RefCam erstmals im deutschen Basketball eingesetzt

Am 15. Spieltag der ProA-Hauptrunde wurde bei der Begegnung der EPG Baskets Koblenz gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim erstmals im deutschen Basketball eine sogenannte RefCam eingesetzt. Die Kopfkamera-Technologie kam im Kontext eines wissenschaftlichen Forschungsprojekts zur Anwendung.

Das Projekt wurde von Riedel Communications in Kooperation mit dem Deutschen Basketball Bund (DBB) und der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) umgesetzt und verfolgt das Ziel, ein ganzheitliches Trainingskonzept zur Verbesserung der Entscheidungsfähigkeit von Basketballschiedsrichtern zu entwickeln.

Die RefCam ist eine kompakte Kopfkamera, die Spielsituationen aus der unmittelbaren Perspektive der Schiedsrichter erfasst. Die Technologie ist sowohl für Live-Broadcast-Anwendungen als auch für reine Aufzeichnungen konzipiert. In Koblenz wurden drei RefCam-Record-Einheiten genutzt, die ausschließlich lokal aufzeichneten. Ausschnitte der RefCam-Aufzeichnungen werden in Kürze auf den Social-Media Kanälen der BARMER 2. Basketball Bundesliga und von Riedel Communications zu sehen sein.

Carsten Straube, Schiedsrichter-Manager des B- und C-Kaders beim DBB, sieht in der Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Partnern einen wichtigen Baustein für die Weiterentwicklung des Schiedsrichterwesens: „Solche innovativen Technologieprojekte können einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung leisten und liefern zugleich wertvolle Impulse für die Aus- und Weiterbildung von Schiedsrichtern.“

Eingebettet ist das Vorhaben in ein vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft gefördertes Forschungsprojekt zur Evaluation eines videobasierten Schiedsrichter-Entscheidungstrainings. Die mit der RefCam aufgezeichneten Sequenzen erweitern bestehende videobasierte Trainingsansätze um zusätzliche Perspektiven aus realen Spielsituationen und fließen in die Weiterentwicklung der Trainingsinhalte ein.

Auch aus wissenschaftlicher Sicht bietet die Technologie neue Möglichkeiten. Dr. Johannes Meyer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Deutschen Sporthochschule Köln, erklärt: „Gerade dynamische Spielsituationen lassen sich aus der Schiedsrichterperspektive nur schwer mit herkömmlichen Kameras abbilden. Die RefCam ermöglicht es uns, genau diese Sequenzen realitätsnah zu erfassen und auszuwerten.“

Jacqueline Voss, Executive Director Strategy and Innovation bei Riedel Communications, betont zudem den Mehrwert über den klassischen Broadcast-Einsatz hinaus: „Dieses Projekt zeigt, dass die RefCam nicht nur für immersive Perspektiven geeignet ist, sondern auch wertvolle Einblicke für Analyse und Forschung liefern kann.“

Foto: Angel King Media

Nachberichte ProA 17. Spieltag

10.01.2026 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. PS Karlsruhe LIONS 89:80

Die Eisbären Bremerhaven haben sich am Samstagabend im heimischen Eisbärenkäfig mit 89:80 gegen die PSK Lions durchgesetzt. Trotz des Wintereinbruchs mit Schnee und Eis schafften die Lions die Reise aus Karlsruhe in den Norden. Die Eisbären Bremerhaven wollten dem Gegner im Eisbärenkäfig einheizen und den heimischen Fans ein intensives Spiel liefern.

Zunächst hatten die Eisbären Schwierigkeiten, ihren Rhythmus zu finden. Die ersten Punkte erzielte Wesley Oba per Korbleger nach Defensivrebound von Tyrese Williams. Die Eisbären antworteten über die Freiwurflinie durch Elijah Miller, doch insgesamt blieb das Spiel defensiv geprägt. Immer wieder wechselten sich Ballverluste und schwierige Abschlüsse ab, sodass sich im ersten Viertel ein eher frostiger Schlagabtausch entwickelte. Nach zehn Minuten führten die Gäste knapp mit 20:16.

Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel zerfahren. Ballverluste auf beiden Seiten verhinderten längere Läufe, doch die Eisbären arbeiteten sich allmählich ins Spiel. Ein kleiner Befreiungsschlag folgte in Minute 14: Nach Defensivrebound traf Jemarl Baker Jr. den ersten Dreier der Eisbären und brachte sie wieder in Führung (25:24). Dennoch blieb die Partie eng. Elijah Miller traf in der Schlussphase per Sprungwurf, Jemarl Baker Jr. legte per Korbleger nach, sodass Bremerhaven mit einer 35:32-Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Lions wacher aus der Kabine. Ein Dreier von David Ejah und ein Sprungwurf von Isaiah Hart drehten die Partie und brachten die Gäste in Front. Die Eisbären hielten dagegen und sorgten mit energischen Aktionen für einen kleinen Lauf. Phasenweise fanden die Hausherren nun ihren Rhythmus, zwangen die Lions zu Fehlern und setzten sich mit 51:42 etwas ab. Doch Karlsruhe ließ nicht locker. Nach drei Vierteln stand es 57:57.

Nachdem es den Eisbären im dritten Viertel nicht gelang die Löwen in ihre Schranken zu weisen, wurde es im Schlussviertel also wieder richtig spannend. Beide Teams wussten, dass nun jede Aktion zählen würde. 6 Minuten lang konnten die Löwen mit den Eisbären mithalten, doch die Bremerhavener behielten die Nerven. Raphael Falkenthal sah Adrian Breitlauch, der von außen zum 72:69 traf. Wenig später traf Elijah Miller von außen zum 79:71 und verschafft den Eisbären Luft. Der Treffer der Lions zum 80:89 änderte nichts mehr am Endstand.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Phoenix Hagen 78:104

Die Tigers Tübingen haben das Heimspiel gegen Phoenix Hagen vor 2.517 Zuschauern in der Paul Horn-Arena mit 78:104 (40:52) verloren.

Von Beginn leisteten sich die Schwaben aber einige unnötige Fehler. Ein folgenschwerer Ballverlust von Moreaux nutzte Bjarne Kraushaar per Korbleger zum 15:10 für die Westdeutschen aus, Sonko nahm bei 3:46 Minuten auf der Uhr die erste Auszeit der Begegnung. Graves schraubte die Führung mit einem Zweier in der Schlussminute erstmalig auf einen zweistelligen Vorsprung (22:12) hoch, Pelote beendete den ersten Abschnitt per Buzzer Beater aus der Distanz zum 15:22. Noch war reichlich Sand im Getriebe der Raubkatzen.

Pelote begann das zweite Viertel mit dem nächsten Dreier zum 18:22, gespielt waren 22 Sekunden. Der US-Amerikaner war weiter bester Mann bei den Schwaben. Mit dem nächsten Zweier zum 20:24 und einem Block gegen Nawrocki nach elf Minuten begeisterte der 23-Jährige die. Die Harris-Schützlinge hatten das Heft jedoch klar in der Hand. Pelote beendete den nächsten 8:0-Lauf der Gäste per Dreier zum 36:43. Graves beendete die erste Halbzeit per Korbleger zum 52:40.

Uhlemann eröffnete den zweiten Durchgang nach 29 Sekunden mit einem Zweier zum 54:40. Kaya Bayram steuerte seine ersten Zähler per Dreier zum 43:54 für die Gelb-Schwarzen bei. Graves sorgte per Korbleger für das 59:44 in der 23. Minute – der bisher höchste Vorsprung der Harris-Truppe im Spiel. Es lief kaum mehr etwas zusammen, Hagen konnte die Führung weiter ausbauen. Uhlemann beendete die dritten zehn Minuten mit vier Zählern zum 78:55, das Spiel war vorzeitig entschieden.

Es lief einfach weiter nichts zusammen. Die Feuervögel spielten sich dank des klaren Vorsprungs nun in einen kleinen Rausch. In Minute 32 setzte sich Rissetto gegen Lukas Milner unter dem Korb durch und war für das 84:58 verantwortlich. Trotz des klaren Vorsprungs hielten die Feuervögel die Intensität in der Defense weiter enorm hoch. Nach knapp drei Minuten ohne etwas Zählbares machte Phoenix-Kapitän Nawrocki per Dreier zum 102:76 die 100-Punkte-Marke voll. Wenig später das Spiel aus.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. VfL SparkassenStars Bochum 104:87

Die Artland Dragons haben den 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA souverän für sich entschieden. Vor heimischer Kulisse setzte sich das Team von Headcoach Hendrik Gruhn deutlich mit 104:87 (25:16, 24:21, 24:23, 31:27) gegen die VfL SparkassenStars Bochum durch und behauptete damit Tabellenplatz fünf zum Abschluss der Hinrunde.  Topscorer der Dragons war Ben Burnham mit 29 Punkten und 8 Rebounds.

Lastring eröffnete das Spiel nach Assist von Anthony mit dem ersten Korb zum 2:0. Quakenbrück übernahm von Beginn an die Kontrolle und setzte sich durch einen Dreier von Lanmüller sowie einen anschließenden Jumper von Burnham schnell auf 11:4 ab. Bochum reagierte mit einer frühen Auszeit, fand jedoch auch danach kaum Zugriff auf das Spiel. Die Dragons blieben spielbestimmend und entschieden das erste Viertel verdient mit 25:16 für sich.

Auch im zweiten Abschnitt knüpften die Gastgeber an ihre starke Leistung an. Zwar eröffnete Antonio Williams den Spielabschnitt, doch Lanmüller antwortete umgehend mit einem Dreier. Hinton erhöhte wenig später per Freiwurf auf 30:18. Bochum hielt offensiv über Williams und Myreon Jones Jr. dagegen, defensiv bekam man das Dragons-Spiel jedoch nicht in den Griff. Lanmüller traf seinen vierten Dreier zum 44:29, ehe die Gäste kurz vor der Pause noch etwas verkürzen konnten. Mit einer 49:37-Führung für die Dragons ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel startete Quakenbrück erneut fokussiert. Zwei starke Drives von Burnham sorgten für schnelle Zähler, Bochum lief nun zunehmend einem Rückstand hinterher. Trotz des vierten Fouls von Hinton Mitte des dritten Viertels blieben die Dragons stabil. Elijah Ndi setzte mit fünf schnellen Punkten ein Ausrufezeichen, die Führung wuchs auf 71:55 an. Zwar verkürzten Jones Jr. und Williams nochmals, doch Burnham stellte mit weiteren Punkten den 73:60-Viertelstand her.

Im Schlussabschnitt ließ Quakenbrück keine Zweifel mehr aufkommen. Lastring per Tip-in und Burnham mit einem krachenden Dunk sorgten früh für klare Verhältnisse. Die Dragons dominierten nun auch physisch und kontrollierten das Geschehen bis zum Schluss. Spätestens zur Mitte des vierten Viertels war die Partie entschieden, der Vorsprung wuchs kontinuierlich an. Am Ende stand ein hochverdienter 104:87-Heimerfolg auf der Anzeigetafel.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 67:95

Zum 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 ging es für die Bozic Knights nach Paderborn. Dort setzte sich die Mannschaft von Head Coach Igor Perovic deutlich mit 95:67 durch und beendete damit die drei Spiele anhaltende Siegesserie der Baskets. In der Tabelle klettern die Schwaben auf Platz sechs.

Der Start in die Partie war zunächst ausgeglichen. Die Gastgeber zogen einige Male aggressiv zum Kirchheimer Korb, erzwangen dadurch einige Freiwürfe und gingen mit 11:8 in Führung. Es sollte die letzte Paderborner Führung des Spiels sein. In der Folge übernahmen die Ritter das Kommando. Der eingewechselte Tyrel Morgan erzielte schnelle sechs Punkte und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur 21:13 Führung nach den ersten zehn Spielminuten.

Phil Russell erhöhte zur Mitte des zweiten Viertels auf 41:23, doch in den Schlussminuten der ersten Halbzeit wurde das Spiel hektisch und zerfahren. Einige Nicklichkeiten prägten die Partie und unterbrachen den Kirchheimer Rhythmus. Paderborn kämpfte sich zurück und reduzierte den Rückstand auf acht Zähler. Der letzte Angriff gehörte den Knights, den Lucas Mayer per Dreier zur 48:37 Führung verwandelte.

Auch in der zweiten Halbzeit gehörte der Start den Hausherren, die den Rückstand innerhalb der ersten drei Minuten auf 50:45 reduzieren konnten. Doch dann schalteten die Schwaben einen Gang höher. Angeführt von Russell nutzten die Knights ihre physische Überlegenheit durch Nico Bretzel, Tylan Pope und Tyrel Morgan, sodass die Zone kontrolliert wurde. Schnell wurde der Vorsprung wieder zweistellig und die Korbjäger wollten nun die Entscheidung. Zur Viertelpause lag man bereits mit 69:52 in Front.

Die Ritter behielten den Fuß auf dem Gas und sorgten mit einem Lauf, den Chuck Harris Failenschmid knapp sieben Minuten vor Spielende zur 78:52 Führung verwandelte. Die frühe Entscheidung in einem dann doch deutlichen Spiel. „Wir haben sehr intensiv und konzentriert gespielt. Nach der Niederlage gegen Bayreuth wollten wir direkt wieder auf Kurs kommen und das ist gelungen,“ so Head Coach Igor Perovic nach Spielende.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Nürnberg Falcons BC 75:86

Weiterhin ersatzgeschwächte Uni Baskets Münster kommen einfach nicht voran: Gegen den Tabellenachten Nürnberg Falcons verlor das Team von Götz Rohdewald am Samstagabend vor 2.725 Zuschauern 75:86 (36:41).

Mit einem 12:9-Start (5.) zeigten sich die Uni Baskets zunächst unbeeindruckt von der Unzufriedenheit mit dem bisherigen Saisonverlauf. Cosmo Grühn stellte mit seinem ersten Distanztreffer auf die 3-Punkte-Führung. Nur gut zwei Minuten später hieß es 14:23, die Verteidigung bot Räume an, offensiv blieben Korbleger liegen. Doch der verlorengegangene Fokus kehrte mit dem Shotclock-Dreier von Paul Viefhues zurück, der auch den Buzzer-Dreier zum 23:23-Ausgleich nach Abschnitt eins setzte.

Im zweiten Viertel erspielte sich bis zum 34:32 (16.) kein Team – nicht einmal phasenweise – Vorteile. Münster ließ bis dahin aber nach guten Defensivsequenzen einige Chancen auf eine höhere Führung liegen. Dann leisteten sich die Münsteraner 9:4 Ballverluste, weshalb die Uni Baskets kurz vor dem Seitenwechsel wieder deutlicher in Rückstand gerieten (34:41, 19.). Andrew O’Brien linderte über zwei verwandelte Freiwürfe etwas den Frust, sodass die Partie zur Halbzeit aus Gäste Sicht knapp blieb (36:41).

Nürnberg intensivierte die Defensive massiv nach Wiederbeginn und spielte richtig guten Teambasketball. Unaufgeregt beherrschte das Jung-Team die Szenerie. Unsortierte Uni Baskets verschliefen den Beginn der zweiten Halbzeit gänzlich. 0:9-Lauf. Zu diesem frühen Zeitpunkt waren die Münsteraner vorentscheidend in einem 20-Punkte-Rückstand (39:55, 25.). Immerhin fing sich die Baskets-Defense wieder über gutes Rebounding bis zum Viertelende. 47:65 vor dem Schlussviertel.

Alles unter Kontrolle aus Falcons-Sicht? Lange Zeit im Schlussviertel ja, wie sein Verlauf bis zum höchsten Münsteraner Rückstand des Abends von 25 Zählern eindrucksvoll dokumentierte (55:80, 35.). Als längst alles vorbei war, hatten die Gastgeber ihre beste Phase und wendeten eine höhere Niederlage mit Kampfgeist und einigen guten Plays ab, entschieden immerhin das Schlussviertel nach dem fünften Dreier (56 Prozent) des Topscorers des Abends Paul Viefhues für sich (28:21).

 

11.01.2026 16:00 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. HAKRO Merlins Crailsheim 71:79

Die BAYER GIANTS Leverkusen sind in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 weiterhin auf der Suche nach der Erfolgsformel. Der ProB-Meister von 2025 unterlag vor 1.611 Zuschauern in der Ostermann-Arena gegen die HAKRO Merlins Crailsheim mit 71:79. Dabei hatten die Farbenstätdter in der zweiten Halbzeit nach einer großen Aufholjagd die Chance, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden.

Die Merlins starteten in der Manier einer Spitzenmannschaft. Schnell setzten sich die Gäste um Headcoach David McCray ab (2:9 / 3. Spielminute) ab und ließen keine Zweifel aufkommen, welches Team den Favoritenstatus an der Bismarckstraße innehat. Die gut ausbalancierte Offensive der Baden-Württemberger stellte die Hausherren immer wieder vor große Herausforderungen. Dies hatte zur Folge, dass Crailsheim nach zehn Minuten mit 11:21 in Front lag.

Auch der zweite Durchgang sollte aus Sicht der „Riesen vom Rhein“ nicht für die Wende sorgen. Viel mehr noch: Das Auswärtsteam aus dem Landkreis Schwäbisch Hall setzte sich Zähler um Zähler ab. Nach 27 Minuten betrug die Führung des früheren Bundesligisten stolze 16 Punkte (20:36). Für die Koch-Schützlinge war es im Angriff eine Hälfte zum Vergessen. Auf der Anzeigetafel leuchtete ein 24:39 nach Ende des Abschnitts auf.

Nach der Pause schien es so, als würden die „Magier“ schnell für die Entscheidung sorgen wollen. Brock Gardner sorgte per erfolgreichen Wurf aus der Distanz für einen 20-Punkte-Vorsprung seiner Farben (26:46). Doch die „Giganten“ ließen sich nicht hängen. Angeführt von Kobe Langley, der drei Dreier in Serie traf, gelang es BAYER den Vorsprung sukzessive zu verkürzen. Highlight dabei war ein Korbleger von John Williams Jr., welcher auf 49:51 stellte. Mit 50:57 endete das dritte Viertel.

Für Sören-Eyke Urbansky, Ricarco Lynch & Co. war noch alles möglich und das spürte man. Der Rekordmeister wollte die Siegchance beim Schopfe packen und kämpfte um jeden Ballbesitz. Nur die Wende konnte nicht herbeigeführt werden. Entweder stoppten eigene Fehler die Leverkusener Angriffsversuche oder aber die Merlins konterten umgehend. So rannten die Rheinländer verzweifelt einem Rückstand hinterher. Den Bock konnten der 14-malige Deutsche Meister am Ende nicht mehr umstoßen (71:79).

 

11.01.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. BBC Bayreuth 90:82

Mit dem vierten Sieg aus den vergangen fünf Spielen haben sich die RheinStars pünktlich zum Abschluss der Hinrunde ein Polster in Sachen Klassenerhalt erspielen können. Am späten Sonntagnachmittag schlugen die Kölner vor 1.468 Zuschauern den BBC Bayreuth mit 90:82 (34:34). Nach 17 Spieltagen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA stehen die RheinStars nun bei 7 Siegen aus 10 Spielen auf Rang 13 und damit drei Siege und vier Plätze vor den Abstiegsplätzen.

Beide Mannschaften mussten in der Partie auf Leistungsträger verzichten, die Kölner auf Hall B. Elisias, die Gäste auf ihren Topscorer Moritz Plescher. Die Begegnung kam nur mäßig in Fahrt. Im ersten Viertel trafen beiden Seiten kaum etwas – entsprechend ging es bei 13:12 in die zweiten zehn Minuten. Bis zur Pause war das Spiel ausgeglichen und gelangte folgerichtig bei 34:34 zum Seitenwechsel.

In Durchgang drei fluppte es dann offensiv auf beiden Seiten. 54 (27:27) Punkte gönnten die Teams ihren Zuschauern. Bayreuth versuchte es immer wieder mit schnellen Vorstößen, Köln antwortete eher mit gemäßigterem Spiel; verteidigt bekamen beide Teams die gegnerischen Aktionen dabei nicht wirklich. Bei 61:61 wurde das letzten Viertel eröffnet – fünfmal wechselte die Führung. Spannung pur und ein mitgehendes Publikum, angetrieben durch Musik und Moderation bis zur Entscheidung.

Und die gelang den Kölnern samt der nötigen Stopps: Eröffnet von Mike Miller per Dreier zum 79:77 (36. Minute), gefolgt von Korblegern durch Björn Rohwer und Jasper Günther zum 81:77 und 83:77. Getoppt wurde das dann von zwei „staubtrocken“ abgeschlossenen Dreiern von Cedric Russell zum 86:80 (37.) und 89:82 (38.) – die Spannung wich dem Jubel der Sieger.

„Es war ein hartes Stück Arbeit, anfangs nicht immer schön, aber dann zum Ende mitreißend und mit Allem, was Basketball so spannend und mitfiebernd macht. Am Ende haben viele Spieler große Würfe getroffen und haben für sich selbst und das Team großartige Werbung gemacht!“ freute sich Sportgeschäftsführer Stephan Baeck über die nächsten Kölner Punkte auf der Habenseite.

 

11.01.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. GIESSEN 46ers 92:91 

Zum ersten Heimspiel des Kalenderjahres 2026 und zugleich zum Abschluss der Hinrunde empfingen die EPG Baskets Koblenz am Sonntagabend die GIESSEN 46ers in der heimischen EPG-Arena. Vor knapp 1700 Zuschauern entwickelte sich ein intensives, hochklassiges und bis zur letzten Sekunde spannendes Duell zweier Teams in starker Form.

Beide Teams starteten nervös in die Begegnung. Gießen ließ die ersten Würfe liegen, bis Jonathan Maier mit einem Dunking ein Ausrufezeichen für die 46ers setzte. Auf Seiten der Baskets zeigte sich vor allem Decorian „DJ“ Jeffries früh präsent. Die Partie blieb ausgeglichen (11:9), geprägt von Rebounds und intensiver Defensivarbeit auf beiden Seiten. Nach einem Dreier der Gäste durch Devon Goodman und Freiwürfen von Marko Bacak ging es mit 26:24 für Koblenz in die erste Viertelpause.

Der Start ins zweite Viertel verlief holprig für die Baskets. Offensiv lief wenig zusammen, kleine Fehler häuften sich, und Gießen übernahm erstmals die Führung. Headcoach Stephan Dohrn reagierte früh mit einer Auszeit. Die Partie gewann nun deutlich an Intensität. Gießen ließ mehrfach Punkte an der Freiwurflinie liegen, während Wishart zunehmend Verantwortung übernahm. Trotz vieler Fouls auf Koblenzer Seite ging es mit einer knappen 54:51-Führung für die Baskets in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel erwischte Gießen den besseren Start. Unkonzentriertheiten und einfache Fehler der Baskets führten schnell zur erneuten Führung, was Dohrn beim Spielstand von 54:55 erneut zu einer Auszeit zwang. Die Baskets kämpften sich in der Folge zurück: Aleksa Kovačević setzte sich gleich mehrfach in der Zone durch, und mit einer starken Schlussphase des Viertels nutzte Koblenz die zunehmenden Fehler der Gäste konsequent aus. Nach Freiwürfen von Kovačević stand es 74:66 vor dem Schlussviertel.

Im letzten Viertel schien Koblenz zunächst auf der Siegesstraße. Doch Gießen gab sich nicht geschlagen. Wenige Sekunden vor Schluss stand es nur noch 90:89. Ein entscheidendes Offensivfoul gegen Gießen verschaffte den Baskets Freiwürfe und Timothy Smith verwandelte eiskalt von der Linie. Nach einem letzten Treffer der Gäste blieb Koblenz der finale Angriff mit dem sie sich den knappen 92:91-Erfolg sichern konnten.

 

12.01.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. BG Göttingen 82:89

Die BG Göttingen hat die Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem Arbeitssieg abgeschlossen. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann am Montagabend bei den SBB Baskets 89:82 (33:35). In der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle zeigten die weiterhin dezimierten Südniedersachsen eine durchwachsene Leistung, in der sich starke Phasen mit sehr schlechten abwechselten.

Im ersten Abschnitt drückten beide Teams aufs Tempo. Hendrik Drescher brachte die Gäste aus Südniedersachsen 8:3 in Front, aber die Baskets antworteten mit einem 0:6-Lauf zum 8:9 (5.). Im Anschluss fing sich die BG wieder, holte sich die Führung zurück und baute sie auf 17:11 aus (7.). Aber die Hausherren ließen sich davon nicht beeindrucken und kämpften sich auf 19:17 heran (8.). Jackson schloss die ersten zehn Minuten mit zwei Dreiern zum 25:21 ab.

