Vorberichte ProB Süd 14. Spieltag

19.12.2025 19:30 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. Ahorn Camp Baskets

Der Hinrunden-Abschluss war spielfrei, die Fest- und Feiertage sind es ebenfalls: Der Fokus der Porsche Basketball-Akademie liegt exklusiv auf diesem Wochenende. Bevor sich die Gelb-Schwarzen am Sonntag in die kurze Winterpause verabschieden, steigt am Freitag (19.12.; 19:30 Uhr) der nächste ProB-Spieltag. Speyer gastiert in der Rundsporthalle.

„Die Besonderheit bei jungen Mannschaften, manchmal das gefährliche, manchmal das chancenreiche, ist der Umgang mit Serien – im positiven wie im negativen Fall. Wir gehen nun mit einer kleinen Siegesserie von drei Erfolgen am Stück ins Spiel. Entweder kann darauf aufgebaut werden, weil alle die Chance des Moments erkennen, oder aber wir heben ab und werden keinerlei Chance haben“, analysiert Headcoach Khee Rhee und nimmt seine Schützlinge in die Pflicht.

Das Tableau der ProB verdeutlicht die Rhee’schen Aussagen: Oberhaching ist mit einer 7:5-Bilanz Dritter, Speyer mit 6:6 Neunter. Zudem sind sowohl die Klubs an der Spitze, Ulm und Coburg (9:3), nicht ausschließlich dominant und Langen (5:7), Frankfurt, Erfurt und Würzburg (alle 3:9) keinesfalls chancenlos. Der Süden im Unterhaus ist die Perfektion des „jeder kann jeden bezwinge“.

Rhee sagt: „Speyer ist gut und liegt uns, in der jüngeren Vergangenheit, spielerisch nicht. Mit Carl [Mbassa] haben sie einen guten Trainer, zuletzt bereits gegen ein Farmteam [74:96 vs. München II] verloren und die vergangenen vier Spiele abgeben müssen. Selbstverständlich beschäftigt uns das Hinspiel, wir möchten gegen keinen Gegner zweifach verlieren.“

Die Schwaben möchten die Heimbilanz verbessern und das Kalenderjahr siegreich beenden. Eine Mission, die auf Big-Men-Positionen verankert werden soll: Mit Oluwadamilola Ade-Eri, Christoph Rupp, Oskar Humpert und David Aichele war ein Quartett im ersten Match-Up entscheidend. On top gibt’s mit den stets umtriebigen Darly Woodmoore, Felix Angerbauer, Dennis Diala und Noah Koch auch ein qualitatives Guard-Quartett.

 

20.12.2025 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. OrangeAcademy

Zum Ende des Jahres findet auch offiziell der Rückrundenauftakt in der BARMER 2. Bundesliga Pro B statt. Die Fellbach Flashers treffen dabei den aktuellen Tabellenführer, die Ulmer Orange Acadamy.

Bereits letzten Freitag trafen die Spieler von Head Coach Kris Borisov auf die jungen Ulmer und fingen sich eine Niederlage ein. (88:82) Besonders beeindruckend agierte Meissa Faye. Der junge Franzose, der aus Fellbachs Partnerstadt Tain-Tournon nach Ulm zog, reiht sich daher nahtlos in die lange Reihe der Ulmer Talente die 1-2 Jahre lang an das Profiniveau herangeführt werden um dann in die große, weite Basketballwelt zu ziehen.

Kilian Hayes (Detroit Pistons/Brooklyn Nets), Jeremy Sochan (San Antonio Spurs) oder Noa Essengue (Chicago Bulls), das sind nur einige Beispiele die erfolgreich den Ulmer Weg gegangen sind. Unzählige andere machten ebenfalls ihren Weg in der BBL oder den europäischen Top Ligen. Neben Faiye der am Freitag 26 Punkte auflegte war auch der niederländische Center, Endurance Aiyamenkhue mit 18 Punkten und 12 Rebounds der entscheidende Faktor für den Ulmer Sieg.

Die Fellbacher haben andere Sorgen als den nächsten NBA-Spieler auszubilden. Verglichen mit den Orange Campus der Ulmer, der eine der modernsten Trainingsmöglichkeiten in ganz Europa bietet, müssen die Fellbacher wöchentlich um Hallentermine in den städtischen Hallen kämpfen.

Auf dem Feld will das Team nach zwei unglücklichen Niederlagen in Folge nun wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Head Coach Kris Borisov und sein Assistent Lasse Steinort haben ihre Lehren aus der Niederlage letzte Woche in Ulm gezogen und werden sicherlich alles geben damit die Revanche zum Jahresabschluss gelingt.

 

20.12.2025 18:00 Uhr VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. BG Hessing Leitershofen

Das allerletzte Spiel im Kalenderjahr 2025 in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA bestreitet die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen am Samstagabend in Würzburg. Um 18 Uhr gastiert man bei der VR-BANK Würzburg Baskets Academy. Das Spiel findet in der dortigen BBL-Halle, der tectake ARENA Würzburg, statt und wird auf Sportdeutschland.TV live gestreamt. Dazu hin gibt es wieder das Public Viewing in der Klasser Sportsbar im Siegmund Sportpark.

Die Mainfranken ließen am vergangenen Wochenende aufhorchen und bezwangen überraschend den bisherigen Tabellenführer BBC Coburg mit 97:93. Dadurch entrissen sie dem fränkischen Nachbarn am letzten Spieltag der Vorrunde noch die bereits sicher geglaubte Herbstmeisterschaft. Diese konnte die OrangeAcademy Ulm für sich verbuchen.

Überragender Akteur beim Würzburger Sieg war dabei David Pisic, der 42 Punkte erzielte. Dass er sowie Kapitän Lukas Roth (23) bei der 62:95 Niederlage vor einigen Wochen beim Hinspiel in Stadtbergen nicht dabei waren, erklärt die überdurchschnittlich hohe Niederlage im November. Damals war die Last der Würzburger hauptsächlich auf die anderen Leistungsträger wie Jervis Scheffs, Marco Petric, David Gerhard und 2,10 Meter Hüne Clemens Sokolov (18) verteilt.

Die Konstellation am Wochenende erinnert ein wenig an die Ausgangslage in der vergangenen Saison. Da fertigten die Kangaroos im Heimspiel eine bessere Jugendmannschaft der Baskets förmlich ab, um dann auswärts eine Niederlage hinnehmen zu müssen.

BG-Headcoach Emanuel Richter misst den samstäglichen Gegner demzufolge auch an diesem Fakt, noch dazu, weil seine eigenen Personalprobleme unter der Woche nicht kleiner geworden sind: „Wir befinden uns aktuell in einer schwierigen Situation. Innerhalb kurzer Zeit haben wir mit Tom Alte, Jason George und Ference Gille drei Leistungsträger verloren. Trotzdem fahren wir mit dem Ziel nach Würzburg, das Spiel zu gewinnen“, so Richter.

 

21.12.2025 15:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. SKYLINERS Juniors

Am kommenden Sonntag (21.12.25) steht für die SKYLINERS Juniors das letzte Spiel in der BARMER 2.Basketball Bundesliga vor dem Jahreswechsel an. Um 15:00 Uhr trifft das Team von Markus Klusemann auswärts im BMW-Park auf den FC Bayern Basketball II. Nach der knappen 90:95-Niederlage im Hinspiel im BCM bleibt noch eine Rechnung offen.

Die zweite Mannschaft des FC Bayern zeigte sich zuletzt wechselhaft. Nach drei Niederlagen in Serie gelang am vergangenen Wochenende ein deutlicher 96:74-Erfolg gegen die Ahorn Camp Baskets Speyer, der dem Team neues Selbstvertrauen geben dürfte. Dennoch waren die Leistungen besonders im letzten Monat alles andere als konstant.

Angeführt wird das Team von Headcoach Emir Mutapcic, der auf eine talentierte und physisch starke Mannschaft setzen kann. Offensiv ist vor allem Nikolas Sermpezis der Fixpunkt im Spiel der Münchner. Mit durchschnittlich 19 Punkten pro Partie führt er das Team im Scoring an und ist stets schwer zu kontrollieren.

Die SKYLINERS Juniors reisen mit klaren Ambitionen nach München. Das Team von Headcoach Markus Klusemann möchte mit einem Erfolgserlebnis in die Weihnachtspause gehen. Top-Scorer der Juniors ist weiterhin Jamie Edoka mit 17,7 Punkten pro Spiel. Zuletzt konnte jedoch auch Ivan Crnjac erneut ein Ausrufezeichen setzen – seine herausragenden 35 Punkte gegen Erfurt am vergangenen Wochenende unterstrichen seine aktuelle Form.

Nach einer intensiven Trainingswoche blickt Headcoach Markus Klusemann folgendermaßen auf die Partie: „Wir wissen, dass wir Bayern schlagen können – das haben wir im Hinspiel bereits gezeigt, auch wenn es am Ende ganz knapp nicht gereicht hat. Wenn wir mit der nötigen Intensität verteidigen und offensiv konsequent bleiben, haben wir die Qualität, die Punkte mitzunehmen. Genau mit dieser Einstellung gehen wir in das Spiel.“

 

21.12.2025 17:00 Uhr Dresden Titans vs. TSV Oberhaching Tropics

Letztes Heimspiel des Jahres für die Dresden Titans. Nachdem man erst letzte Woche in Oberhaching gastiert hat, treten nun die Tropics die lange Fahrt nach Sachsen an. Die Gäste wollen im letzten Spiel des Jahres eine Reaktion zeigen. Nach der bitteren Niederlage brennt das Team auf Wiedergutmachung – allen voran Frederik Müller. Als einer der Topscorer der Tropics (13,8 PPG) blieb dieser zuletzt überraschend ohne Punkt und erwischte einen gebrauchten Abend.

Wen die Elbriesen allerdings unbedingt besser kontrollieren müssen, ist der gegnerische Niklas Schüler. Der Oberhachinger Schütze erwischte einen guten Tag und versenkte fünf Dreier, die zugleich einen persönlichen Saisonrekord bedeuteten. Ein klares Warnsignal für die Dresdner Defensive. Im Verlauf der Partie fanden die Tropics nur phasenweise zu ihrer sonst so abgeklärten Spielweise.

Besonders in der zweiten Halbzeit schlichen sich überhastete Abschlüsse und fehlende Struktur ins Offensivspiel ein. Ein bekanntes Problem offenbarte sich dabei einmal mehr auf der defensiven Seite: Mit 88,3 zugelassenen Punkten pro Spiel bleibt die Verteidigung der große Schwachpunkt der Saison. Nun kennen die Oberhachinger die Qualitäten der Elbriesen und wissen, dass gegen die Titans keine Unachtsamkeiten erlaubt sind.

Die Dresden Titans sind endgültig in der Saison angekommen. Trotz 94 zugelassener Punkte überzeugten die dezimierten Elbriesen mit einem leidenschaftlichen und intensiven Auftritt. Nicht zu stoppen war dabei vor allem Duje Putnik. Mit 29 Punkten stellte der Flügelspieler einen neuen persönlichen Bestwert auf und trug die Titans offensiv über weite Strecken. Einziger Kritikpunkt bleibt das Schlussviertel: 40 zugelassene Punkte zeigen, dass noch Luft nach oben ist.

Titans Headcoach Valentino Lott: „Das Spiel am Sonntag wird kein Selbstläufer und wir haben mit den 40 erzielten Punkten im letzten Viertel gesehen, dass Oberhaching offensiv ins Rollen kommen kann. Ziel ist es definitiv, wacher ins Spiel zu kommen und über 40 Minuten hohe Intensität und Smartness zu zeigen, um mit einer positiven Bilanz das Jahr abzuschließen.“

 

21.12.2025 18:00 Uhr TV Langen vs. BBC Coburg

Als der TV Langen am 28. September zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder in der ProB auflief, wurde das Team von Headcoach Tobias Jahn kalt erwischt. Nach einer sehr kurzen Vorbereitungszeit und mit einer verletzungsbedingt kleinen Rotation ging die Mannschaft gegen den BBC Coburg mit 100:49 unter. Am kommenden Wochenende steht nun das Rückspiel an, bei dem sich die Giraffen klar besser präsentieren wollen.

Die Vorzeichen für das Spiel sind mittlerweile andere. Zwar geht Coburg wie schon im Hinspiel als klarer Favorit ins Spiel. Allerdings ist der TV Langen inzwischen in der Liga angekommen und steht mit fünf Siegen auf Platz zehn. Schon in der Vorwoche hatten die Giraffen gezeigt, dass sie gegen favorisierte Teams durchaus zu Überraschungen fähig sind.

Und doch wird es eine schwere Aufgabe. Der BBC Coburg steht mit neun Siegen auf dem zweiten Tabellenplatz. Dass sie bislang sehr erfolgreich spielen, liegt unter anderen an ihren beiden Topscorern Dylan Fasoyiro und Darius Dawson. Doch auch Spieler wie Tim Herzog, Nico Höllerl und Nico Wenzel sind brandgefährlich. Allerdings haben sie auch drei der letzten fünf Spiele verloren, darunter durchaus überraschend in der Vorwoche gegen Würzburg.

„Gegen Coburg wollen wir weiter an unseren Stärk als Team arbeiten und unsere Entwicklung als Team vorantreiben“, sagt Jahn. Den Spielern muss es gelingen, an die Physis der letzten Wochen anzuknüpfen, aggressiv zu verteidigen und in der Offense über das Teamplay zu Punkten zu kommen. „Wir sind sehr zufrieden damit, zum Ende der Hinrunde vier Siege in Folge erzielt zu haben. Insofern freuen wir uns bereits auf den Start der Rückrunde.“

 

Nachberichte ProB Süd 13. Spieltag

12.12.2025 18:00 Uhr // OrangeAcademy vs. Fellbach Flashers 88:82

Im Weihnachtsspiel der OrangeAcademy fahren die jungen Ulmer dank einer überragenden Schlussperformance von Matchwinner Faye ihren neunten Saisonsieg ein. Gegen die Fellbach Flashers endet das Derby mit 88:82.

Die Anfangsminuten gehörten den Hausherren. Fellbach hatte massive Probleme damit, die großgewachsenen jungen Ulmer unter dem Korb in Schach zu halten. Immer wieder waren es Marko Dordevic und Endurance Aiyamenkhue, die Punkte in der Zone oder von der Freiwurflinie beisteuerten. Erst der defensive Wechsel auf eine 2-3-Zone brachte neuen Schwung für die Flashers, den sie auch in zählbares ummünzen konnten (21:20; Q1).

Schwungvoll starteten die jungen Ulmer auch in die zweiten zehn Minuten. Ein schneller 14:7-Lauf stellte die anfänglich erspielte Führung wieder her und zwang Fellbach zur nächsten Auszeit (14). Nach dieser fanden die Gäste weiterhin keinen wirklichen Rhythmus. Gerade von der Freiwurflinie ließen sie einige Punkte liegen. Dementsprechend gingen die Doppelstädter mit einer komfortablen Führung in die Halbzeitpause (47:38; Q2).

Nach der Pause änderten sich die Verhältnisse. Fellbach erhöhte die Intensität auf beiden Seiten des Feldes und bereitete den jungen Ulmern massive Probleme. Da abgesehen von Aiyamenkhue nahezu nichts mehr bei den Hausherren funktionierte, eroberten die Flashers sich die Führung zurück und zwangen OrangeAcademy Cheftrainer Florian Flabb zur Auszeit (26). Die Gäste konnten im Gegensatz zur ersten Halbzeit nun auch ihre Freiwürfe nutzen (62:64; Q3).

Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Probleme hatten beide Mannschaften mit der eigenen Ballbehandlung. Vermehrte Ballverluste nahmen der Partie etwas den Spielfluss. Nach einer Auszeit gehörte die Bühne Meissa Faye. Der Franzose war nicht mehr zu stoppen und versenkte fünf Dreier in Folge. Ein Offensivrebound von Lenni Kunzewitsch besiegelte den Erfolg kurz vor Spielende (88:82; Q4).

 

13.12.2025 15:00 Uhr // VR-Würzburg Baskets Akademie vs. BBC Coburg 97:93

Mit 93:97 musste sich der BBC Coburg am 13. Spieltag der ProB Süd bei der VR-Bank Würzburg Baskets Akademie geschlagen geben. Somit kassierten die Coburger nach dem 71:87 gegen Ulm aus der Vorwoche die zweite Niederlage in Folge. Aufgrund der Coburger Niederlage in Würzburg und dem Heimsieg der Ulmer gegen Fellbach stehen nun die Schwaben an der Tabellenspitze der ProB Süd.

Schlafmützig starteten die Coburger in das Frankenderby hinein und zwangen den BBC-Cheftrainer nach gerade einmal zwei Minuten zu einer Auszeit (2:9). Danach arbeiteten sich die Vestestädter des Öfteren an die Freiwurflinie, bauten so ihren Rhythmus auf und gingen dank eines Dreiers von Nico Höllerl Mitte des ersten Viertels in Führung (18:16). Zwei weitere erfolgreiche Wenzl-Distanzwürfe, ein Alley-Oop Dunk von Theiß und ein And-One von Dawson brachten die Coburger nach den ersten zehn Minuten mit 29:23 in Front.

Auch im zweiten Viertel ging die offensive Herrlichkeit des BBC nahtlos weiter. Wieder ein Höllerl-Dreier gepaart mit fünf Zählern von Dylan Fasoyiro bauten den Vorsprung bis auf zwölf Punkte aus (40:28). Doch dann begann Würzburgs David Pisic allmählich Feuer zu fangen. Zwei Drei-Punkte-Würfe des Flügels verkürzten auf 44:37. Ein Dreier von Würzburgs Kapitän Lukas Roth und zwei weitere von Pisic brachten den BBC-Vorsprung bis zur Pause zum Schmelzen (53:48).

Dieser Trend riss auch nach der Halbzeit nicht ab. Würzburg spielte sich in einen Rausch und übernahm, nachdem Petric zum wiederholten Male die Coburger Defense überrannte, die Führung (61:63). Damit nicht genug. Acht weitere Zähler von Pisic zu nur zwei Coburger Freiwürfen stellten auf 63:71. Die Vestestädter steckten die Köpfe aber keineswegs in den Sand und kamen über Einzelaktionen von Fasoyiro und Dawson wieder auf einen Punkt heran (74:75).

76:86 lagen die Baskets bei der letzten Coburger Auszeit dreieinhalb Minuten vor dem Ende in Führung. Der BBC probierte noch einmal alles, packte die Ganzfeldpresse aus und rückte 17 Sekunden vor Schluss bis auf 89:93 heran. Tatsächlich erzwangen die Vestestäder den Turnover der Baskets und verkürzten durch Fasoyiro bei noch sieben Sekunden auf der Uhr auf 91:93. Am Ende brachte Würzburg das Spiel über die Zeit und macht das Derby-Comeback perfekt.

 

13.12.2025 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. CATL Basketball Löwen 82:86

Die SKYLINERS Juniors mussten sich am Samstagabend den CATL Basketball Löwen Erfurt knapp mit 82:86 geschlagen geben. In einer über 40 Minuten intensiv geführten Partie entschied sich das Spiel erst in der Schlussminute zugunsten der Gäste.

Von Beginn an war zu spüren, welche Bedeutung die Partie für beide Teams hatte. Beide Mannschaften kämpften um jede Possession, Abschlüsse waren hart umkämpft und die Intensität hoch. Die Juniors fanden gut in die Partie und konnten sich leichte Vorteile erspielen. Nach den ersten zehn Minuten führte Frankfurt knapp mit 24:23.

Im zweiten Viertel trafen die Basketball Löwen Erfurt dann etwas konstanter aus dem Feld und nutzten kleinere Unkonzentriertheiten der Juniors aus. Frankfurt hielt dagegen, musste die Gäste aber zur Halbzeit knapp ziehen lassen. Mit einer 45:50-Führung ging Erfurt in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel zeigte das Team von Headcoach Markus Klusemann eine klare Reaktion. Die defensive Intensität wurde deutlich erhöht, Erfurt fand kaum noch zu einfachen Punkten. Frankfurt zwang den Gegner zu schwierigen Würfen und drehte das Spiel Stück für Stück. Mit einem knappen 64:63-Vorsprung gingen die Juniors in den Schlussabschnitt.

Auch im vierten Viertel blieb das Spiel hart umkämpft und auf Augenhöhe. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen, jede Aktion hatte Gewicht. Erst in der letzten Minute gelang es den Gästen, angeführt von Headcoach Florian Gut, sich entscheidend auf 86:82 abzusetzen. Die Juniors fanden darauf keine Antwort mehr und mussten sich am Ende unglücklich geschlagen geben.

 

13.12.2025 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Dresden Titans 94:98

Nach schwachem Start kämpfen sich die Dresden Titans mit starker Defensive, hohem Tempo und konsequentem Umschaltspiel zurück in die Partie und drehen das Spiel noch vor der Halbzeit. Trotz einer späten Aufholjagd der Tropics behalten die Elbriesen die Nerven und sichern sich mit mannschaftlicher Geschlossenheit den 94:98-Auswärtssieg. (22:15; 14:27; 18:27; 40:29)

Die Dresden Titans erwischen in Oberhaching einen holprigen Start. Mit viel Tempo und beeindruckender Treffsicherheit zeigen die Tropics, warum sie als offensivstärkstes Team der Liga gelten und setzen sich auf 16:5 ab. Angeführt von einer aggressiveren Verteidigung kämpfen sich die Titans über Ballgewinne und kompromisslose Blocks zurück in die Partie. Vor allem Dimitrov setzt mit einem Buzzerbeater zum 20:13 ein erstes Ausrufezeichen.

Defensiv stehen die Dresdner nun stabil, verpassen es jedoch zunächst, aus ihrer starken Verteidigungsarbeit Kapital zu schlagen. Zu häufige Ballverluste und unsaubere Abschlüsse verhindern eine Führung. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit platzt der offensive Knoten: Mit deutlich mehr Konsequenz im Abschluss drehen die Titans die Partie und gehen nach schwierigem Auftakt mit einer 36:42-Führung in die Pause.

Trotz kurzer Rotation kommen die Dresdner mit enormer Energie aus der Kabine. Das Umschaltspiel bringt die Tropics immer wieder in Bedrängnis. Gegen Ende des dritten Viertels reißt Kevin Kollmar das Spiel endgültig an sich: Zwei schnelle Dreier zwingen Oberhaching zur Auszeit. In der zweiten Halbzeit ist vor allem Duje Putnik nicht zu kontrollieren und führt die Titans zu einem Lauf, der im Viertelstand von 54:69 endet.

Zu Beginn des Schlussabschnitts setzt Leonardo Benitez an beiden Enden des Feldes wichtige Akzente und hält den Druck hoch. Doch die Tropics geben sich nicht geschlagen. Mit fallenden Dreiern und einem stärker in Szene gesetzten Topscorer Zeisberger kämpfen sie sich Stück für Stück zurück. Zwar bäumt sich Oberhaching noch einmal auf, doch in den Schlussminuten behalten die Titans die Nerven. Am Ende bringen die Dresdner den 94:98-Auswärtssieg über die Ziellinie.

 

13.12.2025 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. FC Bayern Basketball II 74:96

Bericht folgt in Kürze.

13.12.2025 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. TV Langen 76:92

Dem TV Langen ist am Wochenende ein weiterer wichtiger Schritt in der Spielzeit 2025/26 der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gelungen. Das Team von Headcoach Tobias Jahn ging als Underdog ins Spiel gegen die BG Hessing Leitershofen – und triumphierte am Ende bei einem Endstand von 76:92. Es ist der vierte Sieg in Folge für die Südhessen.

Wie schon in der Vorwoche ließen die Langener zunächst aber in einem durchwachsenen ersten Viertel zu viele Gegenpunkte zu. Dabei ließen sie Leitershofen vor allem zu einfach von der Dreierlinie abschließen, die Gastgeber bedanken sich dafür mit 27 Punkten.

Langens Trainer Jahn steuerte nach und das Team verteidigte in der Folge im zweiten Viertel deutlich solider. Auch offensiv lief es noch ein wenig runder. Langen konnte mit einem letzten Punkt sechs Sekunde vor der Halbzeit das Spiel dann sogar auf ein 46:47 drehen.

Besonders positiv für diesen Abend: Langen knüpfte an die Form des zweiten Viertels an und gewann letztlich beide Viertel der zweiten Halbzeit. Gerade im letzten Spielabschnitt drehten die Giraffen ordentlich auf. Egal ob aus kurzer oder langer Distanz – immer wieder fanden die Spieler freie Abschlüsse. Defensiv hielten sie die Gastgeber in Schach und ließen nur noch zwölf Gegenpunkte zu.

„Der Gameplan hat heute sehr gut funktioniert. In der Halbzeit mussten wir ein paar Details in unserem Spiel ändern, die uns dann zum Erfolg gebracht haben. Es ist ein tolles Gefühl, kurz vor Ende dieser Hinrunde nun mit vier Siegen dazustehen. Wir hatten eine schwierige Vorbereitung und wir mussten mit schweren Verlusten zurechtkommen. Anschließend haben wir hart gearbeitet – und jetzt belohnen wir uns dafür“, lobt Jahn.

 

Vorberichte ProB Süd 13. Spieltag

12.12.2025 18:00 Uhr OrangeAcademy vs. Fellbach Flashers

In der BARMER 2. Basketball Bundesliga Pro B steht am kommenden Wochenende ein duell trächtiges Südderby bevor: Der Tabellenzweite der Ulmer Orange Academy trifft auf die viertplatzierten Fellbach Flashers. Beide Teams gehen mit klaren Ambitionen in dieses richtungsweisende Matchup, für beide kann das Ergebnis erheblichen Einfluss auf die Spitzenregion der Tabelle haben.

Der Gastgeber geht mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen in das Heimspiel. Erst vor wenigen Tagen gelang ihnen ein beeindruckender Sieg gegen den bisherigen Tabellenführer – ein Statement, das die Ambitionen des jungen, dynamischen Teams unterstreicht.

Durch diesen Erfolg sicherten sich die Ulmer nicht nur Rang zwei, sondern brachten sich wieder in unmittelbare Schlagdistanz zum ersten Tabellenplatz. Ein weiterer Sieg gegen die Flashers könnte diesen sogar greifbar machen. Besonders positiv verläuft weiterhin die Entwicklung der zahlreichen Nachwuchsspieler, von denen erneut mehrere in den Kader integriert wurden. Das bewährte Ulmer Konzept, junge Talente früh an das Pro-B-Niveau heranzuführen, trägt seit Jahren Früchte.

Einen besonderen Blick werden Coach Borisov und sein Team auf die Stärken von Meissa Faye werfen. Der 17-jährige Franzose, der ebenso im Profikader von ratiopharm Ulm steht, erzielte allein am vergangenen Wochenende beim Tabellenführer seine Saisonbestleistung mit 31 Punkten.

Die Fellbach Flashers reisen mit dem klaren Vorsatz an, nach der schmerzhaften Heimniederlage am vergangenen Sonntag wieder zu alter Stabilität zurückzufinden. Vor allem defensiv und bei der allgemeinen Konzentration sieht Coach Kris Borisov deutlichen Verbesserungsbedarf. Dennoch blickt Fellbach optimistisch nach vorn: Mit einem Erfolg könnten sie nicht nur zwei wertvolle Punkte aus Ulm entführen, sondern, je nach Tabellenkonstellation, sogar selbst bis auf Rang zwei vorrücken.

 

13.12.2025 15:00 Uhr VR-Würzburg Baskets Akademie vs. BBC Coburg

Zwei Pflichtspiele hat der BBC Coburg in diesem Kalenderjahr noch vor der Brust, angefangen mit dem Frankenderby am kommenden Samstagnachmittag bei der VR-Bank Würzburg Baskets Akademie, die nach drei Wochen Pause gegen die Vestestädter wieder in der Spielbetrieb einsteigt. Spielbeginn in der tectake ARENA Würzburg ist um 15 Uhr.

Tabellenvorletzter vs. Tabellenerster lauten die Vorzeichen für das fränkische Derby zwischen dem Nachwuchs der Würzburg Baskets und dem BBC, das gleichzeitig auch den Abschluss der ersten Saisonhälfte für beide Mannschaften bildet. Mit neun Siegen zu zwei Niederlagen weilen die Coburger trotz der am Ende etwas zu hoch ausgefallenen Heimniederlage gegen Ulm im Topspiel weiterhin an der Spitze der ProB Süd.

Für den fränkischen Rivalen aus Würzburg, der die Hauptrunde der abgelaufenen Saison noch auf Tabellenplatz fünf abschloss, läuft es bisher alles andere als erfolgreich. Platz zwölf, die wenigsten Punkte im Schnitt (72 Punkte), die schlechteste Quote aus dem Zweipunkt-Bereich und nur zwei Siege aus elf Spielen stehen für die Mannschaft, die von BBL-Legende Alex King trainiert wird, bislang zu Buche. Bereits seit vier Partien wartet die Baskets Akademie auf ein Erfolgserlebnis.

Auf die derzeitige Niederlagenserie und eine generell unzufriedenstellende Tabellenplatzierung reagierten die Verantwortlichen der Unterfranken diesen Dienstag mit einem Neuzugang, der es in sich hat. Mit dem 24-jährigen Jason George kommt ein ehemaliger BBL-, EuroLeague- und deutscher Nationalspieler an den Main. Nach dem Absitzen seiner zweijährigen Dopingsperre unterschrieb der 2,02 Meter große Forward Ende August einen Kontrakt in Leitershofen.

Beim Aufeinandertreffen mit Leitershofen Mitte Oktober hatten die Coburger bereits das Vergnügen mit dem einstigen Münchner Top-Talent. Den 77:69-Erfolg des BBC konnte George trotz seiner 21 Punkte bei sieben von zehn Würfen aus dem Feld zwar nicht verhindern, erwies sich aber als der bei weitem gefährlichste Schütze der Kangaroos.

 

13.12.2025 19:00 Uhr SKYLINERS Juniors vs. CATL Basketball Löwen

Am kommenden Samstag um 19:00 Uhr empfangen die SKYLINERS Juniors die CATL Basketball Löwen Erfurt im Basketball City Mainhattan. Für die Frankfurter bietet sich dabei eine wichtige Chance, um nach unten Abstand zu gewinnen und gleichzeitig in der Tabelle in der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd Boden gutzumachen.

Die Gäste aus Thüringen stehen aktuell auf dem letzten Tabellenplatz und reisen entsprechend mit großem Druck nach Frankfurt. Trainer Florian Gut setzt dabei vor allem auf seine zwei offensiven Leistungsträger: Michael Tyrone Mitchell Jr. (20,9 Punkte pro Spiel) und Musa Abra (18,5 Punkte pro Spiel). Beide sorgen regelmäßig für Gefahr und können auch in engen Phasen Spiele offenhalten. Trotz der tabellarischen Situation sollten die Löwen daher keinesfalls unterschätzt werden.

