:21, 19:22, 26:30)

Von Beginn an entwickelt sich ein physisch intensives Spiel. Nach einer soliden Anfangsphase geraten die Titans jedoch ins Straucheln: Zu viele Turnover erleichtern den Kangaroos das Spiel, die ihre Führung kontinuierlich ausbauen. Scott Stone drückt dem Spiel in kürzester Zeit mit fünf Punkte seinen Stempel auf. Leitershofens Tom Niclas Alte ist jedoch nicht zu kontrollieren und führt sein Team zur 19:24-Führung nach dem ersten Viertel.

Zu Beginn der zweiten Spielperiode bleibt Brendan Gregori treffsicher und verwandelt seinen zweiten. Nachdem Richardson im Umschaltspiel zu einfachen Punkten kommt, reagiert Lott mit einer Auszeit. Der taktische Eingriff zeigt Wirkung. Kollmar trifft anschließend gleich zweimal von der Dreierlinie in Folge, bevor Duje Putnik mit einem Dunk ein Statement setzt. Mit einer knappen 46:45-Führung für die Titans geht es in die Halbzeitpause.

Den Start in die zweite Hälfte bestimmen die Gäste, die sich an beiden Enden des Feldes bissiger präsentieren. Vor allem die großen Akteure um Alte und Hamann sind in dieser Phase kaum zu stoppen. Nach einem holprigen Start rehabilitiert sich die Heimmannschaft zum Ende des Viertels und sammelt durch einen Buzzerbeater von Uboh zum 65:67 neues Selbstvertrauen für die entscheidenden Minuten.

Diese Energie nehmen die Titans mit ins Schlussviertel. Die Partie entwickelt sich zu einem offenen offensiven Schlagabtausch, bei dem Scott Stone das Dresdner Spiel lenkt. Nachdem Otahko mit einem energischen Abschluss den Ausgleich erzielt, scheint das Momentum auf Seiten der Titans zu liegen. Doch Leitershofens Jannik Westermeir macht sämtliche Hoffnungen auf eine Dresdner Siegesfeier zunichte. Am Ende unterliegen die Dresden Titans nach kämpferischer Leistung 91:97.

 

14.02.2026 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. SKYLINERS Juniors 79:94

Die Gäste aus Mainhatten dominierten die Partie von Beginn an und landeten am Samstagabend einen verdienten Start-Ziel-Sieg in Oberhaching. Die Tropics hatten sich trotz einer schwierigen Trainingswoche mit vielen Ausfällen viel vorgenommen für das Spiel gegen den direkten Konkurrenten. Trotz ein paar guter Phasen muss man anerkennen, dass die Skyliners an diesem Abend die bessere Mannschaft waren und die Gleißental-Riesen wenig entgegenzusetzen hat.

Während Phillip Bode und Alek Jekov gegen den US-Topscorer Watson einen exzellenten Job machten, ließ die Tropics Verteidigung viele einfache Punkte gegen die Rollenspieler der Gäste zu. Vor allem Nikolic, der mit 26 Punkten seine Karrierebestleistung schaffte, bestrafte immer wieder die Nachlässigkeiten in der Oberhachinger Defense.

Zwar kämpfte man sich über den offensiv stark auflegten Freddy Müller im Schlussviertel nochmal heran, konnte das Momentum gegen die starken Hessen nicht kippen. Kommenden Samstag ist man zu Gast im Coburg. Sowohl für das Gastspiel beim Tabellenzweiten in der Vestestadt als auch für die restlichen vier schweren Saisonspiele muss eine deutliche Leistungssteigerung her.

Oberhaching Headcoach Mario Matic: „Wir haben in einem wichtigen Spiel nicht unsere Leistung abgerufen. Natürlich lag das nicht nur an uns, sondern auch weil Frankfurt ein sehr starkes Spiel gezeigt hat. Zum wiederholten Male in dieser Saison hat uns eine Spielpause am Wochenende davor nicht gutgetan und uns hat sowohl defensiv als auch offensiv der Rhythmus gefehlt. Wir müssen jetzt gut trainieren und uns für restliche Spiele steigern, wenn wir noch Siege holen wollen.“

 

14.02.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. SV Fellbach Flashers 80:88

Die Niederlagenserie des TV Langen will derzeit einfach nicht abreißen. Auch gegen die SV Fellbach Flashers gab es nichts zu holen für die Südhessen. Trotz mitunter soliden Phasen und einem, lange offen gehaltenen Spiel, schaffte es die Mannschaft erneut nicht, über volle 40 Minuten eine konstante Leistung abzurufen. Fellbach gewann am Ende mit 80:88.

Während das erste Viertel mit 22:27 endete, konnten die Hausherren im zweiten Spielabschnitt eine etwas stabilere Defensivleistung abrufen. Gut herausgespielte Offensivaktionen waren ein wichtiger Faktor, um das Spiel offen zu halten, kurzzeitig sogar mit drei Punkten in Führung zu gehen. Letztlich ging es mit 42:43 in die Halbzeit.

Das dritte Viertel war ein wenig härter umkämpft, allerdings verpassten die Langener immer wieder wichtige Würfe, insbesondere von der Dreierlinie war die Mannschaft nun deutlich seltener erfolgreich. Dennoch war beim Zwischenstand von 59:63 zu Beginn des letzten Viertels noch alles drin. Und tatsächlich holten die Langener nach einem erfolgreichen Dreier in der 32. Spielminute den Ausgleich zum 65:65. Ab der 34. Spielminute kam es dann zu einer vorentscheidenden Phase.

Zunächst netzte Schlipf per Dreier zum 67:72 ein. Dann folgte einige Zeit lang Coast-to-Coast-Basketball, Langen verpasste immer wieder wichtige Abschlüsse. Als Schlipf dann mit 4:55 auf der Uhr erneut per Dreier auf ein 77:70 stellte, war ein Comeback der Langener zwar theoretisch noch möglich. Allerdings wollte der Ball anschließend deutlich zu selten durch die Reuse gehen, ärgerliche Turnover taten ihr Übriges. So gelang es am Ende nicht mehr, den Fellbacher Erfolg noch aufzuhalten.

Es ist mittlerweile die vierte Niederlage in Folge für den TV Langen, irgendwie scheint es im Getriebe ein wenig zu klemmen: „Bei uns ist die Konstanz ein echtes Problem. Es gibt immer wieder Phasen, in denen es gut läuft, aber wir schaffen es dann nicht, eine Führung auszubauen oder aufrecht zu erhalten. Auch sehen wir derzeit in der 1-gegen-1-Defense nicht gut aus“, sagt Headcoach Tobias Jahn.

 

15.02.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. Porsche BBA Ludwigsburg 83:68

Eine Woche nach dem ernüchternden Auftritt in Fellbach hat der BBC Coburg im Spitzenduell mit der Porsche Basketball-Akademie aus Ludwigsburg wieder sein gewohntes Heimspiel-Gesicht gezeigt. Mit 83:68 siegten die Vestestädter nach einer starken zweiten Halbzeit (42:29) am Ende souverän und fügten der besten Auswärtsmannschaft der Liga ihre erst zwei Pleite in gegnerischer Halle zu.

Vor über 800 Zuschauern fand der BBC offensiv schnell seinen Rhythmus. Mit viel mehr Energie und Einsatz als noch beim Gastspiel in Fellbach gingen die Vestestädter zu Werke und waren nach einem ausgeglichenen Beginn ab Mitte des ersten Viertels die tonangebende Mannschaft. Nico Wenzls Dreier vom Parkplatz der HUK-arena war der Startschuss für einen 12:4-Run der Coburger, der von Darius Dawson mit der Viertelsirene zum 29:17 abgeschlossen wurde.

