Elias Marei unterschreibt seinen ersten Vertrag bei den Iserlohn Kangaroos

Vom Perspektivspieler zum Spieler mit Perspektive: Elias Marei hat bei den Iserlohn Kangaroos seinen ersten Vertrag unterschrieben. Entsprechend wird er auch in der kommenden Spielzeit im Waldstadt-Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB stehen. Und er ist mächtig stolz auf seine Unterschriftspremiere. Zurecht.

Elias‘ Geschichte ist lang, bewegend und bemerkenswert. In Brilon hat er das Licht der Welt erblickt, dann ging es für seine Familie und ihn nach Palästina. Dort entdeckte er mit „elf, zwölf Jahren“, wie er erzählt, den Basketball für sich. Und blieb dabei. Auch nach seiner Rückkehr nach Deutschland ließ ihn das Spiel nicht los. Da war er zarte 14. In Fröndenberg besuchte er die Gesamtschule und spielte in der Kreisliga. „In Fröndenberg hatte ich nur den Basketball. Deswegen habe ich immer Gas gegeben, ständig an mir gearbeitet“, sagt der 19-Jährige.

Aber irgendwann wurde er buchstäblich zu groß für Fröndenberg, die Kreisliga und seine Mannschaft. Das Nesthäkchen des ProB-Teams hatte einen Hunger entwickelt, der so einfach nicht mehr zu stillen war. Und so landete er 2016 im Jugendprogramm der Kangaroos. Und wurde dort zum Leistungsträger der in den höchsten NRW Ligen spielenden Kangaroos. „Elias wurde zunächst bei uns von Paris Konstantinidis trainiert und gefördert. Er hat dann relativ schnell auch den Schritt in den Seniorenbereich geschafft. Seit 2019 ist er auch Mitglied unseres Förderteams. Er ist unglaublich ehrgeizig, denn er hat immer alles dafür getan kein Training zu verpassen und ist früher bei jedem Wetter die 15 km von Menden täglich mit seinem Roller gefahren. Ich bin froh, dass wir Spieler wie Elias weiter entwickeln konnten und er nun fester Bestandteil unseres ProB- Teams bleibt,“ ist Geschäftsführer Michael Dahmen voll des Lobes über Elias Marei.

Er ist wissbegierig. Und nach wie vor hungrig. „Ich möchte mich mit jedem Training weiterentwickeln, etwas dazu lernen“, sagt er. Zu seinem neuen Headcoach Dennis Shirvan hat er eine besondere Beziehung aufgebaut. Auch wenn er einen Kopf größer ist als sein Trainer, schaut er zu ihm auf. „Dennis holt das Beste aus mir heraus, fordert mich und treibt mich an, weiter an mir zu arbeiten“, so der 19-Jährige.

Im kommenden Jahr wird er sein Fachabitur machen. Und wenn der Tag kommt, an dem er die Schule verlässt, will er mit den Kangaroos wieder in den Playoffs gespielt haben. „Ich bin den Kangaroos unglaublich dankbar für die Chance und das Vertrauen, freue mich auf die weitere Zusammenarbeit und hoffe, dass ich das in mich gesetzte Vertrauen mit Leistung und Einsatz zurückzahlen kann“, erklärt Marei.

Sein persönliches Highlight in der Spielzeit 2020/21 erlebte der damals 18-jährige Power Forward, als er im Derby gegen die EN Baskets Schwelm den Gamewinner zum 85:83-Erfolg traf, obwohl er gerade Mal insgesamt 1:17 Minuten auf dem Feld stand. „Als mir am Montag danach in der Schule meine Kunstlehrerin gratuliert hat, war das ein unfassbar gutes Gefühl“, so Marei.

„Elias ist jung, hungrig und talentiert. Ich bin fest davon überzeugt, dass er auch in der nächsten Saison einen großen Schritt in seiner Entwicklung machen wird. Dass er bleibt, ist ein weiteres wichtiges Mosaikteilchen in unserer Kaderzusammenstellung, weil er durch seine Energie und seinen permanenten Support ein ganz, ganz wichtiger Teil der 2020/21-Mannschaft war“, sagt Headcoach Dennis Shirvan.