Die SKYLINERS Juniors stehen derzeit auf dem elften Platz – und das Team um Headcoach Markus Klusemann möchte mit einem Heimsieg die nächsten Schritte nach oben machen. Besonders Youngster Jamie Edoka, mit 18,4 Punkten pro Partie Top-Scorer der Frankfurter, bildet weiterhin eine zentrale offensive Säule und könnte auch in dieser Partie wieder eine Schlüsselrolle einnehmen.

Die Juniors wollen von Beginn an ihre Intensität aufs Parkett bringen, defensiv Akzente setzen und das Tempo kontrollieren. Ein konzentrierter Auftritt über 40 Minuten wäre ein wichtiger Baustein, um die dringend benötigten Punkte im Abstiegskampf einzufahren. Das Duell ist nicht nur tabellarisch bedeutsam – es ist auch ein Spiel, das in Sachen Selbstvertrauen und Rhythmus eine Rolle spielen kann. Mit einem Sieg könnten sich die Juniors weiter nach oben arbeiten und gleichzeitig Erfurt auf Distanz halten.

Headcoach Markus Klusemann schätzt die Partie folgendermaßen ein: „Auch wenn Erfurt in der Tabelle hinten steht, dürfen wir sie nicht unterschätzen. Sie haben individuell starke Spieler und können jederzeit heiß laufen. Für uns geht es darum, klar und konsequent aufzutreten, unser Tempo zu spielen und defensiv stabil zu bleiben. Wenn wir das tun, haben wir eine sehr gute Chance, die Punkte im BCM zu behalten.“

 

13.12.2025 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. Dresden Titans

Nach der phänomenalen Vorstellung gegen Speyer steht ein schwieriges Auswärtsspiel an. Gegen die TSV Oberhaching Tropics geht es gegen den aktuell Drittplatzierten und dem Überraschungsteam der Liga. Angeführt von Topscorer der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd Jonathan Zeisberger, wartet eine echte Offensiv-Macht auf die Titans, die durch routiniertes Zusammenspiel jede Mannschaft vor keine einfachen Aufgaben stellt.

Was für eine Geschichte schreibt diese Saison die Gemeinde südlich von München. Noch im vergangenen Jahr schrammten die Tropics nach einem ernüchternden zehnten Platz an den Play-Offs vorbei – nun mischen sie völlig überraschend ganz oben in der ProB Süd mit und stehen aktuell auf dem dritten Tabellenplatz. Damit gerechnet hat vor der Saison nicht mal Cheftrainer Mario Matić, der als Ziel den Klassenerhalt ausgab.

Ein zentraler Baustein dieses Höhenflugs: ein Transfer-Sommer, der rückblickend kaum besser hätte laufen können. Mit Zeisberger, Muratovic und Müller holte Oberhaching drei Spieler, für die der Club die erste Station im ProB-Basketball ist und sich auf Anhieb als Volltreffer erwiesen haben. Zeisberger liefert beeindruckende 24,9 Punkte pro Spiel, Muratovic steht ihm mit 19,1 Zählern kaum nach und auch Müller steuert starke 15,5 Punkte zur überraschenden Offensivpower des Teams bei.

Routinier Peter Zeis, mittlerweile 36 Jahre alt, ist dabei einer der wichtigsten Säulen der Mannschaft. Um ihn herum wurde ein Team geformt, das durch ein vergleichsweises hohes Durchschnittsalter von 24,3 Jahren eingespielt, abgeklärt und taktisch reif agiert. Die Erfahrung hat aber auch ihre Kehrseiten. Die Tropics gehören körperlich nicht zu den spritzigsten Teams, dass sich defensiv bemerkbar macht. Mit 87,5 zugelassenen Punkten pro Partie zählt die Defensive nicht zu den Aushängeschildern der Liga.

Auch wenn mit den Oberhaching Tropics nun ein absolutes Top-Team auf die Elbriesen wartet, hat die Mannschaft in den vergangenen Wochen eindrucksvoll bewiesen, dass sie mit der Spitze der Liga Schritt halten kann. Mut, Formstärke und ein klar erkennbarer Zusammenhalt machen die Titans derzeit zu einem Gegner, der niemandem in dieser Liga einen leichten Abend beschert. Der Trend zeigt nach oben – und die Elbriesen wollen mehr.

 

13.12.2025 19:30 Uhr Ahorn Camp Baskets vs. FC Bayern Basketball II

Bericht folgt in Kürze.

13.12.2025 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. TV Langen

Auf die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen wartet in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA das letzte Heimspiel im Kalenderjahr 2025. Am Samstagabend empfangen die Kangaroos den TV Langen, Spielbeginn ist um 19.30 Uhr in der Sporthalle Stadtbergen.

Es treffen zwei Teams aufeinander, welche zuletzt mit je drei Siegen in Folge auf sich aufmerksam gemacht haben. Die Leitershofer gewannen bekanntlich zu Hause gegen Würzburg und anschließend auswärts in Oberhaching und Erfurt. Die Südhessen bezwangen an denselben Spieltagen Frankfurt, ebenfalls Erfurt und durchaus beachtenswert auswärts den FC Bayern München Basketball II. Das Team von Trainer Tobias Jahn ist ein wenig die Mannschaft der Stunde.

Der Aufsteiger aus der Regionalliga Südwest musste zu Beginn der Saison gleich sechs Niederlagen hinnehmen. In Coburg startete man sogar mit einer 59:100 Packung. Das brachte den ehemaligen Erstligisten aus den 80-er und 90-er Jahren des letzten Jahrhunderts und noch immer ersten der ewigen Zweitligatabelle aber nicht aus dem Konzept. Die Niederlagen wurden fortan von Spiel zu Spiel knapper und anschließend folgten dann vier Siege aus fünf Spielen, darunter die bereits erwähnte Dreierserie.

Besonders auffällig: In den letzten Partien spielte man auch verletzungsbedingt eigentlich nur mit einer 6-Mann Rotation. Diese bürgt aber für Qualität. Allen voran die beiden Topscorer, US-Center Jacob Washington sowie Forward Alexander Lagermann, welche beide 19,9 Punkte pro Match erzielen und auf Platz drei der ligaweiten Scorerwertung notiert sind. Die Fäden im Aufbau zieht Niclas Pons, Henk Droste, Drago Crnjac und Risto Vasiljevic zählen ebenfalls zu den Leistungsträgern des TVL.

Auf Seiten der BG möchte man die eigene Siegesserie weiter ausbauen und die Chance nutzen, sich mit einem Sieg in der eng getakteten Tabelle ordentlich nach vorne zu schieben. Ob Centerspieler Tom Alte bereits nach seiner Verletzung ins Team zurückkehren wird, ist fraglich, dazu steht auch Jason George nach seinem Transfer zu den Würzburg Baskets natürlich nicht mehr im Kader.

 

Jason George verlässt die Kangaroos und schließt sich Würzburg an

Jason George wird die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen verlassen und sich dem BBL-Team der Fitness First Würzburg Baskets anschließen. Der 24-jährige Powerforward wird in Mainfranken einen langfristigen Vertrag unterschreiben und soll bereits am nächsten Wochenende für seinen neuen Verein auflaufen.

George hatte nach einer über 2 Jahre andauernden Sperre wegen der Einnahme verbotener Substanzen im Sommer wieder bei den Kangaroos Fuß gefasst. Dabei entwickelte sich der frühere BBL-Profi und A-Nationalspieler sofort zu einem wertvollen Leistungsträger auf und neben dem Spielfeld. In sieben Spielen markierte er im Durchschnitt 15,4 Punkte pro Partie und angelte sich 4 Rebounds pro Match. Seinen Saisonbestwert mit 21 Punkten erzielte er beim Auswärtsspiel gegen den BBC Coburg.

Beide Seiten hatten im Vertrag eine Ausstiegsklausel vereinbart. Laut Kangaroos-Geschäftsführer Wayne Chico Pittman war das bei den Gesprächen der letzten Tage aber gar kein Thema: „Als sich im Sommer die Chance für uns ergab, dass wir ihn verpflichten können, haben wir sofort zugeschlagen, weil ich überzeugt war, dass das Klappen wird. Es war aber klar, dass die Kangaroos für Jason nur eine Zwischenstation sein werden auf dem Weg zurück in die höchste Liga.“

„Als Würzburg auf uns zukam, haben wir im Sinne seiner weiteren Karriereplanung sofort zugestimmt, da musste man keine Paragrafen studieren. Natürlich wird er uns sportlich und vor allem auch menschlich fehlen, er ist ein super Typ und hat sich großartig eingebracht. Wir freuen uns mit ihm, dass es mit dem nächsten Schritt jetzt so schnell funktioniert hat“, so Pittman.

Demzufolge blickt auch George positiv auf seine Zeit in Augsburg und Stadtbergen zurück. „Wayne, Richie, das Team und all die großartigen Menschen im Verein hier haben mir von Anfang an ein sehr gutes Gefühl gegeben. Die Kangaroos werden in meinem Herzen immer einen festen Platz haben als der Verein, der mir nach einer schwierigen Zeit diese Chance ermöglicht hat. Ich wünsche der Organisation in Leitershofen alles Gute und sage ganz herzlichen Dank“, so George.

Kangaroos Cheftrainer Emanuel Richter lobt das Engagement seines Spielers: „Ich erinnere mich noch gut, als wir im Sommer mit dem Individualtraining begonnen haben und Jason nach der langen Pause außer Form war. Wir haben es geschafft, einem Jungen, der noch sehr viel Potential hat, die zweite Chance zu geben. Er wird in mir immer einen Unterstützer haben und ich wünsche ihm von ganzem Herzen, dass er so schnell als möglich in die EuroLeague zurückkehrt“, so Richter.

 

Nachberichte ProB Süd 12. Spieltag

05.12.2025 19:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. Porsche BBA Ludwigsburg 69:82

Ludwigsburg beendet die Hinrunde der ProB Süd mit einem überzeugenden 82:69-Auswärtssieg beim FC Bayern Basketball II. Im BMW-Park sind die Gelb-Schwarzen über die vollen 40 Minuten tonangebend, liegen, bis auf eine kurze Sequenz in der 11./12. Spielminute, dauerhaft in Front und beenden die erste Hauptrunden-Halbserie mit einer 7:5-Bilanz und in den Top-6 der Tabelle.

Die Barockstädter reisten mit dem Selbstbewusstsein von zwei aufeinanderfolgenden Siegen sowie den nach Verletzungen ins Aufgebot zurückgekehrten Julis Baumer und David Engelhart an. Sie agierten am Isarufer also in Bestbesetzung, was sich ab dem Tip-Off bemerkbar machen sollte: Die Gäste sorgten für die ersten Punkte, den ersten Lauf und eine Vielzahl an Offensivrebounds, die zunächst durch den Spielstand und dann von einem Buzzerbeater von Lars Danziger veredelt wurden (17:19, 10. Spielminute).

Die Hausherren hatten zwischenzeitlich mit einem 8:0-Lauf das Geschehen ausgeglichen gestaltet und im zweiten Viertel auch kurzzeitig die Führung übernommen, waren aber sichtbar überfordert ob der schwäbischen Defensiv-Intensität und Trefferquote. Simon Feneberg und Co. forcierten insgesamt 24 Turnover und waren auch aus der Distanz treffsicher. Ein 11:0-Run sorgte für ein gutes Ludwigsburger Halbzeitergebnis, was nach dem Seitenwechsel fortwährend verbessert wurde.

Denn während der FCBB II in der Zone, durch Alessio Calamita und Kilian Fischer durchaus zu gefallen wusste, galt dies für die Gäste in Gänze. Sie teilten das Spielgerät, fanden die besser postierten Nebenleute und verwandelten die Big Plays, sodass sie bereits vor dem Schlussabschnitt deutlich zweistellig führten und die bayerische Moral brachen.

Das vierte Viertel erlebte hierdurch einen rapiden Spannungsabfall, der von den bereits genommenen drei Auszeiten Emir Mutapcics begünstigt wurde. Ludwigsburg brachte den Vorsprung mit Leichtigkeit über die Zeit, Khee Rhee nutzte seine Möglichkeiten zur Rotation – und konnte sich schon weit vor dem Ertönen der Sirene über einen sehr gelungenen Hinrunden-Abschluss freuen.

 

06.12.2025 18:00 Uhr Dresden Titans vs. Ahorn Camp Baskets 98:73

Die Dresden Titans konnten am 12. Spieltag der ProB Süd in der Margon Arena weiter ihre Heimstärke beweisen. Gegen die Gäste aus Speyer konnten die Elbriesen durch eine geschlossene Vorstellung an beiden Enden des Feldes einen souveränen Erfolg einfahren.

Mit konzentrierter Verteidigung und hohem Tempo spielten sie sich früh eine deutliche 21:2-Führung heraus. Speyer findet offensiv zunächst keinerlei Lösungen. Erst vier Punkte in Folge von Geißler bringen neue Energie ins Spiel der Gäste und die anfängliche Spielfreude der Titanen verläuft etwas im Sande. Nach einer Auszeit zeigt sich das frisch entfachte Feuer besonders bei Best Otakho. Mit Ablauf der Uhr vollendet er einen spektakulären Putback-Dunk und setzt den Schlusspunkt unter das erste Viertel – 31:15.

Auch im zweiten Abschnitt bleibt Otakho der Aktivposten: Erst räumt er am eigenen Brett auf, dann schließt er per And-One ab. Parallel beweist sich Kelvin Kollmar, der seinen zweiten Dreier einstreut und die Führung auf 19 Zähler ausbaut. Eine starke, konzentrierte Verteidigung sichert den Titanen schließlich die phänomenale 54:26-Halbzeitführung.

Zu Beginn der zweiten Hälfte folgt der nächste Rückschlag für Speyer: Daryl Woodmore, einer der Führungsspieler der Baskets, muss nach zwei unsportlichen Fouls frühzeitig aus der Partie verabschieden. Aus der Distanz zeigen sich die Gäste danach zwar routinierter als noch in Hälfte eins, doch das offensiv heiß brennende Zeichen setzt erneut Otakho, der unermüdlich die Korbanlagen testet. Nach einem weiteren dominanten Viertel leuchtet ein klares 76:48 auf der Anzeigetafel.

Der Auftakt in die letzte Spielperiode verläuft aus der Sicht der Gastgeber weniger erfolgreich. Die Titanen finden offensiv kaum Lösungen, bis auf einen: Scott Stone punktet weiter verlässlich und hält den Rhythmus am Leben. Für einen gebührenden Abschluss sorgt jedoch Leonard Benitez. Der 16-jährige Debütant trifft kurz vor dem Ende seinen ersten Profi-Dreier und setzt damit zum 98:62 den Schlusspunkt der Partie.

 

06.12.2025 18:00 Uhr BBC Coburg vs. OrangeAcademy 71:87  

In einem von Emotionen geprägten Topspiel unterlag der BBC Coburg am 12. Spieltag der ProB Süd der OrangeAcademy Ulm mit 71:87. Die Vestestädter, die von Beginn an einem Rückstand hinterherliefen, fanden über die gesamte Spielzeit hinweg zu selten genug offensive Durchschlagskraft, um das orange Defensiv-Bollwerk zu überwinden.

Vom Start weg tat sich der BBC schwer. Zwar kannten die Coburger das Szenario bereits aus den vorherigen Partien, doch im Gegensatz dazu stand auch die ansonsten griffige und intensive Defense aus den Vorwochen nicht. Ulms Toptalent Meissa Faye machte sich das zu Nutzen. Immer wieder fanden ihn seine Mitspieler und der 17-jährige verwandelte. Auch defensiv gestatteten die Gäste den Hausherren kaum freie Würfe, so endete das erste Viertel mit 18:25 für die Gäste.

