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Schlagwortarchiv für: 5. Spieltag

Vorberichte ProB Nord 5. Spieltag

23. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

24.10.2026 19:00 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. LOK BERNAU

Vier Spiele, vier Siege: Die Iserlohn Kangaroos sind mit einer makellosen Bilanz in die neue Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gestartet. Am kommenden Samstag, 24. Oktober, um 19:00 Uhr wartet nun die nächste Herausforderung auf das Team von Headcoach Gary Johnson. Mit Lok Bernau gastiert einer der direkten Verfolger in der Matthias-Grothe Halle. Besser hätte der Saisonstart für die Iserlohn Kangaroos kaum verlaufen können. Nach vier Spieltagen stehen vier Siege auf dem Konto der Waldstädter. Die Mannschaft hat in den ersten Wochen der neuen Spielzeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie als Team funktioniert und auch in schwierigen Spielphasen die nötigen Antworten findet. Nun wollen die Kangaroos ihren erfolgreichen Lauf fortsetzen und auch im zweiten Heimspiel der Saison die Punkte in Iserlohn behalten. Mit Lok Bernau wartet dabei ein echter Gradmesser. Die Gäste aus Brandenburg gehören ebenfalls zur Spitzengruppe der ProB Nord und reisen als Tabellendritter nach Iserlohn. Am vergangenen Spieltag musste Bernau gegen die Uni Baskets Münster eine Niederlage hinnehmen. Entsprechend motiviert dürfte die Mannschaft sein, in Iserlohn wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden und den Abstand zur Tabellenspitze zu verkürzen. Für die Kangaroos bietet das direkte Duell die Gelegenheit, ihre starke Ausgangsposition weiter zu festigen. Entscheidend wird dabei erneut eine geschlossene Mannschaftsleistung sein. Gerade das Zusammenspiel in der Offensive und die Intensität in der Defensive waren wichtige Faktoren für den erfolgreichen Saisonauftakt. Gegen einen direkten Konkurrenten wird es darauf ankommen, über die gesamte Spielzeit konzentriert zu bleiben und dem Gegner möglichst wenig einfache Punkte zu ermöglichen.

24.10.2026 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. SG Braunschweig

Am kommenden Samstag, dem 24. Oktober 2026, heißt es wieder: Löwen-Rudel gemeinsam in der Halle! Um 19:00 Uhr (Tip-Off) treten die Hertener Löwen vor heimischer Kulisse in der Sporthalle der Rosa-Parks-Schule gegen den Aufsteiger und Traditionsclub SG FT/MTV Braunschweig an. Nach dem knappen Herzschlag-Finale gegen Rostock (76:77) hat das Löwen-Rudel am vergangenen Spieltag eine starke Reaktion gezeigt und zwei wichtige Punkte bei den BSW Sixers (58:65) erstritten. Mit diesem hart erarbeiteten Auswärtssieg im Rücken will die Mannschaft um Trainer Robin Singh die heimische Rosa-Parks-Halle wieder zu einer uneinnehmbaren Festung machen. Der Traditionsclub und Wiederaufsteiger aus Niedersachsen reist zwar mit einer deutlichen Heimspiel-Niederlage gegen die TSV Neustadt temps Shooters (78:105) im Gepäck an, bringt jedoch extrem viel Talent und großen Kampfgeist ins Ruhrgebiet mit. Als offizieller Kooperationspartner des BBL-Erstligisten Basketball Löwen Braunschweig setzt die SG voll auf ein hochattraktives, modernes Basketball-Konzept: Auf dem Parkett erwartet uns eine spritzige, physisch enorm präsente und tief besetzte Mannschaft, gespickt mit hungrigen Nachwuchstalenten, die sich in jedem Ballbesitz beweisen wollen. Aktuell rangieren die Niedersachsen mit einer Bilanz von einem Sieg und drei Niederlagen auf dem 10. Tabellenplatz der ProB Nord – eine Platzierung, die täuscht! Das junge Team hat in den bisherigen Partien mehrfach sein enormes Potenzial angedeutet und wird alles daran setzen, in Herten die nächsten wichtigen Punkte einzufahren.

 

24.10.2026 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. BBA Hagen

Mit dem Rückenwind eines deutlichen Derby-Erfolgs gehen die TSV Neustadt temps Shooters in den 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Am Samstag ist Aufsteiger BBA Hagen um 19 Uhr zu Gast im Shooters Dome und mit den Kodiaks kommen zwei Spieler zurück, die in Neustadt noch bestens bekannt sind. Beim 105:78 in Braunschweig überzeugten die Shooters von Beginn an und das erneut ohne Topscorer Matej Jelovcic sowie die Center Robin Kniss und Kevin Weber. Coach Allen Ray Smith sah ein Team, das „mit Energie und Leidenschaft gespielt“ hatte, genau die Tugenden, die nach dem holprigen Start mit zwei Niederlagen in Folge gefragt waren. Mit zwei Siegen aus vier Spielen stehen die Niedersachsen aktuell auf Rang 6. Der Gegner hat bislang weniger Grund zur Freude. Hagen steht mit einem Sieg und drei Niederlagen auf Platz zwölf. Zum Auftakt setzte es ein 73:88 in Herten, beim Heimdebüt verloren die Kodiaks mit 97:101 gegen Wedel, nach Verlängerung. Dann aber ließ der Aufsteiger aufhorchen, denn beim bis dahin ungeschlagenen Spitzenteam aus Münster gewann Hagen einen Crunchtime-Krimi mit 87:85. Zuletzt folgte ein 70:76 gegen die ART Giants Düsseldorf, bei dem Gregory McKay mit 20 Punkten erneut bester Hagener Werfer war. Der Mann von den Bahamas ist die Konstante im Hagener Spiel. Nach dem Coup in Münster wurde er zum Player of the Week der ProB Nord gekürt. Neben ihm trägt vor allem Guard J. Sparks die Offensive, und unter dem Korb muss Ifeani Okeke beschäftigt werden.

Der besondere Reiz dieser Partie liegt aber auf dem Flügel. Emil Loch und Elias Marei tragen inzwischen das Trikot der Kodiaks. Loch kam in der vergangenen Saison für die Shooters in 28 Spielen auf 11,3 Punkte und 4,1 Rebounds im Schnitt, Marei auf 8,8 Punkte, 5,4 Rebounds und 2,6 Assists in ebenfalls 28 Einsätzen. Die beiden sind nicht nur Teamkollegen, sondern auch beste Freunde. Für Marei war das einer der Gründe, nach Hagen zu wechseln, das er als „Basketballstadt“ bezeichnet. Beide kennen die Abläufe, die Halle und die Fans in Neustadt und werden alles daransetzen, ihrem Ex-Club ein Bein zu stellen. Auf dem Papier spricht einiges für die Hausherren, wie zum Beispiel die bessere Bilanz, die deutlich bessere Korbdifferenz, der Heimvorteil und der Schwung aus Braunschweig. Doch die Kodiaks haben in Münster bewiesen, dass sie auch in fremden Hallen Spiele gewinnen können, und mit McKay einen Spieler, der ein Spiel allein entscheiden kann. Wenn die Shooters ihre Defensivintensität aus dem Derby in den Shooters Dome mitnehmen und die Freiwurfquote etwas nach oben korrigieren, stehen die Chancen gut, dass es nach dem Wiedersehen mit Loch und Marei vor allem für die Heimfans etwas zu feiern gibt. Coach Allen Ray Smith: „Wir erwarten ein Spiel mit viel Tempo und Emotionen. Nicht nur wegen der letzten Niederlage von Hagen gegen Düsseldorf, sondern auch wegen des Homecoming von Emil und Elias. Wir haben ein klares Signal gegeben, dass wir hart arbeiten und immer noch mehr dafür tun, um uns weiter zu finden, um solche Leistungen wie gegen Braunschweig immer abzurufen. Wir glauben ganz doll an unsere Fähigkeiten und dafür brauchen wir die Arbeitseinstellung von letzter Woche, dann sind wir am gefährlichsten“, so der Coach.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. EN BASKETS Schwelm

Es ist der dritte Anlauf in dieser Saison in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga – und die Itzehoe Eagles wollen ihn nutzen, um endlich den ersten Sieg vor eigenem Publikum einzufahren. Am
Samstag, 24. Oktober, treffen sie im Sportzentrum am Lehmwohld auf die EN Baskets Schwelm. Die Partie beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr. Zum zweiten Mal nach seinem Abschied von den Eagles kehrt der frühere Kapitän Erik Nyberg mit Schwelm in seine frühere Heimhalle zurück. In der vergangenen Saison nahm das Team aus Nordrhein-Westfalen die Punkte mit, das wollen die Eagles in diesem Jahr unbedingt verhindern. Aber es werde alles andere als ein leichtes Spiel, sagt Coach Max Rockmann. „Schwelm ist eine Mannschaft, die sehr viel Erfahrung mitbringt und im Kern schon mehrere Jahre zusammenspielt.“ Nach zwei Niederlagen zu Saisonbeginn haben die Baskets zwei Siege eingefahren, zuletzt sehr deutlich gegen Westerstede. Beim 102:67 trafen sie mit einer Quote über 40 Prozent sehr gut von der Dreierlinie. Das können die Itzehoer nicht von sich behaupten, einer der Gründe für die unnötige
Heimniederlage gegen Iserlohn am vergangenen Spieltag. „Wir müssen es schaffen, mehr Konstanz in unser Spiel zu bekommen, und für 40 Minuten Intensität und Konzentration bringen“, so Rockmann. Das sei nötig, um den ersten Heimsieg zu holen. Erneut werden die Referees in pinkfarbenen Shirts pfeifen – so machen die Liga und ihr Schiedsrichterpartner junited AUTOGLAS im „Pinktober“ auf Brustkrebs und die Bedeutung der Früherkennung aufmerksam.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. SC Rist Wedel

Die Aufgabe, die im fünften Saisonspiel in der 2. Bundesliga ProB auf den SC Rist Wedel wartet, könnte schwerer kaum sein. Am Sonnabend, 24. Oktober, gastieren die Grün-Gelben beim UBC Münster. „Diese Mannschaft ist nicht ‚nur‘ ein ProA-Absteiger, sondern hat auch schon früh in der aktuellen Saison gezeigt, dass mit ihr im Kampf um den Aufstieg zu rechnen ist“, sagte Rist-Trainer Stanley Witt über den Gegner. Mit dem 1961 als Universitäts Basketball-Club Münster gegründeten Basketballverein bekamen es die Wedeler im Kampf um Punkte letztmals von 2018 bis 2022 in der ProB zu tun. Von sechs Duellen gewannen sie lediglich eines und belegten im Frühjahr 2019, mit zwei Zählern Rückstand auf den Hauptrunden-Ersten Münster, den dritten Platz. 2022 kletterten die Westfalen, die von 2015 bis 2023 aus Verbundenheit mit der Westfälischen Wilhelms-Universität „WWU Baskets Münster“ hießen, in die ProA. 2023 folgte eine abermalige Umbenennung in „Uni Baskets Münster“ und im Mai der Abstieg in die ProB. Dort gelten die Münsteraner neben dem SSV Lokomotive Bernau als Titelfavorit. Und nachdem das Team von UBC-Trainer Götz Rohdewald am 10. Oktober eine überraschende 85:87-Heimpleite gegen den Aufsteiger BBA Hagen kassiert hatte, ließ es am vergangenen Sonnabend seine Muskeln spielen und gewann mit 84:72 in Bernau. „Es hat sich früh in der Saison gezeigt, dass Münster nicht unschlagbar ist – aber beim Topspiel in Bernau war auch zu sehen, was das Team kann“, erklärte Witt. Nach den Stärken der Münsteraner befragt, entgegnete der Coach: „Sie haben eine sehr erfahrene Mannschaft, wobei ihre Spieler gar nicht einmal besonders alt sind. Aber viele von ihnen spielen schon lange zusammen und haben ihre Fähigkeiten bereits auf hohem Niveau unter Beweis gestellt.“

Diese Stärken konnten auch die Wedeler schon einmal live miterleben: Am 5. September verloren sie ihr sechstes Testspiel der Saisonvorbereitung gegen Münster mit 73:83 (38:59). „Wir sind mit 0:17 in die Partie gestartet – danach hat sich aber ein gutes Spiel entwickelt, in dem wir gekämpft und am Ende nur mit zehn Punkten verloren haben“, erinnerte sich Witt an das Freundschaftsspiel. Damals waren Jamil Muttilib (20 Punkte) und Jayden Fatnassi (13) die besten Rister Punktesammler gewesen; auch Fiete Meinberg (elf) und Tyson Leitao (zehn) hatten eine zweistellige Ausbeute erreicht. Das Wiedersehen sieben Wochen später steigt in der Sport- und Veranstaltungshalle Berg Fidel. „Das ist ein heißes Pflaster – dorthin kommen immer viele Zuschauer, darunter zahlreiche Studenten“, weiß Witt. Ob er alle Spieler mit auf die rund 290 Kilometer lange Reise nehmen kann, oder es verletzungsbedingte Ausfälle beziehungsweise Abstellungen an die Veolia Towers Hamburg gibt – der Rister Kooperationspartner gastiert tags darauf in der 1. Bundesliga beim FC Bayern München –, konnte Witt am Mittwoch noch nicht sagen. Abschließend versprach der 31-Jährige aber: „Ganz egal, wer aufs Feld kommt: Wir alle haben richtig Bock, uns dieser schweren Aufgabe zu stellen.“

 

25.10.2026 15:30 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. BSW Sixers

Vorbericht folgt in Kürze.

 

25.10.2026 16:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Seawolves Academy

Im fünften Anlauf wollen die Baskets Juniors TSG Westerstede am Sonntag (16 Uhr) endlich den ersten Saisonsieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Mit der Seawolves Academy ist dann ebenfalls ein Nachwuchsteam zu Gast in der Hössensporthalle in Westerstede, das mit einer ausgeglichenen Bilanz in die Saison gestartet ist. Alle Spiele seht ihr live bei sporteurope.tv. Nach vier Niederlagen zum Start gehen die Baskets Juniors durchaus mit ein wenig Druck in das dritte Heimspiel der noch jungen Saison. Weiterhin gilt dabei, dass die Talente den Zusammenhalt und den Rhythmus vor allem über die Spiele holen müssen. Die Abstellungen ins Training des Profiteams sorgen dafür, dass gemeinsames Training kaum möglich ist. So ist es auch erklärbar, dass dem Team von Headcoach Artur Gacaev die Stabilität über 40 Minuten fehlt. Auf 20 gute Minuten folgen bisher schlechte Abschnitte, die zu deutlichen Rückständen führen. Vor allem defensiv ist eine Steigerung notwendig, um Spiele zu gewinnen. 98,3 Punkte im Schnitt kassieren die Youngster bisher. Gleichzeitig gilt es, im Rebounding stabiler zu werden und die Zahl der Ballverluste zu reduzieren.

Der Gegner aus Rostock war in drei von vier Partien nah am Sieg, sicherte sich zwei Erfolge steht damit im Mittelfeld. Die Gäste fahren ein den Baskets Juniors ähnliches Konzept. Lediglich ein ausländischer Akteur, Spielmacher Isayah Owens (13,5 Punkte), der aber ebenfalls erst 24 Jahre alt ist. Mit Big Man Bruno Loll (16 Punkte, 7,3 Rebounds) und Shooting Guard Mika Freitag (15 Punkte, 5,3 Assists) sind zwei Eigengewächse die spielbestimmenden Figuren der Gäste. Dazu spielt der Benedict Baumgarth (9,5 Punkte, 6,3 Rebounds) eine wichtige Rolle. Auf den Gegner schauen will Headcoach Artur Gacaev jedoch nicht: „Der Fokus liegt auf unserem Team. Wir müssen die Schwankungen in unserem Spiel ausgleichen und besser verteidigen, wenn wir in dieser Liga spielen gewinnen wollen. Natürlich ist die Trainingssituation nicht einfach, aber wir müssen das in den Spielen gemeinsam kompensieren.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_5_ProB-Nord.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-23 12:57:142026-10-23 16:50:40Vorberichte ProB Nord 5. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 5. Spieltag

23. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

24.10.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. Basketball Löwen

Bei den Flashers ist die Diagnose eindeutig: Nach drei Siegen zum Auftakt, darunter dem 95:90-Krimi nach Verlängerung gegen die SKYLINERS Juniors, folgten zwei Auswärtsniederlagen mit demselben Muster – 24 Ballverluste in Reutlingen, 25 in Rhöndorf. Wer dem Gegner so oft den Ball schenkt, verschafft ihm leichte Punkte und Sicherheit im eigenen Wurf, während die eigene Offensive den Rhythmus verliert. Die anderen Zahlen machen Mut: Die Defense stimmt, zumindest teilweise. Daruf gilt es nun aufzubauen und den Turnaround zu schaffen. Die Gäste aus Erfurt reisen mit 1 Sieg und 4 Niederlagen an, doch die Zahl verschweigt, dass in Erfurt eine neue Ära begonnen hat. Nach Platz zwölf mit 8:16 Siegen übernahm im Sommer Leif Ibrahim die Trainerbank: 31 Jahre alt, Schwede, zuvor beim Stockholmer Erstligisten Djurgårdens IF und mit der U21 von Uppsala Basket Meister. Florian Gut, Coach seit der Gründung 2018, verantwortet nun als Sportlicher Leiter den Kader – sieben Neuzugänge, ein größerer Etat, das erklärte Ziel ProA. Auf 74:96 in Rhöndorf und 65:88 in Leverkusen folgte beim Heimauftakt der erste Sieg, 76:74 gegen Porsche BBA Ludwigsburg, ehe es in Langen (63:71, 23 Ballverluste) und gegen Reutlingen Niederlagen setzte. 26 Prozent von der Dreierlinie und 16,6 Ballverluste pro Spiel zeigen eine neu zusammengestellte Mannschaft, die kämpft, aber noch nach ihrer Abstimmung sucht – genau das macht sie unberechenbar.

Der Spieler, auf den die Flashers achten müssen, ist Shooting Guard Anthony Watkins (25, 1,92 m, vom SSV Lok Bernau): 19 Punkte gegen Ludwigsburg, vier Dreier in Langen, schon mehrfach bester Werfer der Löwen. Der 2,02 m große Schwede Jacob Hadi (23) war gegen Reutlingen mit 17 Punkten bester Werfer, Center Marko Baćak (30, 2,10 m, 110 kg) holte dort neun Rebounds. Das Spielmacher-Duo ist jung: Ilias Amin (20) kommt aus dem Nachwuchs des Bundesligisten Mitteldeutschen BC. Vor Allem Watkins und Baćak verfügen über reichlich Erfahrung und sind die Leader der jungen Truppe. Was die Löwen trotz des schwachen Starts zu einem Gegner mit Perspektive macht, liegt abseits des Parketts. In Erfurt entsteht derzeit der CATL Löwenpark: Eine seit 2015 leerstehende Trainingshalle am Südpark hat der Stadtrat dem Verein für 40 Jahre verpachtet, der Bund fördert die Sanierung mit 1,125 Millionen Euro, das Investitionsvolumen liegt bei rund 2,5 Millionen Euro – und als die Baukosten stiegen, beschloss der Stadtrat im Juni die Deckung. Ab Februar 2027 trainieren dort mehr als 500 Kinder pro Woche, Nachwuchs, Damen und Profis unter einem Dach. So entsteht der Unterbau, auf dem sich ein ProB-Standort dauerhaft entwickelt: wenn Verein, Kooperationspartner und Stadt an einem Strang ziehen.

 

24.10.2026 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. FC Bayern Basketball II

Wenn Bayer Leverkusen auf den FC Bayern München trifft, elektrisiert dieses Duell Millionen von Sportfans. Zugegeben: Während sich im Fußball zwei Schwergewichte der Bundesliga gegenüberstehen, geht es beim Basketball-Duell zwischen den GIANTS und dem FC Bayern Basketball II um wichtige Punkte in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Die Partie am Samstag (24.10.2026, 18 Uhr, Ostermann-Arena) ist das neunte Aufeinandertreffen der beiden Klubs. Von den bisherigen acht Duellen konnte der FC Bayern Basketball II lediglich eines gewinnen: Am 16. Oktober 2016 setzten sich die Münchener mit 86:82 durch. Damals standen unter anderem der ehemalige GIANT Dejan Kovacevic und der frühere DBB-Nationalspieler Karim Jallow für die Bayern auf dem Parkett. Bei den Leverkusenern glänzte Kerry Carter mit 33 Punkten. Die jungen Bayern sind passabel in die neue Saison gestartet. Trainerikone Emir „Muki“ Mutapcic und seine Schützlinge stehen mit zwei Siegen und drei Niederlagen auf dem zehnten Tabellenplatz der Südstaffel. In der Vorwoche feierte das Team einen deutlichen 94:77-Erfolg gegen Culture City Weimar.

Einer der Garanten für diesen Erfolg gegen die Thüringer war Niko Jerkic. Der kroatische U20-Nationalspieler erzielte 22 Punkte, verteilte sieben Assists und sammelte sechs Rebounds (Effektivitätswert: 26). Ohnehin ist der Shooting Guard in der noch jungen Saison der absolute Go-to-Guy seines Teams. Mit durchschnittlich 18,0 Punkten pro Partie ist der athletische Guard nur schwer zu stoppen.
Ähnlich dominant präsentiert sich Desmond Yiamu. Wie Jerkic gehört auch der athletische Forward der U20-Auswahl seines Heimatlandes Ukraine an. Bei der FIBA U20-EuroBasket in diesem Sommer verpasste Yiamu im Schnitt nur knapp ein Double-Double (9,4 Punkte und 8,9 Rebounds). Auch in der ProB überzeugt der 2,01 Meter große Modellathlet mit durchschnittlich 12,0 Punkten pro Spiel.
Hervorzuheben sind außerdem Caspar Vossenberg (DBB-U18-Nationalspieler, 11,0 Punkte pro Spiel) und Kemal Buljubasic, der für die bosnische U16-Nationalmannschaft spielt. „Die Bayern sind sehr jung. Lediglich zwei Spieler im Kader sind älter als 20 Jahre. Damit ist das Team zwar recht unerfahren, verfügt aber über eine jugendliche Frische“, erklärt GIANTS-Headcoach Michael „Mike“ Koch. „In der Offensive machen die Münchener einen guten Job, sind in der Verteidigung aber nicht immer stabil. Kein Team im Süden hat mehr Punkte kassiert. Darauf müssen wir aufbauen. Wir müssen das schnelle Spiel des FC Bayern Basketball II unterbinden und die Fehler des Gegners konsequent ausnutzen, denn die Münchener verlieren recht häufig den Ball. Entscheidend wird sein, dass wir defensiv konzentriert arbeiten, unnötige Ballverluste vermeiden und unsere Chancen konsequent nutzen. Die Begegnung wird keine einfache für uns werden. Wir freuen uns auf das Spiel.“

 

24.10.2026 19:00 Uhr // TSG Schöller SI Ravens Reutlingen vs. BBC Coburg

Mit der Hypothek von zuletzt vier Niederlagen in Serie macht sich der BBC Coburg am kommenden Samstagabend zum aktuell noch ungeschlagenen Tabellenführer nach Reutlingen auf. Dort treffen die Vestestädter am 5. Spieltag auf die TSG Schöller SI Ravens, die zum Start in ihre erste ProB-Saison bislang mächtig für Furore sorgten. Spielbeginn in der Oskar-Kalbfell-Sporthalle ist um 19 Uhr. Übertragen wird die Partie des ProB-Aufsteigers gegen den letztjährigen Halbfinalisten live und kostenlos auf Sporteurope.TV. Während der BBC in dieser Spielzeit noch in der Findungsphase ist, hat der ProB-Neuling in seiner ersten Saison in Deutschlands dritthöchster Spielklasse einen wahren Raketenstart hingelegt. Mit vier Siegen aus den ersten vier Pflichtspielen bei einer durchschnittlichen Punktedifferenz von +22 ist die Mannschaft von Head Coach Rodrigo Reynoso bislang nicht nur als einziges Team ungeschlagen, sondern tritt auch mit einer Dominanz auf, die ligaweit ihresgleichen sucht. Dabei fertigten die Ravens mit Speyer (72:58), Weimar (93:64) und Erfurt (94:71) allerdings drei Gegner aus dem unteren Tabellendrittel ab. Mit den vor der Saison hoch eingeschätzten Fellbachern (92:70) unterlag aber auch schon eine Top-Mannschaft dem Spitzenreiter deutlich. Nicht nur tabellarisch ist Reutlingen daher nach vier absolvierten Spieltagen ganz oben angesiedelt, auch bei vielen statistischen Werten haben die Schwaben teils klar die Nase vor den meisten anderen Mannschaften der Südstaffel. So stellen die Ravens nach Oberhaching die zweitbeste Offensive der Liga (87,8 Punkte pro Spiel; Coburg: 68,8 Punkte, Platz 14). Dazu verteilt der ProB-Aufsteiger im Schnitt die meisten Assists (21,5 Assists; Coburg 15,4 Assists, Platz 9) und holt mit 45 Rebounds pro Partie mehr als alle anderen Süd-Teams (Coburg: 34 Rebounds, Platz 14). Zusätzlich kassiert Reutlingen lediglich 65,8 Punkte und darf sich damit als Defensiv-Primus betiteln, wohingegen die Coburger ihren Kontrahenten fast 80 Zähler im Durchschnitt gestatten (Platz 10).

 

24.10.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Vier Spiele, drei Siege, Tabellenplatz vier – der Saisonstart könnte für den TV Langen kaum besser laufen. Die beiden Vorwochen, die mit gleich drei Spielen aufwarteten, haben dem Team viel abverlangt. Letztlich sicherten sich die Giraffen dabei jedoch drei Siege in Folge. Am kommenden Samstag will das Team vor heimischem Publikum an diese Leistung anknüpfen und diese Siegesserie fortsetzen. Der Gegner in der neuen Woche heißt Porsche BBA Ludwigsburg. Das Farmteam der MHP RIESEN steht mit einem Sieg und vier Niederlagen aktuell auf dem vorletzten Platz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Headcoach Tobias Jahn und sein Team werden die Ludwigsburger dennoch auf keinen Fall unterschätzen: „Sie sind ein sehr junges, sehr athletisches und sehr groß gewachsenes Team. Ludwigsburg spielt und verteidigt über 40 Minuten sehr hart. Sicherlich fehlt ihnen ein wenig die Erfahrung, aber sie waren ihren Gegnern bislang in keinem Spiel klar unterlegen.“ Offensiv haben sich in der Mannschaft bislang vor allem die Guards Lars Danziger, Yohann Tchouaffe und Max Riedel als starke Schützen hervorgetan. Auffällig ist, dass Ludwigsburg bei allen bisherigen Niederlagen auch das Reboundduell verloren hatte. Stark ist die Mannschaft dagegen vor allem in puncto Steals und Blocks. Für den TV Langen liegt der Fokus klar auf dem eigenen Spiel und den eigenen Stärken. Nach den drei vorangegangenen Partien hatten die Spieler zwei Tage Verschnaufpause, ehe es am Montag wieder in die neue Trainingswoche ging. Die Giraffen wollen erneut vor ihren Fans überzeugen: „Wir wollen vor allem daran arbeiten, die Zahl der selbstverschuldeten Turnover zu reduzieren. Wir müssen mehr gut herausgespielte Würfe treffen, weiterhin stark rebounden und verteidigen. Auch das Teamplay müssen wir konsequent so beibehalten wie in den Wochen zuvor“, sagt Trainer Tobias Jahn.

