Schlagwortarchiv für: ProB Nord

Löwen verpflichten Marvin Jahn

Die Hertener Löwen präsentieren mit dem 21-jährigen Aufbauspieler Marvin Jahn ihre nächste Neuverpflichtung für die kommende Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB. In der letzten Spielzeit ging der Neu-Löwe eine Liga höher für die ETB Wohnbau Baskets Essen auf Korbjagd, und konnte sich mit seinem Team für die Playoffs qualifizieren.

In der ProA kam der Point Guard nicht so zum Zuge. Allerdings ist Löwen-Trainer Majdi Shaladi über die Qualitäten seines neuen Schützlings bestens informiert. Schließlich coachte Shaladi Jahn bereits in der Jugend.

„Wir haben Marvin nicht wegen der Pro A geholt, sondern weil er in der 2. Regionalliga stark gespielt hat. Mit seinen Fähigkeiten soll er Sven Jeuschede ersetzen, der künftig in den USA für die Montana State University spielt“, erklärt Shaladi.

„Ich habe in Essen nicht wirklich zeigen können, was in mir steckt“, sagt Marvin Jahn, der in Bochum Wirtschaftswissenschaften studiert. Von seinem Wechsel zu den Löwen erhofft sich der 1,84 m große Guard vor allem eins: „Mehr Einsatzzeit!“

Kurz-Biografie:

Name: Marvin Jahn
Geburtstag: 19. April 1991
Größe: 1,84m
Position: Point Guard
Gewicht: 76kg
Stationen: ETB Wohnbau Baskets Essen, Metropol Baskets Ruhr


Fahri Breca wechselt nach Recklinghausen

Mit Fahri Breca haben die Hertener Löwen einen weiteren Abgang zu verzeichnen. Der 29-jährige Aufbauspieler trug ein Jahr lang das Trikot der Hertener Löwen und coachte zudem zahlreiche Jugendmannschaften.

Neben Fahri Breca wird auch Marvin Boadu nicht mehr das Löwen-Trikot tragen. Boadu wird sich ebenfalls dem ProB-Rivalen aus Recklinghausen anschließen.


Hertener Löwen 2015/2016

Abgänge: DeShaun Cooper (unbekannt), Sven Jeuschede (Montana State University/USA), Fahri Breca (Citybasket Recklinghausen/ProB), Connell Crossland (Ziel unbekannt), Jens Nieswand (BSV Münsterland Baskets Wulfen/1. Regionalliga), Mark Depta (CSG Bulmke/2. Regionalliga)

Zugänge: Eric Kibi (BBC Rendsburg Twisters/1. Regionalliga), Justin Dennis (Hagen-Haspe/2. Regionalliga), Marvin Jahn (ETB Wohnbau Baskets Essen/ProA)

Es bleiben: Majdi Shaladi (Head Coach), Felix Neumann, Christian Meiswinkel, Kevin Nolte

 

(Hertener Löwen)

Uni-Riesen laden zum Try Out ein

Die Uni-Riesen Leipzig gehen in der kommenden Saison wieder in der 2. Basketball-Bundesliga ProB an den Start. Für unseren Kader der Saison 2015/16 suchen wir  noch ambitionierte Spieler, die mindestens über Regionalligaerfahrung (ggf. auch NBBL) verfügen.

Das neue Trainergespann Tuna Isler (Head Coach) und Thorben Schwieder (Assistant Coach) möchte sich in einem Try Out einen Überblick über potentielle Spieler für die kommende Pro B-Saison verschaffen und den Akteuren die Möglichkeit geben ihr Können zu demonstrieren.

Wann: Samstag, den 04. Juli 2015, Uhrzeit: 14 bis 18 Uhr

Wo: Sporthalle der 3. Grundschule (Bernhard-Göring-Str. 107, 04275 Leipzig)

Interessierte Spieler können sich bis zum 30.6. unter Angabe von Name, Alter, Größe, Nationalität, Spielposition und kurzer Basketballbiografie bei Assistant Coach Thorben Schwieder: t.schwieder@uni-riesen.de für den Try Out anmelden. Die Teilnahme am Training ist nur durch eine vorherige Anmeldung bis zum 30.06. und nachfolgender Bestätigung des Trainergespanns möglich! Der Try Out findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

 

(Uni-Riesen Leipzig)

Matt Hunter geht mit den Wölfen auf Korbjagd

In der Saison 2015/2016 werden die ROSTOCK SEAWOLVES mit dem talentierten Flügelspieler Matt Hunter auf Korbjagd gehen. Der 24-jährige US-Amerikaner unterschreibt für ein Jahr bei den Rostockern und möchte sich an seiner ersten Profistation in Europa beweisen. Zuletzt war Hunter in Kanada aktiv.

