Schlagwortarchiv für: 16. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 16. Spieltag

10.01.2026 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. BSW Sixers 72:67

RASTA Vechta II startet mit einem Heimsieg ins neue Kalenderjahr. Am Samstag gewinnt das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst vor 240 Zuschauern im RASTA Dome mit 72:67 (31:39) gegen die BSW Sixers.

An der Pariser Straße haben beide Teams große Probleme mit ihrem Wurf, RASTA II sieht zudem  im 1. Viertel beim Rebound nicht gut aus. Mit dem Halbzeit-Buzzer kassiert das Horst-Team, dass ohne die Big Men Fynn Lastring und Joel Lungelu auskommen muss, einen 20-Meter-Dreier der BSW Sixers zum 31:39-Rückstand, kann das Blatt nach der Pause aber drehen.

Viel besseres Rebounding und im 4. Viertel drei getroffene Dreier machen schließlich den Unterschied aus. Sechs RASTAnern gelingen acht oder mehr Punkte. AJ Sumbry kommt auf zwölf Zähler, fünf Rebounds, vier Assists und zwei Steals sowie einen überragenden Plus/Minus-Wert von +24.

Harm-Ubbo Horst (Head Coach Vechta II): „Wir haben jetzt schon so viele Spiele verloren. Natürlich nagt das am Selbstvertrauen. Trotzdem kommen wir jede Woche ins Training, haken das letzte Spiel ab und konzentrieren uns weiter auf unsere Entwicklung. In der 2. Halbzeit haben wir es dann über lange Phasen sehr gut geschafft, den freien Mann zu finden. Und deshalb haben wir am Ende auch das Spiel gewonnen, was sich auch beim Dreier von Epke Kruthaup zeigt.“

 

10.01.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. LOK BERNAU 90:82

Trotz lautstarker Unterstützung aus Bernau reichte es am Samstagabend nicht für einen Auswärtssieg: LOK Bernau musste sich bei der Rostock Seawolves Academy mit 82:90 geschlagen geben.

Die Gastgeber starteten mit hohem Tempo in die Partie und übernahmen direkt die Kontrolle. Vor allem von außen zeigte sich Rostock gefährlich: Fünf getroffene Dreier im ersten Viertel stellten die Bernauer vor große Probleme. Unter dem Korb verteidigte Rostock sehr physisch, von außen fiel bei Bernau zu wenig. Kurz vor Viertelende versuchte Meo Martin mit einem Dreier noch den Ausgleich zu erzielen, doch der Wurf kam zu spät und wurde nicht mehr gezählt. Zwischenstand nach dem 1. Viertel: 25:22 für Rostock

Im zweiten Abschnitt fand Bernau besser ins Spiel. Mit mehr Geduld im Aufbau und einfachen Abschlüssen kam der Ball besser durch die eigenen Reihen. Die Teamarbeit funktionierte sichtbar besser, das Spiel wurde ausgeglichener. Der Lohn: Kurz vor der Halbzeit übernahm LOK Bernau erstmals die Führung. Rostock bekam keine Gelegenheit mehr, vor der Pause erneut vorzulegen. Halbzeitstand: 43:44 für LOK Bernau

Nach der Pause blieb Bernau leicht im Vorteil. Die Fans merkten: Dieses Spiel ist noch lange nicht verloren. LOK sammelte Punkt für Punkt, konnte sich aber nie entscheidend absetzen. Rostock blieb stets in Schlagdistanz, atmete Bernau förmlich im Nacken. Jeder kleine Fehler wurde sofort bestraft, ein größerer Lauf wollte nicht gelingen. Zwischenstand nach dem 3. Viertel: 68:61 für Rostock

Das Schlussviertel wurde LOK Bernau zum Verhängnis. Zu viele Ballverluste, zu wenig defensive Stabilität und vor allem eine hohe Foulbelastung brachten die Gastgeber immer wieder an die Freiwurflinie. Rostock nutzte diese Phase konsequent und entschied das Viertel klar für sich: 29:14. Der Rückstand war nicht mehr aufzuholen. Endstand: 90:82 für die Rostock Seawolves Academy.

 

10.01.2026 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. TSV Neustadt temps Shooters 

Bericht folgt in Kürze.

10.01.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. ETB Miners 70:87

Die ETB Miners Essen bleiben auch am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord in der Fremde ungeschlagen. Beim Auswärtsspiel gegen die EN Baskets Schwelm überzeugten die Miners vor allem mit einer starken Defensivleistung über weite Strecken der Partie und setzten sich am Ende verdient mit 70:87 durch.

Niclas Sperber zeigt sich früh treffsicher von außen, auch Jonathan Almstedt bringt sich offensiv gut ein. Nach 6:40 Minuten gehen die Miners erstmals mit 18:19 in Führung. Gabriel Jung sorgt mit viel Einsatz zum Korb für ein erfolgreiches And-One und das 18:22. Essen startet mit einer Dreierquote von 80 Prozent und bleibt zudem von der Freiwurflinie makellos (5/5). Dennoch gehen die Gastgeber mit einer knappen 27:25-Führung in die erste Viertelpause.

Die Miners erarbeiten sich ihre Punkte nun vermehrt an der Freiwurflinie, unter anderem durch Niclas Sperber. Nach einem Goaltending der Gastgeber baut Essen den Vorsprung weiter aus. Mychael Paulo stellt bei 1:46 Minuten Restspielzeit im zweiten Viertel auf eine 8-Punkte-Führung. Mit weiterhin starker Dreierquote (54 Prozent) geht Essen verdient mit 40:46 in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel drücken die Miners dem Spiel endgültig ihren Stempel auf. Niclas Sperber dominiert weiterhin von jenseits der Dreierlinie, auch Mychael Paulo findet nun konstant seinen Rhythmus. Beim Stand von 47:65, rund zwei Minuten vor Viertelende, ist der Vorsprung erstmals deutlich zweistellig. Ein Buzzerbeater-Dreier von Robert Merz verkürzt für Schwelm noch einmal, dennoch geht Essen mit einer klaren 55:70-Führung in das Schlussviertel.

Nach der intensiven Partie müssen sich die Miners nun besonders konzentrieren, da sich auch auf Essener Seite kleinere Fehler einschleichen. Dennoch bleibt das Team stabil, bestraft Fehler der Gastgeber weiterhin konsequent und bringt den Vorsprung souverän über die Zeit. Gleichzeitig erhalten die jungen Spieler wie Reik Gäbler und Lukas Ophelders zusätzliche Einsatzminuten. Am Ende steht ein verdienter 70:87-Auswärtssieg für die Miners.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Dragons Rhöndorf 100:76

Die Iserlohn Kangaroos haben am Samstagabend eindrucksvoll ihre Heimstärke unter Beweis gestellt. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und viel Spielfreude setzten sich die Waldstädter in der Matthias-Grothe-Halle souverän mit 100:76 gegen die Dragons Rhöndorf durch – ein Sieg, der sportlich überzeugte, aber auch emotional unter besonderen Vorzeichen stand.

Denn vor Spielbeginn gedachten Mannschaft, Verantwortliche und Fans in einer Schweigeminute dem am Vortag verstorbenen Jugendkoordinator und Trainer Jan-Eric Keysers. Die Stimmung war spürbar gedrückt, doch die Kangaroos verwandelten diese Emotion in Energie, Zusammenhalt und Leidenschaft – und lieferten eine der stärksten Teamleistungen der bisherigen Saison.

Von Beginn an zeigten die Iserlohner, dass sie den Abend sportlich unbedingt positiv gestalten wollten. Schon nach wenigen Minuten übernahmen sie die Kontrolle, bewegten den Ball hervorragend und trafen hochprozentig. Das erste Viertel endete mit einem furiosen 35:18 – die Grundlage für einen ungefährdeten Erfolg. Auch im zweiten Abschnitt blieb das Team konzentriert, verteidigte konsequent und fand offensiv immer wieder gute Lösungen.

Nach der Halbzeitpause machten die Hausherren dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Das Pick and Roll funktionierte hervorragend, die Dreipunktwürfe fanden ihr Ziel, und die Defensive zwang die Gäste immer wieder zu schwierigen Abschlüssen. Besonders auffällig war, dass an diesem Abend nicht einzelne Akteure herausstachen, sondern das gesamte Team als Einheit funktionierte. Tyson Leitao war mit 26 Punkten, 8 Rebounds und 6 Blocks zwar der effektivste Spieler, doch auch Daniel Zacek überzeugte mit starker Wurfquote und fünf Treffern von jenseits der Dreierlinie.

Trey Hubbard und Sadiq Ajagbe punkteten jeweils zweistellig und leisteten sich kaum Fehler, während Chris Schultz mit zehn Rebounds und starker Präsenz unter den Körben glänzte. Dazu zeigte Jordan Iloanya eine engagierte Leistung und traf zwei wichtige Dreier, Ruben Dahmen lenkte als Kapitän das Spiel umsichtig und Kevin Strangmeyer brachte mit viel Physis und seinem neunten Punkt den Jubel in der Halle zum Überkochen – der zugleich den runden 100. Zähler markierte.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. TKS 49ers 92:66

Der bis dahin Tabellendritte der BARMER 2. Basketball Bundesliga spielte gegen den Vorletzten. Das muss keine klare Sache sein, aber bei den Itzehoe Eagles in ihrer derzeitigen Verfassung schon: Beim 92:66 gegen die TKS 49ers ließen sie nie einen Zweifel am Sieg aufkommen. Damit sind die Itzehoer nun Zweiter, denn Bernau unterlag in Rostock.

Der Beginn der Partie war kurios. Temporeich ging es hin und her, nur den Korb trafen beide Teams nicht. Erst nach drei Minuten brach Finn Fleute den Bann für die Eagles. Ihre Defensive machte es den Berlinern schwer, fast alle Angriffe mussten sie unter Druck abschließen, wenn es überhaupt dazu kam: Mit schnellen Händen holten die Gastgeber einige Ballgewinne. Als Sven Cikara zwei Freiwürfe zum 19:9 traf, war die Führung zweistellig. Das blieb sie bis zum Schluss.

Das zweite Viertel eröffneten die Eagles spektakulär: Kapitän Lucien Schmikale war nach Fußverletzung wieder dabei und traf einen Dreier, Toni Nickel ließ einen Distanzwurf folgen, dann punktete Cikara nach Ballgewinn per Korbleger – nicht einmal anderthalb Minuten waren vergangen, da brauchten die Gäste beim 9:30 die Auszeit. Danach allerdings wurde es zäh, die Partie verlief nun nach dem Geschmack der Berliner, die bis zur Halbzeit auf 28:39 verkürzten.

„Probleme mit der zunehmenden Intensität“ sah Eagles-Coach Timo Völkerink als Grund für die schwächere Phase seines Teams. Das wurde in der Halbzeit besprochen, danach sei die Mannschaft „mit ordentlich Feuer rausgekommen“. Die Itzehoer dominierten, Nickels zweiter Dreier in dem Viertel brachte das 51:30. Noch einmal wurde es etwas enger, dann traf Trey McBride, dessen Wurf an diesem Abend ansonsten Pause machte, von außen zum 57:40.

Weitere Treffer von Schmikale und Cikara ließen den Vorsprung weiter wachsen, die Partie war entschieden. Völkerink verteilte Spielzeit und ebnete damit den Weg für einen weiteren Jubelsturm in der Halle: Vier Minuten vor Schluss erzielte der 16-jährige Hannes Schmidt seine ersten ProB-Punkte. Ein souveräner Sieg sei es gewesen, stellte der Coach fest. Das Team habe eine ausgeglichene Leistung gezeigt und 35 Minuten lang auch defensiv überzeugt.

 

11.01.2026 17:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 82:78

Die Hertener Löwen haben sich in einem hochklassigen und umkämpften Heimspiel gegen die Baskets Juniors TSG Westerstede mit 82:78 durchgesetzt. Nach einem schwierigen Start in die Partie drehten die Gastgeber in der zweiten Halbzeit auf, zeigten Kampfgeist, Teamplay und starke Defense und sicherten sich vor heimischem Publikum einen verdienten Heimsieg.

Die Partie begann relativ ausgeglichen, beide Teams suchten zunächst ihr Tempo. Nach fünf Minuten führten die Löwen mit 11:8, doch die Gäste erhöhten das Tempo und setzten die Singh-Fünf unter Druck. Ein 8:0-Lauf drehte die Partie zugunsten der Westersteder, die nach dem ersten Viertel mit 17:25 vorne lagen.

Auch im zweiten Abschnitt erwischten die Baskets den besseren Start und zwangen Herten mit einer gut gestaffelten Verteidigung zu Fehlern. Zudem bereitete ein bärenstarker Jon’ll Fugett der Löwendefense in dieser Phase große Probleme. Nach fünf Minuten lag Westerstede 31:20 in Front und baute den Vorsprung anschließend auf 14 Punkte aus. Mit konsequentem Einsatz verkürzten die Löwen den Rückstand bis zur Pause jedoch wieder auf 34:45.

Nach der Halbzeit kamen die Hertener hellwach zurück auf das Parkett. Mit verbesserter Defensive und mehr Übersicht holten sie Punkt für Punkt auf. Richtig hektisch wurde es nach ca. 4,5 Minuten. Es kam nach einem Angriff der Gäste zu einer Rudelbildung, in deren Verlauf die Schiedsrichter 4 technische Fouls vergaben – je zwei Fouls auf beiden Seiten. Auf Seiten der Baskets erhielt Beni Fungula (#8) beide technische Fouls gegen sich und wurde folgerichtig für den weiteren Spielverlauf disqualifiziert.

Die Löwen ließen sich von der aufkommenden Hektik jedoch nicht verunsichern und spielten hoch konzentriert weiter. Mit einem 56:56 endete das 3. Viertel. Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein echter Krimi. Dario Fiorentino kassierte sein fünftes Foul, auch Christian Hinckson war bereits bei vier. Trotzdem blieb das Löwenrudel konzentriert und konnte sich langsam absetzen. 45 Sekunden vor Schluss sorgte Faton Jetullahi für die Entscheidung. Am Ende stand ein verdienter 82:78-Heimsieg.

 

Nachberichte ProB Süd 16. Spieltag

09.01.2026 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. CATL Basketball Löwen 69:89

Rückschlag für den FCBB II: Die junge zweite Mannschaft des FC Bayern Basketball hat nach zuletzt drei Siegen eine empfindliche 69:89 (26:46)-Niederlage gegen Erfurt kassiert.

Die Münchner enttäuschten dabei bereits vor der Pause, als der Gast zu viele Freiheiten hatte und die eigenen Wurfquoten gerade der eigenen Leistungsträger unzureichend waren. Nach 15 Spielen weist das Team jetzt eine Bilanz von 9:6 auf.

„Wir hatten in den ersten zehn Minuten einen schlechten Ansatz, der sofort zu einem deutlichen Rückstand geführt hat. Danach haben wir zwar mehr Physis ins Spiel gebracht, uns aber weiterhin einfache Fehler in Korbnähe erlaubt. In der zweiten Halbzeit haben wir versucht, uns heranzukämpfen, waren aber immer einen Schritt zu weit weg“, erklärte Coach Luca Palumbo.

Bereits nach zehn Minuten lag der FCBB II 10:28 zurück. Erfurt präsentierte sich von Beginn an wach, aggressiv und treffsicher. Zwar fanden die Bayern-Youngster im weiteren Verlauf besser in die Partie, doch es gelang nicht, vor der Pause durch Intensität und körperliche Präsenz das Momentum auf die eigene Seite zu ziehen.

Auch nach dem Seitenwechsel zeigten die Bayern durchaus eine engagiertere Leistung, doch ein Comeback blieb außer Reichweite. Ausschlaggebend waren eine schlecht Dreierquote (6/31) sowie eine deutliche Unterlegenheit im Rebound-Duell (40:57).

 

10.01.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. BG Hessing Leitershofen 51:88

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA einen Befreiungsschlag getätigt. Am späten Samstagnachmittag gewann man die Auswärtspartie bei den SV Fellbach Flashers auch in dieser Höhe verdient mit 88:51 (34:12) und bleibt damit mittendrin im Rennen um die Play-Off Plätze. Vor allem eine herausragende Defensive und eine geschlossene Mannschaftsleistung gaben den Ausschlag für diesen Kantersieg.

Von Beginn an agierten die Kangaroos sehr konzentriert und ließen in der Verteidigung gar nichts anbrennen. Man verstellte den Württembergern jeden Weg zum Korb, verteidigte auch deren Distanzwürfe sehr clever und schnappte sich nahezu jeden Rebound, nachdem man zuvor die Flashers oft zu schlechten Abschlüssen gezwungen hatte. Es dauerte exakt acht Minuten und zwanzig Sekunden, bevor die Gastgeber ihren ersten Korb zum Spielstand von 2:16 erzielen konnten. Der Viertelstand von 18:2 dürfte auch kein alltäglicher Score in einem Spiel der PRO B gewesen sein.

Und es kam noch besser für die Leitershofer: In der 15. Spielminute leuchtete ein 30:3 zu ihren Gunsten von der Anzeigetafel. Und dies war keinem technischen Fehler auf dem Board geschuldet, sondern einer weiterhin defensiv sehr stabilen und offensiv sehr einfallsreichen Spielweise der Kangaroos. Anschließend kam die einzige Phase, welche den rund 500 Fans in der Gäuäckerhalle nochmals Hoffnung gab. Die Fellbacher konnten halbzeitübergreifend den Rückstand auf 21:34 verkürzen.

Eiskalt konterte die BG den Lauf des Gegners. Zion Richardson mit drei Dreiern und einem Korbleger, Clint Hamann per Dunking und Korbleger, und schnell stand es bereits wieder 49:25. Das war praktisch die Vorentscheidung, der Gegner war nun sichtbar konsterniert. Besonders erfreulich, dass die Stadtberger in diesem Match einen wirklich guten Mix aus Distanzwürfen und Aktionen direkt zum Korb fanden. Nach dem dritten Viertel führte Leitershofen mit 61:33.

Blieb noch das zuletzt mitunter doch schwächelnden vierte Viertel: Auch hier hielt sich die BG dieses Mal schadlos und gewann diesen Abschnitt ebenfalls souverän mit 27:18. Emmanuel Womala setzte schließlich den Schlusspunkt per Korbleger und am Ende der Partie durfte auch noch die große Rotation angeworfen werden, so dass alle Akteure zum Einsatz kamen. Mit dem Vorsprung von 37 Punkten hat man sich dazuhin auch den direkten Vergleich gegen das Team aus dem Stuttgarter Norden gesichert.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. TSV Oberhaching Tropics 92:73

Für das erste Heimspiel im neuen Jahr hatte sich der TV Langen fest vorgenommen, eine klare Leistungssteigerung zu zeigen. Die Mannschaft hat geliefert: In einem überzeugenden Auftritt gegen die TSV Oberhaching Tropics waren die Giraffen über 40 Minuten das dominierende Team auf dem Feld. Für einen dreistelligen Sieg hatte es am Ende nicht gereicht, dennoch wurde es am eine mit 92:73 ein deutliches Ergebnis.

Das Spiel blieb an diesem Samstagabend lediglich im ersten Viertel spannend, als beide Teams sich zunächst ein wenig aneinander herantasteten. In der dritten Spielminute führten die Tropics kurzzeitig mit 12:15 – es sollte die letzte Führung des Abends bleiben. In der Defense konnten die Giraffen ihre Gegner immer wieder am erfolgreichen Abschluss hindern, außerdem funktionierte der Kampf um Rebounds in dieser Woche deutlich besser als noch im Spiel gegen Frankfurt.

Langen gewann das Reboundduell mit 46:30. Essenziell für den Erfolg war das offensive Teamplay: „Wir haben heute den Ball wirklich sehr gut laufen lassen, fokussiert den freien Mann gesucht – und gefunden“, betont Langens Headcoach Tobias Jahn. Der Halbzeitstand von 56:36 sollte dabei bereits vorentscheidend sein.

Auch in der zweiten Halbzeit konnten die Langener das Spiel kontrollieren. Auch wenn das Team nicht noch einmal gleichermaßen dominieren sollte wie im zweiten Viertel, blieb es dauerhaft bei einem zweistelligen Punkteunterschied. So konnte Jahn über den Verlauf der Partie auch einigen Spielern ein wenig Einsatzzeit geben, die in engen Matches nur selten auf dem Feld stehen. Am Ende trugen alle Spieler zumindest einen Teil zu den guten Statistiken bei.

