Reset vor dem Game – so kommst du wieder in den Fokus

Playoffs & Leistungsdruck – gestern noch eine intensive Trainingseinheit, und schon steht das alles entscheidende Match an. Geht’s weiter Richtung Finale – oder ist die Saison schneller vorbei als gedacht? Damit du wieder 100 % geben kannst, ist Regeneration das A und O. Nicht nur dein Körper braucht eine Pause – auch dein Kopf muss runterkommen. Denn nur wer Stress abbaut, bleibt fokussiert, leistungsfähig und gesund. Welche Methoden wirklich was bringen und wie du mit einfachen Atemübungen locker wirst, erfährst du hier.

Nachbericht ProA // Viertelfinale Spiel 5

10.05.2025 20:00 Uhr //HAKRO Merlins Crailsheim vs. Phoenix Hagen 73:77

Es war das spannende Ende, dass diese Viertelfinalserie verdient hatte! Im entscheidenden fünften Spiel gewinnt Phoenix Hagen auswärts bei den HAKRO Merlins Crailsheim mit 73:77 und zieht damit in das Halbfinale der diesjährigen Playoffs ein.

Bis zu diesem Spiel hatten sich in dieser Serie jeweils die Heimteams durchgesetzt. Eröffnet wurde das „Do or Die“-Spiel von Vinnie Shahid, der einen der an diesem Abend raren Crailsheimer Dreier traf. Es folgten zunächst auf beiden Seiten Punkte durch Big Men unter den Körben, danach waren es Kraushaar und Carry, die für drei trafen und so ein erstes kleines Polster für die Gäste aus Hagen erspielten (9:15 – 5. Minute). Bis zum Ende des ersten Viertels wuchs die Führung auf neun Zähler an (17:26). Im zweiten Viertel gelang es den Gastgebern aber dann sich wieder in die Partie zu kämpfen. Vor allem Anthony Gaines brachte wichtige Punkte und danach war es Theo John, der beim 33:34 (16. Minute) auf nur einen Punkt Differenz verkürzte. Zur Halbzeitpause stand es dann 36:41.

Die Hagener kamen etwas besser aus der Kabine und erhöhten schnell zweistellig auf 36:46 (23. Minute). Die Merlins verpassten ein ums andere Mal einfache Abschlüsse, sodass Phoenix seine Führung zunächst behaupten konnte. Crailsheim-Coach McCray reagierte und nahm eine Auszeit, aus der seine Jungs dann defensiv konzentrierter herauskamen. So arbeiteten sich die Gastgeber Stück für Stück zurück, zehn Minuten vor dem Ende leuchtete ein 54:58 auf den Anzeigetafeln der Arena Hohenlohe. Ein Dreier von Goodman brachte die Merlins noch näher heran (61:63 – 34. Minute), doch die Hagener fanden über Uhlemann und McCall die richtigen Antworten und holten das Momentum zurück. Dennoch wurde es in der Crunchtime nochmal richtig eng. Bohannon verpasste einen freien Korbleger, sodass für Crailsheim bei noch einer knappen halben Minute und nur zwei Zählern Rückstand alles drin war. Der erste Wurf traf nicht, doch der Ballbesitz blieb mit 11 Restsekunden bei den Zauberern. Stuckey wurde für den Dreier freigespielt, sein Wurf verfehlte das Ziel. Carry sicherte den Rebound und brachte das Spiel mit zwei Freiwürfen über die Ziellinie.

Damit schlägt Hagen zum ersten Mal seit März 2015 (!) die Crailsheimer in deren Halle und sichert sich als letztes Team den Einzug in das Halbfinale. Dort warten nun die VET-CONCEPT Gladiators Trier auf die Feuervögel.

Foto: dieLichtBUILDER

Nachberichte ProB // Halbfinale Spiel 1

10.05.2025 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. LOK BERNAU 82:55

Die Bayer Giants Leverkusen haben mit einem überzeugenden 82:55-Sieg gegen LOK BERNAU in Spiel 1 der Halbfinalserie einen großen Schritt Richtung Finale gemacht. Am kommenden Freitag können sie mit einem weiteren Erfolg bereits das Finale erreichen.

