Schlagwortarchiv für: 14. Spieltag

Nachberichte ProA // 14. Spieltag

21.12.2024 18:30 Uhr // Science City Jena vs. RASTA Vechta II 109:46

Beim BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Tabellenführer Science City Jena gab es für RASTA Vechta II am Samstagabend rein gar nichts zu bestellen. Das easyCredit Basketball Bundesliga-Farmteam der Niedersachsen unterlag vor in Jena mit 46:109 (24:56).

Zwei offene Dreier für Phillip Carr in der 1. Minute der Partie verwandelte der US-Amerikaner blitzsauber zur einer Vechtaer 6:0-Führung. Auf den Blitzstart der Gäste folgten jedoch 13 Punkte von Science City Jena – Auszeit RASTA II (5.). Dem Gruhn-Team machte zu schaffe, dass die Starter Kevin Smit und Marko Bacak schnell jeweils zwei Fouls kassiert hatten. Und Fouls waren eh das große Thema im 1. Viertel. Die Jenenser kamen 16 Mal an die Freiwurflinie, verwandelten 13 dieser Würfe. Derlei Erfolge waren RASTA II kaum vergönnt. Zwischen Carrs zweitem Dreier und dem nächsten erfolgreichen Vechtaer Wurf aus dem Spiel heraus lagen rund siebeneinhalb Minuten: Luc van Slooten traf in der 9. Minute per Dreier zum 26:11. Noch in derselben Minute konnte auch Jonathan Klussmann von jenseits der 6.75 Meter treffen – 26:14 (9.). Im 1. Viertel hatte RASTA II das Rebound-Duell mit 5:16 verloren, von den sechs versuchten Zweiern hatten sie nicht einen treffen können. Phillip Carr machte in Minute 13 schon seinen zehnten Punkt, traf zum 32:20. Danach aber war erst einmal nur noch Science City Jena im Spiel. RASTA II leistete sich in den ersten knapp fünf Minuten des 2. Viertels fünf Turnovers. Und auf Seiten der Hausherren fielen jetzt die Dreier. Chris Carter traf von außen zum 39:20, Robin Christen zum 42:20 (beides 15.), wieder Christen zum 45:22 (16.) und Zach Cooks zum 51:22 (18.) – RASTA II bekam die ganze Feuerkraft des ProA-Power House zu spüren. Fast vier Minuten blieben die Vechtaer ohne Punkt, lagen zur Halbzeit mit 24:56 hinten.
Science City Jena, das in Sachen 3er-Quote drittbeste Team der Liga, kam heiß wie eine Thüringer Bratwurst aus der Kabine und warf RASTA II einen Threeball nach dem anderen um die Ohren. Schon in Minute 21 trafen Lorenz Bank und Robin Christen zum 62:24, Zach Cooks legte Mitte des 3. Viertels gleich viermal vom Perimeter zum 71:24 (23.) nach und wieder Bank stellte auf schon 74:26 (24.). 23 Punkte hatte der nur 1.80 Meter große Shooting Guard nach drei Vierteln auf dem Konto, hatte fünf seiner sieben Dreier getroffen. Derweil dauerte es bis zur 29. Minute, ehe RASTA II erstmals einen Offensiv-Rebound holen konnte: Karl Bühner griff zu und traf zum 78:36. Jenas Cooks kochte RASTA II weiter komplett weich, traf traumhaft sicher. Für sein Team netzte der 25-Jährige zu den Beginn des 4. Viertels schon die Dreier Nummer 13 und 14 ein – 91:38, Auszeit RASTA II (32.). Die beeindruckende Show der Gastgeber ging aber unbeirrt weiter. Das Team von Head Coach Björn Harmsen ließ praktisch nicht eine Minute nach, wollte der Saison-Rekordkulisse unbedingt weiter etwas bieten. Lorenz Bank und Raphael Falkenthal trafen noch Jenas Threeballs 16 und 17, letzterer bedeutete in der 35. Minute das 101:40. Am Ende hatte Science City Jena mit 17 getroffenen Dreiern zwei erfolgreiche Würfe aus dem Feld mehr als RASTA II zusammen aus Zweiern und Dreiern. 

21.12.2024 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. EPG Guardians Koblenz 95:56

Drei Tage vor Heiligabend besiegten die GIESSEN 46ers am Samstag am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA die EPG Guardians Koblenz mit 95:56 (46:28).

Im ersten Viertel wurde den Fans ein Spiel auf Augenhöhe geboten, wozu in der Anfangsphase besonders der Koblenzer Star Ty Cockfield durch zwei verwandelte Dreipunktewürfe sorgte, gefolgt von einem Dreier durch Leon Friederici. Früh zeigte sich aber auch, dass mit dem Gießener Jonathan Maier ein körperlich sehr dominanter Gegenspieler die Abwehrarbeit der Guardians erschweren werde. Ein erkämpftes erstes Viertel endete mit 20:19 und versprach eine spannende Partie. Doch schon im zweiten Viertel wurde klar, dass Koblenz den Kürzeren ziehen würde. Bei den Guardians lief nichts mehr zusammen. In zehn Minuten Spielzeit verwandelten sie lediglich neun magere Punkte, davon vier durch Allin Blunt in der späten Schlussphase. Im Gegensatz zu den 46ers, gelangen den Guardians fast keine Spielzüge. Folglich zogen die Gießener davon und bauten ihren Vorsprung zur Halbzeit auf 46:28 aus. In den beiden Vierteln der zweiten Halbzeit setze sich der Spieltrend fort. Die Gießer zeigten hervorragenden Teambasketball und punkteten enorm stark. Koblenz hingegen wirkte über weite Strecken deklassiert. Nachdem das dritte Viertel mit 77:44 endete, konnte das Team von Marco van den Berg zum Schluss der Partie noch einmal ein paar erfolgreiche Angriffe zeigen, doch auch in diesem Viertel punkteten die Hausherren doppelt so hoch, sodass das Spiel letztlich mit 95:56 an die Gastgeber ging.

21.12.2024 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. VfL SparkassenStars Bochum 103:108

Der „Battle of Bayreuth“, der Nerven-Krimi oder einfach nur das spannendste Spiel der Saison, egal, wie wir es nennen, die VfL SparkassenStars Bochum behielten am Ende in der dritten Overtime gegen den BBC Bayreuth die Oberhand und gewannen ihr achtes Spiel in Folge.

Nach gut eineinhalb Minuten machte Nat Diallo die ersten Bayreuther Punkte zum 2:2 für den BBC. Marios Giotis setzte einen Dreier zur 5:2-Führung drauf und Demarcus Demonia traf einen weiteren Distanzwurf zum 8:2 für die Gastgeber. Anschließend warf Demarcus Demonia den dritten BBC-Dreier in Folge zum 11:2. Nach diesem starken Bayreuther Start kam Bochum auf 11:10 heran. Matthew Strange brachte mit einem Vier-Punkte-Spiel die Gäste schließlich mit 11:14 in Front. Der 12:0-Lauf offenbarte einen Bruch im Bayreuther Spiel. Erst Tehree Horn brach den Bann und verkürzte für den BBC auf 13:14. Nach einem finalen Korb von Nat Diallo ging es in dem defensiv geprägten Spiel mit 16:16 ausgeglichen ins zweite Viertel. Beide Teams spielten eine intensive Defense, offensiv blieben sie aber hinter ihren Möglichkeiten zurück. Bei den Bayreuthern übernahm der Liga-Topscorer Demarcus Demonia nun die Führung, die SparkassenStars reagierten kollektiv und konnten das Spiel weiter ausgeglichen gestalten. Zur Halbzeit stand es 37:37.

Im dritten Viertel konnten sich die SparkassenStars erstmals leichte Vorteile erarbeiten. Jetzt stiegen auch die Wurfquoten an, was dazu führte, dass sich die Bochumer die höchste Führung des Spiels erarbeiten konnten (48:56). Angetrieben von den Zuschauern konterten die Bayreuther mit einem 8:0 Lauf. Mit einer 58:61-Führung gingen die SparkassenStars in das vierte Viertel. Ab diesem Zeitpunkt verlief das Spiel dramatisch. 29 Sekunden vor Ende des letzten Viertels brachte Peter Kalthoff die SparkassenStars mit einem Korbleger in Führung (78:79). Der BBC suchte die Entscheidung per Dreier durch Theree Horn, den Keith Braxton aber blocken konnte. Nach dem Einwurf wurde der Bayreuther Power Forward Dejan Kovacevic von Peter Kalthoff gefoult. Bei zwei verbleibenden Sekunden auf der Anzeigetafel ging der 27-jährige an die Freiwurflinie und hatte die Entscheidung in der Hand. Er traf aber nur einen der beiden Freiwürfe. Somit ging es mit einem Spielstand von 79:79 in die Overtime.

Beiden Teams waren nun die Strapazen dieses Kampfes anzumerken. Die erste Overtime blieb relativ punktarm, aber ausgeglichen. Mit einem Spielstand von 84:84 ging es in die zweite Overtime. Rene Kindzeka traf gleich einen Dreier zum 87:84 für den BBC, Demarcus Demonia erhöhte mit seinen ersten Punkten seit der Halbzeitpause auf 89:84. Keith Braxton traf die ersten Bochumer Punkte zum 89:86 und Niklas Geske glich aus der Distanz zum 89:89 aus. Dann traf Nat Diallo für Bayreuth (91:89). Kilian Dietz verwarf als nächstes zweimal von der Freiwurflinie für Bochum. Demarcus Demonia verwarf einen Dreier, zeigte dann einen Monsterblock und als nächstes gab es ein technisches Foul gegen Matt Strange. Moritz Plescher traf den fälligen Freiwurf zum 92:89. Matt Strange machte das Foul dann mit einem Dreier zum 92:92 wieder gut. Dabei blieb es, es ging in die dritte Overtime. Jetzt übernahm Keith Braxton für die SparkassenStars. Der US-Amerikaner erzielte acht Punkte hintereinander. Doch Bayreuth ließ sich nicht richtig abschütteln. Durch einen Dreier von Dejan Kovacevic verkürzten sie wieder auf 100:103. Wieder traf Braxton per Dreier und wieder konterte der BBC ebenfalls per Dreier, diesmal durch Baker. Vier Sekunden waren nun noch zu spielen. Ballbesitz Bochum. Niklas Geske wurde gefoult, ging zwei Sekunden vor Spielende an die Freiwurflinie und behielt die Nerven. Er verwandelte beide Freiwürfe und entschied das Spiel damit. Der Jubel nach dem 108:103 Sieg der SparkassenStars kannte nun keine Grenzen mehr.

21.12.2024 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Tigers Tübingen 66:72

Am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga mussten sich die Basketballer der Bozic Estriche Knights Kirchheim gegen den Nachbarn aus Tübingen knapp mit 66:72 geschlagen geben.

Die Partie gestaltete sich in den ersten Minuten sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften spielten zunächst einen langsamen Ball. Nach drei Minuten führte der Gastgeber mit 3:2, ehe Niedermanner bei noch 7:18 Minuten auf der Uhr seine ersten zwei Zähler zum 4:5 erzielte. Defensiv langten beide Teams zunächst noch nicht zu. Marvin Heckel kassierte für Tübingen bei 5:47 Minuten auf der Uhr das erste Foul der Partie. Beide Kontrahenten belauerten sich noch. Cooper erzielte seinerseits in Minute fünf seine ersten zwei Zähler zum 7:8. Spielerisch war es von beiden Kontrahenten noch kein Leckerbissen. Henry erzielte per Dreier nach sieben Minuten den 12:12-Ausgleich für das Perović-Team. Bei Kirchheim lief fiel über die vier gefährlichen Importspieler, während bei den Raubkatzen immer wieder Cooper der Dreh- und Angelpunkt war. Melkisedek Moreaux gelang mit einem artistischen Wurf 113 Sekunden vor der ersten Viertelpause das 16:15. Keine Mannschaft konnte sich etwas absetzen. Final ging es einem 17:17-Zwischenstand ins zweite Viertel. Dann legten die Gastgeber aus Kirchheim einen Gang zu und zogen davon. Mit hoher Energie und mitreißendem Spiel zogen sie das Publikum in ihren Bann und sorgten mit tollen Spielzügen für die berühmten Wow-Momente in der EWS Arena. Dieser Lauf kostete Kraft und nach einer zwischenzeitlichen 16 Punkte Führung der Bozic Knights kämpften sich die Tübinger bis zur Halbzeit auf 40:34 zurück.

Demetrius Ward erzielte nach zwei offensiven Rebounds das 42:34 für Kirchheim nach 45 Sekunden. Erneut kamen die Raubkatzen schlecht ins Viertel. Idowu stand bei 7:36 Minuten dann an der Freiwurflinie, traf jedoch nur einen Wurf zum 35:42. Es war gleichzeitig der erste Zähler für die Tigers im dritten Abschnitt. Cooper traf bis zur 24. Minute zwei Dreier in Serie zum 41:42-Zwischenstand, Perović nahm bei noch 6:36 Minuten auf der Uhr eine Auszeit. Cooper war inzwischen bei 19 Zählern angelangt. Wie so oft, hing zu viel an der Vorstellung von Cooper für die Tigers Tübingen. Klammheimlich waren die Tübinger aber wieder in der Begegnung. Idowu netzte auch aus der Distanz ein und holte mit dem 42:44 nach 26 Minuten die Führung wieder zurück zu den Tigers. Die Raubkatzen traten nun mit mehr Energie auf, gleichzeitig hatte der Gastgeber nun einen Hänger, und zwar einen massiven. Den Perović-Schützlingen sollte nichts mehr gelingen. Mit einem harten Dunking durch die Zone erzielte Idowu schließlich das 42:53. Es war gleichzeitig ein 19:o-Lauf der Raubkatzen im dritten Abschnitt. Kirchheim nahm 98 Sekunden vor dem Ende des Viertels eine weitere Auszeit. 20 Sekunden nach Wiederaufnahme der Begegnung beendete Henry den Kirchheimer Albtraum zum 44:53. Ganze 7:57 Minuten blieb der Gastgeber ohne einen Zähler. Final ging es mit einem 45:54 in die finalen zehn Minuten des Spiels. Auf Tübinger Seite spielte weiterhin fast nur Cooper. Bis in Minute 32 erzielte der US-Amerikaner fünf weitere Zähler zum 50:61 für die Raubkatzen. Auf Kirchheimer Seite bekam Youngster Nil Failenschmid nun Minuten. Sein Auftritt war beherzt und engagiert. Dem 19-Jährigen gelangen gleich die ersten Zähler des letzten Viertels zum 47:54 nach 31 Minuten. Das Spielniveau flachte nun jedoch weiter ab, obwohl die Frage zwischen Sieger und Verlierer zu beantworten war. Nach 36 Minuten stand es 54:61 für die Reinboth-Schützlinge, beiden Kontrahenten gelang davor ganze drei Minuten kein einziger Zähler. Cooper bekam in den Schlussminuten vor allem von Heckel und Idowu Unterstützung. So erzielte Heckel in Minute 37 das 56:65, doch Kirchheim gab sich noch nicht geschlagen. In den letzten Minuten ging es dann vermehrt an die Freiwurflinie. Die Begegnung war wahrlich kein Leckerbissen mehr. Die Mannschaft, die die besseren Nerven hat, sollte das Spiel gewinnen. Und diese guten Nerven hatten die Raubkatzen. Tigers-Kapitän Till Jönke legte beispielsweise 96 Sekunden vor dem Spielende beide Freiwürfe zum 61:68 in den gegnerischen Korb ab. 10,7 Sekunden vor der finalen Sirene foulte Lucas Mayer mit seinem fünften Foul Jönke, der 32-Jährige traf erneut beide Freiwürfe zum 66:71. Das war die Entscheidung. Jay Nagle beendete mit einem erfolgreichen Freiwurf die Partie zum 66:72, Niedermanner sicherte sich beim Fehlwurf den Rebounds und ließ die Uhr bei noch 7,7 Sekunden runterlaufen.

21.12.2024 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Phoenix Hagen 81:99

Die Artland Dragons mussten am Samstagabend in der heimischen Artland Arena eine weitere Niederlage einstecken. Gegen die Phoenix Hagen unterlag das Team von Coach Patrick Elzie mit 81:99 und bleibt damit seit dem vierten Spieltag sieglos in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Beide Teams schenkten sich im ersten Viertel wenig, doch Hagen zeigte früh seine Qualität von der Dreipunktelinie und setzte sich am Ende des Abschnitts knapp mit 20:23 ab. Im zweiten Viertel wurden die Gäste noch stärker und bauten ihren Vorsprung bis zur Halbzeit auf 41:50 aus. Besonders beeindruckend war dabei die hohe Wurfquote von außen – Hagen traf 50 % seiner Dreier und nutzte die Schwächen der Dragons-Defensive konsequent aus. Auch nach der Pause kämpften die Dragons weiter und konnten das dritte Viertel mit 23:22 für sich entscheiden. Vor allem Lamont West und Taylor Johnson, die jeweils 24 Punkte erzielten, waren die Aktivposten der Gastgeber. Doch Hagen ließ sich davon nicht beeindrucken. Angeführt von ihrem Topscorer Sincere Carry, der mit 26 Punkten glänzte, zog das Team im Schlussabschnitt das Tempo wieder an. Dank eines starken Reboundspiels und weiterhin beeindruckender Treffsicherheit jenseits der Dreipunktelinie entschieden die Gäste das vierte Viertel mit 27:17 für sich und machten den Sieg perfekt.

Trainer Patrick Elzie zeigte sich nach der Partie enttäuscht, erkannte aber auch die Qualität des Gegners an: „Wir haben heute gegen eine sehr starke Mannschaft gespielt, die ihre Chancen eiskalt genutzt hat. Unsere Jungs haben wieder alles gegeben, aber am Ende hat Hagen gezeigt, warum sie aktuell so stark auftreten. Uns fehlt momentan die Konstanz, um solche Spiele zu gewinnen.“

Chris Harris (HC Phoenix Hagen): „Unser defensiver Gameplay ist über weite Strecken aufgegangen. Wir wollten dafür sorgen, dass Thomas, Green und Anthony möglichst wenig Impulse setzen konnten, auch wenn dadurch Freiräume für andere Spieler entstanden. Zudem wollten wir das Feld weit machen, indem unsere großen Leute viel entlang der Dreierlinie agieren – wenn Tim (Uhlemann) dann solch einen Sahnetag erwischt, ist das natürlich großartig. Als ist schön zu sehen, dass wir unserer Kultur treu geblieben sind und füreinander gekämpft haben. Dass wir unseren Fans, die mit ihrer Mottofahrt wieder einmal für eine fantastische Stimmung gesorgt haben, mit einem Sieg bescheren konnten, macht den Abend perfekt.“

21.12.2024 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier 73:102

VET-CONCEPT Gladiators Trier schlagen PS Karlsruhe LIONS mit 73:102.

Die Gladiators waren von Beginn an fokussiert und führten bereits mit sechs Punkten bevor Joel Mäntynen den Ball nach knapp zwei Minuten erstmals durch die Trierer Reuse schickte. Von der Defense-Stärke, die das Team von Headcoach Aleksandar Scepanovic noch in der Vorwoche beim Sieg gegen die Bozic Estriche Kirchheim Knights ausgezeichnet hatte, war zunächst wenig zu sehen. Die Gäste schienen nach Belieben zu treffen und waren sowohl mit als auch ohne Ball meist einen Tick schneller als Karlsruhe. Erschwerend kam hinzu, dass die LIONS selbst einfache Freiwurf-Punkte liegenließen. Nach zehn Minuten betrug der Karlsruher Rückstand bereits 17 Punkt. Auch im zweiten Spielabschnitt blieben die Gäste spielbestimmend. Trier kontrollierte das Tempo der Partie und fand gute Lösungen am Brett, wie auch aus der Distanz. Zwar gaben sich die Hausherren nicht auf, kämpften um jeden Ball und versuchten die Trierer Physis bestmöglich anzunehmen, letztlich spielten sich die Gladiatoren jedoch nahezu in einen Rausch und erhöhten ihren Vorsprung somit auf 30 Punkte. Mit 28:58 ging es dann für beide Mannschaften in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die LIONS ihre Wurfquoten deutlich und wurden vor allem im Rebounding präsenter. So sicherten sich die Gastgeber zweite Chancen und bestraften die wenigen defensiven Fehler der Gladiatoren nun konsequent. Doch auf Seiten der Trierer blieb die Offensive extrem effizient und teamorientiert, sodass es den LIONS nur langsam gelang den Rückstand zu verkürzen. Zwar kamen die Karlsruher zur Mitte des dritten Viertels kurzfristig auf 2o Punkte heran, konnten dann jedoch den erneut stark aufspielenden Trierer Guards kaum etwas entgegensetzen. Vor allem Behnam Yakhchali lief zum Ende des dritten Viertels noch einmal heiß und sorgte so für die 56:86 Führung der VET-CONCEPT Gladiators vor dem Start in das vierte Viertel. Im letzten Spielabschnitt verwalteten die Gladiatoren dann ihren Vorsprung und ließen nichts mehr anbrennen. Zwar verkürzten die LIONS den Rückstand in den letzten Minuten der Partie immer wieder, doch auch dann fanden die Gladiatoren gute Lösungen um jede Gefahr eines Karlsruher Comebacks zu unterbinden. Am Ende eines überzeugenden Teamauftritts der VET-CONCEPT Gladiators Trier steht ein 73:102 in Karlsruhe.

