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RheinStars starten hungrig ins Training

Tempo, laute Anfeuerungen und klare Ansagen. Erfreut beobachtete Sportdirektor Stephan Baeck die erste Trainingseinheit der RheinStars Köln am heutigen Donnerstag. „Es herrscht eine gute Atmosphäre, das spürt man beim Zuschauen.“ Nach den medizinischen und athletischen Einzeltests bei Physiosport, Agosport und in der Orthopädie am Gürzenich, bewegte Cheftrainer Denis Wucherer die Spieler der Saison 2017/2018 erstmals gemeinsam und – endlich – mit Ball durch das Trainingszentrum in Hürth.

Und Wucherer gefiel der Auftakt: „Alle waren hungrig und engagiert bei der Sache. Fast schon zu engagiert – und wir mussten sie an manchen Stellen auch bremsen. Aber so stellen wir uns das ja auch vor. Ich bin mir sicher, das wir daraus eine homogene Truppe formen können, die vor allem über einen starken Teamgeist kommt.“

In den kommenden Wochen stehen intensive Einheiten auf dem Programm, bevor dann in 14 Tagen die Reihe der Testspiele mit dem Vergleich mit dem belgischen Erstligisten Charleroi beginnt.

Die Vorbereitungs-Termine im Überblick:
24. August – Spiel gegen Spirou BC Charleroi I 1. Belgische Liga (nicht öffentlich)
26. August – Spiel bei EN Baskets Schwelm I ProB
31. August – Spiel gegen Bayer Giants Leverkusen I ProB (nicht öffentlich)
2. September – Gezeiten Haus Cup in Rhöndorf – vs. S.Oliver Würzburg I easy credit Bundesliga) – Zu den Tickets geht es hier
3. September – Gezeiten Haus Cup in Rhöndorf – vs. Telekom Baskets Bonn I easy credit Bundesliga oder Dragons Rhöndorf I ProB
9. oder 10. September – Spiel 6
15./16. September – Hansi-Witsch-Turnier in Koblenz Spiel 7 + 8. Unser Fanclub Flying Flönz sammelt Ticketwünsche – einfach per Mail hierhin
23. September – Phoenix Hagen (19 Uhr) Saisonstart ProA – LANXESS area

 

(RheinStars Köln)

Youngster kommt nach Kirchheim

William Darouiche verstärkt den Zweitligakader der Kirchheim Knights zur kommenden Saison. Der Nachwuchsspieler stammt aus der Talentschmiede des FC Bayern München und wechselt nun in die Teckstadt. Im April 18 Jahre alt geworden, wird William in der kommenden ProA Saison für die Ritter auf Korbjagd gehen. Jugendkoordinator Acheampong führt zusätzliche Gespräche bezüglich einer Spielerkooperation mit potenziellen NBBL-Teams. „Wir wollen William hier weiter ausbilden und ihn in der täglichen Arbeit verbessern. Er hat sehr viel Talent, aber wir müssen ihn behutsam an das Profigeschäft heranführen. Ich glaube er ist bei uns in guten Händen“, so Knights-Trainer Mirolybov.

Der Guard wird zudem eine Ausbildung bei Office Products absolvieren, um die berufliche Basis für seine Zukunft zu erlangen. яндекс. „Mir war es sehr wichtig eine Ausbildung zu machen. Hier in Kirchheim kann ich beides verfolgen. Die Ausbildung und Basketball miteinander kombinieren. Ich freue mich sehr, dass ich die Möglichkeit hier erhalte und ich möchte mich schon jetzt bei allen Verantwortlichen bedanken. Man konnte von Beginn an spüren, wie sehr sich alle für mich ins Zeug gelegt haben“, sagte Darouiche. In das Blickfeld der Ritter kam der talentierte Guard durch das im Juli durchgeführte TryOut. Justin Hedley, mit dem Darouiche gemeinsam in München aufwuchs, brachte den Youngster mit in die Teckstadt wo dieser während dem Try-Out die Verantwortlichen um Trainer Mirolybov überzeugen konnte. Der 18-jährige startet nun am 15. August mit seinen neuen Teamkameraden in die Vorbereitung.

