Schlagwortarchiv für: 24. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 24. Spieltag

13.03.2026 20:30 Uhr SKYLINERS Juniors vs. Ahorn Camp Baskets 

Die Ahorn Camp Baskets sind auf der Zielgeraden zur Aufstiegsrunde in der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB. Die siebtplatzierten Speyerer sind bei den Frankfurt Skyliners II zu Gast, die sich als aktueller Tabellenneunter ebenfalls Chancen auf einen der vorderen acht Plätze nach Abschluss der Hauptrunde ausrechnen. „Wir können in Frankfurt gewinnen, zumal wir zuletzt sehr gute Leistungen gezeigt haben“, gibt sich Ahorn-Camp- Coach Carl Mbassa zuversichtlich. Allerdings sind die Skyliners im Februar zu einem Höhenflug gestartet und haben drei Siege in Serie gefeiert: in Oberhaching und Erfurt sowie zuhause gegen Schlusslicht Würzburg.

Dabei profitierte das Ensemble um Trainer Markus Klusemann auch von den guten Vorstellungen des Distanzschützen Desmond Watson, den die Hessen im zurückliegenden Dezember nachverpflichtet haben. Neben dem US-Amerikaner zählen die Flügelspieler Ivan Crnjac und Leif Zentgraf sowie Point Guard Jamie Edoka zu den Leistungsträgern der Frankfurter. Das Gesetz der Serie spricht für die Gastgeber. Seit 2022 ist den Ahorn Camp Baskets gegen die Hessen kein Punktspielerfolg mehr gelungen. Auch im Hinspiel der aktuellen Saison hatten die Domstädter in der heimischen Nordhalle mit 69:84 (32:49) das Nachsehen. Damals trumpften in Reihen der Gäste auch Dusan Nikolic und Lukas Smazak auf. Speyers Chefcoach Mbassa kommentiert die Negativbilanz mit den Worten „neues Jahr, neues Glück“.

 

14.03.2026 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. Porsche BBA Ludwigsburg 

Nach fast drei Wochen Pause greifen die Fellbach Flashers wieder in das Geschehen der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd ein. Die Fellbacher empfangen die BBA Ludwigsburg zum direkten Duell um Tabellenplatz drei. Eine so lange Spielpause sind die Spieler von Head Coach Kris Borisov sonst nur aus der Offseason gewohnt. Durch den regulären FIBA-Break sowie das spielfreie Wochenende – bedingt durch die ungerade Anzahl von 13 Teams in der Liga – stehen die Flashers nun erstmals seit dem 21. Februar wieder auf dem Parkett. Mit der BBA Ludwigsburg wartet dabei eine anspruchsvolle Aufgabe.

Das Nachwuchsteam präsentiert sich in dieser Saison deutlich stabiler als in den vergangenen Jahren. Viele Talente wie Marko Mašić oder Julius Baumer konnten gehalten werden und haben in ihrer Entwicklung einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Mit elf Siegen aus 21 Spielen stehen die jungen Ludwigsburger aktuell auf Tabellenplatz vier – direkt hinter den Flashers. Die Fellbacher wiederum konnten ihren dritten Platz zuletzt „auf der Couch“ verteidigen. Dank der Ergebnisse der Konkurrenz stehen sie mit zwölf Siegen aus 21 Spielen weiterhin in der oberen Tabellenhälfte.

Nun gilt es, diese Position zu behaupten und sich möglichst das Heimrecht für die Playoffs zu sichern. Die lange Pause könnte dabei Fluch und Segen zugleich sein. Einerseits hatten angeschlagene Spieler ausreichend Zeit zur Regeneration und konnten an Details in ihrem Spiel arbeiten. Andererseits gilt es nun, schnell wieder in den Wettkampf-Rhythmus zu finden. Auch Head Coach Kris Borisov nutzte die spielfreie Zeit, um sich weiterzubilden. Der Trainer erhielt die Gelegenheit, bei den Dallas Mavericks in der NBA zu hospitieren – eine besondere Erfahrung und große Anerkennung seiner Arbeit in den vergangenen Jahren. Die Eindrücke aus der NBA sollen nicht nur Borisov persönlich weiterbringen, sondern auch neue Impulse für die Weiterentwicklung der Flashers liefern.

 

14.03.2026 19:30 Uhr TV Langen vs. BG Hessing Leitershofen 

Der TV Langen will auch im Heimspiel am kommenden Samstag gegen die BG Hessing Leitershofen an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. „Für uns geht es nach wie vor um jeden Sieg. Wir wollen die Saison bestmöglich abschließen“, betont Headcoach Tobias Jahn. Im Hinspiel präsentierten sich die Langener mit viel Selbstvertrauen und überzeugten beim 92:76-Auswärtssieg in Leitershofen. Grundlage für den Erfolg war eine geschlossene Teamleistung, bei der gleich fünf Spieler zweistellig punkteten. Die Aufgabe könnte diesmal jedoch schwieriger werden.

Center Jacob Washington hat vorzeitig um die Auflösung seines Vertrags gebeten und steht dem Team damit nicht mehr zur Verfügung. Dadurch fehlt auf den großen Positionen ein wichtiger Stammspieler. Leitershofen könnte versuchen, diesen Vorteil zu nutzen und vermehrt das Spiel unter dem Korb zu suchen – etwa über den 2,11 Meter großen Clint Hamann oder Center Tom-Niclas Alte. Gleichzeitig gilt es für die Giraffen, die starken Guards Brian Dawson, der im Hinspiel 25 Punkte erzielte, und Zion Richardson zu kontrollieren. „Wir haben uns für das Wochenende einen klaren Gameplan erarbeitet, der auf die veränderten Bedingungen in unserem Kader eingeht. Wir wollen zu Hause gewinnen und unseren Fans ein tolles Basketballspiel zeigen“, sagt Jahn abschließend.

15.03.2026 16:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. CATL Basketball Löwen 

Nach dem Befreiungsschlag und wichtigen Derbysieg gegen den FC Bayern Basketball steht das nächste Endspiel im Kampf um den Einzug in die Meisterschaftsrunde für die Oberhachinger Basketball an. Die Mannen um Kapitän Peter Zeis empfangen die Basketball Löwen aus Erfurt. Die Gäste aus Thüringen , die deutlich stärker sind als Ihre aktuelle Bilanz, blieben diese Spielzeit etwas unter den Erwartungen. Angeführt von Fachmann Florian Gut, der sowohl Geschäftsführer als auch Trainer der Löwen ist, hat Erfurt sehr große Ambitionen für die Zukunft.

Diese Spielzeit wurde jedoch nicht so viel in den Spieleretat investiert sondern in die Infrastruktur. Unter anderem wurde der Bau einer bundesligatauglichen Trainingsarena finanziert. Nichtsdestotrotz schaffte Löwendompteur Gut nach schwacher Hinrunde im zweiten Teil der Saison souverän den Klassenerhalt. Neben Toptalent Musa, der einige Collegeangebote vorliegen hat, und Topcenterduo Kandem/Albrecht war vor allem der nachverpflichte Ivan Kucan ein wichtiger Garant für die starke Rückrunde. Der Erstligaerfahrene Kroate spielte zuletzt in Italien und ist ein brandgefährlicher Shooter. Bis die beiden verletzten NBBL Spieler Hein und Galusic kann das Trainerduo Block/Matic diesmal personell aus dem vollen schöpfen.

 

15.03.2026 16:00 Uhr BBC Coburg vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 

BBC Coburg trifft auf die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie. Den vierten Sieg in Serie peilt der BBC Coburg am kommenden Sonntagnachmittag gegen den unterfränkischen Rivalen aus Würzburg an. Mit denen von BBL-Legende Alex King betreuten Baskets empfangen Dylan Fasoyiro und Co. den Tabellenletzten der ProB Süd. Dennoch sollten gerade die Vestestädter den Würzburger Nachwuchs keineswegs auf die leichte Schulter nehmen. Nachdem der BBC bereits vor einigen Wochen die Playoff-Qualifikation unter Dach und Fach bringen konnte, steht seit dem souveränen 85:76-Auswärtserfolg bei den Kangaroos aus Leitershofen vom vergangenen Samstag auch fest, dass die Mannschaft von Patrick Seidel im Genuss des Heimvorteils in der ersten Playoff-Runde kommt. Ein Platz in den Top 4 ist den Coburgern somit nicht mehr zu nehmen. Mit einem weiteren Sieg aus den verbleibenden drei Partien würde sich der BBC darüber hinaus Rang zwei sichern und hätte folglich auch in einem theoretischen Viertelfinale das Heimrecht auf seiner Seite.

Um doch noch von Tabellenplatz eins in die Playoffs zu gehen, müssten sich die Ulmer mindestens zwei Ausrutscher leisten, während die Vestestädter sich quasi keinen Fehltritt mehr erlauben dürften. Von der Coburger Ausgangslage vor den letzten drei regulären Saisonspielen können die Würzburger in dieser Spielzeit jedoch nur träumen. Nach Platz fünf in der Vorsaison und dem Erreichen der Endrunde steuert der Nachwuchs des Bundesligisten in dieser Saison dem sportlichen Abstieg entgegen. Nur einen Sieg aus acht Spielen konnte das Tabellenschlusslicht im Kalenderjahr 2026 feiern und ist seit nunmehr vier Partien ohne Erfolgserlebnis.

Das hat zur Folge, dass die Mainfranken drei Siege aus den letzten drei Spielen benötigen, um den Gang in die Regionalliga zu verhindern. Zugleich darf der Tabellenvorletzte aus Erfurt keine weitere Begegnung für sich entscheiden. Ein weiteres Problem der Mannschaft von Alex King: Mit Coburg, Ulm und Fellbach warten die Top 3 der ProB Süd in den verbleibenden drei Spielen noch auf die Baskets Akademie. Dabei müssen die Würzburger zweimal auswärts ran. Allerdings gingen die Unterfranken nur ein einziges Mal in dieser Saison in der Fremde als Sieger vom Parkett.

93 Punkte kassierte Würzburg dazu seit dem Jahreswechsel im Schnitt – die meisten aller Teams. Genauso viele erzielte der BBC auch beim 93:97 im Hinspiel vergangenen Dezember, nur reichte die Punkteausbeute den Vestestädtern nicht, um den Sieg mit nach Hause zu nehmen. Denn mit David Pisic, der pro Partie etwas mehr als elf Punkte auflegt, hatten die Würzburger an diesem Tag den Matchwinner in ihren Reihen. Satte 42 Zähler schenkte der 22-jährige dem BBC ein. Zudem traf der Flügel neun seiner 13 Würfe von Downtown. Damit die Coburger nicht noch einmal Gast einer Pisic-Party werden und die eigene Siegesserie weitergehen kann, muss vor allem der Fokus dieses Mal stimmen, wie Youngster Felix Egger meint: „Auch wenn wir bereits sicher für die Playoffs qualifiziert sind, wollen wir uns natürlich jetzt in den letzten drei Spielen auch die bestmögliche Ausgangssituation erarbeiten. Dafür möchten wir vor allem im kommenden Derby gegen Würzburg unsere Siegesserie weiter fortsetzen, um noch weiter an Selbstvertrauen zu gewinnen. Nach der knappen Niederlage im Hinspiel haben wir auch noch etwas gut zu machen, weshalb wir umso fokussierter und motivierter ins Spiel gehen werden.“

 

15.03.2026 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. Dresden Titans 

Die Dresden Titans treten auswärts gegen die Orange Academy an. Nach dem wichtigen Erfolg gegen Ludwigsburg am vergangenen Sonntag, wollen die Elbriesen gegen den Tabellenführer Ulm den Sprung auf die Play-Off Plätze weiter im Auge behalten. Darin sind die Dresdner erprobt, denn schon im ersten Duell Mitte November, konnte das Team um Headcoach Valentino Lott, die Partie für sich entscheiden. Mit zuletzt sechs Siegen in Serie, steht die renommierte Talenteschmiede der Ulmer kurz davor, Hauptrunden-Meister der ProB Süd zu werden.

Die Orange Academy sichert sich immer wieder internationale Toptalente, die sich auch dank großer Verantwortung im ProB-Team zu NBA Spielern entwickeln. Ein Spieler dieses Formats könnte der erst 18-jährige Franzose Meissa Faye sein, der dank seiner offensiven Vielseitigkeit und Athletik mit 16,7 PPG (2,4 3PM) die Führung in der Offense übernimmt. Guard Teo Milicic, der auch bereits mehrfach im Ulmer BBL-Team eingesetzt wurde, steht zuletzt wieder häufiger für die Zweitvertretung auf dem Parkett. Mit durchschnittlich 11,8 PPG und 3,9 APG lenkt er dabei das Offensivspiel der Schwaben. Neben ihnen übernehmen vor allem Joel Cwik, Namori Omog, Marko Dordevic und Endurance Aiyamenkhue Verantwortung im Angriff. Letzterer sorgt auf der anderen Seite des Parketts durch seine Größe von 2,09 Meter für eine gefürchtete Präsenz, hält mit 1,7 Blocks pro Partie den Bestwert der Staffel inne und hat einen wesentlichen Anteil daran, dass sein Team einer der besten Verteidigungen stellt.

So forsch sich die Mannschaft von Florian Flabb im Zweipunktbereich beweist, sind sie mit lediglich einer Dreierquote von 28,4 Prozent, überraschend der schwächste Club aus der Distanz. Ein Faktor, der den ambitionierten Nachwuchsspielern auch schon im Hinspiel das Genick gebrochen hat. In der unerwartet hohen Niederlage fehlten aber beide Topspieler Faye und Milicic. Mit ihnen dürfte die Orange Academy vor heimischer Kulisse ambitioniert sein, sich für die Pleite zu revanchieren und den nächsten Schritt Richtung Hauptrunden-Meisterschaftstitel zu machen.

Die Elbriesen wahren mit einem zuletzt hohen Heimsieg gegen Ludwigsburg weiter die Play-Off Chancen. Trotz des deutlichen Ergebnisses räumte Trainer Valentino Lott ein, dass die Mannschaft über die gesamte Spielzeit hinweg nicht immer die nötige Konzentration zeigte, die in der anstehenden Partie gegen die schwäbische Spitzenmannschaft besonders gefragt sei. Gerade Simeon Dimitrov wird in seiner alten Wirkungsstätte seine Teamkollegen motivieren, im Play Off Kampf den nächsten Sieg einzufahren. Titans Headcoach Valentino Lott im Hinblick auf das schwierige Auswärtsspiel: „Die Ulmer haben in den letzten Wochen wieder Momentum aufgenommen und stehen derzeit verdient an der Tabellenspitze. Auch wir konnten aus den vergangenen Spielen wichtige Punkte mitnehmen und wollen daran am Sonntag anknüpfen. Für beide Teams steht noch einiges auf dem Spiel. Die Messe ist also noch längst nicht gelesen. Ulm möchte den hauchdünnen Vorsprung auf Coburg verteidigen, während wir den Sprung unter die ersten acht Plätze schaffen wollen.“

Vorberichte ProB Nord 24. Spieltag

14.03.2026 19:00 Uhr Baskets Juniors TSG Westerstede vs. SC Rist Wedel 

Die Korbjäger der Baskets Juniors TSG Westerstede sind gegen den SC Rist Wedel gefordert. Mit der ligaweit drittbesten Bilanz innerhalb der vergangenen zehn Spiele (7-3) liegen die Baskets Juniors aussichtsreich im Rennen um eine Playoff-Teilnahme. Der Aufsteiger rangiert mit 12:10-Siegen vor dem 24. Spieltag auf Platz vier und führt damit ein breites Mittelfeld an, in dem sich auch die Gäste aus Wedel wiederfinden. Das Team aus der Nähe Hamburgs weist nach einer Niederlage gegen Neustadt unter der Woche nun eine Bilanz von 11:12-Siegen auf und darf sich mit Blick auf die erhoffte Teilnahme an der Postseason kaum noch einen Ausrutscher erlauben. Im Team von Headcoach Hamed Attarbashi kommen Niklas Krause (15,2 PPG), Janne Müller (12,3 PPG) und Lincoln James Rosebush (12,1 PPG) auf zweistellige Werte.

Im Hinspiel hatte sich der SC Rist Wedel vor heimischem Publikum mit 100:90 gegen die Baskets Juniors TSG Westerstede durchgesetzt. Die Niedersachsen fanden zu wenige Mittel gegen das überragende Trio aus Niklas Krause (31 Punkte), Tomas Atli Bjarkason und Lincoln James Rosebush (jeweils 20 Punkte). Für die Baskets Juniors, die zuletzt zweimal in Folge verloren und am vergangenen Wochenende personell dezimiert waren, ist es das erste der insgesamt noch vier Begegnungen in der regulären Saison; drei davon finden in der Westersteder Hössenhalle statt.

 

14.03.2026 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. Rasta Vechta II

Die Dragons Rhöndorf empfangen RASTA Vechta II im DragonDome. Für die Rheinländer könnte die Partie im Kampf um den Klassenerhalt in der ProB bereits eine Vorentscheidung bringen. Gewinnen die Dragons und verliert gleichzeitig Stahnsdorf gegen Neustadt, wären die Rhöndorfer nicht mehr vom rettenden Tabellenplatz zu verdrängen. Die Ausgangslage ist klar: Zwei weitere Punkte würden einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt bedeuten. Allerdings ist die personelle Situation bei den Dragons angespannt. Juhwan Harris-Dyson fällt nach seiner Oberschenkelverletzung aus, auch hinter dem Einsatz von David Böning steht nach einer Sprunggelenksverletzung ein Fragezeichen.

Trotz der schwierigen Voraussetzungen bleibt Headcoach Max Becker zuversichtlich: „Wir wollen uns voll und ganz auf unser Spiel fokussieren, das hat uns in den letzten Wochen sehr geholfen. Ein dritter Sieg in Serie ist das klare Ziel und liegt absolut im Bereich des Möglichen.“ Mit RASTA Vechta II wartet allerdings ein unangenehmer Gegner. Zwar steht das Team bereits als sportlicher Absteiger fest, präsentierte sich zuletzt jedoch formstark und besiegte Schwelm deutlich mit 81:66. Auch im Hinspiel bekamen die Dragons die Offensivstärke der Niedersachsen zu spüren und verloren deutlich mit 90:113.

Besonders gefährlich ist die junge Mannschaft von Coach Harm-Ubbo Horst aus der Distanz. Spieler wie Roy Krupnikas, Ivan Volf oder Moritz Grüß gehören zu den wichtigsten Offensivoptionen, während der erfahrene AJ Sumbry zusätzliche Stabilität bringt. Becker warnt deshalb vor Nachlässigkeit: „Sie haben nichts mehr zu verlieren und sind sehr gefährlich zu bespielen. Nach dem Hinspiel sollten wir aber mehr als gewarnt sein.“ Mit zuletzt zwei Siegen in Serie haben die Dragons neues Selbstvertrauen getankt. Becker sieht darin auch die Entwicklung eines jungen Teams: „Eine so junge Mannschaft wie die unsere braucht Zeit. Das Team hat frisches Selbstvertrauen getankt und ist bereit, die Saison erfolgreich zu Ende zu bringen.“

14.03.2026 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Itzehoe Eagles 

Am Samstag gastieren die Itzehoe Eagles in der Iserlohner Matthias-Grothe-Halle am Hemberg. Für das Waldstadt-Team bietet sich die Chance, gemeinsam mit den eigenen Fans den vierten Sieg in Folge einzufahren und die starke Phase der vergangenen Wochen fortzusetzen. Schon das Hinspiel im Norden hat gezeigt, wie eng das Duell zwischen beiden Teams ist. Damals setzten sich die Iserlohner in Itzehoe mit 71:75 durch – ein intensives Spiel, das bis in die Schlussphase offen blieb. Ähnlich spannend dürfte auch das Wiedersehen am Samstag werden. Die Gäste reisen als Tabellendritter nach Iserlohn und gehören zu den offensivstärksten Teams der Liga.  Die Eagles stellen aktuell die zweitbeste Offense der ProB Nord und verfügen über mehrere gefährliche Scorer:

Besonders im Blick haben müssen die Kangaroos Walter J. McBride. Der US Amerikaner erzielt im Schnitt 18,2 PPG und ist vor sowohl unter dem Korb, als auch aus der Distanz sehr gefährlich. Mit Finn Fleute und Lucien Schmikale stehen zwei weitere Akteure im Kader der Eagles, die regelmäßig über 15 Punkte pro Spiel erzielen. Die Ergebnisse der letzten Wochen zeigen jedoch auch, wie ausgeglichen die Liga ist. Trotz ihres dritten Tabellenplatzes konnten die Eagles aus den vergangenen drei Spielen nur einen Sieg mitnehmen. Unter anderem setzte es gegen die Dragons Rhöndorf, die aktuell direkt hinter den Kangaroos auf Rang elf stehen, eine deutliche 107:88-Niederlage. Für die Iserlohner wird es vor allem darauf ankommen, ihre defensive Intensität aufs Feld zu bringen. Während Itzehoe viel über seine offensive Qualität kommt, wollen die Kangaroos das Spiel über Energie, Physis und Verteidigung prägen.

