Schlagwortarchiv für: 14. Spieltag

Nachberichte ProA 14. Spieltag

21.12.2025 18:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. SBB Baskets Wolmirstedt 77:67

Das Heimfinale 2025 am Sonntagabend war ein „Quasi-Finale“. Die Uni Baskets Münster mussten gegen den direkten Konkurrenten SBB Baskets unbedingt gewinnen, um im Abstiegskampf der BARMER 2. Bundesliga ProA nicht den Anschluss zu verlieren. Und taten dies in leidenschaftlichem Zusammenspiel mit ihren 2.375 enthusiastischen Fans. 77:67 (33:41) hieß es nach 40 nervenaufreibenden und lange hochspannenden Minuten.

Julian Larry brachte viel Energie in die Starting Five und scorte zu den ersten fünf Baskets-Zählern. Die Hausherren kämpften und waren sehr fokussiert ­ Wolmirstedt spielte jedoch ebenso konzentriert seine Qualitäten aus. Folgerichtig der Spielverlauf: 10:10 (5.), 16:15 nach Viefhues-Dreier nach guter Ballbewegung (7.) und 21:22 nach dem schon fünften Münsteraner Distanztreffer (56 Prozent) durch Thore Dilschmann zur Viertelpause.

Die Münsteraner Offensivprobleme im zweiten Viertel stoppte der erst 19-jährige Thore Dilschmann mit zwei famosen und abgeklärt kreierten Distanztreffern gerade rechtzeitig in den Schlusssekunden der ersten Halbzeit. Viel Rückenwind und Applaus für die Mannen von Coach Götz Rohdwald beim Gang in die Kabine mit einem 8-Punkte-Rückstand (33:41).

Die Uni Baskets kamen bockstark aus der Halbzeitpause. Viertelübergreifend vollendeten Oli Pahnke und Andrew O’Brien den Dreierhagel zum 12:0-Lauf (39:41, 22.). Die Münsteraner waren zurück im Geschehen und ab sofort ungemein resilient. Nicht von ungefähr besorgte Thore Dilschmann den Führungswechsel per Korbleger. Neil Masnic bestätigte mit dem 11. Münsteraner Distanztreffer zum 51:49 (28.) Unverändert der Vorsprung vor dem Schlussviertel: 55:53.

Im letzten Abschnitt forcierte der Gastgeber seine Defensive noch einmal zu einer Wand. Nur zwei Zähler gelangen den SBB Baskets in den letzten viereinhalb Spielminuten. In der zweiten Hälfte des letzten Viertels waren die Uni Baskets im Verbund mit ihren Fans dann einfach zu energetisch. Nach ihrem nächsten 12:0-Lauf war das Spiel entschieden (77:65, 39.).

 

22.12.2025 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. EPG Baskets Koblenz 94:88

Ein Blick auf die Tabelle der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA zeigt, wie eng auch am 14. Spieltag noch viele Mannschaften beieinander liegen. Fast wöchentlich gibt es überraschende Siege gegen scheinbar klare Favoriten. Die ProA ist eine Liga, in der alles passieren und jeder jeden ärgern kann. So auch am Montagabend, als der Tabellenelfte aus Koblenz auf das Schlusslicht der Liga, die Paderborn Baskets in der Maspernhalle traf.

Koblenz startete zwar offensiv stark mit erfolgreichen Dreipunktewürfen, doch taten sich die Schängel aufgrund einer sehr physischen Verteidigung der Paderborner schwer. Koblenz wirkte insgesamt müde und zeigte mit wenigen Ausnahmen nicht die explosive Körpersprache aus den vergangenen Spielen. Trotzdem konnten sie durch starken Kampfeswille zu Beginn nicht nur mithalten, sondern mit einem Lauf Ende des ersten Viertels sogar auf 26:15 davonziehen.

Im zweiten Viertel gerieten die Koblenzer mehr und mehr in Foulprobleme, schafften es jedoch, sich bis zur Halbzeit durch gute Offensivaktionen wieder heranzukämpfen und konnten so die erste Halbzeit mit einem Spielstand von 45:45 wieder ausgleichen. In der zweiten Halbzeit wurde die Foulbelastung für Koblenz zu einem echten Problem. Bereits im dritten Viertel kassierten sowohl Jonas Niedermanner als auch Decorian Jeffries ihr jeweils viertes Foul.

Im letzten Viertel drehte sich das Blatt zunächst gegen Koblenz. Einzig dem unermüdlichen Einsatz von Timothy Smith und Calvin Wishart war es zu verdanken, dass sich die Schängel gegen Ende der Partie noch einmal herankämpfen konnten. Letztlich reichte es jedoch nicht und die Begegnung ging verdient an Paderborn.

EPG-Coach Stefan Dohrn analysierte nach dem Spiel: „Die Paderborner haben heute offensiv gut gespielt und wir haben sie defensiv nicht stoppen können. Man hat gesehen, dass unsere Jungs im Sieg gegen Karlsruhe sehr viel Energie gelassen haben. Wir haben die Konzentration defensiv nicht auf das Niveau bekommen, das wir gebraucht hätten, um das Spiel zu gewinnen. Somit müssen wir anerkennen, dass Paderborn heute besser war und verdient gesiegt hat.“

 

23.12.2025 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Eisbären Bremerhaven 92:67

Mit 92:67 konnten sich die Bozic Knights beim Xmas Game in der Göppinger EWS Arena gegen den Tabellenvierten aus Bremerhaven am Weihnachtsvorabend deutlich durchsetzen. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung klettern die Teckstädter in der Tabelle weiter nach oben.

Mit viel Schwung und Energie traten die Knights aufs Spielfeld und nahmen vom Tip-Off weg das heimische Publikum mit. Gian Aydinoglu, Lucas Mayer und Nick Spinoso sorgten mit intensiver Verteidigungsarbeit und flüssig herausgespielten Offensivaktionen für die frühe 19:9 Führung, die die erste Auszeit der Eisbären zur Folge hatte. Die Gäste kamen anschließend besser in die Partie und verkürzten bis zum Viertelende auf 29:24.

Im 2. Viertel dominierten auf beiden Seiten die Defensivreihen. Viele Unterbrechungen, Fouls und damit verbundene Freiwürfe sorgten für wenig Rhythmus. Dennoch konnten sich die Hausherren auch dieses Viertel sichern und so ging es beim Stand von 51:42 in die Halbzeitpause. „Wir haben den Eisbären zu Beginn häufig die ersten Optionen weggenommen, aber sie haben trotzdem passende Lösungen gefunden. Das zeigt ihre große Qualität,“ beschrieb Knights Sportchef Chris Schmidt.

Nach der Halbzeit legten die Kirchheimer in der Verteidigung nochmals eine Schippe drauf. Nur sieben Zähler gelangen den Gästen in den folgenden zehn Minuten und obwohl der Kirchheimer Angriffsmotor nicht wirklich rund lief, konnte der Vorsprung um weitere zehn Punkte ausgebaut werden. Insbesondere Tyrel Morgan sorgte mit einigen Rebounds für zusätzliche Wurfoptionen. Die erste Vorentscheidung schien mit Start des Schlussviertels beim Stand von 68:49 gefallen.

Der Schlussabschnitt war dann geprägt von einigen emotionalen Highlights, für dessen Höhepunkt Center Nick Spinoso sich verantwortlich zeigte. Mit einem Dunking und anschließendem Block riss der US-Amerikaner die Zuschauer von den Sitzen. Die ersten Punkte der Saison für Talent Alex Stief sorgten dann für Schlusspunkt des Spiels. „Die Jungs haben sehr engagiert und konzentriert gearbeitet. Nach dem schwierigen Saisonstart haben wir uns gefunden und wollen uns jetzt weiter Schritt für Schritt verbessern,“ sagte Knights Head Coach Igor Perovic nach Spielende.

 

23.12.2025 19:30 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. Nürnberg Falcons BC 76:82

Als die Klänge vom Weihnachtsklassiker „Last Christmas“ von „Wham“ gegen 21:20 Uhr in der Ostermann-Arena zu hören waren, war die Rundsporthalle schon relativ leer. Zuvor hatten insgesamt 1.421 Zuschauer am Vorweihnachtsabend, sofern sie es denn mit den GIANTS hielten, die achte Pleite ihrer Mannschaft in Folge gesehen. Mit 76:82 unterlag der ProB-Meister von 2025 den Gästen aus Nürnberg.

Die GIANTS waren den Franken in der ersten Halbzeit ebenbürtig. Im ersten Abschnitt lag dies vor allem an John Williams Jr., welcher das Heft des Handelns in die Hand nahm und sein Team im Scoring anführte. Der US-Amerikaner traf aus der Distanz, war per Zug zum Korb von der gegnerischen Verteidigung nicht zu bremsen und war emotionaler Taktgeber der „Giganten“. So lag BAYER nach Viertel Nummer Eins mit lediglich zwei Zählern zurück (19:21).

Im zweiten Durchgang lief es dann noch besser für den 14-maligen Deutschen Meister. In der Verteidigung rührten die Schützlinge von Trainerduo Koch / Stachula Beton an und stellten die Gäste vor arge Schwierigkeiten. Höhepunkt dabei waren drei Leverkusener Dreier in Serie, wovon Center Sören-Eyke Urbansky zwei erfolgreiche Distanzwürfe durch die Reuse der Nürnberger beförderte. Zum Ende der Hälfte führten Viktor Ziring, Donte Nicholas & Co. verdient mit 43:38.

In der Kabine schien Gastcoach Ralph Junge die richtigen Worte an seine Jungs gerichtet zu haben. Die Falcons hatten nun deutlich besseren Zugriff auf die Partie und setzten den GIANTS mit tollem Ballmovement und intelligenten Entscheidungen zu, während die Gastgeber mit sich selbst haderten. Die zuvor diszipliniert auftretende Leverkusener Mannschaft machte einfache Fehler, welche Nürnberg bestrafte. So setzte sich das Auswärtsteam nach dem dritten Abschnitt ab (58:70).

Abschreiben wollten die BAYER-Fans ihre Mannen nicht, doch die Gäste waren an diesem Abend eine Nummer zu stark für die Farbenstädter. Den Korbjägern aus dem Frankenland gelang es immer wieder eine Schippe draufzulegen, während es den „Riesen vom Rhein“ nicht gelang effizient zu scoren. Zwar konnten die Hausherren am Ende noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, die 76:82-Niederlage ging aber schlussendlich vollkommen in Ordnung

 

23.12.2025 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Artland Dragons 97:105

Zum letzten Heimspiel im Jahr 2025 empfangen die Tigers Tübingen zum Weihnachtsspiel Die Tigers Tübingen haben das Weihnachtsspiel vor der tollen Kulisse von 2.847 Zuschauern gegen die Artland Dragons in der Paul Horn-Arena mit 97:105 (56:49) verloren. Besinnliche Tage sind für die Tigers Tübingen und die anderen 17 Kontrahenten in der BARMER 2. Basketball Bundesliga praktisch Fehlanzeige. Bereits am Samstag, den 27. Dezember 2025, treten die Schwaben bei den Eisbären Bremerhaven an.

Die Partie nahm gleich an Fahrt auf. Nach zwei Minuten stand ein 4:4-Zwischenstand auf der Anzeigetafel. Mit einem 9:0-Lauf lagen die Niedersachsen in der vierten Minute mit 11:4 in Front. Hinton hatte frühzeitig seinen Rhythmus gefunden markierte per Dreier das 21:12 – Coach Sonko musste bei 4:12 Minuten auf der Uhr die erste Auszeit nehmen. Die Schwaben kamen immer besser in die Begegnung. Wenig später ging es mit einem 24:25-Rückstand aus Tübinger Sicht in die erste Pause.

Es ging weiter hoch und runter. Nach zwölf Minuten führten die Artland Dragons mit 34:28. Die Tigers spielten mit Selbstvertrauen weiter nach vorne. Bayram gelang eine Minute später das 46:39 aus der Distanz. Die Gäste ließen sich jedoch nicht abschütteln und blieben an den Schwaben dran. 18,4 Sekunden vor der Halbzeit leistete sich Dejan Bruce ein unsportliches Foul gegen Bayram, der beide Freiwürfe zum 56:49 verwandelte. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Halbzeitpause.

Moreaux eröffnete den zweiten Durchgang nach 13 Sekunden per Floater zum 58:49, im Gegenzug traf der ehemalige Tübinger Timo Lanmüller aus der Distanz zum 52:58. Die Zuschauer sahen ein gutes Basketballspiel, beide Kontrahenten schenkten sich nichts. Nach 17 Minuten lagen die Schwaben mit 67:62 weiter knapp in Front. Die Raubkatzen ließen nicht locker. Mit jeweils einem Dreier von Pelote und Elijah Ndi endete der dritte Abschnitt mit 77:75 aus Sicht der Schwaben.

Das Spiel blieb enorm umkämpft, kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Nach 32 Minuten führten die Tigers mit 82:80. Bis zur 35. Minute legten die Niedersachsen einen 12:0-Lauf zum 87:82 auf das Parkett. Emilien beendete den Lauf des Gegners mit zwei Zählern zum 84:87. Die Schwaben leisteten sich in kurzer Zeit doch so einige Fehler, was die Niedersachsen gnadenlos bestraften. Es folgte ein Dreier von Hinton, Moreaux beendete die Begegnung mit zwei Freiwürfen zum 97:105 aus Sicht des Gastgebers.

 

23.12.2025 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. BBC Bayreuth 88:80

Viel Energie gezeigt, gekämpft, aber die zu große Zahl an Turnovers brach dem BBC letztlich im ersten Spiel unter den neuen Interims-Coaches Lukas Hofer und Nils Scheller das Genick. 80:88 stand es am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA bei den VfL SparkassenStars nach einer Bayreuther 39:33-Halbzeitführung.

Moritz Plescher traf den ersten Korb zum 2:3, Nat Diallo brachte die Gäste mit einem Dunk mit 4:3 in Front, anschließend erhöhte Rayshawn Mart auf 6:4. Leroy Ikejiaku und Willem Brandwijk mit einem Dunk sorgten für das 10:6 für Bayreuth. Der Bochumer Jonas Grof ließ den ersten Dreier der Partie zum 9:10 folgen. Bochum übernahm mit zwei weiteren Dreiern dann die Führung (18:14). Louis Nauthon schaffte vor dem Buzzer zum Viertelende immerhin noch das 16:18.

KeVaughn Allen glich zu Beginn des zweiten Viertels zum 18:18 aus. Der BBC versuchte, das Tempo hochzuhalten. Horn brachte Bayreuth wieder in Front (23:21), dann brachte Myreon Jones für Bochum mit einem Vier-Punkte-Spiel die Führung zurück (25:23). Der BBC hatte mit vielen Turnovers und Missverständnissen zu kämpfen. Vom Einsatz her konnte man dem BBC jedoch keinerlei Vorwurf machen. Liedtke sorgte für den 39:33 Halbzeitstand.

Diallo erhöhte zu Beginn des dritten Abschnitts von der Freiwurflinie auf 41:33. Myreon Jones beendete mit einem Dreier zum 36:41 den 11:0-Lauf der Bayreuther. Der BBC verteidigte gut und zwang Bochum oft zu schwierigen Würfen. In der Folge kam Bochum aber stärker auf und lag nach einem Dreier von Matthew Strange und zwei Freiwurftreffern von Dravon Mangum wieder mit 53:50 vorne. Dravon Mangum sorgte schließlich in der spannenden Partie mit einem Drei-Punkte-Spiel für die Bochumer 61:58-Führung nach 30 Minuten.

Bochum zog zu Beginn des Schlussviertels auf 74:63 und damit auf elf Punkte davon. Mart unterbrach den Bochumer Lauf von der Linie mit dem 65:74. Plescher machte von der Linie das 72:74 und Horn perfektionierte den Bayreuther 11:0-Run und sorgte für den Ausgleich zum 74:74 dreieinhalb Minuten vor dem Ende. Die Bayreuther hatten auch in dieser Phase zu viele Ballverluste. Am Ende siegten die Bochumer nach einer besseren Crunchtime mit 88:80.

 

23.12.2025 19:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Phoenix Hagen 73:82

Zum letzten Heimspiel des Jahres erwartete die HAKRO Merlins ein richtiges Highlight. Beim traditionellen Weihnachtsspiel gastierte der Tabellenerste Phoenix Hagen in der Arena Hohenlohe. Vor ausverkauftem Haus wollte Headcoach David McCray die noch offene Rechnung aus den letztjährigen Playoffs begleichen.

Gaines eröffnete per Korbleger das Spiel, bevor Ogunsipe von der erhöhte (5:0, 3. Minute). Nach drei punktelosen ersten Minuten sah sich der Headcoach der Gäste bereits gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen. Infolgedessen vollendete Schmidt von Downtown und brachte die Gäste erstmals ins Spiel. Die letzte Aktion des Viertels gehörte jedoch N’Guessan, der ebenfalls per Dunk punktete und die Mannschaften bei einem Stand von 21:16 in die erste Unterbrechung schickte.

Auch im zweiten Viertel waren es die Merlins, denen die ersten erfolgreichen Aktionen gehörten. Wie bereits im ersten Viertel hielten die Crailsheimer Hagen auf fünf Punkte Abstand, bis sie auf neun Zähler erhöhten und Chris Harris zum Timeout zwang (15. Minute). Daraufhin gelang es den Feuervögeln an die Hausherren heranzurücken. Uhlemann war es, der erstmals ausgleichen konnte. Per Dunk drehten die Gäste das Spiel und brachten den Score zur Halbzeit auf 38:41.

In der zweiten Hälfte war die Mission der Hausherren klar: die erneute Führung erzielen. Immer wieder versuchten die Merlins den Ausgleich zu schaffen. Gegen die starke Offensive der Gäste bekamen sie jedoch keine Chance und mussten zusehen, wie Hagen den Vorsprung zweistellig werden lies (50:61). So konnten die Crailsheimer das aber nicht stehen lassen. Kurz vor der Schlusssirene des dritten Viertels traf Gardner von der Freiwurflinie und schrumpfte den Abstand auf acht Punkte (53:61).

Die finalen zehn Minuten begannen kurios. In nur einem Angriff sammelten die Gäste bereits vier Teamfouls. Konzentriert arbeiteten die Zauberer in der Verteidigung, bevor Gaines mit zwei Körben die Hausherren wieder heranrückte und Hagen zur Auszeit brachte (60:67). Bis auf vier Zähler konnten die Merlins verkürzen (69:73). Doch die Hagener wussten ihren Vorsprung zu verwalten und zogen die Fouls der Crailsheimer. Mit 73:82 mussten sich die Zauberer zum ersten Mal in der zweiten Liga in ihrem Weihnachtsspiel geschlagen geben.

 

23.12.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. RheinStars Köln 89:74

Bereits einen Tag vor Heiligabend haben die PS Karlsruhe LIONS Geschenke verteilt. Allerdings nicht an ihren Gegner am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, die RheinStars Köln. Vielmehr waren es die 2.556 Fans in der heimischen Europahalle, die sich nach 40 kampfbetonten Minuten freuen durften, nachdem ihr Team sie auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen hatte. Endstand im X-Mas-Game am 23. Dezember: 89:74.

Nach einem Beinahe-Fehlstart mit zwei Turnovern in der ersten Minute und 0:5 nach 90 Sekunden kam Greenes Team gut in die Partie und lief, angepeitscht von vollen Rängen, zeitweise richtig heiß. Die Gäste spielten allerdings gut mit und ließen sich nicht abschütteln. Nach zehn flotten Auftaktminuten stand es 25:18.

Im zweiten Viertel wurde weiterhin intensiv unter den Körben gearbeitet, mit Vorteilen für die Kölner, die nun mehr von der Partie hatten, den Ton angaben und schon bald die Führung übernahmen. Böse Erinnerungen an die Begegnung drei Tage zuvor wurden wach. Am Samstag hatten die LIONS nach einem katastrophalen zweiten Abschnitt in Koblenz verloren. Mit den letzten Sequenzen vor der Pause wurde es allerdings wieder eng und mit 41:42 ging es nach dem Seitenwechsel weiter.