 

25.10.2026 16:00 Uhr // Dresden Titans vs. Dragons Rhöndorf

Nach dem Rückschlag gegen Oberhaching wollen die Dresden Titans vor heimischer Kulisse zurück in die Erfolgsspur finden. Mit den Dragons Rhöndorf stehen die Elbriesen vor dem nächsten Duell mit einem Spitzenteam, das auf Reboundstärke und einen breiten Kader setzen kann. Die Dragons – Mit einer Bilanz von drei Siegen und zwei Niederlagen sind die Dragons Rhöndorf ähnlich in die Saison gestartet wie die Dresden Titans. Auf eine schmerzhafte Niederlage in Frankfurt ließen die Rheinländer zuletzt einen überzeugenden 72:57-Erfolg gegen die Fellbach Flashers folgen. Obwohl der Dreier mit einer Trefferquote von lediglich 18 Prozent erneut nicht fallen wollte, fand die Mannschaft von Max Becker andere Wege zum Erfolg: Mit bissiger Verteidigung und konsequenter Arbeit am Brett zogen sie den Gästen den Zahn. Gerade beim Rebound zeigen sich die Dragons in der noch jungen Spielzeit bereits auf hohem Niveau. Durchschnittlich 48,8 Rebounds pro Partie, davon starke 18,8 am offensiven Brett, unterstreichen ihre Präsenz unter den Körben. Sollte Rhöndorf auch offensiv noch mehr Durchschlagskraft entwickeln, dürfte die Mannschaft, nach dem Griff zur ProB-Meisterschaft in der Saison 2023/24, erneut ein Wörtchen im Kampf um die Spitzenplätze mitreden.

Auch ein Blick auf den Kader verdeutlicht das Potenzial der Dragons. Das bewährte Grundgerüst bilden unter anderem die beiden Bundesliga erfahrenen Flügelspieler Justin Onyejiaka (13,5 P, 6 R) und Sahmi Willoughby (10,6 P). Ergänzt werden sie durch die Routiniers Mychael Paulo (11,4 P, 2,4 A) und Daniel Mayr (5,8 P, 1,8 BL). Als Perspektivteam des BBL-Ligisten Telekom Baskets Bonn profitieren die Rhöndorfer zudem von vielversprechenden deutschen Nachwuchstalenten. Besonders die Guards Kenan Reinhart (10,3 P) und Dusan Ilic (10 P, 4,2 A) sollten die Dresdner auf dem Zettel haben. Aber auch die nicht genannten Akteure sind nicht zu unterschätzen. Die Titans – Nach der Auswärtsniederlage bei den TSV Oberhaching Tropics wollen die Dresden Titans vor heimischem Publikum wieder ein Erfolgserlebnis feiern. In den ersten Saisonwochen haben die Elbriesen bereits gezeigt, welches Potenzial in der neu formierten Mannschaft steckt. Auf die knappe Auftaktniederlage beim FC Bayern Basketball II folgten Siege gegen den TV Langen, die Ahorn Camp Baskets und den BBC Coburg. Besonders beim deutlichen 79:55-Heimerfolg gegen Coburg präsentierten sich die Dresdner defensiv stabil und überzeugten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Zuletzt mussten sie sich in Oberhaching allerdings mit 92:102 geschlagen geben. Nun gilt es, die richtigen Lehren aus dieser Partie zu ziehen und vor den eigenen Fans wieder an die zuvor gezeigten Leistungen anzuknüpfen.

 

25.10.2026 16:00 Uhr // Culture City Weimar vs. BG Hessing Leitershofen

Nach der Spielpause am letzten Wochenende geht es für die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen am kommenden Sonntag in der BARMER 2. BASKETBALL mit einer Auswärtspartie weiter. Am Sonntag gastieren die Kangaroos um 16 Uhr bei Culture City Weimar in der dortigen Asbach-Sporthalle. Die Partie wird kostenfrei per Livestream über die Ligahomepage bzw. die APP übertragen. Die Thüringer sind Kooperationspartner des BBL-Teams Science City Jena. Sie sind Aufsteiger in der Liga und belegen mit aktuell 2:6 Punkten den elften Tabellenplatz. Während man auswärts bisher noch nicht richtig in Fahrt kam, sind die Partien zu Hause durchaus beachtenswert. So besiegte man die Frankfurt Skyliners mit 81:77 und musste gegen Titelaspirant Bayer o4 Leverkusen eine nur hauchdünne 66:68 Niederlage hinnehmen. Trainer Farsin Hamzei (58) gilt als sehr erfahren und hat einige herausragende Akteure in seinen Reihen: Der dänische Center Peter Beier-Christiansen (24) markiert 14 Punkte pro Partie, sein Kollege unter dem Korb, Johann Grau (19), deren 11 Zähler. Mit Daniel Biel, ebenfalls erst 19 Jahre alt, kam ein weiterer Spieler mit Doppellizenz sehr gut in die Saison (9,3 Punkte pro Partie). Zu den Leistungsträgern zählen aber sicher auch der schwedische Guard Mikai Klintman (22), Shooting-Guard Carlo Meier (23) sowie Martynas Sabaliauskas (25) aus Litauen, welche in jedem Match problemlos zweistellig scoren können. BG-Coach Emanuel Richter ordnet die Partie wie folgt ein: „Uns erwartet in Weimar eine schwierige Aufgabe. Sie haben gerade zu Hause vor ihren Fans sehr gute Leistungen abgeliefert. Entscheidend wird sein, dass wir körperlich dagegenhalten und das Tempo der Partie kontrollieren können“, weiß Richter.

Mit aktuell 6:2 Punkten und drei Siegen in Folge würde ein weiterer Erfolg der BG erst einmal ein Platz im oberen Tabellendritten zementieren. Grund genug also, die Aufgabe im Osten sehr konzentriert anzugehen. Personell wird voraussichtlich derselbe Kader wie zuletzt gegen Ludwigsburg zur Verfügung stehen. Kangaroos Manager Wayne Chico Pittman: „Wir freuen uns, dass es weitergeht, und wollen unseren guten Lauf fortsetzen, dazu in Weimar Werbung für das nächste Heimspiel gegen Dresden machen. Culture City ist kein typisches Farmteam, sie haben zwar einige Talente aus Jena an Bord, aber eben auch mehrere Spieler im besten Basketballalter. Sie sind letztes Jahr souverän durch die Regionalliga Südost marschiert und werden sicher eine gute Rolle in der Liga spielen. Überhaupt haben wir mit ihnen und den Reutlingen Ravens, aktuell ja sogar Tabellenführer, sehr starke Neulinge in der Liga. Das birgt für Brisanz“, so Pittman.

 

25.10.2026 17:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. TSV Oberhaching Tropics

Am Sonntag, den 25.10.2026, empfangen die SKYLINERS Juniors um 17:00 Uhr den TSV Oberhaching Tropics im Basketball City Mainhattan. Nach zwei Siegen in Folge in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd will das Team von Troy Culley vor heimischem Publikum direkt nachlegen. Leicht wird die Aufgabe aber nicht, denn Oberhaching ist mit vier Siegen aus fünf Spielen stark in die Saison gestartet. Die Tropics, weiterhin trainiert von Headcoach Mario Matic, reisen mit einer Serie von drei Siegen nach Frankfurt. Zuletzt setzten sie sich mit 102:92 gegen die Dresden Titans durch und stehen aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz. Mit dem Saisonstart können die Oberbayern also zufrieden sein, in Frankfurt wollen sie ihren Platz in der Tabellenspitze aber weiter festigen. Besonders offensiv zeigt sich Oberhaching in dieser Spielzeit gefährlich. Gleich mehrere Akteure können das Scoring übernehmen, allen voran Maximilian May (17,8 Punkte pro Spiel) und Frederik Müller (16,8 Punkte pro Spiel). Die Juniors kommen aus einer starken Woche mit Siegen gegen die Dragons Rhöndorf und die Porsche BBA Ludwigsburg. Nach diesen überzeugenden Auftritten soll am Sonntag der nächste Erfolg folgen. In der Tabelle ist noch alles eng beisammen, mit einem Sieg könnten die Frankfurter weiter nach oben klettern. Auch bei den Juniors übernehmen meist mehrere Spieler die offensive Verantwortung. Beste Scorer sind aktuell Lukas Smazak (16 Punkte pro Spiel) und Dusan Nikolic (15,5 Punkte pro Spiel).

„Oberhaching ist stark in die Saison gestartet und ist ein Team, das Fehler konsequent bestraft. Sie haben erfahrene Spieler, die wissen, wie man sich Vorteile verschafft und gute Entscheidungen trifft. Für uns geht es darum, defensiv wach zu sein, sie für jede Chance hart arbeiten zu lassen und Wege zu finden, unser eigenes Spiel durchzusetzen. Wir haben in den letzten Wochen gute Fortschritte gemacht, und der Sonntag wird ein guter Test, um zu sehen, wo wir stehen“, so Headcoach Troy Culley. Mit einem Heimsieg gegen den Tabellenzweiten könnten die Juniors ein echtes Ausrufezeichen setzen und sich in der Tabelle der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd weiter nach oben arbeiten.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_5_ProB-Sued-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-23 12:30:212026-10-23 12:30:21Vorberichte ProB Süd 5. Spieltag

Nachberichte ProA 5. Spieltag

20. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

16.10.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. VfL SparkassenStars Bochum 85:75

Die Tigers Tübingen haben am fünften Spieltag der Saison 2026/2027 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga vor 1.957 Zuschauern den dritten Sieg in Folge eingefahren. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie konnten sich die Raubkatzen am Ende mit 85:75 (38:32) gegen die VfL SparkassenStars Bochum durchsetzen. Auf Seiten der Mannschaft von Trainer Félix Bañobre übernahmen offensiv erneut Topscorer Tim Smith (25 Punkte, acht Rebounds) und Isaac Haney (23 Punkte, sechs Rebounds) erneut viel Verantwortung und zeigten eine starke Leistung. Smith wurde nach der Begegnung verdientermaßen zum RAMPF – „Man of the Match“ gekürt. Bester Punktesammler bei den Gästen aus dem Ruhrgebiet waren Ja`Monta Black mit 22 Zählern und Niklas Geske mit 18 Punkten. Statistisch gestaltete sich das Spiel ebenfalls auf Messerschneide – komplett ausgeglichene 39:39-Rebounds konnten beide Kontrahenten verbuchen. Am Ende war es erneut der größere Wille bei den Schwaben, um das Spiel siegreich zu beenden.

Die intensive Verteidigung erzeugte 20 Ballverluste beim Team von Gäste-Trainer Álvararo Paredes, die Raubkatzen mussten 14 Bälle abgeben. Beide Kontrahenten hatten am heutigen Freitagabend Ladehemmung aus der Distanz: Tübingen verwandelte acht von 29 Treffern (28 Prozent) aus der Ferne, die Westdeutschen konnten zehn von 30 Würfen jenseits der 6,75 Meter-Linie im gegnerischen Korb unterbringen. Der Gastgeber führte in der 37. Minute beim Stand von 75:62 am höchsten, die Paredes-Truppe lag in Minute 18 beim Stand von 32:29 am weitesten in Front. Für ein besonderes Highlight sorgte die Einwechslung von Nachwuchstalent Julian Hilt als beim Stand von 77:79 noch 72 Sekunden zu spielen waren. Mit gerade mal 16 Jahren feierte das Tübinger Eigengewächs sein Debüt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Mit nun drei Siegen aus fünf Begegnungen liegen die Bañobre-Schützlinge vorerst auf dem fünften Tabellenplatz, die VfL SparkassenStars nehmen nach der dritten Niederlage in Folge bei fünf Spielen derzeit den zwölften Rang im Classement ein.

 

16.10.2026 19:30 Uhr // SBB Börde Baskets vs. EPG Baskets Koblenz 69:66

Die EPG Baskets Koblenz haben am fünften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine bittere Niederlage hinnehmen müssen. In der Wolfgang-Lakenmacher-Halle in Magdeburg unterlag die Mannschaft von Trainer Stephan Dohrn den SBB Börde Baskets nur knapp mit 66:69. Dabei sah es nach einem völlig misslungenen Start zunächst nach einer deutlichen Angelegenheit für die Gastgeber aus. Mit einer starken Aufholjagd kämpften sich die Koblenzer jedoch zurück in die Partie und hatten bis in die Schlusssekunden die Chance auf einen Auswärtssieg. Nach zuletzt drei Siegen gegen die GIESSEN 46ers, BG Göttingen und die MLP Academics Heidelberg zählen die Börde Baskets aktuell zu den vier stärksten Teams der Liga. Trainer Stephan Dohrn startete mit Chase Johnson, Kapitän Badu Buck, Jayden Williams, Jannis Sonnefeld und Cameron Tongue. Die Gastgeber gewannen den Sprungball und gingen durch Martin Bogdanov mit 2:0 in Führung. Was folgte, war ein denkbar schlechter Start aus Koblenzer Sicht: Die Gastgeber setzten sich früh auf 10:0 ab. Erst nach einer Auszeit von Dohrn und einem erfolgreichen Dreier von Jayden Williams kamen die Schängel erstmals auf das Scoreboard. Ein spektakulärer Dunk von Ferenc Gille zum zwischenzeitlichen 14:9 ließ kurzzeitig Hoffnung aufkommen, doch die SBB Baskets antworteten umgehend mit einem 10:2-Lauf. Dohrn wechselte nach und nach seine Starter aus und rotierte seine Mannschaft durch, ohne dass sich offensiv zunächst ein wirklicher Rhythmus einstellen wollte. Die souverän auftretenden Gastgeber entschieden somit das erste Viertel mit 30:16 klar für sich. Im zweiten Spielabschnitt fanden die Koblenzer zunehmend besser ins Spiel. Auf Korbleger von Martin Bogdanov und Kyndahl Hill antworteten Jayden Williams und Badu Buck jeweils mit einem Dreier. Als Ferenc Gille 5:11 Minuten vor Ende des Viertels von jenseits der Dreierlinie traf, war Koblenz beim Stand von 29:37 wieder bis auf acht Punkte herangekommen. Besonders in der Schlussphase der ersten Halbzeit überzeugten die Gäste mit einer starken Kombination aus aggressiver Verteidigung und erfolgreichen Abschlüssen. In den letzten dreieinhalb Minuten des zweiten Viertels ließen die Koblenzer keine weiteren Punkte zu und legten ihrerseits einen 10:0-Lauf hin. Jannis Sonnefeld glänzte dabei mit zwei Dreiern und einer starken Defensivleistung. So entschieden die EPG Baskets das zweite Viertel mit 23:12 für sich und verkürzten den Rückstand zur Pause auf nur noch drei Punkte (39:42).

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Brock Gardner eröffnete die zweite Halbzeit nach einem sehenswerten Zuspiel von Martin Bogdanov mit einem Korbleger. Beide Mannschaften wechselten sich nun mit erfolgreichen Abschlüssen ab. Zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels war es schließlich Jannis Sonnefeld, der die Partie mit einem Dreier beim Stand von 54:52 erstmals zugunsten der Koblenzer drehte. Damit hatten sich die Gäste nach einem zwischenzeitlichen 16-Punkte-Rückstand zurückgekämpft. Die knappe Führung hielt bis zum Ende des Viertels. Einen wichtigen Anteil daran hatte erneut Sonnefeld, der fünf Sekunden vor der Viertelpause einen Dreierversuch von Martin Bogdanov blockte. Mit einem 54:52 Vorsprung gingen die EPG Baskets in den Schlussabschnitt. Sonnefeld eröffnete das letzte Viertel mit zwei Punkten unter dem Korb. Doch die Gastgeber blieben hartnäckig. Vor allem Kyndahl Hill machte den Koblenzern in Korbnähe das Leben schwer. Mit seiner starken Verteidigung verhinderte er mehrere Abschlüsse der Schängel und sollte im weiteren Spielverlauf noch eine entscheidende Rolle spielen. Hill war es auch, der mit zwei erfolgreichen Würfen in Folge den Gleichstand zum 56:56 wiederherstellte. Die Schlussphase blieb eng und umkämpft. Mit einem 5:0-Lauf durch Punkte von Alieu Ceesay und einen Dreier von Dennis Nawrocki gingen die Gastgeber mit 65:63 in Führung. Die nächsten zwei Minuten blieb es auf beiden Seiten punktelos, ehe Mason Kraus mit einem Dreier die Führung für Koblenz zurückholte. 2:21 Minuten vor dem Ende stellte Brock Gardner mit einem erfolgreichen Freiwurf erneut den Gleichstand zum 66:66 her. Danach leisteten sich beide Teams jeweils einen Ballverlust. Sonnefeld setzte mit einem sehenswerten Block gegen einen Zwei-Punkte-Versuch von Kyndahl Hill ein weiteres defensives Ausrufezeichen. 16 Sekunden vor Schluss hatten die Koblenzer dann die Chance, spielentscheidend in Führung zu gehen. Dragos Diculescu verfehlte jedoch seinen Dreier. Nach einer Auszeit erhielten die Gastgeber die Möglichkeit zum letzten Angriff – und nutzten diese. Brock Gardner traf vier Sekunden vor dem Ende einen gut verteidigten Dreier zum 69:66. Koblenz nahm daraufhin noch einmal eine Auszeit und versuchte, mit einem letzten Angriff den Ausgleich zu erzielen. Doch Jayden Williams unterlief beim Fangen des Balls ein Schrittfehler. Der daraus resultierende Ballverlust besiegelte die Niederlage der Koblenzer.

 

17.10.2026 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. ETB Miners 97:94

Am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mussten sich die ETB Miners bei den Eisbären Bremerhaven mit 97:94 (44:36) geschlagen geben. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im Schlussviertel reichte die Aufholjagd der Mannschaft von Headcoach Lars Wendt am Ende nicht aus, um die zwei Punkte von der Nordsee mitzunehmen. Die ETB Miners starteten mit Quashawn Lane, Benjamin Uzoma, Isaiah Sanders, Darius Dawson und JJ Mann in die Begegnung. Die Gäste fanden zu Beginn schwer in die Partie. Nach 3:48 Minuten standen erstmals beide Friederici-Brüder gleichzeitig auf dem Parkett, als Marc Friederici das 12:6 für die Miners ermöglichte. Die Hausherren nutzten die Ballverluste der Essener konsequent aus und erarbeiteten sich nach sechs Spielminuten eine 17:6-Führung. Zwar verkürzte JJ Mann per Dreier zum 19:11, doch Bremerhaven konterte umgehend aus der Distanz – unter anderem traf Vincent Friederici einen Dreier. Durch eine schwache Dreierquote von lediglich 20 Prozent im ersten Spielabschnitt liefen die Miners früh einem Rückstand hinterher. (Viertelstand: 25:15) Im zweiten Spielabschnitt versuchten die Miners, Quashawn Lane und Darius Dawson verstärkt in die Offensive einzubinden, blieben jedoch zunächst zweistellig im Hintertreffen. Ein Dreier von Jackson Price verkürzte den Rückstand in der 13. Minute auf 34:27. Nach einer Auszeit von Headcoach Lars Wendt, in der er die hohe Anzahl an Ballverlusten (Turnover) bemängelte, agierten die Essener konsequenter. Die Miners verkürzten den Rückstand nach knapp 15 Minuten auf 34:30 und Isaiah Sanders schloss wenig später per Dunking zum 36:32 ab. Aufgrund der weiterhin hohen Trefferquote der Eisbären aus der Distanz gingen die Gastgeber dennoch mit einem Acht-Punkte-Vorsprung in die Kabine. (Halbzeitstand: 44:36)

Nach dem Seitenwechsel beantwortete JJ Mann einen Bremerhavener Dreier postwendend aus der Distanz. Defensiv offenbarten die Miners jedoch weiterhin Abstimmungsprobleme, sodass Bremerhaven nach 22 Minuten auf 54:41 davonziehen konnte. Wiederholte Ballverluste und Missverständnisse bremsten die Essener Angriffsaktionen ab. Marc Friederici verkürzte auf 60:44 und JJ Mann stopfte zum 60:46. Die Miners kämpften sich zwischenzeitlich auf 66:57 (28. Minute) heran. Auf jeden Essener Lauf hatten die Hausherren jedoch eine Antwort parat, sodass Bremerhaven den Vorsprung bis zum Ende des Viertels wieder deutlich ausbauen konnte. (Viertelstand: 79:61) Im letzten Spielabschnitt blies Essen zur Aufholjagd. Craig Möller brachte die Miners per Dreier auf 75:69 heran. Obwohl den Miners das Umschaltspiel in dieser Phase schwerfiel, blieben sie im Spiel. Kurzzeitig musste Quashawn Lane verletzungsbedingt behandelt werden, kehrte jedoch 4:22 Minuten vor dem Ende für Tre Beard auf das Feld zurück. Zuvor hatte Isaiah Sanders die Gäste mit einem Putback-Dunk in Schlagdistanz gehalten. Nach einer weiteren Auszeit von Lars Wendt verkürzte Sanders auf 87:81. Trotz einer frühen Ganzfeldpresse gelang es den Miners nicht mehr, das Spiel komplett zu drehen. Craig Möller traf per Fadeaway zum 90:86 und JJ Mann verkürzte 17 Sekunden vor dem Ende aus der Zone auf 95:92. Am Ende reichte die Aufholjagd knapp nicht aus und Essen verlor am 5. Spieltag mit 97:94. (Endstand: 97:94)

 

17.10.2026 18:00 Uhr // Kreisbau Kirchheim Knights vs. Paderborn Baskets 100:82

Beim Blick auf die Mannschaftsaufstellung fiel den Zuschauern in der gut besuchten Sporthalle Stadtmitte direkt auf, dass Paul Viefhues fehlte. Der 21-jährige Guard hatte sich im Abschlusstraining am Freitag am Sprunggelenk verletzt. Ein kurzer Check beim Warmup verlief erfolglos, weshalb man entschied ihn für die Partie gegen Paderborn zu schonen. Ein langfristiger Ausfall wird nicht befürchtet. Alle anderen Akteure meldeten sich einsatzbereit. Bereits in den Anfangsminuten wurde deutlich, dass die angekündigten Prognosen eines starken Gegners durchaus zutrafen. Mit viel Einsatz, Wille und Geschwindigkeit traten die Paderborner im Schwabenland an und hatten durchaus mehr Spielanteile zu Beginn der Partie. Die Ritter kamen schleppend ins Spiel, gerieten jedoch nicht in eine anhaltende Schwächephase, sondern fanden immer wieder gute Antworten. Zumeist durch Desmond Watson, der mit 14 Punkten im Anfangsviertel einen tollen Start hinlegte und entscheidenden Anteil am 27:26 Zwischenstand nach zehn Minuten hatte. Im zweiten Viertel legten die Mannen von Head Coach Igor Perovic einen Gang zu und sorgten für schwierige Abschlüsse der Gäste. Dies zeigte sich auch in der reduzierten Punkteausbeute der Baskets. In der eigenen Offensive lief nun Kapitän Tyrel Morgan heiß. Der Allrounder musste zunächst mit zwei Fouls früh auf die Bank, doch im zweiten Viertel sorgte der US-Amerikaner für zehn Punkte.

Bis wenige Minuten vor der Pause blieb es ausgeglichen. Ein kurzer Zwischenlauf vor der Halbzeit sorgte für die 52:45 Pausenführung der Kreisbau Knights und damit die bislang höchste Kirchheimer Führung im Spiel. Beide Teams erwischten offensiv einen guten Start in die zweite Halbzeit. Zunächst wurde auf beiden Seiten hochprozentig verwandelt. Erneut waren es die Ritter, die zuerst einen Weg fanden defensiv zuzulegen, wodurch die Hausherren ihre Führung auf 74:63 ausbauen konnten. Immer wieder attackierten Morgan und Co. den offensiven Rebound und sicherten sich weitere Wurfoptionen. Dies raubte den Paderbornern mehr und mehr den Nerv. Auf der gegenüberliegenden Seite gaben sich die Baskets jedoch nie auf und verwandelten teils schwere Würfe mit Ablauf der Wurfuhr. Die Ritter waren gezwungen das Spiel konzentriert zu Ende zu spielen, da sich kein entscheidender und beruhigender Abstand einstellen wollte. Sechs Minuten vor dem Ende war beim Zwischenstand von 83:73 noch alles offen. Es folgte ein Kirchheimer 7:0 Lauf, unter anderem durch fünf Punkte von Julius Wolf, der mit insgesamt 14 Punkten, neun Rebounds und sieben Assists an einem seltenen Triple Double schnupperte. Die Partie war nun entschieden und der Wille der Gäste gebrochen. „Wir haben es konzentriert und solide zuende gespielt. Wir wissen aber auch, dass wir noch besser spielen können und auch müssen,“ sagte Knights Sportchef Chris Schmidt nach Spielende. Am kommenden Wochenende reisen die Teckstädter nach Essen.

 

17.10.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Nürnberg Falcons 95:74

Die BG Göttingen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA den zweiten Sieg geholt. Die Mannschaft von BG-Headcoach Martins Gulbis gewann am Samstagabend gegen die Nürnberg Falcons 95:74 (43:35). Vor 1.913 Zuschauenden in der Sparkassen-Arena zeigten die von Verletzungen und Krankheiten gebeutelten Göttinger eine kämpferische Teamleistung. Nach der Halbzeitpause erarbeiteten sich die südniedersächsischen Hausherren einen zweistelligen Vorsprung, den sie bis zum Ende nicht mehr hergaben. Bester BG-Werfer war Robin Lodders mit 19 Punkten. Für die Nürnberger traf Nate Heise am häufigsten (16 Zähler). Die Veilchen mussten erneut auf Zac Watson verzichten, der sich im Training unter der Woche einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen hatte und mindestens vier Wochen ausfällt. Zudem fiel Radvilas Kneizys (Fieber) aus, sodass der BG nur sieben Profis zur Verfügung standen. Die fränkischen Gäste erwischten den besseren Start und gingen durch einen Dreier von Christian Feneberg 2:7 in Front (3.). Aber die Göttinger fingen sich und holten sich durch einen 8:0-Lauf, den Mathis Mönninghoff zum 12:10 abschloss, die Führung (5.). Dann leisteten sich die Gastgeber zu viele kleine Fehler, die die Falcons ausnutzten, um wieder in Front zu gehen und ihren Vorsprung auf 14:21 auszubauen (8.). Zum Viertelende traf Gaston Nguyen einen Freiwurf zum 15:21. Im zweiten Abschnitt verkürzte Daniel Kirchner durch einen Dreier auf 18:23, aber die BG-Trefferquote blieb insgesamt niedrig. Die Nürnberger zogen etwas davon (18:26/12.), doch die Hausherren fingen sich und kämpften sich auf 24:26 heran (15.). Zunächst schafften es die Falcons in Front zu bleiben, aber die Veilchen verteidigten nun besser.  Zach Jackson und Mönninghoff sorgten mit zwei Drei-Punkte-Spielen in Folge für die 34:30-Führung. Nachdem sich wieder kleine Fehler bei den Göttingern eingeschlichen hatte, verkürzte Tim Köpple per Dreier auf 36:35 (19.). Die anschließende Gulbis-Auszeit wirkte: Sein Team beendet das Viertel mit einem 7:0-Lauf – Kirchner traf den letzten Wurf artistisch mit der Sirene zum 43:35.

