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Vorberichte ProB Halbfinale Spiel 2

16. Mai 2024/in APP, ProB Playoffs

17.05.2024 19:00 Uhr OrangeAcademy vs. RheinStars Köln

Spiel zwei im Halbfinale der Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB steht an. Am Freitagabend empfängt die OrangeAcademy aus Ulm die RheinStars Köln. Das erste Spiel ging in Köln mit 105:85 an die RheinStars.

Die Ulmer stehen damit jetzt unter Zugzwang, denn eine weitere Niederlage würde das Aus in den Playoffs bedeuten. Am Sonntag in Köln hatte die Academy lange Zeit durchaus gute Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden. Erst ein 19:2-Lauf zugunsten der Kölner in den letzten vier Minuten brachte die Entscheidung. Die bisherige Heimbilanz macht aber durchaus Hoffnung, bislang konnten die jungen Ulmer jedes Heimspiel in den Playoffs für sich entscheiden. Zudem waren diese Siege stets sehr deutlich, gleich zweimal knackte das Team zuhause die 100-Punkte-Marke und war ein drittes Mal mit 99 Zählern knapp davor.

Die RheinStars dagegen wollen sich den zweiten Sieg in der Serie sichern und damit den Finaleinzug perfekt machen. Im ersten Spiel war vor allem die Breite des Teams ein entscheidender Faktor. Neben Top Scorer Bryan Battle (24 Punkte) scorten gleich vier weitere Spieler deutlich zweistellig, Point Guard Rupert Hennen legte sogar ein Double Double auf (20 Punkte, 13 Assists). Auf diese Mannschaftsleistung wird es für Coach Stephan Baeck auch im zweiten Spiel gegen die Ulmer ankommen: „Sie werden wieder ihr Herz auf dem Feld lassen. Aber wir werden das auch. Und wir werden wieder eine herausragende Teamleistung benötigen, um diese Herausforderung zu bestehen. Aber ich bin sicher, dass wir das nicht allein wollen, sondern auch können.“


17.05.2024 20:00 Uhr Berlin Braves 2000 vs. Dragons Rhöndorf

Matchball für die Berlin Braves 2000! Vor heimischer Kulisse haben die Berliner gegen die Dragons Rhöndorf die Chance, den Einzug in das Finale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB klar zu machen.

Die Braves sind als einziges Team bislang ungeschlagen durch die Playoffs gegangen. Obwohl sie in keiner Serie mit Heimrecht starteten, setzten sie sich jeweils mit 2:0 durch. Auch das erste Spiel gegen die Dragons Rhöndorf gewannen sie souverän, insgesamt ging sogar jedes einzelne Viertel an die Hauptstädter und das obwohl in Andreas Seiferth einer der Top Akteure fehlte. Vorangegangen war in seiner Abwesenheit vor allem Andrii Kozhemiakin, der mit 17 Punkten, sechs Assists und vier Rebounds starke Zahlen auflegte, auch wenn seine Feldwurfquote eher unterdurchschnittlich war. Auch Noah Litzbach zeigte eine gute Leistung, er kam in Spiel eins auf 14 Punkte und sieben Rebounds.

Die Dragons Rhöndorf dagegen sind zum Siegen verpflichtet, um noch die Chance auf den Finaleinzug zu wahren. Dafür muss vor allem die Offensive verbessert werden. In Spiel eins gelangen nur 61 Punkte und das bei einem Team, das in den Playoffs im Schnitt etwas mehr als 85 Zähler erzielt. Knackpunkt war die schwache Dreierquote (10%), in Kombination mit gleich 17 Ballverlusten. Für Coach Stephan Dohrn ist daher die Herangehensweise an Spiel zwei klar: „Wir müssen in Berlin jetzt einfach weitermachen und den Korb treffen. Wir werden jedenfalls dort hinfahren um ein drittes Spiel für unsere Fans nach Rhöndorf zu holen.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/vorschaubild_prob_playoffs_halbfinale2.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-16 10:32:362024-05-16 10:32:37Vorberichte ProB Halbfinale Spiel 2

TOP4 YOUNG RASTA DRAGONS sind NBBL-Meister

15. Mai 2024/in Allgemein, APP, Liga-News, Nachwuchs

Die YOUNG RASTA DRAGONS sind Deutscher Meister in der Altersklasse U19. Der Vizemeister der vergangenen beiden Jahre bezwang im Finale des RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 die Baskets Juniors Oldenburg mit 89:54 (19:13, 28:11, 18:16, 24:14). Es ist die erste NBBL-Meisterschaft der Niedersachsen bei ihrer fünften TOP4-Teilnahme. Beste Scorer der Jungdrachen waren Joshua Bonga und Karl Bühner mit jeweils 16 Punkten, sechs Drachen punkteten zweistellig. Für Oldenburg kamen Simon Kohlhoff und Leander Nzume auf je zehn Punkte. Zum NBBL TOP4 MVP wurde Jack Kayil gewählt.

