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Paul Owusu: Abschied des „Kriegers“

Es ist nicht ohne Grund, dass Sebastian Gleim ihn immer einen „Krieger“ nannte. 1,99 Meter Körpergröße, knapp über 100 Kilogramm Kampfgewicht, ein Kreuz wie eine stattliche Schrankwand. In neun Spielzeiten hat Paul Owusu-Frimpong seit 2005 seine Knochen für den SC Rist hingehalten – und das darf man gerne wörtlich nehmen. In der kommenden Saison spielt der Center nicht mehr in Wedel, jetzt müssen sich andere ins Getümmel unter den Körben schmeißen. Eine kleine Hintertür bleibt jedoch geöffnet, dass er vielleicht noch einmal zurückkommt, will Owusu nicht ganz ausschließen.

„Am Ende der letzten Saison hatte ich einige Wehwechen“, sagt er. Den Sommer nutzte er, um diese auszukurieren. Owusu ist wieder voll in Schuss, drei bis vier Mal die Woche schindet er seinen Körper im Fitnessstudio. Und auch ansonsten ist eine Menge Arbeit angesagt: Denn als Angestellter eines Personaldienstleisters ist Owusu oft in Nordrhein-Westfalen unterwegs. „Auch jetzt komme ich gerade aus Bielefeld“, berichtet er am Telefon.

2005 wechselte er vom Bramfelder SV zum SC Rist, war unter Trainer Ingo Freyer in der Regionalliga damals einer der Nachwuchskräfte an der Seite von „Altmeistern“ wie André Bade, Mac-Davis Duah und Zeljko Kamenjasevic. „In der vergangenen Saison war ich der Älteste“, sagt er. Stand Owusu auf dem Feld, wurde gearbeitet, er rieb sich auf, stellte sich voll in den Dienst der Mannschaft. Beispiel gefällig? Wie viele Minuten er letztlich spiele, sei nicht so wichtig, sagte Owusu im Vorfeld der Saison 2017/18. Er könne damit leben, auch mal länger auf der Bank zu sitzen, fügte er damals hinzu. Als „Schlachtschiff“ und „Brecher“, als „Fels in der Brandung“ wurde Owusu im Laufe der Jahre bezeichnet. Feinmechanisches Arbeiten und filigranes Auftreten auf dem Feld werden Centern allgemein kaum zugetraut, doch dank Leichtfüßigkeit und flinker Schritte zeigte Owusu in der Verteidigung nicht nur gegen Riesen, sondern auch gegen kleinere und gewandtere Kontrahenten gute Leistungen – und wurde auch deshalb von allen Rist-Trainer seit Freyer hochgeschätzt.

Unterbrochen wurden Owusus neun Spielzeiten beim SC Rist durch Stationen beim Bramfelder SV und VfL Stade. „Ich fand das Umfeld und die Menschen immer sehr nett“, sagt Owusu, weshalb es ihn stets zum SC Rist zurückführte. Das Familiäre im Wedeler Basketball – und die sportliche Herausforderung ebenfalls. Als er in der Anfangszeit noch in Volksdorf wohnte, habe er für den Weg zum Training in der Steinberghalle eineinhalb Stunden gebraucht, sagt er. Owusu nahm die lange Anfahrt in Kauf, ebenso wie später die Doppelbelastung von Leistungsbasketball und Beruf.

Er war ein Stützpfeiler der Wedeler Mannschaft, die zwischen 2013 und 2015 Schritt für Schritt immer besser wurde und sich in der ProB vom Viertel- über das Halbfinale bis zur Vizemeisterschaft vorkämpfte. Seine persönlich beste Saison bestritt Owusu 2012/13, als er im Schnitt 6,7 Punkte und 6,2 Rebounds pro Spiel erzielte. Doch diese Werte waren nur ein Element – vieles, sehr vieles seines Wirkens wurde nicht statistisch erhoben: Die Verteidigungsarbeit, die gestellten Blöcke, der bedingungslose Einsatz, die Führungsqualitäten. Und Anfang Dezember 2017 haute er noch mal einen raus: Sechs Punkte, zwölf Rebounds, sechs Blocks und zwei Steals gegen Itzehoe – Paul Owusu hat beim SC Rist Eindruck hinterlassen, längst nicht nur in dieser Partie, sondern jahrelang. Vielen Dank, Paul!

