Nachberichte ProB Süd 18. Spieltag

24.01.2026 14:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. BG Hessing Leitershofen 75:82

Die kleine Siegesserie der Porsche Basketball-Akademie ist vorbei. Im Heimspiel gegen Leitershofen kassieren die Ludwigsburger eine 75:82-Niederlage, die gleichermaßen ernüchternd wie begeisternd ist: Ohne drei Starting-Five-Akteure sind die Schwaben spielerisch unterlegen, agieren kämpferisch aber überragend. Die Aufholjagd ist beachtlich und bringt als Belohnung zwar nicht den Sieg, wohl aber den Gewinn des Direktvergleichs.

Ludwigsburg blieb im ersten Viertel (20:25, 10. Spielminute) unter seinen Möglichkeiten, steigerte sich dann aber sichtbar. Dabei waren die Big wichtig, die Guards aber von höchster Relevanz: Simon Feneberg schulterte, als einzig verbliebener Starter, gemeinsam mit Lars Danziger und Yohann Tchouaffe seine Farben und hievte die Porsche BBA auf das seit Spielbeginn bereits vorhandene Kangaroos-Niveau (38:42 / 48:63).

Im dritten Viertel setzte sich der Aufstiegsanwärter ab, verpasste es aber, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Wobei dazu auch ein Gegner gehörte, und die Hausherren machten ihre Sache nun sehr, sehr gut. Von nun an waren sie im Schlussabschnitt und bis zum Ertönen der Schlusssirene im Angriff nicht mehr zu bremsen.

Gäste-Coach Emanuel Richter stoppte mit zwei Auszeiten den Flow, viel eher waren es aber der zwischenzeitlich auf 16 Punkte angewachsene Rückstand, die Dreier- (26 3P%) und die Freiwurfquote (62%), die flankiert von der Spieluhr für die Gelb-Schwarzen zum Verhängnis wurden. Vor den Augen (und Mündern) einer lautstarken Rundsporthalle machten sie viel Werbung in eigener Sache, wendeten die Partie aber nicht mehr.

Eine Tatsache, die zwar kurzfristig bitter, mittelfristig, aber verkraftbar ist. Der Gewinn des Direktvergleichs ist eine Anerkennung und der Blick auf die Tabelle eine Entschädigung zugleich. Einerseits ist Ludwigsburg nun punktgleich mit den achtplatzierten Fellbachern, andererseits weiterhin Vierter.

 

24.01.2026 16:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Ahorn Camp Baskets 76:83

Die junge zweite Mannschaft der Bayern-Basketballer hat erneut eine Heimniederlage einstecken müssen: Nach dem Auswärtssieg zuletzt in Würzburg verlor der FCBB II am Samstag im BMW Park trotz der gewonnenen zweiten Hälfte gegen Speyer 76:83 (36:46). Dabei fehlten es den Bayern-Youngstern an Konstanz in punkto Intensität gegen einen routinierteren Gegner. Die Münchner Bilanz steht nun bei 10:7 Siegen.

Speyer startete sehr treffsicher, dennoch konnten die Bayern den Rückstand bis zum Ende des ersten Viertels auf 18:21 begrenzen. In dieser Phase leistete sich der FCBB II jedoch zu viele Ballverluste – insgesamt waren es 26. Nach dem Seitenwechsel agierten die Münchner sicherer und kontrollierten das Scoring der Gäste besser.

Im dritten Viertel taten sich aber beide Seiten in der Offense schwer. Die Bayern kämpften und sieben Minuten vor Spielende verkürzte Kodjoe auf 59:62 – Speyer antwortete mit einem 8:0 und bestrafte die Fehler des Heimteams. Mit lediglich acht getroffenen Dreiern bei 35 Versuchen sowie einer Feldwurfquote von nur 34 Prozent fehlte es insgesamt an der nötigen Treffsicherheit. Bester Werfer war Nikolas Sermpezis mit 27 Punkten.

„Speyer hat seine Chance genutzt und vor allem mit der Erfahrung seiner Routiniers gepunktet. Uns hat über 40 Minuten die Konstanz an Energie und Aggressivität gefehlt, an beiden Enden des Feldes. Genau daran müssen wir arbeiten“, erklärte Trainer Luca Palumbo.

 

24.01.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. SKYLINERS Juniors 72:78

Die Flashers erleiden eine knappe Niederlage (72:78) gegen die Frankfurt Skyliners und rutschen auf den achten Tabellenplatz in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd.

Allen Beteiligten war es klar, dass die Partie gegen die formstarken Frankfurter nicht einfach sein wird. Head Coach Kris Borisov, an diesen Tag aus privaten Gründen verhindert, wurde von seinem Assistenten Lasse Steinort vertreten. Der Gameplan musste vor Anpfiff geändert werden, da die Frankfurter mit anstatt Desomd Watson mit dem anderen amerikanischen Guard, Marcus Domsk aufliefen.

Der Bundedsliga Profi, der auch in der NBA G League spielte, soll über die Pro B wieder nach einer Verletzung an die BBL herangeführt werden. In der ersten Halbzeit zeigte er auch deutlich, wozu er im Stande ist zu leisten. Nahezu ohne Fehlwurf führte er die Gäste zu einer Halbzeitführung (29:40).

Die Gastgeber schienen drei Viertel nicht in die Partie zu finden. Im letzten Spielabschnitt drehte sich jedoch das Blatt nach und nach. Die aggressive Verteidigung zwang die Frankfurter zu eiligen Ballverlusten und u.a. Domsak zu sehr schwierigen Würfen und damit auch Fehlwürfen. Knapp 40 Sekunden vor Schluss war das Spiel dadurch komplett offen (72:73) und die Stimmung in der Fellbacher Gäueckerhalle auf den absoluten Siedepunkt.

Der entscheidende Wurf der Fellbacher fand jedoch nicht sein Ziel und die Gäste spielten die letzten Sekunden clever aus. Durch diese Niederlage rutschen die Flashers auf den achten Tabellenplatz, bleiben jedoch immer noch auf einen Playoff Platz.  Die Frankfurter dagegen, drängen mit nun ihren vierten Sieg in Folge auf ebendiesen Playoff Platz und entfernen sich immer mehr aus der unteren Hälfte der Tabelle.

 

24.01.2026 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 84:92

In der erwartet schweren Partie gingen die Oberhachinger Basketballer nach hart umkämpften 40 Minuten als Verlierer vom Feld.

Die hochtalentierten Unterfranken, die von Beginn an sehr physisch spielten, trafen in den ersten 10 Minuten traumwandlerisch sicher Ihre Distanzwürfe. Während die Tropics sich in Einzelaktionen verzettelten, ließen die Gäste gekonnt den Ball bewegen und suchten den besser postierten Mitspieler und gingen mit 30:15 in Führung.

Im zweiten Viertel folgte dann eine starke Phase der Gleißental-Riesen. Allen voran waren es Zeisberger und Schüler, die immer erfolgreich abschließen konnten und den Rückstand zur Halbzeit auf 49:53 verkürzten. Auch Alek Jekov könnte erneut kämpferisch überzeugen.

Nach der Pause agierten die Tropics zwar defensiv deutlich konsequenter, kamen aber offensiv nicht so richtig in die Partie. Vor allem ließ man sich von der harten körperlichen Spielweise der Baskets aus dem Konzept bringen und befasste sich zu sehr mit Schiedsrichterentscheidungen, anstatt sich auf das Spiel zu konzentrieren. Bis Mitte des letzten Viertels war die Partie beim Stand von 73:74 ausgeglichen.

Nun trafen die Mainfranken in Person von Petric und Roth die wichtigen Big Shots und sicherten sich den Auswärtssieg. Während die Gäste 45 Prozent von der Dreierlinie trafen, konnten die Tropics nur vier Ihrer 21 Versuche erfolgreich abschließen. Würzburg hat über das ganze Spiel über geführt und somit auch verdient gewonnen.

 

25.01.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. TV Langen 99:80

Dank eines souveränen 99:80-Heimerfolgs der OrangeAcademy gegen den TV Langen stehen die jungen Ulmer wieder auf dem ersten Tabellenplatz der BARMER ProB Süd.

Schnelles Umschaltspiel und gute Zusammenarbeit prägten einen guten Beginn der jungen Ulmer. Angeführt vom früh heißgelaufenen Namori Omog spielten sich die Hausherren in einen Punkterausch. Schnell war der Vorsprung ins Zweistellige angewachsen, weswegen Langen Cheftrainer Tobias Jahn die Reißleine ziehen musste (5). Zur ersten Viertelpause hielt dieser auch stand (27:16; Q1).

Vollgas gab der Offensivmotor der Orangenen auch im zweiten Viertel. Nach gerade einmal zwei weiteren Minuten wuchs das eigene Punktekonto um zehn weitere Zähler an. In Folge bekam Langen die eigene Verteidigung besser in den Griff und punktete auch vorne ab und zu. Trotzdem gingen die jungen Ulmer mit einer komfortablen Führung in die Halbzeitpause (56:39; Q2).

Deutlich ausgeglichener verlief der Start in Halbzeit zwei. Auch die beiden Offensiven gerieten sichtbar ins Stocken und taten sich schwer. Ein krachender Dunking von Aiyamenkhue rüttelte den kurzzeitig eingerosteten Motor dann wieder wach. Langen verhinderte die vorzeitige Entscheidung dennoch und verkürzte die Führung noch vor dem letzten Viertel (76:63; Q3).

Dank der guten Verteidigung setzten sich die Gastgeber früh im letzten Abschnitt wieder ab. Fastbreak-Punkte resultierten aus der giftigen Defense und heizten den Campus auf. Langen erholte sich von diesem Gegenschlag nicht mehr, weswegen die jungen Ulmer ihren nächsten Heimsieg feiern durften (99:80; Q4).

 

25.01.2026 17:00 Uhr // Dresden Titans vs. CATL Basketball Löwen 86:81

Im Derby bejubeln die Dresden Titans einen sehr wichtigen Erfolg gegen die CATL Basketball Löwen Erfurt. In einer Partie, in der sich keine der Mannschaften entscheidend absetzen kann, sind es die Hausherren, die am Ende die Oberhand behalten.

Nach starkem Auftakt verlieren die Dresden Titans aber ihre offensive Struktur, doch die Löwen hinken immer noch dem Spiel hinterher. Durch zweite Chancen schaffen es die Thüringer aber den Anschluss zu halten. Seinen zehnten Punkt in kürzester Zeit verbucht Paul Albrecht, der seine physischen Vorteile gegen Best Otahko unter dem Korb zu nutzen weiß. Nach einem starken Start müssen die Elbriesen ein 19:20 nach Ende des ersten Viertels hinnehmen.

Zum Auftakt der zweiten Spielperiode sorgt Otahko, nach einem Alley-Oop-Anspiel von Kollmar, in gewohnter Manier für den ersten Highlightspielzug des Abends. Erfurter Topscorer Micheal Tyron Mitchell Jr. findet auch in das Spiel und hält die Gäste in einer hitzigen Phase weiter im Spiel. Kurz vor Ende der ersten Hälfte sind es Kollmar und Otahko, die ihr Kunststück ein weiteres Mal wiederholen. Es geht beim Stand von 42:35 in die Kabine.

In der ersten Halbzeit noch mit Problemen, zeigen sich die Erfurter zu Beginn der zweiten Hälfte sicherer von außen. Auch wenn Kollmar mit einem Dreier entgegenwirken kann, zeigen sich die Gäste aus der Pause deutlich konzentrierter und gleichen in Minute 25 den Spielstand wieder aus. Paul Albrecht weiß aber weiterhin seine körperlichen Vorteile gegen den Titanen auszunutzen und hält sein Team mit mehreren Korbabschlüssen beim Stand von 59:57 im Spiel.

Auch wenn die Dresdner offensiv hervorragend in das spielentscheidende Viertel starten, tut sich die Mannschaft von Valentino Lott weiterhin schwer, die spielentscheidenden Akteure der Löwen zu stoppen. Kaum haben sich die Titans ein kleines Punktepolster erarbeitet, meldet sich Mitchell Jr. mit einem weiteren Distanztreffer zurück. Das letzte Wort beim Schützenfest hat aber Kevin Kollmar, der kurz vor Schluss den wegweisenden Drei-Punkte-Wurf zum 86:81 einnetzt.

 

Vorberichte ProB Süd 18. Spieltag

24.01.2026 14:00 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. BG Hessing Leitershofen

Bei der BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen geht es in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA mit den „württembergischen Wochen“ weiter. Am Samstag gastiert man bei der PORSCHE BBA Ludwigsburg, es ist nach Fellbach und Ulm das dritte Spiel in Folge gegen ein Team aus dem Nachbarbundesland.

Gegen den dritten Sieg in Folge hätte man bei den Kangaroos sicherlich nichts einzuwenden, da man dann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in der Tabelle einen Sprung nach vorne machen würde und die Ausgangslage im Kampf um die Play-Off Plätze sich nachhaltig verbessern würde. In Ludwigsburg wartet aber alles andere als eine Laufkundschaft auf die BG, das bekam man bereits im Hinspiel zu spüren.

Beim 64:86 musste man auch eine in der Höhe empfindliche Niederlage hinnehmen. Aktuell sind die Barockstädter mit 18:12 Punkten auf Platz vier im Klassement platziert, von den letzten sechs Partien gewann man deren fünf. Noch erstaunlicher: In diesen Matches kassierte man im Durchschnitt nur 68 Gegenpunkte, dies zeugt von einer beeindruckenden Defensivarbeit.

Trainer Kheeryoung Rheee (30), der auch bereits in Diensten des FC Bayern stand, kann dabei insbesondere auf die Spieler setzen, die auch zum BBL-Kader der MHP-Riesen zählen. In erster Linie sind dies die Guards Julis Baumer (13,4 PpP), Lars Danziger (11,1 PpP), Simon Feneberg (12, 5 PpP), Forward Marco Masic (9 PpP) und Center Maxwell Dongmo Temoka (7,6 PpP). Weitere vielversprechende Talente sorgen aber auch für eine gute Breite beim Ludwigsburger Farmteam.

BG-Chefcoach Emanuel Richter bewertet den Gegner wie folgt: „Am Samstag spielen wir gegen die beste Defensive der Liga, aber auch in der Offensive überzeugt die BBA mit schnellem Spiel. Im Team stehen einige der größten Talente im europäischen Basketball. Ludwigsburg ist Favorit in dieser Partie, natürlich werden wir aber alles daransetzen, sie zu überraschen“, so Richter.

 

24.01.2026 16:30 Uhr FC Bayern Basketball II vs. Ahorn Camp Baskets 

Bei den Ahorn Camp Baskets steht in der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB ein eventuell richtungsweisendes Spiel auf dem Programm. Nach den Niederlagen beim BBC Coburg und gegen die Oberhaching Tropics beträgt der Vorsprung der Speyerer auf den neunten Tabellenplatz nur noch zwei Punkte. „Wir müssen aus dem Tief, das wir uns selbst geschaufelt haben, herauskommen“, fordert Ahorn-Camp-Coach Carl Mbassa vor der Partie am Samstag bei Bayern München II.

Die Gastgeber gelten vor dem Kräftemessen als Favorit. Das Hinspiel in der Domstadt hat das Farmteam des amtierenden deutschen Meisters klar mit 96:74 (42:37) gewonnen und sich dank des jüngsten Erfolgs bei der Würzburger Baskets- Akademie auf Rang drei in der Südstaffel verbessert.

Münchens Trainer Luca Palumbo lobte nach dem Auswärtssieg bei den Franken die „gute Teamleistung“ seiner Auswahl und forderte beim Gedanken an den Vergleich mit den Gästen aus
Speyer: „Jetzt gilt es, diesen Einsatz im nächsten Spiel zu bestätigen.“

Zu den Leistungsträgern der Münchner zählen neben den Distanzschützen Nicolas Sermpezis und Andrija Susic den kräftige Center Giovanni Calamita. Die Speyerer werden im BMW-Park voraussichtlich mit demselben Kader antreten wie zuletzt bei der Heimpleite gegen Oberhaching. „Wir werden die Flinte nicht ins Korn werfen, sondern vielmehr unser Bestes geben“, kündigt Mbassa an.

