GIESSEN 46ers trennen sich nach nur sechs Partien von Powerforward Abu Kigab

Abu Kigab ist bei den GIESSEN 46ers schon wieder Geschichte. Nach nur sechs Partien in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA haben sich der Altmeister und der 27-Jährige auf eine sofortige Vertragsauflösung geeinigt.

In seinen rund fünf Wochen an der Lahn brachte es der Kanadier mit sudanesischen Wurzeln auf durchschnittlich neun Punkte und fünf Rebounds in 22 Minuten Einsatzzeit. Seinen sportlichen Höhepunkt hatte der Ex-Karlsruher gleich bei seinem ersten Auftritt in Quakenbrück, als ihm bei der 100:107-Niederlage 17 Zähler glückten.

Die Trennung von Abu Kigab kam zustande, da er recht schnell nach der bekanntgewordenen Verpflichtung des Serben Viktor Kovacevic, der ebenfalls auf der Powerforward-Position einsetzbar ist, Abwanderungsgedanken äußerte. Außerdem ließ sich der Mann aus Ontario in dieser Woche überraschend nicht mehr im Training blicken.

„Wir wünschen Abu Kigab auf seinem weiteren Weg alles nur erdenklich Gute“, gab sich 46ers-Geschäftsführer Guido Heerstraß dennoch nicht nachtragend.

 

BG Göttingen verpflichten Wesley Dreamer

Die BG Göttingen hat sich rund einen Monat vor Ende der Wechselfrist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA personell verstärkt. Die Südniedersachsen verpflichten US-Forward Wesley Dreamer. Der 25-Jährige kommt vom tschechischen Champions-League-Teilnehmer ERA Basketball Nymburk in die Universitätsstadt und erhält einen Vertrag bis Saisonende.

Dreamer soll die Lücke füllen, die die Knieverletzung von Kevin Buckingham in den BG-Kader gerissen hat. Nachdem Buckingham weiterhin unter Schmerzen im Knie litt, musste er nun operiert werden und fällt noch mehrere Wochen aus. Dreamer ist bereits in Göttingen eingetroffen und wird in den kommenden Tagen die obligatorischen Medizin-Checks absolvieren.

Der BG-Neuzugang und Strauß kennen sich aus der vergangenen Saison bei den Dresden Titans. Der aus dem US-Bundesstaat Nebraska stammende Basketball-Profi startete seine professionelle Karriere bei den Sachsen und avancierte dort zum Leistungsträger. In 29 Partien stand der 2,01 Meter große Spieler durchschnittlich rund 30 Minuten auf dem Parkett. In dieser Einsatzzeit erzielte er im Schnitt 16,9 Punkte und holte 7,7 Rebounds.

Mit diesen guten Statistiken empfahl sich der Forward für stärkere Klubs und wechselte nach dem Ende der ProA-Saison nach Frankreich, um die Spielzeit bei Le Mans Sarthe zu beenden. Die Franzosen mussten sich im Playoff-Viertelfinale dem Euroleague-Team AS Monaco geschlagen geben. Für Le Mans absolvierte der BG-Neuzugang fünf Partien (16 Minuten/5,6 Punkte/4,4 Rebounds).

Im vergangenen Sommer unterschrieb Dreamer einen Vertrag in Nymburk. Dort kam der 25-Jährige 13-mal in der tschechischen Liga zum Einsatz (20 Minuten/8,2 Punkte/5,0 Rebounds) und sechsmal in der Basketball Champions League (17 Minuten/7,0 Punkte/3,2 Rebounds).

Nach seinem Schulabschluss im Sommer 2019 hatte Dreamer ein Studium an der Northwest Missouri State University in Maryville begonnen und ging dort für die Bearcars auf Korbjagd (NCAA Division II). Bis 2024 absolvierte der Forward 159 Partien und holte zwei NCAA-Meisterschaften (2021 und 2022). In seinem Abschlussjahr kam Dreamer auf durchschnittlich 17,8 Punkte und wurde in der Mid-America Intercollegiate Athletic Association (MIAA)-Conference als Spieler des Jahres ausgezeichnet.

