Vorbericht Nachholspiel RASTA Vechta II vs. EPG Baskets Koblenz

17.04.2024 19:30 Uhr RASTA Vechta II vs. EPG Baskets Koblenz

Im Nachholspiel vom 29. Spieltag treffen am Mittwochabend die beiden Aufsteiger aufeinander. RASTA Vechta II empfängt die EPG Baskets Koblenz.

Die zweite Mannschaft aus Vechta hat bereits am vergangenen Wochenende den Klassenerhalt perfekt gemacht, trotz der am Ende deutlichen Niederlage gegen die PS Karlsruhe LIONS (75:93). Grund dafür waren die vorherigen Niederlagen der Konkurrenten im Abstiegskampf. Gegen Koblenz will RASTA nun, so Coach Hendrik Gruhn, nach zuletzt drei sieglosen Partien in Serie „endlich wieder ein Erfolgserlebnis haben“. Dafür stehen ihm fast alle Stammkräfte zur Verfügung, nur Center Johann Grünloh soll eine Pause bekommen. An Motivation dürfte es dem Team nicht fehlen, denn Vechta hat mit Koblenz noch eine Rechnung offen: das Hinspiel in der Koblenzer CGM Arena ging knapp an die EPG Baskets (72:70).

Die Gäste aus Koblenz stehen in der Tabelle einen Sieg hinter Vechta und haben den Klassenverbleib damit noch nicht gänzlich gesichert. Ein wichtiger Schritt gelang den Baskets am vergangenen Spieltag. Mit dem überdeutlichen 93:63 gegen den BBC Bayreuth konnte das Team seine sieben Spiele andauernde Niederlagenserie durchbrechen. Die Koblenzer zeigten dabei eine geschlossene Mannschaftsleistung, neben Top Scorer Marvin Heckel (17 Punkte) konnten gleich fünf weitere Spieler zweistellig punkten. Gegen Vechta II können sich die Baskets nun mit einem Sieg nahezu aller Abstiegssorgen entledigen.

Foto: Christian Becker

Nachberichte ProA 32. Spieltag

13.04.2024 18:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. VfL SparkassenStars Bochum 78:69

Beim letzten Profi-Heimspiel von Basti Doreth und Basti Schröder sichern sich die Nürnberg Falcons den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Gegen die VfL SparkassenStars Bochum hieß es am Ende 78:69.

Das erste Viertel war dabei kein Leckerbissen für Basketball-Liebhaber. Beide Teams leisteten sich viele Turnover und lieferten schwache Wurfquoten. Den Viertelendstand von 12:15 besorgte Vincent Friederici per Buzzer Beater von der Dreierlinie. In der Folge kamen die Gastgeber besser in die Begegnung. Die Falcons waren nun das dominierende Team und bauten den Vorsprung schnell zweistellig aus. Vor allem am offensiven Brett kam Nürnberg immer wieder zu einfachen Rebounds, insbesondere Julius Wolf, der mit 13 Punkten und 19 Rebounds ein beeindruckendes Double Double auflegte.

Im dritten Viertel ging es im gleichen Takt weiter, Tim Köpple erhöhte die Führung per Dreier auf 20 Punkte (24. Minute). Im Schlussabschnitt bäumten sich die SparkassenStars nochmal auf. Gerade von der Dreierlinie erwiesen sich die Gäste nun als treffsicher, Cohn und Friederici trafen, Matthew Strange netzte gleich zweimal von Downtown ein. So wurde der Rückstand immer weiter verkürzt, richtig eng wurde es aber nicht mehr, sodass die Falcons am Ende den Sieg und den Klassenerhalt feiern konnten.

Die SparkassenStars stehen damit weiterhin auf dem 17. Platz und müssen in den verbleibenden zwei Spielen gegen die PlayOff-Teams JobStairs GIESSEN 46ers und Medipolis SC Jena alles geben, um den Abstieg noch zu verhindern.


13.04.2024 19:00 Uhr JobStairs GIESSEN 46ers vs. Phoenix Hagen 87:68

Das Spitzenspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA war am Ende eine deutliche Angelegenheit. Angeführt von einem überragenden Robin Benzing gewannen die JobStairs GIESSEN 46ers mit 87:68 gegen Phoenix Hagen.

In das erste Viertel starteten zunächst die Gäste aus Hagen wacher. Schon nach fünf gespielten Minuten lagen die „Feuervögel“ mit 16:4 in Front. In der Folge gelang den 46ers allerdings eine schnelle Aufholjagd. In Minute 14 lagen die Gastgeber nach einem 10:0-Lauf wieder vorne (29:16). In der Folge blieb die Partie dann eng und umkämpft, den Pausenstand von 44:38 besorgte Robin Benzing per Dreier.

Das dritte Viertel gestaltete sich weitgehend ausgeglichen, es deutete sich allerdings bereits an, dass ein Mann an diesem Abend besonders gut aufgelegt war. Robin Benzing konnte immer wieder nur per Foul gestoppt werden und sammelte Punkt um Punkt an der Freiwurflinie. Am Ende lag er bei 25 Zählern und traf überragende 17 von 17 Freiwürfen, mehr als sich die Gäste aus Hagen insgesamt erspielten. Im Schlussabschnitt zogen die 46ers dann davon. Nyama und Wilson trafen hochprozentig von außen und ließen die Führung auf 15 Punkte anwachsen (35. Minute). Bei Phoenix machte sich nun auch das Fehlen des wurfstarken Brock Mackenzie bemerkbar, der aufgrund eines Trauerfalls in der Familie in die Heimat gereist war. Insgesamt gelangen den Gästen nach der Pause nur 30 Punkte, sodass Giessen am Ende einen ungefährdeten Sieg einfahren konnte.

Die 46ers setzen sich durch den Erfolg nun vor die Hagener und haben beste Chancen das Heimrecht für die Playoffs zu sichern. Auch die Gäste haben einen Platz unter den ersten vier weiter in der eigenen Hand, entscheidend dürfte das nächste Heimspiel gegen Medipolis SC Jena werden.


13.04.2024 19:00 Uhr ART Giants Düsseldorf vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier 73:74

Die ART Giants Düsseldorf haben im Duell mit dem Hauptrundenmeister RÖMERSTROM Gladiators Trier nur knapp die Sensation verpasst. 73:74 hieß es am Ende.

Gleich zu Beginn des Spiels untermauerten die Trierer ihre Favoritenrolle und erarbeiteten sich mit fokussierter Defense, intensiver Reboundarbeit und guter Ballbewegung eine deutliche Führung (6:17 – 7. Minute). Die Giants kämpften sich über Abschlüsse unter den Körben zurück in die Partie und konnten zum Viertelende den Rückstand verkürzen (19:25). Auch im zweiten Viertel blieben die Gäste aus Trier in Führung, vor allem im Eins-gegen-Eins kreierten sich die Gladiatoren gute Abschlüsse und einfache Punkte. Wie schon zuvor konnten die Gastgeber aber wieder die Schlussphase für sich nutzen und kamen, unter anderem dank vierer Punkte von Kapitän CJ Anderson, wieder heran (40:44).

Nach dem Seitenwechsel änderte sich der Spielverlauf dann deutlich. Düsseldorf behielt die hohe Intensität bei und konnte sich über Offensivrebounds immer wieder zweite Chancen sichern. Trier hingegen verlor den offensiven Rhythmus gänzlich und erzielte im dritten Viertel nur magere vier Punkte. Die Giants erarbeiteten sich so die Führung und gingen mit 57:48 in den letzten Abschnitt. In diesem zeigten aber wiederum die Gladiators, warum sie eine Spitzenmannschaft sind. Angeführt von Behnam Yakchali drehten die Gäste die Partie. 19 Sekunden vor Schluss war es dann Maik Zirbes, der zum 73:74-Endstand versenkte.

Die ART Giants bleiben dadurch im Tabellenkeller und sind stark abstiegsgefährdet. Trier untermauert mit dem Sieg den ohnehin schon sicheren ersten Platz.


13.04.2024 19:30 Uhr Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. Eisbären Bremerhaven 90:98

Die Eisbären Bremerhaven bauen ihre Siegesserie aus! Auswärts bei den Gartenzaun24 Baskets Paderborn endete das Spiel mit 90:98.

Das erste Viertel gestaltete sich weitgehend ausgeglichen. Zwischenzeitlich setzten sich die Baskets zwar auf acht Punkte ab (20:12 – 6. Minute), allerdings konnten die Eisbären, in Person von Center Robert Oehle, das Spiel schnell wieder ausgleichen, sodass es mit 26:26 in die erste Viertelpause ging. Danach gelang es den Paderborner erneut sich etwas abzusetzen. Yenor stellte auf 52:44 (20. Minute).

Auch im dritten Viertel zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Gastgeber hielten zunächst ihren Vorsprung, da sie offensiv immer wieder die richtigen Lösungen fanden. Dann verschob sich das Momentum und die Eisbären versenkten drei Drei-Punkte-Würfe in Folge – schon waren die Gäste auf einen Punkt dran (70:69 – 30. Minute). Im Schlussviertel legten die Bremerhavener dann einen 11:1-Lauf auf und übernahmen die Führung. Ganz absetzen konnten sich die Eisbären aber nicht und die Paderborner glichen erneut aus. In der Folge waren es dann allerdings Cook (16 Punkte) und Breitlauch (18 Punkte), die die Partie zugunsten der Gäste entschieden.

Den Eisbären bleibt durch den Sieg noch die rechnerische Chance auf die Playoff-Teilnahme. Paderborn hingegen ist weiterhin das Schlusslicht der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.


13.04.2024 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 89:75

Wichtiger Sieg für die Uni Baskets Münster im Rennen um die letzten Playoffplätze! Gegen die formstarken Bozic Estriche Knights Kirchheim gewannen die Münsteraner mit 89:75.

Bereits vor dem Tip-Off bot sich den Fans am Berg Fidel ein ungewohntes Bild. Der verletzte Jonas Weitzel übernahm die Rolle des Assistenztrainers vom erkrankten Chad Prewitt. Das erste Viertel war von Defensive geprägt, nach mehr als fünf Minuten hatte beide Teams je erst einen Feldkorb erzielt. In der Folge entwickelte sich ein enges Spiel, gegen Ende des zweiten Viertels konnten sich dann die Gastgeber absetzen, Carlos Carter stellte nach Anspiel von Jasper Günther auf 40:31 (18. Minute).

Nach Wiederbeginn kamen die Baskets weiter in gute Abschlusspositionen und standen defensiv stabil. Mit einem krachenden Dunk von James Graham führten die Münsteraner erstmals zweistellig (52:42 – 26. Minute). Gäste-Coach Igor Perovic nahm eine Auszeit und fand die richtigen Worte. Seine Knights, um den starken Michael Miller (20 Punkte, 11 Rebounds), spielten sich über einen 7:0-Lauf zurück in die Partie. Im Schlussviertel erkämpften sich allerdings die Uni Baskets über konstant starke Verteidigung Dominanz. Das Rohdewald-Team setzte sich ab und fuhr am Ende den Sieg ein.

Münster bleibt durch den Sieg in den Playoffplätzen und hat nun in den verbleibenden beiden Spielen beste Chancen, das Ticket für die Postseason zu lösen. Dieses haben die Kirchheimer trotz der Niederlage bereits sicher.


13.04.2024 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. BBC Bayreuth 93:63

Den EPG Baskets Koblenz gelang gegen den BBC Bayreuth der lang ersehnte Befreiungsschlag im Abstiegskampf! Vor 1100 Zuschauern in der heimischen CGM Arena hieß es am Ende 93:63.

Die Baskets, die neben den verletzungsbedingten Ausfällen von Hall und Pluskota kurzfristig auch auf Dominique Johnson verzichten mussten, starteten sehr konzentriert ins Spiel und erspielten sich bereits nach vier Minuten eine 15:4 Führung. Bayreuth reagierte mit einer Auszeit und kam langsam besser in die Partie. Beim Stand von 34:26 folgte der nächste Verletzungsschock für die Koblenzer Basketballer. Der bis dahin sehr gut aufgelegte Rytis Pipiras zog sich nach zwölf gespielten Minuten eine Knieverletzung zu und konnte nicht wieder eingesetzt werden. Das Team von Marco van den Berg ließ sich jedoch nicht beirren und baute die Führung vor der Halbzeitpause auf elf Punkte aus (48:37).

Die Gäste kamen zunächst besser aus der Kabine und verkürzten innerhalb von zweieinhalb Minuten durch Dreier von Fofana und Plescher sowie drei verwandelten Freiwürfen von Gatling den Rückstand auf vier Punkte (50:46). Anders als in manchen Spielen zuvor fanden die Baskets aber schnell wieder ihren Rhythmus. Im Schlussviertel spielte sich Koblenz dann in einen Rausch. Bayreuth blieb fast sieben Minuten ohne eigene Punkte und offensiv schien in dieser entscheidenden Phase für die Baskets alles zu funktionieren. Mit einem 19:0-Lauf setzten sich die Gastgeber ab und gewannen souverän.

