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SAVE THE DATE – REWE CUP HAGEN

Die Planungen für die neue Spielzeit in der BARMER 2. Basketball Bundesliga laufen auf Hochtouren und wir haben ein echtes Schmankerl für unsere Fans.

Gemeinsam mit unserem Premium Partner REWE Dortmund präsentieren wir am 03./04. Oktober 2020 den REWE CUP. Neben Phoenix Hagen nehmen die FRAPORT SKYLINERS Frankfurt, die Telekom Baskets Bonn und die JobStairs Giessen 46ers teil. Mehr Tradition geht kaum. Das Turnier findet exklusiv per Live-Stream statt.

Ursprünglich war der REWE CUP am 29./30. August als Family Day/Saisoneröffnung geplant. Hier mussten wir flexibel umplanen, da uns Covid-19 dazwischen grätschte (wird Zeit, dass diese Phase ganz bald ein positives Ende findet )

Als offizieller Presenter steht uns der neue Liga-Partner Sportdeutschland.TV zur Seite. Die Links zur Übertragung stellen wir allen Fans zum Turnierstart zur Verfügung.

Liebe Fans und Partner, wir wünschen uns nichts mehr, als mit Euch zusammen wieder Siege in der Krollmann Arena feiern zu können. Gleichzeitig hoffen wir, mit dem Turnier einen echten Appetizer für die neue Spielzeit anzubieten.

Vielen Dank an REWE Dortmund, ohne deren bemerkenswertes Engagement dieses Turnier nicht möglich wäre. Dies soll nicht die letzte Auflage bleiben.

(Quelle: Phoenix Hagen, Grafik: major minor)

Testspielphase beendet

Mit einem 85:85 haben Kirchheims Zweitligabasketballer am Sonntagabend die Testspielphase ihrer Vorbereitung beendet. Am kommenden Samstag startet die 2.Basketball-Bundesligasaison mit dem Auftaktspiel in Baunach.

Bei der Neueröffnung der neuen Spielstätte von Ligakonkurrent Ehingen am Sonntagabend, traten die Ritter aufgrund von Verletzungsproblemen nur zu siebt an. Ohne Cardell McFarland (Knie), Keith Rendleman (Sprunggelenk), Tim Koch (Fußgelenksentzündung) und Brian Wenzel (Knieprellung) startete die Mannschaft von Trainer Mirolybov mit Kapitän Andreas Kronhardt, Elijah Allen, Justin Hedley, Charles Barton und Levi Giese. Vor allem das Zusammenspiel von Point-Guard Barton und Center Kronhardt funktionierte in der Offensive, wodurch beide Spieler frühzeitig zu Punkten kamen. Besonders Kirchheims Center sorgte mit 12 Zählern im ersten Viertel für Kirchheimer Dominanz. Beim Stand von 27:25 aus Kirchheimer Sicht ging es in die erste Viertelpause.

Die Teckstädter, die während der gesamten Vorbereitung von Verletzungspech geplagt wurden und zu keinem Zeitpunkt einen gewissen Rhythmus aufbauen konnten, erhöhten nun das Tempo und die Intensität in der Verteidigung, während in der Offensive Justin Hedley zu einigen schön heraus gespielten Punkten kam. Beim Stand von 48:37 ging es in die Kabinen.

Die Ehinger gestalteten die ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte sehr ausgeglichen. Beide Teams setzten sich in der Defensive zu und die Offensive fand nur in seltenen Fällen zu einfachen Punkten. Die Ritter verwalteten ihren Vorsprung, konnten sich jedoch nicht weiter absetzen.

Im Schlussviertel mussten die Knights dann jedoch dem hohen Tempo und der kurzen Bank Tribut zollen. Die Steeples übernahmen das Kommando und rückten Punkt für Punkt heran. Am Ende trennte man sich mit einem Unentschieden. Aufgrund der vielen verletzten Spieler auf beiden Seiten entschieden die Coaches keine Verlängerung zu spielen.

