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Timo Volk wechselt zum S04

Die Schalker Basketballer sind einen Schritt weiter in ihrer Personalplanung für die kommende Saison 2017/18 in der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Mit Timo Volk schließt sich ein 2,04 Meter großer Bigman künftig den Königsblauen an. Der 23-jährige kommt von den ETB Wohnbau Baskets Essen aus der ProA und überzeugte S04-Coach Raphael Wilder in den Tryouts auf Schalke.

In der vergangenen Saison stand der königsblaue Neuzugang Timo Volk bei den ETB Wohnbau Baskets Essen gleich in der Nachbarschaft unter Vertrag und ging in der ProA auf Korbjagd. Er steuerte in rund 10 Minuten Spielzeit 2,3 Punkte bei. „Wir waren sehr früh in dieser Saison auf der Suche nach einem Center, der die Vorgaben des Local Player nach der neuen Ausländerregelung erfüllt. Mir wurde Timo von einem befreundeten Agenten angeboten und ich habe ihn zum Tryout eingeladen“, berichtet Coach Raphael Wilder über die Entstehung der Verpflichtung.

In zwei Tryouts vor Ort in Gelsenkirchen überzeugte Volk dann seinen künftigen Coach, sodass sich die Verantwortlichen der Schalker Basketballer dazu entschlossen, ihn ein Vertragsangebot zu unterbreiten. „Ich habe Timo in der letzten Saison einige Mal im Dress von Essen spielen sehen und im Tryout hat seine Spielweise mir ebenfalls zugesagt. Er ist für seine Größe sehr athletisch und beweglich und spielt vorwiegend auf der Position des Power Forwards. Er hat einen sehr guten Wurf und ich denke, dass er bei uns zu einem Leistungsträger auf seiner Position reifen kann“, so Wilder über die spielerischen Eigenschaften seines Neuzugangs. „Ich bin sehr froh, dass wir mit Timo einen talentierten Local Center für uns gewinnen konnten.

“Für den 23-jährigen steht nun in Kürze der Umzug mit Freundin und Hund aus Essen nach Gelsenkirchen an. Aus seinem derzeitigen USA-Urlaub sendet er allerdings bereits freudige Grüße nach Deutschland in seine neue sportliche Heimat. „Ich freue mich auf die kommende Saison auf Schalke und habe mich aufgrund der sehr guten Perspektiven in einem professionellen Umfeld hier auf Schalke für diesen Wechsel entschieden. Ich sehe hier die Möglichkeit, mich sportliche weiterzuentwickeln und neue Ziele zu erreichen“, so der königsblaue Neuzugang.

Bezüglich seiner persönlichen und sportlichen Ziele hat er bereits ebenfalls eine klare Auffassung. „Ich will jedes Spiel mit dem Gefühl beenden, mein absolut Bestes für das Team gegeben zu haben. Zudem möchte ich sehr gerne mit meinen Teamkollegen mindestens die zweite Playoffrunde erreichen, damit wir im Vergleich zur letzten Saison einen Schritt nach vorne machen“, hält Volk fest.

Der bisherige Kader des S04: Courtney Belger Guard, Thomas Szewczyk Guard, Leon Friederici Guard, Timo Volk Flügel,

Abgänge: Daniel Boahene, Marco Buljevic, Patrick Carney, Nikita Khartchenkov

 

(FC Schalke 04 Basketball)

Kämpfernatur Max Rockmann bleibt ein Drache

Nachdem Florian Hartenstein und Christian Greve als Trainergespann weiterverpflichtet wurden, folgt die erste Spielerpersonalie. Small Forward Max Rockmann geht in seine zweite Saison bei den Artland Dragons. Der 28-jährige spielte sich mit seiner kämpferischen Art nicht nur in die Herzen der Fans, sondern überzeugte auch Hartenstein und Greve.