 

(VfL Kirchheim Knights)

Center für die Knights

Ein intensives Wochenende liegt hinter den Rittern. Nun folgt das erste Ergebnis. Levi Giese verstärkt den Ritter-Kader zur kommenden Saison. Der 27-jährige US-Amerikaner kommt aus Finnland zu den Teckstädtern. Dort spielte er für Porvoon Tarmo in der zweiten finnischen Liga und legte 19,3 Punkte und 8,3 Rebounds auf. Der 2,06m große Centerspieler verfügt über einen sehr guten Distanzwurf. 43,3% seiner Drei-Punkte-Würfe fanden im letzten Jahr erfolgreich ihr Ziel. Eine außergewöhnliche Quote für einen Spieler mit dieser Körpergröße. Und auch innerhalb der Dreierlinie scort Giese mit 56,8% konstant. „Mit Andi und Keith hatten wir bereits zwei Centerspieler die unter den Körben dominieren. Was uns noch gefehlt hat war ein Spieler der groß ist und von außen gefährlich ist. Levi passt perfekt in dieses Anforderungsprofil. Er ist ein solider Verteidiger, der trotz seiner Größe schnell auf den Beinen ist und einen tollen Wurf hat. In den Gesprächen konnten wir uns von ihm als Person überzeugen und wir denken, dass er toll ins Teamgefüge passt, “ beschreibt Knights-Coach Anton Mirolybov den in Tulsa, Oklahoma lebenden Amerikaner. Ausgebildet wurde Giese am renommierten College Lafayette, bevor es über Auslandsstationen in Japan und Argentinien nach Finnland ging. Nun also die erste Station in Deutschland. Die Verbindung zum neuen Rittercenter stellte Knights-Trainer Mirolybov über die vielen Kontakte zu finnischen Trainern in der Heimat auf. Diese empfahlen Giese als mannschaftsdienlichen und charakterstarken Spieler. Mit Kronhardt und Rendleman soll Giese nun für die nötige Stabilität unter den Körben sorgen.

 

(VfL Kirchheim Knights)

Lavon Long, die neue Allzweckwaffe der HEBEISEN WHITE WINGS

Die HEBEISEN WHITE WINGS haben eine neue Allzweckwaffe: Lavon Long wechselt vom College an die Kinzig. Der Swingman, den alle nur „Lu“ nennen, kann als Guard, auf dem Flügel und durch seine Athletik auch unter den Körben zum Einsatz kommen. Vorgestellt wurde der Neuzugang bei der JH Steuerberatungsgesellschaft – die hat ihrerseits den Vertrag bei den HEBEISEN WHITE WINGS verlängert.

Mehr noch: Inhaber und Namensgeber Jens Hof bringt sich noch stärker bei Hanaus Basketballern ein. „Wir freuen uns, dass Jens Hof sein Know-how als Teil des Wirtschaftsrates den HEBEISEN WHITE WINGS zur Verfügung stellt“, so Geschäftsführer Sebastian Bartholomäus. „Wie die Geschäftsführung zusammen mit dem Management und den vielen Helfern im Hintergrund das Projekt vorantreibt, hat uns beeindruckt. So sehr, dass auch wir uns aktiv einbringen wollen und unser Engagement um ein Jahr verlängert haben“, sagt der Steuerberater aus Gelnhausen. „Vor allem möchten wir erleben, wie Spieler wie Lavon Long sich integrieren und sportlich die nächsten Schritte gehen“, so Hof weiter.

Dass der Neuzugang aus den USA helfen wird, die nächsten Schritte zu gehen, davon ist auch der Hanauer Headcoach überzeugt. „Lavon Long ist ein vielseitiger Spieler, der auf verschiedenen Positionen einsetzbar ist. Er kann verteidigen, ist gut beim Rebound und kreiert Würfe für seine Mitspieler“, weiß Simon Cote. „Er hilft unserem Spiel auf verschiedenen Wegen und versetzt uns in die Lage, die Spiele zu gewinnen. Er passt sehr gut in unseren Kader und ich freue mich auf das Training mit ihm.“

Der US-Amerikaner kommt vom NCAA-Team aus Siena zu den HEBEISEN WHITE WINGS. In der abgelaufenen Saison kam der 2,01 Meter große und 101 Kilogramm schwere Swingman auf 12,6 Punkte, 2,6 Assists und einen Steal. Zudem greift er beim Rebound ordentlich zu, pflückte sich 6,3 Rebounds. Seit dem Jahr 2013 hat er seine Quoten in Seine jedes Jahr steigern können. Zuletzt lag seine Trefferquote bei 52 Prozent aus dem Feld.

