Nachberichte ProA // 33. Spieltag

19.04.2025 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. HAKRO Merlins Crailsheim 74:76

Mit einem echten Krimi startete der ProA-Samstag! Durch den letzten Wurf gewannen die HAKRO Merlins Crailsheim auswärts in Nürnberg mit 74:76.

Zum Start in die Partie waren die Gäste aus Crailsheim direkt hellwach, Keppeler legte die ersten Punkte auf und schnell stand ein 0:7 aus Nürnberger Sicht auf der Anzeigetafel. Vor allem unter den Körben waren die Merlins präsenter und so kam es bereits nach gut sieben Minuten zur ersten zweistelligen Führung (4:15). Die Falcons hielten jetzt zwar besser dagegen, dennoch ging es mit 13:21 in die zweiten zehn Minuten. In diesen zeigte sich ein ähnliches Bild: Die Crailsheimer waren defensiv aktiver und behaupteten so ihren Vorsprung. Zwar zog Nürnberg nun besser zum Korb, doch zu viele Ballverluste luden die Crailsheimer immer wieder zu einfachen Fastbreaks ein. Mit 30:43 ging es in die Halbzeitpause.

Den besseren Start in das dritte Viertel erwischten erneut die Merlins, allerdings wurde das Spiel nun etwas zerfahrener und das kam vor allem den Gastgebern zu Gute. Ein ums andere Mal konnte man mit schönen Spielzügen die Schützen freispielen und so kam das Team von Ralph Junge immer näher heran (49:53 – 28. Minute). Mit acht Punkten Differenz begann dann das Schlussviertel (51:59). Die Falcons führten ihre Aufholjagd fort und gut zweieinhalb Minuten vor Schluss war es dann so weit: Evan Taylor traf von Downtown und besorgte die erste Nürnberger Führung (70:69). In der Crunchtime wogte es hin und her. Crailsheim ging wieder in Führung, doch Pagenkopf klaute knapp 20 Sekunden vor Schluss den Ball im Crailsheimer Angriff und Julius Wolf vollendete zum Ausgleich (74:74). Ein letzter Versuch blieb noch, vor einer möglichen Overtime. Der Ball ging in die Hände von Shahid, der zog zum Korb, drückte mit dem Buzzer ab und traf! Damit sicherte er den Gästen das 74:76 und weiterhin die Chance in der Tabelle noch auf Rang drei zu klettern.

19.04.2025 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Tigers Tübingen 85:81

Auch in Gießen gab es Spannung bis zur letzten Minute. Am Ende holten die 46ers ihren nächsten Heimsieg und schlugen die Tigers Tübingen mit 85:81.

Die Tigers waren zu Beginn das bessere Team, nach anderthalb Minuten stand es 2:7. Es deutete sich bereits an, dass Sam Idowu an diesem Tag ein gutes Händchen hatte, denn schon nach vier gespielten Minuten stand er bei zehn Punkten. Doch auch auf der Gegenseite war ein Big Man früh aktiv, Viktor Kovacevic steuerte acht schnelle Punkte bei und half den Gießenern so, das Spiel dann auch zu drehen. 25:22 stand es nach zehn Minuten. Zu Beginn des zweiten Viertels lieferten sich beide Teams ein offenes Spiel, mit erfolgreichen Aktionen auf beiden Seiten. Tübingen setzte sich leicht ab (31:39 – 17. Minute), Idowu stand da bereits bei 20 Zählern. Die letzten Punkte in der ersten Halbzeit gingen allerdings nochmal auf das Konto der 46ers, Brauner traf zum 40:44-Pausenstand.

Und so eng und ausgeglichen ging es auch in der zweiten Hälfte weiter. Kein Team konnte sich nennenswert absetzen, sodass das Spiel im vierten Viertel entschieden werden musste. Die Gastgeber kamen optimal in den Schlussabschnitt und starteten einen Lauf. Trotz Tübinger Auszeiten legten sie 16 unbeantwortete Punkte in Serie hin und lagen so plötzlich zweistellig in Front (74:64 – 34. Minute). Es dauerte fast sechs Minuten, ehe Tention die ersten Tübinger Punkte im letzten Viertel erzielte. Doch er und Idowu sorgten nochmal dafür, dass es richtig knapp werden sollte. Rund 50 Sekunden vor dem Ende war das Spiel beim 80:79 auf des Messers Schneide. Freiwürfe brachten Gießen auf vier Zähler in Front, das reichte letztendlich, um den knappen Sieg ins Ziel zu bringen.

19.04.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. PS Karlsruhe LIONS 86:81

Das letzte Bayreuther Heimspiel der Saison endete mit einem Sieg für die Franken. Gegen die PS Karlsruhe LIONS stand es schlussendlich 86:81.

Die ersten zwei Minuten in Bayreuth gehörten eindeutig den Gästen, die scheinbar locker und leicht mit einem 8:0-Lauf starteten. Der BBC wurde anfangs etwas überrumpelt, kam dann aber selbst immer besser ins Spiel, ordnete seine Defense und holte seinerseits zu einem Acht-Punkte-Run aus. Es ging immer wieder schnell von der einen auf die andere Seite des Courts. Das Spiel war eng, bis sich die Hausherren mit zwei Dreiern in der zehnten Minute die 24:19-Führung zur ersten Pause sicherten. Bayreuth ließ den Ball weiter gut laufen und überzeugte mit starken Teamplay, während auf Karlsruher Seite in dieser Phase hauptsächlich Abu Kigab dafür zuständig war, sein Team mit teils spektakulären Treffern im Spiel zu halten. Das zweite Viertel endete ausgeglichen und so ging es mit 42:37 in die Kabinen.

Aus diesen kamen die Bayreuther stark und bauten direkt die Führung aus. Mehrmals nahm Karlsruhe-Coach Scepanovic in dieser Phase Auszeiten, doch der Bayreuther Vorsprung wuchs und wuchs. Demonia dunkte mehrfach und so stand es nach 24 gespielten Minuten 55:37. Erst jetzt erzielten die LIONS ihre ersten Zähler nach dem Seitenwechsel. Mit 69:57 und damit zwölf Zählern Differenz ging es in den Schlussabschnitt. In diesem bäumten sich die Gäste nochmal auf. Wegen der personellen Probleme wechselte Karlsruhe im letzten Viertel kein einziges Mal, dennoch schoben sich die Fächerstädter immer näher heran. Zwischenzeitlich waren es nur noch vier Zähler Abstand, doch der BBC antwortete und zog zur Crunchtime wieder auf 13 Punkte davon. Das reichte, trotz eines abschließenden 8:0-Laufs der Karlsruher, zum Heimsieg. Der direkte Vergleich verbleibt aber bei den LIONS, die damit ihren 12. Platz weiter verteidigen.

19.04.2025 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. EPG Guardians Koblenz 85:102

Rückschlag für die VfL SparkassenStars Bochum, wichtiger Sieg für die EPG Guardians Koblenz. Mit 85:102 ging die Partie am Samstagabend an die Gäste vom deutschen Eck.

Die Partie startete ausgeglichen, wobei rein optisch die Intensität bei den Guardians höher schien. Offensiv lief es bei den SparkassenStars gut. Mit einem spektakulären Block in der Defense sorgte Choh für ein erstes Highlight, um dann direkt den Gegenangriff per Dunk abzuschließen. Das Momentum schien auf Bochumer Seite zu sein, doch in der Defense fehlte den SparkassenStars der Zugriff. Immer wieder gelangen den Koblenzern einfache Points in the paint und auch die Würfe von Downtown fielen. Das erste Viertel endete mit einem Spielstand von 25:23. Im zweiten Viertel kippte das Spiel in Richtung der Guardians. Besonders William Lee (am Ende 34 Punkte, 9 Rebounds) war kaum zu stoppen und half seinen Koblenzern, den Vorsprung auf elf Zähler auszubauen (40:51). Kamp und Geske verkürzten nochmal, sodass es mit 45:51 in die Kabinen ging.

Auch im dritten Abschnitt waren die Gäste das bessere Team. Johnson traf von außen und machte den Vorsprung wieder zweistellig. Bochum fand keinen Zugriff auf das Spiel und so setzten sich die Guardians immer weiter ab. Mit 17 Zählern Differenz startete das letzte Viertel (61:78). Die SparkassenStars bemühten sich nochmal, Matthew Strange traf drei Dreier im Schlussabschnitt. Doch Koblenz blieb cool und hielt stets ein beruhigendes Punktepolster. Lees Dreier zum 92:78 war der Dagger, letztendlich knackten die Gäste sogar die 100 Punkte-Marke und gewannen mit 85:102. Dadurch stehen die Koblenzer nun bei acht Siegen, genau wie die Abstiegskonkurrenz aus Quakenbrück und Düsseldorf.

19.04.2025 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Eisbären Bremerhaven 80:91

Vierter Sieg in Serie für die Eisbären Bremerhaven! Auswärts bei Phoenix Hagen holten die Norddeutschen einen 80:91-Erfolg.

Die ersten Punkte der Partie gingen auf das Konto von Hagens Tim Uhlemann, doch schnell übernahmen die Eisbären das Geschehen. Immer wieder fanden die Gäste den Weg unter den Korb, wo Warner und Rissetto vollenden konnten. So stand es schon nach dem ersten Viertel recht deutlich 13:21. Mit einem schnellen 7 Punkte-Run bauten die Bremerhavener ihre Führung direkt weiter aus und zwangen Phoenix-Coach Chris Harris so schon früh im zweiten Viertel zur Auszeit (13:28 – 12. Minute). Diese zeigte zumindest defensiv Wirkung, in den nächsten vier Minuten ließen die Gastgeber nur drei Gästezähler zu und robbten sich so wieder näher heran. Beim 29:33 war wieder Tuchfühlung erreicht, doch die Bremerhavener beendeten die erste Hälfte mit einem 12:2-Run, sodass ein deutliches 31:45 zur Pause auf der Anzeigetafel leuchtete.

Das dritte Viertel verlief weitgehend ausgeglichen. Zwar gelang es den Gastgebern defensiv die Kreise der Eisbären etwas einzudämmen, doch verpassten es daraus offensiv Kapital zu schlagen. Es dauerte bis zur Mitte des dritten Viertels, ehe der erste Hagener Wurf von Downtown fiel. So blieben die Eisbären weiter recht konstant vorne. Mit einem Buzzer Beater zum Ende des Viertels sorgte Bjarne Kraushaar allerdings nochmal für etwas Hoffnung unter den Heimfans in der Ischelandhalle (49:63). Doch auch im Schlussviertel ließen sich die Gäste die Führung nicht mehr streitig machen. Näher als auf zehn Punkte kamen die Hagener nicht mehr heran, am Ende stand ein deutliches 80:91. Dabei erzielten gleich acht Spieler der Eisbären mindestens acht Zähler, Miller war mit 16 Punkten und acht Assists der beste Akteur. Für Hagen erzielte Sincere Carry zwar 27 Punkte, abgesehen von Tim Uhlemann (19 Punkte) fehlte aber die Unterstützung im Scoring.

19.04.2025 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. RASTA Vechta II 98:64

Klarer Heimerfolg für die Bozic Estriche Knights Kirchheim. Gegen die Zweitvertretung von RASTA Vechta holten die Teckstädter ein deutliches 98:64.

Das Spiel begann mit der für die Gastgeber positiven Nachricht der Vertragsverlängerung von Lucas Mayer, doch auf dem Feld waren zunächst die Gäste besser. Ein schneller 8:0-Lauf der Vechtaer überraschte die Fans in der Sporthalle Stadtmitte, doch im Verlauf des ersten Viertels kamen die Kirchheimer besser in die Partie. Bereits zur Viertelpause war der Rückstand egalisiert und Kirchheim selbst lag mit 23:17 in Führung. Diese konnte im Verlauf des zweiten Viertels weiter ausgebaut werden, sodass es zur Halbzeit bereits 50:36 stand.

Die endgültige Entscheidung in einer einseitigen Partie fiel im dritten Viertel. Defensiv ließen die Hausherren kaum mehr etwas zu, die Offensive wurde von schönem Teamplay geprägt. Insgesamt legten die Knights 27 Assists auf. Nach dem dritten Viertel war die Partie beim Stand von 74:46 entschieden, sodass auf beiden Seiten durchgewechselt werden konnte. Youngster Neil Schwanenberg erzielte seine ersten Punkte für die Knights, auf der Gegenseite war einmal mehr Jonathan Klussmann der erfolgreichste Vechtaer Punktesammler (21 Punkte). Durch die parallelen Niederlagen von Tübingen und Bochum springen die Kirchheimer auf Rang sieben in der Tabelle und sind damit wieder in den Playoffrängen. Dennoch haben Sie ihr Schicksal nicht komplett in der eigenen Hand. Mehr zu den rechnerischen Konstellationen im Playoffkampf gibt es Ende der Woche im Newsletter der BARMER 2. Basketball Bundesliga, für den ihr euch hier anmelden könnt.

19.04.2025 19:30 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. Science City Jena 101:74

Das Spitzenspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA wurde zu einer deutlichen Angelegenheit. Vor heimischer Kulisse gewannen die VET-CONCEPT Gladiators Trier mit 101:74 gegen Science City Jena.

In einem anfänglich ausgeglichenen Startabschnitt, hatte sich die Partie bis zur 7. Minute noch in parallel verlaufenden Bahnen entwickelt. Nach Behnam Yakhchalis Dreier zum 9:9 (3. Minute) über Raymar Morgans Layup zum 16:16 konnte Rasheed Moore an der Linie auf 19:19 ausgleichen, bevor die Perimeter-Show von Jordan Roland begann. Hatten sich beide Teams bis zu dieser Phase neutralisiert, so enteilten die Gastgeber durch drei Distanzwürfe des 28-jährigen Scharfschützen auf 28:20 (9. Minute). Zwar gelang es Zach Cooks mit Ablauf der Viertelsirene auf 28:23 verkürzen, doch auch im zweiten Abschnitt knüpfte Roland an die Gala der ersten zehn Minuten an. Sein Korbleger in der 14. Minute zwang die Thüringer beim Stand von 40:25 zur Auszeit. Doch diese änderte nichts daran, dass die Trierer die spielbestimmende Mannschaft blieben, mit 53:38 ging es in die Halbzeitpause.

