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Verletztenliste wächst weiter an

Mit 91:89 verloren Kirchheims Zweitligabasketballer am Donnerstagabend vor einigen Ritterfans in der Sporthalle Stadtmitte gegen Elchingen. Der ProB-Ligist lieferte dabei eine couragierte und ansprechende Leistung ab und setzte sich am Ende verdient durch. Wenige Sekunden vor Schluss besorgte Elchingens Dylan Travis per Korbleger die entscheidenden Punkte. Die Kirchheimer fanden zu Beginn sehr gut ins Spiel und gingen durch den eifrigen Cardell McFarland mit 9:2 in Führung. Der amerikanische Guard sorgte im ersten Viertele alleine für zehn der 23 Kirchheimer Punkte. Doch auch die Gäste kamen immer wieder zu guten Wurfsituationen und nutzten diese konsequent aus. Beim Stand von 23:21 ging es in den zweiten Abschnitt. Vor allem die Verteidigung sorgte für Kopfzerbrechen auf der Kirchheimer Bank. Der Drittligist fand häufig durch kluges Passspiel die vielen Lücken in der Kirchheimer Verteidigung und erspielte sich so ein Übergewicht. Früh verließen die Ritter, die auf Charles Barton und Keith Rendleman verletzungsbedingt verzichten mussten, die Kräfte und so gelang es den Gästen bis zur Halbzeit 49 Punkte zu erzielen. In Kirchheims Offensive stach nun Elijah Allen heraus. Auf seinem Konto standen zur Halbzeit bereits 14 Zähler. Mit einem zwei Punkte Rückstand für Kirchheim ging es in die Kabinen. Wer jedoch gehofft hatte das Blatt würde sich wieder zugunsten der Knights wenden, sah sich früh getäuscht. Die löchrige Abwehr konnte sich auch in Halbzeit zwei nicht stabilisieren und so blieb es beim munteren Schlagabtausch der beiden Mannschaften. Der Rückstand der Knights vergrößerte sich auf elf Zähler bei noch knapp fünf Minuten zu spielen und plötzlich legten die Teckstädter einen Gang zu. Die Defensive war nun enger und aggressiver und zwang die Elchinger zu einigen Ballverlusten, die klug in schnelle Punkte umgemünzt wurde. Doch zum Heimsieg sollte es nicht mehr reichen. Knapp drei Sekunden vor dem Ende verwandelte Travis einen schwierigen Korbleger. Die Krönung eines frustrierenden Abends erfolgte mit Ablauf der Spielzeit des dritten Viertels. Bei einem Rebound Versuch landete Brian Wenzel unglücklich und verletzte sich am Knie. Nach Spielende musste Wenzel ins Krankenhaus gefahren werden. Eine erste Untersuchung am Freitagmorgen gab dann leichte Entwarnung. Der Forward zog sich eine starke und schmerzhafte Prellung über der Patellasehne zu. „Eine äußerst ungünstige Stelle, aber ich bin froh das es nichts Schlimmeres ist“, so Wenzel nach der Untersuchung. Dennoch haben die Ritter das für Samstag geplante Testspiel gegen Ehingen aufgrund der langen Verletztenliste abgesagt. Der nächste Test findet am kommenden Donnerstag in Tübingen statt, bevor die Korbjäger am Samstag, 16.9. zum Eröffnungsspiel der neuen Halle in Ehingen eingeladen sind. Dann hoffentlich wieder mit einigen derzeit verletzten Rückkehrern.

(VfL Kirchheim Knights)

Uni Baskets unterliegen im Test Vechta

Die Uni Baskets Paderborn haben das Vorbereitungsspiel gegen den Ligakonkurrenten RASTA Vechta mit 61:80 (27:40) verloren. Vor gut 500 Zuschauern in der Halle am Schlosswall in Osnabrück wurde der BBL-Absteiger aus Niedersachsen seiner Favoritenrolle gerecht.

