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Eröffnung provisorisches Wildcard-Verfahren

Bei der Tagung der Mitgliedsvereine der 2. Basketball-Bundesliga wurde der Eröffnung eines Wildcard-Verfahrens zugestimmt. Im Fall eines freien Platzes in der ProA kann dieser durch eine Wildcard besetzt werden. Als einziges Team haben sich die ProB-Aufsteiger RheinStars Köln fristgerecht beworben.

Quakenbrück und Trier spielen 2015/2016 in der 2. Basketball-Bundesliga

Mehrheit der Bundesligisten stimmt für die Teilnahme von Quakenbrück und Trier am Spielbetrieb der 2. Basketball-Bundesliga.

Die Mitgliedsvereine der 2. Basketball-Bundesliga tagen an diesem Wochenende im Rahmen der Mitgliedsversammlung in Oberhausen. Neben grundsätzlichen Themen zur Entwicklung der Liga wurden die wichtigen Entscheidungen zur Teilnahmerechtsübertragung von der SG FT / MTV Braunschweig auf den Quakenbrücker Turn- und Sportverein e.V. sowie zur Teilnahmerechtsübertragung der TBB Trier AG auf die Trierer Ballsportbewegung UG getroffen.

Gestern erteilte die 2. Basketball-Bundesliga bereits die Lizenz für die Quakenbrücker und Trier zur Teilnahme an den Wettbewerben der ProB (Quakenbrück) und ProA (Trier) unter Auflagen und der Bedingung, dass die einfache Mehrheit der Mitglieder der Teilnahme am Spielbetrieb zustimmt.

Nach intensiven Gesprächen aller Teilnehmer der Sitzung stimmen 22 ProB-Vertreter für die Teilnahme des QTS e.V. in der ProB.
Die Trierer Ballsportbewegung UG erhält die Teilnahmeberechtigung durch Zustimmung von 10 ProA-Vertretern.

Somit sind Quakenbrück und Trier zum 01.07.2015 Bestandteil der 2. Basketball-Bundesliga und nehmen am Spielbetrieb der Saison 2015/2016 teil.

Willkommen, Joel Aminu – Junges Talent verstärkt TEAM EHINGEN URSPRING

Mit Joel Aminu wechselt ein weiteres deutsches Talent nach Ehingen/Urspring. Der Kamp-Lintforter passt perfekt in das Konzept der Klosterschule, überzeugt der 18-jährige doch sehr mit seiner tollen Athletik, viel Spielverständnis und aggressiver Verteidigung.

Zuletzt spielte Aminu für die BG Kamp-Lintfort in der 2. Regionalliga und für Bayer Leverkusen in der NBBL. Viele Teams zeigten Interesse an ihm, doch die Talentschmiede bietet ihm die beste Perspektive, denn Joel träumt vom Sprung an ein College in den USA. Er möchte in die Fußstapfen von Spielern wie Malik Müller, Kenneth Ogbe oder Christian Sengfelder u.v.m. treten.

Aminu wird Leistungsträger der NBBL Mannschaft sein und gleichzeitig seine ersten Erfahrungen in der ProB sammeln. „Joel ist ein absoluter Wunschspieler von uns. Trotz seines jungen Alters verfügt er über ein enormes Spielverständnis. Er ist ein starker Verteidiger und hat enormes Offensivpotential“, lobt Trainer Reinboth seinen Neuzugang. Die beiden sind sich nicht unbekannt, Reinboth war vor seinem Wechsel 2012 nach Urspring, der Trainer von Joel in Leverkusen. In der darauf folgenden Saison feierte Joel seinen bisher größten Erfolg und gewann die Deutsche Meisterschaft in der JBBL.

Dieses Sieger-Gen wird Aminu mit nach Urspring nehmen. Eine Eigenschaft die Coach Reinboth sehr schätzt:“Joel ist extrem ehrgeizig und macht damit das ganze Team besser“.

Die Urspringfamilie und auch die Fans des TEAM EHINGEN URSPRING  können sich also auf ein weiteres junges Talent sehr freuen.

