Vorberichte ProA 31. Spieltag

07.04.2024 15:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Eisbären Bremerhaven

Die Eisbären Bremerhaven holten zuletzt mit den beiden Siegen gegen Bochum und in Jena wichtige Punkte für den Endspurt. Die Eisbären von der Nordseeküste agieren als geschlossene, homogene Mannschaft. Nicholas Hornsby als interner Topscorer rangiert mit deutlichem Abstand hinter den führenden Spielern der Liga. Das Team von Head Coach Steven Key ist also schwer auszurechnen und Vorsicht ist auf Bayreuther Seite durchaus geboten. Shane Gatling stellt mit frischem Selbstvertrauen aber auch fest: „Wir sind noch in der Verlosung um Platz 8“ – und das soll auch nach dem vorletzten Heimspiel so bleiben.


07.04.2024 15:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. Medipolis SC Jena

Für Frankfurt geht es auf der Zielgeraden der regulären Saison primär darum, sich eine möglichst gute Ausgangslage für die Meisterschaftsrunde zu erarbeiten, gesund zu bleiben und einen ordentlichen Rhythmus zu entwickeln. Aus diesem Grund kommt der Begegnung mit Jena eine besondere Bedeutung bei. Während die FRAPORT SKYLINERS als Tabellenzweiter (Bilanz: 22-8) den Status Quo bewahren wollen, lauern die Wissenschaftsstädter von Rang sechs (20-10) aus auf eine Verbesserung im Tableau – lies: Den Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde.

Nach neun Siegen zum Saisonstart musste Frankfurt sich beim Hinspiel in Jena mit 75:86 geschlagen geben. Entsprechend haben die Schützlinge von Trainer Denis Wucherer noch eine Rechnung mit den Thüringern offen. Als Basis dafür soll die Verteidigung dienen, welch ligaweit gefürchtet ist – mit durchschnittlich 72,8 Zählern lassen die „Mainhattan Giganten“ weniger Gegenpunkte zu als jedes andere ProA-Team. Dieses defensive Bollwerk wird gegen Jena einem echten Stresstest unterzogen, immerhin hat Coach Björn Harmsen eine Offensivmaschinerie geschmiedet, die sich vor allem über ihre Effizienz definiert. Die Gäste kommen nicht über das Wurfvolumen, sondern vielmehr eine gute Wurfauswahl – was dazu führt, dass Jena in der ProA mit 36,3 Prozent die zweitbeste Dreierquote vorweist (Dresden: 36,6 Prozent / Frankfurt: 33,3 Prozent).

Denis Wucherer (HC FRAPORT SKYLINERS): „Jena lebt vor allem von seiner offensiven Struktur, und innerhalb dieser von vielen erfahrenen Spielern. Wenn sie einmal in ihr Setplay kommen, wird es für jede Defense der Liga schwer. Entsprechend müssen wir in der Verteidigung über mehr als nur die Physis kommen, müssen sie überraschen und ihnen damit den Rhythmus nehmen – das ist unser Vehikel, um das Tempo des Spiels zu kontrollieren.“


07.04.2024 16:00 Uhr Dresden Titans vs. ART Giants Düsseldorf

Mit zwei Siegen gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf konnte Düsseldorf in den letzten zwei Wochen wieder auf einen klassensichernden Platz 15 klettern. Ein Sieg unter der Woche in Münster wäre ein echter Befreiungsschlag für die Mannschaft von Atilla Yapicier gewesen, doch nach einer ausgeglichenen erste Halbzeit verloren die Giants noch deutlich 85:68.

Für das verlorene Aufeinandertreffen im Dezember wollen sich die sächsischen Korbjäger nun revanchieren. Besonders beim Rebounding hatte die Mannschaft von Fabian Strauß damals Probleme und verlor deshalb mit 82:78. Genau deshalb kommt es sehr ungelegen, dass Center Till Isemann aufgrund einer Verletzung im Spiel gegen Paderborn nicht zur Verfügung steht. Doch der Titans Kader ist mit Georg Voigtmann, Lukas Zerner sowie Tanner Graham und Sebastian Heck auf den großen Positionen weiterhin breit aufgestellt, sodass der Verlust kompensiert werden kann. Wer von den Big Men am Sonntag die meisten Bälle vom Brett pflückt, wird sich zeigen. 

Titans Headcoach Fabian Strauß – „Wie auch im Spiel gegen Bayreuth wird das Hauptaugenmerk darauf liegen, physisch zu verteidigen, aggressiv zu sein und zu wissen, welchen Spielern wir welche Stärken wegnehmen müssen. Man kann also sagen, es geht darum, über 40 Minuten eine gute Teamdefensive zu spielen.“ 


07.04.2024 17:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. JobStairs GIESSEN 46ers

Der kleine Finger der linken Hand bereitet Robin Benzing weiter Probleme, er möchte nichts überstürzen. Ob der 167-fache Nationalspieler am Sonntag (17 Uhr) bei Tabellenführer RÖMERSTROM Gladiators Trier auflaufen wird, steht laut Ignjatovic noch in den Sternen. „Robin ganz allein wird das entscheiden.“

Egal ob mit oder ohne Benzing: Der Auftritt an der Mosel wird der härteste und herausforderndste der gesamten Saison, was den Cheftrainer allerdings reizt: „Ich freue mich auf diese Partie. Es wird für uns alle ein tolles Erlebnis werden, vor 5000 Besuchern aufzulaufen. Wegen solcher Partien sind wir Sportler geworden.“ Dass ein Tabellendritter beim Spitzenreiter als Außenseiter antritt, lässt der 57-Jährige nicht gelten: „Ich setzte mich nicht für einen Ausflug in einen Bus, sondern um zwei Punkte mitzubringen. Auch beim Primus, auch bei einem top-besetzten und ebenfalls top-trainierten Team. Trier ist verwundbar, das wollen wir aufzeigen.“

Branislav Ignjatovic denkt dabei besonders an den letzten Auftritt des Ex-Erstligisten am Mittwoch beim 96:92-Erfolg in Karlsruhe, als die Männer des nach einem 13-jährigen Aufenthalt in Japan an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrten Coaches Don Beck acht Minuten vor Schluss noch mit 67:82 und auch 122 Sekunden vor dem Ende noch mit 87:92 zurücklagen, im Badischen aber mit einem abschließenden 9:0-Lauf noch den Kopf aus der Schlinge zogen.

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft und weiß, dass sie auch in Trier alles geben wird. Unsere äußerst unglückliche und durch einige sehr fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen zustande gekommene 81:85-Hinspielniederlage haben sie jedenfalls nicht vergessen“, verspricht der Mann aus Belgrad allen Fans einen „großen Fight.“


07.04.2024 17:00 Uhr Artland Dragons vs. Nürnberg Falcons BC

Die schon totgeglaubten Drachen konnten vier der letzten zehn Spiele gewinnen, was im unteren Tabellendrittel sonst keinem Team gelang. Nach einen völlig verpatzten Saisonstart kämpfte sich die Mannschaft von Patrick Flomo Punkt für Punkt nach oben und liegt nun mit 16 Zählern und einem Spiel weniger auf Rang 16 des ProA-Tableaus. Für beide Mannschaften wird es ein Schlüsselspiel im Saisonendspurt. Coach Virgil Matthews, der nach der Partie am Mittwoch lange mit seinem Team im Mittelkreis zusammenstand, ordnet die englische Woche für sein Team so ein: „ Es ist simpel. Wir müssen physischer, besser spielen und das über längere Strecken hinweg. Uns muss klar sein, wie wichtig das Spiel am Sonntag ist. Bei den Fans möchte ich mich einerseits für den treuen Support in den letzten Wochen bedanken und mich andererseits entschuldigen, dass wir das jüngst nicht mit entsprechenden Ergebnissen zurückzahlen konnten. Wir werden Sonntag besser sein.“


07.04.2024 17:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. EPG Baskets Koblenz

Die SparkassenStars benötigen einen Sieg mit vier oder mehr Punkten um den direkten Vergleich zu holen und die Koblenzer zu überholen.

Nachdem Teil 1 des Doppelspieltags am Mittwoch für beide Teams erfolglos blieb, ist der Druck nicht kleiner geworden. Die EPG Baskets Koblenz verloren in Hagen mit 63:76 und mussten damit die sechste Niederlage in Folge einstecken. Ähnlich sieht es bei den SparkassenStars aus, die mit 73:88 in Bremerhaven verloren und nun fünf Spiele in Serie ohne Punkte blieben. Am Sonntag wird es aber einen Sieger geben. Der könnte einen großen Schritt in Sachen Klassenerhalt gehen.

„Wir wissen um das Gewicht dieses Spiels, dürfen uns davon aber nicht ablenken lassen und müssen uns nur auf unser Spiel fokussieren. Es wird ein sehr physisches Spiel, in dem wir unsere Fans noch mehr als sonst brauchen um uns zu pushen und um extra Energie von den Rängen zu erhalten“, so Headcoach Felix Banobre.


07.04.2024 17:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Uni Baskets Münster

Bericht folgt.


07.04.2024 17:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. RASTA Vechta II

Die Vechtaer gehen mit einem großen Vorteil in das Spiel, den sie mussten unter der Woche nicht antreten. Ihr Spiel wurde verschoben, daher hatten die Rastaner genügend Zeit, um sich ideal auf die Knights vorzubereiten.

Mit Siegen gegen Frankfurt, Hagen und Giessen sorgten die Youngster schon für große Überraschungen und strotzen vor Selbstbewusstsein. Der zu Saisonbeginn noch als Abstiegskandidat gehandelte Kader hat sich eindrucksvoll in der ProA etabliert. Im Team der Knights richtet sich der Blick auf den ausgekugelten Finger von Topscorer Mike Flowers. Bei einer Defensivaktion im Spiel gegen Giessen verletzte sich der US-Amerikaner am kleinen Finger und konnte fortan nicht mehr eingesetzt werden. Eine Untersuchung am Donnerstag sorgte für Entwarnung. Eine schwere Verletzung liegt nicht vor. Ob die kurze Zeit bis Sonntag jedoch ausreicht um fit zu werden ist noch unklar. Die Ritter hoffen auf den Heimvorteil. „Wir müssen hochkonzentriert und mit viel Energie spielen. Das Vechta ein Spiel weniger absolvieren musste ist ein klarer Nachteil, dennoch werden wir alles versuchen, um die Punkte zu behalten. Wir hoffen auf die lautstarke Unterstützung unserer Fans,“ sagte Head Coach Igor Perovic.


07.04.2024 17:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn

Paderborn belegt vier Spieltage vor Ende der Hauptrunde den 18. und letzten Platz auf dem Tableau, hat aber noch Chancen auf den Klassenerhalt. Dafür sind die Baskets allerdings unbedingt auf Punkte angewiesen. Für die LIONS geht es hingegen um nicht weniger als den Einzug in die Playoffs. Momentan hält das Karlsrudel den achten Rang, der als letzter zur Teilnahme an der Meisterschaftsrunde berechtigt. Gegenüber dem direkten Verfolger Dresden haben die Fächerstädter aber nur einen Sieg mehr auf dem Konto. Hinter den Sachsen in Lauerstellung befinden sich noch die Eisbären Bremerhaven und der BBC Bayreuth, die beide theoretisch auch noch an den LIONS vorbeiziehen könnten.

Karlsruhe und Paderborn sind alte Bekannte in der ProA. Duelle gab es schon viele. Die damit einhergehende Bilanz ist recht ausgeglichen. Auch im ersten Aufeinandertreffen der laufenden Saison wurde es eng. Das Hinspiel bei den Baskets am 21. Oktober 2023 endete 70:72. Der Vorteil für die LIONS am 7. April um 17:30 Uhr: Der Tabellenletzte ist auswärtsschwach. Erst zwei Erfolge konnte man sich in der Fremde sichern. Der letzte Karlsruher Heimsieg gegen Paderborn ist jedoch bereits eine Weile her und datiert vom 3. Februar 2021. Damals hieß es nach 40 Minuten 83:74.

Vorberichte ProB Nord 26. Spieltag

06.04.2024 19:30 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. LOK BERNAU

Für den Gegner, LOK BERNAU, steht am 26. Spieltag in Leverkusen eine Menge auf dem Spiel. Der Kooperationspartner von ALBA Berlin hat sich im Saisonendspurt auf einen Playoffplatz (Rang acht) vorgekämpft, dabei standen die Brandenburger zwischenzeitlich auf einem Abstiegsrang. 

Für Gnad steht fest, dass die Aufgabe gegen die Ostdeutschen verdammt schwer werden wird: „Bernau hat sich in eine gute Position im Kampf um die Playoffs gebracht und hat es in Leverkusen in der eigenen Hand. Sie werden also alles in die Waagschale werfen. Was LOK ausmacht, ist der junge und sehr athletische Kader. Vor allem ist das Team im Durchschnitt recht groß, was es unseren Big Men nicht einfach machen wird. Wir müssen nach unseren letzten Auftritten in Itzehoe und gegen Sixers in der Verteidigung ein anderes Gesicht zeigen. Die Defensive hat uns im bisherigen Saisonverlauf ausgezeichnet und da wollen wir, vor allem im Hinblick auf die Playoffs, wieder hin.“ Der Fakt, dass LEV den ersten Tabellenplatz noch abgeben könnte, sieht der gebürtige Darmstädter nicht als zusätzlichen Druck an: „Wenn wir auf Rang zwei in die Playoffs gehen, wird für uns nicht die Welt untergehen. Wir hätten in den ersten beiden Runden definitiv Heimrecht und das war von Beginn an unser Ziel, dass wir unter die ersten vier der Tabelle kommen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass wir am Samstag unbedingt gewinnen wollen!“

„Dank des Sieges am Wochenende fahren wir nach Leverkusen mit einer konkreten Chance für die Playoff-Qualifikation. Das war noch ein weit entferntes Ziel vor einigen Wochen. Deshalb wollen wir uns für unseren Einsatz als Team belohnen und unsere Saison verlängern. Allerdings ist Leverkusen, speziell zu Hause, ein harter Gegner. Sie haben erfahrene Spieler, die Tiefe in die Kaderbesetzung bringen. Wir brauchen eine konzentrierte Mannschaft über die vollen 40 Minuten der Partie und beste taktische Disziplin. Die gleiche Disziplin, die am Samstag den Sieg gegen den Kangaroos ermöglicht hat.“, so LOK-Heacoach Bottinelli.


06.04.2024 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Itzehoe Eagles

Es hätte ein Nervenspiel werden können für die Eagles, doch das haben sie sich erspart mit dem großen Sieg gegen Leverkusen vor einer Woche. Weil Konkurrent Herford gleichzeitig verlor, ist der Klassenerhalt geschafft. Die Itzehoer können also ohne Druck nach Iserlohn fahren, und das ist auch gut so, denn der Kader ist dezimiert. Filmore Beck und Ibrahim Jabby sind krank, es werde eng bis zum Spiel, sagt der ebenfalls angeschlagene Coach Timo Völkerink. Ole Friedrichs fällt definitiv aus, Mason Vires (Knie) voraussichtlich auch, Robert Heise konnte erst spät in der Woche wieder einsteigen.

Die stark besetzten Kängurus seien eigentlich weiter oben in der Tabelle zu erwarten gewesen, so Völkerink. Die Gastgeber wollten schnell spielen und setzten dafür oft auf eine kleine Aufstellung – deshalb müssten die Eagles mit dem gleichen Kampfgeist zu Werke gehen wie zuletzt gegen Leverkusen. Beide Teams könnten befreit aufspielen, es werde darum gehen, den Ball gut zu bewegen und ein letztes Mal als Team zu harmonieren.


06.04.2024 19:30 Uhr TKS 49ers vs. Berlin Braves 2000

Die Niederlage der TKS 49ers am vergangenen Samstag in Schwelm hat die Szenarien, die zu einer Playoffqualifizierung führen können, zwar vermindert, dennoch besteht weiterhin Hoffnung auf eine Verlängerung der 49ers-Saison. Mit den Berlin Braves gastiert diese Woche ein aufstrebender Liganeuling und Nachbar zum Derby in der BBIS-Halle. Vergangene Woche mussten sich die Berliner dem SC Rist Wedel mit 75:81 geschlagen geben. Topscorer Andreas Seiferth fehlte dabei gesperrt, Ex-49er Andrii Kozhemiakin (21 Punkte) erzielte unterdessen die meisten Zähler. Die Braves stehen derzeit auf Tabellenrang sechs und somit drei Plätze vor den 49ers. Demnach sind die Gäste bereits sicher für die Playoffs qualifiziert, sind jedoch in der Lage, ihre Ausgangslage noch weiter zu verbessern. Mit einem eigenen Sieg und einer Niederlage der Baskets Wolmirstedt könnten sie diesen noch den fünften Tabellenplatz abnehmen. Bei den 49ers sind die möglichen Szenarien deutlich vielfältiger.

Alle Spiele der ProB finden dabei gleichzeitig statt, ein nervenaufreibender letzter Hauptrundenspieltag ist also vorprogrammiert. Co-Trainer Dorian Coppola ist gespannt auf den Showdown: „Wir können diesmal voraussichtlich wieder auf einen besser bestückten Kader zurückgreifen. Das Team ist unabhängig davon hungrig, in die Playoffs zu kommen. Wir werden uns allerdings auf einen starken Gegner mit guten Schützen vorbereiten müssen. Eine volle Halle mit Derby-Stimmung wäre natürlich ideal, um die Spieler noch mehr zu beflügeln. Dann brauchen wir nur noch etwas Glück auf unserer Seite und ich bin mir sicher, dass die Saison noch nicht vorbei sein wird.“


06.04.2024 19:30 Uhr RheinStars Köln vs. SC Rist Wedel

Eine Serie wird am letzten Hauptrundenspieltag der ProB-Nord reißen, wenn die drittplatzierten Rister am Sonnabend beim Tabellenzweiten RheinStars Köln zu Gast sind. Sieben Siege in Folge gelangen den Kölnern, sechs den Ristern.

Angesichts der Kölner Stärke in der Balleroberung müssen die Rister besonders achtsam mit dem Spielgerät umgehen. Dass im Saisonverlauf mitunter recht viele Ballverluste auf Wedeler Seite zu verzeichnen sind, sei bei einer solch jungen Mannschaft nicht verwunderlich, erläutert Rist-Kapitän Linus Hoffmann. Und: „In den meisten Spielen haben wir eine schwächere Dreierquote als der Gegner“, sagt er. Dennoch absolvieren die Rister eine beeindruckende Saison – gerade in den vergangenen Wochen mit angesprochenen sechs Punkterfolgen ohne zwischenzeitliche Niederlage.

„Es sind unsere Physis und unsere Energie, die uns die Spiele gewinnen“, so Hoffmann. Die häufige Überlegenheit beim Kampf um die von Brett und Ring abprallenden Bälle ist da ein gutes Beispiel. „Das gibt uns dann immer wieder Chancen, mehr anzugreifen“, erklärt der Wedeler Kapitän. Aber es gebe da noch einen Trumpf, betont Hoffmann: „Die Mannschaft steht sehr eng zusammen. Wir verstehen uns alle super und sind eine tolle Einheit geworden, was auch nicht selbstverständlich ist, da wir viele Doppellizenzler haben, die mal da sind und mal nicht da sind. Und trotzdem sind wir eine verschworene Einheit geworden.“

06.04.2024 19:30 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. BSW Sixers

Bericht folgt.


06.04.2024 19:30 Uhr Ademax Ballers Ibbenbüren vs. BBG Herford

Die Ausgangslage ist schnell erklärt: Beide Mannschaften sind abgestiegen. Es geht im letzten Spiel tabellarisch also um nichts mehr. Dennoch werden beide Teams alles geben, um den Fans einen schönen letzten Spieltag zu bereiten. Gerade der TVI konnte sich in der vergangenen Saison immer auf die Unterstützung von der Tribüne verlassen und möchte unbedingt nochmal vor heimischem Publikum erfolgreich sein.

