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Chad Prewitt hilft ProB-Team

Die WWU Baskets dürfen ab sofort auf die Dienste eines weiteren US-Amerikaners vertrauen. Ex-BBL-Profi Chad Prewitt wird allerdings nicht auf dem Court wirken, sondern mit seinen hervorragenden Kenntnissen und seiner langjährigen Profi-Erfahrung das Trainer-Team von Headcoach Philipp Kappenstein verstärken. „Ich freue mich, hier zu sein. Ich weiß, wir haben gute Jungs im Team, auch mit Erfahrung. Ich möchte so gut es geht helfen, dass es eine erfolgreiche Saison wird!“, so Prewitt.

WWU-Baskets-Manager Helge Stuckenholz sieht in Prewitt einen sehr spielernahen Assistenz-Coach: „Chad hat eine beeindruckende Vita als Profi. Er war ein intelligenter Spieler, einer der ersten „Stretch Four“ hier in Deutschland und passt somit perfekt zu unserem Spiel.“ Zudem ist Stuckenholz überzeugt, auch menschlich die passende Lösung gefunden zu haben, um das Trainerteam um Philipp Kappenstein, Atila Göknil und Baris Türkel zu unterstützen. „Chad kann hier seine nächsten Schritte als Trainer gehen und wird uns auf vielen Ebenen helfen.“

Headcoach Philipp Kappenstein freut sich auf die Zusammenarbeit: „Ich glaube, Chad ist für den gesamten Verein ein Gewinn. So, wie spielermäßig, müssen wir auch unser Trainerteam weiterentwickeln. Ich glaube, dass Chad mit seiner Erfahrung einen guten Beitrag leisten kann.“

Pokalsieg mit Artland Dragons

Der 39-jährige Chad Prewitt wurde in Cody (Wyoming) geboren. Nach seiner College-Zeit sammelte der US-Amerikaner 2002/03 erste Profi-Erfahrungen in Europa (Zypern). Auf die zwischenzeitliche Rückkehr in die USA (Dakota Wizards) folgte 2005 der Wechsel in die BBL. In Deutschland machte Prewitt in Artland (Pokalsieg 2008), Ludwigsburg, München, Gießen und Quakenbrück Station. Zuletzt arbeitete der Ex-Profi als Coach des Regionalligisten OTB Titans (Osnabrück) und gewann mit dem Team den NBV-Pokal. Aktuell lebt der US-Amerikaner in Kettenkamp, einer kleinen Gemeinde im Landkreis Osnabrück.

Saisonvorbereitung startet

In Münster ist Chad Prewitt bereits in die Jugendarbeit eingebunden, unterstützt so beispielsweise auch das von Marsha Owusu Gyamfi organisierte UBC-Leistungscamp, das am Samstag (10.08.) am Pascal-Gymnasium startet. Mit dabei sind unter anderem auch Andrej König und Baris Türkel von den WWU Baskets. Das ProB-Team beginnt in der kommenden Woche mit der offiziellen Vorbereitungsphase auf die neue Saison in der BARMER Liga, hat aber auch in der Sommerpause beispielsweise im Athletik-Bereich gearbeitet. Sobald letzte Details geklärt sind, werden wir die Termine für öffentliche Testspiele bekanntgeben.

 

(WWU BASKETS Münster)

¡Bienvenido! Die WWU Baskets freuen sich auf Albert del Hoyo

Der Spanier Albert del Hoyo wechselt zur kommenden Saison vom Ligakonkurrenten VfL SparkassenStars Bochum zu den WWU Baskets Münster. Das gab WWU-Baskets-Manager Helge Stuckenholz am Freitag bekannt. „Albert besitzt sehr, sehr gute Basketballinstinkte und macht uns hoffentlich in der Offense durch den einen oder anderen unerwarteten Impuls noch unberechenbarer“, sagte Stuckenholz über den aus Manresa in der Nähe Barcelonas stammenden 26 Jahre alten Small Forward.

Headcoach Philipp Kappenstein ist von seiner neuen Alternative unter den Flügelspielern überzeugt, nicht zuletzt dank leidvoller Erfahrungen aus Partien gegen ihn: „Albert ist ein Spieler, den wir in den letzten Jahren hautnah beobachten konnten. Er hat uns in den direkten Duellen mit Ibbenbüren und Bochum extrem weh getan, war sehr schwer für uns zu verteidigen. Albert war für uns immer ein Match-up-Problem. Von daher haben wir einen sehr, sehr guten Eindruck von ihm, da wir viermal gegen ihn gespielt haben.“

Die sportlichen Vorzüge del Hoyos beschreibt Philipp Kappenstein wie folgt:

„Albert ist extrem schnell, ein sehr guter 1-gegen-1-Spieler ohne viel Schnickschnack, bewegt sich gut weg vom Ball. Er hat eine gute Größe, kann auch gut kreieren.“

Für das Spiel der WWU Baskets erwartet er deshalb „vor allem von ihm viel Zug zum Korb, viel Drive, viel Geschwindigkeit“. Und so der Headcoach weiter, „Mit Marck Goffin und Albert del Hoyo heben wir unser Spiel von der Geschwindigkeit und Athletik her noch mal auf ein neues Level“.

