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Nachberichte ProB Süd 19. Spieltag

31.01.2026 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. OrangeAcademy 80:91

Die SKYLINERS Juniors mussten sich am Samstagabend der Orange Academy mit 80:91 geschlagen geben. Nach einer über weite Strecken sehr starken Leistung kostete den Frankfurtern vor allem das letzte Viertel den möglichen Heimsieg gegen den Tabellenführer der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd.

Die Partie begann auf hohem Niveau. Die Orange Academy zeigte früh, warum sie aktuell an der Spitze der ProB Süd steht, doch auch die Juniors hielten mit Intensität, Tempo und Mut dagegen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte.
Zur Halbzeit trennten sich beide Mannschaften beim knappen 47:46 zugunsten der Frankfurter.

Nach dem Seitenwechsel gewann das Team von Markus Klusemann zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Die Defensive stand stabil, offensiv fanden die Juniors gute Lösungen und setzten sich Schritt für Schritt ab. Mit einem Sechs-Punkte-Vorsprung ging es in das Schlussviertel, acht Minuten vor dem Ende war die Führung sogar auf zehn Zähler angewachsen.

Dann jedoch drehte sich das Spiel. Ulm erhöhte die defensive Intensität deutlich und nahm den Juniors zunehmend den Rhythmus. Die Frankfurter fanden kaum noch saubere Abschlüsse, während die Gäste Punkt um Punkt aufholten.

In der Schlussphase zog die Orange Academy schließlich vorbei und setzte sich auf bis zu elf Punkte ab – ein Rückstand, den die Juniors nicht mehr egalisieren konnten. So stand am Ende eine 80:91-Niederlage, die sich angesichts starker 30 Minuten besonders bitter anfühlte. „Wir haben über lange Phasen genau das gespielt, was wir uns vorgenommen hatten. Umso ärgerlicher ist es, dass wir uns dafür am Ende nicht belohnen konnten,“ ordnete SKYLINERS Headcoach Markus Klusemann die Partie ein.

 

31.01.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. Ahorn Camp Baskets 80:85

Es war vermutlich nicht das ansehnlichste Spiel der laufenden Saison 2025/26 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. In einem hart umkämpften Spiel hatten sowohl der TV Langen als auch die angereisten Ahorn Camp Baskets aus Speyer immer wieder Phasen, in denen es taktisch nicht rund lief. Eine schwache defensive Phase der Gastgeber führte jedoch zu einem 13-Punkte-Run für die Gegner, der letztlich vorentscheidend für die spätere 80:85-Niederlage sein sollte.

Offensiv erwischten die Giraffen einen soliden Start ins Spiel. Immer wieder funktionierte der Abschluss, sowohl aus der Distanz als auch beim Run in Richtung Brett. So erarbeiteten sich die Langener im ersten Spielabschnitt 27 Punkte. Allerdings haperte es zu diesem Zeitpunkt noch in der Defense. Zu oft war der Abschluss für Speyer zu einfach, das Resultat waren 24 Gegenpunkte.

Schwach war dann insbesondere das zweite Viertel. Offensiv lief es nicht Rund für den TVL, insbesondere viele ärgerliche Turnover unterbrachen den Spielrhythmus. Auch fehlte es an Präzision im Abschluss. Entsprechend konnte die Mannschaft von Trainer Tobi Jahn sich glücklich schätzen, dass Speyer nicht gefährlich davonzog. Mit einem Halbzeitstand von 36:40 waren die Giraffen in dieser Phase gut bedient.

In der Halbzeitpause hatte Jahn offenbar die richtigen Worte in Richtung seiner Mannschaft gefunden. Die Leistung im dritten Viertel wirkte stabilisierter und vor allem taktischer. Die Defense stand endlich besser. So konnte Langen Kontrolle über das Spiel zurückgewinnen und zum Ende des Viertels auch die Führung an sich reißen. Entsprechend ging es mit 56:52 ins letzte Viertel.

Auch hier lief es zunächst sehr gut für Langen. Knapp sieben Minuten vor Schluss hatte sich das Team ein kleines Polster aufgebaut und war mit 64:54 in Führung gegangen. Doch nach nicht einmal drei Minuten nach der Langener Führung hatten Felix Angerbauer und Routinier Daryl Woodmore dann den Vorsprung egalisiert und auf ein 64:67 gestellt. Zwar kam Langen zum Ausgleich – es sollten aber vor allem die Baskets sein, die immer wieder kleine Läufe erzeugten. Näher als drei Punkte kamen sie jedoch nicht mehr heran. So endete das Spiel mit 80:85.

 

01.02.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. FC Bayern Basketball II 80:76

Angetrieben von 1.849 begeisterten Zuschauern fuhr der BBC Coburg gegen den FC Bayern Basketball II einen mit Blick auf die Tabelle wichtigen Heimerfolg ein. Gegen eines der besten Auswärtsteams der Liga setzten sich die Vestestädter an diesem großen Nachmittag für den Coburger Basketball mit 80:76 durch und halten die Gäste aus der Landeshauptstadt, die vor dem Spieltag direkter Tabellennachbar des BBC waren, durch diesen Sieg weiter auf Distanz.

Sichtlich angestachelt von der beeindruckenden Kulisse erwischte der BBC einen Start nach Maß. Griffig in der Defensive und konsequent beim Abschluss in der Offensive präsentierten sich die Coburger in der Anfangsphase. Die Vestestädter führten demzufolge schnell mit 15:4. Die Bayern brauchten etwas, um in die Partie zu kommen. Doch Stück für Stück fanden sie offensiv Mittel gegen die Coburger Defense und verkürzten nach einem Steal und zwei Punkten von Susic auf 20:17.

Der BBC tat sich hingegen schwer, den Rhythmus aus den Anfangsminuten fortzuführen. Jedes Mal aufs Neue mussten die Coburger hart für ihre Punkte arbeiten, da auch die Würfe von außen nicht fallen wollten. So waren es die Bayern, die dank Yiamu und Susic Mitte des zweiten Viertels die Führung übernahmen (28:29). Daran änderte sich auch bis zur Pause nichts, obwohl auf Coburger Seite Wenzl nach über 18 gespielten Minuten den ersten Dreier versenkte (37:38).

In der Kabine schien BBC-Cheftrainer Patrick Seidel allerdings erneut die richtigen Worte gewählt zu haben. Ähnlich wie im ersten Viertel schlugen die Coburger vor allem aus den Ballverlusten der Münchner Kapital. Immer wieder erarbeitete sich der BBC in dieser Phase zweite Wurfmöglichkeiten und zog dank eines 11:0-Runs bis auf 59:47 davon. Über vier Minuten blieben die Bayern ohne eigenen Zähler, verkürzten jedoch auf 59:52 vor dem Schlussabschnitt.

Dort netzte Münchens Isländer Kjartansson schnell zwei Distanzwürfe in Serie ein und brachte die Gäste wieder auf drei Punkte heran (61:58). Nach zwei Zählern vom bayerischen Big Man Calamita war der BBC-Vorsprung bis auf 65:64 geschrumpft. In einem nun immer physischer werdenden Spiel hielten die Vestestädter als Team dagegen und bauten den Vorsprung wieder auf acht Punkte aus (72:64). Den endgültigen Deckel machte Darius Dawson drauf.

 

01.02.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. SV Fellbach Flashers 88:86

Der so wichtige Auswärtserfolgt bei den Tropics aus Oberhaching wurde leider verpasst. Zu viele individuelle Fehler kosten den Sieg und eine bessere Platzierung in der Tabelle. Trotzdem bleiben die die Flashers auf den 8. Tabellenplatz der BARMER 2. Basketball Bundesliga Pro B Süd.

Von der ersten Sekunde an war klar, dass es ein enges Spiel werden würde. Beide Coaches haben Ihre Teams bestmöglich auf den Gegner eingestellt und wussten um die Stärken des jeweils anderen Teams. Der Plan der Fellbacher den Liga Topscorer, Jonathan Zeisperger, in die Schranken zu weisen, funktionierte. Nur 9 Punkte gelangen den jungen Guard anstatt der üblichen 25 im Schnitt. Dafür sorgte jedoch Alek Jekov mit seiner Karrierebestleistung (26 Punkte) für die entscheidenden Momente.

Das erste und zweite Viertel war ausgeglichen und der Halbzeitstand von 43:43 ließ auch weiterhin erahnen, dass es ein echter Krimi werden wird. Drei Minuten vor dem Ende konnten sich die Gastgeber jedoch mit 79:70 absetzen. Ca. 1.30 Minuten vor dem Ende waren es sogar komfortable 10 Punkte (84:74). Doch die Flashers gaben sich nicht auf. Angeführt von dem stark aufspielenden Jakob Hanzalek und Tyseem Lyles wurde die Partie nochmals spannend.

Am Ende sollte es jedoch trotz der Aufholjagd nicht reichen. Die Tropics setzten sich mit 88:86 durch und entschieden die Partie für sich. Es war vorallem eine ärgerliche Niederlage. Es gab etliche Situationen in der Partie, in der das Momentum hätte auf die Fellbacher Seite gezogen werden können/müssen. Es waren jedoch immer wieder individuelle Fehler die die Tropics eiskalt bestraften und sich auch dadurch entscheidend absetzen konnten.

Diese vielen kleinen Fehler summieren sich im Laufe des Spiels und am Ende so einer Partie kosten diese den Sieg. Ärgerlich dabei ist, dass es sich dabei um Kleinigkeiten handelt, die misslingen, ein überhasteter Abschluss, ein vergebener Korbleger oder ein unnötiger Pass über das halbe Feld der abgefangen wird. Unkonzentriertheiten die die Flashers dringend abstellen müssen um in den Kampf um die Playoffplätze nicht mit leeren Händen dazustehen.

 

01.02.2026 17:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. Porsche BBA Ludwigsburg 88:102

Der dritte Sieg im vierten Pflichtspiel des Jahres 2026 ist für die Porsche Basketball-Akademie erneut ein dominanter. Die Ludwigsburger sind beim ProB-Gastspiel in Erfurt mit spielerischer Leichtigkeit überlegen, gewinnen 102:88.

Die CATL Basketball Löwen wurden bereits innerhalb der ersten zehn Minuten vollkommen überrannt (18:35), es fehlten jegliche Mittel, um der Porsche BBA auch nur ansatzweise auf Augenhöhe begegnen zu können. Ludwigsburg machte mit der kompletten Rotation und allen Akteuren ab dem Sprungball sehr viel richtig. Bereits vor dem Seitenwechsel schien das Duell entschieden (37:59).

Aus dieser Annahme sollte schnell Gewissheit werden. Denn während der formstarke Marko Masic, flankiert von David Engelhart und Simon Feneberg sowie dem aus der Distanz exzellenten Yohann Tchouaffe, und Ludwigsburg weiter anzogen, blieben die Löwen zahn- und harmlos. Der 86:55-Vorsprung und die entsprechende 31-Punkte-Führung ließen die BBA’ler bereits nach 28 Minuten endgültig auf die Siegerstraße einbiegen.

Aufgrund der schwindenden Kraft- und Konzentrationsressourcen und der weiterhin breiten Rotation gestatteten die Ludwigsburger den Gastgebern noch viel Raum für Ergebniskosmetik, ließen die eigene Partylaune aber nicht außer Acht: Feneberg stellte zum zweiten Mal binnen vier Wochen auf ‚100‘ und Engelhart besorgte den Endstand. Dieser Sieg ist tabellarisch wichtig. Die Barockstädter klettern auf Tabellenplatz drei und verschaffen sich etwas Luft im breiten Tabellenmittelfeld.

 

01.02.2026 20:00 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. Dresden Titans 84:93

In einer kämpferischen Partie können die Titans gegen den Tabellenletzten einen weiteren Erfolg von großer Bedeutung feiern. In den entscheidenden Phasen bestimmen die Dresdner in den entscheidenden Phasen das Spielgeschehen, sodass die Würzburger über die volle Länge der Partie das Nachsehen haben.

Würzburg erwischt einen Start nach Maß und scheint in der Anfangsphase kaum zu stoppen. Es ist allen voran Marko Petric, der die Dresdner Defensive früh vor große Probleme stellt. Die Titans lassen sich davon jedoch nicht abschütteln und halten sich mit gut herausgespielten Würfen konsequent in Schlagdistanz. Auf den punktreichen Auftakt folgt auf beiden Seiten eine Phase mit schwierigeren Abschlüssen. Mit einem ausgeglichenen 21:21 geht es in die erste Viertelpause.

Petric bleibt weiterhin mit dem Fuß auf dem Gaspedal, während den Titans im Angriff zeitweise der rote Faden fehlt. Danach finden beide Teams nicht mehr zum Rhythmus der Anfangsminuten zurück. Das Spiel ist nun vor allem von intensivem Kampf und hoher Physis geprägt. Kurz vor der Pause blitzen bei den Dresdnern jedoch wieder ihre Wurfstärken auf: Kevin Kollmar und Scott Stone übernehmen Verantwortung und erarbeiten den Titans eine 41:46-Führung zur Halbzeit.

Scott Stone knüpft nahtlos an seine starke Phase vor der Pause an, während Leo Alban und Best Otakho mit spektakulären Flugeinlagen die Würzburger Korbanlagen testen. Auf Seiten der Akademie ist es weiterhin der erst 17-jährige Petric, der versucht, sein Team im Spiel zu halten. Doch im Kollektiv finden die Franken offensiv wie defensiv keine Mittel gegen die nun dominanten Titans, die ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen und sich bis auf 56:73 absetzen.

Auch zu Beginn des Schlussabschnitts bestimmen die Titans das Spielgeschehen. Würzburg zeigt jedoch Moral und präsentiert sich erstmals seit längerer Zeit wieder treffsicher aus der Distanz. Angeführt von Jonas März verkürzt die Akademie den Rückstand auf zwölf Zähler. Nach einer Auszeit von Alex King bäumen sich die Würzburger noch einmal auf und können den Abstand erneut verkleinern. Doch der Vorsprung ist zu groß. Am Ende feiern die Titans mit 84:93 einen wichtigen Auswärtssieg.

 

Nachberichte ProB Nord 19. Spieltag

31.01.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. EN BASKETS Schwelm 73:81

Rhöndorf erlebte gegen Schwelm ein regelrechtes Déjà-vu. Nicht nur das die Dragons wieder eine Niederlage gegen die Baskets kassierten, auch das Ergebnis fiel mit 78:81 (44:45) fast identisch aus. Damit sind die Drachen endgültig im Abstiegskampf angekommen. Am kommenden Wochenende sollten die Drachen im DragonDome gegen Westerstede ein Erfolg zur Beruhigung der Nerven aller Beteiligten landen.

Die Dragons standen von Beginn an spürbar unter Druck. Leichte Korbleger wurden versemmelt und Pässe gingen ins Leere. Bis zur siebten Minute fiel’s nur nicht auf, weil die Baskets ähnlich fahrig agierten (8:12). Dann allerdings löste Schwelm die Handbremse, cuttete immer wieder erfolgreich zum Brett und ging nach den ersten zehn Minuten mit 13:21 in Führung.

Zu Beginn des zweiten Viertels zogen die Baskets erstmals zweistellig davon (17:27). Die Dragons schlugen aber sofort mit zwei Dreiern von Jorge Mejias zurück. Dann drehte Juhwan Harris-Dyson auf und krönte seine starke Phase mit einem Steal sowie wuchtigem Dunk zum 38:37. Auch wenn Schwelm mit einer knappen 44:45-Führung in die Halbzeitpause ging, hatte man den Eindruck, dass die Hausherren in der Begegnung angekommen waren.

Weit gefehlt, der Start in den dritten Spielabschnitt ging aus Rhöndorfer Sicht vollkommen in die Hose. Schwelm packte in der Defensive zu, mit der robusten Spielweise kamen die Dragons überhaupt nicht klar. Die Baskets erwischten die Dragons eiskalt und machten eine 9:0-Serie zum 46:56. Rhöndorf berappelt sich aber erneut und antwortete mit acht Punkten in Folge (54:56). Bis zum Start des Schlussviertels scorte dann aber nur noch Schwelm (54:62).

In den abschließenden zehn Minuten mühten sich die Dragons redlich, fanden aber kein Mittel den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Im Gegenteil, die Baskets blieben ständig zweistellig in Front und setzen sich drei Minuten vor Spielende sogar mit 18 Punkten (63:81) ab. Im sicheren Gefühl des Sieges ließen die Gäste dann die Zügel schleifen, sodass Rhöndorf noch erfolgreich Ergebniskosmetik betreiben konnte (73:81).

 

31.01.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Hertener Löwen 74:63

Die Hertener Löwen haben ihr Auswärtsspiel bei LOK Bernau trotz einer engagierten und kämpferischen Leistung am Ende verloren. Nach langer Anreise in die Nähe der Hauptstadt und einem über weite Strecken offenen Spiel musste sich die Mannschaft von Trainer Robin Singh dem ambitionierten Gastgeber letztlich mit 74:63 geschlagen geben. Das Ergebnis fällt dabei etwas deutlicher aus, als es der Spielverlauf lange Zeit vermuten ließ.

In den ersten beiden Minuten gelang keinem Team ein erfolgreicher Abschluss, beide Mannschaften tasteten sich defensiv ab. Herten hatte anfangs noch Schwierigkeiten, fand aber zunehmend besseren Zugriff auf das Spiel. Mit aggressiver Defense, vielen Ballgewinnen und einer guten Trefferquote von jenseits der Dreierlinie setzten sich die Löwen erstmals ab. Erst 2,5 Sekunden vor Viertelende verkürzten die Gastgeber mit einem erfolgreichen Dreier noch einmal auf 15:21.

Der Vorsprung pendelte sich über weite Strecken des zweiten Viertels bei sechs Punkten ein. Beide Teams schenkten sich defensiv nichts, einfache Punkte waren weiterhin Mangelware. Im weiteren Verlauf erhöhte Bernau den Druck. Die Löwen verteidigten weiter mit hoher Intensität. Zum Ende der ersten Halbzeit fanden die Gastgeber jedoch besser ins Spiel und verkürzten 30 Sekunden vor der Pause auf 32:33. Mit diesem knappen Spielstand ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel starteten beide Teams mit schnellen Punkten. Nach einer Minute glich Bernau zum 35:35 aus und übernahm kurz darauf erstmals seit Spielbeginn wieder die Führung. Die Gastgeber kamen jetzt besser in ihren Rhythmus, legten einen Lauf hin und setzten sich nach zweieinhalb Minuten auf 41:35 ab. Nach fünf Minuten betrug der Rückstand bereits neun Punkte (51:42). Mit einem 56:51 ging es in die letzte Viertelpause – die Partie war wieder völlig offen.

Im Schlussabschnitt entwickelte sich erneut ein ausgeglichenes Spiel. Herten versuchte, dem Spiel wieder seinen Stempel aufzudrücken, doch Bernau hielt konsequent dagegen. Mehrere Ballverluste der Löwen nutzten die Gastgeber anschließend jedoch eiskalt aus und erhöhten langsam den Vorsprung. In der Folge spielte Bernau die Partie routiniert herunter und ließ keine echte Aufholjagd mehr zu. Am Ende stand ein 74:63-Erfolg für die Gastgeber.

 

31.01.2026 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Iserlohn Kangaroos 90:88

Die Iserlohn Kangaroos haben am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine bittere Auswärtsniederlage hinnehmen müssen. Bei den Baskets Juniors TSG Westerstede unterlag das Waldstadt-Team nach einem intensiven und umkämpften Spiel mit 90:88 – erneut mit dem knapp schlechteren Ende für die Kangaroos.

Die Gastgeber eröffneten zwar die Partie, doch Iserlohn antwortete prompt. In der ausgeglichenen Anfangsphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, ehe die Kangaroos nach rund sechs Minuten zunehmend das Kommando übernahmen. Vor allem aus der Distanz zeigte sich das Team von Toni Prostran treffsicher und zog zwischenzeitlich auf 24:15 davon. Mit 32:19 ging das erste Viertel klar an die Gäste.

Im zweiten Abschnitt fand Westerstede besser ins Spiel und nutzte kleinere Unkonzentriertheiten der Kangaroos, um den Rückstand zu verkürzen. Nach der höchsten Iserlohner Führung von 15 Punkten schmolz der Vorsprung bis zur Pause auf neun Zähler zusammen (52:43). Offensiv überzeugten vor allem Chris Schultz, Daniel Zacek und Leitao, die bereits zur Halbzeit zweistellig punkteten.

Auch nach dem Seitenwechsel erwischten die Kangaroos zunächst den besseren Start. Schultz behauptete sich mehrfach kraftvoll unter dem Korb, Zacek setzte mit einem Steal an der Mittellinie und anschließendem Zug zum Korb ein weiteres Ausrufezeichen. Westerstede ließ sich jedoch nicht abschütteln und blieb konstant in Schlagdistanz. Bis zum Ende des dritten Viertels verkürzten die Hausherren auf 65:70.

Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein echter Krimi. Westerstede glich früh aus und übernahm wenig später erstmals wieder die Führung. Iserlohn zeigte große Moral und erarbeiteten sich nochmals eine 80:77-Führung. Rund eine Minute vor dem Ende traf Westerstede einen wichtigen Dreier zur erneuten Führung. Trotz mehrerer Versuche, das Spiel noch einmal zu drehen, blieb das Glück diesmal aus. Am Ende stand eine knappe 90:88-Niederlage für die Kangaroos auf der Anzeigentafel.

 

31.01.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. BSW Sixers 83:82

25-mal gingen die Itzehoe Eagles im Spiel gegen die BSW Sixers an die Freiwurflinie – 24-mal waren sie erfolgreich. Wie wertvoll die Topquote war, zeigte sich am Schluss: Die Eagles gewannen die Partie der BARMER 2. Basketball Bundesliga denkbar knapp mit 83:82.

Vor dem Spiel hatte es Sorgen gegeben um Toni Nickel und Lucien Schmikale. Sie konnten dann doch mitwirken, während Sydnee Bijlsma weiter passen musste. Und noch einer fehlte: Headcoach Timo Völkerink ist krank, Cotrainer Max Rockmann übernahm. „Solide“ nannte er den Start seines Teams. In einem temporeichen ersten Viertel punkteten mehrere Eagles-Spieler, und das war auch nötig, denn die Gäste kamen ebenfalls gut in die Partie.

Der zweite Abschnitt brachte deutlich weniger Punkte, beim 35:34 führten die Sixers kurz. Trey McBride mit Dreier und kurz darauf einem Korbleger holte die Führung zurück. Gern hätte Rockmann gesehen, dass sich seine Mannschaft weiter absetzt, aber dafür habe der Gast nach Offensivrebounds zu viele zweite Chancen bekommen, stellte er fest. Jonathan Elzie sorgte mit drei Freiwürfen für das 44:41 zur Halbzeit.

