Nach Leihe: Ben Uzoma wechselt fest zu den ART Giants

Die ART Giants Düsseldorf haben eine weitere Baustelle im Kader für die kommende Saison geschlossen und Ben Uzoma fest verpflichtet. Zuletzt war der 22-Jährige in der Rückrunde der abgelaufenen Spielzeit vom Regionalligisten DeutzerTV ausgeliehen.

Düsseldorf, den 28.07.2021. Mit zehn Einsätzen gehörte Uzoma in der Rückrunde der Saison 2020/21 als Leihspieler zur festen Rotation der Giganten. Dabei wusste „Big Ben“ sein Potenzial häufig unter Beweis zu stellen und spielte vor allem defensiv unter den Körben teils stark auf. Erst kurz vor der Wechselfrist schloss sich der junge Centerspieler dem ProB-Ligisten aus Düsseldorf an, da man im Verein auf die Verletzung von Mannschaftskapitän Sebastian Kehr reagieren musste. Wegen seiner Einsätze auf dem Parkett und den starken Trainingsleistungen konnte Uzoma die Verantwortlichen so überzeugen, dass der Centerspieler für die kommende Spielzeit nun fest verpflichtet wurde.

Florian Flabb (Headcoach): „Ben kam letzte Saison kurz vor der Wechselfrist zur Rückrunde aus der Regionalliga zu uns und konnte sich von Woche zu Woche mehr an das höhere Niveau in der ProB gewöhnen und phasenweise auch Akzente setzen. In der kommenden Saison möchten wir darauf aufbauen und Ben weiterentwickeln. Mit seiner Größe und Physis wird er unserem Spiel eine weitere Dimension geben, die uns vor allem unter den Körben helfen wird.“

Ben Uzoma: „Ich freue mich sehr über meinen Verbleib in Düsseldorf. Schon im März hat mich das Team super aufgenommen und die Atmosphäre war immer klasse. Nächste Saison möchte ich persönlich die nächsten Schritte gehen, um dem Team bestmöglich weiterhelfen zu können. Als Mannschaft wollen wir uns natürlich so gut wie möglich platzieren und das komplette Potenzial aus uns herausholen.“

Quelle ART Giants Düsseldorf

Abschied: Konstantin Kovalev verlässt Bernau

Fünf Jahre stand Konstantin Kovalev für das Team von LOK BERNAU in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auf dem Feld. In der kommenden Saison wird der 26-jährige Berliner nicht mehr zum Team gehören. Kovalev wird sein Studium mit einem Auslandssemester in Lille (Frankreich) beenden.

Konstantin Kovalev war zuletzt der dienstälteste Spieler im Bernauer ProB-Team. Er stand in den letzten fünf Jahren in 98 Spielen für LOK BERNAU auf dem Feld. Der Flügelspieler wurde von Trainer René Schilling vor allem intelligenter Verteidiger geschätzt. Darüber hinaus verbindet die beiden eine lange gemeinsame Vergangenheit.  

Wie der Coach selbst hat auch Kovalev Cottbusser Wurzeln. 2006 brachte Schilling den damals 11-jährigen, großgewachsenen Kovalev zum Basketball und kennt ihn seit er das erste Mal einen Ball in der Hand gehalten hat. Mit Talent und viel Trainingsfleiß schaffte er es 2009 an die Berliner Elitesportschule und in die ALBA Jugend, wo er in der NBBL und Regionalliga zum Einsatz kam. Bis 2015 durchlief er das Nachwuchsprogramm von ALBA BERLIN. Konstantin Kovalev kam 2016 aus der ProB Süd zur LOK, wo er ein Jahr lang für die Licher BasketBären spielte und zum Bundesligakader der Gießen 46ers gehörte.  