Nun zeigten sich die Badener entschlossener als zuvor und gingen dank starker Aktionen wieder in Front. Doch die häufigen foulbedingten Unterbrechungen ließen keinen wirklichen Spielfluss zu und das Momentum Karlsruhes verpuffte. Für Spannung sorgte in erster Linie der enge Spielstand. Die LIONS hielten die Führung, ein roter Faden war jedoch in dieser Phase nur schwer zu erkennen. Zu Beginn der abschließenden zehn Minuten stand es 60:57.

Spielerisch passierte zunächst wenig Neues. Erst die nach einiger Zeit verbesserten Dreierquoten der Badener sorgten für etwas Bewegung auf dem Scoreboard. Die Gäste vom Niederrhein reagierten mit einer Auszeit und kamen danach wieder bis auf zwei Zähler heran. Die letzten vier Minuten gehörten dann den Hausherren, die sich nun keine Fehler mehr erlaubten und, da die RheinStars früh die Teamfoulgrenze erreicht hatten, mit Freiwürfen den Abstand Punkt um Punkt vergrößerten – bis zum Endstand.

 

23.12.2025 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. BG Göttingen 61:83

Die BG Göttingen ist auch von noch größeren Personalsorgen nicht gestoppt worden. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gewann die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß am Dienstagabend bei den GIESSEN 46ers 83:61 (51:36).

Die Göttinger spielten zu Beginn mit den favorisierten Hessen auf Augenhöhe. Einen Dreier von Gießens Castlin konterte Adam Ramstedt zum 5:6 (2.). Kurz darauf glich der Schwede zum 7:7 aus. Die Gäste waren nun in der Partie angekommen, sodass Drescher von außen für die erste BG-Führung sorgte (10:9/4.). Die Veilchen erarbeiteten sich durch gute Verteidigung nun leichte Vorteile und bauten ihren Vorsprung auf 23:17 aus. Zum Viertelende verkürzte Gießen auf 24:21.

Im zweiten Abschnitt trafen Drescher und Mathis Mönninghoff je einen Dreier zum 30:23; Sears legte zum 34:25 nach (12.). Doch die Gastgeber fingen sich dann ein wenig und glichen zum 36:36 aus (15.). Die Veilchen antworteten mit mehr Intensität in der Verteidigung und gestatteten den Hessen bis zur Halbzeitpause keine Punkte mehr. So schlossen die Göttinger das Viertel mit einem 15:0-Lauf zum 51:36 ab.

Nach dem Seitenwechsel waren es dann die 46ers, die ihre Verteidigung verstärkten. Das brachte die BG aus dem Rhythmus. In den ersten fast sieben Minuten des dritten Viertels gelangen den Gästen nur ein einziger Feldkorb und insgesamt nur sechs Zähler (57:53/27.). Mönninghoff erlöste das Team mit seinem Dreier zum 60:53, doch der Vorsprung schrumpfte vor dem Schlussviertel auf sechs Zähler (61:55).

Den letzten Abschnitt eröffnete Julius Böhmer mit einem Dreier zum 64:55, doch Daniel Norl konterte zum 64:58 (33.). Ramstedt und erneut Böhmer sorgten zwangen 46ers-Headcoach Frenki Ignjatovic dann zu einer Auszeit (69:58/33.). Diese wirkte allerdings nicht, denn die Veilchen verteidigten wieder stark und zogen auf 78:60 davon. Nur sechs Zähler gestatteten sie den Gastgebern in diesem Viertel und siegten am Ende souverän.

Vorberichte ProA 14. Spieltag

21.12.2025 18:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Am Sonntag (18.30 Uhr) empfangen die Uni Baskets die zuletzt erstarkten SBB Baskets. Für die Münsteraner gilt es, im tabellarisch bedingt brisanten Duell alle Kräfte zu mobilisieren, um im Abstiegskampf über Weihnachten etwas durchatmen zu können. „Das Spiel gegen Wolmirstedt ist das bislang wichtigste in der Saison“, sagte Vizekapitän Oliver Pahnke mit Blick auf die Partie des Tabellen-18. gegen den Tabellen-16.

Alles neu zwischen der Magdeburger Börde und der Colbitz-Letzlinger Heide nach dem Aufstieg in die ProA? Nicht ganz, dennoch ist der personelle Umbruch beachtlich und nach einem schwierigen Saisoneinstieg mit Verletzungssorgen noch einmal verstärkt. Diese noch einmal nachjustierten SBB Baskets sind seit zwei Spieltagen ungeschlagen, gewannen gegen zwei Konkurrenten im Abstiegskampf souverän – am Freitag gegen Leverkusen 81:77 und davor in Paderborn 87:74.

Im Kader der Wolmirstedter stehen mittlerweile offiziell 17 Akteure, darunter acht internationale Spieler (sechs US-Amerikaner, je ein Litauer und ein Niederländer). Auf die Verletztenmisere reagierten die Sachsen-Anhaltener mit den Nachverpflichtungen der drei US-Amerikaner De’Vondre Perry, Michael Hughes II und Daivien Williamson, der in seinen sechs Partien mit 16,3 Punkten im Schnitt das Scoring anführt.

Die sportlichen Geschicke der SBB Baskets aus Wolmirstedt bestimmt seit 2018 auch in der neuen Spielklasse Eiko Potthast. Der 34-Jährige hat eine Mannschaft aus wenigen langjährigen ProB-Stützen und interessanten Neuzugängen auf den Weg gebracht. Vier deutsche Spieler und der Litauer Modestas Paulauskas blieben als Grundgerüst. Das hochgesteckte und mittelfristige Ziel über die „Vision 2030“ lautet: easyCredit Basketball Bundesliga!

Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets: „Mit Williamson haben sie einen sehr guten Combo-Guard nachverpflichtet und mit Perry auf der Vier einen erfahrenen Qualitätsspieler, auch auf der Fünf auch noch mal nachverpflichtet. Von daher sind sie schon eine gute Truppe und sehr athletisch.“

 

22.12.2025 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. EPG Baskets Koblenz

Am Montag, den 22.12.2025 steht für die EPG Baskets Koblenz bereits das zweite Spiel an diesem Wochenende an. Am 14. Spieltag geht es auswärts zu den Paderborn Baskets. Nach dem umkämpften Heimsieg am Samstagabend gegen die PS Karlsruhe Lions (88:82) reisen die Koblenzer mit viel Selbstvertrauen nach Ostwestfalen. Vier Siege in Folge bedeuten aktuell Platz zehn in der Tabelle.

Die Gastgeber aus Paderborn mussten zuletzt beim Tabellenführer Phoenix Hagen eine deutliche Niederlage hinnehmen und stehen derzeit auf dem 17. Tabellenplatz. Unterschätzen werden die Baskets den Gegner dennoch nicht, denn gerade vor heimischem Publikum wollen die Paderborner zurück in die Erfolgsspur finden.

Für das Team von Headcoach Stephan Dohrn gilt es nun, den Schwung aus den vergangenen Spielen mitzunehmen. Nach der zuletzt geschlossenen Teamleistung und dem neuen vereinsinternen Rekord von vier Siegen in Serie in der ProA ist die Motivation groß, das Jahr mit einem weiteren Erfolgserlebnis fortzusetzen und möglicherweise mit fünf Siegen am Stück in die Feiertage zu gehen.

 

23.12.2025 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Eisbären Bremerhaven

Am 23.12. ist steigt unter anderem in der EWS-Arena das lang erwartete Xmas Game. Und die Knights stecken rechtzeitig in einer sportlichen Hochform. Mit den Eisbären aus Bremerhaven geht es gegen einen Konkurrenten um die Playoffs, aber auch der Rahmen des Spiels hat erneut einiges zu bieten.

Nur noch etwa eine Woche dann steigt in der Handballstadt Göppingen eines der Topspiele der Xmas Games in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Wenn die Schwaben auf die Eisbären treffen, glänzt die EWS-Arena zum mittlerweile dritten Mal an Weihnachten in Gelb. „Das Xmas Games ist für uns, unsere Partner und Fans ein absolutes Highlight. Da freuen wir uns schon seit Bekanntgabe des Spielplans drauf,“ sagte Knights Sportchef Chris Schmidt.

Noch vielen in Erinnerung geblieben ist das Derby Xmas Game gegen Karlsruhe vor zwei Jahren, welches Mike Flowers mit einem Buzzer Beater Dreier zugunsten der Ritter entscheiden konnte. In der Tabelle nimmt Bremerhaven derzeit Rang vier ein, während die Ritter auf Platz acht stehen, aber fünf der letzten sechs Partien gewinnen konnten. Unter anderem gegen den Tabellenführer aus Hagen und mit den Artland Dragons den Fünftplatzierten der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

„Für beide Mannschaften geht es darum ihren Platz in den Top Acht zu festigen. Bremerhaven hatte einen tollen Saisonstart. Sie spielen einen großartigen, schnellen und sehr flüssigen, teamorientierten Basketball. Wir sind in den letzten Wochen immer mehr in Fahrt gekommen und zusammengewachsen. Das wird ein sehr spannendes Duell,“ so Schmidt.

 

23.12.2025 19:30 Uhr Bayer GIANTS Leverkusen vs. Nürnberg Falcons BC

Eigentlich ist Weihnachten die Zeit der Besinnlichkeit und Ruhe. Familien und Freunde treffen sich, feiern gemeinsam und blicken, während Gänsebraten, Klöße und Rotkohl auf dem weihnachtlich dekorierten Tisch stehen, auch auf das Jahr zurück, welches bald endet. Einen Rückblick wollen die GIANTS, zumindest was die zweite Jahreshälfte anbelangt, vermeiden.

Der Gegner am Dienstag, die Nürnberg Falcons, sind gut durch die bisherige Halbserie 2025/26 gekommen. Das Team von Cheftrainer Ralph Junge, der die Identifikationsfigur im Nürnberger Basketball darstellt, steht mit sieben Siegen und sechs Niederlagen auf dem 11. Tabellenplatz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA – punktgleich mit Bochum, die auf dem sechsten Rang verweilen. Es ist für die Franken somit alles im Soll.

Der beste Scorer auf Seiten der Gäste heißt Evan Taylor. Der US-Amerikaner verstärkte die Falcons im Sommer 2025 und hat sich bestens zurechtgefunden. Mit durchschnittlich 14,3 Punkten pro Spiel beweist der 29-Jährige eindrucksvoll seine Qualitäten. Nur geringfügig weniger punktet Vincent Friederici. Die vergangene Spielzeit begann er bei den Braves in Berlin und überragte mit 26,8 Zählern pro Begegnung.

Bekanntester Akteur des Vereins ist sicherlich Julius Wolf. Der Power Forward kann in dieser Saison die „300-Spiele-Hürde“ in der ProA knacken. Auch Wolf gehört mit seinen 32 Jahren noch längst nicht zum „alten Eisen“ und bewies dies u.a. vor knapp 14 Tagen, als er den EPG Baskets aus Koblenz 25 Zähler einstreute.

Coach Koch über den Gegner: „Nürnberg gehört längst zum etablierten Kreis der ProA und spielt auch in dieser Saison wieder eine gute Rolle in der Liga. Wir gehen demütig in die Begegnung, wissen aber auch was wir können. Bedeutet, dass wir unsere Stärken im offensiven Spiel schnellstens auf das Parkett bringen und in der Verteidigung hart dagegenhalten. Wir stecken derzeit in einer Ergebniskrise, möchten diese aber so schnell wie möglich hinter uns lassen.“

 

23.12.2025 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. Artland Dragons

Zum letzten Heimspiel im Jahr 2025 empfangen die Tigers Tübingen die Artland Dragons. Die Niedersachsen sind eine der positiven Überraschungen der Saison 2025/2026 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Dank einer Wild Card ist das Team von Trainer Hendrik Gruhn nach dem sportlichen Abstieg in der vergangenen Runde 2024/2025 auch weiterhin zeitklassig. Hochball ist am Dienstag, den 23. Dezember 2025, um 19:30 Uhr in der Paul Horn-Arena.

Neun Siege aus 13 Partien – so lautet die sportliche Bilanz der Artland Dragons. Aus den vergangenen sechs Begegnungen konnten fünf Erfolge eingefahren werden. Mit 93,9 erzielten Punkten pro Spiel stellen die Gäste nach Tabellenführer Phoenix Hagen (99,5 ppg) die beste Offensive der Liga. Ebenfalls die Nummer zwei der Liga ist man hinter den Feuervögeln (41,8 Prozent) bei den Distanzwürfen, 38 Prozent aller Versuche gehen durch die gegnerische Reuse.

Im Sommer hat sich zwischen Quakenbrück, wo die Artland Dragons beheimatet sind und Vechta einiges getan. Die Kooperation wurde über den Jugendbereich hinaus weiter ausgebaut. So hat Gruhn die Artland Dragons im Sommer als Trainer übernommen, dazu Linus Ruf (7,6 ppg) und Linus Trettin (2,0 ppg) mitgenommen. Die beiden Youngsters sollen ordentlich Spielzeit im deutschen Basketball-Unterhaus erhalten.

Insgesamt wurde der Kader runderneuert. Der ehemalige Spieler und jetzige Sportdirektor Brandon Thomas ist für das neue Team verantwortlich. Mit Amir Hinton und Rookie Benjamin Burnham gelangen Thomas zwei absolute Glücksgriffe. Vor allem Burnham überzeugt bei seiner ersten Station als Profi in besonderer Weise. Mit Hinton verfügen die Dragons über einen Akteur, der über eine enorme offensive Qualität und Athletik verfügt.

Für Timo Lanmüller ist es die erste Rückkehr an die alte Wirkungsstärke, wo der 24-Jährige bis Sommer 2024 auf Korbjagd ging. Bei den Artland Dragons will sich der österreichische Nationalspieler wieder für RASTA Vechta empfehlen. Mit Routinier Robert Oehle der zwischen 2012 und 2014 in Tübingen aktiv war, gibt es ein erneutes Wiedersehen. Für die Spielgestaltung ist Connor Anthony zuständig. Vierter Importspieler der Niedersachsen ist Nathan Petrone.

 

23.12.2025 19:30 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. BBC Bayreuth

Einen Tag vor Heiligabend gastiert der BBC Bayreuth am Dienstag, 23. Dezember, um 19.30 Uhr am 14. Spieltag in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA zum Weihnachtsspiel bei den heimstarken VfL SparkassenStars Bochum. Natürlich werden da Erinnerungen an das epische Weihnachtsspiel vor einem Jahr wach, als der BBC ebenfalls die Bochumer zum Gegner hatte und, damals in der heimischen Oberfrankenhalle, nach dreimaliger Overtime mit 103:108 verlor.

Das Team aus dem Ruhrpott erreichte in der vergangenen Saison 2024/25 überraschend die Playoffs der ProA, schied dann aber im Viertelfinale gegen den späteren Aufsteiger Science City Jena aus. Auch in der laufenden Spielzeit 2025/26 sind die Bochumer wieder gut dabei. Mit sieben Siegen und sechs Niederlagen steht das Team von Hadcoach Felix Banobre aktuell in der ProA-Tabelle auf Rang sechs.

Zuletzt gab es am vergangenen Samstag bei den Eisbären Bremerhaven nach bemerkenswertem Spielverlauf eine 86:94 Niederlage. Basis der Bochumer Niederlage war dabei ein schlechtes, mit 13:37 verlorenes erstes Viertel. Im zweiten Abschnitt kamen die Bochumer zwar ähnlich sensationell mit 34:12 zurück, gingen im dritten Viertel sogar in Führung, am Ende musste aber in einer engen Partie aufgrund der individuellen Klasse der Eisbären die Niederlage quittiert werden.

Aktueller Topscorer der VfL SparkassenStars ist US-Spielmacher Antonio Williams. Für Kontinuität und Erfahrung steht der 31-jährige Point Guard Niklas Geske. Seit 2020 beim VfL ist er ein wesentliches Rückgrat des Ruhrpott-Teams. Der 25-jährige US-Shooting Guard Myreon Jones kam zu Beginn der Saison aus dem Kosovo nach Bochum. Der US-amerikanische Power Forward Malek Green verfügt über einige internationale Erfahrung.

US-Power Forward Dravon Mangum (25) spielte in der vergangenen Saison bei Korihait Uusikaupunki in FinnlandPoint Guard Jonas Grof ist ebenfalls in der dritten Saison bei den VfL SparkassenStars wie US-Guard Matthew Strange. Bestens bekannt in Bayreuth ist Small Forward Marios Giotis. Der 23jährige Grieche war in den vergangenen beiden Spielzeiten beim BBC aktiv. Die seit Jahren für den Verein aktiven Shooting Guard Lars Kamp und der 35-jährige Center Kilian Dietz ergänzen den Bochumer Kader.

 

23.12.2025 19:30 Uhr HAKRO Merlins Crailsheim vs. Phoenix Hagen

Das traditionsreiche Weihnachspiel der HAKRO Merlins hat nicht nur Stimmung und Spektakel, sondern vor allem auch ein Spitzenspiel zu bieten. Der Spitzenreiter Phoenix Hagen gastiert zum vorweihnachtlichen Klassiker am 23. Dezember in der Arena Hohenlohe.

Auch auf dem Parkett ist ein echtes Highlight geboten. Mit Phoenix Hagen haben die Zauberer noch eine Rechnung der vergangenen Saison offen. Im fünften Spiel des Playoffs-Viertelfinales gegen die Feuervögel platzte für die Merlins der Traum des direkten Wiederaufstiegs. Für die Hagener war die Reise eine Station später gegen Trier vorbei.

Auch diese Spielzeit peilt Hagen den Aufstieg in die höchste Spielklasse an. Nachdem 2017 nach acht Jahren Erstklassigkeit dem Verein aufgrund finanzieller Probleme die Lizenz entzogen wurde, gehen die Feuervögel in dieser Saison zum neunten Mal in der ProA an den Start. Mit durchschnittlich fast 100 Punkten pro Spiel stellt Hagen die beste Offensive der Liga.

Ein Spieler sticht dabei besonders hervor. Mit 16,9 Punkten pro Spiel und einer Dreierquote von 53,8 Prozent führt Marcus Graves den Angriff der Feuervögel an. Der US-Amerikaner spielt derzeit seine beste Saison im Profibasketball und konnte sich im Vergleich zur vergangenen Spielzeit, in der er mit Trier die ProA-Meisterschaft gewinnen konnte, steigern.

Neben ihm stechen vier weitere Akteure der Nordrhein-Westfalen hervor. Jeffrey Carroll netzte bisher in jeder Partie zweistellig. Verstärkt werden die beiden durch den Guard Devin Schmidt, Tim Uhlemann und Dennis Nawrocki komplettierten die fünf besten Werfer. Ein besonderes Spiel wird es für Fabian Bleck. Der Power Forward trug von 2019 bis 2024 in der ersten Liga den Zauberer auf der Brust. Für ihn wird es das erste Widersehen an alter Wirkungsstätte.

 

23.12.2025 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. RheinStars Köln

Langjährige Fans der PS Karlsruhe LIONS erinnern sich: 2017/2018, in der Premierensaison ihres Teams in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, hatte man es bereits einmal mit den RheinStars Köln zu tun und feierte gegen die Mannschaft vom Niederrhein den bis dahin größten Erfolg der Vereinsgeschichte.

Nun geht es erstmals wieder gegen das Team aus der Domstadt, das nach langer Abwesenheit wieder zurück in der ProA ist. Im X-Mas-Game am 23. Dezember empfängt das Karlsrudel die RheinStars in der heimischen Europahalle. Tipoff ist um 19:30 Uhr.

Zur Ausgangslage: Mit aktuell fünf Siegen aus 13 Begegnungen belegen die LIONS den zwölften Rang in der Tabelle und befinden sich in direkter Nachbarschaft zu den RheinStars, die einen Erfolg weniger Auf dem Konto haben. Doch Köln dürfte mit Selbstbewusstsein nach Baden reisen. Denn die letzte Begegnung konnte mit 83:81 gewonnen werden – gegen niemand anderen als die starken HAKRO Merlins Crailsheim.

Karlsruhe hingegen musste nach einer kleinen Serie von drei Siegen zuletzt zwei Niederlagen hinnehmen, darf aber auf seine Heimstärke bauen, während die RheinStars in der Fremde bisher nur einen Sieg holen konnten.