Den besseren Start nach der Pause erwischten die Sixers, die sieben Punkte in Folge erzielten und die Eagles zur Auszeit zwangen. Das Team habe kühlen Kopf bewahrt und in der Folge phasenweise sehr gute Verteidigung gespielt, sagte Rockmann. Auch offensiv sei der Rhythmus besser gewesen, allerdings gingen die Abschlüsse in diesem Viertel meistens daneben. Vor den letzten zehn Minuten betrug der Vorsprung weiterhin drei Punkte (58:55).

Tobias Möller, Sven Cikara per Dreier und Finn Fleute machten den Vorsprung zweistellig (66:55). Die Sixers verkürzten auf sieben Punkte und trafen danach minutenlang in jedem Angriff. Zum Ende hin wurde es immer enger, doch Cikara und Schmikale verhinderten mit Freiwürfen das Comeback der Gäste. Als diese mit einem Dreier auf einen Punkt herankamen, waren nur noch 0,7 Sekunden zu spielen. Nach einer Auszeit konnten die Eagles in der Nähe des gegnerischen Korbes einwerfen, nur noch Formsache.

 

01.02.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. RASTA Vechta II 93:80

Als hätte der easyCredit Basketball Bundesliga-Abend nicht schon genug kassierte Dreier für ein Vechtaer Team parat gehabt, kassierte RASTAs Farmteam in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord ebenfalls reichlich von Downtown. Bei der 80:93-Niederlage im „Vier-Punkte-Spiel“ bei den TKS 49ers trafen die Gastgeber 16 ihrer 30 Distanzwürfe und stellten damit selbst Vechtas sehr gute Quote (12/29) in den Schatten

RASTA II ging in der 4. Minute durch AJ Sumbry schon zum dritten Mal in Führung (6:5). Nach ersten Wechseln fiel auch der erste Dreier, als Roy Krupnikas den Pass zum in der Ecke lauernden Ivan Volf spielte und der auf 10:7 stellte – Auszeit TKS 49ers. Nach Fynn Lastrings Threeball zum 18:18-Ausgleich (10.) sah es schon nach einem Remis zur ersten Pause aus. Doch Stahnsdorfs Linus Briesemeister versenkte noch in letzter Sekunde einen Jumper zum Vechtaer Rückstand (18:20).

Laut eröffnete RASTA II das 2. Viertel, Moritz Grüß dunkte zum 20:20 (11.). Die Gäste spielten es vorne oftmals sehr schön anzuschauen, bewegten den Ball schnell und fanden einen freien Schützen. Das galt aber auch für die TKS 49ers, die durch einen Dreier von Joshua Lübken zum 30:25 (14.) kamen. RASTA II erlebte nun eine schwere Phase, lag fast zweistellig zurück. Jenö Pildner versenkte Stahnsdorfs sechsten Dreier (bei nur zwölf Versuchen) zum 46:37 Pausenstand.

Die TKS 49ers klauten sofort zweimal den Ball von den Vechtaern und stellten auf schon 50:37 (21.). Der bereits siebte Offensiv-Rebound des da noch Tabellenvorletzten bereitete dann den nächsten Dreier vor, Pildner traf zum 56:41 (23.). Nach einem zwischenzeitlichen 18-Punkte-Rückstand gelang RASTA II ein 10:3-Lauf zum 51:62 (26.). Weil Carlo Meyer aber, mit Ablauf der Wurfuhr den nächsten Stahnsdorfer Dreier zum 69:56 (28.) versenkte, war die Vechtaer Aufholjagd schon wieder Geschichte.

Der nun bereits 14. erfolgreiche Dreier der TKS 49ers ließ den Rückstand des Horst-Teams auf 21 Punkte anwachsen (58:79). Mitte des Schlussabschnittes machte Wagner von dort das 84:63 (35.), wenig später legte Carlo Meyer den 16. Dreier zum 87:70 (36.) nach – bei 30 Versuchen. Zwar trafen auch die Gäste auch stark von außen, kamen durch einen Dreier von Moritz Grüß noch zum 77:89 (38.), doch den verdienten Sieg der Stahnsdorfer konnten sie nicht mehr verhindern.

 

01.02.2026 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. ETB Miners 63:84

Dieses Essen mundete den Spielern des SC Rist Wedel nicht. Hatten sie das Hinrunden-Duell bei den ETB Miners am 8. November 2025 noch mit 93:91 gewonnen, so verloren sie am Sonntag die Rückrunden-Partie gegen die Mannschaft aus Essen mit 63:84 (26:42).

Den größten Unterschied zwischen den beiden Begegnungen, zwischen denen zwölf Wochen lagen, sah Rist-Kapitän Linus Hoffmann in der Trefferquote: „Im Hinspiel haben wir unsere Dreier getroffen – dieses Mal leider nicht.“ Wahre Worte, denn gerade bei ihren Fernwürfen (nur drei von 21 zappelten im Netz) hatten die Wedeler kein Zielwasser getrunken.

Sinnbildlich für die Unterschiede zwischen Hin- und Rückspiel stand Lincoln Rosebush. Hatte der Rister Importspieler 85 Tage zuvor in Essen noch mit 20 Punkten und acht Rebounds geglänzt, sammelte er jetzt lediglich fünf Zähler und sieben Abpraller. Allerdings entpuppte sich die Verletzung des Kanadiers aus dem vorherigen Spiel in Itzehoe auch als mehrfacher Nasenbeinbruch. Deshalb konnte er am Freitag nur einmal vor dem Essen-Spiel trainieren.

Die Wedeler Probleme in der Offensive wurden schon im ersten Viertel offensichtlich, denn sie erzielten lediglich vier Punkte. Krause nannte es „bemerkenswert, dass wir trotz des schlechten Starts noch im Spiel waren“. Tatsächlich betrug der Rückstand nur zwölf Punkte, weil die Essener auch noch nicht im Spiel waren. „Irgendwann haben sie uns dann überrollt“, befand Krause angesichts der Tatsache, dass die Gäste im dritten Viertel mit 32 Zählern doppelt so viele Punkte einfuhren wie im ersten Abschnitt.

Dies missfiel auch Hoffmann, der klagte: „Eigentlich ist die Abwehr unsere Stärke – aber dieses Mal snd wir defensiv nicht richtig in die Struktur gekommen.“ Gerade, wenn der Angriffsmotor „nicht richtig rund laufen“ würde, sei es „umso wichtiger, dass wir uns auf unsere defensiven Stärken besinnen“, weiß Hoffmann, der hier für die nächsten Auftritte „mehr Konzentration und eine bessere Einstellung“ anmahnte.

 

01.02.2026 17:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. Seawolves Academy 99:98

Am Sonntagabend empfingen die TSV Neustadt temps Shooters in der BARMER 2. Basketball Bundesliga den Tabellennachbarn aus Rostock zu einem wichtigen Spiel. Vor 788 Zuschauern, was für einen Sonntagabend passabel ist, ging das Spiel mit viel Tempo los und wurde zu einem richtigen Overtimekrimi.

Beide Teams agierten im 1. Viertel mit schnellem Offensivspiel und schon dort war zu erkennen, dass diese Teams nicht nur in der Tabelle eng beieinanderstehen, sondern auch am heutigen Abend Kleinigkeiten entscheiden würden. Nach vier Minuten führten die Gastgeber mit 13:12. Mit 11 Punkten war vor allem der Topscorer der Seawolves, Jalen Page, nicht zu halten und hatte großen Anteil daran, dass seine Rostocker den ersten Abschnitt mit 29:30 für sich entschieden.

Im 2. Viertel blieb das Spiel lange ausgeglichen und die nur zu neunt angereisten Gäste zeigten eine starke Teamleistung. Page beendete die erste Halbzeit mit 20 eigenen Punkten. Auf der anderen Seite übernahm Jelovcic das Kommando. Egal ob er selbst punktete oder seine Mitspieler in Szene setzte, er war immer mittendrin. Trotzdem gelang es den Rostockern, sich kurz vor der Viertelpause ein wenig abzusetzen und durch einen Buzzer Beater Dreier von Page mit 44:51 in die Kabinen zu verschwinden.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel deutlich intensiver und vor allem in der Defensive wurde mehr zugepackt. In der 26. Minute verkürzten die temps Shooters auf 51:54 und die Zuschauer wurden ebenfalls deutlich agiler und lauter. Ihr Team machte es sich aber selbst schwer, denn es verlor in der Folgezeit zu oft den Ball. Ein Dunking von Robin Kniss und ein Freiwurf von Jelovcic stellten den 63:72 Stand nach dem 3. Viertel her.

Die Rostocker behielten zunächst die Ruhe, bevor ein And-One von Elias Marei einen 9:0 Lauf einleitete und die temps Shooters das Spiel zum 78:76 drehten. Der junge Rostocker Matthes Tilsen verfehlte zwei Freiwürfe und der Ball landete bei noch 10 Sekunden Restspielzeit bei Jelovcic, der direkt gefoult wurde und seine Freiwürfe sicher zum 90:87 verwandelte. Ein Foul der temps Shooters an Page hatte erneut zwei Freiwürfe zur Folge, wovon der erste verwandelt wurde, der zweite daneben ging und der Rebound direkt wieder bei ihm landete und er dadurch den umjubelten 90:90 Ausgleich erzielte, wodurch es in die Verlängerung ging.

Die ersten vier temps Shooters Punkte erzielte in der Verlängerung Center Max Brackmann und die Führung wechselte auch hier ständig. 30 Sekunden vor dem Ende verwarfen die Rostocker einen guten Wurf. Jelovcic schnappte sich den Ball und zog beherzt zum Korb und konnte dort nur mit Foul gestoppt werden. Ein Freiwurf passte und die Gäste hatten beim Stand von 99:98 den letzten Angriff. Der Einwurf wurde sehr schwer gemacht, dort sprang allerdings Licina dazwischen und schnappte sich den Ball. Wenige Sekunden später kam der Abpfiff.

Nachberichte ProA 19. Spieltag

23.01.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. GIESSEN 46ers 66:89

Die Vorfreude in Baden war groß auf das Duell zwischen den PS Karlsruhe LIONS und den GIESSEN 46ers am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Denn die Paarung hatte in der Vergangenheit häufig spannende Begegnungen geliefert. Am Ende war es jedoch eine klare Angelegenheit für die Hessen, die dem Abend ihren Stempel aufdrückten und für die erste Heimniederlage der Badener seit über zweieinhalb Monaten sorgten, welche mit 66:89 zudem deutlich ausfiel.

Vor 2.391 Zuschauern waren die Gäste von Beginn an dominant. Für den ersten Eintrag der Hausherren auf dem Scoreboard sorgte David Ejah mit einem Korbleger zum 2:8. Da waren bereits vier Minuten gespielt. Ende der siebten Minute stand es 5:21. LIONS-Headcoach Demond Greene sah die Zeit für eine Timeout gekommen. Doch auch danach taten sich seine Schützlinge schwer. Nach den ersten zehn Minuten sorgte der Zwischenstand von 14:29 für allgemeine Ernüchterung.

Mit Beginn des zweiten Viertels zeigten die Gastgeber, dass sie sich an diesem Abend ebenfalls etwas vorgenommen hatten und konnten sogar den Rückstand etwas verringern. Ein Problem war aber die fast durchgehend schlechte Wurfauswahl, wodurch der Score im Mittelteil des Viertels auf beiden Seiten stagnierte. So konnten die LIONS dank besserer Ballbehandlung den Abschnitt knapp für sich entscheiden, lagen jedoch zur Halbzeit trotzdem immer noch deutlich mit 30:44 zurück.

Die zweite Spielhälfte begann temporeich und mit guten Angriffen auf beiden Seiten. Binnen drei Minuten scorte Karlsruhe zwölffach, Gießen punktete im selben Zeitraum elfmal. So änderte sich zunächst wenig an der Differenz. Während die Gäste auch in der zweiten Hälfte des dritten Abschnitts das Tempo hoch hielten und mit ihrer Transition ein ums andere Mal erfolgreich waren, fand Karlsruhe nun kein Rezept mehr.

So ging es mit 48:74 in den Schlussabschnitt, in dem sich die Badener nochmals aufbäumten und zumindest einige gute Szenen für sich verbuchen konnten. Doch die 46ers waren an diesem Abend das smartere Team, hielten dosiert dagegen und hatten keine Mühe, den klaren Sieg abzusichern.

 

23.01.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. RheinStars Köln 89:93

Einen wichtigen und eindrucksvollen Comeback-Sieg landeten die RheinStars am Freitagabend in Magdeburg. Beim 93:89-Erfolg bei den SBB Baskets lagen die Kölner noch Mitte des dritten Viertels mit 21 Punkten in Rückstand, bevor sie ihre ganze Energie aufs Spielfeld warfen und den Umschwung erzwangen. Mit ihrem achten Saisonsieg konnten die RheinStars zum Start des 19. Spieltags in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen weiteren direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt besiegen.

An einem verrückten Freitagabend vor 1.302 Zuschauern in der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle hatte es dabei lange nicht nach einem Happyend für die RheinStars ausgesehen. Die Hausherren waren gedanklich schneller. Allein Kölns Neuzugang Kenny Baptiste deutete schon im ersten Durchgang an, welch positiver Faktor er für sein neues Team sein kann.

In der Pause schienen die Kölner Coaches aber die richtigen Worte gefunden zu haben. Auch wenn es trotz einer merklichen Steigerung in Sachen Intensität erst einmal weiter in die falsche Richtung ging. 43:64 stand es aus Sicht der Gäste zu Beginn der 24. Spielminute, bevor das Kölner Team zur Aufholjagd ansetzte und der Abend kippte. „Nicht viele Mannschaften kommen nach einem solchen Rückstand noch mal zurück“, stellt SBB-Coach Eiko Potthast später anerkennend fest.

Und wie das im Basketball manchmal so vorkommt, brach die bis dato deutliche Führung der SBB Baskets binnen Minuten wie ein Kartenhaus zusammen. Die Kölner spielten und kämpften sich von 51:67 (27.) binnen drei Minuten auf 68:70 zum Ende des dritten Viertels heran. Mit dem Start des letzten Durchgangs war die Partie durch einen imaginären Reset-Knopf neu gestartet worden. Natürlich hielten die Hausherren dagegen, beide Teams warfen alles in die Begegnung.

Die Baskets hielten ihren Vorsprung bis knapp dreieinhalb Minuten vor dem Ende, bevor Mike Miller per Dreier zum 86:86 ausglich. Die erste Kölner Führung (87:86) gab es durch Günther 133 Sekunden vor Schluss per Freiwurf. Die Baskets versuchten durch schnelle Fouls und schnelle Abschlüsse das Spiel noch einmal zu wenden, doch die RheinStars behielten die Nerven und das Momentum.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. BG Göttingen 76:93

Der BG Göttingen ist die Revanche gelungen. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß besiegte in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am Samstagabend die Tigers Tübingen 93:76 (48:51) und sicherte sich nach der 83:90-Niederlage im Hinspiel auch den direkten Vergleich.

Beide Mannschaften spielten zu Beginn auf Augenhöhe. Bei den Göttingern war auf Sears Verlass, der die ersten sieben BG-Punkte erzielte (7:5). Adam Ramstedt erhöhte auf 9:5, doch die Gäste offenbarten Lücken in der Defensive, die die Tigers ausnutzten, um auf 11:10 zu verkürzen (4.). Kurz darauf brachte Moreuax die Hausherren in Front (18:20), aber die Südniedersachsen antworteten zum 25:22 (9.). In die Viertelpause ging die Strauß-Truppe mit einer knappen 26:24-Führung.

Im zweiten Abschnitt blieb die Partie eng. Julius Böhmer baute den Vorsprung wieder auf 30:26 aus, aber das Team von Tigers-Headcoach Henrik Sonko konterte und ging durch einen 2:8-Lauf 32:34 in Front (14.). Auch nach einer Strauß-Auszeit lief es für die BG nicht viel besser. Patrick Emilien erhöhte auf 43:48, aber die Veilchen wurden nicht nervös und glichen durch Mathis Mönninghoff und Jünemann wieder aus (48:48). Zur Halbzeitpause lagen leichte Vorteile bei den Tigers (48:51).

Nach dem Seitenwechsel holten Sears und Mönninghoff die Führung sofort zurück (55:51), doch die Gastgeber ließen sich nicht abschütteln. Einen Dreier von Bernard Pelote konterte Böhmer zum 59:55 – Adam Ramstedt erhöhte auf 61:55 (25.). Die Tübinger kämpften und blieben an der BG dran (63:61/27.). In der Defensive waren die Veilchen nun aber wachsamer, sodass Sears‘ Dreier zum 73:66-Viertelendstand die bis dahin höchste BG-Führung bedeutete.

Im letzten Abschnitt machten die Gäste da weiter, wo sie aufgehört hatten: Böhmer und Hendrik Drescher zwangen Sonko durch ihre Dreier zum 79:66 zu einer schnellen Auszeit. Danach geriet die Partie ins Stocken. Mehr als fünf Minuten blieben die Veilchen ohne Korberfolg, doch die Tigers schafften es nicht, dies auszunutzen. Zwar verkürzten sie auf 82:71, aber Ramstedt verschaffte der BG wieder mehr Luft (84:71). Die Tübinger hatten nun aber nichts mehr entgegenzusetzen.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Nürnberg Falcons BC 90:80

Die Artland Dragons haben vor heimischem Publikum ein starkes Ausrufezeichen im Kampf um die Playoff-Plätze gesetzt. In einer intensiven Partie gegen die Nürnberg Falcons drehten die Quakenbrücker nach Anlaufschwierigkeiten das Spiel und feierten am Ende einen 90:80-Erfolg.

Die Falcons präsentierten sich von Beginn an wach. Nach einem Defensivrebound machte Carter Whitt das Spiel schnell und eröffnete per Korbleger zum 0:2. Ben Burnham glich auf der Gegenseite aus. Vincent Friederici brachte die Gäste wieder in Front. In der Folge übernahmen die Falcons zunehmend die Kontrolle. Zwei Dreier in Serie von Julius Wolf und Tim Köpple sorgten für das 8:15. Ndi traf eine Minute vor Viertelende seinen ersten Dreier zum 19:23-Endstand des ersten Abschnitts versenkte.

Das zweite Viertel begann aus Dragons-Sicht denkbar ungünstig. Nürnberg legte einen 0:8-Lauf hin und nutzte defensive Unkonzentriertheiten der Hausherren konsequent aus. Gruhn nahm beim Stand von 19:31 früh die Auszeit. Zwar kamen die Dragons danach etwas besser ins Spiel, doch Nürnberg blieb zunächst tonangebend. Dann wendete sich die Partie. Die Dragons steigerten ihre defensive Intensität deutlich und fanden offensiv besser in den Rhythmus. Die Artland Arena war nun voll da. Lanmüller brachte die Burgmannstädter von der Linie kurz vor der Pause sogar mit 43:42 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel eröffnete Hinton das dritte Viertel mit einem Dreier aus der Bewegung. Die Partie entwickelte sich nun zu einem offenen Schlagabtausch. Wolf traf den Dreier zum Ausgleich, Baskin brachte Nürnberg per Dunk wieder in Führung. Dolic antwortete mit einem Dreier, ehe die Falcons einen sehenswerten Angriff ausspielten, den Baskin nach Alley-Oop-Anspiel von Wolf per Dunk vollendete. Wolf selbst stellte mit einem weiteren Treffer den 64:67-Viertelstand her.

Im Schlussviertel erwischten die Gäste zunächst den besseren Start. Köpple traf seinen vierten Dreier des Abends und erhöhte auf 64:70. Was folgte, war die entscheidende Phase der Partie. Die Dragons legten einen 12:0-Lauf hin. Über fünf Minuten blieb Nürnberg ohne Feldkorb. Nach dem die Falcons nochmals verkürzten nahm Gruhn 1:30 Minuten vor Schluss eine Auszeit. Aus dieser heraus traf Ndi seinen dritten Dreier zum 87:78. Evan Taylor traf zum Abschluss noch von der Freiwurflinie, um das 90:80-Endergebnis zu stellen.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. VfL SparkassenStars Bochum 75:83

In einem intensiven Spiel überpowerten die VfL SparkassenStars Bochum die Paderborn Baskets in der ersten Halbzeit und legten damit den Grundstein für den Derbysieg. Malek Green, der angeschlagen in die Partie gegangen ist, war dabei der überragende Spieler auf Bochumer Seite.

Mit viel Energie und Selbstbewusstsein starteten die VfL SparkassenStars in die Partie und erarbeiteten sich früh eine zweistellige Führung. Der gebürtige Ostwestfale Lars Kamp spielte insgesamt stark auf und traf nach ca. 4 Minuten Spielzeit für Drei zum 14:4 für sein Team. Malek Green, der im letzten Spiel gegen Tübingen eine Verletzung erlitten hatte, aber auf die Zähne biss und trotzdem spielte, traf per Korbleger zum 26:13 Viertelendstand für die SparkassenStars.

Die Paderborner kamen mit Wut im Bauch aus der Pause und legten einen 9:0 Lauf hin, wieder war es aber Lars Kamp, der mit einem Dreier konterte. Danach folgte ein 7:0 Lauf seines Teams und das Aufbäumen der Baskets war abgewehrt. Die SparkassenStars spielten mit viel Energie und einer Switch-Defense, die die Baskets vor riesige Probleme stellte. Mit einem Spielstand von 45:30 für die SparkassenStars ging es in die Halbzeitpause.

Paderborn intensivierte die Bemühungen im dritten Viertel nochmal. Im Gegensatz zur ersten Hälfte ließen sie sich nun nicht mehr so leicht durch das schnelle Spiel der SparkassenStars überrumpeln. Tatsächlich kamen sie am Ende des Viertels nochmal etwas näher heran und gingen mit einem 10-Punkte Rückstand (50:60) in die letzte Viertelpause.

Lars Kamp und Myreon Jones stellten zu Beginn des letzten Spielabschnitts wieder den alten 15-Punkte Vorsprung her. Den hielten die SparkassenStars auch bis kurz vor Ende der Partie, ehe Jonathan Klussman nochmal aufdrehte und die Baskets etwas näher heranbrachte. Mehrfach versuchten sie es aus der Distanz, aber auch in der Schlussphase fiel der Dreier zu selten. So brachten die Bochumer den 83:75 Derbysieg ungefährdet ins Ziel.

