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Kapitän Frankl-Maus von Bord, auch Noeres und Alibegovic gehen

Bei der zweiten Mannschaft der Bayern sind erste Personalentscheidungen gefallen, ein Trio wird das ProB-Team verlassen: Neben Kapitän Viktor Frankl-Maus verlassen auch Moritz Noeres und Denis Alibegovic die junge Münchner Reserve. Frankl-Maus war zur Saison 2018/19 aus Rhöndorf in den Audi Dome gewechselt, wo er in insgesamt 46 Partien im FCBB-Dress zum Einsatz kam. Der Guard ging dabei immer als Vorbild für das junge Team voran. Als erfahrener Spieler leitete er das Team auch durch die schweren Phasen dieser Saison, in der Coach Demond Greene durch Verletzungen auf den halben Kader verzichten musste. In der abgelaufenen Spielzeit stand Viktor im Schnitt 27:46 Minuten auf dem Parkett, in denen er im Schnitt 11,7 Punkte auflegte. Hinzu kommen pro Spiel 4,5 Assists, 4,1 Rebounds und 1,9 Steals.

„Der Abschied von Viktor ist natürlich ein großer Verlust, für mich als Trainer, aber auch für den Verein“, sagt Greene. „Viktor kam als erfahrener Spieler zu uns und sollte für die jungen Spieler ein Leader sein. Dies hat er zwei Jahre bei uns sehr gut gemacht, viele haben in der Zeit von ihm profitiert. Er war ein Profi auf und abseits des Spielfelds, der sich auch selbst durch seinen fleißigen und ehrgeizigen Einsatz als Spieler weiterentwickelt hat. Wir wünschen Viktor auf seinem Weg alles Gute.“

 

Wechsel nach Köln mit der Option auf ein Wiedersehen
Frankl-Maus zieht es zurück in seine rheinische Heimat und er geht in der kommenden Saison für ProB-Aufsteiger Köln 99ers (Anm. RheinStars Köln) an den Start. Die geographische Einteilung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga steht zwar noch aus, ein Wiedersehen ist aber wohl nicht unwahrscheinlich.

Moritz Noeres kam in 20 Partien zum Einsatz. In 15:51 Minuten steuerte er im Schnitt 6,7 Punkte und drei Rebounds bei. Auch in der Regionalliga-Mannschaft stand er in 13 Spielen auf dem Parkett. In 28:58 Minuten legte er dort im Schnitt 13 Punkte, drei Assists und 4,7 Rebounds auf.  Vor der Saison war der gebürtige Leverkusener vom Stadtrivalen Schwabing gewechselt.

Denis Alibegovic kam auch aufgrund der späten Verpflichtung nur auf acht Spiele im Trikot der zweiten Mannschaft. In sieben Spielen der Regionalliga gelangen ihm starke 14,4 Punkte pro Spiel und einer Wurfquote von 56 Prozent aus dem Zweier-Bereich und  48,6 Prozent Dreiern. Er spielte im Schnitt 19:02 Minuten für die erfolgreiche dritte Mannschaft.

„Denis hatte es aufgrund der Ausländerregelung sehr schwer, sich Spielzeit in der ProB zu erkämpfen. Er hat dennoch das Beste daraus gemacht und im Training immer am härtesten gearbeitet. Diese Arbeit hat dann für die Regionalliga-Mannschaft bezahlt gemacht, wo er sich vor der Corona-Pandemie zu einem echten Scorer entwickelte. Für seinen weiteren Weg wünschen wir auch ihm und Moritz alles Gute“.

Quelle: Fc Bayern Basketball

 

Niklas Geske verlässt Phoenix Hagen

Der 26-jährige Aufbauspieler und der Club konnten sich nicht über eine weitere Zusammenarbeit einigen. Damit endet Geskes Rückkehr an die Volme nach 20 Spielen in der abgelaufenen ProA Spielzeit, in denen er in rund 20 Spielminuten auf durchschnittlich 6,7 Punkte und 3,5 Assist kam.

