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Erik Müller zurück beim RSV Eintracht

Nach zwei Saisons beim USV Potsdam (USV), je einer davon in der Oberliga Brandenburg und der 2. Regionalliga Ost, kehrt Flügelspieler Erik Müller zurück zum RSV Eintracht Teltow/Stahnsdorf/Kleinmachnow 1949 (RSV) in die 2. Basketball-Bundesliga ProB.

Dort lief er bereits 2012/13 sechs Mal für die Eintracht auf und schaffte damals 3,7 Punkte pro Begegnung. Von 2009 bis 2012 sammelte der ehemalige U16-Nationalspieler bei Alba Berlin II seine ersten Zweitligaerfahrungen, markierte dabei bis zu 10,6 Punkte pro Spiel.

Der heute 23-jährige Müller setzte sein Talent zuletzt äußerst gewinnbringend für den Potsdamer Nachbarn ein: Mit 23,5 Punkten pro Spiel wurde er 2013/2014 Oberliga-Topscorer in Brandenburg und verhalf dem USV zum langersehnten Aufstieg in die 2. Regionalliga Ost. Auch in dieser Liga überzeugte der 2,02-Meter-Hüne, als er 2014/2015 zweitbester Punktesammler wurde (22,2 Punkte). Nun also will es Müller noch einmal wissen und startet den zweiten Anlauf in der zweiten Liga. Als ausgelernter Veranstaltungskaufmann begann er kürzlich ein Anschlussstudium in Berlin.

“Erik ist als noch junger Spieler bereits mit viel Erfahrung gesegnet. Als echter Athlet kann er kleiner oder großer Flügel spielen. Vor allem aber ist er heiß auf die ProB. Wir freuen uns auf ihn”, sagt Sportdirektor Vladimir Pastushenko.

Neben den bereits vermeldeten Colin Craven, David Herwig und Niko Schumann wird auch Thomas Schoeps einer von Müllers Mannschaftskollegen in der bevorstehenden Saison 2015/16 sein. Schoeps verlängerte sein Engagement bei der Eintracht um ein weiteres Jahr, geht somit in seine vierte Spielzeit beim RSV, wo der 1,88 Meter große Aufbauspieler stets zu den Leistungsträgern zählte. In der vergangenen Saison konnte der 26-jährige Schoeps verletzungsbedingt zwar nur elf Spiele absolvieren, kam dabei aber immerhin auf durchschnittlich 10,1 Punkte.

 

Itzehoe Eagles setzen auf Kontinuität

Die letzte Unterschrift ist trocken, und die Freude bei den Itzehoe Eagles ist groß: Alle sieben deutschen Spieler, die zum Ende der vergangenen Saison dabei waren, tragen auch in der zweiten Spielzeit in der 2. Basketball-Bundesliga ProB das Eagles-Trikot.

Diese Kontinuität sei sehr wichtig, betont Coach Pat Elzie. Und sie zieht sich durch alle Positionen von Lars Kröger (24) und Yannick Evans (29) unter dem Korb über Adrian Breitlauch (21), Johannes Konradt (20) und Patrick Wischnewski (28) auf dem Flügel bis zu den Aufbauspielern Nick Tienarend (21) und Kosta Karamatskos (29). Das Prinzip, den Spielern auch eine Perspektive abseits des Basketballs zu bieten, habe sich bewährt, sagt Teammanager Stefan Flocken: Kröger und Evans absolvieren ein duales Studium als Betriebswirte bei Pohl-Boskamp und an der Nordakademie Elmshorn, Wischnewski lernt Wirtschaftsingenieur bei den Stadtwerken Itzehoe und an der Nordakademie, Karamatskos ist Auszubildender als Sport- und Fitnesskaufmann bei Clever fit, und auch Konradt wird nach seinem Abitur jetzt in eine Ausbildung starten. Tienarend, der nach seinem Kreuzbandriss im neuen Jahr wieder einsteigen wird, und Breitlauch studieren in Kiel. Letzterer liebäugelte mit einem Wechsel in eine höhere Liga, entschied sich dann aber doch für die Eagles. Ein Grund dafür sei die gute Möglichkeit, sein Studium zu beenden und dabei Basketball auf hohem Niveau und unter einem guten Coach zu spielen. Weitere Erklärungen folgen, und sie klingen, als spreche Breitlauch auch für seine Teamkollegen: „Außerdem hat sich der Verein in den letzten Jahren toll entwickelt, und es macht Spaß, von immer mehr Zuschauern bei den Spielen unterstützt zu werden. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass wir uns in der ProB etablieren.“