Auf Seiten der Ritter stachen mit Charles Barton, der 20 Zähler und zehn Assists verbuchte und Kapitän Kronhardt mit 29 Punkten zwei Spieler besonders heraus. Die Ritter hoffen nun auf einige Rückkehrer vor dem ersten Spieltag in Baunach am kommenden Samstag.

Es spielten: Barton (21 Punkte, zehn Assists), Hedley (14), Allen (12), Darouiche (5), Giese (4), Kronhardt (29), Köppl (n.e.)

(VfL Kirchheim Knights)

Erfolgreicher Vorbereitungsabschluss

Die Bayer Giants Leverkusen haben ihre Vorbereitung auf die Spielzeit 2017/18 mit einem Sieg abgeschlossen. Der Rekordmeister gewann beim Basketballclub Musel Pikes verdient mit 82:70 (45:31) und musste dabei auf eine Vielzahl von etablierten Stammkräften verzichten.

Ohne Götz Twiehoff, Alexander Blessig, Tim Schönborn, Dzemal Selimovic und Daniel Merkens traten die Giants am Freitagmittag die knapp 220 Kilometer lange Fahrt nach Luxemburg an.

Keine guten Vorzeichen also für das letzte Testspiel gegen die Musel Pikes. Das der Vizemeister aus dem Großherzogtum keine Laufkundschaft ist, musste BAYER bereits am eigenen Leib erfahren, als das Team von Trainer Achim Kuczmann das Finale des Frank-Thalwitzer-Pokal gegen die Pikes mit 54:56 verlor.

Trotz der vielen fehlenden Spieler, zeigten die „Giganten“ von Beginn an eine couragierte Leistung. Zwar wechselte die Führung in den ersten Minuten häufig zwischen den beiden Mannschaften, aber zum Ende des ersten Viertels, konnten sich die Leverkusener von den Gastgebern mit kleinen Schritten absetzen. Bei den Farbenstädtern war es vor allem Michael Kuczmann, der Verantwortung übernahm und mit all seiner Erfahrung, seine Mitspieler antrieb. Mit 22:16 endete der erste Abschnitt aus Sicht der Giants.

Die zweiten zehn Minuten waren zunächst ausgeglichen. Leverkusen hatte in der Offensive mit einer großen Portion Wurfpech zu kämpfen, während die Gastgeber Zähler um Zähler herankamen. Zwischenzeitlich konnten die Musel Pikes sogar ausgleichen (31:31 – 16.Spielminute), doch die Giants ließen sich nicht beeindrucken und gingen dank eines 10:0-Laufs wieder in Front. Beim Halbzeitstand von 45:31 für Bayer ging es in die Kabine.

Auch im dritten Abschnitt waren die Giants tonangebend. Die Luxemburger haderten mit ihrer Wurfquote aus dem Feld und Bayer konnte sich nach einem weiteren „Run“ von den Musel Pikes absetzen. Leverkusens Trainer Achim Kuczmann gab nun auch vermehrt seinen jüngeren Spielern wie Sören Queck und Jacob Engelhardt einige Minuten. Beide zeigten eine gute Vorstellung in der Fremde, vor allem Engelhardt wusste mit 11 Punkten zu überzeugen.

Am Ende fuhr der ProB-Meister von 2013 einen souveränen 82:70-Erfolg ein und Bruce Beckford, Marvin Heckel & Co. traten die Heimreise in Richtung Rheinland gut gelaunt an.

Coach Achim Kuczmann freute sich im Anschluss der Begegnung über die Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt und die gesamten 40 Minuten konzentriert gespielt. Trotz der vielen Ausfälle, haben die Jungs heute intensiv verteidigt und in der Offensive gut zusammengespielt. Ich freue mich, dass das letzte Testspiel mit einem positiven Resultat zu Ende gegangen ist!“

In der letzten Wochen wollen die Giants nun hart arbeiten, um bestens vorbereitet gegen die KIT Gequos Karlsruhe in die Partie zu gehen. Erstmalig mit dabei in dieser Woche ist auch ein „Neuzugang“, wie Kuczmann berichtet: „Es ist eine schöne Sache für uns, dass Alexander Blessig wieder mit an Bord ist. Aufgrund seines Studiums war Alex in den USA unterwegs, hat sich dort aber in Form gehalten. Ich glaube, dass er keine Anpassungsschwierigkeiten haben wird. Wir blicken dem ersten Saisonspiel optimistisch entgegen!“

