Schlagwortarchiv für: Lok Bernau

LOK BERNAU verpflichtet US-Kraftpaket Khris Lane

Der SSV LOK BERNAU holt den US-Amerikaner Khris Lane in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Der 24-Jährige besetzt den vakanten Nicht EU-Platz im Bernauer Kader.

Ab der kommenden Saison gilt für die ProB eine veränderte Ausländerregelung, wonach je Mannschaft nur noch ein Nicht EU-Bürger eingesetzt werden darf. Das Bernauer Trainergespann mit René Schilling und Sebastian Trzcionka hat sich bei der Auswahl und Verpflichtung deshalb ungewöhnlich lange Zeit gelassen. „Wir hatten ein klares Anforderungsprofil, mit dem wir den bestmöglichen Spieler finden wollten“, erzählt LOK-Coach Schilling. „Ich freue mich, dass wir Khris am Ende überzeugen konnten.“

Für das 24-jährige Kraftpaket Khris Lane ist Bernau die erste Profistation. Nach zuletzt vier Jahren in der höchsten amerikanischen Collegeliga NCAA I wird Lane erstmals außerhalb der USA spielen. Bei 2,01m Körpergröße bringt der überzeugte Vegetarier dennoch über 110kg mit auf das Parkett. Lane gilt als vielseitiger Spieler, der bei der LOK als Center und großer Flügelspieler zum Einsatz kommen soll. Vor allem unter dem Korb soll der US-Boy physische Präsenz zeigen.

Khris Lane wechselt von der renommierten Virginia Commonwealth University (VCU) zum SSV LOK BERNAU. In seiner Seniorsaison stand er in allen 33 Spielen auf dem Feld. Durchschnittlich kam er dabei rund 15 Minuten zum Einsatz und sammelte pro Spiel 6,9 Punkte und 3,8 Rebounds – bei einer Trefferquote deutlich über der Marke von 50 Prozent. Von 2014 bis 2017 spielte Lane für die Longwood University (NCAA I) ehe sich vor seiner letzten Saison gleich mehrere angesehene Collegeteams für seine Dienste interessierten. Er sorgte in der Saison 2016/17 für Longwood nicht nur mit seinen 17,1 Punkten und 7,3 Rebounds für Aufsehen. In sechs Spielen sammelte er ein Double-Double, in drei Spielen kam er auf mehr als 30 Zähler.

Khris Lane ist bereits Anfang dieser Woche in Bernau eingetroffen und hat schon die ersten Trainingseinheiten mit seinen Mannschaftskollegen absolviert.
LOK-Coach René Schilling: „Khris hat in den ersten Tagen einen guten Eindruck hinterlassen. Er ist ein eher ruhiger Typ. Mit seiner Physis wird uns Khris auf jeden Fall in der Defensive helfen. Für seine Größe ist er ein guter Distanzschütze – auch das wird uns in der Offensive flexibler machen.“

Am kommenden Wochenende können die Bernauer Fans alle Spieler erstmals live erleben. Beim „8. Tag der Bernauer Vereine“ im Stadtpark wird das LOK-Team am Sonntag um 13.00 Uhr im Rahmen des Bühnenprogramms vorgestellt.

 

(LOK Bernau)

ALBA-Rookie Franz Wagner rückt ins ProB-Team auf

Der 16-jährige Berliner Franz Wagner wird in der neuen Saison für den SSV LOK BERNAU in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auflaufen.

Mit Franz Wagner rückt zur neuen Saison ein weiteres hochkarätiges Nachwuchstalent von ALBA BERLIN in den Bernauer Mannschaftskader. Bereits der ältere Bruder Moritz Wagner durchlief die Basketballschule von ALBA und wurde vor einem Monat von den Los Angeles Lakers in die NBA gedraftet.