 

(TEAM EHINGEN URSPRING)

 

Constantin Ebert will in der Heimat den nächsten Schritt machen

Vertrag mit dem 19-jährigen Spielmacher um ein Jahr verlängert – Christian Hoffmann wird die s.Oliver Baskets verlassen

Der nächste Schritt für einen waschechten Würzburger: U20-Nationalspieler Constantin Ebert bleibt den s.Oliver Baskets auch in der Beko Basketball Bundesliga erhalten. Der Vertrag mit dem 19-jährigen Spielmacher-Talent hat sich nach dem Aufstieg um ein Jahr verlängert. „In Würzburg sind die Voraussetzungen für meine weitere Entwicklung sehr gut. Die Situation mit Bundesliga und ProB ist perfekt für einen jungen Spieler. Nach einem Jahr Training mit dem ProA-Team weiß ich auch, dass ich von Doug Spradley noch sehr viel lernen kann“, sagt Ebert.

Der Würzburger gehört seit 2009 zum Nachwuchsprogramm der s.Oliver Baskets, war in der ProA zum ersten Mal fester Bestandteil des Profi-Kaders und sammelte gleichzeitig viel Erfahrung als Spielmacher der TG Würzburg Baskets Akademie in der ProB.

„Es war in der ProB nicht immer leicht für ihn, weil er die meiste Zeit bei uns war. Consti hat hart trainiert, immer alles gegeben und war auch immer bereit für zusätzliche Trainingseinheiten. Von ihm will ich in der nächsten Saison die Entwicklung sehen, die Max Ugrai jetzt in der ProA gemacht hat“, so s.Oliver Baskets Headcoach Doug Spradley.

14 Kurzeinsätze in der ProA – darunter drei Playoff-Spiele – und 15 Partien in der ProB mit gut 25 Minuten Einsatzzeit, 6,8 Punkten und 3,7 Assists pro Spiel stehen für den 19-jährigen Point Guard in der Spielzeit 2014/2015 zu Buche. In der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) verhalf er der s.Oliver Baskets Akademie mit zwei Einsätzen gegen das TBB Junior Team aus Trier in den Playdowns zum Klassenerhalt. Seit sechs Jahren ist Constantin Ebert fester Bestandteil des Würzburger Nachwuchsprogramms, im letzten Jahr hat er an der Partnerschule Deutschhaus-Gymnasium mit glänzenden Noten sein Abitur abgelegt.

„Natürlich hätte ich mir in der ProA etwas mehr Einsatzzeit gewünscht, aber es war klar, dass der Aufstieg im Vordergrund steht. In der ProB haben wir als Team gut gespielt. Jetzt möchte ich mir möglichst viel Spielzeit in der Bundesliga erarbeiten. Genauso wichtig ist es aber, mich in der ProB als Spieler weiterzuentwickeln“, sagt Constantin Ebert.

Zur Zeit nimmt er zusammen mit seinem Teamkollegen Max Ugrai am Auftaktlehrgang der U20-Nationalmannschaft in Kienbaum teil. Nichts Neues für den jungen Würzburger: Er gehört seit der U15 in jedem Sommer zum Kader einer Nachwuchs-Nationalmannschaft. In der U16 und U18 hat er an drei A-Europameisterschaften teilgenommen. 2012 war er dabei, als die deutsche U16 mit dem 5. Platz bei der EM das beste Ergebnis aller Zeiten in dieser Altersklasse holte.

Im vergangenen Sommer holte Constintin Ebert mit der deutschen U18 die Goldmedaille bei der B-Europameisterschaft in Bulgarien, verbunden mit dem Wiederaufstieg in die A-Division. Auch in seinem ersten Jahr bei der U20 will er bei der Europameisterschaft Mitte Juli in Italien dabei sein: „Ich bin noch nicht gesetzt und muss mich in der Vorbereitung erst beweisen. Trainer Frank Menz hat mir aber gesagt, dass ich gute Chancen habe.“

Max Ugrai ist in diesem Jahr Kapitän der deutschen U20-Nationalmannschaft. Headcoach Doug Spradley freut sich über die internationalen Einsätze seiner jungen Spieler: „Es ist immer gut für die Entwicklung, wenn die Jungs auf hohem Niveau spielen und neue Erfahrungen sammeln. In den Länderspielen treffen sie auf Gegner, die ganz unterschiedliche Systeme spielen. Vor dem Start in unsere Saisonvorbereitung haben sie dann drei Wochen Zeit, sich zu erholen. Das reicht bei jungen Spielern völlig aus.“