 

14.03.2026 19:30 Uhr EN Baskets Schwelm vs. LOK BERNAU 

Mit Lok Bernau kommt der aktuelle Tabellenzweite der ProB Nord in die Schwelm ArENa. Das junge Farmteam von ALBA Berlin spielt bislang eine herausragende Saison und ist mit den ETB Miners aus Essen das absolute Top-Duo der Liga. Viele junge Top-Talente werden durch wenige erfahrene Spieler ergänzt und diese Mischung stimmt. Bernau ist immer intensiv und spielt hart. Das mussten auch unsere EN Baskets beim Spiel in Bernau spüren, als man mit 94:63 unter die Räder kam.

Viele Spieler im Team von Coach Dan Oppland können ein Spiel entscheiden. So scoren mit Guy Nahmias, Anthony Watkins, Akim-Jamal Jonah, Shawn Scott, Emanuel Schüler, Anton Nufer und Nevio Bennefeld gleich sieben Spieler zweistellig oder ganz knapp darunter. Für Schwelm heißt es nach der Niederlage in Vechta, alles zu geben, um das Saisonziel Play-Offs nicht auf der Zielgeraden zu verpassen. Head-Coach Falk Möller: „Bernau hat einen wahnsinnigen Kader, sie stehen zurecht auf dem zweiten Tabellenplatz. Für uns wird es darauf ankommen zu versuchen, das Spiel so lange wie möglich offen zu halten. Vor allem in der Verteidigung werden wir viel investieren müssen.“

 

14.03.2026 19:30 Uhr ETB Miners vs. Seawolves Academy 

Am 24. Spieltag empfängt das Team von Miners-Headcoach Lars Wendt die Rostock Seawolves Academy. Die Miners führen weiterhin die Tabelle der ProB Nord an. Mit einer Bilanz von 19 Siegen und vier Niederlagen stehen die Essener bei 38 Punkten an der Spitze. Am vergangenen Spieltag setzte sich die Mannschaft mit 89:76 bei den BSW Sixers durch und unterstrich damit ihre Ambitionen im Kampf um die Spitzenposition. Besonders offensiv präsentieren sich die Essener stark und erzielen im Schnitt 86,4 PPG, während sie defensiv zu den stabilsten Teams der Liga gehören.

Die Gäste aus Rostock reisen mit Rückenwind ins Ruhrgebiet. Am vergangenen Wochenende gewann die Academy ihr Heimspiel gegen die TKS 49ers mit 86:78. In der Tabelle stehen die Hanseaten mit elf Siegen und zwölf Niederlagen auf Rang acht und befinden sich damit mitten im Rennen um die Playoff-Plätze. Mit Guard Jalen Page verfügen die Rostocker über einen der auffälligsten Akteure der Liga. Der US-Amerikaner kommt im Schnitt auf 22,7 PPG, 5,7 RPG und 5,8 APG. Ebenfalls zu den Leistungsträgern zählt Jonas Zilinskas, der durchschnittlich 16,8 PPG und 8,5 RPG beisteuert. Von der Dreipunktlinie sorgt zudem Chris Frazier für Gefahr und trifft starke 42,7 Prozent seiner Würfe aus der Distanz. Der Blick auf die Zahlen unterstreicht zunächst die Favoritenrolle der Gastgeber.

Als Tabellenführer (38 Punkte) treffen die Miners auf den Tabellenachten (22 Punkte). Während Essen mit einem positiven Korbverhältnis von 1949:1711 überzeugt, weist Rostock eine Bilanz von 1867:1936 auf. Das Hinspiel im November konnten die Essener mit 80:71 für sich entscheiden. Drei Spieltage vor Ende der Hauptrunde ist die Zielsetzung für die Miners klar: Mit einem Heimsieg soll der Vorsprung auf Verfolger Lok Bernau (36 Punkte) gehalten und die Tabellenführung gefestigt werden. Rostock hingegen kämpft darum, den achten Platz im Playoff-Rennen gegen die Konkurrenz zu verteidigen.

„Mit Rostock kommt eine der gefährlichsten Mannschaften der ProB Nord zu uns“, sagt Headcoach Lars Wendt. „Sie sind das Team mit den meisten erfolgreichen Dreipunktewürfen und treffen diese zudem mit der besten Quote der Liga. Rostock kann in dieser Liga jedes Team schlagen – das haben sie unter anderem mit zwei Siegen gegen Bernau eindrucksvoll bewiesen. Für uns wird entscheidend sein, ihre Dreipunktewürfe so schwer wie möglich zu machen.“ Auch der sportliche Leiter Raphael Wilder warnt vor den Gästen: „Wir wissen um die Stärke von Rostock und werden uns deshalb akribisch vorbereiten. Sie pressen, spielen Zone sowie Manndeckung und sind die Nummer eins der Liga bei den Dreipunktwürfen. Mit Jalen Page und Jonas Zilinskas haben sie zwei sehr starke Spieler, dazu kommen mit Chris Frazier und Bruno Loll weitere gefährliche Schützen. Entscheidend wird sein, ihre Würfe zu kontrollieren und unsere Überlegenheit unter den Körben auszuspielen.“

 

15.03.2026 16:00 Uhr Hertener Löwen vs. BSW Sixers 

Löwen empfangen die BSW Sixers zum wichtigen Heimspiel Endspurt im Kampf um die Playoff-Plätze  Lange Zeit bewegten sich beide Teams im Tabellenmittelfeld und kämpften um die Playoff-Plätze. In den vergangenen Wochen hat sich die Situation jedoch verändert. Während die Hertener Löwen weiterhin im Rennen um Rang fünf und sechs liegen und sogar noch Chancen auf Platz vier haben, müssen sich die Gäste aus Sandersdorf eher nach unten orientieren. Die Sixers belegen derzeit Tabellenplatz zwölf und haben lediglich zwei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. Beide Mannschaften mussten zuletzt eine Niederlage hinnehmen. Die Löwen unterlagen auswärts beim Tabellendritten aus Itzehoe, während die Sixers ihr Heimspiel gegen Spitzenreiter Essen verloren.

Angeführt wird das Team der Sixers vom nigerianischen Guard Toby Okwuokei, der im Schnitt 14 PPG, sieben RPG und vier APG erzielt. Unter dem Korb sorgt Power Forward Robert Holmes mit durchschnittlich 16 PPG und neun RPG regelmäßig für Gefahr. Komplettiert wird das Trio der Leistungsträger durch den 19-jährigen Point Guard Ilias Amin, der ebenfalls regelmäßig zweistellig punktet. Das Hinspiel entschieden die Löwen mit 63:54 für sich. Nun wollen sie vor heimischem Publikum nachlegen. Gerade in der Rosa-Parks-Schule präsentiert sich das Löwenrudel bislang sehr stark:  Mit einer Heimbilanz von 9:2 stellen die Hertener aktuell das beste Heimteam der ProB Nord. Auch personell gibt es positive Nachrichten bei den Gastgebern. Die beiden Langzeitverletzten Bryant Allen und Tarik Jakupovic konnten zuletzt bereits erste Minuten sammeln und werden voraussichtlich erneut zum Kader gehören. Zudem kehrt David Ewald nach überstandener Krankheit zurück. Lediglich hinter Stefan Bogdan steht noch ein kleines Fragezeichen.

 

15.03.2026 16:00 Uhr TKS 49ers vs. TSV Neustadt temps Shooters 

Nach dem Auswärtssieg unter der Woche beim SC Rist Wedel reisen die TSV Neustadt temps Shooters mit deutlich weniger Druck zum 24. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB nach Stahnsdorf. Beim aktuellen Tabellenvorletzten, den TKS 49ers, kann das Team den letzten Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Das erste Saisonziel ist für die Neustädter nahezu erreicht, während die Gastgeber unter Zugzwang stehen. Im Hinspiel setzten sich die Shooters in der frühen Saisonphase deutlich mit 91:60 durch. Inzwischen haben sich die Stahnsdorfer jedoch deutlich stabilisiert und konnten mehrere Überraschungssiege gegen Playoff-Anwärter feiern. Für das Team von Headcoach Dražan Tomić ist ein Erfolg am Sonntag daher enorm wichtig im Kampf gegen den Abstieg.

Die 49ers sind in dieser Saison das einzige Team der Liga, das ausschließlich auf deutsche Spieler setzt. In den letzten zehn Partien gelangen den Brandenburgern immerhin fünf Siege, wodurch sie den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze halten konnten. Topscorer ist Guard Jenö Pildner mit durchschnittlich 13,7 PPG. Ebenfalls zweistellig punktet Flügelspieler Carlo Meyer (11,5 PPG). Darüber hinaus verfügen die Gastgeber mit Spielern wie Center Leonard Hampl und Flügelspieler Lukas Wagner über weitere Akteure, die Spiele entscheiden können. Neu im Team ist zudem Jannes Hundt, der vor einigen Wochen aus der ProA nach Stahnsdorf wechselte.

Für die Neustädter gilt es nun, die Energie aus dem Sieg in Wedel mitzunehmen und von Beginn an zu zeigen, dass man das Spiel gewinnen will. Sollte die Mannschaft die Partie unter der Woche ohne Blessuren überstanden haben, kann Headcoach Allen Ray Smith voraussichtlich auf den kompletten Kader zurückgreifen. „Es ist fast die gleiche Situation wie in der letzten Saison am Ende der Hauptrunde. Wir müssen nach Stahnsdorf fahren, um dort den endgültigen Schritt zum Klassenerhalt zu machen. Dieses Jahr fahren wir allerdings mit einem +31 aus dem Hinspiel im Rücken hin“, sagt Smith. „Das Spiel in Wedel hat uns gut getan, um wieder in Form zu kommen und mit breiter Brust nach Stahnsdorf zu reisen. Die 49ers sind allerdings nicht zu unterschätzen. Mein Team muss wieder mit viel Energie spielen und viel investieren, denn es wird ein hartes Spiel werden.“

Nachberichte ProA 24. Spieltag

20.02.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. Uni Baskets Münster 88:67

Die Uni Baskets Münster wehrten sich lange, doch im Schlussviertel fehlten der sichere Ballvortrag und die defensive Abstimmung gänzlich: Am Freitagabend unterlag die Mannschaft von Götz Rohdewald vor 1.864 Zuschauern in der fast ausverkauften Maspernhalle bei den Paderborn Baskets 67:88 (40:41).

Cosmo Grühn sorgte für die ersten fünf Baskets-Zähler zur knappen Auftaktführung der Gäste (4:5). Dann aber hatten die Münsteraner große Probleme, defensiven Zugriff zu finden, und lagen schnell nach einem 0:10-Lauf 5:14 zurück (4.). Klasse zunächst noch ihre Antwort per 7:0-Lauf zum 12:14 – mit einem allerdings nur kurzzeitigen defensiven Zwischenhoch. Kaum ausreichendes Verhalten beim Rebound und grundsätzlich in der defensiven Rotation machten es dem Gastgeber für seine erste zweistellige Führung leicht (28:18).

Über das Dreipunktspiel noch vor der Viertelpause und den Korbleger nach langer Hangtime von Philip Alston entwickelten die Uni Baskets spürbar mehr Energie (30:23). Plötzlich war ihre Defensive effizient, schnelles Umschalten sorgte für frühe Paderborner Teamfouls. Andrew O’Brien polierte zweifach in Kürze die ernüchternde Dreierbilanz auf und Cosmo Grühn zeigte sich Sekunden vor der Pause durchsetzungsstark am offensiven Brett: Der Rückstand war vor dem Seitenwechsel beinahe getilgt (41:40).

Nach dem Seitenwechsel ging es für die Uni Baskets zunächst noch positiv weiter. Nick McMullen sorgte für den Führungswechsel zum 41:42. Der Zugriff auf die Partie war über eine solide Defensive da, aber das Team von Götz Rohdewald fand keine größere Sicherheit in der Offensive. Es hielt zwar über Dreier von Oli Pahnke oder Neil Masnic immer Anschluss (56:52). Dennoch fanden sich bei den Unistädtern zur letzten Viertelpause erst sechs Assists wieder. 60:54 vor dem Schlussabschnitt.

Nachdem sie sich im dritten Viertel über viel Energie im Spiel gehalten hatten, waren die Baskets im Schlussviertel früh weit entfernt von einem Wechsel des Momentums. Die Münsteraner raubten sich mit Ballverlusten selbst aller Illusionen. Mit einem 12:0-Lauf in den letzten 70 Sekunden zogen erst im Schlussabschnitt abgezockte Paderborner auf 21 Punkte davon. Eine lange zumindest erträgliche Niederlage wurde zu einer bitteren.

 

21.02.2026 17:30 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Nürnberg Falcons BC. 90:81

70 Sekunden waren noch zu gehen, als sich die Zuschauer in der Wetzlarer Buderus Arena, falls sie nicht schon standen, von ihren Sitzen erhoben. Mit „Hier regiert der MTV …“-Sprechchören huldigte die Stehtribüne ihren Profis, die den seit Menschengedenken ersten Heimauftritt auf fremdem Terrain zu einem Erfolgserlebnis gemacht hatten.

Kein Wunder also, dass sich nach dem ohne den erkrankten Center Jonathan Maier sowie dem am Knie verletzten Pointguard Devon Goodman zustande gekommenen Arbeitssieg des Altmeisters Freude und Ausgelassenheit Bahn brachen  In die positive Stimmung passten auch die Aussagen der Gießener Akteure. Roland Nyama wusste, „dass wir auch nicht in Panik verfallen sind, als es zwischenzeitlich nicht so gut lief.“  

Recht hatte der Deutsch-Kameruner, denn die vermeintlichen Hausherren kamen zunächst überhaupt nicht gut in die Partie, lagen schnell 4:13, liefen auch beim 23:31 noch der Musik hinterher, kassierten kurz nach der Pause das 44:49 und lagen auch beim 53:62 noch so deutlich zurück, dass „Frenki“ Ignjatovic Böses schwante. „Meistens, wenn irgendein Jubiläum, irgendeine besondere Partie anstand, ist das Ganze unter meiner Regie in die Hose gegangen. Daran habe ich mich im dritten Viertel erinnert.“

Nicht so seine Jungs, die all ihren Mumm zusammennahmen, beim 67:67 (30.) und einem famosen Solo von Kyle Castlin endlich den Ausgleich hergestellt und mit drei schnellen Dreiern durch Neuzugang Adnan Arslanagic (70:67), Aiden Warnholtz (75:70) und dem bärenstarken Luis König Figge (78:70) Nürnberg hernach auch schnell den Stecker gezogen hatten.

Als dann auch noch Simon Krajcovic aufdrehte (80:70), Viktor Kovacevic es per Dunk krachen ließ (82:75) und sich hernach mit beiden Fäusten wie ein Gorilla auf den Brustkorb trommelte und Luis König Figge seinen grandiosen Abend per And One zum 89:78 abrundete, waren die widerspenstigen Gäste von der Noris endgültig besiegt.

 

21.02.2026 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Tigers Tübingen 94:81

Nach vielen Wochen und Monaten war es am Samstag gegen 20 Uhr soweit: Die GIANTS haben endlich wieder die Abstiegsplätze in der ProA verlassen und haben das „rettende Ufer“ erreicht. Mit 94:81 bezwangen die BAYER-Korbjäger in einer bis zum Schluss umkämpften Begegnung die Gäste aus Tübingen.

In der Anfangsphase dominierten die GIANTS und setzten sich Punkt um Punkt von den Gästen ab. Diese suchten noch nach der Erfolgsformel. Die Tigers verwerteten ihre offenen Wurfchancen nicht. Die Farbenstädter wurden von Minute zu Minute stärker und spielten sich in einen Rausch. Das 28:11 nach zehn absolvierten Spielminuten war von der Leistung her vermutlich das beste erste Viertel der Hausherren.

Im zweiten Durchgang hofften die Fans des ProB-Champions von 2025 natürlich auf einen ähnlich guten Abschnitt. Doch diese Hoffnung, sollte sich schnell legen. Tübingen war jetzt aufmerksamer und kam, angeführt vom stark aufspielenden Jordan Johnson, heran. Aus einem Rückstand von zwischenzeitlich 17 Zählern korrigierten die Baden-Württemberger zum Ende der ersten Hälfte auf drei Punkte (50:47).

Nach der Pause aber fingen sich die GIANTS und so entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in welchem sich keine Mannschaft wirklich absetzen bzw. an Boden gutmachen konnte. Leverkusen punktete immer genau dann, wenn es an der Zeit war. Zwar konnten die Tigers auch immer wieder Nadelstiche setzen, doch dies genügte nicht. BAYER bewies immer wieder Nehmerqualitäten und kämpfte nach Rückschlägen weiter. Mit 74:68 ging es in die Schlussperiode.

Diese entwickelte sich zunächst zu einem „Thriller“. Tübingen kam den Rheinländern in der 34. Spielminute gefährlich nahe, als Jordan Johnson an der Freiwurflinie auf 78:76 verkürzte. Die Begegnung stand auf Messers Schneide und die Tigers waren kurz davor, die Partie zu kippen. der 36. Minute traf Sebastian „Manni“ Brach einen immens wichtigen Dreier zum 83:76. Dieser Treffer tat weh und die Süddeutschen fanden kein Mittel mehr. Mit 94:81 feierten die GIANTS einen verdienten Erfolg.

 

21.02.2026 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Phoenix Hagen 94:79

Im Topspiel des 24. Spieltags haben die Eisbären Bremerhaven den Tabellenführer Phoenix Hagen mit 94:79 eiskalt erwischt. In einer intensiven und physischen Partie behaupteten sich die Eisbären nahezu über die gesamte Spielzeit und wiesen den Ligaprimus eindrucksvoll in die Schranken. Topscorer der Eisbären war Carlos Carter mit 20 Punkten.

Beide Teams agierten von der ersten Minute an mit hoher Intensität, schenkten sich nichts und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Die Partie war dabei zeitweise hitzig, etwa beim unsportlichen Foul von Jeffrey Carroll an Jannis von Seckendorff. Dennoch behielten die Eisbären die Nerven und erspielten sich bis zum Ende des ersten Viertels eine knappe 23:21-Führung.

Im zweiten Abschnitt gelang es den Eisbären erstmals, sich etwas deutlicher abzusetzen. Ein Dreier von Jake Biss markierte die bis dahin höchste Führung zum 38:30. Mit konzentrierten Abschlüssen und hohem Tempo bauten die Gastgeber ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf elf Punkte aus. Eine starke Trefferquote aus dem Feld und gute Entscheidungen im Angriff sorgten dafür, dass die Eisbären mit einer 49:41-Führung in die Halbzeit gingen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Eisbären tonangebend. Jannis von Seckendorff sorgte mit einem weiteren spektakulären Dunk zum 64:51 für Begeisterung auf den Rängen. Doch Phoenix Hagen startete einen Lauf, der sie auf 64:61 heranbrachte. Als Raphael Falkenthal geblockt wurde, reagierte Lorenz Brenneke blitzschnell, sicherte sich den Rebound und vollendete mit einem kraftvollen Dunk zum 70:63. Mit einer 70:63-Führung gingen die Eisbären in den Schlussabschnitt.