 

(SC Rist Wedel)

BBL-Routinier Nicolai Simon startet für LOK BERNAU

Der SSV LOK BERNAU verstärkt sich für die neue Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB mit Aufbauspieler Nicolai Simon. Der 31-Jährige spielte zehn Jahre lang in der BBL und trug auch sechs Mal das Trikot der Deutschen A-Nationalmannschaft. Bis Dezember 2017 spielte Simon noch für den Bundesligisten BG Göttingen.

Nicolai Simon gehörte bereits in jungen Jahren zu den besten Spielern seines Jahrgangs. Der heute 31-jährige wurde in Malsch (Baden-Würtemberg) geboren, wechselte früh auf das Sportinternat der Urspringschule. Als 16-Jähriger gab Simon sein Debüt in der 2. Basketball-Bundesliga Süd und erkämpfte sich sehr schnell eine Führungsrolle im Team Ehingen-Urspring. Gleichzeitig durchlief er fast alle Jugendnationalmannschaften und wurde mit der U16-Mannschaft seines Internats 2004 Deutscher Meister. Ein Jahr später holte er mit der U18-Mannschaft ebenfalls die Deutsche Meisterschaft an die Urspringschule.

2006 holte ALBA BERLIN das Ausnahmetalent in die Hauptstadt, wo sich Nicolai Simon als 19-Jähriger einen Stammplatz in der Bundesligamannschaft erarbeitete. In seiner Premierensaison wurde er als „Rookie of the Year“ (bester Nachwuchsspieler) ausgezeichnet. 2007 bekam die noch junge Karriere einen schmerzhaften Dämpfer. Ein Riss in der Bandscheibe beendete nach nur fünf Bundesliga-Einsätzen die zweite Profisaison des damals 20-Jährigen vorzeitig. Simon kämpfte sich zurück und wechselte zunächst für ein Jahr zurück nach Ehingen in die 2. Liga.

Von 2009 bis 2017 spielte der Bernauer Neuzugang ununterbrochen im deutschen Basketballoberhaus. Über die Paderborn Baskets und den BBC Bayreuth kam er 2014 zu den Basketball Löwen Braunschweig. Bei den Niedersachsen stand Simon drei Spielzeiten lang unter Vertrag. Insgesamt kommt Nicolai Simon während seiner Karriere auf 292 Bundesligaspiele, sechs Mal stand der 1,90m große Spielmacher für die Nationalmannschaft auf dem Feld. In der vorherigen Saison kam er bei der BG Göttingen in der BBL bis Dezember 2017 auf zehn Einsätze.

Der 31-Jährige lebt inzwischen mit seiner Frau und seiner Tochter in Berlin und wird hier sein Studium in International Management abschließen. Auf dem Feld gilt er als guter Dreierschütze, der in Bernau auf allen Aussenpositionen eingesetzt werden kann.

LOK-Coach René Schilling: „Mit Nicolai Simon bekommen wir einen Basketballer mit hoher Spielintelligenz. Er hat auf jeden Fall das Potential, noch einmal an sein altes Level anzuknüpfen. Mit seiner Bundesliga-Erfahrung ist er ein Vorbild für unsere jungen Spieler, für die er bereits im ersten Training einige Tipps parat hatte.“

Nicolai Simon: „Ich habe mich in den letzten Monaten mit Training fit gehalten und bin bereit in Bernau eine Führungsrolle auf dem Feld zu übernehmen. Eine weitere Aufgabe für mich wird sein, die jungen ALBA-Talente weiter voran zu bringen. Darauf freue ich mich.“

 

(LOK BERNAU)

LOK BERNAU verpflichtet US-Kraftpaket Khris Lane

Der SSV LOK BERNAU holt den US-Amerikaner Khris Lane in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Der 24-Jährige besetzt den vakanten Nicht EU-Platz im Bernauer Kader.