Der Sieg bringt die EPG Baskets nun dem Klassenerhalt ein ganzes Stück näher. Schon am Mittwoch kann Koblenz diesen dann endgültig sichern, mit einem Sieg im Nachholspiel bei RASTA Vechta II. Die Gäste aus Bayreuth haben mit der Niederlage jetzt auch die letzte rechnerische Chance auf die Playoffs verspielt, die verbleibenden beiden Spiele werden also keine sportliche Relevanz für den BBC haben.


14.04.2024 15:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. Dresden Titans 79:75

Vor den Augen von Gordon Herbert, Pascal Roller und insgesamt 3.480 Zuschauern haben sich die FRAPORT SKYLINERS in einem knappen Spiel gegen die Dresden Titans durchgesetzt.

Die Partie eröffneten die Hausherren mit Punkten von Lorenz Brenneke. Im Anschluss waren es allerdings die Gäste aus Dresden, die den besseren Start erwischten, nach nicht einmal drei Minuten stand es 4:9. Die SKYLINERS kämpften sich in der Folge über Rebounds und eine sichere Wurfquote aus dem Zweierbereich zurück ins Spiel. Besonders nach Beginn des zweiten Viertels konnten sich die Gastgeber über einen 7:0-Lauf ein wenig absetzen. Zwei Dreier von Kirchner und Wendler brachten die Titans wieder ins Spiel, ehe der Frankfurter Muenkat per Buzzer Beater den Halbzeitstand von 47:40 besorgte.

Im dritten Abschnitt kamen die Gäste, angeführt von Grayson Murphy (11 Punkte, 10 Rebounds, 8 Assists), wieder näher heran. Das Spiel war nun ausgeglichen und temporeich, die Führung wechselte mehrfach. Mit 59:55 ging es in das Schlussviertel. In diesem setzten sich die Frankfurter über mehrere Dreier zwischenzeitlich ab (71:60 – 37. Minute). Die Gäste konnten sich abermals zurück kämpfen und glichen 90 Sekunden vor Schluss aus (75:75). Am Ende blieben aber die SKYLINERS cooler und sicherten sich so ein knappes 79:75.

Die FRAPORT SKYLINERS setzen sich mit dem Sieg auf den zweiten Tabellenplatz und haben damit das mögliche Heimrecht für die ersten beiden Playoffrunden in der eigenen Hand. Die Titans hingegen haben nur noch rechnerische Chancen auf die Playoffs.


14.04.2024 16:00 Uhr RASTA Vechta II vs. PS Karlsruhe LIONS 75:93

Die PS Karlsruhe LIONS haben einen großen Schritt in Richtung Playoffs gemacht. Bei RASTA Vechta II gab es am Ende einen deutlichen Sieg, 75:93 war der Endstand.

Ins Spiel starteten zunächst die Gastgeber besser. Nach drei gespielten Minuten stand es 7:2. Vor allem unter den Körben zeigte RASTA II seine Stärken, Bedime schloss zweimal per Dunking ab, Center Elijah Schmidt steuerte sieben Punkte im ersten Abschnitt bei. So ging es mit 22:15 in die erste Viertelpause. Auch zu Beginn des zweiten Viertels blieb Vechta vorne. Dann fanden die Gäste aus Karlsruhe aber besser in die Partie und holten den Rückstand sukzessive auf, was sich im Halbzeitstand von 39:36 niederschlug.

In Hälfte zwei angekommen neutralisierten sich beide Mannschaften gegenseitig. Vechta leistete sich mehr Ballverluste, hatte aber noch die etwas besseren Trefferquoten und zudem in der Rebound-Statistik die Nase vorn. Karlsruhe konnte mehrfach ausgleichen, ohne jedoch im Anschluss selbst in Front zu gehen. Dies änderte sich in der letzten Minute des Abschnitts, als die LIONS über gutes Zusammenspiel die Führung erzielten (58:62 – Ende drittes Viertel). Der Schlussabschnitt wurde dann zu einer klaren Angelegenheit. Karlsruhe setzte sich ab, zwischenzeitlich kamen die Vechtaer zwar nochmal heran, aber spätestens mit einem 11:0-Lauf zum 85:71 (39. Minute) entschieden die LIONS das Spiel zu ihren Gunsten.

Für Karlsruhe bedeutet der Sieg das Behaupten von Playoffplatz sieben. Ein Erfolg aus den letzten beiden Spielen reicht dem Team von Scepanovic, um die Postseason zu sichern. RASTA Vechta II hält trotz der Niederlage die Klasse, da bereits am Samstag die ART Giants Düsseldorf gegen Trier verloren.


14.04.2024 16:30 Uhr Medipolis SC Jena vs. Artland Dragons 86:76

Im Heimspiel gegen die Artland Dragons hat Medipolis SC Jena den dritten Sieg in Serie eingefahren.

Grund zur Freude gab es schon vor dem Tip-Off. Co-Trainer Kendall Chones kehrte erstmals nach seiner schweren Tumorerkrankung wieder auf die Jenaer Bank zurück. Verzichten mussten die Gastgeber dagegen weiterhin auf Lorenz Bank (Gehirnerschütterung) und Amir Hinton (Handgelenksverletzung) sowie Nils Schmitz (Oberschenkelverletzung).

Von Beginn an entwickelte sich ein enger Schlagabtausch. Insgesamt je neun Führungswechsel oder ausgeglichene Spielstände gab es während umkämpfter 40 Minuten. Das erste Viertel war sehr zerfahren, zog sich nach 24 Freiwürfen über eine halbe Stunde und ging mit 26:28 knapp an die Gäste aus dem Artland. Die folgenden drei Abschnitte konnte jeweils Medipolis SC Jena mit vier Punkten Vorsprung für sich entscheiden. Vor allem im Schlussabschnitt konnten sich die Jenaer absetzen (75:64 – 33. Minute). Getragen wurden die Gastgeber vor 2.794 Zuschauern von Joshiko Saibou, der 27 Punkte auflegte. Auch Robin Lodders zeigte eine starke Leistung (11 Punkte, 12 Rebounds). Bei den Dragons war Kilian Binapfl am treffsichersten, er erzielte 20 Punkte.

Durch den Sieg schieben sich die Jenaer wieder auf Platz vier, der das Heimrecht für die erste Runde der Playoffs bedeuten würde. Aktuell liegt allerdings Phoenix Hagen punktgleich auf Rang fünf, am nächsten Spieltag kommt es in Hagen zum Showdown um das Heimrecht. Die Artland Dragons verpassen mit der Niederlage einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt, haben aber dennoch eine gute Ausgangslage für die letzten zwei Partien.

Nachberichte ProB Achtelfinale Spiel 1

13.04.2024 15:30 Uhr FRAPORT SKYLINERS Juniors vs. SC Rist Wedel 88:82

Das Achtelfinale in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB begann am Samstag mit der Partie FRAPORT SKYLINERS Juniors gegen den SC Rist Wedel. Am Ende konnten die Gastgeber den Heimvorteil nutzen und sich den ersten Sieg holen.

Die Rister hinterließen in der Anfangszeit gleich Eindruck mit Treffsicherheit und gewohnt hohem Einsatz. Frankfurt kämpfte sich nach einer frühen Auszeit wieder heran, übernahm dann die Führung. Kurios: Zu diesem Zeitpunkt (24:21 – Ende erstes Viertel) hatten die SKYLINERS Juniors alle ihre Punkte ausschließlich von der Dreierlinie erzielt. Im zweiten Viertel legten die Frankfurter nach, in die Halbzeitpause ging es mit einer zweistelligen Führung (43:33).

Auch nach dem Seitenwechsel gelang es den Gästen aus dem Norden nicht den Rückstand nennenswert zu verringern. Die Frankfurter doppelten teilweise in der Defense den Wedeler Top Scorer, Camron Reece, und zogen weiter weg. Mit 73:55 ging es in den Schlussabschnitt. In diesem kamen die Gäste noch einmal näher heran, kurz vor Schluss waren es nur noch sechs Punkte (87:81 – 39. Minute). Frankfurt blieb aber cool und gewann das Spiel.

Am kommenden Freitag findet das zweite Spiel der Serie statt, dann in der Steinberghalle in Wedel. Für den SC Rist Wedel muss ein Heimsieg her, um das entscheidende dritte Spiel zu erzwingen, die SKYLINERS Juniors wären bei einem Sieg im Viertelfinale.


13.04.2024 18:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. Seawolves Academy 108:73

Zum Auftakt in die Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB haben die Dragons Rhöndorf einen klaren Sieg gegen die Seawolves Academy eingefahren.

Die Dragons waren vom Start weg sehr präsent und starteten mit einem 11:2-Lauf in die Begegnung. Vor allem Antonio Pilipovic zeigte sich treffsicher und netzte zwei seiner am Ende fünf Dreier in den ersten Minuten ein. Zum Ende des ersten Viertels wuchs die Führung auf 30:15 an. Auch im zweiten Viertel bleib Rhöndorf im offensiven Rhythmus. Gleich 22 Assists legten die Dragons in Halbzeit eins auf. Auf Seiten der Rostocker merkte man deutlich das Fehlen der wichtigen Stammspieler Michael Jost, Daniel Lopez Dittert und Oshane Drews. Mit 56:29 ging es in die Pause, was schon wie die Vorentscheidung wirkte.

Nach der Pause pendelte sich der Vorsprung der Rhöndorfer bei etwa 30 Punkten ein. Badu Buck knackte schließlich per Freiwurf die 100-Punkte-Marke. Endstand vor über 1000 Fans war 108:73.

Das zweite Spiel der Serie findet am Freitag in Rostock statt. Mit einem Sieg dürfen die Dragons das Viertelfinale buchen, die Seawolves Academy muss das verhindern, um selbst noch die Chance auf die nächste Runde zu haben.


13.04.2024 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. Ahorn Camp BIS Baskets Speyer 72:62

Ein mühevoller, aber erfolgreicher erster Schritt in die Playoffs gelang den RheinStars Köln am frühen Samstagabend. Mit 72:62 (26:34) besiegten die Kölner zum Auftakt der „Best-of-Three“-Serie die Ahorn Camp BIS Baskets aus Speyer.

Die Gäste aus Speyer starteten couragiert gegen den Favoriten aus der Domstadt. Die Hausherren taten sich schwer und so konnten die Baskets ihre Führung zeitweise auf 12 Punkte ausbauen (22:34 – 19. Minute). In die Halbzeit ging es dann mit 26:34.

Im dritten Viertel arbeiteten sich die RheinStars dann sukzessive wieder heran. Steffen Haufs war es, der per Dreier die Führung wieder zurück in Kölner Hände holte (54:53 – 32. Minute). In der Folge blieb das Spiel umkämpft, die Gastgeber präsentierten sich allerdings etwas sicherer und gewannen am Ende, angeführt von Rupert Hennen und Björn Rohwer, die mit jeweils 15 Punkten Top Scorer wurden.

So steht es im Achtelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB nun 1:0, am kommenden Freitag (19.30 Uhr) geht es in der pfälzischen Domstadt weiter.


13.04.2024 18:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. CATL Basketball Löwen 79:74

Mit dem zehnten Heimsieg in Folge sind die SBB Baskets Wolmirstedt in die Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gestartet. Gegen die CATL Basketball Löwen hieß es am Ende 79:74.

Die Begegnung des Tabellenvierten der Nordgruppe und des Fünften der Südgruppe zeigte sich von den ersten Spielminuten an als intensives Duell auf Augenhöhe. Entsprechend ging es knapp mit 20:23 in die erste Viertelpause. Auch das zweite Viertel war körperlich und ausgeglichen, sodass es bei den drei Punkten Differenz blieb (42:45).

Nach dem Seitenwechsel gelang es den Gastgebern dann, das Spiel etwas mehr unter Kontrolle zu bekommen. Die SBB Baskets gewannen den dritten Abschnitt mit 19:10 und erarbeiteten sich so die Führung. Im Schlussviertel kamen die Löwen, angeführt von Top Scorer Tyseem Lyles (30 Punkte), dann wieder heran. Drei Minuten vor dem Ende war das Spiel nahezu ausgeglichen, beim Stand von 68:67. Die Wolmirstedter behaupteten die knappe Führung allerdings bis zum Schluss und setzten sich durch.

Am Freitag steht das zweite Spiel der Serie an, dieses Mal in der Erfurter Riethsporthalle. Behalten die SBB Baskets erneut die Oberhand, ziehen sie ins Viertelfinale ein. Gewinnen die Löwen, geht es für das entscheidende dritte Spiel zurück nach Wolmirstedt.


13.04.2024 19:00 Uhr OrangeAcademy vs. LOK BERNAU 83:73

In einem packenden ersten Playoffspiel hat die OrangeAcademy LOK BERNAU mit 83:73 bezwungen.

Das Spiel begann mit einem energiegeladenen Start seitens der Bernauer, die mit einem 7:0-Run die Führung übernahmen. Akim-Jamal Jonah setzte mit einem kraftvollen Dunk ein klares Signal, auch Jacob Mampuya netzte spektakulär per Putback Dunk. Aber auch die Offensive der Gastgeber fand nun besser in den Rhythmus. Gegen Ende des zweiten Viertels legten sie einen 8:0-Run hin, sodass sich ein fast ausgeglichener Halbzeitstand von 42:44 ergab.

