GIESSEN 46ers trennen sich nach nur sechs Partien von Powerforward Abu Kigab

Abu Kigab ist bei den GIESSEN 46ers schon wieder Geschichte. Nach nur sechs Partien in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA haben sich der Altmeister und der 27-Jährige auf eine sofortige Vertragsauflösung geeinigt.

In seinen rund fünf Wochen an der Lahn brachte es der Kanadier mit sudanesischen Wurzeln auf durchschnittlich neun Punkte und fünf Rebounds in 22 Minuten Einsatzzeit. Seinen sportlichen Höhepunkt hatte der Ex-Karlsruher gleich bei seinem ersten Auftritt in Quakenbrück, als ihm bei der 100:107-Niederlage 17 Zähler glückten.

Die Trennung von Abu Kigab kam zustande, da er recht schnell nach der bekanntgewordenen Verpflichtung des Serben Viktor Kovacevic, der ebenfalls auf der Powerforward-Position einsetzbar ist, Abwanderungsgedanken äußerte. Außerdem ließ sich der Mann aus Ontario in dieser Woche überraschend nicht mehr im Training blicken.

„Wir wünschen Abu Kigab auf seinem weiteren Weg alles nur erdenklich Gute“, gab sich 46ers-Geschäftsführer Guido Heerstraß dennoch nicht nachtragend.

 

BG Göttingen verpflichten Wesley Dreamer

Die BG Göttingen hat sich rund einen Monat vor Ende der Wechselfrist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA personell verstärkt. Die Südniedersachsen verpflichten US-Forward Wesley Dreamer. Der 25-Jährige kommt vom tschechischen Champions-League-Teilnehmer ERA Basketball Nymburk in die Universitätsstadt und erhält einen Vertrag bis Saisonende.

Dreamer soll die Lücke füllen, die die Knieverletzung von Kevin Buckingham in den BG-Kader gerissen hat. Nachdem Buckingham weiterhin unter Schmerzen im Knie litt, musste er nun operiert werden und fällt noch mehrere Wochen aus. Dreamer ist bereits in Göttingen eingetroffen und wird in den kommenden Tagen die obligatorischen Medizin-Checks absolvieren.

Der BG-Neuzugang und Strauß kennen sich aus der vergangenen Saison bei den Dresden Titans. Der aus dem US-Bundesstaat Nebraska stammende Basketball-Profi startete seine professionelle Karriere bei den Sachsen und avancierte dort zum Leistungsträger. In 29 Partien stand der 2,01 Meter große Spieler durchschnittlich rund 30 Minuten auf dem Parkett. In dieser Einsatzzeit erzielte er im Schnitt 16,9 Punkte und holte 7,7 Rebounds.

Mit diesen guten Statistiken empfahl sich der Forward für stärkere Klubs und wechselte nach dem Ende der ProA-Saison nach Frankreich, um die Spielzeit bei Le Mans Sarthe zu beenden. Die Franzosen mussten sich im Playoff-Viertelfinale dem Euroleague-Team AS Monaco geschlagen geben. Für Le Mans absolvierte der BG-Neuzugang fünf Partien (16 Minuten/5,6 Punkte/4,4 Rebounds).

Im vergangenen Sommer unterschrieb Dreamer einen Vertrag in Nymburk. Dort kam der 25-Jährige 13-mal in der tschechischen Liga zum Einsatz (20 Minuten/8,2 Punkte/5,0 Rebounds) und sechsmal in der Basketball Champions League (17 Minuten/7,0 Punkte/3,2 Rebounds).

Nach seinem Schulabschluss im Sommer 2019 hatte Dreamer ein Studium an der Northwest Missouri State University in Maryville begonnen und ging dort für die Bearcars auf Korbjagd (NCAA Division II). Bis 2024 absolvierte der Forward 159 Partien und holte zwei NCAA-Meisterschaften (2021 und 2022). In seinem Abschlussjahr kam Dreamer auf durchschnittlich 17,8 Punkte und wurde in der Mid-America Intercollegiate Athletic Association (MIAA)-Conference als Spieler des Jahres ausgezeichnet.

 

Nachwuchs-Check bei LOK Bernau

ProB-Ligist mit Bronze-Plakette ausgezeichnet

Mitte Januar stand der Nachwuchsbereich des ProB-Ligisten LOK Bernau im Mittelpunkt eines Standortbesuchs im Rahmen des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. Die engagierte Nachwuchsarbeit der Brandenburger wurde dabei mit der Bronze-Plakette ausgezeichnet.

Während des Besuchs verschaffte sich das Expertenteam einen umfassenden Eindruck von den bestehenden Strukturen, Maßnahmen und Aktivitäten im Nachwuchsprogramm des Vereins. In Analyse- und Reflexionsgesprächen mit den Verantwortlichen wurden sowohl die vorhandenen Stärken als auch mögliche Entwicklungspotenziale herausgearbeitet. Ein anschließendes Feedbackgespräch lieferte konkrete Handlungsempfehlungen für die weitere strategische Ausrichtung der Nachwuchsarbeit.

Ein zusätzlicher Bestandteil des diesjährigen Nachwuchs-Checks war ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop. In Bernau lag der Schwerpunkt dabei auf der Weiterentwicklung des Kraft- und Athletiktrainings im Nachwuchsbereich. Gemeinsam mit den beteiligten Coaches wurden ergänzende Maßnahmen erarbeitet, um bestehende Strukturen weiter auszubauen und die athletische Ausbildung junger Spieler langfristig zu optimieren.

Jan Heide, Vorstand Sportentwicklung bei LOK Bernau, zeigte sich zufrieden mit dem Austausch und der Bewertung: „Der Nachwuchs-Check ist ein wichtiges Instrument der Basketball-Bundesligen, um unsere Nachwuchsarbeit nachhaltig weiterzuentwickeln. Das konstruktive Feedback von außen hilft uns, unsere Arbeit einzuordnen und gezielt nächste Schritte zu planen. Besonders wertvoll ist das neue Workshop-Format, das es uns ermöglicht, gemeinsam direkt an konkreten Entwicklungsthemen zu arbeiten.“

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.

Nachberichte ProB Nord 17. Spieltag

17.01.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Iserlohn Kangaroos 60:59

Die Iserlohn Kangaroos haben am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine der bittersten Niederlagen der Saison hinnehmen müssen. Beim Auswärtsspiel bei den BSW Sixers unterlag das Waldstadt-Team nach dramatischen Schlussminuten mit 60:59.

Die Kangaroos starteten furios in die Partie und setzten früh offensive Akzente von außen. Christopher Schultz und Daniel Zacek trafen jeweils aus der Distanz und Iserlohn erzielte die ersten acht Punkte der Begegnung. Früh überschattet wurde der starke Auftakt jedoch durch die Verletzung von Glynn „Trey“ Hubbard III, der mit einer Verletzung über dem Auge ausschied. Dennoch behaupteten die Gäste nach dem ersten Viertel eine 18:14-Führung.

Auch im zweiten Abschnitt bestimmten die Kangaroos das Geschehen. Jordan Iloanya eröffnete erneut mit einem Dreier, defensiv zwang Iserlohn die Sixers immer wieder zu Würfen aus ungünstigen Positionen. Die sehr strenge Linie der Schiedsrichter auf beiden Seiten ließ jedoch kaum Spielfluss zu und stellte insbesondere die intensive Verteidigung der Kangaroos immer wieder vor Probleme. Zur Pause führte Iserlohn dennoch verdient mit 28:34.

Nach dem Seitenwechsel kam das Team von Headcoach Toni Prostran hochkonzentriert aus der Kabine. Kapitän Ruben Dahmen traf direkt von außen, wenig später wuchs der Vorsprung auf 15 Punkte an. Beim Stand von 28:43 sah sich Sandersdorf zu einer frühen Auszeit gezwungen. Mit einer aggressiven, gut organisierten Defense ließen die Kangaroos nur sieben Punkte im dritten Viertel zu und gingen mit einer komfortablen 47:35-Führung in den Schlussabschnitt.

Im vierten Viertel machte sich die enge Linie der Unparteiischen dann zunehmend bemerkbar. Center Tyson Leitao musste früh mit seinem fünften persönlichen Foul vom Feld, kurz vor Schluss traf es auch Sadiq Ajagbe. Sandersdorf kam Punkt für Punkt heran und glich 3:45 Minuten vor dem Ende aus. Nach der letzten Auszeit trafen die Sixers bei noch 2,4 Sekunden Restspielzeit zum entscheidenden 60:59.

 

17.01.2026 18:30 Uhr // TKS 49ers vs. Hertener Löwen 78:64

Die Hertener Löwen mussten sich am Samstagabend bei den TKS 49ers aus Stahnsdorf mit 78:64 geschlagen geben. In einem lange Zeit engen Auswärtsspiel machte sich im letzten Viertel die stark dezimierte Rotation der Löwen bemerkbar. Trotz großem Kampf und engagierter Leistung konnte das Team von Headcoach Robin Singh die Niederlage am Ende nicht verhindern.

Die Gäste erwischten den besseren Start. Mit aggressiver Defense erzwangen die Löwen direkt zu Beginn zwei Ballgewinne und führten nach zwei Minuten schnell mit 0:6. In der Folge wurde das Spiel etwas zerfahrener, Stahnsdorf fand besser in die Partie und verkürzte nach fünf Minuten auf 6:9. Kurz vor Ende des ersten Viertels setzte sich Herten dann erneut ab (11:19), doch mit der Schlusssirene verkürzten die Gastgeber noch auf 13:19.

Im zweiten Viertel kamen die 49ers deutlich besser ins Spiel. Nach drei Minuten betrug der Rückstand nur noch zwei Punkte (19:21), wenig später übernahm Stahnsdorf erstmals die Führung. Nach fünfeinhalb Minuten erspielten sich die Gastgeber erstmals einen kleinen Vorsprung von vier Punkten (27:23). Ein Buzzer-Beater von Center Leonard Hampl sorgte für den 34:34-Halbzeitstand.

Auch im dritten Viertel blieb die Partie ausgeglichen. Herten konnte sich zwischenzeitlich leicht absetzen, doch Stahnsdorf hielt mit weiterhin aggressiver Defense dagegen. Nach fünf Minuten stand es 43:45. Insgesamt blieb das Spiel hart umkämpft, beide Teams verteidigten intensiv. In dieser Phase sammelten die Löwen jedoch viele Fouls, was Stahnsdorf zum Ende des Viertels nutzte, um den Vorsprung auf 53:48 auszubauen.

Im Schlussabschnitt erhöhten die TKS 49ers nochmals den Druck. Die Löwen taten sich nun zunehmend schwer, während Stahnsdorf wacher und präsenter wirkte. Nach zwei Minuten im vierten Viertel betrug der Rückstand erstmals neun Punkte (57:48). Mit einer Auszeit versuchten die Löwen entgegenzuwirken, doch die kleine Rotation kostete zunehmend Energie. Stahnsdorf baute den Vorsprung weiter aus und brachte den Sieg (78:64) souverän nach Hause.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. ETB Miners 78:107

Die Miners ließen den Dragons am Samstagabend keine Chance, am Ende stand eine deutliche 78:107-Schlappe (38:53) für Rhöndorf zubuche. Die Rheinländer mussten die Extraklasse von Essen neidlos anerkennen.

Rhöndorf hat den favorisierten Miners über weite Strecken des Spiels Paroli geboten. Allerdings gab’s auch immer wieder Phasen, in denen die Dragons den Gästen die Initiative komplett überließen. Dann zog Essen das Tempo unvermittelt an und bestrafte jeden Fehler gnadenlos. So erlebt nach einem guten Start der Hausherren (6:0), als Essen kurz aufdrehte und binnen vier Minuten eine 14:0-Serie startete. Das erste Viertel ging eindeutig an das Team aus der Ruhrpott-Metropole (16:23).

Dann hielten die Dragons wieder voll dagegen und gingen durch einen Dreier von Juhwan Harris-Dyson in der 14. Minute selbst wieder in Führung (31:30). Das Momentum kippte aber sofort abermals auf die Seite des Gegners. Ein 10:0-Lauf von Essen sorgte erneut für klare Verhältnisse (31:40). Und dann kam noch Essens Kaltschnäuzigkeit zum Tragen: Mychael Paulo findet Marc Friederici und der feuert einen Dreier mit der Pausensirene zum 43:58 durch die Reuse.