Ab der kommenden Saison gilt für die ProB eine veränderte Ausländerregelung, wonach je Mannschaft nur noch ein Nicht EU-Bürger eingesetzt werden darf. Das Bernauer Trainergespann mit René Schilling und Sebastian Trzcionka hat sich bei der Auswahl und Verpflichtung deshalb ungewöhnlich lange Zeit gelassen. „Wir hatten ein klares Anforderungsprofil, mit dem wir den bestmöglichen Spieler finden wollten“, erzählt LOK-Coach Schilling. „Ich freue mich, dass wir Khris am Ende überzeugen konnten.“

Für das 24-jährige Kraftpaket Khris Lane ist Bernau die erste Profistation. Nach zuletzt vier Jahren in der höchsten amerikanischen Collegeliga NCAA I wird Lane erstmals außerhalb der USA spielen. Bei 2,01m Körpergröße bringt der überzeugte Vegetarier dennoch über 110kg mit auf das Parkett. Lane gilt als vielseitiger Spieler, der bei der LOK als Center und großer Flügelspieler zum Einsatz kommen soll. Vor allem unter dem Korb soll der US-Boy physische Präsenz zeigen.

Khris Lane wechselt von der renommierten Virginia Commonwealth University (VCU) zum SSV LOK BERNAU. In seiner Seniorsaison stand er in allen 33 Spielen auf dem Feld. Durchschnittlich kam er dabei rund 15 Minuten zum Einsatz und sammelte pro Spiel 6,9 Punkte und 3,8 Rebounds – bei einer Trefferquote deutlich über der Marke von 50 Prozent. Von 2014 bis 2017 spielte Lane für die Longwood University (NCAA I) ehe sich vor seiner letzten Saison gleich mehrere angesehene Collegeteams für seine Dienste interessierten. Er sorgte in der Saison 2016/17 für Longwood nicht nur mit seinen 17,1 Punkten und 7,3 Rebounds für Aufsehen. In sechs Spielen sammelte er ein Double-Double, in drei Spielen kam er auf mehr als 30 Zähler.

Khris Lane ist bereits Anfang dieser Woche in Bernau eingetroffen und hat schon die ersten Trainingseinheiten mit seinen Mannschaftskollegen absolviert.
LOK-Coach René Schilling: „Khris hat in den ersten Tagen einen guten Eindruck hinterlassen. Er ist ein eher ruhiger Typ. Mit seiner Physis wird uns Khris auf jeden Fall in der Defensive helfen. Für seine Größe ist er ein guter Distanzschütze – auch das wird uns in der Offensive flexibler machen.“

Am kommenden Wochenende können die Bernauer Fans alle Spieler erstmals live erleben. Beim „8. Tag der Bernauer Vereine“ im Stadtpark wird das LOK-Team am Sonntag um 13.00 Uhr im Rahmen des Bühnenprogramms vorgestellt.

 

(LOK Bernau)

Malo Valérien kommt nach Wedel

Christoph Roquette war spürbar erfreut. Gerade hatte er gute Nachrichten bekommen: Es klappt, Malo Valérien hat zugesagt. „Mit Malo bekommen wir noch einmal richtig Qualität hinzu“, sagte der Sportliche Leiter der 1. Herren.

Der 25-jährige Flügelspieler stand in der vergangenen Saison in Diensten des Nürnberg Falcons BC, bereits seit Mai gab es Kontakt zum SC Rist. „Wir waren von Anfang an von ihm überzeugt, Malo ist sehr athletisch und bringt großen Kampfgeist mit“, so Roquette. 1,97 Meter ist der Neuzugang groß und vielseitig auf dem Flügel einsetzbar, hat einen ordentlichen Wurf, in der Verteidigung kann es der Enkel des Moderators und Sportreporters Harry Valérien († 2012) auch mit Gegenspielern aufnehmen, die den einen oder anderen Zentimeter Körpergröße mehr mitbringen als er selbst. „Ich gebe alles auf dem Feld, bin ein variabler Spieler und lege Wert auf Verteidigung“, umschreibt er sich selbst.

„Hamburg fand ich schon immer gut“, sagt Valérien, den es erstmals in seiner Basketballkarriere zu einem norddeutschen Verein verschlägt. Einen seiner neuen Mannschaftskollegen kannte er bereits vor seinem Wechsel zum SC Rist: „Mario Blessing ist ein guter Freund von mir, wir haben schon in der NBBL zusammengespielt“, erzählt er. Ansonsten gibt es für den 25-Jährigen viel Neuland zu betreten. Berührungspunkte mit dem Wedeler Basketball habe er in seiner bisherigen Laufbahn nicht gehabt. Das ändert sich nun.

