Schlagwortarchiv für: ProA

Vertrag bis 2020: Würzner bleibt langfristig

ProA-Ligist MLP Academics bindet Eigengewächs Niklas Würzner. Der 23-Jährige unterschreibt einen Vertrag bis 2020.

Die Nachwuchsarbeit des USC und der MLP Academics Heidelberg ist bekannt. Paul Zipser und Danilo Barthel sind selbstverständlich die prominentesten Namen in dieser Liste, doch es gibt weitere, bekannte Spieler. Ein Spieler, welcher das Nachwuchskonzept weiterhin in seiner Heimatstadt lebt und verkörpert ist Niklas Würzner. Der 23-jährige Guard ist trotz seines Alters dienstältester Heidelberger – und wird auch in Zukunft im Dress der MLP Academics auflaufen. Würzner hat seinen Arbeitskontrakt bis ins Jahr 2020 verlängert. Das letzte Vertragsjahr hat eine beidseitige Ausstiegsoption.

In der Saison 2016/2017 machte Würzner erneut einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung, verbesserte sein Spiel und erarbeitete sich eine größere Rolle. Durchschnittlich kam er auf 5.9 Punkte, 1.8 Assists und 1.9 Rebounds. Sein mutmaßlich bestes Saison-Spiel machte der 1,96 Meter große Würzner dabei direkt am dritten Spieltag. Gegen die NINERS Chemnitz legte er 23 Punkte auf, traf sieben seiner acht Würfe aus dem Feld und verteidigte gewohnt aggressiv. Diese Verteidigungsarbeit ist eines seiner Markenzeichen. Durch seine Schnelligkeit gelingt es ihm, nahezu jeden Gegenspieler vor sich zu halten – oder am anderen Endes des Parketts per Drive offensive Akzente zu setzen.

„Niki hat sich in den letzten Jahren stets weiterentwickelt und ist zu einem veritablen ProASpieler geworden. Er ist noch immer nicht so konstant. Aber er ist sehr talentiert und hat die Mannschaft in der letzten Saison im ein oder anderen Spiel schon getragen. Ich denke, dass er sich die nötige Konstanz in der kommenden Saison erarbeiten wird“, sagt Headcoach Frenki Ignjatovic.

Das vom Serben angesprochene Verbesserungspotenzial bezieht sich neben der Konstanz auf die Wufauswahl von Downtown. Dies weiß Würzner. Und daran arbeitet er in der Offseason. Schließlich soll in der kommenden Saison abermals der nächste Entwicklungsschritt erfolgen. Der waschechte Kurpfälzer ist hoch motiviert: „Ich freue mich sehr auf mindestens zwei weitere Jahre in Heidelberg. Der Verein, die Stadt, die Leute drum herum und natürlich die Fans bedeuten mir sehr viel. Die Möglichkeit mindestens zwei weitere Jahre hier zu spielen, ist für mich auch ein extrem großer Vertrauensbeweis von Seiten des Vereins, worüber ich mich sehr freue. Ich denke, man hat vergangene Saison gesehen was in Heidelberg möglich sein kann. Diesen Schwung müssen wir versuchen mit zu nehmen und dort weitermachen wo wir in der letzten Saison aufgehört haben. Ich werde mein Bestmögliches geben, um dies möglich zu machen und noch mehr Verantwortung übernehmen.“

 

(MLP Academics Heidelberg)

Zweifacher MVP kommt für den Flügel

Die Uni Baskets Paderborn haben die durch den Abgang von Matt Vest vakante Position auf dem Flügel besetzt. Mit Thomas Cooper kann Head Coach Uli Naechster einen US-Amerikaner, der sich am kanadischen College zahlreiche Auszeichnungen sicherte, im Kader begrüßen.