Wie sah die Antwort des Spitzenreiters aus? Einen Dreier von Nolan Adekunle zur zwischenzeitlichen Trierer 67:46-Führung beantworteten Tyler Nelson und Robin Lodders zwar mit den Punkten zum 67:51, doch die Gladiators blieben stabil genug, um wieder bis auf 79:58 (29. Minute) zu enteilen. Und es wurde deutlich, dass die Gastgeber diesen Vorsprung auch nicht mehr aus den Hand geben wollten. Schon nach 32. Minuten war klar, dass der Tabellenzweite den Heimsieg mitnehmen würde, als Graves von Downtown auf 85:64 stellte. Generell waren die Trierer stark von außen, am Ende standen 13/27 und damit satte 48% im Boxscore. Marco Hollersbacher machte schließlich die 100 Punkte voll und sorgte so für den klaren 101:74-Heimsieg.

19.04.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. ART Giants Düsseldorf 75:69

Das Abstiegsduell geht an die Artland Dragons. Beim letzten Heimspiel von Brandon Thomas und Thorben Döding gewannen die Quakenbrücker mit 75:69 gegen die ART Giants Düsseldorf.

Von Beginn an entwickelte sich ein umkämpftes Spiel mit zahlreichen Führungswechseln – die Spannung war förmlich greifbar. Vor allem Lamont West setzte für die Gastgeber im ersten Viertel starke Akzente, erzielte neun seiner insgesamt 13 Punkte früh und sammelte dazu sechs Rebounds. Mit einem schwierigen Korbleger von Nikos Chouchoumis sicherten sich die Drachen eine 22:18-Führung nach zehn Minuten. Im zweiten Viertel drehte dann Thorben Döding auf, ausgerechnet in seinem letzten Spiel in der Artland Arena. Acht Punkte in Serie, darunter zwei Dreier. Döding beendete das Spiel übrigens als Topscorer seines Teams mit 14 Punkten, drei Assists und einem Block – und das in nur 16 Minuten Spielzeit. Doch die Gäste aus Düsseldorf wussten dagegenzuhalten und kamen in Person von Ajare Sanni und Grant Teichmann zu Zählern, sodass es knapp mit 41:37 in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Dragons konnten sich erneut leicht absetzen, doch Düsseldorf kämpfte sich immer wieder zurück. Isaiah Hart, mit 17 Punkten bester Werfer der Partie, verkürzte auf 54:53. Doch Joanic Grüttner Bacoul antwortete mit einem Dreier – 59:55 vor dem Schlussviertel. Emil Marshall eröffnete für die Gäste mit seinem vierten Dreier des Abends, doch die Dragons konterten: Thorben Döding fand mit einem starken Anspiel Alexander Möller unter dem Korb – 61:58. Grant Teichmann glich mit einem Dreier aus, ehe Ex-Drache Leon Okpara die Gäste sogar in Führung brachte. Doch erneut war es Döding, der dagegenhielt: ein Korbleger, dann sein dritter Dreier, plötzlich stand es 69:63. Die Dragons behielten nun die Spielkontrolle und schafften es den Vorsprung zu halten. 75:69 war der Endstand. Damit sind nun alle drei Abstiegskandidaten punktgleich, es kommt also auf den letzten Spieltag an!

19.04.2025 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Dresden Titans 84:80

Letztes Heimspiel der Saison, letzter Heimsieg für die Uni Baskets Münster. Gegen die Dresden Titans gewannen die Westfalen mit 84:80.

Beide Teams mussten auf wichtige Stützen verzichten, Hodges und Ferber fehlten den Münsteranern ebenso wie Kirchner, Dreamer und Bertone den Gästen. Die Uni Baskets begannen defensiv mit der nötigen Energie und fanden später auch offensiv gut hinein. Die Halle fing früh Feuer und pushte das Team zu einigen schönen Spielzügen und zur 16:7-Führung, nachdem sich Jonas Weitzel und Japser Günther jeweils clever in der Zone durchsetzten. Mit 21:12 ging es in das zweite Viertel. Nach der Viertelpause starteten die Gäste ihre Aufholjagd. Koen Sapwell traf und Matthew Ragsdale konnte direkt danach einen Distanzwurf verwandeln. Die Münsteraner kamen nur langsam ins Spiel, nach zwei Minuten konnten sie ihre ersten Punkte machen. Doch das war der Weckruf und so zogen die Uni Baskets wieder auf 10 Punkte davon. Schmikale hielt für die Gäste dagegen, zur Halbzeitpause stand es 43:37.

Die Münsteraner kamen unaufmerksam und etwas soft aus der Halbzeitansprache zurück. Dresden erhöhte dagegen die Physis und fand einen guten Rhythmus. Folgerichtig der Führungswechsel zum 45:49. Bis zum Start des Schlussviertels bauten die Titans ihre Führung auf 55:62 aus. Angetrieben von ihren Fans legten die Uni Baskets nun allerdings physisch enorm zu. 28:24 lautete die Reboundbilanz nach 30 Minuten, nach der Schlusssirene 45:31. Den Rückstand wandelte das Team von Götz Rohdewald mit einem 11:2-Lauf in die erneute Führung (66:65 – 34. Minute), die es weiter ausbaute (75:67 – 28. Minute). Dresden kam nochmal etwas näher heran, an der Freiwurflinie sicherten die Münsteraner allerdings den Heimsieg ab.

Foto: Markus Holtrichter

Vorberichte ProA // 33. Spieltag

19.04.2025 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Der vorletzte Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht an und wird am Samstagabend in Nürnberg eröffnet. Die Falcons empfangen die HAKRO Merlins Crailsheim.

Nürnberg geht mit dem Last Minute-Sieg bei den Dresden Titans im Gepäck in dieses vorletzte Heimspiel der Saison. Tabellarisch ist zwar weder der Playoffeinzug noch der Abstieg möglich, allerdings könnte man in den verbleibenden zwei Partien noch vor dem fränkischen Rivalen aus Bayreuth landen. Und dafür kommt es dem Team gerade gelegen, dass man nur noch vor heimischer Kulisse antreten wird, denn acht der zwölf Heimspiele unter Coach Ralph Junge konnten die Falken für sich entscheiden.

Die Merlins wollen aber ebenso gerne gewinnen, schließlich geht es für das Team von David McCray noch darum, den Heimvorteil für die Playoffs zu sichern. Im Idealfall möchte man noch Gießen von Platz drei verdrängen, um einem möglichen Halbfinale gegen Science City Jena aus dem Weg zu gehen. Für das Gastspiel bei den Falcons bringen die Crailsheimer gleich zwei Spieler mit Nürnberger Vergangenheit mit. Center Daniel Keppeler kommt gebürtig aus Nürnberg. Er wuchs dort auf, bevor es ihn für die Basketballkarriere in das Bamberger Nachwuchsprogramm verschlug. Auch der US-amerikanische Flügelspieler Anthony Gaines war für die Falcons aktiv, als er im Vorjahr von den Mittelfranken kurz vor Saisonstart verpflichtet wurde und dort in jedem Pflichtspiel auf dem Parkett stand.

19.04.2025 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Tigers Tübingen

Ein heißes Duell im Kampf um die besten Playoffplätze steigt am Samstagabend in der Gießener Osthalle. Die 46ers haben die Tigers aus Tübingen zu Gast.

Die Gastgeber möchten ihren aktuell dritten Platz unbedingt verteidigen. So ginge man nicht nur mit Heimrecht in die Postseason, sondern auch in einem möglichen Halbfinale Jena aus dem Weg. Zum Hauptrundenabschluss wartet aber noch das schwierige Auswärtsspiel bei den aktuell formstarken Eisbären Bremerhaven. Deshalb soll jetzt im Heimspiel gegen Tübingen auch unbedingt ein Sieg her, gerade weil man zuhause bärenstark ist. 14 der bislang 16 Heimspiele entschied man für sich. Zudem hat man auch aus Gießener Sicht einiges gut zu machen, denn das Hinspiel in Tübingen „war eine unserer schlechtesten Saisonleistungen, sie haben uns damals unsere Grenzen aufgezeigt“, sagt Coach Ignjatovic.

In der Tat ging das Hinspiel mit 95:82 deutlich an die Tigers. Damals hatte Melkisedek Moreaux in seinem vermeintlich stärksten Match dieser Saison 19 Punkte aufgelegt. Till Jönke hatte sieben Rebounds abgegriffen. Und Kenny Cooper hatte einmal mehr mit 23 Punkten, sieben Assists und sechs eingesammelten Abprallern auf sich aufmerksam gemacht. Genauso eine Partie brauchen die Raubkatzen nun erneut, denn für die Schwaben ist das Duell in Gießen fast schon ein Endspiel um die Playoffs. Bei einer Niederlage hat man höchstwahrscheinlich nicht mehr alle Karten in der eigenen Hand. Die beiden Kontrahenten aus Bochum und Kirchheim haben mit ihren Begegnungen gegen Koblenz und Vechta II auf dem Papier leichte Aufgaben vor der Brust.

19.04.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. PS Karlsruhe LIONS

Letztes Heimspiel für den BBC Bayreuth in dieser Saison. Die Franken empfangen die PS Karlsruhe LIONS.

Die Gastgeber wollen ihren fünften Heimsieg in Folge feiern. Am letzten Wochenende war man zudem fast in Crailsheim erfolgreich, spielte über weite Strecken besser als der BBL-Absteiger und musste sich erst in den Schlussminuten geschlagen geben. Coach Wedell meint: „Es ist auf der einen Seite schon frustrierend, was da passiert ist, das sind schon ein paar Themen, die problematisch sind. Das bringt uns aber nichts, wir werden uns auf das konzentrieren, was wir kontrollieren können. Wir wollen am Samstag bei unserem letzten Heimspiel gegen Karlsruhe nochmal eine genau solche Leistung wie in Crailsheim abrufen. Grundsätzlich zeigt die Entwicklung der vergangenen Wochen, dass die Arbeit, die wir die ganze Saison reingesteckt haben, die Früchte trägt, die wir uns erhofft und erwünscht haben.“ Tabellarisch ist für den BBC keine nennenswerte Verbesserung möglich, man könnte aber immerhin den heutigen Gegner aus Karlsruhe überholen.

Der direkte Vergleich liegt aktuell mit +12 bei den LIONS, die zuletzt einen deutlichen Sieg gegen Münster feiern konnten (85:69). Generell gehört man mit sechs Siegen aus den letzten zehn Spielen zu den formstärksten Teams der unteren Tabellenhälfte, Verbesserungen sind aber nicht mehr möglich. Zu groß war das Verletzungspech in dieser Spielzeit, so ist es auch nicht verwunderlich, dass die wichtigsten Akteure, neben Lukas Herzog, nachverpflichtet wurden: Topscorer der Karlsruher ist aktuell der Ende November 2024 nachverpflichtete Kanadier Abu Kigab mit im Schnitt 19,2 Punkten. Der seit 1. November 2024 bei den LIONS spielende deutsche Center Maurice Pluskota ist mit im Schnitt 7,1 abgegriffenen Bällen bester Rebounder des Teams.

19.04.2025 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. EPG Guardians Koblenz

Fast zeitgleich mit dem Eröffnungsspiel, war das Aufeinandertreffen von Koblenz und Bochum das erste Spiel in der aktuellen Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Nun, 32 Spieltage später, kommt es zum Rückspiel.

Die Vorzeichen dieser Partie haben sich mittlerweile geändert. Bochum ist nach wie vor gut im Playoffrennen positioniert und auf dem besten Wege, die Postseason zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte zu erreichen. Ein wichtiger Baustein auf diesem Pfad war der letztwöchige Heimsieg gegen Phoenix Hagen, nun soll ein weiterer Erfolg vor heimischer Kulisse folgen. Ob Center Tom Alte nach seiner langwierigen Erkrankung wieder zum Kader gehören kann, wird sich erst kurz vor Spielbeginn entscheiden. Klar ist aber, dass die Rückkehr von Dietz und Kamp aus ihren Verletzungen dem Team gut getan haben. Gewinnt man nun gegen Koblenz, ist man bei einer gleichzeitigen Niederlage der Knights aus Kirchheim für die Playoffs qualifiziert.

In anderen Tabellenregionen finden sich die Guardians aus Koblenz wieder. Mit sieben Siegen rangieren sie aktuell auf dem 16. Tabellenplatz. Damit sind sie punktgleich mit den Artland Dragons, die auf einem Abstiegsplatz stehen. Zwar verloren die Koblenzer am 31. Spieltag in Quakenbrück, behielten aber den direkten Vergleich gegen die Dragons. Daher ist der Klassenerhalt also weiter aus eigener Kraft möglich, gleichwohl ist das Restprogramm durchaus hart. Gegen Bochum bekam man schon im Hinspiel deutlich die Grenzen aufgezeigt, damals hieß es 64:81 aus Koblenzer Sicht. Und aktuell läuft es mit acht Niederlagen in Folge auch einfach nicht für das Team von Venelin Berov. Gleichwohl hat man mit Ty Cockfield einen Spieler, der gerade wieder an seine Form vom Saisonstart anknüpfen kann und in den letzten sechs Spielen fünf Mal zweistellig scorte, zuletzt waren es 27 Punkte gegen Trier.

19.04.2025 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Eisbären Bremerhaven

Playoff-Atmosphäre pur, das erwartet die Fans am Samstag um 19:00 Uhr in der Hagener Ischelandhalle, wenn der Tabellensechste, Phoenix Hagen, auf den Tabellenfünften, die Eisbären Bremerhaven trifft.

Phoenix hat einen entscheidenden Schritt im Playoffrennen am letzten Freitag verpasst. Hätte man im Derby gegen Bochum gewonnen, wäre eine Platzierung unter den Top sechs quasi sicher gewesen. Das wäre wichtig, um in der ersten Runde nicht auf Jena oder Trier zu treffen. Diesen Platz hat man zwar immer noch in der eigenen Hand, das Restprogramm hat es aber in sich. Am letzten Spieltag muss man in Jena ran, jetzt kommt das Heimspiel gegen Bremerhaven. „Zum Glück ein Heimspiel“, mögen die Hagener sagen, denn die letzten drei Partien in der Ischelandhalle konnte man allesamt deutlich gewinnen. Allerdings braucht es im Vergleich zu letzter Woche eine Leistungssteigerung, insbesondere die vielen, zum Teil einfachen Ballverluste muss man abstellen.