LOK-Coach René Schilling: „Uns verlässt der dienstälteste Spieler des Teams, dazu auch noch ein Cottbusser, den ich selbst lange trainiert habe. Seine Erfahrung und natürlich auch die Führungsqualitäten in der Defensive werden uns fehlen. Wir sind lange freundschaftlich verbunden und werden natürlich auch in Kontakt bleiben. Auf Konsti wartet in seiner beruflichen Karriere abseits des Sports nun aber der nächste Schritt. Ich wünsche ihm alles Gute!“  

Konstantin Kovalev: „Ich werde ab August zum Studieren nach Lille gehen und dort meinen Abschluss vollenden. Hier in Berlin bin ich schon mit allem durch und werde dort gleichzeitig dann auch meine Bachelorarbeit schreiben. Ich möchte allen Fans von LOK für die vielen tollen Jahre von Herzen danken! Natürlich habe ich mir, wie wahrscheinlich wir alle, eine schönere „letzte“ Saison gewünscht, um mich auch von Euch noch einmal gebührend verabschieden zu können. Das müssen wir das wohl nächstes Jahr noch nachholen.“  

Teammanager Christian Leschke: „Mit Konsti verlässt uns ein routinierter Spieler auf den wir jederzeit in den vergangenen 5 Jahren zählen konnten. Leider zieht es Dich aus beruflichen Gründen in die Ferne. Dazu wünschen wir Dir von ganzem Herzen alles Gute und viel Erfolg. Die Lok Familie wird Dich vermissen, bis bald mal wieder in Bernau!“

Quelle: LOK BERNAU

Erster Neuzugang: Andrew Onwuegbuzie kommt von der BG Göttingen

Premiere bei den WWU Baskets: Mit Andrew Onwuegbuzie wird zur kommenden Saison erstmals ein Spieler aus der easyCedit BBL das Trikot der Münsteraner tragen und den Ballvortrag verstärken. „Immer wenn ich über Münster mit anderen Spielern gesprochen habe, wurde über die Fankultur und die volle laute Halle gesprochen. Ich freue mich, das live zu erleben“, so der 26-jährige Shooting Guard. Zusätzlich wird Onwuegbuzie seine akademische Ausbildung an der WWU Münster weiterführen, seinen Master mit der Fächerkombination Sport und Englisch für das Lehramt angehen.

„Andrew ist ein weiterer Ballhandler, den wir dringend benötigten. Menschlich wird er fantastisch ins Team, die WWU und nach Münster passen“, kommentiert Helge Stuckenholz den Transfer des 50-fachen BBL-Spielers. Und dieser erklärt: „Ich freue mich, die Jungs, welche schon länger in Münster spielen, kennenzulernen und mit Ihnen Spiele zu gewinnen. Mein Ziel ist es mich schnell an das Team zu gewöhnen, dessen Stamm Jahr für Jahr funktioniert hat. Ich will mich einordnen, mein Wissen und Können beisteuern.“

Der Shooting Guard mit Faible für Teambasketball beschreibt seine Spielweise wie folgt: „Ich bin sehr flexibel auf dem Spielfeld, kann von außen treffen, Pick’n’Roll lesen und bin ein großer Fan von Ballbewegung und Teambasketball. Wenn der Ball läuft hat jeder Spaß, egal wer am Ende die Punkte macht. Ich bin ein sehr kommunikativer Spieler, der sowohl in der Defensive als auch in der Offensive alles tut, damit alle fünf Spieler auf dem Feld gemeinsam funktionieren. Defensiv probiere ich mit guten Händen und guter Antizipation Laufwege zu lesen. Ich bin vielleicht nicht der auffälligste Spieler, der große Highlights produziert, aber ich übernehme gerne Verantwortung.“

Andrew Onwuegbuzie tifft bei den WWU Baskets mit Neu-Headcoach Björn Harmsen ebenfalls auf einen gebürtigen Göttinger.. „Ich bin gespannt darauf, mit einem erfahrenen, gebürtigen Göttinger BBL-Trainer zu arbeiten, der Erfolge feiern konnte, von denen viele nur träumen. Ich kenne seine Spielweise bereits aus den Jenaer Zeiten. Es war schneller, aber smarter Team-Basketball. Ich freue mich, zu sehen, wie er jetzt spielen möchte und ein Teil davon zu sein“, so der erste Neuzugang der WWU Baskets. Wunschlösung sei, „über die reguläre Saison ein Teamgefüge aufbauen, welches uns dann ermöglicht, die Liga zu überraschen“. Der 26-Jährige stellt das Team in den Mittelpunkt, das aber auch von der Verbesserung der Individualleistungen profitiere: „Persönlich will ich mich Siegen unterordnen und von Woche zu Woche zu denken, nur so kann man langfristig Erfolg haben! Ich weiß was ich kann, und will von Tag zu Tag besser werden.“