 

23.12.2025 20:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. BG Göttingen

Im Gegensatz zum 100:107 am Samstagabend bei den Artland Dragons wollen sich die GIESSEN 46ers an diesem Dienstag (20 Uhr) gegen die „Veilchen“ nicht zum zweiten Mal gegen ein Team aus Niedersachsen ein blaues Auge einhandeln. Wenn die BG Göttingen am 14. Spieltag ihre Visitenkarte in der Osthalle abgibt, dann ist Dramatik garantiert. Denn die beste Auswärtsmannschaft ist zu Gast bei einem der stärksten Heimteams.

Mit der BG Göttingen erwartet Gießen nun ein Team, das zuletzt zwar den Nürnberg Falcons BC mit 78:91 unterlegen war, dass sich aber gerade auswärts schadlos hielt. Und dies nach einem Komplett-Umbau, keinen Stein auf dem anderen ließen. Nur Center Janis Jünemann und Small Forward Mathis Mönninghoff blieben und entwickelten sich unter dem neuen Coach Fabian Strauß zu echten Leistungsträgern.

Strauß brachte von den aus finanziellen Gründen in der ProA abdankenden Dresden Titans nicht nur seinen Assistenten Patrick Carney, sondern vor allem Regisseur Daniel Kirchner mit. Zusammen mit US-Rookie Jordan Sears zieht der 28-Jährige die Fäden und übernimmt Verantwortung. Ihm in nichts nach steht der Mann aus Florida. Doch auch auf anderen Positionen kann sich das Göttinger Roster sehen lassen.

Mit Robin Lodders und Hendrik Drescher kamen zwei deutsche Big Men von jenen Teams, die den GIESSEN 46ers den BBL-Aufstieg vor der Nase wegschnappen konnten. Die beiden stehen aber klar im Schatten des langen Schweden Adam Ramsted, der aus Island nach Niedersachsen kam. Der 30-Jährige besticht mit Erfahrung aus den obersten Ligen seines Heimatlandes sowie aus Polen, Ungarn und Frankreich.

Julius Böhmer, aus Würzburg gekommen, hat nach langer Verletzungspause in Göttingen wieder zu alter Form gefunden. US-Guard Zack Jackson punktet ebenso wie sein Landsmann Kevin Buckingham, den es aus Spanien nach Göttingen verschlug. Und Nils Schmitz, von den Eisbären Bremerhaven verpflichtet, bringt Entlastung fürs Establishment.

 

Nachberichte ProB Süd 14. Spieltag

19.12.2025 19:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. Ahorn Camp Baskets 59:72

Die drei Partien andauernde Siegesserie der Porsche Basketball-Akademie ist beendet. Zum Rückrunden-Auftakt und Jahresabschluss unterliegen die Gelb-Schwarzen den Ahorn Camp Baskets 59:72. Die fünfte konsekutive Speyer-Niederlage sorgt für Frust, trübt ein insgesamt gutes Jahr 2025 aber nur kurzfristig.

Januar 2024, November 2024, Januar 2025, November 2025 und Dezember 2025, zudem zwei vorangegangene Hauptrunden-Partien in der Saison 2022/2023: Die historische Bilanz (1:7) zwischen der Porsche BBA und Speyer ist aus Ludwigsburger Sicht positiv formuliert ausbaufähig und bleibt das auch weiterhin.

In das achte Pflichtspielaufeinandertreffen mit den Domstädtern starteten die Ludwigsburger am Freitagabend zwar motiviert, erlebten in Gänze aber eher demotivierende 40 Minuten. Beziehungsweise 30. Denn der Start war gut. Die Hausherren fanden im Anschluss an die erneut zweiwöchige Pflichtspielpause in der ProB Süd ihr Mojo, trafen aus allen Lagen und stellten gemeinschaftlich, verdientermaßen und dank reifer und schneller Entscheidungsfindung auf 20:12.

Eine gute Basis für einen guten Abend, die leider im weiteren Verlauf nach und nach und im Anschluss an den Seitenwechsel vollends zerbröckelte. Während Speyer ganzheitlich die Partie gestaltete, kontrollierte und in Korbnähe durch Oskar Humpert, David Aichele und Leon Geißler überzeugte, suchten die BBA’ler (nur) jenseits der 6,75-Meter-Linie ihr Glück. Zu sehr verließen sie sich auf den Drei-Punkte-Wurf – der wenig bis gar nicht fallen wollte.

29-fach nahmen die Barockstädter aus der Ferndistanz Maß, nur in fünf Fällen konnten sie jubeln (17 3P%). Speyers Zonendefensive, die eigene Ideen- und Chancenlosigkeit sowie ein ganzheitlich gebrauchter Tag waren in Gänze zu viel. Zuerst gab das Team von Khee Rhee die Führung ab (30:33), dann sorgten zwei Negativ-Läufe zu Beginn des dritten und vierten Abschnitts für die vorzeitige Entscheidung. Speyer machte seine Sache gut, sodass es nun mit einer 7:6-Bilanz in die Pause geht.

 

20.12.2025 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. OrangeAcademy 77:72

Zum Jahresabschluss und gleichzeitig zum Rückrundenstart gastierte der Tabellenführer, die Orange Academy aus Ulm in der Fellbacher Gäueckerhalle. Zum Großteil konnten die jungen Ulmer eindrucksvoll beweisen wieso sie diese Saison sehr schwer zu schlagen sind. Am Ende jedoch triumphierten die Hausherren trotzdem mit 77:72 und stehen zum Jahresende auf einen soliden 5. Platz in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd.

Am Anfang des Spiels schien sich das Hinspiel aus Ulm von vor einer Woch zu wiederholen. Die Ulmer spielten schnell und direkt. Die Trefferquoten waren gut. Vor allem das Duo Faye und Omong überzeugte in der ersten Hälfte. Den ersten Spielabschnitt konnten die Ulmer 18:23 für sich entscheiden.

Die Flashers kämpften und hielten dagegen, um die Gäste nicht davonziehen zu lassen. Nach drei Minuten im zweiten Abschnitt führten die Gäste 18:32. Die Fans peitschten jedoch ihr Team lautstark nach vorne und die Hausherren kämpften sich in die Partie zurück. Mit einem 14:0 Lauf innerhalb von 4 Minuten zeigten die Hausherren, dass sie nicht nochmals gegen die Ulmer verlieren möchten. Der Schlüssel war, eine aggressive Verteidigung die zu leichten Transition Punkten führte.

In der zweiten Hälfte schien der Head Coach der Ulmer, Florian Flabb zunächst die richtigen Worte gefunden zu haben. Bis Ende des dritten Viertels waren die Ulmer wieder mit 47:57 in Führung. Es schien so, als hätten die Ulmer immer die passende Antwort parat. Die Flashers dagegen, erlaubten sich einige leichte Ballverluste und Unkonzentriertheiten. Mit 8 Punkten Rückstand ging man in die letzten vier Spielminuten.

Mit zunehmender Spielzeit stieg jedoch die Energie und Intensität der Verteidigung der Flashers. Punkt für Punkt kämpften sie sich eindrucksvoll ins Spiel zurück und drehten das Spiel eine Minute vor Spielende mit 74:72. In der Schlussphase wurde die Führung clever verteidigt und die ganze Erfahrung ausgespielt. Letztendlich gelang der Sieg nach großem Fight.

 

20.12.2025 18:00 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. BG Hessing Leitershofen 92:88

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen verabschiedet sich in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA mit einer Niederlage aus dem Kalenderjahr 2025. Bei den VR-BANK Würzburg Baskets unterlag man am Samstagabend knapp mit 88:92 (53:51). Während die Mainfranken mit dem Sieg die rote Laterne in der Tabelle abgeben konnten, fielen die Kangaroos in der Tabelle zumindest bis zum Ausgang der Spiele am Sonntagabend erstmals in dieser Saison aus den Play-Off Plätzen raus.

Die Partie begann auf beiden Seiten schwungvoll, die Zuschauer konnten sich an vielen Körben erfreuen. Die Gäste führten im ersten Viertel immer mit ein paar Punkten. Bezeichnend jedoch, dass exakt drei Sekunden vor Schluss der 17-jährige Marko Petric per Dreier die erste Würzburger Führung zum 30:29 Viertelgewinn herstellte.

Anschließend änderte sich wenig, es ging hin und her, in den zweiten zehn Minuten mit dem besseren Ende für die BG. Zion Richardson traf mit zwei Freiwürfen zur 53:51 Halbzeitführung für Leitershofen. Nach dem Seitenwechsel dann die beste Phase der Kangaroos: Die Bemühungen in der Defensive wurden nun deutlich intensiviert, das machte den jungen Würzburgern durchaus Schwierigkeiten.

Man hielt den Gegner neun Minuten lang bei gerade einmal neun Punkten, und als erneut Richardson per Dreier zum 72:60 einnetzte, schien das Spiel in eine gute Richtung für die Augsburger Vorstädter zu gehen. Doch weit gefehlt. Anstatt den Sack nun konsequent zuzumachen, agierte man nachlässig und machte wieder einmal den Gegner unnötig stark. Mit einem 11:0 Run kamen die Nordbayern ins Spiel zurück und gingen kurz darauf wieder in Führung.

Die BG konterte aber nochmals, Brian Dawson brachte seine Farben wieder mit 83:79 in Führung, vierundzwanzig Sekunden vor dem Ende per Dreier wieder zum 88:88 Gleichstand. Die Gastgeber spielten den letzten Angriff aus und verwandelten diesen vier Sekunden vor dem Ende erneut durch Petric zum 90:88. Die BG fabrizierte statt einem letzten Wurfversuch dann einen Fehlpass mit Stop-Clock Foul, auch diese Chance ließen sich die Baskets dann nicht mehr nehmen.

 

21.12.2025 15:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. SKYLINERS Juniors 82:76

Trotz einer starken und leidenschaftlichen Leistung mussten sich die SKYLINERS Juniors am Sonntag beim FC Bayern Basketball II mit 76:82 geschlagen geben. Mit lediglich acht einsatzfähigen Spielern angereist, kontrollierten die Frankfurter über weite Strecken die Partie, mussten sich jedoch im Schlussviertel den Umständen geschlagen geben.

Von Beginn an zeigten die Juniors, dass sie sich trotz der schwierigen Personalsituation nicht verstecken wollten. Mit hoher Intensität, guter Ballbewegung und klarem Fokus bestimmten sie das Spielgeschehen über drei Viertel hinweg. Defensiv arbeiteten die Frankfurter diszipliniert, offensiv fanden sie immer wieder gute Lösungen und hielten die Bayern konstant auf Abstand. Zwischenzeitlich war der Vorsprung sogar im zweistelligen Bereich (Halbzeitstand 32:42).

Im Schlussabschnitt kippte die Partie jedoch. Die Bayern erhöhten den Druck, während sich bei den Juniors der schmale Kader zunehmend bemerkbar machte. Besonders bitter: Mit Alvin Onyia und Ivan Crnjac mussten gleich zwei zentrale Leistungsträger in den letzten zehn Minuten nach ihrem fünften Foul das Feld verlassen. Diese Ausfälle gaben dem Spiel die entscheidende Wendung, die Bayern nutzten ihre Überzahl und drehten die Partie spät zu ihren Gunsten.

Headcoach Markus Klusemann konnte stolz auf seine Jungs sein, auch wenn sie sich nicht mit einem Sieg belohnten: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Mit nur acht Spielern hier anzutreten und über drei Viertel das Spiel zu kontrollieren, spricht für den Charakter dieses Teams. Wie die Jungs bis zum Ende gekämpft haben, war beeindruckend. Darauf können wir aufbauen. Jetzt gilt es, kurz durchzuatmen und im neuen Jahr mit frischer Energie wieder anzugreifen.“

 

21.12.2025 17:00 Uhr // Dresden Titans vs. TSV Oberhaching Tropics 85:94

Vor 1683 Zuschauern gelingt es den Dresden Titans am Sonntagnachmittag nicht, ihren Lauf weiter auszubauen und das Jahr mit einer positiven Bilanz abzuschließen. Gegen die Tropics Oberhaching können die Elbriesen die bayerische Offensive rund um Top-Scorer Jonathan Paul Zeisberger nicht stoppen.

In einem zerfahrenen Start tun sich beide Teams schwer, gute Abschlüsse herauszuspielen. Sind es in den Anfangsminuten vor allem Abschlüsse am Korb, brechen die Tropics gegen Ende der ersten Spielperiode das Eis aus der Distanz und können gleich zwei Dreier in Folge verwandeln. Doch die Bankspieler der Elbriesen können wichtige Impulse setzen und vor allem Sebastian Heck, der sich schon früh warm geworfen hat, setzt mit Ablauf der Wurfuhr den Schlusspunkt zum 18:20.

Mit intensivierter Bissigkeit können die Elbriesen die Führung Anfang des zweiten Viertels wieder übernehmen. Dreizehn Minuten gespielt, taucht der Topscorer der Liga Jonathan Paul Zeisberger durch einen verwandelten Freiwurf auf dem Scoreboard auf. Der Treffer schenkt dem jungen Aufbauspieler neues Selbstvertrauen, der nun sein Team zum wiederholten Ausgleich anführt. Nach einer Dresdener Auszeit blieb die erhoffte Wirkung aus und zur Halbzeit steht es 40:40.

Aus der Kabine heraus bestechen die Gastgeber mit hervorragenden Teambasketball, bei dem primär Kevin Kollmar als Motor agiert. Nicht zu stoppen auf der gegnerischen Seite ist Zeisberger, der fleißig Punkte sammelt. Scott Stone kontert dem Youngster und versenkt seinen dritten Dreier. Die Elbriesen gehen mit einem Rückstand von 61:66 in den spielentscheidenden Abschnitt.

Diesen eröffnet Stone, der ein weiteres Mal aus der Distanz glänzen kann. Auf sich sitzen lassen kann das aber Zeisberger nicht, der mit acht Punkte in Folge die Elbriesen zu der nächsten Auszeit zwingt. Ein 8:0 Lauf der Titans lässt die Zuschauer nochmals auf den nächsten Sieg hoffen. Am Ende sind es die Tropics, die das Spiel mit einem 85:94 Auswärtssieg für sich entscheiden können.

 

21.12.2025 18:00 Uhr // TV Langen vs. BBC Coburg 76:83

Bereits drei Tage vor Heiligabend legte sich der BBC Coburg am 14. Spieltag der ProB Süd selbst ein Geschenk unter den Weihnachtsbaum. Mit dem 83:76 beim TV Langen holten die Vestestädter nach zuvor zwei harten Niederlagen gegen Ulm und im Frankenderby in Würzburg nicht nur ein wichtigen Auswärtssieg, sondern eroberten im Fernduell mit der OrangeAcademy auch die Tabellenspitze zurück, da die Ulmer in Fellbach unterlagen.

Zu Beginn der Partie waren es zunächst die Vestestädter, die früh den Ton angaben. 11:4 stand es nach gut dreieinhalb Minuten und dem ersten erfolgreichen Dreier von Fasoyiro an diesem Abend. Mit der Hereinnahme von Langens Topscorer Alexander Lagerman fanden allerdings auch die Hausherren offensiv allmählich ins Spiel. Neun Zähler legte der Forward im ersten Viertel auf und sorgte dafür, dass die Giraffen kurz vor Ende der ersten zehn Minuten wieder auf pari pari stellten (17:17).

Nicht ohne Grund hatte Langen zuvor vier Spiele in Serie gewonnen, denn auch in Viertel Nummer zwei ließen sich die Hessen nicht abschütteln. Während auf Coburgs Seite besonders Center Finn Döntgens in Erscheinung trat und sich am Brett behauptete, tankte sich auf der anderen Seite Langens Guard Leon Fertig mehrmals bis zum Korb durch. Völlig ausgeglichen schien es in die Halbzeitpause zu gehen, doch dank eines Tip-Ins in der letzten Sekunde holte sich Langen eine 39:41-Führung.

Den kleinen emotionalen Booster zum Ende des ersten Durchgangs nahm Washington anscheinend direkt mit in die zweite Hälfte. Fünf schnelle Punkte des Big Man brachten die Giraffen mit 39:46 in Front. Erst Fasoyiro für drei, dann Dawson, wieder Fasoyiro und erneut Dawson übernahmen mit einem Zwei-Mann-9:0-Run (48:46). Sieben Coburger Zähler hintereinander erzielte Fasoyiro ehe Dawson und Döntgens den BBC mit einem Fünf-Punkte-Vorsprung in die letzten zehn Minuten schickten (59:54).

Dort angekommen holten sich die Hausherren angeführt durch Fertig die Führung wieder zurück (65:64). Wenn es brenzlig wurde, mussten die Vestestädter den Ball nur in die Hände von Fasoyiro legen: Erst ein Dreier, dann zwei weitere Zähler sorgten für einen erneuten Führungswechsel (69:65). Langen bäumte sich noch einmal gegen die bevorstehende Niederlage auf, aber Fasoyiro und Dawson behielten von der Freiwurflinie die Nerven und sicherten somit den zehnten Coburger Erfolg dieser Saison.

 

Nachberichte ProB Nord 14. Spieltag

20.12.2025 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. BSW Sixers 74:65

Eine vorweihnachtliche Bescherung gab es am Sonnabend in der Steinberghalle, denn die Rister Korbjäger gewannen mit einem 74:65 (31:35) gegen die BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen 06 (kurz „BSW Sixers“) ihr erstes Rückrunden-Spiel in der 2. Bundesliga ProB.

Der Wedeler Trainer Attarbashi erinnerte seine Schützlinge noch einmal eindringlich daran, dass sie, um in der ProB bestehen zu können, hundert Prozent geben müssen. „Wir haben lange gebraucht, bis wir uns gefunden hatten – aber dann waren wir voll da“, lobte Attarbashi. Nachdem die Wedeler in den ersten beiden Vierteln zu viele gegnerische Würfe zugelassen und einen Rückstand zu verdauen hatten, hätten sie „die zweite Halbzeit komplett dominiert“, lobte der Coach.

So wurde ein 35:41-Rückstand (23. Minute) zu einer 44:43-Führung gedreht (27.). Und nach 33 Zeigerumdrehungen stand ein klarer 64:51-Vorsprung auf der Anzeigetafel. „Dann haben wir leider etwas Probleme gehabt und der Gegner ist noch einmal herangekommen“, befand Attarbashi angesichts der Tatsache, dass das Polster noch zweimal auf vier Zähler zusammenschmolz (64:60/35. und 68:64/37.).

Zugute kam den Wedelern, dass die Gäste aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld verletzungsbedingt mit nur acht Spielern angereist waren. Kurios: Drei Wochen zuvor hatten die Rister sogar lediglich zu siebt das Hinspiel bestritten und mit 68:82 (29:34) in Sandersdorf-Brehna verloren. Nun hatte Attarbashi elf Akteure in seinem Aufgebot und sprach von „einem Erfolg der Mannschaft“.

 

20.12.2025 19:00 Uhr // Seawolves Academy vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 74:92

Die Mannschaft der Baskets Juniors / TSG Westerstede hat das letzte Spiel des Kalenderjahrs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB deutlich gewonnen. Bei der Seawolves Academy in Rostock setzte sich das Team von Headcoach Artur Gacaev souverän mit 92:74 durch. Dank des ungefährdeten Siegs am ersten Rückrundenspieltag ist der Aufsteiger mit einer Bilanz von 7-7 jetzt Tabellensechster der Nordstaffel.

Nur eine Woche nach dem Heimsieg gegen die Talentschmiede des Erstligisten ROSTOCK SEWOLVES stand bereits das Rückspiel auf dem Programm. Trotz langer Anreise zeigte sich die junge Mannschaft von Beginn an hellwach und ließ sich auch von einer ordentlichen Anfangsphase der Hausherren nicht aus dem Konzept bringen. Ab Mitte des zweiten Viertels übernahmen die Gäste die Spielkontrolle und gaben diese bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand.

