Nachberichte ProA 25. Spieltag

06.03.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. HAKRO Merlins Crailsheim 77:98

Die Tigers Tübingen mussten sich im Heimspiel gegen die HAKRO Merlins Crailsheim mit 77:98 (31:52) geschlagen geben. Vor 2.168 Zuschauern in der Paul Horn-Arena zeigte sich der Tabellenzweite über weite Strecken als das klar bessere Team. Dabei begann die Partie zunächst ausgeglichen. Jordan Johnson brachte die Tigers früh per Dreier in Führung, und bis zur fünften Minute hielten die Hausherren beim Stand von 10:10 gut mit. Doch anschließend übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle über das Spiel.

Vor allem ihre körperliche Präsenz unter den Körben und eine aggressive Defensive stellten die Tübinger immer wieder vor große Probleme. Crailsheim setzte sich Schritt für Schritt ab und erspielte sich bis zum Ende des ersten Viertels eine 26:16-Führung. Auch im zweiten Abschnitt fanden die Tigers offensiv kaum Lösungen gegen die intensive Verteidigung der Gäste. Ballverluste und eine schwache Trefferquote aus der Distanz erschwerten es zusätzlich, den Rückstand zu verkürzen. Zur Halbzeit lag Tübingen bereits deutlich mit 31:52 zurück.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild ähnlich. Crailsheim kontrollierte weiterhin das Spielgeschehen und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf 68:40 aus. Zwar kämpften die Tigers weiter, doch eine echte Aufholjagd blieb aus. Tigers-Trainer Eric Detlev erkannte die Leistung des Gegners an: „Erstmal Glückwunsch an Coach David McCray, das war ein tolles Spiel von ihnen. Man hat gesehen, warum Crailsheim zurzeit die Mannschaft der Stunde ist. Vor allem in der ersten Halbzeit sind wir offensiv gar nicht zur Entfaltung gekommen.“

Auch Crailsheims Trainer David McCray zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt seines Teams: „Das war ein guter und wichtiger Sieg für uns. Wir haben vielleicht nicht überragend geworfen, aber in der Zone sehr dominant gespielt und unsere Größenvorteile gut genutzt.“ Im Schlussviertel ließ Crailsheim nichts mehr anbrennen und brachte den Sieg souverän über die Zeit. Beste Werfer der Partie waren Anthony Gaines für die Gäste und Bernard Pelote für die Tigers mit jeweils 18 Punkten.

06.03.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Eisbären Bremerhaven 95:99

Die Artland Dragons haben sich den Eisbären Bremerhaven in einer intensiven Partie knapp mit 95:99 (50:55) geschlagen geben müssen. Trotz einer starken Leistung der Quakenbrücker entschieden die Gäste das Spiel in der Schlussphase für sich. Die Dragons starteten engagiert in die Begegnung und lieferten sich mit Bremerhaven von Beginn an einen offenen Schlagabtausch. Beide Teams suchten früh den Weg zum Korb und sorgten für ein temporeiches Spiel mit mehreren Führungswechseln. Besonders Ben Burnham setzte offensiv immer wieder Akzente und hielt die Gastgeber im Spiel.

Auch im zweiten Viertel blieb die Partie ausgeglichen. Während die Dragons immer wieder gute Lösungen in der Offensive fanden, überzeugten die Gäste vor allem mit ihrer Treffsicherheit aus der Distanz. Bremerhaven nutzte seine Chancen konsequent und ging mit einer knappen 55:50-Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel kämpften sich die Dragons zurück in die Partie und übernahmen zwischenzeitlich sogar die Führung. Angeführt von Burnham und Amir Hinton spielte Quakenbrück mit viel Energie und hielt das Spiel bis in die Schlussphase offen.

Im letzten Viertel entwickelte sich ein spannendes Duell, in dem beide Mannschaften um jeden Ball kämpften. In den entscheidenden Momenten zeigte Bremerhaven jedoch die größere Kaltschnäuzigkeit und sicherte sich den Auswärtssieg. Headcoach Hendrik Gruhn zeigte sich nach der Partie dennoch stolz auf seine Mannschaft: „Wir haben heute ein sehr gutes Spiel gemacht. Die Jungs haben alles reingeworfen und ich glaube auch, dass wir es verdient gehabt hätten, dieses Spiel zu gewinnen. Am Ende sind es Kleinigkeiten, die richtig wehtun.“

Überragender Spieler der Partie war Ben Burnham mit 32 Punkten, 12 Rebounds und fünf Assists, der eine herausragende Leistung zeigte, seine Dragons jedoch nicht zum Sieg führen konnte.

06.03.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Bayer Giants Leverkusen 70:72

Die BAYER GIANTS Leverkusen haben einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert. In einer intensiven und bis zum Schluss spannenden Partie setzten sich die Rheinländer bei den VfL SparkassenStars Bochum knapp mit 72:70 (37:35) durch. Leverkusen startete konzentriert in die Begegnung und übernahm früh die Kontrolle über das Spiel.

Vor allem defensiv präsentierten sich die GIANTS stabil und nutzten ihre Chancen konsequent.  So erspielten sich die Gäste bereits im ersten Viertel einen kleinen Vorsprung und hielten Bochum zunächst auf Distanz. Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie umkämpft. Beide Teams leisteten sich immer wieder Ballverluste, wodurch der Spielfluss phasenweise litt. Dennoch gelang es Leverkusen, die Führung bis zur Pause knapp zu verteidigen und mit einem 37:35-Vorsprung in die Halbzeit zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein echtes Kampfspiel. Beide Mannschaften agierten defensiv sehr engagiert, sodass Punkte auf beiden Seiten Mangelware waren. Leverkusen behauptete weiterhin eine knappe Führung und ging mit einem kleinen Vorteil in die Schlussphase. Im letzten Viertel wurde es dann noch einmal richtig spannend.

Bochum drehte zwischenzeitlich die Partie und ging wenige Minuten vor Schluss in Führung.  Doch die GIANTS bewahrten die Ruhe und kämpften sich zurück. In der entscheidenden Phase traf Kobe Langley zum 72:70 für Leverkusen und sorgte damit für die Entscheidung. Headcoach Michael „Mike“ Koch zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit dem Auftritt seines Teams:

„Ich kann meiner Mannschaft zu diesen gewonnenen zwei Punkten nur gratulieren. Wir haben dieses Kampfspiel von der ersten Sekunde an angenommen und uns auch in der Schlussphase nicht aus der Ruhe bringen lassen.“ Bester Leverkusener Akteur war Dennis Heinzmann mit zwölf Punkten und zehn Rebounds, während Ricardo Lynch und John Williams Jr. jeweils zehn Zähler zum wichtigen Auswärtserfolg beitrugen.

06.03.2026 19:30 Uhr // Phoenix Hagen vs. BG Göttingen 91:80

Phoenix Hagen hat das Spitzenspiel gegen die BG Göttingen vor ausverkaufter Kulisse mit 91:80 (35:32) gewonnen. 3.145 Zuschauer in der Ischelandhalle sahen eine intensive Partie, in der sich die Gastgeber erst in der zweiten Halbzeit entscheidend absetzen konnten. In der Anfangsphase lieferten sich beide Teams ein taktisch geprägtes Duell. Defensiv arbeiteten beide Mannschaften konzentriert, wodurch einfache Punkte zunächst selten waren.

Hagen erwischte den etwas besseren Start und erspielte sich früh eine kleine Führung, doch Göttingen blieb durch schnelle Umschaltmomente stets in Schlagdistanz. Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel eng. Die Gäste brachten zunehmend Physis aufs Parkett und kamen immer wieder zu Punkten in der Transition. Hagen hielt jedoch dagegen und ging mit einer knappen 35:32-Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die „Feuervögel“ mehr und mehr die Kontrolle über die Partie. Angeführt von Fabian Bleck, der sowohl unter dem Korb als auch aus der Distanz überzeugte, setzte sich Hagen Schritt für Schritt ab. Der Forward traf mehrere wichtige Dreier und sorgte dafür, dass die Gastgeber erstmals zweistellig in Führung gehen konnten. Im Schlussviertel versuchte Göttingen noch einmal zurückzukommen, vor allem Jordan Sears hielt die Gäste mit zahlreichen Punkten im Spiel. Hagen behielt jedoch die Kontrolle und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit.

Phoenix-Headcoach Chris Harris zeigte sich nach der Partie zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Ich möchte Göttingen zu einem tollen Spiel gratulieren. Sie haben uns auf ganz vielen Ebenen gefordert, sowohl physisch als auch mental. Erst ab dem dritten Viertel haben wir es geschafft, das Momentum auf unsere Seite zu bringen.“ Bester Hagener Akteur war Fabian Bleck mit einem starken Double-Double aus 22 Punkten und 11 Rebounds. Auf Seiten der Gäste überzeugte Jordan Sears mit 35 Punkten.

06.03.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 83:98

Die SBB Baskets haben am Freitagabend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga eine Heimniederlage hinnehmen müssen. In der Wolfgang-Lakenmacher-Halle unterlagen die Gastgeber den Kirchheim Knights mit 83:98 (41:59). Die SBB Baskets erwischten zunächst einen guten Start in die Partie. Mit viel Energie in der Offensive erspielte sich das Team von Cheftrainer Eiko Potthast im ersten Viertel eine 26:22-Führung.

Doch im zweiten Abschnitt verloren die Gastgeber zunehmend den Zugriff auf das Spiel. Kirchheim nutzte defensive Schwächen konsequent aus und drehte die Partie noch vor der Pause deutlich. Mit einem 41:59-Rückstand gingen die SBB Baskets in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel zeigte das Heimteam eine bessere Reaktion und spielte mit deutlich mehr Intensität. Die Gastgeber kämpften sich Stück für Stück zurück in die Partie und verkürzten den Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels auf zehn Punkte.

Auch im Schlussabschnitt gaben sich die SBB Baskets nicht auf. Zwischenzeitlich kamen sie noch einmal bis auf zwei Punkte heran und sorgten damit für Spannung in der Schlussphase. Zu viele individuelle Fehler verhinderten jedoch die mögliche Wende, sodass Kirchheim den Vorsprung letztlich über die Zeit brachte. Cheftrainer Eiko Potthast sagte nach der Partie: „Wir haben gekämpft, aber leider erst so richtig nach der ersten Halbzeit. Wir hatten einen sehr guten Start ins Spiel, haben es aber nicht geschafft, die Intensität im zweiten Viertel hochzuhalten. Das hat uns am Ende das Spiel gekostet.“

Beste Werfer der SBB Baskets waren DeVondre Perry und Nigel Pruitt mit jeweils 16 Punkten. Unterstützt wurden sie von Michael Hughes mit 14 sowie Daivien Williamson und Kevin Wohlrath mit jeweils 13 Zählern. Entscheidend für den Spielausgang waren vor allem die Ballverluste: Die SBB Baskets leisteten sich insgesamt 33 Turnover, während Kirchheim nur 16 Ballverluste verzeichnete.

06.03.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs, Nürnberg Falcons BC 75:69

Die EPG Baskets Koblenz mussten am 25. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine Heimniederlage hinnehmen. Vor 1.270 Zuschauern in der EPG-Arena unterlagen die Koblenzer den RheinStars Köln mit 96:113 (47:59). Die Partie begann mit einem offensiv geprägten Schlagabtausch. Beide Mannschaften fanden früh ihren Rhythmus aus der Distanz. Koblenz startete stark und erspielte sich zunächst eine kleine Führung, während Köln ebenfalls immer wieder erfolgreich von außen traf. Das erste Viertel ging knapp an die Gastgeber.

Im zweiten Abschnitt kippte das Spiel jedoch zunehmend zugunsten der Gäste. Während bei Koblenz offensiv der Rhythmus etwas verloren ging, blieb Köln vor allem von der Dreierlinie brandgefährlich. Angeführt von Haris Hujic trafen die RheinStars weiterhin hochprozentig aus der Distanz und setzten sich bis zur Halbzeitpause auf 59:47 ab. Nach dem Seitenwechsel versuchten die EPG Baskets noch einmal, den Rückstand zu verkürzen. Immer wieder gelangen einzelne erfolgreiche Aktionen, doch Köln hatte auf jeden Lauf der Gastgeber eine passende Antwort. Besonders defensiv fanden die Koblenzer kaum Zugriff, sodass der Rückstand im dritten Viertel weiter anwuchs.