Dass Albert del Hoyo jetzt in Münster spielt, gefällt sowohl Helge Stuckenholz als auch Philipp Kappenstein besonders auch deshalb, weil er sehr gut zur Philosophie der WWU Baskets passt, sportlich und menschlich.

„Albert ist ein überragender Charakter, richtig lustig, bestens hier integriert, spricht auch schon ein bisschen Deutsch, hat Deutsch gelernt“, so der Headcoach. Und auch Manager Helge Stuckenholz schwärmt „Albert ist ein im besten Sinne wirklich lustiger ‚Vogel‘“.

Albert del Hoyo freut sich über das Vertrauen der WWU-Baskets-Verantwortlichen und auf die Stadt Münster: „Ich habe in den vergangenen beiden Jahren in Ibbenbüren und Bochum gespielt, also in der Nachbarschaft der WWU Baskets. Das Team und die Stadt waren mir daher immer ein Begriff. Und jetzt hier spielen zu dürfen ist super, weil Münster immer ein richtiges Team in einer aufregenden Stadt ist.“

Albert del Hoyo sammelte als 17-Jähriger einige Spielminuten in Spaniens erster Liga. Anschließend spielte er in seinem Heimatland in unterklassigen Vereinen, absolvierte parallel das Studium der Sport- und Bewegungswissenschaften an der Universitat Central de Catalunya in Vic (Barcelona). Zur Saison 2016/17 wechselte er in die 2. Regionalliga nach Rheda Wiedenbrück, kam dort in den Focus deutscher Erstregionalligisten. Mit seinem Wechsel nach Ibbenbüren spielte er sich dank starker Leistungen in der Folgesaison ins Blickfeld mehrerer ProB-Ligisten. 2018 wechselte er zu den VfL SparkassenStars Bochum.

 

(WWU Baskets Münster)

Nico Funk bleibt bei den WWU Baskets

Ein nächstes wichtiges Zeichen für die WWU Baskets und die Nachwuchsarbeit des UBC Münster: Das Eigengewächs Nicolas „Nico“ Funk wird auch weiterhin in Münster auf Korbjagd gehen. Damit geht der 18-jährige Point Guard trotz seines jungen Alters schon in seine vierte Saison mit den WWU Baskets.

„Nico ist unser Junge und daher sind wir überglücklich, dass er seinen Weg in Münster mit uns ‒ bei den WWU Baskets und in der Nachwuchs Basketball Bundesliga ‒ fortsetzt“, erklärt Manager Helge Stuckenholz.

Ähnlich sieht es auch Headcoach Philipp Kappenstein: „Ich freue mich, dass Nico weiter dabei ist. Er hat letzte Saison gezeigt, das er in der Defense und mit seiner Energie Spiele beeinflussen kann, sich als Spielmacher gesteigert hat. Ich erwarte in der kommenden Saison noch einmal einen deutlichen Leistungssprung von ihm, da er nicht mehr die Doppelbelastung mit der Schule hat und eine Profikarriere anstrebt.“

Für Nico Funk, der in der vergangenen Saison 28 von 31 Pflichtspielen mit durchschnittlich über 11 Minuten Spielzeit im ProB-Team von Philipp Kappenstein absolvierte, ist die Vertragsverlängerung somit ein wichtiger Schritt in seiner Karriere:

„Ich habe mich entschieden, auch zukünftig in Münster zu spielen, da ich denke, dass die Trainer und das Umfeld am Standort Münster mich als Jugendspieler bestmöglich fördern und mir das nötige Vertrauen geben, um mich persönlich weiterzuentwickeln. Außerdem ist es spannend, ein Teil der zunehmenden Professionalisierung im Verein sein zu können.“

Philipp Kappenstein schätzt am neben Neuzugang Marck Goffin eingeplanten jungen Point Guard, dass „er sehr bewusst ist in dem, was er tut“. Der WWU-Baskets-Headcoach erhofft sich, „dass Nico seine herausragende Defense noch konstanter zeigen kann, sie stabilisieren kann. Sie ist einfach seine Visitenkarte.“ Daneben erwartet er von ihm aber auch, „offensiv an Effektivität dazu zu gewinnen, noch mehr Gefahr auszustrahlen, auch wenn er sich da zuletzt schon gesteigert hat.“ Sein langjähriger Mentor Philipp Kappenstein prognostiziert, „wenn Nico die genannten Bausteine in Defense und Offense erfüllt, wird er noch besser sein.“

Nico Funk kam im Jahr 2011 in das Jugend-Leistungsprogramm des UBC Münster mit der NRW-Sportschule und spielte sich bis in die ProB-Mannschaft. Bereits in der Saison 2016/17 feierte er als 15-Jähriger sein Debüt bei den WWU Baskets. WWU Baskets‘ Nummer 35 wurde vom Deutschen Basketball Bund 2018 für den Lehrgang der deutschen U18-Nationalmannschaft berufen.