Dort ließen die Hausherren keinen Zweifel mehr aufkommen. Sie setzten ihren Lauf fort und stellten mit diesem 8:0-Lauf früh auf 76:63. Phoenix Hagen geriet weiter unter Druck. Doch die Gäste fanden keinen Rhythmus mehr, während die Eisbären konsequent verteidigten und ihre Chancen nutzten. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung auf beeindruckende 20 Punkte an (86:66). Am Ende stand ein deutlicher 94:79-Erfolg auf der Anzeigetafel.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. RheinStars Köln 82:93

Sehr gute Wurfquoten von 63 Prozent aus dem Zweier- und 43 Prozent aus dem Dreierbereich waren für die RheinStars Köln letztlich der entscheidende Faktor beim 93:82-Auswärtssieg am 24. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA vor 2.453 Zuschauern beim BBC Bayreuth. Die Bayreuther verpassten damit einen fast schon entscheidenden Schritt zum Klassenerhalt.

Der BBC ging gleich im ersten Angriff durch Nat Diallo mit 2:0 in Führung, Björn Rohwer antwortete für die Kölner mit einem Dreier zum 3:2 für die Gäste. Neuzugang Kyle Sturdivant traf in seinem ersten Versuch gleich einen Dreier zum 13:10. Diallo erhöhte von der Freiwurflinie auf 15:10, die Gäste erwiderten mit einem weiteren Dreier. Leroy Ikejiaku traf von der Freiwurflinie zum 25:18. Köln kam dann auf 23:25 heran und Haris Hujic glich drei Sekunden vor der ersten Viertelpause zum 25:25 aus.

Diallo glich zum Beginn des zweiten Abschnitts die Kölner Führung zum 27:27 aus, es folgte ein Kölner Dreier und auch Cantia Rahming traf aus der Distanz zum 30:30. Köln holte jetzt mehr Rebounds sowie Assists und war präsenter auf dem Court. Sturdivant gab nach zweieinhalb Minuten ohne Punkte mit einem Dreier zum 35:37 ein Bayreuther Lebenszeichen. Rahming traf aus der Distanz zum 44:49. Zur Halbzeit stand es schließlich 53:44 für die Gäste.

Liedtke traf einen von zwei Freiwürfen zum 45:53, Rohwer stellte jedoch postwendend auf 55:45, der Kölner Vorsprung war zweistellig. Die Rheinländer erhöhten weiter auf 59:45. Allen verkürzte auf 52:59 und Ikejiaku machte mit einem Drei-Punkte-Spiel den 10:0-Lauf des BBC binnen zum 55:59 perfekt. Dann waren wieder die Kölner am Zug und stellten mit einem 6:0-Lauf auf 69:63. Mike Miller stellte per Dreier auf 73:65 für Köln, mit diesem Zwischenstand ging es auch in den Schlussabschnitt.

Rohwer traf zu Beginn des Schlussviertels per Dreier zum 76:65 für die Gäste, Russell machte dann seine ersten Punkte zum 78:65 – ein 15:2-Lauf für Köln Viertel-übergreifend war damit perfekt. Ikejiaku traf nach fast vier punktlosen Bayreuther Minuten zum 67:78. Brandwijk stellte von der Linie auf 69:78. Die Kölner stellten dann auf 86:76 und waren drei Minuten vor dem Ende wieder zehn Punkte vorne. Die Gäste erhöhten durch Miller weiter auf 88:76. Am Ende stand es nach einem finalen Distanztreffer von Brandwijk 93:82 für die stark spielenden RheinStars.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BG Göttingen 87:86

Die Erfolgsserie der BG Göttingen ist gerissen. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA verlor die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß am Samstagabend bei den Bozic Estriche Knights Kirchheim knapp 86:87 (45:43). In der Kirchheimer Sporthalle Stadtmitte zeigten beide Teams eine kämpferische Leistung. Die Gäste aus Südniedersachsen arbeiteten gingen acht Sekunden vor dem Ende durch einen Dreier in Front. Im letzten Angriff sahen die Schiedsrichter ein Foul an Kirchheims Chuck Harris, der nervenstark alle drei Freiwürfe zum Knights-Sieg traf.

Die Veilchen starteten mit drei Dreiern zum 9:3 in die Partie (3.). Die Kirchheimer trafen ihre Würfe im Gegenzug nicht, sodass die Gäste zum 13:3 nachlegten. Zwar traf Dreamer einen Dreier zum 16:6, doch die Hausherren verkürzten durch sechs Zähler in Folge auf 16:13. Auch nach Strauß‘ Auszeit fanden die Göttinger nicht wieder in ihren Rhythmus. Die Süddeutschen nutzten dies aus, um ihren 0:12-Lauf zum 16:18 abzuschließen. Doch die BG konterte und traf zwei Dreier zum 22:18-Viertelendstand.

Im zweiten Abschnitt bewegten sich beide Teams auf Augenhöhe. Die Führung wechselte mehrfach hin und her. Dann gab Dreamer den Startschuss für ein Offensiv-Feuerwerk: Die Göttinger versenkten vier Dreier in Folge zum 42:35. Tylan Pope beendete den BG-Lauf und gab seiner Mannschaft wieder mehr Selbstvertrauen. So schrumpfte der Gäste-Vorsprung bis zur Halbzeit auf 45:43.

Nach dem Seitenwechsel blieb es ein enges Duell. Nach einem Dreier von Mönninghoff zum 55:52 antworteten die Gastgeber mit einem 0:4-Lauf zum 55:56. Strauß‘ Auszeit zeigte keine Wirkung – die BG nahm schwierige Würfe, die sie nicht traf, und verteidigte nicht mehr intensiv genug. So bauten die Knights ihren Vorsprung auf 55:64 aus. Die Perovic-Truppe zog weiter davon (57:69). Vor dem Schlussviertel verkürzten die Gäste auf 60:69.

In den letzten Abschnitt starteten die Göttinger mit einem 6:0-Lauf zum 66:69 (32.). Diesen Abstand hielten die Veilchen zunächst (70:73). Doch die BG gab sich nicht geschlagen, Dreamer schloss den 7:0-Lauf per Dreier zum 80:80 ab (37.). Nico Bretzel sorgte zwölf Sekunden vor dem Ende für Kirchheims 83:84-Führung. Mönninghoff versenkte im Gegenzug einen Dreier zum 86:84. Beim von der BG gut verteidigten letzten Angriff der Hausherren trafen die Schiedsrichter die folgenreiche Entscheidung, sodass Kirchheim das Spiel drehte.

 

21.02.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Artland Dragons 92:90

An Spannung kaum zu überbieten war das Topspiel der HAKRO Merlins gegen die Artland Dragons. Mit elf Führungswechseln und acht Gleichständen waren es die Zauberer die nach einer dramatischen Crunchtime das Parkett als Sieger verließen. Den zehnten Sieg in Serie fuhren die Crailsheimer mit 92:90 ein.

Das Spiel starte direkt sehr ausgeglichen. Nach einem Foul Gaines‘ eröffneten die Dragons das Scoring von der Freiwurflinie, ehe die Nummer 9 für die Zauberer ausgleichen konnte. Blunt versenkte den ersten Drei-Punkt-Wurf (9:4). Die Crailsheimer kamen nun immer besser ins Spiel. Während die Bälle der Gäste an der Reuse vorbeisegelten, nutzten die Zauberer ihre Chancen und hielten sich vorne. Die Dragons verkürzten den Abstand per Buzzer-Beater auf 28:24 zur ersten Pause.

Die ersten Punkte des zweiten Spielabschnitts gehörten zwar den Merlins, die Dragons waren es jedoch, die daraufhin mit zwei Treffern von Downtown ausgleichen konnten (30:30). Immer wieder wechselte nun die Führung. Bei einem Vorsprung von fünf Punkten und einem 7:0-Run für die Dragons sah sich Headcoach David McCray gezwungen, seine Jungs an die Seitenline zu rufen (40:45). Die Crailsheimer verkürzten daraufhin, kamen aber nicht zum Führungswechsel und verschwanden mit 49:52 in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel nahm das Spiel nun wieder deutlich mehr Fahrt auf. Die Hausherren verkürzten den Rückstand, vielen anschließend wieder zurück und kämpften sich erneut heran (57:60). Mit hoher Intensität verteidigten beide Klubs ihren Korb. Per Alley-Oop-Dunk stellte Ogunsipe anschließend erstmals wieder auf eine Führung der Hausherren, Anthony gelang jedoch der Buzzer-Beater von jenseits der Drei-Punkt-Linie. Somit beendeten die Crailsheimer auch das dritte Viertel mit einem Rückstand (72:74).

Direkt zu Beginn der finalen zehn Minuten gelang den Gastgebern der Ausgleich, Gaines bereitete den Dunk Ogunsipes vor. Erneut wechselte die Führung, die Zauberer setzten dem jedoch schnell ein Ende. Beide Mannschaften ließen alles auf dem Parkett, der Ausgang des Spiels blieb weiterhin offen. Nach erfolgreicher Defensivarbeit der Zauberer erhöhte Gaines von der Freiwurflinie, die Dragons netzten daraufhin von Downtown ein (91:90). Der finale Angriff der Drachen wurde abgewehrt, die Schlusssirene erklang.

 

22.02.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. SBB Baskets Wolmirstedt 91:82

Die EPG Baskets Koblenz sichern sich mit 91:82 einen wichtigen Arbeitssieg gegen die SBB Baskets Wolmirstedt Am Sonntagnachmittag empfingen die Rheinländer den Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt. Die 1100 Zuschauer in der EPG Arena sahen im ersten Viertel ein sehr energetisches Spiel und Koblenzer Baskets, die sehr aggressiv verteidigten, den Gegner zu schwierigen Würfen zwangen und dadurch im Konter zu schnellen Punkten kamen.

So geschehen im Zusammenspiel zwischen Calvin Wishart und Decorian Jeffries, der mit einem schnellen Dreier aus dem Fastbreak abschließen konnte. Nur wenige Augenblicke später krachte es erneut im Gebälk der Wolmirstedter. Nach einem Steal schloss Devonte McCall mit einem spektakulären Slamdunk zum 11:5 ab. Die Koblenzer erhielten durch ihre aggressive Defensive jedoch viele Foulcalls gegen sich, doch die Gäste konnten davon nicht wirklich profitieren, schafften es jedoch, dank sicher verwandelter Dreier, mit 19:12 den Anschluss zu halten.

Das zweite Viertel eröffnete Badu Buck für Koblenz mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf. Die Gäste konnten sich bei der Verwertung ihrer Würfe deutlich steigern, was schließlich Mitte des Viertels fast zum Ausgleich führen sollte. Beim Spielstand von 27:25 nahm Trainer Stephan Dohrn die Auszeit, welche Wirkung zeigte. Die Gäste konnten zwar durch Fabien Kondo kurz auf 27:27 verkürzen, gerieten dann aber nach mehreren schönen Fastbreak Aktionen der EPG Baskets und einen Dreier von Julian Larry wieder in Rückstand. Die Halbzeit endete schließlich mit 44:37.

Die zweite Halbzeit startete zunächst mit wilden Schüssen auf beiden Seiten, die allesamt erfolglos blieben, bis schließlich Devonte McCall mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf für die ersten Zähler des dritten Viertels sorgte. Die Gäste konnten dagegenhalten und ließen Koblenz nicht davonziehen. Es ging nun munter auf und ab, wobei der Koblenzer Badu Buck sein bisher wahrscheinlich bestes Spiel für Koblenz ablieferte und seine Würfe sicher verwandelte.

Im weiteren Verlauf schaffte es Koblenz fast durchgängig, den Abstand konstant zweistellig zu halten. Zwei Minuten vor Schluss kamen die Gäste noch einmal durch einige Unachtsamkeiten der Schängel auf acht Punkte heran, Koblenz ließ sich aber nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und siegten letztlich mit 91:82. Topscorer der Partie mit 22 Punkten und einem Effizienzwert von 35 wurde Calvin.

 

22.02.2026 17:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. VfL SparkassenStars Bochum 87:83

Badische Basketball-Fans durften sich zwischen Freitag und Sonntag zwar gleich über zwei Heimsiege der PS Karlsruhe LIONS freuen, mussten allerdings beide Male lange zittern, bis sich die Anspannung entlud. Nach dem 91:79 gegen die SBB Baskets Wolmirstedt am 20. Februar, hielt der Nervenkitzel zwei Tage später, im Duell mit den VfL SparkassenStars Bochum, fast bis zur letzten Sekunde.

Die Partie begann ohne Abtastphase. Beide Mannschaften gaben vom Start weg Vollgas, verlegten aber einen Großteil ihrer ersten Würfe. Dies lag auch an der jeweils gegnerischen Defense, die auf beiden Seiten von Beginn an aufmerksam war. Nachdem sich die LIONS einen kleinen Vorsprung herausgearbeitet hatten, nahmen die Gäste beim 14:8 in Minute sieben erstmals eine Auszeit und waren danach etwas effektiver. Das erste Viertel ging dennoch mit 20:15 an die Hausherren.

Der folgende Abschnitt begann mit einem Distanztreffer von David Ejah. Die Mannschaft von Headcoach Demond Greene legte nach und lag in Minute zwölf erstmals zweistellig vorn. Bochum fand im Anschluss in die Begegnung und war zwischenzeitlich überaus gefährlich mit Würfen von der Dreierlinie. Das Spiel drohte zu kippen. Dies merkten aber auch die Zuschauer in der Europahalle und unterstützten ihre Mannschaft lautstark. Die bedankte sich mit großem Einsatz und glich bis zum Gang in die Kabinen aus.

Nach der Rückkehr auf den Court beim Stand von 39:39 eröffneten die SparkassenStars die zweite Hälfte stark und angesichts eines Sechs-Punkte-Rückstands nahm Greene bereits nach 80 Sekunden die erste Auszeit im dritten Viertel. Das Geschehen war nicht durchgehend attraktiv, angesichts des stets engen Spielstands jedoch überaus spannend. Dies sollte sich auch im Schlussviertel nicht ändern, das beim Stand von 62:62 begann.

In Minute 32 lagen die Gäste wieder fünf Punkte vorn, bevor die LIONS stark konterten – vor allem in Person von Maurice Pluskota und Tyrese Williams. Während Big Man „Moe“ seine bekannten Energizer-Qualitäten unter Beweis stellte, sorgte Aufbauspieler Williams mit drei Distanztreffern binnen 75 Sekunden für Bewegung auf dem Scoreboard. Eng blieb es trotzdem bis zum Schluss. Drei Auszeiten in der letzten Spielminute forderten die Geduld aller Anwesenden heraus, bis der Siegesjubel aufbrandete.

 

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20.02.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Uni Baskets Münster

Nach erfolgreicher Weichenstellung mit dem 84:80-Sieg gegen Leverkusen haben die Uni Baskets die nächste richtig schwere Aufgabe vor der Brust: Am Freitag reisen die Münsteraner zu formstarken Paderborn Baskets. Das Westfalenderby ist erneut ein direktes Duell um den Klassenerhalt, denn den vier Punkte vor ihnen liegenden Tabellen-15. könnten die Uni Baskets im Erfolgsfalle mit in den Abstiegskampf hineinziehen.

Die Erleichterung war bei den Uni Baskets nach dem Muss-Heimsieg unter größtem Druck gegen Mitkonkurrent Leverkusen groß, „aber es geht jetzt weiter“, sagte Paul Viefhues. Zweimal in Folge konnten die Münsteraner in dieser Zweitliga-Saison noch nicht gewinnen und wollen nun in Paderborn auch diesen „Bock“ umstoßen. „Es wird natürlich nicht einfach, weil für uns kein Spiel in dieser Liga einfach ist. Aber Paderborn ist in Reichweite und wir wollen das Spiel gewinnen – definitiv“, gab Cheftrainer Götz Rohdewald am Mittwoch die Marschroute vor, um die Ausgangsposition im Abstiegskampf nochmal zu verbessern.

An dieser hätte schon das Hinspiel am Nikolaustag etwas ändern können. „Das Hinspiel hätten wir gewinnen müssen“, sagte Rohdewald. 77:65 führten die Uni Baskets in der 32. Spielminute, 84:80 dreieinhalb Minuten vor dem Ende. Der Baskets-Coach sah dann „eines dieser Spiele, wo wir am Ende so viele Dinge falsch machen“, leider keinen Zähler mehr seiner Mannschaft und eine unnötige 84:90-Heimniederlage. Aus solchen Spielen haben die Uni Baskets Erfahrungen mitnehmen können und „dann mit den Siegen in Gießen und zuletzt gegen Leverkusen inzwischen Selbstvertrauen ziehen können“, erläuterte der Münsteraner Coach. „Wir wollen etwas. Wir sind ganz gut drauf. Ich glaube, die Matchups mit den Paderbornern sind auch gut für uns.“

Cheftrainer Götz Rohdewald hat im Verlauf der Trainingswoche weiter seinen aktuell verfügbaren Kader beisammen – sprich: Neuzugang Taylor sowie die Langzeitverletzten Touray, Ferber und Hodges fehlen nach wie vor im Mannschaftstraining. „Julius hat immer noch Probleme. Ich denke nicht, dass er diese Saison wieder spielen wird“, berichtete Götz Rohdewald. Erfreulich dagegen: „Bei Adam sieht es ganz gut aus, aber er hat noch nicht mittrainiert.“ Der 31-jährige Center hat sein Reha- und Aufbauprogramm erfolgreich absolviert und steht nach knapp fünfmonatiger Pause vor einer dosierten, schrittweisen Rückkehr in das Mannschaftstraining.

Die Paderborn Baskets kommen aus einer Serie mit drei Niederlagen. Doch wie so oft bei nüchternen statistischen Daten: Sie zeigen nur einen Ausschnitt der Wirklichkeit. Gegner waren nämlich mit Tabellenführer Phoenix Hagen, dem Tabellen-2. BG Göttingen und den Eisbären Bremerhaven das Nonplusultra der Liga. Am letzten Spieltag verloren die Ostwestfalen in Göttingen nach einem starken Auftritt erst nach Overtime mit 99:105. Gut eine Woche zuvor boten die Paderborner sogar Spitzenreiter Hagen in einer hochspannenden Partie beim 93:99 durchgängig Paroli.

 

21.02.2026 17:30 GIESSEN 46ers vs. Nürnberg Falcons BC.

Nach zuletzt zwei Siegen gegen die Tigers Tübingen (92:69) und bei den SBB Baskets Wolmirstedt (92:88) will der Altmeister im Rahmen des Doppelspieltags mit den Rollstuhlbasketballern des RSV Lahn-Dill (20 Uhr gegen Wiesbaden) alles dafür tun, um die wahrscheinlich rund 3500 Besucher in der Wetzlarer Buderus Arena zu begeistern und sich vor der Länderspielpause auf einem Playoff-Rang in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA festzusetzen. 

Während Rolli-Manager Andreas Joneck „sechs Stunden allerbester Unterhaltung“ entgegenfiebert und sein Mit-Gesellschafter Nicolai Zeltinger von einer „coolen Kooperation“ der beiden mittelhessischen Korbjäger-Größen spricht, liegt der Fokus von 46ers-Cheftrainer „Frenki“ Ignjatovic trotz aller „Vorfreude auf diesen großartigen Abend“ alleine bei seinem Team, das nach dem Ausfall von Devon Goodman zwar personell noch immer nicht nachbessern konnte, das mit dem dritten Erfolg in Serie jedoch endgültig den Deckel auf eine nicht enden wollende Diskussionen um eventuell verfehlte Saisonziele draufmachen möchte. 

„Wir haben eine gute Mannschaft. Wir haben gut trainiert. Wir verteidigen gut. Wir haben einzig und allein das Problem, dass unsere Wurfquoten nicht stimmen“, wartet der Deutsch-Serbe auf das Platzen jenes Knotens, dessen Unbeugsamkeit ihn in dieser Spielzeit fast in den Wahnsinn treibt. „Mit einem Sieg in die zweiwöchige Pause gehen zu können, wäre stark“, möchte der 59-Jährige seine Jungs zwar nicht allzu sehr unter Druck setzen, es ist jedoch kein Geheimnis, dass zwei Punkte gegen die Truppe aus der Heimatstadt des bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder Balsam auf die geschundenen Seelen des Altmeisters wäre. 

Ob mit den Nürnberg Falcons der „richtige“ Gegner zum ersten Gießener Heimspiel in der Fremde kommt, werden die Anhänger kurz vor Beginn der Tagesschau wissen. „Frenki“ Ignjatovic geht jedenfalls mit gemischten Gefühlen in die Partie. „Zum einen habe ich bei ganz besonderen Events meistens den Kürzeren gezogen, zum anderen haben wir mit den Falken jedoch gute Erfahrungen gemacht.“ Zur Erinnerung: In der Pre-Season unterlagen die Franken in der Osthalle mit 88:95, am 15. ProA-Spieltag blieb Gießen in der KIA-Metropol-Arena mit 74:64 siegreich. 