Trainer Gacaev war nach der Partie entsprechend zufrieden: „Das war ein richtig gutes Spiel. Die Jungs waren von Anfang an bereit. Rostock hat es nur kurz geschafft, in die Partie zurückzukommen, danach haben wir aber mit sehr guter Defensive geantwortet.“ Eine zwischenzeitliche Pressverteidigung über das komplette Spielfeld führte zu Rostocker Ballverlusten. „Die Gegner kamen gar nicht mehr über die Mittellinie“, zeigte sich Gacaev beeindruckt von seinen Akteuren.

 

20.12.2025 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. TSV Neustadt temps Shooters 80:74

Die letzte Partie des Jahres führte die TSV Neustadt temps Shooters in der BARMER 2. Basketball Bundesliga nach Rhöndorf. Das erste Rückrundenspiel sollte die Wende bei den Gästen bringen, doch am Ende gelang auch gegen schwache Dragons kein Sieg und damit sollte man spätestens jetzt den Blick in der Tabelle nach unten richten, denn dort gewinnen die anderen Teams und verringern den Abstand immer mehr.

Das Spiel begann auf beiden Seiten zerfahren und mit einigen Ballverlusten, sodass es nicht verwunderlich war, dass es nach fünf Spielminuten erst 10:2 für die Dragons stand. Durch die Einwechslung von Center Max Brackmann fand man defensiv besser in das Spiel und in der Offensive waren es vor allem Aime Olma und Samuel Mpacko, die 16 von 18 Punkten erzielten. Das 1. Viertel endete mit 21:18 für die Gastgeber.

Im 2. Viertel war es erneut die Reboundschwäche der Neustädter, die ein engeres Spiel unmöglich machte, denn die Dragons holten sich immer wieder zweite oder dritte Wurfchancen und bauten so den Vorsprung kontinuierlich aus. Dank dem eingewechselten Leonard Musahl waren die Gäste beim Stand von 36:26 in der 16. Minute überhaupt noch in Schlagdistanz. Vier Punkte von Brackmann halfen den temps Shooters den Rückstand zur Halbzeit auf 49:43 zu reduzieren.

Nach dem Seitenwechsel folgte dann die stärkste Phase der Gäste, die den Rückstand innerhalb von wenigen Minuten durch einen 0:13 Lauf in eine 54:60 Führung drehten und drauf und dran waren diese Führung weiter auszubauen. Allerdings sollte in den letzten vier Spielminuten des Viertels nur noch ein weiterer Punkt folgen und auf der anderen Seite ließ man kurz vor der Sirene noch einen freien Dreier zu und ging so mit einem 62:61 in die letzten zehn Spielminuten.

Das Spiel blieb zwar eng, doch die Gastgeber versenkten beim Stand von 66:65 zwei Dreier nacheinander im Korb und bauten so die Führung auf 72:65 in der 34. Minute aus. Davon erholten sich die Neustädter nicht mehr, erzielten selbst nur noch Punkte über die Freiwurflinie, gaben das Spiel am Ende mit 80:74 aus der Hand und kassierten somit die 7. Niederlage in Folge.

 

20.12.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Hertener Löwen 74:59

Die Hertener Löwen haben am Samstagabend eine engagierte und kämpferische Leistung gezeigt, mussten sich bei den ETB Miners Essen jedoch am Ende mit 74:59 geschlagen geben. Die Löwen überwintern damit auf einem hervorragenden Playoff-Platz, punktgleich mit dem Fünftplatzierten aus Neustadt.

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie, die von Defensivaktionen geprägt war. Der Start verlief entsprechend Punktearm. Nach vier Minuten stand es lediglich 2:4 aus Sicht der Gastgeber. In der Folge schlichen sich bei den Löwen jedoch einige Unkonzentriertheiten ein, die Essen konsequent nutzte. Die Miners übernahmen zunehmend die Kontrolle und erspielten sich erstmals eine etwas größere Führung (12:6). Zur ersten Viertelpause lag Herten mit 19:10 zurück.

Im zweiten Viertel präsentierten sich die Löwen wieder stabiler. Mit aggressiver Defense und besserem Zugriff kämpfte sich das Singh-Team zurück in die Partie und verkürzte nach drei Minuten auf einen Zweipunkterückstand. Essen antwortete jedoch abgeklärt, blieb vor allem von der Freiwurflinie sicher und profitierte von einer hohen Foulbelastung der Gäste. So ging es mit einem 40:32-Rückstand für die Löwen in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Löwen nicht nach und versuchten weiterhin, den Rückstand zu reduzieren. Trotz gut herausgespielter Würfe fehlte jedoch auch weiterhin das Wurfglück. Essen nutzte dies eiskalt aus und stellte nach vier Minuten erstmals auf eine zweistellige Führung (45:34). Trotz großen Einsatzes der Hertener wuchs der Rückstand weiter an, sodass es mit 60:47 in das Schlussviertel ging.

Im letzten Abschnitt warfen die Löwen noch einmal alles in die Waagschale. Mit erhöhter Intensität in der Defensive kämpften sie sich Punkt für Punkt heran und verkürzten nach gut dreieinhalb Minuten noch einmal auf 62:54. Doch auch in dieser Phase trafen die Löwen die 3-Punkte-Würfe nicht, während Essen wichtige Treffer setzte und den Vorsprung letztlich souverän über die Zeit brachte. Am Ende stand eine 74:59-Niederlage.

 

20.12.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs TKS 49ers 70:72

Nach dem Hinrunden Kracher gegen die EN Baskets Schwelm in der Overtime, entpuppt sich das Rückspiel ebenfalls als ein Thriller. Der Siegtreffer kommt erst zur letzten Sekunde mit einem Dunk von Jenö Pildner, zu einem 72:70 Sieg.

Das Spiel beginnt auf Augenhöhe dennoch sind die Schwelmer mit dem Ball unvorsichtig und fahren sich so 10 Ballverluste ein. Ausgleichen konnten sie dies durch starke 3er und 8 Punkte von Marius Stoll. Die 49ers werden hingegen von 10 und 7 Punkten von Lukas Wagner und Jenö Pildner angeführt, allerdings ohne Hilfe ihrer Teamkollegen auf dem Scoreboard. So müssen sie sich mit einem 20:17 Rückstand zufriedengeben.

Im anschließenden Abschnitt können sich die Gastgeber auf 7 Punkte absetzen. Für die 49ers bleibt hierbei der Korberfolg aus, trotz guter Chancen, vor allem hinter der Dreierlinie, fehlt die Treffgenauigkeit. Doch durch gute Defense und einem daraus resultierenden 7 zu 0 Lauf können sie den Abstand zur Halbzeitpause auf nur 2 Punkte minimieren.

Nach der Halbzeitpause geben sich beide Teams nichts, im Schlagabtausch schenken sie sich untereinander 17 Punkte in 3 Minuten ein, ohne einen einzigen Fehlwurf. Daraufhin bleiben aber erneut die Punkte für die Blau-Weißen aus, wodurch sich die Schwelmer erneut auf bis zu 11 Punkte absetzen können. Diesmal ist die Lücke zum Ende des Abschnitts nicht zu schließen. So gehen die 49ers mit einem 6 Punkte Rückstand ins Schlussviertel.

Die Schwelmer setzen sich erneut mit 2 Dreiern ab und haben so eine Führung von 9 Punkten aufgebaut. Mit einem 13:2 Lauf machen die 49ers den Rückstand zunichte und gehen in Führung. Die Antwort der Gastgeber folgt allerdings sofort und sie gleichen so das Spiel aus. 2 Minuten kann kein Team einen Treffer einfahren, bis Zyon Patterson 5 Sekunden vor Schluss einen Sprungwurf verfehlte und die 49ers durch einen schnellen Rebound Jenö Pildner finden konnten. Mit nur noch zehntel Sekunden auf der Uhr dunkt er den Ball für den Sieg.

 

20.12.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. LOK BERNAU 79:88

Die Iserlohn Kangaroos haben im letzten Heimspiel des Jahres in der Matthias-Grothe-Halle eine engagierte und kämpferisch starke Leistung gezeigt. Gegen LOK Bernau unterlag das Team von Headcoach Toni Prostran am Samstagabend knapp mit 79:88, präsentierte sich dabei aber über weite Phasen deutlich verbessert und zeigte, welches Potenzial in der Mannschaft steckt.

Die Kangaroos starteten mit viel Energie in die Partie. Von Beginn an zeigten die Iserlohner, dass sie bereit waren, Verantwortung zu übernehmen. Mit konzentrierter Verteidigung und druckvollem Spielaufbau setzten sie Bernau früh unter Druck und fanden offensiv immer wieder gute Lösungen.

Die intensiven Trainingseinheiten der vergangenen Woche machten sich bemerkbar: Die kleinen taktischen Anpassungen, die Headcoach Prostran vorgenommen hatte, zeigten Wirkung. Zur Halbzeit führte das Waldstadt-Team verdient mit 46:43.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung auf Augenhöhe. Luca Michels avancierte mit 29 Punkten (7 Dreiern) zum herausragenden Akteur der Partie und war von der Bernauer Defensive kaum zu stoppen.

Auch Christopher Schultz, Ruben Dahmen und Daniel Zacek sorgten für wichtige Impulse und trugen maßgeblich dazu bei, dass die Kangaroos bis weit ins letzte Viertel in Führung lagen. Erst in den Schlussminuten machte sich die enorme Intensität bemerkbar – die Kräfte ließen nach, und Bernau konnte die Partie drehen.

 

21.12.2025 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Itzehoe Eagles 74:85

Vor der tollen Kulisse von 515 Zuschauern konnte RASTA Vechta II am Sonntagabend phasenweise begeistern, unterlag den Itzehoe Eagles aber trotzdem. Dass 74:85 (43:41) am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord war die zwölfte Niederlage des Farmteams des easyCredit Basketball-Bundesligisten, das nun zumindest eine kleine Weihnachtspause bekommt.

Das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst hatte gegen den Favoriten, den neuen Tabellendritten, auf die verletzten AJ Sumbry, Ivan Volf und Djairo Bernardina verzichten müssen und erlebte einen katastrophalen Start. Nach dem 4:17 (6. Minute) starteten die jungen Vechtaer aber eine tolle Aufholjagd und eroberten sich noch in der 1. Halbzeit eine Sechs-Punkte-Führung (43:37, 18.).

Die Eagles, selbst geschwächt durch das Fehlen von Top-Scorer Walter McBride und das frühe Ausscheiden des Ex-RASTAners Sydnee Bijlsma, wussten nach dem Seitenwechsel aber ihrer Favoritenrolle wieder gerecht zu werden, dominierten physisch (53:29 Rebounds) und trafen 94 % ihrer Freiwürfe (Vechta II 45 %). Fünf Vechtaer punkteten zweistellig, Fynn Lastring war mit 16 Punkten und sieben Rebounds plus drei Blocks bester RASTAner.

Harm-Ubbo Horst (Head Coach Vechta II): „Es war in einigen Phasen guter Basketball von uns. Aber Phasen reichen eben nicht, um ein Spiel zu gewinnen. Das habe ich den Jungs auch gerade in der Kabine gesagt. wir das 2. Viertel deutlich gewonnen haben, nachdem wir so deutlich in Rückstand geraten waren, zeugt davon, wie stark wir darin sein können, in ein Spiel zurückzukommen. Jetzt werden wir drei Tage frei machen, Weihnachten feiern und dann weiterarbeiten.“

 

Vorberichte ProB Nord 14. Spieltag

20.12.2025 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. BSW Sixers

Bericht folgt in Kürze.

20.12.2025 19:00 Uhr Seawolves Academy vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Nur eine Woche nach dem überzeugenden 88:64-Heimsieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ist die Mannschaft der Baskets Juniors / TSG Westerstede erneut gegen die Seawolves Academy gefordert. Am Samstag, 20. Dezember, steigt um 19 Uhr das Rückspiel in Rostock.

Vor dem Aufeinandertreffen an der Ostsee stehen die Mannschaften mit derselben Bilanz von 6-7 Siegen auf dem neunten (Baskets Juniors) beziehungsweise zehnten Platz im Klassement der ProB. Für beide geht es entsprechend darum, mit einem Erfolg den Abstand auf den Tabellenkeller weiter zu vergrößern.

„Es hat Vor- und Nachteile, dass wir unmittelbar wieder auf die Rostocker treffen“, sagt Juniors-Headcoach Artur Gacaev. „Gut ist, dass meine Jungs den Gegner gut kennen und sich noch bestens dessen Spielweise erinnern. Nachteilig ist die psychologische Seite, sich nun auf eben diesen Gegner erneut vorzubereiten.“ Das Hinspiel soll als Vorlage dienen, denn dort setzte sich der Aufsteiger aus Niedersachsen vor allem dank einer starken zweiten Halbzeit durch.

Gacaev sieht die Mannschaften auf Augenhöhe: „Die Teams sind meiner Meinung nach im Grunde gleich stark. Bei Rostock genau wie bei uns geht jeweils ein starker US-Amerikaner voran.“ Bei den Baskets Juniors imponiert tatsächlich Jon’il Fugett, der im Schnitt auf 28,9 Punkte kommt und damit die Liste der Topscorer in der ProB anführt. Ihm gegenüber steht der ebenfalls überaus vielseitige Jalen Page.

 

20.12.2025 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. TSV Neustadt temps Shooters

Am kommenden Samstag (20.Dezember, 19:00 Uhr) starten die Dragons in die Rückrunde der Saison 2025/26. Zum Auftakt geben die Neustadt temps Shooters ihre Visitenkarte am Menzenberg ab. Die Ostholsteiner sind aktuell ein schwer einzuschätzender Gegner. Zuletzt erwischten die Norddeutschen eine Negativserie, die sie von der Tabellenspitze ins Mittelfeld spülte.

Was ist mit Neustadt los, werden sich in den letzten Wochen einige Basketball-Experten gefragt haben. Sieben Siegen zum Auftakt folgten sechs Niederlagen. Ein Team mit einem so stark besetzten Kader verliert zuletzt gegen Bernau (83:110) sowie Rostock (100:85) sogar relativ deutlich. Los ging die Talfahrt mehr oder weniger ausgerechnet mit Rhöndorf, dass im November in der Gymnasialsporthalle gleichermaßen knapp wie überraschend mit 90:95 gewinnen konnten.

Mit Matej Jelovcic (ø 22,3 Pkt./6,9 Reb.) wird wohl Neustadts bisheriger Topscorer fehlen.  Zudem hat man sich vorzeitig von David Lee Craig getrennt. Kleiner wird die Rotation dadurch aber nicht, denn mit Max Brackmann wurde ein ebenfalls 218 Zentimeter langer Center-Hühne vom ProA-Team Vfl SparkassenStars Bochum ausgeliehen. Außerdem ist Samuel Mpacko nach auskurierter Verletzung wieder zurück im Kader.

Abgesehen von den personellen Veränderungen, Neustadt hatte und hat eine tiefe Bank. Amar Licina hat die Dragons im Hinspiel nachhaltig geärgert. Ebenfalls sind die Dragons gut beraten Christenvie Kwilu im Auge zu behalten. Power Forward Elias Marei (9 Reb.) hinterließ zusammen mit Foward Emil Loch (7 Reb.) einen starken Eindruck in der Zone. Ganz abgesehen von einzelnen Spielern, die in solchen Begegnungen üblicherweise über sich hinauswachsen.

Auf die leichte Schulter werden die Dragons die strauchelnden Shooters aber bestimmt nicht nehmen. Die personelle Situation sieht bei den Rheinländern derweil entspannt aus. Benjamin Sadikovic hat seinen Infekt gut überstanden und Juhwan Harris-Dyson hat die Blessuren vom Spiel gegen Bernau abgeschüttelt.

 

20.12.2025 19:30 Uhr ETB Miners vs. Hertener Löwen

Am Samstag, den 20. Dezember 2025, steht für die ETB Miners Essen das letzte Heimspiel des Jahres auf dem Programm. Um 19.30 Uhr empfangen die Miners in der Sporthalle Am Hallo die Hertener Löwen – ein Duell, das Spannung verspricht und einen stimmungsvollen Jahresabschluss garantieren soll.

Zuletzt konnten die Löwen einen knappen Heimsieg gegen den SC Rist Wedel feiern und werden alles daransetzen, diesen Schwung mit nach Essen zu nehmen. Angeführt wird das Team von Topscorer Bryant Allen (USA), der gemeinsam mit Muslim Özmiral zu den Spielern gehört, die in Essen bestens bekannt sind. Bereits im Hinspiel erwiesen sich beide als echte Aktivposten und stellten die Miners vor große Herausforderungen.

Statistisch präsentieren sich die Hertener Löwen als kompakte Einheit: Im Schnitt erzielen sie 70 Punkte pro Spiel und lassen lediglich 68,5 Zähler der Gegner zu. Neben Bryant Allen verfügt der Löwen-Kader über weitere offensive Waffen, die jederzeit für Gefahr sorgen können.

Die ETB Miners Essen gehen als Tabellenführer in diese Begegnung. Mit durchschnittlich 87,3 Punkten pro Spiel stellen sie eine der besten Offensiven der ProB Nord, auch wenn defensiv mit 75,8 Gegenpunkten noch Steigerungspotenzial besteht. Demnach wird es ein würdiges letztes Heimspiel im Jahr 2025 für die Miners gegen einen ernstzunehmenden Gegner, der viel Erfahrung mitbringt und eine starke Partie verspricht.

Coach Lars Wendt gibt in diesem Jahr sein letztes Statement im Vorfeld zu einem ETB-Heimspiel ab und teilte mit: „Die Rückrunde startet mit einem Derby gegen Herten. Herten spielt bislang eine herausragende Saison und steht vollkommen verdient auf einem Playoff-Platz. Mit einer der besten Verteidigungen der Liga und einem sehr kontrollierten, langsamen Spielstil stellen sie jeden Gegner vor große Herausforderungen.“

 

20.12.2025 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs TKS 49ers

Kurz vor Weihnachten steht bereits das erste Spiel der Rückrunde an. Zu Gast sind am kommenden Samstag, den 20.12.2025 (Sprungball ist um 19:30 Uhr) die TKS 49ers aus Stahnsdorf.

Stahnsdorf? Da war doch noch was? Richtig, kurz vor der Länderspielpause gab es dort für die EN BASKETS aus Schwelm eine Niederlage nach Verlängerung. Und genau diese Rechnung ist noch offen. Das Ziel ist klar, die Rollen sind klar verteilt: es soll der siebte Heimsieg in Folge her und das sollte auch als Tabellendritter gegen den Vorletzten klappen.

Die TKS49ers werden im Scoring von Jenö Pildner mit knapp 13 Punkten pro Spiel angeführt. Ihm folgen Leonard Hampl mit 11 sowie Carlo Meyer und Lukas Wagner mit rund 10 Punkten. Auch Veteran Yannick Hildebrandt mit 8 Punkten ist immer gefährlich.

Head-Coach Falk Möller: „Nach der unnötigen Niederlage im Hinspiel haben wir etwas gut zu machen. Wir wollen natürlich zu Hause ungeschlagen bleiben, dafür brauchen wir aber im Vergleich zum ersten Spiel eine konzentriertere Leistung mit deutlich mehr Energie. Das sollte uns vor und mit unseren Fans gelingen.“

 

20.12.2025 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. LOK BERNAU

Am Samstag, den 20. Dezember, startet für die Iserlohn Kangaroos die Rückrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Zum traditionellen Weihnachtsspiel empfängt das Waldstadt-Team nur eine Woche nach dem Hinspiel LOK Bernau in der Matthias-Grothe-Halle am Hemberg. Tipoff der Partie ist um 19:30 Uhr.

Erst eine Woche zuvor trafen beide Teams im Hinspiel in Bernau aufeinander. In einer intensiven Partie zeigten die Kangaroos phasenweise eine starke Leistung, konnten diese jedoch nicht über die gesamte Spielzeit konstant abrufen. Genau hier setzt die Vorbereitung auf das Rückspiel an – mit klaren Erkenntnissen und dem festen Willen, es vor heimischer Kulisse besser zu machen.