Nach dem Seitenwechsel hängten sich die Dragons nochmal voll rein und verkürzen den Rückstand auf 60:68 (28“). Doch wieder erlebten die Gastgeber ein Déjà-vu: Die Aufmerksamkeit von Rhöndorf ließ in den letzten zwei Minuten zu wünschen übrig, Essen schlug wieder eiskalt zu und machte die nächste 10:0-Serie zum 60:78.

Von diesem Schlag erholten sich die Dragons nicht mehr und hatten dem Ligaprimus im letzten Viertel nicht mehr viel entgegenzusetzen. Unter dem Strich traf Essen jenseits der Dreierlinie aber auch traumwandlerisch sicher (14/32=44%). Zudem entschieden sie den Rebound klar für sich (35:54).

 

17.01.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Itzehoe Eagles 87:81

Vor 1.873 Zuschauern in der Sparkassen-Arena Bernau hat Lok Bernau einen wichtigen Heimsieg gegen die Itzehoe Eagles eingefahren. In einem intensiven und umkämpften Spiel setzte sich Lok Bernau am Ende mit 87:81 durch.

Wie erwartet startete die Partie mit hohem Tempo. Beide Mannschaften suchten früh den Abschluss, niemand rechnete mit einem einfachen Spiel. Lok Bernau übernahm zunächst die Kontrolle und erspielte sich zwischenzeitlich eine Führung von rund zehn Punkten. Die Eagles blieben jedoch dran, erhöhten den Druck und verkürzten mehrfach. Zur ersten Viertelpause lag Lok mit 22:16 vorne.

Das Spiel entwickelte sich nun zu einem echten Schlagabtausch – schnell, intensiv und mit hoher Physis. Lok Bernau zeigte in dieser Phase große Geschlossenheit und arbeitete stark am Brett. Auffällig war die Entscheidung im Angriff: weniger Würfe von außen, stattdessen der konsequente Weg zum Korb. Diese Geduld zahlte sich aus, Bernau blieb stabil und nahm eine 41:37-Führung mit in die Halbzeit.

Zur Mitte des dritten Abschnitts übernahmen die Gäste kurzzeitig die Führung. Lok Bernau reagierte jedoch geschlossen, glich aus und setzte anschließend einen starken Lauf. Angetrieben vom Publikum erspielten sich die Bernauer einen Vorsprung von neun Punkten. Mit 24 erzielten Punkten war es das offensiv beste Viertel der Partie für Lok Bernau – 65:56 vor dem Schlussabschnitt.

Im letzten Viertel war die Spannung in der Sparkassen-Arena greifbar. Beide Teams standen unter hohem Druck, jeder Ballbesitz zählte. Lok Bernau spielte konzentriert, vermied unnötige Fehler und nutzte die zunehmende Nervosität der Eagles. Nach einer emotionalen Szene betrat der Cheftrainer der Eagles das Feld und wurde disqualifiziert. Die Eagles starteten noch einen letzten Versuch, das Spiel zu drehen, doch Lok Bernau blieb ruhig und brachte den 87:81-Heimsieg sicher über die Zeit.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Seawolves Academy 78:84

Es war eine Szene, die sinnbildlich für das Wurf-Pech des SC Rist Wedel stand. Als noch 40 Sekunden auf der Uhr waren, blieb der Ball bei einem Dreierwurf von Nelson Martin zwischen Korbumrandung und Brett hängen. Anstatt auf 81:83 heranzukommen, blieben die Wedeler weiter mit 78:83 im Hintertreffen. Am Ende verloren sie mit einem 78:84 (46:45) gegen die Rostock Seawolves Academy auch ihr zweites Spiel im Jahr 2026 in der 2. Bundesliga ProB.

Der erste Dreierwurf der Partie von Lincoln Rosebush landete direkt im Korb, was nach 38 Sekunden eine 3:2-Führung gegen die zweite Mannschaft des Bundesligisten Rostock Seawolves ergab. In der Folge häuften sich allerdings die Fehlwürfe. „Die Rostocker haben wirklich gut getroffen und auch viele schwierigen Würfe versenkt – dagegen haben wir viel zu viel verworfen“, stellte Rist-Coach Hamed Attarbashi fest.

Dass sie es können, zeigten die Wedeler im zweiten Viertel, in dem sie offensiv wie defensiv ihre beste Phase hatten. Waren die Rostocker im ersten Abschnitt noch zu 29 Punkten gekommen (Attarbashi: „Das war für unsere Verhältnisse wirklich viel, weil wir sonst oft eine gute Abwehr stellen.“), konnten die Wedeler die Ausbeute des Gegners mit einer konzentrierten Leistung im zweiten Durchgang fast halbieren (16). Der Lohn dafür war ein hauchzarter 46:45-Vorsprung zur Pause.

Auch zu Beginn des dritten Viertels lagen die Grün-Gelben knapp in Front, ehe nach einem 55:55 (25. Minute) wieder die Gäste die Führung übernahmen. Ein Unentschieden gibt es im Basketball nicht, aber wäre es dieses Mal vielleicht das gerechte Ergebnis gewesen? „Beide Teams waren weitestgehend auf Augenhöhe“, so Attarbashi.

Aus dem Spielrhythmus kamen durch die besagte Absage der Partie gegen Neustadt alle Rister Korbjäger. „Dass die Hallen gesperrt waren und vier Tage lang nicht trainieren konnten, hat uns natürlich nicht gut getan“, so Attarbashi, der hofft, seine Schützlinge nun „mit einer guten Trainingswoche“ auf das Derby bei den Itzehoe Eagles vorbereiten zu können.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. EN BASKETS Schwelm 100:79

Die EN Baskets mussten beim starken Aufsteiger Baskets Juniors Oldenburg/Westerstede antreten.

Eine personelle Überraschung gab es zu Beginn. Aurel Bucur lief erstmals für die Blau-Gelben auf. Der 19-jährige Aufbauspieler ist im ProA-Kader der VfL SparkassenStars Bochum und wurde unter der Woche mit einer sogenannten Doppellizenz ausgestattet.

Offensiv begann das Spiel auf beiden Seiten stark. Besonders stark sind die Gastgeber von außen und treffen gleich vier Dreier in den ersten vier Minuten. Auszeit beim 16:11. Oldenburg gibt weiter Gas und trifft weiterhin sehr gut von außen. Doch die Blau-Gelben fangen sich und am Ende des Viertels heißt es 26:22 für Oldenburg.

Das zweite Viertel geht munter weiter. Die Partie bleibt durch zwei Dunks von Robert Merz eng. 31:29 der Zwischenstand. Die Oldenburger treffen starke 10 von 20 Dreierversuchen. 50:43 heißt es zur Halbzeit. Nach der Pause kommen die EN Baskets schlecht in die Partie, so dass Falk Möller bereits nach zwei Minuten beim Stand von 59:45 die erste Auszeit nehmen muss. Es wird nicht besser. Oldenburg trifft weiterhin hochprozentig und führt nach drei Vierteln klar mit 80:61.

Im letzten Viertel kommen die Schwelmer nicht mehr heran und die stark aufspielenden Oldenburger gewinnen verdient mit 100:79.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. RASTA Vechta II 91:87

Eine Unterbrechung von gut einer halben Stunde hat in Neustadt den 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord überschattet. Aufgrund technischer Probleme mit der Shotclock hatte die Partie von RASTA Vechta II bei den TSV Neustadt temps Shooters Mitte des 3. Viertels beim Stand von 54:51 für die Gäste unterbrochen werden müssen. Nach Wiederaufnahme der Partie unterlagen Vechtas Talente mit 87:91 (42:45).

RASTA II kassierte früh gleich drei Neustädter Dreier zu einem 7:11-Rückstand (4.), ließ die Hausherren aber nie wegziehen. Zwei Freiwürfe von Veteran Kevin Smit brachte die Vechtaer dann mit 16:15 in Führung (8.). Der letzte Punch im 1. Viertel gehörte den Shooters, als Emil Loch in letzter Sekunde einen Offensiv-Rebound zum 23:20 verwandelte.

Einen Sechs-Punkte-Rückstand beantwortete Epke Kruthaup von Downton mit seinem 23:26. Der 17-Jährige machte auch die nächsten sieben Zähler für RASTA II – bis zum 30:32 (14.). Das Horst-Team eroberte sich sogar eine Führung, erst zum 38:37 (17.), dann zum 43:42 (19.). Und AJ Sumbrys Dunk, keine halbe Minute vor der großen Pause, brachte den Gästen sogar das 45:42.

Die Partie blieb auch nach dem Seitenwechsel eng und sehr spannend. Zwischen zwei Neustädter Dreier traf auch Ivan Volf einen Dreier (50:45). Dann standen noch 6:24 Minuten Restspielzeit auf der Uhr, die Schiedsrichter bemerkten Probleme mit der Shotclock. Bis diese behoben waren, vergingen rund 32 Minuten. Die Vechtaer punkteten erst wieder in der 28. Minute aus dem Spiel heraus.

Neustadts Samuel Mpacko netzte nach rund drei gespielten Minuten einen ganz wichtigen Dreier zum 77:70 ein, Loch erhöhte auf 79:70. Ein Dreier von Moritz Grüß leitete RASTAs Aufholjagd ein, der 17-Jährige traf zum 75:81, gefolgt von Kruthaup-Punkten und einer Auszeit Neustadts. Kruthaup war nicht mehr zu halten, traf drei weitere Dreier zum 87:88. Die Shooters behaupteten jedoch ihre Führung. RASTA II ließ die Chance auf einen Auswärtssieg ungenutzt.

 

Nachberichte ProA 18. Spieltag

15.01.2026 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Artland Dragons 79:87

Die Artland Dragons haben zum Rückrundenstart ein starkes Ausrufezeichen gesetzt und sich bei den GIESSEN 46ers mit 79:87 durchgesetzt. Angeführt vom überragenden Ben Burnham, der mit 31 Punkten und 11 Rebounds Topscorer der Partie war, entschieden die Dragons nicht nur das Auswärtsspiel für sich, sondern sicherten sich auch den direkten Vergleich gegen die Mittelhessen.

Den ersten Akzent setzten die Dragons durch Lastring, der nach Assist von Burnham per Floater zum 0:2 traf. Gießen reagierte mit einem 7:0-Lauf und ging früh mit 7:2 in Führung. Nach dem Gießener Startsignal antworteten die Dragons mit einem eigenen 0:9-Run. In der Folge beruhigte sich das Spiel etwas. Kurz vor der Viertelsirene traf Castlin dann den ersten Gießener Dreier des Abends zum 18:23.

Auch im zweiten Abschnitt eröffnete Lastring nach Zuspiel von Buzz Anthony per Jumper zum 19:25. Die Dragons bestimmten zunächst das Geschehen und setzten sich durch ein And-One von Burnham auf 21:30 ab. Till Gloger verkürzte. Danach gelang den Dragons vier Minuten lang kein Korberfolg und die 46ers verkürzten auf 27:30. Eine Minute vor der Pause setzten sich die Dragons auf 37:42 ab. Gießen kam noch einmal heran, sodass es mit einer knappen 40:44-Führung für Quakenbrück in die Kabine ging.

Nach dem Seitenwechsel machte Burnham dort weiter, wo er aufgehört hatte, und traf direkt einen Dreier zum 40:47. Krajcovic verkürzte, ehe Lastring postwendend von außen zum 42:50 traf. Devon Goodman stellte vier Minuten vor Viertelende auf 53:53. Castlin und Dolic tauschten in der Folge Körbe aus, ehe Hinton 1:30 Minuten vor Viertelende einen Dreier aus der Bewegung zum 56:66 versenkte. Gloger und Castlin verkürzten bis zum Viertelende noch auf 63:66.

Burnham traf zum Start des vierten Viertels per Dunk, Lastring versenkte wenig später zwei Dreier und stellte bei noch sechs Minuten auf der Uhr auf 69:76. Die Partie wurde danach zunehmend zerfahrener. In der Folge kamen beide Teams vor allem von der Freiwurflinie zu Punkten. Gießen bäumte sich auf und kam 1:30 Minuten vor dem Ende auf 76:83 heran. Wenig später machte Burnham mit einem Dunk den Deckel drauf. Am Ende steht ein 79:87-Auswärtssieg für die Dragons.