Hunter wuchs in Detroit auf und begann im Alter von sechs Jahren mit dem Basketballsport. Nach zwei Jahren am Junior College im texanischen Odessa wechselte er an die Central Connecticut State University. Dort war er von 2012 bis 2014 für die Blue Devils in der College-Liga NCAA aktiv und erzielte in 40 Spielen durchschnittlich 14,1 Punkte, 7,4 Rebounds, 2,3 Assists und 2,4 Steals in knapp 35 Minuten Einsatzzeit. In der Saison 2012/2013 landete er mit 2,6 Ballgewinnen pro Spiel auf dem siebten Platz in der gesamten NCAA. Besonders herausragend waren seine Leistungen gegen die renommierten College-Programme Indiana und Syracuse. Den Indiana Hoosiers mit dem heutigen NBA-Star Victor Oladipo (Orlando Magic) schenkte der 1,96 Meter große Athlet in einem Spiel 40 Punkte ein, darunter sechs erfolgreiche Dreier. Gegen Syracuse, das u.a. mit dem heutigen NBA-Aufbauspieler Michael Carter-Williams (Milwaukee Bucks) antrat, sammelte Hunter 18 Punkte, 13 Rebounds und sechs Steals.

„Matt hat bereits auf allerhöchstem Niveau im College-Bereich gespielt und konnte gegen überragende Teams mit Leistung überzeugen. Letztes Jahr war er in Kanada aktiv, da gab es dann Veränderungen im Team und im Trainerstab, weshalb hat er ab November keine Spiele mehr bestreiten konnte. Er ist mehr als hungrig, um sich selbst neu beweisen zu können. Man merkt auch, dass er sich viel mit seinem Bruder Vince vergleicht, der im diesjährigen NBA Draft in der zweiten Runde gewählt werden könnte. Matt ist überaus motiviert angesichts der Situation und der Möglichkeiten, die nun vor ihm liegen“, ist SEAWOLVES-Coach Sebastian Wild vom Neuzugang überzeugt.

Nach dem Abschied von Yannick Anzuluni, der in der abgelaufenen Spielzeit einer der Leistungsträger der SEAWOLVES war, soll Matt Hunter mit seinem variablen Spiel in dessen Fußstapfen treten. „Matt ist ein vielseitiger Spieler mit einer unheimlichen Qualität. Er ist ein sehr guter Verteidiger und Rebounder, hat einen aggressiven Zug zum Korb, kann trotz Kontakts punkten und ist auch aus der Mitteldistanz gefährlich. Er ist sicherlich kein Dreipunktespezialist, aber hat auch in diesem Bereich eine gewisse Durchschlagskraft. Es war mir wichtig, dass wir jemanden haben, der mehrere Positionen verteidigen kann, zusätzlich zu seinen offensiven Qualitäten“, beschreibt Coach Wild die spielerischen Fähigkeiten Hunters.

„Ich bin sehr aufgeregt, ein Teil der SEAWOLVES-Familie zu werden. Ich glaube fest daran, dass ich dem Team helfen kann, die Meisterschaft in dieser Saison zu gewinnen. Ich freue mich auf die Aufgaben, die mir der Coach gibt, sei es im Angriff oder in der Verteidigung. Ich tue alles, um zu gewinnen“, sagt Hunter, der mit seinem Jagdinstinkt sowohl für reichlich Punkte sorgen als auch in der Abwehr den Gegenspieler kontrollieren kann.