Für Franz Wagner wird der 27. April dieses Jahres ein besonderer Basketballmoment bleiben. An diesem Tag stand Wagner, der erst in vier Wochen seinen 17. Geburtstag feiert, zum ersten Mal mit der Profimannschaft von ALBA BERLIN in der Bundesliga auf dem Feld. Er ist damit der jüngste Spieler, der jemals bei den Berlinern zum Einsatz kam. Im internen Familienduell hat er seinem Bruder diesen Titel abgenommen. 2014 gab Moritz Wagner als damals 17-Jähriger sein Debüt im ALBA-Trikot.

Franz Wagner durchläuft seit 2008 das Programm von ALBA BERLIN, gilt als mindestens so talentiert wie sein Bruder. In der letzten Saison spielte er mit der ALBA Jugend in der Regionalliga sowie in der U19 Bundesliga NBBL, wo er Ende Mai beim TOP4 entscheidend beim Gewinn der Deutschen Meisterschaft mitwirkte. Im Finale gegen Quakenbrück legte der 16-Jährige 24 Punkte, 7 Rebounds und 3 Ballgewinne auf. Er war in seiner Premierensaison in der NBBL nicht nur der beste Rookie der Liga, sondern wurde auch noch zum Besten Spieler des Finalturniers gewählt.

Den 2,01m großen Flügelspieler zeichnet die hohe Effizienz seines Spiels aus. Wagner gehört seit einem Jahr zum DBB-Kader der Jugendnationalmannschaften. Das „Albert Schweitzer Turnier“ gewann er im April mit der U18 Nationalmannschaft. Den Einsatz bei der am Samstag beginnenden U18 Europameisterschaft in Lettland musste er allerdings wegen Oberschenkelproblemen absagen.

Franz Wagner wird im September beim SSV LOK BERNAU seinen Einstand in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB geben. Im Rahmen der Kooperation mit ALBA BERLIN erhält er eine Doppellizenz.

LOK-Coach René Schilling: „Mit Franz bekommen einen Spieler, der uns auf dem Feld viel Spaß bereiten wird – trotz seines jungen Alters. In seinen bisherigen Spielen, egal ob NBBL oder Bundesliga, hat er souverän ohne Angst agiert. Wir erwarten, dass er auch bei uns im ersten Schritt mit seinem Spiel einen soliden Input in Offensive und Defensive geben wird.“

 

(LOK BERNAU)

NBBL MVP Jonas Mattisseck zur neuen Saison wieder im Bernauer Kader

Neben Bennet Hundt werden fünf weitere hochkarätige Talente von ALBA BERLIN für den SSV LOK BERNAU in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB spielen. Einer von ihnen ist Jonas Mattisseck, der in der vergangenen Saison schon im Kader stand.

Jonas Mattisseck feierte erst im Januar seinen 18. Geburtstag und gehört zu den Nachwuchsspielern, die seit dem letzten Sommer einen enormen Entwicklungssprung genommen haben. Mit seinen damals 17 Jahren sollte der Berliner vorrangig bei ALBA in der Nachwuchsbasketball-Bundesliga (NBBL) und der Regionalliga zum Einsatz kommen. Bei LOK BERNAU war er nur für eine Reservistenrolle mit kurzen Einsätzen vorgesehen. Am Ende hat sich Mattisseck in Bernau, auch durch die langwierige Verletzung von Bennet Hundt, zu einem Leistungsträger mit gewichtigen Spielanteilen gemausert – aber nicht nur hier.

Auch im Profiteam von ALBA BERLIN gab der Aufbauspieler sein Debüt mit Einsätzen in der BBL und im Europapokal. Mit Trainingsfleiß und guten Leistungen schaffte es Jonas Mattisseck zu acht Einsätzen, rund acht Minuten stand er dabei jeweils bei den Berlinern auf dem Feld.

Bei LOK in der ProB waren es bis zum Ausscheiden in der ersten Playoff-Runde 20 Einsätze, in denen der 1,93m große Schüler pro Spiel durchschnittlich 8,6 Punkte und 4 Assists sammelte. Dazu kamen jeweils noch 2,2 Rebounds sowie 1,4 Ballgewinne – beachtliche Zahlen für einen Rookie.