Im zweiten Viertel fanden die Göttinger offensiv keinen Rhythmus. Es dauerte eine Strauß-Auszeit und mehr als drei Minuten, bis Drescher die ersten Veilchen-Zähler in diesem Abschnitt zum 27:28 erzielte (14.). Die Gäste kämpften und erarbeiteten sich die Punkte an der Freiwurflinie. Sears und Jackson glichen durch sechs Treffer zum 33:33 aus. Vor der Halbzeitpause sorgte De’Vondre Perry für die knappe Baskets-Führung (33:35).

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst eng. Die Gastgeber legten vor, die Göttinger glichen aus (41:41). Doch dann leisteten sich die Veilchen eine schwache Phase, die die Baskets ausnutzten, um etwas davonzuziehen (41:49). Doch die BG kämpfte, fand ihre Energie, erzwang Ballverluste und verkürzte den Rückstand. Sears holte die Führung per Dreier zurück und schloss kurz darauf den 15:0-Lauf zum 58:52 ab (28.). Ins Schlussviertel gingen die Gäste mit einer 60:57-Führung.

Im letzten Abschnitt blieb das Duell eng und spannend. Die BG baute ihre Führung zunächst auf acht Zähler aus (65:57), geschlagen gaben sie die Baskets aber noch lange nicht. Bogdanov schloss einen 0:7-Lauf der Gastgeber per Dreier zum 67:66 ab. Sears verschaffte den Gästen durch seinen Dreier zum 72:69 wieder Luft. Bogdanov stemmte sich mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage, die Sears jedoch mit sechs von sechs Freiwürfen in der letzten Minute besiegelte.

Vorberichte ProA 17. Spieltag

10.01.2026 18:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. PS Karlsruhe LIONS

Nach dem emotionalen Auswärtssieg beim Tabellenführer Phoenix Hagen wollen die Eisbären direkt nachlegen. Am Samstag, den 10. Januar, empfangen die Eisbären die PSK Lions im heimischen Eisbärenkäfig. Nach dem gelungenen Jahresauftakt geht es nun darum, den Schwung mitzunehmen und vor eigenem Publikum nachzulegen.

Die PSK Lions bewegen sich mit einer Bilanz von 7 Siegen und 9 Niederlagen aktuell im Mittelfeld der Tabelle. Auf teils deutliche Niederlagen folgen immer wieder auch starke Auftritte, was das Team nur schwer berechenbar macht. Die Karlsruher haben bereits bewiesen, dass sie an guten Tagen auch Topteams schlagen können. So gelangen den Lions in dieser Saison unter anderem ein Sieg gegen die HAKRO Merlins Crailsheim (95:85), die Tigers Tübingen (92:82) und zuletzt gegen die Artland Dragons (82:80)

Nach der sportlich enttäuschenden Saison 2024/25, kam es zu einem personellen Neustart an der Seitenlinie. Der Vertrag von Headcoach Aleksandar Šćepanović wurde nicht verlängert, stattdessen übernahm der ehemalige Nationalspieler Demond Greene, der den Kader in der Folge umfassend neu ausrichtete. Eine Schlüsselrolle nimmt dabei Center Maurice Pluskota ein. Der gebürtige Bremerhavener ist mit 13,3 Punkten und 7,6 Rebounds pro Spiel einer der konstantesten Akteure im Team.

Ebenfalls im Frontcourt setzt David Ejah wichtige Akzente. Der athletische Forward bringt bislang 13,8 Punkte und 7,1 Rebound pro Partie ein. Ergänzt wird die Big-Man-Rotation durch Wesley Oba, der mit 5,1 Punkten und 4,4 Rebounds für Entlastung sorgt. Tyrese Williams bringt individuelle Qualität und erzielt aktuell 11 Punkte pro Spiel. Nach seiner Nachverpflichtung übernahm Isaiah Hart schnell Verantwortung im Spielaufbau. In bislang acht Einsätzen steuerte der Guard 15,3 Punkte und 6,1 Assists bei.

Die Karlsruher verfügen somit über eine breit angelegte Offensive mit mehreren Scoring-Optionen. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse, dass es den Lions bislang nicht gelungen ist, diese Qualität über 40 Minuten konstant abzurufen. Schwankende Wurfquoten und phasenweise defensive Unaufmerksamkeiten verhinderten bisher eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte. Gerade in engen Spielen bleiben sie jedoch gefährlich. Wer die PSK Lions unterschätzt, wird bestraft.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. Phoenix Hagen

Am Samstag empfangen die Tigers Tübingen den Tabellenführer Phoenix Hagen (13:3-Erfolge) zum ersten Spiel im neuen Jahr. Die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko will dem großen Favoriten trotz einer schwierigen Gesamtsituation einen heißen Tanz liefern und gleichzeitig den Negativtrend mit sechs Niederlagen aus den vergangenen sieben Partien beenden. Um gegen die Feuervögel bestehen zu können, wird aber eine nahezu perfekte Leistung benötigt.

Die letzten Auftritte der Raubkatzen geben dennoch etwas Anlass zur Hoffnung auf ein gutes Spiel. Gegen starke Gegner spielte man zuletzt lange Zeit auf Augenhöhe. So auch beim 75:83 in der letzten Begegnung bei den HAKRO Merlins Crailsheim, bei der die Sonko-Truppe über weite Strecken des Duells gut im Spiel war. Problematisch war jedoch die schwache Arbeit bei den Rebounds.

Mit einer Bilanz von sieben Siegen aus 16 Spielen belegen die Schwaben aktuell nur den zwölften Tabellenplatz. Die personelle Situation bleibt weiterhin angespannt. Tigers-Kapitän Till Jönke (Rücken), JaCobi Wood (Fuß) und Joshua Schwaibold (Sprunggelenk) stehen weiter nicht zur Verfügung. Ob Neuzugang Larry Thomas (Fuß) sein Debüt im Trikot der Tigers Tübingen geben wird, kann erst kurzfristig entschieden werden.

Zuletzt mussten die Gäste um Trainer Chris Harris die erste Heimniederlage in der Saison 2025/2026 der BARMER 2. Basketball Bundesliga hinnehmen. Die Feuervögel unterlagen den Eisbären Bremerhaven etwas überraschend mit 89:90. Mit dem selbst auserkorenen Ziel Aufstieg in die erste Liga liegen die Westdeutschen aber weiter voll auf Kurs.

Die große Stärke der Gäste liegt in der Kadertiefe. Point Guard Marcus Graves ist mit 15,9 Punkten und 5,3 Assists pro Partie Topscorer des Teams. Ebenfalls hervorzuheben ist Landsmann Jeffrey Carroll, der im Schnitt 12,4 Punkte und 4,2 Rebounds beisteuert. Die deutsche Rotation um Devin Schmidt, Tim Uhlemann, Dennis Nawrocki, Bjarne Kraushaar, Marvin Omuvwie und Fabian Bleck gehört zum Besten der ProA. Keine Frage, die Schwaben benötigen einen Sahnetag, um gegen die Feuervögel eine Überraschung zu schaffen.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Artland Dragons vs. VfL SparkassenStars Bochum

Zum Abschluss der Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht für die Artland Dragons ein wichtiges Heimspiel an. Am kommenden Samstag empfangen die Quakenbrücker die VfL SparkassenStars Bochum in der Artland Arena. Nach der denkbar knappen Niederlage in Karlsruhe wollen die Dragons vor heimischem Publikum die jüngste Serie von zwei Niederlagen beenden und die Hinrunde mit einem positiven Ergebnis abschließen.

Nach einer schwierigen Saison 2023/24, in der Bochum nach dem Ausfall von Tom Alte die letzten neun von zehn Spielen verlor und auf einen Abstiegsplatz abrutschte, starteten die SparkassenStars per Wildcard eindrucksvoll in die vergangene Spielzeit. Mit elf Siegen aus den ersten 14 Partien wurden jegliche Abstiegssorgen früh erstickt, am Ende stand sogar die erste ProA-Playoff-Teilnahme der Vereinsgeschichte.

Auch in dieser Saison setzt Felix Banobre auf einen ähnlichen Ansatz. Der Kader wurde gezielt zusammengehalten und punktuell mit Athletik verstärkt. Die deutschen Leistungsträger Niklas Geske, Jonas Grof, Lars Kamp und Matthew Strange gehen mindestens in ihre dritte Saison im Ruhrgebiet. Center Kilian Dietz sorgt für Physis und Präsenz in der Zone. Im Backcourt ziehen vor allem Antonio Williams und Myreon Jones Jr. die Fäden. Auf den großen Positionen bringt Dravon Mangum zusätzliche Athletik mit auf das Parkett.

Mit den SparkassenStars gastiert ein direkter Konkurrent im Kampf um die Playoff-Plätze im Artland. Bochum rangiert nach 16 Spielen mit acht Siegen auf Tabellenplatz neun und befindet sich damit mitten im Rennen um die unteren Playoff-Ränge. Der Saisonverlauf der SparkassenStars ist bislang von Siegen und Niederlagen im Wechsel geprägt. Aus den ersten fünf Spielen holte Bochum drei Siege, darunter Erfolge gegen Leverkusen, Köln sowie ein knapper 92:90-Sieg gegen Nürnberg.

Es folgte eine Phase mit wechselnden Ergebnissen, ehe Siege gegen Kirchheim (79:75) und Tübingen (71:86) neuen Auftrieb brachten. Niederlagen gegen Hagen (87:84), Bremerhaven und zuletzt zwei deutliche Pleiten am Stück in Wolmirstedt (99:88) sowie zum Jahresbeginn gegen Koblenz (89:107) bremsten den Aufwärtstrend jedoch wieder aus.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Zum letzten Spiel in der Hinrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 müssen Kirchheims Basketballer nach Paderborn. Der Aufsteiger befindet sich nach drei Siegen in Serie in einem Leistungshoch und konnte im bisherigen Saisonverlauf schon für die eine oder andere Überraschung sorgen.

Der über mehrere Wochen anhaltende Lauf der Bozic Knights ist nach der Niederlage gegen Bayreuth beendet. Nach acht Siegen aus neun Partien, sechs davon in Serie, mussten sich die Mannen von Head Coach Igor Perovic geschlagen geben. Nun peilen die Teckstädter einen erfolgreichen Abschluss der Hinrunde, und damit das Untermauern ihrer momentanen Playoff Platzierung an. Dass dieses Ziel schwierig zu erreichen sein wird, zeigen die letzten Ergebnisse des kommenden Gegners aus Paderborn.

Nacheinander besiegten die Paderborner zunächst Koblenz, dann den Tabellenzweiten aus Göttingen und vergangenen Woche den Vorletzten aus Leverkusen. Durch die Serie haben sich die Paderborner Distanz zur Abstiegszone verschafft und wichtige Punkte eingefahren. „Paderborn verfügt über sehr gute Spieler. Sie spielen einen smarten und abgezockten Stil, spielen physisch und werden immer gut auf den Gegner eingestellt,“ beschreibt Knights Coach Igor Perovic die Baskets.

Im Offensivspiel stechen die Importspieler heraus. Topscorer ist Jonathan Klussmann mit 19,5 Zählern pro Partie. Der Guard sorgte bereits in der Vorsaison bei Absteiger Vechta für Furore. Ihm zur Seite stehen mit Efosa Osawe (16,6 Punkte pro Spiel), Jalen Johnson (12,1 PpS) und Branden Maughmer (11,8 PpS) weitere korbgefährliche Akteure.

„Das Spiel ist eine große Herausforderung für uns. Wir wollen nach der Niederlage gegen Bayreuth wieder auf Kurs kommen, aber ich kann vor Paderborn nicht genug warnen. Das es dort zur Sache geht haben schon andere Teams zu spüren bekommen,“ ergänzt Perovic. In der Tabelle stehen die Ritter auf Platz sieben, nur vier Punkte hinter Platz drei, jedoch auch nur zwei Zähler vor der Verfolgergruppe, bestehend aus Koblenz, Bochum und Nürnberg.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Nürnberg Falcons BC

Erstes Heimspiel des neuen Jahres und Hinrunden-Abschluss: Die Uni Baskets Münster erwarten am Samstag (19.30 Uhr) die Nürnberg Falcons zum 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Das Team aus der Frankenmetropole Nürnberg ist in seiner zehnten ProA-Saison zurzeit Tabellenzehnter (8:8). Zuletzt bezog man zwei Heimniederlagen: 64:74 gegen Gießen und am vergangenen Samstag 92:95 gegen Köln. Während die Falcons in der heimischen Kia Metropol Arena, eine der modernsten Veranstaltungshallen in Europa, infolgedessen mit einer 3:5-Bilanz aufwarten, weisen sie auf fremdem Parkett mit 5:3-Siegen eine positive Bilanz auf.

Damit zählen die Dürer-Städter nicht nur zu den besten Auswärtsteams der Liga, sondern haben mit 4:1-Erfolgen aus den letzten fünf Partien in der Fremde eine beeindruckende Entwicklung genommen. In ihrer Jubiläumsspielzeit stechen zwei Erfolge bei zwei Aufstiegsfavoriten heraus: zuletzt das klare 91:78 bei der BG Göttingen und Anfang November in Crailsheim (87:83).

Dass Nürnberg folglich als Playoff-Aspirant gehandelt wird, ergibt sich auch aus der Kontinuität im Kader, dessen Stammpersonal um die beiden US-amerikanischen Rookies Trevor Baskin (University of Colorado) und Brandton Chatfield (Iowa State University) sowie Center Lars Lagerpusch von den Paderborn Baskets verstärkt wurde. Anfang November verpflichteten die Nürnberger den 23-jährigen Spielmacher Carter Whitt von der Belmont University nach fünf Jahren in der NCAA 1.

Im Schnitt punkten vier „Falken“ zweistellig, allen voran Center Brandton Chatfield (14,8 Punkte pro Spiel), Shooting Guard Vincent Friedrici (14 Punkte), Spielmacher Evan Taylor (13,7 Punkte) und Small Forward Trevor Baskin (11,9 Punkte). Weitere feste Größen der Norisstädter sind der unverwüstliche Routinier Julius Wolf (8 Punkte), Nachverpflichtung Whitt (8,4 Punkte und 3,6 Assists) und Spielmacher Tim Köpple (3,1 Assists).

 

11.01.2026 16:00 Uhr Bayer GIANTS Leverkusen vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Zum Hinrundenabschluss gastieren die HAKRO Merlins Crailsheim bei den Bayer Giants Leverkusen. Der ProB-Meister startete mit vier Siegen aus den ersten sechs Saisonspielen, musste sich zuletzt allerdings zehnmal in Folge geschlagen geben und steht derzeit mit der längsten Negativserie auf einem Abstiegsplatz.

Ganze 14 Bundesligameisterschaften stehen bis heute auf Seiten der Rheinländer – kein anderer Verein konnte in der sechzigjährigen BBL-Geschichte mehr Titel holen. Von den 1970er- bis 1990er-Jahren gehörte Leverkusen zu den prägendsten Klubs im deutschen Basketball. Spieler wie Henning Harnisch, Michael Koch und Christian Welp sowie Coach Dirk Bauermann sind nur einige der Namen, die für die damaligen Erfolge stehen.

Nach den glorreichen Jahren der Vergangenheit waren die Giants in den vergangenen Jahren in ProB und ProA beheimatet. In der vergangenen Saison folgte dann der Durchmarsch aus der ProB in die Zweitklassigkeit. Mit einer 25:1-Bilanz schloss der Rekordmeister die nahezu perfekte Hauptrunde ab, die von einer ungeschlagenen 8:0-Serie in den Playoffs gekrönt wurde. Somit stand neben der ProB-Meisterschaft auch der Aufstieg in die ProA fest.

Ein Großteil der Meistermannschaft steht auch in dieser Saison im Kader der Rheinländer. Sieben Leistungsträger des Vorjahres blieben dem Klub erhalten. Angeführt werden die Leverkusener jedoch vom neuen Guard-Duo John Williams (15,3 PKT) und Kobe Langley (13,8 PKT. Auf dem Flügel überzeugt Routinier Donte Nicholas, mit 38 Jahren ältester Akteur der ProA. Unter den Körben agieren mit Dennis Heinzmann (2,16 Meter) und Sören Urbansky (2,14 Meter) zwei traditionelle Center.

Zu Saisonbeginn überzeugten die Giants mit vier Siegen nach sechs Spielen. Danach folgte mit zehn Niederlagen die längste Negativserie der Liga, aktuell stehen die Giants mit einer 4:12-Bilanz auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die HAKRO Merlins Crailsheim indes möchten an die erfolgreichen Spiele zum Jahresende in Quakenbrück und zum Jahresanfang gegen Tübingen anknüpfen und die Hinrunde mit einem Sieg abschließen.

 

11.01.2026 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. BBC Bayreuth

Mit viel Schwung gehen die RheinStars in ihr abschließendes Hinrundenspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am kommenden Sonntag. Nach drei Siegen aus den vergangenen vier Spielen kommt zum 17. Spieltag der BBC Bayreuth nach Köln – und das ebenfalls auf einer Erfolgswelle schwimmend. Ähnlich wie die RheinStars konnten die Oberfanken nach schwierigem Saisonstart zuletzt zwei Spiele in Folge gewinnen.

„Wir haben zwar immer noch die Verletzungssorgen auf der großen Position, aber ich freue mich sehr auf das Spiel. Wir haben uns in den vergangenen Wochen immer besser entwickelt, sind stabiler geworden und eine Rollenverteilung gefunden, die in den letzten Spielen ganz gut funktioniert hat“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Auch unsere Fans scheinen sich über die Rückkehr zu freuen, denn das Spiel wird sehr gut besucht sein.“

Für Headcoach Zoran Kukic ist wichtig, „dass wir gemeinsam weiter die Energie entwickeln, die nötig ist, um Spiele in der ProA zu gewinnen. Wir arbeiten im Training jedenfalls intensiv daran und ich denke, die Jungs werden das auch am Sonntag zeigen können“.

Dem Gegner jedenfalls begegnen die Kölner mit viel Respekt. „Sie spielen intensiv und haben nach ihrem Trainerwechsel beide Spiele gewonnen“, sagt Assistant Coach Oli Elling, „das sollte uns Warnung genug sein.“ Zumal die ehemaligen Assistant Coaches von Florian Wedell, Lukas Hofer und Nils Scheller, am vergangenen Wochenende mit 99:90 sogar den 6:0-Sieglauf der Kirchheim Knights auswärts stoppen konnten.

 

11.01.2026 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. GIESSEN 46ers 

Am Sonntag steht für die EPG Baskets Koblenz das erste Heimspiel des Kalenderjahres 2026 und zugleich das letzte Spiel der Hinrunde auf dem Programm. Am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfangen die Schängel um 17:00 Uhr die GIESSEN 46ers in der heimischen EPG-Arena. Nach dem überzeugenden Auswärtssieg im letzten Spiel gegen die VfL SparkassenStars Bochum (89:107) wollen die Koblenzer nun vor eigenem Publikum nachlegen.

Die Ausgangslage verspricht ein hochspannendes Duell. Mit acht Siegen aus 16 Spielen rangiert das Team von Headcoach Stephan Dohrn aktuell auf Tabellenplatz acht. Die Gäste aus Gießen stehen mit einer Bilanz von neun Siegen und sieben Niederlagen auf Rang sechs und damit direkt vor den Koblenzern auf einem Playoff Platz. Beide Teams befinden sich in guter Form, was das Aufeinandertreffen zusätzlich spannend macht.

Offensiv gehören die Baskets weiterhin zu den stärksten Teams der Liga. Mit durchschnittlich 91,4 Punkten pro Spiel erzielen sie deutlich mehr Zähler als die GIESSEN 46ers, die bei 83 Punkten pro Partie liegen. Angeführt wird das Koblenzer Team dabei von Calvin Wishart, der nicht nur 5,8 Assists pro Partie verteilt, sondern mit 15,4 Punkten auch bester Scorer der EPG Baskets ist.

Die GIESSEN 46ers setzen offensiv vor allem auf Kyle Castlin. Der Shooting Guard ist mit durchschnittlich 17,4 Punkten pro Spiel der gefährlichste Scorer der Gäste und übernimmt in engen Phasen viel Verantwortung. Unterstützt wird er unter anderem von Kai Müsse, der mit starken Wurfquoten überzeugt.

Mit 99,5 Effizienzpunkten pro Spiel liegen die Koblenzer ligaweit auf Rang vier und damit deutlich vor den GIESSEN 46ers, die bei 89,1 Effizienzpunkten stehen. Genau hier zeigt sich, welches Potenzial in der Mannschaft von Rhein und Mosel steckt – vor allem dann, wenn sowohl in der Offensive als auch in der Defensive über 40 Minuten konzentriert gespielt wird.

 

12.01.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. BG Göttingen

Die BG Göttingen schließt die Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem Auswärtsspiel bei den SBB Baskets ab. Das Team von BG-Headcoach Fabian Strauß ist am Montag, 12. Januar beim Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt zu Gast. Die Baskets sind ursprünglich in Wolmirstedt beheimatet, tragen ihre Heimspiele aber seit dieser Saison in der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle aus.

Die Baskets haben das Jahr 2025 mit einem deutlichen 99:88-Erfolg gegen Bochum abgeschlossen, bekamen im neuen Jahr aber gleich einen Dämpfer. Bei den GIESSEN 46ers war das Team von Baskets-Headcoach Eiko Potthast chancenlos und musste sich den Hessen 66:95 geschlagen geben. Gegen Bochum stachen der nachverpflichtete Center Michael Hughes II, der deutsche Aufbauspieler Martin Bogdanov sowie US-Guard Daivien Williamson und US-Forward De’Vondre Perry heraus.

In der Offensive tragen Williamson, Stewart, Hughes und Perry die Hauptlast – US-Forward Travis Henson fehlt momentan aufgrund einer Fußverletzung. Ebenfalls verzichten muss Potthast auf seinen besten Rebounder Modestas Paulauskas (8,2 Rebounds pro Spiel), der aufgrund von Rückenbeschwerden pausiert. Der als Ersatz geholte Perry (7,4) und Hughes (7,6) schließen diese Lücke.

Mit fünf Siegen und elf Niederlagen stehen die Sachsen-Anhaltiner derzeit knapp über der Abstiegszone auf Tabellenplatz 16. Allerdings absolvierten die Baskets auch erst sechs Heimspiele und bereits zehn Auswärtspartien. Im Schnitt erzielen die Baskets pro Spiel 78,6 Punkte, lassen allerdings 86,1 zu. Bei den Rebounds ist die Potthast-Truppe (38,3) knapp besser als die Göttinger (37,8).

 

Nachberichte ProA 16. Spieltag

02.01.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. EPG Baskets Koblenz 89:107

Nach sechs Heimsiegen in Folge mussten die VfL SparkassenStars Bochum am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine Niederlage einstecken. Gegen die EPG Baskets Koblenz haperte es vor allem defensiv bei den Bochumern.

Ohne Center Kilian Dietz mussten die SparkassenStars ins Heimspiel gegen den Tabellennachbarn aus Koblenz gehen. Beide Teams starteten mit hoher Intensität in die Partie. Die Baskets erzielten die ersten sechs Punkte durch zwei Dreier, das sollte schon ein Hinweis auf den weiteren Spielverlauf sein. Allein im ersten Viertel trafen fünf Dreier der Koblenzer ihr Ziel. Bochum hielt aber dagegen und konnte das Spiel ausgeglichen gestalten. Mit einem Spielstand von 29:32 aus Sicht der SparkassenStars ging es in die Viertelpause.

Die Gastgeber starteten mit schlechten Wurfquoten in den zweiten Spielabschnitt, während die Baskets das Niveau hielten. Nach fast fünf Minuten Spielzeit war der Vorsprung der Koblenzer durch einen Dreier des Ex-Hageners Devonte McCall auf 12 Punkte angewachsen. Bochums Headcoach Felix Banobre nahm ein Timeout. Bochum traf nicht schlecht, aber Koblenz ( 8/13 Dreier) deutlich besser. Hinzu kamen Lücken in der Bochumer Defense. Zur Halbzeit stand es 43:52 aus Sicht der SparkassenStars.

Und so ging es weiter. Koblenz erzielte die ersten fünf Punkte des dritten Viertels und zog wieder weg. Alexander Möller sorgte nach fünf gespielten Minuten mit einem Korbleger für einen 18-Punkte Vorsprung für sein Team. Eine kleine Vorentscheidung war gefallen. In drei Vierteln kassierten die SparkassenStars 82 Punkte, das ist einfach deutlich zu viel bei 65 eigenen erzielten Punkten.

Ein wenig Hoffnung keimte im vierten Viertel nochmal auf, als die SparkassenStars die Intensität in der Defense erhöhten und einen kleinen Lauf hatten.13 Punkte betrug der Rückstand, doch die Koblenzer trafen immer wieder die „Tough-Shots“ und ließen keine Zweifel an ihrem Sieg aufkommen. Am Ende standen 6:17 Second Chance Points aus Sich oder Bochumer auf dem Statistik-Bogen und auch das Rebound-Duell verloren sie deutlich (27:40).