Mit dem Ergebnis ist Langens Coach sehr zufrieden: „Wir haben es geschafft, dass unsere Gegner nie ihr Spiel etablieren konnten. Stattdessen haben wir der Partie unseren Stempel aufgedrückt. Darauf können wir jetzt sehr gut aufbauen, auch mit Blick auf das Spiel gegen Dresden in der kommenden Woche. Wir wollen wieder hart an uns arbeiten und in der kommenden Woche dann ebenfalls wieder sehr gut dastehen.“

 

11.01.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. Ahorn Camp Baskets 71:68

Trotz der verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfälle von BBC-Dirigent Nico Wenzl und den beiden Big Men Ole Theiß und Leo Ćosić setzte sich der BBC Coburg am 16. Spieltag der ProB Süd vor heimischer Kulisse mit 71:68 gegen die Ahorn Camp Baskets Speyer durch.

Bei der Rückkehr der zuletzt erkrankten Höllerl und Herzog gingen die ersten Minuten jedoch an die Gäste aus der Pfalz (2:7). Auch wenn der BBC durch einen Alley Oop Dunk von Herzog auf Zuspiel von Lahr für das erste Highlight-Play im Spiel sorgte, war für Liebhaber des Offensiv-Basketball im ersten Viertel nur wenig Ansehnliches dabei. Viel Stückwerk auf beiden Seiten bekamen die Zuschauer in der HUK-COBURG arena zu sehen (12:16).

Doch nach der Viertelpause fanden die Vestestädter mehr und mehr in ihren offensiven Rhythmus, der sie in der Hinrunde so stark gemacht hat. Nach einem Dreier von Höllerl übernahm der BBC zum ersten Mal die Führung (19:18), allerdings hielt Speyer noch dagegen. Erst aufgrund einiger Turnover der Pfälzer, setzte sich die Mannschaft von Patrick Seidel allmählich ab (34:25). Der BBC konnte sich in dieser Phase mit Fasoyiro und Dawson auf seine beiden Importspieler verlassen und nahm eine Neun-Punkte-Führung mit in die Kabine (40:31).

Den zweiten Durchgang eröffnete Dawson nach rund acht gespielten Sekunden sehenswert mit einem krachenden Dunk. Nach zwei Freiwürfen des US-Amerikaners und einem langen Zweier von Egger war der Vorsprung der Coburger bis auf 13 Zähler angewachsen (46:33). Die Baskets konterten aber mit einem 8:0-Run (46:41), den Egger, der die Füße dieses Mal hinter der Dreierlinie platzierte, mit einem erfolgreichen Distanzwurf unterbrach. Neunhoeffer und Dawson waren es im Anschluss, die wieder für einen zweistelligen BBC-Vorsprung sorgten (57:45). Zum Ende des dritten Viertels verkürzte Speyer erst durch Rupp von außen und nur wenig später durch Woodmore, der ebenfalls einen Dreier einnetzte, wieder bis auf 59:54.

Im Schlussakkord, der geprägt war von Turnovern und Fehlern auf der einen wie auf der anderen Seite, konnte sich keine der Mannschaften entscheidend absetzen. Mit 19 Sekunden auf der Uhr, beim Stand von 71:67, hatte Speyer die Chance erneut heranzukommen. Woodmore schenkte den Ball aber an Höllerl her, der sich per Fastbreak auf den Weg zur Entscheidung aufmachte, jedoch von einem Pfiff ausgebremst wurde.

Fasoyiro bekam zur Verwunderung aller ein unsportliches Foul zugesprochen, was bedeutete, dass Speyer zwei Freiwürfe plus Ballbesitz erhielt. Angerbauer verpasste jedoch einen der beiden Freiwürfe. Dennoch hatten die Pfälzer die Möglichkeit, sich mit einem erfolgreichen Dreier in die Verlängerung zu retten, was ihnen aber nicht mehr gelingen sollte und dem BBC somit den elften Saisonsieg im 15. Spiel verschaffte.

 

11.01.2026 17:00 Uhr // Dresden Titans vs. SKYLINERS Juniors 80:102

Zum ersten Heimspiel des Jahres 2026 tun sich die Dresden Titans über den Großteil des Spiels gegen offensiv herausragend spielende SKYLINERS schwer. Die Elbriesen laufen einen schlechten Auftakt hinterher, in der vor allem zwei Frankfurter Akteure jegliche Comeback-Chancen vereiteln.

Die Gäste starten hellwach in das Spiel. Nach anfänglichen Problemen schaffen es die Elbriesen, gelungene Defensivaktionen in einfache Fastbreak-Punkte umzumünzen. Offensiver Rückhalt auf Dresdner Seiten bleibt wie schon im letzten Jahr Scott Stone. Doch noch mehr Feuer hat der gegnerische Ivan Crjnac gefangen, der alle seine vier Versuche im Korb versenken kann und zum Viertelende beim Stand von 12:34 genau so viele Punkte wie die Heimmannschaft gesammelt hat.

Auch zum Auftakt des zweiten Viertels müssen sich die Titans jeden Punkt hart erkämpfen, während die Hessen weiterhin ohne Probleme das Punktepolster erhöhen können. Mit mittlerweile 23 Punkten im Rückstand erhöht ein Dunk von Duje Putnik nach langer Stille mal wieder den Dezibel-Spiegel. Zwar können die Titans im Angriff wieder den roten Faden finden, aber scheitern weiterhin daran, den eigenen Korb zu beschützen. Es bleiben weiterhin Crjnac und Watson, die die Titans mit 37:57 weiter auf Abstand halten.

Das Bild bleibt zum Anfang der spielentscheidenden Hälfte gleich. Hat man zum ersten Mal das Gefühl, dass die Elbriesen das Ruder der Partie übernehmen können, kontern die SKYLINERS mit spektakulären Alley-Oop-Dunk durch Jamie Edoka. Beflügelt von der akrobatischen Einlage finden die Gäste wieder zu ihrem offensiven Rhythmus. Mit einem anspruchsvollen Dreier von Lukas Smazak netzen die Hessen zum 59:86 kurz vor Schluss des dritten Viertels einen weiteren Stimmungsdämpfer ein.

Noch nicht abgekühlt ist Crnjac, der Anfang des letzten Spielabschnittes seinen siebten Dreier einstreuen kann.  Auch wenn ein Sieg nicht mehr in greifbarer Nähe scheint, schöpft Otakho aus seiner ganzen Energie und kann mit zwei And-Ones mit Blick auf den direkten Vergleich wichtige Punkte sammeln. Am Ende ist es aber der souverän aufspielende Watson, der das direkte Duell mit weiteren Körben für die Gäste bei dem finalen Ergebnis von 80:102 entscheiden kann.

 

15.01.2026 19:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 91:68

Die Porsche Basketball-Akademie überzeugt im Nachholspiel gegen Würzburg II und feiert im Nachholspiel des 16. ProB-Spieltags einen 91:68-Sieg.

Zunächst und in der ganzen ersten Halbzeit begegneten sich die beiden Kontrahenten in offensivgeprägten 20 Minuten auf Augenhöhe. Insgesamt elf Führungswechsel sollten für Spannung sorgen und immer wieder fränkische Highlights mit sich bringen. Auch ohne ihren besten Schützen, Roth, waren die Würzburger individuell solide bis gut – wurden aber von der schwäbischen Verteidigung im Fortgang der Partie erfolgreich gestoppt.

Die erste und wesentliche Folge: Nachdem die Hausherren im zweiten Abschnitt lediglich 16 Punkte gestattet hatten und die Partie ausgeglichen war, setzten sich die Schützlinge von Khee Rhee nach dem Seitenwechsel Punkt für Punkt ab. David Engelhart, Armin Pivac und der wieder gesunde Marko Masic übernahmen viel Verantwortung für ihr beiden, am Seitenrand supportenden, Kameraden.

Hinzu kam gewohntermaßen mit Simon Feneberg, Julis Baumer und Lars Danziger viel Guard-Power, die die Gäste nicht zu stoppen vermochten. Das Trio markierte 40 Punkte, 20 Rebounds und 13 Assists und war gemeinsam mit Abdulhay Kömürkara (15) maßgeblich für den Spielausgang verantwortlich.

Dieser zeichnete sich spätestens nach der 32. Spielminute (77:55) ab, führte aber nicht zu einem gelb-schwarzen Spannungsabfall. Eher im Gegenteil! Die Porsche Basketball-Akademie dominierte über die mannschaftliche Geschlossenheit, rotierte und punktete mit allen Akteuren und baute den Vorsprung bis zum Ertönen der Schlusssirene auf 23 Zähler Differenz aus. Der nächste Pflichtspielerfolg konsolidiert die bereits im Vorfeld eingenommene Top-4-Platzierung.

 

Vorberichte ProB Nord 16. Spieltag

10.01.2026 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. BSW Sixers

Nach dem aufgrund von zu viel Schneelast auf der Hössensporthalle ausgefallenen Spiel bei den Baskets Juniors TSG Westerstede startet RASTA Vechta II nun mit dem 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord in das neue Kalenderjahr. Am Samstag um 17 Uhr empfängt Vechtas Farmteam die BSW Sixers aus Sandersdorf. Die Erinnerungen an das erste Duell mit den Sachsen sind noch frisch.

Am 13. Dezember erwischte RASTA II in Sandersdorf einen „rabenschwarzen Tag“, wie es Head Coach Harm-Ubbo Horst nach der enttäuschenden 56:84-Pleite formulierte. Vor 690 Zuschauern hatten die Gäste schon im 1. Viertel sieben Ballverluste, kamen in der 1. Halbzeit nur auf 26 Punkte. Ein 0:10-Lauf zum 46:71-Rückstand im 4. Viertel versetzte RASTA II den endgültigen Knockout. Zudem hatten 23 Ballverluste und eine praktisch nicht existente 3er-Quote (2/19) wesentlich beigetragen.

Vier Wochen später brennen die jungen Vechtaer auf Wiedergutmachung, wollen zeigen, dass sie aus Fehlern lernen und sich in der Rückrunde besser mit ihren Gegnern auseinandersetzen können. „Die Sixers sind ein Team, dass sehr stark im Rebound ist, was für uns eine große Herausforderung ist. Wir werden das gemeinsam als Mannschaft angehen und zeigen, dass wir gewillt sind, um jeden Ball zu kämpfen“, kündigt Harm-Ubbo Horst an.

In den Big Men Robert Holmes (15.1 Punkte und 8.7 Rebounds) und Emanuel Ozike (8.7/7.5) sowie Point Guard Toby Okwuokei (16.3/7.0) haben die Sachsen gleich mehrere exzellente Rebounder in ihren Reihen. Und zu denen kann man sicher auch den ehemaligen Vechtaer Jarne Jürgens (10.3/5.1) zählen. Der 20-Jährige spielte bis 2024 in RASTAs Nachwuchsprogramm, wechselte dann nach Sandersdorf, wo er eine immer größere Rolle einnimmt.

„Wir freuen uns auf dieses Spiel. Nicht nur, weil wir zeigen wollen, dass wir besser sind, als es das erste Aufeinandertreffen vermuten lässt, sondern auch, weil die BSW Sixers eine große individuelle Qualität haben, an der unsere jungen Spieler wachsen werden. Wir hatten nun drei Wochen kein ProB-Spiel, alle brennen darauf, wieder aufs Parkett zu gehen und zu competen“, so Harm-Ubbo Horst.

 

10.01.2026 18:30 Uhr Seawolves Academy vs. LOK BERNAU

Am Samstag, 10. Januar, steht für LOK Bernau das nächste schwere Auswärtsspiel an. Ziel ist Rostock – und dort wartet noch eine Rechnung, die offen ist.

Das Hinspiel in der Sparkassen-Arena verlief aus Bernauer Sicht enttäuschend. Nach zuvor starken Leistungen unterschätzte LOK den Gegner, verlor den eigenen Rhythmus – und schenkte den Rostockern am Ende den Sieg. Eine Niederlage, die Fans und Team gleichermaßen schmerzte und bis heute nachwirkt. Gerade deshalb ist klar: Dieses Spiel ist mehr als ein normaler Spieltag – es ist eine Revanche.

Die Rostock Seawolves Academy zeigte damals eindrucksvoll, warum sie nicht zu unterschätzen sind. Vor allem drei Akteure stellten LOK vor große Probleme: Jonas Zilinskas dominierte unter den Körben mit 26 Punkten und 12 Rebounds – ein starkes Double-Double. Jalen Page überzeugte mit 18 Punkten und 8 Rebounds, war physisch präsent und schwer zu stoppen. Luis Wulff steuerte 12 Punkte bei und traf in wichtigen Momenten. Diese Achse gilt es diesmal konsequenter zu kontrollieren.

Im Vodafone Fan-Talk machte #18 Meo Martin klar, worauf es ankommen wird: „Entscheidend wird sein, dass wir das spielen, was wir spielen wollen: sehr aggressive Defense und strukturierte Offense. Wir werden uns gut vorbereiten.“ Genau hier liegt der Fokus der Bernauer: Intensität von der ersten Minute, klare Abläufe und volle Konzentration – unabhängig von Halle, Gegner oder Umständen.

 

10.01.2026 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. TSV Neustadt temps Shooters

Väterchen Frost hat die Basketballer des SC Rist Wedel in die Knie gezwungen. Die Stadt Wedel beschloss am Donnerstagmittag „bis auf Weiteres“ die vorsorgliche Sperrung aller städtischen Wedeler Sporthallen. Dazu gehört auch die Steinberghalle, die Heimspiel- und Trainingsstätte des SC Rist.

Deshalb mussten alle für das zweite Wochenende des Jahres geplanten Heimspiele der Wedeler Teams, darunter auch das für Sonnabend, 10. Januar, angesetzte Heimspiel in der 2. Bundesliga ProB gegen den TSV Neustadt Temps Shooters, abgesagt werden.

„Grund ist die Schneelast auf den Dächern der Sporthallen, die in den kommenden Tagen zusätzlich erwartet wird“, hieß es in einer Pressemitteilung der Stadt Wedel. Weil die Hamburger Bezirksämter aus demselben Grund die städtischen Sporthallen sperrten, sagte der Hamburger Basketball-Verband (HBV) am Donnerstag alle in den HBV-Ligen für das Wochenende 10./11. Januar geplanten Spiele ab.

Wann die 1. Rister Herren ihre Partie gegen das Team aus Neustadt am Rübenberge nachholen sollen, ist noch fraglich. Im engen ProB-Terminplan würde sich das letzte Februar-Wochenende anbieten, an dem beide Mannschaften bisher spielfrei haben.

 

10.01.2026 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. ETB Miners

Am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord sind die ETB Miners Essen auswärts gefordert. Am Samstag, den 10. Januar 2026, gastiert der Tabellenführer bei den EN Baskets Schwelm. Tip-off ist um 19:30 Uhr in der Schwelm ArENa.

Die ETB Miners gehen mit breiter Brust in das Auswärtsspiel. Mit 13 Siegen aus 15 Partien führt das Team von Headcoach Lars Wendt die Tabelle an und präsentiert sich bislang äußerst konstant. Besonders auffällig ist dabei die Auswärtsstärke der Essener: In der laufenden Saison sind die Miners in fremden Hallen weiterhin ungeschlagen.

Das zeigte sich auch zuletzt beim Auswärtsspiel in Neustadt. Dort bewiesen die Miners erneut ihre mentale Stärke und drehten eine enge Partie in der zweiten Halbzeit noch zu ihren Gunsten. Bemerkenswert dabei: Die Mannschaft musste auf Jegor Cymbal verzichten, kompensierte den Ausfall jedoch geschlossen und setzte sich durch eine konzentrierte Teamleistung durch. Solche Auftritte unterstreichen die Stabilität und Tiefe des Essener Kaders.

Die EN Baskets Schwelm rangieren aktuell mit neun Siegen und sechs Niederlagen auf dem vierten Tabellenplatz der ProB Nord. Trotz einer gewissen Ergebnisschwankung zählt Schwelm zu den spielstarken Teams der Liga und verfügt über mehrere Akteure, die ein Spiel prägen können. Besonders in eigener Halle präsentieren sich die EN Baskets bislang sehr stabil.

Die offiziellen Teamstatistiken der Liga zeigen, dass Schwelm im bisherigen Saisonverlauf auf eine effiziente Spielweise setzt. Mit einer Trefferquote von über 53 Prozent im Zweipunktebereich gehört der Gastgeber ligaweit zu den stärkeren Teams in Korbnähe. Zudem zeichnet sich Schwelm durch eine mannschaftsdienliche Spielanlage aus und zählt im Assist-Bereich zu den führenden Teams der ProB Nord.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Dragons Rhöndorf 

Rhöndorf tritt am Samstag mit breiter Brust zum Gastspiel in Iserlohn an. Nach zuletzt zwei Siegen wollen die Dragons auch bei den Kangaroos zwei Punkte entführen. Auf dem Papier stehen die Chancen dazu nicht schlecht, allerdings waren die Sauerländer im Hinspiel ein harter Brocken. Erst in der Schlussminute konnte der knappe 87:84-Sieg gesichert werden. Ein Selbstläufer wird die Begegnung also garantiert nicht.

Am dritten Spieltag der Saison erlebten die Fans im DragonDome eine ganz enge Kiste. Damals war es Kenan Reinhart, der sein Team 16 Sekunden vor dem Ende durch zwei Freiwürfe auf die Siegerstraße brachte. Zuvor forderten die Kangaroos den Dragons alles ab. Vor allem der Kap Verdische Center Tyson Leitao hatte einen Glanztag erwischt und war mit 27 Punkten sowie sieben Rebounds der überragende Akteur. Glynn Habbard III blieb mit vier Punkten hingegen unter seinen Möglichkeiten.

Der US-Playmaker ist überhaupt eine Wundertüte, mal macht er 23 Punkte und liefert sieben Assist ab, im nächsten Spiel können es aber auch nur ein Korb und eine Vorlage sein. Abgesehen davon haben sich die Kangaroos inzwischen gezielt verstärkt. Luca Michels wechselte von den RheinStars Köln ins Sauerland. Der Shooting Guard ist ein Werfer, der richtig heiß laufen kann. Gegen Lok Bernau erzielte der 23-Jährige 29 Punkte und klinkte sieben von 15 Dreierversuchen ein.

Zuletzt ist es den Kangaroos jedoch zu selten gelungen mannschaftlich kompakt aufzutreten. Drei Niederlagen in Folge brachten Iserlohn als Zwölfter dem Tabellenkeller unangenehm nahe. Dabei darf nicht unerwähnt bleiben, dass zwei Schlappen davon auf das Konto von Bernau gingen, dem aktuellen Tabellenzweiten. Nichtsdestotrotz steht Iserlohn ordentlich unter Druck. Mit einem weiteren Punktverlust könnte man auf einen Abstiegsplatz rutschen.

Rhöndorf wird dagegen den Blick in der Tabelle nach oben richten. Mit einem weiteren Erfolg würde man nicht nur den Playoff-Platz absichern, sondern sich gleichzeitig eine gute Ausgangssituation für die dann anstehenden Begegnungen schaffen. Da warten mit Essen, Schwelm und Herten nämlich große Herausforderungen.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. TKS 49ers

Das zweite Wochenende im Jahr 2026 bringt bereits das zweite Heimspiel des Jahres für die Itzehoe Eagles. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga geht es am Samstag, 10. Januar, um 19.30 Uhr im Sportzentrum am Lehmwohld gegen die TKS 49ers.

Die Berliner seien eine Mannschaft, die als unabsteigbar gelte, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. Auch jetzt kämpfe sie wieder um das Überleben in der Liga. Die 49ers sind Vorletzter, aber: „Zuletzt haben sie sich sehr stark präsentiert“, so Völkerink. Aus fünf Spielen holten die Stahnsdorfer zwei Siege gegen Schwelm und Vechta. „Es ist eine Mannschaft, die weiß, wie man Spiele gewinnt, wenn man ihr die Chance gibt, zum Spielende in Schlagdistanz zu sein.“

Eine Besonderheit in der Liga: Die 49ers sind ein rein deutsches Team. „Man muss Stahnsdorf ein Kompliment aussprechen, dass sie viele ihrer Talente über Jahre entwickelt haben“, sagt der Eagles- Trainer. Entsprechend sei die Mannschaft sehr eingespielt und werde getragen vom 19-jährigen Jenö Pildner, der bei den Siegen sehr starke Leistungen gezeigt habe. Als Beispiel für die Entwicklung der Talente nennt Völkerink Lukas Wagner, der nun zu den Topscorern seines Teams gehöre.