Valérien wurde an der Urspringschule von Ralph Junge gefördert, der zuletzt in Nürnberg wieder sein Trainer war. In der vergangenen Saison erzielte er für die Franken in 24 ProA-Spielen im Schnitt 4,8 Punkte sowie 2,3 Rebounds, bei einer Bestleistung von 18 Zählern gegen Hagen Anfang Dezember. Seine Bilanz der Nürnberger Zeit? „Recht gespalten“, meint er. Einerseits habe er mit rund 15 Minuten pro Partie ordentliche Spielanteile erhalten, doch ganz zufrieden war er nicht. „Ich hatte höhere Erwartungen an mich und habe mehr von mir erwartet“, sagt Valérien.

Von 2012 bis 2014 stand er im Bundesliga-Kader des FC Bayern München, trainierte unter Größen wie Dirk Bauermann und Svetislav Pesic, 2014 wurde er mit Bayern deutscher Meister. „Das alles als junger Spieler mitzumachen, war eine große Erfahrung“, sagt er. Von Meistermacher Pesic, aber auch von den Mitspielern habe man sich unter anderem die Arbeitseinstellung und den Willen zur ständigen Verbesserung abschauen können, so Valérien. Drei Mal wurde er in dieser Zeit im „Oberhaus“ eingesetzt und sammelte Spielpraxis in Münchens Regionalliga-Vertretung. Anschließend war er ebenfalls in der Regionalliga Leistungsträger des TSV Oberhaching und des TuS Bad Aibling.

Wir verabschieden Vincent Kittmann und Paul Owusu, die in der kommenden Saison nicht zum Kader der 1. Herren zählen. Mit tollen Leistungen waren beide 2017/18 am Erreichen des Klassenerhalts beteiligt. Für Kittmann war es nach 2007/08 das zweite Jahr beim SC Rist. Owusu gehörte zweifellos zu den Konstanten der 1. Herren in den vergangenen Jahren. Seit 2005 hat er mit Unterbrechungen insgesamt neun Spielzeiten in Gelb und Grün absolviert. Seine kämpferische Art war in der Steinberghalle stets hochgeschätzt. Der SC Rist bedankt sich bei Vincent und Paul herzlich für den Einsatz und wünscht alles Gute!

 

(SC Rist Wedel)

Joe Hart besetzt letzte offene Position bei den ETB Wohnbau Baskets

Die Baskets sind komplett und starten in die Vorbereitung

Mit dem Briten Joe Hart ist bei den ETB Wohnbau Baskets der Kader komplett. Der Guard besetzt die zweite EU-Position im Kader neben Patrick Flomo. Er gilt als ausgesprochen guter Schütze und kann bereits auf einige Spielerfahrung in Europa, u.a. drei Spielzeiten in spanischen Ligen, zurück blicken. Zu Karrierebeginn stand der 193 cm große Hart bereits in der U16- und U20-Nationalmannschaft von England. Nach einem kurzen Gastspiel in Glasgow, beendete er die letzte Saison in Koblenz in der Regionalliga.

Coach Philipp Stachula konnte Joe Hart einige Male beobachten und stellte den Kontakt her. Man wurde sich schnell einig. „Wir freuen uns sehr, einen Spieler wie Joe verpflichten zu können. Er hat in der letzten Saison sehr viel aus seinen Minuten in der Regionalliga gemacht und dabei sehr hochprozentig von außen getroffen. Er ist sehr variable in seinem Spiel und kann so verschiedenen Positionen spielen. Er ist ein sehr intelligenter Spieler, offensiv wie auch defensiv und wir freuen uns, dass er uns dazu noch von außen die nötige Wurfkraft gibt“, so Coach Philipp Stachula über den Neuzugang.