Bremerhaven geht euphorisiert in die letzten zwei Spieltage, denn am vergangenen Samstag konnte man im Eventspiel in Bremen das scheinbar Unmögliche vollbringen: Man schlug Ligaprimus Science City Jena, das Team, das davor bei 18 Siegen in Folge stand. Dadurch ist für die Nordseestädter sogar noch der Sprung unter die Top vier und damit das Playoffheimrecht möglich, zumal man am letzten Spieltag noch ein direktes Duell mit dem Dritten aus Gießen vor sich hat. Das Hinspiel gegen Hagen konnte man knapp gewinnen, in der Hinrunde hieß es 85:78 für die Eisbären. Damals war übrigens Jordan Samare Top Scorer, der nun verletzt fehlen wird, aber seinen Vertrag an der Nordseeküste bereits verlängert hat. Neben ihm sind auch die Arbeitspapiere für Kapitän Breitlauch, Center Warner und Forward Carter für die kommende Saison bereits unterzeichnet.

19.04.2025 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. RASTA Vechta II

Zeitgleich mit der Konkurrenz aus Bochum und Tübingen gehen auch die Kirchheimer um 19:00 Uhr in ihr Spiel. Gegen den Tabellenletzten RASTA Vechta II sind die Teckstädter auf dem Papier klarer Favorit.

Mittendrin im Kampf um die Playoffs stecken die Bozic Knights, die derzeit auf Rang neun rangieren und noch auf Platz sieben oder acht hoffen. Dafür benötigt die Mannschaft von Head Coach Igor Perovic zwei Siege in den Spielen gegen Vechta und am letzten Spieltag in Dresden, sowie einen Ausrutscher der Konkurrenz aus Bochum und/oder Tübingen. Dennoch meint Sportchef Chris Schmidt: „Es bringt uns nichts zu planen, zu rechnen oder auf die anderen Spiele zu kucken. Wir haben zwei schwierige Aufgaben vor der Brust. Die müssen wir erstmal erfolgreich absolvieren. Der Rest wird sich dann zeigen. Natürlich wäre es für uns etwas Besonderes am Ende der Saison in den Playoffs stehen und vor unseren Nachbarn aus Karlsruhe und Tübingen in der Tabelle platziert zu sein.“

RASTA Vechta II dagegen muss keine Rechenspiele mehr anstellen, der Abstieg steht seit mehreren Wochen fest. Zuletzt gab es zehn zum Teil krachende Niederlagen in Folge und die Auswärtsfahrt nach Kirchheim wird das Team von Hendrik Gruhn zudem nicht in Bestbesetzung antreten. Weil die erste Mannschaft in der BBL am selben Abend spielt, werden wohl Luc van Slooten und Linus Trettin nicht zur Verfügung stehen. Dennoch möchte man so wie im Hinspiel gut mithalten, damals verlor man nur knapp mit 90:94. Dafür dürfte es in jedem Fall wieder eine starke Performance von Jonathan Klussmann brauchen, der Guard scorte in den letzten 16 Spielen zweistellig!

19.04.2025 19:30 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. Science City Jena

Das Spitzenspiel steigt in der SWT Arena in Trier. Der Tabellenzweite, die VET-CONCEPT Gladiators Trier, erwartet den Spitzenreiter Science City Jena.

Beide Teams haben ihre Tabellenplatzierungen bereits gesichert, dementsprechend geht es ohne Druck in die Partie. Die Gladiators waren in der Hinrunde eines von nur zwei Teams, die gegen Jena gewinnen konnten. Dabei war vor allem die Offensive entscheidend, die auch in den letzten Partien wie geschmiert läuft. Fast 250 Punkte gelangen dem Team von Jacques Schneider zusammengenommen. Der Coach will daher „unbedingt an diesen offensiven Rhythmus anknüpfen. Jena spielt extrem harte und intensive Verteidigung, daher wird sich für uns auch zeigen, wie wir den nächsten Schritt Richtung Playoffs gehen können.“

Ein Test in Richtung der Playoffs wird es auch für Jena. Die Thüringer haben am letzten Wochenende die erste Niederlage nach 18 Siegen in Folge hinnehmen müssen. Es ist also etwas gut zu machen, gerade weil man sich auch für die Hinspielniederlage in Trier revanchieren möchte. „Das war schon ziemlich bitter, obwohl wir bereits mit 21 Punkten vorn lagen. Zudem geht es für unser Team darum, einen guten Rhythmus für die Playoffs zu finden. Wie ich schon vor dem Spiel gegen die Eisbären gesagt hatte, finde ich es gut, dass wir in der Schlussphase der regulären Saison auf ausnahmslos starke Konkurrenz treffen. Teams, die uns unsere Schwächen aufzeigen und in diesen Wochen noch einmal kräftig fordern“, so Coach Björn Harmsen vor der Partie.

19.04.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. ART Giants Düsseldorf

Ein absolut entscheidendes Duell im Abstiegskampf, nicht weniger dürfte das Spiel der Artland Dragons gegen die ART Giants Düsseldorf werden.

Die Dragons verloren am vergangenen Wochenende denkbar knapp gegen die Tigers Tübingen, 95:93 stand es am Ende. Damit verblieb man auf Abstiegsplatz 17, punktgleich mit Koblenz und einen Sieg hinter Düsseldorf. Die Ausgangssituation ist dabei die Folgende: Verliert Artland und gewinnt Koblenz zeitgleich, ist der Klassenerhalt für die Dragons nicht mehr möglich. Nur mit einem Sieg könnte man den Verbleib in der ProA noch in der eigenen Hand haben. In heimischer Halle hofft man nun auf die volle Unterstützung der Fans, zumal Brandon Thomas und Thorben Döding ihr letztes Spiel im Drachentrikot absolvieren werden.

Düsseldorf hat von den abstiegsbedrohten Teams die komfortabelste Ausgangslage. Gewinnt man gegen Artland ist man auf jeden Fall gesichert. Zuletzt verlor man gegen Bayreuth und Kirchheim und verpasste so schon eine vorzeitige Entscheidung im Tabellenkeller. Vor allem die Guards Isaiah Hart und Ajare Sanni präsentierten sich in Top Form, unter dem Korb wird es für Alexander Richardson darauf ankommen, die Kreise von Robert Oehle einzugrenzen.

19.04.2025 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Dresden Titans

Zwei Teams die sich noch lange Playoffhoffnungen machen konnten, diese aber mittlerweile begraben mussten, treffen am Samstagabend in Münster aufeinander. Die Uni Baskets empfangen die Dresden Titans.

„Es ist erst einmal ein bisschen schade, dass es unser letztes Heimspiel ist“, sagte Cheftrainer Götz Rohdewald im Mediengespräch. Am Samstag steht bereits der letzte Auftritt der Saison in der Halle Berg Fidel auf dem Programm, das Kapitän Cosmo Grühn & Co. gerne um Playoff-Spiele verlängert hätten. Zwar wurde das nach dem glänzenden Saisonstart forsche Mannschaftsziel verpasst, vielleicht aber kommt den Uni Baskets die Partie gegen die Dresden Titans gerade recht. Allein schon ihre höchste Saisonniederlage (102:74) könnte ein Ansporn für die Münsteraner sein, im 10. Aufeinandertreffen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga die 4:5-Bilanz ausgleichen zu wollen.

Das Gästeteam von Fabian Strauß war nach einer 7:2-Siegesserie bis Mitte März drauf und dran, in die Playoffs durchzustarten. Ähnlich wie bei den Uni Baskets beendeten aber Niederlagen gegen Playoff-Aspiranten den beeindruckenden Aufschwung in der Rückrunde und damit die Post-Season-Träume. Auch bei den Elbestädtern trat man zuletzt mit einem dezimierten Kader an, es fielen bei den Sachsen mit Daniel Kirchner, Wesley Dreamer und Pablo Bertone sogar drei Leistungsträger aus. Trotzdem möchte man sich nun nochmal mit Siegen in die Offseason verabschieden

Foto: Norbert Schulz

Vorberichte ProB Achtelfinale Spiel 1

19.04.2025 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. SC Rist Wedel

Die Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB beginnen mit einem spannenden Achtelfinal-Duell zwischen dem SC Rist Wedel und den SV Fellbach Flashers. Während Wedel als Sechstplatzierter der Nord-Gruppe in die K.o.-Runde einzieht, haben die Flashers mit ihrem dritten Platz in der Süd-Gruppe die beste Platzierung in der Vereinsgeschichte erreicht.

Wedel-Coach Hamed Attarbashi betont die besondere Bedeutung der Playoffs und bereitet sein Team intensiv auf die Begegnung vor. Besonders die Größe und Erfahrung der Fellbacher Mannschaft, angeführt von Centerspieler Daniel Mayr, stellt eine Herausforderung dar. Die Flashers hingegen wollen ihre starke Form aus der Hauptrunde bestätigen und ihre erste Playoff-Teilnahme erfolgreich gestalten.

Wedel setzt auf talentierte Akteure wie Leif Möller und Jared Grey, die bereits Erfahrung in der BBL und im Eurocup gesammelt haben. Die Flashers hingegen verfügen über eine tief besetzte Mannschaft mit erfahrenen Spielern wie Zaire Thompson und Camron Reece.

19.04.2025 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

Die erste Playoff-Runde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB bringt direkt eine hochspannende Serie zwischen den BSW Sixers und der VR-Bank Würzburg Baskets Akademie. Die Sixers starten als Viertplatzierter der Nordstaffel mit Heimvorteil, während die Würzburger als Fünfter der Südstaffel ihre offensive Stärke ausspielen wollen.

Mit über 85 Punkten pro Spiel gehört Würzburg zu den gefährlichsten Offensivmannschaften der Liga, angeführt von Spielmacher Calvin Wishart und Center-Talent Hannes Steinbach. Die Sixers setzen hingegen auf ihre defensive Stabilität und eine geschlossene Teamleistung, die ihnen zuletzt drei Siege in Folge eingebracht hat.

Während Headcoach Alex King betont, wie wichtig es ist, sich auf einen unbekannten Gegner einzustellen, wollen die Sixers ihre Heimstärke ausspielen.

19.04.2025 18:00 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. OrangeAcademy

Die Spannung steigt, denn mit dem Duell zwischen der Orange Academy und den SBB Baskets Wolmirstedt geht es direkt um alles. Während die Ulmer mit ihrem talentierten Nachwuchsteam als Siebter der Südstaffel in die K.o.-Runde starten, reisen die Baskets mit dem Rückenwind von zwölf Siegen in Folge als Zweitplatzierter aus dem Norden an.

Die Orange Academy ist der Unterbau des Erstligisten ratiopharm Ulm und bekannt für die Ausbildung vielversprechender Talente. In dieser Saison standen insbesondere Alec Anigbata und Frederik Erichsen im Mittelpunkt, die mit konstant starken Leistungen maßgeblich zur Qualifikation für die Playoffs beigetragen haben. Das Team von Trainer Florian Flabb zeichnet sich durch seine Athletik und Spielstruktur aus, was es zu einem gefährlichen Gegner macht.

Auf der anderen Seite gehen die SBB Baskets mit einer beeindruckenden Form in die K.o.-Runde. Zwölf Siege in Folge sind nicht nur ein Vereinsrekord, sondern auch ein klares Zeichen ihrer Dominanz. Cheftrainer Eiko Potthast hat eine Mannschaft geformt, die sowohl defensiv als auch offensiv äußerst effizient agiert. Die Baskets sind physisch stark, gut organisiert und haben bewiesen, dass sie auch in knappen Situationen bestehen können.

19.04.2025 19:30 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Dragons Rhöndorf

Die BAYER GIANTS Leverkusen starten als klarer Favorit in die Playoff-Serie gegen die Dragons Rhöndorf. Nach einer dominanten Hauptrunde mit nur einer Niederlage wollen die Giants ihren Status als Titelanwärter untermauern und sich mit zwei Siegen in der „Best-of-Three“-Serie durchsetzen.

Die Dragons hingegen haben sich mit Mühe in die Playoffs gerettet und stehen vor einer gewaltigen Herausforderung. Nach drei Niederlagen in Folge zum Hauptrundenende müssen sie sich nun gegen das stärkste Team der Liga behaupten. Trainer Marko Zarkovic fordert eine veränderte Herangehensweise und sieht die Serie als Chance, die jüngsten Schwächen zu korrigieren.

Leverkusen setzt auf seine erfahrene Achse um Donte Nicholas, Moritz Hübner und Dennis Heinzmann, während Rhöndorf auf die individuelle Klasse von Tim Smith Jr. und Janne Müller hofft. Die Giants haben sich akribisch vorbereitet und wollen ihre Heimstärke in der Ostermann-Arena ausspielen.

19.04.2025 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. ETB Miners

Die BG Hessing Leitershofen startet als Hauptrundenmeister der Südstaffel in die Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB und trifft im Achtelfinale auf die ETB Miners Essen. Die Serie wird im Modus „Best-of-Three“ ausgetragen, beginnend mit dem Heimspiel am Samstagabend in Stadtbergen.

Die Kangaroos gehen als Favorit in die Begegnung, doch Geschäftsführer Wayne Chico Pittman warnt davor, den Gegner zu unterschätzen. Die Miners haben sich als Aufsteiger direkt für die Playoffs qualifiziert und verfügen über erfahrene Akteure wie Isaiha Sanders und Brian Christopher Dawson, die für offensive Gefahr sorgen. Besonders unter dem Korb sind Dzemal Selimovic und Benjamin Uzoma schwer zu kontrollieren.

Trainer Emanuel Richter betont die Bedeutung von Konzentration und Disziplin über die gesamte Spielzeit. Die Kangaroos haben mit 20 Siegen in der Hauptrunde bewiesen, dass sie zu den stärksten Teams der Liga gehören. Die intensive Vorbereitung auf den unbekannten Gegner soll ihnen helfen, ihre Heimstärke auszuspielen.

19.04.2025 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. Iserlohn Kangaroos

Die Ahorn Camp Baskets Speyer stehen vor einer historischen Chance: Nach ihrer besten Hauptrundenplatzierung in der Vereinsgeschichte wollen sie nun erstmals ins Playoff-Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB einziehen. Trainer Carl Mbassa sieht gute Chancen für sein Team, das sich besonders auf seine Heimstärke verlässt.

Im Achtelfinale treffen die Speyerer auf die Iserlohn Kangaroos, die nach zwei Jahren Abstinenz wieder in der Aufstiegsrunde stehen. Die Gäste aus Westfalen beendeten die Hauptrunde als Tabellenfünfter der Nordgruppe und setzen auf eine schnelle, intensive Spielweise. Leistungsträger wie Center Diante Bah und Aufbauspieler Jorge Mejias bilden das Herzstück der Mannschaft, die von Coach Toni Prostran geführt wird.