Seine diesjährigen Karrierehöhepunkte einzuordnen fällt schwer. Mit der U18-Nationalmannschaft holte sich Mattisseck Anfang April die Goldmedaille beim renomierten „Albert Schweitzer Turnier“ in Mannheim und wurde zum MVP (wertvollster Spieler) des Turniers gekührt. Ende Mai holte der Nachwuchs von ALBA BERLIN – angeführt von Jonas Mattisseck – in der NBBL den Deutschen Meistertitel zurück in die Hauptstadt. Mattisseck wurde zudem als MVP und als Bester Verteidiger der NBBL ausgezeichnet. An kommenden Wochenende startet die U18 Europameisterschaft in Lettland. Mattisseck wird auch dort die deutschen Farben vertreten.

Seine Basketballgrundlagen bekam der 18-Jährige bis 2015 beim VfL Lichtenrade beigebracht. Für den TuS Lichterfelde startete er eine Saison in der Jugendbundesliga (JBBL), ehe er vor zwei Jahren in das Programm von ALBA BERLIN wechselte. Zudem ist er seit 2016 Mitglied in den Jugendnationalmannschaften. Beim SSV LOK BERNAU geht Jonas Mattisseck per Doppellizenz in seine zweite Saison.

LOK-Coach René Schilling: „Nach einer starken Premierensaison sind Jonas Erwartungen aber auch unsere hoch, was die nächste Saison angeht. Ich freue mich sehr, dass er weiter bei uns im Kader steht. Es gilt für ihn, im ersten Schritt sein Niveau zu halten und im nächsten Schritt auszubauen. Mit hoher Sicherheit wird ihm das bei seiner Arbeitseinstellung und Motivation gelingen.“

Jonas Mattisseck: „Ich freue mich schon riesig auf die neue ProB-Saison mit Bernau. Mit den tollen Fans im Rücken möchten wir auf jeden Fall stärker auftreten. Wir wollen als Mannschaft aus dem letzten Jahr lernen und nach der regulären Saison bereit sein, in den Playoffs richtig anzugreifen.“

 

 

(LOK BERNAU)

U20 Nationalspieler Bennet Hundt per Doppellizenz weiter bei LOK

Nachwuchsspieler Bennet Hundt startet im September in seine dritte Spielzeit beim SSV LOK BERNAU. Der Youngster von ALBA BERLIN erhält im Rahmen der Kooperation beider Clubs weiterhin eine Doppellizenz für die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB.

Auf der Spielmacherposition setzt der SSV LOK BERNAU auch in der kommenden Saison auf den 19-jährigen Bennet Hundt. Der Berliner gehört seit 2016 zum ProB-Kader der Bernauer, seit einem Jahr spielt er in der festen Rotation von LOK-Coach René Schilling. Im Januar warf ihn ein Mittelfußbruch (Trainingsverletzung) nach starken Leistungen mehrere Monate zurück, so dass er in der zweiten Saisonhälfte nicht mehr für den SSV starten konnte. In seinen zehn Spielen für die LOK markierte er im Schnitt 13,8 Punkte, 3,8 Assists sowie 2,5 Rebounds. Sieben der zehn Spiele konnten die Bernauer unter seiner Regie gewinnen.

Darüberhinaus schaffte Bennet Hundt auch den Sprung in den Profikader von ALBA BERLIN. 15 Mal stand der 1,80m große Aufbauspieler in der BBL und sogar im Eurocup für die Berliner auf dem Feld. ALBA-Coach Aito setzte Hundt bis zu seiner Verletzung in sieben Eurocup-Partien ein. Beim Auswärtsspiel in Krasnodar stand er 21 Minuten auf dem Feld, gegen Vilnius 19 Minuten. Im Saisonschnitt zählte der Jungprofi durchschnittlich zehn Minuten Einsatzzeit auf europäischer Bühne. Nach seiner überstandenen Verletzung kam Bennet Hundt in den Playoffs noch zu drei Einsätzen beim Vizemeister.