 

03.01.2026 15:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Tigers Tübingen 83:75

Mit viel Lärm läuteten die Zauberer das neue Jahr ein. In einem spannenden Spiel drehten die Merlins in der zweiten Halbzeit auf und erarbeiteten sich in einer tosenden Arena den ersten Sieg des Jahres. Mit 83:75 schickte das Team von Headcoach David McCray die Tigers Tübingen wieder nachhause.

Das Spiel eröffneten die Gäste, Gaines glich aber sofort aus. Auch im weiteren Verlauf zogen die Tübinger kurz vor, konnten die darauffolgenden Angriffe jedoch nicht stoppen. Edwardsson brachte erstmals von der Drei-Punkt-Linie etwas Abstand in den Score (12:16, 6. Minute). Mit einem sehenswerten Treffer von Downtown brachte Shahid die Zauberer wieder näher an die Gäste, Moreaux traf daraufhin jedoch für die Gäste und stellte für die erste Unterbrechung auf 22:25.

Nach der Pause kamen die Merlins mit einer Mission ins Spiel: der Ausgleich. Langley nahm sich den Wurf und versenkte zum Gleichstand, den Tübingen jedoch sofort wieder auf ihre Seite zog (25:28, 11. Minute). Nach einem Steal verbuchte Gaines zwei weitere Punkte auf dem Konto der Merlins und brachte die Hausherren so erstmals in Führung. Weiterhin blieb das Spiel umkämpft. Zwei Würfe von Shahid in Folgen fanden ihren Weg in die Reuse und bescherten den Merlins einen Vorsprung zur Halbzeit (46:42).

Mit dem Seitenwechsel hatten die Hausherren nicht die Absicht ihre Führung so schnell wieder abzugeben. Erst erhöhte Langley, ehe Ogunsipe nachzog und denn Gästen keine Chance zum erneuten Ausgleich gab (50:45). Pelote versenkte daraufhin jedoch erst von der Freiwurflinie und anschließend per Korbleger zum nächsten Führungswechsel. Bis auf sechs Punkte bauten die Hausherren nun Vorsprung aus, mussten jedoch wieder eine Vier-Punkte-Führung hinnehmen (68:64).

Auch in die finalen zehn Minuten starteten die Zauberer mit Energie. In der Verteidigung arbeiteten die Merlins hellwach zusammen. Madlock erarbeitete einen spektakulären Steal für die Cailsheimer, der in erfolgreichen Freiwürfen für Blunt endete (72:65, 33. Minute). Tübingen versuchte das Spiel jedoch wieder enger zu machen. Das Crailsheimer Abwehrbollwerk stand jedoch wie eine Wand und drehte mit jedem defensiven Rebound mehr auf. Den Gästen bot sich keine Möglichkeit mehr am Endstand etwas zu ändern und so gingen die Zauberer mit einem 83:75 Sieg aus dem kleinen Derby zum Jahresauftakt.

 

03.01.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Uni Baskets Münster 81:63

Die BG Göttingen ist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem Sieg ins Jahr 2026 gestartet. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann am Samstagabend gegen die Uni Baskets Münster 81:63 (36:38).

Beide Teams bewegten sich zu Beginn auf Augenhöhe, weil die Gäste aus Münster immer wieder Lücken in der Göttinger Verteidigung fanden. Einen Dreier von Andrew O’Brien konterte Sears ebenfalls von außen zum 10:8 (4.). Ex-Veilchen Jason Ani legte nach, doch Sears hatte sein Wurfhändchen gefunden und ließ zwei weitere Dreier zum 17:11 folgen (5.). Erst zum Viertelende fingen sich die Nordrhein-Westfalen etwas und verkürzten auf 24:16.

Im zweiten Abschnitt geriet der BG-Rhythmus etwas ins Stocken, sodass Strauß sein Team in einer Auszeit zusammenrief. Gleich danach ließ Mathis Mönninghoff einen Dreier zum 27:19 folgen (13.). Doch so richtig fanden die Veilchen nicht wieder in die Partie. Die Gäste schöpften Hoffnung und schlossen einen 0:9-Lauf zum 27:28 ab (17.). Sears holte die Göttinger Führung zurück. Aber Münster hatte eine Antwort und ließ einen 0:5-Lauf zum 33:35 folgen (19.). Diesen kleinen Vorsprung hielten die Gäste bis zur Halbzeitpause (36:38).

Nach dem Seitenwechsel taten sich beide Teams schwer in der Offensive. Die Gastgeber verteidigten besser und schalteten schnell auf Angriff um. Julius Böhmer verschaffte den Veilchen wieder Luft (43:38/23.). Doch die Göttinger ließen zu viele zweiten Chancen zu, die Münster ausnutzte, um an der BG dranzubleiben (52:49/29.). Aber auch die Gäste leisteten sich Unaufmerksamkeiten, die die Veilchen bestraften und ihren Vorsprung vor dem Schlussviertel auf 58:49 ausbauten.

Im letzten Abschnitt ließen die Kräfte bei den Uni Baskets merklich nach. Angeführt von Böhmer und Hendrik Drescher zogen die Veilchen immer weiter davon (72:55/37.). Auch eine Rohdewald-Auszeit stoppte den Göttinger Offensiv-Fluss nicht (78:57/38.). Gegenwehr kam auf Münsteraner Seite von Cosmo Grühn, der die letzten achte Baskets-Punkte erzielte, die nur noch Ergebniskosmetik waren. Den Schlusspunkt setzte BG-Nachwuchsspieler Emil Bode mit seinen ersten ProA-Punkten zum 81:63.

 

03.01.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. RheinStars Köln 92:95

Die Nürnberg Falcons haben ihr Heimspiel gegen die RheinStars Köln in der BARMER 2. Basketball Bundesliga vor 2.689 Fans mit 92:95 (50:53) verloren. Nach 40 unterhaltsamen Spielminuten setzte sich der Aufsteiger nicht unverdient durch und fügte den Mittelfranken damit die dritte Heimniederlage in Folge zu.

Es war das erste Heimspiel 2026 in der Kia Metropol Arena für die Nürnberg Falcons. Die Hausherren brauchten nicht lange, um ihren Rhythmus zu finden. Das galt jedoch auch für die Gäste, sodass sich ein unterhaltsames Auftaktviertel mit leichten Vorteilen für Nürnberg entwickelte (14:8). Das Team von Ralph Junge zeigte starken Teambasketball und erhöhte nach vier Spielminuten auf 19:10. Köln gestaltete die Partie fortan ausgeglichener (21:18). Nach zehn Spielminuten stand es 29:27.

Die Gäste eröffneten das zweite Viertel mit mehreren Fastbreaks, glichen aus und gingen mit 29:32 in Führung. Ralph Junge gefiel nicht, was er sah. Nürnbergs Trainer konnte jedoch wenig später wieder etwas entspannter dreinschauen, nachdem seine Mannschaft an beiden Enden des Feldes die richtige Antwort gab (38:35). Es entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem Cezell Russell heiß lief. Er führte die RheinStars zu einer knappen 50:53-Pausenführung.

Die zweite Halbzeit begann aus Falkensicht dann denkbar schlecht. Köln gab das Tempo vor und erspielte sich rasch ein kleines Polster (51:61). Nürnberg stand unter Druck, hielt aber mit der eigenen Halle im Rücken dagegen und verkürzte auf 57:61. Beide Mannschaften gingen nun ein sehr hohes Tempo, ehe es beim Stand von 72:72 in den Schlussabschnitt ging.

Dort legte Köln zunächst vor (72:76). Die Falken blieben dran und hielten die Partie bis in die Crunch-Time offen (80:80). Danach entwickelte sich ein echter Thriller. Nach einer Auszeit von Zoran Kukic, erzielten die Gäste das 90:93. Nun nahm Ralph Junge eine Auszeit. Vincent Friederici wurde gefoult und verwandelte beide Freiwürfe zum 92:93. In der Folge versuchte Nürnberg alles, um die Gäste an die Linie zu schicken. Diese behielten die Nerven und sicherten sich mit einem 92:95-Auswärtssieg die Punkte.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. SBB Baskets Wolmirstedt 95:66

Am Samstag empfingen die GIESSEN 46ers die SBB Baskets Wolmirstedt bei sich und ließen dem Aufsteiger nicht den Hauch einer Chance. Sie setzen sich am Ende verdient mit 95:66 durch und sichern sich somit den ersten Heimsieg im neuen Jahr.

Die 46ers beherrschten ab Minute zwei und einem 2:3-Rückstand den Gegner, ließen den Ball schnell und kreativ zirkulieren, packten hinten besonders gegen die stabilen Michael Hughes II und Fabien Kondo ordentlich zu und zeigten vor allem eine mannschaftliche Geschlossenheit. Till Gloger hatte nach einem Coast-to-Coast-Run von Daniel Norl mit dem 19:14 (9.) die beiden Airballs des danach allerdings auftauenden Abu Kigab unter den Tisch kehren können.

Devon Goodman vollendete nach eigenem Ball-Klau so spektakulär über den gefühlt einen Meter größeren Fabien Kondo zum 26:16 (11.), dass Gästetrainer Eiko Potthast sich zu einer raschen Auszeit zu Beginn des zweiten Abschnitts genötigt sah. Aiden Warnholtz verwertete einen Traumpass von Daniel Norl zum 30:18 (14.).

Jonathan Maier stopfte die Kugel im dritten Nachfassen zum 58:41 (24.) in die Reuse. Daniel Norl schloss per Buzzerbeater zum 73:49 (30.) ab, nachdem er das Bällchen zusammen mit Devon Goodman im Stile von Florian Wirtz und Jamal Musiala über das halbe Feld bewegt hatte.

Abu Kigab ließ beim 79:49 (32.) halb Wolmirstedt stehen. Daniel Norl warf zwischenzeitlich sogar einen 31-Punkte-Vorsprung (89:58, 36.) heraus. Und Kai Müsse, viereinhalb Minuten vor dem Ende unter den Sprechchören der Anhänger eingewechselt, wurde von Luis König Figge so genial bedient, dass sich die Halle bei seinem 91:60-Korbleger gerne erhob.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Eisbären Bremerhaven 79:80

Nach einer herausragenden ersten Halbzeit und einer dramatischen Schlussphase gewannen die Eisbären Bremerhaven beim Tabellenführer Phoenix Hagen mit 80:79. In der Ischelandhalle fügten die Eisbären dem bislang zuhause ungeschlagenen Ligaprimus die erste Heimniederlage der Saison zu.

Nach ersten Aktionen ehemaliger Bremerhavener im Hagener Trikot holte Elijah Miller mit einem Dreier die ersten Punkte auf das Konto der Gäste (4:3). Zwar ging Hagen durch einen kurzen Lauf zwischenzeitlich in Führung, doch Miller holte diese umgehend zurück. Mit einem Dunk von Jannis von Seckendorff stellten die Eisbären auf 14:25. Mit einem Spielstand von 17:33 endete ein sensationelles erstes Viertel, indem die Eisbären die Feuervögel überrannten.

Auch im zweiten Viertel blieben die Eisbären tonangebend. Hagen leistete sich viele Ballverluste, welche die Eisbären konsequent nutzten. Ein weiterer Dreier von Elijah Miller sorgte für eine 20-Punkte-Führung (20:40). Zwar meldete sich der Tabellenführer mit drei Dreiern in Folge zurück, doch die Eisbären ließen sich nicht aus dem Konzept bringen. Raphael Falkenthal und Adrian Breitlauch verwandelten vier Freiwürfe in Serie, sodass es mit einer 56:42-Führung in die Halbzeit ging.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie ruhiger und defensiver. Beide Kontrahenten hatten Probleme erfolgreich zum Abschluss zu kommen. Hagen begann engagierter, doch die Eisbären hielten den Spitzenreiter zunächst auf Distanz. Jake Biss traf von außen, Elijah Miller legte per Korbleger nach (46:63). Auch als Hagen durch Jeffrey Carroll und Devin Schmidt verkürzte, fanden die Eisbären Antworten. Mit 65:56 ging es in das Schlussviertel.

Im Schlussviertel zeigte sich Phoenix Hagen kämpferisch und erhöhte noch einmal deutlich den Druck. Punkt für Punkt kämpften sich die Feuervögel heran. Spätestens nach dem Dreier von Jeffrey Carroll zum 69:73 wurde es richtig eng. Ein Dreier von Marcus Graves und zwei Freiwürfe von Carroll brachten die Hausherren 30 Sekunden vor Schluss bis auf 77:78 heran. In der entscheidenden Szene behielt Elijah Miller die Übersicht und bediente Jannis von Seckendorff, der per Dunk zum 77:80 traf. Nach einer letzten Hagener Auszeit verwandelte Jeffrey Carroll zwar noch zwei Freiwürfe, doch diese markierten zugleich den 79:80-Endstand.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BBC Bayreuth 90:99

Verletzungsgeschwächt, aber mit viel Zusammenhalt und Einsatz schaffte der BBC Bayreuth heute Abend mit einer unglaublich starken Leistung einen überraschenden 99:90 (49:48) -Auswärtssieg bei den zuletzt in sechs Spielen der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA ungeschlagenen Bozic Estriche Knights Kirchheim.

Moritz Plescher eröffnete mit einem Dreier für den BBC die Partie, Tehree Horn und Lenny Liedtke mit einem Drei-Punkte-Spiel sorgten für einen guten 8:4-Start der Gäste. Liedtke stellte in der Folge auch noch auf 10:6. Kirchheim glich dann zum 10:10 aus, Horn erwiderte mit einem Dreier und brachte den BBC nach fünf Minuten wieder in Front (13:10). Die Kirchheimer kamen dann auf 15:17 heran. Cantia Rahming lief dann heiß und ließ das 21:17, das 23:19 und schließlich auch das 25:19 folgen. Letztlich stand es zum Viertelende 25:20 für Bayreuth.

Liedtke startete mit dem 27:22 in den zweiten Abschnitt, Plescher ließ einem Dreier zum 30:22 und einen weiteren Korbleger zum 32:22 folgen – nach dem Sieben-Punkte-Run führte der BBC zweistellig und es folgte die nächste Kirchheimer Auszeit. Liedtke stellte auf 34:24. Kirchheim kam dann stärker auf. Allen unterbrach jedoch einen 7:0-Lauf der Kirchheimer mit dem 42:42-Ausgleich. Liedtke brachte den BBC dann von der Linie wieder mit 47:45 in Front. Chuck Harris erwiderte für Kirchheim mit einem Dreier, Mart holte aber mit dem 49:48 zur Halbzeit die Führung für Bayreuth zurück.

Diallo und Liedtke trafen zu Beginn des dritten Abschnitts zur 53:50-Führung für Bayreuth, dann legte Kirchheim jedoch einen 6:0-Lauf aufs Parkett und ging mit 56:53 in Führung. Diallo verkürzte auf 55:58. Es folgten zwei Dreier in Folge sowie ein Korbleger für Kirchheim zum 66:55 – die Gastgeber lagen zweistellig vorne. Danach legten die Gäste einen 17:2  Lauf auf das Parkett und eroberten sich so die Führung zurück. Bis zum Viertelende kam Kirchheim noch auf 71:72 heran, es ging mit einer Bayreuther Ein-Punkte-Führung in den Schlussabschnitt.

Horn traf im vierten Abschnitt gleich einen Dreier zum 75:71, Nico Bretzel antwortete ebenfalls aus der Distanz zum 74:75. Der 7:0-Lauf des BBC wurde von Lucas Mayer mit dem 76:82 unterbrochen, Pope ließ das 78:82 nach 35 Minuten folgen. Horn erhöhte auf 84:78. Kirchheim kam wieder auf 83:84 heran. Allen baute den Vorsprung unter dem Jubel der mitgereisten Fans auf 91:83 aus. Die Kirchheimer Defense ließ zu viele freie Bayreuther Würfe unter dem Korb zu. Plescher stellte schließlich von der Linie den Endstand von 99:90 her.

 

04.01.2026 16:00 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. Paderborn Baskets 73:84

Die Negativserie der BAYER GIANTS hält auch nach dem 16. Spieltag an. Mit 73:84 unterlagen die Leverkusener Basketballer in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA den Paderborn Baskets.

Den Baskets begegneten die BAYER-Basketballer, ähnlich wie zuletzt gegen Köln, Nürnberg und Wolmirstedt/Magdeburg, auf Augenhöhe. Keine Mannschaft hatte das Momentum auf der eigenen Seite. Paderborn und Leverkusener verwerteten ihre Wurfchancen in der ersten Halbzeit hocheffizient, allerdings war ansonsten die Fehleranzahl hoch. Mal trat ein Akteur auf die Seitenauslinie, bei anderer Gelegenheit flog ein Pass über die Köpfe der eigenen Mitspieler hinweg.

So lag die Anzahl an Turnover auf Seiten der „Giganten“ nach zwanzig absolvierten Spielminuten bei elf. „Wir haben viel zu viele einfache Fehler gemacht und diese haben immer wieder dafür gesorgt, dass der Rhythmus verloren ging. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen“, gibt Koch selbstkritisch zu Protokoll. Dennoch lag der dreifache ProB-Meister zur Pause lediglich mit einem Zähler zurück (41:42).

Auch im Anschluss an die fünfzehnminütige Verschnaufpause war es eine Partie, in der sich kein Team einen entscheidenden Vorteil erspielen konnte. Die Führung wechselte hin und her, bevor Paderborn im Schlussdurchgang die Kontrolle über das Geschehen auf dem Parkett übernahm. Jonathan Klussmann traf die wichtigen Würfe, setze seine Teamkollegen gut in Szene. BAYER dagegen konnte diesmal nicht Schritt halten und so ging die Paarung mit 73:84 verloren.

„Es gibt Dinge, die machen wir nicht schlecht und darauf lässt sich sicherlich aufbauen“, fasste Koch im Anschluss der insgesamt 12. Saisonniederlage zusammen. „Aber wir machen zu viele Dinge falsch, welche uns am Ende immer wieder auf die Füße fallen. So verlierst du in einer Liga, in der du nichts geschenkt bekommst. Wir sind selbstkritisch genug, um zu wissen, dass es nicht läuft, wie wir es uns gewünscht hatten. Den Kopf in den Sand stecken wollen wir aber auch nicht.“

 

04.01.2026 17:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Artland Dragons 82:80

Im vorletzten Hinrundenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am 4. Januar waren die Artland Dragons zu Gast in der Fächerstadt. Das Team aus dem niedersächsischen Quakenbrück, als Tabellenfünfter ein mehr als ernstzunehmender Gegner, lieferte sich einen fast schon epischen Kampf mit den Hausherren. Das letzte Viertel war gefühlt eine einzige Crunchtime, die buchstäblich in letzter Sekunde mit 82:80 für Karlsruhe endete.

Das Duell begann mit einem schönen Spielzug der LIONS, den Wesley Oba mit einem Dunk veredelte und noch in der ersten Minute zum 4:0 nachlegte. Die dezimierte Mannschaft von Headcoach Demond Greene hatte die Gäste zu Beginn im Griff, auch dank ihres guten Teamplays. Als dann Maurice Pluskota in der vierten Minute gleich zwei Dreier zum 15:6 verwandelte, war es Zeit für die erste Auszeit der Niedersachsen, die in der Folge schon bald den Anschluss herstellen konnten.

Mit 22:18 ging es in den zweiten Abschnitt, in dem die Gastgeber spielerisch nicht mehr so überzeugen konnten wie zuvor. Die Folgen waren der erste Führungswechsel drei Minuten nach Wiederbeginn und die erste Auszeit der LIONS. Doch auch danach sah Greene, wie seine Mannschaft kaum Punkte aus dem laufenden Spiel holte. Karlsruhe konnte sich beim Gegner bedanken, dass die Begegnung nicht komplett kippte. Trotzdem hatte Quakenbrück mehr vom Spiel und ging mit einem Score von 35:38 in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel meldeten sich die LIONS sichtbar kämpferisch auf dem Court zurück. Gegen Mitte des dritten Viertels gerieten die Hausherren dann immer mehr unter Druck, weil wieder Karlsruher Korbflaute herrschte. Nach einer LIONS Auszeit sorgte David Cohn mit seinen ersten Punkten für Jubel auf den Rängen und Isaiah Hart eroberte dreieinhalb Minuten vor der letzten Pause die LIONS-Führung zurück. Diese hatte allerdings nur kurz bestand, es ging mit 59:60 für die Gäste in den Schlussabschnitt.

Die Führung wechselte in diesem letzten Abschnitt ständig. Die Punktedifferenz hatte schon seit der 26. Minute nie mehr als drei Zähler betragen und überschritt ab der 33. Minute nie mehr als zwei. Die letzten 68 Sekunden brachten drei Auszeiten und eine ständige gegenseitige Neutralisation – bis zum letzten Angriff der LIONS beim Stand von 80:80. Isaiah Hart setzte zwei Sekunden vor dem Ende zum Dreier an, der Ball prallte vom Ring, David Ejah stieg nach oben und tippte das Spielgerät in den Korb. Die Spannung entlud sich und die Europahalle explodierte förmlich.

 

Vorberichte ProA 16. Spieltag

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02.01.2026 19:30 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. EPG Baskets Koblenz

Die EPG Baskets Koblenz rangieren aktuell mit 7 Siegen auf dem elften Tabellenplatz. Die letzten beiden Partien verloren die Baskets gegen Paderborn und in der Overtime gegen die formstarken Ritter aus Kirchheim. Zuvor konnte das Team von Headcoach Stephan Dohrn vier Siege in Folge feiern. Topscorer seines Teams ist der US-Point Guard Calvin Wishart, der in 15 Partien im Durchschnitt 15,2 Punkte erzielte und 5,5 Assists verteilte. Das Team vom Deutschen Eck hat die drittbeste Dreierquote der Liga (36,1%) wobei sie die zweitmeisten Würfe nimmt.

Mit den SparkassenStars treffen sie auf das Team mit den meisten Steals der Liga. Die Bochumer konnten die letzten sechs Heimspiele allesamt gewinnen, musste aber bei den SBB Baskets, am letzten Spieltag des Jahres 2025, eine schmerzliche Auswärtsniederlage einstecken, die durchaus vermeidbar war. Dabei fiel der „Emotional Leader“ des Teams, Center Kilian Dietz, verletzungsbedingt aus. Ein Einsatz des gebürtigen Moselaners ist aktuell noch nicht klar. Zu Hause zeigten die SparkassenStars bisher ein anderes Gesicht als in den Hallen des Gegners und konnten auch enge Partien mit den eigenen Fans im Rücken gewinnen. Die werden wieder eine wichtige Rolle spielen. Für alle, die nicht in der Halle sein können, wird das Spiel, wie immer, live auf Sporteurope.TV im Pay übertragen.

„Koblenz spielt eine sehr solide Saison und stehen aktuell mit einem Sieg weniger als wir in der Tabelle auf dem elften Tabellenrang. Sie haben sich in die Verfolger-Position um die Playoffplätze gebracht. Der große Umbruch im Sommer inklusive Trainerwechsel hat sich bislang ausgezahlt. Es wird für uns eine Herausforderung zum Jahresauftakt, für die wir jede Unterstützung von den Rängen brauchen“, so Geschäftsführer Tobias Steinert.

 

03.01.2026 15:30 Uhr HAKRO Merlins Crailsheim vs. Tigers Tübingen

Zur neuen Saison übernahm der Schwede Henrik Sonko die Seitenlinie der Tübinger und baute sich um fünf Spieler, die aus der vorangegangenen Saison geblieben sind, einen neuen Kader. In der Offensive verstärkt seit dieser Saison US-Amerikaner Jacobi Wood die Tigers und spielte sich mit durchschnittlich 16,4 Punkten und 5,3 Assists zum Topscorer der Mannschaft. Dicht gefolgt in der Statistik steht sein Landsmann Bernard Pelote mit 15,8 Punkten, der vergangenes Spiel mit 19 Zählern bester Werfer der Mannschaft wurde.

Der Start in die Saison verlief für die Tigers gut. Aus sieben Spielen konnten fünf Siege eingefahren werden, ehe das Glück kippte und aus den folgenden acht Begegnungen lediglich zwei Erfolge zu verzeichnen sind. Zuletzt nahmen die Tübinger aus Bayreuth vor drei Spieltagen Punkte mit, ihre letzte Partie des Jahres spielten sie in Bremerhaven. Dort kam es nach Verlängerung zur achten Saisonniederlage. Mit 14 Punkten verweilen die Tigers aktuell auf Tabellenplatz zehn in Lauerstellung um die Playoff-Plätze.

Die bisherige Bilanz sieht bei den Zauberern deutlich rosiger aus. In 15 Spielen konnten die Merlins zehn Siege einfahren und starten auf Tabellenplatz drei in das neue Jahr. In Quakenbrück verabschiedeten die Crailsheimer das alte Jahr mit einem Sieg in einem zwischenzeitlich engen Spiel. Gleich sechs Spieler scorten dabei zweistellig ein, bester Werfer wurde Tyreese Blunt mit 18 Zählern. Anthony Gaines gelang mit 17 Punkten und 11 Rebounds das Double-Double.