Big Man Till Gloger besorgte starke 21 Punkte, der längst nicht mehr zum Kader gehörende Abu Kigab sammelte sechs Rebounds ein, Devon Goodman verteilte sechs Assists und das komplette 46ers-Team erlaubte sich nur neun Ballverluste. Vergessen waren also schnell die 25 Zähler und acht Rebounds von Nürnbergs Superstar Brandton Chatfield, der am Samstag verletzt auszufallen droht. Der US-Center hat die letzten acht Partien verpasst, der zweite Big Man Julius Wolf die vergangenen drei, die alle (65:90 gegen Crailsheim, 82:88 gegen Kirchheim und 68:96 in Bayreuth) mit Niederlagen endeten. 

Da die „Raubvögel“ von den letzten neun Partien seit der Niederlage gegen die 46ers am zweiten Weihnachtsfeiertag nur drei gewannen und deshalb aus den Playoff-Plätzen herausgerutscht sind, wurden sie nochmals auf dem Transfermarkt aktiv und verpflichteten den Griechen Georgios Giouzelis vom Erstligisten Aris Thessaloniki. Der 30-Jährige, der dem Nachwuchsprogramm von Panathinaikos Athen entstammt, bringt Europapokalerfahrung mit an die Noris, die allerdings seine erste Auslandsstation darstellt. Bei der letzten Niederlage gegen Crailsheim stand Giouzelis 22 Minuten auf dem Parkett, markierte vier Punkte und sammelte ebenso vier Rebounds ein. 

„Nürnberg hat gute deutsche Spots und einige Top-Ausländer“, weiß „Frenki“ Ignjatovic, dass das Falken-Gastspiel in Wetzlar kein Selbstläufer für seine Truppe wird. Weil die beiden deutschen Point Guards Tim Köpple oder Vincent Friederici ebenso wie die beiden US-Aufbauspieler Carter Whitt und Evan Taylor jederzeit zweistellig scoren können. Weil Trevor Baskin unter den Körben aufzuräumen weiß und schon mal 14 Abpraller sein Eigen nennt. Weil auch Lars Lagerpusch mit seinen 2,07 Metern die Ellenbogen ausfahren kann. Weil der erst 19-jährige Christian Feneberg wie gegen Koblenz auch mal mit 18 Zählern von der Anzeigetafel leuchtet. Und weil Tom Stoiber, ebenfalls gegen Koblenz, mit bisweilen 30 Punkten schon mal zum Matchwinner werden kann. 

 

21.02.2026 18:00 Bayer Giants Leverkusen vs. Tigers Tübingen

GIANTS-Trainer Michael „Mike“ Koch und seine Schützlinge haben unter der Woche hart in der Ostermann-Arena geschuftet. Am Wochenende steht das immens wichtige Spiel gegen Tübingen auf dem Programm. Eine Aufgabe, welche nicht einfach wird – aus den verschiedensten Gründen: „Die Tigers haben am Montag ihren Headcoach entlassen und gehen nun mit einem neuen Übungsleiter an den Start“, so Koch. „Bedeutet, dass die Spieler im Kader der Tübinger versuchen werden, sich zu empfehlen und hochmotiviert in Leverkusen zu Werke gehen. Wir sind gewarnt und haben uns in den Übungseinheiten den einen oder anderen Bereich genauer angesehen.“

Mit Eric Detlev übernimmt ein angesehener deutscher Basketballlehrer interimsweise das Traineramt bei den Baden-Württembergern. Unter der Woche haben sich die Verantwortlichen der Tigers vom bisherigen Headcoach Henrik Sonko getrennt. Grund war die sportliche Talfahrt der Tübinger, welche lediglich zwei der vergangenen 12 Begegnungen für sich entscheiden konnten. Aufgrund dieser Vielzahl an Niederlagen sind die Universitätsstädter inzwischen auf Rang 14 (acht Siege / 15 Niederlagen) gerutscht.

An sich verfügen die Universitätsstädter über einen interessanten Kader. Neu im Team ist Jordan Johnson, welcher Anfang Februar 2026 zum früheren Bundesligisten wechselte. Der 31-Jährige verfügt über viel Erfahrung im professionellen Basketballsport. So lief u.a. auch schon für die Gladiators Trier auf. In bisher drei absolvierten Paarungen erzielte der Guard im Durchschnitt starke 20,0 Zähler: „Wir müssen ihn sicherlich im Blick haben, denn Johnson kennt die Liga und hat schnell klargemacht, dass er liefern kann“, weiß Koch.

Auch Bernard Pelote weiß, wo der Korb des Gegners steht. Der im Sommer von der Western Carolina University (NCAA l) nach Tübingen wechselnde US-Amerikaner ist im Angriff brandgefährlich. An guten Tagen kann er von „Downtown“ heiß laufen, an der Freiwurflinie ist er recht sicher (79 Prozent Trefferquote). Mit einem Zählermittelwert von 14,9 ist er der zweitbeste Scorer in Reihen unserer Gäste.

Sicherlich erwähnenswert ist auch die bisherige Saisonleistung von Melkisedek Moreaux. Der deutsche Forward mit ghanaischen Wurzeln wechselte über Hagen, Düsseldorf und Virtus Cassino (dritte Liga Italien) im Jahr 2024 in die Region Neckar-Alb. Bereits in der Vorsaison wusste der Modellathlet zu glänzen (9,7 Punkte pro Spiel), in 2025/26 legte er noch einmal eine Schippe darauf (11,9 PpS).

Worauf es am Samstag ankommt, weiß Coach Koch: „Wir haben uns die letzten Spiele der vergangenen Saison von Tübingen unter Eric Detlev angeschaut und daraus mitgenommen, dass die Tigers unter ihm sehr aggressiven und schnellen Basketball spielen. Sprich: Wir müssen sie im „Eins-gegen-Eins“ bremsen und ihnen die Schnelligkeit nehmen. Des Weiteren gilt es, den Gegner mit verschiedenen, sich wechselnden Verteidigungsformationen in Schach zu halten. Das wird nicht einfach, aber die Jungs haben schon mehrfach bewiesen, dass sie wissen, wie es geht.“ Für den gebürtigen Licher ist noch eines wichtig: „Es geht nur über Einstellung und Kampf. Nur so kann es uns gelingen, diese wichtige Begegnung im Tabellenkeller für uns zu entscheiden.“

 

21.02.2026 18:00 Eisbären Bremerhaven vs. Phoenix Hagen

Bislang ist es in dieser Saison keinem Team gelungen, Phoenix Hagen zweimal zu bezwingen. Am Samstag haben die Eisbären Bremerhaven nun genau diese Chance und stellen sich der Herausforderung, dem Ligaprimus erneut ein Bein zu stellen. Wenn der Tabellenführer beim Tabellenvierten im Eisbärenkäfig gastiert, ist Intensität garantiert.

Mit Phoenix Hagen kommt das konstanteste Team der Liga an die Nordseeküste. Das Hinspiel dürfte jedoch beiden Seiten noch präsent sein: Zum Jahresauftakt setzten sich die Eisbären denkbar knapp mit 80:79 in Hagen durch. Zwischenzeitlich kontrollierten sie die Partie eindrucksvoll und führten im zweiten Viertel mit 20 Punkten. Nach dem Seitenwechsel zeigte Hagen jedoch, warum sie die Tabelle anführen: Mit höherer Intensität und deutlich mehr Druck kämpften sich die Feuervögel zurück. Am Ende retteten die Eisbären den Vorsprung mit viel Einsatz und Nervenstärke über die Zeit. Es war eine von bislang nur drei Niederlagen für das Team von Headcoach Chris Harris.

Den drei Pleiten (gegen Bremerhaven, Quakenbrück und Kirchheim) stehen beeindruckende 20 Siege gegenüber. Aktuell befinden sich die Feuervögel erneut in starker Verfassung und peilen den achten Erfolg in Serie an. Zuletzt gewann Hagen auswärts in Bochum mit 102:92, setzte sich deutlich gegen die Artland Dragons mit 96:73 durch und behielt auch bei den Paderborn Baskets mit 99:93 die Oberhand. Die Offensive läuft dabei auf Hochtouren.

Statistisch unterstreicht Phoenix Hagen seine Spitzenposition eindrucksvoll. Mit durchschnittlich 97,1 Punkten stellen sie die offensivstärkste Mannschaft der Liga. Besonders gefährlich: die hohe Trefferquote aus der Distanz (39,5 Prozent) sowie die starke Ballbewegung, die sich in ligaweit führenden 23,3 Assists pro Spiel widerspiegelt. Tempo, Tiefe im Kader und variable Scoring-Optionen machen das Spiel der Feuervögel schwer berechenbar. Statistisch liegen die Eisbären lediglich bei den Freiwürfen (75,2 Prozent gegenüber 72,4 Prozent) sowie knapp bei den Blocks leicht vorne. Insgesamt bewegen sich beide Teams auf hohem Niveau, Zahlen allein entscheiden dieses Duell nicht.

Im Backcourt sorgen Devin Schmidt (15,3 Punkte, 3,4 Assists, 40 % Dreierquote) und Marcus Graves (14,7 Punkte, 5,5 Assists) für Dynamik und Kreativität. Spielmacher Bjarne Kraushaar (7,9 Punkte, 6,2 Assists) lenkt das Hagener Offensivspiel und gehört zu den besten Vorlagengebern der Liga. Unter dem Korb sorgt Lucas N’Guessan (11,2 Punkte, 4,9 Rebounds) für Präsenz, während Jeffrey Carroll (11,7 Punkte, 58 % Zweierquote) konstant effizient abschließt. Gefährlich von außen ist zudem Tim Uhlemann (11,1 Punkte, 70 % Zweierquote, 42 % Dreierquote), der immer wieder wichtige Würfe trifft. Mit Ryan Schwieger wurde zudem weitere Qualität für die Guard-Position verpflichtet, was die Rotationsmöglichkeiten nochmals erweitert.

Headcoach Steven Esterkamp ordnet die Aufgabe klar ein: „Hagen ist das beste Team der Liga und verfügt über die stärkste Offensive. Unsere Verteidigung wird extrem gefordert sein. Wir brauchen Disziplin und noch mehr Einsatz als gewöhnlich, wenn wir am Ende eine Chance haben wollen.“ Trotz der beeindruckenden Zahlen und dem Respekt vor der Mission wissen die Eisbären, dass auch sie ihre Argumente ins Feld führen können. Die Heimstärke im Eisbärenkäfig war in den vergangenen Wochen ein entscheidender Faktor. Zudem haben die Norddeutschen im Hinspiel gezeigt, dass sie die Hagener Offensive phasenweise kontrollierten und eigene Akzente setzen können. Entscheidend wird sein, über 40 Minuten defensive Stabilität zu bewahren und das Tempo der Gäste nicht zur Entfaltung kommen zu lassen.

 

21.02.2026 19:00 BBC Bayreuth vs. RheinStars Köln

Bayreuth und Köln sind vor der Partie mit jeweils 18:28 Zählern nach 23 Spielen als Tabellennachbarn auf den Plätzen 13 und 12 punktgleich. Seit dem 90:82-Heimsieg im Hinspiel gegen den BBC Bayreuth am 11. Januar haben die Kölner zwei Siege aus sechs Partien gefeiert. Gewonnen wurde gegen die ebenfalls im Abstiegskampf befindlichen Teams SBB Baskets Wolmirstedt und Uni Baskets Münster. Zuletzt unterlagen die Rheinländer am vergangenen Sonntag in eigener Halle knapp mit 76:79 gegen die Eisbären Bremerhaven.

Die Kölner ärgerten sich nach der Partie, weil gegen den Favoriten von der Nordseeküste mehr möglich gewesen wäre. „Es war ein gutes Spiel von uns, auf Augenhöhe mit einer cleveren Mannschaft, in dem wir aber in den entscheidenden Momenten beinahe immer einen Fehler gemacht haben. Bremerhaven hat in diesen Phasen smarter und klüger gespielt, das war der kleine, aber feine und ausschlaggebende Unterschied“, sagte Stephan Baeck, der Geschäftsführer Sport der RheinStars im Anschluss an die Partie. Die Bremerhavener waren ohne ihren Star-Neuzugang John Bryant angereist, da sich dieser gleich bei seinem ersten Training mit den Eisbären an der Achillessehne verletzt hatte.

Topscorer der RheinStars ist aktuell Cedric Russell mit im Schnitt 14,8 Punkten, 2,5 Rebounds, 2,2 Assists und einer Dreierquote von 40,4 Prozent in 17 absolvierten Spielen. Der 26-jährige US-amerikanische Pointguard mit Führungs- und Scoringqualitäten wurde Anfang November 2025 nachverpflichtet, kam vom FIBA Europe-Cup-Teilnehmer KP Trepca Mitrovice aus dem Kosovo und war in der Saison 2024/25 für die Traiskirchen Lions in Österreich aktiv.

Zum Rückrundenbeginn kam der 26-jährige Forward Kenny Baptiste neu zu den Kölnern. Der zuletzt bis September 2025 in der ersten französischen Liga bei CSP Limoges aktive und seitdem vereinslose Franzose erhielt einen Vertrag bis Saisonende und überzeugte in seinen bisher sechs absolvierten Partien mit 12,8 Zählern und 6,7 Rebounds im Schnitt.

Der 30-jährige, 2,13 Meter große Center-Routinier Björn Rohwer ist seit 2023 Teil der RheinStars, hat bisher alle Saisonspiele absolviert und 12,0 Punkte, 4,4 Rebounds und eine bemerkenswerte Dreierquote von 46,2 Prozent bei 52 Versuchen auf dem Scoreboard stehen. Der 26-jährige kanadische Power Forward Adam Paige kam vor der Saison von den Itzehoe Eagles nach Köln. Mit durchschnittlich 9,1 Punkten und 3,6 Rebounds avancierte er zu einem der Leistungsträger der RheinStars.

Der frühere A2-Nationalspielmacher Haris Hujic kehrte als Neuzugang aus Trier nach zweijähriger Verletzungspause in Köln aufs Parkett zurück. Bislang hat der 28-jährige Shooting Guard 16 Partien für die RheinStars absolviert und dabei 8,7 Zähler und 1,6 Rebounds zu verzeichnen. Ein ligaerprobter Neuzugang ist Justin Onyejiaka. Der 21-jährige Small Forward kam zu Saisonbeginn von ProA-Absteiger RASTA Vechta II und scorte bislang 8,0 Punkte und 3,5 Rebounds. Von den Uni Baskets Münster wechselte Point Guard Jasper Günther (26), der mit einem Schnitt von 7,7 Punkten, 1,4 Rebounds und 2,7 Assists einen Stammplatz im Team einnimmt.

Das Hinspiel gegen den BBC gewannen die RheinStars am 11. Januar in eigener Halle mit 90:82. BBC-Assistant-Coach Nils Scheller bezeichnete damals die Umstände der Bayreuther Niederlage in der bis zum Schluss hart umkämpften Partie als „super-unglücklich“. Bester Bayreuther Akteur der Partie war der überragende Nat Diallo mit 23 Punkten und acht Rebounds. Beim Rückspiel am Samstag wollen die Bayreuther natürlich Revanche nehmen und nach dem überzeugenden Sieg am vergangenen Samstag in Tübingen vor den eigenen Fans einen weiteren Erfolg erringen.

BBC-Trainer Lukas Hofer: „Nach dem tollen Sieg in Tübingen gilt es, an die dort gezeigte Leistung anzuknüpfen. Wir werden auf jeden Fall wieder mit sehr viel Energie und Druck in der Defense agieren. Köln hat sich natürlich schon noch ziemlich verstärkt. Kenny Baptiste gibt dem Team noch einmal viele Möglichkeiten, um vor allem defensiv besser agieren zu können. Für uns heißt es, genauso weiterzumachen wie in Tübingen. Wir wollen unsere Offense weiter auf das nächste Level bringen mit schnellen Entscheidungen. Defensiv wollen wir mit viel Druck agieren und insgesamt vor hoffentlich einer vollen Halle eine gute Leistung abrufen.“

 

21.02.2026 19:00 Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BG Göttingen

Kurz vor der einwöchigen Nationalmannschaftspause treten in der BARMER 2. Basketball Bundesliga die besten sechs Mannschaften gegeneinander an. Die auf Platz sechs stehenden Bozic Knights aus Kirchheim empfangen in der Sporthalle Stadtmitte die BG Göttingen (2.). Die Ritter können dabei als Underdog unbelastet ins Spiel gehen.

Nach den beiden Erfolgen gegen die direkten Playoff Konkurrenten aus Koblenz und Nürnberg, sind die Mannen von Head Coach Igor Perovic wieder zurück in der Erfolgsspur und voll auf Kurs Richtung Playoffs. Doch die Saison 2025/2026 hat gerade erst knapp zwei Drittel aller Spiele absolviert. Es stehen also noch einige Hürden vor den schwäbischen Korbjägern. Eine der Größten dürfte dabei das Spiel gegen den letztjährigen Bundesligisten aus Göttingen am kommenden Samstag darstellen. Die „Veilchen“ sind souverän in die Saison gestartet und praktisch durchweg in den Top zwei der Liga zu finden. Einzig Spitzenreiter Hagen thront über den Göttingern, die mit dem Ziel des direkten Wiederaufstiegs in die Spielzeit gestartet sind und sich auf einem guten Weg befinden.

Besonders beeindruckend wird die Bilanz, wenn man sich die Verletztensituation im Laufe der vergangenen Monate genauer ansieht. Regelmäßig musste Head Coach Strauss auf wichtige Schlüsselspieler verzichten. Dennoch konnte sich der Aufstiegsfavorit durchsetzen. Pünktlich zum Duell gegen die Schwaben kehrten wichtige Akteure zurück in den Kader und werden am Samstag auflaufen. Mit 15,1 Punkten pro Partie sticht Point Guard Jordan Sears aus einer Vielzahl an Spitzenspielern heraus. Ihm zur Seite steht mit 14,4 Punkten im Schnitt US-Amerikaner Zach Jackson. Viel Erfahrung bringt das deutsche Korsett, bestehend aus Daniel Kirchner, Robin Lodders, Julius Böhmer, Hendrik Drescher und Mathis Mönninghoff.

„Göttingen gehört zu den Top drei der Liga. Sie sind auf jeder Position doppelt gut besetzt. Sie spielen schnell, konzentriert und abgezockt. Unsere derzeitige Performance wird gegen Göttingen nicht reichen. Wir müssen uns steigern, wenn wir gewinnen wollen,“ analysiert Knights Coach Perovic. Neben dem Duell Göttingen (2.) vs. Kirchheim (6.), treffen zudem noch Hagen (1.) auf Bremerhaven (3.) und Crailsheim (3.) auf die Artland Dragons (5.). Ebenfalls spannend dürfte das Duell Giessen (7.) vs. Nürnberg (9.) im Kampf um die Playoffs werden. Anschließend an den 24. Spieltag gibt es für die Mannschaften der BARMER 2. Basketball Bundesliga die letzte Gelegenheit nochmals durchzuatmen und ein paar Tage frei zunehmen. Aufgrund der Nationalmannschaftsspiele gibt es ein spielfreies Wochenende.

Dabei vertritt auch ein Spieler mit Knights Vergangenheit die deutsche Nationalmannschaft. Der ehemalige Ritter und Kirchheimer Publikumsliebling Till Pape wurde für die Qualifikationsspiele nominiert und wird im Deutschland Jersey auflaufen. „Wir gratulieren Till, dass er erneut nominiert wurde. Er hat sich das verdient und natürlich sind wir total stolz darauf, dass ein Spieler der drei Jahre bei uns gewesen ist, diesen herausragenden Weg gegangen ist,“ so Schmidt. Pape spielt mittlerweile in Frankfurt, wohin ihn sein Weg über weitere Zwischenstationen in Göttingen und Bonn geführt hatte.

 

21.02.2026 20:00 HAKRO Merlins Crailsheim vs. Artland Dragons 

Fünf Heimspiele stehen für die HAKRO Merlins Crailsheim in der regulären Spielzeit noch auf dem Programm. Zum Auftakt des Endspurts gastiert mit den Artland Dragons ein echtes ProA-Urgestein in der Arena Hohenlohe. Seit acht Jahren spielen die Niedersachsen in der zweiten Bundesliga, am Samstag kommt es bereits zum sechsten Duell, dem vierten in der ProA, mit den Zauberern. Tip-off ist um 20 Uhr.