Statistisch gesehen begegnen sich beide Teams auf Augenhöhe. Während die Kangaroos bei den Dreier- und Freiwurfquoten leicht im Vorteil sind, hat Speyer bei Assists und Rebounds die Nase vorn. Entscheidend wird sein, welches Team seinen Spielstil schneller durchsetzen kann und dem Gegner früh den Rhythmus nimmt.

20.04.2025 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. LOK BERNAU

Die RheinStars Köln stehen vor einer entscheidenden Playoff-Serie gegen Lok Bernau. Nach einer starken Hauptrunde mit 20 Siegen und nur sechs Niederlagen gehen die Kölner als Favorit in die „Best-of-Three“-Serie, die am Ostersonntag mit dem ersten Spiel in der ASV-Sporthalle beginnt.

Trainer Stephan Baeck betont, dass die Playoffs eine neue Herausforderung darstellen und die Hauptrundenbilanz keine Rolle mehr spielt. Sein Team hat sich intensiv vorbereitet und will mit einer konzentrierten Leistung den Grundstein für den Viertelfinaleinzug legen.

Lok Bernau, das sich als Siebter der Nordstaffel für die Playoffs qualifiziert hat, bringt eine Mischung aus Erfahrung und jungen Talenten mit. Besonders Point Guard Uzziah Khalil Dawkins und Forward Elias Rapieque könnten entscheidende Faktoren sein. Bernau hat bereits bewiesen, dass es mit Top-Teams mithalten kann, wie die knappe Partie gegen Leverkusen zeigte.

20.04.2025 19:30 Uhr // Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. CATL Basketball Löwen

Die Gartenzaun24 Baskets Paderborn stehen vor einem entscheidenden Playoff-Auftakt gegen die CATL Löwen Erfurt. Am Ostersonntag um 19:30 Uhr empfängt das Team von Head Coach Milos Stankovic die Gäste in der „Maspernhölle“ Paderborn, wo sie mit der Unterstützung ihrer Fans den Grundstein für den Viertelfinaleinzug legen wollen.

Paderborn geht mit starkem Momentum in die Partie, nachdem sie fünf ihrer letzten sechs Spiele gewonnen haben. Besonders ihre Defensive hat sich als Schlüssel zum Erfolg erwiesen, da sie ihren Gegnern in den letzten sieben Spielen durchschnittlich nur 65 Punkte gestatteten. Allerdings müssen sie weiterhin auf Lars Lagerpusch und Joaquin Carrasco verzichten, die verletzungsbedingt ausfallen.

Die Löwen aus Erfurt reisen mit Selbstvertrauen an, nachdem sie ihre letzten beiden Spiele der regulären Saison souverän gewonnen haben. Mit erfahrenen Spielern wie Tyseem Lyles und Paul Albrecht sowie einer stabilen Defensive wollen sie Paderborn herausfordern.

Head Coach Stankovic betont die Bedeutung von Rebound-Kontrolle, minimierten Ballverlusten und einer geduldigen Offensive, um gegen die eingespielte Erfurter Mannschaft erfolgreich zu sein. Die Partie wird live auf Sportdeutschland TV übertragen, sodass Basketballfans das Playoff-Duell mitverfolgen können.

 

 

Foto: SV Fellbach Flashers

Nachberichte ProA // 32. Spieltag

11.04.2025 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Phoenix Hagen 85:79

Bereits am Freitagabend startete der 32. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit dem NRW-Derby. In der heimischen Rundsporthalle gewannen die VfL SparkassenStars Bochum mit 85:79 gegen Phoenix Hagen.

In den ersten Minuten starteten die Gäste mit der richtigen Intensität, erzwangen direkt Ballverluste und trafen offensiv, sodass schnell ein 0:7 stand. Doch nach dieser kurzen Anfangsnervosität kamen die Bochumer in die Partie und antworteten mit einem 16:3-Lauf. So war das Geschehen schnell ausgeglichen und es ging passend mit 20:20 in die zweiten zehn Minuten. Es ging eng und umkämpft weiter, ohne dass sich ein Team absetzen konnte. Mal konnte Stephenson-Moore für Hagen einen kurzen 5-Punkte-Run einwerfen, mal antworteten Braxton und Geske für die Gastgeber. 40:43 war dann der Pausenstand in Bochum.

Auch der Seitenwechsel brachte keine Veränderung, das Spiel wogte weiter hin und her. Devonte McCall beendete das dritte Viertel per Dreier kurz vor der Sirene und sorgte so dafür, dass seine Hagener die drei Punkte Vorsprung aus der Halbzeit auch mit ins Schlussviertel nahmen (59:62). In diesem sollte dann aber den SparkassenStars der entscheidende Run gelingen. Mit 14:0 starteten die Bochumer in den Schlussabschnitt, es dauerte über dreieinhalb Minuten bis Phoenix überhaupt eigene Punkte auf das Scoreboard bekam. Stattdessen produzierte man Turnover um Turnover, ganze 20 Stück sollten es am Ende werden. Das sorgte dafür, dass die Gastgeber gleich elf Würfe mehr nehmen konnten. Den Vorsprung hielten die Bochumer dann auch bis zum Ende aufrecht, Endstand war 85:79. Durch den Hinspielsieg mit 14 Punkten Differenz verbleibt der direkte Vergleich in den Händen der Hagener.

12.04.2025 17:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 83:91

Der Samstagabend wurde in Düsseldorf eröffnet. Die ART Giants mussten sich am Ende den Knights aus Kirchheim mit 83:91 geschlagen geben.

Das Spiel begann zäh, auf beiden Seiten. Die Giants agierten zwar engagiert in der Defense, aber ließen zu oft einfache Punkte unter dem Brett zu. Das Spiel wurde immer wieder durch Fouls unterbrochen, sodass sich weder für die Giants noch für Kirchheim ein echter Spielfluss entwickeln konnte. Gerade die Big Men Richardson (Düsseldorf) und Dorn (Kirchheim) hatten früh mit Foulproblemen zu kämpfen und saßen entsprechend viel auf der Bank. Zudem fielen die Distanzwürfe auf beiden Seiten überhaupt nicht: 19 Minuten lang traf kein Team einen Dreier, erst zum Schluss verwandelte Kirchheim zwei Würfe jenseits der 6,75m-Linie und ging mit einer leichten Führung in die Pause (36:37).

Nach der Pause drehten die Knights offensiv auf. Schnelle Abschlüsse, eine hohe Trefferquote – die Kirchheimer kamen ins Rollen. In der Defensive setzten die Knights auf eine Zonenverteidigung, die ebenfalls erfolgsversprechend verlief. Punkt für Punkt erhöhten die Teckstädter den Abstand und lagen zur Viertelpause mit 55:67 in Führung. Doch im Schlussviertel fingen die Giants nochmal Feuer. Vor allem Ajare Sanni ging für seine Düsseldorfer voran, zwölf seiner am Ende 26 Punkte erzielte er im letzten Viertel. Doch sein Kirchheimer Gegenstück war Cameron Henry. Er hatte sich ebenfalls knapp die Hälfte seiner Punkte für den Schlussabschnitt aufbewahrt, 13 von 27 Zählern kamen in diesem Viertel auf sein Konto. So nahmen die Knights schlussendlich die Punkte aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt mit und erhalten sich so noch die Chance auf die Playoffs.

12.04.2025 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Science City Jena 107:102

Ein spektakuläres Eventspiel stieg am Samstag in der ÖVB Arena in Bremen. Nach Verlängerung konnten sich die gastgebenden Eisbären Bremerhaven durchsetzen und gewannen gegen den Spitzenreiter aus Jena mit 107:102.

Zunächst schien alles seinen erwartbaren Verlauf zu nehmen. Die Gäste, bis dahin 18 Mal in Folge ungeschlagen, setzten sich sofort ein kleines Stück ab, Tyler Nelson besorgte das zwischenzeitliche 9:20 (7. Minute). Doch die Eisbären fighteten sich zurück in die Partie und drehten den Spielstand bis zur ersten Viertelpause auf 22:21. Und auch im zweiten Viertel knüpften die Eisbären nahtlos daran an. Es war viertelübergreifend ein 22:2-Lauf, den die Bremerhavener auf das Parkett zauberten. Entsprechend musste Jena-Coach Björn Harmsen nach gut zwölf Minuten zur Timeout greifen, sein Team lag mit 31:22 zurück. Gegen Ende der ersten Hälfte fingen sich die Jenaer dann wieder etwas und Zach Cooks konnte mit einem Off balance-Layup für den recht ausgeglichenen Pausenstand von 48:46 sorgen.

Auch im dritten Abschnitt blieb es dann eng. Kurzzeitig ging der Tabellenführer in Führung, doch die Eisbären drehten das Spiel postwendend. Mit 71:68 ging es in das Schlussviertel, in dem sich die Gastgeber sogar noch weiter absetzten. Vor allem Elijah Miller (26 Punkte, 8 Assists, 6 Rebounds) zeigte eine starke Leistung und trug dazu bei, dass die Bremerhavener zweistellig vorne waren (83:72 – 33. Minute). Doch auf Thüringer Seite hatte vor allem einer was dagegen: Tyler Nelson traf aus allen Lagen, am Ende sollten es für ihn 42 Punkte bei einer Dreierquote von unglaublichen 9/10 werden! Beide Teams hatten in den Schlusssekunden noch Siegchancen, doch erst beging Morgan einen Schrittfehler und dann war es Miller, der den Buzzer Beater verpasste. So sahen die Fans in der Hansestadt eine Overtime. Hier schlug die Stunde von Peter Hemschemeier. Bis dahin offensiv weniger auffällig netzte er gleich zwei Dreier in der Verlängerung ein. Vor allem der zweite davon, aus gut neun Metern mit Brett, wirkte wie eine emotionale Vorentscheidung (103:99 – 42. Minute). Erneut war es Nelson, der verkürzen konnte, doch Miller sicherte mit Freiwürfen und dem finalen Layup den Sieg für die Eisbären.

12.04.2025 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Artland Dragons 95:93

Ein weiteres enges Spiel konnten die Fans in der Paul Horn-Arena verfolgen. Die Tigers Tübingen behielten schlussendlich mit 95:93 die Oberhand gegen die Artland Dragons.

Die Gäste aus Quakenbrück starteten besser ins Spiel. Der Ex-Tübinger Oehle erzielte die ersten vier Punkte des Spiels und sorgte damit für ein frühes 0:4 nach 86 Sekunden. Die Tigers kamen allerdings fortan besser in die Partie und konnten nach zweieinhalb Minuten durch einen Korbleger von Kenny Cooper zum 6:6 ausgleichen. Es entwickelte sich eine enge Anfangsphase – die Gäste legten immer wieder vor, die Tigers zogen postwendend nach. Bis zur ersten Viertelpause konnten dann aber die Raubkatzen auf 24:19 davonziehen. Die Dragons starteten binnen zwei Minuten mit einem 6:0-Lauf ins zweite Viertel und sorgten so einmal mehr für einen Führungswechsel (24:25). So richtig wollte aber noch keine der beiden Mannschaften so etwas wie einen Rhythmus finden. Als Robert Oehle schon früh sein drittes Foul sammelte, konnten die Tigers die neu entstandene Überlegenheit unter den Körben nutzen und sich auf 37:29 absetzen. Artland-Coach Jackson griff zur Auszeit und fand die richtigen Worte. Ein 8:0-Lauf der Gäste sorgte für ein knappes 39:37 zur Halbzeitpause.

Im dritten Viertel änderte sich am Spielverlauf zunächst nicht viel. Das Spiel blieb extrem ausgeglichen. Tübingen legte häufig vor, die Artland Dragons ließen sich aber einfach nicht abschütteln. Mittlerweile hatten aber auch West und Anthony ihr jeweils drittes Foul gesammelt und so kippte das Spiel Stück für Stück zugunsten der Tigers. Tention streute zwei Dreier ein und so stand in der 27. Minute eine zweistellige Führung auf dem Scoreboard (62:52). Insgesamt erzielten die Gastgeber 36 Punkte im dritten Viertel, nur drei weniger als in der gesamten ersten Hälfte. Doch im letzten Viertel wurde es nochmal eng. Der Tübinger Vorsprung schmolz dahin und 27 Sekunden vor dem Ende machte Bryan Battle das Spiel per Dreier zu einem One Possession Game (93:90). Cooper ging danach mehrfach an die Linie und traf jeweils 1/2. Das reichte schlussendlich den Tigers, um den Sieg über die Zeit zu bringen.

12.04.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Uni Baskets Münster 85:69

Am drittletzten Spieltag der Hauptrunde hatten die PS Karlsruhe LIONS die Uni Baskets Münster zu Gast. In der Europahalle setzten sich die Löwen mit 85:69 durch.

Von Beginn an war viel los auf dem Court, doch eine klare Linie fanden zunächst weder die Hausherren noch die Gäste. In der vierten Minute – es stand 7:2 und die Uni Baskets hatten bereits vier Fouls auf dem Konto – nahm Münster die erste Auszeit. Zur Mitte des ersten Viertels verbuchte die Anzeige 12:6 Punkte. Doch mit zwei erfolgreichen Angriffen schloss der Tabellenzehnte blitzartig auf und ging kurz darauf erstmals in Front. Die Begegnung war nun eng, intensiv war sie schon zuvor gewesen. Mit 18:19 ging es in die erste Viertelpause. Es ging bemüht und umkämpft weiter, zum Ende des Viertels leuchtete ein 40:35 auf den Anzeigetafeln.

Nach dem Seitenwechsel setzten die LIONS ihren Lauf zunächst fort und der Vorsprung kratzte an der Zehn-Punkte-Marke. Aber die Gäste kämpften um jeden Ball und schafften es, wieder in Schlagdistanz zu kommen. Bei Anbruch der abschließenden zehn Minuten stand es 58:55. Doch je weiter die Zeit voranschritt, umso abgezockter zeigte sich die Gastgeber. Nach einem ihrer an diesem Tag seltenen Dreier in der 38. Minute witterten die Uni Baskets noch einmal kurz Morgenluft. Doch Kigab und Herzog fanden die passenden Antworten. Die letzte Münsteraner Auszeit fruchtete nicht und so beendeten die LIONS die Partie mit einem 11:0-Lauf und dem am Ende deutlichen 85:69-Heimsieg.

12.04.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. BBC Bayreuth 84:81

Im vorletzten Heimspiel der Hauptrunde 2024/25 empfingen die HAKRO Merlins Crailsheim den Tabellendreizehnten aus Bayreuth. Wie im Hinspiel setzten sich die Zauberer knapp durch, 84:81 war der Endstand.