Wird auch in der kommenden Saison Akzente setzen: Max Rockmann

„Max ist einer der Spieler gewesen, mit denen wir auf jeden Fall in die nächste Saison gehen wollten. Er ist mit dem Wechsel der Spielidee, nachdem wir das Team übernommen hatten, gut zurechtgekommen und hat sich immer wieder konstruktiv eingebracht. Als es in die Playoffs ging, hat er nochmal mehr Gas gegeben und viel Einsatz gezeigt – wie im zweiten Playoff-Spiel in Würzburg, als er sich sieben Rebounds schnappte. Max passt gut in unsere spielerische Idee. Zudem ist er variabel einsetzbar und kann beispielsweise mit seiner Physis und Athletik auf der Position Vier aushelfen. Die Erfahrungen in der letzten Saison zeigten zudem, dass Max ein Führungsspieler sein kann. Im Training wie auch in den Spielen redet er viel und steuert auf dem Feld unsere Spielidee mit. Auch wenn es abgedroschen klingt, er hat ein überzeugendes Gesamtpaket“, begründet Greve die Weiterverpflichtung des gebürtigen Berliners.

Auch auf Seiten von Rockmann standen die Weichen in Richtung einer zweiten Saison. „Für mich war es sehr früh klar, dass ich in Quakenbrück bleiben möchte. Ich fühle mich im Verein sehr wohl und hoffe, dass wir die kommende Saison erfolgreicher gestalten können.“

Name: Maximilian Rockmann
Geburtstag: 25.11.1988
Größe: 198 cm
Gewicht: 94 kg
Position: Small Forward
Letzte Stationen (von neu nach alt):
MLP Academics Heidelberg (ProA)
Hamburg Towers (ProA)
Crailsheim Merlins (Beko BBL)
Kirchheim Knights (ProA)
Cuxhaven BasCats (ProA)
Phoenix Hagen (Beko BBL)
UMKC Kangaroos (NCAA1)
TuS Lichterfelde (ProB)
ALBA Berlin (NBBL, Regionalliga)

Statistiken Saison 2016/2017:
28:47 Minuten pro Spiel, 8,5 Punkte, 3,5 Rebounds, 1,4 Assists, 0,8 Ballverluste, 0,6 Ballgewinne, 48,5 % Zweierquote, 38,8 % Dreierquote, 76,3 % Freiwurfquote

 

(Artland Dragons)

Mario Blessing wechselt zum SC Rist

Studium und Basketball auf hohem Niveau miteinander verbinden: Mit dieser Perspektive wechselt Mario Blessing zum SC Rist. Der 25-jährige Guard wird ein Management-Masterstudium an der Nordakademie aufnehmen und somit an seinen Abschluss anknüpfen, den er an der University of South Carolina Upstate in den USA machte.

„Ich habe mir in der vergangenen Saison Gedanken gemacht und für mich entschlossen, dass ich meinen Master anfangen möchte“, sagt Blessing, der in der zurückliegenden Spielzeit in 25 ProA-Partien für die Hamburg Towers auflief und im Durchschnitt 1,2 Punkte pro Begegnung erzielte. „Die Möglichkeit, dass ich in Wedel spiele und gleichzeitig an der Nordakademie meinen Master mache, fand ich extrem interessant. Dazu kommt, dass ich mich in Hamburg sehr wohl fühle. Die Kooperation zwischen den Towers und Wedel ist eine tolle Sache, von der ich gerne ein Teil sein möchte. Ich freue mich sehr, meinen Master anzufangen und dass ich weiter auf hohem Niveau Basketball spielen kann. Ich bin voller Zuversicht und voller Vorfreude aufs nächste Jahr“, sagt er.

Blessing bringt eine Menge Erfahrung mit an den Steinberg: Nach seinen Anfängen beim SV Tübingen wechselte er ans Basketballinternat Urspringschule, machte dort sein Abitur und wurde 2011 mit Ehingen/Urspring Meister der 2. Basketball-Bundesliga ProB – übrigens gemeinsam mit Fabian Böke. Es folgten vier Jahre in den USA mit 137 Einsätzen in der NCAA Division 1 für USC Upstate. 2015 ging er nach Deutschland zurück, spielte in der Saison 2015/16 für Nürnberg in der ProA und zuletzt bei den Towers. Allerhand Länderspiele kann Blessing ebenfalls vorweisen: Mit den deutschen U16-, U18- und U20-Nationalmannschaften reiste er zu Europameisterschaften. . „Ich freue mich darauf, mit meiner Erfahrung, die ich durchaus schon gesammelt habe, gerade auch den jungen Spielern weiterhelfen zu können und eine Führungsposition einzunehmen“, so der 25-Jährige.