Es sei sehr gut, dass so viele Spieler aus Itzehoe und bekannte Gesichter zum Team gehören, sagt Elzie. „Sie sind echte Identifikationsfiguren.“ Und die nächsten Akteure wachsen aus den eigenen Reihen bereits nach: Jonas Böhm und Leon Hutter zum Beispiel werden bei den Eagles mittrainieren, aber nicht nur das: „Das sind Jungs von hier, die ihre Chance bekommen werden.“ Insgesamt sei er sehr zufrieden mit den deutschen Spielern, die zum Kader des Zweitligisten gehören, sagt der Coach. „Ich freue mich auf die Arbeit mit ihnen.“ Anfang August beginnt die

EN Baskets müssen Dücker ziehen lassen

Fünf Jahre am Stück trug Julius Dücker zunächst das Schwelmer Trikot, um sich dann sportlich in Richtung Herten und anschließend in Richtung Bochum zu verändern. In der abgelaufenen Saison war er erneut im blau-gelben Dress der Baskets aktiv und zeigte zum Ende der regulären Saison, als es um die Playoffplätze ging, sehr gute Leistungen. Nun muss er aber seine Zukunftspläne neu definieren. Basketball steht für ihn nicht mehr an erster Stelle und ein neuer Lebensabschnitt beginnt für den Großen mit der Nummer 9.

„Wir haben alles versucht, irgendeine Lösung zu finden. Aber es ist uns nicht gelungen, Julius Dücker eine vernünftige berufliche Perspektive in der Nähe zu ermöglichen, um ihn zeitgleich basketballerisch an uns zu binden. Julius hat nun andere Prioritäten. Und das ist auch richtig so! Wir bedauern es sehr, dass er uns nicht mehr zur Verfügung steht.“ erklärt Baskets-Geschäftsführer Omar Rahim. Dücker hat vor wenigen Monaten sein Studium abgeschlossen und bewirbt sich auf dem Jobmarkt bundesweit. Somit muss er sich flexibel halten und sich dort niederlassen, wo sein Berufsleben beginnt.

„Nach seiner Zeit bei Lichterfelde, hat Julius insgesamt sechs Jahre für die Baskets gespielt! Wir finden es wirklich schade, dass er nicht mehr für uns spielen kann und seine Karriere nicht in Schwelm beendet. In den letzten Playoffs und auch die Wochen davor war er unser bester Big Man. Pure wird seine Position im Kollektiv ersetzen müssen. Aber da ist der Trainer erfahren genug und wird wissen, wie er das umsetzen kann.“ ergänzt Michael Kersthold.

Weitere Schritte mit Fabian Strauß

Der SC Rist Wedel kann auch in der Saison 2015/16 auf Fabian Strauß bauen. Der 22-Jährige bleibt im Rist-Kader für die 2. Basketball-Bundesliga ProB und ist auch darüber hinaus als Jugendtrainer in Wedel fest verankert.

Man muss sich nicht aus dem Fenster lehnen, um Strauß als einen der großen Gewinner der vergangenen Saison zu bezeichnen. Auf dem Weg ins ProB-Finale nahm er eine tolle Entwicklung und avancierte zur Stammkraft. „Ich war überrascht, dass ich auf einmal pro Spiel 15 Minuten und mehr gespielt habe“, sagt Strauß rückblickend. Mit Trainer Michael Claxton habe er ein sehr gutes Verhältnis, das sich ausgezahlt habe.

„Ich konnte einfach Basketball spielen. Wenn man einen Fehler gemacht hat, hat man einen Fehler gemacht, dann hat man die Chance bekommen, den wieder wettzumachen. Am Anfang war ich überrascht, dass er so viel Vertrauen in mich hat. Nach der Saison hatte ich das Gefühl, dass ich so viel Spaß am Basketball hatte wie seit Langem nicht mehr. Ich hoffe, ich habe ihm sein Vertrauen zurückgezahlt“, erzählt Strauß.