Nicht nur persönlich im Basketball möchte er sich verbessern, sondern mit seinem zukünftigen beruflichen Engagement insbesondere soziale Verhältnisse verbessern helfen: „Ich habe gerne Einfluss auf andere Menschen und hoffe mit dem Lehrerberuf soziale Verhältnisse der Schülerinnen und Schüler zu verbessern und sie auf das Leben vorzubereiten.“

Andrew Onwuegbuzie lernte das Basketballspielen in der Nachwuchsabteilung des ASC Göttingen. Für den ASC spielte er mit 16 Jahren in der Saison 2012/13 erstmals in der ersten Regionalliga und schaffte den Sprung ins Aufgebot der BG Göttingen. Mit den „Veilchen“ stieg er in der Saison 2013/14 als Meister der 2. Bundesliga ProA in die Basketball-Bundesliga auf. Onwuegbuzie kam im Meisterjahr auf fünf ProA-Einsätze für die BG und spielte vorrangig für den ASC in der Regionalliga sowie in der Göttinger U19-Jugendmannschaft in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga. In der BBL bestritt er zwischen 2014 und 2016 41 Erstliga-Spiele für die „Veilchen“. Im Sommer 2016 verließ er seine Heimatstadt und wechselte zum Zweitliga-Rückkehrer Ehingen/Urspring, kehrte zur Saison 2017/18 für sein Studium nach Göttingen zurück und schloss sich dem ASC 1846 Göttingen (1. Regionalliga) an. In der Vorbereitung auf das Spieljahr 2020/21 fand Onwuegbuzie wieder Aufnahme in das Bundesliga-Aufgebot der BG Göttingen und absolvierte weitere BBL-Partien. In der 3×3-Variante des Basketsballs spielte er erfolgreich für das Göttinger Uni-Team, mit dem er und seine damaligen ASC-Teamkameraden bei der Studenten-WM in China mitwirkten.

Quelle: WWU Baskets Münster

VORFREUDE AUF DIE PRO B NORD – STEFFEN HAUFS HAT BIS 2022 BEI DEN SBB BASKETS VERLÄNGERT

Eine neue Planungswoche in Wolmirstedt hat begonnen. SBB Baskets Headcoach Eiko Potthast ist intensiv dabei, den Kader für die Saison 2021/2022 in der BARMER 2.Bundesliga Pro B Nord zusammenzustellen.

Im Team-Puzzle ist die nächste Vertragsverlängerung von einem Spieler eingefügt. „Alle sind super froh, dass wir mit Steffen Haufs bis 2022 verlängern konnten und mit ihm in der nächsten Saison spielen. Wir bringen Kontinuität in die Mannschaft und können viele Spieler der vergangenen Saison halten. Die Jungs wissen, was sie bei den vorhandenen Rahmenbedingungen am Standort haben und was sie bekommen. Von daher ist die Vertragsverlängerung von Steffen ein weiterer wichtiger Schritt im Hinblick auf die kommende Saison”, sagt Eiko Potthast.

HALLO NACH GREVENBROICH! „Bei meinen Eltern mache ich Urlaub“, erzählte Steffen in diesen Tagen und blickt schon voraus. „Vor 1,5 Jahren bin ich zu den SBB Baskets Wolmirstedt gekommen, um aufzusteigen. Das haben wir geschafft. Mein Ziel ist nun, dass ich erfolgreich mit den Jungs in der Pro B spielen will.“ Der Auftakt ist gleich fast ein „Heimspiel“ am 25.September um 19 Uhr bei der SG ART Giants Düsseldorf.

Die Landeshauptstadt liegt nur rund eine halbe Stunde Fahrtzeit von Steffens Heimatstadt Grevenbroich entfernt.
Perfekt für den SBB Baskets-Kader 2021/22 sind: Robert Sturcel, Marius Gumpert, Steffen Haufs, Philipp Lieser, Bill Borekambi, Jordan Talbert, Jeramie Woods.

