Keine Fortsetzung: Elijah Allen verlässt die Kangaroos

Nach langen, intensiven Verhandlungen steht fest: Elijah Allen wird die Iserlohn Kangaroos nach nur einer Saison wieder verlassen. Der Topscorer der vergangenen Spielzeit will sich einer neuen Herausforderung stellen, wird aber immer gern an seine Zeit in Südwestfalen zurückdenken.

„Ich habe mich in Iserlohn sehr, sehr wohl gefühlt. Ganz besonders abseits des Feldes sind die Kangaroos ein fantastischer Standort. Die Dienstwege sind kurz, Absprachen werden eingehalten und es gibt immer jemanden, der ein offenes Ohr für deine Anliegen hat“; sagt der 30-Jährige.

Nur sportlich sei es eben nicht so gelaufen, wie er es sich vor seinem Wechsel aus Tübingen gewünscht hatte. „Wir hatten viele Höhen und Tiefen, haben Spiele verloren, die wir nicht hätten verlieren müssen. Das war eine ziemlich toughe und mitunter frustrierende Situation“, so Allen. Wie auch dem Rest des Teams wäre es mit Abstand lieber gewesen, erfolgreicher zu sein. „Aber es ist auch eine Situation gewesen, aus der wir alle lernen können, an der wir alle gewachsen sind. Wir wissen um unsere Stärken. Und in schwachen Momenten werden wir uns daran erinnern, uns fokussieren und unser letztes Hemd dafür geben, um erfolgreich zu sein.“

Auch außerhalb der Halle und des Spielfeldes bereut Allen seinen Wechsel zu den Kangaroos in keiner Sekunde. „Vom ersten Moment an haben mir alle im Verein das Gefühl gegeben, willkommen zu sein. Ich habe mich hier sehr gut aufgehoben gefühlt.“ Und gerade auch abseits des Feldes, hat er viele schöne Momente erlebt: „Es ist schon etwas Besonderes, wenn Fans dich im Supermarkt ansprechen, dich aufbauen oder loben“, sagt Allen. Die Unterstützung der Fans in Iserlohn sei ebenfalls alles andere als selbstverständlich: „Sie waren immer da, haben das Team immer mit Vollgas unterstützt. Ich wünsche mir für die Fans, dass wir hätten mehr Siege einfahren können.“

Nicht nur im ProB-Team der Kangaroos war Allen mit durchschnittlich 16 Punkten und 6 Rebounds ein wichtiger Faktor. Er hat sich auch um den Nachwuchs in Iserlohn gekümmert. „Gerade auch die Online-Workouts während des Lockdowns waren eine ganz neue und tolle Erfahrung für mich“, erklärt der 30-Jährige.

„Wir bedauern, dass sich Elijah nicht für die Kangaroos entschieden hat, obwohl wir ihm einen 2-Jahresvertrag angeboten haben. Er war nicht nur als Spieler wertvoll, sondern auch in der Jugendarbeit, in die wir ihn gerne tiefer eingebunden hätten. Leider konnten wir seine finanziellen Vorstellungen nicht erfüllen und wünschen daher Elijah alles Gute für seine Zukunft“, sagt Kangaroos Geschäftsführer Michael Dahmen.

Quelle: Iserlohn Kangaroos

Danke Leo! Abschied mit einem weinenden und einem lachenden Auge

Leo Padberg beendet seine erfolgreiche Karriere bei den WWU Baskets, bleibt aber dem UBC Münster erhalten. Der Small Forward kam 2016 zu den Uni-Städtern, stieg mit ihnen 2018 in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auf, erreichte 2019 die deutsche ProB-Vizemeisterschaft und wurde 2017 sowie 2018 WBV-Pokalsieger. Mit der Universität Münster wurde er 2016 und 2017 Deutscher Hochschulmeister.