„Our year“ steht auf den T-Shirts der Young Dragons, und das Team von Headcoach Harm-Ubbo Horst ließ in den ersten Minuten des NBBL-Endspiels keinen Zweifel daran, dass es das Jahr der Drachen werden soll. Joshua Bonga traf im ersten Angriff einen Dreier, Johann Grünloh legte am Brett nach, und Jack Kayil bediente Grünloh per Alley-Oop – 7:0 nach 78 gespielten Sekunden. Der Lokalrivale aus Oldenburg sah sich früh gezwungen, eine Auszeit zu nehmen, um den Schwung des Vizemeisters zu bremsen. Der verließ sich aber nicht nur auf sein Talent in der Offensive, sondern ließ dem Underdog mit erstickender Defense kaum Luft zum atmen. 12:3 hieß es nach sechs Minuten, ehe Johann Hellwig mit einem Dreier für ein Oldenburger Lebenszeichen sorgte (12:6 – 6. Minute). Das entpuppte sich als Weckruf für die Baskets, die fortan ihren zu großen Respekt vor dem Vizemeister ablegten und selbstbewusster mitspielten. Beim Stand von 19:13 ging es in die erste Viertelpause.

Jack Kayil, RASTAs dominanter Spielmacher, eröffnete das zweite Viertel (in der mit rund 2.000 Zuschauern erneut gut gefüllten Sömmeringhalle) mit einem Dreier zum 22:13 (12. Minute). Die Rückkehr von Big Man Grünloh aufs Feld machte sich direkt bemerkbar, mit seiner körperlichen Präsenz veränderte er die Statik des Oldenburger Angriffsspiels. Vorne zog der BBL-Spieler einiges an Aufmerksamkeit auf sich, was Raum für seine Mitspieler eröffnet – zum Beispiel für ein weiteres spektakuläres Alley-Oop von Kayil auf Linus Trettin, der mit Dunk zum 29:16 abschloss. Langsam, aber sicher baute RASTA seine Führung kontinuierlich aus, Marko Petric erhöhte an der Freiwurflinie auf 37:19 (17. Minute). Simon Kohlhoff punktete anschließend für die Oldenburger (37:21), doch war das in dieser Phase nicht mehr als ein Strohfeuer. RASTA dominierte und führte – dank eines Fastbreak-Dunk von Kayil – zur Halbzeit mit 47:24.

Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Jungdrachen noch nicht genug: Acht schnelle Punkte zum Beginn der zweiten Halbzeit, darunter ein Baseline-Dunk des auffälligen Linus Trettin, erhöhten die Führung auf 55:24 (23. Minute). Ein Dreier von Kohlhoff sorgte für das 57:27 (24.) – Hoffnung auf ein Comeback nährte das freilich nicht. Zu dominant waren die YOUNG RASTA DRAGONS, die die volle Tiefe ihres Kaders nutzten und keine Müdigkeit nach ihrem harten Halbfinalsieg gegen den FC Bayern München am Vortag zu verspüren schienen. Oldenburg hingegen merkte man den harten Fight gegen Ludwigsburg an, es hatte sein Pulver im Semifinale verschossen. Vor dem Schlussviertel hieß es 65:40 für RASTA.

Wenn eines die Stärke der Oldenburger in der aktuellen Saison war, dann niemals aufzugeben. Das taten sie auch angesichts des großen Rückstands im Finale nicht, sondern warfen auch im letzten Abschnitt ihre gesamt Kampfkraft in die Waagschale. Die Entscheidung war zu diesem Zeitpunkt freilich längst gefallen, fünf Minuten vor der Schlusssirene hieß es 78:48. RASTA-Headcoach Horst nutzte die Gelegenheit, um seine Leistungsträger nacheinander vom Feld zu holen und ihnen den Sonderapplaus der mitgereisten RASTA-Anhänger zu gönnen. Am Ende eines einseitigen Finales hieß es 89:54 für die YOUNG RASTA DRAGONS, die damit ihre erste NBBL-Meisterschaft feiern konnten.

Quelle: NBBL

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/NBBLSiegerehrung-0160_web.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-15 17:27:562024-05-15 17:27:58TOP4 YOUNG RASTA DRAGONS sind NBBL-Meister

TOP4: Oldenburg holt sich die JBBL-Krone

15. Mai 2024/in Allgemein, APP, Liga-News, Nachwuchs

Die Baskets Juniors Oldenburg sind neuer Deutscher U16-Meister der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL). Im Finale des MSN Elsner Stolz Jugend-TOP4 besiegten die Oldenburger den amtierenden Champion ALBA BERLIN mit 74:72 (18:17, 18:21, 29:14, 9:20). Topscorer bei den Baskets Juniors war Djordje Klaric mit 28 Punkten, für Berlin kann Anton Kemmer auf 19 Zähler. Zum JBBL TOP4 MVP wurde Djordje Klaric gewählt.

