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Vorberichte ProB Süd 24. Spieltag

13.03.2026 20:30 Uhr SKYLINERS Juniors vs. Ahorn Camp Baskets 

Die Ahorn Camp Baskets sind auf der Zielgeraden zur Aufstiegsrunde in der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB. Die siebtplatzierten Speyerer sind bei den Frankfurt Skyliners II zu Gast, die sich als aktueller Tabellenneunter ebenfalls Chancen auf einen der vorderen acht Plätze nach Abschluss der Hauptrunde ausrechnen. „Wir können in Frankfurt gewinnen, zumal wir zuletzt sehr gute Leistungen gezeigt haben“, gibt sich Ahorn-Camp- Coach Carl Mbassa zuversichtlich. Allerdings sind die Skyliners im Februar zu einem Höhenflug gestartet und haben drei Siege in Serie gefeiert: in Oberhaching und Erfurt sowie zuhause gegen Schlusslicht Würzburg.

Dabei profitierte das Ensemble um Trainer Markus Klusemann auch von den guten Vorstellungen des Distanzschützen Desmond Watson, den die Hessen im zurückliegenden Dezember nachverpflichtet haben. Neben dem US-Amerikaner zählen die Flügelspieler Ivan Crnjac und Leif Zentgraf sowie Point Guard Jamie Edoka zu den Leistungsträgern der Frankfurter. Das Gesetz der Serie spricht für die Gastgeber. Seit 2022 ist den Ahorn Camp Baskets gegen die Hessen kein Punktspielerfolg mehr gelungen. Auch im Hinspiel der aktuellen Saison hatten die Domstädter in der heimischen Nordhalle mit 69:84 (32:49) das Nachsehen. Damals trumpften in Reihen der Gäste auch Dusan Nikolic und Lukas Smazak auf. Speyers Chefcoach Mbassa kommentiert die Negativbilanz mit den Worten „neues Jahr, neues Glück“.

 

14.03.2026 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. Porsche BBA Ludwigsburg 

Nach fast drei Wochen Pause greifen die Fellbach Flashers wieder in das Geschehen der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd ein. Die Fellbacher empfangen die BBA Ludwigsburg zum direkten Duell um Tabellenplatz drei. Eine so lange Spielpause sind die Spieler von Head Coach Kris Borisov sonst nur aus der Offseason gewohnt. Durch den regulären FIBA-Break sowie das spielfreie Wochenende – bedingt durch die ungerade Anzahl von 13 Teams in der Liga – stehen die Flashers nun erstmals seit dem 21. Februar wieder auf dem Parkett. Mit der BBA Ludwigsburg wartet dabei eine anspruchsvolle Aufgabe.

Das Nachwuchsteam präsentiert sich in dieser Saison deutlich stabiler als in den vergangenen Jahren. Viele Talente wie Marko Mašić oder Julius Baumer konnten gehalten werden und haben in ihrer Entwicklung einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Mit elf Siegen aus 21 Spielen stehen die jungen Ludwigsburger aktuell auf Tabellenplatz vier – direkt hinter den Flashers. Die Fellbacher wiederum konnten ihren dritten Platz zuletzt „auf der Couch“ verteidigen. Dank der Ergebnisse der Konkurrenz stehen sie mit zwölf Siegen aus 21 Spielen weiterhin in der oberen Tabellenhälfte.

Nun gilt es, diese Position zu behaupten und sich möglichst das Heimrecht für die Playoffs zu sichern. Die lange Pause könnte dabei Fluch und Segen zugleich sein. Einerseits hatten angeschlagene Spieler ausreichend Zeit zur Regeneration und konnten an Details in ihrem Spiel arbeiten. Andererseits gilt es nun, schnell wieder in den Wettkampf-Rhythmus zu finden. Auch Head Coach Kris Borisov nutzte die spielfreie Zeit, um sich weiterzubilden. Der Trainer erhielt die Gelegenheit, bei den Dallas Mavericks in der NBA zu hospitieren – eine besondere Erfahrung und große Anerkennung seiner Arbeit in den vergangenen Jahren. Die Eindrücke aus der NBA sollen nicht nur Borisov persönlich weiterbringen, sondern auch neue Impulse für die Weiterentwicklung der Flashers liefern.

 

14.03.2026 19:30 Uhr TV Langen vs. BG Hessing Leitershofen 

Der TV Langen will auch im Heimspiel am kommenden Samstag gegen die BG Hessing Leitershofen an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. „Für uns geht es nach wie vor um jeden Sieg. Wir wollen die Saison bestmöglich abschließen“, betont Headcoach Tobias Jahn. Im Hinspiel präsentierten sich die Langener mit viel Selbstvertrauen und überzeugten beim 92:76-Auswärtssieg in Leitershofen. Grundlage für den Erfolg war eine geschlossene Teamleistung, bei der gleich fünf Spieler zweistellig punkteten. Die Aufgabe könnte diesmal jedoch schwieriger werden.

Center Jacob Washington hat vorzeitig um die Auflösung seines Vertrags gebeten und steht dem Team damit nicht mehr zur Verfügung. Dadurch fehlt auf den großen Positionen ein wichtiger Stammspieler. Leitershofen könnte versuchen, diesen Vorteil zu nutzen und vermehrt das Spiel unter dem Korb zu suchen – etwa über den 2,11 Meter großen Clint Hamann oder Center Tom-Niclas Alte. Gleichzeitig gilt es für die Giraffen, die starken Guards Brian Dawson, der im Hinspiel 25 Punkte erzielte, und Zion Richardson zu kontrollieren. „Wir haben uns für das Wochenende einen klaren Gameplan erarbeitet, der auf die veränderten Bedingungen in unserem Kader eingeht. Wir wollen zu Hause gewinnen und unseren Fans ein tolles Basketballspiel zeigen“, sagt Jahn abschließend.

15.03.2026 16:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. CATL Basketball Löwen 

Nach dem Befreiungsschlag und wichtigen Derbysieg gegen den FC Bayern Basketball steht das nächste Endspiel im Kampf um den Einzug in die Meisterschaftsrunde für die Oberhachinger Basketball an. Die Mannen um Kapitän Peter Zeis empfangen die Basketball Löwen aus Erfurt. Die Gäste aus Thüringen , die deutlich stärker sind als Ihre aktuelle Bilanz, blieben diese Spielzeit etwas unter den Erwartungen. Angeführt von Fachmann Florian Gut, der sowohl Geschäftsführer als auch Trainer der Löwen ist, hat Erfurt sehr große Ambitionen für die Zukunft.

Diese Spielzeit wurde jedoch nicht so viel in den Spieleretat investiert sondern in die Infrastruktur. Unter anderem wurde der Bau einer bundesligatauglichen Trainingsarena finanziert. Nichtsdestotrotz schaffte Löwendompteur Gut nach schwacher Hinrunde im zweiten Teil der Saison souverän den Klassenerhalt. Neben Toptalent Musa, der einige Collegeangebote vorliegen hat, und Topcenterduo Kandem/Albrecht war vor allem der nachverpflichte Ivan Kucan ein wichtiger Garant für die starke Rückrunde. Der Erstligaerfahrene Kroate spielte zuletzt in Italien und ist ein brandgefährlicher Shooter. Bis die beiden verletzten NBBL Spieler Hein und Galusic kann das Trainerduo Block/Matic diesmal personell aus dem vollen schöpfen.

 

15.03.2026 16:00 Uhr BBC Coburg vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 

BBC Coburg trifft auf die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie. Den vierten Sieg in Serie peilt der BBC Coburg am kommenden Sonntagnachmittag gegen den unterfränkischen Rivalen aus Würzburg an. Mit denen von BBL-Legende Alex King betreuten Baskets empfangen Dylan Fasoyiro und Co. den Tabellenletzten der ProB Süd. Dennoch sollten gerade die Vestestädter den Würzburger Nachwuchs keineswegs auf die leichte Schulter nehmen. Nachdem der BBC bereits vor einigen Wochen die Playoff-Qualifikation unter Dach und Fach bringen konnte, steht seit dem souveränen 85:76-Auswärtserfolg bei den Kangaroos aus Leitershofen vom vergangenen Samstag auch fest, dass die Mannschaft von Patrick Seidel im Genuss des Heimvorteils in der ersten Playoff-Runde kommt. Ein Platz in den Top 4 ist den Coburgern somit nicht mehr zu nehmen. Mit einem weiteren Sieg aus den verbleibenden drei Partien würde sich der BBC darüber hinaus Rang zwei sichern und hätte folglich auch in einem theoretischen Viertelfinale das Heimrecht auf seiner Seite.

Um doch noch von Tabellenplatz eins in die Playoffs zu gehen, müssten sich die Ulmer mindestens zwei Ausrutscher leisten, während die Vestestädter sich quasi keinen Fehltritt mehr erlauben dürften. Von der Coburger Ausgangslage vor den letzten drei regulären Saisonspielen können die Würzburger in dieser Spielzeit jedoch nur träumen. Nach Platz fünf in der Vorsaison und dem Erreichen der Endrunde steuert der Nachwuchs des Bundesligisten in dieser Saison dem sportlichen Abstieg entgegen. Nur einen Sieg aus acht Spielen konnte das Tabellenschlusslicht im Kalenderjahr 2026 feiern und ist seit nunmehr vier Partien ohne Erfolgserlebnis.

Das hat zur Folge, dass die Mainfranken drei Siege aus den letzten drei Spielen benötigen, um den Gang in die Regionalliga zu verhindern. Zugleich darf der Tabellenvorletzte aus Erfurt keine weitere Begegnung für sich entscheiden. Ein weiteres Problem der Mannschaft von Alex King: Mit Coburg, Ulm und Fellbach warten die Top 3 der ProB Süd in den verbleibenden drei Spielen noch auf die Baskets Akademie. Dabei müssen die Würzburger zweimal auswärts ran. Allerdings gingen die Unterfranken nur ein einziges Mal in dieser Saison in der Fremde als Sieger vom Parkett.

93 Punkte kassierte Würzburg dazu seit dem Jahreswechsel im Schnitt – die meisten aller Teams. Genauso viele erzielte der BBC auch beim 93:97 im Hinspiel vergangenen Dezember, nur reichte die Punkteausbeute den Vestestädtern nicht, um den Sieg mit nach Hause zu nehmen. Denn mit David Pisic, der pro Partie etwas mehr als elf Punkte auflegt, hatten die Würzburger an diesem Tag den Matchwinner in ihren Reihen. Satte 42 Zähler schenkte der 22-jährige dem BBC ein. Zudem traf der Flügel neun seiner 13 Würfe von Downtown. Damit die Coburger nicht noch einmal Gast einer Pisic-Party werden und die eigene Siegesserie weitergehen kann, muss vor allem der Fokus dieses Mal stimmen, wie Youngster Felix Egger meint: „Auch wenn wir bereits sicher für die Playoffs qualifiziert sind, wollen wir uns natürlich jetzt in den letzten drei Spielen auch die bestmögliche Ausgangssituation erarbeiten. Dafür möchten wir vor allem im kommenden Derby gegen Würzburg unsere Siegesserie weiter fortsetzen, um noch weiter an Selbstvertrauen zu gewinnen. Nach der knappen Niederlage im Hinspiel haben wir auch noch etwas gut zu machen, weshalb wir umso fokussierter und motivierter ins Spiel gehen werden.“

 

15.03.2026 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. Dresden Titans 

Die Dresden Titans treten auswärts gegen die Orange Academy an. Nach dem wichtigen Erfolg gegen Ludwigsburg am vergangenen Sonntag, wollen die Elbriesen gegen den Tabellenführer Ulm den Sprung auf die Play-Off Plätze weiter im Auge behalten. Darin sind die Dresdner erprobt, denn schon im ersten Duell Mitte November, konnte das Team um Headcoach Valentino Lott, die Partie für sich entscheiden. Mit zuletzt sechs Siegen in Serie, steht die renommierte Talenteschmiede der Ulmer kurz davor, Hauptrunden-Meister der ProB Süd zu werden.

Die Orange Academy sichert sich immer wieder internationale Toptalente, die sich auch dank großer Verantwortung im ProB-Team zu NBA Spielern entwickeln. Ein Spieler dieses Formats könnte der erst 18-jährige Franzose Meissa Faye sein, der dank seiner offensiven Vielseitigkeit und Athletik mit 16,7 PPG (2,4 3PM) die Führung in der Offense übernimmt. Guard Teo Milicic, der auch bereits mehrfach im Ulmer BBL-Team eingesetzt wurde, steht zuletzt wieder häufiger für die Zweitvertretung auf dem Parkett. Mit durchschnittlich 11,8 PPG und 3,9 APG lenkt er dabei das Offensivspiel der Schwaben. Neben ihnen übernehmen vor allem Joel Cwik, Namori Omog, Marko Dordevic und Endurance Aiyamenkhue Verantwortung im Angriff. Letzterer sorgt auf der anderen Seite des Parketts durch seine Größe von 2,09 Meter für eine gefürchtete Präsenz, hält mit 1,7 Blocks pro Partie den Bestwert der Staffel inne und hat einen wesentlichen Anteil daran, dass sein Team einer der besten Verteidigungen stellt.

So forsch sich die Mannschaft von Florian Flabb im Zweipunktbereich beweist, sind sie mit lediglich einer Dreierquote von 28,4 Prozent, überraschend der schwächste Club aus der Distanz. Ein Faktor, der den ambitionierten Nachwuchsspielern auch schon im Hinspiel das Genick gebrochen hat. In der unerwartet hohen Niederlage fehlten aber beide Topspieler Faye und Milicic. Mit ihnen dürfte die Orange Academy vor heimischer Kulisse ambitioniert sein, sich für die Pleite zu revanchieren und den nächsten Schritt Richtung Hauptrunden-Meisterschaftstitel zu machen.

Die Elbriesen wahren mit einem zuletzt hohen Heimsieg gegen Ludwigsburg weiter die Play-Off Chancen. Trotz des deutlichen Ergebnisses räumte Trainer Valentino Lott ein, dass die Mannschaft über die gesamte Spielzeit hinweg nicht immer die nötige Konzentration zeigte, die in der anstehenden Partie gegen die schwäbische Spitzenmannschaft besonders gefragt sei. Gerade Simeon Dimitrov wird in seiner alten Wirkungsstätte seine Teamkollegen motivieren, im Play Off Kampf den nächsten Sieg einzufahren. Titans Headcoach Valentino Lott im Hinblick auf das schwierige Auswärtsspiel: „Die Ulmer haben in den letzten Wochen wieder Momentum aufgenommen und stehen derzeit verdient an der Tabellenspitze. Auch wir konnten aus den vergangenen Spielen wichtige Punkte mitnehmen und wollen daran am Sonntag anknüpfen. Für beide Teams steht noch einiges auf dem Spiel. Die Messe ist also noch längst nicht gelesen. Ulm möchte den hauchdünnen Vorsprung auf Coburg verteidigen, während wir den Sprung unter die ersten acht Plätze schaffen wollen.“

Vorberichte ProB Nord 24. Spieltag

14.03.2026 19:00 Uhr Baskets Juniors TSG Westerstede vs. SC Rist Wedel 

Die Korbjäger der Baskets Juniors TSG Westerstede sind gegen den SC Rist Wedel gefordert. Mit der ligaweit drittbesten Bilanz innerhalb der vergangenen zehn Spiele (7-3) liegen die Baskets Juniors aussichtsreich im Rennen um eine Playoff-Teilnahme. Der Aufsteiger rangiert mit 12:10-Siegen vor dem 24. Spieltag auf Platz vier und führt damit ein breites Mittelfeld an, in dem sich auch die Gäste aus Wedel wiederfinden. Das Team aus der Nähe Hamburgs weist nach einer Niederlage gegen Neustadt unter der Woche nun eine Bilanz von 11:12-Siegen auf und darf sich mit Blick auf die erhoffte Teilnahme an der Postseason kaum noch einen Ausrutscher erlauben. Im Team von Headcoach Hamed Attarbashi kommen Niklas Krause (15,2 PPG), Janne Müller (12,3 PPG) und Lincoln James Rosebush (12,1 PPG) auf zweistellige Werte.

Im Hinspiel hatte sich der SC Rist Wedel vor heimischem Publikum mit 100:90 gegen die Baskets Juniors TSG Westerstede durchgesetzt. Die Niedersachsen fanden zu wenige Mittel gegen das überragende Trio aus Niklas Krause (31 Punkte), Tomas Atli Bjarkason und Lincoln James Rosebush (jeweils 20 Punkte). Für die Baskets Juniors, die zuletzt zweimal in Folge verloren und am vergangenen Wochenende personell dezimiert waren, ist es das erste der insgesamt noch vier Begegnungen in der regulären Saison; drei davon finden in der Westersteder Hössenhalle statt.

 

14.03.2026 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. Rasta Vechta II

Die Dragons Rhöndorf empfangen RASTA Vechta II im DragonDome. Für die Rheinländer könnte die Partie im Kampf um den Klassenerhalt in der ProB bereits eine Vorentscheidung bringen. Gewinnen die Dragons und verliert gleichzeitig Stahnsdorf gegen Neustadt, wären die Rhöndorfer nicht mehr vom rettenden Tabellenplatz zu verdrängen. Die Ausgangslage ist klar: Zwei weitere Punkte würden einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt bedeuten. Allerdings ist die personelle Situation bei den Dragons angespannt. Juhwan Harris-Dyson fällt nach seiner Oberschenkelverletzung aus, auch hinter dem Einsatz von David Böning steht nach einer Sprunggelenksverletzung ein Fragezeichen.

Trotz der schwierigen Voraussetzungen bleibt Headcoach Max Becker zuversichtlich: „Wir wollen uns voll und ganz auf unser Spiel fokussieren, das hat uns in den letzten Wochen sehr geholfen. Ein dritter Sieg in Serie ist das klare Ziel und liegt absolut im Bereich des Möglichen.“ Mit RASTA Vechta II wartet allerdings ein unangenehmer Gegner. Zwar steht das Team bereits als sportlicher Absteiger fest, präsentierte sich zuletzt jedoch formstark und besiegte Schwelm deutlich mit 81:66. Auch im Hinspiel bekamen die Dragons die Offensivstärke der Niedersachsen zu spüren und verloren deutlich mit 90:113.

Besonders gefährlich ist die junge Mannschaft von Coach Harm-Ubbo Horst aus der Distanz. Spieler wie Roy Krupnikas, Ivan Volf oder Moritz Grüß gehören zu den wichtigsten Offensivoptionen, während der erfahrene AJ Sumbry zusätzliche Stabilität bringt. Becker warnt deshalb vor Nachlässigkeit: „Sie haben nichts mehr zu verlieren und sind sehr gefährlich zu bespielen. Nach dem Hinspiel sollten wir aber mehr als gewarnt sein.“ Mit zuletzt zwei Siegen in Serie haben die Dragons neues Selbstvertrauen getankt. Becker sieht darin auch die Entwicklung eines jungen Teams: „Eine so junge Mannschaft wie die unsere braucht Zeit. Das Team hat frisches Selbstvertrauen getankt und ist bereit, die Saison erfolgreich zu Ende zu bringen.“

14.03.2026 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Itzehoe Eagles 

Am Samstag gastieren die Itzehoe Eagles in der Iserlohner Matthias-Grothe-Halle am Hemberg. Für das Waldstadt-Team bietet sich die Chance, gemeinsam mit den eigenen Fans den vierten Sieg in Folge einzufahren und die starke Phase der vergangenen Wochen fortzusetzen. Schon das Hinspiel im Norden hat gezeigt, wie eng das Duell zwischen beiden Teams ist. Damals setzten sich die Iserlohner in Itzehoe mit 71:75 durch – ein intensives Spiel, das bis in die Schlussphase offen blieb. Ähnlich spannend dürfte auch das Wiedersehen am Samstag werden. Die Gäste reisen als Tabellendritter nach Iserlohn und gehören zu den offensivstärksten Teams der Liga.  Die Eagles stellen aktuell die zweitbeste Offense der ProB Nord und verfügen über mehrere gefährliche Scorer:

Besonders im Blick haben müssen die Kangaroos Walter J. McBride. Der US Amerikaner erzielt im Schnitt 18,2 PPG und ist vor sowohl unter dem Korb, als auch aus der Distanz sehr gefährlich. Mit Finn Fleute und Lucien Schmikale stehen zwei weitere Akteure im Kader der Eagles, die regelmäßig über 15 Punkte pro Spiel erzielen. Die Ergebnisse der letzten Wochen zeigen jedoch auch, wie ausgeglichen die Liga ist. Trotz ihres dritten Tabellenplatzes konnten die Eagles aus den vergangenen drei Spielen nur einen Sieg mitnehmen. Unter anderem setzte es gegen die Dragons Rhöndorf, die aktuell direkt hinter den Kangaroos auf Rang elf stehen, eine deutliche 107:88-Niederlage. Für die Iserlohner wird es vor allem darauf ankommen, ihre defensive Intensität aufs Feld zu bringen. Während Itzehoe viel über seine offensive Qualität kommt, wollen die Kangaroos das Spiel über Energie, Physis und Verteidigung prägen.

