Schlagwortarchiv für: 22. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 22. Spieltag

21.02.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. Dresden Titans 94:90

Nach einem Start nach Maß und mehreren starken Offensivphasen liefern sich die Dresden Titans mit den Flashers Fellbach ein intensives Duell auf Augenhöhe. Trotz großer Moral und spätem Anschluss müssen sich die Elbriesen am Ende knapp geschlagen geben.

Mit viel Energie und klarem Fokus erwischen die Titans einen Start nach Maß und setzen früh erste Akzente. Fellbachs Trainer reagiert jedoch schnell, nimmt Anpassungen vor und bringt sein Team zurück auf Spur. Während Dresden das offensive Volumen zunächst aufrechterhält, zeigen sich in der Defensive zunehmend Schwächen. Wisdom explodiert zum Schluss des ersten Viertels mit acht Punkten in Folge und führt die Titans zu einer 30:20-Führung.

Auch nach der Pause bleibt Uboh weiterhin heiß, doch nun fangen auch die Gastgeber Feuer. Fellbach lässt sich defensiv kaum stoppen und gibt zunehmend den Ton an. Der offensive Rhythmus der Dresdner geht verloren, dennoch schenkt Kevin Kollmar seinem Team kurz vor der Pause mit einem wichtigen Dreier neue Kraft und stellt auf 52:52.

Der zweite Durchgang beginnt ausgeglichen, doch das Dresdner Angriffsspiel bleibt zerfahren. Ballverluste und Fehlwürfe häufen sich, während die Flashers ihre Würfe sicher treffen. Ein Wechsel in die Zonenverteidigung zeigt Wirkung, dennoch tun sich die Elbriesen weiterhin schwer und müssen einen 72:67-Rückstand hinnehmen.

Zum Start des spielentscheidenden Viertels übernimmt der gegnerische Nik Philip Schlipf Verantwortung, wird seiner Führungsrolle gerecht und trifft schwierige Distanzwürfe. Zwar stellt Kevin Kollmar mit einem weiteren Dreier nochmals den Anschluss her, doch den entscheidenden Coup schaffen die Dresdner nicht mehr. Am Ende verlieren die Titans knapp mit 90:94.

Dresden Titans Headcoach Valentino Lott: „Wir konnten leider defensiv nur phasenweise Impulse setzen und haben Fellbach viele einfache Lay-Ups in unserer Zone gegeben. Zwar haben wir den Ball offensiv bewegt, waren aber nicht in allen Situationen konsequent genug, sie zu attackieren. Wir haben jetzt Zeit über die FIBA-Pause, das Spiel zu verdauen und unsere Schlüsse zu ziehen, um gegen Ludwigsburg defensiv ein anderes Gesicht zu zeigen.“

 

21.02.2026 18:00 Uhr // OrangeAcademy vs. CATL Basktball Löwen 102:53

Die OrangeAcademy hat am Sonntagnachmittag einen dominanten Sieg gegen die CATL Basketball Löwen Erfurt errungen und sich mit 102:53 klar durchgesetzt. Die jungen Uuulmer präsentierten sich von Anfang an konzentriert und überzeugten als Team. Sie übten früh in der Partie viel Druck auf den Gegner aus und setzten sich dementsprechend schnell entscheidend ab.

Die Partie begann aus Sicht der Academy etwas holprig, als der Gastgeber aus Erfurt zunächst mit einem 7:0-Lauf vorlegte. Davon ließen sich die jungen Ulmer jedoch nicht beirren. Durch eine stark agierende Defensive fanden sie schnell wieder ihren Rhythmus. Die Mannschaft um Headcoach Florian Flabb zeigte sich kämpferisch und kontrollierte im Anschluss das Spielgeschehen.

Vor allem durch ein schnelles Umschalten und kluges Zusammenspiel konnten zahlreiche Fastbreak-Punkte erzielt und ein großer Vorsprung herausgespielt werden. In der ersten Halbzeit zogen die Ulmer frühzeitig davon und führten zur Pause bereits mit 55:23.

Auch im dritten Viertel setzten sie ihre Leistung fort und bauten den Vorsprung weiter aus. Immer wieder fanden sie freie Würfe, besonders von jenseits der Dreipunktelinie, und zeigten sich auch am offensiven Brett mit vielen Rebounds präsent. So stand es nach dem dritten Abschnitt bereits 80:35 – ein Statement der jungen Ulmer Talente.

Zu Beginn des vierten Viertels gelang es Erfurt zwar noch einmal, durch einige Steals schnelle Punkte zu erzielen, doch die OrangeAcademy hielt dem Druck stand. Die Intensität im Spiel der Ulmer blieb hoch, und die Defensive zeigte erneut ihre Stärke, sodass die Gäste trotz besserer Erfurter Offensive weiterhin klar dominierten. Am Ende sicherte sich die OrangeAcademy einen deutlichen 102:53-Erfolg.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 94:76

In einer wichtigen Partie empfingen die SKYLINERS Juniors die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie im BCM. Die SKYLINERS Juniors feierten einen wichtigen 94:76-Heimerfolg gegen die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie und arbeiten sich damit in der ProB Süd weiter nach vorne.

Die Gäste erwischten den deutlich besseren Start und führten nach wenigen Minuten mit 14:5. Frankfurt tat sich zunächst schwer, fand dann aber zunehmend Zugriff auf das Spiel. Bis zum Ende des ersten Viertels kämpften sich die Juniors zurück – nach zehn Minuten stand es 23:22 für Würzburg.

Im zweiten Viertel präsentierten sich die Frankfurter deutlich wacher und strukturierter. Vor allem Jamie Edoka und Desmond Watson übernahmen offensiv Verantwortung und trieben ihr Team an. Schritt für Schritt erspielten sich die Juniors eine Führung und gingen mit 44:41 in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Team von Markus Klusemann das etwas wachere Team. Ein wichtiger Dreier von Ivan Crnjac brachte Frankfurt erstmals zweistellig in Front (59:49). Vor dem Schlussabschnitt führten die Juniors mit 63:56. Oftmals war es wieder die hohe defensive Intensität, die den Würzburgern das Leben schwer machte.

Zu Beginn des letzten Viertels waren es erneut Watson (26 Punkte) und Edoka (27 Punkte), die Verantwortung übernahmen und wichtige Treffer erzielten. Mit hoher Intensität und klarem Fokus bauten die Juniors ihren Vorsprung weiter aus und ließen in der Schlussphase nichts mehr anbrennen. Am Ende stand ein verdienter 94:76-Erfolg auf der Anzeigetafel. Mit diesem wichtigen Sieg verbessern sich die SKYLINERS Juniors auf den neunten Tabellenplatz der ProB Süd und bleiben damit weiterhin in Schlagdistanz zu den Playoff-Plätzen.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // BBC Coburg vs. TSV Oberhaching Tropics 117:85

Nach etwas Anlaufschwierigkeiten setzte sich der BBC Coburg am 22. Spieltag der ProB Süd gegen dezimierte Tropics aus Oberhaching am Ende doch deutlich mit 117:85 durch. Grund dafür war vor allem eine klare Leistungssteigerung der Vestestädter in der zweiten Hälfte. Beeindruckende 72 Punkte legte die Mannschaft von Cheftrainer Patrick Seidel nach der Pause auf und überrollte sichtlich überforderte Gäste aus Oberbayern völlig.

Der Coburger Start verlief alles andere als gut. 0:10 lagen die Vestestädter nach nicht einmal zwei gespielten Minuten zurück. Eine frühe Auszeit Seidels weckte den BBC aber allmählich auf. Allen voran unter den Korb nutzten Dawson, Herzog und Ćosić mehr und mehr die Vorteile, die sich den Coburgern aufgrund der dünnen Personaldecke der Gäste ergaben. Allerdings stimmten die Disziplin und Energie am defensiven Ende des Feldes weiterhin nicht wirklich, weshalb die Tropics auch nach dem ersten Viertel in Front blieben (16:21).

Das änderte sich aber, kurz nachdem Wenzl den ersten Dreier versenkte. Ćosić auf Zuspiel von Fasoyiro besorgte die anschließende BBC-Führung (25:24). Doch auf der Gegenseite stemmte sich vor allem Nedzad Muratovic, der im Hinspiel noch punktlos blieb, legte in der ersten Hälfte furiose 27 Punkte auf. Allein fünf Dreier netzte der Bosnier im zweiten Viertel ein und hielt die Tropics auf Augenhöhe mit dem BBC. Dieser sicherte sich dank Wenzls Distanzwurf aber eine knappe 45:44-Halbzeitführung.

Zufrieden konnten die Vestestädter damit jedoch nicht sein. Deutlich griffiger und konzentrierter kamen die Hausherren daher aus der Kabine. Mit intensiver Defense und teils schönen Kombinationen in der Offensive bauten die Coburger den Vorsprung quasi im Sekundentakt aus und überrannten die Tropics förmlich. 26:3 stand es nach gut fünf absolvierten Minuten im dritten Viertel, was in einer 71:47-Führung für den BBC mündete. Der Coburger Vorsprung lag nach dem dritten Spielabschnitt schon bei 25 Zählern lag (86:61).

Die Frage, die es für die knapp 700 Zuschauer im Schlussviertel noch zu beantworten gab, war, wann die 100-Punkte-Marke geknackt werden würde. Diese fiel durch Fasoyiro bereits fünf Minuten vor dem Ende (100:70). Da der Sieger der Partie längst feststand, war es BBC-Headcoach Patrick Seidel vergönnt, der zweiten Coburger Garde mehr Minuten zu gönnen.

 

21.02.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. Ahorn Camp Baskets 87:78

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat am Samstagabend ihre Ausgangsposition im Kampf um die Play-Off Plätze in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA nachhaltig verbessert. In der Stadtberger Sporthalle bezwang man vor 855 Zuschauern die Ahorn Camp Baskets Speyer mit 87:78. In der Tabelle kletterte man dadurch hoch auf Platz fünf.

Das Spiel begann etwas zäh, man merkte beiden Teams an, dass es um sehr viel an diesem Abend ging. Nach dem ersten Viertel hatten die Kangaroos null von acht Dreiern getroffen, Speyer einen von sieben. Ein 14:15 Niedrigscore auf der Anzeigetafel war die Folge davon. Den Stadtbergern gelang es dabei immerhin, einen zwischenzeitlichen 6:14 Rückstand zu egalisieren.

Ferenc Gille, der erstmals nach langer Verletzungspause wieder im Team stand und ein sehr gelungenes Comeback feierte, gelang per Korbleger zum 18:17 erstmals wieder eine Führung für die Heimischen zu erzielen. Clint Hamann erhöhte etwas später sogar zum 36:29, der höchsten BG-Führung in der ersten Halbzeit. Speyer konterte erneut, und so ging es beim Spielstand von 44:44 ausgeglichen in die Halbzeitpause. Die Dreierquote der Leitershofer war allerdings kaum besser geworden, nur ein einziger Treffer gelang bei 14 Versuchen.

Das dritte Viertel stand dann ganz im Zeichen der Kangaroos. Man zeigte spielerisch und kämpferisch eine sehr gute Leistung und zog bis auf 71:61 davon. Gewonnen war das Match aber noch nicht. In den letzten zehn Minuten stellte der Gegner auf eine unangenehme Zonenverteidigung um und glich bis zur 37. Spielminute wieder zum 75:75 aus, die Partie drohte zu kippen.

Wie schon vor Wochenfreist in Dresden übernahm erneut Kapitän Jannik Westermeir die Verantwortung und traf nun zwei Dreier binnen einer Minute. Das war eine Vorentscheidung. Die Pfälzer mühten sich redlich, hatten den Schwaben aber final nichts mehr entgegenzusetzen. BG-Chefcoach Emanuel Richter zeigte sich anschließend zufrieden mit seinem Team: „Trotz der schwachen Dreierquote von 15% haben wir als Mannschaft gewonnen. Es war ein sehr wichtiger Sieg für das Erreichen der Play-Offs und die Jungs haben einen guten Job gemacht“, so BG Headcoach Richter.

 

22.02.2026 15:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. FC Bayern Basketball II 71:76

Im Spitzenspiel und Verfolger-Duell der ProB Süd unterliegt die Porsche Basketball-Akademie dem FC Bayern Basketball II 71:76. Gegen die Zweitvertretung der Münchner agieren die Ludwigsburger zu ineffizient und fehlerhaft und kassieren. Im Sinne der angestrebten Playoff-Qualifikation ist der 22. Spieltag ein Rückschlag, die Lage in Gänze aber weiterhin sehr gut: Die Gelb-Schwarzen sind mit einer 11:9-Bilanz Vierter.

Die Gelb-Schwarzen starteten fahrig und unkonzentriert. Immer wieder gestatteten sie den bayerischen Gästen einfachste Punkte innerhalb der Zone. 28 ihrer 38 Zähler sollten die Münchner in Halbzeit eins in unmittelbarer Korbnähe erzielen. Die BBA’ler blieben nach einer schwachen Anfangssequenz (3:10) dran, waren aber im Angriff aber zu trefferschwach unterwegs, um die Partie auf ihre Seite zu ziehen (37:38, 20. Spielminute).

Stattdessen entwickelte sich in der Rundsporthalle im unmittelbaren Vorfeld des BMW TOP FOURs in München ein rasantes Duell. In diesem waren vor Agust Kjartansson und Andrija Susic für die Schwaben nicht zu stoppen. Das Duo orchestrierte die Offensive der Rot-Weißen exzellent und hatte mit Niko Jerkic (78 2P%) und Desmond Yiamu (89%) hochprozentig treffende Abnehmer an seiner Seite.

Ludwigsburg musste wesentlich mehr für Zählbares auf der Anzeigetafel arbeiten, tat dies aber sehr konsequent. Neben Abdulhay Kömürkara machten Daniel Mack, samt spektakulärem Poster-Dunk über Kilian Fischer, und Lars Danziger einen guten Job. Doch auch eine deutlich bessere Dreierquote (32 3P% | 19 3P%) sowie eine Führung im dritten (45:42) und vierten (58:54) Viertel sollten an diesem Nachmittag nicht für die benötigte Stabilität sorgen.

München zerrüttete den gelb-schwarzen Rhythmus durch eigene Korberfolge sehr erfolgreich. Simon Feneberg und Julis Baumer versuchten sich zwar am Erzwingen einer Entscheidung – und später an einer Wende – doch die entscheidenden Spielzüge gelangen den Gästen. Kjartansson, Susic brachten die Bayern mit zwei der drei Münchner Distanztreffer in der 37. und 39. Minute auf die Siegerstraße, deren Spur für ein Zusammenrücken in der ProB-Tabelle sorg(t)en.

Nachberichte ProB Nord 22. Spieltag

21.02.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. LOK BERNAU 81:90

LOK Bernau hat in Sandersdorf die passende Antwort gegeben und sich mit einem 90:81-Auswärtssieg bei den BSW Sixers revanchiert. Es war ein enges, intensives Spiel – eines mit echter Gefahr – doch am Ende setzte sich Charakter, Geduld und Qualität durch.

LOK eröffnete das Spiel hochkonzentriert und ließ die Sixers fast drei Minuten ohne Punkte. Bernau setzte früh ein Zeichen. Doch Sandersdorf wollte dieses Heimspiel unbedingt für sich entscheiden. Mit viel Physis und schnellen Abschlüssen arbeiteten sich die Gastgeber zurück ins Spiel und übernahmen zur Mitte des Viertels die Führung. Kurz vor der Sirene traf Shawn Scott II noch den Dreier und hielt LOK in Schlagdistanz – dennoch ging das erste Viertel mit 26:22 an die Sixers.

Bernau erhöhte nun das Tempo und arbeitete deutlich stärker am defensiven Brett. Jeder Rebound wurde umkämpft, jeder Ballbesitz hatte Gewicht. Die Sixers blieben hartnäckig und ließen sich nicht abschütteln. Es entwickelte sich ein schnelles, intensives Spiel mit viel Druck auf beiden Seiten. Zur Mitte des Viertels stand es 36:36 – alles wieder offen. Bis zur Halbzeit lieferten sich beide Teams einen echten Schlagabtausch. Halbzeitstand: 47:47.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb es zunächst ausgeglichen. Doch dann begann LOK, das Spiel zunehmend zu kontrollieren. Mit wachsender Intensität in der Verteidigung und klareren Entscheidungen im Angriff setzte Bernau Akzente. Doch Sandersdorf blieb gefährlich, nutzte kleine Unkonzentriertheiten und glich zwei Minuten vor Ende des Viertels wieder zum 62:62 aus. Bernau traf anschließend in den entscheidenden Momenten – und setzte sich erneut ab. Mit einer 64:70-Führung ging es ins Schlussviertel.

Das letzte Viertel war geprägt von Spannung und Intensität. Jeder Angriff konnte das Spiel in eine neue Richtung lenken. Doch LOK blieb ruhig und spielte mit zunehmender Sicherheit. Innerhalb weniger Minuten wuchs der Vorsprung auf zehn Punkte an. Vier Minuten vor Schluss stand es 84:73 – die höchste Führung des Spiels. Sandersdorf versuchte noch einmal alles, verkürzte mit Dreiern und brachte die Halle zum Beben. Doch Bernau ließ sich nicht aus dem Konzept bringen und bezwingt die Sixers mit 90:81.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Itzehoe Eagles 107:88

Rhöndorf schickte Itzehoe mit einer empfindlichen 107:88-Klatsche (50:44) auf die Heimreise. Damit gelang den Dragons gegen den aktuellen Tabellendritten die erhoffte Überraschung. Gleichzeitig beendeten die Rheinländer die Durstrecke von sieben Niederlagen in Folge und landeten den ersehnten Befreiungsschlag. Mit dem Heimerfolg über die Eagles rücken die Rheinländer nämlich wieder auf einen Nichtabstiegsplatz vor.

Team von Coach Max Becker verteidigte von der ersten Sekunde an aufmerksam und setzte Itzehoe mächtig unter Druck. Die zwischenzeitliche 9:3-Führrung beeindruckte Itzehoe sichtlich. Ebenso das Tempo von Rhöndorf, die jede sich bietende Chance nutzten und den Ball auf den Korb der Gäste abfeuerten. Die Trefferquote war zwischenzeitlich noch nicht richtig prickelnd und ermöglichte den Eagles den Ausgleich (15:15). So ging das erste Viertel knapp an Rhöndorf (21:19).

Das zweite Viertel blieb eine enge Angelegenheit, mit leichten Vorteilen für Rhöndorf, die sich nach 20 Minuten mit sechs Punkten (50:44) absetzen konnten. Nach der Pause blieben die Hausherren ihrer Linie treu und drückten weiterhin voll aufs Gaspedal. Vier Dreier rauschten durch den Korb von Itzhoe, zwei von Juhwan Harris-Dyson und jeweils einer von Jorge Mejias sowie Kenan Reinhart, zum 70:50 für Rhöndorf (25“).

Da sich die Gastgeber auch beim Rebound (44:32) sukzessive Oberwasser erarbeiteten, blieb der Vorsprung konstant. Nach 33 Minuten sah es richtig böse für Itzhoe aus, als sie mit 89:64 ins Hintertreffen gerieten. Doch die Eagles hielten noch einmal dagegen, konnten den Rückstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen und mussten sich am Ende mit 107:88 geschlagen geben.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. TSV Neustadt temps Shooters 93:91

Nach dem Abpfiff war die Enttäuschung bei den Neustädter Spielern und den knapp 80 mitgereisten Fans groß, denn der Auswärtssieg und damit ein großer Schritt Richtung Playoffs, war durch zu viele Ballverluste in der entscheidenden Phase noch aus der Hand gegeben worden. Somit muss der Blick auch weiterhin nach unten gerichtet werden, da die Konkurrenten im Abstiegskampf gewinnen konnten.

Das Spiel begann wie von vielen erwartet mit sehr viel Tempo und schnellen Abschlüssen auf beiden Seiten. So stand es nach zwei Minuten schon 9:8 für die Juniors aus Oldenburg, die sich in den Folgeminuten auf 18:10 absetzen konnten. Emil Loch antwortete mit sieben Punkten in Folge, bevor Robin Kniss einen And-One Dunking zum 20:20 in den Korb hämmerte. Das hohe Tempo im Spiel blieb konstant und so endete der erste Abschnitt mit 29:28 für die Gastgeber.

Im 2. Viertel änderte sich überhaupt nichts an der Spielweise der Teams, einzig die Trefferquoten sanken ein wenig. Das Spiel blieb auf Augenhöhe und die Führung wechselte das ein oder andere Mal. 2,1 Sekunden vor der Halbzeit hatten die Juniors beim Stand von 46:45 noch einen Einwurf an der Baseline, spielten einen langen Pass auf ProB Topscorer Jon’ll Fugett, der zu einem Wurf ansetzte und ein Foul beim Dreier zog. Fugett nutzte alle Freiwürfe und stellte den Halbzeitstand von 49:45 her.

