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U20-Nationalspieler für HEBEISEN WHITE WINGS

Mit Sebastian Heck wechselt ein U20-Nationalspieler zu den HEBEISEN WHITE WINGS. Der 19-Jährige wechselt vom ProB-Ligisten Speyer nach Hanau, verspricht sich dadurch nach der Europameisterschaft im Sommer, den nächsten Schritt in seiner Entwicklung. Vorgestellt wurde der Flügelspieler bei Partner Unitymedia. Der Hauptsponsor gibt gleichzeitig bekannt, sein Engagement beim Aufsteiger HEBEISEN WHITE WINGS, um zwei weitere Jahre zu verlängern.

„Wir sind sehr glücklich, Sebastian dieses Jahr in unserem Team zu haben. Er ist ein talentierter, junger Spieler, der auf verschiedenen Positionen spielen kann“, freut sich Head Coach Simon Cote über einen flexiblen Spieler im Kader. Heck machte im Sommer bei der U20-EM acht Spiele, stand dabei durchschnittlich fast 15 Minuten auf dem Feld, erzielte fünf Zähler und griff sich 2,4 Rebounds. Noch beeindruckender seine Rolle in Speyer. In der ProB war Heck mit 19 Jahren Leistungsträger im Team der Domstädter. In allen Spielen stand 198 Zentimeter große Akteur auf dem Court. In 26 Minuten erzielte er neun Punkte, fünf Rebounds und lieferte vier Assists. In den Begegnungen gegen die HEBEISEN WHITE WINGS schmiss er den Ball für 13 und acht Punkte durch die Reuse. Laut Cote ist es lange nicht das Ende der Entwicklung. „Es wird Spaß machen zu sehen, in welchen Aspekten er sein Spiel entwickeln wird. Die HEBEISEN WHITE WINGS Hanau sind ein großartiges Umfeld für ihn, um sich als Spieler zu verbessern. Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit und darauf, dass wir gemeinsam sein großes Potential abrufen“, so der Head Coach.

Cote war mit ein Grund, warum Heck sich für Hanau entschieden hat. „Ich habe mich für Hanau entschieden, da alle in diesem Programm sehr motiviert sind. Außerdem haben die Trainer eine hohe Qualität und Erfahrung, Spieler auszubilden“, sagt Heck und ergänzt: „Das ist sehr wichtig für mich, da ich den nächsten Schritt in meiner Entwicklung machen will. Persönlich für die nächste Saison will ich mir Spielzeit und eine wichtige Rolle in der Rotation von Coach Cote erarbeiten. Ich finde als Aufsteiger haben wir ein starkes Team zusammen.“
Spieler wie Heck sollen dem Team ein Gesicht geben. Junge Talente sollen sich in der Brüder-Grimm-Stadt entwickeln können. Das freut auch die Partner und Sponsoren. „Die Strukturen, die in Hanau geschaffen wurden, sind äußerst professionell. Wir von Unitymedia freuen uns, dass Spieler wie Sebastian Heck für die HEBEISEN WHITE WINGS auflaufen“, sagt Andreas Fuchs, Vice President Wohnungsgesellschaften und Netzbetreiber bei Unitymedia. „Wir unterstützen den Verein gern dabei, seinen Weg mit jungen, deutschen Talenten erfolgreich fortzusetzen“, ergänzt Fuchs.

Damit hatten die HEBEISEN WHITE WINGS auch bei den Vertragsverhandlungen mit dem Hauptsponsor überzeugende Argumente. Resultat der Verhandlungen in Köln mit dem Kabelnetzbetreiber: Unitymedia bleibt zwei weitere Jahre Hauptsponsor der Flügelträger. „Das ist natürlich ein extrem wichtiger Baustein in unseren Planungen. Wir sind dankbar, dass ein solch groß aufgestelltes Unternehmen uns mit solch einer Kontinuität unterstützt. Ohne Unitymedia wären wir heute nicht dort wo wir sind“, kommentiert Manager Jens Gottwald die Vertragsverlängerung.