 

14.03.2026 19:30 Uhr EN Baskets Schwelm vs. LOK BERNAU 

Mit Lok Bernau kommt der aktuelle Tabellenzweite der ProB Nord in die Schwelm ArENa. Das junge Farmteam von ALBA Berlin spielt bislang eine herausragende Saison und ist mit den ETB Miners aus Essen das absolute Top-Duo der Liga. Viele junge Top-Talente werden durch wenige erfahrene Spieler ergänzt und diese Mischung stimmt. Bernau ist immer intensiv und spielt hart. Das mussten auch unsere EN Baskets beim Spiel in Bernau spüren, als man mit 94:63 unter die Räder kam.

Viele Spieler im Team von Coach Dan Oppland können ein Spiel entscheiden. So scoren mit Guy Nahmias, Anthony Watkins, Akim-Jamal Jonah, Shawn Scott, Emanuel Schüler, Anton Nufer und Nevio Bennefeld gleich sieben Spieler zweistellig oder ganz knapp darunter. Für Schwelm heißt es nach der Niederlage in Vechta, alles zu geben, um das Saisonziel Play-Offs nicht auf der Zielgeraden zu verpassen. Head-Coach Falk Möller: „Bernau hat einen wahnsinnigen Kader, sie stehen zurecht auf dem zweiten Tabellenplatz. Für uns wird es darauf ankommen zu versuchen, das Spiel so lange wie möglich offen zu halten. Vor allem in der Verteidigung werden wir viel investieren müssen.“

 

14.03.2026 19:30 Uhr ETB Miners vs. Seawolves Academy 

Am 24. Spieltag empfängt das Team von Miners-Headcoach Lars Wendt die Rostock Seawolves Academy. Die Miners führen weiterhin die Tabelle der ProB Nord an. Mit einer Bilanz von 19 Siegen und vier Niederlagen stehen die Essener bei 38 Punkten an der Spitze. Am vergangenen Spieltag setzte sich die Mannschaft mit 89:76 bei den BSW Sixers durch und unterstrich damit ihre Ambitionen im Kampf um die Spitzenposition. Besonders offensiv präsentieren sich die Essener stark und erzielen im Schnitt 86,4 PPG, während sie defensiv zu den stabilsten Teams der Liga gehören.

Die Gäste aus Rostock reisen mit Rückenwind ins Ruhrgebiet. Am vergangenen Wochenende gewann die Academy ihr Heimspiel gegen die TKS 49ers mit 86:78. In der Tabelle stehen die Hanseaten mit elf Siegen und zwölf Niederlagen auf Rang acht und befinden sich damit mitten im Rennen um die Playoff-Plätze. Mit Guard Jalen Page verfügen die Rostocker über einen der auffälligsten Akteure der Liga. Der US-Amerikaner kommt im Schnitt auf 22,7 PPG, 5,7 RPG und 5,8 APG. Ebenfalls zu den Leistungsträgern zählt Jonas Zilinskas, der durchschnittlich 16,8 PPG und 8,5 RPG beisteuert. Von der Dreipunktlinie sorgt zudem Chris Frazier für Gefahr und trifft starke 42,7 Prozent seiner Würfe aus der Distanz. Der Blick auf die Zahlen unterstreicht zunächst die Favoritenrolle der Gastgeber.

Als Tabellenführer (38 Punkte) treffen die Miners auf den Tabellenachten (22 Punkte). Während Essen mit einem positiven Korbverhältnis von 1949:1711 überzeugt, weist Rostock eine Bilanz von 1867:1936 auf. Das Hinspiel im November konnten die Essener mit 80:71 für sich entscheiden. Drei Spieltage vor Ende der Hauptrunde ist die Zielsetzung für die Miners klar: Mit einem Heimsieg soll der Vorsprung auf Verfolger Lok Bernau (36 Punkte) gehalten und die Tabellenführung gefestigt werden. Rostock hingegen kämpft darum, den achten Platz im Playoff-Rennen gegen die Konkurrenz zu verteidigen.

„Mit Rostock kommt eine der gefährlichsten Mannschaften der ProB Nord zu uns“, sagt Headcoach Lars Wendt. „Sie sind das Team mit den meisten erfolgreichen Dreipunktewürfen und treffen diese zudem mit der besten Quote der Liga. Rostock kann in dieser Liga jedes Team schlagen – das haben sie unter anderem mit zwei Siegen gegen Bernau eindrucksvoll bewiesen. Für uns wird entscheidend sein, ihre Dreipunktewürfe so schwer wie möglich zu machen.“ Auch der sportliche Leiter Raphael Wilder warnt vor den Gästen: „Wir wissen um die Stärke von Rostock und werden uns deshalb akribisch vorbereiten. Sie pressen, spielen Zone sowie Manndeckung und sind die Nummer eins der Liga bei den Dreipunktwürfen. Mit Jalen Page und Jonas Zilinskas haben sie zwei sehr starke Spieler, dazu kommen mit Chris Frazier und Bruno Loll weitere gefährliche Schützen. Entscheidend wird sein, ihre Würfe zu kontrollieren und unsere Überlegenheit unter den Körben auszuspielen.“

 

15.03.2026 16:00 Uhr Hertener Löwen vs. BSW Sixers 

Löwen empfangen die BSW Sixers zum wichtigen Heimspiel Endspurt im Kampf um die Playoff-Plätze  Lange Zeit bewegten sich beide Teams im Tabellenmittelfeld und kämpften um die Playoff-Plätze. In den vergangenen Wochen hat sich die Situation jedoch verändert. Während die Hertener Löwen weiterhin im Rennen um Rang fünf und sechs liegen und sogar noch Chancen auf Platz vier haben, müssen sich die Gäste aus Sandersdorf eher nach unten orientieren. Die Sixers belegen derzeit Tabellenplatz zwölf und haben lediglich zwei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. Beide Mannschaften mussten zuletzt eine Niederlage hinnehmen. Die Löwen unterlagen auswärts beim Tabellendritten aus Itzehoe, während die Sixers ihr Heimspiel gegen Spitzenreiter Essen verloren.

Angeführt wird das Team der Sixers vom nigerianischen Guard Toby Okwuokei, der im Schnitt 14 PPG, sieben RPG und vier APG erzielt. Unter dem Korb sorgt Power Forward Robert Holmes mit durchschnittlich 16 PPG und neun RPG regelmäßig für Gefahr. Komplettiert wird das Trio der Leistungsträger durch den 19-jährigen Point Guard Ilias Amin, der ebenfalls regelmäßig zweistellig punktet. Das Hinspiel entschieden die Löwen mit 63:54 für sich. Nun wollen sie vor heimischem Publikum nachlegen. Gerade in der Rosa-Parks-Schule präsentiert sich das Löwenrudel bislang sehr stark:  Mit einer Heimbilanz von 9:2 stellen die Hertener aktuell das beste Heimteam der ProB Nord. Auch personell gibt es positive Nachrichten bei den Gastgebern. Die beiden Langzeitverletzten Bryant Allen und Tarik Jakupovic konnten zuletzt bereits erste Minuten sammeln und werden voraussichtlich erneut zum Kader gehören. Zudem kehrt David Ewald nach überstandener Krankheit zurück. Lediglich hinter Stefan Bogdan steht noch ein kleines Fragezeichen.

 

15.03.2026 16:00 Uhr TKS 49ers vs. TSV Neustadt temps Shooters 

Nach dem Auswärtssieg unter der Woche beim SC Rist Wedel reisen die TSV Neustadt temps Shooters mit deutlich weniger Druck zum 24. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB nach Stahnsdorf. Beim aktuellen Tabellenvorletzten, den TKS 49ers, kann das Team den letzten Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Das erste Saisonziel ist für die Neustädter nahezu erreicht, während die Gastgeber unter Zugzwang stehen. Im Hinspiel setzten sich die Shooters in der frühen Saisonphase deutlich mit 91:60 durch. Inzwischen haben sich die Stahnsdorfer jedoch deutlich stabilisiert und konnten mehrere Überraschungssiege gegen Playoff-Anwärter feiern. Für das Team von Headcoach Dražan Tomić ist ein Erfolg am Sonntag daher enorm wichtig im Kampf gegen den Abstieg.

Die 49ers sind in dieser Saison das einzige Team der Liga, das ausschließlich auf deutsche Spieler setzt. In den letzten zehn Partien gelangen den Brandenburgern immerhin fünf Siege, wodurch sie den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze halten konnten. Topscorer ist Guard Jenö Pildner mit durchschnittlich 13,7 PPG. Ebenfalls zweistellig punktet Flügelspieler Carlo Meyer (11,5 PPG). Darüber hinaus verfügen die Gastgeber mit Spielern wie Center Leonard Hampl und Flügelspieler Lukas Wagner über weitere Akteure, die Spiele entscheiden können. Neu im Team ist zudem Jannes Hundt, der vor einigen Wochen aus der ProA nach Stahnsdorf wechselte.

Für die Neustädter gilt es nun, die Energie aus dem Sieg in Wedel mitzunehmen und von Beginn an zu zeigen, dass man das Spiel gewinnen will. Sollte die Mannschaft die Partie unter der Woche ohne Blessuren überstanden haben, kann Headcoach Allen Ray Smith voraussichtlich auf den kompletten Kader zurückgreifen. „Es ist fast die gleiche Situation wie in der letzten Saison am Ende der Hauptrunde. Wir müssen nach Stahnsdorf fahren, um dort den endgültigen Schritt zum Klassenerhalt zu machen. Dieses Jahr fahren wir allerdings mit einem +31 aus dem Hinspiel im Rücken hin“, sagt Smith. „Das Spiel in Wedel hat uns gut getan, um wieder in Form zu kommen und mit breiter Brust nach Stahnsdorf zu reisen. Die 49ers sind allerdings nicht zu unterschätzen. Mein Team muss wieder mit viel Energie spielen und viel investieren, denn es wird ein hartes Spiel werden.“

Vorberichte ProA 27. Spieltag

13.03.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. HAKRO Merlins Crailsheim 

Crunchtime in der Hauptrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Das letzte Saisonviertel wird eingeläutet, der Kampf um Playoff- und Abstiegsplätze ist in vollem Gange. Für die Zauberer endete am Mittwochabend die Siegesserie. Die bis dato 2026 ungeschlagenen HAKRO Merlins mussten beim Heimauftritt gegen die EPG Baskets Koblenz eine bittere 76:78-Niederlage hinnehmen. Lagen sie in einem teilweise zerfahrenen Spiel nahezu über die komplette Spieldauer in Front, steckten die Gäste nie auf, entschieden das Schlussviertel für sich und holten den Überraschungssieg in Ilshofen. Die Merlins stehen dadurch weiter auf Tabellenplatz zwei mit jeweils einem Sieg Vorsprung auf Göttingen und Bremerhaven.

Turbulent war die vergangene Woche vor allem beim Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt. Als Reaktion auf die Niederlagenserie – die SBB Baskets holten in diesem Kalenderjahr nur einen Sieg aus zehn Spielen – wurde überraschenderweise Headcoach Eiko Potthast freigestellt. Der Trainer kam 2018 als Assistant Coach von Rodrigo Pastore aus Chemnitz nach Wolmirstedt und wurde dort 2019 zum Cheftrainer befördert. Mit ihm an der Seitenlinie stieg der Provinz-Klub von der Regionalliga bis in die ProA auf. Nun übernahm der ehemalige Bundesligaspieler Achmadschah „Cha Cha“ Zazai das Ruder an der Seitenlinie. Unter anderem für Braunschweig, Quakenbrück und Gießen stand der frühere Point Guard selbst insgesamt 125-Mal auf BBL-Parkett.

Zazai mit guten Erinnerungen an die Merlins Direkt nach seiner Spielerkarriere startete Zazai seine Laufbahn an der Seitenlinie. Zunächst führte er die Berlin Braves von der Regionalliga in die ProB und dort als Aufsteiger direkt ins Halbfinale, anschließend heuerte er im November 2024 bei den damals stark abstiegsbedrohten Giants Düsseldorf an und führte diese noch zum sportlichen Klassenerhalt. Einen wichtigen Erfolg auf dem Weg holten die Nordrhein-Westfalen im März 2025 bei den HAKRO Merlins – Zazais Team gewann in der Arena Hohenlohe mit 85:75. Einstand geglückt

Nun möchte er also erneut ein Team zum Ligaverbleib führen. Einen ersten Schritt dazu machten die Baskets am vergangenen Montag – nach nur einer Trainingseinheit mit neuem Übungsleiter bezwang man den BBC Bayreuth 75:74. Acht Spieltage vor Saisonende befindet sich der Verein mit einem Sieg Rückstand auf das rettende Ufer auf Tabellenrang 17 der ProA. Für Zazai und seine Mannschaft geht es jetzt erneut vor heimischer Kulisse um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Beim zweiten von insgesamt vier Heimspielen in Folge möchten sie die nächste Überraschung landen und den Favoriten aus Hohenlohe bezwingen.

 

14.03.2026 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. Eisbären Bremerhaven 

Am 27. Spieltag erwartet die VfL SparkassenStars Bochum mit den Eisbären Bremerhaven eine schwierige Aufgabe. Sowohl das Duell in der Preseason als auch das Hinspiel entschieden die Norddeutschen für sich – am Samstag wollen die Bochumer den Spieß nun umdrehen. Die Eisbären stehen aktuell auf dem vierten Tabellenplatz und haben bereits 19 Siege eingefahren. Das Ziel ist klar: Der Aufstieg in die easyCredit BBL. Headcoach Steven Esterkamp hatte diese Ambitionen mit der Verpflichtung des mehrfachen BBL-MVPs John Bryant unterstrichen. Der Center verletzte sich jedoch bereits im ersten Training schwer und wird voraussichtlich in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. Trotzdem gehören die Eisbären zu den stärksten Teams der Liga. Hinter Tabellenführer Phoenix Hagen stellen sie die Mannschaft mit der zweitbesten Dreierquote.

Ihr Spiel ist schnell und physisch. Im Hinspiel waren die SparkassenStars jedoch nah dran an einer Überraschung. In der HVB-Arena in Bremen blieb die Partie bis in die Schlussphase offen, ehe Bremerhaven in der Crunchtime die besseren Nerven bewies. Aktuell befinden sich die Eisbären zudem in starker Form und konnten ihre letzten fünf Partien gewinnen, darunter auch das Duell gegen Tabellenführer Hagen. Auf die SparkassenStars wartet also eine anspruchsvolle Aufgabe. Dennoch hat das Team von Headcoach Felix Banobre nach dem hart erkämpften Auswärtssieg in Köln – nach zuvor drei Niederlagen in Folge – neues Selbstvertrauen gesammelt. Nun wollen die Bochumer auch gegen ein Team aus dem oberen Tabellendrittel ein Ausrufezeichen setzen. Mit der Unterstützung der Fans in der Baskets-Vest-Arena könnten die Gastgeber dem favorisierten Team aus dem Norden durchaus gefährlich werden.

„Bremerhaven ist eine sehr solide und tief besetzte Mannschaft, die in dieser Saison konstant gute Leistungen zeigt. Für uns liegt der Fokus darauf, weiter an unserer Identität zu arbeiten und mit Disziplin, Energie und Zusammenhalt an beiden Enden des Feldes zu spielen. Wir wollen mit der richtigen Mentalität auftreten und unsere Execution auf dem Weg nach vorne kontinuierlich verbessern“, sagt Headcoach Felix Banobre. Auch Geschäftsführer Tobias Steinert erwartet eine schwierige Aufgabe: „Bremerhaven kämpft nicht nur um die Playoffqualifikation, sondern auch um das Heimrecht in der ersten Playoffrunde und haben sich hier ein gutes Polster erarbeitet. Nun können sie sogar noch nach oben schauen und ihre Platzierung weiter verbessern. Wir haben im Hinspiel gut dagegen gehalten, doch wissen, dass dieses Rückspiel nicht einfach wird und wir unsere beste Leistung abrufen müssen, um eine Siegchance zu haben. Wir werden jedenfalls alles versuchen, um den Schwung aus dem Köln-Sieg mitzunehmen.“

 

14.03.2026 19:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 

Am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfangen die GIESSEN 46ers die Bozic Estriche Knights Kirchheim. Die Mittelhessen gehen mit Rückenwind in die Partie: Nach zuletzt fünf Siegen in Serie hat sich das Team von Headcoach Branislav „Frenki“ Ignjatovic auf Tabellenplatz sieben verbessert. Ignjatovic sieht die aktuelle Phase seines Teams dennoch mit der nötigen Gelassenheit. „Die Saison ist kein 100-Meter-Lauf, sondern ein Marathon“, sagt der Gießener Trainer und betont zugleich: „Es tut gut, dass wir in der entscheidenden Phase unseren besten Basketball zeigen.“ Gleichzeitig warnt der Serbe vor dem kommenden Gegner: „Der Gegner hat eine große Qualität. Wir müssen weiter auf der Hut sein.“

Auch Kirchheim hat sich nach einem schwierigen Saisonstart stabilisiert. Nach nur einem Sieg aus den ersten sechs Partien folgten mehrere überzeugende Auftritte, darunter Siege gegen Topteams der Liga. Ignjatovic erwartet deshalb ein intensives Duell: „Die haben richtig starke Jungs in ihrem Kader, das wird ein ganz, ganz heißes Match.“ Personell hoffen die 46ers auf den Einsatz von Spielmacher Simon Krajcovic, der zuletzt eine Hüftprellung erlitt. Fraglich bleibt dagegen der Einsatz von Guard Aiden Warnholtz, der weiterhin mit einer Handverletzung zu kämpfen hat. Ignjatovic zeigt sich optimistisch: „Er ist ein toller Junge. Ich drücke ihm sehr die Daumen, dass er bald wieder fit ist. Er hat es so sehr verdient.“

Brisanz erhält die Partie auch durch die persönliche Verbindung der Trainer: Ignjatovic arbeitete mehrere Jahre in Kirchheim und empfahl damals sogar Igor Perovic als Trainer bei den Knights. „Wir telefonieren fast täglich“, sagt Ignjatovic mit einem Lächeln. „Vor den Duellen reden wir weniger miteinander, ab Sonntag wird sich das aber wieder ändern.“ Mit einem weiteren Erfolg wollen die GIESSEN 46ers ihre Siegesserie ausbauen und ihre Position im engen Rennen um die Playoff-Plätze festigen.

14.03.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. RheinStars Köln 

Am 27. Spieltag der Saison 2025/2026 empfangen die Tigers Tübingen die RheinStars Köln. Beide Teams gehen mit einem Sieg und einer Niederlage aus dem vergangenen Doppelspieltag in die Partie. In der Tabelle stehen die Rheinländer mit einer Bilanz von 11:15-Siegen auf Rang zwölf. Der Klassenerhalt scheint für den Aufsteiger in greifbarer Nähe, dennoch richten die Kölner ihren Blick weiterhin vorsichtig in Richtung Playoff-Plätze. Die Tigers Tübingen kämpfen derweil um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Nach dem knappen 86:83-Auswärtssieg bei den Nürnberg Falcons BC verbesserten sich die Schwaben mit nun neun Siegen auf Platz 14, liegen jedoch weiterhin nur zwei Siege vor dem ersten Abstiegsrang.

Personell müssen die Tigers weiterhin auf die Langzeitverletzten JaCobi Wood, Larry Thomas und Joshua Schwaibold verzichten. Auch hinter den Einsätzen von Connor Nelson und Miles Tention steht ein Fragezeichen. Patrick Emilien kehrt nach Knieproblemen hingegen wieder in den Kader zurück. „Der Fokus muss weiter auf uns selbst liegen. Der Sieg in Nürnberg hat gutgetan, gerade im Hinblick auf die kommenden Aufgaben. Für uns gilt weiter, dass wir die Fehlerrate minimieren, besser rebounden und unsere Chancen konsequenter nutzen“, sagt Co-Trainer Troy Culley. Die RheinStars Köln starteten mit fünf Niederlagen in Folge in die Saison, konnten sich nach einem Trainerwechsel und mehreren Nachverpflichtungen jedoch stabilisieren.