Doch peu à peu enteilten die Ulmer ab Mitte des zweiten Viertels den Vestestädtern. Nach einem And-One von Big Man Endurance Aiyamenkhue war der Rückstand aus Coburger Sicht wieder zweistellig angewachsen. Joel Cwik stellte nach einem getroffenen Dreier zeitweise auf 16 vor für die Gäste (30:46). Mit 34:47 und 23 Punkten von Meissa Faye gingen beide Teams in die Kabine. Die Stimmung in der Halle schien so entzündlich, dass ein sprichwörtlicher Funken inmitten der Halbzeitpause den Feueralarm auslöste, der sich nach kurzer Zeit als Fehlalarm herausstellte.

Nach einer gut 40-minütigen Unterbrechung anstelle der üblichen 15 konnte es mit Halbzeit Nummer zwei weitergehen. Doch auch da blieben die Ulmer weiter tonangebend. Dieses Mal übernahm Point Guard Namori Omog, der sieben schnelle Punkte verbuchte und die Ulmer weiter zweistellig in Führung hielt (43:56). Der offensive Knoten wollte auf Coburger Seite nicht platzen.

Erst Mitte des Schlussviertels stellten die Vestestädter nach zwei erfolgreichen Dreiern von Herzog und Egger auf 66:71 und vieles deutete auf eine spannende Crunchtime im Spitzenspiel hin. Allerdings verpassten erst Wenzl und im Anschluss Fasoyiro die Partie noch einmal enger zu gestalten oder gar herumzureißen. Die Ulmer hingegen blieben ruhig, nutzten die Coburger Fehleranfälligkeit eiskalt aus und zogen davon.

 

06.12.2025 19:30 Uhr TV Langen vs. SKYLINERS Juniors 70:61

Die Fans des TV Langen erlebten am Wochenende ein echtes Wechselbad der Gefühle im Sportpark Oberlinden. Im hart umkämpften Derby gegen die SKYLINERS Juniors ging die Führung immer wieder hin und her. Erst spät im Spiel konnten die Langener alles klar machen und sich einen äußerst wichtigen Derbysieg sichern. Mit 70:61 gewannen die Giraffen ihr drittes Spiel in Folge.

Zunächst sah es am Nikolausabend jedoch alles andere als rosig aus für den TV Langen. Nach sieben Minuten auf Augenhöhe ließen die Giraffen defensiv viele einfache Punkte zu. Insbesondere Ivan Crnjac und Lukas Samazak nutzten diese Schwächephase aus und stellten letztlich auf ein 17:29 am Ende des ersten Viertels.

Im zweiten Viertel kam Langen aber stabilisierter zurück. Dabei hielten sie sich zeitweise wieder stärker an den Gameplan und schlossen aus kurzer Distanz ab. Frankfurt blieb dennoch mit 42:43 knapp in Front.

Im dritten Viertel taten sich beide Mannschaften äußerst schwer damit zu punkten. Sowohl Langen als auch Frankfurt scheiterten immer wieder in ihren Angriffen, so ging es mit 53:53 ausgeglichen ins letzte Viertel. „In dieser Phase haben wir sehr gute Defense gespielt. Und dann hatten wir zum Ende des Spiels den längeren Atem und haben die einfachen Würfe im letzten Viertel getroffen. Das war der ausschlaggebende Punkt“, betont Langens Headcoach Tobi Jahn.

Allerdings dauerte es auch im letzten Spielabschnitt vier Minuten, ehe Jacob Washington mit zwei verwandelten Freiwürfen die ersten Punkte aufs Scoreboard brachte. Mit zwei Dreiern in Folge kam Frankfurt dann jedoch auf ein 61:59 heran – bei 4:32 Minuten Restzeit. Entscheidend war, dass Frankfurt nach dem Layup durch Jamie Edoka in der achten Spielminute keine weiteren Punkte mehr erzielte. Langen suchte weiter den direkten Weg zum Korb und stellte auf den finalen Endstand von 70:61.

 

07.12.2025 17:00 Uhr CATL Basketball Löwen vs. BG Hessing Leitershofen 88:95

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen bleibt in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA auf der Erfolgsspur. Am Sonntagabend gewann man auswärts bei den CATL Basketball Löwen Erfurt mit 95:88 (53:53), es war der dritte Sieg in Folge für die Kangaroos. Mit diesem rückte man in der Tabelle auf den siebten Platz vor, konnte aber den Rückstand auf Platz 3 im Klassement sogar auf zwei Punkte reduzieren.

Die Thüringer kamen besser ins Spiel, führten rasch 6:0 und gewann dann auch das erste Viertel mit 28:19. In diesem konnte die BG lediglich eine einzige Führung verbuchen, als Brain Dawson per Dreier zum 12:10 eingenetzt hatte. Die zweiten zehn Minuten boten Sport auf höchstem Niveau. Es wurde fulminanter Offensivbasketball gespielt. Die Löwen nutzten ihre Vorteile am Brett aus, dem Duo Noah Kamdem und Paul Albrecht gelangen hier bereits zusammen über 30 Punkte und 20 Rebounds.

Routinier Albrecht zog immer zwei Gegenspieler auf sich, dies beeindruckte ihn aber wenig und er servierte direkt unter dem Brett. Die Kangaroos zeigten sich von der Dreierlinie wie schon gegen Oberhaching sehr treffsicher. Punkt um Punkt kämpften sich die Stadtberger heran, es war Zion Richardson vorbehalten, dann siebzehn Sekunden vor der Halbzeitsirene eine erste 53:52 Führung für die Seinen zu erzielen. Dies war dann auch der Spielstand zum Pausentee.

Im dritten Viertel änderte sich wenig, Erfurt dominierte erst einmal weiter die Rebounds, die Kangaroos trafen weiterhin aus allen Lagen, dazu streuten beide Teams jede Menge Fast-Breaks ein. Nun gelang es aber den Gästen, sich immer wieder kleinere Vorsprünge herauszuarbeiten. 74:68 stand es beispielsweise in der 28. Spielminute. Exakt andersherum als im zweiten Viertel erzielte aber Erfurt mit einem Albrecht-Dreier in letzter Sekunde die 76:74 Führung.

Spannung pur herrschte nun in der Halle. Das letzte Viertel gehörte dann den Kangaroos. Dem Team von Trainer Richter gelang es nun, beim Rebound zuzulegen. Dies gab den Ausschlag, dass es den tapfer kämpfenden Thüringern nicht mehr gelang, eine eigene Führung zu erzielen. Mal waren es sieben Punkte (83:76), dann wieder nur ein Punkt Vorsprung für die Kangaroos (86:85). Aber man hielt dem Druck stand, produzierte keinen einzigen Turnover mehr und behielt am Ende auch von der Freiwurflinie die Nerven.

 

07.12.2025 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. TSV Oberhaching Tropics 72:73

Mit einer vor allem defensiv bärenstarken Leistung gewannen die Oberhaching Tropics überraschend bei den heimstarken Fellbachern und kletterten dadurch auf den dritten Tabellenplatz in der BARMER 2.ten Basketball Bundesliga Süd.

Zu Beginn der Partie konnten die Tropics das Spiel vor allem dank eines gut aufgelegten Nedzad Muratovic offen gestalten. Doch die Flashers, die von Coach Borisov hervorragend eingestellt waren, brachten den ansonsten so starken offensiven Motor der Tropics gehörig ins Stottern. Der Trainerfuchs der Schwaben ließ vor allem gegen Ligatopscorer Jonathan Zeisberger aggressiv doppeln und brachte die Gleißental-Riesen gehörig aus dem Konzept.

Als die Gastgeber Mitte des zweiten Viertels zweistellig in Führung gingen, sah man im Lager der Gelbhemden dann bereits die Felle davon schwimmen. Dann überraschte man die Flashers ausgerechnet mit Verteidigungsform, für die eigentlich Coach Borisov bekannt ist. Mit der bulgarischen Zonenverteidigung konnte man den bis dato starken Rhythmus der Flashers stoppen und mit einem starken 15:3 Lauf sogar bis zur Halbzeitpause in Führung gehen.

Im dritten Viertel drehten die Mannen um Kapitän Peter Zeis nun richtig auf. Kämpften als Mannschaft wie besessen um jeden Ball und nahmen sich die Kritik des Trainerteams über schwache Verteidigung zu Herzen. Allen voran Jonathan Zeisberger, der sich in die Notizbücher vieler höherklassiger Vereine gespielt hat, ging nun voran. Während er im Angriff wie gewohnt nun nicht zu stoppen war, zeigte er in diesem Spiel auch wie wertvoll er in der Verteidigung sein kann.

Als man im letzten Viertel mit 15 Punkten führte und die Partie entschieden schien, weckte der Borisov seine Mannschaft nochmal auf. Mit einer lautstarken Ansprache, die gefühlt in ganz Fellbach zu hören war, weckte er sein Team nochmal auf und brachte die Tropics mit einer taktischen Umstellung auf Small Ball nochmal stark in Bedrängnis. Doch die Oberhachinger Basketballer, die in der Schlusssekunde noch einen Dreier kassierten, retteten den Vorsprung über die Zeit.

 

Vorberichte ProB Süd 12. Spieltag

05.12.2025 19:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Im November feierte die Porsche Basketball-Akademie in Frankfurt sowie gegen Erfurt zwei aufeinanderfolgende Erfolge in der ProB und verabschiedete sich mit guter Laune in die Länderspielpause. In deren Anschluss beginnt der terminlich sehr kurze Dezember mit dem Freitagabendspiel (05.12.; 19:00 Uhr) im BMW-Park.

Die vergangenen 14 Tage waren zwar keinesfalls frei, wohl aber merklich entschleunigter. Während des FIBA-Breaks konnte sich die Porsche Basketball-Akademie in den vergangenen anderthalb Wochen auf andere Dinge konzentrieren. Bis zur Festtags- und Feiertagspause gibt’s wettbewerbsübergreifend noch zwei Partien Das Schluss-Duett des Jahres 2025 beginnt am Freitag in der bayerischen Landeshauptstadt und in Sendling-Westpark, der Heimat des FC Bayern Basketball.

Während die Ludwigsburger in ihrer vierten ProB-Saison wie schon vor zwei Jahren eine gute Hinrunde absolvier(t)en, gilt diese Aussage für den FCBB II mindestens ebenso. Nach der dreifachen Klassenverbleib-Wildcard in den vergangenen vier Jahren spielt München im Hier und Jetzt eine sehr souveräne Spielzeit. Wie schon 2023/2024 sind die Playoffs absolut im Bereich des Möglichen. Aktuell rangieren die Bayern mit einer 6:4-Bilanz auf Rang sechs, was eher Understatement als Ergebnisglück ist.

Gegen Ulm (-3) und in Oberhaching (-2) gab’s knappe Niederlagen, beim Tabellendritten in Fellbach einen überzeugenden 86:74-Erfolg. Das letzte Spitzenspiel gegen den Vierten Speyer steigt am 13. und letzten Hinrunden-Spieltag in der kommenden Woche, wenn Ludwigsburg seinerseits frei hat. Unabhängig des Ergebnisses gilt: Emir Mutapcic und die im Sommer neuformierte Mannschaft sind fest im oberen Liga-Drittel verankert und personell gut aufgestellt.

Mit einer fixen Achter-Rotation – angeführt von Nikolas Sermpezis, Alessio Calamita und Andrija Susic – sowie zehn weiteren, flexibelen rotierenden Akteure, darunter zahlreichen jungen internationalen Talenten wie Ágúst Godi Kjartansson (Island), Namik Muratovic (Luxemburg), Isayah Marcin (Frankreich) oder Roko und Niko Jerkic (Deutschland), sind die Münchner sehr gut unterwegs.

 

06.12.2025 18:00 Uhr Dresden Titans vs. Ahorn Camp Baskets

Die Dresden Titans stehen vor einer Partie mit wichtiger Relevanz auf vielen Ebenen. Am Samstagabend treffen nicht nur einige Titanen auf ihren ehemaligen Arbeitgeber, sondern können auch einen wichtigen Sieg im Kampf um die Play-Offs einfahren.

Nach einem starken Saisonauftakt mussten die Ahorn Camp Baskets zuletzt zwei Niederlagen in Folge hinnehmen. Gegen die direkten Konkurrenten aus Fellbach und Coburg zogen sie im Kampf um die oberen Tabellenplätze den Kürzeren. Cheftrainer Carl Mbassa räumt ein, dass offensiv derzeit „der Wurm drin“ sei. Was jedoch für Stabilität sorgt: Das Team passt gut auf den Ball auf und zählt, gemeinsam mit den TSV Oberhaching Tropics, zu den besten Mannschaften der Liga, wenn es um die Ball-kontrolle geht.

Spannung bringt zudem die Frage, ob Topscorer Noah Koch (13 PPG) die Reise nach Dresden antreten wird. Der 18-Jährige kam bislang nur limitiert zum Einsatz, da er parallel für den BBL-Ligisten Heidelberg aktiv ist. Ähnlich wie sein Teamkollege David Aichele strahlt Koch enorme Gefahr am Brett aus. Aichele selbst wird primär versuchen, dem großgewachsenen Titanen Best Otakho den Luftraum streitig zu machen.

Unabhängig vom Aufgebot bleibt das Team aus Rheinland-Pfalz ein gefährlicher Gegner. Mehrere Spieler können jederzeit das Spiel an sich reißen. Aufbauspieler Daryl Woodmore beispielsweise erzielte in der vergangenen Saison 40 Punkte gegen das Würzburger Farmteam. Gleichzeitig überzeugt die Mannschaft nicht nur individuell, sondern auch im Zusammenspiel: Mit durchschnittlich 17,9 Assists pro Partie zählen sie in diesem Aspekt zu den führenden Teams der Liga.

Auf das kommende Heimspiel besteht vor allem bei einigen Titans Spielern Vorfreude. Sebastian Heck, gebürtiger Speyerer, trifft auf seinen Ausbildungsverein. Aber auch ein weiterer Titan hat schon auf dem Parkett einer der ältesten Städte Deutschlands an seinen Basketball-Fertigkeiten gearbeitet: Samuel Schally. Doch das Duell ist nicht nur von persönlicher Prägnanz, denn mit einem weiteren Erfolg vor heimischer Kulisse können sich die Elbriesen weiter im Tabellenmittelfeld der ProB Süd stabilisieren.

 

06.12.2025 18:00 Uhr BBC Coburg vs. OrangeAcademy  

Das letzte Heimspiel des Kalenderjahres hält für die Fans des BBC Coburg noch einmal einen richtigen Kracher parat. Mit der OrangeAcademy aus Ulm empfangen die Coburger am Nikolaustag ihren ersten Verfolger zum Spitzenspiel. Tip-off in der heimischen HUK-COBURG arena ist am Samstagabend um 18 Uhr.

Mit bisher fünf Siegen aus fünf Heimspielen ist der BBC das einzige Team der ProB Süd, das zuhause noch ohne Niederlage ist. Damit das auch so bleibt, braucht es gegen die OrangeAcademy eine ähnlich starke Defensivleistung wie gegen Dresden oder zuletzt in Speyer. Tatsächlich erlaubten Nico Wenzl und Co. den Sachsen beim letzten Heimauftritt nur 68 Punkte und legten beim darauffolgenden Auswärtsspiel in der Pfalz mit bloß 62 kassierten Zählern sogar noch einen drauf.

Dass Dresden trotz Tabellenplatz neun kein leichtes Pflaster ist, mussten die jungen „Ulmer“ bei ihrem letzten Pflichtspiel-Einsatz auf die härtere Art und Weise erfahren. Bei den Titans unterlagen die Schützlinge von Headcoach Florian Flabb mit 57:71 und haben durch den anschließenden BBC-Erfolg in Speyer nun zwei Siege Rückstand auf die Spitze. Mit jedoch sieben Siegen aus zehn Spielen rief der aktuelle Tabellenzweite bereits mehrmals sein Potenzial ab.