„Ich habe mich für die HEBEISEN White Wings entschieden, weil ich das Gefühl hatte, dass dies die richtige Wahl für mich ist. Es ist ein wachsendes Projekt, was auch mir helfen wird zu wachsen, sowohl als Person als auch als Spieler. Jeder mit dem ich hier spreche ist authentisch, ehrlich und gradlinig und ich bin mir sicher, dass mich diese Verbindung weit bringen wird.“ sagt Lavon Long.

Zwar soll er dazu beitragen, in der Offensive flexibler zu sein und die Last auf mehrere Schultern zu verteilen, er soll mit seinem aggressiven Reboundspiel und dem Auge für die Mitspieler aber vor allem für die nötige Balance sorgen. Damit nicht genug, auf der College-Homepage wird er vor allem für sein Ballhandling gelobt – was bei Zwei-Meter-Jungs eher eine Ausnahme bildet. Und er verstehe es, Mismatches zu kreieren und zu nutzen. Eine echte Allzweckwaffe also.

 

 

(HEBEISEN WHITE WINGS Hanau)

Parker komplettiert NINERS-Team

Die Chemnitzer Zweitligabasketballer sind noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden und haben als vorerst letzten Spieler Jacob Samuel Parker für die neue Saison unter Vertrag genommen. Der 24-jährige USAmerikaner spielte bis Mitte März dieses Jahres bei den Oettinger Rockets Gotha, verpasste dann jedoch aufgrund eines Bänderrisses im Daumen die Playoffs. Nach überstandener Operation in Deutschland sowie erfolgreicher Rehabilitation in Übersee nimmt der variable Forward jetzt einen neuen Anlauf und will mit den NINERS abermals in die ProA-Playoffs einziehen. „Unsere Geduld hat sich ausgezahlt, denn mit Jacob haben wir genau jenen Spielertyp bekommen, nach dem wir gesucht haben. Er kann auf beiden Flügelpositionen agieren und wird als physischer Athlet mit gutem Distanzwurf sowie als starker Verteidiger die perfekte Ergänzung zu Michael Fleischmann und Jonas Richter sein“, ist NINERS-Headcoach Rodrigo Pastore überzeugt.

Mit der Verpflichtung Parkers steht nunmehr auch fest, dass Virgil Matthews und Craig Bradshaw nicht mehr nach Chemnitz zurückkehren werden. „Wir wünschen beiden alles erdenklich Gute für ihre Zukunft“, sagt Geschäftsführer Steffen Herhold und ergänzt: „Gerade bei Virgil fällt uns der Abschied sehr schwer. Er war in den letzten drei Jahren einer unserer wichtigsten Leistungs- sowie Sympathieträger und hatte großen Anteil an unseren zahlreichen Erfolgen. Dennoch geht man im Sport irgendwann auch wieder getrennte Wege. Wir alle werden Virgil stets in bester Erinnerung behalten, wissen genau, was wir ihm zu verdanken haben und freuen uns, ihn irgendwann wieder in unserer Halle, ob als Spieler, Trainer oder Zuschauer, begrüßen zu dürfen.“

Während Matthews und Bradshaw auf den Guardpositionen beheimatet waren, ist Neuzugang Parker auf beiden Forwardpositionen zu Hause und kann sowohl von außen als auch in Brettnähe erfolgreich punkten. Jene Vielseitigkeit machte ihn schon für seine Mannschaft an der Steven F. Austin University sehr wertvoll, mit der er sich 2014 sowie 2015 für das NCAA-1-Turnier der besten 68 amerikanischen College-Teams qualifizierte. Anschließend startete „Jake“ seine Profilaufbahn beim slowenischen Spitzenclub KK Tajfun Sentjur, für den er sowohl in der nationalen Meisterschaft wie auch in der Adriatic League und sogar dem FIBA Europe Cup auf Korbjagd ging. In wettbewerbsübergreifend insgesamt 45 Pflichtspieleinsätzen kam Parker auf durchschnittlich 6.4 Punkte sowie 4.3 Rebounds in knapp 20 Minuten Einsatzzeit und glänzte mit starken Trefferquoten von 55 Prozent aus dem Zweierbereich, 36 Prozent bei den Dreiern sowie 79 Prozent von der Freiwurflinie.