22.12.2024 16:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. Nürnberg Falcons BC 76:74

Am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA verloren die Nürnberg Falcons bei den ART Giants Düsseldorf mit 76:74.

Der Beginn der Partie zeigte schon, wohin die Reise in den kommenden gut 40 Spielminuten gehen sollte: intensive Verteidigung und ein schnelles Spiel auf beiden Seiten. Beide Teams starteten mit aggressiver Verteidigung, was zu Fehlern auf beiden Seiten führte. Die Giants konnten jedoch einen leichten Vorsprung herausarbeiten und lagen in der 6. Minute mit 14:7 vorne, was Nürnberg zu einer Auszeit zwang. Nach der Auszeit blieb das Tempo hoch, mit vielen schnellen Angriffen und Fastbreaks – die Zuschauer freute es. Das Viertel endete mit einem knappen 20:15. Im zweiten Viertel gerieten die Düsseldorfer zunächst etwas aus dem Rhythmus und leisteten sich einige unnötige Fehler. In der 13. Spielminute stand es 23:20 für die Gastgeber, doch der Vorsprung schmolz weiter. Die Falcons zeigten sich mit einer konzentrierten Offensive, während die Giants Schwierigkeiten hatten, in ihr Spiel zu finden. Dies führte dazu, dass Nürnberg in der 16. Minute zum ersten Mal in Führung ging (29:31). Trotz des Rückschlags blieben die Rheinländer dran – die Führung wechselte mehrfach, zur Pause führten die Gastgeber denkbar knapp mit 40:39.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste im Aufwind und legten ein starkes drittes Viertel hin. Der treffsichere Sadaar Calhoun riss seine Teamkameraden mit und hatte einen großen Anteil daran, dass die Falcons das Spiel kontrollierten und sich nach 30 Minuten eine 54:63-Führung erarbeiten konnten. Im Schlussabschnitt bot sich den mitgereisten Fans und den Zuschauern am Live-Stream dann dasselbe Bild wie vor einer Woche in Vechta. Nürnberg tat zu wenig, um eine Vorentscheidung herbeizuführen und ermöglichte Düsseldorf so ein Comeback. Fünf Minuten vor dem Ende kamen die Gastgeber nach zahlreichen Fehlwürfen der Falken auf einen Zähler heran (64:65). Auszeit Nürnberg. Es folgten fünf schnelle Punkte der Gäste (64:70), doch Düsseldorf schlug zurück und kam zwei Minuten vor Schluss nach einem Ballverlust der Nürnberger wieder in unmittelbare Schlagdistanz (73:74). Die Mittelfranken standen nun enorm unter Druck, hatten es aber selbst in der Hand, die Partie zu einem guten Ende zu bringen. Zwei haarsträubende Ballverluste innerhalb kürzester Zeit gaben den Giants zwei Chancen auf den Sieg, von denen Oluwafemi Giese eine bei fünf Sekunden auf der Uhr eiskalt nutzte und so Nürnberg ins Unglück stürzte. 76:74. Game Düsseldorf.

23.12.2024 19:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Dresden Titans

Die HAKRO Merlins Crailsheim gewinnen ein nervenaufreibendes Weihnachtsspiel gegen die Dresden Titans mit 78:77.

Die Gastgeber starteten direkt mit viel Schwung ins Spiel und Keppeler stopfte durch den Dresdner Korb. Den Titans gelang offensiv gar nichts, sodass sie nach fünf Minuten noch ohne Punkte dastanden. Fabian Strauß reagierte deshalb nach dem 11:0 mit der ersten Auszeit. Danach war es Sapwell, der die ersten Zähler einsackte. Die defensive der Merlins blieb dennoch standhaft und so gingen sie mit einer 19:7-Führung in die erste Pause. Die Gäste kamen in den Anfangsmomenten des zweiten Viertels besser in das Duell, gleichzeitig fehlte den HAKRO Merlins noch zu oft das Wurfglück. Der erste erfolgreiche Versuch von Downtown im gesamten Spiel gehörte dann Brock Gardner, der das Crailsheimer Wurfpech durchbrach (24:15, 13. Min.). Tyreese Blunt zog postwendend nach und die Führung der HAKRO Merlins erhöhte sich nun wieder kontinuierlich. Koen Sapwell zeigte sich weiter für den Großteil der bisherigen Gästepunkte verantwortlich, Anthony Gaines konterte per Layup (30:21, 17. Min.). Mehrere verpasste Chancen der Gastgeber den Vorsprung zu erhöhen, schienen sich in der Folge zu rächen. Die auf sieben Punkte herangekommenen Dresdner verkürzten weiter und fanden bessere Ansätze gegen die Crailsheimer Defensive. Nach einer zwischenzeitlichen 14-Punkte-Führung schmolz der Vorsprung der HAKRO Merlins auf zwei Zähler. In der Schlussminute der ersten Halbzeit verpassten beide Teams den Korberfolg, was die Zauberer mit einem knappen Vorsprung in die Kabinen gehen ließ (33:30, 20. Min.).

Direkt nach Wiederbeginn glich Ragsdale das Spiel mit seinem Fernwurf aus, aber der „Zauberer“ Blunt antwortete direkt. Kurz darauf traf auch Bertone von außen und Dresden ging erstmals in Front. Nun fehlte den Hausherren das Wurfglück und bei 36:43 mussten sie auf der Bank zur Auszeit Platz nehmen. Was die Merlins im ersten Viertel noch so gut machten, klappte nun überhaupt nicht mehr und Dresden scorte fast in jedem Angriff. Besonders stark präsentierte sich Bertone, der die Führung das erste Mal zweistellig machte. Dadurch ging es mit 51:63 in den Schlussabschnitt. Devon Goodman eröffnete das Schlussviertel für die HAKRO Merlins von Downtown. Per Zusatzfreiwurf nach technischem Foul des Gästetrainers verkürzte Vinnie Shahid für die HAKRO Merlins, Devon Goodman zog nach (60:68, 33. Min.). Nach Foul im Wurfversuche ließ Tyreese Blunt die Gästeführung weiter schmelzen. Vinnie Shahid ergriff in der Folge das Zepter, ergänzte erst nach einem Fastbreak und ließ die Arena Hohenlohe einen Angriff später per erfolgreichem Dreier explodieren (67:68, 34. Min.). Innerhalb weniger Momente rissen die HAKRO Merlins nun das Spielgeschehen auf ihre Seite. LaDarien Griffin traf aus kurzer Distanz zur Führung und die Gäste verpassten gleichzeitig. Mit einer erneuten Führung der Titans ging das Spiel in die Crunchtime (71:73, 37. Min.). Erneut Goodman von Downtown und Daniel Keppeler von der Freiwurflinie besorgten daraufhin die erneute Führung der Zauberer (76:75, 38. Min.), die kurz darauf wieder verloren ging. In einer an Spannung nicht zu überbietenden Schlussminute des Spiels zog Kapitän Moe Stuckey nach zunächst verpasstem Wurfversuch das Foul und verwandelte beide Würfe zur Führung. Mit dreizehn Restsekunden auf der Uhr gehörte der letzte Angriff den Gästen, welchen sie zum großen Jubel der Arena Hohenlohe verpassten in der Reuse unterzubringen. In einem letzten Viertel voller Kampf erzwangen die HAKRO Merlins den Sieg im Weihnachtsspiel und entschieden das Duell gegen den Tabellennachbarn aus Dresden mit 78:77 zu ihren Gunsten.

Foto: Nina Sander

Vorberichte ProA // 14. Spieltag

21.12.2024 18:30 Uhr // Science City Jena vs. RASTA Vechta II

Am letzten Spieltag vor Weihnachten bekommt es RASTA Vechta II in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit Spitzenreiter Science City Jena zu tun.

Robin Christen, Chris Carter, Kristoffer Krause und Robin Lodders sind jene Deutschen im Team von Head Coach Björn Harmsen, die man in Vechta noch gut in Erinnerung hat. Christen, der nach seiner Zeit an der Pariser Straße noch Deutscher Meister und Nationalspieler wurde, ist mit 16.6 Punkten Top-Scorer in Jena und holt auch noch 5.2 Rebounds. Mit Chris Carter, der sich bei den ROSTOCK SEAWOLVES (2020 bis 2024) so etwas wie einen Legenden-Status erarbeitet hat, gehört mit 12.3 Punkten, 6.1 Assists und 1.4 Steals zu den besten Spielmachern der Liga. Das Team von Head Coach Björn Harmsen stellt eine starke Defense, verteidigt hart, holt die meisten Rebounds, erspielt sich viele offene Würfe und trifft die Dreier konstant. Von den ersten zwölf Spielen wurden elf gewonnen. Am Samstag gab es dann im Spitzenspiel bei den VfL SparkassenStars Bochum trotz einer 59:45-Führung in der 26. Minute eine 75:84-Niederlage. „Sie haben viel mehr Energie investiert, viel intensiver gekämpft und mir ihrer kleinen Rotation aus der Not eine Tugend gemacht. Sie waren bereit, alles für den Sieg zu investieren. (…) Diese Niederlage hat unsere Schwächen aufgezeigt. Gegen gute Mannschaften, wie schon gegen Trier, sind wir nicht clever genug. Ich hoffe, dass die Mannschaft aus diesem Spiel ihre Rückschlüsse zieht“, sagt Harmsen im Anschluss.

Grundsätzlich treffen in diesem Schlagabtausch zwei sportliche Welten aufeinander. Auf der einen Seite, die mit Playoff- und Aufstiegs-Ambitionen gestarteten Thüringen, die mit 11:2 Siegen das Feld der BARMER 2. Basketball Bundesliga anführen. Aus Niedersachsen anreisend, das Ausbildungsprogramm des Erstligisten, welches mit einer 1:12-Bilanz am anderen Ende der Tabelle zu finden ist. Ebenso wie das Durchschnittsalter (Jena – 27,8 Jahre vs. Vechta 20.3 Jahre) spricht eigentlich alles für ein erfolgreiches Heimspiel-Finale der Saalestädter. „Vechta verfügt über eine sehr talentierte Mannschaft mit jungen Spielern, die sich entwickeln und in den nächsten Jahren auf einem hohen Level ankommen können und werden. Man sieht ja bereits im Verlauf dieser Saison, dass die jungen Spieler von Woche zu Woche besser werden. Sie haben sich zudem personell noch einmal verändert und einen Spieler dazugeholt, der ihnen zusätzliche Stabilität und Qualität verleiht. Nach dem Sieg gegen Nürnberg wird Vechta am Samstagabend ganz sicher mit deutlich mehr Selbstvertrauen auflaufen. Speziell mit Blick auf unsere letzte Niederlage in Bochum gibt es also absolut keinen Grund, den Gegner zu unterschätzen. Wir freuen uns auf dieses Duell vor einer schönen Kulisse. Es ist ja unser Weihnachtsspiel und die Arena sollte voll werden“, so Björn Harmsen vorab.

21.12.2024 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. EPG Guardians Koblenz

Die EPG Guardians Koblenz gastieren am 14. Spieltag der BARMER 2. basketball Bundesliga ProB bei den GIESSEN 46ers.

Mit im Schnitt 75 selbst erzielten Punkten gehört die EPG-Offense nach dem Abgang von Topscorer und Klasserebounder Maurice Pluskota (Karlsruhe) zu den schwächsten der Liga, zudem hat Marco van Bergs Truppe Probleme an der Dreierlinie (nur 29 Prozent Trefferquote) und beim Defensivrebound. Dafür besitzen sie laut „Frenki“ Ignjatovic mit Ty Cockfield einen der besten Playmaker der Liga. Mit im Schnitt fast 20 Punkten pro Partie gehört der 28-Jährige zusammen mit Michael Bradley (9) zu den ideenreichsten und vor allem flinksten Pointguard-Duos des Unterhauses. Ignjatovics ehemaliger Heidelberg-Profi Leon Friederici legt im Schnitt elf Punkte auf, bei der Niederlage gegen Nürnberg waren es gar 24. Moses Pölking räumt unter den Brettern alles weg, allerdings fehlte der Center in den letzten beiden Koblenzer Partien aus Verletzungsgründen. Auch Kasey Draper und David Böhm sind jederzeit in der Lage, fünf, sechs Abpraller einzusammeln. Small Forward Dominique Johnson ist angeschlagen und kann nicht auflaufen, dafür stehen in Gießen die beiden Neuzugänge Yassin Mahfouz und Ben Stevens auf dem Parkett. Mahfouz, ein Small Forward, spielte bislang in der ProB für die BSW Sixers aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld, der Kanadier Stevens, 2,07 Meter groß, trug zuletzt das Trikot von Vardar Skopje aus Nordmazedonien. Dort beeindruckte er mit einer Statistik von im Schnitt elf Punkten und zwölf Rebounds.

21.12.2024 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. VfL SparkassenStars Bochum

Das letzte Heimspiel des Jahres 2024 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA des BBC Bayreuth am Samstag, 21. Dezember, um 19 Uhr geht gegen die VfL SparkassenStars Bochum.

Die VfL SparkassenStars Bochum sind zweifellos das große Überraschungstermin der bisherigen Pro A-Saison. Nach dem sportlichen Abstieg als Tabellen-17. am Ende der vergangenen Saison erreichte der VfL nur am „grünen Tisch“ mit einer Wildcard den Klassenerhalt. Saisonziel war eigentlich, sich weiterzuentwickeln und den Verein in der ProA zu etablieren. Die SparkassenStars entwickelten sich jedoch zu einem echten Spitzenteam der Liga. Mit zehn Siegen aus 13 Partien steht die Mannschaft aus dem Ruhrpott aktuell auf Tabellenplatz zwei. Am vergangenen Samstag schlugen die Bochumer Tabellenführer Science City Jena überraschend mit 84:75. Obwohl die SparkassenStars ersatzgeschwächt auf den großen Positionen ins Spiel gingen, gewannen sie das Rebound-Duell gegen das eigentlich beste Rebound-Team der Liga aus Jena. Wesentlich verantwortlich für die Erfolgsserie der Bochumer ist US-Neuzugang Keith Braxton, der vor der Saison neu aus Schweden kam und bislang im Schnitt 19,9 Punkte scorte. Ein weiterer neuer Amerikaner, der aus Slowenien gekommene Peter Kalthoff, ist zweitbester Werfer mit 14,8 Zählern im Schnitt. Der beste Rebounder des Teams ist mit Tom Alte (6,9 abgegriffene Bälle pro Spiel) ein „alteingesessener“ deutscher Spieler. Insgesamt haben die Bochumer statistisch die beste Defense der Liga.

Der BBC geht mit dem Eindruck des in der zweiten Halbzeit nicht wie erhofft verlaufenen und letztlich hoch mit 30 Punkten Unterschied verlorenen Partie bei den Uni Baskets Münster am vergangenen Samstag ins Duell mit Bochum. Die Mannschaft fand nach einer durchaus ausgeglichenen ersten Hälfte in der zweiten Halbzeit keinen Zugang mehr zum Spiel. Zu allem Überfluss wurde in der Schlussphase des dritten Viertels auch noch Headcoach Florian Wedell wegen eines disqualifizierenden Fouls durch die Schiedsrichter der Halle verwiesen. Mittlerweile entschied die Spielleitung der BARMER 2. Basketball-Bundesliga: „Beim ProA-Spiel Uni Baskets Münster – BBC Bayreuth wurde Trainer Florian Wedell (Bayreuth) in der 30. Minute für einen Ausruf gegen die Schiedsrichter disqualifiziert. Anschließend befand er sich weiterhin in der Halle. Die Spielleitung erachtete eine Spielsperre nicht für angemessen und verhängte eine Geldstrafe gegen den Trainer“.

21.12.2024 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Tigers Tübingen

Am 14. Spieltag der Saison 2024/2025 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga kommt es zum Derby zwischen den Bozic Estriche Knights Kirchheim und den Tigers Tübingen. Ausgetragen wird die Partie in der Handball-Hochburg Göppingen in der EWS Arena.

Vor der laufenden Runde musste Perović alle Importspieler ersetzen. Kein Wunder, denn mit Michael Flowers, Mike Miller, Nicholas Muszynski sowie dem Langzeitverletzten Jaydon Henry-McCalla spielten sich ein Großteil der Akteure für andere Herausforderungen in den Vordergrund. Ferner wechselte Jonas Niedermanner von Kirchheim nach Tübingen. Erneut bewies der 50-Jährige über den Sommer sein gutes Händchen für neue Kräfte. Alle vier Importspieler haben mehr als eingeschlagen und kommen jeweils auf eine zweistellige Punktausbeute. Cameron Henry (15,9 ppg, 5,5 rpg), James Graham (15,9 ppg, 5,2 rpg), Braden Norris (14,0 ppg, 4,2 apg) und Miryne Thomas (11,2 ppg, 4,5 rpg) tragen die Bozic Estriche Knights Kirchheim in besonderem Maße. 57 der durchschnittlich 81,5 Punkte geht auf das Konto des Quartetts, was knapp 70 Prozent alle Zähler bedeuten. Für Niedermanner wurde Lucas Mayer (6,8 ppg) verpflichtet, der gleichzeitig bester deutsche Punktesammler im Team ist. Dazu kommt es für Samuel Idowu auch zu einem Wiedersehen mit seinem letztjährigen Teamkollegen Thomas, beide Spieler trugen in der vergangenen Spielrunde 2023/2024 das Trikot der Leicester Rider in Großbritannien.

Als Bundesligaabsteiger starteten die Tigers mit großen Ambitionen in die Saison. Der direkte Wiederaufstieg ist kein Muss, jedoch durchaus Ziel der neuformierten Mannschaft um Head Coach Reinboth. Denker und Lenker ist Point Guard Kenny Cooper, der mit 19,5 Punkten pro Partie einer der besten Punktesammler der Liga ist. Ihm zur Seite steht mit Samuel Idowu ein wurfstarker Center. Auf sein persönliches Konto wandern pro Partie 13,5 Punkte. Die beiden Schlüsselspieler weitestgehend aus dem Spiel zu nehmen dürfte die Hauptaufgabe der Ritter Verteidigung sein. Mit Jonas Niedermanner treffen die Gastgeber auf einen ehemaligen Knights Akteur. „Jonas hat für mehrere Jahre das Gesicht der Knights geprägt und war für viele Erfolge mitverantwortlich. Wir freuen uns auf das Wiedersehen mit ihm,“ so Schmidt.

21.12.2024 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Phoenix Hagen

Phoenix Hagen zu Gast bei den Artland Dragons.