Das sagt Ballers-Coach Naoufal Uariachi: „Wir konnten die Klasse leider nicht halten. Natürlich sind wir als Mannschaft darüber enttäuscht. Wir wollen aus der Erfahrung lernen und uns verbessern. Das Spiel wird an der Tabelle nicht mehr viel ändern, aber wir wollen unseren Fans noch ein schönes Geschenk machen.“


06.04.2024 19:30 Uhr Seawolves Academy vs. EN BASKETS Schwelm

Nach der erfolgreichen Qualifikation für die Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord steht für die Seawolves Academy am Sonnabend das Hauptrundenfinale auf dem Programm. Zu Gast in der OSPA Arena ist der Tabellenvierte EN Baskets Schwelm.

Das Hinspiel bei den Westfalen endete mit einer 69:82-Niederlage. Nun wollen sich die jungen Wölfe zum Abschluss der regulären Spielzeit noch einmal von ihren Fans feiern lassen. Kaum jemand hätte es vor der Saison für möglich gehalten, dass das Team von Coach Nicolai Coputerco unter den besten acht Teams der Liga landet.

Zudem können sich die Fans auf den früheren Rostocker Publikumsliebling Chris Frazier (2017-2019) freuen, der neben Khalil Miller, Robert Merz und Thomas Reuter zu den Leistungsträgern der Gäste zählt.

Baskets-Headcoach Falk Möller äußert sich vor dem Auswärtsspiel wie folgt: „Wir haben jetzt selbst in der Hand, unsere gute Saison zu veredeln. Wir können uns definitiv nicht darauf verlassen, dass die SBB Baskets noch Punkte lassen. Wir müssen von der ersten Sekunde an konzentriert spielen und die nötigen Energie aufs Parkett bringen, um den wichtigen Sieg einzufahren!“

Vorberichte ProB Süd 26. Spieltag

06.04.2024 19:30 Uhr Dragons Rhöndorf vs. TEAM EHINGEN URSPRING

Fraglos ist der Tabellenführer in den vergangenen Wochen aus dem Tritt geraten. „Wir haben uns im letzten Viertel der Saison mehr oder weniger weit von unserer Bestform entfernt“, räumt Stephan Dohrn offen ein. „Ich erwarte eine höhere Widerstandsfähigkeit von uns.“ Wenn man bedenke, dass man gegen Speyer im zweiten Viertel noch mit drei Punkten geführt habe und in der zweiten Halbzeit minus 31 war, dann sei man ja nicht von Anfang an abgeschossen worden. Dann müsse man sich die Frage stellen, wo die Widerstandsfähigkeit bliebe, wenn ein Kontrahent einen Lauf startet. „Wenn der Gegner mal einen Vorsprung hat, ist ja noch nichts passiert“, so der Dragons-Coach. „In solchen Momenten dürfen wir nicht auseinanderbrechen, sondern müssen dagegenhalten.“

Das Ehingen das Zeug zum unangenehmen Gegner hat, steht außer Zweifel. Das Hinspiel haben die Dragons nur knapp mit drei Punkten gewonnen (88:85). MVP des Spiels war Vincent Neugebauer. Der 21-jährige und 2,13 Meter lange Center machte mit 23 Punkten und 16 Rebounds eindringlich auf sich aufmerksam. „Vincent hat nicht nur gegen uns ein gutes Spiel gemacht, sondern über die gesamte Saison eine konstante Leistung gezeigt“, lobt Stephan Dohrn. Daniel Zacek (ø 13,3 P.) hat der Dragons-Coach als überdurchschnittlichen Werfer auf dem Zettel, den 32-jährigen Australier Adam Thoseby (ø 15,5 P.) als routinierten Punktelieferant. Der junge finnische Pointguard Valtteri Mervola (Ø 12,5 P. + 5,9 Ass.) sei ab Mitte der Saison voll durchgestartet und unbedingt zu beachten.

Ergo ist die kommende Begegnung für Stephan Dohrn eine besondere Herausforderung: „Ehingen hat den Klassenerhalt bereits gesichert, was mit dem jungen Team eine beachtliche Leistung ist und kann daher befreit aufspielen. Bei uns hat man in den letzten Spielen gesehen, dass nicht alle Führungsspieler das zeigen, was wir von ihnen kennen und wünschen. Wenn ihre Leistung nicht stimmt, fehlt natürlich etwas Elementares. In dem Punkt gilt es, den Schalter wieder umzulegen und die Fans mit einer guten Leistung für die anstehenden Playoffs abzuholen.“


06.04.2024 19:30 Uhr FRAPORT SKYLINERS Juniors vs. OrangeAcademy

Nachdem die Frankfurter am letzten Wochenende in Ludwigsburg bereits die Chance hatten, sich für die diesjährigen Playoffs zu qualifizieren, sorgte eine schwache Leistung auswärts dafür, dass es am kommenden Samstag zu Hause zum Showdown um die Playoff Teilnahme kommt. Die Juniors stehen derzeit an Platz fünf der Tabelle. Mit einem Sieg sichert sich die Mannschaft nicht nur die Playoff Teilnahme, sondern auch das Heimrecht in der ersten Playoff Runde. Bei der Heimstärke in dieser Saison wäre dies ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Bei einer Niederlage wäre man auf die Hilfe anderer Teams angewiesen, um die Playoffs zu erreichen.

Das Hinspiel, das die Juniors in Ulm mit 92:89 verloren, war bereits eine knappe Angelegenheit. Zu Hause mussten die Frankfurter allerdings in dieser Spielzeit nur ein einziges Spiel abgeben. Um die Playoffs aus eigener Kraft zu erreichen, muss die Mannschaft auch das letzte Heimspiel der regulären Saison gewinnen. Nach der vergebenen Chance am letzten Wochenende in Ludwigsburg, soll das Ticket für die Playoffs am Samstag vor heimischer Kulisse endlich gelöst werden.

„Wir freuen uns darauf, das letzte Spiel der regulären Saison zu Hause zu bestreiten. Mit Ulm erwartet uns ein sehr schwieriger Gegner. Doch vor allem zu Hause sind wir auch sehr unangenehm zu spielen. Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe und wir als Team freuen uns auf hoffentlich zahlreiche Unterstützung.“ so Tarrah vor dem Spiel.


06.04.2024 19:30 Uhr FC Bayern Basketball II vs. Ahorn Camp BIS Baskets Speyer

In der Südgruppe sind fünf Teams sicher in den Playoffs, sechs Mannschaften kämpfen um die restlichen drei Plätze. Dazu zählen auch die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer und Bayern München II, die am Samstag, 6. April, ab 19.30 Uhr im BMW-Park aufeinandertreffen.

„Meine Jungs wissen, worauf es ankommt. Sie müssen erneut eine Bestleistung bieten, um in München zu bestehen“, sagt BIS-Trainer Carl Mbassa. Seine Auswahl um Center David Aichele ist aktuell in sehr guter Verfassung und hat die jüngsten vier Partien gewonnen – zuletzt sogar gegen Ligaprimus Dragons Rhöndorf.

Das BIS-Team ist dennoch gewarnt, nicht nur wegen der 76:86(34:43)-Heimniederlage gegen die zweite Mannschaft des derzeitigen Erstligaspitzenreiters in der Hinrunde. „In Ivan Kharchenkov und Martin Kalu verfügen die Bayern auf den Flügelpositionen über zwei Hochkaräter mit Erstligaerfahrungen“, betont Mbassa und ergänzt: „Diese beiden müssen wir, so gut es geht, kontrollieren.“

In den zwei zurückliegenden Spielzeiten hatten die Speyerer die Playoffs jeweils erreicht und waren in den Achtelfinalspielen gescheitert: 2022 äußerst knapp gegen den SC Rist Wedel und vor Jahresfrist gegen die SBB Baskets Wolmirstedt.


06.04.2024 19:30 Uhr BBC Coburg vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Der Sieg bei den Kangaroos aus Leitershofen am vergangenen Wochenende nach zuvor drei knappen Niederlagen in Folge tat nicht nur der BBC Fan-Seele gut, sondern brachte auch wieder ein wenig mehr Ruhe in die Vestestadt. Denn durch den Auswärtserfolg können die Coburger nun nicht mehr aus den Playoffrängen rutschen. Im Worst Case-Szenario würde der BBC dabei auf Platz acht in die Playoffs gehen. Wenn die Coburger um Kapitän Sven Lorber allerdings ihre Hausaufgaben gegen die jungen Ludwigsburger erledigen, kann mit einer zeitgleichen Niederlage Erfurts gegen die schon abgestiegenen Schwenninger auch im besten Fall sogar Platz drei rausspringen.

Im Hinspiel gab es eine knappe 82:78-Niederlage für die Vestestädter. Auch mit Hinblick auf eine gute Ausgangslage für die Playoffs sind die Coburger auf Revanche aus, wie Head Coach Patrick Seidel meint: „Ludwigsburg macht extrem viel Druck, sie doppeln auch teilweise übers ganze Feld und da müssen wir gut darauf vorbereitet sein, ruhig bleiben und den Ball gut bewegen. In der Defensive werden wir sie im 1vs1 bearbeiten können, weil sie teilweise auch etwas zu viel Druck machen, und daraus müssen wir dementsprechend Ballbewegung generieren. Wir haben mit Ludwigsburg noch eine Rechnung offen, weil wir das erste Spiel dort sehr knapp verloren haben. Den Heimvorteil für die Playoffs wollen wir uns auf jeden Fall sichern, weshalb wir alles in die Waagschale werfen werden, aber wir werden auch schon ein, zwei Sachen für die Playoffs ausprobieren.“


06.04.2024 19:30 Uhr CATL Basketball Löwen vs. Black Forest Panthers

Die Gäste aus Schwenninger blicken auf eine äußerst wechselhafte Saison zurück. Immer wieder sorgten die Panthers für Überraschungssiege, taten sich jedoch in anderen Partien recht schwer und rutschten in den Tabellenkeller. Zwar gewannen die Schwenningen ihre letzten beiden Spiele gegen Coburg und Breitengüßbach, durch den parallelen Erfolg des TEAM EHINGEN URSPRING gegen den FC Bayern Basketball 2 stehen die Panthers jedoch als zweiter sportlicher Absteiger fest.


Aktuell stehen die Thüringer auf dem dritten Platz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd. Mit einem Sieg können sich die Löwen das Heimrecht für die erste Runde der Playoffs sichern. Die diesjährigen Playoffs starten direkt am Wochenende nach dem letzten Hauptrunden-Spieltag. Das bedeutet, sofern die Erfurter einen Platz unter den ersten vier Teams der ProB Süd belegen, findet die erste Partie der Playoffs am Sonntag, den 14. April 2024 in der Riethsporthalle statt. Falls die CATL Basketball Löwen aufgrund einer Niederlage gegen Schwenningen und parallelen Siegen der konkurrierenden Teams nur auf dem fünften Tabellenplatz landen sollten, fände die erste Partie in den Playoffs wiederum erst auswärts statt. Die höher platzierte Mannschaft hat stets im ersten Spiel und bei einem 1:1-Gleichstand in der Serie in einem entscheidenden dritten Spiel das Heimrecht.


06.04.2024 19:30 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. BG Hessing Leitershofen

Gegen die Münchner Vorstädter, die bereits für die Play-Offs qualifiziert sind und sogar noch eine rechnerische Chance auf das Heimrecht im Achtelfinale haben, müsste schon eine konstante Leistung und Einstellung endlich einmal über 40 Minuten hinweg auf das Parkett gezaubert werden, um dort bestehen zu können. Das Team von Trainer Mario Matic, in Leitershofen bestens bekannt als langjähriger Spieler der Kangaroos, gilt als clever spielend und taktisch immer gut auf die jeweiligen Gegner eingestellt.

Bereits im Hinspiel hatten die Stadtberger das Nachsehen, als man zwar lange Zeit führte, am Ende dann aber doch eine 70:74 Niederlage hinnehmen musste. Es war eine von vier Heimniederlagen in der Saison, während man in fremdem Hallen bisher überhaupt erst drei Mal erfolgreich war. Zumindest personell stehen voraussichtlich alle Spieler für die Reise in den Süden Münchens zur Verfügung. „Wir hoffen natürlich, dass trotz der Niederlage gegen Coburg ein paar Fans die Hoffnung noch nicht aufgegeben haben und den Weg nach Oberhaching auf sich nehmen, wir freuen uns über jede Unterstützung“, bleibt BG-Coach Emanuel Richter trotz der Schwere der Aufgabe zuversichtlich.


06.04.2024 19:30 Uhr TSV Tröster Breitengüßbach vs. SV Fellbach Flashers

Am letzten Spieltag treten die Fellbach Flashers beim bereits abgestiegen TSV Tröster Breitengüßbach an. Die Hausherren verfügen über eine erfahrene Mannschaft und sind in vielen Spielen nur knapp unterlegen gewesen. Mit etwas mehr Glück wäre der Klassenerhalt durchaus möglich gewesen. Nun gilt es für die Spieler von Head Coach Mark Völkl wollen sich gebührend von ihrem heimischen Publikum zu verabschieden. Das Team trat bisher als sehr ausgeglichenes Gefüge an. Die komplette erste fünf mit Dippold, Walde, Nielson, Engel und Wörrlein zeigte immer solide Leistungen. Auch diesmal werden sie sicherlich alles im letzten Heimspiel geben.

Die Fellbach Flashers reisen mit breiter Brust nach Oberfranken. Die letzten beiden Siege gegen die Bayern aus München und die Löwen aus Erfurt waren sehr emotional, aber auch kräftezehrend, da die Siege jeweils in der letzten Sekunden entschieden wurden. Mit diesen kleinen Run haben die Flashers nun einen entscheidenden Vorteil im Kampf um die Playoffs.

Nachberichte ProA 30. Spieltag

03.04.2024 19:00 Uhr JobStairs GIESSEN 46ers vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 72:70

Die Gastgeber hatten den besseren Start und zogen früh davon. Bereits in der ersten Halbzeit wuchs der Rückstand zeitweise auf 19 Punkte an. Doch die Ritter konterten und verkürzten bis zur Halbzeit auf fünf Punkte. In der zweiten Halbzeit hatten erneut die Hessen zunächst Vorteile. Im Schlussviertel verletzte sich Kapitän Michael Flowers frühzeitig und musste mit ausgekugeltem Finger nahezu das gesamte Schlussviertel aussetzen.

In der Schlussminute glichen die Ritter aus, doch Luis Figge erzielte wenige Sekunden vor Spielende den entscheidenden Korb. Die letzte Möglichkeit nochmals auszugleichen vergab Dimi Ward, wodurch der Heimsieg für die Giessener endgültig feststand. „Wir haben nicht gut gespielt, hatten keinen guten Tag und waren trotzdem nah dran zu gewinnen. Das sagt einiges aus, daher überwiegt für mich das Positive,“ so Head Coach Igor Perovic nach Spielende. In der Tabelle bleiben die Schwaben auf Platz fünf, punktgleich mit Jena und zwei Punkte hinter Hagen, die auf Platz vier stehend momentan Heimrecht in der 1. Runde erhalten würden. „Nach der erfolgreichen Qualifikation, geht es für uns jetzt darum so viel Distanz wie möglich zu Platz sieben und acht zu bekommen, um die Wahrscheinlichkeit für die Pokalqualifikation auch während der Playoffs zu erhöhen und natürlich wollen wir trotz der Niederlage in Giessen Platz vier angreifen, um vielleicht doch noch zuerst zuhause spielen zu können,“ so Sportchef Chris Schmidt.


03.04.2024 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Dresden Titans 86:80

Wie schon im zweiten Abschnitt war es Grayson Murphy, der mit einem Dreier für die „Elbriesen“ eröffnete. Danach nahm das Tempo aber wieder etwas ab bis Bayreuth mit fünf schnellen Punkten auf 40:45 verkürzte und eine Auszeit auf der Dresdner Bank hervorrief. Fabian Strauß schien die richtigen Worte gefunden zu haben, denn der starke Murphy versenkte direkt den nächsten Wurf aus der Ecke. Der BBC blieb allerdings auch heiß und konnte die Partie beim Stand von 53:52 kurz zu seinen Gunsten wenden. Vor der Pause traf aber Kapitän Voigtmann zum 57:58 für die Titans.

Den Anfang in der Crunchtime machten allerdings die Gastgeber, die mit vier schnellen Punkten gleich für die nächste Auszeit auf Dresdner Seite sorgten. Doch Bayreuth traf weiter und erst ein Steal mit anschließendem Dunk von Koen Sapwell konnte den Lauf beenden. Es wurde langsam knapp mit noch drei Minuten auf der Uhr lagen die Oberfranken mit 73:67 vorn, doch Dresden holte auf und 12 Sekunden vor Schluss stand es 83:80. Bayreuth blieb an der Freiwurflinie allerdings sicher und Gewann mit 86:80. 

Headcoach-Dresden Titans Fabian Strauß – „Wir haben in der ersten Halbzeit eine gute Physis und Intensität gezeigt. Der Ball lief auch viel, aber das haben wir in der zweiten Hälfte leider etwas verloren. So haben wir uns das natürlich nicht vorgestellt aber die individuelle Qualität von Bayreuth ist eben etwas höher und das hat ihnen heute sehr geholfen.“


03.04.2024 19:00 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. Medipolis SC Jena 70:92

Nachdem das Duell bereits während des Auftaktviertels in Richtung der Thüringer ausschlug und sich die Gäste bis zur ersten Pause einen komfortablen 14:26-Vorsprung erkämpft hatten, legte das Harmsen-Team auch in den folgenden Minuten nach. Im Verlauf eines viertelübergreifenden 13:0-Laufs zunehmend deutlicher auf 14:36 enteilt (12., Joshiko Saibou), ließ Medipolis SC Jena den Franken weder Raum zur Entfaltung noch Gelegenheit um Rythmus aufzubauen. Mit der notwendigen Konzentration unterwegs, gelang es den Saalestädtern so auch die starke Phase von Nürnbergs Topscorer Daniel Monteroso zu kontern, der allein im zweiten Abschnitt 15 seiner 21 Punkte erzielen konnte. Der treffsichere US-Amerikaner war es auch, der 57 Sekunden vor der Sirene auf 36:50 verkürzte und beide Kontrahenten mit diesem Zwischenstand in die Halbzeitkabine schickte.

Nach der Pause fanden die Hausherren dann jedoch ein Stück weit geschmeidiger in die Partie. An der Grenze eines zweistelligen Rückstands kratzend, war es den Falcons gelungen zunächst bis auf 42:53 (24., Meredith) zu verkürzen, bevor Stephan Haukohl erst via Dunk sowie anschließend durch einen Korbleger wieder auf 42:57 (25.) vorlegte. Obwohl der Schlagabtausch nach einem Korb von Sebastian Schröder zum 47:57-Anschluss (26.) durchaus das Potenzial besaß doch noch einmal kippen zu können, behielt das Harmsen-Team die Köpfe oben und konservierte seinen Vorsprung bis zur letzten Viertelpause beim Stand von 54:64. So schnell wie sich eine Nürnberger Aufholjagd abzeichnete, war sie allerdings auch wieder vorbei. Falcons-Center Courtney Alexander hatte den Rückstand der Gastgeber kurz nach Start in den Schlussabschnitt beim Score von 55:64 (31.) erstmalig seit der 9. Minute wieder in den einstelligen Bereich gedrückt. Doch abermals antworteten die Thüringer konzentriert, legten mit einem stabilen 11:0-Lauf wieder auf 55:75 (34.,Stephan Haukohl, 3er) vor und gossen innerhalb dieser Minuten das Fundament zu dem letztendlich auch in der Höhe verdienten Auswärtssieg.


03.04.2024 19:30 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. VfL SparkassenStars Bochum 88:73

Beide Teams starteten nervös ins erste Viertel. Der Unterschied war nur, dass die Eisbären einigermaßen sicher trafen, die SparkassenStars blieben weitestgehend ohne Wurfglück. Immer wieder suchten sie den Abschluss, aber mehr als 17 Punkte konnten sie nicht erzielen. Die Eisbären erzielten ihrerseits 27 Punkte.