Team Iserlohn Kangaroos Saison 2021/2022:  #2 Elias Marei, #7 Joshua Dahmen, #10 Toni Prostran, #20 Jonas Buss, #21 Benjamin Dizdar, #22 Ruben Dahmen, #55 Moritz Schneider, HC Dennis Shirvan

Quelle | Foto: Iserlohn Kangaroos

Spielmacher Jan Heber unterschreibt Zwei-Jahres-Vertrag

Die Basketball Löwen freuen sich über den Abschluss eines Zwei-Jahres-Vertrags mit dem 22-jährigen Spielmacher Jan Heber. Der gebürtige Jenenser durchlief das gesamte Nachwuchsprogramm von Science City Jena und stand in den letzten drei Jahren im Kader der Profimannschaft seines Heimatvereins. Im Laufe der zurückliegenden Saison vereinbarten die Basketball Löwen mit dem Ostthüringer Nachbarverein einen Leihvertrag über den Einsatz von Jan Heber in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Nach zwei starken Einsätzen im Löwen-Trikot führte eine Fußverletzung beim Heimsieg gegen Speyer leider zum vorzeitigen Saisonende des Point Guards. In den beiden Partien für die Basketball Löwen stand Jan Heber im Schnitt mehr als 30 Minuten auf dem Spielfeld und erzielte dabei pro Spiel sieben Punkte, spielte starke sieben Assists zu seinen Mitspielern und holte zudem über 5 Rebounds.

Löwen Sportdirektor Florian Gut freut sich über die Verpflichtung: „Jan Heber passt hervorragend zu uns. Er ist ein junger Spieler aus Thüringen, der bereits erste Erfahrungen im Profibasketball gesammelt hat und jetzt seinen nächsten sportlichen Entwicklungsschritt gehen möchte. Diese Chance hat er bei uns und er hat uns mit seinem Auftreten davon überzeugt, dass er unsere Mannschaft als Spielmacher anführen kann. Darüber hinaus ist er mit seiner Einstellung zugleich ein wertvolles Vorbild für unsere Nachwuchsspieler. Ich möchte mich an dieser Stelle bei Jan Heber und seinem Spieleragenten Robert Cardenas Ruda von der Sportagentur ATHLEADZ für die professionelle Kommunikation bedanken.“

Jan Heber erklärt seine Entscheidung: „Ich bin meinem Heimatverein sehr dankbar für die zurückliegenden Jahre und war als Jenenser natürlich bei jedem einzelnen Spiel stolz darauf das Trikot von Science City tragen zu dürfen. Gleichwohl stehe ich jetzt an einer entscheidenden Schwelle für meine sportliche Entwicklung und möchte mehr Verantwortung in einer Profimannschaft übernehmen. Das ist der zentrale Grund für meinen Wechsel zu den Basketball Löwen, die mich in den letzten Wochen mit ihrem sportlichen Plan überzeugt haben. Ich freue mich auf die Herausforderung!“

Quelle: Basketball Löwen Erfurt

Foto: Science City Jena

Dennis Shirvan führt die Kangaroos zukünftig als Headcoach

Es ist amtlich: Dennis Shirvan wird die Iserlohn Kangaroos als Headcoach in den nächsten Jahren in der BARMER 2. Basketball Bundesliga führen. Der 37-Jährige und die Waldstadt-Basketballer haben sich auf einen Drei-Jahres-Vertrag geeinigt. 

„Für uns ist Dennis ein absoluter Glücksfall. Er kennt den Verein und das Umfeld und hat eine klare Vorstellung von dem, was wir gemeinsam erreichen wollen. Er verkörpert die Kangaroos-DNA wie kaum ein anderer, deshalb haben wir uns für eine langfristige Zusammenarbeit entschieden“, sagt Kangaroos Geschäftsführer Michael Dahmen.

Dass die Kangaroos Shirvan nach der vergangenen Saison das Vertrauen aussprechen würden, ist wenig überraschend. Seine Tätigkeit in der letzten Saison als Co-Trainer und Interims-Headcoach, haben Eindruck hinterlassen. Sowohl bei der Mannschaft als auch beim Management.
Am Ende der intensiv geführten Gespräche steht ein Drei-Jahres-Vertrag:. „Das ist für unsere Branche absolut ungewöhnlich“, sagt Michael Dahmen. Aber: Shirvan hat ihn überzeugt. Mit seiner Idee, seiner Philosophie und seiner Vision vom Standort Iserlohn. Beide Seiten haben sich darauf geeinigt in Zukunft wieder verstärkt junge Spieler auszubilden und nicht nur für Talente aus der Region ein attraktiver Standort zu werden.