Christian Hoffmann verlässt die s.Oliver Baskets

Nicht mehr zum Kader der s.Oliver Baskets wird in der kommenden Saison Christian Hoffmann gehören. Der 28-jährige Aufbauspieler wechselte vor der ProA-Saison von den Artland Dragons zu den s.Oliver Baskets, kam in 36 Spielen zum Einsatz und erzielte in gut 15 Minuten Spielzeit 4,2 Punkte und 1,4 Assists im Schnitt. Ende Oktober sorgte er in der s.Oliver Arena mit einem Buzzerbeater von der eigenen (!) Dreierlinie im Frankenderby gegen Baunach für einen der absoluten Höhepunkte der Saison.

Nebenbei hat Chris Hoffmann an der Fachhochschule Ansbach seine Bachelorarbeit im Fach „Internationales Management“ geschrieben und mit einer glatten „Eins“ bestanden. „Er hat nicht nur auf, sondern mit seiner sympathischen Art und seiner Erfahrung auch neben dem Parkett einen wichtigen Beitrag zu unserem Erfolg geleistet. Wir wünschen Chris und seiner Familie für die Zukunft alles Gute“, sagt s.Oliver Baskets Geschäftsführer Steffen Liebler.

 

(s.Oliver Baskets)

Einmal Ritter – Immer Ritter

In den vergangenen Spielzeiten mussten sich die Fans der Kirchheim Knights häufig an neue Gesichter gewöhnen. Nun kehrt ein bereits Bekanntes zurück in die Teckstadt. Tim Koch verstärkt das Ritter-Team zur kommenden Saison. Der 26-jährige Flügelspieler kommt aus der Bundesliga vom langjährigen Kooperationspartner aus Ludwigsburg. Der dortige Edelreservist soll in Kirchheim eine tragende Rolle übernehmen und gemeinsam mit den bereits verpflichteten Jordan Wild und Andreas Kronhardt das Grundgerüst der neuen Rittertruppe bilden.

„Tim war einer der ersten Spieler mit denen wir in konkretere Gespräche gegangen sind. Er wollte unbedingt nach Kirchheim. Das haben wir vom ersten Moment an gespürt und uns deshalb auch sehr schnell für ihn entschieden. Wir glauben, dass er bei uns eine wichtige Stütze sein wird, “ so Geschäftsführer Christoph Schmidt.

Dass auch Koch bei den Rittern seine Zukunft sieht, belegt ein 2-Jahresvertrag unter den der Guard seinen Namen setzte. „Wir wollen wieder mehr auf Kontinuität setzen. Das ist in der heutigen Zeit nicht immer einfach, deshalb freut es uns umso mehr, dass Tim sich für die kommenden beiden Jahre an uns gebunden hat. Mit ihm und Andi Kronhardt haben wir zwei tolle Spieler für die kommenden Jahre, “ freut sich Schmidt. Auch Trainer Michael Mai zeigt sich begeistert von Kochs Entscheidung. „Ich konnte Tim mehrere Male beobachten und hatte sehr gute Gespräche mit ihm. Er ist ein toller Verteidiger, hat die richtige Einstellung, arbeitet hart an sich und ist ein sehr guter Schütze von der Dreierlinie. Mit seinen 196cm ist er zudem sehr flexibel einsetzbar. Er passt einfach zu uns, “ so der US-Amerikaner. Koch wird gemeinsam mit seiner Freundin in die Teckstadt ziehen. Bereits vor einigen Jahren war Tim im Knights-Dress aktiv. Jedoch erhielt er unter Trainer Ignjatovic nur wenig Spielzeit. Auch in den Folgejahren in Ludwigsburg hielten sich die Einsatzzeiten in Grenzen. Doch wenn er zum Einsatz kam, konnte er jeweils überzeugen. Nun also das Kontrastprogramm mit einer verantwortungsvollen Position unter der Teck.