Kapitän Christian von Fintel bleibt bei HEBEISEN WHITE WINGS

Die HEBEISEN WHITE WINGS gehen mit ihrem Kapitän Christian von Fintel auch in der 2. Basketball-Bundesliga an den Start. Er hat für die kommende Saison seinen Vertrag mit den Hanauer Basketballern verlängert.

Durchaus selbstbewusst gibt sich der Shooting Guard, der seit 2013 in Hanau die Schuhe schnürt: „Zum Thema Klassenerhalt kann ich nur eines sagen: ‚Ich will jedes Spiel gewinnen!‘“
Es sind nicht nur die basketballerischen Fähigkeiten des 25-jährigen Deutschen, es ist vor allem seine Einstellung und die Art zu spielen, die ihn bei den Zuschauern so beliebt sein lässt. Aber nicht nur Fans sind begeistert vom Kapitän, auch der neue Head Coach Simon Cote lobt ihn in den höchsten Tönen.

„Christian ist eine großartige Persönlichkeit und zugleich der perfekte Teamspieler. Seine Einstellung zum Basketball, sich selbst verbessern zu wollen und seine Wettkampfhärte sind mit das Beste, was ich je gesehen habe, seit ich coache“, meint Cote und ergänzt: „Ich habe es bereits in meinen ersten Wochen als Head Coach genossen, mit Christian von Fintel zu arbeiten. Er wird sehr wichtig sein, um Gewinnerkultur in unserem Team zu installieren. Ich bin sehr glücklich, dass er bei den HEBEISEN WHITE WINGS bleibt.“

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Von Links: Geschäftsführer Florian Schulz , Christian von Fintel, Geschäftsführer Sebastian Bartholomäus

Von Fintel selbst habe vor zwei Jahren – vor seinem Wechsel zu den HEBEISEN WHITE WINGS – seine Ziele „ganz klar abgesteckt“. „Im zweiten Anlauf und mit ein wenig Schützenhilfe hat es dann geklappt aufzusteigen und damit sportlich einen großen Schritt nach vorne zu gehen. Jetzt ist die Zeit gekommen diese Chance zu ergreifen. Als Kapitän kann ich es kaum erwarten, mit dem Team in die ProA Saison zu starten“, so von Fintel, der sich trotz der aktuellen Temperaturen kaum eine Trainingspause gönnt und täglich mit dem Coach in der Halle trainiert und an Wurf, Ballhandling und Fitness arbeitet. Das ist für die neue Spielklasse auch erforderlich, wie der Defensiv-Spezialist weiß: „In der ProA erwartet uns ein deutlich härteres Gesamtpaket. Wir müssen uns auf stärkere Gegner, ein physischeres Spiel, längere Auswärtsfahrten und eine längere Saison vorbereiten.“ Eine Herausforderung, auf die sich der Kapitän freut, wie er grinsend erklärt: „Um ehrlich zu sein, das klingt wie Musik in meinen Ohren.“

Den „tollen Unterstützern und Fans“ verspricht er, „für alles gewappnet zu sein“. „Ich freue mich, ein Teil des Ganzen zu sein. Wir werden ein hungriges Team sein und mit Hilfe der Unterstützung von Hanau und Umgebung bei jedem Heimspiel Hanau und die Main-Kinzig-Halle zum Beben bringen“, sagt von Fintel.