 

25.01.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 94:76

Das Fehlen der beiden Kirchheimer Point Guards Phillip Russell und Chuck Harris wiegt zu schwer, um bei den Eisbären Bremerhaven etwas Zählbares mitzunehmen. In der Tabelle bleiben die Ritter auf Platz sechs. Aufgrund des hoch gewonnenen XMas Games in Göppingen, bleibt der direkte Vergleich bei den Rittern.

Kurzfristig musste Knights Head Coach auf Chuck Harris verzichten, der wegen einer Fingerverstauchung aussetze. Bereits zu Wochenbeginn meldete sich Guard Kollege Russell mit einer Erkältung ab. Er wurde nicht rechtzeitig fit. Die Gastgeber aus dem Norden setzten bereits im ersten Viertel eine entscheidende Duftmarke und gingen mit 29:12 in Führung.

Mit drei verwandelten Dreiern sorgte Eisbären Point Guard Elijah Miller für den Unterschied. Nach einer längeren Pause aufgrund technischer Probleme zur Viertelpause, kamen die Schwaben anschließend besser ins Spiel. Offensiv wurde sich nun mehr getraut und die Würfe fielen. Insgesamt 29 Punkte erzielten die Teckstädter noch vor der Halbzeit. In die Kabinen ging es mit einem 10-Punkte Rückstand (51:41).

Die Mannen von Head Coach Perovic waren nun drauf und dran das Spiel zu drehen und verkürzten auf einen Vier Punkte Rückstand, welchen die Eisbären jedoch direkt konterten und der Rückstand wieder zweistellig anwuchs. Ein Schlüsselmoment im Spiel. Bis zur Viertelpause lagen die Kirchheimer wieder mit 73:57 in Rückstand.

Im Schlussviertel merkte man den Kräfteverschleiß und die kurze Rotation auf Kirchheimer Seite, während die Eisbären das Spiel routiniert zu Ende spielten. „Unser Spiel ist stark von Energie und Intensität geprägt. Zu acht war es uns nicht möglich auf dieses Niveau zu kommen. Das reicht gegen eine der Top Mannschaften der Liga dann nicht aus,“ so Knights-Head Coach Igor Perovic nach Spielende.

 

25.01.2026 16:00 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. BBC Bayreuth 99:65

Es ist vollbracht: Die BAYER GIANTS Leverkusen haben nach 12 Niederlagen in Serie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 endlich wieder gewonnen. Die Farbenstädter bezwangen den BBC Bayreuth mit 99:65.

Als die letzten Minuten der Begegnungen zwischen BAYER und Bayreuth in der Ostermann-Arena anbrachen, konnte so manch ein Fan, welcher es mit den GIANTS hält, nicht glauben, was da auf dem Parkett geschehen war. Die Hausherren führten mit großem Vorsprung gegen den BBC und sollten nach fast drei Monaten endlich wieder einen Sieg einfahren. Mit 99:65 feierte Leverkusen den insgesamt fünften Saisonerfolg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26.

Die GIANTS starteten vor 1.446 Zuschauern gut in die Begegnung und machten von Beginn an klar, dass mit ihnen heute zu rechnen war. Schnell führte BAYER mit 6:0 und definierte sich in der Anfangsphase vor allem über die eigene Defensive. So benötigten die Gäste dreieinhalb Minuten, um erstmalig zu punkten (6:2). In der Folge wurden die „Giganten“ zusehends stärker. Auch aufgrund gut herausgespielter Angriffe lag man nach Viertel Nummer eins mit 24:12 vorne.

Ähnlich erfolgreich ging es im zweiten Abschnitt weiter. Mit einem 9:2- „Run“ kam der 14-malige Deutsche Meister zurück auf das Parkett und lag mit 18 Punkten (32:14) in Front. Während die „Riesen vom Rhein“ überzeugten, hatte der BBC große Probleme, Schritt zu halten. Immer wieder ließen die Gäste einfache Korbleger liegen, was dem eigenen Selbstvertrauen nicht zuträglich war. Für BAYER war es eine furiose erste Halbzeit, die nach 20 Minuten mit 54:34 endete.

Im dritten Durchgang begegneten sich die Klubs in den ersten fünf Minuten auf Augenhöhe. Bayreuth hatte sich scheinbar einiges vorgenommen und scorte nun deutlich effizienter. Auch die GIANTS konnten ihre Wurfgelegenheiten hochprozentig verwerten. So blieb der Leverkusener Vorsprung konstant im Bereich von 15 bis 20 Zählern. Mit 78:50 endeten die dritten zehn Spielminuten, was gleichzeitig die Vorentscheidung war.

Die Schlussperiode plätscherte dann vor sich hin. Der Rückstand war für Bayreuth zu hoch, um für die Wende zu sorgen. Leverkusen auf der anderen Seite wirkte unheimlich souverän und ließ nicht zu, dass der „Schlendrian“ Einzug hielt. So konnte das Trainerduo Koch / Stachula munter wechseln und sich in verschiedenen Rotationen probieren. Mit 99:65 konnten die Rheinländer nicht nur gewinnen, sondern sich auch den direkten Vergleich gegen den BBC sichern.

 

25.01.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Phoenix Hagen 67:100

EPG Baskets Koblenz unterliegen dem Tabellenführer Phoenix Hagen deutlich mit 67:100 (43:52) Mit einer beeindruckenden Spielbilanz von 15 Siegen aus 18 Spielen gastierte am Sonntag das dominierende Spitzenteam der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA am Deutschen Eck.

Das Team von Stephan Dohrn startete stark in die Partie. Auf zwei verwandelte 3er der Gäste antworteten Badu Buck und Decorian Jeffries ihrerseits mit Treffern jenseits der Dreipunktelinie. Wie zu erwarten, war es besonders der ex-Trierer Marcus Graves, der auf Hagener Seite immer wieder für spektakuläre Punkte sorgte. Doch Koblenz hielt dagegen, verteidigte gut und zwang Hagen zu schwierigen Würfen. Das Viertel endete mit einer Führung von vier Punkten für die Gastgeber (25:21).

In den ersten Minuten des zweiten Viertels erlebten die Zuschauer ein wahres Dreipunkte Feuerwerk. Wieder war es Marcus Graves, der sich für Hagen mit einem schnellen Dreier zurückmeldete, unmittelbar gekontert durch Calvin Wishart. Von Waaden legte 3 Punkte für Hagen nach, beantwortet von DJ Jeffries und einem weiteren Dreier durch Dominick von Waaden zum 37:35. Ein weiterer Dreier von Devin Schmidt besiegelte die erste Halbzeit schließlich mit einem Punktestand von 43:52.

Die Gäste, nun deutlich treffsicherer als Koblenz, dominierte das dritte Viertel. Die Hausherren wirkten verunsichert und Hagen erzielte immer wieder leichte Punkte durch vermeidbare Fehler der Koblenzer, denen es zunehmend an Konzentration und Entschlossenheit fehlte. Es gelang den Baskets nicht, das hohe Niveau der ersten Halbzeit aufrecht zu halten. Den Schängeln ging sichtbar die Luft aus. Das dritte Viertel ging mit 13:25 an Hagen, bei einem Spielstand von 56:77.

Das letzte Viertel war eine Phase ohne Highlights auf beiden Seiten. Durch viele Pfiffe der Schiedsrichter kam kein echter Spielfluss mehr auf. Auch das Schlussviertel ging mit 11:23 wieder deutlich an Hagen. Koblenz war offensiv glück- und einfallslos, in der Defensive häufig zwei Schritte zu langsam. Die Partie endete schließlich mit 67:100 und einem hochverdienten Sieg für Phoenix Hagen, die ihre Tabellenführung noch einmal deutlich untermauern konnten.

 

25.01.2026 18:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. HAKRO Merlins Crailsheim 72:90

Vier Siege in Folge konnten die HAKRO Merlins Crailsheim zuletzt einfahren. Vergangenes Wochenende gelang den Zauberern gegen Köln der erfolgreiche Rückrundenauftakt, eine Woche später reisen die Zauberer nach Münster, um die Erfolgsserie auszubauen.

Den Start in die Begegnung gestalteten die Münsteraner. Von der Freiwurflinie versenkte O’ Brian für den ersten Punkt, McMullen zog per Korbleger nach. Die ersten Punkte der Zauberer ließ Johnson in der zweiten Minute erscheinen, die Gastgeber trafen jedoch postwendend und ließen keinen Führungswechsel zu (5:2). Gaines brachte die Gäste danach zum ersten Mal in Führung (14:15). Per Buzzer-Beater schickte Gardner die Zauberer mit einer Führung von 20:18 in die erste Pause.

Dieses Mal setzten die HAKRO Merlins die ersten offensiven Akzente. Nach Assist Gardners netzte Otto von der Drei-Punkt-Linie ein und baute die Führung auf fünf Zähler aus. Während die Angriffe der Crailsheimer erfolgreicher wurden, kam auch der Defensivmotor der Gäste nun richtig ins Rollen. Fast vier Minuten lang gelang es den Münsteraner nicht die Reuse zu finden. Mit 48:36 verabschiedeten sich die Crailsheimer somit in die Halbzeit.

Das Spiel eröffneten die Gastgeber nach dem Seitenwechsel, kassierten aber umgehend die nächsten drei Punkte durch Gaines, ehe sich auch Johnson und de Oliveira auf dem Scoreboard verewigten. Das Spiel gaben die Universitätsstädter dennoch nicht aus der Hand. Mit einem 5:0-Lauf verkürzte Dilschmann wieder das Spiel. Die folgenden Minuten gestalteten sich sehr punktearm auf beiden Seiten, ehe Gaines per Steal mit dem Buzzer die Reuse fand (50:69).

Wieder eröffneten die Hausherren die finalen zehn Minuten, die ersten Zähler auf Seiten der Zauberer machte Welp knapp eine Minute später und leitete anschließend den nächsten erfolgreichen Angriff der Crailsheimer ein (53:73). Souverän spielten die Merlins nun das Spiel herunter. Ein Sicherheitspuffer von 15 Zählern blieb durchgehend bestehen. Nach 40 gespielten Minuten endete die Partie schließlich 90:72 für die Crailsheimer.

 

Vorberichte ProA 19. Spieltag

23.01.2026 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. GIESSEN 46ers

Die PS Karlsruhe LIONS und die GIESSEN 46ers eröffnen am 23. Januar den 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Das Freitagsspiel hält sämtliche Zutaten für spannende Unterhaltung bereit, denn viele der bisherigen elf Duellen der beiden Kontrahenten waren intensiv und gespickt mit dramatischen Momenten. Sowohl das Team vom Oberrhein als auch die Hessen haben sich in dieser Saison mehr vorgenommen als die aktuellen Tabellenplätze elf beziehungsweise neun.

Das Karlsrudel ist in der heimischen Europahalle, getragen von einer dichten Atmosphäre auf den Rängen, nur schwer zu bezwingen. Die letzten beiden Spiele im „Löwenkäfig“ konnten mit einer packenden Crunchtime und einem Happy End für die Hausherren aufwarten. Das letzte Team, das in Karlsruhe den Sieg davontrug, waren die Bozic Estriche Knights Kirchheim am 7. November des vergangenen Jahres – bei einem knappen Endstand von 76:80.

Die GIESSEN 46ers sind ein klangvoller Name auf der deutschen Basketball-Landkarte. Der ehemalige Erstligist reist mit einer ausgeglichenen Bilanz von neun Siegen und neun Niederlagen in die Fächerstadt. Auch die Hessen sind, ähnlich wie die LIONS, bekannt für eine körperliche Spielweise und eine gute Transition.  In der Statistik liegt Gießen vorn, mit sechs zu fünf Siegen.

Die wichtigsten Duelle hat indes Karlsruhe für sich entschieden. Im Mai 2024 traf man im Playoff-Viertelfinale aufeinander. Die 46ers hatten Heimrecht und dominierten die erste Begegnung der Best-of-five-Serie. Danach folgen drei LIONS-Siege und der Durchmarsch bis zur ProA-Meisterschaft, dem bisher größten Erfolg der Vereinsgeschichte der Badener. In dieser Saison haben die Gäste wieder vorgelegt. Am 18. Oktober lautete der Endstand in Gießen 94:74.

 

23.01.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. RheinStars Köln

In einem Duell zweier Liganeulinge der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A empfangen die SBB Baskets am Freitagabend die RheinStars Köln in der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle.

Köln ist ebenfalls neu in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A dabei. Der Mitaufsteiger startete schwach in die Spielzeit, hat sich mittlerweile allerdings mehr als gefangen. Sieben Siege stehen aktuell auf dem Konto der RheinStars, zwei mehr also als bei den SBB Baskets. Bester Werfer der Kölner ist der US-Amerikaner Cedric Russell mit durchschnittlich 15,2 Punkten pro Partie.

Die SBB Baskets konnten zuletzt gegen zwei Aufstiegsanwärter prima mithalten. Auf eine 82:89-Niederlage gegen Göttingen folgte allerdings eine 84:95-Pleite in Hagen. Die Leistungskurve zeigt trotzdem nach oben. Gleiches galt in den vergangenen Wochen eigentlich auch für die RheinStars aus Köln. Am vorigen Spieltag musste sich die Mannschaft von Cheftrainer Zoran Kukic beim Topteam in Crailsheim allerdings deutlich mit 58:99 geschlagen geben.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Köln hat in den vergangenen Wochen, abgesehen von dem Spiel gegen Crailsheim, sehr gut ausgesehen. Im Vergleich zum Hinspiel hat sich im Kader einiges getan. Sie haben sich verstärkt. Deshalb müssen wir sehr fokussiert sein. Wir müssen wieder die Intensität, den Einsatz und den Willen zeigen, über 40 Minuten richtig Gas zu geben. Wir wollen dem Spiel unseren Stempel aufdrücken und einen Heimsieg feiern.“

 

24.01.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. BG Göttingen

Zum zweiten Heimspiel im Jahr 2026 empfangen die Tigers Tübingen den Bundesliga-Absteiger BG Göttingen. Nach zuletzt acht Niederlagen aus den vergangenen neun Spielen befindet sich die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko in der Krise. Mit dem Abrutschen auf den zwölften Tabellenplatz dürfen die Raubkatzen nun auch die unteren Tabellenregionen nicht aus den Augen verlieren.

Die BG Göttingen steht mit 14 Siegen aus 18 Partien auf dem zweiten Tabellenplatz und geht als klarer Favorit in die Begegnung. Auswärts ist das Team von Trainer Fabian Strauß mit acht Erfolgen aus neun Spielen sogar die beste Mannschaft der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Die Niedersachsen kommen mit vier Siegen aus den vergangenen fünf Spielen im Gepäck nach Tübingen.

Im Hinspiel konnten sich die Sonko-Schützlinge am 4. Oktober 2025 überraschend mit 90:83 in Göttingen durchsetzen. Doch dies ist lange her, seither kämpfen die Raubkatzen mit vielen Verletzungen. JaCobi Wood avancierte mit 31 Punkten, neun Rebounds und sieben Assists zum Matchwinner, doch der US-Amerikaner wird nach einer Stressfraktur im rechten Fuß noch einige Wochen fehlen. Ebenso Kapitän Till Jönke (Rücken) und Joshua Schwaibold (Sprunggelenk).

Strauß kann auf einen qualitativ guten Kader zurückgreifen. Angeführt wird das Team von den beiden US-Amerikanern Jordan Sears (15,5 ppg, 3,6 ppg, 2,9 apg) und Zach Jackson (14,8 ppg, 4,1 rpg). Als dritter Akteur punktet Neuzugang Julius Böhmer mit 11,0 Zählern zweistellig. Dazu treten die Veilchen gut im Kollektiv auf. Kapitän der Mannschaft ist Mathis Mönninghoff, der in der Spielzeit 2017/2018 das Trikot der Raubkatzen trug.

Sonko blickt wie folgt auf die Partie gegen den Tabellenzweiten: „Wir konnten unter der Woche wieder mehr trainieren, das ist positiv. Die letzten Wochen mit so vielen kranken und verletzten Akteuren waren nicht einfach. Die kommenden zwei Aufgaben werden alles andere als einfach. Wir alle wollen einen besseren Auftritt der Mannschaft wie gegen Bochum sehen. Danach werden wir sehen, zu was es gegen die BG Göttingen reicht.“

 

24.01.2026 19:30 Uhr Artland Dragons vs. Nürnberg Falcons BC

Nach dem überzeugenden Auswärtserfolg bei den GIESSEN 46ers kehren die Artland Dragons am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zurück in die heimische Artland Arena. Am kommenden Samstag empfangen die Quakenbrücker die Nürnberg Falcons. Gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um die Playoff-Plätze wollen die Dragons die starke Form der vergangenen Wochen auch vor heimischem Publikum unter Beweis stellen.

Das Hinspiel in Nürnberg entschieden die Dragons nach Verlängerung mit 92:104 für sich. Angeführt von Amir Hinton, sowie einem starken Ben Burnham und Buzz Anthony hatte Quakenbrück in der Schlussphase der regulären Spielzeit bereits wie der sichere Sieger ausgesehen, verspielte jedoch innerhalb weniger Sekunden eine Sechs-Punkte-Führung. Ein Dreier von Julius Wolf erzwang schließlich die Overtime. In der Verlängerung kontrollierten die Dragons das Spielgeschehen und setzten sich früh entscheidend ab.

Die Nürnberg Falcons präsentieren sich in dieser Saison als äußerst ausgeglichenes Team. Angeführt wird Nürnberg im Frontcourt von Brandton Chatfield. Weitere wichtige Säulen sind Trevor Baskin, der physische Präsenz mitbringt, sowie Vincent Friederici, der mit 37,5 Prozent von außen eine konstante Gefahr darstellt. Im Backcourt setzt Evan Taylor die Akzente, während Carter Whitt das Spiel lenkt. Ergänzt wird die Rotation durch Julius Wolf, der immer wieder Energie in das Nürnberger Spiel bringt.

In der Tabelle rangieren die Falcons nach 18 Spielen mit zehn Siegen auf Platz sieben und sind damit voll im Rennen um die Playoff-Plätze. Der Saisonverlauf seit dem Hinspiel gegen die Dragons verlief wechselhaft, aber insgesamt positiv. Auf die Overtime-Niederlage gegen Quakenbrück folgte ein überraschend deutlicher 78:91-Auswärtssieg beim Absteiger aus Göttingen. Anschließend setzte sich Nürnberg mit 76:82 in Leverkusen durch, ehe es gegen Gießen und Köln zwei Niederlagen in Folge gab.

Headcoach Hendrik Gruhn vor der Partie: „Nürnberg spielt eine großartige Saison und steht absolut zurecht auf Platz sieben. Sie verteidigen sehr unangenehm und machen das Spiel gerne schnell. Ihre Schnelligkeit nutzen Spieler wie Evan Taylor, Trevor Baskin oder Julius Wolf mit seinem hohen Basketball-IQ, konsequent aus. Die Jungs müssen das Tempo der Falcons kontrollieren und in der Offensive den Ball gut bewegen. Wir wissen, was wir zu tun haben.“

 

24.01.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. VfL SparkassenStars Bochum

Der Start in die Rückrunde ist den Paderborn Baskets am vergangenen Wochenende in Bayreuth optimal gelungen. Im ersten Heimspiel der Rückserie wollen die Ostwestfalen nun daran anknüpfen und in ihrer geliebten „Maspernhölle“ den nächsten Heimsieg einfahren: Gegner am 19. Spieltag der ProA Barmer 2. Basketballbundesliga sind die VfL SparkassenStars Bochum. Das Hinspiel verloren die Paderborner nach Overtime nur äußerst knapp mit 92:94.

Im Westfalenduell Paderborn Baskets gegen VfL SparkassenStars Bochum steht das Rückspiel auf dem Plan. Und wenn beide Teams einen guten Abend erwischen, dürfen die Fans in der Paderborner „Maspernhölle“ ein ebenso intensives, spannendes Spiel erwarten wie im Hinspiel: In der Rundsporthalle gaben sich die Baskets nach einer packenden Partie erst nach Overtime knapp mit 92:94 geschlagen – Paderborns knappste Niederlage im bisherigen Saisonverlauf.

Für das Rückspiel hat das Team von Head Coach Stankovic nun nicht nur die Revanche und den fünften Heimsieg im Visier, sondern möglichst auch einen gewonnenen direkten Vergleich. Der Weg dorthin könnte unter anderem über einen hohen Gameplan-Fokus und möglichst wenige Turnover führen: Am vergangenen Wochenende beim 103:92-Auswärtssieg in Bayreuth gelang dies den Baskets sehr gut, insgesamt leistete man sich nur acht Turnover.

Über zu wenig Selbstbewusstsein kann sich der Gegner Bochum nach dem hohen 81:55-Sieg zum Rückrundenstart ebenfalls nicht beklagen. Allerdings konnten sich die SparkassenStars um Head Coach Felix Banobre in der laufenden Spielzeit auswärts erst zwei Mal durchsetzen, zudem stellen sie das aktuell reboundschwächste Team der Liga, offensiv wie defensiv. Dennoch haben sie bisher zwei Erfolge mehr als Paderborn auf dem Konto.

Milos Stankovic, Head Coach Paderborn Baskets: „Bochum ist ein gefährliches Team. Sie sind bekannt dafür, einen sehr schnellen Basketball zu spielen. Wir wollen, wie schon am vergangenen Wochenende in Bayreuth über eine kontrollierte Offensive und Defensive das Momentum an uns ziehen. Wenn es uns gelingt, unsere Trainingsleistungen und unseren Gameplan aufs Feld zu bringen, haben wir eine gute Chance auf den Sieg.“

 

25.01.2026 15:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Am kommenden Wochenende geht es für die Bozic Knights nach Bremerhaven. Dort treffen die Mannen von Head Coach Igor Perovic zum 19. Spieltag der BARMERR 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 auf den Tabellenvierten. Mit einem Sieg können die Teckstädter an den Eisbären vorbeiziehen, doch die glänzen zuhause mit einer fast makellosen Bilanz.

Acht Siege bei einer Niederlage. So lautet die Heimbilanz des nächsten Gegners der Kirchheimer Zweitligabasketballer. Einzig gegen die Topmannschaft aus Göttingen (2.) mussten sich Head Coach Steven Esterkamp und seine Mannschaft geschlagen geben. Alle anderen Duelle wurden gewonnen. Am Samstagmorgen begeben sich Lucas Mayer und Co. auf die lange Fahrt nach Bremerhaven, wo am Sonntagnachmittag das Duell mit den Eisbären auf dem Programm steht.