Auch im Schlussabschnitt gelang es Koblenz nicht mehr, entscheidend näher heranzukommen. Die RheinStars hielten ihr offensiv starkes Niveau aufrecht und brachten den Vorsprung souverän über die Zeit. Bester Werfer der EPG Baskets war Timothy Smith mit 23 Punkten. Aleksa Kovačević steuerte 16 Zähler bei, Calvin Wishart kam auf 15 Punkte. Auf Seiten der Gäste überzeugte Haris Hujic mit 26 Punkten, während Michael Miller (19 Punkte) und Cedric Russell Jr. (18 Punkte) ebenfalls zweistellig punkteten. Entscheidend für den Spielausgang war vor allem die starke Dreierquote der RheinStars.

06.03.2026 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Paderborn Baskets 92:59

Die GIESSEN 46ers feiern einen überzeugenden Heimsieg. In der nahezu ausverkauften Osthalle setzte sich das Team mit 92:59 (41:25) gegen die Paderborn Baskets durch und feierte damit den vierten Sieg in Serie. Zu Beginn der Partie entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Paderborn hielt gut dagegen und konnte zwischenzeitlich sogar in Führung gehen. Doch die 46ers steigerten sich defensiv deutlich und übernahmen zunehmend die Kontrolle über das Spiel.

Vor allem im zweiten Viertel legten die Gastgeber den Grundstein für den deutlichen Erfolg. Mit intensiver Verteidigung und einem starken Lauf setzten sich die Mittelhessen deutlich ab und ließen über mehrere Minuten keinen Korberfolg der Gäste zu. So erspielte sich Gießen bis zur Halbzeit eine klare 41:25-Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Gießen das klar dominierende Team. Mit viel Energie unter den Körben und einer starken Reboundarbeit bauten die 46ers ihren Vorsprung weiter aus und sorgten früh für klare Verhältnisse. Besonders defensiv fanden die Paderborner kaum noch Lösungen gegen die kompakte Gießener Verteidigung. Im Schlussabschnitt verwalteten die Gastgeber den Vorsprung souverän und brachten den deutlichen 92:59-Erfolg sicher über die Zeit.

Cheftrainer Branislav Ignjatovic zeigte sich nach der Partie zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Wir haben mit großer Intensität verteidigt und sind gut aus der Länderspielpause gekommen. Außerdem mussten unsere Leistungsträger nicht mehr als 25 Minuten spielen.“ Beste Werfer der 46ers waren Robin Benzing und Viktor Kovacevic mit jeweils 15 Punkten. Till Gloger steuerte 14 Zähler bei, während Simon Krajcovic auf 11 Punkte kam. Insgesamt überzeugte Gießen vor allem mit starker Verteidigung und dominanter Reboundarbeit.

06.03.2026 20:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. BBC Bayreuth 67:86

Vorberichte ProA 26. Spieltag

Alle Spiele der ProA sind LIVE und EXKLUSIV bei Sporteurope.TV zu sehen!

Am 25. und 26. Spieltag der ProA sowie am 23. Spieltag der ProB steht alles im Zeichen des ligaweiten Mädchenspieltags. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für mehr Sichtbarkeit und Unterstützung von Mädchen und Frauen im Basketball. Frauen aus der Liga sind im offiziellen Trailer zu sehen, Mädchen laufen als Einlaufkinder aufs Feld und viele Standorte organisieren eigene Aktionen und Camps rund um den Spieltag.

Und on top: Nur an diesen Spieltagen gibt es 10 % Rabatt auf Tagestickets für den FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin. Den Ticketlink findet ihr ab dem 06.03. in unserer Bio & jeweils im Livestream.

Lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen setzen.

 

08.03.2026 15:00 Uhr BG Göttingen vs. GIESSEN 46ers 

Die BG Göttingen empfängt am Sonntag, 8. März, um 15 Uhr die Gießen 46ers in der Sparkassen-Arena. Das Spiel findet im Rahmen eines Familien- und Mädchenspieltags statt. Für die jungen Fans werden rund um die Partie verschiedene Aktionen angeboten. So baut das „play and fun team“ vor der Arena eine Basketball-Hüpfburg auf, im Foyer gibt es zudem das Geschicklichkeitsspiel „Heißer Draht“. Beim Einlauf der Mannschaft stehen außerdem die Spielerinnen der U10 und U12 der BG 74 Göttingen Spalier.

Sportlich erinnern sich die Göttinger gerne an das Hinspiel kurz vor Weihnachten. Damals gewann die BG auswärts trotz eines stark ausgedünnten Kaders deutlich mit 83:61. BG-Assistenztrainer Patrick Carney betont jedoch, dass sich der Gegner inzwischen stabilisiert hat: „Gießen ist gut darin, die Stärken ihrer Spieler einzusetzen. Sie sind ein sehr erfahrenes Team, das im Halbfeld spielen möchte.“ Die Gießener haben zuletzt drei Spiele in Folge gewonnen und sich damit wieder in die Playoff-Ränge geschoben. Die Offensive der 46ers wird vor allem von US-Guard Kyle Castlin getragen, der im Schnitt 17,2 PPG erzielt. Dahinter folgt der frühere Bundesliga-Profi Robin Benzing mit durchschnittlich 11,6 PPG. Unter dem Korb ist Forward Viktor Kovacevic mit durchschnittlich sieben Rebounds pro Partie der aktuell beste Rebounder der Gießener.

Für die Göttinger Defensive wird insbesondere Castlin ein wichtiger Fokus sein. „Im Hinspiel hat Castlin gut gespielt – wir wollen es ihm so schwer wie möglich machen. Es ist gut, dass wir Kovacevic schon aus der vergangenen Saison kennen“, sagt Carney. Die Göttinger wollen gegen die erfahrene Gießener Mannschaft ihr eigenes Tempo durchsetzen. „Wir wollen gegen sie schnell spielen“, erklärt Carney. Zudem könnte auch die Belastung durch das vorherige Spiel eine Rolle spielen, da die BG bereits am Freitag beim Tabellenführer Phoenix Hagen im Einsatz ist. „Gegen Gießen wird es darauf ankommen, wie schnell wir regenerieren und unseren Fokus ändern.“.

 

08.03.2026 15:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Uni Baskets Münster 

Am Sonntag kehren die Eisbären dann in den heimischen Eisbärenkäfig zurück und empfangen die Uni Baskets Münster. Das Team von Götz Rohdewald steckt aktuell im unteren Tabellendrittel fest und kämpft mit sechs Siegen bei zwölf Niederlagen um den Klassenerhalt. Dabei erhält nun jedes Spiel eine besondere Relevanz für die Uni Baskets. In der Rückrunde gelangen bislang drei Erfolge aus sieben Partien, zuletzt unterlagen die Münsteraner jedoch deutlich mit 67:88 gegen die Paderborn Baskets.

Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Uni Baskets ist Power Forward Nick McMullen. Mit 14,6 Punkten und durchschnittlich 10 Rebounds pro Partie liefert er konstant Double-Double-Werte und gehört zu den verlässlichsten Akteuren der Liga. Verstärkung erhielt Münster zudem durch Philip Alston, der erst seit wenigen Wochen zum Team gehört und bereits 14,1 Punkte im Schnitt erzielt. Zuletzt war er mit 17 Punkten und 7 Rebounds einer der auffälligsten Spieler seines Teams. Mit Neil Masnic verfügt Münster zudem über einen 2,06 Meter großen Forward, der mit 9,2 Punkten pro Spiel solide Zahlen auflegt. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Neuverpflichtung Deshon Taylor (Knieverletzung) reagierte der Klub zudem mit der Verpflichtung von Guard Curtis Jones. Der 1,91m große Guard wechselt bis zum Saisonende von MBC Banik Handlová aus der Slovenská Basketbalová Liga (Slowakei) zu den Uni Baskets.

Für zusätzliche Emotionen ist am Sonntag ebenfalls gesorgt: Neben dem Weltfrauentag steht für Adi Breitlauch ein besonderes Jubiläum an. Es wird sein 250. Spiel im Trikot der Eisbären: ein Meilenstein, der vor heimischem Publikum gefeiert werden soll. Mit dem achten Heimsieg in Folge könnten die Eisbären diesem besonderen Anlass die passende sportliche Krönung verleihen.

 

08.03.2026 15:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. Tigers Tübingen 

Am Sonntag, 8. März, treffen die Nürnberg Falcons BC in der Kia Metropol Arena auf die Tigers Tübingen. Hochball der Partie des 26. Spieltags in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ist um 15:30 Uhr. Nürnberg geht mit einer Bilanz von 11:13-Siegen als Tabellenneunter in das Spiel und befindet sich damit weiterhin in Schlagdistanz zu den Playoff-Plätzen. Zuletzt lief es für die Franken jedoch nicht rund: Die vergangenen vier Spiele gingen allesamt verloren, zuletzt unterlag das Team von Trainer Ralph Junge vor der Länderspielpause den GIESSEN 46ers mit 81:90.

Im Kader der Falcons ragen vor allem die beiden US-Amerikaner Evan Taylor und Trevor Baskin heraus. Point Guard Taylor erzielt im Schnitt 13,0 PPG und steuert zudem 4,2 RPG sowie 2,4 APG bei. Baskin ist mit durchschnittlich 6,9 Rebounds der beste Rebounder seines Teams und kommt dazu auf 12,3 PPG. Auch der deutsche Guard Vincent Friederici spielt mit 12,6 PPG eine starke Saison.

Eine wichtige Rolle spielt normalerweise auch Center Brandton Chatfield, der im Schnitt 14,8 PPG und 6,9 RPG erzielt. Wegen einer Verletzung fehlte er zuletzt jedoch, weshalb die Falcons mit dem griechischen Forward Georgios Gkiouzelis noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv wurden. Troy Culley, Co-Trainer der Tigers Tübingen, blickt mit Blick auf das Spiel in Nürnberg kämpferisch auf die Partie: „Gegen Nürnberg haben wir zum Saisonstart ganz schlecht ausgesehen, das wollen wir natürlich korrigieren. In unserer Situation zählen jetzt nur noch Siege, wir benötigen schnellstmöglich wieder einen Erfolg.“ An das Hinspiel gegen Tübingen haben die Nürnberger gute Erinnerungen. Am ersten Spieltag der Saison gewann der Falcons BC auswärts deutlich mit 100:81. Matchwinner war damals Chatfield mit 20 Punkten und zehn Rebounds. Ob der Center im Rückspiel wieder einsatzbereit sein wird, ist derzeit noch unklar.

 

08.03.2026 16:00 Uhr Paderborn Baskets vs. Artland Dragons 

Zwei Tage später wartet in der „Maspernhölle“ mit dem Tabellenfünften Artland Dragons ein noch stärkeres Kaliber auf die Baskets. Das Hinspiel in Quakenbrück verlor Paderborn im November 2025 deutlich mit 54:85. Zwar stand den Baskets aufgrund diverser Verletzungen damals nur ein Rumpfteam zur Verfügung. Aber die Dragons haben ihre Klasse anschließend auch gegen andere Teams weiter bewiesen: Das Team von Head Coach Hendrik Gruhn kann unter anderem die zweitbeste Offensive der Liga vorweisen und steht seit Saisonbeginn konstant auf einem Playoffplatz.

Verantwortlich dafür sind vor allem die Importspieler: Topscorer Amir Hinton erzielt im Schnitt 19,7 Punkte pro Partie. Forward Benjamin Burnham steht ihm mit 19 Punkten pro Spiel kaum nach, sammelt zudem ligaweit die meisten defensiven Rebounds (6,9) und führt im Effizienz-Ranking (25,2). Point Guard Connor „Buzz“ Anthony, ehemals auch im Paderborner Jersey zu sehen, verteilt mit 6,7 Assists pro Spiel die zweitmeisten Vorlagen der Liga. Im Februar zeigte sich Artland allerdings verwundbar: Nach einem 97:85-Erfolg gegen die RheinStars Köln folgten Niederlagen gegen Phoenix Hagen (73:96), die PSK Lions (87:94) sowie zuletzt knapp mit 90:92 gegen die Hakro Merlins Crailsheim.

