Vorberichte ProB Süd 24. Spieltag

13.03.2026 20:30 Uhr SKYLINERS Juniors vs. Ahorn Camp Baskets 

Die Ahorn Camp Baskets sind auf der Zielgeraden zur Aufstiegsrunde in der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB. Die siebtplatzierten Speyerer sind bei den Frankfurt Skyliners II zu Gast, die sich als aktueller Tabellenneunter ebenfalls Chancen auf einen der vorderen acht Plätze nach Abschluss der Hauptrunde ausrechnen. „Wir können in Frankfurt gewinnen, zumal wir zuletzt sehr gute Leistungen gezeigt haben“, gibt sich Ahorn-Camp- Coach Carl Mbassa zuversichtlich. Allerdings sind die Skyliners im Februar zu einem Höhenflug gestartet und haben drei Siege in Serie gefeiert: in Oberhaching und Erfurt sowie zuhause gegen Schlusslicht Würzburg.

Dabei profitierte das Ensemble um Trainer Markus Klusemann auch von den guten Vorstellungen des Distanzschützen Desmond Watson, den die Hessen im zurückliegenden Dezember nachverpflichtet haben. Neben dem US-Amerikaner zählen die Flügelspieler Ivan Crnjac und Leif Zentgraf sowie Point Guard Jamie Edoka zu den Leistungsträgern der Frankfurter. Das Gesetz der Serie spricht für die Gastgeber. Seit 2022 ist den Ahorn Camp Baskets gegen die Hessen kein Punktspielerfolg mehr gelungen. Auch im Hinspiel der aktuellen Saison hatten die Domstädter in der heimischen Nordhalle mit 69:84 (32:49) das Nachsehen. Damals trumpften in Reihen der Gäste auch Dusan Nikolic und Lukas Smazak auf. Speyers Chefcoach Mbassa kommentiert die Negativbilanz mit den Worten „neues Jahr, neues Glück“.

 

14.03.2026 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. Porsche BBA Ludwigsburg 

Nach fast drei Wochen Pause greifen die Fellbach Flashers wieder in das Geschehen der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd ein. Die Fellbacher empfangen die BBA Ludwigsburg zum direkten Duell um Tabellenplatz drei. Eine so lange Spielpause sind die Spieler von Head Coach Kris Borisov sonst nur aus der Offseason gewohnt. Durch den regulären FIBA-Break sowie das spielfreie Wochenende – bedingt durch die ungerade Anzahl von 13 Teams in der Liga – stehen die Flashers nun erstmals seit dem 21. Februar wieder auf dem Parkett. Mit der BBA Ludwigsburg wartet dabei eine anspruchsvolle Aufgabe.

Das Nachwuchsteam präsentiert sich in dieser Saison deutlich stabiler als in den vergangenen Jahren. Viele Talente wie Marko Mašić oder Julius Baumer konnten gehalten werden und haben in ihrer Entwicklung einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Mit elf Siegen aus 21 Spielen stehen die jungen Ludwigsburger aktuell auf Tabellenplatz vier – direkt hinter den Flashers. Die Fellbacher wiederum konnten ihren dritten Platz zuletzt „auf der Couch“ verteidigen. Dank der Ergebnisse der Konkurrenz stehen sie mit zwölf Siegen aus 21 Spielen weiterhin in der oberen Tabellenhälfte.

Nun gilt es, diese Position zu behaupten und sich möglichst das Heimrecht für die Playoffs zu sichern. Die lange Pause könnte dabei Fluch und Segen zugleich sein. Einerseits hatten angeschlagene Spieler ausreichend Zeit zur Regeneration und konnten an Details in ihrem Spiel arbeiten. Andererseits gilt es nun, schnell wieder in den Wettkampf-Rhythmus zu finden. Auch Head Coach Kris Borisov nutzte die spielfreie Zeit, um sich weiterzubilden. Der Trainer erhielt die Gelegenheit, bei den Dallas Mavericks in der NBA zu hospitieren – eine besondere Erfahrung und große Anerkennung seiner Arbeit in den vergangenen Jahren. Die Eindrücke aus der NBA sollen nicht nur Borisov persönlich weiterbringen, sondern auch neue Impulse für die Weiterentwicklung der Flashers liefern.

