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Vorbericht ProB Halbfinale Spiel 3

18. Mai 2024/in APP, ProB Playoffs

19.05.2024 16:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. Berlin Braves 2000

„Do-or-Die“ ist das Motto am Sonntag im Rhöndorfer DragonDome. Die Dragons Rhöndorf und die Berlin Braves 2000 treffen im Halbfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB zum dritten Mal aufeinander, der Sieger zieht in das Finale gegen die RheinStars Köln ein.

Die Dragons Rhöndorf gehen mit Heimvorteil und Rückenwind in dieses entscheidende Duell, schließlich konnten sie am Freitagabend in Berlin gewinnen und damit den Braves die erste Playoffniederlage zufügen. Dabei war gerade in der ersten Halbzeit die starke Dreierquote entscheidend, am Ende landeten die Rhöndorfer bei 13 von 28 Dreiern, einer Quote von 46%. Dennoch war es zum Schluss ein enges Spiel und das erwartet Dragons-Coach Stephan Dohrn auch jetzt für Spiel drei: „Die Serie ist völlig offen. […] Wir müssen die letzten Körner mobilisierten, das muss Berlin auch.“

Die Braves wollen am Sonntag vor allem an ihre Leistung aus Spiel eins anknüpfen. Dort erlaubten sie den Dragons nur 62 Punkte, obwohl deren bisheriger Punkteschnitt deutlich höher lag. Entscheidende Verantwortung wird einmal mehr auf Point Guard Andrii Kozhemiakin liegen, der in den beiden bisherigen Spielen gegen Rhöndorf im Schnitt 20,0 Punkte und 5,5 Assists auflegte. Zudem ein gutes Omen für die Braves: Bislang haben die Berliner jedes Auswärtsspiel in den Playoffs gewonnen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/vorschaubild_prob_playoffs_halbfinale3-1.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-18 13:24:232024-05-18 13:24:24Vorbericht ProB Halbfinale Spiel 3

Nachberichte ProB Halbfinale Spiel 2

18. Mai 2024/in APP, ProB Playoffs

17.05.2024 19:00 Uhr OrangeAcademy vs. RheinStars Köln 95:106

Die RheinStars Köln haben das Finale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB erreicht. Im zweiten Spiel der Halbfinalserie setzte sich das Team bei der OrangeAcademy aus Ulm mit 95:106 durch.

Die Kölner erwischten einen Auftakt nach Maß, durch zwei Steals starteten sie mit einem 7:0-Lauf in die Partie. Nach einiger Zeit waren dann aber auch die Hausherren aus Ulm in der Begegnung angekommen und sicherten sich über einen eigenen 9:0-Lauf die erste Führung (13:9 – 6. Minute). Insgesamt ging das erste Viertel mit 18:17 knapp an die OrangeAcademy. Im zweiten Viertel spielten die Gastgeber dann offensiv entfesselt. Ein schneller 11:0-Lauf machte die Führung zweistellig, zwischenzeitlich stieg der Vorsprung sogar auf 17 Zähler an (44:27 – 17. Minute). In der Folge konnten die RheinStars noch etwas verkürzen, sodass es mit 54:42 in die Halbzeitpause ging.

Zu Beginn der zweiten Hälfte lieferten sich beide Teams einen offensiven Schlagabtausch. In den ersten Minuten des dritten Viertels wurde in nahezu jedem Angriff gescort. Als Reaktion stellten die RheinStars defensiv um und stoppten so die Ulmer Offensive, was in einem 14:2-Lauf der Gäste mündete. So kamen die Kölner näher heran und waren vor dem letzten Viertel wieder auf Tuchfühlung mit den Ulmern. Zunächst waren es zwar wieder die Gastgeber, die über Dreier von Cwik und Müller die Führung ausbauen konnten, doch dann lieferten die RheinStars ein offensives Feuerwerk ab: 38 Zähler gingen im letzten Abschnitt auf das Konto vom Team von Stephan Baeck, aus einem 83:73 wurde innerhalb von rund drei Minuten ein 84:91!

So konnten die Kölner am Ende das Spiel und damit die Serie gewinnen und stehen nun im Finale. Dort treffen sie auf den Sieger zwischen den Dragons Rhöndorf und den Berlin Braves 2000.


17.05.2024 20:00 Uhr Berlin Braves 2000 vs. Dragons Rhöndorf 82:86

Die Dragons Rhöndorf haben den Berliner Matchball in der Halbfinalserie der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB abgewehrt und den 1:1-Ausgleich erreicht. Die Rhöndorfer gewannen auswärts bei den Berlin Braves 2000 mit 82:86.

Auf beiden Seiten entwickelte sich zunächst ein zähes Spiel. Nach acht gespielten Minuten stand es gerade einmal 8:8. Danach waren es dann die Gäste aus Rhöndorf, die die Initiative übernahmen und sich durch zwei Dreier von Tyreese Blunt auf 10:16 absetzen konnten. Im zweiten Viertel war dann Badu Buck offensiv für die Dragons zur Stelle und markierte gleich vier Dreier in diesem Abschnitt. So konnten sich die Gäste auf 22:37 absetzen (17. Minute), ehe die Berliner, angeführt von Andrii Kozhemiakin, einen 16:8-Lauf starteten und so den Halbzeitstand von 38:45 herstellten.