Derweil nimmt das „hungrige Team“ Formen an. „Wir arbeiten mit Hochdruck am Kader. Bis zum Start der Vorbereitung wollen wir das Gerüst stehen haben. Wir sind in einigen Gesprächen mit weiteren Spielern weit fortgeschritten und hoffen, in den nächsten Tagen auch hier Vollzug melden zu können“, verrät Geschäftsführer Sebastian Bartholomäus, der gemeinsam mit dem Management parallel dazu mit potentiellen neuen Sponsoren ebenso positive Gespräche führt. „Viele große und kleine Schritte sind wir bereits gegangen. Wir werden in den kommenden Wochen auch organisatorisch einige Neuigkeiten vermelden können. Das Projekt ‚Zweitliga-Basketball in Hanau‘ nimmt mit dem neuen, alten Kapitän von Fintel an Bord aktuell mächtig Fahrt auf“, so Bartholomäus.

(HEBEISEN WHITE WINGS)

HEBEISEN WHITE WINGS laden zu Try-Outs

Nach der Verpflichtung des Head Coaches Simon Cote geht es um die Kaderzusammenstellung des ProA-Aufsteigers aus Hanau. Die HEBEISEN WHITE WINGS laden daher zu zwei Terminen ein. Am Donnerstag, 21. Mai, 20 Uhr, heißt es in der Main-Kinzig-Halle (Eberhardstraße) Open Gym. Spieler mit ProA-Niveau können sich hier dem Trainerteam und Teilen des Managements präsentieren. Für eine bessere Planung wird um eine Anmeldung gebeten. Am Sonntag, 31. Mai, ist ein Try-Out-Termin, ebenfalls in der Main-Kinzig-Halle. Zwischen 15 und 17 Uhr können sich dabei Spieler präsentieren, die sich bei Sportdirektor Helmut Wolf (sportdirektor@helmut-wolf.de) angemeldet haben.

 

(HEBEISEN WHITE WINGS)

HEBEISEN WHITE WINGS verpflichten Deutschen Meister Simon Cote als Head Coach

Die HEBEISEN WHITE WINGS besetzen die Schlüsselposition des Head Coaches mit Simon Cote. Der US-Amerikaner ist in der Region kein unbekannter, wohnte sogar bereits in Hanau und darf sich sogar Deutscher Meister nennen.

„Wir haben uns für ihn entschieden, weil er aus der Vielzahl der teilweise sehr interessanten Bewerbungen – sogar von BBL-Coaches – die meiste Übereinstimmung mit unserem Anforderungsprofil mitbrachte“, sagt Sportdirekter Helmut Wolf.

Mit dem beim Namenssponsor vorgestellten Cote holen die HEBEISEN WHITE WINGS viel Erfahrung an die Seitenlinie. Der 43-Jährige wurde mit den Skyliners 2004 Deutscher Meister, formte in der Bundesliga bei den Gießen 46ers Spieler wie die Nationalspieler Heiko Schaffartzik und Johannes Lischka und war sogar für das NBA-Team der Denver Nuggets tätig. Zuletzt coachte Cote die Shanghai Sharks. Der studierte Sportpsychologe setzte noch einen Master in Sportadministration drauf und ist seit mittlerweile rund 20 Jahren in verschiedenen Funktionen im Basketball tätig. „Simon Cote hat einen klaren Plan. Aufgrund seiner Philosophie und seiner Vernetzung in der Basketballszene war er unser Wunschkandidat“, so Wolf.

Genau diese Vernetzung führte den Coach schon am Ende der vergangenen Saison in die Main-Kinzig-Halle. Hanaus damaliger Head Coach Steven Clauss ist ein Freund von Cote. „Ich habe einen Trip durch Deutschland gemacht, alte Freunde besucht und mir viele Spiele angesehen“, sagt Cote. Sein Ziel sei gewesen, wieder in Deutschland zu arbeiten. „Hanau hatte ich da aber nicht im Blick“, meint der US-Amerikaner. Gut einen Monat nach seinem Besuch während der Play-offs wurde die Stelle dann frei. „Ich habe hier ein Management-Team gefunden, das zusammen mit dem Coach arbeiten möchte und hier Schritt für Schritt etwas aufbaut“, sagt der neue Coach. Die HEBEISEN WHITE WINGS mit dem Umfeld und der Stadt im Rücken hätten gute Möglichkeiten, urteilt Cote.  „Für uns geht es nun darum, eine solide Basis für eine erfolgreiche Saison zu bilden.“ Für konkrete Ziele sei es zu früh, ohne einen Kader zusammenzuhaben. Über allem stehe jedoch der Klassenerhalt. Und dennoch hat der US-Amerikaner ein klares Ziel: „Wir müssen eine Gewinner-Kultur installieren.“ Sein Motto ist dabei simpel gehalten: Über „Compete! Improve! Be a great teammat!“ hat Cote gar ein Buch geschrieben. „Alles in meinem System basiert auf diesen drei einfachen Grundsätzen.“