 

Viktor Ziring ist kein „Giant“ mehr

Viktor Ziring wird künftig nicht mehr für die „Riesen vom Rhein“ auflaufen. Beide Seiten haben sich auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Der 27-Jährige hat bereits einen neuen Verein gefunden.

Ziring wechselte im Januar 2025 von den GIESSEN 46ers zu den GIANTS. Der Shooting Guard hatte großen Anteil am Aufstieg des deutschen Rekordmeisters von der ProB in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. So erzielte Viktor in der regulären Spielzeit im Durchschnitt 9,8 Punkte pro Spiel und war einer der besseren Scorer im Team von Headcoach Michael „Mike“ Koch.

Auch in den Playoffs 2025 war der gebürtige Gießener ein immens wichtiger Faktor der BAYER-Korbjäger. So steuerte Ziring beim 74:61-Erfolg bei LOK BERNAU, welcher den Aufstieg für Leverkusen bedeutete, zehn Zähler, vier Rebounds und ebenso viele Assists hinzu. Im bisherigen Saisonverlauf 2025/26 kommt „Vik“ auf 3,3 Punkte bei durchschnittlich 12:03 Minuten pro Begegnung.

„Viktor war mit seiner Rolle in Leverkusen nicht zufrieden und es war für ihn an der Zeit, eine neue Herausforderung zu finden. Für uns war klar, dass wir ihm bei diesem Vorhaben keine Steine in den Weg legen möchten“, erklärt Sportdirektor Hansi Gnad. „Viktor hatte einen gewichtigen Anteil am Aufstieg in die ProB und hat für uns tolle Spiele absolviert. Nichtsdestotrotz ist der professionelle Basketballsport ein Geschäft und so kommt es leider auch zu Trennungen mit Spielern, welche über einen tollen Charakter verfügen.“

Coach Koch stimmt Gnad zu: „Vik hat stets 100 Prozent gegeben und sich im Training nie hängenlassen. Er ist ein Vorzeigeprofi, wie er im Buche steht und von daher wünsche ich ihm für seinen weiteren Karriereverlauf nur das Allerbeste!“

 

Größere Rotation und Qualitätsgewinn – RheinStars verpflichten neuen Power Forward

Kenny Baptiste stößt aus der französischen ersten Liga bis Saisonende zu den RheinStars. Der bald 26 Jahre alte und 205cm große Forward ist seit der vergangenen Woche im Team-Training und soll am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel bei den HAKRO Merlins Crailsheim seine Premiere im Trikot der Kölner geben.

Baptiste stammt aus dem französischen Karibik-Department Guadeloupe, wo er im Herbst erstmals Vater wurde. Um vor Ort zu sein, hatte er im September seinen Vertrag mit Limoges nach der Vorbereitung aufgelöst. So kommt er zwar aus einer längeren Spielpause, aber auch mit der Empfehlung eines Starting-Five-Spielers aus Limoges.

„Kenny kann in der Offense auf den Positionen drei bis fünf eingesetzt werden und selbst alle Positionen verteidigen. So gewinnen wir an Variabilität“, sagen Headcoach Zoran Kukic und Assistant Coach Oli Elling über ihren Neuzugang und nach den ersten gemeinsamen Einheiten. Zusammen mit Björn Rohwer, Hall B. Elisias, Zac Watson und Adam Paige soll er das Rückgrat der RheinStars auf den großen Positionen weiter stärken.

„Die Mannschaft befindet sich in einer sehr guten Entwicklung und hat einen Lauf. Aber wir müssen auch realistisch bleiben und dürfen die Verletzungsprobleme auf der großen Position nicht auf die leichte Schulter nehmen“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport.