Nach einem hochklassigen ersten Viertel waren offensive Highlight-Sequenzen des BBC in den zweiten zehn Minuten aber eher Mangelware. Zwar hielten die Coburger die Basketball-Akademie zunächst weiter auf Abstand (35:24), doch gegen Ende der ersten Halbzeit platzte schließlich der offensive Knoten auf Seiten der Ludwigsburger: 15 Punkte erzielten die Gäste aus der Barockstadt in den verbleibenden vier Minuten vor der Pause stellten damit nach dem ersten Durchgang auf (41:39).

Fünf schnelle Dawson-Zähler zum Start ins dritte Viertel beruhigten das Coburger Fan-Gemüt erst einmal wieder (46:39). Allerdings blieb der Riesen-Nachwuchs auch nach der Halbzeit weiter brandgefährlich von außen. Immer wieder streuten die Ludwigsburger Würfe von jenseits der Dreierlinie ein, als der BBC gerade den Anschein erweckte, sich abzusetzen. Erst Richtung Ende des dritten Spielabschnitts sorgten Theiß, Fasoyiro und Dawson für die erneute zweistellige Führung (62:52).

Das Ludwigsburger Strohfeuer von außen schien nun erloschen, als zweimal Höllerl und wieder Dawson den Vorsprung auf 16 Zähler ausbauten (68:52). Bis auf 72:64 verkürzten die Gäste nach einer Auszeit noch einmal, doch der BBC blieb unbeeindruckt und nutzte die Turnover und Lücken in der Defense wiederholt aus. Ein Dreier von Herzog mit Brett gefolgt von einem spektakulären Slam Dunk von Dawson brachten zwei Minuten vor Schluss die endgültige Entscheidung (81:66).

 

15.02.2026 17:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. Ahorn Camp Baskets 90:87

Die Ahorn Camp Baskets haben bei den Erfurter Basketball-Löwen einen ebenso ärgerlichen wie vermeidbaren Rückschlag hinnehmen müssen. Obwohl die Speyerer lange Zeit in Führung lagen, verließen sie nach der 87:90(47:42) -Pleite mit hängenden Köpfen die Halle der abstiegsgefährdeten Thüringer. Nach der neunten Niederlage in dieser Saison müssen die Pfälzer als aktueller Tabellensiebter um die angepeilte Teilnahme an der Aufstiegsrunde bangen.

„Wir waren in der entscheidenden Phase uns zu fein, richtig zu verteidigen. Damit haben wir den Erfurtern den Sieg auf dem Silbertablett serviert“, sagte Ahorn- Camp-Coach Carl Mbassa, der zudem die schlechte Freiwurfquote von 54 Prozent kritisierte. Seine Schützlinge wähnten sich nach drei nahezu ausgeglichenen Vierteln auf Erfolgskurs, ehe sie in den beiden Schlussminuten völlig den Faden verloren.

Die Gastgeber drehten mit einem 12:0-Lauf die Partie und hatten schließlich das bessere Ende für sich, da Speyers Flügelspieler Dennis Diala mit einem Drei-Punkte-Wurf in der Schlusssekunde sein Ziel und die Verlängerungverfehlte. Zweistellig trafen für die Gäste Carlos Hidalgo Guijo (18 Punkte/2 Dreier), DJ Woodmore (14/4), Oskar Humpert (12/2), Felix Angerbauer (12/3) und David Aichele (11/1).

Beste Schützen der Löwen, die auf ihren gesperrten Leistungsträger Michael Mitchell verzichten mussten, waren Ivan Kucan (25/4) und Musa Abra (24/2). Dass die Erfurter den Reboundvergleich mit 42:37 zu ihren Gunsten entschieden, verdankten sie in erster Linie Paul Albrecht, der 15-Mal den abprallenden Ball sicherte.

 

18.02.2026 19:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. OrangeAcademy 

Bericht folgt in Kürze.

Vorberichte ProB Süd 21. Spieltag

14.02.2026 18:00 Uhr Dresden Titans vs. BG Hessing Leitershofen

Ein richtungsweisendes Spiel steht für die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen am Samstagabend in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA auf dem Programm. Die Kangaroos gastieren am 21. Spieltag auswärts bei PRO-A Absteiger Dresden Titans.

So schnell kann es gehen: Liebäugelten die Leitershofer vor Kurzem noch mit dem Sprung auf einen Tabellenplatz, der sogar das Heimrecht in den Play-Offs garantiert hätte, genügten ein spielfreies Wochenende, die knappe Niederlage gegen Erfurt und einige etwas überraschende Ergebnisse anderer Teams aus, dass am Samstag erstmals der Sturz unter die magische Play-Off Linie für die BG droht. Den mit einem Sieg der Sachsen würden sie den Tabellenplatz acht und neun tauschen.

In der Elbmetropole trifft man auf einen motivierten Gegner: Das Team von Trainer Valentino Lott siegte zuletzt drei Mal in Folge, gegen Erfurt, in Würzburg und zuletzt gegen Bayern München. Dieser Sieg fiel mit 88:70 sogar sehr deutlich aus. Von ungefähr kommt der Aufschwung der Titans nicht.

Zum Ende der Transferperiode verstärkte man sich mit dem nigerianischen Aufbauspieler Wisdom Equere Uboh (24) und Small-Forward Leo Alban (26). Diese Neuverpflichtungen entlasten die bisherigen Leistungsträger Sebastian Heck (30), Duje Putnik (24), Simoen Dimitrov (21), Kevin Kollmar (23) und den Ex-Nördlinger Scott Stone (30), mit 21,1 Punkten Topscorer der Dresdner, merklich. Dazu hat man mit Osasere Otakho (24), einen 2,16 Meter Riesen direkt unter dem Brett.

„Der Gegner erinnert mich ein wenig an unser letztes Spiel gegen Erfurt. Auch Dresden hat sich zuletzt verstärkt, einen guten Run und dazu eine sehr erfahrene Mannschaft. An der Elbe wartet ein dickes Brett auf uns. Wir wollen aber dort unbedingt einen Sieg mitnehmen, das würde unsere Chancen für die Play-Offs auf jeden Fall verbessern“, hofft Kangaroos Geschäftsführer Wayne Chico Pittman auf ein Erfolgserlebnis für seine Farben.

 

14.02.2026 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. SKYLINERS Juniors

Nach dem dramatischen Hitchcock Thriller gegen Fellbach steht am kommenden Samstag das nächste richtungsweisende Duell im Kampf auf dem Spielplan.

Die Skyliners haben nach einer schwachen Hinrunde reagiert und den Kader personell verstärkt. Neben Center Moses Pölking, haben die Riesen vom Main zwei extrem starke US-Profis verpflichtet. Desmond Watson, mit 29 Punkten pro Spiel Topscorer der Liga, und BBL-Profi Marcus Domask haben zuletzt Spiele im Alleingang für die Hessen gewonnen. Welcher der beiden Importspieler zum Einsatz kommt wird man vermutlich erst am Samstag erfahren.

Die von Dr. Markus Klusemann, der früher bei Kooperationspartner Jahn München und dem BBV angestellt war, gecoachten Hessen haben zudem eine Reihe von hochtalentierten deutschen und europäischen Spielern. Allen voran Jamie Edoka, Ivan Crnjac und Lukas Smazak können ein Spiel an sich ziehen. Nicht zu unterschätzen ist auch der brandgefährliche Point Guard Alvin Onyia, der vor der Saison aus Wolmirstedt zurück zu seinem Heimatverein wechselte.