Von diesem Ansatz ist das Management überzeugt. „Wir können in der ProA nicht erwarten, dass unser Team zaubern wird. Wir müssen uns auf einfache Dinge beschränken. Nur als funktionierendes Team haben wir im Ansatz eine Chance, die Klasse zu halten – und genau dafür steht Simon Cote“, meint Management-Mitglied Thorsten Wünschmann, der federführend mit Cotes Agenten Teddy Archer die Vertragsverhandlungen geführt hatte. „Mit Teddy Archer pflegen wir eine vertrauenswürdige Geschäftsbeziehung. Wir haben intensiv verhandelt und am Ende einen Coach verpflichten können, der das Projekt in unserem Sinne weiterentwickeln kann“, sagt Wünschmann.

 

(HEBEISEN WHITE WINGS)

HEBEISEN WHITE WINGS starten definitiv in der ProA – Mesghnas Vertrag verlängert

Die HEBEISEN WHITE WINGS starten nun definitiv in der Saison 2015/2016 in der 2. Basketball-Bundesliga. Diese Nachricht verkündeten Hanaus Basketballer am Dienstag in einer Pressekonferenz beim Fahrzeugpartner VW Automobile Frankfurt Betrieb Hanau. Gleichzeitig gaben die HEBEISEN WHITE WINGS bekannt, dass der Vertrag von Scharfschütze Jonathan Mesghna um ein Jahr verlängert wurde.