Head Coach Uli Naechster berief Devonte Brown, Dominik Wolf, Morgan Grim, Ivan Buntic sowie Armani Cotton, der Thomas Cooper ersetzte, in die Starting Five. Auf die angeschlagenen Guard-Backups Maxi Kuhle und Luca Kahl musste Naechster in Osnabrück verzichten.

Der Start in die Partie war nichtsdestotrotz zufriedenstellend, 13:17 hieß es nach zehn Minuten. „Vechta hat von Beginn an viel Druck in der Defense ausgeübt, auf den wir uns aber relativ schnell eingestellt haben“, berichtet Naechster. Bis zur Halbzeit gelang es RASTA, trainiert von Doug Spradley, dann, sich abzusetzen – 27:40 stand es aus Paderborner Sicht zur Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel bewegte sich der Rückstand der Uni Baskets im Bereich um die 15 Zähler. Ihre insgesamt 22 Offensivrebounds bescherten den Vechtaern immer wieder zweite Wurfchancen, die sie dann zu nutzen vermochten. Mit einem 45:59 ging es so in den Schlussdurchgang. In diesem zeigten die Paderborner einige starke Minuten und verkürzten noch einmal auf ein Minus von acht Punkten, bevor der Favorit wieder den alten Abstand herstellte.

Uli Naechster zeigte sich nach der Partie zufrieden: „RASTA war der erwartet schwere Gegner für uns. Angesichts unseres aktuellen Standes in der Vorbereitung kann ich mit unserem Auftritt gut leben. Gleichzeitig haben wir heute viel Anschauungsmaterial gesammelt, von dem wir in den nächsten Tagen lernen können.“

Devonte Brown sammelte insgesamt 22 Zähler und ist damit Topscorer der Partie. Auch Morgan Grim landete mit 18 Punkten im zweistelligen Bereich. Für Vechta punktete Seth Hinrichs (21) am stärksten.

Nächster Termin der Baskets-Preseason ist der NOMA-Cup, der am kommenden Wochenende in Iserlohn stattfindet. Am darauffolgenden Samstag, den 16. September, empfangen die Uni Baskets dann Aris Leeuwarden zur letzten Testpartie vor dem Saisonstart.

RASTA: Carter (8), Dunbar (4), Razis (6), Crawford, Smith (12), Gonzalves (12), Caisin, Herkenhoff (10), Hinrichs (21), Christen (7), Zeravica, Young

Uni Baskets: Cotton (8), Brown (22), Hemschemeier (2), Grim (18), Cooper (2), Daubner (2), Voigtmann (1), Buntic, Wolf (6)

(Uni Baskets Paderborn)

Vierter Test, dritter Sieg: Heidelberg macht Fortschritte

ProA-Ligist MLP Academics hat, nach der knappen Niederlage gegen Tübingen, gegen einen weiteren Bundesligisten ein Testspiel bestritten. In Würzburg reichte es am Ende gar für den Sieg.

Die MLP Academics Heidelberg haben zwei Tage nach dem Heimauftritt gegen die WALTER Tigers Tübingen einem weiteren Bundesligisten einen 40-minütigen Kampf auf Augenhöhe geliefert. Diesmal konnte sich die Mannschaft von Frenki Ignjatovic jedoch nicht nur im ersten Viertel eine Führung erspielen, sondern entschied das Spiel am Ende auch zu ihren Gunsten. Im nicht-öffentlichen Test besiegten die Kurpfälzer den Tabellen-Vierzehnten der vergangenen easyCredit Basketball Bundesliga-Saison 79:74.

Nach dem Spiel zog entsprechend auch Manager Mathias Lautenschläger ein positives Fazit: „Gerade in der Preseason darf man den einzelnen Testspielen und ihren Ergebnissen nicht allzu viel Bedeutung beimessen. Die Teams haben schwere Beine und arbeiten an ganz unterschiedlichen Dingen in der Vorbereitung. Dennoch können wir mit den Auftritten gegen Tübingen und Würzburg zufrieden sein. Denn wir haben gute Leistungen abgerufen und in den letzten Wochen Fortschritte gemacht“, so der 37-Jährige.