 

(WWU Baskets Münster)

US-Amerikaner mit österreichischem Akzent

Vom Österreichischen Serien-Meister und -Pokalsieger Kapfenberg Bulls wechselt Point Guard Marck Coffin zu den WWU Baskets nach Münster. Der US-Amerikaner ersetzt somit Joseph Douglas Cooper, der eine neue Herausforderung sucht. Marck Coffin ist 27 Jahre alt und hat zuletzt drei Jahre ununterbrochen in der ADMIRAL Basketball Bundesliga gespielt, für Kapfenberg. „Ich möchte nun auch den Deutschen Basketball besser kennenlernen und Münster so weit nach vorn bringen, wie möglich“, sagt Coffin.

 Der 1,93m große Point Guard wurde im vergangenen Jahr zum besten Verteidiger der Liga gekürt. WWU-Baskets-Manager Helge Stuckenholz schwärmt: „Marck ist ein großer, athletischer Guard, der sehr flexibel einsetzbar ist und bestimmt auch hier zu den Top-Verteidigern der Liga zählen wird.“ Zudem passe Coffin auch menschlich „wie die Faust aufs Auge“ nach Münster. Seine Frau Sierra wird als Trainerin in die Jugendarbeit des UBC Münster eingebunden.

Kappenstein: „Er kann das Spiel noch attraktiver machen“

 „Ich bin sehr froh, dass das geklappt hat, weil Marck einfach sehr viele der Kriterien erfüllt, nach denen wir gesucht haben“, sagt WWU-Baskets-Headcoach Philipp Kappenstein. „Er ist ein Gewinnertyp, was die zahlreichen Titel der letzten Jahre zeigen. Er wird uns defensiv und athletisch nochmal auf ein neues Level hieven.“ Kappenstein ist davon überzeugt, dass das Team geführt von Coffin von der Intensität her noch einmal deutlich zulegen kann zum letzten Jahr.

„Marck ist zudem ein sehr guter Schütze, mit seinem Speed kann er die Geschwindigkeit unseres Spiels deutlich weiter erhöhen und das Spiel noch attraktiver machen.“

 Vom College zurück nach Österreich

Marck Coffin ist in Las Vegas geboren. Im Alter von vier Jahren zog er mit seiner Familie nach Österreich. In der Spielzeit 2009/10 sammelte Marck erste Erfahrungen in der Österreichischen Bundesliga, wechselte dann 2011 in die USA. Dort studierte der heute 27-jährige BWL und Psychologie, lief zudem für Colleges in den Bundesstaaten Idaho und Oregon auf.

2016 kehrte der Point Guard nach Österreich zurück. Mit den Kapfenberg Bulls gewann Coffin nun direkt Meisterschaft, Pokal und Supercup und sammelte fortan fleißig weitere Titel. Ab 2017 übrigens unter der Regie seines Vaters Mike Coffin, der seither als Headcoach in Kapfenberg arbeitet und einst selbst erfolgreicher Aufbauspieler des Teams war. Vater Mike arbeitete zuletzt zudem parallel als Trainer der Nationalmannschaft Österreichs, hat dieses Amt jedoch inzwischen wieder niedergelegt.

 Cooper zieht es weiter

Joseph Douglas Cooper hingegen hat die WWU Baskets nach nur einer Saison wieder verlassen. Helge Stuckenholz:

„JoJo war unser Motor in der ersten ProB-Saison. Es ist schade, dass er und sein Agent sein Glück jetzt in einer höheren Liga suchen wollen, aber da können und wollen wir als Verein auch nicht um jeden Preis mitbieten. Wir tragen JoJo weiter im Herzen und hoffen, dass sich seine Träume erfüllen.“

Die WWU Baskets sind Herzenssache geworden

Sechs Jahre WWU Baskets (bzw. UBC), die siebte Saison steht bevor. Jan König hat bei den WWU Baskets verlängert (zur Extrameldung). „Die WWU Baskets sind Herzenssache geworden”, gab Jan König anlässlich seiner Vertragsverlängerung zu Protokoll. Dem positiven Anlass entsprechend hat sich WWUBASKETS.MS mit dem 26-jährigen Kapitän der WWU Baskets getroffen und über die vergangene und kommende Saison gesprochen.