„Ich habe mir natürlich Gedanken gemacht, ob es für mich im semi-professionellen Basketball mit dem ganzen Aufwand weiter geht. Bislang ist es mir ganz gut gelungen, das mit meinem Beruf einigermaßen zu kombinieren. Da der Aufwand in der kommenden Saison größer wird, habe ich mich entschieden, dass es jetzt Zeit ist, kürzer zu treten. Die Entscheidung war schnell relativ klar, da musste ich nicht lange überlegen“, so der 29-Jährige gegenüber WWUBASKETS.MS. Der angehende Lehrer, der sein zweites Staatsexamen und das zweite Jahr seines Referendariats in der Friedensschule Münster vor Augen hat, weiter: „Ich werde in der Reserve des UBC unter Christoph weiterspielen. Das war in Münster für mich bei den WWU Baskets etwas Besonderes.“

„Wenn man die Jahre auf Anhieb nicht mehr zählen kann, weiß man das ist eine lange Zeit war! Leo war immer einer meiner Lieblingsspieler da er charakterlich das Beste vom Besten darstellt! Spielerisch hatte er in meinen Augen keine Schwächen. Ich bin ihm für alles was er in den letzten Jahren für uns geleistet hat unendlich dankbar und er wird einer der großen Namen sein, der für den Aufstieg des Münsteraner Basketball steht! Leo jetzt weiter in Münster als Referendar und angehenden Lehrer zu wissen, gib mir ein sehr gutes Gefühl“, so Helge Stuckenholz, Manager der WWU Baskets.

Headcoch Philipp Kappenstein betont: „Leo hat mit uns zwei Pokalsiege, eine Regionalliga-Meisterschaft und eine ProB-Nord-Meisterschaft errungen. Er ist ein Charakter, der mit Jan, Andrej oder Alex, das Team in den letzten Jahren komplett geprägt hat. Leo hat uns eine Menge Basketballerfahrung und auch Cleverness gebracht. Er war ein sehr, sehr wichtiger Spieler für uns in den vergangenen Jahren.

Wir gehen im Guten auseinander. Es ist super, dass er in unserer zweiten Mannschaft unter Christoph weiterspielt und wir eine tolle zweite Mannschaft in der kommenden Saison haben werden. Sehr gut, dass wir uns darauf verlassen können, wenn wir auf den großen Positionen Not am Mann haben sollten, dass wir dann miteinander sprechen und jederzeit einen Topspieler in der Hinterhand haben.

Leo ist als Persönlichkeit unglaublich, ein sehr vielseitiger Basketballer. Als er sich im ersten Zweitligajahr noch mehr oder weniger voll auf Basketball konzentriert hat, hat er einige wirklich fantastische Spiele für uns abgeliefert, die für uns gewonnen, genauso noch in der Uni-Halle in der 1. Regionalliga.

Mit Leo verlieren wir einen ganz tollen Spieler, einen tollen Charakter, der den Aufstieg der WWU Baskets ganz elementar mitgeprägt hat. Ich wünsche Leo für seine persönliche und berufliche Zukunft alles Gute.“

Leo Padberg wechselte 2016 von EN Baskets Schwelm aus der 2. Basketball Bundesliga ProB zum damaligen Erstregionalligisten WWU Baskets. Zuvor spielte er in der ProA eine Saison für die Uni Baskets Paderborn. Der gebürtige Paderborner absolvierte 111 Pflichtspiele für die WWU Baskets, stand davon in 51 ProB-Spielen auf dem Court, spielte 44 Partien in der 1. Regionalliga und 16 WBV-Pokalspiele für die Uni-Städter.

Quelle: WWU Baskets Münster

„1. Rheinstars Playa and Friends Cup“ zur Unterstützung der Jugendarbeit / Gael Hulsen kehrt nicht zu RheinStars zurück

Am Donnerstag, den 20. August 2020 findet zum ersten Mal unser Benefiz-Turnier „Rheinstars Playa and Friends Cup“ statt. Hierzu möchten wir alle Teilnehmer herzlich im Golfclub Erftaue e.V. in Grevenbroich willkommen heißen. Freude am Golfen, einen tollen Tag miteinander verleben und dabei die Jugend der Rheinstars unterstützen, das soll das Premieren-Turnier ausmachen. Der erste Friends Cup wird am Abend in der Playa in Cologne mit Siegerehrung, Tombola und einem gemütlichen Beisammensein in lockerer Atmosphäre ausklingen lassen.  