Mit hoher Intensität starteten beide Teams in der prächtig gefüllten Berliner Sömmeringhalle in die Partie. Djordje Klaric, beim vorherigen Halbfinalsieg gegen Ludwigsburg mit 23 Punkten erfolgreich, traf direkt seine ersten Dreier (3:2 – 2. Minute). Die Bedeutung der Partie ging aber auch nicht am „Rookie of the year“ vorbei, wie kurz darauf zwei einfache Turnover bewiesen. Oldenburg baute über das ganze Feld Druck auf, ALBA versuchte den Ball zu Topscorer Anton Kemmer zu bringen – erfolgreich (5:6 – 4. Minute). Die Nervosität war jedoch auch beim Titelverteidiger zu spüren, wie ein frühes Unsportliches Foul von Wiktor Szczesko bewies (7. Minute). Die Referees griffen konsequent durch und ahndeten einen Flopping-Versuch von Klaric (10. Minute). Mit einer knappen 18:17-Führung für Oldenburg ging es in die erste Viertelpause.

Dass das Finale ein Duell auf Augenhöhe sein würde, bestätigte sich im zweiten Abschnitt. Yanu Slingerland, mit 27 Punkten Topscorer der Oldenburger im Halbfinale, verwandelte zwei Freiwürfe zur 27:21-Führung (14. Minute), auf der Gegenseite traf Jona Drücke gleich drei Boni „ohne Knochen“ zum 27:24-Anschluss. Der Meister war jetzt in Fahrt: Dreier Slim Surén, Dreier Bruno Felling, Offensivfoul Oldenburg – plötzlich war ALBA mit 34:29 vorne (17. Minute). Berlin hatte zudem Klaric gut im Griff, der sich gegen ALBAs Defense schwer tat – trotz 15 Punkten in der ersten Halbzeit (Wurfquote 29%). Dennoch: Die Baskets blieben dran, galt es doch, die eigene Cinderella-Story – von der Relegation ins TOP4 – mit dem Titel zu krönen. Und deshalb ging Berlin mit Anton Kemmer (12 Punkte in Halbzeit eins) nur mit einer knappen 38:36-Führung in die Halbzeitpause.

Hochkonzentriert kamen beide Mannschaften aus der Kabine, das Energieelevel auf dem Court war unvermindert hoch. Oldenburg war in dieser Phase vor allem aus der Distanz treffsicher: Klaric von Downtown zum 39:39 (21. Minute), Slingerland für drei zum 46:41 (23. Minute). Und weil das so gut klappte, wiederholte das Duo das noch mal: Dreier Klaric, Dreier Slingerland, 52:43 Oldenburg (25. Minute). Wenn man aber eins aus dem gestrigen Halbfinale gelernt haben dürfte: Unterschätze niemals das Herz eines Champions! ALBA hatte gegen Ulm einen 24-Punkte-Halbzeitrückstand aufgeholt, deswegen sollten sich die Baskets Juniors trotz ihrer 65:52-Führung vor dem Schlussviertel, die Djordje Klaric mit einem Dreier mit der Schlusssirene des dritten Viertels sicherstellte, nicht zu sicher gewesen sein…

ALBA zog noch einmal seine defensiven Daumenschrauben und setzte Oldenburg permanent unter Druck – zu Lasten früher Mannschaftsfouls (fünf nach drei Minuten), zu Gunsten ihrer Aufholjagd, die spätestens mit Kemmers Dreier zum 63:68 (33. Minute) begann, Früchte zu tragen. Das vierte Foul von Klaric sechs Minuten vor dem Ende trug auch nicht zu Begeisterungsstürmen auf der Oldenburger Bank bei; der Go-to-Guy der Baskets musste zur Sicherheit auf die Bank. Von dort musste er mit ansehen, wie ALBA zwei Dreier durch Fin Borczanowski und Sebastian Christancho zum 70:70 einnetzte (36. Minute). Die Schlussphase war dann ein echter Hitchcock: Slingerland traf zwei Freiwürfe zum 72:70, Drücke antwortete ebenfalls von der Linie (72:72, 40. Minute). Im nächsten Angriff kam der Ball zu Oldenburgs Big Man Bruno Walz, der das Leder elf Sekunden vor dem Ende ins Netz legte. Zweimal hatten die Albatrosse danach durch Felling und Philipp Hölsken die Chance, mindestens auszugleichen, doch der letzte Wurf des bis-dato-Meisters wollte nicht fallen: Die Baskets Juniors Oldenburg sind neuer JBBL-Meister.

Quelle: JBBL

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/JBBL-Siegerehrung-8543_web.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-15 16:37:332024-05-15 16:37:34TOP4: Oldenburg holt sich die JBBL-Krone

Götz Rohdewalds Vertrag verlängert sich um zwei Jahre

15. Mai 2024/in APP, Kadernews ProA, ProA 23/24

Positive Nachrichten für die Uni Baskets Münster kurz nach ihrem Ende der Zweitligasaison: Götz Rohdewald bleibt weiterhin Cheftrainer des Playoff-Teilnehmers. Vor der Saison hatte der 48-Jährige einen Vertrag unterschrieben, der sich mit dem Erreichen des Klassenerhalts automatisch um zwei Jahre verlängerte. Der bestehende Kontrakt ist damit über die bisherige Laufzeit hinaus bis 2026 angelegt.