Im Hinspiel, dem Xmas Game in der Göppinger EWS Arena, konnten sich die Bozic Knights deutlich mit 92:67 durchsetzen und stehen in der Tabelle nur zwei Punkte hinter den Eisbären. Mit einem Erfolg könnte man also mindestens einen Platz nach oben klettern. Doch Cheftrainer Perovic weiß um die Stärke des Gegners. „Sie sind insbesondere zuhause sehr unangenehm zu spielen. Sie haben tolle Einzelspieler und spielen ein tolles und sehr gut abgestimmtes System. Es reicht nicht einen Spieler zu stoppen. Wir müssen sehr konzentriert und mit viel Energie spielen. Wir hatten in den letzten Spielen eher zu kämpfen und müssen uns deutlich steigern, wenn wir in Bremerhaven etwas holen wollen,“ so Perovic.

Nach überstandener Erkältung kehrte Center Nico Bretzel zurück zum Team. Durch den Ausfall seines Gegenübers Hendrik Warner, könnte dem 2,12m großen Ritter eine wichtige Bedeutung zukommen. Der Bremerhavener Center wird aufgrund einer Verletzung nicht mit dabei sein. Wieder zurück im Kader ist jedoch Till Isemann, der seinem Mitspieler in Punkto Statur kaum etwas missen lässt.

Defensives Hauptaugenmerk genießt hingegen Point Guard Elijah Miller. Der US-Amerikaner ist Dreh- und Angelpunkt im System von Esterkamp und trumpft mit 16,1 Punkten und 6,5 Assists pro Partie auf. Ihm zur Seite stehen mit Carlos Carter (10,1 PpS) und Jemarl Baker (13,5 PpS) zwei weitere US-Spieler. Aber auch Jordan Samare und Jannis Von Seckendorff bringen enorm wichtige Impulse für die Eisbären.

 

25.01.2026 16:00 Uhr Bayer GIANTS Leverkusen vs. BBC Bayreuth

Vor knapp 37 Jahren war das Duell noch das Nonplusultra im Deutschen Basketball und es ging um die Deutsche Meisterschaft, heute spielen Leverkusen und Bayreuth um den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA. Auf jeden Fall wird es spannend, wenn am Sonntag am 19. Spieltag der zweiten Liga die Bayer Giants Leverkusen den BBC Bayreuth empfangen.

Beim Hinspiel am 7. Dezember vergangenen Jahres feierte der BBC Bayreuth einen überzeugenden 91:77 (46:36) -Heimsieg gegen die Bayer Giants. Topscorer der Partie war dabei auf Bayreuther Seite Moritz Plescher mit neun von 14 getroffenen Dreiern, insgesamt 31 Punkten und sieben Rebounds. Beim Rückspiel am Sonntag in Leverkusen wird Plescher jedoch verletzt ausfallen, was sicherlich eine Schwächung des Bayreuther Teams bedeutet.

Die Bayer Giants stehen aktuell mit 8:28 Punkten an 17. und damit vorletzter Stelle der Tabelle in der Pro A. Die Leverkusener sind seit mittlerweile zwölf Spielen ohne Sieg. Nach den Auftaktniederlagen zu Beginn der Saison gab es vier Siege in Folge in Tübingen, gegen Bremerhaven, in Kirchheim und gegen Münster. Seitdem war das Team von Headcoach Michael Koch nur noch erfolglos. Gegen den BBC Bayreuth wollen die Giants jetzt „den Bock umstoßen“.

Bester Leverkusener Werfer ist aktuell der vor der Saison aus der Slowakei gekommene, 26-jährige US-Pointguard John Williams mit 14,3 Punkten im Schnitt. Dicht dahinter liegt Pointgurd Kobe Langley (25) mit 14 Zählern. „Turm in der Schlacht“ bei den Leverkusener ist der 35-jährige, Center Dennis Heinzmann. Dazu kommt der 28-jährige US-Power Forward Ricardo Lynch, der vor Saison aus Georgien nach Leverkusen kam.

Ein weiterer Leistungsträger ist US-Small Forward Donte Nicholas, der mit 38 Jahren über viel Erfahrung verfügt und zum Leverkusener Aufstiegsteam der vergangenen ProB-Saison gehört. Der 23-jährige Point Guard Sebastian Brach, ebenfalls Teil der Aufstiegsmannschaft der Bayer Giants, hat durchschnittlich 7,8 Zähler auf dem Scoreboard stehen. Der 25-jährige Center Sören Urbansky, 2,14 Meter groß, hat im Schnitt 5,7 Punkte und 2,7 Rebounds auf dem Konto.

 

25.01.2026 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Phoenix Hagen

Am Sonntag, den 25.01.2026 empfangen die EPG Baskets Koblenz am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA den Tabellenführer Phoenix Hagen in der heimischen EPG-Arena.

Die Gäste aus Hagen reisen mit einer Bilanz von 15 Siegen und nur drei Niederlagen an und stehen damit souverän an der Tabellenspitze. Koblenz rangiert mit neun Siegen aus 18 Spielen auf dem achten Tabellenplatz und ist daher auf dem besten Wege das gesteckte Ziel, den Klassenerhalt, frühzeitig zu sichern. Trotz der klaren Rollenverteilung verspricht das Duell Spannung, denn die Baskets haben in dieser Saison bereits bewiesen, dass sie auch gegen favorisierte Gegner mithalten können.

Phoenix Hagen überzeugt vor allem durch seine enorme Offensivkraft. Mit durchschnittlich knapp 97 Punkten pro Spiel stellen die Westfalen die beste Offensive der Liga. Die Trefferquoten unterstreichen ihre Qualität: Sowohl aus dem Zweipunktebereich als auch jenseits der Dreipunktelinie gehört Hagen zu den Topteams der ProA. Besonders gefährlich präsentieren sich dabei Marcus Graves und Marinus N’Guessan, die das Spieltempo hochhalten und konstant scoren.

Die EPG Baskets Koblenz setzen dem ihre offensive Qualität entgegen. Mit einer soliden Dreierquote und einer starken Freiwurfquote gehören sie ebenfalls zu den besseren Teams der Liga. Calvin Wishart ist weiterhin der Dreh- und Angelpunkt im Koblenzer Offensivspiel und führt die Mannschaft sowohl als Spielmacher als auch als Scorer an. Defensiv wird es für die Baskets vor allem darauf ankommen, den offensiven Rhythmus der Hagener früh zu stören und einfache Punkte zu verhindern.

Nach der Niederlage in Karlsruhe wollen die Baskets vor heimischem Publikum dem Spitzenreiter alles abverlangen. Dafür braucht es eine konzentrierte Leistung über die gesamte Spielzeit. Gelingt es Koblenz, physisch zu verteidigen und das Tempo der Gäste zu kontrollieren, werden sich Chancen auf ein enges Spiel ergeben.

 

25.01.2026 18:00 Uhr Uni Baskets Münster vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Vier Siege in Folge konnten die HAKRO Merlins zuletzt einfahren. Damit stehen die Zauberer als aktuell formstärkste Mannschaft der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA auf Tabellenplatz Drei. Nur zwei Siege trennen die Crailsheimer vom Tabellenersten Phoenix Hagen. Nun will die Mannschaft von Headcoach David McCray am Sonntag einen Auswärtssieg in Münster einfahren.

Mit acht Punkten und einer Bilanz von vier Siegen und 14 Niederlagen verweilen die Uni Baskets Münster derzeit als Letzter im Tabellenkeller. Die Münsteraner verloren die letzten vier ihrer fünf Spiele, stellen damit zwar nicht das formschwächste Team der Liga, haben verletzungsbedingt jedoch keine gute Ausgangslage. Bo Hodges, Adam Touray und Julius Ferber stehen den Gastgeber für längere Zeit nicht zur Verfügung, beim letzten Spiel fehlte zusätzlich Paul Viefhues.

Schon früh geriet die Mannschaft von Götz Rohdewald am Samstag in Rückstand. Aushelfen als zehnter Spieler im Kader musste Co-Trainer Thorben Döding, der als Point Guard 16 Minuten auf dem Parkett stand und zwei Zähler zum Endstand beisteuerte. Ebenfalls sein Saisondebüt für die Baskets gab Power Forward Philip Alston. Seit Mitte Januar steht der Amerikaner bei den Universitätsstädtern unter Vertrag.

Beim Heimspiel der Baskets gegen Kirchheim, warf er sich sofort mit 19 Punkten zum Topscorer der Mannschaft und bildet mit Nick McMullen das offensiv gefährliche Big Man-Duo. Eine weitere Anpassung im Kader tätigten die Münsteraner im Verlauf dieser Woche. Der europaerfahrene Guard Deshon Taylor soll der neue Mann im Spielaufbau werden und voraussichtlich am Sonntag debütieren. Dafür wurde der Vertrag mit dem etatmäßigen Point Guard Julian Larry aufgelöst.

Auch gegen die Universitätsstädter haben sich die HAKRO Merlins viel vorgenommen. Nach dem Hinspielerfolg von 85:69 wollen die Crailsheimer auch die zweite Saisonbegegnung für sich entscheiden. „Wir freuen uns auf das Spiel in Münster. Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen, unseren Basketball spielen und aggressiv und physisch sein. Natürlich geben wir alles, um am Ende mit einem Sieg wieder nachhause zu fahren“, sagt David McCray.

Nachberichte ProB Süd // 19. Spieltag

14.02.2025 20:30 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. SKYLINERS Juniors 86:81

Am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd trafen die SKYLINERS Juniors aus Frankfurt auf die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie. In einer intensiven Partie auf Augenhöhe mussten sich die Frankfurter am Ende knapp mit 86:81 geschlagen geben.

Das erste Viertel war von hohem Tempo geprägt. Die Juniors fanden durch gute Ballbewegung immer wieder offene Würfe und kamen zu einfachen Punkten in Korbnähe. Würzburg hielt jedoch mit starkem Offensivrebounding dagegen und konnte sich mit einer knappen 22:20-Führung die erste Pause erspielen. Im zweiten Viertel zeigten die Frankfurter ihre Defensivstärke und schränkten das Würzburger Scoring deutlich ein. Mit aggressiverer Reboundarbeit und einer ausgeglichenen Offensive konnten sie sich bis zur Halbzeit eine 35:43-Führung erarbeiten.

Nach der Pause kamen die Gastgeber mit verbesserter Defensive und körperbetonter Spielweise zurück ins Spiel. Besonders Hannes Steinbach und Clemens Sokolov dominierten unter den Körben und brachten ihr Team wieder heran. Trotz eines weiterhin knappen Spielstands gingen die Juniors mit einer 58:62-Führung ins Schlussviertel. Im letzten Abschnitt konnten die Frankfurter ihren Vorsprung zunächst auf neun Punkte ausbauen, doch Würzburg fand die richtige Antwort. Mit zwei Dreiern und starken Aktionen am offensiven Brett übernahmen die Hausherren vier Minuten vor Schluss erstmals die Führung. In einer dramatischen Schlussphase sicherten sich die Würzburger durch entscheidende Offensivrebounds und erfolgreiche Freiwürfe den siebten Heimsieg in Folge.

15.02.2025 15:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. SV Fellbach Flashers 61:67

Nach den bisherigen Auswärtssiegen in Erfurt und Rhöndorf, konnten sich die Fellbach Flashers auch bei der BBA Porsche Ludwigsburg mit 61:67 durchsetzen.

Die Gastgeber starteten stark in die Partie und überzeugten besonders in der Defensive. Die Fellbacher fanden ohne ihre etatmäßigen Point Guards kaum zu ihrem Spiel und produzierten einige Ballverluste. Trotz guter Defensivarbeit der Ludwigsburger fiel die eigene Punkteausbeute jedoch zu niedrig aus, sodass nach dem ersten Viertel eine knappe Ludwigsburger 13:8-Führung zu Buche stand. Im zweiten Abschnitt bauten die Hausherren ihre Führung aus und dominierten nun auch offensiv. Die aggressive Verteidigung stellte die Flashers weiterhin vor große Probleme, während Ludwigsburg das Tempo erhöhte und mit einer 34:21-Führung in die Halbzeitpause ging.

Nach der Pause fanden die Flashers langsam besser ins Spiel. Ihre Defensive stabilisierte sich, und durch ihre körperliche Überlegenheit konnten sie den Rückstand schrittweise verkürzen. Im Set-Play blieben die Gäste zwar weiterhin ineffektiv, doch sie kämpften sich mit großem Einsatz ins Spiel zurück. Ludwigsburg konnte die Intensität der ersten Hälfte nicht aufrechterhalten, sodass die Partie zunehmend ausgeglichener wurde. Im Schlussviertel bewiesen die Flashers erneut ihre Comeback-Qualitäten. Trotz personeller Engpässe und Foulproblemen mobilisierten sie ihre letzten Kräfte und drehten das Spiel zu ihren Gunsten. Die Gastgeber versuchten in der Schlussphase noch einmal heranzukommen, doch Fellbach agierte in den entscheidenden Momenten abgeklärter und sicherte sich mit einem 61:67-Auswärtssieg zwei wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze.

15.02.2025 18:00 Uhr // TEAM EHINGEN URSPRING vs. RheinStars Köln 114:110

In einer dramatischen Begegnung mit zwei Verlängerungen setzte sich die abstiegsbedrohte Heimmannschaft mit 114:110 durch.

Das Spiel begann mit hoher Intensität, wobei Ehingen den besseren Start erwischte. Besonders in der Defensive zeigten die Gastgeber starke Aktionen und erzwangen einige Ballverluste der Kölner. Offensiv konnten sie durch schnelle Punkte in der Zone eine frühe zweistellige Führung herausspielen. Doch die Gäste fanden mit zunehmender Spielzeit besser in die Partie, nutzten Unkonzentriertheiten der Ehinger aus und kämpften sich durch erfolgreiche Abschlüsse von Hennen und von Seckendorff bis zur Halbzeitpause zurück. Dank eines kleinen Laufs kurz vor der Sirene ging Köln mit einer knappen 39:42-Führung in die Kabine.

Nach der Pause übernahm Ehingen wieder das Kommando. Besonders der herausragende Jaylen Alston dominierte das Geschehen und führte sein Team mit einer starken Leistung erneut zu einer zweistelligen Führung. Das dritte Viertel entwickelte sich dann zu einem offenen Schlagabtausch, in dem sich beide Mannschaften von der Dreierlinie erfolgreich zeigten. Die Kölner ließen sich nicht abschütteln und erzwangen durch ihren unermüdlichen Kampfgeist eine spannende Schlussphase, in der sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Die letzten Minuten der regulären Spielzeit waren an Dramatik kaum zu überbieten. Ein Distanzwurf von Jorke Aav brachte Ehingen kurz vor Schluss in Führung, doch Köln antwortete mit einem Korbleger von Hennen zum 89:89-Ausgleich. In der ersten Verlängerung blieb das Duell weiter ausgeglichen. Alston hatte die Chance, das Spiel von der Freiwurflinie zu entscheiden, vergab jedoch, sodass eine zweite Overtime nötig wurde. Dort erwischte Köln den besseren Start, doch Ehingen kämpfte sich zurück. Ein entscheidender Dreier von Simon Fransis sowie sichere Freiwürfe besiegelten schließlich den 114:110-Erfolg für die Hausherren.

15.02.2025 19:00 Uhr // BBC Coburg vs. FC Bayern Basketball II 78:87

In einem intensiven ProB-Duell setzte sich der FC Bayern Basketball II mit 78:87 beim BBC Coburg durch

Die Gäste aus München erwischten den besseren Start und führten schnell mit 2:9. Doch Coburg fand nach einer frühen Auszeit besser ins Spiel und drehte die Partie mit einem 12:0-Lauf. Am Ende des ersten Viertels lag der BBC knapp mit 20:19 in Front. Auch das zweite Viertel gestaltete sich offen. Während auf Münchner Seite Guard Dominik Dolic verstärkt Verantwortung übernahm, hielt Coburgs Tobias Rotegaard mit elf Punkten in diesem Abschnitt dagegen. Mit einem Dreier von Zach Hinton kurz vor der Halbzeitpause sicherten sich die Gastgeber eine knappe 46:45-Führung zur Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein physisches Spiel, in dem sich der BBC nach einem Dreier von Kapitän Nico Wenzl zwischenzeitlich auf sieben Punkte absetzen konnte (62:55). Doch die Bayern ließen sich nicht abschütteln und glichen zum Viertelende auf 64:64 aus. Im Schlussabschnitt blieb die Partie zunächst eng, doch Coburg leistete sich einige Fehler in der Offensive, die die Münchner eiskalt bestraften. Nikolas Sermpezis und Dominik Dolic führten ihr Team mit insgesamt 15 Punkten in den letzten Minuten zum Sieg, während Coburg offensiv kaum noch Antworten fand. So sicherten sich die Bayern mit einem starken Schlussviertel (13:24) ihren vierten Auswärtserfolg der Saison.

15.02.2025 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. Dragons Rhöndorf 80:59

Die Ahorn Camp Baskets Speyer setzten ihren Erfolgskurs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd fort und gewannen deutlich mit 80:59 gegen die Dragons Rhöndorf.

Schon im ersten Viertel legte Speyer mit einem furiosen Start den Grundstein für den Sieg. Besonders DJ Woodmore übernahm früh die Kontrolle und führte sein Team zu einer schnellen 14:2-Führung. Rhöndorf tat sich schwer, in die Partie zu finden, konnte sich jedoch gegen Ende des Viertels etwas stabilisieren, sodass es mit einem 21:16 für Speyer in die erste Pause ging. Im zweiten Viertel schien Rhöndorf kurzzeitig aufzuholen und verkürzte den Rückstand auf vier Punkte (24:20). Doch die Gastgeber antworteten umgehend mit einem 10:0-Lauf, der den Dragons den Wind aus den Segeln nahm. Speyer zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung und ging mit einer komfortablen 42:31-Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel entschieden die Ahorn Camp Baskets die Partie endgültig für sich. Die Gäste fanden offensiv kaum Lösungen, während Speyer konsequent punktete und seinen Vorsprung weiter ausbaute. Besonders Marko Dordevic und Christoph Rupp trugen mit wichtigen Punkten zur Vorentscheidung bei. Mit 61:40 ging es ins Schlussviertel. Im letzten Abschnitt ließ Speyer nichts mehr anbrennen. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung auf 27 Punkte an, bevor die Hausherren in der Schlussphase etwas Tempo herausnahmen. Rhöndorf zeigte zwar kämpferischen Einsatz, konnte jedoch nicht mehr entscheidend verkürzen. Am Ende sicherte sich Speyer einen 80:59 Sieg.

16.02.2025 16:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. OrangeAcademy 91:81

Die CATL Basketball Löwen Erfurt setzten sich in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB mit 91:81 gegen die OrangeAcademy durch.

Das erste Viertel begann ausgeglichen, beide Teams trafen mit ähnlicher Wurfquote. Doch gegen Ende des Abschnitts nutzten die Gastgeber ihre Chancen konsequenter und erspielten sich eine 29:18-Führung. Auch im zweiten Viertel zeigte sich die OrangeAcademy oft unpräzise im Abschluss, während die Erfurter mit konsequenter Defensive und zielstrebigem Offensivspiel ihren Vorsprung weiter ausbauten. Zur Halbzeitpause stand es 53:37 für die Hausherren.

Nach dem Seitenwechsel startete Ulm mit mehr Energie und verkürzte den Rückstand in der Mitte des dritten Viertels auf elf Punkte. Doch die Löwen blieben stabil und hielten ihren Vorsprung bis zum Ende des Viertels (71:60). Im Schlussabschnitt verwalteten die Gastgeber die Partie souverän. Spätestens beim Stand von 82:68 war klar, dass die OrangeAcademy das Spiel nicht mehr drehen würde. Trotz einiger erfolgreicher Aktionen in den letzten Minuten blieb Erfurt ungefährdet und sicherte sich einen 91:81-Sieg.

16.02.2025 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. BG Hessing Leitershofen 99:104

Die BG Hessing Leitershofen hat sich mit einem 99:104-Auswärtssieg gegen die TSV Oberhaching Tropics die Tabellenführung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd zurückerobert.

Das erste Viertel gestaltete sich ausgeglichen. Beide Teams zeigten schnelle Offensivaktionen, und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Die Leitershofer erwischten den besseren Start und führten zwischenzeitlich mit 12:18, doch die Tropics kämpften sich zurück. Neuzugang Nedzad Muratovic fügte sich gut ins Team ein, und nach zehn Minuten führten die Gäste knapp mit 26:26. Im zweiten Abschnitt zog Leitershofen dank einer beeindruckenden Dreierquote davon. Williams, Gille und Hinckson trafen hochprozentig von außen, während die Tropics in der Offensive etwas ins Stocken gerieten. Zudem zeigte sich der Tabellenführer auch in der Defensive verbessert und sicherte sich viele Rebounds. Nach einem Dreier von Gille hatten die Kangaroos mit 39:57 ihre höchste Führung der ersten Halbzeit, bevor Oberhaching bis zur Pause auf 35:47verkürzen konnte.

Nach der Halbzeitpause kamen die Tropics mit neuer Energie aus der Kabine und verkürzten den Rückstand auf 55:61. Angeführt von Omari Knox und Fynn Fischer hatten sie ihre stärkste Phase, doch Leitershofen reagierte umgehend. Dragos Diculescu übernahm das Kommando, setzte seine Mitspieler gut in Szene und sorgte mit klugen Aktionen dafür, dass die Gäste ihren Vorsprung wieder ausbauten. Mit 67:80 ging es ins Schlussviertel. Im letzten Abschnitt kämpften die Tropics weiter und starteten eine kleine Aufholjagd. Nach einem 8:0-Lauf keimte noch einmal Hoffnung auf, doch die Kangaroos konterten mit drei erfolgreichen Distanzwürfen und hielten Oberhaching auf Distanz. In der Schlussphase gelang den Hausherren zwar noch etwas Ergebniskosmetik, doch der Sieg von Leitershofen geriet nicht mehr in Gefahr.

 

 

Foto: CATL Basketball Löwen

Nachberichte ProB Nord // 19. Spieltag

15.02.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. LOK BERNAU 102:105

Die Begegnung zwischen den ETB Miners und LOK BERNAU bot den Zuschauern ein spannendes und umkämpftes Spiel, das erst in den letzten Sekunden entschieden wurde. Am Ende setzte sich Bernau knapp mit 102:105 durch.