Alle Infos zur Teilnahme und die Unterlagen zur Anmeldung gibt es direkt hier

Gael Hulsen kehrt nicht zu den RheinStars zurück

Gael Hulsen wird in der kommenden Saison nicht zu den RheinStars Köln zurückkehren. „Ich möchte mich bei Gael für die letzte Saison und seinen Einsatz für unser Team ausdrücklich bedanken. Gael ist ein hervorragender Charakter und hat sich mit seiner Spielweise immer in den Dienst der Mannschaft gestellt“, sagt Headcoach Johannes Strasser über den belgischen Guard, der aufgrund von Verletzungen nur 14 der 25 Saisonspiele bestreiten konnte. „Gael kann viel mehr, als er bei uns im letzten Jahr zeigen durfte, hat aber problemlos seine Rolle im Team angenommen und ausgefüllt. Ich wünsche ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute und bin mir sicher, dass er in der kommenden Saison eine gute Situation für sich finden wird.“

Gael Hulsen Stats 2019/2020
14 Spiele, 20:17 min, 48,8% Zweierquote, 20,5% Dreierquote, 87,5% FW, 5.1 Punkte, 1.9 Rebounds, 4.9 Eff. 

Quelle: RheinStars Köln

Weiterhin an Bord: Abi Kameric

Der SSV LOK BERNAU treibt die Kaderplanung für die neue Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB voran und verlängert nach Kovalev und Isemann auch mit dem 19-jährigen Guard Abdulah ‚Abi‘ Kameric. Der gebürtige US-Amerikaner mit bosnischen Wurzeln geht in seine zweite Saison für Bernau. Zuvor durchlief er drei Jahre lang das Nachwuchsprogramm von ALBA BERLIN.

Kameric wurde im Jahr 2000 in Seattle (USA) geboren und ist dort aufgewachsen. In wenigen Tagen feiert er seinen 20. Geburtstag. Neben dem amerikanischen hat er auch eine bosnischen Pass. Gemäß der Regelung startet Kameric bei LOK als „Local Player“.

2016 zog er mit seiner Familie nach Berlin. Drei Jahre lang durchlief Abi Kameric seitdem das Nachwuchsprogramm von Kooperationspartner ALBA BERLIN, kam zu Einsätzen in der Regionalliga wie auch der U19-Bundesliga (NBBL). In beiden Ligen überzeugte er als Führungsspieler mit einer zweistelligen Punkteausbeute.

Seit einem Jahr gehört Kameric zum festen Bernauer Kader für die ProB. Gleiches gilt nach der Vertragsverlängerung auch für die kommende Spielzeit. In 21 Spielen kam der 1,93m große Guard in der abgelaufenen ProB-Saison zum Einsatz. Im Schnitt verbuchte er 6,5 Punkte, 2,1 Assists sowie 2,2, Rebounds pro Spiel.

Darüber hinaus kann Abi Kameric auf Einsätze in der U18-Nationalmannschaft von Bosnien und Herzegowina verweisen. Im letzten Jahr gehörte er sogar zum Kader der A-Nationalmannschaft seines Landes. Das Team hatte sich damals in China auf die Qualifikation für die EM 2021 vorbereitet. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Europameisterschaft bereits um ein Jahr in den September 2022 verschoben.

LOK-Coach René Schilling: „Abi hat in der letzten Saison schon viele gute Ansätze gezeigt, er kann auf dem Niveau auf jeden Fall mithalten. Die Herausforderung wird sein, die Leistungen konstanter zu zeigen und uns verlässlichen Input zu geben. Ich bin zuversichtlich, dass er sich steigern wird.“

Abi Kameric: „Es ist das zweite Jahr für mich in Bernau und das fünfte Jahr insgesamt im ALBA-Programm. Es ist schön, dass ich mich bei LOK BERNAU weiterentwickeln und den nächsten Schritt machen kann. Ich habe auch während der Corona-Zeit hart trainiert und kann es kaum abwarten, bald wieder vor unseren großartigen Fans zu spielen.“

Quelle: LOK Bernau

BSW Sixers verpflichten Yasin Turan

Hingabe, Einsatzwille, Energie, Erfahrung – das waren die vier Attribute, die man bei den BSW Sixers auf der Suche nach einem ganz besonderen Spot im Team 2020/21 ausgegeben hatte. Gefunden hat man sie nun in Yasin Turan. Der 29-Jährige wechselt vom BBC Coburg aus der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd zu den Sixers – und das in einer Doppelrolle. Denn neben seiner Tätigkeit als pfeilschneller Aufbauspieler wird Turan auch als weiterer Jugendtrainer anheuern. Seine Erfahrung als Jugendkoordinator in Coburg soll helfen, das Nachwuchsprogramm der Sixers auf das nächste Level zu heben. Turan hat einen Vertrag bis Sommer 2021 unterschrieben.