„Als Spieler habe ich es gehasst in Iserlohn gegen Iserlohn spielen zu müssen. Und diese Kultur, diese Kopfschmerzen möchte ich mit meiner Mannschaft in die Köpfe der Gegner pflanzen. Iserlohn ist eine tolle Stadt, die Kangaroos sind ein starker Verein mit hoher Strahlkraft und mit viel sportlichem Potenzial“, erklärt der 37-jährige Hagener.

Für ihn erfüllt sich mit der Übernahme des Trainerpostens beim ProB-Ligisten ein Traum. „Ich setze mir immer Ziele. Ein weiteres Ziel im Basketball habe ich jetzt erreicht. Jetzt wird es Zeit, gemeinsam neue Ziele auszuarbeiten, zu formulieren und diese gemeinsam zu erreichen“, sagt Shirvan. Vor allem seiner Frau und seiner Familie dankt er, dass sie seine Entscheidung und seine Wünsche mittragen. „Würde meine Familie nicht hinter mir stehen, wäre das in der Form nicht möglich. Aber wir sind alle basketballverrückt. Und uns war allen klar, dass ich diese Chance ergreifen muss, wenn ich es nicht irgendwann bereuen will“, so Shirvan.

Auch die Doppelfunktion zwischen seinem Unternehmertum und dem zeitintensiven Coaching-Job scheut er nicht. Im Gegenteil. Im Hintergrund hat er den Weg dafür bereitet, dass beides Hand in Hand funktionieren kann. Und sowohl in seiner Firma als auch beim Basketball gilt: „Ich kann mich auf mein Team verlassen“, sagt Shirvan.

Shirvan ist ein Players Coach. So hat er sich nicht nur in seinem Antrittsinterview selbst bezeichnet, sondern so vermittelt er auch seine Inhalte. Ein entsprechend hohes Ansehen genießt er innerhalb der Mannschaft. Er weiß, wie sich bestimmte Situationen auf dem Feld anfühlen – weil er sie als Spieler selbst erlebt hat. Und entsprechend kann er seinen Spielern vermitteln, was zu tun ist. Zudem versprüht der Familienvater positive Energie. „Nur, weil wir ein Spiel gewinnen, ist nicht automatisch alles gut. Aber wenn wir verlieren, war im Umkehrschluss auch nicht alles schlecht. Der Fokus auf die positiven Elemente ist mir wichtig“, so Shirvan.

Sowohl Dahmen als auch Shirvan sind von dem geschlossenen Deal sehr überzeugt – und freuen sich auf den gemeinsamen Weg, der vor ihnen liegt. „Jetzt können wir anfangen, den Diamanten zu schleifen“, sagt Shirvan.
Und Dahmen ergänzt: „Mit der beschlossenen Zusammenarbeit setzen wir unseren Weg unter dem Motto ‚Back to the Roos‘ konsequent fort. Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam viele schöne und erfolgreiche Momente erleben werden. Nicht zuletzt, weil Dennis genau das verkörpert, was die  Kangaroos ausmacht.“

Quelle: Iserlohn Kangaroos

Foto: Max Winkler

Leonard Hampl bleibt ein 49er

Der 20-jährige Leo Hampl wird auch in der Saison 2021/22 das Trikot der TKS 49ers tragen. Dem Ziel, das Playoff-Team der Vorsaison möglichst beisammen zu halten, nähern sich die 49ers also um einen weiteren Spieler.