Im ersten Viertel starteten die Miners mit hoher Intensität und nutzten einige Unkonzentriertheiten in der Bernauer Defensive. Die Gäste fanden jedoch schnell ins Spiel und übernahmen dank Elias Rapieque und Uzziah Khalil Dawkins zunehmend die Kontrolle. Durch gezielte Offensivaktionen und starke Rebound-Arbeit sicherte sich Bernau einen knappen 24:29-Vorsprung. Das zweite Viertel entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch. Essen kam mit viel Energie aus der kurzen Pause und konnte zwischenzeitlich sogar die Führung übernehmen. Bernau hatte vor allem mit einer schwachen Freiwurfquote zu kämpfen, blieb aber durch starke Einzelaktionen von Abdulah Kameric und Elias Rapieque im Spiel. Kurz vor der Halbzeitpause legte Bernau erneut zu und ging mit einer 48:54-Führung in die Kabine.

Nach der Pause zeigte Bernau seine stärkste Phase. Die Defensive agierte kompakter und setzte Essen früh unter Druck. Offensiv übernahmen Dawkins und Rapieque das Kommando, wodurch sich die Gäste weiter absetzen konnten. Nach 30 Minuten hatte Bernau mit 56:76 eine scheinbar komfortable Führung erspielt. Doch die Miners gaben sich nicht geschlagen und starteten im letzten Viertel eine beeindruckende Aufholjagd. Neben Brian Dawson und Isaiah Sanders drehten auch weitere Essener Spieler auf, während Bernau sich einige Ballverluste leistete und defensiv nachließ. In der letzten Minute stand das Spiel auf Messers Schneide, doch die Miners konnten ihre Chancen nicht optimal nutzen. Bernau rettete sich knapp über die Ziellinie und feierte einen hart erkämpften Auswärtssieg.

15.02.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Berlin Braves 2000 66:97

Die EN BASKETS Schwelm verlieren zu Hause mit 66:97 gegen die Berlin Braves 2000.

Bereits im ersten Viertel zeigte sich die Dominanz der Gäste. Berlin spielte mit hohem Tempo und einer starken Trefferquote, während Schwelm sich schwer tat, ins Spiel zu finden. Die Braves setzten sich schnell ab und führten nach zehn Minuten mit 23:11. Auch im zweiten Viertel änderte sich wenig. Die Braves agierten eingespielt und effizient, während bei den Baskets wenig zusammenlief. Einzelaktionen prägten das Schwelmer Spiel, während Berlin mit hoher Trefferquote den Vorsprung weiter ausbaute. Zur Halbzeit stand es 28:48 für die Gäste.

Nach der Pause versuchte Schwelm, den Rückstand zu verkürzen, doch Berlin spielte weiterhin souverän. Besonders von der Dreierlinie waren die Braves enorm treffsicher, während Schwelm nur 19% seiner Distanzwürfe traf. Mit 44:71 ging es ins Schlussviertel. Auch im letzten Abschnitt ließen die Braves nichts anbrennen und siegten am Ende deutlich mit 97:66. Schwelm bleibt damit weiter ohne Heimsieg im Jahr 2025. Coach Falk Möller sprach von einer verdienten Niederlage und forderte trotz der schwierigen Personalsituation mehr Einsatz.

15.02.2025 19:30 Uhr // Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. TSV Neustadt temps Shooters 73:80

Die TSV Neustadt temps Shooters feierten am Samstagabend einen unerwarteten 73:80-Auswärtssieg beim Tabellendritten Gartenzaun24 Baskets Paderborn.

Beide Teams fanden im ersten Viertel nur schwer ins Spiel. Nach einem 5:0-Start der Gastgeber brach Kapitän Chris Kwilu den Bann für die Gäste. Nach einem kurzen Lauf der Shooters zum 9:5 konterte Paderborn mit einem 9:0-Run und sicherte sich eine 14:9-Führung nach zehn Minuten. Auch im zweiten Viertel blieb die Partie zerfahren. Neustadt nutzte die Fehler der Gastgeber besser aus und drehte die Partie kurzzeitig zur 19:20-Führung. Nach einer knappen Paderborner Antwort fanden die Gäste zunehmend ihren Rhythmus und erarbeiteten sich durch zwei Dreier von Kwilu und Zentgraf eine 28:31-Halbzeitführung.

Nach der Pause übernahm Shawn Scott II das Kommando und erzielte allein in diesem Abschnitt 11 Punkte. Neustadt bewegte den Ball besser und traf nun auch von der Dreierlinie. Ein Ballgewinn von Dyon Doekhi kurz vor Viertelende brachte die Shooters mit 44:57 in Front. Im Schlussviertel verwalteten die Gäste ihren Vorsprung geschickt. Trotz einer Paderborner Aufholjagd auf 62:67 behielt Neustadt die Nerven und setzte sich in der Schlussphase wieder deutlicher ab. Mit einem 73:80-Erfolg gelingt den Shooters ein wichtiger Sieg, der sie in der Tabelle auf Platz 12 bringt.

15.02.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. SBB Baskets Wolmirstedt 71:80

Die Iserlohn Kangaroos unterlagen am 19. Spieltag den SBB Baskets Wolmirstedt mit 71:80.

Die Partie begann ausgeglichen, mit hoher Intensität auf beiden Seiten. Besonders Sadiq Ajagbe sorgte mit seiner Energie und einem spektakulären Dunk für Highlights. Die Kangaroos spielten mutig und konnten sich zwischenzeitlich die Führung sichern, doch nach zehn Minuten stand es 15:15. Im zweiten Viertel zeigte sich Wolmirstedt treffsicher, insbesondere aus der Distanz. Iserlohn hatte in der Defensive Probleme und ermöglichte den Gästen zu viele zweite Chancen. Zur Halbzeit lag das Team von Headcoach Toni Prostran mit 32:40 im Hintertreffen.

Nach der Pause starteten die Kangaroos eine beeindruckende Aufholjagd. Durch kämpferische Defensivarbeit und konsequente Offensivaktionen glichen sie zum 55:55 aus. Doch Wolmirstedt konterte erneut und behielt die knappe Führung vor dem Schlussviertel. Im letzten Abschnitt kämpften die Gastgeber weiter und schafften es, zum 66:66 auszugleichen. Doch Unkonzentriertheiten und Ballverluste nutzten die Gäste eiskalt aus, um sich in den Schlussminuten abzusetzen. Am Ende mussten sich die Kangaroos mit 71:80 geschlagen geben.

15.02.2025 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Bayer Giants Leverkusen 59:78

Die Bayer Giants Leverkusen feierten am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB einen souveränen 59:78-Auswärtssieg gegen die Itzehoe Eagles.

Die Partie begann ausgeglichen, doch nach wenigen Minuten übernahmen die Giants das Kommando. Besonders ihre starke Defensive setzte Itzehoe früh unter Druck, sodass den Gastgebern kaum gute Abschlüsse gelangen. Nach einem beeindruckenden 17:2-Lauf zum Ende des ersten Viertels führte Leverkusen bereits mit 8:23. Im zweiten Abschnitt kämpften sich die Eagles etwas besser ins Spiel und hielten phasenweise mit. Dennoch blieb der Rückstand konstant im zweistelligen Bereich, da Leverkusen weiterhin effizient punktete. Ein Dreier von Quadre Lollis kurz vor der Pause brachte Itzehoe auf 30:43 heran.

Nach der Halbzeit erhöhten die Giants das Tempo erneut und kontrollierten das Geschehen. Itzehoe gelang es nicht, ihren Topscorer Adam Paige ins Spiel zu bringen, während Leverkusen mit gutem Teamplay und klugen Abschlüssen überzeugte. Die Gäste bauten ihre Führung kontinuierlich aus und lagen nach dem dritten Viertel mit 41:60 vorne. Im Schlussabschnitt verwalteten die Giants den Vorsprung souverän, während die Eagles keine Aufholjagd mehr starten konnten. Dennis Heinzmann war mit 16 Punkten und 13 Rebounds der herausragende Akteur der Partie. Leverkusen fuhr letztlich einen ungefährdeten Sieg ein, während Itzehoe weiter um den Klassenerhalt kämpfen muss.

16.02.2025 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Seawolves Academy 73:55

Die TKS 49ers haben mit einem deutlichen 73:55-Heimsieg gegen die Rostock Seawolves einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt gemacht.

Von Beginn an zeigten sich die 49ers konzentriert und setzten die Gäste mit aggressiver Verteidigung unter Druck. Zur Halbzeit führte TKS bereits deutlich mit 47:23, während Rostock offensiv kaum Akzente setzen konnte. Die 49ers punkteten ausgeglichen, vier Spieler erzielten zweistellige Werte. Andrii Kozhemiakin und Joshua Lübken kamen jeweils auf elf Punkte, Leo Hampl verpasste mit sieben Punkten, neun Rebounds und sieben Assists knapp ein Triple-Double. Yannick Hildebrandt sammelte elf Rebounds und dominierte die Bretter. Rostock hatte vor allem aus der Distanz Probleme und verfehlte alle 21 Dreier. Zudem unterliefen den Gästen 21 Ballverluste. Mika Freitag war mit 16 Punkten bester Scorer, kämpfte jedoch mit acht Turnovern gegen die starke Defensive der 49ers. Auch nach der Pause ließen die Hausherren nicht nach und bauten ihren Vorsprung auf 62:29 aus. Erst im letzten Viertel konnte Rostock mit einem 7:0-Lauf etwas verkürzen und entschied das Schlussviertel mit 26:11 für sich, ohne den 49ers-Sieg noch zu gefährden.

16.02.2025 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. BSW Sixers 88:71

SC Rist Wedel setzte seine Siegesserie fort und gewann vor heimischem Publikum gegen die BSW Sixers mit 88:71

Trotz eines schwachen Starts und einem Rückstand von 9:18 nach acht Minuten steigerte sich Wedel und drehte die Partie. Im zweiten Viertel fanden die Wedeler ihren Rhythmus, erarbeiteten sich mit einem 8:0-Lauf die Führung und bauten diese bis zur Halbzeit auf 41:32 aus. Trainer Hamed Attarbashi lobte die starke Reaktion seines Teams.

Nach der Pause spielte Wedel dominant, erzielte 30 Punkte und erlaubte den Gästen nur 13. Besonders Al-Fayed Alegbe überzeugte defensiv und sorgte mit seiner Energie für die Vorentscheidung. Im Schlussviertel verwalteten die Hausherren ihren komfortablen Vorsprung souverän. Trotz eines späten 9:0-Laufs der Sixers war der Sieg nie in Gefahr. Mit diesem Erfolg klettert der SC Rist auf Rang sechs der Tabelle und bleibt im Kampf um die Playoffs gut positioniert.

 

Foto: Berlin Braves 2000

Vorberichte ProB Nord // 19. Spieltag

15.02.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. LOK BERNAU

Am Samstag, den 15.02., ist es um 19:30 Uhr wieder so weit. Die ETB Miners bestreiten den 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord und treffen dabei in der Sporthalle Am Hallo auf LOK BERNAU.

Nach der jüngsten Niederlage gegen Wolmirstedt befinden sich die Miners zwar immer noch auf einem Playoff-Tabellenplatz, müssen aber jetzt eine Schippe drauflegen, um nicht nur die reguläre Saison zu bestreiten. Während die Miners weiterhin auf dem 7. Tabellenplatz stehen, lauert Lok Bernau auf Rang 9 und wird sicherlich alles daran setzen, selbst noch einen Playoff-Platz zu ergattern. „Weitere Spieler sind in dieser Woche krank geworden, sodass ein normales Training überhaupt nicht stattfinden konnte. Wer am Wochenende spielt, können wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Es besteht jedoch eine gute Hoffnung, dass Ben und Tim zumindest beim Spiel wieder zurück sind. Bei Niclas werden wir kein Risiko eingehen und ihn nicht verfrüht einsetzen. Statistisch gesehen sind wir mit Bernau bis auf die Steals auf Augenhöhe, doch wir gehen stark davon aus, dass BBL- und EuroLeague-Spieler Elias Rapieque von ALBA Berlin (22 PPS) an diesem Wochenende für sie auflaufen wird, da Bernau unbedingt in die Playoffs will. Unsere Chancen liegen hoffentlich bei 50/50, denn wenn er spielt, wird es für uns schwer, ihn entsprechend zu verteidigen.“ So Raphael Wilder, der sich nach all den Jahren im Basketball nicht an eine ähnliche krankheits- und verletzungsbedingte Situation erinnern kann wie zuletzt bei den Miners. Der amerikanische Bernau-Coach Dan Oppland greift in der Regel auf einen Kader zurück, der im Schnitt 84,1 Punkte pro Spiel erzielt – und genau so viele gegnerische Punkte zulässt. Zu den Topscorern gehören Uzziah Dawkins (18,2 PPS) und Abdullah Kameric (14,7 PPS), der mit einer 40,6-prozentigen Dreierquote besticht. Bester Rebounder bei den Eisenbahnern ist Akim-Jamal Jonah mit 7,4 Rebounds pro Spiel.

15.02.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Berlin Braves 2000

Am kommenden Samstag, den 15.02.2025 kommt es um 19:30 Uhr zum Rückspiel zwischen den EN BASKETS Schwelm und den Berlin Braves 2000.

Die Hauptstädter haben eine wahre Achterbahnfahrt in dieser Saison. Nach einer starken Premierensaison 2023/24 hatte man über den Sommer mit vielen Problemen zu kämpfen. Leistungsträger verliessen den Club, finanzielle Probleme führten zu einem Nachlizensierungsverfahren und einem Punktabzug. Das Hinspiel Mitte Oktober gewannen die EN Baskets mit 98:86. Vier Monate später werden die Karten nun neu gemischt. Angeführt werden die Braves von Adrian Worthy, der mit knapp 19 Punkten pro Spiel der Top-Scorer ist. Auch Emanuel Schüler punktet mit knapp 13 Punkten regelmäßig zweistellig. Routinier Philip Daubner ist auch immer für starke Leistungen gut. Ex-EN-Baskets-Spieler Malik Eichler ist auch im Aufgebot der Berliner. Für die Blau-Gelben wird es darauf ankommen, wer aus dem Lazarett wieder gesund ist und spielen kann. Baskets Head-Coach Falk Möller: „Die Braves spielen trotz einiger Abgänge eine gute Saison, verteidigen sehr stark und haben starke Schützen von außen. Wir müssen in Angriff und Verteidigung sehr diszipliniert sein, dann können wir den nächsten Heimsieg holen.“

15.02.2025 19:30 Uhr // Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. TSV Neustadt temps Shooters

Neustädter Basketballer zu Gast beim heimstarken ProA Absteiger in Paderborn.

Der ProA-Absteiger hatte sich für diese Saison viel vorgenommen, musste allerdings schon sechs Niederlagen hinnehmen und konnte auch gegen Ligaprimus Leverkusen nicht mithalten. In der heimischen Maspernhölle konnten die Gastgeber bisher aber überzeugen, feierten in acht Spielen sieben Siege und mussten sich nur den Bayer Giants Leverkusen mit 72:74 geschlagen geben. Das Hinspiel im Shooters Dome konnten die Baskets mit 85:77 für sich entscheiden und bestimmten dabei die Partie klar und deutlich. Beste Paderborner Spieler waren im November Power Forward Jannis Sonnefeld mit einem Double-Double aus 19 Punkten und 10 Rebounds sowie Shooting Guard Nicolas Ignacio Marty-Decker mit 17 Punkten. Die beiden letzten Gegner in der Maspernhölle waren die Berlin Braves und die Iserlohn Kangaroos, die beide jeweils mehr als deutlich unter die Räder kamen. Nach dem langfristigen Ausfall von Tom Brüggemann holten die Kaderverantwortlichen kurz vor dem Ende der Wechselfrist mit Justin Charles Andrew einen Italiener, der das Scoren im Blut hat. In vier Spielen erzielt er einen Schnitt von 14,0 Punkten und trifft dabei fast 46% seiner Dreierversuche. Der beste Punktesammler in einem sehr breit aufgestellten Kader, ist der ehemalige easycreditBBL Center Lars Lagerpusch, der im Schnitt 14,1 Punkte erzielt und sich zusätzlich noch 4,3 Rebounds pro Partie schnappt. Headcoach Milos Stankovic hat ein sehr starkes Team beisammen, das wenn es gut läuft, jeden Gegner besiegen kann.

Die Niederlage haben die TSV Neustadt temps Shooters verdaut und schauen nach vorne. Vor dem FIBA Break mit einem spielfreien Wochenende, hat es die temps Shooters allerdings gesundheitlich erwischt und der Einsatz von einigen Spielern ist ungewiss. Coach Allen Ray Smith bereitet sein Team trotz der Ausfälle akribisch auf den nächsten schweren Gegner vor und erwartet am Samstagabend vor allem Kampf und Einsatz. „Wir erwarten ein hungriges Heimteam, welches jedes Spiel gewinnen will, um sich bestplatziert für die Playoffs zu qualifizieren. Die Gegner wissen, dass es nicht einfach ist gegen uns zu spielen und daher erwarte ich einen konzentrierten und gut vorbereiteten Gastgeber. In den letzten Wochen haben wir auch gegen die Topteams gut ausgesehen und trotzdem suchen wir in unserer Entwicklung weiterhin den nächsten Schritt nach vorne. Um am Ende die Punkte mitnehmen zu können, brauchen wir von allen Spielern vor allem defensiv die richtige Einstellung“, so der temps Shooters Headcoach.

15.02.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Am kommenden Samstag empfangen die Iserlohn Kangaroos die SBB Baskets Wolmirstedt in der Matthias-Grothe-Halle.

Iserlohn spielt bislang eine sehr solide Saison und belegt aktuell den sechsten Tabellenplatz. Die Bilanz: zehn Siege und acht Niederlagen. Zum Vergleich: Die SBB Baskets sind mit zwölf Siegen und fünf Niederlagen derzeit Zweiter. Nach zuvor vier Niederlagen in Folge konnte Iserlohn am vergangenen Spieltag beim 103:81 gegen Stahnsdorf wieder jubeln. Der US-Amerikaner Diante Bah zählt zu den dominantesten Centern der Liga, sammelt 17,3 Punkte und 8,5 Rebounds im Schnitt. Auch der spanische Aufbauspieler Jorge Mejias ist auf seiner Position ligaweit einer der Besten, erzielt 16,6 Punkte und 7,1 Vorlagen pro Partie.

Zum Auftakt der Saison trafen die Kangaroos bereits auswärts auf Wolmirstedt, mussten sich jedoch mit 79:95 geschlagen geben. Besonders in der zweiten Halbzeit ließ die Mannschaft von Headcoach Toni Prostran damals nach und konnte Wolmirstedt nicht mehr entscheidend unter Druck setzen. Nun bietet sich die Chance, die Fehler aus der ersten Begegnung zu korrigieren und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung die Revanche zu schaffen. „Wir haben aus der ersten Begegnung viel gelernt und wissen genau, woran wir arbeiten müssen. Die Mannschaft hat gegen die TKS 49ers bewiesen, dass sie zurück in die Spur finden kann. Jetzt gilt es, diesen Schwung mitzunehmen und vor unseren Fans eine konzentrierte Leistung zu zeigen“, betont Prostran.

15.02.2025 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Bayer Giants Leverkusen

Für die Bayer Giants Leverkusen geht es am 19. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord nach Schleswig-Holstein. Die Leverkusener treffen am Samstag (15.02.2025 um 19:30 Uhr) auf die Itzehoe Eagles.

Der Erfolgskurs der Norddeutschen ist vor allem mit dem Namen Adam Paige verbunden. Der Kanadier spielte in den vergangenen Jahren in der CEBL. Im Sommer 2024 sicherten sich die Dresden Titans die Dienste des Power Forward, doch nach zwei absolvierten Begegnungen in der ProA war Schluss für den 25-Jährigen – ein Glücksfall für die Eagles. Seitdem Paige die Sneakers für seinen neuen Klub schnürt läuft es. Mit durchschnittlich 20,2 Punkten und 7,9 Rebounds pro Partie (bei einer Gesamteffektivität von 22,9) gehört er zu den besten Akteuren der Liga: „Er ist brandgefährlich, ist mit vielen Waffen in der Offensive ausgestattet und geht auch mal dahin, wo es wehtut“, warnt Koch. Doch Headcoach Timo Völkerink hat noch weiterer gute Jungs in der Hinterhand. Mit Alan Kikwaki,der aufgrund seiner belgischen Staatsangehörigkeit als EU-Import gilt, steht ein weiterer variabler Scorer in Reihen des Vereins. Mit Mittelwerten von 12,9 Zählern und 6,4 eingesammelten Abprallern pro Spielrunde hat sich der frühere Absolvent der Dakota Wesleyan (NAIA ll) bestens in der ProB zurechtgefunden. Der für die Giants-Fans bekannteste Korbjäger der „Adler“ heißt Quadre Lollis Jr. 2023/24 trug der Swingman die Kleidung des Rekordmeisters und galt als „Verteidigungsminister“ der Rheinländer. In der Metropolregion Hamburg übernimmt „Q“ im Angriff deutlich mehr Verantwortung als noch an der Bismarckstraße (7,9 Punkte pro Spiel). Im Hinspiel schenkte er dem ProB-Meister von 2019 sensationelle 26 Zähler ein – persönlicher Karrierebestwert!

Es war unbestritten eine der Sternstunden in der Geschichte der Itzehoe Eagles: Am 30. März vergangenen Jahres besiegten sie in einem mitreißenden Spiel den Favoriten Bayer Giants Leverkusen und sicherten sich am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Auch jetzt könnten die Eagles einen Erfolg gegen die Giants wieder sehr gut gebrauchen im Abstiegskamp. „Der Gegner spricht natürlich für sich“, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. Die Mannschaft aus Westdeutschland sei sehr tief besetzt mit nur wenigen Schwachstellen. Das Ziel der Leverkusener ist die Rückkehr in die ProA, diese Ambitionen hätten sie mit der Verstärkung durch Aufbauspieler Viktor Ziring noch einmal unterstrichen. „Für uns wird es darum gehen, das physische Spiel am Brett anzunehmen und keine zweiten Chancen zuzulassen“, sagt Völkerink.

16.02.2025 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Seawolves Academy

Wenn die TKS 49ers am Wochenende die Seawolves Academy in Kleinmachnow empfangen, steht für beide Teams viel auf dem Spiel. Die 49ers belegen mit sechs Siegen Rang zwölf in der Tabelle der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord, während die Seawolves mit nur drei Erfolgen auf dem letzten Platz stehen. Ein Sieg wäre für beide Mannschaften ein wichtiger Schritt im Kampf um den Klassenerhalt.