Seine Stärken als Distanzschütze spielte er so einige Male aus und rückte sich unter anderem in beiden Playoff-Halbfinalspielen gegen Iserlohn ins Rampenlicht, als er mit jeweils drei Dreiern bei einer Trefferquote von 60 Prozent hervorstach. Doch Strauß will mehr als ein „Schmeißer von außen“ sein: „Der nächste Schritt für mich ist, weiterhin konstant zu spielen, der Mannschaft in Defensive und Offensive konstant zu helfen. Und ich will nicht nur auf meine Dreier beschränkt werden, sondern auch durch andere Situationen glänzen“, sagt er. Dafür legt er sich während der Pause ins Zeug. Zwar ließ eine Sommergrippe seine Auszeit nach dem Ende der vergangenen Saison länger werden als geplant, doch seit Wochen fließt der Schweiß: „Ende Mai habe ich wieder angefangen, mich auf die neue Saison vorzubereiten“, berichtet Strauß.

„Ich bin zuletzt drei Mal pro Woche im Kraftraum gewesen und habe viel an Athletik und Explosivität gearbeitet“, sagt er. „Und dann war ich auch drei Mal pro Woche in der Halle, habe viel Ballhandling gemacht, bestimmte Wurfbewegungen, Würfe aus dem Dribbling und solche Dinge. Und ein bis zwei Mal pro Woche Joggen für die Grundlagenausdauer.“

Das ist es, was Christoph Roquette, Sportlicher Leiter der Rister, meint, wenn er davon spricht, sein ehemaliger Mannschaftskollege, mit dem er auch schon in Jena zusammenspielte, sei „Profi durch und durch“. Und Roquette fährt fort: „Wir sind froh über Fabians Weiterverpflichtung. Seine professionelle Einstellung wird ihn dieses Jahr wieder ein Stück weiterbringen“.

Auf Stippvisite in Königslutter

Ein weiterer Abstecher als gewöhnlich stand kürzlich im Rahmen der Aktion „Herzöge@School“ auf dem Programm: Bundesligabeauftragter Nicolas Grundmann und Demetrius Ward fuhren bis nach Köngslutter, um mit einigen Schülerinnen und Schülern der dortigen Driebeschule Basketball zu spielen.

150715_Demetrius Selfie_1_pZustande gekommen war der Kontakt über Jens Jenrich, seines Zeichens Mitglied der erfolgreichen Ü40-Mannschaft des MTV Wolfenbüttel. Jenrichs Tochter Lena leitet die Basketball-AG an der Driebeschule. Angeleitet von Coach Ward stand eine gute Stunde dribbeln, passen und werfen auf dem Programm, ehe noch genügend Zeit für Fragen und Autogrammwünsche blieb. Und auch, wenn die Schülerinnen und Schüler hinsichtlich ihrer Englischkenntnisse eher zurückhaltend waren, die Aufforderung von Demetrius zum obligatorischen Fotoshooting („Hey kids, let us take a selfie“) verstanden sie alle.

Jens Hirschberg bleibt an Bord

Jens Hirschberg geht in seine dritte Saison beim SC Rist Wedel. Trainer Michael Claxton behält damit einen vielseitigen Spieler mit Erfahrung und Führungsqualitäten.

Neben allerlei Spezialgerät, um die gegnerische Verteidigung auszuhebeln oder einen schützenden Zaun um den eigenen Korb zu zimmern, braucht ein Trainer in seinem Werkzeugkasten auch ein Schweizer Messer – vielseitig verwendbar und stets zuverlässig. Nicht dass Jens Hirschberg Eidgenosse wäre, doch der 27-Jährige ist genau so ein basketballerisches Universalinstrument und stellt seine Dienste dem SC Rist auch in der Saison 2015/16 zur Verfügung.

Wichtige Dreier wie in der Schlussphase des zweiten Playoff-Viertelfinalspiels in Leipzig, Rebounds und damit den Ballbesitz sichern, sich in der Verteidigung aufreiben – und zwar je nach Bedarf mal auf dem Flügel, mal unter dem Korb. Hirschbergs Tätigkeitsbeschreibung hört da längst nicht auf. „Jens ist ein Spieler, der jedem Team gut steht, denn er macht die Sachen im Spiel, die sich nicht auf dem Statistikbogen wiederfinden“, erläutert der Sportliche Leiter Christoph Roquette.