Nach mehreren Stationen an US-Universitäten entschied sich der 1,96m große Cooper im Jahre 2015 für den Wechsel zur University of Calgary. Schon im ersten Jahr zeigte der Mann aus Chattanooga, Tennessee all seine Qualitäten. Mit 25.8 Punkten, 7.5 Rebounds und 3.1 Assists pro Spiel führte Cooper sein Team ins Finale der College-Liga CIS und verdiente sich die Auszeichnung zum MVP der Liga. Auch in seinem zweiten Jahr markierte der Shooting Guard weit über 20 Zähler im Schnitt bei gleichbleibenden Rebound- und Assistzahlen – erneut wurde der Shooting Guard zum wertvollsten Spieler gekürt. Nun hat sich Cooper für den Schritt nach Europa entschieden und will dem Spiel auch in der ProA seinen Stempel aufdrücken.

Naechster freut sich auf seinen neuen Schützling: „Mit Thomas gewinnen wir einen starken Scorer hinzu. In der Offensive ist er sehr variabel, kann werfen, zum Korb ziehen, aber auch im Post agieren. Mit Sicherheit stellt er eine große Verstärkung für den Kader dar.“

Der aktuelle Kader der Uni Baskets für die Saison 17/18: Devonte Brown (G / USA), Maxi Kuhle (G / D), Dominik Wolf (G / D), Luca Kahl (G / D), Thomas Cooper (G,F / USA), Phillip Daubner (F / D), Georg Voigtmann (F,C / D), Morgan Grim (C / USA), Ivan Buntic (C / D)

 

 

(Uni Baskets Paderborn)

Van der Velde nach Essen, auch Steffen verlässt RheinStars

Tim van der Velde geht ab der kommenden Spielzeit für die ETB Wohnbau Baskets Essen in der 2. Basketball-Bundesliga ProB auf Korbjagd. Auch Lennart Steffen wird die RheinStars Köln nicht in die kommende ProA-Saison begleiten „Aufgrund der Konkurrenzsituation auf ihren Positionen ist die Entscheidung, den Verein zu verlassen, absolut nachvollziehbar“, sagte Manager Stephan Baeck am Montag. „Beide waren in den vergangenen Jahren ganz wichtige Stützen bei unserer Entwicklung. Sie haben die Jugendteams von der Pike auf durchlaufen – und werden auch weiter zu uns gehören. Egal in welchem Verein sie künftig spielen. Wir bedanken uns sehr herzlich für die gemeinsame Zeit und wünschen ihnen viel Glück bei ihren neuen Herausforderungen.“

Der 1993 geborene Lennart Steffen durchlief die Jugendmannschaftenen, bevor er 2011 mit noch nicht einmal 18 Jahren nach Grevenbroich wechselte. Anschließend folgten zwei Spielzeiten bei den Dragons Rhöndorf. Im Sommer 2014 kehrte er zu den RheinStars zurück. Nach dem Aufstieg in die ProA zählte „Lenny“ zu den Dauerbrennern im Team, bestritt in den vergangenen beiden Spielzeiten 54 Spiele. Er war dort vor allem für Spezialaufgaben in der Defense geschätzt, erzielte aber auch insgesamt 168 Punkte.

Tim van der Velde (Jahrgang 1996) hat bisher von der Jugend bis zu den Herren ausschließlich bei den RheinStars gespielt. „VdV“ bestritt 51 Spiele in der ProA, erzielte seine höchste Punktzahl in einem Spiel (10) ausgerechnet beim Sieg über seinen künftigen Klub im Oktober 2015. Er zählte zum Kader der U18-Nationalmannschaft und zum erweiterten Kreis in der U20-Asuwahl des Deutschen Basketball-Bund. Ebenso wie bei Steffen schätzten die bisherigen Trainer die Einsatzbereitschaft und das Kämpferherz auf dem Feld.

