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Point-Guard gefunden

Knapp zwei Wochen vor dem Start der Vorbereitung haben die Zweitligabasketballer der Kirchheim Knights ihren Spielmacher gefunden. Charles Barton Jr. kommt unter die Teck. Der 25-jährige Schwede mit amerikanischen Wurzeln wird am 15. August gemeinsam mit seinen neuen Mannschaftskameraden ins Training einsteigen. „Die Idee wieder nach Deutschland zu kommen hat mir von Beginn an gefallen. Als ich dann mit Coach Mirolybov längere Gespräche hatte und er mir seine Philosophie erklärt hat war für mich schnell klar, dass ich nach Kirchheim möchte, “ sagte Barton nach der Vertragsunterzeichnung.

In der vergangenen Saison spielte Charles für Würzburg in der BBL. Allerdings erwischte er einen schlechten Start und konnte in 16 Pflichtspielen nicht überzeugen. Aufgrund eines Nationalmannschaftslehrgangs stieß Barton erst kurz vor dem Saisonauftakt zur Mannschaft und fand nie den richtigen Rhythmus.

Der schnelle Guard überzeugte die Ritter durch seine Schnelligkeit, Defensivstärke und Führungsqualitäten. „Charles hat diverse Jugendnationalmannschaften durchlaufen und bereits in jungen Jahren viel Verantwortung bei seinen Mannschaften getragen. Das war ein wichtiges Kriterium für uns, “ so Kirchheims neuer Trainer. In der Saison 2015/16 führte Barton die Sundsvall Dragons in Schwedens erster Liga zu einer erfolgreichen Saison. Mit 18,0 Punkten und 5,9 Assists pro Partie wurde der damals 23-jährige zum Guard des Jahres gewählt. Nun also der erneute Versuch außerhalb Schwedens Fuß zu fassen. Seine Nationalmannschaftskarriere begann in der U16 Schwedens und führte über die U18 und U20 zum Nationalteam Schwedens für das er ebenfalls nominiert wurde.

Das Basketballtalent wurde Charles dabei in die Wiege gelegt. Vater Charles (69) zog es als aktiven Spieler nach Schweden, wo dieser auch die Mutter von Charles Jr. kennenlernte und in Schweden blieb. Nach der aktiven Karriere folgte eine überaus erfolgreiche Trainerkarriere. Barton war 2001 Assistant Coach von Euroleague Teilnehmer Maccabi Tel-Aviv, bevor es ihn nach Griechenland zum Topclub Aris Thessaloniki zog. Anschließend ging es nach Frankfurt zu den Skyliners in die BBL. 2006/2007 trainierte Barton die BBL-Truppe. Bis heute ist der Routinier an der Seitenlinie erfolgreich.

Eine mögliche Trainerkarriere hat der Sohnemann noch weit vor sich. Im Hier und Jetzt steht die Aufgabe 2.Basketball-Bundesliga ProA mit den Kirchheim Knights an.

Bei den Rittern startete am 1.August der Dauerkartenverkauf. Fans können sich ab sofort unter www.kirchheim-knights.de ihren Platz in der Sporthalle Stadtmitte sichern, um alle Spiele von Koch, Rendleman, Barton und Co. mit zu verfolgen.

 

(VfL Kirchheim Knights)

HEBEISEN WHITE WINGS verpflichten Tuna Isler als Assistant Coach

Die HEBEISEN WHITE WINGS komplettieren ihr Trainerteam. Neuer Assistant Coach wird Tuna Isler (27), der in der Region kein Unbekannter ist. Er folgt damit auf Joey Cantens, der zu den MHP Riesen Ludwigburg in die erste Bundesliga wechselt.