 

24.01.2026 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. SKYLINERS Juniors

Schaffen es die Flashers diesmal den Schwung aus dem Auswärtserfolg in Erfurt mit in das nächste Spiel mitzunehmen, oder bauen die Frankfurter ihre Siegesserie weiter aus? Die Frankfurt Skyliners Juniors sind aktuell eines der formstärksten Teams in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd. Beste Voraussetzungen also für ein spannendes Spiel.

Verantwortlich für den Frankfurter Aufschwung sind vor allem personelle Verstärkungen die die Frankfurter vorgenommen. Moses Pölking, zum Beispiel, der athletische Big Man kam aus Koblenz (Pro A) um nach einer schweren Verletzung wieder in den Rhythmus zu kommen. Hauptsächlich stich jedoch der amerikanische Guard, Desmond Watson heraus. In den bisherigen drei Spielen legt er starke 29,3 Punkte pro Spiel auf.

Alle drei Spiele im neuen Jahr wurden auch gewonnen. Die Last des Scorings verteilt sich daher etwas im Team von Head Coach Markus Klusemann. Die Youngsters und Juniorennationalspieler wie Jamie Edoka (16,2 PpS) und Ivan Crnjac (16,3 PpS) sind dadurch entlastet und können sich frei entfalten.

Durch die Siegesserie klettern die Frankfurter weiter Richtung Playoff Plätze und werden dadurch zum direkten Konkurrenten zu den Fellbachern. Im Hinspiel konnten sich die Flashers noch äußerst knapp mit 83:84 in Frankfurt durchsetzen. Ob es daher wieder so ein spannendes Spiel wird gilt abzuwarten.

Die Gastgeber präsentierten sich nach dem schwachen Start ins Jahr deutlich verbessert in Erfurt. Jedoch sind die Frankfurter nun ein Gegner, der deutlich talentierter und athletischer ist als die Thüringer. Head Coach Kris Borisov und sein Assistent Lasse Steinort stehen daher dieses Wochenende vor einer sehr anspruchsvollen Aufgabe.

 

24.01.2026 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 

Nach dem Befreiungsschlag in Speyer steht am kommenden Samstag die nächste wichtige Partie für die Oberhachinger Basketballer an. Zu Gast sind die jungen Talente der VR-Würzburg Baskets Akademie.

Dabei dürfen sich die Mannen von Trainerduo Block/Matic sich auf keinen Fall an der aktuellen Tabelle orientieren. Hier belegen die Mittelfranken nämlich aktuell den letzten Tabellenplatz. Gespickt mit etlichen deutschen Juniorennationalspielern wie Scheffs, Petric, Sokolov, Lindsay oder Plato können sich die Oberhachinger Fans auf viele Toptalente freuen. Mit Roth, Pisic und Gerhard können die Gäste zudem auf einige gestandene Zweitligaprofis zurückgreifen.

Welche Klasse die Jungs vom Main haben durften die Oberhachinger in der Hinrunde am eigenen Leib spüren. Das Hinspiel entschieden die Riesen vom Main für sich. Auch Aufstiegsfavorit Leitershofen und Tabellenführer BBC Coburg wurden eindrucksvoll bezwungen. Auf der Trainerbank sitzen mit King und Steinbach zwei Legenden des deutschen Basketballs. Der gebürtige Schwabinger Alex King ist mit über 600 Einsätzen BBL-Rekordspieler.

Basti Block: „Wir werden auf keinen Fall den Fehler machen die Würzburger zu unterschätzen. Sie haben enorm viel Talent und Qualität in Ihren Reihen und sind mit Alex King hervorragend gecoacht. Wichtig wird wieder sein, dass die Fans zahlreich in die Halle kommen und das Team unterstützen. Für uns ist es richtungsweisende Partie. Mit einem Sieg könnten wir das Abstiegsgespenst endgültig vertreiben.“

 

25.01.2026 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. TV Langen

15 Spiele, zehn Siege, Tabellenplatz zwei. Mit dieser Bilanz steht die Ulmer OrangeAcademy in der laufenden Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB voll im Soll. Es wird also eine schwere Aufgabe für den TV Langen, am kommenden Sonntag auswärts gegen das stark aufgestellte Team von Headcoach Florian Flabb zu bestehen. Klar ist: Die Langener wollen an die Vorwochen anknüpfen und sich stark präsentieren.

Beim ersten Aufeinandertreffen beider Teams am 25. Oktober war insbesondere die OrangeAcademy spielbestimmend. 75:105 hatten die Langener das Spiel verloren. Seither ist jedoch einiges passiert: Langen hat mit dem Sieg gegen Würzburg einen klaren Aufwärtstrend eingeleitet, hat sich leistungstechnisch klar stabilisiert und tritt zudem mit Leon Fertig und Philipp Hadenfeldt in puncto Guard-Positionen noch einmal verstärkt auf.

Mit zwei Siegen in Folge, insbesondere aber dem Buzzerbeater-Erfolg gegen Dresden im Rücken geht das Team selbstbewusst ins Duell. Trotzdem: Ulm verfügt über einen tief besetzten Kader mit vielen jungen Talenten. Mit Joel Cwik, Namori Omog, Lenni Kunzewitsch, Meissa Faye, Endurance Aiyamenkhue und Teo Milicic sind gleich sechs Spieler mit einer Doppellizenz ausgestattet und entsprechend auch für Ratiopharm Ulm spielberechtigt.

Insbesondere Teo Milicic hat dabei schon einiges an Einsatzzeit im Basketball-Oberhaus gesammelt und ist mit 12,6 Punkten auch einer der starken Scorer des Teams. Im Hinspiel machte er im Sportpark Oberlinden sogar 26 Punkte. Aufpassen müssen die Giraffen zudem auf Topscorer Meissa Faye (17,1 Punkte) und den 2,09 Meter großen Center Endurance Aiyamenkhue (11,7 Punkte).

„Die Punkte aus Ulm zu stehlen ist unser klares Ziel. Wir wissen, dass es eine schwere Aufgabe wird. Es ist aber nicht unmöglich. Wir werden voll auf Sieg spielen und konzentrieren uns dabei auf uns, unser Spiel und unsere Stärken“, betont Langens Headcoach Tobias Jahn.

 

25.01.2026 17:00 Uhr Dresden Titans vs. CATL Basketball Löwen

Die Dresden Titans treten am kommenden Sonntag zum 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd in der Margon Arena gegen die CATL Basketball Löwen an. Wie schon im Hinspiel ist für beide Teams ein Sieg Pflicht. Mit einer Neuverpflichtung im Gepäck wollen die Dresden Titans dieses Mal eine konzentrierte Leistung über die vollen vierzig Minuten zeigen.

Mit zwei Siegen starteten die Thüringer ins neue Jahr, darunter ein eindrucksvoller 89:69-Erfolg gegen die drittplatzierte Zweitvertretung des FC Bayern München. Die Neujahrseuphorie wurde jedoch im folgenden Heimspiel gebremst, als Erfurt die Partie gegen die Fellbach Flashers deutlich abgab. Die Gründe lagen dabei nicht nur auf dem Parkett, sondern auch in der angespannten Personalsituation, denn nur zu acht traten die Löwen vor heimischer Kulisse an.

Ein besonders prägnantes Fragezeichen steht hinter einem der offensivstärksten Akteure der Liga: Musa Abra (18,8 PPG). Der 19-Jährige stand zuletzt mehrfach nicht im Spielkader. Die Mannschaft von Florian Gut bewies jedoch mehrfach, dass sie die fehlenden Punkte im Kollektiv kompensieren kann. Allen voran Micheal Tyrone Mitchell Jr. (20,8 PPG), Noah Kamdem (14,5 PPG) und Paul Albrecht (13,1 PPG) bereiten den Gegnern über die gesamte Saison hinweg große Probleme.

Seit dem letzten Aufeinandertreffen haben sich die Erfurter zudem defensiv stabilisiert. Vor allem am Brett haben sie sich zu einer echten Macht entwickelt, an dem mit dem Staffel-Bestwert von durchschnittlich 16,3 Offensiv-Rebounds, Ausboxen für die Elbriesen Pflicht ist. Mit oder ohne Abra werden die Thüringer hoch motiviert sein, ihren Kurs im Jahr 2026 in der Margon Arena wieder aufzunehmen, trennt sie von den Abstiegsrängen doch lediglich ein Sieg.

Nach der knappen Niederlage am vergangenen Wochenende auswärts in Langen, haben die Dresden Titans mit Leo Alban Ihren Kader aufgestockt. Der ProB-erfahrene Flügelspieler bringt mit seinen 2,01 Metern Körpergröße und seiner Athletik beste Voraussetzungen mit, um sein neues Team zurück auf die Erfolgsspur zu bringen. Für seine Ankunft könnte es keinen besseren Zeitpunkt als das Derby geben, denn die Mannschaft ist heiß darauf, endlich wieder einen Sieg zu feiern.

Vorberichte ProB Süd 17. Spieltag

17.01.2026 19:30 Uhr TV Langen vs. Dresden Titans 

Die Dresden Titans treten am kommenden Samstag, den 17.01.2026 um 19:30 Uhr, zum 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auswärts gegen den TV Langen an. Auf die Titans wartet eine völlig andere Aufgabe als noch im Hinspiel. Die Hessen konnten nach einem misslungen Saisonauftakt eine Kehrtwende vollziehen, die durch neue Identität, weiterhin brandgefährlichen Führungsspielern und prominenter Verstärkung in die Wege geleitet wurde.

TV Langen hat in den vergangenen Wochen spürbar an den Stellschrauben gedreht. Die Intensität am eigenen Korb wurde deutlich erhöht und die gegnerische Punkteausbeute um rund zehn Zähler gedrückt. Aktuell lassen die Hessen 83,6 Punkte pro Partie zu – ein klares Signal an den neuen defensiven Anspruch des Teams. Doch nicht nur in der Verteidigung präsentiert sich Langen stabiler.

Auch offensiv bleiben die Führungsspieler das Herzstück der Mannschaft – und stellen die Gegner weiterhin vor kaum lösbare Aufgaben. Alexander Lagermann (19,8 PPG) und Jacob Kumal Washington (19,6 PPG) befinden sich in bestechender Form, gegen die zuletzt kaum ein Team wirksame Mittel fand, um das Duo nachhaltig zu bremsen. Zusätzliche Qualität bringt ein prominenter Neuzugang: 3×3-Weltmeister Leon Fertig streifte kurz vor Jahresende erstmals das Trikot des TV über.

Die Dresden Titans konnten ihre starke Form vor dem Jahreswechsel zuletzt nicht bestätigen. Im Duell mit neu formierten Frankfurtern gelang es den Elbriesen weder offensiv noch defensiv, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Trotz des veränderten Gesichts des kommenden Gegners erinnert die Ausgangslage in Teilen an das Hinspiel. Ein direktes Aufeinandertreffen zweier Tabellennachbarn aus der engen Tabellenmitte, in der jeder Sieg spürbar Gewicht hat.

Die Vorzeichen sind damit klar: Auf die Titans wartet ein anderes Team als noch im ersten Aufeinandertreffen. Ein aggressiveres, reiferes und breiter aufgestelltes Langen, das bereit ist, den nächsten Härtetest zu liefern.

 

17.01.2026 19:30 Uhr Ahorn Camp Baskets vs. TSV Oberhaching Tropics 

Am Samstag gastieren die Tropics bei den bisher punktgleichen Ahorn Camp Baskets in Speyer. Nach zuletzt zwei schwachen Spielen müssen die Oberhachinger beim Gastspiel in der Pfalz eine deutliche Leistungssteigerung auf das Parkett bringen, um eine Siegchance zu haben.

Die Gastgeber spielen eine bisher sehr solide Saison und konnten auch abseits des Feldes Ihre Strukturen professionalisieren. Manager Gerd Kopf, der genau wie Headcoach Carl Mbassa eine absolute Legende und Institution in Speyer ist, leistet seit Jahren hervorragende Arbeit. Der angesprochene Erfolgstrainer Mbassa ist die große Konstante beim kommenden Gegner der Tropics und steht seit über einem Jahrzehnt erfolgreich an der Kommandobrücke.

Neben langjährigen Leistungsträgern wie Woodmore, Dialla, Rupp oder Aichele schafft es der ehemalige Bundesligaprofi jede Saison viele deutsche Talente zu integrieren. Neben Brettcenter Leon Geissler überzeugt vor allem der aus Münster geholte Forward Oskar Humpert. Durch die Zusammenarbeit mit Bundesligist Heidelberg ist der Standort für jungen deutsche Talente noch attraktiver geworden.

Mario Matic: „Speyer hat fast alle Leistungsträger gehalten und sich gezielt verstärkt. Zudem sind Sie hervorragend gecoacht und sehr heimstark. Es wird keine einfache Aufgabe. Vor allem da nun auch Phillip Bode ausfällt und uns ein weiterer wichtiger Akteur fehlen wird für das Spiel. Aber wir haben uns viel vorgenommen für die Partie.“

 

17.01.2026 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. OrangeAcademy

Ein weiteres Derby wartet auf die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen an diesem Wochenende in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA. Am Samstagabend gastiert die Orange Academy Ulm in der Stadtberger Sporthalle.

Die Donaustädter sind aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz notiert. Allerdings weist man gegenüber dem nach Minuspunkten gleichen Ligaprimus BBC Coburg ein Spiel weniger auf, hat aber gegen die Oberfranken bereits beide Spiele gewonnen und damit den direkten Vergleich in der Tasche. Zehn Siegen stehen bisher nur vier Niederlagen entgegen.

Das Team von Head Coach Florian Flabb (33) ist dadurch heißer Aspirant auf die Meisterschaft in der Südgruppe und wäre damit der legitime Nachfolger dieses, wenn auch nur inoffiziellen Titels der Kangaroos aus der Vorsaison. Ein Zufall ist die Entwicklung in und um Ulm herum aber nicht. Die Württemberger entwickeln an ihrem einzigartigen Trainings- und Spielzentrum „Orange Campus“ Talente en masse, die aus ganz Deutschland und Europa zusammengezogen werden.

Die Topspieler in diesem Jahr sind in erster Linie der Franzose Meissa Faye (16,8 Punkte), Aufbauspieler Teo Milicic (12,6 Punkte), Forward Joel Cwik (10,9 Punkte) und Center-Shooting Star Endurance Aiyamenkhue. Der 18-jährige 2,09 Meter Hüne (10 Punkte/10 Rebounds pro Partie) durchlief zuletzt eine großartige Entwicklung und ist zum absoluten Leistungsträger avanciert. Mit Marco Dorcdevic hat man nur einen Spieler im Kader, der mit 22 Jahren schon etwas älter ist.

Die Kangaroos wollen dem Favoriten trotzdem Paroli bieten. Im Hinspiel hätte das fast funktioniert, man verlordamals an der Donau hauchdünn mit 72:73. In diesem Match wäre auch ein anderer Ausgang möglich gewesen. Hoffnung schöpft man bei der BG natürlich aus der Leistung der Vorwoche. Beim 88:51 Kanter-Auswärtsspiel in Fellbach bot man die bisher beste Saisonleistung, überzeugte defensiv wie offensiv und deutete das Potenzial an, welches in der Mannschaft steckt.

 

18.01.2026 16:00 Uhr SKYLINERS Juniors vs. BBC Coburg 

Nach zwei Siegen zum Jahresauftakt wartet am kommenden Sonntag die nächste große Herausforderung auf die SKYLINERS Juniors. Am Sonntagnachmittag empfängt das Team von Markus Klusemann mit dem BBC Coburg den aktuellen Tabellenführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd im Basketball City Mainhattan.

Die Frankfurter gehen mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Zuletzt überzeugten sie mit einer dominanten Vorstellung bei den Dresden Titans, die in einem deutlichen 102:80-Auswärtssieg mündete. Insgesamt stehen die Juniors nun bei zwei Erfolgen zum Start ins neue Jahr – ein klarer Beleg für die positive Entwicklung der vergangenen Wochen.