Bastian Block (Co-Trainer TSV Oberhaching Tropics): „Frankfurt hat durch die Nachverpflichtung richtig viel Qualität in den Kader gebracht. Domask hat davor G-League gespielt und ist eigentlich für die BBL-Mannschaft vorgesehen. Desmond Watson steht Ihm in nichts hinterher. Egal wer von den beiden spielt, wird uns vor eine große Herausforderung stellen. Es hat schon seinen Grund, dass die Skyliners vier Ihrer letzten fünf Spiel gewonnen haben.“

 

14.02.2026 19:30 Uhr TV Langen vs. SV Fellbach Flashers

Der TV Langen hat die letzten drei Spiele verloren, zwei davon äußerst ärgerlich. Auffällig war dabei, dass vor allem eine Häufung an individuellen Fehlern entscheidende Negativtrends eingeleitet haben. Gegen die SV Fellbach Flashers fokussieren sich die Langener daher vor allem auf absolute Fundamentals: Bessere Defense, bessere Wurfpositionen, mehr Treffer.

Schon im Hinspiel in Woche vier hat der TV Langen gezeigt, dass ein Spiel auf Augenhöhe gegen Fellbach möglich ist. Dabei reiste Headcoach Tobias Jahn im Oktober mit nur acht Spielern an, am Ende siegten die Flashers knapp mit 77:75. Am Samstag wird voraussichtlich ein vollständiger Kader zur Verfügung stehen, außerdem ist der TVL auf den Guard-Positionen deutlich verstärkt.

Damit am Ende ein Sieg für Langen herausspringt, muss die Mannschaft in der Defense 40 Minuten konzentriert agieren. In den beiden Vorwochen hatte sich das Team in wichtigen Phasen eine zu lapidare Verteidigung erlaubt und so den Gegner zurück ins Spiel gebracht.

Aufpassen müssen die Giraffen insbesondere auf die drei starken Guards: Tyseem Lyles, Jakob Hanzalek und Nik Philip Schlipf scoren im Schnitt zweistellig und sind zudem die gefährlichsten Drei-Punkte-Schützen ihrer Mannschaft. Beim Spiel in Richtung Korb sind der 2,06 Meter große Nelson Okafor sowie der sehr erfahrene Power Forward Brian Butler wichtige Anspielstationen.

„Am Samstag müssen wir noch einmal stärker auftreten. Wir müssen uns nicht nur freie Würfe herausspielen, sondern diese auch treffen“, sagt TV Langens Coach Tobias Jahn. Einfache Layups sollen fallen, Dreier nicht unnötig weggeworfen werden. Dann kann es gelingen, die aktuelle Niederlagenserie zu beenden.

 

15.02.2026 16:00 Uhr BBC Coburg vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Auf einen heißen Tanz können sich die Fans des BBC Coburg am kommenden Sonntagnachmittag in heimischer Halle freuen, wenn die – gemeinsam mit Ulm – heimstärkste Mannschaft der Liga auf das beste Auswärtsteam der ProB Süd trifft.

Es sind vor allem die Heimspiele, die den BBC derzeit weiter in den vorderen Tabellenplätzen halten. Sieben Siege aus acht Partien konnten die Coburger zuhause einfahren. Darunter fielen auch die beiden Erfolge gegen Speyer (71:68) und München (80:76). Auf der Gegenseite präsentieren sich die Ludwigsburger in dieser Saison vor allem in fremder Halle in prächtiger Verfassung. Sage und schreibe sieben ihrer acht Auswärtsspiele konnte die Basketball-Akademie für sich entscheiden.

Einer, der einen maßgeblichen Anteil an dieser Auswärtsserie und auch an den vier Ludwigsburger Siegen aus den vergangenen fünf Partien hat, ist Simon Feneberg. Der Point Guard wechselte im Sommer 2024 aus dem Nürnberger Nachwuchs an den Neckar und geht besonders seit dem Jahreswechsel mit 19,2 Punkten im Schnitt in Lubu‘s Offensive voran. Mit einer Dreierquote von 38 Prozent über die Saison hinweg zählt der 20-jährige zu den gefährlichsten Distanzschützen der Liga.

Mit nur acht Punkten erwischte der Kapitän der Barockstädter beim 80:65-Auswärtssieg des BBC im Hinspiel allerdings nicht seinen besten Tag. Ganz anders lief es bei Coburgs Topscorer Dylan Fasoyiro: 26 Zähler erzielte der Nigerianer aus dem Feld. Unglücklicherweise knickte Fasoyiro damals bei einem Drive zum Korb um, sodass er das anschließende Spiel der Vestestädter in Oberhaching verpasste, was zugleich auch in der ersten BBC-Niederlage der Saison mündete.

Vollkommen einsatzfähig und gewillt, den Erfolg aus der Hinrunde vor heimischem Publikum zu wiederholen, zeigt sich Coburgs Nummer zwölf vor dem zweiten Aufeinandertreffen mit den Schwaben: „Das Spiel am Sonntag ist für uns ein sehr wichtiges. Schon beim letzten Mal, als wir gegen Ludwigsburg gespielt haben, war es ein hart umkämpftes Duell. Deshalb wissen wir, dass es keineswegs einfach werden wird und wir bereit sein müssen alles zu geben.

 

15.02.2026 17:00 Uhr CATL Basketball Löwen vs. Ahorn Camp Baskets

Mit „gemischten Gefühlen“ macht sich Carl Mbassa, der Chefcoach der Ahorn Camp Baskets, auf die Reise zu den Erfurter Basketball-Löwen. Eines steht jedenfalls fest: Die Pfälzer wollen am Samstag, 15. Februar, bei den abstiegsbedrohten Thüringern mit einem Erfolg ihren vierten Tabellenplatz in der Südgruppe der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB verteidigen.

Da die Speyerer am vergangenen Wochenende spielfrei waren, könnte der Rhythmus etwas verloren gegangen sein, fürchtet er. Andererseits dürfte die Verschnaufpause erfahrenen Kräften wie dem 34-jährigen DJ Woodmore oder dem 31-jährigen Christoph Rupp, der in den Kader zurückkehrt, gutgetan haben.

„Das wird aber keine leichte Aufgabe. Die Erfurter kämpfen mit viel Energie um den Klassenverbleib“, betont Mbassa und erinnert an den jüngsten Coup der Auswahl seines Kollegen Florian Gut. Als Außenseiter haben sich die Löwen mit 85:83 (48:41) bei der BG Leitershofen durchgesetzt. Wie schon wiederholt in dieser Saison waren Regisseur Michael Mitchell, Flügelspieler Paul Albrecht und Center Noah Kandem die entscheidenden Akteure der Erfurter.

Während die Speyerer voraussichtlich in Bestbesetzung in der Riethsporthalle antreten werden, steht bei den Gastgebern hinter einem Akteur ein Fragezeichen; dem US-Amerikaner Mitchell droht eine Sperre, weil er beim Gastspiel in Leitershofen wegen grober Unsportlichkeit disqualifiziert wurde. Das Hinspiel gegen die Erfurter haben die Ahorn Camp Baskets dank einer ansprechenden
Leistung im Schlussviertel mit 84:69 (42:36) zu ihren Gunsten entschieden.

 

18.02.2026 19:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. OrangeAcademy

Bericht folgt in Kürze.

Spielsperre für Michael Tyrone Mitchell Jr. (CATL Basketball Löwen)

Im Rahmen des ProB-Spiels 2003751 BG Hessing Leitershofen – CATL Basketball Löwen am 07.02.2026 wurde der Spieler Michael Tyrone Mitchell Jr. (CATL Basketball Löwen) in der 40. Spielminute von den Schiedsrichtern disqualifiziert. Nach Auswertung der Stellungnahmen der beteiligten Spieler, der Wahrnehmungen der Schiedsrichter sowie der vorliegenden Videoaufzeichnung kam die Spielleitung zu der Auffassung, dass Michael Tyrone Mitchell Jr. eine Tätlichkeit begangen hat.