 

16.01.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. EPG Baskets Koblenz 78:71

Vor vier Wochen mussten die PS Karlsruhe LIONS bei den EPG Baskets Koblenz mit hängenden Köpfen die Heimreise antreten. Die Hausherren behielten dort mit 88:82 die Oberhand. Am 16. Januar eröffneten die beiden Teams im Freitagsspiel die Rückrunde und zunächst zeigte sich das Karlsrudel erneut nicht von seiner besten Seite, arbeitete sich aber im weiteren Verlauf immer besser in das ruppige und teils fahrige Duell hinein. Der Schlagabtausch endete mit 78:71.

Pavle Pisic eröffnete die Korbjagd in der Europahalle. Die darauffolgenden Sequenzen gehörten aber ganz klar den Gästen, die sich geschickt bewegten und schon bald vorn lagen. Nach sechs Minuten reichte es Greene. Seine Schützlinge hatten sich bereits vier Turnover geleistet und lagen 7:15 zurück. Tyrese Williamswar es, der die Badener mit drei Dreiern binnen 45 Sekunden im Spiel hielt, sonst wäre der Rückstand nach zehn Minuten deutlicher gewesen als 20:26.

In das zweite Viertel startete Karlsruhe stark und übernahm mit einem Acht-Punkte-Run sogar kurzzeitig die Führung, bevor das Momentum wieder in die andere Richtung kippte. Knapp zwei Minuten vor der Halbzeitpause stellte Maurice Pluskota auf eine Sechs-Punkte-Führung für die LIONS – die bis dahin höchste. Diese vertändelte man dann aber fast bis zur Spielmitte und nahm nur einen hauchdünnen Vorsprung mit in die Kabine.

Beim Stand von 40:39 ging es weiter, zunächst eng, mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, die nun ihre Defense deutlich besser im Griff hatten und mit schnellem Umschaltspiel überzeugten. Zur Mitte des dritten Viertels schien es, als könne sich Karlsruhe langsam absetzen. Brandon Porter markierte mit einem Versuch für drei Punkte die 51:43-Führung, auf die Koblenz sofort mit einer Auszeit reagierte. Mit einem Buzzer Beater brachte Wesley Oba sein Team mit 62:57 nach vorn.

Im Schlussabschnitt investierten beide Kontrahenten nochmals viel. Die Baskets versuchten alles, aber Karlsruhe behielt die Nerven, agierte als Einheit und verteidigte mit kontrolliertem Spielaufbau sowie wichtigen Stops in der Defense seinen Vorsprung, auch wenn die Gäste noch einmal kurz davor waren, auf Schlagdistanz zu kommen.

 

17.01.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Eisbären Bremerhaven 84:79

Die BG Göttingen hat sich im Spitzenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA durchgesetzt. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann das spannende Duell am Samstagabend gegen die Eisbären Bremerhaven 84:79 (37:34).

Die Bremerhavener zeigten zu Beginn, dass sie sich für die deutliche Hinspielniederlage revanchieren wollten. Miller und Adrian Breitlauch trafen von außen zum 5:10 (5.). Doch die Göttinger blieben ruhig – Jackson glich zum 10:10 aus (6.). Die Veilchen hatten jetzt einen Rhythmus gefunden und ging mit 18:12 in Front. Nach einer Esterkamp Auszeit fingen sich die Eisbären ein wenig – die BG ging nur noch mit einer 20:16-Führung in die Viertelpause.

Im zweiten Abschnitt verteidigten beide Teams intensiv, mehr als drei Minuten fielen keine Körbe. Die Gäste fanden zuerst wieder einen Weg zu punkten (22:20). Die Göttinger taten sich in der Offensive nun schwerer, was die Eisbären ausnutzten, um durch zwei Dreier in Front zu gehen (24:26). Doch die Hausherren fingen sich. Hendrik Drescher schloss einen 6:0-Lauf zum 30:26 ab. Die Gäste von der Nordsee zeigten Kampfgeist und verkürzten bis zur Halbzeitpause auf 37:34.

Nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeber wach in der Verteidigung und bauten ihren Vorsprung durch einen 7:0-Lauf auf 44:34 aus (23.). Jacob Biss erzielte sechs Punkte in Folge zum 48:45 und zwang Strauß zu einer Auszeit (26.). Die Partie blieb eng, beide Teams schenkten sich nichts. Miller brachte die Gäste in Front (50:51). Durch einen 7:2-Lauf verschaffte sich die BG wieder Luft und behielt ihre Führung vor dem Schlussviertel (61:58).

Im letzten Abschnitt gaben die Veilchen Gas und bauten ihren Vorsprung wieder auf zehn Zähler aus (73:63). Im Anschluss verpassten es die Gastgeber sich noch weiter abzusetzen, hatten die Bremerhavener aber defensiv im Griff. Die Eisbären gaben sich noch nicht geschlagen und kämpften bis zum Schluss. Die BG leistete sich durch den Druck Fehler und öffnete für die Esterkamp-Truppe wieder eine Tür (83:79). Am Ende reichte den Göttingern aber die Zeit, um den Sieg zu sichern.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Paderborn Baskets 92:103

Verpatzter Start in die Rückrunde der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA für den BBC Bayreuth: Vor heimischem Publikum verloren die Mannen von Headcoach Lukas Hofer mit 92:103 (45:50) gegen die Paderborn Baskets. Letztlich zeigte der BBC zu wenig Intensität, eine zu schwache Defensive und konnte nie wirklich das Momentum an sich reißen.

Nat Diallo machte mit einem starken Dunk zum 2:2 die ersten Bayreuther Punkte. KeVaughn Allen traf den ersten Bayreuther Dreier zur 5:4-Führung. Willem Brandwijk traf ebenfalls aus der Distanz zum 10:6. Leonard Kröger brachte die Gäste wieder mit 18:16 in Front, Tehree Horn erwiderte mit einem Drei-Punkte-Spiel zum 19:18 für Bayreuth. Nach einem Buzzerbeater aus der Distanz ging es mit 30:24 für Paderborn in die erste Viertelpause.

Mart verkürzte zu Beginn des zweiten Abschnitts auf 26:30. Allen brachte den BBC mit dem 29:30 bis auf einen Punkt an die Gäste heran. Nicolas Marty-Decker traf mit einem Dreier die ersten Paderborner Punkte der zweiten Hälfte zum 33:29. Die Intensität war jetzt auf beiden Seiten hoch. Nach 16 Minuten stand es 40:36 für Paderborn. Klussmann traf einen weiteren Dreier, Horn glich zum 45:45 aus. Paderborn ließ jedoch noch fünf Zähler zur 50:45-Führung nach 20 Minuten folgen.

Allen erzielte mit einem Dreier zum 48:52 die ersten Bayreuther Punkte der zweiten Hälfte. Nach 23 Minuten stand es 57:51 für die Gäste. Horn stellte auf 58:60, der BBC blieb in Schlagdistanz. Rahming sorgte für die 62:61-Führung. Paderborn gab nicht nach und lag nach einem 7:0-Lauf 98 Sekunden vor Ende des dritten Viertels wieder mit 68:62 vorne. Letztlich ging Paderborn nach einer starken Schlussphase im dritten Viertel mit einem 75:64-Vorsprung in den Schlussabschnitt.

Lenny Liedtke verkürzte per Dunk auf 66:76, Allen stellte auf 68:79. Paderborn ließ nicht nach, Mart konnte aber mit einem Drei-Punkte-Spiel und anschließenden weiteren vier Zählern auf 75:82 verkürzen. Paderborn erwiderte aber sofort mit fünf Punkten in Folge zum 97:83. Damit war die Vorentscheidung gefallen. Horn traf zwar noch fünf Zähler in Folge zum 90:101. Das Aufbäumen kam jedoch zu spät und war letztlich nur noch Ergebniskosmetik.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Tigers Tübingen 81:55

Der freie Fall geht für die Tigers Tübingen weiter! Bei den VfL SparkassenStars Bochum hat die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko vor 1.100 Zuschauer in der Bones Hands Arena eine deutliche 55:81 (27:35) -Niederlage einstecken müssen. Es war die acht Niederlage aus den vergangenen neun Spielen. Kurios: Gegen die Westdeutschen startete einst dieser Negativtrend.

Die Partie nahm auch gleich an Fahrt auf. Nach zwei Minuten führte der Gastgeber mit 7:5, beide Kontrahenten leisteten sich aber auch schon einige Fehler. Das Spiel stotterte Mitte des ersten Abschnitts dann aber erheblich. Beide Kontrahenten taten sich in der Offense enorm schwer, die Defense beider Teams funktionierte recht gut. Felix Edwardsson verkürzte 32 Sekunden vor Ende des ersten Abschnitts per Dreier auf 15:17. Moreaux gelang ein Buzzer Beater zum 15:19-Zwischenstand.

Moreaux eröffnete das zweite Viertel nach 47 Sekunden mit einem Freiwurf zum 18:19. Das Spiel wurde zunehmend hektischer und ruppiger. Pelote beendete in Minute 17 mit einem Zweier einen 8:0-Lauf der Hausherren zum 23:27-Zwischenstand. Nach zwei weiteren Punkten von Williams stand es 23:33 aus Tübinger Sicht, erstmals lagen die Gäste zweistellig zurück. Patrick Emilien verkürzte per Korbleger auf 27:35. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Kabinen.

Williams eröffnete den zweiten Durchgang nach 14 Sekunden per Dreipunktspiel zum 38:27. Dravon Mangum traf nach 48 Sekunden den nächsten Bochumer Dreier zum 41:28. Offensiv leisteten sich die Tübinger Abspielfehler um Abspielfehler, die Schwaben wirkten phasenweise von der Rolle. Jones Jr. knallte seinen fünften Dreier zum 61:41 in den Tübinger Korb. Erstmals waren die Tübinger mit 20 Zählern im Hintertreffen. Nach 30 Minuten stand es 61:43 für die Hausherren.

Jones Jr. eröffnete die finalen zehn Minuten mit zwei Freiwürfen nach 17 Sekunden zum 63:43. Bei den Rebounds war man zumeist nur zweiter Sieger, dazu konnte man den Gegner oftmals nur mit Fouls stoppen. Aus der Sicht der Gäste ging es nur noch um Schadensbegrenzung. Milner konnte einen viertelübergreifenden 12:0-Lauf des Gastgebers per Dunking zum 45:69 beenden. Am Ende sicherte Bochum sich einen nie gefährdeten 81:55-Erfolg.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. SBB Baskets Wolmirstedt 95:84

Auswärtsniederlage trotz starkem Kampf: Die SBB Baskets haben am Samstagabend in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A mit 84:95 beim Spitzenreiter Phoenix Hagen verloren.

Hagen startete stark ins Spiel. Nach dem ersten Viertel lagen die hoch favorisierten Gastgeber mit elf Punkten vorn (27:16). Mit einem überzeugenden Auftritt im zweiten Spielabschnitt kämpften sich die SBB Baskets bis zur Halbzeit allerdings auf vier Zähler heran (42:46).

Nach dem dritten Viertel war die Partie noch immer offen (76:68). Zu einem Knackpunkt kam es dann fünf Minuten vor Schluss, als SBB-Center Michael Hughes das Spielfeld nach seinem fünften Foul vorzeitig verlassen musste.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „In Hagen zu gewinnen, ist wahrscheinlich die schwerste Aufgabe in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A. Ich bin stolz, wie wir gekämpft haben, wie viel wir in die Waagschale geworfen haben, um das Spiel zu gewinnen. Wir hatten eine realistische Chance. Leider hat es am Ende nicht geklappt, aber wir nehmen das Positive mit und wollen gegen Köln den Heimsieg holen.“

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Uni Baskets Münster 82:63

Bis zum Ende alles reingelegt: Die Uni Baskets Münster haben am Samstagabend trotz einer sehr ordentlichen Vorstellung 63:82 (30:42) bei den Knights Kirchheim verloren. Das Team von Götz Rohdewald liefert sich zwei gute Viertel um den Seitenwechsel ab.

Mit harter Defense ging der Favorit nach gutem Münsteraner Start (4:4) dann mehrfach mit acht Zählern in Front (16:8). Vergebene freie Dreier (0/4) und fünf Turnover ließen die Münsteraner Offensive zunächst in wenig Fluss kommen. Anders der Rhythmus der Gastgeber: Fünf Distanztreffer und 12 Zähler von Pope sorgten für Münsters 12:23-Rückstand nach dem Auftaktviertel.

Der Gast steigerte seine Physis. Neil Masnic checkte den ersten Gäste-Dreier ein, Jason Ani war mehrfach beherzt erfolgreich am offensiven Brett. Aus ihrer inzwischen starken Verteidigung und in dieser Phase guten Ballbewegung heraus versäumten es die Gäste, weiter zu verkürzen. Die Uni Baskets beendeten mit einem Tip-in von Nick McMullen den ersten Durchgang zum 30:42-Halbzeitrückstand.