Oberbürgermeister Claus Kaminsky hatte vergangene Woche beim öffentlichen Treffen in Richtung Management die Erwartung der Region an die HEBEISEN WHITE WINGS zusammengefasst und gesagt: „Die Aufgabe ist gestellt“. Heute nun  vermeldet das Management: Aufgabe übernommen – Unterstützung aus der Region wird erbeten.  „Wir haben in den vergangenen Tagen viel Zuspruch erhalten“, freute sich Geschäftsführer Sebastian Bartholomäus. „Klar ist aber auch, wir haben noch eine Fülle offener Baustellen, die wir angesichts der kurzfristig sich ergebenden Chance des sportlichen Aufstiegs, verbunden mit einem sehr knappen Entscheidungszeitfenster abarbeiten  müssen. Die finanziellen Mittel für einen Spielbetrieb sind gesichert – auch für die ProA. Sonst würden wir diesen Schritt nicht gehen“, stellte Bartholomäus klar. Wie konkurrenzfähig aber der Hanauer Aufsteiger im anstehenden Abstiegskampf sein wird, hängt davon ab, ob es zeitnah gelingt, weitere namhafte Unterstützung zu finden. Die HEBEISEN WHITE WINGS werden sicherlich mit dem wohl kleinsten Etat der ProA starten. Wie konkurrenzfähig ein von der Begeisterung des Aufstiegs getragenes Team sein kann, wird davon abhängen, wie weit die wirtschaftliche Ausstattung hinter denjenigen anderer Teams zurückbleibt, die in durchaus wirtschaftsschwächeren Regionen ihr Umfeld zu mobilisieren vermögen.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Harald Nickel unterstrich diesen Aspekt. „Wir werden unser Team so aufstellen, dass wir uns unserer kaufmännisch soliden Geschäftspolitik entsprechend finanziell nicht übernehmen“, so Nickel. Daher könne es nur ein Ziel geben: den Klassenerhalt. „Wenn es nach der Papierform geht, haben wir einen Abstieg einzuplanen.  Wenn wir weitere Unterstützer kurzfristig finden, auf dieser breiteren Basis das Team geschickt mit hungrigen Trainern und Spielern ergänzen, schaffen wir die Sensation und beißen uns in der ProA fest“, sagte Nickel salopp und ergänzte: „Im Ernst: Wir gehen als krasser Underdog in die 2. Basketball-Bundesliga. Das ist schwer und reizvoll zugleich. Steigen wir wieder ab, so behandeln wir das als Lehrjahr und Vorbereitung auf einen Wiederaufstieg. Niemand dürfte und würde uns das übel nehmen.“ Das sieht das Management um Jens Gottwald und Thorsten Wünschmann nicht anders. „Von Anfang an kann es nur darum gehen, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und größtem Einsatz die Klasse zu halten. Das ist eine Herkulesaufgabe für die HEBEISEN WHITE WINGS und für die Sportstadt Hanau zugleich. Aber auch eine große Chance, an der das Projekt ‚Bundesliga-Basketball in Hanau‘ nur wachsen kann. Zur Entscheidung, sich einer derartigen Herausforderungen zu stellen, gibt es daher keine Alternative “, so Wünschmann. Gottwald ergänzt: „Wenn ich die Resonanz der letzten Tage sehe, dann bin ich vorsichtig optimistisch. Wir haben aus Hanau und der Region von vielen Personen Unterstützung angeboten bekommen, das gilt für Sponsoren und Partner, wie für die Stadt mit Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Diese Resonanz zeigt uns, dass wir es schaffen können“, so Gottwald. Dennoch sei weiterhin die Lücke zur finanziellen Ausstattung der künftigen Mitbewerber noch maßgeblich zu verkleinern, um auch sportlich aufrüsten zu können. „Das Risiko hier noch auf Zusagen und weitere neue Unterstützer warten zu müssen, sind wir mit Blick auf aktuelle Resonanz auf die Aufstiegschance eingegangen. Jeder Tag zählt dabei, da wir jetzt unseren Kader ergänzen und verstärken müssen“, unterstrich Bartholomäus, dass die Sommerpause weiterhin intensiv genutzt werden muss.

Genutzt wurden die letzten Tage auch, um eine erste Personalie für die neue Saison festzuzurren: Jonathan Mesghna bleibt ein weiteres Jahr bei den HEBEISEN WHITE WINGS. „Er hat sich sportlich entwickelt, hat zweifelsohne viel Talent und Qualität. Er ist noch dazu einer, der aus der Region stammt. Klar ist aber, auch für ihn wird die ProA eine neue Herausforderung, in der er sich beweisen muss. Wir sind überzeugt, dass er diese Herausforderung annehmen wird als ein mannschaftsdienlicher Spieler weiter verbessert: Es war sein Anspruch, in der kommenden Saison jedenfalls in der ProA zu spielen. Jetzt gilt es für ihn“, kommentiert Thorsten Wünschmann die Vertragsverlängerung mit Mesghna. Der 25-jährige Small Forward galt schon früh als eines der großen hessischen Basketballtalente. Er stand in der abgelaufenen Spielzeit in allen 28 Partien auf dem Court. Bei einer durchschnittlichen Spielzeit von 27 Minuten erzielte der 190 Zentimeter große und 89 Kilogramm schwere Spieler 10,2 Punkte und griff sich vier Rebounds. In den Play-offs kam er im Schnitt auf knapp zwölf Punkte. Besonders gefährlich ist Mesghna, der 2014 von einem US-Team nach Hanau wechselte, von der Dreierlinie. Von dort traf der Scharfschütze 40 Prozent seiner Würfe. Kein Hanauer warf den Ball häufiger aus der Distanz durch die Reuse – stolze 64 Mal.