Besonders die beiden Neuzugänge sorgen aktuell für frischen Schwung: Desmond Watson erzielte in seinen ersten beiden Spielen 29 und 31 Punkte und übernahm direkt Verantwortung. Moses Pölking fügte sich ebenfalls stark ein und kam zuletzt beinahe auf ein Double-Double. Gleichzeitig nehmen etablierte Leistungsträger wie Jamie Edoka und Ivan Crnjac weiterhin zentrale Rollen im Spiel der Juniors ein.

Der BBC Coburg reist als Spitzenreiter nach Frankfurt und untermauerte seine Position zuletzt mit einem knappen 71:68-Erfolg gegen die Ahorn Camp Baskets Speyer. Das Team von Patrick Seidel steht aktuell nur einen Sieg vor der OrangeAcademy in der Tablle. Die Coburger wissen also, dass sie sich keine Fehler im Kampf um die Tabellenführung leisten können. Saisonübergreifend sind Dylan Fasoyiro (20,6 PPG) und Darius Dawson (17,3 PPG) die gefährlichsten Scorer.

Mit einem Sieg könnten die Juniors nicht nur ihre Serie weiter ausbauen, sondern auch in der Tabelle einen wichtigen Schritt nach vorne machen. Die Ausgangslage verspricht ein intensives Duell – und eine echte Standortbestimmung für die Frankfurter.

 

18.01.2026 16:00 Uhr VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. FC Bayern Basketball II

Bericht folgt in Kürze.

 

18.01.2026 18:00 Uhr CATL Basketball Löwen vs. SV Fellbach Flashers

Das Jahr 2026 verlief für die Fellbach Flashers sehr enttäuschend in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd. Nach der Niederlage in Speyer folgte die blamable Leistung zuhause gegen Leitershofen. Die Wunden sind geleckt, die Fehler analysiert, die Köpfe wieder frei und somit die Weichen für den Rückweg auf die Erfolgsspur gestellt.

Dass dies kein leichtes Unterfangen wird ist, allen klar. Besonders der kommende Gegner, die Löwen aus Erfurt kommen mit jeder Menge Rückenwind daher. Zwei Siege konnten die Thüringer dieses Jahr einfahren, jeweils beeindruckende Siege gegen die Würzburger (96:74) und bei den Bayern aus München (89:69). Das ehemalige Team des Fellbacher Tyseem Lyles klettert damit weiter in Richtung Playoff Plätze und steht nun bei 5 Siegen und 9 Niederlagen auf dem elften Tabellenplatz.

Erst spät im Saisonverlauf kommen die Erfurter auf Betriebstemperatur. Die Gründe für den holprigen Saisonstart sind vielfältig, die Ausfälle der beiden wichtigen Big Mens, Paul Albrecht (13 Punkte/11 Rebounds pro Spiel) und Noah Kamdem (15 Punkte/10 Rebounds pro Spiel) oder der erst spät verpflichtete Amerikanische Guard Mike Mitchell (21,3 Punkte pro Spiel) sind einige davon.

Keines dieser Gründe ist jedenfalls die bisherige Leistung des 19-jähringen Youngsters Musa Abra (19 Punkte pro Spiel) der vor allem auch im Hinspiel in Fellbach mit 23 Punkten überzeugen konnte. Der Point Guard und Juniorennationalspieler überzeugt durch seine Athletik und Schnelligkeit. Bereits Anfang November hatten die Flashers so ihre Mühe mit den Löwen und Unterlagen deutlich mit 74:56. Ob es diesmal in Erfurt anders sein wird sich zeigen.

 

Nachberichte ProB Süd 16. Spieltag

09.01.2026 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. CATL Basketball Löwen 69:89

Rückschlag für den FCBB II: Die junge zweite Mannschaft des FC Bayern Basketball hat nach zuletzt drei Siegen eine empfindliche 69:89 (26:46)-Niederlage gegen Erfurt kassiert.

Die Münchner enttäuschten dabei bereits vor der Pause, als der Gast zu viele Freiheiten hatte und die eigenen Wurfquoten gerade der eigenen Leistungsträger unzureichend waren. Nach 15 Spielen weist das Team jetzt eine Bilanz von 9:6 auf.

„Wir hatten in den ersten zehn Minuten einen schlechten Ansatz, der sofort zu einem deutlichen Rückstand geführt hat. Danach haben wir zwar mehr Physis ins Spiel gebracht, uns aber weiterhin einfache Fehler in Korbnähe erlaubt. In der zweiten Halbzeit haben wir versucht, uns heranzukämpfen, waren aber immer einen Schritt zu weit weg“, erklärte Coach Luca Palumbo.

Bereits nach zehn Minuten lag der FCBB II 10:28 zurück. Erfurt präsentierte sich von Beginn an wach, aggressiv und treffsicher. Zwar fanden die Bayern-Youngster im weiteren Verlauf besser in die Partie, doch es gelang nicht, vor der Pause durch Intensität und körperliche Präsenz das Momentum auf die eigene Seite zu ziehen.

Auch nach dem Seitenwechsel zeigten die Bayern durchaus eine engagiertere Leistung, doch ein Comeback blieb außer Reichweite. Ausschlaggebend waren eine schlecht Dreierquote (6/31) sowie eine deutliche Unterlegenheit im Rebound-Duell (40:57).

 

10.01.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. BG Hessing Leitershofen 51:88

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA einen Befreiungsschlag getätigt. Am späten Samstagnachmittag gewann man die Auswärtspartie bei den SV Fellbach Flashers auch in dieser Höhe verdient mit 88:51 (34:12) und bleibt damit mittendrin im Rennen um die Play-Off Plätze. Vor allem eine herausragende Defensive und eine geschlossene Mannschaftsleistung gaben den Ausschlag für diesen Kantersieg.

Von Beginn an agierten die Kangaroos sehr konzentriert und ließen in der Verteidigung gar nichts anbrennen. Man verstellte den Württembergern jeden Weg zum Korb, verteidigte auch deren Distanzwürfe sehr clever und schnappte sich nahezu jeden Rebound, nachdem man zuvor die Flashers oft zu schlechten Abschlüssen gezwungen hatte. Es dauerte exakt acht Minuten und zwanzig Sekunden, bevor die Gastgeber ihren ersten Korb zum Spielstand von 2:16 erzielen konnten. Der Viertelstand von 18:2 dürfte auch kein alltäglicher Score in einem Spiel der PRO B gewesen sein.

Und es kam noch besser für die Leitershofer: In der 15. Spielminute leuchtete ein 30:3 zu ihren Gunsten von der Anzeigetafel. Und dies war keinem technischen Fehler auf dem Board geschuldet, sondern einer weiterhin defensiv sehr stabilen und offensiv sehr einfallsreichen Spielweise der Kangaroos. Anschließend kam die einzige Phase, welche den rund 500 Fans in der Gäuäckerhalle nochmals Hoffnung gab. Die Fellbacher konnten halbzeitübergreifend den Rückstand auf 21:34 verkürzen.

Eiskalt konterte die BG den Lauf des Gegners. Zion Richardson mit drei Dreiern und einem Korbleger, Clint Hamann per Dunking und Korbleger, und schnell stand es bereits wieder 49:25. Das war praktisch die Vorentscheidung, der Gegner war nun sichtbar konsterniert. Besonders erfreulich, dass die Stadtberger in diesem Match einen wirklich guten Mix aus Distanzwürfen und Aktionen direkt zum Korb fanden. Nach dem dritten Viertel führte Leitershofen mit 61:33.

Blieb noch das zuletzt mitunter doch schwächelnden vierte Viertel: Auch hier hielt sich die BG dieses Mal schadlos und gewann diesen Abschnitt ebenfalls souverän mit 27:18. Emmanuel Womala setzte schließlich den Schlusspunkt per Korbleger und am Ende der Partie durfte auch noch die große Rotation angeworfen werden, so dass alle Akteure zum Einsatz kamen. Mit dem Vorsprung von 37 Punkten hat man sich dazuhin auch den direkten Vergleich gegen das Team aus dem Stuttgarter Norden gesichert.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. TSV Oberhaching Tropics 92:73

Für das erste Heimspiel im neuen Jahr hatte sich der TV Langen fest vorgenommen, eine klare Leistungssteigerung zu zeigen. Die Mannschaft hat geliefert: In einem überzeugenden Auftritt gegen die TSV Oberhaching Tropics waren die Giraffen über 40 Minuten das dominierende Team auf dem Feld. Für einen dreistelligen Sieg hatte es am Ende nicht gereicht, dennoch wurde es am eine mit 92:73 ein deutliches Ergebnis.

Das Spiel blieb an diesem Samstagabend lediglich im ersten Viertel spannend, als beide Teams sich zunächst ein wenig aneinander herantasteten. In der dritten Spielminute führten die Tropics kurzzeitig mit 12:15 – es sollte die letzte Führung des Abends bleiben. In der Defense konnten die Giraffen ihre Gegner immer wieder am erfolgreichen Abschluss hindern, außerdem funktionierte der Kampf um Rebounds in dieser Woche deutlich besser als noch im Spiel gegen Frankfurt.

Langen gewann das Reboundduell mit 46:30. Essenziell für den Erfolg war das offensive Teamplay: „Wir haben heute den Ball wirklich sehr gut laufen lassen, fokussiert den freien Mann gesucht – und gefunden“, betont Langens Headcoach Tobias Jahn. Der Halbzeitstand von 56:36 sollte dabei bereits vorentscheidend sein.

Auch in der zweiten Halbzeit konnten die Langener das Spiel kontrollieren. Auch wenn das Team nicht noch einmal gleichermaßen dominieren sollte wie im zweiten Viertel, blieb es dauerhaft bei einem zweistelligen Punkteunterschied. So konnte Jahn über den Verlauf der Partie auch einigen Spielern ein wenig Einsatzzeit geben, die in engen Matches nur selten auf dem Feld stehen. Am Ende trugen alle Spieler zumindest einen Teil zu den guten Statistiken bei.

Mit dem Ergebnis ist Langens Coach sehr zufrieden: „Wir haben es geschafft, dass unsere Gegner nie ihr Spiel etablieren konnten. Stattdessen haben wir der Partie unseren Stempel aufgedrückt. Darauf können wir jetzt sehr gut aufbauen, auch mit Blick auf das Spiel gegen Dresden in der kommenden Woche. Wir wollen wieder hart an uns arbeiten und in der kommenden Woche dann ebenfalls wieder sehr gut dastehen.“

 

11.01.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. Ahorn Camp Baskets 71:68

Trotz der verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfälle von BBC-Dirigent Nico Wenzl und den beiden Big Men Ole Theiß und Leo Ćosić setzte sich der BBC Coburg am 16. Spieltag der ProB Süd vor heimischer Kulisse mit 71:68 gegen die Ahorn Camp Baskets Speyer durch.

Bei der Rückkehr der zuletzt erkrankten Höllerl und Herzog gingen die ersten Minuten jedoch an die Gäste aus der Pfalz (2:7). Auch wenn der BBC durch einen Alley Oop Dunk von Herzog auf Zuspiel von Lahr für das erste Highlight-Play im Spiel sorgte, war für Liebhaber des Offensiv-Basketball im ersten Viertel nur wenig Ansehnliches dabei. Viel Stückwerk auf beiden Seiten bekamen die Zuschauer in der HUK-COBURG arena zu sehen (12:16).

Doch nach der Viertelpause fanden die Vestestädter mehr und mehr in ihren offensiven Rhythmus, der sie in der Hinrunde so stark gemacht hat. Nach einem Dreier von Höllerl übernahm der BBC zum ersten Mal die Führung (19:18), allerdings hielt Speyer noch dagegen. Erst aufgrund einiger Turnover der Pfälzer, setzte sich die Mannschaft von Patrick Seidel allmählich ab (34:25). Der BBC konnte sich in dieser Phase mit Fasoyiro und Dawson auf seine beiden Importspieler verlassen und nahm eine Neun-Punkte-Führung mit in die Kabine (40:31).

Den zweiten Durchgang eröffnete Dawson nach rund acht gespielten Sekunden sehenswert mit einem krachenden Dunk. Nach zwei Freiwürfen des US-Amerikaners und einem langen Zweier von Egger war der Vorsprung der Coburger bis auf 13 Zähler angewachsen (46:33). Die Baskets konterten aber mit einem 8:0-Run (46:41), den Egger, der die Füße dieses Mal hinter der Dreierlinie platzierte, mit einem erfolgreichen Distanzwurf unterbrach. Neunhoeffer und Dawson waren es im Anschluss, die wieder für einen zweistelligen BBC-Vorsprung sorgten (57:45). Zum Ende des dritten Viertels verkürzte Speyer erst durch Rupp von außen und nur wenig später durch Woodmore, der ebenfalls einen Dreier einnetzte, wieder bis auf 59:54.

Im Schlussakkord, der geprägt war von Turnovern und Fehlern auf der einen wie auf der anderen Seite, konnte sich keine der Mannschaften entscheidend absetzen. Mit 19 Sekunden auf der Uhr, beim Stand von 71:67, hatte Speyer die Chance erneut heranzukommen. Woodmore schenkte den Ball aber an Höllerl her, der sich per Fastbreak auf den Weg zur Entscheidung aufmachte, jedoch von einem Pfiff ausgebremst wurde.

Fasoyiro bekam zur Verwunderung aller ein unsportliches Foul zugesprochen, was bedeutete, dass Speyer zwei Freiwürfe plus Ballbesitz erhielt. Angerbauer verpasste jedoch einen der beiden Freiwürfe. Dennoch hatten die Pfälzer die Möglichkeit, sich mit einem erfolgreichen Dreier in die Verlängerung zu retten, was ihnen aber nicht mehr gelingen sollte und dem BBC somit den elften Saisonsieg im 15. Spiel verschaffte.

 

11.01.2026 17:00 Uhr // Dresden Titans vs. SKYLINERS Juniors 80:102

Zum ersten Heimspiel des Jahres 2026 tun sich die Dresden Titans über den Großteil des Spiels gegen offensiv herausragend spielende SKYLINERS schwer. Die Elbriesen laufen einen schlechten Auftakt hinterher, in der vor allem zwei Frankfurter Akteure jegliche Comeback-Chancen vereiteln.

Die Gäste starten hellwach in das Spiel. Nach anfänglichen Problemen schaffen es die Elbriesen, gelungene Defensivaktionen in einfache Fastbreak-Punkte umzumünzen. Offensiver Rückhalt auf Dresdner Seiten bleibt wie schon im letzten Jahr Scott Stone. Doch noch mehr Feuer hat der gegnerische Ivan Crjnac gefangen, der alle seine vier Versuche im Korb versenken kann und zum Viertelende beim Stand von 12:34 genau so viele Punkte wie die Heimmannschaft gesammelt hat.

Auch zum Auftakt des zweiten Viertels müssen sich die Titans jeden Punkt hart erkämpfen, während die Hessen weiterhin ohne Probleme das Punktepolster erhöhen können. Mit mittlerweile 23 Punkten im Rückstand erhöht ein Dunk von Duje Putnik nach langer Stille mal wieder den Dezibel-Spiegel. Zwar können die Titans im Angriff wieder den roten Faden finden, aber scheitern weiterhin daran, den eigenen Korb zu beschützen. Es bleiben weiterhin Crjnac und Watson, die die Titans mit 37:57 weiter auf Abstand halten.

Das Bild bleibt zum Anfang der spielentscheidenden Hälfte gleich. Hat man zum ersten Mal das Gefühl, dass die Elbriesen das Ruder der Partie übernehmen können, kontern die SKYLINERS mit spektakulären Alley-Oop-Dunk durch Jamie Edoka. Beflügelt von der akrobatischen Einlage finden die Gäste wieder zu ihrem offensiven Rhythmus. Mit einem anspruchsvollen Dreier von Lukas Smazak netzen die Hessen zum 59:86 kurz vor Schluss des dritten Viertels einen weiteren Stimmungsdämpfer ein.