Scoring – Bayer Giants Leverkusen
Michael Kuczmann (17 Punkte), Marvin Heckel (16 P.), Donovon Jack (13 P. / 9 Reb.) Jacob Engelhardt (11 P.), Bruce Beckford (7 Pkt. / 14 Reb.), C.J.Oldham (7 P. / 6 Reb.), Sören Queck (6 P.) und Olegas Legankovas (5 P.)

(Bayer Giants Leverkusen)

Sieg beim Heimturnier: Nürnberg Falcons mit perfektem Wochenende

Die Nürnberg Falcons haben ihr Heimturnier an diesem Wochenende auf Platz 1 beendet. Mit 81:66 (47:36) setzten sich die Mittelfranken im Finale gegen die TG s.Oliver Würzburg durch. Es war eine gelungene Generalprobe für den Saisonstart in einer Woche!

Vier Teams, vier Spiele und ein verdienter Sieger. Die Nürnberg Falcons gehen mit viel Rückenwind in die letzte Woche der Vorbereitung, bevor sie am kommenden Samstag in Chemnitz in die neue Spielzeit starten. Nachdem sich im ersten Spiel des Tages, dem kleinen Finale, der USK Prag mit 70:74 gegen die Swans Gmunden durchgesetzt hatte, kam es im Endspiel zum fränkischen Duell zwischen den Falcons und dem Farm Team der s.Oliver Baskets Würzburg. Die Gäste begannen mit mehr Energie, trafen sicher ihre Würfe und führten schnell 0:10. Ralph Junge nahm eine Auszeit, die ihre Wirkung nicht verfehlen sollte. Seine Spieler kamen Punkt um Punkt heran und konnten die Partie zum Ende des ersten Viertels ausgleichen (21:21). Die ersten 13 Punkte des zweiten Viertel gingen allesamt auf das Konto der Falcons, die jetzt die tonangebende Mannschaft im BBZ waren. Die Fans auf den Rängen trugen ihren lautstarken Teil dazu bei. Zwischenzeitlich betrug der Nürnberger Vorsprung 18 Zähler (43:25), doch Würzburg meldete sich zum Ende der ersten Hälfte zurück und kam auf 47:34 heran – der Pausenstand.

Selbstvertrauen für den Saisonstart

Auch nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer eine intensive Partie mit spektakulären Aktionen auf beiden Seiten. Würzburg kam mehrfach in Schlagdistanz, doch die Hausherren hatten stets die richtige Antwort parat. Am Ende gewannen die Nürnberg Falcons mit 88:61 und konnten sich so viel Selbstvertrauen für den Ligastart am 23. September holen. Dann tritt das Team bei den NINERS in Chemnitz an. Ihr erstes Heimspiel bestreiten die Mittelfranken am 30. September gegen Baunach. „Wir haben uns an diesem Wochenende gut präsentiert und uns sind zwei tolle Siege gelungen. Jetzt haben wir noch eine intensive Woche vor uns, bis es endlich wieder richtig losgeht“, so Nürnbergs Head Coach und Geschäftsführer Ralph Junge nach dem Finalsieg.

(Nürnberg Falcons BC)

Generalprobe geglückt: Kangaroos gewinnen in Oldenburg!

Mit einem 71:67 (16:15, 17:15, 14:15, 23:23)-Erfolg bei der Baskets Akademie WeserEms/Oldenburger TB haben die Iserlohn Kangaroos die Testspielphase der Pre-Season beendet. Ab jetzt gilt die volle Konzentration dem Saisonauftakt am kommenden Sonntag bei den Dresden Titans.

Das Gastspiel beim Farmteam der EWE Baskets Oldenburg war der erwartete und erhoffte Härtetest für die Kangaroos. Von Beginn an entwickelte sich eine enge, intensive Partie. Kangaroos-Coach Dragan Torbica wechselte viel, setzte alle elf Spieler ein.