„Zunächst möchten wir Joey danken. Er hat in dem Jahr sehr viel investiert und einen guten Job gemacht“, sagt Hanaus Sportdirektor Helmut Wolf. Cantens habe wie zuvor Ryan Pannone die Chance bei den HEBEISEN WHITE WINGS genutzt und das Engagement in Hanau als Sprungbrett verstanden. „Wir wünschen ihm privat und beruflich alles Gute und werden seine weitere Entwicklung mit Aufmerksamkeit und ein wenig Stolz verfolgen“, ergänzt Wolf. Viel mit der Vergangenheit aufhalten möchte sich Wolf allerdings nicht und legt den Fokus voll auf die anstehende Vorbereitung. So habe das Management in Abstimmung mit der sportlichen Leitung bewusst andere Schwerpunkte bei der Suche nach einem neuen Assistant Coach gelegt. „Wir glauben, dass Tuna Isler eine sehr gute Ergänzung zu Headcoach Simon Cote und dem übrigen Staff ist. Er ist selbst noch jung, hat aber bereits Erfahrungen auf höchstem Niveau sammeln können, zudem brennt er darauf viel zu lernen und sich weiterzuentwickeln“, so der Sportdirektor.

So war Isler bereits Headcoach der Uni Riesen Leipzig in der ProB und führte das Team überraschend in die Playoffs. Diesen Sommer beendete er sein Sportstudium und verfügt seit Mai über die A-Lizenz. Als Fitnesscoach, mit der höchsten Lizenz ausgestattet, wird er Josef Eichler & Co. gerade in der anstehenden Vorbereitung Beine machen. „Tuna hat zuletzt viel auf internationaler Ebene hospitiert und als Associate Assistant Coach gearbeitet, unter anderem in Istanbul, beim Erstligaclub Galatasaray. Wir versprechen uns, dass er interessante Ansätze in die Arbeit einfließen lassen wird und setzen erstmals bewusst auf ein US-Amerikanisches und deutsches Trainerteam an der Seitenlinie“, sagt Sportdirektor Helmut Wolf über den in Weiterstadt aufgewachsenen Deutsch-Türken. Isler bildete sich mehrmals unter anderem am Davidson College fort. Jenem College, von dem NBA-Superstar Stephen Curry stammt.

„Ich habe gute Erfahrungen machen können und viel in meine Entwicklung investiert. Jetzt möchte ich den nächsten Schritt gehen. Es war vor allem das Engagement von Helmut Wolf und Simon Cote, das mich überzeugt hat“, sagt Isler, der nach eigener Aussage sogar Angebote aus dem Ausland ausgeschlagen habe. „Simon Cote hat mir auf Anhieb das Gefühl gegeben, dass ich mich sehr stark einbringen kann“, fügt Isler an.

Kurz nach Islers Ankunft gab es standesgemäß gleich den ersten Besuch bei Andy Hebeisen, der es sich nicht nehmen ließ, den neuen Assistent Coach in Hanau willkommen zu heißen. Jetzt gilt es für den 27-Jährigen sich schnell einzuarbeiten und gemeinsam mit Coach Cote das Roster zu komplettieren, um in der Vorbereitung die Basis für eine weitere erfolgreiche Saison in der ProA zu legen.

 

(HEBEISEN WHITE WINGS Hanau)

Hamburg Towers starten in die Vorbereitung

Die Hamburg Towers sind in die Vorbereitung für die Saison 2017/18 gestartet. Trainer Hamed Attarbashi bat seine Profis am Dienstagmorgen zum Trainingsauftakt in die edel-optics.de Arena. Mit dabei waren auch die drei Neuzugänge Jonathon Williams, Hrvoje Kovacevic und Lucas Gertz. Einzig Greg Logins fehlte noch, wird aber in der kommenden Woche den Kader der Hamburg Towers komplettieren.

Unter den Augen der geladenen Pressevertreter spielten sich die Hamburg Towers-Profis warm und gaben einen Vorgeschmack auf die kommende Spielzeit. Die Freude, dass es endlich wieder losgeht, war allen Beteiligten sichtlich anzumerken. Anschließend standen der sportliche Leiter Marvin Willoughby, Cheftrainer Hamed Attarbashi sowie die Spieler der Hamburg Towers für Rückfragen zur Verfügung.