Im dritten Viertel wurde das Spiel intensiver und physischer. Auch wenn die Ulmer zwischenzeitlich in Führung gingen, gelang es LOK diese zurück zu erobern, sodass es mit 57:61 in den Schlussabschnitt ging. In diesem zeigten dann die Ulmer ihre offensive Klasse und gewannen das letzte Viertel mit 26:12 sowie das Spiel mit 83:73. Bester Spieler bei der OrangeAcademy war Noa Essengue, der 17 Punkte und 15 Rebounds auflegte. Auf Seiten von LOK legte Center Akim-Jamal Jonah ebenfalls ein Double Double auf, er kam auf 24 Punkte und 13 Rebounds.

Nach dem Ulmer Heimsieg geht es nun mit einem Heimspiel der Bernauer weiter. Gewinnt LOK dieses, geht die Serie in die Verlängerung mit einem entscheidenden dritten Spiel in Ulm.


13.04.2024 19:30 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. FC Bayern Basketball II 78:49

Deutlicher Sieg für die Bayer Giants Leverkusen! Mit 78:49 haben die Giants die zweite Mannschaft des FC Bayern Basketball geschlagen.

Die Münchner traten mit einem Rumpfteam in Leverkusen an, Trainer Mutapcic rotierte im Hinblick auf das anstehende NBBL-Viertelfinale. Unter anderem die Top Scorer Ivan Kharchenkov und Martin Kalu erhielten eine Pause. Zunächst konnten die Münchner zwar dennoch mithalten, aber schon zum Ende des ersten Viertels lagen die Giants in Führung (17:13). Im zweiten Viertel konnten sich die Gastgeber dann absetzen, sodass es mit 40:25 in die Pause ging.

Das dritte Viertel legte die Grundlage für den deutlichen Leverkusener Erfolg. Mit einem 10:0-Lauf wuchs die Führung auf über 20 Punkte (50:28 – 24. Minute). Die Münchner fanden kein Mittel, um wieder Zugriff auf die Begegnung zu bekommen. So war die Partie bereits nach drei Vierteln so gut wie entschieden (64:34). Im finalen Abschnitt gab Bayer-Coach Gnad seinen jungen Spielern Spielzeit, die Bayern zeigten Moral und Einsatz und entschieden zumindest dieses Viertel für sich (14:15). Am deutlichen Sieg der Leverkusener änderte das aber nichts.

Spiel zwei der Serie findet nun in München statt, ein Sieg reicht den Giants zum Erreichen des Viertelfinales in den Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Der FC Bayern Basketball II wiederum muss selbst gewinnen, um ein entscheidendes drittes Spiel zu erzwingen.


13.04.2024 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. TSV Oberhaching Tropics 67:85

Die TSV Oberhaching Tropics klauen Spiel eins der Playoffserie gegen die EN BASKETS Schwelm! Die Gäste setzten sich mit 67:85 durch.

Vor den rund 1000 Zuschauern in Schwelm erwischten zunächst die Gastgeber den besseren Start. Vor allem aus der Mitteldistanz hatten die BASKETS viele Freiheiten, nach zehn Minuten hieß es 18:13. In der Folge waren die Tropics besser und übernahmen nach einem 10:0-Lauf die Führung, die sie zwischenzeitlich zweistellig ausbauten. In die Halbzeitpause ging es mit 30:37.

Im dritten Viertel fanden dann die Schwelmer offensiv besser den Weg zum Korb. Mit einem Tip-In brachte Till Hornscheidt die Gastgeber nach langer Zeit wieder in Führung (61:59). Die Tropics fanden allerdings ihrerseits Antworten. Der Schlussabschnitt war dann eine eindeutige Angelegenheit. Angeführt von den Routiniers Peter Zeis und Omari Knox gelang den Gästen ein 14:0-Lauf. Das reichte, um die Oberhachinger auf die Siegerstraße zu bringen, am Ende war es ein klares 67:85.

Am Freitag findet dann das zweite Spiel statt, diesmal in Oberhaching. Bei einem Schwelmer Sieg, ginge es für Spiel drei zurück nach Westfalen. Gewinnen die Tropics, stehen sie im Viertelfinale.


14.04.2024 16:00 Uhr BBC Coburg vs. Berlin Braves 2000 71:72

Das knappste Spiel in der ersten Runde des Achtelfinales in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB fand am Sonntag in Coburg statt. Mit 71:72 konnten sich die Gäste Berlin Braves 2000 durchsetzen.

Zunächst startete der BBC deutlich besser in die Begegnung. Bereits früh konnten die Gastgeber sich zweistellig absetzen (12:2 – 4. Minute). Das erste Viertel ging mit 21:10 an den BBC. Auch im zweiten Viertel blieben die Coburger spielbestimmend und konnten sich nach einem Dreier von Kolten Mortensen mit 18 Punkten absetzen. Es folgte eine Auszeit der Berliner, die Wirkung zeigte. Die Braves kämpften sich heran, sodass der Rückstand bis zu Pause auf acht Zähler schmolz (40:32).

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein enges Spiel, das aber leicht von den Berlinern dominiert wurde. Sieben Minuten vor dem Spielende glichen die Gäste dann aus (61:61). Beide Teams waren in der Folge vor allem darauf bedacht Fehler zu vermeiden. Vier Minuten vor Schluss stand es 71:72. Kurios: In der Folge wollte keinem der Teams mehr ein Korberfolg gelingen, sodass die Braves Spiel eins der Playoffs in Coburg stehlen konnten.

Für das zweite Spiel reisen die Teams nun in die Bundeshauptstadt, im Falle eines Coburger Siegs würde dann das entscheidende dritte Spiel wieder in Coburg stattfinden.

Vorberichte ProA 32. Spieltag

13.04.2024 18:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. VfL SparkassenStars Bochum

An diesem Samstag empfangen die Nürnberg Falcons die VfL SparkassenStars Bochum in der Kia Metropol Arena. Die Partie am 32. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga steht in mehrfacher Hinsicht unter einem besonderen Stern.

Für Basti Doreth und Basti Schröder steht das letzte Profi-Heimspiel an. Beide Nürnberger Identifikationsfiguren machen nach dieser Saison Schluss und hätten sich sicher andere Vorzeichen für ihren letzten großen Auftritt vor heimischem Publikum gewünscht. Die Lage ist für die Falcons äußerst angespannt, die letzten neun Spiele gingen verloren und so besitzt das Duell mit dem Tabellensiebzehnten aus Bochum echten Showdown-Charakter: Verlieren verboten! Vorteil für die Nürnberger: Sie haben den Klassenerhalt selbst in der Hand und das vermeintlich leichteste Restprogramm.

Die SparkassenStars haben aktuell einen Sieg weniger als die Falcons auf dem Konto und stehen daher auf dem ersten Abstiegsplatz. Am vergangenen Wochenende bewiesen die Bochumer allerdings, dass sie direkte Duelle im Abstiegskampf gewinnen können. Mit 76:74 setzten sie sich gegen die EPG Baskets aus Koblenz durch. Kilian Dietz sicherte den Erfolg mit einem Block in den Schlusssekunden, am offensiven Ende lieferten einmal mehr Niklas Geske (10 Punkte, 12 Assists) und Nachverpflichtung Raynere Zynique Thornton (24 Punkte, 8 Rebounds).


13.04.2024 19:00 Uhr JobStairs GIESSEN 46ers vs. Phoenix Hagen

Wenn am drittletzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am Samstag Phoenix Hagen bei den Jobstairs GIESSEN 46ers in der Osthalle zu Gast ist, dann steht viel auf dem Spiel: Die Ausgangslage in den Do-or-die-Spielen im Mai! Beide Teams stehen aktuell bei 22 Siegen, durch den Dreiervergleich mit den FRAPORT SKYLINERS liegen die Gießener auf Platz vier, während Hagen auf dem zweiten Tabellenplatz steht. Das Hinspiel entschieden die „Feuervögel“ in eigener Halle hauchzart für sich (86:85).

Mit einem Sieg hätten die 46ers also gute Chancen, sich auch den direkten Vergleich zu sichern. Unsicher ist dabei, ob Robin Benzing das Team unterstützen kann. Der Kapitän fehlte in den letzten drei Spielen aufgrund einer Handverletzung. Ansonsten sind in Gießen alle Mann an Deck, nachdem sich das Ausscheiden von Luca-Finn Kahl an der Mosel nur als Überdehnung des Knies herausgestellt und Stefan Fundic seine Knieprobleme weitgehend überwunden hat. Besonders Duane Wilson wird heiß auf die Revanche mit den „Feuervögeln“ sein, war er es doch, der im Hinspiel den Sieg mit dem letzten Wurf vergab.

Die Gäste aus Hagen haben sich von ihrer Niederlagenserie erholt und konnten die letzten vier Partien siegreich gestalten. Das Team um die ehemaligen Gießener Bjarne Kraushaar, Tim Uhlemann und Dennis Nawrocki agiert dabei sehr ausgeglichen. Im vergangenen Spiel gegen Münster scorten gleich sechs Akteure zweistellig. Mit den Nachverpflichtungen von Jamel McAllister und Vincent Neugebauer haben sich die Hagener zudem unter den Körben breiter aufgestellt, um bestens für den Saisonendspurt gerüstet zu sein.


13.04.2024 19:00 Uhr ART Giants Düsseldorf vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier

Drei Spieltage vor Ende der laufenden Saison empfangen die ART Giants Düsseldorf mit den Gladiators Trier den wohl ligaweit stärksten Gegner.

Mit nur fünf Niederlagen aus bisher 31 gespielten Partien stehen die Gladiators an der Tabellenspitze und gelten als absoluter Favorit auf einen Aufstieg in die BBL. Allein sieben Spieler der Rheinland-Pfälzer punkten im Schnitt zweistellig, angeführt von der Nachverpflichtung Jordan Barnes (15,8 Punkte pro Spiel) und dem iranischen Nationalspieler Behnam Yakhchali Dehkordi (14,5). Zudem haben sich die Gäste bereits die Hauptrundenmeisterschaft gesichert.

Die ART Giants dagegen stecken tief im Abstiegskampf, nur der direkte Vergleich hält die Düsseldorfer noch vor den VfL SparkassenStars Bochum, die den ersten Abstiegsplatz belegen. Umso wichtiger wäre für die Gastgeber ein Überraschungserfolg gegen Trier. Wie man einen Tabellenführer schlägt, haben die Giganten bereits Ende Januar gezeigt, als man den damaligen Spitzenreiter aus Jena mit 73:62 bezwang.

Im statistischen Teamvergleich liegen die Trierer in nahezu allen relevanten Kategorien vor den Düsseldorfern. Mit 50,8% Trefferquote aus dem Zwei-Punkte-Bereich weisen die Giants die zweitschwächste Quote der ProA auf, bei den Assists belegen sie mit 13 Vorlagen pro Spiel sogar den letzten Rang im ligaweiten Vergleich. Dafür gehören die Düsseldorfer bei den Rebounds zum oberen Mittelfeld der Liga und werden die Gladiatoren unter den Körben mit ihrer Physis vor Probleme stellen wollen.


13.04.2024 19:30 Uhr Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. Eisbären Bremerhaven

Zum vorletzten Heimspiel der Saison haben die Gartenzaun24 Baskets Paderborn die Eisbären Bremerhaven zu Gast. Das Hinspiel in Bremerhaven war mit 108:89 sehr deutlich, entsprechend will sich das Team von Steven Esterkamp für diese Niederlage revanchieren.

Die in der Tabelle letztplatzierten Paderborner stehen erst bei sieben Siegen und haben damit bereits zwei Siege weniger, als die davor platzierten Teams. Um die rechnerischen Chancen auf den Klassenverbleib aufrecht zu erhalten, ist ein Heimsieg gegen die Eisbären Pflicht. Zuletzt zeigte das Team schwankende Leistungen. Gegen die Top-Teams präsentierte es sich gut, unter anderem gelang ein Sieg gegen Jena. Allerdings setzte es auch herbe Niederlagen in Dresden und Karlsruhe. Hoffnung gibt zumindest das im Vergleich zur Konkurrenz vermeintlich leichtere Restprogramm.

Die Eisbären dagegen wollen noch ihre Restchance auf die Playoffs wahren. Mit zuletzt drei Siegen in Folge hat sich Bremerhaven nochmal an den achten Platz herangeschoben. Beim knappen Sieg in Bayreuth punkteten gleich fünf Akteure zweistellig, Topscorer war Hendrik Drescher, der auf 17 Punkte kam.


13.04.2024 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Nach zuletzt fünf Heimsiegen in Folge wollen die Uni Baskets Münster im Kampf um die Playoffs ihre Heimserie ausbauen. Am Samstag empfangen die Münsteraner das Spitzenteam Bozic Estriche Knights Kirchheim.

