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Sieg und Niederlage in Herford

Mit einer Niederlage, einem Sieg und Platz drei in der Gesamtabrechnung kehrten die ProB-Korbjäger von Citybasket vom Turnier der BBG Herford zurück. Gegen den ProB-Süd-Ligisten Licher BasketBären unterlag die Mannschaft von Maik Berger mit 74:93 (25:53); gegen den gastgebenden Erstregionalligisten gab es am zweiten Tag ein knappes 84:79 (36:29).

 

 

Sowohl gegen Lich als auch gegen Herford konnten die Recklinghäuser aus Sicht von Trainer Maik Berger nicht die physische Konstanz ins Spiel bringen, die seine Schützlinge am Donnerstag beim kurzfristig eingeschobenen Test beim Regionalligisten UBC Münster einen Schritt nach vorn gebracht hat. „Beim Fehlstart ins Turnier am Samstag kam einiges zusammen“, so der Coach,“defensiv zu wenig Intensität, offensiv mangelndes Durchsetzungsvermögen, Trefferquoten, starke aufspielende und hellwache Licher.“ Bereits zur Halbzeit lag Citybasket gegen den Kontrahenten aus der Parallelstaffel mit fast 30 Zählern im Hintertreffen und konnte bis zur Schlusssirene lediglich den Rückstand ein wenig verkürzen.
Im Sonntags-Spiel gegen Herford machten sich dann die physische und psychische Müdigkeit dann zusätzlich bemerkbar gemacht, zumal die Festspielstädter bei diesem Turnier auf ihren erkrankten Kapitän Kiki Bruns hatten verzichten müssen. Immerhin reichte es noch zu einem knappen Erfolg und damit dem dritten Rang im Wettbewerb.

Nach diesen intensiven vier Tagen gilt es nun, diverse Stellschrauben zu drehen:

„Wir haben viele Erkenntnisse gewonnen, wofür diese Testspiele auch da sind, weshalb ich die Ergebnisse weder übermäßig negativ als auch positiv bewerten werde“, resümierte Berger. „Chris Iles hat erfreulicherweise seine Führungsqualitäten unter Beweis gestellt. Auch Dalton Patten und Sebastiano Germana zeigten über weite Strecken, wie wichtig sie für das Team sein können.“

Citybasket: Iles 29 Punkte gegen Lich / 14 gegen Herford, Okundaye 0/0, Breca 6/9, Strubich 0/0, Letailleur 2/8, Spettmann 0/, Bredeck 2/4, Pahnke 3/4, Patten 7/12, Von Guionneau 2,/ Germana 6/14, Johnson 13/16

(Citybasket Recklinghausen)

Ein lehrreiches Wochenende für die ROSTOCK SEAWOLVES

Beim 6. Internationalen Hotel IBIS-Cup, der am Wochenende in der OSPA | Arena in Rostock-Reutershagen vor insgesamt 600 Zuschauern ausgetragen wurde, belegten die ROSTOCK SEAWOLVES den vierten Platz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Halbfinale unterlagen die Ostseestädter den Hamburg Towers aus der höherklassigen 2. Basketball-Bundesliga ProA mit 52:78 (24:26). Nach einer ausgeglichenen und defensivgeprägten ersten Halbzeit kontrollierten die Gäste aus Hamburg das Spielgeschehen. Im Spiel um Platz drei mussten sich die SEAWOLVES am Sonntag dem dänischen Erstligaklub Team Fog Naestved mit 53:67 (27:45) geschlagen geben.

SEAWOLVES-Coach Sebastian Wild bilanzierte nach den letzten Testspielen der Saisonvorbeitung:

„Die Ergebnisse sind für uns sekundär. Die Art und Weise, wie sie zustande gekommen sind, ist entscheidend für die kommenden Wochen und Monate. In zwei Wochen steht das erste Ligaspiel auf dem Programm; das ist für uns in keinster Weise die Ziellinie. Wir müssen uns über die Saison hin weiterentwickeln. Deshalb waren zwei Spiele gegen solch starke Teams enorm wichtig für uns. Die Spielweise und die Art und Weise, wie wir die 40 Minuten jeweils bestritten haben, stellen wir uns anders vor, aber genau dafür gibt es die Saisonvorbereitung und deswegen testen wir gegen solch anspruchsvolle Gegner. Es geht jetzt darum, die gewonnenen Impulse mitzunehmen und in bestmöglicher Verfassung in zwei Wochen aufzutreten.“

Am Sonntag, den 25. September um 17:00 starten die ROSTOCK SEAWOLVES mit einem Heimspiel gegen die Baskets Akademie Weser-Ems / Oldenburger TB in der StadtHalle Rostock in die neue Spielzeit 2016/2017.