Sehr wohl statistisch festgehalten wurden indes jene sechs Punkte und sieben Rebounds, die Hirschberg in der zweiten Partie der Vorschlussrunde gegen Iserlohn zum Einzug ins Endspiel beitrug. „Das Halbfinale zuhause war das geilste Spiel überhaupt. Die Halle ist aus allen Nähten geplatzt, wir haben überzeugend gewonnen und auch eine gute Show abgeliefert. Im Gesamtpaket war das Halbfinale auf jeden Fall der Hammer“, erinnert er sich daran, was ihm von der vergangenen Saison ganz besonders im Gedächtnis geblieben ist.

Nach den verlorenen Endspielen gegen Oldenburg und kraftraubenden Monaten folgte für Hirschberg zunächst eine Erholungsphase. „Direkt nach der Saison bin ich in den Urlaub gefahren. Jetzt bin ich wieder in der Vorbereitung auf die Vorbereitung. Wir zocken ab und zu auf dem Freiplatz, oder ich gehe ins Fitnessstudio, damit ich zum Start der Vorbereitung auch wieder richtig fit bin. Das werde ich jetzt immer weiter intensivieren, sodass ich in den zwei, drei Wochen vor dem Beginn der Vorbereitung schon wieder mindestens drei, vier Mal die Woche intensiv Sport mache“, so der 27-Jährige.

Fleißig und vielseitig ist Hirschberg – und auch die Erfahrung des Flügelspielers mit Stationen unter anderen in Mannheim, Heidelberg, Hanau und Lich tut den Ristern gut: „Jens ist enorm wichtig, da er letztes Jahr schon Führungsaufgaben übernommen hat, die wir dieses Jahr noch mehr von ihm brauchen werden“, sagt Roquette.

Eric Curth wird ein Löwe

Während die meisten Basketballfreunde ihren wohlverdienten Urlaub genießen, geht es für die Verantwortlichen der Hertener Löwen ohne Pause weiter. Wenige Tage nach der Verpflichtung von DeAndre Lansdowne präsentieren die Hertener Zweitliga-Basketballer mit dem deutschen „Swingman“ Eric Curth eine echte Verstärkung.

Der 23-jährige, der sowohl auf der Aufbauposition als auch auf dem Flügel beheimatet ist, spielte in der letzten Saison in der Südstaffel der 2. Basketball-Bundesliga ProB bei den Licher Basketbären, war zudem auch beim ProA-Ligisten Gießen regelmäßiger Trainingsgast.

„Eric verfügt trotz seines jungen Alters über jede Menge Erfahrung“, freut sich Head Coach Majdi Shaladi über den Transfercoup. „Eric kennt die ProB und gehörte auch zu seiner Regionalliga. und NBBL-Zeiten zu den Leistungsträgern seiner Teams. Wir sind uns sicher, einen Führungsspieler gefunden zu haben, der bei uns noch wachsen kann“, gibt Shaladi zu Protokoll.

„Ich freue mich auf die neue Herausforderung in Herten. Ich hatte ein gutes Gespräch mit Majdi Shaladi“, berichtet der Neu-Löwe. „Ich hatte sofort den Eindruck, dass man mich unbedingt will. Deswegen habe ich ein richtig gutes Gefühl und bin bereit für die neue Aufgabe“, sagt er.

Damit sind die Planungen der Löwen aber noch nicht abgeschlossen. „Wir basteln weiter an einem konkurrenzfähigen Kader, um unseren Fans auch in der neuen Saison packende Spiele bieten zu können“, sagt Löwen-Präsident Hermann Zechel.

Auch in Sachen Saisonvorbereitung können die ersten Ergebnisse verkündet werden. Die Saisoneröffnung wird am 22. August stattfinden, außerdem ist die Mannschaft von Majdi Shaladi am 23. August zu Gast beim Turnier der Basketballer der FC Schalke 04. Auch der traditionelle RevuePalast Ruhr-Pokal darf in der Saisonvorbereitung nicht fehlen. In diesem Jahr findet er am ersten Septemberwochenende (5. bis 6. September) in der Rosa-Parks-Schule statt.

