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Nächste Abschiede bei den RÖMERSTROM Gladiators. Club zieht die Vertragsoption bei Till Isemann und Alex Laurent.

21. Juni 2023/in APP, Kadernews, Kadernews ProA

Vertragsoptionen der beiden Akteure werden von Vereinsseite gezogen. Sowohl Isemann als auch Laurent fehlten zu Saisonende verletzt.

Nach den ersten Abgängen von Dylan Painter, Travis Daniels und Jordan Johnson schreitet der Umbruch im Kader der RÖMERSTROM Gladiators für die Saison 2023/24 weiter voran. Mit Till Isemann und Alex Laurent stehen die nächsten Abgänge bei den Trierer Profibasketballern fest. Die sportliche Leitung der Gladiatoren entschied sich, die Optionen auf ein weiteres Vertragsjahr nicht zu ziehen. Sowohl Center Isemann als auch Forward Laurent fehlten über weite Strecken der Saison verletzt und spielen in den Planungen für die kommende Saison keine Rolle mehr. Till Isemann wechselte vor der Saison von den wiha Panthers Schwenningen nach Trier, Alex Laurent kam aus Belgien von den Kortrijk Spurs an die Mosel.

Insgesamt 24 Spiele absolvierte Isemann im Dress der Moselstädter und stand in diesen durchschnittlich 16:35 Minuten auf dem Feld. 7,7 Punkte, 6,3 Rebounds und 0,8 Blocks pro Partie steuerte der 26-jährige Center bei und war mit 20 Punkten gegen Schwenningen und 18 Zählern gegen Vechta Topscorer der RÖMERSTROM Gladiators. Mit Blick auf die neue Saison suchen die sportlich Verantwortlichen der Gladiatoren jedoch einen anderen Spielertyp und entschieden sich für eine Trennung von Isemann.

Der luxemburgische Nationalspieler Alex Laurent stand in 27 Partien für die Gladiatoren auf dem Parkett. Eine schwerere Rückenverletzung bremste den 1,98 Meter großen Forward immer wieder aus, dennoch steigerte sich Laurent im Laufe der Saison merklich und gehörte mit seinem Einsatz und seiner Athletik zu den spektakulärsten Spielern der vergangenen Saison. 6,1 Punkte, 3,2 Rebounds und 0,7 Assists erzielte Laurent durchschnittlich. Nach erneut auftretenden Schmerzen musste Laurent die letzten Saisonspiele erneut aussetzen und muss sich nun eine neue Herausforderung außerhalb von Trier suchen.

Die RÖMERSTROM Gladiators Trier bedanken sich bei Till Isemann und Alex Laurent für ihren Einsatz in der vergangenen Saison und wünschen beruflich sowie privat beiden alles Gute und viel Erfolg.

Text: Alex Lessenich

Foto: Simon Engelbert / PHOTOGROOVE

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2023/06/Kadernews-Isemann-Laurent-Trier.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2023-06-21 13:10:342023-06-21 16:14:54Nächste Abschiede bei den RÖMERSTROM Gladiators. Club zieht die Vertragsoption bei Till Isemann und Alex Laurent.

Two more Years: Headcoach Steven Esterkamp verlängert seinen Vertrag bei den Uni Baskets Paderborn

21. Juni 2023/in APP, Kadernews, Kadernews ProA

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Paderborn, 12. Mai 2023 – Eine Nachricht, auf die nicht nur die Fans der Uni Baskets Paderborn in den zurückliegenden Monaten gespannt gewartet haben: Headcoach Steven Esterkamp verlängert seinen Vertrag beim ProA-Ligisten um zwei weitere Jahre. Als Cheftrainer war er das entscheidende strategische Fundament für die positive sportliche Entwicklung des ostwestfälischen Traditionsclubs in den vergangenen vier Jahren: Seit Esterkamp im Sommer 2019 seinen Job in Paderborn angetreten hat, zeigt die Erfolgskurve nach oben. Dem 6. Platz in der Corona-bedingt abgebrochenen Saison 2019/20 folgte ein 10. Rang in 2020/21, anschließend in der Spielzeit 2021/22 nach einem 6. Platz in der Hauptrunde die vielumjubelte Playoffteilnahme seit einer Dekade. In der just beendeten Hauptrunde der Saison 2022/23 belegten die Baskets am Ende Platz 11 und verpassten eine weitere mögliche Endrunde erst denkbar knapp am letzten Spieltag. Erfolge, die natürlich auch Begehrlichkeiten anderer Clubs weckten. Steven Esterkamp entschied sich dennoch, seine Arbeit in Paderborn fortzusetzen. 