Nach dem Seitenwechsel baute Tai Bibbs die BG-Führung per Dreier auf 46:37 aus (21.). Die Gastgeber waren wacher und verteidigten immer besser. Jackson zwang Falcons-Headcoach Tim Black nach seinen Punkten zum 50:39 zu einer Auszeit (24.). Doch auch danach lief es nicht viel besser für sein Team. Die Göttinger spielten stark zusammen und erhöhten ihren Vorsprung auf 54:40 (26.). Die Nürnberger gaben sich allerdings nicht so schnell geschlagen und brachten angeführt von Heise den Rückstand wieder in den einstelligen Bereich (54:46/27.). Die BG antwortete mit einem Lauf zum 63:49, aber die „Falken“ wahrten zum Viertelende ihre Chance (66:56). Diese machten die Veilchen aber zu Beginn der Schlussabschnitts schnell zunichte. Kirchner sorgte in der 34. Minute für die 78:61-Führung, die Mönninghoff kurz darauf von außen auf 81:63 ausbaute (34.). Weil die Göttinger kaum Wechselmöglichkeiten hatten, bekamen sie zum Ende des Spiel Foulprobleme. Kirchner verabschiedete sich in der 35. Minute mit seinem fünften Foul, Bibbs folgte ihm in der 37. Minute. Die Gäste bäumten sich noch einmal auf und kämpften sich auf 87:73 heran, aber die BG brachte ihren Vorsprung mehr als souverän über die Zeit.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. RheinStars Köln 76:78

Die 76:78 (44:31)-Niederlage der GIESSEN 46ers am fünften Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA gegen die Rhein-Stars Köln, durch die der Altmeister erst einmal aus den Playoffs herausgerutscht ist. Dabei hatte der Abend so stark, so selbstbewusst, so fokussiert begonnen. „Das war die bisher beste Halbzeit dieser Saison“, freute sich „Frenki“ Ignjatovic über das 8:2 (4.) von Alex Williams im Nachfassen, über den Hookshot von Robin Benzing zum 15:6 (6.), über das 17:12 (7.) durch Luis König Figge im Stolpern, über den Treffer von Till Gloger in Zeitnot zum 25:19 (12.), über den Dreier von Daniel Norl (33:25) eine Minute danach und über die bis dato höchste Führung durch Zach Cooks zum 35:23 (15.), den er hernach nicht nur vom Feld holte, sondern ihn auch väterlich in den Arm nahm. Eine Stunde später sollte sich die Laune des Übungsleiters gegenüber seinem Regisseur jedoch gewaltig gedreht haben. Ebenso wie die Partie, die Viktor Kovacevic allein von 35:25 auf 41:25 gestellt hatte, die auch beim Dreier von Daniel Norl (51:36, 22.) und beim Buzzerbeater-Abschluss durch Viktor Kovacevic (54:45, 26.) noch in die richtige Richtung, nämlich in die, die 46ers vorgegeben hatten, zu laufen schien, die jedoch plötzlich einen anderen Verlauf als geplant nehmen sollte. Köln kam, angeführt vom wie entfesselt aufspielenden Cedric Russell, peu à peu heran. Und Gießen wirkte auch nach einem Vorsprung, der von Minute zu Minute schmolz, noch so, als sei das Match schon eingetütet. „Wir haben halt nie aufgegeben“, fand Zoran Kukic, der Coach der Rheinländer, eine einfache Erklärung für die Aufholjagd der Seinen, die nach dem anfänglichen 2:0 zum zweiten Mal in Führung gingen, als Alex Williams einen Tempogegenstoß unsportlich unterband, Köln in Person von Cedric Russell erfolgreich an die Freiwurflinie ging und den anschließenden Ballbesitz durch Björn Rohwer zum 67:66 (34.) veredelte. Die Minuten, als die Hausherren selbstständig mit Schwimmbewegungen begannen, sollten kommen …

Robin Benzing produzierte einen Airball, Daniel Norl krachte beim Ballvortrag zu Boden und einem Treffer des Kapitäns versagten die Referees die Anerkennung. Dass Gießen 25,6 Sekunden vor dem Ende nochmals Hoffnung schöpfte, als Benzing den Serben Viktor Kovacevic uneigennützig zum 76:78 bediente, war beim 76:70 für die Gäste eine Minute zuvor nicht mehr zu erwarten. Als sich dann auch noch Köln Center Björn Rohwer 13,7 Sekunden vor dem Halali einen Schrittfehler erlaubte und Ignjatovic ein Play in der Auszeit ansagte, glaubten die exakt 2654 Fans in der Osthalle sogar noch zumindest an eine Overtime, doch Zach Cooks wurde zum tragischen Helden des Abends. Statt den Ball schnell zu machen und ihn dann zum vermeintlich sicheren Schützen Robin Benzing zu passen, versuchte es der neue Gießener Go-to-Guy nach dem Motto „Kopf durch die Wand.“ Und scheiterte mit seinem Solo, weil sich die Kugel dazu entschied, nach einem netten Tänzchen auf dem Ring aufs Parkett statt ins Netz zu trudeln. „Warum hat er in den 40 Minuten vorher nicht den Korb so attackiert, warum nur einmal, und das ausgerechnet in den Schlusssekunden?“, zeigte sich „Frenki“ Ignjatovic ratlos und geplättet zugleich ob der unglücklichen Crunchtime.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // Medikamente per Klick Bayreuth vs. Artland Dragons 86:97

Vor der Partie verschärfte sich die Personalsituation bei MpK Bayreuth weiter: Neben den verletzten Moritz Plescher, Noah Wabersich, Leroy Ikejiaku, Nic McClain und Joshua Bonga fiel auch noch Luis Wulff mit einer Fingerverletzung aus. Neben einigen Nachwuchsspielern bestand das Bayreuther Aufgebot damit nur aus sieben etatmäßigen Profis. Die Bayreuther Starting Five für das Spiel gegen die Quakenbrücker bildeten damit Taje Kelly, Matt Frierson, Kevin Wohlrath, Glen Abram und Collin Metcalf. Collin Metcalf brachte MpK mit 2:0 in Führung, Matt Frierson ließ das 4:2 folgen und abermals Metcalf stellte auf 6:2. Dann kamen die Dragons stärker auf und gingen mit 10:6 in Führung – ein 8:0-Lauf der Gäste in gut einer Minute stand zu Buche. Collin Metcalf traf zwei Freiwürfe zum 8:10, Quakenbrück erwiderte jedoch gleich mit einem Dreier zum 13:8. Taje Kelly mit einem von zwei Freiwürfen traf zum 9:13. Emanuel Prospere stellte auf 11:15. Bei Stand von 17:11 für Artland Dragons rief Headcoach Vincent van Sliedregt seine Mannen zur Auszeit. Emanuel Prospere ließ unmittelbar ein Drei-Punkte-Spiel zum 14:17 folgen. Ulm stellte dann wieder auf 22:14, Taje Kelly verkürzte auf 16:22. Emanuel Prospere traf von der Freiwurflinie zum 18:22. Mit 27:18 für die Dragons ging es letztlich in die erste Viertelpause. Bei den Rebounds lag Bayreuth mit 9:7 vorne, Dreier war bei den Gastgebern keiner gefallen und fünf Turnovers zeigten Schwächen bei der Ballkontrolle von MpK. Nach einem Bayreuther Ballverlust erhöhte Artland zu Beginn des zweiten Abschnitts schnell auf 29:18. Kevin Wohlrath und Matt Frierson verkürzten auf 22:29, erneut Frierson stellte auf 24:29. Artland-Headcoach Hendrik Gruhn nahm als Reaktion auf den Bayreuther 6:0-Lauf eine Auszeit. Jonathan Klussmann beendete mit dem 31:24 für die Dragons die MpK-Serie. Collin Metcalf verkürzte auf 26:31. Quakenbrück baute den Vorsprung in der Folge wieder auf 36:26 aus. Der Vorsprung der Gäste war abermals zweistellig. Emanuel Prospere und Collin Metcalf verkürzten auf 30:36 nach 16 Minuten. Nach einem technischen Foul gegen die Bayreuther Bank und zwei weiteren Freiwürfen führte Artland wieder mit 39:30. Emanuel Prospere verkürzte von der Freiwurflinie auf 32:39. Matt Frierson ließ dann den ersten Bayreuther Dreier und ein seltenes Vier-Punkte-Spiel wegen eines Fouls beim Wurf zum 36:41 folgen. Collin Metcalf traf noch zwei Freiwürfe zum 38:43. Nach vier finalen Punkten gingen die Dragons schließlich mit einem 47:38-Vorsprung in die Halbzeit. Das zweite Viertel endete damit unentschieden 20:20. Bayreuth war defensiv verbessert, hatte 14 Prozent Dreierquote, bei den Rebounds stand das Duell 22:16 und es standen neun Turnovers zu Buche (Artland fünf).

Glen Abram traf die ersten Bayreuther Punkte der zweiten Hälfte mit einem Dreier zum 41:49. Collin Metcalf traf spektakulär zum 43:49. Matt Frierson traf aus der Distanz zum 46:51. Die Dragons zogen dann wieder auf 56:46 zweistellig davon. Simon Hildebrandt verkürzte auf 48:56, dann erhöhte Artland auf 60:48, Vincent van Sliedregt nahm eine weitere Auszeit. In der Folge trafen Glen Abram einen Dreier zum 51:60 und Simon Hildebrandt zum 53:62. Artland baute den Vorsprung dann auf 67:53 aus, Simon Hildebrandt verkürzte auf 55:67 und Emanuel Prospere traf von der Freiwurflinie zum 57:69. Taje Kelly ließ das 59:71 folgen. Mit 75:62 für Quakenbrück ging es schließlich ins Schlussviertel. Glen Abram hatte mit dem Buzzer noch einen Dreier geworfen. Die Bayreuther Dreierquote lag jetzt bei 33 Prozent, die Zahl der Turnovers war auf 14 gestiegen. Bayreuth hatte zu Beginn des Schlussviertels gleich zwei Ballverluste, Artland zog auf 79:62 davon. Matt Frierson traf aus der Distanz zum 65:79, Kevin Wohlrath verkürzte weiter auf 67:79, Simon Hildebrandt ließ das 69:81 folgen und Collin Metcalf traf zum 71:83. Emanuel Prospere verkürzte auf 73:83, traf dann mit einem Drei-Punkte-Spiel zum 76:85. Vier Minuten vor Schluss lag Quakenbrück mit 87:76 vorne. Collin Metcalf traf zum 78:87 und anschließend zum 80:90. Glen Abram brachte MpK mit einem Dreier weiter auf 83:90 heran. Es gelang den Bayreuthern aber nicht mehr, noch einmal wirklich ernsthaft in Schlagdistanz zu kommen. Glen Abram traf zwar noch einen Dreier zum 86:94, letztlich ging die Partie für MpK aber mit 86:97 verloren. Bayreuth hatte das Schlussviertel zwar knapp mit 24:22 gewonnen. Buzz Anthony und Jonathan Klussmann machten bei Artland jedoch den Unterschied. Insgesamt war bei MpK zwar eine Leistungssteigerung gegenüber dem Spiel gegen die Orange Academy Ulm festzustellen. Dem Gegner wurden aber immer noch zu lange Läufe erlaubt. Bei den Rebounds gewann Bayreuth knapp mit 37:36,18 Turnovers waren jedoch nach wie vor zu viel. Nach der fünften Niederlage im fünften Spiel bleibt MpK Bayreuth auf dem letzten Tabellenplatz 18.

 

17.10.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. MLP Academics Heidelberg 51:74

Die PS Karlsruhe LIONS mussten sich am fünften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA im heimischen Baden-Derby den MLP Academics Heidelberg mit 51:74 geschlagen geben. Vor mehr als 2.600 Zuschauern hielten die Gastgeber die Begegnung zunächst offen, gerieten jedoch im zweiten Viertel entscheidend ins Hintertreffen. Insbesondere Maurice Pluskota, der nach längerer Verletzungspause erstmals wieder auf dem heimischen Parkett zum Einsatz kam, setzte in der ersten Halbzeit offensive Akzente und trug dazu bei, dass die Karlsruher zunächst auf Augenhöhe mit den favorisierten Gästen agieren konnten. Im weiteren Verlauf gelang es den Heidelbergern jedoch, die Partie frühzeitig zu ihren Gunsten zu entscheiden. Die LIONS starteten konzentriert in die Begegnung und gestalteten das erste Viertel weitgehend ausgeglichen. Mit einem Zwischenstand von 15:19 blieb der Rückstand zunächst überschaubar. Auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts hielten die Karlsruher das Tempo hoch. Anschließend folgte jedoch ein entscheidender Einbruch: Mit einem 22:0-Lauf setzten sich die Gäste deutlich ab und verschafften sich bis zur Halbzeitpause eine komfortable Führung. Beim Stand von 19:45 war die Ausgangslage für die Gastgeber entsprechend schwierig.

Nach dem Seitenwechsel bemühten sich die LIONS um eine Reaktion und erzielten zunächst einen 6:0-Lauf, der die Heidelberger zu einer frühen Auszeit veranlasste. Die Academics fanden anschließend jedoch schnell zurück in die Partie und behaupteten ihre deutliche Führung. Nach dem dritten Viertel lagen die Gäste mit 61:33 in Front. Im Schlussabschnitt gelang es den Karlsruhern zwar, mit 18:13 Punkten das bessere Viertelergebnis zu erzielen. Der zuvor entstandene Rückstand erwies sich jedoch als zu groß, um die Begegnung noch einmal entscheidend zu beeinflussen. Am Ende stand eine 51:74-Niederlage aus Sicht der LIONS. Zusätzlich erschwert wurde die Ausgangslage der LIONS durch den verletzungsbedingten Ausfall von drei Spielern. Isaiah Hart, Martel Williams und Bazoumana Koné konnten im Baden-Derby nicht mitwirken. Viel Zeit zur Regeneration bleibt den Karlsruhern nicht. Bereits am kommenden Samstag, dem 24. Oktober, steht in der Europahalle die nächste Heimpartie auf dem Programm. Im Baden-Schwaben-Derby empfangen die Fächerstädtler die Tigers Tübingen. Vor heimischem Publikum bietet sich den LIONS damit zeitnah die Gelegenheit, eine Reaktion auf die Niederlage gegen Heidelberg zu zeigen.

 

18.10.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. HAKRO Merlins Crailsheim 84:78

Die HAKRO Merlins Crailsheim müssen sich am fünften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga erstmals in dieser Saison geschlagen geben. Beim Aufsteiger OrangeAcademy unterlagen die Zauberer nach einer starken ersten Halbzeit mit 78:84. Vor über 100 lautstarken mitgereisten Merlins-Fans, die den OrangeCampus zeitweise in ein Crailsheimer Heimspiel verwandelten, überzeugte das Team von Headcoach Florian Flabb zunächst mit hoher Intensität und spektakulären Aktionen. Nach dem Seitenwechsel brachten jedoch zahlreiche Ballverluste und schwache Wurfquoten die Gastgeber zurück ins Spiel, sodass sich die Gastgeber mit 84:78 durchsetzen konnten. Neu-Ulm, 18.10.2026. Beide Mannschaften starteten mit hohem Tempo in die Begegnung und suchten immer wieder den Abschluss von der Dreierlinie. Allein in den ersten fünf Minuten gab es insgesamt 13 Dreierversuche. Ulm fand mit seinem schnellen Spiel zunächst besser in die Partie, doch insbesondere Merlins-Youngster Matheo Hermann setzte wichtige Akzente und hielt Crailsheim in Schlagdistanz. Nach einem ausgeglichenen Auftaktviertel (18:18) übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle. Beim Stand von 26:26 sorgten Dylan Addae-Wusu und Booker Coplin für eine der spektakulärsten Sequenzen der ersten Halbzeit. Zunächst versenkte Addae-Wusu einen Eckendreier, anschließend eroberte Coplin den Ball, stoppte im Fastbreak ab und traf ebenfalls von Downtown. Die anschließende Ulmer Auszeit konnte den Crailsheimer Lauf zunächst nicht stoppen. Courtney Alexander II glänzte mit einem Block, Luc van Slooten erhöhte per Dreier auf neun Punkte Vorsprung. Zwar fanden die Gastgeber durch eine Umstellung auf Zonenverteidigung kurzzeitig zurück in die Partie, doch insbesondere Coplin, der nach 18 Minuten bereits 18 Punkte gesammelt hatte, hielt dagegen. Kurz vor der Pause sorgte Alexander mit einem Steal und anschließendem Dunk für die erste zweistellige Führung. Ein spektakulärer Alley-Oop-Dunk des Centers und ein Zirkuswurf von van Slooten rundeten die unterhaltsame erste Halbzeit ab. Mit einer 48:39-Führung ging es in die Kabinen.

Auch nach dem Seitenwechsel jagte zunächst ein Highlight das nächste. Van Slooten stoppte CJ Anthony mit einem spektakulären Block, Addae-Wusu legte ein And-one nach. Doch anschließend kippte die Begegnung zunehmend zugunsten der Gastgeber. Während Ulm offensiv seinen Rhythmus fand, häuften sich auf Crailsheimer Seite die Ballverluste. Die OrangeAcademy nutzte diese konsequent aus, verkürzte zunächst auf 57:60 und übernahm wenig später wieder die Führung. Mit einem 63:67-Rückstand ging es für die Merlins in den Schlussabschnitt. Dort blieben die Ulmer zunächst tonangebend. CJ Anthony erhöhte sechseinhalb Minuten vor Schluss per Dreier auf 74:67 aus Sicht der Gastgeber, Fischer baute den Vorsprung wenig später auf zehn Punkte aus. Zwar verkürzte Lucas Mayer rund zwei Minuten vor dem Ende auf 73:81 und van Slooten legte per Tip-in zum 75:81 nach, doch eine echte Aufholjagd entwickelte sich daraus nicht mehr. Zu selten fanden die Crailsheimer Abschlüsse ihr Ziel. Lediglich zwei von 17 Dreiern fielen in der zweiten Halbzeit, auch an der Freiwurflinie ließen die Merlins zu viele Punkte liegen. Als Maker Bol 30 Sekunden vor Schluss zum 83:75 dunkte, war die Entscheidung gefallen. Am Ende unterlagen die Zauberer mit 78:84 und mussten nach vier Siegen zum Saisonauftakt ihre erste Niederlage hinnehmen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_5_ProA-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-20 12:46:482026-10-22 10:30:04Nachberichte ProA 5. Spieltag

Vorberichte ProA 5. Spieltag

16. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

Alle ProA-Spiele des fünften Spieltags könnt ihr live auf Sporteurope.TV verfolgen!

 

16.10.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. VfL SparkassenStars Bochum

Am Freitag, den 16. Oktober 2026, empfangen die Tigers Tübingen am fünften Spieltag der Saison 2026/2027 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga die VfL SparkassenStars Bochum. Hochball ist um 19:30 Uhr in der Paul Horn-Arena. Die Mannschaft von Head Coach Félix Bañobre will dabei an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und den dritten Sieg in Folge einfahren. Für den Spanier an der Seitenlinie sowie für Spieler Lars Kamp wird es das Duell gegen den ehemaligen Arbeitgeber und einigen gemeinsamen Weggefährten. Tickets gibt es im Onlineshop sowie am Spieltag ab 18:15 Uhr an der Abendkasse. Bis Mittwochvormittag wurden 1.700 Tickets abgesetzt. Mit dem Ticket kann der öffentliche Nahverkehr ab vier Stunden vor Spielbeginn sowie die Rückfahrt bis in die Nacht hinein genutzt werden. Die Zeiten sind hier einsehbar! Hinweis: Auf dem Festplatz werden keine Parkgebühren erhoben. Der Spieltag steht zum Start des neuen Wintersemesters an der Universität Tübingen unter dem Motto Studierenden-Spieltag. Die Begegnung wird wie immer live und exklusiv auf sporteurope.tv kostenpflichtig übertragen. Die Kommentatoren Marius Dieterle und Raphael Schiller gehen um 19:15 Uhr auf Sendung. Nach der Partie steht Lars Kamp beim Alpi-Fantalk in der Paul Horn-Arena für Fragen zur Verfügung. „Für mich wird das natürlich ein ganz emotionales Spiel“, fiebert Bañobre auf das Duell gegen sein ehemaliges Team hin.

In der dritten Folge von „Welcome to the Podcast“ ist Tigers-Neuzugang Lars Kamp zu Gast. Er blickt auf seine erfolgreichen Jugendjahre bei den Paderborn Baskets zurück, mit denen er 2012 die deutsche JBBL-Meisterschaft (Jugend Basketball Bundesliga) gewann. Nach einer schweren Verletzung kämpfte sich der Routinier bei den Hamburg Towers zurück auf das Parkett. Außerdem spricht er über seine langjährige Zusammenarbeit mit Head Coach Félix Bañobre, die gemeinsamen Erfolge in Bochum und seinen nächsten Karriereschritt bei den Tigers Tübingen. Die Gäste aus dem Ruhrgebiet sind mit zwei Siegen in die neue Saison 2026/2027 gestartet, mussten danach aber zwei Niederlagen hinnehmen. Am vergangenen Spieltag verloren die Schützlinge von Trainer Álvaro Paredes Sánchez mit 93:100 gegen die BG Göttingen. Die Raubkatzen konnten hingegen nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt zuletzt zwei Partien in Folge siegreich gestalten. Nach dem deutlichen 86:61-Heimerfolg gegen die Nürnberg Falcons setzten sich die Raubkatzen am vergangenen Wochenende mit 92:86 bei den Artland Dragons in Quakenbrück durch und stehen aktuell auf dem siebten Tabellenplatz. Auch personell hat sich bei den Gästen im Sommer einiges verändert. Mit Paredes Sánchez steht ein neuer Trainer an der Seitenlinie. Zu den wichtigsten verbliebenen Spielern gehören Point Guard Niklas Geske (10,5 ppg, 7,3 apg) und Center Kilian Dietz (3,5 ppg, 6,0 rpg), die bereits seit mehreren Jahren das Trikot der VfL SparkassenStars Bochum tragen. Geske ist der absolute Kopf der VfL SparkassenStars Bochum. Für die Raubkatzen wird es extrem wichtig sein, den Handlungsraum des 32-Jährigen einzuschränken. Mit der Verpflichtung von JaMonta Black (22,5 ppg, 2,8 rpg) haben die Verantwortlichen der Gäste ein sehr gutes Händchen bewiesen. Der 25-jährige US-Amerikaner ist aktuell der beste Punktesammler der ProA. Die Neuzugänge Thomas Kamarad (13,0 ppg, 6,5 rpg) aus den USA und die deutsche Kraft Gabriel Kuku (12,3 ppg, 3,3 rpg) zeigten bei ihren ersten Spielen im neuen Trikot ebenfalls starke Leistungen. Im direkten Statistik-Vergleich gibt es aktuell eine interessante Zahl: Mit 9,5 Steals führen die Raubkatzen die ligainterne bei den Ballgewinnen an. Die Gäste nehmen in dieser Wertung mit 5,8 Steals gemeinsam den 15. Platz ein. Schwächer sind nur die Nürnberg Falcons (4,5 spg) und Medikamente per Klick Bayreuth (4,7 spg).

 

16.10.2026 19:30 Uhr // SBB Börde Baskets vs. EPG Baskets Koblenz

Nach drei Siegen in den ersten vier Spielen ist die Stimmung im Team der EPG Baskets gut und Headcoach Stephan Dohrn betont die positive Arbeit, die das Team leistet: „Zufrieden bin ich mit der Einstellung der Spieler und dem Kampfgeist. Defensiv haben wir große Fortschritte gemacht, die Rotationen passen immer besser.“ Allerdings sollte der frühe vierte Platz nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Mannschaft noch reichlich Verbesserungspotenzial hat. „Offensiv fehlt uns durchaus noch Struktur und Klarheit, das muss besser werden“, ergänzt der Coach. Zuletzt musste das Team um Kapitän Badu Buck mit dem verletzungsbedingten Saison-Aus von Point Guard Tyren Moore einen großen Rückschlag hinnehmen. Jedoch konnte man in den beiden Partien, in denen Moore bereits fehlte, feststellen, dass Koblenz einige Playmaker aufweist, die große Teile der Spielgestaltung übernehmen können. In beiden Spielen verursachten die EPG Baskets jeweils nur acht Turnover. Ein Spitzenwert, für den neben der sicheren Spielgestaltung von Chase Johnson und der ruhigen, kontrollierten Spielweise von Dragos Diculescu in den Schlussphasen auch Kapitän Badu Buck verantwortlich zeichnete. Nach seiner Verletzung und einer damit verbundenen Vorbereitung ohne Spielpraxis spielte der Guard zuletzt wieder 18 Minuten gegen Paderborn und stabilisierte sein Team zunehmend durch seinen unaufgeregten Führungsstil. „Natürlich freuen wir uns über jeden Sieg, aber wir hören nicht auf, noch mehr zu wollen“, zeigt sich der 27-Jährige siegeshungrig. „Richtig gegessen wird erst am Ende, bis jetzt waren das alles nur kleine Appetizer.“ Mit Wolmirstedt wartet nun ein enormer Brocken auf die Schängel, an dem sich in dieser Saison schon wahre Top-Teams verschluckt haben.