6. Internationaler Hotel IBIS-Cup im Überblick

1. Halbfinale: Donar Groningen (NED) – Team Fog Naestved (DEN) 80:56
2. Halbfinale: ROSTOCK SEAWOLVES – Hamburg Towers (ProA) 52:78
Spiel um Platz 3: ROSTOCK SEAWOLVES – Team Fog Naestved 53:67
Finale: Donar Groningen – Hamburg Towers 68:74

SEAWOLVES-Stenogramme

Halbfinale: ROSTOCK SEAWOLVES gegen Hamburg Towers 52:78 (24:26)

Viertelstände (HRO-HH): 15:12, 9:14, 14:27, 14:25

Punkteverteilung bei den ROSTOCK SEAWOLVES:

Luka Buntic (4), Jarvis Davis (5), Sven Hellmann (6), Tobias Lange (2), Daniel Lopez (4), Mario Moody (7), André Murillo (7), Zbigniew Owczarek (0), David Rivers (9), Ivo Slavchev (2), Tim Vogt (nicht eingesetzt), Franz Winkler (6).

Spiel um Platz 3: ROSTOCK SEAWOLVES gg. Team Fog Naestved 53:67 (27:45)

Viertelstände (HRO-NAE): 13:26, 14:19, 12:13, 14:9

Punkteverteilung bei den ROSTOCK SEAWOLVES:

Luka Buntic (10), Jarvis Davis (14), Sven Hellmann (2), Tobias Lange (1), Daniel Lopez (8), Mario Moody (3), André Murillo (4), Zbigniew Owczarek (0), David Rivers (9), Ivo Slavchev (2), Tim Vogt (nicht eingesetzt), Franz Winkler (0).

(ROSTOCK SEAWOLVES)

„SEAWOLVES on Tour“ in Schwerin: Hellmann spielt in seiner Heimatstadt

Endlich ist wieder SEAWOLVES-Zeit! Erstmals überhaupt spielen die ROSTOCK SEAWOLVES aus der 2. Basketball-Bundesliga ProB im Rahmen ihrer Saisonvorbereitung in Schwerin. Die Basketballer treten am Sonntag, den 14. August, um 16:00 Uhr in der Erich Kästner Sporthalle (Hamburger Allee 240, 19063 Schwerin) gegen die Aschersleben Tigers aus der 1. Regionalliga Nord an.

 

 

 

„Wir wollen den Schwerinern und den Menschen in der Region rund um die Landeshauptstadt unsere tolle Sportart vor Ort präsentieren und hoffen auf eine volle Halle“, sagt André Jürgens, 1. Vorsitzender des EBC Rostock e.V. In den vergangenen Jahren hatten die SEAWOLVES bereits in Wismar, Stralsund und Neustrelitz Vorbereitungsspiele ausgetragen.

Nach zwei Wochen intensiven Trainings bestreiten die SEAWOLVES das erste offizielle Testspiel und präsentieren sich mit dem neuen Team den Fans. Der Eintritt kostet 5 Euro, Tickets gibt es nur Ort.

Für Sven Hellmann, der in seine 14. Saison für die Rostocker Basketballer geht, ist es ein ganz besonderes Spiel. Der 32-Jährige freut sich auf das Gastspiel in seiner Heimatstadt: „Es ist für mich etwas ganz Besonderes, mit den SEAWOLVES in meiner Heimat aufzulaufen. Ich freue mich auf das Wiedersehen mit meiner Familie, Freunden und vielen bekannten Gesichtern, mit denen ich viele Erinnerungen verbinde.“ Hellmann begann seine Karriere in Schwerin. Im Sommer 2003 wechselte er vom PSV Schwerin nach Rostock, um beim EBC auf Korbjagd zu gehen.