Für die Tätlichkeit an dem Spieler T. Alte verhängte die Spielleitung gegen Michael Tyrone Mitchell Jr. eine Spielsperre von einem Pflichtspiel sowie eine Geldstrafe. Der Spieler ist damit für das Pflichtspiel Nr. 2003759 am 15.02.2026 gesperrt. Bei der Bemessung der Strafe wurde berücksichtigt, dass der Spieler bisher in der Saison noch nicht auffällig war, ebenso eine vorausgegangene Provokation des Spielers.

Die Entscheidung erging gemäß § 80 Abs. 2 SuVO sowie § 78 SuVO in Verbindung mit § 2 Nr. 6 und 8 SuVO sowie 1.21 Strafenkatalog. Die Entscheidung über die Verfahrenskosten erging gemäß § 27 der Rechtsmittel- und Schiedsgerichtsordnung.

Nachberichte ProB Süd 20. Spieltag

07.02.2026 14:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. TV Langen 82:79

Am Ende des Spiels gegen die Porsche BBA Ludwigsburg findet Langens Headcoach Tobias Jahn klare Worte: „Dieses Spiel hätten wir gewinnen müssen.“ Nach einem guten Start ins Spiel und einem soliden zweiten Viertel gaben die Giraffen die greifbar nahen Auswärtspunkte in einer unkonzentrierten zweiten Halbzeit doch noch ab. Ludwigsburg sicherte sich am Ende einen knappen 82:79-Heimsieg.

Dabei lief es zu Spielbeginn äußerst gut für den TVL. Mit einer effektiven Mischung aus Angriffen zum Korb und Distanzwürfen waren die Giraffen sehr erfolgreich, stellten nach sechs Minuten bereits auf ein 6:17 und gewannen das erste Viertel mit 17:24. Einen zweistelligen Vorsprung konnten die Giraffen dann im zweiten Viertel immerhin bis zur vierten Minute aufrechterhalten. Nach zwei getroffenen Freiwürfen kam dann jedoch die Ludwigsburger Offense in Fahrt. Mit 38:41 zur Halbzeit blieb es ein offenes Spiel.

Aus der Pause kamen die Langener dann äußerst unsortiert zurück. Offensiv fielen einfache Layups nicht, defensiv machte es das Team ihren Gegnern deutlich zu einfach. Als Ludwigsburg dann auf ein 44:41 stellte, nahm Jahn eine Auszeit. Dabei fand der Langener Coach offensichtlich die richtigen Worte und rüttelte seine Mannschaft wieder wach. Die Folge: Ein starker 14-Punkte-Lauf, der Langen wieder in Front brachte. Mit 51:59 ging es ins entscheidende letzte Viertel.

Erneut startete Langen alles andere als ideal, sodass Ludwigsburg nach nicht einmal zwei Minuten auf 62:61 stellte. In der Folge blieb es lange ein offenes hin und her, nach zwei verwandelten Freiwürfen durch Droste stand es 2:20 Minuten vor Schluss ausgeglichen 74:74. Ludwigsburg netzte zunächst per Layup ein. Langen schaffte es in den darauffolgenden 24 Sekunden nicht, einen Wurf zu produzieren. Mit 1:15 Restzeit stand es nun plötzlich 80:74 und Langen stand in Zugzwang.

Als Marko Masic einen zweiten Freiwurf zum 82:79 traf, hatte Langen noch elf Sekunden auf der Uhr, also einen letzten Angriff zum Ausgleich. Der Ball kam zu Lagermann, sein Drei-Punkte-Versuch ging jedoch daneben, Jacob Washington sicherte sich den Offensivrebound. Er passte auf Crnjac, der noch vor Ertönen der Schlusssirene einen weiteren Dreier abfeuerte – doch auch sein Wurf ging daneben. So verloren die Giraffen am Ende eine Partie, in der sie mehrfach das tonangebende Team waren.

 

07.02.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. CATL Basketball Löwen 83:85

Eigentlich wollte die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen am Samstagabend in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA zwei Serien beenden. Einerseits, zum ersten Mal zu Hause gegen die CATL Basketball Löwen Erfurt gewinnen, andererseits, erstmals in dieser Saison vier Siege in Folge einzufahren. Es sei vorweggenommen, daraus wurde nichts. Die Kangaroos unterlagen in letzter Sekunde in einem wahren Basketballkrimi den Thüringern mit 83:85.

Die Gäste konnten erwischten den besseren Start. Sie waren in der Verteidigung exakt auf die Spielzüge der Leitershofer vorbereitet, wodurch diese nur sehr schwierig Anspiele an den Korb fanden. Dies führte wieder einmal zu einer längst vergessen geglaubten Masse an Dreipunktewürfe. Im ersten Viertel nahm man elf Schüsse von jenseits der 6,75 Meter Linie, traf aber eben nur zwei davon. Dies nutzten die Löwen geschickt und gewannen das erste Viertel mit 25:20.

Sie ließen sich auch nicht aus der Ruhe bringen, als ihr Chefcoach Florian Gut mit zwei T-Fouls die Halle verlassen musste. Im Gegenteil, es schien sogar ein Vorteil für die Thüringer. Co-Trainer Kemal Velishaev übernahm das Kommando und sorgte dafür, dass sein Team weiter auf höchstem taktischem Niveau agierte. Angetrieben vom Amerikaner Michael Mitchell Jr. zogen die Thüringer auf 43:30 davon. Sein Landsmann Brian Dawson hielt dagegen und die BG konnte den Rückstand bis zur Pause auf sieben Punkte verkürzen.

Das dritte Viertel war das Beste der BG. Man erhöhte nun die Intensität in der Verteidigung und agierte im Angriff variabler. Zur Freude der Fans holte man Punkt um Punkt auf, erneut Dawson per Dreier zum 58:58 und per Freiwürfe sogar zur erstmaligen 60:58 Führung ließen die Halle Kopf stehen. Vor dem letzten Viertel war wieder alles möglich. Erneut zogen die Gäste aber einige Punkte weg, dann verkürzte Brendan Gregori per Dreier wieder auf 78:79 (37. Spielminute).

Beim Spielstand von 80:83 ging es in die letzten fünfzehn Sekunden. Erfurts Mitchell musste mit einem disqualifizierenden Foul fernab des Balls die Halle verlassen. Von den beiden Freiwürfen traf Tom Alte nur einen, im daraus folgenden Ballbesitz wurde Brian Dawson gefoult und glich fünf Sekunden vor dem Ende zum 83:83 aus. Danach brachten die Löwen den Ball auf Paul Albrecht, die Verteidigung der Kangaroos agierte nicht optimal und Albrecht netzte zum umjubelten Sieg für seine Farben ein.

 

08.02.2026 17:00 Uhr // Dresden Titans vs. FC Bayern Basketball II 88:70

Mit einem ligaweiten Saisonbestwert von 2085 Zuschauern sichern sich die Elbriesen ihren nächsten Erfolg. Über große Teile der Partie dominieren die Titans-Akteure das Spiel-geschehen und gehen gegen die renommierte Münchner Basketball-Akademie einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Play-Offs.