Nach Siegen gegen Gießen (73:61), auswärts in Göttingen (62:89) und zuletzt bei BBL-Absteiger Heidelberg (74:85) gehört Wolmirstedt zum Saisonauftakt zu den Top-Teams der Liga. Innerhalb dieser drei Spiele andauernden Siegesserie holten sie insgesamt 26 Rebounds mehr als ihre Gegner. Besonders der jüngste Erfolg an Spieltag vier ist erwähnenswert, schließlich hielt man den Aufstiegsfavoriten aus Heidelberg in Halbzeit zwei bei nur 31 Punkten und traf 54 % seiner Dreier (14/26). Der Koblenzer Kapitän zeigt sich von dem Höhenflug des nächsten Gegners wenig überrascht: „Sie werden sehr gut gecoacht und haben gute Spieler in ihren Reihen“, so Buck. „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen, was andere tun, interessiert mich aber nicht.“ Trainer Dohrn sieht in der kommenden Partie einen Gegner, der mehr als nur auf Augenhöhe steht: „Sie haben eine unglaubliche individuelle Qualität im Kader. Mit dieser Qualität sind sie automatisch ein Top-Team und somit zuhause auch klar in der Favoritenrolle.“ Neben der kollektiven Stärke, die der Aufsteiger von 2025 bislang aufzeigt (viertbeste Dreierquote der Liga und viertbeste Defense mit nur 284 kassierten Punkten), sieht der Coach in Kenneth Cooper, Brock Gardner und Kyndahl Hill ganz besondere Faktoren, auf die es sich einzustellen gilt. Shooting Guard Cooper kam vor der Saison aus Tübingen und hinterlässt bislang mit 15 Punkten und 4 Rebounds im Schnitt einen soliden Eindruck. Der Topscorer des Teams fehlte zuletzt gegen Wolmirstedt, eine Rückkehr gegen Koblenz ist noch offen. Power Forward Brock Gardner kam vor der Saison aus Crailsheim und erzielte bislang 14 Punkte und 6 Rebounds im Schnitt. Der erfahrene Hill kam in den bisherigen vier Partien auf 10,5 Punkte und 5,5 Rebounds. Der 32-Jährige Center trug gegen Heidelberg 17 Punkte bei und traf zwei seiner drei Dreierversuche. Zudem hat das Team mit Dennis Nawrocki (23 Punkte gegen Heidelberg) einen weiteren ProA-erfahrenen Mann in den Reihen, der in der vergangenen Saison im Trikot der Hagener den EPG Baskets Koblenz 22 Punkte einschenkte. Point Guard Martin Bogdanov, der neben Alieu Ceesay als Einziger aus der Vorjahresmannschaft noch mit dabei ist, lenkt die Offensive seines Teams bislang mit starken 7,3 Assists pro Spiel.

 

17.10.2026 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. ETB Miners

Am Samstag, den 17.10.2026 (Tip-Off: 18:00 Uhr), ist das Team von Headcoach Lars Wendt am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bei den Eisbären Bremerhaven gefordert. Der Knoten ist geplatzt! Nach einer fulminanten Aufholjagd in den Schlusssekunden und einer packenden Overtime sicherten sich die Miners am vergangenen Spieltag vor heimischer Kulisse einen 95:86-Erfolg gegen die PS Karlsruhe LIONS. Mit diesem ersten ProA-Sieg auf dem Konto stehen die Essener mit einer Bilanz von 1:3 Siegen auf Tabellenplatz 15 und wollen den Schwung direkt für den ersten Auswärtserfolg nutzen. Die Eisbären Bremerhaven stehen nach den ersten Partien bei einer ausgeglichenen Bilanz von 2:2 Siegen im Mittelfeld der Tabelle. Nach zwei knappen Niederlagen zu Saisonbeginn feierten die Seestädter zuletzt zwei Siege in Folge (u. a. 84:81 gegen Paderborn und 85:83 bei den RheinStars Köln) und befinden sich somit auf einem klaren Aufwärtstrend. Der Gegner: Eisbären Bremerhaven & das Friederici-Bruderduell. Mit den Eisbären wartet ein physischer und ambitionierter Gegner auf die Miners, dessen Kader mit dem klaren Ziel zusammengestellt wurde, um den Aufstieg mitzuspielen. Die Partie hält zudem eine ganz besondere Geschichte bereit: Wenn beide einsatzfähig sind, kommt es auf dem Parkett zum direkten Aufeinandertreffen der Friederici-Zwillinge – Marc im Trikot der Miners und Vincent auf Seiten der Eisbären.

Im bisherigen Saisonverlauf zeichnen sich im Bremerhavener Spiel vor allem folgende Leistungsträger durch ihre konstanten Saisondurchschnittswerte aus: Dominic Parolin (#9, Center): Der kanadische Big Man bildet die zentrale Stütze unter den Körben und legt im Saisondurchschnitt 16,3 Punkte sowie 7,0 Rebounds pro Spiel auf. Carlos Carter (#6, Small Forward): Der athletische Wing ist auf den Außenpositionen eine verlässliche Option im Abschluss und kommt auf durchschnittlich 12,3 Punkte und 4,0 Rebounds pro Spiel. Garai Zeeb (#3, Point Guard): Der erfahrene Spielmacher steuert im Schnitt 7,5 Assists sowie 9,0 Punkte pro Spiel bei und lenkt das Angriffsspiel der Seestädter mit viel Übersicht. Für die Miners wird es vor allem darauf ankommen, das starke Passspiel der Bremerhavener einzuschränken und von der ersten Minute an physisch unter den Körben gegenzuhalten. Headcoach Lars Wendt:„Nach unserem ersten Saisonsieg wollen wir jetzt auch auswärts in Bremerhaven nachlegen. Uns erwartet ein Gegner, der bislang die wohl engsten Spiele der Liga bestritten hat: Alle vier Partien wurden mit einer Differenz von drei Punkten oder weniger entschieden. Bremerhavens Kader wurde mit dem Ziel zusammengestellt, den Aufstieg in die Bundesliga anzugreifen, und verfügt über enorme Qualität. Dazu gehört unter anderem Vincent Friderici, der Zwillingsbruder von Marc. Allerdings hatte Bremerhaven bislang auch mit Verletzungspech zu kämpfen und konnte noch nicht mit dem kompletten Kader antreten. Bei uns ist der Einsatz von Marc noch offen, da er weiterhin seine Verletzung vom letzten Spiel auskuriert. Unabhängig davon wissen wir, was uns erwartet: Wir müssen vor allem mit der gleichen Aggressivität und Intensität auftreten, die wir in der zweiten Halbzeit in Karlsruhe gezeigt haben. Wenn uns das gelingt, haben wir eine Chance, auch auswärts etwas mitzunehmen.“

 

17.10.2026 18:00 Uhr // Kreisbau Kirchheim Knights vs. Paderborn Baskets

Mit Ausnahme der Partie in Ulm, tritt die Mannschaft von Head Coach Igor Perovic bislang äußerst souverän auf. Sowohl beim Heimauftakt gegen Wolmirstedt, wie auch gegen Bayreuth und Nürnberg dominierten die Schwaben das Spielgeschehen und fuhren ungefährdete Siege ein. Doch Vorsicht ist aus Sicht der Verantwortlichen geboten. „Wolmirstedt hatten wir am 1. Spieltag. Da kann alles passieren und das würde ich nicht überbewerten. Bayreuth und Nürnberg haben wir in einer schwierigen Phase getroffen. Wir haben bislang gut und konzentriert gespielt, aber nicht mehr und auch nicht weniger,“ bewertet Knights Sportchef Chris Schmidt die ersten Wochen. Nun kommt Paderborn. Die Gäste sind mit einem Sieg aus vier Partien gestartet und stehen im unteren Tabellendrittel. Gegen Bochum (81:77), Bremerhaven (84:81) und Koblenz (88:86) unterlag die Mannschaft von Head Coach Milos Stankovic. In allen drei Partien schienen die Baskets die bessere Mannschaft und mussten sich letztlich jeweils denkbar knapp geschlagen geben. Gegen Köln gelang ein deutlicher Erfolg. „Aus meiner Sicht hat nicht viel gefehlt und Paderborn hätte ebenso gut mit 4:0 starten können. Das waren extrem knappe Partien,“ so Knights Coach Igor Perovic. Angeführt werden die Baskets von Eyassu Worku. Der US-amerikanische Point Guard sorgte bereits in der vergangenen Saison für den Paderborner Sieg in Kirchheims Sporthalle Stadtmitte und er ist auch in dieser Spielzeit mit 14,8 Punkten und 6,8 Assists im Schnitt pro Partie einer der Top Guards in der ProA. Ebenfalls brandgefährlich ist sein amerikanisches Pendant Jon`ll Fugett, der im Schnitt 17 Zähler auflegt und als Spezialist für das Verwandeln von schwierigen Würfen bekannt ist. Viel Physis und Power bringt Emmanuel Ugbo, der sich für 11,3 Punkte und 6,8 Rebounds pro Partie verantwortlich zeigt. Mit Nik Schlipf und Matej Silic stehen zudem zwei außerordentlich gute Distanzwerfer im Kader der Paderborner. „Sie spielen schnell, haben extrem gute Werfer, haben eine smarte und gute Spielanlage. Ich halte sie für sehr gefährlich,“ so das Fazit des Kirchheimer Coaches. Ein letztjähriger Vizechampion steht ebenfalls im Aufgebot der Baskets. Center Nick Spinoso wechselte aus dem Schwabenland nach Paderborn und verstärkt dort die Centerrotation. Mit sechs Punkten und 6,3 Rebounds im Schnitt zeigt der ehemalige Ritter solide Leistungen. Auf Seiten der Knights verordnete Perovic einigen seiner Akteure zu Wochenbeginn eine Verschnaufpause. Den verletzungs- und erkältungsbedingten Ausfälle der vergangenen zwei Wochen wollte der Trainer nach Absprache mit dem Ärzte und Betreuerteam mit dosierten Einheiten entgegenwirken. Zumindest bis zum Ende der Woche hin schien dies auch positiv zu verlaufen, da alle Spieler an den folgenden Einheiten vollumfänglich teilnehmen konnten. „Es hatte natürlich Auswirkungen, dass wir in den letzten zwei, drei Wochen nur sehr unregelmäßig die Jungs alle zusammen hatten. Das stört die Entwicklung und ich hoffe, dass wir jetzt in eine Phase kommen, in der wir konstant arbeiten können,“ so Schmidt. Spielbeginn für das Duell gegen Paderborn ist am Samstag um 18 Uhr.

 

17.10.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Nürnberg Falcons

In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfängt die BG Göttingen am Samstag, 17. Oktober, die Nürnberg Falcons. Tip-off in der Sparkassen-Arena ist um 18:30 Uhr.  So sehen Fans die Partie live: Das Duell überträgt Sporteurope.TV live. Noch bis zum 15. Oktober gibt es einen Frühbucher-Rabatt auf den All-Access-Pass, in dem nicht nur alle Hauptrunden- sondern auch alle Playoff-Spiele enthalten sind (159,99 statt 189,99 Euro). Stand der Dinge: Die Veilchen haben am vergangenen Wochenende ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Bei den VfL SparkassenStars Bochum gab es einen 100:93-Erfolg. Die Nürnberger sind mit zwei Siegen gegen die PS Karlsruhe Lions (83:79) und die EPG Baskets Koblenz (85:75) in die Saison gestartet. Dann folgten zwei Niederlagen gegen die Tigers Tübingen (61:86) und die Kreisbau Knights Kirchheim (65:92). Spieler im Fokus: Beim Sieg gegen Bochum war Veilchen-Center Omar Pajic mit seinem Double-Double ein wichtiger Faktor (22 Punkte, 11 Rebounds). Ebenfalls ein Double-Double erzielte Daniel Kirchner (13 Punkte, 12 Assists). Im Schnitt diese meisten BG-Punkte erzielt Zach Jackson (14,0) gefolgt von Radvilas Kneizys (13,5). Bei den Nürnbergern überragt Neuzugang Nate Heise. Der US-Guard steht im Schnitt rund 28 Minuten pro Spiel auf dem Parkett und kommt auf 18,5 Punkte. Zweitbester Falcons-Scorer ist sein Landsmann Xavier Bell (11,8), der ebenfalls neu im Kader ist.

Gut zu wissen: Gemeinsam mit ihrem offiziellen Schiedsrichterpartner junited AUTOGLAS macht die ProA im „Pinktober“ auf das Thema Brustkrebsvorsorge aufmerksam. Die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter laufen in allen Spielen im Oktober in rosa Trikots auf. Auch abseits der Basketballhallen wird der Oktober rosa: An den Werkstattstandorten von junited AUTOGLAS tragen die Mitarbeitenden im Aktionsmonat pinkfarbene Arbeitsshirts. Damit verbindet der Partner sein Engagement im Basketball mit einer eigenen bundesweiten Aktion. Zahlen, bitte: Die Veilchen erzielen im Schnitt pro Spiel rund 78 Punkte. Bei den Falcons sind es rund 74 Punkte – kein ProA-Team kommt auf weniger Zähler. Etwas besser als die BG sind die Nürnberger in der Verteidigung: Die Mannschaft von Falcons-Headcoach Tim Black lässt durchschnittlich 83 Punkte zu; die Göttinger rund 87. Besser als Nürnberg sind die Südniedersachsen bei den Offensiv-Rebounds (11,5 zu 8,3), bei den Steals (6,3 zu 4,5) und den Ballverlusten (12,3 zu 18,8). Die Falcons treffen ihre Dreier hochprozentiger als die BG (36 zu 30 Prozent), werfen allerdings nicht so häufig von außen, sodass sie insgesamt weniger Dreier pro Spiel treffen (6,5 zu 8,8). Duell an der Seitenlinie: Martins Gulbis zeigte sich erleichtert über seinen ersten Sieg als BG-Headcoach und war stolz auf sein Team. In Nürnberg steht auch ein neuer Cheftrainer an der Seite: Tim Black übernahm den Posten von Ralph Junge, der sich jetzt wieder ganz auf seinen Job als Falcons-Geschäftsführer konzentriert. Black war langjähriger Basketball-Profi in Europa (Deutschland, Belgien, Italien) und startete seine Trainerkarriere in seinem Heimatland USA. 2024 kehrte er nach Deutschland zurück und gehört seitdem zum Falcons-Trainerstab. Das sagen die Coaches: „Natürlich sind wir froh über unseren ersten Sieg, aber das ist Geschichte. Wir müssen weiter an unserer Stabilität über 40 Minuten arbeiten. Wir dürfen uns nicht so viele Schwankungen erlauben und müssen unseren defensiven Ansatz gegenüber den gegnerischen Topspielern verbessern. Wir hoffen auf eine volle Arena“, sagt Gulbis. Nach der Heimniederlage gegen Kirchheim sagte Black: „Es war kein gutes Spiel von uns. Kirchheim hat uns dominiert und die Grenzen aufgezeigt. Wir werden daraus lernen, weiter an uns arbeiten und besser werden.“

 

17.10.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. RheinStars Köln

Das 76:83 am Freitag als Gast der HAKRO Merlins Crailsheim hatte Spuren hinterlassen. Die im Kreise der deutsch-serbischen Community vom Mann aus Belgrad ausgeblendet wurden, die aber erst beseitigt sind, wenn der nächste Gegner bezwungen ist. Und der heißt an Spieltag fünf der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA am Samstag (19 Uhr) RheinStars Köln. „Eine Mannschaft, die ich schon im Sommer auf dem Schirm hatte, die wir auf keinen Fall unterschätzen dürfen, die eine starke Pre-Season mit Siegen gegen belgische und niederländische Erstligisten hingelegt hat, an die wir schlechte Erinnerungen haben, die ein klarer Playoff-Kandidat ist und die uns alles abverlangen wird.“ Wenn das keine Zusammenfassung der Fähigkeiten eines Kontrahenten ist … Gegen die Truppe aus der mit einer Millionen Einwohnern bevölkerungsreichsten Stadt Nordrhein-Westfalens haben die 46ers noch eine, ja eigentlich zwei Rechnungen offen. Im Ausweichquartier in Düsseldorf setzte es vergangene Saison eine 76:92-Niederlage, auch in der Osthalle behielt Köln mit 87:77 die Oberhand. „Das habe ich nicht vergessen, wir wollen Revanche“, so Branislav Ignjatovic, den noch immer personelle Sorgen plagen.

Leader Chris Carter fällt mit einer Knieverletzung erst einmal aus. Am Freitag wird eine weitere Untersuchung in München vielleicht noch mehr Klarheit bringen. Kai Müsse (Außenbandrisses im rechten Sprunggelenk) hat nach drei Wochen Pause das Training wieder aufgenommen; ob er mitwirken kann, entscheidet sich erst kurz vor Spielbeginn. Alex Williams hat sich erneut den kleinen Finger der linken Hand ausgekugelt; der US-Rookie stellte sich mit einem dicken Tape in den Dienst der Mannschaft. Und zu allem Übel hat sich auch noch Nachwuchs-Guard Luca Nickel beim 90:85-Erfolg der Roth Energie Gießen Pointers am Samstag gegen die Black Forest Panthers aus Schwenningen am Oberschenkel verletzt, so dass zuletzt mehrere Akteure aus der Regionalliga-Truppe im 46ers-Training aushalfen, um zumindest ein Fünf-gegen-Fünf zu ermöglichen. Dass bei den RheinStars unlängst bei der Overtime-83:85-Heimniederlage gegen die Eisbären Bremerhaven nur Haris Hujic fehlte, klingt da schon wie eine Randnotiz, wenngleich der Ex-BBL-Profi (Göttingen, Oldenburg) bei seinen bisherigen drei Einsätzen im Schnitt immerhin sieben Punkte zum Gelingen beisteuern konnte. Hujic ist neben dem ehemaligen Gießener Maxi Begue, Center Björn Rohwer und den Guards Jasper Günther und Cedric Russell einer der Profis, die Cheftrainer Zoran Kukic, ein in Wien geborener Bosnier, der für Borac Banja Luka im Europapokal aktiv war und mit Köln 2004 Pokalsieger wurde, behalten konnte. Hinzu kam eine kleine, aber feine Auswahl an Akteuren, die inzwischen vom ehemaligen Bochumer Antonio Williams (im Schnitt 16 Punkte) angeführt werden. US-Flügel Chris Monroe kam von den Traiskirchen Lions aus Österreich. Der 27-Jährige sammelt im Schnitt fünf Rebounds ein, zuletzt gegen Bremerhaven waren es sogar acht. Ihm in nichts nach steht sein Landsmann James Patterson (Hofstra University/New York), der beim Sieg über die ETB-Miners aus Essen mit 15 Zählern und acht eingesammelten Abprallern auffiel. Karl Bühner (Paderborn Baskets) stammt eigentlich aus dem Nachwuchsprogramm von RASTA Vechta, dem er nach dessen Abstieg in die ProB 2025 den Rücken kehrte. Und der in Belgien geborene, aber mit einem deutschen Pass ausgestattete Center Nat Diallo, der vom Liga-Rivalen Bayreuth an den Rhein wechselte, ist mit seiner Wucht von 2,08 Metern stets für ein Double-Double gut. Mit im Schnitt über acht Rebounds gehört er hinter Omar Pajic (Göttingen), Wes Oba (Karlsruhe) und Dominic Parolin (Bremerhaven) zu den Top-Brettspielern der Liga.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // Medikamente per Klick Bayreuth vs. Artland Dragons

Einen weiteren Anlauf, um den ersten Saisonsieg zu erreichen, will Medikamente per Klick (MpK) Bayreuth im Rahmen des 5. Spieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA am Samstag, 17. Oktober, um 19 Uhr im Heimspiel gegen die Artland Dragons unternehmen. Nach der 89:100-Niederlage am vergangenen Mittwoch gegen die Orange Academy Ulm steht MpK Bayreuth nach wie vor ohne Erfolg da und ist aktuell auf den 18. und letzten Platz der ProA-Tabelle abgerutscht. Die Artland Dragons, die in der vergangenen Saison die Hauptrunde in der ProA auf Tabellenplatz fünf abgeschlossen hatten und sich damit nach zuvor zwei schwächeren Spielzeiten wieder für die Playoffs qualifiziert hatten, stehen in der aktuellen Saison 2026/27 nach vier Spieltagen mit 2:6 Punkten auf Tabellenrang 13. Nach der knappen 87:91-Auftaktniederlage bei den GIESSEN 46ers gewannen die Quakenbrücker mit 81:69 gegen die BG Göttingen und mussten dann mit 80:92 bei den EPG Baskets Koblenz und zuletzt in eigener Halle mit 86:92 gegen die Tigers Tübingen zwei weitere Niederlagen hinnehmen. Nach einer schwachen ersten Hälfte (35:49) kämpften sich die Dragons im dritten Viertel eindrucksvoll zurück und gingen kurz vor Ende des Abschnitts sogar in Führung. Den Schwung konnten die Gastgeber jedoch nicht mit in die Schlussphase nehmen und mussten sich damit letztlich mit sechs Zählern Differenz geschlagen geben. Topscorer der Dragons war Jonathan Klussmann mit 26 Punkten.

Dragons-Headcoach Hendrik Gruhn bilanzierte nach der Partie gegen Tübingen: „Das war eine sehr frustrierende Niederlage, weil wir im Prinzip gegen zwei Spieler verloren haben, die uns mit ihrer individuellen Qualität unfassbar wehgetan haben. Es war Isaac Haney, der in der ersten Halbzeit alles getroffen hat. So sind wir mit einem zweistelligen Rückstand in die Pause gegangen und mussten uns dann zurückkämpfen. In dieser Phase haben wir enorm gut verteidigt und sind ins Laufen gekommen. Als wir dann in Führung gegangen sind, haben wir es verpasst, den letzten Punch zu setzen und wegzuziehen. Im vierten Viertel hat uns Timothy Smith dann den Zahn gezogen, indem er immer wieder extrem schwierige Würfe mit der Hand im Gesicht getroffen hat. Nichtsdestotrotz müssen wir an unserer Konstanz arbeiten. Wenn wir über zehn Minuten im dritten Viertel gut verteidigen, reicht das nicht aus, um Spiele in dieser Liga zu gewinnen.“ Vor der Saison verließen der kanadische Spielmacher Nate Petrone sowie die beiden US-Amerikaner Ben Burnham und Amir Hinton als tragende Säulen des Erfolgs der vergangenen Saison die Dragons. Headcoach Gruhn stand vor der Aufgabe, um den verbliebenen US-Aufbauroutinier Buzz Anthony einen Neuaufbau des Teams zu bewerkstelligen. Aktuell bester Werfer der Dragons ist der dänische Nationalspieler und Shooting Guard Jonathan Klussmann (24), der im Sommer von den Paderborn Baskets nach Quakenbrück wechselte. Klussmann hat bislang im Schnitt 21,5 Punkte und 2,8 Rebounds auf dem Konto. Auf 11,8 Zähler im Schnitt kommt der bundesligaerfahrene, 24-jährige Point Guard Ralph Hounnou (kam in der Sommerpause von den EWE Baskets Oldenburg). Hounnou kommt außerdem bei bislang 20 Versuchen auf eine Dreierquote von 50 Prozent. US-Point Guard Buzz Anthony (28), seit 2023 bei den Dragons, folgt mit 10,5 Punkten, 3,8 Rebounds und sieben Assists im Schnitt. Der erfahrene, 27-jährige US-amerikanische Power Forward Naz Bohannon gehörte bereits dem Team der Vorsaison an und kommt auf durchschnittlich 9,8 Zähler und ist mit 5,8 abgegriffenen Bällen bester Rebounder der Dragons. Für Gefahr vom Flügel sorgt der kanadische Power Forward Jamal Fuller (ausgebildet in der US-College-Liga NCAA an der Long Island University), für den bislang 8,5 Zähler und drei Rebounds im Schnitt auf dem Scoreboard stehen. Small Forward Elijah Ndi (22) gehört seit 2024 zum Team der Quakenbrücker und hat aktuell acht Punkte und 3,3 Rebounds auf dem Konto.

 

17.10.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. MLP Academics Heidelberg

Am kommenden Samstag, den 17. Oktober, steht für die PS Karlsruhe LIONS der 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA an. Im badischen Derby wartet ein besonderes Duell: Beim Heimspiel in der Europahalle empfangen die LIONS die MLP Academics Heidelberg. Tip-Off ist um 19:30 Uhr. Hinter den LIONS liegt ein holpriger Saisonstart. Immer wieder mussten wichtige Leistungsträger verletzungsbedingt ausfallen, sodass das Team bislang nicht in voller Besetzung auflaufen konnte. Entsprechend steht nach vier Spielen erst ein Sieg zu Buche. Auch gegen Heidelberg bleibt die Personallage angespannt: Bazoumana Koné wird der Mannschaft verletzungsbedingt fehlen. Im Spiel gegen die ETB Miners verletzte sich der erst angereiste Neuzugang mit einer Muskelzerrung ungünstig. Wie lange er ausfällt, lässt sich derzeit noch nicht absehen. Dennoch hat die Mannschaft in den bisherigen Partien gezeigt, dass sie auch mit unvollständigem Kader kämpfen kann.

Mit Heidelberg kommt ein Gegner nach Karlsruhe, der zu den stärkeren Teams der Liga zählt. Die Academics sind im Sommer aus der easyCredit BBL abgestiegen und gehören in der ProA zum Kreis der Favoriten. Ihr Kader ist breit aufgestellt und stark national geprägt: Neben zahlreichen deutschen Spielern stehen drei Internationale auf dem Feld. Zwar überzeugten die Academics beim deutlichen 68:84-Auswärtssieg gegen Ulm. Am vergangenen Wochenende mussten sie sich jedoch vor eigenem Publikum den SBB Baskets mit 74:85 geschlagen geben. Die Zuschauer dürfen sich auf ein spannendes Derby freuen, in dem die LIONS mit vollem Einsatz alles geben werden. Rund um das Spiel erwartet die Fans ein besonderer Abend: Der Dresscode lautet „All White“. Alle Zuschauerinnen und Zuschauer sind eingeladen, in Weiß in die Europahalle zu kommen und so ein starkes Zeichen hinter der Mannschaft zu setzen. Es bestehen beste Voraussetzungen für einen stimmungsvollen Derby-Abend in Karlsruhe.

 

18.10.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Ein besonderes Spiel mit einer besonderen Rückkehr. Der Aufstiegstrainer Florian Flabb, der die OrangeAcademy in der vergangenen Saison von der ProB bis in die ProA geführt hat, trifft erstmals mit seiner neuen Mannschaft aus Crailsheim wieder auf die jungen Uuulmer. „Ich freue mich ungemein, an den Campus zurückzukehren. Es waren zwei unfassbar schöne Jahre in Ulm mit vielen tollen Momenten, an die ich mich gerne zurückerinnere. Zudem wird es schön sein, alle Mitarbeiter und auch meine ehemaligen Schützlinge aus der Aufstiegsmannschaft wiederzusehen. Es ist immer schön, die Entwicklung live auf dem Feld und nicht nur über das Scouting zu verfolgen. Für uns wird das eine schwere Auswärtsaufgabe, die wir bewältigen möchten“, so Crailsheims Cheftrainer Florian Flabb vor seiner anstehenden Rückkehr. Für die OrangeAcademy startete die Pflichtspielwoche bereits am Mittwoch und das auch erfolgreich. Im Auswärtsspiel bei Medikamente per Klick Bayreuth sicherte sich die jüngste Mannschaft der Liga zwei wichtige Zähler im Hinblick auf das Saisonziel Klassenerhalt. Mit Crailsheim folgt nun allerdings bereits die dritte Mannschaft aus den Tabellen-Top-3 innerhalb der ersten fünf Spieltage. Cheftrainer Mehdy Mary weiß die Qualitäten des noch ungeschlagenen Tabellenführers zu schätzen und warnt: „Wir haben bereits in der Preseason gegen Crailsheim gespielt und dort ihre Qualitäten gesehen. Sie spielen sehr physisch und verteidigen stark. Wir müssen es schaffen, den Rebound zu kontrollieren und in der Transition stabil zu verteidigen. Für uns ist es eine weitere gute Möglichkeit, zu competen und zu sehen, wie unsere Entwicklung seit dem Testspiel vorangeschritten ist.“

Bei den HAKRO Merlins Crailsheim handelt es sich auch in ihrer zweiten Spielzeit in der ProA um eine der ambitioniertesten Mannschaften der Liga. Im Sommer wurde der Kader gezielt verstärkt und auch auf der Trainerposition aufgerüstet. Gleichzeitig setzt das Team auf zahlreiche erfahrene Spieler, die ihre Qualitäten bereits auf hohem Niveau nachgewiesen haben. Besonders offensiv verfügen die Merlins über mehrere Akteure, die Spiele entscheiden können. Angeführt wird Crailsheim von Guard Booker Coplin, der mit 19,8 Punkten pro Partie aktuell bester Scorer der Mannschaft ist. Der US-Amerikaner überzeugt dabei mit starken Quoten und trifft 39,3 Prozent seiner Dreipunktewürfe. Unter den Körben sorgt Courtney Alexander mit seiner Athletik und Vielseitigkeit für Gefahr, während Forward Luc van Slooten dem Team zusätzliche Qualität auf den großen Positionen verleiht. Der neue Cheftrainer Florian Flabb nahm zudem auch Ex-Uuulmer Marko Dordevic mit nach Crailsheim. Der Saisonstart verlief für die Hohenloher zudem optimal. Mit vier Siegen aus vier Spielen teilen sich die Merlins den ersten Tabellenplatz mit Kirchheim.