Anfang des zweiten Viertels bauten die Eisbären den Vorsprung auf 38:21 aus, doch dann drehte sich das Spiel völlig. Die SparkassenStars starteten einen 13:0 Lauf, bei den Eisbären fiel überhaupt nichts mehr. Keith Williams konnte sogar durch zwei Freiwürfe auf 41:42 verkürzen. Robert Oehle sorgte dann per Freiwurf für den Halbzeitstand von 43:41 für die Eisbären.

Im dritten Viertel verlief die Partie ausgeglichen. Zwar führte Bremerhaven immer, doch die SparkassenStars blieben dran und ließen sich nicht abschütteln. Dreier durch Matthew Strange und Keith Williams hielten die SparkassenStars in Schlagdistanz. Bei einem Spielstand von 63:59 für Bremerhaven vor dem letzten Viertel hatten die SparkassenStars durchaus noch die Chance auf den Auswärtssieg.

Den SparkassenStars fehlte nun die Energie um den Rückstand abermals wieder aufzuholen. Hornsby und Cook rissen das Spiel nun an sich und dominierten die Schlussphase. Die SparkassenStars mussten sich am Ende mit 73:88 geschlagen geben.

„Unser Game-Plan hat funktioniert, dann hat Bremerhaven sich angepasst. Wir haben auf unseren Plan B gewechselt, das hat wieder funktioniert. Bremerhaven hat wieder richtig reagiert. Wir konnten auf Augenhöhe agieren, aber nicht den Todesstoß setzen. Am Ende konnten wir nur weniger Gas geben und haben das Spiel verloren. 3 do or die Spiele in einer Woche sind sehr schwierig, aber die Spieler geben alles was sie haben. Wir leben noch und haben vier Spiele um unser Ziel zu erreichen“, so Headcoach Felix Banobre.


03.04.2024 19:30 Uhr Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. FRAPORT SKYLINERS 72:78

Wie zu erwarten bekamen es die FRAPORT SKYLINERS mit einem schweren Gegner zu tun, der sich mit allen erdenklichen Mitteln gegen eine Niederlage wehrte. Entsprechend knapp verlief die erste Hälfte, an deren Ende die Hausherren gar eine knappe Führung mit in die Kabine nahmen. (37:36. Minute).

Zwar startete Frankfurt mit einem 9:2-Lauf ins dritte Viertel und baute den Vorsprung zwischenzeitlich gar in den zweistelligen Bereich aus, doch die Ostwestfalen steckten nicht auf und kamen pünktlich zur Crunchtime wieder auf Schlagdistanz heran (61:62, 36. Minute). Jedoch hatten Cam Henry, Justin Onyejiaka und Co. die passende Antwort parat, behielten trotz taktischer Fouls die Ruhe und brachten den Sieg an der Freiwurflinie souverän ins Ziel.

Headcoach-FRAPORT SKYLINERS Denis Wucherer:„In Paderborn ist es nie einfach, das hat die heutige Partie einmal mehr bewiesen. Im Verlauf der Begegnung ist es uns gelungen eine Fünf zu finden, die defensiv funktioniert und für die nötigen Stopps gesorgt hat. So mussten einige Spieler zwar mehr Minuten gehen, als uns inmitten einer „englischen „Woche“ lieb ist, doch ist dieser taktische Findungsprozess nochmals wichtig für unsere Entwicklung gewesen.“


03.04.2024 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier 92:96

Die Gladiators, als souveräner Tabellenführer schon längst für die Playoffs qualifiziert, wurden ihrer Favoritenrolle lange Zeit nicht gerecht. Dies lag hauptsächlich am engagierten und über weite Strecken starken Auftritt der Gastgeber. Doch nach 40 überaus intensiven und teils dramatischen Minuten hieß es 92:96. Bitter: Karlsruhe kämpft noch um den Einzug in die Meisterschaftsrunde, lässt durch die Niederlage wichtige Punkte liegen und fällt auf den achten Tabellenplatz zurück.

Die Begegnung nahm nun zügig Fahrt auf. Die Gastgeber nahmen fast jeden sich bietenden Dreier, kamen auf gute Trefferquoten und setzten Trier damit unter Druck. In Minute sieben, beim Stand von 18:12, nahmen die Gäste daher als erste eine Auszeit. Die Badener ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen, arbeiteten gut in der Defense und punkteten zuverlässig. So lag nach einem meist temporeichen ersten Durchgang etwas überraschend der Underdog mit 28:22 vorn.

Nach dem Seitenwechsel dauerte es etwas, bis Scepanovics Mannschaft wieder richtig ins Spiel fand. Die Gladiators wirkten abgeklärter, konnten allerdings wenig Kapital aus ihrer optischen Überlegenheit schlagen. Es war auch im dritten Viertel die gute Dreierquote Karlsruhes – die im Verlauf des Schlussabschnitts leider sank – dafür verantwortlich, dass es zu keinem Führungswechsel kam. In den Minuten vor der letzten Pause hatten die LIONS dann ihre stärkste Phase an diesem Abend. Ein 11:1-Run gipfelte in der 28. Minute vorerst im 68:57. Zu Beginn der abschließenden zehn Minuten war der Vorsprung mit 74:62 sogar noch etwas komfortabler. Doch trotzdem schien angesichts der Dynamik und dem bisherigen Verlauf des Duells weiterhin alles offen. Acht Minuten vor der Schlusssirene kam schon etwas Feierlaune auf den Rängen der Heimfans auf. Denn ihr Team hatte sich bis auf 82:67 abgesetzt und schien die Begegnung nun zu kontrollieren. Auszeit Trier, in deren Folge sich die LIONS erstmals seit langem nervös zeigten und schmerzhafte Turnover produzierten. Mittels mehrerer kurzer Läufe schob sich der Tabellenführer immer näher heran. Gefühlt kippte das Spiel, als ein Acht-Punkte-Lauf binnen weniger als 40 Sekunden die Gäste dreieinhalb Minuten vor dem Ende bis auf zwei Punkte in Schlagdistanz brachte. 30 Sekunden vor Spielende eroberte der Favorit dann zum ersten Mal an diesem Abend die Führung, die er danach nicht mehr aus der Hand gab.


03.04.2024 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Phoenix Hagen 63:76

Nach einem nervösen Beginn mit einigen Ballverlusten und Fehlwürfen auf beiden Seiten, nahm das Spiel Mitte des ersten Viertels Fahrt auf. Vor allem der Hagener Flügelspieler Devonte McCall zeigte sich in dieser Phase treffsicher und erzielte alleine im ersten Viertel neun Punkte. Beide Teams ließen von außen jedoch weiterhin noch zu viel liegen und so konnte sich kein Team im ersten Viertel deutlicher absetzen. Mit einer knappen 16-20 Führung für die Gäste ging es dann in die erste Viertelpause. Zu Beginn des zweiten Viertels präsentierten sich die Baskets hellwach.

Auch im weiteren Verlauf des zweiten Viertels änderte sich nicht mehr viel am Spielverlauf. Koblenz leistete sich zu viele Ballverluste und hielt durch einige verwandelte Dreier das Spiel offen, Hagen zeigte sich vor allem innerhalb der Dreierlinie sehr treffsicher und hatte mit Siler Schneider und Tim Uhlemann neben McCall zwei weitere Spieler die bereits zur Pause sieben und mehr Punkte auf dem Scoreboard hatten. Bei Koblenz, die zur Pause mit 33-39 zurücklagen, waren Moses Pölking und Leon Friederici mit jeweils acht Punkten die besten Punktesammler. Zu Beginn der zweiten Halbzeit verteidigte Hagen zunächst seinen Vorsprung (38-43), ehe Koblenz durch fünf Punkte von Johnson und Hall zum 43-43 ausgleichen konnten. Die Baskets versäumten es jedoch nachzulegen und so gingen die Gäste nach einem 2-9 Lauf wieder mit sieben Punkten in Führung.

Die Gäste ließen nun nicht mehr nach, trafen nun auch ein wenig besser aus der Distanz und gestatteten den Baskets keine einfachen Punkte. Mitte des letzten Viertels stand Koblenz bei lediglich vier Punkten, während Hagen in den ersten fünf Minuten des letzten Spielabschnitts bereits 15 Punkte auf dem Scoreboard aufweisen konnte. Neben der sehr guten Quote aus dem Zwei- Punktebereich war auch die Überlegenheit beim Rebound (33-47) ausschlaggebend für die komfortable Führung der Hagener. Koblenz verkürzte durch Punkte von Huffmann zwei Minuten vor dem Ende nochmals auf elf Punkte, doch Uhlemann machte mit einem Dreier im Gegenzug zum 62-76 den Deckel auf den 21. Hagener Saisonsieg. Am Ende siegten die Gäste aufgrund eines starken letzten Viertels verdient mit 63-76 und verteidigen somit ihre Position in den Top 4 der ProA.

03.04.2024 20:00 Uhr Uni Baskets Münster vs. ART Giants Düsseldorf 85:68

Mitte des Auftaktviertels gewannen die Uni Baskets an Sicherheit in ihrem Spiel. Ihr Defensivbollwerk stand von Beginn an, während die Wurfquoten in der gesamten ersten Halbzeit überschaubar blieben. Über eine 9:5-Führung nach einem Fastbreak-Dunk von Adam Touray nach Vorarbeit Hilmar Péturssons ging es in einen kurzzeitigen 13:15-Rückstand, aber bis zur Viertelpause nach einem ersten Lauf (7:0) rauf auf einen 20:15-Vorsprung. James Graham hatte dreimal in seiner typischen Manier gepunktet.

Den Start in das zweite Viertel bestimmten zwei schnelle Dreier der Kontrahenten (23:18). Münster hatte dann offensiv wenig Raum zur Entfaltung, spielte aber auch zu statisch gegen die Switching Defense der Rheinländer. Das Kämpferische stimmte. Vieles erinnerte an den Abnutzungskampf des knapp gewonnenen Hinspiels (67:65).

Eben jenes Rebounding zogen die Uni Baskets in der zweiten Halbzeit deutlich auf ihre Seite (am Ende 56:36). Im Verbund mit stetig verbesserten Wurfquoten lief das Offensivspiel des Rohdewald-Teams nun flüssiger. Der erste Lohn: Ein 8:0-Lauf zur 44:36-Führung (24.). Wacher und agiler blieben die Münsteraner und kamen über einen Distanztreffer von Jasper Günther und einen feinen Fastbreak über Stefan Weß und Nathan Scott zum ersten zweistelligen Vorsprung (53:43, 28.). Letzterer legte mit 14 Zählern und 11 Rebounds erneut ein Double Double auf. Münsters Energie in der Abwehrarbeit setzte sich weiter durch und erzwang Fehler oder schwere Abschlüsse der Düsseldorfer. Nach einem dieser Ballgewinne erhöhte der umsichtig Regie führende Avi Toomer aus der Distanz auf eine vorentscheidende 14-Punkte-Führung (62:48).

Mit feinem Gespür feierte das Publikum dann den lange in der Saison pausierenden Carlos Carter besonders, als dieser seinen persönlichen 8:0-Lauf mit zwei Dreiern und einem Mitteldistanztreffer zum 80:62 (37.) setzte. Dank der Offensivsteigerung der Uni Baskets, die auch einzelne Highlights einstreuten, war das Derby vorzeitig entschieden.

Vorberichte ProA 30. Spieltag

03.04.2024 19:00 Uhr JobStairs GIESSEN 46ers vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Die Partie dient in jedem Fall der Weichenstellung. Nach dem durch den hart umkämpften 79:78-Erfolg bei den Artland Dragons erfolgten Einzug in die Playoffs ist sie, so der 46ers-Übungsleiter, „der erste Matchball auf dem Weg in den BBL-Pokal der kommenden Spielzeit und zum Heimrecht in der K.o.-Runde.“ Auch wenn die nächsten Aufgaben mit den Osthallen-Partien gegen Kirchheim und Hagen sowie der dazwischen liegenden Reise zu Spitzenreiter Trier nicht von Pappe sind, glaubt Ignjatovic weiter fest an die Fortsetzung der Serie seiner Mannschaft, die von zwölf Rückrundenpartien elf gewonnen hat.

„Wir wollen Geschichte schreiben“, denkt der 57-Jährige dabei weniger an die Einstellung der Siegesserie aus der Saison 1973/74 als an die aktuell 21 Erfolge, mit denen Gießen schon fünf Durchgänge vor Schluss das Resultat aus der Vorsaison eingestellt hat. „Wenn wir zwei unserer noch verbleibenden drei Heimspiele gewinnen, müsste uns der Heimvorteil in den Playoffs sicher sein.“ Dass bei diesem hehren Vorhaben seine beiden Sorgenkinder Robin Benzing und Stefan Fundic eine entscheidende Rolle spielen, kann Ignjatovic nicht verhehlen, wenngleich der Kapitän lacht: „Immer, wenn ich fehle, gewinnt ihr mit einem Punkt Unterschied.“ Samstag in Quakenbrück und unlängst bei RASTA Vechta II (89:88). „Der eine Punkt Differenz würde uns ja auch gegen Kirchheim reichen …“ Für den Ausbau der Siegesserie in jedem Fall, für den direkten Vergleich nach der 99:105-Niederlage Mitte November im Schwabenland nicht.

Wie dem auch sei: Benzing hat Schmerzen im kleinen Finger der linken Hand, ein MRT an diesem Dienstag wird Aufschluss darüber geben, ob er spielen kann oder nicht. Und Fundic zwickt das Knie. Der Big Man ist es jedoch gewohnt, auf die Zähne zu beißen, was seine zwölf Punkte, drei Rebounds und drei Assists im Artland unterstrichen haben.

Wenn die Kirchheim Knight in der Osthalle gastieren, dann treffen die beiden aktuell heißesten Teams der ProA aufeinander. Die 46ers-Serie ist bekannt, der letzte 10:0-Sweep der Männer von unterhalb der Burg Teck beeindruckte. Vier Januar-Niederlagen, die letzte am 27. beim 65:82 gegen Trier, ließen Igor Perovics Truppe zehn Siege folgen, die ihnen Rang fünf bescherten. Das Team, das sich hinter Trier die zweitwenigsten Fouls der Liga leistet, reist mit der drittbesten Rebound-Bilanz (hinter Trier und Jena) sowie der ebenfalls drittbesten Ballverlust-Statistik (hinter Gießen und Hagen) an die Lahn.

Und vor allem mit dem mit Abstand besten Scorer des Unterhauses. Michael Flowers, im Sommer auch auf „Frenkis“ Wunschzettel, dem Vernehmen nach aber nicht finanzierbar, steht mit durchschnittlich über 34 Minuten pro Match nicht nur am längsten aller ProA-Profis auf dem Parkett, er trifft mit im Schnitt 21 Punkten auch am besten. Gegen Koblenz waren es gar 33, gegen Jena und Quakenbrück 32. Da der 25-Jährige aus Southfield/Michigan wie gegen Koblenz auch mal sieben oder wie gegen Jena auch mal sechs Dreier einzustreuen pflegt, ist sich  Ignjatovic sicher: „Den sehen wir kommende Runde in der Bundesliga.“

Den Ausfall von Kayne Henry, der sich Anfang März gegen Paderborn einen Achillessehnenriss zuzog und deshalb rund neun Monate pausieren muss, haben die Knights prächtig weggesteckt. Weil 2,11-Meter-Center Nick Muszynski bei zwölf Zählern schon mal sechs Rebounds zu pflücken pflegt. Weil ihm der Deutsch-Chilene Aitor Pickett sowie Antonio Dorn unter den Brettern eine wertvolle Unterstützung sind. Weil Michael Miller zu seinen für gewöhnlich 15 Punkten und vier Assists auch knapp sieben Abpraller in die Arme fallen. Und weil Demetrius Ward an der Freiwurflinie selten patzt.


03.04.2024 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Dresden Titans

Nach zuletzt vier Niederlagen setzt der BBC alles daran, vor heimischem Publikum den Turnaround zu schaffen. Die Form der zeigte zuletzt deutlich nach oben. Das Team ist seit sechs Spielen ungeschlagen – nach dem letzten BBC-Gegner Kirchheim ist das die zweitlängste Serie der Liga. Zuletzt tauschten die Sachsen mit dem Team von Mladen Drijencic die Tabellenplätze und liegen auf Platz 9 nur einen Sieg hinter dem begehrten achten Platz, der zu den Playoffs berechtigt. Als Mutmacher für Bayreuth dient das Hinspiel von Mitte November. Damals gewann der BBC mit 75:66 in Dresden.


03.04.2024 19:00 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. Medipolis SC Jena

Nur wenig Zeit, um die enttäuschende Heimniederlage gegen Bremerhaven am Ostersonntag aufzuarbeiten, blieb den Basketballern von Medipolis SC Jena vor dem Auftritt in der Nürnberger Kia Metropol Arena. Das Team von Cheftrainer Björn Harmsen gastiert zur nächsten Etappe der „englischen Woche“ bereits am heutigen Mittwochabend ab 19.00 Uhr bei den Falcons, trifft mit dem langjährigen Rivalen auf einen Gegner, der aktuell um den Klassenerhalt bangen muss.

Von einem Fanbus sowie zahlreichen Anhängern aus Jena an die Pegnitz begleitet, stehen die Thüringer vor der Herausforderung nach den beiden zuletzt kassierten Niederlagen in Paderborn und gegen Bremerhaven den Schalter umzulegen und in die Erfolgsspur zurückzufinden. Wie viel Aussagekraft dabei vermeintliche Favoritenrollen besitzen, hat man in der bisherigen Saison, speziell in den zurückliegenden Wochen, beim Blick auf die Ergebnisse recht anschaulich präsentiert bekommen. Dementsprechend offen ist die Ausgangslage im Rückrunden-Duell beider Teams am heutigen Abend. Die Hinrunden-Partie am 29. Oktober gewann das Harmsen-Team aufgrund einer ausgeglichenen Punkteverteilung von fünf zweistellig scorenden Akteuren und einem satten Plus bei den Rebounds (43:31) noch deutlich mit 85:68.

Während Medipolis SC Jena trotz der zurückliegenden Ergebnisse auch weiterhin in Richtung Playoff-Viertelfinale schielen kann, liegt hinter dem Team von Headcoach Virgil Matthews eine Saison, die mit dem Adjektiv „verkorkst“ noch zurückhaltend umschrieben werden kann. Aufgrund von zuletzt sieben Niederlagen am Stück in Richtung Tabellenkeller taumelnd, dürften in Mittelfranken längst auch die letzten Warnlampen leuchten. Ebenso gefährlich wie ein angeschlagener Boxer sind die Hausherren deshalb am heutigen Abend zu erwarten. Nicht zuletzt beim Blick auf das Restprogramm der Franken, in dessen Verlauf es größtenteils zu Duellen gegen direkte Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt kommt, wird gleichermaßen Nervenstärke wie Mentalität gefordert sein. Woran dieses verunglückte Spieljahr der Nürnberger festzumachen ist, wird der Club in seiner relativ früh beginnenden Sommerpause ganz sicher ausgiebig analysieren. An der Performance von Flügelspieler Julius Wolf dürfte es trotz einiger statistischer Wackler im bisherigen Saisonverlauf nicht gelegen haben. Mit durchschnittlich 13.1 Punkten führt der Ex-Jenaer die interne Topscorer-Liste der Falcons an, überzeugt zudem mit der Variabilität von 6.9 Rebounds und 2.9 Assist pro Partie.

Trotz ihrer mittlerweile unterschiedlichen Ausgangslagen treffen am 30. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga zwei Konkurrenten aufeinander, bei denen Rhythmus, mentale Stabilität und Frische aber auch Tagesform über das Endergebnis entscheiden wird.


03.04.2024 19:30 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. VfL SparkassenStars Bochum

Nach dem beeindruckenden Comeback-Sieg gegen Jena am vergangenen Sonntag, geht es für die Eisbären Bremerhaven Schlag auf Schlag weiter. Am Mittwoch sind die VfL SparkassenStars Bochum zu Gast im Eisbärenkäfig und am Sonntag spielen die Seestädter beim BBC Bayreuth. Das Team von Headcoach Steven Key will den positiven Aufschwung durch den Sieg in Jena mitnehmen und insbesondere ihren Heimfans am Mittwoch einen Sieg schenken.