Rückblickend auf die vergangene Saison stellt sich Blessing in sportlicher Hinsicht selbst ein kritisches Zeugnis aus: „Ich denke, dass ich weit unter meinen Möglichkeiten gespielt habe und auch Pech mit Verletzungen hatte. Doch trotzdem war das eine unglaubliche gute Zeit und ein Jahr, das ich auf gar keinen Fall missen wollte, denn wir hatten eine tolle Truppe zusammen. Jetzt gilt es, das Können wieder abzurufen, von dem ich überzeugt bin, dass ich es habe.“

„Seine Spielweise passt perfekt in unser System“, meint Christoph Roquette, der Sportliche Leiter der Rister und lobt Blessings aggressive Verteidigungsarbeit. „Das mache ich unglaubliche gerne“, so Blessing über seine Vorliebe, sich gegnerischen Spielern als „Abwehrklette“ entgegenzustemmen. „Ich bin einer, der sich nicht davor scheut, defensive Aufgaben zu übernehmen. Ein großer Teil meines Spiels war schon immer die Energie, die ich aufs Spielfeld bringe. Auch wenn es im letzten Jahr nur wenig zum Vorschein gekommen ist, bin ich trotzdem auch von meinen offensiven Qualitäten überzeugt. In vielen Vereinen war ich Kapitän und habe viel Verantwortung getragen – das ist etwas, was mir viel Spaß bringt.“ Roquette stimmt dem zu: „Ich glaube, dass Mario bei uns auch in der Offensive ein entscheidender Faktor sein wird. Mit seiner Präsenz auf dem Feld und abseits des Feldes und mit seinen Führungsqualitäten wird er uns ebenfalls sehr helfen“, sagt der Sportchef.

(SC Rist Wedel)

Johannes Konradt weiterhin bei den Eagles

Die Itzehoe Eagles ohne ihn – kaum vorstellbar. Als Kind hat Johannes Konradt in Itzehoe angefangen, Basketball zu spielen. Inzwischen ist er 22 und eine feste Größe in der ersten Herrenmannschaft. Dabei bleibt es: Konradt spielt auch in der kommenden Saison der 2. Basketball-Bundesliga ProB für die Eagles.

Coach Pat Elzie freut sich, weiter auf das „Itzehoer Urgestein“ setzen zu können. Für die Identifikation sei es wichtig, die Spieler zu halten, die schon lange die Eagles-Farben tragen. Und sportlich habe Konradt einen „richtigen Sprung gemacht“: In der Verteidigung habe er in der vergangenen Saison geackert wie immer, aber auch in der Offensive mit guter Wurfquote eine wichtige Rolle als Schütze und Stütze gespielt. Jetzt gelte es für ihn zu lernen, im Angriff noch mehr zu variieren, nicht nur von der Dreierlinie zu werfen oder zum Korb zu ziehen, sondern auch den Wurf aus der Mitteldistanz zu nehmen. Zehn Punkte im Durchschnitt, das sollte aus Elzies Sicht die Zielmarke für Konradt sein. Denn durch die neue Ausländerregelung in der ProB habe er die Chance auf noch mehr Spielzeit.

„Ich freue mich sehr darüber, weiterhin Teil dieses Vereins und Projekt zu sein“, sagt Konradt. Der Verein, der Coach und das Umfeld böten ihm die perfekten Bedingungen, sich weiterzuentwickeln. Sein klares Ziel für die kommende Saison: mit den Eagles die Playoffs zu erreichen. Im September geht es los: „Ich freue mich jetzt schon wieder auf die tolle Stimmung in der Halle!“

 

 

(Itzehoe Eagles)

 

Nikita Khartchenkov verlässt den S04

Der Kapitän geht von Board! Nach zweieinhalb Jahren verlässt Flügelspieler Nikita Khartchenkov die Basketballabteilung des FC Schalke 04 und wird sich einer neuen Herausforderung in der ProB widmen. Khartchenkov gewann mit dem S04 den WBV-Pokal, feierte die Meisterschaft in der 1. Regionalliga West und erreichte im letzten Jahr die PlayOffs in der 2. Basketball-Bundesliga ProB.