Das Nachwuchstalent von ALBA BERLIN spielt in dieser Woche mit der U20-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Chemnitz. Mit drei Siegen zog die deutsche Auswahl ungeschlagen in die KO-Runde ein. Nach einem 77:63 im Achtelfinale gegen Island am Mittwoch stehen die Deutschen in der Runde der letzten Acht. Hundt steuerte selbst pro Spiel bisher 3,3 Punkte sowie 3,3 Assists und 1,3 Rebounds bei. Bereits am Donnerstagabend trifft das DBB-Team im EM-Viertelfinale auf die Türkei.

Bennet Hundt hat seine Basketballausbildung beim TuS Lichterfelde erhalten und erste Erfahrungen in der U16-Bundesliga (JBBL) gesammelt. Nach einem Auslandsjahr in den USA an der Dalton High School, wechselte er nach der Rückkehr 2015 in die ALBA Jugend. Seit 2014 gehört er zum festen Kader der deutschen Jugend-Nationalmannschaften. Im Rahmen der Kooperation zwischen dem SSV LOK BERNAU und ALBA BERLIN spielt Hundt seit 2016 mit einer Doppellizenz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

LOK-Coach René Schilling: „Hinter Bennet liegt durch die lange Verletzungspause keine leichte Saison. Dennoch hat er sich stark zurückgekämpft und spielt gerade mit der U20-Nationalmannschaft wieder auf hohem Niveau. Ich glaube, dass er auch in Bernau an seine sehr guten Leistungen anknüpfen wird.“

Bennet Hundt: „Ich freue mich schon sehr auf eine weitere Saison mit Bernau und hoffe, dass wir erneut oben mitspielen werden. Wir haben wieder ein sehr junges, talentiertes Team. Ich werde auf jeden Fall hart arbeiten, dass wir unsere Ziele erreichen.“

 

(LOK BERNAU)

Centerspieler Jonas Böhm beendet Basketballkarriere

Jonas Böhm steht dem SSV LOK BERNAU für eine weitere Spielzeit nicht mehr zur Verfügung. Der langjährige Mannschaftskapitän wird seine Sportlerlaufbahn beenden.

Der Centerspieler hatte seine Entscheidung bereits frühzeitig bekanntgegeben. Dennoch ließ Trainer René Schilling keinen Versuch ungenutzt, Böhm von seinem Entschluss, die Basketballschuhe an den Nagel zu hängen, abzubringen.

Seit Anfang 2013 spielte Böhm ununterbrochen für die LOK. Der 30-jährige Berliner hat sein Lehramtsstudium erfolgreich abgeschlossen, absolviert gerade sein Referendariat. Zum Jahresende wird er voraussichtlich eine Lehrerstelle antreten. Der zeitliche Aufwand für professionelles Training und Spielbetrieb lässt sich dann mit den beruflichen Verpflichtungen nur noch schwer vereinbaren.

Böhm sammelte in seinen fünf Jahren im LOK-Trikot während der 122 Einsätze in der 1. Regionalliga und der ProB exakt 1.012 Punkte. Die abgelaufene Saison war für Jonas Böhm mit durchschnittlich 10,7 Punkten und vier Rebounds pro Spiel die Erfolgreichste seiner Karriere.

Jonas Böhm: „Ich hatte eine wirklich tolle und erfolgreiche Zeit in Bernau. Ich konnte dabei nicht nur als Spieler wachsen, sondern mich auch persönlich und menschlich weiterentwickeln. Dafür bin ich dem Verein, den Fans, den vielen Teamkollegen und Coaches sehr dankbar. Natürlich werde ich die Entwicklung des Vereins weiter verfolgen und auch bei dem einen oder anderen Heimspiel dabei sein.“

Neben seinem vorbildlichen Einsatz auf dem Feld war Jonas Böhm bis vor einem Jahr auch im Verein als Trainer im Nachwuchsbereich engagiert. Der SSV LOK BERNAU bedankt sich ausdrücklich und wünscht ihm für seine persönliche und berufliche Zukunft alles erdenklich Gute.