 

08.03.2026 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. Phoenix Hagen 

Mit Phoenix Hagen ist das absolute Topteam der ProA am 26. Spieltag zu Gast in der Ostermann-Arena. Das Team steht, mit einer Bilanz von 21 Siegen und vier Niederlagen, unangefochten an der Tabellenspitze in Deutschlands zweithöchster Spielklasse. Zum Start des Doppelspieltags bezwangen die Mannen von Cheftrainer Chris Harris die BG Göttingen verdient mit 91:80.

Mit 22 Punkten und 11 Rebounds überragte gegen die Niedersachsen Fabian Bleck. Ohnehin ist der deutsche Forward der wohl bekannteste Akteur der Westfalen. Der 32-Jährige lief insgesamt 373x in der easyCredit-BBL (u.a. für Würzburg und Crailsheim) auf, stammt allerdings aus der Jugendarbeit der Hagener. Im bisherigen Saisonverlauf erzielt Bleck durchschnittlich 5,8 Zähler und sammelt 4,7 Abpraller pro Paarung ein.

Bester Scorer des kommenden BAYER-Gegners heißt Devin Schmidt. Der US-Amerikaner mit deutschem Pass trifft hochprozentig aus der Distanz (42 Prozent Trefferquote) und gilt als starker Freiwurfschütze (84 Prozent). Der Shooting Guard kommt auf einen Mittelwert von 15,1 pro Partie: „Er ist einer von ganz vielen Akteuren bei Phoenix, welchen wir im Auge behalten müssen“, so Koch.

Effektivster Spieler in Reihen des früheren Bundesligisten ist Marcus Graves. Im Vorjahr gewann er mit den Gladiators aus Trier die ProA-Meisterschaft und hat Ähnliches in dieser Saison mit den „Feuervögeln“ vor. Bekannt ist der 1,85 Meter große Point Guard für sein Auge, so verteilte er beispielsweise gegen Göttingen acht Assists. Im Hinspiel gegen die GIANTS zeichnete sich Graves für neun Korbvorlagen verantwortlich (14,4 Punkte pro Spiel).

Coach Koch fasst zusammen: „Hagen spielt mit einem hohen Tempo und sucht häufig das eigene Glück aus der Distanz. Wir müssen die Werfer von Phoenix in Schach halten und versuchen, ihnen unsere Spielgeschwindigkeit aufzudrängen. Das wird nicht einfach, schließlich sprechen wir hier bekanntermaßen von einem Meisterschaftsfavoriten, welcher in dieser Saison sehr souverän auftritt. Ich erwarte eine Begegnung, die von großer Offensivpower geprägt ist. Wir freuen uns auf dieses Aufeinandertreffen und eine hoffentlich volle Ostermann-Arena.“

 

08.03.2026 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. VfL SparkassenStars Bochum 

Zum Abschluss des Doppelspieltags empfangen die RheinStars Köln die VfL SparkassenStars Bochum in der Motorworld Köln zum „koelnistkool“-Sonderspieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Mit Bochum wartet dabei ein Gegner, der den RheinStars bereits im Hinspiel große Probleme bereitet hat. Am dritten Spieltag der Saison unterlag Köln in Bochum deutlich mit 67:92. Vor allem der Start in die Partie verlief aus Kölner Sicht äußerst schwierig. Gegen die körperlich sehr präsenten SparkassenStars lagen die RheinStars bereits nach knapp sechs Minuten mit 3:21 zurück, nach dem ersten Viertel stand es sogar 11:31. Zwar konnten die Kölner im zweiten Viertel reagieren und diesen Abschnitt mit 30:14 für sich entscheiden, dennoch war der frühe Rückstand letztlich zu groß, um das Spiel noch zu drehen.

Sport-Geschäftsführer Stephan Baeck betont im Vorfeld der Partie die körperliche Spielweise des kommenden Gegners: „Seit Anfang der Saison haben wir uns kontinuierlich weiterentwickelt und erfolgreich gespielt. Nun haben wir mit Bochum ein Team vor der Brust, das sehr physisch spielt. Das hat uns zuletzt noch Probleme gemacht. Deshalb bin ich gespannt wie wir das Spiel gestalten und freue mich auf das Spiel.“

 

08.03.2026 18:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. PS Karlsruhe LIONS 

Am Sonntag empfangen die Bozic Knights Kirchheim die Karlsruhe Lions zum Derby. Während die Knights derzeit auf Platz fünf der Tabelle stehen und eine gute Ausgangsposition im Kampf um die Playoffs haben, wollen auch die Lions im Saisonendspurt noch einmal angreifen. Karlsruhe reist mit Rückenwind nach Kirchheim. Die Lions konnten zuletzt drei Spiele in Folge gewinnen und dabei unter anderem die Playoff-Konkurrenten Artland Dragons und Bochum schlagen.

Mit aktuell 22 Punkten haben die Karlsruher lediglich zwei Zähler Rückstand auf den derzeitigen Tabellenachten aus Bochum und damit weiterhin realistische Chancen auf einen Platz in den Playoffs. Head Coach Igor Perovic erwartet daher einen starken Gegner und betont vor allem die aktuelle Form der Lions: „Karlsruhe ist derzeit extrem gut in Form. Die verletzten Spieler sind zurück. Das ist jetzt eine ganz andere Mannschaft wie zuvor. Sie werden nochmal in den Kampf um die Playoffs einsteigen wollen.“ Für die Kirchheimer ist das Derby somit ein wichtiges Spiel im Kampf um eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playoffs.  Eine Platzierung unter den ersten sechs Teams der Tabelle würde zudem die Qualifikation für den kommenden BBL-Pokal bedeuten und ist für die Knights weiterhin im Bereich des Möglichen.

 

09.03.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. BBC Bayreuth 

Der BBC Bayreuth ist am 26. Spieltag auswärts bei den SBB Baskets Wolmirstedt gefordert. Nach dem 86:67-Auswärtssieg bei den Uni Baskets Münster wollen die Bayreuther den nächsten Erfolg einfahren und damit einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Die Gastgeber aus Wolmirstedt stehen aktuell mit sechs Siegen aus 25 Spielen am Tabellenende der Liga und kämpfen ebenfalls um wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Zuletzt musste das Team eine 83:98-Niederlage gegen Kirchheim hinnehmen, nachdem die Partie nach einer ausgeglichenen Anfangsphase vor allem im zweiten Viertel entschieden wurde. Im Kader der Wolmirstedter ragt vor allem Point Guard Daivien Williamson heraus, der im Schnitt 17,8 PPG erzielt. Auch Big Man Michael Hughes gehört mit durchschnittlich 12,1 PPG und 7,0 RPG zu den wichtigsten Spielern im Team.

BBC-Headcoach Lukas Hofer erwartet eine anspruchsvolle Aufgabe: „Wolmirstedt hat unfassbar viel individuelle Klasse im Kader. Jeder, der sich an das Spiel in der Hinrunde erinnert, weiß, wie knapp die Begegnung damals schon war.“ Im Hinspiel setzte sich Bayreuth nach zweimaliger Verlängerung mit 104:99 durch.

 

11.03.2026 19:00 Uhr HAKRO Merlins Crailsheim vs. EPG Baskets Koblenz 

EPG Baskets zu Gast beim Tabellenzweiten Crailsheim. Am 26. Spieltag wartet damit eine der aktuell schwierigsten Aufgaben der Liga auf die Koblenzer. Die Gastgeber befinden sich derzeit in überragender Form. Mit 20 Siegen aus 25 Spielen stehen die Merlins auf Tabellenplatz zwei und gehen mit einer beeindruckenden Serie von elf Siegen in Folge in dieses Duell. Besonders vor heimischem Publikum präsentiert sich Crailsheim extrem stabil: Elf der bisherigen 13 Heimspiele konnten die Merlins für sich entscheiden.

Offensiv erzielen die Merlins durchschnittlich 88,7 PPG und gehören damit zu den gefährlichsten Teams der ProA. Gleichzeitig überzeugen sie durch ihre physische Spielweise unter den Körben: Mit 39,1 RPG zählen sie zu den stärksten Teams der Liga in dieser Kategorie. Besonders Marvin Ogunsipe prägt hier das Spiel der Gastgeber. Die EPG Baskets stehen nach 25 absolvierten Spielen mit elf Siegen auf Tabellenplatz zehn und wollen auswärts ein anderes Gesicht zeigen als zuletzt im Heimspiel gegen Köln.

Offensiv bewegt sich Koblenz statistisch auf ähnlichem Niveau wie Crailsheim: Mit durchschnittlich 87,9 PPG gehört auch das Team von Headcoach Stephan Dohrn zu den offensiv starken Mannschaften der Liga. Besonders aus der Distanz sind die EPG Baskets gefährlich – mit 35,1 Prozent Dreierquote gehören sie zu den Topteams der ProA. Timothy Smith führt diese Kategorie mit starken 48,5 Prozent von außen an. Im Spielaufbau agieren beide Teams auf ähnlichem Niveau. Koblenz verteilt im Schnitt 17,2 APG, Crailsheim kommt auf 17,6 APG. Calvin Wishart bleibt dabei der zentrale Spielgestalter der EPG Baskets.

Mit 16 PPG und 5,6 APG führt er sein Team offensiv an und kommt auf starke 18,6 Effizienzpunkte pro Spiel. Defensiv liegt eine der größten Stärken der Merlins im aggressiven Ballgewinnspiel. Mit neun Steals pro Partie stellen sie den Bestwert der Liga. Crailsheim reist mit einer Serie von elf Siegen in Folge an und konnte zuletzt unter anderem Tübingen und Bayreuth deutlich schlagen.  Die EPG Baskets hingegen mussten zuletzt eine Heimniederlage gegen Köln hinnehmen, konnten zuvor aber unter anderem gegen Wolmirstedt gewinnen.

Vorberichte ProB Süd 23. Spieltag

Alle Spiele der ProB sind LIVE und KOSTENLOS bei Sporteurope.TV zu sehen!

Am 25. und 26. Spieltag der ProA sowie am 23. Spieltag der ProB steht alles im Zeichen des ligaweiten Mädchenspieltags. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für mehr Sichtbarkeit und Unterstützung von Mädchen und Frauen im Basketball.
Frauen aus der Liga sind im offiziellen Trailer zu sehen, Mädchen laufen als Einlaufkinder aufs Feld und viele Standorte organisieren eigene Aktionen und Camps rund um den Spieltag.

Und on top: Nur an diesen Spieltagen gibt es 10 % Rabatt auf Tickets für den FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin.
Den Ticketlink findet ihr ab dem 06.03. in unserer Bio & jeweils im Livestream.

Lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen setzen.

 

05.03.2026 20:00 Uhr VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. TV Langen 

Nach zwei spielfreien Wochen steht eine richtungsweisende Woche für den TV Langen an. Nachdem die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie die letzten beiden Spiele verloren hat, könnten die Giraffen mit einem Sieg am Donnerstag vorzeitig den Klassenerhalt sichern. Entsprechend motiviert geht die Mannschaft von Headcoach Tobias Jahn in die Partie.

Ein klarer Selbstläufer wird es gegen Würzburg indessen nicht. Marko Petric (durchschnittlich 14,3 PPG), Jervis Scheffs (13,7 PPG), Lukas Roth (13,6 PPG), David Gerhard (11,5 PPG), David Pisic (11,2 PPG) – die Liste der talentierten und punktgefährlichen Spieler ist lang. Am Ende fehlte es Würzburg bislang ein wenig an einer konstanten Leistung, ihre Siege gegen Oberhaching, Leitershofen oder auch der Achtungserfolg gegen Coburg im Dezember zeigen jedoch, dass man die Baskets auf keinen Fall unterschätzen darf.