Stats Steffen 16/17
24 Spiele; 13:59 min, 3er: 25%, FT: 72.7%, PPG 2.5, APG: 1, RPG: 1.9

Stats van der Velde 16/17
23 Spiele; 5.58 min, 3er: 33.3%, FT: 45.5%, PPG 0.8, APG: 0.5, RPG: 0.7

Kader der RheinStars 2017/2018: Max DiLeo, Matt Vest, Besnik Bekteshi, Jesse Morgan, Dennis Heinzmann, Andi Wenzl

 

(RheinStars Köln)

Titans verpflichten Janek Schmidkunz

Dresden Titans nehmen 27-jährigen Combo Guard von den Oettinger Rockets unter Vertrag

Mit Combo Guard Janek Schmidkunz können Dresdens Korbjäger den zweiten Neuzugang für die Saison 2017/2018 in der 2. Basketball-Bundesliga ProB vermelden. Zuletzt agierte der flexible Angreifer bei den Oettinger Rockets, mit denen er vergangene Saison den Sprung ins Endspiel um die Zweitligameisterschaft schaffte. In 30 Saisonpartien gelangen Schmidkunz durchschnittlich 5,9 Punkte sowie 1,3 Assists. Zwischenzeitlich setzte ihn von Dezember bis März ein Handbruch außer Gefecht.

„Der Bruch war ärgerlich und kam äußerst ungünstig, aber Schmerzen habe ich schon länger nicht mehr. Die neue Saison kann kommen“, freut sich Schmidkunz auf seine neue Herausforderung bei den Dresden Titans.

„Ich habe mich für Dresden entschieden, da ich den Standort in den letzten beiden Jahren gut als Gegner verfolgen konnte und von dem Potential sehr überzeugt bin. Dazu zählen nicht nur Team und Management, sondern auch die Fans und die schöne Stadt an sich. In den kommenden Spielzeiten soll das Ziel sein, wieder um den ProA-Aufstieg mitzuspielen. Das ist eine tolle Herausforderung, die ich angehen will.“

Das Basketballspielen lernte Dresdens 1,83 Meter großer Neuzugang bei seinem Heimatverein TuS Neukölln, von 2009-2010 agierte er beim Hauptstadtclub Alba Berlin II in der 1. Regionalliga. Danach zog es den heute 27-Jährigen nach Amerika, vier Jahre studierte Janek Schmidkunz in Springfield (Massachusetts). Am American International College startete der „Berliner Junge“ in der NCAA Division II durch: „Ich habe viele Lektionen gelernt und bin froh, diesen Schritt gegangen zu sein. In Amerika war ich immer wieder ungewohnten und teils schwierigen Situationen ausgesetzt, das hat mich als Mensch und auch als Sportler gestärkt. Drucksituationen zu meistern und seinen Weg zu gehen waren definitiv Eigenschaften, die ich mitnehmen konnte“, so Dresdens Neuzugang.

Nach seiner Auslandserfahrung ging Schmidkunz 2014/2015 für MLP Academics Heidelberg (ProA) auf Korbjagd, prägend sollte jedoch das folgende Jahr sein. Beim Drittligisten Giants Nördlingen avancierte er sofort zum Leistungsträger und schaffte es mit den Bayern bis ins Halbfinale der Playoffs. In 29 Saisonspielen gelangen dem Combo Guard durchschnittlich 17,1 Punkte sowie 2,7 Assists.

 

(Dresden Titans)

Stefan Wess verlässt Chemnitz

Die NINERS haben einen weiteren Abgang zu verzeichnen. Flügelspieler Stefan Wess bat die Vereinsführung, seinen bis 2018 datierten Vertrag aus persönlichen Gründen bereits in diesem Sommer aufzulösen. „Jenem Wunsch haben wir nach eingehenden Gesprächen entsprochen und wünschen Stefan alles Gute auf seinem weiteren Lebensweg“, unterstreicht Geschäftsführer Steffen Herhold.

„Ich habe mich in Chemnitz stets wohl gefühlt und hier neue Freunde gefunden. Aus privaten Gründen strebe ich nun aber eine Veränderung an und bedanke mich für das Entgegenkommen der NINERS. Ich werde das Team, die Fans und die grandiose Stimmung in der ‚Hartmann-Hölle‘ vermissen und Chemnitz stets in guter Erinnerung behalten“, sagt Wess.