Bereits zwei Wochen nach dem Saisonaus 2020/21 in der ersten Playoffrunde können die TKS 49ers eine weitere wichtige Personalie für die Saison 2021/22 verkünden. Mit Leonard Hampl kann der vierte Spieler aus dem Playoff-Team gehalten werden. Der 2,02 Meter große deutsche Center geht so mit seinen erst 20 Jahren schon in seine dritte Saison für TKS. „Leo hat diese Saison, wie viele unserer jungen Spieler, eine tolle Entwicklung hingelegt, daher stand nie wirklich die Frage im Raum, ob wir mit ihm verlängern wollen“, loben die Verantwortlichen der TKS 49ers Hampl. Die besagte Entwicklung lässt sich auch den Statistiken entnehmen. Neue beziehungsweise eingestellte Karrierebestleistungen in Punkten, Rebounds, Assists, Steals, Blocks und Effektivität sprechen hierbei für sich. Über die ganze Saison konnte Hampl durchschnittlich 4,2 Punkte und 2,6 Rebounds auflegen, wobei er sich in den Playoffs sogar auf 7,7 Punkte und 4,3 Rebounds steigern konnte. In der zweiten Saisonhälfte stand der Center auch immer öfter in der ersten Fünf von Trainer Vladimir Pastushenko.
Leo Hampl: „Ich freue mich, für ein weiteres Jahr hier unterschreiben zu dürfen und weiter in diesem tollen Team zu spielen. Wir haben letztes Jahr eine gute Saison gespielt und wollen das Ziel Playoffs unbedingt noch einmal erreichen oder sogar übertreffen.“

Quelle | Foto: TKS49ers

Joshua Dahmen: Konstanz, Kontinuität – und eine weitere Saison in der ProB

Im Oktober wird Joshua Dahmen 29. Knapp die Hälfte seines Lebens spielt er bei den Iserlohn Kangaroos auf hohem Niveau Basketball. Mit 15 gab er sein Debüt in der ersten Mannschaft – und führt nach 14 Jahren sein Team als Kapitän in die Saison 2021/22 der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Doch es sind nicht nur die Kontinuität und seine konstanten Leistungen, gepaart mit einer hohen Energie, die ihn zu einem wichtigen Teil des Teams macht.

„Ich freue mich sehr, dass unser Kapitän weiter an Bord ist. Joshua ist mit seiner Erfahrung ein ganz wichtiger Baustein für das Team“, betont Headcoach Dennis Shirvan.

Teamchemie ist das A & O innerhalb eines Mannschaftsgefüges. Das Team verbringt viel Zeit miteinander, entsprechend förderlich ist es, wenn die Jungs miteinander auskommen. Am Besten gut. Und einer, der sich bei den Kangaroos durchgehend für ein gutes, gemeinsames Miteinander einsetzt, ist der Kapitän. Auch wenn die gemeinsamen Aktivitäten in der vergangenen Spielzeit Corona bedingt hart limitiert waren. „Es ist das Allerwichtigste, dass sich das Team wohlfühlt“; sagt Joshua Dahmen. 

Häufig sind es Kleinigkeiten. Kleinigkeiten, wie gemeinsam essen gehen. Oder mal raus auf ein Bier. Kleinigkeiten, die zuletzt nicht möglich waren. „Wir haben die intensive Zeit, die wir gemeinsam in der Halle verbracht haben, sehr gut genutzt und so eine starke Arbeitsatmosphäre geschaffen, in der wir uns alle sehr wohlgefühlt haben“, erklärt der 28-Jährige.

Das Team, das die Iserlohn Kangaroos in der vergangenen Spielzeit beisammen hatten, habe quasi vom ersten Moment zusammen funktioniert. „Wir hatten alle denselben Fokus, ein gleiches Verständnis von dem, was wir erwarten und was wir gemeinsam erreichen können und wollen“, so der Kapitän der Iserlohn Kangaroos. Zudem habe man die Zeit in der Halle genutzt, um sich auch menschlich näher zu kommen. Es habe kaum Abende gegeben, an denen die Matthias-Grothe-Halle nach Trainingsschluss innerhalb kürzester Zeit leergefegt gewesen wäre. „Es war immer relativ entspannt, außer bei Eins-gegen-Eins-Duellen“, sagt der Kapitän mit einem Augenzwinkern.