Kröger wird Dragons-Geschäftsführer

Die Artland Dragons sind auf der Suche nach einem Geschäftsführer fündig geworden. Die Gesellschafter der neu-gegründeten Artland Dragons Basketball GmbH, Thomas Fengler (Geschäftsführer INDULOR Chemie GmbH), Steuerberater Peter van Dyk und der Quakenbrücker TSV (QTSV), haben sich einstimmig für den 29-jährigen Marius Kröger entschieden.

„Marius Kröger hat sich als einer der ersten auf unsere Stellenausschreibung beworben, und uns war ziemlich schnell klar, dass er der beste Kandidat ist“, sagt Günther Wangerpohl, der den QTSV als Abteilungsleiter Basketball in der Artland Dragons Basketball GmbH vertritt. „Für Marius Kröger spricht seine Erfahrung im Basketball. Uns war wichtig, dass wir die Position mit einem Bewerber besetzen, der sich mit der Materie schon auskennt. Das ist bei Marius Kröger der Fall.“

Kröger, der in Lutten im Landkreis Vechta aufwuchs, besuchte von 2007 bis 2012 die International Business School der Hanze-University in Groningen (Niederlande), wo er den Bachelor in International Business and Management Studies erwarb. Während seines Studiums absolvierte der neue Dragons-Geschäftsführer Praktika bei den Beko BBL-Klubs EWE Baskets Oldenburg und Artland Dragons. Seit Sommer 2012 ist Kröger für die Event- und Spiel­tagsorganisation bei den Brose Baskets aus Bamberg zuständig. „Für mich ist die Position bei den Dragons der nächste logische Schritt in meiner Berufslaufbahn. Ich habe ganz viel Lust, den Neuaufbau der Dragons zu begleiten“, sagt Kröger. „Ich habe mich in Bamberg sehr wohl gefühlt, so dass es keine Entscheidung gegen die Brose Baskets, sondern für die Dragons war.“

Kröger ist momentan in Quakenbrück und wird von den Mitarbeitern der Artland Dragons Sport-Marketing GmbH bis Ende des Monats eingearbeitet. Offiziell tritt der neue Geschäftsführer seinen Dienst am 1. September 2015 an.

Steckbrief

Name: Marius Kröger
Geburtstag: 12.03.1986
Letzte Stationen (von neu nach alt):
Brose Baskets (Beko BBL/Deutschland)
Artland Dragons (Beko BBL/Deutschland)
EWE Baskets Oldenburg (Beko BBL/Deutschland)
International Business School (Groningen/Niederlande)

Dragons verpflichten Dragan Dojcin

Die Artland Dragons haben eines der wichtigsten Puzzleteile für ihr neues ProB-Team gefunden. Headcoach der Dragons wird Dragan Dojcin.

Der 39-jährige Serbe war zuletzt als Athletik- und Fitnesstrainer bei TBB Trier (Beko BBL) beschäftigt und erhält einen Zweijahresvertrag. „Dragan passt perfekt in unser Konzept, weil er Spaß daran hat, mit jungen Spielern zu arbeiten und diese weiterzuentwickeln“, sagt QTSV-Abteilungsleiter Günther Wangerpohl. „Wir wollen aus unserer guten Jugendausbildung einige Talente in das ProB-Team nehmen – so schließt sich der Kreis.“ Dojcins Assistenztrainer wird Florian Hartenstein, der seit 2012 hauptamtlicher Jugendtrainer der Dragons ist. Seinen Posten als Headcoach der Young Dragons in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) wird Hartenstein weiterhin ausüben.