Die Uni Baskets stehen aktuell auf Playoffplatz 8, allerdings nur einen Sieg vor den Dresden Titans. Da der direkte Vergleich auf Dresdner Seite liegt, sind die Münsteraner gezwungen diesen Vorsprung mit weiteren Siegen zu verteidigen. Helfen sollen dabei gegen Kirchheim wie gewohnt die Big Men Adam Touray und Nathan Scott, die im Schnitt mit 14,7 bzw. 13,7 Punkten zweistellig scoren.

Die Knights dagegen liegen vor den letzten drei Spielen der Hauptrunde auf Rang fünf und sind bereits sicher in den Playoffs. Aus den letzten 12 Spielen konnte Kirchheim elf gewinnen, lediglich gegen die Jobstairs GIESSEN 46ers setzte es eine knappe Niederlage. Angeführt werden die Ritter von Michael Flowers, dem Top Scorer der Liga (20,7 Punkte pro Spiel). Auch Mike Miller (14,4) und Nicholas Muszynski (12,0) sorgen offensiv für Akzente, beide greifen sich zudem auch über sechs Rebounds pro Spiel.

Für die Teckstädter geht es nun darum die ersten vier Plätze und das damit verbundene Heimrecht für die erste Playoffrunde zu erreichen. Ein Sieg in Münster ist dafür Pflicht, das Hinspiel allerdings gestaltete sich äußerst ausgeglichen. Erst in den letzten Spielsekunden konnte Michael Flowers die Partie von der Freiwurflinie aus entscheiden (82:80).


13.04.2024 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. BBC Bayreuth

Am 32. Spieltag treffen die EPG Baskets Koblenz auf den BBC Bayreuth. Das Hinspiel in der Oberfrankenhalle ging mit 97:72 deutlich an den BBC.

Die Baskets stecken tief im Abstiegskampf, sieggleich mit den ART Giants Düsseldorf und den VfL Sparkassenstars Bochum hält sich das Team aus Koblenz aktuell nur knapp über dem Strich. Schuld an dieser Ausgangssituation ist die weiter andauernde Niederlagenserie. Nach dem überraschenden Sieg gegen Trier, wurden die letzten sieben Partien verloren, darunter auch die direkten Duelle mit den Konkurrenten aus Düsseldorf und Bochum. Nun soll es gegen den BBC Bayreuth endlich wieder einen Erfolg geben.

Die Bayreuther befinden sich mit dem elften Platz im Mittelfeld der Tabelle. Die Playoffs liegen nach der knappen Niederlage gegen die Eisbären Bremerhaven in weiter Ferne, der Abstiegskampf ist aber natürlich auch kein Thema mehr. Für BBC-Coach Mladen Drijencic geht es nun „grundsätzlich darum, im Sport den Ehrgeiz zu haben, besser zu sein als der Gegner und gewinnen zu wollen.“


14.04.2024 15:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. Dresden Titans

Die FRAPORT SKYLINERS empfangen am Sonntag die Dresden Titans. Im Hinspiel konnten sich die Frankfurter klar durchsetzen, 59:81 hieß es am Ende in der Margon Arena in Dresden.

Der BBL-Absteiger zeichnet sich besonders durch defensive Stabilität aus. Pro Spiel lässt die Mannschaft von Denis Wucherer nur 72,9 Punkte zu, was klarer Liga-Bestwert ist. Offensiv ist das Team aus dem Finanzzentrum Deutschlands mit 80 Zählern pro Partie lediglich 14. im Ligavergleich. Trotzdem lösten die SKYLINERS am vergangenen Mittwoch in Nürnberg das Playoff-Ticket. Im Kampf um das Heimrecht für das Playoff-Viertelfinale zählt nun jeder Sieg, denn mit Hagen, Kirchheim sowie Gießen und Jena fighten noch einige Teams um die Plätze zwei bis vier.

An der Elbe hofft man am Sonntag wieder Punkte gen Osten entführen zu können. Mit dem dominanten Sieg gegen Düsseldorf bewiesen die Korbjäger aus der sächsischen Landeshauptstadt, dass sie sich von der Niederlage in Bayreuth nicht aus dem Rhythmus bringen lassen haben. Aktuell auf dem neunten Platz liegend wollen die Titans noch alles geben, um in die Playoffs einzuziehen, nur ein Sieg trennt die Sachsen von den Uni Baskets Münster. Trainer Fabian Strauß setzt dabei auf eine klare taktische Vorgabe gegen die defensiv starken Frankfurter: „Wir müssen schnell spielen und den Ball viel laufen lassen, um die Defensive ins Wanken zu bringen. Frankfurts Spieler sind sehr athletisch und groß, wodurch sie im Spiel viel Platz wegnehmen. Deshalb wollen wir viele schnelle Würfe nehmen.“


14.04.2024 16:00 Uhr RASTA Vechta II vs. PS Karlsruhe LIONS

Selten waren die Verhältnisse in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA so ungeklärt wie vor dem nun anstehenden 32. Spieltag. An dem trifft RASTA Vechta II auf die PS Karlsruhe LIONS. Und wenn am Sonntag um 16 Uhr der Tip-Off im RASTA Dome ansteht, dann könnte der Aufsteiger, bereits seit 19 Stunden den Klassenerhalt sicher haben.

Grund dafür ist die Partie der ART Giants Düsseldorf gegen Trier. Verlieren die Düsseldorfer, ist RASTA II der Klassenverbleib bereits sicher. Ein solches Szenario wiederum hätte Auswirkungen auf den Kader der Vechtaer. Denn: Am Sonntag um 15:30 Uhr spielt auch die U19 des Klubs im ersten Playoff-Viertelfinale gegen Titelverteidiger ALBA BERLIN. Neben Karl Bühner und Linus Trettin würden dann wohl auch Jack Kayil und Joshi Bonga für die YOUNG RASTA DRAGONS auflaufen.

Unabhängig von den eigenen Personalentscheidungen wird RASTA II am Sonntag auf ein bärenstarkes Löwenrudel treffen. Letzten Sonntag verbiss sich das Team von Head Coach Aleksandar Scepanovic nach verschlafenem 1. Viertel (21:25) in die Gartenzaun24 Baskets Paderborn und gewann mit 108:75. Überragender Akteur war dabei Lachlan Dent. Der LIONS-Guard versenkte zehn Dreier, damit stellte er einen ProA-Rekord auf. Am Ende stand er bei 42 Punkten.

Ähnlich stark lief es für die Karlsruher auch im Hinspiel, das deutlich mit 95:67 an die LIONS ging. „Was Karlsruhe kann, haben wir dort auf die harte Tour gelernt“, so RASTA-Coach Hendrik Gruhn. „Dieses Mal wollen wir es besser machen. Wir wollen deren Tempo kontrollieren, sie nicht ins laufen kommen lassen, deren Transition-Offense stoppen.“


14
.04.2024 16:30 Uhr Medipolis SC Jena vs. Artland Dragons

Zum Abschluss des 32. Spieltags steht in der Sparkassen-Arena das Duell zwischen Medipolis SC Jena und den Artland Dragons an.

Im Kampf um die bestmögliche Platzierung nach der regulären ProA-Saison befindet sich Jena um Kapitän Rasheed Moore derzeit mittendrin im Finalmodus und hat nach den beiden Auswärtssiegen in Nürnberg und Frankfurt auf der Schlussetappe nicht die schlechtesten Karten. Schließlich sind es nur zwei Punkte, die den derzeitigen Tabellenzweiten aus Hagen von Platz 6 trennen, auf dem die Mannschaft von Björn Harmsen lauert. Nach hinten blicken muss das Team seit dem zurückliegenden Wochenende nicht mehr. Zu groß ist der Vorsprung auf das Trio, bestehend aus Karlsruhe, Münster und Dresden, welches sich um die verbleibenden zwei Viertelfinal-Tickets streitet.

Der Gegner aus Quakenbrück bringt mit Coach Patrick Flomo und Veteran Brandon Thomas bekannte Gesichter nach Jena mit. Nach dem völlig misslungenen Saisonstart haben sich die Dragons mittlerweile gefangen und haben nun den Klassenerhalt in der eigenen Hand. Beim Sieg in Vechta unter der Woche legte Point Guard Connor Van Anthony ein Triple Double auf, ihm gelangen 19 Punkte, 14 Assists und 11 Rebounds.

Vorberichte ProB Achtelfinale Spiel 1

13.04.2024 15:30 Uhr FRAPORT SKYLINERS Juniors vs. SC Rist Wedel

Am Samstag empfangen die FRAPORT SKYLINERS Juniors in Spiel eins der ersten Playoff Runde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB den SC Rist Wedel. Diese Begegnung gab es bereits vor elf Jahren, damals mit dem besseren Ende für die Wedeler.

Mit dem deutlichen Heimsieg am letzten Hauptrundenspieltag gegen die OrangeAcademy aus Ulm, erreichten die Juniors den vierten Platz in der ProB Süd. Dadurch starten die Frankfurter mit Heimrecht in die Playoffserie. Gerade das kann zum entscheidenden Vorteil werden, denn vor heimischer Kulisse verloren die SKYLINERS Juniors bislang nur ein einziges Mal, bei 12 erzielten Siegen.

Mit dem SC Rist Wedel hat sich das jüngste Team in der ProB Nord den fünften Platz gesichert. Die Hamburger sind vor allem am defensiven Ende des Feldes dominant. Sie sind das reboundstärkste Team ihrer Division und verbuchen die meisten geblockten Würfe. Zudem punkten vier Spieler im Schnitt zweistellig, Topscorer ist Center Camron James Reece, der in der Hauptrunde 16,1 Punkte pro Partie auflegte und sich dazu 11,4 Rebounds griff.


13.04.2024 18:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. Seawolves Academy

Wenn mit den Dragons Rhöndorf der Erstplatzierte der ProB Süd auf den Achten der ProB Nord, die Seawolves Academy, trifft, scheint die Favoritenrolle klar verteilt. Allerdings kam Rhöndorf seit 2012 nicht mehr über das Achtelfinale der Playoffs hinaus.

Die Dragons treten den Auftakt der Postseason mit ordentlich Selbstvertrauen an, das letzte Spiel gegen das TEAM EHINGEN URSPRING konnte souverän gewonnen werden (106:74). Dennoch meint Coach Stephan Dorn: „Unsere Form ist zwar ansteigend, wir sind aber noch nicht da, wo wir hinwollen. Am Samstag brauchen wir wieder Impact von der Bank und unsere Führungsspieler müssen produzieren.“ Nicht mitwirken kann dabei weiterhin Leon Bulic, der aufgrund einer Knieverletzung fehlen wird. Ebenso ist der Einsatz von Ferenc Gille (Sprunggelenksverletzung) und Janne Müller (erkrankt) fraglich.

Die Gäste aus dem Norden konnten sich mit dem achten Platz in der ProB Nord knapp für die Playoffs qualifizieren. Wichtigster Akteur bei den Seawolves ist Point Guard Brandon Maughmer, der auf durchschnittlich 19,4 Punkte pro Spiel kommt. 5,9 Rebounds und 4,9 Assists komplettieren seine Statline. Auch unter den Körben können die Rostocker, um Routinier Michael Jost, einiges an Präsenz vorweisen. Ein klarer Nachteil ist für die Gäste hingegen die Auswärtsschwäche. Nur vier Spiele der regulären Saison konnten auf fremdem Parkett gewonnen werden.


13.04.2024 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. Ahorn Camp BIS Baskets Speyer

Am Samstag erwarten die RheinStars Köln zum Auftakt der „Best-of-three“-Serie die Ahorn Camp BIS Baskets aus Speyer in der ASV-Sporthalle.

Mit acht Siegen in Folge und als Erster der Nord-Hauptrunde gehen die Kölner favorisiert in die erste Runde. „Das hat allerdings ab dem ersten Tipoff keine Bedeutung mehr. Wir müssen über unser Spiel den Gegner in den Griff bekommen, dann werden wir unsere Chancen auf den ersten Sieg bekommen“, sagt der Coach der RheinStars, Stephan Baeck. Bauen kann er auf die Offensivstärke seines Teams. Die Kölner erzielten bislang durchschnittlich 87 Punkte pro Begegnung, viertbester Wert aller Teams in der ProB.

Die Gäste aus Speyer stehen zum dritten Mal in Folge in den Playoffs, es war allerdings jeweils nach der ersten Runde Schluss. Gegen die Kölner wird das Brechen dieser Serie nun keine leichte Aufgabe. Zumindest zeigt aber die Formkurve bei den Baskets aktuell klar nach oben. Vier der letzten sechs Spiele konnten die Rheinland-Pfälzer siegreich gestalten, sogar gegen die Dragons Rhöndorf, Hauptrundenmeister der ProB Süd, gelang ein deutliches 95:76.


13.04.2024 18:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. CATL Basketball Löwen

Die SBB Baskets Wolmirstedt starten am Samstagabend ab 18 Uhr mit einem Heimspiel in die diesjährigen Playoffs der Barmer 2. Basketball Bundesliga Pro B. Im Achtelfinale heißt der Gegner CATL Basketball Löwen.