Zum ersten Mal mit von der Partie: Ruben Dahmen. Nach seiner Fußverletzung gab er am Sonntag sein Comeback. „Es hat sich gut angefühlt, wieder auf dem Court zu stehen“, sagt der 23-Jährige Guard. Er krönte seine Rückkehr mit 13 ordentlichen Minuten und einem versenkten Dreier. Und die beste Nachricht: „Ich konnte ohne Probleme auflaufen.“

Einzig die Tatsache, dass das Feld in der Oldenburger Trainingshalle ein bisschen kleiner ist, als im Normalfall, machte den Kangaroos ein wenig zu schaffen. Aber auch auf dieses „Hindernis“ stellten sich Torbicas Schützlinge schnell ein. Kopfzerbrechen bereitete den Iserlohnern eher das starke Spiel ihres ehemaligen Team-Kollegen Marcel Keßen. Mit 22 Punkten, fünf Rebounds sowie jeweils sechs Assists und Steals lieferte er eine beeindruckende Vorstellung ab.

Stark war am Ende aber vor allem das Iserlohner Kollektiv, für das Sören Fritze (17 Punkte), Simon Kutzschmar (12) und Donte Nicholas (11) zweistellig punkteten. Ordentlich unter den Körben aufgeräumt hat zudem Deion Giddens. In der Endabrechnung standen für ihn vier Punkte und neun Rebounds zu Buche.

„Es war ein wirklich gutes Spiel. Eine gute Herausforderung zum Abschluss der Testspiele“, sagt Kangaroos-Manager Michael Dahmen.

Die Punkte der Iserlohn Kangaroos
Donte Nicholas (11/1 Dreier), Sören Fritze (17/3), Simon Kutzschmar (12/2), Julian Scott (8), Joshua Dahmen (3), Gabriel de Oliveira (4), Nikita Khartchenkov (6), Deion Giddens (4), Ruben Dahmen (3/1), Viktor Ziring (3/1), Sharik Aboubakar

(Iserlohn Kangaroos)

Erfolgreiches Ende der Preseason 2017

Dragons Rhöndorf vs. Conlog Baskets Koblenz 80:76 (23:15/19:22/23:26/15:13)

Im finalen Spiel der Preseason 2017 konnten die Dragons vor 200 Zuschauern in Neustadt / Wied einen knappen, aber letztlich verdienten Erfolg gegen Regionalligist Conlog Baskets Koblenz einfahren.

Am von der Bad Honnef AG und den Sportfreunden Neustadt präsentierten BHAG-Spieltag gegen die Korbjäger vom Deutschen Eck konnten die Dragons Rhöndorf einen starken Start nach Maß verzeichnen und sich im Laufe des ersten Viertels bereits mit 19:8 absetzen. Doch der Regionalligist aus Koblenz, der auch in der kommenden Saison zu den Spitzen-Teams der Regionalliga Südwest gehören dürfte, ließ den Kontakt zu den Dragons nie abreißen und witterte beim Halbzeitstand von 42:37 wieder Morgenluft und die Chance, dem ProB-Ligisten ein sportliches Beinchen stellen zu können.

Doch die Dragons behielten in einem stets engen und einsatzfreudigen Spiel in den zweiten 20 Minuten die Nerven und sicherten sich, angetrieben vom dynamischen Guard-Duo Viktor Frankl-Maus und Kameron Taylor, den 80:76-Erfolg im letzten Spiel der Saisonvorbereitung.

Nun wartet eine weitere Trainings-Woche auf die Mannen von Headcoach Thomas Adelt, ehe am 23. September der Ernst des Liga-Alltags beginnt, wenn die Dragons Rhöndorf am ersten Spieltag der ProB Süd bei der TG s.Oliver Würzburg gastieren.