Nach der Halbzeitpause übernahmen die Gäste aus Neustadt nach und nach das Kommando im Spiel. Durch acht Punkten von Aime Olma und neun von Matej Jelovcic, erspielten sich die Gäste eine 55:64 Führung in der 26. Minute. In den folgenden zwei Minuten legten die Gastgeber einen 13:0 Lauf hin und drehten das Spiel zum 70:66. Erneut antworteten die Gäste und ein Steal von Olma kurz vor dem Ende des Viertels brachte die 70:74 Führung vor den letzten zehn Spielminuten.

Beide Teams schenkten sich nichts und beim Stand von 84:84, vier Minuten vor dem Ende, war der Sieg für beide Teams möglich. In der entscheidenden Phase führten zwei Ballverluste der Gäste zur 89:84 Führung der Juniors. Olma und Elias Marei verkürzten den Rückstand zwei auf 91:89. Fünf Sekunden vor dem Ende wurde dann Jelovcic beim Stand von 93:90 an die Freiwurflinie geschickt. Er verwandelte den ersten Wurf, um dann den zweiten für einen möglichen Rebound extra daneben zu werfen. Der Rebound landet bei Kniss, doch dieser warf aus einer so schwierigen Lage auf den Korb, dass der Ball nicht mehr reinging.

 

21.02.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. TKS 49ers 65:62

Was für eine emotionale Achterbahnfahrt in der Sporthalle „Am Hallo!“ In einem Spiel, das den 746 Zuschauern alles abverlangte, besiegten die ETB Miners Essen die TKS 49ers mit 65:62.

Es war der Sieg einer Mannschaft, die sich trotz personeller Rückschläge und schwindender Kräfte über die Zeit rettete. Auch wenn der gewohnte offensive Rhythmus zeitweise fehlte, bewiesen die Miners in der Crunchtime Herz und Leidenschaft, um den Heimsieg gemeinsam über die Ziellinie zu bringen.

Dass am Ende die Miners-Fäuste zum Jubel nach oben gingen, war das Resultat harter Arbeit. Die TKS 49ers erwiesen sich als der erwartet zähe Gegner, angeführt von einem starken Meyer, der mit 25 Punkten immer wieder Lücken fand. Doch Essen hielt dagegen: Während Quashawn Lane und Niclas Sperber mit jeweils 19 Punkten offensiv die entscheidenden Akzente setzten, wurde um jeden Zentimeter gekämpft.

Jeder Rebound und jeder Dive zum Ball war ein Signal: Wir lassen uns diesen Sieg nicht nehmen. In den entscheidenden Momenten bewahrten die Miners letztlich doch einen kühlen Kopf und brachten den Vorsprung mit purer Willenskraft ins Ziel.

Lars Wendt (Headcoach ETB Miners): „Wir gewinnen am Ende mit etwas Zittern gegen Stahnsdorf. Man muss anerkennen, dass Stahnsdorf wirklich stark aufgetreten ist und mit viel Einsatz gekämpft hat. Letztlich hatten wir auch das nötige Glück, dass sie ihre Würfe in der Schlussphase nicht mehr getroffen haben. Bei uns war deutlich zu sehen, dass wir derzeit auf dem Zahnfleisch gehen und die spielfreie Pause dringend benötigen, um unsere Akkus wieder aufzuladen.“

 

21.02.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. SC Rist Wedel 95:101

Video-Sequenzen aus dem Hinspiel „mit den 20 besten Szenen des Gegners, bei denen wir naturgemäß nicht gut aussahen“, hatte Co-Trainer Marian Schick für die Spieler des SC Rist Wedel zusammengestellt. Die Bilder verstärkten den Wunsch nach Revanche. Exakt 99 Tage, nachdem die Wedeler im Hinrunden-Duell ein 56:89 (30:55)-Debakel gegen die EN Baskets Schwelm erlitten hatten, gewannen sie das Rückspiel in der Kreisstadt des Ennepe-Ruhr-Kreises mit 101:95 (51:46).

„Das Hinspiel war grauenhaft“, erinnerte sich auch Attarbashi „mit Unbehagen“ zurück an den 14. November 2025. „Jetzt haben wir uns sehr gut auf den Gegner vorbereitet und in Schwelm eine hervorragende Leistung gezeigt“, erkannte der Trainer. Zwar gingen in der ersten Minute die Schwelmer mit 5:0 in Front, doch in der Folge kamen die Gäste immer besser in Fahrt. Nach dem 11:9, einem Dreier von Lincoln Rosebush, lagen sie bis in das letzte Viertel hinein durchgehend in Führung.

Diese war in der zwölften Minute sogar erstmals zweistellig (32:22). Die Wedeler glänzten in dieser Phase immer wieder mit einer aggressiven Verteidigung, mit der sie ihren Gegner zwangen, schwierige Würfe zu nehmen. Doch die Hausherren ließen sich nicht abschütteln. „Die Partie wogte immer wieder hin und her“, befand Attarbashi, dessen Schützlinge nach der Pause stark auf das Parkett zurückkehrten.

So konnten sie sich beim 61:48 (23.) die höchste Führung erspielen, aber die Schwelmer hielten dagegen – und so entwickelte sich schließlich eine dramatische Schlussphase. In dieser gingen die EN Baskets beim 83:81 (35.) erstmals seit dem Beginn der Partie wieder in Führung. Angeführt von Janne Müller und Aleksandar Postic, die viel (Wurf-)Verantwortung übernahmen, drehten die Wedeler das Ergebnis wieder zu ihren Gunsten – aber es blieb eng.

14 Sekunden vor Ultimo erreichte die Dramatik ihren Höhepunkt. Ein Fernwurf von Erik Nyberg, asprang von der Korbumrandung zurück ins Feld. Anstatt zum 98:98 auszugleichen, foulte Nyberg anschließend Linus Hoffmann, der den Abpraller erobert hatte. Der Rister Kapitän verwandelte einen von zwei Freiwürfen, was seinem Team ein beruhigendes Vier-Punkte-Polster beschwerte. In der vorletzten Sekunde versenkte Postic zwei weitere Freiwürfe, womit er den 101:95-Endstand besiegelte.

 

21.02.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Seawolves Academy 90:81

Die Iserlohn Kangaroos feiern am Samstagabend in der Matthias-Grothe-Halle einen wichtigen 90:81-Heimsieg gegen die Rostock Seawolves Academy und setzen damit ein starkes Ausrufezeichen im Kampf um den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie, bei der die Gäste aus Rostock zunächst die bessere Linie fanden. Drei schnelle Dreier und ein stark aufspielender Jalen Page sorgten früh für eine zweistellige Führung der Seawolves Academy. Während Rostock aus der Distanz hochprozentig traf, suchten die Kangaroos den Weg zum Korb und zwangen die Gäste schon früh in Teamfouls. Trotzdem gingen die Iserlohner mit einem 19:29-Rückstand in die erste Viertelpause.

Auch im zweiten Abschnitt taten sich die Hausherren zunächst schwer. Rostock spielte weiter mit viel Energie und profitierte von der Treffsicherheit seiner beiden Leistungsträger Page und Jonas Zilinskas. Erst gegen Ende der ersten Hälfte fanden die Kangaroos ihren Rhythmus. Drei erfolgreiche Distanzwürfe in Serie brachten das Selbstvertrauen zurück, und zur Pause war der Rückstand beim 42:51 wieder auf unter zehn Punkte geschrumpft.

Nach dem Seitenwechsel kam das Waldstadt-Team mit neuem Schwung aus der Kabine. Luca Michels übernahm Verantwortung und traf sicher von außen, während auch Daniel Zacek mit seiner Energie und Treffsicherheit von der Dreierlinie wichtige Impulse setzte. In der Defensive agierte Iserlohn nun aggressiver, zwang Rostock zu Ballverlusten und kämpfte sich mit Leidenschaft zurück. Zum Ende des dritten Viertels lagen die Gäste zwar noch knapp mit 64:61 vorne, doch die Partie war endgültig gekippt.

Im Schlussabschnitt spielten sich die Kangaroos in einen regelrechten Rausch. Michels traf weiter hochprozentig, Zacek netzte seinen vierten Dreier ein und unter den Körben dominierte Kevin Strangmeyer. Die Iserlohner Defensive ließ nun kaum noch etwas zu, während offensiv nahezu alles gelang. Mit einem 29:17 im Schlussviertel drehten die Kangaroos das Spiel endgültig und sicherten sich den umjubelten 90:81-Erfolg.

 

22.02.2026 16:00 Uhr // Hertener Löwen vs. RASTA Vechta II 72:65

Beim heim- und defensivstärksten Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord hat RASTA Vechta II am Sonntagabend keine Überraschung schaffen können. Vor 430 Zuschauern unterlag das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst am 22. Spieltag mit 65:72 (37:39) bei den Hertener Löwen, die noch Platz 4 in der Tabelle im Auge haben. Moritz Dresing war mit zwölf Punkten, sieben Rebounds und drei Steals bester RASTAner im Löwenkäfig.

RASTA II ging durch zwei Dreier von Ivan Volf zweimal in Führung, hatte nach diesem 6:5 (2.) aber erst einmal nichts mehr zu melden. Die Hertner Löwen bissen kräftig zu und führten nach einem Dreier von Faton Jetullahi mit 22:8 (8.). Horsts-Team hatte es dem Favoriten dann doch zu einfach gemacht, erlaubte den Löwen eine Wurfquote von 73 %. Aber: RASTA II lag nach zehn Minuten alles andere als aussichtslos zurück, weil man vier Dreiern versenkt und sich nur zwei Ballverluste leistete.

Nach dem 30. Punkt der Hertener packte die Gäste-Defense zu, machte aus einem Neun-Punkte-Rückstand (21:30, 12.) erst ein 25:30 (14.) und kämpfte sich dann nach dem nächsten fast zweistelligen Rückstand (25:34, 16.) auf 30:34 (17.) heran. In der letzten Minute der 1. Halbzeit versenkte Epke Kruthaup RASTAs schon siebten Dreier, Tristan Gutersohn legte seine Punkte sieben und acht obendrauf zum 37:39 (20.)

Hersrtens 39-jähriger Center Dario Fiorentino tat den jungen Vechtaern immer wieder weh, nicht nur in der Zone: In Minute 23 netzte der Veteran einen Dreier zum 47:40 ein. Doch RASTA II ließ sich jetzt nicht mehr abschütteln, Kruthaup traf zum nächsten Anschluss, Moritz Dresing besorgte dem Horst-Team mit vier Punkten in Serie sogar eine Führung (50:49, 26.). Im 3. Viertel ging RASTA II noch zwei weitere Male in Führung, kassierte kurz vor der Pause aber einen weiteren Fiorentino-Dreier zum 55:56 (30.).

Fiorentino war weiter in Hochform, stellte in der 33. Minute von jenseits der 6.75 Meter auf 60:56 – Auszeit RASTA II. Ein weiterer Threeball der Gäste, getroffen von Chris Hinckson, bedeutet einen Sechs-Punkte-Rückstand (58:64, 36.). Knapp eineinhalb Minuten vor dem Ende konnte Johannes Hellmann für RASTA II per Dreier auf 65:69  (39.) verkürzen – Auszeit Herten. Doch näher kam das Horst-Team dem Favoriten nicht mehr.

Vorberichte ProB Süd 22. Spieltag

Alle Spiele der ProB Süd können LIVE und KOSTENLOS bei Sporteurope.TV gestreamt werden!

 

21.02.2026 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. Dresden Titans

Im Kampf um die K.O. – Phase steht für die Titans eine wichtige Standortbestimmung an. Gegen einen defensivstarken Gegner und einem anspruchsvollen Restprogramm vor Augen, geht es darum, Stabilität zu finden und eine solide Ausgangsposition für die kommenden Wochen zu schaffen.

Die Flashers konnten ihre Neujahresvorsätze bislang nur phasenweise umsetzen. In den vergangenen zehn Partien standen vier Niederlagen bei sechs Partien zu Buche. Eine Bilanz, die nicht ganz den eigenen Ansprüchen entsprach. Zuletzt zeigte die Formkurve jedoch wieder nach oben: Mit wichtigen Erfolgen gegen Coburg und Langen, stabilisierte das Team seine Leistungen und verteidigte den vierten Tabellenplatz vehement.

Den maßgeblichen Anteil an den jüngsten Erfolgen hat Nik Philip Schlipf. Der großgewachsene Schütze erzielt im Schnitt 15,3 Punkte, trifft starke 38,6 Prozent von jenseits der Dreierlinie und verteilt zudem 3,9 Assists pro Partie. Im Kontrast zu seinen Gegenspielern hat Brian Butler in dieser Saison noch keinen einzigen Dreier geworfen. Der ProA-erfahrene Veteran sucht konsequent den Weg zum Korb und kommt so dennoch auf 9,4 Punkte sowie 3,9 Rebounds pro Spiel. Neben den Beiden gilt es vor allem das Guard-Gespann um Tyseem Lamel Lyles (13,6 PPG) und Jakob Hanzalek (10,4 PPG) sowie Big Man Nelson Okafor (10,2 PPG) unter Kontrolle zu bekommen.

Im Kollektiv liegt die große Stärke der Flashers in der Defensive. Mit nur 78,2 zugelassenen Punkten pro Spiel zählen sie zu den stabilsten Abwehrreihen der Liga. Besonders aggressiv agiert das Team in den Passwegen: 9,8 Steals pro Spiel bedeuten die Platzierung an der Ligaspitze und unterstreichen den hohen defensiven Druck, den die Fellbacher über 40 Minuten hinweg ausüben.

Nach zuletzt drei Siegen in Folge mussten die Elbriesen am vergangenen Samstag einen Dämpfer im Kampf um die K.O.-Phase hinnehmen. Gegen den direkten Konkurrenten aus Leitershofen, offenbarten die Dresdner vor allem in der Defensive Schwächen und ließen mit 97 Gegenpunkten zu viele Punkte zu.

Im verbleibenden Saisonprogramm wartet zudem ein anspruchsvolles Restprogramm: Mit Ludwigsburg, Ulm, Coburg und Speyer, stehen noch die aktuell drei besten Teams der Liga und ausgewiesene Playoff-Kandidaten auf dem Plan. Wollen die Titans weiterhin ein Wörtchen im Rennen um die Endrunde mitreden, ist eine klare Leistungssteigerung gefragt. Das Team von Cheftrainer Valentino Lott muss defensiv wieder an Stabilität gewinnen und zugleich Selbstvertrauen für die anstehenden Schlüsselspiele sammeln.

Titans Headcoach Valentino Lott –„Wenn es ein Team in der Liga gibt, das weiß, wie man enge Spiele gestaltet und am Ende auf seine Seite zieht, dann ist es Fellbach. Umso wichtiger ist es, von Beginn an physisch präsent zu sein und die Kontrolle über die Bretter zu übernehmen. In den letzten Partien (Bayern ausgenommen) haben wir defensiv zu viele Punkte zugelassen, da müssen wir in den wichtigen Situationen klarer und aufmerksamer agieren. Es ist wichtig, dass wir über 40 Minuten eine höhere Intensität und konstante Energie auf das Feld bringen und ihnen 1-2 Dinge offensiv wegnehmen können.“

 

21.02.2026 18:00 Uhr OrangeAcademy vs. CATL Basketball Löwen

Im Spitzenspiel der BARMER ProB Süd fährt die OrangeAcademy einen wichtigen 89:80-Auswärtssieg beim FC Bayern Basketball 2 ein. Am kommenden Samstag wartet bereits mit den CATL Basketball Löwen Erfurt der nächste Herausforderer.

Der souveräne Lauf der jungen Uuulmer hält weiter an. Nach den Erfolgen über den TV Langen und die SKYLINERS Juniors besiegten die Doppelstädter auch die zweite Mannschaft des FC Bayern Basketballs. Ohne Leistungsträger Teo Milicic konnten sich die Schützlinge von Cheftrainer Florian Flabb allen voran auf Joel Cwik verlassen. Der Doppellizenzspieler lieferte 23 Punkte, die dem jungen Aufgebot verlässliche Stabilität gaben. Zudem klauten die Orangenen ganze 14-mal den Ball und profitierten von 20 Assists.

„Wir hatten einen schwierigen Start ins Spiel. Lange hat uns der Rhythmus gefehlt, weswegen wir Defensiv auch anfällig waren. Nach der Pause haben wir mehrere Stops generieren können und immer besser zu unserem Spiel zurückgefunden. Besonders gefallen hat mir die Ausgeglichenheit im Team. Jeder Spieler hatte wichtige Impulse zum Sieg beitragen können“, betont Cheftrainer Flabb nach dem Erfolg und blickt bereits auf das nächste Spiel in kurzer Zeit: „Erfurt hat ein gutes Momentum mit zwei Siegen in Serie. Sie haben gut nachverpflichtet und treten sehr selbstbewusst auf. Wir müssen von der ersten Sekunde an wach und fokussiert sein, um diesen hochtalentierten Gegner schlagen zu können“, so Flabb. Mit einem Sieg könnte die OrangeAcademy mit fremder Schützenhilfe die Playoff-Qualifikation bereits fünf Spieltage vor Hauptrundenende festigen. Im Kampf um die Spitzenplätze wäre ein Erfolg ebenfalls ein wichtiger.

Die CATL Basketball Löwen Erfurt bewegen sich in dieser Spielzeit im Tabellenmittelfeld. Fünf Spieltage vor Hauptrundenende befinden sich die Thüringer in der unspektakulären Zone. Zwei Siege Vorsprung weißen sie auf den Tabellenletzten aus Würzburg auf, wohingegen der Rückstand auf einen Playoff-Platz bereits drei Erfolge beträgt. Zuletzt zeigte die Form allerdings sichtbar nach oben.

Mit den Erfolgen über die BG Hessing Leitershofen und die Ahorn Camp Baskets Speyer reißt das Team von Cheftrainer Florian Gut mit breiter Brust an den OrangeCampus. US-Amerikaner Mike Mitchell ist aktuell die tragende Säule im eigenen Aufgebot. Mit 20.7 Punkten, 4.2 Assists und 2.7 Steals ist er kaum zu stoppen. Tatkräftige Unterstützung erhält er von den Guards Musa Abra (18.4 Punkte), Ivan Kucan (17), sowie den beiden Big-Men Noah Kandem (14.1) und Paul Albrecht (13.1).

 

21.02.2026 19:00 Uhr SKYLINERS Juniors vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

Am Samstagabend um 19:00 Uhr empfangen die SKYLINERS Juniors im BCM den aktuellen Tabellenletzten der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd, die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie. Ein Sieg wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Playoffs. Die Frankfurter gehen mit breiter Brust in die Partie. Fünf Siege aus den letzten sechs Spielen sprechen eine klare Sprache. Erst am vergangenen Wochenende setzte sich das Team von Markus Klusemann souverän mit 94:79 bei den TSV Oberhaching Tropics durch.

In den vergangenen Wochen überzeugten die Juniors vor allem mit Moral, Geschlossenheit und defensiver Konzentration. Besonders erfreulich: Jamie Edoka wird gegen Würzburg wieder im Kader stehen, nachdem er am vergangenen Wochenende beim NBA „Basketball Without Borders“-Camp in Los Angeles zu Gast war.

Die Gäste aus Unterfranken, trainiert von Alex King, reisen mit viel Druck nach Frankfurt. Die Würzburger stehen aktuell auf dem letzten Tabellenplatz und konnten im Jahr 2026 bislang erst einen Sieg einfahren. Bei nur noch sechs verbleibenden Spielen im Kampf um den Klassenerhalt zählt für sie jeder Erfolg. Verstärkung erhielten sie kürzlich durch Christoph Philipps, ein in Frankfurt bekanntes Gesicht. Der Forward spielte in der vergangenen Saison für das BBL-Team der SKYLINERS, ehe ihn eine schwere Verletzung ausbremste. Nun soll er helfen, den Abstiegskampf noch einmal neu zu beleben.

Die Juniors wollen ihre Intensität und Konzentration erneut über 40 Minuten aufs Parkett bringen und den positiven Trend fortsetzen. Ein weiterer Sieg würde die Position im engen Playoff-Rennen weiter stärken.

„Wir sind gut in Form, aber wir wissen auch, dass jedes Spiel jetzt enorm wichtig ist. Entscheidend wird sein, dass wir mit der gleichen Energie und Disziplin auftreten wie in den letzten Wochen. Wenn wir unseren Fokus behalten, können wir den nächsten Schritt machen,“ betont Markus Klusemann vor der Partie.

 

21.02.2026 19:00 Uhr BBC Coburg vs. TSV Oberhaching Tropics 

Nur sechs Tage nach dem souveränen 83:68-Heimerfolg gegen Ludwigsburg steht für den BBC Coburg bereits das nächste Spiel in heimischer Halle im Terminkalender. Gegner der Mannschaft von Cheftrainer Patrick Seidel sind die Oberhaching Tropics, die sich mit 86 Punkten im Durchschnitt als die beste Offensiv-Mannschaft der Liga etabliert haben.