Die Niederlagen-Serie der Artland Dragons nimmt kein Ende. Auch im neunten Anlauf gelang es den Quakenbrückern nicht, ein Spiel zu gewinnen. Das lag vorrangig an einem stark aufspielenden Gegner aus Trier. Bei der 98:77-Niederlage in Trier am vergangenen Sonntag kam die Mannschaft von Patrick Elzie trotz einiger guter Phasen nicht in die Nähe eines Überraschungserfolgs. Nun ist Phoenix Hagen zum letzten Heimspiel des Jahres geladen. Coach Elzie zum Spiel: „Wir wollen endlich wieder Spiele gewinnen und so mit einem besseren Gefühl in das neue Jahr starten. Wenn du so lange am Stück kein Spiel mehr gewinnst, wird es auch mental brutal schwer, aus diesem Loch herauszukommen. Hagen hat in dieser Saison in der Fremde größere Probleme als in eigener Halle. Das wollen wir ausnutzen. Deshalb hoffe ich, dass die Halle voll wird und die Fans uns tatkräftig unterstützen, auch wenn es momentan nicht so einfach ist. Wir wollen den Kampf annehmen und ich denke, die Fans werden das auch tun.“

Platz 12, 10, 8 und zuletzt 3 – so lauteten die jüngsten Hauptrundenränge von Phoenix Hagen. Nach einer schwierigen Phase von 2018 bis 2022, in der der Traditionsclub viermal in Folge die Playoffs verpasste, wurden die Westfalen zuletzt ihrem Anspruch gerecht. Headcoach Chris Harris (seit 2018 im Amt) etablierte einen Spielstil mit viel Tempo, aggressiver Defense und Teamplay (keiner mit mehr als 13,7 Punkten in der Vorsaison). Die neue Mannschaft setzt sich aus einem soliden Fundament des Vorjahres-Teams zusammen. Von den neun Akteuren mit den meisten Minuten wurden sechs gehalten. Für Mackenzie kam mit dem obendrein athletischen Tyler Stephenson-Moore (9,1 Punkte, 35 % 3P) ein Schütze vom College. Spielmacher Siler Schneider wurde durch Sincere Carry ersetzt (16,2 Punkte, 5,5 Assists, 4,8 Rebounds). Ex-Drache Kilian Binapfl kam während der Saison und spielte bis hierhin knapp zehn Minuten pro Spiel in fünf Spielen. Gehalten wurden unter anderem Devonte McCall (8,8 Punkte), Pass-First-Spielmacher Bjarne Kraushaar (10,2 Punkte, 4,5 Assists) sowie das physische Big-Man-Duo aus Naz Bohannon und Lennart Bon

21.12.2024 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier

Im letzten Pflichtspiel vor den Weihnachtsfeiertagen sind die VET-CONCEPT Gladiators am Samstag bei den PS Karlsruhe LIONS gefordert.

Statistisch wird das Karlsruher Team von Nachverpflichtung Abu Kigab angeführt. Der Kanadier wechselte von BBL-Team Heidelberg nach Karlsruhe und erzielte in seinen ersten drei Partien durchschnittlich 15,7 Punkte pro Spiel. Auch der zuvor aus Koblenz nach Karlsruhe zurückgekehrte Center Maurice Pluskota legt mit 12,9 Punkten pro Spiel solide Mittelwerte auf. Dazu strahlen O’Showen Williams (12,6), Lukas Herzog (10,9), Lachlan Dent (10,2), Joel Mäntynen (9,9) und Julian Albus (8,3) viel offensive Gefahr aus. Im statistischen Teamvergleich wird deutlich, dass die Karlsruher in dieser Saison noch keinen Wurfrhythmus gefunden haben. Sowohl bei der Quote aus dem Zwei- als auch aus dem Drei-Punkte-Bereich liegen die Lions auf dem vorletzten Platz, in der kolportierten Feldwurfquote sogar auf dem letzten Platz im Ligavergleich. Wie gewohnt treten die Karlsruher jedoch defensiv sehr aggressiv auf und gehören zu den fünf stealstärksten Teams der ProA.

Die Gladiators spielen bisher eine souveräne Saison, blicken auf eine Serie von zuletzt fünf Siegen und rangieren auf dem vierten Tabellenplatz. Die Defense-starken LIONS treffen auf die zweitbeste Offense-Abteilung der Liga. Nur Crailsheim hat bisher häufiger gescort als Trier und die Gladiators können zudem mit der besten Punktedifferenz in der gesamten ProA glänzen. Doch die Differenz ist am Ende nebensächlich, solange man zur Schlusssirene vorn liegt. In der vergangenen Saison war es zweimal sehr knapp. Zuhause hatten sich die Gladiators hauchdünn mit 73:71 durchgesetzt, bevor im Rückspiel die Karlsruher Lina-Radke-Halle zum Hexenkessel wurde. In einem nervenzehrenden Schlagabtausch hieß es nach 40 Minuten 92:96. In der Spielzeit 2022/2023 waren die Siegpunkte beide Male an die LIONS gegangen – zuhause mit 107:101 und in Trier lautete der Endstand damals 85:108

22.12.2024 16:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. Nürnberg Falcons BC

Am Sonntag 16:00 Uhr treten die ART Giants Düsseldorf im heimischen Castello gegen die Nürnberg Falcons BC an.

In Düsseldorf erwartet die Mittelfranken das nächste wichtige Spiel gegen einen direkten Konkurrenten, der nach dem ersten Drittel der Saison nun auch besser in Tritt kommt. In Bremerhaven gelang dem Team von Achmadschah Zazai der zweite Sieg in den letzten drei Spielen. In der Tabelle trennen beide Teams damit nach 13 Spieltagen nur zwei Punkte. „Nicht zuletzt nach unserer Auswärtsniederlage in Vechta ist das ein enorm wichtiges Spiel. Düsseldorf darf man hier auf keinen Fall unterschätzen. Sie sind nicht mehr mit dem Team von Anfang der Saison vergleichbar und haben viele Schlüsselpositionen neu besetzt. Für uns gilt es, die guten Dinge der letzten Wochen mitzunehmen und insbesondere, wenn es nicht so läuft die Ruhe zu bewahren und nicht einzubrechen. Es wird ein schweres Spiel am 4. Advent“, so Ralph Junge.

Die Nürnberg hoffen nach der knappen Niederlage gegen Tabellenschlusslicht Vechta in der letzten Woche auf Wiedergutmachung. Die Falcons starteten zwar ebenfalls mit 8 Niederlagen in die Saison, weisen aber mit 3 Siegen aus den letzten 5 Spielen eine bessere Bilanz aus als die Gastgeber. In der Tabelle trennen die beiden Vereine lediglich zwei Punkte. Verstärkt werden die Giants gegen die Falcons mit einem neuen Flügelspieler: Justin Tucker wurde von den Düsseldorfern neu verpflichtet. Der 2,03 Meter große Forward kommt aus Urugay. Bei Olivol Mundial Montevideo gehörte er mit 14,8 Punkten pro Spiel und einem Rebound-Schnitt von 7,1 zu den Säulen seiner Mannschaft. Den Giants soll er vor allem mehr Variabilität im Angriff verschaffen sowie – die Zahlen legen es nahe – die Bälle möglichst vor dem Gegner aus der Luft fischen.

23.12.2024 19:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Dresden Titans

Am Montagabend, den 23. Dezember 2024, empfangen die HAKRO Merlins Crailsheim die Dresden Titans zum 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Das Team von Trainer David McCray präsentierte sich zuletzt dominant in Koblenz. Durch sichere Wurfquoten und ein konzentriertes Spiel gewannen sie mit 77:99. Für die Hohenloher war dies der siebte Sieg in der aktuellen Spielzeit, der sie in der ProA genau einen Platz besser dastehen lässt als die Titans. Besonders gefährlich wird der BBL-Absteiger durch sein Guard-Duo bestehend aus Vincent Malik Shahid und Devon Goodman, die im Schnitt gemeinsam fast 30 Punkte und acht Assists aufs Parkett zaubern. Doch auch auf den restlichen Positionen ist das Team aus Baden-Württemberg sehr physisch und international hochkarätig besetzt.

Das Team des 31-jährigen Fabian „Fabo“ Strauß, der bereits seit 2019 als Headcoach der Titans aktiv ist, überzeugte im bisherigen Saisonverlauf allen voran durch ihre Ballbewegung in der Offensive. 19,5 Assists verteilen sie durchschnittlich pro Spiel und sind damit Ligaprimus. Maßgeblich verantwortlich ist dafür ihr 27-jähriger Point Guard Daniel Kirchner. Der Aufbauspieler ist das Urgestein in Dresden und zieht schon seit 2018, damals noch in der ProB, die Fäden im Spielaufbau. Aktuell zählt er mit 7,3 Assists pro Spiel zu den besten Vorlagengebern der ProA, steuert zudem selbst 11,1 Punkte bei. Topscorer des Teams ist der US-Amerikaner Wesley Dreamer. Der Flügelspieler steht knapp 30 Minuten auf dem Feld und erzielt im Schnitt 17 Punkte pro Spiel bei einer Dreierquote von 41,3 Prozent. Neben dem Small Forward überzeugten bislang auch sein Landsmann Matthew Ragsdale (Shooting Guard, 11,8 PKT, 46,9% 3P) sowie der Australier Koen Sapwell (Shooting Guard, 13,1 PKT, 41,2% 3P).

Foto: Sebastian Neddermann

ProA Nachbericht // 14.Spieltag (Mittwochspiel)

18.12.2024 20:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Eisbären Bremerhaven 89:94

Die Uni Baskets Münster haben am Mittwochabend gegen die Eisbären Bremerhaven ihre erst zweite Heimniederlage der Saison bezogen 89:94 (42:44).

Das letzte Spiel vor Weihnachten bot den perfekten Rahmen, beide Teams traten in den aktuell bestmöglichen Formationen an. Bremerhaven begann mit besserem Rhythmus, führte über 5:0 nach einem 7:0-Lauf 14:7 Mitte des von der ersten Sekunde an sehr physisch geführten Auftaktviertels. Die Münsteraner Ballbewegung kam in Schwung. Nach einigen unglücklich verpassten Abschlüssen gegen eine allerdings auch starke Gäste-Defensive, belohnten sich die Unistädter über einen 8:0-Lauf mit ihrer ersten Führung (15:14, 7.). Ty Groce hatte in dieser Phase mehrere Akzente über Fastbreaks im intensiven Spiel gesetzt. Schlampigkeiten verhinderten ein besseres Ergebnis. Sigu Jawaras Distanztreffer hielt dieses nach Viertel eins zumindest knapp (21:23). Die Anfälligkeit der Baskets in der Zone blieb. Ex-Baskets-Akteur Carlos Carter nutzte diese zum vom Publikum bestaunten feinen Anspiel zum 23:27. Die Uni Baskets hatten dann einige Hustle-Plays, glichen auch über ein energiegeladenes Dreipunktspiel von Adam Touray aus und führten nach Ferber-Fastbreak (31:29, 16.), waren aber immer wieder pünktlich bei möglicher Übernahme des Spielgeschehens zu überhastet. 13 Ballverluste in der ersten Halbzeit verhagelten die Chance der Uni Baskets auf einen beruhigenden Vorsprung. Wacher wirkende Eisbären nutzten diese zur knappen 44:42-Halbzeitführung.

Mit Beginn des dritten Viertels setzten die Gäste nach und bestraften unglückliche Aktionen der Münsteraner konsequent. Resultat nach 25 Spielminuten: der mit acht Punkten erste größere Gästevorsprung seit Spielbeginn (46:54). Es waren dann zwei Distanztreffer von Jonas Weitzel und Nick Stampley, die den Uni Baskets das Momentum verschafften. Nicht hochklassig, aber hochspannend war die vorgezogene, kämpferisch geführte Partie des 14. Spieltags. Energie und Körpersprache stimmten, der Ergebnis-Thriller blieb: Topscorer Ty Groce (15 Punkte) fand die Lücke in der Eisbären-Zone zum 64:67 nach Abschnitt drei. Phasenweise tolle Ballbewegungen wechselten mit verpassten einfachen Abschlüssen und Turnovern auf Seiten der Gastgeber ab. Standing Ovations für eine klasse Ballstaffette über die gesamte Fünf, die Jasper Günther nach Touray-Durchstecker zum 72:72 (34.) vollendete. Sigu Jawara lieferte das nächste traumhafte Anspiel auf Jasper Günther. Allein, es reichte immer „nur“ zum Ausgleich. In der Crunchtime setzte sich das etwas clevere Team von Steven Esterkamp dann ein drittes Mal ab, diesmal spielentscheidend. Nach dem Bremerhavener Dreier-Doppelschlag von Elijah Miller und Alexander Norl war die Partie vorentschieden (78:87, 38.). Julius Ferber per Freiwürfe und Adam Touray mit seinem Fastbreak-Dunk hatten noch einmal die Antwort (84:89, 40.). Ergebnis am Ende 89:94.

 

Foto: Christina Pohler

Nachberichte ProB Süd 14. Spieltag

06.01.2024 18:00 Uhr TSV CATL Baskteball Löwen vs. OrangeAcademy 82:73

Nach dem erfolgreichen Vorspiel der Nachwuchsspieler folgte das ProB-Heimspiel der CATL Basketball Löwen gegen die OrangeAcademy. Sowohl die Erfurter Hausherren wie auch die jungen Ulmer Gäste taten sich im ersten Viertel schwer einen eigenen Spielfluss aufzubauen (14:17). Bis zur Halbzeit steigerten die Ulmer die eigenen Wurfquoten und erspielten sich eine kleine Führung (36:44). In der Pause fand Löwen-Cheftrainer Enrico Kufuor offenbar die richtigen Worte. Im dritten Viertel schalteten seine Schützlinge mehrere Gänge hoch und gewannen den Abschnitt mit 16 Punkten (61:53). In einem hochspannenden Schlussabschnitt behielten die Löwen angeführt von Spielmacher Jan Heber, der mit 25 Punkten, 7 Rebounds und 5 Assists ein wichtiger Erfolgsfaktor war, die Nerven und sicherten sich einen 82:73-Heimsieg. Neben dem gewohnt fleißigen Punktesammler Tyseem  Lyles (21 Punkte) und einer erneut starken Leistung von „Mr. Double-Double“ Paul Albrecht sorgte besonders das 19-jährige Eigengewächs Tim Herzog für Begeisterung. Der Jugendspieler des BC Erfurt sammelt seine Spielerfahrung meistens im Herrenteam des Gothaer Partnervereins in der 2. Regionalliga. Am Samstag brachte der athletische Forward viel Energie von der Bank und holte direkt vier Rebounds. Zudem erzielte er fünf Punkte und spielte auch in der heißen Phase des letzten Viertels äußerst couragiert mit. 

Löwen-Sportdirektor Florian Gut lobte beide Teams und betonte die Bedeutung der guten Zusammenarbeit auf wie neben dem Spielfeld: „Wir verfolgen mit unserer Profimannschaft und mit unseren Nachwuchsleistungsteams eine klare sportliche Idee, die auf einen spielerischen Entwicklungsansatz für die einzelnen Spieler und für das Zusammenspiel als Team setzt. Dabei bringen uns weder überraschend positive noch einzelne negative Ergebnisse aus der Ruhe. Als junger Klub lernen wir in jeder Saison auch besonders viel dazu. Erfreulicherweise ist unsere Gesamtentwicklung sehr positiv. Das ist der Verdienst von vielen Beteiligten und zudem eine Teamleistung im Zusammenspiel mit unseren Partnervereinen. Eine besondere Verantwortung im sportlichen Bereich liegt natürlich in den Händen unseres Trainerstabs, der mannschaftsübergreifend sehr kollegial zusammenarbeitet. Gemeinsam mit unserem medizinischen Stab unter der Leitung von Dr. Gerald Lutz und Constanze Sakriß leisten unsere Coaches hervorragende Arbeit in der nachhaltigen Entwicklung unserer Spieler!

06.01.2024 19:00 Uhr Black Forest Panthers vs. FC Bayern Basketball II 90:98

Auch unter ihrem neuen Trainer Georgi Davidov zeigten die Black Forest Panthers am Samstagabend zwei Gesichter. Während die Schwarzwäldern in den ersten drei Vierteln gegen die Reservemannschaft des FC Bayern Basketball chancenlos blieben, sorgten sie im Schlussabschnitt für eine packende Aufholjagd, die jedoch vor 604 Zuschauern ohne Happy End blieb.

Ins Spiel gegen München starteten die Schwenninger Basketballer mit Laurin Ertekin, Jeremia Agyepong, Alexander Lagerman, Emmanuel Womala und Christian Okolie. Beide Teams begannen nervös und es vergingen zwei Minuten ehe Bayerns Ivan Khartchenkov die ersten Punkte erzielen konnte. Gegen die kompakt stehende Verteidigung der Bayern, die geschickt rotierte und Anspiele in die Zone zu verhindern wusste, taten sich die Panthers schwer. Da auch die Distanzwürfe nicht ihr Ziel fanden, kam der Offensivmotor der Gastgeber nicht ins Laufen. Ganz anders die Bayern: Angeführt von Ivan Khartchenkov, Martin Kalu und dem montenegrinischen Nationalspieler Dino Radoncic zogen die Gäste schnell davon. Nach nur acht Spielminuten lagen die Panthers bereits mit 7:26 deutlich hinten.

Im zweiten Viertel stabilisierte sich die Offensive der Panthers zwar und die Schwarzwälder kamen etwas heran. Doch München fand stets gute Antworten und der Rückstand der Panthers betrug zur Halbzeit wieder 19 Zähler (33:52). Erst nach dem Seitenwechsel kam die Schwenninger Offensive richtig ins Rollen. Alex Lagerman und Alex Fanchini versenkte nun Würfe von außen und schufen so auch neue Räume unter den Körben. Hiervon profitierte auch Christian Okolie, der nach schwachem Start plötzlich zum Aktivposten wurde. Auch Jeremia Agyepong punktete nun zuverlässig, während Daniel Mayr mit insgesamt fünf Blocks in der Defensive Präsenz zeigte. Doch nach wie vor gelang es den Panthers nicht, die Münchener am Punkten zu hindern.

Erst im Schlussviertel stimmte der Zugriff auf die Bayern und die Panthers kämpften sich nun Punkt für Punkt heran. Wider Erwarten kamen die zwischenzeitlich mit 27 Punkten in Führung liegenden Bayern tatsächlich nochmal ins Wanken. Angetrieben von den begeisterten Fans in der Deutenberghalle kämpften sich die Gastgeber eine Minuten vor Spielende nochmal auf vier Punkte heran (90:94). Doch die Bayern fingen sich in der Schlussphase wieder und sicherten sich den 90:98-Auswärtserfolg.

06.01.2024 19:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS Juniors vs. Ahorn Camp BIS Baskets Speyer 72:68

In einem packenden Duell konnten sich die Juniors kurz vor Ende den Sieg gegen die Gäste Ahorn Camp BIS Baskets Speyer sichern und starten erfolgreich in die Rückrunde. Überragender Akteur auf Seiten der Juniors war Drago Crnjac mit 29 Punkten. Damit finden sich die Frankfurter in der Tabelle auf Platz vier wieder.

Für Speyer waren Carlos Hidalgo und Christoph Rupp mit jeweils 14 Punkten die erfolgreichsten Scorer. Ahorn Camp BIS Baskets Speyer bleiben nach der Niederlage weiterhin auf Platz 11.

Beide Teams lieferten sich wieder ein spannendes Duell, wie bereits am vorherigen Spieltag. Frankfurt schaffte es jedoch wieder in der Schlussphase, das Spiel für sich zu entscheiden. Dabei zeigte Topscorer Drago Crnjac starke Nerven und verwandelte entscheidende Freiwürfe gegen Ende des Spiels und setzte somit auch den Endstand zum 72:68.

Headcoach Sepehr Tarrah: „Ich bin extrem stolz auf die Mannschaft. Wir haben nicht nur unter sehr schwierigen, personellen Bedingungen gespielt, wir haben es über 40 Minuten geschafft die Energie und den Einsatz auf einem hohen Level zu halten. Das ist uns bisher, in der Vorrunde noch nicht gelungen. Immer mussten wir mit einem Energy-Drop umgehen, das war diesmal nicht der Fall. Natürlich haben wir Fehler gemacht und es war nicht der schönste Sieg, aber wir haben gekämpft, unsere jungen Spieler haben Verantwortung übernommen und wir wurden belohnt. Besser kann es für ein Farm-Team wie uns gar nicht laufen. Ich bin sehr stolz.

07.01.2024 16:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. BBC Coburg 90:103

Vor toller Kulisse und super Unterstützung der Fans im „Deisen-Dome“ mussten sich die Tropics am Ende den Gästen geschlagen aus Coburg geschlagen geben. Bärenstarken 20 Minuten folgte eine sehr schwache zweite Halbzeit der Gelbhemden. Somit gehen die Punkte verdient nach Coburg. In den ersten beiden Vierteln waren die Mannen um Kapitän Janosch Kögler hellwach an beiden Enden des Spielfelds. Vorne ließ man als Kollektiv toll den Ball laufen und traf hochprozentig. In der Defense agierte man hochkonzentriert und ließ den Vestestädtern nur wenige offene Würfe zu. Mit einem 52:36 Vorsprung ging es in die Kabine.