Im Auge behalten müssen die Coburger vor allem den erst 17-jährigen Franzosen Meissa Faye, der mit etwas mehr als 14 Punkten pro Partie bester Ulmer Schütze ist. Dazu kommt Center Endurance Aiyamenkhue. Mit seinem neuen Big-Man-Partner Marko Dordevic, der zu Beginn dieser Saison aus Speyer in die Münsterstadt wechselte und in der Vergangenheit den Coburgern ebenfalls schon öfters zu schaffen machte, hat Ulm ein starkes Center-Duo beisammen.

Den Gegner vor reichlich Probleme stellt auch BBC-Topscorer Dylan Fasoyiro, der nach einer kurzen Verletzungspause Mitte November nun wieder voll im Saft steht. Mit 16 Punkten gegen Dresden und deren 17 in Speyer meldete sich der Nigerianer, der zugleich auch den amerikanischen und kanadischen Pass besitzt, eindrucksvoll zurück und sieht sich und seine Mannschaft deutlich besser gewappnet als noch beim ersten Aufeinandertreffen mit den Schwaben in der Preseason.

 

06.12.2025 19:30 Uhr TV Langen vs. SKYLINERS Juniors

Am kommenden Samstag steht für die SKYLINERS Juniors ein besonderes Spiel in der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd auf dem Programm: Das Derby beim TV Langen. Tip-Off ist um 19:00 Uhr – und die Voraussetzungen versprechen ein intensives und emotionales Aufeinandertreffen.

Der TV Langen präsentiert sich derzeit in guter Verfassung. Die Mannschaft hat zwei Siege in Folge eingefahren, darunter einen überzeugenden Erfolg gegen FC Bayern Basketball II. Besonders die offensive Qualität der Gastgeber sticht hervor: Mit Alexander Lagermann und Jacob Kumal Washington, die beide nahezu 20 Punkte pro Partie auflegen, verfügt Langen über zwei brandgefährliche Scorer, die das Offensivspiel maßgeblich tragen.

Das Team von Headcoach Markus Klusemann hat sich vorgenommen, die Derby-Atmosphäre als zusätzlichen Antrieb zu nutzen. Nach intensiven und teils schwierigen Wochen bietet das Duell mit Langen eine wichtige Gelegenheit, sich für die harte Arbeit zu belohnen. Beide Mannschaften kennen sich bestens, die Wege sind kurz – die Motivation entsprechend groß. Die Fans dürfen sich auf ein leidenschaftlich geführtes Derby freuen, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben können.

Mit einem Sieg könnten sich die Juniors zudem in der Tabelle von den Langenern absetzen – ein zusätzlicher Anreiz, der dem Spiel noch mehr Bedeutung verleiht. Entscheidend wird sein, als Team geschlossen zu agieren, das Tempo zu kontrollieren und die Langener Scorer einzuschränken.

„Ein Derby bringt immer zusätzliche Energie mit sich, und genau die wollen wir für uns nutzen. Langen ist gut drauf, aber wir haben in den letzten Wochen hart gearbeitet. Wenn wir mit hoher Intensität auftreten und unserer Linie treu bleiben, haben wir sehr gute Chancen, das Spiel zu gewinnen und uns in der Tabelle etwas abzusetzen. Die Jungs sind motiviert und freuen sich riesig auf die Aufgabe.“, so Klusemann vor der Partie.

 

07.12.2025 17:00 Uhr CATL Basketball Löwen vs. BG Hessing Leitershofen

Die zweitweiteste Auswärtsfahrt in der Hauptrunde der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA wartet auf die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen an diesem Wochenende. Die Kangaroos müssen für das Gastspiel bei den CATL Basketball Löwen Erfurt knapp 400 Kilometer reisen, lediglich die Auswärtsfahrt nach Dresden ist noch länger. Spielbeginn in der Riethsporthalle ist um 17 Uhr.

Die BG möchte ihren guten Lauf fortsetzen. Zuletzt bezwang man nicht nur die Würzburg Baskets und die Oberhaching Tropics, sondern überzeugte auch mit wirklich guten Leistungen. Da kam die Länderspielpause vor Wochenfrist eigentlich gar nicht besonders gelegen. Allerdings konnte man auch den ein oder anderen Akku neu aufladen für den Jahresendspurt.

In Erfurt wartet ein Team auf die Kangaroos, welches man nicht unbedingt am aktuell vorletzten Tabellenplatz festmachen sollte. Denn an der Gera und ihren vielen Flussläufen durch die malerische Stadt hat man mittelfristig nicht nur das Ziel BBL ausgerufen, sondern zählte zu Saisonbeginn auch zum engeren Favoritenkreis in der PRO B.

Vor allem die „Starting Five“ weist eine sehr hohe Qualität auf: Der US-Amerikaner Michael Tyrone Mitchell Jr. ist mit 22 Punkten pro Partie auf Platz zwei der gesamten Liga bei den Scorern. Musa Abra gilt als absolutes Toptalent und wird wohl spätestens nächstes Jahr am US-College Basketball spielen. Unter den Körben hat man Paul Albrecht und Noah Kamdem ein überaus erfahrenes und kantiges Duo zur Verfügung und auch Samuel Nellessen zählt als absoluter Topspieler.

Von der Bank können die Löwen mit Talenten wie Luca Förster (19), Jeremie Fotso-Sighom (17) und Friedrich Radefeld (21) nachlegen. Demzufolge wird die Mannschaft von Headcoach Florian Gut (37) sicherlich alles versuchen, die Punkte zu Hause zu behalten. Dort, wo man gegen Dresden einen der bisher zwei Saisonsiege einfahren konnte. Dass es bei den Löwen bisher nicht optimal lief, lag an vielen Ausfällen, kaum einmal konnte man bisher in kompletter Besetzung auflaufen.

 

07.12.2025 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. TSV Oberhaching Tropics

Am kommenden Sonntag wartet eine schwere Aufgabe auf die Mannen um Oberhachings Kapitän Peter Zeis. Bei den sehr heimstarken Tabellendritten Fellbach müssen die Oberhachinger Basketballer über sich hinauswachsen und gehen als Außenseiter in die Partie. Spielbeginn ist Sonntag um 17:30 Uhr.

Der Kader wurde dank der hervorragenden internationalen Kontakte von Coach Borisov im Vergleich zur vergangenen Saison nochmal gezielt verstärkt. Allen voran US-Profi Tyseem Lyles, der die letzten Jahre seine Brötchen in Erfurt verdiente, Nelson Okafor (Nürnberg) sowie Rodrigues Rocha (Topscorer Regionalliga Schwenningen) erwiesen sich als absolute Volltreffer. Zudem konnte Manager Tsimios mit Nik Schlipf, Brian Butler und Jeremy Kolev wichtige Leistungsträger weiterhin an die Flashers binden.

Doch der Star ist eindeutig Kristiyan Borisov. Der 37-jährige Übungsleiter, der immer wieder bei höherklassigen deutschen Vereinen und europäischen Erstligisten gehandelt wird, ist ein mit allen Wassern gewaschener Vollbluttrainer. Der Taktikfuchs, der bekannt dafür ist die Alen Velcic Zone aus Schwenninger Zeiten einzustreuen, hat durch seine herausragende Arbeit in Fellbach seine Qualitäten mehrfach in den letzten Jahren bewiesen.

Bei den Tropics ist Nedzad Muratovic nach 3-wöchiger Verletzungspause wieder ins Training eingestiegen und wird seine Mannschaft unterstützen können. Mario Matic: „Die Spielpause haben wir nutzen können, um Verletzungen auszukurieren und die Akkus aufzuladen. In Fellbach müssen wir über unsere Grenzen gehen und ein Topspiel abliefern, wenn wir gewinnen wollen. Der Gegner ist nicht nur sehr stark besetzt, sondern auch sehr gut gecoacht.“

 

Nachberichte ProB Süd 11. Spieltag

22.11.2025 15:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. TV Langen 82:89

Mit Blick auf den bisherigen Saisonverlauf reiste der TV Langen am Wochenende eher als Underdog in die bayerische Hauptstadt. Immerhin hatte der FC Bayern Basketball II sechs Siege aus neun Spielen geholt. Auf dem Court stellten sich die Kräfteverhältnisse dann jedoch anders dar: Trotz sehr kurzer Rotation setzten die Giraffen noch einmal eine Schippe drauf und zeigten ihre bis dato beste Saisonleistung. So erarbeitete sich das Team den zweiten Sieg in Folge.

Mit diesem Erfolg war zumindest im ersten Viertel noch nicht zwingend zu rechnen. München spielte insbesondere über Nikolas Sermpezis immer wieder erfolgreiche Angriffe durch die Zone. Die Langener Offense kam in diesem Viertel hingegen noch nicht so recht ins Rollen. So ging das erste Viertel mit 22:14 klar an die Bayern.

Eine deutliche Leistungssteigerung zeigten die Langener dann in Viertel zwei und drei. Wie schon in der Vorwoche attackierte das Team nun deutlich häufiger das Brett. Die Mannschaft schloss spürbar seltener von der Dreierlinie ab – und wenn, dann aus freier Wurfposition. So schaffte es der TV Langen nicht nur, das Spiel zur Halbzeit auf ein 36:37 zu stellen, sondern diese Führung weiter auszubauen. So stand es siebeneinhalb Minuten vor Schluss dann 58:74 für den TVL.

Die Münchner hatten sich in dieser Phase jedoch noch nicht aufgegeben und spielten insbesondere in den letzten drei Minuten noch einmal mit mehr Druck. Droste hatte gemeinsam mit Kapitän Niklas Pons, der mit 16 Punkten und zwölf Assists ebenfalls ein Double-Double erzielte, einen Hauptanteil an der guten Assist-Quote. 25 hatten die Langener erzielt – zur Zufriedenheit von Headcoach Tobias Jahn. Am Ende gewannen die Langener verdient mit 82:89.

„Zwei Siege in Folge sind für uns natürlich ein richtig gutes Gefühl. Wenn die Einstellung stimmt, wir wirklich stringent umsetzen, was wir uns die ganze Woche über vorgenommen haben und das gesamte Team da an einem Strang zieht, dann kann es eben auch funktionieren. Das hat man heute gesehen. So wollen wir weitermachen“, sagte Jahn nach dem Spiel.

 

22.11.2025 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. BG Hessing Leitershofen 94:115

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA einen fulminanten Auswärtssieg verbucht. Am Samstagabend siegte man bei den TSV Oberhaching Tropics mit 115:94 (66:41). Die Kangaroos zeigten dabei ihre bisher beste Saisonleistung und wahrten in der Tabelle den Anschluss an die Verfolgerteams von Tabellenführer BBC Coburg.

Die Partie begann ausgeglichen. Als Routinier Peter Zeis für die Gelbhemden zur zwischenzeitlichen 15:14 Führung einnetzte, wusste allerdings noch keiner der rund 400 Zuschauer in der Halle der Grundschule Deisenhofen, dass dies die erste und gleichzeitig einzige Führung für die Gastgeber sein sollte. Danach gelang es der BG, das erste Viertel mit 30:26 für sich zu entscheiden. Schon hier deutete sich an, dass das Match zum High-Scoring Game mutieren könnte.

In den zweiten zehn Minuten blieben die Münchner Vorstädter zunächst dran, bis zum 32:35 war das Spiel weiterhin ausgeglichen. Dann folgte aber eine mehr als beeindruckende Phase der Gäste: Mit einem 22:0 Run zog man auf 57:32 davon. Herausragend in dieser Phase Zion Richardson, der US-Amerikaner in Reihen der Kangaroos. Binnen einer Minute und neunzehn Sekunden traf Richardson vier Dreier in Folge. Zur Halbzeit leuchtete eine 66:41 Führung von der Anzeigetafel.

Es sprach für den Kampfgeist der Hachinger um ihren Coach Mario Matic, dass man nach dem Seitenwechsel sich nicht seinem Schicksaal ergab und das dritte Viertel mit 27:23 für sich entschied und dadurch auf 68:89 verkürzen konnte. Der letzte Rest Hoffnung für die Oberbayern ging aber gleich zu Beginn des letzten Abschnittes verloren, als die Kangaroos mit einem weiteren 10:0 Run starteten und für die an diesem Abend mit 31 Punkten Differenz höchste Führung sorgten (33. Spielminute).

Danach wurde noch einmal munter rotiert. Youngstar Dominik Heinrich war es vorbehalten, per Freiwurf erstmals die magische 100-Punkte Grenze in dieser Saison zu erreichen. Am Ende war es ein hochverdienter Sieg der Gäste, der angesichts der von Oberhaching zuletzt gezeigten sehr guten Leistungen mit drei Siegen in Folge sicher vor allem in dieser Höhe nicht unbedingt zu erwarten war.

 

22.11.2025 19:30 Uhr// Ahorn Camp Baskets vs. BBC Coburg 62:70

In einem Spitzenspiel, das wohl bis auf das letzte Viertel als waschechte Defensiv-Schlacht bezeichnet werden kann, schnappte sich der BBC Coburg bei den Ahorn Camp Baskets Speyer einen im Hinblick auf die Tabelle immens wichtigen Auswärtssieg. Die Vestestädter gewannen in der pfälzischen Domstadt schlussendlich mit 70:62 und bauten, da die zweitplatzierten Ulmer an diesem Spieltag nicht im Einsatz waren, ihre Tabellenführung weiter aus.

Obwohl die vor dem Spieltag viertbeste Offensiv-Mannschaft der Liga die zweitbeste empfing, war von Beginn an nur wenig offensiver Glanz auf beiden Seiten zu sehen. Zur Verdeutlichung: Keinem Team wollte gar ein einziger erfolgreicher Drei-Punkte-Wurf im ersten Viertel gelingen. Die Gastgeber konnten tatsächlich nur zwei Feldkörbe überhaupt erzielen. 15:8 zu Gunsten der Vestestädter lautete dementsprechend der Spielstand nach den ersten zehn Minuten.

Die Offensiv-Flaute hielt auch im zweiten Viertel nahtlos an. Erst gute 120 Sekunden vor der Pause brach Speyers Christoph Rupp den Bann von der Dreierlinie und verkürzte auf 22:19. Nach der anschließenden Auszeit von Patrick Seidel kamen dann die Minuten von Dylan Fasoyiro. Zunächst traf Coburgs Nummer zwölf einen Floater von der Grundlinie und im Anschluss die ersten beiden BBC-Dreier an diesem Abend Mit 30:24 ging es in einem echten Low-Scoring-Game zum Pausentee.

Die Vestestädter kamen allerdings zu schläfrig aus der Kabine, was von den Baskets postwendend bestraft wurde. Nach einem 7:0-Lauf zum Start ins dritte Viertel übernahm Speyer nach langer Zeit mal wieder die Führung (30:31). Nichtsdestotrotz blieb das Spiel für Liebhaber des Offensiv-Basketballs auch im zweiten Durchgang kein Leckerbissen. Herzog, Neunhoeffer und wieder Höllerl – dieses Mal per krachenden Dunk – stellten auf 44:40 vor dem Schlussakkord.

Die Vestestädter wirkten offensiv nun allmählich gelöster, spielten befreiter auf und zogen dank eines 7:0-Runssogar bis auf zwölf Punkte davon (62:50). Speyer jedoch gab sich vor heimischer Kulisse keineswegs schon geschlagen und verkürzte wieder auf sechs Punkte (66:60). Dawson fungierte zum danach Coburger Matchwinner: Erst blockte der US-Amerikaner den Drei-Punkte-Versuch von Woodmore, sammelte den Rebound ein und netzte anschließend die entscheidenden beiden Freiwürfe zum neunten BBC-Sieg im zehnten Saisonspiel ein.