„Diese Saison hat unfassbar viel Spaß gemacht! Wir spielen attraktiven, erfolgreichen ProA-Basketball und die Energie in der Halle ist fantastisch“, attestierte Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets, hervorragende Arbeit des Rückkehrers auf die Trainerbank. „Ich freue mich sehr, dass Götz im ersten Jahr zurück in seiner Leidenschaft eine so tolle Spielzeit erleben konnte. Seine Entscheidung für den Basketball war nicht ohne Risiko, sein Mut hat sich bezahlt gemacht!“

Auch Götz Rohdewald freut sich über die länger angelegte Zusammenarbeit und blickt optimistisch auf die gemeinsame Zukunft: „Mir hat das erste Jahr nach meiner Rückkehr sehr viel Spaß gemacht! Man sieht, wie viel Basketballbegeisterung in der Stadt ist und was an diesem Standort möglich ist. Ich freue mich über das in mich gesetzte Vertrauen und schon auf eine neue, herausfordernde Saison.“

Zu Beginn der Saison 2023/24 übernahm Götz Rohdewald das Amt des Cheftrainers bei den Uni Baskets Münster und schaffte im ersten Jahr nicht nur den vorzeitigen Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, sondern darüber hinaus den erstmaligen Einzug in die Zweitliga-Playoffs als Tabellenachter der Hauptrunde in der 63-jährigen Klubgeschichte. Zuvor hatte der 48-jährige gebürtige Münsteraner und frühere Bundesligaspieler 11 Jahre als Cheftrainer pausiert und als IT-Berater gearbeitet.

Quelle: Uni Baskets Münster/Markus Holtrichter

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/Goetz-Rohdewald-UB_20240505_Uni-Baskets-_-Holtrichter_web.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-15 15:57:592024-05-15 15:58:00Götz Rohdewalds Vertrag verlängert sich um zwei Jahre

Vorberichte ProA Halbfinale Spiel 1

15. Mai 2024/in APP, ProA PlayOffs

16.05.2024 19:30 Uhr Phoenix Hagen vs. PS Karlsruhe LIONS

Die Halbfinals in den Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA stehen an. Den Auftakt macht am Donnerstagabend das erste Spiel zwischen Phoenix Hagen und den PS Karlsruhe LIONS.

Die Gastgeber aus Hagen setzten sich in einer spannenden Serie mit 3:2 gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim durch. Nach dem zwischenzeitlichen 1:2 standen die Hagener bereits mit dem Rücken zur Wand, doch in Spiel vier und fünf gelang dem Team von Chris Harris der Turnaround. Dabei waren vor allem die Rebounds entscheidend, im letzten Spiel griff Phoenix sich gleich 20 Abpraller mehr als die Gäste aus Kirchheim. Gerade Naz Bohannon ist unter den Körben präsent und legt mit durchschnittlich 11,8 Punkten und 9,8 Rebounds in den Playoffs starke Zahlen auf. Nun geht es mit Heimvorteil in die Serie gegen die LIONS, was trotz der beiden Heimniederlagen gegen Kirchheim ein positiver Faktor sein könnte.

Die PS Karlsruhe LIONS haben im Viertelfinale überraschend den Tabellenzweiten aus Gießen aus den Playoffs geworfen. Das erste Spiel ging zwar noch deutlich an Gießen (111:84), doch die darauffolgenden drei Partien konnten die Karlsruher siegreich gestalten, indem sie sich einmal deutlich (98:82), einmal knapp (87:79) und einmal hauchdünn (87:86) durchsetzten. Mit den Hagenern treffen die Löwen nun zum zweiten Mal in den Playoffs auf ein Team, das sie in der regulären Saison nicht bezwingen konnten. Doch die Serie gegen Gießen hat gezeigt, dass das kein schlechtes Omen sein muss. Mit Victor Bailey Jr. (16,5), O’Showen Williams (15,0) und Bakary Dibba (14,5) bringt Coach Scepanovic zudem gleich drei Spieler mit nach Hagen, die im Playoff-Schnitt mehr Punkte als der Hagener Top Scorer Devonte McCall (12,0) auflegen.


17.05.2024 19:30 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. FRAPORT SKYLINERS

Im zweiten Playoff-Halbfinale treffen die RÖMERSTROM Gladiators Trier am Freitagabend auf die FRAPORT SKYLINERS. Die beiden Partien in der regulären Saison gingen an die Trierer, gerade das Heimspiel war eine deutliche Angelegenheit (90:55).