Der Neuzugang  war nach seiner Spielzeit in Koblenz auch schnell überzeugt: „Koblenz war mein erstes Jahr in Deutschland. Ich habe viel Erfahrung sammeln können und es hatte Spaß gemacht, für das Team Koblenz zu spielen. Trainer Philipp Stachula hatte mich dann schnell überzeugt. Mir gefällt seine Vorstellung, wie wir spielen werden und wie er das Team zusammengesetzt ist. So fiel mir die Entscheidung leicht.“

Bei den Baskets betritt Hart erstmalig das Parkett der Bundesliga. „Es wird für mich eine neue Erfahrung und Herausforderung sein. Ich weiß, dass das Team in der letzten Saison einige unglückliche Momente hatte, ich denke aber, dass wir diese Spielzeit mehr Konstanz bieten können und wir unsere gesteckten Ziele erreichen  werden. Ich werde versuchen, immer mein Bestes zu geben, effektiv zu sein und dem Team helfen, dass wir so viele Spiele wie möglich gewinnen.“

Inzwischen sind alle Spieler in Essen eingetroffen. Damit starten die ETB Wohnbau Baskets mit dem kompletten Kader in dieser Woche in die Vorbereitung.

 

Der aktuelle Kader 2018 / 2019:

Dilhan Durant, Jeffrey Martin, Zaire Thompson, Patrick Flomo, A.C. Calvin, Yannik Tauch, Philipp von Quenaudon, Adrian Lind, Marco Rahn, Joe Hart – Headcoach Philipp Stachula, Co-Trainer Dhnesch „Nash“ Kubendrarajah

 

 

(ETB Wohnbau Baskets Essen)

 

Timo Völkerink ist künftig Co-Trainer der Itzehoe Eagles

Ein neuer Mann an der Seitenlinie neben Pat Elzie: Timo Völkerink ist künftig Co-Trainer der Itzehoe Eagles in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Das sei die logische Entscheidung gewesen, als es darum ging, das Coaching der ersten Herrenmannschaft neu zu strukturieren, sagt Elzie. „Timo hat bewiesen, dass er auf diesem Niveau gut coachen und vorbereiten kann.“ Bevor er zu den Eagles kam, hatte Völkerink das Team aus Ibbenbüren in der 1. Regionalliga betreut. Und schon im ersten Jahr in Itzehoe konnte er große Erfolge feiern: Die zweite Herrenmannschaft führte er als Aufsteiger auf den sechsten Platz in der 2. Regionalliga, mit der U19 der Eagles Basketball Academy schaffte er danach überraschend die Qualifikation für die Nachwuchs-Basketball-Bundesliga NBBL.

Die Eagles hätten hohe Ziele, da sei es wichtig, dass sie auch bei den Coaches gut aufgestellt seien, betont Elzie. Timo Völkerink verfüge über sehr gute Basketball-Kenntnisse, er solle sich im Team mehr um die Defensivarbeit kümmern, während Elzie selbst sich mehr der Offensive widmen will. Auch außerhalb der Trainingshalle soll der 34-jährige Co-Trainer eine wichtige Stütze sein. „Ich sehe meine primären Aufgaben darin, den Coach in allen Bereichen zu entlasten, Scouting, Analyse, Vorbereitung, und dem Team dabei zusätzlichen Input zu geben“, sagt Völkerink. „Aber ich möchte auch die kurzen Kommunikationswege nutzen, um schnellstmöglich ein Team zu sehen, das konstant spielt und füreinander arbeitet.“

Es sei sehr gut, dass Völkerink in Itzehoe wohne, sagt auch Elzie. So könne er sich auch weiterhin gut einbringen in das Nachwuchsprogramm Assist mit den Angeboten in den Schulen sowie geplante neue Projekte. Völkerink geht mit voller Motivation in die neue Aufgabe: „Für mich persönlich ist es eine tolle Möglichkeit, an der Seite von Pat Elzie arbeiten zu dürfen.“

 

(Itzehoe Eagles)

ALBA-Rookie Franz Wagner rückt ins ProB-Team auf

Der 16-jährige Berliner Franz Wagner wird in der neuen Saison für den SSV LOK BERNAU in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auflaufen.

Mit Franz Wagner rückt zur neuen Saison ein weiteres hochkarätiges Nachwuchstalent von ALBA BERLIN in den Bernauer Mannschaftskader. Bereits der ältere Bruder Moritz Wagner durchlief die Basketballschule von ALBA und wurde vor einem Monat von den Los Angeles Lakers in die NBA gedraftet.