Die Eagles sind nach dem überzeugenden Jahresauftakt gegen Rostock Tabellendritter und klarer Favorit. Doch das deutliche 106:64 aus dem Hinspiel ist nicht mehr relevant, zumal weiterhin Verletzungen kompensiert werden müssen. Sydnee Bijlsma fehlt mit gebrochenem Fuß, auch der Einsatz des ebenfalls verletzten Kapitäns Lucien Schmikale ist laut Völkerink unwahrscheinlich. Das bedeute: Um die Lücken aufzufangen, müssen andere Spieler wieder einen Schritt nach vorn machen.

 

11.01.2026 17:00 Uhr Hertener Löwen vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 

Am Sonntag steht für die Hertener Löwen das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB an. Bereits um 16:00 Uhr, und damit zu ungewohnter Zeit, empfängt das Löwenrudel die Baskets Juniors TSG Westerstede in der Rosa-Parks-Schule. Es ist das Duell zweier Aufsteiger und direkter Tabellennachbarn – Spannung ist also garantiert.

Nach dem überzeugenden Heimsieg gegen die Iserlohn Kangaroos haben sich die Löwen wieder auf Tabellenplatz fünf vorgeschoben. Die ProB Nord bleibt dabei sehr ausgeglichen, Westerstede liegt mit einem absolvierten Spiel weniger nur einen Rang hinter den Hertenern.  Die Niedersachsen fügten den Löwen im Hinspiel eine der bislang deutlichsten Niederlagen der Saison zu. Neben Iserlohn ist Westerstede das einzige Team, das Herten in der Hinrunde klar bezwingen konnte (90:64).

Bei den Gästen handelt es sich um die EWE Baskets Juniors, also die Nachwuchsmannschaft des Bundesligisten aus Oldenburg. Mit einem Durchschnittsalter von rund 22 Jahren stellt Westerstede ein junges, aber keineswegs unerfahrenes Team. Die Gäste überzeugen vor allem durch eine ausgeglichene Mannschaftsleistung. Regelmäßig punkten vier bis fünf Spieler zweistellig.

Im Hinspiel bereiteten den Löwen vor allem die Importspieler große Probleme. Power Forward Beni Fungula (#8) aus Schweden überzeugte mit Physis und Athletik, während der Shooting Guard Jon’ll Larenz Fugett (#0) als einer der konstantesten und vielseitigsten Amerikaner der Liga gilt. Fugett übernimmt neben seiner Rolle als Scorer auch Verantwortung im Spielaufbau und gibt den Juniors viel Struktur.

Die Löwen erwartet erneut ein aggressives, temporeiches und junges Team. Ähnlich wie zuletzt gegen Iserlohn sinnt die Singh-Fünf auf Revanche aus. Das Hinspiel spricht zwar klar für Westerstede, doch die Ausgangslage ist diesmal eine andere. Ein Schlüssel zum Erfolg könnte das Eindämmen des Spielraums der beiden Topscorer Fugett und Fungula sein. Sollte dies gelingen, würde das die Siegchancen der Löwen deutlich erhöhen.

 

Vorberichte ProB Süd 16. Spieltag

09.01.2026 19:30 Uhr FC Bayern Basketball II vs. CATL Basketball Löwen

Nach dem knappen Derby-Erfolg in Leitershofen brennt die junge zweite Mannschaft der Bayern-Basketballer auf den nächsten Einsatz: Der steht bereits am Freitag an, am 16. ProB-Spieltag empfangen die Youngster des Deutschen Meisters die Löwen aus Erfurt im BMW Park.

Die Basketball Löwen konnten zuletzt Siege über Frankfurt und Würzburg einfahren. In US-Guard Michael Tyrone Mitchell (21,5 PpS) und dem 19-jährigen deutschen Nachwuchstalent Musa Abra (18,8) verfügen die Thüringer über zwei der offensivstärksten Akteure der Liga.

Durch drei Siege in Serie haben sich die Bayern auf Tabellenplatz drei vorgearbeitet. Die Gäste reisen mit einer Bilanz von 4:9 Siegen an. Trainer Luca Palumbo sagt: „Wir gehen in unser erstes Heimspiel 2026 mit dem Anspruch, eine bessere Leistung zu zeigen als zuletzt gegen Leitershofen – sowohl offensiv als auch defensiv. Gegen Erfurt müssen wir von Beginn an bereit sein. Sie haben sich in den vergangenen Wochen deutlich gesteigert und kommen mit Selbstvertrauen nach München.“

 

10.01.2026 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. BG Hessing Leitershofen

Eine Woche nach der hauchdünnen 65:67 Niederlage gegen den FC Bayern München Basketball II gestiert die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA wieder auswärts. Die Kangaroos spielen bei den SV Fellbach Flashers. Es ist der Start in die „württembergischen Wochen“ für die BG.

Der Partie im Norden von Stuttgart folgt eine Woche später das Heimspiel gegen die Orange Academy Ulm, ehe es dann wieder auswärts nach Ludwigsburg geht. Drei Gegner, welche bei den Kangaroos keine guten Erinnerungen hervorrufen. In der Hinrunde verlor man alle drei Spiele gegen diese Gegner. Besonders bitter war dabei die 83:92 Heimniederlage gegen die Fellbacher, als man fast das gesamte Spiel einem Rückstand hinterherlaufen musste. Dies gilt es nun am Samstag besser zu machen, will man im Rennen um die Play-Off Plätze am Ball bleiben.

Demzufolge gilt es, insbesondere die Kreise von Powerforward Nelson Okafor und der Guards Nik Schlipf, Mateus Rodrigues Rocha und Tyseem Lyles einzuengen. Mit Brian Butler und Jakob Hanzalek werden dazu zwei Ex-Kangaroos sicherlich sehr motiviert in die Partie gehen. Im Vergleich zu den letzten Gegnern treffen die Stadtberger also dieses Mal auf eine eher routinierte und clevere Mannschaft.

Bei den Leitershofern hofft man, nach drei Niederlagen in Serie die Wende hinzubekommen. Große Hoffnungen setzt man dabei auf Neuzugang Emmanuel Ansah, der gegen den FC Bayern keine Eingewöhnungszeit benötigte und sofort 22 Punkte markierte. Allein wird es der 28-jährige Kanadier aber sicherlich auch nicht richten können, es bedarf einer geschlossenen Mannschaftsleitung und vor allem einer besseren Wurfquote, um im Remstal bestehen zu können.

„Fellbach ist jedes Jahr ein sehr unangenehmer Gegner, welcher von Coach Kris Borisov immer sehr gut eingestellt wird. Vor allem Tyseem Lyles spielt bisher eine super Saison, da gilt es aufzupassen. Wir müssen selbstbewusst in das Match gehen und von Beginn an konzentriert agieren und unsere Chance suchen“, ist sich Kangaroos Geschäftsführer Wayne Chico Pittman der Schwere der Aufgabe bewusst.

 

10.01.2026 19:30 Uhr TV Langen vs. TSV Oberhaching Tropics

In der Vorwoche hatten es die Giraffen gegen Frankfurt lange in der Hand, einen weiteren Sieg einzufahren. Am Ende leistete sich das Team einige entscheidende Fehler und gab das Spiel so doch noch aus der Hand. Am kommenden Spieltag will der TV Langen daraus die richtigen Lehren ziehen. Das Rückspiel gegen die TSV Oberhaching Tropics soll für die Mannschaft von Trainer Tobias Jahn vor heimischem Publikum vor allem eine weitere Leistungssteigerung sein.

Auch mit Blick auf das Hinspiel in Oberhaching will das Team vieles besser machen. „Wir haben im Oktober nicht unbedingt schlecht gespielt, hatten gleichzeitig aber auch nur ein wirklich gutes Viertel. Am Ende gab es dann eine Art Shootout beider Teams, das die Tropics für sich entscheiden konnten. Wir müssen auf den 35 guten Minuten aus dem Frankfurt-Spiel aufbauen, dann kann es ein gutes Spiel für uns werden“, betont Jahn.

Entscheidend wird insbesondere die Defensivarbeit sein. Den Giraffen muss es unbedingt gelingen, die Topscorer Nedzad Muratovic und Jonathan Zeisberger unter Kontrolle zu bringen. Muratovic hatte im Hinspiel satte 35 Punkte geholt und dazu auch noch 16 Rebounds vom Brett gefischt.

Mit Blick auf die Tabelle, in der sämtliche Verfolger dem TV Langen mit vier Siegen dicht auf den Fersen sind, ist jeder Erfolg wichtig. „In dieser Situation wollen wir so viele Spiele wie möglich gewinnen, um uns vom Tabellenkeller zu entfernen. Dafür müssen wir, im Vergleich zur Vorwoche, an einigen Dingen arbeiten. Zum einen dürfen wir nicht mehr so viele Offensivrebounds zulassen, zum anderen müssen wir in Offensivsituationen häufiger Ruhe bewahren und freie Wurfpositionen herausspielen“, sagt Jahn.

 

11.01.2026 16:00 Uhr BBC Coburg vs. Ahorn Camp Baskets

Nach dem vom Ergebnis her missglückten, aber kämpferisch durchaus gelungenen Start ins neue Kalenderjahr bekommt es der BBC Coburg am kommenden Sonntagnachmittag mit dem Tabellenvierten, den Ahorn Camp Baskets Speyer, zu tun.

Der Coburger Auftakt ins Jahr 2026 war einer, der unter der Marke „unglücklich“ verbucht werden kann. Trotz der Ausfälle zahlreicher Leistungsträger präsentierten sich die übrig gebliebenen Schützlinge von Headcoach Patrick Seidel im Spitzenspiel bei der OrangeAcademy Ulm nahezu unbeeindruckt und lieferten dem Neu-Tabellenführer einen Kampf bis in die Schlusssekunden hinein. Viel fehlte beim 71:76 gegen die defensivstarken Ulmer nicht. Kleinigkeiten machten den Unterschied.

Während sich der Kader in der Vestestadt derzeit in der Rehabilitation befindet, konnte Baskets Cheftrainer Carl Mbassa bis auf Noah Koch, der zuletzt an einer Knöchelverletzung laborierte, zu Jahresbeginn alle seine Spieler zurückbegrüßen. Gegen die Fellbach Flashers nahmen die Pfälzer auch gleich einmal Revanche für die knappe 75:78-Overtime-Pleite aus dem Hinspiel und rückten dadurch vor bis auf Platz vier.

Kurz vor der Weihnachtspause war Speyer bereits ebenfalls gegen einen direkten Konkurrenten siegreich. In Ludwigsburg beschenkten sich die Baskets mit einem 72:59 und unterstrichen dadurch zum einen erneut, warum sie zu einer der besten Defensiv-Mannschaften der Liga zählen. Zum anderen sind die Speyerer auch besonders in der Fremde ein unangenehmer Gegner. Mit vier Siegen zu zwei Niederlagen fallen die Domstädter definitiv in die Kategorie „auswärtsstark“, was neben Ludwigsburg unter anderem auch schon Oberhaching und Ulm zu spüren bekamen.

Im Hinspiel Ende November fuhr allerdings der BBC einen Auswärtserfolg ein. Mit 70:62 gewannen die Vestestädter dank eines 10:2-Runs Mitte des Schlussviertels eine waschechte Defensiv-Schlacht. Für das Rückspiel erwartet Coburgs Forward Erik Neunhoeffer eine ähnlich knappe Partie: „Mit Speyer kommt ein sehr guter Gegner zu uns nach Coburg. Nicht ohne Grund stehen sie in der Tabelle auch so weit oben. Für uns heißt es, nach der Niederlage in Ulm wieder auf Erfolgskurs zu kommen.“

 

11.01.2026 17:00 Uhr Dresden Titans vs. SKYLINERS Juniors

Nach einem starken Endspurt zum Jahresende wollen die Titans ihren positiven Trend auch im neuen Jahr bestätigen. Gegen die neu formierte Mannschaft aus Hessen wartet in der Margon Arena jedoch direkt eine echte Bewährungsprobe.

Mit dem Sieg im Hessenderby gegen die Langener ist die Negativserie endlich gestoppt und das mit einem klaren Signal. Maßgeblichen Anteil daran hatte ein Mann, der erst seit kurzem das Trikot der Frankfurter trägt: Desmond Watson. Der neu verpflichtete Shooting Guard aus den USA feierte ein Einstand nach Maß. 29 Punkte in seinem Debüt sprechen eine deutliche Sprache. Seine offensive Durchschlagskraft lässt erwarten, dass der US-Amerikaner auch auswärts heiß darauf ist.

Doch Watson ist nicht das einzige frische Element im Kader. Mit Moses Pölking stößt ein weiteres neues Gesicht zur Mannschaft. Der Forward bringt ProA-Erfahrung von den EPG Guardians Koblenz mit und soll auf den großen Positionen für Stabilität sorgen. Gemeinsam sollen Watson und Pölking dem Tabellenvorletzten mehr Körperlichkeit, Ruhe und Erfahrung verleihen und damit den Grundstein legen, um den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und die Rückkehr auf die Erfolgsspur zu gestalten.

Nach einem holprigen Saisonauftakt haben sich die Elbriesen in den Schlussmonaten des Jahres 2025 eindrucksvoll stabilisiert und sich Schritt für Schritt bis auf Rang acht der Tabelle vorgearbeitet. Diese Entwicklung soll nun zum Jahresbeginn bestätigt und weitergeführt werden. Allerdings wartet auf die Mannschaft im ersten Spiel des neuen Jahres eine anspruchsvolle Aufgabe, denn neben Samuel Schally wird auch Titans Guard Georg Kupke den Elbriesen bis zum Saisonende fehlen.

Gegen die neu formierte Mannschaft aus Hessen ist somit volle Konzentration gefragt, zumal davon auszugehen ist, dass sich der Gegner im Vergleich zum Hinspiel deutlich anders präsentieren wird und will. Damals legten die Dresdner mit einer herausragenden Defensivleistung den Grundstein für den Erfolg und ließen lediglich 63 Punkte zu. Dennoch blickt das Team von Headcoach Valentino optimistisch nach vorn.

 

15.01.2026 19:30 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

Es hat ein paar Tage länger gedauert, nun ist es aber soweit: Am Donnerstag (14.01.) empfängt die Porsche Basketball-Akademie die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie zum Nachholspiel des 16. Spieltags der ProB Süd. Das Duell gegen die Unterfranken hat für die Gelb-Schwarzen, folgend auf das begeisternde Jahresauftaktspiel in Oberhaching, im Hinblick auf die Tabelle eine durchaus große Bedeutung.

Ludwigsburg ist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf einem Allzeithoch unterwegs und hat mit einer 8:6-Bilanz große Chancen auf die erstmalige Postseason-Teilnahme. Die seit Mitte November vorhandene, terminliche Spielplan-Zerrüttung der Porsche Basketball-Akademie machte sich nicht bemerkbar. Nun soll sich das Mehr an Spielrhythmus aber bei der Konsolidierung der Top-8-Platzierung bemerkbar machen. Zunächst gegen Würzburg II und Leitershofen in den kommenden zehn Tagen in der heimischen Rundsporthalle

Die Franken reisen ohne den abgewanderten US-Amerikaner Chevon Brown, dafür aber dennoch mit Verstärkung an: Jason George wechselte Mitte Dezember von Leitershofen nach Würzburg, soll langfristig in der easyCredit BBL und kurzfristig in der ProB helfen. An seiner Seite: Jervis Scheffs, David Pisic, Marko Petric, David Gerhard und Lukas Roth. Viel nationale Guard-Power, sehr viel Offensive, die mit 75,5 Punkten auf Ludwigsburger Niveau (76,7) agiert.

In der Defensive liegt derweil aktuell der Unterschied – und dann auch am Donnerstag der Schlüssel zum Spiel. Denn die Schützlinge von Khee Rhee stellen die beste Defensive der Liga. Lediglich 70,5 Zähler gestatten sie ihren Gegner pro Partie, den Franken im Hinspiel nur 53. Würzburg ist mit durchschnittlich 87,9 zugelassenen Zählern signifikant schwächer unterwegs, was zuletzt auch Coach Alex King öffentlich kritisierte.

Trotz des optimierungsbedürftigen Status quo, der 74:96-Niederlage in Erfurt zum Jahresauftakt und der häufigen Abwesenheit von Christian Skladanowski, der zumeist in der ersten Mannschaft gefordert ist, ist die Klassenverbleib realistisch: Würzburg ist mit einer 4:10-Bilanz zwar Dreizehnter und Letzter, allerdings auch nur zwei Erfolgserlebnisse hinter den neuntplatzierten Dresdnern (6:8); fortwährend aber mit größer werden dem Erfolgsdruck.

 

Nachberichte ProA 16. Spieltag

02.01.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. EPG Baskets Koblenz 89:107

Nach sechs Heimsiegen in Folge mussten die VfL SparkassenStars Bochum am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine Niederlage einstecken. Gegen die EPG Baskets Koblenz haperte es vor allem defensiv bei den Bochumern.

Ohne Center Kilian Dietz mussten die SparkassenStars ins Heimspiel gegen den Tabellennachbarn aus Koblenz gehen. Beide Teams starteten mit hoher Intensität in die Partie. Die Baskets erzielten die ersten sechs Punkte durch zwei Dreier, das sollte schon ein Hinweis auf den weiteren Spielverlauf sein. Allein im ersten Viertel trafen fünf Dreier der Koblenzer ihr Ziel. Bochum hielt aber dagegen und konnte das Spiel ausgeglichen gestalten. Mit einem Spielstand von 29:32 aus Sicht der SparkassenStars ging es in die Viertelpause.

Die Gastgeber starteten mit schlechten Wurfquoten in den zweiten Spielabschnitt, während die Baskets das Niveau hielten. Nach fast fünf Minuten Spielzeit war der Vorsprung der Koblenzer durch einen Dreier des Ex-Hageners Devonte McCall auf 12 Punkte angewachsen. Bochums Headcoach Felix Banobre nahm ein Timeout. Bochum traf nicht schlecht, aber Koblenz ( 8/13 Dreier) deutlich besser. Hinzu kamen Lücken in der Bochumer Defense. Zur Halbzeit stand es 43:52 aus Sicht der SparkassenStars.

Und so ging es weiter. Koblenz erzielte die ersten fünf Punkte des dritten Viertels und zog wieder weg. Alexander Möller sorgte nach fünf gespielten Minuten mit einem Korbleger für einen 18-Punkte Vorsprung für sein Team. Eine kleine Vorentscheidung war gefallen. In drei Vierteln kassierten die SparkassenStars 82 Punkte, das ist einfach deutlich zu viel bei 65 eigenen erzielten Punkten.

Ein wenig Hoffnung keimte im vierten Viertel nochmal auf, als die SparkassenStars die Intensität in der Defense erhöhten und einen kleinen Lauf hatten.13 Punkte betrug der Rückstand, doch die Koblenzer trafen immer wieder die „Tough-Shots“ und ließen keine Zweifel an ihrem Sieg aufkommen. Am Ende standen 6:17 Second Chance Points aus Sich oder Bochumer auf dem Statistik-Bogen und auch das Rebound-Duell verloren sie deutlich (27:40).

 

03.01.2026 15:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Tigers Tübingen 83:75

Mit viel Lärm läuteten die Zauberer das neue Jahr ein. In einem spannenden Spiel drehten die Merlins in der zweiten Halbzeit auf und erarbeiteten sich in einer tosenden Arena den ersten Sieg des Jahres. Mit 83:75 schickte das Team von Headcoach David McCray die Tigers Tübingen wieder nachhause.

Das Spiel eröffneten die Gäste, Gaines glich aber sofort aus. Auch im weiteren Verlauf zogen die Tübinger kurz vor, konnten die darauffolgenden Angriffe jedoch nicht stoppen. Edwardsson brachte erstmals von der Drei-Punkt-Linie etwas Abstand in den Score (12:16, 6. Minute). Mit einem sehenswerten Treffer von Downtown brachte Shahid die Zauberer wieder näher an die Gäste, Moreaux traf daraufhin jedoch für die Gäste und stellte für die erste Unterbrechung auf 22:25.

Nach der Pause kamen die Merlins mit einer Mission ins Spiel: der Ausgleich. Langley nahm sich den Wurf und versenkte zum Gleichstand, den Tübingen jedoch sofort wieder auf ihre Seite zog (25:28, 11. Minute). Nach einem Steal verbuchte Gaines zwei weitere Punkte auf dem Konto der Merlins und brachte die Hausherren so erstmals in Führung. Weiterhin blieb das Spiel umkämpft. Zwei Würfe von Shahid in Folgen fanden ihren Weg in die Reuse und bescherten den Merlins einen Vorsprung zur Halbzeit (46:42).