Die Gladiators sind bislang ungeschlagen durch die Playoffs gegangen, im Viertelfinale gegen die Uni Baskets Münster gab es ein klares 3:0. Auch die einzelnen Partien gingen jeweils deutlich an die Trierer, im Schnitt distanzierten sie Münster pro Spiel um fast zwölf Zähler. Vor allem offensiv lief das Spiel der Gladiators, mit 20 Assists pro Playoffspiel weisen sie in dieser Kategorie die mit Abstand beste Quote aller Playoffteilnehmer auf. Aus dem ohnehin starken Team stach bislang Moritz Krimmer hervor. Der Power Forward kam im Schnitt auf 19,0 Zähler pro Partie und griff sich dazu noch 6,7 Rebounds. Dazu punkten gleich vier weitere Akteure im Team von Don Beck im Schnitt zweistellig.

Die gute Trierer Offensive bekommt es aber nun mit der stärksten Defensive der Liga zu tun. Die FRAPORT SKYLINERS ließen schon in der Hauptrunde nur durchschnittlich 73,7 gegnerische Punkte zu. In den Playoffs schafften sie es sogar diesen Wert noch weiter zu verringern und kassierten im Schnitt nur noch 69,5 Zähler. Das war die Grundlage für den am Ende klaren 3:1-Erfolg in der Viertelfinalserie gegen Medipolis SC Jena. Das sieht auch Coach Denis Wucherer so: „Die Jungs sind enger zusammengerückt, verstehen ihre Rollen innerhalb unseres Konstrukts und haben unsere ohnehin starke Verteidigung auf ein neues Level gehoben. Entsprechend gehen wir mit breiter Brust und Vorfreude in dieses Matchup, das für die Fans beider Lager sowie den neutralen Zuschauer einiges zu bieten haben wird.“

Foto: Simon Engelbert

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/vorschaubild_proa_playoffs_halbfinale1.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-15 12:00:542024-05-15 12:00:55Vorberichte ProA Halbfinale Spiel 1

Mit Grant Teichmann geht der nächste Titans-Veteran

15. Mai 2024/in APP, Kadernews ProA, ProA 23/24

Rund zwei Wochen nach dem letzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht mit der Personalie Grant Teichmann bei den Dresden Titans der nächste Abgang fest.

Der quirlige Shooting Guard wechselte im Sommer 2021 aus Schwenningen an die Elbe und schoss sich mit seinen 92 getroffenen Dreiern schon in der ersten Saison in die Herzen der Titans-Fans. Gleichzeitig gab er mit einem Punkteschnitt von 14,2 Zählern den besten Schützen der „Elbriesen“ und war auch im Ligavergleich der ProB-Süd in den Top-Five.

Nach dem sensationellen Finalsieg und dem Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse lieferte der Amerikaner mit deutschem Pass weiter ab. Zwar machte er mit zehn Zählern pro Partie nicht mehr einen so enormen Punkt-Anteil wie in der vorangegangenen Spielzeit aus, aber in seiner Paradedisziplin konnte ihm immer noch kaum ein Spieler das Wasser reichen. So traf er 40,5% seiner Würfe aus der Ferne und katapultierte sich mit seinen Teamkollegen direkt in die ProA-Playoffs. Die starke Quote nahm der 27-jährige natürlich auch in seine letzte Saison bei den „Titanen“ mit und empfahl sich damit für neue Aufgaben im Basketball. Wo seine nächste Station liegt, ist dabei noch unklar.

Headcoach Fabian Strauß – „Grant war in den letzten Jahren einer der wichtigsten Spieler bei den Dresden Titans. Wir müssen uns von einem sehr zuvorkommenden, glücklichen und stets freundlichen Menschen verabschieden. Ich wünsche ihm persönlich nur das Beste, habe die Zeit mit ihm sehr genossen und bin ihm unheimlich dankbar, dass er uns damals mit vielen Dreiern zum ProA-Aufstieg verholfen hat.“

Geschäftsführer Michael Born – „Ich habe Grant im letzten Jahr als einen sehr offenen Spieler kennengelernt. Er hat immer viel zur positiven Stimmung im Team beigetragen und auch sportlich nie enttäuscht. Für seine nächste Station wünsche ich ihm nur das Beste.“

Quelle: Dresden Titans/Ralf Zimmermann

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/Teichmann_web.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-15 10:02:292024-05-15 10:02:30Mit Grant Teichmann geht der nächste Titans-Veteran

Nachberichte ProB Halbfinale Spiel 1

13. Mai 2024/in APP, ProB Playoffs

11.05.2024 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. OrangeAcademy 105:85

Das Halbfinale der Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB wurde am Samstag in Köln eröffnet. Vor ausverkauftem Haus konnten die RheinStars die OrangeAcademy aus Ulm mit 105:85 schlagen.