Zu Beginn des dritten Viertels profitieren die Gäste um den bärenstarken Gabriel Kuku von den Fehlern der Tropics. Völlig überhastete Einzelaktionen und Ballverluste wurden von Coburg in einfache Punkte umgemünzt. Die Führung schmolz bereits kurz nach der Pause auf einen einstelligen Bereich. Der BBC hatte nun endgültig Blut geleckt und bestrafte die offensichtlichen Fehler in der Oberhachinger Verteidigung. Während Fischer und Knox offensiv Ihre Würfe nun hochprozentig trafen, schien defensiv einzig Maxwell Temoka Dongmo dagegenzuhalten. Der Power Forward sprintete immer wieder in die Verteidigung und blockte mehrfach spektakulär Wurfversuche des BBC. Mit einem Rückstand von 69-71 ging es ins Schlussviertel. Beim Stand von 70-81 musste Coach Mario Matic seine letzte Auszeit nehmen. Die Umstellung aus Zonenverteidigung brachte kurzfristig Erfolg. Als Omari Knox per Dreier zum 90:91 Stand die Halle Kopf und die Hoffnung auf den Heimerfolg war wieder. Doch Coburg behielt einen kühlen Kopf und entschied mit zwei erfolgreichen Dreiern in Folge die Partie für sich.

Mario Matic: “Glückwunsch an Patrick Seidel und Coburg. Wir haben ab dem dritten Viertel jegliche Konzentration und defensive Einstellung vermissen lassen. Warum wir hier ein komplett anderes Gesicht als in den ersten 20 Minuten gezeigt haben, muss aufgearbeitet werden. Wie immer bei so einer Niederlage ist der Trainer verantwortlich. In der Trainingswoche werden wir daran arbeiten und den Fokus auf das Spiel in Schwenningen legen.

Während Omari Knox das Team offensiv getragen hat und hochprozentig traf, verhinderte Maxell durch seinen Einsatz in der Verteidigung noch mehr Gegenkörbe.

07.01.2024 16:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. Porsche BBA Ludwigsburg 86:75

Die BG kam zunächst nur schleppend ins Spiel, hatte so ihre Probleme mit der starken Defensive des Ludwigsburger Farmteams der MHP-Riesen. Diese mussten mit Pleta einen wichtigen Spieler ersetzen, der am Abend zuvor mit deren BBL-Team noch in Chemnitz gastierte. In den ersten sechs Minuten gelangen den Gastgebern nur sechs magere Punkte. Einige haarsträubende Ballverluste und eine mäßige Wurfquote sorgten dafür, dass man zunächst 10:15 in Rückstand geriet und auch das erste Viertel mit 14:18 an die Gäste abgeben musste. In den zweiten zehn Minuten ging es hin und her, in der 16. Spielminute ging Leitershofen durch einen Korbleger von Bernat Vanaclocha erstmals 28:27 in Führung. Das Momentum hielt nur kurz, erneut musste man einem 30:36 Rückstand hinterherlaufen, den man aber umgehend durch zwei Freiwürfe von Jannik Westermeir wieder in eine 38:36 Führung umwandeln konnte. Zwei Mal hatten die Stadtbergen dazuhin auch noch Pech. Zunächst wurde ein krachender Dunking von Jermane Carter berechtigterweise vom Schiedsrichtergespann wieder zurückgenommen, weil der Ball aufgrund der physikalischen Kräfte vom Netz wieder aus dem Korb heraussprang. Und mit der Schlusssirene gingen die Württemberger durch einen Buzzer Beater von kurz hinter der Mittellinie erneut in Führung.

Die zweite Halbzeit begann ebenfalls zäh für die Kangaroos. Die BBA erwischte erneut den besseren Start, ein 38:46 aus Sicht der BG leuchtete von der Anzeigetafel, Die Kangaroos ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen und behielten die Nerven in dieser sicherlich sehr kritischen Situation. Punkt für Punkt kämpfte man sich wieder heran und der starke Bernhard Benke sorgte in der 28. Minute wieder für eine 51:50 Führung. Den knappen Abstand nahm man mit in die letzte Viertelpause (Spielstand 60:57). Carter sorgte mit nun zählendem krachenden Dunk für eine 62:59, danach schlug die Stunde des Bernat Vanaclocha. Der Spanier in Diensten der BG markierte sensationell zwölf Punkte in Folge, anschließend traf Kapitän Chris Würmseher per Dreier zum 77:63 (36. Minute). Das war eine Vorentscheidung, der Vorsprung wuchs sogar auf zwischenzeitlich siebzehn Punkte an. Entscheidend sicher zwei Maßnahmen des Leitershofer Trainerteams: Mit Westermeir und Hanzalek agierte man mit zwei Aufbauspieler, phasenweise dazu nur mit einem großen Akteur am Brett und vier kleineren Spielern außen herum. Damit taten sich die Gäste sichtbar schwer, weil unter dem Korb nun große Räume für den einzigen „Big Man“ der Kangaroos entstanden. Einige Nachlässigkeiten erlaubten den Gästen noch einmal herankommen, es ging nun noch um den direkten Vergleich. Diesen verloren die Leitershofer zwar nicht, gewannen selbigen aber eben auch nicht, die Differenz von am Ende 11 Punkten entsprach genau dem Abstand aus dem Hinspiel Ende November in der Barockstadt.

In der Tabelle bleiben die Stadtberger auf Platz neun notiert, allerdings im dicht gestaffelten Feld nur zwei Punkte hinter dem sonntäglichen Gegner Ludwigsburg, der seinen dritten Rang im Klassement zumindest verteidigen konnte. Am kommenden Samstag gastieren die Kangaroos nun in Ehingen, ehe in zwei Wochen dann die Black Forest Panthers Schwenningen in Stadtbergen zu Gast sein werden.

07.01.2024 17:00 Uhr TSV Tröster Breitengüßbach vs. TEAM EHINGEN URSPRING 75:78

Trotz der ungünstigen personellen Ausgangssituation ging die Truppe von Headcoach Mark Völkl mit viel Selbstvertrauen in das enorm wichtige Spiel gegen Ehingen. Die Hausherren erwischten einen guten Start und lagen nach Zählern von Dippold und Stephan schnell mit 5:0 in Führung. Die Defensive der Gelbschwarzen gestattete den Gästen in den ersten drei Minuten lediglich zwei Punkte von der Freiwurflinie. Erst nach über vier Spielminuten war es Neugebauer, der den ersten Feldkorb für seine Mannschaft erzielte. Klaus traf wenig später einen weiteren Dreier, sodass Güßbach mit 8:4 führte. In der Folgezeit brachte Center Neugebauer seine Mannschaft Punkt für Punkt heran, glich in der 7. Minute erst zum 9:9 aus und verwandelte wenig später den Bonusfreiwurf zur ersten Führung. Die Tröster-Truppe vergab zu diesem Zeitpunkt bereits fünf Freiwürfe, was später noch eine große Rolle spielen sollte. Nach dem Führungswechsel lief es wieder besser. Walde, Stephan, Dippold und Wagner bescherten dem TSV dank eines 10:1-Runs eine 19:11-Führung nach dem ersten Viertel.

Im zweiten Spielabschnitt bauten Nieslon und Walde den Vorsprung erstmalig in den zweistelligen Bereich aus, 23:12. Auch eine Auszeit von Gäste-Trainer Johannes Hübner konnte den offensiven Rhythmus der Gastgeber nicht brechen. So baute Stephan den Vorsprung bis auf 27:14 aus (13.). Danach fand Ehingen besser ins Spiel. Grey und Aav erzielten fünf Zähler binnen kürzester Zeit, woraufhin TSV-Trainer Völkl umgehend eine Auszeit nahm. Es entwickelte sich in der Folgezeit ein munteres Spielchen auf beiden Seiten. Während Wörrlein und Klaus für die Tröster-Truppe erfolgreich waren, trafen Zacek und Mervola für Ehingen, sodass ein 33:26 nach 17 Minuten auf der Anzeigetafel stand. Nach Punkten von Wagner und Grey stand es zur Halbzeitpause 38:32 für Breitengüßbach. Bisher merkte man das Fehlen von den drei wichtigen Spielern überhaupt nicht.

Die zweite Halbzeit begann mit drei Dreiern. Für Ehingen traf Zacek gleich zwei Mal, während Wörrlein einen für Breitengüßbach versenkte, 41:38. Die Gäste waren in dieser Phase viel besser im Spiel, verteidigten deutlich härter und forcierten etliche Ballverluste und schlechte Würfe. Erneut Zacek und Grey sorgten für den Führungswechsel, 42:44. Auch eine Völkl-Auszeit half leider nichts und die Gäste fanden immer wieder den Weg zu einfachen Punkten. Grey und Neugebauer erhöhten auf 42:50 (25.). Erneut ließen die Güßbacher viele Zähler an der Freiwurflinie liegen, am Ende sollten es 16 sein. Klaus traf nach dreieinhalb punktlosen Minuten und erlöste seine Mannschaft. Allerdings hatte Ehingen die passende Antwort parat und versenkte durch Laar und Mervola und Lungelu seine Würfe sicher. Dadurch erspielten sie sich bis zum Viertelende eine zweistellige Führung, 49:60.

Diese bauten die Gäste zu Beginn des Schlussviertels gar auf 52:67 aus (33.) – der Spielverlauf nahezu identisch mit dem Hinspiel. Doch Aufgeben kommt für Breitengüßbach nie in Frage. Walde, Stephan und Klaus sorgten mit acht Zählern binnen 60 Sekunden wieder für ein offenes Spiel, 60:67. Durch deutlich bessere Verteidigung und guter Ballbewegung in der eigenen Offensive kämpfte man sich immer weiter heran. Dippold und Stephan trafen die Würfe und verkürzten auf 66:71 (37.). Zwar hatte Ehingen ab und zu Antworten parat, doch die Tröster Truppe traf nun auch schwierige Würfe durch Dippold und versenkte nun auch endlich seine Freiwürfe hochprozentig durch Dippold und Nieslon, sodass man zwei Minuten vor dem Ende auf 73:75 dran war. 90 Sekunden vor Schluss glich Center Jonas Klaus die Partie aus. Mervola traf knapp 60 Sekunden vor dem Ende für Ehingen einen Korbleger. Die nächsten zwei Angriffe vergab jede Mannschaft, sodass Güßbach fünf Sekunden vor dem Ende taktisch foulen musste. Mervola traf nur einen Freiwurf und Headcoach Mark Völkl nahm nochmal eine Auszeit für den letzten Angriff. Doch der Dreier von Timo Dippold verfehlte sein Ziel und somit war die ärgerliche und bittere 75:78-Heimniederlage perfekt. Durch den Erfolg der Ehinger bleibt Breitengüßbach weiterhin Tabellenletzter und hat nun zwei Siege Rückstand auf das rettende Ufer.

07.01.2024 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. Dragons Rhöndorf 87:72

Ein ausführlicher Spielbericht folgt in Kürze.

Nachberichte ProB Nord 14. Spieltag

06.01.2024 14:00 Uhr Berlin Braves 2000 vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Das Spiel wurde abgesagt.

06.01.2024 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. Bayer Giants Leverkusen 66:68

Die nächsten Wochen werden für die Akteure der RheinStars wohl ziemlich anstrengend. Nach dem 66:68 (35:41) gegen die Bayer Giants Leverkusen und der zweiten Niederlage in Folge werden die Kölner wohl zügig die aktuell gelebte Komfortzone verlassen. Zwar sind die RheinStars auch nach dem 14. Spieltag der Hauptrunde in der Gruppe Nord weiterhin Tabellenführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB und fahren als solcher am kommenden Sonntag (15 Uhr) zu den SBB Baskets nach Wolmirstedt. Und auch das zweite Derby nach dem 64:72 am Vorweihnachstabend hielt am Samstagabend vor den offiziell 999 Zuschauern in der pickepacke vollen ASV-Sporthalle alles, was ein Derby an Emotionen und Spannung verspricht. Aber: „Klar gewinnen wir lieber“, sagte Manager und Trainer Stephan Baeck, aber das störe ihn eigentlich weniger als die in den zurückliegenden Wochen schleichend zunehmende Selbstverliebtheit seiner Mannschaft.

Unsere beiden Niederlagen spiegeln die vergangenen Trainingswochen wider. Nach den elf Siegen in Serie war alles ein bisschen zu selbstverliebt, alles sehr schön, sehr nett und vor allem war es immer noch gut genug, die Spiele weiterhin zu gewinnen“, sagt Baeck. So liegt die Hauptherausforderung für die kommenden Monate darauf, der Mannschaft wieder den richtigen Fokus auf die noch in weiterer Zukunft liegenden Playoffs zu geben. „Und dann kommt eine Mannschaft, die uns physisch richtig attackiert“ und die Jungs seien fast erschrocken. In den Playoffs könne genau das ein schnelles Aus provozieren – und deshalb werden die Trainer hier den Hebel ansetzen: An harter körperlicher Arbeit, an der Fähigkeit, auch unter Druck den Überblick zu behalten und am Teamspiel in Defense und Offense.

Mit Blick auf das Leverkusenspiel bemerkte Baeck: „Objektiv haben wir Grantas Vasiliauskas unterm Korb vermisst. Zusätzlich fehlte uns dann da auch noch Duje Dujmovic verletzt, der im ersten Derby ein gutes Spiel gemacht hat.“ Und ergänzt: „Auch Robin Danes und Andrej Mangold kommen gerade erst wieder in die Mannschaft zurück, haben nicht die ganze Saison mit dem Team trainiert und sind noch nicht so in den Abläufen drin. Aber wie gesagt, das sind nicht die Hauptgründe für die beiden Niederlagen, eher Begleiterscheinungen. Wir müssen auch so gut genug sein, um solche Spiele gewinnen zu können.

Unterm Strich stand in der ASV-Sporthalle, dass die Kölner das erste Viertel komplett vergeigten (17:29), teilweise sogar mit 17 Zählern hinten lagen, um sich dann zu berappeln. Die Defense wurde griffiger. Das blieb auch im weiteren Spielverlauf so. Allerdings wehrten sich die Giants mit Haut und Haaren und gestatteten den Kölnern kaum einfache Körbe. Alles war schwer bei den Hausherren. Bei 55:65 sahen die Gäste 168 Sekunden vor Schluss bereits wie der kommende Sieger aus. Aber nur fast. Denn dann zeigten auch die Giants Nerven. Und hätte sich Jannis von Seckendorff zwei Sekunden vor Schluss am Korb durchsetzen können, dann wäre die Partie sogar in die Verlängerung gegangen.  Konnte er aber nicht.

06.01.2024 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Ademax Ballers Ibbenbüren 82:49

Am Samstag den 6. Januar 2024, feierte LOK Bernau einen überzeugenden Sieg gegen die Ademax Ballers Ibbenbüren mit einem Endstand von 82 zu 49. Trainer Davide Bottinelli äußerte sich nach der Partie äußerst zufrieden über die Mannschaftsleistung. „Wir sind besonders zufrieden über unsere Leistung heute. Wir haben es geschafft, vier Spieler mit zweistelligem Scoring zu haben, und das zeigt, wie wir als Mannschaft agiert haben. Den direkten Vergleich zu drehen, war eine große Herausforderung, die Jungs haben daran geglaubt und viel Kampfgeist darin gesteckt. Schön, dass es geklappt hat“, kommentierte Bottinelli. 

Die Partie war geprägt von einer hohen Energie und Physis, die von Anfang bis zum Ende des Spiels aufrechterhalten wurde. Diese Attribute spiegelten sich nicht nur im Ergebnis wider, sondern auch in der gezielten Ballbewegung und Ausführung des Spielplans. Die Assist/Turnover-Ratio war positiv, was auf eine präzise und kontrollierte Spielweise der Bernauer Mannschaft hinweist. Ein weiterer entscheidender Faktor für den Sieg war die effektive Nutzung der Freiwurflinie. Mit insgesamt 24 Freiwürfen zeigte LOK , dass sie in der Zone präsent waren und sich durch geschicktes Spiel Möglichkeiten erarbeiteten.

Besonders bemerkenswert war auch die defensive Leistung, indem die Schlüsselspieler der Ademax Ballers Ibbenbüren erfolgreich unter Kontrolle gehalten wurden. Dies zeugt von einer ausgeklügelten taktischen Strategie und einer soliden Umsetzung auf dem Spielfeld. 

06.01.2024 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. Iserlohn Kangaroos 92:73

Die Iserlohn Kangaroos müssen eine 92 zu 73 Auswärtsniederlage bei den EN Baskets Schwelm hinnehmen. In einer ausverkauften Arena in Schwelm erleben die Zuschauer ein umkämpftes Derby mit zwei unterschiedlichen Hälften. In Halbzeit eins war das Spiel sehr ausgeglichen, doch nach der Pause verloren die Kangaroos vollständig den Faden, wodurch
der Sieg am Ende verdient an die Gastgeber aus Schwelm ging. Genauso wie das Hinspiel kurz vor Weihnachten in Iserlohn, lieferte auch das Rückspiel eine tolle Atmosphäre. Die mitgereisten Iserlohner Anhänger feuerten lautstark ihre Kangaroos an und sorgten für eine klasse Stimmung gleich von Beginn an. Die Fans der Baskets ließen ebenfalls nicht lange auf sich warten und beantworteten die Iserlohner Trommeln mit lautstarken Anfeuerungen für ihre Farben. Ein perfekter Rahmen für den Rückrundenstart!

In Hälfte eins sahen die Zuschauer dann auch das erwartet spannende Derby. Die Kangaroos freuten sich über die Rückkehr von Travis Henson und Ruben Dahmen und begannen fokussiert und entschlossen. Das Team von Dennis Shirvan setzte immer wieder konsequent nach und griff alleine in Halbzeit eins 13 offensive Rebounds vom Brett. Jedoch gelang es den
Baskets, die energischen Iserlohner mit konstanten Treffern aus der Distanz auszubremsen und so eine knappe 47 zu 45 Führung in die Halbzeitpause zu bringen.

Im zweiten Spielabschnitt sahen die Zuschauer dann ein komplett anderes Spiel, die Waldstädter ließen plötzlich alle positiven Dinge aus Halbzeit eins vermissen und gerieten dadurch schnell in einen zehn Punkte Rückstand. Die schwache Phase der Kangaroos wurde von den Gastgebern eiskalt bestraft, insbesondere jenseits der Dreipunktelinie liefen die Schwelmer regelrecht heiß und streuten den Iserlohnern einen Distanzwurf nach dem nächsten ein. Am Ende trafen die Baskets 50% ihrer 26 versuchten Dreier, während bei den Kangaroos lediglich 21% der Distanzwürfe den Weg durch die Reuse fanden. Zwar versuchten die Gäste bis zum Schluss den Abstand zu verkürzen, doch das Team von Headcoach Falk Möller behielt die Nerven und baute die Führung sogar weiter aus.

Am Ende gehen die EN Baskets Schwelm als verdienter Sieger vom Court und festigen dadurch den zweiten Tabellenplatz. Die Iserlohn Kangaroos hingegen kassierten ihre fünfte Niederlage in Folge und stehen damit nun auf Tabellenplatz zehn. Headcoach Dennis Shirvan ist frustriert mit dem Auftritt in Halbzeit zwei: “Eine tolle Kulisse für den Rückrundenstart
und wir zerlegen uns selber im dritten Viertel. In Halbzeit eins haben wir es ganz gut gemacht, doch nach der Pause haben wir völlig kopflos agiert und einfach keine gute Attitude gezeigt. Gerade bei einem Derby, mit so einer tollen Kulisse und unseren Fans im Rücken, muss man diese Energie aufsaugen, doch was wir gemacht haben, war einfach kopflos.

06.01.2024 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. BBG Herford 116:85

War das wirklich die Mannschaft, die mit zwei üblen Niederlagen vor Weihnachten ans Tabellenende abgestürzt war? Nicht ganz, Neuzugang Iván Catani gehörte sofort zur ersten Fünf und lieferte: „Man hat gemerkt, dass der Einsatz und das defensiv orientierte Spiel von Iván uns noch einmal einen richtigen Push geben“, sagte sein Coach Timo Völkerink. Doch die gesamte Mannschaft habe von der Einstellung her und kämpferisch eine Topleistung gezeigt. Die 124 Punkte der Herforder im Hinspiel müsse man persönlich nehmen, hatte Völkerink vor dem Spiel gesagt. Das funktionierte: Die Itzehoer kamen mit großer Energie aufs Feld und ließen dem Gegner mit ihrer Verteidigung keine Luft – sie nötigten die Herforder zu 24 Ballverlusten und gestatteten ihnen erst nach mehr als fünf Minuten die ersten Punkte. Da führten die Eagles schon zweistellig, dabei blieb es für den Rest der Partie.