Die Partie begann mit einem intensiven Schlagabtausch. Bernau setzte auf aggressive Verteidigung und schnelle Abschlüsse, womit sie zunächst eine Führung erarbeiteten. Leverkusen hingegen fand erst spät ins Spiel und musste sich den defensiven Herausforderungen der Gäste stellen. Dennoch gelang es ihnen, durch ihre physische Präsenz unter dem Korb die Kontrolle zu übernehmen und zur Halbzeit eine knappe 38:32-Führung zu erspielen.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Giants endgültig das Kommando. Allen voran Center Dennis Heinzmann setzte mit krachenden Dunkings offensive Akzente und ließ den Vorsprung schnell zweistellig werden. Die Kombination aus verbesserter Trefferquote und konsequenter Verteidigung erwies sich als spielentscheidend. Bernau fand kaum noch Mittel, um dagegenzuhalten, während Leverkusen das Tempo weiter erhöhte.

Bernau kämpfte bis zum Schluss, konnte aber die klare Überlegenheit der Giants nicht brechen. Nun müssen sie im zweiten Spiel eine starke Reaktion zeigen, um die Serie noch einmal spannend zu machen.

11.05.2025 15:oo Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. ETB Miners 125:80

Mit einem deutlichen 125:80-Erfolg gegen die ETB Miners aus Essen haben die SBB Baskets das erste Spiel der Halbfinalserie gewonnen und sind nur noch einen Sieg vom Einzug ins Finale entfernt. Gleichzeitig war es bereits der 17. Sieg in Serie für das Team von Coach Eiko Potthast.

Von Beginn an bestimmten die Gastgeber das Spielgeschehen. Schon nach dem ersten Viertel führten die SBB Baskets mit 31:19, zur Halbzeitpause war die Führung auf 61:37 angewachsen. Die Offensive lief nahezu perfekt, und auch nach dem Seitenwechsel setzte sich die Überlegenheit fort – nach drei Vierteln stand es bereits 95:57.

Trainer Potthast lobte die konzentrierte Leistung seines Teams: „Wir haben unfassbar gut getroffen, meistens sehr gut verteidigt und schnell gespielt. Aber es steht erst 1:0 in der Serie. Wir müssen fokussiert bleiben und am Freitag den zweiten Sieg holen, um ins Finale einzuziehen.“

Beeindruckend war zudem die Dreierquote der SBB Baskets: 70 Prozent ihrer Distanzwürfe fanden ihr Ziel.

Foto: Bayer Giants Leverkusen

RASTA Vechta II ziehen ProA-Lizenzantrag zurück

RASTA Vechta II zieht ihren Lizenzantrag für die Teilnahme an der ProA in der Saison 2025/2026 zurück und wird dadurch auf dem 18. Platz der Abschlusstabelle der Saison 2024/2025 geführt. Durch die Neusortierung der Abschlusstabelle belegen diese nach dem bereits erfolgten Lizenzrückzug der Dresden Titans ebenfalls den letzten Platz der Abschlusstabelle. Die Artland Dragons belegen damit Platz 16, einen Nichtabstiegsplatz und verbleiben in der ProA.

RASTA Vechta II hat ihren Lizenzantrag für die Teilnahme an der ProA in der Saison 2025/2026 gegenüber der BARMER 2. Basketball Bundesliga zurückgezogen. Die Verzichtserklärung erfolgte im Rahmen des laufenden Lizenzierungsverfahrens und wurde fristgerecht angezeigt.

Gemäß § 5 der Spiel- und Veranstaltungsordnung (SuVO) wird der verzichtende Bundesligist als Letztplatzierter der Abschlusstabelle eingeordnet. RASTA Vechta II wird daher in der Abschlusstabelle der Saison 2024/2025 gemeinsam mit den Dresden Titans auf Platz 18 geführt werden.

Vorbehaltlich der Lizenzerteilung durch die easyCredit-BBL an die beiden ProA-Finalisten, wird die Liga eine Eröffnung eines Wildcard-Verfahrens für den verbleibenden Teilnehmerplatz in der ProA-Saison 2025/26 prüfen.

RASTA Vechta II und die Dresden Titans werden vorbehaltlich der Erteilung einer entsprechenden Lizenz in der Saison 2025/2026 in der ProB an den Start gehen.

Die abschließende Entscheidung über die Lizenzerteilungen und die finale Ligeneinteilung für die Spielzeit 2025/2026 erfolgt nach Prüfung sämtlicher Unterlagen im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens.

Vorbericht ProA // Viertelfinale Spiel 5

10.05.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Phoenix Hagen

„Alles oder Nichts“, „Do or Die“, „Siegen oder Fliegen“ – Welche dieser Überschriften man auch immer wählt, sie trifft zu auf das entscheidende fünfte Spiel zwischen den HAKRO Merlins Crailsheim und Phoenix Hagen. Tipoff in der Arena Hohenlohe ist am Samstagabend um 20:00 Uhr.