 

(HEBEISEN WHITE WINGS)

Mesghna verstärkt Flügel der HEBEISEN WHITE WINGS

Die HEBEISEN WHITE WINGS Hanau rüsten auf! Mit Jonathan Mesghna schlagen die Jungs aus der Brüder-Grimm-Stadt auf dem Transfermarkt zu. „Jonathan ist für jedes Team der Staffel eine Bereicherung“, freut sich Thorsten Wünschmann vom Management. Mesghna stammt aus Frankfurt und spielte zuletzt in den USA. Vorgestellt wurde er bei der Emma Klinik, die das Team der HEBEISEN WHITE WINGS medizinisch betreut.

„Mit Jonathan verpflichten wir einen Spieler, der jederzeit die entscheidenden Punkte erzielen kann“, weiß Wünschmann. Was der Manager meint, verrät ein Blick auf die Statistiken. Über 13 Punkte erzielte Mesghna im Schnitt am College, jeder zweite Wurf traf das Ziel, aus der Distanz versenkte er mehr als 42 Prozent. „Offen stehen lassen sollte man ihn nicht“, sagt Wünschmann mit einem breiten Grinsen. Auch von der Freiwurflinie ist er mit über 80 Prozent ein sicherer Schütze. „Ich freue mich auf die Saison. Klar habe ich auch in den USA immer wieder die Ligen in Deutschland verfolgt. Coach Shaw und das Management brauchten nicht lange, um mich vom Projekt ‚White Wings‘ zu überzeugen. Die Rahmenbedingungen stimmen, davon konnte ich mich auch beim Try-out überzeugen. Wir werden sicherlich eine große Rolle in den Play-offs spielen“, gibt Mesghna gleich die Marschroute vor. Er selbst hat beim Try-out seine Visitenkarte abgegeben und beim Trainerteam um Head Coach Ty Shaw sowie Sportdirektor Helmut Wolf einen positiven Eindruck hinterlassen. Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass er sich in den Dienst der Mannschaft stellen und im Offensivspiel eine wichtige Rolle spielen wird. Nicht nur, weil er insbesondere die Distanzwürfe reihenweise trifft, auch weil er dadurch Räume für die Mitspieler schafft.

Ted Woodward, Head Coach des Hanauer Neuzugangs an der Universität, unterstreicht die Qualitäten von Mesghna. „Ein hochprozentiger Werfer, der seine Größe auf beiden Seiten des Courts einzusetzen weiß.“ Zudem verfüge er über Führungsqualitäten. Bei 26 Einsätzen stand der Flügelspieler 22 Mal in der Startformation. Auch am College in Wyoming kam er als Neuzugang in allen 32 Spielen zum Einsatz. Nicht alltäglich für einen deutschen Spieler, der den Sprung über den Teich wagt. Qualitäten, die auch höherklassigen Teams nicht verborgen geblieben sind. „Er hatte andere Angebote, auch aus höheren Klassen, wollte sein Rookie-Jahr aber auf keinen Fall auf der Bank verbringen, bei uns wird er entsprechende Spielzeit bekommen“, verrät Wünschmann.

Mit einem Aufbauspieler, der entsprechend Zug zum Korb entwickeln kann und damit jeder Zeit die Option hat, den Pass nach außen zu spielen oder eben die Punkte zu erzielen, öffnen sich den HEBEISEN WHITE WINGS diverse Optionen im Angriffsspiel. Gepaart mit der Verteidigungsleistung aus der abgelaufenen Saison, sollte dann auch in den Play-offs mehr möglich sein.