„Auch wenn uns die sportliche Konstanz gefehlt hat und wir einige unnötige Niederlagen kassiert haben, wir haben den Kopf nie in den Sand gesteckt“, so Dahmen. Vor allem den Rookies Emanuel Francisco, Benjamin Dizdar und Elias Marei spricht der Kapitän ein großes Lob aus: „Was die Jungs während der Saison ohne Zuschauer für das Team geleistet haben, ist kaum in Worte zu fassen. Sie waren unser sechster Mann, haben das Team immer gepushed, auch wenn sie wenig gespielt haben. Das ist alles andere als selbstverständlich!“

Für die kommende Spielzeit hofft Joshua Dahmen darauf, dass die Fans zurück in die Halle dürfen. „Das hat uns unglaublich gefehlt“, sagt er. Und er hat auch klare Ziele für das Team, das im August die Vorbereitung auf die neue Spielzeit aufnehmen wird. „Natürlich möchte ich mit meinem Team in die Playoffs. Natürlich möchte ich mehr Konstanz in der Defense. Und natürlich wünsche ich mir, dass die Teamchemie auch in der Saison 2021/22 auf einem so hohen Niveau ist, wie in der vergangenen Spielzeit“, sagt Joshua Dahmen.

Team Iserlohn Kangaroos Saison 2021/2022: #7 Joshua Dahmen, HC Dennis Shirvan

Quelle | Foto: Iserlohn Kangaroos

Für Moritz Schneider zählt die Perspektive auf und abseits des Feldes

Er gehört mit seinen 21 Jahren zu den jüngsten Spielern im Kader der Iserlohn Kangaroos. Und brennt darauf, mit seinem Team in sein drittes Jahr zu gehen. Moritz Schneider bleibt den Korbjägern aus der Waldstadt auch in der Saison 2021/22 der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB erhalten. Und hat ehrgeizige Ziele. Auf dem Feld. Und auch abseits davon.

Eigentlich wollte der junge Aufbauspieler auf Lehramt studieren. Sein Bundesfreiwilligendienst an der Iserlohner Carl-Sonnenschein-Schule hat ihn seinen ursprünglichen Berufswunsch jedoch überdenken lassen. Zum Wintersemester möchte er sein Sozialpädogogik-Studium aufnehmen.

„Die Arbeit mit den Kindern gefällt mir sehr gut, auch wenn sie mitunter natürlich herausfordernd ist. Aber ich habe für mich festgestellt, dass das der Weg ist, den ich gehen möchte“, erklärt Moritz Schneider. Auch wenn er, wie er zugibt, im ersten Moment ein bisschen Respekt vor der Aufgabe der Arbeit mit Kindern mit Förderbedarf gehabt hat.

Aber auch auf dem Feld hat er sein volles Potenzial noch nicht ausgeschöpft. „Ich denke, dass ich mich auch in der neuen Saison steigern kann“, so Schneider. Das bestätigt auch Headcoach Dennis Shirvan, der sich sehr auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem 1,90 Meter großen Point Guard freut: „Moritz ist ein unglaublich talentierter Typ, menschlich einwandfrei und, das weiß er auch selbst, er hat noch ganz viel Luft nach oben.“

Warum sich Schneider für den Verbleib in Iserlohn entschieden hat, ist schnell erklärt: „Dass hier richtige Freundschaften entstanden sind, die auch über den Basketball hinaus Bestand haben, gibt mir ein sehr gutes Gefühl.“ Und dass er sich am Standort Iserlohn pudelwohl fühlt, spielt der Entscheidung ebenfalls in die Karten. Wenngleich er auch die ruhigen Momente bei seiner Familie in Gießen genießt.

In der Offseason hat Schneider auch Angebote anderer Vereine erhalten, vornehmlich aus der Regionalliga. Aber: Er glaubt daran, sich bei den Kangaroos weiter etablieren und verbessern zu können. Knapp zehn Minuten stand er in der vergangenen Spielzeit pro Partie auf dem Feld. Seine beste Partie machte er mit acht Punkten und vier Assists beim 96:79-Heimerfolg gegen den SC Rist Wedel. Aus dem kurzen Tief im Anschluss kämpfte er sich schnell wieder heraus. Und war gerade im weiteren Verlauf der Saison eine wichtige Entlastung im Spielaufbau.

„Wir sind sehr froh darüber, dass Moritz uns mindestens ein weiteres Jahr erhalten bleibt. Er ist sowohl auf als auch abseits des Feldes eine Bereicherung für die Kangaroos-Familie. Entsprechend freue wir uns auf unser drittes gemeinsames Jahr“, sagt Kangaroos-Geschäftsführer Michael Dahmen.