Aus der Halbzeitpause kamen die Gäste noch energischer und schlugen aus ihren Ballgewinnen mit einem Dreierhagel Kapital. Vier verschiedene Distanzwerfer brachten ihre Mannschaft auf drei Zähler heran (50:47). Der gastgebende Seriensieger wankte, aber nur kurz, profitierte von Ballverlusten Münsters (15) und schlug vor allem über seinen Topscorer des Abends, Tylan Pope (24 Punkte), bis zur letzten Viertelpause zurück (63:51).

Kämpferisch legten die Gäste alles hinein, schlossen noch einmal über die Robustheit von Philip Alston und Nick McMullen in den einstelligen Punktebereich auf (65:56, 33.). Anschließend ließen die Uni Baskets reihenweise Chancen nach guter Defensivarbeit liegen, um die Crunchtime noch einmal spannend zu machen. Dichter als auf 12 Zähler kamen die Gäste nach einem nächsten spektakulären Dunk von Alston und dem Grühn-Dreier nicht mehr heran.

 

17.01.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Craislheim vs. RheinStars Köln 99:58

Das erste Spiel der Hinrunde startete für die HAKRO Merlins mit einem Heimauftakt. Mit der Chance auf Revanche standen die Zauberer am Samstagabend den RheinStars Köln gegenüber, die nur knapp einen Monat zuvor das Hinspiel für sich entscheiden konnten. Nach vier gespielten Vierteln war auf den Anzeigetafeln ein Heimsieg von 99:58 abzulesen. Somit revanchierten sich die Zauberer für die Hinspielniederlage in Köln 28 Tage zuvor und läuteten die Rückrunde erfolgreich ein.

Voller Tatendrang zur Revanche startete das Spiel sofort furios. Nach verlorenem Sprungball konnte sich Gaines nur Sekunden später den Ball von Miller klauen, Gardner eröffnete kurz darauf von Downtown. Gaines zwang die Gäste nach nur 90 gespielten Sekunden per Dunk zur ersten Auszeit (10:0). Den Merlins konnte die Spielunterbrechung nichts anhaben. Die ersten zehn Minuten brachten sie mit 25:10 sicher nachhause.

In den zweiten Spielabschnitt starteten die RheinStars mit einem erfolgreichen Angriff, den Otto von jenseits der Drei-Punkt-Linie jedoch sofort wieder egalisierte. Der Offensivmotor der Hausherren schien nun erst richtig warm zu laufen. Zwei Würfe Ottos fanden aus der Hälfte des Feldes die Reuse, auch Shahid und Ogunsipe trugen weiter zum Führungsausbau bei (38:14). Als Ogunsipe per Dunk die Mannschaften zum 58:31 in die Kabinen verabschiedete, saß schon längst keiner mehr.

Auch zum Beginn des dritten Viertels bot sich den Zuschauern ein Punktespektakel. Innerhalb 40 Sekunden netzte Blunt drei Mal in Folge von Downtown ein (67:31). Kurz darauf steuerte Johnson von der Freiwurflinie seine Punkte Neun und Zehn bei. Auch Ogunsipe traf Zweistellig, die Merlins nun mit 40 Punkten in Führung, ohne Anzeichen auf Vorsprungsverwaltung (73:33). Mit 84:46 verabschiedeten sich die Teams schließlich in die letzte Unterbrechung der Partie.

Die finalen zehn Minuten begannen die Zauberer recht verhalten. Mit weiterhin sehr komfortablem Vorsprung lagen die Crailsheimer vorne und gönnten sich eine kurze Verschnaufpause. Die Zauberer hatten nun ein klares Ziel vor Augen: die Dreistelligkeit. Fünf Punkte fehlten den Hausherren zur völligen Ekstase. Madlock stellte eine Minute vor Schluss auf 99:58 und besiegelte so den zwar knapp nicht dreistelligen, aber trotzdem verrückten Heimsieg.

 

18.01.2026 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Bayer GIANTS Leverkusen 95:72

Die Niederlagenserie der BAYER GIANTS in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 hält weiter an. Das Team von Headcoach Michael „Mike“ Koch unterlag am 18. Spieltag den Nürnberg Falcons mit 72:95 (37:52).

Die GIANTS zeigten zumindest in den ersten zehn Minuten Begegnung, dass man mit dem Gegner mithalten kann. Zwar startete Nürnberg gut in den Spieltag, doch Leverkusen rappelte sich mit zunehmender Dauer des Viertels wieder auf. Dies lag vor allem an Kobe Langley, welcher immer wieder punkten konnte. Zwar haperte es hier und da in der Verteidigung, mit dem Ergebnis von 25:23 aus Sicht der Hausherren konnten die Rheinländer gut leben.

Im zweiten Durchgang ging der 14-fache Deutsche Meister durch Luca Finn Kahl in Führung (25:26). Es sollte allerdings das erste und einzige Mal bleiben, dass die TSV-Basketballer vorne lagen. Denn Nürnberg konterte, spielte deutlich besser als noch in den Minuten zuvor und baute den eigenen Vorsprung sukzessive aus. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit sorgte Carter Whitt mit zwei erfolgreichen Freiwürfen für 50:37-Pausenstand.

Nach der fünfzehnminütigen Ruhephase sorgten die Falcons für die vorzeitige Entscheidung. Aufgrund eines 9:2-„Runs“ lagen die Franken mit 20 Zählern in Front (59:39). Die GIANTS haderten mit ihrer hohen Anzahl an vergebenen Würfen. Dazu kamen Fehler, welche der Kategorie „Unnötig“ zugeordnet werden dürfen. Nach Abschnitt Nummer Drei lag Nürnberg mit 77:50 verdient vorne.

Die letzte Spielperiode plätscherte dann vor sich hin. Einer drohenden Demontage versuchte man, sich entgegenzustellen. Am Ende konnte man das Ergebnis allerdings nur unwesentlich nach oben korrigieren. Mit 95:72 gewannen die „Falken“ hochverdient gegen BAYER Leverkusen.

Basketballtrainerinnenoffensive startet – Jetzt bewerben!

Der Berliner Basketball Verband (BBV), der Deutsche Basketball Bund (DBB) und der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds legen gemeinsam mit der Basketballtrainerinnenoffensive erstmals ein Ausbildungsprogramm auf, welches sich explizit an Trainerinnen im deutschen Basketball richtet. Mit diesem neuen Ausbildungsformat soll gezielt ein niederschwelliges, saisonbegleitendes Qualifizierungs- und Vernetzungsangebot für Trainerinnen geschaffen werden.

Ziel der Basketball-Trainerinnen-Offensive ist es, Frauen im Trainerinnenamt zu stärken, zu vernetzen und langfristig für eine Tätigkeit im Jugendleistungs- und Breitensport zu qualifizieren. Das konzeptionell-inhaltliche Programm ist zwischen den bestehenden Ausbildungsprogrammen der Minitrainer-Offensive (MTO) und der Nachwuchstrainerausbildung (NTA) angesiedelt und ergänzt die bestehenden Lizenzsysteme, ohne diese zu ersetzen.

Programmkonzept

Die Basketballtrainerinnenoffensive ist als einjähriges Intensivprogramm konzipiert, das saisonbegleitend stattfindet. Es findet außerhalb der formalen Lizenzstufen statt. In einer geschützten Lernumgebung arbeiten die Teilnehmerinnen ausschließlich unter Trainerinnen zusammen und profitieren von einem starken Netzwerk- und Community-Gedanken.

Neben sportfachlichen Inhalten stehen insbesondere trainerinnenspezifische Themen, persönliche Entwicklung sowie der Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen bilden gemeinsam mit dem Lehrteam und untereinander ein enges Lern- und Unterstützungsnetzwerk, das auch über den Kurs hinaus Bestand haben soll. Das Programm kombiniert:

  • einen regelmäßigen Austausch über einen Online-Campus
  • mehrere digitale Lern- und Austauschformate
  • Präsenzveranstaltungen über den Saisonverlauf
  • Hospitations- und Trainingsbesuche bei anderen Teilnehmenden

Die vollständige Ausschreibung mit allen Informationen zum Ausbildungsprogramm ist HIER abrufbar.

Bewerbung

Die Bewerbung ist online bis spätestens 22. Februar 2026 über diesen Link (HIER klicken) einzureichen. Zusätzlich sind eine formlose Kostenübernahmeerklärung des Vereins, unterschriebener Ehrenkodex sowie ein maximal zweiseitiges Motivationsschreiben per E-Mail an astrid.bick@Basketball Bund.de zu senden. Die Rückmeldung zur Bewerbung erfolgt dann bis 27. Februar 2026.

Kontakt

Deutscher Basketball Ausbildungsfonds e. V.
Matthias Sonnenschein
0221 98177-35
Sonnenschein@easyCredit-BBL.de

Deutscher Basketball Ausbildungsfonds e. V.
Jonas Stehling
0221 98177-21
stehling@2basketballbundesliga.de

Vorberichte ProA 18. Spieltag

15.01.2026 20:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. Artland Dragons

Mit dem überzeugenden Heimsieg gegen Bochum im Rücken starten die Artland Dragons in die Rückrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Am Donnerstag sind die Quakenbrücker bei den GIESSEN 46ers gefordert. Nach dem Erfolg im Hinspiel wollen die Dragons auch auswärts nachlegen und weiter Anschluss an die obere Tabellenregion halten. Das Hinspiel am 20. Dezember entschieden die Dragons mit 107:100 für sich.

Im Backcourt ist Kyle Castlin (17,5 Punkte) der zentrale Fixpunkt. Der Guard ist aktuell viertbester Scorer der Liga und trifft starke 46,3 Prozent von der Dreierlinie. Unterstützung erhält er von Abu Kigab, der sein Debüt im Hinspiel gegen Quakenbrück feierte. Erfahrung bringt weiterhin Ex-Nationalmannschaftskapitän Robin Benzing ins Spiel der 46ers. Unter den Körben teilen sich Jonathan Maier und Till Gloger die Minuten und sorgen für Stabilität im Frontcourt.

Offensiv agieren die GIESSEN 46ers in dieser Saison zurückhaltend von außen. Gießen zählt mit einer Dreierquote von 31,1 Prozent zu den wurfschwächeren Mannschaften der Liga, nur die Aufsteiger aus Paderborn und Wolmirstedt treffen seltener von außen. Auf der anderen Seite überzeugen die Mittelhessen mit großer Disziplin im Spielaufbau: Kein anderes Team der ProA begeht weniger Ballverluste.

In der Tabelle rangiert Gießen aktuell auf Platz acht und belegt damit den letzten Playoff-Rang. Nach 17 Spielen stehen neun Siege zu Buche. Der Saisonverlauf der 46ers zeigt dabei mehrere Gesichter. Auf die Niederlage im Hinspiel gegen die Dragons (107:100) folgte zunächst ein deutlicher Dämpfer beim 61:83 zuhause gegen Göttingen. Bei der 92:91-Niederlage in Koblenz kassierte Gießen 54 Punkte in der ersten Halbzeit, kämpfte sich mit einem starken Schlussviertel (18:25) noch einmal heran.

Headcoach Hendrik Gruhn vor der Partie: „Da wir erst vor kurzem gegen die 46ers gespielt haben ist uns ihre Art und Weise zu spielen noch gut bekannt. Wir haben damals zuhause ein wahnsinnig gutes Spiel gemacht, gerade in der Offensive. In der Defensive hatten wir besonders in der eins gegen eine Verteidigung noch Luft nach oben. Abu Kigab und Kyle Castlin haben uns vor große Probleme gestellt. Unsere Vorbereitung wird sich deshalb primär auf die Verteidigung konzentrieren.“

 

16.01.2026 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. EPG Baskets Koblenz

Am Freitag, den 16. Januar steht für die EPG Baskets Koblenz das nächste Auswärtsspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA an. Das Team von Headcoach Stephan Dohrn gastiert in der Karlsruher Europahalle bei den PS Karlsruhe Lions. Nach dem emotionalen Heimsieg gegen die GIESSEN 46ers am vergangenen Sonntag wollen die Schängel ihren positiven Lauf fortsetzen und auch auswärts punkten.