Die VfL SparkassenStars Bochum können in der aktuellen Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine beeindruckende Guard-Rotation sowie starken Offensivbasketball vorweisen. Bisher konnten sie diese aber nicht für sehr viele Siege nutzen und sind auf dem 16. Tabellenplatz aktuell voll im Abstiegskampf dabei. Neben dem Bundesligaerfahrenen Niklas Geske (12.8 Punkte, 6.7 Assists), gehören der US-Amerikaner Quinten Nelson als guter Scorer und Shooter (9.6 Punkte) sowie der ehemalige Eisbär Vincent Friederici zum Kader. Dieser ist in diesem Jahr einer der besten jungen deutschen Spieler in der ProA und legte bisher 11.8 Punkte sowie 1.8 Assists pro Spiel auf.

Die Bochumer haben diese Rotation im letzten Jahr noch mit dem ProA erfahrenen David Cohn erweitert. Der nachverpflichtete Point Guard hilft dem Bochumer Spiel mit seinem Playmaking und Scoring und erzielte im Schnitt 14.2 Punkte und 6.7 Assists. Unter den Bochumer Körben überzeugte besonders Tom Alte als Power Forward / Center (8.6 Punkte, 7.1 Rebounds). Darüber hinaus haben die Bochumer noch Raynere Thornton (14.9 Punkte, 6.4 Rebounds) für die Position unter dem Korb sowie auf dem Flügel Keith Williams (13.1 Punkte, 2.6 Rebounds) nachverpflichtet. Es wird eine schwere Aufgabe für die Eisbären wie im Hinspiel, das 104:113 endete, einen Sieg einzufahren. Auch insbesondere aufgrund der weiter angespannten Personal- und Verletzungssituation der Bremerhavener.


03.04.2024 19:30 Uhr Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. FRAPORT SKYLINERS

Englische Woche in der BARMER 2. Basketball Bundesliga: Nach der deutlichen Niederlage in Dresden am Ostersonntag empfangen die Gartenzaun24 Baskets Paderborn am 30. Spieltag die Fraport Skyliners. Der Tabellenzweite aus Frankfurt gilt als einer der Topfavoriten auf den Titel und den direkten Wiederaufstieg, Paderborn kämpft weiter um den Klassenerhalt in der ProA – und zeigte in den letzten vier Partien vor eigenem Publikum Heimstärke.

Auf dem Papier sind die Fraport Skyliners der klare Favorit: Als Tabellenzweiter gastieren sie beim Schlusslicht aus Paderborn, das weiterhin mit aller Macht um den immer noch möglichen Klassenerhalt in der ProA kämpft. Zwar erlitten die Gartenzaun24 Baskets um Head Coach Steven Esterkamp am vergangenen Sonntag eine klare 68:107-Niederlage bei den Dresden Titans – gegen die Skyliners wollen sie dennoch ihre Chance auf eine Überraschung und einen Sieg suchen. Motivation ziehen sie nicht zuletzt aus den zurückliegenden Heimpartien: Die letzten beiden Auftritte vor heimischem Publikum gegen Vechta II und Jena konnte Paderborn für sich entscheiden, davor mussten sie sich in der „Maspernhölle“ den Top-Teams aus Kirchheim und Trier nur denkbar knapp mit jeweils einem Punkt geschlagen geben.

Der Gegner aus Frankfurt gewann sein letztes Spiel klar mit 91:60 gegen die Uni Baskets Münster und hat sich damit bereits fest für die Playoffs qualifiziert. Die Skyliners ließen bisher nur 2.112 Punkte in 29 Spielen zu – damit stellen sie die mit Abstand beste Defensive der Liga. Kein Wunder, kann Head Coach Dennis Wucherer in dieser Saison doch auf ein sehr ausgeglichenes, tief besetztes Team setzen. Auffällig jedoch: Frankfurt verlor bereits fünf Auswärtspartien, und das teilweise deutlich: in Hagen (75:84), in Trier (55:90), in Vechta (78:96), in Quakenbrück (76:82) und auch in Jena (75:86).

Steven Esterkamp, Head Coach Gartenzaun24 Paderborn: „Frankfurt ist eine sehr große, schnelle Mannschaft. Wir müssen ihre Läufe im Spiel kontrollieren. Sie sind sehr stark, wenn sie in der Transition spielen. Es wird ein hartes Spiel, aber unsere Jungs werden bereit sein, zu kämpfen.“

Dennis Wucherer, Head Coach Fraport Skyliners: „Es ist gut, dass wir gegen Münster mit einer breiten Rotation gegangen sind und so ein paar Körner sparen konnten, denn diese werden wir gegen Paderborn sicherlich brauchen. Das Team ist um ein Vielfaches gefährlicher, als der Tabellenplatz glauben lassen mag. Auch wenn wir bereits für die Playoffs sind, wollen wir diese englische Woche dazu nutzen, um uns auf den vorderen Rängen festzusetzen.“


03.04.2024 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier

Es sind nur noch wenige Wochen bis zum Ende der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Jede Mannschaft hat noch fünf Begegnungen zu absolvieren und der Spielplan ist eng getaktet. Dies stellt die PS Karlsruhe LIONS, die sich im Kampf um einen der begehrten Playoff-Plätze befinden, vor gewisse Herausforderungen. Denn die Badener sind derzeit verletzungsbedingt spürbar ersatzgeschwächt.Mit Kapitän Julian Albus und Jason Ani fehlen zwei Deutsche in der Rotation, was für die übrigen Spieler erhöhte körperliche Belastungen mit sich bringt und zudem die taktischen Optionen von Headcoach Aleksandar Scepanovic begrenzt. Während Albus bald wieder auf das Parkett zurückkehren könnte, wird dies beim Youngster Ani, der sich im bisherigen Saisonverlauf stark präsentiert hatte, vorerst noch nicht möglich sein.

In dieser Situation kommt am 3. April ausgerechnet der souveräne Tabellenführer zum Mittwochabend-Spiel in die Karlsruher Lina-Radke-Halle. Die RÖMERSTROM Gladiators Trier drücken der laufenden ProA-Saison ihren Stempel auf und haben nach Ansicht von Experten bereits jetzt ein Spielniveau erreicht, mit dem man auch in der easyCredit Basketball Bundesliga (BBL) bestehen kann.Doch das spannende an der Sportart ist die Tatsache, dass Trends und auch einzelne Partien schnell kippen können. Dass zudem die Leistungsdichte in der ProA generell hoch ist, hat sich zuletzt am 9. März in aller Deutlichkeit gezeigt, als die hochfavorisierten Moselstädter beim damaligen Schlusslicht, den Artland Dragons, überraschend den Kürzeren zogen. Trotz der unterschiedlichen Tabellensituation – Karlsruhe befindet sich momentan auf Platz sieben – ist der Ausgang des Duells zwischen Löwen und Gladiatoren am Mittwochabend demnach nicht vorbestimmt. Viel wird darauf ankommen, wie die LIONS die intensive und temporeiche Begegnung am 30. März verkraftet haben und ob die Zeit zur Regeneration ausreichend war. Denn am vergangenen Samstag hatte die Mannschaft beim stark aufspielenden Tabellenvierten Phoenix Hagen einen schweren Stand. Die Südwestfalen dominierten die zweite Spielhälfte und triumphierten am Ende mit 101:80.

Auch wenn den Gladiators am 3. April eindeutig die Favoritenrolle zukommt: In der Hinrunde haben sich die LIONS zu Gast in Trier sehr beachtlich geschlagen. Am 27. Oktober war das Karlsrudel mit 16 Punkten Rückstand während des dritten Viertels schon fast geschlagen, kämpfte sich aber wieder zurück und hätte fast noch die Wende geschafft. Die Hausherren lagen nach 40 Minuten nur mit 73:71 vorn.

Saisonübergreifende Vergleiche hinken häufig. Dennoch erinnern sich Fans und Verantwortliche bei den LIONS sicher gern an das letzte Heimspiel gegen Trier. In einem unterhaltsamen Highscoring-Game hatten sich die Gastgeber am 16. Oktober 2022 mit 107:101 durchgesetzt.


03.04.2024 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Phoenix Hagen

Am Mittwoch steht für Phoenix Hagen das vorletzte Auswärtsspiel der Saison auf dem Programm. Die Mannschaft von Headcoach Chris Harris gastiert bei den EPG Baskets Koblenz.

Die Vorzeichen vor dem Gastspiel in Koblenz sind klar: Sollte Phoenix Hagen gewinnen, ist die zweite Playoff-Teilnahme in Folge sicher. Bereits der 101:80-Heimerfolg gegen Karlsruhe hat eindrucksvoll verdeutlicht, dass Phoenix die Mission vorzeitige Playoff-Qualifikation klar im Blick hat. 

Das Auswärtsspiel bei den EPG Baskets Koblenz ist allerdings keine ganz so einfache Hürde, schließlich braucht Koblenz derzeit jeden Erfolg, um auch in der kommenden Spielzeit zweitklassig zu bleiben. Erst kürzlich kassierten die Baskets eine schmerzhafte 79:90-Niederlage gegen die ART Giants Düsseldorf. Da Koblenz am vergangenen Wochenende spielfrei hatte (das Duell gegen Vechta II findet am 17.04. statt), trifft Hagen also auf eine ausgeruhte und sicherlich bestens vorbereitete Mannschaft. 

Chris Harris (Phoenix Hagen): „Koblenz hatte einen herausfordernden Start in die erste ProA-Saison und viel Verletzungspech. Trotz diverser Rückschläge verfügt Koblenz über einen erstklassigen Kader, der auf vielen Positionen tief besetzt ist. Aufgrund der vorhandenen Qualität haben wir einen großen Respekt. Auch der Erfolg gegen das Top-Team Trier unterstreicht die Klasse, die Koblenz hat. Wir sind uns bewusst, dass wir uns auf ein hart umkämpftes Spiel vorbereiten müssen.“


03.04.2024 20:00 Uhr Uni Baskets Münster vs. ART Giants Düsseldorf

Best-of-Five in den Playoffs sind der große Traum – „Best-of-Five“ der Hauptrunde stehen davor! Am Mittwoch blicken Münsters Basketballfans gebannt auf das erste von fünf „Endspielen“ in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA: Die Uni Baskets empfangen ART Giants Düsseldorf zum nordrhein-westfälischen Klassiker. Playoff-Hoffnungen contra Abstiegsängste. Das Spannungsmomentum über die finalen Saisonentscheidungen rückt immer näher. Im Prestigeduell wollen die Münsteraner deshalb ab 20.00 Uhr ihre starke Heimserie mit vier begeisternden Siegen nacheinander weiter ausbauen und setzen auf die besondere Atmosphäre in der Halle Berg Fidel.

Die Uni Baskets punkteten zuletzt mit starken Offensivauftritten wie am Fließband: Jeweils über 90 Zähler sammelten sie in den vergangenen vier Spielen, bevor der offensive Faden am Ostersonntag in Frankfurt riss. „Wir wissen, dass wir ein sehr schlechtes Spiel in Frankfurt gemacht haben, werden aber aufstehen und zu Hause nach zwei Auswärtsspielen ein kämpferisches Spiel abliefern“, erklärte Baskets-Coach Götz Rohdewald am Ostermontag. „Das muss es sein und da bin ich mir auch sicher. Das haben wir als Mannschaft vor allem auch in den wichtigen Spielen gegen Bremerhaven und Bayreuth hingekriegt. Das erwarte ich auch von uns am Mittwoch“, gab Rohdewald die Richtung vor. „Wir wollen da unbedingt hin – in die Playoffs.“

Münster war für die Giants in den vergangenen Jahren stets ein steiniges Pflaster: In den Spielen der BARMER 2. Basketball Bundesliga (ProA und ProB) in der Halle Berg Fidel konnten die Rheinländer keine Zähler holen. Der Tabellenfünfzehnte aus der Landeshauptstadt dürfte allerdings nach schwieriger Saison wieder mit breiter Brust in Münster auflaufen: Zwei Siege in Folge holte das Team von Cheftrainer Andaç Yapicier aus den beiden vergangenen Partien, beide gegen direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt: 90:79 in Koblenz und 87:84 gegen Bochum.

„Unser Sieg in Koblenz hat uns viel Selbstvertrauen gegeben, das wir mit in dieses Derby [gegen Bochum] genommen haben. Durch den Heimsieg haben wir uns jetzt enorm wichtige Punkte im Abstiegskampf gesichert“, sagte der 39-jährige Türke, der zum Jahreswechsel Aufstiegstrainer Florian Fabb ablöste. Auch der knappe 67:65-Hinspielerfolg der Uni Baskets aus dem Januar, den diese erst in den Schlusssekunden sicherten, verdeutlicht die Schwere der Aufgabe für das Rohdewald-Team.

Götz Rohdewald (Cheftrainer Uni Baskets): „Für beide Mannschaften geht es um viel. Für Düsseldorf um alles, um ihre ProA-Existenz. Und für uns um das, wofür wir das Jahr gearbeitet haben. Von daher werden beide Mannschaften mit 100 Prozent den Sieg wollen. Das vereint uns in diesem Spiel. Dann ist es auch egal, ob Du um die Playoffs spielst oder gegen den Abstieg kämpfst. Beide Teams sind da eins in der Vorgehensweise. Die Giants haben jetzt zwei hintereinander gewonnen, Blut geleckt und sehen Licht am Ende des Tunnels. Das wird uns auch nicht helfen.“

Nachberichte ProB Süd 25. Spieltag

30.03.2024 15:30 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. FRAPORT SKYLINERS Juniors

Die Porsche Basketball-Akademie gewinnt das abschließende Hauptrunden-Heimspiel gegen die FRAPORT SKYLINERS Juniors 74:64, klettert aufgrund der Parallel-Ergebnisse in der ProB-Tabelle von Platz zehn auf neun und hat am letzten Spieltag in der kommenden Woche weiterhin die Chance auf die historisch erste Playoff-Teilnahme. Gegen Frankfurt ist die zweite Halbzeit ausschlaggebend, fünf Schwaben punkten zweistellig.
 
Ohne den zum Albert Schweitzer Turnier und für die Nationalmannschaft abgestellten Julis Baumer, dafür aber mit einer großen Motivation ausgestattet, starteten die Ludwigsburger gegen den favorisierten Tabellenvierten ins Spiel – dieser glich aber eher einer Bauchlandung. Denn der selbst auferlegte Erfolgsdruck und zahlreiche leichtfertige Fehler im Ballvortrag sowie beim Korbabschluss erwiesen sich für Headcoach Khee Rhee und sein Team als erheblich ausbaufähige Dreier-Kombination. Die Hausherren setzten zahlreiche Würfe auf den Ring, wurden leichtfertig in der Verteidigung geschlagen und erlaubten sich Fehler in allen Aspekten des Spiels. Der 15:19-Fehlstart war folgerichtig und der Spielstand gegen keinesfalls dominante Hessen schmeichelhaft (15:19, 10. Spielminute)
 
Ab dem zweiten Viertel steigerten sowohl die Gelb-Schwarzen als auch die Blau-Weißen sichtbar, was phasenweise in einem etwas ruppigen, gleichwertigen Schlagabtausch mündete. Beide Kontrahenten zeigten zur Freude der jeweiligen Fans immer wieder Ansätze, beide Teams erlaubten sich aber auch immer wieder defensive Mängel, weshalb sich die Ansehnlichkeit der Partie zwar veränderte – das Ergebnis aber gleichbleibend war (31:37, 20.).
 
Rhee und sein, ihn eingeschlossen, vierköpfiges Trainerteam fanden in der 15-minütigen Pause die richtigen Worte samt entscheidender Adaptionen. Denn nach dem Seitenwechsel agierten die Gelb-Schwarzen wie ausgewechselt – waren binnen weniger Sequenzen kämpferisch dominant und spielerisch omnipräsent. Mehrere Steals, zwei Distanztreffer von Esli Edigin sowie dem bis dato glücklosen Nico Santana Mojica sorgten für die Wende (36:40 / 43:42), die Abdulhay Kömürkara trotz Foul veredelte (47:42, 26.). Ludwigsburg spielte nach dem Seitenwechsel seinen besten Basketball, senkte die Frankfurter Feldwurfquote um fast 20-Prozentpunkte und stellte mit einem 23:10-Abschnitt, dessen Rhythmus auch durch Auszeiten von Sepehr Tarrah nicht ins Ungleichgewicht gebracht wurde, die Partie auf den Kopf (54:47, 30.).
 
Die hessischen Gäste zeigten jedoch Charakter und eine Trotzreaktion und verkürzten das entstandenen 9-Punkte-Defizit im Schlussabschnitt wieder bis auf einen Ballbesitz – doch obwohl sie die Leichtigkeit des Seins gewissermaßen verloren hatten, ließen sie sich nicht aus der Ruhe bringen, hielten dem Druck stand und kamen angeführt durch Luca Stübel aus der 6,75-Meter-Distanz zu Entlastung. Ganz generell ließen die Schwaben auch weiterhin Ball und Gegner, in SKYLINERS-Manier der ersten Halbzeit, laufen, nutzten Gäste-Fehler exzellent aus und hielten den Vorsprung im hohen bis mittleren Abstand konstant aufrecht. Frankfurt verlor die Geduld und erlaubte sich Fahrlässigkeiten, Ludwigsburg blieb ruhig, passte auf das Spielgerät auf und belohnte sich im letzten Hauptrunden-Heimspiel mit einem verdienten 84:74-Sieg.


30.03.2024 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. CATL Basketball Löwen

Ein hochspannendes Duell zwischen den CATL Basketball Löwen und den SV Fellbach Flashers endete nach Verlängerung mit einer denkbar knappen 93:94-Niederlage der Erfurter. Die Partie war über 45 Minuten ausgeglichen. Nach dem ersten Viertel (19:18) und zur Halbzeit (46:42) führten die Thüringer Gäste leicht. Im dritten Spielabschnitt (66:68) und im letzten Viertel (85:85) holten die Fellbacher Hausherren jeweils zwei Punkte auf. Die fünfminütige Verlängerung gewannen die Flashers mit 9:8 und entschieden damit das Spiel.

Durch den Sieg arbeiten sich die SV Fellbach Flashers auf den achten Tabellenplatz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd vor und bewahren ihre Chancen auf die Playoffs. Die CATL Basketball Löwen verpassen durch die Niederlage die Möglichkeit, sich das Heimrecht in der ersten Runde der Playoffs zu sichern. Dieses Ziel wollen die Erfurter im letzten Spiel der Hauptrunde vor heimischem Publikum gegen die Black Forest Panthers aus Schwenningen erreichen. Die Partie findet am Samstag, den 6. April 2024 um 19:30 Uhr in der Riethsporthalle statt. 

Löwen-Sportdirektor Florian Gut stellt klar: „Die Leistungsdichte der Mannschaften ist dieses Jahr sehr hoch. Das sehen wir an den vielen engen Partien sowie den zahlreichen Erfolgen von Teams aus der unteren Tabellenhälfte in der zweiten Saisonhälfte. Für unsere Mannschaft ist klar, dass wir mit Selbstbewusstsein in jede Partie gehen und uns zutrauen, jeden Gegner zu schlagen. Genauso wissen wir aber auch um die Stärken der anderen Teams und sind in jedem Spiel gefordert, unsere beste Leistung abzuliefern. Diese Mentalität ist entscheidend für die nächsten Wochen, dann können wir es weit schaffen.“


30.03.2024 19:00 Uhr Black Forest Panthers vs. TSV Tröster Breitengüßbach

Am 25. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga Pro B unterlag der TSV Tröster Breitengüßbach am vergangenen Samstag nach verzögertem Spielbeginn mit 74:61 bei den Black Forest Panthers in Schwenningen.