Für die Gäste aus Oberfranken brachte Callum Baker die ersten sechs Punkte auf die Anzeigetafel. Generell kam Bayreuth besser in die Partie – bereits nach fünf Minuten zog Merlins-Coach David McCray seine erste Auszeit (5:10). Diese zeigte ihre Wirkung, vor allem defensiv agierten die Zauberer nun deutlich aufmerksamer. Offensiv kamen die Gastgeber in Person von Vincent Sanford erfolgreicher zum Korb. Dennoch gingen die Merlins mit einem 13:22-Rückstand in die erste Viertelpause. Auch in den zweiten Spielabschnitt starteten die Bayreuther stärker, vor allem Demonia kam in Fahrt. Für Crailsheim hielten Keppeler und Gardner dagegen, sodass das Spiel Mitte des Viertels beim 28:29 quasi ausgeglichen war. Bis zur Halbzeitpause zogen die Bayreuther, insbesondere durch Lenny Liedtke, nochmal an, sodass es mit 34:41 in die Kabinen ging.

Aus dieser heraus verpassten die HAKRO Merlins weiter zu viele Würfe von jenseits der Drei-Punkte-Linie (3/23 Dreier), während auf der Gegenseite Allen von Downtown traf und die höchste Führung des Spiels herstellte (36:49). Die Merlins starteten immer wieder Runs zur Aufholjagd, doch Bayreuth ließ sich nicht aus dem Konzept bringen und hielt den zweistelligen Vorsprung konstant aufrecht. Dementsprechend ging es mit einem 53:64 in die letzte Unterbrechung vor dem Schlussabschnitt. In diesem starteten die Gastgeber eine Aufholjagd, pünktlich zur Crunchtime waren die HAKRO Merlins vollends im Spiel angekommen. Es ging hin und her in der Schlussphase der Partie. Dann gingen die HAKRO Merlins zum ersten Mal in diesem Spiel in Führung, Gardner stopfte zum 77:75. Shahid und Keppeler erhöhten mit Freiwürfen auf 81:75. Der letzte Wurf von Allen verkürzte für den BBC nochmal, letztendlich stand aber das 84:81.

13.04.2025 16:00 Uhr // Dresden Titans vs. Nürnberg Falcons BC 68:69

Ein packendes Finish gab es zwischen den Dresden Titans und den Nürnberg Falcons. Die Gäste konnten knapp mit 68:69 die Oberhand behalten.

Die ersten Punkte erzielte Koen Sapwell, zwei weitere folgten durch Lukas Zerner. Nürnberg konnte ebenfalls treffen und machte die ersten Zähler durch Jack Pagenkopf. In den nächsten Minuten war es ein reger Schlagabtausch und beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe. Gegen Ende des ersten Viertels gab Dresden das Spiel etwas aus der Hand und durch einen Dreier von Julius Wolf ging es mit 15:23 in die Pause. Zu Beginn des zweiten Viertels hatten die Titans weiterhin Probleme, aber auch die Falcons konnten nicht scoren. Georg Kupke machte die ersten Zähler aus dem Spiel heraus. Malte Silbermann konnte mit einem Distanztreffer nachlegen, es waren seine ersten Punkte im Profibereich. Auch auf Seiten der Gäste fielen die Körbe, sodass die Falcons weiter vorneblieben. Matthew Ragsdale verwandelte gleich zwei Dreier hintereinander und der Spielstand zur Halbzeit betrug 31:34.

Die zweite Hälfte wurde mit einem Treffer auf Seiten der Falcons eröffnet, Matthew Ragsdale konnte für die Titans aber nachziehen. Sapwell legte mit einem Dreier nach und die Hausherren waren das erste Mal seit Beginn des ersten Viertels in Führung. Die nächsten Minuten konnten die Dresdner den Vorsprung halten und sogar auf sieben Punkte ausbauen, doch Nürnberg ließ sich nicht abhängen, sodass es mit 53:49 knapp in den Schlussabschnitt ging. Und in dem wurde es richtig spannend. Nürnberg ging in Front, doch gut fünf Sekunden vor dem Ende zog Sapwell das Foul und glich mit zwei Freiwürfen aus (68:68). Es roch nach Verlängerung in der Margon Arena. Doch den Nürnbergern blieben noch ein paar Sekunden und beim Versuch des Alley Oops wurde Pagenkopf gefoult und ging ebenfalls an die Linie. Den ersten traf der Nürnberger, den zweiten verwarf er absichtlich, sodass Dresden nicht mehr zum Abschluss kam.

13.04.2025 17:00 Uhr // EPG Guardians Koblenz vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier 87:118

Im letzten Heimspiel dieser Saison kam es für die EPG Guardians Koblenz zum Derby gegen die VET-CONCEPT Gladiators Trier. Die Gäste gewannen deutlich mit 87:118.

Der bessere Start gelang den Gästen aus Trier. Früh konnten sie sich durch eine gute Teamleistung sowohl in der Defensive als auch in der Offensive absetzen und überrannten die Guardians in den ersten drei Minuten förmlich mit einem 2:13. Nach sechs gespielten Minuten wurde der Koblenzer Top Scorer Ty Cockfield eingewechselt, der sofort Impulse setzen konnte und Verantwortung in der Offensive übernahm. Die Gladiators hatten jedoch bereits im ersten Viertel die deutlich bessere Wurfausbeute und glänzten mit zehn verwandelten Zweipunktewürfen aus elf Versuchen und auch einer Quote von 90% von der Freiwurfwurflinie. In Viertel Nummer zwei zeigten sich die Gastgeber verbessert und setzten immer wieder einzelne Nadelstiche. Dennoch ging es mit 45:55 in die Halbzeitpause.

Die Trierer kamen stark aus der Kabine zurück. Auch wenn der Beginn des Viertels sehr punktreich auf beiden Seiten war, konnten die Gladiators sich im weiteren Verlauf absetzen. Die Abwehr der Koblenzer war zu lückenhaft, die Würfe der Trierer zu sicher. Hinzu kamen einige Mismatches in der Abwehr der EPG Guardians, die die Trierer abgebrüht ausnutzten. Das dritte Viertel endete mit einem bereits deutlichen 63:85. In der Schlussphase der anfangs so umkämpften Partie setzte sich der Trend fort und der klare Klassenunterscheid wurde deutlich. Ging das Derby in der Rhein-Moselstadt in der vergangenen Spielzeit noch an die Koblenzer, durften sich dieses Jahr die Trierer mit einem Endstand von 87:118 als Derbysieger von den zahlreich mitgereisten Fans feiern lassen.

13.04.2025 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. GIESSEN 46ers 67:84

Abgeschlossen wurde der Spieltag von RASTA Vechta II und den GIESSEN 46ers. Die Lahnstädter fuhren am Ende den erwarteten Favoritensieg ein, 67:84 war das Endergebnis.

Angeführt vom nicht zu haltenden Jonathan Klussmann gingen die Vechtaer Mitte des 1. Viertels mit 12:7 nach vorne (6. Minute). Der Däne überragte in den ersten zehn Minuten mit zwölf Punkten. RASTA II und die 46ers nahmen in diesem Abschnitt zusammen 13 Dreier, doch nur einer fiel: Es war Linus Rufs Wurf zum 17:15 (9.). Eine Führung war RASTA II zur ersten Pause aber nicht vergönnt, Gießen konterte noch mit vier Punkten in Serie. Schon jetzt war die hessische Überlegenheit beim Rebound deutlich. Im zweiten Viertel blieben die Gießener über drei Minuten ohne Punkte, ehe man dann aber das Geschehen bestimmen konnte. In den letzten 75 Sekunden vor der Halbzeitpause gelangen ihnen noch acht Zähler und so ging es mit 34:42 in die Kabine.

Als Nico Brauner in der 21. Minute den 3er-Knoten der Gießener zum Platzen brachte, führte sein Team mit 47:34. RASTA II kam erst nach fast dreieinhalb Minuten der zweiten Halbzeit zu seinen ersten Punkten aus dem Spiel heraus, Luc van Slooten traf von Downtown zum 38:49 (24. Minute). Er legte gleich nochmal nach, ehe Gießen-Coach Ignjatovic zur Auszeit griff und seine 46ers wieder passend einstellte. Im Schlussviertel erhöhten die Gäste weiter und knapp drei Minuten vor dem Ende war das Spiel beim 57:81 schon vorentschieden. RASTA II hielt zwar mit einem 10:0-Lauf nochmal dagegen, doch das Aufbäumen kam zu spät.

Foto: Dennis Duddek

Nachberichte ProB Süd // 26. Spieltag

12.04.2025 18:30 Uhr // TEAM EHINGEN URSPRING vs. BG Hessing Leitershofen 105:95

Das TEAM EHINGEN URSPRING hat sich am letzten Hauptrundenspieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd mit einem beeindruckenden 105:95-Heimsieg gegen die BG Hessing Leitershofen verabschiedet. Trotz des Erfolgs bleibt Ehingen als Tabellenletzter Absteiger, während Leitershofen als Hauptrundenmeister in die Playoffs einzieht.

Spielverlauf: Die Partie begann mit einer starken Leistung der Kangaroos, die nach neun Minuten mit 17:28 führten. Doch Ehingen kämpfte sich zurück und ging zur Halbzeit mit 53:49 in Führung. Besonders Jaylen Alston glänzte mit einer herausragenden Leistung und erzielte insgesamt 40 Punkte und 10 Rebounds!

Nach der Pause schien Leitershofen das Spiel wieder unter Kontrolle zu bringen, als sie mit einem 69:84-Vorsprung in die Schlussphase gingen. Doch Ehingen nutzte die Schwäche der Gäste und legte einen unglaublichen 24:0-Lauf hin, um die Partie zu drehen. In der Schlussphase sicherten sich die Gastgeber den verdienten Sieg und verabschiedeten sich mit einem Highlight aus der Liga.

Ausblick: Leitershofen startet am kommenden Samstag in die Playoffs und trifft im Achtelfinale auf die ETB Miners Essen. Die Stadtberger Fans dürfen sich auf spannende Duelle freuen, während Ehingen nach über 20 Jahren in der Liga einen emotionalen Abschied erlebt.

12.04.2025 18:30 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. SV Fellbach Flashers 68:82

Die SV Fellbach Flashers haben ihre beeindruckende zweite Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd mit einem 68:82-Sieg bei den SKYLINERS Juniors abgeschlossen und damit die beste Platzierung in der Vereinsgeschichte erreicht. Der dritte Tabellenplatz berechtigt die Flashers zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur ProA und unterstreicht die sportliche Entwicklung des Teams.

Spielverlauf: Die Flashers dominierten die Partie von Beginn an und nutzten ihre physischen und athletischen Vorteile geschickt aus. Bereits zur Halbzeit führten sie komfortabel mit 22:42. Trotz einer starken Schlussphase der Gastgeber, die das letzte Viertel mit 29:18 für sich entschieden, war der Sieg der Flashers nie gefährdet. Alle Spieler erhielten ausreichend Spielzeit und konnten sich für die bevorstehenden Playoffs empfehlen, wo das Team nun auf den SC Rist Wedel trifft. Die jungen Frankfurter beenden die Saison auf dem elften Tabellenplatz.

12.04.2025 18:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. CATL Basketball Löwen 51:75

Die CATL Basketball Löwen haben sich am letzten Hauptrundenspieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd mit einem überzeugenden 51:75-Auswärtssieg gegen die Porsche BBA Ludwigsburg den sechsten Tabellenplatz gesichert. Damit qualifizieren sich die Thüringer für die Playoffs und treffen in der ersten Runde auf die Gartenzaun24 Baskets Paderborn.

Von Beginn an dominierten die Löwen die Partie mit intensiver Verteidigung und einer fokussierten Offensive. Bereits nach dem ersten Viertel führten die Gäste deutlich mit 9:22 und bauten den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 23:40 aus. Auch im dritten Viertel behielten die Erfurter die Kontrolle und ließen Ludwigsburg keine Chance, den Rückstand zu verkürzen.

Mit diesem Erfolg feiern die Löwen ihre fünfte Playoff-Teilnahme in sieben Jahren und gehen mit Rückenwind in die K.o.-Runde. Trainer Florian Gut zeigte sich zufrieden mit der Leistung seines Teams und betonte die Bedeutung der Nachwuchsarbeit, die maßgeblich zum Erfolg des Vereins beiträgt. Ludwigsburg hatte den Klassenerhalt schon sicher und beendet die Spielzeit auf Rang zwölf.

12.04.2025 18:30 Uhr // RheinStars Köln vs. Dragons Rhöndorf 119:91

Die RheinStars Köln haben das Lokalderby gegen die Dragons Rhöndorf mit einem deutlichen 119:91 gewonnen und dabei eine beeindruckende Leistung in ihrer neuen Spielstätte, der Motorworld gezeigt. Vor 1.548 Zuschauern überzeugten die Gastgeber mit einer überragenden Trefferquote und spektakulären Aktionen, während die Dragons trotz der Niederlage überraschend als Tabellenachter in die Playoffs einziehen konnten.

Die RheinStars starteten stark und dominierten das erste Viertel mit einer 26:11-Führung. Besonders Davi Remagen glänzte mit einer herausragenden Leistung und erzielte insgesamt 30 Punkte bei einer beeindruckenden Trefferquote. Zur Halbzeit führten die Gastgeber mit 68:43, und auch im dritten Viertel hielten sie die Dragons auf Abstand. Trotz eines kurzen Aufbäumens der Gäste im dritten Abschnitt war Köln an diesem Abend nicht zu stoppen und machte den Sieg frühzeitig klar.

Während die RheinStars als Süd-Zweiter auf LOK BERNAU treffen, müssen die Dragons gegen den Nord-Ersten Bayer Giants Leverkusen antreten.

12.04.2025 18:30 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. FC Bayern Basketball II 77:89

Die Oberhachinger Basketballer mussten sich im letzten Hauptrundenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB dem FC Bayern Basketball 2 mit 77:89 geschlagen geben und verpassten damit die Playoff-Teilnahme. Trotz eines starken Starts und einer emotionalen Verabschiedung von Publikumsliebling Omari Knox, der seine Spielerkarriere beendet, reichte es am Ende nicht für die Tropics.

Das erste Viertel verlief vielversprechend für die Tropics, die die Partie zunächst kontrollierten. Doch im zweiten Viertel folgte ein Einbruch: Offensiv fehlte das Teamplay, und defensiv schlichen sich Fehler ein, die die jungen Münchner konsequent ausnutzten. Zur Halbzeit lag Oberhaching mit 15 Punkten zurück.