Noch nicht abgekühlt ist Crnjac, der Anfang des letzten Spielabschnittes seinen siebten Dreier einstreuen kann.  Auch wenn ein Sieg nicht mehr in greifbarer Nähe scheint, schöpft Otakho aus seiner ganzen Energie und kann mit zwei And-Ones mit Blick auf den direkten Vergleich wichtige Punkte sammeln. Am Ende ist es aber der souverän aufspielende Watson, der das direkte Duell mit weiteren Körben für die Gäste bei dem finalen Ergebnis von 80:102 entscheiden kann.

 

15.01.2026 19:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 91:68

Die Porsche Basketball-Akademie überzeugt im Nachholspiel gegen Würzburg II und feiert im Nachholspiel des 16. ProB-Spieltags einen 91:68-Sieg.

Zunächst und in der ganzen ersten Halbzeit begegneten sich die beiden Kontrahenten in offensivgeprägten 20 Minuten auf Augenhöhe. Insgesamt elf Führungswechsel sollten für Spannung sorgen und immer wieder fränkische Highlights mit sich bringen. Auch ohne ihren besten Schützen, Roth, waren die Würzburger individuell solide bis gut – wurden aber von der schwäbischen Verteidigung im Fortgang der Partie erfolgreich gestoppt.

Die erste und wesentliche Folge: Nachdem die Hausherren im zweiten Abschnitt lediglich 16 Punkte gestattet hatten und die Partie ausgeglichen war, setzten sich die Schützlinge von Khee Rhee nach dem Seitenwechsel Punkt für Punkt ab. David Engelhart, Armin Pivac und der wieder gesunde Marko Masic übernahmen viel Verantwortung für ihr beiden, am Seitenrand supportenden, Kameraden.

Hinzu kam gewohntermaßen mit Simon Feneberg, Julis Baumer und Lars Danziger viel Guard-Power, die die Gäste nicht zu stoppen vermochten. Das Trio markierte 40 Punkte, 20 Rebounds und 13 Assists und war gemeinsam mit Abdulhay Kömürkara (15) maßgeblich für den Spielausgang verantwortlich.

Dieser zeichnete sich spätestens nach der 32. Spielminute (77:55) ab, führte aber nicht zu einem gelb-schwarzen Spannungsabfall. Eher im Gegenteil! Die Porsche Basketball-Akademie dominierte über die mannschaftliche Geschlossenheit, rotierte und punktete mit allen Akteuren und baute den Vorsprung bis zum Ertönen der Schlusssirene auf 23 Zähler Differenz aus. Der nächste Pflichtspielerfolg konsolidiert die bereits im Vorfeld eingenommene Top-4-Platzierung.

 

Vorberichte ProB Süd 16. Spieltag

09.01.2026 19:30 Uhr FC Bayern Basketball II vs. CATL Basketball Löwen

Nach dem knappen Derby-Erfolg in Leitershofen brennt die junge zweite Mannschaft der Bayern-Basketballer auf den nächsten Einsatz: Der steht bereits am Freitag an, am 16. ProB-Spieltag empfangen die Youngster des Deutschen Meisters die Löwen aus Erfurt im BMW Park.

Die Basketball Löwen konnten zuletzt Siege über Frankfurt und Würzburg einfahren. In US-Guard Michael Tyrone Mitchell (21,5 PpS) und dem 19-jährigen deutschen Nachwuchstalent Musa Abra (18,8) verfügen die Thüringer über zwei der offensivstärksten Akteure der Liga.

Durch drei Siege in Serie haben sich die Bayern auf Tabellenplatz drei vorgearbeitet. Die Gäste reisen mit einer Bilanz von 4:9 Siegen an. Trainer Luca Palumbo sagt: „Wir gehen in unser erstes Heimspiel 2026 mit dem Anspruch, eine bessere Leistung zu zeigen als zuletzt gegen Leitershofen – sowohl offensiv als auch defensiv. Gegen Erfurt müssen wir von Beginn an bereit sein. Sie haben sich in den vergangenen Wochen deutlich gesteigert und kommen mit Selbstvertrauen nach München.“

 

10.01.2026 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. BG Hessing Leitershofen

Eine Woche nach der hauchdünnen 65:67 Niederlage gegen den FC Bayern München Basketball II gestiert die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA wieder auswärts. Die Kangaroos spielen bei den SV Fellbach Flashers. Es ist der Start in die „württembergischen Wochen“ für die BG.

Der Partie im Norden von Stuttgart folgt eine Woche später das Heimspiel gegen die Orange Academy Ulm, ehe es dann wieder auswärts nach Ludwigsburg geht. Drei Gegner, welche bei den Kangaroos keine guten Erinnerungen hervorrufen. In der Hinrunde verlor man alle drei Spiele gegen diese Gegner. Besonders bitter war dabei die 83:92 Heimniederlage gegen die Fellbacher, als man fast das gesamte Spiel einem Rückstand hinterherlaufen musste. Dies gilt es nun am Samstag besser zu machen, will man im Rennen um die Play-Off Plätze am Ball bleiben.

Demzufolge gilt es, insbesondere die Kreise von Powerforward Nelson Okafor und der Guards Nik Schlipf, Mateus Rodrigues Rocha und Tyseem Lyles einzuengen. Mit Brian Butler und Jakob Hanzalek werden dazu zwei Ex-Kangaroos sicherlich sehr motiviert in die Partie gehen. Im Vergleich zu den letzten Gegnern treffen die Stadtberger also dieses Mal auf eine eher routinierte und clevere Mannschaft.

Bei den Leitershofern hofft man, nach drei Niederlagen in Serie die Wende hinzubekommen. Große Hoffnungen setzt man dabei auf Neuzugang Emmanuel Ansah, der gegen den FC Bayern keine Eingewöhnungszeit benötigte und sofort 22 Punkte markierte. Allein wird es der 28-jährige Kanadier aber sicherlich auch nicht richten können, es bedarf einer geschlossenen Mannschaftsleitung und vor allem einer besseren Wurfquote, um im Remstal bestehen zu können.

„Fellbach ist jedes Jahr ein sehr unangenehmer Gegner, welcher von Coach Kris Borisov immer sehr gut eingestellt wird. Vor allem Tyseem Lyles spielt bisher eine super Saison, da gilt es aufzupassen. Wir müssen selbstbewusst in das Match gehen und von Beginn an konzentriert agieren und unsere Chance suchen“, ist sich Kangaroos Geschäftsführer Wayne Chico Pittman der Schwere der Aufgabe bewusst.

 

10.01.2026 19:30 Uhr TV Langen vs. TSV Oberhaching Tropics

In der Vorwoche hatten es die Giraffen gegen Frankfurt lange in der Hand, einen weiteren Sieg einzufahren. Am Ende leistete sich das Team einige entscheidende Fehler und gab das Spiel so doch noch aus der Hand. Am kommenden Spieltag will der TV Langen daraus die richtigen Lehren ziehen. Das Rückspiel gegen die TSV Oberhaching Tropics soll für die Mannschaft von Trainer Tobias Jahn vor heimischem Publikum vor allem eine weitere Leistungssteigerung sein.

Auch mit Blick auf das Hinspiel in Oberhaching will das Team vieles besser machen. „Wir haben im Oktober nicht unbedingt schlecht gespielt, hatten gleichzeitig aber auch nur ein wirklich gutes Viertel. Am Ende gab es dann eine Art Shootout beider Teams, das die Tropics für sich entscheiden konnten. Wir müssen auf den 35 guten Minuten aus dem Frankfurt-Spiel aufbauen, dann kann es ein gutes Spiel für uns werden“, betont Jahn.

Entscheidend wird insbesondere die Defensivarbeit sein. Den Giraffen muss es unbedingt gelingen, die Topscorer Nedzad Muratovic und Jonathan Zeisberger unter Kontrolle zu bringen. Muratovic hatte im Hinspiel satte 35 Punkte geholt und dazu auch noch 16 Rebounds vom Brett gefischt.

Mit Blick auf die Tabelle, in der sämtliche Verfolger dem TV Langen mit vier Siegen dicht auf den Fersen sind, ist jeder Erfolg wichtig. „In dieser Situation wollen wir so viele Spiele wie möglich gewinnen, um uns vom Tabellenkeller zu entfernen. Dafür müssen wir, im Vergleich zur Vorwoche, an einigen Dingen arbeiten. Zum einen dürfen wir nicht mehr so viele Offensivrebounds zulassen, zum anderen müssen wir in Offensivsituationen häufiger Ruhe bewahren und freie Wurfpositionen herausspielen“, sagt Jahn.

 

11.01.2026 16:00 Uhr BBC Coburg vs. Ahorn Camp Baskets

Nach dem vom Ergebnis her missglückten, aber kämpferisch durchaus gelungenen Start ins neue Kalenderjahr bekommt es der BBC Coburg am kommenden Sonntagnachmittag mit dem Tabellenvierten, den Ahorn Camp Baskets Speyer, zu tun.

Der Coburger Auftakt ins Jahr 2026 war einer, der unter der Marke „unglücklich“ verbucht werden kann. Trotz der Ausfälle zahlreicher Leistungsträger präsentierten sich die übrig gebliebenen Schützlinge von Headcoach Patrick Seidel im Spitzenspiel bei der OrangeAcademy Ulm nahezu unbeeindruckt und lieferten dem Neu-Tabellenführer einen Kampf bis in die Schlusssekunden hinein. Viel fehlte beim 71:76 gegen die defensivstarken Ulmer nicht. Kleinigkeiten machten den Unterschied.

Während sich der Kader in der Vestestadt derzeit in der Rehabilitation befindet, konnte Baskets Cheftrainer Carl Mbassa bis auf Noah Koch, der zuletzt an einer Knöchelverletzung laborierte, zu Jahresbeginn alle seine Spieler zurückbegrüßen. Gegen die Fellbach Flashers nahmen die Pfälzer auch gleich einmal Revanche für die knappe 75:78-Overtime-Pleite aus dem Hinspiel und rückten dadurch vor bis auf Platz vier.

Kurz vor der Weihnachtspause war Speyer bereits ebenfalls gegen einen direkten Konkurrenten siegreich. In Ludwigsburg beschenkten sich die Baskets mit einem 72:59 und unterstrichen dadurch zum einen erneut, warum sie zu einer der besten Defensiv-Mannschaften der Liga zählen. Zum anderen sind die Speyerer auch besonders in der Fremde ein unangenehmer Gegner. Mit vier Siegen zu zwei Niederlagen fallen die Domstädter definitiv in die Kategorie „auswärtsstark“, was neben Ludwigsburg unter anderem auch schon Oberhaching und Ulm zu spüren bekamen.

Im Hinspiel Ende November fuhr allerdings der BBC einen Auswärtserfolg ein. Mit 70:62 gewannen die Vestestädter dank eines 10:2-Runs Mitte des Schlussviertels eine waschechte Defensiv-Schlacht. Für das Rückspiel erwartet Coburgs Forward Erik Neunhoeffer eine ähnlich knappe Partie: „Mit Speyer kommt ein sehr guter Gegner zu uns nach Coburg. Nicht ohne Grund stehen sie in der Tabelle auch so weit oben. Für uns heißt es, nach der Niederlage in Ulm wieder auf Erfolgskurs zu kommen.“

 

11.01.2026 17:00 Uhr Dresden Titans vs. SKYLINERS Juniors

Nach einem starken Endspurt zum Jahresende wollen die Titans ihren positiven Trend auch im neuen Jahr bestätigen. Gegen die neu formierte Mannschaft aus Hessen wartet in der Margon Arena jedoch direkt eine echte Bewährungsprobe.

Mit dem Sieg im Hessenderby gegen die Langener ist die Negativserie endlich gestoppt und das mit einem klaren Signal. Maßgeblichen Anteil daran hatte ein Mann, der erst seit kurzem das Trikot der Frankfurter trägt: Desmond Watson. Der neu verpflichtete Shooting Guard aus den USA feierte ein Einstand nach Maß. 29 Punkte in seinem Debüt sprechen eine deutliche Sprache. Seine offensive Durchschlagskraft lässt erwarten, dass der US-Amerikaner auch auswärts heiß darauf ist.

Doch Watson ist nicht das einzige frische Element im Kader. Mit Moses Pölking stößt ein weiteres neues Gesicht zur Mannschaft. Der Forward bringt ProA-Erfahrung von den EPG Guardians Koblenz mit und soll auf den großen Positionen für Stabilität sorgen. Gemeinsam sollen Watson und Pölking dem Tabellenvorletzten mehr Körperlichkeit, Ruhe und Erfahrung verleihen und damit den Grundstein legen, um den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und die Rückkehr auf die Erfolgsspur zu gestalten.

Nach einem holprigen Saisonauftakt haben sich die Elbriesen in den Schlussmonaten des Jahres 2025 eindrucksvoll stabilisiert und sich Schritt für Schritt bis auf Rang acht der Tabelle vorgearbeitet. Diese Entwicklung soll nun zum Jahresbeginn bestätigt und weitergeführt werden. Allerdings wartet auf die Mannschaft im ersten Spiel des neuen Jahres eine anspruchsvolle Aufgabe, denn neben Samuel Schally wird auch Titans Guard Georg Kupke den Elbriesen bis zum Saisonende fehlen.

Gegen die neu formierte Mannschaft aus Hessen ist somit volle Konzentration gefragt, zumal davon auszugehen ist, dass sich der Gegner im Vergleich zum Hinspiel deutlich anders präsentieren wird und will. Damals legten die Dresdner mit einer herausragenden Defensivleistung den Grundstein für den Erfolg und ließen lediglich 63 Punkte zu. Dennoch blickt das Team von Headcoach Valentino optimistisch nach vorn.

 

15.01.2026 19:30 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

Es hat ein paar Tage länger gedauert, nun ist es aber soweit: Am Donnerstag (14.01.) empfängt die Porsche Basketball-Akademie die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie zum Nachholspiel des 16. Spieltags der ProB Süd. Das Duell gegen die Unterfranken hat für die Gelb-Schwarzen, folgend auf das begeisternde Jahresauftaktspiel in Oberhaching, im Hinblick auf die Tabelle eine durchaus große Bedeutung.

Ludwigsburg ist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf einem Allzeithoch unterwegs und hat mit einer 8:6-Bilanz große Chancen auf die erstmalige Postseason-Teilnahme. Die seit Mitte November vorhandene, terminliche Spielplan-Zerrüttung der Porsche Basketball-Akademie machte sich nicht bemerkbar. Nun soll sich das Mehr an Spielrhythmus aber bei der Konsolidierung der Top-8-Platzierung bemerkbar machen. Zunächst gegen Würzburg II und Leitershofen in den kommenden zehn Tagen in der heimischen Rundsporthalle

Die Franken reisen ohne den abgewanderten US-Amerikaner Chevon Brown, dafür aber dennoch mit Verstärkung an: Jason George wechselte Mitte Dezember von Leitershofen nach Würzburg, soll langfristig in der easyCredit BBL und kurzfristig in der ProB helfen. An seiner Seite: Jervis Scheffs, David Pisic, Marko Petric, David Gerhard und Lukas Roth. Viel nationale Guard-Power, sehr viel Offensive, die mit 75,5 Punkten auf Ludwigsburger Niveau (76,7) agiert.

In der Defensive liegt derweil aktuell der Unterschied – und dann auch am Donnerstag der Schlüssel zum Spiel. Denn die Schützlinge von Khee Rhee stellen die beste Defensive der Liga. Lediglich 70,5 Zähler gestatten sie ihren Gegner pro Partie, den Franken im Hinspiel nur 53. Würzburg ist mit durchschnittlich 87,9 zugelassenen Zählern signifikant schwächer unterwegs, was zuletzt auch Coach Alex King öffentlich kritisierte.

Trotz des optimierungsbedürftigen Status quo, der 74:96-Niederlage in Erfurt zum Jahresauftakt und der häufigen Abwesenheit von Christian Skladanowski, der zumeist in der ersten Mannschaft gefordert ist, ist die Klassenverbleib realistisch: Würzburg ist mit einer 4:10-Bilanz zwar Dreizehnter und Letzter, allerdings auch nur zwei Erfolgserlebnisse hinter den neuntplatzierten Dresdnern (6:8); fortwährend aber mit größer werden dem Erfolgsdruck.