Quelle: SBB Baskets Wolmirstedt

Tidjan Keita komplettiert den Kangaroos-Kader

Das Puzzle ist komplett: Der 23-jährige Franzose Tidjan Keita komplettiert den Kader der Iserlohn Kangaroos für die Saison 2021/22 der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Er ist der absolute Wunschkandidat von Headcoach Dennis Shirvan. Und bringt den Waldstadt Basketballern die zusätzliche Athletik, die sie gesucht haben. 

Tidjan Keita hat Power. Wie viel Power und Potenzial in ihm stecken, hat er nicht zuletzt in der Saison 2019/20 bewiesen, als er für den BBC Coburg in der Südstaffel der ProB auf Korbjagd ging. 15,7 Punkte erzielte er durchschnittlich, sammelte zudem 7,5 Rebounds ein und verteilte knapp zwei Assists. Das sind jedoch nicht die beeindruckendsten Zahlen des jungen Franzosen.

Mit einer Spannweite von 2,17 Metern ist der athletische Vierer ein Albtraum für jeden Gegenspieler. Auf beiden Seiten des Feldes. Ebenso beeindruckend ist, dass er den Basketball erst mit 16 Jahren für sich entdeckt hat. Entsprechend rasant ist seine Entwicklung. Nach seinem Gastspiel in Coburg wechselte Tidjan Keita zu den VfL Kirchheim Knights in die ProA, kam dort aber nicht richtig zum Zug. Trotzdem hat er sich auch bei den Rittern weiterentwickelt. Auch Kirchheims Coach Igor Perovic ist voll des Lobes, wenn er über Keita spricht: „Tidjan hat enormes Talent und viel Upside. Er kann alle Positionen verteidigen, ist athletisch, groß, schnell, hat das Ballhandling eines Guards. Durch seine Flexibilität ist er ein sehr moderner Spieler, der einen Unterschied ausmachen kann. Er bringt Fähigkeiten mit, die schwer zu finden sind.“

Und genau diese Fähigkeiten sieht auch Kangaroos-Headcoach Dennis Shirvan in dem 23-Jährigen: „Nach langem, intensiven Video- und Spielerstudium war Tidjan der Spieler, der mir am meisten ins Auge gestochen ist. Und der mit seinen Fähigkeiten perfekt in unser Team passt. Zudem ist er ein wirklich feiner, sympathischer Kerl.“

Der 2,07 Meter große Forward ist ein Energizer. „Ich hasse es zu verlieren. Also werde ich in jedem Spiel alles dafür tun, damit wir das Feld als Sieger verlassen können. Es ist bereits meine dritte Station in Deutschland. Und ich freue mich sehr darüber, in Iserlohn die Chance für diese Saison zu erhalten“, sagt Tidjan Keita.

Bevor er allerdings nach Deutschland kam, wurde er von den Phoenix Suns, die erst vor wenigen Tagen den Kampf um die NBA-Championship gegen die Milwaukee Bucks verloren haben, zur NBA-Summer League eingeladen. Und war auch für das G-League-Team der Suns vorgesehen. Nach seinem Ausflug in die Staaten kehrte Keita zurück nach Frankreich, wo er für GET Vosges auflief, um dann schließlich im Dezember 2019 in Coburg zu landen. „Ich bin sehr gespannt darauf, endlich meine Teamkollegen kennenzulernen. Bislang weiß ich, dass es eine eingeschworene und eingespielte Truppe ist. Und ich denke, dass das ein ganz wichtiger Punkt für unser Spiel und unseren gemeinsamen Erfolg als Team sein wird“, so der Power Forward.