Headcoach Toni Prostran blickt optimistisch auf das Duell und sieht sein Team gut vorbereitet:
„Wir werden kleine Anpassungen vornehmen, aber nichts Grundlegendes verändern. Wir wissen, wo unsere Fehler lagen. Entscheidend wird sein, über 40 Minuten fokussiert zu bleiben – nicht nur über 15. Es sind die kleinen Details, die dieses Spiel entscheiden – und ich bin positiv gestimmt.“

 

21.12.2025 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. Itzehoe Eagles

Am Sonntag um 17 Uhr empfängt RASTA Vechta II die Itzehoe Eagles zum 14. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord. Während die jungen Vechtaer seit fast einem Monat auf einen Sieg warten, gewannen die Schleswig-Holsteiner fünf ihrer letzten sechs Spiele und schoben sich auf Platz 4. RASTAs Farmteam steht also vor einer großen Herausforderung.

Mitte November hatte das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst seine ersten zwei Siege geholt, gewann in Iserlohn (12.) und gegen Rhöndorf (11.). Doch die angepeilten Punkte in den darauffolgenden Spielen gegen den Tabellenvorletzten, die TKS 49ers, und die BSW Sixers wurden nicht geholt. Und so steht RASTA II nach der Hinrunde mit sechs Punkten Rückstand auf das „rettende Ufer“ auf dem letzten Platz.

Im letzten Spiel vor der Weihnachtspause bekommen es Horsts Schützling nun mit einem seit Wochen sehr erfolgreich spielenden Gegner zu tun. Die Itzehoe Eagles haben den drittbesten Punkteschnitt und sehr starke Wurfquoten, sie leisten sich kaum Ballverluste und lassen ihre Gegner auch nicht allzu oft an die Freiwurflinie. Als sich die Teams in der Hinrunde trafen, führte RASTA II in der 30. Minute mit 68:66, musste sich aber mit 86:96 geschlagen geben.

Bei den Eagles ist es aber vor allem ein Trio, das spielbestimmend ist. Finn Fleute (25) steht 31:15 Minuten auf dem Parkett, kommt auf 17.8 Punkte und 8.8 Rebounds. Im Scoring folgen US-Import Walter McBride (28) mit 17.5 Zählern und Lucien Schmikale mit 15.2. Letztgenannter hat schon 44 Dreier versenkt, bei einer Quote von 37 %.

Wer am Sonntag für RASTA II wird auflaufen können, wird sich wohl erst am Spieltag exakt ergeben. Da Vechtas Kooperationspartner, die Artland Dragons, ein Heimspiel am Samstagabend hat und RASTAs „Erste“ am Montag in der easyCredit Basketball Bundesliga bei den MHP RIESEN Ludwigsburg, könnten, theoretisch, auch Fynn Lastring und Roy Krupnikas dabei sein. „Hinter der Rückkehr von Djairo Bernardina und Ivan Volf stehen derweil größere Fragezeichen, so Horst.

 

Vorberichte ProB Süd 14. Spieltag

19.12.2025 19:30 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. Ahorn Camp Baskets

Der Hinrunden-Abschluss war spielfrei, die Fest- und Feiertage sind es ebenfalls: Der Fokus der Porsche Basketball-Akademie liegt exklusiv auf diesem Wochenende. Bevor sich die Gelb-Schwarzen am Sonntag in die kurze Winterpause verabschieden, steigt am Freitag (19.12.; 19:30 Uhr) der nächste ProB-Spieltag. Speyer gastiert in der Rundsporthalle.

„Die Besonderheit bei jungen Mannschaften, manchmal das gefährliche, manchmal das chancenreiche, ist der Umgang mit Serien – im positiven wie im negativen Fall. Wir gehen nun mit einer kleinen Siegesserie von drei Erfolgen am Stück ins Spiel. Entweder kann darauf aufgebaut werden, weil alle die Chance des Moments erkennen, oder aber wir heben ab und werden keinerlei Chance haben“, analysiert Headcoach Khee Rhee und nimmt seine Schützlinge in die Pflicht.

Das Tableau der ProB verdeutlicht die Rhee’schen Aussagen: Oberhaching ist mit einer 7:5-Bilanz Dritter, Speyer mit 6:6 Neunter. Zudem sind sowohl die Klubs an der Spitze, Ulm und Coburg (9:3), nicht ausschließlich dominant und Langen (5:7), Frankfurt, Erfurt und Würzburg (alle 3:9) keinesfalls chancenlos. Der Süden im Unterhaus ist die Perfektion des „jeder kann jeden bezwinge“.

Rhee sagt: „Speyer ist gut und liegt uns, in der jüngeren Vergangenheit, spielerisch nicht. Mit Carl [Mbassa] haben sie einen guten Trainer, zuletzt bereits gegen ein Farmteam [74:96 vs. München II] verloren und die vergangenen vier Spiele abgeben müssen. Selbstverständlich beschäftigt uns das Hinspiel, wir möchten gegen keinen Gegner zweifach verlieren.“

Die Schwaben möchten die Heimbilanz verbessern und das Kalenderjahr siegreich beenden. Eine Mission, die auf Big-Men-Positionen verankert werden soll: Mit Oluwadamilola Ade-Eri, Christoph Rupp, Oskar Humpert und David Aichele war ein Quartett im ersten Match-Up entscheidend. On top gibt’s mit den stets umtriebigen Darly Woodmoore, Felix Angerbauer, Dennis Diala und Noah Koch auch ein qualitatives Guard-Quartett.

 

20.12.2025 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. OrangeAcademy

Zum Ende des Jahres findet auch offiziell der Rückrundenauftakt in der BARMER 2. Bundesliga Pro B statt. Die Fellbach Flashers treffen dabei den aktuellen Tabellenführer, die Ulmer Orange Acadamy.

Bereits letzten Freitag trafen die Spieler von Head Coach Kris Borisov auf die jungen Ulmer und fingen sich eine Niederlage ein. (88:82) Besonders beeindruckend agierte Meissa Faye. Der junge Franzose, der aus Fellbachs Partnerstadt Tain-Tournon nach Ulm zog, reiht sich daher nahtlos in die lange Reihe der Ulmer Talente die 1-2 Jahre lang an das Profiniveau herangeführt werden um dann in die große, weite Basketballwelt zu ziehen.

Kilian Hayes (Detroit Pistons/Brooklyn Nets), Jeremy Sochan (San Antonio Spurs) oder Noa Essengue (Chicago Bulls), das sind nur einige Beispiele die erfolgreich den Ulmer Weg gegangen sind. Unzählige andere machten ebenfalls ihren Weg in der BBL oder den europäischen Top Ligen. Neben Faiye der am Freitag 26 Punkte auflegte war auch der niederländische Center, Endurance Aiyamenkhue mit 18 Punkten und 12 Rebounds der entscheidende Faktor für den Ulmer Sieg.

Die Fellbacher haben andere Sorgen als den nächsten NBA-Spieler auszubilden. Verglichen mit den Orange Campus der Ulmer, der eine der modernsten Trainingsmöglichkeiten in ganz Europa bietet, müssen die Fellbacher wöchentlich um Hallentermine in den städtischen Hallen kämpfen.

Auf dem Feld will das Team nach zwei unglücklichen Niederlagen in Folge nun wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Head Coach Kris Borisov und sein Assistent Lasse Steinort haben ihre Lehren aus der Niederlage letzte Woche in Ulm gezogen und werden sicherlich alles geben damit die Revanche zum Jahresabschluss gelingt.

 

20.12.2025 18:00 Uhr VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. BG Hessing Leitershofen

Das allerletzte Spiel im Kalenderjahr 2025 in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA bestreitet die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen am Samstagabend in Würzburg. Um 18 Uhr gastiert man bei der VR-BANK Würzburg Baskets Academy. Das Spiel findet in der dortigen BBL-Halle, der tectake ARENA Würzburg, statt und wird auf Sportdeutschland.TV live gestreamt. Dazu hin gibt es wieder das Public Viewing in der Klasser Sportsbar im Siegmund Sportpark.

Die Mainfranken ließen am vergangenen Wochenende aufhorchen und bezwangen überraschend den bisherigen Tabellenführer BBC Coburg mit 97:93. Dadurch entrissen sie dem fränkischen Nachbarn am letzten Spieltag der Vorrunde noch die bereits sicher geglaubte Herbstmeisterschaft. Diese konnte die OrangeAcademy Ulm für sich verbuchen.

Überragender Akteur beim Würzburger Sieg war dabei David Pisic, der 42 Punkte erzielte. Dass er sowie Kapitän Lukas Roth (23) bei der 62:95 Niederlage vor einigen Wochen beim Hinspiel in Stadtbergen nicht dabei waren, erklärt die überdurchschnittlich hohe Niederlage im November. Damals war die Last der Würzburger hauptsächlich auf die anderen Leistungsträger wie Jervis Scheffs, Marco Petric, David Gerhard und 2,10 Meter Hüne Clemens Sokolov (18) verteilt.

Die Konstellation am Wochenende erinnert ein wenig an die Ausgangslage in der vergangenen Saison. Da fertigten die Kangaroos im Heimspiel eine bessere Jugendmannschaft der Baskets förmlich ab, um dann auswärts eine Niederlage hinnehmen zu müssen.

BG-Headcoach Emanuel Richter misst den samstäglichen Gegner demzufolge auch an diesem Fakt, noch dazu, weil seine eigenen Personalprobleme unter der Woche nicht kleiner geworden sind: „Wir befinden uns aktuell in einer schwierigen Situation. Innerhalb kurzer Zeit haben wir mit Tom Alte, Jason George und Ference Gille drei Leistungsträger verloren. Trotzdem fahren wir mit dem Ziel nach Würzburg, das Spiel zu gewinnen“, so Richter.

 

21.12.2025 15:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. SKYLINERS Juniors

Am kommenden Sonntag (21.12.25) steht für die SKYLINERS Juniors das letzte Spiel in der BARMER 2.Basketball Bundesliga vor dem Jahreswechsel an. Um 15:00 Uhr trifft das Team von Markus Klusemann auswärts im BMW-Park auf den FC Bayern Basketball II. Nach der knappen 90:95-Niederlage im Hinspiel im BCM bleibt noch eine Rechnung offen.

Die zweite Mannschaft des FC Bayern zeigte sich zuletzt wechselhaft. Nach drei Niederlagen in Serie gelang am vergangenen Wochenende ein deutlicher 96:74-Erfolg gegen die Ahorn Camp Baskets Speyer, der dem Team neues Selbstvertrauen geben dürfte. Dennoch waren die Leistungen besonders im letzten Monat alles andere als konstant.

Angeführt wird das Team von Headcoach Emir Mutapcic, der auf eine talentierte und physisch starke Mannschaft setzen kann. Offensiv ist vor allem Nikolas Sermpezis der Fixpunkt im Spiel der Münchner. Mit durchschnittlich 19 Punkten pro Partie führt er das Team im Scoring an und ist stets schwer zu kontrollieren.

Die SKYLINERS Juniors reisen mit klaren Ambitionen nach München. Das Team von Headcoach Markus Klusemann möchte mit einem Erfolgserlebnis in die Weihnachtspause gehen. Top-Scorer der Juniors ist weiterhin Jamie Edoka mit 17,7 Punkten pro Spiel. Zuletzt konnte jedoch auch Ivan Crnjac erneut ein Ausrufezeichen setzen – seine herausragenden 35 Punkte gegen Erfurt am vergangenen Wochenende unterstrichen seine aktuelle Form.

Nach einer intensiven Trainingswoche blickt Headcoach Markus Klusemann folgendermaßen auf die Partie: „Wir wissen, dass wir Bayern schlagen können – das haben wir im Hinspiel bereits gezeigt, auch wenn es am Ende ganz knapp nicht gereicht hat. Wenn wir mit der nötigen Intensität verteidigen und offensiv konsequent bleiben, haben wir die Qualität, die Punkte mitzunehmen. Genau mit dieser Einstellung gehen wir in das Spiel.“

 

21.12.2025 17:00 Uhr Dresden Titans vs. TSV Oberhaching Tropics

Letztes Heimspiel des Jahres für die Dresden Titans. Nachdem man erst letzte Woche in Oberhaching gastiert hat, treten nun die Tropics die lange Fahrt nach Sachsen an. Die Gäste wollen im letzten Spiel des Jahres eine Reaktion zeigen. Nach der bitteren Niederlage brennt das Team auf Wiedergutmachung – allen voran Frederik Müller. Als einer der Topscorer der Tropics (13,8 PPG) blieb dieser zuletzt überraschend ohne Punkt und erwischte einen gebrauchten Abend.

Wen die Elbriesen allerdings unbedingt besser kontrollieren müssen, ist der gegnerische Niklas Schüler. Der Oberhachinger Schütze erwischte einen guten Tag und versenkte fünf Dreier, die zugleich einen persönlichen Saisonrekord bedeuteten. Ein klares Warnsignal für die Dresdner Defensive. Im Verlauf der Partie fanden die Tropics nur phasenweise zu ihrer sonst so abgeklärten Spielweise.

Besonders in der zweiten Halbzeit schlichen sich überhastete Abschlüsse und fehlende Struktur ins Offensivspiel ein. Ein bekanntes Problem offenbarte sich dabei einmal mehr auf der defensiven Seite: Mit 88,3 zugelassenen Punkten pro Spiel bleibt die Verteidigung der große Schwachpunkt der Saison. Nun kennen die Oberhachinger die Qualitäten der Elbriesen und wissen, dass gegen die Titans keine Unachtsamkeiten erlaubt sind.

Die Dresden Titans sind endgültig in der Saison angekommen. Trotz 94 zugelassener Punkte überzeugten die dezimierten Elbriesen mit einem leidenschaftlichen und intensiven Auftritt. Nicht zu stoppen war dabei vor allem Duje Putnik. Mit 29 Punkten stellte der Flügelspieler einen neuen persönlichen Bestwert auf und trug die Titans offensiv über weite Strecken. Einziger Kritikpunkt bleibt das Schlussviertel: 40 zugelassene Punkte zeigen, dass noch Luft nach oben ist.

Titans Headcoach Valentino Lott: „Das Spiel am Sonntag wird kein Selbstläufer und wir haben mit den 40 erzielten Punkten im letzten Viertel gesehen, dass Oberhaching offensiv ins Rollen kommen kann. Ziel ist es definitiv, wacher ins Spiel zu kommen und über 40 Minuten hohe Intensität und Smartness zu zeigen, um mit einer positiven Bilanz das Jahr abzuschließen.“

 

21.12.2025 18:00 Uhr TV Langen vs. BBC Coburg

Als der TV Langen am 28. September zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder in der ProB auflief, wurde das Team von Headcoach Tobias Jahn kalt erwischt. Nach einer sehr kurzen Vorbereitungszeit und mit einer verletzungsbedingt kleinen Rotation ging die Mannschaft gegen den BBC Coburg mit 100:49 unter. Am kommenden Wochenende steht nun das Rückspiel an, bei dem sich die Giraffen klar besser präsentieren wollen.

Die Vorzeichen für das Spiel sind mittlerweile andere. Zwar geht Coburg wie schon im Hinspiel als klarer Favorit ins Spiel. Allerdings ist der TV Langen inzwischen in der Liga angekommen und steht mit fünf Siegen auf Platz zehn. Schon in der Vorwoche hatten die Giraffen gezeigt, dass sie gegen favorisierte Teams durchaus zu Überraschungen fähig sind.

Und doch wird es eine schwere Aufgabe. Der BBC Coburg steht mit neun Siegen auf dem zweiten Tabellenplatz. Dass sie bislang sehr erfolgreich spielen, liegt unter anderen an ihren beiden Topscorern Dylan Fasoyiro und Darius Dawson. Doch auch Spieler wie Tim Herzog, Nico Höllerl und Nico Wenzel sind brandgefährlich. Allerdings haben sie auch drei der letzten fünf Spiele verloren, darunter durchaus überraschend in der Vorwoche gegen Würzburg.

„Gegen Coburg wollen wir weiter an unseren Stärk als Team arbeiten und unsere Entwicklung als Team vorantreiben“, sagt Jahn. Den Spielern muss es gelingen, an die Physis der letzten Wochen anzuknüpfen, aggressiv zu verteidigen und in der Offense über das Teamplay zu Punkten zu kommen. „Wir sind sehr zufrieden damit, zum Ende der Hinrunde vier Siege in Folge erzielt zu haben. Insofern freuen wir uns bereits auf den Start der Rückrunde.“

 

Nachberichte ProB Süd // 14. Spieltag

11.01.2025 14:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. FC Bayern Basketball II 89:82

Das erste Heimspiel im Jahr 2025 bringt für die Porsche Basketball-Akademie in der ProB Süd das erhoffte Erfolgserlebnis mit sich: Gegen den FC Bayern Basketball II gewinnt Ludwigsburg mit 89:82.

Das mit Spannung erwartete Duell der beiden Tabellennachbarn Ludwigsburg und München begann anders als erwartet. Nur eine Mannschaft setzte die Akzente und dies waren die Hausherren. Angeführt von Dominykas Pleta starteten die BBA’ler sehr gut ins Spiel und kamen immer wieder zum Korb. Eine 100%ige Trefferquote war im ersten Viertel die nicht unbedingt logische, gleichzeitig aber hochverdiente Konsequenz. Denn der Ludwigsburger Big Man war kein Alleinunterhalter. Julis Baumer, Simon Feneberg sorgten ebenfalls für Zählbares, Marko Masic und Sebastian Kuhn – der in die Startformation gerückt war – waren ebenfalls direkt voll im Spiel (27:13, 10. Spielminute). Münchens Coach Emir Mutapcic haderte vollumfänglich mit der Leistung seiner Akteure, nutzte mehrere Auszeiten, um seine Mannschaft aufzurütteln. Die Worte des 64-Jährigen fielen vor allem bei Desmond Yiamu und Marco Frank auf fruchtbaren Boden. Das Duo ackerte für die Rot-Weißen, holte Rebounds und erwies sich fortwährend als korbgefährlich. Doch ansonsten waren die Münchner nur situativ präsent. Mal war es Dominik Dolic, mal Nikolas Sermpezis, mal Luis Wulff – aber nie alle Gäste gleichzeitig, die sich in einen Rausch spielten. Ebendies galt zwar auch für die Ludwigsburger, die mit der verkürzten Rotation sehr gut umgingen. Gleichzeitig waren Pleta und vor allem Baumer aber fortwährend im Angriff da, alle Schwaben gaben keinen Ball verloren und fanden immer wieder und für viele Akteure gute Gelegenheiten. München mühte sich, Ludwigsburg blieb stabil und ließ sich von keiner einzelnen Aktion, von keinem Moment aus dem Tritt bringen. Nachhaltig wurde die Stabilität im dritten Viertel auf die Probe gestellt: Lenny Anigbata verletzte sich beim Zug zum Korb unglücklich und musste nach einer Fußverletzung sowohl behandelt werden als auch dauerhaft vom Seitenrand zusehen – und der FCBB verwandelte kam mehrfach bis auf fünf, sechs, sieben Punkte heran. An der Stabilität der eigenen und reifen Leistung der Ludwigsburger änderte beides aber nichts (45:32, 20. / 68:59, 30.). Sie haderten nicht, sondern nutzten beinahe jede sich bietende Gelegenheit aus, um die Führung zu verteidigen und im weiteren Verlauf auch wieder auszubauen. München wurde dank der reifen BBA-Leistung zu keiner Zeit Herr der Lage – und das schwäbische Selbstbewusstsein ebenso wie die Euphorie fortwährend größer. Spätestens beim Ertönen der Schlusssirene war die Freude über den anvisierten und erreichten Befreiungsschlag immens.

11.01.2025 18:00 Uhr // TEAM EHINGEN URSPRING vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 87:109

Die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie hat zum Start in die Rückrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB den siebten Saisonsieg eingefahren.

Die beiden Kontrahenten starteten recht ausgeglichen in die Partie. Für Ehingen setzten vor allem Jaylen Alston und Finn Döntgens zu Beginn die offensiven Akzente. Bei den Gästen aus Würzburg konnte David Gerhard mit 11 Punkten und dem ersten Dreier für die Gäste im ersten Viertel für die Punkte zum zwischenzeitlichen 12:14 sorgen. Für die Gäste lief es nun vor allem aus der Distanz immer besser. Zunächst konnte Albert Prior die Ehinger mit 5 Punkten in Folge noch im Spiel halten, Anfang des zweiten Viertels startete der US- Amerikaner der Gäste dann aber den ersten Run. Dieser war kaum zu stoppen und verwandelte seine schweren Würfe zielsicher im Ehinger Korb. Während für die Gastgeber weiter kaum etwas von Draußen ging, schossen sich Wishart (26 Punkte zur Halbzeit) & Co. bis zur Halbzeit richtig heiß (41:64).