Selbstbewusst gehen die SBB Baskets in die diesjährigen Playoffs. Zuletzt wurden sechs Partien in Serie gewonnen. Vor heimischem Publikum ist die Siegesserie sogar noch beeindruckender: Die vergangenen neun Heimspiele wurden allesamt siegreich gestaltet. Der spannende Derby-Sieg (78:77) am letzten Spieltag der regulären Saison gegen die BSW Sixers hat der Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast noch einmal zusätzlichen Rückenwind verliehen.

Die CATL Basketball Löwen beendeten die reguläre Saison in der Südstaffel mit 15 Siegen und elf Niederlagen auf dem fünften Tabellenplatz. Lange Zeit belegte das Team von Cheftrainer und Ex-Profi Enrico Kufuor den zweiten Rang, schwächelte in der Schlussphase der regulären Saison allerdings etwas. Um nun in den Playoffs durchzustarten, soll vor allem ein Trio den Erfurtern helfen: Tyseem Lyles (19,5 Punkte pro Spiel), Paul Albrecht (19,3) und Jan Heber (14,4) sind wichtige Scorer und Säulen der Löwen.


13.04.2024 19:00 Uhr OrangeAcademy vs. LOK BERNAU

Zum Auftakt der diesjährigen Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB empfängt die OrangeAcademy LOK BERNAU.

Eine Woche liegt das letzte Hauptrundenspiel der OrangeAcademy erst zurück, die jungen Ulmer unterlagen dort auswärts den FRAPORT SKYLINERS Juniors. In den Playoffs wollen die Gastgeber nun wieder ihren schnellen und intensiven Spielstil präsentieren, der von vielen 1-gegen-1-Aktionen geprägt ist. Zusätzlich zählt die Defensive zu den Stärken, insbesondere Abschlüsse in der Zone erschweren die großen Spieler der jungen Ulmer.

Der Siebtplatzierte der ProB Nord, LOK BERNAU, sicherte sich den Playoffeinzug mit einem überraschenden Erfolg bei den Bayer Giants Leverkusen. Effektivster Spieler des Teams ist Center Akim-Jamal Jonah, der neben 14,9 Punkten auch noch 9,3 Rebounds und 1,9 Blocks pro Begegnung sammelt. Das Berliner Nachwuchstalent Elias Rapieque lief zwar nur in 15 Spielen für Bernau auf, überzeugte jedoch ebenfalls mit 16,9 Punkten, 4,1 Assists, 5,7 Rebounds bei soliden Wurfquoten aus dem Feld.


13.04.2024 19:30 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. FC Bayern Basketball II

Das erste Spiel der ProB-Playoffs im Achtelfinale steht an: Die Bayer Giants Leverkusen empfangen am Samstag, 13.04.2024, um 19:30 Uhr, die Zweitvertretung des FC Bayern Basketball in der Ostermann-Arena.

Die Gastgeber haben die Hauptrundenmeisterschaft in der ProB Nord am letzten Spieltag an die RheinStars Köln abgeben müssen. Entsprechend sind die Leverkusener motiviert, es in den Playoffs besser zu machen. „Die Jungs hängen sich voll rein, arbeiten hart und zeigen was mit Einsatz möglich ist. Das ist genau das, was wir uns im Trainerteam bezüglich Samstag gewünscht haben“, fasst Coach Hansi Gnad die Trainingswoche zusammen.

Gegner der Giants ist der FC Bayern Basketball II. Die Münchener qualifizierten sich in buchstäblich letzter Sekunde für die Playoffs, mit einem 87:86 gegen die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer. Schlussendlich belegte das Team des ehemaligen DBB-Bundestrainers Emir Mutapcic den siebten Rang in der Südstaffel. Go-to-Guy und Topscorer der Gäste ist der gebürtige Münchner Ivan Kharchenkov, der auch das Spiel gegen Speyer am Ende entschied. Mit Martin Kalu steht zudem ein junger Point Guard im Aufgebot, der mit 19,3 Zählern pro Spiel der zweitbeste Punktesammler seines Teams ist.


13.04.2024 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. TSV Oberhaching Tropics

Für die TSV Oberhaching Tropics geht es in der ersten Runde der Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga zu den EN Baskets Schwelm.

Als Favorit gehen dabei wohl die Gastgeber in die Serie. Die letzten beiden Partien gewannen die EN BASKETS, der Sieg in Rostock war mit 75:56 sehr deutlich. Routinier Thomas Reuter zeigte sich in diesem Spiel top aufgelegt, ihm gelangen 18 Punkte. Unter den Körben dominiert Khalil Miller. Der kanadische Importspieler liefert pro Spiel 15,7 Punkte und starke 11,3 Rebounds.

Die TSV Oberhaching Tropics reisen mit ebenfalls zwei Siegen im Rücken nach Schwelm. Zudem landeten die Gäste in der ProB Süd nur aufgrund eines Vierervergleichs auf dem sechsten Platz, mit einem Sieg mehr wäre sogar Platz drei möglich gewesen. Dennoch sieht Coach Mario Matic die Favoritenrolle klar verteilt: „Schwelm ist nicht durch Zufall auf dem dritten Platz der Nordgruppe gelandet. Sie spielen einen sehr modernen Basketball und sehr teamorientiert. Uns erwartet ein Hexenkessel mit 1500 Zuschauern und wir gehen als Außenseiter in die Partie. Der Druck liegt somit bei den BASKETS. Wir werden 40 Minuten lang bedingungslos kämpfen und alles reinwerfen.“


14.04.2024 16:00 Uhr BBC Coburg vs. Berlin Braves 2000

Am kommenden Sonntag startet für den BBC Coburg die wohl schönste Zeit des Jahres: die Playoffs. Im Achtelfinale warten auf die Vestestädter die Berlin Braves 2000.

Mit zwei Siegen zum Ablauf der regulären Saison konnten die Coburger noch Platz drei in der ProB Süd erobern und haben in der ersten Runde der Playoffs Heimvorteil. Diesen gilt es nun auch zu nutzen, denn in den letzten beiden Spielzeiten verlor der BBC jeweils trotz Heimrecht das erste Playoffspiel. Entsprechend groß ist die Motivation im Team. Kapitän Sven Lorber: „Die Vorfreude auf die Playoffs ist enorm. Man arbeitet das ganze Jahr darauf hin und mit unserem kleinen Lauf am Ende haben wir uns ja noch den Heimvorteil geholt, den wir auch nicht so leicht hergeben wollen. Wir wollen jetzt auch endlich mal über die erste Runde hinaus kommen, aber das wird nicht einfach werden gegen die Braves.“

Die Gäste aus der Hauptstadt erreichten direkt in ihrer Debütsaison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB die Playoffs. Dies liegt vor allem an der Erfahrung des Teams. Mit Cheftrainer Achmadschah Zazai verfügen die Berliner über einen Coach, der selbst jahrelang in der ProA und zeitweise auch in der BBL für Gießen und Braunschweig aktiv war und dort als Point Guard die Fäden in der Hand hatte. Das Brüder-Duo Andreas und Martin Seiferth agiert unter den Körben, vor allem Ex-BBL-Profi Andreas Seiferth ist mit 9,9 Rebounds pro Spiel sehr präsent.

Nachbericht Nachholspiel RASTA Vechta II vs. Artland Dragons

10.04.2024 19:30 Uhr RASTA Vechta II vs. Artland Dragons

Das Derby zwischen RASTA Vechta II und den Artland Dragons hielt am Mittwochabend alles, was es zuvor versprochen hatte. Ein packender Fight um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt bescherte allen Beteiligten einen großartigen Basketball-Abend – mit dem besseren Ende für die Quakenbrücker. Sie gewannen unter großem Jubel der rund 500 mitgefahrenen Fans mit 98:88 (45:41).

Zu Beginn des Spiels schenkte Brandon Thomas den Gastgebern in seinem 17. Jahr als Profi gleich einmal 14 Punkte ein, darunter drei Dreier. Johann Grünloh, 21 Jahre jünger als der US-Amerikaner, zeigte sich ebenfalls vom Tip-Off an bereit und steuerte für Vechta sechs Punkte und drei Rebounds zum 16:23-Pausenstand bei. Die Gäste setzten sich in der Folge zunächst zweistellig ab, doch RASTA konterte mit einem 13:0-Lauf zur zwischenzeitlichen Führung (31:28 – 16. Minute). Bis zur Pause blieb die Partie eng, die Führung wechselte hin und her.

Im dritten Viertel liefen die Gäste dann zur Höchstform auf. Binnen nicht einmal drei Minuten gelangen ihnen 17 Punkte, angeführt von einem starken Jakob Forrester, der zur letzten Viertelpause schon 24 Zähler auf dem Konto hatte. Im Schlussabschnitt flammte der Kampfgeist der Vechtaer noch einmal auf. Luc van Slooten brachte die Gastgeber mit zwei Dreiern in Folge wieder in Schlagdistanz (78:84 – 35. Minute). Am Ende blieben die Dragons aber souverän an der Freiwurflinie und entführten so die zwei Punkte und den direkten Vergleich aus Vechta.

Überragender Mann vor 2.145 Zuschauern im RASTA Dome war Dragon Connor van Anthony. Der US-Guard legte ein Triple-Double auf, mit 19 Punkten, 14 Assists und elf Rebounds. Bei RASTA II hatte Kaden Anderson mit 26 Punkten und neun Rebounds stark abgeliefert, Top-Scorer wurde Quakenbrücks Jakob Forrester mit 27 Zählern.

Für beide Teams bleibt es weiter spannend im Abstiegskampf. RASTA Vechta II reicht ein Sieg zum sicheren Klassenverbleib, die nächste Gelegenheit gibt es dafür am Sonntag, wenn die PS Karlsruhe Lions in Vechta gastieren. Die Dragons wollen ihre gute Form auch im nächsten Auswärtsspiel unter Beweis stellen. Die Partie bei Medipolis SC Jena steht ebenfalls am Sonntag an.

Foto: Christian Becker

Vorbericht Nachholspiel RASTA Vechta II vs. Artland Dragons

10.04.2024 19:30 Uhr RASTA Vechta II vs. Artland Dragons

Zum Nachholspiel des 30. Spieltags in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfängt RASTA Vechta II die Artland Dragons. Im Hinspiel konnte sich Vechta in Quakenbrück nach Verlängerung knapp mit 81:84 durchsetzen, die tabellarische Situation verleiht dem Derby zusätzliche Relevanz.

Die junge zweite Mannschaft von RASTA konnte nur eines der letzten vier Spiele gewinnen, hat im Abstiegskampf aber dennoch die komfortabelste Ausgangslage. Mit einem Sieg gegen die Dragons könnten sich die Vechtaer schon am Mittwoch aller Abstiegssorgen entledigen.

Die Gäste aus Quakenbrück dagegen sind aktuell, bei einem Spiel weniger, punktgleich mit den VfL SparkassenStars Bochum, die den ersten Abstiegsplatz belegen. Auch die EPG Baskets Koblenz und die ART Giants Düsseldorf weisen die gleiche Anzahl an gewonnenen Spielen auf. Entsprechend zählt für die Dragons jeder Sieg im Kampf um den Klassenerhalt.

Die Gäste treten dabei mit einem deutlichen Heimerfolg (101:80 vs. Nürnberg Falcons BC) im Rücken die kurze Auswärtsfahrt an. Überzeugen konnte vor allem Center Jakob Forrester, der auf 24 Punkte und 7 Rebounds kam. In Vechta könnte er nun unter den Körben erneut auf Center-Talent Johann Grünloh treffen. Der junge Deutsche zeigte im Hinspiel in der Artland Arena eine bärenstarke Leistung und legte mit 15 Punkten und 15 Rebounds ein astreines Double-Double auf. Dazu kamen zudem noch 7 geblockte Würfe.

Nachberichte ProB Süd 26. Spieltag

06.04.2024 19:30 Uhr Dragons Rhöndorf vs. TEAM EHINGEN URSPRING

Zum Abschluss der regulären Saison überzeugen die Dragons Rhöndorf vor heimischer Kulisse.

Nach zwei Minuten stellte der glänzend aufgelegte Adam Thoseby per Dreier auf 2:8 aus Sicht der Hausherren. Der neuseeländische Flügelspieler der Gäste hatte einen absoluten Sahnetag erwischt, legte in der Endabrechnung 32 Punkte auf und war damit Topscorer der Begegnung. „Am Anfang waren wir insgesamt nicht aufmerksam genug und haben insbesondere Thoseby nicht kontrollieren können“, gab Dragons-Coach Stephan Dohrn zu. Im zweiten Spielabschnitt hielt Ehingen anfänglich dagegen, holte durch Vincent Neugebauer wichtige Rebounds und glich in Minute 14 noch einmal aus (39:39).

In der zweiten Hälfte packten die Rheinländer in der Verteidigung immer konsequenter zu und setzten sich bis zur 29. Minute sukzessive auf 30 Punkte ab (87:57). Die Gäste ergaben sich zwar nicht, fanden jedoch auch kein Mittel mehr um sich aus Rhöndorfs Umklammerung zu befreien.