(HEBEISEN WHITE WINGS)

Eichler verstärkt Hanauer Centergarde

In Hanau spricht man weiterhin deutsch unter den Körben. Gemeinsam mit Tobias Jahn und Joleik Schaffrath soll Neuzugang Josef Eichler für Lufthoheit sorgen. Der 26-Jährige wechselt von ProB-Absteiger Nördlingen zu den HEBEISEN WHITE WINGS, vorgestellt wurde er beim langjährigen Partner des ProB-Ligisten, Hergesell Hausmodernisierungen.

Verletzungsbedingt konnte der Center und Power Forward nur ein Dutzend Spiele absolvieren – sicherlich mit ein Grund, warum die Giants Probleme bekommen hatten. Welche Qualität Eichler aufs Parkett bringt, zeigt allein ein Blick auf die Statistiken. In gut 30 Minuten Spielzeit kommt er auf durchschnittlich neun Rebounds und über 17 Punkte. Und für einen großen Spieler, der sich eigentlich in der Zone heimisch fühlt und dahin geht, wo es weh tut, hat der 2,01-Meter-Mann ein heißes Händchen. 43 Prozent seiner Distanzwürfe versenkte er in der abgelaufenen Saison, insgesamt ist jeder zweite Wurf erfolgreich. Im Februar konnte er sein Können den Hanauer Verantwortlichen im direkten Aufeinandertreffen andeuten. Beim Hanauer 72:44-Sieg erzielte Eichler acht Rebounds und zwölf Punkte. „Er spielt seit Jahren auf konstant hohem Niveau und ist ein absoluter Leistungsträger gewesen, der sicherlich auch bei einigen ProA-Teams Interesse geweckt hat“, sagt Thorsten Wünschmann vom Hanauer Management. „Umso mehr freue ich mich, dass wir ihn verpflichten konnten und damit auf den großen Positionen sehr gut besetzt sind“, ergänzt der Manager.

„Hanau ist ja nun keine Unbekannte mehr in der Liga. Nach einem schweren zweiten Jahr in der ProB haben sie die abgelaufene Saison absolut dominiert und sehr effektiven Basketball gespielt. Jetzt gilt es darauf aufzubauen“, meint Eichler, der mit Nördlingen bereits häufiger in der Main-Kinzig-Halle gastierte. „Das waren immer stimmungsvolle Spiele, ich freue mich, nun mit dieser tollen Kulisse im Rücken auflaufen zu dürfen. Es wird Zeit, dass es wieder losgeht“, ist der Neuzugang heiß auf die neue Spielzeit.

(HEBEISEN WHITE WINGS)

Neuer Center für die HEBEISEN WHITE WINGS – Joleik Schaffrath

Die HEBEISEN WHITE WINGS kündigten an, in der kommenden Saison noch reboundstärker werden zu wollen – und lassen nun Taten folgen. Mit Joleik Schaffrath nehmen die ProB-Basketballer aus Hanau einen ProA-erfahrenen Center unter Vertrag. Vorgestellt wurde der Neuzugang bei Namenssponsor Hebeisen Küchen in Klein-Auheim.

Körperlich robust und dennoch beweglich, der 206 Zentimeter lange Center kann aufgrund seiner Physis problemlos auch als Power Forward auflaufen, was dem Hanauer Spiel eine gewisse Flexibilität verleihen soll. Schaffrath lief zuletzt für die klassenhöheren Rockets aus Gotha auf, spielte zudem schon für Chemnitz und Cuxhaven in der ProA. „Für mich kein Schritt zurück, das Projekt in Hanau hat Perspektive und das Umfeld hat schon jetzt ProA-Niveau“, sagt der 25-jährige Neuzugang. „Ich will meinen Teil dazu beitragen, dass nach dem Gewinn der Hauptrunde in der abgelaufenen Saison nun der sportlich nächste Schritt folgt“, ergänzt Schaffrath, der auch diverse Jugendnationalmannschaften durchlief.