Die tabellarische Ausgangslage verspricht ein spannendes Duell. Koblenz rangiert nach 17 Spielen mit neun Siegen aktuell auf dem siebten Tabellenplatz und hat sich damit fest im Tabellenmittelfeld etabliert. Die Löwen aus Karlsruhe stehen mit sieben Siegen auf Rang elf, befinden sich aber weiterhin in Schlagdistanz zu den Play-Off Plätzen. Besonders auffällig ist dabei die Heimstärke der Karlsruher, die sechs ihrer bisherigen acht Spiele in der Europahalle für sich entscheiden konnten.

Ein Blick auf die Statistiken zeigt, dass die Koblenzer in vielen Bereichen leichte Vorteile haben. Offensiv gehören sie weiterhin zu den stärksten Teams der Liga. Mit durchschnittlich 91,4 Punkten pro Spiel stellen sie eine der gefährlichsten Offensiven der ProA, während Karlsruhe lediglich auf 81,2 Punkte pro Partie kommt. In der Spielgestaltung agieren beide Mannschaften ähnlich. Koblenz verteilt im Schnitt 17,8 Assists pro Spiel, Karlsruhe 16,5.

Angeführt werden die EPG Baskets dabei von Calvin Wishart, der mit 5,7 Assists pro Partie das Spiel lenkt und mit durchschnittlich 15,9 Punkten zugleich bester Scorer seines Teams ist. Auf Seiten der Lions übernimmt Isaiah Rayshaud Hart mit 6,2 Assists pro Spiel viel Verantwortung im Spielaufbau und ist mit 14,6 Punkten pro Partie auch der gefährlichste Offensivakteur der Löwen. Center Maurice Pluskota ist mit 7,6 Rebounds pro Partie der stärkste Rebounder der Lions.

Die Formkurve spricht derzeit für die EPG Baskets. Sie gewannen sieben ihrer letzten zehn Spiele und reisen daher mit breiter Brust nach Karlsruhe. Bei den Lions wechselten sich zuletzt Siege und Niederlagen ab, das Team konnte aber gerade vor heimischem Publikum immer wieder überzeugen. In der stimmungsvollen Europahalle wartet ein unangenehmer Gegner, doch die Schängel wollen ihre Position im Tabellenmittelfeld festigen.

 

17.01.2026 18:30 Uhr BG Göttingen vs. Eisbären Bremerhaven

Nach dem Arbeitssieg bei den SBB Baskets in Magdeburg wartet zum Rückrundenstart in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein starker Gegner auf die BG Göttingen. Das Team von BG-Headcoach Fabian Strauß empfängt am Samstag, 17. Januar, die Eisbären Bremerhaven. Der Tabellenvierte von der Nordsee ist den Göttingern (Zweiter) mit nur einem Sieg weniger auf den Fersen.

Auf das Hinspiel in Bremerhaven Anfang Dezember blicken die Göttinger mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Partie entschieden die Südniedersachsen deutlich 84:67 für sich, verloren allerdings zwei Spieler: Kevin Buckingham zog sich nach elf Sekunden Spielzeit eine Meniskus-Verletzung zu, Janis Jünemann brach sich das Handgelenk – beide haben seitdem kein Spiel mehr für die BG absolviert.

Auch Eisbären-Spieler Till Isemann verletzte sich und fällt mit einem Fingerbruch seitdem aus. Isemann war im Hinspiel mit 17 Punkten Bremerhavens Topscorer; bei den Veilchen kam Julius Böhmer auf 25 Zähler. „Im Hinspiel haben wir unseren Gameplan sehr gut umgesetzt, wussten welche Spielzüge wir wie verteidigen wollen, haben das Tempo kontrolliert und gegen ihre Pick-and-Roll-Verteidigung gute Lösungen gefunden“, sagt Carney.

Im Schnitt die meisten Eisbären-Punkte pro Spiel erzielt der kanadische Guard Elijah Miller (15,6). Ebenfalls zweistellig punkten US-Guard Jemarl Baker Jr. (13,6), der deutsche Forward Jannis von Seckendorff (11,1) sowie US-Forward Carlos Carter (10,4). Die meisten Rebounds holen im Schnitt Isemann (5,5), der deutsche Center Hendrik Warner (4,9) und von Seckendorff (4,6). Miller gibt die meisten Assists pro Partie (6,5).

Ein Ausrufezeichen setzte das Team von Eisbären Headcoach Steven Esterkamp vor zwei Wochen, als es Tabellenführer Phoenix Hagen in Hagen 80:79 besiegte. Vergangenes Wochenende folgte ein 89:80-Erfolg gegen die PS Karlsruhe Lions. „In den vergangenen Spielen haben wir den Fokus darauf verloren, was einzelne Spieler des Gegners können – das müssen wir in der Verteidigung wieder verbessern und physischer agieren“, sagt Carney.

 

17.01.2026 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Paderborn Baskets

Ein Duell zweier punktgleicher Mannschaften auf den Tabellenplätzen 14 und 15 steht am Samstag, 17. Januar zum Rückrundenauftakt am 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA beim Heimspiel des BBC Bayreuth gegen die Baskets Paderborn auf dem Programm.

Beide Teams erlebten am vergangenen Spieltag zum Abschluss der Hinrunde ein Ende von kleinen Erfolgsserien: Der BBC verlor nach zuvor zwei Siegen mit 82:90 bei Neuling RheinStars Köln, die Paderborner Serie von drei Siegen in Folge gegen Koblenz, Göttingen und in Leverkusen fand ein jähes Ende mit einer 67:95-Heimniederlage gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim. Beide Teams haben nach der Hinrunde 12:22 Punkte auf dem Konto und kämpfen gegen den Abstieg aus der ProA.

Das vom serbischen Headcoach Milos Stankovic trainierte Paderborner Team lag gegen Kirchheim anfangs noch mit 11:8 in Führung, danach übernahmen die Gäste jedoch das Kommando, führten zur Halbzeit mit 48:37 und hatten das Spiel nach dem dritten Viertel beim Zwischenstand von 69:52 praktisch schon entschieden. Der Paderborner Headcoach Stankovic analysierte nach der Partie: „Kirchheim war viel besser als wir. Insgesamt fehlt es uns weiter an der Konstanz.“

Die Höhe des Sieges im September (94:73) in Paderborn darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass den Paderbornern beim Hinspiel noch einige erfolgreiche Akteure fehlten. So war der aktuelle Topscorer, der 23-jährige dänische Nationalspieler Jonathan Klussmann, seinerzeit nicht dabei. Auch der erst nachverpflichtete 27-jährige kanadische Small Forward Efosa Osawe. Der US-amerikanische Center Jalen Johnson ist mit 12 Zählern im Schnitt drittbester Werfer des Teams.

Ein weiterer zentraler Spieler bei den Westfalen ist US-Point Guard Branden Maughmer. Der 20-jährige Shooting Guard Nicolas Marty Decker hat alle bisherigen Spiele bestritten, ebenso wie der ebenfalls 20-jährige, von RASTA Vechta II gekommene Power Forward Karl Bühner. Außerdem überzeugt der von den Dresden Titans nach Paderborn gewechselte Center Aaron Kayser. Den Paderborner Kader komplettieren Shooting Guard Grant Teichmann, Shooting Guard Matej Silic sowie der 18-jährige Nachwuchs-Point Guard Tom Brüggemann.

 

17.01.2026 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. Tigers Tübingen

Am Samstag, den 17. Januar 2026, treten die Tigers Tübingen bei den VfL Sparkassenstars Bochum an. Für beide Kontrahenten ist es die erste Partie in der Rückrunde der Saison 2025/2026 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Bei beiden Mannschaften läuft es derzeit nicht (richtig) rund. Die Schwaben sind seit vier Spielen sieglos, während die Bochumer Fans seit drei Partien auf einen Erfolg warten.

Insgesamt steht das Team aus dem Herzen des Ruhrpotts um Trainer Félix Bañobre mit einer Bilanz von acht Siegen und neun Niederlagen auf dem zehnten Tabellenplatz. Die Tigers Tübingen liegen mit einem Sieg weniger und einer Niederlage mehr auf dem Konto aktuell auf dem zwölften Rang. Im Hinspiel am 22. November 2025 konnten sich die Bochumer Zweitliga-Basketballer dank einer gute Mannschaftsleistung mit 86:71 in Tübingen durchsetzen.

Auffällig beim Gegner der Schwaben ist die starke Heimbilanz: In eigener Halle gab es aus bislang acht Spielen nur zwei Niederlagen, auswärts dagegen sieben. Im Schnitt erzielen die Bochumer 86,5 Punkte und 32,5 Rebounds pro Spiel. Bei den Steals sind die Westdeutschen mit 8,4 geklauten Bällen das beste Team der Liga. Die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko liegt derzeit bei 81,6 erzielten Zählern und 35,2 Rebounds.

Mit dem international erfahrenen Point Guard Antonio Williams (16,1 Punkte ppg) und Myreon Jones Jr. (14,0 ppg) bewiesen das Bochumer Management ein gutes Händchen. Auch zwei weitere US-Amerikaner in Person von Malek Green (10,8 ppg) und Dravon Mangum (10,5 ppg) steuern wichtige Akzente bei. Schlüsselspieler ist jedoch Niklas Geske. Der 31-Jährige besticht durch seinen sicheren Ballvortrag und seine Spielintelligenz.

Die Tigers Tübingen können voraussichtlich auf den gleichen Kader wie zuletzt bei der Niederlage gegen Phoenix Hagen zurückgreifen. Troy Culley, Co-Trainer der Tigers Tübingen, blickt wie folgt das Spiel in Bochum: „Sie haben im Hinspiel eindrucksvoll gezeigt, zu was sie in der Lage sind. Unser Fokus liegt in dieser Partie aber primär auf uns selbst. Wir müssen wieder bessere Akzente in der Defense setzen und gleichzeitig in der Offense effizient unsere Chancen nutzen.“

 

17.01.2026 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Liga-Neuling gegen Aufstiegsanwärter: Die SBB Baskets gastierten am Samstagabend in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A bei Phoenix Hagen.

Hagen ist bislang auf dem besten Weg zurück in die Basketball-Bundesliga. Als Tabellenführer spielt der Traditions-Klub eine starke Saison, hat bislang 14 Siege und drei Niederlagen auf dem Konto. Bester Werfer der Mannschaft von Cheftrainer Chris Harris ist Marcus Graves mit durchschnittlich 15,6 Punkten pro Partie. Zu einem Wiedersehen kommt es mit dem ehemaligen SBB-Profi Dominick von Waaden.

Die SBB Baskets gehen mit Selbstbewusstsein in das Auswärtsspiel gegen Hagen. Schließlich musste sich der Liga-Neuling einem anderen Aufstiegsfavoriten, Göttingen, am vergangenen Spieltag daheim nur knapp mit 82:89 geschlagen geben. Das Hinspiel konnte Hagen in Magdeburg allerdings deutlich mit 111:79 für sich entscheiden.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Hagen ist das absolute Top-Team der Liga. Ihr Shooting ist herausragend. Da müssen wir defensiv gute Lösungen finden. Am offensiven Ende ist es wichtig, dass wir Schritt mit ihnen halten. Wir werden alles geben, wollen einige Dinge noch besser machen als gegen Göttingen und zeigen, dass wir gegen ein Spitzenteam nicht nur mitspielen, sondern auch gewinnen können.“

 

17.01.2026 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Uni Baskets Münster

Zum Auftakt der Rückrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 empfangen die Bozic Knights mit den Baskets aus Münster den momentanen Tabellenletzten. Doch die Münsteraner konnten im bisherigen Saisonverlauf schon für die eine oder andere Überraschung sorgen und dürfen voraussichtlich zum ersten Mal auf einen Neuzugang zurückgreifen.

Das Hinspiel am 18.12.2025 konnten die Teckstädter nach solider Leistung mit 93:79 für sich entscheiden. Tylan Pope wurde mit 26 Punkten Topscorer der Partie. Und ebenjener Pope dürfte es am Samstag mit einem neuen direkten Gegenspieler zu tun bekommen. Die Baskets haben Philip Alston aus den USA verpflichtet. Der Neuzugang wird voraussichtlich im Schwabenland am Samstag seinen ersten Auftritt in Europa und im Trikot der Münsteraner feiern.

Alston hat mit 1,98m und 110kg nahezu die gleiche Statur und Spielweise wie Pope. Er spielte gemeinsam mit Ex-Ritter Braden Norris am College und fiel den Knights Verantwortlichen damals bereits ins Auge. „Beim Scouting von Braden haben wir auch bei Alston nachgefragt, aber da gab es keinerlei Chance. Er war der beste Spieler in Bradens Team und ist eigentlich kein Spieler für die ProA. Da hat Münster sehr gut gearbeitet,“ berichtet Knights Sportchef Chris Schmidt.