 

23.11.2025 15:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. CATL Basketball Löwen 92:71

Die Länderspielpause kann in vollen Zügen genossen werden: Die Porsche Basketball-Akademie beendet den November mit einem 92:71-Sieg gegen Erfurt. Der sechste Saisonsieg in der ProB wird, in Abwesenheit von auf beiden Seiten drei fehlenden Akteuren, von der thüringischen Personal-Knappheit begünstigt.

von Noah Kamdem und Paul Albrecht waren die nur zu acht angereisten Thüringer Gäste physisch und tonangebend. Dieses Momentum sollte aber nur von kurzer Dauer bleiben. Denn Ludwigsburg machte ab dann sehr Vieles sehr gut: Die BBA’ler ließen den Ball gut laufen, bewegten und verteidigten die unterlegenen Erfurter gut. Bis auf Michael Mitchell Jr., der einigermaßen effizient bleiben sollte, stoppten sie die CATL Basketball Löwen bis zum Gang in die Kabinen (48:37).

Kamdems Double-Double blieb ab dem Seitenwechsel unverändert und Ludwigsburg weiterhin teamdienlich und/oder effizient. Während der Distanzwurf in den ersten 20 Minuten noch eine seltene Option gewesen war, fiel das Spielgerät mit fortlaufender Spieldauer zunehmend öfter durchs Netz. Das führte dazu, dass sich die Hausherren mehr und mehr absetzen und auch rotieren konnten.

Angeleitet durch Simon Feneberg und Lars Danziger behielten die Gelb-Schwarzen in souveräner Art und Weise die Oberhand, verschafften ihren beiden Jüngsten, Kenan Youdom (18:58 Minuten) und Yohann Tchouaffe (19:43) weitere sowie Sebastian Kuhn (05:51), Armin Pivac (04:03) und Bink de Goede (02:47) erstmalig an diesem Nachmittag Spielanteile und sorgten für allgemeine, schwäbische Zufriedenheit.

 

23.11.2025 16:00 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. SV Fellbach Flashers 79:81

Im zehnten Spiel der aktuellen Saison der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd konnten die Fellbach Flashers ihren siebten Erfolg feiern, 79:81 bei der Würzburg Baskets Akademie. Durch den Sieg sind die Fellbacher nun punktgleich mit der Orange Academy aus Ulm auf den zweiten Tabellenplatz in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd.

Schon nach den ersten 5 Minuten führten die Fellbacher souverän mit 14:5 und es schien so, als ob an diesen Sonntagnachmittag die Flashers die Partie von Anfang an souverän gestalten werden. Jedoch kämpfte sich die junge Würzburger Truppe in die Partie zurück. Immer wieder dirigierte Head Coach Alex King seine Schützlinge eindrucksvoll. Die Fellbach hielten dagegen und konnten das erste Viertel immerhin 17:22 für sich entscheiden.

Auch das zweite Viertel verlief ähnlich. Die Flashers zeigten ihre körperliche Überlegenheit, aber die Gastgeber überzeugten mit sehr guter Trefferquote von der Drei Punkte Linie. Zur Halbzeit stand es 35:45 für die Flashers.

Auch nach der Halbzeitpause war das Bild zunächst unverändert. Der gut aufgelegte Nik Schlipf punktete souverän. In entscheidenden letzten Viertel kippte jedoch die Partie. Die Würzburger, angeführt vom treffsicheren David Gerhard, der am Ende auf starke 27 Punkte kommen sollte kämpften sich die Gastgerber zurück in die Partie und hatten das Momentum auf ihrer Seite. Auch schwierige Würfe durch Marko Petrić, fanden ihr Ziel.

Eine Minute vor Ende der Partie führten die Würzburger mit 79:78. Die Flashers zeigten jedoch zum wiederholten Male in der Saison, dass sie gute Nerven haben. Der entscheidende Wurf wurde diesmal von Tyseem Lyles getroffen, wieder ein Drei Punkte Wurf. Die Gastgeber hatten noch rund 30 Sekunden Zeit das Spiel zu drehen. Die Defensive der Gäste hielt jedoch dagegen und die Flashers konnten wieder einmal eine knappe Partie für sich entscheiden.

 

23.11.2025 18:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. Dresden Titans 63:80

Für die SKYLINERS Juniors stand am Wochenende das dritte Heimspielwochenende in der BARMER 2.Basetball Bundesliga in Folge an. Sie mussten am Sonntagabend eine deutliche Heimniederlage hinnehmen. Gegen die Dresden Titans fand das Team von Markus Klusemann über weite Strecken keinen Zugriff auf die Partie und verlor am Ende mit 63:80.

Die Gäste erwischten einen nahezu perfekten Start. Die Titans agierten hoch effizient, bewegten den Ball stark und setzten früh klare Akzente. Besonders Scott Edward Stone war von Beginn an nicht zu stoppen: Bereits im ersten Viertel erzielte er 11 Punkte und legte damit die Basis für seine insgesamt 21 Zähler. Frankfurt dagegen fand keinen Rhythmus und tat sich schwer, in gute Abschlüsse zu kommen. Das erste Viertel endete folgerichtig mit einem 19:30-Rückstand.

Auch im zweiten Abschnitt blieb das Kräfteverhältnis unverändert. Dresden spielte weiterhin mit beeindruckender Klarheit und hoher Trefferquote, während die Juniors kaum Antworten auf die physische Defensive der Titans fanden. Zur Halbzeit lag Frankfurt mit 34:48 zurück – und die Zahlen sprachen eine deutliche Sprache: Frankfurt traf nur 37 % aus dem Feld, Dresden dagegen 69 %.

Auch nach der Halbzeit gestaltete sich das Bild ähnlich. Die Titans setzten ihre aggressive Verteidigung konsequent fort und ließen Frankfurt kaum Raum für offensive Lösungen. Besonders Jamie Edoka hielt stark dagegen, insgesamt fanden die Frankfurter aber als Team keine Antwort auf das Auftreten der Gäste. So verwaltete Dresden seinen Vorsprung souverän und brachte den 63:80-Auswärtssieg sicher über die Zeit.

Wir haben es heute nicht geschafft, unseren Gameplan über längere Phasen umzusetzen. Dresden war von Anfang an sehr effizient und hat uns mit ihrer physischen Defense vor große Probleme gestellt. Wir müssen lernen, schneller Lösungen zu finden und konstanter aufzutreten. Trotzdem bin ich sicher, dass wir aus solchen Spielen viel mitnehmen können“, so SKYLINERS-Headcoach Markus Klusemann nach der Partie.

 

Vorberichte ProB Süd 11. Spieltag

22.11.2025 15:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. TV Langen

Am vergangenen Wochenende hat der TV Langen zu Hause gegen Erfurt den zweiten Saisonsieg eingefahren und den letzten Tabellenplatz verlassen. So soll es weitergehen. Am Samstag trifft die Mannschaft von Trainer Tobias Jahn auf den FC Bayern Basketball II. Mit einem Fokus auf starkes Teamplay wollen die Langener idealerweise Sieg Nummer drei einfahren.

Schlechte Nachrichten gibt es mit Blick auf den Langener Kader: Während Risto Vasiljevic und Fabian Baumgarten nach wie vor nicht einsatzbereit sind, hat Neuzugang Justin Andrew nach gerade einmal zwei Einsätzen für Langen um die Auflösung seines Vertrags gebeten. Der TVL hat diesem Wunsch entsprochen und wünscht dem Spieler für seine Zukunft alles Gute.

Umso wichtiger ist es für die Giraffen, dass der restliche Kader mit voller Konzentration und als Einheit ins Spiel geht. „Wir wollen auf jeden Fall an die 24 Assists aus dem Erfurt-Spiel anknüpfen. Damit es mit dem Sieg klappt müssen wir München zu Fehlern zwingen, als Team verteidigen und zusammenspielen“, sagt Jahn.

Die Bayern haben bislang eine sehr solide Saison gespielt. Aus neun Spielen konnten sie sich bislang sechs Siege erarbeiten, darunter auch gegen Fellbach. Auch gegen Ulm schlug sich das Team äußerst gut und unterlag nur knapp mit 78:75. Der Erfolg des Münchner Spiels fußt auf verschiedenen Säulen. So holt das Team pro Spiel 16,9 Assists, 42,2 Rebounds und hat dabei eine Trefferquote von 54,1% bei Zwei-Punkte-Würfen.

Offensiv stechen insbesondere Nikolas Sermpezis (18,3 Punkte pro Spiel), Giovanni Calamita (10,8 Punkte), Marco Frank (10,3 Punkte) und Andrija Susic (10 Punkte) heraus. Da das Münchner BBL-Team zwischen Freitag und Dienstag gleich drei Mal gefordert ist, ist noch unklar, welche Spieler Headcoach Emir Mutapcic am Samstag aufstellen kann.

 

22.11.2025 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. BG Hessing Leitershofen

Nachdem die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen letzten Sonntag mit dem klaren 95:62 Heimsieg gegen die Würzburg Baskets ihre Durststrecke in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA beenden konnte, wartet am Samstag nun wieder ein Topteam auf die Kangaroos. Die Stadtberger gastieren am 11. Spieltag auswärts bei den TSV Oberhaching Tropics.

Die Münchner Vorstädter gelten in der Liga als das aktuelle Team der Stunde. Lohn für die bisher sehr gute Saison: Mit sechs Siegen und nur drei Niederlagen ist man in dem Quintett vertreten, welche punktgleich auf Platz zwei bis sechs in der Tabelle liegend Ligaprimus Coburg dicht auf den Fersen ist. Zuletzt gab es drei Siege in Folge. Dabei fügte man zuerst dem BBC Coburg beim 99:85 dessen erste Saisonniederlage zu und bezwang FC Bayern München Basketball II mit 81:79.

Das Fehlen von Topspieler Nedzad Muratovic machte sich nicht bemerkbar. Der Bosnier verzeichnet bis dato 19,6 Punkte pro Partie. Er wird aber von Jonathan Zeisberger noch in den Schatten gestellt. Dieser führt mit 24,3 Punkten pro Match sogar die Scorerliste der gesamten Liga an. Zu den Leistungsträgern zählen unter anderem auch Center Fynn Fischer, Frederik Müller, Niklas Schüler, der Ex-Fellbacher Nikola Jekov sowie Philipp Bode und Peter Zeis.

Für die Kangaroos muss am Samstagabend das Ziel sein, momentan selbst auf Platz acht im Klassement liegend den Anschluss an diese fünf Mannschaften zu wahren, die bereits vier Punkte mehr auf dem Konto haben. Bei der BG baut man darauf, dass das Spiel gegen Würzburg dem Team die notwendige Sicherheit und Stärke gegeben hat, die letzten Sonntag und zuvor auch schon in Ulm in vielen Ansätzen gezeigte gute Leistung zu konservieren.

 

22.11.2025 19:30 Uhr Ahorn Camp Baskets vs. BBC Coburg

Am kommenden Samstagabend gastiert der BBC Coburg in einer der ältesten Städte Deutschlands zum Topspiel des 11. Spieltags der ProB Süd. In Speyer fordern die Ahorn Camp Baskets, die im letzten Jahr noch im Playoff-Viertelfinale standen und momentan Tabellenplatz drei innehaben, den oberfränkischen Spitzenreiter heraus. Spielbeginn in der Sporthalle Speyer-Nord ist um 19:30 Uhr.

Auf in die Domstadt heißt es für die Coburger, nachdem man sich am vergangenen Freitag gegen die Dresden Titans wieder zurück auf Erfolgskurs gebracht hat. Dass die Sachsen aber ein durchaus sehr ernstzunehmender Konkurrent waren und stets sind, bewies die Mannschaft von Coach Valentino Lott keine 48 Stunden später gegen Ulm. Mit 71:57 bezwangen die Titans die OrangeAcademy, gewannen jedes Viertel und sorgten so für die dritte Niederlage der Ulmer.

Nach zuvor drei Siegen in Serie mussten die Baskets am vergangenen Sonntag in Fellbach eine ganz bittere Pille schlucken. In einem wahren Kampfspiel zogen die Pfälzer dank eines erfolgreichen Dreipunktewurfs von Mateus Rocha fünf Sekunden vor Ablauf der Overtime mit 75:78 knapp den Kürzeren. Dennoch spielt Speyer bislang eine gute Saison. Mit sechs Siegen aus neun Partien steht der Tabellendritte nur zwei Erfolgserlebnisse hinter dem BBC.

Mit fünf Spielern, die durchschnittlich zweistellig scoren, hat der langjährige Cheftrainer Carl Mbassa auch aufgrund der neu eingegangenen Kooperation eine erneut schlagkräftige Truppe zusammengestellt. Zu den mit Erfahrung gespickten Daryl Woodmore und David Aichele gesellt sich darüber hinaus mit Dennis Diala, Felix Angerbauer, Noah Koch und Oskar Humpert reichlich Talent in den Reihen der Baskets.

Pepe Lahr, der zuletzt gegen Dresden sein bis dato bestes Spiel in Deutschlands dritthöchster Spielklasse zeigte, geht mit ordentlich Selbstvertrauen in die Partie gegen seinen Ex-Klub: „Speyer ist ein sehr erfahrenes Team, ergänzt durch einige junge Spieler. Sie legen großen Wert auf eine stabile Defensive und werden auch gegen uns verschiedene Verteidigungsvarianten einsetzen. Ich persönlich bin hochmotiviert, gegen mein ehemaliges Team anzutreten und noch motivierter dieses Spiel zu gewinnen.“

 

23.11.2025 15:00 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. CATL Basketball Löwen

Sieben Wochen, zehn Spiele, fünf Siege: Die Porsche Basketball-Akademie erlebt(e) allein in der ProB Süd zuletzt äußerst intensive Wochen. Bevor in der anstehenden Länderspielpause Regeneration und Fokus-Veränderungen anstehen, gilt es am Sonntag (23.12.; 15:00 Uhr) im Heimspiel gegen Erfurt, die vorhandenen Reserven zu mobilisieren.

Die sehr gute, reife und befreiende Auswärtsfahrt nach Hessen sorgt in und um die Rundsporthalle in den vergangenen Tagen für Auftrieb. Durch den 74:65-Erfolg in Frankfurt konsolidierten sich die Ludwigsburger tabellarisch erfolgreich. Die Kombination aus weiterhin großer Ambition und gleichzeitig vorhandener Lockerheit können Headcoach Khee Rhee und seine Jungs demnach auch mit in den Jahresendspurt nehmen.

Während die Spuren der letzten Wochen bei den BBA’lern körperlicher Art sind, sind sie bei den Thüringer Gästen am Sonntag auch emotionaler Natur: Sieben der ersten neun Saisonspiele, darunter die vergangenen drei, wurden verloren. Besonders die 94:98-Niederlage am vergangenen Wochenende in Langen war schmerzhaft und sorgte für ein tabellarisches Abrutschen. Die CATL Basketball Löwen sind Zwölfter, punktgleich mit dem Letzten aus Würzburg.

Nach den Abgängen von Tyseem Lyles und Lenni Kunzewitsch sieht sich das von Playoff-Teilnahme verwöhnte Erfurt in dieser Spielzeit mehr in der Herausforderer-Rolle – und machte unter anderem gegen Dresden und in Fellbach bereits diesem Anspruch alle Ehre. Auch in Ludwigsburg möchten Florian Gut und Co. nun den Sieg „klauen“. Die wichtigsten Akteure dabei: Michael Mitchell Jr., Musa Abra, Noah Kamdem und Paul Albrecht die die BBA-Defensive challengen werden.