OrangeAcademy Head Coach Mehdy Mary: „Wir haben bereits in der Preseason gegen Crailsheim gespielt und dort ihre Qualitäten gesehen. Sie spielen sehr physisch und verteidigen stark. Wir müssen es schaffen, den Rebound zu kontrollieren und in der Transition stabil zu verteidigen. Für uns ist es eine weitere gute Möglichkeit, zu competen und zu sehen, wie unsere Entwicklung seit dem Testspiel vorangeschritten ist.“

HAKRO Merlins Crailsheim Head Coach Florian Flabb: „Ich freue mich ungemein, an den Campus zurückzukehren. Es waren zwei unfassbar schöne Jahre in Ulm mit vielen tollen Momenten, an die ich mich gerne zurückerinnere. Zudem wird es schön sein, alle Mitarbeiter und auch meine ehemaligen Schützlinge aus der Aufstiegsmannschaft wiederzusehen. Es ist immer schön, die Entwicklung live auf dem Feld und nicht nur über das Scouting zu verfolgen. Für uns wird das eine schwere Auswärtsaufgabe, die wir bewältigen möchten.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_5_ProA.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-16 12:15:122026-10-16 12:16:14Vorberichte ProA 5. Spieltag

Nachberichte ProA 5. Spieltag

28. Oktober 2025/in APP, ProA 25/26

25.10.2025 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. EPG Baskets Koblenz 100:91

Nach dem kleinen Dämpfer gegen Leverkusen letzte Woche, waren die Eisbären am Samstagabend gegen Koblenz wieder erfolgreich (100:91). In Bremen konnten die Eisbären mit Tempo und Offensivstärke überzeugen.

Die Eisbären fanden von Beginn an gut ins Spiel. Nach einem schnellen Dunk von Jannis von Seckendorff und einem Sprungwurf von Till Isemann entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Duell. Zur Mitte des ersten Viertels stand es 18:16. Während Koblenz offensiv ins Stocken geriet, punkteten die Eisbären konsequent weiter. Ein weiterer Dunk von Jannis von Seckendorff brachte die erste zweistellige Führung (27:16). Ein Korbleger von Adrian Breitlauch sorgte schließlich für das 32:25 nach einem furiosen ersten Viertel.

Auch im zweiten Abschnitt blieben die Eisbären das dominierende Team. Elijah Jahi Miller eröffnete mit einem Dreier und legte kurz darauf per Korbleger nach (36:27). Zwar traf Koblenz-Kapitän Badu Buck zweimal aus der Distanz, doch die Eisbären ließen sich davon nicht beeindrucken. Nach spektakulären Aktionen von Hendrik Warner und Carlos Carter wuchs der Vorsprung wieder an. Die Eisbären zogen weiter ihr Spiel durch. Zur Halbzeit stand eine 11-Punkte Führung (53:42) auf der Anzeigetafel.

Nach dem Seitenwechsel setzten die Eisbären ihren offensiven Lauf fort. Erneut war es von Seckendorff, der das dritte Viertel mit einem krachenden Dunk eröffnete und die Koblenzer Verteidigung mehrfach alt aussehen ließ. Die Eisbären bauten ihre Führung zeitweise auf 15 Punkte aus (66:51) und blieben auch defensiv stabil. Mit einem klaren 75:61 ging es in den Schlussabschnitt.

Im letzten Viertel versuchte Koblenz, noch einmal heranzukommen. Ein Dreier von Adrian Breitlauch hielt den Vorsprung zunächst komfortabel, doch in der Schlussphase kämpften sich die Gäste auf 89:84 heran. Die Eisbären ließen sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und antworteten mit Tempo und starken Einzelaktionen. In den letzten Sekunden traf Calvin Wishart zwar noch von außen, was aber am 100:91-Erfolg der Eisbären nichts mehr änderte.

Headcoach Steven Esterkamp zeigt sich nach der Partie äußerst zufrieden mit seinem Team: „Das war ein guter Sieg gegen ein sehr starkes Team. Wir haben den Ball offensiv sehr gut laufen lassen, und unsere Defensive in der ersten Halbzeit war ausschlaggebend für diesen wichtigen Teamerfolg.“

 

25.10.2025 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Nürnberg Falcons BC 92:90

Dass die Partie am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zwischen den VfL SparkassenStars Bochum und den Nürnberg Falcons eng werden könnte, davon konnte man ausgehen.

Das Spiel startete mit leichten Vorteilen für die SparkassenStars, die ein hohes Tempo gingen, das die Falcons vor Probleme stellte. Nach einer 17:10 Führung für die Bochumer konnten die Nürnberger aber ihren Rhythmus finden und kamen wieder näher heran (15:17). Dennoch blieben die SparkassenStars weiterhin das etwas dominantere Team. Das erste Viertel endete mit einem Spielstand von 26:20 für die SparkassenStars.

Mit einem 7:0 Lauf startete das Team von Headcoach Felix Banobre in den zweiten Spielabschnitt und erreichte dadurch erstmals eine zweistellige Führung. Bei den Franken lief nicht viel zusammen, was die SparkassenStars zu einer 15 Punkte-Führung nutzten. Doch die „Stehaufmännchen“ aus Nürnberg sollten nicht zum letzten Mal in diesem Spiel ein Comeback schaffen. Mit drei Dreiern in Folge verkürzten sie den Spielstand bis zur Halbzeit wieder auf 42:49 und hielten die Partie offen.

Das dritte Viertel lief ähnlich wie das zweite. Die SparkassenStars bauten ihre Führung wieder zweistellig aus, doch die Falken trafen wieder aus der Distanz, um im Spiel zu bleiben. Das brachte die Bochumer diesmal ziemlich aus dem Konzept. Das Spiel drohte, aus Sicht der Bochumer, zu kippen, als es plötzlich 65:65 stand. Max Brackmann sorgte dann mit dem Buzzer für die 67:65-Führung für sein Team vor dem letzten Spielabschnitt.

Was jetzt folgte war nichts für schwache Nerven. Beide Teams warfen nun alles ins Spiel. Die SparkassenStars hatten die Nase aber immer etwas vorne. 30 Sekunden vor Ende des Spiels lagen sie mit sieben Punkten in Front und dann wurde es wild. Ex-SparkassenStar Vincent Friederici traf einen Zirkus-Dreier mit Foul. Den Bonus-Freiwurf traf er auch. Plötzlich waren es nur noch drei Punkte Vorsprung für die Bochumer. Die SparkassenStars mussten nun erneut Charakter zeigen, was sie auch taten, wie so oft in der Partie.

Captain Niklas Geske verwandelte drei von vier Freiwürfen und sorgte für etwas Entspannung. Die war aber schnell wieder weg, als Julius Wolf einen wilden Dreier vom Parkplatz traf und die Falken erneut zurück in die Partie brachte und das sechs Sekunden vor Schluss. Schon lange saß niemand mehr auf seinen Plätzen. Nach einem Foul an Antonio Williams verwandelte der einen der beiden Freiwürfe und machte damit alles klar. Die Franken konnten durch zwei getroffene Freiwürfe verkürzen, aber die Spielzeit war nun abgelaufen. Die Bochumer entscheiden am Ende das Spiel mit 92:90 für sich.

 

25.10.2025 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. BBC Bayreuth 88:74

Zwei verschiedene Halbzeiten mit einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte zeigte der BBC Bayreuth am Samstag in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA in der schweren Auswärtspartie beim ungeschlagenen Tabellenführer Phoenix Hagen.

Der 8:0-Start für Hagen nach gut eineinhalb Minuten signalisierte das Selbstbewusstsein des Spitzenreiters, Nat Diallo machte die ersten Bayreuther Punkte zum 2:8. Rayshawn Mart verkürzte auf 4:10. Marcus Graves mit dem Dreier zum 15:4 machte den Hagener Vorsprung nach fünf Minuten zweistellig. Mart traf einen weiteren Dreier zum 10:23 und KeVaughn Allen traf ebenfalls aus der Distanz zum 13:23. Diallo verkürzte von der Freiwurflinie noch auf 15:27 nach zehn Minuten.

Die Feuervögel bauten den Vorsprung zu Beginn des zweiten Viertels souverän weiter auf 37:15 aus, Allen beendete den Hagener 10:0-Lauf mit dem 17:37. Nach 15 Minuten stand es 42:17 für Hagen. Mart traf einen weiteren Dreier zum 20:44, Tehree Horn stellte mit vier Zählern in Folge auf 24:46. Moritz Plescher traf ebenfalls aus der Distanz zum 27:48. Artem Kovalov markierte den Dreier zum 30:50. Mit einem weiteren Plescher-Dreier wurde der Halbzeitstand von 33:53 hergestellt.

Bayreuth hatte einen 12:4-Lauf zu Beginn des dritten Abschnitts, man merkte jetzt mehr Druck in der Defense der Gäste, vor allem durch Mart. Chris Harris, der Headcoach der Gastgeber, musste sein Team zur Auszeit an die Außenlinie rufen, um einen Wake-up-Call zu vermitteln. Hagen legte dann nach und erhöhte wieder auf 65:49 nach 27 Minuten. Mit 70:53 für Hagen ging es schließlich in den Schlussabschnitt.

Bayreuth hatte zu Beginn des vierten Viertels einen 5:2-Start. Horn verkürzte weiter auf 60:73. Jeffrey Carroll und Allen trafen jeweils Dreier, es stand 71:79. Marcus Graves stellte eineinhalb Minuten vor dem Ende aus der Distanz auf 82:71 für Hagen. Ein finaler Dreier von Devin Schmidt stellte den Endstand von 88:74 her. Bayreuth zeigte in der zweiten Halbzeit eine deutlich aggressivere Verteidigung und viel Physis. Dennoch waren die Gastgeber aus Hagen zu stark.

Trainerstimme BBC-Headcoach Florian Wedell: „Unsere Aufholjagd in der zweiten Halbzeit bis auf minus acht war aller Ehren wert. Letztlich war die individuelle Hagener Qualität ausschlaggebend. Wir müssen in der Defense in der ersten Halbzeit disziplinierter sein. In der zweiten Halbzeit hat das Team eigentlich alles richtig gemacht. Die Leistung in der zweiten Halbzeit hat gezeigt, dass die Mannschaft Herz hat, sich nicht aufgibt und die Köpfe nicht hängen lässt.“

 

25.10.2025 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. SBB Baskets Wolmirstedt 91:64

Der erste Heimsieg der Saison 2025/2026 der Tigers Tübingen ist unter Dach und Fach. Sie haben gegen den Aufsteiger SBB Baskets aus Wolmirstedt mit 91:64 (51:40) gewonnen.

Zunächst machte der Tübinger Pelote dort weiter, wo er in Köln aufgehört hatte: Direkt sein erster Dreier fand nach 40 Sekunden das Ziel zur 3:0-Führung der Tigers. Sonst war in der Offensive der Raubkatzen zunächst wieder viel Stückwerk. Nach fünf Minuten 7:11 stand es aus Sicht der Raubkatzen. Coach Sonko die ersten Wechsel vor und brachte Sanders. Dieser war direkt auf Betriebstemperatur und versenkte vier Dreier zum 19:13-Zwischenstand. Bis zum Viertelende verkürzten die Gäste allerdings nochmals etwas, sodass es mit einem 25:21-Vorsprung für die Schwaben in die erste Pause ging.

Die erste Minute des zweiten Viertels gehörte Pelote. Nach einem Dreier hob er in einem Fastbreak ab und dunkte vehement zum 30:21 ein. Beide Teams neutralisierten sich nun gegenseitig etwas, die Trefferquoten gingen auf beiden Seiten runter. So plätscherte die Begegnung vor sich hin, wobei die Tigers insgesamt etwas erfolgreicher waren und auf 42:27 davonziehen konnten. Die letzten beiden Minuten gehörten dann auch wieder den Raubkatzen, die bis zur großen Pause konzentriert blieben und einen 51:40-Vorsprung mit in die Kabinen nehmen konnten.

Der offensive Tigers-Motor stotterte zu Beginn der zweiten Halbzeit, nach zwei erfolgreiche Dreier von Tention und Pelote zum 57:44 hatten die Tigers wieder selbstvertrauen. Nun lief der Ball auch deutlich besser durch die eigenen Reihen. Unter dem gegnerischen Korb waren nun große Löcher vorhanden, die meist gut durch die Tigers genutzt wurden. Mit Sanders siebten erfolgreichen Distanzwurf stellte er in der 29. Minute dann auf 75:51 und zerstreute die letzten Zweifel am ersten Heimsieg. Mit einem Zwischenstand von 77:53 ging es in die letzte Pause des Spiels.

Im letzten Abschnitt dauerte es dann allerdings einige Zeit, bis die nächsten Tigers-Punkte auf das Scoreboard kamen. Fast drei Minuten dauerte es, ehe Wood zum 79:55 traf. Da die Raubkatzen zudem hinten auch die Schotten zunehmend dicht machten, erhöhte sich der Vorsprung weiter. Nach 36 Minuten ging es nach Punkten von Kaya Bayram und Felix Edwardsson mit 30 Zählern Vorsprung (87:57) in die letzten drei Minuten des Spiels. Große Highlights waren zwar nicht mehr dabei, aber der – auch in der Höhe – verdiente 91:64-Erfolg sorgte für Freude auf den Tribünen.

Henrik Sonko (Trainer Tigers Tübingen): „Ich habe meinen Spielern gesagt, dass wir heute so spielen wollen, wie wir uns bis jetzt auswärts präsentiert haben. Wir haben heute sehr stark gespielt, sehr konzentriert. Ich glaube, dass heute einfach die Verteidigung sehr gut war. Ich mag die Spielweise von Wolmirstedt, sie haben eine sehr gute Qualität im Kader. Sie setzen ihre individuelle Qualität sehr gut ein und sind dadurch sehr gefährlich. Wenn die Verteidigung da nicht stimmt, tun sie einem weh.“

 

25.10.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. BG Göttingen 83:104

Die BG Göttingen hat ihren vierten Sieg in BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA errungen. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann am Samstagabend bei den Artland Dragons 104:83

Die Veilchen und die Quakenbrücker starteten mit schnellen Abschlüssen in die Partie. Die Gäste taten sich gegen die selbstbewussten Drachen schwer. Burnham brachte die Hausherren 11:7 in Front. Zwar antwortete Julius Böhmer mit einem Dreier zum 10:11, doch dann verpasste es die BG mehrfach die Dragons-Fehler zu bestrafen. Die Südniedersachsen schafften es zu selten, die Gastgeber zu stoppen, sodass der Rückstand auf zehn Punkte anwuchs. Zum Viertelende stand es 25:17 aus Sicht der Dragons.

In den zweiten Abschnitt starteten die Veilchen mit einem 5:0-Lauf zum 22:25. Die Gäste hatten weiterhin Probleme, kämpften sich aber ins Spiel. Drescher glich durch ein Drei-Punkte-Spiel zum 27:27 aus. Allerdings schaffte es die BG weiterhin nicht, zum ersten Mal in Front zu gehen. Im Gegenzug bauten die Dragons ihren Vorsprung wieder etwas aus (29:33). Die Veilchen hatten die Partie nun immer besser im Griff und erarbeiteten sich vor der Halbzeitpause einen kleinen Vorsprung (49:43).

Nach dem Seitenwechsel übernahm Jackson und ließ den BG-Vorsprung erstmals auf mehr als zehn Zähler anwachsen (58:47). Die Gastgeber versuchten sich zu wehren, aber die Göttinger blieben treffsicher und hielten den Abstand (67:55). In der Offensive waren die Veilchen dann kaum noch zu stoppen. Nils Schmitz, Mathis Mönninghoff und Jordan Sears trafen von außen und schraubten die Führung vor dem Schlussabschnitt auf 90:64.

Im letzten Viertel ließen es die Gäste wieder etwas ruhiger angehen, sodass Strauß sein Team in einer Auszeit zusammenrief (93:70). Die BG fing sicher wieder – Jackson erzielte den ersten 100er dieser Saison (101:76). Die kämpferischen Gäste gaben zwar nicht auf, hatten den Göttingern aber nichts mehr entgegenzusetzen.

Fabian Strauß (Headcoach BG Göttingen): „Wir haben heute wieder zwei Halbzeiten von uns gesehen. In der ersten Halbzeit haben wir Artland zu viele Freiräume gegeben, zu viele dumme Fouls gemacht und ihnen zu viel geschenkt. Im dritten Viertel haben die Jungs verstanden, was wir als Coaching Staff wollen – wie wir spielen und attackieren wollen.“

 

25.10.2025 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. RheinStars Köln 87:69

Die RheinStars bleiben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ohne Erfolgserlebnis. Am Samstagabend verloren die Kölner am fünften Spieltag auch ihr drittes Auswärtsspiel in der Liga. Im Vergleich zweier Aufsteiger unterlag die Mannschaft von Manager und Headcoach Stephan Baeck in der „Maspernhölle“ bei den Paderborn Baskets mit 69:87.

Die RheinStars blieben vieles schuldig. Ausgerechnet in der Defense, in den vergangenen Spielzeiten ein Markenzeichen und Motor des eigenen Spiels, agieren die Kölner deutlich unter ihren Möglichkeiten. Wie schon gegen Tübingen in eigener Halle kamen auch die Paderborner gegen die RheinStars zu ihren Abschlüssen und zu leichten Korblegern.

Nach dem ersten Viertel lagen die Kölner mit 15:28 hinten. In der 13. Minute waren es schon 20 Punkte Unterschied (15:35) – und ab diesem Zeitpunkt kontrollierten die Baskets die Szenerie. Zwar wurden die RheinStars zwischenzeitlich etwas griffiger in der Defense und deuteten auch an, dass das Potenzial für mehr vorhanden ist. Allerdings konnten sie das Momentum nie auf ihre Seite zwingen, wirkten im Angriff nicht flüssig und blieben bis zum Ende auf Abstand zu den Hausherren.

So waberte die Partie nach dem Seitenwechsel (32:49) ausgeglichen mit den Viertelergebnissen 17:17 und 20:21 dahin – ohne noch einmal echte Spannung zu versprühen. Nach 24 Spielminuten führten die Baskets mit 23 Punkten (37:60), in der 37. Minute verkürzten die RheinStars auf zwölf Punkte (66:78), das war es dann aber auch.

„Offensichtlich stecken wir in einer sehr schwierigen Phase fest, die Niederlageserie hat uns viel Selbstvertrauen genommen“, kommentierte Stephan Baeck. „Unterm Strich finden wir zu wenig Lösungen auf dem Feld. Wir verwechseln im Moment kämpfen, alles geben und Verantwortung übernehmen, zu sehr mit Kopf runter und wildem 1 gegen 1. Die Jungs wollen alles geben, um diese negative Serie zu durchbrechen, aber wir finden derzeit auf dem Feld noch keine Lösung dafür.“

 

25.10.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Uni Baskets Münster 98:65

Nachdem es in den vergangenen Wochen bei den PS Karlsruhe LIONS nicht besonders rund gelaufen war und man sich dreimal infolge geschlagen geben musste, meldete sich das Team von Headcoach Demond Greene am fünften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA vor heimischem Publikum eindrucksvoll zurück. Zu Gast am 25. Oktober waren die Uni Baskets Münster.

Die Korbjagd begann nach 15 Sekunden mit einem Korbleger von Maurice Pluskota, der keine Minute später einen seiner normalerweise nicht allzu häufigen Dreier folgen ließ. Gegen Münster aber lief der LIONS-Rekordspieler aber zeitweise geradezu heiß. In der Defense zeigte sich der Gastgeber deutlich aufgeräumter als zuletzt, machte es den Uni Baskets schwer, in gute Wurfpositionen zu gelangen und hielt sie auf diese Weise bei wenigen Punkten. Auch wenn Münster nach seiner ersten Auszeit gut zwei Minuten vor der ersten Pause besser ins Spiel fand, stand es nach Ablauf der verbliebenen Zeit 27:16.

Zu Beginn von Abschnitt zwei machten allerdings die Gäste den besseren Eindruck, litten aber unter sehr mageren Trefferquoten. Erst zur Mitte des zweiten Viertels fielen die ersten Dreier für die Uni Baskets, nach zuvor zehn Fehlversuchen. Dafür folgten diese beiden Treffer dicht aufeinander und Greene reagierte daher sofort mit einer Auszeit. Doch auch nach dem Timeout wirkten die LIONS etwas aus dem Konzept gebracht und fanden zunächst nicht in ihren Rhythmus zurück. Die Teams verabschiedeten sich beim Spielstand von 50:30 in die Kabinen.

Die Westfalen kamen mit einer sichtbar entschlosseneren Körpersprache als zuvor zurück und kämpften sich wieder bis auf 15 Punkte herankämpften. In einer weiterhin ereignisreichen Partie ruhten sich die LIONS nicht auf der Führung aus. Kurz vor der letzten Pause bäumte sich Münster erneut auf und stemmte sich mit einem 10:2-Run gegen die drohende Niederlage. Angesichts eines Scores von 75:51 vor Anbruch der abschließenden zehn Minuten waren die Verhältnisse bereits recht klar.

Zur Freude der Fans in der Europahalle wurde es im Schlussabschnitt keineswegs langweilig. Die Nachwuchskräfte der LIONS, Pavle Pisic und Joshua Olenyi, bekamen nun von Greene einige Spielzeit und revanchierten sich mit starken Auftritten. Streckenweise wurde es in der Endphase etwas wild, was aber am Resultat nichts mehr änderte. So endet die Partie mit 98:65 für die Karlsruher, die sich für eine gute Leistung mit einem klaren Sieg belohnen.

 

25.10.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. GIESSEN 46ers 106:82

Nach dem Heimspiel ist vor dem Heimspiel. Nach dem knappen Sieg über die Paderborn Baskets vergangenen Spieltag standen die HAKRO Merlins genau eine Woche später erneut auf dem Parkett der Arena Hohenlohe. Gegen den zuletzt schwächelnden Topfavoriten aus Giessen wollten die Zauberer auch ihr fünftes Saisonspiel gewinnen.

Der zweite von Brock Gardner traf die Reuse und mit einem Steal kurz darauf eröffnete der Amerikaner einen Lauf für die Merlins (8:0). Warnholz, Benzing und Maier hielten davon allerdings nichts und schlossen innerhalb von zwei Minuten fast auf (10:7). Nun blieb das Spiel eng. Beide Mannschaften kämpften stark um den Ball. Mit vielen Offensivaktionen auf beiden Seiten, ging es mit einer Führung von 24:20 in die erste Pause.

Das zweite Viertel eröffneten die Gäste. Vukovic brachte die Gießener bis auf zwei Punkte heran. Mit zwei Punkten, schickte Madlock die Gäste kurz darauf in die erste Auszeit (30:22). Doch auch das konnte die Zauberer nicht stoppen. Langley und Blunt erhöhten den Vorsprung und brachten so die Gäste erneut zu einer Auszeit (41:28).  Das Team von Headcoach McCray ließ in den ersten zwanzig Minuten bereits 60 Punkte auf dem Scoreboard erscheinen.

Aus den Kabinen kamen die Gießener mit dem Vorsatz, die Partie noch nicht abzuschreiben. Immer wieder kamen die Gäste nun auch zu Punkten aus dem Spiel, die Hausherren verteidigten aber sauber ohne Fouls. Dasselbe gelang den 46ers aber nicht, weshalb schon kurz nach Beginn die Team-Foulgrenze gerissen war und sowohl Ogunsipe als auch Madlock mit zwei einfachen Punkten den Score erhöhten (67:45). Anbrennen ließen die Merlins nun nichts mehr. Es ging für die Mannschaften mit 80:59 in die letzte Unterbrechung des Spiels.

Auch das letzte Viertel startete wie die zwei vorangegangenen – mit Punkten für die Gäste. Castlin versenkte den Ball von Downtown und ließ so die Hoffnung der Gießener nicht ganz verschwinden. Immer wieder steuerten die Zauberer auf den gegnerischen Korb zu, gewillt die Dreistelligkeit möglichst zu durchbrechen. Nach einem Treffer von Madlock bauten die Merlins ihren Vorsprung auf 29 Punkte aus und brachten einen dreistelligen Score zustande (102:73). Mit zwei Freiwürfen stellte de Oliveira den Endstand auf 106:82 und traf selbst zweistellig.

David McCray (Headcoach der HAKRO Merlins): „Ich glaube das war eine sehr gute Performance von uns heute. Die Mannschaft hat heute den Game-Plan sehr gut umgesetzt. Die Jungs haben ein gutes Tempo gespielt, wir haben unseren Basketball gespielt. Ich bin für Großteile des Spiels stolz auf meine Mannschaft und wir freuen uns natürlich über den Sieg.“

 

26.10.2025 17:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Bayer Giants Leverkusen 87:93

Nach drei Niederlagen gegen die Topteams der Liga und einem Heimerfolg gegen die Nürnberg Falcons, wollten die Ritter mit einem Erfolgserlebnis in die schweren kommenden vier Wochen starten. Gegner Leverkusen hatte die ersten beiden Saisonspiele verloren, sich dann jedoch stark gefangen und zwei Mal hintereinander gewonnen. Ein wichtiger Faktor dabei war Neuzugang Kobe Langley. Und der US-Amerikaner sollte auch an diesem Sonntagabend der entscheidende Mann sein.

Sieben von elf erfolgreich verwandelten Dreiern des Guards sorgten dafür, dass sich die Rheinländer am Ende durchsetzen konnten. Im Auftaktviertel ging es ausgeglichen zu. Die Ritter verschafften sich eine erste kleine Führung, die Leverkusen zum Viertelende jedoch bereits erfolgreich gekontert hatte (24:22).