Platz eins der ProB Nord gegen Platz zwei der ProB Süd, das versprach schon vor dem Tip-Off einiges an Spannung. Und tatsächlich entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Den Kölner 14:6-Start konterten die Gäste aus Ulm mit einem eigenen 14:1-Lauf, der die Führung brachte (15:20 – 9. Minute). Mit 20:22 startete das zweite Viertel, in dem die Partie durchweg ausgeglichen blieb. Die Führung wechselte hin und her, mit einem kleinen Schlussspurt setzte sich die Academy auf 41:45 minimal ab.

Doch das dritte Viertel gehörte dann vor allem offensiv den RheinStars. 34 Punkte erzielten die Kölner in diesem Abschnitt und machten so aus dem Vier-Punkte-Rückstand eine Fünf-Punkte-Führung. Auch im Schlussabschnitt zogen sie weiter davon, über die gesamte Partie spielten sie 28 Assists, klauten gleich 18 Mal den Ball und sorgten insgesamt für 24 Ulmer Turnover. Und dennoch wurde das Spiel wieder enger, angeführt von Noa Essengue verkürzte die OrangeAcademy nochmal auf drei Zähler (86:83 – 36. Minute). Doch in der Folge gelangen den jungen Ulmern nur noch zwei Punkte, während die RheinStars 19 weitere erzielten, was im am Ende deutlichen 105:85 resultierte.

Die RheinStars legen damit im Kampf um den Finaleinzug vor und können mit einem Auswärtssieg in Ulm diesen erreichen. Die OrangeAcademy dagegen muss nun selbst gewinnen, damit die Serie in ein drittes Spiel geht.


11.05.2024 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. Berlin Braves 2000 61:72

Die Berlin Braves 2000 bleiben weiter ungeschlagen in den Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB! Auswärts bei den Dragons Rhöndorf setzte sich das Team aus der Hauptstadt mit 61:72 durch.

Doch den besseren Start hatten zunächst die Gastgeber aus Rhöndorf. Mit einem 9:3-Lauf in zweieinhalb Minuten, abgeschlossen von Badu Buck, begannen die Dragons die Partie druckvoll. Die Berliner schlossen allerdings schnell wieder auf, auch dadurch bedingt, dass den Rhöndorfern bis zum Ende des ersten Viertels nur noch sechs Zähler gelangen. Mit einem nahezu ausgeglichenen 15:16 ging es in Viertel Nummer zwei, in dem dann die Berliner erstmals eine zweistellige Führung erringen konnten (28:38 – 18. Minute). Dank Tyreese Blunt und Kelvin Omojola stand es nach zwanzig Minuten dennoch nur 33:38 aus Sicht der Dragons.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Berliner weiter an und brachten den Vorsprung schnell wieder in den zweistelligen Bereich. Die Braves versenkten im dritten Viertel drei Dreier und damit einen mehr als Rhöndorf im gesamten Spiel (2/21). Dadurch nahmen sie zehn Punkte Vorsprung in den Schlussabschnitt mit, die sie sich nicht mehr nehmen ließen. Die Dragons verkürzten zwar nochmal auf 54:58 (34. Minute), doch die Berliner fanden die passenden Antworten und spätestens der Dreier von Top Scorer Andrii Kozhemiakin entschied das Spiel zugunsten der Gäste (60:71 – 40. Minute). Es folgte nur noch jeweils ein Freiwurftreffer, sodass am Ende ein 61:72 stand.

Damit führen die Braves mit 1:0 und haben nun die Möglichkeit in ihrem Heimspiel in das Finale der ProB einzuziehen. Rhöndorf steht nun mit dem Rücken zur Wand und muss zwingend gewinnen, um ein entscheidendes Spiel drei zu erreichen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/vorschaubild_prob_playoffs_halbfinale1_2.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-13 13:08:382024-05-13 13:08:39Nachberichte ProB Halbfinale Spiel 1

Nachbericht ProA Viertelfinale Spiel 5

13. Mai 2024/in APP, ProA PlayOffs

12.05.2024 16:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 91:66

Phoenix Hagen steht im Halbfinale der Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA! Im entscheidenden fünften Spiel der Viertelfinalserie setzten sich die Hagener vor heimischer Kulisse mit 91:66 gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim durch.

Bislang hatte es in dieser Serie nur Auswärtssiege gegeben und so waren es auch die Gäste aus Kirchheim, die das etwas bessere erste Viertel erwischten. Im Gegensatz zu den bisherigen Partien konnten sie sich zwar nicht früh absetzen, nach Abschnitt eins leuchtete dennoch die 16:19-Gästeführung auf den Anzeigetafeln der Ischelandhalle. Auch über die Mitte des zweiten Viertels hinaus blieben die Knights in Front, ehe ein Dreier von Tim Uhlemann den Start eines 10:2-Laufs markierte, der Phoenix Hagen wieder in Führung brachte (29:26 – 18. Minute). Mit Viertelende dunkte Vincent Neugebauer schließlich zum 37:33-Halbzeitstand.