Mit dem Seitenwechsel hatten die Hausherren nicht die Absicht ihre Führung so schnell wieder abzugeben. Erst erhöhte Langley, ehe Ogunsipe nachzog und denn Gästen keine Chance zum erneuten Ausgleich gab (50:45). Pelote versenkte daraufhin jedoch erst von der Freiwurflinie und anschließend per Korbleger zum nächsten Führungswechsel. Bis auf sechs Punkte bauten die Hausherren nun Vorsprung aus, mussten jedoch wieder eine Vier-Punkte-Führung hinnehmen (68:64).

Auch in die finalen zehn Minuten starteten die Zauberer mit Energie. In der Verteidigung arbeiteten die Merlins hellwach zusammen. Madlock erarbeitete einen spektakulären Steal für die Cailsheimer, der in erfolgreichen Freiwürfen für Blunt endete (72:65, 33. Minute). Tübingen versuchte das Spiel jedoch wieder enger zu machen. Das Crailsheimer Abwehrbollwerk stand jedoch wie eine Wand und drehte mit jedem defensiven Rebound mehr auf. Den Gästen bot sich keine Möglichkeit mehr am Endstand etwas zu ändern und so gingen die Zauberer mit einem 83:75 Sieg aus dem kleinen Derby zum Jahresauftakt.

 

03.01.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Uni Baskets Münster 81:63

Die BG Göttingen ist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem Sieg ins Jahr 2026 gestartet. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann am Samstagabend gegen die Uni Baskets Münster 81:63 (36:38).

Beide Teams bewegten sich zu Beginn auf Augenhöhe, weil die Gäste aus Münster immer wieder Lücken in der Göttinger Verteidigung fanden. Einen Dreier von Andrew O’Brien konterte Sears ebenfalls von außen zum 10:8 (4.). Ex-Veilchen Jason Ani legte nach, doch Sears hatte sein Wurfhändchen gefunden und ließ zwei weitere Dreier zum 17:11 folgen (5.). Erst zum Viertelende fingen sich die Nordrhein-Westfalen etwas und verkürzten auf 24:16.

Im zweiten Abschnitt geriet der BG-Rhythmus etwas ins Stocken, sodass Strauß sein Team in einer Auszeit zusammenrief. Gleich danach ließ Mathis Mönninghoff einen Dreier zum 27:19 folgen (13.). Doch so richtig fanden die Veilchen nicht wieder in die Partie. Die Gäste schöpften Hoffnung und schlossen einen 0:9-Lauf zum 27:28 ab (17.). Sears holte die Göttinger Führung zurück. Aber Münster hatte eine Antwort und ließ einen 0:5-Lauf zum 33:35 folgen (19.). Diesen kleinen Vorsprung hielten die Gäste bis zur Halbzeitpause (36:38).

Nach dem Seitenwechsel taten sich beide Teams schwer in der Offensive. Die Gastgeber verteidigten besser und schalteten schnell auf Angriff um. Julius Böhmer verschaffte den Veilchen wieder Luft (43:38/23.). Doch die Göttinger ließen zu viele zweiten Chancen zu, die Münster ausnutzte, um an der BG dranzubleiben (52:49/29.). Aber auch die Gäste leisteten sich Unaufmerksamkeiten, die die Veilchen bestraften und ihren Vorsprung vor dem Schlussviertel auf 58:49 ausbauten.

Im letzten Abschnitt ließen die Kräfte bei den Uni Baskets merklich nach. Angeführt von Böhmer und Hendrik Drescher zogen die Veilchen immer weiter davon (72:55/37.). Auch eine Rohdewald-Auszeit stoppte den Göttinger Offensiv-Fluss nicht (78:57/38.). Gegenwehr kam auf Münsteraner Seite von Cosmo Grühn, der die letzten achte Baskets-Punkte erzielte, die nur noch Ergebniskosmetik waren. Den Schlusspunkt setzte BG-Nachwuchsspieler Emil Bode mit seinen ersten ProA-Punkten zum 81:63.

 

03.01.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. RheinStars Köln 92:95

Die Nürnberg Falcons haben ihr Heimspiel gegen die RheinStars Köln in der BARMER 2. Basketball Bundesliga vor 2.689 Fans mit 92:95 (50:53) verloren. Nach 40 unterhaltsamen Spielminuten setzte sich der Aufsteiger nicht unverdient durch und fügte den Mittelfranken damit die dritte Heimniederlage in Folge zu.

Es war das erste Heimspiel 2026 in der Kia Metropol Arena für die Nürnberg Falcons. Die Hausherren brauchten nicht lange, um ihren Rhythmus zu finden. Das galt jedoch auch für die Gäste, sodass sich ein unterhaltsames Auftaktviertel mit leichten Vorteilen für Nürnberg entwickelte (14:8). Das Team von Ralph Junge zeigte starken Teambasketball und erhöhte nach vier Spielminuten auf 19:10. Köln gestaltete die Partie fortan ausgeglichener (21:18). Nach zehn Spielminuten stand es 29:27.

Die Gäste eröffneten das zweite Viertel mit mehreren Fastbreaks, glichen aus und gingen mit 29:32 in Führung. Ralph Junge gefiel nicht, was er sah. Nürnbergs Trainer konnte jedoch wenig später wieder etwas entspannter dreinschauen, nachdem seine Mannschaft an beiden Enden des Feldes die richtige Antwort gab (38:35). Es entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem Cezell Russell heiß lief. Er führte die RheinStars zu einer knappen 50:53-Pausenführung.

Die zweite Halbzeit begann aus Falkensicht dann denkbar schlecht. Köln gab das Tempo vor und erspielte sich rasch ein kleines Polster (51:61). Nürnberg stand unter Druck, hielt aber mit der eigenen Halle im Rücken dagegen und verkürzte auf 57:61. Beide Mannschaften gingen nun ein sehr hohes Tempo, ehe es beim Stand von 72:72 in den Schlussabschnitt ging.

Dort legte Köln zunächst vor (72:76). Die Falken blieben dran und hielten die Partie bis in die Crunch-Time offen (80:80). Danach entwickelte sich ein echter Thriller. Nach einer Auszeit von Zoran Kukic, erzielten die Gäste das 90:93. Nun nahm Ralph Junge eine Auszeit. Vincent Friederici wurde gefoult und verwandelte beide Freiwürfe zum 92:93. In der Folge versuchte Nürnberg alles, um die Gäste an die Linie zu schicken. Diese behielten die Nerven und sicherten sich mit einem 92:95-Auswärtssieg die Punkte.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. SBB Baskets Wolmirstedt 95:66

Am Samstag empfingen die GIESSEN 46ers die SBB Baskets Wolmirstedt bei sich und ließen dem Aufsteiger nicht den Hauch einer Chance. Sie setzen sich am Ende verdient mit 95:66 durch und sichern sich somit den ersten Heimsieg im neuen Jahr.

Die 46ers beherrschten ab Minute zwei und einem 2:3-Rückstand den Gegner, ließen den Ball schnell und kreativ zirkulieren, packten hinten besonders gegen die stabilen Michael Hughes II und Fabien Kondo ordentlich zu und zeigten vor allem eine mannschaftliche Geschlossenheit. Till Gloger hatte nach einem Coast-to-Coast-Run von Daniel Norl mit dem 19:14 (9.) die beiden Airballs des danach allerdings auftauenden Abu Kigab unter den Tisch kehren können.

Devon Goodman vollendete nach eigenem Ball-Klau so spektakulär über den gefühlt einen Meter größeren Fabien Kondo zum 26:16 (11.), dass Gästetrainer Eiko Potthast sich zu einer raschen Auszeit zu Beginn des zweiten Abschnitts genötigt sah. Aiden Warnholtz verwertete einen Traumpass von Daniel Norl zum 30:18 (14.).

Jonathan Maier stopfte die Kugel im dritten Nachfassen zum 58:41 (24.) in die Reuse. Daniel Norl schloss per Buzzerbeater zum 73:49 (30.) ab, nachdem er das Bällchen zusammen mit Devon Goodman im Stile von Florian Wirtz und Jamal Musiala über das halbe Feld bewegt hatte.

Abu Kigab ließ beim 79:49 (32.) halb Wolmirstedt stehen. Daniel Norl warf zwischenzeitlich sogar einen 31-Punkte-Vorsprung (89:58, 36.) heraus. Und Kai Müsse, viereinhalb Minuten vor dem Ende unter den Sprechchören der Anhänger eingewechselt, wurde von Luis König Figge so genial bedient, dass sich die Halle bei seinem 91:60-Korbleger gerne erhob.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Eisbären Bremerhaven 79:80

Nach einer herausragenden ersten Halbzeit und einer dramatischen Schlussphase gewannen die Eisbären Bremerhaven beim Tabellenführer Phoenix Hagen mit 80:79. In der Ischelandhalle fügten die Eisbären dem bislang zuhause ungeschlagenen Ligaprimus die erste Heimniederlage der Saison zu.

Nach ersten Aktionen ehemaliger Bremerhavener im Hagener Trikot holte Elijah Miller mit einem Dreier die ersten Punkte auf das Konto der Gäste (4:3). Zwar ging Hagen durch einen kurzen Lauf zwischenzeitlich in Führung, doch Miller holte diese umgehend zurück. Mit einem Dunk von Jannis von Seckendorff stellten die Eisbären auf 14:25. Mit einem Spielstand von 17:33 endete ein sensationelles erstes Viertel, indem die Eisbären die Feuervögel überrannten.

Auch im zweiten Viertel blieben die Eisbären tonangebend. Hagen leistete sich viele Ballverluste, welche die Eisbären konsequent nutzten. Ein weiterer Dreier von Elijah Miller sorgte für eine 20-Punkte-Führung (20:40). Zwar meldete sich der Tabellenführer mit drei Dreiern in Folge zurück, doch die Eisbären ließen sich nicht aus dem Konzept bringen. Raphael Falkenthal und Adrian Breitlauch verwandelten vier Freiwürfe in Serie, sodass es mit einer 56:42-Führung in die Halbzeit ging.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie ruhiger und defensiver. Beide Kontrahenten hatten Probleme erfolgreich zum Abschluss zu kommen. Hagen begann engagierter, doch die Eisbären hielten den Spitzenreiter zunächst auf Distanz. Jake Biss traf von außen, Elijah Miller legte per Korbleger nach (46:63). Auch als Hagen durch Jeffrey Carroll und Devin Schmidt verkürzte, fanden die Eisbären Antworten. Mit 65:56 ging es in das Schlussviertel.

Im Schlussviertel zeigte sich Phoenix Hagen kämpferisch und erhöhte noch einmal deutlich den Druck. Punkt für Punkt kämpften sich die Feuervögel heran. Spätestens nach dem Dreier von Jeffrey Carroll zum 69:73 wurde es richtig eng. Ein Dreier von Marcus Graves und zwei Freiwürfe von Carroll brachten die Hausherren 30 Sekunden vor Schluss bis auf 77:78 heran. In der entscheidenden Szene behielt Elijah Miller die Übersicht und bediente Jannis von Seckendorff, der per Dunk zum 77:80 traf. Nach einer letzten Hagener Auszeit verwandelte Jeffrey Carroll zwar noch zwei Freiwürfe, doch diese markierten zugleich den 79:80-Endstand.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BBC Bayreuth 90:99

Verletzungsgeschwächt, aber mit viel Zusammenhalt und Einsatz schaffte der BBC Bayreuth heute Abend mit einer unglaublich starken Leistung einen überraschenden 99:90 (49:48) -Auswärtssieg bei den zuletzt in sechs Spielen der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA ungeschlagenen Bozic Estriche Knights Kirchheim.

Moritz Plescher eröffnete mit einem Dreier für den BBC die Partie, Tehree Horn und Lenny Liedtke mit einem Drei-Punkte-Spiel sorgten für einen guten 8:4-Start der Gäste. Liedtke stellte in der Folge auch noch auf 10:6. Kirchheim glich dann zum 10:10 aus, Horn erwiderte mit einem Dreier und brachte den BBC nach fünf Minuten wieder in Front (13:10). Die Kirchheimer kamen dann auf 15:17 heran. Cantia Rahming lief dann heiß und ließ das 21:17, das 23:19 und schließlich auch das 25:19 folgen. Letztlich stand es zum Viertelende 25:20 für Bayreuth.

Liedtke startete mit dem 27:22 in den zweiten Abschnitt, Plescher ließ einem Dreier zum 30:22 und einen weiteren Korbleger zum 32:22 folgen – nach dem Sieben-Punkte-Run führte der BBC zweistellig und es folgte die nächste Kirchheimer Auszeit. Liedtke stellte auf 34:24. Kirchheim kam dann stärker auf. Allen unterbrach jedoch einen 7:0-Lauf der Kirchheimer mit dem 42:42-Ausgleich. Liedtke brachte den BBC dann von der Linie wieder mit 47:45 in Front. Chuck Harris erwiderte für Kirchheim mit einem Dreier, Mart holte aber mit dem 49:48 zur Halbzeit die Führung für Bayreuth zurück.

Diallo und Liedtke trafen zu Beginn des dritten Abschnitts zur 53:50-Führung für Bayreuth, dann legte Kirchheim jedoch einen 6:0-Lauf aufs Parkett und ging mit 56:53 in Führung. Diallo verkürzte auf 55:58. Es folgten zwei Dreier in Folge sowie ein Korbleger für Kirchheim zum 66:55 – die Gastgeber lagen zweistellig vorne. Danach legten die Gäste einen 17:2  Lauf auf das Parkett und eroberten sich so die Führung zurück. Bis zum Viertelende kam Kirchheim noch auf 71:72 heran, es ging mit einer Bayreuther Ein-Punkte-Führung in den Schlussabschnitt.

Horn traf im vierten Abschnitt gleich einen Dreier zum 75:71, Nico Bretzel antwortete ebenfalls aus der Distanz zum 74:75. Der 7:0-Lauf des BBC wurde von Lucas Mayer mit dem 76:82 unterbrochen, Pope ließ das 78:82 nach 35 Minuten folgen. Horn erhöhte auf 84:78. Kirchheim kam wieder auf 83:84 heran. Allen baute den Vorsprung unter dem Jubel der mitgereisten Fans auf 91:83 aus. Die Kirchheimer Defense ließ zu viele freie Bayreuther Würfe unter dem Korb zu. Plescher stellte schließlich von der Linie den Endstand von 99:90 her.

 

04.01.2026 16:00 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. Paderborn Baskets 73:84

Die Negativserie der BAYER GIANTS hält auch nach dem 16. Spieltag an. Mit 73:84 unterlagen die Leverkusener Basketballer in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA den Paderborn Baskets.

Den Baskets begegneten die BAYER-Basketballer, ähnlich wie zuletzt gegen Köln, Nürnberg und Wolmirstedt/Magdeburg, auf Augenhöhe. Keine Mannschaft hatte das Momentum auf der eigenen Seite. Paderborn und Leverkusener verwerteten ihre Wurfchancen in der ersten Halbzeit hocheffizient, allerdings war ansonsten die Fehleranzahl hoch. Mal trat ein Akteur auf die Seitenauslinie, bei anderer Gelegenheit flog ein Pass über die Köpfe der eigenen Mitspieler hinweg.

So lag die Anzahl an Turnover auf Seiten der „Giganten“ nach zwanzig absolvierten Spielminuten bei elf. „Wir haben viel zu viele einfache Fehler gemacht und diese haben immer wieder dafür gesorgt, dass der Rhythmus verloren ging. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen“, gibt Koch selbstkritisch zu Protokoll. Dennoch lag der dreifache ProB-Meister zur Pause lediglich mit einem Zähler zurück (41:42).

Auch im Anschluss an die fünfzehnminütige Verschnaufpause war es eine Partie, in der sich kein Team einen entscheidenden Vorteil erspielen konnte. Die Führung wechselte hin und her, bevor Paderborn im Schlussdurchgang die Kontrolle über das Geschehen auf dem Parkett übernahm. Jonathan Klussmann traf die wichtigen Würfe, setze seine Teamkollegen gut in Szene. BAYER dagegen konnte diesmal nicht Schritt halten und so ging die Paarung mit 73:84 verloren.

„Es gibt Dinge, die machen wir nicht schlecht und darauf lässt sich sicherlich aufbauen“, fasste Koch im Anschluss der insgesamt 12. Saisonniederlage zusammen. „Aber wir machen zu viele Dinge falsch, welche uns am Ende immer wieder auf die Füße fallen. So verlierst du in einer Liga, in der du nichts geschenkt bekommst. Wir sind selbstkritisch genug, um zu wissen, dass es nicht läuft, wie wir es uns gewünscht hatten. Den Kopf in den Sand stecken wollen wir aber auch nicht.“

 

04.01.2026 17:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Artland Dragons 82:80

Im vorletzten Hinrundenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am 4. Januar waren die Artland Dragons zu Gast in der Fächerstadt. Das Team aus dem niedersächsischen Quakenbrück, als Tabellenfünfter ein mehr als ernstzunehmender Gegner, lieferte sich einen fast schon epischen Kampf mit den Hausherren. Das letzte Viertel war gefühlt eine einzige Crunchtime, die buchstäblich in letzter Sekunde mit 82:80 für Karlsruhe endete.

Das Duell begann mit einem schönen Spielzug der LIONS, den Wesley Oba mit einem Dunk veredelte und noch in der ersten Minute zum 4:0 nachlegte. Die dezimierte Mannschaft von Headcoach Demond Greene hatte die Gäste zu Beginn im Griff, auch dank ihres guten Teamplays. Als dann Maurice Pluskota in der vierten Minute gleich zwei Dreier zum 15:6 verwandelte, war es Zeit für die erste Auszeit der Niedersachsen, die in der Folge schon bald den Anschluss herstellen konnten.

Mit 22:18 ging es in den zweiten Abschnitt, in dem die Gastgeber spielerisch nicht mehr so überzeugen konnten wie zuvor. Die Folgen waren der erste Führungswechsel drei Minuten nach Wiederbeginn und die erste Auszeit der LIONS. Doch auch danach sah Greene, wie seine Mannschaft kaum Punkte aus dem laufenden Spiel holte. Karlsruhe konnte sich beim Gegner bedanken, dass die Begegnung nicht komplett kippte. Trotzdem hatte Quakenbrück mehr vom Spiel und ging mit einem Score von 35:38 in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel meldeten sich die LIONS sichtbar kämpferisch auf dem Court zurück. Gegen Mitte des dritten Viertels gerieten die Hausherren dann immer mehr unter Druck, weil wieder Karlsruher Korbflaute herrschte. Nach einer LIONS Auszeit sorgte David Cohn mit seinen ersten Punkten für Jubel auf den Rängen und Isaiah Hart eroberte dreieinhalb Minuten vor der letzten Pause die LIONS-Führung zurück. Diese hatte allerdings nur kurz bestand, es ging mit 59:60 für die Gäste in den Schlussabschnitt.

Die Führung wechselte in diesem letzten Abschnitt ständig. Die Punktedifferenz hatte schon seit der 26. Minute nie mehr als drei Zähler betragen und überschritt ab der 33. Minute nie mehr als zwei. Die letzten 68 Sekunden brachten drei Auszeiten und eine ständige gegenseitige Neutralisation – bis zum letzten Angriff der LIONS beim Stand von 80:80. Isaiah Hart setzte zwei Sekunden vor dem Ende zum Dreier an, der Ball prallte vom Ring, David Ejah stieg nach oben und tippte das Spielgerät in den Korb. Die Spannung entlud sich und die Europahalle explodierte förmlich.

 

Vorberichte ProA 16. Spieltag

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02.01.2026 19:30 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. EPG Baskets Koblenz

Die EPG Baskets Koblenz rangieren aktuell mit 7 Siegen auf dem elften Tabellenplatz. Die letzten beiden Partien verloren die Baskets gegen Paderborn und in der Overtime gegen die formstarken Ritter aus Kirchheim. Zuvor konnte das Team von Headcoach Stephan Dohrn vier Siege in Folge feiern. Topscorer seines Teams ist der US-Point Guard Calvin Wishart, der in 15 Partien im Durchschnitt 15,2 Punkte erzielte und 5,5 Assists verteilte. Das Team vom Deutschen Eck hat die drittbeste Dreierquote der Liga (36,1%) wobei sie die zweitmeisten Würfe nimmt.