Bisher ist die Viertelfinalserie von den Heimteams bestimmt worden, denn beide Mannschaften konnten jeweils ihre Spiele vor heimischer Kulisse gewinnen. Doch geht das nun auch so weiter? Die Merlins wollen in jedem Fall alles dafür geben und ein Fakt, der Hoffnung gibt, sind definitiv die Wurfquoten: In Spiel vier hatte man endlich eine ordentliche Dreierquote (33%), die Bilanz aus dem Zweierbereich konnte sich zudem mehr als sehen lassen (64%). Dafür ist den Crailsheimern aber etwas die Dominanz am offensiven Brett abhanden gekommen: Nach 25 Offensivrebounds in Spiel eins, waren es in der Folge 18, 17 und zuletzt am Donnerstag 13 erkämpfte Abpraller am gegnerischen Brett. Nun stellt sich zudem die generelle Frage, wie die Ausrichtung im entscheidenden fünften Spiel aussehen wird. Die ersten beiden Partien waren defensiv geprägt, die letzten beiden eher offensiv…

Die Hagener gehen mit dem emotionalen Push aus dem abgewehrten Matchball in die Partie. Einige Spieler im Kader haben diese Situation auch schon letztes Jahr erlebt, als es gegen Kirchheim ebenfalls in Spiel fünf ging. Ein Vorteil? „Natürlich haben wir ein bisschen Erfahrung aus dem letzten Jahr, weil wir viele Jungs behalten konnten, aber nichtsdestotrotz steht es wieder 0:0 und am Ende müssen wir 40 Minuten guten Basketball spielen, um Spiel fünf zu gewinnen“, so Kapitän Dennis Nawrocki nach Spiel vier. Hoffen werden die Hagener, dass Sincere Carry, Naz Bohannon und Tim Uhlemann ihre offensive Firepower mit nach Crailsheim nehmen. Die drei waren beim Sieg am Donnerstag für 64 der 100 Phoenix-Punkte verantwortlich.

Der Ausgang dieser spannenden Serie ist also absolut offen, nur eines ist klar: Der Sieger bekommt es im Halbfinale mit den VET-CONCEPT Gladiators aus Trier zu tun, die die Tigers Tübingen mit 3:1 bezwingen konnten.

Foto: dieLICHTBUILDER

Vorberichte ProB // Halbfinale Spiel 1

10.05.2025 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. LOK BERNAU

Die BAYER GIANTS Leverkusen treffen im Halbfinale der ProB-Playoffs auf LOK BERNAU. Das erste Duell der Serie findet am Samstag (10.05.2025) um 18 Uhr in der Ostermann-Arena statt.

Während Leverkusen nach dem souveränen Viertelfinaleinzug fokussiert an den eigenen Abläufen feilt, reist Bernau mit viel Selbstvertrauen an. LOK BERNAU sicherte sich das Halbfinalticket durch einen spektakulären Buzzerbeater-Sieg gegen Paderborn und konnte bereits den Süd-Zweiten, die RheinStars Köln, ausschalten.

Headcoach Mike Koch hebt die Qualität des Gegners hervor: Bernau sei eine junge, dynamische Mannschaft mit starken Eins-gegen-Eins-Spielern, ergänzt durch erfahrene Führungskräfte wie Akim-Jamal Jonah und Abdulah Kameric. Vor allem Elias Rapieque und Uzziah Dawkins haben sich in den Playoffs als Schlüsselspieler etabliert.

Die regulären Saisonduelle waren hart umkämpft – beide Spiele gingen knapp an Leverkusen. Nun wollen die GIANTS den Heimvorteil nutzen und mit einem Sieg in die Serie starten. Koch betont: „Wir wollen ins Finale!“

11.05.2025 15:oo Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. ETB Miners

Am Sonntag um 15 Uhr beginnt in der Halle der Freundschaft Wolmirstedt die Halbfinalserie zwischen den SBB Baskets und den ETB Miners aus Essen. Beide Teams kämpfen um den Einzug ins Finale, das mit dem sportlichen Aufstiegsrecht in die ProA verbunden ist.

Die ETB Miners haben in den Playoffs bereits für Überraschungen gesorgt. Nach dem achten Platz in der regulären Saison bezwangen sie zunächst Leitershofen und setzten sich im Viertelfinale knapp gegen die BSW Sixers durch. Isaiah Sanders und Brian Dawson zählen mit durchschnittlich über 18 Punkten pro Spiel zu den Schlüsselspielern.