Die Dragons Rhöndorf ziehen als Erstplatzierter der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd in die Playoffs ein. Dort geht es gegen die Seawolves Academy aus Rostock. Das TEAM EHINGEN URSPRING hingegen beendet die Saison auf Platz 12.


06.04.2024 19:30 Uhr FRAPORT SKYLINERS Juniors vs. OrangeAcademy

Zum Hauptrundenabschluss in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd trafen die FRAPORT SKYLINERS Juniors auf die OrangeAcademy. Die Gastgeber setzten sich am Ende deutlich mit 95:80 durch.

Den besseren Start erwischten die SKYLINERS Juniors. Auf die ersten Ulmer Punkte durch Linus Stoll antwortete Frankfurt mit einem 9:0-Lauf innerhalb der ersten zwei gespielten Minuten. In der Folge entwickelte sich das erste Viertel zu einem Frankfurter Offensivspektakel.

Mit Beginn des zweiten Viertels setzen sich die Gastgeber erstmals zweistellig ab und bauten den Vorsprung zur Pause auf 17 Zähler aus (57:40). Diesen gaben die Frankfurter in der Folge auch nicht mehr aus der Hand und überzeugten vor allem durch ihr starkes Teamplay. Insgesamt verteilten die SKYLINERS 10 Assists mehr als die OrangeAcademy und das bei einer deutlich kleineren Menge an Ballverlusten.

Als nächstes stehen in der ProB die Playoffs an, in die beide Teams mit Heimrecht starten. Für die FRAPORT SKYLINERS Juniors kommt es zum Duell mit dem SC Rist Wedel, die OrangeAcademy trifft auf LOK BERNAU.


06.04.2024 19:30 Uhr FC Bayern Basketball II vs. Ahorn Camp BIS Baskets Speyer

Die zweite Mannschaft des FC Bayern Basketball hat mit einem knappen Heimsieg gegen die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer die Playoffs erreicht. In einem hochspannenden Krimi setzten sich die Münchner mit 87:86 (44:42) gegen den direkten Konkurrenten durch.

Die Bayern kamen gut in die Partie, Martin Kalu und Ivan Kharchenkov attackierten erfolgreich das Brett, zum Ende des ersten Viertels stellte Kalu mit zwei Dreiern auf 27:18. Im zweiten Viertel waren die Gäste aus Speyer dann besser und konnten die Partie zur Pause ausgeglichen gestalten (44:42).

Auch in der zweiten Hälfte blieb das Spiel dann eng. In den letzten Minuten spitzte sich die Begegnung nochmals zu, quasi mit jedem Angriff wechselte die Führung. Einen kurzen Run der Gastgeber konterte Speyer mit einem eigenen 5:0-Lauf, neun Sekunden vor Schluss war der Spielstand ausgeglichen. Per Freiwurf brachte Kharchenkov die Bayern in Führung, der letzte Wurf des Spiels von Baskets-Topscorer DJ Woodmore verfehlte sein Ziel. So stand am Ende ein 87:86 für den FC Bayern Basketball II.

Dennoch erreichten beide Teams die Playoffs in der ProB. Die Münchner treffen dabei auf die Bayer Giants Leverkusen, für Speyer steht das Duell mit den RheinStars Köln an.


06.04.2024 19:30 Uhr BBC Coburg vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Mit 97:88 bezwang der BBC Coburg am letzten Spieltag der regulären Saison die Porsche BBA Ludwigsburg und beendet damit die Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd auf Platz drei.

Der BBC begann stark und spielte die wahrscheinlich beste erste Halbzeit der Saison. Mit einer zwischenzeitlichen Dreier-Quote von 91 Prozent (10/11) dominierten die Coburger Viertel eins und zwei und gingen verdient mit 60:37 in die Pause.

In der zweiten Hälfte steckte Ludwigsburg nicht auf und kämpfte sich wieder zurück ins Spiel. Eine Minute vor dem Ende waren die Gäste auf fünf Zähler dran (88:83). Doch Top-Scorer Sven Lorber (27 Punkte) machte 39 Sekunden vor Schluss mit einem seiner fünf Steals und dem anschließenden Korbleger den Deckel drauf.

Mit dem Heimerfolg gegen die Barockstädter sicherten sich die Coburger das Heimrecht in der ersten Playoffrunde, in der es gegen die Berlin Braves 2000 geht. Für die Gäste aus Ludwigsburg reichte es mit Platz 10 in der ProB Süd knapp nicht zum Einzug in die Postseason.


06.04.2024 19:30 Uhr CATL Basketball Löwen vs. Black Forest Panthers

Die CATL Basketball Löwen beenden die Hauptrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB mit einer 75:82-Heimniederlage gegen die Black Forest Panthers aus Schwenningen. Dadurch treffen die Erfurter als Fünfter der Südgruppe auf die SBB Baskets Wolmirstedt als Tabellenvierte der Nordgruppe.

Die Riethsporthalle war mit 1.250 Fans gut besucht. Die starke Kulisse beflügelte im ersten Viertel jedoch die Schwenninger Gäste mehr als die Hausherren, die nach zehn Spielminuten mit fünf Punkten zurück lagen (22:27). Bis zur Halbzeit holten die Erfurter auf und gingen mit einem Punkt in Führung (37:36). Im dritten Viertel bauten die Löwen den Vorsprung auf zehn Zähler aus (61:51), jedoch glichen die Panthers im Schlussabschnitt die Partie aus (71:71). In der Verlängerung taten sich die Schützlinge von Trainer Enrico Kufuor offensiv schwer und unterlagen mit sieben Punkten (75:82).


06.04.2024 19:30 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. BG Hessing Leitershofen

Mit 96:83 gewannen die TSV Oberhaching Tropics im Derby gegen die BG Hessing Leitershofen.

Die Tropics starteten stark in die Begegnung, in der ersten Halbzeit war es vor allem Flügelspieler Jörg Dippold, gegen den die Gäste keine Lösung fanden. Der Routinier markierte 17 seiner 21 Punkte vor der Pause. Auch seine Kollegen trafen aus allen Lagen, Kögler und Zeis von der Dreierlinie oder Knox und Fischer aus der Halbdistanz. Mit 51:37 ging es in die Halbzeitpause.

Nach der Pause kamen die Gäste besser in die Partie und brachten die Tropics über eine Umstellung in der Verteidigung aus dem Rhythmus. Auch offensiv fanden die Schwaben nun Lösungen und verkürzten den Rückstand Punkt um Punkt. Die Gastgeber antworteten mit zwei Dreiern von Zeis und Kögler, die den Abstand wieder in den zweistelligen Bereich brachten. In der Folge hielten die Tropics den Vorsprung und setzten sich letztendlich mit 96:83 durch.

Für die Gastgeber geht es nun in den Playoffs weiter, es warten die EN BASKETS Schwelm auf die Tropics. Für die BG Hessing Leitershofen endet die Saison auf dem elften Tabellenplatz in der ProB Süd.


06.04.2024 19:30 Uhr TSV Tröster Breitengüßbach vs. SV Fellbach Flashers

Am letzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga Pro B Süd bezwang der TSV Tröster Breitengüßbach vor knapp 300 Zuschauern in der Hans-Jung-Halle den Mitaufsteiger Fellbach Flashers nach einer überzeugenden Leistung mit 84:74 und verabschiedet sich mit einem Sieg in die Sommerpause.

Während es für Breitengüßbach sportlich um nichts mehr ging, musste Fellbach unbedingt gewinnen, damit sie ihre Chancen auf die Playoffs am Leben erhalten. Den besseren Start in die Begegnung erwischten die Hausherren, die dank schönen Passspiels die freien Würfe durch Walde, Dippold und Klaus zum 7:2 versenkten. Wenig später erhöhte Wörrlein auf 11:4 und die Fans in der Hans-Jung-Halle waren aus dem Häuschen. Anschließend kamen die Flashers besser ins Spiel und glichen durch Berger, Butler und Kronhardt zum 11:11 aus (5.). In der Folgezeit entwickelte sich ein munteres Spielchen, in dem beide Teams ihre Würfe hochprozentig im Korb des Gegners versenkten. Bis zur Halbzeitpause bauten die Oberfranken ihre Führung durch einen Klaus-Dreier und einem Buzzerbeater von Dippold auf 44:34 aus.

Im dritten Viertel stellten die Gäste dann ihre Verteidigung um, mit der Breitengüßbach etwas Probleme hatte. Dadurch kam Fellbach auf 46:40 heran. Güßbach blieb cool, ließ den Ball geduldig laufen und traf durch Trummeter erst einen Dreier und dann noch einen Mitteldistanzwurf zum 51:40 (25.). Fellbach probierte alles, um näher ranzukommen. Doch die Gastgeber hatten durch Walde, Land und Dippold immer wieder die passende Antwort parat.

Nach einer Auszeit von Coach Borisov kam Fellbach durch Kronhardt und Ulevicius auf 70:64 heran. Man merkte den Hausherren an, dass sie dieses Spiel nicht verlieren wollten. Klaus und Dippold sorgten in der 36. Spielminute wieder für eine beruhigende 10-Punkte-Führung, 74:64. Walde und Nieslon konterten die Fellbacher Zähler in der Folgezeit, sodass der Vorsprung gehalten werden konnte. Am Ende stand ein verdienter 84:74-Heimsieg zum Abschluss des Abenteuers Pro B auf der Anzeigetafel. Fellbach rutschte durch die Niederlage auf Rang neun ab und verpasst damit die Playoffs.

Nachberichte ProB Nord 26. Spieltag

06.04.2024 19:30 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. LOK BERNAU

Am letzten Spieltag der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord gewann LOK BERNAU auswärts bei den Bayer Giants Leverkusen mit 60:79.

Im ersten Viertel reihte sich auf beiden Seiten Fehlwurf an Fehlwurf, sodass kaum ein offensiver Rhythmus zustande kam. Mit 13:16 endete Durchgang Nummer Eins. Im zweiten Durchlauf gaben der US-Amerikaner Ronnie Rousseau und Center Akim-Jamal Jonah auf Seiten der Bernauer den Ton an. Bei den Gastgebern hingegen verfehlten offene Würfe ihr Ziel, hinzu kam eine hohe Anzahl an einfachen Ballverlusten. Zum Ende der ersten Hälfte gelang es LOK sich abzusetzen (29:39 – 20.Minute). Nach der Pause verkürzten die Giants den Rückstand auf Bernau auf vier Zähler (35:39 – 22. Minute). Die Gäste konterten in der Folge jeden erfolgreichen Wurf der Hausherren umgehend und die Partie blieb eng (47:48 – 27. Minute). Im Schlussviertel erspielte sich LOK BERNAU dann einen deutlichen Vorsprung, was vor allem an den gut aufgelegten Emilio Banic und Meo Martin lag. Am Ende unterlag Leverkusen mit 60:79.

Als nächstes stehen die Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB an. Für die Bayer Giants Leverkusen kommt es dabei zum Duell mit dem FC Bayern Basketball II, LOK BERNAU trifft auf die OrangeAcademy.


    06.04.2024 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Itzehoe Eagles

    Im Duell der direkten Tabellennachbarn ging es tabellarisch um nicht mehr viel. Dennoch war die Defensive der Kangaroos direkt zu Beginn intensiv und aggressiv. So gelang es den Gastgebern mit fünf Punkten Führung in die erste Viertelpause zu gehen. In Viertel zwei kamen die Eagles dann aber wieder ran. Die erste Hälfte beendete Kapitän Ruben Dahmen, der per Dreier zur Schlusssirene ausglich und die Partie mit 51:51 in die Halbzeitpause schickte.

    Im dritten Viertel agierten die Kangaroos dominant und zwangen den Gästen wieder ihr Spiel auf. 25:11 Punkte im dritten Viertel sorgten für die Vorentscheidung. Die Gäste schafften es daraufhin nicht mehr, das Spiel zu drehen und so gewannen die Iserlohner am Ende verdient gegen die Gäste aus dem Norden! Für beide Teams ist die Saison nun zu Ende.

    Die Kangaroos beenden die Spielzeit in der ProB Nord auf Platz 11, die Itzehoe Eagles reihen sich dahinter auf Platz 12 ein


    06.04.2024 19:30 Uhr TKS 49ers vs. Berlin Braves 2000

    Die sechzehnte ProB-Saison der TKS 49ers endete an diesem Samstagabend mit dem Derby gegen die Berlin Braves 2000. Dabei behielten die Gäste die Oberhand und setzten sich mit 64:67 durch.

    In einem engen Spiel hatten die TKS 49ers bis zur letzten Sekunde noch den Ausgleich in der eigenen Hand. Nachdem vor allem Filip Kamenov das Team nach einem Comeback wieder in
    Reichweite der Braves brachte, bekamen die 49ers in den letzten rund 25 Sekunden der Partie bei drei Punkten Rückstand sogar zwei Wurfchancen von jenseits der Dreierlinie. Holte man nach dem ersten Versuch noch den Offensivrebound, kam der zweite Versuch erst kurz nach der Sirene, verfehlte aber ohnehin sein Ziel. Damit hieß es am Ende 64:67 für die Berlin Braves 2000.
    Es hätte allerdings selbst bei einem Sieg für die 49ers nicht zum Einzug in die Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gereicht, da sich parallel LOK BERNAU in Leverkusen durchsetzen konnte.