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber schnell in die Teamfouls und konnten den Baskets einige Fouls anhängen. Somit kam Ehingen zu einigen einfacheren Punkten an der Linie. Für die Würzburger war allerdings weiter das Duo um Gerhard und Wishart am Produzieren. Um einen eigenen Run starten zu können fehlte den Hausherren daher nach wie vor die nötige Intensität in der Defensive, weshalb die Führung weiter konstant um die 20 Punkte betrug. Auch im letzten Viertel zeigte sich ein ähnliches Bild. Für beide Teams schien die Partie bereits entschieden zu sein, weshalb das Spiel für einige Zeit einfach dahinplätscherte und damit auch die Minuten. Für die Zuschauer gab es dann immerhin noch ein paar individuelle Highlights auf beiden Seiten, bevor dann die Sirene zum 87:109-Endstand ertönte.

11.01.2025 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. Ahorn Camp Baskets 100:67

Am 14. Spieltag der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd konnten die SKYLINERS Juniors einen wichtigen Heimsieg einfahren. Gegen die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer gewann die Mannschaft von Sepehr Tarrah und Sean Molvig am Ende mit 100:67.

Die ersten Minuten des Spiels verliefen ausgeglichen. Die Frankfurter fanden schnell ins Spiel und kamen vor allem über gute Anspiele auf Malick Kordel zu einfachen Punkten. Zu Beginn konnte die Mannschaft aus Speyer noch dagegen halten. Nach fünf Minuten starteten die Juniors aber ihren ersten Run und konnten sich nach den ersten Punkten von Big Man Marvin Esser mit 21:10 absetzen. Der erste Abschnitt ging mit 27:14 an die Gastgeber. Ein weiterer 10:0 Lauf im zweiten Viertel vergrößerte den Abstand auf zwischenzeitliche 24 Punkte (42:18). Die Frankfurter spielten ihre Angriffe souverän zu Ende, während die Mannschaft aus Speyer ihrerseits Schwierigkeiten hatte, ihre Offensive ins Laufen zu bringen. Zur Halbzeit lautete der Spielstand 54:31 für die Gastgeber.

Auch im dritten Spielabschnitt setzte sich dieser Trend fort. Die Juniors bewegten den Ball und kamen so zu einfachen Abschlüssen, auf der anderen Seite setzten sie mit ihrer guten Verteidigung die Gäste immer weiter unter Druck. Das dritte Viertel ging ebenfalls an die Frankfurter. Bei einem Stand von 76:47 ging es in die letzte Viertelpause. Das letzte Viertel starteten die Gäste mit einem 7:0 Lauf und konnten die Führung noch einmal etwas verringern. Am Ende war die Dominanz der Hessen aber zu groß, sodass auch das vierte Viertel mit 24:20 an die Frankfurter ging. Nach einem starken Auftritt hieß es am Ende somit 100:67 für die SKYLINERS Juniors.

11.01.2025 19:00 Uhr // BBC Coburg vs. BG Hessing Leitershofen 75:95

Mit einem fulminanten 75:95 Auswärtssieg ist die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd vom Auswärtsspiel am Samstagabend beim BBC Coburg zurückgekehrt. Die Kangaroos konnten dabei in Oberfranken einen Start-Ziel verbuchen.

Das Spitzenteam aus Leitershofen zeigte gleich im ersten Viertel, dass sie nicht ohne Grund ganz oben in der Tabelle zu finden sind. Das lag zu Beginn vor allem an einem Mann: Asa Williams. Der Flügelspieler der Kangaroos traf in den ersten zehn Minuten sage und schreibe sechs seiner sieben Distanzwürfe und sorgte damit quasi im Alleingang dafür, dass die Gäste mit einer 17-Punkte-Führung in die Viertelpause gingen (18:35). Die Coburger erholten sich von dieser Galavorstellung des US-Amerikaners erst im zweiten Spielabschnitt so ein wenig. In den ersten vier Minuten von Viertel Nummer zwei erlaubten die Vestestädter den Kangaroos keine Punkte und verkürzten den Rückstand durch sieben eigene Zähler auf 25:35. Nach einem erfolgreichen Korbleger von Adrian Petkovic war der Vorsprung der Kangaroos sogar zeitweise auf unter zehn Punkte geschrumpft. Doch angeführt von Ferenc Gille und Dragos Diculescu startete Leitershofen einen 17:4-Lauf und zog bis zur Halbzeit wieder auf 19 Zähler davon (36:55).

Nach der Halbzeit bekamen die Zuschauer in der gut gefüllten HUK-Coburg Arena eine ausgeglichene Phase zu sehen. Das dritte Viertel entscheid Coburg mit vier Punkten Differenz zu seinen Gunsten. Von der Anzeigetafel leuchtete der Spielstand von 55:71 nach dem dritten Abschnitt, viel mehr als ein kleiner Hoffnungsschimmer sollte es aber nicht werden für die Franken. Denn die Kangaroos beendeten rasch jeglichen Restzweifel. Ferenc Gille, Chris Hinckson, Tin Udovicic und Jannik Westermeir eröffneten das letzte Viertel mit einem 8:0 Lauf. In der 35. Spielminute war nach einem Dreier erneut vom BG-Captain zum 64:87 der höchste Abstand des Abends erreicht, anschließend lief das Spiel mit einigen gelungenen Aktionen auf beiden Seiten fast schon ein wenig gemütlich aus. Beeindruckend war aber in erster Linie, mit welcher Intensität und Konsequenz die Kangaroos verteidigten und dem Gegner kaum Luft zum Atmen gaben. Dabei sorgten auf den großen Positionen Ole Theiss und Olivier Borgol auch immer wieder für Entlastung für Ferenc Gille, der bereits früh sein viertes Foul gesehen hatte, routiniert das Spiel aber zu Ende brachte.

12.01.2025 16:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. Dragons Rhöndorf 108:79

Trotz Bestbesetzung kassieren die Dragons Rhöndorf gegen die CATL Basketball Löwen eine deutliche 108:79-Schlappe (49:31).

Der Auftritt vom Sonntagnachmittag sorgt für fragende Gesichter bei den Dragons-Fans. Nichts war zu spüren vom selbstbewussten Auftritt in München. Vom Start weg überließ Rhöndorf den Hausherren die Initiative. Erfurt nahm in Person von Paul Albrecht die Einladung zum Scoren dankend an. Der ehemalige Rhöndorfer Center markierte alleine in den ersten fünf Minuten acht Punkte und neun Rebounds! Damit war der 31-Jährige maßgeblich an der 17:6-Führung (5“) beteiligt. Dagegen blieben die ansonsten zuverlässigen Punktelieferenten Kelvin Omojola (0 Pkt.) und Tim Smith (2 Pkt.) im ersten Spielabschnitt blass. Der Dragons-Coach war früh zu einer Auszeit gezwungen, seine Mannen aufzuwecken gelang ihm allerdings nicht. Mit einem weiteren 8:0-Lauf baute Erfurt die Führung auf 27:6 (9“) aus. Angesichts grottiger Rhöndorfer Trefferquoten (2er 2/13) wenig verwunderlich. Und auch im zweiten Viertel blieben die Thüringer am Drücker. Nach einem erfolgreichen Dreier von Paul Albrecht zogen die Löwen sogar auf 28 Punkte davon (43:15 / 15“). Drei Minuten vor der Halbzeit entdeckten die Dragons vorübergehend ihr Kämpferherz. Mit einem 11:0-Run kämpften sie sich immerhin auf 49:31 heran.

Die Hoffnung auf ein Comeback der Dragons hatte allerdings nur bis zur 25. Minute bestand. Zu diesem Zeitpunkt war Rhöndorf auf 14 Punkte herangerückt (59:46). Es sollte der „knappste“ Rückstand bleiben. Danach zog Erfurt wieder an und Rhöndorf fand keine Antworten mehr. Zu Beginn des vierten Viertels war für die Dragons beim Zwischenstand von 89:58 (33“) die Luft endgültig raus. Zu dominant war Erfurt unter den Körben und entschied den Rebound klar für sich (59:39). Auch im Abschluss waren die Löwen konsequenter. Mit 30 Treffern bei 51 Versuchen aus dem Zweier-Bereich (Dragons 18/52) sowie neun von 19 verwandelten Dreier-Würfen (Dragons 10/34) waren die Gastgeber klar überlegen.

12.01.2025 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. RheinStars Köln 89:85

Zum Auftakt der Rückrunde mussten die RheinStars Köln am späten Sonntagnachmittag die zweite Auswärtsniederlage einstecken. Nach umkämpften 40 Spielminuten ging die Partie am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd mit 89:85 an die TSV Oberhaching Tropics.

Vor allem im ersten Viertel war zu erkennen mit welcher Leidenschaft die Tropics zu Werke gingen. Am offensiven Brett wurde mit unbändigem Willen immer wieder die zweite oder dritte Wurfchance erkämpft. Auch im Angriff konnte Oberhaching als Team überzeugen und bewegte hervorragend den Ball. Im zweiten Viertel setzten sich die RheinStars dann vor allem wegen David Remagen zwischenzeitlich auf 28:35 ab. Der 17-jährige, dem eine große Zukunft vorhergesagt wird, zeigte eindrucksvoll warum er zu den besten Spielern Europas in seinem Jahrgang gehört. Doch nun versenkten Omari Knox und Niklas Schüler drei Dreier in Folge und brachten die Gleisental-Riesen wieder ins Spiel. Zur Halbzeit führte jedoch die Truppe von Europameister Stephan Baeck mit 40:43.

Nach der Pause war das Momentum auf Seiten der Rheinländer. Hennen & Co. zeigten, warum Sie Tabellenführer und Aufstiegsfavorit sind. Als die Gäste mit 52:60 führten schwand die Hoffnung, dass die Gelbhemden die große Sensation schaffen könnten. Was nun jedoch folgte brachte tropisches Fieber in den „Deisen-Dome“. Mit einem 12:0 Lauf kippte das Momentum zu Gunsten der Hausherren. Bezeichnend für das Spiel war der Offensivrebound vom 178cm Zauberzwerg Niklas Schüler gegen den 2,12cm Hünen Björn Rohwer. Schüler dribbelt dann nach dem Abpraller hinter die Dreierlinie und versenkt den Wurf ohne Ringberührung. Während Köln eine Auszeit nehmen muss, standen die Zuschauer Kopf und peitschten Ihr Team nun noch mehr nach vorne. Im Schlussviertel übernahm nun vor allem Janosch Kögler die Verantwortung und scorte immer dann, wenn die RheinStars näherkamen. Auch das Centertrio Fischer/Dongmo Temoka/Sadikovic verdiente sich ein Sonderlob und hielt den ehemaligen BBL-Center Rohwer weit unter Saisonschnitt. Als es beim Stand von 82:79 nochmal eng wurde belohnte sich Niklas Schüler für seine starke Leistung und wurde zum Matchwinner. Erst traf er nach tollem Anspiel von Peter Zeis einen wichtigen Dreier. Im anschließenden Angriff bediente er mustergültig Maxell Dongmo Temoka, der den Ball spektakulär durch den Korb hämmerte und für die endgültige Entscheidung sorgte.

12.01.2025 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. SV Fellbach Flashers 73:89

Die Fellbach Flashers klettern nach 73:89 Auswärtserfolg in Ulm auf den dritten Tabellenplatz und starten erfolgreich in die Rückrunde mit dem nun vierten Sieg in Serie.

Das Spiel startete wie erwartet, ausgeglichen, jedoch eher unerwartet offensiv. Die Ulmer, bekannt für Ihre Offensivpower zeigten gleich im ersten Viertel, wozu sie im Stande sind zu leisten, vor allem in Person von Alec Anigbata der einige Male sehenswert zum Abschluss kam. Die Flashers, eigentlich bekannt für ihre Defensive starteten nicht unbedingt sattelfest in der Verteidigung, aber dafür sehr gut offensiv in dieses erste Viertel. Ohne die weiterhin abwesenden Zaire Thompson, Brian Butler und Mikey De Sousa, konnten die Fellbacher das erste Viertel mit 20:26 für sich entscheiden. Im zweiten Abschnitt zeigten die Spieler von Head Coach Kris Borisov nun defensiv eine bessere Leistung. Lautstark angetrieben von zahlreichen mitgereisten Fans konnten die Fellbacher auch das zweite Viertel erfolgreich gestalten und gingen mit einer Führung von 35:45 in die Halbzeitpause.

Nach der Pause zeigten die Ulmer, wieso sie so gefährlich sein können. Punkt um Punkt kämpften sie sich in die Partie zurück eher gegen Ende des dritten Viertels Fredrik Erichsen den Rückstand auf nur zwei Punkte schrumpfen ließ (53:55). Die Fellbacher hatten in dieser Phase, bereits einige Foulproblem und die wieder stark aufgelegten Daniel Mayr und Jeremy Kolev mussten defensiv aufpassen nicht bereits das fünfte Foul zu kassieren. Genau zum richtigen Zeitpunkt, in der Crunch Time zeigte sich jedoch die Erfahrung der Flashers. Anfang des vierten Viertels konnten die Fellbacher in Person von Malik Whitaker und den wieder treffsichern Nik Schlipf den alten Abstand wieder herstellen (53:63). Durch eine gewohnt kämpferisch und defensiv sehr gute Leistung konnte am Ende der Fellbacher Sieg ungefährdet unter Dach und Fach gebracht werden. Mit diesem wichtigen Sieg klettern die Flashers nun auf den dritten Tabellenplatz in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd.

 

Foto: SV Fellbach Flashers

Nachberichte ProB Nord // 14. Spieltag

11.01.2025 15:00 Uhr // Berlin Braves 2000 vs. ETB Miners 64:85

Mit 64:85 gewinnen die ETB Miners das Rückspiel bei den Berlin Braves 2000.

Die Berlin Braves, die sich mit einem neuen US-Amerikaner namens Jordan Mello-Klein verstärkt haben, erzielten die ersten zwei Punkte der Partie über eben diesen Neuzugang und setzten von Beginn an offensiv auch auf Adrian Worthy. Erst nach 90 Sekunden Spielzeit und einigen verworfenen Angriffen von Essen verkürzte Isaiah Sanders per Dreier zum 4:3. Die Miners kamen jedoch noch nicht so richtig ins Spiel. Ballverluste und verlegte Körbe von Niclas Sperber und Dzemal Selimovic gaben den Gastgebern immer wieder die Möglichkeit, sich ein wenig abzusetzen. Dafür traf dann abermals Sanders von außen zum 7:6, und Dzemal Selimovic holte erstmals die 9:10-Führung für den ETB. Nachdem Adrian Worthy einen von zwei Freiwürfen verwandelte, antwortete Sanders mit seinem dritten Dreier des Nachmittags zum 10:13. Das erste Viertel verlief weiterhin relativ ausgeglichen. Mit einem starken Ben Uzoma unter dem Korb ging das erste Viertel mit 17:23 zu Ende. Im zweiten Viertel legte Reik Gäbler die ersten zwei Essener Punkte per Layup in den Korb der Braves und wiederholte anschließend ein weiteres Zwei-Punkte-Scoring, sodass es nach 11:32 Minuten 19:27 für die Miners stand. Im weiteren Verlauf des Viertels kämpften die Essener, nach einem weiteren Dunking von Benjamin Uzoma, gegen die Steals der Berliner, um sich weiter absetzen zu können. In der 14. Spielminute erzielte Neuzugang Dijon Braimoh dann seine ersten Punkte von außen zum 27:34. Bei den Braves kristallisierte sich Hoffmann als Kämpfer heraus. Er versuchte immer wieder, Akzente zu setzen und das Spiel nicht aus der Hand zu geben. Dennoch warfen die Braves sehr viele Bälle daneben, weshalb es zur Halbzeit 35:46 stand.
Das dritte Viertel startete mit vielen Pfiffen, die zu Freiwürfen und Einwürfen führten. Zur Hälfte des Viertels stand es 45:54, und die Braves kämpften durch Aktionen von Schüler, Mello-Klein und Worthy weiter daran, das Spiel wieder enger zu gestalten. Bei den Miners gab es in diesem Viertel eindeutig zu viele kleinere Missverständnisse und verworfene Chancen – beispielsweise von Niclas Sperber –, als dass sie sich weiter hätten absetzen können. Die Braves kamen Schritt für Schritt näher heran, und so stand es zum Ende des dritten Viertels 52:61. Der letzte Durchgang wurde durch den ersten Dreier der Halbzeit von Isaiah Sanders eröffnet, der im weiteren Verlauf des Viertels die 20-Punkte-Marke knackte. Anschließend legte Sam Mpacko per Dreier zum 57:72 auf, und das Spiel entwickelte sich wieder in Essener Richtung. Dijon Braimoh, Sam Mpacko und Dzemal Selimovic bestätigten dies in der 33. Spielminute abermals mit starken Offensivaktionen. In der Schlussphase zeigten Brian Dawson, Tim Schneider und Benjamin Uzoma ebenfalls noch einmal, zu was der ETB imstande ist, bevor man es dann etwas ruhiger angehen ließ und das Spiel mit 64:85 beenden konnte.

11.01.2025 18:00 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. LOK BERNAU 83:77

Das Spiel begann kämpferisch und hektisch. Bernau verteidigte aggressiv, meist über das ganze Fed. Nach dem ersten Viertel lagen die SBB Baskets mit zwei Zählern vorn (24:22). Zur Halbzeit hatten sich die Gäste eine 44:46-Führung erspielt. Im dritten Viertel drehte sich die Partie wieder zu Gunsten der SBB Baskets (70:65), die auch im Schlussabschnitt cool blieben. SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Wir müssen uns erstmal bei beiden Fan-Lagern bedanken. Diese Atmosphäre war ein wahnsinniges Erlebnis für uns. Unsere Fans haben uns zum Sieg gepusht. Wir wussten, dass es ein sehr intensives Spiel wird. Mit dem physischen Druck hatten wir uns schon im Hinspiel sehr schwer getan. Das haben wir diesmal phasenweise besser gemacht. Deshalb bin ich sehr stolz auf die Jungs, auch, weil uns mit Lenny und Edi zwei wichtige Spieler gefehlt haben. Für die Leistung gebührt den Jungs Respekt. Wir haben verdient gewonnen.“

11.01.2025 18:00 Uhr // Seawolves Academy vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn 63:79

Ein ausführlicher Nachbericht folgt in Kürze.

11.01.2025 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Itzehoe Eagles 80:82

Das direkte Rückspiel von letzter Woche in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord war ein Drama. Die Itzehoe Eagles gewannen 80:82.

Es war ein leidenschaftliches und sehenswertes Derby mit vielen Höhen und Tiefen auf beiden Seiten. Wedel suchte die Revanche für die deutliche Schlappe in Itzehoe, der Kader war stark besetzt inklusive der Spieler, die auch zum Erstliga-Team der Hamburg Towers gehören. Und den besseren Start hatten die Gastgeber, während die Itzehoer schwer ins Spiel kamen. Ein 19:9 konnten die Eagles zwar fast wettmachen, doch als Wedel von außen traf, wuchs ihr Rückstand zum Viertelende wieder. Dann übernahmen die Gäste das Kommando. Sie verteidigten stark, vorne traf immer wieder Paige und führte seine Mannschaft heran, die beim 25:26 durch Alexis erstmals die Führung übernahm. Es ging hin und her, zur Pause stand es 39:42.