Hinter dem Quartett gibt’s in der Gut-Rotation viel aufstrebendes Personal und viele Entwicklungsmöglichkeiten – aktuell aber noch ein nachvollziehbares Leistungsgefälle. Eine Erkenntnis, die auch in Ludwigsburg präsent ist, gleichzeitig von den Gelb-Schwarzen aber vielleicht gemeinschaftlicher und mit Sicherheit erfolgreicher umgesetzt wurde: Elf BBA-Akteure spielen in dieser Saison durchschnittlich eine zweistellige Minuten-Anzahl.

 

23.11.2025 16:00 Uhr VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. SV Fellbach Flashers

Nach dem Reality Check der letzten Wochen, den die Flashers erfolgreich gemeistert haben, folgt das Auswärtsspiel bei der Akademie de Würzburg Baskets. Tip Off ist am Sonntag, den 23.11.2025 um 16.00 Uhr in der tectake Arena in Würzburg.

Nach der letzten, sehr erfolgreichen, Premierensaison in der BARMER 2. Bundesliga Pro B haben die jungen Würzburger von Head Coach Alex King diese Saison bisher noch nicht überzeugt. Die letztjährigen Leistungsträger Hannes Steinbach (Washington Huskies NCAA1), Calvin Wishart (Koblenz ProA, Tyrese Williams (Karlsruhe ProA) und Christian Skladanowski (fast ausschließlich im BBL-Kader der Würzburger) haben sich eindrucksvoll für höhere Aufgaben empfohlen.

Neu hinzu kamen die Junioren Nationalspieler Jervis Scheffs (Ulm) und Marko Petrić (Vechta) und sehr interessante Talente wie der Forward Paul Plato (Jahrgang 2009) oder der Big Man Joel Lindsay (Jahrgang 2008). Das eine junge Truppe Eingewöhnungszeit auf diesem Niveau benötigt ist selbstverständlich. Die erfahreneren Spieler, wie Kapitän Lukas Roth (11,7 Punkte pro Spiel) oder David Gerhard (11,4 Punkte pro Spiel) helfen jedoch tatkräftig dabei die Talente einzubinden.

Verletzungsbedingt mussten sie immer wieder auf die Stammkräfte David Pisić, Jonas März oder der kanadischen Point Guard Chevon Brown verzichten. Daher ist der Score von 2 Siegen und 8 Niederlagen etwas irreführend. Wenn die komplette Mannschaft zusammen ist, muss sich diese vor keinem Gegner in der BARMER 2. Bundesliga Pro B verstecken.

Die Flashers können nach der perfekten Woche (Siege in Leitershofen und Ludwigsburg, sowie daheim gegen Speyer) erstmal befreit aufspielen. Will man sich jedoch in den Playoff Plätzen festsetzen sollte unbedingt auch am Sonntag ein Sieg her. Fellbachs Head Coach Kris Borisov weiß jedoch ganz genau seine Spieler entsprechend zu motivieren, so dass alle auf ein spannendes Spiel freuen dürfen.

 

23.11.2025 18:00 Uhr SKYLINERS Juniors vs. Dresden Titans

Am kommenden Sonntag steht für die SKYLINERS Juniors das nächste wichtige Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf dem Programm. Zu Gast im Basketball City Mainhattan sind die Dresden Titans. Tip-Off ist um 18:00 Uhr.

Die Titans laufen ihren eigenen Erwartungen bislang hinterher und präsentieren sich aktuell nicht in Bestform. Zwar gelang ihnen am vergangenen Wochenende ein 71:57-Überraschungserfolg gegen die momentan zweitplatzierte Orange Academy, doch insgesamt wirken die Auftritte der Sachsen weiterhin wechselhaft. Bei ihrem jüngsten Sieg ragte vor allem Duje Putnik heraus, der mit 25 Punkten den offensiven Takt vorgab.

Saisonübergreifend bleibt jedoch Scott Edward Stone der verlässlichste Punktelieferant der Dresdner. Mit durchschnittlich 18 Punkten pro Partie ist er der klare Go-to-Guy im Angriffsspiel des Teams. Fraglich ist, ob das Team von Valentino Lott aus dem Sieg am vergangenen Wochenende Selbstvertrauen mitnehmen kann, um auch den Frankfurtern das Leben schwer zu machen.

Die Juniors möchten die Chance nutzen, um nach zuletzt intensiven Wochen wieder einen Schritt nach vorn zu machen. Die Mannschaft von Markus Klusemann zeigte immer wieder gute Ansätze und arbeitet daran, über 40 Minuten konstant zu bleiben. Dies ist ihnen bisher noch nicht gelungen, die Ergebnisse sind weiterhin sehr unbeständig. Mit Energie, klarer Ballbewegung und einer fokussierten Defensive wollen die Frankfurter den Heimvorteil diesmal entscheidend auf ihre Seite ziehen.

Beide Mannschaften haben am Sonntag etwas zu beweisen: Dresden möchte aus dem jüngsten Sieg mehr Stabilität entwickeln, während die Juniors vor eigener Kulisse wieder ein Ausrufezeichen setzen wollen. Die Zuschauer dürfen sich also auf ein intensives Spiel zweier Teams freuen, die dringend Punkte brauchen und sich definitiv nichts schenken werden.

 

Nachberichte ProB Süd 10. Spieltag

16.11.2025 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. FC Bayern Basketball II 81:79

Trotz einer ordentlichen Leistung der Gleißtental-Riesen schien die Partie gegen die zweite Mannschaft der Bayern genau drei Minuten vor Ende entschieden. Sie gingen nach einem Freiwurf vom starken Nikolas Sermpezis mit 79-67 in Führung und sahen wie der sichere Sieger aus. Die tapfer kämpfenden Oberhachinger zeigten sich zwar sehr bemüht aber die hochtalentierten Bayern waren bis zur besagten 37 Minute einfach die bessere Mannschaft.

Die Gelbhemden versuchten Ihr Heil nun mit einer kleinen Aufstellung. Beförderten die Flügelspieler Alek Jekov und Peter Zeis nun auf die großen Positionen. Mit dem Trio Bode, Schüler und Zeisberger versuchte der Coaching-Stuff nun mit drei schnellen Aufbauspielern voll auf Risiko zu gehen und Ballgewinne zu generieren.

Im Gefühl des sicheren Sieges leisteten sich die Bayern nun drei Turnover in Folge und die Oberhachinger verkürzten nun dank schnellen Punkten von Schüler und Zeisberger den Rückstand blitzschnell auf sechs Punkte (73:79). Während die Gastgeber plötzlich nochmal unerwartet Ihre Chance witterten, zeigten die jungen Münchener nun Nerven und verlegten zwei einfache Würfe. Als Schüler mit einem Dreier aus 9 Metern auf drei Punkte verkürzte war das Spiel auf Messers Schneide.

Das Momentum kippte nun komplett und Jonathan Zeisberger traf zwei schwierige Würfe aus dem Zweipunktbereich, mit denen Oberhaching nach einem 14:0 Lauf in Führung ging. Als Sermpezis den letzten Wurf verfehlte und die Tropics den Rebound sicherten war der Sieg für die Tropics sicher.

Mario Matic (Headcoach TSV Oberhaching Tropics): „Glückwunsch an meine Mannschaft. Sicherlich hatten wir am Ende etwas Glück, aber davon haben wir uns auf jedes Quäntchen mit bedingungslosem Kampf verdient. Wir haben trotz aussichtslosem Rückstand nicht aufgegeben und das Wunder geschafft. Neben Zeisberger war heute am Ende Niklas Schüler der Matchwinner.“

 

16.11.2025 16:00 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 95:62

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat am Sonntagnachmittag ihre fünf Spiele anhaltende Niederlagenserie in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA beendet. Gegen die VR BANK Würzburg Baskets Akademie feierte man in der Stadtberger Sporthalle einen ungefährdeten 95:62 Heimsieg.

Die Franken wurden mit intensiver Verteidigung bearbeitet und im Angriff suchten die Gastgeber dieses Mal konsequent den Weg zum Korb und griff auch bei den Rebounds beherzt zu. Nur zu Beginn hielten die Gäste das Match ein wenig ausgeglichen, vor allem der gut aufgelegte Jason George übernahm aber für seine Farben sehr viel Verantwortung und erzielte bereits im ersten Viertel 14 Punkte. Dies sorgte für eine 28:17 Führung nach den ersten zehn Minuten.

Im zweiten Abschnitt war die Partie auf beiden Seiten etwas zerfahren, nicht alles gelang sowohl auf Leitershofer als auch auf Würzburger Seite. Im Vergleich zu den Spielen davor, als die BG in solchen Phasen dann oft einen Vorsprung aus der Hand gab, passierte dies aber jetzt nicht. Mit viel Einsatz hielt man die Baskets auf Distanz und baute die Führung bis zum Seitenwechsel sogar auf 49:33 aus.

Nach dem Seitenwechsel folgte dann die beste Phase der Kangaroos in diesem Spiel. Mit einem 23:5 Run zog man bis zur 28. Minuten auf 72:38 davon, viertelübergreifend erhöhte man dann sogar auf 88:50 bis zur 35. Spielminute. Dies war mit 38 Zählern Differenz der höchste Abstand des Abends.

In den letzten Minuten gelang Würzburg dann noch eine kleine Resultats Verbesserung, mehr war für die zu jeder Zeit der Partie tapfer kämpfenden Mainfranken aber nicht mehr drin. Einziger Wehrmutstropfen für die Stadtberger: Center Tom Alte musste nach einem Zusammenprall mit seinem Mannschaftskollegen Ferenc Gille mit einer Verletzung am Sprunggelenk vom Feld, Diagnose noch offen.

 

16.11.2025 16:00 Uhr // Dresden Titans vs. OrangeAcademy 71:57

Zum 4. Heimspiel der Saison verbuchen die Dresden Titans einen wichtigen Sieg gegen Ulm. Angeführt von Duje Putnik und Sebastian Heck zeigen die Elbriesen vor 1107 Zuschauern eine, über die volle Spiellänge, überzeugende Leistung.

Auch wenn die Ulmer ohne ihre Topspieler Meissa Faye und Teo Milicic antreten, zeigen Sie gleich zu Beginn, was sie können. Hat die Heimmannschaft in den ersten Angriffen noch offensiv Probleme, schöpfen die Elbriesen in den nächsten Minuten ihr volles Potenzial. Kurz vor Ende des ersten Viertels liefern sich vor allem zwei Akteure ein persönliches Duell: Ulmer Milo Murray und Elbriese Samuel Schally können jeweils zwei Dreier in Folge verwandeln. Nach den ersten zehn Minuten leuchtet ein 20:15 auf der Tafel der Margon Arena.

Zu Beginn der zweiten Spielperiode stellt Schally weiter seine Wurffähigkeiten unter Beweis. Doch auch die Schwaben haben mittlerweile ihr Händchen von außen gefunden. Diese zeigen vor allem in der Defensive mehr Biss, erarbeiten sich dadurch einfache Punkte und Trainer der Titans ist zu seiner ersten Auszeit gezwungen. Die Führung wechselt nun im Minuten-Takt, doch ein And-One vom stark aufgelegten Kroaten Putnik, bringt die Halle zum Beben. Mit einem echten Statement geht es damit bei einem Stand von 35:28 in die Halbzeit.

Weiter angespornt durch den guten Auftritt der ersten Hälfte sind die Titanen hochmotiviert, weiter ihre Heimstärke zu untermauern. In einem zunächst zerfahrenen Auftakt der zweiten Hälfte können sich die Dresdner durch eine gute Defensive, ein größeres Punkte-Polster erarbeiten. Aus Sicht der Dresdener ist der Ulmer Buzzerbeater zum 53:42 Viertelstand frustrierend.

In den entscheidend startenden Schlussabschnitt zeigen sich die Elbriesen aber wieder konzentrierter. Dass sich beide Teams nichts schenken wollen, zeigt sich sechs Minuten vor Ende, als der gegnerische Aiyamenkuhue den Dresdner Putnik ohne Erbarmen in der Luft foult. Auch wenn sich die Heimmannschaft in den Schlussminuten nicht mit Ruhm bekleckert, tut das nichts der Freude um den Sieg gegen den Tabellenzweiten aus Ulm.

 

16.11.2025 16:00 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. Ahorn Camp Baskets 78:75

Die Ahorn Camp Baskets haben in dieser Saison der Barmer 2. Basketball-Bundesliga ProB ihre erste Auswärtsniederlage hinnehmen müssen. Als Gäste der Fellbach Flashers verloren die Speyerer mit 75:78 (66:66, 35:36) nach Verlängerung.

Die Partie war phasenweise zwar zerfahren, aber stets spannend. Es gelang keinem der beiden Widersacher, sich einmal einen zweistelligen Vorsprung zu erarbeiten. Sechs Sekunden vor dem Ende des vierten Viertels demonstrierte Speyers Center David Aichele an der Freiwurfmarke Nervenstärke und erzwang die Verlängerung.

In der Overtime zeigte die Uhr noch fünf Sekunden Spielzeit an, als der Fellbacher Mateus Rocha mit einem gelungenen Drei-Punkte-Wurf die Hoffnungen der Speyerer auf einen weiteren Auswärtscoup zerstörte.

„Es war ein absolutes Kampfspiel zweier ebenbürtiger Gegner. Allerdings haben wir uns zu viele Fehler erlaubt“, sagte Ahorn-Camp-Coach Carl Mbassa und verwies auf die 21 Ballverluste seiner Auswahl.

 

16.11.2025 16:00 Uhr // TV Langen vs. CATL Basketball Löwen 98:94

Nachdem der TV Langen am Freitag kein Mittel fand, um das Spiel in Speyer zu drehen, lief Spiel zwei des Doppelspieltags deutlich besser. Gegen die CATL Basketball Löwen gelang es, in einem spannenden und letztlich knappen Spiel einen zweiten, wichtigen Sieg einzufahren. Ein besonderer Erfolg: Erstmals seit Saisonstart stehen die Giraffen nicht mehr am Tabellenende. Dank des 98:94-Heimerfolgs klettert die Mannschaft von Headcoach Tobias Jahn auf den elften Tabellenplatz.

Im ersten Viertel waren beide Teams weitestgehend gleich auf. Das Scoring ging immer wieder hin und her. In der Offense wirkte Langen vor allem in den ersten Minuten noch unkoordiniert. Doch auch Erfurt musste zunächst noch ins Spiel kommen, entsprechend stand es am Ende des ersten Spielabschnitts 19:22.

Deutlich besser lief es für Langen im zweiten Viertel. Zwar blieb es bis in die 14. Spielminute ein Hin und Her, anschließend kam die Offense der Giraffen deutlich besser ins Rollen. Die Mannschaft attackierte in dieser Phase häufiger das Brett. Sie ließen im Angriff den Ball besser laufen und erarbeiteten sich auch für Distanzschüsse gute Wurfpositionen. So spielte Langen wiederum einen leichten Vorsprung heraus: Mit 49:45 ging es in die Halbzeitpause.

Den Schwung aus der ersten Halbzeit nahm das Team mit ins dritte Viertel. Insbesondere in den ersten sechs Minuten sahen die Fans eine starke Leistung ihrer Mannschaft. Schnelle Angriffe, eine gute Defense und viel Spielübersicht sorgten dafür, dass sich die Giraffen in der 27. Spielminute einen 13-Punkte-Vorsprung erarbeiteten. Erfurt kamen jedoch noch auf sechs Punkte heran, sodass es mit 77:71 ins letzte Viertel ging.