Seit Beginn der Saison sind die Artland Dragons entgegen vieler Erwartungen auf Playoff-Plätzen zu finden, zuletzt etablierte sich der Verein auf Tabellenplatz fünf. Zu verdanken haben die Niedersachsen dies vor allem ihren drei leistungsstarken Importspieler. Während der Topscorer der Mannschaft Amir Hinton mit durchschnittlich 19,9 Punkten und einer Freiwurfquote von 94 Prozent (5,7/6) auf sich aufmerksam macht, stehen zwei seiner Mitspieler im ligaweiten Ranking ganz oben. Der Forward Benjamin  Burnham gilt als MvP-Kandidat und liegt nur knapp hinter seinem Teamkollegen im Scoring (18,7 PKT), holt sich zusätzlich die meisten defensiven Rebounds der Liga (6,8 DRB) und überzeugt mit der ligaweit höchsten Effektivität (24,8 EFF). Auch Connor Van Anthony zeigt sich erfolgreich im Angriff. Trifft der US-Amerikaner nur für neun Punkte im Durschnitt, legt er 6,8 Assists für seine Teamkollegen auf.

Nach zuletzt zwei verlorenen Partien haben die Drachen jedoch die aktuell schlechteste Form der ersten acht Vereine, gegen Tabellenführer Hagen fuhren sie ihre bisher höchste Niederlage der Saison ein. Im Hinspiel gelang den Niedersachen noch die Überraschung gegen die Feuervögel, dieses Mal musste sich die Mannschaft von Hendrik Gruhn geschlagen geben. Während das Spiel bis zur Hälfte des zweiten Viertels noch eng war, konnten sich ab der 15. Minute die Hagener klar absetzen und bescherten den Dragons ihre achte Niederlage. Auch eine Woche später gegen Karlsruhe gelang den Quakenbrückern nicht der Sieg und so stehen die Dragons diesen Spieltag unter Zugzwang, ihren Tabellenplatz zu verteidigen.

Bereits das letzte Aufeinandertreffen der Quakenbrücker mit den Merlins brachte den Dragons keine Punkte ein. Mit 93:85 entschieden die Zauberer das Spiel in Niedersachsen für sich und konnten so ein enges Spiel auf ihre Seite ziehen. Für die Crailsheimer begann mit diesem Sieg ihre derzeitige Erfolgsserie. Nach Niederlagen gegen Köln und Hagen gewannen die Zauberer das letzte Spiel 2025 in Quakenbrück und sind seitdem eins von zwei Teams, das jede Partie des neuen Jahres gewinnen konnte.

Auch vergangenen Spieltag in Nürnberg unterstrichen die Merlins ihre aktuelle Form eindrucksvoll. Rund 250 mitgereiste Fans aus Crailsheim konnten einen Sieg im kleinen Derby gegen die Nürnberg Falcons bejubeln, als die Zauberer mit 90:65 einen ungefährdeten Sieg einfahren konnten. Schon im ersten Viertel bauten sich die Gäste einen zweistelligen Vorsprung auf, der sich für den Rest des Spiels nur noch steigerte.

„Wir freuen uns auf das Heimspiel gegen die Artland Dragons. Sie sind eine gute Mannschaft, die offensiv sehr guten Basketball spielt. Mit Burnham und Hinton verfügen sie über zwei MVP-Kandidaten, die im eins-gegen-eins sehr gefährlich sind und sehr effektiv scoren. Deshalb wird das wirklich eine Herausforderung. Aber wir freuen uns darauf, müssen uns auf unsere Stärken besinnen, physisch verteidigen, schnell spielen und Merlins Basketball zeigen. Wir werden alles dafür geben, beim Heimspiel mit einem Sieg in die FIBA-Pause zu gehen“, sagt David McCray, Headcoach der HAKRO Merlins Crailsheim.

 

22.02.2026 17:00 EPG Baskets Koblenz vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Am Sonntag, den 22.02.2026 steht für die EPG Baskets Koblenz das nächste Heimspiel in der EPG-Arena an. Um 17:00 Uhr trifft das Team von Headcoach Stephan Dohrn auf die SBB Baskets Wolmirstedt. Präsentiert wird der Spieltag von den Stadtwerken, zudem dürfen sich die Fans auf besondere Aktionen freuen, denn das Moselbad wird in der Halle spannende Goodies verteilen.

Sportlich gesehen geht Koblenz als Favorit in die Partie. Das Hinspiel in Wolmirstedt konnten die EPG Baskets deutlich mit 105:76 für sich entscheiden. Nach 23 absolvierten Spielen stehen die EPG Baskets mit zehn Siegen auf Tabellenplatz zehn, während der Aufsteiger aus Wolmirstedt mit sechs Erfolgen Rang 16 belegt. Beide Teams haben zuletzt mit schwankenden Leistungen zu kämpfen und gewannen je nur eine aus den letzten drei Begegnungen.

Ein Blick auf die Zahlen unterstreicht die Vorteile der Gastgeber. Offensiv erzielen die EPG Baskets durchschnittlich 87,4 Punkte pro Spiel, während Wolmirstedt bei 80,8 Punkten liegt. Auch die Wurfquoten sprechen leicht für Koblenz: 52,1 Prozent aus dem Zweipunktebereich und 34,8 Prozent von jenseits der Dreierlinie bedeuten Vorteile gegenüber den 49,9 Prozent (2P) und 33,1 Prozent (3P) der Gäste.

Besonders aus der Distanz verfügen beide Teams über ausgewiesene Spezialisten. Auf Koblenzer Seite trifft Timothy Smith starke 48,3 Prozent seiner Dreier, während Nigel Pruitt bei den SBB Baskets mit 48,9 Prozent ebenfalls brandgefährlich ist. Unter den Körben ist Decorian Jeffries mit 6,9 Rebounds pro Partie der wichtigste Akteur der EPG Baskets, während Michael Hughes II mit 7,7 Rebounds das Rebounding der Gäste anführt.

Im Spielaufbau liegt Koblenz ebenfalls vorne: Mit durchschnittlich 17 Assists pro Partie bewegt das Team den Ball gut und kommt so immer wieder zu freien Würfen. Calvin Wishart ist mit 15,8 Punkten und 5,5 Assists pro Spiel weiterhin Dreh- und Angelpunkt der Offensive. Bei Wolmirstedt sticht vor allem Daivien Williamson heraus, der mit 18,7 Punkten pro Spiel Topscorer seines Teams ist. Die Gäste verhindern mit 3,4 Blocks pro Partie ligaweit überdurchschnittlich viele Würfe. Hier gilt es für Koblenz, geduldig zu bleiben und gute Abschlüsse herauszuspielen. Für die EPG Baskets geht es darum, die zuletzt knappen Niederlagen abzuschütteln und vor heimischem Publikum ein Zeichen zu setzen.

 

22.02.2026 17:30 PS Karlsruhe LIONS vs. VfL SparkassenStars Bochum

Bericht folgt in Kürze.

Nachberichte ProB Süd // 24. Spieltag

29.03.2025 15:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. BG Hessing Leitershofen 70:86

Die BG Hessing Leitershofen sicherte sich mit einem 70:86-Sieg bei den Skyliners Juniors am 24. Spieltag der ProB Süd ihren sechsten Sieg in Folge und behauptet ihre Tabellenführung. Die Skyliners, die einige Ausfälle zu verkraften hatten, zeigten sich zunächst kämpferisch und lagen nach dem ersten Viertel mit 15:23 zurück. Trotz der Bemühungen, angeführt von Felix Hecker mit 16 Punkten und 5 Assists, konnten sie die starke Offensive und solide Verteidigung der Gäste nicht durchbrechen. Leitershofen dominierte das Spiel durch präzise Abschlüsse und eine effektive Rotation, wobei Dragos-Andrej Dirulescu mit 21 Punkten herausragte.

Im dritten Viertel bauten die Kangaroos ihren Vorsprung auf 52:72 aus und kontrollierten die Partie souverän. Obwohl die Skyliners im letzten Abschnitt den Rückstand leicht verkürzen konnten, war die Niederlage nicht mehr abzuwenden. Für Frankfurt, die nun auf Platz 11 der Tabelle stehen, sind die Playoffs nach dieser Niederlage nahezu außer Reichweite. Leitershofen hingegen benötigt nur noch einen weiteren Sieg, um die Tabellenführung in der Hauptrunde endgültig zu sichern und geht mit viel Selbstvertrauen in die kommende Partie gegen Ludwigsburg. Die Gäste untermauerten ihre Ambitionen mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung, die ihre Spitzenposition in der Liga klar bestätigt.

29.03.2025 15:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. Dragons Rhöndorf 74:60

Die Dragons Rhöndorf mussten eine bittere 74:60-Niederlage gegen die Porsche BBA Ludwigsburg hinnehmen und verschärfen damit ihren Kampf um die Playoff-Qualifikation in der ProB Süd. Die Gastgeber dominierten durch physische Stärke und effektive Defensive, während Rhöndorf mit schwachen Wurfquoten und Unsicherheiten zu kämpfen hatte.

Obwohl die Dragons zu Beginn teilweise mithalten konnten, bauten die Ludwigsburger ihren Vorsprung nach der Halbzeit weiter aus. Schlüsselspieler wie Dominykas Pleta, Lenny Anigbata und Julis Baumer überzeugten mit einer starken Leistung, während Rhöndorf mit nur zehn Prozent Trefferquote bei Dreiern enttäuschte. Hektische Einzelaktionen und mangelnde Abstimmung verhinderten ein Comeback.

Headcoach Marko Zarkovic hob die schwachen Wurfquoten und Fehler hervor, die eine Wende unmöglich machten. Für Rhöndorf wird es nun entscheidend sein, in den letzten beiden Spielen Punkte zu holen, um ihre Playoff-Chancen zu sichern, während Ludwigsburg den Klassenerhalt nahezu perfekt gemacht hat.

29.03.2025 18:00 Uhr // TEAM EHINGEN URSPRING vs. Ahorn Camp Baskets 81:98

Die Ahorn Camp Baskets haben mit einem 81:98-Sieg beim Team Ehingen Urspring den dritten Tabellenplatz der ProB Süd zurückerobert. Bereits vor Spielbeginn mussten die Ehinger eine bittere Nachricht verkraften: Aufgrund des Sieges der Ludwigsburger war ihr sportlicher Abstieg besiegelt. Trotz dieser Umstände zeigten die Gastgeber ein engagiertes Spiel, konnten jedoch gegen die individuell starken Gäste aus Speyer nicht über die gesamte Spielzeit mithalten.

Speyer dominierte das Spiel durch eine starke Offensive und eine effiziente Leistung, angeführt von Marko Dordevic (23 Punkte) und Felix Angerbauer (22 Punkte, 4 Dreier). Auch Christoph Rupp (15 Punkte) und DJ Woodmore (14 Punkte) trugen entscheidend zum Erfolg bei. Ehingen, das ohne ihren Topscorer Jaylen Alston antrat, hielt die Partie im ersten und zweiten Viertel offen, vor allem durch die Leistungen von Finn Döntgens (13 Punkte) und Tim Martinez. Doch im dritten Viertel bauten die Gäste ihre Führung auf über 20 Punkte aus und entschieden die Partie klar zu ihren Gunsten.

Die Schwaben nutzten Schwächephasen der Baskets, insbesondere in der Verteidigung, um immer wieder aufzuholen, doch die Gäste agierten letztlich abgeklärt und profitierten von deutlich weniger Ballverlusten. Für die Ehinger bleibt nach dem vorzeitigen Abstieg nur der kämpferische Einsatz bis zum Saisonende, während Speyer ihre Position vor den Playoffs weiter festigen möchte. Der klare Sieg unterstreicht die Qualität des Speyerer Kaders, der gut für die bevorstehenden Playoffs vorbereitet ist. Ein intensives Spiel, das letztendlich die unterschiedlichen Ausgangslagen der beiden Teams widerspiegelte.

29.03.2025 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. SV Fellbach Flashers 77:72

Die RheinStars Köln sicherten sich in einem packenden Spitzenspiel der ProB Süd einen 77:72-Heimsieg gegen die Fellbach Flashers und unterstrichen damit ihren Anspruch auf den zweiten Tabellenplatz. Vor 850 begeisterten Zuschauern in der ASV-Sporthalle zeigten beide Teams, warum sie zur Spitze der Liga gehören. Die Flashers starteten stark ins Spiel, überzeugten durch eine gute Trefferquote und starke Defensive, und führten zur Halbzeit verdient mit 34:41.

Nach der Pause entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch, in dem die Flashers ihren Vorsprung auf bis zu 14 Punkte ausbauten. Doch eine Auszeit der Kölner brachte die Wende. Angeführt von Björn Rohwer, der im Schlussabschnitt dominierte, kämpften sich die RheinStars Punkt für Punkt zurück ins Spiel. Besonders beeindruckend war der Einsatz von Jannis von Seckendorff, der trotz einer Verletzung im entscheidenden Moment sein Team mit einem Dunk und einem Dreier wieder heranbrachte. Der junge Davi Remagen zeigte ebenfalls Nervenstärke und verwandelte wichtige Freiwürfe zum Ausgleich.

In den letzten Minuten übernahmen die RheinStars erstmals die Führung, angeführt von Kapitän Rupert Hennen. Die Flashers kämpften bis zum Schluss, konnten jedoch keine entscheidenden Treffer mehr landen und unterlagen schließlich den stark aufspielenden Gastgebern.

Mit diesem Sieg festigten die RheinStars ihre Position im Kampf um die Playoff-Plätze, während die Flashers auf den vierten Tabellenplatz abrutschten, der ihnen jedoch weiterhin Heimrecht in der ersten Playoffrunde sichert. Beide Teams bewiesen in diesem intensiven Duell ihre Klasse und machen Lust auf die anstehende Playoff-Phase.

30.03.2025 15:00 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. FC Bayern Basketball II 107:84

Die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie sicherte sich am 24. Spieltag der ProB Süd einen klaren 107:84-Heimsieg gegen den FC Bayern München II. Mit einer starken Dreierquote und einem viertelübergreifenden 20:0-Lauf dominierten die Gastgeber früh das Spiel und führten zur Halbzeit bereits mit 26 Punkten. Hannes Steinbach war mit 30 Punkten der überragende Akteur, während elf von zwölf eingesetzten Würzburger Spielern punkteten.

Der entscheidende Lauf begann im ersten Viertel beim Stand von 21:14 und setzte sich bis ins zweite Viertel fort, wodurch die Hausherren eine komfortable Führung aufbauten. Mit einer Dreierquote von 57 Prozent in der ersten Halbzeit (München 22 Prozent) und insgesamt 50 Prozent über das Spiel hinweg zeigten die Würzburger ihre Offensivstärke. Auch in der zweiten Halbzeit hielten sie die Gäste trotz deren Bemühungen auf Distanz und sicherten ihren neunten Heimsieg in Folge.

Mit dem Sieg verbessert sich Würzburg auf Rang fünf der Tabelle und hat zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde die Chance, sich mit einem weiteren Erfolg in Coburg für die Playoffs zu qualifizieren. Headcoach Alex King lobte die Teamleistung und das Engagement seiner Spieler, die durch gute Ballbewegung und starken Einsatz zum deutlichen Sieg beitrugen.

30.03.2025 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. OrangeAcademy 84:85

Der BBC Coburg erlitt im Playoffkampf der ProB Süd eine bittere 84:85-Niederlage gegen die OrangeAcademy aus Ulm. In einem hoch spannenden Spiel vor 899 Zuschauern in der HUK-COBURG arena verpasste Ben Diederichs mit einem Hook-Shot in letzter Sekunde die Chance auf den Sieg. Bester Spieler der Coburger war Nico Höllerl mit 21 Punkten.

Die Partie war über 40 Minuten ausgeglichen und intensiv. Ulm, trotz des Ausfalls zweier Topscorer, übernahm früh die Führung und hielt diese dank einer stabilen Teamleistung. Die Gastgeber kämpften sich mehrfach heran und glichen im Schlussviertel aus, konnten jedoch keine Führung behaupten. In der Crunchtime zeigte Ulms Jordan Müller entscheidende Aktionen und brachte sein Team mit wichtigen Korblegern in Front. Coburg hatte durch Diederichs am Ende die letzte Chance, doch der Wurf scheiterte.

BBC-Coach Patrick Seidel hob die positive Entwicklung seines Teams in der zweiten Halbzeit hervor und betonte die Bedeutung der verbleibenden Spiele für die Playoff-Qualifikation. Die Niederlage ist ein Rückschlag, doch das Team ist weiterhin motiviert, um die Saison erfolgreich abzuschließen. Ulm zeigte eine starke Leistung und bleibt im Rennen um die Playoffs.

30.03.2025 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. CATL Basketball Löwen 88:87

Die TSV Oberhaching Tropics haben sich in einer dramatischen Partie gegen die CATL Basketball Löwen nach Verlängerung knapp mit 88:87 durchgesetzt und ihre Hoffnungen auf die Playoff-Teilnahme gewahrt.

Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen, mit starken Offensivaktionen von Nedzad Muratovic und Jörg Dippold sowie einer engagierten Defensivarbeit von Kapitän Phillip Bode, der Topscorer Tyseem Lyles unter Sonderbewachung stellte. Nach der Halbzeit erarbeiteten sich die Tropics einen zweistelligen Vorsprung, konnten die Intensität jedoch nicht halten. Dies nutzten die Löwen, angeführt von jungen Talenten wie Musa Abra und Lenni Kunzewitsch, für ihre Aufholjagd. Im spannenden Schlussabschnitt der regulären Spielzeit vergab Omari Knox den letzten Wurf zum Sieg, bevor das Spiel in die Verlängerung ging. Obwohl die Löwen 50 Sekunden vor Ende der Verlängerung mit 82:87 führten, drehten Jörg Dippold und Fynn Fischer mit zwei Dreiern das Spiel zugunsten der Tropics, unterstützt von ihren lautstarken Fans, die das Team unermüdlich anfeuerten.

Beide Teams stehen nun punktgleich da und müssen vermutlich ihre letzten beiden Spiele gewinnen, um ihre Playoff-Chancen zu sichern. Mario Matic, Headcoach der Tropics, betonte die beeindruckende Leistung der Erfurter Eigengewächse und die Bedeutung des Sieges für das Selbstbewusstsein seines Teams. Nun stehen entscheidende Endspiele gegen Ulm und Bayern II bevor.

 

Foto: VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

Nachberichte ProB Nord // 24. Spieltag

29.03.2025 15:00 Uhr // Berlin Braves 2000 vs. Iserlohn Kangaroos 99:76

Die Berlin Braves 2000 haben mit einem deutlichen 99:76-Sieg gegen die Iserlohn Kangaroos den Klassenerhalt in der ProB Nord gesichert und halten sich weiterhin im Rennen um die Playoffs. Die Braves überzeugten in der ersten Halbzeit mit einer starken Offensivleistung und konnten sich entscheidend absetzen. Nach einer Aufholjagd der Kangaroos im dritten Viertel sorgten Spieler wie Adrian Worthy und Philipp Daubner in einer entscheidenden Spielphase im letzten Viertel für die Vorentscheidung und befreiten das Team von allen Abstiegsängsten.

Trotz der Niederlage gibt es für die Kangaroos positive Nachrichten: Durch die gleichzeitige Niederlage der ETB Miners aus Essen haben sie sich nach zweijähriger Abstinenz vorzeitig für die Playoffs qualifiziert. Nun kämpfen sie in den verbleibenden Hauptrundenspielen um Platz vier, der das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde sichern würde. Beide Teams gehen mit klaren Zielen in die nächsten Spiele – die Braves streben die Playoff-Teilnahme an, während die Kangaroos ihre Ausgangsposition in der Endrunde verbessern möchten.

29.03.2025 19:30 Uhr // Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. ETB Miners 86:67

Die Gartenzaun24 Baskets Paderborn sicherten sich mit einem überzeugenden 86:67-Sieg gegen die ETB Miners Essen ihren vierten Erfolg in Folge und unterstrichen ihren starken dritten Tabellenplatz in der ProB Nord. Die Gastgeber, bereits sicher für die Playoffs qualifiziert, zeigten nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte ihre Klasse und dominierten vor allem im dritten Viertel, in dem sie ihre Führung entscheidend ausbauten. Spieler wie Justin Andrew und Lagerpusch trugen maßgeblich zum Sieg bei und demonstrierten die offensive und defensive Weiterentwicklung des Teams seit dem verlorenen Hinspiel.

