Schlagwortarchiv für: Vertragsauflösung

Christian Jones verlässt Oldenburg

Christian Jones wird zukünftig nicht mehr für die EWE Baskets Oldenburg und die Baskets Akademie Weser-Ems auf dem Parkett stehen. Der am 31. Dezember auslaufende Vertrag wird nicht verlängert, so dass Jones in seine Heimat zurückkehrt.

Im Sommer hatten die EWE Baskets Christian Jones nach Oldenburg geholt, um die nach der Verletzung von Isaiah Philmore und der Nominierung von Maxime De Zeeuw für die Europameisterschaft dünn gewordene Personaldecke aufzustocken. „Christian Jones hat sich hervorragend in unsere Mannschaft eingefügt und jede ihm zugedachte Rolle vorbildlich angenommen. Mit ihm konnten wir die Ausfälle in der Vorbereitung und zum Saisonstart auffangen. Wir danken CJ für seinen großen Einsatz und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft“, erklärt der Sportliche Leiter Srdjan Klaric die Personalie Jones.

Jones hatte in fünf Partien für die EWE Baskets auf dem Parkett gestanden, dabei einen Punkt und 2,2 Rebounds im Schnitt gesammelt. Als Isaiah Philmore und Frantz Massenat nach ihren Verletzungen in die Mannschaft zurückkehrten, erklärte sich Jones bereit, in der ProB auszuhelfen und Spielpraxis zu sammeln. Dort hatte sich durch Verletzungsprobleme und die berufsbedingte Abwesenheit von Philip Zwiener auf den großen Positionen ebenfalls ein personeller Engpass ergeben.

In der ProB erzielte Jones in vier Partien 10,3 Punkte und 7,8 Rebounds im Schnitt. Der Abschied aus dem ProB-Team ergibt sich nun vor allem aus dem Vorrang für das Nachwuchskonzept, wie Srdjan Klaric erklärt: „Wir sind sehr dankbar, dass sich CJ für die ProB zur Verfügung gestellt hat. Mit der anstehenden Rückkehr von Philip Zwiener ist es nun aber wichtig, dass unsere Talente auf den großen Positionen genug Spielzeit und damit Entwicklungsmöglichkeiten erhalten. Deshalb wäre eine Weiterverpflichtung nicht sinnvoll.“

(Baskets Akademie Weser-Ems/OTB)

Kevin Wysocki verlässt die scanplus baskets

Kurz vor Weihnachten lösten die scanplus baskets den Vertrag mit Kevin Wysocki auf. Durch mehrere Verletzungen, die er sich seit dem Saisonstart zugezogen hatte, immer wieder zurückgeworfen, erreichte er nicht das erwartete Leistungsniveau.

Zum Start der Saison, nach defacto einer Saison Pause, trumpfte Kevin beim Eingangstest mit Fitnesswerten auf, die ihn in die Spitzengruppe der Mannschaft katapultierten. Seine Rolle als einer der Teamleader, die Spiele entscheiden können und sich zu 100 Prozent in den Dienst der Mannschaft stellen, füllte er schnell aus. Aber die erste schwere Verletzung kam schon nach knapp drei Wochen, inmitten der Vorbereitung. Von diesem Moment an folgten immer dann neue Verletzungen, wenn Kevin gerade wieder fit genug war, um voll ins Spielgeschehen eingreifen zu können. So waren seine Einsatzzeiten nicht gerade üppig und seine Leistungen nicht auf dem erwarteten Niveau.

Dario Jerkic, sportlicher Leiter und Head Coach der scanplus baskets: „Wir haben für Kevin eine enorm wichtige Rolle im Team vorgesehen. Ein Spieler mit seiner Erfahrung, seinem Siegeswillen, der führen kann und dem Spiel im entscheidenden Moment durch seinen Einsatz und durch die Wahl der richtigen Option den Erfolgsstempel aufdrücken kann, hilft dem Team, die Spiele zu gewinnen. Dazu ist es aber notwendig, dass die individuelle Leistung stimmt und die hundertprozentige Fitness gegeben ist. Hier hatte Kevin selbst die Einschätzung, seine eigenen Erwartungen, die der Mannschaft und des Trainerstabs nicht mehr erfüllen zu können.“ Die logische Konsequenz war die Auflösung des Vertrages.

Andreas Werther, Vereinsvorsitzender, betonte: „Kevin ist ein toller, sympathischer Typ, der seine eigene Leistung sehr gut einzuordnen weiß und mit der Situation höchst professionell umgeht. Seine Entscheidungen stellt er in den Dienst der Mannschaft. Deshalb erfolgte die Trennung im höchst möglichem Einvernehmen und wir zollen seiner Entscheidung hohen Respekt.“

Die scanplus baskets wünschen Kevin alles Gute und viele Erfolge in seiner weiteren Karriere und hoffen, ihn als Zuschauer das eine oder andere Mal während der Play-Offs begrüßen zu können.