In der zweiten Hälfte bleib Rhöndorf über weite Strecken der Partie mit knapp zehn Punkten vorne. Im Schlussviertel wurde es dann aber nochmal spannend. Ein 15:4-Lauf brachte die Berliner anderthalb Minuten vor Schluss wieder auf drei Punkte heran (76:79). Doch Antonio Pilipovic sorgte mit einem schwierigen Dreier für die Vorentscheidung zugunsten der Dragons. Am Ende stand ein 82:86, das den Ausgleich in der Playoffserie bedeutete.

Damit steht nun am Sonntag das entscheidende dritte Spiel um den Finaleinzug an. Der Sieger trifft dann auf die RheinStars Köln.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/vorschaubild_prob_playoffs_halbfinale2_2.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-18 12:57:502024-05-18 12:57:51Nachberichte ProB Halbfinale Spiel 2

Nachberichte ProA Halbfinale Spiel 1

18. Mai 2024/in APP, ProA PlayOffs

16.05.2024 19:30 Uhr Phoenix Hagen vs. PS Karlsruhe LIONS 70:82

Perfekter Start für die PS Karlsruhe LIONS in das Halbfinale der Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA! Bei Phoenix Hagen gelang den Karlsruhern ein über das gesamte Spiel souveräner 70:82-Auswärtssieg.

Die ersten Punkte der Partie erzielte Siler Schneider für die Gastgeber (2:0 – 1. Minute). Doch das sollte die einzige Hagener Führung im kompletten Spiel bleiben. Die LIONS spielten von Beginn an offensivstark und trafen bereits im ersten Viertel fünf von acht Dreiern. Auch defensiv hatten sie die Hagener gut im Griff, sodass schon nach dem ersten Abschnitt eine zweistellige Führung auf den Anzeigetafeln flimmerte (11:21). Auch danach behielten die Gäste den Fuß auf dem Gaspedal, vor allem Victor Bailey lief heiß und erzielte binnen weniger Minuten 15 Zähler. So schraubten die Karlsruher ihre Führung sogar bis auf 25 Punkte (16:41 – 15. Minute), ein 9:4-Lauf zur Halbzeitpause brachte Phoenix Hagen zumindest wieder auf 25:45 heran.

Auch in den dritten Abschnitt starteten die Gäste besser und nach einem Dreier von Bakary Dibba erreichte der Vorsprung seinen Höchststand von 27 Punkten (30:57 – 24. Minute). In der Folge kämpften sich die Hagener etwas besser in die Partie hinein, ein Buzzer Beater von Downtown durch Bjarne Kraushaar ließ vor dem Schlussviertel zumindest noch ein bisschen Hoffnung aufkommen (46:64). Durch einen weiteren Dreier kamen die Gastgeber noch etwas näher heran, doch als es darauf ankam, fanden die LIONS ihre gute Quote von außen wieder. Spätestens der fünfte Dreier von Lachlan Dent sorgte für die endgültige Entscheidung (66:82 – 39. Minute). Zumindest eine positive Nachricht auf Seiten der Gastgeber gab es aber dennoch: Youngster Nino Vrencken erzielte nach einem energischen Zug zum Korb seine ersten ProA-Punkte.

Nun geht es am Samstag mit Spiel zwei in Karlsruhe weiter, in dem die LIONS mit dem Sieg im Rücken einen großen Schritt in Richtung Finale gehen können. Phoenix Hagen dagegen möchte mit einem weiteren Auswärtssieg die Serie wieder ausgleichen.


17.05.2024 19:30 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. FRAPORT SKYLINERS

Auch die zweite Halbfinalserie der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA startete mit einem Auswärtssieg. Die FRAPORT SKYLINERS setzten sich beim Hauptrundenersten RÖMERSTROM Gladiators Trier mit 70:72 durch.

Das intensive Spiel startete mit einem ausgeglichenen ersten Viertel. Auf Frankfurter Seite fand Jacob Knauf gut in die Partie, er erzielte sieben der ersten acht Punkte der Gäste. Bei den Trierern war es Point Guard Jordan Barnes, der zu Beginn dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Gleich zwölf Zähler legte er im ersten Viertel auf und sorgte damit für die erste etwas deutlichere Führung (16:10 – 6. Minute). Durch einen Frankfurter 7:1-Lauf ging es dann mit 17:17 in den zweiten Abschnitt. In diesem waren die Gladiators das bessere Team und setzten sich nach zwei Freiwürfen von Maik Zirbes erstmals zweistellig ab (40:30 – 18. Minute). Zur Halbzeitpause stand es 42:35.