WWUBASKETS.MS: Glückwunsch zur Verlängerung, Jan. Es ist ja nicht die erste, die Du bei uns eingegangen bist …

Jan König: Es ist für mich wie auch schon in den vergangenen sechs Jahren eine Ehre für die WWU Baskets zu spielen. Gegenwärtig ist sehr spannend, weitere Entwicklungsschritte innerhalb der Vereinsstrukturen mitzuerleben, mit zu prägen. Mir liegt am Herzen, dass wir den Verein auf einen guten Weg in Richtung weitere Professionalisierung bringen und daran mitzuwirken.

WWUBASKETS.MS: Sind die WWU Baskets mittlerweile also für Dich nicht „nur” Basketball, sondern auch Herzenssache geworden?

Jan König (lacht): Absolut. Über den langen Zeitraum, den ich jetzt in Münster lebe und spiele, habe ich hier enge Freunde gefunden, Freundschaften zu Spielern, Trainer und Manager entwickelt. Da wäre es ja fast „unmenschlich”, wenn das nicht so wäre.

WWUBASKETS.MS: Du sprachst davon, gerne bei den nächsten Schritten der Professionalisierung dabei zu sein. Was fällt für Dich darunter?

Jan König: Das fängt mit der persönlichen Vorbereitung auf die Saison an. Wir sind bereits wieder im Athletiktraining, bevor die eigentliche Saisonvorbereitung losgeht. Das geht weiter mit der ärztlichen und physiotherapeutsichen Betreuung oder der Spieltagsgestaltung. In der neuen Saison werden wir erstmals LED-Banden haben, die erst in der ProA Pflicht sind. Und auch das Office wird sich voraussichtlich entwickeln, um Manager Helge Stuckenholz zu unterstützen. Dazu kommen andere Möglichkeiten, welche Spieler wir nach Münster holen können. Spieler können sich zukünftig noch mehr auf Basketball konzentrieren, müssen nicht mehr noch zwei, drei andere Sachen nebenher machen. In der kommenden Saison machen wir da die nächsten Schritte. Das sind für mich professionelle Strukturen, die nach und nach wachsen müssen.

WWUBASKETS.MS: Blicken wir noch einmal auf die vergangene Saison. Wie war die Belastung? Hast Du Dich inzwischen gut regenerieren können? Wie ist der Vergleich zu den Vorjahren eine Liga tiefer?

Jan König: Gerade durch die Playoffs, die auch mental sehr anstrengend waren, was ich in der Regionalliga so nicht erlebt habe, war ich mental schon auch sehr ausgelaugt. Ich brauchte ein paar Wochen, um auch mal vom Basketball abzuschalten, wieder neue Kräfte zu sammeln. Die physische Komponente war die ganze Saison über wesentlich höher gewesen, die Anpassung hat auch am Anfang gedauert. Jetzt ist deshalb auch ganz klar, dass ich weniger Pause mache, direkt im Training bleibe, um nicht am Anfang der Saison hinterherzuhinken.

WWUBASKETS.MS: Was macht Ihr derzeit im Training konkret?

Jan König: Wir machen mit unserem Athletiktrainer Baris bereits viele Athletikeinheiten. So hält man sein Fitnessniveau, verbessert auch noch Schwachstellen. Man fängt nicht wieder bei „Null“ an. Die eigentliche Saisonvorbereitung ab August macht mich dann noch einmal besser, ich gehe dann gut vorbereitet in die neue Saison.

WWUBASKETS.MS: Ihr habt gerade die Deutschen Hochschulmeisterschaften gespielt, seit Deutscher Hochschul-Vizemeister geworden …

Jan König: Das ist eine willkommene Abwechslung, ist aber hauptsächlich Spaß. Basketballerisch läuft das natürlich nicht so wie während unserer Saison in der ProB. Bei dem Turnier geht es vor allem darum, ein schönes Wochenende mit Freunden zu haben, möglichst erfolgreich Basketball zu spielen, das was man gerne macht. Das Ergebnis ist dann am Ende nicht ganz so bedeutsam.

WWUBASKETS.MS: Blicken wir auf die neue Saison, hast Du schon eine erste Einschätzung über unsere Mannschaft?

Jan König: Unsere bisherigen beiden Neuverpflichtungen Helge Baues und Max Fouhy lassen doch auf einiges hoffen, weil wir auf ihren Positionen nun tiefer und auch mit einem etwas anderen Profil aufgestellt sind. Die beiden sind auch super Jungs, nachdem ich sie inzwischen kennenlernen durfte. Sicherlich brauchen sie auch noch Zeit, bei uns und in ein neues System, oder auch in einer neuen Stadt, anzukommen. Aber ich glaube, da werden wir uns sicherlich gegenseitig helfen und dann läuft das. Einzelne Positionen sind noch nicht besetzt, das sind auch sicherlich zentrale Positionen, die für den Ausgang der Saison mitentscheidend sind. Aber da vertrauen wir wie gewohnt unseren Verantwortlichen.