Auch die Disziplin in der Offensive habe gestimmt, stellte Völkerink fest, der Tobias Möller heraushob: Der Center blieb aus dem Zwei-Punkt-Bereich ohne Fehlwurf und fuhr seine bisher beste Punktausbeute in der ProB ein. Im zweiten Viertel bauten die Gastgeber ihren Vorsprung zunächst auf 20 Punkte aus, beim 62:33 zur Halbzeit waren es fast 30. Der Weg dahin war teilweise spektakulär, für das Highlight sorgte Tekorian Smith: Nach Ballgewinn war er allein durch und dunkte den Ball nach 360-Grad-Drehung in der Luft in den Korb.

Die zweite Hälfte verlief ausgeglichener, weil nun auch die BBG reichlich punktete. Am Sieg der Eagles bestand kein Zweifel, aber es ging noch um mehr: „Wir haben relativ früh im Spiel gemerkt, dass auch der direkte Vergleich nicht unmöglich ist“, sagte Völkerink. Dieser gibt bei Punktgleichheit den Ausschlag über die Platzierung, deshalb blieb die eigentlich klar entschiedene Partie bis in die Schlussphase intensiv und spannend. Am Ende gelang den Eagles auch das: Nach 26 Punkten Unterschied in Herford haben sie durch den Kantersieg mit 31 Punkten nun doch noch die Nase vorn.

Deshalb gelang der Sprung vom letzten Platz auf den ersten Nichtabstiegsrang. „Wir wollen probieren, das als Initialzündung zu nehmen für die nächsten Spiele“, sagte Völkerink. Fokussiert müsse weitergearbeitet werden, um das nächste Team im Keller zu schlagen: Kommenden Sonnabend geht es zum neuen Schlusslicht Ibbenbüren.  

07.01.2024 16:00 Uhr TKS 49ers vs. Seawolves Academy 85:82

Hätte jemand bei noch dreieinhalb Minuten auf der Spieluhr im ersten Viertel gesagt, dass dieser Abschnitt 25:13 zu Gunsten der TKS 49ers ausgehen würde, hätte man diese Person wohl nur belächelt. Denn zu diesem Zeitpunkt stand es noch 10:13 für die Gäste der Seawolves Academy. Diese sollte die höchste und gleichzeitig letzte Führung der Rostocker gewesen sein. Im Anschluss starteten die 49ers angeführt von Eigengewächs Lukas Wagner, der in den ersten zehn Minuten zwölf Punkte beisteuerte, bis zum Viertelende einen 15:0 Lauf. Dieser entpuppte sich im weiteren Verlauf des Spiels als enorm wichtig für die Gastgeber.

Denn die Seawolves erhöhten fortan, vor allem in der zweiten Halbzeit, defensiv den Druck und agierten offensiv weniger fehleranfällig als die 49ers. Doch das starke Rebounding und das immer wieder perfekte Timing für einen versenkten Dreier waren ausschlaggebend dafür, dass die Differenz zu den Seawolves in der Crunchtime nie kleiner als drei Punkte wurde. Den sogenannten Dagger warf dann Ivan Mikheieiv, als er die Gäste per Dreipunktewurf zum 84:78 knapp eine Minute vor Schluss auf Abstand hielt. Individuelle Performances gab es heute mehrere zu bestaunen. Auf Seiten der 49ers machte Lukas Wagner das beste Spiel seiner ProB-Karriere, indem er 25 Punkte (9/13 FG), 8 Assists, 6 Rebounds und 3 Steals auflegte. Yannick Hildebrandt knackte ebenfalls die 20 Punkte-Marke und holte zudem neun Rebounds. Bei Rostock überragte Center Toni Nickel mit 27 Punkten und 13 Rebounds.

Der Man oft he Match Lukas Wagner nannte nach dem Spiel mögliche Gründe des sechsten Heimsiegs: „Heute hat von Anfang an bei allen die Einstellung gepasst. Wir hatten aus dem Hinspiel noch eine offene Rechnung mit Rostock und wollten diese heute als Team zusammen begleichen und uns den Sieg und im besten Fall sogar den direkten Vergleich holen.“ Für den direkten Vergleich reichte es zwar nicht ganz, dennoch macht das Team von Vladimir Pastushenko in der Tabelle einen Sprung von zwei Plätzen auf Rang 5. Nächsten Samstag werden die 49ers vom aktuellen ProB Nord-Schlusslicht BBG Herford empfangen.

07.01.2023 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. BSW Sixers 109:62

Rund eine Woche nach dem Jahreswechsel brannten die Rister im Heimspiel gegen die BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen 06 (BSW Sixers) ein Feuerwerk ab und gewannen mit 109:62. Es ist die beste Wedeler Punktausbeute in einem ProB-Spiel seit dem 26. September 2021 (117:88 gegen den Eimsbütteler TV).

So etwas kommt sehr selten vor“, sagte Rist-Trainer Hamed Attarbashi angesichts des überdeutlichen Abstands zwischen Heim- und Gastmannschaft. „Wir sind freudig überrascht. Wir haben gegen eine tolle Mannschaft, die bewiesen hat, dass sie in der Liga alle Großen schlagen kann, eine überragende Leistung geboten“, lobte er. „Wir hatten Rhythmus und Spaß auf dem Spielfeld und haben dem Gegner den Spaß genommen. Und das über eine lange Zeit. 35 bis 38 Minuten waren wir signifikant aggressiver als der Gegner“, so Attarbashi.

Schon im zweiten Viertel (36:10) wurde es ganz deutlich. 61:26 führten die Rister zur Halbzeit. Wie so oft in dieser Saison war der Rebound die Grundlage des Wedeler Erfolgs: Attarbashis Mannen sicherten sich 58 Abpraller, die Gäste nur 26. Camron Reece sorgte vier Minuten und 47 Sekunden vor dem Ende mit einem Korbleger zum 101:51 für die erste dreistellige Wedeler Punktzahl der laufenden Saison. Ebenfalls sehr erfreulich: Alle eingesetzten Rister beteiligten sich am Schützenfest und trafen. Attarbashi hatte unter anderem auf mehrere Talente verzichten müssen, die für die Hamburg Towers in der NBBL aufliefen.

Auch Simonas Paukste (Fußverletzung) sowie Mika Tangermann (krank) fehlten. Somit blieb den Wedelern mit Reece nur ein Center, der Schwede Daniel Johansson half deshalb unter dem Korb aus, wenn der US-Amerikaner eine Pause brauchte. Ob unmittelbar unter den Brettern oder auf dem Flügel: Johansson zeigte eine starke Leistung, seine 27 Punkte waren eine neue persönliche ProB-Bestmarke. „Daniel hat ein tolles Spiel gemacht, gar keine Frage“, so der Trainer. „Man sollte das nicht zu hoch hängen. Das ist ein Ausreißer. Wir freuen uns riesig, aber nächste Woche geht es weiter“, drückte Attarbashi nach dem deutlichen Erfolg auf die Bremse.

Vorberichte ProB Nord 14. Spieltag

06.01.2024 14:00 Uhr Berlin Braves 2000 vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Nachdem die Berlin Braves ihr letztes Spiel des Jahres auswärts gegen die Seawolves Academy knapp mit 68:63 verloren haben, sind sie in der Tabelle abgerutscht und standen zum Jahresende mit einer Bilanz von 8:5 nur noch auf Platz fünf. Die Wolmirstedter konnten im letzten Spiel 2023 nochmal einen überzeugenden Sieg gegen die TKS 49ers einfahren und mit 92:77 gewinnen. Sie dominierten die 49ers ab dem zweiten Viertel und ließen ihnen keine Chance. Besonders überzeugen konnte Bogdanovic mit 26 Punkten und 5 Assists. Insgesamt stehen die Wolmirstedter mit einer Bilanz von sieben Siegen und sechs Niederlagen auf dem sechsten Tabellenplatz und somit knapp hinter den Braves. Aufgrund der Tabellensituation und den unterschiedlichen Ergebnissen am letzten Spieltag, können die Fans ein enges, spannendes Spiel erwarten, in dem keines der Teams so richtig favorisiert ist. Die Berlin Braves können jedoch auf ihre bisher starke Heimbilanz setzen und aus den sechs Siegen aus sechs Heimspielen Selbstvertrauen ziehen. Zudem konnten sie das Hinspiel in Wolmirstedt mit 76:86 deutlich für sich entscheiden.

06.01.2024 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. Bayer Giants Leverkusen

Die ASV-Sporthalle ist zum Auftakt der Rückrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ausverkauft – und wird sicher ähnlich stimmungsvoll wie die Auseinandersetzung in Leverkusen. Vielleicht aus Kölner Sicht sogar besser. „Schade, dass wir beim Hinspiel einen schlechten Tag gehabt haben, aber Leverkusen hat auch viel dafür getan, unseren Rhythmus zu stören“, sagt Manager und Trainer Stephan Baeck. „Das und ein bisschen zu viel Nervosität und Hektik in unserem Spiel haben am Ende in einem engen Spiel eben zur Niederlage geführt.“

„Aber das Gute ist, wir wissen, dass wir es viel besser können“, führt Baeck aus. „das haben wir in der kompletten Hinrunde bewiesen und mit dem Selbstvertrauen wirklich guten Basketball in Verteidigung und Angriff zu spielen, gehen wir als komplettes Team in das Rückspiel.“ Leverkusens Trainer Hansi Gnad hatte das 72:64 am 23. Dezember so gesehen: „Wir wussten, dass die Qualität im Kader der RheinStars sehr groß ist, wir haben uns aber davon nicht abschrecken lassen und den Kampf von der ersten bis zur letzten Sekunde angenommen.“

Baeck: „Natürlich hat Leverkusen eine tiefe Mannschaft, die sehr intensiv und kampfstark in der Verteidigung agieren kann, aber wenn wir unsere normale Leistung abrufen, bin ich zuversichtlich, deutlich besser auftreten zu können. In unserer Halle mit unseren Fans im Rücken, bin ich überzeugt, dass wir uns mit unserer Spielweise durchsetzen. Auch wenn das gegen die stark besetzten Leverkusener sicherlich nicht einfach wird. Ich freue mich auf Samstagabend.“

06.01.2024 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Ademax Ballers Ibbenbüren

Mit dem Anbruch des neuen Jahres steht LOK Bernau vor der Herausforderung, die positive Entwicklung der vergangenen Spiele weiter voranzutreiben.  Trainer Davide Bottinelli äußert sich zuversichtlich: „In den letzten Spielen des Jahres 2023 hat die Mannschaft sich nach vielen anfänglichen Schwierigkeiten stabilisiert und stetig verbessert. Nun wollen wir diese Tendenz weiter entwickeln. Für uns ist der Beginn der Rückrunde wie der Beginn einer neuen Meisterschaft, in der wir auf Augenhöhe gegen jeden Gegner antreten wollen.  

Gegen die Ademax Ballers aus Ibbenbüren wird es entscheidend sein, dass wir auf unsere Ziele fokussiert bleiben und unsere Gäste auf keinen Fall unterschätzen. Dazu werden wir als Team entschlossen agieren, denn nur so können wir unsere Stärken ausnutzen.“ 

06.01.2024 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. Iserlohn Kangaroos

Erst am vergangenen Spieltag kurz vor Weihnachten trafen beide Mannschaften bereits aufeinander, in einer stimmungsvollen Matthias-Grothe-Halle sahen die Zuschauer ein packendes Derby, welches die Gäste aus Schwelm am Ende für sich entschieden. Die Kangaroos sind nun auf Wiedergutmachung aus und wollen in der “Schwelm ArENa” den sechsten Saisonsieg einfahren.

Für die Waldstädter war es ein bitteres Derby-Hinspiel am letzten Spieltag 2023. Das Team von Headcoach Dennis Shirvan verschlief den Beginn der Partie komplett und ging mit einem zwölf Punkte Rückstand in die Halbzeitpause. Nachdem die Kangaroos sich dann im dritten Viertel mühevoll ran gekämpft hatten, führten einige Unaufmerksamkeiten wieder dazu, dass die Waldstädter die Kontrolle über das Spiel erneut abgaben und so die Heimniederlage hinnehmen mussten.

Shirvan blickt mit Vorfreude auf das Derby-Rückspiel: “Ich denke, es wird wieder eine stimmungsvolle, ausverkaufte Halle mit einer heißen Derby Atmosphäre geben. Die Schwelmer werden natürlich motiviert und mit Rückenwind ins Spiel gehen doch wir sind absolut entschlossen den Derbysieg einzufahren. Wir möchten die Stimmung mitnehmen und basketballerisch überzeugen, dazu müssen wir von Anfang an bereit und wach sein. Wir müssen uns konzentrieren, unsere Flüchtigkeitsfehler abstellen und uns auf den Gameplan fokussieren. Dabei ist es entscheidend, über die gesamten 40 Minuten volle Power und Einsatz zu geben, dann haben wir gute Chancen erfolgreich zu sein!”

06.01.2024 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. BBG Herford

Bericht folgt

07.01.2024 16:00 Uhr TKS 49ers vs. Seawolves Academy

Bericht folgt

07.01.2023 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. BSW SIxers

Dass man mit der jüngsten Mannschaft der ProB Nord (Altersdurchschnitt: 19,2 Jahre) antritt und dementsprechend den einen oder anderen Groschen Lehrgeld zahlen muss, ist Teil der Wedeler Herangehensweise: „Wir erhoffen uns, dass die Spieler viel aus dem ersten Halbjahr mitnehmen, dass sie zum Beispiel aus der Verlängerung, die wir in Wolmirstedt verloren haben, lernen“, so Roquette. „Die Gegner werden sich jetzt auch ein bisschen anders auf uns einstellen. Sie kennen uns jetzt und wissen, dass wir viel über Intensität kommen und kämpfen“, sagt der Sportliche Leiter.

Am Sonntag trifft man auf den Tabellenvierten, die Gästemannschaft von Trainer Christopher Schreiber hat bislang acht Siege eingefahren. Bestimmender Mann im BSW-Kader ist der 36-jährige US-Amerikaner Donte Nicholas. Im Hinspiel, das die Rister 66:67 – auch so eine lehrreiche Niederlage – verloren, hielt sich Nicholas‘ Ausbeute im Angriff mit zehn Zählern in Grenzen, sein Saisonschnitt (19,2) hingegen ist fast doppelt so hoch.

Die gute Entwicklung der Rister seit dem Saisonbeginn soll sich fortsetzen. Roquette: „Es wäre schön, wenn sich die Jungs belohnen könnten und in Richtung Playoffs schielen. Man muss aber auch sagen, dass die Liga sehr eng beieinander ist. Nach oben und nach unten kann viel passieren. Stand jetzt sind wir mit dem Verlauf der Saison sehr zufrieden.“

Nachberichte ProA 14. Spieltag

26.12.2023 17:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn

Nachbericht folgt.

26.12.2023 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Nürnberg Falcons BC

Das Weihnachtsspiel in der mit 2.924 Zuschauern sehr gut besuchten Oberfrankenhalle gegen die Nürnberg Falcons bedeutete nicht nur ein seit gut 15 Jahren nicht mehr stattgefundenes Pflichtspiel-Frankenderby, sondern auch die Rückkehr des jetzt in der Noris aktiven langjährigen medi-Kapitäns Bastian Doreth und der früheren oberfränkischen Basketball-Legende Derek Taylor als Nürnberger Co-Trainer nach Bayreuth. 

Das sagt der Bayreuther Kapitän Selim Fofana: 

Für solche Spiele wie heute lebt man als Basketballer. Wir haben eine gute Mannschaftsleistung gezeigt und auch ich persönlich komme nach meiner Verletzungsunterbrechung langsam wieder an mein Leistungsniveau heran. Ich habe heute versucht, mit meinen fünf Dreiern (insgesamt 15 Punkte) den Ausfall von Moritz Plescher mit auszugleichen. Das Publikum und die Stimmung in der Halle gaben dem Team zusätzliche Energie. Wir hoffen, dass wir diese Energie als Team ins neue Jahr mitnehmen und eine kleine Serie starten können. 

26.12.2023 19:30 Uhr Artland Dragons vs. Uni Baskets Münster

Auch die Weihnachtszeit brachte den Dragons am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga kein Glück. Gegen die Uni Baskets Münster erlitt man vor 1200 Zuschauern eine klare 77:92 Niederlage.

Headcoach Patrick Flomo zum Spiel: „Eine weitere enttäuschende Niederlage. Es ist uns erneut nicht gelungen, in heimischer Halle eine gute Leistung zu zeigen und unsere Fans mitzuziehen. Wenn du deinem Gegner über 20 Offensivrebounds gestattest, wird es nahezu unmöglich, ein Basketballspiel zu gewinnen. Münster hat unsere Schwächen resolut attackiert und wir haben nicht genug gekämpft, um das Spiel noch einmal zu unseren Gunsten zu wenden“.

26.12.2023 19:30 Uhr ART Giants Düsseldorf vs. PS Karlsruhe LIONS

Am 26. Dezember machten sich die PS Karlsruhe LIONS selbst das schönste Weihnachtsgeschenk. Drei Tage nach der Last Minute-Niederlage bei den Bozic Estriche Knights Kirchheim ließen die Badener bei den ART Giants Düsseldorf nichts anbrennen. Die Gäste konnten nur in Hälfte eins mithalten. Nach dem Seitenwechsel dominierte Karlsruhe die Begegnung am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zeitweise nach Belieben und feierte einen verdienten Erfolg bei einem Endstand von 67:84. Es war der achte Saisonsieg, mit dem die LIONS in der Tabelle weiterhin Rang sieben und damit einen Playoff-Platz belegen.

Topscorer für die LIONS im letzten Spiel des Jahres war der glänzend aufgelegte Dennis Tunstall mit 24 Punkten. Bakary Dibba (16 Punkte) und Adam Seiko sowie Jesse Ani (beide 12) scorten ebenfalls zweistellig.

27.12.2023 19:00 JobStairs GIESSEN 46ers vs. VfL SparkassenStars Bochum

Der Verlauf des ersten Viertels war aus Sicht der SparkassenStars nicht gerade positiv. Der Plan in der Defense funktionierte nicht richtig, was Giessen eiskalt ausnutzte. Dazu kamen 4 Turnover in den ersten 5 Minuten und ein treffsicherer Liga-Topscorer Duane Wilson der 11 Punkte in den ersten 6 Minuten erzielte. Nach der Pause kamen die SparkassenStars wieder mit mehr Energie auf das Feld. Quinn Nelson erzielte direkt zu Beginn 5 Punkte und Ignjatovic nahm wieder ein Timeout. Aber auch danach rangen die Bochumer den 46ers Punkt für Punkt ab und kamen wieder auf 6 Punkte heran, da waren noch 2 Minuten im dritten Viertel zu spielen. Kilian Dietz setzte dann ein Statement, als er mit einem Dunk in Transition für den Ausgleich sorgte. 68:68 stand es nun und das Momentum schien auf Bochumer Seite zu sein.

Mit einem Dreier sorgte er für lauten Jubel auf der Bochumer Bank und die Anzeigetafel in der Giessener Sporthalle-Ost zeigte 75:74 für Bochum an. Nun folgten aber unnötige Turnover und die SparkassenStars zeigten Nervösität bei den Freiwürfen, nachdem die Teamfoulgrenze auf beiden Seiten erreicht wurde. In der Schlussphase konnte man nur einen von vier Freiwürfen verwandeln, das Giessener Team aber bis auf einen alle. Bochums Headcoach bekam 31 Sekunden vor Ende der Partie zwei technische Fouls und wurde der Halle verwiesen. Auch die dadurch fälligen Freiwürfe verwandelte Krajcovic für sein Team. Damit war die Partie entschieden und endete mit einem 90:82 Sieg für die 46ers.

„Das Spiel hatte zwei Gesichter. In der ersten Halbzeit hat unser Plan nicht funktioniert und wir konnten Giessen dadurch nicht auf Augenhöhe begegnen. Das Team kam mit einem anderen Gesicht aus der Halbzeitpause und konnte ein paar Stops setzen. Wir haben nun auch physischer in der Defense gespielt. Dadurch hatten wir Möglichkeiten das Spiel zu gewinnen. Am Ende konnte Giessen das Spiel aber für sich entscheiden“, so Headcoach Felix Banobre.

27.12.2023 19:00 Uhr Medipolis SC Jena vs. Dresden Titans

Mit einem knappen sowie in der Schlussphase hart erkämpften 82:79-Sieg gegen die Dresden Titans verteidigen die Riesen von Medipolis SC Jena ihre Tabellenführung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga und feiern Silvester als ProA-Spitzenreiter. Das Team von Trainer Björn Harmsen bezwang die Sachsen in einer mit 3.125 Zuschauern komplett gefüllten und erstmalig seit Erstliga-Zeiten restlos ausverkauften Sparkassen-Arena am Ende verdient und darf zum Neujahrsauftakt am 03. Januar in Bochum als Liga-Primus auflaufen.