    Die TKS 49ers beenden daher die Saison auf dem zehnten Platz in der ProB Nord, die Berlin Braves erreichen als Tabellensechster die Playoffs und treffen nun auf den BBC Coburg


    06.04.2024 19:30 Uhr RheinStars Köln vs. SC Rist Wedel

    Mit 74:64 (40:32) gewannen die RheinStars Köln am 26. Spieltag der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gegen den SC Rist Wedel. Durch die zeitgleiche Niederlage der Bayer Giants Leverkusen schoben sich die RheinStars auf den ersten Tabellenplatz in der ProB

    Nord. Für die Gäste aus Wedel ging es darum, Tabellenplatz drei und damit den Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde zu verteidigen. Ab dem zweiten Viertel konnten allerdings die Kölner das Spiel kontrollieren. Zuerst durch die gemeinsame Verteidigung im Feld, die den Gästen die Würfe von außen erschwerte, nur 4 von 24 Dreierversuchen fanden ihr Ziel. Auch unter den Körben stimmte der Einsatz weitgehend, die Gäste kamen nur dann zu weiteren Chancen, wenn die Kölner für Momente die Konzentration schleifen ließen. Sobald sie gefordert waren, ebbten die Offensivrebounds des SC Rist Wedel wieder ab. Am Ende stand so ein 74:64 nach einem zähen Ringen beider Teams.

    Die RheinStars Köln gehen als Tabellenerster der Hauptrunde der ProB Nord in die Playoffs und treffen dort auf die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer. Der SC Rist Wedel spielt in der Postseason gegen die FRAPORT SKYLINERS Juniors.


      06.04.2024 19:30 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. BSW Sixers

      Die SBB Baskets Wolmirstedt haben sich mit einem 78:77-Heimsieg am Samstagabend im Derby gegen die BSW Sixers den vierten Tabellenplatz und damit das Heimrecht in den Playoffs gesichert.

      Von Beginn an entwickelte sich dabei eine zähe Partie, in der schnell offensichtlich wurde, dass für beide Teams einiges auf dem Spiel stand. Die BSW Sixers wollten noch in die Playoffs einziehen, für die SBB Baskets ging es darum, das Heimrecht zu sichern. Nach dem ersten Viertel lagen die Hausherren mit drei Zählern zurück (19:22). Auch zur Halbzeit führten die BSW Sixers (36:42). Dem Rückstand lief Wolmirstedt bis zum Ende des dritten Spielabschnitts hinterher (56:61). Erst gegen Ende des Schlussviertels gelang es den Gastgebern das Spiel zu drehen. Zunächst beförderte Topscorer Maximilian Begue den Ball per Dunk in den Korb. Anschließend traf Marc Friederici zum 78:77 und sicherte den knappen Sieg.

      SBB-Coach Eiko Potthast: „Im letzten Viertel war unsere Leistung dieser Kulisse dann auch würdig. Vorher haben wir uns wirklich sehr schwer getan, nicht clever gespielt und auch von der Coaching-Seite nicht die besten Entscheidungen getroffen. Nichtsdestotrotz haben die Jungs das Spiel gewonnen. Wir freuen uns jetzt sehr auf die Playoffs und am Samstag wieder vor heimischem Publikum spielen zu können.“

      Bei diesem Spiel 1 der Playoffs bekommen es die Wolmirstedter dann mit den CATL Basketball Löwen zu tun. Für die BSW Sixers ist die Saison mit Platz 9 in der ProB Nord beendet.


      06.04.2024 19:30 Uhr Ademax Ballers Ibbenbüren vs. BBG Herford

      In Ibbenbüren kam es am letzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord zum Duell der beiden bereits abgestiegenen Teams Ademax Ballers Ibbenbüren und BBG Herford. Vor 621 Fans konnten sich die Gäste mit 76:83 durchsetzen.

      Insgesamt entwickelte sich ein typisches letztes Saisonspiel, in dem es für beide Mannschaften um nichts mehr ging. Der letzte Biss in der Verteidigung fehlte auf beiden Seiten, die Coaches wechselten viel durch und gaben allen Akteuren reichlich Einsatzzeit. Vier Minuten vor dem Ende führten die Ademax Ballers noch mit 74:71, doch dann drehten die Gäste, angeführt von Collin Turner, mit einem 2:12-Lauf die Partie zu ihren Gunsten.

      Das sagt Naoufal Uariachi, Coach der Ballers: „Der ganze Abend stand im Zeichen des Abschieds von unseren Fans und von einigen Spielern, die den Verein verlassen werden. Es war sehr emotional. Ich möchte mich bei den Ibbenbürener Fans bedanken, ihr seid einfach nur unglaublich. Ich hoffe dieses tolle Projekt geht weiter, das Spiel gegen Herford stand heute nicht im Vordergrund.“

      Herford beendet die Saison in der ProB Nord auf Platz 13, die Ballers landen dahinter auf Rang 14, für beide Teams steht damit der sportliche Abstieg fest.

      06.04.2024 19:30 Uhr Seawolves Academy vs. EN BASKETS Schwelm

      Zum Abschluss der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord unterlag die Seawolves Academy in der fast ausverkauften OSPA Arena den EN BASKETS Schwelm mit 56:75 (27:40).

      In einer zerfahrenen Partie waren beide Teams lange Zeit gleichauf. Erst kurz vor der Pause konnten die Westfalen zweistellig enteilen. Die Academy biss sich im dritten Viertel zurück und kam bis auf drei Zähler heran (47:50 – 29. Minute). Doch aufgrund der schwachen Wurfquote gelang kein Führungswechsel. Die EN BASKETS starteten mit einem 9:0-Lauf in den Schlussabschnitt, Highlight des Viertels war dann kurz vor Schluss ein Alley-Oop-Dunk von Khalil Miller, nach Assist von Sven Cikara. Auch Routinier Reuter übernahm für die Schwelmer Verantwortung und traf wichtige Würfe zum am Ende deutlichen Sieg der Gäste.

      Der beste Rostocker an diesem Abend war Branden Maughmer, der mit 17 Punkten als einziger Spieler der Gastgeber zweistellig punktete. Bei den BASKETS erzielten gleich fünf Spieler zweistellige Werte, darunter auch Matchwinner Thomas Reuter, der 18 Zähler auflegte. Der frühere SEAWOLVES-Profi Chris Frazier kam für Schwelm auf 11 Punkte.

      Die Seawolves Academy zieht trotz der Niederlage auf Platz 8 der ProB Nord in die Playoffs ein und trifft dort auf die Dragons Rhöndorf. Die EN BASKETS Schwelm bekommen es in der Postseason mit den TSV Oberhaching Tropics zu tun.

      Nachberichte ProA 31. Spieltag

      07.04.2024 15:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Eisbären Bremerhaven

      Die Bayreuther ließen den Ball laufen und konnten auch Aaron Carver unter dem Korb gut in Szene setzen, der schnell Punkte sammelte. Die nach der Rückkehr der meisten Verletzten wieder längere Rotation tat dem Spiel der Bayreuther sichtlich gut. Die Bremerhavener kamen im zweiten Abschnitt zunächst näher auf 22:27 heran. Shane Gatling baute mit einem Dreier die Bayreuther Führung wieder auf 40:31 aus. Das gute Rebounding der Bremerhavener verhinderte, dass sich Bayreuth deutlicher absetzen konnte. . Alexander Reischel brachte die Eisbären mit einem Drei-Punkte-Spiel weiter auf 48:50 heran und Aaron Cook sorgte mit einem weiteren Drei-Punkte-Spiel für das 51:50 und damit die allererste Eisbären-Führung des Spiels. Nach gut sieben Minuten baute Bremerhaven die Führung auf 58:53 aus. Die Gäste gaben jetzt sowohl offensiv als auch defensiv richtig Gas.

      Letztlich ging es nach dem offensiven Feuerwerk der Gäste im dritten Viertel mit einer Bremerhavener 66:60-Führung in den Schlussabschnitt. Bayreuth schaffte es nicht mehr, seine Plays durchzuziehen und die Big-Man unter dem Korb in Position zu bringen. 

      Bremerhaven baute die Führung weiter auf 71:60 aus. Mit einem Dreier zum 65:71 nach 34 Minuten versuchte Kapitän Philip Jalalpoor, nochmal ein Zeichen zur Aufholjagd zu setzen. Bremerhaven behielt jedoch trotz seiner nur vorhandenen Siebener-Rotation die Nerven, zeigte Willen und Einsatz und baute die Führung knapp fünf Minuten vor Schluss auf 79:68 aus.

      Moritz Plescher (Spieler BBC Bayreuth): „In der ersten Halbzeit spielten wir gut. Ins dritte Viertel sind wir dann recht flach reingekommen, haben den Rhythmus verloren und einfach zu viele Fehler gemacht. Im Schlussviertel haben wir dann zwar Charakter gezeigt und gekämpft, aber es hat nicht mehr für den Sieg gereicht. Trotzdem müssen wir in den noch drei verbleibenden Saisonspielen alles geben und kämpfen.“ 


      07.04.2024 15:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. Medipolis SC Jena

      Wenig überraschend gingen beide Mannschaften vor allem in der Verteidigung mit hoher Intensität zu Werke. Selbst wenn einmal ein halbwegs freier Wurf aus der Distanz herausgearbeitet wurde, fand dieser nur selten sein Ziel. So ergab sich eine basketballarische Pattsituation, bei der Frankfurt kontinuierlich versuchte das Tempo hoch zu halten, um der kurzen Jenaer Rotation möglichst wenige Verschnaufpause zu geben (30:30, 20. Minute).

      Auch in der zweiten Hälfte blieb die Gangart durchgehend physisch, was wenig dazu beitrug, dass sich ein ordentlicher Spielfluss einstellte. In einer dramatischen Schlussphase, in welcher Jena knapp die Nase vorn hatte, war es an Aiden Warnholtz, Booker Coplin und Lorenz Brenneke an der Freiwurflinie Nervenstärke zu beweisen – wobei Letzterer mit 0,7 Sekunden zu spielen die Verlängerung forcierte (63:63, 40. Minute).

      In der Extraschicht erwiesen sich die Gäste als frischer, abgezockter und treffsicherer. Während bei Jena jeder der drei auf den Weg gebrachten Dreier sein Ziel fand, blieben die FRAPORT SKYLINERS aus der Distanz glücklos – und zogen schlussendlich den Kürzeren.


      Denis Wucherer (HC FRAPORT SKYLINERS): „Jena hat es uns heute auf seine Weise sehr schwer gemacht. Doch erklärt das nur bedingt unsere schlechten Quoten – zu oft haben wir schlichtweg unsere freien Schüssen nicht getroffen. Von der Intensität her war dies definitiv ein Vorgeschmack auf die Playoffs. Das müssen wir als Motivation mit in die letzten drei Hauptrundenspiele nehmen, um uns möglichst den Heimvorteil zu erarbeiten.“

      Björn Harmsen (HC Medipolis SC Jena): „Im auch für uns dritten Spiel binnen acht Tagen haben wir es geschafft, in der Verteidigung die Intensität hoch zu halten. In der Schlussphase ist es uns zudem gelungen Zugriff auf den Rebound zu bekommen, was sich letztlich als wichtiger Faktor für uns herausgestellt hat. Wir sind das ganze Jahr über kein Team gewesen, dass sich über Assists definiert – allerdings ist es uns in der Verlängerung gelungen, den Ball meist in die richtigen Hände zu legen.“


      07.04.2024 16:00 Uhr Dresden Titans vs. ART Giants Düsseldorf

      Mit einem flinken Zug zum Korb war es Koen Sapwell, der die ersten Punkte des Nachmittags erzielte.

      . Dresdens Teichmann blieb von außen heiß, doch Finn Fleute erwiderte das Feuer und hielt den Rückstand seiner Mannschaft mit 30:27 gering. Mit einem 8:2-Lauf zum 38:31 verschafften sich die Dresdner etwas Luft. Eine starke Sequenz, in der Wendler scorte, einen defensiven Rebound holte und abermals traf, mussten die ART Giants mit einer Auszeit beenden. Dadurch gelang es dem Team von Trainer Atilla Yapicier noch auf 40:45 zu verkürzen.

      Der Titans-Vorsprung wurde nach einem Treffer aus der Ferne von Düsseldorf direkt kleiner. Tanner Graham konterte aber ebenfalls mit einem erfolgreichen Wurf vom Perimeter. Trotzdem glich Daniel Norl kurz darauf für die Gastmannschaft zum 48:48 aus, aber diesmal hatte Zerner eine Antwort parat und erhöhte mit einem kräftigen Slamdunk. Dieser trat einen 9:0-Run der Hausherren los, durch den sie auf elf Punkte entflohen. Der Vorsprung verkürzte sich vor der Crunchtime noch um einen Zähler auf 66:56. 

