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Jordan Johnson ist die dritte Nachverpflichtung der Tigers Tübingen

Die Tigers Tübingen haben angesichts der angespannten sportlichen und personellen Situation eine weitere Nachverpflichtung getätigt. Mit Jordan Johnson kommt ein neuer Point Guard mit internationaler Erfahrung in die Unistadt. Die Verantwortlichen reagieren damit auf den Negativtrend von sieben sieglosen Spielen in Folge und erhoffen sich vom US-Amerikaner eine sofortige Verstärkung im Kampf um den Klassenerhalt.

Jordan Nathaniel Johnson wurde am 26. Januar 1995 in Waukegan im US-Bundesstaat Illinois geboren und wuchs in der Nähe von Chicago auf. Bereits mit sieben Jahren begann er mit dem Basketball. Nachdem sich der 1,80 Meter große Spielmacher über zwei Jahre am John Wood Community College in die NJAA (2013-2015) gekämpft hatte, überzeugte der heute 31-Jährige dort auf ganzer Linie.

Im Anschluss verbrachte der US-Amerikaner zwei Jahre an der University of Wisconsin in Madison und spielte für die Milwaukee Panthers in der NCAA-Division I. Durchschnittlich kam der dritte Tübinger Neuzugang für die Panthers auf 12,5 Punkte und 8,1 Assists. In seinem Abschlussjahr (2017/2018) bei den UNLV Runnin’ Rebels (University of Nevada, Las Vegas) waren es sogar 13,6 Punkte und 6,0 Vorlagen.

In seiner ersten Saison als Profi spielte er in der G-League für die Rio Grande Valley Vipers (Saison 2018/2019). In den folgenden Jahren zog es Johnson nach Europa, wo er in verschiedenen Ländern stets gute Leistungen zeigte. Der Point Guard spielte in den Niederlanden, in Schottland, in der Türkei, in England, in der Slowakei, im Kosovo und auch in Deutschland.

Bis vor wenigen Tagen stand Johnson noch beim kosovarischen Erstligisten KB Peja unter Vertrag. In der laufenden Spielzeit 2025/2026 kam der Spielmacher durchschnittlich auf 13,6 Punkte, 4,6 Assists und 2,9 Rebounds pro Partie. Für KB Peja lief er außerdem auch in der ENBL (European North Basketball League) auf. Der 31-Jährige wurde verfügbar, nachdem sich für ihn die Möglichkeit ergab, seinen Vertrag im Kosovo vorzeitig aufzulösen.

Der 31-Jährige ist am Montag in Tübingen eingetroffen und erhält bei den Schwaben einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2025/2026. Johnson wird zukünftig das Trikot mit der Nummer elf tragen. Am Dienstagvormittag absolvierte der Tübinger Neuzugang die erste Trainingseinheit mit seiner neuen Mannschaft. Die Nachverpflichtung wurde nötig, da neben Jacobi Wood (Fußoperation) nun auch Larry Thomas mit einer Fußverletzung (Fraktur) längerfristig ausfallen wird.

Johnson blickt positiv auf seine neue Herausforderung: „Ich bin glücklich darüber, bei den Tigers Tübingen unterschrieben zu haben, nachdem im Kosovo zuletzt nicht alles glatt lief. Aus meiner Zeit in Deutschland kenne ich die Tigers natürlich. Mit Trier habe ich damals in Tübingen zwar hoch (104:75-Sieg der Tigers Tübingen am 1. April 2023) verloren, aber 25 Punkte gemacht. Ich möchte mit meiner Erfahrung dabei helfen, dass wir den Negativtrend schnellstmöglich beenden können.“

Sonko kommentiert die dritte Nachverpflichtung wie folgt: „Uns war es wichtig, einen erfahrenen Spieler zu verpflichten, der fit ist und uns sofort weiterhelfen kann. Johnson hat erst vor gut einer Woche sein letztes Spiel gemacht, der Rhythmus sollte vorhanden sein. Bei all seinen Stationen hat er gezeigt, dass er sowohl selbst scoren als auch seine Mitspieler in Szene setzen kann. Dass Johnson die ProA bereits kennt, ist ein großer Vorteil.“

 

JORDAN JOHNSON: NBA G LEAGUE-CHAMP KOMMT ZU RASTA!

RASTA Vechta wird in der Saison 2022-23 der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA vom US-Amerikaner Jordan Johnson angeführt werden. Der 27-Jährige geht in sein fünftes Jahr als Profi, gewann mit dem Farmteam der Houston Rockets 2019 die Meisterschaft in der NBA G League. In der letzten Saison spielte der 1.80 Meter große Point Guard in Schottland für die Glasgow Rocks und legte in der British Basketball League starke Zahlen auf.

Jordan Johnson. Ein Name, der bei Basketball-Fans wie eine ‚Ode an die Freude’ klingt. Dass RASTA Vechtas neuer Point Guard im Vornamen mit Michael Jordan und im Nachnamen mit Magic Johnson in Verbindung gebracht wird, ist kein Wunder. „Tatsächlich ist meine Mutter ein Fan von Michael Jordan, so bin ich dann zu meinem Vornamen gekommen – und ich mag ihn auch, es ist ein toller Name. Allerdings denke ich nicht, dass sie damals daran gedacht hat, dass ich mal Profi-Basketballer werden würde “ , so der am 26. Januar 1995 in der Nähe von Chicago geborene US-Amerikaner.