(Anmerkung der Redaktion: Die Fans können sich in Kürze auf weitere Neuzugänge freuen.)

WWUBASKETS.MS: Wir starten demnächst den Dauerkartenverkauf für die neue Saison. Nach dem Hype am Ende der vergangenen Saison hoffen wir vorsichtig auf ein breites Stammpublikum …

Jan König: Es wäre natürlich toll, wenn sich unsere Sportart mit einem Stammpublikum in Münster etabliert, man auch mit Zuschauern rechnen kann. Als Spieler bekommt man dadurch ein gewisses Vertrauen, weil dann der Zuspruch nicht davon abhängig ist, wenn man mal ein oder zwei Spiele verliert. Es wäre klasse, wenn unser Publikum sich vor allem für unsere Mannschaft, das Event und die Sportart Basketball an sich in Münster begeistert. Dann ist das für alle ein positives Erlebnis, wir wünschen uns natürlich, dass das so wie in der vergangenen Saison weiter geht.

WWUBASKETS.MS: Was wünscht Du Dir abschließend von unseren Fans für die neue Saison?

Jan König: Die Lautstärke der Unterstützung war schon in der vergangenen Saison klasse. Vielleicht finden sich noch einige Fans mehr, die Lust haben, unsere Trommler zu unterstützen. So könnte man die 3.000 Fans noch mehr als Kulisse zur Unterstützung nutzen oder andere Mannschaften verunsichern. Fan-Gesänge oder Rituale mit den gleichen Songs beim Aufwärmen, so dass die Kulisse schon vor dem Spiel wie in den Playoffs „abgeht“, das pusht uns Spieler ungemein, das ist einfach ein Wahnsinns-Gefühl vor 3.000 Leuten, die alle das Gleiche machen. Das vom ersten Heimspiel an, das wäre fantastisch.

 

 

(WWU Baskets Münster)

Niklas Husmann verlässt die WWU BASKETS

Die WWU BASKETS müssen ab sofort auf Niklas Husmann verzichten. Der 21-jährige Shooting Guard wechselt zu den Hertener Löwen, aktuell Vizemeister der 1. Regionalliga West.

Husmann ist ein Eigengewächs des UBC Münster, war seit 2008 im Verein, durchlief diverse Jugendmannschaften und rückte im Alter von 18 Jahren in die 1. Herrenmannschaft auf.

„Niklas ist ein vorbildlicher Spieler, wir sind ihm zu großem Dank verpflichtet, müssen ihn aber schweren Herzens ziehen lassen“, sagt WWU-BASKETS-Manager Helge Stuckenholz.

Niklas Husmann hat sich die Entscheidung für einen Wechsel nicht leicht gemacht: „Natürlich ist es schade, den Verein nun zu verlassen, aber nach 11 Jahren ist es vielleicht an der Zeit, mal was Neues kennenzulernen“, so  Husmann. „Ich danke dem Team, allen Verantwortlichen und den Fans für die tolle Zeit! Ich werde künftig, so oft es die Zeit zulässt, zu den Spielen in der Halle sein.“ Der 21-jährige Medizinstudent wird auch weiterhin in Münster wohnen.

„Niklas hat sich bei uns stets dem Teamgefüge untergeordnet und immer 100 Prozent gegeben“, stellt Manager Helge Stuckenholz fest.

So habe Husmann großen Anteil unter anderem am Aufstieg im vergangenen Jahr, oder auch an der Vizemeisterschaft in der BARMER 2. Basketball Bundesliga, ProB, in der abgelaufenen Saison gehabt. „Wir werden ihn natürlich weiter im Auge behalten, es ist nicht ausgeschlossen, dass Niklas künftig einmal an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt.“

Die WWU BASKETS bedanken sich bei Niklas Husmann und wünschen ihm viel Glück und Erfolg dabei, den nächsten Schritt als Spieler zu gehen!