Im Gegensatz zu den bisherigen Spielen der Teams konnte Hagen diesmal den Schwung aus der Halbzeitpause mitnehmen. Unter anderem acht schnelle Punkte von Siler Schneider sorgten dafür, dass sich die Gastgeber absetzen konnten und Knights-Coach Igor Perovic schon früh zu zwei Auszeiten greifen musste (52:39 – 25. Minute). Mit Beginn des Schlussabschnitts war der Vorsprung bereits auf 16 Zähler gewachsen und mit zunehmender Spieldauer wurde deutlich, dass der kleinen Kirchheimer Rotation die Kräfte für eine Aufholjagd fehlten. 91:66 war letztendlich der deutliche Endstand.

Damit zieht Phoenix Hagen in das Halbfinale der Playoffs ein. Dort geht es nun gegen die PS Karlsruhe LIONS, die sich in ihrer Serie überraschend gegen den Hauptrundenzweiten JobStairs GIESSEN 46ers durchsetzten. Für die Bozic Estriche Knights Kirchheim ist die Saison nun beendet.

Foto: Jörg Laube

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/vorschaubild_proa_playoffs_viertelfinale5_2.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-13 11:54:012024-05-13 11:54:02Nachbericht ProA Viertelfinale Spiel 5

Vorbericht ProA Viertelfinale Spiel 5

11. Mai 2024/in APP, ProA PlayOffs

12.05.2024 16:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Viermal standen sich Phoenix Hagen und die Bozic Estriche Knights Kirchheim im Playoffviertelfinale bislang gegenüber und viermal konnte sich das Auswärtsteam durchsetzen. Damit steht es nun 2:2 in der Serie. Am Sonntag wird im finalen fünften Spiel nun die Entscheidung fallen müssen, welches der beiden Teams in das Halbfinale einziehen wird.

Rein statistisch gesehen haben die Kirchheimer die besseren Karten, da das Spiel in Hagen stattfindet und es in dieser Serie bis jetzt eben nur Auswärtssiege gab. Coach Igor Perovic kann auf eine kleine, aber qualitativ hochwertige Rotation zurückgreifen, die nicht nur den Top Scorer der Hauptrunde Michael Flowers (18,8 Punkte pro Playoffspiel), sondern auch feste Größen wie Michael Miller (18,3 Punkte, 6,5 Rebounds) und Nick Muszynski (12,3 Punkte, 6,5 Rebounds) beinhaltet. Generell gilt: Treffen die Knights ihre Dreier hochprozentig, sind sie quasi nicht zu stoppen. Das zeigte vor allem Spiel drei, in dem die Kirchheimer 97 Punkte erzielten und damit den Hagenern die höchste Heimniederlage der gesamten Saison zufügten.

Phoenix Hagen dagegen möchte endlich den ersten Heimsieg der Serie erringen. Und eigentlich ist das Team von Chris Harris auch sehr heimstark, nimmt man die Playoffs aus, gab es nur zwei Niederlagen in der Ischelandhalle. Um nun Kirchheim zu schlagen, könnten die Rebounds ein entscheidender Faktor werden. In Spiel vier gelang es Phoenix gleich 57 Abpraller zu sichern, gerade die 23 Offensivrebounds sorgten für zahlreiche zweite Wurfchancen, sodass die ausbaufähigen Wurfquoten nicht zu sehr ins Gewicht fielen. Vor allem Devonte McCall (13), Naz Bohannon (14) und Lennart Boner (8) griffen sich viele Abpraller.

Eines ist schon vor Tip-Off klar: Der Sieger des Spiels wird in das Halbfinale einziehen und dort auf die PS Karlsruhe LIONS treffen, die sich überraschend mit 3:1 gegen die JobStairs GIESSEN 46ers durchsetzten.

Foto: Nina Sander

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/vorschaubild_proa_playoffs_viertelfinale5.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-11 14:00:122024-05-11 14:00:13Vorbericht ProA Viertelfinale Spiel 5

Nachberichte ProA Viertelfinale Spiel 4

11. Mai 2024/in APP, ProA PlayOffs

10.05.2024 19:30 Uhr Medipolis SC Jena vs. FRAPORT SKYLINERS 64:78

Die FRAPORT SKYLINERS sind mit einem Auswärtssieg in das Halbfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eingezogen. Bei Medipolis SC Jena gab es ein 64:78.

Die SKYLINERS waren es auch, die den besseren Start in die Begegnung erwischten. Früh stand es 2:10 aus Sicht der Jenaer (4. Minute) und auch nach der folgenden Auszeit blieben die Frankfurter das stärkere Team. Zur Mitte des ersten Viertels wuchs der Abstand auf 3:17, erst dann schafften es die Gastgeber etwas ins Spiel zu finden und verkürzten zum Ende des Abschnitts auf 19:27. Dieser Aufwärtstrend setzte sich auch im zweiten Viertel fort, unter anderem dank Blake Francis, der alleine in diesem Abschnitt zehn Punkte beisteuerte. So ging es fast ausgeglichen mit 39:40 in die Pause.