Für Franz Wagner wird der 27. April dieses Jahres ein besonderer Basketballmoment bleiben. An diesem Tag stand Wagner, der erst in vier Wochen seinen 17. Geburtstag feiert, zum ersten Mal mit der Profimannschaft von ALBA BERLIN in der Bundesliga auf dem Feld. Er ist damit der jüngste Spieler, der jemals bei den Berlinern zum Einsatz kam. Im internen Familienduell hat er seinem Bruder diesen Titel abgenommen. 2014 gab Moritz Wagner als damals 17-Jähriger sein Debüt im ALBA-Trikot.

Franz Wagner durchläuft seit 2008 das Programm von ALBA BERLIN, gilt als mindestens so talentiert wie sein Bruder. In der letzten Saison spielte er mit der ALBA Jugend in der Regionalliga sowie in der U19 Bundesliga NBBL, wo er Ende Mai beim TOP4 entscheidend beim Gewinn der Deutschen Meisterschaft mitwirkte. Im Finale gegen Quakenbrück legte der 16-Jährige 24 Punkte, 7 Rebounds und 3 Ballgewinne auf. Er war in seiner Premierensaison in der NBBL nicht nur der beste Rookie der Liga, sondern wurde auch noch zum Besten Spieler des Finalturniers gewählt.

Den 2,01m großen Flügelspieler zeichnet die hohe Effizienz seines Spiels aus. Wagner gehört seit einem Jahr zum DBB-Kader der Jugendnationalmannschaften. Das „Albert Schweitzer Turnier“ gewann er im April mit der U18 Nationalmannschaft. Den Einsatz bei der am Samstag beginnenden U18 Europameisterschaft in Lettland musste er allerdings wegen Oberschenkelproblemen absagen.

Franz Wagner wird im September beim SSV LOK BERNAU seinen Einstand in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB geben. Im Rahmen der Kooperation mit ALBA BERLIN erhält er eine Doppellizenz.

LOK-Coach René Schilling: „Mit Franz bekommen einen Spieler, der uns auf dem Feld viel Spaß bereiten wird – trotz seines jungen Alters. In seinen bisherigen Spielen, egal ob NBBL oder Bundesliga, hat er souverän ohne Angst agiert. Wir erwarten, dass er auch bei uns im ersten Schritt mit seinem Spiel einen soliden Input in Offensive und Defensive geben wird.“

 

(LOK BERNAU)

Beim Spiel gegen Phoenix Hagen wird die Matthias-Grothe-Halle offiziell eingeweiht!

Das traditionelle Testspiel zwischen den Iserlohn Kangaroos und Phoenix Hagen wird in diesem Jahr mehr sein, als ein normaler Test. Natürlich geht es für beide Teams im Zuge der Vorbereitung auf die Saison 2018/19 der BARMER 2. Basketball Bundesliga auch darum, Form und Rhythmus zu finden. Aber: Der Rahmen ist ein anderer. Denn am Samstag, 25. August (19.30 Uhr), wird die Hembergfestung offiziell ihren neuen Namen erhalten. Ab diesem Tag wird in Iserlohn in der Matthias-Grothe-Halle gespielt werden.

„Es ist der perfekte Rahmen für diese Einweihung. Matthias‘ Herzensvereine treten gegeneinander an und für viele Fans aus Hagen und Iserlohn wird dieser Tag sicherlich etwas ganz Besonderes sein“, sagt Kangaroos-Geschäftsführer Michael Dahmen. Die Einweihung soll im Sinne von Matthias durchgeführt und nicht übermäßig inszeniert werden. Das heißt, dass der offizielle Teil der Feierlichkeiten ins Warmup der beiden Mannschaften eingebunden werden soll.

„Es werden einige kurze Grußworte gehalten. Aber eben eingebettet in das sportliche Geschehen“, sagt Dahmen.

Auch wenn der offizielle Rahmen ein wenig dezenter ausfallen wird, wird es dennoch ein Bonbon für die Fans geben. Die Fans können Lose kaufen. Ein Los wird fünf Euro kosten. Und mit diesen Losen nehmen die Zuschauer an einer besonderen Verlosung teil. Beide Mannschaften werden am 25. August besondere Shooting-Shirts tragen. Shooting-Shirts, die nur für dieses eine Spiel gestaltet werden. Und diese Shirts werden während des Spiels unter den Loskäufern verlost.