Nach jener guten Premierensaison unterschrieb der 1.98 Meter große und 96 Kilogramm schwere Blondschopf letzten Sommer bei den äußerst ambitionierten Oettinger Rockets. Für die Thüringer stand er in den ersten 28 ProA-Partien zumeist sogar als Starter und durchschnittlich 22 Minuten pro Spiel auf dem Feld. Hierbei brachte es der Mann aus Bixby nahe Tulsa, Oklahoma auf 11.2 Punkte, 4.0 Rebounds sowie 1.8 Assists und fiel erneut durch bärenstarke Feldwurfquoten auf (61.5 % Zweier, 48.8 % Dreier), während er nur bei den Freiwürfen gelegentlich wackelte (68.9 %). „Jake ist ein sehr kompletter Spieler, der uns sowohl beim Scoring, aber auch im Kampf um Rebounds und in der Defensive helfen wird“, freut sich Pastore auf den Allrounder, der bereits am Samstag in Chemnitz eintrifft. Neben ihm und den bereits bekannten Akteuren werden künftig auch der 17-jährige Leon Hoppe und obendrein sogar der erst 15 Jahre junge Bruno Albrecht zum festen Trainingskader des Zweitligateams gehören. „Sicherlich kommen beide zunächst vorrangig in unserer NBBL-U19-Mannschaft zum Einsatz, doch sie sind in ihren Jahrgängen unsere jeweils größten Talente. Deshalb wollen wir sie schon jetzt an den Männerbereich heranführen und ihre Entwicklung weiter fördern“, erklärt Pastore abschließend. NINERS-Team 2017/18: Andy Mazurczak (PG), Daniel Mixich (PG), Bruno Albrecht (PG/SG), Jajuan Johnson (SG), Malte Ziegenhagen (SG), Arne Wendler (SG/SF), Leon Hoppe (SG/SF), Jonas Richter (SF/PF), Jacob Parker (SF/PF), Michael Fleischmann (PF), Joe Lawson (PF/C), Robin Lodders (PF/C), Aaron Kayser (C)

 

(NINERS Chemnitz)

HEBEISEN WHITE WINGS verpflichten Center Chris Brady

Die HEBEISEN WHITE WINGS haben ihren neuen Center gefunden: Chris Brady wechselt zum ProA-Ligisten aus Hanau. Der 21-Jährige von der Monmouth University soll für die nötige Physis sorgen – mit 2,08 Meter und 113 Kilogramm bringt er dafür beste Voraussetzungen mit.

„Wir sind sehr glücklich, dass Chris Brady sich entschlossen hat, Teil der HEBEISEN WHITE WINGS Familie zu werden“, sagt Headcoach Simon Cote. „Er ist ein junger Big Man, der sehr hart spielt und uns in Ringnähe wichtige Impulse beim Punkten, Rebounden und Blocken geben wird“, ist Cote überzeugt.

Brady stand in allen 34 NCAA-Partien der abgelaufenen Saison in der Startformation. Dabei überzeugte er mit neun Punkten, 6,5 Rebounds und 1,7 Blocks pro Spiel. Kein Wunder, dass der US-Amerikaner in der Folge über 21 Minuten auf dem Parkett stand. Mit über 58 Prozent Trefferquote aus dem Feld war er der treffsicherste Spieler seiner Conference. Und mit seinen 6,5 Rebounds war er nicht nur stärkster Rebounder seines Teams, sondern zählt zu den zehn besten Reboundern der Liga. Dass die gezeigten Leistungen keine Eintagsfliege waren, zeigen die Statistiken aus dem Vorjahr. Auch hier stand er immer in der Starting Five, kam in 18 Minunten auf knapp sieben Punkte und sechs Rebounds.

„Ich bin sehr dankbar für die Chance, meine Karriere in Deutschland fortsetzen zu können“, sagt Brady. „Ich bin begeistert, Teil des Hanauer Teams zu werden. Das bedeutet meiner Familie und mir sehr viel. Let’s go White Wings!“

Auch wenn die Frisur ein wenig an seinen Vorgänger in Hanau erinnert, dämpft Cote die Erwartungen. „Wir dürfen nicht erwarten, dass er die Lücke von Kruize Pinkins eins-zu-eins füllt. Er ist von der Anlage ein anderer Spieler und wird in unserem System eine andere Rolle einnehmen.“ Vor allem das Inside-Spiel sollte durch den größten Spieler im Hanauer Kader an Qualität gewinnen. Durch das gute Ausboxen von Brady sollen die „kleinen“ Jungs schnell in Ballbesitz kommen und mit gutem Transition-Spiel zu vermeintlich leichten Körben kommen. Die sportliche Leitung um Coach Cote hat einen Plan entwickelt, der Pinkins schnell vergessen machen dürfte. Brady wird seinen Teil dazu beitragen.