Leider kommt es in Schwerin nicht zum Wiedersehen mit Jörn Boghöfer. Nach seiner Karriere bei den SEAWOLVES schnürte „Bogi“ in seiner Heimatstadt die Basketballschuhe und gewann in der Saison 2015/2016 mit den PSV Schwerin Tigers sowohl die Landesmeisterschaft als auch den Pokal. Der Publikumsliebling, der mit den Wölfen 2014 den Aufstieg in die 2. Basketball-Bundesliga ProB feierte, ist derzeit im Urlaub, schickt jedoch Grüße: „Ich drücke den SEAWOLVES die Daumen! Es wird sicher ein tolles Erlebnis! Let’s Go Seawolves!“

 

(ROSTOCK SEAWOLVES)

Erfolgreicher Trainingsauftakt auf Schalke

Das Team von Coach Raphael Wilder ist am heutigen Samstag, dem 06.08.2016, erfolgreich in die Vorbereitung auf die Saison 2016/17 in der 2. Basketball-Bundesliga Pro B gestartet. Neben vielen Formalitäten standen erste Ausdauertrainings und körperstabilisierende Übungen auf dem Programmzettel des erfahrenen S04-Coaches.

 

 

 

 

 

 

 

 

Um Punkt 9:30 Uhr fand sich der komplette Kader der ProB-Basketballer des FC Schalke 04 in der Halle an der Mühlbachstraße ein um vor dem offiziellen Trainingsstart einen Haufen an Formalitäten für die kommende Saison zu erledigen.

Sportlich wurde es dann endlich um 11 Uhr als Coach Raphael Wilder mit seinem Team die Bahn des angrenzenden Sportplatzes an der Oststraße betrat und zum ersten Konditionstraining der Saisonvorbereitung bat. Gute 45 Minuten dauerte die erste Frischlufteinheit nach der Sommerpause, ehe der leichte Nieselregen pünktlich zu ihrem Ende einsetzte.

Für das Team um die Neuzugänge Marco Buljevic, Courtney Belger, Trent Weaver und Dorian McDaniel ging es anschließend zurück in die Halle für ein intensives Wurftraining und anschließende Übungen zur körperlichen Stabilisation, ehe Coach Wilder den Abschluss zu einer Gesprächsrunde mit seinem neuen Team nutzte, um die Neuzugänge mit seiner Philosophie vertraut zu machen.

Tagesabschluss bei Subway in Gelsenkirchen-Buer

Zum Abschluss des ersten Arbeitstages der neuen Saison fand sich das Team im Subway Restaurant in Gelsenkirchen-Buer auf Einladung von Restaurantleiter Ralf Hensel zum Mittagessen ein und ließ den Tag mit frischen Subs in einer lockeren Atmosphäre ausklingen. Es war zu spüren, dass die Vorfreude auf die neue Saison im Kreise der Mannschaft sehr groß ist und dass die Spieler darauf brennen, für eine gute Vorbereitung hart zu arbeiten.

„Die Ergebnisse der ersten Laufeinheit waren zu meiner kompletten Zufriedenheit. Das Team ist in einem guten Fitnesszustand aus der Sommerpause zurückgekehrt. Dennoch werden die ersten Wochen der Vorbereitung erfahrungsgemäß schwer werden, da wir das Pensum der Konditionseinheiten weiter steigern werden und gleichzeitig mit dem Training in der Halle beginnen“, lobt Coach Wilder sein Team und gibt gleich den Plan für die nächsten Wochen vor.

Boahene mit Anriss der Plantarsehne

Einen Wehrmutstropfen hatte der Start der Saisonvorbereitung beim S04: Center Daniel Boahene riss sich im Vorfeld des Trainingsauftaktes seine Plantarsehne unter dem rechten Fuß an und kann seit vier Wochen nur mit einem Stützschuh mobil sein, da jegliche Belastung des Fußes momentan vermieden werden muss. Der Center wird voraussichtlich mit einer mindestens vierwöchigen Verspätung in das Mannschaftstraining einsteigen können.

„Der Ausfall von Daniel erschwert die Vorbereitung ungemein, da er der einzige richtige deutsche Brettcenter ist. Ich hoffe, dass sein Genesungsprozess weiterhin optimal verläuft und er in vier Wochen in unser Mannschaftstraining wieder einsteigen kann. Aber selbst dann hat er die komplette konditionelle Vorbereitung nachzuholen und fällt uns für die ersten Testspiele und Turniere aus. Ich hoffe inständig, dass wir in der Zukunft endlich einmal verletzungsfrei bleiben“, so Wilder über die Verletzung Boahenes.