„In Kirchheim hat sich vieles verändert. Die Knights haben sich entwickelt und möchten diesen Weg weiter gehen. Auch ich möchte eine wichtige Rolle einnehmen und zeigen, dass ich dieser gerecht werden kann. Mit der Unterstützung der Fans werden wir angreifen und versuchen etwas Besonderes zu schaffen, “ formuliert Tim die Ziele für die kommende Saison.

 

(VfL Kirchheim Knights)

Dauerkarten Vorverkauf finke baskets 2015/16

Nachdem vor einer Woche das Warten auf den Ligaverbleib ein Ende hatte, startet jetzt endlich auch der Dauerkartenverkauf für die Pro A Saison 2015/16 mit tollen Rabatten bis zu 50 %.

Ab Donnerstag, 21. Mai 2015 können sich die Basketballfans in und um Paderborn ihre Plätze für die nächste Spielzeit sichern. Dabei haben die bisherigen Dauerkartenbesitzer bis zum 14. Juni die Möglichkeit ihre letztjährigen Plätze wieder zu belegen.

Bis zu diesem Datum gilt sowohl für die bisherigen als auch für neue Dauerkartenbesitzer der günstige Frühbucherpreis. Einen zusätzlichen Rabatt gibt es für Vereins- und Fanclubmitglieder.

Die günstigste Dauerkarte gibt es für Mitglieder schon ab 59 €, für Nichtmitglieder ab 69 € zu erwerben, was bei 15 Heimspielen sehr günstigen 3,93 € bzw. 4,60 € je Spiel entspricht.

Je nach Kategorie und Buchungszeitpunkt ergeben sich bei den Dauerkarten Ersparnisse gegenüber den Preisen für Einzelspiele an der Tageskasse von 22 % bis zu starken 43 % oder anders ausgedrückt, bis zu 6,5 Gratisspiele.

Für Mitglieder ergibt sich sogar eine noch höhere Ersparnis von bis zu 50 %. In diesem Zusammenhang macht der Verein auf die Möglichkeit einer Fördermitgliedschaft ab 1€/Monat aufmerksam, die gleichzeitig mit der Dauerkartenbestellung beantragt werden kann.

Preise für Dauerkarten, Saison 2015/16:

Normalpreis Ermäßigter Preis *
Frühbucherbis 14.06.15 Regulärer Preis
ab 15.06.15
Frühbucher
bis 14.06.15
Regulärer Preis
ab 15.06.15
  1. Kategorie (C/G/H)
189,00 € 199,00 € keine Ermäßigung in Kat. 1 keine Ermäßigung in Kat. 1
  1. Kategorie (B/D/Ost/West)
129,00 € 139,00 € 99,00 € 109,00 €
  1. Kategorie (Stehplatz)
99,00 € 109,00 € 69,00 € 79,00 €

In jeder Kategorie erhalten Mitglieder zusätzlich 10 € Rabatt.

Preise Einzelspiele an der Tageskasse:

Normalpreis Ermäßigter Preis *
  1. Kategorie (C/G/H)
17,00 € keine Ermäßigung in Kat. 1
  1. Kategorie (B/D/Ost/West)
12,00 € 10,00 €
  1. Kategorie (Stehplatz)
10,00 € 8,00 €

An der Tageskasse gibt es auch weiterhin Familienkarten (2 Erw. + 2 Kinder bis 12 Jahre) für 29,00 €.

Die Kartenpreise im Einzelspiel-Vorverkauf während der Saison werden jeweils 2,00 € niedriger sein.

* Ermäßigt: Jugendliche, Schüler, Studenten, Azubis, Wehr-/Zivildienstleistende, Rentner, Schwerbehinderte (ab 50 %). Für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt frei.

Basketspräsident Christoph Schlösser zum Start des Dauerkartenverkaufs: „ Uns wurde in den letzten Wochen allen viel Geduld abverlangt. Jetzt geht es aber endlich wieder richtig los. Wir hoffen, dass die Basketballfans aus Paderborn und der ganzen Region, nach den Wochen der Unsicherheit und unserem intensiven, erfolgreichen Kampf um die Ligazugehörigkeit, weiter ihre Unterstützung für den hiesigen Basketball zeigen und diese unter anderem auch durch den Kauf von Dauerkarten beweisen. Wir freuen uns natürlich auch über weitere Fördermitglieder, die dann zusätzlich zu den ohnehin schon sehr günstigen Dauerkartenpreisen weitere Rabatte erhalten und zusätzlich helfen unsere erfolgreiche Jugendarbeit zu sichern. Ich bin überzeugt davon, dass uns – genau wie bereits praktisch alle Sponsoren – auch die Fans treu bleiben werden.“

Dauerkartenbestellungen können ab sofort  unter www.paderborn-baskets.de/tickets vorgenommen werden.