Steven Esterkamp und Paderborn – das ist eine ganz besondere Verbindung: Der gebürtige US-Amerikaner feierte hier in der Zeit von 2004-2009 seinen Durchbruch als Spieler, seit 2019 hat er sich mit den Uni Baskets Paderborn auch in der Riege der Cheftrainer im deutschen Profibasketball endgültig etabliert. Die längere sportliche Durststrecke der Baskets scheint unter ihm beendet zu sein, der Club blickt nach jahrelangem Verharren in den unteren Tabellenrängen nach oben und hat sich unter Esterkamp wieder zum regelmäßigen Playoffaspiranten und -teilnehmer mit einem begeisternden Spielstil entwickelt, gegen den sich vor allem die vermeintlichen „großen“ Clubs gern mal die Zähne ausbeißen.  

Baskets Headcoach Steven Esterkamp erklärt, warum er sich für einen Verbleib in Paderborn entschieden hat und auf welche Ziele er sich in den kommenden Wochen und Monaten fokussiert: „Ich bin glücklich und aufgeregt, unsere Arbeit der letzten Jahre fortzusetzen. Ich freue mich darauf, das neue Team aufzubauen und für die Zukunft des Clubs zu kämpfen. Paderborn ist ein Ort, der mir das Vertrauen gibt, mich weiter zu entwickeln – nicht nur individuell, sondern auch mit dem Club. Basketball ist ein großer Teil der Gründe für die Entscheidung zu bleiben, aber auch die Familie hat ein großes Mitspracherecht bei solchen grundlegenden Themen. Und ja, wir als Familie sind glücklich hier in Paderborn. Für mich war es wichtig, die Entscheidung früh im Vorfeld der neuen Saison zu treffen, denn ich will mit der neuen Mannschaft durchstarten. Die nächsten Monate werde ich mit der Planung und der Suche nach den richtigen Spielern für uns verbringen. Ich hoffe, dass wir in der Lage sind, Spielerpersönlichkeiten zu finden und zu bekommen, die Lust haben, zu uns zu kommen und sich zu entwickeln, so dass wir eine weitere konkurrenzfähige Saison in der ProA spielen können. Und ich hoffe auch, dass die Jungs früh genug unterschreiben, damit ich im Juli noch einen kleinen Urlaub mit meiner Familie genießen kann, wenn alles passt.“ 

Dominik Meyer, Geschäftsführer, blickt ebenfalls voller Motivation nach vorn: „Das war schon eine spannende Geschichte, die sich insgesamt über ein halbes Jahr Verhandlungsdauer zog. Dafür gab es aber absolut verständliche Gründe auf beiden Seiten. Dennoch verliefen die Gespräche immer respektvoll, sehr offen und ehrlich – das macht die Sache aber nicht immer unbedingt einfacher. Natürlich wollte Steven nach den bisherigen erfolgreichen Jahren hier in Paderborn einige andere Optionen prüfen. Richtig weg von uns war er im Grunde aber nie, und deswegen hat er sich letztendlich auch für einen Verbleib hier in Paderborn bei den Baskets entschieden. Steven und ich haben ein sehr gutes, absolut vertrauensvolles Verhältnis. Wir können uns auch ehrlich die Meinung sagen. Für die Entwicklung dieses Standortes und für die Zusammenarbeit ist diese Vertrauensbasis optimal. Dass Steven menschlich ein grandioser Typ ist und mit seiner Philosophie ideal zu uns passt, ist eh ein offenes Geheimnis. Deswegen sind wir sehr froh, jetzt gemeinsam die nächsten Schritte anzugehen, den Club weiter nach vorn zu bringen und die Baskets so auf ein neues Level zu heben.“ 

Baskets-Präsident Jordi Perez freut sich über die gelungenen Verhandlungen: „Wir sind sehr froh, dass es jetzt doch ziemlich früh im Vorfeld der neuen Saison geklappt hat mit Stevens Vertragsverlängerung. So können alle Verantwortlichen und besonders Steven selbst in Ruhe daran arbeiten, ein schlagkräftiges Team für die kommende neue Saison zusammenzustellen. Wir konzentrieren uns parallel im Umfeld auf die ganzen anderen wichtigen Dinge, die anstehen. Ein Zweijahresvertrag ist als Planungssicherheit für beide Seiten wichtig: Wir möchten auch in Zukunft weiter unsere sportliche und finanzielle Situation stärken – der Trainer ist in diesem gesamten Konstrukt ein wichtiger Baustein. Darüber hinaus stellt die Verlängerung mit Steven für einige Spieler bestimmt einen veritablen Grund dar, in Paderborn zu bleiben oder einen Weg dorthin ins Team zu finden.“ 

Text: Patrick Lüke

Foto: jumpSHOT Marketing

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2023/06/Kadernews-Esterkamp-Paderborn.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2023-06-21 13:02:392023-06-21 16:14:12Two more Years: Headcoach Steven Esterkamp verlängert seinen Vertrag bei den Uni Baskets Paderborn

Der Kapitän bleibt an Bord: Lars Lagerpusch für weitere zwei Jahre im Kader der Uni Baskets Paderborn

21. Juni 2023/in APP, Kadernews, Kadernews ProA

Paderborn, 17. Mai 2023 – Die Uni Baskets Paderborn haben eine weitere wichtige Weichenstellung im Spielerkader für die kommende Saison 2023/24 der Barmer 2. Basketballbundesliga bekanntgegeben: Power Forward Lars Lagerpusch wird für zwei weitere Jahre das Trikot des ostwestfälischen ProA-Ligisten tragen. Der Kapitän gilt als wichtiger Teil der erfolgreichen sportlichen Entwicklung der Baskets in den zurückliegenden beiden Spielzeiten. 