Thomas Adelt (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Für uns war es heute ein gutes Testspiel, denn wir konnten allen 12 Jungs Spielpraxis geben und sowohl in der Offense, als auch in der Defense einige Dinge ausprobieren. Die neuen Erkenntnisse lassen wir nun in die Trainingsarbeit einfließen und können auch Kevin Thomas in der kommenden Woche noch besser in unsere Systeme und Abläufe einbauen.“

Rhöndorf: Frankl-Maus (18/1), Koschade (3), Taylor (20), Blass (4), Geretzki (6/2), Dia, Vermum, Kneesch (12/2), Möller (4), Thomas (3), Michel (5), Elksnis (5/1)

(Dragons Rhöndorf)

Schlussspurt sichert 70 zu 65 Erfolg über RSV Eintracht Stahnsdorf

Die Saisoneröffnung des LOK Bernau lockte am Samstagabend über 500 treue LOK-Anhänger in die Erich-Wünsch-Halle. In einer intensiven Partie forderte die Gastmannschaft RSV Eintracht Stahnsdorf den Hussitenstädtern alles ab. Erst im Schlussviertel konnte die LOK die Führung erringen und den 70 zu 65 Endstand besiegeln. Bester Bernauer Spieler war US-Neuzugang Dexter Werner mit 20 Punkten, 13 Rebounds und 2 Blocks.

Die Saisoneröffnungspartie gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf war nicht nur die Heimspielpremiere für das neuformierte LOK Team der Saison 2017/2018, sondern auch die erste Möglichkeit für Headcoach Schilling auf den fast kompletten Kader zurückzugreifen. So standen die ALBA Doppellizenzspieler Bennet Hundt, Ferdinand Zylka, Hendrik Drescher und Kresimir Nikic erstmals zusammen im LOK Kader. Bennet Hundt übernahm auch gleich die Rolle des Starting Point Guards und wurde von Sebastian Fülle, Kory Brown, Dexter Werner und Jonas Böhm zum Tip-off begleitet. Im ersten Viertel zeigten sich beide Mannschaften noch relativ zielsicher, wenngleich sich hier bereits die heutige Freiwurfschwäche der LOK abzeichnete. Insgesamt acht Punkte ließ man nur im ersten Viertel an der Freiwurflinie liegen. Nichtsdestotrotz konnte die LOK den ersten Spielabschnitt mit 20 zu 22 offen gestalten. Im zweiten Viertel wechselte Trainer René Schilling dann munter durch. Am Ende sollten alle zwölf Spieler Einsatzzeit erhalten. Es zeigten sich nun jedoch auch einige Unkonzentriertheiten und Abstimmungsprobleme, die die Stahnsdorfer eiskalt bestraften und zum 32 zu 41 Halbzeitstand enteilten.

In der Halbzeitpause schlug dann die Stunde der kleinsten LOK Basketballer, die an der traditionellen Vorstellung aller Bernauer Teams den größten Spaß zu haben schienen. Die LOK Bernau bedankt sich an dieser Stelle für die rege Teilnahme und wünscht allen Bernauer Korbjägern viel Erfolg in der anstehenden Saison. Neben den kleinen und großen LOK Mitgliedern, gab es an diesem Abend einen weiteren besonderen Gast in der Halle. ALBA Cheftrainer Aito Garcia Reneses war gekommen und verfolgte interessiert die Partie. Der Spanier war im Sommer von ALBA verpflichtet worden und gilt mit 14 spanischen Meistertiteln und diversen Erfolgen auf europäischer Ebene als Legende unter den Basketballtrainern.