„Wir mögen an Kenny seine Beweglichkeit und Variabilität, die es ermöglicht, ihn auf den großen Positionen bis runter auf die Small Forward Position einsetzen zu können. Mit ihm vergrößert sich nicht allein unsere Rotation auf den großen Positionen, sondern wir gewinnen auch an Qualität und machen so einen weiteren Schritt, um die weitere Entwicklung und die bisherigen guten Ergebnisse abzusichern“, beschreibt Stephan Baeck die Gedanken zur Verpflichtung von Baptiste..

 

Nicolas Bretzel und Kirchheim verlängern ihre Zusammenarbeit

Der Vertrag zwischen den Bozic Knights und Center Nico Bretzel wird bis Saisonende verlängert. Damit steht der 2,12m große Ritter den Teckstädtern in der Rückrunde und für eventuelle Playoffs der Saison 2025/2026 zur Verfügung.

Zunächst als Interimslösung bis zum Ende der Hinserie gedacht, hat sich die Partnerschaft der Knights mit dem ehemaligen Deutschen Meister und langjährigen Bundesligaakteur Nico Bretzel zu einer Erfolgsgemeinschaft entwickelt. Zum Ende der Vorsaison verletzte sich Lukas Zerner im Trikot der Dresden Titans. Zunächst wurde von einer mehrwöchigen Pause ausgegangen, die neuerliche Diagnose einer Schambeinentzündung etwa zwei Monate später, erschwerte die Situation enorm und verlängerte die Zwangspause auf mehrere Monate.

Niemand konnte genau vorhersagen, wie lange der eigentlich geplante Neuakteur der Ritter ausfallen werden würde. Nachdem keine Besserung eintrat, mussten die Verantwortlichen reagieren und suchten kurz vor Saisonstart nach Ersatz. Eine schwierige Aufgabe, wenn man bedenkt, dass einige junge deutsche Centertalente in die USA ans College wechselten und der Markt daher härter den je umkämpft war.

Die Schwaben wurden direkt vor ihrer Haustüre fündig. Von Bundesligist ratiopharm Ulm wechselte Nico Bretzel in die Teckstadt. Der bundesligaerfahrene und ca. 110 kg schwere Korbspieler verbrachte seine gesamte bisherige Karriere bei den Ulmern. Nun sollte der erste Schritt an einen anderen Arbeitsplatz, mit mehr Verantwortung und mehr Spielzeit, folgen.

Nach holprigem Saisonstart haben sich Bretzel und Co. gefangen und acht der letzten zehn Pflichtspiele teilweise eindrucksvoll gewonnen. Damit stehen die Korbjäger in der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf dem 6. Tabellenplatz. Dem Platz, der vorbehaltlich der Playoffs, für eine Teilnahme am Pokal 2026/2027 berechtigt. „Die letzten zwei Monate waren sehr gut. Die Mannschaft hat sich gefunden. Die Playoffs zu erreichen wäre schon verrückt, aber sich für den Pokal zu qualifizieren unglaublich,“ sagte Knights Sportchef Chris Schmidt.

In den vergangenen beiden Jahren scheiterten die Knights nur knapp daran. In der Vorsaison gelang die Qualifikation zu den Playoffs trotz Punktgleichheit mit Platz sechs, sieben und acht aufgrund des direkten Vergleichs nicht und im Jahr zuvor sorgte der Siebtplatzierte aus Karlsruhe mit einem Überraschungserfolg in der ersten Playoffrunde gegen Giessen, dass die Schwaben die sichergeglaubte Qualifikation auf Platz sechs nach der Hauptrunde doch noch verloren.

„Wir haben noch eine komplette Rückrunde und viele schwierige Aufgaben vor uns. Wir müssen jede Einzelne seriös angehen und dann kucken wir, was dabei herauskommt,“ sagt Schmidt. Dabei soll Nico Bretzel helfen und einen entscheidenden Faktor darstellen. Mit 8,6 Punkten und 5,6 Rebounds pro Partie leistet der Publikumsliebling einen wichtigen Beitrag für den momentanen Erfolg der Ritter. Immer häufiger wird sein Impact auf das Ritterspiel deutlich.