Aus der Kabine kamen die SKYLINERS besser und glichen nach wenigen Minuten die Begegnung wieder aus (44:44 – 23. Minute). Doch die Trierer fanden offensive Antworten und konnten sich wieder etwas absetzen. Im Schlussabschnitt bauten die Hausherren ihren Vorsprung weiter aus und führten rund fünf Minuten vor dem Ende mit zehn Zählern (68:58). Doch in der Folge spielten die Gäste offensiv entfesselt und ließen defensiv nur noch zwei Trierer Punkte zu. Mit vier Dreiern in vier aufeinanderfolgenden Angriffen glichen die SKYLINERS erst aus, ehe Muenkat anderthalb Minuten vor Schluss den Endstand von 70:72 herstellte.

Damit klauen die Frankfurter Spiel eins in Trier und haben nun ihrerseits den Heimvorteil in der Halbfinalserie. Am Sonntag findet die nächste Partie statt.

Bild: Jörg Laube

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/vorschaubild_proa_playoffs_halbfinale1_1.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-18 12:16:392024-05-18 12:16:41Nachberichte ProA Halbfinale Spiel 1

Eisbären Bremerhaven binden Urgestein Adrian Breitlauch langfristig an den Verein

18. Mai 2024/in APP, Kadernews ProA, ProA 23/24

Kurz nach Saisonende und knappe vier Monate vor Saisonstart können die Eisbären Bremerhaven den ersten Vollzug in der Kaderplanung melden. Mit Adrian Breitlauch verlängert ein Bremerhavener Urgestein seinen Vertrag um zwei weitere Spielzeiten mit einer Option auf eine zusätzliche Saison. In der letzten Spielzeit lief der 30-jährige in allen 34 Spielen der Saison auf und erzielte im Schnitt 7.1 Punkte und 3.1 Rebounds pro Spiel. Außerdem überzeugte er immer wieder mit seinem starken Einsatz und guter Defensivarbeit.

Adrian Breitlauch zeigt sich sehr glücklich über die langfristige Vertragsverlängerung. „Ich freue mich sehr auf mindestens zwei weitere Jahre bei den Eisbären Bremerhaven. Es war wunderschön, bereits in den letzten zwei Jahren wieder in meiner Heimatstadt zu spielen. Für mich gab es keinen Grund, nicht längerfristig bei den Eisbären zu bleiben. Die Eisbären-Gemeinschaft, das Team, das Office, alle Helfenden, das Drumherum, die Fans und einfach alles, was schon aufgebaut wurde, geben mir ein super Gefühl für den weiteren gemeinsamen Weg und machen sehr viel Spaß. Ich hoffe, dass wir gemeinsam auch in den kommenden zwei Jahren Erfolge feiern können. Die Gespräche waren stets von gegenseitigem Vertrauen und dem Herzen für die Eisbären geprägt, daher freue ich mich, weiter ein Teil der Organisation bleiben zu dürfen. Bis bald im Eisbärenkäfig.“

Eisbären-Geschäftsführer Nils Ruttmann zeigt sich ebenfalls glücklich über die Vertragsverlängerung mit Adrian Breitlauch: „Die großartigen Qualitäten von Adrian auf und neben dem Feld sind allen bekannt und als Identifikationsfigur des Bremerhavener Basketballs, die den Weg aus der Eisbären-Jugend bis in die Bundesliga gemeistert hat, ist seine Weiterverpflichtung für uns ein großer Gewinn. Mit seinem Einsatz, seiner positiven Art und nicht zuletzt seiner engagierten Defensivarbeit wird er auch in den kommenden Jahren ein wertvoller Bestandteil der Eisbären-Familie sein. Wir freuen uns sehr, dass wir nicht nur die einjährige Option ziehen konnten, sondern dass der gemeinsame Weg der Eisbären Bremerhaven mit Adrian für mehrere Jahre weitergehen wird.“

Quelle: Eisbären Bremerhaven/Christoph Worsch

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/breitlauch_web.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-18 11:56:522024-05-18 11:56:53Eisbären Bremerhaven binden Urgestein Adrian Breitlauch langfristig an den Verein

Adam Touray verlängert bei den Uni Baskets Münster

18. Mai 2024/in APP, Kadernews ProA, ProA 23/24

Adam Touray wird auch in Zukunft die Big-Men-Riege der Uni Baskets Münster anführen. Und nicht nur das: Der in Kürze 30-Jährige wird sein „handwerkliches Geschick“ nicht nur unter den Brettern deutscher Basketball-Arenen nutzen, sondern für Echtes Handwerk der KAWENTSMANN Möbelmanufaktur. Als zweites Karriere-Standbein wird Touray ab August eine Berufsausbildung zum Tischler beim langjährigen Partner des westfälischen Zweitligisten absolvieren. Dies gaben Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets, und Max Bayer-Eynck, Geschäftsführer der Kawentsmann GmbH, sowie Thomas Banasiewicz, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Münster, am Freitag bekannt.