Wieder spielberichtigt ist auf Seiten der Merlins TJ Madlock. Der US-Amerikaner verlängerte seinen Vertrag bis Saisonende und kann somit nun auch wieder eingesetzt werden.

Nach dem gemeinsamen Abstieg aus der Basketball Bundesliga 2024 bestreiten sowohl die Tigers Tübingen, als auch die HAKRO Merlins diese Saison ihre zweite Spielzeit in der zweiten Basketball Bundesliga. Beide Partien der Vorsaison konnten die Crailsheimer klar für sich entscheiden, auch die letzten zwei Duelle der BBL gingen an die Hohenloher.

„Mit dem Spiel gegen Tübingen steht das nächste Derby vor der Tür. Wir freuen uns auf die einzigartige Stimmung in der Arena Hohenlohe. Tübingen ist ein schwerer Gegner. Sie verfügen über sehr viel Wurfpotential, haben über das ganze Feld Werfer und sich jetzt einen neuen Point Guard dazugeholt. Daher wird das wirklich eine Herausforderung und ein gutes Spiel. Aber wir freuen uns darauf und werden alles geben, um einen Sieg einzufahren“, sagt David McCray, Headcoach der HAKRO Merlins.

 

03.01.2026 18:30 Uhr BG Göttingen vs. Uni Baskets Münster

Beim Blick auf die ProA-Tabelle sieht die Partie gegen Münster für die Göttinger nach einer leichten Aufgabe aus: Während die BG weiterhin den zweiten Tabellenplatz belegt, steht das Team von Baskets-Headcoach Götz Rohdewald auf dem letzten Rang. Aufgrund der angespannten Personalsituation mit vier verletzten Leistungsträgern (Janis Jünemann, Robin Lodders, Kevin Buckingham, Zach Jackson) müssen die gesunden Veilchen-Spieler aber alle funktionieren, um auch gegen schwächere Gegner zu bestehen. Was passiert, wenn die nötige Energie fehlt, hat das Spiel in Paderborn gezeigt, das die BG 70:82 verlor. „Wir haben den Guards zu viel Raum gelassen, was Paderborn sehr gut ausgenutzt hat“, so Carney.

Auch die Münsteraner haben das Jahr mit einer Niederlage beendet, allerdings mit einer sehr knappen. Beim BBC Bayreuth musste sich die Rohdewald-Truppe erst nach Verlängerung 82:83 geschlagen geben. Die meisten Münsteraner Punkte erzielten US-Forward Nick McMullen (23), der deutsche Aufbauspieler Thore Dilschmann (20), US-Guard Andrew O’Brien (12) sowie der deutsche Guard Paul Viefhues (11). McMullen sammelte zudem 14 Rebound ein und traf drei seiner vier Versuche von der Drei-Punkte-Linie.

Der 23-jährige Rookie von der Georgia State University ist absoluter Leistungsträger bei den Uni Baskets. Durchschnittlich kommt der 2,03 Meter große Amerikaner auf ein Double-Double (16,5 Punkte/10,5 Rebounds pro Spiel). Sein Landsmann Julian Larry folgt mit durchschnittlich 12,5 Punkte pro Partie – er gibt die meisten Assists (3,4). Ebenfalls im Schnitt zweistellig punkten der deutsche Forward Neil Masnic (11,4) sowie Viefhues (10,0). „McMullen agiert sehr physisch unter dem Korb. Ihn und Larry müssen wir unter Kontrolle bringen“, sagt Carney.

Ebenso wie die BG hat auch Münster derzeit Personalsorgen: Der deutsche Center Adam Touray bestritt aufgrund eines Bandscheibenvorfalls erst eine Partie; US-Guard Bo Hodges musste sich im Dezember einem operativen Eingriff am Knie unterziehen. Den Vertrag mit US-Rookie Caleb Zurliene lösten die Baskets auf Wunsch des Spielers auf. Doch Carney warnt: „In Paderborn haben zwei Statistiken gezeigt, warum wir verloren haben: Wir stand nur dreimal an der Freiwurflinie, weil wir in der Offensive nicht attackiert, sondern schwere Sprungwürfe genommen haben. Zudem hat Paderborn mehr Rebounds geholt. Wir müssen die Rebounds kontrollieren, damit sich unsere Offensive besser entfaltet.“  

 

03.01.2026 18:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. RheinStars Köln

Neues Jahr, neues Glück. Am vorletzten Hinrundenspieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga empfangen die Nürnberg Falcons die RheinStars Köln in der Kia Metropol Arena. Der Aufsteiger hat sich zuletzt stabilisiert und kommt mit viel Selbstvertrauen in die Noris. Tip-off am Samstag ist um 18.30 Uhr.

Die Nürnberg Falcons starten mit einem Heimspiel ins Kalenderjahr 2026. Die Niederlage gegen Giessen ist aufgearbeitet, der Fokus liegt auf den letzten beiden Spielen der Hinrunde und einem guten Start ins neue Jahr. Mit den RheinStars Köln kommt ein Aufsteiger nach Mittelfranken, bei dem die Formkurve deutlich nach oben zeigt. Gegen Leverkusen holte das Team von Zoran Kukic jüngst den fünften Saisonsieg und zeigte dabei eine starke Teamleistung, angeführt von Cedric Russell, der in seinem neunten Spiel für die Domstädter satte 30 Punkte auflegte. Ihn muss die Nürnberger Verteidigung tunlichst unter Kontrolle bekommen, ohne dabei die starke deutsche Rotation um Haris Hujic und Björn Rohwer zu vernachlässigen. „Köln kann an einem guten Tag jedes Team vor Probleme stellen. Nach einem schwierigen Start sind sie mittlerweile in der ProA angekommen, haben wichtige Spiele gewonnen und dabei vor allem gegen besser platzierte Mannschaften geglänzt, wie gegen Crailsheim oder Giessen“, weiß Falcons-Coach Ralph Junge.

Dessen Team hat das Kalenderjahr 2025 auf Tabellenplatz 9 beendet, punktgleich mit den Teams auf Rang 8 und 7. Damit ist Nürnberg im Soll und kann mit guten Leistungen gegen die Kölner am Samstag und in Münster in der kommenden Woche eine gute Basis für die Rückrunde legen. Insbesondere zu Hause wird dabei der Fan-Support eine tragende Rolle Spielen. Geschäftsführer Nicolas Hinrichsen blickt voraus: „Das Heimspiel gegen Köln ist das erste Nürnberger Sport-Highlight im neuen Jahr. Wir wollen die gesamte Basketball-Familie zusammenbringen und auch neue Fans für unseren Sport begeistern. Nur gemeinsam können wir die Kia Metropol Arena in einen Hexenkessel verwandeln und für unser Team der 6. Mann oder die 6. Frau sein.“ 

 

03.01.2026 19:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Mit den SBB Baskets Wolmirstedt empfangen die GIESSEN 46ers am Samstag (19 Uhr) einen Aufsteiger, der sich inzwischen in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA etabliert hat. Die Mittelhessen gehen mit Rückenwind in die Partie, nachdem sie zuletzt bei den Nürnberg Falcons BC mit 74:64 überzeugten und dabei vor allem defensiv über weite Strecken konstant agierten.

Cheftrainer „Frenki“ Ignjatovic zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die zuletzt wieder geschlossen auftreten konnte. Nach kleineren Blessuren und Erkältungen sind alle Spieler wieder einsatzbereit, auch Daniel Norl kehrte ins Teamtraining zurück. Der Fokus lag in der Vorbereitung auf Teamplay, Ballbewegung und defensive Intensität – Elemente, die zuletzt den Aufwärtstrend der 46ers begründeten. Besonders Till Gloger (21 Punkte in Nürnberg), Simon Krajcovic und Kapitän Robin Benzing setzten dabei Akzente.

Wolmirstedt reist mit wachsendem Selbstbewusstsein nach Gießen. Der ProA-Neuling gewann vier seiner letzten acht Spiele und sorgte zuletzt mit einem 99:88-Erfolg gegen Bochum für Aufsehen. Mit einer Bilanz von 5:10-Siegen belegen die Sachsen-Anhalter Rang 14, haben den Übergang aus der ProB aber erfolgreich gemeistert.

Im Fokus steht vor allem US-Powerforward De’Vondre Perry, der im November zum Team stieß und mit durchschnittlich sieben Rebounds eine zentrale Rolle einnimmt. Unterstützung erhält er von Center Michael Hughes II sowie den offensivstarken Guards Trey Stewart und Daivien Williamson. Trotz einiger Langzeitverletzter präsentiert sich Wolmirstedt als unangenehmer Gegner.

Die GIESSEN 46ers wollen mit einem Heimsieg ihren Platz in den Playoff-Rängen festigen und den positiven Trend bestätigen. Respekt ist vorhanden – Nachlässigkeit soll es jedoch keine geben.

03.01.2026 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Eisbären Bremerhaven

Neues Jahr, gute Vorsätze. Wenn es dabei zudem unterhaltsam wird, umso besser. Wenn Phoenix als aktueller ProA-Tabellenführer (Bilanz: 13-2) die Eisbären Bremerhaven (10-5, Platz 4) empfängt, ist das Label „Spitzenspiel“ durchaus angebracht. Immerhin haben die Norddeutschen mehr als nur angedeutet, dass sie in der Lage sind ihre Leistung aus der Spielzeit 2024/2025 zu wiederholen, als sie am Ende der Hauptrunde den vierten Rang einnahmen und mit dem Heimvorteil ausgestattet in die Playoffs starteten.

Die Coaches Chris Harris und Steven Esterkamp verbindet sowohl eine enge Freundschaft als auch sie Tatsache, dass sie im Sommer homogene Truppen zusammengestellt haben, die davon profitieren, dass sie auf einen gestandenen Kern an Akteuren zählen können. Dazu gehört unter anderem Elijah Miller, der ob seiner durchschnittlich 15,8 Punkten und 6,9 Assists in jeder MVP-Diskussion einen Platz verdient hat.

Der Kandier ist jedoch beileibe kein Alleinunterhalter. In Jemarl Baker (12,9 Punkte) wurde ein gewissenloser Werfer rekrutiert, der in den letzten drei Spielen vor dem Jahreswechsel 14 seiner 24 Dreierversuche verwandelte (58,3 Prozent Trefferquote). Stabilität erhält der Eisbären-Kader unter anderem durch Adrian Breitlauch (5,5 Punkte, 2,8 Rebounds). Der Routinier gastierte bereits anno 2012 in der Ischelandhalle, als er mit Bremerhaven das NBBL TOP4 erreichte – seinerzeit setzten sich die Nordlichter im Halbfinale mit 79:67 gegen den Phoenix-Nachwuchs um Fabian Bleck, Niklas Geske und Co. durch, ehe sie im Endspiel gegen Breitengüßbach mit 65:79 den Kürzeren zogen.

Chris Harris: (HC Phoenix Hagen): „Bremerhaven ist ein echtes, eingeschworenes Team, das eine tolle Saison spielt und sich auf dem besten Wege befindet, die Ergebnisse der vergangenen Spielzeit zu bestätigen. Die Eisbären bringen viel offensive Qualität mit, ihr Prunkstück ist aber sicherlich die Verteidigung – genau darauf müssen wir vorbereitet sein. Es braucht von uns auf allen Positionen höchste Konzentration und viel Energie, um diesem Druck standzuhalten – und eine wie immer tosend laute Ischelandhalle.“

 

03.01.2026 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BBC Bayreuth

Zum ersten Spiel des neuen Jahres empfangen die Bozic Knights am Samstag (19 Uhr) den Tabellendreizehnten aus Bayreuth. Zwei Spiele stehen in der Hinrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 noch aus. Für die Teckstädter geht es darum, ihre starke Heimbilanz auszubauen, den Anschluss an die Spitzengruppe zu wahren und die aktuelle Siegesserie fortzusetzen.

Die Knights verabschiedeten sich mit zwei emotionalen Erfolgen aus dem Jahr 2025. Auf den intensiven Heimsieg gegen Bremerhaven beim Xmas Game folgte ein beeindruckender Comeback-Triumph in Koblenz, bei dem ein 21-Punkte-Rückstand noch in einen Overtime-Sieg gedreht wurde. „Wir haben die Phase mit vielen Spielen in kurzer Zeit sehr erfolgreich gestaltet, sind jetzt aber froh, wieder im Wochenrhythmus zu sein“, erklärt Geschäftsführer Chris Schmidt.

Die Gäste aus Bayreuth tun sich seit ihrem Abstieg schwer in der ProA. Eine sportlich schwierige Phase führte kurz vor Weihnachten zur Trennung von Head Coach Florian Wedell, seine Assistenten übernahmen interimsmäßig. Nach einem knappen Overtime-Sieg gegen Münster und einer Niederlage ist die Bilanz unter dem neuen Trainerduo ausgeglichen. Defensiv kassieren die Oberfranken ligaweit viele Punkte, offensiv sind sie jedoch breit aufgestellt.

Mit Moritz Plescher, Rayshwan Mart, Kevaughn Allen, Willem Brandwijk, Tehree Horn und Lenny Liedtke verfügen gleich sechs Bayreuther über zweistellige Punkteschnitte. „Bayreuth ist ein gefährlicher Gegner. Es reicht nicht, einen Spieler zu stoppen – wir müssen als Team konzentriert verteidigen“, betont Knights-Headcoach Igor Perovic.

Auch Kirchheim kann offensiv aus dem Vollen schöpfen. In den letzten fünf Partien stellten mit Chuck Harris, Phillip Russell, Tylan Pope, Nick Spinoso und Lucas Mayer gleich fünf verschiedene Spieler den Topscorer. Nach zwei freien Tagen startete die Mannschaft am Mittwoch vollständig besetzt in die Vorbereitung.

Mit sechs Siegen in Serie und acht Erfolgen aus den letzten neun Spielen kletterten die Knights auf Rang sechs und liegen nur zwei Punkte hinter den Plätzen drei bis fünf. Anwurf in der Sporthalle Stadtmitte ist am Samstag um 19 Uhr.

04.01.2026 16:00 Uhr Bayer GIANTS Leverkusen vs. Paderborn Baskets

Zum Jahresauftakt 2026 empfangen die BAYER GIANTS Leverkusen am Sonntag, 04. Januar, um 16 Uhr die Paderborn Baskets in der Ostermann-Arena. Headcoach Michael „Mike“ Koch verbrachte den Jahreswechsel entspannt mit der Familie, bevor es für sein Team direkt wieder in den Spielbetrieb geht. Paderborn stellt einen interessanten Gegner dar, der in den vergangenen Wochen für Aufsehen in der ProA gesorgt hat.

Die Gäste aus Ostwestfalen konnten drei ihrer letzten fünf Partien gewinnen und sich damit aus dem Tabellenkeller auf einen Nichtabstiegsplatz vorarbeiten. Besonders die Siege gegen die BG Göttingen (82:70) und die EPG Baskets Koblenz (94:88) zeigen den Aufwärtstrend des ProA-Aufsteigers.

Jonathan Klussmann ist der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Baskets. Der dänische Nationalspieler markiert derzeit durchschnittlich 19,3 Punkte pro Partie und führt die Offensive an. Ergänzt wird er von Kevin Osawe, der nach einer erfolgreichen Zeit in Kanada nun in Paderborn im Schnitt 17,6 Punkte und 8,2 Rebounds erzielt. Bester deutscher Akteur ist Kapitän Grant Teichmann, Shooting Guard und erfahrener Führungsspieler mit 7,6 Zählern pro Begegnung.

Coach Koch erwartet ein schnelles und offensivstarkes Spiel: „Paderborn reist mit zwei Siegen in Serie an und wird motiviert auftreten. Sie spielen ein hohes Tempo und nehmen viele Zwei-Punkt-Versuche. Für uns heißt das, dass wir defensiv dagegenhalten und den Gegner zu schwierigen Würfen zwingen müssen. Entscheidend wird sein, über 40 Minuten eine Balance zwischen Verteidigung und Offensive zu finden.“

Nicht einsatzbereit ist C.J. Oldham, der weiterhin an einer Fußverletzung laboriert. Ein MRT-Termin steht für die kommende Woche an. Die GIANTS wollen vor heimischem Publikum die Partie nutzen, um einen erfolgreichen Start ins neue Jahr zu feiern.

04.01.2026 PS Karlsruhe LIONS vs. Artland Dragons

2025 war für die PS Karlsruhe LIONS mit einer Abreibung beim Spitzenreiter Phoenix Hagen zu Ende gegangen. Für den Start ins neue Jahr hat man sich am Oberrhein daher Wiedergutmachung vorgenommen. Am vorletzten Hinrundenspieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA besteht dafür Gelegenheit. Die heimstarken Badener empfangen im Sonntagsspiel die Artland Dragons. Keine einfache Aufgabe, denn das Team aus der Kleinstadt Quakenbrück spielt in der laufenden Saison häufig groß auf.

Die Niedersachsen stehen auf einem guten fünften Rang und haben in den bisherigen 15 Partien die zweitmeisten Punkte aller 18 Mannschaften erzielt. Nur der Tabellenführer scort noch häufiger. Die Dragons kommen damit auf zehn Siege – vier mehr als die LIONS, die zwar im Dezember eine aufsteigende Tendenz verzeichnen konnten, aber aufgrund der Niederlage zum Jahresabschluss weiterhin auf dem zwölften Platz verharren und damit etwas auf der Stelle treten.

Zudem sind die taktischen Möglichkeiten von Headcoach Demond Greene aktuell recht beschränkt, da das Karlsrudel vom Verletzungspech geplagt ist und die Rotation entsprechend dezimiert ist. Dafür wissen Greenes Schützlinge die Fans in der heimischen Europahalle im Rücken und zeigen sich zuhause deutlich stabiler als in der Fremde. Bei den Dragons ist es derzeit genau umgekehrt. Daheim im Artland läuft es nicht immer rund, dafür musste Quakenbrück in gegnerischer Halle in der laufenden Saison erst eine Niederlage hinnehmen.

Die Ausgangslage für die Begegnung am 4. Januar um 17:30 Uhr ist also interessant. Mut dürfte den LIONS der Blick auf die jüngere Historie machen. Die Siegpunkte aus den letzten sechs Duellen gingen allesamt nach Baden. Diese Serie gilt es nun auszubauen, um den Anschluss an die Playoff-Ränge herzustellen.

Nachberichte ProA 15. Spieltag

23.12.2025 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. GIESSEN 46ers 64:74

Heimniederlage für die Nürnberg Falcons am 15. Spieltag gegen die GIESSEN 46ers. Gegen starke Hessen taten sich Nürnbergs beste Basketballer die gesamten 40 Spielminuten über schwer und liefen seit dem 1. Viertel einem Rückstand hinterher, den sie trotz aller Bemühungen im Schlussabschnitt nicht mehr aufholen konnten. So stand eine 64:74 (33:44) -Heimniederlage zum Ende des Kalenderjahres für die Falken zu Buche.

Gut gefüllt war die Kia Metropol Arena zum Christmas Game zwischen den Nürnberg Falcons und den GIESSEN 46ers am 2. Weihnachtstag. Die Gäste legten vor und führten nach zehn Spielminuten zweistellig (13:23). Im zweiten Viertel konnte Nürnberg die Partie ausgeglichener gestalten, ohne aber den Rückstand nennenswert zu verkleinern. Die 46ers verteidigten gut, nahmen mehrere Nürnberger Leistungsträger aus dem Spiel und sicherten sich so eine 33:44-Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Gäste schnell auf 16 Punkte davon (33:49), Nürnberg blieb dran, lag aber auch nach 30 Spielminuten noch deutlich zurück (48:62). Im Schlussabschnitt suchten die Hessen dann schnell die Entscheidung und fanden diese auch. Vier Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit führten sie mit 16 Zählern (54:70). Schlussendlich verloren die Falcons 64:74 und so blieb es unter dem Strich nur ein starker Jahresendspurt.

Dazu Head Coach Ralph Junge: „Glückwunsch an Giessen. Sie waren heute einfach besser, haben erwachsener und abgezockter gespielt. Wir haben uns von dem frühen Rückstand nicht mehr erholt und zu oft Dinge forciert. Aktuell spielen wir auswärts einfach besser als daheim.“

 

27.12.2025 16:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Tigers Tübingen 101:86

Die Tigers Tübingen haben das Auswärtsspiel bei den Eisbären Bremerhaven vor 1.381 Zuschauern in der Stadthalle Bremerhaven mit 86:101 (78:78; 37:43) nach Verlängerung verloren. Die Partie gestaltete sich über die gesamte Spieldauer recht ausgeglichen, mehrere Führungswechsel waren zu notieren.

Die Partie nahm gleich an Fahrt auf. Nach 68 Sekunden stand ein 4:4-Zwischenstand auf der Anzeigetafel. Den ersten Tübinger Dreier verwandelte Miles Tention bei noch 7:46 Minuten auf der Uhr zur 7:5-Führung. In der Folge leisteten sich beide Kontrahenten einige Fahrkarten in der Offense. Eisbären-Kapitän Adrian Breitlauch gelang in der Schlussminute per Dreier das 20:17, was im Gegenzug Silas Oriane ebenfalls aus der Distanz zum 20:20 kontern konnte.

Miller eröffnete den zweiten Abschnitt nach 14 Sekunden mit zwei Freiwürfen zur 22:20-Führung für die Seestädter. Beide Mannschaften hatten an beiden Enden des Spielfelds noch so ihre Probleme. Die Schwaben hatten in dieser Phase des Spiels nun etwas den Faden verloren. Vor allem offensiv lief nichts zusammen. Bester Spieler in der Phase war der Kanadier Emilien. Er verkürzte bis zur Schlussminute mit sechs Zählern in Folge auf 37:43. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Kabinen.

Die Tigers kamen besser aus der Kabine. Mit einem 7:0-Lauf zum 44:43 holten die Sonko-Schützlinge in der zwölften Minute die Führung zurück. Nach zwei weiteren Zählern von Pelote zum 48:43 nahm Esterkamp bei noch 7:14 Minuten auf der Uhr eine Auszeit, um den Lauf (11:0) der Schwaben zu stoppen. In Minute 29 gelang Moreaux mit zwei Punkten das 59:55. Kampf war auf beiden Seiten nun Trumpf. Die Gäste gingen mit einem knappen 59:57-Vorsprung in das letzte Viertel.

Nach einem schnellen 5:0-Lauf der Esterkamp-Truppe zum 63:62 musste Sonko bei noch 7:38 Minuten auf der Uhr eine Auszeit nehmen. Pelote gelang jedoch umgehend der Konter aus der Distanz zum 65:63 für die Schwaben. Die Führung wechselte in dieser Phase der Partie nun mehrfach hin und her. 35,9 Sekunden vor dem Ende hatte Moreaux die Chance, auf 80:76 zu erhöhen, doch er verfehlte. Im Gegenzug erzielte von Seckendorff per Korbleger den 78:78-Ausgleich. Bei diesem Ergebnis blieb es auch.

Ein Dreier von Baker, ein Dreier von Tention – in der ersten Minute der zusätzlichen Spielzeit stand es mit 81:81 weiter unentschieden. Aus Tübinger Sicht lief nichts mehr zusammen. 66 Sekunden vor dem Ende führten die Eisbären Bremerhaven dann doch deutlich mit 94:84, mit einem 16:6-Lauf waren die Seestädter nun das bessere Team. Miller beendete das Spiel mit einem langen Dreier per Buzzer Beater zum 101:86-Endstand.

 

27.12.2025 18:00 // RheinStars Köln vs. Bayer GIANTS Leverkusen 98:95

Mit einem Sieg endete die Partie am Samstagabend am 15. Spieltag der ProA für die RheinStars die Düsseldorfer Diaspora. In einem spannenden Rheinischen Derby setzten sich die Kölner am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA knapp gegen die Bayer Giants Leverkusen 98:95 (45:45) durch.

Headcoach Zoran Kukic schmunzelte beim Blick auf den Spielverlauf, der wenig schmeichelhaft begann. 0:9 stand es, als Kukic die erste Auszeit nach etwas mehr als drei Minuten Spielzeit nahm. „Alle wollten vielleicht ein bisschen zu viel im Derby, wir mussten das erstmal beruhigen“, sagt Kukic.

Köln bekam hernach zusehends Spiel und Gegner in den Griff, wobei sich die Trainer vor allem auf den späteren Topscorer Cedric Russell (30 Punkte, Effektivität 35), Jasper Günther und Mike Miller verlassen konnten. Zusammen mit Haris Hujic managten sie das Spiel, glichen aus und hielten den Druck auf die Leverkusener aufrecht. Dazu kam Björn Rohwer, der am Ende sein Center-Duell gegen Dennis Heinzmann wohl nicht nur nach selbst erzielten Punkten (19:15) für sich entschied.