Der mittlerweile 25jährige gebürtige Braunschweiger Lars Lagerpusch schloss sich vor zwei Jahren dem ostwestfälischen ProA-Ligisten Paderborn an und startete dort nach anderthalbjähriger Verletzungspause sein Comeback. Nach einigen kleineren Rückschlägen in seinen ersten Monaten bei den Baskets stabilisierten sich die Leistungen des 2,07 Meter großen Power Forward: In der Spielzeit 2021/22 trug er mit im Schnitt 7.3 Punkten und 3.0 Rebounds einen wichtigen Teil zur ersten Playoffteilnahme der Uni Baskets seit zehn Jahren bei. In der just beendeten Folgesaison 2022/23 konnte er sein Performancelevel nicht nur bestätigen, sondern weiter ausbauen: Pro Begegnung steuerte der Kapitän im Schnitt 9.6 Punkte, 3.6 Rebounds und 1.4 Assists bei. 

Baskets Headcoach Steven Esterkamp erläutert, warum die Verlängerung Lagerpuschs ein wichtiges Signal für die kommende Saison und sieht ihn als wichtige Konstante im Kader der kommenden Saison 23/24: „Lars ist ein wichtiger und nicht wegzudenkender Teil unseres Erfolges der vergangenen beiden Jahre gewesen. Ich freue mich sehr, dass er mit uns in hier Paderborn weitermacht, um an diese erfolgreichen gemeinsamen Jahre anzuknüpfen. Unser Kapitän ist zurück und ich bin überzeugt, dass er sein Potenzial noch lange nicht komplett ausgeschöpft hat. Wir werden um ihn herum ein schlagkräftiges Team für die nächste Spielzeit aufbauen!“ 

Für Kapitän Lars Lagerpusch war die Vertragsverlängerung die beste Option: „Ich fühle mich in Paderborn einfach sehr wohl und habe mich mittlerweile sehr gut in der Stadt eingelebt. Darüber hinaus schätze ich die Zusammenarbeit mit Steven Esterkamp sehr – deswegen war die Verlängerung für mich sofort die stärkste Option, nachdem seine Vertragsverlängerung feststand. Auch das Zusammenspiel mit Florian Held und dem gesamten Office unter Dominik Meyer: Das passt einfach alles und hilft mir persönlich auch, meine Funktion als Kapitän so auszufüllen, wie es von mir erwartet wird. Ich glaube, dass wir in der kommenden Saison weiter große Schritte nach vorne machen werden und freue mich einfach sehr, weiter ein Teil dieses Projekts zu sein!“ 

Dominik Meyer, Geschäftsführer der Uni Baskets Paderborn: „Wir freuen uns, dass wir Lars überzeugen konnten, in Paderborn zu bleiben. Die Verlängerung mit Steven als Headcoach hat da positiv mit hineingespielt, auch wenn Lars bereits im Vorfeld Paderborn für sich selbst als erste Wahl definiert hat. Wichtig war für ihn, erst zu wissen, wer nun Cheftrainer wird – dass es nun für zwei weitere Jahre Steven bleibt, hat ihn in seiner Verlängerungsentscheidung nur noch mehr bestärkt. Ich bin froh, dass Lars ebenfalls für zwei weitere Spielzeiten unterschrieben hat, denn er ist bei uns gerade in der vergangenen Saison wieder richtig in Fahrt gekommen und viele ProA-Clubs hätten ihn mittlerweile gerne in ihrem eigenen Kader. Wir sind überzeugt, dass Paderborn der richtige Standort für ihn ist: Lars hat sich hier mit Unterstützung unserer medizinischen Abteilung nicht nur optimal betreut gefühlt, was seine Verletzungshistorie betrifft, er hat sich auch als Spielerpersönlichkeit auf dem Court enorm weiterentwickelt. Seine Verlängerung ist ein starkes Commitment zur Kontinuität unserer Arbeit in den vergangenen Jahren und ein ebenso starkes Signal für alle gestandenen Spieler im Kader und diejenigen Identifikationsfiguren, die neu hinzukommen werden. Über Lars Qualitäten auf dem Parkett brauchen wir hier gar nicht zu diskutieren: Er ist auf seiner Position einer der stärksten Akteure der Liga und wir werden in den kommenden beiden Jahren noch sehr viel Spaß mit ihm haben!“ 

Meyer gab im Anschluss die Richtung für die kommenden Wochen und Monate vor: „Wir bauen den Kader jetzt nach und nach zusammen und schauen, dass wir unser Team so schnell wie möglich komplett haben. Die Vorbereitungszeit wollen wir optimal nutzen, damit auch in der kommenden Spielzeit eine schlagkräftige Einheit auf dem Feld stehen wird, die wieder um die Playoffs kämpfen kann.“ 

Text: Patrick Lüke

Foto: jumpSHOT Marketing

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2023/06/Kadernews-Lagerpusch-Paderborn.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2023-06-21 13:01:572023-06-21 16:14:34Der Kapitän bleibt an Bord: Lars Lagerpusch für weitere zwei Jahre im Kader der Uni Baskets Paderborn

Erste Bewegungen im Kader der RÖMERSTROM Gladiators Trier. Jordan Johnson, Dylan Painter und Travis Daniels kehren nicht an die Mosel zurück.