Seit der Übernahme von Zoran Kukić sowie personellen Verstärkungen gewann das Team fünf seiner letzten zehn Spiele. Zuletzt unterlagen die Domstädter allerdings knapp mit 89:93 gegen die VfL SparkassenStars Bochum. Culley erwartet daher ein anderes Spiel als im ersten Aufeinandertreffen: „Köln hat sich im Vergleich zum Hinspiel personell und spielerisch deutlich verbessert. Es wird ein komplett anderes Spiel. Vor allem offensiv haben sie einige starke Optionen.“ Zu den wichtigsten Spielern der RheinStars zählt Neuzugang Cedric Russell Jr., der seit November durchschnittlich 15 PPG erzielt. Auch Forward Kenny Baptiste (12,4 PPG, 6,2 RPG) sowie die deutschen Leistungsträger Björn Rohwer (12,1 PPG) und Haris Hujic (9,8 PPG) prägen das Spiel der Kölner. Das Hinspiel entschieden die Tigers deutlich mit 80:59 für sich.

14.03.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Bayer Giants Leverkusen 

Die nächste Auswärtstour in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA führt die BAYER GIANTS Leverkusen nach Ostwestfalen. Am Samstag treffen Sebastian Brach, Kobe Langley und Co. um 19:30 Uhr im Sportzentrum Maspernplatz auf die Paderborn Baskets. Nach dem Doppelspieltag wartet damit direkt die nächste anspruchsvolle Aufgabe auf die Rheinländer. Unterstützung erhält das Team dabei von rund 50 mitgereisten Fans. „Es geht manchmal unter, was unsere Anhänger für einen tollen Job in den verschiedensten Hallen der Bundesrepublik machen“, sagt Headcoach Michael „Mike“ Koch. „Dass nach Paderborn wieder so viele Fans reisen, ist klasse und hilft uns in dieser schwierigen Situation. Die gesamte Mannschaft weiß diesen Aufwand zu schätzen.“

Die Gastgeber stehen aktuell einen Platz vor den GIANTS auf Rang 15 und weisen eine Bilanz von neun Siegen und 17 Niederlagen auf. Am vergangenen Wochenende mussten die Schützlinge von Headcoach Milos Stankovic allerdings zwei Niederlagen hinnehmen – gegen Quakenbrück (87:94) und gegen Gießen (59:92). Entsprechend werden die Baskets vor heimischem Publikum auf Wiedergutmachung aus sein. Im Mittelpunkt des Paderborner Spiels steht Point Guard Jonathan Klussmann. Der dänische Nationalspieler ist Dreh- und Angelpunkt der Offensive und überzeugt mit durchschnittlich 19,6 PPG und 3,7 APG. Auch im Hinspiel gegen Leverkusen zeigte der 23-Jährige seine Qualitäten und erzielte 22 Punkte. „Er ist sicherlich jemand, den wir stoppen müssen. Da ist unsere Verteidigungsarbeit gefragt“, betont Koch.

Neben Klussmann sorgt auch Kevin Osawe regelmäßig für Gefahr. Der Kanadier wechselte im November 2025 nach Paderborn und ist mit durchschnittlich 17,3 PPG und 7,8 RPG sowie einer Effektivität von 20,1 statistisch der wertvollste Spieler seines Teams. Auch Karl Bühner ist den Leverkusenern noch in Erinnerung geblieben. Der 2,01 Meter große Power Forward erzielte im Hinspiel 15 Punkte und traf drei seiner vier Dreipunktewürfe. Am Ende unterlagen die GIANTS damals mit 73:84. Koch: „Das wird eine ganz heiße Nummer.“

14.03.2026 19:30 Uhr PS Karlsruhe Lions vs. BBC Bayreuth 

Der BBC Bayreuth gastiert im Rahmen des 27. Spieltages der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am Samstag (14. März, 19:30 Uhr) bei den PS Karlsruhe Lions. Während sich die Bayreuther nach der knappen 74:75-Niederlage bei den SBB Baskets Wolmirstedt weiterhin mit aktuell zehn Siegen im unteren Tabellenbereich befinden, kämpfen die Karlsruher noch um den Einzug in die Playoffs. Mit zwölf Erfolgen liegen die Badener derzeit nur einen Sieg hinter Rang acht. Die Lions konnten fünf ihrer vergangenen zehn Partien gewinnen. Zuletzt mussten sie jedoch nach vier Siegen in Serie wieder eine Niederlage hinnehmen. Im Baden-Württemberg-Derby bei den Bozic Estriche Knights Kirchheim unterlag das Team von Headcoach Demond Greene mit 70:89. Während die Partie zur Halbzeit noch offen war, setzten sich die Knights nach dem Seitenwechsel deutlich ab. Auffällig war dabei insbesondere die Rebound-Statistik: Karlsruhe kam lediglich auf 28 Rebounds, während Kirchheim 48 Abpraller einsammelte.

Topscorer der Karlsruher ist der im November verpflichtete US-Point Guard Isaiah Hart. Der 26-Jährige erzielt im Schnitt 14,8 PPG und verteilt zudem 4,7 APG. Ebenfalls zu den Leistungsträgern zählt Power Forward David Ejah, der durchschnittlich 14 Punkte und acht Rebounds auflegt. Unter dem Korb sorgt außerdem der erfahrene Center Maurice Pluskota mit 13,4 PPG und 7,2 RPG pro Spiel für Präsenz. Weitere wichtige Rollen nehmen Small Forward Kilian Binapfl (11,5 PPG), Shooting Guard Tyrese Williams (11,6 PPG) sowie Aufbauspieler David Cohn ein, der mit einer Dreierquote von 44,8 Prozent zu den treffsichersten Distanzschützen im Kader gehört. Das Hinspiel am 1. November in Bayreuth entschieden die Oberfranken mit 97:82 für sich. Zur Halbzeit lagen die Karlsruher noch mit 48:44 vorne, ehe Bayreuth im zweiten Durchgang das Spiel deutlich drehte. Maßgeblichen Anteil daran hatte Moritz Plescher, der mit 28 Punkten Topscorer der Partie war. Der Co-Kapitän fällt inzwischen allerdings verletzt bis zum Saisonende aus.

Auch für die PS Karlsruhe Lions geht es weiterhin um wichtige Punkte im Rennen um die Playoffs. Mit einer Bilanz von 12:14-Siegen belegt Karlsruhe aktuell Rang neun der Tabelle. Nach zuvor vier Erfolgen in Serie mussten die Badener zuletzt einen Rückschlag in Kirchheim hinnehmen. Vor heimischem Publikum wollen sie nun wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. BBC-Headcoach Lukas Hofer erwartet eine physisch geprägte Partie: „Mit Karlsruhe wartet ein Team auf uns, das sehr viel individuelle Klasse hat und sehr physisch spielt, ähnlich wie Wolmirstedt zuletzt. Der erste Schritt für uns wird sein, diese Physis zu matchen. Karlsruhe ist eher eine Slow-Pace-Mannschaft, die viel über ihre Set-Offense kommt. Für uns heißt das, dass wir versuchen müssen, ihre Aktionen zu stören. Seit der Verpflichtung von Isaiah Hart hat ihr Spiel zudem einen anderen Look bekommen. Viel läuft über ihn, deshalb werden wir versuchen, ihn so gut wie möglich aus dem Spiel zu nehmen.“

15.03.2026 16:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Nürnberg Falcons BC 

Nach der gesicherten Playoff-Teilnahme richtet Phoenix Hagen den Blick auf das nächste Zwischenziel: den Heimvorteil in der ersten Runde der Postseason. Um dieses Ziel zu erreichen, muss der aktuelle Tabellenführer der ProA weiter punkten. Am Sonntag empfängt das Team von Headcoach Chris Harris in der Ischelandhalle den Nürnberg Falcons BC. Mit dem 91:85-Arbeitssieg in Leverkusen am vergangenen Wochenende machte Phoenix bereits einen wichtigen Schritt in Richtung Playoffs. Nun wollen Marvin Omuvwie und Co. nachlegen. Zu Gast ist allerdings eine Mannschaft, die selbst noch Chancen auf die Meisterschaftsrunde besitzt. Im Hinspiel dominierte Phoenix die Partie deutlich und gewann mit 119:88.

Dabei erzielte Marcus Graves mit 30 Punkten einen teaminternen Saisonbestwert. Insgesamt war es die viertbeste Punkteausbeute der Vereinsgeschichte. Nürnberg kämpft um Anschluss an die Playoffs Die Nürnberg Falcons gehörten lange zu den positiven Überraschungen der Saison. Zuletzt geriet das Team von Trainer Ralph Junge jedoch ins Straucheln. Sechs Niederlagen in Serie warfen die Franken auf Tabellenplatz zwölf zurück, zwei Siege hinter den Playoff-Rängen. Für Nürnberg ist die Marschroute deshalb klar: Nur ein Erfolg in Hagen hält die Hoffnung auf die Postseason am Leben. Besonders schmerzlich wiegt dabei der Ausfall von Julius Wolf. Der Veteran (9,1 PPG, 4,1 RPG) war eine wichtige Stütze im Spiel der Falcons – sowohl als Scorer als auch als Spielmacher aus dem Lowpost. Seine Rolle muss nun auf mehrere Schultern verteilt werden.

Vor allem Brandton Chatfield ist gefragt. Der Big Man gehört mit durchschnittlich 14,2 PPG und 6,4 RPG zu den produktivsten Spielern der ProA. Harris warnt vor Nürnberger Teamspiel Phoenix-Coach Chris Harris erwartet trotz der Nürnberger Negativserie eine schwierige Aufgabe. „Mit Nürnberg treffen wir auf eine Mannschaft, gegen die wir uns mental keine Pause erlauben dürfen. Vor allem in der Verteidigung sind wir als Kollektiv gefordert, da die Falcons sehr teamdienlich agieren und den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen lassen“, sagt Harris. „Das macht sie offensiv wenig ausrechenbar, da sie uneigennützig nach dem besten Wurf suchen – unabhängig davon, wer diesen nimmt.“ Statistisch bringt Phoenix weiterhin die gefährlichste Offensive der Liga aufs Parkett. Mit durchschnittlich 96,0 PPG stellt Hagen den besten Angriff der ProA. Auch bei den Assists führen die Hagener mit 22,5 Vorlagen pro Partie die Liga an. Nürnberg rangiert mit 83,2 PPG und 18,3 APG jeweils im oberen Mittelfeld der Statistik.

 

15.03.2026 17:00 Uhr Artland Dragons vs. EPG Baskets Koblenz 

Nach dem wichtigen Auswärtssieg bei den Paderborn Baskets kehren die Artland Dragons am kommenden Sonntag in die heimische Artland Arena zurück. Um 17:00 Uhr empfangen die Quakenbrücker die EPG Baskets Koblenz. Nach dem Ende der Niederlagenserie wollen die Dragons vor eigenem Publikum direkt nachlegen. Beim Auswärtsspiel in Paderborn gelang dem Team von Headcoach Hendrik Gruhn zuletzt ein hart erkämpfter 94:87-Erfolg. In einer intensiven Partie entschieden die Dragons das Spiel vor allem im Schlussviertel für sich und konnten damit nach vier Niederlagen in Serie wieder einen wichtigen Sieg einfahren.

Das Hinspiel gegen Koblenz verlief deutlich zugunsten der Dragons. In der EPG-Arena setzten sich die Quakenbrücker mit 113:83 durch und überzeugten dabei mit einer starken Teamleistung sowie hoher Wurfquote. Mehrere Dragons punkteten zweistellig, während Ben Burnham mit 23 Punkten und zehn Rebounds eine dominante Vorstellung zeigte. Die EPG Baskets Koblenz stehen aktuell mit zwölf Siegen aus 26 Spielen auf Tabellenplatz zehn und befinden sich damit im Tabellenmittelfeld. Der Abstand zu den Playoffplätzen ist jedoch überschaubar, sodass für die Rheinländer weiterhin einiges auf dem Spiel steht. Zuletzt sorgten die Koblenzer für eine Überraschung, als sie auswärts bei den HAKRO Merlins Crailsheim mit 78:76 gewannen und damit deren Serie von elf Siegen beendeten.

Offensiv gehört Koblenz zu den produktiveren Teams der Liga und erzielt durchschnittlich 87,9 PPG. Besonders von der Dreierlinie zeigen sich die Baskets treffsicher und kommen auf eine Quote von 35,1 Prozent. Gleichzeitig agieren sie sehr physisch und begehen mit rund 25 Fouls pro Partie die meisten der Liga. Die offensive Verantwortung verteilt sich im Team auf mehrere Spieler. Calvin Wishart ist mit 16,0 PPG, 5,6 APG und 4,2 RPG der zentrale Spielmacher und wurde zuletzt zum Player of the Month Februar in der ProA gewählt. Unterstützung erhält er von Timothy Smith, der mit 14,6 PPG und einer Dreierquote von 48,5 Prozent zu den gefährlichsten Distanzschützen der Liga zählt. Auch Aleksa Kovacevic sorgt mit 10,3 PPG und 3,0 APG für zusätzliche Kreativität im Offensivspiel. Im Hinspiel gegen die Dragons erzielte der Guard starke 42 Punkte.

Personell könnten die Koblenzer jedoch angeschlagen in die Partie gehen. Aleksa Kovacevic fällt aufgrund einer Wadenverletzung aus, zudem sind die Einsätze von Calvin Wishart und Timothy Smith nach Blessuren aus dem Crailsheim-Spiel fraglich. Dragons-Headcoach Hendrik Gruhn erwartet dennoch eine schwierige Aufgabe: „Koblenz ist ein sehr starkes Team, das hat man auch beim Sieg in Crailsheim wieder gesehen. Sie sind durch ihre Größe und Variabilität offensiv schwer zu verteidigen. Gleichzeitig wollen wir uns treu bleiben. Ich finde, dass wir uns in den letzten Wochen spielerisch deutlich verbessert haben. Nach dem Arbeitssieg in Paderborn wollen wir diese Entwicklung nun auch zuhause bestätigen.“

15.03.2026 18:00 Uhr Uni Baskets Münster vs. BG Göttingen 

Die Göttinger wollen nach zuletzt schwierigen Wochen wieder in die Spur finden. „Nach den vergangenen Spielen ging und geht es in dieser Trainingswoche mehr um uns als um den Gegner. Es ist gut, dass wir Rückschläge haben und lernen darauf zu reagieren“, sagt Assistenztrainer Patrick Carney. „Die größte Herausforderung ist unser Selbstvertrauen zurückzugewinnen.“ Auch der kommende Gegner steckt aktuell in einer schwierigen Phase. Die Uni Baskets Münster haben ebenfalls ihre vergangenen drei Spiele verloren und stehen mit nur sechs Siegen am Tabellenende der ProA. Hoffnung im Abstiegskampf macht den Münsteranern jedoch die Rückkehr von Center Adam Touray, der nach Rückenproblemen zuletzt wieder auf dem Parkett stand.

Der Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz beträgt aktuell lediglich zwei Siege. „Münster hatte sehr viel Verletzungspech und dadurch einige Veränderungen im Kader. Vieles ist für sie in dieser Saison schiefgelaufen“, sagt Carney. „Aber man muss ihnen Respekt zollen; sie geben sich nicht auf.“ Im Vergleich zum Hinspiel, das Göttingen mit 81:63 gewann, hat sich der Münsteraner Kader verändert. US-Guard Julian Larry hat den Klub in Richtung Koblenz verlassen. Neu im Team sind die Guards Deshon Taylor und Curtis Jones Jr. sowie Forward Philip Alston, der zuletzt allerdings aufgrund von Kniebeschwerden pausieren musste. 7

Offensiv gehören die Uni Baskets zu den punkteschwächsten Teams der Liga und erzielen im Schnitt 74,2 PPG. Topscorer ist US-Forward Nick McMullen mit durchschnittlich 14,2 PPG und 9,5 RPG. Dahinter folgt Alston mit 12,6 PPG. Die meisten Assists verteilt Aufbauspieler Thore Dilschmann (3,1 APG). Im Hinspiel bereiteten insbesondere die deutschen Forwards Neil Masnic und Cosmo Grühn den Göttingern Probleme. Der Fokus der BG liegt dennoch vor allem auf dem eigenen Spiel. „Wir haben uns darauf konzentriert, unsere Identität wiederzufinden. Wir wollen schnell spielen, den Ball laufen lassen, offene Würfe nehmen und aggressiv sein“, betont Carney. „Die Mentalität auf beiden Seiten wird am Sonntag eine große Rolle spielen.“

Vorberichte ProA 26. Spieltag

Alle Spiele der ProA sind LIVE und EXKLUSIV bei Sporteurope.TV zu sehen!

Am 25. und 26. Spieltag der ProA sowie am 23. Spieltag der ProB steht alles im Zeichen des ligaweiten Mädchenspieltags. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für mehr Sichtbarkeit und Unterstützung von Mädchen und Frauen im Basketball. Frauen aus der Liga sind im offiziellen Trailer zu sehen, Mädchen laufen als Einlaufkinder aufs Feld und viele Standorte organisieren eigene Aktionen und Camps rund um den Spieltag.

Und on top: Nur an diesen Spieltagen gibt es 10 % Rabatt auf Tagestickets für den FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin. Den Ticketlink findet ihr ab dem 06.03. in unserer Bio & jeweils im Livestream.

Lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen setzen.

 

08.03.2026 15:00 Uhr BG Göttingen vs. GIESSEN 46ers 

Die BG Göttingen empfängt am Sonntag, 8. März, um 15 Uhr die Gießen 46ers in der Sparkassen-Arena. Das Spiel findet im Rahmen eines Familien- und Mädchenspieltags statt. Für die jungen Fans werden rund um die Partie verschiedene Aktionen angeboten. So baut das „play and fun team“ vor der Arena eine Basketball-Hüpfburg auf, im Foyer gibt es zudem das Geschicklichkeitsspiel „Heißer Draht“. Beim Einlauf der Mannschaft stehen außerdem die Spielerinnen der U10 und U12 der BG 74 Göttingen Spalier.

Sportlich erinnern sich die Göttinger gerne an das Hinspiel kurz vor Weihnachten. Damals gewann die BG auswärts trotz eines stark ausgedünnten Kaders deutlich mit 83:61. BG-Assistenztrainer Patrick Carney betont jedoch, dass sich der Gegner inzwischen stabilisiert hat: „Gießen ist gut darin, die Stärken ihrer Spieler einzusetzen. Sie sind ein sehr erfahrenes Team, das im Halbfeld spielen möchte.“ Die Gießener haben zuletzt drei Spiele in Folge gewonnen und sich damit wieder in die Playoff-Ränge geschoben. Die Offensive der 46ers wird vor allem von US-Guard Kyle Castlin getragen, der im Schnitt 17,2 PPG erzielt. Dahinter folgt der frühere Bundesliga-Profi Robin Benzing mit durchschnittlich 11,6 PPG. Unter dem Korb ist Forward Viktor Kovacevic mit durchschnittlich sieben Rebounds pro Partie der aktuell beste Rebounder der Gießener.

Für die Göttinger Defensive wird insbesondere Castlin ein wichtiger Fokus sein. „Im Hinspiel hat Castlin gut gespielt – wir wollen es ihm so schwer wie möglich machen. Es ist gut, dass wir Kovacevic schon aus der vergangenen Saison kennen“, sagt Carney. Die Göttinger wollen gegen die erfahrene Gießener Mannschaft ihr eigenes Tempo durchsetzen. „Wir wollen gegen sie schnell spielen“, erklärt Carney. Zudem könnte auch die Belastung durch das vorherige Spiel eine Rolle spielen, da die BG bereits am Freitag beim Tabellenführer Phoenix Hagen im Einsatz ist. „Gegen Gießen wird es darauf ankommen, wie schnell wir regenerieren und unseren Fokus ändern.“.

 

08.03.2026 15:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Uni Baskets Münster 

Am Sonntag kehren die Eisbären dann in den heimischen Eisbärenkäfig zurück und empfangen die Uni Baskets Münster. Das Team von Götz Rohdewald steckt aktuell im unteren Tabellendrittel fest und kämpft mit sechs Siegen bei zwölf Niederlagen um den Klassenerhalt. Dabei erhält nun jedes Spiel eine besondere Relevanz für die Uni Baskets. In der Rückrunde gelangen bislang drei Erfolge aus sieben Partien, zuletzt unterlagen die Münsteraner jedoch deutlich mit 67:88 gegen die Paderborn Baskets.

Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Uni Baskets ist Power Forward Nick McMullen. Mit 14,6 Punkten und durchschnittlich 10 Rebounds pro Partie liefert er konstant Double-Double-Werte und gehört zu den verlässlichsten Akteuren der Liga. Verstärkung erhielt Münster zudem durch Philip Alston, der erst seit wenigen Wochen zum Team gehört und bereits 14,1 Punkte im Schnitt erzielt. Zuletzt war er mit 17 Punkten und 7 Rebounds einer der auffälligsten Spieler seines Teams. Mit Neil Masnic verfügt Münster zudem über einen 2,06 Meter großen Forward, der mit 9,2 Punkten pro Spiel solide Zahlen auflegt. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Neuverpflichtung Deshon Taylor (Knieverletzung) reagierte der Klub zudem mit der Verpflichtung von Guard Curtis Jones. Der 1,91m große Guard wechselt bis zum Saisonende von MBC Banik Handlová aus der Slovenská Basketbalová Liga (Slowakei) zu den Uni Baskets.

Für zusätzliche Emotionen ist am Sonntag ebenfalls gesorgt: Neben dem Weltfrauentag steht für Adi Breitlauch ein besonderes Jubiläum an. Es wird sein 250. Spiel im Trikot der Eisbären: ein Meilenstein, der vor heimischem Publikum gefeiert werden soll. Mit dem achten Heimsieg in Folge könnten die Eisbären diesem besonderen Anlass die passende sportliche Krönung verleihen.

 

08.03.2026 15:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. Tigers Tübingen 

Am Sonntag, 8. März, treffen die Nürnberg Falcons BC in der Kia Metropol Arena auf die Tigers Tübingen. Hochball der Partie des 26. Spieltags in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ist um 15:30 Uhr. Nürnberg geht mit einer Bilanz von 11:13-Siegen als Tabellenneunter in das Spiel und befindet sich damit weiterhin in Schlagdistanz zu den Playoff-Plätzen. Zuletzt lief es für die Franken jedoch nicht rund: Die vergangenen vier Spiele gingen allesamt verloren, zuletzt unterlag das Team von Trainer Ralph Junge vor der Länderspielpause den GIESSEN 46ers mit 81:90.

Im Kader der Falcons ragen vor allem die beiden US-Amerikaner Evan Taylor und Trevor Baskin heraus. Point Guard Taylor erzielt im Schnitt 13,0 PPG und steuert zudem 4,2 RPG sowie 2,4 APG bei. Baskin ist mit durchschnittlich 6,9 Rebounds der beste Rebounder seines Teams und kommt dazu auf 12,3 PPG. Auch der deutsche Guard Vincent Friederici spielt mit 12,6 PPG eine starke Saison.

Eine wichtige Rolle spielt normalerweise auch Center Brandton Chatfield, der im Schnitt 14,8 PPG und 6,9 RPG erzielt. Wegen einer Verletzung fehlte er zuletzt jedoch, weshalb die Falcons mit dem griechischen Forward Georgios Gkiouzelis noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv wurden. Troy Culley, Co-Trainer der Tigers Tübingen, blickt mit Blick auf das Spiel in Nürnberg kämpferisch auf die Partie: „Gegen Nürnberg haben wir zum Saisonstart ganz schlecht ausgesehen, das wollen wir natürlich korrigieren. In unserer Situation zählen jetzt nur noch Siege, wir benötigen schnellstmöglich wieder einen Erfolg.“ An das Hinspiel gegen Tübingen haben die Nürnberger gute Erinnerungen. Am ersten Spieltag der Saison gewann der Falcons BC auswärts deutlich mit 100:81. Matchwinner war damals Chatfield mit 20 Punkten und zehn Rebounds. Ob der Center im Rückspiel wieder einsatzbereit sein wird, ist derzeit noch unklar.

 

08.03.2026 16:00 Uhr Paderborn Baskets vs. Artland Dragons 

Zwei Tage später wartet in der „Maspernhölle“ mit dem Tabellenfünften Artland Dragons ein noch stärkeres Kaliber auf die Baskets. Das Hinspiel in Quakenbrück verlor Paderborn im November 2025 deutlich mit 54:85. Zwar stand den Baskets aufgrund diverser Verletzungen damals nur ein Rumpfteam zur Verfügung. Aber die Dragons haben ihre Klasse anschließend auch gegen andere Teams weiter bewiesen: Das Team von Head Coach Hendrik Gruhn kann unter anderem die zweitbeste Offensive der Liga vorweisen und steht seit Saisonbeginn konstant auf einem Playoffplatz.

Verantwortlich dafür sind vor allem die Importspieler: Topscorer Amir Hinton erzielt im Schnitt 19,7 Punkte pro Partie. Forward Benjamin Burnham steht ihm mit 19 Punkten pro Spiel kaum nach, sammelt zudem ligaweit die meisten defensiven Rebounds (6,9) und führt im Effizienz-Ranking (25,2). Point Guard Connor „Buzz“ Anthony, ehemals auch im Paderborner Jersey zu sehen, verteilt mit 6,7 Assists pro Spiel die zweitmeisten Vorlagen der Liga. Im Februar zeigte sich Artland allerdings verwundbar: Nach einem 97:85-Erfolg gegen die RheinStars Köln folgten Niederlagen gegen Phoenix Hagen (73:96), die PSK Lions (87:94) sowie zuletzt knapp mit 90:92 gegen die Hakro Merlins Crailsheim.

 

08.03.2026 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. Phoenix Hagen 

Mit Phoenix Hagen ist das absolute Topteam der ProA am 26. Spieltag zu Gast in der Ostermann-Arena. Das Team steht, mit einer Bilanz von 21 Siegen und vier Niederlagen, unangefochten an der Tabellenspitze in Deutschlands zweithöchster Spielklasse. Zum Start des Doppelspieltags bezwangen die Mannen von Cheftrainer Chris Harris die BG Göttingen verdient mit 91:80.

Mit 22 Punkten und 11 Rebounds überragte gegen die Niedersachsen Fabian Bleck. Ohnehin ist der deutsche Forward der wohl bekannteste Akteur der Westfalen. Der 32-Jährige lief insgesamt 373x in der easyCredit-BBL (u.a. für Würzburg und Crailsheim) auf, stammt allerdings aus der Jugendarbeit der Hagener. Im bisherigen Saisonverlauf erzielt Bleck durchschnittlich 5,8 Zähler und sammelt 4,7 Abpraller pro Paarung ein.

Bester Scorer des kommenden BAYER-Gegners heißt Devin Schmidt. Der US-Amerikaner mit deutschem Pass trifft hochprozentig aus der Distanz (42 Prozent Trefferquote) und gilt als starker Freiwurfschütze (84 Prozent). Der Shooting Guard kommt auf einen Mittelwert von 15,1 pro Partie: „Er ist einer von ganz vielen Akteuren bei Phoenix, welchen wir im Auge behalten müssen“, so Koch.

Effektivster Spieler in Reihen des früheren Bundesligisten ist Marcus Graves. Im Vorjahr gewann er mit den Gladiators aus Trier die ProA-Meisterschaft und hat Ähnliches in dieser Saison mit den „Feuervögeln“ vor. Bekannt ist der 1,85 Meter große Point Guard für sein Auge, so verteilte er beispielsweise gegen Göttingen acht Assists. Im Hinspiel gegen die GIANTS zeichnete sich Graves für neun Korbvorlagen verantwortlich (14,4 Punkte pro Spiel).

Coach Koch fasst zusammen: „Hagen spielt mit einem hohen Tempo und sucht häufig das eigene Glück aus der Distanz. Wir müssen die Werfer von Phoenix in Schach halten und versuchen, ihnen unsere Spielgeschwindigkeit aufzudrängen. Das wird nicht einfach, schließlich sprechen wir hier bekanntermaßen von einem Meisterschaftsfavoriten, welcher in dieser Saison sehr souverän auftritt. Ich erwarte eine Begegnung, die von großer Offensivpower geprägt ist. Wir freuen uns auf dieses Aufeinandertreffen und eine hoffentlich volle Ostermann-Arena.“

 

08.03.2026 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. VfL SparkassenStars Bochum 

Zum Abschluss des Doppelspieltags empfangen die RheinStars Köln die VfL SparkassenStars Bochum in der Motorworld Köln zum „koelnistkool“-Sonderspieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Mit Bochum wartet dabei ein Gegner, der den RheinStars bereits im Hinspiel große Probleme bereitet hat. Am dritten Spieltag der Saison unterlag Köln in Bochum deutlich mit 67:92. Vor allem der Start in die Partie verlief aus Kölner Sicht äußerst schwierig. Gegen die körperlich sehr präsenten SparkassenStars lagen die RheinStars bereits nach knapp sechs Minuten mit 3:21 zurück, nach dem ersten Viertel stand es sogar 11:31. Zwar konnten die Kölner im zweiten Viertel reagieren und diesen Abschnitt mit 30:14 für sich entscheiden, dennoch war der frühe Rückstand letztlich zu groß, um das Spiel noch zu drehen.

Sport-Geschäftsführer Stephan Baeck betont im Vorfeld der Partie die körperliche Spielweise des kommenden Gegners: „Seit Anfang der Saison haben wir uns kontinuierlich weiterentwickelt und erfolgreich gespielt. Nun haben wir mit Bochum ein Team vor der Brust, das sehr physisch spielt. Das hat uns zuletzt noch Probleme gemacht. Deshalb bin ich gespannt wie wir das Spiel gestalten und freue mich auf das Spiel.“

 

08.03.2026 18:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. PS Karlsruhe LIONS 

Am Sonntag empfangen die Bozic Knights Kirchheim die Karlsruhe Lions zum Derby. Während die Knights derzeit auf Platz fünf der Tabelle stehen und eine gute Ausgangsposition im Kampf um die Playoffs haben, wollen auch die Lions im Saisonendspurt noch einmal angreifen. Karlsruhe reist mit Rückenwind nach Kirchheim. Die Lions konnten zuletzt drei Spiele in Folge gewinnen und dabei unter anderem die Playoff-Konkurrenten Artland Dragons und Bochum schlagen.

Mit aktuell 22 Punkten haben die Karlsruher lediglich zwei Zähler Rückstand auf den derzeitigen Tabellenachten aus Bochum und damit weiterhin realistische Chancen auf einen Platz in den Playoffs. Head Coach Igor Perovic erwartet daher einen starken Gegner und betont vor allem die aktuelle Form der Lions: „Karlsruhe ist derzeit extrem gut in Form. Die verletzten Spieler sind zurück. Das ist jetzt eine ganz andere Mannschaft wie zuvor. Sie werden nochmal in den Kampf um die Playoffs einsteigen wollen.“ Für die Kirchheimer ist das Derby somit ein wichtiges Spiel im Kampf um eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playoffs.  Eine Platzierung unter den ersten sechs Teams der Tabelle würde zudem die Qualifikation für den kommenden BBL-Pokal bedeuten und ist für die Knights weiterhin im Bereich des Möglichen.

 

09.03.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. BBC Bayreuth 

Der BBC Bayreuth ist am 26. Spieltag auswärts bei den SBB Baskets Wolmirstedt gefordert. Nach dem 86:67-Auswärtssieg bei den Uni Baskets Münster wollen die Bayreuther den nächsten Erfolg einfahren und damit einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Die Gastgeber aus Wolmirstedt stehen aktuell mit sechs Siegen aus 25 Spielen am Tabellenende der Liga und kämpfen ebenfalls um wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Zuletzt musste das Team eine 83:98-Niederlage gegen Kirchheim hinnehmen, nachdem die Partie nach einer ausgeglichenen Anfangsphase vor allem im zweiten Viertel entschieden wurde. Im Kader der Wolmirstedter ragt vor allem Point Guard Daivien Williamson heraus, der im Schnitt 17,8 PPG erzielt. Auch Big Man Michael Hughes gehört mit durchschnittlich 12,1 PPG und 7,0 RPG zu den wichtigsten Spielern im Team.

BBC-Headcoach Lukas Hofer erwartet eine anspruchsvolle Aufgabe: „Wolmirstedt hat unfassbar viel individuelle Klasse im Kader. Jeder, der sich an das Spiel in der Hinrunde erinnert, weiß, wie knapp die Begegnung damals schon war.“ Im Hinspiel setzte sich Bayreuth nach zweimaliger Verlängerung mit 104:99 durch.

 

11.03.2026 19:00 Uhr HAKRO Merlins Crailsheim vs. EPG Baskets Koblenz 

EPG Baskets zu Gast beim Tabellenzweiten Crailsheim. Am 26. Spieltag wartet damit eine der aktuell schwierigsten Aufgaben der Liga auf die Koblenzer. Die Gastgeber befinden sich derzeit in überragender Form. Mit 20 Siegen aus 25 Spielen stehen die Merlins auf Tabellenplatz zwei und gehen mit einer beeindruckenden Serie von elf Siegen in Folge in dieses Duell. Besonders vor heimischem Publikum präsentiert sich Crailsheim extrem stabil: Elf der bisherigen 13 Heimspiele konnten die Merlins für sich entscheiden.

Offensiv erzielen die Merlins durchschnittlich 88,7 PPG und gehören damit zu den gefährlichsten Teams der ProA. Gleichzeitig überzeugen sie durch ihre physische Spielweise unter den Körben: Mit 39,1 RPG zählen sie zu den stärksten Teams der Liga in dieser Kategorie. Besonders Marvin Ogunsipe prägt hier das Spiel der Gastgeber. Die EPG Baskets stehen nach 25 absolvierten Spielen mit elf Siegen auf Tabellenplatz zehn und wollen auswärts ein anderes Gesicht zeigen als zuletzt im Heimspiel gegen Köln.

Offensiv bewegt sich Koblenz statistisch auf ähnlichem Niveau wie Crailsheim: Mit durchschnittlich 87,9 PPG gehört auch das Team von Headcoach Stephan Dohrn zu den offensiv starken Mannschaften der Liga. Besonders aus der Distanz sind die EPG Baskets gefährlich – mit 35,1 Prozent Dreierquote gehören sie zu den Topteams der ProA. Timothy Smith führt diese Kategorie mit starken 48,5 Prozent von außen an. Im Spielaufbau agieren beide Teams auf ähnlichem Niveau. Koblenz verteilt im Schnitt 17,2 APG, Crailsheim kommt auf 17,6 APG. Calvin Wishart bleibt dabei der zentrale Spielgestalter der EPG Baskets.

Mit 16 PPG und 5,6 APG führt er sein Team offensiv an und kommt auf starke 18,6 Effizienzpunkte pro Spiel. Defensiv liegt eine der größten Stärken der Merlins im aggressiven Ballgewinnspiel. Mit neun Steals pro Partie stellen sie den Bestwert der Liga. Crailsheim reist mit einer Serie von elf Siegen in Folge an und konnte zuletzt unter anderem Tübingen und Bayreuth deutlich schlagen.  Die EPG Baskets hingegen mussten zuletzt eine Heimniederlage gegen Köln hinnehmen, konnten zuvor aber unter anderem gegen Wolmirstedt gewinnen.

Vorberichte ProB Süd 23. Spieltag

Alle Spiele der ProB sind LIVE und KOSTENLOS bei Sporteurope.TV zu sehen!

Am 25. und 26. Spieltag der ProA sowie am 23. Spieltag der ProB steht alles im Zeichen des ligaweiten Mädchenspieltags. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für mehr Sichtbarkeit und Unterstützung von Mädchen und Frauen im Basketball.
Frauen aus der Liga sind im offiziellen Trailer zu sehen, Mädchen laufen als Einlaufkinder aufs Feld und viele Standorte organisieren eigene Aktionen und Camps rund um den Spieltag.

Und on top: Nur an diesen Spieltagen gibt es 10 % Rabatt auf Tickets für den FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin.
Den Ticketlink findet ihr ab dem 06.03. in unserer Bio & jeweils im Livestream.

Lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen setzen.

 

05.03.2026 20:00 Uhr VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. TV Langen 

Nach zwei spielfreien Wochen steht eine richtungsweisende Woche für den TV Langen an. Nachdem die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie die letzten beiden Spiele verloren hat, könnten die Giraffen mit einem Sieg am Donnerstag vorzeitig den Klassenerhalt sichern. Entsprechend motiviert geht die Mannschaft von Headcoach Tobias Jahn in die Partie.

Ein klarer Selbstläufer wird es gegen Würzburg indessen nicht. Marko Petric (durchschnittlich 14,3 PPG), Jervis Scheffs (13,7 PPG), Lukas Roth (13,6 PPG), David Gerhard (11,5 PPG), David Pisic (11,2 PPG) – die Liste der talentierten und punktgefährlichen Spieler ist lang. Am Ende fehlte es Würzburg bislang ein wenig an einer konstanten Leistung, ihre Siege gegen Oberhaching, Leitershofen oder auch der Achtungserfolg gegen Coburg im Dezember zeigen jedoch, dass man die Baskets auf keinen Fall unterschätzen darf.

An das Hinspiel im November erinnern sich die Fans des TV Langen sicherlich gern. Das Team rief beim 89:69-Heimsieg nicht nur eine dominante Leistung ab, sondern leitete auch eine Trendwende ein, die letztlich zu vier Siegen in Folgen führte. Auch das Rückspiel wollen die Südhessen nun unbedingt gewinnen: „Wenn wir das schaffen, sind wir durch und haben offiziell nichts mehr mit dem Abstieg zu tun. Das gibt uns die Möglichkeit, die letzten drei Spiele entspannter anzugehen“, betont Jahn.

Die vergangenen beiden Wochen haben die Giraffen zur Regeneration, aber auch für ein intensives Training genutzt. „Wir haben uns weiter vorbereitet, uns voll auf uns konzentriert und an uns gearbeitet. Wir hatten die Möglichkeit, stärker auf kleinere Details einzugehen, da wir nicht von Woche zu Woche denken mussten. Wir sind gut eingestellt auf das Spiel“, sagt der Langener Trainer.

 

07.03.2026 16:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. TSV Oberhaching Tropics 

Die Ausgangslage gegen den Nachbarn ist klar. Siegen oder Fliegen. Bei einem Sieg hätten die Oberhachinger Basketball noch beste Chancen im Kampf um die Playoff-Teilnahme. Bei einer Niederlage hätte man nur noch theoretische Chancen.

Der FC Bayern Basketball II hat einen mit deutschen und europäischen Toptalenten gespickten Kader mit sehr viel Tiefe auf allen Positionen. Auf der Trainerbank gab es im Laufe einen Wechsel an der Kommandobrücke. Emir „Muki“ Mutapcic rückte nach der Verpflichtung von Svetislav Pesic in der Trainerstab der ersten Mannschaft. Auch Dank Mutapcic, der ein absoluter Fachmann ist, konnten die Bayern Profis einen beachtlichen Lauf in der Euroleague starten. Die Bundesligareserve wird vom seitdem vom Italiener Luca Palombo betreut. Der 34-Jahre Sizilianer, der zuvor die JBBL des deutschen Meisters trainiert hat, brachte viele eigene Ideen und moderne Struktur ins Spiel.

Mario Matic: „Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge sind wir am Samstag als Mannschaft gefordert. Die Bayern spielen eine tolle Saison und haben viele Spieler in Ihren Reihen, die eine große Zukunft vor sich haben. Wir müssen all unsere Erfahrung in die Waagschale werfen und über den Kampf ins Spiel finden. Es ist sicherlich auch ein Vorteil, dass es für beide Teams im Endeffekt ein Auswärtsspiel ist.“

 

07.03.2026 18:30 Uhr CATL Basketball Löwen vs. SKYLINERS Juniors 

Bericht folgt in Kürze!

 

07.03.2026 19:30 Uhr Ahorn Camp Baskets vs. OrangeAcademy 

Bei der ersten Begegnung mit den Ahorn Camp Baskets in eigener Halle mussten sich die jungen Ulmer mit 64:74 geschlagen geben. Nun bietet sich auswärts die Gelegenheit zur Revanche – und damit die Chance, die starke Form der vergangenen Wochen zu untermauern. Die OrangeAcademy reist mit reichlich Selbstvertrauen an: Fünf Siege in Folge stehen zu Buche, insgesamt weisen sie eine beeindruckende Bilanz von 15:5-Siegen auf.