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Niklas Geske: „Erst einmal möchte ich mich beim Verein und insbesondere bei Chris und Patrick für die Möglichkeit, ein zweites Mal bei Phoenix zu spielen, bedanken! Die Fans waren auch in der ProA absolut erstligareif und ich werde die Ischehölle extrem vermissen. Es ist sehr schade, dass die immer gute Zusammenarbeit nun endet und wir leider keine Einigung erzielen konnten. So habe ich mich schweren Herzens dazu entschlossen, den Verein zu verlassen. Ich wünsche Chris und dem Team eine erfolgreiche Saison, mit diesmal hoffentlich stattfindenden Playoffs. Wir sind das Feuer.“

Cheftrainer Chris Harris: „Zuerst einmal möchte ich mich bei Niklas für seine Zeit bei uns bedanken und dafür, was er uns insgesamt in seiner Phoenix Zeit gegeben hat, sei es in der U19, in der BBL oder jetzt im abgelaufenen Jahr in der ProA. Er ist ein sehr fleißiger und intelligenter Spieler, der stets darauf bedacht war, dass seine Mitspieler auf dem Feld gut aussahen. Ich bin natürlich ebenso enttäuscht, dass wir uns nicht einigen konnten, wünsche Niklas aber das er einen erfolgreichen weiteren Werdegang bei seinem neuen Verein haben wird und dies gut mit seinen weiteren Plänen kombinieren kann.“

Geschäftsführer Patrick Seidel: „Als wir vor über einem Jahr unsere Gespräche über die gemeinsame Zukunft geführt haben, sind wir beide von einer gewissen Langfristigkeit, mindestens aber von 2 Jahren Zusammenarbeit ausgegangen. Niklas war definitiv ein wichtiger Teil unserer Planungen für die kommende Saison. Allerdings mussten wir im regelmäßigen Austausch feststellen, dass eine Einigung unter den für uns als Club neuen Rahmenbedingungen schwierig erscheint. Leider ist es dann auch so gekommen, dass sich unsere Wege trennen werden. Wir bedanken uns bei Niklas für sein Engagement und wünschen ihm privat und sportlich nur das Beste für seine Zukunft. Er bleibt hier immer gerne gesehen im Club.“

Wir bedanken uns bei Niklas für seine bisher zwei Amtszeiten im Feuervogel-Trikot und wünschen ihm alles Gute. Bis bald, Niklas.

#WirsinddasFeuer

Kader 2020/2021
Dominik Spohr, Jannik Lodders, Daniel Zdravevski, Emil Loch
Trainer Chris Harris

Abgänge
Jonas Grof (Römerstrom Gladiators Trier, ProA), Niklas Geske

Quelle: Phoenix Hagen

Dragons nächste Saison ohne Jannes Hundt

Nach zwei gemeinsamen Spielzeiten endet die vertragsgemäße Zusammenarbeit zwischen den Artland Dragons und Point Guard Jannes Hundt.

„Selbstverständlich haben wir uns die Entscheidung, in der kommenden Saison nicht mit Jannes weiterzuarbeiten, alles andere als leicht gemacht, schließlich war er in den vergangenen zwei Jahren sowohl Leistungsträger als auch absolute Identifikationsfigur unseres Vereins. Er hat in jedem Match stets 100 Prozent gegeben und vor allem gegen Ende der abgelaufenen Saison einige knappe Spiele für die Dragons entschieden. Wir sind froh und dankbar, dass wir einen so tollen Spieler und Menschen zwei Jahre lang bei uns haben durften. Wir sind sehr gespannt, wo Jannes‘ weitere sportliche Karriere hinführt, wünschen ihm dafür und den weiteren Lebensweg alles erdenklich Gute und würden uns sehr freuen, ihn ab und zu als Zuschauer oder vielleicht als Spieler in der Arena wiederzusehen“, erklärt Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger.

