WWU Baskets schwören sich auf neue Saison ein

Nach den ersten beiden Wochen harten Trainings erlebten die Basketballer der WWU Baskets am Samstag eine Überraschung: Statt Intervall- oder Krafttraining luden Headcoach Philipp Kappenstein und Sportpsychologe Ole Kittner zum Teamtag. 

Die Überraschung war gelungen: Nach dem Training am Samstagmorgen traf sich die Mannschaft zum gemeinsamen Essen und Teambuilding. Sechs Neuzugänge, von außen und aus dem Jugend-Leistungsprogramm des UBC Münster, und der bisherige Kaderkern sollen auch zukünftig für gute Teamchemie stehen. „Sie sollten sich nicht nur als Basketballer, sondern auch als Personen mit anderen Stärken, anderen Facetten kennenlernen“, sagte Ole Kittner zur Idee des Teamtags.

Und das Programm des Ex-Profis vom SC Preußen Münster, für den er von 2016 bis 2020 spielte, begeisterte „Neue“ und „Alte“ gleichermaßen. Kapitän Jan König: „Ole hat das super gemacht, konnte da von seinen eigenen Erfahrungen im Profisport profitieren. Wir als Mannschaft, gerade mit den drei externen neuen Spielern und den drei neuen Jugendspielern, haben da noch mal einen sehr großen Schritt nach vorne machen dürfen. Es war super, hat allen viel Spaß gemacht, mit ihm zusammenzuarbeiten.“

Ole Kittner hatte diverse Wettkampfspiele konzipiert. Sein Motto: „Abseits vom Basketball die Mitspieler kennenlernen, eine coole Erfahrung haben.“ Auf ganz entspannter Basis, nicht so konstruiert und „schon gar nicht so, dass jemand das Gefühl haben müsste, man wird von dem psychoanalysiert“, sagt der Sportpsychologe mit einem Augenzwinkern.

Neuzugang Cosmo Grühn „hat der Tag auf jeden Fall Spaß gemacht. War eine sehr coole Aktion und Ole hat das echt top geleitet. Für uns als Team war es auch wichtig, uns abseits des Feldes besser kennenzulernen und weiter zusammenzufinden.“ Neu im Kader ist aus dem eigenen Nachwuchs Max Schell. Auch für den 17-Jährigen hat der Teamtag „echt viel Spaß gemacht. Ich denke, dass er der Teamchemie wirklich gutgetan hat.“

Für Ole Kittner war es das erste Zusammentreffen mit den WWU Baskets. „Mein Eindruck von der Truppe war richtig cool, eine sehr, sehr offene Mannschaft, die hatte da richtig Bock darauf“, sagte der 32-Jährige. „Man hat sofort gesehen, dass das alles Sportler sind. Es war richtig intensiv, sie waren mit dem Kopf voll dabei. Das hat richtig Spaß gemacht für mich. Ich glaube, dadurch dass ich so offen war, war das für die Jungs auch eine ganz coole Sache. Und auch das Feedback von Helge und Philipp war ganz gut.“

Routinier Jan König zieht sein Fazit: „Aus der Perspektive, selber auch als Profisportler aktiv gewesen zu sein, weiß Ole, worauf man in so einem Mannschaftsgefüge auch Lust hat. Er hat es sehr gut geschafft, uns ,ältere̔ Spieler, die schon länger hier sind, mit den neuen Spielern außerhalb des Spielfelds näher zusammenzubringen.

Quelle: WWU Baskets Münster

Foto: Christina Pohler