Licht aus hieß es am vergangenen Samstag beim Gastspiel in Schwenningen. Probleme mit der Beleuchtung behinderten das Aufwärmen und sorgten auch für einen späteren Spielbeginn. Knapp 20 Minuten nach der geplanten Tipoffzeit war es dann endlich so weit und die Partie zwischen den beiden feststehenden Absteigern konnte beginnen. Coach Mark Völkl musste auf Feuerpfeil, Wagner und Land verzichten, dafür war Guard Chris Bauer nach überstandener Krankheit wieder mit dabei. Beide Teams kamen trotz des späteren Spielbeginns von Beginn an gut zurecht. Stephan, Walde und Wörrlein konterten die Schwenninger Zähler zur 7:8-Führung nach drei Minuten. Anschließend blieben die Oberfranken knapp drei Spielminuten ohne Zähler, was die Gastgeber ausnutzten und sich einen 12:8-Vorsprung erspielten. Bis zum Viertelende stand die Güßbacher Verteidigung sehr gut und ließ nur noch vier Zähler zu. In der eigenen Offensive kam man durch schönes Passspiel zu freien Würfen, die Trummeter, Klaus, Nieslon und Walde sicher verwandelten. Dadurch stand es nach den ersten zehn Minuten 16:20.

Im zweiten Spielabschnitt änderten die Schwarzwälder ihre Verteidigung, mit der sich der TSV Tröster sehr schwertat. Lediglich zwei Punkte durch Walde in den ersten sechs Minuten waren das Resultat. Auf der anderen Seite des Feldes spielten sich die Panthers in einen kleinen Rausch. Okolie, Agyepong und Kjartansson sorgten mit einem 13:2-Run für eine 29:22-Führung (16.). Nach einer Auszeit kam Breitengüßbach wieder besser klar und verkürzte durch Nieslon und Stephan auf 31:27. Nach Körben auf beiden Seiten in den letzten beiden Spielminuten der ersten Halbzeit stand es zur Pause 38:32.

Im dritten Viertel kam Güßbach durch Stephan und Wörrlein gleich wieder auf 41:38 heran. Es entwickelte sich fortan ein munteres Spielchen auf beiden Seiten, bei dem beide Mannschaften erfolgreich waren. Während für den TSV Tröster Dippold, Stephan, Walde und Nieslon trafen, waren für Schwenningen Agyepong, Fanchini, Anderson und Kjartansson erfolgreich. Folgerichtig stand es in der 28. Spielminute 53:51. Die letzten Zähler in den dritten zehn Spielminuten erzielte Agyepong von der Freiwurflinie zum 55:51. Im Schlussabschnitt zogen die Hausherren bis zur 32. Spielminute erst auf 59:51, drei Minuten später gar auf 66:55 weg. Beim TSV Tröster wollte in dieser Zeit in der Offensive einfach wenig gelingen und die Würfe fanden selten ihr Ziel. Die Hausherren nutzten dies aus und setzten sich entscheidend ab. Zwar probierten die Gelbschwarzen nochmal alles, leider aber vergebens. Schlussendlich stand eine 74:61-Niederlage auf der Anzeigetafel, was gleichzeitig den letzten Platz in der Tabelle bedeutet.


30.03.2024 19:30 Uhr Ahorn Camp BIS Baskets Speyer vs. Dragons Rhöndorf

Die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer sind in der Südgruppe der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB die Mannschaft der Stunde. Die Auswahl von Trainer Carl Mbassa hat die vier zurückliegenden Partien gewonnen und vor heimischer Kulisse zuletzt sechs Begegnungen zu ihren Gunsten entschieden. Der jüngste Coup gelang mit dem 95:76 (53:42)-Erfolg gegen Ligaprimus Dragons Rhöndorf.

„Das war eine absolute Teamleistung“, lobte Mbassa seine Schützlinge nach der unterhaltsamen Vorstellung in der Speyerer PSD Bank-Halle Nord: „Man hat gesehen, dass wir das Spiel unbedingt gewinnen wollten.“ Zu Beginn des zweiten Viertels war den Rhöndorfern ein 7:0-Lauf gelungen, den die Gastgeber prompt mit elf Punkten in Serie konterten und nicht zuletzt dank ihrer Überlegenheit bei den Rebounds den Grundstein zum ungefährdeten Erfolg legten.

„Das Spiel gegen den Spitzenreiter hat gezeigt, wie gut sich unsere jungen Spieler im Laufe der Saison entwickelt haben“, betonte der BIS-Coach. So war der 21-jährige Simon Franke (18 Punkte/2 Dreier) der Topscorer der Begegnung. Zweistellig punkteten für die Speyerer auch DJ Woodmore (13), der zudem elf Rebounds sicherte, David Pisic (12/1), Marko Dordevic (12/1), Carlos Hidalgo Guijo (10/2) und David Aichele (10). Zum Abschluss der Hauptrunde bestreiten die BIS Baskets am Samstag, 6. April, bei Bayern München II ein Endspiel um den Einzug in die Playoffs. „Die Jungs waren gegen Rhöndorf derart konzentriert, dass ich auch in München auf einen Sieg hoffe. Bei den Bayern müssen wir an die guten Leistunge, die wir zuletzt gezeigt haben, anknüpfen“, sagte Mbassa.


30.03.2024 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. BBC Coburg

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat am Samstagabend im Kampf um die Play-Off Plätze in der BARMER 2. Basketball Bundesliga einen herben Rückschlag erlitten. Im richtungsweisenden Duell gegen den BBC Coburg unterlag man mit 89:103. Nur bei einem Sieg nächste Woche in Oberhaching und gleichzeitig zweier Niederlagen der Konkurrenten Fellbach und Ludwigsburg ist die Saisonverlängerung nun noch möglich.

Es war alles angerichtet für den perfekten Basketballabend. 937 Zuschauer hatten sich in der Stadtberger Sporthalle eingefunden und sorgten bei bester Stimmung bereits für ein vorgezogenes Play-Off Feeling. Beflügeln tat dies aber offensichtlich nur die Gegner aus Oberfranken. Die legten los wie die Feuerwehr, aggressiv, konzentriert und temporeich, dazu mit guter Wurfquote. Und die Leitershofer? Diese wirkten ängstlich, zurückhaltend und pomadig. Man erlaubte dem Gegner einfachste Würfe, schoss selbst nur Fahrkarten und vor allem auf den Positionen unter dem Korb herrschte pures Chaos. Dazu übernahm kein einziger Spieler Verantwortung auf dem Feld. Demzufolge verschlief man wieder einmal das erste Viertel. Es war bereits das siebte Spiel in Folge, dass man die ersten zehn Minuten, noch dazu meist deutlich, dem Gegner überlassen musste. Nach fünf Minuten stand es 5:18, nach zehn Minuten 18:34 und in der 23. Minute sogar 20:44.

Die Coburger Spieler schienen selbst überrascht, auf wie wenig Gegenwehr sie stießen. Mit der Hereinnahme von Ole Theiss gewannen die Kangaroos dann langsam, aber sicher an Präsenz. Der 21-jährige absolvierte sein bisher sicherlich bestes Spiel für die BG. Die Gäste konnten ihren Vorsprung nun nicht mehr weiter ausbauen, nahmen aber trotzdem eine 63:44 Führung mit in die Halbzeitpause. Besonders Gabriel Kuku überzeugte bis dato im blauen Trikot mit insgesamt 23 Punkten in der ersten Spielhälfte. Im dritten Viertel agierten die Stadtberger dann so, wie man es eigentlich vor eigenem Publikum gewohnt bisher war. Die Verteidigungsarbeit wurde intensiviert und man punktete nun auch, in dem man das Brett direkt attackierte und nicht nur Dreipunktewürfe abfeuerte. Beim Spielstand von 61:71 in der 25. Minute keimte erstmals wieder Hoffnung beim Leitershofer Publikum auf.

Coburg zeigte sich aber als Klasseteam und zog gleich wieder ein paar Körbe weg. Die Kangaroos gaben aber nicht auf, es entwickelte sich nun eine muntere und offensiv geprägte Partie mit viel Kampf und Einsatz auf beiden Seiten. Fünf Minuten vor dem Ende kam die BG erneut auf 80:87 heran und wurde weiter vom Publikum lautstark nach vorne gepeitscht. Über ein 83:88 ging es bis eine Minute vor dem Ende sogar auf den Spielstand von 89:94 über, wieder einmal schien im Basketball fast alles möglich zu sein. Aber eben nur fast, den Coburg blieb bei den unvermeidlichen Stopp-Clock Freiwürfe cool und verwandelte neun von zehn Würfen, während der BG trotz aller Bemühungen kein Korb mehr gelang und man letztendlich dem Gegner zu einem verdienten Sieg gratulieren musste.

Nachberichte ProB Nord 25. Spieltag

30.03.2024 15:00 Uhr Berlin Braves 2000 vs. SC Rist Wedel

Die jüngste Mannschaft der ProB Nord begeistert! Am vorletzten Hauptrundenspieltag bezwangen die Rister die heimstarken Berlin Braves mit 81:75. Dass Gäste Punkte aus der Sömmeringhalle in Charlottenburg mitnehmen, hat Seltenheitswert. Vor dem SC Rist gelang das in dieser Saison nur Köln und Rostock.

Beide Mannschaften legten von Beginn an hohen Einsatz an den Tag. „Die Berliner haben hart gespielt und uns nichts geschenkt. Wir haben ein bisschen gebraucht, um uns an das Spiel zu gewöhnen, unser Spiel zu spielen und nicht vor dem Kontakt zurückzustecken“, sagte der Wedeler Kapitän Linus Hoffmann.

Insbesondere im zweiten Durchgang befand sich der SC Rist bisweilen in Schwierigkeiten. Berlin ging in der Mitte dieses Abschnitts in Führung (25:24), bis zu diesem Zeitpunkt hatte Wedel im Anschluss an die erste Viertelpause erst vier Zähler durch Feldwürfe erzielt. Die Gastgeber spielten ihre Vorteile von jenseits der Dreipunktelinie aus, während die Rister weniger als zuvor in Korbnähe zum Abschluss kamen.

Nach 20 absolvierten Minuten lagen die Rister mit 33:37 im Hintertreffen. „In der ersten Halbzeit haben wir Phillip Daubner zu viele Würfe gegeben, die wir ihm eigentlich wegnehmen wollten. Das haben wir in der zweiten Hälfte deutlich besser gemacht“, sprach Hoffmann einen der treffsicheren Berliner an. Insgesamt erzielten die Hausherren zehn Dreier in 40 Minuten.

Nach der Halbzeit sei man besser zum Zuge gekommen, fand Hoffmann. „Wir haben aggressiver verteidigt, den Gegner nicht wirklich in sein Spiel kommen lassen“, sagte er. Die Rister bearbeiteten die Berliner zeitweise mit einer „Presse“. Diese kraftraubende Spielweise trug dazu bei, dass beim Stand von 51:51 wieder alles ausgeglichen war.

Und erneut konnte sich Berlin auf seine Treffer aus der Ferne verlassen, die Dreier der Hauptstädter saßen regelmäßig und sorgten dafür, dass sie im Schlussabschnitt meist einen kleinen, aber feinen Vorsprung besaßen. „Aber wir haben den Kopf nicht hängen lassen, weiter hart gearbeitet und hart verteidigt. Und wir haben dann wichtige und auch schwierige Würfe getroffen“, sagte Hoffmann.

So etwa Daniel Johansson, dann kurz darauf Niklas Krause, die beide aus stattlicher Entfernung einnetzten und auf diese Weise das 75:75 herstellten. Der starke Camron Reece sorgte dann für die Wedeler Führung (79:75). Knapp zwei Minuten waren da noch zu spielen. Mit einer für eine solch junge Mannschaft erstaunlichen Abgeklärtheit brachten die Rister ihren Vorsprung über die Zeit, bleiben Tabellendritter und fahren am kommenden Wochenende zum Hauptrundenabschluss nach Köln.


30.03.2024 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Iserlohn Kangaroos

Das Derby zwischen den Traditionsvereinen der LOK Bernau und den Iserlohn Kangaroos in der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProB Nord am 30. März 2024 war ein intensives Spiel, das die Erwartungen der Fans mehr als erfüllte und einige bemerkenswerte Momente bot.

Nach einem vielversprechenden Start mit einem spektakulären Slam Dunk von Akim-Jamal Jonah erlebten die Fans in der Erich-Wünsch-Halle eine Achterbahnfahrt der Emotionen. Die LOK Bernau versuchte, ihre Energie hochzuhalten, aber schnell wurden die Schwächen in der Offensive offenbart. Die Ballbewegung wirkte erzwungen und die Kommunikation auf dem Feld schien zu stocken, was zu einer Reihe von Fehlpässen und Ballverlusten führte. Die Iserlohn Kangaroos nutzten die Gelegenheit, um mit einer starken Zonendefensive die Bernauer in Schach zu halten und ihre eigenen Angriffe effizient zu gestalten. Jeder Korb der Bernauer wurde sofort von den Kangaroos beantwortet, was zu einem andauernden Hin und Her auf dem Spielfeld führte. Trotz der Anstrengungen von Emilio Banic, die Mannschaft zu motivieren und den Fokus wiederherzustellen, schienen die Bernauer Spieler dem Druck und der Verzweiflung über die momentane Lage nicht gewachsen zu sein. Das erste Viertel endete unentschieden, aber die Unsicherheiten der Bernauer wurden im Laufe des Spiels offensichtlich.

Im zweiten Viertel zeigte die LOK Bernau eine verbesserte Leistung und konnte zwischenzeitlich die Führung übernehmen. Die Spieler wirkten entschlossener und die Teamarbeit verbesserte sich deutlich. Dennoch konnten die Iserlohn Kangaroos weiterhin effektiv kontern und die Führung zur Halbzeitpause zurückerobern. Die Halbzeitpause schien den Bernauern kaum Erleichterung zu bringen. Sie blieben vergleichsweise lang in der Kabine. Hoffnungen auf Besserungen wurde leider nicht erfüllt, das die Mannschaft einen sehr holprigen Start in die zweite Hälfte hatten.  Die Gäste dominierten das Spiel und bauten ihre Führung aus, während die Bernauer sichtlich frustriert waren und nach Lösungen suchten. Liegengelassene Punkte durch Fastbreaks oder das wiederholte Verwerfen von 3ern kippten nur Öl in das Feuer.

Das letzte Viertel bekam mit dem momentanen Stand mehr Aufmerksamkeit denn jeh, denn die momentane Lage sichert nicht den Klassenerhalt und ein Abstiegskampf wäre unumgänglich. Doch das wussten anscheinend auch die Jungs und so starteten sie gut in das letzte Viertel. Die LOK Bernau begann mit einer beeindruckenden Aufholjagd und zeigte plötzlich eine enorme Kampfbereitschaft. Angeführt von der lautstarken Unterstützung der Fans gelang es den Bernauern, die Intensität in der Verteidigung zu erhöhen und in der Offensive effektiver zu werden. Ein entscheidender 17-0 Lauf brachte die LOK Bernau in Führung und setzte die Iserlohn Kangaroos unter enormen Druck. Die Gäste schienen von der plötzlichen Wende überrascht und konnten den Rückstand nicht mehr aufholen. Ein besonderes Highlight war der geblockte Dunk von Travis Henson durch Akim-Jamal Jonah, der die Halle zum Beben brachte und den Siegeswillen der Bernauer unterstrich.

Am Ende sicherte sich die LOK Bernau den Sieg mit einem beeindruckenden Endstand von 72:62 und damit den Klassenerhalt. Dieser Sieg wird nicht nur die Moral der Mannschaft stärken, sondern auch als Inspiration dienen, wenn sie gegen die Leverkusen Giants zum letzten Spiel der Saison antreten.

Trainer Davide Bottinelli äußerte sich nach dem Spiel erleichtert: „Es war eine harte Schlacht, aber ich bin stolz auf die Mannschaft, wie sie sich zurückgekämpft hat. Dieser Sieg bringt uns den erhofften Klassenerhalt. Nichtsdestotrotz wäre diese Leistung keineswegs ohne die Fans möglich gewesen. Nur sie haben es geschafft, der Mannschaft den benötigten Push für das letzte Viertel zu geben.“


30.03.2024 19:00 Uhr Ademax Ballers Ibbenbüren vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Fünfter Sieg in Serie für die SBB Baskets: Beim nun feststehenden Absteiger Ademax Ballers Ibbenbüren setzte sich Wolmirstedt am Samstagabend souverän mit 103:73 durch und kletterte somit einen Spieltag vor dem Ende der regulären Saison in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro B auf den fünften Tabellenplatz.

Der Erfolg gegen Ibbenbüren war ein Start-Ziel-Sieg für die SBB Baskets. Bereits nach dem ersten Spielabschnitt lag die Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast mit sieben Zählern in Front (30:23). Zur Halbzeitpause stand eine 44:39-Führung auf der Anzeigetafel. Die Vorentscheidung fiel dann im dritten Viertel, an dessen Ende die Gäste mit 73:52 vorn lagen. Diese komfortable Führung brachte Ibbenbüren im letzten Spielabschnitt nicht mehr ernsthaft in Gefahr.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Es war gerade in der ersten Halbzeit das erwartet schwere Spiel. Wir haben in der Defensive zunächst nicht den richtigen Weg gefunden und zu oft schlecht ausgesehen. In der zweiten Halbzeit waren wir dann deutlich stabiler. Wir haben offensiv sehr gute Würfe und Umschaltsituationen kreiert. So waren wir in der Lage, den großen Widerstand des Gegners zu brechen. Wir sind als Team so gewachsen, dass wir dazu in der Lage sind, Ausfälle zu kompensieren und im Spiel die richtigen Lösungen zu finden. Jetzt bereiten wir uns fokussiert auf das Derby vor, ein sehr großes Spiel. Ein Sieg ist für uns Pflicht. Alles andere können wir nicht beeinflussen.“

Kapitän Martin Bogdanov war mit 25 Punkten bester Werfer der SBB Baskets. Marc Friederici legte an seinem 23. Geburtstag starke 21 Zähler auf. Auch Chris Rollins (14) und Maximilian Begue (zwölf) punkteten zweistellig. Wolmirstedt war in nahezu allen Statistikkategorien überlegen, hatte unter anderem erneut eine ausgezeichnete Distanzquote von 42 Prozent zu verzeichnen.


30.03.2024 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. TKS 49ers

Nach drei Niederlagen in Folge war der Sieg eminent wichtig für die Ausgangslage im Hinblick auf die anstehenden Playoffs. Zu Beginn der Partie trafen beide Offensiven ihre Würfe, sodass gerade einmal vier Minuten gespielt waren, als die Mannschaften kombiniert 28 Punkte auflegten (15:13). Sieben Punkte in Folge durch Khalil Miller ebneten den Weg für eine verdiente Führung und ein insgesamt gutes erste Viertel. Die Gäste fanden in den zweiten zehn Minuten wieder in ihren Rhythmus und die Schwelmer Defensive konnte die Stahnsdorfer zu keiner Zeit stoppen. Zwei Dreier eine Minute vor Schluss bescherten den 49ers den Ausgleich kurz vor der Halbzeit. Robert Merz hatte mit der Pausensirene noch eine Antwort von Downtown parat und sorgte für eine 45:41-Halbzeitführung.

Auch in der zweiten Hälfte lieferten sich die Mannschaften ein Duell auf Augenhöhe. Während die EN Baskets ihr Glück immer wieder unter dem Korb suchten, antwortete die Mannschaft um Lukas Wagner immer wieder von der Dreierlinie. Vor den letzten zehn Minuten führte die Möller-Mannschaft folgerichtig denkbar knapp mit fünf Punkten. Der Start in den Schlussabschnitt verlief dann allerdings katastrophal. Ein regelrechtes Turnoverfestival brachten Trainer und Fans gleichermaßen zur Verzweiflung und sorgten für einen 13:0-Lauf der 49ers zum Stand von 68:73.

Erst nach quälend langen sieben Minuten erlöste Khalil Miller seine Mannschaft und erzielte die ersten Schwelmer Punkte im Viertel. Jetzt schien sich Nervosität bei den Gästen breit zu machen, denn die Mannschaft von Trainer Pastushenko verlor völlig den Faden. Diese Chance nutzen die Blau-Gelben im Stile einer Spitzenmannschaft. Reuter mit einem „and-one“ und Cikara am Korb sorgten für den erneuten Führungswechsel. Robert Merz versenkte 90 Sekunden vor dem Ende drei von vier Freiwürfen und machte damit den Deckel auf die spannende Partie.