Bevor es danach in eine einwöchige Länderspielpause und den anschließenden Saisonendspurt geht, wartet mit den Tropics  viel Firepower auf die Vestestädter. Mit Jonathan Zeisberger stellen die Oberbayern den über die komplette Saison gesehen besten Scorer der Liga. 24,5 Punkte markiert der 19-jährige pro Partie. Darüber hinaus verteilt Zeisberger mit 5,7 Assists nach BBC-Kapitän Nico Wenzl (6,4 Assists) die zweitmeisten Vorlagen in der ProB Süd. Aufgrund seiner beeindruckenden Rookie-Saison wurde vor kurzem bekannt gegeben, dass der Aufbauspieler mithilfe einer Doppellizenz nun auch die Chance erhält, seine Qualitäten eine Liga höher für den BBC Bayreuth zu zeigen. Ob Zeisberger am Samstagabend für die Tropics in Coburg oder doch beim zeitgleich stattfindenden ProA-Heimspiel des ehemaligen Bundesligisten gegen Köln auflaufen wird, ist unklar.

Mit nur zwei Siegen zu vier Niederlagen aus den sechs Spielen seit der Weihnachtspause haben die Tropics ihr Mojo aus der ersten Saisonhälfte ein wenig verloren. Zwar gab es mit dem ungefährdeten Auswärtserfolg in Speyer und dem Last-Second-Sieg zuhause gegen Fellbach zwei Highlights zu verbuchen, mit den Klatschen gegen Ludwigsburg und Langen, der Heimniederlage gegen die auswärts zuvor noch sieglosen Würzburger und der deutlichen Pleite gegen Frankfurt zuletzt überwiegen jedoch die Schattenseiten.

Das Hinspiel war hingegen das erste Coburger Lowlight der Saison. Nach einer katastrophalen ersten Halbzeit (37:57) unterlagen die Vestestädter den Tropics mit 85:99. Der BBC, der auf den damals angeschlagenen Dylan Fasoyiro verzichteten musste, kämpfte sich nach zwischenzeitlichem 26-Punkte-Rückstand im letzten Viertel tatsächlich noch einmal bis auf Zähler heran. Am Ende war die Hypothek aus Durchgang eins aber zu groß. Es war die erste Saisonniederlage für die Mannschaft um Julian Günther und Co. Der BBC-Youngster weiß daher aus eigener Erfahrung um das enorme Oberhachinger Offensiv-Potenzial.

Für das Rückspiel mahnt der 17-jährige trotz der hervorragenden Coburger Heimbilanz nicht ohne Grund zur Vorsicht: „Mit Oberhaching haben wir alles andere als einen leichten Gegner vor der Brust. Bereits im Hinspiel haben sie gezeigt, dass sie uns das Leben sehr schwer machen können. Deshalb wird es für uns vor allem darauf ankommen, mit der richtigen Einstellung und ohne Leichtsinn ins Spiel zu gehen. Wir wollen zeigen, dass wir es besser machen können als noch im Hinspiel. Daher sind wir gleich umso mehr motivierter, den nächsten Heimsieg zu holen.“

 

21.02.2026 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. Ahorn Camp Baskets

Fünf Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde bleibt die Lage in der Liga spannend bis dramatisch. Die Plätze drei und neun im Klassement trennen aktuell nur 4 Punkte. Es geht nicht nur um das Erreichen der Saisonverlängerung ab April, sondern auch um die beste Ausgangslage im Klassement bezüglich des Heimrechtes. Oder auch darum, im Play-Off Achtelfinale den besten Teams aus der starken Nordgruppe aus dem Weg zu gehen. Demzufolge zählt aktuell jeder Sieg praktisch doppelt, denn auch die direkten Vergleiche von zwei oder mehreren punktgleichen Teams werden am Ende zu Rate gezogen.

Den Gegner aus Speyer verbindet neben der Punktgleichheit mit der BG auch, dass beide Teams des Samstags zuletzt jeweils den Basketball Löwen Erfurt hauchdünn in den Schlussminuten unterlag. Die Kangaroos vor 14 Tagen mit 83:85, die Pfälzer letzte Woche mit 87:90. „Wir waren uns am Ende zu fein, ordentlich zu verteidigen“, wurde Speyers Coach Carl Mbassa (47) etwas verärgert nach dem Auftritt der Seinen zitiert. Die Fans dürfen sich also auf ein erneut spannendes und wahrscheinlich bis zum Schluss ausgeglichenen Match freuen.

Die Baskets weisen einen der ausgeglichensten Kader der Liga auf. Gleich zehn Spieler scoren durchschnittlich zwischen 6 und 12 Punkten, allen voran das starke Importtrio um den US-Amerikaner Daryl Woodmore (34), den Österreicher Felix Angerbauer (22) und den nach langer Verletzung wieder zurückgekehrten Spanier Carlos Hidalgo Guijo (28). Besagter Coach Mbassa, seit vielen Jahren in der Domstadt an der Seitenlinie aktiv und davor auch prägender Spieler der Ahorn Camps, hat aber auch unter dem Korb Klasse, statt Masse aufzubieten: Center David Aichele (27/212cm)) weist ebenso wie der Ex-Ehinger Leon Geisler (19/206cm) Gardemaß direkt am Brett auf, dazu kommen sehr gut ausgebildete Akteure wie Oskar Humpert (20), Dennis Diala (22) und Dreipunktespezialist Christoph Rupp (31). Zusammengefasst stellt Speyer einen sehr guten Mix aus routinierten Spielern und hoffnungsvollen Talenten und wird im vierten Auswärtsspiel in Folge versuchen, den dritten Sieg einzufahren. Denn nur in Erfurt war man zuletzt unterlegen, davor hatte man in Langen und bei Bayern München deutliche Siege in der Fremde eingefahren.

Die Stadtberger werden sicherlich den Gegner sehr gut studiert haben, wollen aber natürlich auch auf eigene Stärken setzen. In Dresden landete man einen zwar knappen, aber trotzdem hochverdienten Sieg, weil man spielerisch die bessere Mannschaft war. Und besonders wichtig, das Team behielt auch in engen Situationen die Nerven. Allen voran Kapitän Jannik Westermeir, der an der Elbe allein im letzten Viertel sagenhafte 13 Punkte erzielte und dabei Brain Dawson im Spielaufbau nachhaltig entlastete.

BG-Chefcoach Emanuel Richter blickt mit einer besonderen Statistik auf die Partie: „In den letzten sechs Spielen insgesamt standen unsere Gegner 146-mal an der Freiwurflinie, wir nur 110-mal, das sind objektiv betrachtet 33% mehr Optionen. Das muss ein Ansporn sein, dass wir noch disziplinierter auftreten und noch konsequenter den Weg zum Korb suchen. Wir müssen defensiv sauber arbeiten und brauchen im Angriff Klarheit im Kopf. Wir wollen unser Spiel zu Hause durchsetzen, mit physischer Präsenz und reifer Mentalität“, so Richter. Der Kader war in der Trainingswoche erstmals wieder vollständig, der zuletzt verletzte Ferenc Gille wird wieder ins Team zurückkehren. Nochmals Richter: „Wir freuen uns, dass er wieder dabei ist, er soll am Samstag erste Minuten bekommen“.

 

22.02.2026 15:00 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. FC Bayern Basketball II 

Bericht folgt in Kürze.

Vorberichte ProB Nord 22. Spieltag

Alle Spiele der ProB Nord können LIVE und KOSTENLOS bei Sporteurope.TV gestreamt werden!

 

21.02.2026 18:00 Uhr BSW Sixers vs. LOK BERNAU

Bericht folgt in Kürze.

 

21.02.2026 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. Itzehoe Eagles

Die Saison biegt auf die Zielgerade ein und Rhöndorf steht gehörig unter Druck. Nach sechs Niederlagen in Serie sind die Dragons auf einem Abstiegsplatz abgerutscht. Am kommenden Samstag (21.02./19:00 Uhr) müssen die Rheinländer gegen die Itzehoe Eagles wieder zurück in die Erfolgsspur, um den Druck vom Kessel zu nehmen.

Die Lage ist schwierig, aber lange noch nicht aussichtslos. Von den Punkten her zwar gleichauf mit der unmittelbaren Konkurrenz, haben die Dragons gegen Iserlohn und Stahnsdorf den direkten Vergleich abgegeben und liegen in der Tabelle hinter den beiden Teams. Der „Dreiervergleich“ ist aber noch kniffliger und daraus ergibt sich folgende rechnerische Ausgangssituation: Ist Rhöndorf am Ende punktgleich mit Iserlohn und Stahnsdorf hat mehr Siege auf dem Konto, würde den Dragons der Abstieg drohen. Umgekehrt, käme es zum Vergleich mit Stahnsdorf und Iserlohn hat mehr Punkte auf dem Konto, müsste Stahnsdorf runter. Den beschriebenen Szenarien geht Rhöndorf aus dem Weg, wenn sie in der Endabrechnung mindestens einen Sieg mehr als beide Kontrahenten auf dem Konto haben. Ein Erfolgserlebnis gegen Itzehoe käme da absolut zu pass, um den aktuell 13. Tabellenplatz wieder abzugeben – Schützenhilfe bei den anderen Begegnungen am 22. Spieltag vorausgesetzt.

Ungeachtet der Rechenspiele, für Rhöndorf gilt zunächst volle Konzentration aufs kommende Heimspiel. Der Tabellendritte Itzehoe ist ein alles andere als idealer Gegner für eine solche richtungsweisende Partie. Die Eagles darf man salopp formuliert als abgezockte Truppe bezeichnen. Genauer gesagt verfügt das Team aus dem Südwesten Schleswig-Holsteins über ein erfahrenes und herausragendes Trio, das schon Rhöndorfs Hinspielniederlage seinen Stempel aufdrückte: Der US-Amerikaner Walter J. McBride (28) ist Topscorer und zugleich starker Allrounder (ø 18,9 Pkt./3,8 Reb./4,4 As.) der Eagles. Shooting Guard Lucien Schmikale (28) steuert pro Partie 14,9 Punkte bei und Finn Fleute (26) zählt mit durchschnittlich 16,9 Punkten sowie 9,7 Rebounds zu den effektivsten Power Forwards der Liga. Hinzu kommen solide Rollenspieler wie der niederländische Point Guard Sven Cikara (ø 10,8 Pkt./5,0 As.) oder Toni Nickel, der dank seiner 140 Kilo unter den Brettern eine Macht (ø 10,1 Pkt./6,5 Reb.) ist. Bei den jungen Talenten verdienen noch die beiden Guards Sydnee Bijlsma (21) sowie Christopher Herget (21) besondere Erwähnung.

Das Hinspiel haben die Dragons gegen Itzehoe mit 85:74 verloren. Basis des Erfolgs war damals eine Zonenverteidigung, auf die Rhöndorf aus der Distanz zu wenige Antworten fand. Zudem war man an der Freilinie indisponiert und ließ entscheidende zwölf Punkte liegen. Wo man aus Sicht der Dragons ansetzen muss liegt also auf der Hand. Würfe, speziell Freiwürfe, sind eine Frage des Selbstbewusstseins. Außer Frage steht, dass es die Jungs um Headcoach Max Becker draufhaben. Ein Erfolgserlebnis kann da bekanntlich ungeahnte Kräfte freisetzen.

 

21.02.2026 19:00 Uhr Baskets Juniors TSG Westerstede vs. TSV Neustadt temps Shooters

Die Mannschaft der Baskets Juniors / TSG Westerstede trifft in einem Duell zweier Tabellennachbarn am Samstag, 21. Februar, ab 19 Uhr auf die TSV Neustadt temps Shooters (Hössenhalle, Westerstede). Die Gäste reisen mit 20:20 Punkten als Siebter an, die Hausherren rangieren als Aufsteiger mit 22:16 Punkten auf dem fünften Platz.

Die Baskets Juniors unter Regie von Headcoach Artur Gacaev streben vor heimischer Kulisse den zwölften Saisonsieg an und könnten durch einen Erfolg ihre Aussichten auf eine Playoffteilnahme gleich im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg deutlich verbessern. Dass den jungen Liganeulingen aber keine leichte Aufgabe bevorsteht, beweist der Blick auf das Hinspiel: Da unterlagen die Gacaev-Schützlinge trotz 48 Punkten von Jon’il Fugett mit 90:92.

Die Gäste aus Neustadt verzeichneten in den vergangenen Wochen ein stetes Auf und Ab, Siege und Niederlagen wechseln sich seit Jahresbeginn regelmäßig ab. Zuletzt feierten sie einen 78:66-Erfolg über die BSW Sixers, sodass der TSV weiterhin aussichtsreich im Rennen um eine Playoffteilnahme liegt – wenngleich das Saisonziel bescheidener ausfällt: Das Team aus Neustadt am Rübenberge hat den Klassenerhalt als solches definiert.

Im Kader stehen drei Akteure, die im Schnitt für zweistellige Punkteausbeuten verantwortlich zeichnen: Matej Jelovcic (22,2 PPG, 7,4 REB), Aimé Olma (12,3 PPG, 6,3 REB) und Emil Loch (11,6 PPG). Dieses Trio avancierte auch im Hinspiel zu den erfolgreichsten Akteuren im Team von Trainer Allen Ray Smith. Am Samstag treffen nun zwei der besten Spieler der ProB Nord aufeinander: Matej Jelovcic ist mit einem durchschnittlichen Effektivitätswert von 21,2 Zweiter in dieser Kategorie, Jon’il Fugett mit 19,1 Fünfter. Die beiden Guards stehen jeweils über 33 Minuten pro Partie auf dem Spielfeld.

Artur Gacaev, Trainer der Baskets Juniors / TSG Westerstede, geht mit Respekt in die Partie: „Im Hinspiel lagen wir zwischendurch hoch zurück, leider konnten wir unsere Aufholjagd nicht belohnen. Neustadt ist mit erfahrenen und individuell starken Spielern besetzt. Das Team hat erst einen perfekten Saisonstart hingelegt und danach einen schwer zu erklärenden Einbruch erlitten. Ich erwarte ein schweres Spiel und eine große Herausforderung, wir wollen aber nach der Pause im Spielplan rasch Rhythmus aufnehmen, unseren Heimvorteil nutzen und unsere kleine Siegesserie fortsetzen.“

 

21.02.2026 19:30 Uhr ETB Miners vs. TKS 49ers

Die ETB Miners Essen gehen als aktueller Tabellenführer in die Begegnung. Mit einer Bilanz von 17 Siegen und 4 Niederlagen sowie 34 Punkten behaupten die Essener die Spitzenposition in der ProB Nord. Zuletzt untermauerten die Miners ihre Form mit einem 81:71-Auswärtssieg bei den Itzehoe Eagles am 14. Februar. Das Team von Lars Wendt erzielt im Saisonschnitt starke 85,5 Punkte pro Partie und stellt damit eine der gefährlichsten Offensivreihen der Liga. Dennoch gilt es für die Miners, vor heimischem Publikum wieder in die Erfolgsspur zu finden und die jüngste Negativserie in der eigenen Halle zu stoppen.

Der Gast aus Stahnsdorf belegt derzeit mit 14 Punkten den 11. Tabellenplatz. Die TKS 49ers konnten in der laufenden Spielzeit bisher 7 Siege einfahren und mussten 13 Niederlagen hinnehmen. Im Kampf um den Klassenerhalt stehen die Gäste unter Zugzwang. Das Hinspiel im Dezember 2025 konnten die Miners mit 97:75 für sich entscheiden.

Bei den Gästen gilt es für die Essener Defensive besonders auf Jenö Pildner zu achten, der mit einem Schnitt von 14,2 Punkten pro Spiel der Top-Scorer der Brandenburger ist. Ebenfalls eine wichtige Rolle in der Offensive der 49ers spielt Carlo Meyer, der durchschnittlich 10,6 Punkte beisteuert. Unter den Körben müssen sich die Miners gegen Benjamin Faatz behaupten, der im Schnitt 5,3 Rebounds einsammelt und damit eine wichtige Säule im Spiel der Gäste darstellt. Verstärkt wurde der Kader zudem durch den ProA-erfahrenen Aufbauspieler Jannes Hundt, der dem Team zusätzliche Stabilität verleiht.

Statement von Headcoach Lars Wendt: „Am Samstag empfangen wir mit Stahnsdorf eine Mannschaft, die mitten im Abstiegskampf steckt. Bereits im Hinspiel hatten wir unsere Probleme, konnten uns aber im vierten Viertel entscheidend absetzen. Unsere personelle Situation hat sich zuletzt weiter angespannt, insbesondere durch den Ausfall von Leon. Umso wichtiger wird es sein, dass wir als geschlossene Mannschaft auftreten und die Situation gemeinsam auffangen. Wir wollen unbedingt unsere Niederlagenserie am Hallo beenden, um anschließend die spielfreie Pause nutzen zu können, um zu regenerieren und die Wunden zu lecken.“

Für die ETB Miners geht es darum, die Tabellenführung im Endspurt der regulären Saison zu festigen und den Heimvorteil für die kommenden Playoffs abzusichern. Gleichzeitig gilt es, den schmerzhaften Ausfall von Leon durch Teamgeist aufzufangen. Die TKS 49ers benötigen hingegen jeden Erfolg, um sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.

Ein Duell der Gegensätze: Der Spitzenreiter empfängt einen kampfstarken Gegner, der zuletzt deutlich an Stabilität gewonnen hat. Die Fans in der Sporthalle „Am Hallo“ dürfen sich auf eine intensive Partie freuen, in der die Miners alles daran setzen werden, ihre Heimstärke zurückzugewinnen und mit einem Sieg in die Pause zu gehen.

 

21.02.2026 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. SC Rist Wedel

„Der Gegner war gut, aber wir waren auch einfach schlecht.“ Trainer Hamed Attarbashi denkt nicht gerne zurück an den 14. November 2025, als sein SC Rist Wedel mit einem 56:89 (30:55) gegen die EN Baskets Schwelm die mit Abstand höchste Niederlage in dieser Saison kassiert hatte. Exakt 99 Tage später steigt das Rückspiel: Am Sonnabend, 21. Februar, gastieren die Wedeler in Schwelm und wollen Wiedergutmachung betreiben, wenn um 19.30 Uhr in der Sporthalle Milsper Straße der Tip-Off erfolgt.

In der vergangenen Saison hatten die Schwelmer noch knapp die Play-Off-Qualifikation verpasst, weil sie bei Punktgleichheit mit den Essen Miners den direkten Vergleich verloren hatten. Aktuell steuert die Mannschaft aus der Kreisstadt des Ennepe-Ruhr-Kreises aber als Tabellen-Vierter klar auf Play-Off-Kurs. Sowohl die Schwelmer als auch die Wedeler gewannen jeweils drei ihrer jüngsten vier Aufgaben. Die Baskets triumphierten sie am vergangenen Sonnabend mit 92:88 bei der Rostock Seawolves Academy; die Rister schlugen tags darauf die Hertener Löwen mit 67:64.

„Wir können mit Selbstvertrauen nach Schwelm fahren und wollen uns besser präsentieren als im Hinspiel“, kündigte Attarbashi an. Ein Sieg im Ennepe-Ruhr-Kreis würde die Ausgangsposition im Kampf um die Play-Offs für die Wedeler, die aktuell Tabellen-Achter sind, verbessern. Immerhin: Ihre jüngsten beiden Gastspiele in Schwelm gewannen die Wedeler, wobei Attarbashi am 30. September 2023 sein Debüt als Rist-Trainer gefeiert hatte. Von den insgesamt 15 Duellen, die es seit dem Sommer 2018 in der 2. Bundesliga ProB zwischen den beiden Mannschaften gab, entschieden die Gelb-Grünen immerhin sieben für sich, sodass sie die Gesamtbilanz mit einem weiteren Sieg ausgleichen würden.

Welche Spieler Attarbashi in Schwelm zur Verfügung stehen, ist noch fraglich. Als der Rister Kooperationspartner Veolia Towers Hamburg am Dienstagabend mit 93:87 bei ALBA Berlin gewann, stand von den Doppellizenzspielern Jared Grey knapp zehn Minuten auf dem Feld.

 

21.02.2026 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Seawolves Academy 

Am Samstagabend wird’s wieder heiß am Hemberg! Die Iserlohn Kangaroos empfangen in der Matthias-Grothe-Halle die Rostock Seawolves Academy – das Farmteam des BBL-Clubs aus dem hohen Norden. Beide Teams brauchen die Punkte dringend: Rostock (Platz 9) will weiter in die Playoffs einziehen, die Kangaroos (Platz 12) kämpfen im Tabellenkeller um jeden Zähler. Die Ausgangslage ist also klar: Es wird ein Spiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord, in dem richtig viel auf dem Spiel steht.