Der 23-jährige Aufbauspieler wechselte im Sommer 2018 ins Artland und stand in insgesamt 55 Pflichtspielen für die Burgmannstädter auf dem Parkett, in denen er durchschnittlich 9,1 Punkte, 3,8 Assists und 1,9 Rebounds auflegte. Vom vorgesehenen Back-Up für Starting Point Guard Pierre Bland mauserte sich Hundt, der zu Beginn seiner Zeit bei den Drachen vor allem durch aufmerksame und aggressive Verteidigung auf sich aufmerksam machte, zu immer mehr Spielanteilen und fand den Ball insbesondere in der abgelaufenen Saison gegen Ende enger Partien immer öfter in seinen Händen wieder. Mit seiner Nervenstärke verhalf er seinem Team beispielsweise in den Heimspielen gegen Schalke und Leverkusen zu wichtigen Siegen und hatte somit maßgeblichen Anteil daran, dass sich die Dragons Stück für Stück von den Abstiegsrängen der ProA distanzieren konnten.

„Ich möchte mich an dieser Stelle bei dem Verein und allen Dragons-Fans für zwei unglaublich schöne Jahre in Quakenbrück bedanken. Für mich war es wirklich stets ein absoluter Genuss in der Artland Arena zu spielen. Ich denke immer wieder gerne an die vielen Spiele vor diesem fantastischen Publikum zurück, insbesondere an die Partien, die ich in letzter Sekunde für das Team habe gewinnen können“, so Hundt.

Die Artland Dragons danken Jannes Hundt für seinen unermüdlichen Einsatz in den vergangenen zwei Spielzeiten und wünschen ihm sportlich und privat alles erdenklich Gute.

Quelle: Artland Dragons

Tibor Taras verlässt den S04 und legt eine Pause ein

Tibor Taras hat seinen Vertrag mit den Basketballern des FC Schalke 04 mit sofortiger Wirkung aufgelöst und nimmt sich eine Pause vom professionellen Basketball. Der FC Schalke 04 wünscht ihm sportlich und privat alles erdenklich Gute!

Die Schalker Basketballer müssen den nächsten personellen Rückschlag verkraften! Tibor Taras zog mit sofortiger Wirkung eine Ausstiegsoption in seinem Vertrag mit dem FC Schalke 04 und wird aus privaten Gründen vorerst eine Pause vom professionellen Basketball einlegen.

Der 21-Jährige wechselte Mitte Oktober zu den Basketballern des FC Schalke 04, nachdem sich Shawn Gulley und Lars Wendt schwere Verletzungen zuzogen und seitdem langfristig ausfallen. Taras hatte sich zuvor bei den RheinStars Köln fit gehalten, nachdem er in der vergangenen Saison für die Baunach Young Pikes auflief. Auf Schalke übernahm er gleich Verantwortung und avancierte zu einem wichtigen Spieler innerhalb des Teams von Coach Raphael Wilder. Nun verlässt er die Knappen bedauerlicherweise und nimmt sich eine Auszeit vom Profisport.

Abteilungsleiter Tobias Steinert: „Wir waren uns natürlich der Gefahr bewusst, dass Tibor jederzeit aus seinem Vertrag aussteigen kann, allerdings bestand er bei den Vertragsgesprächen auf diese Klausel, für den Fall eines höherklassigen Angebots aus der easyCredit BBL. Dass er diese Option nun zieht, um eine Karrierepause einzulegen, hat uns sehr überrascht. Nichtsdestotrotz respektieren wir seinen Schritt, bedanken uns für das große Engagement, das er in der kurzen Zeit bei uns an den Tag gelegt hat und wünschen ihm sowohl sportlich, als auch privat alles Gute!“

S04 auf der Suche nach deutschem Ersatz

Für die Knappen kommt dieser überraschende Abgang jedoch zu einem ungünstigen Zeitpunkt, denn mit den Spielen gegen Hanau, Kirchheim, Trier und Heidelberg stehen richtungsweisende Spiele im Kampf um den Klassenerhalt auf dem Programm. „Das stellt uns jetzt natürlich vor schwierige Zeiten, da bis zur Weihnachtspause noch einige wichtige Spiele anstehen. Wir werden unsere Augen und Ohren offenhalten und wollen natürlich einen deutschen Ersatz verpflichten, sofern sich die Möglichkeit bietet“, so Steinert.