Falk Möller sagte folgendes nach der Partie: „Wir haben drei Viertel lang ein Spiel auf Augenhöhe gesehen. Die 49ers haben sich nicht abschütteln lassen und kontrolliert gespielt. Über das Schlussviertel werden wir definitiv reden müssen. In der SChlussphase konnten wir das Momentum nochmal auf unsere Seite ziehen. Am Ende steht ein wichtiger Arbeitssieg und das zählt.“


30.03.2024 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. Bayer Giants Leverkusen

Die letzten Sekunden: ein Jubelsturm. Das ausverkaufte Sportzentrum am Lehmwohld bebt, als die Partie der BARMER 2. Basketball Bundesliga zu Ende geht. Die Itzehoe Eagles haben den Tabellenführer Bayer Giants Leverkusen am Pano-Spieltag mit 85:79 (17:22, 17:23, 23:16, 28:18) niedergerungen. Und das heißt: Der Klassenerhalt ist geschafft! Denn Konkurrent Herford hat parallel gegen die Seawolves Academy aus Rostock mit 95:104 verloren und kann die Eagles am letzten Spieltag nicht mehr überholen.

Manch einer kommt vor Staunen gar nicht zum Jubeln. Die Ausgangslage der Itzehoer war vor den beiden abschließenden Spielen nicht gut, aber sie werfen an diesem Abend alles auf das Spielfeld. Beim Kampfgeist habe sich die Mannschaft keinen Hänger geleistet, sagt Coach Timo Völkerink. „Wir sind zu jeder Zeit im Spiel geblieben und haben gesehen, was dann für uns möglich ist.“

Das gilt schon in den ersten Minuten. Ex-Eagle Trey McBride legt für die Giants sehr stark los, doch die Gastgeber halten dagegen und führen zunächst. Erst als Leverkusen gute Lösungen gegen die zwischenzeitliche Zonenverteidigung der Itzehoer findet und hochprozentig trifft, geht der Favorit in Führung. Im zweiten Viertel, das teils sehr zerfahren verläuft mit vielen Unterbrechungen, treffen die Eagles zu wenig. Da tut es gut, dass Filmore Beck mit der Schlusssirene noch einen Dreier zum 34:45 versenkt.

Im dritten Abschnitt pirschen sich die Itzehoer immer mehr heran an die Gäste, bei denen der frühere Eagles-Akteur Marko Boksic verletzt passen muss. Der Tabellenführer spielt keineswegs schlecht, verliert aber seine Sicherheit aus der ersten Hälfte. Nach einem spektakulären Block von Dominick Oliveri verkürzt Jack Fritsche, dem in der ersten Hälfte noch sehr wenig gelang, auf sechs Punkte und setzt wenig später noch einen drauf: Mit der Schlusssirene sitzt trotz enger Verteidigung sein Dreier zum 57:61.

Was dann folgt, ist eine faszinierende Show. Erik Nyberg und Fritsche mit Dreiern sorgen für das 63:63. Danach trifft Nyberg drei weitere Distanzwürfe und führt sein Team zum 72:68, muss dann aber mit dem fünften Foul auf die Bank. Doch die Eagles-Defensive macht es den Giants weiterhin sehr schwer, drei Minuten vor Schluss erhöht Fritsche per Dreier auf 77:70. Als noch 104 Sekunden zu spielen sind, stellt Mason Vires gar auf 82:71. Aber die Entscheidung ist das noch nicht: Aggressive Verteidigung der Gäste führt zu Ballverlusten der Eagles, insbesondere McBride (26 Punkte) gibt sich nicht geschlagen und verkürzt 36 Sekunden vor Schluss von der Linie auf 79:83. Direkt danach trifft Tobias Möller nervenstark von der Linie und krönt mit den letztlich vorentscheidenden Punkten seine Leistung.

„Er hat uns sehr viel Stabilität gegeben“, lobt Völkerink seinen Center. Generell habe Möller sich im Abstiegskampf noch einmal sehr gesteigert. Hallensprecher Peter Poppe hat schon Minuten vor dem Ende die Herforder Niederlage verkündet, so beginnt mit der Schlusssirene die Klassenerhalts-Party auf dem Feld und auf der Tribüne. Für die Unterstützung in der ganzen Saison könnten Spieler und Trainer sich nur bedanken, sagt Völkerink. „Wir sind froh, dass wir mit diesem Ergebnis ein bisschen zurückzahlen konnten.“ Nun können die Eagles entspannt zum letzten Saisonspiel in Iserlohn reisen.


30.03.2024 19:30 Uhr BBG Herford vs. Seawolves Academy

Ein ausführlicher Bericht folgt in Kürze.


31.03.2024 16:00 Uhr BSW Sixers vs. RheinStars Köln

Mit einem souveränen Auswärtserfolg setzen die RheinStars ihren positiven Lauf in der Gruppe Nord der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB fort. Am vorletzten Spieltag der Hauptrunde gewannen die Kölner 83:69 (40:32) bei den BSW Sixers in der Sandersdorfer Ballsporthalle. Durch den siebten Erfolg in Serie zogen die RheinStars am Ostersonntag nach Punkten mit Tabellenführer Leverkusen gleich, der am Samstag etwas überraschend in Itzehoe unterlag. Am kommenden Samstag (19.30 Uhr!) erwarten die Kölner den aktuellen Tabellendritten SC Rist Wedel zum abschließenden 26. Spieltag, bevor eine Woche später die Playoffs beginnen.

„Das war schon nicht einfach heute für uns. Nicht allein die weite Fahrt, die frühe Anreise wegen des Spielbeginns von 16 Uhr plus die Zeitumstellung“, zählte Manager und Headcoach Stephan Baeck die Herausforderungen für seine Mannschaft auf. Dazu die Challenge einer stickigen Halle für beide Teams, die wegen eines vorangegangenen Spiels erst knapp eine Stunde vor Spielbeginn in die Kabinen konnten. „Alles in allem also ein schwerer Spieltag für uns, auch mental. Es war nicht alles Gold was glänzte, aber unter den Umständen haben wir das sehr, sehr gut gemacht. Zumal wir den Gegner zwingen konnten, nicht gut zu spielen und uns so unsere Vorteile erarbeitet haben.“

Mit ihrer intensiven Defense als Grundlage und angeführt vom glänzend aufgelegten Rupert Hennen (Baeck: „Er hat als Dreh- und Angelpunkt die Kontrolle gehabt“) sicherten sich die unbequemen RheinStars vor den gut 400 Zuschauern die nächsten Punkte und den 20. Saisonerfolg. Kapitän Hennen legte dabei 26 Punkte auf, 10 Rebounds und sieben Assists, kam dabei auf einen herausragenden Effektivitätswert von 38. Dazu gesellten sich Björn Rohwer (17) und Grantas Vasiliauskas (16, 8 Rebounds) mit zweistelligen Punkten. Auch Jannis von Seckendorff (9) und Tim Lang (8) kratzten an der Zehn-Zähler-Marke.

Die Kölner lagen bis auf einen kurzen Moment in der 13. (20:23) und 15. Minute (26:26) kontinuierlich vorne. Über die Halbzeit (40:32) ging es zur ersten zweistelligen Führung (49:38/24.). In der Folge kletterte der Vorsprung auf 15 Zähler (59:44/29.) und kurz darauf auf 20 (67:47/32.). Trotz aller Bemühungen schafften es die Hausherren nicht mehr, das Ergebnis entscheidend knapper zu gestalten. Bis zum Ende hatten die RheinStars allen Akteuren Spielzeit geben können und feierten mit den mitgereisten Flying Flönz das 83:69.

Nachberichte ProA 29. Spieltag

30.03.2024 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. PS Karlsruhe LIONS

Die zweite Playoff-Teilnahme in Serie von Phoenix Hagen wird immer wahrscheinlicher. Am Samstagabend gewann die Mannschaft von Headcoach Chris Harris mit 101:80 gegen die PS Karlsruhe Lions und könnte bereits am Sonntag vorzeitig in die Playoffs einziehen, vorausgesetzt die Dresden Titans unterliegen Paderborn.

 Beim Heimspiel gegen die PS Karlsruhe Lions konnte Harris zu Beginn auf seine Stammrotation zurückgreifen und auch Neuzugang Vincent Neugebauer nahm in Arbeitskleidung auf der Bank platz. Angeführt von einem erneut stark aufspielenden Brock Mackenzie, zeigte Phoenix über das gesamte Spiel exzellenten Teambasketball und brachte die Gäste aus Karlsruhe auch durch eine intensive Defense zur Verzweiflung. 

Zwar konnte Hagen im 1. Viertel durch den ein oder anderen Turnover nicht absetzen, doch Chris Harris fand in der Viertelpause die richtigen Worte, sodass sich Phoenix auf das eigene Spiel konzentrierte und sich nach und nach ein besseres Punktepolster erspielte.

Auch in der zweiten Halbzeit konnten die Hausherren das eigene Niveau hochhalten und die Lions auf Distanz halten. Hier war der Faktor „Teambasketball“ entscheidend. Insgesamt fünf Phoenix-Spieler (Mackenzie, Bohannon, McAllister, Schneider und McCall) punkteten zweistellig, hinzu kam ein herausragender Bjarne Kraushaar, der 13 Assists beisteuerte. Für einen ganz besonderen Schlusspunkt sorgte Vincent Neugebauer, der bei seinem ersten Spiel im Phoenix-Trikot zwei Punkte beisteuerte und für den 101:80-Endstand sorgte. 


30.03.2024 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BBC Bayreuth

Im Heimspiel gegen Bayreuth ließen die Bozic Knights am Samstagabend nichts anbrennen. Beim deutlichen 87:67 Erfolg werden im zweiten und dritten Viertel die Weichen gestellt. Mit 17 Punkten wurden Michael Flowers und Nick Muszynski Topscorer der Partie. Bei einer Niederlage von Dresden am Sonntag wären die Kirchheimer damit endgültig für die Playoffs qualifiziert. In der Tabelle ergibt sich ein Kuriosum.

Die erste Pflichtaufgabe ist erfolgreich absolviert. Gegen den Tabellenzehnten aus Bayreuth erwischten die Mannen von Head Coach Igor Perovic einen eher mäßigen Start. Die Gäste Mannschaft schien gut eingestellt und wirkte aktiver und aggressiver. Offensiv lief auf beiden Seiten wenig zusammen und folgerichtig lagen die Franken mit 18:16 in Führung. Dies änderte sich im zweiten Viertel. Die Hausherren übernahmen die Spielkontrolle und dominierten das Geschehen. Die beiden US-Amerikaner Flowers und Muszynski fanden Mittel und Wege um zu Zählern zu kommen und so zogen die Ritter Punkt für Punkt davon. Die Halbzeitführung von 44:30 hätte durchaus noch höher ausfallen können.

Um jegliche Gedanken an ein Comeback der Gäste zu vermeiden, hielten die Bozic Knights die Schlagzahl auch nach der Halbzeit hoch. Dimi Ward, Mike Miller und Jonas Niedermanner setzten in dieser Phase wichtige Akzente. Beim Stand von 71:48 nach 30 Minuten schien das Spiel entschieden. Doch die Gäste bäumten sich nochmals auf und verkürzten dank eines 8:0 Laufs, bei noch ca. sieben Minuten zu spielen. Knights Coach Perovic unterbrach den Run per Auszeit und rief sein Team zur Konzentration. Die Ritter Akteure fingen sich und brachten das Spiel souverän zu Ende.

„Wir haben im zweiten und dritten Viertel sehr dominant agiert. Das Spiel war sehr wichtig für uns. Jetzt gilt es in Giessen,“ so Perovic nach Spielende. Da sich der kommende Gegner im Duell mit den Artland Dragons denkbar knapp durchsetzen konnte, bleibt es in der Tabelle unverändert. Konkurrent Hagen siegte ebenfalls zuhause und da Jena erst am Sonntag spielt und somit aus dem direkten Vergleich der punktgleichen Teams aus Kirchheim und Hagen herausfällt, stehen die Bozic Knights derzeit auf Platz fünf der Tabelle. Bei einem Sieg von Jena würden zwischen Platz zwei (Giessen) und Platz sechs (derzeit Jena) nur zwei Punkte Differenz bestehen. Eine spannende Ausgangsposition für die letzten fünf Spiele der regulären Saison. Bereits am Mittwoch reisen die Ritter zu den Giessen 46ers. Dieses Duell wird zu einer möglichen Vorentscheidung um das Heimrecht in den Playoffs.


30.03.2024 19:00 Uhr ART Giants Düsseldorf vs. VfL SparkassenStars Bochum

Mit einem hart erkämpften 87:84-Heimsieg über die VfL Sparkassenstars Bochum konnten die ProA-Schützlinge der ART Giants Düsseldorf am Wochenende wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einfahren. Durch diesen Erfolg festigen die Giganten weiter ihren 15. Tabellenplatz.

Es waren Glücksgefühle und losgelöster Jubel, die das Castello nach dem Ertönen der Schlusssirene durchquerten. Die 662 Zuschauer – darunter rund 30 Fans aus Bochum – sahen nicht nur das erwartet packende Derby, sondern auch einen Auftritt ihrer ART Giants, der Mut macht für den Kampf um den Klassenerhalt. Denn gleich zu Beginn machten die Hausherren deutlich, dass sie die spielbestimmende Mannschaft an diesem Abend sein wollen. Angeführt von einem überragend aufspielenden Finn Fleute, der alleine 18 Punkte (!) im Anfangsviertel erzielte, gingen die Giganten voran und brachten sich schnell in Führung. Nahezu jede Offensivaktion führte in den Anfangsminuten über Fleute, der einen absoluten Sahnetag erwischte (30:22).

Düsseldorf brachte viel Tempo aufs Parkett, mit dem der VfL auch im zweiten Viertel nicht immer mithalten konnte und sich in dieser Phase mehrfach Ballverluste leistete. Derweil lief der Offensivmotor der ART Giants weiter heiß, Craig Lecesne netzte von der Dreierlinie ein und brachte das Yapicier-Team zweistellig in Führung (35:23). Dann schaffte es jedoch auch Bochum in einen Rhythmus zu finden, kam zu besseren Aktionen im Angriff und konnte so zur Halbzeitpause in Schlagdistanz zu bleiben (52:46).

Nach dem Seitenwechsel knüpften die Düsseldorfer an den ersten Durchgang an und starteten mit einem 9:0-Lauf in das dritte Viertel. Mannschaftskapitän C.J. Anderson brachte das Castello nach einer starken Defensivsequenz, anschließendem Sprint über das gesamte Feld und einem Monsterdunk zur Vollendung erstmals richtig zum Beben. Die Gastgeber kontrollierten die Begegnung nun auf beiden Seiten des Spielfelds und schafften es erneut sich etwas abzusetzen. Als das Spiel dann immer mehr an Derby-Charakter gewann und es auch auf dem Parkett härter zuging, gelang es den Gästen aus dem Ruhrgebiet dann temporär das Momentum auf ihre Seite zu ziehen (65:60).

Gerade zum Start ins Schlussviertel legte der VfL eine ordentliche Schippe drauf und war plötzlich wieder mittendrin im Geschehen. Bochum gelang es nun deutlich effektiver zu guten Würfen zu kommen, um die Begegnung völlig offen zu gestalten. Alex Richardson setzte mit einem weiteren Monsterdunk, ohne Fragen die Szene des Tages, ein weiteres Ausrufezeichen. Doch rund drei Minuten vor Ende glichen die Gäste aus und es wurde so richtig spannend (79:79). Aber wer auch sonst, als der alles überragende Fleute (23 Punkte und 11 Rebounds), holte mit seinen starken Rebounds und einem ganz wichtigen Dreier das Momentum entscheidend zurück auf die Düsseldorfer Seite. Hinten raus bissen sich die ART Giants nochmal mit unbändiger Einsatzbereitschaft rein und Anderson sorgte mit einer weiteren Einzelaktion im Zug zum Korb für die Vorentscheidung, sodass die Giganten am Ende den so wichtigen Heimsieg feiern konnten (87:84).

Andaç Yapicier (Headcoach): „Dieses Spiel war für beide Mannschaften enorm wichtig. Bochum war gut vorbereitet und hat viel in diese Begegnung investiert. Wir haben defensiv sehr hart und akribisch gearbeitet. Unser Sieg in Koblenz hat uns viel Selbstvertrauen gegeben, das wir mit in dieses Derby genommen haben. Durch den Heimsieg haben wir uns jetzt enorm wichtige Punkte im Abstiegskampf gesichert. In den kommenden Wochen müssen wir aber mit dem gleichen Mindset und dem Zusammenhalt, den wir brauchen, genauso hart weiterarbeiten.“


30.03.2024 19:30 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. Nürnberg Falcons BC

Gegen die Nürnberg Falcons betraten Jordan Barnes, Behnam Yakhchali, JJ Mann, Moritz Krimmer und Maik Zirbes das Parkett der SWT Arena als Starting Five der RÖMERSTROM Gladiators Trier. Es entwickelte sich eine zerfahrene Anfangsphase, in der beide Teams mit Unkonzentriertheiten im Spielaufbau und daraus resultierenden Ballverlusten zu kämpfen hatten. Dennoch gelang es den Gladiatoren den Rebound zu kontrollieren und sich durch cleveres Einsetzen der Big Men einen Vorsprung von 13:6 zur Mitte des ersten Viertels herauszuspielen. Mit fortlaufender Spieluhr wurden die Gastgeber vor allem aus der Distanz treffsicherer und Evans Rapieque sorgte mit zwei erfolgreichen Dreiern am Stück für die erste zweistellige Trierer Führung (25:15, 8. Spielminute). Ein kleiner Lauf der Falcons sorgte dann für den 25:20 Viertelstand nach den ersten zehn Minuten.

Im zweiten Viertel kämpften sich die Gäste wieder zurück in die Partie und erhöhten ihren Lauf erst auf 25:25 und gingen kurze Zeit später dann erstmalig in Führung (26:27, 13. Spielminute). Auf Trierer Seite wollten die Freiwürfe nicht so hochprozentig fallen, wie man es vom Tabellenführer gewohnt ist und so wurden selbst gut herausgespielte Fouls zu selten belohnt. Erneut suchte man wieder die Anspiele auf die Bigs Maik Zirbes und Moritz Krimmer, die von Nürnberg kaum zu stoppen waren und die Moselstädter mit starken Aktionen im Spiel hielten. Auch die Falcons forcierten nun Abschlüsse am Brett und so wurde die Partie zunehmend physischer. Dank der starken Inside-Präsenz der Gladiatoren ging es mit einer knappen Führung von 47:46 für beide Mannschaften in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich die Partie dann wieder zunehmend einseitiger. Weiterhin dominierten die Trierer Big Men unter den Körben und fanden nun immer bessere Optionen die freien Schützen einzusetzen. So erhöhte man die Führung zur Mitte des dritten Viertels auf 57:50. Auch defensiv bekam man nochmal besseren Zugriff auf die Nürnberger Guards und hielt die Trefferquote der Gäste dank konzentrierter Mann-Mann-Verteidigung niedrig. Zwar gaben sich die Nürnberger nicht auf und arbeiteten hart im Positionsspiel unter dem Korb, dennoch ging es mit einer zweistelligen Trierer Führung von 73:61 in das letzte Spielviertel.

Im letzten Viertel bäumten sich die Falcons ein letztes Mal auf und verkürzten zu Beginn des finalen Spielabschnittes nochmal auf 79:70 (33. Spielminute), doch dank konsequenter Defense und physischer Offense blieben die Gladiatoren vorerst spielbestimmend. Durch einen Dreier von Basti Doreth gelang es den Nürnbergern dann noch einmal auf 81:76 heranzukommen (35. Spielminute), was jedoch wieder die Trierer Big Men auf den Plan rief, die erneut nicht zu stoppen waren und ihrem Team letztlich den Sieg sicherten. Dank einiger Foulpfiffe und anschließend getroffener Freiwürfe siegen die RÖMERSTROM Gladiators Trier letztlich deutlich mit 101:85 über die Nürnberg Falcons. Mit knapp 17 Spielminuten feierte Point Guard Marcus Graves darüber hinaus sein Comeback nach mehrwöchiger Verletzungspause und legte vierte Punkte und sechs Assists auf.  Das nächste Ligaspiel steht bereits am Mittwoch an, wenn die Gladiatoren bei den PS Karlsruhe Lions rund um Ex-Kapitän Garai Zeeb antreten.