Die Zahlen 

29 Jahre alt…1,77 Meter groß…Absolvierte zwischen 2017 und 2019 insgesamt 49 ProB-Spiele für den BBC Coburg…Erzielte dabei in gut 16,5 Minuten Einsatzzeit im  Schnitt 5 Punkte und gab 2,5 Vorlagen…Karrierebestwert in der ProB waren 18 Punkte am 21.1.18 vs. Würzburg….Rechtshänder

Was den Neuen ausmacht

Wenn der Tag 25 Stunden hätte, Yasin Turan würde auch 25 Stunden Basketball atmen und leben. In den vergangenen Jahren hat er sich neben seiner Reputation als intelligenter, dynamischer Guard, der ein Spiel lesen kann, auch als Coach einen Namen gemacht. Yasin ist Absolvent der Minitrainer-Offensive des Deutschen Basketball Bundes 2019. Dabei handelt es sich um ein einjähriges Intensivprogramm, bei dem Skills im sportlichen und organisatorischen Bereich bis zur Altersklasse U12 vermittelt werden. Zudem agiert Yasin Turan unter der Marke “YT3 Your Trainer” auch als Individualcoach.

Ein Satz vom Verein

“Yasin lebt Basketball zu einhundert Prozent, er bringt als Spieler und auch als Trainer jede Menge Energie mit und wird unserem Programm auf und neben dem Feld gut tun.” Maik Leuschner, Präsident

Ein Satz vom Trainer

“Mit Yasin haben das Team und der Verein einen guten Fang gemacht. Er ist ein Energizer, gibt Gas in der Verteidigung, kann offensiv Akzente setzen. Mit seiner Erfahrung erwarte ich mir von ihm eine Führungsrolle, gerade für unsere jüngeren Spieler.” Sebastian Ludwig, Trainer 

Ein Satz von Yasin

“Das Vertrauen sowohl als Spieler, als auch als Trainer entgegengebracht zu bekommen, bedeutet mir sehr viel. Dass ich für die Jugendarbeit Feuer und Flamme bin, das sollte in den vergangenen Jahren klar geworden sein. Auf dem Feld hingegen kann ich sicherlich den einen oder anderen kommende Saison positiv überraschen. Denn wenn es eines für mich in den letzten Jahren nicht gab, dann Stillstand. Ich freue mich sowohl auf meine Chancen, als auch auf meine Aufgaben bei den Sixers!”

Verlinktes

Damit der Sixers-Nachwuchs weiß, worauf er sich einstellen kann – checkt den YouTube-Channel oder Instagram Account von Yasin Turan mit seinen Workout-Videos.

Quelle: BSW Sixers

Dennis Shirvan bleibt die Schnittstelle zwischen Talenten und Profis

Dennis Shirvan bleibt auch in der Saison 2020/21 das Bindeglied zwischen Amateuren und den Profis der Iserlohn Kangaroos. Der 37-Jährige wird Co-Trainer von Stephan Völkel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB und coacht zudem die Talente und Doppellizenzspieler in der 2. Regionalliga. „Für uns und den Hauptverein ist die Weiterführung der Zusammenarbeit mit Dennis ein fantastisches Signal, das zeigt, dass wir uns breit und gut aufgestellt haben und unsere Talente weiter intensiv fördern wollen“, sagt Kangaroos Geschäftsführer Michael Dahmen.

Der Hagener geht in sein drittes Jahr an der Seitenlinie. Vor knapp zwei Jahren hat er das Reserve-Team der Kangaroos übernommen. Im Sommer 2019 wurde er Assistant-Coach von Milos Stankovic in der ProB. Diese Doppelfunktion nimmt er jetzt weiterhin ein. „Ich sehe diese Position für mich als weiteren Schritt in meiner Entwicklung als Trainer“, sagt Shirvan. Und gerade vom neuen ProB-Übungsleiter Stephan Völkel erhofft er sich neue Impulse für sein Schaffen als Coach. 