Simeon Dimitrov eröffnet die Partie furchtlos und setzt gleich das erste Ausrufezeichen. Wisdom Uboh knüpft nahtlos an. München dagegen findet nur schwer in die Partie. Vor allem offensiv leisten sich die Bayern unnötige Ballverluste. Mit Treffern aus der Distanz hält Ágúst Kjartansson für die Gäste dagegen. Niclas Kodje netzt den nächsten Dreier ein, sodass sich die Münchener nach schwachem Start bis zum Ende des ersten Viertels auf 20:23 herankämpfen können.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts übernimmt Niko Jerkic offensiv Verantwortung bei den Gästen. Die passende Antwort liefert Duje Putnik, der einen Dreier trifft und anschließend Wisdom Uboh in Szene setzt. In der zunehmend körperbetonten Partie verlieren jedoch beide Teams den anfänglichen Spielfluss. Scott Stone versenkt seinen nächsten Wurf jenseits der Dreierlinie, ehe Best Otahko einen anspruchsvollen Korbleger zum Halbzeitstand von 28:38 verwertet.

Zwar kann die Nachwuchs-Akademie den ersten Treffer der zweiten Hälfte erzielen, doch die Titans starten insgesamt deutlich engagierter in den dritten Abschnitt. Mit starkem kollektivem Basketball bauen die Gastgeber ihren Vorsprung weiter aus. Putnik überzeugt offensiv, zieht mehrfach an die Freiwurflinie und setzt seine Mitspieler gekonnt in Szene. Nach furiosen Minuten erspielen sich die Elbriesen eine komfortable Führung von 66:44.

Auch zu Beginn des Schlussviertels bleiben die Dresdner offensiv kaum zu stoppen. Heck und Uboh treffen erneut aus der Distanz, während Kevin Kollmar nicht mal per Foul am erfolgreichen Abschluss gehindert werden kann. Die Gäste starten zwar noch einen 5:0-Lauf, doch der kurze Wackler bleibt ohne größere Folgen. Auch wenn die Bayern sich noch einmal aufbäumen, sichern sich die Titans einen verdienten 88:70-Erfolg und gewinnen damit knapp den direkten Vergleich.

 

08.02.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. BBC Coburg 78:63

Nach einer defensiv starken Vorstellung gewinnen die Fellbach Flashers hochverdient gegen BBC Coburg mit 78:63 und leiben damit den restlichen Teams auf den Versen im Kampf um eine gute Playoff Platzierung in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd.

Von der ersten Minute an war die Motivation der Flashers zu spüren. Man wollte sich unbedingt für die letzten Heimauftritte revanchieren. Coburg, eine der stärksten Mannschaften in der bisherigen Saison trat ebenfalls mit breiter Brust an. Dementsprechend verlief das erste Viertel ausgeglichen. Mit 20:16 führten die Gastgeber denkbar knapp.

Bereits im zweiten Abschnitt schalteten die Fellbacher noch einen Gang höher in der Verteidigung. Immer wieder wurden die Coburger zu schwierigen Würfen gezwungen. Die Flashers im Gegenzug spielten souverän in der Offensive und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Das Resultat, ein Halbzeitstand von 39:28 und ein gutes Gefühl für die Zuschauer.

Die zweite Halbzeit verlief ähnlich. Die Coburger wurden das ganze Spiel von ihrem Aufbauspieler, Nico Wenzl, im Spiel gehalten, ohne jedoch den Abstand wirklich zu verkürzen. Die beiden Importspieler, Dawson und Fasoyiro wurden sehr gut verteidigt, so dass alle Punkte der Coburger hart erarbeitet werden mussten. Knapp vier Minuten vor dem Ende stieg die Führung auf 19 Punkte an (70:51) und allen war klar, dass die Fellbacher diesmal den Sieg nicht aus der Hand geben.

Zwar konnten die Gäste am Ende noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, um auch den direkten Vergleich zu den Flashers nicht zu verlieren. Mit dem Endstand von 78:63 war jedoch klar, dass die Flashers den Sieg und den direkten Vergleich gewonnen haben. Durch den Sieg klettern die Flashers auf Platz 7 in der Tabelle und halten Schritt mit den restlichen Teams aus der oberen Tabellenhälfte. Die Coburger bleiben, trotz der Niederlage, auf den zweiten Tabellenplatz.

 

Nachberichte ProB Süd 19. Spieltag

31.01.2026 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. OrangeAcademy 80:91

Die SKYLINERS Juniors mussten sich am Samstagabend der Orange Academy mit 80:91 geschlagen geben. Nach einer über weite Strecken sehr starken Leistung kostete den Frankfurtern vor allem das letzte Viertel den möglichen Heimsieg gegen den Tabellenführer der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd.

Die Partie begann auf hohem Niveau. Die Orange Academy zeigte früh, warum sie aktuell an der Spitze der ProB Süd steht, doch auch die Juniors hielten mit Intensität, Tempo und Mut dagegen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte.
Zur Halbzeit trennten sich beide Mannschaften beim knappen 47:46 zugunsten der Frankfurter.

Nach dem Seitenwechsel gewann das Team von Markus Klusemann zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Die Defensive stand stabil, offensiv fanden die Juniors gute Lösungen und setzten sich Schritt für Schritt ab. Mit einem Sechs-Punkte-Vorsprung ging es in das Schlussviertel, acht Minuten vor dem Ende war die Führung sogar auf zehn Zähler angewachsen.

Dann jedoch drehte sich das Spiel. Ulm erhöhte die defensive Intensität deutlich und nahm den Juniors zunehmend den Rhythmus. Die Frankfurter fanden kaum noch saubere Abschlüsse, während die Gäste Punkt um Punkt aufholten.

In der Schlussphase zog die Orange Academy schließlich vorbei und setzte sich auf bis zu elf Punkte ab – ein Rückstand, den die Juniors nicht mehr egalisieren konnten. So stand am Ende eine 80:91-Niederlage, die sich angesichts starker 30 Minuten besonders bitter anfühlte. „Wir haben über lange Phasen genau das gespielt, was wir uns vorgenommen hatten. Umso ärgerlicher ist es, dass wir uns dafür am Ende nicht belohnen konnten,“ ordnete SKYLINERS Headcoach Markus Klusemann die Partie ein.

 

31.01.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. Ahorn Camp Baskets 80:85

Es war vermutlich nicht das ansehnlichste Spiel der laufenden Saison 2025/26 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. In einem hart umkämpften Spiel hatten sowohl der TV Langen als auch die angereisten Ahorn Camp Baskets aus Speyer immer wieder Phasen, in denen es taktisch nicht rund lief. Eine schwache defensive Phase der Gastgeber führte jedoch zu einem 13-Punkte-Run für die Gegner, der letztlich vorentscheidend für die spätere 80:85-Niederlage sein sollte.

Offensiv erwischten die Giraffen einen soliden Start ins Spiel. Immer wieder funktionierte der Abschluss, sowohl aus der Distanz als auch beim Run in Richtung Brett. So erarbeiteten sich die Langener im ersten Spielabschnitt 27 Punkte. Allerdings haperte es zu diesem Zeitpunkt noch in der Defense. Zu oft war der Abschluss für Speyer zu einfach, das Resultat waren 24 Gegenpunkte.

Schwach war dann insbesondere das zweite Viertel. Offensiv lief es nicht Rund für den TVL, insbesondere viele ärgerliche Turnover unterbrachen den Spielrhythmus. Auch fehlte es an Präzision im Abschluss. Entsprechend konnte die Mannschaft von Trainer Tobi Jahn sich glücklich schätzen, dass Speyer nicht gefährlich davonzog. Mit einem Halbzeitstand von 36:40 waren die Giraffen in dieser Phase gut bedient.

In der Halbzeitpause hatte Jahn offenbar die richtigen Worte in Richtung seiner Mannschaft gefunden. Die Leistung im dritten Viertel wirkte stabilisierter und vor allem taktischer. Die Defense stand endlich besser. So konnte Langen Kontrolle über das Spiel zurückgewinnen und zum Ende des Viertels auch die Führung an sich reißen. Entsprechend ging es mit 56:52 ins letzte Viertel.