(scanplus baskets elchingen)

Keine Rückkehr an den Menzenberg: Vertragsauflösung mit Kevin Thomas

Manchmal geschehen Dinge, auf die ist man nicht vorbereitet. So auch bei Kevin Thomas, der nach dem Spiel in Coburg darum bat in die Heimat fliegen zu können, um aufgrund einer Angelegenheit im engsten Familienkreis bei seinen Angehörigen sein zu können. Um auch in den kommenden Wochen und Monaten an der Seite seiner Familie sein zu können trat der 2,03 Meter große Big Man nun mit dem Wunsch nach einer Vertragsauflösung an die Verantwortlichen der Dragons Rhöndorf heran und diesem wurde stattgegeben.

„Es gibt Dinge, die wichtiger sind als jeder Sport und dazu zählt immer das Wohl der eigenen Familie. Wir haben uns mit Kevin rege ausgetauscht und können seine Beweggründe nachvollziehen und wissen um die Aufgaben, die in den kommenden Wochen und Monaten in seiner Heimat auf ihn warten. Wir bedanken uns für die gezeigten Leistungen und wünschen ihm und seiner Familie viel Kraft und nur das Beste für die Zukunft.“, äußert Olaf Stolz, Sportlicher Leiter der Telekom Baskets Bonn, absolutes Verständnis für die Hintergründe der Personalentscheidung im Kader der Drachen.

Die Bitte um Vertragsauflösung ist auch dem sympathischen Jamaikaner nicht leicht gefallen, wie seine Worte des Dankes zeigen, die er zum Abschied nicht missen möchte: „Ich möchte mich bei den Dragons mit all ihren Trainern, Helfern und Fans dafür bedanken, dass Bad Honnef mein zweites Zuhause werden konnte in den vergangenen Monaten. Es war eine besondere persönliche Erfahrung für die Dragons aufs Parkett zu gehen. Unsere Coaches haben mir dabei geholfen ein besserer Spieler zu werden und haben mir neue Facetten des Basketballs gezeigt, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Die besondere Verbindung zur Mannschaft wird auch weiterhin Bestand haben und ich kann nur sagen, dass es eine besondere Gruppe an Menschen ist mit einem großartigen Charakter. Den Fans möchte ich für ihre großartige Unterstützung danken, denn ohne deren Energie wären unsere und meine Leistungen nicht möglich gewesen. Passt alle gut auf euch auf! Go Dragons!“

Der 25 Jahre alte Kevin Andrew Thomas stieß Ende September zu den Dragons, nachdem er in der Vorsaison in der Beletage Zyperns aktiv war und konnte auf Anhieb die erhofften sportlichen Akzente setzen. In ingesamt 9 Einsätzen im Dragons-Trikot konnte der gebürtige Jamaikaner, der zudem auch die kanadische Staatsbürgerschaft besitzt, 9,1 Punkte, gepaart mit 7,8 Rebounds und 2,7 Assists pro Partie erzielen. Zudem sendete der sprunggewaltige Big Man durchschnittlich 1,2 Würfe via Block zurück an den Absender.

„Wir werden nun zeitnah einen neuen Spieler verpflichten und sind bereits mit einigen Kandidaten in guten und zielstrebigen Gesprächen. Da es neben den sportlichen Kriterien auch charakterlich passen muss werden wir aber keinen Schnellschuss veranstalten, sondern genau analysieren, wer ins Team passt. Ob dies nun ein bis zwei Tage schneller oder langsamer geht ist dabei absolut unerheblich.“, so Headcoach Thomas Adelt zur wiederaufgenommenen Spielersuche der Dragons Rhöndorf.

(Dragons Rhöndorf)

Lamar Roberson verlässt Itzehoe Eagles

Lamar Roberson gehört nicht mehr zum Kader der Itzehoe Eagles. Der 32-jährige Amerikaner stand nur in zwei Spielen in der 2. Basketball-Bundesliga ProB im Aufgebot.

Der schnelle Abschied habe seine Ursache nicht in den sportlichen Fähigkeiten Robersons, betont Eagles-Coach Pat Elzie. Doch er sei als Impulsgeber geholt worden zu einem Zeitpunkt, als sich die Eagles im Tief befanden, auch aufgrund diverser Verletzter. Diese Situation habe sich deutlich entspannt, einige Spieler seien früher zurückgekehrt als gedacht. Deshalb werde das ohnehin auf kurze Zeit angelegte Engagement in beiderseitigem Einvernehmen beendet. „Wir danken Lamar, dass er bereit war, uns zu helfen“, sagt Teammanager Stefan Flocken. „Für die Zukunft wünschen wir ihm alles Gute.“

(Itzehoe Eagles)

Vertragsauflösung: Gilles Dierickx verlässt die Artland Dragons

Der Vertrag zwischen Gilles Dierickx und den Artland Dragons wird mit sofortiger Wirkung aufgelöst.