21. Juni 2023/in APP, Kadernews, Kadernews ProA

Johnson kam als Nachverpflichtung aus Vechta und avancierte zum Topscorer der Gladiatoren. Daniels gehörte bereits in den letzten Saisonspielen nicht mehr zum Aufgebot.

Nach der enttäuschenden vergangenen Saison laufen die Vorbereitungen auf die Spielzeit 2023/24 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf Hochtouren. Nach der Präsentation des neuen Trainergespanns Don Beck und Jacques Schneider stehen nun bereits die ersten Entscheidungen bezüglich des Kaders für die kommende Saison fest. Mit Jordan Johnson, Dylan Painter und Travis Daniels verlassen gleich drei Import-Spieler die Mosel und suchen sich neue Herausforderungen. Dylan Painter wechselte aus der NCAA nach Trier, Travis Daniels kam als letzter Sommer-Neuzugang nach dem ersten Saisonspiel zu den Gladiatoren und Jordan Johnson wechselte Anfang Dezember von Ligakonkurrent RASTA Vechta in die älteste Stadt Deutschlands. Die Verträge der drei US-Amerikaner laufen aus und werden von den Verantwortlichen der Gladiatoren nicht verlängert.

Als ehemaliger College-Champion und Leistungsträger der Delaware Blue Hens kam Center Dylan Painter nach Trier. Eine Fußverletzung bremste den 2,08 Meter großen Big Man zu Saisonbeginn aus und auch im weiteren Verlauf der Spielzeit blieb Painter hinter den in ihn gesetzten Erwartungen zurück. Auffälligstes Spiel des 25-Jährigen war der 91:88-Auswärtserfolg bei Phoenix Hagen, in dem Painter 20 Punkte und 6 Rebounds auflegte. Insgesamt erzielte er 8,4 Punkte, 5,7 Rebounds und 1 Block pro Spiel. Travis Daniels wechselte spät im Sommer nach Trier und entwickelte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten schnell zum Leistungsträger unter dem Korb. Der 31-jährige Power Forward erzielte Durchschnittswerte von 12 Punkten, 6,3 Rebounds und 1,5 Assists pro Spiel und gehörte bereits in den letzten Saisonspielen aus disziplinarischen Gründen nicht mehr zum Kader der RÖMERSTROM Gladiators. Auch Jordan Johnson, der mit durchschnittlich 15,4 Punkten pro Spiel nicht nur Topscorer der Trierer war, sondern mit seinen 39 Punkten im Heimspiel gegen Düsseldorf auch den neuen Scoring-Rekord der Gladiators aufstellte, spielt in den Planungen der neuen Trainer keine Rolle mehr.

Damit steht fest, dass es nach dem enttäuschenden Abschneiden in der Saison 2022/23 einen größeren Umbruch im Kader der Trierer Profibasketballer geben wird. Die RÖMERSTROM Gladiators bedanken sich bei Painter, Johnson und Daniels für ihren Einsatz in der vergangenen Saison und wünschen alles Gute für den weiteren Karriereweg.

Text: Alex Lessenich5

Foto: Simon Engelbert / PHOTOGROOVE

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2023/06/Kadernews-Painter-Daniels-Johnson-Trier.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2023-06-21 12:52:282023-06-21 16:14:25Erste Bewegungen im Kader der RÖMERSTROM Gladiators Trier. Jordan Johnson, Dylan Painter und Travis Daniels kehren nicht an die Mosel zurück.

TJ Crockett wechselt nach Braunschweig in die easyCredit Basketball Bundesliga

20. Juni 2023/in APP, Kadernews, Kadernews ProA

TJ Crockett wird zur neuen Saison nicht zu den VfL SparkassenStars nach Bochum zurückkehren.  Der 23 jährige Combo Guard unterschrieb einen Vertrag bei den Basketball Löwen Braunschweig in der höchsten deutschen Spielklasse.

„Ich möchte mich bei allen Verantwortlichen und den Fans für die Unterstützung und die Liebe bedanken, die sie mir entgegengebracht haben. Es war eine fantastische Saison und ich werde die Zeit in Bochum nie vergessen“, verabschiedete sich Crockett in einer emotionalen Botschaft. 