 

(LOK BERNAU)

Defensivspezialist Konstantin Kovalev bleibt an Bord

Konstantin Kovalev wird in seine dritte Saison beim SSV LOK BERNAU gehen und weiterhin zum Kader in der BARMER 2. Basketball Bundesliga gehören.

Flügelspieler Konstantin Kovalev bleibt den Bernauer Basketballern auch in der kommenden Saison erhalten. Der 2,06m große Berliner gilt als flexibler und intelligenter Verteidiger, kann aber auch offensiv Akzente setzen. Ende Februar zeigte er sein Potential im letzten Hauptrundenspiel gegen den FC Schalke 04. Zum 86:66 Heimsieg trug er 16 Punkte und zwei Assists bei. Im Saisonschnitt kam Kovalev in 18 Partien auf 3,2 Punkte sowie 1,4 Rebounds.

Vor einem Jahr verlängerte der 23-jährige Student (Business Management) seinen Vertrag um zwei Jahre mit einer Ausstiegsoption nach der Saison. Diese Option wurde von keiner der beiden Parteien gezogen. LOK-Coach René Schilling plant fest mit dem Berliner, der genau wie der Trainer selbst Cottbusser Wurzeln hat.

Vor rund 12 Jahren brachte Schilling den groß gewachsenen Kovalev zum Basketball und kennt ihn seit er das erste Mal einen Ball in der Hand gehalten hat. Mit Talent und viel Trainingsfleiß schaffte er es 2009 an die Berliner Elitesportschule und in die ALBA Jugend, wo er in der NBBL und Regionalliga zum Einsatz kam. Bis 2015 durchlief er das Nachwuchsprogramm von ALBA BERLIN. Kovalev kam 2016 aus der ProB Süd zur LOK, wo er ein Jahr lang für die Licher BasketBären spielte und zum Bundesligakader der Gießen 46ers gehörte.

LOK-Coach Rene Schilling: „Mit Konstantin bleibt uns ein wichtiger Spieler erhalten, dessen Wert nicht gleich auf dem Statistikbogen ersichtlich ist. Er kann von der Position Eins bis Vier fast alle Gegenspieler verteidigen. Im Angriff ist er Innen wie Außen einsetzbar. Besonders defensiv wird er uns viel Stabilität geben und den jüngeren Spielern mit seiner Erfahrung helfen.“

 

(LOK BERNAU)

Robert Kulawick spielt weitere Saison in Bernau

Der SSV LOK BERNAU kann auch in der kommenden Saison auf die Dienste von Robert Kulawick setzen. Der Routinier und ehemalige Bundesligaprofi verlängerte seinen Vertag für ein weiteres Jahr. Sebastian Fülle wird die Bernauer hingegen verlassen.

Vor zwei Jahren beendete Robert Kulawick seine Bundesligakarriere, kehrte in seine Heimatstadt Berlin zurück und steht seitdem im Bernauer Kader. Der zweifache Familienvater absolviert gerade ein Studium in der Grundschulpädagogik, wird aber in der kommenden Spielzeit weiter in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auflaufen. „Kulle“ geht beim SSV in seine dritte Saison. Seit jeher gilt der Routinier als gefährlicher und treffsicherer Distanzschütze, machte sich aber auch als Defensivspezialist einen Namen. In der letzten Saison sammelte er für die LOK pro Spiel rund 12 Punkte, sechs Rebounds und verteilte drei Assists. Kulawick ist froh, weiterhin „ein Teil der LOK-Familie und der sich außerordentlich gut entwickelnden Kooperation mit ALBA BERLIN zu sein. Ich freue mich schon wieder riesig auf die neue Saison und bin gespannt, welche Talente die ProB mit mir aufmischen wollen.“

Neun Jahre und 299 Spiele lang stand Robert Kulawick in der Basketball-Bundesliga auf dem Feld. Der Berliner Shooting Guard wurde 2016 in seinem letzten BBL-Spiel zum großen Helden, als er den Göttingern mit starken 20 Punkten, darunter sechs von neun Dreiern, den Klassenerhalt in der deutschen Königsklasse sicherte. Seine Basketballkarriere begann bei den Marzahner Basket Bären. Über den TuS Lichterfelde schaffte es Robert Kulawick mit einer Doppellizenz schon in jungen Jahren in den Profikader von ALBA BERLIN. Seinen Durchbruch in der BBL feierte der 1,92m große gebürtige Berliner in der Saison 2008/2009 bei der BG Göttingen. 2010 erlebte er bei den Veilchen mit dem Gewinn der EuroChallenge seinen Karrierehöhepunkt. 2011 wechselte er nach Braunschweig, kehrte dann aber 2014 wieder zur BG Göttingen nach Niedersachsen zurück.