So entpuppten sich die RheinStars ab Mitte des ersten Viertels als die besseren Teamspieler, wobei die Bayer Giants keineswegs enttäuschten. Und sobald die Kölner nicht aufmerksam verteidigten, legten die Leverkusener nach. Kopf an Kopf ging es bis zur 33. Minute, als den RheinStars ein 8:0-Lauf zum 87:77 (35.) gelang. Die Vorentscheidung, auch wenn die Giants noch mal alles versuchten.

„Wir haben inzwischen einige solcher Situationen gehabt und überstanden“, sagte Kukic. So auch diesmal, auch wenn die RheinStars mit zwei klassischen Ballverlusten in der Schlussminute die Spannung noch einmal hochtrieben. Der gut verteidigte Schlusswurf jedenfalls misslang Bayer und Köln feierte einen Heimsieg, obwohl sie als Gastgeber bei diesem Derby eine längere Anreise zum Spielort hatten als ihre Gäste.

 

27.12.2025 18:00 // SBB Baskets Wolmirstedt vs. VfL SparkassenStars Bochum 99:88

Am Ende war es eine verdiente Niederlage für die VfL SparkassenStars gegen die SBB Baskets, die aber dazu auch noch einen bitteren Beigeschmack hatte, denn Center Kilian Dietz verletzte sich in der ersten Halbzeit am Fuß und droht länger auszufallen.

Im ersten Viertel agierten beide Teams zerfahren und nervös. Viele kleine Fehler schlichen sich auf beiden Seiten ein. Erst nach sieben Minuten Spielzeit erzielte ein Team eine zweistellige Punktzahl. Das waren die SBB Baskets die sich etwas schneller aus dem Tief zogen als die SparkassenStars. Die übernahmen aber dann plötzlich die Führung und blieben es auch bis zur Viertelpause. Myreon Jones traf mit dem Buzzer zum 21:17 für die SparkassenStars.

Im zweiten Viertel wurde die Partie besser. Beide Teams trafen nun auch etwas besser aus der Distanz. Jedoch gelangen den SBB Baskets immer wieder einfache Punkte in der Zone. Immer wieder war es Hughes der Pick an Roll Spielzüge vollendete. Eben jener Hughes und Cattrell setzten dann die Schlusspunkte vor der Halbzeit, durch zwei Korbleger und sorgten für den Halbzeitstand von 47:43 für die SBB Baskets.

Das Momentum lag nun auf der Seite der SBB Baskets und sie nutzten es. Man konnte spüren, dass sie den Heimsieg unbedingt wollten. Die SparkassenStars wirkten oft einen Schritt langsamer. Immer wieder mussten sie den überragenden Hughes gewähren lassen. Williamson sorgte mit einem Dreier erstmals für eine zweistellige Führung für sein Team. Antonio Williams verkürzte vor dem letzten Viertel noch auf 65:73 aus Sicht der SparkassenStars.

Im letzten Viertel vergrößerten die Baskets den Vorsprung zunächst auf 15 Punkte, ehe die SparkassenStars nochmal alles hineinwarfen und durch einen 10-Lauf bis auf sieben Punkte herankamen. Das Team von Eiko Potthast brachte den Sieg aber dann doch ungefährdet ins Ziel und somit beendeten de SparkassenStars das Jahr 2025 mit einer 88.99-Niederlage bei den SBB Baskets.

 

27.12.2025 19:00 // BBC Bayreuth vs. Uni Baskets Münster 83:82

Nach einem echten Krimi gewann der BBC Bayreuth heute Abend in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA vor 2.260 Zuschauern das Kellerduell gegen die Uni Baskets Münster mit 83:82 (46:36, 71:71) nach Verlängerung und verteidigt damit den 13. Tabellenplatz.

Nach nervösem Beginn und einem 0:4-Rückstand machte Nat Diallo mit dem Dreier zum 3:4 nach zweieinhalb Minuten die ersten Bayreuther Punkte des Spiels. Moritz Plescher und KeVaughn Allen erhöhten mit zwei weiteren Dreiern auf 14:8 für die Gastgeber. Auch Münster traf durch Nicholas McMullen den ersten Dreier zum 13:20. Willem Brandwijk sicherte weitere zwei Punkte durch einen Tip-In mit dem Buzzer zum 26:15 nach zehn Minuten.

Rahming stellte mit einem Dunk auf 28:17, Liedtke traf zum 30:20. Münster kämpfte sich allmählich heran, nach dem 24:30 rief das Bayreuther Trainerteam zur Auszeit. Der BBC hatte in dieser Phase wieder ein Problem mit zu vielen Turnovers. Beide Teams spielten mit hundertprozentigem Einsatz. Rahming traf zum 44:33 nach 18 Minuten. Bayreuth hielt den Vorsprung, Rahming scorte schließlich zum Halbzeitstand von 46:36 für den BBC.

Mart stellte mit einem Dunk zu Beginn des dritten Viertels auf 48:36, Münster traf durch Andrew O´Brien zum 38:48. Liedtke stellte aus der Distanz auf 51:40. Die Gäste kamen dann weiter auf 45:51 heran. Mart antwortete mit einem Monster-Dunk zum 53:45 und Plescher erhöhte mit einem Freiwurf auf 54:45. Diallo traf zum 56:47 nach 28 Minuten. Die Münsteraner ließen sich nicht abschütteln und robbten sich bis zum Viertelende auf 51:56 heran.

Thore Dilschmann traf zu Beginn des Schlussabschnitts einen weiteren Gästedreier zum 54:56 und verkürzte anschließend von der Freiwurflinie auf 55:56. Dilschmann verkürzte weiter auf 65:70. Auf der Gegenseite erwiderte Brandwijk von der Linie zum 71:65. Dilschmann traf 18 Sekunden vor dem Ende den Dreier zum 68:71. Lamont Larry wurde 1,8 Sekunden vor Schluss beim Dreierversuch gefoult und erhielt drei Freiwürfe, traf alle und glich zum 71:71 aus.

Münster ging in der Overtime nach eineinhalb Minuten mit 75:71 in Führung. Brandwijk traf zwei Dreier zum 79:75. Larry verkürzte auf 77:79 und McMullen brachte mit einem Dreier Münster in Front. Brandwijk antwortete mit dem 81:80, Larry brachte im Gegenzug die Gäste abermals in Front, Brandwijk erwiderte erneut mit dem 83:82 für Bayreuth. McMullen verfehlte jedoch den entscheidenden Dreierwurf und somit hatte Bayreuth mit 83:82 nach Verlängerung gewonnen.

 

27.12.2025 19:00 // Phoenix Hagen vs. PS Karlsruhe LIONS 89:62

Es war bereits im Vorfeld klar, dass der 15. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA für die PS Karlsruhe LIONS zur größtmöglichen Herausforderung werden würde. Denn der Tabellenzwölfte musste am 27. Dezember bei Phoenix Hagen antreten, dem in der bisherigen Saison spielstärksten Team der Liga.

Zwar eröffnete Maurice Pluskota noch in Minute eins mit einem Karlsruher Distanztreffer die Korbjagd, doch die LIONS-Führung währte nicht lange und die Hausherren zeigten bald mit schnellem, präzisen und effektivem Teamplay, warum sie an der ProA-Spitze stehen. Erst David Ejah gelang es 43 Sekunden vor der ersten Pause mit einem Dreier, ein Zeichen zu setzen und damit einen 20:2-Lauf der Gastgeber zu beenden. Mit 28:12 ging es ins zweite Viertel.

Wieder waren es die LIONS, die für die ersten Punkte sorgten. Danach aber zeigte sich dasselbe Bild wie zuvor. Hagen fand immer wieder die Lücke in der teils löchrigen Karlsruher Defense, hatte nun aber schwächere Trefferquoten. Kurz vor der Halbzeitsirene entschied der Tabellenführer mit einem aus badischer Sicht schmerzhaften Distanztreffer auch diesen Abschnitt für sich und nahm eine 41:23-Führung mit in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel war Karlsruhe nicht so schlecht, wie es das Scoreboard hätte vermuten lassen. Vom defensiven Rebound bis unter den gegnerischen Korb spielte die dezimierte Rotation zumeist konzentriert und war dem Favoriten fast ebenbürtig. Doch mit der Zeit machten sich erste Abnutzungserscheinungen bemerkbar, so dass der Rückstand in der 26. Minute die 20-Punkte-Marke erreichte. Zu Beginn des Schlussabschnitts stand es bereits 66:40.

So ging es für die LIONS eigentlich nur noch darum, nicht völlig auseinanderzubrechen und als Team Moral zu zeigen. Dies gelang auch. Denn nachdem Hagen sieben Minuten vor dem Ende bis auf 32 Punkte davongezogen war, schafften es die Badener in der 37. Minute nochmals unter die 20-Punkte-Marke. Die lockere Linie der Schiedsrichter, gepaart mit dem fairen Verhalten der Kontrahenten hatte zum Ergebnis, dass es trotzdem unterhaltsamen Basketball zu sehen gab.

 

27.12.2025 19:30 // Artland Dragons vs. HAKRO Merlins Crailsheim 85:93

Nur vier Tage nach dem Topspiel gegen Hagen wurde es für die HAKRO Merlins erneut ernst. In Quakenbrück erwartete die Zauberer gegen die Artland Dragons der letzte Spieltag des Jahres.

Bereits zu Beginn des Spiels arbeiteten die Merlins in der Defensive hellwach. Auf der anderen Seite eröffnete Blunt das Scoring, ehe Langley und Gaines es ihm gleichtaten (6:11). Immer wieder starteten sie ihre Angriffe und bauten Stück für Stück einen Vorsprung auf (15:22). So leicht gaben die Hausherren das Spiel jedoch nicht aus der Hand und arbeiteten sich per Buzzer Beater von Hinton wieder an die Hohenloher heran (21:25).

Erneut glänzten die HAKRO Merlins zum Start des neuen Viertels in der Verteidigung. Nach einem 5:0-Lauf der Gäste trugen sich die Quakenbrücker erst nach zwei Minuten auf das Scoreboard. Bis auf sechs Punkte kämpfte sich das Team wieder heran. Es gelang den Dragons den Rückstand weiter schrumpfen zu lassen, bevor die Hohenloher zur Halbzeit erneut etwas Raum gewannen und mit 48:53 in die Kabinen verschwanden.

Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Zauberer an ihrer Führung fest. Wie bereits zuvor eröffneten die Gäste das Viertel, konnten den Vorsprung aber nicht ausbauen. Immer wieder glichen die Quakenbrücker die Aktionen der Crailsheimer aus und stellten nach kurzen Führungsausbau der Gäste den vorherigen Vorsprung wieder her (55:59). In die letzte Unterbrechung ging es wieder mit einer knappen Führung der Gäste (68:70).

Die finalen zehn Minuten starteten erneut mit defensiv starken Merlins. Nach zwei weiteren Steals baute Gaines die Führung auf fünf Punkte aus (70:75). Anschließend wurde das Spiel punktärmer. Erst netzte Gaines ein, anschließend veredelte Ogunsipe den Vorsprung von der Freiwurflinie zur Acht-Punkte-Führung 30 Sekunden vor Schluss (85:93). Am Punktestand ändern konnten die Quakenbrücker nun nichts mehr.

 

28.12.2025 17:00 // EPG Baskets Koblenz vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 98:105

Am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga, können sich die Bozic Knights beim Tabellenelften aus Koblenz mit 105:98 nach Verlängerung durchsetzen. Nach einem 21 Punkte Rückstand in der ersten Halbzeit, drehen die Teckstädter im vierten Viertel auf und sichern sich die Punkte in der Verlängerung. In der Tabelle rücken die Knights auf Platz sechs.

Von Beginn an dominierten die Koblenzer die Partie. Sie übernahmen schnell die Führung und zogen davon. Angeführt vom quirligen und extrem aktiven Point Guard Calvin Wishart, führten die EPG Baskets im ersten Viertel mit 28:19 und erhöhten den Vorsprung zur Halbzeit auf 30:20. Vor allem in der viel gelobten Defensive hatten die Schwaben große Probleme den Koblenzern Einhalt zu gebieten.

Auch offensiv lief wenig zusammen. Einzig Chuck Harris fand die eine oder andere Lücke und hielt die Teckstädter im Spiel. Zur Pause dürfte Kirchheims Hauptübungsleiter die richtigen Worte gefunden haben, denn der Wind drehte sich nun gewaltig. Mit ganz anderer Körpersprache und neuem Willen kamen Kapitän Mayer und Co. zurück aufs Parkett. Koblenz traf nun nicht mehr so sicher und der Rückstand verkürzte sich merklich.

Acht Punkte von Philip Russell brachten die Ritter wieder heran. Doch so schnell man wieder zurück im Spiel war, so schnell konterten die Koblenzer mit einem 13:2 Lauf, der den Rückstand wieder deutlich anheben ließ (76:62). In diesem Rahmen hielt sich der Spielstand bis weit ins vierte Viertel hinein. Bei noch sechs Minuten zu spielen, startete die Crunch Time und die Kirchheimer waren nun am Drücker. Ein 17:0 Lauf innerhalb von drehte die Partie komplett.

Koblenz musste sich von diesem Schock erholen, hatte jedoch noch Zeit auf der Uhr und schaffte es mit einem Dreier durch Bacak in die Verlängerung. Auch hier war das Spiel zunächst ausgeglichen. Den letzten Punch setzten die Bozic Knights 90 Sekunden vor dem Ende. Ein erneuter Lauf von neun unbeantworteten Kirchheimer Punkten beendete das Spiel zugunsten der Ritter, die damit ihren Lauf am Leben erhalten.

 

30.12.2025 19:30 // Paderborn Baskets vs. BG Göttingen 82:70

Die BG Göttingen hat in dieser BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison die erste Auswärtsniederlage hinnehmen müssen. In Abwesenheit von BG-Headcoach Fabian Strauß (grippaler Infekt) verloren die Südniedersachsen am Dienstagabend bei den Paderborn Baskets 70:82 (32:50).

Die Gäste aus Südniedersachsen starteten nervös in die Partie, erlaubten sich Ballverluste und kamen in keinen Offensiv-Rhythmus. Nach Baskets-Punkten von Johnson zum 9:17 nahm BG-Assistenztrainer Patrick Carney eine Auszeit (6.). Im Anschluss daran fing sich sein Team, aber die Paderborner waren treffsicher von außen und hielten ihren Vorsprung (11:20/7.). Mathis Mönninghoff und Jordan Sears verkürzten auf 16:20, doch die Hausherren antworteten und bauten ihre Führung zum Viertelende wieder aus (19:27).

Auch im zweiten Abschnitt fanden die Göttinger keine Mittel, um die Paderborner zu stoppen. Zunächst schafften es die Gäste, den Rückstand nicht noch größer werden zu lassen (27:35/15.). Doch bei der BG fielen die Dreier nicht. Hendrik Drescher verschaffte den mitgereisten Veilchen-Fans durch seinen Dreier zum 30:39 Hoffnung, doch Klussmann konterte zum 30:42 (17.). Bis zur Halbzeitpause fanden die Gäste nicht zurück in die Partie und gingen mit einem 32:50-Rückstand in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel kämpften die Göttinger – Julius Böhmer zwang Baskets-Headcoach Milos Stankovic nach einem Dreier zum 40:54 zu einer Auszeit (24.). Aber sein Team fing sich zunächst nicht. Die Veilchen trafen nun ihre Würfe von jenseits der 6,75-Meter-Marke. Mönninghoff und Kirchner versenkten drei Dreier in Folge zum 53:58 – den Schlusspunkt des Abschnitts setzte Nils Schmitz zum 56:61.

Im letzten Viertel brachten Sears und Mönninghoff die BG durch je einen Dreier auf 62:63 heran (33.). Die Veilchen ließen nun aber die Chance liegen, zum ersten Mal seit der 1. Minuten in Front zu gehen. Im Gegenzug verschafften sich die Paderborner wieder etwas Luft (64:69/36. Bei den dezimierten Göttingern ließen nun die Kräfte nach; oft waren sie einen Schritt zu spät und die Würfe ein bisschen zu kurz. Die Baskets erkämpften sich ihre Punkte an der Freiwurflinie und sicherten sich den Erfolg.

 

Vorberichte ProA 15. Spieltag

23.12.2025 18:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. GIESSEN 46ers

Am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball -Bundesliga ProA wartet mit den Nürnberg Falcons ein Team auf die GIESSEN 46ers, das nicht zu unterschätzen ist. Von den letzten acht Partien gewannen die Schützlinge von Coach Ralph Junge immerhin sechs, so dass Nürnberg in der Tabelle inzwischen als Achter sogar an den Lahnstädtern, die mit sieben Siegen bei ebenfalls sieben Niederlagen auf Platz zehn abgerutsch t sind, vorbeiziehen konnte.

Leistungsträger der Männer aus der Heimatstadt des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder sind die US-Big-Man Brand ton Chatfield und Trevor Baskin (beide im Schnitt 14 Punkte und sieben Rebounds), die von den Routiniers Julius Wolf (neun Zähler, fünf Abpraller) und Lars Lagerpusch unterstützt werden. Allerdings: Beide Letztgenannten fehlten den „Falken “ kurz vor Weihnachten beim 82:76 -Erfolg in Leverkusen krankheits – bzw. verletzungs bedingt.

Den Aufbau regeln Vincent Friederici (14 Punkte) und der ehemalige Gießener Tim Köpple, der sich in seinen fünf Jahren in der Noris prächtig entwickelt hat und der jederzeit in der Lage ist, auch mal sieben, acht oder neun Assists zum Gelingen beizusteurn. Und von den Flügeln treffen Evan Taylor (14 Punkte) und Carter Whitt (7), so dass Coach „Frenki “ Ignjatovic warnt: „Alles geht nur über eine funktionierende Defense. So schlecht wie gegen Göttingen treffen wir schließlich nicht jeden Tag.“

 

27.12.2025 16:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Tigers Tübingen

Die Eisbären Bremerhaven sind heiß auf ihr letztes Heimspiel des Jahres. Am 15. Spieltag wagen sich die Tigers Tübingen in den Eisbärenkäfig. Tip-Off der Partie ist am 27.12.2025 um 16:00 Uhr in der Stadthalle Bremerhaven.

Die Tigers blicken bislang auf eine wechselhafte Saison zurück. Mit sieben Siegen und sechs Niederlagen rangiert das Traditionsteam nach dem 13. Spieltag auf Tabellenplatz 9 und verfolgt dennoch klar das Ziel, sich sicher für die Playoffs zu qualifizieren. Zuletzt gelang ein knapper 78:72-Auswärtssieg in Bayreuth, zuvor mussten die Schwaben jedoch drei Niederlagen in Folge gegen die VfL SparkassenStars Bochum (71:86), die PSK Lions (82:92) und die Uni Baskets Münster (71:83) hinnehmen.

Nach dem personellen Umbruch im Sommer stellte Headcoach Henrik Sonko sein Team neu auf. Offensiv ragte bislang vor allem JaCobi Wood heraus, der mit 16,8 Punkten und 5,3 Assists pro Spiel zu den produktivsten Guards der Liga zählte. Der 23-jährige US-Rookie zog sich jedoch im Spiel gegen Münster eine Stressfraktur im Mittelfuß zu, wurde bereits operiert und fällt zwei bis drei Monate aus.

Auch darüber hinaus ist die Personalsituation angespannt. Isaiah Sanders, ProB- Topscorer der Vorsaison laboriert derzeit an einer Knieverletzung. Till-Joscha Jönke, Kapitän und wichtige Führungsfigur, konnte aufgrund von Rückenproblemen bislang nur eingeschränkt eingesetzt werden. Weitere Ausfälle erschweren ein eingespieltes Zusammenspiel, machen das Team aber zugleich schwer berechenbar.

Dennoch verfügt Tübingen über Qualität und Tiefe. Power Forward Melkisedek Moreaux, spielte schon in der letzten Saison für die Tigers. Auch Miles Tention blieb den Tigers erhalten und bringt Scoring und Spielübersicht, während junge Akteure wie Aufbau-Neuzugang Kaya Bayram gegen Münster mit 27 Punkten, 9 Rebouns und 5 Assists eine starke Vorstellung lieferte. Gerade diese Mischung sorgt dafür, dass die Tigers trotz aller personellen Probleme ein unangenehmer Gegner bleiben.

 

27.12.2025 18:00 RheinStars Köln vs. Bayer GIANTS Leverkusen

Acht Mal in Serie haben die BAYER GIANTS zuletzt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 verloren. Gegen die RheinStars Köln im Castello Düsseldorf (Sa., 27.12.2025 um 18 Uhr) soll der Befreiungsschlag gelingen.

Die RheinStars Köln kamen nicht ganz so gut in die neue Saison 2025/26. Coach Zoran Kukic beerbte während der laufenden Spielzeit Stephan Baeck, welcher sich künftig um die Belange im Management der Domstädter kümmert. Im Monat Dezember konnten die Kölner allerdings zwei von insgesamt vier Partien für sich entscheiden und das gegen Topklubs wie die GIESSEN 46ers (92:76) bzw. den HAKRO Merlins Crailsheim (83:81).

Der beste Punktesammler auf Seiten der RheinStars hört auf den Namen Cedric Russell Jr. Der US-Amerikaner wechselte im November 2025 ins Rheinland und hat sich gleich als wichtige Stütze des Teams etabliert. Vielen Leverkusener Fans wird beim nächsten Namen ein Lächeln über die Lippen kommen, schließlich war Haris Hujic einer der Hauptgründe, weshalb der ProB-Champion von 2025 die Vizemeisterschaft in der ProA 2021 errang.

Herausheben kann man noch einige weitere Jungs aus dem Kader des kommenden Gegners. Die ProA-erfahrenen Adam Paige (11,4 PpS), Björn Rohwer (10,3) und Justin Onyejiaka (ebenfalls 10,3) sind ebenfalls als gefährliche Offensivakteure bekannt und wissen, wie sie den Defensivreihen des Gegners Kopfschmerzen bereiten können.

GIANTS-Hauptübungsleiter Mike Koch fasst zusammen: „Für uns ist es ein direktes Duell gegen einen Mitaufsteiger. Wir möchten uns mit einem Erfolg Selbstvertrauen verschaffen und endlich wieder punkten. Dafür müssen wir konstant auf einem guten Level Basketball spielen und die RheinStars unter Druck setzen. Im Angriff müssen meine Spieler Ruhe bewahren, falls es nicht so läuft wie gewünscht. Auf der Gegenseite müssen wir die Produktivität des Gegners eindämmen.“

 

27.12.2025 18:00 SBB Baskets Wolmirstedt vs. VfL SparkassenStars Bochum

Letzter Auftritt der SBB Baskets im Kalenderjahr 2025: Im Heimspiel am Samstag (Beginn: 18 Uhr) gegen die VfL SparkassenStars Bochum will der Aufsteiger das Jahr in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A erfolgreich abschließen.

Bochum ist ein Urgestein der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A. Die Mannschaft von Cheftrainer Felix Banobre steht aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz und ist klar auf Play-off-Kurs. Die Bilanz: sieben Siege und sechs Niederlagen. Bochum lebt von seiner Ausgeglichenheit. Bester Werfer ist Antonio Williams mit 16,3 Punkten im Schnitt.

Das letzte Heimspiel der SBB Baskets war ein erfolgreiches: Gegen Leverkusen gewannen die SBB Baskets mit 81:77. Danach folgte aber ein ernüchterndes Auswärtsspiel in Münster, das mit 67:77 verloren ging. Bochum musste sich am vergangenen Spieltag ebenfalls geschlagen geben, unterlag Bremerhaven mit 86:94.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Bochum ist ein sehr mobiles und athletisches Team. Sie haben einen sehr gewachsenen deutschen Kern, die seit vielen Jahren zusammenspielen. Deshalb waren sie in dieser Saison auch so erfolgreich bislang. Wir müssen besser im Rebound arbeiten als zuletzt. Ich bin mir sicher, dass die Jungs heiß sind, die Niederlage gegen Münster wieder gutzumachen. Wir freuen uns auf das Heimspiel und sind uns sicher, dass uns die Atmosphäre wieder Kraft geben wird.“

 

27.12.2025 19:00 BBC Bayreuth vs. Uni Baskets Münster

In der Wagnerstadt Bayreuth werden die Uni Baskets Münster am 2. Weihnachtstag eintreffen, doch auch in der Oberfrankenhalle werden die Dinge tags danach, am Samstag ab 19.00 Uhr, voraussichtlich nicht in Form eines Festspiels einfach von der Hand gehen. Beim BBC Bayreuth sind nichtsdestotrotz zwei Punkte im direkten Duell das Ziel, spitzt sich doch der Abstiegskampf aktuell zu.