Team Iserlohn Kangaroos Saison 2021/2022: #7 Joshua Dahmen, #10 Toni Prostran, #55 Moritz Schneider, HC Dennis Shirvan

Quelle | Foto: Iserlohn Kangaroos

Toni Prostran bleibt – und geht mit den Kangaroos in sein zweites Jahr in Iserlohn

Der Königstransfer der Saison 2020/21 wird auch in der kommenden Spielzeit der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB in der Waldstadt auflaufen. Floor General Toni Prostran wird seinen Zwei-Jahres-Vertrag mit den Iserlohn Kangaroos definitiv erfüllen. Und kann sich darüber hinaus eine längerfristige Zusammenarbeit vorstellen.

„Für mich und meine Familie ist es unglaublich wichtig, dass wir uns an einem Ort wohlfühlen. Und das ist in Iserlohn absolut der Fall“, sagt der 30-jährige Aufbauspieler. Die erste Spielzeit im Iserlohner Dress bezeichnet er im Rückblick als „tough“. Tough vor allem, „weil man nie genau wusste, wird gespielt, fahren wir los, das ist mental anstrengend“, so Prostran.

Auch wenn die Saison nach der ersten Playoff-Runde geendet ist, sieht er dennoch viele positive Ansätze. „Wir haben lange gebraucht, bis wir wirklich funktioniert haben. Entsprechend lässt sich im Rückblick sagen, dass ein paar Siege mehr absolut möglich gewesen wären. Aber: Wir haben uns durchgekämpft, sind in die Playoffs eingezogen, deswegen würde ich der Saison nicht den Stempel ‚Misserfolg‘ geben“, so der Familienvater.

Was ihn in der vergangenen Spielzeit am meisten beeindruckt hat: die Teamchemie. „Das war nicht normal, das war wirklich besonders“, betont Prostran. „Vom ersten Tag hat jeder Spieler im Team den anderen unterstützt. Wir haben zu jedem Zeitpunkt zusammengestanden und waren am Ende ein echtes Team.“ Nicht zuletzt freut er sich auf die neue Spielzeit im Trikot der Kangaroos. „Der Verein ist eine große Familie und hat mich und meine kleine Familie sehr herzlich aufgenommen“, so Prostran. Gefehlt haben ihm die Fans in der Matthias-Grothe-Halle. „Die wahnsinnige Atmosphäre kenne ich bislang nur aus YouTube-Videos, aber ich freue mich sehr darauf, diese Atmosphäre selbst zu erleben.“

In seiner ersten Spielzeit für die Kangaroos stand der ehemalige Jugendnationalspieler rund 34 Minuten pro Partie auf dem Parkett, erzielte durchschnittlich 16,3 Punkte und verteilte 9,9 Assists. „Wenn wir in der neuen Saison eine Mannschaft haben, die auch nur annähernd die gleiche Chemie hat, können wir wirklich viel erreichen“, sagt der 30-Jährige. Und verspricht: „Wir werden gemeinsam alles daransetzen, dass wir unseren Homecourt in jedem Spiel verteidigen und jedes Spiel mit ganz viel Energie angehen. Ich habe ein gutes Gefühl, wenn ich an die Saison 2021/22 denke.“

„Für uns ist Toni ein elementarer Baustein für die neue Saison. Er hat sich sehr gut eingelebt, schnell herausgefunden, wie er dem Team helfen kann und wird uns auch in der neuen Saison viele schöne Momente bescheren. Er und seine Familie sind gut in Iserlohn angekommen und fühlen sich wohl. Dass er bleibt, obwohl ihn eine Vielzahl an Angeboten erreicht haben, spricht für seinen einwandfreien Charakter – aber ebenso für den Basketball-Standort Iserlohn“, sagt Kangaroos-Geschäftsführer Michael Dahmen.

Quelle: Iserlohn Kangaroos

Spielmacher Golson geht mit Köln in die dritte Saison

Spielmacher „TwoTwo“ Vincent Golson geht mit den RheinStars auch in die kommende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. „Ich freue mich sehr, dass TwoTwo mit uns in die dritte Spielzeit gehen wird und weiter unser Spiel prägt. Er hat sich in der letzten Saison nochmals stark entwickelt und war einer der besten, wenn nicht der beste Spieler in unserer Liga“, sagt Manager Stephan Baeck. „Außerdem ist TwoTwo ist bei allen beliebt, beim Team, im Office, bei den Fans. Und unsere jungen Talente, mit denen er bereits jetzt nach der Saison im Campus zusammen trainiert hat, profitieren unheimlich von ihm und seinen Tipps.“