 

14.03.2026 19:30 Uhr TV Langen vs. BG Hessing Leitershofen 

Der TV Langen will auch im Heimspiel am kommenden Samstag gegen die BG Hessing Leitershofen an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. „Für uns geht es nach wie vor um jeden Sieg. Wir wollen die Saison bestmöglich abschließen“, betont Headcoach Tobias Jahn. Im Hinspiel präsentierten sich die Langener mit viel Selbstvertrauen und überzeugten beim 92:76-Auswärtssieg in Leitershofen. Grundlage für den Erfolg war eine geschlossene Teamleistung, bei der gleich fünf Spieler zweistellig punkteten. Die Aufgabe könnte diesmal jedoch schwieriger werden.

Center Jacob Washington hat vorzeitig um die Auflösung seines Vertrags gebeten und steht dem Team damit nicht mehr zur Verfügung. Dadurch fehlt auf den großen Positionen ein wichtiger Stammspieler. Leitershofen könnte versuchen, diesen Vorteil zu nutzen und vermehrt das Spiel unter dem Korb zu suchen – etwa über den 2,11 Meter großen Clint Hamann oder Center Tom-Niclas Alte. Gleichzeitig gilt es für die Giraffen, die starken Guards Brian Dawson, der im Hinspiel 25 Punkte erzielte, und Zion Richardson zu kontrollieren. „Wir haben uns für das Wochenende einen klaren Gameplan erarbeitet, der auf die veränderten Bedingungen in unserem Kader eingeht. Wir wollen zu Hause gewinnen und unseren Fans ein tolles Basketballspiel zeigen“, sagt Jahn abschließend.

15.03.2026 16:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. CATL Basketball Löwen 

Nach dem Befreiungsschlag und wichtigen Derbysieg gegen den FC Bayern Basketball steht das nächste Endspiel im Kampf um den Einzug in die Meisterschaftsrunde für die Oberhachinger Basketball an. Die Mannen um Kapitän Peter Zeis empfangen die Basketball Löwen aus Erfurt. Die Gäste aus Thüringen , die deutlich stärker sind als Ihre aktuelle Bilanz, blieben diese Spielzeit etwas unter den Erwartungen. Angeführt von Fachmann Florian Gut, der sowohl Geschäftsführer als auch Trainer der Löwen ist, hat Erfurt sehr große Ambitionen für die Zukunft.

Diese Spielzeit wurde jedoch nicht so viel in den Spieleretat investiert sondern in die Infrastruktur. Unter anderem wurde der Bau einer bundesligatauglichen Trainingsarena finanziert. Nichtsdestotrotz schaffte Löwendompteur Gut nach schwacher Hinrunde im zweiten Teil der Saison souverän den Klassenerhalt. Neben Toptalent Musa, der einige Collegeangebote vorliegen hat, und Topcenterduo Kandem/Albrecht war vor allem der nachverpflichte Ivan Kucan ein wichtiger Garant für die starke Rückrunde. Der Erstligaerfahrene Kroate spielte zuletzt in Italien und ist ein brandgefährlicher Shooter. Bis die beiden verletzten NBBL Spieler Hein und Galusic kann das Trainerduo Block/Matic diesmal personell aus dem vollen schöpfen.