Der BBC Bayreuth erwartet die Uni Baskets mit einer Serie von drei Niederlagen und ebenfalls einer 4:10-Bilanz. Nach der letzten Heimniederlage gegen personell stark dezimierte Tigers Tübingen (72:78) haben die Gremien des BBC Bayreuth den bisherigen Cheftrainer Florian Wedell freigestellt und die sportliche Verantwortung für den Zweitligisten Lukas Hofer und Nils Scheller interimistisch übertragen.

Die beiden bisherigen Assistenztrainer übernahmen unter der Woche vor dem Auswärtsspiel in Bochum, das sie 80:88 verloren, und setzten auf Stabilisierung der Defensive. In der Abwehrarbeit gehören die Oberfranken mit knapp 89 zugelassenen Punkten pro Spiel zu den eher anfälligen Teams, während die Offensive als siebtbeste Punktesammler durchaus gehobenen Ansprüchen genügt.

Die sportliche Berg- und noch mehr Talfahrt des BBC kommt durchaus überraschend, setzte man beim fränkischen Traditionsverein doch auf Kontinuität im Kader mit qualitativ sehr guten ProA-Spielern wie Moritz Plescher, KeVaughn Allen, Tehree Horn, Lenny Liedtke und Nate Diallo. Der 30-jährige Willem Brandwijk steht nun bis Saisonende unter Vertrag. Neuzugang Rayshawn Mart führt mit durchschnittlich 12,3 Punkten sowie 4,7 Assists stark Regie.

Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets: „Die Bayreuther sind eine athletische Mannschaft. Die amerikanischen Guards sind alle sehr schnell. Der Center Diallo ist auch athletisch und schnell. Liedtke ist schnell. Von daher liegt darin eine ihrer größten Stärken. Dazu haben sie mit Plescher vielleicht den stärksten Werfer in der Liga. Auf den muss man aufpassen. Er wirft sehr viel und trifft hochprozentig. Das sind die Themen, die mit Bayreuth auf uns zukommen.“

 

27.12.2025 19:00 Phoenix Hagen vs. PS Karlsruhe LIONS

Die überflüssigen Pfunde müssen schnell wieder runter. Und so wird am „dritten Weihnachtsfeiertag“ der Völlerei entsagt und Sport getrieben. Die Gäste aus Karlsruhe deuteten vor dem heiligen Fest mit einem 89:74 über Köln an, dass sie gewillt sind sich tabellarisch gen Playoff-Plätze zu arbeiten. Phoenix indes strebt nicht weniger als die Verteidigung der Tabellenspitze und eine nach wie vor blitzsaubere Heimweste (Bilanz: 7-0) an.

Chris Harris: (HC Phoenix Hagen): „Karlsruhe ist eine brandgefährliche Mannschaft, die viele Athleten im Kader hat. Hier sind wir besonders beim Rebound gefordert, um darüber das Tempo der Partie zu kontrollieren. Gerade am eigenen Brett sind wir diesbezüglich zuletzt besser geworden, wollen und müssen die Entwicklung allerdings unbedingt fortsetzen.“

 

27.12.2025 19:30 Artland Dragons vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Nach dem Auswärtserfolg in Tübingen geht die intensive Phase vor Jahresende für die Artland Dragons weiter. Am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfangen die Dragons um 19:30 Uhr die HAKRO Merlins Crailsheim. Mit dem dritten Sieg in Serie und dem Sprung auf Tabellenplatz drei geht Quakenbrück mit viel Selbstvertrauen in das direkte Duell mit dem unmittelbaren Verfolger.

Crailsheim geht auch in dieser Saison mit klaren Ambitionen an den Start. Cheftrainer und Ex-Drache David McCray setzt auf aggressiven Tempobasketball und hohe Intensität über das gesamte Feld. Bereits in der Vorsaison präsentierten sich die Merlins als eines der defensivstärksten Teams der Liga und bestätigten diesen Ansatz phasenweise auch in der aktuellen Spielzeit. Der Kader wurde dabei bewusst mit Kontinuität zusammengestellt.

Acht Spieler standen bereits im Vorjahr für Crailsheim auf dem Parkett, darunter die beiden Leistungsträger Anthony Gaines und Tyrese Blunt. Eine zentrale Rolle im Spiel der Merlins nimmt zudem Vincent Shahid ein, der zu Saisonbeginn per Nachverpflichtung nach Crailsheim zurückkehrte. In der Zone ist Marvin Ogunsipe ein wichtiger Faktor.

Crailsheim startete mit fünf Siegen in Serie stark in die Spielzeit, darunter ein überzeugender 106:82-Erfolg gegen Gießen am fünften Spieltag. Es folgten zwei Niederlagen in Göttingen (88:100) und zuhause gegen Nürnberg (83:87), ehe das Team von McCray mit Siegen gegen Münster und Wolmirstedt wieder in die Erfolgsspur zurückfand. Ein weiterer Rückschlag folgte beim 95:85 in Karlsruhe, doch die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten.

Mit einem beeindruckenden 103:81-Erfolg gegen Bremerhaven meldeten sich die Merlins eindrucksvoll zurück. Zuletzt musste Crailsheim jedoch zwei Niederlagen hinnehmen. Am vergangenen Samstag unterlagen die Hohenloher knapp mit 83:81 in Köln, ehe es am Dienstag zuhause ein 73:82 gegen Tabellenführer Hagen setzte. Trotz dieser Rückschläge behaupten die Merlins weiterhin Rang vier und sind voll im Soll.

 

28.12.2025 17:00 EPG Baskets Koblenz vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Mit nunmehr sieben Siegen aus den letzten acht Saisonpartien, haben sich die Bozic Knights in der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf Tabellenplatz sieben vorgeschoben. Nach dem Highlight Sieg beim X-Mas Game in der Göppinger EWS Arena, geht es nun nach Koblenz zum Tabellenelften. Dabei wollen die Schwaben ein Deja-Vu Erlebnis unbedingt vermeiden.

Nur wenige Tage nach dem emotionalen Highlight wartet am Sonntag die Auswärtsfahrt nach Koblenz. „Bei diesem Spiel geht es um die gleiche Anzahl von Punkten wie gegen Bremerhaven oder Hagen. Wir wollen die gute Ausgangsposition nicht verlieren, daher müssen wir uns sehr konzentrieren und alle Kräfte mobilisieren,“ so Knights Sportchef Chris Schmidt.

Wie es nicht geht, zeigte die Erfolgsmannschaft der Saison 2023/2024, die nach dem Derbysieg im X-Mas Game gegen Karlsruhe anschließend in Koblenz deutlich unterlag. Head Coach Igor Perovic mahnt vor der wichtigen Partie. „Koblenz ist sehr groß aufgestellt. Sie spielen smart und sehr physisch. Besonders zuhause sind sie sehr clever und abgezockt. Wir müssen eine sehr gute Leistung zeigen, wenn wir die Punkte mitnehmen wollen,“ so Perovic.

Ähnlich wie bei den Teckstädtern, verteilt sich die Verantwortung in der Koblenzer Mannschaft auf mehrere Schultern. Im Angriff erzielen mit Calvin Wishart (15,3 PpP) und Tim Davis (14 PpP) zwei US-Amerikaner die meisten Zähler. Ebenfalls eine zweistellige Punkteausbeute liefern mit dem ehemaligen Bundesligaakteur Aleksa Kovacevic (11,2 PpP) und Decorian Jeffries (11,2 PpP). Sie zu stoppen dürfte die Hauptaufgabe der Ritterdefensive sein.

„Wir haben gezeigt, dass wir mit den Topmannschaften der Liga mithalten und sie bezwingen können. Gegen Münster konnten wir uns zwar ebenfalls durchsetzen, haben dort aber keine gute Leistung gezeigt. Wenn wir so gegen Koblenz spielen, wird das nichts werden. Sich weiterzuentwickeln und das stabiler und besser zu absolvieren, ist der nächste Schritt für unsere Mannschaft,“ ergänzt Schmidt.

 

30.12.2025 19:30 Paderborn Baskets vs. BG Göttingen

Nach einer kurzen Weihnachtspause bereitet sich die BG Göttingen nun auf das letzte Spiel des Jahres 2025 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA vor. Das Team von BG-Headcoach Fabian Strauß reist am Dienstag, 30. Dezember, zum Aufsteiger Paderborn Baskets (19:30 Uhr, Sportzentrum Maspernplatz).

Während die Göttinger trotz Personalsorgen beim 83:61-Sieg gegen die GIESSEN 46ers Selbstvertrauen getankt haben, sicherten sich auch die Paderborner vor Weihnachten einen wichtigen Erfolg: Der Aufsteiger aus Nordrhein-Westfalen besiegte die EPG Baskets Koblenz 94:88.

Bester Paderborner Punktesammler war der dänische Guard Jonathan Klussmann mit 23 Zählern gefolgt vom kanadischen Forward Kevin Osawe (16), dem wieder genesenen US-Guard Branden Maughmer (13), US-Center Jalen Johnson (12) und dem deutschen Guard Nico Marty-Decker (11). Zu seinem ersten Kurzeinsatz kam gegen Koblenz der nachverpflichtete Däne Basla Veljic, der den verletzten Eyassu Worku vertreten soll.

Ein entscheidender Faktor für den Erfolg gegen Koblenz war die Dreier-Trefferquote von 48 Prozent. Pro Spiel erzielen die Paderborner durchschnittlich 78,1 Punkte. Klussmann (18,8), Osawe (17,6) und Johnson (12,1) sind die Baskets-Akteure, die am meisten dazu beitragen. Durchschnittlich die meisten Assists gibt Maughmer (6,1) vor Klussmann (3,5). Unter den Körben ist Osawe mit 8,2 Rebounds pro Spiel ein Anker gefolgt von Johnson (6,6).

Durch den Sieg gegen Koblenz hat das Team von Baskets-Headcoach Milos Stankovic nun vier Erfolge auf dem Konto und steht auf dem 16. Tabellenplatz vor Leverkusen und Münster, während die BG weiterhin Platz zwei hinter Tabellenführer Phoenix Hagen belegt. „Obwohl uns einige Spieler verletzungsbedingt fehlen, haben wir noch genug Qualität“, sagt Carney. „Wir müssen uns an unseren Gameplan halten, die Rebounds kontrollieren und physisch dagegenhalten.“

 

Nachberichte ProA 14. Spieltag

21.12.2025 18:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. SBB Baskets Wolmirstedt 77:67

Das Heimfinale 2025 am Sonntagabend war ein „Quasi-Finale“. Die Uni Baskets Münster mussten gegen den direkten Konkurrenten SBB Baskets unbedingt gewinnen, um im Abstiegskampf der BARMER 2. Bundesliga ProA nicht den Anschluss zu verlieren. Und taten dies in leidenschaftlichem Zusammenspiel mit ihren 2.375 enthusiastischen Fans. 77:67 (33:41) hieß es nach 40 nervenaufreibenden und lange hochspannenden Minuten.

Julian Larry brachte viel Energie in die Starting Five und scorte zu den ersten fünf Baskets-Zählern. Die Hausherren kämpften und waren sehr fokussiert ­ Wolmirstedt spielte jedoch ebenso konzentriert seine Qualitäten aus. Folgerichtig der Spielverlauf: 10:10 (5.), 16:15 nach Viefhues-Dreier nach guter Ballbewegung (7.) und 21:22 nach dem schon fünften Münsteraner Distanztreffer (56 Prozent) durch Thore Dilschmann zur Viertelpause.

Die Münsteraner Offensivprobleme im zweiten Viertel stoppte der erst 19-jährige Thore Dilschmann mit zwei famosen und abgeklärt kreierten Distanztreffern gerade rechtzeitig in den Schlusssekunden der ersten Halbzeit. Viel Rückenwind und Applaus für die Mannen von Coach Götz Rohdwald beim Gang in die Kabine mit einem 8-Punkte-Rückstand (33:41).

Die Uni Baskets kamen bockstark aus der Halbzeitpause. Viertelübergreifend vollendeten Oli Pahnke und Andrew O’Brien den Dreierhagel zum 12:0-Lauf (39:41, 22.). Die Münsteraner waren zurück im Geschehen und ab sofort ungemein resilient. Nicht von ungefähr besorgte Thore Dilschmann den Führungswechsel per Korbleger. Neil Masnic bestätigte mit dem 11. Münsteraner Distanztreffer zum 51:49 (28.) Unverändert der Vorsprung vor dem Schlussviertel: 55:53.

Im letzten Abschnitt forcierte der Gastgeber seine Defensive noch einmal zu einer Wand. Nur zwei Zähler gelangen den SBB Baskets in den letzten viereinhalb Spielminuten. In der zweiten Hälfte des letzten Viertels waren die Uni Baskets im Verbund mit ihren Fans dann einfach zu energetisch. Nach ihrem nächsten 12:0-Lauf war das Spiel entschieden (77:65, 39.).

 

22.12.2025 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. EPG Baskets Koblenz 94:88

Ein Blick auf die Tabelle der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA zeigt, wie eng auch am 14. Spieltag noch viele Mannschaften beieinander liegen. Fast wöchentlich gibt es überraschende Siege gegen scheinbar klare Favoriten. Die ProA ist eine Liga, in der alles passieren und jeder jeden ärgern kann. So auch am Montagabend, als der Tabellenelfte aus Koblenz auf das Schlusslicht der Liga, die Paderborn Baskets in der Maspernhalle traf.

Koblenz startete zwar offensiv stark mit erfolgreichen Dreipunktewürfen, doch taten sich die Schängel aufgrund einer sehr physischen Verteidigung der Paderborner schwer. Koblenz wirkte insgesamt müde und zeigte mit wenigen Ausnahmen nicht die explosive Körpersprache aus den vergangenen Spielen. Trotzdem konnten sie durch starken Kampfeswille zu Beginn nicht nur mithalten, sondern mit einem Lauf Ende des ersten Viertels sogar auf 26:15 davonziehen.

Im zweiten Viertel gerieten die Koblenzer mehr und mehr in Foulprobleme, schafften es jedoch, sich bis zur Halbzeit durch gute Offensivaktionen wieder heranzukämpfen und konnten so die erste Halbzeit mit einem Spielstand von 45:45 wieder ausgleichen. In der zweiten Halbzeit wurde die Foulbelastung für Koblenz zu einem echten Problem. Bereits im dritten Viertel kassierten sowohl Jonas Niedermanner als auch Decorian Jeffries ihr jeweils viertes Foul.

Im letzten Viertel drehte sich das Blatt zunächst gegen Koblenz. Einzig dem unermüdlichen Einsatz von Timothy Smith und Calvin Wishart war es zu verdanken, dass sich die Schängel gegen Ende der Partie noch einmal herankämpfen konnten. Letztlich reichte es jedoch nicht und die Begegnung ging verdient an Paderborn.

EPG-Coach Stefan Dohrn analysierte nach dem Spiel: „Die Paderborner haben heute offensiv gut gespielt und wir haben sie defensiv nicht stoppen können. Man hat gesehen, dass unsere Jungs im Sieg gegen Karlsruhe sehr viel Energie gelassen haben. Wir haben die Konzentration defensiv nicht auf das Niveau bekommen, das wir gebraucht hätten, um das Spiel zu gewinnen. Somit müssen wir anerkennen, dass Paderborn heute besser war und verdient gesiegt hat.“

 

23.12.2025 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Eisbären Bremerhaven 92:67

Mit 92:67 konnten sich die Bozic Knights beim Xmas Game in der Göppinger EWS Arena gegen den Tabellenvierten aus Bremerhaven am Weihnachtsvorabend deutlich durchsetzen. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung klettern die Teckstädter in der Tabelle weiter nach oben.

Mit viel Schwung und Energie traten die Knights aufs Spielfeld und nahmen vom Tip-Off weg das heimische Publikum mit. Gian Aydinoglu, Lucas Mayer und Nick Spinoso sorgten mit intensiver Verteidigungsarbeit und flüssig herausgespielten Offensivaktionen für die frühe 19:9 Führung, die die erste Auszeit der Eisbären zur Folge hatte. Die Gäste kamen anschließend besser in die Partie und verkürzten bis zum Viertelende auf 29:24.

Im 2. Viertel dominierten auf beiden Seiten die Defensivreihen. Viele Unterbrechungen, Fouls und damit verbundene Freiwürfe sorgten für wenig Rhythmus. Dennoch konnten sich die Hausherren auch dieses Viertel sichern und so ging es beim Stand von 51:42 in die Halbzeitpause. „Wir haben den Eisbären zu Beginn häufig die ersten Optionen weggenommen, aber sie haben trotzdem passende Lösungen gefunden. Das zeigt ihre große Qualität,“ beschrieb Knights Sportchef Chris Schmidt.

Nach der Halbzeit legten die Kirchheimer in der Verteidigung nochmals eine Schippe drauf. Nur sieben Zähler gelangen den Gästen in den folgenden zehn Minuten und obwohl der Kirchheimer Angriffsmotor nicht wirklich rund lief, konnte der Vorsprung um weitere zehn Punkte ausgebaut werden. Insbesondere Tyrel Morgan sorgte mit einigen Rebounds für zusätzliche Wurfoptionen. Die erste Vorentscheidung schien mit Start des Schlussviertels beim Stand von 68:49 gefallen.

Der Schlussabschnitt war dann geprägt von einigen emotionalen Highlights, für dessen Höhepunkt Center Nick Spinoso sich verantwortlich zeigte. Mit einem Dunking und anschließendem Block riss der US-Amerikaner die Zuschauer von den Sitzen. Die ersten Punkte der Saison für Talent Alex Stief sorgten dann für Schlusspunkt des Spiels. „Die Jungs haben sehr engagiert und konzentriert gearbeitet. Nach dem schwierigen Saisonstart haben wir uns gefunden und wollen uns jetzt weiter Schritt für Schritt verbessern,“ sagte Knights Head Coach Igor Perovic nach Spielende.

 

23.12.2025 19:30 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. Nürnberg Falcons BC 76:82

Als die Klänge vom Weihnachtsklassiker „Last Christmas“ von „Wham“ gegen 21:20 Uhr in der Ostermann-Arena zu hören waren, war die Rundsporthalle schon relativ leer. Zuvor hatten insgesamt 1.421 Zuschauer am Vorweihnachtsabend, sofern sie es denn mit den GIANTS hielten, die achte Pleite ihrer Mannschaft in Folge gesehen. Mit 76:82 unterlag der ProB-Meister von 2025 den Gästen aus Nürnberg.

Die GIANTS waren den Franken in der ersten Halbzeit ebenbürtig. Im ersten Abschnitt lag dies vor allem an John Williams Jr., welcher das Heft des Handelns in die Hand nahm und sein Team im Scoring anführte. Der US-Amerikaner traf aus der Distanz, war per Zug zum Korb von der gegnerischen Verteidigung nicht zu bremsen und war emotionaler Taktgeber der „Giganten“. So lag BAYER nach Viertel Nummer Eins mit lediglich zwei Zählern zurück (19:21).

Im zweiten Durchgang lief es dann noch besser für den 14-maligen Deutschen Meister. In der Verteidigung rührten die Schützlinge von Trainerduo Koch / Stachula Beton an und stellten die Gäste vor arge Schwierigkeiten. Höhepunkt dabei waren drei Leverkusener Dreier in Serie, wovon Center Sören-Eyke Urbansky zwei erfolgreiche Distanzwürfe durch die Reuse der Nürnberger beförderte. Zum Ende der Hälfte führten Viktor Ziring, Donte Nicholas & Co. verdient mit 43:38.

In der Kabine schien Gastcoach Ralph Junge die richtigen Worte an seine Jungs gerichtet zu haben. Die Falcons hatten nun deutlich besseren Zugriff auf die Partie und setzten den GIANTS mit tollem Ballmovement und intelligenten Entscheidungen zu, während die Gastgeber mit sich selbst haderten. Die zuvor diszipliniert auftretende Leverkusener Mannschaft machte einfache Fehler, welche Nürnberg bestrafte. So setzte sich das Auswärtsteam nach dem dritten Abschnitt ab (58:70).

Abschreiben wollten die BAYER-Fans ihre Mannen nicht, doch die Gäste waren an diesem Abend eine Nummer zu stark für die Farbenstädter. Den Korbjägern aus dem Frankenland gelang es immer wieder eine Schippe draufzulegen, während es den „Riesen vom Rhein“ nicht gelang effizient zu scoren. Zwar konnten die Hausherren am Ende noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, die 76:82-Niederlage ging aber schlussendlich vollkommen in Ordnung

 

23.12.2025 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Artland Dragons 97:105

Zum letzten Heimspiel im Jahr 2025 empfangen die Tigers Tübingen zum Weihnachtsspiel Die Tigers Tübingen haben das Weihnachtsspiel vor der tollen Kulisse von 2.847 Zuschauern gegen die Artland Dragons in der Paul Horn-Arena mit 97:105 (56:49) verloren. Besinnliche Tage sind für die Tigers Tübingen und die anderen 17 Kontrahenten in der BARMER 2. Basketball Bundesliga praktisch Fehlanzeige. Bereits am Samstag, den 27. Dezember 2025, treten die Schwaben bei den Eisbären Bremerhaven an.

Die Partie nahm gleich an Fahrt auf. Nach zwei Minuten stand ein 4:4-Zwischenstand auf der Anzeigetafel. Mit einem 9:0-Lauf lagen die Niedersachsen in der vierten Minute mit 11:4 in Front. Hinton hatte frühzeitig seinen Rhythmus gefunden markierte per Dreier das 21:12 – Coach Sonko musste bei 4:12 Minuten auf der Uhr die erste Auszeit nehmen. Die Schwaben kamen immer besser in die Begegnung. Wenig später ging es mit einem 24:25-Rückstand aus Tübinger Sicht in die erste Pause.

Es ging weiter hoch und runter. Nach zwölf Minuten führten die Artland Dragons mit 34:28. Die Tigers spielten mit Selbstvertrauen weiter nach vorne. Bayram gelang eine Minute später das 46:39 aus der Distanz. Die Gäste ließen sich jedoch nicht abschütteln und blieben an den Schwaben dran. 18,4 Sekunden vor der Halbzeit leistete sich Dejan Bruce ein unsportliches Foul gegen Bayram, der beide Freiwürfe zum 56:49 verwandelte. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Halbzeitpause.

Moreaux eröffnete den zweiten Durchgang nach 13 Sekunden per Floater zum 58:49, im Gegenzug traf der ehemalige Tübinger Timo Lanmüller aus der Distanz zum 52:58. Die Zuschauer sahen ein gutes Basketballspiel, beide Kontrahenten schenkten sich nichts. Nach 17 Minuten lagen die Schwaben mit 67:62 weiter knapp in Front. Die Raubkatzen ließen nicht locker. Mit jeweils einem Dreier von Pelote und Elijah Ndi endete der dritte Abschnitt mit 77:75 aus Sicht der Schwaben.

Das Spiel blieb enorm umkämpft, kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Nach 32 Minuten führten die Tigers mit 82:80. Bis zur 35. Minute legten die Niedersachsen einen 12:0-Lauf zum 87:82 auf das Parkett. Emilien beendete den Lauf des Gegners mit zwei Zählern zum 84:87. Die Schwaben leisteten sich in kurzer Zeit doch so einige Fehler, was die Niedersachsen gnadenlos bestraften. Es folgte ein Dreier von Hinton, Moreaux beendete die Begegnung mit zwei Freiwürfen zum 97:105 aus Sicht des Gastgebers.

 

23.12.2025 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. BBC Bayreuth 88:80

Viel Energie gezeigt, gekämpft, aber die zu große Zahl an Turnovers brach dem BBC letztlich im ersten Spiel unter den neuen Interims-Coaches Lukas Hofer und Nils Scheller das Genick. 80:88 stand es am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA bei den VfL SparkassenStars nach einer Bayreuther 39:33-Halbzeitführung.

Moritz Plescher traf den ersten Korb zum 2:3, Nat Diallo brachte die Gäste mit einem Dunk mit 4:3 in Front, anschließend erhöhte Rayshawn Mart auf 6:4. Leroy Ikejiaku und Willem Brandwijk mit einem Dunk sorgten für das 10:6 für Bayreuth. Der Bochumer Jonas Grof ließ den ersten Dreier der Partie zum 9:10 folgen. Bochum übernahm mit zwei weiteren Dreiern dann die Führung (18:14). Louis Nauthon schaffte vor dem Buzzer zum Viertelende immerhin noch das 16:18.

KeVaughn Allen glich zu Beginn des zweiten Viertels zum 18:18 aus. Der BBC versuchte, das Tempo hochzuhalten. Horn brachte Bayreuth wieder in Front (23:21), dann brachte Myreon Jones für Bochum mit einem Vier-Punkte-Spiel die Führung zurück (25:23). Der BBC hatte mit vielen Turnovers und Missverständnissen zu kämpfen. Vom Einsatz her konnte man dem BBC jedoch keinerlei Vorwurf machen. Liedtke sorgte für den 39:33 Halbzeitstand.