Zusätzliche Rabatte sind durch eine Fördermitgliedschaft möglich. Infos dazu unter www.paderborn-baskets.de/sponsoring/jugendfoerderer/

Andreas Kronhardt wird ein Ritter

206 cm und knapp 110 KG. Das sind die Rahmendaten von Kirchheims neuem Centerspieler. Mit Andreas Kronhardt konnten die Ritter nun sehr früh, die wohl am Schwierigsten zu besetzende Position festzurren.

„Andi war einer der ersten Spieler, mit denen wir in Verbindung getreten sind. Ich bin sehr froh, dass er sich für Kirchheim und die Knights entschieden hat, “ sagte Trainer Michael Mai nach der Vertragsunterzeichnung.

Dabei war für die Kirchheimer entscheidend, das Kronhardt unbedingt nach Kirchheim wollte. „Wir haben unseren Fokus ganz klar darauf gelegt, nur Spieler zu verpflichten, die mit uns gemeinsam für Stimmung und für eine Überraschung sorgen wollen. Von einem Typen wie Andi erwarten wir, das er vorangeht und diese verantwortungsvolle Rolle ausfüllt. Dass er ein absoluter Kämpfertyp ist wussten wir schon vorher. Das mussten wir in der Vergangenheit bei den Spielen gegen Crailsheim am eigenen Leib erfahren, “ so Geschäftsführer Christoph Schmidt. Mit 25 Jahren ist Kronhardt noch entwicklungsfähig. „Ihm war es sehr wichtig, das wir 2 mal am Tag trainieren und ihm mit Tobias Unger einen Athletiktrainer an die Seite stellen können, der sich um seine individuelle Trainingsentwicklung kümmern wird. Wir werden viel und hart arbeiten. Er ist dazu absolut bereit, “ erklärt Mai. Das Kronhardt die Ritter nicht nur als Durchgangsstation betrachtet, zeigt seine Unterschrift unter einen 2-Jahresvertrag. Nach einem Jahr Bundesligaerfahrung und wenig Spielzeit mit den Crailsheim Merlins, möchte Andi nun wieder zur Stütze seines Teams werden. Vor allem seine defensiven Stärken gaben den Ausschlag für Kronhardt. Auch seine schwäbischen Wurzeln (er stammt aus Schwäbisch Hall) trugen zum positiven Gesamtbild bei.

„Ich freue mich total auf die Aufgabe in Kirchheim. Es war immer klasse in der Sporthalle Stadtmitte zu spielen. Die Fans und die Stimmung sind toll. Ich hoffe darauf, dass wir wieder eine neue Euphoriewelle starten können. Wir wollen die Großen der ProA ärgern. Das wird eine schwierige Aufgabe, aber wenn wir als Team zusammenhalten, können wir bestimmt für die eine oder andere Überraschung sorgen, “ sagte Kronhardt.

 

(VfL Kirchheim Knights)

 

Topscorer der BG Karlsruhe wechselt in den OSP

Die Basketballer der MLP Academics haben mit Paul Brotherson den ersten Importspieler für die kommende Saison unter Vertrag genommen. Brotherson war in der vergangenen Saison Topscorer der BG Karlsruhe und führte im Jahr zuvor die zweite Mannschaft der s.Oliver Baskets Würzburg in die ProB.