Das Geld, das durch die Verlosung zusammenkommt, wird ebenfalls einem guten Zweck zugeführt. Maja Grothe, Matthias Ehefrau, die einen Verein zur Nachwuchsförderung gründet, wird mit dem Erlös der Aktion unterstützt.

„Der Anlass der Partie wird sicherlich ein emotionaler Moment. Ich freue mich sehr darauf, viele Freunde und Bekannte in der Halle zu sehen“, sagt Kris Schwarz.

Der Vorverkauf für das Spiel zwischen den Iserlohn Kangaroos (ProB) und Phoenix Hagen (ProA) startet am Mittwoch, 1. August. Karten gibt es bei LifeSport Iserlohn, Unnaer Straße 21, und der Fliesen Krämer GmbH, Gennaer Straße 47, in Letmathe.

Tickets gibt es zum einheitlichen Sonderpreis von 5 Euro.

#LetsGoKangaroos #NothingButKangaroos

 

(Iserlohn Kangaroos)

Yannik Tauch bleibt den ETB Wohnbau Baskets im 4. Jahr treu

Auch Philipp von Quenaudon bleibt weiter bei den Baskets

Local Player Yannik Tauch geht in sein viertes Jahr  bei den ETB Wohnbau Baskets. Point Guard Yannik Tauch ist 2014 als Perspektivspieler in den ProA Kader ETB Wohnbau Baskets gekommen und hatte über die Jahre hinweg kontinuierlich Einsatzzeiten erarbeitet. Die Einstellung stimmt, sowohl auf als auch neben dem Parkett.

Nach der insgesamt durchwachsenen letzten Saison, gilt es wieder anzugreifen. Da findet er schnell passende Worte: „Ich bin sehr gespannt, wie Phil sich in der Position als Headcoach zurecht findet. Ich glaube schon, dass er sich schnell in der neuen Rolle reinwachsen wird. Ich finde, gerade am Ende der letzten Saison hat man gesehen was er, aber auch wir können und was in uns steckt. Es liegt jetzt an uns, dies jetzt von Anfang der Saison an auf das Parkett zu bringen! Das schulden wir auch den Fans, die jetzt ein paar harte Jahre in Essen hatten! Und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir es diese Saison schaffen, eine bessere Saison zu spielen. Natürlich gehe ich da als UR-Essener gerne voran!“

Trainer Philipp Stachula freut sich, dass der „Taucher“ weiter bei den Baskets bleibt: „Er ist schon ein fester Bestandteil in  der Organisation. Er hat in letzten Saison seine ersten Schritte in der ProB gemacht und da hoffen wir auch weiter ansetzen zu können. Da werden wir schauen, wie wir ihn am Besten in die neue Struktur des Kaders einbauen können. Ich bin echt froh, dass wir mit ihm einen Arbeiter mit einem echten ETB-Herz für die kommenden Saison verpflichten konnten.“

Yannik Tauch ist damit der dienstälteste Spieler im Kader. Yannik Tauch und die ETB Wohnbau Baskets, dass passt zusammen:. „Ich freue mich ein weiteres Jahr in Essen spielen zu können. Der ETB ist nach über 4 Jahren mehr als nur ein Verein für mich! Es macht einfach jedes Jahr aufs Neue Spaß mit dem Staff zuarbeiten. Essen ist einfach meine Stadt und da gehört auch der ETB dazu. Es bedeutet für mich Heimat. Ich freue mich sehr auf die neue Saison, auf neue Spieler aber auch, dass wir wieder mit ein paar bekannten Gesichtern starten.“

Neben Yannik Tauch bleibt auch Eigengewächs und Local Player Philipp von Quenaudon den ETB Wohnbau Baskets in der BARMER 2.Basketball Bundesliga erhalten. Der Small Forward kam in der letzten Saison regelmäßig in der NBBL zum Einsatz und wird in dieser Spielzeit dort einer der Leistungsträger sein. Nebenbei gab es letzte Saison auch schon vereinzelte Einsätze in der ProB. Von Quenaudon ist ein junger Spieler, mit viel Ehrgeiz, der noch reichlich Luft nach oben hat. Trainer Philipp Stachula: „Er hat sein finales Jahr in der Nachwuchsbundesliga NBBL vor sich. Im letzten Jahr hat er gut trainiert, war häufig auf ProB Level, daran wollen wir weiter anknüpfen, ihn weiter entwickeln. Ich bin sehr glücklich, dass es mit den zwei Weiterverpflichtungen geklappt hat und dass beide da anknüpfen, wo sie Ende der letzten Saison aufgehört haben.“