Die ETB Miners reisten ersatzgeschwächt mit einer Siebener-Rotation an und konnten dennoch bis zur Halbzeit ein knappes Spiel gestalten. Beeindruckend war der Auftritt von Lukas Ophelders, der aufgrund der Personalsituation mehr Verantwortung übernahm und mit wichtigen Aktionen glänzte. Doch im weiteren Spielverlauf schwanden den Essenern die Kräfte, und defensive Schwächen sowie unnötige Ballverluste machten es schwierig, den Druck der Paderborner zu kontern. Zudem musste Isaiah Sanders im Schlussviertel verletzungsbedingt ausscheiden, was die Aufgabe zusätzlich erschwerte.

Trotz der Niederlage zeigten sich die Miners kämpferisch. Head Coach Lars Wendt lobte die Leistung seiner dezimierten Mannschaft und betonte die Bedeutung des kommenden Heimspiels gegen Itzehoe, das entscheidend für die Playoff-Chancen sein wird. Paderborn hingegen blickt optimistisch auf die verbleibenden Spiele und den bevorstehenden Saisonhöhepunkt. Abseits des Spielfelds stand der „Nachhaltigkeitsspieltag“ mit einem besonderen Spendenprojekt im Fokus, das die Aufmerksamkeit auf soziale und ökologische Verantwortung lenkte.

29.03.2025 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. SBB Baskets Wolmirstedt 69:93

Die SBB Baskets Wolmirstedt setzten sich auswärts souverän mit 69:93 gegen die Itzehoe Eagles durch und untermauerten damit ihren zweiten Tabellenplatz in der ProB Nord. Die Baskets dominierten von Beginn an, bauten ihre Führung bis zur Halbzeit auf 24:50 aus und zeigten eine herausragende Teamleistung. Trotz personeller Ausfälle agierten sie defensiv aggressiv und offensiv effektiv.

Die Eagles konnten lediglich zu Spielbeginn mithalten, verloren jedoch bereits im ersten Viertel den Anschluss und zeigten Schwächen in Rebounds sowie Pressverteidigung. Ein weiterer Rückschlag für die Gastgeber war der vorzeitige Ausschluss von Coach Timo Völkerink nach zwei technischen Fouls, woraufhin Kapitän Erik Nyberg das Coaching übernahm. In der zweiten Hälfte zeigten die Eagles zwar Moral und verbesserten sich offensiv durch Sven Cikara und Adam Paige, konnten die klare Niederlage jedoch nicht mehr abwenden.

Beste Werfer der Partie waren Marc Friederici und Lennard Winter mit jeweils 16 Punkten für Wolmirstedt, während Finn Döntgens mit 13 Punkten auf Seiten der Eagles hervortrat. Mit diesem Sieg bleiben die SBB Baskets auf Erfolgskurs, während die Eagles noch zwei entscheidende Spiele im Abstiegskampf vor sich haben.

30.03.2025 16:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. SC Rist Wedel 69:61

Die Bayer Giants Leverkusen sicherten sich in einem hart umkämpften Spiel gegen den SC Rist Wedel mit 69:61 ihren 14. Heimsieg in der ProB Nord und blieben damit in der Ostermann-Arena ungeschlagen. Vor beeindruckenden 2.494 Zuschauern mussten die Leverkusener von Beginn an kämpfen, da die Wedeler mit einer aggressiven Defensive und einem frühen 10:0-Lauf gut in die Partie starteten. Trotz einer Leistungssteigerung der Giants im ersten Viertel lagen die Gäste zur Halbzeit verdient mit 28:36 in Führung, angetrieben von starker Abwehrarbeit und effektiven Offensivaktionen.

In der zweiten Hälfte fanden die Giants langsam ihren Rhythmus. Dank sehenswerten Aktionen von Spielern wie Moritz Hübner und Viktor Ziring glichen sie in der 26. Minute aus (40:40). Dennoch blieb das Spiel bis ins Schlussviertel hinein ausgeglichen, bevor Leverkusen durch wichtige Dreier von Luca Kahl (18 Punkte) die Partie drehte. Unter tosendem Applaus der Fans brachten die Hausherren die Führung letztlich souverän ins Ziel.

Wedel zeigte eine engagierte Leistung und verlangte dem Tabellenführer alles ab. Laut SC-Coach Hamed Attarbashi fehlte es seinem Team in den entscheidenden Momenten an Abgeklärtheit, dennoch verdiente sich Wedel Lob für ihre starke Verteidigung und ihren couragierten Auftritt. Beide Teams lieferten ein intensives Spiel, das die Playoff-Spannung in der ProB Nord weiter anheizt.

30.03.2025 16:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. Seawolves Academy 76:61

Die TSV Neustadt temps Shooters besiegten am Sonntag die Seawolves Academy mit 76:61 in der ProB Nord und verbesserten ihre Chancen im Kampf um den Klassenerhalt. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel, in dem die Seawolves ihre Stärken zeigten, übernahmen die Shooters im zweiten Abschnitt die Kontrolle. Unterstützt von Matej Jelovcic und einem 19:5-Lauf gingen sie mit einer komfortablen 40:26-Führung in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel bauten die Shooters ihren Vorsprung weiter aus, angeführt von Shawn Scott II, der in diesem Abschnitt 12 Punkte erzielte. Im letzten Viertel zeigten die Gäste noch einmal eine kämpferische Leistung und verkürzten mit einem 11:0-Lauf den Rückstand. Die Neustädter behielten jedoch die Führung und sicherten den Sieg. Coach Allen Ray Smith betonte die Bedeutung des Erfolgs und forderte sein Team auf, die Konstanz in den verbleibenden Spielen zu verbessern, um weitere wichtige Punkte zu sammeln. Der Fokus liegt nun auf der nächsten Partie gegen die TKS 49ers.

30.03.2025 16:00 Uhr // BSW Sixers vs. EN BASKETS Schwelm 77:70

Die EN Baskets Schwelm unterlagen in einem entscheidenden Spiel im Kampf um die Playoffs den BSW Sixers mit 70:77. Beide Teams starteten nervös, und die Partie verlief über weite Strecken zerfahren. Nach einer knappen Führung der Sixers im ersten Viertel (15:14) übernahmen die Baskets im zweiten Abschnitt kurzzeitig die Kontrolle, gerieten jedoch zur Halbzeitpause wieder in Rückstand (34:30), auch bedingt durch eine schwache Dreierquote (3 von 14).

Im dritten Viertel konnten die Sixers ihren Vorsprung durch starke Angriffe ausbauen (57:43). Obwohl die Baskets im Schlussabschnitt eine Aufholjagd starteten und die Gastgeber nervös machten, reichte es am Ende nicht für die Wende. Jakob Szkutta und Chris Frazier zeigten zwar wichtige Aktionen, doch Ballverluste und ungenutzte Chancen verhinderten den Sieg.

Headcoach Falk Möller äußerte sich enttäuscht über die verpasste Möglichkeit, bleibt jedoch optimistisch, dass noch Chancen auf die Playoffs bestehen. Für die Baskets sind nun mindestens ein Sieg in den verbleibenden zwei Spielen und Schützenhilfe der Konkurrenz notwendig, um in die Endrunde einzuziehen.

30.03.2025 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. LOK BERNAU 87:90

LOK Bernau gewann am 24. Spieltag der ProB Nord ein spannendes Brandenburg-Derby gegen die TKS 49ers mit 87:90 und sammelte wichtige Punkte im Playoff-Rennen. Angetrieben von einer lautstarken Fanbase, sicherten sie den knappen Sieg in der BBIS Sporthalle in Stahnsdorf. Für die 49ers verschärft sich der Abstiegskampf, da sie punktgleich mit Neustadt stehen und nun ein entscheidendes Duell vor sich haben.

Das Spiel war geprägt von hoher Intensität und einer stabilen Defensive von Bernau. Andrii Kozhemiakin beeindruckte für die Gastgeber mit 24 Punkten, 10 Assists und 8 Rebounds, während Leo Hampl 22 Punkte erzielte. Bernau überzeugte durch eine starke Freiwurfquote (24/29), mit Abdulah Kameric (20 Punkte) als Topscorer. Am Ende blieb Kameric an der Freiwurflinie nervenstark und sicherte den Sieg, während der letzte Dreierversuch der 49ers das Ziel verfehlte. Bernau festigt mit dem Sieg ihre Playoff-Ambitionen, während die 49ers ein „Alles-oder-nichts“-Spiel gegen Neustadt erwartet.

 

Foto: Bayer Giants Leverkusen

Vorberichte ProB Süd // 24. Spieltag

29.03.2025 15:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. BG Hessing Leitershofen

Am Samstag treffen die FRAPORT SKYLINERS Juniors im Basketball City Mainhattan in Frankfurt auf die BG Hessing Leitershofen. Für die Juniors geht es darum, ihre Playoff-Hoffnungen am Leben zu halten, während Leitershofen den ersten Tabellenplatz der ProB Süd verteidigen möchte.

Frankfurt, derzeit auf Platz 11, konnte zuletzt fünf Spiele nicht gewinnen, zeigte jedoch eine kämpferische Leistung gegen die Orange Academy. Leitershofen hingegen feierte zuletzt fünf Siege und strebt mit einer starken Mannschaftsleistung den Spitzenplatz an. Beide Teams haben klare Ziele: Frankfurt möchte den Heimvorteil nutzen, um eine Revanche für das verlorene Hinspiel zu erzielen, und Leitershofen will ihre Playoff-Position und das Heimrecht bis ins Halbfinale sichern. Ein intensives Spiel mit Playoff-Charakter erwartet die Fans.

29.03.2025 15:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. Dragons Rhöndorf

Am Samstag treffen die Porsche BBA Ludwigsburg und die Dragons Rhöndorf in der ProB Süd aufeinander – ein wichtiges Spiel für beide Teams. Ludwigsburg, derzeit auf Platz 12, kann mit einem Sieg den Klassenerhalt sichern und die Verfolger abschütteln. Rhöndorf, auf Platz 5, steht kurz vor der Playoff-Qualifikation und benötigt weitere Punkte, um diese zu sichern.

Ludwigsburg geht gestärkt durch den Heimsieg gegen Oberhaching in die Partie und zeigte zuletzt eine überzeugende Teamleistung. Rhöndorf, angeführt von Topscorer Tim Smith Jr., muss sich auf die aggressive Verteidigung der Gastgeber einstellen, die im Hinspiel zu 21 Ballverlusten führte. Beide Teams haben klare Ziele und werden auf höchstem Niveau agieren, um diese zu erreichen.

29.03.2025 18:00 Uhr // TEAM EHINGEN URSPRING vs. Ahorn Camp Baskets

Am Samstag treffen die Ahorn Camp Baskets auf das Team Ehingen Urspring in der ProB Süd. Während Speyer als Favorit anreist und den vierten Tabellenplatz mit Playoff-Ambitionen verteidigen will, kämpft Ehingen um den Klassenerhalt und braucht dringend einen Sieg.

Ehingen zeigte zuletzt starke Leistungen mit Siegen gegen Ludwigsburg und Bayern München II, angeführt von Jaylen Aston und weiteren Schlüsselspielern. Speyer, bereits sicher in den Playoffs, möchte trotz reduzierter Intensität den Erfolg des Hinspiels (74:57) wiederholen. Beide Teams verfolgen klare Ziele und versprechen ein spannendes Duell auf dem Feld.

29.03.2025 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. SV Fellbach Flashers

Am Samstag treffen die RheinStars Köln und die Fellbach Flashers in einem spannenden Duell der ProB Süd aufeinander. Köln, derzeit auf Platz 2, strebt den zweiten Tabellenplatz und die bestmögliche Ausgangslage für die Playoffs an. Fellbach, aktuell Tabellendritter, möchte ihre starke Saison fortsetzen und Revanche für die deutliche Hinspielniederlage nehmen.

Die RheinStars zeigen sich in guter Form mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen und bauen auf die Leistungen ihres Duos Rupert Hennen und Björn Rohwer. Fellbach hingegen agiert athletisch und kämpferisch, angeführt von Center Daniel Mayr, und will ihren Playoff-Platz und das Heimrecht in der ersten Runde festigen. Dieses Duell zwischen zwei Topteams verspricht ein intensives und richtungsweisendes Spiel.

30.03.2025 15:00 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. FC Bayern Basketball II

Die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie trifft am Sonntag auf das Farmteam des FC Bayern München Basketball. Würzburg, aktuell Tabellensechster, möchte mit einem Heimsieg die Chancen auf die Playoffs verbessern und ihre starke Heimserie fortsetzen. Der FC Bayern München, Tabellenletzter, kämpft um wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Das Hinspiel im Dezember konnte München knapp mit 87:81 für sich entscheiden. Würzburg strebt eine Revanche an und setzt auf eine geschlossene Teamleistung trotz personeller Ausfälle. Beide Teams stehen unter Druck, was ein spannendes und intensives Duell erwarten lässt.

30.03.2025 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. OrangeAcademy

Am Sonntag treffen der BBC Coburg und die OrangeAcademy Ulm im Kampf um die Playoff-Plätze der ProB Süd aufeinander. Beide Teams stehen mit elf Siegen und zwölf Niederlagen direkt nebeneinander in der Tabelle, wobei Ulm derzeit auf Platz acht liegt. Ein Sieg ist für beide Mannschaften entscheidend, um ihre Chancen auf die Playoff-Qualifikation zu wahren.

Das Hinspiel konnte Ulm mit 102:94 für sich entscheiden, angeführt von Jordan Müller, Alec Anigbata und Frederik Drejer Erichsen. Coburg setzt auf eine starke Teamleistung, darunter Kapitän Nico Wenzl und Scharfschütze Tobias Rotegaard, um die Revanche zu schaffen und sich möglichst auch den direkten Vergleich zu sichern. Ein intensives Duell mit großer Bedeutung für beide Teams wird erwartet.

30.03.2025 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. CATL Basketball Löwen

Die TSV Oberhaching Tropics empfangen am Sonntag die CATL Basketball Löwen aus Erfurt. Oberhaching, aktuell außerhalb der Playoff-Plätze, benötigt einen Sieg, um die Chance auf die Meisterschaftsrunde zu wahren. Erfurt, auf dem siebten Tabellenplatz, stellt mit ihrem Inside-Duo Kandem und Albrecht sowie Tyseem Lyles eine starke Herausforderung dar.

Erfurt hat sich auf eine aggressivere Defensive eingestellt, während Oberhaching sich auf eine kämpferische und konzentrierte Leistung vorbereitet, um Turnover zu vermeiden und gegen den erfahrenen Gegner zu bestehen. Das Spiel wird entscheidend für beide Teams.

Foto: Dragons Rhöndorf

Vorberichte ProB Nord // 24. Spieltag

29.03.2025 15:00 Uhr // Berlin Braves 2000 vs. Iserlohn Kangaroos

Im vorletzten Heimspiel der Hauptrunde treffen die Berlin Braves 2000 auf die Iserlohn Kangaroos. Für die Braves geht es um den Klassenerhalt, der mit einem weiteren Sieg gesichert werden könnte, während die Kangaroos auf eine gute Platzierung und das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde abzielen.

Die Braves haben sich in den letzten Wochen stabilisiert und setzen auf die Leistungen von Adrian Worthy, Emanuel Schüler und Kapitän Philipp Daubner. Iserlohn hingegen bringt eine starke Offensive ins Spiel, angeführt von Diante Bah, Jorge Mejias und Johannes Konradt, muss jedoch an ihrer Defensive arbeiten. Beide Teams stehen vor einem wichtigen Duell mit klaren Zielen.

29.03.2025 19:30 Uhr // Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. ETB Miners

Die Gartenzaun24 Baskets Paderborn treffen am kommenden Samstag im Sportzentrum Maspernplatz auf die ETB Miners. Für Paderborn, aktuell Tabellendritter, geht es darum, die Playoff-Platzierung und ihre Aufstiegsambitionen weiter zu festigen. Die Miners stehen als Tabellensechster unter Druck, im engen Rennen um die verbleibenden Playoff-Plätze einen Sieg einzufahren, insbesondere nach der jüngsten Niederlage gegen die TSV Neustadt temps Shooters.

Während Paderborn mit ihrer starken Besetzung und Neuzugang Justin Andrew eine klare Favoritenrolle einnimmt, sehen sich die Miners aufgrund personeller Probleme und eingeschränkter Trainingsmöglichkeiten als Underdog. Beide Teams sind sich der Bedeutung des Spiels bewusst und werden alles daransetzen, ihre Saisonziele zu erreichen. Das Duell verspricht hohe Spannung und Unterhaltungswert.

29.03.2025 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Am Samstagabend treffen die Itzehoe Eagles im Sportzentrum am Lehmwohld auf den Tabellenzweiten SBB Baskets Wolmirstedt – ein Spiel mit großer Bedeutung für beide Teams. Die Eagles kämpfen als Elfter der Tabelle um den Klassenerhalt und hoffen auf eine Überraschung wie im Hinspiel, das sie nach Verlängerung gewannen. Eine konzentrierte Defensivarbeit und ein erfolgreicher Rhythmus von außen könnten entscheidend sein.

Die SBB Baskets reisen mit einer Serie von neun Siegen an und wollen sich für die einzige Heimniederlage der Saison revanchieren. Angeführt von Martin Bogdanov und unterstützt durch Modestas Paulauskas sowie Derreck Brooks streben sie ihren zehnten Sieg in Folge an. Während Itzehoe gegen den Abstieg spielt, fokussiert sich Wolmirstedt auf die Aufstiegsambitionen. Das Duell verspricht Spannung und intensiven Einsatz.

30.03.2025 16:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. SC Rist Wedel

Am Sonntag treffen die Bayer Giants Leverkusen, die bereits als Hauptrunden-Erster der ProB Nord feststehen, auf den SC Rist Wedel, der um die Playoff-Teilnahme kämpft. Leverkusen will mit einem weiteren Sieg ihre beeindruckende Serie von 11 ungeschlagenen Heimspielen ausbauen. Das Team von Coach Mike Koch bereitet sich akribisch vor und ist gewarnt, da Wedel im Hinspiel nur knapp besiegt wurde.

Wedel tritt als Außenseiter an, aber mit großer Motivation, mindestens den achten Platz für die Playoffs zu erreichen. Topscorer Camron Reece und Niklas Krause führen die Wedeler an, wobei die Verfügbarkeit einiger Spieler erst kurzfristig entschieden wird. Das Duell verspricht Spannung, da beide Teams klare Ziele verfolgen: Leverkusen peilt den Aufstieg an, während Wedel auf Playoff-Qualifikation hofft.

30.03.2025 16:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. Seawolves Academy

Die TSV Neustadt temps Shooters treffen am Sonntag auf die Rostock Seawolves. Für die Shooters geht es um einen dringend benötigten Sieg, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Rostock, bereits sportlich abgestiegen, möchte sich mit einer starken Leistung aus der ProB verabschieden.

Im Hinspiel gewann Rostock mit 87:80, angeführt von Daniel Lopez Dittert. Neustadt strebt eine Revanche an und setzt trotz personeller Einschränkungen auf eine geschlossene Teamleistung und die Unterstützung im Shooters Dome. Beide Teams gehen hochmotiviert in dieses Duell am Tabellenende.

30.03.2025 16:00 Uhr // BSW Sixers vs. EN BASKETS Schwelm

Am Sonntag, den 30. März, um 16 Uhr findet im Sixers-Dome ein richtungsweisendes Duell im Kampf um die Playoff-Plätze der ProB Nord statt. Die BSW Sixers, aktuell Tabellenfünfter mit zwölf Siegen aus 23 Spielen, empfangen die EN Baskets Schwelm, die mit elf Siegen auf Rang neun knapp außerhalb der Playoff-Ränge stehen. Mit nur noch drei verbleibenden Spielen in der Hauptrunde ist die Spannung hoch, denn sieben Teams kämpfen um die fünf verbleibenden Playoff-Plätze.