Nach dem Wechsel ließen die Eagles allerdings gute Gelegenheiten liegen, während die Rister durch Offensivrebounds immer wieder zu zweiten Chancen kamen. In dieser Phase hatten es die Itzehoer vor allem ihrer Verteidigung zu verdanken, dass sie mit einem 57:60 in den Schlussabschnitt gingen. Allerdings kamen sie danach kaum zu Punkten und gerieten mit 62:69 ins Hintertreffen. Danach sah es beim 76:71 zwei Minuten vor Schluss nicht nach einem Sieg für Itzehoe aus. Doch Adam Paige punktete, Erik Nyberg brachte sein Team mit Freiwürfen heran, und Anell Alexis traf 89 Sekunden vor dem Ende trocken einen Dreier: 76:78. Wedel glich von der Linie aus, Adam Paige sammelte einen Fehlwurf ein und brachte die Eagles wieder in Führung. Erneut kamen die Gastgeber an die Freiwurflinie – und vergaben zweimal. Paige holte den Rebound, wurde gefoult und traf nervenstark die fälligen Freiwürfe. 82:78, das reichte für den Derbysieg für Itzehoe.

11.01.2025 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. EN BASKETS Schwelm 91:79

Am Samstagabend mussten die TSV Neustadt temps Shooters gegen ein weiteres Topteam der Liga antreten.

Beide Teams kamen offensiv gut in die Partie, doch die Gastgeber konnten immer eine Führung halten, so dass Coach Möller beim 15:10 zu seiner ersten Auszeit bat. Doch die Schwelmer Verteidigung stockte trotz zwischenzeitlicher Zonendefense weiterhin. Auch zwei Dreier von Till Hornscheidt drehten das Spiel nicht. Nach dem ersten Viertel führten die Gastgeber 23:18. Im 2. Viertel legte der gut aufgelegte Lagerman direkt zwei Dreier nach und sein Team erhöhte dadurch die Führung in der 12. Minute auf 31:22. Bei den Schwelmern waren es in der Phase vor der Halbzeit vor allem der Österreicher Jakob Szkutta und Robert Merz, die ihre Mannschaft mit wichtigen Dreiern im Spiel hielten, doch der Gastgeber behielt auch da die Nerven und konnte auf die Körbe der Baskets immer wieder antworten und so mit einer 45:41 Führung in die Halbzeit gehen. Kurz vor der Pause verletzte sich Shooters Akteur Matej Jelovcic leider schwer am Fuß, denn der Pointguard zog sich einen Mittelfußbruch zu und fällt einige Wochen aus.

Das dritte Viertel begann, wie die erste Halbzeit war. Die Baskets waren weiterhin nachlässig und die Shooters setzten sich weiter ab. 52:43 – Auszeit EN Baskets. Die verpuffte, die Shooters setzten sich weiter ab, 65:51 hieß es Mitte des Viertels. Till Hornscheidt konnte mit einem and-one auf 65:56 verkürzen. Die letzten zehn Minuten entwickelten sich aus Sicht der Gastgeber ungewollt zu einem knappen Spiel, denn die Gäste verringerten den Rückstand im Laufe des Viertels immer weiter und kamen durch einen Chris Frazier Dreier in der 35. Minute auf 72:68 heran. Die Antwort des Tabellenletzten kam von Dujmovic, der ebenfalls einen Dreier im Korb unterbrachte und die Zuschauer mit sich zog. Die Shooters setzten sich danach erneut auf 81:71 ab, was allerdings noch nicht die Vorentscheidung war. Denn die Gäste sind nicht umsonst ein Topteam der Liga und wehrten sich noch einmal gegen die drohende Niederlage. Zwei Minuten vor dem Ende verkürzten die Baskets nochmal auf 82:77, doch die Neustädter ließen sich diesen Sieg nicht mehr nehmen. Ein paar verwandelte Freiwürfe und zwei Layups führten zum am Ende sehr wichtigen 91:79 Heimsieg für die TSV Neustadt temps Shooters.

11.01.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Bayer Giants Leverkusen 59:79

Die Bayer Giants Leverkusen feiern am 14. Spieltag ihren insgesamt 13. Sieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Coach Michael „Mike“ Koch und seine Mannen gewannen bei den Iserlohn Kangaroos mit 59:79.

Im ersten Viertel war von einem großen Qualitätsunterschied zu Gunsten der Farbenstädter nicht viel zu spüren. Die Paarung begann munter und beide Mannschaften konnten mit einigen sehenswerten Aktionen für Begeisterung auf den Rängen sorgen. Bei den Leverkusenern war es immer wieder Dennis Heinzmann der spektakuläre Dunks durch die Reuse des Gegners beförderte. Der 2,16 Meter große Center war von der Kangaroos-Defensive nicht zu halten. Immer wieder nutzte der athletische Brettspieler seine physischen Vorteile gnadenlos aus und scorte nach Belieben. Doch auch Iserlohn blieb im Spiel und so entwickelte sich ein Abschnitt auf Augenhöhe. Erst zum Ende der ersten zehn Minuten setzte sich Leverkusen, Dank eines 9:2-„Run, ab und führte nach Durchgang Eins mit 14:17. Die zweite Spielperiode war von einer Vielzahl von Unterbrechungen durch Fouls und Ballverlusten geprägt. Dies war zunächst nicht förderlich für den offensiven Rhythmus beider Mannschaften. Doch mit der Zeit stellten sich die Giatns besser auf die Linie der Unparteiischen ein und es gelang Sebastian Brach, Calin Nita & Co. sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Nach einem erfolgreichen Freiwurf durch Donte Nicholas führte der deutsche Rekordmeister deutlich mit 25:37 (18. Spielminute). Die zweistellige Führung behielt auch zum Ende der ersten Halbzeit stand (30:40).

Nach der fünfzehnminütigen Pause baute Leverkusen in der Verteidigung mächtig Beton an. Die Defense der „Giganten“ arbeitete auf Hochtouren und stellte Iserlohn vor große Herausforderungen. Die beiden Topscorer der Kangaroos, Diante Bah und Jorge Mejias, suchten nach Lücken in der effizient arbeitenden Giants-Defensive, doch diese waren nicht zu finden. Der ProB-Meister von 2019 dagegen machte es im Angriff besser. Im dritten Abschnitt gelang es vor allem Dimitrije Djordjevic von außerhalb der Dreipunktlinie und Donte Nicholas im Nahdistanzbereich mehrfach zu scoren. Zähler um Zähler gelang es dem Tabellenführer sich abzusetzen und so lagen die 04er nach dreißig absolvierten Minuten mit 41:59 in Front. Die Entscheidung? Ja, denn es sollte sich auch im Schlussviertel nicht mehr viel an der Leverkusener Überlegenheit ändern. Im Gegenteil: Auch die vielen Wechsel, welche das Coachingtrio Koch-Gnad-Stachula vornahmen, sorgten nicht für Schwierigkeiten im Spiel. Nach einem weiteren erfolgreichen Dreier durch Djordjevic in der 34. Minute lagen die Bayer-Korbjäger gar mit 45:69 vorne. In der Folge gelang es dem Heimteam, welches sich zu keinem Zeitpunkt der Partie aufgab, zwar an Boden gutzumachen, doch für eine mögliche Wende war es zu spät. Mit 59:79 gewannen die Giants in Iserlohn.

12.01.2025 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. BSW Sixers 70:98

Die TKS 49ers gingen am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord durchaus als Underdog in die Partie gegen die BSW Sixers. Erst im letzten Abschnitt brachen die personalgeschwächten 49ers ein, verloren dadurch unerwartet hoch mit 70:98 (39:41) gegen die Sixers.

Den besseren Start in das Spiel erwischten die favorisierten BSW Sixers, schon nach gut drei Minuten sah sich TKS-Headcoach Dorian Coppola zu seiner ersten Auszeit gezwungen. Anfang des zweiten Viertels lagen die Hausherren erstmals zweistellig zurück, vor allem das defensive Rebounding äußerte sich hier als Baustelle der 49ers. Jedoch konnte man sich zur Halbzeit zurückkämpfen (39:41) und übernahm im Verlaufe des dritten Viertels sogar mehrfach knapp die Führung. Was sich zum Ende des Abschnitts anbahnte und im letzten Viertel fortsetzte, war eine unvorhersehbare Dominanz der BSW Sixers. Den Gästen gelang ab Beginn des Schlussviertels ein 21:0-Lauf, in dieser Zeit sollte jede Kleinigkeit auf beiden Seiten des Feldes zu ihren Gunsten ablaufen. Bei den 49ers hingegen ging hinten wie vorne nichts rund und das Spiel geriet außer Kontrolle. Auch einige Highlights der 49ers in Form von Dunks kamen deutlich zu spät, um die letztendliche 70:98 Niederlage zu verhindern.

 

Foto: Itzehoe Eagles

Vorberichte ProB Süd // 14. Spieltag

11.01.2025 14:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. FC Bayern Basketball II

Zum Rückrunden-Auftakt gastiert am Samstag (11.01.; 14:30 Uhr) der FC Bayern Basketball II  in der Rundsporthalle.

Die Münchner rangieren zwar seit dem Saisonbeginn im hinteren Tabellendrittel und gewannen nur das erste Saisonspiel (71:61 @ Speyer) sowie das letzte vor Weihnachten (87:81 vs. Würzburg II), sind aber weiterhin Schlagdistanz für den Klassenverbleib und auch die Postseason-Plätze, die sie im vergangenen Jahr erreichten. Im Jahr 2025 setzte es bisher zwei Niederlagen gegen die Top-Teams aus Rhöndorf (78:108) und in Leitershofen (82:72), gleichzeitig sorgt die Rückkehr einiger Rekonvaleszenten aber auch für Aufwind am Isar-Ufer. Zudem ist die prinzipielle Verfügbarkeit von Ivan Volf, Alessio Calamita (beide fehlten zuletzt angeschlagen) und Ivan Kharchenkov, der ebenso wie Jacob Patrick altersbedingt spielberechtigt wäre, leistungsbedingt aber dauerhaft Bestandteil der ersten Mannschaft ist, ein kleines Damoklesschwert. Ob mit oder ohne den U18-Europameister und die beiden Leistungsträger: München hat eines der talentiertesten und begeisternden Aufgebote der ProB. Topscorer Marco Frank (13,1 Punkte / 5,4 Rebounds), Niklas Sermpezis (11,5), Dominik Dolic (9,9), Desmond Yiamu (9,2 / 5,9), Amar Licina (5,9), Luis Wulff (5,7), Andrija Susic (5,5) und Niclas Kodjoe (5,3) – seines Zeichens ebenfalls amtierender U18-Europameister – sind eine eingespielte Einheit, die es in der Rückrunde der Basketball-Öffentlichkeit beweisen möchte. Der tabellarisch bedingte Erfolgsdruck ist dahingehend bisher nur eine Randnotiz.

Für Ludwigsburg ist die Lage, aufgrund des Mehrs von drei Erfolgserlebnissen samt gewonnenem Hinspiel (86:74 @ München), etwas entspannter, mit zuletzt sieben Niederlagen aus den vergangenen acht Partien aber durchaus angespannt. Die Schwaben haben ihr Schicksal deutlich sichtbar selbst in der Hand, befinden sich in einer idealen Mixtur aus Selbstkritik und Selbstbewusstsein, und möchten nach dem immens wichtigen Heimspiel-Sieg gegen Ehingen den nächsten Heimerfolg feiern.

11.01.2025 18:00 Uhr // TEAM EHINGEN URSPRING vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

Am Samstag steht für das TEAM EHINGEN URSPRING nun das erste Heimspiel des Kalenderjahres und damit auch der Rückrundenauftakt gegen die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie auf dem Plan. Tip-Off ist um 18 Uhr in der Sporthalle beim Johann-Vanotti-Gymnasium.

Nach der Niederlage in Würzburg übernahm der Slowake Jan Hricko als Cheftrainer in Ehingen, unter seiner Leitung gab es unter anderem eine knappe 81:84-Niederlage bei Tabellenführer RheinStars Köln und einen 108:88-Heimsieg gegen die Dragons Rhöndorf. Akademie-Headcoach Alex King: „Es wird auf jeden Fall ein ganz anderes Spiel als bei uns in der Feggrube. Ehingen spielt unter dem neuen Coach ganz anders und mit sehr viel Energie. Sie haben sehr starke Leute unter dem Korb und sind in meinen Augen eine sehr starke Rebound-Mannschaft. Sie spielen den Ball sehr gerne nach innen auf ihre Bigs, treffen aber auch gut von außen. Die Tabelle zeigt im Moment nicht das, was Ehingen leisten kann. Es ist ein Gegner, den wir auf keinen Fall unterschätzen werden. Wir werden uns so gut wie möglich vorbereiten und alles dafür geben, auch auswärts stabiler zu werden. Wir wollen das Spiel knapp halten und am Ende die Chance haben, mit unserer Verteidigung den nächsten Sieg zu holen. Ich freue mich darauf, weil die Spiele in Ehingen immer gut besucht sind.“ 

Würzburg kam im Gegensatz zu den Gastgebern schwer in die Saison, konnte aber rechtzeitig die Trendwende einleiten und findet sich inzwischen sogar auf einer Playoff-Platzierung wieder. Vor allem Liga-Top-Performer Hannes Steinbach (25.4 PPG, 12.9 RPG) gilt als absoluter Erfolgsgarant der zweiten Würzburger Garde. Da die Baskets am Samstag aber zeitgleich in der easycredit BBL in Oldenburg an den Start gehen, bleibt abzuwarten, ob der Youngster mit an die Donau reisen oder im Norden Deutschland auf Korbjagd gehen wird. Daher ist davon auszugehen, dass vor allem der US-Guard in den Reihen des Farmteams, Calvin Wishart (19.4 PPG, 7.8 APG), eine große Last am offensiven Ende übernehmen wird.

11.01.2025 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. Ahorn Camp Baskets

Am vierzehnten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd empfangen die SKYLINERS Juniors die Ahorn Camp Baskets aus Speyer.

Im letzten Aufeinandertreffen im Oktober konnten die SKYLINERS Juniors einen 85:84 Auswärtssieg in Speyer feiern. Im bisherigen Verlauf der Runde haben in Reihen der Skyliner unter anderem die Distanzschützen Felix Hecker und Bruno Albrecht sowie Center Malick Kordel auf sich aufmerksam gemacht. Möglicherweise verstärken erstligaerfahrene Kräfte das Farmteam der Hessen, da das Team von Trainer Denis Wucherer erst am Sonntag gefordert sein wird. „Bei diesen Mannschaften ist es immer die Frage, mit welchen Spielern sie antreten werden“, sagt Mbassa und ergänzt: „Die Frankfurter und deren Halle liegen uns zwar nicht besonders. Aber wir sind im Vergleich zur Anfangsphase der Saison stabiler geworden.“

Mit acht Siegen aus 13 Spielen hat sich Speyer aber in den vergangenen Wochen als ein starkes Team der Süd Division herauskristallisiert. Für die Mannschaft von Sepehr Tarrah und Sean Molvig wird es nach einem schwachen Auftritt in Oberhaching in erster Linie darum gehen, als Kollektiv eine bessere Leistung abzurufen, um mit dem Favoriten aus Speyer mithalten zu können. Die Baskets sind eine sehr ausgeglichene Mannschaft, die neben einigen jungen Spielern im Kader, vor allem erfahrene Leistungsträger in den Reihen hat. Ihre Stärken liegen besonders am defensiven Ende. In den Kategorien Defensivrebounds, Blocks und Steals belegt das Team jeweils einen Platz unter den besten fünf Teams der Liga. Topscorer der Mannschaft sind die beiden erfahrenen Guards Daryl Woodmore (17,6 PKT im Schnitt) und Carlos Hidalgo Guijo (13,7 PKT im Schnitt).

11.01.2025 19:00 Uhr // BBC Coburg vs. BG Hessing Leitershofen

Gleich im ersten Heimspiel des neuen Jahres wartet eine knifflige Aufgabe auf den BBC Coburg. Denn die Vestestädter bekommen es gegen die BG Hessing Leitershofen mit dem aktuell Zweitplatzierten der ProB Süd zu tun.

Der BBC Coburg wird von vielen Experten eher als eines der TOP-4 Teams der Liga eingeschätzt, das verwundert angesichts des sehr gut besetzten Kaders der Vestestädter auch nicht. Mit dem ProA erfahrenen Nico Wenzl (23) hat man einen herausragenden Assist Geber im Team. Adrian Petkovic (20) gehört fest zum Stamm von BBL-Kooperationspartner Baskets Bamberg. Er spielt seit einigen Partien auch wieder parallel für die Coburger und liegt mit 17,8 Punkten pro Partie gleichauf mit dem US-Amerikaner Zach Hinton (16,5 Punkte pro Spiel). An Weihnachten wurde der 24-jährige norwegische Nationalspieler Tobias Rotegaard nachverpflichtet, der bereits auf Stationen in Australien und den USA zurückblicken kann. Unter dem Korb hat man mit 2,08 Meter Big Man Ben Diederichs ein absolutes Centertalent in seinen Reihen. Aber auch Akteure wie Tim Herzog, Nico Höllerl oder Marlon Stephan XXgelten als hochtalentiert und muss man in jedem Moment im Auge behalten. Ein Erfolgsgarant der Coburger ist dazuhin Cheftrainer Patrick-Seidel (31). Der gebürtige Bamberger kann trotz seiner noch jungen Jahre bereits auf eine stolze Trainerkarriere blicken: So verantwortete er unter Anderem bereits die Jugendprogramme in Bremerhaven, Erfurt, Gotha und Bayreuth und ist in der Trainerkommission des BBV tätig. 2022 kehrte er dann nach Coburg und Bamberg zurück und ist seitdem hauptberuflich neben dem BBC auch als sportlicher Leiter für die Freak City Academy, dem Unterbau der Bamberg Baskets, tätig.

Die Kangaroos spielen seit dem Aufstieg 2022 in Deutschlands dritthöchste Spielklasse ihre bis dato beste Saison. Mit derzeit elf Siegen benötigt die Mannschaft von Emanuel Richter nur noch ein weiteres erfolgreiches Spiel, um ihr bestes Gesamtergebnis in der ProB bereits nach 15 Spieltagen einzustellen. Ohne die knappe Heimniederlage gegen Fellbach zum Jahresende und der missglückten Partie in Speyer am vergangenen Samstag, bei der die Kangaroos krankheitsbedingt noch auf ihren Cheftrainer verzichten mussten, würde die Bilanz der BG sogar noch besser ausfallen. Mit ihrem Headcoach zurück an der Seitenlinie gewann Leitershofen am Montag das Derby gegen München, ein vorgezogenes Spiel des 15. Spieltages. Somit ist die Begegnung in Coburg für die Schwaben das dritte Spiel innerhalb von acht Tagen.

12.01.2025 16:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. Dragons Rhöndorf

Bei ihrem zweiten Auswärtsspiel in Folge treten die Dragons Rhöndorf am Sonntag (12.1.25) bei den CATL Basketball Löwen an.

„Erfurt hat große individuelle Klasse, die sie auch ab und zu auf das Feld bringen“, sagt Stephan Dohrn. Und der Dragons Coach fügt an: „Somit sind sie zu jederzeit gefährlich. Sie können im Prinzip jeden schlagen, was sie dieses Jahr auch schon gezeigt haben.“ Am vergangenen Spieltag zeigte die Mannschaft von Cheftrainer Florian Gut dagegen das andere Gesicht. Bei den Fellbach Flashers zog man mit einer mauen Feldwurfquote von 29 Prozent den Kürzeren (64:59). Für Stephan Dohrn kein Grund auf angeschlagene Raubkatzen zu hoffen: „Fellbach ist sehr groß und sehr körperlich. Noch dazu hat Lyles gefehlt.“ Apropos Erfurter Größe, genau die hat die Dragons im Hinspiel vor Probleme gestellt. Bei dem knappen Rhöndorfer Hinspielsieg (96:93) hat das routinierte Center Duo Paul Albrecht (20 Pkt./11 Reb.) und Noah Kamdem (23 Pkt./9 Reb.) unter den Körben ordentlich Alarm veranstaltet. Ein weiteres Ausrufezeichen setzte der 32-jährige US-Guard Tyseem Lyles mit 27 Punkten. Trotzdem war Stephan Dohrn mit der Perfomance zufrieden: „Im Hinspiel waren wir sehr gut und haben trotz der Ausfälle von Omojola und Rosic am Ende knapp gewonnen. Wahrscheinlich war es die bis jetzt beste Saisonleistung.“ Die Kreise des genannten Trios könne man nie komplett einschränken. „Manche Dinge passieren. Man muss vor allem seinen Stil weiterspielen.“ Komplettiert wird die erfahrene Riege durch Alieu Ceesey (ø 9,2 Pkt.) und Jan Heber (ø 10,5 Pkt./5,8 As.). Bei der jungen Garde sind Lenni Kunzewitsch (ø 6,8 Pkt.) und der „Ur-Drache“ Samuel Nellessen (5,9 Pkt.) zu beachten.