Im dritten Viertel bauten die Gäste ihren Vorsprung auf 26 Punkte aus, bevor die Tropics angeführt von Omari Knox eine Aufholjagd starteten. Zu Beginn des letzten Viertels verkürzten sie den Rückstand auf 11 Punkte, konnten jedoch nicht weiter aufholen. Die Bayern präsentierten sich stark und trafen in der Schlussphase die entscheidenden Würfe. Trotz des Sieges stand der Abstieg der jungen Münchner bereits fest.

12.04.2025 18:30 Uhr //Ahorn Camp Baskets vs. OrangeAcademy 66:60

Die Ahorn Camp Baskets aus Speyer haben die Hauptrunde der BARMER Zweiten Basketball Bundesliga ProB Süd mit einem hart erkämpften 66:60-Sieg gegen die Ulmer OrangeAcademy beendet und sich den vierten Tabellenplatz gesichert. Vor 700 Zuschauern in der Nordhalle gelang dem Team von Coach Carl Mbassa der 17. Saisonsieg und damit die beste Platzierung in der Vereinsgeschichte.

Die Begegnung blieb lange Zeit ausgeglichen, da die Gäste aus Ulm von der schwachen Distanzwurfquote der Gastgeber profitierten. Erst im Schlussviertel fanden die Baskets ihren Rhythmus und entschieden die Partie mit einem starken 11:2-Lauf. Kapitän DJ Woodmore war mit 22 Punkten der herausragende Akteur seines Teams, unterstützt von Felix Angerbauer und Marko Dordevic. Damit geht es für die Speyerer nun in den Playoffs gegen die Iserlohn Kangaroos, während die OrangeAcademy auf die SBB Baskets Wolmirstedt trifft.

12.04.2025 18:30 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. BBC Coburg 87:93

Die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie musste am letzten Hauptrundenspieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ihre beeindruckende Serie von neun Heimsiegen beenden. Im Frankenderby unterlagen sie dem BBC Coburg mit 87:93, wobei die Gäste vor allem durch ihre überragende Dreierquote überzeugten.

Die Partie war über weite Strecken ausgeglichen, doch die Gäste trafen 14 ihrer 26 Dreier (54 Prozent) und erzielten damit 27 Punkte mehr als die Gastgeber von außen. Tobias Rotegaard war mit 31 Punkten und acht erfolgreichen Dreiern der herausragende Spieler der Partie. Trotz einer starken Teamleistung der Würzburger, bei der sechs Spieler zweistellig punkteten, konnten sie den Sieg der Coburger nicht verhindern.

Im letzten Viertel starteten die Gäste mit drei Dreiern in Folge und verteidigten ihren Vorsprung erfolgreich bis zum Schluss. Die Würzburger ließen an der Freiwurflinie zu viele Chancen liegen, was letztlich den Unterschied machte.

An Tabellenplatz fünf in der ProB Süd ändert die Niederlage nichts. Die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie trifft im Playoff-Achtelfinale auf die BSW Sixers aus Sandersdorf. Coburg beendet die Saison mit einem starken Auftritt, auch wenn sie die Playoffs knapp verpassten.

 

Foto: Victoria Sokol

Nachberichte ProB Nord // 26. Spieltag

12.04.2025 18:30 Uhr // LOK BERNAU vs. SC Rist Wedel 79:87

Im letzten Hauptrundenspiel in der ProB Nord setzte sich der SC Rist Wedel mit 79:87 bei LOK Bernau durch. Beide Teams hatten ihre Playoff-Teilnahme bereits vor der Partie gesichert, doch es ging um die Platzierung. Mit dem Sieg sicherten sich die Wedeler den sechsten Tabellenplatz, während Bernau auf Rang sieben bleibt.

Die Partie begann zäh, mit beiden Teams, die zunächst Schwierigkeiten hatten, ihren Rhythmus zu finden. Nach einem 9:0-Lauf im ersten Viertel ging Bernau mit einer 23:14-Führung in die erste Pause. Im zweiten Viertel kämpfte sich Wedel zurück, angeführt von Niklas Krause, und hielt die Partie bis zur Halbzeit mit 44:40 offen.

Nach der Pause zeigte Wedel eine starke Defensivleistung und übernahm im dritten Viertel erstmals wieder die Führung. Im letzten Abschnitt blieb die Partie spannend, doch die Gäste agierten in der Schlussphase abgeklärter und nutzten Fehler der Bernauer konsequent aus.

Mit diesem Erfolg trifft Wedel im Playoff-Achtelfinale auf die SV Fellbach Flashers, während Bernau ebenfalls in die K.o.-Runde einzieht und es mit den RheinStars Köln zu tun bekommt.

12.04.2025 18:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Seawolves Academy 67:58

Die Itzehoe Eagles haben sich in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord den Klassenerhalt gesichert. In einem spannenden Spiel besiegten sie die Seawolves Academy aus Rostock mit 67:58 und beendeten die Saison auf dem elften Tabellenplatz.

Die Partie begann holprig für die Eagles, die in der ersten Halbzeit Schwierigkeiten hatten, ihren Rhythmus zu finden. Rostock, bereits als Absteiger feststehend, zeigte sich kämpferisch und führte zur Halbzeit mit 26:33. Doch in der zweiten Hälfte kämpften sich die Eagles zurück, angeführt von Alan Kikwaki, der wichtige Punkte erzielte.

Im letzten Viertel zeigte die Defensive der Eagles ihre Stärke und ließ nur sechs Punkte der Gäste zu. Erik Nyberg, Anell Alexis und Adam Paige sorgten mit ihren Treffern für den entscheidenden Vorsprung, der den Sieg und damit den Klassenerhalt sicherte.

Trainer Timo Völkerink lobte die kämpferische Leistung seines Teams und betonte, wie eng und ausgeglichen die Liga in dieser Saison war.

12.04.2025 18:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. SBB Baskets Wolmirstedt 62:66

Die SBB Baskets Wolmirstedt haben die reguläre Saison mit ihrem zwölften Sieg in Folge abgeschlossen. Im Auswärtsspiel gegen die TSV Neustadt temps Shooters setzten sie sich in einer hart umkämpften Partie mit 62:66 durch und gehen als Tabellenzweiter in die Playoffs.

Die Begegnung war von Beginn an ausgeglichen. Neustadt führte nach dem ersten Viertel (16:14) und hielt den Vorsprung bis zur Halbzeit (32:29). Auch nach dem dritten Viertel lagen die Gastgeber knapp vorne (49:47). Doch im Schlussabschnitt zeigten die SBB Baskets ihre Klasse und sicherten sich den Sieg. Trainer Eiko Potthast lobte die Mentalität und Defensivarbeit seines Teams, das trotz offensiver Schwierigkeiten Charakter bewies.

Für die temps Shooters bedeutete die Niederlage das Ende ihrer Hoffnungen auf den Klassenerhalt. Trotz einer kämpferischen Leistung und einer starken Anfangsphase konnten sie die Gäste nicht bezwingen. Besonders im letzten Viertel unterliefen den Neustädtern entscheidende Fehler, die die SBB Baskets eiskalt ausnutzten.

Mit dem Abpfiff war auch der Abstieg der temps Shooters besiegelt, da die Konkurrenz aus Itzehoe und Stahnsdorf ihre Spiele gewann. Während die SBB Baskets nun mit Rückenwind in die Playoffs starten, verabschiedet sich Neustadt nach nur einem Jahr aus der ProB.

12.04.2025 18:30 Uhr // Berlin Braves 2000 vs. TKS 49ers 72:80

Mit einem 72:80-Auswärtssieg im Berlin-Brandenburg-Derby gegen die Berlin Braves 2000 haben die TKS 49ers den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auf den letzten Drücker geschafft. Dank der gleichzeitigen Niederlage der Neustädter kletterte das Team von Headcoach Dorian Coppola auf den rettenden 12. Tabellenplatz.

Die Berlin Braves verpassten hingegen trotz günstiger Voraussetzungen den Einzug in die Playoffs. Niederlagen der ETB Miners und der Baskets Schwelm hätten den Weg geebnet, doch die Braves fanden gegen die hochmotivierten Stahnsdorfer kein Mittel.

Trotz einer spannenden Schlussminute, in der die Braves mit zwei Dreiern von Kevin Kollmar noch einmal auf 72:77 herankamen, behielten die 49ers die Nerven und sicherten sich den verdienten Sieg. Ein emotionaler Erfolg, der den Klassenerhalt perfekt macht und die Saison für die TKS 49ers mit einem positiven Abschluss krönt.

12.04.2025 18:30 Uhr // BSW Sixers vs. Iserlohn Kangoroos 80:64

Die BSW Sixers haben sich mit einem deutlichen 80:64-Sieg gegen die Iserlohn Kangaroos den vierten Tabellenplatz und damit das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde gesichert. In einer Partie voller Intensität und Emotionen zeigten die Gastgeber von Beginn an ihre Entschlossenheit.

Entscheidende Schlussphase: Im letzten Viertel kamen die Kangaroos durch schnelle Dreier auf sieben Punkte heran (63:56), doch Matej Silic übernahm Verantwortung und erzielte sieben Punkte in Folge, um den Vorsprung wieder auszubauen. Die Sixers behielten in der Schlussphase die Nerven und sicherten sich mit starker Defensive und konzentrierten Abschlüssen den verdienten Sieg.

Mit diesem Erfolg ziehen die BSW Sixers als Tabellenvierter in die Playoffs ein und treffen in der ersten Runde auf die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie. Iserlohn trifft dagegen auf die Ahorn Camp Baskets aus Speyer.

12.04.2025 18:30 Uhr // Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. EN BASKETS Schwelm 72:60

Die EN BASKETS verpassen die Playoffs durch eine Niederlage in Paderborn. Die Schwelmer haben ihr letztes Hauptrundenspiel beim Tabellendritten Gartenzaun24 Baskets Paderborn mit 72:60 verloren und beenden die Saison auf dem undankbaren neunten Platz. Damit verpassten sie die Playoffs knapp.

Die Partie begann ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Die EN BASKETS konnten zwar immer wieder kleine Läufe starten, doch Paderborn hatte stets die passende Antwort parat. Erst im letzten Viertel wurde es spannend, als die Gäste den Rückstand auf 61:58 verkürzten. Doch die Paderborner ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und stellten den alten Abstand schnell wieder her.

Vor einer stimmungsvollen Kulisse zeigten die Gastgeber ihre Klasse und sicherten sich den Sieg. Für die EN BASKETS endet die Saison damit ohne Playoff-Teilnahme, während Paderborn als Tabellendritter mit Schwung in die K.o.-Runde geht, wo man es mit den CATL Basketball Löwen aus Erfurt aufnehmen muss.

12.04.2025 20:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. ETB Miners 85:81

Die Bayer Giants Leverkusen haben ihre beeindruckende Hauptrunde mit einem hart erkämpften 85:81-Sieg gegen die ETB Miners aus Essen abgeschlossen. Vor 1.568 begeisterten Zuschauern in der Ostermann-Arena sicherte sich der deutsche Rekordmeister seinen 25. Sieg im 26. Spiel und geht als souveräner Tabellenführer in die Playoffs.

Die Partie war von Beginn an ausgeglichen, da die ETB Miners hochmotiviert waren, ihre Playoff-Chance zu wahren. Die Gäste führten nach dem ersten Viertel mit 13:18 und hielten die Begegnung bis zur Halbzeit offen (40:40). Isaiah Sanders, der bereits in der ersten Hälfte die 20-Punkte-Marke überschritt, war der herausragende Akteur der Essener.

Nach der Pause wechselte die Führung mehrfach, doch die Giants fanden zunehmend ihren Rhythmus und lagen größtenteils mit vier bis fünf Punkten vorne. Im Schlussviertel wurde es noch einmal spannend, als die Miners zum 71:71 ausglichen. Dennis Heinzmann sorgte schließlich mit einem entscheidenden Dunking für die Vorentscheidung und den verdienten Sieg der Gastgeber, die in den Playoffs auf die Dragons Rhöndorf treffen. Essen zieht trotz der Niederlage ebenfalls in die Postseason ein, wo es gegen die BG Hessing Leitershofen geht.

Foto: Felix Becker

Entscheidung Nachlizenzierungsverfahren SV Fellbach Flashers

Im laufenden Nachlizenzierungsverfahren konnten die SV Fellbach Flashers nachweisen, dass die Voraussetzungen zur Erteilung der Lizenz für die Saison 2024/2025 nicht nachträglich weggefallen sind.

Fristgerecht wurden die Unterlagen durch die SV Fellbach Flashers übermittelt, auf deren Basis anzunehmen ist, dass die Voraussetzungen, die zur Erteilung der Lizenz für die laufende Saison geführt haben, weiterhin gegeben sind. Die SV Fellbach Flashers wurden zur Überwachung mit entsprechenden Auflagen belegt.

Somit können die SV Fellbach Flashers den Spielbetreib in der laufenden Saison 2024/2025 der BARMER 2. Basketball Bundesliga zu Ende spielen.

Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games – Gruppengegner der deutschen Basketballer stehen fest, Vorverkauf von Sport-Tickets gestartet

In dieser Woche fand die Auslosung der Vorrundengruppen für die FISU World University Games (Rhine-Ruhr 2025) statt. Dabei erhielten die deutschen Basketballer namhafte Gegner. Hier die Auslosungsergebnisse:

Damen

Gruppe A: Indien, Finnland, Argentinien, Tschechien
Gruppe B: Chinese Taipeh, Deutschland, USA, Polen
Gruppe C: Litauen, Brasilien, Ungarn, Japan
Gruppe D: Chile, China, Portugal, Rumänien

Herren

Gruppe A: Deutschland, Chile, Finnland, Chinese Taipeh
Gruppe B: Rumänien, USA, Indien, Lettland
Gruppe C: Tschechien, Brasilien, Philippinen, Polen
Gruppe D: Argentinien, Litauen, Libanon, Südkorea

Die Spiele finden vom 18. bis 26. Juli 2025 in Duisburg, Essen und Hagen statt.

 

 

DBB-Bundestrainer Alan Ibrahimagic, der das Herrenteam bei den Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games betreuen wird, kommentiert die Auslosung wie folgt: „Das ist ein tolles Event, auf das wir uns sehr freuen. Wir versuchen eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen. Umso schöner ist natürlich, dass es zuhause stattfindet und wir vor den eigenen Fans spielen können. Es ist schwer, vorab etwas zu den Gegnern zu sagen, wenn man deren Kader noch nicht kennt. Es ist der Reiz solcher Veranstaltungen, dass man sich auch mit anderen Herangehensweisen auseinandersetzen muss.“

 

Sport-Tickets ab sofort erhältlich: Verpasst nicht euer Lieblings-Event!