Im Januar 2015 wechselte Nikita Khartchenkov kurz vor Ende der Wechselfrist vom damaligen Erstligisten Phoenix Hagen zum FC Schalke 04 und schloss sich dem Team von Coach Raphael Wilder an. Auf Anhieb avancierte er zum Leistungsträger und sicherte mit seinem Buzzer-Beater in der zweiten Verlängerung des WBV-Pokal-Halbfinals gegen die RheinStars Köln den Einzug in das Pokalendspiel und legte somit den Grundstein zum späteren Pokalsieg.

Nur ein Jahr später führte er den S04 als Kapitän zur Meisterschaft in der 1. Regionalliga West und realisierte somit den sportlichen Aufstieg in die 2. Basketball-Bundesliga ProB, wo er in der letzten Saison mit 9,4 Punkten im Schnitt zum Erreichen der Playoffs beitrug.

„Nikita war über zweieinhalb Jahre ein Leistungsträger der Mannschaft, der dem Team viel Stabilität verliehen hat. Er hat unter meiner Regie zu jeder Zeit seine zugedachte Rolle akzeptiert, respektiert und sie zu meiner vollsten Zufriedenheit erfüllt. Ich bedaure, dass er uns nun verlassen wird, aber bei dem ihm vorliegenden Angebot, welches sehr weit über unserer Schmerzgrenze, an welche wir einmal mehr gegangen sind, lag, sind uns die Hände gebunden. Ich wünsche ihm vom Herzen alles Gute und bin der Überzeugung, dass man sich immer zwei Mal im Leben sieht“, so sein Coach Raphael Wilder.

Auch Tobias Steinert, Vorstand Marketing und Leiter Profisport bei den Schalker Basketballern, ist Khartchenkov für seinen Einsatz dankbar. „Wir haben mit Nikita die größten Erfolge der jüngeren Vereinsgeschichte gefeiert. Spiele wie das Pokalhalbfinale gegen Köln oder das Topspiel gegen Münster, in welchen er eine große Rolle gespielt hat, werden uns immer in Erinnerung bleiben. Ich darf mich im Namen des FC Schalke 04 für seine tatkräftige Unterstützung bedanken und wünsche ihm für seine sportliche und private Zukunft nur das Beste“, hält Steinert fest.

Zum Abschied blickt auch Khartchenkov ein Stück weit wehmütig auf die Trennung. „Ich möchte mich bei dem Management für die wirklich schöne Zeit auf Schalke bedanken. Wir haben als Mannschaft und Verein immer die gesetzten Ziele erreicht und teilweise sogar übertroffen. Ich drücke Schalke die Daumen, dass der Trend immer weiter nach oben geht“, so Khartchenkov zum Abschied.

 

(FC Schalke 04 Basketball)

Thomas Reuter sucht eine neue Herausforderung

Nach drei Jahren im Trikot der Iserlohn Kangaroos orientiert sich Power Forward Thomas Reuter neu. Er verlässt die Kangaroos und wird sich einer neuen Herausforderung stellen.

Durch seine starken Vorstellungen – vor allem in der Saison 2016/17 – hat er sich für viele Zweitliga-Vereine interessant gemacht. Entsprechend viele lukrative Angebote hat er nach der letzten Spielzeit erhalten.

„Leider konnten wir bei dem vorliegenden Angebot für Thomas nicht mithalten“, sagt Manager Michael Dahmen.

Der 1,98 Meter große Swingman war in der abgelaufenen Saison bester deutscher Scorer der Kangaroos, erzielte im Schnitt 11,4 Punkte. Dabei verwandelte er 48,7 Prozent seiner Würfe aus der Nahdistanz. Zudem brachte er es auf eine Dreierquote von 39,8 Prozent. Sein Gesamt-Punkteschnitt in seinen drei Jahren mit der Kangaroos-Squad liegt bei 9,3 Punkten (761 Punkte/81 Spiele). Reuter wechselte zur Saison 2014/15 nach Iserlohn. Zuvor hatte er zwei Jahre an der Eastern Washington University verbracht.