Für Heidelberg spielten: Evan McGaughey 17 Punkte/8 Rebounds, Niklas Würzner 17, Shy Ely 17, Jaleen Smith 11, Niklas Ney 10, Jelani Hewitt 4, Albert Kuppe 3, Martin Seiferth und Lukas Rosenbohm.

12 von 12: Lukas Rosenbohm komplettiert den Kader

Pünktlich zum Trainingsstart können die MLP Academics die Schließung der letzten – noch freien – Stelle im Kader der Saison 2017/2018 verkünden: Lukas Rosenbohm kommt aus Ulm und komplettiert den Heidelberger Kader. Vance Hall und Devin White kehren nicht in die Kurpfalz zurück.

Heute starten die MLP Academics in die Vorbereitungen für die näherkommende Saison. Den letzten Kaderplatz erhält dabei Lukas Rosenbohm. Der 20- jährige Forward wechselt von ratiopharm ulm in die Kurpfalz. Zuletzt lief 2,00 Meter große Rosenbohm hauptsächlich für das Farmteam, die Weißenhorn Youngstars auf. Für den ProBMeister der vergangenen Spielzeit, welcher in der kommenden ProA-Saison unter dem Namen OrangeAcademy firmiert, kam Rosenbohm in rund elf Minuten Spielzeit auf durchschnittlich 2.0 Punkte und 1.7 Rebounds. Zusätzlich gab er sein Debüt in der easyCredit BBL im Heimspiel der Ulmer gegen den FC Bayern Basketball. Nun folgt der Schritt in die Kurpfalz. Hier möchte Rosenbohm jedoch nicht nur seine Sportkarriere fortsetzen, sondern auch akademisch voranschreiten. Der 20-Jährige hat sich für das BWL-Studium an der Universität in Mannheim eingeschrieben. „Durch seinen Studienplatz in Mannheim ist Lukas für uns zu einer realistischen Option geworden. Er will sich in der ProA beweisen – und ich denke, dass er dies auch kann. Ich habe nur positives über ihn gehört und hoffe, dass er mindestens die Rolle ausfüllen kann, welche Christoph Rupp im letzten Jahr ausgefüllt hat“, sagt Frenki Ignjatovic über den Neuzugang. Rosenbohm, welcher studienbedingt erst im Oktober gefordert sein wird, startet also gleich zwei Karrieren in der Kurpfalz: „Nachdem ich mich für das Studium in Mannheim entscheiden habe, habe ich mich etwas in der Region umgeschaut. Die MLP Academics sind da natürlich optimal, haben ein sehr gutes Programm. Die Entscheidung pro Heidelberg fiel mir sehr leicht.

Ich freue mich, dass ich weiterhin Basketball auf einem hohen Niveau spielen kann“, sagt der angehende Student.

Hall und White kehren nicht zurück

Mit dem Abschluss der Kaderplanung steht endgültig fest, was sich bereits in den letzten Wochen abgezeichnet hat: Sowohl Point Guard Vance Hall als auch Power Forward Devin White werden nicht in die Kurpfalz zurückkehren. Der 25-jährige Hall machte in der vergangenen Saison, trotz Nasenbeinbruch, alle 35 Saisonspiele. Dabei kam er durchschnittlich auf 12.7 Punkte und 4.0 Rebounds. White markierte in gleichvielen Auftritten 8.5 Punkte und 5.0 Rebounds pro Partie. Beide Akteure werden sich neuen Herausforderungen widmen. Die MLP Academics wünschen Dir, lieber Devin, und Dir, lieber Vance, auf Eurem weiteren Weg – privat und beruflich – alles Gute.