Die Iserlohner kommen mit Rückenwind in die Partie. Beim 78:89-Auswärtssieg in Vechta zeigte das Team von Headcoach Toni Prostran eine starke Leistung. Einsatz, Teamgeist, Energie – alles hat gepasst. Und genau diese Energie soll jetzt auch in der heimischen Halle spürbar werden. „Wir wollen an den Erfolg aus Vechta anknüpfen und gemeinsam mit unseren Fans Vollgas geben“, sagt Kapitän Ruben Dahmen. „Zu Hause müssen wir alles raushauen – unsere Fans haben das verdient.“
Die Iserlohner Fans sind bekannt dafür, mit ihrer Energie und Lautstärke das Team ordentlich zu pushen und das soll auch diesmal wieder so sein. Wenn die Fans auf den Rängen mitgehen, dann wird’s für jeden Gegner unangenehm. „Unsere Fans geben uns so viel Rückhalt. Das spürt man sofort. Das ist unser Extra-Schub, wenn’s eng wird“, betont Headoach Toni Prostran.

Die Seawolves Academy ist alles andere als ein leichter Gegner. Das junge Rostocker Team hat aus den letzten zehn Spielen fünf gewonnen und spielt mit viel Tempo. Besonders gefährlich ist Jalen Page, der mit 22,4 Punkten im Schnitt die Liga anführt und zusätzlich rund 6 Assists verteilt. Ihn zu stoppen, wird eine echte Herausforderung. „Page ist ein Top-Scorer, aber wir müssen als Team dagegenhalten – mit Intensität, Energie und cleverer Defense“, sagt Prostran.

Das Hinspiel zum Saisonauftakt in Rostock war ein echter Krimi. Damals verloren die Kangaroos denkbar knapp in den letzten Sekunden mit 86:84. Diesmal soll die Revanche gelingen. „Wir wissen, dass wir sie schlagen können. Das wollen wir jetzt vor unseren Fans zeigen“, so Dahmen kämpferisch.

 

22.02.2026 16:00 Uhr Hertener Löwen vs. RASTA Vechta II

Am kommenden Sonntag, dem 22. Februar 2026, steht für die Hertener Löwen das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB an. Um 16:00 Uhr empfängt das Löwenrudel in der Rosa-Parks-Schule die Zweitvertretung von RASTA Vechta.

Die Ausgangslage vor dem 22. Spieltag ist weiterhin spannend. Die Löwen befinden sich mitten im Kampf um die Play-Off-Plätze und rangieren aktuell auf Tabellenplatz sechs. Die Tabelle bleibt weiterhin eng. Zwischen Rang sechs und neun liegt lediglich ein Sieg, sodass nahezu jeder Spieltag zu spürbaren Verschiebungen führen kann. Ein Heimsieg würde den Blick der Singh-Fünf weiter nach oben richten.

Die Gäste aus Vechta reisen als Tabellenletzter an. Mit bislang nur drei Saisonsiegen stehen die Niedersachsen unter erheblichem Druck zu punkten. Trotz der Tabellenkonstellation ist Vorsicht geboten und es wäre es ein Fehler, die Gäste zu unterschätzen. Für RASTA zählt praktisch nur ein Sieg, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren – entsprechend hoch dürfte die Motivation sein. Die Vechtaer sind das Nachwuchsteam des easyCredit-Bundesligisten RASTA Vechta, die in der laufenden Saison international im FIBA Europe Cup vertreten waren. In der Spielzeit 2024/25 durfte die Zweitvertretung bereits ProA-Luft schnuppern, bevor es zurück in die ProB ging.

Der Fokus der jungen Truppe liegt klar auf der Entwicklung junger Talente, die immer wieder ihr großes Potenzial aufblitzen lassen. Angeführt wird das Team von zwei jungen deutschen Point Guards. Roy Krupnikas (19 Jahre, 13 Punkte pro Spiel) und Epke Kruthaup (17 Jahre, 12 Punkte) lenken das Spiel der Gäste. Dazu kommen weitere talentierte Akteure wie Center Fynn Lastring (12 Punkte, 6 Rebounds), Small Forward Ivan Volf (13 Punkte) sowie Shooting Guard Moritz Grüß (12 Punkte), die jederzeit für Gefahr sorgen können.

Die Löwen wollen nach der unglücklichen Niederlage in Wedel vor heimischem Publikum unbedingt wieder punkten. Gleichzeitig steht Vechta mit dem Rücken zur Wand und wird alles investieren, um seine Chance zu nutzen. Die personellen Sorgen begleiten die Löwen aber weiterhin durch diese Saison. Aktuell können lediglich sieben Spieler voll trainieren. Neben den Langzeitverletzten plagen Faton Jetullahi und David Ewald Blessuren aus dem Spiel gegen Wedel. Auch Tim Elkenhans ist weiterhin angeschlagen. Bei allen dreien ist ein Einsatz am Wochenende mehr als fraglich. Das Trainerteam wird kurzfristig entscheiden müssen, wer dem Löwenrudel zur Verfügung steht.

Damit sind die Löwen trotz des Heimvorteils aufgrund der angespannten Personalsituation keineswegs klarer Favorit. Vielmehr deutet alles auf ein ausgeglichenes Duell hin, in dem Einsatz, Kampfgeist und mannschaftliche Geschlossenheit den Ausschlag geben dürften.

Nachberichte ProA 22. Spieltag

08.02.2026 15:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Tigers Tübingen 92:69

Die Tigers Tübingen haben das Auswärtsspiel bei den GIESSEN 46ers vor 2.219 Zuschauern in der Sporthalle Gießen-Ost mit 69:92 (30:39) verloren. Die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko kam überhaupt nicht gut in die Partie. Nach dem ersten Viertel betrug der Rückstand beim 6:21 bereits 15 Zähler. Diesen Rückstand konnten die Raubkatzen bis zum Spielende nicht mehr aufholen.

Die Hessen hatten den besseren Start in die Partie. Bei 7:38 Minuten auf der Uhr führte der Gastgeber schon mit 7:0. Aus Tübinger Sicht wollte aus der Distanz noch nichts fallen, die Ignjatovic-Truppe war in den Anfangsminuten das klar bessere Team. Routinier Robin Benzing erhöhte mit einem Dreipunktspiel nach acht Minuten auf 18:4. Final gingen die Hessen mit 21:6 ins zweite Viertel.

Kaya Bayram eröffnete den zweiten Abschnitt nach zehn Sekunden mit dem ersten Dreier zum 9:21. Es war der erste Treffer im neunten Versuch. Neuzugang Johnson verkürzte per Korbleger nach zwölf Minuten auf 13:23. So langsam kamen die Sonko-Schützlinge aber etwas besser ins Spiel. So in der 14. Minute beim Stand von 20:32. Johnson fand im Laufe des Viertels mehr Sicherheit und verkürzte in Minute 18 auf 28:39. Wenig später ging es beim Spielstand 30:39 in die Kabinen.

Erneut gehörte der Start ins Viertel dem Gastgeber. Die Hessen bestimmten weiter das Spielgeschehen und behaupteten den Vorsprung souverän. So nach 14 Minuten beim Stand von 47:36. Es gelang den Schwaben nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Nach 27 Minuten führten die 46ers mit 53:41. Der Tübinger Rückstand pendelte sich konstant bei knapp über zehn Punkten ein. Final ging es mit einem 50:61-Zwischenstand in die letzten zehn Minuten.

Kyle Castlin traf nach 50 Sekunden einen Dreier zum 64:50. Simon Krajčovič legte aus der Distanz zum 69:53 nach. Die Tigers hatten kein Glück aus der Distanz, viele Würfe fanden nicht das gewünschte Ziel. Dazu leisteten sich die Sonko-Schützlinge insgesamt zu viele Ballverluste, um das Spiel enger zu gestalten. Castlin verwandelte in den Schlusssekunden zwei Freiwürfe zum 90:66. Wenig später war Schluss, die Hessen setzten sich verdient mit 92:69 durch.

 

08.02.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Paderborn Baskets 91:72

Die Eisbären Bremerhaven haben den zweiten Teil des Doppelspieltags erfolgreich gestaltet und sich im Heimspiel gegen die Paderborn Baskets mit 91:72 durchgesetzt. Trotz schwacher Wurfquoten, 16 Ballverlusten und einem Rückstand zur Pause holten sich die Eisbären die Kontrolle zurück und feierten am Ende einen deutlichen Heimsieg.

Die Eisbären gewannen den Sprungball, leisteten sich aber direkt einen Ballverlust, sodass die ersten Punkte per Freiwurf an die Gäste gingen. Insgesamt fanden die Eisbären nur schwer in ihren Rhythmus. Die Wurfquoten blieben niedrig, viele Angriffe wirkten zu statisch und Paderborn nutzte dies konsequent aus. Mit einem 19:26-Rückstand endete das erste Viertel, das aus Sicht der Gastgeber verdient an die Paderborn Baskets ging.

Auch im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild zunächst nicht. Die Eisbären blieben bemüht, fanden jedoch weiterhin selten zu ihrem gewohnten Zusammenspiel. Zwar verkürzten sie durch einen 7:0-Lauf zwischenzeitlich auf 26:28, doch Paderborn ließ sich die Führung nicht aus der Hand nehmen und setzte sich erneut leicht ab. Jemarl Baker brachte sein Team noch einmal näher heran, sodass es mit einem knappen 39:41 in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel wendete sich die Partie. Jannis von Seckendorff glich zunächst per Dunk zum 41:41 aus. Ein Distanztreffer von Grant Teichmann brachte Paderborn noch einmal in Führung, doch Carlos Carter traf aus der Distanz und sorgte anschließend mit einem Korbleger und einem Dunk für die 55:50-Führung. Der Knoten schien endgültig geplatzt. Lorenz Brenneke erhöhte wenig später auf einen zweistelligen Vorsprung. Mit einer 69:54-Führung ging es in den Schlussabschnitt.

Im letzten Viertel ließen die Eisbären nichts mehr anbrennen. Sie kontrollierten das Tempo, verteidigten konsequent und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Die Paderborn Baskets fanden nun kaum noch Mittel, um den Lauf der Gastgeber zu stoppen. Nach einem weiteren Treffer von Lorenz Brenneke wuchs der Vorsprung zwischenzeitlich auf 23 Punkte an. Am Ende stand ein deutlicher 91:72-Erfolg, der das Spielgeschehen der zweiten Halbzeit widerspiegelte

 

08.02.2026 15:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. BBC Bayreuth 89:58

Nur 40 Stunden nach dem gewonnenen Derby in Kirchheim, ging es für die HAKRO Merlins schon wieder um Punkte. Bereits vor Anpfiff war die Stimmung beim Faschingsspiel ausgelassen, auch die Mannschaft von Headcoach David McCray kam voller Vorfreude aus der Kabine.

Der Start ins Spiel lief etwas holprig. Nach verlorenem Sprungball konnten die Merlins durch ein Turnover ihren ersten Angriff starten und Ogunsipe nutze die Chance, die Partie zu eröffnen. Ein Führungsausbau war jedoch nicht möglich. Immer wieder zogen die Oberfranken nach und glichen das Spiel wieder aus. Bis zur ersten Unterbrechung gerieten die Zauberer bis auf fünf Punkte in den Rückstand und verließen bei einem Stand von 11:16 das Parkett.

Nur Sekunden nach dem Beginn des zweiten Viertels traf Madlock von Downtown für die ersten drei Punkte der Merlins, Bayreuth gelang dies jedoch sofort auf der anderen Seite und hielt so seinen Vorsprung. Schließlich drehte Gaines zur Führung der Gastgeber, anschließend netzte Otto zum Ausbau ein (26:23). Die Merlins trafen weiter zur zweistelligen Führung, mit welcher sie sich mit einem abschließenden Sprungwurf Ottos in die Halbzeit verabschiedeten (37:25).

Frischer aus der Kabine kamen die Gäste. Per Dunk brachten sich die Bayreuther wieder ein wenig näher, Gaines traf auf der anderen Seite jedoch genauso und stellte so den Abstand wieder her. Immer wieder fielen die Körbe der Hausherren und bescherten den Crailsheimern so eine stetig wachsende Führung (57:39). Jetzt drehten die Hohenloher richtig auf. Mit drei Steals in Folge lies die Defensive der Zauberer keine Punkte zu und brachte den Spielabschnitt mit 65:44 zu Ende.

Auch das Schlussviertel lies den Bayreuthern keine Chance zum Aufholen. Mit erneuten zwei Steals in Folge störten die Zauberer die Gäste in ihrem Spiel. 26 Punkte lagen die Hausherren nun in Führung. Die Oberfranken wussten sich nur noch mit Fouls vor den Punkten der Crailsheimer zu schützen (78:52). Die Fans bejubelten mittlerweile lautstark den sicheren Heimsieg und feierten ihre Mannschaft, als die Schlusssirene bei 89:58 den siebten Erfolg der Merlins in Serie besiegelte.

 

08.02.2026 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 82:88

Die Nürnberg Falcons haben auch das zweite Spiel an diesem Wochenende in der BARMER 2. Basketball Bundesliga verloren. Gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim führten die Falken lange Zeit, bis Schlussviertel den Fokus und letztlich das Spiel mit 82:88 (50:45) verloren.

2032 Zuschauer kamen am Sonntag in die Kia Metropol Arena für den ProA Klassiker zwischen Nürnberg und Kirchheim. Das Spiel begann rasant. Beide Mannschaften fanden früh ihren Rhythmus und trafen hochprozentig aus dem Feld und von außen (33:25).

Im 2. Viertel war Kirchheim dann besser. Das Team von Igor Perovic reboundete konsequenter und nutzte die sich bietenden Chancen in der Nürnberger Zone mit schöner Regelmäßigkeit aus. Nach 30 Spielminuten stand eine 50:45-Pausenführung für die Hausherren zu Buche und auf der Anzeigetafel.

Nach dem Seitenwechsel egalisierten sich beide Teams. Kirchheim blieb am Brett eine Macht, während bei Nürnberg zusehends die Kräfte schwanden (67:62). Im Schlussabschnitt waren die Ritter dann von der Nürnberger Defensive kaum noch zu kontrollieren. Kirchheim erzielte neun schnelle Punkte (67:71) und zog so das Momentum auf die eigene Seite. Es war jetzt ein offener Schlagabtausch, den schlussendlich die Gäste mit 82:88 für sich entschieden.

Falcons-Coach Ralph Junge fand folgende Worte zur Leistung seiner Mannschaft, die auch gegen den Tabellennachbarn ohne Brandton Chatfiled und Julius Wolf antreten mussten: „Wir haben heute gekämpft, aber es hat nicht gereicht. Kirchheim holt sich 19 Offensiv-Rebounds und wirft 21-mal mehr auf den Korb als wir. Für uns eine unglückliche Niederlage.“

 

08.02.2026 16:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Artland Dragons 96:73

Die Artland Dragons haben beim Tabellenführer Phoenix Hagen deutlich mit 96:73 (24:17, 27:19, 23:14, 22:23) verloren. Die Quakenbrücker liefen über weite Strecken einem Rückstand hinterher und fanden gegen die physische und aggressive Defensive der Gastgeber sowie deren hohe Effizienz im Abschluss kaum Zugriff auf die Partie. Es ist zugleich die bislang höchste Niederlage der Saison, womit die Dragons nach 22 Spielen bei 14 Siegen bleiben.

In der Anfangsphase hielten die Gäste noch gut dagegen. Lanmüller traf nach Assist von Hinton früh von außen zum 2:3, kurz darauf erhöhte Hinton per Jumper auf 2:5. Das erste Viertel wurde jedoch zunehmend von Devin Schmidt geprägt, der allein in den ersten zehn Minuten zehn seiner 21 Punkte erzielte. Nach einem Dolic-Korbleger zum 18:17 setzte sich Hagen in den letzten Minuten des Abschnitts mit einem 6:0-Lauf ab und ging mit 24:17 in Führung.

Zu Beginn des zweiten Viertels baute Ryan Schwieger den Vorsprung in den zweistelligen Bereich aus (27:17). Lanmüller traf seinen zweiten Dreier des Abends zum 30:22, und Burnham brachte die Dragons mit einem Korbleger sowie einem Dreier noch einmal auf 34:27 heran. Danach übernahm Hagen zunehmend die Kontrolle. Zwar verkürzten Hinton und Ndi noch einmal auf 38:31, doch ein 11:0-Lauf der Hagener sorgte für klare Verhältnisse. Fünf Punkte von Bruce hielten den Rückstand bis zur Pause bei 51:36.

Nach dem Seitenwechsel startete Hagen mit einem 7:0-Lauf. Punkte von Kraushaar und Uhlemann erhöhten auf 58:36. Die Dragons fanden offensiv kaum noch Lösungen gegen die Hagener Defensive, die mit viel Druck am Ball immer wieder Ballverluste provozierte und Quakenbrück aus dem Rhythmus brachte. Ein Korbleger von Hinton zum 64:43 blieb nur ein kurzes Aufbäumen, denn ein weiterer 8:0-Lauf der Gastgeber stellte früh die Weichen auf Sieg (72:43). Kraushaar stellte vier Sekunden vor der Sirene auf 74:50.

Im Schlussabschnitt verwaltete Hagen den Vorsprung. Die Dragons kamen nun zu etwas mehr Punkten, ohne den Rückstand noch einmal entscheidend verkürzen zu können. Petrone traf von außen, danach punkteten Burnham und Anthony zum 78:57. Hagen blieb souverän und hielt den Abstand konstant, ehe Schwieger vier Minuten vor Schluss auf 86:60 stellte. In den letzten Minuten plätscherte die Partie vor sich hin. Am Ende stand ein verdienter 96:73-Heimsieg für Phoenix Hagen.

 

08.02.2026 16:00 Uhr // BG Göttingen vs. Bayer Giants Leverkusen 65:63

Die BG Göttingen hat ihrem Headcoach Fabian Strauß zum Geburtstag den siebten Sieg in Folge in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA geschenkt. Die Südniedersachsen gewannen am Sonntagabend gegen die Bayer Giants Leverkusen ein enges Spiel 65:63 (29:24) und bleiben in diesem Jahr ungeschlagen.

Die Veilchen erspielten sich in der Anfangsphase gute Würfe, trafen diese allerdings nicht. Doch auch die Gäste aus dem Rheinland taten sich in der Offensive schwer. Robin Lodders erlöste die BG-Fans nach drei Minuten mit den ersten Punkten zum 2:3. Die Leverkusener verdienten sich ihre Zähler an der Freiwurflinie und bauten ihren Vorsprung auf 5:11 aus. Direkt im Anschluss daran verkürzten Jackson und Daniel Kirchner auf 9:13. Bei diesem Stand blieb es bis zum Viertelende.

Im zweiten Abschnitt änderte sich zunächst nichts. Die Göttinger fanden in der Offensive keine Lösungen. Die Dreier fielen nicht, sodass Leverkusen seine Führung weiter ausbaute (14:22). Doch die Veilchen kämpften sich ins Spiel. Jordan Sears schloss einen 6:0-Lauf mit dem ersten Dreier der Partie zum 20:22 ab. Die Hausherren ließen nicht nach, glichen aus und gingen durch Jackson zum ersten Mal in Front (25:22). Bis zur Halbzeitpause verteidigten sie eine 29:24-Führung.

Nach dem Seitenwechsel trafen dann auch die Giants ihren ersten Dreier (31:27). Lök Wur legte gleich zweimal von außen nach und ließ die Führung wechseln (31:33). Beide Mannschaften bewegten sich weiterhin auf Augenhöhe. Das Momentum wechselte das auf Leverkusens Seite: Luca Kahl schloss einen 0:8-Lauf zum 38:43 ab und die Rheinländer bauten ihren Vorsprung weiter aus (41:51). Aber die BG gab nicht auf und schloss den Abschnitt mit einem 7:2-Lauf zum 48:53 ab.

Im letzten Viertel verteidigten die Göttinger stark und ließen mehr als sechs Minuten keine Giants-Zähler zu. So holten sie sich die Führung zurück und bauten diese auf 60:53 aus. Die Gäste gaben sich noch nicht geschlagen und verkürzten auf 62:60. 27 Sekunden vor dem Ende wurde die Zeit für die Giants dann knapp, denn Sears traf kurz vor Schluss einen Freiwurf zum 63:60. Im Gegenzug vergab Wur den Dreier zum Ausgleich – Janis Jünemann sicherten den Erfolg an der Freiwurflinie.

 

08.02.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Uni Baskets Münster 86:62

Die Uni Baskets haben das Gastspiel in Köln gründlich in den Sand gesetzt. Bei den RheinStars kassierten die Münsteraner eine heftige 62:86-(21:48-)Niederlage. In der Motorworld Köln waren die Rheinländer sprichwörtlich „hochmotorisiert“ gegen Fahrradstädter im Schlafwagenmodus unterwegs.

Der Einstieg gelang nur den Kölnern, die Halle fing früh Feuer. Münsters Würfe fielen nicht oder kamen gar nicht erst zustande, Köln hatte bis Mitte des Viertels über 12:5 Abschlüsse eine 14:3-Führung erspielt. Frühe Auszeit Götz Rohdewald. Sie fruchtete nicht. Unverändert attackierten die RheinStars in der Offense und bauten die Führung nahezu widerstandslos auf plus 25 aus: sage und schreibe 32:7 nach einem desaströsen Münsteraner Auftaktviertel.