Don Beck (Headcoach RÖMERSTROM Gladiators): „Ich habe großen Respekt für Virgil und seine Mannschaft. Sie haben uns heute vor Probleme gestellt, die wir glücklicherweise sehr gut gelöst bekamen. Unsere Inside-Spieler haben heute einen sehr guten Job gemacht, dennoch war es wieder ein Mannschaftssieg. Ich war heute sehr zufrieden mit der Schiedsrichterleistung, ich glaube nicht, dass ich diese Saison bereits ein besser gepfiffenes Spiel gesehen habe. Es wurde sich nur auf den Basketball konzentriert und es hat sehr viel Spaß gemacht in dieser Atmosphäre zu coachen. Auch unseren Fans gebührt erneut ein großer Dank für die tolle Stimmung an diesem Oster-Spieltag!“


30.03.2024 19:30 Uhr Artland Dragons vs. JobStairs GIESSEN 46ers

Die Drachen starteten extrem nervös in die Partie. Vor allem in der Offensive ließ man reihenweise Gelegenheiten ungenutzt und selbst einfachste Layups wollten zunächst nicht fallen. Die Gäste hingegen kamen gut in die Partie und erarbeiteten sich schnell ein kleines Polster, was Drachen-Headcoach Patrick Flomo früh zu einer ersten Auszeit zwang (2:9). Die Burgmannstädter kamen mit einem 6:0 Lauf aus der Timeout und holten sich bald die Führung zurück, nachdem Aaron Kayser schön von Kilian Binapfl freigespielt wurde. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich keiner der Kontrahenten absetzen konnte. Der Giessener Maier setzte den Schlusspunkt unter ein spannendes erstes Viertel, welches mit 19:19 endete.

Die Drachen kamen gut aus der Viertelpause zurück und beherrschten die Anfangsminuten des zweiten Viertels. Jakob Forrester eröffnete den Punktereigen per Dunk nach Anspiel von Nikos Chouchoumis. In der Folge konnten sich die Dragons einen kleinen Vorsprung erspielen, der jedoch nicht sehr lange hielt.  Besonders Jordan Ratton machte sich in dieser Phase verdient und scorte innerhalb der Zone fast nach Belieben. Doch zu viele einfache Turnover störten den Spielfluss beider Mannschaften. Giessen konnte jedoch zuerst Kapital aus den Fehlern der Drachen schlagen und glich die Partie erneut aus (27:27). Offensiv stotterte der Motor der Drachen nun, während die Gäste weiterhin solide spielten und ihre Führung erhöhten. Bei noch drei zu spielenden Minuten in der ersten Hälfte fingen sich die Drachen endlich wieder. Besonders defensiv schalteten die Drachen nun einen Gang hoch und ließen in den letzten drei Minuten keinen einzigen Punkt der Gäste mehr zu. Offensiv holte man sich mit einem 6:0 Lauf das Momentum zurück und schloss das Viertel mit einem 38:35 ab.

Der Auftakt in die zweite Halbzeit gehörte dann voll und ganz den Drachen. Buzz Anthony eröffnete den Punktereigen vom Perimeter und auch Kapitän Jannes Hundt hatte zu Beginn der zweiten Halbzeit eine extrem starke Phase, in der er vier Punkte erzielte und Jakob Forrester mustergültig in Szene setzte. Giessen kam zwar schnell zurück in die Partie, aber zunächst scorten die Drachen munter weiter und verwalteten ihre Führung (55:48). Es kam wie es kommen musste und die Drachen fielen in ein Loch, insbesondere in der Defensive. Zwei Dreier Giessens kippten das Momentum zu Gunsten der Gäste, die sich bis zum Ende des dritten Viertels mit acht Punkten absetzen konnten. So ging es mit einem 57:65 in den Schlussabschnitt.

Wieder einmal mussten die Drachen ihre Comeback-Qualitäten unter Beweis stellen, wenn sie die Punkte in Quakenbrück behalten wollten. Zunächst verwaltete Giessen die Führung souverän und ließ die Drachen nicht an sich herankommen. Nach und nach fanden die Drachen wieder zurück ins Spiel und erarbeiteten sich Punkt für Punkt. Als Joanic Grüttner Bacoul seine Farben per Dreier wieder auf drei Punkte an die Gäste heranbrachte, schien es so, als könnten die Dragons das nächste Comeback feiern (70:73). Die Freude  war jedoch nur von kurzer Dauer, denn die Gäste gingen gleich drei Mal in Folge an die Linie und behielt von dort die Nerven, was den Rückstand der Drachen auf acht Punkte bei noch weniger als zwei Minuten auf der Uhr erhöhte. Die Drachen gaben sich jedoch nicht auf und egalisierten den Rückstand per Dreier von Joanic Grüttner Bacoul, gefolgt von vier Punkten vom starken Jordan Ratton, der bei seinem letzten Korberfolg auch noch gefoult wurde. Bei noch fünf verbleibenden Sekunden hatte der junge Franzose von der Freiwurflinie die Gelegenheit, das Spiel wieder auszugleichen. Sein Versuch landete allerdings nur am Ring, doch Kilian Binapfl griff sich den Offensiv Rebound. Joanic Grüttner Bacoul hatte die letzte Gelegenheit, das Spiel zu Gunsten der Drachen zu entscheiden, doch sein Versuch erwies sich als zu kurz. So verloren die Artland Dragons trotz erneuter Aufholjagd knapp mit 78:79.

Headcoach Patrick Flomo zum Spiel: „Eine erneute enttäuschende Niederlage. Wir haben gut genug gespielt, um zu gewinnen, Giessen hat sich am Ende als zu erfahren herausgestellt. Wir hatten Phasen, in denen wir unseren Matchplan nicht ganz befolgt haben. Zudem haben wir erneut schwache Quoten vom Perimeter und der Freiwurflinie gezeigt. Solche Spiele wie heute entscheiden sich über Konstanz, die wir heute in einigen Phasen haben vermissen lassen. Wir haben uns zwar zurück in die Partie gekämpft, aber am Ende war das Glück nicht auf unserer Seite. Wir haben jetzt noch fünf Spiele für unsere Mission Klassenerhalt und die nächste Chance bietet sich bereits am Sonntag gegen Nürnberg“


31.03.2024 16:00 Uhr Dresden Titans vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn

Rekordsieg in der Margon Arena. Die Titans feierten mit dem 107:68-Sieg über Paderborn nicht nur das höchste Ergebnis in dieser Saison, sondern auch erstmals eine sechs Spiele anhaltende Siegesserie. 1863 Zuschauer bejubelten den insgesamt 15. Triumph der Mannschaft aus „Elbflorenz“ in dieser Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. 

Das erste orange Ei wurde vom Paderborner Washington in den Korb geworfen. Lukas Zerner hatte allerdings direkt die passende Antwort parat und Koen Sapwell sorgte nach zwei Minuten für die erste Führung der Hausherren (7:4). Nachdem Paderborn das fünfte Mal den Ball verlor und Murphy zum 20:14 traf, zog Steven Esterkamp die erste Auszeit. Vor der ersten Viertelpause wurde es allerdings wieder etwas knapper und die Gäste verkürzten auf 28:22. 

Es ging ungewöhnlich weiter. Till Isemann traf das erste Mal im Dress der „Elbriesen“ vom Perimeter und Murphy legte nach Rebound nach. Die Highlights nahmen kein Ende und Isemann setzte mit einem Dunk noch einen drauf. Es waren noch fast vier Minuten im zweiten Abschnitt zu spielen, als Koen Sapwell per Dreier die 50-Punkte-Marke knackte. Bis zur Halbzeit legten die Titans noch fünf Zähler drauf, so dass es 55:38 stand. 

Paderborn machte nach der Pause die ersten Zähler, doch Sapwell erwiderte das Feuer und brachte wieder 17 Punkte zwischen beide Teams. Frisch von der Bank gekommen, verwandelte Teichmann den ersten Ball in seiner Hand von außen und stellte auf 66:46. Nach seiner langen Krankheit meldete sich auch Kapitän Georg Voigtmann nach Anspiel von Casey Benson zurück. Die Führung wuchs dementsprechend weiter, zwischenzeitlich waren es 25 Zähler, vor dem letzten Abschnitt kam Paderborn ein wenig näher und verkürzte auf 75:54. 

Nachdem Sebastian Heck sich seinen eigenen Offensivrebound schnappte, war er beim Zweitversuch erfolgreich. Ein weiterer Korb von Heck sowie Punkte durch Murphy schickten die Gäste abermals auf die Bank. Der US-Amerikaner machte danach weiter, traf nach Steal per Layup und, nachdem er seinen Gegner kunstvoll im Dribbling zu Boden schickte, auch noch vom Parkplatz. Die Mannschaft ließ weiter die Dreier regnen und Teichmann stellte mit seinem Distanztreffer auf 102:64 für die Titans. Ein paar Pünktchen legten beide Mannschaften bis zur Schlusssirene noch auf ihre Punktekonten und das Spiel endete 107:68. 

Headcoach Fabian Strauß „Die Jungs haben heute wieder mal eine gute Teamleistung gezeigt. Wie sie in den letzten Wochen die Intensität hochhalten, ist bemerkenswert, aber natürlich gibt es im Hinblick auf die wichtigen Spiele in den nächsten Wochen noch ein zwei Dinge zu verbessern.“


31.03.2024 16:30 Uhr Medipolis SC Jena vs. Eisbären Bremerhaven

„Bedient“ war wohl der Gemütszustand, mit dem ein Großteil der 2.089 Zuschauer am Ostersonntag den Heimweg aus der Sparkassen-Arena antrat. Medipolis SC Jena hatte im Duell gegen Bremerhaven zuvor einen klaren Vorsprung von 16 Punkten (26., 58:42) verspielt und musste sich den Eisbären auf den letzten Metern der Partie mit 77:80 geschlagen geben. Die Thüringer unterlagen den Norddeutschen im Verlauf einer zunächst tonangebenden, jedoch immer launischer werdenden, zum Teil arroganten Vorstellung und sind gerade dabei ihren angepeilten Heimvorteil für das Playoff-Viertelfinale zu verspielen.

Während Jenas zuletzt fehlender Leistungsträger Joshiko Saibou nach einer mehrwöchigen Pause in den Kader zurückkehren konnte, wird Lorenz Bank weiterhin auf unabsehbare Zeit fehlen. Eine Ausrede für die von 16 zum Teil haarsträubenden Ballverlusten geprägte Vorstellung kann dieser Ausfall jedoch nicht sein. Immerhin hatten die Gastgeber knapp 25 Minuten sowohl das Spiel als auch ihren Gegner unter Kontrolle, phasenweise deutlicher in Front gelegen, bevor man in der Schlussphase den sicher geglaubten Sieg fahrlässig verspielte.

Steven Key (Headcoach Eisbären Bremerhaven): „Wir wussten, dass uns hier ein sehr harter Kampf erwartet. Speziell ohne Robert Oehle und Hilmar Henningsson, auf die wir verletzungsbedingt verzichten mussten, bei einem der stärksten und größten Teams der Liga zu bestehen, ist etwas, was mich unheimlich stolz macht. Wir haben einen Weg gefunden, uns in dieses Duell reinzukämpfen. Eine sicher ausschlaggebende Statistik zu unseren Gunsten waren die am Ende nur sechs Ballverluste, unser bisheriges Low in dieser Saison. Zudem lagen wir bei den Points in the Paint zur Halbzeit mit 30:14 zurück, konnten diese Statistik bis zum Ende bei 36:34 fast noch ausgleichen. Wir wollen dieses Spieljahr mit derselben Energie zu Ende bringen. Natürlich brauchst du am Ende auch immer ein bisschen Glück gegen einen solch starken Kader und ein so gut gecoachtes Team, aber das hatten wir heute Abend und haben es uns am Ende auch erkämpft“.

Björn Harmsen (Headcoach Medipolis SC Jena): „Glückwunsch an Bremerhaven. Für uns ist der heutige Abend und das Resultat total enttäuschend, vor allem wenn du zwischendurch mit 16 Punkten führst. Wir hatten die Vorteile auf den großen Positionen über drei Viertel ganz gut genutzt, bevor wir aufgehört haben, nach innen zu spielen. Das ist uns in dieser Saison nicht das erste Mal passiert, sondern zieht sich bereits durch einige Niederlagen, wie in Paderborn oder in Münster. Es ist relativ frustrierend, dass es immer nach demselben Muster geschieht und wir daraus nicht lernen. Wir haben mit zunehmender Spielzeit dann auch in der Defensive leider auch nicht mehr den Zugriff gefunden, der maßgeblich wichtig ist. Insofern noch einmal Gratulation an Bremerhaven, die es mit wechselnden Verteidigungen geschafft haben, zu gewinnen, während wir nicht in der Lage waren unsere Chancen zu nutzen“


31.03.2024 17:30 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. Uni Baskets Münster

Basketball ist ein Mannschaftssport. Was schnell in Vergessenheit geraten kann, wenn jemand dermaßen heißläuft, wie David Muenkat in der ersten Hälfte. Mit 22 Zählern hatte der Kanadier zwischenzeitlich nicht nur im Alleingang fast so viele Punkte erzielt wie die komplette Gastmannschaft (42:24, 16. Minute), sondern ganz nebenbei auch noch seine bisherige Saisonbestmarke (17) pulverisiert.

Da die Hausherren sich bis auf wenige Ausnahmen an beiden Enden des Feldes als gedankenschneller und abgezockter als die Gäste präsentierten, baute Frankfurt den bestehenden Vorsprung kontinuierlich aus und durfte so neben dem 21. Saisonsieg auch das dingfest gemachte Playoff-Ticket feiern.

Denis Wucherer (HC FRAPORT SKYLINERS): „Heute hatten wir den richtigen Fokus, zudem sind die Dreier gefallen – das war zuletzt gegen Hagen nicht der Fall. Wir sind froh, dass wir uns schon zum jetzigen Zeitpunkt für die Playoffs qualifizieren konnten. Nun gilt es, sich weiter in den vorderen Regionen festzubeißen, um eine möglichst ideale Ausgangssituation für die Postseason zu erlangen.“

Götz Rohdewald (HC Uni Baskets Münster): „Wir sind zwar mit dem Bus angekommen, doch unsere Physis und mentale Stärke haben nicht den Weg in die Halle gefunden. Frankfurt hat mit seiner Verteidigung dafür gesorgt, das wir offensiv kaum Bewegungsspielraum hatten – da müssen wir zukünftig besser werden, wenn wir im Playoff-Rennen weiter mitreden wollen.“

Vorberichte ProB Süd 25. Spieltag

30.03.2024 15:30 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. FRAPORT SKYLINERS Juniors

In der Hauptrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga sind für die Porsche Basketball-Akademie noch zwei Partien ausstehend. Aufgrund der Tabellenkonstellation in der ProB Süd könnten die Ludwigsburger mit zwei Erfolgserlebnissen in die Postseason einziehen, benötigen aber auch eben diese zwei Siege, um die Playoff-Chance am Leben zu halten. Im ersten Schritt gastiert am Samstag (30.03., 15:30 Uhr) Frankfurt in der Rundsporthalle.
 
Anderes Jahr, andere Ausgangslage und doch in gewisser Weise eine vergleichbare Situation: Die Porsche Basketball-Akademie geht mit großer Ambition und einer recht ausgeglichenen, tabellarischen Ausgangslage vor Augen in die letzten beiden Hauptrunden-Partien der laufenden Saison. Während es in der vergangenen Spielzeit noch um den Klassenverbleib ging, stehen im Hier und Jetzt die Playoffs im Mittelpunkt. 2023 holte Ludwigsburg die entscheidenden Siege an den Spieltagen 22 und 24 und profitierte an den Spieltagen 25 und 26 von der Sieglosigkeit der Konkurrenz. 2024 bedarf es nun eigener Erfolgserlebnisse und paralleler Ausrutscher der Konkurrenz – als Tabellenzehnter sind die Schwaben zwar bilanzgleich mit Rang acht, aber eben auch Zehnter. Aufgrund der beiden noch ausstehenden Spieltage samt zahlreicher direkter Duelle der Playoff-Aspiranten ist für Ludwigsburg von Platz fünf bis elf noch alles im Bereich des Möglichen. Allerdings nur dann, wenn doppelt gewonnen wird.
 
Für exakt dieses Unterfangen ist alles im finalen Hauptrunden-Heimspiel angerichtet, der Gegner einmal mehr ein hochtalentierter: Die FRAPORT SKYLINERS Juniors, in anderen Worten der Tabellenvierte, gastieren in der Rundsporthalle und könnten ihrerseits mit einem Erfolgserlebnis die Postseason-Teilnahme dingfest machen. Personell sind beide Klubs ideal fürs Aufeinandertreffen aufgestellt: Sowohl die MHP RIESEN Ludwigsburg als auch die erste Frankfurter Mannschaft sind erst am Ostersonntag im Einsatz, sodass es zu keinen Abstellungen in Richtung easyCredit BBL- und ProA-Aufgebot kommen sollte.
 
Ungeachtet des Kaders sollte Ludwigsburg den Mann des Hinspiels und einzigen Import-Akteur der Hessen defensiv in den Griff bekommen: Point Guard Trevian Bell ist mit durchschnittlich 15,3 Punkten, 5,1 Rebounds und 2,5 Assists der formstärkste Frankfurter – und sorgte in der Vorwoche per Buzzerbeater für den sehenswerten wie umjubelten 86:85-Sieg gegen Tabellenführer Dragons Rhöndorf. An seiner Seite findet sich mit Justin Onyejiaka (19,1 PpS) ein weiterer, sehr talentierter Guard in den Reihen der Mannschaft von Sepehr Tarrah. Der 19-Jährige machte aufgrund von Verletzungsproblemen und Doppelbelastung bisher aber nur acht ProB-Partien. Zudem punkten durchschnittlich Jordan Samare (14,7), Nolan Adekunle (12,9) und Philipp Hadenfeldt (10,3) zweistellig. Prinzipiell gleichen sich viele Anlagen in beiden Aufgeboten: Die Nachwuchsriegen in Frankfurt und Ludwigsburg sind verhältnismäßig jung, sicherlich talentiert und ihre ersten Schritte im Herren-Basketball bereits erfolgreich gegangen und gleichermaßen motiviert, es (erstmalig) in die Playoffs zu schaffen.
 
Während für die Porsche Basketball-Akademie viele Aspekte funktionieren müssen, um dieses Ziel zu erreichen, war der Aufwärtstrend in den vergangenen Wochen unverkennbar: In Erfurt (84:75) und in Oberhaching (104:93) spielten die Gelb-Schwarzen gut, verwandelten das Gute aber nicht in Zählbares, erlaubten sich in der Crunchtime zu viele Fehler. Zwischenzeitlich sorgte der 78:70-Heimsieg gegen den TSV Tröster Breitengüßbach ebenso wie das Erreichen des Playoff-Viertelfinals in der U19-Bundesliga für Aufwind.


30.03.2024 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. CATL Basketball Löwen

Ein ausführlicher Bericht folgt in Kürze.


30.03.2024 19:00 Uhr Black Forest Panthers vs. TSV Tröster Breitengüßbach

Es ist das erste Spiel für die Tröster-Truppe nachdem der sportliche Abstieg in die Regionalliga feststeht. Eine Woche seit der knappen 76:77-Heimniederlage gegen die BG Hessing Leitershofen ist nun vergangen. Nach der Leere und Schockstarre direkt nach Spielende und dem anschließenden aufmunternden Applaus sowie den Standing Ovations des Breitengüßbacher Publikums will die Mannschaft von Headcoach Mark Völkl nochmal angreifen und unbedingt den 13. Platz in der Tabelle zurückerobern. Grundlage hierfür sind entweder zwei Siege in den letzten beiden Spielen oder ein Sieg in Schwenningen mit mehr als 19 Punkten und eine Niederlage am letzten Spieltag, sofern in beiden Konstellationen die Black Forest Panthers in Erfurt verlieren.