Er kann das Spiel schnell machen, mit dem Ball umgehen – und spektakulär finishen. „Außerdem kann ich das Feld für meine Mitspieler breiter machen“, sagt Keita. Denn auch aus der Distanz kann er eine Verteidigung vor Probleme stellen, da sein Distanzwurf mehr als solide ist. Aktuell befindet sich der junge Franzose mit afrikanischen Wurzeln noch für die Nationalmannschaft Guineas beim Africa Cup im Einsatz, so dass er erst in ein paar Wochen in Iserlohn ankommen wird. Doch trotz der räumlichen Distanz steht er im engen Austausch mit Headcoach Shirvan. „Ich freue mich sehr darauf, mit den Kangaroos loszulegen“, so Keita. Und Shirvan ergänzt: „Tidjan wird uns einen enormen Push geben. Er möchte sich entwickeln – und ist deshalb bei uns genau richtig. Er ist ein unglaublicher Athlet, ein bissiger Verteidiger. Einfach ein Typ, an dem wir in Iserlohn sehr viel Spaß haben werden.“

Team Iserlohn Kangaroos Saison 2021/2022:  #2 Elias Marei, #3 Emil Loch, #7 Joshua Dahmen, #8 Emanuel Francisco, #10 Toni Prostran, #11 Moritz Hübner, #13 Tidjan Keita, #15 Linus Trettin, #17 Alexander Möller, #19 David Pavljak, #20 Jonas Buss, #21 Benjamin Dizdar, #22 Ruben Dahmen, #55 Moritz Schneider, HC Dennis Shirvan

Quelle: Iserlohn Kangaroos

Neuer Vertrag für Bela Wenczel

Berliner Forward Bela Wenczel bleibt für weiteres Jahr bei den Dresden Titans | Der 20-Jährige geht damit in seine zweite Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB

Die Dresden Titans setzen in ihrer Saisonpause weiterhin auf Konstanz. Mit Bela Wenczel verlängert das nächste junge Talent bei den “Titanen”. Das 1,95 Meter große und 97 Kilogramm schwere Kraftpaket will in seinem zweiten Jahr an der Elbe voll durchstarten und konstanter seine Leistung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB abrufen.

Das wünscht sich auch sein Trainer Fabian Strauß für und von ihm: “Bela hat einen guten Körper und die passende Athletik für die ProB. Das muss er jetzt aggressiver und besser ausnutzen, sein Spiel an den Männerbereich anpassen. Zudem statten wir ihn mit einer Doppellizenz für die 2. Regionalliga aus, damit er, falls erforderlich, genügend Spielpraxis bekommt.”

In seinem ersten vollen Jahr im Profibereich kam der gebürtige Berliner immerhin auf 18 Einsätze mit im Schnitt knapp acht Minuten Einsatzzeit. Und immer mal wieder ließ der sympathische Lockenkopf seine beachtliche Athletik und Kraft aufblitzen, wenn er brachial zum Dunk einflog oder sich am Block gegen gestandene Männer keinen Zentimeter in der Verteidigung bewegen ließ. Das will der 20-Jährige kommendes Jahr noch viel häufiger zeigen: “Ich möchte meinen Wert im Team steigern, möchte eine größere Rolle einnehmen und mich bestmöglich entwickeln. Dafür ist Dresden weiterhin der perfekte Standort für mich.”

Abseits vom Feld hatte Bela zunächst den Studiengang “Molekulare Biologie und Biotechnologie” an der TU Dresden aufgenommen. “Ich habe dann aber relativ schnell gemerkt, dass dieses Fachgebiet nicht meinen Vorstellungen entspricht. Dementsprechend wechsle ich im kommenden Semester zu Architektur, ebenfalls an der TU.”

In den kommenden Wochen werden wir Stück für Stück alle weiteren Dresden Titans 2021/2022 präsentieren. Das ist der bisher bekannte Kader:

Big Men: Georg Voigtmann

Forwards/Wings: Arne Wendler, Julius Stahl, Bela Wenczel

Guards: Daniel Kirchner, Bryan Nießen, Nico Wenzl, Georg Kupke


Quelle: Dresden Titans

Oshane Drews geht seinen Weg als Drache weiter

Oshane Drews wird auch in der Saison 2021/22 das Trikot der Dragons Rhöndorf überstreifen. Der athletische Combo-Guard geht damit in seine zweite Spielzeit am Bad Honnefer Menzenberg.