Das weiß auch Coach Wild zu schätzen: „Ich bin der festen Meinung, dass Matt uns spielerisch eine andere Dimension geben wird, offensiv wie defensiv.“

Spielerdaten:
Geboren am 03.12.1990 in Detroit, Michigan
Nationalität: USA

Position: Guard / Forward
Größe: 196 cm

Stationen als Spieler:
2014-2015: Moncton Miracles (NBL, Kanada)
2012-2014: Central Connecticut State (NCAA Division I, USA)
2010-2012: Odessa Junior College (Texas, USA)

 

(ROSTOCK SEAWOLVES)

Bienvenido Iurgi Caminos!

Citybasket ist auf der Suche nach einem neuen Headcoach fündig geworden – und zwar in Spanien! Iurgi Caminos (Foto) wird das ProB-Team in der Spielzeit 2015/2016 trainieren.

Über einen Agenten kam der Kontakt zu dem 36-Jährigen aus San Sebastian zustande, der seit 2003 als Coach im Seniorenbereich aktiv ist und in den letzten vier Spielzeiten Mannschaften in der spanischen LEB Silver als Headocoach betreute – von der Ligenstruktur her vergleichbar mit der ProB in Deutschland.

„Ich möchte gern Erfahrungen außerhalb Spaniens machen“, beschreibt Caminos seine Motivatiion für ein Engagement in Recklinghausen.

Bei seinem ersten, kurzen Aufenthalt und einem Training mit dem ProB-Team zeigte er sich bereits hervorragend vorbereitet und mit den Strukturen der ProB bestens vertraut. Da er auch im Training einen glänzenden Eindruck hinterließ, wurden sich Sportdirektor Georg Kleine und Team-Manager Hans–Jürgen Gayk schnell mit dem Spanier einig – und sind zuversichtlich, diese wichtige Position sehr gut besetzt zu haben.
Citybasket heißt Iurgi Caminos in Recklinghausen herzlich willkommen und wünscht ihm und der neuen Mannschaft einen optimalen Saisonverlauf.

(Citybasket Recklinghausen)

SEAWOLVES verabschieden Yannick Anzuluni

Die ROSTOCK SEAWOLVES verabschieden Yannick Anzuluni nach der märchenhaften Aufstiegssaison 2014/2015. Mit seinen spektakulären Korbaktionen sorgte der Kanadier mit kongolesischen Wurzeln für Begeisterung und hatte als Publikumsliebling großen Anteil daran, den Basketball in der Hansestadt bekannter zu machen.

„Ich bin sehr dankbar für die Saison in Rostock, denn ich durfte mit einem großartigen Coach und großartigen Spielern vor den besten Fans spielen, die ich je erlebt habe. Das Rostocker Programm ist beeindruckend und wird es auch in den nächsten Jahren sein. Ich danke Rostock für diese tolle Erfahrung“, sagt Anzuluni.

Anzuluni, der im Sommer 2014 als bester Spieler der finnischen Liga nach Rostock kam, führte die SEAWOLVES in der 2. Basketball-Bundesliga ProB in sieben Kategorien an: In 24 Hauptrundeneinsätzen erzielte der 27-jährige Shooting Guard 20,5 Punkte, 8,3 Rebounds, 3,8 Korbvorlagen, 3,3 Ballgewinne, 1,0 Blocks und 3,8 Ballverluste bei einer durchschnittlichen Einsatzzeit von 36:37 Minuten. Damit zählte der 2,05 Meter große Athlet zu den besten Spielern der gesamten ProB.

In den ProB Play-Offs sammelte Anzuluni 22,6 Punkte und 7,5 Rebounds pro Spiel und führte die SEAWOLVES als Hauptrundenmeister bis ins Halbfinale der ProB.

Nach der Saison wurde er vom Basketballportal Eurobasket.com zum besten Forward der 2. Basketball-Bundesliga ProB gewählt. Außerdem erhielt er Nominierungen für das All-ProB-First Team, das Team der besten Import-Spieler und das All-Defensive Team.

„Yannick war ein Leistungsträger des Teams und zählte für mich zu den Topspielern der Liga. Im Laufe der Saison hat er sich durch seine Leistungen ins Rampenlicht gespielt. Auf ihn warten jetzt ganz andere Möglichkeiten, die er sich mehr als verdient hat“, meint Coach Sebastian Wild.