LOK-Coach René Schilling: „Ich bin wirklich sehr froh, dass Robert Kulawick ein weiteres Jahr in Bernau bleibt. Er hat eine sehr starke Saison gespielt. Mit seiner Erfahrung und Routine gibt er den jungen Talenten in unserem Team viel Sicherheit. Dazu ist er auch abseits des Feldes ein Vorbild und Teamplayer, der in jedem Training Vollgas gibt.“

Vertrag mit Sebastian Fülle aufgelöst

Der Berliner Sebastian Fülle wird den SSV LOK BERNAU nach einer Saison wieder verlassen. Beide Seiten einigten sich einvernehmlich den Zweijahresvertrag vorzeitig aufzulösen. Der 25-Jährige gehörte 2016 zur Aufstiegsmannschaft der LOK und kehrte vor einem Jahr vom ProA-Meister MBC Weißenfels nach Bernau zurück. Er kam in der abgelaufenen Saison bei seinen 19 Einsätzen auf durchschnittlich 7,3 Punkte und 2,2 Rebounds pro Spiel. Fülle wird in der kommenden Saison in die 1. Regionalliga Nord zum RSV Eintracht nach Stahnsdorf wechseln. Der SSV LOK BERNAU bedankt sich bei Sebastian Fülle und wünscht ihm sportlich wie persönlich für die Zukunft alles Gute.

 

(LOK BERNAU)

René Schilling bleibt Headcoach der LOK-Basketballer

Der SSV LOK BERNAU und Trainer René Schilling werden bis auf weiteres zusammenarbeiten. Schilling verlängerte seinen auslaufenden Vertrag und wird damit auch künftig bei den Bernauern in der 2. Basketball-Bundesliga ProB als Headcoach an der Seitenlinie stehen.

René Schilling wird im September in seine siebte Saison als Headcoach beim SSV LOK BERNAU gehen. 2012 übernahm der 38-jährige das Traineramt in der Hussitenstadt und betreute seitdem nicht nur die 1. Herrenmannschaft, sondern begleitete auch etliche Teams im Nachwuchsbereich. Der gebürtige Cottbusser schaffte 2016 mit dem SSV nach einer makellosen Saison ohne Niederlage in der 1. Regionalliga Nord den Aufstieg in die dritthöchste Spielklasse Deutschlands. In den beiden abgelaufenen Spielzeiten in der 2. Basketball-Bundesliga ProB qualifizierte sich die LOK unter Schilling jeweils für die Playoff-Runde und sicherte sich damit vorzeitig den Klassenerhalt. „Darüberhinaus trägt auch die Nachwuchsarbeit im Verein die deutliche Handschrift von René Schilling“, findet der neue Teammanager Dr. Christian Leschke direkt weitere lobende Worte.

„Basketball in Bernau boomt und das ist auch ein großer Verdienst von René und seiner Arbeit im Mini- und Jugendbereich. Ich freue mich deshalb, dass er uns als Headcoach erhalten bleibt und wir die erfolgreiche Zusammenarbeit fortsetzen werden.“