„Mit Speyer treffen wir auf einen Gegner, der uns im Hinspiel geschlagen hat – genauso wie es zuvor gegen Oberhaching und im darauffolgenden Spiel gegen Dresden der Fall war. Unser Anspruch ist es in dieser Saison, jedes Team mindestens einmal zu schlagen. Dementsprechend gehen wir hochmotiviert in die Partie und hoffen, dieses Mal ein besseres Ergebnis zu erzielen als beim letzten Aufeinandertreffen“, betont Head Coach Florian Flabb vor Spielbeginn.

Die Ahorn Camp Baskets rangieren derzeit im Tabellenmittelfeld und bringen mit einer Bilanz von 11:10-Siegen 22 Punkte auf ihr Konto. Doch die jüngsten beiden Auswärtsauftritte verliefen nicht nach Plan – Speyer reist mit dem klaren Ziel an, wieder ein Ausrufezeichen zu setzen. Offensiv ruhen viele Hoffnungen auf den Schultern von Daryl Woodmore. Mit 12,2 Punkten pro Partie, starken 4,4 Assists und einer Effektivität von 14,9 ist er der Taktgeber und verlässliche Scorer seines Teams. Direkt dahinter lauert Noah Koch, der mit 11,4 Punkten im Schnitt ebenfalls jederzeit heißlaufen kann. Unter den Brettern sorgt David Aichele mit 6,3 Rebounds pro Spiel für Präsenz und zweite Chancen – ein Faktor, der in engen Partien den Unterschied machen kann.

 

07.03.2026 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. BBC Coburg 

Die Kangaroos empfangen den aktuellen Tabellenzweiten und Aufstiegsaspiranten BBC Coburg. Mit den Oberfranken wartet ein Team auf die BG, das höchsten Ansprüchen genügt. Cheftrainer Patrick Seidel (32) ist es gelungen, eine sehr schlagkräftige Mannschaft zu formen. Er verpflichtete mit Dylan Fasoyiro (23/191/19,3 PPG) aus Nigeria und dem US-Amerikaner Darius Dawson (24/198/18,0 PPG) zwei sehr starke Importspieler. Der dritte Top-Leistungsträger ist der PRO-A erfahrene Guard Nico Wenzl (24/185/11,2 PPG), seines Zeichens auch Kapitän der Nordbayern.

Mit Dreipunktespezialist Nico Höllerl (22/197) und Center Finn Döntgens (22/210) gehören zwei weitere Akteure auch dem Kader des BBL-Teams BMA 365 Bamberg Baskets an und spielen dort mit einer Doppellizenz. Ein klassisches Farmteam ist Coburg aber nicht, man fungiert offiziell beim fränkischen großen Bruder als Kooperationspartner. Mit Ole Theiss (23/208) dürfen die Kangaroos-Fans heute ein Wiedersehen feiern, der beliebte Center spielte zwei Jahre für Leitershofen und wechselte letzten Sommer dann nach Coburg.

BG-Cheftrainer Emanuel Richter erwartet am Samstagabend einen heißen Tanz: „Coburg steht absolut verdient auf dem zweiten Tabellenplatz. Sie spielen eine sehr konstante Saison und haben sich das über Monate hinweg hart erarbeitet. Das Hinspiel ist uns noch präsent, nicht nur sportlich, es war auch ein sehr emotionales Match, solche Momente vergisst man nicht. Coburg ist sicherlich der Favorit, aber wir spielen zu Hause mit unseren Fans im Rücken“, freut sich Richter auf die Partie.

Ähnlich wie in den letzten Spielen baut er auch auf die neu gewonnene Nervenstärke seines Teams, welches zuletzt aus sechs Spielen fünf Siege verbuchen konnte. Darunter aber eben auch viele sehr knappe Erfolge, die erst in den Schlussminuten zu Stande kamen. Noch einmal Richter: „Spiele auf diesem Niveau werden oft in Details entschieden. Im letzten Heimspiel gegen Speyer hatten wir bei den Freiwürfen erneut eine Differenz von 17 zu 32 Würfen. Solche Zahlen sind auffällig, wir hoffen, dass sich dieser Trend jetzt irgendwann einmal ändert“. Erfreulich war zuletzt auch, dass Ferenc Gille nach seiner verletzungsbedingten Rückkehr keine Anpassungsprobleme hatte und gegen Speyer sofort 15 Punkte in 18 Spielminuten verbuchen konnte.

 

08.03.2026 17:00 Uhr Dresden Titans vs. Porsche BBA Ludwigsburg 

Am Sonntag wartet mit der Basketball-Akademie Ludwigsburg ein extrem unangenehm zu bespielender Gegner auf die Elbriesen. Die Titans wollen sich gegen die, mit Nachwuchs-Hoffnungen gespickte Mannschaft für die deutliche Hinspiel-Niederlage revanchieren und mit einem Erfolg die Chancen auf die Play-Offs wahren

Kurz vor Ende der Hauptrunde rangieren die jungen Schwaben auf dem vierten Tabellenplatz und das ursprünglich ausgegebene Saisonziel des Klassenerhalts, konnte frühzeitig abgehakt werden. Statt Abstiegskampf heißt es nun Play-Off Jagd. Mit festem Blick auf die K.O.-Runde musste die Porsche Akademie zuletzt jedoch zwei Rückschläge hinnehmen. Gegen Coburg und den FC Bayern Basketball II setzte es Niederlagen, die zwar schmerzhaft, aber lehrreich waren.

Das Team von Riesen-Cheftrainer Kheeryoung Rhee definiert sich vor allem über seine bissige Ganzfeldverteidigung, die die Punkteausbeute der Gegner auf lediglich 73,2 PPG reduziert. Bereits im Hinspiel war diese Intensität deutlich zu spüren. Hinzu kommt der Staffelbestwert von 10,4 Steals pro Spiel. Die Fäden im Offensivspiel ziehen weiterhin die beiden Spielmacher Julis Baumer (13,2 P; 4,6 A) und Simon Feneberg (14,1 P; 4,6 A; 2,6 3 P). Unterstützt werden sie von einer Vielzahl hochveranlagter deutscher Talente, die mit enormer Energie von der Bank kommen und sowohl defensiv mit großer Einsatzbereitschaft als auch offensiv, gezielt Akzente setzen

Nach zuletzt knappen Niederlagen wollen die Elbriesen im engen Play-Off Rennen unbedingt den Anschluss wahren. Was beim kommenden Gegner zur Paradedisziplin zählt, bleibt bei den Dresdnern hingegen eine wiederkehrende Baustelle: die defensive Konstanz. Es wurde intensiv daran gearbeitet, die nötigen Grundlagen zu legen, um im Heimspiel die gefragte Stabilität in der Verteidigung über die volle Länge der Partie auf das Feld zu bringen.

„Ludwigsburg spielt die beste Defense der Liga und bringt viel Druck und Physis ins Spiel. Wir hatten zuletzt gerade damit Probleme, aber wenn wir unter die ersten 8 Teams kommen wollen, müssen wir dahingehend einen Schritt machen. Entscheidend wird sein, dass wir den Ball besser bewegen und uns von ihrem Druck nicht aus dem Rhythmus bringen lassen. Wenn wir physisch dagegenhalten und über 40 Minuten konzentriert bleiben, haben wir nochmal die Chance, den Kurs Richtung Play-Offs zu korrigieren“, analysiert Titans Headcoach Valentino Lott.

 

Vorberichte ProB Nord 23. Spieltag

Alle Spiele der ProB sind LIVE und KOSTENLOS bei Sporteurope.TV zu sehen!

Am 25. und 26. Spieltag der ProA sowie am 23. Spieltag der ProB steht alles im Zeichen des ligaweiten Mädchenspieltags. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für mehr Sichtbarkeit und Unterstützung von Mädchen und Frauen im Basketball.
Frauen aus der Liga sind im offiziellen Trailer zu sehen, Mädchen laufen als Einlaufkinder aufs Feld und viele Standorte organisieren eigene Aktionen und Camps rund um den Spieltag.

Und on top: Nur an diesen Spieltagen gibt es 10 % Rabatt auf Tickets für den FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin. Den Ticketlink findet ihr ab dem 06.03. in unserer Bio & jeweils im Livestream.

Lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen setzen.

 

07.03.2026 18:00 Uhr BSW Sixers vs. ETB Miners 

Die ETB Miners Essen reisen als Tabellenführer nach Sandersdorf. Nach dem jüngsten Erfolg am 22. Spieltag gegen die TKS 49ers weist das Team eine Bilanz von 36 Punkten auf und behauptet damit die Spitzenposition im Klassement. Mit einem Saisonschnitt von 84,5 PPG stellen die Miners eine der verlässlichsten Offensivreihen der Liga.

Die Gastgeber der BSW Sixers stecken mitten im intensiven Abstiegskampf. Mit derzeit 18 Punkten belegt das Team den 10. Tabellenplatz, hat jedoch nur einen Sieg Vorsprung auf die punktgleiche Konkurrenz im Tabellenkeller. Dass die Sixers ein gefährlicher Gegner sind, bewiesen sie zuletzt bei der knappen Niederlage gegen Bernau. Besonders defensiv agiert die Mannschaft zunehmend aggressiv und führt die Liga zudem in der Kategorie der Blockshots an.

Power Forward R.J. Holmes war bereits im Hinspiel mit 21 Punkten und 10 Rebounds der statistisch auffälligste Akteur der Sixers. Er ist eine tragende Säule im Spiel der Gastgeber und erzielt im Schnitt 16,5 PPG. Ergänzt wird dieser durch Point Guard Ilias Amin, der das Spiel der Gastgeber lenkt und im ersten Aufeinandertreffen 7 Assists verbuchte. Mit durchschnittlich 12,4 PPG strahlt er zudem erhebliche eigene Korbgefahr aus.

„Ein schweres Auswärtsspiel nach der Pause gegen die Sixers. Die spielfreie Zeit konnten wir gut nutzen, um uns zu regenerieren und einige Blessuren auszukurieren. Jetzt gehen wir mit voller Energie in die letzten vier Partien der Saison. Jedes Spiel ist für uns ein Endspiel – mit dem klaren Ziel, den ersten Platz zu sichern“, sagt Miners-Headcoach Lars Wendt.

Für Essen beginnt mit diesem Spiel der finale Sprint: In den letzten vier Partien der Saison zählt jeder Sieg, um den ersten Tabellenplatz bis zum Start der Playoffs zu verteidigen. Die Sixers hingegen benötigen jeden Punkt für den Klassenerhalt, was die Partie zu einem Duell mit hoher Intensität macht. In einer Phase, in der Teams aus dem Tabellenkeller regelmäßig für Überraschungen sorgen, ist für die Essener volle Konzentration gefordert.

 

07.03.2026 18:30 Uhr Seawolves Academy vs. TKS 49ers 

Für die TKS 49ers geht es am Samstag zur Seawolves Acdádemy nach Rostock. Die Gastgeber aus Rostock kämpfen um den Playoff Einzug und die 49ers um den Klassenerhalt. Das wichtigste Ziel sei es Jaylen Page zu stoppen. Im Hinspiel legte er 42 Punkte auf. Vor dem Rückspiel zeigte Page sich gegen Neustadt erneut in sehr guter Verfassung und erzielte 38 Punkte.

Die Rostocker sind das zweitbeste Team der Liga in der Dreierquote mit 34 % – und das bei der höchsten Anzahl an Versuchen. Sie verfügen nicht nur über Spieler, die bei hohem Volumen (fünf oder mehr Dreier pro Spiel) effizient treffen können, wie Jaylen Page, Chris Frazier, Luis Wulff, Jonas Zilinskas und Mika Freitag, sondern auch über zahlreiche Akteure, die bei geringem Volumen (drei Dreier pro Spiel oder weniger) sehr treffsicher sind.

Das macht die Verteidigung besonders schwierig: Es lässt sich kein Spieler isoliert decken, und dadurch entstehen viele Lücken für den Zug zum Korb. Eine Zonenverteidigung, wie sie die 49ers bevorzugen, wird von dieser Art von Offensive schnell bestraft. Daher muss die normalerweise schwächere Mann-zu-Mann-Verteidigung diesmal besonders standhalten. Trotz der Stärken der Rostocker sind die 49ers aktuell in Bestform. Gegen den ersten Tabellenplatz haben sie nur knapp verloren und gegen die viertplatzierten Westerstede, konnten sie sich in letzter Sekunde durchsetzen, wobei sie lange Zeit mit deutlich größerem Abstand geführt haben.

 

07.03.2026 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 

Es ist das vorletzte Heimspiel der regulären Saison vor den Playoffs, was jedem Match jetzt noch einmal besondere Bedeutung verleiht. Für Lok Bernau geht es darum, den starken Rhythmus der vergangenen Wochen zu bestätigen und eine gute Ausgangsposition für die entscheidende Phase der Saison zu sichern.

Ein besonderer Anlass macht den Spieltag zudem zu etwas Besonderem: Am Wochenende wird der Internationale Frauentag gefeiert. Lok Bernau lädt daher alle Frauen und Mädchen herzlich ein, die Arena zu besuchen, Basketball live zu erleben und gemeinsam für Stimmung auf den Rängen zu sorgen.

Sportlich stehen die Vorzeichen klar auf Lok Bernau: Mit einer Bilanz von 17:5-Siegen liegt das Team von Head Coach Dan Oppland aktuell auf Platz zwei der ProB Nord. Besonders beeindruckend ist die Formkurve der vergangenen Wochen – sechs Siege in Folge sprechen für die derzeit starke Verfassung des Teams.

Der kommende Gegner aus Westerstede reist jedoch ebenfalls selbstbewusst nach Bernau. Die Baskets Juniors TSG Westerstede belegen aktuell Platz vier mit 12:9-Siegen, wobei sie ein Spiel weniger absolviert haben. Trotz einer jüngsten Auswärtsniederlage bei den TKS 49ers konnten die Westersteder zuvor fünf Spiele in Folge gewinnen, darunter ein Erfolg gegen den Tabellenführer ETB Miners. Das Hinspiel in Westerstede entschieden die Bernauer knapp mit 81:77 für sich.

Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass beide Teams offensiv stark sind, Lok Bernau aber in vielen Kategorien wie Rebounds, Steals, Blocks und Effizienz leicht überlegen ist. Westerstede punktet vor allem durch mehrere gefährliche Scorer, weshalb die Bernauer vor allem defensiv konsequent arbeiten und den Rhythmus der Gäste kontrollieren müssen.

Die Topspieler der Baskets Juniors sind allesamt gefährlich: Jon’ll Larenz Fugett bildet das Herzstück der Offensive und erzielt im Schnitt 24,2 PPG sowie 5,5 APG. Beni Fungula überzeugt als Allrounder mit 18,2 PPG und 6,1 RPG, während der junge Center Colin Schroeder 12,6 PPG und 7,5 PPG beisteuert. Alan Boger ergänzt die Scoring-Power der Westersteder mit durchschnittlich 11,8 PPG und einer 35 % Dreierquote.

07.03.2026 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Dragons Rhöndorf 

Die Wedeler gehen nach dem 101:95-Auswärtssieg bei den EN Baskets Schwelm mit Rückenwind in die Partie. Trainer Hamed Attarbashi gewährte seinem Team nach dem Erfolg drei freie Tage, anschließend wurde trotz des spielfreien Wochenendes in der ProB regulär weitertrainiert, um im Rhythmus zu bleiben.

Die Partie verspricht ein intensives Duell zweier Teams, die im Saisonendspurt wichtige Punkte sammeln wollen. Während Wedel mit einem Sieg einen großen Schritt Richtung Play-offs machen kann, benötigt Rhöndorf dringend Punkte, um den Anschluss im Tabellenmittelfeld zu halten. Entscheidend dürfte sein, ob die Rister ihr schnelles Offensivspiel durchsetzen und defensiv die Rhöndorfer Scorer kontrollieren können.

Das Hinspiel in Rhöndorf verlor Wedel Ende September noch deutlich mit 67:82. Seitdem hat sich die Mannschaft sportlich stabilisiert und steht aktuell fünf Tabellenplätze sowie sechs Punkte vor den Dragons. Zu den formstarken Spielern zählt zuletzt der 19-jährige Janne Müller, der ebenso wie Josh Behrendt auf seinen ehemaligen Verein trifft. Personell kann Attarbashi nahezu aus dem Vollen schöpfen, einzig hinter dem Einsatz von Niklas Krause steht noch ein kleines Fragezeichen.

Der Spieltag steht ligaweit unter dem Motto „Support Her Game“ und rückt den Mädchen- und Damenbasketball in den Mittelpunkt. In Wedel wird dazu ein Girlscamp veranstaltet, außerdem ist die Nationalspielerin und ehemalige Risterin Marianna Byvatov zu Gast. Beim ProB-Spiel findet zudem eine Preisverleihung für Teilnehmerinnen statt, Einlaufkinder kommen aus weiblichen Teams und bei einem Gewinnspiel werden unter anderem Tickets für den Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin verlost.

07.03.2026 19:00 Uhr TSV Neustadt temps Shooters vs. Iserlohn Kangaroos 

Am 23. Spieltag gastiert mit den Iserlohn Kangaroos der aktuelle Tabellenelfte, der zwei Siege weniger auf dem Konto hat als die Neustädter. Mit einem Heimsieg wäre der Klassenerhalt somit fast perfekt und das ist das Ziel für den kommenden Samstagabend. Das Hinspiel im Oktober in Iserlohn konnten die temps Shooters knapp mit 82:75 für sich entscheiden. Vor allem Shooters-Akteur Matej Jelovcic war in diesem Spiel „On fire“ und erzielte 32 Punkte. Bei den Kangaroos überzeugten vor allem Tyson Leitao und US-Guard Glynn Hubbard III. Leitao kam auf 20 Punkte (15,1 PPG) und 9 Rebounds, während Hubbard mit 23 Zählern (11,7 PPG) bester Werfer seines Teams war. Beide gehörten damit zu den auffälligsten Spielern der Partie.

Beide Teams haben den FIBA Break genutzt, um Blessuren auszukurieren und vor dem Endspurt nochmal Kraft zu tanken. „Beide Teams werden mit viel Energie in dieses Spiel gehen und hochmotivert sein, um dieses Spiel für sich zu entscheiden. Für uns gilt es jetzt, dass wir den besten Monat spielen, Ergebnisse abliefern und damit unsere Ziele erreichen. Das Team will unseren Heimfans einen weiteren Sieg schenken und damit einen wichtigen Schritt machen. Allerdings ist Iserlohn ein stark besetztes Team, welches durch viele knappe und auch unnötige Niederlagen so tief in der Tabelle steht. Der Kader hat alles, um in einem Spiel zu explodieren und heiß zu laufen. Um dies zu verhindern, brauchen wir ein eigenes konzentriertes und komplettes Spiel“, so Coach Allen Ray Smith.

 

07.03.2026 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. Hertener Löwen 

Der vergangene Spieltag verlief für beide Mannschaften alles andere als reibungslos. Die Eagles mussten eine überraschend deutliche Niederlage gegen Rhöndorf hinnehmen und werden vor heimischem Publikum auf Wiedergutmachung aus sein. Die Löwen hingegen fuhren gegen das Tabellenschlusslicht Vechta einen hart erkämpften Sieg ein – kein Glanzauftritt, aber zwei wichtige Punkte im engen Rennen um die Playoff-Plätze. Die Tabelle bleibt weiterhin dicht gedrängt.

Itzehoe rangiert mit 14:8-Siegen auf Platz drei, die Löwen folgen mit zwei Erfolgen weniger auf Rang sechs. Für beide Teams wäre ein Sieg ein bedeutender Schritt, um die aktuelle Position zu festigen. Während die Eagles den dritten Platz absichern wollen, möchten die Hertener möglichst weit im oberen Tabellenbereich verweilen. Angeführt wird die Itzehoer Mannschaft vom starken US-Guard Walter J. McBride, der mit 18,5 PPG nicht nur Topscorer seines Teams ist, sondern mit seinen schnellen Händen auch ligaweit zu den besten Balldieben zählt. Unterstützung erhält er von mehreren konstant punktenden Akteuren.