„Es gibt viele Gründe, warum ich gerne hier bin und verlängert habe“, sagt Vincent Golson. „Wobei meine Beziehung zum Verein ziemlich einfach ist: Ich mag mein Team, ich mag meine Leben hier, ich mag die Stadt, die Leute im Club und unsere Fans – und ich mag das alles zusammen.“ Wie wichtig Golson dabei für die Stabilität der Mannschaft war, zeigte sich gerade in der Phase, als er verletzt fehlte. Trotz der langfristigen Ausfälle von Viktor Frankl-Maus und Tibor Taras standen die RheinStars bis zu seinem Ausscheiden noch bei 8:7-Siegen in der vergangenen Saison. Doch beim 94:82-Coup beim späteren Aufsteiger VfL Sparkassen Stars Bochum verletzte sich der Spielmacher am Syndesmoseband und fehlte bis zum Saisonende. Es gelang nur noch ein Sieg in den letzten sieben Spielen, die Kölner rutschten aus den Playoffs.

Mittlerweile ist der 27 Jahre alte US-Amerikaner wieder absolut fit. „Mein Körper ist wieder da, wo ich mitten in der Saison aufgehört habe. Ich hatte einige Trainingseinheiten und fühle meine Verletzung überhaupt nicht mehr. Das ist ein gutes Zeichen. Deshalb gehe ich positiv in den Sommer. Für mich ist das die wichtigste Zeit im Jahr, um an sich zu arbeiten und auf die kommende Spielzeit vorzubereiten. Dabei steht in diesem Sommer vor allem die Entwicklung meines Jump shot und meiner Abschlüsse am Korb im Mittelpunkt.“

Vincent Golson, Point Guard
geb. 12. Februar 1994
Größe: 1,74 m, 83 kg.

Stationen:
seit 2019 – RheinStars Köln
2015 – 2017 Toros Dominguez Hills (CCAA)
2013 – 2015 San Francisco City College
bis 2013 Skyline High School, Oakland

Saison 2020/2021 – RheinStars
15 Spiele, 30.17 Min pro Spiel, 17.5 Punkte, 53.5 % 2er, 34,5% 3er, 85.2 % Freiwürfe, 7.6 Assists, 3.5 Rebound, Eff. 19.3

Quelle | Foto: RheinStars

Ruben Dahmen: Feuer und Flamme für das zwölfte Jahr mit den Kangaroos

Weniger als drei Minuten hat Headcoach Dennis Shirvan gebraucht, um Ruben Dahmen für seine Vision vom Basketball-Standort Iserlohn zu begeistern. Auch in der Saison 2021/22 wird der 26-Jährige den Spagat zwischen Leistungssport und Unternehmertum machen und seine Schuhe für die Kangaroos schnüren. Im zwölften Jahr in Folge.

„Als Dennis mir erklärt hat, was er sich für die nächsten Jahre für die Kangaroos vorstellt und ich das Feuer in seinen Augen gesehen habe, habe ich keine Sekunde daran gezweifelt weitermachen zu wollen“, erklärt Ruben Dahmen. Auch er sehnt sich nach den Tagen zurück, als die Matthias-Grothe-Halle für Gegner eine uneinnehmbare Festung war. Und als Shirvan ihm genau das als Plan skizziert hat, war Dahmen Feuer und Flamme für die nächste Runde.

Allerdings sagt der Guard auch: „Wir als Mannschaft müssen dieses Mindset verinnerlichen, um es umsetzen zu können.“ Daran, dass das gelingen kann, hat er jedoch keinen Zweifel: „Die Teamchemie in der vergangenen Saison war der Wahnsinn. Und es steht ja jetzt schon fest, dass ein Großteil des Teams zusammen bleiben möchte.“

In seinem Alltag wird Disziplin großgeschrieben. Sowohl seine Tätigkeit als Geschäftsführer der Innovation Factory WAYS als auch die Leidenschaft genießen einen hohen Stellenwert. Und sind entsprechend zeitaufwändig. „Es geht für mich in erster Linie darum, einen optimalen Rhythmus zu finden“, erklärt Ruben Dahmen. Deswegen ist Disziplin sein Fundament. Und darauf fußt sein tägliches Konstrukt. „Und ganz ehrlich: Wenn ich nicht Basketball spielen kann, geht es mir emotional nicht gut. Und die Jahre, die ich das auf diesem Niveau noch machen kann, sind ja auch überschaubar.“