 

(WWU BASKETS Münster)

Max Fouhy wechselt zu den WWU Baskets und an die WWU Münster

Die WWU Baskets haben ihren zweiten Neuzugang für die kommende Saison verpflichtet. Mit Max Fouhy kommt ein variabel auf den Positionen 2 und 3 einsetzbarer, athletischer Linkshänder, der daneben sein Jurastudium an der WWU Münster fortführen wird. Der 19-Jährige war zuvor Leistungsträger beim SV Hagen-Haspe in der 1. Regionalliga und bei Phoenix Hagen in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL). Darüber hinaus sammelte er erste Erfahrungen bei Phoenix Hagen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

„Ich bin sehr glücklich, dass wir mit Max einen der Top-Nachwuchsspieler des Jahrgangs 2000, nicht nur in NRW, für uns gewinnen konnten. Er war überragend in der NBBL. Das zeigt, dass wir mittlerweile eine interessante Adresse auch für junge Spieler geworden sind. Ich denke, er ist eine echte Verstärkung mit viel Perspektive auch im Hinblick auf unsere zukünftigen Ziele“, erklärt Headcoach Philipp Kappenstein zum Neuzugang.

Ein echter Faktor waren für Max Fouhy in seiner Entscheidung zum Wechsel nach Münster auch die Fans der WWU Baskets. „Die Stimmung in der Halle ist einfach unglaublich“, beschreibt Max Fouhy seine ersten Live-Erlebnisse in Münsters Halle Berg Fidel. „ Als ich beim Playoff-Spiel gegen Schwenningen in der Halle war, war ich sofort von den WWU Baskets überzeugt“, so der Jurastudent, für den die Verknüpfung des Leistungssports mit dem Studium wesentlich ist. „Die Möglichkeit, mein Jurastudium an der WWU, einer der besten juristischen Fakultäten Deutschlands, fortzuführen, ist für mich optimal,“ hebt Max Fouhy zugleich das wissenschaftliche Renommee der Münsteraner Universität hervor.

Headcoach Philipp Kappenstein freut sich „sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Max. Ich erwarte für die kommende Saison, dass er ein vollwertiger Rotationsspieler in unserem Team sowie früher oder später ein absoluter Leistungsträger sein wird.“ Beim Blick auf den Kader nimmt dieser nach Ansicht von Philipp Kappenstein „echt gute Konturen an, Max ist ein weiteres sehr wichtiges Puzzlestück für uns.“

Max Fouhy freut sich „sehr darauf, bald in Münster zu spielen. Mit Philipp habe ich auch außerdem einen Coach, unter dem ich mich gut weiterentwickeln kann und der es mir erlaubt, den nächsten Schritt zu machen.“

 

(WWU Baskets Münster)

WWU Baskets verlängern mit Malcolm Delpeche

Fans der WWU Baskets dürfen sich auch in der kommenden Saison auf spektakuläre Korbaktionen von Malcolm Delpeche freuen! Der 23-jährige Powerforward bleibt Münster treu und wird zum Trainingsauftakt im August zurückerwartet. „Er ist extrem wichtig, ein Schlüsselspieler“, betont WWU-Baskets-Headcoach Philipp Kappenstein die Bedeutung des gebürtigen US-Amerikaners mit britischem Pass. Delpeche verpasste in der vergangenen Saison kein Spiel und hatte mit durchschnittlich 12 Punkten und 7 Rebounds pro Spiel großen Anteil an der ProB-Vizemeisterschaft.

„Malcolm Delpeche hat unsere Erwartungen übertroffen“, sagt Philipp Kappenstein. Der 23-jährige bringe die Einstellung mit, sich stets verbessern zu wollen und zähle zu den besten Big Men der Liga. Und Manager Helge Stuckenholz ergänzt: „Es macht große Freude zu sehen, wie Malcolm sich mit dem Team und der Stadt Münster identifiziert“. Der Power Forward wechselte 2018 vom ehemaligen Liga-Konkurrenten Grevenbroich in die Domstadt. Fünfmal gelang dem Power Forward hier bereits ein „Double Double“, zuletzt gegen Schwennigen in den Playoffs.

Im Kurzinterview sagt Delpeche über…

…seine erste Saison in Münster:

„Ich habe das Jahr total genossen und fühle mich gesegnet, einen solchen Erfolg mit dem Team gehabt zu haben. Auf und auch außerhalb des Feldes fühle ich mich in Münster zuhause und bin sehr dankbar für die bisherigen Erfahrungen. Ich freue mich wirklich, mindestens ein weiteres Jahr in dieser tollen Stadt ProB spielen zu dürfen.“

…die Zeit bis zur Rückkehr nach Deutschland:

“Ich habe direkt meine Workouts gestartet und bereite mich somit persönlich schon auf die nächste Saison vor. Ich möchte mit einem besseren Spiel nach Münster zurückkommen, mich aber auch körperlich weiter verbessern, um dem Team bestmöglich helfen zu können. Neben dieser Arbeit versäume ich aber auch nicht, die Off Season zu genießen und Zeit in meiner alten Heimat verbringen zu dürfen!“

 

(WWU BASKETS Münster)

Philipp Kappenstein bleibt Trainer der WWU BASKETS

Alle Detailfragen sind geklärt: Philipp Kappenstein bleibt Headcoach der WWU BASKETS Münster. Der 39-jährige Gymnasiallehrer geht somit in seine bereits achte Saison als Trainer der 1. Herrenmannschaft des UBC Münster.