Über die NBA-Summer League und die G-League, führte der Weg nach Deutschland und dort soll Alston nicht weniger als den Abstieg für Münster verhindern. Nach der Verletzung von Center Adam Touray, krankt es bei den Baskets vor allem in der Offensive, die die momentan schwächste Angriffsreihe der Liga darstellt. In der Verteidigung arbeitet die junge Mannschaft von Head Coach Götz Rohdewald mit viel Einsatz und Herzblut.

Das sich die Münsteraner im Süden Deutschlands wohl fühlen und durchaus zu außergewöhnlichen Leistungen im Stande sind, zeigte der Auswärtserfolg beim Kirchheimer Nachbarn in Tübingen. „Münster ist absolut nicht zu unterschätzen. Sie kämpfen um jeden Ball und haben viel Talent in ihrer Mannschaft. Wir müssen mit hoher Energie spielen und dürfen nicht den Fehler machen sie zu unterschätzen,“ erklärt Knights Head Coach Igor Perovic.

 

17.01.2026 20:00 Uhr HAKRO Merlins Craislheim vs. RheinStars Köln

Vor einer Herkulesaufgabe stehen die RheinStars zum Auftakt der Rückrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Am Samstag müssen sich die Kölner bei den Drittplatzierten HAKRO Merlins in Crailsheim beweisen.

Im Hinspiel fügten die RheinStars dem Aufstiegsfavoriten am Vorabend des vierten Advents eine überraschende Niederlage zu. Beim 83:81retteten die Kölner dank einer starken Teamleistung einen schmelzenden Vorsprung über die Ziellinie gegen die zu spät aufwachenden und dann stark drängenden Merlins. Beste Werfer vor knapp dreieinhalb Wochen: Mike Miller (16 Punkte), Cedric Russell (14) und Justin Onyejiaka (12).

Im Anschluss entwickelten sich jedoch beide Teams positiv weiter, so dass am Samstag neben den Eisbären Bremerhaven die ProA-Mannschaften mit den aktuell längsten Siegesserien (3) aufeinandertreffen. Während sich die Merlins derweil mit Xavier Johnson aus Orleans verstärkten, der beim Debüt in Leverkusen (79:71) vor Wochenfrist 10 Punkte und vier Assists auflegte, steht bei den RheinStars Kenny Baptiste vor seiner Premiere.

„Beide Mannschaften haben sehr unterschiedliche Ziele in dieser Saison, entsprechend sind sicher nicht wir der Favorit“, sagt Headcoach Zoran Kukic. „Aber unsere Mannschaft hat gut trainiert und entsprechend werden wir uns zur Wehr setzen gegen einen sehr starken und aufgrund des Hinspiels bestimmt sehr motivierten Gegner.“

„Crailsheim möchte zurück in die Bundesliga und dementsprechend ist der Kader zusammengestellt“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Es wird sehr schwer werden für uns, sie noch einmal so zu überraschen wie in Düsseldorf.“

 

18.01.2026 15:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. Bayer GIANTS Leverkusen

Der Rekordmeister aus der Farbenstadt möchte am 18. Spieltag (So., 18.01.2026, um 15:30 Uhr) in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 die Nürnberg Falcons bezwingen. Eine schwierige Aufgabe für das Team von Headcoach Michael „Mike“ Koch.

Denn mit der Begegnung bei den Nürnberg Falcons in der KIA Metropol ARENA bekommen es die Farbenstädter mit einem Playoff-Anwärter zu tun. Mit einer Bilanz von neun Erfolgen und acht Niederlagen stehen die „Falken“ auf dem neuen Tabellenplatz der ProA. Das Ziel ist also klar: Die Aufstiegsendrunde sollte erreicht werden, solange diese in unmittelbarer Nähe ist.

Dafür kann Coach Ralph Junge auf einen gut eingespielten Kader zurückgreifen. Diese Erfahrung mussten die GIANTS bereits im Hinspiel vor rund drei Wochen machen, als man den Franken knapp mit 76:82 unterlag. Kurz vor Weihnachten konnten die Falcons damit einen wichtigen Erfolg feiern, bei dem vor allem Vincent Friederici zu überzeugen wusste. Der Shooting Guard markierte 20 Zähler und war absoluter Aktivposten seiner Farben.

Überhaupt ist der gebürtige Berliner in 2025/26 gut aufgelegt und kommt im Durchschnitt auf 13,9 Punkte pro Partie. Bester Scorer der „Roten“ ist allerdings Brandton Chatfield. Der US-Amerikaner, welcher im Sommer 2025 an die Pegnitz wechselte, schenkte unter anderem den GIESSEN 46ers 25 bzw. den RheinStars Köln 21 Zähler ein. Anerkennung haben auch die bisherigen Saisonleistungen von Evan Taylor (13,4 PpS) und Trevor Baskin (12,4) verdient.

Trainer Mike Koch über den kommenden Gegner: „Dadurch, dass wir gegen Nürnberg im Dezember gespielt haben und diese Begegnung nicht allzu lang zurückliegt, ist die Vorbereitung ein wenig einfacher. Wir kennen den Spielstil der Falcons und es gab keine personellen Änderungen beim Gegner. Für uns gilt es, dass wir unsere eigenen Stärken auf dem Parkett ausspielen und das Team so endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern kann.“

 

Vorberichte ProB Nord 17. Spieltag

17.01.2026 18:00 Uhr BSW Sixers vs. Iserlohn Kangaroos

Am kommenden Samstag, den 17. Januar, treten die Iserlohn Kangaroos in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord zum wichtigen Auswärtsspiel bei den BSW Sixers in Sandersdorf an.

Nach dem überzeugenden 100:76-Heimsieg gegen die Dragons Rhöndorf am vergangenen Wochenende wollen die Waldstädter ihren Schwung mitnehmen und auch in der Fremde erfolgreich auftreten.

Das Hinspiel Anfang November entschieden die Iserlohner in der Matthias-Grothe-Halle klar mit 83:68 für sich. Ein Erfolg, an den das Team von Headcoach Toni Prostran nun anknüpfen möchte. „Wir haben zuletzt gezeigt, wie stark wir als Team auftreten können, wenn wir fokussiert und mit Energie spielen. In Sandersdorf brauchen wir genau diese Mentalität wieder – besonders in der Defense“, betont Prostran.

Einmal mehr wird die defensive Stabilität der Schlüssel sein. Aus einer aggressiven Verteidigung heraus wollen die Kangaroos ihr schnelles Spiel aufziehen und so den Rhythmus bestimmen. Die BSW Sixers stehen aktuell auf dem 9. Tabellenplatz und haben nur einen Sieg mehr auf dem Konto als die Kangaroos. Mit einem Auswärtssieg könnte das Waldstadt-Team die Sachsen-Anhalter also in der Tabelle überholen, ein zusätzlicher Anreiz in einem ohnehin wichtigen Duell.

Bei den Gastgebern ragen Toby Okwokei, der im Schnitt 15,6 Punkte pro Spiel erzielt, sowie Power Forward Robert Joseph Holmes, einer der effizientesten Spieler der ProB-Nord, heraus. Zu den effizientesten Spielern der Liga gehört allerdings auch der Iserlohner Center Tyson Leitao, der die Effizienz-Tabelle aktuell anführt. Bei den Kangaroos ist es aber vor allem das starke Kollektiv, welches zu überzeugen weiß.

 

17.01.2026 18:30 Uhr TKS 49ers vs. Hertener Löwen

Für die Hertener Löwen beginnt am kommenden Samstag eine besondere Phase der Saison. Die Singh-Fünf steht vor der ersten von insgesamt vier langen Auswärtsreisen und macht dabei den Auftakt im rund 500 Kilometer entfernten Stahnsdorf. Um 18:00 Uhr gastiert das Löwenrudel bei den TKS 49ers in der Sporthalle der Berlin Brandenburg International School.

Die Löwen reisen mit breiter Brust nach Brandenburg. Zwei Heimsiege in Folge haben Herten auf Tabellenplatz fünf geführt – punktgleich mit dem Viertplatzierten aus Schwelm. Gleichzeitig verschaffte sich Herten durch diese Erfolge ein kleines Vier-Punkte-Polster auf die folgenden Ränge. Doch der Blick auf die Tabelle bleibt trügerisch. Die drei Teams direkt hinter den Löwen haben allesamt ein Spiel weniger absolviert, sodass weiterhin höchste Konzentration gefragt ist.

Die Gastgeber aus Stahnsdorf stehen aktuell vor einer deutlich schwierigeren Situation. Die TKS 49ers rangieren auf dem vorletzten Tabellenplatz und mussten zuletzt zwei deutliche Niederlagen hinnehmen. Dennoch ist Vorsicht geboten. Erst Ende 2025 gelang den Brandenburgern ein überraschender Auswärtssieg in Schwelm.

Die 49ers verzichten komplett auf Importspieler und setzen ausschließlich auf eine deutsche Rotation. Angeführt wird das Team vom erst 22-jährigen Guard Linus Jannik Briesemeister. Zum Jahresbeginn wurde mit Jannes Hundt zudem ein erfahrener Guard aus Trier nachverpflichtet. Er ist eine mögliche Unbekannte im Spiel der Gastgeber. Weitere Schlüsselspieler sind Shooting Guard Lukas Wagner, der 19-jährige Jenö Pildner sowie Center Leonard Paul Hampl.

Nach zwei offensiv geprägten Partien deutet vieles auf ein defensiv betontes Spiel mit niedrigerem Score hin. Hinzu kommt, dass Stahnsdorf bislang die schwächste Heimmannschaft der Liga stellt und erst einen Sieg vor eigenem Publikum feiern konnte. Die Löwen wollen alles daransetzen, dass das auch so bleibt. Ein Selbstläufer wird die Partie dennoch nicht. Die 49ers werden alles investieren, um einen Schritt aus dem Tabellenkeller zu machen.

 

17.01.2026 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. ETB Miners

Wollen die Dragons am Samstag (17.01.) im anstehenden Heimspiel etwas reißen, muss alles zusammenpassen. Die ETB Miners sind derzeit in der ProB nämlich das Maß der Dinge. Essen hat in der laufenden Saison erst zwei Spiele verloren und steht unangefochten an der Tabellenspitze. Rhöndorf muss sich also etwas Besonderes einfallen lassen und mit großem Kämpferherz auftreten, um gegen das Spitzenteam aus dem Ruhrpott zu bestehen.

An das Hinspiel werden sich die Rheinländer bestimmt nicht gerne erinnern. Da kam Rhöndorf in der Ruhrmetropole mit 114:72 deutlich unter die Räder. Damals beklagte der Dragons-Coach mangelnde Intensität seiner Mannschaft. Man überließ den Miners die Initiative, was sie in der Offensive gnadenlos ausnutzten und der Tabellenführer kann aktuell wie kein Zweiter in der Liga scoren.

Angesichts des Kaders verwundert das wenig. Alleine auf der Power Forward-Position stehen Essen mit dem Kroaten Leon Kalinic (ø 6,8 Pkt./37,1 % 3er), Niclas Jonathan Sperber (ø 12,3 Pkt./45,8 % 3er) und dem Portugiesen Mychael Paulo (ø 13,6 Pkt.) drei starke Optionen zur Verfügung. Unter dem Brett wirken zwei echte Hünen: der 2,08 Meter und 126 Kilo schwere Jonathan Almstedt (ø 8,1 Pkt.) sowie Bejamin Uzoma (ø 6,5 Pkt.), der 2,10 Meter misst.

In Szene gesetzt wird die lange Garde von Spielgestalter Quashawn Tyrese Lane. Der US-Amerikaner ist mit durchschnittlich 16,8 Punkten, 6,3 Assist pro Spiel ein effektiver Allrounder. Aber auch Point Guard Marc Friederici ist mehr als nur ein Backup für Lane. Insgesamt ist das Stammpersonal von Essen groß, athletisch, erfahren. Ein Vorteil gegenüber anderen Teams in der Liga, den die Miners Woche für Woche mit konstanten Leistungen bestätigen.