Der 23-Jährige kam vor Saisonbeginn vom ProB-Ligisten Basketballakademie Weser-Ems nach Chemnitz und erlebte mit den NINERS eine sehr erfolgreiche Saison samt Einzug ins Playoff-Halbfinale. Insgesamt bestritt Wess 37 Pflichtspiele für Sachsens beste Korbjäger, bei denen er in durchschnittlich zehn Minuten Einsatzzeit 2.2 Punkte und 1.1 Rebounds markierte. Parallel studierte der 2.04-Meter-Hüne Wirtschaftsinformatik an der Technischen Universität Chemnitz. „Ich werde das laufende Semester noch hier beenden und dann Ende Juli die Stadt verlassen. Den NINERS wünsche ich viel Erfolg und bin mir sicher, dass sie wieder eine sehr gute Rolle in der ProA spielen werden“, verabschiedet sich Wess wohlwollend aus seiner aktuellen Heimat.

Nach dem Abgang des Smallforwards umfasst der aktuelle NINERS-Kader nunmehr sieben Akteure: Kapitän Michael Fleischmann, Malte Ziegenhagen, Jonas Richter, Daniel Mixich, Neuzugang Robin Lodders sowie die beiden U18-Nationalspieler Arne Wendler und Aaron Kayser.

Bis zum offiziellen Start der Saisonvorbereitung im August sollen noch vier bis fünf Korbjäger hinzukommen, unter denen auch bekannte Leistungsträger der vergangenen Spielzeit sein könnten. „Wir befinden uns in Gesprächen mit bisherigen Akteuren wie auch mit potenziellen Neuzugängen. Unser Ziel ist es, die Mannschaft im Juli zu komplettieren, um dann mit voller Teamstärke in die heiße Testspielphase gehen zu können“, konkretisiert Herhold die internen Planungen.

 

(NINERS Chemnitz)

Stefan Schmidt geht in sein drittes Towers-Jahr

Stefan Schmidt hat seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert und läuft somit auch in der Saison 2017/18 für die Hamburg Towers auf. Der 2,07 Meter große Schmidt kam im Sommer 2015 vom damaligen Erstliga-Absteiger TBB Trier an die Elbe und war auf Anhieb einer der Leistungsträger im Towers-Kader. Schmidt kam in 27 Saisoneinsätzen der Saison 2015/2016 auf durchschnittlich 22:34 Minuten Spielzeit und überzeugte durch seine Präsenz unter den Körben.

Eine Kreuzbandverletzung, die er sich im Auswärtsspiel bei den Dragons Rhöndorf am 11. März 2016 zu zog, setzte den gebürtigen Nürnberger nicht nur für die letzten drei Spiele der regulären Saison 2015/2016 und das damalige Playoff-Viertelfinale außer Gefecht, sondern sorgte für eine lange Ausfallzeit des ehemaligen Erstligaprofis. Schmidt kam in der kompletten Saison 2016/2017 nicht für die Hamburg Towers zum Einsatz.

Jetzt ist der 28-jährige wieder 100-prozentig fit und freut sich, bald wieder auf dem Parkett zu stehen: „An erster Stelle möchte ich mich vor allem bei Marvin Willoughby für das Vertrauen bedanken. Es ist nicht selbstverständlich, einen Spieler unter Vertrag zu nehmen, der eine komplette Saison ausgefallen ist. Gleichzeitig bedanke ich mich bei dem EPI Zentrum für Physiotherapie in Hamburg-Eimsbüttel und Melvyn Wiredu, der mich in der ganzen Zeit wahrscheinlich öfter gesehen hat als seine Frau. Jetzt bin ich endlich wieder fit und möchte dem Team auf dem Spielfeld helfen“, so der Center.

„Stefan war in der Saison 2015/2016 einer unserer wichtigsten Spieler. Uns war von vornherein klar, dass wir ihn bei seiner Reha unterstützen und ihm anschließend die Möglichkeit geben wollen, zu seiner alten Stärke zurückzukehren“, so Marvin Willoughby, sportlicher Leiter der Towers.

Auch sein Trainer hat Schmidt vermisst: „Wir haben alle gesehen, wie sehr uns Stefan in der letzten Saison gefehlt hat. Seine Professionalität und sein Wille sind einfach ansteckend. Ich bin froh, dass er nun endlich wieder gesund ist und für uns auflaufen kann“, so Hamed Attarbashi.