Mit den SparkassenStars treffen sie auf das Team mit den meisten Steals der Liga. Die Bochumer konnten die letzten sechs Heimspiele allesamt gewinnen, musste aber bei den SBB Baskets, am letzten Spieltag des Jahres 2025, eine schmerzliche Auswärtsniederlage einstecken, die durchaus vermeidbar war. Dabei fiel der „Emotional Leader“ des Teams, Center Kilian Dietz, verletzungsbedingt aus. Ein Einsatz des gebürtigen Moselaners ist aktuell noch nicht klar. Zu Hause zeigten die SparkassenStars bisher ein anderes Gesicht als in den Hallen des Gegners und konnten auch enge Partien mit den eigenen Fans im Rücken gewinnen. Die werden wieder eine wichtige Rolle spielen. Für alle, die nicht in der Halle sein können, wird das Spiel, wie immer, live auf Sporteurope.TV im Pay übertragen.

„Koblenz spielt eine sehr solide Saison und stehen aktuell mit einem Sieg weniger als wir in der Tabelle auf dem elften Tabellenrang. Sie haben sich in die Verfolger-Position um die Playoffplätze gebracht. Der große Umbruch im Sommer inklusive Trainerwechsel hat sich bislang ausgezahlt. Es wird für uns eine Herausforderung zum Jahresauftakt, für die wir jede Unterstützung von den Rängen brauchen“, so Geschäftsführer Tobias Steinert.

 

03.01.2026 15:30 Uhr HAKRO Merlins Crailsheim vs. Tigers Tübingen

Zur neuen Saison übernahm der Schwede Henrik Sonko die Seitenlinie der Tübinger und baute sich um fünf Spieler, die aus der vorangegangenen Saison geblieben sind, einen neuen Kader. In der Offensive verstärkt seit dieser Saison US-Amerikaner Jacobi Wood die Tigers und spielte sich mit durchschnittlich 16,4 Punkten und 5,3 Assists zum Topscorer der Mannschaft. Dicht gefolgt in der Statistik steht sein Landsmann Bernard Pelote mit 15,8 Punkten, der vergangenes Spiel mit 19 Zählern bester Werfer der Mannschaft wurde.

Der Start in die Saison verlief für die Tigers gut. Aus sieben Spielen konnten fünf Siege eingefahren werden, ehe das Glück kippte und aus den folgenden acht Begegnungen lediglich zwei Erfolge zu verzeichnen sind. Zuletzt nahmen die Tübinger aus Bayreuth vor drei Spieltagen Punkte mit, ihre letzte Partie des Jahres spielten sie in Bremerhaven. Dort kam es nach Verlängerung zur achten Saisonniederlage. Mit 14 Punkten verweilen die Tigers aktuell auf Tabellenplatz zehn in Lauerstellung um die Playoff-Plätze.

Die bisherige Bilanz sieht bei den Zauberern deutlich rosiger aus. In 15 Spielen konnten die Merlins zehn Siege einfahren und starten auf Tabellenplatz drei in das neue Jahr. In Quakenbrück verabschiedeten die Crailsheimer das alte Jahr mit einem Sieg in einem zwischenzeitlich engen Spiel. Gleich sechs Spieler scorten dabei zweistellig ein, bester Werfer wurde Tyreese Blunt mit 18 Zählern. Anthony Gaines gelang mit 17 Punkten und 11 Rebounds das Double-Double.

Wieder spielberichtigt ist auf Seiten der Merlins TJ Madlock. Der US-Amerikaner verlängerte seinen Vertrag bis Saisonende und kann somit nun auch wieder eingesetzt werden.

Nach dem gemeinsamen Abstieg aus der Basketball Bundesliga 2024 bestreiten sowohl die Tigers Tübingen, als auch die HAKRO Merlins diese Saison ihre zweite Spielzeit in der zweiten Basketball Bundesliga. Beide Partien der Vorsaison konnten die Crailsheimer klar für sich entscheiden, auch die letzten zwei Duelle der BBL gingen an die Hohenloher.

„Mit dem Spiel gegen Tübingen steht das nächste Derby vor der Tür. Wir freuen uns auf die einzigartige Stimmung in der Arena Hohenlohe. Tübingen ist ein schwerer Gegner. Sie verfügen über sehr viel Wurfpotential, haben über das ganze Feld Werfer und sich jetzt einen neuen Point Guard dazugeholt. Daher wird das wirklich eine Herausforderung und ein gutes Spiel. Aber wir freuen uns darauf und werden alles geben, um einen Sieg einzufahren“, sagt David McCray, Headcoach der HAKRO Merlins.

 

03.01.2026 18:30 Uhr BG Göttingen vs. Uni Baskets Münster

Beim Blick auf die ProA-Tabelle sieht die Partie gegen Münster für die Göttinger nach einer leichten Aufgabe aus: Während die BG weiterhin den zweiten Tabellenplatz belegt, steht das Team von Baskets-Headcoach Götz Rohdewald auf dem letzten Rang. Aufgrund der angespannten Personalsituation mit vier verletzten Leistungsträgern (Janis Jünemann, Robin Lodders, Kevin Buckingham, Zach Jackson) müssen die gesunden Veilchen-Spieler aber alle funktionieren, um auch gegen schwächere Gegner zu bestehen. Was passiert, wenn die nötige Energie fehlt, hat das Spiel in Paderborn gezeigt, das die BG 70:82 verlor. „Wir haben den Guards zu viel Raum gelassen, was Paderborn sehr gut ausgenutzt hat“, so Carney.

Auch die Münsteraner haben das Jahr mit einer Niederlage beendet, allerdings mit einer sehr knappen. Beim BBC Bayreuth musste sich die Rohdewald-Truppe erst nach Verlängerung 82:83 geschlagen geben. Die meisten Münsteraner Punkte erzielten US-Forward Nick McMullen (23), der deutsche Aufbauspieler Thore Dilschmann (20), US-Guard Andrew O’Brien (12) sowie der deutsche Guard Paul Viefhues (11). McMullen sammelte zudem 14 Rebound ein und traf drei seiner vier Versuche von der Drei-Punkte-Linie.

Der 23-jährige Rookie von der Georgia State University ist absoluter Leistungsträger bei den Uni Baskets. Durchschnittlich kommt der 2,03 Meter große Amerikaner auf ein Double-Double (16,5 Punkte/10,5 Rebounds pro Spiel). Sein Landsmann Julian Larry folgt mit durchschnittlich 12,5 Punkte pro Partie – er gibt die meisten Assists (3,4). Ebenfalls im Schnitt zweistellig punkten der deutsche Forward Neil Masnic (11,4) sowie Viefhues (10,0). „McMullen agiert sehr physisch unter dem Korb. Ihn und Larry müssen wir unter Kontrolle bringen“, sagt Carney.

Ebenso wie die BG hat auch Münster derzeit Personalsorgen: Der deutsche Center Adam Touray bestritt aufgrund eines Bandscheibenvorfalls erst eine Partie; US-Guard Bo Hodges musste sich im Dezember einem operativen Eingriff am Knie unterziehen. Den Vertrag mit US-Rookie Caleb Zurliene lösten die Baskets auf Wunsch des Spielers auf. Doch Carney warnt: „In Paderborn haben zwei Statistiken gezeigt, warum wir verloren haben: Wir stand nur dreimal an der Freiwurflinie, weil wir in der Offensive nicht attackiert, sondern schwere Sprungwürfe genommen haben. Zudem hat Paderborn mehr Rebounds geholt. Wir müssen die Rebounds kontrollieren, damit sich unsere Offensive besser entfaltet.“  

 

03.01.2026 18:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. RheinStars Köln

Neues Jahr, neues Glück. Am vorletzten Hinrundenspieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga empfangen die Nürnberg Falcons die RheinStars Köln in der Kia Metropol Arena. Der Aufsteiger hat sich zuletzt stabilisiert und kommt mit viel Selbstvertrauen in die Noris. Tip-off am Samstag ist um 18.30 Uhr.

Die Nürnberg Falcons starten mit einem Heimspiel ins Kalenderjahr 2026. Die Niederlage gegen Giessen ist aufgearbeitet, der Fokus liegt auf den letzten beiden Spielen der Hinrunde und einem guten Start ins neue Jahr. Mit den RheinStars Köln kommt ein Aufsteiger nach Mittelfranken, bei dem die Formkurve deutlich nach oben zeigt. Gegen Leverkusen holte das Team von Zoran Kukic jüngst den fünften Saisonsieg und zeigte dabei eine starke Teamleistung, angeführt von Cedric Russell, der in seinem neunten Spiel für die Domstädter satte 30 Punkte auflegte. Ihn muss die Nürnberger Verteidigung tunlichst unter Kontrolle bekommen, ohne dabei die starke deutsche Rotation um Haris Hujic und Björn Rohwer zu vernachlässigen. „Köln kann an einem guten Tag jedes Team vor Probleme stellen. Nach einem schwierigen Start sind sie mittlerweile in der ProA angekommen, haben wichtige Spiele gewonnen und dabei vor allem gegen besser platzierte Mannschaften geglänzt, wie gegen Crailsheim oder Giessen“, weiß Falcons-Coach Ralph Junge.

Dessen Team hat das Kalenderjahr 2025 auf Tabellenplatz 9 beendet, punktgleich mit den Teams auf Rang 8 und 7. Damit ist Nürnberg im Soll und kann mit guten Leistungen gegen die Kölner am Samstag und in Münster in der kommenden Woche eine gute Basis für die Rückrunde legen. Insbesondere zu Hause wird dabei der Fan-Support eine tragende Rolle Spielen. Geschäftsführer Nicolas Hinrichsen blickt voraus: „Das Heimspiel gegen Köln ist das erste Nürnberger Sport-Highlight im neuen Jahr. Wir wollen die gesamte Basketball-Familie zusammenbringen und auch neue Fans für unseren Sport begeistern. Nur gemeinsam können wir die Kia Metropol Arena in einen Hexenkessel verwandeln und für unser Team der 6. Mann oder die 6. Frau sein.“ 

 

03.01.2026 19:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Mit den SBB Baskets Wolmirstedt empfangen die GIESSEN 46ers am Samstag (19 Uhr) einen Aufsteiger, der sich inzwischen in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA etabliert hat. Die Mittelhessen gehen mit Rückenwind in die Partie, nachdem sie zuletzt bei den Nürnberg Falcons BC mit 74:64 überzeugten und dabei vor allem defensiv über weite Strecken konstant agierten.

Cheftrainer „Frenki“ Ignjatovic zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die zuletzt wieder geschlossen auftreten konnte. Nach kleineren Blessuren und Erkältungen sind alle Spieler wieder einsatzbereit, auch Daniel Norl kehrte ins Teamtraining zurück. Der Fokus lag in der Vorbereitung auf Teamplay, Ballbewegung und defensive Intensität – Elemente, die zuletzt den Aufwärtstrend der 46ers begründeten. Besonders Till Gloger (21 Punkte in Nürnberg), Simon Krajcovic und Kapitän Robin Benzing setzten dabei Akzente.

Wolmirstedt reist mit wachsendem Selbstbewusstsein nach Gießen. Der ProA-Neuling gewann vier seiner letzten acht Spiele und sorgte zuletzt mit einem 99:88-Erfolg gegen Bochum für Aufsehen. Mit einer Bilanz von 5:10-Siegen belegen die Sachsen-Anhalter Rang 14, haben den Übergang aus der ProB aber erfolgreich gemeistert.

Im Fokus steht vor allem US-Powerforward De’Vondre Perry, der im November zum Team stieß und mit durchschnittlich sieben Rebounds eine zentrale Rolle einnimmt. Unterstützung erhält er von Center Michael Hughes II sowie den offensivstarken Guards Trey Stewart und Daivien Williamson. Trotz einiger Langzeitverletzter präsentiert sich Wolmirstedt als unangenehmer Gegner.

Die GIESSEN 46ers wollen mit einem Heimsieg ihren Platz in den Playoff-Rängen festigen und den positiven Trend bestätigen. Respekt ist vorhanden – Nachlässigkeit soll es jedoch keine geben.

03.01.2026 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Eisbären Bremerhaven

Neues Jahr, gute Vorsätze. Wenn es dabei zudem unterhaltsam wird, umso besser. Wenn Phoenix als aktueller ProA-Tabellenführer (Bilanz: 13-2) die Eisbären Bremerhaven (10-5, Platz 4) empfängt, ist das Label „Spitzenspiel“ durchaus angebracht. Immerhin haben die Norddeutschen mehr als nur angedeutet, dass sie in der Lage sind ihre Leistung aus der Spielzeit 2024/2025 zu wiederholen, als sie am Ende der Hauptrunde den vierten Rang einnahmen und mit dem Heimvorteil ausgestattet in die Playoffs starteten.

Die Coaches Chris Harris und Steven Esterkamp verbindet sowohl eine enge Freundschaft als auch sie Tatsache, dass sie im Sommer homogene Truppen zusammengestellt haben, die davon profitieren, dass sie auf einen gestandenen Kern an Akteuren zählen können. Dazu gehört unter anderem Elijah Miller, der ob seiner durchschnittlich 15,8 Punkten und 6,9 Assists in jeder MVP-Diskussion einen Platz verdient hat.

Der Kandier ist jedoch beileibe kein Alleinunterhalter. In Jemarl Baker (12,9 Punkte) wurde ein gewissenloser Werfer rekrutiert, der in den letzten drei Spielen vor dem Jahreswechsel 14 seiner 24 Dreierversuche verwandelte (58,3 Prozent Trefferquote). Stabilität erhält der Eisbären-Kader unter anderem durch Adrian Breitlauch (5,5 Punkte, 2,8 Rebounds). Der Routinier gastierte bereits anno 2012 in der Ischelandhalle, als er mit Bremerhaven das NBBL TOP4 erreichte – seinerzeit setzten sich die Nordlichter im Halbfinale mit 79:67 gegen den Phoenix-Nachwuchs um Fabian Bleck, Niklas Geske und Co. durch, ehe sie im Endspiel gegen Breitengüßbach mit 65:79 den Kürzeren zogen.

Chris Harris: (HC Phoenix Hagen): „Bremerhaven ist ein echtes, eingeschworenes Team, das eine tolle Saison spielt und sich auf dem besten Wege befindet, die Ergebnisse der vergangenen Spielzeit zu bestätigen. Die Eisbären bringen viel offensive Qualität mit, ihr Prunkstück ist aber sicherlich die Verteidigung – genau darauf müssen wir vorbereitet sein. Es braucht von uns auf allen Positionen höchste Konzentration und viel Energie, um diesem Druck standzuhalten – und eine wie immer tosend laute Ischelandhalle.“

 

03.01.2026 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BBC Bayreuth

Zum ersten Spiel des neuen Jahres empfangen die Bozic Knights am Samstag (19 Uhr) den Tabellendreizehnten aus Bayreuth. Zwei Spiele stehen in der Hinrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 noch aus. Für die Teckstädter geht es darum, ihre starke Heimbilanz auszubauen, den Anschluss an die Spitzengruppe zu wahren und die aktuelle Siegesserie fortzusetzen.

Die Knights verabschiedeten sich mit zwei emotionalen Erfolgen aus dem Jahr 2025. Auf den intensiven Heimsieg gegen Bremerhaven beim Xmas Game folgte ein beeindruckender Comeback-Triumph in Koblenz, bei dem ein 21-Punkte-Rückstand noch in einen Overtime-Sieg gedreht wurde. „Wir haben die Phase mit vielen Spielen in kurzer Zeit sehr erfolgreich gestaltet, sind jetzt aber froh, wieder im Wochenrhythmus zu sein“, erklärt Geschäftsführer Chris Schmidt.

Die Gäste aus Bayreuth tun sich seit ihrem Abstieg schwer in der ProA. Eine sportlich schwierige Phase führte kurz vor Weihnachten zur Trennung von Head Coach Florian Wedell, seine Assistenten übernahmen interimsmäßig. Nach einem knappen Overtime-Sieg gegen Münster und einer Niederlage ist die Bilanz unter dem neuen Trainerduo ausgeglichen. Defensiv kassieren die Oberfranken ligaweit viele Punkte, offensiv sind sie jedoch breit aufgestellt.

Mit Moritz Plescher, Rayshwan Mart, Kevaughn Allen, Willem Brandwijk, Tehree Horn und Lenny Liedtke verfügen gleich sechs Bayreuther über zweistellige Punkteschnitte. „Bayreuth ist ein gefährlicher Gegner. Es reicht nicht, einen Spieler zu stoppen – wir müssen als Team konzentriert verteidigen“, betont Knights-Headcoach Igor Perovic.

Auch Kirchheim kann offensiv aus dem Vollen schöpfen. In den letzten fünf Partien stellten mit Chuck Harris, Phillip Russell, Tylan Pope, Nick Spinoso und Lucas Mayer gleich fünf verschiedene Spieler den Topscorer. Nach zwei freien Tagen startete die Mannschaft am Mittwoch vollständig besetzt in die Vorbereitung.

Mit sechs Siegen in Serie und acht Erfolgen aus den letzten neun Spielen kletterten die Knights auf Rang sechs und liegen nur zwei Punkte hinter den Plätzen drei bis fünf. Anwurf in der Sporthalle Stadtmitte ist am Samstag um 19 Uhr.

04.01.2026 16:00 Uhr Bayer GIANTS Leverkusen vs. Paderborn Baskets

Zum Jahresauftakt 2026 empfangen die BAYER GIANTS Leverkusen am Sonntag, 04. Januar, um 16 Uhr die Paderborn Baskets in der Ostermann-Arena. Headcoach Michael „Mike“ Koch verbrachte den Jahreswechsel entspannt mit der Familie, bevor es für sein Team direkt wieder in den Spielbetrieb geht. Paderborn stellt einen interessanten Gegner dar, der in den vergangenen Wochen für Aufsehen in der ProA gesorgt hat.

Die Gäste aus Ostwestfalen konnten drei ihrer letzten fünf Partien gewinnen und sich damit aus dem Tabellenkeller auf einen Nichtabstiegsplatz vorarbeiten. Besonders die Siege gegen die BG Göttingen (82:70) und die EPG Baskets Koblenz (94:88) zeigen den Aufwärtstrend des ProA-Aufsteigers.

Jonathan Klussmann ist der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Baskets. Der dänische Nationalspieler markiert derzeit durchschnittlich 19,3 Punkte pro Partie und führt die Offensive an. Ergänzt wird er von Kevin Osawe, der nach einer erfolgreichen Zeit in Kanada nun in Paderborn im Schnitt 17,6 Punkte und 8,2 Rebounds erzielt. Bester deutscher Akteur ist Kapitän Grant Teichmann, Shooting Guard und erfahrener Führungsspieler mit 7,6 Zählern pro Begegnung.

Coach Koch erwartet ein schnelles und offensivstarkes Spiel: „Paderborn reist mit zwei Siegen in Serie an und wird motiviert auftreten. Sie spielen ein hohes Tempo und nehmen viele Zwei-Punkt-Versuche. Für uns heißt das, dass wir defensiv dagegenhalten und den Gegner zu schwierigen Würfen zwingen müssen. Entscheidend wird sein, über 40 Minuten eine Balance zwischen Verteidigung und Offensive zu finden.“

Nicht einsatzbereit ist C.J. Oldham, der weiterhin an einer Fußverletzung laboriert. Ein MRT-Termin steht für die kommende Woche an. Die GIANTS wollen vor heimischem Publikum die Partie nutzen, um einen erfolgreichen Start ins neue Jahr zu feiern.

04.01.2026 PS Karlsruhe LIONS vs. Artland Dragons

2025 war für die PS Karlsruhe LIONS mit einer Abreibung beim Spitzenreiter Phoenix Hagen zu Ende gegangen. Für den Start ins neue Jahr hat man sich am Oberrhein daher Wiedergutmachung vorgenommen. Am vorletzten Hinrundenspieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA besteht dafür Gelegenheit. Die heimstarken Badener empfangen im Sonntagsspiel die Artland Dragons. Keine einfache Aufgabe, denn das Team aus der Kleinstadt Quakenbrück spielt in der laufenden Saison häufig groß auf.

Die Niedersachsen stehen auf einem guten fünften Rang und haben in den bisherigen 15 Partien die zweitmeisten Punkte aller 18 Mannschaften erzielt. Nur der Tabellenführer scort noch häufiger. Die Dragons kommen damit auf zehn Siege – vier mehr als die LIONS, die zwar im Dezember eine aufsteigende Tendenz verzeichnen konnten, aber aufgrund der Niederlage zum Jahresabschluss weiterhin auf dem zwölften Platz verharren und damit etwas auf der Stelle treten.

Zudem sind die taktischen Möglichkeiten von Headcoach Demond Greene aktuell recht beschränkt, da das Karlsrudel vom Verletzungspech geplagt ist und die Rotation entsprechend dezimiert ist. Dafür wissen Greenes Schützlinge die Fans in der heimischen Europahalle im Rücken und zeigen sich zuhause deutlich stabiler als in der Fremde. Bei den Dragons ist es derzeit genau umgekehrt. Daheim im Artland läuft es nicht immer rund, dafür musste Quakenbrück in gegnerischer Halle in der laufenden Saison erst eine Niederlage hinnehmen.