Auch Raphael Wilder bedankt sich für die Leistung von Taras: „Tibor hat uns nach den Verletzungen von Shawn und Lars sehr weitergeholfen und eine wichtige Rolle im Team übernommen. Er hatte einen maßgeblichen Anteil an den drei Siegen, die wir mit ihm im Team geholt haben. Ich möchte mich bei ihm für seinen Einsatz bedanken und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute!“

Für Taras gaben ausschließlich persönliche Gründe den Ausschlag für seine Entscheidung: „Ich möchte mich ausdrücklich bei Raffi und bei Schalke 04 für die Chance bedanken, die sie mir gegeben haben! Ich wünsche der Mannschaft und den Fans alles Gute für den Rest der Saison und bin überzeugt davon, dass sie den Klassenerhalt auch ohne mich schaffen werden.“

 

(FC Schalke 04 Basketball)

Vertragsauflösung John Thomas Roach

Der erst kürzlich nach Hessen gewechselte Shooting Guard und die Nachwuchsmannschaft des Bundesligisten gehen getrennte Wege. Die FRAPORT SKYLINERS Juniors werden ohne Shooting Guard, John Thomas Roach, zum Auswärtsspiel nach Coburg reisen. Beide Seiten haben sich auf eine einvernehmliche Auflösung des bestehenden Vertrags geeinigt.

Leistungen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd 2018/19

    • 8 Spiele
    • 14,4 Punkte 
    • 3,5 Rebounds 
    • 3,3 Assists 

Fakten zu JT Roach:

– Geburtsdatum: 22.10.1995
– Größe: 1,95m
– Gewicht: 88,5 kg
– Position: Guard
– Nationalität: USA

 

 

(FRAPORT SKYLINERS Juniors)

Vertragsauflösung – Max Rockmann verlässt die Artland Dragons

Max Rockmann und die Artland Dragons haben ihr Vertragsverhältnis in beiderseitigem Einvernehmen beendet. Der 29-jährige Small Forward kam zur Saison 16/17 aus Heidelberg und wurde später sogar Kapitän der Mannschaft.

„Die Entscheidung die Dragons zu verlassen ist mir extrem schwergefallen. Ich habe mich im Verein und im Umfeld immer sehr wohl gefühlt“, sagt Rockmann und ergänzt: „Ich bin allerdings nicht mehr mit mir selbst und meiner Rolle zufrieden gewesen, weshalb ich mich für einen Neuanfang entschieden habe.“ In der aktuellen Spielzeit stand der gebürtige Berliner in neun von zehn Partien für die Quakenbrücker auf dem Parkett und legte durchschnittlich 4,2 Punkte, 0,6 Assists und 1,2 Rebounds auf.

Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger betont: „Zunächst möchte ich Max für die zweieinhalb gemeinsamen Jahre danken. Er hat sich stets vorbildlich verhalten und tolle Leistungen im Trikot der Drachen gezeigt. Wir bedauern seine Entscheidung zwar sehr, in langen und intensiven Gesprächen mit Max und seinem Agenten sind wir allerdings zu dem Entschluss gekommen, dass eine Trennung für beide Seiten der richtige Schritt ist.“

Und auch Rockmann blickt positiv auf die Jahre im Artland zurück: „Ich hatte hier eine schöne Zeit, in der ich viele Erfahrungen sammeln konnte und tolle Leute kennengelernt habe. Mein Verhältnis zum Verein ist nach wie vor bestens, weshalb mir die Entscheidung natürlich umso schwerer gefallen ist.“

 

(Artland Dragons)

Anthony McDonald verlässt die Itzehoe Eagles

Einmal noch wurde er nach dem Sieg gegen Wolfenbüttel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga von den Fans bejubelt – der verdiente Lohn zum Abschied. Anthony McDonald verlässt die Itzehoe Eagles. Aus familiären Gründen muss der 26-jährige Amerikaner in wenigen Tagen nach Hause fliegen.

„Anthonys Entscheidung ist absolut nachvollziehbar, es gibt Wichtigeres als Basketball“, sagte Eagles-Teammanager Stefan Flocken. Ganz genauso sieht es Eagles-Coach Patrick Elzie, „auch wenn wir natürlich unseren Leistungsträger nur äußerst ungern ziehen lassen“. McDonald ist der viertbeste Punktesammler der Liga mit im Schnitt 20,1 Zählern. Er habe eine sehr gute Zeit in Itzehoe gehabt, so der Aufbauspieler: „Es hat großen Spaß gemacht, mit dieser tollen Truppe zu spielen.“

Auch Coach Elzie sei ein großartiger Mensch, „ich habe sehr gern für ihn gespielt“. Ein Extra-Lob hatte McDonald zudem für das Management und das „sehr professionelle Umfeld“ parat.