Trainer Hamed Attarbashi gab zu verstehen, dass es in der kommenden Saison vor allem auf den Zusammenhalt im Team ankommen wird: „In der Vorbereitung wird es darum gehen, dass wir als Mannschaft schnell zusammenfinden. Wir konnten den Kern des Teams halten und diese gemeinsame Basis soll uns helfen, besser in die Saison zu starten. Wir wollen im kommenden Jahr deutlich mehr Siege holen und auch zu Hause wieder erfolgreicher sein“, so Attarbashi.

Auch Marvin Willoughby geht mit viel Zuversicht in die kommende Spielzeit: „Wir haben es geschafft, unsere Leistungsträger zu behalten und gute, erfahrene Spieler dazu zu gewinnen. Ich denke, dass wir für die anstehende Saison gut aufgestellt sind. Das letzte Drittel der letzten Saison war toll. Darauf wollen wir aufbauen.“

Mit einem Auswärtsspiel gegen HEBEISEN WHITE WINGS Hanau starten die Hamburg Towers am 23. September in die Saison 2017/18 der 2. Basketball-Bundesliga. Das erste Heimspiel folgt eine Woche später am Samstag, 30. September (19:30 Uhr) gegen Uni Baskets Paderborn. Zuvor treffen die Hamburg Towers bei der Saisoneröffnung am 2. September in der edel-optics.de-Arena auf die Oettinger Rockets.

 

(Hamburg Towers)

Wiedersehen mit ehemaligem Jugendspieler – LIONS verpflichten nächstes Basketballtalent

Der neueste Zugang der PS Karlsruhe LIONS ist ein alter Bekannter. Toni Orlovic hat bereits in der Jugend für den Stammverein Post Südstadt Karlsruhe (PSK) gespielt und kehrt nun von der BG Karlsruhe zurück an die alte Wirkungsstätte. Der inzwischen 19Jährige begann im Alter von zwölf Jahren mit Basketball beim VfB Gaggenau und zeigte sich sehr talentiert, weshalb es bereits mit 14 Jahren zum PSK wechselte, wo er in der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) eingesetzt wurde. Kurze Zeit später erfolgte dann der Umzug in ein Karlsruher Sportinternat. Die vergangenen vier Jahre stand der Small Forward mit deutschem Pass im Kader des ProA/ProB-Ligisten BG Karlsruhe, war in den ersten zwei Jahren jedoch mit einer Doppellizenz ausgestattet, die ihm ermöglichte, bei den damals in der Regionalliga II spielenden LIONS zusätzlich Spielerfahrung zu sammeln, bis die Kooperation zwischen BG und LIONS beendet wurde. In den vergangenen Tryouts konnte Orlovic schließlich die Verantwortlichen um Teammanager Karim El-Wakil und Danijel Ljubic überzeugen und ist vorerst im Regionalliga-Team der LIONS gesetzt. Zudem wird er dem ProA-Kader angehören und will sich dort zu einem festen Bestandteil der Mannschaft entwickeln.

 

(PS Karlsruhe LIONS)

Ein Allrounder mit Format: Michael Cuffee kommt zu den Merlins

Die Crailsheim Merlins begrüßen mit Michael Cuffee ihren ersten US-Neuzugang zur kommenden Saison in der 2. Basketball-Bundesliga. Der Name dürfte einigen Fans bekannt vorkommen: Der Flügelspieler lief in der BBL bereits als Gegenspieler der Merlins in der Arena Hohenlohe auf.

Im Trikot der WALTER Tigers Tübingen legte Michael Cuffee 2014/2015 satte 22 Punkte in seiner künftigen sportlichen Heimat auf und fügte damit als Topscorer den Merlins eine Niederlage zu. Insgesamt kam der Small Forward für Tübingen auf 10,1 Punkte und 5,7 Rebounds pro Partie. Bereits ein Jahr zuvor stand der US-Amerikaner auf dem deutschen Erstligaparkett. Für den Mitteldeutschen BC erzielte er durchschnittlich 13,2 Punkte (4,2 Rebounds). „Michael bringt eine gute offensive Balance mit. Er ist ein guter Schütze, kann aber auch aufposten und die Positionen 2 und 4 abdecken“, so Ingo Enskat. „Außerdem ist er für seine Position ein sehr guter Rebounder. Diesen Aspekt wollten wir bei der Besetzung seiner Position nicht außer Acht lassen.“

Nach den beiden Spielzeiten in der easycredit BBL zog es Cuffee zunächst nach Frankreich, zuletzt stand er für den befreundeten finnischen Erstligisten Kouvot Kouvola auf dem Feld und zeigte sich auch dort als „Mr. Zuverlässig“ (13,3 Pkt/Spiel, 49,1% Dreier, 6,7 Rebounds).