      Danach gab es einen ganz besonderen Moment in der Titans-Geschichte, als sich Daniel Kirchner mit seinem 1856. Punkt zum besten Korbjäger des Clubs warf. Kurz darauf war beim Stand von 86:70 Schluss. 

      Headcoach Fabian Strauß – „Düsseldorf hat sich in den letzten Wochen extrem gesteigert. Wir wussten, dass sie mit viel Physis kommen werden, haben unser Spiel allerdings gut daran angepasst. Unsere Guards haben am Brett einen guten Job gemacht und die Rotationen, die Hände sowie die Physis hat in der zweiten Hälfte bei allen einfach gestimmt. 


      07.04.2024 17:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. JobStairs GIESSEN 46ers

      Von Beginn an entwickelte sich ein sehr physisches Spiel, in dem es vor allem unter den Körben sehr kämpferisch zur Sache ging. Beide Mannschaften suchten dennoch häufig den Pass auf den Big Man am Brett und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Mit fortlaufender Spielzeit machte sich jedoch die deutlich bessere Trefferquote der Trierer aus dem Drei-Punkte-Bereich bemerkbar und zur Mitte des zweiten Spielabschnitts erhöhte man die Führung auf 43:37. Weiterhin blieb die Partie sehr physisch und den Gießenern gelangen nun immer wieder Offensivrebounds nach Fehlwürfen, die zu einfachen zweiten Chancen führten. Die Gladiatoren ließen derweil den Ball gut durch die eigene Offensive rotieren und erspielten sich so immer wieder freie Dreipunktewürfe.

      Nach dem Seitenwechsel verlagerte sich die Spielkontrolle mehr und mehr auf Trierer Seite. Mit einer nochmals intensiveren Defense und mehr Zugriff im Rebounding stellten die Gladiatoren die 46ers immer wieder vor große Probleme. Dazu blieb die Trefferquote der Gastgeber extrem hochprozentig und selbst gut verteidigte Würfe fanden ihr Ziel. So erhöhte sich die Führung der Moselstädter sukzessive auf 57:42 zur Mitte des dritten Viertels. Die Mittelhessen suchten derweil weiterhin viele Abschlüsse aus dem Eins-gegen-Eins, wo vor allem Point Guard Duane Wilson und Big Man Stefan Fundic für Gießener Punkte sorgen konnten. Die kurze Rotation der Gießener, die auf Robin Benzing und nach einer Verletzung im Spiel auch auf Luca Kahl verzichten mussten, stemmte sich zwar gegen die drohende Niederlage, konnte den weiterhin treffsicheren Schützen der Trierer nun immer weniger entgegensetzen. So stieg die Führung der Gladiatoren zwischenzeitlich auf über 20 Punkte an (87:66, 38. Spielminute), und letztlich schlägt man die Gießen 46ers im Spitzenspiel deutlich mit 89:71. Damit ist den RÖMERSTROM Gladiators die Tabellenführung nach der Hauptrunde – bei drei verbleibenden Spieltagen – nicht mehr zu nehmen.

      Don Beck (Headcoach RÖMERSTROM Gladiators): „Wir hatten natürlich sehr großen Respekt vor dem Gießener Team. Für mich hat Gießen kaum eine Schwachstelle, sie sind groß, sie sind physisch und sehr tief besetzt. Es war einfach fantastisch vor dieser Kulisse in der Arena zu spielen. Das Team, die Trainer und ich glaube die ganze Stadt genießt Spiele wie dieses. Wir haben uns auf die Defense und das Rebounding fokussiert und hier einen guten Job gemacht. Nun geht es darum so viele Siege wie möglich aus den verbleibenden Spielen zu holen, bevor die Playoffs losgehen“.


      07.04.2024 17:00 Uhr Artland Dragons vs. Nürnberg Falcons BC

      Nürnberg bekam keinen Zugriff aufs Spiel, während die Drachen offensiv so gut wie alles trafen. So gingen die Drachen mit einem deutlichen 31:8 in die Viertelpause. Auch das zweite Viertel startete offensiv gut für die Drachen. Kapitän Jannes Hundt erzielte die ersten Punkte von der Freiwurflinie, doch auch Nürnberg arbeitete sich jetzt ins Spiel. Defensiv verloren die Drachen den Zugriff aufs Spiel und ließen in den ersten fünf Minuten des zweiten Viertels einen 14:0 Lauf der Falcons zu. So schmolz der Vorsprung schnell runter auf zehn Punkte, was Headcoach Patrick Flomo zu einer Auszeit zwang (38:28). Aus dieser Auszeit kehrten die Drachen ihrerseits mit einem 7:0 Lauf zurück und bauten ihre Führung wieder aus.

      Die Dragons brauchten etwas, um in der zweiten Hälfte anzukommen. Während die Defensive zunächst wieder deutlich besser funktionierte als zu Beginn des zweiten Viertels, stockte nun der Offensivmotor. Etwas mehr als drei Minuten benötigten die Drachen, um ihre ersten Punkte in der zweiten Hälfte zu erzielen. Dank solider Defensive in dieser Phase konnte man so den Vorsprung verwalten und Nürnberg auf Abstand halten. Beide Mannschaften tauschten Punkte aus, ehe Nürnberg in den letzten drei Minuten des Viertels plötzlich damit anfing, jeden Dreier zu treffen.

      Die Falcons streckten sich zwar noch einmal nach Kräften, aber die Dragons waren an diesem Abend einfach zu gut, um noch einmal etwas anbrennen zu lassen. So konnte Headcoach Patrick Flomo Point Guard Buzz Anthony und Center Jakob Forrester schon früh vom Feld nehmen und ihnen eine Verschnaufpause vor der englischen Woche gönnen. Ihre Kollegen auf dem Feld zauberten hingegen weiter und knackten zum erst zweiten Mal in dieser Saison die 100-Punkte-Marke. Am Ende gewann man das Spiel gegen die Nürnberg Falcons mit 101:80 und bringt sich damit in eine gute Ausgangsposition für die verbleibenden vier Saisonspiele.

      Headcoach Patrick Flomo zum Spiel: „Ich bin sehr stolz auf meine Jungs. Wir sind defensiv und offensiv hervorragend in die Partie gestartet. Uns war bewusst, dass Nürnberg aufgrund ihrer Feuerpower Läufe starten werden, auf die wir reagieren müssen. Gerade Monteroso hat uns Probleme bereitet und Nürnberg offensiv getragen. Bei uns hat jeder eingesetzte Spieler wichtige Minuten geleistet, um dieses Spiel zu gewinnen. Dies ist ein wichtiges Zeichen, weil wir in den nächsten vier Spielen alle Kräfte brauchen werden, um unser Ziel zu erreichen. Ein Dank gilt auch unseren Fans, die uns erneut mit ihrer Energie nach vorne gebracht haben und hoffentlich auch in Vechta am Mittwoch das Zünglein an der Waage sein werden“.


      07.04.2024 17:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. EPG Baskets Koblenz

      Bericht folgt in Kürze.


      07.04.2024 17:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Uni Baskets Münster

      Die Hagener hatten bereits während der Woche in Koblenz die Playoff-Teilnahme gefeiert und wollten auch am Sonntagnachmittag von ihrer Favoritenrolle profitieren, um dem Heimrecht näher zu kommen. Das gelang den Südwestfalen früh und zu oft zu einfach. Die Uni Baskets stemmten sich mit ersten Stopps und verbesserter Defensive dagegen, waren dann auch offensiv präsenter im Spiel. Das zweite Viertel gehörte zunächst noch den Gästen, die nach drei Minuten über Cosmo Grühns zweiten Distanztreffer auf 23:21 aufschlossen, defensiv gut standen und Hagen auch früh in die Teamfouls brachten. Im weiteren Verlauf bis zur Halbzeitpause fielen die Uni Baskets aber in das Muster der Anfangsminuten zurück, ließen die Konzentration vermissen. Die defensive Intensität stimmte, Hagen hatte deutlich mehr Schwierigkeiten, das eigene Spiel zu finden. Bis auf acht Zähler (44:52) waren die Münsteraner heran, hatten das Momentum über ihr gewohntes Spiel auf ihrer Seite, ohne aber richtig heranzukommen.

      Zu Beginn des letzten Viertels setzte Phoenix betont auf physisches Spiel, Münsters Spiel hatte zu wenig Bewegung. Der scheinbar aussichtslose 58:76-Rückstand schmolz nach drei Dreiern von Avi Toomer in Folge, einmal zum Vierpunktspiel, auf „nur“ noch 10 Punkte (68:78, 36.). Ein weiteres Heranrücken der Mannschaft von Götz Rohdewald blieb aus, weil Hagen auf jeden offensiven Akzent der Münsteraner Antworten hatte.


      07.04.2024 17:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. RASTA Vechta II

      Mit konzentrierter und aggressiver Defensivarbeit zogen die Hausherren die Kontrolle über das Spiel früh an sich und lagen nach den ersten zehn Minuten bereits mit 22:12 in Führung. Zwar kamen die Gäste mit zunehmender Spieldauer offensiv besser zur Geltung, doch der Spielverlauf blieb auch im zweiten Abschnitt in Kirchheimer Hand und so erhöhten die Bozic Knights ihren Vorsprung bis zur Pause auf 48:33.

      Im dritten Abschnitt übernahm dann Point Guard Mike Flowers. Acht Punkte sammelte der US-Amerikaner und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur erneuten Erhöhung der Führung auf 72:54. Im Schlussabschnitt schalteten die Ritter einen Gang zurück. Etwas zu früh, wie sich im weiteren Spielverlauf herausstellen sollte. Punkt für Punkt kämpften sich die nie aufgebenden Rastaner zurück ins Spiel und waren knapp zwei Minuten bei noch fünf Punkten Abstand drauf und dran das Spiel zu drehen. Ein Dreier von Niedermanner beendete die Hoffnungen jäh und die Schwaben brachten den Sieg konzentriert über die Zeit. „Gratulation an die Jungs. Wir haben uns die Punkte heute verdient. Zu Beginn haben wir eine gute Leistung gezeigt. Im letzten Viertel hat uns dann die Energie gefehlt und wir haben zu viele Fehler gemacht. Das darf uns gegen Münster nicht passieren,“ so Perovic. In der Tabelle entbrennt nun ein spannender Fünfkampf um das Heimrecht in den Playoffs. Frankfurt (44), Giessen (44) und Hagen (44) stehen punktgleich auf den Plätzen zwei bis vier. Direkt dahinter mit je 42 Zählern Jena und Kirchheim.


      07.04.2024 17:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn

      Die Hausherren starteten solide und blieben zunächst in Führung, spielten gewohnt schnell nach vorn, trafen dort angekommen jedoch auf eine wehrhafte Defense der Baskets. Auch die freien Würfe Karlsruhes ließen häufig die letzte Präzision vermissen. Trotzdem stand es nach der ersten Hälfte des ersten Viertels 15:9. Dann aber stockte der LIONS-Motor und Paderborn schien zu spüren, dass man in diesem Duell keineswegs chancenlos war. Zweieinhalb Minuten vor der ersten Pause glich das Schlusslicht zum 17:17 aus, um wenig später erstmals selbst in Front zu gehen. LIONS-Headcoach Aleksandar Scepanovic nahm daraufhin sofort eine Auszeit, um den Zehn-Punkte-Run des Underdogs zu unterbrechen. Doch der blieb erst einmal am Drücker. Nun dauerte es etwas, bis wieder Tempo in das Duell kam. In der zwölften Minute holten sich die LIONS die Führung zurück, welche in der Folge mehrfach hin und her wechselte. Der enge Spielstand sorgte für Spannung in einem bis dahin nicht immer hochklassigen Schlagabtausch, in dem die Hausherren nun vergeblich auf der Suche nach dem roten Faden waren.

      Etwas mehr als zwei Minuten vor der Halbzeitpause fiel der 43:43-Ausgleich per Dreier durch Lachlan „Lucky“ Dent, dem der Australier nur 45 Sekunden später einen weiteren Distanztreffer folgen ließ, bevor er nach Ablauf von weiteren 45 Sekunden erneut von der Dreierlinie aus einnetzte. Einschließlich des folgenden And-Ones und eines weiteren Freiwurfs wegen eines technischen Fouls der Gäste sorgte der 24-jährige Point Guard mit elf Punkten ohne Unterbrechung für die 51:43-Führung der Hausherren zur Spielmitte. . Den ersten Höhepunkt der zweiten Hälfte markierte Bakary Dibbas Alley Oop Dunk zum 59:48 nach feiner Vorarbeit von Garai Zeeb in der 23. Minute. Die Baskets zogen sich daraufhin unmittelbar in die Auszeit zurück. In der Folge schien sich der LIONS-Vorsprung bei etwa zehn Punkten einzupendeln, bevor ein schon lange endgültig heiß gelaufener Dent nach genau 25 Minuten per Dreier auf 67:53 erhöhte. Paderborn spielte weiterhin engagiert mit, hatte aber der Routine des Playoff-Kandidaten, der sich nun keine gröberen Fehler leistete, wenig entgegenzusetzen.