Während die Thüringer mit diesem Resultat zudem ihre Durststrecke gegen die von 150 lautstarken Gäste-Fans unterstützten Titans beenden konnten, avancierte Blake Francis mit 26 Punkten zum Topscorer der Partie. Trotz der am Ende fast schon traumwandlerisch sicher anmutenden Performance des Jenaer Imports zeichneten sich die Saalestädter speziell in der spielentscheidenden Phase mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung aus, in der jeder Akteur – vom Starter bis zum Bankspieler – seinen wichtigen Beitrag zum siegreichen Jahresfinale 2023 beitragen konnte. Im Duell, welches atmosphärisch bereits Playoff-Atmosphäre versprühte, waren es die Gastgeber, die während eines dramatischen und auf den Tribünen brodelnden Schlussviertels die Big Points trafen und das Team von Titans-Coach Fabian Strauß mit einer Niederlage an die Elbe zurückschickten.

Titans Headcoach Fabian Strauß – „Aktuell zeigen wir immer wieder gegen die Topteams, dass wir da sind und dass wir die Möglichkeiten haben diese Spiele zu gewinnen. Jetzt müssen wir bloß noch lernen am Ende die kleinen Details richtigzumachen. So eine Leistung wie heute macht da allerdings viel Mut.“ 

27.12.2023 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Im letzten Spiel des Kalenderjahres 2023 besiegten die EPG Baskets Koblenz in der heimischen CGM Arena die Bozic Estriche Kirchheim Knights mit 73-57. Im Gegensatz zu den vorherigen Spielen präsentierten sich die Baskets im ersten Viertel hellwach und gestatteten den Gästen lediglich zehn Punkte. Auch im zweiten Viertel zeigten die Baskets eine engagierte Leistung und bauten nach einem And- One von Gabriel de Oliveira die Führung auf elf Punkte aus (21-10). Kirchheim konnte durch 6 Punkte von Flowers und Muszynski verkürzen, doch die Baskets behielten die Spielkontrolle und setzten sich bis zur Pause auf zehn Punkte ab (37-27).

Zu Beginn des dritten Viertels drohte die Partie zu kippen- Kirchheim erzielte neun Punkte in Folge und verkürzte den Rückstand auf einen Punkt (37-36). Koblenz behielt jedoch erneut die Nerven, verhinderte eine Kirchheimer Führung und übernahm durch einen 10-2 Lauf wieder die Kontrolle über das Spiel, sodass die Koblenzer mit einer 50-41 Führung ins letzte Viertel gingen.

Der Knackpunkt folgte dann im letzten Viertel beim Stand von 52-45, als der Koblenzer Center Maurice Pluskota sieben Punkte in 45 Sekunden erzielte und die Baskets mit 59-45 in Führung brachte. Kirchheim verkürzte nochmals ein wenig auf elf Punkte (62-51), doch die Koblenzer Guards Marvin Heckel und David Sloan waren im Zug zum Korb nicht zu bremsen und so siegten die Baskets am Ende mit 73-57.  Neben der starken Verteidigungsleistund und dem guten Reboundverhalten war auch der psychologische Fakt wichtig, dass Kirchheim zu keinem Zeitpunkt des Spiels in Führung gehen konnte.

28.12.2023 19:30 Uhr Phoenix Hagen vs. RASTA Vechta II

BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Aufsteiger RASTA Vechta II hat am Donnerstagabend für eine Sensation gesorgt. Das Farmteam des easyCredit Basketball-Bundesligisten gewann beim Tabellendritten Phoenix Hagen mit 94:86 (46:47) und fügte so dem Aufstiegskandidaten in der erstmals seit vier Jahren mit 3.145 Zuschauern ausverkauften Ischelandhalle die erste Heimniederlage der Saison zu.

Während bei Phoenix Hagen zwei Stammspieler fehlten, konnte RASTA II in aktueller Bestbesetzung antreten und nutzte die Gunst der Stunde – dank der besten Saisonleistung. Waren die Gäste in der 1. Halbzeit trotz eines 21:30-Rückstandes (13. Minute) immer dran geblieben am Favoriten, so zogen sie gleich nach dem Seitenwechsel bis auf 52:47 (23.) vorbei und führten zwischenzeitlich mit 13 Punkten (69:56, 29.). Kevin Smit wurde mit 25 Punkten Top-Scorer, Luc van Slooten kam auf 18 Punkte, sechs Rebounds sowie je drei Assists und Steals. Die meisten Rebounds in der Ischelandhalle griff sich Johann Grünloh (zwölf), dazu kam der 18-Jährige auf sieben Punkte.

29.12.2023 19:30 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. FRAPORT SKYLINERS

Nach einem unglaublich starken, packenden Spiel und großem Kampf gegen das Top-Team aus Frankfurt verlieren die Eisbären Bremerhaven unglücklich mit 90:94.

Nach schönem Anspiel von Aaron Cook versenkte Adrian Breitlauch den ersten Dreier der Begegnung (3:0). In der Folge entwickelte sich eine spannende Partie, in der sich die Bremerhavener und die SKYLINERS wenig schenkten. Nachdem Jarelle Reischel ein And-One zum 10:9 vollendete, starteten die Gäste aus Hessen einen Lauf und setzten sich bis auf 9:17 ab. Anschließend fanden die Eisbären in Person von Nick Hornsby, Jordan Giles und Jarelle Reischel passende Antworten und verkürzten den Rückstand bis zum Viertelende (21:22).

Die zweiten zehn Minuten liefen sehr ausgeglichen. Kein Team konnte sich absetzen, aber nachdem die Seestädter durch einen Korbleger von Aaron Cook die Führung übernommen hatten (23:22), gaben sie diese in diesem Spielabschnitt auch nicht mehr her.

Obwohl die Eisbären in Person von Robert Oehle auch den ersten Korb der zweiten Halbzeit erzielten (47:42), war der dritte Abschnitt der Schwächste aus Bremerhavener Sicht. Im Gegensatz zur ersten Halbzeit lief weniger zusammen und es kam zudem ein wenig Pech dazu.

Im letzten Viertel fanden die Eisbären, angepeischt von den 1.790 Fans im Eisbärenkäfig, zurück in die Spur. Durch einen Dreier von Hendrik Drescher glichen die Seestädter das Spiel schnell wieder aus (71:71). Bis zum Viertelende hätte das Spiel kaum knapper und spannender sein können. Die Eisbären übernahmen zwei Minuten vor Schluss durch zwei Freiwürfe von Kapitän Robert Oehle die Führung (83:81). Nachdem Booker Coplin fünf Sekunden nach einem Offensivrebound der SKYLINERS das Spiel noch wieder ausglich, verpasste Jarelle Reischel den Gamewinner und es ging in die Verlängerung.

Auch die packenden Overtime war umkämpft und hätte in beiden Teams den verdienten Sieger gefunden. Kleinigkeiten entschieden letzendlich das Spiel und so mussten sich die Eisbären mit 90:94 geschlagen geben.

Alle Spiele werden Live und kostenlos bei Sportdeutschland.TV übertragen.

Vorberichte ProA 14. Spieltag

26.12.2023 17:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn

Bericht folgt.

26.12.2023 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Nürnberg Falcons BC

Head Coach Mladen Drijencic sieht sein Team auf einem guten Weg zu den nächsten Punkten: „Wir wollen besser werden“, kündigte er unlängst nach dem überzeugenden Sieg gegen Gießen an. Diese Entwicklung im jungen BBC-Team sollen nun die Falcons zu spüren bekommen. Für den langjährigen Bayreuther Aufbauspieler Bastian Doreth wird das Spiel seiner Falcons eine Rückkehr in seine zweite Heimat.

Für den langjährigen Bayreuther Aufbauspieler Bastian Doreth wird das Spiel seiner Falcons eine Rückkehr in seine zweite Heimat. Nach dem Abstieg im letzten Sommer kehrte Basti Doreth dann in seine Heimat- und Lieblingsstadt Nürnberg zurück. In der ProA hat sich Bayreuth schnell zurecht gefunden. Die Mannschaft von Mladen Drijencic liegt auf Playoff-Kurs und hat die meisten Pflichtaufgaben bislang gemeistert.

BBC-Geschäftsführer Friedrich Hartung blickt dem Wiedersehen mit Doreth gespannt entgegen. „Basti ist ein großartiger Spieler und Mensch, der den Bayreuther Basketball über viele Jahre geprägt hat. Ich freue mich auf ein Wiedersehen in der Oberfrankenhalle.“

Nach der Auftaktniederlage gegen Mitabsteiger Frankfurt gab es im Prestige-Duell mit Gießen am 11. Spieltag einen deutlichen 87:70-Heimsieg. Das Team verfügt über eine tiefe Rotation mit offensivstarken Imports. Den bisherigen Saisonschnitt von 2291 Fans in der Oberfrankenhalle dürfte man nicht zuletzt dank Basti Doreth und dem Gegner aus Mittelfranken am 26. Dezember leicht übertreffen.

26.12.2023 19:30 Uhr Artland Dragons vs. Uni Baskets Münster

Im ersten von zwei Auswärtsspielen in Folge für die Münsteraner rund um den Jahreswechsel wartet zwar der Tabellenletzte, der aber hat als eines von nur drei Teams ausgerechnet den Spitzenreiter FRAPORT Skyliners in der heimischen Artland Arena bezwungen. Somit muss sich die Mannschaft von Götz Rohdewald auf ihre höchste Intensität und Auswärtsstärke besinnen.

Nach der zweiten deutlichen Niederlage in Folge wollen die Drachen an die Leistung des letzten Heimspiels gegen die Fraport Skyliners anknüpfen und den zweiten Saisonsieg einfahren. Gegen Trier war es vor allem die wackelige Defensive der Burgmannsstädter, die ihnen bereits früh in der Partie die Chance auf einen Sieg raubte. Eine Stellschraube an der Headcoach Patrick Flomo wird drehen müssen ist das Rebounding der Drachen.

Einer, der die Artland Arena bestens kennt, ist Jonas Weitzel: „Ich bin sehr froh, bei meiner Familie Weihnachten verbringen zu können. Und dann ab Montag voller Fokus auf Quakenbrück. Da bin ich natürlich sehr heiß drauf – das Team, wo ich die letzten zwei Jahre verbracht habe.“

Die Mannschaft von Cheftrainer Patrick Flomo verfügt über reichlich ProA-Erfahrung in der deutschen Rotation sowie individuelle Qualität auf den ausländischen Positionen. Nach personellen Veränderungen in der laufenden Saison war ein deutlicher Formanstieg unverkennbar, ehe die beiden letzten Partien in Koblenz (66:87) und in Trier (81:111) bittere Rückschritte bedeuteten.

26.12.2023 19:30 Uhr ART Giants Düsseldorf vs. PS Karlsruhe LIONS

Es war erst die zweite Niederlage im heimischen Castello, die die ART Giants in dieser Spielzeit hinnehmen mussten. Trotzdem ließen die Düsseldorfer nach dem Ertönen der Schlusssirene ihre Köpfe nicht hängen, traf man an diesem Abend doch auf einen starken Gegner, dem es gelang sein Spiel bis zum Ende aufs Parket zu bringen. Verzichten mussten die Rheinländer neben Emil Marshall und Daniel Norl zudem auf Leistungsträger Craig Lecesne, der sich im Abschlusstraining leicht verletzt hatte und nach dem Warm-up auf der Ersatzbank Platz nahm. Anfänglich fanden die Hausherren dennoch noch gut ins Spiel.

Ben Shungu eröffnete gegen seinen Ex-Club von der Dreierlinie die Partie. Beide Mannschaften waren sofort mit ihrer aggressiven Spielweise, für die beide bekannt waren, zur Stelle und brachten diese Gangart direkt aufs Spielfeld. Zurück aus der Kabine, hatte das Flabb-Team weiterhin Probleme in der Defensive gegen eine Karlsruher Mannschaft, die den Ball mittlerweile gut durch die eigenen Reihen laufen ließ und vermehrt den richtigen Abnehmer für den freien Wurf fand (38:48). Während sich die Rheinländer zunehmend in einem statischen Angriffsspiel mit meist aus der Not geborenen Würfen verloren, zogen die Lions ihr Spiel durchweg konsequent durch. Zwar stemmten sich die Giganten gegen den angewachsenen Rückstand, jedoch zeigte dies auf der Anzeigetafel nur wenig Wirkung.

Florian Flabb (Headcoach): „Defensiv war Karlsruhe unglaublich konstant und dominant. Wir wussten, was auf uns zukommt und zugleich muss man sagen, dass wir derzeit einfach auf dem Zahnfleisch laufen. Durch viele Ausfälle im Team können wir keinen wirklichen Rhythmus entwickeln. Zusätzlich ist am Morgen dann noch kurzfristig Craig Lecesne ausgefallen. Somit haben wir es nicht geschafft die nötige Energie aufs Feld zu bringen. In der ersten Halbzeit hat uns das noch halbwegs im Spiel gehalten, danach haben wir dann offensiv und defensiv keinen Zugriff mehr bekommen. Wir haben es nicht geschafft hinten raus nochmal zurückzukommen und Druck auf Karlsruhe aufzubauen. Jetzt wollen wir mit ein paar Tagen Pause neue Energie tanken für das Spiel gegen Bremerhaven, um es dann wieder besser zu machen.“

27.12.2023 19:00 JobStairs GIESSEN 46ers vs. VfL SparkassenStars Bochum

Nach den vielen Erkrankungen konnten sich die SparkassenStars ein wenig an Weihnachten erholen und Kräfte sammeln. Auch Emil Loch, der gegen Bremerhaven krankheitsbedingt passen musste, wird voraussichtlich wieder zum Kader gehören. Auswärts konnten die Bochumer in dieser Saison noch nicht punkten und Giessen ist sehr heimstark, die Chance auf den ersten Auswärtssieg ist aber durchaus da. Das Banobre-Team ist offensiv stark, muss aber defensiv besser stehen, damit es endlich mit dem ersten Sieg in fremder Halle klappen kann.

„Giessen ist ein Team mit erfahren Spielern und einem sehr erfahrenen Coach. Unsere Spieler arbeiten weiter hart und die, die krank waren sind erholter als noch vor ein paar Tagen. Wir müssen uns auf uns konzentrieren, weiter stark in der Offense arbeiten und uns in der Defense verbessern. Dann haben wir in Giessen eine Chance“, so Headcoach Felix Banobre.

Nach bisher 9:4-Siegen und zuletzt zwei Erfolgen gegen die Nürnberg Falcons BC (95:84) und bei den Uni Baskets Münster (82:72) befinden sich Kapitän Robin Benzing und seine Nebenleute im Flow. „Wir stecken das Fehlen von Stefan Fundic bisher prima weg und treten sehr geschlossen auf. Viele verlassen sich sonst auf ihn, nun haben sie die Gelegenheit, selbst zu zeigen, was sie können“, denkt „Frenki“ Ignjatovic besonders an Männer wie Jonathan Maier, Roland Nyama und Dejan Kovacevic, die in den vergangenen beiden Partien gezeigt haben, dass mit ihnen jederzeit zu rechnen ist – egal ob als Starter oder von der Bank aus.

Sie am Mittwoch zu dirigieren, wird dem Serben allerdings schwerfallen. Denn seine Stimme hat versagt …

27.12.2023 19:00 Uhr Medipolis SC Jena vs. Dresden Titans

Mit erst zwei Pflichtspielen der beiden Clubs im Verlauf der zurückliegenden ProA-Saison hat diese Konstellation noch viel Raum zur Entfaltung. Die bisherigen Duelle gingen sowohl in der Sparkassen-Arena (23.12.2022, 86:96) als auch in der Rückrunde auf dem Parkett der Dresdner Margon Arena (11.02.2023, 70:81) an die Gäste von der Elbe. Beide Siege waren Bestandteil einer atemberaubenden Premiere-Saison des Strauß-Teams, welche erst in der Playoff-Viertelfinalserie gegen Gießen ihr Ende fand (0:3). Im Hier und Jetzt ihres zweiten Jahres auf ProA-Niveau stehen die Titans mit einer positiven Bilanz von sieben Siege und sechs Niederlagen im bereiten Tabellenmittelfeld der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf dem 8. Platz. Wie Medipolis SC Jena gegen die ART Giants Düsseldorf am 23.12. (107:80) konnten sich auch die Titans kurz vor Heiligabend mit einem Erfolg selbst bescheren.

Während sich die Elbstädter im zurückliegenden Sommer mit Grayson Murphy (kam von Phoenix Hagen) und dem Australier Koen Sapwell verstärkt haben, sind es auch diese beide Akteuren, die momentan das teaminterne Scoring der Titans anführen. Mit unterschiedlichen Qualitäten ist es Murphy (14.8 PpG, 4.8 ApG), der die Fäden im Spielaufbau zieht, während Sappwell seine Stärken im Wurf besitzt (13.6 PpG, 40.4% 3PTs). Hinter den beiden Neuzugängen versammelt sich eine ganze Armada bereits aus der ProB bekannter Titans, die mit Kapitän Georg Voigtmann über einen weiteren ehemaligen Jenaer Sportgymnasiasten verfügt. Der zwei Jahre jüngere Bruder unseres Nationalmannschafts-Centers Johannes gehörte 2016 zum Jenaer BBL-Aufstiegskader, bevor er über die Stationen Würzburg, Paderborn und Chemnitz im Sommer 2018 in Dresden landete.

27.12.2023 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Am 14. Spieltag der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA erwarten die EPG Baskets Koblenz am 27.12.2023 um 19.30 Uhr die Bozic Estriche Kirchheim Knights in der CGM-Arena. Das Team aus Baden- Württemberg startete sehr gut in die laufende Saison und ist einer der heißesten Playoff-Kandidaten. Kopf des Teams ist Point Guard Michael Flowers, der seine zweite Saison in Kirchheim spielt und gerade in der Offensive eine überragende Saison spielt. Der wurfstarke Guard verwandelt über 40 % seiner Distanzwürfe, erzielt über 20 Punkte im Schnitt und verteilt zudem 4,5 Assists. Neben den Stärken aus der Distanz wissen die anderen Kirchheimer Spieler auch bei den Rebounds und den Assists zu überzeugen.

28.12.2023 19:30 Uhr Phoenix Hagen vs. RASTA Vechta II

An Weihnachten waren bereits mehr als 2.800 Karten für die Partie verkauft, in Hagen trotzt man der aktuellen Atemwegserkrankungswelle mit Basketball-Fieber. „Wir freuen uns sehr darauf, bei Phoenix Hagen, vor vielen Zuschauern in so einer Atmosphäre zu spielen“, so Vechtas Trainer Hendrik Gruhn. „Für uns gibt es ein Wiedersehen mit zwei Vechtaer Aufstiegshelden aus der Vorsaison, auch das hat seinen Reiz. Klar ist Hagen der große Favorit. Aber wir fahren nicht dorthin, um dann nicht zu competen. Unser Ziel für dieses Auswärtsspiel ist 40 Minuten lang konkurrenzfähig zu sein.“

Die Angesprochenen sind Naz Bohannon und Siler Schneider. Bohannon verdiente sich in RASTAs Aufstiegsjahr den Titel „Ein-Mann-Büffelherde“ und überzeugt nun auch in seinem zweiten Profi-Jahr. Der US-Amerikaner ist der effektive im Harris-Kader, kommt auf 13.2 Punkte, 6.5 Rebounds und 1.2 Steals. Für Siler Schneider stehen 12.9 Punkte, 3.4 Assists und 3.9 Rebounds zu Buche, in Frankfurt machte er sein bisher bestes Saisonspiel (21 Punkte, neun Rebounds, fünf Assists).

Auch RASTA II hatte es kurz vor Weihnachten mit einem easyCredit BBL-Absteiger zu tun bekommen. Beim BBC Bayreuth lagen die Vechtaer den reinen Punkten nach in drei Vierteln gut im Rennen. Doch der zweite Abschnitt war mit 17:29 verloren gegangen, das Spiel mit 73:87. „Wir müssen die Fehler, die wir am Freitag in Bayreuth gemacht haben, etwa in der Transition, abstellen. Hagen dürfen wir keine zweiten Chancen erlauben und wir müssen schnell spielen. Letztlich geht es erneut darum, dass wir im Vergleich zum Spiel davor einen Schritt nach vorne machen“, so Gruhn.