Genügend Potentiale im Jugend- und Herrenbereich für die kommenden Jahre

Der Bernauer Headcoach musste bereits mit 19 Jahren nach einem Kreuzbandriss seine Spielerkarriere beenden und entschied sich anschließend für die Laufbahn als Basketballtrainer. Mehr als 10 Jahre war er als Trainer beim BBC Cottbus aktiv, bis er 2012 nach Bernau wechselte. „Mir hat die Arbeit in den letzten Jahren in Bernau sehr viel Spaß gemacht. Ich sehe aber auch noch genügend Potentiale im Jugend- und Herrenbereich für die kommenden Jahre“, sagt René Schilling. „Der geplante Hallenneubau mit Unterstützung der Stadt Bernau schafft zudem eine Perspektive für noch professionellere Bedingungen. Von daher gehe ich hoch motiviert in die Planung und Vorbereitung der nächsten Saison.“

Zu seinem Amtsantritt als Cheftrainer vor sechs Jahren war eines der ausgegebenen Ziele von René Schilling:

„LOK BERNAU vor allem im Nachwuchsbereich im Land Brandenburg wieder zur Nummer Eins zu machen“.

Dieses Ziel ist laut Schilling auf einem sehr guten Weg, aber noch nicht ganz erreicht. „Der Bernauer Jugendbasketball ist, gerade was die Breite und Quantität angeht, wieder führend im Land. Das gilt übrigens auch für den Minibereich und den weiblichen Bereich des Vereins. In der kommenden Saison werden sechs Mädchenmannschaften am Spielbetrieb teilnehmen. Unsere Zielstellung ist, die Qualität weiter zu steigern und ein Leistungsprogramm zu entwickeln. Als ersten Schritt soll es zukünftig eine Bernauer U16-Mannschaft in der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) geben.“

 

(SSV LOK Bernau)

Ferdinand Zylka wechselt nach Gotha

ALBA-Talent Ferdinand Zylka streift ab sofort das Trikot der Rockets über. Der 1,90 Meter große Guard, der bei ALBA BERLIN ausgebildet wurde und zuletzt bei Kooperationspartner LOK BERNAU in der ProB spielte, wechselt mit sofortiger Wirkung nach Thüringen.

Für Bernau absolvierte Zylka in der laufenden Saison bereits 16 Pflichtspiele und erzielte in durchschnittlich 17 Minuten Spielzeit 8,4 Punkte pro Partie. In der letzten Saison konnte der 19-jährige Doppellizenzspieler sogar 12,0 Zähler pro Spiel beisteuern und war ein wichtiger Bestandteil des LOK-Teams, das bei seinem Zweitliga-Debüt die Hauptrundenmeisterschaft der ProB Nord gewinnen konnte.

LOK-Teammanager Thomas Schönhoff: „Der SSV LOK BERNAU wünscht Ferdinand viel Erfolg bei seiner neuen Herausforderung in Gotha. Gleichzeitig bin ich davon überzeugt, dass unsere Mannschaft stark genug ist, um die entstandene Lücke zu schließen.“

(LOK BERNAU)

Schlussspurt sichert 70 zu 65 Erfolg über RSV Eintracht Stahnsdorf

Die Saisoneröffnung des LOK Bernau lockte am Samstagabend über 500 treue LOK-Anhänger in die Erich-Wünsch-Halle. In einer intensiven Partie forderte die Gastmannschaft RSV Eintracht Stahnsdorf den Hussitenstädtern alles ab. Erst im Schlussviertel konnte die LOK die Führung erringen und den 70 zu 65 Endstand besiegeln. Bester Bernauer Spieler war US-Neuzugang Dexter Werner mit 20 Punkten, 13 Rebounds und 2 Blocks.