Auch der Seitenwechsel brachte zunächst keine Verbesserung aus Bernauer Sicht mit sich. Erneut ließen die Hussitenstädter sieben Freiwurfchancen im dritten Viertel ungenutzt, während der RSV sein Spiel routiniert aufzog und auf einen 47 zu 59 Zwischenstand vor Ende des letzten Viertels erhöhte. Angeführt vom bärenstarken Dexter Werner, der neun seiner 20 Punkte im vierten Viertel erzielte, zog nun auch endlich die LOK die Zügel an. Auch dank der Tatsache, dass Stahnsdorf seine beiden US-Amerikaner Michael Holten und Josh Smith in großen Teilen des Schlussviertels schonte, konnte die LOK den vierten Spielabschnitt mit 23 zu 6 für sich entscheiden und so trotz des langen Rückstands am Ende den Heimsieg feiern. Headcoach René Schilling zieht ein Fazit: „Abgesehen vom Ergebnis war es heute ein Spiel mit Licht und Schatten. Wir hatten sowohl offensiv als auch defensiv gute Phase, jedoch mit 20 % eine schwache Dreierquote und mit 11 aus 33 Versuchen eine wirklich unterirdische Freiwurfquote. Auch hätten wir unsere Vorteile unter dem Korb besser ausspielen müssen. Wir können jedoch zufrieden sein, wie uns im Schlussviertel zurück in die Partie gekämpft haben und so einen, wenn auch etwas glücklichen, fünf Punkte Sieg erreicht haben. Ein besonderer Dank gilt daher den über 500 Bernauer Fans, die uns zu jedem Zeitpunkt den nötigen Rückhalt gegeben haben.“

Am Samstag, den 23.09 startet LOK Bernau dann mit einem Auswärtsspiel bei den Cuxhaven Baskets in reguläre ProB Saison 2017/2018. Bis dahin gilt es für das Team die richtigen Schlüsse aus diesem letzten Testspiel zu ziehen und sich intensiv auf den Gegner aus dem hohen Norden vorzubereiten.

Viertelergebnisse: 20:22, 12:19, 15:18, 23:6

LOK Bernau: Dexter Werner (20 Punkte), Jonas Böhm (13), Jonas Mattissek (7), Bennet Hundt (6), Hendrik Drescher (6), Ferdinand Zylka (5), Kory Brown (4), Badu Buck (4),  Sebastian Fülle (3), Robert Kulawick (2), Jacob Knauf (0), Kresimir Nikic (0)

(LOK Bernau)

Zum Abschluss Sieg über Jena

Mit einem Sieg über des easyCredit Bundesligist Science City Jena beendeten die RheinStars Köln die Reihe ihrer Vorbereitungsspiele auf den Start in die Saison 2017/2018 der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Seit dem Einzug in die ProA war es der erste Sieg überhaupt gegen ein klassenhöheres Team. 81:66 endete die Begegnung im Rahmen des Hansi-Witsch-Turniers in Niederzissen bei Koblenz am Samstag. „Ich freue mich auf den Start in der kommenden Woche gegen Phoenix Hagen. Die Jungs werden alle Spaß machen“, sagte Manager Stephan Baeck mit Blick auf den Saisonauftakt in der LANXESS arena am Samstag, 23. September (19 Uhr).

Am Tag vor dem Spiel gegen Jena hatte es zudem noch eine Niederlage gegen einen der möglichen Mitkonkurrenten um einen Topplatz in der ProA gegeben. „Wir hatten ja nach den harten Trainingswochen bereits in Göttingen einen leichten Knick in der Leistungskurve erwartet. Tatsächlich aber ist die Müdigkeit ersten gegen Crailsheim durchgeschlagen auf die Leistung“, berichtete Baeck weiter. Mit 59:64 unterlag das Team von Cheftrainer Denis Wucherer den Merlins. Topscorer wurde Jesse Morgan mit 20 Punkten.

„In dem Spiel waren eigentlich immer alle einen Schritt zu spät. Die Müdigkeit haben sie sich dabei aber wohl auch rauslaufen können. Gegen Jena war die Intensität zurück, die Guards haben das super gemacht, auch Keith und Kavin.“ Gilder-Tilbury kam als bester Korbschütze auf 18 Zähler. Pünktlich zum letzten Spiel konnten die RheinStars tatsächlich auch erstmals ein Reboundduell für sich entscheiden. „Auch wenn Jena nicht mit allen Stars gespielt hat, nehmen wir den Sieg gerne mit auf dem Weg zu einem frischen Saisonstart.“

Stats gegen Jena

Stats gegen Crailsheim

(RheinStars Köln)

Uni Baskets schlagen Leeuwarden im letzten Test

Eine Woche vor dem Auftaktspiel gegen die Crailsheim Merlins haben die Uni Baskets den letzten Test für sich entschieden. Gegen den niederländischen Erstligisten Aris Leeuwarden siegten die Paderborner mit 75:71 (42:34) und wussten dabei vor allem mit starkem Teamplay zu überzeugen.