Die Ausgangslage für die Begegnung am 4. Januar um 17:30 Uhr ist also interessant. Mut dürfte den LIONS der Blick auf die jüngere Historie machen. Die Siegpunkte aus den letzten sechs Duellen gingen allesamt nach Baden. Diese Serie gilt es nun auszubauen, um den Anschluss an die Playoff-Ränge herzustellen.

Nachberichte ProB Süd // 16. Spieltag

22.01.2025 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. Porsche BBA Ludwigsburg 95:86

Am 16. Spieltag der Barmer 2.Basketball Bundesliga ProB Süd konnten die SKYLINERS Juniors zu Hause gegen die Porsche BBA Ludwigsburg den nächsten Heimsieg einfahren. In einem umkämpften Spiel setzte sich die Mannschaft von Sepehr Tarrah und Sean Molvig am Ende mit 95:86 durch.

In der Begegnung zwischen dem Tabellenachten und dem Tabellenzwölften der Division sahen die Zuschauer im Basketball City Mainhattan eine spannende Partie. Ersatzgeschwächte Ludwigsburger fanden von Beginn an gut ins Spiel und hielten mit nur acht Spielern gut dagegen. Das erste Viertel verlief sehr ausgeglichen. Die Gäste fanden immer Antworten auf die Frankfurter Angriffe und konnten Mitte des ersten Viertels sogar mit 10:18 in Führung gehen, bevor die Frankfurter das Viertel mit einem Run ihrerseits beendeten. Nach den ersten zehn Minuten lautete das Ergebnis 23:22. Im zweiten Viertel lief die Offensive der Juniors besser. Durch gute Ballbewegung kam das Team zu einfachen Punkten. Besonders Malick Kordel profitierte von den guten Zuspielen seiner Mannschaftskollegen und konnte unterm Korb seine Athletik ausspielen. Zur Pause erspielten sich die Frankfurter so einen zehn Punkte Vorsprung (50:40).

Nach dem Seitenwechsel und beginnend mit einem eigenen 5:0-Lauf durch Feneberg und Masic (55:48, 24.) waren die Ludwigsburger dann omnipräsent. Angeführt von ihrer #20, der mit 33 Punkten einen neuen Karriere-Bestwert aufstellen sollte, kämpften sich die Barockstädter auf Basis einer starken Defensivleistung Zähler für Zähler heran. Zahlreiche Big-Plays, samt eines Fastbreaks der durch einen sehenswerten Putback-Dunk von Daniel Mack abgeschlossen wurde, prägten den Abschnitt, in dem die BBA’ler bis auf zwei Zähler herankamen (64:62) und die Partie insgesamt wieder komplett offenhielten (69:64, 30.). Auch im letzten Viertel kamen die Ludwigsburger immer wieder heran. Fünf Minuten vor Spielende trennte die beiden Teams nur ein einziger Zähler. Die Frankfurter schafften es aber am Ende die entscheidenden Plays zu machen und gewannen das Spiel gegen stark kämpfende Ludwigsburger mit 95:86.

23.01.2025 19:30 Uhr // BBC Coburg vs. TEAM EHINGEN URSPRING 90:78

Mit 90:78 entschied der BBC Coburg die Partie zu ihren Gunsten und fuhren somit einen wichtigen Erfolg mit Hinblick auf die Playoffplätze ein.

Vor allem Center Ben Diederichs unter dem Korb und Coburgs norwegischer Scharfschütze Tobias Rotegaard drückten dem Spiel im ersten Viertel ihren Stempel auf. Während Rotegaard in den ersten zehn Minuten drei Dreier einnetzte, ließ Diederichs die Ehinger Defensive gleich mehrmals alt aussehen. Ganze 16 Zähler erzielte der Big Man im ersten Viertel. Alle 25 Coburger Punkte gingen auf das Konto der beiden. Dennoch blieben die Gäste vorerst in Schlagdistanz und nach einer kleinen offensiven Durststrecke auf beiden Seiten Mitte des zweiten Spielabschnitts verkürzte Ehingen sogar auf 33:31. Die Antwort des BBC folgte prompt. Mit einem 16:3-Lauf beendeten die Vestestädter die erste Hälfte. Abgeschossen wurde der Run durch Marlon Stephan, der per erfolgreichen Korbleger den 49:34-Halbzeitstand herstellte.

Zu Beginn von Halbzeit zwei brach der Lauf der Coburger nicht ab. Sechs schnelle Punkte durch Diederichs und Rotegaard, der an diesem Tag mit 20 Zählern sein bis dato bestes Spiel im BBC-Trikot bestritt, bauten die Führung auf 55:34 aus. Nach Punkten von Tim Herzog Mitte des dritten Viertels betrug der Coburger Vorsprung gar 25 Zähler. Doch das „Team in Green“ setzte noch einmal alle Kräfte in Bewegung und nach einem Dunk von Jaylen Alston zum Ende des Viertels betrug der Rückstand aus Ehinger Sicht nur noch 13 Punkte (70:57). Tatsächlich stellte Ehingens Topscorer Jorke Aav sechs Minuten vor Schluss mit einem getroffenen Dreier sogar auf 73:65. Näher kamen die Gäste aus dem Schwabenland allerdings nicht mehr heran. In Person von Nico Wenzl und besonders Nico Höllerl, der im Schlussabschnitt gleich drei Dreier traf, brachte der BBC die Partie schließlich über die Ziellinie und feierte den dritten Heimsieg in dieser Saison.

25.01.2025 16:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Ahorn Camp Baskets 71:76

Die Ahorn Camp Baskets haben den dritten Tabellenplatz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB verteidigt. In einer weitgehend ausgeglichen Partie setzten sich die Speyerer mit 76:71 (37:38) bei Schlusslicht FC Bayern Basketball II durch.

Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte hatte das jüngste ProB-Team im dritten Viertel (17:22) etwas abreißen lassen müssen. Die Münchner hatten Probleme mit der stetig wechselnden Verteidigung der Gäste von Zone auf Mann-Mann. 1:11 Dreier nach der Pause waren der Ausdruck einer gewissen Verunsicherung, ehe Ivan Volf der zweite Treffer glückte – plötzlich war München bis auf einen Zähler dran (64:65/37.). Desmond Yiamus Dunk zum 68:72 verkürzte nochmals, ehe Woodmore zweimal erfolgreich zum Korb zog, während der FCBB II seine Jumper verzog.

25.01.2025 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. RheinStars Köln 94:92

Die BG Hessing Leitershofen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd am Samstagabend die Tabellenführung in der Süd-Gruppe übernommen. In einem gleichsam hochklassigen und hochdramatischen Spitzenspiel bezwang Leitershofen die RheinStars Köln hauchdünn mit 94:92 (41:47).

Beide Teams konnten in Bestbesetzung antreten, bei den Kangaroos hatten die Mannschaftsärzte der Hessing Kliniken ganze Arbeit geleistet und die angeschlagenen Jannik Westermeir, Dragos Diculescu und Basti März in zahlreichen Sonderschichten spiel fit gebracht. Und die Ärzte waren schnell wieder gefordert. In der 7. Spielminute musste Schiedsrichter Julian Diel mit Kreislaufproblemen behandelt werden und das Spiel wurde längere Zeit unterbrochen. Dem Unparteiischen ging es später schon wieder deutlich besser, an die Fortsetzung der Spielleitung war aber nicht zu denken. Die Liga war jedoch gut organisiert, nach einigen Telefonaten mit dem Schiedsrichtkaderbetreuer gelang es, mit Hannes Pflug einen Ersatzmann nach Stadtbergen zu lotsen. Zu diesem Zeitpunkt führten die Kölner mit 11:17. Sie waren zu Beginn der Partie etwas routinierter und abgezockter und hatten mit Aufbauspieler Rupert Hennen den überragenden Mann auf dem Platz. Die Kangaroos waren etwas nervös, boten in der Defense einige Optionen zu viel an und produzierten auch den ein oder anderen Ballverlust. Auch nach der ungeplanten Pause lief es besser für die Gäste, sie bauten den Vorsprung auf 23:32 aus. Langsam, aber sicher kehrte die BG aber ins Geschehen zurück. Vier Dreier in Folge, davon drei durch Kapitän Westermeir, sorgten für den 35:35 Ausgleich. Nach einer Auszeit durch Coach Stefan Baeck zeigten sich die Rhein Stars aber unbeeindruckt, Rupi Hennen bekam nun viel Unterstützung vom Amerikaner Malik Riddle und dem 17-jährigen Toptalent und Juniorennationalspieler Davi Remagen und die Rheinländer nahmen eine 6-Punkte Führung mit in die Halbzeit.

Im dritten Viertel spielten die Kangaroos unglaublich. Mit einem 10:0 Lauf gingen sie wieder in Führung. Nun war Asa Williams nicht mehr zu stoppen. Dreier, Dunkings, er streute alles ein, was Basketball attraktiv macht. Am Ende hatte „Mr. Three“ wieder 8 erfolgreiche Würfe von jenseits der 6,75 Meter Linie auf dem Konto. Das Spiel ging nun hin und her, die Trefferquote war enorm auf beiden Seiten, beim Spielstand von 70:63 für die Leitershofer in der 29. Minute dachten die Fans schon an eine kleine Vorentscheidung. Doch weit gefehlt. Köln wäre nicht Tabellenführer, wenn man sich davon hätte beindruckend lassen. Die Kulisse schien den Gästen egal, mit einem eigenen 13:2 Lauf drehten sie wieder das Blatt. Im letzten Viertel wechselte die Führung erneut ständig, Dramatik pur. 70 Sekunden vor dem Ende brachte Ferenc Gille mit einem Dreier, übrigens der 21. (!) an diesem Abend für seine Farben, die BG wieder mit 93:88 in Front. Riddle verkürzte 20 Sekunden vor dem Ende auf 92:93. Danach Stop Clock Freiwürfe erneut für Gille, der einen traf. Sechs Sekunden vor dem Ende dann der letzte Angriff für Köln. Wer erneut als Hennen mit einem Diagonaltraumpass auf Riddle, der aus der Ecke frei zum Dreier kommt. Dieser Wurf verfehlte die Reuse knapp und Jannik Westermeir sicherte den letzten Rebound des Abends.

26.01.2025 16:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. SV Fellbach Flashers 79:83

Die SV Fellbach Flashers gewinnen auswärts bei den CATL Basketball Löwen mit 79:83.

Zu Beginn des Spiels waren beide Teams offensiv gut aufgelegt. Besonders die Hausherren konnten mit hohen Trefferquoten aus dem Feld und jenseits der Dreipunktlinie überzeugen. Das erste Viertel konnten die Flashers trotzdem 26:28 für sich entscheiden. Im zweiten machten die Löwen genau da weiter, wo sie aufgehört haben, und konnten sich zwischenzeitlich leicht absetzen. Kurz vor der Halbzeitpause betrug der Vorsprung teilweise 11 Punkte. Besonders der aus der Distanz sehr gut aufgelegte Lorenz Schiller (4 von 5 Dreiern) war in dieser Phase nur schwer zu stoppen. Somit konnten die Hausherren mit einem leichten Vorsprung in die Halbzeitpause gehen. (54:48)

Im Gegensatz zum letzten Spiel zeigten nun die Flashers im dritten Abschnitt wieder einmal eine hervorragende Defensivleistung und konnten das Spiel und das Momentum auf ihre Seite bringen. Ganze 10 Punkte ließen die Flashers nun zu und erzielten selbst 19. Diesen Vorsprung konnten die Fellbacher bis in die letzten Sekunden verteidigen. In einer hoch spannenden Schlussphase hatten die Hausherren noch die Möglichkeit zum Ausgleich mit einen Dreipunktwurf. Die Fellbach Flashers retteten den knappen Vorsprung jedoch über die Zeit und entschieden am Ende die Partie mit 79:83 für sich.

26.01.2025 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 88:84

Das ProB-Team der VR-Bank Würzburg Baskets Akademie hat im vierten Spiel des neuen Jahres die erste Niederlage einstecken müssen: Die Mannschaft von Headcoach Alex King unterlag bei den TSV Oberhaching Tropics mit knapp mit 88:84.

Die erfahrene Truppe der Gastgeber erwischte den besseren Start in die Partie und lag nach sechs Minuten bereits zweistellig in Führung (16:6). Dann bekamen die Unterfranken besseren Zugriff auf ihre Gegenspieler, kämpften sich bis zum Ende des ersten Viertels auf 26:23 heran und drehten die Partie im zweiten Abschnitt. Zur Halbzeit führten die Baskets mit 43:48.

Nach der Halbzeit erhöhten die Oberhachinger die Intensität und verteidigten deutlich aggressiver. Insgesamt 19 Steals, davon Phillip Bode und Mateo Jukic sogar zusammen 11, konnte Oberhaching als Team verbuchen und zwang die Gäste zu 21 Ballverlusten. Aber während die Tropics an diesem Tag eine sehr schwache Wurfqoute von der Dreierlinie hatten, spielten sich die jungen Unterfranken in einen Rausch und trafen traumwandlerisch sicher Ihre Würfe. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem sich keiner der beiden Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Phillip Bode traf knapp 90 Sekunden einen enorm wichtigen Dreier zur 83:81 Führung, der das Momentum zu Gunsten der Tropics kippte. Den anschließenden Wurfversuch von Lukas Roth blockte Maxwell Dongmo Temoka spektakulär. Nun nahm Routinier Omari Knox das Heft in die Hand und zeigte an der Freiwurflinie keine Nerven. Ein Turnover bescherte Würzburg jedoch Sekunden vor Spielende noch die Möglichkeit auszugleichen. Ausgerechnet der treffsichere David Gerhard, der bis dahin drei seiner vier Dreierversuche traf, war alleine an der Dreipunktlinie und warf den Ball Richtung Korb. Der Basketballgott war an diesem Nachmittag aber auf Seiten der Tropics. Der Wurf verfehlte sein Ziel. Oberhaching sicherte sich den Defensivrebound und somit die nächsten zwei Punkte auf der Habenseite.

26.01.2025 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. Dragons Rhöndorf 89:73

Die OrangeAcademy holt sich mit 89:73 den Rückrundensieg über den amtierenden ProB Meister Dragons Rhöndorf.

Die jungen Ulmer eröffneten die Partie mit fünf schnellen Punkten. Die physische Spielweise der OrangeAcademy brachte ihnen vier schnelle Fouls ein, die Starter Frederik Drejer mit zwei Fouls auf die Bank zwangen. Starke Ulmer Wurfquoten von außen (3/5 3PTS) zwangen die Gäste bei einem Spielstand von 15:10 zur ersten Auszeit. Vor allem Joel Cwik konnte unterm Korb auftrumpfen, während Jordan Müller und Jervis Scheffs von außen überzeugten. Das erste Viertel ging mit einem Plus von elf Punkten (24:13) an die OrangeAcademy. Auch in zweiten zehn Minuten hatten die Dragons Probleme Ulms Offensive im 1-zu-1 zu matchen. Da Rhöndorf auch bei den Abschlüssen unter seinen Möglichkeiten blieb und den Orange-Jungs zu viele zweite Wurfchancen einräumte, blieb ihr Rückstand zunächst konstant. Ab 15. Minute konnte Rhöndorf seine Wurfquoten dann Stück für Stück aufbessern, die Partie ausgeglichen gestalten und das zweite Viertel knapp gewinnen (23:24). Dennoch gingen die Dragons mit zehn Punkten Rückstand in die Pause (47:37).

Mit dem Seitenwechsel entschleunigte sich die Offense der OrangeAcademy deutlich, nach einem 5:0-Lauf der Dragons holte Florian Flabb seine Schützlinge in die erste Ulmer Auszeit. Nach zwei Minuten ohne Scoring-Erfolge holte Jordan Müller die ersten Punkte an der Freiwurflinie. Die Gäste legten zunehmend von außen nach, während die OrangeAcademy zunehmend Schwierigkeiten hatte an ihre bisherige Souveränität von außen anzuknüpfen. In dieser schwierigen Phase konnte der Rückkehrer Tobias Holbach, welcher verletzungsbedingt für zwei Monate aussetzte, mit leidenschaftlichem Einsatz in der Defensive und neun Rebounds, davon vier am offensiven Brett, überzeugen. Viertel drei ging mit 18:24 an die Gäste (65:61). Was dann im Abschlussviertel passierte, werden die Dragons-Fans am liebsten ganz schnell vergessen. Erst wurde Rhöndorf von den Ulmern binnen drei Minuten mit einem 13:0-Lauf überrollt (78:61), dann kassierte Kelvin Omojola sein fünftes Foul und schließlich brachen die Dragons völlig ein. Die Schwaben spielten sich angeführt von Jervis Scheffs (17 Pkt.) Jordan Müller (15 Pkt.), Joel Cwik (15 Pkt.) sowie Alec Anigbata (13 Pkt.) in einen Rausch und fünf Minuten vor Schluss drohten die Dragons komplett unter die Räder zu kommen (83:62). Kampflos ins Schicksal ergeben wollte sich Rhöndorf dann aber doch nicht und betrieb noch ein wenig Ergebniskosmetik (89:73).

 

Foto: TSV Oberhaching Tropics

Nachberichte ProB Nord // 16. Spieltag

25.01.2025 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Seawolves Academy 113:97

Vor 1.173 Zuschauenden in der Sparkassen Arena Bernau konnte LOK Bernau am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord einen wichtigen 113:97-Sieg gegen die Seawolves Academy feiern.

Das Spiel begann zunächst ausgeglichen, beide Teams suchten ihren Rhythmus. Nach den ersten fünf Minuten setzte Bernau jedoch mit mehreren Läufen ein Zeichen. Mit einem 15:0-Lauf zogen die Gastgeber davon und beendeten das erste Viertel mit 31:22. Besonders auffällig war die starke Ballbewegung der Bernauer, die bereits 10 Assists verbuchen konnten. Im zweiten Viertel fanden die Rostocker jedoch zurück ins Spiel und beeindruckten mit einer überragenden Trefferquote von der Dreierlinie. Acht von zehn Versuchen fanden ihr Ziel, was die Gäste zurück ins Spiel brachte. Stück für Stück glichen sie den Rückstand aus und gewannen das zweite Viertel mit 31:22. Zur Halbzeit war die Partie beim Stand von 53:53 völlig offen, und es zeichnete sich ein High-Scoring-Game ab.

Nach der Pause kam Bernau zunächst besser ins Spiel, doch Rostock blieb hartnäckig. Ein 10:0-Lauf der Gäste brachte ihnen eine kurzzeitige 9-Punkte-Führung. Bernau hatte in dieser Phase große Probleme in der Defensive, konnte aber mit einer Auszeit die Kontrolle zurückgewinnen. Das Viertel war hart umkämpft und endete 24:27 aus Sicht der Gastgeber. Mit einem knappen 77:80 ging es in die letzten zehn Minuten. Das Schlussviertel gehörte dann komplett den Bernauern. Mit viel Energie und Siegeswillen starteten sie einen beeindruckenden 21:5-Lauf, der sie auf die Siegerstraße brachte. Rostock geriet früh in Foulprobleme, und Bernau nutzte dies konsequent aus. Zwar konnten die Gäste den Rückstand zwischendurch nochmal auf unter zehn Punkte verkürzen, doch die Gastgeber legten erneut nach und zogen schließlich auf bis zu 16 Punkte davon. Das letzte Viertel wurde mit 36:17 klar von Bernau dominiert, und am Ende stand ein 113:97.

25.01.2025 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. ETB Miners 79:69

Platz 9 gegen Platz 7 – das Duell der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord am 25.01.2025: Die ETB Miners trafen in der Rückrunde auswärts auf den SC Rist Wedel.