Dojcin kann auf eine lange, erfolgreiche Karriere als Spieler zurückblicken. 2007 kam der Power Forward in das deutsche Basketball-Oberhaus zu ALBA BERLIN und wechselte 2010 zu TBB Trier. Dort beendete der A-Trainerlizenz-Inhaber seine Spielerkarriere 2013 und wechselte in den Trierer Trainerstab um Henrik Rödl. Zuerst war der neue Dragons-Trainer für das Trierer JBBL-Team verantwortlich, seit Februar 2014 war Dojcin Athletik- und Fitnesstrainer der Beko BBL-Mannschaft in Trier. „Ich bin sehr froh, dass ich diese Chance als Trainer bekommen habe“, sagt Dojcin, der in den vergangenen drei Jahren auch zum Trainerstab der montenegrinischen Nationalmannschaft um Ex-ALBA-Headcoach Luka Pavicevic gehörte. „Unser Hauptziel ist, dass wir ein Team werden, teamorientiert spielen und uns spielerisch verbessern. Wir möchten Spieler rekrutieren, bei denen wir das Gefühl haben, dass sie hinter dem Projekt stehen und es nach vorne bringen wollen.“

Dojcin ist bereits in Quakenbrück und beschäftigt sich in den nächsten Tagen zusammen mit Hartenstein intensiv mit der Zusammenstellung des ProB-Teams.

Steckbrief

Name: Dragan Dojcin
Geburtstag: 22.01.1976
Nationalität: SRB
Position: Headcoach

Letzte Stationen (von neu nach alt):
TBB Trier (Athletik- und Fitnesstrainer/Beko BBL/Deutschland)
TBB Trier (JBBL-Trainer/Beko BBL/Deutschland)
TBB Trier (Spieler/Beko BBL/Deutschland)
ALBA BERLIN (Spieler/Beko BBL/Deutschland)

NOMA Iserlohn verpflichtet Center Deion Giddens

Mit dem 2,06m großen Center Deion Giddens haben die Iserlohn Kangaroos die Position besetzt, die durch den Weggang des Iserlohners Olaf Rostek entstanden ist.
Giddens wird im Verlauf des Sommers seinen deutschen Pass erhalten, so dass er keine Importposition belegt.

Deion Giddens der einen amerikanischen Vater und eine deutsche Mutter hat, wurde in Missouri /USA geboren und kam mit 8 Jahren zurück nach Deutschland wo er jeweils 4 Jahre in Ramstein und Bitburg lebte. Mit 16 Jahren siedelte er dann wieder mit seiner Familie zurück in die USA nach Arizona. Seine deutsche Verwandtschaft lebt in Krefeld und Kempen und als er dort im Mai zu Besuch war, ergab sich die Gelegenheit zu einem Probetraining.

Der 23-jährige konnDeion Giddenste Trainer Matthias Grothe dort überzeugen: „Deion ist ein sehr athletischer Spieler für die großen Positionen, der aber noch viel an seinen technischen Grundlagen und an seinem Körper arbeiten muss. Menschlich hat er einen sehr guten Eindruck beim Probetraining hinterlassen und er wird sicher hart an sich arbeiten, um Fuß zu fassen im Profibasketball in Deutschland.“

Giddens, der die letzten Jahre an einer der renommiertesten Universitäten der Welt, der Cornell Universität, verbrachte, hat dort auch auf Grund einer schweren Knieverletzung (Kreuzbandriss) nicht viel Spielzeit bekommen und daher keine vorzeigbaren Statistiken. Allerdings hat dies die Verantwortlichen der NOMA Iserlohn Kangaroos nicht gestört. Die Perspektive war in diesem Fall entscheidender, kommentiert Manager Michael Dahmen die Vertragsunterzeichnung: „Wir wollten unseren Kader auch in dieser zweiten, sicherlich schwereren Saison, sehr tief besetzen und mit Deion haben wir nun einen „Big Man“, der dem Team sicherlich wichtige Minuten geben kann und auch die Fans mit spektakulären Aktionen begeistern wird.“

Nicht nur die beiden Trainer Grothe und Torbica, sondern auch Deion Giddens freut sich auf die kommende Zusammenarbeit:

„Ich glaube, dass die NOMA Iserlohn Kangaroos eine sehr gute Gelegenheit für mich sein können, mich entsprechend weiter zu entwickeln. Selbstverständlich werde ich alles dafür tun, dem Team zu helfen die angestrebten Ziele zu erreichen. Ich bin glücklich darüber in der Nähe zu meiner deutschen Familie und Freunden zu leben und professionell Basketball spielen zu können, denn dies war schon immer mein Traum.“