 

Nachberichte ProB Süd 15. Spieltag

03.01.2026 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. SV Fellbach Flashers 84:77

Das erste Spiel im Jahr 2026 war das erwartet schwere für die Flashers und Head Coach Kris Borisov. Nach drei durwachsenden Vierteln und einem richtig guten letzten Abschnitt verlieren die Flashers bei den Ahorn Camp Baskets aus Speyer mit 84:77.

Das Spiel startete denkbar schlecht für die Flashers. Bereits nach zweieinhalb gespielten Minuten zwangen die Gastgeber mit einem 11:0 Lauf Fellbachs Trainer Kris Borisov zu seiner ersten Auszeit und den ersten Korrekturen im Game plan. Einige Fehlpässe und schlechte Entscheidungen im Angriff der Flashers nutzen die Ahorn Baskets gnadenlos aus und konnten immer wieder durch einfache schnelle Punkte zum Erfolg kommen. Die Gastgeber führten verdient mit 25:20 nach den ersten 10 Minuten.

Im zweiten Abschnitt schien es nun endlich das vermutet Spiel auf Augenhöhe zu sein. Auch den Flashers gelang es nun mit einigen einfachen Transition Punkten in Schlagdistanz zu kommen. Mit zunehmender Spielzeit fingen sich die Gastgeber wieder und hatten zur Halbzeit das Spiel komplett unter ihrer Kontrolle. (47:37)

Speyers Head Coach Carl Mbassa hatte sein Team gut vorbereitet und vor allem die Wege des Fellbacher Topscorers Nik Schlipf entscheidend gestört. Eine Minute vor Ende des dritten Viertels führte Speyer sogar mit 21 Punkten (66:45) und das Spiel schien gelaufen. Doch dann wie so oft kämpften sich die Flashers zurück in die Partie. Die Intensität wurde nun deutlich erhöht und der Vorsprung der Gastgeber schrumpfte immer mehr.

Eine Minute und 30 Sekunden vor dem Ende stand es nun 79:75 für Speyer eher der starke Felix Angerbauer mit einem Dreier endgültig die Aufholjagd der Flashres stoppen konnte. Die Flashers fanden viel zu spät in die Partie und ließen besonders in der ersten Hälfte viele einfache Punkte liegen und im Gegenzug viele einfache Körbe zu. Mit diesem Sieg gewinnt Speyer den direkten Vergleich (Hinspiel 78:75) was wiederrum im Kampf um die Playoff Plätze wichtig sein kann.

 

03.01.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. FC Bayern Basketball II 65:67

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen ist in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA schlecht in das Jahr 2026 gestartet. Am Samstagabend unterlag man im Süd-Derby dem FC Bayern München Basketball II genauso knapp wie unnötig mit 65:67 (36:37). Nach der dritten Niederlage in Folge sind die Kangaroos nun aus den Play-Off Plätzen in der Tabelle gefallen.

Zu Beginn der Partie zeigten sich die Gäste beim Rebound wesentlich wacher als die BG, pflückten sich 10 der ersten 13 Abpraller. Und weil die Leitershofer auch unter dem Korb einige leichte Würfe liegen ließen, stand rasch eine 18:9 Führung für die Bayern auf der Anzeigetafel. Nach einer Auszeit von BG-Chefcoach Emanuel Richter kehrten die Kangaroos aber wieder ins Spiel zurück. Vor allem durch Neuzugang Ansah kämpfte man sich Punkt um Punkt heran und verkürzte bis zur Halbzeitpause wieder auf lediglich einen Punkt Differenz.

Das Match bürgte bis dahin nicht unbedingt von hoher spielerischer Klasse, bot aber jede Menge Dynamik. Im dritten Viertel sahen die Fans dann die beste Phase ihres Teams. Zwar lief im Angriff weiterhin nicht jeder Spielzug reibungslos, mit einer engagierten Verteidigung, viel Kampf und Moral bot man den aggressiven Bayern Paroli und belohnte sich mit einem 20:12 Viertelsieg, der die eigenen 56:49 Führung bedeutete. Die Halle stand nun Kopf.

Allerdings stand aber eben noch das vierte Viertel auf dem Programm. Sage und schreibe über 6 Minuten gelang den Stadtbergern kein einziger Korberfolg. Die Münchner passten sich aber dem Niveau an und vergaben auch jede Menge beste Chancen. Demzufolge rettete die BG über die Spielstände 56:54 und 63:57 sogar die Führung bis in die letzten beiden Spielminuten.

Clint Hamann netzte eine Minute vor dem Ende zum 65:63 ein, welche Bayerns bester Spieler, an diesem Abend, Marco Frank, aber egalisieren konnte. Der letzte Angriff gehörte eigentlich dann den Kangaroos, ein haarsträubender Turnover erlaubte den Gästen dann ein Fastbreak zur eigenen zwei Punkte Führung. Drei Sekunden blieben auf der Spieluhr, der letzte Dreier der Leitershofer durch Zion Richardson verfehlte dann das Ziel aber knapp.

 

04.01.2026 16:30 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. TV Langen 90:81

Die SKYLINERS Juniors sind mit einem Ausrufezeichen ins neue Jahr gestartet. In einem über lange Zeit völlig offenen Derby setzten sich die Frankfurter am Samstag gegen den TV Langen mit 90:81 durch. Entscheidend war ein furioser Schlussspurt, mit dem das Team von Markus Klusemann das Spiel in den letzten Minuten komplett an sich riss.

Die Juniors starteten stark in die Partie und setzten früh ein erstes Zeichen. Nach wenigen Minuten stand es 9:2 für Frankfurt, die mit hoher Intensität und Tempo agierten. Doch die Gäste aus Langen fanden zunehmend besser ins Spiel, nutzten ihre Physis und übernahmen Schritt für Schritt die Kontrolle. Nach den ersten zehn Minuten führten die von Tobias Jahn trainierten Langener mit 21:25.

In der Folge entwickelte sich ein intensives, physisches Derby, in dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Die Führung wechselte mehrfach, beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Zur Halbzeit war beim Stand von 41:41 weiterhin alles möglich.

Auch nach der Pause blieb das Spiel eng. Erst im letzten Viertel entstanden erstmals kleinere Läufe. Langen hatte zwischenzeitlich das Momentum auf seiner Seite und konnte sich beim Stand von 73:67 eine Führung von sechs Punkten erspielen. Doch genau in dieser Phase zeigten die Juniors ihre stärkste Leistung.

Angeführt von Desmond Watson starteten die Juniors einen beeindruckenden 21:0-Run, der das Spiel endgültig kippte. Die Gäste fanden auf diesen Lauf keine Antwort mehr, Frankfurt dominierte die Schlussminuten und brachte den Derbysieg souverän ins Ziel. „Als wir beim 67:73 hinten lagen, haben wir genau die Energie gezeigt, die wir uns vorgenommen hatten. Der 21:0-Run war Ausdruck unseres Willens und unserer Defensive,“ ordnete Markus Klusemann die entscheidende Phase ein.

 

04.01.2026 17:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 96:74

Bericht folgt in Kürze.

 

05.01.2026 19:00 Uhr // OrangeAcademy vs. BBC Coburg

Im ersten Spiel des Jahres empfing die OrangeAcademy die Coburger Gäste zum Topspiel und setzte sich mit 76:71 durch – ein Sieg, der den jungen Ulmern die Tabellenführung einbrachte.

Aiyamenkhue eröffnete das Topspiel gegen die Coburger Gäste. Beide Mannschaften begannen konzentriert und legten früh den Fokus auf die Defensive. Nach einigen Minuten fanden die Gäste aus Coburg in die Partie und erschwerten der OrangeAcademy durch intensive Verteidigung saubere Abschlüsse in Korbnähe. Corburg baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus und die jungen Ulmer gingen mit einem großen Rückstand in die erste Viertelpause (9:23, Q1).

Auch zu Beginn des zweiten Viertels setzte Aiyamenkhue die ersten Akzente. In der Folge fand die OrangeAcademy offensiv besser in das Spiel. Dank verbessertem Rebounding hielten die jungen Ulmer den Anschluss und erzielten Ende des zweiten Vierteils einen Gleichstand (35:35, Q2).

Mit Beginn des dritten Viertels fanden die Gastgeber immer wieder gute Wege durch die Coburger Defensive und erarbeiteten sich erstmals einen Vorsprung. Die Antwort der Gäste ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Coburg übernahm wieder zügig das Kommando. Vor allem das Duo Fasoyiro und Dawson stellte die OrangeAcademy vor eine Herausforderung. Mit einem knappen Rückstand ging es für Ulm in die letzte Viertelpause (57:59, Q3).

Das Schlussviertel war vor allem vom starken Rebounding der jungen Ulmer geprägt. In der umkämpften Partie wechselte die Führung mehrfach, der Spielstand pendelte immer auf Gleichstand. In den letzten drei Minuten setzte sich die OrangeAcademy leicht ab, doch Coburg blieb durch sicher verwandelte Freiwürfe nah dran. In der Crunchtime behielten Dordevic mit vier sowie Zoran Milicic mit zwei Freiwürfen die Nerven und sicherten damit der OrangeAcademy den Heimsieg (76:71, Q4).

 

05.01.2026 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Zum Jahresauftakt gibt’s direkt eine herausragende Leistung: Die Porsche Basketball-Akademie gewinnt das Gastspiel in der ProB Süd beim dritten in Oberhaching 101:67. Die überragende erste Halbzeit, in denen sich die Gelb-Schwarzen eine 30-Punkte-Führung herausspielen, bildet die Grundlage für den nächsten Saisonerfolg – und wird mit dem gewonnenen Direktvergleich garniert.

Durch Julis Baumer und Simon Feneberg kamen die Schwaben im Anschluss an den Sprungball gleich vierfach zum Korberfolg und direkt ins Laufen. Sie waren schlicht nicht zu bremsen (2:10 / 4:15 / 7:22). Nicht nur das Guard-Duo, sondern auch Abdulhay Kömürkara, David Engelhart und Co. waren äußerst konzentriert, defensivstark und offensiv sehr konsequent. Zusätzlich waren mit Maxwell Dongmo Temoka und Daniel Mack unter den Körben für keinen Oberhachinger unter Kontrolle zu bekommen.

Ballbesitz für Ballbesitz forcierten die Schwaben, sehr zur Überraschung der anwesenden Zuschauer:innen und der zunehmend konsternierten Tropics, Fehler, Ballgewinne und Positives. Zumindest aus ihrer Sicht. Kenan Youdom, Lars Danziger und immer wieder Engelhart waren beim Rebound (41:29) überlegen, aus der Distanz stark (44 3P%) und gallig (11 Steals). Die 57:27-Pausenführung war sehr verdient, gleichzeitig aber auch so nicht zu erwarten.

Nur folgerichtig versuchten die bayerischen Gastgeber sich nach der Pause am Versuch einer Aufholjagd. Doch alle Anpassungen, zu denen eine Zonenverteidigung, eine Ganzfeldpresse und eine gewisse Härte, unter anderem verkörpert durch Nedzad Muratovic, gehörten, fruchteten nicht. Die BBA’ler sortierten sich neu (37:65 / 55:72), fanden dann wieder zurück zur Spielkontrolle und waren durch Baumer, Feneberg und Kömürkara nicht mehr aufzuhalten (55:79).

Auch wenn noch mehrere Highlight-Spielzüge der Ludwigsburger folgten: Der minutenlang feststehende Spielausgang verringerte, wenig verwunderlich, das hohe, vorhandene Niveau der Partie – sorgte so aber zumindest dafür, dass beide Trainer personell etwas durchrotieren konnten, was vor allem der Headcoach der Ludwigsburger, Khee Rhee, nutzte.

 

Nachberichte ProB Süd 14. Spieltag

19.12.2025 19:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. Ahorn Camp Baskets 59:72

Die drei Partien andauernde Siegesserie der Porsche Basketball-Akademie ist beendet. Zum Rückrunden-Auftakt und Jahresabschluss unterliegen die Gelb-Schwarzen den Ahorn Camp Baskets 59:72. Die fünfte konsekutive Speyer-Niederlage sorgt für Frust, trübt ein insgesamt gutes Jahr 2025 aber nur kurzfristig.

Januar 2024, November 2024, Januar 2025, November 2025 und Dezember 2025, zudem zwei vorangegangene Hauptrunden-Partien in der Saison 2022/2023: Die historische Bilanz (1:7) zwischen der Porsche BBA und Speyer ist aus Ludwigsburger Sicht positiv formuliert ausbaufähig und bleibt das auch weiterhin.

In das achte Pflichtspielaufeinandertreffen mit den Domstädtern starteten die Ludwigsburger am Freitagabend zwar motiviert, erlebten in Gänze aber eher demotivierende 40 Minuten. Beziehungsweise 30. Denn der Start war gut. Die Hausherren fanden im Anschluss an die erneut zweiwöchige Pflichtspielpause in der ProB Süd ihr Mojo, trafen aus allen Lagen und stellten gemeinschaftlich, verdientermaßen und dank reifer und schneller Entscheidungsfindung auf 20:12.

Eine gute Basis für einen guten Abend, die leider im weiteren Verlauf nach und nach und im Anschluss an den Seitenwechsel vollends zerbröckelte. Während Speyer ganzheitlich die Partie gestaltete, kontrollierte und in Korbnähe durch Oskar Humpert, David Aichele und Leon Geißler überzeugte, suchten die BBA’ler (nur) jenseits der 6,75-Meter-Linie ihr Glück. Zu sehr verließen sie sich auf den Drei-Punkte-Wurf – der wenig bis gar nicht fallen wollte.

29-fach nahmen die Barockstädter aus der Ferndistanz Maß, nur in fünf Fällen konnten sie jubeln (17 3P%). Speyers Zonendefensive, die eigene Ideen- und Chancenlosigkeit sowie ein ganzheitlich gebrauchter Tag waren in Gänze zu viel. Zuerst gab das Team von Khee Rhee die Führung ab (30:33), dann sorgten zwei Negativ-Läufe zu Beginn des dritten und vierten Abschnitts für die vorzeitige Entscheidung. Speyer machte seine Sache gut, sodass es nun mit einer 7:6-Bilanz in die Pause geht.

 

20.12.2025 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. OrangeAcademy 77:72

Zum Jahresabschluss und gleichzeitig zum Rückrundenstart gastierte der Tabellenführer, die Orange Academy aus Ulm in der Fellbacher Gäueckerhalle. Zum Großteil konnten die jungen Ulmer eindrucksvoll beweisen wieso sie diese Saison sehr schwer zu schlagen sind. Am Ende jedoch triumphierten die Hausherren trotzdem mit 77:72 und stehen zum Jahresende auf einen soliden 5. Platz in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd.

Am Anfang des Spiels schien sich das Hinspiel aus Ulm von vor einer Woch zu wiederholen. Die Ulmer spielten schnell und direkt. Die Trefferquoten waren gut. Vor allem das Duo Faye und Omong überzeugte in der ersten Hälfte. Den ersten Spielabschnitt konnten die Ulmer 18:23 für sich entscheiden.

Die Flashers kämpften und hielten dagegen, um die Gäste nicht davonziehen zu lassen. Nach drei Minuten im zweiten Abschnitt führten die Gäste 18:32. Die Fans peitschten jedoch ihr Team lautstark nach vorne und die Hausherren kämpften sich in die Partie zurück. Mit einem 14:0 Lauf innerhalb von 4 Minuten zeigten die Hausherren, dass sie nicht nochmals gegen die Ulmer verlieren möchten. Der Schlüssel war, eine aggressive Verteidigung die zu leichten Transition Punkten führte.

In der zweiten Hälfte schien der Head Coach der Ulmer, Florian Flabb zunächst die richtigen Worte gefunden zu haben. Bis Ende des dritten Viertels waren die Ulmer wieder mit 47:57 in Führung. Es schien so, als hätten die Ulmer immer die passende Antwort parat. Die Flashers dagegen, erlaubten sich einige leichte Ballverluste und Unkonzentriertheiten. Mit 8 Punkten Rückstand ging man in die letzten vier Spielminuten.