Die ETB Miners starteten äußerst schlecht in die Partie und erzielte in den ersten knapp drei Minuten keine Punkte, während die Gastgeber mit einem 7:0-Run loslegten. Erst Niclas Sperber erlöste Essen nach einem Assist von Brian Dawson mit einem Dreier zum 7:3 aus der Punktlosigkeit. Kurz darauf schnappte sich Ben Uzoma einen Offensivrebound nach einem erneuten Dreierversuch von Sperber und dunkte die Gäste zum 7:5 heran. Anschließend regnete es auf beiden Seiten Treffer von außen. Brian Dawson und Isaiah Sanders führten den ETB mit zwei aufeinanderfolgenden Threepointern wieder auf 11:11 heran. Doch der Wedeler US-Amerikaner Camron James Reece, Linus Hoffmann und Jared Grey legten nach. Bei den Miners schlich sich der Fehlerteufel ein, sodass es nach dem ersten Viertel 24:11 stand. Im zweiten Viertel fielen die ersten Punkte zwar zunächst auf Seiten des ETB, doch dann folgten drei schnelle Treffer aus der Distanz durch Dion Braimoh und Isaiah Sanders. Im weiteren Verlauf des Viertels gab es zahlreiche Pfiffe seitens der Offiziellen, technische Fouls, die Überschreitung der 3-Sekundenregel und Pässe, die keine Abnehmer fanden. All das verhinderte, dass die Miners in Führung gehen konnten. Dennoch setzte man Sanders immer wieder in Szene, der die Miners offensiv bis zur Halbzeit im Spiel hielt. Mit einem knappen 35:34 ging es in die Kabinen.

Das dritte Viertel verlief ähnlich wie die ersten 20 Minuten des Spiels. Wedel setzte sich unter anderem durch Treffer von Agyepong, Krause und Hoffmann bis auf 43:34 ab. Zudem gab es ein unsportliches Foul gegen Tim Schneider in der 25. Minute. Beim Stand von 51:41 entschied sich Lars Wendt für die Twin-Tower-Aufstellung mit Uzoma und Selimovic, um größeren Schaden zu vermeiden. Neben Sanders und Selimovic traf schließlich auch Tim Schneider, sodass sich die Miners nach 30 Minuten Spielzeit auf ein 57:55 herankämpften. Besonders die Defensivrebounds der Gastgeber machten den Miners das gesamte Spiel über zu schaffen. Hinzu kamen vergebene Chancen, die Vorbelastung von Sanders mit vier Fouls und eine Partie, die sich im letzten Viertel von Pfiff zu Pfiff zog. Zähler von Sam Mpacko und Brian Dawson dienten letztlich nur noch der Schadensbegrenzung, und Wedel gewann mit 79:69.

25.01.2025 19:00 Uhr // Berlin Braves 2000 vs. Itzehoe Eagles 86:66

Die Berlin Braves 2000 feierten mit dem 86:66 gegen die Itzehoe Eagles den ersten Heimsieg seit Anfang November und machten einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Die Partie begann punktearm, nach einigen Minuten erspielten sich die Itzehoer Vorteile. Dabei blieb es aber nicht lange: „Wir haben früh im Spiel viele unnötige Ballverluste gehabt und zugelassen, dass Berlin durch zweite Wurfchancen mehr und mehr Selbstvertrauen getankt hat“, sagte Eagles-Coach Timo Völkerink. So nutzten die Gastgeber eine längere Phase, in der die Itzehoer ohne Punkte blieben, um sich langsam abzusetzen. Dabei halfen immer wieder erfolgreiche Distanzwaffen, insgesamt 40 Versuche von außen feuerten die Berliner ab und trafen dabei 18 Mal. Zum Vergleich: Bei den Eagles spielte diese Waffe mit drei Treffern bei elf Versuchen keine Rolle.

Nach dem 39:27 zur Halbzeit fielen die Itzehoer im dritten Viertel bis auf 20 Punkte zurück. Doch nun schafften sie es, die Offensive der Berliner zu stoppen, und kämpften sich Zähler für Zähler heran. Als Anell Alexis kurz vor dem Viertelende zwei Freiwürfe versenkte, stand es nur noch 55:49. Danach allerdings übernahmen die Braves wieder das Kommando. Zwar hielten die Eagles den Abstand noch eine Weile unter zehn Punkten, doch die Berliner trafen zum richtigen Zeitpunkt ihre Dreier und konnten sich auf Adrian Worthy verlassen, der 37 Punkte erzielte sowie als Rebounder und Passgeber glänzte.

25.01.2025 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. Bayer Giants Leverkusen 68:72

Mit einem 68:72-Erfolg über die TSV Neustadt temps Shooters feierten die Korbjäger der Bayer Giants ihren insgesamt 15. Saisonerfolg und bauen ihre Siegesserie weiter aus.

Die ersten Punkte des Abends erzielte Dujmovic mit einem Dreier, nach knapp einer Minute. Giants Akteur Donte Nicholas legte kurze Zeit später für sein Team ebenfalls durch einen Dreier nach. Leverkusen zeigte sich in der Anfangsphase bärenstark und bestimmte die Partie durch hochprozentige Abschlüsse. In der 6. Minute war es wieder Nicholas, dem mit einem Dreier die höchste Leverkusener Führung (5:19) an diesem Abend gelang. Angetrieben von Shooters Routinier Dyon Doekhi und Lagerman, fanden die Gastgeber in der Offensive langsam in ihren Rhythmus und verkürzten den Rückstand zum Viertelende auf 15:19. Im 2. Viertel waren es zu Beginn wieder die Giants, die durch einen 0:8 Lauf die Führung auf 15:27 ausbauten und scheinbar alles im Griff hatten. Die Gastgeber schraubten in der Folge die Intensität in der Defensive nochmal auf ein anderes Level und fighteten sich durch Ballgewinne und schnellen Teambasketball zurück in das Spiel. Ein sagenhafter 21:2 Lauf drehte die Partie bis zum Ende der ersten Halbzeit komplett, sodass der Tabellenvorletzte unter tosendem Applaus der Zuschauer mit einer 36:29 Führung in die Kabine ging.

Nach dem fünfzehnminütigen Break betrat Leverkusen deutlich konzentrierter das Feld an der Lindenstraße. Die Giants machten das, was sie am besten können, nämlich verteidigen. So setze die gut arbeitende Giants-Defensive den Angriffsbemühungen der Heimmannschaft arg zu. Zwar wusste der zweifache ProB-Meister in der Offensive nicht wirklich zu überzeugen, aber die Schützlinge von Coach Michael „Mike“ Koch pirschten sich wieder an die Neustädter heran. In der 27. Spielminute konnten sie in Person von Sören-Eyke Urbansky gar die Führung zurückerobern (46:47). Die Führung blieb aber am Ende des Viertels bei den temps Shooters, die mit einer knappen 54:52 Führung in die letzten zehn Minuten gingen. Die Schlussperiode ähnelte einer Achterbahnfahrt, welche erst in der Endphase der Paarung Fahrt aufnahm. Es war ein hin und her, keine Mannschaft konnte sich absetzen und so sahen die Zuschauer eine Begegnung auf Augenhöhe. Jedoch startete Bayer genau zum richtigen Zeitpunkt den Turbo und setzte sich ein wenig ab. Nach einem verwerteten Wurfversuch durch Donte „Te“ Nicholas aus der Mitteldistanz führte Leverkusen zwei Minuten vor dem Ende mit 60:67. Es schien so, als seien die Gäste noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen zu sein, doch die Neustädter bewiesen einmal mehr Moral. So kamen die Shooters 40 Sekunden vor dem „Schlussbuzzer“ auf einen Zähler heran (66:67), doch dem Meister der 1. Regionalliga Nord 2023/24 fehlte die nötige Zeit. An der Freiwurflinie blieben die Giants cool und gewannen schlussendlich mit 68:72.

25.01.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. EN BASKETS Schwelm 77:78

Die EN BASKETS Schwelm gewinnen ein hart umkämpftes Derby bei den Iserlohn Kangaroos mit 77:78.

Schnell fanden beide Teams ihren Rhythmus. Es wurde um jeden Ballbesitz gekämpft. Am Ende des ersten Viertels stand es 20:22 für Schwelm. Im zweiten Viertel konnten sich die Baskets dann aber deutlicher absetzen. Jakob Szkutta führte gekonnt Regie, Majok Gum reboundete und scorte, auch Till Hornscheidt fand besser ins Spiel. Zudem gelang es immer mehr, die Kreise vom Iserlohner Top-Scorer Diante Bah einzuschränken, so dass der kaum zum Zuge kam. 32:42 stand es zur Halbzeit.

Der Start in die zweite Halbzeit verzögerte sich, da ein Korbnetz ausgetauscht wurde. Die Iserlohner starteten deutlich besser in das dritte Viertel und holten mit einem 13:0-Lauf auf und gingen sogar in Führung. Die EN Baskets waren in dieser Phase völlig verunsichert und hatten ihren Rhythmus aus der ersten Halbzeit verloren. Stand nach dem dritten Viertel 57:55 für Iserlohn. Im letzten Abschnitt wurde das Spiel dann zum richtigen Derby. Es ging um jeden Ballbesitz, das Spiel blieb immer knapp. Mitte des Viertels holten sich die Baskets die Führung zurück und konnten sie auch ins Ziel bringen. Einen letzten Angriff der Iserlohner konnten sie stoppen. Endstand 77:78.

26.01.2025 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn 66:63

Am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB setzten die TKS 49ers ein Statement im Abstiegskampf, indem sie einen Heimsieg gegen den Aufstiegskandidaten der Gartenzaun24 Baskets Paderborn feierten.

Dieses Spiel war nichts für schwache Nerven… Bis zum letzten Angriff war an diesem Sonntagnachmittag alles offen, die Zuschauenden in der BBIS bekamen einen wahren Krimi zu sehen. Darüber hinaus führten zuvor viele Fouls, Freiwürfe, Ballverluste und vergebene Dreier zu einem offensiv zähen Aufeinandertreffen. Und das, obwohl die TKS 49ers gut in die Partie starteten und nach gut zwei Minuten bereits erstmals mit zwei Körben Differenz (9:4) in Führung gingen. Trotz des erneuten Fehlens der verletzten Thure Peters und Joshua Lübken schaffte es das Team von Dorian Coppola, noch vor der Halbzeit ihren höchsten Vorsprung von 13 Punkten (38:25) herauszuspielen. Nach der Pause kamen die Baskets Paderborn jedoch besser aus der Kabine und drehten die Partie in der 29. Spielminute (42:44). Grund dafür war abermals die fehleranfällige Offensive der 49ers (20 Turnover) sowie Paderborns Justin Andrew, der 19 Punkte erzielen konnte. Ihre Führung hielten die Tabellenzweiten bis zwei Minuten vor Schluss, dann drehte Andrii Kozhemiakin in der Crunchtime auf. Einen Layup, einen Freiwurf sowie den spielentscheidenden Dreipunktewurf konnte der Aufbauspieler der 49ers versenken und auf diese Weise seinem Team doch noch den Kopf aus der Schlinge ziehen. Headcoach Dorian Coppola zog folgendes Fazit: „Jeder einzelne Spieler hat seinen Beitrag geleistet und wir haben das geschafft, was wir uns vorgenommen haben: alles rauskitzeln und den Fans ein gutes Spiel liefern. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft und allen Helfern sowie Fans dankbar für den Support!“

26.01.2025 16:00 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. BSW Sixers 86:67

In der heimischen Halle der Freundschaft haben sich die SBB Baskets den Sieg im Derby der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gegen die BSW Sixers gesichert. Souverän setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast mit 86:67 durch.

Für die SBB Baskets war der Erfolg gegen die BSW Sixers ein Start-Ziel-Sieg. Nach dem ersten Viertel lagen die Hausherren mit sechs Zählern vorn (23:17). Zur Halbzeit führten die SBB Baskets dann mit 40:26 und setzten ihre konzentrierte Vorstellung auch im Anschluss fort. Nach dem dritten Viertel stand ein 58:42 auf der Anzeigetafel. Im letzten Spielabschnitt brachten die Gastgeber den zehnten Saisonsieg souverän ins Ziel. SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Wir hatten sehr gute Phasen, in denen wir den Ball sehr gut bewegt haben und sehr aggressiv haben. Das müssen wir jetzt noch über 40 Minuten schaffen, um auch im weiteren Saisonverlauf erfolgreich zu sein.“

 

Foto: Felix Becker/ @felix_visuals

Vorberichte ProB Nord // 16. Spieltag

25.01.2025 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Seawolves Academy

LOK BERNAU empfängt die Seawolves Academy zum 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

Bernau steht aktuell auf Platz 8 und hat mit sieben Siegen und acht Niederlagen die Playoff-Plätze weiterhin im Blick. Nach zwei bitteren Niederlagen – zuletzt 87:97 gegen die TSV Neustadt temps Shooters – ist das Team entschlossen, die Heimserie wieder aufzubauen. Mit einer Durchschnittsgröße von 1,98 m und einem Altersschnitt von 19,5 Jahren liegt unser Vorteil in der Athletik und dem Tempo. Die Offensivpower um Uzziah Dawkins (18,8 Punkte/Spiel), Abi Kameric (14,8 Punkte/Spiel) und Akim-Jamal Jonah (13,5 Punkte, 8,1 Rebounds/Spiel) wird eine Schlüsselrolle spielen.

Das Hinspiel in Rostock endete denkbar knapp mit 79:74 für die Seawolves. Rostock steht derzeit mit drei Siegen aus 15 Spielen auf dem letzten Tabellenplatz und hat die letzten acht Partien verloren. Doch mit einem neuen Trainer, Tom Schmidt, und talentierten Spielern wie Shooting Guard Mika Freitag (12,4 Punkte/Spiel) sowie den vielseitigen Akteuren Darren Aidenojie, Toni Nickel und Daniel Lopez Dittert ist die Seawolves Academy keinesfalls zu unterschätzen. Ihr Fokus liegt auf einer starken Rebound-Arbeit (37,7 Rebounds/Spiel) und schnellen Transition-Momenten.

25.01.2025 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. ETB Miners

Am Samstag, den 25.01.2025, treffen die ETB Miners am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord auswärts auf den SC Rist Wedel.

Die durchschnittlichen 73,1 Punkte pro Spiel generieren die Wedeler eher durch Zweipunktevarianten als durch Würfe von hinter der Drei-Punkte-Linie. „Wir dürfen nicht außer Acht lassen, dass die Gastgeber die beste Offensiv-Rebound-Mannschaft und die zweitbeste in Steals sind“, merkt Raphael Wilder an und ergänzt: „Spieler wie Fabian Giessman, der schon bei den Hamburg Towers gespielt hat und Leif Möller sind es die wir aufmerksam verteidigen müssen, um erfolgreich zu sein. Dazu kommt die Halle, die uns durch ihre enge und Lautstärke auf die Probe stellen wird.“ Schwer machen wird es den Miners beispielsweise der US-Amerikaner Camron Reece, der 15,9 Punkte pro Spiel erzielt und offensiv unter anderem von Niklas Krause unterstützt wird.

Große Defizite hatten die Wedeler beim Hinspiel in Essen offenbart und am 19. Oktober 2024 klar mit 63:88 (25:42) verloren bei den Miners, die mit diesem vierten Sieg im vierten Saisonspiel ihre damalige Tabellenführung verteidigten. Aber: Von seinen darauffolgenden elf Partien gewann der letztjährige Meister der 1. Regionalliga West nur noch vier weitere Male, weshalb der Aufsteiger aktuell mit insgesamt 16 Punkten Tabellen-Siebter ist. Nach dem Hinspiel tätigten die ETB-Verantwortlichen zwei Nachverpflichtungen. Während der erst Ende November 2024 geholte Maximilian Begue (SBB Baskets Wolmirstedt) verletzungsbedingt nach dem Rostock-Spiel schon wieder verabschiedet wurde, kam zu Beginn des neuen Jahres auch noch Dion Braimoh (Aschersleben Tigers).

25.01.2025 19:00 Uhr // Berlin Braves 2000 vs. Itzehoe Eagles

Am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord empfangen die Berlin Braves 2000 die nach der Weihnachtspause noch ungeschlagenen Itzehoe Eagles.

die Itzehoe Eagles konnten am vergangenen Wochenende einen wichtigen Sieg einfahren – und zwar im Vier-Punkte-Spiel gegen die TKS 49ers. Ausschlaggebend waren ein Korbleger und ein Block von Big Man Adam Paige. Der erst Ende Oktober verpflichtete Kanadier erzielte bei den Siegen immer mindestens 20 Punkte und kommt im Schnitt auf 16,7 Punkte und 6,7 Rebounds in knapp 29 Minuten. Im Hinspiel konnten die Berlin Braves 2000 ihn auf 14 Punkte bei einer Wurfquote von 31,3 Prozent beschränken und einen Auswärtssieg (83:89) einfahren.  

Ebenfalls viele Minuten auf dem Parkett stehen Point Guard Erik Nyberg (12,3 PpS) und Small Forward Alan Kikwaki(13,8 PpS) sowie der erfahrene 6er Mann Anell Alexis (12,7 PpS), der nach einer zweimonatigen Verletzungspause in den letzten Spielen allerdings etwas kürzertreten musste. Die Second Unit wird vom Niederländer Sven Cikara angeführt, der die Eagles seit Jahresbeginn auf der Position des Point Guards verstärkt und bisher 29 Punkte und 12 Assists verbuchen konnte. 

25.01.2025 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. Bayer Giants Leverkusen

Deutschlands Basketball-Rekordmeister und aktueller ProB Nord Tabellenführer gastiert in Neustadt!

Die TSV Neustadt temps Shooters sind den Giants bestens im Gedächtnis geblieben. Erst vor knapp drei Wochen trafen die beiden Mannschaften in der Ostermann-Arena aufeinander. In einer engen Paarung konnten sich die Farbenstädter schlussendlich mit 89:81 durchsetzen. Entscheidend für den Erfolg der letzten Wochen, Neustadt gewann vier der letzten sechs Saisonbegegnungen in 2024/25, ist das Guard-Trio Anthony Watkins, Shawn Scott lll und Nicolas Lagerman. Mit 17,1 Punkten und 6,6 Rebounds pro Spiel im Schnitt ist Scott lll der „Go-to-Guy“ des ProB-Aufsteigers. Der US-Amerikaner lief in den vergangenen drei Jahren in der 1. Regionalliga (u.a. für Olpe und BBA Hagen) auf und hat sich auch in Deutschlands dritthöchster Spielklasse bestens zurechtgefunden. Ein wenig hat ihm allerdings Neuzugang Anthony Watkins den Rang abgelaufen. Seitdem der Deutsch-Amerikaner im November 2024 zu den Niedersachsen stieß, hat sich einiges geändert. Der Erfolg hat sich bei den Neustädtern eingestellt und der 24-Jährige ist, wenn einmal heiß gelaufen, nur schwer zu stoppen. 16,5 Zähler pro Partie sind schon ein Fingerzeig, wohin die Reise des zuvor für die Artland Dragons aufgelaufenen Shooting Guard gehen soll. Nicolas Lagerman komplettiert das Trio mit weiteren bockstarken Auftritten. Den Leverkusenern schenkte er 22, den Schwelmern zuletzt gar 25 Punkte ein. Die Formkurve des früheren Leitershofener zeigt steil nach oben.

Mit den Bayer Giants kommt das bisher sehr überzeugend auftretende Spitzenteam nach Niedersachsen. Vor der Saison wurde das klare Ziel „Aufstieg“ ausgegeben und Headcoach Michael Koch ist auf einem guten Weg dorthin. Sein Team konnte bis auf ein Spiel alle für sich entscheiden und führt die Tabelle klar an. Der Kader ist auf allen Positionen mit individuell sehr starken Spielern besetzt, die bisher auch als Team funktionieren. Im Hinspiel mussten die Giants gegen die temps Shooters lange zittern, haben sich am Ende aber doch – wie fast immer – durchgesetzt und genau das ist eine der großen Stärken der Mannschaft. Irgendwie findet man immer Wege, die Spiele erfolgreich zu gestalten und die Punkte einzufahren. Garanten dafür sind vor allem der US Amerikaner und älteste Spieler im Team, Donte Nicholas (37 Jahre) und die beiden deutschen Dennis Heinzmann und Sebastian Brach. Das Trio legt im Schnitt fast 43 Punkte, 10 Assists und 19 Rebounds pro Spiel auf und ist damit eines der besten Trios der Liga. Dahinter folgen allerdings weitere Spieler, die in vielen anderen Teams in der Liga in der Starting Five stehen würden und ebenfalls gute Stats auflegen. Vor zwei Wochen holten sich die Gäste einen weiteren Hochkaräter in den Kader. Mit dem 26-jährigen Viktor Ziring verpflichtete man einen Spieler aus der ProA von den Giessen 46ers, der gegen die temps Shooters sein Debüt im Leverkusener Trikot geben wird.

25.01.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. EN BASKETS Schwelm

Am Samstag, den 25. Januar 2025, um 19:30 Uhr, ist es wieder so weit: Die Matthias-Grothe-Halle wird zum Schauplatz des mit Spannung erwarteten Derbys zwischen den Iserlohn Kangaroos und den EN BASKETS Schwelm.