Die Saisoneröffnungspartie gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf war nicht nur die Heimspielpremiere für das neuformierte LOK Team der Saison 2017/2018, sondern auch die erste Möglichkeit für Headcoach Schilling auf den fast kompletten Kader zurückzugreifen. So standen die ALBA Doppellizenzspieler Bennet Hundt, Ferdinand Zylka, Hendrik Drescher und Kresimir Nikic erstmals zusammen im LOK Kader. Bennet Hundt übernahm auch gleich die Rolle des Starting Point Guards und wurde von Sebastian Fülle, Kory Brown, Dexter Werner und Jonas Böhm zum Tip-off begleitet. Im ersten Viertel zeigten sich beide Mannschaften noch relativ zielsicher, wenngleich sich hier bereits die heutige Freiwurfschwäche der LOK abzeichnete. Insgesamt acht Punkte ließ man nur im ersten Viertel an der Freiwurflinie liegen. Nichtsdestotrotz konnte die LOK den ersten Spielabschnitt mit 20 zu 22 offen gestalten. Im zweiten Viertel wechselte Trainer René Schilling dann munter durch. Am Ende sollten alle zwölf Spieler Einsatzzeit erhalten. Es zeigten sich nun jedoch auch einige Unkonzentriertheiten und Abstimmungsprobleme, die die Stahnsdorfer eiskalt bestraften und zum 32 zu 41 Halbzeitstand enteilten.

In der Halbzeitpause schlug dann die Stunde der kleinsten LOK Basketballer, die an der traditionellen Vorstellung aller Bernauer Teams den größten Spaß zu haben schienen. Die LOK Bernau bedankt sich an dieser Stelle für die rege Teilnahme und wünscht allen Bernauer Korbjägern viel Erfolg in der anstehenden Saison. Neben den kleinen und großen LOK Mitgliedern, gab es an diesem Abend einen weiteren besonderen Gast in der Halle. ALBA Cheftrainer Aito Garcia Reneses war gekommen und verfolgte interessiert die Partie. Der Spanier war im Sommer von ALBA verpflichtet worden und gilt mit 14 spanischen Meistertiteln und diversen Erfolgen auf europäischer Ebene als Legende unter den Basketballtrainern.

Auch der Seitenwechsel brachte zunächst keine Verbesserung aus Bernauer Sicht mit sich. Erneut ließen die Hussitenstädter sieben Freiwurfchancen im dritten Viertel ungenutzt, während der RSV sein Spiel routiniert aufzog und auf einen 47 zu 59 Zwischenstand vor Ende des letzten Viertels erhöhte. Angeführt vom bärenstarken Dexter Werner, der neun seiner 20 Punkte im vierten Viertel erzielte, zog nun auch endlich die LOK die Zügel an. Auch dank der Tatsache, dass Stahnsdorf seine beiden US-Amerikaner Michael Holten und Josh Smith in großen Teilen des Schlussviertels schonte, konnte die LOK den vierten Spielabschnitt mit 23 zu 6 für sich entscheiden und so trotz des langen Rückstands am Ende den Heimsieg feiern. Headcoach René Schilling zieht ein Fazit: „Abgesehen vom Ergebnis war es heute ein Spiel mit Licht und Schatten. Wir hatten sowohl offensiv als auch defensiv gute Phase, jedoch mit 20 % eine schwache Dreierquote und mit 11 aus 33 Versuchen eine wirklich unterirdische Freiwurfquote. Auch hätten wir unsere Vorteile unter dem Korb besser ausspielen müssen. Wir können jedoch zufrieden sein, wie uns im Schlussviertel zurück in die Partie gekämpft haben und so einen, wenn auch etwas glücklichen, fünf Punkte Sieg erreicht haben. Ein besonderer Dank gilt daher den über 500 Bernauer Fans, die uns zu jedem Zeitpunkt den nötigen Rückhalt gegeben haben.“

Am Samstag, den 23.09 startet LOK Bernau dann mit einem Auswärtsspiel bei den Cuxhaven Baskets in reguläre ProB Saison 2017/2018. Bis dahin gilt es für das Team die richtigen Schlüsse aus diesem letzten Testspiel zu ziehen und sich intensiv auf den Gegner aus dem hohen Norden vorzubereiten.

Viertelergebnisse: 20:22, 12:19, 15:18, 23:6

LOK Bernau: Dexter Werner (20 Punkte), Jonas Böhm (13), Jonas Mattissek (7), Bennet Hundt (6), Hendrik Drescher (6), Ferdinand Zylka (5), Kory Brown (4), Badu Buck (4),  Sebastian Fülle (3), Robert Kulawick (2), Jacob Knauf (0), Kresimir Nikic (0)

(LOK Bernau)