Während die 49ers nach ihrem Überraschungserfolg gegen Paderborn zuletzt zwei Niederlagen hinnehmen mussten, steckt Rostock tief in der Krise: Acht Pleiten in Serie stehen für das Team von der Ostsee zu Buche. Fraglich ist, ob Doppellizenzspieler Elias Baggette aufläuft – in seinen bisherigen zwei Einsätzen für die Seawolves erzielte er starke 20,5 Punkte pro Spiel, steht aber aufgrund seiner Rolle im Bundesliga-Kader der ersten Mannschaft nicht regelmäßig zur Verfügung. Zweitbester Scorer ist Mika Freitag mit 12,8 Punkten pro Spiel. Das Hinspiel in Rostock entschieden die 49ers mit 87:79 für sich. Damals war Thure Peters mit 24 Punkten und sieben Rebounds der überragende Akteur auf Seiten von TKS. Zuletzt fiel er aber verletzungsbedingt aus, eine rechtzeitige Rückkehr ist weiterhin fraglich. Beide Teams setzen überdurchschnittlich auf den Dreipunktewurf, treffen dabei aber nur mit solider Quote. Besonders im ersten Aufeinandertreffen war das deutlich, als die 49ers 43 Dreier nahmen und 14 trafen. Für die 49ers führt der Weg zum Erfolg erneut über Topscorer Andrii Kozhemiakin, der im Schnitt 16,5 Punkte auflegt. Doch auch auf die Defensivarbeit gegen Rostocks Schützen, darunter Hinspiel-Topscorer Svante Schmundt (18 Punkte) und Toni Nickel (15 Punkte), wird es zusätzlich ankommen.

16.02.2025 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. BSW Sixers

Am Sonntag, den 16. Februar, um 17 Uhr empfängt der SC Rist Wedel die BSW Sixers in der Steinberghalle.

Der SC Rist Wedel geht mit Selbstvertrauen in die Begegnung, nachdem er zuletzt vier Siege in Folge einfahren konnte. Am vergangenen Wochenende setzte sich das Team mit 80:66 (42:29) bei den Berlin Braves 2000 durch. Diese Serie hat nicht nur positive Auswirkungen auf die Tabelle, sondern auch auf das Selbstvertrauen der Mannschaft. Aktuell belegt der SC Rist den achten Platz, der zur Teilnahme an den Play-offs berechtigt. Trainer Hamed Attarbashi konnte unter der Woche intensive Trainingseinheiten mit seinem Team absolvieren, wobei einige Spieler aufgrund von Verpflichtungen bei den Veolia Towers Hamburg fehlten. Durch die Spielpause in der 1. Bundesliga am kommenden Wochenende besteht jedoch die Hoffnung, dass alle Doppellizenzspieler am Sonntag zur Verfügung stehen werden. Eine endgültige Entscheidung hierzu wird jedoch erst kurzfristig getroffen.

Die BSW Sixers reisen als derzeitiger Tabellenvierter nach Wedel und konnten am vergangenen Sonntag einen 88:79-Erfolg bei den TSV Neustadt temps Shooters verbuchen. Das Team zeichnet sich durch eine variable Spielweise mit unterschiedlichen Verteidigungssystemen und Angriffsstrategien aus. Die Mannschaft aus Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen muss in der Partie möglicherweise weiterhin auf den lettischen Aufbauspieler Niks Salenieks verzichten. Zudem fehlte Cheftrainer Lukas Varga zuletzt aufgrund einer familiären Angelegenheit, wurde aber von seinem Assistenten Magnus Heinrich vertreten. Unabhängig von diesen Faktoren wird das Team versuchen, seine Position in der oberen Tabellenhälfte zu festigen.

 

Foto: SBB Baskets Wolmirstedt

Vorberichte ProB Süd // 19. Spieltag

14.02.2025 20:30 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. SKYLINERS Juniors

Zum Auftakt des 19. Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd kommt es im TGW-Sportzentrum Feggrube zu einem Nachbarschaftsduell um die Playoffplätze: Die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie hat am Valentinstag die SKYLINERS Juniors zu Gast.

Das Hinspiel in Frankfurt gewannen Headcoach Alex King und seine Mannschaft in Bestbesetzung mit 89:80, Hannes Steinbach und Calvin Wishart erzielten dabei zusammen 49 Punkte. Der Einsatz der beiden Topscorer am Freitagabend ist fraglich bis unwahrscheinlich, außerdem fällt Kapitän Lukas Roth weiterhin aus. Seit dem Hinspiel haben beide Teams fünf Siege eingefahren, die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie hat außerdem ihre letzten sechs Heimspiele gewonnen. Die Frankfurter waren zuletzt dreimal in Serie erfolgreich und liegen mit einem Spiel und einem Sieg mehr in der Tabelle direkt vor ihren Gastgebern auf Rang fünf.

15.02.2025 15:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. SV Fellbach Flashers

Nach der einwöchigen Zwangspause durch die Spielverlegung des Spiels gegen Würzburg greifen auch die Fellbach Flashers wieder ins Geschehen der BARMER 2. Bundesliga ProB Süd ein.

Die jungen Ludwigsburger stehen auf den 12. Tabellenplatz und versuchen schnellstmöglich die nötigen Punkte zu holen, um den Klassenerhalt zu sichern. Aktuell stehen sechs Siege und zwölf Niederlagen auf dem Konto. Da der Fokus der Akademie ganz klar auf der Entwicklung junger Spieler steht, werden sie Alles daran setzen die Liga zu halten, um auch zukünftig junge Talente zu binden und auf professionellem Niveau auszubilden. Das Team von Head Coach Kheeryoung Ree hat dennoch einige imposante Auftritte hingelegt. Viele Neiderlagen, teilweise gegen Spitzenteams wie Köln, waren denkbar knapp. Junge Talente, wie Dominykas Pleta (19,1 Punkte pro Spiel) oder Julius Baumer (12,9 PpS) und Lenny Anigbata (13,5 PpS) konnten immer wieder beweisen, wieso sie auch bereits einige Male in der BBL oder im FIBA Europe Cup eingesetzt wurden. Wer am kommenden Samstag für die Ludwigsburger antreten wird, ist zurzeit noch völlig offen, da auch sie große Verletzungsprobleme und einige Ausfälle zu verkraften hatten.

Im Stuttgart-Derby erwarten die Ludwigsburger einen sportlich sehr starken Gegner, lautstarke Unterstützung von den Rängen und eine Mannschaft mit guter Formkurve. In ihrer zweiten ProB-Saison sind die Flashers endgültig etabliert und in der besten Phase der Historie: Fellbach gewann sieben der vergangenen zehn Partien, kletterte bis auf Rang vier und meldete damit nicht nur Playoff-, sondern auch Aufstiegsambitionen an. Die Jungs von Kristiyan Borisov gewannen seit dem Hinrunden-Aufeinandertreffen unter anderem in Leitershofen (91:93), zweifach gegen Erfurt (64:52 / 79:83), in Ulm (73:89) und zum Anfang des Monats bei den Dragons Rhöndorf (82:87) – und stehen nun vor ihrem dritten Auswärtsspiel in Folge. Laut Klub-Mitteilung werden die Fellbacher zwar sehr wahrscheinlich nicht in Bestbesetzung antreten können, zuletzt fehlten unter anderem einige Guards, ungewohnt ist das aber nicht und die Flashers auch personell limitiert ein Top-Team. Im Falle der Bestbesetzung sind Malik Whitaker (17,5 Punkte / 6,4 Rebounds), Brian Butler (12,6 / 6,9), Daniel Mayr (12,1 / 8,5), Zaire Thompson (10,3 / 3,9 Assists), Nik Schlipf (9,8) und Lars Berger (8,9) die relevantesten Scorer.

15.02.2025 18:00 Uhr // TEAM EHINGEN URSPRING vs. RheinStars Köln

Nach dem spielfreien Wochenende aufgrund der Spielverlegung des Derbys gegen Ulm ist das TEAM EHINGEN URSPRING ausgeruht in die neue Trainingswoche gestartet. Diese endet am Samstag mit dem 19. Spieltag gegen niemand Geringeres als den Tabellenführer aus Köln.

Zum Ende der Hinrunde Anfang Januar gab es für das TEAM bereits das erste Aufeinandertreffen mit den RheinStars. Eine sehr engagierte Partie endete nur sehr knapp mit einer Auswärtsniederlage bei den Aufstiegsanwärtern. Am kommenden Wochenende gilt es für Headcoach Hricko sein TEAM abermals so auf die Gegner einzustellen, dass mit Hilfe des Heimvorteils dann doch noch die wohlverdienten Punkte auf dem Konto landen. Zumal das Heimspiel eines der letzten Spiele mit ausgiebiger Vorbereitungszeit sein wird. Im März geht es für die Ehinger dann in die heiße Phase. Dort stehen insgesamt 6 Spiele statt, die über den Verbleib in der Liga bzw. den Abstieg in die 1. Regionalliga entscheiden werden. Bis auf ein paar Ausfälle im Akademiebereich (Jenö Pildner, Pablo Estelle, Vaclav Nosek) stehen den Hausherren alle Spieler für die Mammutaufgabe gegen die Kölner zur Verfügung.

Die Gäste kommen gerade aus einer nicht ganz optimalen Phase. Die Situation ist keineswegs mit der der Ehinger vergleichbar, aber dennoch ließen die Tabellenführer im neuen Kalenderjahr schon drei Siege aus sechs Spielen liegen, was angesichts der hohen Ambitionen und des hochdotierten Kaders einigermaßen verwundert. Zum Saisonfinale verpflichteten die RheinStars vielleicht auch deshalb nochmals in Person von Jonas Falkenstein und Maximilian Begue nach. Damit stellen sie nun einen noch breiteren Kader und unterstreichen ihre Aufstiegsambitionen dick. Zumindest dürften nicht mehr viele Siege für die Playoffqualifikation fehlen, wobei sie sich den Heimvorteil ebenfalls erarbeiten wollen und damit jedes Spiel für eine gute Ausgangsposition wichtig sein wird.

15.02.2025 19:00 Uhr // BBC Coburg vs. FC Bayern Basketball II

Nachdem es der BBC Coburg am vergangenen Wochenende mit der Zweitvertretung der MHP RIESEN Ludwigsburg zu tun bekommen hatte, erwarten die Vestestädter nun den Nachwuchs des amtierenden deutschen Meisters, den FC Bayern Basketball II.

Während sich der BBC Coburg voll im Kampf um das Ticket für die Endrunde befindet, sind die Münchner von den Playoffs diese Saison weit entfernt. Nur drei Siege aus 18 Spielen bedeutet Platz 14. Damit bildet die Mannschaft von Emir Mutapcic, der viele Jahre als Assistant Coach an der Seite von Svetislav Pesic arbeitete und zeitweise auch das Amt des Bundestrainers innehatte, zusammen mit Ehingen das Schlusslicht der Tabelle. Bereits vier Spiele beträgt der Rückstand aufs rettende Ufer, da man gegen eben jenen Ludwigsburger Nachwuchs den direkten Vergleich nicht auf seiner Seite hat. Bei nur noch acht ausstehenden Partien scheint der Klassenerhalt für die Bayern Reserve eine Mammutaufgabe. Zu unterschätzen sind die Gäste aus der Landeshauptstadt trotz ihrer schwierigen Ausgangslage keineswegs. Denn schon das Hinspiel im BMW Park entwickelte sich zu einem wahren Nervenkrimi, den der BBC nur hauchdünn mit 77:75 von der Freiwurflinie für sich entscheiden konnte.

Coburgs Flügelspieler Marlon Stephan traf damals eine Sekunde vor Schluss den Freiwurf zum Endstand. Bei der bevorstehenden Begegnung sieht er einige Ähnlichkeiten zum Spiel aus der Vorwoche gegen Ludwigsburg: „Die Partie gegen Bayern wird, denke ich, einige Parallelen zum letzten Spiel haben. Sie sind ein junges Farmteam, da weiß man nie so wirklich, welche Spieler dann am Ende auch antreten und kommen werden. Für uns wird es wichtig, dass wir wie in der ersten Hälfte gegen Ludwigsburg die Intensität in der Verteidigung hochhalten. Genauso wichtig ist es aber, dass wir dieses Mal besser auf den Ball aufpassen und unsere Turnover minimieren. Denn die Bayern sind auch ein Team, das vor allem auf den Guard-Positionen viel Druck macht. Wenn wir die Sachen umsetzen und den Ball inside zu unseren großen Leuten bringen, haben wir, denke ich, gute Chancen.“

15.02.2025 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. Dragons Rhöndorf

Am Samstag, 15. Februar, sind die Ahorn Camp Baskets ab 19.30 Uhr in der Nordhalle Gastgeber der Dragons Rhöndorf.

An den letzten vier Spieltage gab‘s für die Konkurrenz gegen Speyer nichts zu gewinnen. Das Team um Headcoach Carl Mbassa fertigte Oberhaching, München, Ludwigsburg und nicht zuletzt Tabellenprimus Köln in beeindruckender Manier ab. Besonders der Sieg bei den RheinStars (92:94) ringt großen Respekt ab. Die Rheinland-Pfälzer traten stabil und mit breiter Brust auf. Unverwundbar sind die Baskets aber nicht. Im Dezember vergangenen Jahres gelang den Dragons ein klarer 91:76-Sieg. Ähnlich erging es Speyer übrigens bei den Skyliners Juniors. Frankfurt wies Speyer am 14. Spieltag mit 100:67 in die Schranken. Die Hessen schränkten die Kreise von Daryl Woodmore erfolgreich ein. Der 33-jährige US-Amerikaner steht auch bei Marko Zarkovic ganz oben auf der „Gefahrenliste“. Völlig zurecht, der Shooting Guard macht in dieser Saison durchschnittlich 17 Punkte pro Spiel, hat gegen Würzburg aber auch schon einmal die 40er-Marke geknackt. Den Routinier zu stoppen ist allerdings keine alleinige Erfolgsgarantie. Dennis Diala, Christoph Rupp, David Aichele, Latrell Großkopf, Marko Dordevic sowie Felix Angerbauer können jederzeit als Scorer einspringen und jeweils 20 Punkte einstreuen.

Für die verlorene Hinrundenpartie sinnt Speyer nun auf Wiedergutmachung. Dabei gilt es besonders, Dragons-Center Danas Kazakevicius und den 2,02 großen Flügelspieler Timothy Smith in den Griff zu bekommen. „Auf diese beiden müssen wir sehr aufpassen“, warnt der Cheftrainer seine Schützlinge um David Aichele und Marko Dordevic. Zu den Stammkräften der Rhöndorfer, die zuletzt Bayern München II klar in die Schranken wiesen und die Aufstiegsrunde anpeilen, zählen zudem Marco Rahn und der frühere Speyerer Kelvin Omojola.

16.02.2025 16:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. OrangeAcademy

Am kommenden Sonntag empfangen die CATL Basketball Löwen die OrangeAcademy aus Ulm.

Mit der OrangeAcademy ist ein junges, athletisches Team mit Jugendnationalspielern aus Estland, Dänemark, Polen, Ungarn, Norwegen, Niederlande und Deutschland zu Gast in Erfurt. Einige Talente sammelten in den letzten Monaten auch bereits Spielerfahrungen im Trikot des erfolgreichen Erstligisten ratiopharm ulm. Das Hinspiel hatten die Erfurter nach der Verlängerung mit fünf Punkten verloren (107:112). Ähnlich wie am letzten Wochenende beim Auswärtssieg gegen den Tabellenzweiten BG Hessing Leitershofen wird Trainer Florian Gut weiterhin auf einige verletzte sowie kranke Spieler verzichten müssen. Gleichwohl hoffen die Löwen natürlich darauf, den erfolgreichen Start in die Rückrunde mit bislang vier Siegen aus fünf Spielen fortsetzen zu können.

In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd haben beide Teams bereits neun Niederlagen auf dem Konto. Doch die Basketball Löwen aus Erfurt stehen mit einem Sieg mehr aktuell auf Platz acht, während die OrangeAcademy auf Rang elf lauert. Ein Sieg könnte für die jungen Ulmer den Anschluss an das Tabellenmittelfeld bedeuten.
16.02.2025 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. BG Hessing Leitershofen

Für die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen steht am 19. Spieltag in der BARMER 2. Basketball wieder einmal ein Derby auf dem Programm. Die Kangaroos gastieren am Sonntagnachmittag bei den TSV Oberhaching Tropics.

Aktuell sind die Tropics mit neun Siegen und neun Niederlagen auf Platz zehn im Klassement platziert, jedoch punktgleich mit dem Tabellensechsten Würzburg. Das Team von Headcoach Mario Matic liegt also gut im Rennen, sein Play-Off Abo wie die vielen Jahre zuvor erneut zu ziehen. Die Oberbayern gelten dabei als überaus heimstark. Von den letzten sieben Spielen zu Hause gewann man deren sechs, darunter auch gegen Tabellenführer Köln mit 89:85. Lediglich gegen Speyer musste man Mitte Dezember eine 78:86 Niederlage hinnehmen. Eine Tatsache, die Leitershofens Cheftrainer Emanuel Richter bestens bekannt ist: „Wir freuen uns auf ein erneutes Derby. Die Tropics sind zu Hause eine Macht, nicht umsonst haben wir im DeisenDome noch nie gewonnen. Sie stellen die erfahrenste Mannschaft der Liga mit Akteuren wie Omari Knox, Jörg Dippold, Peter Zeis oder auch Janosch Kögler. Um zu gewinnen, müssen wir 40 Minuten lang konzentriert agieren und unseren Game Plan perfekt umsetzen“, so Richter. Richter und Matic kennen sich seit Jahren, zu den besten Nördlinger Basketball-Zeiten war der BG-Coach Spieler unter dem Tropics-Trainer. Der wiederum auf eine erfolgreiche Zeit als Spieler bei den Kangaroos zurückblicken kann und noch viele freundschaftliche Kontakte nach Stadtbergen und Leitershofen pflegt. Neben den von Richter genannten Spielern, welche allesamt zweistellig im Durchschnitt punkten, angeführt vom inzwischen 38-jährigen Knox mit 16,3 Zählern pro Partie, muss man aber sicher auch Fynn Fischer (11,7 Punkte im Schnitt) oder die quirligen Aufbauspieler Niklas Schüler, Philipp Bode oder Mateo Jukic im Auge behalten.

Seit dem Einstieg des neuen Gesellschafters Siegmund, der gleichzeitig auch der Hauptsponsor des FC Bayern Basketball ist, gilt der Standort Leitershofen als eines der spannendsten Projekte im deutschen Basketball. Der kurzfristige Aufstieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA soll künftig nicht die Endstation des Vereins werden. An der Kommandobrücke hat man mit Emanuel Richter einen Trainer, der seit Jahren das Gesicht des Vereins ist und hervorragende Arbeit leistet. Der 38-jährige Slowene hat in den vergangenen Spielzeiten in der Zeit vor Siegmund auch mit kleinen Budgets erfolgreich gearbeitet. Nachdem nun andere Mittel zur Verfügung stehen, wurde der Kader entsprechend mit Topspielern aufgerüstet und es ist keine Überraschung, dass die Kangaroos ganz oben in der Tabelle stehen. Spieler wie Ferenc Gille, Asa Williams und vor allem der rumänische Nationalspieler Diculusecu würden auch eine Liga höher bei vielen Mannschaften Leistungsträger sein. Im Hinspiel zeigten die Schwaben Ihre Dominanz und ließen den Gleißental-Riesen keine Chance. Die Tatsache, dass Maxwell Dongmo Temoka diese Woche studienbedingt nach China abgereist ist und diese Saison nicht mehr für die Tropics spielen wird, macht die Aufgabe gegen die Topmannschaft zu bestehen nicht unbedingt leichter. Der 21-jährige Publikumsliebling war ein absoluter Leistungsträger und hat die Mannschaft vor allem defensiv getragen.

 

Foto: BG Hessing Leitershofen

Nachberichte ProA // 19. Spieltag

17.01.2025 19:00 Uhr // Dresden Titans vs. GIESSEN 46ers 78:86

Zum 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA verlieren die Dresden Titans erstmals seit November auf heimischem Parkett mit 78:86 gegen die GIESSEN 46ers.

Den Startschuss gab Gießens Kyle Castlin mit einem getroffenen Sprungwurf. Lukas Zerner gab auf der anderen Seite allerdings direkt die passende Antwort. Erstmals in Führung gebracht wurden die Titans von Koen Sapwell, der mit einem persönlichen 5:0-Lauf auf 8:6 stellte. Die Gäste holten aber mit einem 0:8-Run auf und schickten Dresden nach Führungswechsel in die Timeout. Die Hessen trafen allerdings munter weiter und erhöhten zur Pause auf 16:26. Aus der Mitteldistanz hatte Daniel Kirchner den ersten Korberfolg der zweiten Periode. Danach lief Wes Dreamer heiß und verkürzte durch zwei Treffer vom Perimeter. Das gab den Startschuss zur Dresdner Aufholjagd, die „Elbflorenz“ auf 36:37 heranbrachte. Gießen legte allerdings nochmal einen Schlussspurt ein und nahm eine 38:43-Führung mit in die Pause.

Zum Start der zweiten Hälfte klaute Daniel Kirchner seinem Gegner gleich zweimal den Ball. Einmal vollendete Koen Sapwell den folgenden Angriff von außen und einmal war es die Nummer vier der Titans selbst mit einem schnellen Zug zum Korb. Mit einem Korbleger glich dann Kapitän Heck das Spiel aus, wobei er gefoult wurde und den Bonusfreiwurf zum 46:45 verwandelte. Von nun an wechselte die Führung beinahe mit jedem Angriff. In die letzte Viertelpause gingen aber die Gäste mit der Nase vorn, da Krajcovic mit Ablauf der Uhr zum 57:59 netzte. Pablo Bertone glich allerdings direkt aus. Die 46ers ließen das nicht lang auf sich sitzen und legten mit fünf Punkten nach. Die Titans kämpften sich mit noch sieben Minuten auf der Uhr aber wieder auf 65:66 heran. Gießen-Coach Frenki Ignjatovic zog allerdings eine wirksame Auszeit und entfloh mit seinem Team wieder auf neun Zähler. Kirchner und Sapwell bewiesen, dass dieses Spiel noch lange nicht vorbei war, und antworteten mit einem Dreier und einem erfolgreichen Drive. Doch den Jungs von Fabian Strauß gelang es nicht mehr das Ruder komplett herumzureißen und Dresden verlor mit 78:86.

18.01.2025 17:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. VfL SparkassenStars Bochum 75:80

Im zweiten NRW-Derby mussten sich die ART Giants Düsseldorf gegen die Sparkassenstars Bochum mit 75:80 (41:48) geschlagen geben.