Die Waldstädter gehen diesmal als Favorit in dieses Derby. Das Hinspiel gewannen die Kangaroos mit 92:84. Allerdings hat Schwelm in diesem Spiel auf Marius Stoll, Till Hornscheidt sowie Marc Klesper verzichten müssen und Jakob Szkutta war noch nicht da. Auf Iserlohner Seite hat sich kürzlich Daniel Zacek einen Kreuzbandriss im Knie zugezogen. Seine Saison ist beendet. Top-Scorer der Iserlohner sind der spanische Aufbauspieler Jorge Mejias mit knapp 17 Punkten pro Spiel und fast 7 Assists sowie der Amerikaner Diante Bah mit ebenfalls knapp 17 Punkten und 8 Rebounds. Die Iserlohner spielen eine bisher starke Saison und haben sich in der Tabelle oben festgesetzt. Allerdings setzte es zuletzt zwei deftige Niederlagen gegen die Top-Team aus Leverkusen (59:79) und Paderborn (50:100).

Dieses Duell der Tabellennachbarn ist nicht nur ein traditioneller Klassiker der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord, sondern auch ein Höhepunkt für Spieler und Fans. Schwelm, derzeit auf dem 6. Tabellenplatz, verlor zuletzt mit 62:76 gegen Wedel. Beide Teams stehen unter Zugzwang und wollen im Derby nicht nur Punkte holen, sondern auch ein klares Statement setzen. „Ein Derby lebt von Emotionen, Kampfgeist und Einsatz. Die Tabelle ist in solchen Spielen nebensächlich. Es geht darum, wer bereit ist, an diesem Abend alles zu geben“, so Iserlohns Geschäftsführer Michael Dahmen. Im Hinspiel im Herbst 2024 behielten die Kangaroos knapp die Oberhand und gewannen mit 83:78.

26.01.2025 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn

Die schwächelnden TKS 49ers bekommen es am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB mit einem der formstärksten Teams der Liga zu tun, den Gartenzaun24 Baskets Paderborn.

Bei den TKS 49ers besteht in dieser Woche die Gefahr, zum zweiten Mal in der laufenden Saison 2024/25 eine vierte Niederlage in Serie zu kassieren. Um dies zu verhindern, muss eine Glanzleistung gegen den derzeitigen Tabellenzweiten der Gartenzaun24 Baskets Paderborn auf das Feld gebrachten werden. Ob die 49ers die Herausforderung mit einem vollen Aufgebot angehen können, steht noch nicht fest. Bei den zuletzt verletzungsbedingt ausgefallenen Joshua Lübken und Thure Peters wird momentan von Woche zu Woche geschaut, inwiefern ein Einsatz realistisch ist. 

Die Gäste aus Paderborn konnten vergangene Woche einen fulminanten 100:50-Sieg gegen die Iserlohn Kangaroos einfahren. Dabei debütierte mit Justin Andrew auch die neue Verstärkung der Baskets für die Rückrunde sowie Playoffs. Der Aufbauspieler, welcher sowohl die italienische als auch amerikanische Staatsbürgerschaft innehat, überzeugte auf Anhieb mit 10 Punkten und 8 Assists. Er reiht sich unter den Leistungsträgern um Kevin Hunt (14,0 Pkt), Lars Lagerpusch (14,6 Pkt) und Joaquin Carrasco (10,6 Pkt, 6,1 Ast) ein. Diese machten es den 49ers auch im Oktober beim Hinspiel in Paderborn zu schaffen, was sich in einer 81:57-Niederlage für Headcoach Dorian Coppola und sein Team äußerte. Das sagt Coppola: „Alex und ich werden versuchen, unsere Jungs so anzustacheln und vorzubereiten, dass wir das ganze Potenzial aus der Mannschaft kitzeln können, um den Fans ein gutes Heimspiel bieten zu können.“

26.01.2025 16:00 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. BSW Sixers

Derby in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord: Die BSW Sixers aus Bitterfeld, Sandersdorf und Wolfen sind am Sonntag ab 16 Uhr in der Halle der Freundschaft in Wolmirstedt zu Gast.

Ohne die erkrankten Bill Borekambi und Eamonn Joyce lieferten die SBB Baskets dem Tabellenführer Leverkusen am vergangenen Spieltag einen packenden Kampf. Am Ende musste sich die Mannschaft von Coach Potthast knapp mit 80:86 geschlagen geben. Auch die BSW Sixers verloren zuletzt. 82:87 hieß es daheim gegen die Berlin Braves. Das Hinspiel zwischen den SBB Baskets und den BSW Sixers war ein knappes: Wolmirstedt musste sich mit 73:74 geschlagen geben.

Die BSW Sixers belegen aktuell den vierten Tabellenplatz, haben genau wie die drittplatzierten SBB Baskets derzeit neun Siege auf dem Konto. Die Gäste haben allerdings bereits eine Partie mehr absolviert. Bester Werfer in einer ausgeglichenen Mannschaft ist der US-Amerikanische Power Forward Aula Maarufu Sumbry. Der 30-Jährige sammelt im Schnitt 15,7 Punkte und 7,4 Rebounds für das Team von Cheftrainer Lukas Varga.

 

Foto: EN BASKETS Schwelm

Vorberichte ProB Süd // 16. Spieltag

22.01.2025 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd treffen die SKYLINERS Juniors zu Hause auf die Porsche BBA Ludwigsburg.

Die SKYLINERS Junior verfügen über viele Guard-Qualitäten, über einem großgewachsenen Center, individuelle Klasse und Playoff-Optionen. Illustriert wird all dies durch den Rückrunden-Auftakt von vor zehn Tagen, als ein 100:67-Sieg gegen Speyer gelang. Ludwigsburg ist also gewarnt, weiß aber auch ob seiner Möglichkeiten: Die 80:82-Niederlage nach Verlängerung im Hinspiel Anfang November war bitter, gleichzeitig aber auch ein Beleg dafür, was an einem guten Tag möglich ist. In der Rundsporthalle waren viele SKYLINERS-Akteure gut, der bereits angesprochene Malick Kordel aber zu viel des Guten: 19 Punkte, 12 Rebounds und 3 Blocks packte der 20-Jährige auf den Statistikbogen. Point Guard Philipp Hadenfeldt (in Ludwigsburg; 6 Punkte / 10 Assists) wird aufgrund eines Auslandssemesters in der Rückrunde nicht mit (mehr) mitwirken. Da die SKYLINERS aber mit dem Finnen Chrysostom Chukwuma einen Import-Profi als Ersatz holten, der beim Debüt am Wochenende (28 Punkte / 4 Rebounds / 2 Assists) brillierte, dürfte dies nicht unbedingt ein gelb-schwarzer Vorteil sein. Zudem sind Bruno Albrecht (18,8 Punkte pro Partie), Felix Hecker (12,6) und Ivan Crnjac (11,8) allesamt mit dabei und die Herausforderung immens.

Das junge Team aus Ludwigsburg hat seine Stärken vor allem am defensiven Ende. In den Kategorien Blocks und Steals sind sie jeweils unter den besten fünf Teams der Liga. Mit ihrer physischen Spielweise setzen sie die Gegner regelmäßig unter Druck. Offensiv hat die Mannschaft allerdings ihre Schwächen. Sie sind das Team mit der schlechtesten Wurfquote der Division, was dazu führt, dass die Mannschaft vom Neckar im Schnitt nur knapp 78 Punkte auflegt. Ganz anders die Juniors, die in allen Bereichen aus dem Feld eine der Top drei Quoten aufweisen können. Anders als die Gastgeber, treffen die Ludwigsburger knapp 74% ihrer Freiwürfe und liegen damit im oberen Drittel. Als zwei der jüngsten Teams der Liga, stehen beide Mannschaften in der Kategorie Ballverluste ganz oben in der Tabelle. Die Frankfurter führen diese Negativ Statistik mit knapp 20 Ballverlusten pro Spiel weiterhin an, während die Ludwigsburger etwas mehr als 17 mal pro Partie den Ball hergeben. Topscorer auf Seiten der Ludwigsburger sind Forward Dominykas Pleta mit 18,8 PKT im Schnitt und Flügelspieler Lenny Anigbata, der 13,6 Punkte pro Partie erzielt. Der junge Point Guard Julis Baumer ergänzt das Scoring mit durchschnittlich 13,1 Punkten.

23.01.2025 19:30 Uhr // BBC Coburg vs. TEAM EHINGEN URSPRING

Der BBC Coburg trifft bereits am kommenden Donnerstag auf das abstiegsgefährdete TEAM EHINGEN URSPRING, das derzeit den vorletzten Tabellenplatz bekleidet. Spielbeginn in der HUK-COBURG arena ist um 19:30 Uhr.

Nicht nur die Tatsache, dass die Vestestädter bei den Flashers den ersten Sieg in diesem Jahr feiern konnten, dürfte der Coburger Fanseele Freude bereitet haben, sondern vor allem die Art und Weise des Auftretens ihrer Mannschaft. Denn in den ersten drei Vierteln erspielte sich das Team von Cheftrainer Patrick Seidel einen beachtlichen 31-Punkte-Vorsprung. In der Offensive beeindruckte der BBC dabei mit teils bemerkenswerter Ballbewegung, während die Fellbacher auf der anderen Seite kein Mittel gegen die hellwache Coburger Defense fanden. Mit dem 83:65-Erfolg am Ende unterstrichen die Vestestädter ihre Ambitionen auf eine weitere Playoff-Teilnahme und präsentieren sich gut gewappnet für die anstehenden Aufgaben.

Für das TEAM EHINGEN URSPRING geht der Blick derweil in die entgegengesetzte Richtung. Die Schwaben kämpfen wie schon in der Vorsaison gegen den Abstieg. In der abgelaufenen Spielzeit hielt das „Team in Green“ nur aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs gegen die Black Forest Panthers Schwenningen die Klasse. Auch in dieser Saison tut sich die jahrelange Talentschmiede aus dem Schwabenland schwer, ihr ohne Frage vorhandenes Potenzial in Erfolgserlebnisse umzumünzen. Nur drei Siege stehen bislang zu Buche und der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt bereits ebenfalls drei Spiele. Zudem wartet die Mannschaft von Headcoach Jan Hricko, der bei der 84:90-Hinspielniederlage gegen den BBC sein Debüt feierte, seit über vier Monaten auf einen Sieg in fremder Halle. Diesen fuhr Ehingen am ersten Spieltag in Frankfurt ein.

25.01.2025 16:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Ahorn Camp Baskets

Die Mannschaft von Trainer Muki Mutapcic empfängt am Samstagnachmittag (16.30 Uhr) mit den Ahorn Camp Baskets den Tabellendritten.

Gewarnt sind die Ahorn Camp Baskets vor dem Farmteam des amtierenden deutschen Meisters. Das Hinspiel in der Nordhalle haben die Speyerer mit 61:71 (33:26) verloren. Damals trumpfte vor allem die Nachwuchshoffnung im Ensemble der Münchner, Dominik Dolic, auf. Zu den Leistungsträgern der jungen Bayern zählt außerdem der Flügelspieler aus der Ukraine, Desmond Yiamu. Der prominenteste Bayer sitzt allerdings auf der Bank; der frühere Berliner Meistertrainer Emir Mutapcic ist sportlicher Leiter des Nachwuchsteams des Clubs und Headcoach der zweiten Mannschaft.

Vergangene Woche baute Speyer mit einem 82:74-Heimsieg gegen Ludwigsburg seine Bilanz auf 9:6 aus. Angeführt wird Speyer vom US-Amerikaner und Kapitän Daryl Woodmore (16,9 PpS). Im 21-jährigen, österreichischen Point Guard Felix Angerbauer haben sie einen weiteren Zugang verpflichtet, der im BMW Park seinen ersten Einsatz haben soll. „Speyer stellt eine sehr erfahrene Mannschaft, die sich im Saisonverlauf sehr verbessert hat. Sie haben Größe und spielen sehr physisch“, sagt Bayern-Co-Trainer Federico Perego über den Gast. „Sie werden darauf aus sein, nach unserem Sieg bei ihnen unbedingt dieses Spiel zu gewinnen. Aber wir werden alles versuchen, um das Momentum zu uns zu holen.“

25.01.2025 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. RheinStars Köln

Das absolute Spitzenspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd findet am Samstagabend in der Stadtberger Sporthalle statt. Dann empfängt die gastgebende BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen als aktueller Tabellenzweiter den Spitzenreiter und Aufstiegsfavoriten Rhein Stars Köln.

Beide Mannschaften weisen bisher eine beeindruckende Bilanz auf und haben jeweils 12 Siege bei nur drei Niederlagen in dieser Saison eingefahren, was einem Punktekonto von 24 entspricht. Der Abstand zu Tabellenplatz drei beträgt dann schon sechs Punkte. Die Rheinländer werden aktuell als Tabellenerster notiert, weil sie den bisherigen direkten Vergleich durch den 85:80 Erfolg im Hinspiel bis dato für sich verbuchen können. Das etwas bessere Korbverhältnis zu Gunsten der Kangaroos spielt hier keine Rolle. Die RheinStars schafften bereits in der vergangenen Saison den sportlichen Aufstieg in die ProA, mussten aber dann aufgrund der fehlenden Zulassung ihrer Halle für diese Spielklasse die Segel streichen. Auf die Schnelle konnte keine Abhilfe geschaffen werden, in diesem Spieljahr ist man nun darauf vorbereitet und nun soll der Sprung nach oben auch gelingen. Das Team aus dem Westen ist bestens besetzt: Cheftrainer ist Stephan Baeck. Der 59-jährige war als Spieler wichtiger Bestandteil des deutschen Europameisterteams von 1993 und feierte dazu als Spieler sechs deutsche Meisterschaften, u.a. mit dem BSC Saturn Köln und ALBA Berlin. Er nimmt in Köln in Personalunion auch die Funktion des Managers wahr. Auf dem Feld kann er auf das kongeniale Duo um Aufbauspieler Ruppert Hennen und Center Björn Rohwer bauen, die zusammen durchschnittlich rund 40 Punkte pro Partie auflegen. Auch die Importpositionen sind mit dem US-Amerikaner Malik Riddle, dem Kanadier D’Andre Bernard und dem französischen Shooting-Guard Kemy Lagab überdurchschnittlich besetzt. Dazu muss man Forward Jannis von Seckendorff und das 17-jährige Toptalent Davi Remagen, einer der herausragenden deutschen Spieler des Jahrganges 2007 und zuletzt in Oberhaching mit 26 Punkte hocherfolgreich, immer auf der Liste haben. Der Kader der Domstädter ist mit vielen weiteren hochveranlagten Spielern aber auch in der Breite sehr gut besetzt. Die letzte Periode der Saison verlief für beide Gegner ähnlich: Um Weihnachten herum lief es etwas wackelig, zuletzt kehrten aber sowohl Köln als auch Leitershofen mit Kantersiegen gegen Frankfurt und Coburg in die Erfolgsspur zurück, so dass sich die Fans am Samstagabend wohl auf zwei Spitzenmannschaften in absoluter Topverfassung freuen dürfen.

26.01.2025 16:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. SV Fellbach Flashers

Nach den zwei Siegen gegen die Dragons Rhöndorf und das TEAM EHINGEN URSPRING zum Auftakt der Rückrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB empfangen die CATL Basketball Löwen am Sonntag (26.01.) die SV Fellbach Flashers.

Trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Tyseem Lyles überzeugte die Mannschaft von Cheftrainer Florian Gut in den letzten beiden Spielen defensiv wie offensiv. Daran wollen die Löwen natürlich in den nächsten Partien anknüpfen. Mit Fellbach kommt eine sehr erfahrene Mannschaft in die Thüringer Landeshauptstadt. Mit dem 2,18 Meter großen Center Daniel Mayer (29 Jahre) und dem athletischen Power Forward Brian Butler (33 Jahre) sind die Flashers besonders unter dem Korb sehr stark aufgestellt. Beide Spieler erzielen durchschnittlich über 12 Punkte und sind auch defensiv von großer Bedeutung. Der Topscorer des Teams ist der US-Amerikaner Malik Bernell Whitaker mit 17 Punkten pro Partie. Der 1,98 Meter große Flügelspieler stellte seine offensiven Qualitäten auch im Hinspiel gegen Erfurt mit 20 Zählern unter Beweis. Im Hinspiel gewann Fellbach noch mit 64:52.

26.01.2025 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

Im Kampf um die Playoff-Plätze sind die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie (Spielbeginn 16 Uhr, Grundschule Deisenhofen) zu Gast in Oberhaching.

Die TSV Oberhaching Tropics setzten sich Anfang Oktober in der Feggrube dank ihrer größeren Erfahrung, 16 Offensivrebounds und 19 Würzburger Ballverlusten mit 83:70 durch. Die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie hat seitdem zwei Spiele mehr gewonnen als die Gastgeber, die ebenfalls acht Siege auf dem Konto haben und nur dank der besseren Bilanz im Dreiervergleich mit Rhöndorf in der Tabelle einen Platz vor den Unterfranken liegen. Bester Punktesammler der Oberbayern ist der inzwischen 38-jährige US-Aufbauspieler Omari Knox, der knapp 17 Punkte pro Partie erzielt.

Nach schwachen Saisonstart starteten die Unterfranken durch und sind aktuell das heißeste Team der Liga. Aus den letzten 9 Partien konnten die Riesen vom Main sensationelle 8 Spiele gewinnen. Dies hat mehrere Gründe. Auf der Trainerbank hat man mit BBL-Rekordspieler Alex King sowie Burkhard „Koloss vom Moos“ zwei absolute deutsche Basketball-Legenden und Fachleute. Mit Burkhards Sohn Hannes haben die Baskets den Topscorer und Toprebounder der Liga in Ihren Reihen. Der 18-jährige gilt als sicher für den NBA Draft 2026 und legte zuletzt auch in der BBL ein Double-Double auf. Während sein Vater Burghard eher für das grobe am Brett verantwortlich war, ist Hannes trotz seiner 208cm sehr beweglich und ein sicherer Dreipunktwerfer. Nicht umsonst wird er mit Dirk Nowitzki und Maxi Kleber verglichen. Im Schnitt legt das Supertalent 25,4 Punkte sowie über 12 Rebounds auf. Mit US-Boy Calvin Wishart haben die Unterfranken einen weiteren absoluten Ausnahmespieler in Ihren Reihen. Der 25-jährige Aufbauspieler, der zuvor in Portugals Topliga unter Vertrag stand, ist ein brandgefährlicher Scorer und starker Spielmacher. Neben dem Litauer Matas Narvilas müssen die Tropics auch Christian Skladanowski kontrollieren. Der Flügelspieler entstammt aus der Jugend des FC Bayern München und verdiente zuletzt in Spanien seine Brötchen.

26.01.2025 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. Dragons Rhöndorf

Die Dragons Rhöndorf müssen am Sonntag (26.01. 2025/17.00 Uhr) bei der OrangeAcademy antreten. Im Hinspiel hat Rhöndorf gegen die Schwaben mit 77:87 noch eine Niederlage kassiert.

Die Schwaben haben sich bislang nicht gerade als besonders auswärtsstark präsentiert. Dagegen ist die Heimbilanz mit fünf Siegen bei zwei Niederlagen beeindruckend. „Jeder Spieler im Kader hat ein sehr hohes offensives Talentniveau“, weiß Rhöndorfs Trainer. „Gerade in heimischer Halle lässt es sich da meist noch etwas selbstsicherer spielen.“ Namentlich wären da die beiden Flügelspieler Alec Anigbata (ø 17,7 Pkt./7,6 Reb.) und Frederik Drejer Erichsen (ø 13,5 Pkt./4,1 Reb.) zu nennen. Nicht minder effektiv ist das Guard-Duo Jervis Scheffs (ø 10,5 Pkt.) sowie Jordan Müller (ø 14,9 Pkt.). „Bisher haben wir gezeigt, dass wir starke Scorer im Eins-gegen-Eins nicht kontrollieren können und da individuell sehr viele Fehler machen“, so Stephan Dohrn. Die Orange Academy forciert das Eins-gegen-Eins, attackiert und punktet gerne in Brettnähe. Daher weist die Statistik auch eine der niedrigsten Assist-Raten der ProB aus. Außerdem verteidigt Ulm bei Gelegenheit auch gerne im Raum. Die Dragons präferieren Offensiv wie Defensiv völlig andere systemische Ansätze. Man darf gespannt sein, welche Basketball-Philosophie sich im Neu-Ulmer OrangeCampus durchsetzen wird.

 

Foto: OrangeAcademy