In enger Zusammenarbeit setzten die drei Partner damit ein Zeichen für Echtes Handwerk – und dass es nach wie vor ein zeitgemäßes und zukunftsträchtiges Berufsfeld ist. „Die Uni Baskets Münster stehen schon seit jeher für Bildung und Leistungssport. Studium, Schule und jetzt ein Handwerk mit im Portfolio zu haben, freut mich sehr“, erklärt Helge Stuckenholz. „Auch, dass Adam so eine gute Basis für die Karriere nach dem Sport schafft. Kawentsmann ist seit Jahren ein super Partner von uns und wird für Adam ein zweites Team stellen, in dem er sich wohl fühlt! Seinen basketballerischen Wert für uns müssen wir nicht thematisieren. Er war einer der besten Bigs des letzten Jahres in der Pro A!“, ist der Baskets-Manager froh über die gefundene Lösung.

Cheftrainer Götz Rohdewald begeistert die sportliche Planungssicherheit für die kommenden Spielzeiten: „Ich bin sehr glücklich, dass wir Adam halten konnten. Er ist Münsteraner, ein wichtiger Grund. Menschlich passt er super zu uns. Wir haben dieses Jahr basketballerisch gesehen, was für ein toller Spieler er ist. Mich macht auch sehr glücklich, dass er das endlich mal allen zeigen konnte. Ich glaube, dass sein Potenzial auch noch nicht ausgeschöpft ist. Er kann auch noch Dreier werfen, ein besserer Passer werden. Ich hoffe, dass wir da weitere Schritte von ihm nach vorne sehen im nächsten Jahr.“

Nicht mehr nur seiner sportlichen Weiterentwicklung stellt sich Adam Touray: „Als ich nach Münster zurückgekommen bin, war der Plan, neben den sportlichen Ambitionen mit den Uni Baskets auch zu schauen, was ich nach meiner Profikarriere machen werde. Im letzten Sommer habe ich ein Praktikum bei KAWENTSMANN gemacht, was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Ich freue mich deshalb auf die Herausforderung, jetzt neben dem Basketball einer weiteren Leidenschaft, dem Handwerk, nachgehen zu können. Auch sportlich bekenne ich mich – trotz anderer Anfragen – aus Überzeugung zu meiner Heimatstadt und spiele extrem gerne vor unserer tollen Zuschauerkulisse. Diese Saison hat echt Spaß gemacht. Ich wäre ohnehin höchstwahrscheinlich hier geblieben, weil es einfach Riesenfreude macht, hier in der Heimat vor unseren Fans Basketball zu spielen. Nun bin ich zusätzlich gespannt auf mein zweites Team.“

Quelle: Uni Baskets Münster/Christina Pohler

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/touray_web.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-18 11:49:522024-05-18 11:49:54Adam Touray verlängert bei den Uni Baskets Münster

Abschied von Cheftrainer Enrico Kufuor bei den CATL Basketball Löwen und sportliche Neuaufstellung

17. Mai 2024/in APP, Kadernews ProB, ProB Süd 23/24

Die CATL Basketball Löwen verabschieden nach zwei erfolgreichen Jahren ihren Cheftrainer Enrico Kufuor. Der 36-jährige Berliner führte die Erfurter Profimannschaft in der Saison 2022/2023 bis ins Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB und in der zurückliegenden Spielzeit als Tabellenfünfter erneut in die Playoffs.

Löwen-Sportdirektor Florian Gut: „Wir sind Enrico Kufuor sehr dankbar für die erfolgreiche Zeit und die äußerst positive Zusammenarbeit. Unsere Profimannschaft hat sich unter seiner Leitung auf hohem ProB-Level etabliert und äußerst modernen sowie attraktiven Basketball gespielt. Dabei gelang es ihm, unsere jungen Eigengewächse wie Musa Abra gut zu integrieren, was für unseren Klub von großer Bedeutung ist. Wir sind sicher, dass er in den nächsten Jahren einen erfolgreichen Weg im Profibasketball gehen wird. Dafür wünschen wir ihm alles Gute!“

Enrico Kufuor: „Die letzten zwei Jahre in Erfurt waren eine besondere Zeit für mich, da ich hier die Chance bekommen habe, mich auf dem professionellen Level als Trainer zu beweisen und weiterzuentwickeln. Dafür möchte ich mich beim Management und bei den Gesellschaftern für das Vertrauen bedanken! Vielen Dank auch an die Löwen-Fans für die stetige Unterstützung – in den guten aber auch schwierigeren Phasen. Ein besonderer Dank gilt natürlich meinem Team, das in den letzten beiden Jahren unfassbar mitgezogen hat. Danke! Ich bin gespannt, welche neuen Herausforderungen auf mich als Trainer warten und werde auch die weitere Entwicklung der Basketball Löwen aus der Ferne aufmerksam verfolgen, denen ich viel Erfolg für die Zukunft wünsche!“

In der gemeinsamen Analyse der letzten Jahre entschieden sich der Löwen-Vereinsvorstand und der Gesellschafterkreis der Profisportabteilung dafür die Profimannschaft in der nächsten Saison rund um den bestehenden Kern an erfahrenen Leistungsträgern und unter der verstärkten Einbindung weiterer eigener Nachwuchsspieler neu aufzustellen. Dafür werden die Strukturen rund um die Profimannschaft, die Farmmannschaft und das U19-Bundesligateam noch stärker zusammengeführt. Löwen-Sportdirektor Florian Gut übernimmt für die kommende Saison in Personalunion die Aufgaben des Profitrainers und leitet damit den sportlichen Prozess aus einer Hand. Ein wesentlicher Faktor für den angestrebten Zeitplan ist die geplante Eröffnung der eigenen Trainingshalle LÖWENPARK, die im Laufe der Saison 2025/2026 stattfinden und die sportlichen Perspektiven des Nachwuchsbereichs sowie der Spitzensportentwicklung entscheidend verbessern wird.