Bei den Schwarzwäldern keimte am vergangenen Samstag nach dem überraschenden 93:98-Auswärtssieg beim BBC Coburg nochmal Hoffnung auf den Klassenerhalt auf, da Ehingen mit 102:98 in Erfurt das Nachsehen hatte. Im vorgezogenen Heimspiel des 25. Spieltages am letzten Dienstag schlug Ehingen überraschend den FC Bayern München 2 mit 94:87 und sorgte damit für den eigenen Klassenerhalt. Somit sind neben Breitengüßbach auch die Schwenninger sportlich abgestiegen und müssen den Gang in die Regionalliga antreten. Deswegen geht es für beide Mannschaften am Samstag nur noch um den vorletzten Platz in der Tabelle.

Der TSV Tröster Breitengüßbach möchte unbedingt den dritten Auswärtssieg in dieser Saison einfahren. Dafür kommt es logischerweise auf eine gute Verteidigung an. Aufpassen müssen die Oberfranken besonders auf Lagermann (15,1), Anderson (13,8), Kjartansson (11,4), Fanchini (10,6) und Agyepong (10,6). Dieses Quintett erzielt mit Abstand die meisten Punkte der Schwarzwälder und sollte besonders eng bewacht werden. Gelingt es Güßbach diese fünf hart und intensiv zu verteidigen, wäre das eine gute Grundlage für einen möglichen Erfolg. Allerdings kommt es auch auf den eigenen offensiven Rhythmus an.

Schwenningen hat die viertschwächste Verteidigung der Liga. Deswegen wird es enorm wichtig sein, das Spiel schnell zu machen und möglichst viele Punkte zu erzielen, bevor die Abwehr der Schwarzwälder kompakt steht. Aber auch gute Ballbewegung mit dem Auge für den freien Mann am Brett oder an der Dreierlinie ist wichtig, damit man zu freien Würfen kommt, die hoffentlich mit einer hohen Quote versenkt werden. Auch der Rebound wird ein wichtiger Faktor im Spiel sein. Es müssen alle TSVler geschlossen um jeden Abpraller kämpfen, damit Schwenningens große Centergarde um Daniel Mayr möglichst wenig zweite Wurfchancen erhält.


30.03.2024 19:30 Uhr Ahorn Camp BIS Baskets Speyer vs. Dragons Rhöndorf

Der Kampf um die Playoff-Plätze in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB geht in die heiße Phase. Und die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer sind mitten im Geschehen. Vor dem vorletzten Spieltag der Hauptrunde machen sich in der Südgruppe acht Teams Hoffnungen auf die fünf noch vakanten Ränge.

Um im Rennen zu bleiben, müssen die Speyerer am Samstag, 30. März, ab 19.30 Uhr in der heimischen PSD Bank-Halle Nord wie zuletzt gegen die Erfurter Basketball-Löwen einen Favoriten stürzen. Sie sind Gastgeber von Liga-Primus Dragons Rhöndorf, der von der Spitzenposition nicht mehr zu verdrängen ist.

BIS-Trainer Carl Mbassa hat die Rheinländer schon vor Rundenbeginn „zum engeren Kreis der Aufstiegsanwärter“ gezählt und sieht sich nun bestätigt. „Die Rhöndorfer stehen verdient an erster Stelle. Da sie Platz eins sicher haben, bleibt abzuwarten, ob sie personell aus dem Vollen schöpfen werden“, sagt er. Zu den Leistungsträgern der Dragons zählen neben Comboguard Kelvin Omojola, der in der Saison 2021/2022 das BIS-Trikot trug, Aufbauspieler Tyreese Blunt und Center Avery Sullivan.

Obwohl die BIS-Auswahl um Kapitän DJ Woodmore von der Papierform her klarer Außenseiter ist, will sie sich mit viel Selbstbewusstsein präsentieren. Immerhin haben die Speyerer zuletzt drei Siege in Serie gefeiert und die fünf jüngsten Heimspiele erfolgreich bestritten. „Mit der Unterstützung unserer Fans sind wir stark. Das soll auch so bleiben“, betont Coach Mbassa. Die möglicherweise entscheidende Partie um den Einzug in die Playoffs bestreiten die BIS Baskets allerdings auswärts am Samstag, 6. April, bei der Reserve des Erstligisten Bayern München.


30.03.2024 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. BBC Coburg

Am 25. und vorletzten Spieltag der ProB Süd reist der BBC Coburg zu den Kangaroos nach Leitershofen, die mit nur einem Sieg weniger dem BBC in der Tabelle dicht auf den Fersen sind und somit ebenfalls von den Playoffs träumen. Sprungball in der Mehrzweckhalle Stadtbergen ist am kommenden Samstag um 19:30 Uhr. Die Kangaroos bieten zusätzlich auf ihrem YouTube-Kanal einen kostenlosen Livestream an, über den das Spiel verfolgt werden kann.

Trotz der drei knappen Niederlagen zuletzt hat der BBC Coburg in den verbleibenden beiden Partien der Hauptrunde weiterhin die Chance, sich auch in dieser Spielzeit wieder für die Playoffs zu qualifizieren. Dafür braucht es aber vor allem in der Defensive eine deutlich engagiertere Leistung als in den vorherigen Spielen. Die Vestestädter gestatteten ihren Gegnern dabei im Schnitt über 97 Punkte, was selbst auch für die talentierte Coburger Offensive zu viel ist. „Ohne Intensität und ohne Einsatz kannst du keine Spiele gewinnen“, meinte Cheftrainer Patrick Seidel nach der Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen Schwenningen. Beides soll aus Coburger Sicht am besten schon gegen die Kangaroos wieder vorhanden sein, denn viel Zeit, um die Playoffs klar zu machen, bleibt dem BBC nicht mehr.

Coburgs Kapitän Sven Lorber will mit seinen Teamkollegen natürlich an der Endrunde teilnehmen. Er schätzt die Partie gegen die bayerischen Schwaben folgendermaßen ein: „In Leitershofen wird es sicherlich nicht einfach und auch ein komplett anderes Spiel als das Hinspiel. Zum einen, weil bei Leitershofen zwei bis drei Stammspieler wieder dabei sind, die im Hinspiel gefehlt haben und zum anderen ist es jetzt an den verbleibenden zwei Spieltagen ein heißer Kampf um die Playoffs, wer überhaupt reinkommt und auf welcher Position. Wir wollen unseren Playoffspot natürlich jetzt sichern, was wir die letzten drei Spiele nicht geschafft haben, da haben wir einiges gutzumachen. Das wird in Leitershofen nicht unbedingt leichter. Da wird die Hütte brennen und die werden sich auf jeden Ball schmeißen. Genauso müssen wir aber auch um jeden Ball fighten, als Team zusammenspielen und dann mit 100 Prozent Wille das Ding holen!“

Durch den 77:76-Auswärtssieg in Breitengüßbach besiegelten die Kangaroos am vergangenen Samstag nicht nur den Abstieg des fränkischen Nachbarn der Coburger, sondern schoben sich durch den Erfolg vor auf den letzten verbleibenden Playoffplatz. Den wollen sich die Kangaroos auch nicht mehr nehmen lassen, doch zusammen mit Speyer, Ludwigsburg und Fellbach steht Leitershofen derzeit punktgleich da. Der direkte Vergleich spricht jedoch zugunsten der Kangaroos, weshalb die Hausherren gewillt sind, durch einen Sieg mit dem BBC gleichzuziehen und Platz acht vor der Konkurrenz zu verteidigen.

Vorberichte ProB Nord 25. Spieltag

30.03.2024 15:00 Uhr Berlin Braves 2000 vs. SC Rist Wedel

Die Spannung steigt. Bereits vor dem Auftakt der ProB-Playoffs steht bei den Ristern viel auf dem Spiel – nämlich der Tabellenstand am Hauptrundenende. Wird man den dritten Rang verteidigen können? „Wir haben mit Berlin und Köln jetzt noch mal zwei Brocken vor uns“, sagt Rist-Co-Trainerin Constanze Wegner. Am Sonnabend (30. März, 15:00 Uhr) sind die Gelb-Grünen bei den Berlin Braves (mit zwei Punkten weniger als der SC Rist Tabellenfünfter) zu Gast.

„Wir gehen immer bestmöglich vorbereitet in jedes Spiel – und auch immer mit dem Ziel, das zu gewinnen. Alles andere wäre Zeitverschwendung. Für uns ist das super, jetzt noch mal zwei so gute Gegner vor den Playoffs zu haben, weil wir dann mit einer entsprechenden Spannung und Fokussierung das Abschlussprogramm fahren, bevor es dann in die Playoffs geht“, verdeutlicht Wegner.

Die ohnehin schon starke Berliner Truppe ist im Laufe der Saison mit dem Ukrainer Andrii Kozhemiakin sowie dem US-Amerikaner Seth Compas zusätzlich aufgebessert worden, während Jacob Mampuya ging. Berlins bester Korbschütze ist der ehemalige Nationalspieler Andreas Seiferth. Der fehlte im Hinspiel, das der SC Rist im Oktober mit 89:83 gewann.


30.03.2024 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Iserlohn Kangaroos

Am kommenden Osterwochenende, den 30. März um 19 Uhr, steht ein spannendes Derby der Traditionsvereine bevor, wenn die LOK Bernau in der Erich-Wünsch-Halle gegen die Iserlohn Kangaroos in der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProB Nord antritt. Beide Vereine, gegründet im Jahr 1958, bringen eine reiche Geschichte und eine starke Basketballtradition mit sich. Trotzdem bringt dies allein keine Siege, denn nur die Leistung auf dem Spielfeld zählt. Dementsprechend geht es für die LOK Bernau um den Klassenerhalt, während die Iserlohn Kangaroos diesen bereits gesichert haben.

Die Iserlohn Kangaroos kommen mit einem letzten Sieg gegen Herford ins Spiel, der ihren Klassenerhalt für diese Saison sicherte. Mit einer Bilanz von 9 Siegen und 15 Niederlagen stehen sie derzeit auf dem 10. Platz in der Tabelle und haben rein rechnerisch noch die Chance an einer Playoffteilnahme. Diese erfahrenen Gegner sind bekannt für ihre Vielseitigkeit und Stärke auf dem Feld. Spieler wie Travis Henson, Samuel Mpacko, Viktor Ziring, Elias Marei und Clayton Ladine bringen eine Mischung aus Erfahrung und Talent mit. Besonders da der Kader ProA Erfahrung aufweist, wie mit zum Beispiel dem Werfer Johannes Konradt, wird dieses Spiel zweifellos eine große Herausforderung für die LOK Bernau darstellen.

Auch die LOK Bernau befindet sich in einer entscheidenden Phase, in der jedes Spiel von großer Bedeutung ist. Nach dem letzten enttäuschenden Spiel gegen die Berlin Braves 2000, bei dem die Mannschaft eine Niederlage hinnehmen musste, ist der Druck auf das Team gestiegen. So ist die Mannschaft von dem 9. Tabellenplatz auf den 11. Tabellenplatz abgerutscht. Vor allem die Probleme der Saison von Trägheit, Einzelaktionen und zu wenig Ballbewegung haben die Mannschaft eingeholt. Trotz dieser Widrigkeiten bleibt das Ziel klar: das Spiel kontrollieren, als Einheit auftreten und den Sieg vor heimischem Publikum sichern.

Trainer Davide Bottinelli erklärt: „Es ist das letzte Heimspiel der regulären Saison und wir wollen dieses Spiel in bester Art und Weise ehren. Der Blick auf die Tabelle ist nicht so optimal, dennoch haben wir unsere Zukunft in der Hand. Das ist ein Privileg und wir wollen diese Chance nutzen. Wir benötigen eine physische Leistung, bei der wir externe Faktoren komplett ausblenden und wir uns auf unsere Leistung fokussieren. Als Mannschaft in der Offensive zu agieren, wird entscheidend sein. Wir wollen viel Ballbewegung etablieren, um bessere Wurfmöglichkeiten für alle zu schaffen. Gleichzeitig wird Iserlohn mit vollem Dampf auf uns zukommen. Deswegen brauchen wir eine präzise Verteidigung, insbesondere abseits des Balls und beim Rebound. Zum Schluss lade ich herzlich alle möglichen Fans in die Halle ein. Die Jungs brauchen eure treue Unterstützung. Lasst uns zusammen den Sieg holen.“


30.03.2024 19:00 Uhr Ademax Ballers Ibbenbüren vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Am Samstag steht gegen die Baskets Wolmirstedt das vorletzte Spiel der Saison an. Um 19 Uhr kämpfen die Basketballer des TVI um ihre letzte Chance auf den Nichtabstieg. Die Gäste sind derweil sicher für die Playoffs qualifiziert. Für diese schwere Aufgabe hoffen die Ademax Ballers einmal mehr auf die Unterstützung der Heimfans.

Die Baskets Wolmirstedt reisen mit einer ganz starken Truppe an. Das Team von Coach Eiko Potthast wird nicht von einem herausragenden Spieler getragen, sondern überzeugt durch eine ausgeglichene und vielseitig besetzte Mannschaft. Gleich fünf Spieler scoren im Schnitt zweistellig. Mit Blick auf die Playoffs sitzt für die Baskets auch noch das Heimrecht drin.

Die angespannte Kadersituation hat sich entschärft. Neben dem Langzeitverletzten Victorio Dente sind alle Spieler an Board. Der Blick auf die Tabelle zeigt eindeutig: Der TVI muss gewinnen. Bei einer Niederlage wäre der Traum vom Nichtabstieg geplatzt. Gegenüber den direkten Konkurrenten aus Itzehoe und Herford haben die Gastgeber bei zwei verbleibenden Spielen zwei Siege Rückstand. Es braucht also auch in den Parallelspielen die passenden Ergebnisse aus TVI-Sicht.

Das sagt Coach Naoufal Uariachi: „Die Spieler sind sich dieser schwierigen Aufgabe bewusst und verstehen voll und ganz, worauf es ankommt. Wolmirstedt ist momentan in Topform und gehört zu den besten Mannschaften der Liga. Wir wollen uns aber auf uns konzentrieren und Wolmirstedt schlagen, was eine große Herausforderung ist.“


30.03.2024 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. TKS 49ers

Die Mannschaft von Headcoach Vladimir Pastushenko befindet sich im harten Kampf um die letzten Playoff-Plätze und belegt aktuell den neunten Tabellenplatz, der nicht für die Teilnahme der Endrunde reichen würde.

Insgesamt zehn Siege stehen für die Brandenburger bislang zu Buche. Einer davon gelang im Hinspiel, als die Schwelmer, um den damaligen Topscorer Robert Merz (21 Punkte), über drei Viertel lang chancenlos waren und am Ende verdient mit 75:85 verloren haben. Die 49ers haben nicht einen herausragenden Akteur, sondern zeichnen sich durch eine große Variabilität aus. Mehrere Spieler kommen im Durchschnitt auf ca. zehn Punkte pro Spiel. Unter den Körben wartet auf Khalil Miller mit Robin Jorch ein erfahrener Center, der mittlerweile seit mehreren Jahren einer der dominantesten Center der Liga ist. Um die Niederlagenserie beenden zu können, wird die Verteidigung des Topscorers im Fokus stehen müssen.

Nach drei Niederlagen in Folge gegen Top-Teams sind Chris Frazier und Co auf den vierten Platz abgerutscht und mit den SBB Baskets und den Berlin Braves lauern die nächsten zwei Mannschaften, mit nur einem Sieg Rückstand, auf den Plätzen Fünf und Sechs. Um das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde zu ermöglichen, benötigen die Mannen von Falk Möller deshalb dringend einen Sieg.

Der Headcoach äußert sich vor dem Heimspiel wie folgt: „Letzte Woche haben wir Köln nicht stoppen können und am Ende 94 Punkte zugelassen. Das müssen wir wieder in den Griff bekommen und härter arbeiten! Um uns für die bislang gute Saison mit dem Heimrecht zu belohnen, brauchen wir dringend Siege. Damit wollen wir, vor unseren eigenen Fans, gegen die 49ers anfangen.“


30.03.2024 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. Bayer Giants Leverkusen

Es ist das letzte Heimspiel der Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga für die Itzehoe Eagles. Und es ist nicht ausgeschlossen, dass es bis auf Weiteres das letzte Zweitliga-Heimspiel wird: Die Abstiegsgefahr ist vor den letzten beiden Partien akut. In dieser Situation kommt laut Coach Timo Völkerink ins Sportzentrum am Lehmwohld „das Beste, was die Liga zu bieten hat“. Sonnabend (30. März) um 19.30 Uhr geht es am Pano-Spieltag im Sportzentrum am Lehmwohld gegen die Bayer Giants Leverkusen.

Die Gäste stehen an der Tabellenspitze, das erklärte Ziel des Teams von Ex-Nationalspieler Hans-Jürgen (Hansi) Gnad ist der Wiederaufstieg in die ProA. „Sie sind tief besetzt und haben viele verschiedene Optionen“, sagt Völkerink. Zu den besten davon gehören die Ex-Eagles Trey McBride und Marko Boksic.

Die Wiedersehensfreude muss kurz ausfallen, denn die Gastgeber brauchen den Sieg. Die Itzehoer stehen als Drittletzter auf einem Nichtabstiegsplatz, doch direkt hinter ihnen lauern die punktgleichen Herforder, deren Restprogramm auf dem Papier deutlich leichter ist als das der Eagles, die zum Abschluss nach Iserlohn müssen. Ein Erfolg am vergangenen Wochenende bei den TKS 49ers wäre ein wichtiger Schritt gewesen, doch die Itzehoer gaben ihn nach hoher Führung aus der Hand. Dazu sagt der Trainer: „Wir haben die Enttäuschung der letzten Woche aufgearbeitet und sind bereit, alles auf dem Feld zu lassen.“ Er hat den kompletten Kader zur Verfügung und setzt auf viel Unterstützung von den Rängen: „Wir haben bereits sechs Heimspiele gewonnen und glauben daran, mit unseren Fans im Rücken die Sensation zu schaffen. Dafür müssen wir konstant punkten, das Spiel darf nicht zu schnell werden, und unser Rebounding muss wieder besser werden.“


30.03.2024 19:30 Uhr BBG Herford vs. Seawolves Academy

Ein ausführlicher Bericht folgt in Kürze.


31.03.2024 16:00 Uhr BSW Sixers vs. RheinStars Köln

Am Ostersonntag kommt mit den Rheinstars Köln der Tabellenzweite der Pro B Nord in den Sixers Dome. Während der zweite Platz den Gästen nicht mehr zu nehmen ist, geht es für die Sixers im Kampf um die Playoffs noch um wichtige Punkte.

Das letzte Heimspiel der regulären Saison für die Sixers steht an. Nach der knappen Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Leverkusen schöpft die Mannschaft neuen Mut im Kampf um die Playoffs. Vor den eigenen Fans wird eine leidenschaftliche und kämpferische Leistung nötig sein, um gegen den Tabellenzweiten die Chancen auf die Playoffs zu wahren.

Die Kölner sind seit sechs Spielen ungeschlagen. Sie bestechen mit aggressiver Defense, meiste Steals der Liga, und schnellen Umschaltspiel. Im Setplay haben sie in Rupert Hennen und Bryan Battle zwei Guards die beständig aus dem Pick and Roll kreieren können. Unter dem Korb sorgen Grantas Vasiliauskas und Björn Rohwer für Punkte und Rebounds. Letztgenannter legte im letzten Spiel gegen Schwelm 32 Punkte und 15 Rebounds auf. Die Sixers sind also gewarnt.

Mit einer Mischung aus Stolz und Enttäuschung traten die Sixers nach der Niederlage in Leverkusen die Heimreise an. Das gute Spiel und die Gewissheit die Playoffs noch in der eigenen Hand zu haben, geben Rückenwind für die letzten beiden Saisonspiele. Mit der Unterstützung ihrer Fans wollen die Sixers dem Tabellenzweiten einen Fight liefern. Der Syntainics MBC bestreitet am Samstag das Derby gegen die Niners aus Chemnitz, somit sollten alle Doppellizenzspieler zur Verfügung stehen.