„Ich freue mich, weiter mit diesem Team arbeiten zu dürfen, wir haben durchaus noch einen gemeinsamen Weg zu gehen“, sagt Kappenstein.

Der 39-jährige erklärt, es sei nach der ProB-Vizemeisterschaft in der BARMER 2. Basketball Bundesliga eine riesige Herausforderung, nicht nur die bisherigen, herausragenden Leistungen zu bestätigen, sondern in einzelnen Bereichen noch besser zu werden. „Am meisten freue ich mich natürlich auf die Heimspiele, mit diesem fantastischen Publikum im Rücken“, sagt Kappenstein. Die Halle am Berg Fidel war zuletzt durchweg ausverkauft. Im Schnitt verfolgten in der Saison durchschnittlich 2.300 Zuschauer die Spiele in Münster. Das ist der Liga-Spitzenwert.

Kaderplanung noch nicht abgeschlossen

Für WWU-BASKETS-Manager Helge Stuckenholz ist damit eine „immens wichtige Personalie“ geklärt:

„Philipp ist fester Bestandteil der Erfolgsgeschichte, mit ihm bleibt nun quasi unser Kapitän an Bord, wird das Ruder auch in der neuen, hoffentlich erfolgreichen Saison in der Hand behalten.“

Stuckenholz und Kappenstein arbeiten zunächst weiter daran, den Kader punktuell zu verändern und somit zu optimieren. Mit Power Forward Helge Baues (24, zuletzt Dresden Titans) steht bereits ein Neuzugang fest. Die sportliche, unmittelbare Saisonvorbereitung startet im August.

Weg führte ins Finale

 Philipp Kappenstein ist mit den WWU BASKETS erst im vergangenen Jahr in die BARMER 2. Basketball Bundesliga aufgestiegen. Hier feierte das Team nach der regulären Premieren-Saison die Meisterschaft der ProB-Nordstaffel. In den Playoffs schaltete Münster dann jeweils mit einem Sweep die Basketball Löwen Erfurt und den FC Bayern München II aus, setzte sich dann gegen die wiha Panthers Schwenningen im Halbfinale durch und musste sich im Finale den Bayer Giants Leverkusen geschlagen geben. Auf das Aufstiegsrecht verzichteten die WWU BASKETS pragmatisch.

 

(WWU BASKETS Münster)

USC und WWU Baskets schnüren Doppelpack auf dem Transfermarkt

Der USC Münster und die WWU Baskets freuen sich über zwei Neuzugänge aus Dresden: Barbara Wezorke und Helge Baues werden in Zukunft in der Halle Berg Fidel auf Punktejagd gehen. Die 26jährige Mittelblockerin Barbara Wezorke wechselt vom Dresdner SC zu den Unabhängigen und hat einen Dreijahresvertrag beim Volleyball-Bundesligisten unterschrieben. Der 14 Monate Jahre jüngere Power Forward Helge Baues kommt vom WWU-Baskets-Ligakonkurrenten Dresden Titans zum frischgebackenen Vizemeister der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB.

Der Doppelwechsel von Dresden nach Münster – für alle Beteiligten in mehrfacher Hinsicht ein Gewinn. Sportlich profitiert der USC von der Erfahrung und der Klasse der 1,86-Meter großen Mittelblockerin. Die ehemalige Nationalspielerin soll eine Führungsrolle im jungen USC-Kader einnehmen. „Barbara ist eine Spielerin auf gutem Niveau“, zeigt sich USC-Sportvorstand Axel Büring glücklich über die Neuverpflichtung. „Sie verfügt über Lebenserfahrung und auch im Volleyball hat sie viel Erfahrung. Das tut unserem jungen Team mit Sicherheit gut.“

Auch für die WWU Baskets ist es ein Glücksgriff, einen deutschen Spieler der Klasse Helge Baues nach Münster holen zu können. Die Sportliche Leitung strebt eine langfristige Zusammenarbeit mit dem 24-jährigen Power Forward an. Den ehemaligen U20-Nationalspieler mit ProA-Erfahrung zeichnet eine hohe Spielintelligenz aus. Zudem ist Baues variabel einsetzbar, verfügt sowohl über Stärken unter dem Korb, als auch einen guten Wurf aus der Distanz.