Durchschnittlich 16,4 Punkte in der vergangenen und 22,4 Punkte in der Saison 2013/2014 – die MLP Academics haben in Paul Brotherson einen sehr guten Scorer unter Vertrag genommen. Doch Brotherson zeichnet sich hauptsächlich durch seine Bereitschaft aus, auch Dinge zu tun, die nicht ganz oben auf dem Scoringbogen stehen. Der gebürtige Australier und Power Forward wechselt von der BG Karlsruhe in die Rhein-Neckar-Region. „Uns ist Paul Brotherson beim Vorbereitungsspiel ins Auge gefallen, sodass wir ihn die ganze Saison weiterhin intensiv verfolgt haben – auch in den Playoffs“, sagt Headcoach Frenki Ignjatovic über den Neuzugang. Der 26-Jährige stand in den letzten drei Jahren seiner Karriere überwiegend für deutsche Vereine auf dem Parkett. Brotherson schloss sich zuerst zwei Jahre TAKE-OFF Würzburg (Farmteam der s.Oliver Baskets) an und führte diese in seinem zweiten Jahr mit durchschnittlich 22,1 Punkten zur Regionalligameisterschaft und dem Aufstieg in die ProB. Als Spieler der „Blue Baskets“ wurde der 195 Zentimeter große Forward zum „Player of the Year“, zum „Bosman Player of the Year“ und in das 1st Team der Regionalliga gewählt. Neben seiner hohen Punkteausbeute, waren dabei auch Effektivität und seine Reboundstärke wichtige Kriterien. „Er legt ein sehr hohes Engagement, viel Energie und viel Herz in seine Spielweise. Auch im Kampf um den Rebound geht er engagiert an die Sache. Brotherson ist ein generell kompletter und vielseitiger Spieler, besonders auf den Positionen drei und vier“, so Ignjatovic.

In der vergangenen Saison lief der Australier mit britischem Pass dann für die BG Karlsruhe auf. Trotz seiner erstmaligen Teilnahme am sportlichen Wettbewerb in der ProB wurde er dennoch auf Anhieb Topscorer der BG (16,4 Punkte) sowie deren zweitbester Vorlagengeber (2,2 Assists). Nach der medial auch Deutschlandweit bekanntgewordenen Faustschlag durch Filmore Beck trauten ihm viele eine schnelle Rückkehr nicht zu. Doch Brotherson zeigte auch in dieser schwierigen Phase seine Kämpfermentalität und kehrte trotz mehreren schweren Gesichtsverletzungen bereits nach 55 Tagen auf das Parkett der Friedrich-List-Halle zurück, um für „seine“ BG alles zu geben. „Klar hat ihn die Verletzung etwas aus der Bahn geworfen, dennoch ist er nach der Verletzung stark und noch engagierter zurück gekommen“, zeigt sich Ignjatovic anerkennend. Herzlich Willkommen in Heidelberg – Paul Brotherson.

 

Bisherige Karrierestationen (von neu nach alt):

2014 – 2015 BG Karlsruhe

2013 – 2014 TAKE-OFF Würzburg Blue Baskets (heute: TG Würzburg Baskets Akadmie)

2010 – 2012 Metropolitan State College of Denver (College)

2008 – 2010 Central Wyoming State (College)

2004 – 2007 Westfields Sports High (Highschool)

 

(MLP Academics Heidelberg)

Albert Kuppe kehrt nach Heidelberg zurück

Die MLP Academics Heidelberg treiben ihre Kaderplanungen weiter voran. Mit Albert Kuppe kehrt ein ehemaliger Spieler des USC Heidelberg in seine Heimat zurück. Der Power Forward wechselt von den Oettinger Rockets Gotha in die Rhein-Neckar Region.

Bei den MLP Academics Heidelberg laufen die Planungen für die kommende Saison weiter auf Hochtouren. Nachdem in den vergangenen zehn Tagen bereits Max Rockmann und Niklas Würzner (weiter) unter Vertrag genommen wurden, folgt nun mit Albert Kuppe der nächste deutsche Spieler. Der 2,00 Meter große Forward spielte bereits bis ins Jahr 2008 für den USC Heidelberg und Kooperationspartner SG Mannheim. „Ich freue mich, dass wir die Möglichkeit wahrnehmen konnten, diesen auf den Markt gekommenen Spieler unter Vertrag zu nehmen. Albert Kuppe hat einen tollen Charakter, eine gute Arbeitsmoral und verfügt über einen sehr guten Wurf“, so Headcoach Frenki Ignjatovic über die Verpflichtung des ehemaligen Jugendspielers der Heidelberger. In diesem Geschäft sei es sehr ungewöhnlich und spreche für den Spieler wenn er fünf Jahre für denselben Verein aufliefe, äußerte sich Ignjatovic erfreut über die Einstellung des Neuzugangs. Der Sohn russischer/tadschikischer Einwanderer möchte sich neben seiner sportlichen Laufbahn verstärkt auch auf den Beruf nach der Karriere konzentrieren –  Im letzten Sommer schloss Kuppe sein Sportmanagement-Studium an der BA Erfurt mit der Endnote 2,1 ab. „Er wird dieses Jahr 27 – da sind auf jeden Fall noch einige Jahre auf höchstem Niveau in ihm drin. Ich freue mich, dass er momentan neben dem Sport auch seine Zukunft im Blick hat“, berichtet Ignjatovic.

„Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung in Heidelberg. Insbesondere deshalb, weil dies eine Art Rückkehr in die alte Heimat für mich ist. Durch die damalige Kooperation mit Mannheim und dem Teilzeitinternat im OSP habe ich einen großen Teil meiner Jugend in Heidelberg verbracht. Umso glücklicher bin ich jetzt ein Teil des Teams zu sein und freue mich jetzt schon auf die bevorstehenden Aufgaben“, erzählte Kuppe erfreut.

„AK47“ – wie Kuppe während seiner Gothaer Zeit genannt wurde, erzielte in der abgelaufenen Saison in gut 17 Minuten durchschnittlich 7,2 Punkte. Doch der vielseitige Fanliebling beeindruckte unter anderem auch durch Charakterstärke und ein hohes Maß an Einsatz.  

Bisherige Karrierestationen (von neu nach alt):

2010 – 2015 Oettinger Rockets Gotha

2009 – 2010 BIS Baskets Speyer

2008 – 2009 BG TSV Viernheim/TSG Weinheim

2003 – 2008 SG Mannheim/USC Heidelberg

 

 

HEBEISEN WHITE WINGS starten definitiv in der ProA – Mesghnas Vertrag verlängert

Die HEBEISEN WHITE WINGS starten nun definitiv in der Saison 2015/2016 in der 2. Basketball-Bundesliga. Diese Nachricht verkündeten Hanaus Basketballer am Dienstag in einer Pressekonferenz beim Fahrzeugpartner VW Automobile Frankfurt Betrieb Hanau. Gleichzeitig gaben die HEBEISEN WHITE WINGS bekannt, dass der Vertrag von Scharfschütze Jonathan Mesghna um ein Jahr verlängert wurde.