Die SBB Baskets gehen mit einer starken Bilanz in die Serie. Sie gewannen ihre letzten 16 Spiele und entschieden die Playoff-Duelle gegen Ulm und Wedel jeweils mit 2:0 für sich. Auch die beiden Begegnungen mit Essen in der regulären Saison konnten sie für sich entscheiden.

Trainer Eiko Potthast sieht eine anspruchsvolle Aufgabe: „Essen hat sich bisher sehr geschlossen und aggressiv präsentiert. Besonders die Spielmacher Dawson und Sanders sind gefährlich.“ Nach einer Woche Pause wird es für sein Team wichtig sein, den Rhythmus schnell wiederzufinden und den Heimvorteil optimal zu nutzen.

Foto: SBB Baskets Wolmirstedt

Nachberichte ProA // Viertelfinale Spiel 4

08.05.2025 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Eisbären Bremerhaven 80:61

Halbfinale für die GIESSEN 46ers! Ihren zweiten Matchball haben die Hessen mit einem 80:61 gegen die Eisbären Bremerhaven verwerten können.

Die ersten Zähler der Partie gingen auf das Konto von Big Men: Auf Gießener Seite waren Maier und Kovacevic erfolgreich, für die Eisbären antwortete Rissetto. Insgesamt entwickelte sich ein ausgeglichenes, wenngleich verhältnismäßig punktearmes erstes Viertel. Mit 16:15 ging es in die zweiten zehn Minuten, in denen zunächst die Gäste aus Bremerhaven einen kleinen Lauf starteten. Norl für Zwei, Richmond und Miller für Drei, der schnelle 8:0-Lauf zwang 46ers-Coach Ignjatovic zur Auszeit. Aus dieser heraus konterten die Gastgeber ihrerseits mit einem 8:0-Run, auf den dann die Eisbären-Timeout folgte. In der Folge blieben die Gießener etwas in Front, ein Dreier von Krajcovic brachte den Pausenstand von 42:34.

Nach dem Seitenwechsel waren es wieder die Bremerhavener, die den besseren Start erwischten und insgesamt einen 9:0-Lauf hinlegten (42:43 – 24. Minute). Generell brauchten die 46ers fast fünf Minuten für ihre ersten Zähler in Halbzeit zwei, doch diese wirkten wie ein Weckruf und bis zum Ende des dritten Viertels stellte man wieder auf sechs Zähler Vorsprung (55:49). Im Schlussabschnitt musste also die Entscheidung fallen, Halbfinale für Gießen oder Spiel fünf in Bremerhaven? Die Antwort war eindeutig: Schnell brachten die Gastgeber den Abstand in den zweistelligen Bereich, ein Hemschemeier-Dreier unterbot die 10-Punkte-Marke nur kurz (61:52 – 34. Minute). Drei Minuten vor Schluss ließ Robin Benzing einen Dreier zum 76:55 einfliegen, das war die Entscheidung. Mit dem 80:61-Heimsieg buchen die 46ers das Halbfinalticket und treffen dort nun auf Hauptrundenmeister Jena.

08.05.2025 20:00 Uhr // Tigers Tübingen vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier 95:100

Es war ein spannendes Spiel vier, das die Fans am Donnerstagabend in der Paul Horn-Arena in Tübingen zu sehen bekamen. Letztendlich setzten sich die VET-CONCEPT Gladiators Trier mit 95:100 bei den Tigers durch und machten damit den Einzug ins Halbfinale klar.

Vier Freiwürfe brachten die ersten Trierer Punkte, Tübingen antwortete durch Dreier der beiden Top Scorer Idowu und Cooper (6:4 – 3. Minute). Ebenfalls von außen traf Behnam Yakhchali, der schon früh andeutete, dass er einen Sahnetag erwischen sollte. Insgesamt verlief das erste Viertel recht ausgeglichen, die etwas bessere Tübinger Wurfquote sicherte den 25:20-Zwischenstand nach den ersten zehn Minuten. Dieser kleine Vorsprung war aber auch recht schnell wieder Geschichte, ein weiterer Yakhchali-Dreier drehte die Partie (28:29 – 13. Minute). Trier zog in der Folge ein bisschen weg, nur um pünktlich vor der Halbzeitpause wieder von den Gastgebern ein- und überholt zu werden. Mit 41:39 ging es in die Kabinen.