„Wir möchten uns bei Thomas für die drei Jahre recht herzlich bedanken und wünschen ihm für seine sportliche und private Zukunft alles erdenklich Gute“, sagt Dahmen. Reuter selbst wird Iserlohn und die Kangaroos in guter Erinnerung behalten: „Ein großes Dankeschön an die vielen Fans und Helfer, die Iserlohn zu einem besonderen Basketballstandort machen“, so der 25-Jährige in seinem Saisonrückblick.

Mit dem Abgang von Reuter steht fest, dass der Umbruch der Kangaroos groß sein wird. Von daher werden sich die Fans in den nächsten Wochen an einige neue Namen und Gesichter für die kommende Spielzeit gewöhnen.

 

(Iserlohn Kangaroos)

Mit Trainerduo Hartenstein/Greve in dritte ProB-Saison

Nachdem Florian Hartenstein und Christian Greve das Team der Artland Dragons im Januar 2017 von Dragan Dojcin übernommen haben, coachen sie auch in der kommenden Spielzeit die Drachen. „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe und auch darüber, dass Christian mit dabei ist. In den letzten Jahren haben wir extrem gut zusammen gearbeitet,“ sieht Hartenstein der Saison entgegen.

Für Artland-Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger war die Weiterverpflichtung des Duos die erste Option in der offenen Trainerfrage: „Wir sind uns sicher, mit Flo Hartenstein und Christian Greve den richtigen Weg einzuschlagen und sehr zuversichtlich, eine gute Saison zu spielen“, fasst Kröger die wichtige Personalentscheidung zusammen.

Hartenstein machte nach seiner langjährigen Erstliga-Spielerkarriere, unter anderem in Gießen und in Quakenbrück, 2011 seine Trainer-B-Lizenz und ist bereits seit fünf Jahren Trainer beim QTSV bzw. den Artland Dragons. Sein größter Erfolg war der Gewinn der deutschen Meisterschaft mit dem JBBL-Team 2014. Zudem führte er zwei Jahre hintereinander das NBBL-Team der Young Dragons ins TOP4.

Greve begann seine Trainerlaufbahn bereits im Alter von 19 Jahren. Seit 2010 übt der gebürtige Lübecker den Trainerjob hauptberuflich aus und machte 2011 die A-Lizenz. 2015 führte er die Damenmannschaft der AVIDES Hurricanes ins Playoff-Halbfinale der ersten Bundesliga. 2015 kam er als hauptamtlicher Jugendtrainer nach Quakenbrück und übernahm das JBBL-Team. Als Co-Trainer von Hanno Stein führte er die YOUNG RASTA DRAGONS 2017 ins TOP4.

„Wir wollen ein Team aufbauen, das unter die ersten Vier kommt und Ambitionen hat, aufzusteigen. Dabei setzen wir auf eine Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern, auch um das ein oder andere Talent zu uns zu holen und weiterzuentwickeln“, fasst Hartenstein das Konzept für die kommende Saison zusammen. Greve ergänzt: „Unser Ziel ist es, einen schnellen, aggressiven Basketball zu spielen mit viel Leidenschaft in der Defense wie auch in der Offense.“ Die Spieler dafür werden zurzeit intensiv gesucht. Das Trainerduo ist aktuell mit der Rekrutierung beschäftigt. „In Kürze werden wir die ersten Namen verkünden“, merkt Kröger zur Kaderplanung an.

Die neue Local-Player-Regelung der ProB wirkt sich natürlich auf die Zusammenstellung der Mannschaft aus. Vor allem für die Spots der US-Amerikaner muss noch sorgfältiger verpflichtet werden, da nur noch zwei im Kader sein dürfen. Darüber hinaus zählen Spieler mit deutschem Pass zwar in den meisten, aber nicht in allen Fällen als Local Player.

 

(Artland Dragons)

Nick Tienarend bleibt!