Der Kader der MLP Academics für die Saison 2017/2018

Bleibt:

Frenki Ignjatovic, Headcoach, 50 Jahre
Albin Mauz, Assistant Coach, 30 Jahre
Robin Zimmermann, Assistant Coach, 31 Jahre
Serena Benavente, Athletik-Trainerin, 32 Jahre
Markus Weber, Teamarzt, 53 Jahre
Christos Karavassilis, Physiotherapeut, 54 Jahre
Philip Haas, Physiotherapeut, 25 Jahre
Esra Allak, Physiotherapeutin, 25 Jahre

#2 Niklas Würzner, Guard, 23 Jahre
#5 Shy Ely, Guard/Forward, 30 Jahre
#16 Niklas Ney, Center, 21 Jahre
#47 Albert Kuppe, Forward, 28 Jahre

Zugänge:

#1 Jelani Hewitt, Guard, 25 Jahre (von RheinStars Köln)
#3 Jaleen Smith, Guard, 22 Jahre (von New Hampshire)
#9 Lennart Steffen, Guard/Forward, 23 Jahre (von RheinStars Köln)
#11 Martin Seiferth, Center, 26 Jahre (von NINERS Chemnitz)
#12 Lukas Rosenbohm, Forward, 20 Jahre (von ratiopharm ulm / Weißenhorn Youngstars)
#21 Jakob Schöpe, Guard, 18 Jahre (von Junior Baskets Rhein-Neckar / USC Heidelberg)
#28 David Aichele, Center, 18 Jahre (von Junior Baskets Rhein-Neckar / USC Heidelberg)
#42 Evan McGaughey, Forward, 23 Jahre (von Quincy)

 

 

(MLP Academics Heidelberg)

400 Zentimeter und jede Menge Lokalkolorit

ProA-Ligist MLP Academics Heidelberg bleibt sich selbst treu – und wird auch in der kommenden Saison zwei Spieler mit einer Doppellizenz ausstatten. David Aichele und Jakob Schöpe werden sowohl in der ProA als auch der Regionalliga Baden Württemberg aktiv sein.

David Aichele und Jakob Schöpe machen den nächsten Schritt! Raus aus der NBBL, rein in den Erwachsenenbereich. Während sie in der vergangenen Saison bereits für den USC Heidelberg aktiv waren, und das ein oder andere Spiel für die Herren II machten, folgt nun der nächste Schritt. Die beiden gebürtigen Heidelberger rücken auf. „Bereits in den letzten Jahren war es bekanntermaßen unser Wunsch, dass junge Spieler früh aufrücken. Mit Jakob und David kommen nun zwei weitere gute Jungs dazu. Beide sollen bei den Profis mittrainieren, verstärkt bei den Herren 2 zum Einsatz kommen, sich aber auch durch gute Trainingsarbeit für die ProA empfehlen“, sagt Frenki Ignjatovic. Der Serbe führt zudem aus, weshalb er glaubt, dass beiden Akteuren der Sprung vom Jugend- in den Herrenbereich gelingen wird. „David ist ein super Spieler. Auf seiner Position und in seinem Alter ist er einer der besten Spieler in Deutschland. Zudem hat er durch seine Größe einen enormen Vorteil. In den vergangenen Monaten ist er zudem reifer geworden. Jakob ist ebenfalls sehr gut. Er hat in der letzten Saison in der NBBL und der Regionalliga gespielt und diesbezüglich ein schwieriges Jahr erlebt. Beide Mannschaften sind schließlich abgestiegen. Doch er ist ein guter und fleißiger Junge und hat sich durch Leistung empfohlen. Sowohl er als auch David werden uns auf jeden Fall ein Plus an Trainingsintensität geben.“

Center-Talent David Aichele spielte sich in den letzten Jahren in den Vordergrund – zur Belohnung erhielt der 2,12 Meter Hüne mehre Einladungen zu den U-Nationalmannschaften des DBB. Im „Tagesgeschäft“ in der U19- Bundesliga kam Aichele durchschnittlich auf 8.7 Punkte, 6.7 Rebounds und 1.3 Blocks. Er will in den nächsten Monaten und Jahren vor allem noch einige Kilos drauf packen. Denn mit 100 Kilogramm ist er für seine Größe leicht. „Da ich noch ziemlich jung bin und jetzt schon die Möglichkeit habe, den Schritt Richtung Profi zu gehen, nutze ich diese sich bietende Chance. Natürlich auch, da es bekanntlich nichts besseres gibt als das, was einem Spaß macht“, kommentiert Aichele seine Entscheidung.