Zu Saisonbeginn wurde der 26-jährige von kleineren Blessuren ausgebremst. „Es war klar, dass Nico ein wenig Zeit braucht, um sich an eine neue Rolle, mehr Verantwortung und eine andere Liga zu gewöhnen. Diesen Prozess hat er gut abgeschlossen und wir hoffen, dass er eine stabile Konstante für uns in der Rückrunde sein kann. Das werden nicht immer herausstechende Statistiken zeigen, sondern vielmehr seine Verfügbarkeit und körperliche Stabilität,“ ergänzt Schmidt.

Seit einigen Wochen zeigt die Leistungskurve nach oben und der ehemalige Ulmer hat sich gut ins System von Head Coach Perovic eingefügt. Der „Routinier“ freut sich ebenfalls über die Vertragsverlängerung. „Das Vertrauen des Vereins bedeutet mir viel und ich bin motiviert, weiter alles für das Team und unsere gemeinsamen Ziele zu geben. Ich bin sehr gespannt, was diese Saison noch passiert,“ so Bretzel.

 

Uni Baskets verstärken ihre Rotation mit Philip Alston

Die Uni Baskets Münster haben auf ihre Verletzungsmisere reagiert und einen Ersatz für langfristig ausfallende Leistungsträger perfekt gemacht. Philip Alston kommt von den Wisconsin Herd aus der NBA G-League in die westfälische Universitätsmetropole. Der 24-jährige US-Amerikaner gilt als Wunschlösung bei den Uni Baskets, weil er sowohl enorme Physis in die Spielweise des Zweitligisten einbringen wird als auch flexibel die Positionen drei, vier und fünf einnehmen kann.

Philip Alston bestritt in dieser Saison fünf Spiele für die Wisconsin Herd in der NBA G-League. Dabei erzielte der Forward im Schnitt 6 Punkte und 4 Rebounds in 19,3 Minuten pro Spiel, bevor ihn eine Handverletzung Ende November vergangenen Jahres ausbremste. Davor war der 24-Jährige bei den Milwaukee Bucks in der NBA-Summer League aktiv und spielte von 2022 bis 2024 für die Loyola Ramblers von der Loyola University Chicago in der „Atlantic 10 Conference“ der NCAA I.

In 60 Partien für die Ramblers sorgte er für durchschnittlich 13,6 Punkte und 5,1 Rebounds. Alston begann 2019 seine College-Karriere bei den California Vulcans (Pennsylvania Western University, California) in der NCAA II, für die er bis 2022 spielte und 21,0 Punkte und 10,8 Rebounds pro Spiel auflegte.

„Ich denke, dass Philip uns mit seiner positiven, energetischen Art auf und neben dem Feld für die schweren Aufgaben sehr gut zu Gesicht steht“, erklärte Manager Helge Stuckenholz den Transfer zur Erweiterung der Baskets-Rotation. Nach den Ausfällen von Adam Touray, Julius Ferber und zuletzt noch Bo Hodges „war offensichtlich, dass wir eine kurze Rotation haben“, erläuterte Götz Rohdewald die sportlichen Beweggründe, die für Philip Alston sprachen.

Der Cheftrainer der Uni Baskets freut sich auf einen wichtigen Baustein für den Frontcourt seiner Mannschaft: „Philip ist ein kräftiger, physischer Spieler, der jetzt kein reiner Fünfer ist. Aber er kann die Position spielen, kann aber auch die Vier spielen, auch auf die Drei gehen. Er ist sehr flexibel. Von daher musste es ein flexibler Spieler sein, der einige Themen abdeckt, bei denen wir Probleme haben.“ In Philip Alston erweitern die Münsteraner ihren Kader ebenso in der Abwehrarbeit.