 

(HEBEISEN WHITE WINGS Hanau)

Shy Ely macht keinen Gebrauch von Ausstiegsoption

Die MLP Academics können, nachdem der 31. Juli verstrichen ist, bestätigen, dass Shy Ely auch in der kommenden Saison in der Kurpfalz auf Korbjagd gehen wird. Der US-Amerikaner machte keinen Gebrauch von seiner im Vertrag verankerten Ausstiegsklausel.

Vor rund sechs Monaten, Ende Januar, wurden die MLP Academics Heidelberg noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv und verpflichteten mit Shy Ely einen alten Bekannten. Der Forward hatte sich im Sommer 2016 einen Achillessehnenriss zugezogen und wollte an alter Wirkungsstätte den Weg zurück aufs Parkett finden. Gleichzeitig bestand die Option, dass der US-Amerikaner auch in der darauffolgenden, also der kommenden, Spielzeit im Dress der Kurpfälzer auflaufen würde. Mittlerweile ist klar, dass Ely dies tun wird. Denn der 30-Jährige hat sich dazu entschieden, in Heidelberg zu bleiben. Die Ausstiegsoption wurde nicht aktiviert. „Wir sind sehr froh, dass uns Shy erhalten bleibt. Bereits im Januar war unser Plan, dass wir und unser Physiotherapeuten-Team um Christos Karavassilis ihm bei seiner Reha helfen und sich diese Geduld und dieser Aufwand im Saisonendspurt, den Playoffs und der Spielzeit 17/18 auszahlen wird“, so Manager Matthias Lautenschläger. Ely machte nach seiner überstandenen Verletzungspause neun Spiele. Durchschnittlich kam er dabei auf 7.4 Punkte, 3.2 Rebounds und 2.0 Assists.

 

(MLP Academics Heidelberg)

 

Chase Adams der erste Neuzugang für die HEBEISEN WHITE WINGS

Von der Pader an die Kinzig: Der Neuzugang der HEBEISEN WHITE WINGS ist in der ProA kein unbekanntes Gesicht. In den vergangenen zwei Spielzeiten lief Chase Adams für die UniBaskets Paderborn auf. Zuvor spielte der 28-Jährige unter anderem in Jena.

„Ich möchte mich zunächst bei den HEBEISEN WHITE WINGS bedanken, in der Saison 2017/2018 Teil des Teams sein zu dürfen. Coach Cote hat ein ausgezeichnetes System, das perfekt zu meiner Art zu spielen passt. Ich weiß, er kann mich pushen, damit ich meine persönlichen Ziele erreichen kann“, sagt Chase Adams.

„Wir wollten jemanden, von dem wir wissen, was wir kriegen. Chase hat gute Leistungen in der Liga gezeigt, ist jemand, der das Spiel lesen und lenken kann. Genau so jemanden haben wir gesucht“, sagt Hanaus Headcoach Simon Cote. Gute Leistungen hatte Adams in den vergangenen zwei Jahren auch gerne gegen seine neuen Teamkollegen gezeigt. Im Rückspiel 2016/2017 legte er beispielsweise sieben Punkte, drei Rebounds und nicht weniger als neun Assists auf. Noch stärker in Erinnerung dürfte den meisten Fans der HEBEISEN WHITE WINGS das Spiel in der Main-Kinzig-Halle aus der Saison 2015/2016 geblieben sein. Adams traf im Schlussviertel die Dreier nach Belieben und führte seine Farben mit fast 30 Punkten nahezu im Alleingang zum Sieg.

Ein Ausreißer nach oben, aber bei Weitem keine Eintagsfliege. Adams glänzte zuletzt mit durchschnittlich 11,9 Punkten, 5,6 Assists und 4,1 Rebounds. Der US-Amerikaner ist mit 83 Prozent von der Freiwurflinie eine Bank und trifft fast 38 Prozent seiner Dreier. Viel entscheidender für Coach Cote ist die Defense des Guards. Mit 1,78 Meter zählt er zwar nicht zu den größten Guards der Liga, hat dafür aber umso schnellere Hände. Seine 2,4 Steals pro Partie nutzt er häufig für einfache Punkte nach Fastbreaks.