Der US-Amerikaner wechselte während der vergangenen Saison, im Dezember 2022, aus der zweiten türkischen Liga von Antalya Günesi tief in den Westen und avancierte sofort zum Publikumsliebling in der Rundsporthalle. Unvergessen bleiben u.a. wohl seine überragenden Leistungen bei den Heimspielen gegen Trier und Kirchheim, wo er innerhalb von wenigen Tagen zwei mal zum AMEVIDA Rockstar des Spiels avancierte und insgesamt 63 Punkte erzielte. In 22 Spielen für den Bochumer Zweitligisten erzielte Crockett im Schnitt 18,5 Punkte, verteilte 4,0 Assists und schnappte sich 3,5 Rebounds. Nach der Hauptrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA hatte der sympathische Guard den höchsten Punkteschnitt aller Spieler der Liga und half dem Banobre-Team eine erfolgreiche Rückrunde zu spielen und den Klassenerhalt frühzeitig zu sichern. Um ein Haar hätte es fast noch mit der Playoff-Teilnahme geklappt.

Der aus Missouri stammende Crockett spielte vor seinem Gastspiel in der Türkei beim spanischen Zweitligisten CB Prat Juventud und zeigte bereits dort seine hohe Qualität. Seine erfolgreiche College-Karriere verbrachte er an der  Lindenwood University in der NCAA2. Der nächste Karriereschritt führt ihn nun zum 14. der abgelaufenen BBL-Saison, bei dem u.a. der deutsche NBA-Spieler Dennis Schröder Gesellschafter ist.

Auch wenn wir TJ gerne wieder in Bochum gesehen hätten, freuen wir uns natürlich, dass erstmals ein Spieler der SparkassenStars den Sprung in die BBL ohne Zwischenstation geschafft hat und wünschen ihm beruflich und privat nur das Beste.

Stimmen zum Abschied von TJ Crockett:

„Wir waren sehr glücklich die Möglichkeit gehabt zu haben TJ zu dem Zeitpunkt der Saison zu verpflichten. Er hat uns den Schub gegeben, den wir bis zum Ende der Saison brauchten. Ich bin sehr dankbar für seine charismatische Performance und wünsche ihm viel Glück für seine verdiente Chance in der höchsten Liga Deutschlands“

Felix Banobre – Headcoach

„TJ hat in der vergangenen Saison seine herausragenden Qualitäten unter Beweis gestellt und uns fast bis in die Playoffs getragen. Dafür sind wir ihm alle sehr dankbar. Wir hätten ihn selbstverständlich gerne noch länger in Bochum gehalten, denn er ist auch abseits des Feldes ein sehr feiner Kerl. Es freut mich sehr, dass er eine Chance in der BBL bekommt und ich bin mir sicher, dass er auch dort seine Qualitäten auf das Parkett bringen wird. Ich wünsche ihm alles erdenklich Gute auf seinem Weg und freue mich darauf, ihn in der BBL weiter beobachten zu können.“

Text: Tobias Steinert – Geschäftsführer

Bild: VfL SparkassenStars Bochum

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2023/06/Kadernews-Crockett-Bochum.jpg 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2023-06-20 14:57:142023-06-20 14:57:15TJ Crockett wechselt nach Braunschweig in die easyCredit Basketball Bundesliga

Zurück in Thüringen – Robin Lodders trägt zukünftig wieder das Jenaer Trikot

20. Juni 2023/in APP, Kadernews, Kadernews ProA

Ein gleichermaßen neues wie an der Saale bereits bekanntes Gesicht wird die Basketballer von Medipolis SC Jena in der kommenden Zweitliga-Saison verstärken. Die Thüringer verpflichten mit Robin Lodders einen Big Man, der vom amtierenden ProA-Meister RASTA Vechta zurück nach Burgau wechselt. Der auf beiden großen Positionen flexibel einsetzbare Akteur unterschrieb einen 2-Jahresvertrag und soll mit Alex Herrera bis 2025 ein äußerst dynamisch-stabiles Frontcourt-Duo bilden.

Nachdem der 28-jährige, in Hannover gebürtige Niedersachse bereits vor zwei Jahren das Trikot mit dem Jenaer Vereinslogo trug, wechselte er im Sommer 2021 nach Vechta, wo er zuletzt neben dem BBL-Aufstieg auch die Meisterschaft der BARMER 2. Basketball Bundesliga feiern konnte. Für den hochwertigen sowie breit besetzten Kader von RASTA Vechta absolvierte Robin Lodders in der vergangenen Saison 41 Spiele.

„Ich habe mich vor zwei Jahren sowohl in der Stadt als auch im Verein sehr wohl gefühlt. Während sich die Wege zwischenzeitlich getrennt hatten, freue ich mich nun nach Jena zurückzukehren. Nach der schwierigen letzten Saison möchte ich dem Verein dabei helfen, wieder in die Erfolgsspur zu finden. Außerdem freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit Björn Harmsen und kann es kaum erwarten bis die Saison wieder losgeht“, so Robin Lodders in seinem Eingangsstatement.