Ab sofort sind für die Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games alle Tickets im Verkauf. Auch die Sport Tickets sind für nur 18 Euro erhältlich! Sportfans können sich ihren garantierten Platz bei den Wettkämpfen ihrer Lieblingssportart sichern – ob Basketball, Leichtathletik, Judo, Tennis oder Fechten.

Die Tickets zu den Rhine-Ruhr 2025 FISU W­­orld University Games eröffnen der ganzen Familie den Zugang zu Weltklasse-Sport, internationalem Flair und einem bunten Festival voller Emotionen – und das zu Preisen, die für alle bezahlbar bleiben. Es sind Spiele von Weltrang, mitten in unserer Region und gemacht für Fans aus der ganzen Welt und die Menschen, die hier leben“, sagt Niklas Börger, Geschäftsführer der Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games.

Alle Infos und Ticketbuchungen gibt es unter ticket.rhineruhr2025.com.

Zusätzlich zu den Sport-Tickets gibt es den Ground Pass, der für 79 Euro an allen zwölf Event-Tagen Zugang zu sämtlichen Wettkämpfen bietet. Das Day Ticket ermöglicht für 13 Euro den Eintritt zu allen Sportarten an einem Tag in Essen, Duisburg oder Berlin und eignet sich besonders für Familien. Gruppen ab zehn Personen erhalten bis zum 30. April 2025 eine Ermäßigung von 20 Prozent auf die Day- und Sport-Tickets. Alle Tickets berechtigen am Veranstaltungstag zur kostenlosen Nutzung des ÖPNV in Nordrhein-Westfalen.

 

 

BARMER 2. Basketball Bundesliga ist „friends of the Games“ der Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga und die Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games hatten sich mit Blick auf das bevorstehende Sportereignis im Ruhrgebiet und Berlin bereits im vergangenen Jahr auf eine gemeinsame Partnerschaft verständigt. Mit gemeinsamen Kommunikations- und Aktivierungsmaßnahmen wollen beide Organisationen Synergieeffekte nutzen.

Kern der Zusammenarbeit der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit den Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games ist die Schaffung von Synergien, um voneinander zu profitieren. So unterstützt die BARMER 2. Basketball Bundesliga die Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games, um möglichst viele basketballinteressierte Menschen für das große Sportfestival im kommenden Sommer zu begeistern und das Basketball-Turnier zu einem stimmungsvollen Erlebnis zu machen.

Vorberichte ProA // 32. Spieltag

11.04.2025 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Phoenix Hagen

Schon am Freitagabend wird der 32. Spieltag in der Bochumer Rundsporthalle eröffnet. Die VfL SparkassenStars empfangen Phoenix Hagen zu einem NRW-Derby, das einige Auswirkungen auf die Playoffs haben könnte.

Für die gastgebenden Bochumer gingen die beiden letzten Partien verloren, das hat zu einem tabellarischen Abrutschen auf Rang acht geführt. Nur einen Sieg hinter den SparkassenStars lauern die Knights aus Kirchheim, die aber den direkten Vergleich in der Tasche haben. Das heißt also, dass für die Bochumer auf jeden Fall Siege hermüssen, wenn man nicht doch noch aus den Playoffrängen rutschen möchte. Da könnte ein emotionales Highlight wie das Derby gerade recht kommen, denn in den vergangenen beiden Saisons konnte man jeweils das Heimspiel gegen Hagen gewinnen. „Es ist immer etwas besonderes ein Derby zu spielen, insbesondere gegen Hagen“, meint Headcoach Felix Banobre, bei dem sich erst kurz vor dem Spiel entscheiden wird, ob die zuletzt Verletzten Dietz, Alte und Kamp in den Kader zurückkehren können.

Phoenix Hagen tritt mit der aktuell zweitlängsten Siegesserie aller ProA-Teams die kurze Auswärtsfahrt nach Bochum an. Die letzten sechs Spiele konnte das Team von Chris Harris gewinnen und sich dadurch schon jetzt die sichere Teilnahme an den Playoffs verdienen. Aktuell auf Platz sechs liegend ist sogar noch das Heimrecht drin, doch dafür braucht es beim anspruchsvollen Restprogramm Siege. Im Hinspiel gegen die SparkassenStars gewann man klar mit 87:73, vor allem dank eines starken zweiten Viertels. Damals war Naz Bohannon der entscheidende Mann, mit 20 Punkten und sieben Rebounds. Ein Vorteil für Hagen dürfte mittlerweile die gestärkte Big Men-Rotation sein, insbesondere für den Fall, dass auf Bochumer Seite Alte und/oder Dietz weiter ausfallen sollten.

12.04.2025 17:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

In der Hinrunde war das Aufeinandertreffen von Kirchheim und Düsseldorf mit 86:83 äußerst knapp, jetzt empfangen die Giants die Knights zum Rückspiel im Castello.

Die ART Giants haben in den letzten Wochen mit den überraschenden Siegen gegen Tübingen und Crailsheim wichtige Schritte in Richtung Klassenerhalt gemacht. Dennoch ist es nur ein Sieg, der die Düsseldorfer von den Artland Dragons auf Rang 17 trennt. Dort spielen die Düsseldorfer in der nächsten Woche, doch zunächst steht das Heimspiel gegen Kirchheim an. Hier könnte binnen vier Wochen der dritte Sieg gegen einen Playoffkandidaten aus Baden-Württemberg gelingen. Allerdings braucht es dafür eine Top Leistung, insbesondere von Isaiah Hart, Ajare Sanni und Alex Richardson. Und ein bisschen Extra-Motivation dürfte Kayne Henry verspüren, der vor seiner Zeit in Düsseldorf das Trikot der Knights trug und auf einige Ex-Mitspieler trifft.

Kirchheim hat zwar am letzten Wochenende deutlich in Gießen verloren, dennoch ist die Ausgangslage im Hinblick auf die Postseason nicht so schlecht. Aktuell ist es Platz neun für die Teckstädter, mit einem Sieg Rückstand auf die Tigers Tübingen und die VfL SparkassenStars Bochum. Gegenüber beiden Teams hat man aber den direkten Vergleich gewonnen und zudem das auf dem Papier leichtere Restprogramm. Im Hinspiel gegen Düsseldorf tat man sich sehr schwer, gewann erst durch Freiwürfe in den letzten Sekunden der Verlängerung, nachdem man sich gerade so in die Overtime gerettet hatte. Man ist also gewarnt oder wie Sportchef Chris Schmidt sagt: „Sie haben die Qualität auch gegen Playoff Mannschaften zu gewinnen. Das muss uns Warnung genug sein.“ 

12.04.2025 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Science City Jena

Ein Eventspiel steht für die Eisbären Bremerhaven auf dem Programm. In der Bremer ÖVB Arena empfangen die Norddeutschen den Hauptrundenmeister Science City Jena.

Mit den zwei Pflichtsiegen in Koblenz und gegen Nürnberg haben die Eisbären einen großen Schritt in Richtung Playoffs gemacht. Mit 20 Siegen liegt man aktuell auf den fünften Platz. Ein Abrutschen auf Platz neun ist zwar rechnerisch noch möglich, allerdings ist genauso noch ein Sprung unter die Top vier und damit das Heimrecht im Viertelfinale drin. In der letzten Woche bastelten die Bremerhavener schon am Kader für die nächste Saison und verkündeten die Vertragsverlängerungen von Adrian Breitlauch, Jordan Samare und Hendrik Warner. Bei Erstgenanntem schien das direkt auch zusätzliche Motivation freizusetzen. Breitlauch legte gegen Nürnberg 21 Zähler auf und wurde zum Player of the week in der ProA gekürt. Ein Blick zurück auf das letzte Eventspiel in Bremen lohnt sich, gegen RASTA Vechta II gab es am ersten Spieltag ein furioses 111:64. Das ist ein gutes Omen, allerdings…

…kommt mit Science City Jena nun ein anderes Kaliber in die Hansestadt gereist. Der unangefochtene Tabellenführer hat das letzte Mal vor 19 Spielen verloren, seitdem ist das Team von Björn Harmsen ungeschlagen. Gewarnt sind die Thüringer dennoch, denn das Hinspiel vor heimischer Kulisse konnte man nur knapp mit 81:75 gewinnen. Damals brauchte es ein starkes Schlussviertel (21:9) und einen gut aufgelegten Robin Christen (19 Punkte). Ebenjener Christen ist auch aktuell top in Form, in den letzten vier Partien erzielte er jeweils mindestens 20 Zähler! Für Jena, schon längst als Hauptrundenmeister feststehend, bietet die Schlussphase der Saison gute Testmöglichkeiten im Hinblick auf die Playoffs: Mit Bremerhaven, Trier und Hagen trifft man auf gleich drei Teams aus den Top sechs.

12.04.2025 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Artland Dragons

Am Samstagabend um 19:30 Uhr empfangen die Tigers Tübingen die Artland Dragons aus Quakenbrück.

Mit dem jüngsten 80:87-Auswärtssieg der Raubkatzen bei den Uni Baskets Münster sind die Schwaben weiter voll im Rennen um die Playoffs. Die Detlev-Truppe war einer der Gewinner des 31. Spieltags, denn in Münster wurde ein direkter Konkurrent geschlagen und gleichzeitig verloren Bochum und Kirchheim ihre Partien. So stehen die Tübinger nun auf dem siebten Platz und haben den Einzug in die Postseason in der eigenen Hand. Gegen den Tabellenvorletzten aus Quakenbrück muss also ein weiterer Erfolg her, um die Ausgangssituation weiter so positiv zu halten. Allerdings mahnt Trainer Detlev: „Wir haben im Moment noch gar nichts gewonnen. Wir sind nur weiter im Rennen um die Playoffs. Es helfen weiter nur Siege, um dieses Ziel auch erreichen zu können.“

Artland steht zwar noch immer auf einem Abstiegsplatz, der Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus Koblenz war aber das dringend benötigte Lebenszeichen. Daran möchte man nun in Tübingen anknüpfen, wie Coach Jackson verrät: „Wir wissen, dass Tübingen viel Qualität besitzt, aber wir fahren mit Rückenwind dorthin. Wenn wir als Einheit auftreten und an unsere Stärken glauben, können wir auch bei so einem Gegner bestehen.“ Ans Hinspiel denkt man bei den Dragons weniger gern zurück. Damals gewannen die Tübinger mit 72:83 in der Artland Arena. Das Ergebnis wurde durch ein gutes Quakenbrücker Schlussviertel noch geschönt, entschieden war es schon nach drei Vierteln, beim Stand von 50:74.

12.04.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Uni Baskets Münster

Fast sieben Monate ist das letzte Duell von Karlsruhe und Münster her, nun empfangen die LIONS in der Europahalle die Uni Baskets.

Für Karlsruhe ist bereits seit mehreren Wochen klar: Der Überraschungs-Meister von 2024 wird die Playoffs verpassen und damit seinen Titel nicht verteidigen können. Doch trotz einer Spielzeit, die von permanentem Verletzungspech durchzogen war, können Headcoach Aleksandar Scepanovic und sein Team mit erhobenem Kopf auf die bisherigen 31 Spieltage zurückblicken. Zwar reichte es lediglich zwölfmal zum Sieg. Eine kämpferische Einstellung, Teamgeist und absolute Leistungsbereitschaft prägten jedoch über weite Strecken den Charakter der Badener – und das bei einer oftmals massiv dezimierten Rotation. Im vorletzten Heimspiel der Saison hat man nun noch die Möglichkeit die Uni Baskets Münster zu ärgern und die Playoffträume der Westfalen zu durchkreuzen.

Münster kommt aus schweren Wochen. Zweimal ging es gegen direkte Konkurrenten im Kampf um das Playoffticket, beide Male musste man sich nach einem knappen Spiel geschlagen geben. Damit ist man nun hinter Kirchheim und Tübingen gefallen und hat schon zwei Siege Rückstand auf Tabellenplatz acht. Ein Sieg ist für das Team von Götz Rohdewald also alternativlos, wenn man die rechnerischen Chancen auf die Postseason noch am Leben halten möchte. Doch auch wenn es mit den Playoffs nichts werden sollte, meint Kapitän Cosmo Grühn: „Wir haben so eine tolle Saison gespielt. Wir sind so eine gute Gruppe, die gezeigt hat, dass sie zu mehr fähig ist. Die Saison wollen wir gebührend zu Ende bringen.“

12.04.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. BBC Bayreuth

Vor drei Wochen hatten die HAKRO Merlins Crailsheim ihr letztes Heimspiel. Nun ist es wieder soweit und die Zauberer treten in der Arena Hohenlohe an, zu Gast ist der BBC Bayreuth.

Crailsheim steht auf dem vierten Platz, der gleichbedeutend mit dem Heimrecht für das Playoffviertelfinale wäre. Trotzdem schielt man sicherlich auch noch mit einem Auge auf Rang drei, da man dann in einem möglichen Halbfinale nicht auf Hauptrundenmeister Science City Jena treffen würde. Dort steht aktuell noch Gießen, das aber das schwerere Restprogramm  im Vergleich zu den Merlins hat. So oder so, gegen den 13-platzierten aus Bayreuth zählt nur der Sieg. An das Hinspiel dürften sich beide Teams noch gut Erinnern: Zum Saisonauftakt gab es ein spektakuläres 103:106 zugunsten der Crailsheimer in Bayreuth.

Der BBC steht zwar tabellarisch im Niemandsland, hat aber heimlich, still und leise die drittlängste laufende Siegesserie aller ProA-Clubs hingelegt. Die letzten drei Partien gewann das Team von Florian Wedell, darunter das Frankenderby gegen Nürnberg. Nun bringt der BBC zwei Ex-Crailsheimer mit in die Stierkampfarena. Rene Kindzeka trug drei Jahre das Merlins-Trikot, Dejan Kovacevic absolvierte 64 BBL-Spiele für Crailsheim und war damals Teil des Vizepokalsieger- und Playoffteams. Er hat nun sein Karriereende bekannt gegeben und möchte natürlich in den letzten Spielen nochmal möglichst gute Leistungen im Bayreuther Trikot anbieten.