 

Der aktuelle Kader 2018 / 2019: Dilhan Durant, Jeffrey Martin, Zaire Thompson, Patrick Flomo, A.C. Calvin, Yannik Tauch, Philipp von Quenaudon

 

(ETB Wohnbau Baskets Essen)

Jett Speelman wechselt nach Wedel

Die Herren des SC Rist besetzen die Position des Nicht-EU-Ausländers in der kommenden Saison mit dem US-Amerikaner Jett Speelman. Der 24-Jährige wird am 29. Juli in Wedel erwartet, um ab dem 1. August an der Saisonvorbereitung teilzunehmen.

Christoph Roquette, der Sportlicher Leiter der Rister, und Cheftrainer Felix Banobre nahmen in den vergangenen Wochen zahlreiche Kandidaten unter die Lupe, bei der Zusammenstellung des Kaders hatte sich herauskristallisiert, dass es ein Spieler für die Position vier sein sollte, der bei Bedarf auch imstande ist, auf der Centerposition auszuhelfen. „Jett kann Dreier werfen, er kann aber auch das 1-gegen-1 unter dem Korb suchen. Er ist kräftig genug, diese Position zu spielen, sich in der Offense durchzusetzen und in der Defense die Gegner halten zu können. Dadurch, dass er gut werfen kann, passt er gut zu Aurimas Adomaitis“, so Roquette.

Speelman ist zwei Meter groß und stammt aus der Kleinstadt Granville im US-Bundesstaat Ohio. Von 2013 bis 2015 stand er im Kader der Mannschaft der Ashland University (NCAA 2) und wechselte dann an die Denison University (NCAA 3). Bis 2017 studierte er an der Uni in seiner Heimatstadt und absolvierte 56 Spiele, in denen er statistisch 18,3 Punkte erzielte, 5,4 Rebounds holte und bei einer Trefferquote von rund 42 Prozent genau 100 Dreier traf. In der vergangenen Saison sammelte Speelman beim isländischen Verein FSU Selfoss erste Erfahrungen als Profi.

„Wir haben uns auch für ihn entschieden, weil er schon in Europa war“, so Roquette. „Er hat in Island gespielt und weiß, wie Europa funktioniert. Das wird für ihn kein Kulturschock sein, sondern er ist daran schon gewöhnt“, sagt der Sportchef. In Telefongesprächen fühlten Roquette und Banobre dem Amerikaner auf den Zahn. „Sehr, sehr sympathisch. Und er freut sich ungemein auf die Aufgabe“, fasst Roquette seinen Eindruck zusammen. Da Speelman in Selfoss unter einem spanischen Trainer spielte, holte Banobre auch die Meinung seines Landsmannes über den 24-Jährigen ein. „Der hat ihn wärmstens empfohlen“, berichtet der Sportliche Leiter. Zuletzt war der Neu-Wedeler in einer Sommerliga in Las Vegas aktiv, in der ebenfalls ein Spanier als Trainer tätig war. Banobre nutzte auch diesen Kontakt, um an eine weitere Begutachtung eines Kollegen zu kommen – mit einem ähnlichen Ergebnis. Roquette: „Der hat gesagt: ‚Wenn Ihr die Chance habt, Speelman zu kriegen, dann verpflichtet ihn‘.“

Eine tolle Gelegenheit, Spellman und seine neuen Mannschaftskollegen in Aktion zu sehen, besteht im Rahmen der Saisoneröffnung (31. August, 20:00 Uhr, Steinberghalle) gegen den Bundesligisten Gießen 46ers mit Trainer Ingo Freyer. Karten für das Spiel gibt es hier: https://ristwedel.reservix.de/tickets-sc-rist-wedel-giessen-46ers-in-wedel-sporthalle-steinberg-am-31-8-2018/e1232536

 

(SC Rist Wedel)