Nachdem sich Johnson als junger Mann über zwei Jahre am John Wood Community College in die NCAA gekämpft hatte, überzeugte er dort auf ganzer Linie. Für die Milwaukee Panthers kam er 2015-16 auf 12.5 Punkte und 8.1 Assists, in seinem Abschlussjahr bei den UNLV Runnin’ Rebels waren es sogar 13.9 Punkte und noch 6.2 Assists. „Ich habe mir immer viel vorgenommen“, so Johnson. „Um etwas zu erreichen, muss man aber auch die nötige Arbeit reinstecken. Wenn sich dann eine Chance bieten, will ich bereit sein, diese zu nutzen. Auf dem Feld will ich meine Mitspieler ‚glücklich’ machen, ich sehe mich als Organisator des Spiels. Also muss ich zusehen, dass ich sie vom Jump weg in gute Positionen bringe, eigene Abschlüsse sind zweitrangig.“

Als Rookie in der NBA G League war Jordan Johnson in den Playoffs der Saison 2018-19 kaum mehr zu halten. An der Seite der heutigen NBA-Spieler Isaiah Hartenstein und Gary Payton II hatte er mit 15.4 Punkten bei einer 3er-Quote von 52.6% sowie 4.4 Assists und 4.2 Rebounds großen Anteil an der Championship der Rio Grande Valley Vipers. Mit Isaiah Hartenstein ist Johnson sehr gut befreundet, holte sich vor seiner Unterschrift reichlich Infos über RASTA beim Center der Los Angeles Clippers.

Zu Beginn der Saison 2019-20 spielte der Guard dann in den Niederlanden für Landstede u.a. im FIBA Europe Cup und legte in diesem Wettbewerb 14.7 Punkte (39.4% 3er) und 4.5 Assists auf. Nach dem Ausscheiden aus dem Europapokal wechselte Johnson in den Kosovo und gewann mit Sigel Pristina sowohl die Liga als auch den Pokal, überzeugte mit 19.3 Punkten und 6.3 Assists. „Wir haben einen Point Guard mit einem großen Antrieb gesucht und den in Jordan gefunden. Er kann verteidigen, punkten und den Ball verteilen. Als Spielmacher ist Jordan praktisch der verlängerte Arm des Trainerstabs und je erfahrener er ist, desto besser kommuniziert er auf dem Feld“, sagt RASTAs Head Coach Ty Harrelson.

In der letzten Saison schließlich brachte Johnson die Schotten von Glasgow Rocks in Liga und Pokal jeweils ins Halbfinale der besten britischen Wettbewerbe. 40 Spiele insgesamt machte der 27-Jährige dabei, kam auf 18.2 Punkte (37.2% 3er) und 8.2 Vorlagen. „Jordan musste schon sein ganzes Basketballleben lang hart arbeiten und sich immer wieder beweisen, weil er mit seinen 1.80 Meter nicht zu den Großen auf seiner Position gehört. Letztlich waren seine Leistungen in Europa und schon an der UNLV beeindruckend. Ich kann nur jedem Fan empfehlen, sich eine Eintrittskarte zu kaufen, denn Jordan Johnson zuzusehen, macht Spaß!“, ist Ty Harrelson sicher.

Diesen Spaß am Spiel möchte Jordan Johnson in der in gut drei Monaten beginnenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA haben und hat sich – wie schon in der Vergangenheit – hohe Ziele gesteckt: „Ich erwarte von uns, dass wir viele Spiele gewinnen werden und die Meisterschaft holen wollen, damit wir in die easyCredit Basketball Bundesliga aufsteigen können. Außerdem wollen wir auf dem Feld natürlich Freude an dem haben, was wir tun und auch abseits des Parketts Spaß miteinander haben. Ich freue mich schon darauf, das Essen in Deutschland und die Kultur in diesem für mich neuen Land kennenzulernen.“

Jordan Johnson im Kurzportrait

Geburtstag: 26. Januar 1995

Geburtsort: Waukegan (Illinois, USA)

Größe: 1.80 Meter

Gewicht: 79 Kilo

Position: Point Guard

Nation: USA

Stationen: Glasgow Rocks (2021-22), Sigal Prishtina (2020, Kosovo), Landstede Hammers (2019, Niederlande), Rio Grande Valley Vipers (2018-19, NBA G League), UNLV Runnin’ Rebels (2017-18, NCAA), Milwaukee Panthers (2016-17, NCAA), John Wood Blazers (2013 bis 2015, NCAA II)

Stats 2021-22: 40 Spiele / 34:24 Minuten / 18.2 Punkte / 37.2% 3er / 8.2 Assists / 3.7 Rebounds

NBA G League-Spiele: 34

NCAA-Spiele: 65

Europapokal-Spiele: 6

RASTA Vechta – 2022/2023 – Der Kader

Profis: Tajuan Agee (Forward, 24, USA), Joel Aminu (Guard, 25, D), Joschka Ferner (Forward, 26, D),  Jordan Johnson (Guard, 27, USA), Robin Lodders (Center, 27, D), Enosch Wolf (Center, 31, D). Head Coach: Ty Harrelson (41, USA/AUS). Assistant Coaches: Miguel Zapata (42, ESP) und Marius Graf (31, D). Athletic Trainer: Domenik Theodorou (36, D).

Quelle: RASTA VECHTA