Aus Devonte Brown, Maxi Kuhle, Thomas Cooper, Morgan Grim und Ivan Buntic bestand die Starting Five im letzten Härtetest. Luca Kahl war mit Fußbeschwerden noch nicht dabei, Armani Cotton lief leicht gehandicapt auf. Zu Beginn verlief die Partie ausgeglichen, 13:13 hieß es nach fünf Minuten. Im Anschluss zogen die Gastgeber auf 20:13 davon, bevor die Niederländer bis zum Viertelende für das 20:21 sorgten. Während die Uni Baskets dabei vor allem in der Zone punkten konnten, waren Distanzwürfe das Erfolgsrezept für die Gäste.

Im zweiten Viertel blieb Leeuwarden zunächst in Führung, erst nach einiger Zeit konnte Maxi Kuhle zum 31:31 (16.) ausgleichen. Angetrieben von einer defensiven Steigerung und gutem Zusammenspiel im Angriff (15 Assists in der ersten Halbzeit) erspielten sich die Paderborner dann einen 42:34-Vorsprung zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel ließ die Intensität in der Verteidigung wieder etwas nach, die Gäste verkürzten auf 52:49 (27.). Im Anschluss war es Aufbau Devonte Brown, der das Heft in die Hand nahm und mit mehreren Korberfolgen bis zum Viertelende auf 63:56 stellte.

Diese Führung blieb im Schlussdurchgang lange bestehen, mit zwei schnellen Dreiern sorgte Leeuwarden dann allerdings für eine heiße Schlussphase (69:68, 36.). Nach einer Auszeit von Head Coach Uli Naechster bauten Thomas Cooper und Dominik Wolf das Polster auf 73:68 aus, im Gegenzug verkürzten die Niederländer per Dreier. Durch einen Korbleger von Morgan Grim und mehrere defensive Stops stellten die Uni Baskets den Sieg schließlich sicher.

Grim war mit 19 Zählern auch Topscorer seines Teams, Cooper stellte mit 14 Punkten, acht Rebounds und fünf Assists seine Allround-Fähigkeiten unter Beweis. Für Leeuwarden traf Meshak Lufile (18) am besten.

Coach Naechster zeigte sich nach dem Spiel vor allem in Bezug auf das Teamplay im Angriff sehr zufrieden, insgesamt sammelten seine Schützlinge 25 Vorlagen. Gleichzeitig merkte er aber an: „Im Rebound müssen wir noch besser werden. Außerdem müssen wir dahin kommen, dass wir über 40 Minuten konstant mit hoher Intensität verteidigen. Das war heute nicht der Fall, ich bin mir aber sicher, dass es möglich ist, wenn wir in der ProA gefordert sind.“

Zum ersten Mal werden die Uni Baskets am kommenden Samstag in der 2. Basketball-Bundesliga gefordert sein. Zum Saisonauftakt kommen die Crailsheim Merlins ins Sportzentrum, Tip-off ist um 19:30 Uhr. Tickets für die Partie sind unter paderborn-baskets.de/tickets erhältlich.

Punktverteilung:

Uni Baskets: Cotton, Brown (12), Grim (19), Cooper (14), Daubner (8), Voigtmann (4), Buntic (7), Wolf (4), Kuhle (7), Jostmann

Aris: Blackman (12), Thomas, Peterson (7), Mladenovic (16), Lemke (2), Bunschoten (8), Kracht (6), Lufile (18), Mustens (2)

(Uni Baskets Paderborn)

Merlins mit zwei Siegen beim Hansi-Witsch-Turnier

Mit knappen Siegen gegen die RheinStars Köln (64:59) und Phoenix Hagen (93:86) kehrten die Crailsheim Merlins vom Hansi-Witsch-Turnier nach Hause. Verletzungssorgen und zu wenig Fokus trüben den positiven Gesamteindruck sowie das Debüt von Michael Smith ein wenig.