Für die Sixers ist dieses Heimspiel von großer Bedeutung, da sie nach drei Niederlagen in Folge dringend einen Sieg brauchen, um zurück in die Erfolgsspur zu finden. Die Mannschaft ist wieder fast komplett, mit Ausnahme von Paul Schwabe, und blickt nach intensiven Trainingseinheiten optimistisch auf die Begegnung. Im Hinspiel hatten die Schwelmer mit 95:88 die Oberhand, angeführt von Jonathan Almstädt, der letzte Woche als „Spieler der Woche“ ausgezeichnet wurde. Auch Altmeister Chris Frazier und weitere Schlüsselspieler der Baskets zählen zu den Stärken des tiefen Schwelmer Kaders.

Die Sixers möchten sich durch einen Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten nicht nur den fünften Tabellenplatz sichern, sondern auch ihre Chancen auf Platz vier und das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde verbessern. Die Partie verspricht hohe Intensität und ist entscheidend für beide Teams im spannenden Rennen um die Playoffs.

30.03.2025 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. LOK BERNAU

Am Sonntag treffen die TKS 49ers auf LOK Bernau in der BBIS Sporthalle in Kleinmachnow – ein entscheidendes Duell für beide Teams. Während die 49ers um den Verbleib in der Liga kämpfen und dringend Punkte benötigen, kämpft Bernau um einen Playoff-Platz im engen Rennen der ProB Nord.

Das Hinspiel im Januar ging deutlich mit 101:71 an Bernau, die damals in allen Bereichen überlegen waren. Nun sind die 49ers auf Revanche aus und müssen ihre Leistung steigern, um im Abstiegskampf nicht weiter unter Druck zu geraten. LOK Bernau will den Schwung aus ihrem kämpferischen Einsatz gegen Leverkusen mitnehmen und ihre Playoff-Ambitionen unterstreichen. Beide Teams stehen unter Zugzwang, was ein intensives und spannendes Spiel verspricht.

Foto: LOK BERNAU

Nachberichte ProA // 24. Spieltag

15.02.2025 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. VfL SparkassenStars Bochum 84:64

Die VfL SparkassenStars Bochum mussten am Samstagabend eine Auswärtsniederlage gegen die Eisbären Bremerhaven einstecken.

Die Eisbären erwischten einen furiosen Start und setzten die Bochumer Defense von Beginn an unter Druck. Mit aggressiven Drives zum Korb und einer hohen Trefferquote aus der Distanz (50%) sicherten sie sich schnell eine Führung. Die SparkassenStars hatten Schwierigkeiten, ihren Rhythmus zu finden, und vergaben einige offene Würfe (25:9). Auch im zweiten Viertel setzte sich die tolle Leistung der Eisbären Bremerhaven fort. Die Gäste aus Bochum kamen jetzt jedoch etwas besser ins Spiel und verkürzten den Vorsprung. Beim Stand von 33:22 nahm Headcoach Steven Esterkamp eine Auszeit, die wirkte. Peter Hemschemeier traf zwei Dreier in Folge und der Fokus der Hausherren war wieder da (39:22). Bevor Hemschemeier einen weiteren Dreier kurz vor der Halbzeitpause nachlegte, erzielte auch Malte Buhl seine ersten Punkte der Saison. Mit einem komfortablen 20-Punkte-Vorsprung ging Bremerhaven in die Halbzeitpause (44:24).

Nach der Halbzeitpause kamen die Eisbären wieder mit viel Energie zurück auf das Feld. Mit einem schnellen 7:0-Lauf bauten sie ihren Vorsprung wieder aus. Den SparkassenStars gelangen wieder nur 15 Punkte. Aber auch im letzten Viertel ließen die Hausherren nicht nach und setzten sich zwischenzeitlich bis auf 29 Punkte ab (75:46). Die Eisbären zeigten tolles
Teamplay, die Guards um Elijah Miller (6 Assists), Hemeschemeier und Norl (je 7 Assists) lenkten das Spiel phänomenal und jeder Eisbär füllte seine Rolle an diesem Abend super aus. Selbst das Reboundduell ging mit 40 zu 34 an die Hausherren, obwohl ein Großteil ihrer nominellen Brettspieler verletzungsbedingt fehlte. Der 84:64-Sieg für Bremerhaven im Kampf um die Playoffplätze wurde gebührend mit den Eisbärenfans gefeiert wurde.

15.02.2025 18:30 Uhr // Science City Jena vs. ART Giants Düsseldorf 78:70

Mit einem 78:70-Heimsieg verabschiedete sich ProA-Tabellenführer Science City Jena am Samstagabend in die zweite Länderspielpause der Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Die Düsseldorfer starteten stark in die Partie. Mit einem 5:0-Lauf überraschten sie die Gastgeber. Die Giants dominierten das erste Viertel mit einer beeindruckenden Offensivleistung und gingen mit einer komfortablen 29:20-Führung in die erste Viertelpause. Eine Seltenheit für Jena in ihrer Heimarena, die Düsseldorfer zeigten welches Potential in ihnen steckt, wenn sie konzentriert ihr Spiel aufziehen können. Im zweiten Viertel begann Jena aufzuholen, doch die Giants hielten dagegen. Jenas Offensive fand dennoch langsam in ihren Rhythmus und eine aggressive Mannverteidigung tat ein Übriges, um den Vorsprung der Giants zu schmelzen und schließlich sogar in eine Führung umzuwandeln. Zur Halbzeit lag Düsseldorf dennoch nur knapp mit 43:40 zurück.

Nach der Pause entwickelte sich ein zähes Ringen um jeden Punkt. Die Giants kämpften verbissen und ließen sich nicht abschütteln. Jena spielte auf der anderen Seite ihre individuellen Stärken aus und setzte weiter auf eine aggressive und enge Abwehr, um die Giants in Schach zu halten. Mit Erfolg. Zwar verkürzte Ajare Sanni mit der Viertelsirene auf 59:54, was die Hoffnungen der Düsseldorfer am Leben hielt, Jena hielten ihren Vorsprung aber souverän. Auch im Schlussviertel gaben die Giants nicht auf. Sie kämpften bis zur letzten Minute und betrieben in den letzten zweieinhalb Minuten noch Ergebniskosmetik. Trotz der Niederlage zeigte Düsseldorf, dass es durchaus in der Lage ist, den Spitzenteams der Liga Paroli zu bieten.

15.02.2025 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Phoenix Hagen 77:72

Die GIESSEN 46ers sichern sich einen wichtigen 77:72-Derbysieg gegen Hagen und rücken damit weiter in Richtung Playoffs.

Nach einer frühen 8:7-Führung durch Gießen startet Hagen einen 9:0-Lauf und zwingt die Gastgeber zur Auszeit. Tim Uhlemann dominiert für die Gäste, doch dann übernimmt McClain. Mit acht Punkten in Folge sorgt er für den Ausgleich, ehe Gießen das Viertel mit 28:24 für sich entscheidet. Das zweite Viertel beginnt mit einem starken Lauf der 46ers, die durch einen Dunking von Mladen Vujic und einen Dreier von Robin Benzing auf 29:19 davonziehen. Hagen kontert und verkürzt auf 29:26, doch Gießen verteidigt die Führung bis zur Pause (38:33). Coach Chris Harris sieht ein Spiel der „Läufe“.

Nach der Halbzeit bauen die Hausherren ihren Vorsprung auf 46:35 aus, doch Hagen bleibt dran. Angeführt von Bjarne Kraushaar rückt der Gast auf 50:45 heran. Das Spiel bleibt umkämpft, mit 57:50 für Gießen geht es ins Schlussviertel. Dort übernimmt erneut Hagen, geht sogar mit 62:65 in Führung. Doch Gießen schlägt zurück: Krajcovic trifft einen wichtigen Dreier, Kovacevic sorgt für das 69:67. McClain macht mit seinem letzten Korb alles klar, Krajcovics Freiwürfe besiegeln den 77:72-Sieg. Gießen feiert den sechsten Erfolg in Serie und einen großen Schritt Richtung Playoffs.

15.02.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Uni Baskets Münster 80:86

Ein im zweiten Viertel erlittenes 15-Punkte-Defizit konnte der BBC Bayreuth in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA nicht mehr aufholen und unterlag den Uni Baskets Münster mit 80:86.

Der BBC startete gut in die Partie. Nach ersten Punkten durch Diallo und Plescher setzte sich Bayreuth mit 20:14 ab. Doch Münster blieb dran und übernahm mit einem Dreier die Führung. Kovacevic sorgte für eine kurze Bayreuther Antwort, bevor das erste Viertel mit 20:14 endete. Im zweiten Viertel erwischte Bayreuth einen starken Beginn, baute die Führung auf 23:14 aus, doch Münster konterte mit einem 17:2-Lauf und setzte sich auf 25:31 ab. Trotz einzelner guter Aktionen der Gäste dominierte Münster das Viertel mit mehreren Runs und zog bis zur Halbzeit auf 34:49 davon.

Nach der Pause zeigte Bayreuth Kampfgeist und konnte sich Punkt für Punkt herankämpfen. Plescher, Diallo und Demonia verkürzten den Rückstand auf neun Punkte, doch Münster hielt stand und ging mit einer 58:67-Führung ins Schlussviertel. Bayreuth startete stark in den letzten Abschnitt, Horn, Allen und Demonia brachten ihr Team auf 75:78 heran. Diallo hatte die Chance zum 77:80, scheiterte jedoch spektakulär am Ring. In der Schlussminute verwandelte Münster sicher von der Freiwurflinie und sicherte sich den 80:86-Erfolg.

15.02.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Nürnberg Falcons BC 75:62

Die Nürnberg Falcons haben das gestrige Aufeinandertreffen mit den Artland Dragons 75:62 (39:36) verloren und damit die Chance verpasst, sich weiter Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.

Den besseren Start erwischten die Gäste aus Nürnberg. Angeführt von Tim Köpple erspielten sich die Falcons eine schnelle 0:5-Führung. Die Dragons taten sich in der Anfangsphase schwer, gerieten mit 8:14 ins Hintertreffen und zwangen Jackson früh zur ersten Auszeit. Diese zeigte Wirkung: Die Drachen kamen mit mehr Intensität zurück aufs Parkett und drehten das Spiel durch einen starken 10:0-Lauf. Bis zum Ende des ersten Viertels blieb es eine enge Partie, doch die Dragons sicherten sich mit 20:19 eine knappe Führung. Im zweiten Abschnitt fanden die Hausherren besser in ihren Rhythmus. Thorben Döding sorgte mit einem starken Korbleger und einem Dreier für das erste größere Polster des Spiels (29:21). Doch die Dragons verloren zur Mitte des Viertels etwas den Zugriff, ließen Nürnberg wieder herankommen und konnten sich nicht entscheidend absetzen. Mit einem knappen 39:36 ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel setzte Nikos Chouchoumis mit einem erfolgreichen Dreier ein frühes Zeichen. In der Defensive arbeitete Buzz Anthony stark, klaute den Ball und verwandelte den anschließenden Fastbreak sicher. Nürnbergs Headcoach Ralph Junge reagierte prompt mit einer Auszeit. Die Dragons hatten mehrfach die Möglichkeit, den Vorsprung deutlicher auszubauen, leisteten sich jedoch zu viele Turnover im Spielaufbau. Dennoch entschieden sie das dritte Viertel mit 15:11 für sich und gingen mit einer 54:47-Führung ins Schlussviertel.  Auch im letzten Abschnitt blieb das Spiel lange offen. Die Dragons kontrollierten das Geschehen, schafften es aber zunächst nicht, den Deckel draufzumachen. Doch die Falcons konnten aus den Fehlern der Hausherren kein Kapital schlagen. Bryan Battle brachte mit einem tiefen Dreier nach Assist von Buzz Anthony eine zweistellige Führung auf die Anzeigetafel (64:52). Nürnberg versuchte, mit einem letzten Aufbäumen noch einmal heranzukommen – ein Dreier von Derek Taylor und ein Tip-In von Leo Saffer brachten die Gäste in Schlagdistanz. Doch Nikos Chouchoumis ließ keine Zweifel mehr aufkommen: Mit fünf Punkten in Serie entschied er das Spiel endgültig und führte sein Team als Topscorer mit 15 Zählern zum 75:62-Erfolg.

15.02.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Tigers Tübingen 87:84

Die PS Karlsruhe LIONS haben das Derby gegen die Tigers Tübingen vor 2.679 Zuschauern mit 87:84 gewonnen.

Karlsruhe startete stark und setzte sich schnell mit 10:0 ab. Tübingen fand nur langsam ins Spiel, während Pluskota mit 14 Punkten dominierte. Trotz vereinzelter Treffer von Cohn hielt Karlsruhe den Druck hoch und beendete das Viertel mit einer 29:17-Führung. Tübingen versuchte, sich heranzukämpfen, doch Karlsruhe blieb wacher und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf 41:22 aus. Erst ein 11:0-Lauf der Tigers brachte sie auf 41:33 heran. Trotz einiger Fehler auf beiden Seiten gingen die Gastgeber mit einer 50:39-Führung in die Halbzeit.

Tübingen kam stark aus der Kabine und glich nach einem 8:0-Lauf zum 52:52 aus. Doch Karlsruhe konterte, hielt den Druck aufrecht und verschaffte sich mit einem 11:0-Run wieder etwas Luft. Die Tigers fanden nicht konstant ins Spiel, sodass die LIONS mit 67:58 ins Schlussviertel gingen. Tübingen gab nicht auf und verkürzte mehrfach den Rückstand, kam jedoch nie in Führung. In den letzten Minuten nutzte Karlsruhe seine Chancen clever und sicherte sich den knappen 87:84-Sieg. Ein entscheidender Ballverlust von Tübingen kurz vor Schluss verhinderte eine letzte Wende.

16.02.2025 16:00 Uhr // Dresden Titans vs. HAKRO Merlins Crailsheim 87:96

Die Dresden Titans verlieren zu Hause gegen die HAKRO Merlins Crailsheim mit 87:96.

Die HAKRO Merlins eröffneten die Partie mit zwei schnellen Dreiern in Person von Anthony Gaines und Daniel Keppeler. Mit fünf beziehungsweise sieben Zählern waren beide für die ersten zwölf Merlins Zähler verantwortlich. Doch auch die Titans zeigten sich offensivstark und erspielten sich eine kleine Führung (18:15) nach sechseinhalb Minuten. Ein unterhaltsames Anfangsviertel endete mit einem 22:22-Unentschieden. Im zweiten Spielabschnitt angekommen, übernahmen kurz wieder die „Zauberer“ die Führung. Doch Daniel Kirchner hatte die richtige Antwort parat und versenkte seinen ersten Wurf vom Perimeter. Ragsdale und Pablo Bertone brachten mit ihren Korberfolgen wieder ein kleines Polster von vier Punkten auf die Anzeige und nach zwei weiteren Zählern ging es für die Hohenloher zur Auszeit auf die Bank. Durch eine gute Defensive der Titans wuchs ihr Vorsprung auf 40:31, aber Crailsheim kämpfte sich zurück und verkürzte zur Halbzeit auf 43:41.

Daniel Keppeler brachte die Zauberer mit dem ersten Angriff der zweiten Halbzeit in Führung, indem er nach Vorlage von Anthony Gaines einen Dreier verwandelte. Weil auch Vinnie Shahid im Anschluss von Downtown erfolgreich war, kippte das Momentum vorerst auf die Seite der Gäste. Dresden blieb in den nächsten Minuten gefährlich und ließ sich trotz Crailsheimer Leistungssteigerung zu keiner Zeit abschütteln. Es bahnte sich ein ähnlicher Krimi wie im Hinspiel an, als sich die Hohenloher hauchzart im Weihnachtsspiel durchsetzen konnten. Ein Lauf der Hausherren wandelte die Sieben-Punkte-Führung der HAKRO Merlins in einen Ein-Punkte-Rückstand um, ehe David McCray zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels zur Timeout bat. Mit 67:66 endete der dritte Spielabschnitt. Lucien Schmikale baute mit einem getroffenen „Jumpshot“ den Titans-Lead vorerst aus, aber die Gäste antworteten direkt von außen und glichen aus. Die Hohenloher zauberten dann einen 0:17-Lauf auf das Parkett, stellten die Anzeige auf 72:82 und die „Elbriesen“ vor eine riesige Herausforderung. Nach einer Auszeit kam Koen Sapwell zurück und belebte die Offensive direkt wieder. Nun hatten die Titans einen 8:0-Run, sechs Zähler davon erzielte der Dresdner mit der Nummer eins. Doch das war zu spät und die Gäste setzten sich schlussendlich mit 87:96 durch.

16.02.2025 17:00 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 112:97

Die Bozic Knights haben am letzten Spieltag vor der einwöchigen Nationalmannschaftspause mit 112:97 gegen Aufstiegskandidat Trier verloren.

Von Beginn an entwickelte sich eine schnelle und offensiv geprägte Partie. Beide Teams setzten auf hohes Tempo und suchten frühe Abschlüsse, oft aus der Distanz. Besonders Trier traf hochprozentig von jenseits der Dreierlinie und versenkte im ersten Viertel acht Distanzwürfe. Ein Buzzerbeater-Dreier von Clay Guillozet sicherte den Gladiatoren eine 35:25-Führung nach zehn Minuten. Im zweiten Viertel stabilisierte sich Kirchheim defensiv und verkürzte den Rückstand. Trier fand jedoch schnell Antworten und kombinierte Inside- mit Außenspiel. Zudem gewann Trier mehr Kontrolle im Rebounding. Trotz starker Einzelaktionen der Knights hielten die Gastgeber das Tempo hoch und bauten ihre Führung bis zur Halbzeit auf 62:46 aus.

Nach der Pause blieben die Gladiators treffsicher und nutzten zunehmend ihre Big Men. Die Knights hatten mit Foulproblemen zu kämpfen, wodurch Maik Zirbes die Zone dominierte und mehrfach per And-One punktete. Kirchheim hielt offensiv dagegen, doch Trier behielt mit 84:67 die Oberhand vor dem Schlussviertel. Im letzten Abschnitt nutzten die Knights einige Ballverluste der Gastgeber, konnten die Partie jedoch nicht mehr kippen. Trier spielte clever, nutzte seine Stärken unter dem Korb und brachte den 112:97-Erfolg souverän nach Hause.

16.02.2025 17:00 Uhr // EPG Guardians Koblenz vs. RASTA Vechta II 107:69

RASTA Vechta II erlebte in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein Debakel und unterlag den EPG GUARDIANS Koblenz mit 107:69.

Von Beginn an dominierte Koblenz das Spiel. Neuzugang William Lee setzte früh Akzente und brachte sein Team mit schnellen Punkten in Führung. Vechta fand offensiv keinen Rhythmus und lag nach wenigen Minuten bereits zweistellig zurück. Nach zehn Minuten stand es 30:9 für Koblenz. Im zweiten Viertel setzte sich das einseitige Bild fort. Koblenz traf hochprozentig aus der Distanz und baute den Vorsprung stetig aus. Vechta hatte Probleme im Abschluss und zeigte Schwächen im Rebounding. Zur Halbzeit stand ein deutlicher 66:29-Rückstand für Vechta auf der Anzeigetafel.

Auch nach der Pause änderte sich wenig. Koblenz demonstrierte weiterhin seine Überlegenheit, unter anderem mit mehreren Dunkings von Lee und Pölking. Vechta blieb offensiv harmlos und ging mit einem 90:50-Rückstand ins Schlussviertel. Im letzten Abschnitt erreichten die Hausherren kurz vor Spielende die 100-Punkte-Marke. Zwar gewann Vechta das Schlussviertel knapp mit 17:19, doch am klaren 107:69-Endstand änderte das nichts. Koblenz feierte einen verdienten Sieg, während Vechta einen herben Rückschlag im Abstiegskampf hinnehmen musste.

 

Foto: angelkingmedia

Vorberichte ProA // 24. Spieltag

15.02.2025 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. VfL SparkassenStars Bochum

Die Eisbären Bremerhaven treffen an diesem Samstag, den 15.02.2025 im Eisbärenkäfig auf die VfL SparkassenStars Bochum.