29.12.2023 19:30 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. FRAPORT SKYLINERS

Nach zuletzt drei sehr überzeugenden Siegen aus vier Spielen wollen die Eisbären ihre kleine Siegesserie ausbauen. Dabei steht ihnen ein großer Brocken im Weg –  der Bundesliga-Absteiger und Traditionsklub FRAPORT SKYLINERS mit Headcoach Denis Wucherer.

An der Seitenlinie gibt es beim Wiedersehen von Steven Key und Denis Wucherer ein spannendes Duell. Schließlich arbeiteten beide mehr als sechs Jahre als Trainergespann zusammen und kennen sich sehr gut. Eisbären Headcoach Steven Key freut sich demnach besonders auf das Spiel zwischen Weihnachten und Neujahr. „Denis und ich haben lange zusammengearbeitet und großen Respekt füreinander. Mal schauen, wer wen mit seiner Strategie überraschen kann. Er hat es geschafft, sein Team direkt in den Top 3 der Liga zu etablieren und hat mit neun Siegen in Folge einen beeindruckenden Lauf hingelegt. Wir haben zuletzt zwei Spiele in Folge gewonnen und haben meiner Meinung nach große Fortschritte in unserer Spielweise gemacht. Diesen Aufschwung wollen wir fortsetzen, wenn wir jetzt viele Spiele ohne große Pause und Vorbereitungszeit haben. Verletzungen und Krankheit zwingen uns momentan oft zum Umdenken, aber das geht allen Mannschaften so. Frankfurt ist ein sehr komplettes Team. Um gewinnen zu können, müssen wir ihre Drives stoppen und ihnen die Würfe so schwer wie möglich machen. Der Schlüssel für uns wird darüber hinaus sein, gut auf den Ball aufzupassen und das defensive Brett zu beherrschen. Wir sind heiß auf das Spiel und hoffen auf zahlreiche Fans in der Halle.“

Alle Spiele werden Live und kostenlos bei Sportdeutschland.TV übertragen.

Nachberichte ProB Nord 14. Spieltag

Foto: Stativ & Linse Fotoagentur

Spieltag 14: 07.01.2023 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. ROTH Energie Giessen Pointers 98:66

Mit einem gelungenen Start ins neue Jahr haben die RheinStars ihre Serie guter und erfolgreicher Spiele fortgesetzt. Am Samstagabend besiegten die Kölner vor 550 Zuschauern in der ASV-Sporthalle die Gießen Pointers zum Rückrundenauftakt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord mit 98:66 (58:36). „Schön zu sehen, dass wir unsere Intensität in der Pause nicht verloren haben“, sagte Trainer und Manager Stephan Baeck mit Blick auf den ersten Auftritt nach der kurzen Weihnachtspause. „Ich freue mich auch sehr für unsere Spieler, dass unser Spiel die Zuschauer begeistert und diese unser Team für ihre Leistung belohnen.“ Nächsten Samstag steigt mit dem Derby gegen die Dragons Rhöndorf möglicherweise das nächste Spektakel, auf jeden Fall aber das nächste Heimspiel.

Dabei waren die RheinStars mit einigen Unwägbarkeiten in die Partie gegangen: Während der Gegner seinen ersten Saisonerfolg zum Jahreswechsel feiern konnte, hatten die RheinStars nach dem Sieg am Vorweihnachtsabend in Rhöndorf eine Pause bekommen. Erst Anfang der Woche waren alle Akteure ins Mannschafts-Training zurückgekehrt. Wie also würde der Wiedereinstieg gelingen? In der Partie war nach einer kurzen Anlaufphase im ersten Viertel nichts mehr zu merken, der Rhythmus war nicht verlorengegangen. „Das war aber auch nötig“, sagte Baeck. Bis ins zweite Viertel hinein hielten sich die Gäste auf Augenhöhe (30:26/13.), die noch im Hinspiel vor knapp sechs Wochen mit 66:105 untergegangen waren und anschließend ihre Ausländerpositionen neu besetzt hatten.

In den zweiten zehn Minuten hingegen zogen die Hausherren in der Defense an und spielten sich Minute um Minute freier. Baeck: „Es ist nie einfach, eine Mannschaft, die man kurz vorher hoch bezwungen hat, ein zweites Mal zu spielen. Aber heute haben wir das erneut gut gemacht. Der Druck auf die Gegenspieler war immens und daher das Resultat auch eindeutig und in der Höhe verdient.“ Bis zur Halbzeit zogen die RheinStars auf 58:36 davon – und auch nach dem Seitenwechsel behielten sie alles im Griff, erfreuten ihre Fans mit mannschaftsdienlichem Spiel, überfallartiger Defense in wechselnden Besetzungen und ausgewogen verteilten Spielzeiten.

So hielten die Kölner den neuverpflichteten Gießener Spielmacher Jacob Ledoux bei acht Punkten, der mit einer Bilanz von 30 Punkten im Schnitt aus seinen ersten drei Pointers-Partien angereist war. Kapitän Rupert Hennen glänzte vor allem in Halbzeit eins mit vier Steals als Anführer der Defense. Topscorer Ali Sow mit fast 100prozentiger Wurfquote aus dem Feld. Beide kamen in Halbzeit zwei nur noch dosiert zum Einsatz. So konnten in der Offense Robin Straub (13 Punkte), Andrew Onwuegbuzie (11) und Davi Remagen (9) persönliche Punktbestleistungen feiern. Steffen Hauf glänzte mit fünf Assists, Elijah Schmidt in knapp 18 Spielminuten mit einer Plusminus-Statistik von +30. Am Ende aber gab es Standing Ovations von den Rängen für alle.

07.01.2023 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. RASTA Vechta II 93:99

Vor 611 Zuschauern boten die Dragons Rhöndorf mit 7 aktiven Spielern Aufsteiger RASTA Vechta II eine Partie auf Augenhöhe, mussten aber aufgrund eigener Fehler und fehlender Energie das Parkett nach Verlängerung als Verlierer verlassen.

Das reinste Auf und Ab dieser Partie deutete sich schon im 1. Viertel an. RASTA II legte einen 8:0-Lauf zur 13:7-Führung (5. Minute) hin, die Dragons konterten mit einem 9:0-Lauf zum 21:18 (9.). Die Gastgeber suchten ihr Glück jenseits des Perimeters, trafen fünf von elf Verschen von dort. Auf Seiten der Vechtaer ließ Kaya Bayram aufhorchen, der zur ersten Pause schon acht Punkte auf dem Konto hatte. Bayrams Gegenüber, der US-Amerikaner Devon Goodman, zeigte dann im zweiten Abschnitt seine Qualitäten als Scorer. Nach drei Punkten im 1. Viertel, ließ er zehn im zweiten folgen und führte seine Drachen zu einem 35:29 (16.). Beide Teams ließen zu viele Offensiv-Rebounds zu, dafür hielten sich die Ballverluste in Grenzen (Rhöndorf drei, Vechta sechs).

Als Johann Grünloh in der 24. Minute auf 47:48 verkürzte, war für RASTA II weiterhin alles in Butter. Doch zwei Dreier von Florian Koch und Paul Albrecht ließen den Rückstand auf sieben Punkte anwachsen – 47:54 (25.). Erst ein And-One und dann ebenfalls ein Threeball von Kaya Bayram brachten die Vechtaer aber umgehend zurück in die Partie (53:54, 25.). Und als Kevin Smit in der 28. Minute auch vom Perimeter zum 63:56 traf, gab’s die Auszeit für die Dragons. Knapp eine Minute vor Ende des 3. Viertels stellte erneut Smit auf 67:56 (30.) – die bis dato höchste Führung. Erst 53 Sekunden waren im Schlussabschnitt gespielt, da musste Hendrik Gruhn seine Schützlinge schon wieder am Spielfeldrand begrüßen. Nicolas Buchholz hatte gerade per Dreier auf 66:67  (31.) verkürzt, die Partie war wieder völlig offen. In der 35. Minute flog der nächste Bayram-Dreier in die Drachenhöhle – 78:73. Auch 3:37 Minuten vor dem Ende führte RASTA II wieder mit fünf Punkten (80:75), brachte den Vorsprung aber nicht über die Ziellinie. Als die 40 Minute abgelaufen war, hatten beide Teams schon je 74 Mal geworfen, die Dragons sich dazu noch 19 Freiwürfe erspielt (Vechta sechs).

Mit einem Dunking von Roman Bedime eröffneten die Gäste die Overtime und setzten damit den Ton für diese fünf Minuten. Bedime sorgte in der 43. Minute auch für das 92:86 und schickte die Dragons in die nächste Auszeit. RASTAs 14. Threeball des Abends, getroffen von Leon Okpara zum 96:88 bei noch 67 Sekunden Restspielzeit, bedeutete dann die Vorentscheidung. 

Julius Thomas (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Gratulation an Vechta zum Erfolg. Wir müssen uns nochmal genau anschauen was hier heute falsch gelaufen ist. In der ersten Halbzeit haben wir mit zu wenig Energie gespielt, das war in der zweiten etwas Halbzeit besser. Da kann unsere knappe Rotation auch keine Entschuldigung für sein. Taktisch haben wir versucht auf mit einigen Anpassungen zu reagieren, aber Vechta hat darauf klug reagiert. Wir müssen unsere Energie aufs Spielfeld bekommen, ansonsten wird es in dieser Liga gegen jeden Gegner immer schwer werden.“

07.01.2023 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. BBG Herford 91:59

Mit einem deutlichen 91:59 Heimsieg gegen die BBG Herford startet der SSV LOK Bernau eindrucksvoll in das Basketballjahr 2023. Damit bleibt man auch zu Hause in dieser Saison weiterhin ungeschlagen Saison und hält Anschluss an die Tabellenspitze.

In Bernau war am Samstagabend alles für ein weiteres Basketballfest vorbereitet. Die Mannschaft hochmotiviert und die Halle wieder sehr gut gefüllt. Und so konnten die knapp 800 Zuschauer von Beginn an ihre Mannschaft unter Volldampf erleben. In den ersten 5 Minuten des Spiels ließ man Herford kaum die Luft zum Atmen. Entweder zwang man den Gegner zu schlechten Würfen oder ließ ihn durch den hohen Druck gar nicht erst zum Abschluss kommen. Am anderen Ende des Felds gelang dem Team von Coach Davide Bottinelli in der Anfangsphase einfach alles: Dreier, Dunkings, Korbleger und nach knapp 4 Minuten stand es 13:0 für die LOK. Nach genau 04:02 Minuten war es dann Dainius Zvinklys, der die ersten Punkte für die BBG erzielen konnte. Im weiteren Verlauf kamen die Gäste dann etwas mehr in ihren Rhythmus, aber dass das 1. Viertel klar mit 21:12 an die Bernauer ging, konnten sie nicht verhindern. Im 2. Viertel konnten die Gäste zwar der energetischen Mannschaft von Kapitän Max Rockmann Paroli bieten, aber über ein ausgeglichenes Spiel kamen sie nicht hinaus. Lediglich um 2 Punkte konnte man den Rückstand bis zur Pause verkürzen. Und mit Beginn von Viertel 3 setzte die LOK ihren Kessel erneut unter Dampf. Man brachte verstärkt seine Physis zum Einsatz und kontrollierte somit den Gegner an beiden Enden des Feldes. In der Verteidigung blockte Isiah Small ein ums andere Mal die Würfe der Gegner und im Angriff war es vor allem Rikus Schulte, der Punkt für Punkt die Führung ausbaute. Insbesondere das Insidespiel – das Spiel unter dem Korb – brachte Bernau auf die Gewinnerstraße. So gewann man das 3. Viertel mit 29:12 und entscheid damit das Spiel frühzeitig.

Coach Davide Bottinelli:
„Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Wir haben nach dem letzten Spiel die richtige Antwort gegeben. Vor allem in der 2. Halbzeit hat unsere Verteidigung zu ihrer alten Stärke wiedergefunden. Wir konnten die Rebounds offensiv wie defensiv kontrollieren und uns so viele 2. Chancen erarbeiten. Ich freue mich auch darüber, dass wir allen Spielern ausreichend Spielzeit gewähren konnten.“

07.01.2023 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. Iserlohn Kangaroos 84:85

Derbysieger! Die Iserlohn Kangaroos setzten sich nach einer zwischenzeitlich deutlichen Führung gegen die EN Baskets Schwelm am Ende knapp mit 85:84 durch. „Bei uns ist eine ausgelassene Stimmung“, berichtete Headcoach Dennis Shirvan nach dem Spiel. „Es ist ein richtiger Ballast abgefallen.“ Mit dem Auswärtssieg sind die Sauerländer erfolgreich in die Rückrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eingestiegen.

Die Schwelmer taten sich mit den offensivstarken Iserlohnern schwer, drei Guards hatten bereits in der ersten Halbzeit drei Fouls auf dem Statistikbogen zu verzeichnen. Patrick Teka zog beim Attackieren des Korbes immer wieder Fouls und zeigte sich dabei auch im Abschluss effizient. Im weiteren Verlauf des Spiels fehlte Dennis Shirvan das Spiel in der Zone immer mehr, weshalb die Foulprobleme der Gäste keine größeren Auswirkungen hatten. Die Schwelmer scorten nun sogar besser. Calvin Oldham Jr. (9 Punkte) und Till Hornscheidt (7) brachten die Gastgeber im zweiten Viertel wieder auf drei Punkte heran. Headcoach Shirvan stellte fest, dass seine Schützlinge zwischenzeitlich etwas unkonzentriert waren, dafür starteten sie sehr wach in die zweite Hälfte. Mit einem 7:0-Lauf stellten sie den alten Zehn-Punkte-Vorsprung (38:48) wieder her. Das dritte Viertel war ein Hin und Her, auf einmal hatten die Hausherren wieder ausgeglichen (51:51). Es war mitunter die stärkste Phase der EN Baskets, die kurzzeitig sogar mit vier Punkten in Front lagen, die Kangaroos konnten aber eine knappe Führung ins letzte Viertel retten.

Im letzten Viertel sah es danach aus, als würden die Kangaroos ein langes dominiertes Spiel aus der Hand geben, knapp zwei Minuten vor dem Ende lagen sie 80:72 hinten. „Schwelm hat da echt schwierige Dreier getroffen“, meinte Dennis Shirvan. Aber seine Schützlinge hielten dagegen und nutzten viele Mismatches aus. 40 Sekunden vor dem Ende hatten sie zum 82:82 ausgeglichen, kurz darauf traf Urspruch einen Zweier zu Schwelmer Führung. Die Iserlohner besaßen noch einen Angriff, bei vier Sekunden auf der Spieluhr ging Marko Boksic eng verteidigt und off-balance zum Dreier hoch und wurde gefoult – drei Freiwürfe! Der erfahrene Power Forward blieb eiskalt und traf alle drei zur 85:84-Führung. Ein anschließender Notwurf des Gegners flog am Ring vorbei und die Kangaroos sicherten sich einen „am Ende verdienten Sieg“.

Headcoach Falk Möller sagt folgendes über das Spiel: „Egal was sonst alles nicht nach Plan lief, aber die letzte Minute ist unerklärlich für mich. Sowas habe ich in meiner Laufbahn noch nicht erlebt. Mit nur einem Teamfoul nicht zu foulen bzw. dann nur Wurffouls zu verursachen ist schlecht. Ich denke, dass man sich meine Gefühlslage vorstellen kann.“

08.01.2023 16:00 Uhr BSW Sixers vs. Itzehoe Eagles 90:75

Ein katastrophaler Start in die Partie, dann eine Aufholjagd und schließlich doch eine Niederlage: Die Itzehoe Eagles sind nach drei Siegen in Serie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga vom Spitzenreiter gestoppt worden. Bei den BSW Sixers in Sachsen-Anhalt unterlagen sie mit 75:90 (15:31, 21:19, 20:15, 19:25).

Oft sind die Eagles in dieser Saison bereits gut in eine Begegnung gestartet. Der Auftakt in Sandersdorf misslang ihnen allerdings gründlich. Reihenweise ging der Ball verloren, allein elf Mal im ersten Viertel. Die Würfe gingen teils weit vorbei, es dauerte mehr als vier Minuten, bis Emil Marshall die ersten Punkte der Gäste erzielte. Da hatten die Sixers schon 14, bald darauf stand es 22:2. Aber die Itzehoer zeigten erneut eine ihrer großen Stärken: Sie blieben ruhig und machten einfach weiter. Mit Erfolg, Punkt um Punkt robbten sie sich heran, zwangen nun ihrerseits den Gegner zu Ballverlusten und Fehlwürfen. Der Rückstand hätte auf zehn Punkte schrumpfen können, kleine Fehler sorgten dann doch für das 15:31 nach dem ersten Abschnitt.

16 Zähler lagen die Eagles auch nach vier Minuten im zweiten Viertel zurück, als Coach Timo Völkerink eine wirkungsvolle Auszeit nahm. Ein Dreier von Erik Nyberg, zwei schön herausgespielte Dreier von Jack Fritsche, dazu gute Verteidigung – es stand nur noch 39:32 für die Gastgeber, sodass deren Trainer gut zwei Minuten später die Auszeit brauchte. Auch die zeigte Wirkung, angeführt von ihren stärksten Akteuren Donte Nicholas und Kristas Kilps – und begünstigt durch Fehlwürfe der Itzehoer – sicherten sich die Sixers doch noch eine deutliche Halbzeitführung: 50:36.

Auch in der zweiten Hälfte lieferten die Eagles ihrem Gegner einen großen Kampf. Die Defensive machte den Sixers das Leben schwer, kurz vor dem Viertelende verkürzten Emil Marshall und Trey McBride auf 56:63. Nach zwei Minuten im letzten Abschnitt waren es sogar nur noch fünf Punkte Rückstand, wieder hatten McBride und Marshall getroffen zum 63:68. Jetzt hätten die Itzehoer den Tabellenführer endgültig ins Wanken bringen können, ließen die Chancen aber mit kleinen Fehlern aus. Auch dank einiger Dreier blieben die Sixers außer Reichweite.

24 Ballverluste wies die Statistik für die Gäste aus, ein wesentlicher Grund dafür, dass ihr Gegner 15 Mal mehr auf den Korb werfen durfte. Das sah auch Völkerink nach einem „anspruchsvollen Wochenende“ mit zwei Auswärtsspielen binnen weniger als 48 Stunden als entscheidend an für die Niederlage – gerade zu Beginn habe sein Team keinen Zugriff bekommen und dem Rückstand dann während der gesamten Partie hinterherlaufen müssen. Da halfen auch Vorteile in anderen Statistiken nicht: „Wir haben verdient verloren, weil wir zu viele Fehler eingestreut haben.“

08.01.2023 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. SBB Baskets Wolmirstedt 76:94

Nach der Halbzeitpause zogen die Gäste davon: Die Rister unterliegen am Steinberg den SBB Baskets Wolmirstedt mit 76:94.

Dass man im Laufe des dritten Viertels 14 Punkte zuließ, ohne selbst einen Korberfolg zu verbuchen, sorgte für die Entscheidung. Dabei lief es einige Augenblicke zuvor noch gut: „Und dann kam Gegenwehr, was ja auch normal ist. Dann sind wir leider für ein paar Minuten zusammengebrochen“, sagte der Wedeler Trainer Stephan Blode.

Überraschend war Linus Hoffmann nach seinem am 10. Dezember erlittenen Außenbandriss und angerissenen Syndesmoseband wieder dabei. Der 20-Jährige trat gleich wieder so auf, als sei er nie verletzt gewesen, musste jedoch im Verlauf der Begegnung einen Dämpfer hinnehmen, als er mit einem Gegenspieler zusammenprallte. „Linus hätte auf jeden Fall noch mehr Minuten bekommen, wenn er nicht wieder angeschlagen gewesen wäre. Er kam dann aber noch mal zurück aufs Feld. Wir hoffen, dass es nichts Schlimmes ist“, so Blode.

Vor allem in der Eins-gegen-eins-Verteidigung sah der Rist-Trainer zu Beginn Dinge, die ihm nicht zusagten: „Wir haben scheinbar viel über defensive Struktur nachgedacht und im Training dazu auch viel gemacht, aber die Basis der Eins-gegen-eins-Defense vergessen“, erläuterte er. Ein kleiner Zwischensprint der Gäste kurz vor dem Gang in die Halbzeit sorgte für einen sieben Zähler betragenden Wedeler Rückstand nach 20 Spielminuten: Ein Fingerzeig in Richtung des späteren Spielausgangs, mehr aber nicht.