Diallo erhöhte zu Beginn des dritten Abschnitts von der Freiwurflinie auf 41:33. Myreon Jones beendete mit einem Dreier zum 36:41 den 11:0-Lauf der Bayreuther. Der BBC verteidigte gut und zwang Bochum oft zu schwierigen Würfen. In der Folge kam Bochum aber stärker auf und lag nach einem Dreier von Matthew Strange und zwei Freiwurftreffern von Dravon Mangum wieder mit 53:50 vorne. Dravon Mangum sorgte schließlich in der spannenden Partie mit einem Drei-Punkte-Spiel für die Bochumer 61:58-Führung nach 30 Minuten.

Bochum zog zu Beginn des Schlussviertels auf 74:63 und damit auf elf Punkte davon. Mart unterbrach den Bochumer Lauf von der Linie mit dem 65:74. Plescher machte von der Linie das 72:74 und Horn perfektionierte den Bayreuther 11:0-Run und sorgte für den Ausgleich zum 74:74 dreieinhalb Minuten vor dem Ende. Die Bayreuther hatten auch in dieser Phase zu viele Ballverluste. Am Ende siegten die Bochumer nach einer besseren Crunchtime mit 88:80.

 

23.12.2025 19:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Phoenix Hagen 73:82

Zum letzten Heimspiel des Jahres erwartete die HAKRO Merlins ein richtiges Highlight. Beim traditionellen Weihnachtsspiel gastierte der Tabellenerste Phoenix Hagen in der Arena Hohenlohe. Vor ausverkauftem Haus wollte Headcoach David McCray die noch offene Rechnung aus den letztjährigen Playoffs begleichen.

Gaines eröffnete per Korbleger das Spiel, bevor Ogunsipe von der erhöhte (5:0, 3. Minute). Nach drei punktelosen ersten Minuten sah sich der Headcoach der Gäste bereits gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen. Infolgedessen vollendete Schmidt von Downtown und brachte die Gäste erstmals ins Spiel. Die letzte Aktion des Viertels gehörte jedoch N’Guessan, der ebenfalls per Dunk punktete und die Mannschaften bei einem Stand von 21:16 in die erste Unterbrechung schickte.

Auch im zweiten Viertel waren es die Merlins, denen die ersten erfolgreichen Aktionen gehörten. Wie bereits im ersten Viertel hielten die Crailsheimer Hagen auf fünf Punkte Abstand, bis sie auf neun Zähler erhöhten und Chris Harris zum Timeout zwang (15. Minute). Daraufhin gelang es den Feuervögeln an die Hausherren heranzurücken. Uhlemann war es, der erstmals ausgleichen konnte. Per Dunk drehten die Gäste das Spiel und brachten den Score zur Halbzeit auf 38:41.

In der zweiten Hälfte war die Mission der Hausherren klar: die erneute Führung erzielen. Immer wieder versuchten die Merlins den Ausgleich zu schaffen. Gegen die starke Offensive der Gäste bekamen sie jedoch keine Chance und mussten zusehen, wie Hagen den Vorsprung zweistellig werden lies (50:61). So konnten die Crailsheimer das aber nicht stehen lassen. Kurz vor der Schlusssirene des dritten Viertels traf Gardner von der Freiwurflinie und schrumpfte den Abstand auf acht Punkte (53:61).

Die finalen zehn Minuten begannen kurios. In nur einem Angriff sammelten die Gäste bereits vier Teamfouls. Konzentriert arbeiteten die Zauberer in der Verteidigung, bevor Gaines mit zwei Körben die Hausherren wieder heranrückte und Hagen zur Auszeit brachte (60:67). Bis auf vier Zähler konnten die Merlins verkürzen (69:73). Doch die Hagener wussten ihren Vorsprung zu verwalten und zogen die Fouls der Crailsheimer. Mit 73:82 mussten sich die Zauberer zum ersten Mal in der zweiten Liga in ihrem Weihnachtsspiel geschlagen geben.

 

23.12.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. RheinStars Köln 89:74

Bereits einen Tag vor Heiligabend haben die PS Karlsruhe LIONS Geschenke verteilt. Allerdings nicht an ihren Gegner am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, die RheinStars Köln. Vielmehr waren es die 2.556 Fans in der heimischen Europahalle, die sich nach 40 kampfbetonten Minuten freuen durften, nachdem ihr Team sie auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen hatte. Endstand im X-Mas-Game am 23. Dezember: 89:74.

Nach einem Beinahe-Fehlstart mit zwei Turnovern in der ersten Minute und 0:5 nach 90 Sekunden kam Greenes Team gut in die Partie und lief, angepeitscht von vollen Rängen, zeitweise richtig heiß. Die Gäste spielten allerdings gut mit und ließen sich nicht abschütteln. Nach zehn flotten Auftaktminuten stand es 25:18.

Im zweiten Viertel wurde weiterhin intensiv unter den Körben gearbeitet, mit Vorteilen für die Kölner, die nun mehr von der Partie hatten, den Ton angaben und schon bald die Führung übernahmen. Böse Erinnerungen an die Begegnung drei Tage zuvor wurden wach. Am Samstag hatten die LIONS nach einem katastrophalen zweiten Abschnitt in Koblenz verloren. Mit den letzten Sequenzen vor der Pause wurde es allerdings wieder eng und mit 41:42 ging es nach dem Seitenwechsel weiter.

Nun zeigten sich die Badener entschlossener als zuvor und gingen dank starker Aktionen wieder in Front. Doch die häufigen foulbedingten Unterbrechungen ließen keinen wirklichen Spielfluss zu und das Momentum Karlsruhes verpuffte. Für Spannung sorgte in erster Linie der enge Spielstand. Die LIONS hielten die Führung, ein roter Faden war jedoch in dieser Phase nur schwer zu erkennen. Zu Beginn der abschließenden zehn Minuten stand es 60:57.

Spielerisch passierte zunächst wenig Neues. Erst die nach einiger Zeit verbesserten Dreierquoten der Badener sorgten für etwas Bewegung auf dem Scoreboard. Die Gäste vom Niederrhein reagierten mit einer Auszeit und kamen danach wieder bis auf zwei Zähler heran. Die letzten vier Minuten gehörten dann den Hausherren, die sich nun keine Fehler mehr erlaubten und, da die RheinStars früh die Teamfoulgrenze erreicht hatten, mit Freiwürfen den Abstand Punkt um Punkt vergrößerten – bis zum Endstand.

 

23.12.2025 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. BG Göttingen 61:83

Die BG Göttingen ist auch von noch größeren Personalsorgen nicht gestoppt worden. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gewann die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß am Dienstagabend bei den GIESSEN 46ers 83:61 (51:36).

Die Göttinger spielten zu Beginn mit den favorisierten Hessen auf Augenhöhe. Einen Dreier von Gießens Castlin konterte Adam Ramstedt zum 5:6 (2.). Kurz darauf glich der Schwede zum 7:7 aus. Die Gäste waren nun in der Partie angekommen, sodass Drescher von außen für die erste BG-Führung sorgte (10:9/4.). Die Veilchen erarbeiteten sich durch gute Verteidigung nun leichte Vorteile und bauten ihren Vorsprung auf 23:17 aus. Zum Viertelende verkürzte Gießen auf 24:21.

Im zweiten Abschnitt trafen Drescher und Mathis Mönninghoff je einen Dreier zum 30:23; Sears legte zum 34:25 nach (12.). Doch die Gastgeber fingen sich dann ein wenig und glichen zum 36:36 aus (15.). Die Veilchen antworteten mit mehr Intensität in der Verteidigung und gestatteten den Hessen bis zur Halbzeitpause keine Punkte mehr. So schlossen die Göttinger das Viertel mit einem 15:0-Lauf zum 51:36 ab.

Nach dem Seitenwechsel waren es dann die 46ers, die ihre Verteidigung verstärkten. Das brachte die BG aus dem Rhythmus. In den ersten fast sieben Minuten des dritten Viertels gelangen den Gästen nur ein einziger Feldkorb und insgesamt nur sechs Zähler (57:53/27.). Mönninghoff erlöste das Team mit seinem Dreier zum 60:53, doch der Vorsprung schrumpfte vor dem Schlussviertel auf sechs Zähler (61:55).

Den letzten Abschnitt eröffnete Julius Böhmer mit einem Dreier zum 64:55, doch Daniel Norl konterte zum 64:58 (33.). Ramstedt und erneut Böhmer sorgten zwangen 46ers-Headcoach Frenki Ignjatovic dann zu einer Auszeit (69:58/33.). Diese wirkte allerdings nicht, denn die Veilchen verteidigten wieder stark und zogen auf 78:60 davon. Nur sechs Zähler gestatteten sie den Gastgebern in diesem Viertel und siegten am Ende souverän.

Vorberichte ProA 14. Spieltag

21.12.2025 18:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Am Sonntag (18.30 Uhr) empfangen die Uni Baskets die zuletzt erstarkten SBB Baskets. Für die Münsteraner gilt es, im tabellarisch bedingt brisanten Duell alle Kräfte zu mobilisieren, um im Abstiegskampf über Weihnachten etwas durchatmen zu können. „Das Spiel gegen Wolmirstedt ist das bislang wichtigste in der Saison“, sagte Vizekapitän Oliver Pahnke mit Blick auf die Partie des Tabellen-18. gegen den Tabellen-16.

Alles neu zwischen der Magdeburger Börde und der Colbitz-Letzlinger Heide nach dem Aufstieg in die ProA? Nicht ganz, dennoch ist der personelle Umbruch beachtlich und nach einem schwierigen Saisoneinstieg mit Verletzungssorgen noch einmal verstärkt. Diese noch einmal nachjustierten SBB Baskets sind seit zwei Spieltagen ungeschlagen, gewannen gegen zwei Konkurrenten im Abstiegskampf souverän – am Freitag gegen Leverkusen 81:77 und davor in Paderborn 87:74.

Im Kader der Wolmirstedter stehen mittlerweile offiziell 17 Akteure, darunter acht internationale Spieler (sechs US-Amerikaner, je ein Litauer und ein Niederländer). Auf die Verletztenmisere reagierten die Sachsen-Anhaltener mit den Nachverpflichtungen der drei US-Amerikaner De’Vondre Perry, Michael Hughes II und Daivien Williamson, der in seinen sechs Partien mit 16,3 Punkten im Schnitt das Scoring anführt.

Die sportlichen Geschicke der SBB Baskets aus Wolmirstedt bestimmt seit 2018 auch in der neuen Spielklasse Eiko Potthast. Der 34-Jährige hat eine Mannschaft aus wenigen langjährigen ProB-Stützen und interessanten Neuzugängen auf den Weg gebracht. Vier deutsche Spieler und der Litauer Modestas Paulauskas blieben als Grundgerüst. Das hochgesteckte und mittelfristige Ziel über die „Vision 2030“ lautet: easyCredit Basketball Bundesliga!

Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets: „Mit Williamson haben sie einen sehr guten Combo-Guard nachverpflichtet und mit Perry auf der Vier einen erfahrenen Qualitätsspieler, auch auf der Fünf auch noch mal nachverpflichtet. Von daher sind sie schon eine gute Truppe und sehr athletisch.“

 

22.12.2025 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. EPG Baskets Koblenz

Am Montag, den 22.12.2025 steht für die EPG Baskets Koblenz bereits das zweite Spiel an diesem Wochenende an. Am 14. Spieltag geht es auswärts zu den Paderborn Baskets. Nach dem umkämpften Heimsieg am Samstagabend gegen die PS Karlsruhe Lions (88:82) reisen die Koblenzer mit viel Selbstvertrauen nach Ostwestfalen. Vier Siege in Folge bedeuten aktuell Platz zehn in der Tabelle.

Die Gastgeber aus Paderborn mussten zuletzt beim Tabellenführer Phoenix Hagen eine deutliche Niederlage hinnehmen und stehen derzeit auf dem 17. Tabellenplatz. Unterschätzen werden die Baskets den Gegner dennoch nicht, denn gerade vor heimischem Publikum wollen die Paderborner zurück in die Erfolgsspur finden.

Für das Team von Headcoach Stephan Dohrn gilt es nun, den Schwung aus den vergangenen Spielen mitzunehmen. Nach der zuletzt geschlossenen Teamleistung und dem neuen vereinsinternen Rekord von vier Siegen in Serie in der ProA ist die Motivation groß, das Jahr mit einem weiteren Erfolgserlebnis fortzusetzen und möglicherweise mit fünf Siegen am Stück in die Feiertage zu gehen.

 

23.12.2025 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Eisbären Bremerhaven

Am 23.12. ist steigt unter anderem in der EWS-Arena das lang erwartete Xmas Game. Und die Knights stecken rechtzeitig in einer sportlichen Hochform. Mit den Eisbären aus Bremerhaven geht es gegen einen Konkurrenten um die Playoffs, aber auch der Rahmen des Spiels hat erneut einiges zu bieten.

Nur noch etwa eine Woche dann steigt in der Handballstadt Göppingen eines der Topspiele der Xmas Games in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Wenn die Schwaben auf die Eisbären treffen, glänzt die EWS-Arena zum mittlerweile dritten Mal an Weihnachten in Gelb. „Das Xmas Games ist für uns, unsere Partner und Fans ein absolutes Highlight. Da freuen wir uns schon seit Bekanntgabe des Spielplans drauf,“ sagte Knights Sportchef Chris Schmidt.

Noch vielen in Erinnerung geblieben ist das Derby Xmas Game gegen Karlsruhe vor zwei Jahren, welches Mike Flowers mit einem Buzzer Beater Dreier zugunsten der Ritter entscheiden konnte. In der Tabelle nimmt Bremerhaven derzeit Rang vier ein, während die Ritter auf Platz acht stehen, aber fünf der letzten sechs Partien gewinnen konnten. Unter anderem gegen den Tabellenführer aus Hagen und mit den Artland Dragons den Fünftplatzierten der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

„Für beide Mannschaften geht es darum ihren Platz in den Top Acht zu festigen. Bremerhaven hatte einen tollen Saisonstart. Sie spielen einen großartigen, schnellen und sehr flüssigen, teamorientierten Basketball. Wir sind in den letzten Wochen immer mehr in Fahrt gekommen und zusammengewachsen. Das wird ein sehr spannendes Duell,“ so Schmidt.

 

23.12.2025 19:30 Uhr Bayer GIANTS Leverkusen vs. Nürnberg Falcons BC

Eigentlich ist Weihnachten die Zeit der Besinnlichkeit und Ruhe. Familien und Freunde treffen sich, feiern gemeinsam und blicken, während Gänsebraten, Klöße und Rotkohl auf dem weihnachtlich dekorierten Tisch stehen, auch auf das Jahr zurück, welches bald endet. Einen Rückblick wollen die GIANTS, zumindest was die zweite Jahreshälfte anbelangt, vermeiden.

Der Gegner am Dienstag, die Nürnberg Falcons, sind gut durch die bisherige Halbserie 2025/26 gekommen. Das Team von Cheftrainer Ralph Junge, der die Identifikationsfigur im Nürnberger Basketball darstellt, steht mit sieben Siegen und sechs Niederlagen auf dem 11. Tabellenplatz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA – punktgleich mit Bochum, die auf dem sechsten Rang verweilen. Es ist für die Franken somit alles im Soll.

Der beste Scorer auf Seiten der Gäste heißt Evan Taylor. Der US-Amerikaner verstärkte die Falcons im Sommer 2025 und hat sich bestens zurechtgefunden. Mit durchschnittlich 14,3 Punkten pro Spiel beweist der 29-Jährige eindrucksvoll seine Qualitäten. Nur geringfügig weniger punktet Vincent Friederici. Die vergangene Spielzeit begann er bei den Braves in Berlin und überragte mit 26,8 Zählern pro Begegnung.

Bekanntester Akteur des Vereins ist sicherlich Julius Wolf. Der Power Forward kann in dieser Saison die „300-Spiele-Hürde“ in der ProA knacken. Auch Wolf gehört mit seinen 32 Jahren noch längst nicht zum „alten Eisen“ und bewies dies u.a. vor knapp 14 Tagen, als er den EPG Baskets aus Koblenz 25 Zähler einstreute.

Coach Koch über den Gegner: „Nürnberg gehört längst zum etablierten Kreis der ProA und spielt auch in dieser Saison wieder eine gute Rolle in der Liga. Wir gehen demütig in die Begegnung, wissen aber auch was wir können. Bedeutet, dass wir unsere Stärken im offensiven Spiel schnellstens auf das Parkett bringen und in der Verteidigung hart dagegenhalten. Wir stecken derzeit in einer Ergebniskrise, möchten diese aber so schnell wie möglich hinter uns lassen.“

 

23.12.2025 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. Artland Dragons

Zum letzten Heimspiel im Jahr 2025 empfangen die Tigers Tübingen die Artland Dragons. Die Niedersachsen sind eine der positiven Überraschungen der Saison 2025/2026 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Dank einer Wild Card ist das Team von Trainer Hendrik Gruhn nach dem sportlichen Abstieg in der vergangenen Runde 2024/2025 auch weiterhin zeitklassig. Hochball ist am Dienstag, den 23. Dezember 2025, um 19:30 Uhr in der Paul Horn-Arena.

Neun Siege aus 13 Partien – so lautet die sportliche Bilanz der Artland Dragons. Aus den vergangenen sechs Begegnungen konnten fünf Erfolge eingefahren werden. Mit 93,9 erzielten Punkten pro Spiel stellen die Gäste nach Tabellenführer Phoenix Hagen (99,5 ppg) die beste Offensive der Liga. Ebenfalls die Nummer zwei der Liga ist man hinter den Feuervögeln (41,8 Prozent) bei den Distanzwürfen, 38 Prozent aller Versuche gehen durch die gegnerische Reuse.

Im Sommer hat sich zwischen Quakenbrück, wo die Artland Dragons beheimatet sind und Vechta einiges getan. Die Kooperation wurde über den Jugendbereich hinaus weiter ausgebaut. So hat Gruhn die Artland Dragons im Sommer als Trainer übernommen, dazu Linus Ruf (7,6 ppg) und Linus Trettin (2,0 ppg) mitgenommen. Die beiden Youngsters sollen ordentlich Spielzeit im deutschen Basketball-Unterhaus erhalten.

Insgesamt wurde der Kader runderneuert. Der ehemalige Spieler und jetzige Sportdirektor Brandon Thomas ist für das neue Team verantwortlich. Mit Amir Hinton und Rookie Benjamin Burnham gelangen Thomas zwei absolute Glücksgriffe. Vor allem Burnham überzeugt bei seiner ersten Station als Profi in besonderer Weise. Mit Hinton verfügen die Dragons über einen Akteur, der über eine enorme offensive Qualität und Athletik verfügt.

Für Timo Lanmüller ist es die erste Rückkehr an die alte Wirkungsstärke, wo der 24-Jährige bis Sommer 2024 auf Korbjagd ging. Bei den Artland Dragons will sich der österreichische Nationalspieler wieder für RASTA Vechta empfehlen. Mit Routinier Robert Oehle der zwischen 2012 und 2014 in Tübingen aktiv war, gibt es ein erneutes Wiedersehen. Für die Spielgestaltung ist Connor Anthony zuständig. Vierter Importspieler der Niedersachsen ist Nathan Petrone.

 

23.12.2025 19:30 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. BBC Bayreuth

Einen Tag vor Heiligabend gastiert der BBC Bayreuth am Dienstag, 23. Dezember, um 19.30 Uhr am 14. Spieltag in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA zum Weihnachtsspiel bei den heimstarken VfL SparkassenStars Bochum. Natürlich werden da Erinnerungen an das epische Weihnachtsspiel vor einem Jahr wach, als der BBC ebenfalls die Bochumer zum Gegner hatte und, damals in der heimischen Oberfrankenhalle, nach dreimaliger Overtime mit 103:108 verlor.

Das Team aus dem Ruhrpott erreichte in der vergangenen Saison 2024/25 überraschend die Playoffs der ProA, schied dann aber im Viertelfinale gegen den späteren Aufsteiger Science City Jena aus. Auch in der laufenden Spielzeit 2025/26 sind die Bochumer wieder gut dabei. Mit sieben Siegen und sechs Niederlagen steht das Team von Hadcoach Felix Banobre aktuell in der ProA-Tabelle auf Rang sechs.

Zuletzt gab es am vergangenen Samstag bei den Eisbären Bremerhaven nach bemerkenswertem Spielverlauf eine 86:94 Niederlage. Basis der Bochumer Niederlage war dabei ein schlechtes, mit 13:37 verlorenes erstes Viertel. Im zweiten Abschnitt kamen die Bochumer zwar ähnlich sensationell mit 34:12 zurück, gingen im dritten Viertel sogar in Führung, am Ende musste aber in einer engen Partie aufgrund der individuellen Klasse der Eisbären die Niederlage quittiert werden.

Aktueller Topscorer der VfL SparkassenStars ist US-Spielmacher Antonio Williams. Für Kontinuität und Erfahrung steht der 31-jährige Point Guard Niklas Geske. Seit 2020 beim VfL ist er ein wesentliches Rückgrat des Ruhrpott-Teams. Der 25-jährige US-Shooting Guard Myreon Jones kam zu Beginn der Saison aus dem Kosovo nach Bochum. Der US-amerikanische Power Forward Malek Green verfügt über einige internationale Erfahrung.

US-Power Forward Dravon Mangum (25) spielte in der vergangenen Saison bei Korihait Uusikaupunki in FinnlandPoint Guard Jonas Grof ist ebenfalls in der dritten Saison bei den VfL SparkassenStars wie US-Guard Matthew Strange. Bestens bekannt in Bayreuth ist Small Forward Marios Giotis. Der 23jährige Grieche war in den vergangenen beiden Spielzeiten beim BBC aktiv. Die seit Jahren für den Verein aktiven Shooting Guard Lars Kamp und der 35-jährige Center Kilian Dietz ergänzen den Bochumer Kader.

 

23.12.2025 19:30 Uhr HAKRO Merlins Crailsheim vs. Phoenix Hagen

Das traditionsreiche Weihnachspiel der HAKRO Merlins hat nicht nur Stimmung und Spektakel, sondern vor allem auch ein Spitzenspiel zu bieten. Der Spitzenreiter Phoenix Hagen gastiert zum vorweihnachtlichen Klassiker am 23. Dezember in der Arena Hohenlohe.

Auch auf dem Parkett ist ein echtes Highlight geboten. Mit Phoenix Hagen haben die Zauberer noch eine Rechnung der vergangenen Saison offen. Im fünften Spiel des Playoffs-Viertelfinales gegen die Feuervögel platzte für die Merlins der Traum des direkten Wiederaufstiegs. Für die Hagener war die Reise eine Station später gegen Trier vorbei.

Auch diese Spielzeit peilt Hagen den Aufstieg in die höchste Spielklasse an. Nachdem 2017 nach acht Jahren Erstklassigkeit dem Verein aufgrund finanzieller Probleme die Lizenz entzogen wurde, gehen die Feuervögel in dieser Saison zum neunten Mal in der ProA an den Start. Mit durchschnittlich fast 100 Punkten pro Spiel stellt Hagen die beste Offensive der Liga.

Ein Spieler sticht dabei besonders hervor. Mit 16,9 Punkten pro Spiel und einer Dreierquote von 53,8 Prozent führt Marcus Graves den Angriff der Feuervögel an. Der US-Amerikaner spielt derzeit seine beste Saison im Profibasketball und konnte sich im Vergleich zur vergangenen Spielzeit, in der er mit Trier die ProA-Meisterschaft gewinnen konnte, steigern.

Neben ihm stechen vier weitere Akteure der Nordrhein-Westfalen hervor. Jeffrey Carroll netzte bisher in jeder Partie zweistellig. Verstärkt werden die beiden durch den Guard Devin Schmidt, Tim Uhlemann und Dennis Nawrocki komplettierten die fünf besten Werfer. Ein besonderes Spiel wird es für Fabian Bleck. Der Power Forward trug von 2019 bis 2024 in der ersten Liga den Zauberer auf der Brust. Für ihn wird es das erste Widersehen an alter Wirkungsstätte.

 

23.12.2025 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. RheinStars Köln

Langjährige Fans der PS Karlsruhe LIONS erinnern sich: 2017/2018, in der Premierensaison ihres Teams in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, hatte man es bereits einmal mit den RheinStars Köln zu tun und feierte gegen die Mannschaft vom Niederrhein den bis dahin größten Erfolg der Vereinsgeschichte.

Nun geht es erstmals wieder gegen das Team aus der Domstadt, das nach langer Abwesenheit wieder zurück in der ProA ist. Im X-Mas-Game am 23. Dezember empfängt das Karlsrudel die RheinStars in der heimischen Europahalle. Tipoff ist um 19:30 Uhr.