Für Rhöndorf wird es darum gehen, Essen einerseits mit dem gebotenen Respekt und auf der anderen Seite aber auch selbstbewusst zu begegnen. Trotzdem liegt die Favoritenrolle klar bei den Gästen, was nicht zwingend ein Nachteil sein muss. Rhöndorf hat in dieser Saison schon mehrfach unter Beweis gestellt, dass sie in der Rolle des Underdogs durchaus positiv überraschen können.

 

17.01.2026 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Itzehoe Eagles

Am Samstag, 17. Januar 2026 empfängt Lok Bernau in der Sparkassen-Arena den aktuellen Tabellenzweiten der ProB Nord – die Itzehoe Eagles.

Die Ausgangslage ist klar – und brisant. Nach der Niederlage in Rostock ist Bernau in der Tabelle auf Platz 3 abgerutscht und steht nun bei 11 Siegen und 5 Niederlagen. Die Gäste aus Itzehoe rangieren direkt davor auf Platz 2 mit 12 Siegen und 4 Niederlagen. Besonders beeindruckend ist ihre aktuelle Form – sieben Siege in Folge sprechen eine deutliche Sprache. Für Bernau ist das eine klare Warnung, aber auch ein zusätzlicher Antrieb.

Trotz aller Statistik gibt es einen wichtigen Fakt: Das Hinspiel in Itzehoe gewann LOK souverän mit 82:77. Bernau hat also bereits bewiesen, dass dieses Team zu schlagen ist – wenn Fokus, Intensität und Teamspiel stimmen. Zusätzlich sorgten die Eagles in dieser Saison bereits für ein Ausrufezeichen, als sie den damaligen Tabellenführer ETB Miners. Itzehoe ist also ein Team, das auch gegen Topmannschaften besteht.

Ein Blick auf den Kader zeigt schnell, wo die Gefahren liegen. Walter J. McBride ist der Motor im Spiel der Eagles und ihr Topscorer. Er kann Spiele lenken, Tempo kontrollieren und in wichtigen Momenten selbst übernehmen. Finn Fleute ist ein Spieler, der es versteht, Fouls zu ziehen und permanent Druck auf die Defense auszuüben. Lucien Schmikale ist der Distanzspezialist im Team. Mit 15,4 Punkten pro Spiel gehört auch er zu den konstanten Leistungsträgern.

Nach der Niederlage in Rostock ist klar: LOK Bernau muss am Samstag eine Reaktion zeigen. Auch wenn Sieg oder Niederlage den Tabellenplatz kurzfristig nicht verändern, geht es um weit mehr – Rhythmus, Selbstvertrauen und die Sicherung der Playoff-Position. In der Sparkassen-Arena hat Bernau in dieser Saison mehrfach gezeigt, wie stark das Team vor eigenem Publikum auftreten kann. Jetzt gilt es, diese Energie wieder auf das Parkett zu bringen.

 

17.01.2026 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Seawolves Academy 

Voller Zuversicht sind die Verantwortlichen des SC Rist Wedel, dass ihr Heimspiel in der 2. Bundesliga ProB gegen die Rostock Seawolves Academy am Sonnabend, 17. Januar, wie geplant stattfinden kann. Die Rister Team-Managerin Britta Wien-Hansen geht „fest davon aus“, dass die schneebedingte Hallensperrung nicht über Freitag, 16. Januar, hinaus verlängert wird. „Es ist ja schon seit mehreren Tagen Tauwetter“, sagte Wien-Hansen.

Die Rostocker konnten am vergangenen Sonnabend spielen und, nach zuvor drei Niederlagen in Folge, den als Tabellen-Zweiten angereisten SSV Lokomotive Bernau mit 90:82 (43:44) schlagen. Dadurch zogen die Mecklenburger im Klassement nach Punkten gleich mit den Ristern, die ihre 14 Zähler allerdings in nur 15 Partien holten.

Gute Erinnerungen haben die Wedeler an das Hinspiel gegen die Zweitvertretung des Bundesligisten aus Rostock. Nicht nur, dass die Temperaturen damals noch angenehmer waren – am 5. Oktober 2025 hatten sie mit einem 80:60 (45:29) am dritten Spieltag auch ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Dagegen denken die Rister ungern an ihren letzten Heimauftritt gegen die Ostseestädter zurück: Am 9. März 2025 hatten sie mit 75:83 (36:41) gegen das damalige Schlusslicht verloren.

Schaffte das Academy-Team der Seawolves im Sommer 2025 als Tabellenletzter mit acht Punkten nur den Klassenerhalt, weil andere Teams auf ihre ProB-Teilnahme verzichteten, so präsentiert es sich in der aktuellen Serie deutlich verbessert. „Die Seawolves haben mit Domenik Reinboth einen sehr erfahrenen Trainer, der viele Jahre in der ProA gearbeitet hat, und auch starke Spieler in ihren Reihen“, weiß Rist-Coach Hamed Attarbashi.

Unklar ist noch, auf welche Spieler Attarbashi setzen kann. Während Winter-Neuzugang Josh Behrendt (18, zuletzt MHP Riesen Ludwigsburg) sein Debüt im gelb-grünen-Trikot geben dürfte, müssen bei den anderen Doppellizenzspielern die Planungen des Kooperationspartners Veolia Towers Hamburg berücksichtigt werden.

 

17.01.2026 19:00 Uhr Baskets Juniors TSG Westerstede vs. EN BASKETS Schwelm

Für die Baskets Juniors / TSG Westerstede geht es in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB an diesem Samstag, 17. Januar, mit einem Heimspiel weiter. Der Aufsteiger trifft in der Westersteder Hössenhalle auf die EN BASKETS Schwelm. Während die Niedersachsen (7:8 Siege) aktuell auf dem achten Tabellenplatz rangieren, reisen die Gäste (9:7) aus Nordrhein-Westfalen als Vierter an.

Den Baskets Juniors bietet sich die Gelegenheit, es deutlich besser zu machen als im Hinspiel, als sie Mitte November letztlich chancenlos mit 61:89 unterlagen. Ohne ihren Topscorer Jon’il Fugett (mit 25,8 Punkten pro Spiel der beste Korbschütze der ProB Nord) hielten die Gäste beim ersten Aufeinandertreffen nur eine Halbzeit lang mit.

„Nach der Halbzeit ging bei uns leider gar nichts mehr“, erinnert sich Juniors-Headcoach Artur Gacaev. Die Partie am Samstag bietet nun die Chance zur Revanche gegen das Team von Trainer Falk Möller, der bei den EN BASKETS seit über neun Jahren an der Seitenlinie steht.

Schwelm, das die vergangenen drei Spiele alle verlor, verteilt die offensive Last auf viele Schultern. Nur zwei Akteure erzielen im Schnitt zweistellige Punktezahlen: Zyon Patterson (18,9 Zähler pro Partie) und Robert Merz (12,1). Mit 18 (Merz) und 13 Punkten (Patterson) zählten sie auch im Hinspiel zu den entscheidenden Akteuren, damals ragten zudem Erik Nyberg (18) und Luka Zajic (17) heraus.

Artur Gacaev erwartet „eine große Herausforderung“ für seine Mannschaft. „Schwelm verfügt über eine routinierte Mannschaft und viel ProB-Erfahrung. Ich hoffe, dass wir am Samstag nicht wie im Hinspiel nur 20 Minuten lang guten Basketball spielen, sondern über die gesamte Spieldauer. Der Gegner steckt mental nach den Niederlagen in einem Tief, wird aber alles daransetzen, seinen Rhythmus wiederzufinden.“

 

17.01.2026 19:00 Uhr TSV Neustadt temps Shooters vs. RASTA Vechta II

Nach dem Sieg gegen die BSW Sixers, einem 72:67 im heimischen RASTA Dome, wollen Vechtas Talente am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord nun in der Erfolgsspur bleiben. Am Samstag tritt das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst bei den in den letzten Monaten alles andere als vom Erfolg verwöhnten TSV Neustadt temps Shooters an.

So gut der Saisonstart der Neustädter mit sieben Siegen in Serie gelungen war, so heftig erwischte es die Mannschaft von Trainer Allen Ray Smith seit dem 8. Spieltag. Da nämlich begann mit dem 81:89 bei den Itzehoe Eagles eine nunmehr seit mehr als zwei Monaten andauernde Niederlagenserie. Hatte man in den ersten fünf Saisonspielen im Schnitt nur 67.2 Gegenpunkte kassiert, so waren es zwischen dem achten und dem 12. Spieltag satte 95.8 Punkte des Gegners.

Weil die eigentlich letzte Partie der Neustädter, das Auswärtsspiel beim SC Rist Wedel, am Wochenende witterungsbedingt abgesagt werden musste, ist die 75:79-Heimniederlage gegen die ETB Miners vom 4. Januar der letzte Auftritt der temps Shooters gewesen. Mitte des 3. Viertels führte man noch mit 13 Punkten, büßte die Führung gut eine Minute vor dem Ende aber ein.

Um dem Anschluss an die Nichtabstiegsplätze näher zu kommen, muss RASTA Vechta II weiter Spiele gewinnen. In der Hinrunde unterlag man Neustadt mit 90:103. Überragend damals: Gäste-Guard Matej Jelovic, der ein Double-Double aus 29 Punkten und zehn Rebounds schaffte. Fünf weitere Neustädter punkteten zweistellig. „Die 90 Punkte, die wir damals gemacht haben, waren eine gute Ausbeute. Daran wollen wir jetzt wieder anknüpfen“, so Harm-Ubbo Horst.

Nun muss Vechtas Head Coach noch abwarten, welche Spieler ihm am Rübenberge zur Verfügung stehen werden. RASTAs „Erste“ spielt parallel zu Vechtas Talenten in der easyCredit BBL zuhause gegen ALBA BERLIN (Sa., 20 Uhr). „Alle, die Samstag dabei sind, werden heiß sein. Beim Sieg gegen die BSW Sixers haben wir ja gesehen, wie gut wir schon spielen können.Da wollen wir jetzt weitermachen und in Neustadt den zweiten Sieg in Serie holen“, sagt Harm-Ubbo Horst.

 

Vorberichte ProB Süd 17. Spieltag

17.01.2026 19:30 Uhr TV Langen vs. Dresden Titans 

Die Dresden Titans treten am kommenden Samstag, den 17.01.2026 um 19:30 Uhr, zum 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auswärts gegen den TV Langen an. Auf die Titans wartet eine völlig andere Aufgabe als noch im Hinspiel. Die Hessen konnten nach einem misslungen Saisonauftakt eine Kehrtwende vollziehen, die durch neue Identität, weiterhin brandgefährlichen Führungsspielern und prominenter Verstärkung in die Wege geleitet wurde.

TV Langen hat in den vergangenen Wochen spürbar an den Stellschrauben gedreht. Die Intensität am eigenen Korb wurde deutlich erhöht und die gegnerische Punkteausbeute um rund zehn Zähler gedrückt. Aktuell lassen die Hessen 83,6 Punkte pro Partie zu – ein klares Signal an den neuen defensiven Anspruch des Teams. Doch nicht nur in der Verteidigung präsentiert sich Langen stabiler.

Auch offensiv bleiben die Führungsspieler das Herzstück der Mannschaft – und stellen die Gegner weiterhin vor kaum lösbare Aufgaben. Alexander Lagermann (19,8 PPG) und Jacob Kumal Washington (19,6 PPG) befinden sich in bestechender Form, gegen die zuletzt kaum ein Team wirksame Mittel fand, um das Duo nachhaltig zu bremsen. Zusätzliche Qualität bringt ein prominenter Neuzugang: 3×3-Weltmeister Leon Fertig streifte kurz vor Jahresende erstmals das Trikot des TV über.

Die Dresden Titans konnten ihre starke Form vor dem Jahreswechsel zuletzt nicht bestätigen. Im Duell mit neu formierten Frankfurtern gelang es den Elbriesen weder offensiv noch defensiv, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Trotz des veränderten Gesichts des kommenden Gegners erinnert die Ausgangslage in Teilen an das Hinspiel. Ein direktes Aufeinandertreffen zweier Tabellennachbarn aus der engen Tabellenmitte, in der jeder Sieg spürbar Gewicht hat.

Die Vorzeichen sind damit klar: Auf die Titans wartet ein anderes Team als noch im ersten Aufeinandertreffen. Ein aggressiveres, reiferes und breiter aufgestelltes Langen, das bereit ist, den nächsten Härtetest zu liefern.

 

17.01.2026 19:30 Uhr Ahorn Camp Baskets vs. TSV Oberhaching Tropics 

Am Samstag gastieren die Tropics bei den bisher punktgleichen Ahorn Camp Baskets in Speyer. Nach zuletzt zwei schwachen Spielen müssen die Oberhachinger beim Gastspiel in der Pfalz eine deutliche Leistungssteigerung auf das Parkett bringen, um eine Siegchance zu haben.