Bei welchem Team Yannick Anzuluni in der neuen Saison spielen wird, ist noch unklar.

Die ROSTOCK SEAWOLVES wünschen Yannick Anzuluni für die Zukunft alles Gute!

 

(ROSTOCK SEAWOLVES)

Max von der Wippel bleibt Titans-Center

Dresden Titans verlängern nach Kapitän Philipp Lieser auch den Vertrag mit ihrem 2,08 Meter großen Centerspieler Max von der Wippel um ein weiteres Jahr

Während die stärkste Basketball-Liga der Welt in gestern mit den Golden State Warriors ihren verdienten NBA-Champion gefunden hat und der FC Bayern München im Finale um die Deutsche Meisterschaft ein entscheidendes 5. Spiel erzwingen konnte, schreiten bei den Dresden Titans die Vorbereitungen für die ProB-Saion 2015/2016 voran. Nach der Verlängerung mit Kapitän Philipp Lieder konnten die Elberiesen eine weitere wichtige Personale sichern. Auch Center Max von der Wippel wird in der kommenden Spielzeit wieder das Trikot der „Titanen“ tragen.

Der gebürtige Leipziger verlängerte jüngst seinen Vertrag um weitere 12 Monate und geht damit in seine 4. Spielzeit in der Sächsischen Landeshauptstadt. „Das Gesamtpaket in Dresden stimmt nach wie vor und ich fühle mich sehr wohl hier. Besonders wichtig war für mich, dass ich nach meiner Ausbildung zum Bankkaufmann und der Übernahme bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden nun auch durch flexible Arbeitszeiten in meinem Job mein Training besser planen kann. Schon im letzten Drittel der vergangenen Saison hat sich dadurch mein Fitnesszustand deutlich verbessert. Ich will der Mannschaft so gut es geht helfen, damit wir auch nächstes Jahr wieder den Sprung in die Playoffs schaffen“, kommentiert der 21-jährige seine Entscheidung.

Titans-Präsident Falk Thümmrich stimmt die Vertragsverlängerung sehr positiv: „Max hat sich bei den Fans einen guten Stand erarbeitet und gilt in Dresden als absoluter Publikumsliebling. Ich erinnere gern an den wichtigen Freiwurf in den Playdowns gegen Konstanz vor zwei Jahren. Trotz seines jungen Alters kommt er mit Druck gut zurecht und weiß sich durchzusetzen. Wir freuen uns sehr, dass wir Max in unseren Reihen halten konnten. Ein Dank gilt dabei auch unserem Partner der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, die ihm nach seinem sehr guten Ausbildungsabschluss auch eine berufliche Perspektive bieten.“

In der Saison 2014/2015 kam von der Wippel in 27 Einsätzen bei durchschnittlich 20 Minuten Einsatzzeit auf 5,2 Punkte und 2,7 Rebounds pro Partie.

 

(Dresden Titans)

Citybasket verpflichtet Boadu und Breca

Zwei weitere Neuverpflichtungen kann Citybasket für sein ProB-Team präsentieren: Marvin Boadu und Fahri Breca wechseln vom Lokalrivalen Hertener Löwen zur Vestischen Arena. Vor dem Sanitätshaus Lückenotto – einem bewährten Partner des Vereins  – wurden die beiden Neuzugänge von Geschäftsführer Thomas Lückenotto (links) und Citybaskets-Vorsitzender Bärbel Gohrke offiziell begrüßt. Beide Spieler arbeiten gleichzeitig im Sanitätshaus.

Mit Boadu und Breca sind die Recklinghäuser Korbjäger im Backcourt schon recht beachtlich aufgestellt, da beide Akteure auf der Position eins und zwei zum Eiinsatz kommen können. Während der 29-jährige Kroate Breca jedoch eher als Backup auf der Spielmacher-Position vorgesehen ist, setzt der Verein im Falle von Boadu vor allem auf dessen Scorer-Qualitäten. Der 25-Jährige gilt als einer der besten deutschen Spieler in der ProB und kann einem guten Tag schon einmal 15 bis 20 Punkte auflegen. In Herten hatte er zuletzt einen Schnitt von 12,5 Punkten pro Spiel aufzuweisen.