An das Hinspiel im November erinnern sich die Fans des TV Langen sicherlich gern. Das Team rief beim 89:69-Heimsieg nicht nur eine dominante Leistung ab, sondern leitete auch eine Trendwende ein, die letztlich zu vier Siegen in Folgen führte. Auch das Rückspiel wollen die Südhessen nun unbedingt gewinnen: „Wenn wir das schaffen, sind wir durch und haben offiziell nichts mehr mit dem Abstieg zu tun. Das gibt uns die Möglichkeit, die letzten drei Spiele entspannter anzugehen“, betont Jahn.

Die vergangenen beiden Wochen haben die Giraffen zur Regeneration, aber auch für ein intensives Training genutzt. „Wir haben uns weiter vorbereitet, uns voll auf uns konzentriert und an uns gearbeitet. Wir hatten die Möglichkeit, stärker auf kleinere Details einzugehen, da wir nicht von Woche zu Woche denken mussten. Wir sind gut eingestellt auf das Spiel“, sagt der Langener Trainer.

 

07.03.2026 16:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. TSV Oberhaching Tropics 

Die Ausgangslage gegen den Nachbarn ist klar. Siegen oder Fliegen. Bei einem Sieg hätten die Oberhachinger Basketball noch beste Chancen im Kampf um die Playoff-Teilnahme. Bei einer Niederlage hätte man nur noch theoretische Chancen.

Der FC Bayern Basketball II hat einen mit deutschen und europäischen Toptalenten gespickten Kader mit sehr viel Tiefe auf allen Positionen. Auf der Trainerbank gab es im Laufe einen Wechsel an der Kommandobrücke. Emir „Muki“ Mutapcic rückte nach der Verpflichtung von Svetislav Pesic in der Trainerstab der ersten Mannschaft. Auch Dank Mutapcic, der ein absoluter Fachmann ist, konnten die Bayern Profis einen beachtlichen Lauf in der Euroleague starten. Die Bundesligareserve wird vom seitdem vom Italiener Luca Palombo betreut. Der 34-Jahre Sizilianer, der zuvor die JBBL des deutschen Meisters trainiert hat, brachte viele eigene Ideen und moderne Struktur ins Spiel.

Mario Matic: „Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge sind wir am Samstag als Mannschaft gefordert. Die Bayern spielen eine tolle Saison und haben viele Spieler in Ihren Reihen, die eine große Zukunft vor sich haben. Wir müssen all unsere Erfahrung in die Waagschale werfen und über den Kampf ins Spiel finden. Es ist sicherlich auch ein Vorteil, dass es für beide Teams im Endeffekt ein Auswärtsspiel ist.“

 

07.03.2026 18:30 Uhr CATL Basketball Löwen vs. SKYLINERS Juniors 

Bericht folgt in Kürze!

 

07.03.2026 19:30 Uhr Ahorn Camp Baskets vs. OrangeAcademy 

Bei der ersten Begegnung mit den Ahorn Camp Baskets in eigener Halle mussten sich die jungen Ulmer mit 64:74 geschlagen geben. Nun bietet sich auswärts die Gelegenheit zur Revanche – und damit die Chance, die starke Form der vergangenen Wochen zu untermauern. Die OrangeAcademy reist mit reichlich Selbstvertrauen an: Fünf Siege in Folge stehen zu Buche, insgesamt weisen sie eine beeindruckende Bilanz von 15:5-Siegen auf.

„Mit Speyer treffen wir auf einen Gegner, der uns im Hinspiel geschlagen hat – genauso wie es zuvor gegen Oberhaching und im darauffolgenden Spiel gegen Dresden der Fall war. Unser Anspruch ist es in dieser Saison, jedes Team mindestens einmal zu schlagen. Dementsprechend gehen wir hochmotiviert in die Partie und hoffen, dieses Mal ein besseres Ergebnis zu erzielen als beim letzten Aufeinandertreffen“, betont Head Coach Florian Flabb vor Spielbeginn.

Die Ahorn Camp Baskets rangieren derzeit im Tabellenmittelfeld und bringen mit einer Bilanz von 11:10-Siegen 22 Punkte auf ihr Konto. Doch die jüngsten beiden Auswärtsauftritte verliefen nicht nach Plan – Speyer reist mit dem klaren Ziel an, wieder ein Ausrufezeichen zu setzen. Offensiv ruhen viele Hoffnungen auf den Schultern von Daryl Woodmore. Mit 12,2 Punkten pro Partie, starken 4,4 Assists und einer Effektivität von 14,9 ist er der Taktgeber und verlässliche Scorer seines Teams. Direkt dahinter lauert Noah Koch, der mit 11,4 Punkten im Schnitt ebenfalls jederzeit heißlaufen kann. Unter den Brettern sorgt David Aichele mit 6,3 Rebounds pro Spiel für Präsenz und zweite Chancen – ein Faktor, der in engen Partien den Unterschied machen kann.

 

07.03.2026 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. BBC Coburg 

Die Kangaroos empfangen den aktuellen Tabellenzweiten und Aufstiegsaspiranten BBC Coburg. Mit den Oberfranken wartet ein Team auf die BG, das höchsten Ansprüchen genügt. Cheftrainer Patrick Seidel (32) ist es gelungen, eine sehr schlagkräftige Mannschaft zu formen. Er verpflichtete mit Dylan Fasoyiro (23/191/19,3 PPG) aus Nigeria und dem US-Amerikaner Darius Dawson (24/198/18,0 PPG) zwei sehr starke Importspieler. Der dritte Top-Leistungsträger ist der PRO-A erfahrene Guard Nico Wenzl (24/185/11,2 PPG), seines Zeichens auch Kapitän der Nordbayern.

Mit Dreipunktespezialist Nico Höllerl (22/197) und Center Finn Döntgens (22/210) gehören zwei weitere Akteure auch dem Kader des BBL-Teams BMA 365 Bamberg Baskets an und spielen dort mit einer Doppellizenz. Ein klassisches Farmteam ist Coburg aber nicht, man fungiert offiziell beim fränkischen großen Bruder als Kooperationspartner. Mit Ole Theiss (23/208) dürfen die Kangaroos-Fans heute ein Wiedersehen feiern, der beliebte Center spielte zwei Jahre für Leitershofen und wechselte letzten Sommer dann nach Coburg.

BG-Cheftrainer Emanuel Richter erwartet am Samstagabend einen heißen Tanz: „Coburg steht absolut verdient auf dem zweiten Tabellenplatz. Sie spielen eine sehr konstante Saison und haben sich das über Monate hinweg hart erarbeitet. Das Hinspiel ist uns noch präsent, nicht nur sportlich, es war auch ein sehr emotionales Match, solche Momente vergisst man nicht. Coburg ist sicherlich der Favorit, aber wir spielen zu Hause mit unseren Fans im Rücken“, freut sich Richter auf die Partie.

Ähnlich wie in den letzten Spielen baut er auch auf die neu gewonnene Nervenstärke seines Teams, welches zuletzt aus sechs Spielen fünf Siege verbuchen konnte. Darunter aber eben auch viele sehr knappe Erfolge, die erst in den Schlussminuten zu Stande kamen. Noch einmal Richter: „Spiele auf diesem Niveau werden oft in Details entschieden. Im letzten Heimspiel gegen Speyer hatten wir bei den Freiwürfen erneut eine Differenz von 17 zu 32 Würfen. Solche Zahlen sind auffällig, wir hoffen, dass sich dieser Trend jetzt irgendwann einmal ändert“. Erfreulich war zuletzt auch, dass Ferenc Gille nach seiner verletzungsbedingten Rückkehr keine Anpassungsprobleme hatte und gegen Speyer sofort 15 Punkte in 18 Spielminuten verbuchen konnte.

 

08.03.2026 17:00 Uhr Dresden Titans vs. Porsche BBA Ludwigsburg 

Am Sonntag wartet mit der Basketball-Akademie Ludwigsburg ein extrem unangenehm zu bespielender Gegner auf die Elbriesen. Die Titans wollen sich gegen die, mit Nachwuchs-Hoffnungen gespickte Mannschaft für die deutliche Hinspiel-Niederlage revanchieren und mit einem Erfolg die Chancen auf die Play-Offs wahren

Kurz vor Ende der Hauptrunde rangieren die jungen Schwaben auf dem vierten Tabellenplatz und das ursprünglich ausgegebene Saisonziel des Klassenerhalts, konnte frühzeitig abgehakt werden. Statt Abstiegskampf heißt es nun Play-Off Jagd. Mit festem Blick auf die K.O.-Runde musste die Porsche Akademie zuletzt jedoch zwei Rückschläge hinnehmen. Gegen Coburg und den FC Bayern Basketball II setzte es Niederlagen, die zwar schmerzhaft, aber lehrreich waren.

Das Team von Riesen-Cheftrainer Kheeryoung Rhee definiert sich vor allem über seine bissige Ganzfeldverteidigung, die die Punkteausbeute der Gegner auf lediglich 73,2 PPG reduziert. Bereits im Hinspiel war diese Intensität deutlich zu spüren. Hinzu kommt der Staffelbestwert von 10,4 Steals pro Spiel. Die Fäden im Offensivspiel ziehen weiterhin die beiden Spielmacher Julis Baumer (13,2 P; 4,6 A) und Simon Feneberg (14,1 P; 4,6 A; 2,6 3 P). Unterstützt werden sie von einer Vielzahl hochveranlagter deutscher Talente, die mit enormer Energie von der Bank kommen und sowohl defensiv mit großer Einsatzbereitschaft als auch offensiv, gezielt Akzente setzen

Nach zuletzt knappen Niederlagen wollen die Elbriesen im engen Play-Off Rennen unbedingt den Anschluss wahren. Was beim kommenden Gegner zur Paradedisziplin zählt, bleibt bei den Dresdnern hingegen eine wiederkehrende Baustelle: die defensive Konstanz. Es wurde intensiv daran gearbeitet, die nötigen Grundlagen zu legen, um im Heimspiel die gefragte Stabilität in der Verteidigung über die volle Länge der Partie auf das Feld zu bringen.

„Ludwigsburg spielt die beste Defense der Liga und bringt viel Druck und Physis ins Spiel. Wir hatten zuletzt gerade damit Probleme, aber wenn wir unter die ersten 8 Teams kommen wollen, müssen wir dahingehend einen Schritt machen. Entscheidend wird sein, dass wir den Ball besser bewegen und uns von ihrem Druck nicht aus dem Rhythmus bringen lassen. Wenn wir physisch dagegenhalten und über 40 Minuten konzentriert bleiben, haben wir nochmal die Chance, den Kurs Richtung Play-Offs zu korrigieren“, analysiert Titans Headcoach Valentino Lott.

 

Vorberichte ProB Nord 23. Spieltag

Alle Spiele der ProB sind LIVE und KOSTENLOS bei Sporteurope.TV zu sehen!

Am 25. und 26. Spieltag der ProA sowie am 23. Spieltag der ProB steht alles im Zeichen des ligaweiten Mädchenspieltags. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für mehr Sichtbarkeit und Unterstützung von Mädchen und Frauen im Basketball.
Frauen aus der Liga sind im offiziellen Trailer zu sehen, Mädchen laufen als Einlaufkinder aufs Feld und viele Standorte organisieren eigene Aktionen und Camps rund um den Spieltag.

Und on top: Nur an diesen Spieltagen gibt es 10 % Rabatt auf Tickets für den FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin. Den Ticketlink findet ihr ab dem 06.03. in unserer Bio & jeweils im Livestream.

Lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen setzen.

 

07.03.2026 18:00 Uhr BSW Sixers vs. ETB Miners 

Die ETB Miners Essen reisen als Tabellenführer nach Sandersdorf. Nach dem jüngsten Erfolg am 22. Spieltag gegen die TKS 49ers weist das Team eine Bilanz von 36 Punkten auf und behauptet damit die Spitzenposition im Klassement. Mit einem Saisonschnitt von 84,5 PPG stellen die Miners eine der verlässlichsten Offensivreihen der Liga.

Die Gastgeber der BSW Sixers stecken mitten im intensiven Abstiegskampf. Mit derzeit 18 Punkten belegt das Team den 10. Tabellenplatz, hat jedoch nur einen Sieg Vorsprung auf die punktgleiche Konkurrenz im Tabellenkeller. Dass die Sixers ein gefährlicher Gegner sind, bewiesen sie zuletzt bei der knappen Niederlage gegen Bernau. Besonders defensiv agiert die Mannschaft zunehmend aggressiv und führt die Liga zudem in der Kategorie der Blockshots an.