Michael Bätz, Sprecher des Gesellschafterkreis und Präsident der CATL Basketball Löwen: „Im Kern unserer Philosophie steht das Zusammenspiel aus Spitzensport, Nachwuchsförderung und dem gesellschaftlichen Engagement als wichtiger sozialer Akteur in der Region. In den letzten Jahren haben wir uns stetig weiterentwickelt und sind in verschiedenen Bereichen stark gewachsen. Jetzt standen wir vor der Entscheidung entweder kurzfristig noch mehr in die Profimannschaft zu investieren, um einen schnellstmöglichen Aufstieg in die ProA zu erreichen oder weiterhin konsequent die ganzheitliche Entwicklung unseres Vereins zu verfolgen. Dafür haben wir auch die langfristige Entwicklung verschiedener erfolgreicher Klubs näher betrachtet, die in den letzten zehn Jahren einen ähnlichen Weg bis in die 1. Liga gegangen sind. Wir sind davon überzeugt, dass sich unsere überlegte und geduldige Herangehensweise auszahlen wird und wir durch die geplanten Schritte unsere ambitionierten Zielsetzungen in der Zukunft umso erfolgreicher verfolgen können. In diesem Zusammenhang sind wir unserem Sportdirektor Florian Gut ausgesprochen dankbar, dass er diesen Weg unterstützt und sich bereit erklärt hat, in der kommenden, sicherlich besonders herausfordernden Saison der sportlichen Neuaufstellung selbst als Trainer zu fungieren.“

Quelle: CATL Basketball Löwen

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/kufuor_web.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-17 10:19:202024-05-17 10:19:20Abschied von Cheftrainer Enrico Kufuor bei den CATL Basketball Löwen und sportliche Neuaufstellung

Itzehoe Eagles künftig ohne Robert Heise

17. Mai 2024/in APP, Kadernews ProB, ProB Nord 23/24

In den vergangenen zwei Jahren war er ein fester Bestandteil des ProB-Teams der Itzehoe Eagles. Doch in der neuen Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB wird Robert Heise nicht mehr dabei sein: Der 23-jährige Power Forward setzt andere Prioritäten.

Die vergangene Saison mit viel Auf und Ab habe sehr viel Kraft gekostet, sagt Heise. Zumal er nebenbei seinen Bachelor International Management im Luftverkehrsmanagement machte und auch noch jobbte. Im Oktober startet er ins Masterstudium und will deshalb im Sport den Aufwand reduzieren und dafür einen Schritt zurück machen: „Ich muss erstmal durchatmen und wieder Spaß am Basketball gewinnen“, sagt Heise.

Zum bereits zweiten Mal war er zwei Jahre für die Itzehoer aktiv, es sei ein Erlebnis gewesen, wieder in die Eagles-Familie zurückzukommen, das sehr viel Spaß gemacht habe. Gerade die erste Saison sei mit der Playoff-Teilnahme sehr erfolgreich gewesen – und für ihn sehr lehrreich, auf diesem Niveau eine neue Rolle einzunehmen. Zudem habe er dabei mit vielen früheren Weggefährten zusammenarbeiten können inklusive der Coaches Timo Völkerink und Dennis Wesselkamp, sagt Heise: „Eine der besten Basketball-Erfahrungen, die ich hatte.“ Nun sei ihm die Entscheidung nicht leicht gefallen, „doch ich denke, dass es für beide das Richtige ist“. Den Eagles sei er dankbar, wünsche viel Erfolg und werde sicher den Kontakt halten.

Knapp 17 Minuten stand der Power Forward in der vergangenen Saison durchschnittlich für die Eagles auf dem Feld, machte dabei 4,3 Punkte, holte 3,3 Rebounds und war insbesondere in der Defensive ein wichtiger Anker. „Wir verlieren einen Kämpfer und einen sehr teamorientierten Spieler“, sagt Eagles-Coach Flavio Stückemann. Heise gebühre Respekt dafür, wie er den Leistungssport, Studium und Job unter einen Hut gebracht habe: „Die Leidenschaft, die er für den Sport in allen Bereich mitbringt, ist für jedes Team ein Riesen-Mehrwert. Wir können Robert nur danken für seinen Einsatz bei den Eagles und wünschen ihm alles Gute.“

Quelle: Itzehoe Eagles

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/heise_web.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-17 10:06:492024-05-17 10:06:50Itzehoe Eagles künftig ohne Robert Heise

Hilmar Pétursson geht vorerst in die Heimat

17. Mai 2024/in APP, Kadernews ProA, ProA 23/24

Eine ganz dicke Träne im Knopfloch und zugleich großes Verständnis für seine Entscheidung: Hilmar Pétursson kehrt – vorerst – in seine Heimat Island zurück, um sein unterbrochenes Studium fortzusetzen. Die Verantwortlichen der Uni Baskets hatten bis zuletzt in persönlichen Gesprächen versucht, den beliebten Aufbauspieler zu halten.