Auch hier lief es zunächst sehr gut für Langen. Knapp sieben Minuten vor Schluss hatte sich das Team ein kleines Polster aufgebaut und war mit 64:54 in Führung gegangen. Doch nach nicht einmal drei Minuten nach der Langener Führung hatten Felix Angerbauer und Routinier Daryl Woodmore dann den Vorsprung egalisiert und auf ein 64:67 gestellt. Zwar kam Langen zum Ausgleich – es sollten aber vor allem die Baskets sein, die immer wieder kleine Läufe erzeugten. Näher als drei Punkte kamen sie jedoch nicht mehr heran. So endete das Spiel mit 80:85.

 

01.02.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. FC Bayern Basketball II 80:76

Angetrieben von 1.849 begeisterten Zuschauern fuhr der BBC Coburg gegen den FC Bayern Basketball II einen mit Blick auf die Tabelle wichtigen Heimerfolg ein. Gegen eines der besten Auswärtsteams der Liga setzten sich die Vestestädter an diesem großen Nachmittag für den Coburger Basketball mit 80:76 durch und halten die Gäste aus der Landeshauptstadt, die vor dem Spieltag direkter Tabellennachbar des BBC waren, durch diesen Sieg weiter auf Distanz.

Sichtlich angestachelt von der beeindruckenden Kulisse erwischte der BBC einen Start nach Maß. Griffig in der Defensive und konsequent beim Abschluss in der Offensive präsentierten sich die Coburger in der Anfangsphase. Die Vestestädter führten demzufolge schnell mit 15:4. Die Bayern brauchten etwas, um in die Partie zu kommen. Doch Stück für Stück fanden sie offensiv Mittel gegen die Coburger Defense und verkürzten nach einem Steal und zwei Punkten von Susic auf 20:17.

Der BBC tat sich hingegen schwer, den Rhythmus aus den Anfangsminuten fortzuführen. Jedes Mal aufs Neue mussten die Coburger hart für ihre Punkte arbeiten, da auch die Würfe von außen nicht fallen wollten. So waren es die Bayern, die dank Yiamu und Susic Mitte des zweiten Viertels die Führung übernahmen (28:29). Daran änderte sich auch bis zur Pause nichts, obwohl auf Coburger Seite Wenzl nach über 18 gespielten Minuten den ersten Dreier versenkte (37:38).

In der Kabine schien BBC-Cheftrainer Patrick Seidel allerdings erneut die richtigen Worte gewählt zu haben. Ähnlich wie im ersten Viertel schlugen die Coburger vor allem aus den Ballverlusten der Münchner Kapital. Immer wieder erarbeitete sich der BBC in dieser Phase zweite Wurfmöglichkeiten und zog dank eines 11:0-Runs bis auf 59:47 davon. Über vier Minuten blieben die Bayern ohne eigenen Zähler, verkürzten jedoch auf 59:52 vor dem Schlussabschnitt.

Dort netzte Münchens Isländer Kjartansson schnell zwei Distanzwürfe in Serie ein und brachte die Gäste wieder auf drei Punkte heran (61:58). Nach zwei Zählern vom bayerischen Big Man Calamita war der BBC-Vorsprung bis auf 65:64 geschrumpft. In einem nun immer physischer werdenden Spiel hielten die Vestestädter als Team dagegen und bauten den Vorsprung wieder auf acht Punkte aus (72:64). Den endgültigen Deckel machte Darius Dawson drauf.

 

01.02.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. SV Fellbach Flashers 88:86

Der so wichtige Auswärtserfolgt bei den Tropics aus Oberhaching wurde leider verpasst. Zu viele individuelle Fehler kosten den Sieg und eine bessere Platzierung in der Tabelle. Trotzdem bleiben die die Flashers auf den 8. Tabellenplatz der BARMER 2. Basketball Bundesliga Pro B Süd.

Von der ersten Sekunde an war klar, dass es ein enges Spiel werden würde. Beide Coaches haben Ihre Teams bestmöglich auf den Gegner eingestellt und wussten um die Stärken des jeweils anderen Teams. Der Plan der Fellbacher den Liga Topscorer, Jonathan Zeisperger, in die Schranken zu weisen, funktionierte. Nur 9 Punkte gelangen den jungen Guard anstatt der üblichen 25 im Schnitt. Dafür sorgte jedoch Alek Jekov mit seiner Karrierebestleistung (26 Punkte) für die entscheidenden Momente.

Das erste und zweite Viertel war ausgeglichen und der Halbzeitstand von 43:43 ließ auch weiterhin erahnen, dass es ein echter Krimi werden wird. Drei Minuten vor dem Ende konnten sich die Gastgeber jedoch mit 79:70 absetzen. Ca. 1.30 Minuten vor dem Ende waren es sogar komfortable 10 Punkte (84:74). Doch die Flashers gaben sich nicht auf. Angeführt von dem stark aufspielenden Jakob Hanzalek und Tyseem Lyles wurde die Partie nochmals spannend.

Am Ende sollte es jedoch trotz der Aufholjagd nicht reichen. Die Tropics setzten sich mit 88:86 durch und entschieden die Partie für sich. Es war vorallem eine ärgerliche Niederlage. Es gab etliche Situationen in der Partie, in der das Momentum hätte auf die Fellbacher Seite gezogen werden können/müssen. Es waren jedoch immer wieder individuelle Fehler die die Tropics eiskalt bestraften und sich auch dadurch entscheidend absetzen konnten.

Diese vielen kleinen Fehler summieren sich im Laufe des Spiels und am Ende so einer Partie kosten diese den Sieg. Ärgerlich dabei ist, dass es sich dabei um Kleinigkeiten handelt, die misslingen, ein überhasteter Abschluss, ein vergebener Korbleger oder ein unnötiger Pass über das halbe Feld der abgefangen wird. Unkonzentriertheiten die die Flashers dringend abstellen müssen um in den Kampf um die Playoffplätze nicht mit leeren Händen dazustehen.

 

01.02.2026 17:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. Porsche BBA Ludwigsburg 88:102

Der dritte Sieg im vierten Pflichtspiel des Jahres 2026 ist für die Porsche Basketball-Akademie erneut ein dominanter. Die Ludwigsburger sind beim ProB-Gastspiel in Erfurt mit spielerischer Leichtigkeit überlegen, gewinnen 102:88.

Die CATL Basketball Löwen wurden bereits innerhalb der ersten zehn Minuten vollkommen überrannt (18:35), es fehlten jegliche Mittel, um der Porsche BBA auch nur ansatzweise auf Augenhöhe begegnen zu können. Ludwigsburg machte mit der kompletten Rotation und allen Akteuren ab dem Sprungball sehr viel richtig. Bereits vor dem Seitenwechsel schien das Duell entschieden (37:59).

Aus dieser Annahme sollte schnell Gewissheit werden. Denn während der formstarke Marko Masic, flankiert von David Engelhart und Simon Feneberg sowie dem aus der Distanz exzellenten Yohann Tchouaffe, und Ludwigsburg weiter anzogen, blieben die Löwen zahn- und harmlos. Der 86:55-Vorsprung und die entsprechende 31-Punkte-Führung ließen die BBA’ler bereits nach 28 Minuten endgültig auf die Siegerstraße einbiegen.