Jakob Schöpe ist dagegen eher ein Kraftpaket. Doch der Shooting Guard, ebenfalls 18, hat nicht nur muskulöse Oberarme, sondern lieferte bereits in der vergangenen Spielzeit für die Junior Baskets Rhein-Neckar das Gesamtpaket: 10.4 Punkte, 3.1 Rebounds, 2.4 Assists und 1.8 Steals. Wären da nicht noch 4.1 Turnover gewesen… Doch jeder Nachteil kann auch ein Vorteil sein. Der Schüler hat den Sommer über unter anderem daran gearbeitet – und ist nun heiß darauf, sich im Training mit den Profis kontinuierlich zu verbessern. Luft geschnuppert hat er dort allemal schon: Bereits zweimal Stand er im ProfiKader, der erste Einsatz soll nun auch schnellstmöglich erfolgen. „Ich bin der Meinung, dass ich mich hier persönlich gut entwickeln kann. Zudem vertraue ich auf die Arbeit von Frenki und Albin. Das Umfeld und die Organisation ist auch super,“ sagt Schöpe zu seiner Entscheidung.

 

(MLP Academics Heidelberg)

 

Trainingsauftakt für Knights Truppe

Die Sommerpause ist vorbei. Am heutigen Dienstag starteten die Zweitligabasketballer der Kirchheim Knights in die Saisonvorbereitung. Mit dabei der voraussichtlich letzte Neuzugang Florian Köppl. Der letztjährige Regionalligaspieler stieß als letzter Spieler zu den Rittern und wird mit seinen neuen Teamkameraden die Saisonvorbereitung absolvieren. Bereits am Montagabend versammelte sich die KnightsFamilie zu einem Barbecue Abend in Kirchheim. Mit dabei waren die Gesellschafter der Knights, sowie alle Spieler, Trainer, Mitarbeiter und Betreuer der Ritter. Als Letzter reiste Point-Guard Charles Barton an, dessen Flieger um 18:30 Uhr in Stuttgart landete. Von dort ging es direkt zur Mannschaft. Levi Giese und Keith Rendleman kamen bereits am Vormittag in Kirchheim an. Justin Hedley, William Darouiche und Elijah Allen am Nachmittag, während Cardell McFarland bereits seit Freitagabend in Kirchheim weilte. „Wir sind sehr froh, dass alle rechtzeitig angekommen sind und wir jetzt starten können. Die Jungs scheinen sehr fokussiert zu sein. Nun geht es darum in eine gute Verfassung und Form zu kommen. Einige haben sicherlich Nachholbedarf in Sachen Kondition. Wir haben ein enges Zeitfenster, da uns in diesem Jahr eine Woche weniger zur Verfügung steht, aber wir werden sofort loslegen“, sagte KnightsCoach Anton Mirolybov, der nach dem gemeinsamen Abendessen die Mannschaft auf die kommende Saison einschwor und am Dienstagmorgen die erste Einheit leitete. Die Trainingswoche beginnt für die Ritter mit jeweils zwei Trainingseinheiten pro Tag. Für die notwenige Kondition wird AthletikTrainer Tobias Unger sorgen, der die Mannschaft per Analysetest am Mittwoch übernehmen und in Form bringen wird.