 

(FC Schalke 04 Basketball)

Zwei neue US-Amerikaner für RSV Eintracht

Deutsche Youngster bleiben an Bord

 

 

 

Seit Anfang August sind die Korbjäger des RSV Eintracht Teltow / Kleinmachnow / Stahnsdorf wieder am Schwitzen. Der neue Trainer Thomas Roijakkers bittet zur Vorbereitung auf die zehnte Saison in Folge in der 2.Basketball-Bundesliga ProB dazu gleich fünfmal wöchentlich zum Training. Inzwischen steht dabei nun auch fest, wie der Kader aussehen wird.

Nach Joey Ney, Niko Schumann, Colin Craven und Erik Müller hat auch David Herwig seinen Vertrag verlängert und wird in seine dritte Saison für die Eintracht gehen. Ebenso weiterhin im Kader stehen die Youngster Dennis Teucher, Anton Kamke, Thabo Paul und Akim Jonah, die allesamt in der letzten Saison schon in der ProB zum Einsatz kamen. Neu dazu stoßen werden zwei US-Amerikaner, die nach Vollendung ihres Colleges nun eine Basketballkarriere starten möchten.

Dies ist zum einen der vielseitige Brian McGill. Der 23-jährige hat in der 2 nd Division der amerikanischen College Liga NCAA für die University of Alaska Anchorage gespielt. Für die Seahawks kam er in seinem Abschlussjahr auf durchschnittlich 17,8 Punkte und 4 Assists pro Spiel, wobei er hochprozentige Wurfquoten von 51,5% aus dem Feld und 93,3% von der Freiwurflinie vorweisen konnte. „Brian ist als Combo Guard für uns sehr vielseitig einsetzbar. Zudem hat er im College dadurch überzeugt, dass er sehr effektiv agiert hat.“, beschreibt RSV-Trainer Roijakkers die Stärken des Neuzugangs. Der zweite US-Neuzugang Josh Smith kommt vom renommierten Clemson College, welches in der starken ACC-Gruppe der 1 st Division beheimatet ist. Der 22-jährige und 206cm große Flügelspieler hat in seinen 4 Jahren bei den Tigers unter anderem mit den jetzigen NBA-Spielern Devin Booker und KJ McDaniels zusammen gespielt. Coach Roijakkers beschreibt die Gründe für die Verpflichtung wie folgt: „Ich habe ihn persönlich in Las Vegas spielen gesehen und natürlich auch diverse Videos geschaut. Trotz seiner Größe ist er sehr beweglich und schnell, was ihm und uns in der ProB zu Gute kommen wird, denn auch wie möchten sehr schnell spielen.“

Nach 3,5 Jahren leider nicht mehr mit dabei ist Flügelspieler Dmitrij Hasenkampf. Studium und Beruf lassen sich für den 29-jährigen nicht mehr mit dem Leistungssport verbinden. Durch seinen unbändigen Einsatz und Kampf, wo er sich mit seinen 1,93m gegen oftmals deutlich größere Gegner behauptet hat, war „Dimi“ stets ein Liebling der Zuschauer gewesen. Der RSV Eintracht wünscht ihm für seine weitere Zukunft alles Gute und bedankt sich für seinen stets vorbildlichen Einsatz.

 

(RSV Eintracht)

Leon Bahner ist der Mann für die Mitte

Paul Owusu macht eine Pause, Helge Baues ist nach Dresden gewechselt – da ist noch Platz unter dem Wedeler Korb. In diese Lücke springt Leon Bahner: Der 21 Jahre alte und 2,11 Meter große Bonner erhält eine Doppellizenz für Einsätze beim SC Rist und den Hamburg Towers.

 

 

 

In Wedel wird Bahner Nebenmann von Aurimas Adomaitis, beide eint die Collegeerfahrung: Bahner spielte und studierte in den vergangenen beiden Jahren an der San José State University in Kalifornien, der Litauer war einst auf der anderen Seite des Landes, an der Long Island University Brooklyn aktiv. „In Amerika habe ich meinen basketballerischen Horizont erweitert, vor allem was Kraft und Athletik angeht. Ich habe vor Tausenden von Leuten und auf sehr hohem Niveau gespielt, ich habe den amerikanischen Alltag und die Lebensweise erlebt und bin durch das ganze Land gereist“, zählt Bahner einige seiner Erfahrungen auf. In vielfältiger Weise habe er sportlich und menschlich vom Aufenthalt an der San José State University profitiert, wo er Finanzwesen studierte und in der vergangenen Saison 26 Spiele (Mittelwerte: 1,6 Punkte und 2,3 Rebounds) für die „Spartans“ absolvierte.