Mit zunehmender Spielzeit stieg jedoch die Energie und Intensität der Verteidigung der Flashers. Punkt für Punkt kämpften sie sich eindrucksvoll ins Spiel zurück und drehten das Spiel eine Minute vor Spielende mit 74:72. In der Schlussphase wurde die Führung clever verteidigt und die ganze Erfahrung ausgespielt. Letztendlich gelang der Sieg nach großem Fight.

 

20.12.2025 18:00 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. BG Hessing Leitershofen 92:88

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen verabschiedet sich in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA mit einer Niederlage aus dem Kalenderjahr 2025. Bei den VR-BANK Würzburg Baskets unterlag man am Samstagabend knapp mit 88:92 (53:51). Während die Mainfranken mit dem Sieg die rote Laterne in der Tabelle abgeben konnten, fielen die Kangaroos in der Tabelle zumindest bis zum Ausgang der Spiele am Sonntagabend erstmals in dieser Saison aus den Play-Off Plätzen raus.

Die Partie begann auf beiden Seiten schwungvoll, die Zuschauer konnten sich an vielen Körben erfreuen. Die Gäste führten im ersten Viertel immer mit ein paar Punkten. Bezeichnend jedoch, dass exakt drei Sekunden vor Schluss der 17-jährige Marko Petric per Dreier die erste Würzburger Führung zum 30:29 Viertelgewinn herstellte.

Anschließend änderte sich wenig, es ging hin und her, in den zweiten zehn Minuten mit dem besseren Ende für die BG. Zion Richardson traf mit zwei Freiwürfen zur 53:51 Halbzeitführung für Leitershofen. Nach dem Seitenwechsel dann die beste Phase der Kangaroos: Die Bemühungen in der Defensive wurden nun deutlich intensiviert, das machte den jungen Würzburgern durchaus Schwierigkeiten.

Man hielt den Gegner neun Minuten lang bei gerade einmal neun Punkten, und als erneut Richardson per Dreier zum 72:60 einnetzte, schien das Spiel in eine gute Richtung für die Augsburger Vorstädter zu gehen. Doch weit gefehlt. Anstatt den Sack nun konsequent zuzumachen, agierte man nachlässig und machte wieder einmal den Gegner unnötig stark. Mit einem 11:0 Run kamen die Nordbayern ins Spiel zurück und gingen kurz darauf wieder in Führung.

Die BG konterte aber nochmals, Brian Dawson brachte seine Farben wieder mit 83:79 in Führung, vierundzwanzig Sekunden vor dem Ende per Dreier wieder zum 88:88 Gleichstand. Die Gastgeber spielten den letzten Angriff aus und verwandelten diesen vier Sekunden vor dem Ende erneut durch Petric zum 90:88. Die BG fabrizierte statt einem letzten Wurfversuch dann einen Fehlpass mit Stop-Clock Foul, auch diese Chance ließen sich die Baskets dann nicht mehr nehmen.

 

21.12.2025 15:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. SKYLINERS Juniors 82:76

Trotz einer starken und leidenschaftlichen Leistung mussten sich die SKYLINERS Juniors am Sonntag beim FC Bayern Basketball II mit 76:82 geschlagen geben. Mit lediglich acht einsatzfähigen Spielern angereist, kontrollierten die Frankfurter über weite Strecken die Partie, mussten sich jedoch im Schlussviertel den Umständen geschlagen geben.

Von Beginn an zeigten die Juniors, dass sie sich trotz der schwierigen Personalsituation nicht verstecken wollten. Mit hoher Intensität, guter Ballbewegung und klarem Fokus bestimmten sie das Spielgeschehen über drei Viertel hinweg. Defensiv arbeiteten die Frankfurter diszipliniert, offensiv fanden sie immer wieder gute Lösungen und hielten die Bayern konstant auf Abstand. Zwischenzeitlich war der Vorsprung sogar im zweistelligen Bereich (Halbzeitstand 32:42).

Im Schlussabschnitt kippte die Partie jedoch. Die Bayern erhöhten den Druck, während sich bei den Juniors der schmale Kader zunehmend bemerkbar machte. Besonders bitter: Mit Alvin Onyia und Ivan Crnjac mussten gleich zwei zentrale Leistungsträger in den letzten zehn Minuten nach ihrem fünften Foul das Feld verlassen. Diese Ausfälle gaben dem Spiel die entscheidende Wendung, die Bayern nutzten ihre Überzahl und drehten die Partie spät zu ihren Gunsten.

Headcoach Markus Klusemann konnte stolz auf seine Jungs sein, auch wenn sie sich nicht mit einem Sieg belohnten: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Mit nur acht Spielern hier anzutreten und über drei Viertel das Spiel zu kontrollieren, spricht für den Charakter dieses Teams. Wie die Jungs bis zum Ende gekämpft haben, war beeindruckend. Darauf können wir aufbauen. Jetzt gilt es, kurz durchzuatmen und im neuen Jahr mit frischer Energie wieder anzugreifen.“

 

21.12.2025 17:00 Uhr // Dresden Titans vs. TSV Oberhaching Tropics 85:94

Vor 1683 Zuschauern gelingt es den Dresden Titans am Sonntagnachmittag nicht, ihren Lauf weiter auszubauen und das Jahr mit einer positiven Bilanz abzuschließen. Gegen die Tropics Oberhaching können die Elbriesen die bayerische Offensive rund um Top-Scorer Jonathan Paul Zeisberger nicht stoppen.

In einem zerfahrenen Start tun sich beide Teams schwer, gute Abschlüsse herauszuspielen. Sind es in den Anfangsminuten vor allem Abschlüsse am Korb, brechen die Tropics gegen Ende der ersten Spielperiode das Eis aus der Distanz und können gleich zwei Dreier in Folge verwandeln. Doch die Bankspieler der Elbriesen können wichtige Impulse setzen und vor allem Sebastian Heck, der sich schon früh warm geworfen hat, setzt mit Ablauf der Wurfuhr den Schlusspunkt zum 18:20.

Mit intensivierter Bissigkeit können die Elbriesen die Führung Anfang des zweiten Viertels wieder übernehmen. Dreizehn Minuten gespielt, taucht der Topscorer der Liga Jonathan Paul Zeisberger durch einen verwandelten Freiwurf auf dem Scoreboard auf. Der Treffer schenkt dem jungen Aufbauspieler neues Selbstvertrauen, der nun sein Team zum wiederholten Ausgleich anführt. Nach einer Dresdener Auszeit blieb die erhoffte Wirkung aus und zur Halbzeit steht es 40:40.

Aus der Kabine heraus bestechen die Gastgeber mit hervorragenden Teambasketball, bei dem primär Kevin Kollmar als Motor agiert. Nicht zu stoppen auf der gegnerischen Seite ist Zeisberger, der fleißig Punkte sammelt. Scott Stone kontert dem Youngster und versenkt seinen dritten Dreier. Die Elbriesen gehen mit einem Rückstand von 61:66 in den spielentscheidenden Abschnitt.

Diesen eröffnet Stone, der ein weiteres Mal aus der Distanz glänzen kann. Auf sich sitzen lassen kann das aber Zeisberger nicht, der mit acht Punkte in Folge die Elbriesen zu der nächsten Auszeit zwingt. Ein 8:0 Lauf der Titans lässt die Zuschauer nochmals auf den nächsten Sieg hoffen. Am Ende sind es die Tropics, die das Spiel mit einem 85:94 Auswärtssieg für sich entscheiden können.

 

21.12.2025 18:00 Uhr // TV Langen vs. BBC Coburg 76:83

Bereits drei Tage vor Heiligabend legte sich der BBC Coburg am 14. Spieltag der ProB Süd selbst ein Geschenk unter den Weihnachtsbaum. Mit dem 83:76 beim TV Langen holten die Vestestädter nach zuvor zwei harten Niederlagen gegen Ulm und im Frankenderby in Würzburg nicht nur ein wichtigen Auswärtssieg, sondern eroberten im Fernduell mit der OrangeAcademy auch die Tabellenspitze zurück, da die Ulmer in Fellbach unterlagen.

Zu Beginn der Partie waren es zunächst die Vestestädter, die früh den Ton angaben. 11:4 stand es nach gut dreieinhalb Minuten und dem ersten erfolgreichen Dreier von Fasoyiro an diesem Abend. Mit der Hereinnahme von Langens Topscorer Alexander Lagerman fanden allerdings auch die Hausherren offensiv allmählich ins Spiel. Neun Zähler legte der Forward im ersten Viertel auf und sorgte dafür, dass die Giraffen kurz vor Ende der ersten zehn Minuten wieder auf pari pari stellten (17:17).

Nicht ohne Grund hatte Langen zuvor vier Spiele in Serie gewonnen, denn auch in Viertel Nummer zwei ließen sich die Hessen nicht abschütteln. Während auf Coburgs Seite besonders Center Finn Döntgens in Erscheinung trat und sich am Brett behauptete, tankte sich auf der anderen Seite Langens Guard Leon Fertig mehrmals bis zum Korb durch. Völlig ausgeglichen schien es in die Halbzeitpause zu gehen, doch dank eines Tip-Ins in der letzten Sekunde holte sich Langen eine 39:41-Führung.

Den kleinen emotionalen Booster zum Ende des ersten Durchgangs nahm Washington anscheinend direkt mit in die zweite Hälfte. Fünf schnelle Punkte des Big Man brachten die Giraffen mit 39:46 in Front. Erst Fasoyiro für drei, dann Dawson, wieder Fasoyiro und erneut Dawson übernahmen mit einem Zwei-Mann-9:0-Run (48:46). Sieben Coburger Zähler hintereinander erzielte Fasoyiro ehe Dawson und Döntgens den BBC mit einem Fünf-Punkte-Vorsprung in die letzten zehn Minuten schickten (59:54).

Dort angekommen holten sich die Hausherren angeführt durch Fertig die Führung wieder zurück (65:64). Wenn es brenzlig wurde, mussten die Vestestädter den Ball nur in die Hände von Fasoyiro legen: Erst ein Dreier, dann zwei weitere Zähler sorgten für einen erneuten Führungswechsel (69:65). Langen bäumte sich noch einmal gegen die bevorstehende Niederlage auf, aber Fasoyiro und Dawson behielten von der Freiwurflinie die Nerven und sicherten somit den zehnten Coburger Erfolg dieser Saison.

 

Vorberichte ProB Süd 14. Spieltag

19.12.2025 19:30 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. Ahorn Camp Baskets

Der Hinrunden-Abschluss war spielfrei, die Fest- und Feiertage sind es ebenfalls: Der Fokus der Porsche Basketball-Akademie liegt exklusiv auf diesem Wochenende. Bevor sich die Gelb-Schwarzen am Sonntag in die kurze Winterpause verabschieden, steigt am Freitag (19.12.; 19:30 Uhr) der nächste ProB-Spieltag. Speyer gastiert in der Rundsporthalle.

„Die Besonderheit bei jungen Mannschaften, manchmal das gefährliche, manchmal das chancenreiche, ist der Umgang mit Serien – im positiven wie im negativen Fall. Wir gehen nun mit einer kleinen Siegesserie von drei Erfolgen am Stück ins Spiel. Entweder kann darauf aufgebaut werden, weil alle die Chance des Moments erkennen, oder aber wir heben ab und werden keinerlei Chance haben“, analysiert Headcoach Khee Rhee und nimmt seine Schützlinge in die Pflicht.

Das Tableau der ProB verdeutlicht die Rhee’schen Aussagen: Oberhaching ist mit einer 7:5-Bilanz Dritter, Speyer mit 6:6 Neunter. Zudem sind sowohl die Klubs an der Spitze, Ulm und Coburg (9:3), nicht ausschließlich dominant und Langen (5:7), Frankfurt, Erfurt und Würzburg (alle 3:9) keinesfalls chancenlos. Der Süden im Unterhaus ist die Perfektion des „jeder kann jeden bezwinge“.

Rhee sagt: „Speyer ist gut und liegt uns, in der jüngeren Vergangenheit, spielerisch nicht. Mit Carl [Mbassa] haben sie einen guten Trainer, zuletzt bereits gegen ein Farmteam [74:96 vs. München II] verloren und die vergangenen vier Spiele abgeben müssen. Selbstverständlich beschäftigt uns das Hinspiel, wir möchten gegen keinen Gegner zweifach verlieren.“

Die Schwaben möchten die Heimbilanz verbessern und das Kalenderjahr siegreich beenden. Eine Mission, die auf Big-Men-Positionen verankert werden soll: Mit Oluwadamilola Ade-Eri, Christoph Rupp, Oskar Humpert und David Aichele war ein Quartett im ersten Match-Up entscheidend. On top gibt’s mit den stets umtriebigen Darly Woodmoore, Felix Angerbauer, Dennis Diala und Noah Koch auch ein qualitatives Guard-Quartett.

 

20.12.2025 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. OrangeAcademy

Zum Ende des Jahres findet auch offiziell der Rückrundenauftakt in der BARMER 2. Bundesliga Pro B statt. Die Fellbach Flashers treffen dabei den aktuellen Tabellenführer, die Ulmer Orange Acadamy.

Bereits letzten Freitag trafen die Spieler von Head Coach Kris Borisov auf die jungen Ulmer und fingen sich eine Niederlage ein. (88:82) Besonders beeindruckend agierte Meissa Faye. Der junge Franzose, der aus Fellbachs Partnerstadt Tain-Tournon nach Ulm zog, reiht sich daher nahtlos in die lange Reihe der Ulmer Talente die 1-2 Jahre lang an das Profiniveau herangeführt werden um dann in die große, weite Basketballwelt zu ziehen.

Kilian Hayes (Detroit Pistons/Brooklyn Nets), Jeremy Sochan (San Antonio Spurs) oder Noa Essengue (Chicago Bulls), das sind nur einige Beispiele die erfolgreich den Ulmer Weg gegangen sind. Unzählige andere machten ebenfalls ihren Weg in der BBL oder den europäischen Top Ligen. Neben Faiye der am Freitag 26 Punkte auflegte war auch der niederländische Center, Endurance Aiyamenkhue mit 18 Punkten und 12 Rebounds der entscheidende Faktor für den Ulmer Sieg.

Die Fellbacher haben andere Sorgen als den nächsten NBA-Spieler auszubilden. Verglichen mit den Orange Campus der Ulmer, der eine der modernsten Trainingsmöglichkeiten in ganz Europa bietet, müssen die Fellbacher wöchentlich um Hallentermine in den städtischen Hallen kämpfen.

Auf dem Feld will das Team nach zwei unglücklichen Niederlagen in Folge nun wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Head Coach Kris Borisov und sein Assistent Lasse Steinort haben ihre Lehren aus der Niederlage letzte Woche in Ulm gezogen und werden sicherlich alles geben damit die Revanche zum Jahresabschluss gelingt.

 

20.12.2025 18:00 Uhr VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. BG Hessing Leitershofen

Das allerletzte Spiel im Kalenderjahr 2025 in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA bestreitet die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen am Samstagabend in Würzburg. Um 18 Uhr gastiert man bei der VR-BANK Würzburg Baskets Academy. Das Spiel findet in der dortigen BBL-Halle, der tectake ARENA Würzburg, statt und wird auf Sportdeutschland.TV live gestreamt. Dazu hin gibt es wieder das Public Viewing in der Klasser Sportsbar im Siegmund Sportpark.

Die Mainfranken ließen am vergangenen Wochenende aufhorchen und bezwangen überraschend den bisherigen Tabellenführer BBC Coburg mit 97:93. Dadurch entrissen sie dem fränkischen Nachbarn am letzten Spieltag der Vorrunde noch die bereits sicher geglaubte Herbstmeisterschaft. Diese konnte die OrangeAcademy Ulm für sich verbuchen.