Während der Kader also langsam Formen annimmt, ist man bei Citybasket zuversichtlich, in Kürze auch die Trainerfrage angemessen beantworten zu können.

 

(Citybasket Recklinghausen)

 

Center-Duo Lopez und Lange auch 2015/2016 dabei

Zusammen messen sie 4,14 Meter und bringen stolze 222 Kilogramm auf die Waage. Mit ihrer Athletik, Kraft und Fußarbeit sind sie in Angriff wie auch Verteidigung für jeden Gegner schwer auszurechnen. In ihrer Premierensaison 2014/2015 für die ROSTOCK SEAWOLVES in der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord lehrten Daniel Lopez-Dittert und Tobias Lange so manchem Gegner das Fürchten. Beide Center werden auch in der Spielzeit 2015/2016 für die Wölfe auf Korbjagd gehen.

Nach neun Jahren in den Ligen Spaniens wechselte Lopez-Dittert im Sommer 2014 nach Deutschland. Der 28-Jährige kam in der abgelaufenen Saison 2014/2015 in allen 32 Begegnungen zum Einsatz. In knapp 21 Minuten pro Spiel erzielte der gebürtige Spanier mit deutschem Pass 7,1 Punkte und 4,8 Rebounds. Im Vergleich mit den anderen Center-Spielern der Liga ragte Lopez-Dittert mit seiner Übersicht heraus. Der von den Fans „Big Daddy“ getaufte Bigman servierte 1,6 Korbvorlagen pro Spiel. Damit landete er unter allen Centern der ProB-Liga auf dem Spitzenplatz.

„Ich hätte nie erwartet, dass meine erste Saison im Ausland so erfolgreich wird. Seit dem ersten Tag habe ich mich in Rostock und im Team richtig wohl gefühlt. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich so gut aufgenommen haben! Nun steht eine neue Saison mit neuen Zielen in einer neuen Halle an, auf die ich mich sehr freue. Ich werde versuchen, einen Schritt nach vorn zu gehen und mein Bestes zu geben. Zusammen mit den Fans werden wir eine ganz tolle Saison haben!“, freut Lopez-Dittert auf seine zweite Saison im SEAWOLVES-Trikot.

Lange kam ebenfalls im Sommer 2014 an die Ostsee. Zuvor war der 2,08 Meter große Hamburger in seiner Heimatstadt bei der TSG Bergedorf aktiv und konnte bereits ProB-Erfahrung beim RSV Eintracht Stahnsdorf und dem SC Rist Wedel sammeln. Bei den SEAWOLVES sammelte der 24-Jährige in knapp zehn Minuten pro Partie durchschnittlich 2,4 Punkte und 1,8 Rebounds. Bemerkenswert war vor allem sein Gespür für abprallende Bälle vom eigenen Brett: 51,1 Prozent aller Rebounds, die Lange einsammelte, waren Offensiv-Rebounds. Damit landete der Center auf dem dritten Platz in der ligaweiten Wertung.

„Als ich letztes Jahr nach Rostock zu den SEAWOLVES kam, war ich erst skeptisch, meine Heimat Hamburg erneut zu verlassen, doch ich bin froh, diesen Schritt gemacht zu haben. Ich wurde super aufgenommen und das Umfeld sowie der Zusammenhalt der Mannschaft stimmen, so dass ich mich hier schnell wohl fühlte und gut eingelebt habe. Ich freue mich auf ein weiteres Jahr in der Hansestadt“, sagt Lange.

„Daniel und Tobi haben sich sehr schnell eingelebt und etablieren können. Daniel hat in der Offensive ein sehr variables Spiel. Er hatte auch einige Spiele, in denen man gesehen hat, dass er offensiv ein klares Matchup-Probleme für viele Gegner darstellen kann. Auch in den Play-Offs war er eine ganz wichtige Stütze. Tobi ist einer der härtesten Arbeiter im Team. Er hat sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt. Ich gehe davon aus, dass Tobi in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle spielen wird. Beides sind Spieler, die man um sich herum haben möchte, sowohl in der Halle als auch abseits des Feldes. Solche Spieler sind für einen Trainer unheimlich wichtig“, beurteilt Coach Sebastian Wild sein Center-Gespann.