„Wir sind froh einen deutschen und ProA-erfahrenen Akteur auf den großen Positionen verpflichtet zu haben“, sagt Helmut Wolf zur Verpflichtung. „Joleik passt gut in unser Konzept und ich bin mir sicher, er kann uns helfen, unsere Ziele zu erreichen“, fügt der Sportdirektor an. Mit seiner Beweglichkeit werde er seine Gegenspieler vor große Herausforderungen stellen. Schaffrath sei bereit, insbesondere in der Zone die Drecksarbeit zu übernehmen und sich voll in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Mit seiner kompromisslosen Verteidigung ist er ein Spieler nach dem Geschmack von Head Coach Ty Shaw – und der erste Neuzugang unter Wolf als Sportdirektor.

Im Gegenzug trennen sich die HEBEISEN WHITE WINGS allerdings auch von drei Akteuren. Nico Dilukila, Jonas Gröning und Stoimir Ivandic werden in der kommenden Spielzeit nicht mehr in der Main-Kinzig-Halle auflaufen. „Alle drei haben in ihrer jeweiligen Rolle ihren Anteil am Erfolg der vergangenen Saison gehabt, wofür wir ihnen danken. Für die neue Saison wollen wir uns auf diesen Positionen allerdings anders aufstellen, damit wir auch offensiv noch mehr Optionen haben und wollen einen Go-to-Guy auf dem Parkett haben“, sagt Jens Gottwald vom Management.

vlnr: Thorsten Wünschmann (Management), Spieler Joleik Schaffrath und Geschäftsführer Hebeisen Küchen, Andy Hebeisen

 

 

( HEBEISEN WHITE WINGS )

Sechste Spielzeit für Sebastian Köhnert bei HEBEISEN WHITE WINGS

Sebastian KoehnertSeit fünf Spielzeiten ist die Trikotnummer elf in Hanau fest vergeben – und auch in der kommenden Saison trägt sie Sebastian Köhnert. „Sebastian ist natürlich eine absolute Identifikationsfigur“, sagt Manager Jens Gottwald. Und auch der in Hanau sesshaft gewordene Shooting Guard freut sich auf die Herausforderung. „Ich will die kommende Saison noch mal richtig angreifen, sowohl mit dem Team als auch persönlich“, so Köhnert, der sich laut eigener Aussage in der Brüder-Grimm-Stadt pudelwohl fühlt.

Mit 31 Jahren wird er zu den erfahreneren Akteuren im Kader der HEBEISEN WHITE WINGS gehören. Große Ansprüche stellt er dennoch nicht. „Das Team steht im Vordergrund. Wenn jeder seine Rolle lebt und umsetzt, stehen wir vor einer erfolgreichen Saison. Es kann nur über das Teamgefüge gehen“, meint Köhnert, der schon in der Regionalliga für die Hanauer Basketballer auf dem Parkett stand. „Er weiß natürlich, was er an den White Wings hat, und umgekehrt wissen wir, dass wir uns auf ihn verlassen können“, kommentiert Gottwald die Verpflichtung. Laut Manager gehe es auch darum, Kontinuität im Team zu haben und mit einem soliden Gerüst in die Saison zu starten.

Starten werden die HEBEISEN WHITE WINGS in der zweiten August-Woche. „Man merkt Spieler wie Trainer sind heiß, haben ihre Hausaufgaben in der Sommerpause gemacht. Gerade die Spieler hatten ihre Trainingspläne und viel im individuellen Bereich gearbeitet“, so Gottwald. Los geht es für die Hanauer ProB-Basketballer am 3. Oktober in der heimischen Main-Kinzig-Halle. Der Saisonauftakt gegen die Dragons Rhöndorf steht wie gewohnt unter dem Motto „Hanau…bebt!“. Nur zwei Tage später reisen die Flügelträger zum Lokalderby nach Langen. In der Vorbereitung treten die HEBEISEN WHITE WINGS unter anderem beim Turnier in Iserlohn an.

 

(HEBEISEN WHITE WINGS)