Eine weitere wichtige Personalie bei den Itzehoe Eagles ist geklärt: Nick Tienarend wird auch in der kommenden Saison der 2. Basketball-Bundesliga ProB für den Spielaufbau zuständig sein. Coach Pat Elzie freut sich über die Zusage des 23-Jährigen: Tienarend sei nicht nur ein feiner Kerl, sondern auch eine Identifikationsfigur und ein Führungsspieler der Eagles.

Es wird bereits die sechste Saison des Point Guards in Itzehoe, der damit dem früheren Kapitän Robert Daugs (acht Saisons) auf den Fersen ist. „Mal schauen, ob ich ihn noch einhole. Darüber habe ich noch letzte Woche mit ihm gespaßt“, sagt Tienarend, der nach dem Studium in Kiel inzwischen in Itzehoe wohnt und ein duales Studium der Betriebswirtschaft am Klinikum Itzehoe und an der Nordakademie Elmshorn absolviert. Er fühle sich einfach wohl bei den Eagles: „Das familiäre Umfeld, in dem sich alle gegenseitig unterstützen, ist wirklich besonders – angefangen von meinen Mitspielern bis zum Management, dem Trainerstab, den freiwilligen Helfern und den Fans. Für mich kam gar kein anderer Verein in Frage.“

Zudem habe er sich in der vergangenen Saison wieder richtig fit gefühlt und viel Spaß am Basketball gehabt. Im Frühjahr 2015 hatte Tienarend einen Kreuzbandriss erlitten, aber dann „richtig professionell“ täglich in der Halle am Comeback gearbeitet, lobt Pat Elzie. „Man hat gemerkt, dass er stärker zurückkommen wollte.“ Erst sei es dem Aufbauspieler nicht leicht gefallen, seinem Bein wieder zu vertrauen, doch gerade zum Ende hin habe er eine gute Saison gespielt und ihn sogar ein wenig überrascht mit einer Dreierquote von fast 40 Prozent.

Tienarend hat sich vorgenommen, noch konstanter gute Leistungen abzuliefern und seine Wurfquote weiter zu steigern, besonders aus dem Zwei-Punkte-Bereich. Auch wolle er seine Mitspieler noch mehr und besser in Szene setzen. Und das Ziel mit dem Team? „Ganz klar das Erreichen der Playoffs. Dafür werde ich alles geben.“ Pat Elzie ist mit der Entwicklung seines Aufbauspielers sehr zufrieden: „Ich erwarte von ihm eine gute Saison. Wenn er verletzungsfrei bleibt, wird er für uns ein sehr wichtiger Faktor.“

(Itzehoe Eagles)

Leon Friederici wird ein Knappe!

Die Basketballer des FC Schalke 04 verzeichnen für die kommende ProB-Saison 2017/18 den ersten Neuzugang des Sommers. Leon Friederici wechselt aus dem Süden der ProB von den Giants Nördlingen zum FC Schalke 04 und wird künftig für die Gelsenkirchener auf Korbjagd gehen. Coach Raphael Wilder freut sich bereits auf den 22-jährigen Shooting Guard.

Zu Beginn der vergangenen Saison stand Leon Friederici im Kader des ProA-Ligisten Crailsheim Merlins und ging vorwiegend für die zweite Mannschaft der Merlins in der 2. Regionalliga an den Start. Dann zog es ihn im Dezember 2016 zu den Giants Nördlingen in die 2. Basketball-Bundesliga ProB, wo er sich in 15 Spielen zum Leistungsträger entwickelte und im Schnitt 10,9 Punkte und 3,8 Assists auf das Parkett brachte. „Leon hat in der vergangenen Saison, obwohl er aus der 2. Regionalliga nach Nördlingen in die ProB kam, einen beeindruckenden Leistungssprung hingelegt und hatte keine Anpassungsschwierigkeiten in den Ligen. Das war der Grund, warum wir ihn zum Tryout zu uns eingeladen haben“, so S04-Coach Raphael Wilder über seinen neuen Schützling.