„Robin kennt Jena, kennt das Programm und hat auf der Position Fünf in den vergangenen Jahren gezeigt, über welche Qualitäten er verfügt. Er bringt einen guten Körper mit, ist ein super Charakter und besitzt den nötigen Trainingsfleiß. Ich freue mich, dass er wieder da ist und wir in unserem Frontcourt mit ihm planen können“, sagt Cheftrainer Björn Harmsen.

Text: Medipolis SC Jena

Bild: Christian Becker

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2023/06/Kadernews-Lodders-Jena.jpg 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2023-06-20 14:49:262023-06-20 14:49:27Zurück in Thüringen – Robin Lodders trägt zukünftig wieder das Jenaer Trikot

Praktikum Medien und Kommunikation (m/w/d)

14. Juni 2023/in Allgemein, APP

Du gewinnst Einblicke in die vielfältigen Arbeitsbereiche der BARMER 2. Basketball Bundesliga und kannst dabei eigenständig Projekte umsetzen. Du wirst in vielen verschiedenen Themengebieten unterstützend tätig sein und hast die Möglichkeit auch live bei Spielen in der Halle dabei zu sein!

Ab Oktober 2023 suchen wir einen Praktikanten (m/w/d) für 3 oder 6 Monate in Köln. Das Praktikum erfolgt in Vollzeit.

Praktikumsbeschreibung:

  • Mitarbeit in der redaktionellen & konzeptionellen Weiterentwicklung der Liga-Plattformen
  • Eigenverantwortliche Projektbetreuung
  • Betreuung der verschiedenen Liga-Kanäle: Homepage, Social Media, App
  • Spieltagsdienst am Wochenende mit Unterstützung der Scouter
  • Allgemeine administrative Unterstützung in vielen Bereichen
  •  etc.

Anforderungen:

  • Studium im Bereich Medien, Sport, Kommunikation, Journalismus oder ähnliche Qualifikation von Vorteil
  • Bereitschaft zum Einarbeiten in technische Abläufe hinsichtlich Website und Scouting
  • Begeisterung für Sport insb. Basketballaffinität
  • Eigenverantwortliche und zuverlässige Arbeitsweise
  • Kreativität und Enthusiasmus
  • Photoshop und grundlegende IT-Kenntnisse
  • An den Spieltagen wird Wochenendarbeit vorausgesetzt. Die Wochenendarbeit wird mit entsprechend freien Werktagen ausgeglichen

Wir bieten Dir:

  • Ein professionelles Umfeld mit flachen Hierarchien in dem Du Dich entfalten kannst
  • Einen tiefen Einblick in das Geschäft einer professionellen Basketballliga
  • Viel Gestaltungsspielraum für eigene Ideen
  • Homeoffice teilweise nach Absprache möglich
  • Ein hohes Maß an eigenverantwortlichen Arbeiten
  • Das Praktikum ist vergütet

Das Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga freut sich auf Deine Ideen und deine Bewerbung!

Noch Fragen? Dann melde dich gerne bei Jessica Grimm (grimm@2basketballbundesliga.de) oder schicke uns direkt deine Bewerbungsunterlagen zu.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2023/06/Beitragsbilder-ProA-Vorberichte-Kopie.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2023-06-14 15:00:002023-06-14 12:06:32Praktikum Medien und Kommunikation (m/w/d)

Vorbericht ProA Playoffs Finale Spiel 2

4. Juni 2023/in APP, ProA 22/23, ProA PlayOffs

Foto: Pressefoto Ulmer

Finale: 04.06.2023 16:00 Uhr RASTA Vechta vs. Tigers Tübingen

Trotz der Ausfälle gleich dreier Stammkräfte hat sich RASTA Vechta im Hinspiel des BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Finales bei den Tigers Tübingen ein Unentschieden erkämpft. Nach dem 78:78 (43:54) in der Paul Horn-Arena in Tübingen haben die Vechtaer nun am Sonntag (16 Uhr, RASTA Dome) die Chance, die dritte ProA-Meisterschaft nach 2013 und 208 zu erringen. Der RASTA Dome wird mit 3.140 Zuschauern ausverkauft sein.

Vor fast 2.500 Zuschauern lag das ohne die verletzten Julius Wolf, Chip Flanigan und Siler Schneider   angetretene Team von Head Coach Ty Harrelson beim Hauptrundenzweiten schon mit elf Punkten zurück, ehe es in der 2. Halbzeit nur noch 24 Gegenpunkte zuließ und sich ein Unentschieden erkämpfte. Überragend auf Seiten der Vechtaer: Joel Aminu. Nach 34 Punkten im 4. Spiel der Halbfinal-Serie gegen die JobStairs GIESSEN 46ers gelangen dem 26-Jährigen nun 32 Punkte, er traf fünf seiner sechs Dreierversuche. Zudem kam Naz Bohannon mit 20 Punkten und elf Rebounds auf ein Double-Double.