Guard-Gespann Vogt und Hellmann bleibt

Tim Vogt und Sven Hellmann werden auch in der Saison 2015/2016 in der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord das Trikot der ROSTOCK SEAWOLVES tragen. Während Hellmann sein 13. Jahr bei den Rostockern bestreitet, geht Vogt in seine zweite Spielzeit bei den Hansestädtern. In der Saison 2014/2015 feierten die beiden Guards ihr Debüt in der ProB, erzielten durchschnittlich jeweils 10,6 Punkte, sammelten zusammen 5,3 Rebounds und servierten 4,2 Korbvorlagen.

Bemerkenswert war auch die Treffsicherheit bei den Freiwürfen. So landeten mit Hellmann (90,9%, 2. Platz) und Vogt (84,8%, 8.) zwei Schützen der SEAWOLVES in den ligaweiten Top Ten. Vogt war zudem mit einer Dreipunktequote von 42,9 Prozent der sechstbeste Distanzwerfer der Liga.

„Die letzten Jahre waren super!“, resümiert Hellmann. „Wir haben jedes Jahr Fortschritte gemacht bis zum heutigen Tag. Ich denke da an den Aufstieg in die ProB und das Halbfinale in der letzten Saison. In der neuen Spielzeit freue ich mich darauf, in der StadtHalle zu spielen. Es ist eine super Sache für mich und das gesamte Team, in so einer großen Arena zu spielen“, meint der 31-jährige Schweriner.

„Es ist Wahnsinn, was Sven Jahr für Jahr abruft. In der letzten Saison konnte er viele neue Erfahrungen auf höherem Niveau sammeln. Es war nicht immer leicht für ihn, wenn die Mitspieler und Gegner talentierter, größer und schneller werden, aber er ist eine absolute Stütze des Teams, ein Leistungsträger und die absolute Identifikationsfigur des Teams“, lobt Coach Wild das SEAWOLVES-Urgestein.

Tim Vogt sagt über sein erstes Jahr in Rostock: „Wir hatten nach einem etwas holprigen Start ein sehr erfolgreiches erstes Jahr in der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, dass mir der Verein und vor allem auch Coach Wild entgegen gebracht haben“, meint der 24-Jährige, der vor seinem Engagement in Rostock drei Jahre in der Regionalliga für Cottbus spielte.

„Tim hat ein sehr gutes Jahr für uns gespielt. Es war nicht einfach, sich als startender, junger Point Guard auf diesem Niveau festzusetzen. Tim hat mit Leistung überzeugt und dabei nicht nur sein Spiel über die gesamte Saison hinweg verbessert, sondern auch Führungsqualitäten bewiesen. Das ist nicht selbstverständlich für einen Spieler in seinem Alter“, erklärt Coach Wild.

 

(ROSTOCK SEAWOLVES)

Strategie- und Personalwechsel bei den Uni-Riesen

Nach der Entscheidung, nicht über den grünen Tisch in die 2. Basketball Bundesliga ProA aufzusteigen, setzte bei den Verantwortlichen der Uni-Riesen eine Grundsatzdiskussion über das weitere Vorgehen ein. Dies geschah sowohl mit Blick auf die projektinterne Situation als auch vor dem Hintergrund der allgemeinen Entwicklung im Leipziger Sportgeschehen. Am Ende stand die Erkenntnis: Das ursprünglich für 2016 gesteckte Ziel „Aufstieg in die ProA“ ist nicht mehr realistisch. Die finanziellen Möglichkeiten werden sich für den Profi-Bereich nicht im notwendigen Maße verbessern. Die Folge ist eine strategische Neuausrichtung.

„Jetzt geht es darum, den Basketball-Standort Leipzig nachhaltig zu sichern“, erklärt USC-Vorsitzender Dr. Werner Scholz dazu.