Bisheriger Kader der Hamburg Towers: Lars Kamp (D / Shooting Guard), Anthony Canty (D / Point Guard), René Kindzeka (D / Point Guard, Shooting Guard), Hrvoje Kovacevic (Kroate / Shooting Guard, Point Guard) Jonathon Williams (USA / Forward), Enosch Wolf (D / Power Forward, Center), Stefan Schmidt (D / Center)

 

 

(Hamburg Towers)

Wunschspieler Julian Scott wird Teil der Kangaroos

Er ist der absolute Wunschspieler von Manager Michael Dahmen und Coach Dragan Torbica. Und in der Saison 2017/18 wird er jetzt das Trikot der Iserlohn Kangaroos tragen: Julian Scott. Zuletzt hat der 26-jährige US-Amerikaner für den luxemburgischen Erstligisten BBC Residence Walferdang die Schuhe geschnürt. Aber auch in der 2. Basketball-Bundesliga ProB ist er kein Unbekannter.

In der Saison 2015/16 ist der Power Forward für die Uni-Riesen Leipzig aufgelaufen – und hat amtlich abgeliefert. In 23 Spielen erzielte Julian Scott im Schnitt 20,4 Punkte und war mit 10,7 Rebounds zweitbester Rebounder der Liga. Vom Portal „Eurobasket“ wurde er nach dieser Spielzeit zum „Forward des Jahres“ gewählt.

Julian Scott (PK | Fotografie)

„Eigentlich wollten wir Julian schon im vergangenen Jahr verpflichten. Als das nicht geklappt hat, haben wir uns für Moussa Kone entschieden“, erzählt Michael Dahmen. Zwar kam die Verpflichtung vor der Saison 2016/17 nicht zustande, der Kontakt zwischen Dahmen und Scott riss jedoch nicht ab. Das gesamte Jahr über tauschten sich die beiden aus. „Michael Dahmen und Dragan Torbica haben mir sehr viel Respekt entgegen gebracht“, sagt Julian Scott. Gepaart mit der Tatsache, dass er bislang nur Gutes über die Kangaroos und deren Verantwortliche gehört hat, war er schnell überzeugt, sich den Kangaroos anschließen zu wollen.

Jetzt wird Scott also ein Teil der Kangaroos-Squad. Und er hat ehrgeizige Ziele. „Ich will mit dieser Mannschaft um die Meisterschaft spielen – und im Idealfall in die ProA aufsteigen. Ich weiß, dass es ein mittelfristiges Ziel des Vereins ist, aufzusteigen. Und dabei will ich helfen“, so Scott. Er verspricht nicht den Titel, das wäre vermessen. Aber er verspricht, sich „in jedem Spiel mit allem was ich habe einzusetzen, um der Mannschaft zu helfen, so viele Spiele wie möglich zu gewinnen“. „Und dann sehen wir weiter“, so der Linkshänder.

Auch wenn er sich gerade in der Offseason befindet, auf der faulen Haut liegen kommt für ihn nicht infrage. „Ich trainiere die ganze Woche über. Immer mit verschiedenen Schwerpunkten. Ich arbeite an meiner Physis, meinem Wurf, meinem Skillset. Ich will in Topform sein, wenn ich in Iserlohn ankomme“, sagt Scott. Julian Scott lebt von seiner Physis. Er kann sowohl den gegnerischen Power Forward als auch den Center verteidigen. Zudem ist er ein Athlet und extrem fokussiert.

Dabei sieht er seine Hauptaufgabe nicht ausschließlich im Scoring. „Ich kann auch meine Mitspieler in Szene setzen. Letztlich geht es darum, dass wir alle ein gemeinsames Ziel verfolgen“, so Scott. Selbst bezeichnet sich der 26-Jährige als „selbstbewussten Familienmenschen, der seine Familie stolz machen möchte“. „Ich möchte einfach das Bestmögliche aus mir herausholen“, sagt der Power Forward. Und er freut sich auf seine neuen Teamkollegen im Sauerland, mit denen er „durch dick und dünn gehen will“.