Aufgrund der schwindenden Kraft- und Konzentrationsressourcen und der weiterhin breiten Rotation gestatteten die Ludwigsburger den Gastgebern noch viel Raum für Ergebniskosmetik, ließen die eigene Partylaune aber nicht außer Acht: Feneberg stellte zum zweiten Mal binnen vier Wochen auf ‚100‘ und Engelhart besorgte den Endstand. Dieser Sieg ist tabellarisch wichtig. Die Barockstädter klettern auf Tabellenplatz drei und verschaffen sich etwas Luft im breiten Tabellenmittelfeld.

 

01.02.2026 20:00 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. Dresden Titans 84:93

In einer kämpferischen Partie können die Titans gegen den Tabellenletzten einen weiteren Erfolg von großer Bedeutung feiern. In den entscheidenden Phasen bestimmen die Dresdner in den entscheidenden Phasen das Spielgeschehen, sodass die Würzburger über die volle Länge der Partie das Nachsehen haben.

Würzburg erwischt einen Start nach Maß und scheint in der Anfangsphase kaum zu stoppen. Es ist allen voran Marko Petric, der die Dresdner Defensive früh vor große Probleme stellt. Die Titans lassen sich davon jedoch nicht abschütteln und halten sich mit gut herausgespielten Würfen konsequent in Schlagdistanz. Auf den punktreichen Auftakt folgt auf beiden Seiten eine Phase mit schwierigeren Abschlüssen. Mit einem ausgeglichenen 21:21 geht es in die erste Viertelpause.

Petric bleibt weiterhin mit dem Fuß auf dem Gaspedal, während den Titans im Angriff zeitweise der rote Faden fehlt. Danach finden beide Teams nicht mehr zum Rhythmus der Anfangsminuten zurück. Das Spiel ist nun vor allem von intensivem Kampf und hoher Physis geprägt. Kurz vor der Pause blitzen bei den Dresdnern jedoch wieder ihre Wurfstärken auf: Kevin Kollmar und Scott Stone übernehmen Verantwortung und erarbeiten den Titans eine 41:46-Führung zur Halbzeit.

Scott Stone knüpft nahtlos an seine starke Phase vor der Pause an, während Leo Alban und Best Otakho mit spektakulären Flugeinlagen die Würzburger Korbanlagen testen. Auf Seiten der Akademie ist es weiterhin der erst 17-jährige Petric, der versucht, sein Team im Spiel zu halten. Doch im Kollektiv finden die Franken offensiv wie defensiv keine Mittel gegen die nun dominanten Titans, die ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen und sich bis auf 56:73 absetzen.

Auch zu Beginn des Schlussabschnitts bestimmen die Titans das Spielgeschehen. Würzburg zeigt jedoch Moral und präsentiert sich erstmals seit längerer Zeit wieder treffsicher aus der Distanz. Angeführt von Jonas März verkürzt die Akademie den Rückstand auf zwölf Zähler. Nach einer Auszeit von Alex King bäumen sich die Würzburger noch einmal auf und können den Abstand erneut verkleinern. Doch der Vorsprung ist zu groß. Am Ende feiern die Titans mit 84:93 einen wichtigen Auswärtssieg.

 

Nachberichte ProB Süd 18. Spieltag

24.01.2026 14:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. BG Hessing Leitershofen 75:82

Die kleine Siegesserie der Porsche Basketball-Akademie ist vorbei. Im Heimspiel gegen Leitershofen kassieren die Ludwigsburger eine 75:82-Niederlage, die gleichermaßen ernüchternd wie begeisternd ist: Ohne drei Starting-Five-Akteure sind die Schwaben spielerisch unterlegen, agieren kämpferisch aber überragend. Die Aufholjagd ist beachtlich und bringt als Belohnung zwar nicht den Sieg, wohl aber den Gewinn des Direktvergleichs.

Ludwigsburg blieb im ersten Viertel (20:25, 10. Spielminute) unter seinen Möglichkeiten, steigerte sich dann aber sichtbar. Dabei waren die Big wichtig, die Guards aber von höchster Relevanz: Simon Feneberg schulterte, als einzig verbliebener Starter, gemeinsam mit Lars Danziger und Yohann Tchouaffe seine Farben und hievte die Porsche BBA auf das seit Spielbeginn bereits vorhandene Kangaroos-Niveau (38:42 / 48:63).

Im dritten Viertel setzte sich der Aufstiegsanwärter ab, verpasste es aber, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Wobei dazu auch ein Gegner gehörte, und die Hausherren machten ihre Sache nun sehr, sehr gut. Von nun an waren sie im Schlussabschnitt und bis zum Ertönen der Schlusssirene im Angriff nicht mehr zu bremsen.

Gäste-Coach Emanuel Richter stoppte mit zwei Auszeiten den Flow, viel eher waren es aber der zwischenzeitlich auf 16 Punkte angewachsene Rückstand, die Dreier- (26 3P%) und die Freiwurfquote (62%), die flankiert von der Spieluhr für die Gelb-Schwarzen zum Verhängnis wurden. Vor den Augen (und Mündern) einer lautstarken Rundsporthalle machten sie viel Werbung in eigener Sache, wendeten die Partie aber nicht mehr.

Eine Tatsache, die zwar kurzfristig bitter, mittelfristig, aber verkraftbar ist. Der Gewinn des Direktvergleichs ist eine Anerkennung und der Blick auf die Tabelle eine Entschädigung zugleich. Einerseits ist Ludwigsburg nun punktgleich mit den achtplatzierten Fellbachern, andererseits weiterhin Vierter.

 

24.01.2026 16:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Ahorn Camp Baskets 76:83

Die junge zweite Mannschaft der Bayern-Basketballer hat erneut eine Heimniederlage einstecken müssen: Nach dem Auswärtssieg zuletzt in Würzburg verlor der FCBB II am Samstag im BMW Park trotz der gewonnenen zweiten Hälfte gegen Speyer 76:83 (36:46). Dabei fehlten es den Bayern-Youngstern an Konstanz in punkto Intensität gegen einen routinierteren Gegner. Die Münchner Bilanz steht nun bei 10:7 Siegen.

Speyer startete sehr treffsicher, dennoch konnten die Bayern den Rückstand bis zum Ende des ersten Viertels auf 18:21 begrenzen. In dieser Phase leistete sich der FCBB II jedoch zu viele Ballverluste – insgesamt waren es 26. Nach dem Seitenwechsel agierten die Münchner sicherer und kontrollierten das Scoring der Gäste besser.

Im dritten Viertel taten sich aber beide Seiten in der Offense schwer. Die Bayern kämpften und sieben Minuten vor Spielende verkürzte Kodjoe auf 59:62 – Speyer antwortete mit einem 8:0 und bestrafte die Fehler des Heimteams. Mit lediglich acht getroffenen Dreiern bei 35 Versuchen sowie einer Feldwurfquote von nur 34 Prozent fehlte es insgesamt an der nötigen Treffsicherheit. Bester Werfer war Nikolas Sermpezis mit 27 Punkten.

„Speyer hat seine Chance genutzt und vor allem mit der Erfahrung seiner Routiniers gepunktet. Uns hat über 40 Minuten die Konstanz an Energie und Aggressivität gefehlt, an beiden Enden des Feldes. Genau daran müssen wir arbeiten“, erklärte Trainer Luca Palumbo.

 

24.01.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. SKYLINERS Juniors 72:78

Die Flashers erleiden eine knappe Niederlage (72:78) gegen die Frankfurt Skyliners und rutschen auf den achten Tabellenplatz in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd.

Allen Beteiligten war es klar, dass die Partie gegen die formstarken Frankfurter nicht einfach sein wird. Head Coach Kris Borisov, an diesen Tag aus privaten Gründen verhindert, wurde von seinem Assistenten Lasse Steinort vertreten. Der Gameplan musste vor Anpfiff geändert werden, da die Frankfurter mit anstatt Desomd Watson mit dem anderen amerikanischen Guard, Marcus Domsk aufliefen.