„Wir sind dankbar, dass Anthony bei uns war und wünschen ihm und seiner Familie alles Gute für die Zukunft“, sagte Flocken. An einer Nachfolge werde natürlich gearbeitet: „Wir hoffen, schon sehr bald Neuigkeiten für unsere Fans zu haben.“

 

(Itzehoe Eagles)

Molosciakas und Penn verlassen Coburg

Eividas Molosciakas und Jason Penn verlassen den BBC COBURG. Die Verträge beider Akteure wurden in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. Mit der Verpflichtung von Chase Adams hatte sich ihre Spielzeitperspektive bei den Vestestädtern zuletzt deutlich verschlechtert.

Im Falle von Eividas Molosciakas kommt dazu, dass er nach seiner Hochzeit im Frühsommer eine Rückkehr in sein Heimatland Litauen und eine Neuausrichtung seines Lebens ohne Basketball in der Hauptrolle plant. „Simona und ich möchten auf lange Sicht eine Familie gründen. Wir hatten eine wunderbare Zeit in Deutschland, aber wir vermissen unsere Heimat.“

Der Guard, der eine Wiederaufnahme seines Wirtschaftsstudiums ins Auge fasst, macht aber keinen Hehl daraus, dass die sportliche Situation seinen Entschluss beschleunigt hat: „Durch die Verpflichtung von Chase Adams, der auf meiner Position spielt und einen Ausländerplatz belegt, sind meine Chancen auf Einsatzzeiten natürlich drastisch gesunken.“ Auch körperlich plagt sich der 25-Jährige permanent mit diversen Malaisen herum: „Manchmal fühle ich mich, als wäre ich schon vierzig. Seit Beginn meiner zweiten Saison in Coburg hatte ich wirklich Pech mit verschiedenen Verletzungen und Krankheiten, die fast nahtlos ineinander übergingen.“

Dennoch tritt Molosciakas mit mindestens einem weinenden Auge in circa einer Woche die lange Heimreise an: „Der BBC COBURG wird mir definitiv fehlen. Selbst in einer Basketballnation wie Litauen ist es undenkbar, dass so viele Fans ein Drittligateam derart frenetisch anfeuern. Ich habe dort in der zweiten Liga manchmal vor zwanzig Zuschauern gespielt.“

Vor allem seine erste, vom Meistertitel in der 1. Regionalliga gekrönte Spielzeit in Oberfranken bleibt ihm, aber auch dem Klub in allerbester Erinnerung. „Wenn wir Eivis nicht kurz vor Saisonbeginn noch unter Vertrag genommen hätten, wären wir aus meiner Sicht nicht aufgestiegen. Er hat uns in vielen Begegnungen getragen“, betont Matthias Haufer,

Sportlicher Leiter beim BBC, die Verdienste des scheidenden Spielers und ergänzt: „Auch abseits des Parketts war auf ihn stets Verlass. Er hat sich im Jugendbereich enorm engagiert und wenn Freiwillige gesucht wurden, konnte man auf ihn immer zählen – einfach ein toller Charakter!“

Neben Molosciakas beendet auch Jason Penn sein Engagement in Coburg. Der US-Amerikaner, der bereits nach Detroit zurückgeflogen ist, konnte von Headcoach Ulf Schabacker nach der Verpflichtung von Chase Adams aufgrund der Begrenzung der Nicht-EU-Ausländer durch die Liga nicht mehr eingesetzt werden. „Ich möchte der Organisation für diese Chance danken und es tut mir leid, dass es schlussendlich nicht funktioniert hat“, äußerte der Big Man aus Michigan vor seiner Abreise. „Jason hat sich absolut professionell verhalten, auch als bereits feststand, dass er aller Voraussicht nach nicht mehr spielen würde. Dafür gebührt ihm Hochachtung“, wünscht Haufer dem sympathischen Power Forward eine Fortsetzung seiner Karriere an anderer Stelle.