Power Forward R.J. Holmes war bereits im Hinspiel mit 21 Punkten und 10 Rebounds der statistisch auffälligste Akteur der Sixers. Er ist eine tragende Säule im Spiel der Gastgeber und erzielt im Schnitt 16,5 PPG. Ergänzt wird dieser durch Point Guard Ilias Amin, der das Spiel der Gastgeber lenkt und im ersten Aufeinandertreffen 7 Assists verbuchte. Mit durchschnittlich 12,4 PPG strahlt er zudem erhebliche eigene Korbgefahr aus.

„Ein schweres Auswärtsspiel nach der Pause gegen die Sixers. Die spielfreie Zeit konnten wir gut nutzen, um uns zu regenerieren und einige Blessuren auszukurieren. Jetzt gehen wir mit voller Energie in die letzten vier Partien der Saison. Jedes Spiel ist für uns ein Endspiel – mit dem klaren Ziel, den ersten Platz zu sichern“, sagt Miners-Headcoach Lars Wendt.

Für Essen beginnt mit diesem Spiel der finale Sprint: In den letzten vier Partien der Saison zählt jeder Sieg, um den ersten Tabellenplatz bis zum Start der Playoffs zu verteidigen. Die Sixers hingegen benötigen jeden Punkt für den Klassenerhalt, was die Partie zu einem Duell mit hoher Intensität macht. In einer Phase, in der Teams aus dem Tabellenkeller regelmäßig für Überraschungen sorgen, ist für die Essener volle Konzentration gefordert.

 

07.03.2026 18:30 Uhr Seawolves Academy vs. TKS 49ers 

Für die TKS 49ers geht es am Samstag zur Seawolves Acdádemy nach Rostock. Die Gastgeber aus Rostock kämpfen um den Playoff Einzug und die 49ers um den Klassenerhalt. Das wichtigste Ziel sei es Jaylen Page zu stoppen. Im Hinspiel legte er 42 Punkte auf. Vor dem Rückspiel zeigte Page sich gegen Neustadt erneut in sehr guter Verfassung und erzielte 38 Punkte.

Die Rostocker sind das zweitbeste Team der Liga in der Dreierquote mit 34 % – und das bei der höchsten Anzahl an Versuchen. Sie verfügen nicht nur über Spieler, die bei hohem Volumen (fünf oder mehr Dreier pro Spiel) effizient treffen können, wie Jaylen Page, Chris Frazier, Luis Wulff, Jonas Zilinskas und Mika Freitag, sondern auch über zahlreiche Akteure, die bei geringem Volumen (drei Dreier pro Spiel oder weniger) sehr treffsicher sind.

Das macht die Verteidigung besonders schwierig: Es lässt sich kein Spieler isoliert decken, und dadurch entstehen viele Lücken für den Zug zum Korb. Eine Zonenverteidigung, wie sie die 49ers bevorzugen, wird von dieser Art von Offensive schnell bestraft. Daher muss die normalerweise schwächere Mann-zu-Mann-Verteidigung diesmal besonders standhalten. Trotz der Stärken der Rostocker sind die 49ers aktuell in Bestform. Gegen den ersten Tabellenplatz haben sie nur knapp verloren und gegen die viertplatzierten Westerstede, konnten sie sich in letzter Sekunde durchsetzen, wobei sie lange Zeit mit deutlich größerem Abstand geführt haben.

 

07.03.2026 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 

Es ist das vorletzte Heimspiel der regulären Saison vor den Playoffs, was jedem Match jetzt noch einmal besondere Bedeutung verleiht. Für Lok Bernau geht es darum, den starken Rhythmus der vergangenen Wochen zu bestätigen und eine gute Ausgangsposition für die entscheidende Phase der Saison zu sichern.

Ein besonderer Anlass macht den Spieltag zudem zu etwas Besonderem: Am Wochenende wird der Internationale Frauentag gefeiert. Lok Bernau lädt daher alle Frauen und Mädchen herzlich ein, die Arena zu besuchen, Basketball live zu erleben und gemeinsam für Stimmung auf den Rängen zu sorgen.

Sportlich stehen die Vorzeichen klar auf Lok Bernau: Mit einer Bilanz von 17:5-Siegen liegt das Team von Head Coach Dan Oppland aktuell auf Platz zwei der ProB Nord. Besonders beeindruckend ist die Formkurve der vergangenen Wochen – sechs Siege in Folge sprechen für die derzeit starke Verfassung des Teams.

Der kommende Gegner aus Westerstede reist jedoch ebenfalls selbstbewusst nach Bernau. Die Baskets Juniors TSG Westerstede belegen aktuell Platz vier mit 12:9-Siegen, wobei sie ein Spiel weniger absolviert haben. Trotz einer jüngsten Auswärtsniederlage bei den TKS 49ers konnten die Westersteder zuvor fünf Spiele in Folge gewinnen, darunter ein Erfolg gegen den Tabellenführer ETB Miners. Das Hinspiel in Westerstede entschieden die Bernauer knapp mit 81:77 für sich.

Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass beide Teams offensiv stark sind, Lok Bernau aber in vielen Kategorien wie Rebounds, Steals, Blocks und Effizienz leicht überlegen ist. Westerstede punktet vor allem durch mehrere gefährliche Scorer, weshalb die Bernauer vor allem defensiv konsequent arbeiten und den Rhythmus der Gäste kontrollieren müssen.

Die Topspieler der Baskets Juniors sind allesamt gefährlich: Jon’ll Larenz Fugett bildet das Herzstück der Offensive und erzielt im Schnitt 24,2 PPG sowie 5,5 APG. Beni Fungula überzeugt als Allrounder mit 18,2 PPG und 6,1 RPG, während der junge Center Colin Schroeder 12,6 PPG und 7,5 PPG beisteuert. Alan Boger ergänzt die Scoring-Power der Westersteder mit durchschnittlich 11,8 PPG und einer 35 % Dreierquote.

07.03.2026 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Dragons Rhöndorf 

Die Wedeler gehen nach dem 101:95-Auswärtssieg bei den EN Baskets Schwelm mit Rückenwind in die Partie. Trainer Hamed Attarbashi gewährte seinem Team nach dem Erfolg drei freie Tage, anschließend wurde trotz des spielfreien Wochenendes in der ProB regulär weitertrainiert, um im Rhythmus zu bleiben.

Die Partie verspricht ein intensives Duell zweier Teams, die im Saisonendspurt wichtige Punkte sammeln wollen. Während Wedel mit einem Sieg einen großen Schritt Richtung Play-offs machen kann, benötigt Rhöndorf dringend Punkte, um den Anschluss im Tabellenmittelfeld zu halten. Entscheidend dürfte sein, ob die Rister ihr schnelles Offensivspiel durchsetzen und defensiv die Rhöndorfer Scorer kontrollieren können.

Das Hinspiel in Rhöndorf verlor Wedel Ende September noch deutlich mit 67:82. Seitdem hat sich die Mannschaft sportlich stabilisiert und steht aktuell fünf Tabellenplätze sowie sechs Punkte vor den Dragons. Zu den formstarken Spielern zählt zuletzt der 19-jährige Janne Müller, der ebenso wie Josh Behrendt auf seinen ehemaligen Verein trifft. Personell kann Attarbashi nahezu aus dem Vollen schöpfen, einzig hinter dem Einsatz von Niklas Krause steht noch ein kleines Fragezeichen.

Der Spieltag steht ligaweit unter dem Motto „Support Her Game“ und rückt den Mädchen- und Damenbasketball in den Mittelpunkt. In Wedel wird dazu ein Girlscamp veranstaltet, außerdem ist die Nationalspielerin und ehemalige Risterin Marianna Byvatov zu Gast. Beim ProB-Spiel findet zudem eine Preisverleihung für Teilnehmerinnen statt, Einlaufkinder kommen aus weiblichen Teams und bei einem Gewinnspiel werden unter anderem Tickets für den Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin verlost.

07.03.2026 19:00 Uhr TSV Neustadt temps Shooters vs. Iserlohn Kangaroos 

Am 23. Spieltag gastiert mit den Iserlohn Kangaroos der aktuelle Tabellenelfte, der zwei Siege weniger auf dem Konto hat als die Neustädter. Mit einem Heimsieg wäre der Klassenerhalt somit fast perfekt und das ist das Ziel für den kommenden Samstagabend. Das Hinspiel im Oktober in Iserlohn konnten die temps Shooters knapp mit 82:75 für sich entscheiden. Vor allem Shooters-Akteur Matej Jelovcic war in diesem Spiel „On fire“ und erzielte 32 Punkte. Bei den Kangaroos überzeugten vor allem Tyson Leitao und US-Guard Glynn Hubbard III. Leitao kam auf 20 Punkte (15,1 PPG) und 9 Rebounds, während Hubbard mit 23 Zählern (11,7 PPG) bester Werfer seines Teams war. Beide gehörten damit zu den auffälligsten Spielern der Partie.

Beide Teams haben den FIBA Break genutzt, um Blessuren auszukurieren und vor dem Endspurt nochmal Kraft zu tanken. „Beide Teams werden mit viel Energie in dieses Spiel gehen und hochmotivert sein, um dieses Spiel für sich zu entscheiden. Für uns gilt es jetzt, dass wir den besten Monat spielen, Ergebnisse abliefern und damit unsere Ziele erreichen. Das Team will unseren Heimfans einen weiteren Sieg schenken und damit einen wichtigen Schritt machen. Allerdings ist Iserlohn ein stark besetztes Team, welches durch viele knappe und auch unnötige Niederlagen so tief in der Tabelle steht. Der Kader hat alles, um in einem Spiel zu explodieren und heiß zu laufen. Um dies zu verhindern, brauchen wir ein eigenes konzentriertes und komplettes Spiel“, so Coach Allen Ray Smith.

 

07.03.2026 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. Hertener Löwen 

Der vergangene Spieltag verlief für beide Mannschaften alles andere als reibungslos. Die Eagles mussten eine überraschend deutliche Niederlage gegen Rhöndorf hinnehmen und werden vor heimischem Publikum auf Wiedergutmachung aus sein. Die Löwen hingegen fuhren gegen das Tabellenschlusslicht Vechta einen hart erkämpften Sieg ein – kein Glanzauftritt, aber zwei wichtige Punkte im engen Rennen um die Playoff-Plätze. Die Tabelle bleibt weiterhin dicht gedrängt.

Itzehoe rangiert mit 14:8-Siegen auf Platz drei, die Löwen folgen mit zwei Erfolgen weniger auf Rang sechs. Für beide Teams wäre ein Sieg ein bedeutender Schritt, um die aktuelle Position zu festigen. Während die Eagles den dritten Platz absichern wollen, möchten die Hertener möglichst weit im oberen Tabellenbereich verweilen. Angeführt wird die Itzehoer Mannschaft vom starken US-Guard Walter J. McBride, der mit 18,5 PPG nicht nur Topscorer seines Teams ist, sondern mit seinen schnellen Händen auch ligaweit zu den besten Balldieben zählt. Unterstützung erhält er von mehreren konstant punktenden Akteuren.

Mit Power Forward Finn Fleute, Shooting Guard Lucien Schmikale, Center Toni Nickel sowie Point Guard Sven Cikara punkten gleich vier weitere Spieler zweistellig. Während Itzehoe offensiv zu den stärksten Mannschaften der Liga gehört, stellen die Löwen weiterhin eine der defensivstärksten Einheiten der ProB Nord. Im Hinspiel bewiesen die Löwen, dass sie dem Favoriten Paroli bieten können. Mit einer konzentrierten Defensivleistung und kühlem Kopf in der Schlussphase setzte sich Herten knapp mit 58:55 durch.7

 

08.03.2026 17:00 Uhr Rasta Vechta II vs. EN BASKETS Schwelm 

Der 24. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB steht für RASTA Vechta II unter besonderen Vorzeichen. Im Heimspiel treffen die Vechtaer auf die EN BASKETS Schwelm. Trainer Harm-Ubbo Horst muss dabei voraussichtlich mit einem kleineren Kader planen, will jedoch die wichtigsten Leistungsträger zur Verfügung haben. „Wir werden wohl nicht mit zwölf Mann im Kader auflaufen können, aber mit unseren Leistungsträgern“, erklärte Horst. Gleichzeitig betonte er, dass weiterhin die Entwicklung der Spieler im Vordergrund steht und die Einsatzplanung entsprechend angepasst wird.