Das Hinspiel Anfang Januar ist den SparkassenStars sicherlich noch in schmerzlicher Erinnerung. Am 03.01.2025 mussten sie sich den Eisbären in eigener Halle mit 54:72 geschlagen geben.  Ausschlaggebend war das vielleicht schwächste erste Viertel der SparkasenStars in dieser Saison, als man nur neun Punkte erzielte und den Eisbären 20 erlaubte. Danach rannten die Bochumer dem Rückstand hinterher, aber auf weniger als acht Punkte kamen die SparkassenStars nicht mehr heran. Am Ende fehlten die Kräfte um die Partie zu drehen. Nun bietet sich die Chance zur Wiedergutmachung. Wie stark das Team von Headcoach Steven Esterkamp sein kann, zeigen die Ergebnisse der Spiele gegen die Top-Teams aus Crailsheim und Trier. Beide Partien konnten die Eisbären in den letzten Wochen für sich entscheiden. Wie verwundbar sie sind, zeigen die Ergebnisse gegen Vechta II und Karlsruhe. Diese Partien verloren die Bremerhavener überraschend. Topscorer des Teams aus dem hohen Norden ist der kanadische Point Guard Elijah Miller. Der 27-jährige erzielte in 23 Spielen durchschnittlich 14,8 Punkte und verteilte dazu 6,9 Assists.

Am Doppelspieltagswochenende konnten die SparkassenStars ein Spiel gewinnen, nachdem sie in beiden Spielen in die Verlängerung mussten. Gegen Bayreuth siegten sie mit 112:109, während sie gegen Dresden nach doppelter Overtime mit 100:111 verloren. Zuletzt verstärkte Bochum sich mit dem US-amerikanischen Flügelspieler Temanang Choh, der direkt in seinen ersten beiden Spielen groß aufspielte und fast ein Double Double im Schnitt erzielte – 16.5 Punkte und 9.5 Rebounds. Neben ihm überzeugen in der aktuellen Saison vor allem die zwei weiteren US-Amerikaner – Small Forward Keith Braxton (20.4 Pkt, 6.9 Reb, 5.1 Ass) und Peter Kalthoff (15.3 Pkt, 5.9 Reb). Die Bundesliga- und ProA-erfahrenen Niklas Geske (14.4 Pkt, 7.5 Reb) und Jonas Grof (11.1, 4.8 Rebounds) müssen sich darüber hinaus auch nicht verstecken. Tom Alte, Lars Kamp und Matthew Strange geben der Mannschaft ebenfalls wichtige Minuten und machen die Bochumer für alle Gegner schwer ausrechenbar.

15.02.2025 18:30 Uhr // Science City Jena vs. ART Giants Düsseldorf

Am kommenden Samstagabend um 18:30 Uhr trifft Science City Jena in der heimischen Sparkassen-Arena auf die ART Giants Düsseldorf. Die Partie markiert das letzte Spiel vor der zweiten und finalen Länderspielpause der Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Science City Jena zeigt sich in bestechender Form und geht mit einer beeindruckenden Serie von zehn Siegen in Folge in das Duell. Mit einer Bilanz von 21:2 und 42 Punkten führt das Team von Trainer Björn Harmsen die Tabelle souverän an und hat beste Aussichten auf eine erfolgreiche Playoff-Teilnahme. Trotz der Favoritenrolle wird Jena das Spiel mit der nötigen Konzentration angehen, um den Rhythmus beizubehalten und die defensive Intensität weiter zu steigern. Verzichten muss die Mannschaft allerdings auf Tyler Nelson, der aufgrund einer Verletzung bis nach der Länderspielpause pausiert.

Die ART Giants Düsseldorf rangieren derzeit auf dem 15. Tabellenplatz und befinden sich mitten im Abstiegskampf. Nach einem schwierigen Saisonstart mit neun Niederlagen in Folge übernahm Achmadschah „ChaCha“ Zazai im November 2024 das Traineramt und brachte neue Impulse ins Team. Sechs Siege nach dem Trainerwechsel sorgten für Hoffnung, jedoch mussten die Giants zuletzt drei Niederlagen in Folge hinnehmen. Mit einer aktuellen Bilanz von 6:17 ist das Team auf Punkte angewiesen und wird hochmotiviert in Jena antreten, um wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln.

15.02.2025 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Phoenix Hagen

Am kommenden Samstag erwartet die GIESSEN 46ers ein besonderes Duell in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Mit Phoenix Hagen trifft das Team auf einen langjährigen Konkurrenten, der in der Vergangenheit stets ein ambitionierter Playoff-Kandidat war.

Die GIESSEN 46ers gehen mit viel Selbstvertrauen in das Spiel. Nach fünf Siegen in Folge hat sich das Team auf den dritten Tabellenplatz vorgearbeitet und könnte mit einem weiteren Erfolg einen direkten Konkurrenten auf Abstand halten. Derzeit trennen vier Punkte die Mittelhessen von den siebtplatzierten Hagenern. Besonders die mannschaftliche Geschlossenheit zeichnet die Gießener aus. Unterschiedliche Akteure treten immer wieder in den entscheidenden Phasen in den Vordergrund, was die Mannschaft schwer ausrechenbar macht. Trainer Branislav Ignjatovic betont die Bedeutung der Partie und hebt hervor, dass vor allem Ruhe und mentale Stärke in der hitzigen Atmosphäre der Osthalle entscheidend sein werden.

Phoenix Hagen reist mit einer knappen Niederlage gegen Trier im Gepäck nach Gießen. Trotz eines deutlichen 53:80-Rückstands nach 25 Minuten kämpfte sich das Team beeindruckend zurück und unterlag am Ende nur knapp mit 101:107. Besonders Tim Uhlemann, ein ehemaliger Spieler der 46ers, überzeugte mit 26 Punkten und zeigte seine Klasse. Auch Tyler Stephenson-Moore konnte mit 16 Punkten Akzente setzen. Trainer Chris Harris sieht vor allem in der Variabilität seines Teams eine große Stärke und möchte diese auch in Gießen unter Beweis stellen.

15.02.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Uni Baskets Münster

Zu Gast in der Festspielstadt: Die Uni Baskets Münster treten am Samstagabend (19 Uhr) zum 24. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA beim BBC Bayreuth an.

Den mit exquisiten Guards und guten Werfern gespickten Kader haben die Oberfranken im Januar mit Point Guard KeVaughn Allen noch einmal verstärkt. Der 29-Jährige bringt aus sechs Stationen in sechs Ländern reichlich Europaerfahrung mit und gibt den Bayreuthern weitere, der ohnehin schon breit verteilten Scoring-Power. „Er trifft sehr, sehr gut von außen“, sagte Götz Rohdewald. Und das gleich als eine der beiden Spitzenkräfte, erzielte der US-Amerikaner doch in seinen ersten fünf Auftritten im Bayreuther Jersey nach dem alle überragenden Modellathleten Demarcus Demonia (19,6 Punkte, 6,4 Rebounds) mit 14,4 die zweitmeisten Punkte. Befreit auftreten kann der BBC Bayreuth nicht, ist er doch längst noch nicht aller Abstiegssorgen ledig, gleichwohl er mit seiner spielerischen Entwicklung der vergangenen Wochen nachgewiesen hat, die notwendigen Punkte frühzeitig einfahren zu können. Auch gegen Playoff-Anwärter wie zuletzt in Bochum, weswegen die Uni Baskets hellwach sein müssen.

Nach Rang acht und dem etwas überraschenden Einzug in die Playoffs der ProA in der vergangenen Saison sind die Uni Baskets Münster auch in der laufenden Spielzeit wieder gut dabei und stehen aktuell mit 14 Siegen aus 23 Partien, nur einen Sieg hinter dem aktuell Viertplatzierten VfL SparkassenStars Bochum, auf Tabellenplatz acht. Nach einem sehr starken Saisonstart gab es in den vergangenen zehn Spielen eine ausgeglichene Bilanz für die Uni Baskets. Zuletzt ging es für die Münsteraner am vergangenen Doppelspieltags-Wochenende gegen die „Kellerkinder“ der Liga. Die Artland Dragons beendeten dabei ihre unglaubliche Serie von 17 Niederlagen in Folge mit einem 92:69-Sieg gegen die Uni Baskets, am vergangenen Sonntag schlug das Team von Headcoach Götz Rohdewald Tabellen-Schlusslicht RASTA Vechta II in heimischer Halle mit 89:78.Aktueller Topscorer im Team der Uni Baskets sind Adam Touray mit im Schnitt 14,6 Zählern sowie der aus dem Ulmer Nachwuchsprogramm der Orange Academy gekommene Spanier Seikou Jawara mit durchschnittlich 14,1 Punkten. Der aus Kanada gekommene Tyler Groce folgt mit zehn im Schnitt geworfenen Zählern. Als bester Rebounder tut sich bislang der von den Manchester Giants aus England gekommene Nick Stampley mit im Schnitt 7,5 abgegriffenen Bällen hervor. Auf Kapitän Cosmo Grühn müssen die Münsteraner derzeit wegen einer Verletzung verzichten.

15.02.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Nürnberg Falcons BC

Die Nürnberg Falcons gastieren am 24. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bei den Artland Dragons.

Die Artland Dragons konnten derweil nach 17 Niederlagen in Folge am vergangenen Freitag wieder ein Spiel gewinnen und sich daheim mit 92:69 gegen Münster durchsetzen. In der Tabelle trennen Falken und Drachen drei Plätze und vier Punkte. Durch den 71:74-Sieg im Hinspiel sind die Niedersachsen im direkten Vergleich im Vorteil. Am Samstag werden die Karten neu gemischt. Nürnbergs Head Coach erwartet von seinem Team eine konzentrierte Leistung und warnt davor, den Tabellensiebzehnten zu unterschätzen. Artland hat in dieser Saison personell viel versucht und verändert und alleine im Januar noch einmal den Kader dreifach verstärkt. Gegen Münster ist ihnen nun ein kleiner Befreiungsschlag gelungen, der neue Kräfte freisetzen kann. Wir fahren dorthin und treten gegen eine physisch starke Mannschaft an, die kämpft und uns alles abverlangen wird.“

Die Gäste aus Nürnberg befinden sich mit sieben Siegen aus 23 Spielen aktuell auf Platz 14 der Tabelle und somit in unmittelbarer Reichweite der Dragons. Der Saisonstart verlief für die Falcons alles andere als optimal: Erst nach zehn Spieltagen und einem Trainerwechsel von Virgil Matthews zu Ralph Junge gelang den Franken der erste Saisonsieg. Seitdem zeigt die Formkurve jedoch klar nach oben. In den letzten Wochen feierten die Falcons drei Siege in Serie und kletterten erstmals aus der Abstiegszone. Besonders die jüngsten Erfolge – ein 70:78 in Hagen, ein überzeugendes 95:76 gegen Düsseldorf sowie ein knapper 73:71-Sieg gegen Kirchheim – haben für neues Selbstvertrauen gesorgt. Erst am vergangenen Sonntag stoppte der Tabellenführer Science City Jena den Nürnberger Höhenflug mit einem deutlichen 94:62.

15.02.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Tigers Tübingen

Am 24. Spieltag der Saison 2024/2025 in der BARMER Basketball Bundesliga kommt es zum Derby zwischen den PS Karlsruhe LIONS und den Tigers Tübingen. Es ist gleichzeitig das letzte Spiel für die Zweitligisten vor dem zweiten Fenster für die Nationalmannschaften.

Sportlich hapert es bei der Šćepanović-Truppe vor allem auswärts. Aus 13 Partien konnte nur ein Sieg eingefahren. Dies war nach vier Niederlagen in Serie davor beim 94:76-Auswärtserfolg bei den Eisbären Bremerhaven. Im Hinspiel konnten sich die Schützlinge von Trainer Domenik Reinboth vor gut drei Monaten in einem engen und hart umkämpften Spiel mit 81:78 durchsetzen. Rückschlüsse für das zwei Aufeinandertreffen beider Mannschaften können jedoch nicht gezogen werden. Bei Karlsruhe sind die US-Amerikaner O`Showen Williams (13,5 ppg, 4,5 rpg, 3,2 rpg), Michael Miller (10,5 ppg) sowie Dennis Tunstall (6,8 ppg, 4,6 rpg) wieder fit, dazu kommt Neuzugang Abu Kigab aus Kanada. Der 26-Jährige hat bei den Badenern voll eingeschlagen und steht mit 28:39 Minuten am längsten aller Akteure auf dem Platz. In neun Spielen stehen gute 18,0 Punkte und 5,1 Rebounds auf dem Arbeitsnachweis des 2,01 Meter großen Athleten. Keine Frage, wenn die PS Karlsruhe LIONS vollzählig antreten könnten, ist das eine richtig gute Mannschaft, die in der aktuellen Tabellenregion nichts verloren hat. Weitere Leistungsträger im Team sind Rückkehrer Maurice Pluskota (12,6 ppg, 7,0 rpg), Lukas Herzog (10,1 ppg, 3,9 rpg) und Lachlan Dent (9,6 ppg). Kapitän der Löwen und Energizer ist der ehemalige Tübinger Akteur Julian Albus. Ein besonderes Auge müssen die Schwaben auf den jungen Finnen Joel Mäntynen (9,7 ppg, 3,7 rpg) werfen, der als bester Schütze 45 Prozent seiner Würfe aus der Distanz verwandelt und als hoch interessanter Spieler für die Zukunft gilt.

Das Hinspiel am Neckar war hart umkämpft und endete entsprechend knapp mit 81:78 für Tübingen. Das letzte Mal in Karlsruhe traf man am 20. Mai 2023 im Playoff-Viertelfinale aufeinander, damals noch in der Lina-Radke-Halle. Endstand: 70:83. Die Tigers kämpften sich, nachdem sie die LIONS ausgeschaltet hatten, dann bis ins Finale vor und feierten den Aufstieg. Die Historie der Aufeinandertreffen zwischen den beiden Kontrahenten reicht aber bereits viel länger zurück und ist reich an Highlights sowie hochspannenden Duellen, weshalb man mit Fug und Recht inzwischen von einem echten ProA-Klassiker sprechen kann.

16.02.2025 16:00 Uhr // Dresden Titans vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Die Dresden Titans treffen diesen Sonntag, den 16.02.2025, um 16:00 Uhr zu Hause auf die HAKRO Merlins Crailsheim.

In ihrer ProA-Debütsaison 2022/23 landeten die Titans als Tabellenfünfter direkt in den Playoffs, im Jahr darauf verpassten sie die Post-Season als Neunter denkbar knapp. In diesem Jahr schienen die Sachsen lange im sogenannten Niemandsland der Tabelle zu stecken, mit zuletzt vier Siegen in Serie ist das Team von Headcoach Fabo Strauß allerdings vor dem Endspurt der regulären Saison wieder voll im Kampf um einen der begehrten acht Plätze. Dabei ist insbesondere ihrer starke Import-Rotation ein echtes Pfund. Neben Topscorer Wesley Dreamer (15,6 Punkte und 6,8 Rebounds) punkten auch der Australier Koen Sapwell (13,5 PKT) und der US-Amerikaner Matthew Ragsdale (11,8 PKT) zweistellig. Von den deutschen Leistungsträgern überzeugen allen voran Kapitän und Aufbauspieler Daniel Kirchner (11,1 PKT, 6,9 ASS) und Lucien Schmikale (10,3 PKT). Der Flügelspieler avancierte beim letzten 95:87-Auswärtserfolg der Titanen in Düsseldorf mit 16 Zählern zum Topscorer. Auch der italienische Routinier Pablo Bertone, der beim Hinspiel in der Arena Hohenlohe mit 14 Punkten einer der Schlüsselspieler der Dresdener war, gilt als wichtiger Baustein im Kader der Sachsen.

Vor dem letzten Wochenende standen die Hohenloher mit einer beeindruckenden Serie von zehn Siegen auf Platz drei der ProA-Tabelle. Am Freitag ging es dann allerdings gegen Ligaprimus Jena und sie kassierten eine 84:94-Niederlage. Auch den Sonntag konnten die Merlins nicht erfolgreich gestalten und verloren das zweite Heimspiel mit 79:84 gegen Bremerhaven. Die Crailsheimer sind nun auf jeden Fall wieder siegeshungrig und besonders defensiv nicht zu unterschätzen. Mit 3,7 geblockten Würfen sowie 8,1 Steals pro Match gehören sie zur absoluten Verteidigungselite der Liga und produzieren mit 12,6 Ballverlusten pro Spiel die zweitwenigsten Turnover.

16.02.2025 17:00 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Für die Bozic Estriche Knights Kirchheim geht es am kommenden Sonntag nach Trier. Bei den Moselstädtern treffen die Ritter auf den Tabellenzweiten der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Die Gladiators aus Trier scheiterten in der Vorsaison denkbar knapp im Halbfinale an Frankfurt, die somit in die erste Liga aufsteigen konnten. Das soll sich in dieser Spielzeit unbedingt ändern. Die Mannschaft von Head Coach Jaques Schneider sucht in der aktuellen Saison ihresgleichen und wurde ausschließlich zum Zwecke des Aufstiegs zusammengestellt. In der Hinrunde noch mit Verletzungspech, wurden die Ausfälle allesamt mit Nachverpflichtungen abgesichert, sodass nun ein enorm breiter Kader zur Verfügung steht. Neben klangvollen Namen wie dem ehemaligen Nationalspieler Mike Zirbes, oder dem letztjährigen BBL Akteur Jordan Roland, finden sich dort auch erfahrene Haudegen wieder, die den Trierern (endlich) den Wunsch vom Aufstieg erfüllen sollen. Neben Roland (15,9 Punkte pro Spiel) und Zirbes (10,1) erzielen Behnam Yakchali (12,9), Clayton Guillozet (12,8), Marcus Graves (10,8) und Marten Linssen (11,4) eine zweistellige Punkteausbeute. ProA erfahrene und momentan verletzte Spieler wie JJ Mann und Amir Hinton sind dabei noch gar nicht mit aufgeführt. Das alleine zeigt die ganze Qualität und Tiefe des Trierer Kaders. Im Hinspiel zu Jahresbeginn setzten sich die Gladiators denkbar knapp mit 93:85 in Kirchheim durch.

Der Kader von Knights-Headcoach Igor Perovic besticht auch dieses Jahr durch Tiefe, Qualität und viel Erfahrung auf ProA-Level. Angeführt wird das Team von Cameron Henry mit 16,5 Punkten pro Spiel. Der Flügelspieler, der vergangene Saison für die Skyliners Frankfurt aktiv war, erhält die meiste Unterstützung im Scoring durch Forward James Graham (15,6 Punkte pro Spiel), der letzte Saison ebenfalls für einen Trierer Playoff-Gegner – die Uni Baskets Münster – auflief. Dazu liefern die Import-Akteure Braden Norris (13,5) und Miryne Thomas (12,1) ebenfalls zweistellige Punktewerte im Schnitt und übernehmen ebenfalls viel Verantwortung im Kirchheimer System. Die deutsche Rotation um Lucas Mayer, Antonio Dorn, Gian Aydinoglu, Aitor Pickett und Demetrius Ward bringt eine gute Mischung aus Talent und Erfahrung mit und macht die Knights zu einem schwer auszurechnenden Gegner.

16.02.2025 17:00 Uhr // EPG Guardians Koblenz vs. RASTA Vechta II

Am 24. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA treffen die EPG Guardians Koblenz auf das Farmteam von RASTA Vechta.

Die EPG Baskets Koblenz stehen aktuell mit zwölf Punkten auf dem 16. Tabellenplatz. In den vergangenen zwölf Spielen gelang nur ein Sieg, was die Mannschaft in eine schwierige Lage versetzt hat. Trotz dieser Herausforderungen verfügt das Team über viel individuelle Qualität und wird vor heimischem Publikum alles daransetzen, die Negativserie zu beenden. Besonders unter den Körben bringt Koblenz viel Physis und Größe mit, was im Spielverlauf eine wichtige Rolle spielen könnte.

RASTA Vechta II belegt mit acht Punkten den 18. Platz in der Tabelle. Das Team von Head Coach Hendrik Gruhn musste sich in der Hinrunde in einem knappen Spiel mit 89:91 nach Verlängerung gegen Koblenz geschlagen geben. Ein Schwerpunkt in der Vorbereitung lag auf dem Rebounding, nachdem es in den letzten Spielen Optimierungsbedarf gab. Zudem wird Vechta II versuchen, die gegnerischen Guard-Spieler unter Druck zu setzen, um deren Offensivkraft zu minimieren. Möglicherweise kehrt Center Marko Bacak nach längerer Verletzungspause in den Kader zurück, was dem Team zusätzliche Stabilität verleihen könnte.

 

Foto: Christoph Worsch