Ein paar Jahre fühlt er heute noch in seinem Tank. Immer angetrieben davon, sich kontinuierlich zu verbessern. „Ich bin noch lange nicht an meinem Limit angekommen, kann in vielen Bereichen noch zulegen. Und wir reden ja jetzt nicht davon, dass mein Ziel die BBL ist. Aber auf dem Niveau, auf dem ich mich bewege, möchte ich der beste Spieler sein, der ich sein kann“, so der 26-Jährige. Und weil er gerne an sich und seinem Spiel arbeitet, ist auch direkt nach der Saison gemeinsam mit Athletiktrainer Dennis Konrad-Werner und Physiotherapeut Jens Rowedder ein umfangreicher Plan für die Offseason erstellt worden. „Wir haben einfach Bock darauf, uns zu entwickeln und zu verbessern“, sagt Dahmen.

Für Trainer Dennis Shirvan ist Ruben eine wichtige Personalie im Teamgefüge: „Ruben ist eine Identifikationsfigur, ein Junge aus der Mitte des Vereins. Er verkörpert Leidenschaft und Willen und die Kangaroos-DNA. Er will immer das beste Ergebnis für sein Team und sich. Zudem ist er ein Bindeglied zwischen den einzelnen Spieler, ein Glue Guy, der immer für sein Team da ist. Und deshalb freue ich mich, dass er sich entschieden hat, für vorerst ein weiteres Jahr ein Teil des Teams zu sein.“

Quelle: Iserlohn Kangaroos

Youngster Finn Pook bleibt den ART Giants treu

Der erst 17-jährige Nachwuchsspieler Finn Pook wird auch in der kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB das Trikot der ART Giants Düsseldorf tragen. Bei den Giganten möchte man bewusst auf die positive Entwicklung des jungen Flügelspielers setzen.

Düsseldorf, den 18.05.2021. Zum Start der Kaderplanung für die kommende Saison 2021/22 geben die ART Giants Düsseldorf mit Finn Pook ihre erste Spielerverkündung bekannt. Nach einem starken Premierenjahr geht der 17-jährige Flügelspieler damit in seine zweite ProB-Saison bei den Giganten. In der abgelaufenen Spielzeit erhielt Pook trotz seines jungen Alters bereits Spielzeit vom Trainergespann und stand in allen 25 Begegnungen auf dem Parkett. Besonders zum Saisonendspurt wuchs Pook über sich hinaus und avancierte im letzten Playoff-Spiel gegen Bochum mit 14 Punkten sogar zum Topscorer seines Teams. Dass die Düsseldorfer weiter auf das große Potenzial des Eigengewächses aus der Region bauen, das ursprünglich von der SG Südwest Baskets Wuppertal zu den Giganten kam, untermauert die sportliche Ausrichtung der ART Giants und das Vertrauen, das man bewusst in talentierte Nachwuchskräfte setzt.

Finn Pook: „Ich freue mich sehr darüber, nach diesem erfolgreichen Jahr auch weiterhin ein Teil des Teams sein zu dürfen und an die erfolgreiche Saison anzuknüpfen. Ich hoffe nun auf eine ebenso starke Saison mit den ART Giants und auf viele interessante Spiele, bei denen hoffentlich auch unsere Fans wieder in der Halle dabei sein dürfen.“

Headcoach Florian Flabb: „Ich freue mich ebenso, dass sich Finn dazu entschieden hat ein weiteres Jahr für unseren Verein zu spielen. Er hat einen tollen Charakter und arbeitet täglich hart an sich und seinem Spiel. In seinem ersten ProB-Jahr hat er in einigen Spielen bereits aufblitzen lassen, welch enormes Potenzial in ihm steckt. Ich wünsche mir für ihn, dass er diese Entwicklung in der kommenden Saison mit starken Leistungen bestätigen kann und er in der spielerischen Entwicklung den nächsten Schritt macht. Darin möchten wir ihn als Verein und ich persönlich als Trainer bestmöglich unterstützen.“

Foto | Quelle: ART Giants Düsseldorf