Der 20 Jahre alte und vielseitig einsetzbare Guard war im vergangenen Sommer aus dem Basketball-Programm der Basketball Löwen Braunschweig zu den Dragons gewechselt. In seiner durch die Corona-Pandemie stark verkürzten Premieren-Saison kam Oshane Drews aufgrund von Blessuren auf lediglich zwei Einsätze im Trikot der Dragons, in denen er jedoch mit durchschnittlich 11 Punkten und 4 Assists sein enormes Potential mehr als nur andeuten konnte.

Nach einer langen Offseason will der 1,98 Meter große Drache nun erneut angreifen und sich auf dem Parkett der ProB erneut beweisen. Gänzlich unbekannt ist die dritthöchste Spielklasse der Basketball-Republik für Oshane Drews jedoch nicht, konnte er doch in der Spielzeit 2017/18 im Trikot des RSV Eintracht Stahnsdorf mit gerade einmal 16 Jahren solide 6,7 Punkte in der ProB Nord auflegen.

Ausgestattet mit einer Doppellizenz wird Oshane Drews zudem 2021/22 im erweiterten Bundesliga-Kader von Kooperationspartner Telekom Baskets Bonn stehen.
Yassin Idbihi (Geschäftsführer Sport & Associate Headcoach): „Oshane konnte in der vergangenen Saison andeuten welches Potential er besitzt und wir werden nun gemeinsam daran arbeiten, dass er dieses in der ProB voll entfalten kann. Oshane bringt alle Veranlagungen für einen sehr guten Basketballer mit und ich freue mich sehr, dass wir mit ihm weiterhin einen weiteren jungen deutschen Basketballer in unseren Reihen haben.“

Julius Thomas (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Bei Oshane war schon im letzten Jahr zu sehen, was für einen positiven Einfluss er auf das Spiel haben kann. Seine Athletik, die gepaart ist mit einem wahnsinnigen Spielverständnis, macht ihn zu einem unglaublich effektiven Spieler. Darüber hinaus freue ich mich, dass wir ihn als sehr positiven Charakter und hervorragendem Teammate weiterhin an Board haben.“


Profil
Name: Oshane Drews
Position: Guard
Geburtsdatum: 01.04.2001
Größe: 1,98 Meter
Nationalität: deutsch


Der aktuelle Kader der Dragons Rhöndorf:

Nicolas Buchholz, Marek Mboya Kotieno, Bruno Albrecht, Nikola Petojevic, Paul Albrecht, Ousmane Ndiaye, Ralph Immacule Hounnou, Esli Edigin, Oshane Drews

Quelle: Dragons Rhöndorf

Re-Start in klarer Rolle: Adam Touray verlängert bei den WWU Baskets

Adam Touray bleibt in der Heimatstadt: Der gebürtige Münsteraner und die WWU Baskets haben sich auf eine Verlängerung des ausgelaufenen Vertrages geeinigt. Das Vertrauen des Clubs weiß der Center zu schätzen. „Es ist etwas komisch im Sommer in Münster zu sein und zu wissen, dass es nicht die letzten Wochen sind, bevor es wieder losgeht. Normalerweise hab ich Ende Juli immer meine Taschen gepackt und bin umgezogen. Deswegen bin ich etwas entspannter und kann mich besser drauf konzentrieren, mich auf die Saison vorzubereiten“, freut sich der 27-Jährige.

„Mit seiner ganz klaren Rolle als erster Big Man, werden wir einen ganz anderen Adam als letzte Saison sehen, die für ihn aus vielerlei Gründen sehr schwierig war“, setzt Manager Helge Stuckenholz auf einen Neustart Tourays. Dieser war zu Beginn der vergangene Saison nach Münster zurückgekehrt und hatte Verletzungsprobleme. Sechs Wochen fiel der Center nach einem Innenbandriss im Knie aus (zur Extra-Meldung). „Ich wünsche mir natürlich, dieses Jahr verletzungsfrei zu bleiben. Damit hatte ich ja sehr Pech“, so Adam Touray.