Überragender Akteur beim Würzburger Sieg war dabei David Pisic, der 42 Punkte erzielte. Dass er sowie Kapitän Lukas Roth (23) bei der 62:95 Niederlage vor einigen Wochen beim Hinspiel in Stadtbergen nicht dabei waren, erklärt die überdurchschnittlich hohe Niederlage im November. Damals war die Last der Würzburger hauptsächlich auf die anderen Leistungsträger wie Jervis Scheffs, Marco Petric, David Gerhard und 2,10 Meter Hüne Clemens Sokolov (18) verteilt.

Die Konstellation am Wochenende erinnert ein wenig an die Ausgangslage in der vergangenen Saison. Da fertigten die Kangaroos im Heimspiel eine bessere Jugendmannschaft der Baskets förmlich ab, um dann auswärts eine Niederlage hinnehmen zu müssen.

BG-Headcoach Emanuel Richter misst den samstäglichen Gegner demzufolge auch an diesem Fakt, noch dazu, weil seine eigenen Personalprobleme unter der Woche nicht kleiner geworden sind: „Wir befinden uns aktuell in einer schwierigen Situation. Innerhalb kurzer Zeit haben wir mit Tom Alte, Jason George und Ference Gille drei Leistungsträger verloren. Trotzdem fahren wir mit dem Ziel nach Würzburg, das Spiel zu gewinnen“, so Richter.

 

21.12.2025 15:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. SKYLINERS Juniors

Am kommenden Sonntag (21.12.25) steht für die SKYLINERS Juniors das letzte Spiel in der BARMER 2.Basketball Bundesliga vor dem Jahreswechsel an. Um 15:00 Uhr trifft das Team von Markus Klusemann auswärts im BMW-Park auf den FC Bayern Basketball II. Nach der knappen 90:95-Niederlage im Hinspiel im BCM bleibt noch eine Rechnung offen.

Die zweite Mannschaft des FC Bayern zeigte sich zuletzt wechselhaft. Nach drei Niederlagen in Serie gelang am vergangenen Wochenende ein deutlicher 96:74-Erfolg gegen die Ahorn Camp Baskets Speyer, der dem Team neues Selbstvertrauen geben dürfte. Dennoch waren die Leistungen besonders im letzten Monat alles andere als konstant.

Angeführt wird das Team von Headcoach Emir Mutapcic, der auf eine talentierte und physisch starke Mannschaft setzen kann. Offensiv ist vor allem Nikolas Sermpezis der Fixpunkt im Spiel der Münchner. Mit durchschnittlich 19 Punkten pro Partie führt er das Team im Scoring an und ist stets schwer zu kontrollieren.

Die SKYLINERS Juniors reisen mit klaren Ambitionen nach München. Das Team von Headcoach Markus Klusemann möchte mit einem Erfolgserlebnis in die Weihnachtspause gehen. Top-Scorer der Juniors ist weiterhin Jamie Edoka mit 17,7 Punkten pro Spiel. Zuletzt konnte jedoch auch Ivan Crnjac erneut ein Ausrufezeichen setzen – seine herausragenden 35 Punkte gegen Erfurt am vergangenen Wochenende unterstrichen seine aktuelle Form.

Nach einer intensiven Trainingswoche blickt Headcoach Markus Klusemann folgendermaßen auf die Partie: „Wir wissen, dass wir Bayern schlagen können – das haben wir im Hinspiel bereits gezeigt, auch wenn es am Ende ganz knapp nicht gereicht hat. Wenn wir mit der nötigen Intensität verteidigen und offensiv konsequent bleiben, haben wir die Qualität, die Punkte mitzunehmen. Genau mit dieser Einstellung gehen wir in das Spiel.“

 

21.12.2025 17:00 Uhr Dresden Titans vs. TSV Oberhaching Tropics

Letztes Heimspiel des Jahres für die Dresden Titans. Nachdem man erst letzte Woche in Oberhaching gastiert hat, treten nun die Tropics die lange Fahrt nach Sachsen an. Die Gäste wollen im letzten Spiel des Jahres eine Reaktion zeigen. Nach der bitteren Niederlage brennt das Team auf Wiedergutmachung – allen voran Frederik Müller. Als einer der Topscorer der Tropics (13,8 PPG) blieb dieser zuletzt überraschend ohne Punkt und erwischte einen gebrauchten Abend.

Wen die Elbriesen allerdings unbedingt besser kontrollieren müssen, ist der gegnerische Niklas Schüler. Der Oberhachinger Schütze erwischte einen guten Tag und versenkte fünf Dreier, die zugleich einen persönlichen Saisonrekord bedeuteten. Ein klares Warnsignal für die Dresdner Defensive. Im Verlauf der Partie fanden die Tropics nur phasenweise zu ihrer sonst so abgeklärten Spielweise.

Besonders in der zweiten Halbzeit schlichen sich überhastete Abschlüsse und fehlende Struktur ins Offensivspiel ein. Ein bekanntes Problem offenbarte sich dabei einmal mehr auf der defensiven Seite: Mit 88,3 zugelassenen Punkten pro Spiel bleibt die Verteidigung der große Schwachpunkt der Saison. Nun kennen die Oberhachinger die Qualitäten der Elbriesen und wissen, dass gegen die Titans keine Unachtsamkeiten erlaubt sind.

Die Dresden Titans sind endgültig in der Saison angekommen. Trotz 94 zugelassener Punkte überzeugten die dezimierten Elbriesen mit einem leidenschaftlichen und intensiven Auftritt. Nicht zu stoppen war dabei vor allem Duje Putnik. Mit 29 Punkten stellte der Flügelspieler einen neuen persönlichen Bestwert auf und trug die Titans offensiv über weite Strecken. Einziger Kritikpunkt bleibt das Schlussviertel: 40 zugelassene Punkte zeigen, dass noch Luft nach oben ist.

Titans Headcoach Valentino Lott: „Das Spiel am Sonntag wird kein Selbstläufer und wir haben mit den 40 erzielten Punkten im letzten Viertel gesehen, dass Oberhaching offensiv ins Rollen kommen kann. Ziel ist es definitiv, wacher ins Spiel zu kommen und über 40 Minuten hohe Intensität und Smartness zu zeigen, um mit einer positiven Bilanz das Jahr abzuschließen.“

 

21.12.2025 18:00 Uhr TV Langen vs. BBC Coburg

Als der TV Langen am 28. September zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder in der ProB auflief, wurde das Team von Headcoach Tobias Jahn kalt erwischt. Nach einer sehr kurzen Vorbereitungszeit und mit einer verletzungsbedingt kleinen Rotation ging die Mannschaft gegen den BBC Coburg mit 100:49 unter. Am kommenden Wochenende steht nun das Rückspiel an, bei dem sich die Giraffen klar besser präsentieren wollen.

Die Vorzeichen für das Spiel sind mittlerweile andere. Zwar geht Coburg wie schon im Hinspiel als klarer Favorit ins Spiel. Allerdings ist der TV Langen inzwischen in der Liga angekommen und steht mit fünf Siegen auf Platz zehn. Schon in der Vorwoche hatten die Giraffen gezeigt, dass sie gegen favorisierte Teams durchaus zu Überraschungen fähig sind.

Und doch wird es eine schwere Aufgabe. Der BBC Coburg steht mit neun Siegen auf dem zweiten Tabellenplatz. Dass sie bislang sehr erfolgreich spielen, liegt unter anderen an ihren beiden Topscorern Dylan Fasoyiro und Darius Dawson. Doch auch Spieler wie Tim Herzog, Nico Höllerl und Nico Wenzel sind brandgefährlich. Allerdings haben sie auch drei der letzten fünf Spiele verloren, darunter durchaus überraschend in der Vorwoche gegen Würzburg.

„Gegen Coburg wollen wir weiter an unseren Stärk als Team arbeiten und unsere Entwicklung als Team vorantreiben“, sagt Jahn. Den Spielern muss es gelingen, an die Physis der letzten Wochen anzuknüpfen, aggressiv zu verteidigen und in der Offense über das Teamplay zu Punkten zu kommen. „Wir sind sehr zufrieden damit, zum Ende der Hinrunde vier Siege in Folge erzielt zu haben. Insofern freuen wir uns bereits auf den Start der Rückrunde.“

 

Nachberichte ProB Süd 13. Spieltag

12.12.2025 18:00 Uhr // OrangeAcademy vs. Fellbach Flashers 88:82

Im Weihnachtsspiel der OrangeAcademy fahren die jungen Ulmer dank einer überragenden Schlussperformance von Matchwinner Faye ihren neunten Saisonsieg ein. Gegen die Fellbach Flashers endet das Derby mit 88:82.

Die Anfangsminuten gehörten den Hausherren. Fellbach hatte massive Probleme damit, die großgewachsenen jungen Ulmer unter dem Korb in Schach zu halten. Immer wieder waren es Marko Dordevic und Endurance Aiyamenkhue, die Punkte in der Zone oder von der Freiwurflinie beisteuerten. Erst der defensive Wechsel auf eine 2-3-Zone brachte neuen Schwung für die Flashers, den sie auch in zählbares ummünzen konnten (21:20; Q1).

Schwungvoll starteten die jungen Ulmer auch in die zweiten zehn Minuten. Ein schneller 14:7-Lauf stellte die anfänglich erspielte Führung wieder her und zwang Fellbach zur nächsten Auszeit (14). Nach dieser fanden die Gäste weiterhin keinen wirklichen Rhythmus. Gerade von der Freiwurflinie ließen sie einige Punkte liegen. Dementsprechend gingen die Doppelstädter mit einer komfortablen Führung in die Halbzeitpause (47:38; Q2).

Nach der Pause änderten sich die Verhältnisse. Fellbach erhöhte die Intensität auf beiden Seiten des Feldes und bereitete den jungen Ulmern massive Probleme. Da abgesehen von Aiyamenkhue nahezu nichts mehr bei den Hausherren funktionierte, eroberten die Flashers sich die Führung zurück und zwangen OrangeAcademy Cheftrainer Florian Flabb zur Auszeit (26). Die Gäste konnten im Gegensatz zur ersten Halbzeit nun auch ihre Freiwürfe nutzen (62:64; Q3).

Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Probleme hatten beide Mannschaften mit der eigenen Ballbehandlung. Vermehrte Ballverluste nahmen der Partie etwas den Spielfluss. Nach einer Auszeit gehörte die Bühne Meissa Faye. Der Franzose war nicht mehr zu stoppen und versenkte fünf Dreier in Folge. Ein Offensivrebound von Lenni Kunzewitsch besiegelte den Erfolg kurz vor Spielende (88:82; Q4).

 

13.12.2025 15:00 Uhr // VR-Würzburg Baskets Akademie vs. BBC Coburg 97:93

Mit 93:97 musste sich der BBC Coburg am 13. Spieltag der ProB Süd bei der VR-Bank Würzburg Baskets Akademie geschlagen geben. Somit kassierten die Coburger nach dem 71:87 gegen Ulm aus der Vorwoche die zweite Niederlage in Folge. Aufgrund der Coburger Niederlage in Würzburg und dem Heimsieg der Ulmer gegen Fellbach stehen nun die Schwaben an der Tabellenspitze der ProB Süd.

Schlafmützig starteten die Coburger in das Frankenderby hinein und zwangen den BBC-Cheftrainer nach gerade einmal zwei Minuten zu einer Auszeit (2:9). Danach arbeiteten sich die Vestestädter des Öfteren an die Freiwurflinie, bauten so ihren Rhythmus auf und gingen dank eines Dreiers von Nico Höllerl Mitte des ersten Viertels in Führung (18:16). Zwei weitere erfolgreiche Wenzl-Distanzwürfe, ein Alley-Oop Dunk von Theiß und ein And-One von Dawson brachten die Coburger nach den ersten zehn Minuten mit 29:23 in Front.

Auch im zweiten Viertel ging die offensive Herrlichkeit des BBC nahtlos weiter. Wieder ein Höllerl-Dreier gepaart mit fünf Zählern von Dylan Fasoyiro bauten den Vorsprung bis auf zwölf Punkte aus (40:28). Doch dann begann Würzburgs David Pisic allmählich Feuer zu fangen. Zwei Drei-Punkte-Würfe des Flügels verkürzten auf 44:37. Ein Dreier von Würzburgs Kapitän Lukas Roth und zwei weitere von Pisic brachten den BBC-Vorsprung bis zur Pause zum Schmelzen (53:48).

Dieser Trend riss auch nach der Halbzeit nicht ab. Würzburg spielte sich in einen Rausch und übernahm, nachdem Petric zum wiederholten Male die Coburger Defense überrannte, die Führung (61:63). Damit nicht genug. Acht weitere Zähler von Pisic zu nur zwei Coburger Freiwürfen stellten auf 63:71. Die Vestestädter steckten die Köpfe aber keineswegs in den Sand und kamen über Einzelaktionen von Fasoyiro und Dawson wieder auf einen Punkt heran (74:75).

76:86 lagen die Baskets bei der letzten Coburger Auszeit dreieinhalb Minuten vor dem Ende in Führung. Der BBC probierte noch einmal alles, packte die Ganzfeldpresse aus und rückte 17 Sekunden vor Schluss bis auf 89:93 heran. Tatsächlich erzwangen die Vestestäder den Turnover der Baskets und verkürzten durch Fasoyiro bei noch sieben Sekunden auf der Uhr auf 91:93. Am Ende brachte Würzburg das Spiel über die Zeit und macht das Derby-Comeback perfekt.

 

13.12.2025 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. CATL Basketball Löwen 82:86

Die SKYLINERS Juniors mussten sich am Samstagabend den CATL Basketball Löwen Erfurt knapp mit 82:86 geschlagen geben. In einer über 40 Minuten intensiv geführten Partie entschied sich das Spiel erst in der Schlussminute zugunsten der Gäste.

Von Beginn an war zu spüren, welche Bedeutung die Partie für beide Teams hatte. Beide Mannschaften kämpften um jede Possession, Abschlüsse waren hart umkämpft und die Intensität hoch. Die Juniors fanden gut in die Partie und konnten sich leichte Vorteile erspielen. Nach den ersten zehn Minuten führte Frankfurt knapp mit 24:23.

Im zweiten Viertel trafen die Basketball Löwen Erfurt dann etwas konstanter aus dem Feld und nutzten kleinere Unkonzentriertheiten der Juniors aus. Frankfurt hielt dagegen, musste die Gäste aber zur Halbzeit knapp ziehen lassen. Mit einer 45:50-Führung ging Erfurt in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel zeigte das Team von Headcoach Markus Klusemann eine klare Reaktion. Die defensive Intensität wurde deutlich erhöht, Erfurt fand kaum noch zu einfachen Punkten. Frankfurt zwang den Gegner zu schwierigen Würfen und drehte das Spiel Stück für Stück. Mit einem knappen 64:63-Vorsprung gingen die Juniors in den Schlussabschnitt.

Auch im vierten Viertel blieb das Spiel hart umkämpft und auf Augenhöhe. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen, jede Aktion hatte Gewicht. Erst in der letzten Minute gelang es den Gästen, angeführt von Headcoach Florian Gut, sich entscheidend auf 86:82 abzusetzen. Die Juniors fanden darauf keine Antwort mehr und mussten sich am Ende unglücklich geschlagen geben.

 

13.12.2025 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Dresden Titans 94:98

Nach schwachem Start kämpfen sich die Dresden Titans mit starker Defensive, hohem Tempo und konsequentem Umschaltspiel zurück in die Partie und drehen das Spiel noch vor der Halbzeit. Trotz einer späten Aufholjagd der Tropics behalten die Elbriesen die Nerven und sichern sich mit mannschaftlicher Geschlossenheit den 94:98-Auswärtssieg. (22:15; 14:27; 18:27; 40:29)

Die Dresden Titans erwischen in Oberhaching einen holprigen Start. Mit viel Tempo und beeindruckender Treffsicherheit zeigen die Tropics, warum sie als offensivstärkstes Team der Liga gelten und setzen sich auf 16:5 ab. Angeführt von einer aggressiveren Verteidigung kämpfen sich die Titans über Ballgewinne und kompromisslose Blocks zurück in die Partie. Vor allem Dimitrov setzt mit einem Buzzerbeater zum 20:13 ein erstes Ausrufezeichen.