Die Gastgeber spielen eine bisher sehr solide Saison und konnten auch abseits des Feldes Ihre Strukturen professionalisieren. Manager Gerd Kopf, der genau wie Headcoach Carl Mbassa eine absolute Legende und Institution in Speyer ist, leistet seit Jahren hervorragende Arbeit. Der angesprochene Erfolgstrainer Mbassa ist die große Konstante beim kommenden Gegner der Tropics und steht seit über einem Jahrzehnt erfolgreich an der Kommandobrücke.

Neben langjährigen Leistungsträgern wie Woodmore, Dialla, Rupp oder Aichele schafft es der ehemalige Bundesligaprofi jede Saison viele deutsche Talente zu integrieren. Neben Brettcenter Leon Geissler überzeugt vor allem der aus Münster geholte Forward Oskar Humpert. Durch die Zusammenarbeit mit Bundesligist Heidelberg ist der Standort für jungen deutsche Talente noch attraktiver geworden.

Mario Matic: „Speyer hat fast alle Leistungsträger gehalten und sich gezielt verstärkt. Zudem sind Sie hervorragend gecoacht und sehr heimstark. Es wird keine einfache Aufgabe. Vor allem da nun auch Phillip Bode ausfällt und uns ein weiterer wichtiger Akteur fehlen wird für das Spiel. Aber wir haben uns viel vorgenommen für die Partie.“

 

17.01.2026 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. OrangeAcademy

Ein weiteres Derby wartet auf die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen an diesem Wochenende in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA. Am Samstagabend gastiert die Orange Academy Ulm in der Stadtberger Sporthalle.

Die Donaustädter sind aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz notiert. Allerdings weist man gegenüber dem nach Minuspunkten gleichen Ligaprimus BBC Coburg ein Spiel weniger auf, hat aber gegen die Oberfranken bereits beide Spiele gewonnen und damit den direkten Vergleich in der Tasche. Zehn Siegen stehen bisher nur vier Niederlagen entgegen.

Das Team von Head Coach Florian Flabb (33) ist dadurch heißer Aspirant auf die Meisterschaft in der Südgruppe und wäre damit der legitime Nachfolger dieses, wenn auch nur inoffiziellen Titels der Kangaroos aus der Vorsaison. Ein Zufall ist die Entwicklung in und um Ulm herum aber nicht. Die Württemberger entwickeln an ihrem einzigartigen Trainings- und Spielzentrum „Orange Campus“ Talente en masse, die aus ganz Deutschland und Europa zusammengezogen werden.

Die Topspieler in diesem Jahr sind in erster Linie der Franzose Meissa Faye (16,8 Punkte), Aufbauspieler Teo Milicic (12,6 Punkte), Forward Joel Cwik (10,9 Punkte) und Center-Shooting Star Endurance Aiyamenkhue. Der 18-jährige 2,09 Meter Hüne (10 Punkte/10 Rebounds pro Partie) durchlief zuletzt eine großartige Entwicklung und ist zum absoluten Leistungsträger avanciert. Mit Marco Dorcdevic hat man nur einen Spieler im Kader, der mit 22 Jahren schon etwas älter ist.

Die Kangaroos wollen dem Favoriten trotzdem Paroli bieten. Im Hinspiel hätte das fast funktioniert, man verlordamals an der Donau hauchdünn mit 72:73. In diesem Match wäre auch ein anderer Ausgang möglich gewesen. Hoffnung schöpft man bei der BG natürlich aus der Leistung der Vorwoche. Beim 88:51 Kanter-Auswärtsspiel in Fellbach bot man die bisher beste Saisonleistung, überzeugte defensiv wie offensiv und deutete das Potenzial an, welches in der Mannschaft steckt.

 

18.01.2026 16:00 Uhr SKYLINERS Juniors vs. BBC Coburg 

Nach zwei Siegen zum Jahresauftakt wartet am kommenden Sonntag die nächste große Herausforderung auf die SKYLINERS Juniors. Am Sonntagnachmittag empfängt das Team von Markus Klusemann mit dem BBC Coburg den aktuellen Tabellenführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd im Basketball City Mainhattan.

Die Frankfurter gehen mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Zuletzt überzeugten sie mit einer dominanten Vorstellung bei den Dresden Titans, die in einem deutlichen 102:80-Auswärtssieg mündete. Insgesamt stehen die Juniors nun bei zwei Erfolgen zum Start ins neue Jahr – ein klarer Beleg für die positive Entwicklung der vergangenen Wochen.

Besonders die beiden Neuzugänge sorgen aktuell für frischen Schwung: Desmond Watson erzielte in seinen ersten beiden Spielen 29 und 31 Punkte und übernahm direkt Verantwortung. Moses Pölking fügte sich ebenfalls stark ein und kam zuletzt beinahe auf ein Double-Double. Gleichzeitig nehmen etablierte Leistungsträger wie Jamie Edoka und Ivan Crnjac weiterhin zentrale Rollen im Spiel der Juniors ein.

Der BBC Coburg reist als Spitzenreiter nach Frankfurt und untermauerte seine Position zuletzt mit einem knappen 71:68-Erfolg gegen die Ahorn Camp Baskets Speyer. Das Team von Patrick Seidel steht aktuell nur einen Sieg vor der OrangeAcademy in der Tablle. Die Coburger wissen also, dass sie sich keine Fehler im Kampf um die Tabellenführung leisten können. Saisonübergreifend sind Dylan Fasoyiro (20,6 PPG) und Darius Dawson (17,3 PPG) die gefährlichsten Scorer.

Mit einem Sieg könnten die Juniors nicht nur ihre Serie weiter ausbauen, sondern auch in der Tabelle einen wichtigen Schritt nach vorne machen. Die Ausgangslage verspricht ein intensives Duell – und eine echte Standortbestimmung für die Frankfurter.

 

18.01.2026 16:00 Uhr VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. FC Bayern Basketball II

Bericht folgt in Kürze.

 

18.01.2026 18:00 Uhr CATL Basketball Löwen vs. SV Fellbach Flashers

Das Jahr 2026 verlief für die Fellbach Flashers sehr enttäuschend in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd. Nach der Niederlage in Speyer folgte die blamable Leistung zuhause gegen Leitershofen. Die Wunden sind geleckt, die Fehler analysiert, die Köpfe wieder frei und somit die Weichen für den Rückweg auf die Erfolgsspur gestellt.

Dass dies kein leichtes Unterfangen wird ist, allen klar. Besonders der kommende Gegner, die Löwen aus Erfurt kommen mit jeder Menge Rückenwind daher. Zwei Siege konnten die Thüringer dieses Jahr einfahren, jeweils beeindruckende Siege gegen die Würzburger (96:74) und bei den Bayern aus München (89:69). Das ehemalige Team des Fellbacher Tyseem Lyles klettert damit weiter in Richtung Playoff Plätze und steht nun bei 5 Siegen und 9 Niederlagen auf dem elften Tabellenplatz.

Erst spät im Saisonverlauf kommen die Erfurter auf Betriebstemperatur. Die Gründe für den holprigen Saisonstart sind vielfältig, die Ausfälle der beiden wichtigen Big Mens, Paul Albrecht (13 Punkte/11 Rebounds pro Spiel) und Noah Kamdem (15 Punkte/10 Rebounds pro Spiel) oder der erst spät verpflichtete Amerikanische Guard Mike Mitchell (21,3 Punkte pro Spiel) sind einige davon.

Keines dieser Gründe ist jedenfalls die bisherige Leistung des 19-jähringen Youngsters Musa Abra (19 Punkte pro Spiel) der vor allem auch im Hinspiel in Fellbach mit 23 Punkten überzeugen konnte. Der Point Guard und Juniorennationalspieler überzeugt durch seine Athletik und Schnelligkeit. Bereits Anfang November hatten die Flashers so ihre Mühe mit den Löwen und Unterlagen deutlich mit 74:56. Ob es diesmal in Erfurt anders sein wird sich zeigen.

 

Nachruf: Die BARMER 2. Basketball Bundesliga trauert um Jan-Eric Keysers

Mit großer Bestürzung muss die BARMER 2. Basketball Bundesliga viel zu früh Abschied von Jan-Eric Keysers nehmen, der am vergangenen Donnerstag plötzlich und unerwartet im Alter von nur 31 Jahren verstorben ist.

Sein Tod ist ein großer Verlust für die gesamte Basketball-Gemeinschaft, die ihn als leidenschaftlichen Jugendkoordinator, Mentor und visionären Impulsgeber kannte. Jan-Eric Keysers verstand den Basketball stets als Sport und Lebensschule zugleich – ein Grundsatz, der sich wie ein roter Faden durch sein gesamtes Wirken zog.

Wegbereiter und Brückenbauer in Iserlohn

Seit dem Sommer 2022 prägte Jan-Eric die Jugendarbeit der Iserlohn Kangaroos und entwickelte diese konsequent weiter. Sein Fokus lag dabei nie auf reinen Spielergebnissen; vielmehr war es ihm wichtig, dass sich Kinder und Jugendliche bestmöglich entwickeln. Als Brückenbauer zwischen Verein, Schule und Verband setzte er zahlreiche Projekte um, die das Vereinsleben nachhaltig veränderten.

Unter seiner Führung wurde der Nachwuchsbereich zweimal hintereinander mit der Bronze-Plakette der BARMER 2. Basketball Bundesliga ausgezeichnet – ein sichtbares Zeichen für die Maßstäbe, die seine Arbeit in Iserlohn setzte. Mit der Vision des „Kangaroos HUB“ schuf er einen Entwicklungsraum, in dem Professionalität und Gemeinschaft zusammenkamen, um eine nachhaltige Leistungskultur zu etablieren.

Wurzeln und Wirken in Quakenbrück

Vor seiner Zeit in Iserlohn sammelte Jan-Eric vielfältige Erfahrungen, unter anderem beim TSV Quakenbrück (Artland Dragons). Dort hinterließ er bleibende Spuren als treibende Kraft, die mit großer Energie Projekte im Schul- und Minibereich sowie im Mädchenbasketball vorantrieb.

Sein damaliger Ausbilder Marius Kröger erinnert sich an Jan-Erics prägende Rolle während dieser Zeit:

„Der Tod von Jan-Eric hat uns alle sehr getroffen. Er hat hier in Quakenbrück unheimlich viele Dinge vorangetrieben und zum Beispiel den Frauen- und Mädchenbasketball wirklich weiterentwickelt. Er hat während der Corona-Pandemie total viele Formate entwickelt, damit Kinder in Bewegung bleiben und dem Basketballsport verbunden bleiben. Er war ein absoluter Motor dieser Abteilung.“

 

Jan-Eric Keysers (rechts im Bild) bekommt das Zertifikat für die erfolgreich abgeschlossene NTA überreicht.

Fachliche Exzellenz und Ligabezug

Seine fachliche Expertise untermauerte Jan-Eric durch den erfolgreichen Abschluss der dreijährigen Nachwuchstrainerausbildung (NTA) der Profiligen im Sommer 2022. Auch auf nationaler Ebene setzte er Impulse: Seine für den Deutschen Basketball Bund (DBB) verfasste Handreichung für den Mini-Basketball beeinflusste das Training junger Sportler bundesweit. Er verkörperte die Verbindung zwischen fundierter Ausbildung und leidenschaftlicher Basisarbeit, wobei er stets die individuelle Entwicklung jedes Einzelnen in den Mittelpunkt stellte.

Ein bleibendes Erbe

Jan-Eric Keysers war eine Schlüsselperson für die Zukunft der Standorte, an denen er wirkte. Er stellte das Wohl der Gemeinschaft stets über sein eigenes – selbstlos, werteorientiert und mit großer Authentizität. Er hinterlässt Strukturen, Werte und Menschen, die durch ihn geprägt wurden. Seine Prinzipien der Entfaltung und Entwicklung werden als fester Teil seines Vermächtnisses in der Basketball-Landschaft weitergetragen.

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga spricht der Familie von Jan-Eric Keysers, seinen Freunden sowie seinen Weggefährten ihr tiefstes Mitgefühl aus. Wir sind zutiefst dankbar für sein unermüdliches Engagement und seine Menschlichkeit.

Danke, Jan-Eric, und ruhe in Frieden.

Titelbild: Invision Studio