Und auch im zweiten Viertel beharkten sich beide Teams. Viel Intensität und ein eher tempoarmes Spiel sorgten für wenige Highlights. Dies spielte eher den Gästen in die Karten. „Wir haben in den ersten drei Vierteln keine Energie in unser Spiel bekommen. Nur selten kamen wir in die Lage die Geschwindigkeit zu erhöhen. Leverkusen hat sehr gut getroffen und das sorgt natürlich für wenige Fastbreak Optionen,“ sagte Knights Coach Perovic nach Spielende.

Nach der Halbzeit konnten sich die Gäste absetzen. Immer wieder setzte den Teckstädtern das Pick n Roll der Giants Guards mit Center Heinzmann zu. Eine 68:54 Führung nach drei Vierteln, die zu Anfang des vierten Viertels auf 17 Punkte anwuchs, war die Folge. Das Spiel schien entschieden. Die Knights veränderten nochmals die Taktik und setzten nun auf eine kleinere Formation ohne echten Center. Da das Spiel eigentlich schon entschieden war, schien auch der offensive Druck vergessen und die Dreier fielen plötzlich in Serie.

Punkt für Punkt verringerte sich der Kirchheimer Rückstand und bei noch etwa 30 Sekunden war man drauf und dran das Spiel zu drehen. Ein Foul von Neuzugang Chuck Harris sorgte für zwei Freiwürfe der Gäste, die das Spiel entschieden. Am Ende stand eine aufgrund des Spielverlaufs verdiente Niederlage. Die Ritter treffen am folgenden Wochenende auf die bislang einzige sieglose Mannschaft aus Köln. Ein für die kommenden Wochen wohl wegweisendes Spiel für die Kirchheimer.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/10/Nachberichte-5.-Spieltag-ProA-25_26-1.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-10-28 14:02:592025-10-28 14:02:59Nachberichte ProA 5. Spieltag

Vorberichte ProA 5. Spieltag

24. Oktober 2025/in APP, ProA 25/26

25.10.2025 18:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. EPG Baskets Koblenz

Nach der knappen Niederlage in Leverkusen wollen die Eisbären Bremerhaven am kommenden Wochenende vor heimischer Kulisse wieder punkten. Im Fokus steht bereits das nächste Duell mit den EPG Baskets Koblenz. Tip-Off der Partie ist am Samstag, 25.10.2025, um 18:00 Uhr. Die EPG Baskets Koblenz liegen derzeit mit zwei Siegen und zwei Niederlagen auf Rang zehn der Tabelle. Zuletzt setzten sie mit einem deutlichen Auswärtssieg (105:76) gegen Wolmirstedt ein Ausrufezeichen.

Das Team vom Deutschen Eck überzeugt seit Saisonbeginn mit einer enormen Offensivkraft: Mit im Schnitt 91,3 Punkten pro Spiel stellen die Baskets Koblenz aktuell die drittstärkste Offensive der Liga. In Magdeburg punkteten gleich sechs Spieler zweistellig. Ein klares Zeichen für die Tiefe und Ausgeglichenheit des Kaders.

Inzwischen bestreiten die EPG Baskets ihre dritte Saison in der ProA. Für die Saison 25/26 musste der ebenfalls neue Headcoach Stephan Dohrn beinah den gesamten Kader neu aufbauen. Lediglich Point Guard Jakob Hanzalek und Shooting Guard David Gaspers blieben dem Verein erhalten. Trotz der vielen Veränderungen konnte Koblenz ein konkurrenzfähiges Team zusammenstellen, das über reichlich Ligaerfahrung verfügt.

Kapitän Badu Buck bringt internationale Erfahrung aus Jugendnationalmannschaften mit, während Jonas Niedermanner und Marko Bacak seit Jahren in der ProA etabliert sind. Für frischen Wind sorgen zudem mehrere Neuzugänge aus dem Ausland. So feiert zum Beispiel Decorian Jeffries sein Debüt in Europa und Garratt Hicks überzeugte zuletzt in Georgien, bevor er bei den Baskets unterschrieb. Point Guard Calvin Wishart entwickelte sich in Koblenz schnell zum Leistungsträger.

Die Eisbären bereiten sich gezielt auf die Offensivstärke der Gäste vor und hoffen außerdem, dass Elijah Jahi Miller zum Heimspiel wieder einsatzfähig ist. Headcoach Steven Esterkamp betont: „Koblenz ist ein gutes Team, das gezeigt hat, dass es punkten kann. Wir müssen uns auf unsere Defensive konzentrieren und unsere Regeln über 40 Minuten konsequent umsetzen. Der Schlüssel für uns wird sein, wie gut wir in der Verteidigung spielen.“

 

25.10.2025 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. Nürnberg BC Falcons

Am fünften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA kommt es am Samstag um 19 Uhr in der Bones Hands Arena zum Aufeinandertreffen der Tabellenn-Nachbarn. Sowohl die VfL SparkassenStars Bochum als auch die Nürnberg Falcons sicherten sich bisher zwei Siege aus den ersten vier Saisonspielen.

Die Nürnberg Falcons haben einen kleinen Umbruch hinter sich. Nachdem die beiden letzten Spielzeiten Abstiegskampf angesagt war, wollen die Franken diesmal nichts damit zu tun haben. Ex-SparkassenStar Vincent Friederici trägt auch in dieser Saison das Trikot der Falken. In der vergangenen Saison wurde er während der Saison von Headcoach und Geschäftsführer Ralph Junge verpflichtet.

Der Top-Neuzugang der Franken ist US-Center Brandon Chatfield. Der 2,08m große und 117 kg schwere Gigant scheint bisher schwer zu stoppen zu sein. Nürnberg startete mit zwei Siegen in die Saison. Auswärts gegen Tübingen und in heimischer Halle gegen Paderborn behielten sie die Oberhand. Danach folgten zwei Niederlagen gegen Kirchheim und die bisher ungeschlagenen Feuervögel aus Hagen. Aktuell belegen sie den achten Tabellenplatz.

Die SparkassenStars rangieren direkt darüber auf dem siebten Tabellenplatz. Nach der Niederlage in Münster wollen die Bochumer vor heimischen Publikum wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Dabei können sie auf dem letzten Viertel bei den Uni Baskets aufbauen, in dem sie eine rasante Aufholjagd starteten und das Spiel fast noch gedreht haben. Gegen Nürnberg müssen die SparkassenStars die Physis der Franken annehmen, um eine Chance auf den Sieg zu haben.

„Nürnberg ist ein sehr gut organisiertes Team mit guter Balance, offensiv sehr dynamisch. Unser Fokus liegt darauf, weiterhin gemeinsam zu wachsen, mit Energie zu spielen und über vierzig Minuten hinweg konstant zu bleiben. Jedes Spiel in dieser Liga ist ein anderes Duell. Wir arbeiten Tag für Tag weiter daran, unsere Identität zu festigen“, so der Bochumer Headcoach Felix Banobre.

 

25.10.2025 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. BBC Bayreuth

Als Außenseiter reist der BBC Bayreuth in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA am Samstag, 25. Oktober bei Tabellenführer und Aufstiegskandidat Phoenix Hagen. Die Feuervögel sind mit vier Siegen aus vier Partien optimal in die neue Saison gestartet. Nach dem 101:74-Auftaktsieg gegen die RheinStars Köln folgte ein 92:77-Auswärtssieg beim den Gießen 46ers. Es folgte ein 85:64-Heimsieg im Nordrhein-Westfalen-Derby gegen die Uni Baskets Münster und schließlich am vergangenen Samstag ein 119:88-Auswärtssieg bei den Nürnberg Falcons.

Hagener Topscorer in Nürnberg war US-Amerikaner Marcus Graves mit 30 Punkten. Der vor der Saison von den Gladiators Trier gekommene, 29-jährige Pointguard ist auch insgesamt mit bislang 18,8 Punkten im Schnitt aus den vier Auftaktspielen bester Werfer des Teams. Shooting Guard Dennis Nawrocki und Powerforward Tim Uhlemann sind bereits seit Jahren Leistungsträger bei den Feuervögeln.

Der 24-jährige neuseeländische Center Anzac Rissetto, Neuzugang von Ligakonkurrent Eisbären Bremerhaven, überzeugte in seinem ersten Spiel gegen Köln, verletzte sich aber dann in seinem zweiten Spiel gegen Münster schwer und fällt bis ins kommende Jahr aus. Die Hagener reagierten auf den Ausfall mit der Nachverpflichtung des 2,13 Meter großen niederländischen Centers Lucas N´Guessan, der zuletzt beim spanischen Zweitligisten Palma Basquet Mallorca auflief.

Nach dem Auftaktsieg in Paderborn und den Niederlagen gegen Koblenz und in Bremerhaven hatte der BBC am vergangenen Samstag die Artland Dragons zu Gast. Nach einem schwachen Auftakt starteten die Bayreuther in der zweiten Halbzeit eine Aufholjagd, schafften es in die Overtime, verloren aber letztlich mit 93:96 nach Verlängerung.

Zum anstehenden Spiel in Hagen erklärt der Bayreuther Headcoach Florian Wedell: „Hagen ist zum jetzigen Zeitpunkt eindeutig die beste Mannschaft der Liga. Sie haben zuletzt eindrucksvoll untermauert, dass sie Aufstiegsambitionen haben, sowohl durch ihren jüngsten Sieg in Nürnberg. Uns ist klar, dass natürlich Hagen klarer Favorit ist. Umso mehr haben wir eine Situation, in der wir frei aufspielen und das Spiel als Test für uns wahrnehmen können.“

 

25.10.2025 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Mit dem Heimspiel gegen die SBB Baskets aus Wolmirstedt treffen die Tigers Tübingen am Samstag auf den dritten Aufsteiger aus der ProB hintereinander. Die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko will im dritten Anlauf endlich den ersten Heimsieg einfahren. Zwei Niederlagen vor eigenem Publikum stehen zwei Auswärtssiege gegenüber. Mit 2:2-Erfolgen liegen die Raubkatzen aktuell auf dem 13. Tabellenplatz, gleichzeitig am Ende von sieben Teams mit der gleichen sportlichen Bilanz.

Die Gäste aus der Nähe von Magdeburg in Sachsen-Anhalt nehmen mit einem Sieg und drei Niederlagen hinter den Schwaben Rang 14 ein. „Wolmirstedt spielt einen sehr schnellen Ball und sucht vielen Abschlüsse aus der Distanz und im Spiel „Eins gegen Eins“. Von daher müssen wir an die defensive Leistung aus dem Spiel in Köln anknüpfen. Die Kontrolle über das Tempo und das Auftreten als Einheit in der Defensive wird entscheidend für den Spielausgang sein“, berichtet Tigers Co-Trainer Troy Culley.

Die SBB Baskets aus Wolmirstedt streben mit der Vision 2030 den Schritt in die easyCredit BBL an. Zunächst gilt es für die Mannschaft von Trainer Eiko Potthast jedoch, im deutschen Basketball-Unterhaus Fuß zu fassen und im ersten Jahr den Klassenerhalt zu erreichen. Sportlich ist der kommende Gegner der Raubkatzen bisher eine Wundertüte. Positive und negative Ausreißer kennzeichnen bisher den Auftritt des einzigen Teams aus dem Osten der Republik.

Zuletzt hagelte es eine 76:105-Niederlage gegen die EPG Baskets Koblenz. Im ersten Heimspiel wurden die PS Karlsruhe LIONS deutlich mit 101:72 wieder ins Badische geschickt. In den bisherigen Auswärtsspielen bei den Eisbären Bremerhaven (69:76) und bei den Artland Dragons in Quakenbrück (65:77) war die Potthast-Truppe jedoch konkurrenzfähig.

Bei den Gästen überzeugen bisher vor allem die Importspieler. Topsorer der SBB Baskets aus Wolmirstedt ist der US-Amerikaner Travis Henson, der auf 18,5 Punkte kommt und zudem noch 4,3 Rebounds holt. Ebenfalls zweistellig punkten seine Landsleute Trey Stewart (13,3 ppg) und Jalen Benjamin (12,3 ppg). Der Litauer Modestas Palauskas besticht durch seine Körpergröße von 2,10 Meter unter den Körben.

 

25.10.2025 19:30 Uhr Artland Dragons vs. BG Göttingen

Zu einem Verfolgerduell tritt die BG Göttingen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am kommenden Wochenende an. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gastiert am Samstag, 25.10., bei den Artland Dragons. Sowohl die Göttinger als auch die Quakenbrücker Drachen haben drei Siege sowie eine Niederlage auf dem Konto und sind dem ungeschlagenen Spitzenduo Phoenix Hagen und HAKRO Merlins Crailsheim (je vier Siege) auf den Fersen.

Bei den Dragons wurde im Sommer alles umgekrempelt. Die Niedersachsen blieben als Tabellensiebzehnter nur aufgrund des freiwilligen Rückzugs der Dresden Titans in der ProA und stellten sich im Anschluss neu auf. Aus Vechta kam Headcoach Hendrik Gruhn ins Artland, der in der vergangenen Saison bei Vechtas ProA-Team an der Seitenlinie stand, mit dem jungen Kader den Ligaverbleib aber nicht schaffte.

In Quakenbrück geblieben sind nur der deutsche Center Robert Oehle sowie Publikumsliebling Connor „Buzz“ Anthony. „Anthony treibt das Team in der Transition an. Wir müssen uns genau überlegen, was wir ihm wegnehmen wollen und womit wir leben können“, sagt Carney. Aus Vechta brachte Gruhn die Talente Linus Ruf, Linus Trettin und Fynn Lasting mit.

Leistungsträger im Dragons-Kader sind neben US-Guard Anthony die beiden neuen US-Forwards Amir Hinton und Ben Burnham. „Die größte Herausforderung für uns wird Burnham mit seiner Physis und seiner Aktivität sein. Er kann ein Problem für uns werden, wenn wir nicht dagegenhalten“, so Carney. Wie gefährlich Burnham ist, bekam der BBC Bayreuth am vergangenen Wochenende zu spüren. Der 23-Jährige, führte die Quakenbrücker mit 31 Punkten und elf Rebounds zum 96:93-Erfolg nach Verlängerung und wurde von der Liga als Spieler der Woche ausgezeichnet.

Für die Göttinger geht es darum, weitere Fortschritte zu machen. „Wir müssen von Beginn an unser Spiel spielen und die Geschwindigkeit diktieren. Gegen Kirchheim haben wir vieles richtig gemacht, aber nicht immer mit der richtigen Intensität. In der Verteidigung schwankt unsere Leistung noch zu sehr“, so Carney.

 

25.10.2025 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. RheinStars Köln

Eigentlich ist die Lage einfach, die RheinStars sehnen sich nach dem ersten Saisonsieg – und am kommenden Samstag ist die beste nächste Gelegenheit dazu. Dann gastieren die Kölner zum Duell der Aufsteiger bei den Paderborn Baskets am fünften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

In der Anfangsphase der Saisonvorbereitung trafen beide Teams schon einmal aufeinander, da konnten sich die Kölner über einen knappen Sieg freuen. Auch der Blick in die Historie stärkt die Zuversicht. In einem offiziellen Ligaspiel in Paderborn kämpften beide Teams zuletzt im November 2017 um Punkte, auch da konnten sich die Kölner in der immer schwer zu spielenden „Maspernhölle“ durchsetzen.

Bislang getragen wird das Spiel der Baskets-Mannschaft punktemäßig von dem Dänen Jonathan Klussmann. Allerdings ist der ProA-Zugang von RASTA Vechta erst in den beiden jüngsten Spielen zum Einsatz gekommen. Noch gar nicht auf dem Feld erschienen ist der kanadische Forward Kevin Osawe, der Mitte Oktober zu den Ostwestfalen stieß. Dazu steuern Brandon Maughmer, Jalen Johnson und Grant Teichmann regelmäßig zweistellige Punkte bei.

Und Paderborn hat bei seinem einzigen Saisonsieg gleich für eine dicke Überraschung im Maspernzentrum gesorgt. In einem umkämpften Spiel besiegte das Team von Trainer Milos Stankovic mit den Gießen 46ers um den ehemaligen Nationalmannschafts-Kapitän Robert Benzing (36) beim 100:93 einen der hochgehandelten Aufstiegskandidaten. Dem folgte zudem ein ebenso respektabler Auftritt beim Tabellenzweiten Hakro Merlins Crailsheim (73:76) am vergangenen Wochenende.

 

25.10.2025 19:30 Uhr PS Kalrsruhe LIONS vs. Uni Baskets Münster

Nach dem Sieg im Westfalenderby wollen die Uni Baskets Münster in der Europa-Halle in Karlsruhe nachlegen: Der Atruvia-Day führt die Uni Baskets am Samstagabend in die Fächerstadt, wo ein immens gereiztes „Löwenrudel“ wartet. Die PS Karlsruhe Lions dürften nach drei Niederlagen in Folge gerade zu Hause auf eine Trendumkehr brennen. Hochball am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ist um 19.30 Uhr

Nach dem Derbysieg gegen Bochum hatten die Uni Baskets einen Tag frei, um zu regenerieren. Den nachverpflichteten Caleb Zurliene beeindruckte die Atmosphäre bei seinem ersten Heimauftritt: „Es war ein großartiges Heimpublikum.“ Seit Montag bereiten sich die Münsteraner auf den Gang in die Fächerstadt vor. Das Erlebnis Derbysieg und zwei Saisonsiege im Rücken lässt Zurliene & Co. trotz weiterhin bestehender Personalsorgen durchaus optimistisch am Freitag nach Karlsruhe fahren.

Den Uni Baskets fehlen die längerfristig verletzten Adam Touray und Julius Ferber (Auftautraining). Die Rückkehr von Kapitän Cosmo Grühn konnte Cheftrainer Götz Rohdewald noch nicht bestätigen. „Bei Cosmo muss man noch abwarten, wie die nächsten ein, zwei Wochen laufen. Mit Julius wird es noch dauern, da gibt es noch keinen genauen Zeitpunkt“, sagte Rohdewald am Mittwochabend.

Noch ist die aus hoher individueller Klasse neu zusammengestellte Mannschaft in Karlsruhe nicht richtig zusammengewachsen – das kann man aufgrund der aktuellen Ergebnisse kaum bestreiten. Nach dem klaren Auftaktsieg gegen Aufsteiger Bayer Giants Leverkusen (81:66) gab es bei den SBB Baskets (72:101), gegen Göttingen (84:97) und in Gießen (74:94) drei deutliche Pleiten in Folge. Das Blatt wenden dürfte daher im Karlsruher Fokus stehen, zumal die personell geschwächte Mannschaft gegen die Uni Baskets wieder komplett ist.

Die beiden US-amerikanischen Neuzugänge Mikal Dawson und Tyrese Williams sind nach Verletzungen zurück. Der nachverpflichtete Routinier David Cohn marschiert als Aufbauspieler mit vier Assists und im Scoring mit 15,3 Punkten vorneweg. Mit Ex-Nationalspieler Demond Greene haben die Badener einen renommierten Namen neu auf der Trainerbank. Greene arbeitete von 2015 bis 2024 für den FC Bayern Basketball, zuletzt assistierte er den internationalen Trainerlegenden Andrea Trinchieri und Pablo Laso über vier Spielzeiten bei den Profis.

 

25.10.2025 20:00 Uhr HAKRO Merlins Crailsheim vs. GIESSEN 46ers

Die „Zauberer“ aus Crailsheim empfangen die GIESSEN 46ers am Samstag (20 Uhr) in ihrer Arena Hohenlohe am fünften Spieltag des Unterhauses zum vermeintlichen Gipfeltreffen, das sich angesichts der Platzierungen der beiden Kontrahenten (Platz zwei gegen Rang elf) nicht so liest, das aber vom Leistungsvermögen und von den Ansprüchen her einem absoluten Spitzenspiel gleichkommt.

Crailsheim sind mit Erfolgen in Bochum (10:84), gegen Kirchheim (88:72), in Koblenz (84:73) und gegen Paderborn (76:73) famos und ohne Kratzer in die Saison gestartet. Der Altmeister aus Mittelhessen, der sich schon gegen Hagen und in Paderborn geschlagen geben musste kommt deshalb nur auf eine Bilanz von 2:2-Siegen.

„Niemand reist nach Crailsheim und behauptet von sich, favorisiert zu sein. Doch jedes Match geht bei null los. Und wir spielen uns von Woche zu Woche besser ein und haben durch den Erfolg gegen Karlsruhe Selbstvertrauen getankt. Ich freue mich jedenfalls riesig auf die Partie“, so der Headcoach der Giesser Ignjatovic.

„Irgendwie liegt uns Crailsheim“, so „Frenki“ Ignjatovic. Der aber auch weiß, dass die Hausherren, die auf aggressiven Tempo-Basketball setzen, unter allen Umständen in die BBL zurückkehren wollen. Und deshalb ihr Team so verstärkt haben, dass dieses Vorhaben auch gelingen kann.

Zwar konnten mit Kapitän Moe Stuckey (Zeckenbiss), Powerforward Brock Gardner (Sprunggelenksverletzung) und Guard Chuck Harris (Zerrung) zuletzt drei Leistungsträger nicht mitwirken, doch mit dem aus der Slowakei gekommenen Regisseur Keyshaun Langley, dem österreichischen Center Marvin Ogunsipe, den aus der letzten Saison verbliebenen Tyreese Blunt und Anthony Gaines konnten die Ausfälle aufgefangen werden.

 

26.10.2025 17:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Bayer Giants Leverkusen

Am kommenden Sonntag um 17 Uhr empfangen die Bozic Knights die Bayer Giants aus Leverkusen in der Sporthalle Stadtmitte. Zum 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 treffen die Ritter auf einen Aufsteiger, der sich nach zwei Niederlagen zum Auftakt in einen Rhythmus gespielt hat und zuletzt zwei Mal erfolgreich Punkte einfahren konnte.

Nach zwei Spielzeiten in der drittklassigen ProB, kehrten die Rheinländer im vergangenen Sommer zurück in die ProA. Dabei gelang der Aufstieg sehr souverän. Ein Großteil der Erfolgsmannschaft ist unter dem Bayer Logo geblieben und bildet den Kern der Mannschaft von Head Coach Mike Koch.

Nach langer Pause, aufgrund einer schweren Verletzung, ist Kapitän Dennis Heinzmann der entscheidende Faktor im Leverkusener Spiel. Der 2,18m große Center sorgt mit seiner physischen Spielweise an beiden Enden des Feldes für Gefahr. 14 Punkte und 9,3 Rebounds im Schnitt pro Spiel sprechen eine eindeutige Sprache.

Ebenfalls korbgefährlich sind John Williams, Ricardo Lynch, Sebastian Brach und Donte Nicholas. Ein Schlüsselfaktor könnte zudem Neuzugang Kobe Langley werden. Der US-Amerikaner kam vor einer Woche zu den Rheinländern und sorgte in seiner ersten Partie direkt für 20 Punkte und fünf Assists. „Leverkusen ist eine starke Mannschaft mit vielen Optionen und Möglichkeiten. Sie spielen intensiv, physisch und sind sehr gefährlich,“ beschreibt Knights Coach Igor Perovic den kommenden Gegner.

Kirchheims Chef an der Seitenlinie wird am Sonntag auf Tyrel Morgan verzichten müssen. Der US-Amerikaner zog sich im Spiel gegen Göttingen einen Bruch der Mittelhand zu und wurde zu Wochenbeginn operiert. Die OP verlief erfolgreich und es wird mit einer Rückkehr nach dem FIBA Break Anfang Dezember gerechnet. Der vor dem vergangenen Wochenende angeschlagene Aeneas Jung kehrte hingegen ins Mannschaftstraining zurück.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/10/Vorberichte-5.-Spieltag-ProA-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-10-24 16:30:472025-10-24 16:30:47Vorberichte ProA 5. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 5. Spieltag

20. Oktober 2025/in APP, ProB Nord 25/26

18.10.2025 18:00 Uhr // Seawolves Academy vs. RASTA Vechta II 84:61

Im Duell der easyCredit Basketball Bundesliga-Farmteams hat RASTA II gegen die Seawolves Academy den Kürzeren gezogen. Am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB unterlagen die Vechtaer in Rostock mit 61:84 (29:38). Matchwinner wurde Rostocks Jalen Page mit 29 Punkten, acht Assists und sieben Rebounds sowie fünf Steals. Bei den Gästen kam Malte Giljan auf ein Double-Double aus elf Punkten und zehn Rebounds.

Ohne den am Samstagabend mit Kooperationspartner Artland Dragons in Bayreuth spielenden Ivan Volf und den erkrankten Fynn Lastring fehlten den Vechtaern in der Arena Rostock zwei Stammkräfte. Head Coach Harm-Ubbo Horst musste dann mitansehen, dass seine Schützlinge bis Mitte des 3. Viertels mit 27 Punkten in Rückstand gerieten (32:59, 26. Minute).

Es folgte eine starke Phase der RASTAner, die den Rückstand in Minute 33 auf 54:63 verkürzten. Doch es reichte nicht mehr für ein Wunder, was u.a. an insgesamt 20 Turnovers und einer ganz schwachen 2er-Quote von nur 27 % lag. Harm-Ubbo Horst (Head Coach Vechta II): „Leider waren wir heute wieder die meiste Zeit klar unterlegen. Es gab einen Stretch Ende des 3. Viertels, in dem wir sehr gut ausgesehen und unser Potenzial ausgeschöpft haben. Epke Kruthaup hat uns damit wichtigen Dreiern wieder Energie gegeben. Und auch defensiv haben wir den Gegner stoppen können.“

„Dieser Stretch war insgesamt aber zu kurz, daher haben wir verdient verloren. Uns haben mit Ivan Volf und Fynn Lastring wichtige Spieler gefehlt. Insgesamt haben wir heute wieder viel dazu gelernt und aufgezeigt bekommen, was uns aktuell noch fehlt, um in der Liga anzukommen“, so der Coach der Gäste weiter.

 

18.10.2025 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. BSW Sixers 105:97

Die Hausherren starteten furios in die Begegnung. Juhwan Harris-Dyson machte mit einem künstlerisch wertvollen Korbleger sowie einem mächtigen Alley-oop-Dunk zum 19:8 klar, dass er an diesem Abend Besonderes vorhatte. Die knapp zehn Punkte Differenz hatten bis 15. Minute bestand, dann packten die Sixers in der Defensive konsequenter zu und verkürzten den Rückstand bis zur Pause auf vier Zähler (41:37).

Sandersdorf blieb auch nach dem Seitenwechsel am Drücker, brach zeitweise den offensiven Rhythmus der Gastgeber und übernahm in 28. Minute die Führung (51:52). In der kritischen Phase trumpften Sandersdorfs Toby Okwuokei, der mit 36 Punkten alle überragte, sowie Robert Holmes (25Pkt.) groß auf.

Dann ergriff Juhwan Harris-Dyson die Initiative, baute förmlich eine defensive Wand auf, landete fünf eminent wichtige Steals, sicherte 11 Rebounds und half Rhöndorf zurück in die Erfolgsspur. Es war dem erneut starken Kenan Reinhart (23 Pkt./10 Reb.) per Dreier vorbehalten die Dragons zum Ende des dritten Viertels wieder nach vorne zu bringen (55:54).