Alston, der die Nummer 55 tragen wird, trainiert bereits mit der Mannschaft. Abzuwarten bleibt noch, bis wann alle Formalitäten bis zur Spielberechtigung vollzogen sind. Kein Problem dagegen stellen die aktuellen Wetterverhältnisse in Münster für den Neuzugang dar. „Ich bin aus Ohio, das kalte Wetter bin ich gewöhnt“, sagte Phlipp Alston mit einem  Lächeln kurz vor dem Hochball gegen Nürnberg.

 

Verstärkung auf Point Guard-Position: Paderborn verpflichtet Balsa Veljic

Die Paderborn Baskets haben auf das erneute Verletzungspech auf der Point Guard-Position reagiert. Nach den Ausfällen von Branden Maughmer (Oberschenkelverletzung), der bis Ende des Jahres fehlen wird, und von Nachverpflichtung Eyassu Worku (Meniskusverletzung) wurden die Ostwestfalen noch einmal auf dem Transfermarkt tätig: Für die kommenden zwei Monate wird der europaerfahrene dänische Point Guard Balsa Veljic das Team verstärken.

Balsa Veljic – 1.85 Meter groß – wurde am 21. Juni 2000 im dänischen Ballerup geboren. Seine Profikarriere startete er 2018 bei den Vaerlose Blue Hawks, für die er sechs Jahre lang in der höchsten dänischen Basketballliga als Point Guard die Fäden zog. 2024 wechselte der 25jährige zum Ligakonkurrenten Svendborg Rabbits. Zuletzt war Veljic fünf Spiele lang Teil des Kaders im montenegrinischen Club BC Primorje 45; jetzt folgte der Wechsel zu den Paderborn Baskets.

Dominik Meyer, Geschäftsführer Paderborn BASKETS: „Nach den Ausfällen von Branden Maughmer und Eyassu Worku hatten wir das Gefühl, zu schmal besetzt zu sein und mussten dafür eine Lösung finden. Wir haben zunächst versucht, mit positionellen Umstellungen diese Ausfälle zu kaschieren, aber das war alles sehr aus der Not heraus geboren. Deswegen mussten wir reagieren und haben uns entschlossen, Balsa für zwei Monate nachzuverpflichten.“

Milos Stankovic, Head Coach Paderborn BASKETS: „Durch die unerwartete Verletzung von Eyassu mussten wir reagieren. Wir sind froh, dass wir Balsa gefunden haben und der Verein es auch ermöglicht hat, so kurzfristig auf die Lücke im Kader zu reagieren. Balsa ist ein Pass-First Point Guard, der als smarte Spielerpersönlichkeit das Spiel sehr gut steuern kann. Das gibt uns die wichtige Flexibilität auf den Guard-Positionen, um dort besser rotieren zu können.“

Balsa Veljic: „Ich freue mich sehr, hier zu sein und für die Baskets auf dem Parkett zu stehen. Paderborn hat eine große Basketballtradition. Daher kann es kaum erwarten, loszulegen und dem Club zu helfen. Ich bin dankbar für diese Chance.“

 

Vertrag von Caleb Zurliene aufgelöst

Caleb Zurliene und die Uni Baskets Münster gehen ab sofort getrennte Wege. Der Vertrag des 23-Jährigen wurde vorzeitig aufgelöst. Beide Seiten haben einvernehmlich einer Vertragsauflösung zugestimmt. Dies gab Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets, bekannt.

„Caleb hatte die ganze Zeit mit Problemen im unteren Rücken zu kämpfen, die ihn nie die 100 Prozent seiner Qualitäten haben erreichen lassen“, erläuterte Helge Stuckenholz die Beweggründe.

„Als er sagte, er würde gerne das Kapitel in Münster beenden, Weihnachten bei seiner Familie sein und wieder komplett fit werden wollen, haben wir seinem Wunsch entsprochen. Für seine Zukunft wünschen wir ihm nur das Beste“, sagte Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets.