 

(BBC Coburg)

 

 

Joseph-Pauline verlässt RheinStars

Nach der zweiwöchigen Tryout-Phase gehen Aleek Joseph-Pauline und die RheinStars Köln wieder getrennte Wege.

„Wir bedanken uns sehr bei Aleek für seinen Einsatz und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute“, sagte Manager Stephan Baeck am heutigen Dienstag über den 31 Jahre alten US-Amerikaner mit französischem Pass, der die Mannschaft von der Spielmacher-Position aus führen sollte.

„Er ist ein körperlich starker Spieler mit einem Auge für seine Mitspieler. Aber wir brauchen in der jetzigen Phase jemanden, von dem gerade unsere jungen Spieler mehr Führung bekommen und an dem sie sich orientieren können. Deshalb haben wir nach den Trainings- und Spieleindrücken so entschieden.“

 

(RheinStars Köln)

Knights nehmen Kaderveränderung vor

Die Kirchheim Knights haben Austin Luke von VEF Riga aus Lettland verpflichtet. Der 24-jährige Guard ersetzt Caleb Oetjen, der die Knights verlässt und in die USA zurückkehrt.

Nach den ersten Saisonspielen und einer Bilanz von drei Siegen und drei Niederlagen, nehmen die Knights im Kader nochmals eine Veränderung vor. Der für den verletzten Constantin Ebert nachverpflichtete Caleb Oetjen bat die Verantwortlichen der Knights um die Auflösung seines Vertrages, um in die USA zurückkehren zu können. Er wird voraussichtlich den Einstieg ins Berufsleben wagen. Bereits in Kirchheim angekommen ist Austin Luke, der nun bis zum Saisonende das Trikot der Ritter überstreifen wird.

„Wir hatten uns bereits mit dem Gedanken beschäftigt ob wir noch eine Änderung vornehmen oder nicht. Als Caleb dann mit seinem Wunsch auf uns zu kam, haben wir dem entsprochen und entsprechend reagiert. Austin hat in seinen Trainingseinheiten einen guten Eindruck hinterlassen, weshalb wir ihn fest verpflichtet haben. Wir sind Caleb sehr dankbar für seinen Einsatz. Wir wünschen ihm und seiner Familie Alles Gute, “ erklärt Knights-Geschäftsführer Christoph Schmidt.

Der aus Dallas stammende Point Guard kommt aus Lettland unter die Teck, wo er sich zunächst nicht durchsetzen konnte. In vier Einsätzen erzielte Luke drei Punkte und fünf Assists pro Partie, in durchschnittlich 16 Minuten Einsatzzeit. „Die erste Liga in Lettland ist ein enorm hohes Niveau für einen Rookie. Dieser Schritt kam etwas früh. Aber alleine die Assistzahl zeigt, was für einen Spieler wir dazubekommen. Austin hat ein sehr gutes Auge für seine Mitspieler, “ berichtet Knights-Trainer Mauro Parra. Der Texaner wurde am renommierten Belmont College ausgebildet. Für die zu den Top Division I Basketball Colleges zählende Universität erzielte der 1,90cm große Guard 9,4 Punkte und 7,5 Assists pro Partie bei einer Dreierquote von 43%. „Wir haben einen Spieler gesucht der seine Mitspieler gut in Szene setzen kann und dazu von außen gefährlich ist. Beide Attribute bringt Austin mit. Er ist nicht der Spieler der seinen Gegner im eins gegen eins versucht zu schlagen und auch nicht zu vergleichen mit den Guards der letzten Jahre in Kirchheim. Er versucht seine Mitspieler einzubinden und den richtigen Pass im richtigen Moment zu finden. Dazu strahlt er Gefahr von außen aus. Wir glauben, dass seine Spielweise sehr gut in unser Team passt und er uns besser machen wird, “ so Schmidt.

Ob er bereits am kommenden Doppelspieltag eingesetzt werden kann ist bislang noch unklar und hängt an den verschiedenen Dokumenten die nachgewiesen werden müssen.

 

(VFL Kirchheim Knights)