Mit Power Forward Finn Fleute, Shooting Guard Lucien Schmikale, Center Toni Nickel sowie Point Guard Sven Cikara punkten gleich vier weitere Spieler zweistellig. Während Itzehoe offensiv zu den stärksten Mannschaften der Liga gehört, stellen die Löwen weiterhin eine der defensivstärksten Einheiten der ProB Nord. Im Hinspiel bewiesen die Löwen, dass sie dem Favoriten Paroli bieten können. Mit einer konzentrierten Defensivleistung und kühlem Kopf in der Schlussphase setzte sich Herten knapp mit 58:55 durch.7

 

08.03.2026 17:00 Uhr Rasta Vechta II vs. EN BASKETS Schwelm 

Der 24. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB steht für RASTA Vechta II unter besonderen Vorzeichen. Im Heimspiel treffen die Vechtaer auf die EN BASKETS Schwelm. Trainer Harm-Ubbo Horst muss dabei voraussichtlich mit einem kleineren Kader planen, will jedoch die wichtigsten Leistungsträger zur Verfügung haben. „Wir werden wohl nicht mit zwölf Mann im Kader auflaufen können, aber mit unseren Leistungsträgern“, erklärte Horst. Gleichzeitig betonte er, dass weiterhin die Entwicklung der Spieler im Vordergrund steht und die Einsatzplanung entsprechend angepasst wird.

Für die EN BASKETS Schwelm ist die Partie ebenfalls von großer Bedeutung. Die Westfalen benötigen einen Sieg, um ihre Chancen auf Platz vier und damit auf das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde zu wahren. Bereits im Hinspiel Anfang November zeigte Schwelm seine Offensivstärke, als RASTA II insbesondere im zweiten und dritten Viertel große Probleme hatte und insgesamt 63 Punkte in diesem Abschnitt zuließ. Vier Monate später liegt der Fokus für die Vechtaer jedoch weniger auf einer Revanche als auf der eigenen Weiterentwicklung. „Für uns geht es wirklich darum, unser Spiel zu spielen und unsere Stärken einzubringen“, so Horst.

Vorberichte ProA 25. Spieltag

Alle Spiele der ProA sind LIVE und EXKLUSIV bei Sporteurope.TV zu sehen!

Am 25. und 26. Spieltag der ProA sowie am 23. Spieltag der ProB steht alles im Zeichen des ligaweiten Mädchenspieltags. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für mehr Sichtbarkeit und Unterstützung von Mädchen und Frauen im Basketball. Frauen aus der Liga sind im offiziellen Trailer zu sehen, Mädchen laufen als Einlaufkinder aufs Feld und viele Standorte organisieren eigene Aktionen und Camps rund um den Spieltag.

Und on top: Nur an diesen Spieltagen gibt es 10 % Rabatt auf Tagestickets für den FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin. Den Ticketlink findet ihr ab dem 06.03. in unserer Bio & jeweils im Livestream.

Lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen setzen.

 

06.03.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. HAKRO Merlins Crailsheim 

Die Tigers Tübingen gehen mit einer Bilanz von acht Siegen und 16 Niederlagen als klarer Außenseiter gegen die HAKRO Merlins Crailsheim in die Partie. Bei den Schwaben hält der Negativtrend weiter an. Nach der 66:84-Niederlage gegen den BBC Bayreuth wurde Trainer Henrik Sonko Mitte Februar 2026 von seinen Aufgaben entbunden, bis zum Saisonende fungiert Sportdirektor Detlev als Interimstrainer. Unter neuer sportlicher Leitung ging auch die jüngste Partie bei den BAYER GIANTS Leverkusen mit 81:94 verloren. Die Tübinger liefen von Beginn an einem hohen Rückstand hinterher. Das erste Viertel gaben die Raubkatzen mit 11:28 ab.

Mit den HAKRO Merlins Crailsheim kommt nun ein Team mit einer anderen Erwartungshaltung nach Tübingen. Mit einer Bilanz von 19:5-Siegen liegt die Mannschaft von Trainer David McCray als Tabellendritter voll auf Playoff-Kurs. Der Merlins haben die Rückkehr in die easyCredit BBL als klares Ziel ausgegeben. Im Hinspiel mussten sich die Tigers nach einer guten Leistung mit 75:83 geschlagen geben. „Crailsheim ist eine sehr starke Mannschaft, die um den Aufstieg spielt. Wir haben im Hinspiel gezeigt, dass wir mithalten können. Bei uns muss jedoch alles passen, damit wir eine Siegchance bekommen“, sagt Troy Culley, Co-Trainer der Tigers Tübingen.

Der Kader der Gäste ist sowohl qualitativ als auch quantitativ stark besetzt. Insgesamt zehn Spieler erzielen im Schnitt zwischen 6,8 Punkten, etwa Gabriel Oliveira de Neto, und 15,0 Punkten durch den US-Amerikaner Anthony Gaines, der damit bester Werfer des Teams ist. Zudem steht im Aufgebot von Trainer David McCray mit Gianni Otto (3,6 Punkte pro Spiel) ein ehemaliger Tübinger Spieler. Die HAKRO Merlins Crailsheim zeichnen sich vor allem durch ihre intensive Spielweise aus. Jeder Korb muss hart erarbeitet werden, während die Mannschaft von McCray in der Defensive großen Druck auf den Gegner ausübt. Das zeigen die 8,8 Steals pro Partie (Ligabestwert).  Auch offensiv überzeugt der Tabellendritte. Mit durchschnittlich 88,3 Punkten pro Spiel stellt Crailsheim die viertbeste Offensive der Liga. Bei den Rebounds liegt das Team mit 39,0 Rebounds pro Begegnung auf dem dritten Rang.

Die HAKRO Merlins Crailsheim zeichnen sich vor allem durch ihre intensive Spielweise aus. Jeder Korb muss hart erarbeitet werden, während die Mannschaft von McCray in der Defensive großen Druck auf den Gegner ausübt. Das zeigen die 8,8 Steals pro Partie (Ligabestwert).  Auch offensiv überzeugt der Tabellendritte. Mit durchschnittlich 88,3 Punkten pro Spiel stellt Crailsheim die viertbeste Offensive der Liga. Bei den Rebounds liegt das Team mit 39,0 Rebounds pro Begegnung auf dem dritten Rang. Am Spieltag findet am Nachmittag der „Girls Day“ statt, 30 Personen nehmen an einem Training teil und schauen während des Spiels hinter die Kulissen. Der Mädchenspieltag findet am Wochenende vom 6. bis 8. März 2026 in Zusammenarbeit mit der BARMER 2. Basketball Bundesliga sowie dem Deutschen Basketball-Bund (DBB) statt.

 

06.03.2026 19:30 Uhr Artland Dragons vs. Eisbären Bremerhaven

Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie wartet auf die Artland Dragons am kommenden Freitag die nächste große Herausforderung. Mit den Eisbären Bremerhaven gastiert der aktuelle Tabellenvierte in der Artland Arena. In einer intensiven und bis in die Schlussminute offenen Partie mussten sich die Dragons im Hinspiel in Bremerhaven knapp mit 84:88 geschlagen geben. Trotz einer starken Auswärtsleistung entschied ein überragender Elijah Miller mit 33 Punkten die Begegnung zugunsten der Hausherren. Mit 17:7-Siegen steht Bremerhaven gefestigt auf Tabellenplatz vier und hat sich ein kleines Polster auf die Verfolger aus Kirchheim und Quakenbrück (jeweils 14 Siege) erarbeitet.

Besonders beeindruckend: Die Eisbären sind das einzige Team der Liga, das Tabellenführer Phoenix Hagen sowohl im Hin- als auch im Rückspiel bezwingen konnte: zuletzt vor der FIBA-Pause mit einem deutlichen 94:79-Erfolg. Insgesamt reist Bremerhaven mit drei Siegen in Serie an (91:72 gegen Paderborn, 79:76 in Köln und der Sieg gegen Hagen).  Statistisch gehören die Norddeutschen in mehreren Kategorien zur Ligaspitze. Mit knapp 37 Prozent Dreierquote treffen sie ähnlich hochprozentig wie die Dragons. Mit durchschnittlich 19,5 Assists pro Partie verteilen sie die drittmeisten Assists der Liga, nur minimal mehr als die Drachen (19,3). „Individuell sind sie insbesondere mit Elijah Miller als Point Guard sehr gut aufgestellt. Dazu haben sie mit Lorenz Brenneke zusätzlich viel Erfahrung in ihre Mannschaft geholt“, erklärt Dragons-Headcoach Hendrick Gruhn.

Mit 15,7 Punkten und 6,3 Assists pro Spiel (Platz vier ligaweit) lenkt Miller das Offensivspiel der Eisbären. Unterstützung erhält er von Jemarl Baker (14,1 Punkte), Carlos Carter (10,9 Punkte, 41 % Dreierquote) sowie Jannis von Seckendorff (10,7 Punkte, 62 % Zweierquote, 41 % Dreierquote). „Mit Bremerhaven kommt wieder ein absolutes Topteam zu uns in die Artland Arena. Die Eisbären stehen vollkommen zurecht da oben und haben vor der Länderspielpause einen überzeugenden Sieg gegen Hagen eingefahren. Bremerhaven bewegt den Ball gut und spielt uneigennützig. Sie spielen sehr geduldig und warten immer auf den besten Abschluss.“

 

06.03.2026 19:30 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. Bayer Giants Leverkusen 

Die VfL SparkassenStars Bochum empfangen die Bayer Giants Leverkusen in der heimischen Rundsporthalle. Das Hinspiel am zweiten Spieltag konnten die Bochumer deutlich mit 92:72 in Leverkusen für sich entscheiden. Seitdem kämpfen die Giants weiterhin um den Klassenerhalt und stehen aktuell mit sieben Siegen auf dem 16. Tabellenplatz, dem letzten Nichtabstiegsrang. Entsprechend steht der deutsche Rekordmeister im Saisonendspurt unter Druck.

Topscorer der Leverkusener ist Center Dennis Heinzmann, der im Schnitt 13,5 PPG und zudem 9 RPG sammelt. Für die SparkassenStars geht es darum, nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge wieder in die Erfolgsspur zu finden und den aktuellen Playoffplatz zu verteidigen. „Wir gehen mit einer wohlverdienten Pause nach dem FIBA-Fenster im Rücken und beim Einstieg in das letzte Drittel der Saison mit Fokus und Entschlossenheit in diese beiden kommenden Spiele. Die Mannschaft ist entschlossen, unseren Gameplan umzusetzen und an beiden Enden des Feldes diszipliniert zu bleiben“, erklärt Headcoach Felix Banobre.

Geschäftsführer Tobias Steinert unterstreicht zudem die Bedeutung der Partie: „Nach der FIBA-Pause geht es nun endlich wieder in der Liga weiter. Wir haben mit dem Heimspiel gegen Leverkusen zwei richtungsweisende Spiele für den weiteren Saisonverlauf vor der Brust.“ Entscheidend könnte dabei sein, ob die zuletzt krank fehlenden Point Guards Geske und Williams wieder im Kader stehen.

 

06.03.2026 19:30 Uhr Phoenix Hagen vs. BG Göttingen 

Im vergangenen November setzten sich die „Feuervögel“ beim Absteiger mit 103:98 durch. Mit einer Bilanz von 20:4-Siegen stehen die Volmestädter aktuell an der Spitze der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Tabelle, dicht gefolgt von den Niedersachsen (19:5-Siege). Die Mannschaft von BG-Trainer Fabian Strauß ist mit großen Ambitionen in die Saison 2025/2026 gestartet und beweist seither regelmäßig, dass im Rennen, um den Aufstieg in die easyCredit BBL mit ihr zu rechnen ist.

Dies unterstreichen die „Veilchen“ besonders gern auf fremdem Parkett. Göttingen weist ligaweit die beste Auswärtsbilanz vor (10:2- Siege) vor, was maßgeblich an einer starken Verteidigung liegt. Die BG kassiert in fremden Hallen durchschnittlich lediglich 76,9 Punkte pro Partie. „Göttingen hat sich als eine absolute Topmannschaft der ProA etabliert und präsentiert sich vor allem in fremder Halle ungemein stabil. Sie geben gegnerischen Teams kaum Angriffsfläche, was es unheimlich schwer macht, ihren Rhythmus zu brechen“, analysiert Phoenix-Headcoach Chris Harris.

In Jordan Sears (15,1 PPG) und Zach Jackson (13,9 PPG) hat die BG ein offensivstarkes US-Duo in den eigenen Reihen, welches die Last der Verantwortung jedoch alles andere als alleine schultern muss. Vor allem Mathis Mönninghoff beweist im zarten Basketballeralter von 33 Jahren, dass er nach wie vor auf hohem Niveau abliefern kann. Der ehemalige Juniorennationalspieler bringt sich mit 9,6 Punkten sowie 2,6 Rebounds ein, wobei ihn eine Dreierquote von 47,6 Prozent zu einem gefährlichsten Schützen der gesamten Liga macht. „Nach der Länderspielpause gleich eine solche Aufgabe vor der Brust zu haben, ist der perfekte Einstieg ins letzte Drittel der Hauptrunde.“

„Umso mehr werden unsere Geduld und Konzentration gefragt sein, um uns eine Chance zu erarbeiten“, sagt Harris. Mit durchschnittlich 97,1 Punkten pro Partie weist Phoenix ligaweit den höchsten Output vor, dahinter rangieren die Artland Dragons (91,4 PPG) und die Gegner aus Göttingen (88,4 PPG). Bei den verteilten Assists führen Hagen (23,2 APG) und die BG (19,5 APG) das ProA-Ranking an.

 

06.03.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 

Die Bozic Estriche Kirchhheim Knights haben sich frühzeitig aus der Abstiegsregion verabschiedet und peilen die Playoff-Qualifikation an. Den Auftakt in die heiße Phase macht die Auswärtsfahrt zu den SBB Baskets Wolmirstedt. Bereits am Donnerstag begibt sich der Rittertross auf die lange Fahrt nach Magdeburg. Dort trifft der der Tabellenfünfte (14:10-Siege) auf den derzeitigen Tabellenletzten (6:18-Siege). Doch die Platzierung täuscht über die individuelle Qualität des letztjährigen ProB-Teams.

Insgesamt sieben ausländische Akteure stehen im Kader von Head Coach Eiko Potthast. Bester Punktesammler ist Davian Williamson mit 18,1 Punkten pro Partie. Unter den Körben sorgt Center Michael Hughes für physische Präsenz. „Wolmirstedt hat von den Teams im unteren Bereich der Tabelle die individuell beste Qualität. Sie sind sehr gefährlich und haben auch gegen Topmannschaften eher sehr knapp verloren. Es ist das erste Mal das wir dort spielen, von daher wird es eine große Herausforderung und es ist ein extrem wichtiges Spiel für uns“, so Head Coach Igor Perovic.

Unter der Teck fehlte zu Wochenbeginn Aeneas Jung, der sich bei der Nationalmannschaft Zyperns befand. Nach der Flughafensperrung auf Zypern musste seine Rückreise umgeplant werden und verzögerte sich. Der Rest des Kaders erschien fit und ausgeruht.

 

06.03.2026 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs, Nürnberg Falcons BC 

Zehn Spieltage vor Abschluss der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ist inzwischen bei den PS Karlssruhe LIONS jede Abstiegsgefahr gebannt. Nach zuletzt drei Erfolgen in Serie winkt nun sogar der Anschluss an die Playoff-Plätze. So geht das Team aus der Fächerstadt mit ordentlich Rückenwind in das Duell mit den Nürnberg Falcons BC in der heimischen Europahalle

Die bisherige Saisonausbeute des Karlsrudels: Elf Siege aus 24 Begegnungen. Mit einem Sieg würden die Karlsruher ihre Ambitionen unterstreichen im Playoff-Rennen ein Wörtchen mitreden zu wollen. Die Falcons kommen wie Karlsruhe auf bisher elf Siege, zogen aber in den vergangenen vier Partien stets den Kürzeren. Schuld war meist die aktuell schwächelnde Defense der Franken, die allerdings im Spiel nach vorn nicht unterschätzt werden dürfen.

Wenn die LIONS ihr schnelles Umschaltspiel aufziehen können, dürfen sich die Fans in der Europahalle auf ein rasantes und punktreiches Match freuen. Die Offensive der Karlsruher wird getragen durch die beiden US-Amerikaner David Opowu Ejah (14,3 PPG) und Isaiah Rayshaud Hart (14,6PPG). Auf Seiten der Nürnberger überzeugt Evan Derek Taylor (13 PPG) und Vincent Friederici (12,6 PPG).

 

06.03.2026 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. RheinStars Köln 

Die RheinStars Köln reisen am Freitag nach Koblenz zu den EPG Baskets. Nach dem zehnten Saisonerfolg vor gut 14 Tagen beim BBC Bayreuth sagte Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport: „Wir haben die Distanz zu den Abstiegsrängen ausbauen können. Das soll uns nicht leichtsinnig machen, aber Ruhe und Selbstvertrauen für die letzte Phase der Saison geben.“ Und mit einem weiteren Sieg könnten sich die Kölner wohl endgültig aus dem engeren Kreis der Abstiegskandidaten verabschieden.

Bis dahin aber ist noch viel zu tun. „Zumal das erste Spiel nach einer Pause immer schwierig ist. Aber wir haben gut trainiert mit den Jungs und wollen das auch aufs Parkett bringen“, sagt Headcoach Zoran Kukic. Mit Koblenz (11:13-Siege) steht zudem ein Gegner im Spielplan, der den RheinStars auf unterschiedliche Weise in der Hinrunde das Leben schwer gemacht hat. Noch in Düsseldorf unterlagen die RheinStars dem Tabellennachbarn Koblenz 84:92 und zogen dabei im Rebound-Verhältnis (26:43) deutlich den Kürzeren. Der Auftaktniederlage im Castello folgten dann allerdings drei Heimsiege über Gießen, Crailsheim und Leverkusen.

 

06.03.2026 20:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. Paderborn Baskets 

Die Gießen 46ers empfangen am Freitag in der Osthalle die Paderborn Baskets Derzeit belegen die 46ers den siebten Rang in der ProA (13:11-Siege), dürfen zwar nach oben blicken, müssen sich aber zugleich nach unten absichern. Das Gewinnen fällt den Mittelhessen in dieser Saison schwerer als zuvor. Die Konstanz fehlte. Die Konstanz aber schien zuletzt ebenso gefunden wie mit Adnan Arslanagic ein dringend benötigter Playmaker. Doch als es lief, als vor allem beim Sieg gegen den Nürnberg Falcons BC starke Überzeugungsarbeit geleistet wurde, lief doch nichts mehr.

Zwei Wochen Pause folgten. Eine Pause zur Unzeit für 46ers-Coach „Frenki“ Ignjatovic: „Eigentlich hätten wir die Zeit benötigt, um Adnan Arslanagic zu integrieren. Aber unser neuer Mann war ebenso wie Simon Krajcovic bei seiner Nationalmannschaft. Dann kann man sich ja vorstellen, wie unser Training ohne einen einzigen Playmaker aussah.“ Mit der Übungsarbeit seiner verbliebenen Spieler war der Trainer komplett einverstanden. Daniel Norl und Robin Benzing waren zuletzt beide angeschlagen, konnten aber in dieser Woche wieder gut trainieren. Schlimmer scheint es Aiden Warnholtz erwischt zu haben. Der Kanadier hat sich am Handgelenk verletzt. Derzeit trägt er eine Schiene. Ob der Point-Guard am Wochenende auflaufen kann, entscheidet eine Untersuchung bei einem Spezialisten.

„Das ist ein Team mit Playoff-Qualität. Dass es dort unten steht, spricht für die hohe Qualität der Liga. Das wird alles andere als ein Spaziergang. Wir müssen ihre individuelle Klasse kontrollieren“, so Ignjatovic über die Paderborn Baskets.  Zuletzt trumpfte Paderborn auch in Göttingen groß auf und verpasste einen Auswärtssieg nur, weil am Ende zwei Freiwürfe vergeben wurden. Im Hinspiel wiederum kassierten die 46ers nach langer Führung eine ganz bittere 93:100-Niederlage.

 

06.03.2026 20:00 Uhr Uni Baskets Münster vs. BBC Bayreuth 

Mit neuer Energie nach der Länderspielpause wollen die Uni Baskets Münster gegen den BBC Bayreuth den dringend benötigten Heimsieg erringen. Nach der überzeugenden Leistung beim 84:80-Heimerfolg gegen die Bayer Giants Leverkusen erwischten die Uni Baskets in Paderborn nach ausgeglichener erster Hälfte einen gebrauchten Tag. Da gab es nichts schönzureden. „Wir schaffen es nicht, konstant richtige Entscheidungen zu treffen“, stellte Kapitän Cosmo Grühn klar. Im Hinspiel unterlagen die Uni Baskets in Bayreuth nach einem Overtime-Drama eher unnötig 82:83. „Das Spiel hätten wir locker gewinnen können, wenn wir ein paar Dinge besser gemacht hätten“, blickte Münster-Cheftrainer Götz Rohdewald am Mittwochmittag zurück.