Der aus dem UBC-Nachwuchsprogramm stammende Touray sammelte seine ersten Meriten im Herrenbereich beim UBC Münster – den heutigen WWU Baskets – bereits gemeinsam mit Jan König und Andrej König. „Mit Andrej und Jan habe Ich ja schon in ihren ersten zwei Jahren hier in Münster zusammen gespielt und schon damals waren sie super wichtig fürs Team. Ihre Trikotnummern werden zurecht nicht mehr vergeben“, zollt Touray der zu Ende gegangenen achtjährigen „Könige“-Ära Respekt (zur Extra-Meldung).

Besonders dankbar ist der 27-Jährige seinem langjährigen Mentor Philipp Kappenstein: „Es ist natürlich schade dass er aufhört. Er hat mich damals in die erste Herren geholt, viel mit mir gearbeitet. Ich glaube, meine Karriere wäre ohne ihn anders gelaufen. Es freut mich aber, dass ich sein letztes Jahr noch miterleben durfte, auch wenn sich, glaube ich, alle ein anderes Ende gewünscht hätten. Aber es hat immer Spaß gemacht unter ihm zu spielen.“

Für den gebürtigen Münsteraner ist die Vertragsverlängerung der logische Schritt. Ein Argument nach Münster zurückzukehren, war auch die Entwicklung des Münsteraner Basketballs samt Begeisterung der Fans. Und die hat er noch gar nicht persönlich erleben können. „Meine Hoffnung ist zuerst mal, dass wir nächste Saison wieder Zuschauer in der Halle haben und es hoffentlich nach und nach auch immer mehr werden können“, freut sich Touray auf ein Kennenlernen des „Tollhauses“ Berg Fidel.

Seine sportlichen Ambitionen sind hoch: „Mein Ziel ist der Aufstieg. Wir sind letztes Jahr ganz knapp dran gescheitert, und ich glaube, alle wollen dieses Jahr zustande bringen, was wir letzte Saison nicht geschafft haben.“ Adam Touray blickt optimistisch auf die neue Saison, setzt auch auf eine fruchtbare Verbindung des veränderten Teams mit dem neuen Headcoach Björn Harmsen: „Björn ist ein junger, aber trotzdem sehr erfahrener Trainer, der schon in der BBL und ProA erfolgreich trainiert hat. Ich glaube, dass ich und das ganze Team viel von ihm lernen können.“

Adam Touray lernte das Basketballspielen beim UBC Münster (2004-2015). Für seinen Heimatclub spielte er in der JBBL und ab der Saison 2012/13 für die 1. Herren (seit 2015 WWU Baskets) in der 1. Regionalliga mit insgesamt 52 Einsätzen. Gleichzeitig war er Leistungsträger der Artland Dragons Quakenbrück in der NBBL. 2015 wechselte er zum Bundesligisten Mitteldeutscher BC. Mit einer Doppellizenz spielte er bis 2017 mehrheitlich für die BSW Sixers. Den Center zog es zur Saison 2017/18 zu ETB Essen in die 2. Bundesliga ProB, bevor er 2018 zum FC Schalke 04 wechselte und zwei Jahre in der ProA auflief. Im Sommer 2020 wechselte der 26-Jährige zum Erstligisten MHP Riesen Ludwigsburg, der jedoch noch vor Saisonbeginn den 36-fachen deutschen Nationalspieler und NBA-erfahrenen Center Elias Harris verpflichtete, deshalb von der im Zweijahresvertrag vereinbarten Tryout-Option Gebrauch machte. Insgesamt kann Adam Touray auf 5 BBL-Spiele, 58 ProA-Spiele, 42 ProB-Spiele und 103 Spiele in der 1. Regionalliga zurückblicken. Der 2,06m große Adam Touray erzielte in bisher 18 Einsätzen für die WWU Baskets in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB 116 Punkte.

Quelle: WWU Baskets Münster

Noah Kamdem ist der Energizer am Basketball

Noah Kamdem hat bereits etliche Basketball-Stationen auf seiner Karriere-Liste, und doch ist der 23-Jährige einer der Jüngeren im neu zusammengestellten Team der scanplus Elchingen für die Saison 2021/22 der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd. Bereits in der Jugend wurden für ihn beim TV Fürth 1860 sowie beim Nürnberger BC alle Weichen hin zum Ballsport gestellt, obwohl er auch ein sehr talentierter Ringer war. Im Alter von 13 Jahren war er bereits im Nachwuchsförderprogramm der Bamberger beim TSV Tröster Breitengüßbach, und im Sommer 2014 war er im Team der deutschen U16-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Lettland. Nach einem Jahr im Team Ehingen Urspring war der Power Forward mit dem Kampfgewicht von 110 Kilogramm reif für die Profis.