Die Aggressivität reichte auch im zweiten Viertel zunächst nicht, um den Rheinstars auch nur annähernd Paroli bieten zu können. Erst nach knapp 15 Minuten waren die Gäste nach einem der seltenen Durchbrüche zum Korb überhaupt zweistellig auf dem Scoreboard sichtbar (42:11). Die Kölner Wurfquoten gingen bis zur Pause etwas herunter, während die Uni Baskets nun etwas freier aufspielten. 48:21 und tief enttäuschte Münsteraner Gesichter beim Gang in die Kabinen.

Nach Wiederbeginn eröffnete Nick McMullen mit vier Zählern zum 48:25. Nachlässigkeiten wollte RheinStars-Coach Zoran Kukic gar nicht erst aufkommen lassen und nahm sofort die Auszeit. Anschließend verteidigte Köln wieder ungemein intensiv. Offensiv bewegten die RheinStars den Ball weiterhin besser als die Gäste und bauten ihren Vorsprung peu à peu auf kaum zu glaubende 37 Zähler bis zur Pause vor dem Schlussviertel aus (75:38).

Im vierten Viertel hielten sich die Münsteraner kämpferisch schadlos. Mancher ihrer Ballpassagen war nun die Verkrampfung verloren gegangen. Und die Kölner gaben in Anbetracht ihres sicheren Sieges wahrlich nicht klein bei. Dieses Viertel sah immerhin nach gutem Basketball aus, ging mit 24:11 an die Uni Baskets, wie auch die zweite Halbzeit in Gänze mit 41:38. Ein Trost war dies wahrlich nicht, nicht mal ein schwacher.

 

11.02.2026 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. VfL SparkassenStars Bochum 88:89

Bericht folgt in Kürze.

 

20.02.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. SBB Baskets Wolmirstedt 91:79

Zeitweise war es keine Partie für Basketball-Feinschmecker, doch nach 40 Minuten mit Aufs und Abs hatten die PS Karlsruhe LIONS am 20. Februar ihren Gegner, die SBB Baskets, mit 91:79 niedergerungen. Dabei hatte die Nachholbegegnung des 22. Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA in der heimischen Europahalle für die Badener alles andere als gut begonnen.

Wolmirstedt startete mutig und trug sich als erstes Team auf dem Scoreboard ein. Aber auch Karlsruhe punktete. Nach zwei Minuten stand es 8:8, jedoch Mitte der vierten Minute 9:18. LIONS-Headcoach Demond Greene reagierte mit einer Auszeit. Auch danach fand seine Mannschaft nicht in ihren Rhythmus. Erst gegen Ende des ersten Viertels konnten sich die 1991 Fans über mehr gelungene Aktionen ihrer Mannschaft freuen. Nach zehn Minuten stand es 23:29.

Auch im zweiten Durchgang war das Team aus Sachsen-Anhalt zunächst effektiver und baute seine Führung auf neun Punkte aus. Wieder benötigten die LIONS eine ganze Weile, um ihre Linie zu finden, setzten sich dann aber immer öfter durch. Das Spieltempo war nicht übermäßig hoch. In der 16. Minute gelang den Gastgebern erstmals der Ausgleich. Von nun an war es eng, das Niveau hingegen auf beiden Seiten überschaubar, so dass es leistungsgerecht mit 40:40 in die Halbzeitpause ging.

Direkt nach dem Seitenwechsel setzte Tyrese Williams sich schön durch und markierte die erste LIONS-Führung des Abends. Danach wurde es zwar erneut zäh, so dass David Cohns erster und einziger Dreier zum 47:45 in Minute 25 auf den Rängen bereits als echtes Highlight gefeiert wurde. Absetzen konnte Karlsruhe sich zwar nicht, hinterließ aber den überlegteren Eindruck und führte auch zur letzten Pause mit fünf Zählern. Zwischenstand vor dem Schlussabschnitt: 63:58.

Es schien nun alles auf eine schnelle Entscheidung hinauszulaufen. Doch kurz nachdem sich Karlsruhe einen zweistelligen Vorsprung erspielt hatte, konterten die SBB Baskets mit einem Acht-Punkte-Run. Die besseren Aktionen lagen in den letzten Minuten jedoch klar aufseiten der LIONS, die auch in der Crunchtime einen kühlen Kopf behielten und dank einer verbesserten zweiten Halbzeit mit gewonnenem Selbstbewusstsein den Court verlassen konnten.

 

Nachberichte ProB Süd // 22. Spieltag

15.03.2025 16:00 Uhr // RheinStars Köln vs. FC Bayern Basketball II 88:65

Die RheinStars Köln haben sich am 22. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd souverän mit 88:65 (51:28) gegen die zweite Mannschaft des FC Bayern Basketball durchgesetzt.

Schon im ersten Viertel zeigten die Gastgeber ihre Dominanz. Köln startete mit einem 11:0-Lauf und setzte die Münchner durch eine aggressive Verteidigung unter Druck. Während die Bayern Mühe hatten, ins Spiel zu finden, überzeugten die RheinStars sowohl defensiv als auch mit sicherem Distanzwurfspiel. Folgerichtig endete das erste Viertel mit einer klaren Führung für die Hausherren. Im zweiten Viertel bauten die RheinStars ihren Vorsprung weiter aus. Die Münchner hatten mit Ballverlusten und einer schwachen Trefferquote zu kämpfen, während Köln weiterhin die Partie kontrollierte. Bis zur Halbzeitpause wuchs der Vorsprung auf 51:28 an, was den Bayern kaum noch Hoffnung auf eine Wende ließ.

Auch nach dem Seitenwechsel dominierten die RheinStars das Spielgeschehen. Beim Stand von 64:34 in der 25. Minute begannen beide Teams, mehr zu rotieren und verschiedene Formationen auszuprobieren. Die Intensität nahm etwas ab, doch Köln behielt stets die Kontrolle und ließ die Gäste nicht herankommen. Im Schlussabschnitt lief das Spiel ohne große Highlights aus, bis die Gastgeber mit einem sehenswerten Alley-Oop-Anspiel das letzte Ausrufezeichen setzten. So stand am Ende ein 88:65-Erfolg für die RheinStars.

15.03.2025 18:00 Uhr // TEAM EHINGEN URSPRING vs. Porsche BBA Ludwigsburg 90:80

Das TEAM EHINGEN URSPRING hat das Heimspiel gegen die Porsche BBA Ludwigsburg mit 90:80 für sich entschieden.

Das Spiel zwischen dem TEAM EHINGEN URSPRING und der Porsche BBA Ludwigsburg begann mit einem starken Start der Gäste, die schnell mit 5:0 in Führung gingen. Doch Ehingen fand rasch ins Spiel und übernahm zunehmend die Kontrolle. Besonders Jaylen Alston war in dieser Phase nicht zu stoppen und führte sein Team zu einer zweistelligen Führung nach dem ersten Viertel (26:14). Auch im zweiten Viertel blieb Ehingen dominant und spielte offensiv sowie defensiv konzentriert. Ludwigsburg kämpfte sich zwischenzeitlich auf sieben Punkte heran, doch viele Turnover und eine schwache Wurfquote verhinderten eine echte Aufholjagd. Die Gastgeber nutzten ihre Chancen konsequent und erspielten sich zur Halbzeit eine deutliche 57:35-Führung.

Nach dem Seitenwechsel fanden die Gäste besser in ihren Rhythmus und starteten mit erfolgreichen Distanzwürfen. Dennoch hielt Ehingen die Partie unter Kontrolle, auch dank starker Aktionen von Alston und Rietz. Das dritte Viertel verlief ausgeglichener, doch Ludwigsburg konnte den Rückstand nicht entscheidend verkürzen (75:56 nach 30 Minuten). Im Schlussabschnitt mobilisierten die Gäste noch einmal alle Kräfte und trafen plötzlich hochprozentig aus der Distanz. Veljkovic, Schwachhofer und Feneberg sorgten mit wichtigen Dreiern für Spannung, doch Ehingen behielt am Ende die Oberhand. Zwar ging das Spiel mit 90:80 an die Hausherren, doch Ludwigsburg sicherte sich immerhin den direkten Vergleich aus Hin- und Rückspiel, was in der engen Tabellenkonstellation noch von Bedeutung sein könnte.

15.03.2025 18:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. Dragons Rhöndorf 72:94

Am 22. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd mussten die SKYLINERS Juniors eine deutliche 72:94-Niederlage gegen die Dragons Rhöndorf hinnehmen.

Die Juniors erwischten den besseren Start und konnten durch aggressive Verteidigung sowie schnelles Umschaltspiel früh die Kontrolle übernehmen. Die Dragons fanden zunächst kaum offensive Mittel und ließen einige Chancen liegen. So sicherten sich die Frankfurter das erste Viertel mit 19:14. Im zweiten Viertel steigerten sich die Dragons deutlich. Besonders von der Dreier- und Freiwurflinie waren sie nun treffsicher und erzwangen durch ihre physische Spielweise einige Ballverluste der Juniors. Rhöndorf entschied diesen Abschnitt mit 26:17 für sich und ging mit einer knappen 36:40-Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel dominierten die Gäste zunehmend das Spiel. Angeführt von Janne Müller (19 Punkte) und Timothy Smith (17 Punkte) setzte sich Rhöndorf Schritt für Schritt ab. Frankfurt konnte defensiv nicht mehr konsequent dagegenhalten, während sich offensiv zu viele Ballverluste einschlichen. Mit 25:17 entschieden die Dragons das dritte Viertel für sich und stellten damit die Weichen für den Sieg. Im Schlussabschnitt spielten die Dragons ihre Stärke weiter aus und ließen keine Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen. Mit einigen spektakulären Aktionen, darunter ein Dunk von Danas Kazakevicius, bauten sie ihre Führung weiter aus und sicherten sich mit 29:19 im letzten Viertel einen souveränen 72:94-Erfolg.

15.03.2025 19:00 Uhr // BBC Coburg vs. TSV Oberhaching Tropics 105:89

In einer spannenden Partie zwischen dem BBC Coburg und den TSV Oberhaching Tropics konnten die Gastgeber am Ende einen deutlichen 105:89-Erfolg feiern.

Beide Teams starteten mit hoher Intensität in das Spiel. Coburg fand schnell seinen Rhythmus und konnte sich dank erfolgreicher Distanzwürfe eine erste Führung erarbeiten. Besonders Kapitän Nico Wenzl und Forward Tim Herzog setzten von Beginn an offensive Akzente. Die Tropics hielten jedoch dagegen, sodass sich ein ausgeglichenes erstes Viertel entwickelte, das Coburg mit 25:19 für sich entschied. Im zweiten Abschnitt blieben die Gastgeber zunächst tonangebend und verwalteten einen knappen Vorsprung. Doch kurz vor der Halbzeitpause brachte Omari Knox Oberhaching mit drei erfolgreichen Dreiern in Serie erstmals in Führung. Die Gäste zeigten sich trotz personeller Ausfälle kämpferisch und gingen mit einem knappen 45:46 in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung offen. Coburg überzeugte weiterhin mit starkem Teamspiel und hoher Wurfquote, während Oberhaching durch Knox und Nachwuchscenter Benjamin Sadikovic im Spiel blieb. Eine Schlüsselszene ereignete sich Mitte des Viertels, als Nedzad Muratovic nach einem zweiten technischen Foul disqualifiziert wurde. Dennoch konnten die Gäste bis zum Ende des dritten Abschnitts das Unentschieden (68:68) halten. Im Schlussviertel stellte Coburg dann eindrucksvoll die Weichen auf Sieg. Die Gastgeber starteten mit einem 12:0-Lauf und trafen in diesem Abschnitt nahezu jeden Distanzwurf. Während den Tropics aufgrund der kurzen Rotation zunehmend die Kräfte schwanden, spielte sich Coburg in einen Rausch und erzielte 37 Punkte im letzten Viertel. Besonders Hinton und Rotegaard sorgten für die entscheidenden Treffer. Am Ende stand ein 105:89-Erfolg für Coburg.

15.03.2025 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. OrangeAcademy 90:77

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen bleibt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd weiterhin auf Erfolgskurs. Im Heimspiel gegen die OrangeAcademy Ulm setzte sich der Tabellenführer mit 90:77 durch und verteidigte seine Spitzenposition.

Das erste Viertel begann ausgeglichen, mit einem frühen Dreier von Leitershofens Kapitän Jannik Westermeier. Ulm hielt zunächst gut mit und glich durch Jervis Scheffs zum 7:7 aus – der einzige Gleichstand der Partie. Danach übernahmen die Kangaroos zunehmend die Kontrolle, spielten konzentriert in der Offensive und verteidigten aggressiv. Ulm hingegen ließ einige Chancen liegen und geriet zum Ende des ersten Abschnitts mit 27:22 in Rückstand. Im zweiten Viertel baute Leitershofen seinen Vorsprung konsequent aus. Die intensive Pressverteidigung zwang die jungen Ulmer zu zahlreichen Ballverlusten, was den Gastgebern einfache Punkte ermöglichte. Coach Emanuel Richter setzte zudem kurz vor der Halbzeit auf eine Zonenverteidigung, die ebenfalls Wirkung zeigte. Trotz kämpferischer Ansätze seitens der OrangeAcademy endete die erste Hälfte mit einem klaren 55:37 für die Kangaroos.

Nach der Pause zeigte Ulm eine verbesserte Leistung. Durch starke Defensivarbeit und erfolgreiche Abschlüsse verkürzten die Gäste den Rückstand. Vor allem Frederik Drejer sorgte mit einem frühen Dreier für ein Signal. Leitershofen rotierte viel, um allen Spielern Spielzeit zu geben, was den Ulmern zugutekam. Das dritte Viertel entschied Ulm mit 25:16 für sich, sodass die Partie beim Stand von 71:62 wieder offen schien. Im Schlussviertel kam Ulm noch einmal bis auf sieben Punkte heran (74:67), doch die Kangaroos behielten die Nerven. Dragos Diuculescu und Christian Hinckson übernahmen in den entscheidenden Momenten Verantwortung und stellten den Vorsprung wieder her. Trotz kämpferischer Leistung der OrangeAcademy konnte Ulm das Spiel nicht mehr drehen. Mit einem Endstand von 90:77 sicherte sich Leitershofen den Heimsieg und bleibt weiter an der Tabellenspitze.

15.03.2025 20:30 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. CATL Basketball Löwen 93:82

Die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie hat im Duell gegen die CATL Basketball Löwen sich mit einem 93:82-Erfolg ihren achten Heimsieg in Serie geholt.

Die Hausherren starteten konzentriert in die Partie und übernahmen von Beginn an die Kontrolle. Mit einer engagierten Defensive zwangen sie die Erfurter zu schwierigen Abschlüssen und erspielten sich so eine 22:17-Führung nach den ersten zehn Minuten. Offensiv fanden die Würzburger immer wieder Lücken in der Gästeabwehr und nutzten diese konsequent. Auch im zweiten Abschnitt blieb das Spiel intensiv und physisch. Die Erfurter, die zu den offensivstärkeren Teams der Liga gehören, hatten weiterhin Probleme, hochprozentige Würfe am Brett zu verwandeln. Würzburg nutzte dagegen seine Chancen von der Freiwurflinie und hielt die Gäste so auf Distanz. Mit einer knappen 38:35-Führung ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Würzburger treffsicherer. Besonders von der Dreierlinie zeigte das Team seine Stärke: Zehn von sechzehn Versuchen fanden in der zweiten Halbzeit ihr Ziel. Ein 28:11-Lauf sorgte dafür, dass sich die Gastgeber bis zur 28. Minute einen komfortablen 66:46-Vorsprung erspielten und die Weichen auf Sieg stellten. Doch die Gäste gaben sich nicht geschlagen und starteten mit einem 9:0-Lauf in das Schlussviertel, wodurch sie den Rückstand auf elf Punkte verkürzten. In der 37. Minute schien die Partie noch einmal spannend zu werden, als Lenni Kuntzewitsch mit einem Dreier auf 79:74 verkürzte. Doch Jonas März und der 16-jährige Lucas Veller zeigten keine Nerven: Mit vier Dreiern in der Crunchtime entschieden sie das Spiel endgültig zugunsten der Gastgeber.

16.03.2025 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. Ahorn Camp Baskets 80:64

Die Fellbach Flashers haben mit einem überzeugenden 80:64-Heimsieg gegen die Ahorn Camp Baskets ihre Playoff-Teilnahme in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gesichert.

Bereits im ersten Viertel setzten die Flashers mit intensiver Defensive und guter Wurfquote ein Zeichen und entschieden den Abschnitt mit 22:15 für sich. Speyers Point Guard Felix Angerbauer hielt sein Team mit erfolgreichen Dreipunktewürfen im Spiel, doch die Hausherren ließen sich davon nicht beeindrucken. Im zweiten Viertel blieb das Spiel ausgeglichen, doch Fellbach behauptete seine Führung. Besonders spektakulär war der Buzzer-Beater-Dreier von Marc Golder zur Halbzeit, der die Gastgeber mit einer 41:37-Führung in die Kabine brachte. Speyer zeigte zwar immer wieder offensive Impulse, konnte jedoch nicht die Oberhand gewinnen.

Nach der Pause intensivierte Fellbach seine Verteidigung und setzte sich im dritten Viertel weiter ab. Angeführt von Brian Butler, der sich mit seiner Physis unter dem Korb durchsetzte, gewann das Team auch den Rebound-Vergleich klar. Speyer fand kaum Mittel, um die kompakte Defensive der Hausherren zu durchbrechen. Im Schlussabschnitt spielten die Flashers ihre Routine aus und ließen keine Zweifel am Sieg aufkommen. Mit fünf Spielern in zweistelliger Punkteausbeute präsentierten sie sich als ausgeglichenes Team und setzten ein klares Zeichen in Richtung Playoffs. Speyer musste sich trotz der starken Leistung von Angerbauer geschlagen geben und fiel in der Tabelle auf Rang vier zurück.

 

Foto: SV Fellbach Flashers

Nachberichte ProB Nord // 22. Spieltag

14.03.2025 19:30 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. Seawolves Academy 81:63

Die SBB Baskets Wolmirstedt bleiben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord weiter auf Erfolgskurs. Vor 734 Zuschauern in der Halle der Freundschaft in Wolmirstedt feierte das Team von Cheftrainer Eiko Potthast am Freitagabend einen 81:63-Sieg gegen die Seawolves Academy.

Die Begegnung begann intensiv und ausgeglichen. Beide Mannschaften zeigten von Beginn an großen Einsatz, wobei die Hausherren leichte Vorteile hatten. Nach den ersten zehn Minuten führten die SBB Baskets knapp mit 17:14. Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel umkämpft. Während die Gastgeber defensiv stabil standen, fiel es ihnen offensiv schwer, ihre freien Würfe zu verwerten. Dennoch konnten sie mit einer knappen 37:34-Führung in die Halbzeitpause gehen.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte sich das Tempo. Die Gäste aus Rostock kämpften sich Punkt für Punkt heran und schafften es durch einen Buzzer Beater mit der Schlusssirene des dritten Viertels, den Spielstand auf 54:54 auszugleichen. Damit war für ein spannendes Schlussviertel gesorgt. Im letzten Abschnitt zeigten die SBB Baskets dann ihre Klasse. Mit einer konzentrierten Defensive und treffsicheren Abschlüssen setzten sie sich entscheidend ab und ließen dem Tabellenletzten letztlich keine Chance mehr. Am Ende stand ein souveräner 81:63-Erfolg für Wolmirstedt, mit dem die Serie von nun acht Siegen in Folge weiter ausgebaut wurde.

15.03.2025 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. Iserlohn Kangaroos 89:97

Die TSV Neustadt temps Shooters standen am Samstagabend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord vor einer wichtigen Herausforderung gegen die Iserlohn Kangaroos.