Der Bundedsliga Profi, der auch in der NBA G League spielte, soll über die Pro B wieder nach einer Verletzung an die BBL herangeführt werden. In der ersten Halbzeit zeigte er auch deutlich, wozu er im Stande ist zu leisten. Nahezu ohne Fehlwurf führte er die Gäste zu einer Halbzeitführung (29:40).

Die Gastgeber schienen drei Viertel nicht in die Partie zu finden. Im letzten Spielabschnitt drehte sich jedoch das Blatt nach und nach. Die aggressive Verteidigung zwang die Frankfurter zu eiligen Ballverlusten und u.a. Domsak zu sehr schwierigen Würfen und damit auch Fehlwürfen. Knapp 40 Sekunden vor Schluss war das Spiel dadurch komplett offen (72:73) und die Stimmung in der Fellbacher Gäueckerhalle auf den absoluten Siedepunkt.

Der entscheidende Wurf der Fellbacher fand jedoch nicht sein Ziel und die Gäste spielten die letzten Sekunden clever aus. Durch diese Niederlage rutschen die Flashers auf den achten Tabellenplatz, bleiben jedoch immer noch auf einen Playoff Platz.  Die Frankfurter dagegen, drängen mit nun ihren vierten Sieg in Folge auf ebendiesen Playoff Platz und entfernen sich immer mehr aus der unteren Hälfte der Tabelle.

 

24.01.2026 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 84:92

In der erwartet schweren Partie gingen die Oberhachinger Basketballer nach hart umkämpften 40 Minuten als Verlierer vom Feld.

Die hochtalentierten Unterfranken, die von Beginn an sehr physisch spielten, trafen in den ersten 10 Minuten traumwandlerisch sicher Ihre Distanzwürfe. Während die Tropics sich in Einzelaktionen verzettelten, ließen die Gäste gekonnt den Ball bewegen und suchten den besser postierten Mitspieler und gingen mit 30:15 in Führung.

Im zweiten Viertel folgte dann eine starke Phase der Gleißental-Riesen. Allen voran waren es Zeisberger und Schüler, die immer erfolgreich abschließen konnten und den Rückstand zur Halbzeit auf 49:53 verkürzten. Auch Alek Jekov könnte erneut kämpferisch überzeugen.

Nach der Pause agierten die Tropics zwar defensiv deutlich konsequenter, kamen aber offensiv nicht so richtig in die Partie. Vor allem ließ man sich von der harten körperlichen Spielweise der Baskets aus dem Konzept bringen und befasste sich zu sehr mit Schiedsrichterentscheidungen, anstatt sich auf das Spiel zu konzentrieren. Bis Mitte des letzten Viertels war die Partie beim Stand von 73:74 ausgeglichen.

Nun trafen die Mainfranken in Person von Petric und Roth die wichtigen Big Shots und sicherten sich den Auswärtssieg. Während die Gäste 45 Prozent von der Dreierlinie trafen, konnten die Tropics nur vier Ihrer 21 Versuche erfolgreich abschließen. Würzburg hat über das ganze Spiel über geführt und somit auch verdient gewonnen.

 

25.01.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. TV Langen 99:80

Dank eines souveränen 99:80-Heimerfolgs der OrangeAcademy gegen den TV Langen stehen die jungen Ulmer wieder auf dem ersten Tabellenplatz der BARMER ProB Süd.

Schnelles Umschaltspiel und gute Zusammenarbeit prägten einen guten Beginn der jungen Ulmer. Angeführt vom früh heißgelaufenen Namori Omog spielten sich die Hausherren in einen Punkterausch. Schnell war der Vorsprung ins Zweistellige angewachsen, weswegen Langen Cheftrainer Tobias Jahn die Reißleine ziehen musste (5). Zur ersten Viertelpause hielt dieser auch stand (27:16; Q1).

Vollgas gab der Offensivmotor der Orangenen auch im zweiten Viertel. Nach gerade einmal zwei weiteren Minuten wuchs das eigene Punktekonto um zehn weitere Zähler an. In Folge bekam Langen die eigene Verteidigung besser in den Griff und punktete auch vorne ab und zu. Trotzdem gingen die jungen Ulmer mit einer komfortablen Führung in die Halbzeitpause (56:39; Q2).

Deutlich ausgeglichener verlief der Start in Halbzeit zwei. Auch die beiden Offensiven gerieten sichtbar ins Stocken und taten sich schwer. Ein krachender Dunking von Aiyamenkhue rüttelte den kurzzeitig eingerosteten Motor dann wieder wach. Langen verhinderte die vorzeitige Entscheidung dennoch und verkürzte die Führung noch vor dem letzten Viertel (76:63; Q3).

Dank der guten Verteidigung setzten sich die Gastgeber früh im letzten Abschnitt wieder ab. Fastbreak-Punkte resultierten aus der giftigen Defense und heizten den Campus auf. Langen erholte sich von diesem Gegenschlag nicht mehr, weswegen die jungen Ulmer ihren nächsten Heimsieg feiern durften (99:80; Q4).

 

25.01.2026 17:00 Uhr // Dresden Titans vs. CATL Basketball Löwen 86:81

Im Derby bejubeln die Dresden Titans einen sehr wichtigen Erfolg gegen die CATL Basketball Löwen Erfurt. In einer Partie, in der sich keine der Mannschaften entscheidend absetzen kann, sind es die Hausherren, die am Ende die Oberhand behalten.

Nach starkem Auftakt verlieren die Dresden Titans aber ihre offensive Struktur, doch die Löwen hinken immer noch dem Spiel hinterher. Durch zweite Chancen schaffen es die Thüringer aber den Anschluss zu halten. Seinen zehnten Punkt in kürzester Zeit verbucht Paul Albrecht, der seine physischen Vorteile gegen Best Otahko unter dem Korb zu nutzen weiß. Nach einem starken Start müssen die Elbriesen ein 19:20 nach Ende des ersten Viertels hinnehmen.

Zum Auftakt der zweiten Spielperiode sorgt Otahko, nach einem Alley-Oop-Anspiel von Kollmar, in gewohnter Manier für den ersten Highlightspielzug des Abends. Erfurter Topscorer Micheal Tyron Mitchell Jr. findet auch in das Spiel und hält die Gäste in einer hitzigen Phase weiter im Spiel. Kurz vor Ende der ersten Hälfte sind es Kollmar und Otahko, die ihr Kunststück ein weiteres Mal wiederholen. Es geht beim Stand von 42:35 in die Kabine.

In der ersten Halbzeit noch mit Problemen, zeigen sich die Erfurter zu Beginn der zweiten Hälfte sicherer von außen. Auch wenn Kollmar mit einem Dreier entgegenwirken kann, zeigen sich die Gäste aus der Pause deutlich konzentrierter und gleichen in Minute 25 den Spielstand wieder aus. Paul Albrecht weiß aber weiterhin seine körperlichen Vorteile gegen den Titanen auszunutzen und hält sein Team mit mehreren Korbabschlüssen beim Stand von 59:57 im Spiel.

Auch wenn die Dresdner offensiv hervorragend in das spielentscheidende Viertel starten, tut sich die Mannschaft von Valentino Lott weiterhin schwer, die spielentscheidenden Akteure der Löwen zu stoppen. Kaum haben sich die Titans ein kleines Punktepolster erarbeitet, meldet sich Mitchell Jr. mit einem weiteren Distanztreffer zurück. Das letzte Wort beim Schützenfest hat aber Kevin Kollmar, der kurz vor Schluss den wegweisenden Drei-Punkte-Wurf zum 86:81 einnetzt.