„Wir wollen die Jugendarbeit stärker in den Fokus rücken. Dazu startet am 28.06.2015 ein umfassendes Fünf-Jahres-Projekt. Wir hoffen, dass zu diesem Zeitpunkt unser Uni-Riesen Junior-Team die Qualifikation für die U16-Bundesliga (JBBL) geschafft hat. In dieser Konstellation hat ein Herren-Team mindestens auf ProB-Niveau aber einen hohen Stellenwert, vor allem, um den jungen Spielern eine professionelle Perspektive im Verein und in der Stadt Leipzig bieten zu können.“ Das JBBL-Qualifikationsturnier findet am kommenden Wochenende (20./21.6.) in Düsseldorf statt.

Für die Uni-Riesen bedeutet dies zunächst Veränderungen beim Führungspersonal, andere Vorgaben für die Kaderplanung und nicht zuletzt eine neue sportliche Zielstellung. Uni-Riesen Geschäftsführer Mark Hoffmann präzisiert: „Schweren Herzens mussten wir die Trainerfrage auf die Tagesordnung setzen. Wir waren uns mit Ty Shaw unter Voraussetzungen einig geworden, die es sowohl materiell als auch mit Blick auf die Zielstellungen plötzlich nicht mehr gab. Wir mussten eine noch vorhandene Ausstiegsoption ziehen. Wir bedauern das sehr, weil wir Ty in der kurzen Zeit der Zusammenarbeit als sympathischen Menschen mit hoher Fachkompetenz zu schätzen gelernt hatten.“

Als neuer Headcoach erhält Tuna Isler für die kommende Zweitligasaison das Vertrauen der Uni-Riesen-Führung. Er war bereits im letzten Jahr sowohl unter Martin Scholz als auch unter Ty Shaw als Assistenztrainer Teil des Trainerstabs der Uni-Riesen und rückt nun auf die Position des Cheftrainers. Er wird weiterhin von Thorben Schwieder als Co-Trainer unterstützt. Bezüglich der Kaderplanung und Trainervorstellung wird es Ende Juni eine gesonderte Pressemitteilung geben, wenn Tuna Isler aus den USA zurückgekehrt sein wird, wo er gerade an einem Basketballcamp teilnimmt. Klar ist jetzt schon, dass das Hauptaugenmerk bei der Mannschaftszusammenstellung auf erfahrene Spieler aus der Region und auf deutsche Perspektivkader (möglichst mit Doppel-Lizenz) gelegt werden soll. Ein Tryout ist für das erste Juli-Wochenende geplant.

An der Kaderplanung wird neben dem Trainergespann ebenfalls Christoph Stumpf beteiligt sein, der allerdings seine Geschäftsführer-Funktion zum 30.06.2015 aufgeben wird, um sich wieder intensiver seinem Studium widmen zu können,  “Die Dreifachbelastung von regulärem Job, Geschäftsführerposten und Studium kann ich nicht weiter stemmen, und muss das Amt aus diesem Grund leider niederlegen. Ich werde dem Projekt „Basketball in Leipzig“ und den Uni-Riesen aber auch in Zukunft mit Rat und Tat zur Seite stehen.“

Eine weitere einschneidende Veränderung, vor allem für die Leipziger Basketball-Fans, wird es hinsichtlich der der Spielstätte geben: Die Uni-Riesen ziehen um! Sie werden zum Saisonbeginn zunächst in der kleinen Halle der Arena spielen, um sofort nach Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Sporthalle Brüderstraße ihr Heimspiel dorthin zu wechseln.

Mark Hoffmann und Werner Scholz, die wieder gemeinsam die Geschicke der Uni-Riesen leiten werden, sind sich einig: „Das wird eine spannende Zeit. Wir werden alles geben, um die Fans, die Sponsoren und unsere zahlreichen Mitstreiter auf unsere ambitionierte Reise mitzunehmen. Auch für neue Partnerschaften sind die Türen geöffnet.“

 

(Uni-Riesen Leipzig)

Erster Neuzugang: SEAWOLVES verpflichten Franz Winkler

Die ROSTOCK SEAWOLVES geben die erste Neuverpflichtung für die Saison 2015/2016 in der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord bekannt. Der deutsche Guard Franz Winkler wechselt nach fünf Jahren in den USA nach Deutschland und unterschreibt bei den Hansestädtern einen Zweijahresvertrag bis Saisonende 2016/2017.