 

(VfL Kirchheim Knights)

Neuzugang Bradley Hayes

Eine Überraschung gab es am Wochenende beim Trainingsauftakt des Team Ehingen Urspring für die 2. Basketball-Bundesliga ProA. Denn neben den Neuzugängen und Spielern aus der U19 schwitzte auch ein unbekanntes Gesicht in der Urspringer Basketballhalle. Denn mit Bradley Hayes trainierte bereits der letzte ausländische Neuzugang der Steeples mit der Mannschaft. Bereits seit einer Woche sei die Unterschrift auf Papier trocken und Headcoach Reinboth froh, dass es noch geklappt hatte, für Hayes Flüge zu finden, damit er zum Trainingsstart dabei sein kann. Der 2.13-Meter große Center überragt nicht nur durch seine Länge, sondern überzeugte beim Trainingsstart auch durch seine Beweglichkeit und seinen guten Wurf. Diese Attribute erkannten auch die College-Scouts schnell an Hayes und so spielte er während seines Studiums für Georgetown, das zu den besten acht Basketball-Colleges in den USA zählt. Seine beste Saison hatte er dabei 2015/16, als er im Schnitt auf 8,7 Punkte und 6,7 Rebounds pro Spiel kam. Im vergangenen Jahr hatte er immer wieder mit einer leichten Verletzung zu kämpfen und kam so nur auf 4,2 Punkte und vier Rebounds. „Ich freue mich, dass wir Hayes überzeugen konnten nach Ehingen zu kommen“, sagt Teammanager Nico Drmota. Aber auch Hayes freut sich auf seine erste Station als Profi. „In Ehingen hat alles gestimmt und so wusste ich sofort, dass ich nach Ehingen gehen möchte.“ Gerade durch seine Physis unterm Korb wird Hayes ein wichtiger Pfeiler im Team der Steeples für die kommende Saison sein.

Bereits fünf Einheiten gab es an den ersten beiden Tagen, dabei lag jedoch der Blick des Trainerteams noch nicht so sehr auf dem Mannschaftstraining, sondern darin, einen Eindruck von den Spielern zu bekommen. So wurde etwa beim Athletiktest darauf geschaut, welche Maximalwerte die Spieler hatten. „Die ersten Werte der Spieler sehen sehr gut aus, es ist keiner dabei, der unfit ist.“ Dabei freut sich Reinboth, dass es auch keinen Spieler gibt, der aus der Masse heraussticht. „Sie sind alle auf einem ähnlichen Leistungsstand und das macht es auch im Training einfacher.“ Mit zum Trainingsauftakt gehörte aber nicht nur die Auswertung der allgemeinen Fitness auf dem Court, sondern auch abseits. So führte Mannschaftsarzt Dr. Dietmar Schubert ein Function Movement Screen bei den Spielern durch. Bei der Analyse werden über verschiedene Übungen und Messungen muskuläre Imbalance und Bewegungsdefizite herausgefunden. So kann das Training gezielt auf die einzelnen Spieler zugeschnitten werden. Durch diese Tests kann der Verein das Training optimal abstimmen, sodass die Spieler keine körperlichen Schäden davon tragen und sich verletzen. Auch dabei wussten alle Spieler zu überzeugen auch wenn eine detaillierte Auswertung noch folgt.“

Ab nun ist der Stundenplan der Ehinger dann prall gefüllt. Bis zu dreimal täglich bittet Reinboth seine Spieler zum Training, im Vordergrund stehen neben der Verbesserung der Kondition vor allem Taktik- und Technikübungen. Damit die Abstimmung innerhalb des Teams funktioniert, wird in den täglichen Übungseinheiten nicht nur viel mit dem Ball gearbeitet, sondern auch die Taktik und einzelne Laufwege trainiert. „In der ersten Woche schauen wir aber vermehrt auf die Defensive, das ist unser Fokus“, wie Reinboth sagt, der dennoch die ersten Spielzüge trainieren will.

Denn bereits am kommenden Samstag steht für die Ehinger das erste Testspiel an. Ihre ersten Fortschritte überprüft das Team gegen die ProB Mannschaft der KIT Karlsruhe. Spielbeginn ist um 17 Uhr in der Junge-Halle. Einen Tag später testen sie zur gleichen Zeit gegen die Regionalligamannschaft aus Fellbach. „Spiele sind ein guter Einstieg in der Vorbereitung, so können wir schnell sehen, wie erfolgreich unsere Arbeit ist.“ Doch um der Mannschaft die Zeit zur Eingewöhnung zu geben, wird zunächst gegen vermeintlich schwächere Teams getestet.