„Michael ist ein effizienter Offensivspieler, der dennoch für die Mannschaft spielt. Genau das, was wir gesucht haben“, freut sich Merlins-Headcoach Tuomas Iisalo, für den Cuffee die erste Wahl auf der Small Forward-Position war, „weil seine Statistiken dadurch erst richtig aufgewertet werden, dass sie im Gesamtbild seines starken Teamplays stehen. Er ist selbst ein guter Schütze, macht aber einen guten Wurf durch einen Extrapass noch zu einem sehr guten Wurf.“ Damit ist Cuffee ein wichtiger Baustein für die Spielphilosophie von Coach Iisalo. Diese „Wir wollen Spielertypen wie ihn haben, die besonders auf die kleinen Details achten “, so der Trainer abschließend.

Damit fehlen den Verantwortlichen derzeit noch 3 wichtige „Puzzleteile“ im Kader für die kommende Saison. Zwei Guards und ein Big Man. „Hier liegt der Fokus darauf, eine gute Balance für das Team zu finden. Bei den Guards achten wir zudem darauf, kreative Spieler mit dem Auge für den Mitspieler zu finden, die sich aber gleichzeitig auch einen eigenen Wurf kreieren können“, gibt Iisalo als kleinen Einblick in die letzten Planungen an.

(Crailsheim Merlins)

Trainerteam bleibt zusammen

Wenige Wochen vor dem Start der Vorbereitung auf die Saison 2017/2018 steht das Trainerteam der MLP Academics Heidelberg. Nun haben Albin Mauz und Robin Zimmermann ihre Verträge verlängert. Auch Serena Benavente bleibt an Bord.

Das gewohnte Bild, welches sich seit drei Jahren den Fans des Heidelberger Basketballs an der ProA-Seitenlinie bietet, wird sich auch in der kommenden Saison nicht verändern. Denn das Trainergespann um Headcoach Frenki Ignjatovic bleibt unverändert zusammen. Nachdem der 50-jährige Serbe seinen Vertrag bereits Ende März verlängert hatte, sind nun die beiden Assistant Coaches Albin Mauz und Robin Zimmermann nachgezogen. „Die beiden Verlängerungen sind sehr viel wert. In unserem Beruf ist Kontinuität entscheidend. Mit Robin und Albin haben wir in den vergangenen drei Jahren zweimal die Playoffs erreicht. Das spricht für sich. Zudem sind beide sehr loyale Jungs, stehen immer zur Verfügung, machen gute Arbeit – und wir sind ständig in Kontakt. Ich denke, dass wir drei uns ganz gut ergänzen und bin froh, dass beide dabeibleiben“, sagt Ignjatovic.

Ins selbe Horn bläst auch Manager Matthias Lautenschläger: „Wir freuen uns, dass Albin und Robin uns erhalten bleiben und Frenki weiterhin zur Seite stehen. Der Profisport ist insgesamt komplexer geworden. Eine Mannschaft kann heutzutage kaum noch von einem Trainer alleine gesteuert werden“, so der 37-Jährige.

Apropos Kontinuität: Der 30-jährige Mauz wird auch im kommenden Jahr eine Doppelrolle einnehmen und als Headcoach des USC Heidelberg II agieren. „Trotz dessen, dass das Team am Ende der Saison abgestiegen ist, hat die Mannschaft im Laufe der Saison eine gute Entwicklung genommen. Vor allem aufgrund der Niederlage gegen Mainz stand am Ende der Abstieg, mit der Arbeit von Albin sind wir dennoch zufrieden. Zudem haben mir viele Spieler mehrfach gesagt wie gut das Teamgefüge war und das sie großen Spaß an der Arbeit mit Albin hatten. Auch zwischenmenschlich hat er einen tollen Job gemacht“, sagt Lautenschläger.