„Die SEAWOLVES sind ein sehr ambitioniertes Basketball-Team. In Rostock spielen zu dürfen und ein Teil des Wolfrudels zu werden, bedeutet mir viel“, freut sich Winkler auf seine erste Profistation.

Winkler, geboren am 30. Januar 1992 in der Lutherstadt Wittenberg, lernte das Basketballspielen beim MTV Wittenberg, ehe er über die Stationen SV Halle und TuS Jena ins Rheinland nach Bad Honnef kam. Dort lebte er zwei Jahre im Internat und ging für Bonn / Rhöndorf in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) auf Korbjagd.

Dann folgte der Sprung über den großen Teich in die Vereinigen Staaten von Amerika. In der Saison 2010/2011 besuchte Winkler die St. John’s Northwestern Military Academy in Wisconsin und nahm dort am so genannten „Post Graduate Programm“ teil. Dabei werden Spieler mit einer abgeschlossenen Schulausbildung gezielt auf die Universität vorbereitet; sie belegen erste College-Grundkurse und arbeiten an ihren sportlichen Fähigkeiten. Zur Saison 2011/2012 wechselte Winkler dann an die Clarke University in Dubuque, Iowa. Dort studierte er „International Business“ und nahm im Laufe der Jahre im Basketball-Team der Clarke Crusaders eine tragende Rolle ein.

In seiner College-Zeit entwickelte sich der 1,95 Meter große Athlet zu einem gefürchteten Scharfschützen. So hält Winkler den Schulrekord mit acht verwandelten Dreipunktewürfen in einem Spiel, stellte die zweitbeste Dreierquote der Schulgeschichte auf (45,3 Prozent bei mind. 40 Treffern in der Saison 2013/2014) und verwandelte 93 Dreier in der Saison 2014/2015 – die zweitmeisten Treffer innerhalb einer Spielzeit. Mit 247 versenkten Dreipunktewürfen während seiner College-Zeit rangiert er auf dem zweiten Platz in der schulinternen Rangliste. Winkler ist mit 114 Einsätzen Rekordspieler der Clarke Crusaders, für die er in vier Jahren durchschnittlich 8,9 Punkte (39,2% 3FG) und 3,1 Rebounds erzielte. Als einer von wenigen Spielern in der Geschichte der Clarke University schaffte er es, in seinen vier Jahren die Marke von 1.000 Punkten zu durchbrechen. In seinem letzten College-Jahr sammelte der 23-Jährige 14,0 Punkte (40,6% 3FG) und 4,6 Rebounds pro Begegnung.

Bei den ROSTOCK SEAWOLVES soll Winkler auf der Guard-Position für zusätzliche Gefahr aus der Distanz sorgen und dank seiner Vielseitigkeit eine weitere Option im Angriff darstellen.

„Franz ist ein absoluter Glücksfall für uns. Wir sind unheimlich froh, dass wir ihn längerfristig an uns binden konnten. Ich freue mich wahnsinnig darüber, dass Franz für die SEAWOLVES spielen wird. Ich denke, dass er einen großen Gewinn für unser Team darstellen wird. Mit ihm haben wir einen jungen, deutschen Spieler mit fünf Jahren Erfahrung im Prep-School- und College-Bereich, in dem er eine tragende Rolle gespielt hat. Neben seinen menschlichen Stärken arbeitet er unheimlich hart und behebt eine unserer Schwächen der vergangenen zwei Jahre, nämlich die Gefahr aus der Distanz. Er ist ein sehr effizienter Schütze. Sein Spiel ist aber nicht darauf limitiert, das ist aber mit Sicherheit eine seiner Stärken“, lobt Coach Sebastian Wild die erste Neuverpflichtung für die Saison 2015/2016.

Spielerdaten

Geboren am 30.01.1992 in Lutherstadt Wittenberg
Nationalität: Deutsch

Position: Shooting Guard
Größe: 195 cm

Stationen als Spieler:
2011-2015: Clarke University (USA, NAIA, Division II)
2010-2011: St. John’s Northwestern Military Academy (Wisconsin, USA)
2008-2010: Bonn / Rhöndorf (NBBL)
2007-2008: Jena (NBBL)2007-2008: Jena (NBBL)

 

(ROSTOCK SEAWOLVES)