„Gerade auch im Hinblick auf Themenfelder wie sportliche Leitung oder die Ausgestaltung der Trainingsinhalte bringt mir die Zusammenarbeit neue Perspektiven“, so Shirvan, der sich in der Rolle des Bindeglieds sichtlich wohlfühlt. Schon jetzt ist der Austausch zwischen ihm und Völkel intensiv, erklärt der Familienvater. Es werde nahezu täglich telefoniert. „Und Stephan fragt mich auch nach meiner Meinung, hört zu und ist immer an einem Austausch interessiert“, so Shirvan. Der 37-Jährige und der neue ProB-Headcoach kennen sich gefühlt schon seit einer Ewigkeit. Schon zu Zeiten des BBV Hagen trafen beide aufeinander. Und in Iserlohn schließt sich der Kreis – und beide arbeiten zusammen.

Sein Schwerpunkt wird weiterhin das Regionalliga-Team der Kangaroos sein. In enger Absprache mit Völkel und Jugendkoordinator Milos Stankovic sollen die Juwelen der Kangaroos geschliffen und auf den leistungsorientierten Sport vorbereitet werden. „Das Schöne an meiner Position ist: ich muss mich nicht mit anderen Mannschaften und ihren Spielern oder Kaderzusammenstellungen beschäftigen. Ich beschäftige mich mit meinen Jungs. Und versuche, ihnen dabei zu helfen, den nächsten Schritt zu schaffen“, sagt Shirvan.

Bei ihm können sich die Doppellizenzspieler austoben. Aber auch von ihnen erwartet Shirvan Disziplin und vollen Einsatz. „Manchmal muss ich zwischen der Eigenwahrnehmung und der Realität vermitteln. Aber das mache ich sehr gerne. Ich habe als Spieler einen breiten Erfahrungsschatz und weiß, was mir damals für den großen Sprung gefehlt hat. Und dieses Wissen gebe ich gerne an meine Jungs weiter. Damit sie weiter an sich arbeiten und fokussiert bleiben“, erklärt der ehemalige Kangaroos-Guard. Dass sein Team immer irgendwie auch eine Außenseiter-Rolle einnimmt, ist für den Coach kein Problem. Im Gegenteil: „Wir arbeiten gemeinsam, schaffen die Basis für die Jungs – und können eigentlich nur gewinnen. Jede Minute, jedes Spiel ist eine wertvolle Erfahrung in der Entwicklung der jungen Spieler.“

Nicht nur aufgrund dieser Herangehensweise ist Shirvan auch für den 1. Vorsitzenden der TuS Iserlohn Kangaroos, Dr. Rainer Ambrosy, die beste Personalie für diese Position: „Dennis ist ein positiver, guter Mann, der keine Angst davor hat, jungen Spielern Spielzeit zu geben. Er arbeitet mit den Talenten und Doppellizenzspielern und gibt als Assistant-Coach in der ProB wichtige Impulse. Und dadurch, dass er das Bindeglied zwischen Amateuren und Profis ist, sind enge Absprachen und kurze Dienstwege jederzeit gewährleistet. Ich bin sehr glücklich damit, dass Dennis sein Wissen und seine Erfahrungen weiterhin für die Kangaroos einbringt und so dazu beiträgt, den Basketball-Standort Iserlohn nachhaltig zu stärken.“

Iserlohn Kangaroos 20/21:
Stephan Völkel (HC), Dennis Shirvan (AC), Joshua Dahmen #7(SF), Jonas Buss #20 (C/PF), Ruben Dahmen #22 (PG),

Moritz Schneider #55 (PG), Alexander Möller (C)

Quelle: Iserlohn Kangaroos

Marco Porcher Jimenez wird ein RheinStar

Marco Porcher Jimenez wird den zweiten internationalen Spot der RheinStars in der kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB einnehmen. Der im spanischen Cordoba geborene und in den USA aufgewachsene und ausgebildete Guard spielte zuletzt bei den bringiton Ballers in Ibbenbüren, einem der Kölner Hauptkonkurrenten um die vorderen Plätze in der Regionalliga West. „Marco hat letztes Jahr in Ibbenbüren eine sehr gute Saison gespielt und bringt zudem ProB-Erfahrung aus seinem Jahr in Münster mit. Beim Probetraining in Köln konnte er uns nicht nur sportlich, sondern auch charakterlich überzeugen. Er wird sehr gut zu uns passen“, sagt Headcoach Johannes Strasser über den bald 28 Jahre alten Neuzugang aus dem Münsterland.