Benavente weiterhin Teil des Teams

Komplettiert wird das ProA-Trainerteam auch in der kommenden Spielzeit von einer Frau: Serena Benavente wird weiterhin als Athletik-Trainerin arbeiten. Die US-Amerikanerin hat nach der Meisterschaft mit den AXSE BasCats in der 2. DBBL Süd ihre Karriere auf dem Parkett beendet – bleibt der Kurpfalz aber erhalten. Denn die sympathische Kalifornierin wird nicht nur Teil des Coaching Staffs in der ProA, sondern auch weiterhin Teil der BasCats sein: Die 32-Jährige unterstützt ab sofort Headcoach Dennis Czygan als Co-Trainerin.

 

(MLP Academics Heidelberg)

Cole Preston nächster Neuzugang

Mit Cole Preston können die Basketballer des TEAM EHINGEN URSPRING den nächsten Neuzugang vorstellen. Der 21-jährige US-Amerikaner wechselt direkt vom College nach Ehingen und erhält bei den Steeples seinen ersten Profivertrag. „Ich bin schon sehr aufgeregt“, sagt Preston. Preston spielte in den vergangenen beiden Jahren an der St. Martin‘s University im Bundesstaat Washington und ging dabei für die „Saints“ in der zweiten College-Liga „NCAA II“ auf Korb­jagd. Kam er zunächst auf durchschnittlich 8,9 Punkte, 4,4 Assists und 3,6 Rebounds, steigerte er sich in seinem Abschlussjahr auf 13,8 Punkte, 6,7 Assists und 3,4 Rebounds.

Nun beginnt für Preston das „Abenteuer“ Profikarriere, wie er sagt, in Ehingen. „Ich freue mich schon auf das Team und bin dankbar, dass ich vom Verein die Möglichkeit bekommen habe“, so der 1,93 Meter große Aufbauspieler. Eine Stärke von Preston ist, dass er ein Spieler ist, der nicht nur ein gutes Auge für die freien Mitspieler hat, sondern auch ein gutes Händchen hat und dadurch schwer ausrechenbar ist. Diese Eigenschaft überzeugte auch Headcoach Reinboth von dem US-Amerikaner. „Ich bin von der Anzahl seiner Assists beeindruckt und wie wenig Ballverluste er dabei hat“, sagt er. Das spreche für die gute Übersicht von Preston auf dem Feld. Durch die Verpflichtung ist auch klar, dass Devon Moore nicht mehr nach Ehingen zurückkehren wird. „Devon ist ein Teil von Ehingen und wir wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.“

 

(TEAM EHINGEN URSPRING)

Hamburg Towers holen Lucas Gertz

Die Hamburg Towers verpflichten Lucas Gertz. Der 27-jährige Shooting Guard wechselt von den Crailsheim Merlins an die Elbe und ist der vierte Neuzugang für die kommende Spielzeit. Zuvor konnten die Hamburg Towers bereits die Verpflichtungen von Jonathan Williams, Hrvoje Kovacevic und Greg Logins vermelden.

Lucas Gertz kommt ursprünglich aus der Braunschweiger Jugend, wo er von der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) über die ProB bis hin zur Basketball Bundesliga (BBL) alle Stationen durchlief. Von 2008 bis 2016 konnte Gertz neben diversen Jugendspielen, 121 Spiele für die Spot Up Medien Baskets Braunschweig in der ProB, sowie 67 Einsätze für die Basketball Löwen Braunschweig in der BBL verbuchen. Im vergangenen Sommer entschied sich Gertz erstmals für ein Engagement außerhalb Braunschweigs und wechselte nach Crailsheim in die ProA. Dort stand der Shooting-Guard 29-mal für die Merlins auf dem Parkett, kam dabei auf eine durchschnittliche Spielzeit von etwa elf Minuten und erzielte 1,9 Punkte pro Partie. Mit den Schwaben erreichte der 1,96 Meter große Towers-Neuzugang den zweiten Platz in der ProA-Hauptrunde, scheiterte allerdings im Viertelfinale der Playoffs mit seinem Team am späteren Aufsteiger Oettinger Rockets.