Dennoch entschloss sich Bahner zur Rückkehr nach Deutschland. „Viele Faktoren haben dabei eine Rolle gespielt“, berichtet er. „Ich habe mich intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, wie ich mich basketballerisch und akademisch bestmöglich weiterentwickeln kann. Ich hatte zwei gute Jahre in Amerika, doch das europäische Spiel liegt mir mehr. In den USA wird man in der Spielerentwicklung in eine Rolle gepresst, in Europa bekommt man eine rundere Basketball-Ausbildung“, sagt Bahner. Eine vielseitigere Lehre also und die Aussicht, innerhalb der Kooperation zwischen Towers und Rist weitere Entwicklungsschritte zu tätigen, sagten dem 21-Jährigen zu. „Was mir an Hamburg gefällt ist, dass es ein sehr wettbewerbsfähiges ProA-Team und ein sehr gutes ProB-Team gibt. Das Konzept hat mich überzeugt“, erläutert er und verweist auf das Beispiel Louis Olinde, der jüngst den Sprung zum deutschen Meister nach Bamberg vollzog, und auf Bazoumana Koné, „der sich bei den Towers exzellent entwickelt hat“, wie Bahner es ausdrückt. Etwas Ähnliches schwebt ihm auf Sicht ebenfalls vor. „Es geht darum, beiden Teams in der ProA und in der ProB bestmöglich zu helfen, Spiele zu gewinnen“, formuliert er seine Zielsetzung und erweitert sie um den Zusatz: „Ich möchte mich in der ProA etablieren und zeigen, dass ich Ambitionen in Richtung BBL habe“, so Bahner. Und darüber hinaus sein Studium fortführen.

Der Sportliche Leiter Christoph Roquette ist voll des Lobes für den Neuzugang: „Mit Leon bekommen wir ein großes Talent auf der Centerposition. Er wird uns unter den Körben und uns durch seine Größe und Athletik viel Spaß bringen. Er ist außerdem lernwillig und wird viel von Felix Banobre profitieren können.“ Als Jugendlicher wechselte Bahner vom Fußball zum Basketball, schloss sich in der U16 den Telekom Baskets Bonn an und spielte für die Rheinländer später in der NBBL, ehe er während der Saison 2013/14 für den RSV Eintracht 1949 Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf auflief und neben Einsätzen in der U19-Bundesliga bei den Brandenburgern auch erste Erfahrungen in der ProB sammelte.

 

(SC Rist Wedel)

College-Champion Graves verstärkt den Frontcourt

NCAA-Rookie Gregory Graves startet seine Profikarriere bei den Artland Dragons.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Etwa zwei Wochen, nachdem Austin Bragg den Burgmannsstädtern mitteilte, dass er nicht nach Quakenbrück zurückkehrt, haben die Drachen einen Ersatz auf der Power-Forward-Position gefunden. Der US-Amerikaner Gregory ‚Greg‘ Graves soll den Artland Dragons in der kommenden Saison mit seiner Vielseitigkeit eine noch höhere Qualität verleihen.

In den vergangenen vier Jahren ging der Power Forward für die Mount St. Mary’s Mountaineers in der höchsten US-amerikanischen College-Liga, der NCAA 1, auf Korbjagd. Seinen größten Erfolg feierte er mit den Mountaineers in der Saison 2013/2014: Im März 2014 ging Greg Graves mit seiner Mannschaft als nach der regulären Spielzeit viertplatziertes Team und damit als Außenseiter in das Meisterschaftsturnier der Northeast Conference. Dort schalteten die Mountaineers nacheinander die Universitäten St. Francis (New York), Wagner und Hauptrundenprimus Robert Morris aus. Somit feierte Mount St. Mary‘s die erste Meisterschaft des Colleges seit 2008. Im Halbfinale gegen die Wagner-Universität leistete Graves mit erzielten 12 Punkten und 7 Rebounds einen maßgeblichen Beitrag zum Erfolg seines Colleges. Obendrein nahmen die Mountaineers in der Folge sogar am großen NCAA-Turnier teil. Der Dragons-Neuzugang war in der Erfolgssaison 2013/2014 ein wichtiger Rollenspieler in seiner Mannschaft. So legte er im Schnitt 6,5 Punkte und 5,4 Rebounds in 21,7 Minuten Einsatzzeit auf.