Defensiv stehen die Dresdner nun stabil, verpassen es jedoch zunächst, aus ihrer starken Verteidigungsarbeit Kapital zu schlagen. Zu häufige Ballverluste und unsaubere Abschlüsse verhindern eine Führung. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit platzt der offensive Knoten: Mit deutlich mehr Konsequenz im Abschluss drehen die Titans die Partie und gehen nach schwierigem Auftakt mit einer 36:42-Führung in die Pause.

Trotz kurzer Rotation kommen die Dresdner mit enormer Energie aus der Kabine. Das Umschaltspiel bringt die Tropics immer wieder in Bedrängnis. Gegen Ende des dritten Viertels reißt Kevin Kollmar das Spiel endgültig an sich: Zwei schnelle Dreier zwingen Oberhaching zur Auszeit. In der zweiten Halbzeit ist vor allem Duje Putnik nicht zu kontrollieren und führt die Titans zu einem Lauf, der im Viertelstand von 54:69 endet.

Zu Beginn des Schlussabschnitts setzt Leonardo Benitez an beiden Enden des Feldes wichtige Akzente und hält den Druck hoch. Doch die Tropics geben sich nicht geschlagen. Mit fallenden Dreiern und einem stärker in Szene gesetzten Topscorer Zeisberger kämpfen sie sich Stück für Stück zurück. Zwar bäumt sich Oberhaching noch einmal auf, doch in den Schlussminuten behalten die Titans die Nerven. Am Ende bringen die Dresdner den 94:98-Auswärtssieg über die Ziellinie.

 

13.12.2025 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. FC Bayern Basketball II 74:96

Bericht folgt in Kürze.

13.12.2025 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. TV Langen 76:92

Dem TV Langen ist am Wochenende ein weiterer wichtiger Schritt in der Spielzeit 2025/26 der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gelungen. Das Team von Headcoach Tobias Jahn ging als Underdog ins Spiel gegen die BG Hessing Leitershofen – und triumphierte am Ende bei einem Endstand von 76:92. Es ist der vierte Sieg in Folge für die Südhessen.

Wie schon in der Vorwoche ließen die Langener zunächst aber in einem durchwachsenen ersten Viertel zu viele Gegenpunkte zu. Dabei ließen sie Leitershofen vor allem zu einfach von der Dreierlinie abschließen, die Gastgeber bedanken sich dafür mit 27 Punkten.

Langens Trainer Jahn steuerte nach und das Team verteidigte in der Folge im zweiten Viertel deutlich solider. Auch offensiv lief es noch ein wenig runder. Langen konnte mit einem letzten Punkt sechs Sekunde vor der Halbzeit das Spiel dann sogar auf ein 46:47 drehen.

Besonders positiv für diesen Abend: Langen knüpfte an die Form des zweiten Viertels an und gewann letztlich beide Viertel der zweiten Halbzeit. Gerade im letzten Spielabschnitt drehten die Giraffen ordentlich auf. Egal ob aus kurzer oder langer Distanz – immer wieder fanden die Spieler freie Abschlüsse. Defensiv hielten sie die Gastgeber in Schach und ließen nur noch zwölf Gegenpunkte zu.

„Der Gameplan hat heute sehr gut funktioniert. In der Halbzeit mussten wir ein paar Details in unserem Spiel ändern, die uns dann zum Erfolg gebracht haben. Es ist ein tolles Gefühl, kurz vor Ende dieser Hinrunde nun mit vier Siegen dazustehen. Wir hatten eine schwierige Vorbereitung und wir mussten mit schweren Verlusten zurechtkommen. Anschließend haben wir hart gearbeitet – und jetzt belohnen wir uns dafür“, lobt Jahn.

 

Vorberichte ProB Süd 13. Spieltag

12.12.2025 18:00 Uhr OrangeAcademy vs. Fellbach Flashers

In der BARMER 2. Basketball Bundesliga Pro B steht am kommenden Wochenende ein duell trächtiges Südderby bevor: Der Tabellenzweite der Ulmer Orange Academy trifft auf die viertplatzierten Fellbach Flashers. Beide Teams gehen mit klaren Ambitionen in dieses richtungsweisende Matchup, für beide kann das Ergebnis erheblichen Einfluss auf die Spitzenregion der Tabelle haben.

Der Gastgeber geht mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen in das Heimspiel. Erst vor wenigen Tagen gelang ihnen ein beeindruckender Sieg gegen den bisherigen Tabellenführer – ein Statement, das die Ambitionen des jungen, dynamischen Teams unterstreicht.

Durch diesen Erfolg sicherten sich die Ulmer nicht nur Rang zwei, sondern brachten sich wieder in unmittelbare Schlagdistanz zum ersten Tabellenplatz. Ein weiterer Sieg gegen die Flashers könnte diesen sogar greifbar machen. Besonders positiv verläuft weiterhin die Entwicklung der zahlreichen Nachwuchsspieler, von denen erneut mehrere in den Kader integriert wurden. Das bewährte Ulmer Konzept, junge Talente früh an das Pro-B-Niveau heranzuführen, trägt seit Jahren Früchte.

Einen besonderen Blick werden Coach Borisov und sein Team auf die Stärken von Meissa Faye werfen. Der 17-jährige Franzose, der ebenso im Profikader von ratiopharm Ulm steht, erzielte allein am vergangenen Wochenende beim Tabellenführer seine Saisonbestleistung mit 31 Punkten.

Die Fellbach Flashers reisen mit dem klaren Vorsatz an, nach der schmerzhaften Heimniederlage am vergangenen Sonntag wieder zu alter Stabilität zurückzufinden. Vor allem defensiv und bei der allgemeinen Konzentration sieht Coach Kris Borisov deutlichen Verbesserungsbedarf. Dennoch blickt Fellbach optimistisch nach vorn: Mit einem Erfolg könnten sie nicht nur zwei wertvolle Punkte aus Ulm entführen, sondern, je nach Tabellenkonstellation, sogar selbst bis auf Rang zwei vorrücken.

 

13.12.2025 15:00 Uhr VR-Würzburg Baskets Akademie vs. BBC Coburg

Zwei Pflichtspiele hat der BBC Coburg in diesem Kalenderjahr noch vor der Brust, angefangen mit dem Frankenderby am kommenden Samstagnachmittag bei der VR-Bank Würzburg Baskets Akademie, die nach drei Wochen Pause gegen die Vestestädter wieder in der Spielbetrieb einsteigt. Spielbeginn in der tectake ARENA Würzburg ist um 15 Uhr.

Tabellenvorletzter vs. Tabellenerster lauten die Vorzeichen für das fränkische Derby zwischen dem Nachwuchs der Würzburg Baskets und dem BBC, das gleichzeitig auch den Abschluss der ersten Saisonhälfte für beide Mannschaften bildet. Mit neun Siegen zu zwei Niederlagen weilen die Coburger trotz der am Ende etwas zu hoch ausgefallenen Heimniederlage gegen Ulm im Topspiel weiterhin an der Spitze der ProB Süd.

Für den fränkischen Rivalen aus Würzburg, der die Hauptrunde der abgelaufenen Saison noch auf Tabellenplatz fünf abschloss, läuft es bisher alles andere als erfolgreich. Platz zwölf, die wenigsten Punkte im Schnitt (72 Punkte), die schlechteste Quote aus dem Zweipunkt-Bereich und nur zwei Siege aus elf Spielen stehen für die Mannschaft, die von BBL-Legende Alex King trainiert wird, bislang zu Buche. Bereits seit vier Partien wartet die Baskets Akademie auf ein Erfolgserlebnis.

Auf die derzeitige Niederlagenserie und eine generell unzufriedenstellende Tabellenplatzierung reagierten die Verantwortlichen der Unterfranken diesen Dienstag mit einem Neuzugang, der es in sich hat. Mit dem 24-jährigen Jason George kommt ein ehemaliger BBL-, EuroLeague- und deutscher Nationalspieler an den Main. Nach dem Absitzen seiner zweijährigen Dopingsperre unterschrieb der 2,02 Meter große Forward Ende August einen Kontrakt in Leitershofen.

Beim Aufeinandertreffen mit Leitershofen Mitte Oktober hatten die Coburger bereits das Vergnügen mit dem einstigen Münchner Top-Talent. Den 77:69-Erfolg des BBC konnte George trotz seiner 21 Punkte bei sieben von zehn Würfen aus dem Feld zwar nicht verhindern, erwies sich aber als der bei weitem gefährlichste Schütze der Kangaroos.

 

13.12.2025 19:00 Uhr SKYLINERS Juniors vs. CATL Basketball Löwen

Am kommenden Samstag um 19:00 Uhr empfangen die SKYLINERS Juniors die CATL Basketball Löwen Erfurt im Basketball City Mainhattan. Für die Frankfurter bietet sich dabei eine wichtige Chance, um nach unten Abstand zu gewinnen und gleichzeitig in der Tabelle in der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd Boden gutzumachen.

Die Gäste aus Thüringen stehen aktuell auf dem letzten Tabellenplatz und reisen entsprechend mit großem Druck nach Frankfurt. Trainer Florian Gut setzt dabei vor allem auf seine zwei offensiven Leistungsträger: Michael Tyrone Mitchell Jr. (20,9 Punkte pro Spiel) und Musa Abra (18,5 Punkte pro Spiel). Beide sorgen regelmäßig für Gefahr und können auch in engen Phasen Spiele offenhalten. Trotz der tabellarischen Situation sollten die Löwen daher keinesfalls unterschätzt werden.

Die SKYLINERS Juniors stehen derzeit auf dem elften Platz – und das Team um Headcoach Markus Klusemann möchte mit einem Heimsieg die nächsten Schritte nach oben machen. Besonders Youngster Jamie Edoka, mit 18,4 Punkten pro Partie Top-Scorer der Frankfurter, bildet weiterhin eine zentrale offensive Säule und könnte auch in dieser Partie wieder eine Schlüsselrolle einnehmen.

Die Juniors wollen von Beginn an ihre Intensität aufs Parkett bringen, defensiv Akzente setzen und das Tempo kontrollieren. Ein konzentrierter Auftritt über 40 Minuten wäre ein wichtiger Baustein, um die dringend benötigten Punkte im Abstiegskampf einzufahren. Das Duell ist nicht nur tabellarisch bedeutsam – es ist auch ein Spiel, das in Sachen Selbstvertrauen und Rhythmus eine Rolle spielen kann. Mit einem Sieg könnten sich die Juniors weiter nach oben arbeiten und gleichzeitig Erfurt auf Distanz halten.

Headcoach Markus Klusemann schätzt die Partie folgendermaßen ein: „Auch wenn Erfurt in der Tabelle hinten steht, dürfen wir sie nicht unterschätzen. Sie haben individuell starke Spieler und können jederzeit heiß laufen. Für uns geht es darum, klar und konsequent aufzutreten, unser Tempo zu spielen und defensiv stabil zu bleiben. Wenn wir das tun, haben wir eine sehr gute Chance, die Punkte im BCM zu behalten.“

 

13.12.2025 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. Dresden Titans

Nach der phänomenalen Vorstellung gegen Speyer steht ein schwieriges Auswärtsspiel an. Gegen die TSV Oberhaching Tropics geht es gegen den aktuell Drittplatzierten und dem Überraschungsteam der Liga. Angeführt von Topscorer der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd Jonathan Zeisberger, wartet eine echte Offensiv-Macht auf die Titans, die durch routiniertes Zusammenspiel jede Mannschaft vor keine einfachen Aufgaben stellt.

Was für eine Geschichte schreibt diese Saison die Gemeinde südlich von München. Noch im vergangenen Jahr schrammten die Tropics nach einem ernüchternden zehnten Platz an den Play-Offs vorbei – nun mischen sie völlig überraschend ganz oben in der ProB Süd mit und stehen aktuell auf dem dritten Tabellenplatz. Damit gerechnet hat vor der Saison nicht mal Cheftrainer Mario Matić, der als Ziel den Klassenerhalt ausgab.

Ein zentraler Baustein dieses Höhenflugs: ein Transfer-Sommer, der rückblickend kaum besser hätte laufen können. Mit Zeisberger, Muratovic und Müller holte Oberhaching drei Spieler, für die der Club die erste Station im ProB-Basketball ist und sich auf Anhieb als Volltreffer erwiesen haben. Zeisberger liefert beeindruckende 24,9 Punkte pro Spiel, Muratovic steht ihm mit 19,1 Zählern kaum nach und auch Müller steuert starke 15,5 Punkte zur überraschenden Offensivpower des Teams bei.

Routinier Peter Zeis, mittlerweile 36 Jahre alt, ist dabei einer der wichtigsten Säulen der Mannschaft. Um ihn herum wurde ein Team geformt, das durch ein vergleichsweises hohes Durchschnittsalter von 24,3 Jahren eingespielt, abgeklärt und taktisch reif agiert. Die Erfahrung hat aber auch ihre Kehrseiten. Die Tropics gehören körperlich nicht zu den spritzigsten Teams, dass sich defensiv bemerkbar macht. Mit 87,5 zugelassenen Punkten pro Partie zählt die Defensive nicht zu den Aushängeschildern der Liga.

Auch wenn mit den Oberhaching Tropics nun ein absolutes Top-Team auf die Elbriesen wartet, hat die Mannschaft in den vergangenen Wochen eindrucksvoll bewiesen, dass sie mit der Spitze der Liga Schritt halten kann. Mut, Formstärke und ein klar erkennbarer Zusammenhalt machen die Titans derzeit zu einem Gegner, der niemandem in dieser Liga einen leichten Abend beschert. Der Trend zeigt nach oben – und die Elbriesen wollen mehr.

 

13.12.2025 19:30 Uhr Ahorn Camp Baskets vs. FC Bayern Basketball II

Bericht folgt in Kürze.

13.12.2025 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. TV Langen

Auf die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen wartet in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA das letzte Heimspiel im Kalenderjahr 2025. Am Samstagabend empfangen die Kangaroos den TV Langen, Spielbeginn ist um 19.30 Uhr in der Sporthalle Stadtbergen.

Es treffen zwei Teams aufeinander, welche zuletzt mit je drei Siegen in Folge auf sich aufmerksam gemacht haben. Die Leitershofer gewannen bekanntlich zu Hause gegen Würzburg und anschließend auswärts in Oberhaching und Erfurt. Die Südhessen bezwangen an denselben Spieltagen Frankfurt, ebenfalls Erfurt und durchaus beachtenswert auswärts den FC Bayern München Basketball II. Das Team von Trainer Tobias Jahn ist ein wenig die Mannschaft der Stunde.

Der Aufsteiger aus der Regionalliga Südwest musste zu Beginn der Saison gleich sechs Niederlagen hinnehmen. In Coburg startete man sogar mit einer 59:100 Packung. Das brachte den ehemaligen Erstligisten aus den 80-er und 90-er Jahren des letzten Jahrhunderts und noch immer ersten der ewigen Zweitligatabelle aber nicht aus dem Konzept. Die Niederlagen wurden fortan von Spiel zu Spiel knapper und anschließend folgten dann vier Siege aus fünf Spielen, darunter die bereits erwähnte Dreierserie.

Besonders auffällig: In den letzten Partien spielte man auch verletzungsbedingt eigentlich nur mit einer 6-Mann Rotation. Diese bürgt aber für Qualität. Allen voran die beiden Topscorer, US-Center Jacob Washington sowie Forward Alexander Lagermann, welche beide 19,9 Punkte pro Match erzielen und auf Platz drei der ligaweiten Scorerwertung notiert sind. Die Fäden im Aufbau zieht Niclas Pons, Henk Droste, Drago Crnjac und Risto Vasiljevic zählen ebenfalls zu den Leistungsträgern des TVL.

Auf Seiten der BG möchte man die eigene Siegesserie weiter ausbauen und die Chance nutzen, sich mit einem Sieg in der eng getakteten Tabelle ordentlich nach vorne zu schieben. Ob Centerspieler Tom Alte bereits nach seiner Verletzung ins Team zurückkehren wird, ist fraglich, dazu steht auch Jason George nach seinem Transfer zu den Würzburg Baskets natürlich nicht mehr im Kader.