(TEAM EHINGEN URSPRING)

Vom Rheinland in die Kurpfalz: Steffen kommt

Die MLP Academics Heidelberg können einen weiteren Neuzugang begrüßen. Lennart Steffen (23) wechselt, wie bereits Jelani Hewitt, von den RheinStars Köln zum Tabellenfünften der vergangenen ProA-Spielzeit. Er unterschreibt einen 1+1-Vertrag.

Wenige Tage vor dem Start in die Vorbereitung können die MLP Academics ein weiteres neues Gesicht in Heidelberg begrüßen. „Ich bin sehr froh, dass Lennart bei uns ist. Durch seine Verpflichtung bekommen wir eine weitere Tiefe in den Kader. Zudem sind gute Deutsche immer enorm wichtig – wir müssen ja unter anderem den Abgang von Phillipp Heyden kompensieren. Und Lennart ist definitiv ein guter und relativ erfahrener Spieler“, sagt Headcoach Frenki Ignjatovic. Shooting Guard Steffen unterschreibt in Heidelberg einen Vertrag bis 2018, welcher eine beidseitige Option für ein weiteres Jahr beinhaltet. Das Spiel des 1,96 Meter großen Rheinländers zeichnet sich vor allem durch seine bissige und gute Defensivarbeit aus. Unter anderem Kölns ehemaliger Coach Arne Woltmann vertraute auf diese Fähigkeiten und stellte Steffen regelmäßig gegen die besten Guards des Gegners. Steffen war der Mann für Spezialaufträge. In der vergangenen Spielzeit kam er in seinen rund 14 Minuten Spielzeit zudem auf 2.5 Punkte und 1.9 Rebounds. Das basketballerische Talent wurde Steffen dabei sprichwörtlich in die Wiege gelegt: Sowohl Vater als auch Mutter spielten in der BBL – und wurden nur durch den Onkel getoppt: Stephan Baeck. Europameister von 1993 und aktuell Geschäftsführer der RheinStars. Bei ebendiesen RheinStars spielte Steffen in den vergangenen Jahren und arbeitete sich vom Jugendbereich bis zu den Herren empor. Nun führt sein Weg nach Heidelberg, was nicht nur Ignjatovic, sondern auch Steffen freut: „Ich habe mich für Heidelberg entschieden, weil ich das Gefühl habe, dass ich mich hier weiterentwickeln kann. Auch in den letzten Jahren hat Heidelberg eine gute Mannschaft in die Saison geschickt. Ich freue mich, mit den MLP Academics in die neue Spielzeit zu gehen.“

 

(MLP Academcis Heidelberg)

 

Ritter verstärken Guard-Positionen

Cardell McFarland heißt Kirchheims nächster Neuzugang. Der US-Amerikaner stößt aus Leipzig zu den Rittern. Dort spielte der 1,82m große Guard unter Knights-Trainer Anton Mirolybov, der sich für eine Verpflichtung von McFarland für die Ritter stark gemacht hatte. Für die Leipziger verbuchte der in Evansville, Indiana geborene Amerikaner in der ProB 13,2 Punkte und 7,0 Assists pro Partie. „Cardell und ich kennen uns schon seit einiger Zeit. Ich denke er passt hervorragend in unser Team. Mit ihm erhalten wir einen Spieler der sehr viel Energie bringt, selber kreieren und erfolgreich abschließen kann. Zudem erhalten wir auf den Guard-Positionen eine erfahrene Kraft, die uns sicher verstärken wird “, ist Mirolybov überzeugt.