„Greg ist ein absoluter Gewinnertyp“, lobt Dragons-Headcoach Dragan Dojcin den Neuling in der Burgmannsstadt. „Er hat in einem hochklassigen Basketball-Programm gespielt und – was für uns von hoher Bedeutung war – nicht nur für Mannschaften gespielt, die in aller Regel mit geringen Siegchancen das Parkett betraten. Mit seinen erst 22 Jahren ist Greg noch ein sehr junger Spieler, allerdings spielt er mit sehr viel Leidenschaft, Emotionen und mit dem nötigen Wille, um auch gegen physisch stärkere sowie erfahrenere Spieler zu bestehen.“

Diese Eigenschaften zeigte Graves auch im besonderen Maße in den vergangenen beiden Jahren, denn speziell in der abgelaufenen Spielzeit kam der 2,01-Meter-Mann aufgrund Veränderungen im Team sogar häufig auf der Center-Position zum Einsatz. In der Saison 2014/2015 standen für Graves im Schnitt starke 10,1 Punkte und 7,4 Rebounds sowie eine Dreierquote von 38,0 Prozent zu Buche. In seinem Abschlussjahr legte er 9,4 Zähler und 5,5 Rebounds pro Partie auf.

Dragan Dojcin beschreibt den 22-Jährigen als „einen typischen modernen Vierer, der sowohl mit dem Gesicht zum Korb als auch mit dem Rücken zum Korb agieren kann“. Darüber hinaus ist der Serbe von der Spielintelligenz seines Rookies überzeugt: „Greg hat am College gezeigt, dass er mit seiner Athletik, seinem Wurf und seinem Ballhandling alle Anlagen dazu verfügt, ein variabler Punktesammler zu sein. Vor allem aber hat er sich in den Dienst der Mannschaft gestellt und nicht für persönliche Statistiken oder Highlights gespielt.“ Dass der Mann aus Sterling (Virginia) als Scorer in Erscheinung treten kann, stellte er insbesondere zu seiner Zeit an der Potomac-Falls-Highschool unter Beweis. Als ‚Junior‘ legte er 15,6 Punkte und 9,5 Rebounds pro Spiel auf. Zudem griff er gleich mehrere Auszeichnungen ab und spielte um Highschool-Meisterschaften.

Seine „Gewinnermentalität“ – so Dragan Dojcin – soll der College-Absolvent in der kommenden Saison bei den Drachen einbringen und das passende Puzzlestück im Dragons-Team darstellen.

Zum nun wieder vollständigen Elferkader gehören Philipp Lieser, Matt Reid, Chris Frazier, Johann Potratz, Thorben Banko, Max Rockmann, Jon Mesghna, Greg Graves, Blanchard Obiango, Kenneth Cooper und Benjamin Fumey.

 

Steckbrief

Name: Gregory Graves
Geburtstag: 07.10.1993
Nationalität: USA
Größe: 201 cm
Gewicht: 107 kg
Position: Power Forward
Letzte Stationen (von neu nach alt):
Mount St. Mary’s Mountaineers (NCAA1/USA)
Potomac Falls High School (USA)
Aktuelle Statistiken:
Saison 2015/2016 (Mount St. Mary‘s, NCAA1): 33 Spiele, 27,0 Minuten pro Spiel, 9,4 Punkte, 5,6 Rebounds, 0,8 Assists, 1,6 Ballverluste, 0,9 Ballgewinne, 0,7 Blocks, 41,1 % Zweierquote, 30,0 % Dreierquote (0,6 Treffer pro Spiel), 66,1 % Freiwurfquote
Highlightvideo: https://www.youtube.com/watch?v=JPnrfkHSqCA

 

Obiango erfolgreich operiert

Am vergangenen Mittwoch wurde Blanchard Obiango im Christlichen Krankenhaus Quakenbrück erfolgreich operiert. Der Power Forward zog sich am Montagabend bei einem Trainingsunfall eine schwere Schulter- und Brustmuskelverletzung zu. Obiango wird den Artland Dragons voraussichtlich mindestens drei bis vier Monate fehlen. Eine Nachverpflichtung ist derzeit nicht geplant. Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger: „Die Verletzung tut uns für Obi persönlich sehr leid, denn er war bei jedem Training unter Strom und hatte sich schon sehr auf die Saison gefreut. Wir werden ihm jede erdenkliche Zeit geben, die er braucht, um bald wieder in bester Verfassung auf dem Feld zu stehen.  Aktuell gehen wir nicht davon aus, dass wir seine Position neu besetzen werden. Wir sind von der Qualität der Mannschaft überzeugt.“