Nach einem Jahr in Crailsheim geht es für Gertz jetzt zurück nach Norddeutschland. „Ich bin froh, in der nächsten Saison ein Tower zu sein und für Hamburg zu spielen. Wir haben ein junges und hungriges Team, in dem ich meinen Teil zum Erfolg beitragen möchte. Die Gespräche mit Coach Attarbashi haben mich überzeugt und ich kann es kaum erwarten, nächste Woche mit der Vorbereitung zu beginnen“, so Gertz.

Auch Hamburg Towers-Trainer Hamed Attarbashi ist glücklich, dass es mit der Verpflichtung von Lucas Gertz geklappt hat: „Ich kenne Lucas schon seit NBBL-Zeiten und habe seine Entwicklung stets verfolgt. Ich bin davon überzeugt, dass uns Lucas mit seiner Vielseitigkeit weiterhelfen wird.“

Cornelius Adler und Marc Liyanage werden die Hamburg Towers dagegen verlassen. Mit der Verpflichtung von Lucas Gertz ist der Kader, mit dem Trainer Hamed Attarbashi in die Vorbereitung gehen wird, vorerst komplett.

Kurzportrait

Lucas Gertz

Geboren am 02. Mai 1990

Nationalität: Deutsch

Größe: 1,96 Meter

Position: Shooting Guard

 

2008-2016      Spot Up Medien Baskets Braunschweig / Basketball Löwen Braunschweig

2016-2017      Crailsheim Merlins


Kader der Hamburg Towers: Lars Kamp (D / Shooting Guard), Anthony Canty (D / Point Guard), René Kindzeka (D / Point Guard), Hrvoje Kovacevic (Kroate / Shooting Guard, Point Guard), Jonathon Williams (USA / Forward), Enosch Wolf (D / Power Forward, Center), Stefan Schmidt (D / Center), Justin Raffington (D / Center), Marius Behr (D / Forward), Osaro Jürgen Rich Igbineweka (D / Point Guard), Greg Logins (USA / Power Forward), Lucas Gertz (D / Shooting Guard)

(Hamburg Towers)

Ritter gehen mit neuem Assistant Coach in die Saison

Die Planungen der Ritter für die neue Saison nehmen immer weiter Formen an. Nun entschied sich Trainer Anton Mirolybov für einen neuen Assistant Coach. Ljubomir Petkovic wird Nachfolger von Benjamin Zieker. Nach einigen persönlichen Gesprächen entschied sich Mirolybov für diesen Schritt. „Ich hatte in den Gesprächen mit Ljuba ein sehr gutes Gefühl. Er ist ein absoluter Basketballfachmann, der bereits einiges an Erfahrung mitbringt. Er selbst hat jahrelang auf höchstem Niveau gespielt und mehr als 20 Jahre Erfahrung als Trainer. Unsere Philosophie und die Art und Weise wie wir Basketball spielen lassen wollen, aber auch wie wir im Team arbeiten wollen, sind sehr ähnlich. Ich denke wir werden uns gut ergänzen und ich erhoffe mir von ihm viel Unterstützung“, sagte Mirolybov, der am Montag für eine Woche nach Finnland zurückkehrte, bevor er dann am 1.August nach Kirchheim ziehen wird.

Ähnlich äußerte sich der 54-jährige Serbe. „Anton und ich haben uns von Beginn an sehr gut verstanden und nahezu die identische Philosophien. Wir wollen kreativ und attraktiv spielen lassen, mit der dazugehörenden Disziplin und sehr verteidigungsorientiert. Ich freue mich total auf die Arbeit mit ihm und der Mannschaft. Ich bin zwar etwas älter, aber ich möchte dennoch von Anton lernen und ihm so gut ich kann helfen. Wir haben beide richtig Lust auf die Saison und wir wollen mit der Mannschaft und dem gesamten Knights-Team etwas Besonderes erreichen,“ so Petkovic.