In den beiden Trainingswochen rund um die Länderspielpause legten die Uni Baskets ein Hauptaugenmerk darauf, „mehr Kontrolle über das Spiel zu haben, uns gute Würfe zu erarbeiten“. Denn das würde unweigerlich dazu führen, das Saisonthema „Ballverluste“ in den Griff zu bekommen. „Neben dem, was eh da sein muss: Kampfbereitschaft, gute Verteidigung, aggressiv sein und Rebounds holen, ist das das Wichtigste für unser Spiel.“ Götz Rohdewald gab im Mediengespräch ein ausführliches Update zum Personal.

„Adam Touray nimmt das erste Mal in dieser Woche auch am Mannschaftstraining mit Kontakt teil, macht aber bisher nicht alle Übungen und Spiele mit. Das freut mich in erster Linie für ihn sehr, weil es eine sehr lange Leidensphase war und es auch fraglich war, ob er überhaupt wieder spielen kann. Allein seine Präsenz ist schon schön, zu haben.“ Rohdewald kann auch auf Deshon Taylor zurückgreifen. „Deshon hat voll mittrainiert. Ähnlich wie mit Curtis Jones Jr.: Je länger sie da sind, desto besser funktionieren sie und wir auch in Summe als Mannschaft. Von daher hoffe ich, dass er auch schon Impact haben wird im nächsten Spiel.

Die Stärken der Bayreuther sind definitiv der Fastbreak und ein sehr gutes Offensivrebounding. Zudem sind sie eine sehr athletische Mannschaft auf eigentlich allen Positionen.“

Vorberichte Nachholspiele ProB Süd 20. Spieltag

28.02.2026 19:30 Uhr Ahorn Camp Baskets vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

Die Ahorn Camp Baskets empfangen am Samstag, 28. Februar in der heimischen Nordhalle die Würzburger Basketball-Akademie, das Schlusslicht in der Südstaffel der Zweiten Basketball-Bundessliga ProB.

Ahorn-Camp-Coach Carl Mbassa konzentriert sich auf das Kräftemessen mit dem Farmteam des Würzburger Erstligisten. „Für die Mannschaft der Basketball-Akademie ist jede Partie ein Endspiel. Wir müssen uns auf einen großen Kampf einstellen“, betont der 47-Jährige und verweist auf Leistungsträger des Widersachers wie Marko Petric, David Gerhard oder Jervis Scheffs.

Zudem haben die Franken im Januar die Mannschaft mit drei Neuzugängen verstärkt, um
den drohenden Abstieg in die Regionalliga abzuwenden. Einen richtungsweisenden Charakter hat die Begegnung auch für Gastgeber Speyer.

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Erfurt und in Leitershofen sind Kapitän DJ Woodmore und Kollegen zum Erfolg verpflichtet, wenn sie ihr Saisonziel Aufstiegsrunde im Blick behalten wollen. Das Hinspiel haben die Pfälzer nicht zuletzt dank starker Leistungen von Oskar Humpert und David Aichele mit 85:67 (46:38) gewonnen.

 

01.03.2026 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. TSV Oberhaching Tropics

Am Sonntag möchte die OrangeAcademy gegen die Oberhaching Tropics auf dem MainCourt des OrangeCampus den nächsten Sieg einfahren. Die Partie wurde anlässlich des zuvor stattfindenden ANGE-Turniers auf diesen Termin verlegt.

Nach dem deutlichen Kantersieg über die CATL Basketballlöwen Erfurt durfte Cheftrainer Florian Flabb gemeinsam mit seiner Mannschaft die erste große Errungenschaft der Saison feiern: Die Playoff-Qualifikation ist den jungen Ulmern rechnerisch nicht mehr zu nehmen. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Es ist ein tolles Gefühl, bereits fünf Spieltage vor Hauptrundenende für die Playoffs qualifiziert zu sein. Das ändert allerdings nichts an unserer Herangehensweise. Wir denken von Spiel zu Spiel und priorisieren die nächste Aufgabe“, so Flabb.

Den nächsten Schritt kann die OrangeAcademy bereits am Sonntag im Nachholspiel gegen die Oberhaching Tropics machen. Nach dem Hinspiel sind die jungen Ulmer gewarnt – in Oberhaching setzte es die erste Saisonniederlage. „Es ist nie einfach, gegen die Tropics zu bestehen. Über Jahre hinweg halten sie ihren Kader zusammen und sind ein eingespieltes Team. Wir wollen nun zeigen, dass wir uns weiterentwickelt haben“, erklärt Flabb weiter.

Die Gäste aus Oberhaching haben die Endrunde ebenfalls fest im Blick. In der stark umkämpften BARMER ProB Süd ist vom dritten bis zum zehnten Tabellenplatz noch alles möglich. Aktuell rangieren die Tropics mit einer ausgeglichenen Bilanz von 10:10 Siegen auf Rang acht – dem letzten verfügbaren Playoffplatz. Zuletzt mussten sich die Schützlinge von Cheftrainer Mario Matic jedoch den direkten Konkurrenten aus Coburg und München geschlagen geben. Umso wichtiger wäre ein Erfolg im Nachholspiel.

Die tragende Säule der Oberbayern ist der erst 19-jährige Spielgestalter Jonathan Zeisberger. Mit starken 24,1 Punkten und 5,6 Assists pro Partie prägt er das Offensivspiel maßgeblich. Unterstützung erhält er vom erfahrenen Big Man Nedzad Muratovic. Der 30-jährige Bosnier kommt im Schnitt auf 18,9 Punkte und 8,8 Rebounds und verpasst damit nur knapp ein Double-Double im Schnitt.

 

Vorberichte ProB Süd 22. Spieltag

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21.02.2026 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. Dresden Titans

Im Kampf um die K.O. – Phase steht für die Titans eine wichtige Standortbestimmung an. Gegen einen defensivstarken Gegner und einem anspruchsvollen Restprogramm vor Augen, geht es darum, Stabilität zu finden und eine solide Ausgangsposition für die kommenden Wochen zu schaffen.

Die Flashers konnten ihre Neujahresvorsätze bislang nur phasenweise umsetzen. In den vergangenen zehn Partien standen vier Niederlagen bei sechs Partien zu Buche. Eine Bilanz, die nicht ganz den eigenen Ansprüchen entsprach. Zuletzt zeigte die Formkurve jedoch wieder nach oben: Mit wichtigen Erfolgen gegen Coburg und Langen, stabilisierte das Team seine Leistungen und verteidigte den vierten Tabellenplatz vehement.

Den maßgeblichen Anteil an den jüngsten Erfolgen hat Nik Philip Schlipf. Der großgewachsene Schütze erzielt im Schnitt 15,3 Punkte, trifft starke 38,6 Prozent von jenseits der Dreierlinie und verteilt zudem 3,9 Assists pro Partie. Im Kontrast zu seinen Gegenspielern hat Brian Butler in dieser Saison noch keinen einzigen Dreier geworfen. Der ProA-erfahrene Veteran sucht konsequent den Weg zum Korb und kommt so dennoch auf 9,4 Punkte sowie 3,9 Rebounds pro Spiel. Neben den Beiden gilt es vor allem das Guard-Gespann um Tyseem Lamel Lyles (13,6 PPG) und Jakob Hanzalek (10,4 PPG) sowie Big Man Nelson Okafor (10,2 PPG) unter Kontrolle zu bekommen.

Im Kollektiv liegt die große Stärke der Flashers in der Defensive. Mit nur 78,2 zugelassenen Punkten pro Spiel zählen sie zu den stabilsten Abwehrreihen der Liga. Besonders aggressiv agiert das Team in den Passwegen: 9,8 Steals pro Spiel bedeuten die Platzierung an der Ligaspitze und unterstreichen den hohen defensiven Druck, den die Fellbacher über 40 Minuten hinweg ausüben.

Nach zuletzt drei Siegen in Folge mussten die Elbriesen am vergangenen Samstag einen Dämpfer im Kampf um die K.O.-Phase hinnehmen. Gegen den direkten Konkurrenten aus Leitershofen, offenbarten die Dresdner vor allem in der Defensive Schwächen und ließen mit 97 Gegenpunkten zu viele Punkte zu.

Im verbleibenden Saisonprogramm wartet zudem ein anspruchsvolles Restprogramm: Mit Ludwigsburg, Ulm, Coburg und Speyer, stehen noch die aktuell drei besten Teams der Liga und ausgewiesene Playoff-Kandidaten auf dem Plan. Wollen die Titans weiterhin ein Wörtchen im Rennen um die Endrunde mitreden, ist eine klare Leistungssteigerung gefragt. Das Team von Cheftrainer Valentino Lott muss defensiv wieder an Stabilität gewinnen und zugleich Selbstvertrauen für die anstehenden Schlüsselspiele sammeln.

Titans Headcoach Valentino Lott –„Wenn es ein Team in der Liga gibt, das weiß, wie man enge Spiele gestaltet und am Ende auf seine Seite zieht, dann ist es Fellbach. Umso wichtiger ist es, von Beginn an physisch präsent zu sein und die Kontrolle über die Bretter zu übernehmen. In den letzten Partien (Bayern ausgenommen) haben wir defensiv zu viele Punkte zugelassen, da müssen wir in den wichtigen Situationen klarer und aufmerksamer agieren. Es ist wichtig, dass wir über 40 Minuten eine höhere Intensität und konstante Energie auf das Feld bringen und ihnen 1-2 Dinge offensiv wegnehmen können.“

 

21.02.2026 18:00 Uhr OrangeAcademy vs. CATL Basketball Löwen

Im Spitzenspiel der BARMER ProB Süd fährt die OrangeAcademy einen wichtigen 89:80-Auswärtssieg beim FC Bayern Basketball 2 ein. Am kommenden Samstag wartet bereits mit den CATL Basketball Löwen Erfurt der nächste Herausforderer.

Der souveräne Lauf der jungen Uuulmer hält weiter an. Nach den Erfolgen über den TV Langen und die SKYLINERS Juniors besiegten die Doppelstädter auch die zweite Mannschaft des FC Bayern Basketballs. Ohne Leistungsträger Teo Milicic konnten sich die Schützlinge von Cheftrainer Florian Flabb allen voran auf Joel Cwik verlassen. Der Doppellizenzspieler lieferte 23 Punkte, die dem jungen Aufgebot verlässliche Stabilität gaben. Zudem klauten die Orangenen ganze 14-mal den Ball und profitierten von 20 Assists.

„Wir hatten einen schwierigen Start ins Spiel. Lange hat uns der Rhythmus gefehlt, weswegen wir Defensiv auch anfällig waren. Nach der Pause haben wir mehrere Stops generieren können und immer besser zu unserem Spiel zurückgefunden. Besonders gefallen hat mir die Ausgeglichenheit im Team. Jeder Spieler hatte wichtige Impulse zum Sieg beitragen können“, betont Cheftrainer Flabb nach dem Erfolg und blickt bereits auf das nächste Spiel in kurzer Zeit: „Erfurt hat ein gutes Momentum mit zwei Siegen in Serie. Sie haben gut nachverpflichtet und treten sehr selbstbewusst auf. Wir müssen von der ersten Sekunde an wach und fokussiert sein, um diesen hochtalentierten Gegner schlagen zu können“, so Flabb. Mit einem Sieg könnte die OrangeAcademy mit fremder Schützenhilfe die Playoff-Qualifikation bereits fünf Spieltage vor Hauptrundenende festigen. Im Kampf um die Spitzenplätze wäre ein Erfolg ebenfalls ein wichtiger.

Die CATL Basketball Löwen Erfurt bewegen sich in dieser Spielzeit im Tabellenmittelfeld. Fünf Spieltage vor Hauptrundenende befinden sich die Thüringer in der unspektakulären Zone. Zwei Siege Vorsprung weißen sie auf den Tabellenletzten aus Würzburg auf, wohingegen der Rückstand auf einen Playoff-Platz bereits drei Erfolge beträgt. Zuletzt zeigte die Form allerdings sichtbar nach oben.

Mit den Erfolgen über die BG Hessing Leitershofen und die Ahorn Camp Baskets Speyer reißt das Team von Cheftrainer Florian Gut mit breiter Brust an den OrangeCampus. US-Amerikaner Mike Mitchell ist aktuell die tragende Säule im eigenen Aufgebot. Mit 20.7 Punkten, 4.2 Assists und 2.7 Steals ist er kaum zu stoppen. Tatkräftige Unterstützung erhält er von den Guards Musa Abra (18.4 Punkte), Ivan Kucan (17), sowie den beiden Big-Men Noah Kandem (14.1) und Paul Albrecht (13.1).

 

21.02.2026 19:00 Uhr SKYLINERS Juniors vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

Am Samstagabend um 19:00 Uhr empfangen die SKYLINERS Juniors im BCM den aktuellen Tabellenletzten der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd, die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie. Ein Sieg wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Playoffs. Die Frankfurter gehen mit breiter Brust in die Partie. Fünf Siege aus den letzten sechs Spielen sprechen eine klare Sprache. Erst am vergangenen Wochenende setzte sich das Team von Markus Klusemann souverän mit 94:79 bei den TSV Oberhaching Tropics durch.

In den vergangenen Wochen überzeugten die Juniors vor allem mit Moral, Geschlossenheit und defensiver Konzentration. Besonders erfreulich: Jamie Edoka wird gegen Würzburg wieder im Kader stehen, nachdem er am vergangenen Wochenende beim NBA „Basketball Without Borders“-Camp in Los Angeles zu Gast war.

Die Gäste aus Unterfranken, trainiert von Alex King, reisen mit viel Druck nach Frankfurt. Die Würzburger stehen aktuell auf dem letzten Tabellenplatz und konnten im Jahr 2026 bislang erst einen Sieg einfahren. Bei nur noch sechs verbleibenden Spielen im Kampf um den Klassenerhalt zählt für sie jeder Erfolg. Verstärkung erhielten sie kürzlich durch Christoph Philipps, ein in Frankfurt bekanntes Gesicht. Der Forward spielte in der vergangenen Saison für das BBL-Team der SKYLINERS, ehe ihn eine schwere Verletzung ausbremste. Nun soll er helfen, den Abstiegskampf noch einmal neu zu beleben.

Die Juniors wollen ihre Intensität und Konzentration erneut über 40 Minuten aufs Parkett bringen und den positiven Trend fortsetzen. Ein weiterer Sieg würde die Position im engen Playoff-Rennen weiter stärken.

„Wir sind gut in Form, aber wir wissen auch, dass jedes Spiel jetzt enorm wichtig ist. Entscheidend wird sein, dass wir mit der gleichen Energie und Disziplin auftreten wie in den letzten Wochen. Wenn wir unseren Fokus behalten, können wir den nächsten Schritt machen,“ betont Markus Klusemann vor der Partie.

 

21.02.2026 19:00 Uhr BBC Coburg vs. TSV Oberhaching Tropics 

Nur sechs Tage nach dem souveränen 83:68-Heimerfolg gegen Ludwigsburg steht für den BBC Coburg bereits das nächste Spiel in heimischer Halle im Terminkalender. Gegner der Mannschaft von Cheftrainer Patrick Seidel sind die Oberhaching Tropics, die sich mit 86 Punkten im Durchschnitt als die beste Offensiv-Mannschaft der Liga etabliert haben.

Bevor es danach in eine einwöchige Länderspielpause und den anschließenden Saisonendspurt geht, wartet mit den Tropics  viel Firepower auf die Vestestädter. Mit Jonathan Zeisberger stellen die Oberbayern den über die komplette Saison gesehen besten Scorer der Liga. 24,5 Punkte markiert der 19-jährige pro Partie. Darüber hinaus verteilt Zeisberger mit 5,7 Assists nach BBC-Kapitän Nico Wenzl (6,4 Assists) die zweitmeisten Vorlagen in der ProB Süd. Aufgrund seiner beeindruckenden Rookie-Saison wurde vor kurzem bekannt gegeben, dass der Aufbauspieler mithilfe einer Doppellizenz nun auch die Chance erhält, seine Qualitäten eine Liga höher für den BBC Bayreuth zu zeigen. Ob Zeisberger am Samstagabend für die Tropics in Coburg oder doch beim zeitgleich stattfindenden ProA-Heimspiel des ehemaligen Bundesligisten gegen Köln auflaufen wird, ist unklar.

Mit nur zwei Siegen zu vier Niederlagen aus den sechs Spielen seit der Weihnachtspause haben die Tropics ihr Mojo aus der ersten Saisonhälfte ein wenig verloren. Zwar gab es mit dem ungefährdeten Auswärtserfolg in Speyer und dem Last-Second-Sieg zuhause gegen Fellbach zwei Highlights zu verbuchen, mit den Klatschen gegen Ludwigsburg und Langen, der Heimniederlage gegen die auswärts zuvor noch sieglosen Würzburger und der deutlichen Pleite gegen Frankfurt zuletzt überwiegen jedoch die Schattenseiten.

Das Hinspiel war hingegen das erste Coburger Lowlight der Saison. Nach einer katastrophalen ersten Halbzeit (37:57) unterlagen die Vestestädter den Tropics mit 85:99. Der BBC, der auf den damals angeschlagenen Dylan Fasoyiro verzichteten musste, kämpfte sich nach zwischenzeitlichem 26-Punkte-Rückstand im letzten Viertel tatsächlich noch einmal bis auf Zähler heran. Am Ende war die Hypothek aus Durchgang eins aber zu groß. Es war die erste Saisonniederlage für die Mannschaft um Julian Günther und Co. Der BBC-Youngster weiß daher aus eigener Erfahrung um das enorme Oberhachinger Offensiv-Potenzial.

Für das Rückspiel mahnt der 17-jährige trotz der hervorragenden Coburger Heimbilanz nicht ohne Grund zur Vorsicht: „Mit Oberhaching haben wir alles andere als einen leichten Gegner vor der Brust. Bereits im Hinspiel haben sie gezeigt, dass sie uns das Leben sehr schwer machen können. Deshalb wird es für uns vor allem darauf ankommen, mit der richtigen Einstellung und ohne Leichtsinn ins Spiel zu gehen. Wir wollen zeigen, dass wir es besser machen können als noch im Hinspiel. Daher sind wir gleich umso mehr motivierter, den nächsten Heimsieg zu holen.“

 

21.02.2026 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. Ahorn Camp Baskets

Fünf Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde bleibt die Lage in der Liga spannend bis dramatisch. Die Plätze drei und neun im Klassement trennen aktuell nur 4 Punkte. Es geht nicht nur um das Erreichen der Saisonverlängerung ab April, sondern auch um die beste Ausgangslage im Klassement bezüglich des Heimrechtes. Oder auch darum, im Play-Off Achtelfinale den besten Teams aus der starken Nordgruppe aus dem Weg zu gehen. Demzufolge zählt aktuell jeder Sieg praktisch doppelt, denn auch die direkten Vergleiche von zwei oder mehreren punktgleichen Teams werden am Ende zu Rate gezogen.

Den Gegner aus Speyer verbindet neben der Punktgleichheit mit der BG auch, dass beide Teams des Samstags zuletzt jeweils den Basketball Löwen Erfurt hauchdünn in den Schlussminuten unterlag. Die Kangaroos vor 14 Tagen mit 83:85, die Pfälzer letzte Woche mit 87:90. „Wir waren uns am Ende zu fein, ordentlich zu verteidigen“, wurde Speyers Coach Carl Mbassa (47) etwas verärgert nach dem Auftritt der Seinen zitiert. Die Fans dürfen sich also auf ein erneut spannendes und wahrscheinlich bis zum Schluss ausgeglichenen Match freuen.

Die Baskets weisen einen der ausgeglichensten Kader der Liga auf. Gleich zehn Spieler scoren durchschnittlich zwischen 6 und 12 Punkten, allen voran das starke Importtrio um den US-Amerikaner Daryl Woodmore (34), den Österreicher Felix Angerbauer (22) und den nach langer Verletzung wieder zurückgekehrten Spanier Carlos Hidalgo Guijo (28). Besagter Coach Mbassa, seit vielen Jahren in der Domstadt an der Seitenlinie aktiv und davor auch prägender Spieler der Ahorn Camps, hat aber auch unter dem Korb Klasse, statt Masse aufzubieten: Center David Aichele (27/212cm)) weist ebenso wie der Ex-Ehinger Leon Geisler (19/206cm) Gardemaß direkt am Brett auf, dazu kommen sehr gut ausgebildete Akteure wie Oskar Humpert (20), Dennis Diala (22) und Dreipunktespezialist Christoph Rupp (31). Zusammengefasst stellt Speyer einen sehr guten Mix aus routinierten Spielern und hoffnungsvollen Talenten und wird im vierten Auswärtsspiel in Folge versuchen, den dritten Sieg einzufahren. Denn nur in Erfurt war man zuletzt unterlegen, davor hatte man in Langen und bei Bayern München deutliche Siege in der Fremde eingefahren.