Dieses sorgte dann noch einmal für sehr viel Spannung. Die Basketball Löwen hatten sich noch nicht aufgegeben und kämpften um jeden Punkt und jeden Rebound. Mit Erfolg: Als Paul Albrecht in der 37. Minute einen Dreier einnetzte, stand es plötzlich 94:94. Am Ende behielten die Hausherren aber die Nerven, konnten in der Verteidigung weitere Gegenpunkte verhindern – und scorten selbst noch einmal. Mit 98:94 sicherte sich der TVL am Ende Saisonsieg Nummer zwei.

 

16.11.2025 16:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. Porsche BBA Ludwigsburg 65:74

Die Porsche Basketball-Akademie beendet das intensivste Wochenende der Hinrunde mit einem 74:65-Sieg in Frankfurt. Bei den SKYLINERS Juniors müssen die Schwaben zwar auf Topscorer Julis Baumer verzichten, können sich aber auf Simon Feneberg und eine reife Mannschaftsleistung verlassen.

Nach einer etwas holprigen Anfangsphase und fünf Führungswechseln übernahmen die Ludwigsburger die Kontrolle. Allen voran Simon Feneberg, der mit einem Distanztreffer und erfolgreichen Freiwürfen früh Akzente setzte, traf gute Entscheidungen. Danziger war ebenfalls zur Stelle. Einerseits durch das Guard-Duo, andererseits aber auch durch gemeinsamen Einsatz und zwei aufeinanderfolgende Steals setzten sich die BBA’ler zweistellig ab (18:28 / 20:31).

Abdulhay Kömürkara, der sein bestes Saisonspiel machen sollte, veredelte eine sehr gute Sequenz aus der 6,75-Meter-Distanz. Die Basis für den fünften Sieg war gelegt, bröckelte in den fünf weiteren Minuten aber erheblich. Zwischen der 14. und der 19. Spielminute gelang kein einziger Punkt – was die Hessen zum Herankommen, nicht aber zur Wende nutzten. Ludwigsburg hielt weiter dagegen und fand in Maxwell Dongmo Temoka und Marko Masic Entlastung (31:36, 20.).

Diese Phase sollte die einzig schwäbische Schwächeperiode in der Partie blieben: Nach dem Seitenwechsel war Frankfurt etwas stärker, Ludwigsburg aber weitestgehend spielbestimmend. Immer wieder fanden die Schützlinge von Khee Rhee, der zeitweise seine ganze Rotationsqualität ausspielte, offensive Antworten. Jamie Edoka, Dusan Nikolic und Co. versuchten viel, es blieb jedoch bei Einzelaktionen und nur neun gespielten Assists.

Die BBA’ler machten ihre Sache(n) derweil weiterhin besser und fokussierter. Sie waren immer ein kleines Stückchen, in Gänze damit aber entscheidend besser – sodass fünf konsekutive Masic-Punkte (62:71) für die Vorentscheidung sorgten. Der 74:65-Sieg hat tabellarisch vorerst keine Auswirkungen, sorgt aber dafür, dass die Ludwigsburger den siebten Tabellenplatz, nach zuletzt drei Niederlagen, wieder konsolidieren.

 

 

Nachberichte ProB Süd 9. Spieltag

13.11.2025 20:00 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. SKYLINERS Juniors 73:88

Am Donnerstagabend ging es für die SKYLINERS Juniors zur ersten Partie des Doppelspieltags dieser Woche. Mit einer überzeugenden Performance gewann das Team von Markus Klusemann mit 88:73 gegen den direkten Tabellennachbarn VR Bank Würzburg Baskets Akademie. Am Sonntag steht direkt die nächste Aufgabe auf dem Programm. Die Porsche BBA Ludwigsburg wird am Sonntag zu Besuch kommen.

Das erste Häkchen können die Frankfurter nach dem gestrigen Auswärtssieg bereits setzen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase fanden die Juniors sehr schnell in ihren Rhythmus und setzten sich bereits früh von den Würzburgern ab. Diesem Rückstand liefen die Mannen von Alex King bis zum Ende hinterher. Besonders Marko Petric (27 Punkte) und Christian Skladanowski (18 Punkte) versuchten dagegenzuhalten, am Ende waren die SKYLINERS Juniors aber das bessere Team und setzten sich mit 88:73 durch.

Auf Seiten der Frankfurter überzeugten erneut Jamie Edoka (27 Punkte; drittes Spiel in Folge mit 25+ Punkten), sowie Ivan Crnjac (16 Punkte), der erst kürzlich von einer Verletzung zurückkam. Besonders auffallend war, dass die Frankfurter ihr Spiel konstant über vier Viertel durchzogen – etwas, womit sie bisher in dieser Saison Schwierigkeiten hatten.

„Ich bin sehr stolz auf die Jungs – nicht nur wegen des Sieges, sondern vor allem wegen der Art und Weise, wie wir über vier Viertel konzentriert geblieben sind. Das war ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung. Wir dürfen uns darauf nicht ausruhen dürfen. Mit Ludwigsburg wartet am Sonntag ein starkes und physisches Team auf uns. Wir müssen die Energie aus dem Würzburg-Spiel mitnehmen und wieder von der ersten Minute an bereit sein“, so Markus Klusemann.

 

14.11.2025 18:00 Uhr // OrangeAcademy vs. BG Hessing Leitershofen 73:72

Die OrangeAcademy erkämpft sich in einem heißen Spiel zuhause den Sieg gegen die BG Hessing Leitershofen mit 73:72. Besonders Milicic und Dordevic entscheiden die Partie in der Crunchtime.

Beide Mannschaften starteten mit harter Defensive, wodurch beide jeweils nur zu wenigen Abschlüssen am Korb kamen. Die jungen Ulmer nahmen jedoch im Angriff Fahrt auf und konnten Lücken in der Kangaroos Verteidigung für sich nutzen. Die noch ausbaufähige Dreierquote auf Seiten von Leitershofen kam Ulm zugute und sie gingen mit 19:14 in die erste Pause.

Im weiteren Verlauf des Spiels fanden sich die Kangaroos besser in einen offensiven Rhythmus und konnten letztlich entscheidend scoren. Die letzten vier Minuten des zweiten Viertels übernahmen sie dann erstmals knapp die Führung. Weiterhin vergrößerten Freiwürfe und Dreier von Leitershofen den Abstand zum Punktestand der jungen Ulmer.

Aufgrund abnehmender Verteidigungsstärke der Kangaroos konnten die Gäste ihre Stellung im dritten Viertel zwar weiter beibehalten, doch die jungen Ulmer befanden sich auf der Überholspur. Guard Joel Cwik traf in den letzten Sekunden einen schweren Korbleger womit Sie mit 58:56 in die letzte Pause gehen konnten.

Die ersten Minuten des letzten Viertels waren geprägt von starker Defense der Kangaroos, was den jungen Ulmern Korbwürfe erschwerte. Doch in der entscheidenden Phase behielten die Gastgeber die Nerven: Teo Milicic traf einen wichtigen Wurf und Marko Dordevic konnte zwei Freiwürfe zur Führung verwandeln. Damit stellten sie die Weichen auf Sieg. So sicherte sich die OrangeAcademy ihren siebten Erfolg in der laufenden Saison.

OrangeAcademy-Head Coach Florian Flabb: „In der zweiten Halbzeit sind wir richtig stark aufgetreten. Wir haben das Rebound-Duell klar für uns entschieden und nur drei Mal den Ball verloren – genau so, wie wir es uns vorgenommen hatten. Insgesamt haben die Jungs den Gameplan konsequent umgesetzt.“

 

14.11.2025 18:30 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. TSV Oberhaching Tropics 77:83

Trotz einer unglaublichen individuellen Leistung des Erfurter US-Imports Michael Mitchell entführen die Oberhachinger Basketballer nach 40 Minuten bedingungslosem Kampf die Punkte aus dem Löwen Käfig.

Nach einem guten Start der Gleißental-Riesen und einer 9:2 Führung lieferte Mitchell eine Show ab. Der Shooting Guard, der seine Ausbildung an der renommierten Universität von Minnesota abgeschlossen hat, traf reihenweise schwierige Würfe. Trotz der Mitchell-Show waren die Tropics dank einer starken Teamleistung, in der alle neun Spieler voll überzeugen konnten, gut im Spiel und lagen zur Halbzeit nur knapp mit 43:47 hinten.

Ab dem dritten Viertel kühlte Mitchell dann nach und nach ab. Auch ein großer Verdienst von Alek Jekov, der sich zusammen mit Philipp Bode, nun gegen den US-Star aufrieb. Jekov überzeugte nicht nur defensiv, sondern verbuchte mit 14 Punkte zudem seine Karrierebestleistung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Während Zeisberger und Müller vorne für Punkte sorgten, überzeugte das Trio Zeis, Fischer und Muratovic vor allem defensiv und kämpfte wie besessen um jeden Rebound.

Muratovic konnte immer wieder auch Offensivrebounds sichern und in Punkte ummünzen. In der entscheidenden Phase war es diesmal Kapitän Peter Zeis, der wichtige Würfe traf und dafür sorgte, dass sich das Momentum zu Gunsten der Gelbhemden drehte. In der Crunchtime überzeugte man vor allem defensiv heute als Team und sicherte sich den wichtigen Auswärtserfolg.

 

14.11.2025 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. TV Langen 85:64

Das Auswärtsspiel gegen die Ahorn Camp Baskets wurde für den TV Langen das erwartet schwere Spiel. Auf das ausgewogene Teamplay der Gastgeber aus Speyer fehlte den Lagenern nicht nur defensiv, sondern auch offensiv die richtige Antwort. Letztlich unterlagen die Giraffen mit 85:64.

Auf Seite des TV Langen gab es dabei eine kleine Überraschung: Die Südhessen haben kurzfristig noch einmal nachgelegt und mit Justin Andrews einen erfahrenen Point Guard verpflichtet. Bei seinem ersten Spiel zeigte Andrew eine ordentliche Leistung, konnte aber im neuen Mannschaftsgefüge zumindest bei der ersten Station des Doppelspieltags noch nicht den Unterschied für sein Team ausmachen. Stattdessen verfielen die Giraffen wieder ein wenig zurück in alte Muster, die sie insbesondere vor dem Heimsieg gegen Würzburg gezeigt hatten.

Ein zu großer Fokus auf selten erfolgreiche Drei-Punkte-Würfe und eine zu wenig physische Defense sorgten dafür, dass Speyer das Spiel eigentlich dauerhaft im Griff hatte. Nach dem Korbleger durch David Aichele in der zweiten Spielminute lief der TVL bis zum Schluss einem Rückstand hinterher. Nachdem die Langener insbesondere das erste Viertel mit 24:14 verloren, konnten sie auch in der Folge kein Viertel für sich entscheiden, eine Aufholjagd war so entsprechend nicht möglich.

„Heute war aus meiner Sicht eigentlich mehr drin, als es das Ergebnis zeigt. Leider haben wir insbesondere offensiv nicht den Schalter umgelegt. Wenn man 50 Prozent Zweier wirft und 42 Punkte in der Zone macht, dann müssen wir als Mannschaft einfach verstehen, dass der Weg zum Korb auch zum Erfolg führt. Stattdessen haben wir weiterhin Dreier geschossen, obwohl wir nur 4 von 30 getroffen haben“, sagt Langens Headcoach Tobias Jahn.

 

14.11.2025 19:30 Uhr // BBC Coburg vs. Dresden Titans 85:68

Nach der ersten Niederlage in Oberhaching befindet sich der BBC Coburg wieder im Erfolgsfahrwasser der Vorwochen. Gegen die Dresden Titans präsentierte sich der Tabellenführer der ProB Süd deutlich gefestigter und bleibt damit dank dem 85:68 zuhause weiterhin ungeschlagen. Für die Coburger ist es bereits der achte Erfolg im neunten Ligaspiel, womit die Vestestädter ihren Ein-Sieges-Vorsprung zwischen sich und dem Tabellenzweiten aus Ulm wahren.

10:6 führten die Vestestädter, doch dann meldete sich Dresdens Topscorer Scott Stone an. Zunächst mit einem schönen Zuspiel auf Sebastian Heck und anschließend fing er selbst so richtig Feuer: Auf einen Korbleger folgten drei Stone-Dreier hintereinander, die die Coburger zu einer Auszeit zwangen (10:19). Doch der BBC berappelte sich, ließ in den verbleibenden dreieinhalb Minuten bis zur Viertelpause keine Punkte der Titans mehr zu und verkürzte wieder auf 17:19.

Der positive Coburger Trend setzte sich auch im zweiten Viertel weiter fort. Zwei schnelle Dreier von Fasoyiro brachten den BBC wieder in Front (23:19). Die Titans blieben hartnäckig. Immer wieder arbeiteten sich Gäste bis zum Korb durch, erzielten dort ihre Punkte oder waren andernfalls nur mit einem Foul zu stoppen. Doch die Gäste wackelten von der Freiwurflinie. Deshalb gingen die Coburger mit einer knappen 44:40-Führung in die Kabine.

Auch Durchgang Nummer zwei blieb zunächst eng. Während der BBC nun immer öfter Tim Herzog unter dem Korb ins Spiel brachte, punktete auf der Gegenseite Titans-Guard Georg Kupke vermehrt. Die Schwäche der Dresdner von der Freiwurflinie hielt jedoch auch in der zweiten Halbzeit weiter an und so schafften es die Coburger vor allem durch Herzog und Wenzl sich erstmals zweistellig abzusetzen (64:53).

Aber die Sachsen bäumten sich zu Beginn des Schlussabschnitts noch einmal auf. Bis auf 66:62 kamen die Titans durch Kupke und Heck wieder heran, aber erneut Lahr von draußen, Wenzl von Downtown und Herzog am Korb setzten Dresden entscheidend zu (74:64). Nur noch vier Punkte wollten dem ProA-Absteiger in den verbleibenden sieben Minuten gelingen, während der BBC noch elf Zähler obendrauf packte (85:68) und somit den fünften Heimsieg im fünften Heimspiel feiern konnte.

 

14.11.2025 19:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. SV Fellbach Flashers 67:69

Ludwigsburg und Fellbach schenken sich im ProB-Derby nichts und liefern sich in der ersten Hälfte des Doppelspieltags ein packendes Duell auf Augenhöhe. Für die Entscheidung sorgt 1,3 Sekunden vor dem Ende Jakob Hanzalek, dessen Buzzerbeater die Partie zu zu Gunsten der Gäste entscheidet (67:69).

Ludwigsburg zwang Fellbach in den ersten zwölf Minuten zu zehn Ballverlusten, erarbeitete sich eine zweistellige Führung und nutzte dabei quasi jeden Fehler der Flashers vom Rebound bis zur Unachtsamkeit für Zählbares aus. Die Gäste mühten sich gegen die druckvolle Verteidigung der Barockstädter vergeblich und fanden, außer durch Einzelaktionen von Tyseem Lyles, nicht statt (26:14).

Nach mehreren Auszeiten, Ansprachen und emotionalen Seitenlinien-Gesprächen von Headcoach Kristiyan Borisov, der im Spielverlauf unter anderem Nik Schlipf wutentbrannt in die Kabine schicken sollte, gelang dann aber jedoch binnen beeindruckender Kürze vor und nach dem Seitenwechsel der Turnaround. Fellbach sicherte sich spielerische Stabilität, immer wieder Momentum und vor allem Zugriff (37:30, 20. / 51:52, 30.).

Ludwigsburg konnte diese Akzente zwar beantworten, sich aber nicht mehr nachhaltig die Kontrolle zurückerarbeiten. Das Geschehen war vollkommen offen und jede Akzentuierung prägte stets kurzzeitig die Partie – ehe ein Turnover und ein Offensivfoul Fellbach die Chance zur Entscheidung mit dem letzten Wurf ermöglichten, die Hanzalek zu nutzen wusste und seine Farben glückselig werden ließ.