Porcher Jimenez war anfangs selbst etwas überrascht über die Anfrage aus Köln. „Wir waren in beiden Spielen gegen die RheinStars nicht gut.“ Doch die anfängliche Verwunderung wich bald der Vorfreude. „In beiden Spielen hat man gemerkt, dass die Kölner gut gecoacht sind und wissen, wie man Spiele gewinnt.“ Denn die Trainer hatten die Knackpunkte im Spiel der Westfalen ausgemacht und erfolgreich bearbeiten lassen. Die Akribie der Kölner Coaches erinnert den Sohn einer Spanierin und eines US-Amerikaners dabei an seine Zeit an der Florida International Universität in Miami. Dort traf er in seinem ersten Jahr in der NCAA I Sun Belt Conference auf Richard Pitino als Headcoach. Der Sohn des ehemaligen NBA-Trainers und aktuellen Coaches der griechischen Nationalmannschaft, Rick Pitino, begeisterte Porcher Jimenez ebenfalls durch seinen intensiven Blick auf die Details.

„Ich freue mich sehr darauf, mit Marco im kommenden Jahr zu arbeiten. Er ist offensiv sehr gefährlich und er ist es gewohnt, defensiv zu arbeiten und dazu mit der nötigen Athletik ausgestattet“, beschreibt Headcoach JJ Strasser die Stärken des Guards. Bei Manager Stephan Baeck hinterließ Marco ebenfalls einen guten Eindruck: „Ich mag Spieler, die viele Sachen auf dem Feld erledigen können. Marco ist ein eleganter und sehr guter Offensivspieler mit gutem Wurf aus der Distanz und aus dem Dribbling. Zudem ist er mit seiner guten Athletik in der Lage, am Korb zu finishen und aggressiv zu verteidigen. Genau das haben wir für die Position gesucht.“

Marco Porcher Jimenez, Spanien
Shooting Guard, Geb. 6.9.1992 in Cordoba
Größe 193cm, Gewicht 90 kg

Stationen:
07.2019 – 06.20 – bringiton Ballers Ibbenbüren (Regio West)
07.2018 – 06.2019, WWU Baskets Münster (ProB)
07.2017 – 06.2018, Hertener Löwen (Regio West)
07.2016 – 06.2017, CB Novaschool-EBA (ES)
07.2015 – 06.2016, Alicante Lucentum-LEB Silver (ES)
07.2012 – 06.2015, FIU Panthers men’s basketball (NCAA Conference)

Stats Saison 19/20 (Regionalliga West)
24 Spiele, pro Partie 28:56min Spielzeit, 53,7% 2er Wurfquote, 36,1 % 3er Wurfquote, 83,3% FW-Quote, 16.2 Punkte, 4.2 Rebounds, 1.4 Assists, 1.0 Steals, 12.8 Eff

Zum Highlightvideo 19/20 geht es hier

Quelle: RheinStars Köln

Centertalent Leo Hampl bleibt ein 49er

Stahnsdorf. Die TKS49ers setzen weiterhin auf Leo Hampl. Der 19-jährige Center wird auch in der nächsten Saison für die Brandenburger in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB agieren. Der Verein erhielt unter Auflagen dafür die Lizenz und wird wie gewohnt in der Gruppe Nord antreten.

Das Mannschaftstraining für die TKS 49ers hat zwar noch nicht wieder begonnen, dennoch stellen die Vereinsverantwortlichen im Hintergrund natürlich die Weichen für die insgesamt dreizehnte Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Dafür erteilte der Lizenzligaausschuss dem Club die entsprechende Lizenz unter noch zu erfüllenden kleineren Auflagen. Die Brandenburger bleiben damit Rekordteilnehmer, denn seit der Gründung der ProB im Jahr 2007 war man abgesehen von einer Spielzeit als einziger Verein immer mit dabei. Wie bereits in den letzten Jahren seit Einführung der regionalen Unterteilung ist man wieder der Gruppe Nord zugeteilt worden. Hier treffen die Brandenburger neben diversen bekannten Gegnern neu auf den Eimsbütteler TV aus Hamburg und die RheinStars Köln. Die Dresden Titans wurden indes in die Südgruppe verschoben, so dass dieses Ostderby in der regulären Saison leider entfallen wird. Hierbei einigten sich alle Vereine auf einen leicht nach hinten verschobenen Saisonstart am dritten Oktoberwochenende. Die reizvollen Derbys gegen LOK Bernau und die BSW Sixers bleiben natürlich erhalten.