Die Gastgeber starteten schwungvoll in die Partie und setzten mit einem schnellen 7:1-Lauf ein erstes Ausrufezeichen. Doch die Kangaroos fanden durch ihren treffsicheren Schützen Johannes Konradt schnell ins Spiel. Allein im ersten Viertel versenkte er vier Dreier und brachte sein Team in Führung. Mit einem 20:25-Rückstand gingen die Shooters ins zweite Viertel. Die Shooters hielten zu Beginn des zweiten Viertels gut dagegen, doch erneut sorgte Konradt mit drei weiteren Distanztreffern für einen zwischenzeitlichen 33:45-Rückstand aus Sicht der Gastgeber. Angeführt vom jungen Leif Zentgraf, der mit viel Energie spielte, gelang es Neustadt jedoch, den Rückstand bis kurz vor der Halbzeit auf einen Punkt zu verkürzen. Ein Tip-in von Matej Zejdl sorgte sogar für eine knappe 50:49-Führung zur Pause – der Shooters Dome stand Kopf.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein intensives Duell auf Augenhöhe. Beide Teams kämpften um jede Possession, doch die Shooters ließen in der Offensive zu viele Chancen ungenutzt. Vergebene Layups und Dunkings rächten sich, denn die Kangaroos nutzten diese Schwächephase konsequent aus und setzten sich mit einem 10:0-Lauf auf 56:67 ab. Dank wichtiger Dreier von Leo Alban und Nicolas Lagerman kämpften sich die Shooters wieder heran, doch Ballverluste und schwache Freiwürfe verhinderten die Wende. Mit einem 67:72-Rückstand gingen sie ins Schlussviertel. Der erfahrene Dyon Doekhi übernahm Verantwortung und brachte Neustadt mit einem Dreier und einem Layup erneut in Führung (74:72). Doch die Kangaroos nutzten ihre Größenvorteile geschickt aus und legten einen weiteren 10:0-Lauf hin, der sie mit 74:82 in Front brachte. Doekhi kämpfte unermüdlich und hielt seine Mannschaft mit wichtigen Punkten im Spiel. Beim Stand von 85:90, eine Minute vor Schluss, vergab Lagerman jedoch einen entscheidenden Dreier, während auf der Gegenseite Jorge Mejias seine Freiwürfe sicher verwandelte. Am Ende stand ein 89:97-Auswärtssieg für die Iserlohn Kangaroos zu Buche.

15.03.2025 19:30 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Berlin Braves 2000 94:78

Am 22. Spieltag setzten sich die Leverkusener mit 94:78 (48:42) gegen die Berlin Braves 2000 durch und sicherten sich damit vorzeitig die Spitzenposition.

Vor 1.425 Zuschauern in der Ostermann-Arena starteten die Berlin Braves selbstbewusst in die Partie. Die Gäste, die noch um die Playoff-Teilnahme kämpften, präsentierten sich von Beginn an treffsicher und gingen früh mit vier erfolgreichen Dreipunktewürfen in Führung (9:16, 5. Spielminute). Die Bayer Giants benötigten einige Minuten, um sich auf die Berliner Spielweise einzustellen, fanden dann aber immer besser ins Spiel. Durch eine engagierte Teamleistung gelang es den Hausherren, die Kontrolle zu übernehmen. Zwei Minuten vor Ende des ersten Viertels gingen die Giants erstmals in Führung (20:18) und beendeten den Abschnitt mit einem knappen 24:21-Vorsprung. Auch das zweite Viertel war von hohem Tempo und offensiver Spielfreude geprägt. Beide Teams lieferten sich einen ausgeglichenen Schlagabtausch, ohne dass sich eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Erst gegen Ende der ersten Hälfte gelang es den Leverkusenern, das Tempo zu bestimmen. Ein 8:0-Lauf brachte den Giants eine zweistellige Führung (46:32, 17. Spielminute). Doch wer dachte, die Partie sei bereits entschieden, wurde eines Besseren belehrt. Die Braves nutzten ihre schnelle und unorthodoxe Spielweise, um die Leverkusener Defensive vor Probleme zu stellen. Bis zur Halbzeitpause verkürzten die Gäste den Rückstand auf 48:42.

Nach der Pause kamen beide Teams mit viel Energie zurück aufs Parkett. Zunächst hielt Berlin gut dagegen, doch ab der 25. Minute übernahm Leverkusen endgültig das Kommando. Die Giants überzeugten mit starkem Teamplay und einer aggressiven Defensive, während die Braves zunehmend mit Ballverlusten zu kämpfen hatten. Punkt um Punkt setzten sich die Hausherren ab und erspielten sich bis zum Ende des dritten Viertels eine komfortable 74:60-Führung. Die Frage war nun, ob die Partie bereits entschieden war. Berlin versuchte im Schlussabschnitt noch einmal alles, um die drohende Niederlage abzuwenden, doch die Leverkusener ließen sich nicht mehr aus der Ruhe bringen. Während die Braves unter dem eigenen hohen Tempo und einer schwächeren Wurfausbeute litten, nutzten die Giants ihre Chancen konsequent. In den letzten Minuten wurde der Vorsprung weiter ausgebaut, und mit 94:78 stand am Ende ein souveräner Heimsieg fest. Damit sicherten sich die Leverkusener vorzeitig den Gewinn der Nordstaffel.

15.03.2025 19:30 Uhr // Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. LOK BERNAU 75:61

Die Hoffnungen von LOK BERNAU auf einen wichtigen Sieg im Playoff-Rennen erhielten am Samstagabend einen Dämpfer. Gegen die Gartenzaun24 Baskets Paderborn musste das Team von Headcoach Dan Oppland eine 61:75-Niederlage hinnehmen.

Das Spiel begann für beide Mannschaften holprig. Weder Paderborn noch Bernau fanden zu Beginn ihren offensiven Rhythmus, sodass sich eine von physischer Defensive geprägte Partie entwickelte. Während Paderborn allmählich ins Spiel fand, tat sich Bernau weiterhin schwer, erfolgreich abzuschließen. Besonders aus der Distanz blieb das Team glücklos, der erste Dreier fiel erst spät. Paderborn nutzte die Schwächen des Gegners konsequent aus und setzte sich zum Ende des ersten Viertels mit 18:8 ab. Im zweiten Viertel intensivierte Bernau die Verteidigung und zwang die Gastgeber zu einigen Ballverlusten. Dadurch gelang es, das Spiel offener zu gestalten. Dennoch fehlte offensiv weiterhin die Durchschlagskraft. Zu viele Chancen blieben ungenutzt, sodass ein entscheidender Lauf ausblieb. Paderborn hingegen spielte abgeklärt und traf in den wichtigen Momenten. So konnten die Hausherren ihren Vorsprung weiter ausbauen und gingen mit einer komfortablen 43:26-Führung in die Halbzeitpause.

Nach der Pause erhöhte Bernau das Tempo und versuchte, den Rückstand zu verkürzen. Uzziah Dawkins und Akim-Jamal Jonah übernahmen mehr Verantwortung, während die Defensive weiterhin solide stand. Doch das große Problem blieb die schwache Wurfquote. Trotz guter Ballbewegung wollte der Ball einfach nicht zuverlässig den Weg in den Korb finden. Paderborn agierte weiterhin souverän, ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und verwaltete den Vorsprung geschickt. Mit einem Stand von 60:41 ging es ins Schlussviertel. Im letzten Viertel zeigte Bernau noch einmal großen Kampfgeist. Mit einer aggressiven Pressverteidigung erzwang das Team einige Ballverluste und startete einen 11:0-Lauf, der die Hoffnung auf eine Wende kurzzeitig aufleben ließ. Die Verteidigung zwang Paderborn zu schwierigen Abschlüssen, und die Gastgeber wirkten vorübergehend verunsichert. Doch in den entscheidenden Momenten bewahrte Paderborn kühlen Kopf. Besonders Jannis Sonnefeld und Lars Lagerpusch übernahmen Verantwortung und sicherten mit wichtigen Punkten den 75:61-Sieg für die Gastgeber.

15.03.2025 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. EN BASKETS Schwelm 104:99

In einem packenden Duell zwischen den Itzehoe Eagles und den EN Baskets Schwelm ging es bis in die Verlängerung, bevor die Gastgeber sich mit 104:99 durchsetzen konnten.

Das erste Viertel begann ausgeglichen. Beide Mannschaften fanden schnell ins Spiel, doch zur Mitte des Abschnitts konnten sich die Gäste leicht absetzen und zwangen die Eagles zu einer frühen Auszeit. Diese zeigte Wirkung: Die Umstellung auf eine Zonenverteidigung brachte Itzehoe zurück, und nach zehn Minuten stand es 19:19. Im zweiten Viertel erwischten die Eagles den besseren Start und erspielten sich eine kleine Führung. Doch Schwelm antwortete mit einer starken Phase, in der sie defensiv überzeugten und hochprozentig trafen. Kurz vor der Halbzeit lagen die Gäste mit zwölf Punkten vorn, bevor ein Dreier von Nyberg den Rückstand auf 41:50 zur Pause verkürzte.

Nach der Halbzeitpause erhöhten die Eagles die Intensität und kamen durch zwei Dreier von Cikara wieder in Schlagdistanz. Schwelm hielt dagegen, doch die Gastgeber übernahmen kurzzeitig die Führung. In einem offenen Schlagabtausch gelang den Baskets erneut der Ausgleich, und mit 65:65 ging es ins letzte Viertel. Der Schlussabschnitt war ein echter Krimi. Schwelm erspielte sich erneut eine Führung, doch die Eagles konterten. In den letzten Minuten schien Schwelm die Partie für sich zu entscheiden, doch Nyberg traf 15 Sekunden vor Schluss einen schwierigen Dreier zum 88:88 und erzwang die Verlängerung. In der Overtime blieb es spannend, doch Itzehoe hatte am Ende die besseren Nerven. Paige und Nyberg sorgten mit wichtigen Aktionen für die Entscheidung, und die Eagles sicherten sich einen hart erkämpften 104:99-Sieg. Während Itzehoe mit diesem Erfolg die Abstiegsränge verlässt, wird es für Schwelm im Kampf um die Playoffs nun enger.

16.03.2025 16:00 Uhr // ETB Miners vs. BSW Sixers 84:61

Am 16. März 2025 trafen die ETB Miners in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord auf die BSW Sixers und sicherten sich mit einem souveränen 84:61-Erfolg einen wichtigen Sieg im Kampf um die Playoffs.

Bereits im ersten Viertel legten die Miners den Grundstein für ihren Erfolg. Mit einer starken Defensive und konsequenter Offensive setzten sie sich früh ab und führten nach den ersten zehn Minuten mit 20:10. Die Sixers fanden kaum ein Mittel gegen die aggressive Verteidigung der Gastgeber und mussten früh einem zweistelligen Rückstand hinterherlaufen. Im zweiten Viertel hielten die Miners den Druck hoch und bauten ihre Führung weiter aus. Zwar kamen die Sixers zwischenzeitlich besser ins Spiel, doch die Gastgeber blieben dominant und gingen mit einer verdienten 39:28-Führung in die Halbzeitpause. Besonders die ausgeglichene Teamleistung machte sich bemerkbar: Jeder eingesetzte Spieler trug seinen Teil zum Erfolg bei.

Auch nach der Pause blieben die Miners spielbestimmend. Mit einer konzentrierten Leistung kontrollierten sie das dritte Viertel und hielten die Sixers konsequent auf Abstand. Trotz einiger guter Aktionen der Gäste ließ die Verteidigung der Essener wenig zu. Nach drei gespielten Vierteln stand es 57:40 – die Vorentscheidung war gefallen. Im Schlussviertel ließen die Miners keine Zweifel mehr an ihrem Sieg aufkommen. Vor allem aus der Distanz zeigten sie sich nun treffsicherer und zogen weiter davon. Besonders Samuel Mpacko, Ole Bongartz und Reik Gäbler glänzten mit wichtigen Dreiern. Am Ende stand für die Miners ein 84:61-Erfolg zu Buche, der das Team auf den sechsten Tabellenplatz katapultierte.

16.03.2025 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. SC Rist Wedel 82:76

Am 22. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord trafen die TKS 49ers auf den SC Rist Wedel. Nach einer intensiven Partie setzten sich die 49ers mit 82:76 (38:42) durch.

Das erste Viertel verlief ausgeglichen, beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe. Al-Fayed Alegbe sorgte mit zwei frühen Dreiern für einen optimalen Start der Gäste, doch die 49ers hielten dagegen. Nach zehn Minuten stand es 18:18. Im zweiten Viertel übernahm Wedel zunehmend die Kontrolle, nutzte seine Distanzwürfe effektiv und erarbeitete sich phasenweise eine Zehn-Punkte-Führung. Doch die Gastgeber blieben dran und verkürzten zur Halbzeit auf 38:42.

Nach der Pause baute Wedel seinen Vorsprung erneut auf zehn Punkte aus, profitierte dabei von starkem Offensiv-Rebounding und einer soliden Trefferquote aus der Distanz. Die 49ers taten sich offensiv zunächst schwer, steigerten sich aber im Rebounding und fanden zunehmend Antworten auf das Spiel der Gäste. Trotz eines 55:63-Rückstands nach dem dritten Viertel blieb die Partie offen. Im Schlussabschnitt drehte sich das Spiel. Die 49ers agierten entschlossener, verteidigten besser und verkürzten mit zwei schnellen Dreiern. In den letzten Minuten geriet Wedel ins Straucheln, während die Hausherren abgeklärt blieben. Joshua Lübken brachte sein Team per Korbleger in Führung, ehe weitere erfolgreiche Distanzwürfe den Sieg sicherten. Mit einem 21:8 im vierten Viertel feierten die TKS 49ers einen verdienten Erfolg und sicherten sich wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

 

Foto: Gartenzaun24 Baskets Paderborn

Vorberichte ProB Süd // 22. Spieltag

15.03.2025 16:00 Uhr // RheinStars Köln vs. FC Bayern Basketball II

Am 22. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd treffen die RheinStars Köln auf das Farmteam des FC Bayern München.

Die Gastgeber aus Köln gehen als Tabellenzweiter in die Begegnung und möchten sich nach der knappen Niederlage in Ulm wieder stabilisieren. Dabei soll an die Leistungen aus dem vergangenen Heimspiel gegen Würzburg angeknüpft werden. Besonders wichtig wird eine konstant hohe Intensität über die gesamte Spielzeit sein, um gegen die jungen Münchner erfolgreich zu bestehen. Headcoach Stephan Baeck kehrt nach einer kurzen Pause wieder an die Seitenlinie zurück und betont die Bedeutung einer geschlossenen Defensivleistung für den weiteren Verlauf der Saison.

Das Nachwuchsteam des FC Bayern München befindet sich aktuell im Kampf um den Klassenerhalt, konnte jedoch zuletzt mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machen. Mit vier Siegen aus den vergangenen fünf Partien zeigte sich die Mannschaft in guter Form. Besonders Shooting Guard Ivan Kharchenkov spielte sich mit starken Auftritten in den Vordergrund und steuerte zuletzt 20 Punkte zum Erfolg gegen Fellbach bei. Neben ihm stehen weitere talentierte Spieler im Kader, die bereits Erfahrungen auf höherem Niveau gesammelt haben. Trotz des jungen Altersdurchschnitts zeichnet sich das Team durch eine strukturierte Spielweise und eine kontinuierliche Entwicklung im Saisonverlauf aus.

15.03.2025 18:00 Uhr // TEAM EHINGEN URSPRING vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Am kommenden Samstag kommt es in der Sporthalle beim JVG zum Aufeinandertreffen zwischen dem TEAM EHINGEN URSPRING und der Porsche BBA Ludwigsburg.

Das TEAM EHINGEN URSPRING steht derzeit vor einer großen Herausforderung im Kampf um den Klassenerhalt. Mit drei Siegen Rückstand auf den rettenden zwölften Platz ist ein Erfolg gegen Ludwigsburg essenziell, um die Chancen auf den Verbleib in der Liga zu wahren. Besonders die Heimstärke könnte dabei eine Rolle spielen, denn drei der bisherigen vier Saisonsiege wurden vor heimischem Publikum eingefahren. Mit einem Sieg und einem möglichst hohen Vorsprung könnte das Team zudem den direkten Vergleich ausgleichen oder für sich entscheiden. Trainer Jan Hricko kann auf den vollständigen Kader zurückgreifen und hofft auf die Unterstützung der Fans, um eine erfolgreiche Partie zu gestalten.

Auch für die Porsche BBA Ludwigsburg hat das Spiel große Bedeutung. Mit einem Sieg könnte ein direkter Konkurrent im Tabellenkeller auf Distanz gehalten und ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht werden. Zuletzt musste das Team jedoch eine Niederlage gegen Würzburg hinnehmen, nachdem eine zwischenzeitliche zweistellige Führung verspielt wurde. Dennoch bietet sich nun die Möglichkeit, mit einem Erfolg gegen Ehingen Selbstvertrauen für die kommenden Heimspiele zu tanken. Trainer Kheeryoung Rhee kann voraussichtlich auf seinen gesamten Kader zurückgreifen, da die NBBL ihr zweites Playoff-Spiel bereits am Freitag austrägt und die Doppellizenz-Spieler der BBL erst am Sonntag gefordert sind.

15.03.2025 18:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. Dragons Rhöndorf

Am kommenden Samstag um 18:00 Uhr treffen die SKYLINERS Juniors und die Dragons Rhöndorf in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd aufeinander.

Die SKYLINERS Juniors wollen nach drei Niederlagen in Folge wieder in die Erfolgsspur finden und sich mit einem Heimsieg wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze sichern. Besonders im Hinblick auf den direkten Vergleich ist ein Erfolg von Bedeutung, nachdem die Frankfurter das Hinspiel mit 93:86 für sich entscheiden konnten. Die Mannschaft von Headcoach Sepehr Tarrah zeichnet sich durch eine ausgeglichene Kaderstruktur aus, wobei Bruno Albrecht eine tragende Rolle in der Offensive spielt. Ob der Guard nach einer Verletzungspause wieder einsatzbereit ist, bleibt abzuwarten. Ein weiterer entscheidender Faktor könnte der 2,15 Meter große Center Malick Kordel sein, der bereits im Hinspiel mit 21 Rebounds und 16 Punkten dominierte.

Auch die Dragons Rhöndorf sind sich der Bedeutung dieser Begegnung bewusst. Nach einer knappen Niederlage nach Verlängerung gegen den Tabellenführer wollen sie in Frankfurt Charakter zeigen und sich für die Niederlage im Hinspiel revanchieren. Besonders die defensive Stabilität wird dabei eine zentrale Rolle spielen. In der Offensive könnten die Rhöndorfer ihre Stärke von jenseits der Dreipunktlinie sowie an der Freiwurflinie ausspielen, wo sie mit 34% bzw. 78% zu den besten Teams der Liga gehören.

15.03.2025 19:00 Uhr // BBC Coburg vs. TSV Oberhaching Tropics

Am 22. Spieltag der ProB Süd kommt es in der HUK-COBURG arena zu einem wichtigen Duell im Rennen um die Playoffs. Der BBC Coburg trifft auf die Tropics Oberhaching, zwei punktgleiche Mannschaften, die sich im direkten Vergleich um eine gute Ausgangsposition für die Endrunde duellieren.

Der BBC Coburg geht mit einer ausgeglichenen Bilanz aus den letzten beiden Spielen in die Begegnung. Nach einem wichtigen Auswärtssieg gegen die SKYLINERS Juniors folgte eine Niederlage gegen die Ahorn Camp Baskets. Mit zehn Siegen und elf Niederlagen stehen die Coburger aktuell auf Platz acht und sind bestrebt, sich eine möglichst gute Ausgangslage für die Playoffs zu sichern. Die kommenden Begegnungen gegen direkte Konkurrenten, darunter auch das Heimspiel gegen Oberhaching, könnten dabei entscheidend sein. Trainer Patrick Seidel setzt dabei auf eine ausgeglichene Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Spielern. Besonders Big Man Ben Diederichs hat sich im Saisonverlauf stark entwickelt und konnte in der Hinrunde gegen Oberhaching mit 18 Punkten und neun Rebounds überzeugen. Auch Neuzugang Tobias Rotegaard hat sich in die Mannschaft eingefügt und trägt mit seiner Treffsicherheit zur Offensivstärke des Teams bei.

Nach einer Serie von vier Niederlagen konnten die Tropics Oberhaching zuletzt mit einem offensiven Ausrufezeichen gegen Ehingen in den Playoff-Kampf zurückkehren. Mit einer starken Dreierquote von 57 Prozent und einem Endstand von 122:99 zeigten sie ihre Offensivqualitäten. Trotz personeller Rückschläge und einem zwischenzeitlichen Abrutschen in der Tabelle hat das Team von Trainer Mario Matic weiterhin das Ziel Playoffs fest im Blick. Die Tropics setzen auf ihre Erfahrung und mannschaftliche Geschlossenheit. Neuzugang Nedzad Muratovic, ein dreifacher bosnischer Nationalspieler, hat sich mit durchschnittlich 22 Punkten und neun Rebounds schnell in das Team eingefügt. Im Hinspiel musste sich Oberhaching knapp mit 80:86 geschlagen geben. Um diesmal als Sieger vom Feld zu gehen, wird vor allem die Defensive gefragt sein, um das schnelle Spiel der Coburger zu unterbinden. Trainer Matic hebt die Entwicklung der Coburger Spieler hervor und sieht die Partie als richtungsweisend für beide Teams.

15.03.2025 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. OrangeAcademy

Am Samstag, den 15.03.2025, kommt es in der ProB Süd zu einem spannenden Duell zwischen der BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen und der OrangeAcademy Ulm.