 

(Artland Dragons)

Thierno Agne ist der nächste Rückkehrer

Der SC Rist (2. Basketball-Bundesliga ProB) hat einen weiteren Neuzugang für die Saison 2016/17 zu vermelden: Flügelspieler Thierno Agne (27 Jahre, 2,03 Meter groß) verstärkt den Wedeler Kader, für den gebürtigen Hamburger ist es eine Rückkehr: An der Seite der späteren 1. Herren-Spieler Arne Meyer und Christopher Ratjen lief er in der Jugend für den SC Rist auf. „Das ist schon ein paar Jährchen her“, sagt Agne, der einst von seinem Heimatklub SC Ottensen an den Steinberg wechselte und 2003 mit der Wedeler U16 die Endrunde der Norddeutschen Meisterschaft erreichte. In der Saison 2005/06 folgten erste Regionalliga-Einsätze für die damaligen Baskets Hamburg.

 

 

 

Agne durchlief sämtliche Juniorennationalmannschaften des Deutschen Basketball Bundes und nahm 2009 mit der U20 an der Europameisterschaft auf Rhodos teil. Zwischen 2006 und 2009 lief er für die Urspringschule in ProB und NBBL auf, machte an dem Basketball-Internat sein Abitur und absolvierte anschließend den Zivildienst. Er wagte dann den Sprung nach Übersee an die Northwood University (US-Bundesstaat Florida): „Ich habe da vier Jahre studiert und gespielt und meinen Master gemacht“, sagt Agne. 2012 erreichte er mit den „Seahawks“ aus West Palm Beach das Endspiel der NAIA Division 2. Mit dem Abschluss in Betriebswirtschaftslehre in der Tasche kehrte er 2013 nach Deutschland zurück und spielte in der Saison 2013/14 unter dem ehemaligen Nationalspieler Denis Wucherer bei den Gießen 46ers in der ProA. Mit dem Traditionsverein stieß Agne bis ins Halbfinale vor und erzielte in 37 Einsätzen im Schnitt 7,5 Punkte sowie 3,3 Rebounds.

Im Sommer 2014 zog er sich vorerst aus dem Profibereich zurück und kehrte nach Hamburg zurück. Doch nun kribbelt es wieder. Ganz untätig in Sachen Basketball war Agne zuletzt nicht, gibt aber zu bedenken: „Bei einhundert Prozent bin ich definitiv noch nicht. Ich habe letztes Jahr ein bisschen in Bramfeld in der 2. Regionalliga gespielt, was natürlich ein anderes Niveau ist. Ich glaube, es ist gut, dass jetzt erst einmal eine Vorbereitung kommt und ich wieder ein bisschen reinkommen kann. Ich merke schon, es kommt langsam wieder. Man verlernt es doch nicht ganz“, so der 27-Jährige.

Dass sich Agne zur Rückkehr in den Leistungssport und an den Steinberg entschieden hat, freut die Rister und nicht zuletzt den Sportlichen Leiter Christoph Roquette: „Thierno hat in der Vergangenheit bewiesen, was für enormes Potential er besitzt, und ich bin sehr froh, dass wir ihn überzeugen konnten, noch mal für uns zu spielen. Er wird uns Qualität und Erfahrung auf der großen Flügelposition geben.“ Mit Steffen Kiese war übrigens ein weiterer Rist-Rückkehrer nicht ganz unbeteiligt daran, dass Agne wieder in Gelb-Grün aufläuft. Die gemeinsamen Gespräche seien eine Entscheidungshilfe gewesen. So wird das Wedeler Aufgebot durch einen hervorragenden Distanzwerfer verstärkt, der sich darüber hinaus mit Vorliebe um jene Erfolgsfaktoren kümmert, die nicht statistisch erfasst werden. Agne formuliert es derart: „Auf dem Feld viel reden, den Mitspielern helfen und versuchen, das Spiel in die richtigen Bahnen lenken.“

 

(SC Rist Wedel)