Lange war gesprochen worden: Die Uni Baskets Münster wollten den auslaufenden Vertrag mit Hilmar Pétursson (seit 2022 im Klub) erneut verlängern. Nun musste der Zweitligist die persönlich erforderliche Entscheidung des 24-jährigen isländischen Nationalspielers hinnehmen. Dass Pétursson in der ersten isländischen Liga neben der Fortsetzung seines Studiums spielen wird, ist bereits klar. „Hilmar war eine absolute Bereicherung in den letzten beiden Jahren. Ich bin von seiner erwachsenen Entscheidung beeindruckt. Ich hoffe, wir sehen ihn nochmal wieder bei uns in der Halle“, erklärte Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets.

In eine ähnliche Kerbe schlägt Cheftrainer Götz Rohdewald: „Hilmar war ein wichtiger Bestandteil beider erfolgreicher ProA-Jahre. Er war auch menschlich gut integriert. Alle mochten ihn als Typen. Es ist schade, dass er jetzt nicht mehr – zumindest die nächsten ein, zwei Jahre – da sein wird. Aber das heißt ja nicht, dass er nicht wiederkommen kann. Von daher wünschen wir ihm alle ein gutes Studium und eine gute Basketballzeit zu Hause in Island. Vielleicht auf ein Wiedersehen!“

Hilmar Pétursson lebte in Münster seinen Kindheitstraum vom Basketball im Ausland und kämpfte mit seiner Entscheidung: „Ich bin dankbar für alles. Münster ist meine Heimat seit zwei Jahren und nach Island meine zweite Heimat geworden. Aber ich habe mein Studium unterbrochen, um im Ausland Basketball spielen zu können. Mein Ziel muss jetzt sein, die Universität abzuschließen, bevor ich meine Karriere als professioneller Basketballspieler fortsetze.“

Hilmar Pétursson schaffte nach einigen Stationen bei isländischen Erstligisten bei den Uni Baskets den Sprung in die 2. Basketball Bundesliga. Für die Münsteraner absolvierte der 24-Jährige zwischen 2022 und 2024 insgesamt 70 Pflichtspiele in der 2. Bundesliga und erzielte 718 Punkte (10,3 pro Partie).

Quelle: Uni Baskets Münster/Markus Holtrichter

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/Petursson_web.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-17 09:50:302024-05-17 09:50:31Hilmar Pétursson geht vorerst in die Heimat

Abschied nach fünf Jahren: Head Coach Steven Esterkamp verlässt Gartenzaun24 Baskets Paderborn

16. Mai 2024/in APP, Kadernews ProA, ProA 23/24

Die Ära Steven Esterkamps als Head Coach der Gartenzaun24 Baskets Paderborn ist vorbei: Der 43jährige US-Amerikaner verlässt nach fünf Jahren die Ostwestfalen, die Ende April den Abstieg aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA in die ProB hinnehmen mussten. Einen Nachfolger für die nun vakante Position des Cheftrainers werden die Clubverantwortlichen in den nächsten Wochen bekanntgeben.

Steven Esterkamp stammt gebürtig aus Cincinnati, USA, und spielte von 2004 bis 2009 für die Baskets. Als treffsicherer und spielstarker Small Forward hatte er einen ganz großen Anteil am Erstliga-Aufstieg im Jahr 2006 und der anschließenden erfolgreichsten Phase des Vereins. Nach der ersten und einzigen BBL-Viertelfinal-Teilnahme im Jahr 2009 – die dramatische Serie gegen Alba Berlin ging mit 2:3 verloren – wechselte Esterkamp mit Trainer Doug Spradley zu den Eisbären Bremerhaven, gefolgt von weiteren Spielerstationen in Essen, Ulm, Vechta und Würzburg. 2014 saß Esterkamp erstmals als Co-Trainer bei den Oettinger Rockets auf der Trainerbank, gemeinsam mit dem damaligen Cheftrainer Chris Ensminger, den er noch als Spieler aus Paderborner Zeiten kannte. Seine erste Station als Headcoach folgte 2017 beim ProB-Ligisten Herzöge Wolfenbüttel, die er für zwei Spielzeiten trainierte.