Der 29-Jährige ist in Deutschlands Profiligen kein Unbekannter. Neben Leipzig spielte McFarland auch in Nördlingen. Weitere Station waren in Englands Eliteliga und Australien. Die Erfahrung die McFarland mitbringt war auch ein entscheidendes Kriterium bei der Verpflichtung. „Mit Charles, William und Justin haben wir bei den Guards überwiegend jüngere Spieler in unserem Kader. Es war uns daher wichtig jemanden zu verpflichten, der bereits einige Erfahrungen gesammelt hat und weiß wie es läuft. Wir glauben, das wir einen guten Mix an erfahrenen und jüngeren Spielern zusammengebracht haben“, so Mirolybov. Die Kaderplanungen sind damit abgeschlossen. Offen ist noch, ob weitere Ergänzungsspieler verpflichtet werden. Doch der Stammkader wird nun am kommenden Dienstag in die Vorbereitung starten. Zuvor werden die Spieler bei einem gemeinsamen BBQ-Abend am Montag in Kirchheim empfangen.

Knights-Kader 2017-2018: Charles Barton Jr., Justin Hedley, Andreas Kronhardt, Keith Rendleman Jr., Tim Koch, William Darouiche, Cardell McFarland, Brian Wenzel, Elijah Allen, Levi Giese

 

(VfL Kirchheim Knights)

Jelani Hewitt wechselt vom Dom ans Schloss

Die MLP Academics Heidelberg haben ein entscheidendes Puzzle-Teil der GuardRotation für die Saison 2017/2018 gefunden: Jelani Hewitt. Der US-Amerikaner spielte zuletzt für die RheinStars Köln und ist nicht nur deshalb ProA-erfahren.

Am kommenden Montag, den 14. August trifft das Team der MLP Academics in der Saison 2017/2018 erstmals zusammen. Der Kader der Heidelberger ist komplett – und die fünf noch ausstehenden Gesichter werden in den nächsten Tagen bekanntgegeben. Das erste Gesicht, die erste Person soll in der kommenden Spielzeit dabei eine tragende Rolle übernehmen: Jelani Dakari Hewitt. Der 25-jährige US-Amerikaner ist auf beiden Guard-Positionen variabel einsetzbar und passt damit zu den bereits im Kader stehenden Niklas Würzner und Jaleen Smith. „Wir haben lange nach einem Spieler gesucht, welcher für das gesuchte Profil taugt. Jelani passt perfekt hierein und verfügt dabei nicht nur über Europa-, sondern über ProAErfahrung. Ich kenne ihn seit dem College und verfolge ihn seit seiner Zeit in Jena intensiv. Im letzten Jahr in Köln verlief nicht alles ideal für ihn. Was er braucht, ist vor allem Konstanz. Ich bin guter Dinge, dass er dies im dritten Anlauf in Deutschland hervorragend hinbekommen wird. Er ist für uns sehr wichtig,“ sagt Headcoach Frenki Ignjatovic über den neuen Playmaker. Hewitt spielte bereits in den letzten beiden Jahren in der ProA. Zuerst für den späteren Bundesliga-Aufsteiger Science City Jena (17 Spiele / 13.7 Punkte / 2.2 Assists), dann, in der letzten Saison, für die RheinStars Köln (33 / 9.2 / 2.8). In Thüringen und im Rheinland bewies Hewitt nicht nur seine Qualitäten von Downtown, sondern agierte ebenso als bissiger Verteidiger.

Der Familienvater ist ebenfalls froh, dass er nach Deutschland zurückkehren kann – und bereits heiß auf die neue Saison: „Für mich ist das Angebot aus Heidelberg eine tolle Möglichkeit. Ich denke und hoffe, dass wir eine erfolgreiche Saison spielen werden. Zudem bin ich der Meinung, dass ich mit meiner Spielweise gut ins System passe. Über den Klub und das Umfeld habe ich ebenfalls nur positive Dinge gehört. Ich kann es gar nicht abwarten, dass es wieder losgeht“, sagt Hewitt. Umso besser, dass es bald wieder los geht, Jelani! Welcome to Heidelberg – Willkommen in Heidelberg.

 

(MLP Academics Heidelberg)