Citybasket holt Chris Iles und Dalton Patten

Citybasket verstärkt sein ProB-Team auf der Aufbau- und der Centerposition: Beim Gastronomie-Event „Zu Gast in Recklinghausen“ wurden Chris Iles (vorn, 2. v.l.) und Dalton Patten (vorn, 2. v.r.) offiziell vorgestellt. Neben Sport-Direktor Georg Kleine (vorn li.) und Co-Trainer Johannes Hülsmann (vorn re.) sowie der 1. Vorsitzenden Bärbel Gohrke waren auch Vertreter wichtiger Citybasket-Partner vor Ort, um die beiden vor wenigen Tagen eingetroffenen US-Amerikaner zu begrüßen: Mirko Simnovec (sitesmedia), Ibrahim Özcan (Maritimo) und Henning Prinz (Ratskeller) erwarten die ersten Auftritte der Neuzugänge im Recklinghäuser Trikot mit großer Spannung.

 

 

 

 

Pointguard Chris Iles kann ebenso wie der bereits zuvor als Power Forward verpflichtete Dallis Johnson auf Erfahrungen im deutschen Basketball zurückgreifen: In der abgelaufenen Saison ging er für den Nord-Regionalligisten BBC White Devils Cottbus ins Rennen und erzielte dort im Durchschnitt mehr als 26 Punkte pro Partie. Garniert wir diese beeindruckende Ausbeute noch mit 6,3 Rebounds und knapp fünf Assists in jeder Begegnung. Der 26-Jährige ist zwar „nur“ 1,80 Meter groß, aber auf dem Weg zum Korb kaum zu stoppen und darüber hinaus auch aus der Distanz gefährlich.

Im Gegensatz dazu kommt Center Dalton Patten direkt vom Colorado Springs College nach Recklinghausen – und ist damit in Bezug auf den deutschen Basketball ein „Rookie“. Der allerdings einige Fertigkeiten mitbringt, die Citybasket in der kommenden Spielzeit weiterhelfen können. Der 2,06-Meter-Mann ist nicht nur schnell unterwegs, sondern legte in seinem College auch in durchschnittlich 25 Minuten Spielzeit jeweils 13 Punkte und 5 Rebounds auf. Auch an der Peripherie sollte man den langen Mann nicht unbehelligt stehen lassen, verfügt er doch über ein gutes Händchen von außen.

Citybasket ist zuversichtlich, mit der Verpflichtung von Chris Iles und Dalton Patten wichtige Schaltstellen im Kader qualitativ hochwertig besetzt zu haben und freut sich gemeinsam mit den Neuzugängen auf eine erfolgreiche Saison 2016 / 2017.

 

 

(Citybasket Recklinghausen)

Zwangspause für David Markert

Aufbauspieler David Markert, seit 2013 für die ROSTOCK SEAWOVLES aktiv, wurde Ende Juli erfolgreich am linken Fuß operiert und wird voraussichtlich die gesamte Hinrunde 2016/2017 in der 2. Basketball-Bundesliga ProB fehlen. Herr Dr. Olms nahm den Eingriff in Bad Schwartau vor.

 

 

 

„Die Operation verlief gut. Nun muss ich mich in Geduld üben, denn momentan kann ich nur schmerzfrei einige Schritte gehen oder als Höhepunkt eine Treppe ersteigen“, sagt Markert. „Für den Heilungsprozess und die Rehabilitation sind sechs bis acht Wochen vorgesehen, dann erst wird klar sein, ob und wann ich wieder ins individuelle Training einsteigen kann.

Zurzeit erholt Markert sich in seiner Heimatstadt Köln. Nach der Rückkehr nach Rostock wird der 1,94 Meter große Guard von Physiotherapeut Stefan Keller und Mannschaftsarzt Dr. med. Johannes Bonacker betreut.

„Wir sind glücklich, dass David die Operation gut überstanden hat. Er bleibt ein Teil der SEAWOLVES-Familie und wir führen ihn langsam zurück, damit er uns bei optimalem Heilungsverlauf zu Beginn 2017 helfen kann“, hofft Jens Hakanowitz, Sportlicher Leiter der ROSTOCK SEAWOLVES.

Das gesamte Team der ROSTOCK SEAWOLVES wünscht Davis Markert alles Gute und eine schnelle Genesung!

 

(ROSTOCK SEAWOLVES)