Die Stadtberger werden sicherlich den Gegner sehr gut studiert haben, wollen aber natürlich auch auf eigene Stärken setzen. In Dresden landete man einen zwar knappen, aber trotzdem hochverdienten Sieg, weil man spielerisch die bessere Mannschaft war. Und besonders wichtig, das Team behielt auch in engen Situationen die Nerven. Allen voran Kapitän Jannik Westermeir, der an der Elbe allein im letzten Viertel sagenhafte 13 Punkte erzielte und dabei Brain Dawson im Spielaufbau nachhaltig entlastete.

BG-Chefcoach Emanuel Richter blickt mit einer besonderen Statistik auf die Partie: „In den letzten sechs Spielen insgesamt standen unsere Gegner 146-mal an der Freiwurflinie, wir nur 110-mal, das sind objektiv betrachtet 33% mehr Optionen. Das muss ein Ansporn sein, dass wir noch disziplinierter auftreten und noch konsequenter den Weg zum Korb suchen. Wir müssen defensiv sauber arbeiten und brauchen im Angriff Klarheit im Kopf. Wir wollen unser Spiel zu Hause durchsetzen, mit physischer Präsenz und reifer Mentalität“, so Richter. Der Kader war in der Trainingswoche erstmals wieder vollständig, der zuletzt verletzte Ferenc Gille wird wieder ins Team zurückkehren. Nochmals Richter: „Wir freuen uns, dass er wieder dabei ist, er soll am Samstag erste Minuten bekommen“.

 

22.02.2026 15:00 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. FC Bayern Basketball II 

Bericht folgt in Kürze.

Vorberichte ProB Nord 22. Spieltag

Alle Spiele der ProB Nord können LIVE und KOSTENLOS bei Sporteurope.TV gestreamt werden!

 

21.02.2026 18:00 Uhr BSW Sixers vs. LOK BERNAU

Bericht folgt in Kürze.

 

21.02.2026 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. Itzehoe Eagles

Die Saison biegt auf die Zielgerade ein und Rhöndorf steht gehörig unter Druck. Nach sechs Niederlagen in Serie sind die Dragons auf einem Abstiegsplatz abgerutscht. Am kommenden Samstag (21.02./19:00 Uhr) müssen die Rheinländer gegen die Itzehoe Eagles wieder zurück in die Erfolgsspur, um den Druck vom Kessel zu nehmen.

Die Lage ist schwierig, aber lange noch nicht aussichtslos. Von den Punkten her zwar gleichauf mit der unmittelbaren Konkurrenz, haben die Dragons gegen Iserlohn und Stahnsdorf den direkten Vergleich abgegeben und liegen in der Tabelle hinter den beiden Teams. Der „Dreiervergleich“ ist aber noch kniffliger und daraus ergibt sich folgende rechnerische Ausgangssituation: Ist Rhöndorf am Ende punktgleich mit Iserlohn und Stahnsdorf hat mehr Siege auf dem Konto, würde den Dragons der Abstieg drohen. Umgekehrt, käme es zum Vergleich mit Stahnsdorf und Iserlohn hat mehr Punkte auf dem Konto, müsste Stahnsdorf runter. Den beschriebenen Szenarien geht Rhöndorf aus dem Weg, wenn sie in der Endabrechnung mindestens einen Sieg mehr als beide Kontrahenten auf dem Konto haben. Ein Erfolgserlebnis gegen Itzehoe käme da absolut zu pass, um den aktuell 13. Tabellenplatz wieder abzugeben – Schützenhilfe bei den anderen Begegnungen am 22. Spieltag vorausgesetzt.

Ungeachtet der Rechenspiele, für Rhöndorf gilt zunächst volle Konzentration aufs kommende Heimspiel. Der Tabellendritte Itzehoe ist ein alles andere als idealer Gegner für eine solche richtungsweisende Partie. Die Eagles darf man salopp formuliert als abgezockte Truppe bezeichnen. Genauer gesagt verfügt das Team aus dem Südwesten Schleswig-Holsteins über ein erfahrenes und herausragendes Trio, das schon Rhöndorfs Hinspielniederlage seinen Stempel aufdrückte: Der US-Amerikaner Walter J. McBride (28) ist Topscorer und zugleich starker Allrounder (ø 18,9 Pkt./3,8 Reb./4,4 As.) der Eagles. Shooting Guard Lucien Schmikale (28) steuert pro Partie 14,9 Punkte bei und Finn Fleute (26) zählt mit durchschnittlich 16,9 Punkten sowie 9,7 Rebounds zu den effektivsten Power Forwards der Liga. Hinzu kommen solide Rollenspieler wie der niederländische Point Guard Sven Cikara (ø 10,8 Pkt./5,0 As.) oder Toni Nickel, der dank seiner 140 Kilo unter den Brettern eine Macht (ø 10,1 Pkt./6,5 Reb.) ist. Bei den jungen Talenten verdienen noch die beiden Guards Sydnee Bijlsma (21) sowie Christopher Herget (21) besondere Erwähnung.

Das Hinspiel haben die Dragons gegen Itzehoe mit 85:74 verloren. Basis des Erfolgs war damals eine Zonenverteidigung, auf die Rhöndorf aus der Distanz zu wenige Antworten fand. Zudem war man an der Freilinie indisponiert und ließ entscheidende zwölf Punkte liegen. Wo man aus Sicht der Dragons ansetzen muss liegt also auf der Hand. Würfe, speziell Freiwürfe, sind eine Frage des Selbstbewusstseins. Außer Frage steht, dass es die Jungs um Headcoach Max Becker draufhaben. Ein Erfolgserlebnis kann da bekanntlich ungeahnte Kräfte freisetzen.

 

21.02.2026 19:00 Uhr Baskets Juniors TSG Westerstede vs. TSV Neustadt temps Shooters

Die Mannschaft der Baskets Juniors / TSG Westerstede trifft in einem Duell zweier Tabellennachbarn am Samstag, 21. Februar, ab 19 Uhr auf die TSV Neustadt temps Shooters (Hössenhalle, Westerstede). Die Gäste reisen mit 20:20 Punkten als Siebter an, die Hausherren rangieren als Aufsteiger mit 22:16 Punkten auf dem fünften Platz.

Die Baskets Juniors unter Regie von Headcoach Artur Gacaev streben vor heimischer Kulisse den zwölften Saisonsieg an und könnten durch einen Erfolg ihre Aussichten auf eine Playoffteilnahme gleich im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg deutlich verbessern. Dass den jungen Liganeulingen aber keine leichte Aufgabe bevorsteht, beweist der Blick auf das Hinspiel: Da unterlagen die Gacaev-Schützlinge trotz 48 Punkten von Jon’il Fugett mit 90:92.

Die Gäste aus Neustadt verzeichneten in den vergangenen Wochen ein stetes Auf und Ab, Siege und Niederlagen wechseln sich seit Jahresbeginn regelmäßig ab. Zuletzt feierten sie einen 78:66-Erfolg über die BSW Sixers, sodass der TSV weiterhin aussichtsreich im Rennen um eine Playoffteilnahme liegt – wenngleich das Saisonziel bescheidener ausfällt: Das Team aus Neustadt am Rübenberge hat den Klassenerhalt als solches definiert.

Im Kader stehen drei Akteure, die im Schnitt für zweistellige Punkteausbeuten verantwortlich zeichnen: Matej Jelovcic (22,2 PPG, 7,4 REB), Aimé Olma (12,3 PPG, 6,3 REB) und Emil Loch (11,6 PPG). Dieses Trio avancierte auch im Hinspiel zu den erfolgreichsten Akteuren im Team von Trainer Allen Ray Smith. Am Samstag treffen nun zwei der besten Spieler der ProB Nord aufeinander: Matej Jelovcic ist mit einem durchschnittlichen Effektivitätswert von 21,2 Zweiter in dieser Kategorie, Jon’il Fugett mit 19,1 Fünfter. Die beiden Guards stehen jeweils über 33 Minuten pro Partie auf dem Spielfeld.

Artur Gacaev, Trainer der Baskets Juniors / TSG Westerstede, geht mit Respekt in die Partie: „Im Hinspiel lagen wir zwischendurch hoch zurück, leider konnten wir unsere Aufholjagd nicht belohnen. Neustadt ist mit erfahrenen und individuell starken Spielern besetzt. Das Team hat erst einen perfekten Saisonstart hingelegt und danach einen schwer zu erklärenden Einbruch erlitten. Ich erwarte ein schweres Spiel und eine große Herausforderung, wir wollen aber nach der Pause im Spielplan rasch Rhythmus aufnehmen, unseren Heimvorteil nutzen und unsere kleine Siegesserie fortsetzen.“

 

21.02.2026 19:30 Uhr ETB Miners vs. TKS 49ers

Die ETB Miners Essen gehen als aktueller Tabellenführer in die Begegnung. Mit einer Bilanz von 17 Siegen und 4 Niederlagen sowie 34 Punkten behaupten die Essener die Spitzenposition in der ProB Nord. Zuletzt untermauerten die Miners ihre Form mit einem 81:71-Auswärtssieg bei den Itzehoe Eagles am 14. Februar. Das Team von Lars Wendt erzielt im Saisonschnitt starke 85,5 Punkte pro Partie und stellt damit eine der gefährlichsten Offensivreihen der Liga. Dennoch gilt es für die Miners, vor heimischem Publikum wieder in die Erfolgsspur zu finden und die jüngste Negativserie in der eigenen Halle zu stoppen.

Der Gast aus Stahnsdorf belegt derzeit mit 14 Punkten den 11. Tabellenplatz. Die TKS 49ers konnten in der laufenden Spielzeit bisher 7 Siege einfahren und mussten 13 Niederlagen hinnehmen. Im Kampf um den Klassenerhalt stehen die Gäste unter Zugzwang. Das Hinspiel im Dezember 2025 konnten die Miners mit 97:75 für sich entscheiden.

Bei den Gästen gilt es für die Essener Defensive besonders auf Jenö Pildner zu achten, der mit einem Schnitt von 14,2 Punkten pro Spiel der Top-Scorer der Brandenburger ist. Ebenfalls eine wichtige Rolle in der Offensive der 49ers spielt Carlo Meyer, der durchschnittlich 10,6 Punkte beisteuert. Unter den Körben müssen sich die Miners gegen Benjamin Faatz behaupten, der im Schnitt 5,3 Rebounds einsammelt und damit eine wichtige Säule im Spiel der Gäste darstellt. Verstärkt wurde der Kader zudem durch den ProA-erfahrenen Aufbauspieler Jannes Hundt, der dem Team zusätzliche Stabilität verleiht.

Statement von Headcoach Lars Wendt: „Am Samstag empfangen wir mit Stahnsdorf eine Mannschaft, die mitten im Abstiegskampf steckt. Bereits im Hinspiel hatten wir unsere Probleme, konnten uns aber im vierten Viertel entscheidend absetzen. Unsere personelle Situation hat sich zuletzt weiter angespannt, insbesondere durch den Ausfall von Leon. Umso wichtiger wird es sein, dass wir als geschlossene Mannschaft auftreten und die Situation gemeinsam auffangen. Wir wollen unbedingt unsere Niederlagenserie am Hallo beenden, um anschließend die spielfreie Pause nutzen zu können, um zu regenerieren und die Wunden zu lecken.“

Für die ETB Miners geht es darum, die Tabellenführung im Endspurt der regulären Saison zu festigen und den Heimvorteil für die kommenden Playoffs abzusichern. Gleichzeitig gilt es, den schmerzhaften Ausfall von Leon durch Teamgeist aufzufangen. Die TKS 49ers benötigen hingegen jeden Erfolg, um sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.

Ein Duell der Gegensätze: Der Spitzenreiter empfängt einen kampfstarken Gegner, der zuletzt deutlich an Stabilität gewonnen hat. Die Fans in der Sporthalle „Am Hallo“ dürfen sich auf eine intensive Partie freuen, in der die Miners alles daran setzen werden, ihre Heimstärke zurückzugewinnen und mit einem Sieg in die Pause zu gehen.

 

21.02.2026 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. SC Rist Wedel

„Der Gegner war gut, aber wir waren auch einfach schlecht.“ Trainer Hamed Attarbashi denkt nicht gerne zurück an den 14. November 2025, als sein SC Rist Wedel mit einem 56:89 (30:55) gegen die EN Baskets Schwelm die mit Abstand höchste Niederlage in dieser Saison kassiert hatte. Exakt 99 Tage später steigt das Rückspiel: Am Sonnabend, 21. Februar, gastieren die Wedeler in Schwelm und wollen Wiedergutmachung betreiben, wenn um 19.30 Uhr in der Sporthalle Milsper Straße der Tip-Off erfolgt.

In der vergangenen Saison hatten die Schwelmer noch knapp die Play-Off-Qualifikation verpasst, weil sie bei Punktgleichheit mit den Essen Miners den direkten Vergleich verloren hatten. Aktuell steuert die Mannschaft aus der Kreisstadt des Ennepe-Ruhr-Kreises aber als Tabellen-Vierter klar auf Play-Off-Kurs. Sowohl die Schwelmer als auch die Wedeler gewannen jeweils drei ihrer jüngsten vier Aufgaben. Die Baskets triumphierten sie am vergangenen Sonnabend mit 92:88 bei der Rostock Seawolves Academy; die Rister schlugen tags darauf die Hertener Löwen mit 67:64.

„Wir können mit Selbstvertrauen nach Schwelm fahren und wollen uns besser präsentieren als im Hinspiel“, kündigte Attarbashi an. Ein Sieg im Ennepe-Ruhr-Kreis würde die Ausgangsposition im Kampf um die Play-Offs für die Wedeler, die aktuell Tabellen-Achter sind, verbessern. Immerhin: Ihre jüngsten beiden Gastspiele in Schwelm gewannen die Wedeler, wobei Attarbashi am 30. September 2023 sein Debüt als Rist-Trainer gefeiert hatte. Von den insgesamt 15 Duellen, die es seit dem Sommer 2018 in der 2. Bundesliga ProB zwischen den beiden Mannschaften gab, entschieden die Gelb-Grünen immerhin sieben für sich, sodass sie die Gesamtbilanz mit einem weiteren Sieg ausgleichen würden.

Welche Spieler Attarbashi in Schwelm zur Verfügung stehen, ist noch fraglich. Als der Rister Kooperationspartner Veolia Towers Hamburg am Dienstagabend mit 93:87 bei ALBA Berlin gewann, stand von den Doppellizenzspielern Jared Grey knapp zehn Minuten auf dem Feld.

 

21.02.2026 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Seawolves Academy 

Am Samstagabend wird’s wieder heiß am Hemberg! Die Iserlohn Kangaroos empfangen in der Matthias-Grothe-Halle die Rostock Seawolves Academy – das Farmteam des BBL-Clubs aus dem hohen Norden. Beide Teams brauchen die Punkte dringend: Rostock (Platz 9) will weiter in die Playoffs einziehen, die Kangaroos (Platz 12) kämpfen im Tabellenkeller um jeden Zähler. Die Ausgangslage ist also klar: Es wird ein Spiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord, in dem richtig viel auf dem Spiel steht.

Die Iserlohner kommen mit Rückenwind in die Partie. Beim 78:89-Auswärtssieg in Vechta zeigte das Team von Headcoach Toni Prostran eine starke Leistung. Einsatz, Teamgeist, Energie – alles hat gepasst. Und genau diese Energie soll jetzt auch in der heimischen Halle spürbar werden. „Wir wollen an den Erfolg aus Vechta anknüpfen und gemeinsam mit unseren Fans Vollgas geben“, sagt Kapitän Ruben Dahmen. „Zu Hause müssen wir alles raushauen – unsere Fans haben das verdient.“
Die Iserlohner Fans sind bekannt dafür, mit ihrer Energie und Lautstärke das Team ordentlich zu pushen und das soll auch diesmal wieder so sein. Wenn die Fans auf den Rängen mitgehen, dann wird’s für jeden Gegner unangenehm. „Unsere Fans geben uns so viel Rückhalt. Das spürt man sofort. Das ist unser Extra-Schub, wenn’s eng wird“, betont Headoach Toni Prostran.

Die Seawolves Academy ist alles andere als ein leichter Gegner. Das junge Rostocker Team hat aus den letzten zehn Spielen fünf gewonnen und spielt mit viel Tempo. Besonders gefährlich ist Jalen Page, der mit 22,4 Punkten im Schnitt die Liga anführt und zusätzlich rund 6 Assists verteilt. Ihn zu stoppen, wird eine echte Herausforderung. „Page ist ein Top-Scorer, aber wir müssen als Team dagegenhalten – mit Intensität, Energie und cleverer Defense“, sagt Prostran.

Das Hinspiel zum Saisonauftakt in Rostock war ein echter Krimi. Damals verloren die Kangaroos denkbar knapp in den letzten Sekunden mit 86:84. Diesmal soll die Revanche gelingen. „Wir wissen, dass wir sie schlagen können. Das wollen wir jetzt vor unseren Fans zeigen“, so Dahmen kämpferisch.

 

22.02.2026 16:00 Uhr Hertener Löwen vs. RASTA Vechta II

Am kommenden Sonntag, dem 22. Februar 2026, steht für die Hertener Löwen das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB an. Um 16:00 Uhr empfängt das Löwenrudel in der Rosa-Parks-Schule die Zweitvertretung von RASTA Vechta.

Die Ausgangslage vor dem 22. Spieltag ist weiterhin spannend. Die Löwen befinden sich mitten im Kampf um die Play-Off-Plätze und rangieren aktuell auf Tabellenplatz sechs. Die Tabelle bleibt weiterhin eng. Zwischen Rang sechs und neun liegt lediglich ein Sieg, sodass nahezu jeder Spieltag zu spürbaren Verschiebungen führen kann. Ein Heimsieg würde den Blick der Singh-Fünf weiter nach oben richten.

Die Gäste aus Vechta reisen als Tabellenletzter an. Mit bislang nur drei Saisonsiegen stehen die Niedersachsen unter erheblichem Druck zu punkten. Trotz der Tabellenkonstellation ist Vorsicht geboten und es wäre es ein Fehler, die Gäste zu unterschätzen. Für RASTA zählt praktisch nur ein Sieg, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren – entsprechend hoch dürfte die Motivation sein. Die Vechtaer sind das Nachwuchsteam des easyCredit-Bundesligisten RASTA Vechta, die in der laufenden Saison international im FIBA Europe Cup vertreten waren. In der Spielzeit 2024/25 durfte die Zweitvertretung bereits ProA-Luft schnuppern, bevor es zurück in die ProB ging.

Der Fokus der jungen Truppe liegt klar auf der Entwicklung junger Talente, die immer wieder ihr großes Potenzial aufblitzen lassen. Angeführt wird das Team von zwei jungen deutschen Point Guards. Roy Krupnikas (19 Jahre, 13 Punkte pro Spiel) und Epke Kruthaup (17 Jahre, 12 Punkte) lenken das Spiel der Gäste. Dazu kommen weitere talentierte Akteure wie Center Fynn Lastring (12 Punkte, 6 Rebounds), Small Forward Ivan Volf (13 Punkte) sowie Shooting Guard Moritz Grüß (12 Punkte), die jederzeit für Gefahr sorgen können.

Die Löwen wollen nach der unglücklichen Niederlage in Wedel vor heimischem Publikum unbedingt wieder punkten. Gleichzeitig steht Vechta mit dem Rücken zur Wand und wird alles investieren, um seine Chance zu nutzen. Die personellen Sorgen begleiten die Löwen aber weiterhin durch diese Saison. Aktuell können lediglich sieben Spieler voll trainieren. Neben den Langzeitverletzten plagen Faton Jetullahi und David Ewald Blessuren aus dem Spiel gegen Wedel. Auch Tim Elkenhans ist weiterhin angeschlagen. Bei allen dreien ist ein Einsatz am Wochenende mehr als fraglich. Das Trainerteam wird kurzfristig entscheiden müssen, wer dem Löwenrudel zur Verfügung steht.

Damit sind die Löwen trotz des Heimvorteils aufgrund der angespannten Personalsituation keineswegs klarer Favorit. Vielmehr deutet alles auf ein ausgeglichenes Duell hin, in dem Einsatz, Kampfgeist und mannschaftliche Geschlossenheit den Ausschlag geben dürften.