Im anschließenden Tryout überzeugte Leon Friederici seinen künftigen Trainer auf Schalke. „Ich habe einiges Potential in ihm im Tryout gesehen und mir gefällt sein Enthusiasmus, seine Lernwilligkeit, seine Zielstrebigkeit und sein unbedingter Wille, sich basketballerisch zu verbessern. Ich bin überzeugt davon, dass er eine sehr gute Verstärkung für uns im Aufbau und auf den Flügelpositionen sein wird und freue mich, dass er sich, trotz zum Teil höher dotierter Angebote, für uns entschieden hat und die kommende Saison mit uns bestreiten wird“, so Wilder.

Friederici wurde am 19.03.1995 in Berlin geboren und wuchs in der Bundeshauptstadt auf. Seine basketballerische Ausbildung genoss er beim DBV Charlottenburg, ehe es ihn über die Jugend des Mitteldeutschen BC nach Braunschweig zog, wo er in der Saison 2014/15 seine ersten ProB-Minuten schnuppern konnte. Anschließend folgten seine Stationen in Crailsheim und bei den Giants Nördlingen, ehe er nun in der kommenden Saison das Trikot des S04 tragen wird.

„Mir haben die Gespräche mit Coach Wilder im Vorfeld sehr gut gefallen und ich bin überzeugt, dass ich von ihm noch eine Menge lernen kann. Zudem habe ich einige meiner neuen Teammates bereits beim Tryout kennengelernt und ich denke, dass wir eine gute Teamchemie haben werden. Zudem hat mich das Umfeld auf Schalke mit der ausgezeichneten medizinischen Betreuung wirklich überzeugt“, so der königsblaue Neuzugang Leon Friederici über seine Beweggründe des Wechsels zum S04.

 

(FC Schalke 04 Basketball)

Jüngster Neuzugang: Nelson Kahler

Es wird viel Englisch geredet bei den Itzehoe Eagles. In der nächsten Saison der 2. Basketball-Bundesliga ProB kommt aber ein neuer Akzent hinzu: Der Australier Nelson Kahler (22) ist der jüngste Neuzugang und schon der zweite Akteur aus „Down Under“ nach Aufbauspieler Josh Wilcher.

Kahler stammt aus Noosa Heads, „einer kleinen Surf-Stadt“ an der Südostküste Queenslands. Erst mit 16 Jahren habe er angefangen, Basketball auf Wettkampf-Niveau zu spielen, danach war er in den USA erst für das Eastern Wyoming College aktiv, die letzten beiden Jahre für die Colorado State University-Pueblo. Dort holte er sich einige Auszeichnungen, unter anderem als Defensivspieler des Jahres in seiner Division. Ein Grund dafür: Der Australier räumt als Schussblocker unter den Körben auf. Mit 3,3 Blocks pro Spiel in seiner letzten Saison war er Vierter in den gesamten USA, hinzu kamen 13 Punkte und 6 Rebounds im Durchschnitt. Auch in Australien, wo er jeweils im Sommer Basketball spielte, führte Kahler die Statistiken bei den Blocks an.

„Er hat einen sehr guten Basketball-Instinkt“, sagt Eagles-Cheftrainer Pat Elzie über den Neuzugang. Viel Athletik unter dem Korb, Sprungkraft, gute Fußarbeit und Bewegungen, aber auch ein guter Schuss von außen und Cleverness – Elzie ist froh, dass es gelungen ist, den 2,06 Meter großen Kahler zu den Eagles zu lotsen.

Er habe sehr viel Gutes über Deutschland und den Wettbewerb in den hiesigen Basketball-Ligen gehört, sagt der 22-Jährige. Das Gespräch mit Elzie erhöhte die Motivation weiter, zumal dieser sowohl die amerikanische als auch die europäische Art zu coachen kenne. Sein Ziel sei, mit maximalem Einsatz sich so gut ins Team einzubringen, wie es nur gehe, auf dem Feld und abseits davon. Mit dem anderen Australier Josh Wilcher, der aus derselben Gegend stamme wie er selbst, werde er sich auf dem Feld sicher gut verstehen. Und auch Elzie erwartet Einiges von seinen neuen Spielern: „Australier haben eine gute Basketball-Schule.“

 

(Itzehoe Eagles)