„Julian ist ein großer, starker junger Mann. Er kann 20 Punkte und zehn Rebounds im Schnitt auflegen, das hat er in Leipzig eindrucksvoll bewiesen. Er hat jetzt drei Jahre Erfahrung in Europa gesammelt. Entsprechend bin ich davon überzeugt, dass er unsere Macht unter den Körben sein wird“, sagt Kangaroos-Coach Dragan Torbica. Und Manager Michael Dahmen ergänzt: „Wir sind sehr glücklich, dass wir in diesem Jahr unseren absoluten Wunschspieler verpflichten konnten. Ich bin der festen Überzeugung, dass er hervorragend in unser Konzept passt und wir zudem einen Spieler bekommen, der immer gewinnen will.“ Scott sei mehr als nur ein Ersatz für Kone, denn er sei noch variabler einsetzbar, so Dahmen weiter.

Aber auch außerhalb des Basketballfeldes hat Julian Scott ziemlich klare Vorstellungen von seinem Leben. Eines seiner kurzfristigen Ziele ist es, sich in Sacramento als Trainer von jungen Basketball-Talenten zu etablieren. „Um noch mehr Jugendlichen die Chance zu ermöglichen, ein College zu besuchen“, so Scott. Er selbst hat an der Southern Utah University gespielt und studiert. Und sie mit einem Master in Business abgeschlossen.

 

(Iserlohn Kangaroos)

Sebastian Schmitt wechselt aus der BBL nach Ehingen

Mit Sebastian Schmitt kann das TEAM EHINGEN URSPRING den ersten Neuzugang für die kommende Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProA präsentieren. Der gebürtige Rosenheimer wechselt vom Bundesligisten Eisbären Bremerhaven an die Donau und wird bei den Steeples den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen. „Sebastian ist ein harter Arbeiter und passt perfekt in unser Projekt“, freut sich Headcoach Domenik Reinboth über seinen Neuzugang.

Dabei ist Schmitt für den Ehinger Trainer kein unbekanntes Blatt. Mehrmals hatte Reinboth mit den Jugendmannschaften des Team Urspring gegen den Point Guard gespielt, der seine basketballerische Ausbildung beim FC Bayern München hatte. Dort durchlief Schmitt alle Stationen seit der JBBL und wurde auch mit der U19 deutscher Meister. Während dieser Zeit war der 1,84 Meter große Spieler auch Teil der Junioren-Nationalmannschaften und gewann mit der U18-Nationalmannschaft den Titel der B-Europameisterschaft.

Nach seiner Zeit bei den Münchnern wechselte der Bayer in den hohen Norden zu Bremerhaven und tauschte damit das „Servus“ gegen das „Moin Moin“ ein.  In der  abgelaufenen Saison kam Schmitt für die Eisbären auf insgesamt 21 Einsätze in der ersten Bundesliga, schaffte es aber nicht, sich in der Mannschaft festzuspielen. Daneben lief er für den Kooperationspartner der Bremerhavener, Cuxhaven, in der ersten Regionalliga auf und entwickelte sich dort zu einer wichtigen Stütze des Teams. Nun wechselt Sebastian Schmitt in die 2. Basketball-Bundesliga ProA und soll dort den nächsten Schritt in seiner Karriere machen.

An seinem neuen Schützling schätzt Reinboth besonders die Einstellung: „Wenn es um seine Arbeitseinstellung und den Siegeswillen geht, dann kann er ein Vorbild für alle anderen Spieler in einem Verein sein.“ Aber auch die aggressive Verteidigung, das gute Auge und den hohen Basketball-IQ lobt Schmitts neuer Trainer an dem 21-Jährigen.

Aber nicht nur der Headcoach freut sich auf seinen neuen Schützling, sondern auch Schmitt auf die anstehende Herausforderung: „Ich freue mich, dass es mit Ehingen geklappt hat und ich Teil des Teams sein kann.“ Dabei hofft er darauf, dass er sich unter Reinboth weiterentwickeln kann und zur wichtigen Stütze der Mannschaft wird.