Noch ganz und gar nicht warmgelaufen waren zu diesem Zeitpunkt die Schützen aus der Ferne, nur ein Dreiertreffer gelang den Ristern vor der Halbzeit. Harrison Cleary besserte das Konto unmittelbar nach der Wiederaufnahme der Begegnung auf und bescherte seiner Mannschaft den zweiten Erfolg per Weitwurf. Von längerer Dauer war das dadurch im Wedeler Lager ausgelöste Glücksgefühl nicht, Wolmirstedt machte sich anschließend auf 61:43 davon. Besagte 14 Punkte in Folge erzielte die Gastmannschaft in dieser Phase.

Die Rister drückten den Rückstand später wieder in den niedrigen zweistelligen Bereich, abhalten konnte man Wolmirstedt vom Sieg jedoch nicht. Neben dem Verbesserungsbedarf in der Verteidigungsarbeit wirkten sich ebenfalls das Fehlen mehrerer Kräfte (die beiden verletzten Leif Möller und Junior Searcy sowie die in der NBBL eingesetzten Al-Fayed Alegbe, Simonas Paukste und Mika Tangermann) sowie der teils nachlässige Umgang mit dem Sportgerät aus: „Wir hatten leider sehr viele unnötige Ballverluste, zum Beispiel nach Einwürfen. Es ist schwierig zu verteidigen, wenn du den Ball einfach hergibst und der Gegner leichte Punkte machen kann“, sagte Blode.

Nachberichte ProB Süd 14. Spieltag

Foto: Gerd Käser

Spieltag 14: 06.01.2023 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Basketball Löwen 79:70

Im ersten Heimspiel des neuen Jahres trafen die EPG Baskets Koblenz auf die Basketball Löwen Erfurt. Während Erfurt in der ersten Saisonhälfte mit großem Verletzungspech zu kämpfen hatte und trotz der schwierigen Personallage aktuell einen Playoff- Platz belegt, konnten die EPG Baskets Koblenz in der Hinrunde oft aus dem Vollen schöpfen und bereits zu einem frühen Zeitpunkt in der Saison mit einer festen Rotation spielen.

Die Baskets, die auf den erkrankten Leon Friederici und den verletzten Moritz Hübner verzichten mussten, erwischten den besseren Start und erspielten sich bereits im Laufe des ersten Viertels eine zweistellige Führung. Einziger Wehrmutstropfen war das frühe zweite persönliche Foul von Alani Moore, sodass Headcoach Pat Elzie bereits früh im Spiel viel durchwechseln musste. Die Baskets zeigten sich trotz allem treffsicher und führten nach zehn Minuten mit 24-13. Das zweite Viertel musste nach kurzer Zeit unterbrochen werden, da die Anzeigetafel aufgrund eines technischen Fehlers nicht mehr reagierte und erst nach einem kompletten Reset wieder genutzt werden konnte. In der Folge bauten die Baskets weiter aus und zeigten dabei vor allem in der Verteidigung eine konzentrierte Leistung. Nach einem erfolgreichen Dreier von Dominique Johnson zum 38-19 führten die Baskets, die in dieser Phase aber das dritte Foul von Moses Pölking zu verkraften hatten, vier Minuten vor der Pause mit 19 Punkten. Erfurt kämpfte sich von der Linie wieder ein wenig heran und verkürzten den Rückstand bis zur Pause auf 15 Punkte (44-29).

Im dritten Viertel knüpfte Erfurt an die Leistung vor der Pause an und zwangen so die Baskets bereits nach 2 Minuten beim Stand von 44-33 zur ersten Auszeit in der zweiten Halbzeit. Auch nach der Auszeit verkürzte Erfurt angetrieben von Guy Edi und Tyseem Lyles weiter den Rückstand und ging durch einen Mitteldistanzwurf von Lyles zum ersten Mal mit 58-57 in Führung. Im letzten Viertel lieferten sich beide Teams einen engen Fight auf Augenhöhe. Die Baskets eroberten durch einen glänzend aufgelegten Dominique Johnson, der die Partie mit 25 Punkten beendete, und Alani Moore (17) die Führung, die sie, dank einer verbesserten Leistung in der Verteidigung, nicht mehr hergaben und am Ende mit 79-70 siegten. Während bei den Baskets zudem Marvin Heckel (12) und Brian Butler (13) zweistellig scorten, punkteten bei den Gästen Guy Edi (22),  Tyseem Lyles (14) und der lange verletzte Jan Heber (10) bei seinem Saisondebüt am besten.

07.01.2023 18:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. BG Hessing Leitershofen 51:74

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen ist erfolgreich in die Rückrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga gestartet. Die Kangaroos gewannen am Samstagabend die Partie beim FC Bayern München Basketball II deutlich mit 74:51 (30:18) und machten dadurch einen Sprung von Platz zehn auf Platz sieben der Tabelle.

Im Audi Dome stand für beide Teams einiges auf dem Spiel. Sowohl die Bayern als auch die Kangaroos hatten zuletzt nicht mit unbedingt schwachen Leistungen aufgewartet, aber es fehlten auch aufgrund von Verletzungen und Krankheitswellen auf beiden Seiten einfach die Ergebnisse. Im Vergleich zu ihrem 75:73 Sieg im Hinspiel mussten die Münchner auf den verletzten Ivan Kharchenkov und den erkrankten Christian Skladanowski verzichten. Bei den Stadtbergern waren dieses Mal bis auf die Langzeitverletzten alle Mann an Bord. Dazu war erstmals Neuzugang Meo Martin im Kader, der bekanntermaßen den im Hinspiel noch aktiven Nemanja Scekic ersetzt und noch von sich reden machen sollte. Demzufolge verlief der Start etwas nervös, nach vier Minuten stand es gerade einmal 1:0 für die BG, wohlgemerkt in einem Basketballspiel. Die Gäste versuchten, durch gute Verteidigung ins Spiel zu kommen. Das gelang auch sehr vielversprechend, und langsam, aber sicher kam der Kangaroos-Express auch in der Offensive in Fahrt. In der 8. Spielminute betrat Meo Martin erstmals das Parkett, ihm gelangen sofort zwei Körbe und zwei Rebounds. Beim 17:5 Zwischenstand nach dem ersten Viertel hatte man dem Gegner nicht gerade viele Korboptionen gelassen. Das zweite Viertel verlief dann mit 13:13 ausgeglichen, das Match blieb aber von den Verteidigungsreihen geprägt, der Score weiterhin niedrig. Der erneut sehr starke Teathloach Pal sorgte mit 6 Punkten in Folge direkt vor der Halbzeit dafür, dass die Münchner auf Distanz gehalten werden konnten.

Auch nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Leitershofer sehr konzentriert, fanden einen guten Mix aus Distanzwürfen und direkten Anspielen unter den Korb. Dazu lief der Ball erneut sehr gefällig durch die Reihen der Kangaroos. Überhaupt der Unterschied, dass das Spiel der Kangaroos im neuen Jahr von viel mehr Energie, Einsatz und Tempo geprägt ist als in der Phase zuvor. Der Vorsprung wuchs bis auf 44:25 an (26. Minute). Der FC Bayern gab aber noch lange nicht auf. Vor allem dem eminent starken Lenny Anigbata hatte man es zu verdanken, dass man bis Ende des dritten Abschnittes zumindest wieder auf 39:51 herankam. Die BG ließ sich aber nicht beeindrucken, startete dann erneut sehr konzentriert und engagiert in das Schlussvierte. Als Mario Hack-Vazquez auf Pass von Lucas Mayer mit einem schön herausgespielten Dreier zum 58:42 erhöhte, war eine Vorentscheidung gefallen. Es ging noch ein wenig hin und her, am Ende brachten die Kangaroos den Sieg aber sicher nach Hause und entscheiden auch den direkten Vergleich für sich.  In den letzten beiden Spielminuten wechselten beide Trainer noch munter auf die große Rotation über, die zahlreich mitgereisten Kangaroos Fans durften sich seit Mitte November wieder einmal über einen Sieg ihres Teams freuen.

07.01.2023 19:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS Juniors vs. SEEBURGER College Wizards 85:65

Nach zuletzt zwei Siegen in Serie mussten die SEEBURGER College Wizards am Samstagabend bei den FRAPORT Skyliners Juniors eine 65:85-Niederlage einstecken. Die Karlsruher lagen von Beginn an in Rückstand und konnten gegen den starken Frankfurter Bundesliga-Nachwuchs nichts ausrichten. Neuzugang Karl Drammeh überzeugte bei seinem Wizards-Debüt mit elf Zählern und sechs Rebounds. 

Das Hinspiel in Karlsruhe lag noch nicht weit zurück, die Erinnerungen an die deutliche Niederlage schienen bei den Wizards-Spielern noch in den Köpfen gewesen zu sein. Anders lässt sich der zurückhaltende Auftritt nicht erklären. Denn nach „zwei richtig guten Spielen waren wir in Frankfurt nicht existent“, findet Geschäftsführer Zoran Seatovic klare Worte für die Niederlage „Wir haben den Frankfurtern durch ein schlechtes Rebounding zu viele zweite Chancen gegeben. In der Offensiv fehlte es uns an Ideen. Sie hatten heute leichtes Spiel mit uns.“ Bereits nach Viertel Nummer eins war klar, dass es mit Punkten für die Karlsruher am heutigen Abend schwierig werden würde. Mit 22:10 zogen die Frankfurter schnell davon. Alvin Onyia kontrollierte mit 4 Offensiv-Rebounds die Bretter und eröffnete den Gastgeber zweite Chancen, die sie konsequent für sich nutzten. Zu Beginn des zweiten Viertels hielten die Wizards dann etwas besser dagegen und verkürzten den Rückstand auf acht Zähler. Doch dieser kleine Lauf entpuppte sich als Strohfeuer. Die Gastgeber trafen in der Folge nach Belieben und zogen bis zur Pause auf 45:24 davon.

In der zweiten Hälfte hatte nun auch die Offensive der Wizards ihre Momente. Christoph Rupp steuerte fünf Zähler bei, auch Neuzugang Karl Drammeh gelangen bei seinem Debüt im Wizards-Trikot die ersten Punkte. Doch die Frankfurter zeigten sich unbeeindruckt und punkteten munter weiter. Mit 22:20 für die Hausherren konnten die Wizards zum ersten Mal ein Viertel ausgeglichen gestalten. Mit 67:42 ging es ins Schlussviertel. Die Partie war angesichts des hohen Rückstands vorzeitig entschieden. Drammeh nutzte die verbleibenden Minuten, um sein Potenzial weiter anzudeuten. Neun Punkte gelangen dem Neuzugang im 4. Viertel, das mit 21:18 für die Wizards endete. „Karl hat erst drei Trainingseinheiten mit den Jungs absolviert, aber er hat sein Potenzial bereits angedeutet. Ich bin mir sicher, dass er der Mannschaft weiterhelfen wird“, freut sich Seatovic trotz der Niederlage über das gelungene Debüt Drammehs.

Dass es für die Wizards nicht zu mehr als einem gewonnen 4. Viertel reichte, lag nicht zuletzt an der aggressiven Defensive der Frankfurter sowie der Ausgeglichenheit des Kaders. Bei den Frankfurtern scorten gleich fünf Spieler zweistellig. „Frankfurt wusste, wie sie uns knacken können und haben von Beginn an aggressiv gespielt. Wir haben nicht dagegengehalten und uns unserem Schicksal ergeben. Ein schlechtes Spiel von uns, das wir schnell abhaken müssen“, so Seatovic.

07.01.2023 19:00 Uhr WHITE WINGS Hanau vs. OrangeAcademy 89:77

Licht und Schatten zeigten die WHITE WINGS Hanau im ersten Spiel der Rückrunde: Wie bereits im Hinspiel gegen die OrangeAcademy taten sich die Hanauer auch am 13. Spieltag zunächst schwer, ins Spiel zu kommen. Dies kritisierte auch Hanaus Headcoach Marti Zamora: „Wir haben heute gezeigt, dass wir zwei Gesichter haben. Und klar ist – wenn wir nicht 100% geben, dann werden wir kein Team dieser Liga schlagen.“ Nach einer durchwachsenen erste Hälfte fand das Team jedoch insbesondere im dritten Viertel deutlich bessere Antworten auf das Ulmer Spiel und siegte am Ende mit 89:77. Damit wächst die Rekord-Siegesserie auf 13 Spiele an.

Zunächst liefen die White Wings jedoch wiederholt einem Rückstand hinterher. Dabei wurde früh klar, dass das Ulmer Spiel an diesem Abend vor allem über ihre Guards sowie ihre Drei-Punkte-Stärke funktionieren würde. Insbesondere Tobias Brahe machte von Anfang an ordentlich Alarm und holte am Ende 24 Punkte für seine Mannschaft. Und auch im zweiten Viertel schafften es die Hanauer nicht, notwendige Stops zu erkämpfen und zeitgleich offensiv die nötigen Akzente zu setzen. Entsprechend ging das Team von Headcoach Marti Zamora mit leichtem Rückstand bei 36:39 in die Halbzeitpause. „In der ersten Hälfte hat uns eindeutig der offensive Rhythmus gefehlt. Dadurch ist mehrfach die 24-Sekunden-Uhr runtergelaufen. Außerdem waren wir zu wenig fokussiert, dadurch haben wir uns im Abschluss schwer getan und einige Male nicht getroffen“, so Zamora.

Anschließend kam das Team dann deutlich gestärkt zurück aufs Parkett. Nach etwas über zwei Minuten gelang ein Elf-Punkte-Lauf, während dem Ulm fast drei Minuten lang nicht offensiv erfolgreich war. Hanau zeigte sich defensiv nun deutlich bissiger und in der Offensive sortierter, entsprechend funktionierte der Abschluss sowohl aus kürzeren Distanzen als auch von jenseits der Dreierlinie deutlich besser. Insbesondere Sebastian Brach, Bruno Albrecht und Tim Martinez hatten im dritten Viertel ein gutes Händchen im Abschluss, das zurecht mit 31:18 deutlich zugunsten der Hausherren ausfiel. „Wir haben ab der zweiten Hälfte endlich mehr Intensität gezeigt. Und wir hatten den notwendigen Respekt für unseren Gegner. Sie kamen heute ohne ihre Center Antonio Dorn und David Fuchs. Wir haben daher angenommen, dass ihnen dadurch einiges an Schlagkraft fehlen würde – da haben wir uns absolut getäuscht. Ulm ist ein extrem talentiertes Team, das haben sie erneut bewiesen“, sagt der Hanauer Coach. Das gute Ergebnis des dritten Viertels war dabei vorentscheidend: Zwar hatten die Ulmer sich längst noch nicht aufgegeben und den Kampf im Schlussabschnitt noch einmal angenommen, allerdings gelang es ihnen nicht, sich einen dringend notwendigen Run zu erarbeiten. Der bereits in Foultrouble befindliche Bubba Furlong holte sich gut vier Minuten vor der Schusssirene sein fünftes Foul ab. Das Team kompensierte den Ausfall auf der Center-Position jedoch äußerst gut, insbesondere auch, da Sören Urbansky wie schon gegen Koblenz starke Würfe traf und überdies auch wichtige Rebounds sicherte. Dank der deutlichen Leistungssteigerung sicherten sich die White Wings am Ende mit 89:77 Sieg 13 im 13. Spiel.

Dass es in Halbzeit Nummer zwei so viel besser lief, hat für Zamora klare Gründe: „Man hat klar gesehen, wie wichtig ein Spielrhythmus ist. In der ersten Halbzeit waren wir gleich auf, was die Rebounds betrifft, in der zweiten Hälfte haben wir dann 15 mehr geholt. Das hat sich unmittelbar auf unsere Offense ausgewirkt. Wir sind kein Team, das langsam läuft – wir müssen rennen und intensiv spielen.“

07.01.2023 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. Porsche BBA Ludwigsburg 82:69

Vor knapp 150 Zuschauer im „Deisen-Dome“ sicherten sich die Mannen um Kapitän Janosch Kögler den ersten Sieg im Jahr 2023. Neben dem Langzeitverletzten Peter Zeis, der sich inzwischen im Aufbautraining befindet, musste auch Bernhard Benke aufgrund einer Erkrankung seinen Einstand verschieben.

Bereits im ersten Viertel gingen die von einem bärenstarken Janosch Kögler angeführten Gelbhemden in Führung und sollten diese bis Ende des Spiels nicht mehr abgeben. Phillip Bode spielte ein paar tolle Assists auf die Twin Towers Buchmann und Fischer. Konnte zudem wie immer defensiv überzeugen, indem er Ludwigsburg Topscorer Mojica Santana komplett aus dem Spiel nahm. Da im zweiten Viertel auch Noeres, Voit, Knox und Dippold Ihre Würfe trafen konnte man sich erstmals zweistellig absetzen. Doch die Schwaben, die einen rabenschwarzen Tag von der Dreierlinie erwischten, erkämpften sich immer wieder zweite Chancen und ließen sich nicht abschütteln. Bester Mann auf Seiten der Gäste war der niederländische Nationalspieler Emanuel Ugbo. Der 202cm Power Forward, der in der kommenden Saison zu Boise State in die NCAA1 wechselt, konnte sich immer wieder am Brett durchsetzen. Mit 44:36 ging es in die Halbzeitkabine.

Dank einem starken dritten Viertel, in dem vor allem das Trio Kögler/Dippold/Fischer das Team getragen hat, war die Vorentscheidung gefallen. Die Oberhachinger Basketballer konnten Ihren Vorsprung hier auf 20 Punkte hochschrauben und ließen sich bis Ende des Spiels die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. In den letzten Minuten des Spiels bekamen auch die Nachwuchsleute Lauris Eklou und Jan Holleman viel Einsatzzeit und ließen Ihr Talent aufblitzen.

Mario Matic :“ Glückwunsch an meine Mannschaft zu dem Sieg. Wir haben Heute viele Dinge richtig gemacht und sind vor allem defensiv gut gestanden. Wir haben aber natürlich auch davon profitiert, dass die Truppe von Coach Khee viele Freiwürfe und offene Dreier nicht versenken konnte. Gegen Ulm müssen wir uns aber definitiv steigern.“

07.01.2023 19:30 Uhr Ahorn Camp BIS Baskets Speyer vs. BBC Coburg 103:101

Mit stehendem Applaus feierten die Fans das Team der Ahorn Camp BIS Baskets Speyer nach einer teilweise begeisternden Vorstellung. Die Mannschaft um Kapitän DJ Woodmore hatte den favorisierten BBC Coburg in einer ebenso packenden wie unterhaltsamen Partie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB mit 103:101 (42:51, 90:90) nach Verlängerung in die Knie gezwungen. „Das Spiel hat die Herzen unserer Zuschauer höherschlagen lassen“, kommentierte BIS-Coach Carl Mbassa das Kräftemessen in der heimischen PSD Bank-Halle Nord.

Nachdem den Schützlingen des Speyerer Coachs vor dem Seitenwechsel die neunte Saisonniederlage gedroht hatte, steigerten sie sich in den folgenden 25 Minuten beachtlich. Mit enormer Einsatzfreude und verbesserter Abwehrarbeit erzwangen die Domstädter die Verlängerung, in der sie sich belohnten. Der letztlich entscheidende Treffer gelang Routinier Woodmore zwölf Sekunden vor der Schlusssirene.

„Wir sind auf dem richtigen Weg. Wir müssen aber anstreben, dass wir die Früchte unserer Arbeit auch längerfristig ernten“, erklärte Mbassa. Dank des fünften Erfolgs in dieser Spielzeit sind die Speyerer im unteren Mittelfeld der Tabelle angekommen. Die Playoff-Plätze sind in Reichweite.

Die auffälligsten Akteure der BIS Basket waren DJ Woodmore (23 Punkte/3 Dreier), Quadre Lollis (21/1), Dejan Bruce (18/2), David Aichele (14), der zudem 13 Rebounds sicherte, sowie Jake Babic (13/2). Effektivste Coburger waren der bundesligaerfahrene Tyreese Blunt (26/6), der allein im zweiten Viertel 18 Punkte markierte, und Leon Bulic (22/1), der bei 14 Rebounds zur Stelle war.

Mit einem Sieg am kommenden Samstag, 14. Januar, ab 18 Uhr beim Team Ehingen Urspring wollen die BIS Baskets in der Rangliste weiter nach oben klettern. „Um dort erfolgreich zu sein, müssen wir von Anfang an präsent sein“, sagt Trainer Mbassa.