Im letzten Spielabschnitt wurde es dann spannend und eines steht fest: Solche Spiele sind für Menschen mit Herz-Kreislaufschwäche alles andere als gesund. Schon in der Crunchtime der regulären Spielzeit stockte den Zuschauern der Atem. Als Dusan Ilic sieben Sekunden vor Schluss per Freiwürfe auf 87:84 stellte, schien das Ding zugunsten von Rhöndorf entschieden. Doch Toby Okwuokei hatte etwas dagegen, drückte jenseits der Dreierlinie ab und traf mit der Schlusssirene – Verlängerung.

Die Dragons erwischten in die fünf Extraminuten einen Start nach Maß. Dusan Ilic klinkte den Ball halb im Liegen und halb im Fallen ein, wurde dabei gefoult und brachte auch den fälligen Freiwurf unter. Jorge Mejias erhöhte mit einem weiteren Drei-Punkte-Spiel auf 93:87. Es sollte die Vorentscheidung sein, denn Sandersdorf kam nicht mehr näher als auf drei Punkte heran. Auch weil die Dragons an der Freiwurflinie ruhig blieben und alle acht Versuche sicher verwandelten.

 

18.10.2025 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. TKS 49ers 71:51

Am Samstag empfingen die Hertener Löwen die TKS 49ers aus Stahnsdorf zum Heimspiel in der Rosa-Parks-Halle. Die Löwen starteten hoch konzentriert in die Partie und legten direkt einen 8:0-Lauf hin. Die Offensive funktionierte, und auch defensiv stand das Team stabil. In der Folge wurde das Spiel jedoch zunehmend zerfahren mit einigen Fouls auf beiden Seiten. Es entwickelte sich ein umkämpftes erstes Viertel an dessen Ende die Löwen mit einer 14:8-Führung in die Viertelpause gingen.

Im zweiten Viertel verloren die Hertener den Faden, das Blatt wendete sich komplett zugunsten der Gäste. Stahnsdorf kam immer besser ins Spiel und erhöhte den Druck. Die Löwen hatten Schwierigkeiten in der Offensive. Auch defensiv ließ die Intensität nach, wodurch Stahnsdorf immer wieder zu einfachen Punkten kam. Nach einem zwischenzeitlichen 10:0-Lauf der 49ers lagen die Gastgeber mit 21:23 zurück. Lediglich ein kleiner Run der Löwen kurz vor der Halbzeitpause verhinderte einen zweistelligen Rückstand. Mit 29:36 ging es in die Kabine.

In der Halbzeit müssen die Mannschaft und der Trainerstab der Gastgeber  die richtigen Worte gefunden haben. Die Löwen kamen wie verwandelt aus der Pause zurück und agierten fortan hoch konzentriert. Mit enormer Energie und einer überragenden Verteidigungsleistung ließen sie im dritten Viertel nur zwei Punkte der Gäste zu. Nach fünf Minuten war der Rückstand fast aufgeholt (37:38), und in der siebten Minute gingen die Löwen erstmals wieder in Führung (40:38). Bis zur Viertelpause bauten sie den Vorsprung auf 46:38 aus.

Im Schlussabschnitt setzten die Löwen ihr dominantes Spiel fort. Die Defense blieb das Prunkstück, und auch das Rebound Verhalten war nun deutlich verbessert. In den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit hatten die Gäste lediglich vier Punkte erzielt – ein Beleg für die defensive Dominanz der Hertener. In der Offensive spielten die Löwen jetzt befreit auf und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Am Ende stand ein 71:51-Heimsieg und der zweite Erfolg in Serie für Herten.

Coach Singh zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Moral und den Comeback-Fähigkeiten seiner Mannschaft: „Wir müssen konstanter werden. So ein Viertel dürfen wir uns nicht mehr erlauben. Aber es ist umso beeindruckender, wie die Mannschaft zurückgekommen ist. Es ist eine Sache, wenn der Gegner nicht ins Spiel kommt, aber wenn der Gegner so einen Lauf hat und wir dann so zurückkommen, ist das wirklich stark und zeigt die gute Moral der Truppe.“

 

18.10.2025 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. ETB Miners 84:88

LOK Bernau empfing am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB den Tabellenführer ETB Miners Essen. Die Miners waren bis dahin ungeschlagen – und LOK wollte genau das ändern. Von der ersten Sekunde an war klar: Hier wird niemand kampflos etwas hergeben. Die Gastgeber kämpften um jeden Ball, jeden Rebound und jeden Punkt.

LOK eröffnete das Spiel mit zwei sicheren Freiwürfen von Guy Artman. Danach ging es hin und her – für jeden Treffer von Bernau gab es sofort die Antwort der Miners. Beide Teams spielten schnell und mit hoher Intensität. Zum Ende des Viertels war es Akim Jonah, der mit einem Korb die Führung für Bernau sicherte. Nach den ersten 10 Minuten stand eine 22:20 Führung für LOK Bernau auf der Anzeige.

Die ersten Minuten des zweiten Viertels gehörten wieder den Gastgebern. Die Defense stand gut, die Miners fanden keinen Weg zum Korb und vorne traf Bernau zuverlässig. Mit viel Tempo und Spielfreude baute das Team seine Führung aus. Bereits nach drei Minuten lag LOK mit zehn Punkten vorn. Essen versuchte zurückzukommen, aber Bernau blieb konsequent. Zur Halbzeit stand es 46:33 für LOK Bernau.

Nach der Pause änderte Essen seine Taktik und machte Bernau das Leben schwerer. Die Defense der Gäste wurde aggressiver, die Wege zum Korb enger. LOK musste reagieren und suchte verstärkt den Abschluss von außen. Drei Dreier in Folge brachten wichtige Punkte und etwas Luft. Während Bernau kämpfte, verwarfen die Miners mehrere gute Chancen. So blieb LOK auch nach dem dritten Viertel mit 68:56 in Führung. Jetzt wurde es dramatisch. Die Fans hielten den Atem an, denn Essen wollte seinen Spitzenplatz in der Tabelle verteidigen.

Auf beiden Seiten kochten die Emotionen hoch, beide Trainer nutzten alle verfügbaren Auszeiten, wechselten taktisch und suchten nach der richtigen Kombination. Plötzlich kippte das Spiel. Bernau leistete sich einige Ballverluste und verpasste wichtige Würfe. Das nutzten die Miners eiskalt: Fünf Minuten vor Schluss brachte Marc Friederici Essen in Führung. Das Glück wechselte die Seite: Ein Dreier zum Ausgleich verfehlte knapp, und nach den letzten Freiwürfen stand das Endergebnis fest, Essen holt sich einen 88:84 Auswärtssieg und bleibt damit weiterhin ungeschlagen.

 

18.10.2025 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Itzehoe Eagles 89:96

Die Itzehoe Eagles sichern sich in der BARMER 2. Basketball Bundesliga den vierten Sieg in Serie bei den Baskets Juniors TSG Westerstede. Die Teams gingen punktgleich in die Partie, wobei die Niedersachsen erneut auf ihren Amerikaner Jon’il Larenz Fugett verzichten mussten. So musste der Schwede Beni Fungula viel Verantwortung übernehmen. Auf Eagles-Seite stand ihm Finn Fleute nicht nach, bis zum 7:7 hatten nur die beiden gepunktet. Im Verlauf des Spiels bekamen die Gäste allerdings Fungula gut in den Griff.

Die Defensive war im ersten Viertel aufmerksam, die Offensive hakte etwas. Beim 18:17 gingen die Oldenburger das einzige Mal in Führung, doch Sekunden später traf Sydnee Bijlsma trotz Foulspiels und versenkte auch den Freiwurf – eine Disziplin, mit der die Gastgeber besonders in der ersten Halbzeit ihre Probleme hatten. Highlight zum Viertelende: Bei nur noch 0,8 Sekunden auf der Uhr hatten die Eagles Einwurf, Sven Cikara fand Bijlsma unter dem Korb, der noch punkten konnte.

Im zweiten Abschnitt führten die Gäste ständig mit einigen Punkten, konnten sich aber auch nicht absetzen. Erst schöne Angriffe und Punkte von Trey McBride brachten beim 44:34 einen zweistelligen Vorsprung. Bis zur Halbzeit wurde daraus ein 47:41.

Nach dem Wechsel behielten die Eagles das Kommando und bauten den Vorsprung mit der besseren Spielanlage auf fast 20 Punkte aus. Allerdings war die Foulbelastung ein Faktor, Toni Nickel musste mit vier Fouls zunächst auf die Bank, für Cikara war die Partie nach dem fünften Foul schon im dritten Viertel beendet. Schließlich zeigte sich, warum Völkerink vor den Wurfkünsten von Alan Boger gewarnt hatte: Mit Dreiern brachte er sein Team bis auf 71:64 heran.

Im letzten Abschnitt versuchten die Gastgeber alles, um noch einmal heranzukommen, aber die Itzehoer hatten immer wieder die nötige Aktion parat: Bijlsma mit Zug zum Korb, Dreier Lucien Schmikale, Dreier McBride, Korb trotz Foul McBride – so wurden die Baskets auf Distanz gehalten. Einige Wackler gegen aggressive Verteidigung leisteten sich die Itzehoer, dann besiegelte Nickel mit einem Dreier aus der Ecke den Sieg.

 

18.10.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. EN BASKETS Schwelm 98:69

Die EN Baskets starteten furios ins Derby. Nach 83 Sekunden stand es schon 7:0 und Iserlohns Coach Prostran musste die erste Auszeit nehmen. Seine Jungs wirkten sehr verunsichert, doch sie fingen sich langsam. Die EN Baskets konnten das erste Viertel jedoch noch mit 21:16 für sich entscheiden.

Iserlohn probierte es mit Zonenverteidigung. Das wirkte. Die EN Baskets fanden kein Mittel dagegen und die Gastgeber wurden nun immer sicherer. Sie trafen plötzlich aus allen Lagen, während bei den Blau-Gelben gar nichts mehr zusammenlief. Ein aus Schwelmer Sicht katastrophales zweites Viertel geht mit 35:7 an die Iserlohner.

Können die Baskets sich davon erholen? Zu Beginn des dritten Viertels fielen zumindest endlich einige Dreier, doch Iserlohn punktet auch weiter konstant, spielt sich in einen Rausch. Auch im dritten Viertel schaffen die Gastgeber 29 Punkte. Die Baskets auch starke 27. Doch eine Wende schaffen die EN Baskets an diesem Abend nicht mehr. Die starken Iserlohner gewinnen das Spiel verdient mit 98:69.

EN Head-Coach Falk Möller: „Wir haben gegen die Zonenverteidigung sehr undiszipliniert gespielt und Iserlohn damit stark gemacht. Wir konnten leider nicht an die Leistung der letzten Woche anknüpfen. Jetzt werden wir die Fehler im Training aufarbeiten und uns auf Herten vorbereiten.“

 

19.10.2025 17:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. SC Rist Wedel 66:61

Die ersten Punkte des Spiels gingen an die Gäste aus Wedel, die damit ihre einzige Führung an diesem Abend innehatten. Shooters Topscorer Matej Jelovcic egalisierte die Führung noch in der ersten Spielminute und die sehr auffällig spielenden Aime Olma und Emil Loch legten direkt zum 6:2 nach. Im Anschluss gaben die Neustädter den Ton im 1. Viertel klar an und bauten den Vorsprung auf 20:11 aus. Kurz vor der ersten Viertelpause gelangen den Ristern nach den ersten zehn Spielminuten noch zwei Punkte durch verwandelte Freiwürfe zum 20:13 Zwischenstand.

Die Hamburger Gäste wussten an diesem Abend trotz des jungen Alters zu überzeugen und verkürzten den Rückstand zum Anfang des 2. Viertels auf einen Punkt. Ein Dreier mit Foul an Jelovcic gab den temps Shooters vier wichtige Punkte. Zum Viertelende schnappte sich Center David Craig den Offensivrebound und legte diesen anschließend zum 34:32 Halbzeitstand für sein Team in den Korb.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber mit mehr Entschlossenheit aus der Kabine und fanden deutlich besser zurück in die Partie als die Wedeler. Ein 11:3 Lauf in den ersten vier Minuten der 2. Halbzeit führten nicht nur zur 45:35 Führung, sondern zwangen auch Gästecoach Hamed Attarbashi zu einer Auszeit, um sein Team aufzuwecken und den Lauf zu beenden. Seine Schützlinge kamen danach wieder besser zurecht und konnten den Rückstand zum Viertelende auf 52:47 verkürzen.

Im letzten Viertel war es vor allem Shooters Akteur Elias Marei, der viele Aktionen erfolgreich abschließen konnte. Die Wedeler gaben das Spiel jedoch nicht einfach so verloren. Auch wenn es ihnen nicht gelang den Rückstand aufzuholen, konnten die Gäste eine gute Leistung zeigen und haben die temps Shooters immer wieder vor Probleme gestellt. Am Ende gewann der Tabellenzweite die Partie mit 66:61 und feierte damit seinen 5. Sieg in Folge zum Auftakt in diese Saison.

„Wir haben heute zwei Teams gesehen, die hart fighten und nie aufgeben. Die Wedeler haben uns das Leben sehr schwer gemacht und ein großes Lob verdient. Ich bin stolz auf meine Spieler, denn die Mentalität stimmt und jeder Spieler möchte am liebsten jedes Spiel gewinnen. In der Offensive hatten wir heute keinen guten Tag, dafür war die defensive Arbeit wieder sehr gut und das hat uns am Ende den Sieg gebracht. Das Team freut sich über den tollen Saisonstart, ist aber hungrig auf die nächsten Aufgaben“, so temps Shooters Coach Smith nach dem Spiel.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/10/Nachberichte-5.-Spieltag-ProB-Nord-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-10-20 15:07:432025-10-20 15:07:43Nachberichte ProB Nord 5. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 5. Spieltag

20. Oktober 2025/in APP, ProB Süd 25/26

18.10.2025 16:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. Dresden Titans 85:70

Mit der Maßgabe ‚im dritten Oktober-Heimspiel den ersten Erfolg auf eigenem Parkett einfahren‘ gingen die Ludwigsburger gegen den ProA-Absteiger aus Dresden ab dem Sprungball höchst konzentriert zu Werke. Anders als in den Partien gegen Oberhaching (69:80) und Ulm (62:72) agierten sie weder überheblich noch unkonzentriert, nicht fahrlässig und fehlerhaft.

Ab der ersten Sekunde und dem Tip-Off, den Osasere Otakho zwar gewann, Simon Feneberg aber eroberte, waren die BBA’ler das spielbestimmende Team. Gegen personell limitierte Gäste, mit Duje Putnik und Sebastian Heck fehlten zwei Leistungsträger, spielten sie sich eine 8:0-Führung heraus. Bevor die Sachsen gedanklich in der Rundsporthalle angekommen waren, war Ludwigsburg bereits davongezogen.

Angeführt von Julis Baumer, der als Topscorer vorausging, prinzipiell aber einer ausgeglichen Teamleistung, aus der kein Akteur herausragte, dafür aber alle 12 aufgebotenen Spieler auch zum Einsatz kommen sollten, konsolidierten die Schwaben ihren Vorsprung. Aufgrund einer bereits in den ersten zwanzig Minuten sehr guten Quote aus der Distanz, insgesamt 12 gesicherten Steals, 25 direkte Korbvorlagen und einem Effektivitätswert von 104 waren die Barockstädter über die vollen 40 Minuten überlegen.

Im Gegensatz zu Valentino Lott, der sich auf sächsischer Seite lediglich auf das Quartett Georg Kupe, Kevin Kollmar, Simeon Dimitrov und Max von der Wippel verlassen konnte, war die Lage bei Khee Rhee komfortabel. Die BBA’ler hatten und machten gleichermaßen Spaß und mussten sich am Ende lediglich über ein Luxusproblem ärgern: Im Sinne eines möglichen Direktvergleiches konnten die Dresdener nicht höher besiegt werden.

 

18.10.2025 18:00 Uhr // OrangeAcademy vs. SKYLINERS Juniors 84:64

Vierter Sieg im fünften Spiel. Die jungen Ulmer starten nahezu makellos in die neue Spielzeit der BARMER ProB Süd. Mit dem deutlichen Heimsieg über das Farmteam der Frankfurter Bundesliga-Mannschaft kann der Blick ein erstes Mal in Richtung PlayOffs gerichtet werden. „Meine Mannschaft hat nicht nur heute, sondern in der kompletten Vorbereitung auf dieses Spiel maximalen Einsatz gezeigt. Wenn wir so weiterspielen, können wir viel erreichen“, betont Cheftrainer Florian Flabb.

Den besseren Start ins Spiel erwischten die Gäste. Dank einer aufmerksamen Verteidigung und einer guten Entscheidungsfindung in der Offensive erspielten sie sich schnell eine Acht-Punkte-Führung. Bei den Hausherren setzte einzig der Franzose Meissa Faye gelungene Akzente in den ersten Minuten. Die jungen Ulmer erhöhten nun das Tempo und kämpften sich zurück ins Spiel. Immer wieder führten schnelle Vorstöße zu einfachen Punkten (16:19; Q1).

Frankfurt bewies seine Gefahr aus der Distanz. Bereits fünf der acht Wurfversuche jenseits der 6,75 m entfernten Linie fanden den Weg in den Korb. Nichtsdestotrotz war das Spiel weiter ausgeglichen. Ein kleines Privatduell entwickelte sich zwischen den beiden Toptalenten Meissa Faye und Jamie Edoka. Mit einem spektakulären And-One setzte der Franzose den Schlusspunkt der ersten Halbzeit (43:38; Q2).
Das schnelle Tempo wurde auch zu Beginn des zweiten Durchgangs beibehalten. Allerdings drückten die Hessen genauso das Gaspedal durch, wie auch die Hausherren. Nach einer fahrigen Phase übernahm Point-Guard Namori Omog Verantwortung für die OrangeAcademy und setzte zu einem 8:0-Lauf an, der den Hausherren etwas Luft verschaffte (64:57; Q3).

Milo Murray entfachte zum Beginn des Schlussabschnitts das nächste Feuer. Dank sechs schneller Punkte verschaffte er seiner Mannschaft erstmals einen zweistelligen Vorsprung (32). Davon profitierte die ganze Mannschaft: Murrays Run lieferte die entscheidende Energie, welche die jungen Ulmer benötigten, um den Sack zuzumachen (84:64; Q4).

 

18.10.2025 19:00 Uhr // BBC Coburg vs. BG Hessing Leitershofen 77:69

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen musste am Samstagabend die erste Saisonniederlage in der BARMER 2. Basketball Bundesliga hinnehmen. Im Spitzenspiel beim BBC Coburg unterlag man am Ende mit 69:77 (37:37), ausschlaggebend für die Niederlagen waren dabei sehr schwache letzte drei Minuten der Leitershofener.

Beide Teams schenkten sich in den Anfangsminuten nichts. Die Führung wechselte ständig, ehe sich die BG etwas absetzen konnte und das erste Viertel mit 23:17 für sich entschied. Auch der erste Korb in den zweiten zehn Minuten gehörte Stadtbergen, Clint Hamann traf aus der Halbdistanz per Sprungwurf. Coburg kam dann aber besser ins Spiel, kämpfte sich Punkt um Punkt heran. Bis zur Halbzeit war der Rückstand wieder egalisiert, die Fans durften sich auf eine spannende zweite Halbzeit freuen.

In dieser lief es für die BG erst einmal unrund, einigen Akteuren gelang sehr wenig gegen die gute Defensive des BBC. Es war Neuzugang Jason George zu verdanken, der ein gelungenes Debüt gab und 21 Punkte markierte, seine Farben dadurch halbwegs im Spiel hielt. Er konnte die zwischenzeitliche 51:41 Führung der Einheimischen aber nicht im Alleingang verhindern. Zu schlecht war einfach auch die Wurfquote der Gäste. Die Kangaroos kämpften sich aber trotzdem wieder heran, vor dem Schlussabschnitt bestand wieder Hoffnung, von der Anzeigetafel leuchtete nur noch ein 58:56 für die Vestestädter.

Kurz vor dem Ende ging Leitershofen sogar durch Brian Dawson mit 69:68 in Führung, drei Minuten waren noch zu spielen. Was dann geschah ist schnell erzählt: Die Kangaroos trugen fast alle Angriffe kopflos vor, verzeichneten viele Ballverluste, es gelang kaum noch ein strukturierter Angriff. Coburg nahm diese Geschenke dankend an und brachte den Sieg mit einem 9:0 Schlussrun nach Hause.

BG-Headcoach Emanuel Richter: „Heute haben wir den Sieg zu leicht aus der Hand gegeben. Es waren zu viele unnötige Fehler und zu viele Ballverluste. Die Intensität in der Verteidigung entsprach nicht dem, was wir uns zuvor erarbeitet hatten. Dazu kannst du mit 19% von der Dreierlinie kein Spiel gewinnen. Es bleibt uns jetzt nur harte Arbeit und den Fokus auf das Ludwigsburg Spiel zu setzen“.

 

19.10.2025 16:00 Uhr // VR-Bank Würzburg Academie vs. Ahorn Camp Baskets 67:85 

Dank einer soliden Leistung haben sich die Ahorn Camp Baskets bei der Mannschaft der Würzburger Basketball-Akademie durchgesetzt. Mit 85:67 (46:38) gewannen die Speyerer am fünften Spieltag in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga ProB bei dem Farmteam des Erstligisten.

Auch ohne den beruflich verhinderten Routinier Christoph Rupp und Doppellizenzspieler Noah Koch, der für den Bundesligisten MLP Academics Heidelberg im Einsatz war, diktierten die Pfälzer von Beginn an das Geschehen. Mit einem 13:0-Lauf im dritten Viertel legten sie den Grundstein zur zwischenzeitlichen 72:50-Führung.

Das Ahorn-Camp-Team war den Gastgebern bei den Wurfquoten aus dem Feld sowie beim Reboundvergleich überlegen. „Das war ein ordentlicher Auftritt, unser Sieg war nie gefährdet“, erklärte Coach Mbassa. In den nächsten Wochen muss er allerdings voraussichtlich auf Nicolas Prenn Bozal verzichten, der sich in Würzburg eine schwere Knieverletzung zugezogen hat.

Zweistellig trafen für die Speyerer Oskar Humpert (20 Punkte/2 Dreier), David Aichele (16), DJ Woodmore (14/2) und Felix Angerbauer (13/1). Beste Werfer der Mannschaft von Trainer Alex King waren Jervis Scheffs (19) und Chevon Brown (16/1).

 

19.10.2025 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. TV Langen 102:93

Mit den TSV Oberhaching Tropics traf der TV Langen auf eine Mannschaft, die derzeit ebenfalls auf eine kurze Rotation zurückgreift. Über weite Teile des Spiels war es dann auch das erwartbare, enge Duell zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Am Ende fehlte es auf Langener Seite in den entscheidenden Momenten an Big Plays. Die Tropics gewannen das Spiel mit 102:93.

Die Punkteausbeute war in beinahe allen Vierteln relativ gleich verteilt. Ärgerlich für den TV Langen: Lediglich in den ersten beiden Spielminuten gelang es der Mannschaft, eine 2-Punkte-Führung zu erspielen. Anschließend lief das Team von Headcoach Tobias Jahn dauerhaft einem Mal höheren, mal knappen Rückstand hinterher.

Einigermaßen spielentscheidend wurde das zweite Viertel: In den letzten zwei Minuten vor der Halbzeitpause leistete sich Langen einige Unkonzentriertheiten. Insbesondere fielen die Würfe in dieser Phase einfach nicht. Die Hausherren aus Oberhaching nutzten dies aus und stellten zur Halbzeitpause auf ein 53:44.

Nun sind im Basketball neun Punkte eigentlich kein Polster, auf dem eine Mannschaft sich ausruhen kann. Und in der Tat kam der TVL immer wieder verdächtig nahe an einen Ausgleich heran, etwa zur Mitte des dritten Viertels, als es 62:59 stand. Allerdings verfolgte das Team am Ende ein Problem: „Immer dann, wenn wir punktetechnisch nahe herangekommen sind, waren wir leider nicht dazu in der Lage, das Momentum an uns zu reißen“, sagt Jahn. Und tatsächlich: Näher als diese drei Punkte Rückstand kamen die Langener nicht mehr heran.

Im finalen Spielabschnitt konnte Oberhaching dauerhaft mindestens fünf Punkte Abstand zu den Gästen halten. Am Ende gewannen die Oberhaching Tropics dann mit 102:93. „Wir haben heute einige schwere Würfe getroffen, aber das gelang uns in der Regel nur dann, wenn wir hinten lagen. Wenn es dann aber darum ging, den Spielstand zu drehen, haben wir uns zu häufig Turnover geleistet oder zu überhastete Würfe genommen“, so Jahn abschließend.

 

19.10.2025 17:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. FC Bayern Basketball II 78:106

Die zweite Mannschaft des FC Bayern Basketball hat in Erfurt ihren dritten Saisonsieg geholt. Fastbreaks, präzise Pässe, konsequenter Druck in der Defense und eine geschlossene Teamleistung ermöglichten dem Team von Headcoach Muki Murapcic einen souveränen 106:78-Erfolg, schon der zweite auswärts.

Die Weichen für den Sieg wurden früh gestellt: Der FCBB II startete rasant in die Partie, eine passende Antwort der Gastgeber blieb zunächst aus. Nach fünf Minuten stand es bereits 16:9, nach dem ersten Viertel 30:18. Die Münchner Talente präsentierten sich nicht nur offensiv effizient, sondern machten es den Thüringern auch in der eigenen Zone schwer und zwangen sie zu Würfen aus der Distanz.

Auch im zweiten Viertel (31:10) knüpften die Gäste nahtlos an die souveräne Anfangsphase an. Aus einer 20-Punkte-Führung wurden zur Halbzeit sogar mehr als 30 Zähler (61:28) – die Partie war bereits entschieden. Mit einem Dreier von Center Desmond Yiamu knackten die Bayern schließlich erstmals in dieser Saison die 100-Punkte-Marke und setzten sich zwischenzeitlich auf mehr als 40 Zähler ab (100:57), bevor Erfurt zum Ende zu viel Freiräume gewährt wurden.

Mit 25 Assists, 39 Punkten von der Dreierlinie (45 Prozent), einer starken Rebound-Bilanz (51:37) und sieben Spielern im zweistelligen Scoring setzte der FCBB II ein Ausrufezeichen bei den weiterhin sieglosen CATL Basketball Löwen.