Ebenso erhalten bleibt mit Leo Hampl ein bekanntes Gesicht. Der 19-jährige hat in den letzten Jahren angefangen von der JBBL beim Kooperationspartner TuS Lichterfelde über die erfolgreiche NBBL-Zeit bei den AB Baskets alle Stationen im Nachwuchskonzept der TKS 49ers in Zusammenarbeit mit dem dritten Kooperationspartner DBV Charlottenburg durchlaufen. Zudem kam der 2,02m große Big Man bereits in der letzten Saison zu insgesamt 13 Einsätzen im ProB-Team. „Leo hat hier bereits sein Potenzial angedeutet und abgerufen.“, sagt Trainer Vladimir Pastushenko und fügt hinzu: „Ich freue mich, dass er bei uns bleibt und sich hier weiter entwickeln möchte. Er kann variabel auf beiden großen Positionen agieren.“. In knapp zehn Minuten Spielzeit kam der Youngster in seiner ersten ProB-Saison auf Durchschnittswerte von 3,8 Punkten und 2,0 Rebounds pro Spiel, wobei er am letzten Spieltag bereits unter Coach Pastushenko mit 12 Punkten seine Bestmarke aufstellte. In der 2. Regionalliga erzielte er im Trikot des TuS Lichterfelde in acht Partien durchschnittlich 8,5 Punkte pro Partie.

Quelle: TKS49ers

WWU Baskets verpflichten Oliver Pahnke von den Basketball Löwen

Die WWU Baskets Münster haben Oliver Pahnke von den Basketball Löwen Erfurt verpflichtet. Dies gab Helge Stuckenholz, Manager der WWU Baskets, am Freitag bekannt. „Oli hat das Basketballspiel in Gänze verstanden! Er wird in Münster studieren und uns mit seiner hohen Intensität, die er unter anderem zusammen mit Jasper aufs Parkett bringen kann, was den defensiven Druck und selbstlosen Einsatz betrifft, ganz weit nach vorne bringen“, sagt Stuckenholz über den 22-jährigen Guard.

Im vergangenen Jahr setzten sich die WWU Baskets in der ersten Playoff-Runde gegen die Basketball Löwen Erfurt ungefährdet mit 2:0 durch, doch ein Löwen-Akteur hinterließ bei den Münsteranern Spuren. Headcoach Philipp Kappenstein: „Oli hat uns letztes Jahr in den Playoffs mit Erfurt sehr beeindruckt. Er hat zwei Jahre lang in Erfurt eine sehr wichtige, eine Starter-Rolle eingenommen. Oli ist jetzt sicherlich bereit, den nächsten Schritt vom Playoff-Anwärter zu einem Titelaspiranten zu machen.“

Philipp Kappenstein ist von den Vorzügen seiner neuen Alternative unter den Guards überzeugt: „Er ist ein körperlich sehr starker, athletischer Guard, dessen Spielweise ich sehr, sehr schätze. Er ist ein guter Verteidiger, ein sehr harter Arbeiter, hat einen sehr guten Zug zum Korb und hat seinen Wurf in den Jahren in Erfurt ganz, ganz stark verbessert. Er wird uns auf der Position 1 und 2 sehr viel Energie bringen. Da wird er mit Jasper und den weiteren Spielern auf der Postionen eine sehr starke Kombination bilden.“

Und obwohl die WWU Baskets die Verjüngung ihres Kaders vorantreiben, „bringt Oli für sein junges Alter mit 22 Jahren eine gestandene Zweitliga-Erfahrung mit“, sagt Philipp Kappenstein zu 81 ProB-Partien Oliver Pahnkes. Der Headcoach sieht „das Ende der Fahnenstange bei ihm auch noch nicht erreicht. Mit ihm werden wir sehr viel Freude haben, da er auch ein echter Energizer ist.“