Die Gastgeber befinden sich aktuell in einer starken Form und haben sich bereits vorzeitig für die Play-Offs qualifiziert. Nach dem Aufstieg im Jahr 2022 gelingt den Kangaroos damit zum ersten Mal wieder der Einzug in die entscheidende Phase der Saison. Mit drei Siegen in Folge, zuletzt einem 84:77-Erfolg nach Verlängerung gegen Rhöndorf, möchte das Team seine Serie fortsetzen und die Tabellenführung weiter festigen. Geschäftsführer Wayne Chico Pittman betont die Wichtigkeit, von Spiel zu Spiel zu denken und die zuletzt gezeigte Leistung weiterhin zu bestätigen. Besonders die Leistungsträger Dragos-Andrej Diculescu und Asa Nathaniel Williams haben mit ihren konstant guten Statistiken maßgeblich zum Erfolg der Mannschaft beigetragen. Gegen Ulm strebt Leitershofen den ersten Heimsieg gegen diesen Gegner in der ProB an, nachdem die bisherigen Begegnungen in eigener Halle verloren gingen.

Die OrangeAcademy kämpft derzeit um den Anschluss an die Play-Off-Plätze und möchte sich mit einem Erfolg beim Tabellenführer eine bessere Ausgangslage im Saisonendspurt verschaffen. Das Team konnte zuletzt mit einem emotionalen Overtime-Sieg gegen Köln überzeugen und bewies dabei große Moral, indem es einen 19-Punkte-Rückstand noch drehte. Cheftrainer Florian Flabb hebt die Entwicklung seiner jungen Mannschaft hervor, die sich gegen erfahrene Gegner behauptet und immer wieder Talent auf höchstem Niveau zeigt. Die Ulmer verfügen über eine vielversprechende Mischung aus jungen Talenten, darunter Juniorennationalspieler und internationale Nachwuchsspieler, die bereits jetzt in der Liga für Furore sorgen.

15.03.2025 20:30 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. CATL Basketball Löwen

Am kommenden Samstag um 20:30 Uhr empfängt die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie die CATL Basketball Löwen aus Erfurt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd.

Die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie hat nach einem schwierigen Saisonstart mit drei Heimniederlagen eine starke Serie hingelegt und die letzten sieben Heimspiele für sich entschieden. Die Mannschaft möchte diese Erfolgsserie fortsetzen, um sich weiterhin in der oberen Tabellenhälfte zu behaupten. Nach dem letzten Auswärtssieg in Ludwigsburg soll der positive Schwung mitgenommen werden, auch wenn einige krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle zu kompensieren sind.

Die CATL Basketball Löwen aus Erfurt zählen mit durchschnittlich 88,3 Punkten pro Spiel zu den offensiv stärksten Teams der Liga. Auswärts konnte das Team jedoch bislang nur drei von zehn Partien gewinnen. Um in Würzburg erfolgreich zu sein, werden insbesondere die Leistungsträger wie Noah Kamdem (19,3 Punkte/47 Prozent Dreierquote/7,8 Rebounds), Tyseem Lyles (18,5 Punkte/37 Prozent Dreierquote), Paul Albrecht (15,4 Punkte/9,8 Rebounds/36 Prozent Dreierquote) und Alieu Ceesay (10,9 Punkte) eine entscheidende Rolle spielen. Im Hinspiel punkteten acht Erfurter Akteure zweistellig.

16.03.2025 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. Ahorn Camp Baskets

Am kommenden Sonntag, den 16. März, treffen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd zwei direkte Konkurrenten im Kampf um die Playoff-Plätze aufeinander. Die Fellbach Flashers empfangen die Ahorn Camp Baskets Speyer in der Gäuäckersporthalle.

Die Gastgeber aus Fellbach belegen derzeit den vierten Tabellenplatz und haben sich in dieser Saison als eines der stärksten Teams der Südstaffel etabliert. Vor ihrer jüngsten Niederlage gegen den FC Bayern Basketball II konnte das Team fünf Siege in Serie feiern und überzeugte insbesondere mit einer stabilen Defensive. Leistungsträger wie Center Daniel Mayer, Routinier Brian Butler, Schütze Malik Whitaker und Aufbauspieler Zaire Thompson spielen dabei eine zentrale Rolle. Nach der Niederlage im Hinspiel gegen Speyer (60:73) haben die Flashers nun die Chance, sich vor heimischem Publikum zu revanchieren und wichtige Punkte für die Playoffs zu sichern.

Die Mannschaft aus Speyer reist als Tabellendritter nach Fellbach und hat in den vergangenen Spielen eine starke Form gezeigt. Zuletzt gelang ein souveräner 83:60-Erfolg gegen den BBC Coburg, bei dem die Defensive erneut ein entscheidender Faktor war. Das Team setzt auf eine Mischung aus erfahrenen Kräften wie Christoph Rupp und DJ Woodmore sowie jungen, dynamischen Spielern wie Marko Dordevic und Dennis Diala. Zudem sorgt die Verpflichtung von Felix Angerbauer für zusätzliche Tiefe im Kader. Im Hinspiel gegen Fellbach konnten die Speyerer vor allem im Schlussviertel überzeugen und wollen diesen Erfolg nun auswärts wiederholen. Allerdings müssen sie auf Flügelspieler Benjamin Höhmann verzichten, der verletzungsbedingt ausfällt.

 

Foto: TEAM EHINGEN URSPRING

Vorberichte ProB Nord // 22. Spieltag

14.03.2025 19:30 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. Seawolves Academy

Am Freitagabend treffen die SBB Baskets in der Halle der Freundschaft in Wolmirstedt auf die Seawolves Academy.

Die SBB Baskets haben sich bereits vorzeitig für die Playoffs qualifiziert und befinden sich aktuell in einer starken Form. Das Team von Trainer Eiko Potthast hat die vergangenen sieben Spiele in Folge gewonnen, zuletzt auswärts gegen Stahnsdorf (83:76) und zuhause gegen Paderborn (102:65). Auch das Hinspiel gegen Rostock konnten die SBB Baskets im November deutlich mit 79:47 für sich entscheiden. Ziel ist es, mit einem weiteren Sieg den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen.

Rostock durchläuft eine herausfordernde Saison und steht derzeit auf dem letzten Tabellenplatz. Eine längere Niederlagenserie prägte den bisherigen Saisonverlauf, doch am vergangenen Spieltag konnte das Team mit einem 83:75-Erfolg gegen Wedel ein Erfolgserlebnis verbuchen. Bester Punktesammler ist Guard Mika Freitag, der im Schnitt 12,6 Punkte pro Spiel erzielt. Für die Rostocker geht es um wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

15.03.2025 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. Iserlohn Kangaroos

Am kommenden Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord treffen die TSV Neustadt temps Shooters auf die Iserlohn Kangaroos.

Die TSV Neustadt temps Shooters stehen vor einer Herausforderung, nachdem sie zuletzt drei Heimspiele in Folge verloren haben. Das Team von Headcoach Allen Ray Smith hat sich jedoch intensiv auf die Partie vorbereitet und konnte in dieser Woche mit dem kompletten Kader trainieren. Der Aufsteiger aus Niedersachsen hat sich mittlerweile in der Liga etabliert und befindet sich mitten im Rennen um den Klassenerhalt. Um dieses Ziel zu erreichen, sind weitere Siege notwendig. Ein Erfolg am Samstag könnte helfen, den knappen Vorsprung vor den Itzehoe Eagles zu verteidigen.

Die Iserlohn Kangaroos spielen eine starke Saison und stehen derzeit auf dem fünften Tabellenplatz. Mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen hat sich das Team von Trainer Toni Prostran eine gute Ausgangsposition im Kampf um das Heimrecht in den Playoffs erarbeitet. Besonders das Duo Jorge Mejias und Diante Bah sorgt für offensive Impulse und ist sowohl als Scorer als auch als Vorlagengeber und Rebounder eine wichtige Stütze des Teams. Ergänzt wird der Kader durch junge deutsche Talente sowie erfahrene Spieler mit ProA-Erfahrung. Die Kangaroos reisen mit viel Selbstvertrauen an und wollen auch auswärts punkten.

15.03.2025 19:30 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Berlin Braves 2000

Am 22. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord treffen die Bayer Giants Leverkusen auf die Berlin Braves 2000. Die Partie findet am Samstag, den 15. März 2025, um 19:30 Uhr in der Ostermann-Arena statt.

Die Bayer Giants Leverkusen stehen aktuell an der Spitze der Nordstaffel und haben die Möglichkeit, mit einem weiteren Erfolg ihre Position zu festigen. Die Mannschaft von Headcoach Michael „Mike“ Koch zeigte zuletzt eine souveräne Leistung und gewann deutlich mit 108:57 gegen die BSW Sixers. Trotz des klaren Ergebnisses zieht Koch positive Aspekte aus dem Spiel und betont die konzentrierte Herangehensweise seines Teams. Im bevorstehenden Heimspiel erwartet die Rheinländer eine andere Herausforderung, für die sie sich intensiv vorbereitet haben. Personell muss Leverkusen weiterhin auf Joel Moketo Lungelu (Rückenprobleme) und Lennart Litera (Leistenbeschwerden) verzichten. Calin Nita wird parallel mit der zweiten Mannschaft in der Regionalliga antreten, während Luca Kahl nach überstandener Erkrankung wieder zur Verfügung steht.

Die Berlin Braves 2000 belegen aktuell den 10. Tabellenplatz mit einer Bilanz von neun Siegen und zwölf Niederlagen. Das Team von Trainer Michael Wende befindet sich in einer richtungsweisenden Phase der Saison, da sowohl die Playoff-Plätze als auch die Abstiegsränge in Reichweite liegen. Leistungsträger der Braves ist Adrian Worthy, der mit durchschnittlich 19,3 Punkten pro Spiel zu den besten Scorern der Liga gehört. Im Hinspiel gegen Leverkusen erzielte er 20 Punkte und stellte seine Offensivqualitäten unter Beweis. Unterstützung erhält er von Emanuel Schüler, der sich in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt hat und aktuell 13,2 Punkte sowie 4,6 Rebounds pro Partie beisteuert. Zudem verstärkte sich das Team während der Saison mit dem US-Amerikaner Jordan Mello-Klein, der nach einer Verletzung wieder zur Verfügung steht.

15.03.2025 19:30 Uhr // Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. LOK BERNAU

Am 22. Spieltag dertreffen die Gartenzaun24 Baskets Paderborn auf LOK BERNAU. Die Partie findet am Samstag, 15. März 2025, um 19:30 Uhr in der „Maspernhölle“ in Paderborn statt.

Die Gastgeber aus Paderborn gehen mit einem positiven Impuls in das Heimspiel. Nach einer Serie von drei Niederlagen konnte das Team von Head Coach Milos Stankovic am vergangenen Wochenende mit einem 74:62-Sieg gegen Itzehoe wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Mit einer starken Defensive und konsequenten Entscheidungen im Angriff sicherte sich das Team den Sieg und möchte nun den Schwung nutzen, um einen weiteren Erfolg im Kampf um eine gute Platzierung in den Playoffs zu erzielen. Aktuell belegen die Ostwestfalen den dritten Tabellenrang und möchten ihre Position weiter festigen.

LOK BERNAU reist als Tabellensiebter mit viel Selbstvertrauen nach Paderborn. Die Mannschaft von Head Coach Dan Oppland hat zuletzt drei Siege in Folge gefeiert, darunter ein überzeugendes 74:63 gegen Schwelm. Besonders die Treffsicherheit von jenseits der Dreierlinie ist eine der Stärken des Teams, das in der Nordstaffel eine Quote von 33,9 Prozent aufweist. Schlüsselspieler wie Point Guard Uzziah Dawkins, Topscorer mit 19 Punkten pro Spiel, sowie Abdulah Kameric und Center Akim-Jamal Jonah bringen zusätzliche Qualität ins Spiel und stellen eine Herausforderung für die Paderborner Defensive dar.

15.03.2025 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. EN BASKETS Schwelm

Am Samstag, den 15. März, treffen die Itzehoe Eagles und die EN Baskets Schwelm in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord aufeinander.

Die Itzehoe Eagles befinden sich weiterhin in einer schwierigen Lage. Nach mehreren Niederlagen in Folge stehen sie auf dem vorletzten Tabellenplatz und kämpfen um den Klassenerhalt. Das Team von Trainer Timo Völkerink hofft, mit der Unterstützung der heimischen Fans den dringend benötigten Sieg einzufahren. Die Mannschaft hat im Laufe der Saison einige Veränderungen erfahren, unter anderem mit der Verpflichtung von Adam Paige, der mit durchschnittlich 19 Punkten und 8 Rebounds als Top-Scorer und Top-Rebounder herausragt. Auch Alan Kikwaki und Eric Nyberg tragen mit konstanten Leistungen zur Offensive der Eagles bei. Allerdings wird das Team weiterhin durch krankheitsbedingte Ausfälle geschwächt.

Die EN Baskets Schwelm stehen derzeit auf Rang 9 der Tabelle und kämpfen um den Einzug in die Playoffs. Nach vier Niederlagen in Folge ist es für das Team von Head-Coach Falk Möller wichtig, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Erstmals seit längerer Zeit kann die Mannschaft wieder in voller Besetzung trainieren, was für das bevorstehende Spiel ein Vorteil sein könnte. Neben einer stabilen Defensive setzen die Baskets auf ihr bewährtes Teamplay, um gegen die Eagles zu bestehen.

16.03.2025 16:00 Uhr // ETB Miners vs. BSW Sixers

Am Sonntag, den 16. März 2025, treffen die ETB Miners und die BSW Sixers in der Sporthalle am Hallo aufeinander.

Die Gastgeber belegen derzeit den achten Tabellenplatz und kämpfen um den Verbleib in den Playoff-Rängen. Nach einer knappen Niederlage gegen die Iserlohn Kangaroos will das Team vor heimischem Publikum eine Reaktion zeigen. Wichtige Leistungsträger wie Isaiah Sanders, Brian Dawson, Dzemal Selimovic und Samuel Mpacko könnten eine entscheidende Rolle spielen. Insbesondere eine reduzierte Fehlerquote und eine konzentrierte Defensive werden für den Erfolg von Bedeutung sein.

Die Gäste aus Sachsen-Anhalt reisen als Tabellenvierter nach Essen und präsentieren sich als offensivstarkes Team. Mit durchschnittlich 77 Punkten pro Spiel und mehreren Akteuren, die regelmäßig zweistellig punkten, verfügen sie über eine ausgeglichene Mannschaft. Matej Silic und AJ Sumbry gehören zu den besten Scorern des Teams, während Felix Zacharias mit einer starken Dreierquote überzeugt. Die Sixers wollen ihre gute Ausgangslage im Playoff-Rennen weiter festigen.

16.03.2025 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. SC Rist Wedel

Am 22. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord treffen die TKS 49ers auf den SC Rist Wedel.

Die TKS 49ers gehen als Tabellenelfter in die Begegnung und kämpfen um wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Mit einer Bilanz von sieben Siegen stehen sie nur knapp über den Abstiegsrängen und wollen mit einem Erfolgserlebnis Selbstvertrauen für die verbleibenden Partien sammeln. Zuletzt unterlag das Team dem Tabellenzweiten SBB Baskets Wolmirstedt mit 76:83, nachdem es zur Halbzeit noch in Führung gelegen hatte. Besonders der Dreipunktewurf spielte dabei eine entscheidende Rolle: Während in der ersten Halbzeit acht Treffer von außen gelangen, fiel nach der Pause nur noch ein Dreier. Leistungsträger auf Seiten der 49ers ist Andrii Kozhemiakin, der mit durchschnittlich 16 Punkten pro Spiel das Scoring anführt. Auch Joshua Lübken, der mit seiner Größe von 2,11 Metern unter dem Korb eine wichtige Rolle spielt, konnte im Hinspiel mit 21 Punkten überzeugen.

Der SC Rist Wedel belegt derzeit mit einer Bilanz von 11:10 den sechsten Tabellenplatz und strebt eine Platzierung in den Playoffs an. Nach der überraschenden Niederlage gegen das Schlusslicht Rostock Seawolves Academy möchte das Team um Trainer Hamed Attarbashi in Kleinmachnow Wiedergutmachung betreiben. Die Mannschaft musste zuletzt auf Point Guard Niklas Krause verzichten, der mit 14,1 Punkten, 4,3 Assists und 4,5 Rebounds eine tragende Rolle im Spiel von Wedel einnimmt. Sein Ausfall könnte auch in dieser Partie eine Herausforderung darstellen. Hingegen sorgt Center Camron James Reece mit durchschnittlich 16,7 Punkten und 10,6 Rebounds pro Spiel für Stabilität im Team. Zudem besteht die Möglichkeit, dass die Doppellizenzspieler Fabian Giessmann, Jared Grey und Leif Möller aus dem Kooperationsprogramm mit den Veolia Towers Hamburg zur Verfügung stehen. Im Hinspiel behielt Wedel knapp mit 78:75 die Oberhand, als Kapitän Linus Hoffmann mit einem Gamewinner-Dreier die Partie entschied.

 

Foto: Marcel Rotzoll

Nachberichte ProA // 22. Spieltag

06.02.2025 19:30 Uhr // EPG Guardians Koblenz vs. GIESSEN 46ers 60:89

Die EPG Guardians Koblenz unterliegen den Gießen 46ers mit 60:89 (36:40).

Die Koblenzer, die auf den erkrankten Neuzugang Brandon Averette verzichten mussten, starteten stark in die Partie und legten Dank erfolgreicher Offensivaktionen von David Böhm und Ty Cockfield einen beeindruckenden 12:1 Run aufs Parkett. Gießen fand zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt nicht in die Partie und vergab zahlreiche Würfe, die durch gute Reboundarbeit der Koblenzer gesichert werden konnten. Auch in der Offensive zeigte sich Koblenz stark am Brett und ergatterte wichtige Offensivrebounds, die ihnen zweite Wurfchancen ermöglichten. In der zweiten Hälfte des ersten Viertels konnten die Gäste zu ihrer Wurfstärke zurückfinden und arbeiteten sich peu à peu zurück ins Spiel, besonders dank verwandelter Dreier von Simon Krajcovic
und dem eingewechselten Aiden Warnholz, der einen fantastischen Abend erwischte und in der Partie fünf von sechs Versuchen jenseits der Dreipunktelinie versenken sollte. Der Vorsprung der Koblenzer schmolz immer weiter dahin und so endete das erste Viertel schließlich mit 19:19. Erneut war es David Böhm, der auch das zweite Viertel mit einem erfolgreichen Dreier für die Guardians eröffnete, doch glänzten vor allem die Gäste aus der Distanz und versenkten in den ersten vier Minuten vier von sechs Versuchen jenseits der 6,75m Marke. Die verbleibenden Minuten waren ein Spiel auf Augenhöhe, in der es Koblenz gelang, den Favoriten aus Hessen auf Reichweite zu halten. Zur Halbzeit ging es mit einem Punktestand von 36:40 in die Kabine.

Die Halbzeitpause hatte Cheftrainer Frenki Ignjatovic mit seiner Mannschaft offenbar besser genutzt als Koblenz, denn von Beginn des zweiten Durchgangs an wurde der Klassenunterschied zwischen dem Tabellenvierten der ProA und den Guardians deutlich. Die Würfe, die bei den Gießenern im ersten Viertel zahlreich ihr Ziel verfehlten, fielen nun fast alle. Unterstrichen wurde die starke Leistung durch einen spektakulären Alley oop von Kevin McClain auf Viktor Kovacevic. Gießen setzte sich immer weiter ab, Koblenz stand zunehmend unter Druck, woraus sich zahlreiche Turnover ergaben. Tatsächlich ging das Spiel bereits in dieser Phase aus Koblenzer Sicht verloren, denn Gießen gelang es, das dritte Viertel mit 25:10 zu gewinnen, einen Vorsprung, den Koblenz nicht mehr aufzuholen vermochte. Viertel drei endete bereits deutlich mit 46:65. Diesen Vorsprung baute Gießen im letzten Viertel weiter aus. Die 46ers spielten souverän ihr Spiel und zeigten, warum sie zu den Top Teams der Liga gehören und in den Playoffs eine tragende Rolle spielen dürften, sehr zur Freude der mitgereisten Gießener Fans, die die Halle lautstark einnahmen. Es zeigte sich deutlich, dass Koblenz ein Problem in the Paint hat, also nicht korbgefährlich genug unter dem gegnerischen Korb agieren kann. Die zahlreichen Versuche der kleinen Spieler von außen konnten die Guardians nicht zurück ins Spiel bringen und so endete die Partie mit 60:89.

07.02.2025 19:00 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 73:71

Im ersten Teil des Doppelspieltages der BARMER 2. Basketball Bundesliga unterlagen die Bozic Estriche Knights Kirchheim den Nürnberg Falcons mit 73:71.