Aus Sicht des Trainerteams der Gäste war es eine rundum gelungene Vorstellung: „Die Jungs waren von Beginn an fokussiert und haben als Team die richtigen Lösungen gefunden, um Erfurt früh unter Druck zu setzen. Wir haben das Tempo konsequent hochgehalten und den Rhythmus bestimmt. Diese Kontrolle über Tempo und Ballbewegung wollen wir in den kommenden Partien weiter ausspielen“, sagte Bayern Co-Trainer Renato Kapular.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/10/Nachberichte-5.-Spieltag-ProB-Sued-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-10-20 15:07:202025-10-21 09:14:40Nachberichte ProB Süd 5. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 5. Spieltag

17. Oktober 2025/in APP, ProB Süd 25/26

18.10.2025 16:00 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. Dresden Titans

Am kommenden Samstag, den 18.10.2025 um 16 Uhr, treten die Dresden Titans im Rahmen des 5. Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd auswärts gegen Porsche BBA Ludwigsburg an. Die Schwaben konnten vor heimischer Kulisse noch keinen Sieg erringen, dennoch wartet auf die Titans ein unangenehmer Gegner. Noch jünger als die Würzbürger am vergangenen Sonntag, zeigt sich die Spritzigkeit der Schwaben vor allem in der aggressiven Verteidigung.

In der noch jungen Saison führen das Spielmacher-Gespann aus Julis Baumer und Simon Feneberg, sowie der bullige Flügelspieler Maxwell Temoka, das Team an. Baumer (4,5 AS) leitet das Spiel der Ludwigsburger, während Feneberg vor allem von außen (2,8 3P; 42,3 3P%) und sein Mitspieler Temoka unter den Brettern (2,8 ORB) eine Gefahr ausstrahlt

Das Team um Headcoach Valentino Lott hat am Sonntag endlich den ersten Saisonsieg eingefahren. Nun gilt es, den Aufwärtstrend fortzusetzen.  Nach dem holprigen Saisonstart ist gegen Würzburg der Knoten gerissen. Die Elbriesen ließen gegen die Franken lediglich 57 Punkte zu und spielten sich offensiv mit 23 Vorlagen in einen Rausch. Das vergangene Spiel zeigt, dass sich die Titans defensiv nicht vor den Ludwigsburgern verstecken müssen.

Hervorragend aufgelegt in den letzten beiden Spielen sind zudem die Führungsspieler Duje Putnik und Scott Stone. Ersterer konnte sich dank seiner 24 Punkte gegen Würzburg zum „ProB Süd Player Of The Week“ avancieren. Können die Titans ihre Leistung vom Sonntag wiederholen und gegen die Verteidigung der Ludwigsburger die Nerven behalten, sollte dem nächsten Sieg nichts im Wege stehen.

Titans Headcoach Valentino Lott: „Ludwigsburg hat in den letzten Wochen gezeigt, dass sie Spiele mit aggressiver Defense gewinnen können. Das Team ist jung und will mit Tempo ins Spiel kommen. Für uns wird es wichtig sein, dem Spiel früh unseren Stempel aufzudrücken und das Tempo zu kontrollieren. Nach dem Sieg in der vergangenen Woche gehen wir mit mehr Selbstbewusstsein in die Trainingseinheiten. Jetzt gilt es, dieses Selbstvertrauen ins Spiel am Samstag zu übertragen und weiter an uns zu arbeiten.“

 

18.10.2025 18:00 Uhr OrangeAcademy vs. SKYLINERS Juniors 

Können die SKYLINERS Juniors ihr Momentum aus dem ersten Saisonsieg gegen Oberhaching mitnehmen und auch die OrangeAcademy schlagen? Dies wird sich am nächsten Spieltag in der BARMER 2.Basketball Bundesliga am kommenden Samstag, den 18.11.25 um 18:00 Uhr, zeigen. Die Frankfurter haben in der letzten Partie in jedem Fall gezeigt, dass sie sich in der ProB Süd nicht verstecken müssen.

Nach dem ersten Saisonsieg gegen die TSV Oberhaching Tropics wollen die SKYLINERS Juniors das Momentum mitnehmen. Das Team von Headcoach Markus Klusemann hat gezeigt, dass es jedem Gegner in der ProB Süd gefährlich werden kann, wenn sie ihr Spiel für 40 Minuten durchziehen können. Jetzt steht die nächste Herausforderung an: Die OrangeAcademy in Ulm, ein Team, das aktuell auf Platz 3 der ProB Süd steht und in dieser Saison bereits drei von vier Spielen gewinnen konnte.

Die Ulmer Nachwuchstalente unter Cheftrainer Florian Flabb spielen schnell, aggressiv und variabel. Spieler wie Teo Milicic, Namori Omog (Neuzugang aus Frankfurt), Joel Cwik, Meissa Faye und Endurance Aiyamenkhue prägen das Team und können jederzeit Akzente setzen. Besonders in engen Spielen haben sie gezeigt, dass sie Nervenstärke besitzen. Durch die Tiefe des Kaders und deren Ausgeglichenheit ist es schwer, einzelne Spieler aus dem Spiel zu nehmen.

In der Saison 2024/25 gewannen beide Teams jeweils ihr Heimspiel. Die SKYLINERS Juniors gewannen ihr Heimspiel sogar sehr deutlich mit 95:68. Im Auswärtsspiel, das lange Zeit auf Messers Schneide stand, mussten sich die SKYLINERS, das zu dem Zeitpunkt noch von Sepehr Tarrah geführt wurde, am Ende knapp mit 67:68 geschlagen geben.

Eines ist klar: Headcoach Markus Klusemann würde das Matchup in dieser Saison sicherlich gerne gewinnen. Den Grundstein können er und sein Team am Samstagnachmittag am Orange Campus legen.  „Wir haben das Oberhaching-Spiel genutzt, um unser Selbstvertrauen zu stärken. Jetzt wollen wir dieses positive Gefühl mitnehmen. OrangeAcademy ist ein starker Gegner, aber wir sind bereit, unser Spiel durchzuziehen und unsere Chance zu nutzen“, so blickt Markus Klusemann auf die Partie.

 

18.10.2025 19:00 Uhr BBC Coburg vs. BG Hessing Leitershofen

Erster vs. Zweiter, Oberfranken vs. Schwaben, Überraschungsteam vs. Aufstiegsfavorit – es gibt viele Vorzeichen, unter denen das Topspiel des 5. Spieltags der ProB Süd steht, aber ganz simpel gesagt, erwartet der BBC Coburg die BG Hessing aus Leitershofen. Die Partie wird auf dem Sporteurope.TV-Account des BBC als kostenloser Livestream übertragen.

Weiter ungeschlagen führen die Coburger derzeit die Liga an. Daran konnten auch die jungen Bayern am vergangenen Wochenende nichts ändern. Zwar verlief die erste Hälfte aus Sicht der Vestestädter mal wieder nicht unbedingt so wie geplant, aber Headcoach Patrick Seidel und seine Schützlinge fanden – wie schon in den Spielen zuvor – erneut die richtigen Schlüsse in der Halbzeit.  Mit deutlich mehr Elan und Fokus in der Defense zog der BBC den Münchnern im zweiten Durchgang komplett den Stecker.

Dass die Kangaroos als einer der Aufstiegsfavoriten in der gesamten ProB Nord und Süd in dieser Spielzeit ins Rennen gehen, ist kein Geheimnis. Nach dem unrühmlichen Vorjahres-Playoff-Aus in der ersten Runde gegen Tabellenachten der Nordstaffel aus Essen rüstete Leitershofen, was das Personal betrifft, noch einmal ordentlich nach. Mit Tom Alte verpflichtete man einen erfahrenen ProA-Spieler aus Bochum. Für die Guard-Position kam zum einen Brendan Gregori von den NINERS Chemnitz, der dort zum erweiterten BBL-Kader gehörte.

Zum anderen holten sich die Kangaroos mit Brian Dawson aus Essen genau den Mann ins Boot, der für das eigene vorzeitige Ausscheiden in den Playoffs der abgelaufenen Saison verantwortlich war. Auf dem Flügel wirbelt nun Zion Richardson, der mit 20 Punkten pro Partie zusammen mit Dawson die Offensive der Leitershofener anführt. Zu guter Letzt gab man die Verpflichtung des zweifachen deutschen Nationalspielers und ehemaligen Münchner Toptalents Jason George bekannt, der nach seiner zweijährigen Dopingsperre bei der BG eine zweite Chance erhält.

Coburgs Center Ole Theiß, der die vergangenen zwei Spielzeiten noch für die Schwaben auflief, legte sein Career-High in der ProB tatsächlich im Dress der Kangaroos gegen den BBC auf. Auf das Wiedersehen freut sich der Big Man: „Das Spiel am Samstag wird auf jeden Fall ein Topspiel werden. Leitershofen hat diese Saison wirklich einen sehr, sehr guten Kader, aber natürlich wollen wir unseren positiven Trend weiter fortsetzen, unser Spiel durchziehen und am Ende auch gewinnen. Es wird einfach schön sein, die ganzen Leute zu sehen, mit denen ich letztes Jahr zusammen trainiert und gespielt. Dennoch wollen wir aber vor allem hier zuhause am Ende unbedingt als Sieger vom Feld gehen.“

 

19.10.2025 16:00 Uhr VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. Ahorn Camp Baskets 

Die Speyerer reisen zu einem „physisch starkem“ Gegner, denn am 5. Spieltag der ProB Süd sind die Camp Baskets bei den VR-Bank Würzburg Baskets Akademie zu Gast. Carl Mbassa erwartet erbitterten Widerstand. „Wir dürfen uns gegen die junge, physisch starke Mannschaft der Würzburger Basketball-Akademie keine Schwäche erlauben“, sagt der Trainer der Ahorn Camp Baskets vor dem Auftritt seiner Auswahl am Sonntag bei den Franken.

In der vergangenen Saison der Barmer 2. Basketball-Bundesliga ProB haben die Speyerer beide Male gegen das Farmteam des Erstligisten knapp die Oberhand behalten. „Im Gegensatz zum Spiel am vergangenen Wochenende gegen Erfurt müssen wir in Würzburg von Anfang an hochkonzentriert zu Werke gehen“, impft Mbassa seinen Schützlingen ein. Dabei nimmt er auch die Aufbauspieler wie Felix Angerbauer, Noah Koch oder Nicolas Prenn Bozal in die Pflicht. „Sie sind dafür verantwortlich, ein strukturiertes Spiel aufzuziehen“, betont der Coach der Camp Baskets.

Während bei den Speyerern bislang zwei Siege und eine Niederlage zu Buche stehen, ist den Würzburgern um Trainer Alex King bei ihren vier Partien erst ein Erfolgserlebnis geglückt: am dritten Spieltag gegen die Erfurter Basketball-Löwen. Nach der jüngsten 57:89 Niederlage bei den Dresden Titans und vor dem Kräftemessen mit den Pfälzern erklärte der ehemalige Nationalspieler: „Wir müssen nach vorne schauen und gegen den nächsten starken Gegner unser Bestes geben.“

 

19.10.2025 16:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. TV Langen

Nach der knappen Niederlage in Frankfurt wollen die Tropics vor heimischem Publikum wieder punkten. Am Sonntag gastiert der TV Langen in der Grundschule Deisenhofen. Spielbeginn ist 16 Uhr.

Die Gäste, die aufgrund von Verletzungsproblemen unglücklich in die Saison gestartet sind, haben eine sehr lange Tradition. In den 80er Jahren spielten die Hessen mehrfach in der ersten Basketball Bundesliga. Vor allem der Name Jürgen „Jogi“ Barth, der immer noch die Fäden bei den Giraffen zieht, dürfte älteren Basketball Fans noch ein Begriff sein.

Nach mehreren Jahren in der ersten Regionalliga gelang in der vergangenen Spielzeit unter Erfolgstrainer Tobias Jahn die Meisterschaft und somit die langersehnte Rückkehr in die BARMER 2. Basketball Bundesliga Pro B. Der Kern mit Aufstiegshelden wie Niklas Pons, Drago Crnjac, Hendrik Droeste, Risto Vasiljevic oder Abibu konnte weiter an den Klub gebunden werden und Barth nutzte seine internationalen Kontakte, um starke Neuzugang zu den Giraffen zu locken.

Neben US-Center Jacob Kumal Washington, den man von New Elephants Grevenbroich verpflichtete, sind vor allem die ligaerfahren Brüder Alexander und Nico Lagermann echte Verstärkungen.

Mario Matic: „Langen ist aufgrund mehrerer personellen Ausfälle unglücklich in die Saison gestartet und Coach Jahn musste auf einige Leistungsträger verzichten. Uns erwartet ein schweres Spiel gegen einen starken Gegner.“

 

19.10.2025 17:00 Uhr CATL Basketball Löwen vs. FC Bayern Basketball II 

Bericht folgt in Kürze.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/10/Vorberichte-ProB-Sued-5.-Spieltag-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-10-17 15:00:222025-10-17 15:00:22Vorberichte ProB Süd 5. Spieltag

Vorberichte ProB Nord 5. Spieltag

17. Oktober 2025/in APP, ProB Nord 25/26

18.10.2025 18:00 Uhr Seawolves Academy vs. RASTA Vechta II

Am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB kommt es zum Aufeinandertreffen zweier easyCredit Basketball Bundesliga-Farmteams. RASTA Vechta II spielt am Samstag (18 Uhr, live & kostenlos bei sporteurope.tv) bei der Seawolves Academy in Rostock. Vor allem deutsche Talente haben in den Teams große Rollen. Aber: Bei Rostock sorgt aktuell ein US-Rookie für Furore.

Jalen Page, gerade 23 Jahre alt geworden, kam im Sommer vom College und fühlt sich gleich so richtig wohl. In seinen ersten vier Spielen für die Seawolves Academy machte der Point Guard im Schnitt 24.0 Punkte und traf 15 seiner 37 Dreier. Mit dem aus Ulm gekommenen Jonas Zilinskas (19), sowie dem aus München zu den Seawolves gewechselten Luis Wulff (21) hat Head Coach Domenik Reinboth (42) zwei weitere hochveranlagte Talente im Kader. Wullf absolvierte in dieser Saison auch schon drei easyCredit BBL-Spiele für Rostocks „Erste“.

„Das ist ein Spiel, auf das wir alle uns freuen. Denn es treffen talentierte Jungprofis aufeinander, die sich in diesen Match-Ups auf jeden Fall beweisen wollen“, sagt RASTA II-Head Coach Harm-Ubbo Horst. Und: „Wir hatten letzten Sonntag gegen Herten nicht unseren besten Tag. Jetzt wollen wir in Rostock zeigen, dass wir es individuell und als Team besser können – und vor allem: wollen.“ Wer diesen Willen zeigen wird, wer also im Kader steht, ist dabei noch ungewiss. RASTAs „Erste“ spielt erst am Sonntag im BBL Pokal zuhause gegen Chemnitz.

Unabhängig vom Personal will Horst nach dem enttäuschenden 62:76 im Heimspiel gegen Aufsteiger Hertener Löwen auf jeden Fall eine Leistungssteigerung seiner Schützlinge sehen. „Dass es mal so eine Partie gibt, ist nicht weiter ungewöhnlich. Wichtig ist, dass jeder einzelne die richtigen Schlüsse aus so einer Leistung zieht und bereit ist, jetzt wieder alles zu tun, um einen Schritt nach vorne zu machen.“

 

18.10.2025 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. BSW Sixers

Nominell erwartet die Dragons Rhöndorf am Samstag (18.10.) ein Heimspiel auf Augenhöhe. Als Tabellenachter tritt Rhöndorf nämlich gegen den Siebten Sandersdorf an. Die BSW Sixers haben die letzten beiden Begegnungen gegen starke Konkurrenz gewonnen und reisen mit entsprechend breiter Brust an. Bleibt die Frage, wer den Anschluss nach oben halten kann.

Für die Mannschaft aus dem Kreis Anhalt-Bitterfeld war der Saisonstart alles andere als einfach. Die Jungs um Coach Lukas Varga mussten nämlich gegen die Topteams ETB Miners und TSV Neustadt temps Shooters antreten. Da mussten die Sixers deutliche Niederlagen einstecken, von denen sie sich jedoch nicht beeindrucken ließen. Zuletzt feierte Sandersdorf überzeugende Erfolge über Lok Bernau (83:76) sowie TSG Westerstede (76:71), die ebenfalls beide gut in die Saison gekommen sind.

„Sandersdorf hat eine junge hungrige Mannschaft“, sagt Max Becker, „gegen die wir physisch mithalten müssen.“ Überhaupt geht der Dragons-Coach davon aus, dass weniger taktische Dinge, sondern der Wille elementar sein werden. Stellt man die Kader gegenüber lassen sich jedenfalls keine eindeutigen Vorteile für den einen oder anderen ausmachen.

Sandersdorf hat bislang lediglich eine vermeintliche Schwäche jenseits der Dreierlinie. „Das kann sich allerdings in jedem Spiel ändern“, mahnt Max Becker zur Vorsicht. Überdurchschnittlich performen die Sixers dagegen unter den Brettern in Sachen Rebounds und Punkte. Die Dragons sind in dieser Hinsicht also gewarnt.

Eine besondere Bedeutung will Max Becker der kommenden Begegnung nicht beimessen. „Jedes Spiel ist eine Art Standortbestimmung zu dieser frühen Phase der Saison“, stellt der Dragons-Coach fest. „Wir haben die gleiche Punktzahl, es wird also spannend, wer den Anschluss nach oben halten kann.“ In einem ist er sich jedoch sicher, wo Rhöndorf einen Vorteil haben könnte: „Das Publikum hat uns in den letzten Spielen zum Sieg getragen, wir hoffen also das es wieder so kommen wird.“

 

18.10.2025 19:00 Uhr Hertener Löwen vs. TKS 49ers

Mit dem 76:62-Erfolg in Vechta haben die Löwen den ersehnten Befreiungsschlag geschafft. Nach drei Niederlagen zum Saisonstart überzeugten die Löwen vor allem mit einer starken Teamleistung und beeindruckender Defense. Nun soll dieser Schwung ins Heimspiel mitgenommen und auf der Leistung aus Vechta aufgebaut werden.

Die Gäste aus Stahnsdorf stehen nach vier Spieltagen noch ohne Sieg da und mussten zuletzt eine deutliche 40-Punkte-Niederlage gegen Itzehoe hinnehmen. In der Tabelle liegen die 49ers auf Rang 14, während die Löwen als Elfter drei Plätze davor rangieren

Die Mannschaft aus Stahnsdorf ist seit Jahren ein fester Bestandteil der ProB und hat sich trotz wiederholter Abstiegskämpfe stets in der Liga behauptet. Das Team gehört zu den jüngeren in der Liga und verzichtet vollständig auf ausländische Spieler. Angeführt wird die Truppe vom 22-jährigen Guard Linus Jannik Briesemeister. Dazu kommen Shooting Guard Lukas Wagner (#6) und der 19-jährige Forward Jenö Pildner (#16).  Beide zählen bislang zu den zuverlässigsten Punktelieferanten der 49ers.

Die Löwen erwartet ein kämpferisches Spiel gegen eine junge laufstarke Mannschaft. Trotz vier Niederlagen zu Saisonbeginn darf man die Gäste auf keinen Fall unterschätzen. Stahnsdorf wird sich nicht kampflos ergeben, sondern ist auf Wiedergutmachung aus und wird dementsprechend hoch motiviert sein.

In den bisherigen Partien erzielten die Gäste im Schnitt nur rund 68 Punkte pro Spiel. Entsprechend liegt der Fokus der Löwen erneut auf einer starken Verteidigung. Wenn es den Hertenern gelingt, die Offensive der Stahnsdorfer zu kontrollieren, stehen die Chancen auf den zweiten Sieg in Folge gut.

 

18.10.2025 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. ETB Miners

Nach dem erfolgreichen Auswärtsspiel in Wedel kehrt LOK Bernau zurück auf heimisches Parkett – und hat gleich den nächsten Kracher vor der Brust. Zum fünften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ist niemand Geringeres als der aktuelle Tabellenführer ETB Miners Essen zu Gast.

Mit drei Siegen aus vier Spielen steht LOK Bernau aktuell auf Platz 6 der ProB Nord. Der Auswärtssieg in Wedel (74:65) hat Selbstvertrauen gegeben. Doch der Gegner hat es in sich: Die ETB Miners sind mit vier Siegen aus vier Spielen perfekt in die Saison gestartet und führen die Tabelle an – mit einer beeindruckenden Punktedifferenz von +83.

Die Essener sind offensiv brandgefährlich, spielen schnell, körperlich und verfügen über mehrere Spieler, die jederzeit ein Spiel entscheiden können. In der letzten Saison stand es zwischen beiden Teams 1:1. LOK verlor das Heimspiel knapp, konnte sich aber im Rückspiel auswärts revanchieren. Dieses Mal wird es nicht leichter – Essen kommt mit viel Selbstvertrauen und dem Momentum von vier Siegen in Folge.

In Essen hat sich über den Sommer einiges getan – und die Mischung scheint zu stimmen, mit Quashawn Tyrese Lane kommt ProA-Erfahrung aus Paderborn nach Essen. Leon Kalinic ist ebenfalls ein Neuzugang und bereits jetzt ein wichtiger Faktor. Außerdem ist Mychael Paulo als Ergänzung zum Team der Miners gestoßen. Der portugiesische Small Forward bringt viel Energie und Kreativität ins Spiel.

Die Miners sind ein vielseitiges, tief besetztes Team, das sowohl physisch als auch technisch auf höchstem ProB-Niveau agiert. Für Bernau bedeutet das: volle Konzentration in der Defense und Teamgeist in der Offense.

 

18.10.2025 19:00 Uhr Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Itzehoe Eagles

Die erste Partie verloren, danach dreimal gewonnen: Das ist die bisherige Bilanz der Itzehoe Eagles in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Beim nächsten Gegner ist es genau andersherum: Die Baskets Juniors TSG Westerstede siegten dreimal, bevor sie am vergangenen Wochenende bei den BSW Sixers ihre erste Niederlage kassierten.

Die Oldenburger stehen auf Platz vier, die Eagles direkt dahinter – am Samstag treten die Itzehoer um 19 Uhr bei den Baskets in Westerstede an. „Sehr gefährlich“ nennt Eagles-Coach Timo Völkerink das Team des Aufsteigers aus Niedersachsen.

Mit dem amerikanischen Guard Jon’il Larenz Fugett hätten sie einen Akteur in ihren Reihen, der jedem Spiel seinen Stempel aufdrücken könne. Er kommt bisher auf durchschnittlich 22 Punkte und 6 Assists und fehlte bei der Oldenburger Niederlage, weil er mit dem Erstliga-Team unterwegs war. Alan Boger und der Schwede Beni Fungula seien weitere Top-Spieler, die es zu kontrollieren gelte.

Oldenburg spiele schnellen Basketball mit aggressiver Verteidigung und stehe zurecht weit oben in der Tabelle, so Völkerink. Für sein Team seien die Gastgeber der bisher stärkste Gegner. „Wir dürfen nicht zulassen, dass die wechselnde Verteidigung uns verlangsamt“, betont der Coach. Dann sei ein Sieg möglich.

 

18.10.2025 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. EN BASKETS Schwelm

Wenn in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord die Iserlohn Kangaroos auf die EN Baskets Schwelm treffen, ist eines garantiert: pure Emotion. Dieses Derby elektrisiert die Region jedes Jahr aufs Neue – voller Leidenschaft, Kampfgeist und unvergleichlicher Stimmung. Am kommenden Samstag um 19:30 Uhr steht das traditionsreiche Duell wieder auf dem Spielplan und die Matthias-Grothe-Halle wird zum Schauplatz des wohl heißesten Basketballabends des Monats.

Das Derby zwischen Iserlohn und Schwelm hat in den vergangenen Jahren immer wieder bewiesen, warum es zu den spannendsten Begegnungen der Liga zählt. Enge Spiele, große Emotionen und eine Atmosphäre, die man erlebt haben muss. Im Rückblick auf die vergangenen 5 Saisons haben die Waldstadt-Basketballer aktuell knapp die Nase vorn. Mit 6:4 Siegen führen sie die Statistik an und wollen diese am Samstag weiter ausbauen.

„Ein Derby ist immer etwas Besonderes“, sagt Kapitän Ruben Dahmen. „Für die Fans, für den Verein aber auch für uns Spieler. In solchen Spielen schafft man es nochmal ein paar Prozent mehr aus sich rauszuholen.“

Nach vier engen Spielen, in denen am Ende nur Kleinigkeiten den Unterschied machten, sind die Iserlohner Basketballer fest entschlossen, den Bock umzustoßen und ausgerechnet im Derby das ersehnte Erfolgserlebnis zu feiern. Die Gäste aus Schwelm reisen als Tabellendritter mit breiter Brust an, doch die Kangaroos sind bereit, alles auf dem Feld zu lassen.

„Wir haben in den letzten Wochen gesehen, dass wir in jedem Spiel konkurrenzfähig sind“, sagt Headcoach Toni Prostran. „Die Mannschaft arbeitet hart, wächst zusammen und wir spüren, dass der Knoten platzen kann. Das Derby ist genau der richtige Zeitpunkt dafür, dass wir für unsere harte Arbeit belohnt werden.“

 

19.10.2025 17:30 Uhr TSV Neustadt temps Shooters vs. SC Rist Wedel

Ein glänzender Saisonstart der TSV Neustadt temps Shooters in der BARMER 2. Basketball Bundesliga bringt bisher viel Selbstvertrauen im Team und dieses möchte nun gegen die Toptalente aus Wedel nachlegen. Blickt man nur auf die aktuelle Tabelle, dann gehen die Neustädter als Favorit in die Partie, doch diesen Fehler sollte man am Sonntag nicht machen.

Während die temps Shooters bisher alle Spiele gewannen, mussten die Gäste aus Wedel bereits drei Niederlagen hinnehmen. Die Wedeler sind das Farmteam des Bundesligisten Veolia Towers Hamburg und diese sind am Wochenende spielfrei, sodass alle Doppellizenzspieler mit hoher Wahrscheinlichkeit den Weg nach Neustadt antreten werden. Die Hamburger sind eines der jüngsten Teams der Liga und spielen sehr aggressiven und schnellen Teambasketball.

Der aktuell stärkste Spieler der Wedeler ist der kanadische Center Import Lincoln James Rosebush. Ihm stehen die beiden deutschen Akteure Pointguard Niklas Krause (12,3 Punkte / 5,3 Assists / 4,3 Rebounds) und Power Forward und Kapitän Linus Hoffmann (9,0 Punkte / 7,3 Rebounds) zur Seite. Insgesamt ist der Kader von Headcoach Hamed Attarbashi sehr tief und ausgeglichen besetzt, sodass man das Team aufgrund der Spielweise nie unterschätzen darf. In der Vorbereitung unterlagen die Neustädter den Wedelern beim Shooters Cup nach Verlängerung und haben daher eine Rechnung offen.

Die Trainingswoche der temps Shooters verlief gut und das Team wirkt fokussiert auf das Spiel am Sonntag. Wieder mit dabei ist nach überstandener Handverletzung Amar Licina, der am Sonntag sein Pflichtspieldebüt für die Neustädter geben wird. „Wedel ist ein sehr talentiertes Team, mit richtig viel Potential. In der Vorbereitung haben wir gegen sie bereits verloren und konnten dort schon merken, wie unangenehm es ist gegen sie zu spielen. Wir haben uns als Mannschaft auch deutlich weiterentwickelt und,“ so temps Shooters Headcoach Allen Ray Smith.

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