Das dritte Viertel war dann das offensivstärkste der Tübinger. Obwohl die Gladiators mit 8:0 in den Durchgang starteten, ließen sich die Tigers nicht beirren und erkämpften sich die Führung zurück. Tention streute zwei Dreier in Folge ein (61:57 – 26. Minute), auch Niedermanner traf mehrfach von außen. Insgesamt legten die Gastgeber 33 Punkte auf und nahmen so einen Vorsprung von neun Zählern mit in den Schlussabschnitt. Dieser begann mit einem kleinen Shootout von Downtown, Hecker und Idowu trafen für die Tigers, Roland und Yakchali antworteten. Letzterer sollte mit 29 Punkten am Ende der überragende Mann sein. In den ersten Minuten des Schlussviertels konnten die Tübinger ihren Vorsprung noch konstant halten, doch pünktlich zur Crunchtime glichen die Trierer aus (86:86 – 36. Minute). Das Spiel stand auf des Messers Schneide, mehrere Führungswechsel innerhalb kürzester Zeit. Hollersbacher stellte per Freiwurf auf 88:95, der Vorsprung reichte den Gladiators letztendlich, um sich den Sieg und das Halbfinale zu sichern, in dem es dann gegen Crailsheim oder Hagen gehen wird.

08.05.2025 20:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. HAKRO Merlins Crailsheim 100:93

Viertes Spiel, vierter Heimsieg! Phoenix Hagen schlägt die HAKRO Merlins Crailsheim und schickt die Playoffserie damit für ein entscheidendes fünftes Spiel zurück in die Arena Hohenlohe.

Wie schon im dritten Spiel, starteten beide Teams mit einer offensiven Ausrichtung in die Partie. Shahid eröffnete von Downtown, Uhlemann antwortete. Die ersten Minuten waren sehr ausgeglichen, doch nach und nach setzten sich die Merlins etwas ab. Gardner beschloss per Dreier einen 13:2-Lauf der Gäste (12:20 – 6. Minute). Phoenix fand nun zwar wieder Antworten, dennoch blieben die Crailsheimer konstant vorne und nahmen ein 23:28 mit in Viertel Nummer zwei. In diesem drehten die Gastgeber erst das Spiel (29:28 – 12. Minute), doch Mitte des zweiten Viertels fingen sich die Merlins wieder und hielten das Geschehen ausgeglichen. Gabriel de Oliveira erzielte elf seiner 13 Punkte in der ersten Halbzeit, den Schlusspunkt setzte Giese von Downtown, der den Halbzeitstand von 51:51 herstellte. Mit 23:28 und 28:23 waren beide Viertel genau umgedreht geendet.

Wie schon im ersten Heimspiel der Hagener war dann das dritte Viertel mitentscheidend. Die Merlins waren früh foulbelastet, sodass die Hagener ein ums andere Mal an der Freiwurflinie zu Punkten kamen. Die Crailsheimer blieben zunächst in Schlagdistanz, doch Bohannons Korbleger machte den Vorsprung zweistellig (71:61 – 27. Minute). Beendet wurde das Viertel dann von Bjarne Kraushaar, der von Downtown per Buzzer Beater traf und beim 79:66 die höchste Führung der Partie herstellte. Bis zur Mitte des Schlussabschnitts blieb der Hagener Vorsprung stabil zweistellig, doch drei Minuten vor Schluss wurde es nochmal spannend, Gaines verkürzte auf 90:84. Nach einem toughen Dreier von Vinnie Shahid trennten beide Teams sogar nur noch fünf Punkte (96:91), doch Bohannon traf einen langen Zweier und machte damit den Deckel drauf. 100:93 war der Endstand, das finale fünfte Spiel der Serie findet am Samstag bei den HAKRO Merlins statt.

Foto: Michael Schepp

Nachberichte ProB // Viertelfinale Spiel 3

07.05.2025 19:30 Uhr // Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. LOK BERNAU 84:86

LOK Bernau hat sich mit einem hart umkämpften 84:86-Auswärtssieg gegen die Gartenzaun24 Baskets Paderborn den Einzug ins Halbfinale der ProB gesichert. Die Partie entwickelte sich zu einem packenden Playoff-Duell, das erst mit der letzten Aktion entschieden wurde.

Paderborn startete mit viel Energie in die Begegnung und konnte früh die Kontrolle übernehmen. Besonders aus der Distanz zeigten sich die Gastgeber treffsicher, was ihnen eine verdiente Führung zur Halbzeit (50:42) einbrachte. Bernau hatte in der Offensive zunächst Probleme, konnte sich aber über eine engagierte Verteidigungsleistung im Spiel halten.