Der verheiratete Familienvater (eine Tochter) kommt aus Oberboihingen. An der Universität von Novi Sad machte Petkovic sein Diplom zum Sportwissenschaftler und seine A-Trainerlizenz. Als Spieler sammelte er in der serbischen ersten Liga für Novi Sad und in Juniorennationalmannschaften Erfahrungen, bevor eine Knieverletzung höhere Ziele zunichtemachte. In den früheren Neunzigerjahren zog es die Familie nach Deutschland wo er zunächst für die TG Nürtingen als Spielertrainer auflief und gegen die späteren KnightsGesellschafter Karl Bantlin und Stefan Schmauder, sowie den Geschäftsführer des VfL Kirchheim Basketball e.V. Ulrich Tangl antrat. Später zog es ihn zur Turnerschaft nach Göppingen wo er auch heute noch für die Jugendarbeit verantwortlich ist. „Ich habe die Entwicklungen des Kirchheimer Basketballs ab den Neunzigerjahren mit sehr viel Respekt verfolgt. Was hier geleistet und aufgebaut wurde ist aller Ehren wert. Ich freue mich sehr auf einen Club, der von der Stadt, den Fans und den Sponsoren so toll unterstützt wird“, so Ljuba.

Nicht mehr zum Trainerteam gehören wird hingegen Benjamin Zieker. Der 30-jährige fungierte bei den Rittern zunächst als Hospitant bevor er zur Saison 2016/17 Assistenz-Trainer der Ritter und Teammanager der Regionalligamannschaft wurde. „Benni hat in den vergangenen drei Jahren tolle Arbeit für uns geleistet, die sehr oft über das normale Maß hinausging. Der sportliche Erfolg der letzten Jahre ist auch mit sein Verdienst. Er hat mit sehr viel Ehrgeiz und Einsatz Vieles für uns geleistet und wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute“, dankt Geschäftsführerin Bettina Schmauder im Namen aller Verantwortlichen Benni Zieker für seinen großen Einsatz. „Nicht nur wir sondern auch viele Fans, Helfer und vor allem die Spieler haben Benni und seine Einsatzbereitschaft zu schätzen gelernt. Mit ihm geht ein Freund von Bord.“

 

 

(VfL Kirchheim Knights)

Jona Hoffmann und Matthias Fichtner verlassen die Young Pikes

Ohne Jona Hoffmann und Matthias Fichtner gehen die Baunach Young Pikes in die neue Saison.

Bei Jona Hoffmann waren es Studiengründe, die ihn zu einem Wechsel bewogen haben. Er wird nach St. Gallen ziehen und dort ein Studium beginnen. Er kam in 24 Begegnungen zum Einsatz und erzielte dabei 47 Punkte. Der bald 19-jährige Aufbauspieler hat sich nach einer schweren Knieverletzung vor zwei Jahren zu alter Form zurückgekämpft und wird sich auch in der Schweiz einem Team anschließen.

Matthias Fichtner verlässt die Baunacher ebenfalls auf eigenen Wunsch. Er kam bereits in der Saison 2015/2016 zu seinen ersten Einsätzen im ProA-Team. Für die Oberfranken stand er in zwei Spielzeiten insgesamt in 33 Begegnungen auf dem Feld und konnte dabei 44 Punkte beisteuern. Der ebenfalls 1998 geborene Forward wird sich einem Verein aus der 2. Bundesliga anschließen.

Teammanger Jörg Mausolf zu den Abgängen: „Mit Jona und Matze verlieren wir zwei sehr sympathische junge Spieler, die sich immer voll und ganz mit unserem Programm identifiziert haben. Bei beiden kann ich den Wechsel aber durchaus nachvollziehen und er macht für beide Seiten Sinn. Jona hat schon immer seine akademische Laufbahn oben angestellt und für Matze macht es Sinn sich ein Team zu suchen, bei dem er mehr Spielzeit erhält. Wir bedanken uns bei beiden und wünschen ihnen viel Erfolg für ihre Zukunft.“

(Baunach Young Pikes)