Für die EN BASKETS Schwelm ist die Partie ebenfalls von großer Bedeutung. Die Westfalen benötigen einen Sieg, um ihre Chancen auf Platz vier und damit auf das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde zu wahren. Bereits im Hinspiel Anfang November zeigte Schwelm seine Offensivstärke, als RASTA II insbesondere im zweiten und dritten Viertel große Probleme hatte und insgesamt 63 Punkte in diesem Abschnitt zuließ. Vier Monate später liegt der Fokus für die Vechtaer jedoch weniger auf einer Revanche als auf der eigenen Weiterentwicklung. „Für uns geht es wirklich darum, unser Spiel zu spielen und unsere Stärken einzubringen“, so Horst.

Vorberichte ProA 25. Spieltag

Alle Spiele der ProA sind LIVE und EXKLUSIV bei Sporteurope.TV zu sehen!

Am 25. und 26. Spieltag der ProA sowie am 23. Spieltag der ProB steht alles im Zeichen des ligaweiten Mädchenspieltags. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für mehr Sichtbarkeit und Unterstützung von Mädchen und Frauen im Basketball. Frauen aus der Liga sind im offiziellen Trailer zu sehen, Mädchen laufen als Einlaufkinder aufs Feld und viele Standorte organisieren eigene Aktionen und Camps rund um den Spieltag.

Und on top: Nur an diesen Spieltagen gibt es 10 % Rabatt auf Tagestickets für den FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin. Den Ticketlink findet ihr ab dem 06.03. in unserer Bio & jeweils im Livestream.

Lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen setzen.

 

06.03.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. HAKRO Merlins Crailsheim 

Die Tigers Tübingen gehen mit einer Bilanz von acht Siegen und 16 Niederlagen als klarer Außenseiter gegen die HAKRO Merlins Crailsheim in die Partie. Bei den Schwaben hält der Negativtrend weiter an. Nach der 66:84-Niederlage gegen den BBC Bayreuth wurde Trainer Henrik Sonko Mitte Februar 2026 von seinen Aufgaben entbunden, bis zum Saisonende fungiert Sportdirektor Detlev als Interimstrainer. Unter neuer sportlicher Leitung ging auch die jüngste Partie bei den BAYER GIANTS Leverkusen mit 81:94 verloren. Die Tübinger liefen von Beginn an einem hohen Rückstand hinterher. Das erste Viertel gaben die Raubkatzen mit 11:28 ab.

Mit den HAKRO Merlins Crailsheim kommt nun ein Team mit einer anderen Erwartungshaltung nach Tübingen. Mit einer Bilanz von 19:5-Siegen liegt die Mannschaft von Trainer David McCray als Tabellendritter voll auf Playoff-Kurs. Der Merlins haben die Rückkehr in die easyCredit BBL als klares Ziel ausgegeben. Im Hinspiel mussten sich die Tigers nach einer guten Leistung mit 75:83 geschlagen geben. „Crailsheim ist eine sehr starke Mannschaft, die um den Aufstieg spielt. Wir haben im Hinspiel gezeigt, dass wir mithalten können. Bei uns muss jedoch alles passen, damit wir eine Siegchance bekommen“, sagt Troy Culley, Co-Trainer der Tigers Tübingen.

Der Kader der Gäste ist sowohl qualitativ als auch quantitativ stark besetzt. Insgesamt zehn Spieler erzielen im Schnitt zwischen 6,8 Punkten, etwa Gabriel Oliveira de Neto, und 15,0 Punkten durch den US-Amerikaner Anthony Gaines, der damit bester Werfer des Teams ist. Zudem steht im Aufgebot von Trainer David McCray mit Gianni Otto (3,6 Punkte pro Spiel) ein ehemaliger Tübinger Spieler. Die HAKRO Merlins Crailsheim zeichnen sich vor allem durch ihre intensive Spielweise aus. Jeder Korb muss hart erarbeitet werden, während die Mannschaft von McCray in der Defensive großen Druck auf den Gegner ausübt. Das zeigen die 8,8 Steals pro Partie (Ligabestwert).  Auch offensiv überzeugt der Tabellendritte. Mit durchschnittlich 88,3 Punkten pro Spiel stellt Crailsheim die viertbeste Offensive der Liga. Bei den Rebounds liegt das Team mit 39,0 Rebounds pro Begegnung auf dem dritten Rang.

Die HAKRO Merlins Crailsheim zeichnen sich vor allem durch ihre intensive Spielweise aus. Jeder Korb muss hart erarbeitet werden, während die Mannschaft von McCray in der Defensive großen Druck auf den Gegner ausübt. Das zeigen die 8,8 Steals pro Partie (Ligabestwert).  Auch offensiv überzeugt der Tabellendritte. Mit durchschnittlich 88,3 Punkten pro Spiel stellt Crailsheim die viertbeste Offensive der Liga. Bei den Rebounds liegt das Team mit 39,0 Rebounds pro Begegnung auf dem dritten Rang. Am Spieltag findet am Nachmittag der „Girls Day“ statt, 30 Personen nehmen an einem Training teil und schauen während des Spiels hinter die Kulissen. Der Mädchenspieltag findet am Wochenende vom 6. bis 8. März 2026 in Zusammenarbeit mit der BARMER 2. Basketball Bundesliga sowie dem Deutschen Basketball-Bund (DBB) statt.

 

06.03.2026 19:30 Uhr Artland Dragons vs. Eisbären Bremerhaven

Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie wartet auf die Artland Dragons am kommenden Freitag die nächste große Herausforderung. Mit den Eisbären Bremerhaven gastiert der aktuelle Tabellenvierte in der Artland Arena. In einer intensiven und bis in die Schlussminute offenen Partie mussten sich die Dragons im Hinspiel in Bremerhaven knapp mit 84:88 geschlagen geben. Trotz einer starken Auswärtsleistung entschied ein überragender Elijah Miller mit 33 Punkten die Begegnung zugunsten der Hausherren. Mit 17:7-Siegen steht Bremerhaven gefestigt auf Tabellenplatz vier und hat sich ein kleines Polster auf die Verfolger aus Kirchheim und Quakenbrück (jeweils 14 Siege) erarbeitet.

Besonders beeindruckend: Die Eisbären sind das einzige Team der Liga, das Tabellenführer Phoenix Hagen sowohl im Hin- als auch im Rückspiel bezwingen konnte: zuletzt vor der FIBA-Pause mit einem deutlichen 94:79-Erfolg. Insgesamt reist Bremerhaven mit drei Siegen in Serie an (91:72 gegen Paderborn, 79:76 in Köln und der Sieg gegen Hagen).  Statistisch gehören die Norddeutschen in mehreren Kategorien zur Ligaspitze. Mit knapp 37 Prozent Dreierquote treffen sie ähnlich hochprozentig wie die Dragons. Mit durchschnittlich 19,5 Assists pro Partie verteilen sie die drittmeisten Assists der Liga, nur minimal mehr als die Drachen (19,3). „Individuell sind sie insbesondere mit Elijah Miller als Point Guard sehr gut aufgestellt. Dazu haben sie mit Lorenz Brenneke zusätzlich viel Erfahrung in ihre Mannschaft geholt“, erklärt Dragons-Headcoach Hendrick Gruhn.

Mit 15,7 Punkten und 6,3 Assists pro Spiel (Platz vier ligaweit) lenkt Miller das Offensivspiel der Eisbären. Unterstützung erhält er von Jemarl Baker (14,1 Punkte), Carlos Carter (10,9 Punkte, 41 % Dreierquote) sowie Jannis von Seckendorff (10,7 Punkte, 62 % Zweierquote, 41 % Dreierquote). „Mit Bremerhaven kommt wieder ein absolutes Topteam zu uns in die Artland Arena. Die Eisbären stehen vollkommen zurecht da oben und haben vor der Länderspielpause einen überzeugenden Sieg gegen Hagen eingefahren. Bremerhaven bewegt den Ball gut und spielt uneigennützig. Sie spielen sehr geduldig und warten immer auf den besten Abschluss.“

 

06.03.2026 19:30 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. Bayer Giants Leverkusen 

Die VfL SparkassenStars Bochum empfangen die Bayer Giants Leverkusen in der heimischen Rundsporthalle. Das Hinspiel am zweiten Spieltag konnten die Bochumer deutlich mit 92:72 in Leverkusen für sich entscheiden. Seitdem kämpfen die Giants weiterhin um den Klassenerhalt und stehen aktuell mit sieben Siegen auf dem 16. Tabellenplatz, dem letzten Nichtabstiegsrang. Entsprechend steht der deutsche Rekordmeister im Saisonendspurt unter Druck.

Topscorer der Leverkusener ist Center Dennis Heinzmann, der im Schnitt 13,5 PPG und zudem 9 RPG sammelt. Für die SparkassenStars geht es darum, nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge wieder in die Erfolgsspur zu finden und den aktuellen Playoffplatz zu verteidigen. „Wir gehen mit einer wohlverdienten Pause nach dem FIBA-Fenster im Rücken und beim Einstieg in das letzte Drittel der Saison mit Fokus und Entschlossenheit in diese beiden kommenden Spiele. Die Mannschaft ist entschlossen, unseren Gameplan umzusetzen und an beiden Enden des Feldes diszipliniert zu bleiben“, erklärt Headcoach Felix Banobre.

Geschäftsführer Tobias Steinert unterstreicht zudem die Bedeutung der Partie: „Nach der FIBA-Pause geht es nun endlich wieder in der Liga weiter. Wir haben mit dem Heimspiel gegen Leverkusen zwei richtungsweisende Spiele für den weiteren Saisonverlauf vor der Brust.“ Entscheidend könnte dabei sein, ob die zuletzt krank fehlenden Point Guards Geske und Williams wieder im Kader stehen.

 

06.03.2026 19:30 Uhr Phoenix Hagen vs. BG Göttingen 

Im vergangenen November setzten sich die „Feuervögel“ beim Absteiger mit 103:98 durch. Mit einer Bilanz von 20:4-Siegen stehen die Volmestädter aktuell an der Spitze der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Tabelle, dicht gefolgt von den Niedersachsen (19:5-Siege). Die Mannschaft von BG-Trainer Fabian Strauß ist mit großen Ambitionen in die Saison 2025/2026 gestartet und beweist seither regelmäßig, dass im Rennen, um den Aufstieg in die easyCredit BBL mit ihr zu rechnen ist.

Dies unterstreichen die „Veilchen“ besonders gern auf fremdem Parkett. Göttingen weist ligaweit die beste Auswärtsbilanz vor (10:2- Siege) vor, was maßgeblich an einer starken Verteidigung liegt. Die BG kassiert in fremden Hallen durchschnittlich lediglich 76,9 Punkte pro Partie. „Göttingen hat sich als eine absolute Topmannschaft der ProA etabliert und präsentiert sich vor allem in fremder Halle ungemein stabil. Sie geben gegnerischen Teams kaum Angriffsfläche, was es unheimlich schwer macht, ihren Rhythmus zu brechen“, analysiert Phoenix-Headcoach Chris Harris.