Ty Harrelson (Head Coach Vechta): „Es war wie schon in den Spielen der Hauptrunde ein enge Partie. Wir haben in der 1. Halbzeit keinen guten Job in der Defense gemacht, in der zweiten war es umso besser. Entscheidend war, dass wir bis zum Ende gekämpft haben. Daher bin ich echt stolz auf die Jungs.“

Joel Aminu (Top-Scorer Vechta): „Man hat gesehen, dass beide Mannschaften diese Meisterschaft gewinnen wollen. In der Halbzeit haben wir ein paar taktischen Veränderungen vorgenommen, die gewirkt haben. Über die genauen Inhalt können wir dann ja vielleicht nach dem Spiel am Sonntag sprechen. Denn da will ich nicht zu viel verraten. Auf jeden Fall haben wir nach der Pause die Intensität hochgefahren. Jetzt haben wir eine gute Ausgangslage für das Rückspiel geschaffen. Die Schlüssel zum Sieg am Sonntag sind unsere Defense und dass wir zusammenspielen. Ein großer Faktor wird aber auch der RASTA Dome sein. Gemeinsam mit unseren Fans können wir den Titel holen!“

Alle Spiele werden Live und kostenlos bei Sportdeutschland.TV übertragen.

Quelle: RASTA Vechta

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2023/06/Beitragsbilder-ProA-Vorbericht-Finale-3-2.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2023-06-04 13:47:022023-06-04 13:47:04Vorbericht ProA Playoffs Finale Spiel 2

Vorbericht ProA Playoffs Finale

1. Juni 2023/in APP, ProA 22/23, ProA PlayOffs

Foto: Christian Becker

Finale: 02.06.2023 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. RASTA Vechta

Im Finale der BARMER 2. Basketball Bundesliga stehen sich die Tigers Tübingen und RASTA Vechta gegenüber. Beide Mannschaften konnten sich durch den Finaleinzug das sportliche Aufstiegsrecht in die easyCredit Basketball Bundesliga sichern. Mit dieser Ansetzung haben die beiden besten Teams nach der Hauptrunde die Chance, die Zweitliga-Meisterschaft zu gewinnen.

Es ist das Kräftemessen der beiden besten Teams in dieser Saison, wobei die Tigers Tübingen in der Rückrunde noch besser wurden. Im Viertelfinale mussten sie dann gegen die Eisbären Bremerhaven in ein Spiel 5, ehe sie sie im Halbfinale die PS Karlsruhe LIONS deutlich mit 3:0 besiegten. In der Hauptrunde siegte RASTA im Dome gegen die Tübinger durch einen Buzzer Beater von Julius Wolf mit 79:77. Mitte Februar kassierten die Vechtaer dann wegen eines verschlafenen Starts eine 68:79-Niederlage in der Paul Horn-Arena. „Es ist wohl jedem klar, dass die Tigers Tübingen ein starker Gegner sind. Danny Jansson macht dort einen super Job. Mit Zac Seljaas haben sie einen der besten Spieler der Liga, wenn nicht sogar den besten, im Kader. Sie haben gute Inside-Spieler und ihre Guards spielen hart, verteidigen sehr gut. Wir werden also alle Hände voll zu tun bekommen“, weiß Ty Harrelson.

„Ich denke, die beiden besten Mannschaften kämpfen nun um die Zweitliga-Meisterschaft“, sagt Danny Jansson, der die Tigers auch letztes Jahr ins BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Finale führte, der Klub aber auf einen Aufstieg verzichtete. „Vechta war in der Saison etwas konstanter und geht als Favorit in das Duell. Wir werden alles in die Waagschale werfen, um den Titel zu holen. Jeder Spieler beider Teams brennt auf diese zwei Spiele. Die Zuschauer dürfen sich auf jeden Fall freuen“, so der am 11. Juni 44 Jahre alt werdende Finne.

„Als wir in diese Saison gegangen sind, haben wir uns nicht nur das Ziel gesetzt das Finale zu erreichen, sondern wir wollten auch die Meisterschaft gewinnen. Es ist ein langer, ein schwerer Weg bis ins Endspiel. Jetzt aber haben wir die Möglichkeit, einen Titel zu gewinnen. Das ist es, was wir wollen, dafür haben wir die ganze Saison über gespielt. Mit dem Aufstieg haben wir zwar auch schon etwas erreicht. Aber wir alle wollen auch die Meisterschaft gewinnen. Denn schaffst du das, wirst du dich dein leben lang daran erinnern“, sagt Head Coach Ty Harrelson.

Alle Spiele werden Live und kostenlos bei Sportdeutschland.TV übertragen.

Quelle: Tigers Tübingen, RASTA Vechta

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Nachbericht ProB Playoffs Finale

1. Juni 2023/in APP, ProB Playoffs

Foto: Stativ & Linse Fotoagentur

Finale: 31.05.2023 19:30 Uhr RASTA Vechta II vs. EPG Baskets Koblenz 62:82

Der Süd-Erste, der Meisterschaftsfavorit #1, die vom ehemaligen Vechtaer Head Coach trainierten EPG Baskets Koblenz haben am Mittwochabend vor fast 1.000 Zuschauern im RASTA Dome Vechtas Farmteam eine deutliche Niederlage beigebracht. RASTA Vechta II verlor 62:82 (30:41) und müsste nun am Samstagabend in der Koblenzer CGM ARENA einen 20-Punkte-Rückstand aufholen, um noch den Meistertitel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB feiern zu können. 