Crailsheim, 16.09.2017. Kurzfristig musste Merlins-Headcoach Tuomas Iisalo auf Frank Turner verzichten. Der Point Guard hatte sich in der Trainingswoche eine leichte Verletzung zugezogen und reiste zur Schonung für den Saisonauftakt nicht mit nach Niederzissen. Zu seinem ersten Einsatz kam an diesem Wochenende dafür Rookie Michael Smith, sowie auch die „Familienkutsche“ der Merlins. Die Merlins-Mannschaft reiste erstmals in dieser Saisonvorbereitung mit dem großen Teambus.

Am Freitagabend entwickelte sich gegen die RheinStars Köln ein wenig sehenswertes Spiel, bei dem Crailsheims finnischer Coach zunächst noch auf Michael Smith verzichtete. Mit der weiter verkürzten Rotation durch den Ausfall von Frank Turner taten sich die Hohenloher etwas schwerer, in die Partie hineinzufinden, drehten jedoch mit einem ordentlichen zweiten Viertel (13:22) die Partie zur 30:35-Halbzeitführung. Den Vorsprung verloren die Zauberer bis zum Ende des dritten Abschnitts jedoch ebenso wieder (50:50) wie auch Martin Bogdanov, der sich ebenfalls eine Verletzung zuzog und an diesem Wochenende nicht mehr eingesetzt werden konnte. Ohne etatmäßigen Aufbauspieler fighteten sich die verbliebenen Merlins im letzten Viertel zu einem knappen 59:64-Erfolg.

Nach dem Ausfall von „Boggy“ konnte Tuomas Iisalo am Samstagmittag gegen Phoenix Hagen immerhin auf Rookie Michael Smith setzen. Der US-Amerikaner musste in seinem ersten Spiel gleich auf der für ihn ungewohnten Position eins ran. Auch Youngster Sebastian Herrera, am Vorabend mit einer starken Partie gegen Köln (12 Pkt, 13 Reb) musste als Aufbauspieler aushelfen. Gegen die Hagener, war es daher für die Merlins nicht weniger einfach als am Vortag, zum gewohnten Spiel zu gelangen. So musste man sich mehrfach zurückkämpfen, nachdem die Führung gewechselt hatte, um auch diese Begegnung zu gewinnen. Viel Verantwortung für die dezimierte Truppe übernahmen die Routiniers Konrad Wysocki (19 Pkt, 12 Reb) und Patrick Flomo (13 Pkt, 9 Reb). Michael Smith steuerte bei seinem Debüt 11 Zähler zum 93:86-Sieg bei.

„Es ist sicher noch nicht alles auf Top-Niveau und die Jungs werden zum Saisonauftakt in Paderborn deutlich fokussierter sein müssen. Dass wir ohne die beiden Point Guards gegen Teams bestehen konnten, die in der oberen Tabellenhälfte zu erwarten sind, ist auf jeden Fall positiv. Aber um in der Liga gegen solche Mannschaften zu gewinnen, wird man auf jeden Fall dominanter und auch aktiver auftreten müssen“, so das Fazit von Crailsheims sportlichem Leiter Ingo Enskat.

Punkteverteilung Merlins

Gegen Köln (64:59): Griffin (11 Pkt), Bogdanov (3 Pkt, 4 Ass), Herrera (12 Pkt, 13 Reb), Wysocki (2 Pkt), Lukic (2 Pkt), Jost (7 Pkt), Cuffee (11 Pkt), Gay (16 Pkt, 8 Reb), Flomo

Gegen Hagen (93:86): Smith (11 Pkt, 4 Ass), Lukic (4 Pkt), Griffin (7 Pkt), Herrera (12 Pkt, 6 Ass), Wysocki (19 Pkt, 12 Reb), Jost (8 Pkt), Cuffee (11 Pkt), Gay (8 Pkt, 2 Reb), Flomo (13 Pkt, 9 Reb)

(Crailsheim Merlins)