Einen wichtigen Faktor für seine Entscheidung, nach Ehingen zu kommen, war der Ruf des Projekts. „Der gute Ruf hier war ausschlaggebend für meinen Entschluss“, sagt Schmitt.

Dazu konnte er in den letzten Wochen auch Zeit mit dem ersten neuen Teamkollegen verbringen – mit Noah Kamdem spielte er beim 3×3 Turnier in Frankreich mit der deutschen Nationalmannschaft.

 

(TEAM EHINGEN URSPRING)

Wechsel von Zaire Thompson zu den ROSTOCK SEAWOLVES

Nach sechs Jahren im Trikot des TEAM EHINGEN URSPRING und des TEAM URSPRING verlässt Aufbauspieler Zaire Thompson die Steeples und wechselt zur kommenden Saison in die 2. Basketball-Bundesliga ProB zu den ROSTOCK SEAWOLVES. Thompson erhält bei den Norddeutschen einen Einjahresvertrag mit Option auf eine weitere Saison. In der abgelaufenen Spielzeit erzielte der 21-Jährige in 26 Spielen durchschnittlich 3,3 Punkte, 1,7 Rebounds und 1,5 Assists für die Ehinger und das in rund 15 Minuten. Damit steht fest, dass nicht nur ein richtiges Urspringer Urgestein den Verein verlässt, sondern auch einer der Spieler mit den meisten Titeln. Neben zwei Meisterschaften in der NBBL und einer in der JBBL, gewann Thompson auch die Meisterschaft in der ProB. „Es war Zeit für Zaire, dass er sein gewohntes Umfeld verlässt und den nächsten Schritt macht“, sagt Teammanager Nico Drmota.

 

(TEAM EHINGEN URSPRING)

„Papa Pat“ auf der Jagd nach dem x-ten Frühling

Routinier Patrick Flomo wird auch in der kommenden Saison für die Crailsheim Merlins auflaufen. Der US-Amerikaner mit deutschem Pass geht in seine dritte Spielzeit für die Zauberer.

Ein weiterer Lieblingsspieler der Crailsheimer Basketballfans bleibt der Merlins-Familie erhalten: Center Patrick Flomo wird seine Erfahrung von 259 BBL-Spielen auch in der kommenden Saison der 2. Basketball-Bundesliga ProA für die Crailsheim Merlins in die Waagschale werfen.

Mit spektakulären Aktionen, aber auch als Persönlichkeit spielte sich Flomo in den vergangenen beiden Spielzeiten in die Herzen der Merlins-Fans. In der abgelaufenen ProA-Saison präsentierte er sich in starker Form und versetzte seine Fans mehrmals zurück in die Zeit, als ihm der Spitzname „Dr. Dunk“ gegeben wurde, obwohl er inzwischen auch als „Papa Pat“ bekannt ist. Auch in der kommenden Saison sollen beide Spitznamen gleichermaßen zutreffend sein.

„Pat hat sich zu einem echten Gesicht der Merlins entwickelt und in der letzten Saison auch sportlich überzeugt. Als Tuukka verletzt war, ist er für ihn sogar in die Starting Five gerutscht und hat das Vertrauen zurückgezahlt. Wir hoffen natürlich, dass er an diese Leistungen anknüpfen kann und noch mehr in die Rolle des erfahrenen „Leaders“ schlüpft, der mit seiner Art vor allem auch die Neuzugänge mit ins Merlins-Boot holt“, so Crailsheims sportlicher Leiter Ingo Enskat.

Dieser Aufgabe will sich der sympathische 36-jährige gerne annehmen: „Es macht mir einfach viel Spaß, Teil dieser tollen Organisation zu sein und ich bin glücklich, dass sich meine Familie in Hohenlohe sehr wohl fühlt. Ich möchte gerne etwas zurückgeben und meinen Teil zu einer erfolgreichen Saison beitragen!“

(Crailsheim Merlins)