USC-Cheftrainer Teun Buijs kennt Barbara Wezorke schon lange: „Ich habe sie in der Bundesliga natürlich schon oft spielen gesehen und weiß über ihre Qualitäten. Letzten Sommer habe ich sie dann bei der Nationalmannschaft auch persönlich etwas besser kennengelernt. Sie ist sehr intelligent und erfahren. Ich freue mich darauf, ab August mit ihr zu arbeiten.“ Auch der Niederländer weiß, dass Wezorke dem USC nicht nur auf dem Feld weiterhelfen kann: „Als ich nach Münster kam“, so der Coach, „hatten wir mit Ines Bathen, Lisa Thomsen und Mareike Hindriksen drei sehr erfahrene Spielerinnen im Team. Lediglich Lisa bleibt dem Verein erhalten, aber in anderer Rolle. Insofern bin ich froh, dass wir mit Barbara jemanden gefunden haben, der unsere jungen Spielerinnen in ihrer Entwicklung weiterbringen kann.“

WWU-Baskets-Headcoach Philipp Kappenstein sieht in Helge Baues einen Spielertypen, der perfekt ins Team passt:

„Er ist einer der besten großgewachsenen, deutschen Spieler in der ProB. Ich schätze auch seine Flexibilität. Helge ist beispielsweise am offensiven Brett stark und er ist auch ein guter Rebounder.“

In der abgelaufenen Saison erzielte Baues im Schnitt zehn Punkte pro Spiel und sammelte durchschnittlich fünf Rebounds.

Zur Vereinsphilosophie beider Clubs gehört die Vereinbarkeit von Profisport und beruflicher Karriere. Ein Pfund, mit dem die Münsteraner Vereine hier wuchern konnten: Barbara Wezorke plant, im Herbst ein Psychologiestudium in Münster aufzunehmen. Helge Baues wird – mit einem doppelten Bachelor ausgestattet – seine ersten Berufserfahrungen hier in Münster sammeln.„Es freut mich sehr, dass wir hier vereinsübergreifend eine so gute Zusammenarbeit hinbekommen haben“, erklärt USC-Präsident Martin Gesigora. „Der USC und die WWU Baskets haben von Anfang an als Team daran gearbeitet, den beiden Sportlern hier in Münster perfekte Bedingungen zu schaffen.“

Dass die beiden auch privat ein Paar sind, macht die ganze Sache dann für alle Beteiligten rund. Vor wenigen Tagen haben sich Barbara Wezorke und Helge Baues einen ersten Eindruck von Münster verschafft und den Wohnungsmarkt sondiert. Mit Unterstützung beider Vereine sollte bis zum Trainingsauftakt im August ein passendes Domizil für die beiden gefunden werden. Auch in Sachen Studienplatz und Jobsuche helfen USC und WWU Baskets, wo es nur geht.

„Bislang konnte ich mir nicht vorstellen, Profi-Volleyball und Studium unter einen Hut zu bringen“, erklärt Barbara Wezorke. „Helge hat das aber zuletzt gut geschafft, jetzt will ich es auch angehen und bin dankbar, dass der USC mir diese Möglichkeit bietet.“

Der Manager der WWU Baskets, Helge Stuckenholz, verrät augenzwinkernd zur Verpflichtung Helge Baues:

„Bei dem Vornamen habe ich mir seine Statistiken erst gar nicht angesehen! Aber im Ernst: Wir freuen wir uns auf einen sehr hellen Kopf, der die WWU BASKETS auf und neben dem Feld bestens repräsentieren wird.“

Barbara Wezorke begann das Volleyballspiel in ihrer Heimatstadt Rüsselsheim. Über die TG Bad Soden, wo sie gemeinsam mit der Schwester von Ivana Vanjak spielte, wechselte sie zum VC Olympia Dresden. Dort bildete sie an der Seite von Juliane Langgemach den Mittelblock. Weitere Stationen in der Karriere der 26jährigen waren VC Wiesbaden (2011-2013), Kanti Schaffhausen (2013-2014), Brasília Vôlei (2014-2015), Rote Raben Vilsbiburg (2015-2017) und schließlich der Dresdner SC, mit dem sie 2018 Deutsche Pokalsiegerin wurde.

Der 2,05-Meter große Power Forward Helge Baues kommt gebürtig aus Celle und spielte unter anderem bei den Hannover Korbjägern (2010–2011), BSG Bremerhaven/Eisbären Bremerhaven (2011–2015), bei den Cuxhaven BasCats (2014–2015), den Hamburg Towers (2015–2016), dem SC Rist Wedel (2015–2016) und seit 2016 schließlich bei den Dresden Titans. Während seiner Zeit bei den Eisbären Bremerhaven gehörte er zum Bundesligateam und kam auch zu mehreren Kurzeinsätzen in der höchsten Deutschen Basketballliga. Im Sommer 2014 gehörte Baues zum Aufgebot der deutschen U20-Nationalmannschaft für die EM in Griechenland.

(WWU Baskets Münster)