In Jordan Sears (15,1 PPG) und Zach Jackson (13,9 PPG) hat die BG ein offensivstarkes US-Duo in den eigenen Reihen, welches die Last der Verantwortung jedoch alles andere als alleine schultern muss. Vor allem Mathis Mönninghoff beweist im zarten Basketballeralter von 33 Jahren, dass er nach wie vor auf hohem Niveau abliefern kann. Der ehemalige Juniorennationalspieler bringt sich mit 9,6 Punkten sowie 2,6 Rebounds ein, wobei ihn eine Dreierquote von 47,6 Prozent zu einem gefährlichsten Schützen der gesamten Liga macht. „Nach der Länderspielpause gleich eine solche Aufgabe vor der Brust zu haben, ist der perfekte Einstieg ins letzte Drittel der Hauptrunde.“

„Umso mehr werden unsere Geduld und Konzentration gefragt sein, um uns eine Chance zu erarbeiten“, sagt Harris. Mit durchschnittlich 97,1 Punkten pro Partie weist Phoenix ligaweit den höchsten Output vor, dahinter rangieren die Artland Dragons (91,4 PPG) und die Gegner aus Göttingen (88,4 PPG). Bei den verteilten Assists führen Hagen (23,2 APG) und die BG (19,5 APG) das ProA-Ranking an.

 

06.03.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 

Die Bozic Estriche Kirchhheim Knights haben sich frühzeitig aus der Abstiegsregion verabschiedet und peilen die Playoff-Qualifikation an. Den Auftakt in die heiße Phase macht die Auswärtsfahrt zu den SBB Baskets Wolmirstedt. Bereits am Donnerstag begibt sich der Rittertross auf die lange Fahrt nach Magdeburg. Dort trifft der der Tabellenfünfte (14:10-Siege) auf den derzeitigen Tabellenletzten (6:18-Siege). Doch die Platzierung täuscht über die individuelle Qualität des letztjährigen ProB-Teams.

Insgesamt sieben ausländische Akteure stehen im Kader von Head Coach Eiko Potthast. Bester Punktesammler ist Davian Williamson mit 18,1 Punkten pro Partie. Unter den Körben sorgt Center Michael Hughes für physische Präsenz. „Wolmirstedt hat von den Teams im unteren Bereich der Tabelle die individuell beste Qualität. Sie sind sehr gefährlich und haben auch gegen Topmannschaften eher sehr knapp verloren. Es ist das erste Mal das wir dort spielen, von daher wird es eine große Herausforderung und es ist ein extrem wichtiges Spiel für uns“, so Head Coach Igor Perovic.

Unter der Teck fehlte zu Wochenbeginn Aeneas Jung, der sich bei der Nationalmannschaft Zyperns befand. Nach der Flughafensperrung auf Zypern musste seine Rückreise umgeplant werden und verzögerte sich. Der Rest des Kaders erschien fit und ausgeruht.

 

06.03.2026 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs, Nürnberg Falcons BC 

Zehn Spieltage vor Abschluss der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ist inzwischen bei den PS Karlssruhe LIONS jede Abstiegsgefahr gebannt. Nach zuletzt drei Erfolgen in Serie winkt nun sogar der Anschluss an die Playoff-Plätze. So geht das Team aus der Fächerstadt mit ordentlich Rückenwind in das Duell mit den Nürnberg Falcons BC in der heimischen Europahalle

Die bisherige Saisonausbeute des Karlsrudels: Elf Siege aus 24 Begegnungen. Mit einem Sieg würden die Karlsruher ihre Ambitionen unterstreichen im Playoff-Rennen ein Wörtchen mitreden zu wollen. Die Falcons kommen wie Karlsruhe auf bisher elf Siege, zogen aber in den vergangenen vier Partien stets den Kürzeren. Schuld war meist die aktuell schwächelnde Defense der Franken, die allerdings im Spiel nach vorn nicht unterschätzt werden dürfen.

Wenn die LIONS ihr schnelles Umschaltspiel aufziehen können, dürfen sich die Fans in der Europahalle auf ein rasantes und punktreiches Match freuen. Die Offensive der Karlsruher wird getragen durch die beiden US-Amerikaner David Opowu Ejah (14,3 PPG) und Isaiah Rayshaud Hart (14,6PPG). Auf Seiten der Nürnberger überzeugt Evan Derek Taylor (13 PPG) und Vincent Friederici (12,6 PPG).

 

06.03.2026 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. RheinStars Köln 

Die RheinStars Köln reisen am Freitag nach Koblenz zu den EPG Baskets. Nach dem zehnten Saisonerfolg vor gut 14 Tagen beim BBC Bayreuth sagte Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport: „Wir haben die Distanz zu den Abstiegsrängen ausbauen können. Das soll uns nicht leichtsinnig machen, aber Ruhe und Selbstvertrauen für die letzte Phase der Saison geben.“ Und mit einem weiteren Sieg könnten sich die Kölner wohl endgültig aus dem engeren Kreis der Abstiegskandidaten verabschieden.

Bis dahin aber ist noch viel zu tun. „Zumal das erste Spiel nach einer Pause immer schwierig ist. Aber wir haben gut trainiert mit den Jungs und wollen das auch aufs Parkett bringen“, sagt Headcoach Zoran Kukic. Mit Koblenz (11:13-Siege) steht zudem ein Gegner im Spielplan, der den RheinStars auf unterschiedliche Weise in der Hinrunde das Leben schwer gemacht hat. Noch in Düsseldorf unterlagen die RheinStars dem Tabellennachbarn Koblenz 84:92 und zogen dabei im Rebound-Verhältnis (26:43) deutlich den Kürzeren. Der Auftaktniederlage im Castello folgten dann allerdings drei Heimsiege über Gießen, Crailsheim und Leverkusen.

 

06.03.2026 20:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. Paderborn Baskets 

Die Gießen 46ers empfangen am Freitag in der Osthalle die Paderborn Baskets Derzeit belegen die 46ers den siebten Rang in der ProA (13:11-Siege), dürfen zwar nach oben blicken, müssen sich aber zugleich nach unten absichern. Das Gewinnen fällt den Mittelhessen in dieser Saison schwerer als zuvor. Die Konstanz fehlte. Die Konstanz aber schien zuletzt ebenso gefunden wie mit Adnan Arslanagic ein dringend benötigter Playmaker. Doch als es lief, als vor allem beim Sieg gegen den Nürnberg Falcons BC starke Überzeugungsarbeit geleistet wurde, lief doch nichts mehr.

Zwei Wochen Pause folgten. Eine Pause zur Unzeit für 46ers-Coach „Frenki“ Ignjatovic: „Eigentlich hätten wir die Zeit benötigt, um Adnan Arslanagic zu integrieren. Aber unser neuer Mann war ebenso wie Simon Krajcovic bei seiner Nationalmannschaft. Dann kann man sich ja vorstellen, wie unser Training ohne einen einzigen Playmaker aussah.“ Mit der Übungsarbeit seiner verbliebenen Spieler war der Trainer komplett einverstanden. Daniel Norl und Robin Benzing waren zuletzt beide angeschlagen, konnten aber in dieser Woche wieder gut trainieren. Schlimmer scheint es Aiden Warnholtz erwischt zu haben. Der Kanadier hat sich am Handgelenk verletzt. Derzeit trägt er eine Schiene. Ob der Point-Guard am Wochenende auflaufen kann, entscheidet eine Untersuchung bei einem Spezialisten.

„Das ist ein Team mit Playoff-Qualität. Dass es dort unten steht, spricht für die hohe Qualität der Liga. Das wird alles andere als ein Spaziergang. Wir müssen ihre individuelle Klasse kontrollieren“, so Ignjatovic über die Paderborn Baskets.  Zuletzt trumpfte Paderborn auch in Göttingen groß auf und verpasste einen Auswärtssieg nur, weil am Ende zwei Freiwürfe vergeben wurden. Im Hinspiel wiederum kassierten die 46ers nach langer Führung eine ganz bittere 93:100-Niederlage.

 

06.03.2026 20:00 Uhr Uni Baskets Münster vs. BBC Bayreuth 

Mit neuer Energie nach der Länderspielpause wollen die Uni Baskets Münster gegen den BBC Bayreuth den dringend benötigten Heimsieg erringen. Nach der überzeugenden Leistung beim 84:80-Heimerfolg gegen die Bayer Giants Leverkusen erwischten die Uni Baskets in Paderborn nach ausgeglichener erster Hälfte einen gebrauchten Tag. Da gab es nichts schönzureden. „Wir schaffen es nicht, konstant richtige Entscheidungen zu treffen“, stellte Kapitän Cosmo Grühn klar. Im Hinspiel unterlagen die Uni Baskets in Bayreuth nach einem Overtime-Drama eher unnötig 82:83. „Das Spiel hätten wir locker gewinnen können, wenn wir ein paar Dinge besser gemacht hätten“, blickte Münster-Cheftrainer Götz Rohdewald am Mittwochmittag zurück.

In den beiden Trainingswochen rund um die Länderspielpause legten die Uni Baskets ein Hauptaugenmerk darauf, „mehr Kontrolle über das Spiel zu haben, uns gute Würfe zu erarbeiten“. Denn das würde unweigerlich dazu führen, das Saisonthema „Ballverluste“ in den Griff zu bekommen. „Neben dem, was eh da sein muss: Kampfbereitschaft, gute Verteidigung, aggressiv sein und Rebounds holen, ist das das Wichtigste für unser Spiel.“ Götz Rohdewald gab im Mediengespräch ein ausführliches Update zum Personal.

„Adam Touray nimmt das erste Mal in dieser Woche auch am Mannschaftstraining mit Kontakt teil, macht aber bisher nicht alle Übungen und Spiele mit. Das freut mich in erster Linie für ihn sehr, weil es eine sehr lange Leidensphase war und es auch fraglich war, ob er überhaupt wieder spielen kann. Allein seine Präsenz ist schon schön, zu haben.“ Rohdewald kann auch auf Deshon Taylor zurückgreifen. „Deshon hat voll mittrainiert. Ähnlich wie mit Curtis Jones Jr.: Je länger sie da sind, desto besser funktionieren sie und wir auch in Summe als Mannschaft. Von daher hoffe ich, dass er auch schon Impact haben wird im nächsten Spiel.

Die Stärken der Bayreuther sind definitiv der Fastbreak und ein sehr gutes Offensivrebounding. Zudem sind sie eine sehr athletische Mannschaft auf eigentlich allen Positionen.“

Spotlight #6: Neue Gesichter für den Saisonendspurt

Es war Länderspielpause in der ProA. Das gab nicht nur den Teams, sondern auch uns die Zeit, um vor dem anstehenden Saisonendspurt nochmal kurz Luft zu holen. Zehn Spiele stehen noch an und sowohl an der Spitze als auch am Ende der Tabelle ist noch alles offen… Da ist es also gut verständlich, dass fast alle Teams im Laufe der Saison nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen haben, um sich für die entscheidenden Partien zu wappnen. Seit Mitte Februar können nun keine neuen Spieler mehr gemeldet werden, die Wechselfrist ist abgelaufen. In dieser Ausgabe von Spotlight werfen wir einen Blick auf einige der aktuellsten Neuverpflichtungen und schauen uns an, wie sie ihren Teams auf der Zielgeraden der Saison helfen können. 

Das sind die Themen:

  • Bekannte Namen für die Spitzenteams
  • Die Bremerhavener Big Men-Rochade
  • Mit frischen Kräften die Playoffplätze sichern
  • In Lauerstellung
  • Die Teams im Abstiegskampf formieren sich

 

Die komplette Kolumne findet ihr hier zum Lesen auf unserer Webseite.

Nachberichte Nachholspiele ProB Süd 20. Spieltag

28.02.2026 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 93:68

Die Ahorn Camp Baskets sind in der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nach den Niederlagen in Erfurt und in Leitershofen bezwangen die Speyerer vor 500 Zuschauern in der heimischen Nordhalle das abstiegsgefährdete Team der Würzburger Basketball-Akademie mit 93:68 (53:36). Die Pfälzer untermauerten dabei auch ihre Ambitionen, ein weiteres Mal die Aufstiegsrunde zu erreichen.

„Wir haben mit der richtigen Einstellung die Partie begonnen und uns für die intensive Trainingswoche belohnt“, erklärte Ahorn-Camp-Coach Carl Mbassa. Er mahnte jedoch: „Wir dürfen nach dem deutlichen Erfolg aber nicht glauben, dass wir schon am Ziel seien.“ Auf dem Weg in die Playoffs muss sich seine Mannschaft in der Hauptrunde zu Hause noch gegen die Orange-Academy Ulm und Dresden Titans sowie bei den Frankfurt Skyliners II beweisen.