Oberbürgermeister Claus Kaminsky hatte vergangene Woche beim öffentlichen Treffen in Richtung Management die Erwartung der Region an die HEBEISEN WHITE WINGS zusammengefasst und gesagt: „Die Aufgabe ist gestellt“. Heute nun  vermeldet das Management: Aufgabe übernommen – Unterstützung aus der Region wird erbeten.  „Wir haben in den vergangenen Tagen viel Zuspruch erhalten“, freute sich Geschäftsführer Sebastian Bartholomäus. „Klar ist aber auch, wir haben noch eine Fülle offener Baustellen, die wir angesichts der kurzfristig sich ergebenden Chance des sportlichen Aufstiegs, verbunden mit einem sehr knappen Entscheidungszeitfenster abarbeiten  müssen. Die finanziellen Mittel für einen Spielbetrieb sind gesichert – auch für die ProA. Sonst würden wir diesen Schritt nicht gehen“, stellte Bartholomäus klar. Wie konkurrenzfähig aber der Hanauer Aufsteiger im anstehenden Abstiegskampf sein wird, hängt davon ab, ob es zeitnah gelingt, weitere namhafte Unterstützung zu finden. Die HEBEISEN WHITE WINGS werden sicherlich mit dem wohl kleinsten Etat der ProA starten. Wie konkurrenzfähig ein von der Begeisterung des Aufstiegs getragenes Team sein kann, wird davon abhängen, wie weit die wirtschaftliche Ausstattung hinter denjenigen anderer Teams zurückbleibt, die in durchaus wirtschaftsschwächeren Regionen ihr Umfeld zu mobilisieren vermögen.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Harald Nickel unterstrich diesen Aspekt. „Wir werden unser Team so aufstellen, dass wir uns unserer kaufmännisch soliden Geschäftspolitik entsprechend finanziell nicht übernehmen“, so Nickel. Daher könne es nur ein Ziel geben: den Klassenerhalt. „Wenn es nach der Papierform geht, haben wir einen Abstieg einzuplanen.  Wenn wir weitere Unterstützer kurzfristig finden, auf dieser breiteren Basis das Team geschickt mit hungrigen Trainern und Spielern ergänzen, schaffen wir die Sensation und beißen uns in der ProA fest“, sagte Nickel salopp und ergänzte: „Im Ernst: Wir gehen als krasser Underdog in die 2. Basketball-Bundesliga. Das ist schwer und reizvoll zugleich. Steigen wir wieder ab, so behandeln wir das als Lehrjahr und Vorbereitung auf einen Wiederaufstieg. Niemand dürfte und würde uns das übel nehmen.“ Das sieht das Management um Jens Gottwald und Thorsten Wünschmann nicht anders. „Von Anfang an kann es nur darum gehen, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und größtem Einsatz die Klasse zu halten. Das ist eine Herkulesaufgabe für die HEBEISEN WHITE WINGS und für die Sportstadt Hanau zugleich. Aber auch eine große Chance, an der das Projekt ‚Bundesliga-Basketball in Hanau‘ nur wachsen kann. Zur Entscheidung, sich einer derartigen Herausforderungen zu stellen, gibt es daher keine Alternative “, so Wünschmann. Gottwald ergänzt: „Wenn ich die Resonanz der letzten Tage sehe, dann bin ich vorsichtig optimistisch. Wir haben aus Hanau und der Region von vielen Personen Unterstützung angeboten bekommen, das gilt für Sponsoren und Partner, wie für die Stadt mit Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Diese Resonanz zeigt uns, dass wir es schaffen können“, so Gottwald. Dennoch sei weiterhin die Lücke zur finanziellen Ausstattung der künftigen Mitbewerber noch maßgeblich zu verkleinern, um auch sportlich aufrüsten zu können. „Das Risiko hier noch auf Zusagen und weitere neue Unterstützer warten zu müssen, sind wir mit Blick auf aktuelle Resonanz auf die Aufstiegschance eingegangen. Jeder Tag zählt dabei, da wir jetzt unseren Kader ergänzen und verstärken müssen“, unterstrich Bartholomäus, dass die Sommerpause weiterhin intensiv genutzt werden muss.

Genutzt wurden die letzten Tage auch, um eine erste Personalie für die neue Saison festzuzurren: Jonathan Mesghna bleibt ein weiteres Jahr bei den HEBEISEN WHITE WINGS. „Er hat sich sportlich entwickelt, hat zweifelsohne viel Talent und Qualität. Er ist noch dazu einer, der aus der Region stammt. Klar ist aber, auch für ihn wird die ProA eine neue Herausforderung, in der er sich beweisen muss. Wir sind überzeugt, dass er diese Herausforderung annehmen wird als ein mannschaftsdienlicher Spieler weiter verbessert: Es war sein Anspruch, in der kommenden Saison jedenfalls in der ProA zu spielen. Jetzt gilt es für ihn“, kommentiert Thorsten Wünschmann die Vertragsverlängerung mit Mesghna. Der 25-jährige Small Forward galt schon früh als eines der großen hessischen Basketballtalente. Er stand in der abgelaufenen Spielzeit in allen 28 Partien auf dem Court. Bei einer durchschnittlichen Spielzeit von 27 Minuten erzielte der 190 Zentimeter große und 89 Kilogramm schwere Spieler 10,2 Punkte und griff sich vier Rebounds. In den Play-offs kam er im Schnitt auf knapp zwölf Punkte. Besonders gefährlich ist Mesghna, der 2014 von einem US-Team nach Hanau wechselte, von der Dreierlinie. Von dort traf der Scharfschütze 40 Prozent seiner Würfe. Kein Hanauer warf den Ball häufiger aus der Distanz durch die Reuse – stolze 64 Mal.

 

(HEBEISEN WHITE WINGS)