Nachhaltige Erinnerungen hat Noah Kamdem an das Playoff-Finale der BARMER 2. Basketball Bundesliga im Jahr 2019. Da wurden seine Rostock Seawolves von den scanplus baskets in der Elchinger Brühlhalle förmlich an die Wand gespielt: „Da haben wir voll kassiert.“ Danach ging’s über die PS Karlsruhe Lions, die Wiha Panthers Schwenningen und den BBC Coburg zu den Fraport Skyliners Juniors. Hier machte er über anderthalb Jahre hinweg seinen größten Entwicklungsschritt. „Ich spielte mich dort schnell in die Starting Five. Und in Zeiten der Lockdowns war ich mit meinen 22 Jahren plötzlich der Älteste im Team und durfte als Führungsspieler viel Verantwortung übernehmen“, sagt der Franke, der all seine Erfahrungen nun auch in Elchingen einbringen will.

Ältere Spieler wie Marcel Koulibaly oder Filmore Beck hatten dem jungen Kollegen den Schritt an die Donau empfohlen, und Noah war trotz seines Seawolves-Traumas schnell überzeugt. „Elchingen hat immer starke Teams und die Trainer genießen den besten Ruf. Und ein Assistenztrainer, der an den individuellen Stärken der Spieler arbeitet, ist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB eher die Ausnahme“, betont Noah Kamdem. Umso mehr freut er sich auf sein neues Team und seine eigene weitere Entwicklung.

Als seine Stärken bezeichnet das Energiepaket seine Power und Athletik, die er immer voll einbringt, besonders auch in der Defense. Und das sind ja noch das Hustle Play und die so genannten Low Post Moves, die sein Spiel auszeichnen. Der überzeugte Veganer, der täglich mindestens eine Stunde in der Küche verbringt und versichert, dass diese „krasse Ernährungsumstellung“ für ihn vor zwei Jahren ein echter Game-Changer war, sieht als wichtigstes Ziel für die kommende Saison zunächst einmal das Erreichen der Playoffs.

Quelle: scanplus baskets Elchingen

Talentierter Youngster kommt nach Karlsruhe: Wizards verpflichten Christian Okolie

Die Arvato College Wizards verstärken sich vor der kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auf der Center-Position und verpflichten mit Christian Okolie einen Youngster mit internationaler Erfahrung. Der 2,06 Meter große 21-Jährige spielte bereits in Bulgarien und Spanien.

„Christian ist ein sehr interessanter Spieler, der aufgrund seines Alters noch viel vor sich hat. Seine Stärken liegen ganz klar in der Verteidigung und er ist ein sehr guter Rebounder. Ich bin zuversichtlich, dass uns Christian in der kommenden Saison weiterhelfen kann und neugierig, wie er sich entwickeln wird. Er hat auf jeden Fall großes Potential, weil er ein beweglicher und athletischer Spieler ist. Aber natürlich müssen wir gemeinsam auch noch ein bisschen am Feinschliff arbeiten und ich bin gespannt, ob er in der ProB an seine vorherigen Leistungen anknüpfen kann“, so Wizards-Manager Zoran Seatovic.

Von Tübingen nach Bulgarien

Der Center spielte von 2018 bis 2019 im NBBL-Team der Tigers Tübingen. Im Anschluss wechselte Okolie nach Bulgarien und ging dort für kurze Zeit in der ersten Liga auf Körbejagd. Der dortige Verein geriet allerdings in finanzielle Schieflage, daher entschied sich der 21-Jährige für einen Wechsel nach Spanien in die dritte Liga. Neben dem Basketball wird Okolie in Karlsruhe auch mit einer Ausbildung beginnen.

Quelle: Arvato College Wizards