Nach der Pause gelang es Bernau, sich besser auf die Paderborner Spielweise einzustellen und die Begegnung zunehmend ausgeglichener zu gestalten. Das dritte Viertel ging an die Gäste, die mit einem verbesserten Zusammenspiel und konsequenter Rebound-Arbeit den Rückstand verkürzen konnten.

Das letzte Viertel bot den Zuschauern schließlich das erwartete Playoff-Drama. Beide Teams wechselten sich in der Führung ab, kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Wenige Sekunden vor Schluss lag Paderborn knapp vorne und sah bereits wie der Sieger aus – doch Bernau hatte das letzte Wort: Mit der Schlusssirene traf Abdulah Kameric einen schwierigen Dreier aus der Distanz und besiegelte den 84:86-Sieg für die Gäste.

Mit diesem Erfolg zieht LOK Bernau ins Halbfinale ein und trifft dort auf seinen nächsten Gegner, die Bayer Giants Leverkusen.

07.05.2025 19:30 Uhr // BSW Sixers vs. ETB Miners 66:70

Mit einem knappen 66:70-Auswärtssieg bei den BSW Sixers haben die ETB Miners das entscheidende Spiel der „Best-of-Three“-Serie gewonnen und sich das Ticket für das Halbfinale der ProB gesichert.

Essen erwischte einen perfekten Start und führte früh mit 0:9, ehe die Gastgeber besser ins Spiel fanden. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (17:19) gingen die Sixers mit einer knappen 33:32-Führung in die Halbzeitpause.

Im dritten Abschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Besonders Isaiah Sanders übernahm Verantwortung und brachte sein Team per Dreier wieder in Führung. Essen kämpfte sich mit guter Defensivarbeit und starker Rebound-Arbeit in die entscheidenden Minuten und ging mit einer knappen 51:55-Führung ins Schlussviertel.

Hier wurde es noch einmal richtig spannend: Die Miners erspielten zwischenzeitlich eine 10-Punkte-Führung, doch die Sixers kämpften sich zurück und glichen vier Minuten vor Schluss aus. In der entscheidenden Phase war es Dzemal Selimovic, der von der Freiwurflinie die Ruhe bewahrte und den Essener Sieg besiegelte.

Mit diesem Erfolg steht der Liga-Aufsteiger nun im Halbfinale und trifft dort auf die SBB Baskets Wolmirstedt.

Foto: LOK BERNAU

Vorberichte ProA // Viertelfinale Spiel 4

08.05.2025 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Eisbären Bremerhaven

Die vierten Partien in den Viertelfinalserien der diesjährigen Playoffs in der ProA stehen an. Für die GIESSEN 46ers gibt es damit die Chance vor heimischer Kulisse den Halbfinaleinzug klar zu machen oder schaffen es die Bremerhavener zum zweiten Mal den Matchball abzuwehren und die Serie in ein letztes fünftes Spiel zu schicken?

Die 46ers wollten nach ihren beiden Auftaktsiegen schon am Dienstag in Bremerhaven ihr Halbfinalticket buchen, doch eine schwache zweite Halbzeit kostete den Sieg. „Es gibt halt so Partien, in denen du nichts triffst, in denen die Leistung trotz allen Bemühens nicht stimmt, in denen der Erwartungsdruck vielleicht zu groß war. Es gibt aber auch andere Matches, in denen du alles zuvor Geschehene vergessen machen kannst“, blickt Coach Ignjatovic durchaus positiv auf Spiel vier, zumal die Heimstärke der Lahnstädter ligaweit bekannt ist. Positiv stimmt auch, dass Mladen Vujic am Dienstag sein erstes Double Double in der ProA auflegen konnte, dennoch…

…konnten die Eisbären den Sweep verhindern und sind daher durchaus im Aufwind. Vor allem auf den großen Positionen hatten die Nordseestädter beim Heimsieg Vorteile. Hendrik Warner erzielte mit 23 Punkten ein Season High, auch Center-Kollege Anzac Rissetto zeigte mit neun Rebounds eine gute Leistung. Manko sind allerdings weiterhin die Ballverluste, im Schnitt leistete man sich in den drei bisherigen Partien mehr als 19 Turnover! Der Halbfinalgegner für den Sieger dieser Playoffserie steht übrigens bereits fest: Science City Jena hat per Sweep Bochum bezwungen und wartet nun auf Gießen oder Bremerhaven.

08.05.2025 20:00 Uhr // Tigers Tübingen vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier

Schlagen die Tigers Tübingen erneut im Heimspiel gegen die VET-CONCEPT Gladiators Trier zurück?