In seiner ersten Saison 2019/20 als Head Coach in Paderborn führte Esterkamp sein Team auf den 6. Platz, bevor der Spielbetrieb aufgrund der Covid-Epidemie abgebrochen wurde. Esterkamp kam bei der Kür zum besten ProA-Trainer der Saison in die Vorauswahl, sein Spielmacher Kendale McCullum wurde als bester Zweitligaspieler der Saison ausgezeichnet. Die folgende Spielzeit beendeten die Baskets auf Rang 10. In der Saison 2021/22 erreichte Paderborn als Tabellensechster der Hauptrunde unter Esterkamp erstmals nach zehn Jahren wieder die Playoffs, in denen man knapp gegen Jena ausschied. Die Saison 2022/23 beendete man auf Rang 11 und verpasste die erneuten Playoffs nur sehr knapp. Nach dem Abschluss der für Paderborn enttäuschend verlaufenden Spielzeit 2023/24 musste Esterkamp mit den Baskets den Abstieg aus der zweithöchsten deutschen Spielklasse Pro A in die Pro B hinnehmen.

Dominik Meyer, Geschäftsführer Gartenzaun24 Paderborn: „Die intensive und jahrelange Zusammenarbeit mit Steven war zu jeder Zeit geprägt von gegenseitigem Respekt und Vertrauen. Steven und Paderborn passen einfach gut zusammen und wer weiß, wann sich unsere Wege wieder kreuzen werden. Natürlich mussten wir nach fünf Jahren leider damit rechnen, dass dieser Zeitpunkt einmal kommt und er sich eine neue Herausforderung sucht, für die wir ihm selbstverständlich nur das Beste wünschen. Wir werden jetzt in den nächsten Tagen und Wochen einen passenden Nachfolger als Head Coach suchen.“

Jordi Perez, Präsident Paderborn Baskets 91 e.V.: „Steven steht für ganz viel Einsatz, Fleiß und Hingabe. Wir sind ihm für das, was er in den vergangenen fünf Jahren für uns geleistet hat, für seine unermüdliche Arbeit und für seine Liebe zum Verein und zum Paderborner Basketballstandort mehr als dankbar!“

Steven Esterkamp, Head Coach Gartenzaun24 Paderborn (2019-2024): „Ich bin unglaublich dankbar für alles, was Dominik und die Baskets für mich getan haben. Wir hatten, gemeinsam mit den wunderbaren, unvergleichlichen Fans, großartige fünf Jahre, in denen wir viel aufgebaut und erfolgreich zusammengearbeitet haben, und ich habe die ganze Zeit über nichts als Freude hier empfunden. Die Entscheidung für den Abschied ist mir sehr schwer gefallen – die Familie, die ich zu Hause habe und die ich in diesem Verein habe, hat es mir sehr schwer gemacht. Aber für mich ist es auch wichtig, den nächsten Schritt zu machen und in meiner Karriere voranzukommen. Daher freue ich mich auch auf das, was als nächstes kommt!“

Quelle: Gartenzaun24 Baskets Paderborn/Norbert Schulz

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/Esterkamp_web.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-16 13:26:292024-05-16 13:26:31Abschied nach fünf Jahren: Head Coach Steven Esterkamp verlässt Gartenzaun24 Baskets Paderborn

Nils Ruttmann verlässt Eisbären Bremerhaven

16. Mai 2024/in APP, ProA 23/24

„Vielen Dank für zehn wunderbare Jahre“

In der Sommerpause 2024 gibt es bei den Eisbären Bremerhaven personelle Veränderungen: der langjährige Geschäftsführer der Eisbären Bremerhaven, Nils Ruttmann, verlässt die Eisbären Bremerhaven nach zehn Jahren im Club auf eigenen Wunsch.

Nils Ruttmann war im Sommer 2014 zu den Eisbären Bremerhaven gewechselt und hat sein Engagement als Nachwuchstrainer, damals noch in der BSG Bremerhaven und der Eisbären Bremerhaven Marketing GmbH, begonnen, bevor er als Nachwuchskoordinator (2015) und Nachwuchsleiter (2017) in die Verantwortung gebeten wurde. 2019 erfolgte nach dem Lizenzentzug und dem Abstieg der Profimannschaft aus der 1. Basketball Bundesliga der Wechsel in die Geschäftsführung sowohl in der zunächst noch aktiven Eisbären Bremerhaven Marketing GmbH als auch der durch ihn neu gegründeten Eisbären Basketball Bremerhaven GmbH.

In seiner Zeit bei den Eisbären Bremerhaven hat er zahlreiche Strukturmaßnahmen auf den Weg gebracht: So wurde u.a. im Jahr 2015 der Eisbären Bremerhaven e.V. gegründet, der mit aktuell 688 Basketball spielenden Kindern und Jugendlichen der größte Basketball-Nachwuchsclub im Land Bremen und Niedersachsen ist und zu den Top 20 der deutschen Basketball-Nachwuchsclubs gehört.