Die Giants starteten vielversprechend mit einem Dreier von Emil Marshall, aber dann schlichen sich Nervosität und Unsicherheiten ins Spiel der Rheinländer ein. Die Wurfquote zu Beginn war alles andere als berauschend, was die Düsseldorfer ins Hintertreffen brachte. Zwar zeigten beide Teams eine engagierte Verteidigung, doch die Giants hatten Probleme, Bochums Backdoorpässe zu unterbinden. Nach sechs Minuten sah sich Coach „Cha Cha“ Zazai beim Stand von 9:14 gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Diese brachte nicht den erhofften Umschwung – Bochum punktete weiterhin zu leicht, und das erste Viertel endete mit einem 18:27-Rückstand für die Giants. Es lief erstmal auch weiter wie am Schnürchen für die Bochumer. Durch einen Treffer aus der Mitteldistanz von Keith Braxton konnten die SparkassenStars ihre Führung auf 15 Punkte ausbauen (19:34). Danach kamen die Giants aber besser ins Spiel. Durch einen Dreier mit dem Buzzer durch Felix Edwardsson konnten die Düsseldorfer den Rückstand auf 8 Punkte verkürzen. Zur Halbzeit stand es 41:49.

Das Momentum blieb auch im dritten Viertel auf der Seite der Düsseldorfer. Den SparkassenStars unterliefen in dieser Phase zu viele Fehler, was die Giants ausnutzten und einen 13:0 Lauf starteten. Dadurch gingen sie erstmals in Führung (56:53). Im Gegenzug glich Kapitän Niklas Geske die Partie mit einem wichtigen Dreier wieder aus. Insgesamt blieb die Dreierquote der SparkassenStars aber, wie auch schon in den letzten Spielen, unter den Erwartungen. Vor dem letzten Viertel stand es 58:57 für die Giants. Im letzten Viertel zog Bochum die Zügel in der Verteidigung an. Die Führung wechselte hin und her, wobei die Giants zunächst Schwierigkeiten hatten, ihren Rhythmus zu finden. Die Schlussphase hatte es in sich: Bochum setzte auf aggressive Verteidigung und häufige Fouls, was die Giants aus dem Konzept brachte. Drei Minuten vor Schluss lagen die Gäste mit 72:68 vorn, was Giants-Coach zu einer Auszeit zwang. Kanye brachte die Düsseldorfer nochmal mit 73:72 in Front, doch Bochum konterte. In den letzten Sekunden fehlte den Giants die Routine in der Crunchtime. Einige Turnover in den letzten Minuten waren der Grund dafür, dass die Giants das Blatt nicht mehr wenden könnten. Am Ende mussten sich die ART Giants Düsseldorf knapp mit 75:80 geschlagen geben.

18.01.2025 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. RASTA Vechta II 72:83

Wie schon in der Hinrunde hat RASTA Vechta II auch am Samstagabend gegen die vom Abstieg aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bedrohten Nürnberg Falcons gewonnen. In der Kia Metropol Arena siegte das Farmteam von Head Coach Hendrik Gruhn mit 72:83.

Die ersten Punkte erzielten die Gäste. Auf das 0:2 durch Justin Onyekejiaka folgten Körbe von Kaya Bayram und Luc van Slooten (0:6). Vechta wirkte fitter, Nürnberg hingegen fahrig und so führten die Gäste nach zweieinhalb Spielminuten mit acht Punkten (0:8). Es dauerte, bis Damian Forrest sein Team erlöste und die ersten Falken-Punkte des Abends erzielte (2:8). Gab Kalscheur legte nach vier Spielminuten von der Linie nach und so konnten die Gastgeber einen Fehlstart in dieses so wichtige Spiel gerade noch so verhindern (4:8). Wenig später gelang dem Team von Ralph Junge gar der Ausgleich zum 8:8, gefolgt vom viel umjubelten 11:8 durch Tim Köpple. Nürnberg war jetzt im Spiel, am Drücker und in der Folgezeit kaum noch zu bremsen (15:8). Den Gästen schien derweil kaum noch etwas zu gelingen und so bauten die Falken ihren Vorsprung nach zehn Spielminuten auf elf Punkte aus (21:10). Hoffnung für die Gäste kam für sie durch ihren ersten Dreier auf: Luke House traf zum 22:15 (12.). Ein weiterer House-Threeball verkürzte den Vechater Rückstand erneut auf sieben Punkte (27:20), gefolgt von einem And-One von Kaya Bayram zum 27:23 (beides 14.). RASTA II hatte die schlechte Phase des 1. Viertels überwunden und kam durch den schon dritten Dreier von Luke House zum Anschluss (27:26, 15.). Von außen lief es nun mehr als rund für Vechta, sogar Center-Talent Linus Ruf traf einen Dreier – der 29:29-Ausgleich (16.). Der super Lauf der Gäste hielt an, Philipp Carr besorgte RASTA II nach einer von Hendrik Gruhn genommenen Auszeit die 31:33-Führung (17.).

Nürnberg begann den zweiten Durchgang aggressiv und engagiert. Gabe Kalscheur scorte zum 36:37-Anschluss und wenig später traf Julius Wolf von außen zum 39:40. Das Spiel nahm nun mehr und mehr an Fahrt auf, jedoch galt das vor allem für Alarmstufe Orange. Angeführt von Phillip Carr erspielten sich die Gäste Mitte des dritten Viertels einen 11 Punkte-Vorsprung (43:54). Auszeit Ralph Junge. Es folgte ein weiterer Vechta-Dreier, ehe Julius Wolf auf 45:57 verkürzen konnte. Die Halle war jetzt da und bejubelte den nächsten Wolf-Korb zum 48:59, ebenso wie Gabe Kalscheurs Pocket-Dreier zum 53:60. Auszeit Vechta. Der Falcons-Express rollte ungebremst weiter und machte erst zur letzten Viertelpause Halt (55:60). Das Schlussviertel musste nun die Entscheidung bringen. Vechta legte vor, Damian Forrest legte nach (57:63). Ein unsportliches Foul an Tom Stoiber ermöglichte den Falken siebeneinhalb Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit auf 59:63 zu verkürzen. Gabe Kalscheur netzte wenig später zum 61:65 ein, Damian Forrest traf an der Linie zum 63:65. Nürnberg schöpfte Hoffnung, doch Vechta regierte abgezockt, unaufgeregt und als Team. Luke House machte zwei Minuten vor Schluss den Deckel auf eine Partie, die mit RASTA Vechta II am Ende das bessere Team mit 72:83 für sich entschied.

18.01.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 84:100

Nach drei Niederlagen hintereinander konnten die Bozic Knights am vergangenen Samstagabend gegen den BBC Bayreuth beim 100:84 Auswärtserfolg die ersten Punkte in 2025 einfahren.

Die ersten fünf Spielminuten gestalteten sich auf beiden Seiten etwas holprig (11:11). Dann setzten die Ritter zum ersten Lauf an und erhöhten bis zum Ende des Viertels auf 18:33. Doch wie so oft im Basketball hatte diese Führung nur eine kurze Überlebensdauer. Noch vor der Halbzeit egalisierten die Hausherren und übernahmen ihrerseits die Führung (52:49). Ein Kirchheimer 9:2 Schlussspurt bis zur Halbzeit sorgte für den 54:58 Zwischenstand. Beide Head Coaches konnten mit der Verteidigungsarbeit ihrer Mannschaft nicht zufrieden sein und schienen dies ihren Teams auch deutlich kommuniziert zu haben, denn dem Offensivwirbel auf beiden Seiten wurde ein Ende gesetzt. Kampfbetont und intensiv ging es im dritten Viertel zur Sache. Auf Kirchheimer Seite ging Miryne Thomas nach einem Korbleger mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden. Eine Sprunggelenksverletzung beendete die Partie frühzeitig für den US-Amerikaner. Der bis dahin mit 16 Punkten sehr dominant auftretende Toni Dorn erhielt früh sein viertes persönliches Foul und musste auf die Bank. Flüssige Angriffe, gut herausgesielte Wurfoptionen und selbstloses Auftreten prägten das Offensivspiel der Knights. Mit insgesamt 24 Assists lieferten die Teckstädter einen absoluten Topwert. Im Schlussabschnitt war es dann häufig Graham, der in kritischen Phasen übernahm und am Ende 9/11 Feldwurfversuche für 22 Punkte verwandelte. Ebenfalls zweistellig punkten konnten, neben Dorn, die beiden Guards Mayer (14) und Norris (10). Am Ende standen zwei ungefährdete Punkte für Kirchheim zu Buche.

18.01.2025 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Tigers Tübingen 91:77

Die Tigers Tübingen haben das Auswärtsspiel bei Phoenix Hagen in der Ischelandhalle mit 91:77 verloren.

Die Partie begann mit jeweils zwei Zählern auf beiden Seiten in der ersten Minute. Tim Uhlemann und Jonas Niedermanner trafen für ihre Farben zum 2:2-Zwischenstand. Die Feuervögel waren sofort wach in der Partie. Bohannon erzielte bereits sechs Zähler nach vier Minuten beim Stand von 8:7 für den Gastgeber. Bei noch 6:23 Minuten auf der Uhr kassierte Phoenix-Kapitän Dennis Nawrocki ein unsportliches Foul, Philipp Hecker sorgte mit zwei Freiwürfen für die erste Führung (9:7) der Reinboth-Truppe. Neuzugang Cohn beendete in Minute sieben einen 7:0-Lauf von Phoenix Hagen zum 14:15-Zwischenstand. Hagen spielte sehr schnell, das Spiel war geprägt von vielen Abschlüssen auf beiden Seiten. Die Feuervögel spielten atemberaubend schnell und stellten die Tigers Tübingen immer wieder vor Probleme. Tigers-Kapitän Till Jönke trafen im Anschluss einen Dreier zum 24:23, mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Unterbrechung. Nach zwölf Minuten führten die Harris-Schützlinge mit 27:24. Nach einem 6:0-Lauf für Hagen erzielte Idowu nach 223 Sekunden per Dreier die ersten Punkte für Tübingen zum 27:29. Phoenix Hagen war optisch das deutlich bessere Team, trotzdem war die Partie praktisch ausgeglichen. Die Feuervögel konnten die Fehler der Gäste punktetechnisch nicht besser ausnutzen. Uhlemann sorgte in Minute 17 mit zwei Freiwürfen zum 37:29 für die bisher höchste Führung im Spiel. Marvin Heckel verkürzte mit fünf Punkten in Folge auf 36:37. Auf Hagener Seite spielte sich Kilian Binapfl in den Vordergrund, der beim Stand von 40:38 nach 19 Minuten schon auf neun Zähler kam. Wenig später ging es in die große Pause: Phoenix Hagen führte knapp mit 42:40.

Uhlemann eröffnete den zweiten Durchgang mit sieben Zählern in Serie zum 49:40, gespielt waren erst 82 Sekunden. Nach einem 11:0-Lauf nach Wiederanpfiff zum 53:40 nahm Reinboth bei noch 7:51 Minuten auf der Uhr die nächste Auszeit. Zu viel konnte dem 42-Jährigen nicht gefallen. Cohn gelang in Minute 23 aus der Distanz die ersten Punkte zum 43:53 für die Schwaben. Idowu verkürzte nach genau 25 gespielten Minuten auf 50:58. Erst Bohannon konnte einen zwischenzeitliches 10:0-Lauf der Gäste mit zwei Zählern zum 60:53 beenden. In Minute 28 verkürzte der US-Amerikaner Cohn mit dem nächsten Dreier auf 61:69. Final ging Hagen mit einer 71:61-Führung in die letzten zehn Minuten. Heckel eröffnete den Schlussabschnitt von der Freiwurflinie. Der 27-Jährige traf nach 14 Sekunden beide Würfe zum 63:71. Die Anfangsminuten gestalteten sich wild. Bohannon erhöhte in Minute 34 auf 77:63, Reinboth nahm eine erneute Auszeit. In der Folge traf Jay Nagle zwei Dreier in Serie zum 69:77, Harris nahm nach 39 Sekunden bei noch 5:24 Minuten ebenfalls eine Auszeit. Zumindest auf die Dreier konnten sich die Schwaben an diesem Tag verlassen, dazu hatte man Bohannon überhaupt nicht im Griff, der in Minute 35 das 79:69 erzielte und schon bei 24 Zählern stand. 160 Sekunden vor dem Ende führte das Harris-Team mit 81:72. Gut 58 Sekunden vor Schluss sorgte Kraushaar für die Entscheidung. Dem Point Guard der Feuervögel gelang ein Dreipunktspiel zum 85:76 für seine Farben. Nun ging es noch um den direkten Vergleich. 8,5 Sekunden vor Rambo war der direkte Vergleich aus Hin- und Rückspiel beim Stand von 89:77 ausgeglichen, doch aufgrund der mehr erzielten Auswärtszähler lag der Vergleich bei den Raubkatzen, Harris nahm eine Auszeit für den letzten Angriff. Kraushaar traf beide Freiwürfe und der direkte Vergleich war bei Phoenix Hagen.

18.01.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. EPG Guardians Koblenz 107:72

Siegesserie geht weiter: HAKRO Merlins Crailsheim gewinnen gegen SPG Guardians Koblenz deutlich mit 107:72.

Das am Ende deutliche Resultat war in Viertel eins alles andere als absehbar, denn beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und es war zunächst eine sehr unterhaltsame Partie. Die Guardians machten von Beginn an einen wachen Eindruck und überzeugten erneut besonders im offensiven Rebounding. Auch in der Defensive standen sie über weite Strecken gut und machten es den Crailsheimern durch hohen Druck auf den ballführenden Spieler schwierig, einfache Punkte zu erspielen. Anders als die Guardians überzeugten die Hausherren allerdings bei den Dreipunktewürfen. Zudem gelangen ihnen gleich vier Blocks und zwei Dunkings, sodass sich Crailsheim zum Ende des Viertels mit 24:18 absetzen konnte. Der gewohnt blitzschnelle Devon Goodman eröffnete das zweite Viertel für die HAKRO Merlins, Blunt erhöhte weiter (28:23, 12. Min.). Zu viele Ballverluste (7 TO) und stellenweise falsche Entscheidungen der Zauberer ermöglichtet es den Gästen aus Koblenz jedoch bis dato den Abstand nicht allzu groß werden zu lassen. Der heute wieder treffsicherer Tyreese Blunt (4/4 3P) legte derweil von Downtown nach, Vinnie Shahid ließ die erste zweistellige Führung auf dem Scoreboard erscheinen (38:27, 14. Min.). Anthony Gaines zwang die Gäste nach erfolgreichem Steal und anschließendem And-One in die Auszeit (45:30, 16. Min.). Die HAKRO Merlins konnten nun erstmals einen höheren Abstand herausspielen und zeigten sich insgesamt sicherer und schneller in ihren Angriffen. Weiterhin gestalteten die Zauberer ihre Angriffe (65 FG%) wesentlich effektiver als die Gäste (33 FG%) und schafften bis zur Halbzeitpause zunehmend Distanz auf die EPG Guardians (53:36, 20. Min.).

Den Druck aufrecht hielten die HAKRO Merlins auch zu Beginn des zweiten Durchgangs mit den gleichen Mitteln wie zuvor: Blunt eröffnete, Gaines zog nach (57:37, 22. Min.). Schnelle Crailsheimer Hände und die passenden Defensivansätze der Zauberer machten Koblenz das Leben schwer. LaDarien Griffin zeigte Präsenz unter dem Korb, Devon Goodman zog nach und der Basketballabend der HAKRO Merlins bewegte sich fortläufig in die richtige Richtung – Auszeit Koblenz (66:43, 25. Min.). Wiederholt zeigte sich Callum Lawson nach dieser von Downtown erfolgreich und legte zugleich nach, der Abstand näherte sich der 30-Punkte-Marke (74:47, 27. Min.). Die nun souverän auftretenden Gastgeber hatten das Spiel weiter unter Kontrolle. Moe Stuckey zeigte sich erst von weit draußen erneut treffsicher und addierte kurz vor Ende des dritten Viertels weiter (81:54, 30. Min.). Von der Freiwurflinie eröffnete der Ex-Koblenzer Gabriel de Oliveira das Schlussviertel für die HAKRO Merlins Crailsheim. Devon Goodman erhöhte nach wiederholtem Ballgewinn, de Oliviera ergänzte erneut (88:59, 34. Min.). Schnelle sechs Punkte von Tyreese Blunt ließen die Zauberer in Richtung 100-Punkte-Marke stoßen, Koblenz unterbrach den Rhythmus mit einer weiteren Auszeit (94:61, 35. Min.). Nach erfolgreichen Freiwürfen von Callum Lawson fehlte lediglich ein Punkt bis zur 100 – Vinnie Shahid überquerte die Grenze aus kurzer Distanz (101:67, 36. Min.). Ein überzeugender Auftritt der HAKRO Merlins Crailsheim endete mit der Schlusssirene in einem ungefährdeten 107:72-Heimsieg.

19.01.2025 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. PS Karlsruhe LIONS 76:94

Im Rahmen des 19. Spieltags konnte sich Karlsruhe für die weite Reise an die Nordsee belohnen. Endstand 76:94.

In einer munteren Anfangsphase hatten zunächst die Hausherren die Nase vorn. Doch eine zielstrebige Offense, gepaart mit deutlich besseren Trefferquoten als zuletzt, brachte die LIONS kurz vor Mitte des ersten Viertels auf 13:12 heran. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich war dies auch die Punktedifferenz vor Beginn des zweiten Abschnitts, der bei einem Score von 26:25 startete. Das Spiel blieb eng und da beide Teams gute Abschlüsse fanden, jedoch die eigene Defense etwas vernachlässigten, bekamen die Zuschauer viele sehenswerte Treffer geboten. Mit einem Dreier des wiedergenesenen Löwen-Leaders O´Showen Williams zum 42:47 konnte sich Karlsruhe knapp zwei Minuten vor der Halbzeitpause erstmals ein kleines bisschen absetzen. Die Eisbären schlossen die Lücke aber weitgehend noch vor dem Gang in die Kabinen. So stand es in einem sehenswerten Duell nach 20 Minuten 49:50.

Die Lions starteten besser in die zweite Halbzeit. Durch einen kleinen Lauf setzten sie sich schnell auf 50:59 ab. Die Auszeit von Steven Esterkamp folgte und zeigte ihre Wirkung. Nun starteten die Eisbären einen eigenen Lauf und schlossen immer näher und näher zu den LIONS auf. Nach einem weiteren Dreier von Jake Biss und einem Korbleger von Anzac Rissetto stand es 64:66 und das Momentum schien zu kippen. Karlsruhe festigte sich jedoch und nahm eine fünf Punkte Führung mit ins letzte Viertel (69:74). Den Hausherren gelang im Schlussabschnitt über sechs Minuten lang kein erfolgreicher Abschluss mehr. Das Karlsrudel nutzte dies, um zwischenzeitlich auf über 20 Punkte davonzuziehen. So fiel die Vorentscheidung auch bereits frühzeitiger als erwartet. Auch wenn die Hausherren in der Reboundstatistik und bei der Dreier-Trefferquote die Nase vorn hatten, macht der Blick auf die Turnovers klar, welche Mannschaft an diesem Tag die bessere Performance zeigte. Bremerhaven kam in 40 Minuten auf 22 Ballverluste, Karlsruhe lediglich auf zehn.

19.01.2025 16:00 Uhr // Science City Jena vs. Artland Dragons 95:85

Trotz einer engagierten Leistung mussten sich die Dragons mit 95:85 geschlagen geben.

Die Hausherren erwischten den besseren Start. Nach einigen unnötigen Ballverlusten der Dragons, die Jena zu schnellen Punkten nutzte, sah sich Markus Jackson bereits früh zu einer Auszeit gezwungen. Beim Stand von 10:2 sortierte der Coach sein Team neu. Die Dragons fanden daraufhin besser ins Spiel. Angeführt von einem überragenden Nikos Chouchoumis, der mit 33 Punkten in seinem Debütspiel ein Ausrufezeichen setzte, kämpften sich die Gäste bis auf 12:9 heran. Doch zum Ende des ersten Viertels zog Jena erneut an und ging mit einem 27:18-Vorsprung in die erste Pause. Im zweiten Viertel zeigten die Dragons eine starke Reaktion. Insbesondere Robert Oehle war in dieser Phase kaum zu stoppen. Mit präzisen Aktionen unter dem Korb und einer perfekten Freiwurfquote (100%) brachte er sein Team zurück ins Spiel. Am Ende verbuchte Oehle ein Double-Double mit 20 Punkten und 11 Rebounds. Zwei Minuten vor der Halbzeit sorgte Tajh Green mit einem Korbleger für den ersten Ausgleich (46:46). Doch Jena bewahrte die Nerven und rettete sich mit einer knappen 48:46-Führung in die Kabine.

Auch das dritte Viertel begann ausgeglichen, doch die Dragons haderten weiterhin mit ihrer Defensive. Jena zeigte sich insbesondere im Reboundverhalten und in der Transition-Defense aggressiv, während die Gäste Schwierigkeiten hatten, ihre Chancen zu nutzen. Zur Mitte des Viertels zogen die Hausherren erneut davon, während die Dragons mit Ballverlusten zu kämpfen hatten. Mit einem 74:62 ging es ins letzte Viertel. Im Schlussabschnitt warfen die Drachen noch einmal alles in die Waagschale. Zwei schnelle Dreier von Lamont West sowie ein Treffer von Tajh Green ließen die Hoffnung kurz aufflammen, als der Rückstand auf 82:75 schrumpfte. Björn Harmsen reagierte prompt mit einer Auszeit, doch ein weiterer Dreier von Nikos Chouchoumis brachte die Dragons sogar auf 84:80 heran. Jena bewahrte jedoch in der Schlussphase die Ruhe, traf wichtige Freiwürfe und brachte den Sieg letztlich über die Zeit.

19.01.2025 18:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier 81:82

Entscheidung in letzter Sekunde. VET-CONCEPT Gladiators Trier schlagen Uni Baskets Münster mit 82:81 und sichern sich elften Sieg in Folge.