Aus dieser kamen dann die Frankfurter besser. Zwar konnte sich Jena zunächst die Führung erarbeiten, doch ein zwischenzeitlicher 18:0-Lauf der SKYLINERS brachte das Team von Denis Wucherer wieder deutlich in Front. Mit einem zweistelligen Vorsprung ging es in das letzte Viertel, in dem die Gäste nicht mehr viel zuließen und dank zweier Dreier von Cameron Henry und dem überragenden Aiden Warnholtz (21 Punkte, 4/4 Dreier) den Auswärtssieg sicherten.

Damit ziehen die FRAPORT SKYLINERS in das Halbfinale ein, wo nun der Ligaprimus aus Trier wartet. Für Medipolis SC Jena ist die Saison nun mit dem Playoffaus beendet.


10.05.2024 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. JobStairs GIESSEN 46ers 87:86

Spiel vier der Playoffserie zwischen den PS Karlsruhe LIONS und den JobStairs GIESSEN 46ers endete in einem Herzschlagfinale. Am Ende konnten die LIONS knapp mit 87:86 den Heimsieg feiern und gewinnen damit die Viertelfinalserie mit 3:1.

Bereits zum Start waren die Gastgeber besser in der Partie und lagen schnell mit 6:0 in Führung (2. Minute). Doch die 46ers fanden gute Antworten darauf und legten einen 13:2-Lauf hin, der die Gäste in Front brachte. Mit 18:20 ging es in das zweite Viertel, das dann die Gießener dominierten. 29 Punkte erzielte das Team von Coach Ignjatovic in diesem Abschnitt und erarbeitete sich so eine zweistellige Führung zur Halbzeitpause (35:49).

Der dritte Abschnitt verlief dann konträr dazu. Nun waren es die Karlsruher, die 29 Punkte in einem Viertel auflegten, vor allem dank fünf getroffener Dreier. So kamen die LIONS auf zwei Punkte heran, ehe zum Viertelende Krajcovic und Wilson trafen und die Gäste wieder auf sechs Punkte distanzierten (64:70). Im Schlussabschnitt blieben die 46ers konstant in Front, allerdings ohne sich entscheidend abzusetzen. So blieb das Spiel weiter offen und spitzte sich in den letzten Minuten immer weiter zu. Bakary Dibba erzielte in den letzten beiden Minuten gleich neun Punkte, mit den letzten beiden davon brachte er die Karlsruher erstmals wieder in Führung. Gießen hatte in Person von Duane Wilson noch die Chance auf den Sieg, doch sein Wurf traf nur den Ring, sodass es beim hauchzarten 87:86 für die LIONS blieb.

Durch diesen Sieg ziehen die PS Karlsruhe LIONS überraschend in das Playoffhalbfinale ein, wo es dann gegen Hagen oder Kirchheim gehen wird. Die JobStairs GIESSEN 46ers sind mit der Niederlage nun ausgeschieden.


10.05.2024 20:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Phoenix Hagen 68:76

Viertes Spiel, vierter Auswärtssieg! So lässt sich die bisherige Serie zwischen Phoenix Hagen und den Bozic Estriche Knights Kirchheim zusammenfassen. Nachdem die Knights mit 2:1 nach Siegen in Führung lagen, schaffte Hagen erneut den Ausgleich mit einem 68:76-Erfolg in Kirchheim.

Ähnlich wie schon im zweiten Spiel der Serie, gelangen zunächst auf beiden Seiten nur wenige offensive Akzente. 9:9 stand es nach mehr als sechs Minuten, erst dann konnten die Gastgeber etwas mehr zu ihrem Spiel finden und sich zum Viertelende zumindest leicht absetzen (18:13). Im zweiten Viertel waren dann die Gäste aus Westfalen griffiger. Zwar konnte sich Kirchheim durch einen Dreier von Michael Flowers auf zehn Punkte absetzen, doch ein persönlicher 7:0-Lauf von Kristofer Krause brachte Hagen wieder heran (27:24 – 14. Minute). Bis zur Pause blieb das Spiel eng, Kirchheim nahm eine knappe Führung mit in die Kabine (38:36).

Auch in Viertel Nummer drei setzte sich das enge, umkämpfte Spiel fort. Mit 53:52 ging es dann in den Schlussabschnitt, in dem die Hagener, wie schon in Spiel zwei, die bessere Mannschaft waren. Mit 15:24 gewannen sie das Viertel und damit auch das Spiel. Ausschlaggebend waren vor allem die Rebounds, von denen sich die Gäste gleich 57 Stück, davon 23 offensiv, sicherten und so auf viele zweite Wurfchancen kamen.

Damit steht es nun 2:2 in der Serie, das letzte Spiel am Sonntag in Hagen wird also die Entscheidung bringen müssen.

Foto: Achim Kunetka

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/vorschaubild_proa_playoffs_viertelfinale4_2.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-11 12:59:012024-05-11 12:59:02Nachberichte ProA Viertelfinale Spiel 4
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