Nach dem sportlichen Aufstieg in der durch Corona abgebrochenen ProA-Saison 2019/20, in der angesichts der Eigenkapitalvorschriften der Liga eine Lizenzerteilung für die 1. Liga ausgeschlossen war, startete Ruttmann einen umfangreichen Konsolidierungs- und Entschuldungsprozess, in dem unter anderem das Teilnahmerecht der Profiabteilung mit Zustimmung aller ProA-Clubs sowie des DBB auf eine neu gegründete Gesellschaft übertragen wurde. Im Zuge dessen konnte bereits die erste Kreditbürgschaft zur Sicherung der früheren Verluste in sechsstelliger Höhe an die Seestadt Bremerhaven zurückgegeben werden. Um den Kurs halten zu können, fokussierte er sich auch in der Mannschaftsbildung auf Nachhaltigkeit. In der Corona-Pandemie fungierte die Heimspielstätte der Eisbären als Impfzentrum. Daher ließ Ruttmann das Eisbären-Trainingscenter auf ProA-Spielhallenstandard aufrüsten, sodass es als offizielle Spielhalle für die Geisterspiele genutzt werden konnte.

Meilenstein: Wirtschaftliches „Go“ von der 1. Basketball Bundesliga 2023 mit Erteilung der Lizenz

Nils Ruttmann zieht Bilanz: „Seit dem sportlichen Aufstieg 2019-20 mit damals durchschnittlich 1.003 Zuschauern auf 1.684 Zuschauer vergangene Saison haben wir ein stabiles Wachstum von fast 70 Prozent erzielt. Der wichtigste Meilenstein bleibt aber die Erteilung der Erstligalizenz am Ende der Saison 2023 und damit erstmals seit 2018, womit uns die Liga-Verantwortlichen bestätigt haben: Unser Umstrukturierungsprozess hat uns wirtschaftlich zukunftsfähig und nachhaltig aufgestellt, und die Eisbären Bremerhaven haben wieder eine Erst-Liga-Perspektive. Diese Entwicklung erfüllt mich mit großer Dankbarkeit und Stolz.“

Weitere Meilensteine wie die Gründung der Grundschulliga 2015, die Silber-Auszeichnung des Nachwuchs-Standortes 2022, der Aufstieg in die NBBL-A-Division 2023, die Etablierung einer großen Nachwuchs-Gala 2022, der neuen Hallenboden 2022, die stets Auflagen-freie Erteilung der Lizenz für die 2. BARMER Basketball Bundesliga ProA oder das Rekordspiel in Bremen mit rund 7.500 Zuschauern im März 2024 stehen beispielhaft für die vielfältigen Ambitionen Ruttmanns.

Nils Ruttmann: „Von den vielen Erlebnissen dieser ereignisreichen zehn Jahre waren für mich die vielen, vielen engagierten Menschen, die ich kennenlernen durfte und die die Eisbären und mich auf dieser Reise unterstützt haben, das Beste, was mir passieren konnte. Es sind Freundschaften fürs Leben entstanden, die ich immer im Herzen tragen werde. Für diese vielen einzigartigen Begegnungen und das Engagement der Menschen, die dasselbe Herzblut wie ich in den Basketball-Sport investiert haben, bin ich unendlich dankbar. All die Erfolge, die die Eisbären erzielen konnten, waren nur durch den großen Einsatz all dieser Menschen möglich. Ich blicke auf eine spannende, sehr erfüllende, aber auch äußerst intensive Zeit zurück. Zehn Jahre haben – besonders während der Pandemie – sehr viel Kraft gekostet. Für mich ist es an der Zeit, mich einer neuen Aufgabe zu widmen. Mein wichtigster Wunsch zum Abschied wäre, dass die Eisbären Bremerhaven mit ihren überragenden Fans und Partnern in der Saison 2024-25 den Aufstieg in die 1. Bundesliga schaffen. Vielen Dank für zehn wunderbare Jahre Eisbären Bremerhaven.“

Die Eisbären Bremerhaven arbeiten derzeit an einer Interimslösung, die Nils Ruttmann noch so lange begleiten wird, bis die nachfolgenden Verantwortlichen eingearbeitet sind, um einen optimalen Übergang zu gewährleisten. Denn auch im sportlichen Bereich stehen die nächsten Meldungen kurz bevor.

Der Eisbären-Gesellschafterkreis ist voll des Lobes für die Leistung des langjährigen Verantwortlichen; Marcus Rönner: „Nils Ruttmann gebührt großer Dank. Er hat die Entwicklung unseres Basketball-Standortes sehr professionell und mit äußerst hohem Engagement vorangetrieben und ein tolles Team geformt. Die Erfolge sprechen für sich. Die Eisbären-Gesellschaften – vom Verein bis zu den GmbHs – sind nun als strukturell stabile Unternehmen aufgestellt und bilden ein Fundament für eine großartige Eisbären-Zukunft. Mit über 100 neu begründeten Sponsoren-Partnerschaften hat Nils Ruttmann auch das wirtschaftliche Wachstum der Eisbären Bremerhaven vorangetrieben. Darauf wollen wir aufbauen. Bei allem Bedauern, dass er das Unternehmen verlässt, wissen wir sehr zu schätzen, dass er die Übergangsphase bestmöglich begleiten wird und respektieren seine Entscheidung, sich einer neuen Herausforderung zu widmen. Für seine Zukunft wünschen wir ihm alles Gute.“

Quelle: Eisbären Bremerhaven

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