13.04.2025 16:00 Uhr // Dresden Titans vs. Nürnberg Falcons BC

Am Sonntagnachmittag empfangen die Dresden Titans die Falcons aus Nürnberg. Beide Mannschaften hatten zuletzt dreimal in Folge verloren und wollen diese Serie durchbrechen.

In den vergangenen Wochen hatten die Titans viel mit Verletzungen zu kämpfen, auch für das Spiel gegen Nürnberg sind nicht alle Spieler fit. Die Titans müssen weiterhin auf Pablo Bertone, Daniel Kirchner und Wesley Dreamer verzichten. Damit brechen Coach Fabian Strauß gleich mehrere Schlüsselspieler weg, die schon in den letzten Spielen schmerzlich vermisst wurden. Offensiv tragen nun Sapwell und Ragsdale die Hauptverantwortung, auf den deutschen Positionen ist es vor allem Lucien Schmikale, der in den letzten Partien für Punkte sorgte. In den vergangenen sieben Spielen scorte er fünf Mal zweistellig. Rechnerisch sind für die Titans zwar noch die Playoffs möglich, dafür müssten aber die weiter vorn platzierten Teams Federn lassen.

Die Nürnberg Falcons stehen im Niemandsland, der Klassenerhalt ist gesichert, mehr ist in der restlichen Saison aber auch nicht mehr drin. Das Spiel gegen die Titans wird das letzte Auswärtsspiel für diese Spielzeit, danach stehen noch die Heimauftritte gegen Crailsheim und Bochum an. Gute Erinnerungen dürfte das Team von Ralph Junge an das Hinspiel haben, damals bezwang man die Titans überraschend deutlich mit 105:69.

13.04.2025 17:00 Uhr // EPG Guardians Koblenz vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier

Ein Derby unter unterschiedlichsten Voraussetzungen steigt am Sonntag in Koblenz. Die EPG Guardians haben die VET-CONCEPT Gladiators Trier zu Gast.

Für Koblenz ist die Lage durchaus ernst. Am vergangenen Wochenende verlor man das wichtige Duell mit dem 17. aus Quakenbrück. Das einzig Positive: Der direkte Vergleich verbleibt bei den Guardians und hält sie aktuell noch vor den Artland Dragons. Diese haben allerdings das leichtere Restprogramm, sodass Koblenz alles daran setzen muss, nun selbst Siege einzufahren. Gerne denkt man da an die letzte Saison zurück, als man völlig überraschend die Trierer in eigener Halle bezwingen konnte. Seinerzeit war das ebenfalls ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt. Gegen die Guardians spricht allerdings, dass das Team aktuell das zweitformschwächste der gesamten Liga ist, die letzten sieben Partien gingen verloren.

Die Trierer dagegen sind in ganz anderen Tabellenregionen zuhause, sie können mit einem Sieg den zweiten Tabellenplatz und damit das Heimrecht bis in ein mögliches Halbfinale sichern. Hauptmotivation zieht man aber vor allem aus dem bereits genannten Aufeinandertreffen in der vergangenen Saison. Coach Jacques Schneider meint: „Wir haben noch eine Rechnung offen, haben dort letztes Jahr verloren und das soll diese Saison natürlich anders aussehen. […] Wir kommen mit großem Respekt aber auch mit einer sehr klaren Mission und die heißt: Derbysieger werden!“

13.04.2025 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. GIESSEN 46ers

Zum Abschluss des 32. Spieltags in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfängt RASTA Vechta II die GIESSEN 46ers.

Die bereits abgestiegene zweite Mannschaft der Vechtaer kommt aus defensiv schwachen Wochen. In den letzten beiden Partien bekam man erst von Hagen 113 und dann von Trier 129 Punkte eingeschenkt. Letztere waren sogar die Einstellung eines Ligarekords, der zuvor bei der ersten Mannschaft der Vechtaer lag und auf die Saison 2012/13 datiert. Nun wartet auf das Team von Hendrik Gruhn also die nächste schwierige Aufgabe, vor allem in der Eins-gegen-Eins-Verteidigung möchte der Coach Fortschritte sehen: „Für jeden im Team sind diese 40 Minuten gegen die 46ers eine weitere Chance, wertvolle Erfahrung zu sammeln. Wie halte ich gegen solche Top-Leute dagegen, wie stelle ich mich in den Dienst meiner Mannschaft, wie finde ich Wege, voranzugehen und mein eigenes Top-Level abzurufen?“ 

Die 46ers stehen auf dem dritten Rang, punktgleich mit den Merlins aus Crailsheim. Am letzten Wochenende feierte man einen überzeugenden Heimsieg gegen Kirchheim (105:84) und generell zeigt man sich vor allem in eigener Halle stark (14/16 Heimspiele gewonnen). Nun also auswärts in Vechta, auf dem Papier klar der leichteste Gegner im Gießener Restprogramm. Im Hinspiel gewann man letztendlich souverän, damals waren Castlin (23 Punkte) und McClain (19 Punkte) die stärksten Gießener. Letzterer ist aktuell erkrankt, zudem ist der Einsatz von Luis Figge weiter fraglich.

Foto: Nico Leistner

Vorberichte ProB Süd // 26. Spieltag

12.04.2025 18:30 Uhr // TEAM EHINGEN URSPRING vs. BG Hessing Leitershofen

Am Samstagabend treffen die BG Hessing Leitershofen und das Team Ehingen Urspring im letzten Spiel der Hauptrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd aufeinander. Während die Kangaroos als Vorrundenmeister bereits sicher in die Playoffs einziehen, verabschieden sich die Urspringer nach einer schwierigen Saison aus der Liga und streben einen versöhnlichen Abschluss vor heimischem Publikum an.

Die Leitershofer nutzen die Partie als Generalprobe für die Playoffs. Headcoach Emanuel Richter betonte die Bedeutung des Spiels, um den Rhythmus beizubehalten und taktische Feinheiten zu testen. Mit einem möglichen achten Sieg in Folge könnte das Team zusätzlich Selbstvertrauen tanken. Trotz des Tabellenstandes der Urspringer warnt Richter davor, den Gegner zu unterschätzen, da Ehingen in der Vergangenheit auch gegen starke Teams wie die RheinStars Köln beeindruckende Leistungen gezeigt hat.

Für die Gastgeber steht der Abschied aus der ProB im Vordergrund. Trainer Jan Hricko und sein Team möchten sich mit einer engagierten Leistung bei ihren Fans bedanken und die Saison mit einem positiven Erlebnis abschließen. Junge Talente könnten dabei ebenfalls Einsatzzeit erhalten, um wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

Das Hinspiel im Oktober entschieden die Kangaroos mit 100:91 für sich.

12.04.2025 18:30 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. SV Fellbach Flashers

Am Samstagabend duellieren sich die SKYLINERS Juniors und die SV Fellbach Flashers im Basketball City Mainhattan. Während die Juniors die Saison mit einem positiven Abschluss beenden möchten, kämpfen die Flashers um die Sicherung ihres dritten Tabellenplatzes und das damit verbundene Heimrecht in der ersten Playoffrunde.

Die Juniors, aktuell Tabellenelfter, haben nach einer Serie von sieben Niederlagen keine Chance mehr auf die Playoffs. Dennoch wollen sie vor heimischem Publikum eine starke Leistung zeigen und sich für eine über weite Strecken gute Saison belohnen. Trotz talentierter Spieler wie Bruno Albrecht und Chrysostom Chukwuma war die Saison von Verletzungen und Ausfällen geprägt, was die Platzierung beeinflusst hat.

Die Flashers reisen mit einer Bilanz von 16 Siegen aus 25 Spielen an und möchten ihren dritten Tabellenplatz mit einem Sieg festigen. Bei einer Niederlage und einem gleichzeitigen Sieg der Ahorn Camp Baskets aus Speyer könnten sie auf den vierten Platz abrutschen, hätten jedoch weiterhin Heimrecht in der ersten Playoffrunde. Das Team zeichnet sich durch eine starke Defensive und physisches Spiel aus, hat jedoch Schwächen bei den Freiwürfen und Dreipunktwürfen.

Das Hinspiel im Dezember endete mit einem knappen 69:63-Sieg für Fellbach.

12.04.2025 18:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. CATL Basketball Löwen

Die einen im sicheren Mittelfeld, die anderen auf dem Sprung in die Playoffs: Die Porsche BBA Ludwigsburg empfängt die CATL Basketball Löwen aus Erfurt.

Wochen- und monatelang sah es so aus, als könnte das ProB-Hauptrunden-Finale für die Porsche BBA ein Foto-Finish am 26. und damit abschließenden Spieltag mit sich bringen – und die Gelb-Schwarzen gegen Erfurt zum Siegen verdammt sein. Das ist, nach den Ergebnissen der Vorwochen, allerdings nicht der Fall. Mit zwei Erfolgen gegen die Playoffkandidaten aus Rhöndorf und Oberhaching hat das Team den Klassenerhalt schon sicher gemacht und kann befreit in den letzten Spieltag gehen.

Erfurt rangiert aktuell auf dem sechsten Platz. Mit einem Sieg würde das Team von Florian Gut die Playoffs perfekt machen, bei einer Niederlage ginge die große Rechnerei los… Im schlimmsten Fall könnte man noch aus den Playoffrängen rutschen, die diversen gewonnenen Direktvergleiche machen die Ausgangsposition trotzdem sehr gut. Am letzten Wochenende konnte man einen wichtigen Sieg gegen den damals Drittplatzierten aus Speyer feiern, daran will man nun in Ludwigsburg anknüpfen.

12.04.2025 18:30 Uhr // RheinStars Köln vs. Dragons Rhöndorf

Die reguläre Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd steuert auf ihr großes Finale zu: Die RheinStars Köln treffen auf die Dragons Rhöndorf in einem Duell voller Bedeutung. Während die RheinStars als Tabellenzweiter souverän in die Playoffs einziehen, kämpfen die Dragons verzweifelt um ihre letzte Chance, das Ticket für die Aufstiegsrunde zu lösen.

Die Voraussetzungen für die Dragons könnten kaum herausfordernder sein: Ein Sieg ist zwingend erforderlich, doch gleichzeitig sind sie auf Schützenhilfe aus anderen Hallen angewiesen. Mindestens eines der Teams aus Erfurt, Ulm und Oberhaching muss verlieren, damit die Rhöndorfer mit einem Sieg auf einen Playoffrang springen können. Auf der anderen Seite sehen die RheinStars das Spiel als ideale Vorbereitung für die Playoffs und feiern dabei ihre Premiere in der neuen Spielstätte, der Motorworld Köln. Coach Stephan Baeck wird darauf achten, dass sein Team vor über 1.500 Zuschauern eine konzentrierte und überzeugende Leistung zeigt.

12.04.2025 18:30 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. FC Bayern Basketball II

Die Gleißental-Riesen stehen vor einer entscheidenden Partie: Mit einem Sieg gegen die Reserve des FC Bayern München Basketball können sie sich am Samstagabend für die Meisterschaftsrunde qualifizieren. Nach dem Auswärtssieg in Ulm und den zeitgleichen Niederlagen von Coburg und Rhöndorf haben die Oberhachinger ihr Schicksal wieder in der eigenen Hand.

Die Partie beginnt um 18:30 Uhr in der Grundschule Deisenhofen, zeitgleich mit allen anderen Spielen des letzten Hauptrundenspieltags. Trotz des bereits besiegelten sportlichen Abstiegs der Bayern-Reserve warnt die starke Rückrunde der Münchner vor einer schweren Aufgabe. Unter Trainerlegende Emir „Muki“ Mutapcic zeigte das Team eine beeindruckende Aufholjagd, die jedoch zu spät kam.

12.04.2025 18:30 Uhr //Ahorn Camp Baskets vs. OrangeAcademy

Zum Abschluss der Hauptrunde empfangen die Ahorn Camp Baskets aus Speyer am Samstagabend die Orange Academy aus Ulm in der Nordhalle. Während die Gastgeber bereits sicher in die Playoffs einziehen, kämpfen die Gäste um ihre letzte Chance, die Aufstiegsrunde zu erreichen.

Die Orange Academy, aktuell auf Platz sieben, hat den Playoff-Einzug noch in eigener Hand. Cheftrainer Florian Flabb betonte die Bedeutung der Partie und setzt auf eine engagierte Leistung seines Teams. Im Hinspiel Anfang Oktober konnten die Schwaben die Speyerer mit 80:76 knapp besiegen, wobei Spieler wie Alec Anigbata und Frederik Erichsen entscheidend beitrugen.

Die Ahorn Camp Baskets wollen vor heimischem Publikum eine überzeugende Leistung zeigen und die Hauptrunde mit einem Sieg beenden. Bei einer gleichzeitigen Niederlage Fellbachs in Frankfurt, wäre so sogar noch der Sprung auf Platz drei möglich. Trainer Carl Mbassa fordert höchste Konzentration von seiner Mannschaft, die bis auf die verletzten Benjamin Höhmann und Latrell Großkopf in Bestbesetzung antreten wird.

12.04.2025 18:30 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. BBC Coburg

Am Samstagabend steht das letzte Hauptrundenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd an, bei dem die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie den BBC Coburg empfängt. Die Gastgeber wollen ihren zehnten Heimsieg in Folge feiern und mit einem positiven Gefühl ins Achtelfinale starten, während die Gäste ihre letzte Chance auf die Playoff-Teilnahme wahren möchten.

Die Würzburger haben sich mit ihrem Sieg in Rhöndorf am vergangenen Wochenende den fünften Tabellenplatz gesichert und erfahren nach Spielende, ob sie in der ersten Playoff-Runde gegen die BSW Sixers oder die Iserlohn Kangaroos antreten werden. Mit einer beeindruckenden Serie von neun Heimsiegen und insgesamt vierzehn Erfolgen aus den letzten neunzehn Spielen geht das Team von Headcoach Alex King mit viel Selbstvertrauen in die Partie.

Der BBC Coburg hingegen steht unter Druck. Mit elf Siegen liegt das Team auf Rang zehn und benötigt einen Sieg, um die theoretische Chance auf die Playoffs zu wahren. Zusätzlich braucht es einen Sieg der Dragons Rhöndorf sowie eine Niederlage von Oberhaching und entweder Erfurt oder Ulm (nicht aber von beiden). Die Mannschaft um Kapitän Nico Wenzl, der zuletzt verletzt ausfiel, wird alles daransetzen, in der Feggrube zu bestehen. Im Hinspiel gelang den Würzburgern ein deutlicher 97:79-Erfolg, bei dem sie ihre mannschaftliche Stärke unter Beweis stellten.

Foto: Porsche BBA Ludwigsburg