Früh wurde klar, dass den Zuschauern in der Arena wohl eher ein kampfbetontes Defensivspiel bevorstand. In der ersten Halbzeit erspielten sich die Korbjäger aus dem Schwabenland einen leichten Vorteil und gingen mit einer 43:35 Führung in die Kabinen. Doch die Gastgeber kämpften sich Ende des dritten Viertels zurück und übernahmen im Schlussabschnitt die Führung. Über mehrere Minuten gelang den Teckstädtern kein Korberfolg und so gerat Kirchheim zusehends in Rückstand. Dank Punkten von Graham und Cam Henry starteten die Mannen von Head Coach Perovic den Comeback Versuch und wenige Sekunden vor Schluss hatte James Graham per Dreier die Chance auf den Sieg. Sein Wurfversuch verpasste knapp das Ziel. Auch der anschließende Offensivrebound von Nil Failenschmid ging vorbei und so sicherten sich die Franken die Punkte.

07.02.2025 19:30 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. PS Karlsruhe LIONS 87:82

Erfolgreicher Auftakt in den Doppelspieltag für die VET-CONCEPT Gladiators Trier. Trier schlägt Karlsruhe mit 87:82.

Trier startete gewohnt druckvoll, haderte aber lange Zeit mit einer schwachen Trefferquote. Die LIONS zeigten gute Rebound-Qualitäten, sicherten auf diese Weise viele Bälle und fanden ihrerseits immer wieder gute Rezepte gegen die Gladiators-Defense. Nach gut drei Minuten stand es 8:13. Den Hausherren gelang es zwar, wenig später kurz gleichzuziehen. Den smarteren Eindruck hinterließen jedoch lange Zeit die Gäste. Nach einem von viel Dynamik geprägten ersten Viertel stand es 19:22. Bis zur Mitte des zweiten Abschnitts war das Spiel nun eng und ausgeglichen. Doch die lange Zeit exzellente Dreierquote Karlsruhes, die erst gegen Spielende auf immer noch gute 39% sank, machte nun zunächst den Unterschied. Der amtierende ProA-Meister war das effektivere Team und lag beim Gang in die Kabinen angesichts eines bis dahin sehr erfrischenden Auftritts klar in Front (39:49).

Nach dem Seitenwechsel fanden die Gladiatoren dann deutlich besser in die Partie. Defensiv bekam Trier nun deutlich mehr Zugriff auf die schnellen Karlsruher Guards und baute so kontinuierlich mehr Druck auf die Ballhandler der LIONS auf. Vor allem Behnam Yakhchali stellte mit vier getroffenen Dreiern in Kürze auch die Gefahr aus der Distanz wieder her. Nun lag es an den LIONS eine Lösung für die heiß laufenden Gladiatoren zu finden und Trier verlagerte das Spiel wieder mehr unter den Korb. Doch auch dort fanden die Moselstädter nun gute Antworten und erhöhten ihrerseits noch einmal das Spieltempo. So verkürzten sie den Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels und mit 67:67 ging es für beide Mannschaften in die letzte Viertelpause. Im letzten Viertel erwischten die LIONS erneut den besseren Start und erspielten sich erneut eine knappe Führung. Den Gladiatoren gelang es im weiteren Verlauf des Schlussviertels jedoch ihre Defensive weiter zu stabilisieren und die Karlsruher Guards immer wieder zu schweren Würfen aus dem Eins-gegen-Eins zu zwingen. Spätestens nach dem fünften Foul des Karlsruher Centers Maurice Pluskota nutzten die Moselstädter dazu ihre Vorteile unter dem Korb und sicherten sich weiterhin die wichtigen Rebounds an beiden Enden des Feldes. Beim Stand von 81:80 knapp zwei Minuten vor Schluss begann die Crunchtime der Partie, in der die Gladiatoren weiterhin ihre Big Men am Korb suchten. Marten Linßen sorgte mit einem wichtigen Block in der Defensive und einem starken Pass aus dem Post zu Clay Guillozet, den dieser krachend im Korb unterbrachte und somit das Spiel entschied. Letztlich setzen sich die VET-CONCEPT Gladiators nach einem intensiven Basketballspiel mit 87:82 gegen den amtierenden ProA Meister aus Karlsruhe durch.

07.02.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Uni Baskets Münster 92:69

Die Artland Dragons haben sich mit einer überzeugenden Vorstellung gegen die Uni Baskets Münster durchgesetzt. Vor heimischer Kulisse gewann das Team von Headcoach Markus Jackson deutlich mit 92:69.

Die Partie begann ausgeglichen, Münster fand zunächst besser ins Spiel und erspielte sich eine knappe Führung. Nach fünf Minuten sorgte Bryan Battle mit einem sehenswerten Stepback-Dreier für die erste Dragons-Führung (10:9). Doch auch die Gäste hielten dagegen: Seikou Jawara brachte Münster erneut in Front, sodass es mit einem knappen 17:18 ins zweite Viertel ging. Die Gastgeber zeigten ihre wohl beste Saisonleistung und stürmten nach der Viertelpause mit einem 20:0-Lauf uneinholbar an diesem Abend davon (35:18, 26.). Ursächlich war aber nicht nur die deutlich verbesserte Qualität der Gastgeber nach drei Nachverpflichtungen im Januar, sondern auch eine allzu große Münsteraner Sorglosigkeit im Passspiel und in der Defensive. Kurzzeitig keimte Hoffnung nach Jonas Weitzels energischem Lay-up zum 37:25 für die Gäste auf. Mit nur drei von 19 Dreiern in der ersten Halbzeit war aber eine Rückkehr ins Spiel für Münster unmöglich. 44:27-Führung der entfesselten Gastgeber nach einem Choucoumis-Distanztreffer zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie ausgeglichener. Das dritte Viertel litt unter vielen Fouls und Schrittfehlern, wodurch der Offensivrhythmus beider Teams ins Stocken geriet. Münster versuchte, den Rückstand zu verkürzen, doch die Dragons hielten dagegen. Besonders ein spektakulärer Behind-the-Back-Pass von Topscorer Nikos Chouchoumis (19 Punkte, 6 Assists) auf Alexander Möller sorgte für Aufsehen. Das Viertel endete 19:19 – mit einer 63:46-Führung für die Dragons ging es in den Schlussabschnitt. Dort erwischte Münster den besseren Start, sodass Markus Jackson früh mit einer Auszeit reagierte. Seine Ansprache zeigte Wirkung: Die Dragons fanden schnell zurück in die Spur und kontrollierten die Partie. Spätestens nach den disqualifizierenden Fouls gegen Münster-Guard Jasper Günther und Coach Rohdewald war die Entscheidung gefallen. Chouchoumis verwandelte die fälligen Freiwürfe sicher und besiegelte den 92:69-Erfolg der Dragons.

07.02.2025 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Dresden Titans 100:111

Am 22. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfingen die VfL SparkassenStars Bochum die Dresden Titans in der Rundsporthalle. In einem wahren Krimi, der erst nach zwei Verlängerungen entschieden wurde, mussten sich die SparkassenStars mit 100:111 geschlagen geben.

Das Spiel begann und Lukas Zerner foulte Bochums Neuzugang Choh, der per Freiwurf die ersten Punkte der Partie erzielte. Für Dresden startete Matthew Ragsdale spektakulär mit zwei Dunks in das Spiel. Und der US-Amerikaner blieb heiß, erhöhte auch auf 1:6 was die favorisierten Hausherren vor die erste Herausforderung stellte. Diese meisterten sie allerdings gut und übernahmen kurz darauf mit 15:12 wieder die Führung, die sie bis in die Viertelpause auf 20:14 ausbauten. „Elbflorenz“ machte sich mit dem Sprungwurf von Pablo Bertone direkt daran, den Rückstand zu verkleinern. Allerdings war er der einzige im Team von Fabian Strauß, der das sächsische Scoring vorantrieb. Trotz der sechs Punkte des 34-jährigen Guards setzten sich die SparkassenStars weiter ab. Dafür sorgten sie vor allem mit guter Defensivarbeit und Treffern aus schweren Würfen. Dank Aaron Kayser, der mit seinem Block kurz vor der Halbzeit weitere Bochumer Punkte verhinderte, ging Bochum nur mit einer 41:30-Führung in die Kabine.

Nach der Pause wendete sich das Blatt. Das verletzungsbedingte Fehlen der beiden Bochumer Center Tom Alte und Kilian Dietz machte sich nun deutlicher bemerkbar. Die Titans dominierten plötzlich das Rebound-Duell und nutzten eine Schwächephase der SparkassenStars konsequent aus. Trotz starker Leistungen von Peter Kalthoff (24 Punkte) und Keith Braxton (20 Punkte) schmolz der Bochumer Vorsprung Stück für Stück dahin. Am Ende des dritten Viertels stand es nur noch 55:54 für die SparkassenStars. Nach der kurzen Unterbrechung brachte der starke Dreamer die „Elbriesen“ erstmals seit dem ersten Viertel wieder in Führung. Durch einige Stopps in der Verteidigung bot sich Kirchner und Co. mehrfach die Gelegenheit den Vorsprung sogar auszubauen. Allerdings vielen die Würfe nicht durch den Ring, sodass Bochum wieder in die bessere Position kam. Die Gastgeber drehten nun auf eroberten wieder mehr Bälle und stellten mit noch zweieinhalb Minuten auf der Uhr auf 74:64. Doch die Mannschaft von der Elbe gab nicht auf, spielte sich mit drei Distanztreffern von Dreamer und Ragsdale wieder auf 76:75 heran. Mit noch elf Sekunden auf der Uhr foulten die Sachsen natürlich. Geske traf doppelt von der Linie, aber Daniel Kirchner rettete seine Mannschaft mit einem wilden Dreier zum 78:78 in die Verlängerung.

Zum Start der fünf extra Minuten brachte Lukas Zerner die Strauß-Truppe wieder nach vorn. Choh konterte auf der anderen Seite mit einem Statement-Dunk. Nun ging es hin und her, Kirchner versenkte den nächsten unglaublichen Dreier, aber im direkten Gegenangriff brachte der starke Kalthoff die SparkassenStars wieder in Führung. Dreamer glich allerdings wieder zum 91:91 aus und die Titans hatten sogar die Möglichkeit das Spiel mit vier Sekunden auf der Uhr für sich zu entscheiden. Diesmal glückte der Wurf nicht und es ging in die zweite Overtime. Nun machte Ragsdale aus der Ecke die ersten Zähler. Bochum antwortete nur mit zwei Punkten, doch Kirchner versenkte auf der anderen Seite den nächsten Wurf vom Parplatz. Damit stellte er auf plus vier. Bochum zeigte nun Nerven, leistete sich einen Turnover den Koen Sapwell mit einem „And One“ zum 97:108 bestrafte. Das holte die Mannschaft von Felix Banobre nicht mehr auf und die nervenstarken Dresdner gewannen mit 100:111.

07.02.2025 19:30 Uhr // Phoenix Hagen vs. BBC Bayreuth 84:73

Der BBC Bayreuth verlor in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bei Phoenix Hagen mit 84:73.

Der BBC Bayreuth startete gut in die Partie. KeVaughn Allen traf den ersten Dreier zur 3:2-Führung, doch Hagen zog auf 9:3 davon. Nat Diallo und Moritz Plescher hielten den BBC im Spiel, Diallo sorgte mit weiteren Punkten für das 16:19. Allen glich per Dreier zum 19:19 aus, Plescher und Horn brachten Bayreuth mit 23:19 in Front. Hagen konterte und ging mit einem Buzzerbeater-Dreier mit 25:23 in die erste Pause. Im zweiten Viertel blieb es zunächst knapp, doch nach dem 33:33-Ausgleich zog Hagen mit einem 17:0-Lauf auf 50:33 davon. Bayreuth hatte offensiv Probleme und lag zur Halbzeit mit 55:36 zurück.

Nach der Pause zeigte der BBC Kampfgeist. Demarcus Demonia, Plescher und Diallo sorgten für ein 13:5-Run, der den Bayreuther Rückstand auf 60:49 schrumpfen ließ. Baker und Liedtke trafen weiter, sodass Bayreuth auf 62:56 herankam. Das Viertel endete mit 64:56 für Hagen, doch Bayreuth hatte den Abschnitt mit 9:20 gewonnen. Im Schlussviertel startete Demonia stark und verkürzte auf 68:65. Doch Hagen behielt die Kontrolle und zog auf 77:68 davon. Trotz weiterer Punkte von Bayreuth war das Spiel nach einem Dreier zum 82:70 entschieden. Am Ende unterlag der BBC mit 73:84.

07.02.2025 19:30 Uhr // RASTA Vechta II vs. ART Giants Düsseldorf 78:73

Die ART Giants Düsseldorf unterlagen am Freitagabend in einem hart umkämpften Auswärtsspiel RASTA Vechta II mit 78:73.

In einem zunächst ausgeglichenen ersten Viertel starteten die Giants stark und erspielten sich eine frühe 11:4-Führung. Doch die Gastgeber kämpften sich zurück und gingen mit einer knappen 15:13-Führung in die erste Viertelpause. RASTA II startete mit einem 10:0-Lauf in das 2. Viertel, hatte den Sieben-Punkte-Rückstand aus der 5. Minute gänzlich vergessen lassen. Die Vechtaer Offense lief nun rund, was mit Glück garniert wurde: Kaya Bayram traf einen Dreier mit Brett bei ablaufender Wurfuhr zum 33:23 (18.). Ein Block von Fynn Lastring gegen Ade Sanni untermauerte Vechtas Ambitionen (20.), die durch einen mit Ablauf des 2. Viertels getroffenen Marshall-Dreier zum 40:30 nur leicht getrübt wurden.

Nach der Halbzeitpause fanden die Giants besser ins Spiel. Angeführt von Ade Sanni, der einen wichtigen Dreier zum 51:49-Anschluss traf, kämpften sich die Düsseldorfer Punkt um Punkt heran. Das dritte Viertel endete mit einem knappen 55:51 für Vechta. Der Schlussabschnitt begann spektakulär: Erst traf Klussmann einen Transition-Dreier zum 58:49, Düsseldorf konterte mit einem Dunk von Alex Richardson (beides 31.). Ein weiterer Block von Fynn Lastring verhinderte zunächst das 55:61 der Düsseldorfer (34.). Doch Mitte des 4. Viertels waren die Schützlinge von Head Coach Achmadschah Zazai dann doch wieder ganz heran gekommen – 60:62, Auszeit RASTA II (35.). Wieder kam dabei ein Ballverlust heraus, der zum Ausgleich durch Isaiah Hart führte. Vechta schüttelte sich, traf durch Philipp Carr und Kaya Bayram zwei Dreier, führet 68:62 und zwang die ART Giants in eine Auszeit (36.). Klussmann attackierte immer wieder die Düsseldorfer Zone, kam so auch zu seinem umjubelten And-One zum 73:67 (39.). Bei nur noch 39 Sekunden zu spielen, erhöhte Carr mutterseelenallein aus der Ecke per Dreier auf 76:67 – der Sieg für Vechta war praktisch sicher, die Chance auf den Gewinn des direkten Vergleichs groß. Jedoch machten die ART Giants Düsseldorf noch das Beste aus ihrer misslichen Lage, mit Schützenhilfe der Vechtaer, die im 4. Viertel sechs weitere Turnovers zu beklagen hatten. Isaiah Hart traf noch einen Dreier (78:71, 40.), klaute dann Klussmann den Ball und sorgte wenige Sekunden vor dem Ende für die letzten Punkte der Partie.

07.02.2025 20:00 Uhr // Tigers Tübingen vs. Eisbären Bremerhaven 74:59

Gegen den bisherigen Tabellensechsten Eisbären Bremerhaven kam die Mannschaft von Trainer Domenik Reinboth von Beginn an gut ins Spiel, lag nur beim 2:3 nach 70 Sekunden zurück und fuhr ansonsten einen souveränen 74:59 (36:28)-Heimsieg ein.

Die Tigers starteten konzentriert in die Partie und dominierten vor allem beim Rebounding. Früh erspielten sie sich eine 10:3-Führung, vor allem durch Idowus körperliche Überlegenheit. Neuzugang Overton setzte erste Akzente, doch die Gäste konterten mit zwei Dreiern. Nach einem ausgeglichenen Verlauf führten die Hausherren knapp mit 17:13 zur ersten Pause. Die Partie blieb umkämpft. Overton traf einen Dreier zum 22:18, doch offensiv hakte es auf beiden Seiten. Durch starke Defensive hielten die Tigers ihren Vorsprung. Ein 8:0-Lauf brachte die erste zweistellige Führung (36:26), bevor Bremerhaven kurz vor der Pause auf 28:36 verkürzte.

Die Gäste kamen schwungvoll aus der Kabine, doch Idowu konterte mit einem Dreier und erreichte früh 17 Punkte. Nagle sorgte mit einem Dreier für die 54:42-Führung der Tigers vor dem Schlussabschnitt. Bremerhaven startete stark und verkürzte auf 56:52, ehe Nagle mit starken Aktionen das Momentum zurückholte. Nach einem Cohn-Dreier und weiteren Punkten von Moreaux wuchs der Tübinger Vorsprung erneut auf zwölf Punkte. Die Tigers spielten das Spiel souverän herunter und sicherten sich mit 74:59 einen Sieg inklusive des direkten Vergleichs.

07.02.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Science City Jena 84:94

Die Siegesserie der HAKRO Merlins Crailsheim reißt nach einer 84:94 Niederlage im Duell gegen den Liga-Primus aus Jena.

Mit Tyreese Blunt und seinen ersten drei Punkten starteten die Zauberer in die Begegnung, Jena verpasste die Antwort in den ersten Spielmomenten gleich mehrfach. Den gelungenen Start der HAKRO Merlins in das Spitzenspiel erweiterte Gabriel de Oliveira, gleichzeitig feierte Big Man Theo John sein Debüt (7:2, 3. Min.). Spektakulär vollendete John wenig später per Alley Oop Dunk nach Assist von Devon Goodman, Tyreese Blunt zog von Downtown nach. Die Gäste aus Jena hatten gleichzeitig Schwierigkeiten mit der aggressiven Herangehensweise der Zauberer, fanden noch zumeist Lösungen von Downtown (16:13, 7. Min.). Raymar Morgan verkürzte für den Tabellenführer von der Freiwurflinie, Lorenz Bank zog weiter nach. Es entwickelte sich nun immer mehr das erwartete enge Duell beider Mannschaften. Mit der Sirene zur Viertelpause vollendete Vinnie Shahid von jenseits der Drei-Punkte-Linie zur 23:20-Viertelführung. In Chris Carter starteten die Jenaer Gäste in die zweiten zehn Minuten und gingen kurz darauf erstmals in Führung (24:25, 12. Min.). Jena erwischte nun insgesamt eine bessere Phase zu Beginn des zweiten Viertels und spielte sich mehrfach zum Punkterfolg (27:34, 14. Min.). Den 9:0-Lauf der in weiß gekleideten Gäste durchbrach erneut Devon Goodman, Theo John ergänzte von der Freiwurflinie (31:34, 16. Min.). Nach Foul im Wurf ergänzte Anthony Gaines von dieser weiter. Jena behielt im Anschluss weiter die Führung bei, Cooks schaffte erneut Distanz auf die HAKRO Merlins (35:43, 18. Min.). Nach dem zweiten Viertel ging es so mit einem 38:48 in die Pausenkabine.

Schwungvoll begann der Tabellenführer aus Jena auch den zweiten Durchgang und setzte die Zauberer weiter konstant unter Druck. Die HAKRO Merlins verpassten es zunächst weiter ihre Chancen zu vollenden, LaDarien Griffin eröffnete nach knapp drei gespielten Minuten in Halbzeit Zwei per And-One (41:50, 23. Min.). Der krachende Dunk von Gabriel de Oliveira folgte und riss die Zuschauer in der Arena Hohenlohe von ihren Sitzen – Jena unterbrach per Auszeit (43:50, 24. Min.). Von der Freiwurflinie meldete sich Theo John zurück, Jena konterte in Moore – Tyreese Blunt ergänzte von Downtown (53:58, 28. Min.). Den Jenaer Vorsprung konnten die Zauberer nur kurzzeitig verkürzen und blieben bis zur letzten Viertelpause unter sechzig erzielten Punkten (57:69, 30. Min.). In Devon Goodman starteten die HAKRO Merlins von Downtown in das Schlussviertel, Jena wusste weiterhin zu antworten und blieb auf Distanz (60:75, 32. Min.). Vinnie Shahid verkürzte auf acht Zähler, Jena konterte in Rasheed Moore. Der nun heiß gelaufene Shahid zog nach – Spitzenspiel-Feeling in Ilshofen. Mit knapp neunzig Restsekunden auf der Uhr verpassten die erst, Shahid zog kurz darauf nach, musste dann jedoch das Parkett mit fünf persönlichen Fouls auf dem Konto ebenfalls verlassen. Von Downtown verantwortete dann Chris Carter den Dagger der Gäste aus Jena, die erneut auf neun Punkte davonzogen (81:90, 39. Min.). Weitere drei Punkte von Devon Goodman in der Schlussminute reichten am Ende nicht, um den Verlauf der Partie noch in eine andere Richtung zu lenken. Nach zehn gewonnenen Spielen mussten sich die Zauberer gegen den Liga-Primus aus Jena nach der 84:94-Niederlage erstmals wieder geschlagen geben.

 

Foto: Stefan Pieper