Es steht 2:1 in der Playoffserie zwischen Trier und Tübingen, bislang konnten beide Teams ihre Siege vor heimischer Kulisse holen. Dabei soll es aus Tübinger Sicht natürlich auch in diesem vierten Aufeinandertreffen bleiben und die Hauptakteure in denen die schwäbische Hoffnung steckt sind einmal mehr Kenny Cooper und Samuel Idowu. Die Statistiken beider Spieler sprechen für sich. Cooper steht in den Playoffs bei durchschnittlich 18,7 Punkten, genauso wie Center Idowu, der sich zudem noch 8,3 Rebounds pro Partie abgreift. Daneben sind aber auch Spieler wie Vincent Neugebauer und Miles Tention deutlich verbessert gegenüber der Hauptrunde.

Die Trierer dagegen wollen sich mit einem Auswärtssieg das Halbfinalticket sichern. Der volle Kader steht Coach Schneider allerdings nicht zur Verfügung: „Leider sind nicht alle Spieler fit, Amir wird weiterhin ausfallen und auch Nolan ist gestern im Spiel umgeknickt. Er hat sich durchgebissen, hat nun aber diese Bänderverletzung und ob er einsatzfähig ist, wird sich leider erst morgen entscheiden.“ Doch es gibt genügend Akteure im tiefen Trierer Kader, die die Verletzungen auffangen können. Am Dienstag zeigte Maik Zirbes eine bärenstarke Leistung (23 Punkte, 6 Rebounds), zudem arbeitete Marco Hollersbacher stark und sicherte sich gleich 13 Rebounds. Gewinnen die Trierer, ziehen sie ins Halbfinale ein. Gegen wen treten sie dort an? Das könnte sich ebenfalls am Abend entscheiden, im Spiel:

08.05.2025 20:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Auch in dieser Viertelfinalpaarung konnten beide Teams bislang ihre Heimspiele gewinnen.

Obwohl es 2:1 für die Merlins steht, kann Phoenix durchaus positiv auf das anstehende Spiel blicken, denn im ersten Playoffspiel in der heimischen Ischelandhalle konnte man den deutlichsten Sieg der Serie erringen (83:67). Bei den beiden Niederlagen in Hohenlohe war man beide Male kurz vor Schluss knapp dran, startete jeweils die Aufholjagd einen Tacken zu spät. Entsprechend ist aber auch Coach Harris vorsichtig optimistisch: „Trotz der Niederlage in Crailsheim gehen wir gestärkt in dieses Spiel 4 vor heimischer Kulisse. Die Mannschaft hat in der zweiten Hälfte gezeigt, welche Energie in ihr steckt. Genau diese müssen wir mit in die Ischelandhalle nehmen. Und gemeinsam mit den Fans eine Atmosphäre schaffen, die alles aus dem Team herauskitzelt, um die Serie zu verlängern.“ Erfahren ist sein Team übrigens mit solchen Situationen, denn auch im letzten Jahr lag man gegen die Knights aus Kirchheim zurück, konnte den Matchball abwehren und die Serie drehen.

Die Merlins möchten es natürlich nicht so weit kommen lassen und mit einem Auswärtssieg das Halbfinale klar machen. Es gilt vor allem an die ersten drei Viertel aus Spiel drei anzuknüpfen, als man mit guter Defense und offensivem Flow eine deutliche Führung herausspielte. Ohne das letzte Viertel wäre es wohl ein deutlicherer Sieg für die Zauberer geworden: „In der zweiten Halbzeit ist uns das Spiel ein wenig entglitten, weil wir nicht mehr so gut verteidigt haben. Trotz unser schlechten Dreierquote haben wir in der Offensive einen guten Job gemacht.“ Das waren die Worte von Merlins-Coach McCray nach dem dritten Spiel und es stimmt, die Dreier fallen bei den Crailsheimern bislang noch gar nicht. Schaffen es die Merlins allerdings ihre Wurfquote von Downtown zu steigern, dürften sie schwer zu bezwingen sein.

Foto: Dennis Duddek

Abschluss des 10. Jahrgangs der Minitrainer-Offensive – Ein starkes Zeichen für den Minibasketball

Vom 1. bis 4. Mai 2025 fand in Bochum der feierliche Abschluss des 10. Jahrgangs der Minitrainer-Offensive (MTO) statt. Über vier intensive Tage hinweg stand für die engagierten Minitrainer:innen aus ganz Deutschland nicht nur die fachliche Weiterentwicklung im Fokus – auch Austausch, Vernetzung und ein gebührender Abschluss des gemeinsamen Ausbildungsjahres prägten das Programm.