Zur Ausgangslage: Mit aktuell fünf Siegen aus 13 Begegnungen belegen die LIONS den zwölften Rang in der Tabelle und befinden sich in direkter Nachbarschaft zu den RheinStars, die einen Erfolg weniger Auf dem Konto haben. Doch Köln dürfte mit Selbstbewusstsein nach Baden reisen. Denn die letzte Begegnung konnte mit 83:81 gewonnen werden – gegen niemand anderen als die starken HAKRO Merlins Crailsheim.

Karlsruhe hingegen musste nach einer kleinen Serie von drei Siegen zuletzt zwei Niederlagen hinnehmen, darf aber auf seine Heimstärke bauen, während die RheinStars in der Fremde bisher nur einen Sieg holen konnten.

 

23.12.2025 20:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. BG Göttingen

Im Gegensatz zum 100:107 am Samstagabend bei den Artland Dragons wollen sich die GIESSEN 46ers an diesem Dienstag (20 Uhr) gegen die „Veilchen“ nicht zum zweiten Mal gegen ein Team aus Niedersachsen ein blaues Auge einhandeln. Wenn die BG Göttingen am 14. Spieltag ihre Visitenkarte in der Osthalle abgibt, dann ist Dramatik garantiert. Denn die beste Auswärtsmannschaft ist zu Gast bei einem der stärksten Heimteams.

Mit der BG Göttingen erwartet Gießen nun ein Team, das zuletzt zwar den Nürnberg Falcons BC mit 78:91 unterlegen war, dass sich aber gerade auswärts schadlos hielt. Und dies nach einem Komplett-Umbau, keinen Stein auf dem anderen ließen. Nur Center Janis Jünemann und Small Forward Mathis Mönninghoff blieben und entwickelten sich unter dem neuen Coach Fabian Strauß zu echten Leistungsträgern.

Strauß brachte von den aus finanziellen Gründen in der ProA abdankenden Dresden Titans nicht nur seinen Assistenten Patrick Carney, sondern vor allem Regisseur Daniel Kirchner mit. Zusammen mit US-Rookie Jordan Sears zieht der 28-Jährige die Fäden und übernimmt Verantwortung. Ihm in nichts nach steht der Mann aus Florida. Doch auch auf anderen Positionen kann sich das Göttinger Roster sehen lassen.

Mit Robin Lodders und Hendrik Drescher kamen zwei deutsche Big Men von jenen Teams, die den GIESSEN 46ers den BBL-Aufstieg vor der Nase wegschnappen konnten. Die beiden stehen aber klar im Schatten des langen Schweden Adam Ramsted, der aus Island nach Niedersachsen kam. Der 30-Jährige besticht mit Erfahrung aus den obersten Ligen seines Heimatlandes sowie aus Polen, Ungarn und Frankreich.

Julius Böhmer, aus Würzburg gekommen, hat nach langer Verletzungspause in Göttingen wieder zu alter Form gefunden. US-Guard Zack Jackson punktet ebenso wie sein Landsmann Kevin Buckingham, den es aus Spanien nach Göttingen verschlug. Und Nils Schmitz, von den Eisbären Bremerhaven verpflichtet, bringt Entlastung fürs Establishment.

 

Nachberichte ProA 13. Spieltag

18.12.2025 20:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 79:93

Zum 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ging es für die Bozic Knights nach Münster. Beim Tabellenletzten gelang den Rittern ein 93:79 Auswärtserfolg und damit ein guter Start in die mit vielen Partien gespickte Endphase der Vorrunde. Mit 26 Punkten und elf Rebounds erzielt Tylan Pope ein Double Double und die beste Punkteausbeute des Abends.

Nick Spinoso per Dreier zwang den Coach der Gastgeber Götz Rohdewald früh zur Auszeit (14:6). Doch es war vor allem das fehlende Wurfglück aus der Distanz, dass eine höhere Führung der Ritter verhinderte. Auf der Gegenseite hatte die Defensive der Knights das gefährliche Münsteraner Duo, bestehend aus den US-Amerikanern Julian Larry und Nick McMullen, gut im Griff. Aber die Hausherren spielten mit viel Herz. Die Rollenspieler sprangen in die Bresche und kämpften verbissen.

Nach dem ersten Viertel (21:16) war es vor allem Cosmo Grühn, der traumwandlerisch sicher von jenseits der Dreierlinie einnetzte und Münster holte sich die Führung zurück (33:32). Kurz vor der Halbzeit eine Schlüsselszene. Aufbauspieler Larry musste nach seinem zweiten unsportlichen Foul das Parkett verlassen. Knights Guard Gian Aydinoglu verwandelte drei der folgenden vier Freiwürfe. Den folgenden Ballbesitz netzte Nil Failenschmid per Dreier zur 45:40 Pausenführung ein.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erhöhten die Schwaben auf eine Acht-Punkte Führung die, ähnlich wie in der ersten Halbzeit, direkt von Münster gekontert wurde. Drei erfolgreiche Kirchheimer Dreier sorgten jedoch zum Viertelende für die 67:60 Führung nach 30 Spielminuten. Die Vorentscheidung lag dann in den Händen von Knights Guard Phillip Russell.

Der Kirchheimer Topscorer hatte bis dahin einen ruhigen Abend, lief nun jedoch innerhalb kürzester Zeit komplett heiß und traf teilweise sehr schwere Würfe für einen persönlichen 9:0 Lauf und die 76:60 Führung. Zwar kämpften die Baskets nochmals um den Anschluss, die Ritter verwalteten den Vorsprung jedoch im zweistelligen Bereich und holten sich letztlich verdient die Punkte.

 

19.12.2025 19:30 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. Bayer GIANTS Leverkusen 81:77

Mit ernster Miene ging es für Michael „Mike“ Koch nach der Partie in Richtung Pressekonferenz. Mit 77:81 unterlagen die Leverkusener Korbjäger in einer intensiven Begegnung bei den SBB Baskets in Magdeburg. Eine verdiente Niederlage, wie der Europameister von 1993 eingesteht: „Zunächst möchte ich Wolmirstedt zu diesem tollen Erfolg gratulieren, welcher in Ordnung geht.“

Die Farbenstädter zeigten in der Anfangsphase eine konzentrierte Leistung. BAYER führte schnell mit 4:11 (4. Spielminute) bevor die SBB Baskets immer besseren Zugriff auf die Begegnung fanden. Punkt um Punkt machten die Gastgeber auf Leverkusen gut und gingen, nach einem 11:0-„Run“, verdient mit 18:14 in Front. Die ersten zehn Minuten endeten beim Spielstand von 21:16.

Im zweiten Abschnitt wurden die „Giganten“ stärker und kamen wieder heran. Nun begegneten sich beide Klubs auf absoluter Augenhöhe, ohne dass sich ein Team einen nennenswerten Vorteil erspielen konnte. Mit 39:39 ging es folgerichtig in die Pause: „Wir haben in den zweiten zehn Minuten einige Dinge richtig gut gemacht und uns nicht aufgegeben“ analysiert Koch treffend. „Die Jungs waren im Spiel und haben sich nach der Aufholjagd von Wolmirstedt nicht einschüchtern lassen.“

Der Bruch kam dann in der dritten Periode. Bei den „Riesen vom Rhein“ wollte der Ball nicht mehr durch die Reuse des Gegners fallen. Es war wie verhext: Die Wurfquote sank rapide, während die Ostdeutschen souverän agierten. In Person der beiden US-Amerikaner Daivien Williamson (24 Punkte) und Michael Hughes ll (20) setzen sich die Baskets ab. Nach dreißig absolvierten Minuten lag der ProB-Finalist aus 2025 mit neun Zählern vorne (59:50).

Doch die Rheinländer hatten noch die Hoffnung das Spiel drehen zu können. Sebastian Brach, Donte Nicholas & Co. setzten alles auf eine Karte, um für die Wende zu sorgen und in der Tat: In der 35. Spielminute brachte John Williams Jr. den ProB-Champion wieder auf vier Zähler heran (68:64). Doch es war nur ein kurzer Zwischenspurt. Wolmirstedt zog das Tempo noch einmal an und brachte den 81:77 Sieg am Ende verdient über die Zeit.

 

20.12.2025 16:30 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. VfL SparkassenStars Bochum 94:86

Am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA traten die VfL SparkassenStars erstmals in der ÖVB Arena in Bremen an. Grund dafür sind die Renovierungsarbeiten in der Stadthalle Bremerhaven. Die Eisbären mussten also nach Bremen ausweichen.

Das erste Viertel werden die SparkassenStars schnell vergessen wollen. Sie wurden regelrecht überrollt, von den Eisbären. Insbesondere in der Zone waren die Bremerhavener teilweise völlig frei und konnten einfache Punkte machen. In der Offense lief auch nicht viel zusammen und so kam es zu einem deutlichen Spielstand nach dem ersten Viertel. 13:37 stand es aus der Sicht der Bochumer.

Im zweiten Viertel drehte sich das Spiel komplett. Headcoach Felix Banobre änderte die Defense und plötzlich lief es auch in der Offense. Nun wirkten die Eisbären völlig paralysiert und die SparkassenStars kamen mit großen Schritten näher heran. Insbesondere Myreon Jones und Antonio Williams gingen in dieser Phase voran. Zur Halbzeit war die Partie wieder völlig offen, denn es stand nur noch 47:49 aus Sicht der Gäste.

Im dritten Viertel agierten die beiden Teams auf Augenhöhe. In einer immer intensiver werdenden Partie konnten die SparkassenStars am Ende des Viertels das Momentum aber auf ihre Seite ziehen. Psychologisch wichtig traf Matthew Strange mit dem Viertel-Buzzer aus der Ecke für Drei und sorgte für den Zwischenstand von 70:65 für die SparkassenStars.

Die Eisbären drehten das Spiel aber wieder. Baker und Miller trafen wichtige Würfe in der Schlussphase und den SparkassenStars merkte man nun die kräftezehrende Aufholjagd an. 2:40 Min vor Schluss versenkte Niklas Geske einen Korbleger und verringerte den Rückstand auf zwei Punkte. Baker konterte das mit zwei Dreiern und die Partie war entschieden. Am Ende mussten sich die SparkassenStars nach großem Kampf mit 94:86 geschlagen geben.

 

20.12.2025 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. HAKRO Merlins Crailsheim 83:81

Noch drei Spiele absolvieren die HAKRO Merlins bevor das neue Jahr startet. Begonnen haben die Crailsheimer ihren Jahresendspurt am Samstagabend bei den RheinStars Köln.

Der Start in die Partie verlief für beide Teams holprig. Auf den zweiten Versuch netzte Gardner von Downtown ein und eröffnete so die Partie. Nach vier Minuten unterbrach Russell den 8:0-Lauf Gardners und brachte Köln damit erstmals ins Spiel (3:8). Unbeirrt agierten die Crailsheimer in der Defensive und konnten sich durch drei Steals immer wieder Punkte sichern. Per Tip-In gelang es Miller als letzte Aktion des ersten Viertels den Vorsprung der Gäste wieder einstellig werden zu lassen (14:23).

Das zweite Viertel begannen die Kölner so, wie sie das erste beendet hatten. Erst traf Miller die Reuse, anschließend erhöhte Günther für die Hausherren und startete so eine Aufholjagd der RheinStars. In der Folge nahm Headcoach David McCray seine erste Auszeit des Spiels (24:33). Auch daraufhin verkürzten die Gastgeber per Korbleger, mussten jedoch dabei zusehen, wie Langley sofort auf der anderen Seite traf. Von der Freiwurflinie verschaffte Otto den Zauberern zur Halbzeit wieder etwas Luft und schickte beide Mannschaften bei einem Stand von 34:40 in die Kabinen.

Aus den Kabinen starteten die Gastgeber mit einem klaren Ziel – dem Ausgleich. Von Downtown netzte Miller ein, ehe Onyejiaka bis auf einen Punkt heranrückte.  Weiterhin blieb die Partie eng. Ihre Führung verteidigten die Crailsheimer konstant, die Kölner blieben ihnen jedoch dicht auf den Fersen. Geduldig bauten die Gäste ihren Vorsprung aus, lagen zwischenzeitlich wieder fünf Punkte in Führung, doch Russell verkürzte mit der Schlusssirene von der Drei-Punkt-Linie erneut (55:61).

Die finalen zehn Minuten begannen die Kölner wacher. Erst trafen Miller und Watson, ehe Rohwer von der Freiwurflinie zur ersten Führung der Kölner traf. Bis auf sechs Punkte konnten sich die Hausherren freispielen, bevor Shahid den Lauf stoppte. Die letzten 16 Sekunden standen auf der Uhr und Ogunsipes Korbleger wurde geblockt. Die Kölner traten erneut an die Freiwurflinie. Danach konnte Gardner den Buzzer Beater nicht verwandeln. Nach 40 Minuten mussten sich die Merlins somit bei einem Stand von 81:83 geschlagen geben.

 

20.12.2025 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Nürnberg Falcons BC 78:91

Die BG Göttingen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ihr letztes Heimspiel in diesem Jahr verloren. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß musste sich am Samstagabend den Nürnberg Falcons 78:91 (42:51) geschlagen geben.

Die Veilchen taten sich gegen die aggressive Verteidigung der Nürnberger zu Beginn schwer. Die BG fing sich dann ein wenig und ging durch einen Dreier von Daniel Kirchner erstmalig in Führung (9:7). Die Göttinger fanden in die Partie, zwangen die Falcons zu schwierigen Würfen und erarbeiteten sich einen kleinen Vorsprung (16:11). Die Gäste ließen sich davon nicht beeindrucken. Angeführt von Friederici schlossen sie den Abschnitt mit einem 0:6-Lauf zum 18:23 ab.

Im zweiten Viertel bauten die Gäste ihren Vorsprung zunächst auf 20:27 aus (11.). Nach einer Strauß-Auszeit spielten die Veilchen mit mehr Energie und verkürzten durch einen 5:0-Lauf auf 25:27. Doch erneut hatten die Falcons eine Antwort und zogen wieder davon (27:35). Einen Dreier von Mathis Mönninghoff konterte Trevor Baskin zum 36:44. Die fränkischen Gäste hingegen zeigten sich von der Dreier-Linie sehr treffsicher, Christian Feneberg stellte den 42:51 Halbzeitstand her.

Nach dem Seitenwechsel blieb es für die Veilchen ein schwieriges Duell. Es dauerte mehr als drei Minuten, bis Mönninghoff die ersten BG-Punkte des Abschnitts zum 45:61 erzielte (24.). Die Göttinger versuchten, sich zurück in die Partie zu kämpfen. Einen 7:0-Lauf schloss Hendrik Drescher zum 56:69 ab, vergab dann aber die Chance, noch weiter zu verkürzen. Ins Schlussviertel gingen die Veilchen mit einem 56:71-Rückstand.

Im letzten Abschnitt warfen die Hausherren noch einmal alles in die Waagschale. Zach Jackson schloss einen 6:0-Lauf zum 62:72 ab und zwang Falcons-Headcoach Ralph Junge zu einer Auszeit. Diese wirkte, sodass die Franken ihren Vorsprung wieder ausbauten (62:80). Doch die Veilchen gaben sich noch nicht geschlagen. Mönninghoff und Sears brachten ihr Team auf 73:82 heran. Doch am Ende reichten Zeit und Kraft nicht aus, um die Nürnberger noch einmal in Bedrängnis zu bringen.

 

20.12.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Tigers Tübingen 72:78

Nach einer 41:33-Halbzeitführung musste der BBC Bayreuth heute Abend vor 3.000 Zuschauern in der nahezu ausverkauften Oberfrankenhalle am 13. Spieltag in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga noch eine 72:78-Niederlage gegen die Tigers Tübingen quittieren. Vor allem die starke Tübinger Defensive nach der Halbzeit war ausschlaggebend für den Sieg.

Rayshawn Mart brachte den BBC schnell mit 2:0 in Führung, Lenny Liedtke traf dann nach fast dreieinhalb Minuten zum 4:2. Nat Diallo ließ einen Dunk zum 6:2 folgen. Die Gäste kamen dann etwas stärker auf und glichen zum 8:8 aus. Die Führung wechselte schließlich wieder, Tübingen lag mit 16:12 vorne, ehe Willem Brandwijk seine ersten Heimpunkte zum 14:16 traf. Liedtke traf zum 16:18, aber Tübingen war jetzt besser im Spiel und ging mit 23:16 in die erste Viertelpause.

KeVaughn Allen, Mart und Brandwijk verkürzten zu Beginn des zweiten Viertels mit einem Blitzstart auf 22:23. Brandwijk brachte mit dem ersten Bayreuther Distanztreffer den BBC mit 27:26 in Front. Der holländische Neuzugang erhöhte von der Freiwurflinie weiter auf 29:26. Diallo stellte auf 31:28 Diallo machte mit dem 39:28 den 10:0-Lauf perfekt, der Vorsprung des BBC war jetzt zweistellig. Nach einem weiteren Korb von Moritz Plescher ging es mit 41:33 für den BBC in die Halbzeit.

Diallo machte die ersten Bayreuther Punkte im dritten Viertel zum 43:35. Tübingen spielte jetzt intensiver und arbeitete sich auf 42:44 heran. Tübingen war defensiv aufgewacht und zwang Bayreuth zu Ballverlusten. Moreaux glich für die Gäste von der Freiwurflinie zum 44:44 aus und brachte seine Farben anschließend mit 46:44 in Front. Brandwijk verkürzte auf 48:52. Leroy Ikejiaku traf von der Freiwurflinie zweimal zum Zwischenstand von 53:54 nach dem dritten Viertel.

Brandwijk brachte den BBC zu Beginn des vierten Viertels wieder mit 55:54 in Front, Tübingen schlug jedoch zurück und lag nach gut vier Minuten im Schlussabschnitt nach einem abschließenden Monsterdunk von Miles Tension mit 66:57 vorne. Brandwijk hielt mit einem Dreier zum 60:66 dagegen und Allen traf zum 62:68. Liedtke verkürzte mit einem Dreier auf 67:72. Bayreuth kam aber nicht näher heran. Tübingen siegte schließlich mit 78:72.

 

20.12.2025 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Paderborn Baskets 103:63

Nichts zu holen gab es für Paderborn im NRW-Derby bei Tabellenführer und Aufstiegskandidat Phoenix Hagen: Mit 63:103 (31:66) unterlagen die Baskets am 13. ProA-Spieltag klar gegen spielstarke Gastgeber.

Hagen nutzte den Faktor, dass Paderborn auf der Point Guard-Position geschwächt in die Partie ging, von Beginn an geschickt aus und baute bereits dort sehr viel Druck auf. Phoenix präsentierte sich auf eigenem Parkett dominant, physisch stark, treffsicher und spielte sich in einen Flow, den Paderborn defensiv nicht stoppen konnte.

Ein 15:0-Lauf zu Beginn des zweiten Viertels von 29:15 auf 44:15 legte den Grundstein für die hohe 66:31-Führung der Gastgeber nach den ersten 20 Spielminuten. So frustrierend der Zwischenstand zur Pause für Paderborn auch war: Sich aufgeben wollten die Baskets nicht – und so hielten sie in der zweiten Hälfte mit hohem Einsatz mutig mit allem dagegen, was sie hatten, und schafften es, eine Partie auf Augenhöhe zu liefern.

Trotz besserer Defense konnten sie den Vorsprung jedoch nicht verringern, das ließ Hagen an diesem Abend nicht mehr zu. Am Ende feierten die Hagener Fans einen verdienten 103:63-Erfolg, der Phoenix weiter an der Tabellenspitze bleiben lässt.

Milos Stankovic (Head Coach Paderborn Baskets): „In der ersten Halbzeit haben wir kaum etwas von dem aufs Feld gebracht, was wir wollten. Die Physis und der Wille, den es gegen Hagen gebraucht hätte, waren nicht vorhanden. Umso schöner, dass die Mannschaft nach der Pause mehr Contra gegeben und mutig gespielt hat – das müssen wir in die kommenden Partien rund um Weihnachten mitnehmen.“

 

20.12.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. GIESSEN 46ers 107:100

Die Artland Dragons haben am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen hochklassigen und offensiv geprägten Schlagabtausch für sich entschieden. Vor heimischer Kulisse setzte sich das Team von Headcoach Hendrik Gruhn mit 107:100 (27:20, 23:23, 29:32, 28:25) gegen die GIESSEN 46ers durch.

Amir Hinton eröffnete die Partie mit einem Dreier zur 3:0-Führung, wenig später setzte Linus Ruf mit einem Dunk nach Lanmüller-Assist nach und stellte auf 7:2. Kyle Castlin verkürzte per Korbleger auf 7:4. In der Folge zogen die Dragons das Tempo an: Lastring traf per Floater, Burnham tippte nach Offensivrebound ein, ehe Dominik Dolic per Stepback-Dreier auf 19:12 stellte. Den Schlusspunkt des ersten Viertels setzte schließlich Dejan Bruce, der per Dreier auf 27:20 stellte.

Der zweite Abschnitt begann mit einem Korbleger von Goodman, doch Lanmüller antwortete umgehend per Dreier nach. Aiden Warnholtz konterte per Dreier, Gruhn nahm die Auszeit. Nach Wiederbeginn traf Hinton aus der Mitteldistanz, kassierte jedoch kurz darauf ein technisches Foul wegen Floppings. Die 46ers kämpften sich zurück und glichen nach Freiwürfen zum 40:40 aus. Anthony, Ndi und Dolic sorgten für einen 10:3-Lauf, sodass Quakenbrück mit einer 50:43-Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel meldete sich Hinton direkt mit einem Midrange Jumper zurück. Castlin antwortete von außen, doch Ruf und Hinton stellten rasch auf 56:46. Gießen blieb gefährlich, verkürzte mehrfach, doch Dreier von Bruce und Lanmüller hielten die Dragons zunächst vorne. In den Schlusssekunden des Viertels traf Petrone per Dreier zum 79:72, ehe Castlin mit der Sirene ebenfalls von draußen zum 79:75 verkürzte.

Gießen legte zum Start in das letzte Viertel einen 0:11-Lauf hin und drehte die Partie auf 79:86. Nach einer Quakenbrücker Auszeit übernahm Hinton Verantwortung und brachte die Drachen zurück zum 86:86. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Hinton traf zwei schwere Dreier zur 91:89- und 94:89-Führung, Castlin und Krajcovic hielten dagegen. Ballverluste der Gäste und sichere Abschlüsse von Hinton und Ndi an der Linie sorgten schließlich für die Entscheidung.

 

20.12.2025 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. PS Karlsruhe LIONS 88:82

Am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA wäre mehr drin gewesen für die PS Karlsruhe LIONS. Zu Gast bei den EPG Baskets Koblenz leistete sich das Team von Headcoach Demond Greene allerdings ein äußerst schwaches zweites Viertel. In einer spannenden Crunchtime waren es dann die Hausherren, die das bessere Ende für sich behielten. Endstand am 20. Dezember: 88:82.

Die Partie begann munter und es dauerte keine anderthalb Minuten, bis es 5:5 stand. Im weiteren Verlauf der Anfangsphase waren die Hausherren jedoch das effektivere Team und führten nach vier Spielminuten mit 14:9. Die Gäste arbeiteten sich schrittweise in die Begegnung hinein, holten sich mehr und mehr Spielanteile und hielten Anschluss. Mit den etwas besseren Trefferquoten gegen Ende des Viertels nahmen die Baskets eine 30:26-Führung mit in die erste Pause.

Danach ging es zwar rasant weiter. Doch waren Treffer auf beiden Seiten zunächst Mangelware. Koblenz blieb gar drei Minuten ohne Korberfolg, was die kurzzeitige LIONS-Führung ermöglichte. Auf diese reagierten die Gastgeber jedoch mit fünf schnellen Punkten – und Greene mit der ersten Auszeit des Spiels. Das Selbstvertrauen der Hausherren wuchs unaufhaltsam, dadurch bauten sie mit den letzten Sequenzen vor der Halbzeitpause ihre Führung auf 56:38 aus.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein gänzlich anderes Bild. Die LIONS starteten deutlich entschlossener, was sich in einem 9:2-Run binnen weniger als zwei Minuten niederschlug. Zur Mitte des dritten Viertels pendelte sich die Differenz zwischen beiden Teams bei etwa zehn Punkten ein. Den Schlusspunkt hinter den dritten Abschnitt setzten aber wiederum die LIONS. So war beim Stand von 69:63 zu Beginn des Schlussviertels wieder alles offen.

Nun tat sich auf dem Scoreboard zunächst wenig, wenngleich inzwischen vermehrt Spannung in der Luft lag. Ende der 35. Minute brachte David Ejah die Badener mit einem Dreier bis auf einen Punkt heran. Die Baskets fanden zunächst die passende Antwort, mussten aber wenig später beim Stand von 74:73 in höchster Bedrängnis ein Timeout nehmen. Die Koblenzer Mannschaft war nun wieder präsenter und auf Karlsruher Seite fehlte die letzte Konsequenz, um das Duell noch zu drehen.