„Ich freue mich darauf, mit meinem früheren Teamkollegen Paul Albrecht zu spielen, darauf, mit Till-Joscha Jönke, einem der besten deutschen Guards der Liga, ein Tandem zu bilden und darauf, nicht gegen, sondern mit Christian von Fintel, einem der zähesten Verteidigern, zu spielen“, sagt Adams. Zudem freue er sich darauf, mit einem Veteranen wie Josef Eichler, laut Adams einem der wenigen großen Jungs, die Dreier werfen können, auf Korbjagd zu gehen. Der US-Amerikaner ist überzeugt, Teil eines Teams zu sein, das „schwer zu schlagen“ sein wird. „Ich möchte meine Führungsqualitäten und Spielmacherqualitäten nutzen, um das Team an die Spitze und in die Playoffs zu führen. Ich bin so dankbar für diese Chance, und verspreche, das Herz auf dem Parkett zu lassen – für Hanau!“, sagt Adams.

„Ich verspreche mir von ihm, dass er unser Spiel schneller macht. Wir benötigen die einfachen Punkte, um uns für gute Defense zu belohnen“, so Cote. Im Vergleich zu Eugene Harris, der ein neues Team in Venezuela gefunden hat, ist Adams der bessere Verteidiger – und damit das perfekte Mosaikstein für die Hanauer Philosophie.

 

 

(Uni Baskets Paderborn)

Elijah Allen wechselt unter die Teck

Die fünfte deutsche Position im Kader der Kirchheimer Ritter ist knapp zwei Wochen vor Saisonbeginn unter Dach und Fach. Mit Elijah Allen wechselt ein erfahrener Zweitligaprofi ins Schwabenland. Der 27-jährige US-Amerikaner lebt bereits seit einigen Jahren in Deutschland, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Aufgewachsen und geboren ist Allen in Columbus Ohio.

Während eines Auslandsaufenthalts seiner Frau Maria lernten die Beiden sich kennen und Allen zog nach Deutschland, wo er 2016 einen deutschen Pass erhielt.
In der vergangenen Saison erzielte der 1,95m große Forward für die Oettinger Rockets aus Gotha 5,7 Punkte bei einer Spielzeit von 16 Minuten. Besonders seine Schussgenauigkeit überzeugte die Ritter. Für Gotha saßen 42% aller Drei-Punkte-Würfe. Vor seiner Station in Gotha stand der Forward für die Licher Baskets in der ProB auf dem Parkett. Dort gelangen ihm 13 Punkte und 5 Rebounds pro Partie.

Allen ist auf beiden Forward-Positionen flexibel einsetzbar. Neben seiner Wurfgenauigkeit punktet der Allrounder mit einer guten Verteidigung. „Wir haben uns mit Elijah lange unterhalten.
Den Ruf als tollem Teamkameraden und ruhigem, intelligentem Menschen hat er nicht umsonst. Es waren sehr angenehme und interessante Gespräche, weshalb wir uns früh für ihn entschieden haben. Wir freuen uns sehr, dass es jetzt geklappt hat, “ sagte Ritter-Coach Anton Mirolybov.

Allen wird am 15.August mit seinen Mannschaftskameraden in die Vorbereitung starten.

 

(VfL Kirchheim Knights)

Neuer Center für die LIONS: Maurice Pluskota wechselt nach Karlsruhe

Mit der Verpflichtung des 25-jährigen Maurice Pluskota ist den Verantwortlichen beim ProA-Aufsteiger PS Karlsruhe LIONS ein echter Coup gelungen. Der 2,08 m große ehemalige Jugendnationalspieler verfügt über einschlägige Erfahrung in der Basketball Bundesliga (BBL), wo er zuletzt für die Gießen 46ers auflief und wird einen wichtigen Baustein im jungen Kader der LIONS darstellen. Deutsche Center sind auf diesem Niveau schwer zu finden und Pluskota passt zudem perfekt in das Konzept des Liganeulings, auf junge erfolgshungrige und dennoch in hohen Spielklassen erfahrene Akteure zu setzen. Maurice Pluskota stammt aus Bremerhaven, wo er die Jugendmannschaften des dortigen Erstligisten durchlief. Als Spieler für die Eisbären Bremerhaven in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) konnte er sich auch für die deutsche U18-Nationalmannschaft empfehlen. So bekam er auch früh Kurzeinsätze im BBL-Team der Eisbären und sammelte dank einer Doppellizenz Spielerfahrung in der ProA-Mannschaft der Cuxhaven BasCats. 2013 wechselte Pluskota nach Braunschweig, wo er sowohl regelmäßig in der BBL als auch im ProB-Team zum Einsatz kam. Nach zwei Spielzeiten in Gießen freut man sich nun am Oberrhein auf den Neu-Löwen aus dem Norden. Mit dieser Topverpflichtung gewinnt der LIONS-Kader weiter an Kontur.

 

(PS Karlsruhe LIONS)