Zehn Jahre nachdem Pat Elzie RASTA erstmals in die easyCredit Basketball Bundesliga geführt hatte, gab’s noch vor dem Jump aus den Händen von Geschäftsführer Lukas Middendorf einen Präsentkorb mit regionalen Produkten und Erinnerungen an Elzies erfolgreiche Zeit an der Pariser Straße – und zum wiederholten Male einen donnernden Applaus für den mittlerweile 62-Jährigen. Dessen Team hatte hingegen überhaupt keine Lust, etwas zu verschenken. Der Favorit legte schnell einen 10:1-Lauf zur 16:7-Führung (8. Minute) hin und ließ sich auch von RASTAs toller Dreierquote (5/9) nicht beeindrucken. Marvin Heckel hatte in der Koblenzer Offense sofort das Kommando übernommen, stand nach zehn Minuten bei neun Zählern und führte sein Team zu einer 22:17-Pausenführung.

In den ersten vier Minuten des 2. Viertels knallten die Vechtaer ihren Kontrahenten gleich drei weitere Dreier um die Ohren, führten mit 30:24 und sorgten so für Riesenjubel im RASTA Dome. Die 15-Punkte-Wende seit der 8. Minute hatte den Glauben an eine weitere Sensation mehr als gestärkt. Doch der Meisterschaftsfavorit blieb cool – und eiste RASTA ein. Sechs Minuten lang war der Koblenzer Korb komplett dicht. Die Vechtaer machten bis zur Halbzeitpause keinen einzigen Punkt, kassierten dafür reichlich. Wenige Sekunden vor Ende des 2. Viertels traf dann Moritz Hübner den sechsten Koblenzer Dreier dieses Abschnittes zum 41:30 (20.). Das Rebound-Duell war in diesen zehn Minuten mit 14:6 klar an die Gäste gegangen, RASTAs junge Big Men gingen nach dem NBBL-Wochenende auf dem Zahnfleisch. 

In der 22. Minute waren die tapfer kämpfenden Vechtaer bis auf acht Punkte an das Elzie-Team herangekommen (35:43), mussten dann aber zum wiederholten Male abreißen lassen. Dominique Johnson traf Mitte des 3. Viertels von jenseits der 6.75 Meter zum 53:37 (25.) und die Vechtaer mussten nun aufpassen, dass sie vom Top-Favoriten auf den BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Titel nicht aus dem RASTA Dome geschossen werden würden. Guterweise trafen die Vechtaer weiter hochprozentig vom Perimeter, im 3. Viertel vier von neun Versuchen. Tim Insinger netzte in der 29. Minute RASTAs insgesamt zwölften Threeball des Abends zum 48:58 ein – der Underdog hatte schon wieder zurückgebissen. Nachdem die EPG Baskets Koblenz noch die letzten fünf Punkte des 3. Viertels gemacht hatten, kamen sie zu Beginn des Schlussabschnittes sogleich zu einem 7:2-Lauf (70:50, 33.) und zwangen Hendrik Gruhn in die nächste Auszeit. Wie gut es um den Teamgeist und das Selbstvertrauen der Vechtaer bestellt ist, bewiesen sie in den Folgeminuten. Gruhns Schützlinge verkürzten einmal mehr, stellten 4:11 Minute vor dem Ende auf 59:73. Das Auf und Ab dieses Abends sollte aber noch kein Ende haben. Die Rheinland-Pfälzer, angefeuert von gut 40 mitgereisten Fans, setzten zum Schlussspurt an und kamen am Ende wieder auf die schon in der 33. Minute da gewesene 20-Punkte-Führung. 

Pat Elzie (Head Coach Koblenz): „Das Fehlen unseres Top-Scorers Leon Friederici hat uns nicht allzu sehr beeinträchtig, da wir einen sehr tiefen Kader haben. Es ist schade, dass Leon gefehlt hat. Aber wir haben genug Substanz in der Mannschaft, um das zu kompensieren. Dass wir hier mit 20 Punkten Differenz gewinnen, damit hatten wir sicherlich nicht gerechnet. RASTAs Farmteam ist eine sehr gute Mannschaft. Sie haben im Norden den Ersten und den Dritten aus den Playoffs geworfen. Ich habe meiner Mannschaft gesagt, dass sie voll konzertiert in diese Partie gehen muss, weißes sonst schwierig für uns wird. Ich denke, wir haben schon die ganze Saison über eine gute Defense gespielt. Bis die Playoffs gestartet sind, hatten wir im Schnitt pro Spiel nur um die 70 Gegenpunkte zugelassen. Aber heute war es auch vonnöten, dass wir gut verteidigen, weil wir wissen, dass die Vechtaer auch Comebacks können.“

Quelle: RASTA Vechta II, EPG Baskets Koblenz

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