Der 25 Jahre alte Center wechselte im Sommer zu den Artland Dragons und kam in 10 Spielen auf durchschnittlich 9,36 Minuten Spielzeit und 4,3 Punkte. Die Artland Dragons wünschen Gilles Dierickx privat sowie sportlich alles Gute und bedanken sich für seinen Einsatz in der aktuellen Spielzeit.

(Artland Dragons)

Vertrag mit Carson Puriefoy III aufgelöst

Die MLP Academics Heidelberg und Carson Puriefoy III gehen ab sofort getrennte Wege. Der kurpfälzische Zweitligist zog die Option auf eine Vertragsverlängerung bis zum Saisonende nicht.

Die komplexe Knieverletzung von Jelani Hewitt hält die MLP Academics Heidelberg weiter auf Trab. Während die medizinische Abteilung um Dr. Markus Weber (Sportopaedie) und Christos Karavassilis (karafit&physio) voll und ganz mit der Reha des 26-Jährigen beschäftigt ist, müssen Manager Matthias Lautenschläger und der Trainerstab um Headcoach Frenki Ignjatovic nochmals auf dem Transfermarkt tätig werden. Denn der Heidelberger Zweitligist hat die mit Hewitt-Ersatz Carson Puriefoy III vertraglich vereinbarte Option auf eine Verlängerung bis zum Saisonende nicht gezogen. „Wir bedauern diese Entscheidung sehr, aber es hat sich in den letzten Wochen abgezeichnet, dass Carson nicht die entstandene Lücke würde ausfüllen können“, sagt Lautenschläger.

Der 37-Jährige teilte die Entscheidung am Samstagabend nach dem Spiel in Baunach (73:83) dem Spieler und seinem Agenten mit und ist bereits seit dem Wochenende in intensiven Gesprächen, um zeitnah die letzte Verpflichtung der laufenden Spielzeit unter Dach und Fach zu bringen.

Puriefoy absolvierte in der ProA sieben Spiele. In durchschnittlich 10:19 Minuten kam er auf 4.7 Punkte, 1.6 Rebounds und 1.0 Assists. Die MLP Academics wünschen ihm beruflich wie privat auf seinem weiteren Lebensweg nur das Beste.

(MLP Academics Heidelberg)

Vertrag von Steven Bennett wird aufgelöst

Der gebürtige Kalifornier Steven Bennett stieß im Sommer vor der Saison 2017/2018 in der 2. Basketball-Bundesliga ProB zur Mannschaft der Dresden Titans. Der 29-Jährige sollte als erfahrener Profi viele der jüngeren Spieler im Kader von Head Coach Nenad Josipovic anführen und mit seinen Pass- und Wurffähigkeiten für Entlastung in der Guard-Rotation sorgen. Nach acht absolvierten Partien wurde nun im beiderseitigen Einverständnis eine Vertragsauflösung mit Bennetts Agenten vereinbart. Bereits zum kommenden Heimspiel am Sonntag gegen Gießen wird der sympathische US-Boy nicht mehr im Aufgebot der „Titanen“ stehen.

Die Gründe für die vorzeitige Vertragsauflösung sind dabei rein sportlicher Natur. Persönlich präsentierte sich Bennett als gestandener Profi, der vor allem den jüngeren Spielern auch abseits des Feldes immer mit Rat und Tat zur Seite stand. Bei vielen Fans der Titans hinterließ Steven zudem mit seiner positiven Ausstrahlung und seinem strahlenden Lächeln stets einen bleibenden Eindruck. .

Darüber hinaus gab seine furchtlose Spielweise bei geringerer Körpergröße immer wieder Anlass zum Staunen bei den Anhängern der „Elberiesen“. Doch besonders in den ersten Spielen der Saison war zu beobachten, dass eben diese Spielweise nicht gänzlich vereinbar mit den taktischen Anforderungen von Josipovic schien. Der defensiv orientierte Kroate bevorzugt im Angriff überlegten Systembasketball. Bennett bricht aus solchen Systemen vermehrt aus, um seine Geschwindigkeit im Angriff auszuspielen.

So betont Titans-Geschäftsführer Jörn Müller, dass „Steven gerade in den letzten Spielen sein Können aufblitzen lies, dies aber nicht beständig abrufen konnte“. Müller weiter: „Seine Spielweise – Steven lebt von seiner Geschwindigkeit – ist in der kontrollierten Systemoffense der Titans unter Leitung von Nenad Josipovic nicht richtig zur Geltung gekommen“. Diese Faktoren resultierten letztlich in einer von beiden Seiten gewünschten Vertragsauflösung. Nichtsdestotrotz wünscht das gesamte Team der Dresden Titans Steven beruflich wie privat nur das Allerbeste.

(Dresden Titans)