12.01.2025 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. RheinStars Köln

Zum Auftakt der Rückrunde müssen sich die RheinStars gleich wieder bei einer der stärksten Mannschaften der Süd-Gruppe in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB behaupten.

„Die Tropics haben uns mit ihrer physischen Spielweise sehr gefordert und wir erwarten schon, dass sie mit ähnlicher Spielweise und ähnlichem Matchplan in die Partie gehen werden“, sagt Kölns Manager und Headcoach Stephan Baeck vor dem Auftritt beim südlichst gelegenen ProB-Klub. Auch der Coach der Tropics Mario Matic hatte Gefallen an der hart geführten Partie gefunden: „Glückwunsch an Stephan Baeck und die Kölner. Sie haben heute gezeigt, warum Sie Tabellenführer sind. Wir haben heute kämpferisch eine starke Leistung aufs Parkett gebracht und uns nicht aufgegeben. Der Rückstand und die Tatsache, dass wir 20 Freiwürfe weniger rausgeholt haben als die RheinStars war jedoch eine zu hohe Hürde. Bis auf die drei Minuten vor der Halbzeit haben wir uns teuer verkauft. Um gegen Köln zu gewinnen, muss man aber 40 Minuten gut spielen.“ Nichts weniger werden die Münchner Vorstädter in eigener Halle versuchen um ihre Topscorer wie den Ex-RheinStars Omari Knox (16.4 Punkte pro Spiel), Jörg Dippold (11.9), Peter Zeis (11.8), Maxwell Dongmo Temoka (10.8) und Fynn Fischer (10.4). Zum Jahresauftakt setzten sich die Tropics am vergangenen Wochenende in eigener Halle gegen die Skyliner Juniors aus Frankurt mit 77:63 durch und belegen im engen Mittelfeld der Liga aktuell Platz fünf.

Unter Geschäftsführer und Headcoach Stephan Baeck wollen die Gastgeber künftig auch wieder erstklassig spielen. Bereits letzte Saison gelang unter dem ehemaligen Europameister von 1993 der sportliche Aufstieg. Doch aufgrund einer fehlenden ProA tauglichen Arena bekamen die RheinStars keine Lizenz. Dies soll sich aber in Zukunft ändern und unter Baeck soll es wieder ganz nach oben gehen. Mit der Lanxess Arena hätte man auch eine BBL-taugliche Arena. Um sportlich den Aufstiegsplatz zu sichern wurden die Topleistungsträger wie Center Björn Rowher und Ruppert Hennen weiter an den Verein gebunden. Mit Malik Riddle und DAndre Bernard wurden zudem zwei starke Ausländer verpflichtet. Beim Hinspiel kurz vor Weihnachten zeigten die Gleisental-Riesen vor allem in der zweiten Halbzeit eine starke Leistung und konnten den Rückstand gegen die übermächtigen Rheinländer Punkt um Punkt verkürzen. Die Truppe von Baeck, der als Spieler vor allem von Svetislav „Kari“ Pesic viel gelernt hat, setzte sich am Ende aber mit 90:86 durch.

12.01.2025 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. SV Fellbach Flashers

Am kommenden Wochenende startet offiziell die Rückrunde zur Pro B Saison 2024/25. Die Fellbach Flashers treffen dabei auf die Talentschmiede der Orange Academy.

Die letztjährigen Leistungsträger der Ulmer wie Maximilian Langenfeld (NCAA1 in Florida) oder Noah Essengue (Leistungsträger der Ulmer Bundesligamannschaft und wahrscheinlicher NBA-Spieler ab 2025/26) sind nicht mehr im Kader. Jedoch ist das Ulmer Nachwuchsprogramm dafür bekannt, immer wieder neue Talente zu entdecken und zu fördern. In der aktuellen Spielzeit sind es z.B. Jordan Müller (18 Jahre, 15,0 Punkte pro Spiel), Fredrick Erichsen (18 Jahre, 13,2 Punkte pro Spiel) und Alec Anigbata (20 Jahre, 16,6 Punkte pro Spiel). Der neue Head Coach der Ulmer, Florian Flabb, hat aus vielen Talenten eine gute Einheit geformt, die immer wieder sehr gute Spiele zeigt, vor allem auch am heimischen OrangeCampus. Mit 7 Siegen und 6 Niederlagen rangieren die jungen Ulmer auf dem sechsten Tabellenplatz und damit ganz knapp hinter den Fellbach Flashers (4. Platz mit 8-5 Siegen).

In der Vorrunde konnten sich die Fellbacher von Head Coach Kris Borisov knapp mit 79:74 durchsetzen. Dass es diesmal deutlich schwieriger wird, liegt nicht nur an dem enormen Talent der Ulmer und am Heimvorteil, sondern auch an der Personalsituation der Flashers. Kapitän und Point Guard Zaire Thompson wird noch eine Weile ausfallen. Ob Mikey De Sousa und Brian Butler, die zuletzt verletzt oder angeschlagen waren, wieder einsatzbereit sein werden, entscheidet sich im Verlauf der Trainingswoche. Dennoch zeigten die Flashers, auch in ersatzgeschwächter Besetzung, kurz vor Weihnachten eine ihrer besten Saisonleistungen und holten beim Auswärtssieg in Leitershofen (91:93) einen wichtigen Erfolg. Auch der Start ins neue Jahr verlief vielversprechend: Am vergangenen Wochenende gelang ein souveräner Heimsieg gegen Erfurt (64:52).

Foto: FC Bayern Basketball II

Vorberichte ProB Nord // 14. Spieltag

11.01.2025 15:00 Uhr // Berlin Braves 2000 vs. ETB Miners

Mit dem Heimspiel der Berlin Braves 2000 gegen die ETB Miners beginnt die Rückrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

Das Team von Coach Michael Wende unterlag den Miners in der Hinrunde mit 82:65, steht derzeit auf dem 11. Tabellenplatz und verlor die letzten sechs Pflichtspiele in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Genau das kann die Braves jedoch zu einem gefährlichen Gastgeber machen, denn eine Mannschaft, die endlich wieder siegen möchte, kann aus einer lodernden Flamme ein wahres Feuer entfachen und für Überraschungen sorgen. Leistungsträger bei den Braves sind unter anderem Adrian Worthy (16,3 PpS), Emanuel Schüler (13,1 PpS) und Phillip Daubner (9,5 PpS); sie bilden in der Regel auch einen Teil der Starting Five. Außerdem haben sich die Berliner mit Julius Stahl einen ProB-erfahrenen Spieler in ihre Reihen geholt und sich dadurch definitiv noch einmal verstärkt. Mit durchschnittlich 78,8 erzielten Punkten und 78,3 gegnerischen Punkten sieht zumindest auf dem Papier alles danach aus, als würden die Gastgeber ihre Spiele gerne eng und spannend halten. Genau deshalb werden die Miners sie keineswegs unterschätzen.
Die ETB Miners haben ebenfalls in den vergangenen Wochen an ihrem Kader gebastelt. Nachdem Maximilian Begue im Hinspiel gegen die Berlin Braves 2000 mit 11 Punkten sein Debüt feierte, könnte am Samstag der 195cm große Guard / Flügelspieler Dion Braimoh zu seinem ersten Einsatz kommen. Braimoh erzielte zuletzt 22,8 Punkte im Schnitt für den Regionalligisten Aschersleben Tigers. Der Neuzugang gesellt sich zum athletischen US-Amerikaner Isaiah Sanders, der mit 14,5 Würfen pro Spiel die erste Option in der Essener Offensive ist und in seiner zweiten Saison in Deutschland 18,5 Punkte pro Spiel beisteuert – der drittbeste Wert der Staffel Nord. Mit Sam Mpacko und Brian Christopher Dawson verfügen die Essener zudem über zwei Akteure im Backcourt, die in der Lage sind, das Tempo nach Belieben zu kontrollieren oder auch zu erhöhen und dabei zweistellig zu punkten. Defensiv ist das Team sehr versiert und kann im Spielverlauf zwischen verschiedenen Systemen hin- und herwechseln. Unter den Körben rotiert ein Quartett um Aufstiegsheld Dzemal Selimovic. Der Center konnte seine guten Statistiken aus der vergangenen Saison auch in der ProB bestätigen. Mit durchschnittlich 11,5 Punkten und 10,8 Rebounds schielt er derzeit sogar auf ein Double-Double in der Saison. Der 25-Jährige ist der zweitbeste Rebounder der Liga und der Leader eines Teams, das in der Zone sehr dominant auftritt, wie auch der Spitzenwert bei den Abprallern (43,5) beweist.

11.01.2025 18:00 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. LOK BERNAU

Für die SBB Baskets steht das erste Heimspiel in 2025 auf dem Programm: Zum Ost-Duell in der BARMERv2. Basketball-Bundesliga ProB Nord ist am Samstag ab 18 Uhr LOK BERNAU in der Halle der Freundschaft Wolmirstedt zu Gast.

Die SBB Baskets sind bekannt für ihre starke Offensive, was sie zuletzt beim 99:63-Auswärtssieg gegen die Berlin Braves 2000 eindrucksvoll unter Beweis stellten. Besonders die Rebound-Arbeit und die Kontrolle über Ballverluste werden Schlüsselbereiche sein. LOK-Coach Dan Oppland weiß, dass ein herausforderndes Spiel bevorsteht: „Wolmirstedt hat eine erfahrene Mannschaft mit Tiefe und Qualität. Wir müssen bereit und fokussiert sein, um sie in ihrem Spiel zu stören. Besonders die Rebound-Arbeit und das Tempo werden entscheidend sein.“

Im Hinspiel am zweiten Spieltag konnte sich Bernau gegen die SBB Baskets daheim mit 94:84 durchsetzen. Mit sieben Siegen und sechs Niederlagen steht Bernau aktuell auf dem siebenten Tabellenplatz. Guard Uzziah Khalil Dawkins überzeugt bislang mit 18,5 Punkten pro Partie. Auch Center Akim-Jamal Jonah ist mit 14,1 Punkten und 8,2 Rebounds im Schnitt ein Fixpunkt. SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Bernau ist ein sehr junges, athletisches und aggressives Team. Es ist die Mannschaft, die mit Abstand die meisten Ballverluste beim Gegner erzwingt. Das müssen wir kontrollieren. Außerdem müssen wir bei den Rebounds gut arbeiten. Dann haben wir gute Chancen, das Spiel zu gewinnen. Gerade gegen ein Team wie Bernau wird die Unterstützung unserer Fans in dem Ost-Duell extrem wichtig sein.“

11.01.2025 18:00 Uhr // Seawolves Academy vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

11.01.2025 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Itzehoe Eagles

Nur sechs Tage, nachdem der SC Rist Wedel am vergangenen Sonntag zum Abschluss der Hinserie mit 61:97 (29:40) bei den Itzehoe Eagles verlor, empfängt er seinen Landes-Rivalen am 11. Januar zum Start der Rückrunde.

„Bei aller Freude über den kleinen Befreiungsschlag und den ersten Heimsieg ist uns allen klar, dass wir im Rückspiel ein anderes Team erwarten“, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. Wedel will natürlich Revanche, zudem ist eine andere personelle Aufstellung zumindest möglich, weil beispielsweise Shooting Guard Jared Grey am Lehmwohld fehlte – er war mit dem Kooperationspartner Veolia Towers Hamburg in der ersten Liga unterwegs. Alle Wedeler Topscorer seien im Heimspiel unter ihren Werten gehalten worden, jetzt rechnet Völkerink mit einem ebenso giftigen wie bissigen Team, das die richtige Antwort geben wolle.

„Nachdem wir in den vorherigen Wochen von Spiel zu Spiel besser geworden sind, war Itzehoe ein klarer Rückschlag – aber den werden wir wegstecken“, betonte Rist-Coach Hamed Attarbashi, der präzisierte: „Wir wissen, dass wir in der sehr starken und ausgeglichenen ProB in jeder Partie Vollgas geben und an unsere Leistungsgrenze kommen müssen, um eine Chance zu haben.“ Laut Rist-Co-Trainerin Wegner sind „die Sinne geschärft“, was die 34-Jährige wie folgt begründete: „In Itzehoe waren wir ein Schatten unserer selbst – nun wollen wir zeigen, dass wir es besser können.“

11.01.2025 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. EN BASKETS Schwelm

Am Samstag empfangen die TSV Neustadt temps Shooters, die am letzten Wochenende wieder auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht sind, den Tabellenfünften aus Schwelm.

Das Hinspiel konnte Schwelm Ende November mit 93:76 für sich entscheiden. Unmittelbar vor diesem Hinspiel hatte der neue Coach Allen Ray Smith übernommen. Seit dem hat sich bei den Niedersachsen einiges getan. Anthony Watkins kam von den Artland Dragons aus der ProA. Auch haben die bis Ende November sieglosen Neustädter inzwischen 2 Siege eingefahren. Gegen LOK BERNAU und die Itzehoe Eagles gab es die ersten Erfolge. Am vergangenen Wochenende schlug sich der Aufsteiger beim Tabellenführer Leverkusen mehr als achtbar und verlor knapp mit 81:89. Getragen werden die Neustädter weiterhin durch Shawn Scott (17,8 Punkte pro Spiel), Anthony Watkins (15,8), Nicolas Lagerman (15) und auch Duje Dujmovic (10,6). Der Aufsteiger rangiert aktuell immer noch auf dem letzten Tabellenplatz, hat aber eine aufsteigende Tendenz. Die Niederlagen sind allesamt knapp.

Mit den Baskets kommen auch zwei ehemalige Shooters Spieler nach Neustadt gereist, denn mit Marc Klesper und Michail Margaritis, schnüren zwei Akteure nun die Schuhe für die Schwelmer. Im ersten Duell trumpfte vor allem ein Quartett groß auf und fing im 3. Viertel Feuer. Der 34-jährige Chris Frazier erzielte 22 Punkte, darunter fünf Dreier, ebenso auffällig war der damals frische Neuzugang Jakob Szkutta, der das Spiel von der Pointguardposition gut leitete. Die beiden besten Spieler waren aber Local Player Robert Merz, der 20 Punkte beisteuerte und dazu noch 10 Rebounds fing, der andere war Majok Gum Gum. Der kanadische Center erzielte 11 Punkte und schnappte sich 14 Rebounds. Das Team von Head Coach Falk Möller ist insgesamt sehr tief besetzt und hat das Ziel „Heimvorteil in den Playoffs“ ausgegeben.

11.01.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Bayer Giants Leverkusen

Am Wochenende treffen die zweitplatzierten Iserlohn Kangaroos auf den unangefochtenen Spitzenreiter der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord, die Bayer Giants Leverkusen.

Nach der bitteren Pleite in der Farbenstadt musste Iserlohn in der Woche darauf eine weitere Niederlage hinnehmen. Mit 78:96 verlor man vor heimischer Kulisse gegen die BSW Sixers erneut deutlich. Headcoach Toni Prostran und seine Schützlinge gingen mit einem Negativtrend in die Weihnachtspause, welchen die Sauerländer am vergangenen Wochenende stoppen konnten. Mit 89:84 bezwang man in Essen die dort ansässigen ETB Miners, auch aufgrund von 31 Zählern durch Jorge Mejias. Mejias ist es auch, der sich in Iserlohn in den Vordergrund gespielt hat. Der Spanier ist einer der Leistungsträger im Ensemble der Kangaroos und kommt im Durchschnitt auf starke 18,6 Punkte und verteilt 7,2 Assists pro Partie. Der aus der Jugend von Real Madrid stammende Aufbauspieler hatte im Hinspiel gegen Leverkusen so seine Probleme (12 Zähler, vier von 14 aus dem Feld) und ist vor heimischer Kulisse sicherlich auf Wiedergutmachung aus. Gleiches gilt auch für Diante Bah. Der US-Amerikaner haderte ebenfalls mit der guten GIANTS-Defensive (15 Punkte, Quote 5/12) ist aber ansonsten als starker Scorer in Korbnähe bekannt. Seine Mittelwerte von 18,2 Zählern und 8,1 eingesammelten Abprallern pro Begegnung können sich ohne Weiteres sehen lassen. Nicht im Spitzenspiel auflaufen wird Daniel Zacek. Der Shooting Guard ist ein starker Schütze und glänzt mit einer Trefferquote von 44,7 Prozent von außerhalb der Dreipunktelinie (15,2 PpS). Leider verletzte sich der 23-Jährige schwer und wird aufgrund eines Kreuzbandrisses in der Saison 2024/25 nicht mehr zum Einsatz kommen.

Vor heimischer Kulisse in der Matthias-Grothe-Halle sind die Kangaroos traditionell stark. „Natürlich wiegt der Ausfall von Daniel Zacek schwer, aber wir wollen unseren Fans zeigen, dass wir auch Leverkusen schlagen können“, sagt Head Coach Toni Prostran. Der deutsche Rekordmeister Leverkusen präsentiert sich in dieser Saison äußerst solide. Mit erfahrenen Leistungsträgern wie Donte Nicholas und Dennis Heinzmann besitzen sie die Qualität, auch knappe Spiele für sich zu entscheiden. Besonders die Guards „Manni“ Brach und Luca Kahl glänzen in dieser Saison als zuverlässige Konstanten im Team der Giants. Toni Prostran gibt sich optimistisch: „An einem sehr guten Tag, wenn wir es schaffen, über 40 Minuten fokussiert zu bleiben, und mit der lautstarken Unterstützung unserer Fans, können wir Leverkusen besiegen.“

12.01.2025 16:00 Uhr// TKS 49ers vs. BSW Sixers

Zum Start der Rückrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord sind die BSW Sixers in Kleinmachnow zu Besuch.

TKS 49ers versus BSW Sixers… die ProB-Teams mit gleichem Ansatz in der Namensfindung treffen an diesem Wochenende zum insgesamt 18. Mal aufeinander. Inmitten der Hinrunde der aktuellen Spielzeit sicherten sich die BSW Sixers im 17. Matchup der beiden Vereine den zehnten Sieg. An diesem Sonntag peilen die 49ers demnach eine Revanche an, wobei dies alles andere als eine einfache Aufgabe sein wird. Denn die Sixers spielen bis dato eine starke Saison, konnten acht ihrer 13 Hinrundenpartien für sich entscheiden. Dadurch stehen sie auf dem sechsten Tabellenrang und sind voll auf Playoffkurs. TKS hingegen hat auf dem zehnten Platz bisher das Nachsehen, wenn es um einen Playoffplatz geht. Erst letztes Wochenende musste man den nächsten Rückschlag beim Derby in Bernau hinnehmen, weshalb ein Erfolgserlebnis gegen die Sixers umso wichtiger wäre. Steine im Weg der 49ers könnten dabei jedoch die breit verteilten BSW-Leistungsträger sein, von denen jederzeit ein Akteur heiß laufen kann. Die größte Konstante im Gästeteam ist US-Forward Aula Sumbry (15,7 Pkt, 7,3 Reb), beim Hinspiel im November waren es aber vor allem die Distanzschützen Silic, Jean-Lewis sowie Salenieks, die den 49ers Probleme bereiteten. Der Co-Coach der 49ers, Alex Strauß, blickt wie folgt aufs Wochenende: „Dieses Spiel ist ein richtungsweisendes! Die Spieler müssen jetzt zeigen, in welche Richtung es gehen soll, speziell nach der herben Niederlage in Bernau. Defensiv gilt es vor allem, die Schützen der Sixers zu kontrollieren. Offensiv erhoffen wir uns dieses Mal konstanteres Scoring. Je enger das Spiel ist, umso hungriger wird das Team auf den Sieg in eigener Halle sein, da bin ich mir sicher.“

 

Foto: Jan Gögge / LOK Bernau