Oliver Pahnke sagt: „Ich passe, glaube ich, in den Teambasketball der WWU Baskets ganz gut rein“ und hat vielfältige Beweggründe für seinen Wechsel zu den WWU Baskets: „Münster ist eine tolle Stadt, nah an meinem zu Hause. Ich finde es gut, dass die Uni so gut mit dem Verein verbunden ist. So kann ich Basketball und Studium gut kombinieren. Ich habe nur Positives über die Mannschaft und den Trainer gehört. Auch die Resonanz generell im Umfeld ist sehr, sehr gut. Da war für mich schon relativ schnell klar, dass ich den Schritt zu einem ambitionierten Club machen möchte. Und zu guter Letzt hat Erfurt auch ein Nachwuchs-Programm, wo man in meinem Alter mit 22 Jahren auch neuen Talenten Platz macht.“

Oliver Pahnke lernte das Basketballspielen in Recklinghausen, spielte von 2004 bis 2017 bei Citybasket Recklinghausen. Daneben spielte er von 2014 bis 2017 bei den Metropol Baskets in der Jugend Basketball Bundesliga. Über das Erstliga-Reserveteam Rockets Gotha 2 führt ihn sein Weg 2018 zu den Basketball Löwen Erfurt (ProB Süd). Der 22-Jährige kann seitdem auf 81 Spiele in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB für Citybasket Recklinghausen und Basketball Löwen Erfurt zurückblicken, spielte in der vergangenen Saison 25:12 Minuten pro Partie.

Quelle: WWU Baskets

Kraftpaket Till Isemann geht weiter für LOK auf Korbjagd

Unter den Körben setzt LOK BERNAU auch in der kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auf Till Isemann. Der 2,09m große Center wechselte erst im November während der laufenden Saison aus Oldenburg nach Brandenburg. Beide Seiten zogen nun die Option für die Verlängerung des Vertrages.

Der 23-jährige Oldenburger stand bis Ende Oktober 2019 in Diensten des Bundesligisten EWE Baskets Oldenburg, kam dort aber nicht mehr zum Einsatz. Insgesamt kann Isemann neun Einsätze in der höchsten deutschen Spielklasse vorweisen, sein Debüt in der BBL gab er im April 2018. Darüber hinaus wurde Isemann in den Oldenburger Jugendmannschaften ausgebildet und spielte von 2016 bis 2019 vier Saisons im ProB-Team der Niedersachsen.

Der sprungstarke Big Man bringt 2,09m und 118kg aufs Feld und wird den Brandenburgern die nötige Physis unter den Körben geben. Für LOK BERNAU stand er in 16 Spielen auf dem Feld, kam dabei auf durchschnittlich 4 Punkte und 3 Rebounds.

Derzeit bereitet sich Till Isemann auf La Palma (Kanarische Inseln) individuell auf die kommende Saison vor. Er nimmt dort an einem Basketballcamp mit Carlos Frade teil, der als Individualtrainer auch die Profis von ALBA BERLIN betreut. Neben den Einzeltrainings hat Isemann unter der spanischen Sonne auch Konditions- und Athletikeinheiten.

Der gebürtige Oldenburger hat erst mit 16 Jahren das Basketballspielen begonnen. Der schon früh groß gewachsene Isemann war ein talentierter Schwimmer, sollte als Jugendlicher dann in einen Leistungskader und zur Sportschule wechseln. Er entschied sich aber dagegen und wurde dann eher zufällig bei einer Schulveranstaltung für den Basketball entdeckt. Dank viel Trainingsfleiß, Ehrgeiz und Talent schaffte er es beim Oldenburger TB von der Jugend bis in den Bundesligakader.

LOK-Coach René Schilling: „Till hat sich in den letzten Spielen der Saison immer besser in unser Spielsystem eingefunden. Ich glaube, dass er da im Oktober nahtlos ansetzen wird und uns mit seiner Physis und Athletik unter den Körben enorm unterstützen kann. Ich freue mich besonders, dass er selbst den Sommer nutzt, um weiter intensiv und individuell an sich zu arbeiten.“

Till Isemann: „Ich habe mich super in Bernau eingelebt, fühle mich hier sehr wohl. Man hat mich überall mit offenen Armen empfangen, sowohl im gesamten Team, bei allen Betreuern und auch von den Fans. Ich freue mich schon auf den Saisonstart. Persönlich möchte ich mich als Spieler weiter entwickeln, den nächsten Schritt machen und auch mehr Verantwortung im Team übernehmen.“

Quelle: LOK Bernau