Am ersten Tag starteten die Teilnehmenden in der Rundsporthalle Bochum mit einem spannenden Workshop zum Thema „Safe Sport“ mit Mandy Owczarzak, sowie einem Theorie- und Praxisteil zum Thema Wahrnehmung im Minibasketball, geleitet von Marius Huth (ALBA Berlin). Beim gemeinsamen Abendessen in der Bochumer Innenstadt fand der Tag in geselliger Runde seinen Abschluss.

Der Freitag stand ganz im Zeichen des gegenseitigen Coachings: Neben zwei intensiven Sessions zum Thema Talententwicklung mit Marius Huth und der kollegialen Fallberatung mit Tim Brentjes (DBB) bildete das Coach-the-Coach-Format in der Sporthalle des Märkischen Gymnasiums Wattenscheid den inhaltlichen Höhepunkt. Die Minitrainer:innen hatten hier die Möglichkeit, sich in praxisnahen Situationen unter Begleitung von Marius Huth, Michael Wasielewski (Phoenix Hagen), Christoph Beermann (GV Waltrop) und Marcel Hauschild (VFL AstroStars Bochum) gegenseitig zu coachen, zu reflektieren und voneinander zu lernen.

Am Samstag präsentierte sich dann der 10.Jahrgang der MTO in einer öffentlichen Coach Clinic mit rund 60 Teilnehmenden. In 45-minütigen Sessions in Zweiergruppen wurden zahlreiche Themen aus dem Bereich Minibasketball mit den Demo-Kindern des TV Gerthe und der AstroStars Bochum präsentiert – ein sichtbarer Beweis dafür, was in einem Jahr Minitrainer-Offensive alles entsteht. Die praxisorientierten Inhalte überzeugten die Teilnehmenden und es konnte sich in den Pausen der Veranstaltung auch direkt über das Programm der Minitrainer-Offensive informiert werden. Nach der 8-stündigen Coach Clinic bildete der gemeinsame Besuch des ProA-Playoff-Spiels in der Rundsporthalle Bochum den willkommenen Ausklang eines sehr erfolgreichen Tages.

Der Abschlusstag am Sonntag führte die Gruppe ins Deutsche Bergbau-Museum Bochum – ein symbolträchtiger Ort für die feierliche Übergabe der Zertifikate durch Stefan Raid, Vizepräsident für Jugend- und Schulsport beim DBB sowie Vorsitzender der Deutschen Sportjugend, sowie Uwe Plonka, Präsident des Westdeutschen Basketballverbandes. Uwe Plonka begrüßte die Absolvent:innen im Bergbaumuseum und freute sich sehr über die Ausrichtung des Abschlusslehrgangs in seinem Landesverband. In der Nachlese und dem Feedback zur Clinic blickten die MTOler:innen zunächst gemeinsam mit Moritz Geske (BBL) und Sven Weinberger (DBB) auf ihre Entwicklung zurück. Die anschließende Übergabe der Zertifikate durch Stefan Raid und Uwe Plonka würdigte das Engagement und die Kompetenz der Absolvent:innen auf besondere Weise. In einer offenen Runde klang das Programm aus – mit vielen wertschätzenden Worten, neuen Impulsen und großer Vorfreude auf das, was aus dem MTO-Netzwerk noch entstehen wird.

Stefan Raid richtet den Blick bereits auf die Veränderungen der nahen Zukunft: „Mit dem ab 2026 geltenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung wächst die Bedeutung schulischer und außerschulischer Bildung. Der Basketball muss sich strukturell neu ausrichten und gezielt Trainer:innen für den Ganztag qualifizieren. Die Minitrainer-Offensive leistet einen wichtigen Beitrag, indem sie Multiplikatoren ausbildet und Basketballangebote in den schulischen Alltag integriert – für mehr Bewegung und Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. Das positive Feedback des aktuellen Jahrgangs und die Bereitschaft auch selbst in naher Zukunft Minitrainer-Ausbildungen in den eigenen Landesverbänden zu leiten freuen uns sehr““

Der 10. Jahrgang der Minitrainer-Offensive hat erneut gezeigt, wie viel Potenzial in einer qualifizierten und leidenschaftlichen Ausbildung steckt. Ein großer Dank gilt allen Trainer:innen, Referierenden, Unterstützenden sowie den Ausrichtenden in Bochum.

Auf viele weitere Jahre voller Mini-Basketball-Power!