 

Neuer Point Guard für die Merlins

Zum Jahreswechsel waren die HAKRO Merlins Crailsheim auf dem Transfermarkt aktiv und haben mit Xavier Johnson einen neuen Point Guard gefunden. Der 25-Jährige kehrt nach Stationen in Spanien und Frankreich nun nach Hohenlohe und unterschreibt bei den Zauberern einen Vertrag bis Saisonende.

Im Bundesstaat Virgina aufgewachsen durchlief Johnson dort die ersten Jahre seiner akademischen und sportlichen Laufbahn. Nach seiner Highschool-Zeit bei der „Episcopal School“ schloss er sich für drei Jahre den George Mason Patriots an. Vor allem in seinem dritten Jahr legte der Point Guard mit 7,7 Punkten, 4,1 Rebounds und 4,6 Assists ordentliche Allround-Zahlen auf, entschied sich dann aber für einen nach Illinois.

In der ersten Saison bei den Southern Illinois Salukis fügte er sich mit 7,5 Punkten gut ein. Seinen Durchbruch erlebte Xavier Johnson dann in seinem Abschlussjahr. Dort führte er sein Team in nahezu allen Spielen als Topscorer an und spielte sich mit durchschnittlich 22,2 Punkten, 4,1 Rebounds, 6,1 Assists und 1,5 Steals ins Rampenlicht der europäischen Ligen.

Seine professionelle Basketballkarriere begann dann im Sommer 2024 im nordspanischen Baskenland bei Acunsa Gipuzkoa – unter anderem als Teamkollege des Hagener Centers N’guessan. In der starken zweiten spanischen Liga überzeugte der Merlins-Neuzugang mit 11,2 Punkten, 3.3 Rebounds, 3,1 Assists und erreichte mit seinem Team als Hauptrundenachter die Playoffs.

Nach dem Aus in der ersten Runde schloss sich Johnson im vergangenen Sommer dem französischen Zweitligisten Orléans an. Dort absolvierte er die ersten elf Ligaspiele in kleinerer Rolle, ehe er nun für seine dritte Auslandsstation nach Deutschland wechselt.

„Ich habe mich für einen Wechsel zu den Merlins entschieden, um mehr Verantwortung zu übernehmen. Ich möchte dem Verein dabei helfen, aufzusteigen. Mir gefällt die Herausforderung, daher werde ich viel und hart arbeiten“, sagt der neue Aufbauspieler der Zauberer.

„Wir freuen uns ungemein, dass es mit Xavier Johnson geklappt hat. Xavier ist ein echter Point Guard. Ein Spieler, der seine Mitspieler besser macht und über einen hohen Basketball-IQ verfügt. Er hat seine Stärken auch in der Verteidigung und kann über das ganze Feld aggressiv und physisch verteidigen. Von daher sind wir sehr glücklich, dass er sich für uns entschieden hat. Wir freuen uns, dass er Teil der Merlins-Familie ist“, sagt HAKRO Merlins Headcoach David McCray.

 

46ers lösen Vertrag mit Junakovic auf

Basketball-Zweitligist GIESSEN 46ers hat den Vertrag mit Pointguard Martin Junakovic in beiderseitigem Einvernehmen zum 31. Dezember 2025 aufgelöst.

Der kroatische Regisseur, kurz vor Saisonbeginn von GKK Sibenik nach Mittelhessen gekommen, hatte sich Mitte November im Rotkreuz-Krankenhaus in Frankfurt einer Operation an der linken Hüfte unterziehen müssen. Danach ging er in Reha. Für ihn hatte der Altmeister den früheren Crailsheimer Devon Goodman verpflichtet.

Martin Junakovic bestritt die ersten sechs ProA-Partien sowie das Match im BBL-Pokal gegen RASTA Vechta für Gießen. Im Durchschnitt stand er 19 Minuten auf dem Parkett und steuerte sechs Punkte sowie drei Assists zum Gelingen bei. Die 46ers wünschen Martin Junakovic bei seiner Genesung alles nur erdenklich Gute.