Beide Teams starteten vorsichtig in die Partie und legten den Fokus klar auf die jeweilige Defensive. Es dauerte einige Minuten bis die Gladiatoren das Spieltempo etwas erhöhen konnten und sich erstmalig mit 9:2 etwas absetzen konnten. Weiterhin blieb die Partie defensivgeprägt und die Münsteraner machten es den Moselstädtern schwer, durch Ballbewegung zu einfachen Punkten zu kommen. Vor allem im Eins-gegen-Eins durch Jordan Roland kamen die Gladiatoren nun zu Punkten und führten zur ersten Viertelpause mit 13:17. Der Start in das zweite Viertel gehörte dann ganz den Gastgebern. Wie schon zum Ende der ersten zehn Minuten schafften es die Uni Baskets defensiv die Gladiatoren weiter unter Druck zu setzen. Dazu traf man nun offensiv den Dreier und sicherte sich immer wieder zweite Chancen durch Offensivrebounds. So legten die Münsteraner zwischenzeitlich einen 16:0 Lauf hin und erspielten sich zur Mitte des zweiten Viertels eine Führung von 20:29. Doch auch nun fanden die Trierer die richtige Antwort und erhöhten ihrerseits den defensiven Druck. Offensiv suchte Trier nun verstärkt den Weg zum Korb, was durch die Uni Baskets oft nur durch Fouls zu stoppen war und für einfache Trierer Punkte an der Freiwurflinie sorgte. So gelang es den Gladiatoren bis zum Halbzeitpfiff wieder mit 36:39 in Führung zu gehen.

Nach Wiederbeginn wuchs der Vorsprung der Gäste auf 40:47, nur wenig später waren die Uni Baskets schon wieder im Rückspiegel des Favoriten erkennbar und ließen einen 8:0-Lauf zum wiederholten Führungswechsel von der Leine (48:47, 25.). Wieder zelebrierte das Rohdewald-Team eine Dreierserie. Nach vier Distanztreffern führten sie nach dem letzten von Jasper Günther 54:49 (27.). Die Offensive spielte sehr fokussiert im Ballvortrag, Münster hatte am Ende weniger Ballverluste als der Favorit (10:13). Und doch blieb der Gast nach Viertel drei knapp vorn. 56:58 vor dem Schlussviertel, das eine ohnehin schon klasse Partie zu einer faszinierenden werden ließ! Auch der Beginn des letzten Viertels blieb ausgeglichen und beide Mannschaften tauschten knappe Führungen hin und her. Weiterhin blieben die Defensiven extrem standhaft und sorgten beidseitig für schwere Abschlüsse in der Offensive. Weiterhin konnte sich kein Team absetzen und langsam aber sicher entwickelte sich eine echte Crunchtime in der Münsteraner Halle am Berg Fidel. Während die Gladiatoren offensiv nun deutlich effektiver aus der Distanz trafen, suchten die Münsteraner immer wieder den Weg zum Korb, wo es ihnen gelang athletisch abzuschließen oder Freiwürfe zu ziehen. Knapp drei Minuten vor Ende der Partie führten die Uni Baskets mit 74:69 und zogen das Momentum des Spiels langsam auf ihre Seite. Nun war es Behnam Yakhchali, der auf Trierer Seite die Kontrolle übernahm und sein Team im Spiel hielt. Der iranische Nationalspieler erzielte nicht nur die letzten 13 Punkte seiner Mannschaft, sondern traf in den entscheidenden Momenten des Spiels zwei unglaubliche Drei-Punkte-Würfe. Bei 9.4 Sekunden Restspielzeit und einem Rückstand von 79:76, traf Yakhchali seinen ersten Dreier weit hinter der Linie und nach dem zwischenzeitlichen 81:79 bei gut sechs Sekunden Spielzeit, war es erneut der iranische Olympiateilnehmer, der mit Ablauf der Spieluhr einen weiteren Dreier zum 81:82 Endstand traf und somit für den elften Trierer Sieg in Serie sorgte.

 

Foto: Nathalie Zweifel

Nachberichte ProB Süd 19. Spieltag

10.02.2024 15:30 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. Black Forest Panthers 82:69

Im Vorfeld des Samstagnachmittags musste Headcoach Khee Rhee, vor dem wichtigen Duell gegen Villingen-Schwenningen, personell mehrfach umstellen. Denn aufgrund der parallel angesetzten und nicht verlegten U19-Partie in Gießen war das älteste Team im Ludwigsburger Nachwuchsprogramm zur Zweiteilung genötigt. Assistant Coach Philipp Staiger und acht BBA’ler machten sich auf den Weg nach Hessen, machten dort ein sehr gutes Spiel und unterlagen denkbar knapp. Rhee und zehn seiner Schützlinge blieben in der Rundsporthalle und nahmen es mit dem ProA-Absteiger und aktuellen ProB-Letzten auf, der sich in der Barockstadt wenig von der sportlich brenzligen Lage anmerken ließen. Den Gästen gelang viel eher ein Bilderbuch-Start, der die erste, lautstarke Auszeit der Partie zur Folge hatte (4:11, 4. Spielminute). Dominykas Pleta und Co. justierten die zu Beginn offenkundigen, defensiven Unzulänglichkeiten nach und nach und kamen im Minutentakt im Angriff besser ins Spiel. In der Defensive benötigte es weitere Sequenzen (17:25, 10.), doch spätestens ab dem zweiten Viertel waren die Gelb-Schwarzen auf der Höhe, drückten der Partie ihren Stempel auf und sammelten gegen die großgewachsenen Schwarzwälder ein Gros der Rebounds (45:33).
 
Luca Stübel, Pleta, Aeneas Jung, Nico Santana Mojica und Esli Edigin führten die Hausherren bis zum Gang in die Kabinen (38:39, 20.) auch aufgrund von Distanztreffern wieder heran und alsbald zum Führungswechsel (57:52, 30.). Endgültig beschlossene Sache war der Sieg deshalb aber lange nicht: Georgi Davidov und seine Schützlinge ließen nichts unversucht und belohnten sich durch das Verkürzen in der Crunchtime bis auf einen Zähler Differenz. Dennoch war Ludwigsburg nun, anders als zu Beginn der Partie, Herr der sportlichen Lage und erarbeitete sich Glück und Pech in gleichem Maße. Einerseits sorgte Edigin, nachdem er beim Distanzwurf gefoult und per Vier-Punkt-Play für eine siegbringende Initialzündung gesorgt hatte, für Freude. Andererseits verletzte sich Santana Mojica, aufgrund eines von mehreren unsportlichen Foulspielen der Gäste und musste in der Crunchtime (unter Schmerzen) zusehen, wie seine Kameraden den Sieg sicherten und sich durch den 82:69-Erfolg die Rückkehr in die Top-8 der Tabelle verdienten.


10.02.2024 16:30 Uhr FC Bayern Basketball II vs. TSV Tropics Oberhaching 71:77

Nach 40 Minuten bedingungslosem Kampf sicherten sich die Tropics den Derbysieg gegen den FC Bayern Basketball. Obwohl es von beiden Teams eher ein defensiv geprägtes Spiel war, wurde viel Werbung für den Sport gemacht. Knapp 600 Zuschauer sorgten für eine tolle und faire Stimmung im BMW Park.

Beide Mannschaften mussten auf einen wichtigen Scorer verzichten. Während bei den Gastgebern A-Nationalspieler Ivan Kharchenkov fehlte, konnte bei den Gelbhemden Kapitän Janosch Kögler nicht mitwirken. Bereits im ersten Viertel war beiden Mannschaften anzumerken, dass Sie das Derby unbedingt gewinnen wollten. Die wenigen offenen Distanzwürfe fanden auf beiden Seiten nicht das Ziel. Die Tropics suchten im Angriff immer wieder Maxwell Temoka Dongmo, der derzeit in überragender Form agiert, und Jörg Dippold (13 Punkte erste Halbzeit). Als auch Topscorer Omari Knox Punkte auf die Anzeigetafel brachte konnten sich die Tropics im zweiten Viertel erstmals leicht absetzen. Philipp Bode zeigte einmal mehr seine absoluten Topqualitäten in der Verteidigung. Abwechselnd mit Mateo Jukic wurde Martin Kalu, der Topscorer der Bayern, zu schwierigen Würfen gezwungen. Dino Radoncic, Euroleague und Nationalspieler, war durch Maxwell Temoka und Fynn Fischer unter Sonderbewachung gestellt. Durch gute Helpside der Teamkollegen machte man dem Topspieler zudem das Leben schwer. Mit 38:31 ging es in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel kamen die Bayern offensiv besser in die Partie. Neben Kalu und Radoncic, die nicht komplett zu stoppen waren, zeigte nun der kroatische Juniorennationalspieler Ivan Volf seine offensiven Qualitäten. Nach 30 Spielminuten zeigte die Anzeigetafel einen ausgeglichen Spielstand (54:54). Es entwickelte sich nun ein Spiel auf Messers Schneide, in dem jeder Ballbesitz entscheidend war. Jedes Mal als das Spiel zu Gunsten der Gastgeber zu kippen drohte, hatten die Gelbhemden die richtige Antwort. Bode und Jukic, die insgesamt 10 Steals verbuchen konnten, scorten nach Ballgewinnen durch einfache Punkte und gaben wichtige Luft zum Durchatmen. Vor allem der spektakuläre Dunking vom 19-jährigen Jukic gegen Martin Kalu sorgte für einen zusätzlichen Ruck. Der überragende Akteur in dieser Phase war jedoch Maxwell Temoka Dongmo. Immer wieder verwertete der Powerforward seine Offensivrebounds in Punkte, traf seine Freiwürfe und dominierte die Bretter.

Doch kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Es war Crunchtime. Als die Bayern Basketballer durch Punkte von Volf und Kalu eine Minute vor Ende mit 71:70 in Führung gingen, schien das Momentum auf die Seite der Mutapcic-Truppe zu kippen. Doch ein spektakulärer Dreier von Omari Knox brachte die Tropics wieder in Führung. Die 300 Oberhachinger Fans standen Kopf. Man brauchte nun eine gute Defense um den Vorsprung ins Ziel zu retten. Der bis dahin unauffällige Peter Zeis hatte in der anschließenden Sequenz seinen großen Auftritt und sicherte durch cleveres Stellungsspiel den entscheidenden Ballgewinn. Die Bayern mussten nun die Uhr stoppen und die Tropics an die Freiwurflinie schicken. Knox blieb eiskalt und zeigte an der Linie keine Nerven. Durch den 77:71 Erfolg sicherte man sich nicht nur zwei wichtige Punkte im Playoffkampf , sondern auch den direkten Vergleich gegen unsere Münchener Nachbarn.

Mario Matic:“ Es war mehr als ein Sieg. Wir wissen wo wir herkommen und das wir ein kleiner Verein sind. Mit 300 Leuten im Rücken im BMW Park gegen die Bayern so ein Spiel zu gewinnen und die Mannschaft so kämpfen zu sehen, macht mich sehr stolz. Gegen so einen tollen Menschen und legendären Trainer wie Muki Mutapcic, der zu meiner Jugendzeit ein absolutes Vorbild war, zu bestehen ist auch persönlich was ganz Besonders. Ausschlaggebend war unsere Defense mit insgesamt 16 Steals. So schön dieser Abend auch war, richtet sich der Blick nach vorne. Speyer spielt in bestechender Form und wir müssen uns gut vorbereiten.“


10.02.2024 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. OrangeAcademy 78:84

Eigentlich wägten sich viele Fans der Dragons bereits vor Spielbeginn auf der Siegerstraße. Ulm musste nämlich mit Maximilian Langenfeld sowie Noa Essengue auf zwei wichtige Offensive-Optionen verzichten. Es wurde jedoch früh deutlich, die Gäste würden sich keinesfalls kampflos ergeben. Ganz im Gegenteil: Ulm spielte schnörkellos auf und führte nach zwei Minuten 7:0. In der Folge wachte Rhöndorf auf und glich aus. Wer dachte, dass der Tabellenführer nun die Initiative übernehmen würde sah sich getäuscht. Die Jungs der OrangeAcademy blieben am Drücker und nach zehn Minuten mit neun Punkten vorne (20:29).

Im zweiten Spielabschnitt schien sich die Partie zu Gunsten der Hausherren zu drehen. Angetrieben von Neuzugang Ference Gille glich Rhöndorf erst aus (15“/31:31) und startete mit einem 12:0-Lauf die beste Phase des Spiels, zu der Tyreese Blunt alleine neun Punkte beisteuerte und ging mit 44:33 in Führung (17“). Eigentlich ein beruhigender Vorsprung, „den wir in der Folge allerdings sorglos geschreddert haben“, brachte es Dragons-Coach Stephan Dohrn auf den Punkt. So trennten sich die Gegner nach 20 Minuten mit einem 45:45-Unentschieden.

In der Halbzeitpause war das Parkett dann fest in der Hand der Siebengebirgs-Prinzessin Anna I. und dem Elferrat der KG Halt Pol. Die anmutige Tollität riss die Dragons-Fans mit ihrem Prinzessinnen-Song von den Sitzen und sorgte für beste Stimmung auf den Rängen.

Die aber nicht lange halten sollte, denn das dritte Viertel war ein Spiegelbild des ersten. Ab der 24. Minute übernahmen die aggressiv verteidigenden Ulmer wieder das Kommando. Punkt um Punkt streuten die Gäste ein, wobei Jervis Scheffs Rhöndorf ein ums andere Mal düpierte. Am Ende markierte der gerade einmal 16-Jährige 21 Punkte und avancierte zum Topscorer seines Teams. Auf Seite der Dragons sank Minutenlang die Konzentration und damit das Scoring in den Keller. Der Zwischenstand von 60:68 nach 30 Minuten aus Sicht des Gastgebers war die Quittung.

Im Schlussviertel bliesen Kelvin Omojola & Co. zwar noch einmal zu einer Aufholjagd und kämpften sich bis auf zwei Punkte heran (39“/78:80), kippen konnten sie die Partie aber nicht mehr. Ulms Point Guard Seiko Jawara machte mit Spielübersicht und sicheren Freiwürfen den Sack zu. Die 78:84-Niederlage konnten auch die gut aufgelegten Tyreese Blunt (22 Punkte) sowie Avery Sullivan (18 Punkte & 13 Rebounds) nicht verhindern.  

Stephan Dohrn (Headcoach Dragons Rhöndorf: “Wir sind unmittelbar nach dem Spiel schon deutlich enttäuscht. Einerseits wollen wir als Profis immer gewinnen, auf der anderen Seite haben wir heute nicht das Spiel gezeigt, was wir uns vorgenommen haben. Wie wir immer wieder komfortable Vorsprünge hergeben ärgert mich schon sehr. Ich spare mir an dieser Stelle Gründe für die Schwächen beim Scoring und Rebounding anzuführen. Die einzelnen Spieler sind alt genug, um zu reflektieren, was zur heutigen Niederlage geführt hat. Nächstes Wochenende wartet mit TSV Tröster Breitengüßbach ein Gegner, den wir keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen dürfen.“


10.02.2024 19:00 Uhr FRAPORT Skyliners Juniors vs. BG Hessing Leitershofen 81:56

Nur eine Woche nach der bisher besten Saisonleistung gegen Bayern München konnte die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen beim Auswärtsspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga die gute Form nicht konservieren. Vielmehr musste man nach einer sehr mäßigen Vorstellung eine 56:81 Niederlage bei den FRAPORT Skyliners Juniors in Frankfurt hinnehmen und war dabei über das gesamte Match hinweg praktisch chancenlos. Durch die Niederlage fielen die Kangaroos vom fünften auf den siebten Tabellenplatz zurück, der Kampf um die Play-Off Ränge bleibt weiterhin gleichsam eng als auch spannend.

Dezimiert musste die BG die Reise an den Main antreten. Basti März und Chris Würmseher fehlten erkrankt. Der Start in die Partie verlief auch zunächst gar nicht so schlecht, 4:1 gingen die Gäste nach Körben von Ole Theiss und Jermane Carter in Führung. Das war es dann aber auch. Die Skyliners konterten sofort und legten einen sagenhaften 32:5 (!) Run aufs Parkett des Basketball Centers Mainhattan. Der wesentliche Unterschied war schnell erkannt: Frankfurt traf in der ersten Halbzeit acht Dreier, Leitershofen gerade einen bei siebzehn Versuchen. Die Treffsicherheit der Vorwoche schien wie weggeblasen zu sein. Die Verunsicherung bei den Kangaroos wuchs zusehend und zur Halbzeit war die Partie beim Spielstand von 21:46 nicht nur vom Ergebnis bereits verloren, sondern angesichts der gezeigten Leistung bestand auch kaum Hoffnung, dass man dieses Spiel noch hätte drehen können.

Den kämpferischen Einsatz nach dem Seitenwechsel konnte man den Stadtbergern nicht absprechen. Das Team zeigte sich bemüht, die Scharte von nur 21 Punkten in einer Halbzeit auszumerzen. Im dritten Viertel gelang das auch nur bedingt, auch diese zehn Minuten musste man mit 15:20 an den sicherlich auch sehr guten Gegner abgeben. Lediglich im Schlussviertel gelang es den Leitershofern dann, noch eine Ergebnisverbesserung herbeizuführen, dieser Abschnitt ging dann mit 5 Zählern an die BG. Erfreulich war lediglich, dass die beiden Nachwuchsspieler Benjamin Kuprat und Benjamin Heinrich noch viel Spielzeit erhielten und die beiden Youngstars machten ihre Sache mehr als ordentlich in einer zu diesem Zeitpunkt schwierigen Partie. Beide Spieler empfahlen sich durchaus für weitere Einsätze. Mit der hohen Niederlage ging der direkte Vergleich ebenfalls an die Frankfurter, das Hinspiel hatte die BG bekanntermaßen noch mit neun Punkten Differenz gewonnen. In einem möglichen Dreier- oder Vierervergleich um die begehrten Play-Off Plätze könnte diese hohe Niederlage aber eventuell noch schmerzhaft in der finalen Abrechnung der Tabelle zum Ende der Vorrunde Ende April werden, am besten sollte man daher mit den Skyliners in keinen direkten Vergleich jeglicher Art geraten.


10.02.2024 19:30 Uhr Ahorn Camp BIS Baskets Speyer vs. TSV Tröster Breitengüßbach 100:59

Mit einer eindrucksvollen Vorstellung haben die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer den Abstand zu den Abstiegsplätzen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB vergrößert. Die Mannschaft um Routinier Christoph Rupp setzte sich vor der Rekordkulisse von über 500 Zuschauern in der heimischen PSD Bank-Halle Nord mit 100:59 (46:25) gegen den TSV Breitengüßbach durch und nährte die Hoffnung auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde.

„Die Jungs haben vor diesen tollen Fans eine Bombeneinstellung an den Tag gelegt und unser variables Defensivkonzept eins zu eins umgesetzt“, lobte BIS-Coach Carl Mbassa seine Auswahl nach dem höchsten Saisonsieg. Im Angriff attestierte er seinem Team eine „aggressive und physische“ Spielweise: „Man hat gemerkt, dass die Mannschaft die Niederlage in Coburg unbedingt wettmachen wollte. Entsprechend konzentriert ist sie aufgetreten.“

Von Anfang an diktierten die Speyerer gegen die mitunter sehr robusten Gäste das Geschehen. Ihre Wurfquoten waren wesentlich besser als die der Oberfranken, und sie gewannen auch den Reboundvergleich deutlich. Mit einem 15:0-Lauf Ende des zweiten und Anfang des dritten Durchgangs beseitigten die BIS Baskets die allerletzten Zweifel, dass sie als Sieger die Halle verlassen werden. Das Schlussviertel, in dem Mbassa Leuten aus der zweiten Reihe Einsatzminuten gab, entschieden die Einheimischen mit 31:10 zu ihren Gunsten.


11.02.2024 16:00 Uhr CATL Basketball Löwen vs. BBC Coburg 86:95

In der zweiten Auflage des fränkisch-thüringischen Derby in dieser Saison siegte der BBC Coburg bei den Basketball Löwen Erfurt mit 95:86. Mit dabei starken 31 verteilten Assists zeigten die Coburger nicht nur eine besonders mannschaftsdienliche Vorstellung, sondern holten sich auch noch den direkten Vergleich gegen die Erfurter. Topscorer des BBC wurde Shooting Guard Gabriel Kuku mit 23 Punkten. Dazu erzielte Kapitän Sven Lorber mit 22 Zählern seine Karriere-Bestleistung in der ProB.

Head Coach Patrick Seidel zeigte sich nach dem Derbysieg sichtlich zufrieden mit seinem Team: „Ich bin sehr glücklich, dass ich heute jeden einwechseln konnte und jeder direkt seinen Input gegeben hat. Das war heute insgesamt eine tolle Mannschaftsleistung. Wir haben in der Verteidigung heute sehr viel Zone gespielt, was wir sonst eigentlich selten machen, aber das war heute gegen die Großen von Erfurt nötig, damit wir sie kontrollieren können. Das hat uns auch sehr geholfen, vor allem bei unseren Runs im zweiten und im letzten Viertel. Wir haben auf jeden Fall verdient gewonnen und dass wir auch den direkten Vergleich mitnehmen, ist sehr gut für uns und ich bin wirklich stolz auf die Jungs, weil wir es heute als Mannschaft gelöst haben. Vielen Dank an unsere großartigen Fans! Es war wirklich eine super Stimmung in der Halle und ihr habt uns das ganze Spiel über gepusht, das hat uns sehr geholfen!“

In einem von Offensive geprägten Derby waren es zunächst die Löwen, die sich nach einem ausgeglichenen ersten Viertel im zweiten Spielabschnitt erstmals zweistellig absetzen konnten. Die Antwort der Vestestädter ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Mit drei erfolgreichen Dreiern in Serie und einem And One von Sven Lorber konterten die Coburger und gingen so mit einem knappen Zwei-Punkte-Vorsprung in die Kabine.

Auch im dritten Viertel blieb das Spiel weiter eng. Alles steuerte auf spannende Crunch Time hin und die bekamen die Zuschauer in der gut gefüllten Riethsporthalle auch zu sehen. Im Schlussabschnitt erwischten die Erfurter derweil den besseren Start. Mit einem 11:0-Start holten sich die Hausherren die Führung wieder zurück und lagen sechs Minuten vor dem Ende mit 74:68 in Front. Aber der BBC steckte nicht auf und kämpfte sich erneut heran. Vier Minuten vor Schluss hatten die Coburger Dank eines erfolgreichen Dreiers des glänzend aufgelegten Gabriel Kuku die Nase wieder vorne und ließen sich diese Führung bis zur Schlusssirene auch nicht mehr nehmen. An der Freiwurflinie sicherten Adrian Petkovic und Kapitän Sven Lorber ihrer Mannschaft zudem noch den direkten Vergleich. Mit dem Erfolg im Derby liegt der BBC nun auf Rang vier in der Tabelle, einen Sieg hinter den Thüringern, wobei die Coburger noch ein Spiel in der Hinterhand haben.


11.02.2024 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. TEAM EHINGEN URSPRING 105:99

Ein ausführlicher Nachbericht folgt in Kürze.

Foto: FRAPORT Skyliners Juniors