Gegen die Würzburger ließen die Speyerer zu keinem Zeitpunkt Zweifel an ihrem elften Saisonsieg aufkommen. Sie gingen früh in Führung und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Mbassas Auswahl überzeugte mit guten Wurfquoten aus dem Feld und entschied den Reboundvergleich mit 49:27 zu ihren Gunsten.

Überragender Akteur auf dem Feld war Speyers Mannschaftskapitän DJ Woodmore. Der 34-jährige Comboguard erzielte 20 Punkte, sechs davon dank Distanzwürfen. Er sicherte zudem acht Rebounds und demonstrierte bei sechs Assists sein Spielverständnis. Zweistellig trafen auch Woodmores Teamkollegen Leon Geißler (17), Dami Ade-Eri (15), Dennis Diala (10) und David Aichele (10). Beste Schützen der Würzburger waren Lukas Roth (18) und Marko Petric (16).

 

01.03.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. TSV Oberhaching Tropics 89:77

Die jungen Ulmer sichern sich einen Heimsieg gegen den TSV Oberhaching Tropics mit 89:77 und bauen damit ihre Erfolgserie weiter aus. Im zweiten Aufeinandertreffen sicherten sich die jungen Ulmer den Sieg und revanchierten sich damit für die Niederlage im ersten Duell.

Beide Mannschaften taten sich zu Beginn schwer, gute Würfe zu kreieren. Die Gäste aus Oberhaching setzten sich nach wenigen Minuten leicht ab. Joel Cwik verkürzte per Dreier, Teo Milicic stellte wenig später auf Ausgleich. Cwik brachte die jungen Ulmer anschließend erstmals in Führung, doch Oberhaching konterte zügig. Meissa Faye antwortete ebenfalls von jenseits der Dreierlinie und sicherte der OrangeAcademy die Führung nach dem ersten Viertel (21:16, Q1).

Im zweiten Viertel übernahm die OrangeAcademy zunehmend die Kontrolle und baute den Vorsprung weiter aus. Namori Omog stellte mit einem Dreier erstmals auf eine zweistellige Führung. Zwar fand Oberhaching zwischenzeitlich besser ins schnelle Spiel der jungen Ulmer, doch die Gastgeber blieben tonangebend und ließen bis zur Pause nichts mehr anbrennen (43:30, Q2).

Cwik eröffnete das dritte Viertel mit Treffern aus dem Zwei- und Dreipunktebereich und setzte damit direkt ein Ausrufezeichen. Die jungen Ulmer bauten ihre Führung früh auf 20 Zähler aus. Nach zwei Minuten hatte die OrangeAcademy bereits 12 Punkte erzielt, während Oberhaching lediglich auf zwei Zähler kam. Zwar konnte Oberhaching zum Ende des Abschnitts phasenweise besser dagegenhalten, doch Ulm verteidigte den Vorsprung souverän (73:51, Q3).

Auch im Schlussviertel behielt die OrangeAcademy Rhythmus und Tempo bei. Sie ließen Oberhaching nur wenig Raum für eine Aufholjagd und brachten den Vorsprung kontrolliert ins Ziel. Am Ende stand ein verdienter Heimsieg für die jungen Ulmer (89:77, Q4).

 

Nachbericht Nachholspiel ProB Nord 21. Spieltag

01.03.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 74:72

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben am Sonntag ihre erste Niederlage nach zuvor fünf Erfolgen in Serie hinnehmen müssen. Bei den TKS49ers unterlag die Mannschaft von Coach Artur Gacaev nach einer dramatischen Begegnung in letzter Sekunde mit 74:72. Trotz der Niederlage bleiben die Baskets Juniors weiterhin auf dem vierten Rang und auf Playoff-Kurs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB.

Gegen einen Kontrahenten, der sich mit voller Kraft gegen den Abstieg stemmte, wurde es zu einer Begegnung, die sich stärker über die Verteidigung und weniger über offensiven Rhythmus definierte. Während die Baskets Juniors im ersten Viertel bis zur neunten Minute auf den ersten erfolgreichen Distanzwurf warten mussten, erzielten die 49ers mehr als die Hälfte der 22 Punkte im ersten Abschnitt, der ausgeglichen endete, aus der Distanz.

Im zweiten Viertel zeigten sich die Probleme in der Offensive, Fugett und Fungula kamen nicht wie gewohnt zum Zug, die Gäste blieben zunächst dennoch in Schlagdistanz. Ein 2:14-Lauf in den letzten drei Minuten sorgte jedoch für den deutlichen Rückstand (31:45).

Nach Wiederbeginn gehörten die ersten fünf Minuten jedoch allein den Baskets Juniors, die deutlich besser verteidigten und so auch offensiv besser zum Spiel fanden. Ein 15:0-Lauf sorgte für die Führung (46:45), erst jetzt wachten auch die Gastgeber wieder auf. Es entwickelte sich eine Begegnung, in der die Mannschaft von Coach Artur Gacaev immer wieder auf knappe Rückstände reagieren musste. Nach zwei Dreiern von Fungula und Helwig führten die Baskets Juniors gut drei Minuten vor dem Ende (67:66).

Die 49ers hatten die Antwort und lagen nach einem Dreier von Peters bei 50 Sekunden verbleibender Spielzeit mit vier Punkten vorne. Noch einmal kämpften die Gäste, glichen nach einem Dreier und zwei getroffenen Freiwürfen durch Fungula vier Sekunden vor dem Ende aus (72:72). Im letzten Angriff erzwangen die Baskets Juniors einen schweren Abschluss der Gastgeber, verpassten jedoch das Ausboxen, Leonard Hampl bestrafte dies mit dem Tip-In zum Sieg.

 

 

Vorberichte Nachholspiele ProB Süd 20. Spieltag

28.02.2026 19:30 Uhr Ahorn Camp Baskets vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

Die Ahorn Camp Baskets empfangen am Samstag, 28. Februar in der heimischen Nordhalle die Würzburger Basketball-Akademie, das Schlusslicht in der Südstaffel der Zweiten Basketball-Bundessliga ProB.

Ahorn-Camp-Coach Carl Mbassa konzentriert sich auf das Kräftemessen mit dem Farmteam des Würzburger Erstligisten. „Für die Mannschaft der Basketball-Akademie ist jede Partie ein Endspiel. Wir müssen uns auf einen großen Kampf einstellen“, betont der 47-Jährige und verweist auf Leistungsträger des Widersachers wie Marko Petric, David Gerhard oder Jervis Scheffs.

Zudem haben die Franken im Januar die Mannschaft mit drei Neuzugängen verstärkt, um
den drohenden Abstieg in die Regionalliga abzuwenden. Einen richtungsweisenden Charakter hat die Begegnung auch für Gastgeber Speyer.

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Erfurt und in Leitershofen sind Kapitän DJ Woodmore und Kollegen zum Erfolg verpflichtet, wenn sie ihr Saisonziel Aufstiegsrunde im Blick behalten wollen. Das Hinspiel haben die Pfälzer nicht zuletzt dank starker Leistungen von Oskar Humpert und David Aichele mit 85:67 (46:38) gewonnen.

 

01.03.2026 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. TSV Oberhaching Tropics

Am Sonntag möchte die OrangeAcademy gegen die Oberhaching Tropics auf dem MainCourt des OrangeCampus den nächsten Sieg einfahren. Die Partie wurde anlässlich des zuvor stattfindenden ANGE-Turniers auf diesen Termin verlegt.

Nach dem deutlichen Kantersieg über die CATL Basketballlöwen Erfurt durfte Cheftrainer Florian Flabb gemeinsam mit seiner Mannschaft die erste große Errungenschaft der Saison feiern: Die Playoff-Qualifikation ist den jungen Ulmern rechnerisch nicht mehr zu nehmen. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Es ist ein tolles Gefühl, bereits fünf Spieltage vor Hauptrundenende für die Playoffs qualifiziert zu sein. Das ändert allerdings nichts an unserer Herangehensweise. Wir denken von Spiel zu Spiel und priorisieren die nächste Aufgabe“, so Flabb.

Den nächsten Schritt kann die OrangeAcademy bereits am Sonntag im Nachholspiel gegen die Oberhaching Tropics machen. Nach dem Hinspiel sind die jungen Ulmer gewarnt – in Oberhaching setzte es die erste Saisonniederlage. „Es ist nie einfach, gegen die Tropics zu bestehen. Über Jahre hinweg halten sie ihren Kader zusammen und sind ein eingespieltes Team. Wir wollen nun zeigen, dass wir uns weiterentwickelt haben“, erklärt Flabb weiter.

Die Gäste aus Oberhaching haben die Endrunde ebenfalls fest im Blick. In der stark umkämpften BARMER ProB Süd ist vom dritten bis zum zehnten Tabellenplatz noch alles möglich. Aktuell rangieren die Tropics mit einer ausgeglichenen Bilanz von 10:10 Siegen auf Rang acht – dem letzten verfügbaren Playoffplatz. Zuletzt mussten sich die Schützlinge von Cheftrainer Mario Matic jedoch den direkten Konkurrenten aus Coburg und München geschlagen geben. Umso wichtiger wäre ein Erfolg im Nachholspiel.

Die tragende Säule der Oberbayern ist der erst 19-jährige Spielgestalter Jonathan Zeisberger. Mit starken 24,1 Punkten und 5,6 Assists pro Partie prägt er das Offensivspiel maßgeblich. Unterstützung erhält er vom erfahrenen Big Man Nedzad Muratovic. Der 30-jährige Bosnier kommt im Schnitt auf 18,9 Punkte und 8,8 Rebounds und verpasst damit nur knapp ein Double-Double im Schnitt.

 

Vorbericht Nachholspiel ProB Nord 21. Spieltag

01.03.2026 16:00 Uhr TKS 49ers vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Nach dem fünften Sieg in Folge reisen die ProB-Basketballer der Baskets Juniors TSG Westerstede mit großem Selbstvertrauen zum nächsten Auswärtsspiel. An diesem Sonntag, 1. März, ist die junge Mannschaft von Trainer Artur Gacaev bei den TKS 49ers gefordert.

Die Baskets Juniors haben sich als Aufsteiger in eine sehr gute Position für ihre verbleibenden sechs regulären Saisonspiele gebracht. Mit 24:16 Punkten weist das Team inzwischen nicht nur einen enormen Abstand auf die Abstiegsplätze aus, sondern darf sich berechtigte Hoffnungen auf eine Playoff Teilnahme machen.

Der Gegner am Sonntag, die TKS 49ers (TKS steht für: Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf), steht hingegen mit Blick auf das Klassement noch immer unter Druck. Mit 14:28 Punkten weist die Mannschaft aktuell vier Erfolge mehr auf als Schlusslicht RASTA Vechta II, liegt aber einen Sieg hinter dem rettenden Ufer. Das Hinspiel war für die Baskets Juniors die erste Partie nach dem Aufstieg: Vor heimischer Kulisse setzten sich die Gacaev-Schützlinge mit 102:71 durch.

Im Team der TKS 49ers kommen im Schnitt einzig Jenö Pildner (13,8 PPG) und Carlo Meyer (11,3) auf zweistellige Punktzahlen, dahinter rangieren Akteure wie Leonard Hampl (9,5) oder Lukas Wagner (9,2). Zum Kader zählt auch der nachverpflichtete Jannes Hundt, Bruder des Ex-Oldenburgers und heutigen ALBA-Spielers Bennet. Seit seiner Verpflichtung ist der Guard Teil der festen Rotation und kommt im Schnitt auf 8,0 Zähler pro Partie.

„Wir treffen auf eine erfahrene Mannschaft, die ohne Importspieler aufläuft und ein Vertreter der Berliner Basketballschule ist“, sagt Headcoach Gacaev. „Das Team ist athletisch und verteidigt sehr aggressiv, darauf müssen wir vorbereitet sein.“ Mit Blick auf die eigene Ausgangslage fügt er hinzu: „Ich bin sehr froh über den Saisonverlauf. Unser Ziel war der Klassenerhalt, mit dem vierten Platz jetzt haben wir nicht gerechnet. Es macht Spaß, und ich hoffe, dass wir das Niveau in den verbleibenden Spielen halten können.“