 

15.03.2026 16:00 Uhr BBC Coburg vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 

BBC Coburg trifft auf die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie. Den vierten Sieg in Serie peilt der BBC Coburg am kommenden Sonntagnachmittag gegen den unterfränkischen Rivalen aus Würzburg an. Mit denen von BBL-Legende Alex King betreuten Baskets empfangen Dylan Fasoyiro und Co. den Tabellenletzten der ProB Süd. Dennoch sollten gerade die Vestestädter den Würzburger Nachwuchs keineswegs auf die leichte Schulter nehmen. Nachdem der BBC bereits vor einigen Wochen die Playoff-Qualifikation unter Dach und Fach bringen konnte, steht seit dem souveränen 85:76-Auswärtserfolg bei den Kangaroos aus Leitershofen vom vergangenen Samstag auch fest, dass die Mannschaft von Patrick Seidel im Genuss des Heimvorteils in der ersten Playoff-Runde kommt. Ein Platz in den Top 4 ist den Coburgern somit nicht mehr zu nehmen. Mit einem weiteren Sieg aus den verbleibenden drei Partien würde sich der BBC darüber hinaus Rang zwei sichern und hätte folglich auch in einem theoretischen Viertelfinale das Heimrecht auf seiner Seite.

Um doch noch von Tabellenplatz eins in die Playoffs zu gehen, müssten sich die Ulmer mindestens zwei Ausrutscher leisten, während die Vestestädter sich quasi keinen Fehltritt mehr erlauben dürften. Von der Coburger Ausgangslage vor den letzten drei regulären Saisonspielen können die Würzburger in dieser Spielzeit jedoch nur träumen. Nach Platz fünf in der Vorsaison und dem Erreichen der Endrunde steuert der Nachwuchs des Bundesligisten in dieser Saison dem sportlichen Abstieg entgegen. Nur einen Sieg aus acht Spielen konnte das Tabellenschlusslicht im Kalenderjahr 2026 feiern und ist seit nunmehr vier Partien ohne Erfolgserlebnis.

Das hat zur Folge, dass die Mainfranken drei Siege aus den letzten drei Spielen benötigen, um den Gang in die Regionalliga zu verhindern. Zugleich darf der Tabellenvorletzte aus Erfurt keine weitere Begegnung für sich entscheiden. Ein weiteres Problem der Mannschaft von Alex King: Mit Coburg, Ulm und Fellbach warten die Top 3 der ProB Süd in den verbleibenden drei Spielen noch auf die Baskets Akademie. Dabei müssen die Würzburger zweimal auswärts ran. Allerdings gingen die Unterfranken nur ein einziges Mal in dieser Saison in der Fremde als Sieger vom Parkett.

93 Punkte kassierte Würzburg dazu seit dem Jahreswechsel im Schnitt – die meisten aller Teams. Genauso viele erzielte der BBC auch beim 93:97 im Hinspiel vergangenen Dezember, nur reichte die Punkteausbeute den Vestestädtern nicht, um den Sieg mit nach Hause zu nehmen. Denn mit David Pisic, der pro Partie etwas mehr als elf Punkte auflegt, hatten die Würzburger an diesem Tag den Matchwinner in ihren Reihen. Satte 42 Zähler schenkte der 22-jährige dem BBC ein. Zudem traf der Flügel neun seiner 13 Würfe von Downtown. Damit die Coburger nicht noch einmal Gast einer Pisic-Party werden und die eigene Siegesserie weitergehen kann, muss vor allem der Fokus dieses Mal stimmen, wie Youngster Felix Egger meint: „Auch wenn wir bereits sicher für die Playoffs qualifiziert sind, wollen wir uns natürlich jetzt in den letzten drei Spielen auch die bestmögliche Ausgangssituation erarbeiten. Dafür möchten wir vor allem im kommenden Derby gegen Würzburg unsere Siegesserie weiter fortsetzen, um noch weiter an Selbstvertrauen zu gewinnen. Nach der knappen Niederlage im Hinspiel haben wir auch noch etwas gut zu machen, weshalb wir umso fokussierter und motivierter ins Spiel gehen werden.“

 

15.03.2026 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. Dresden Titans 

Die Dresden Titans treten auswärts gegen die Orange Academy an. Nach dem wichtigen Erfolg gegen Ludwigsburg am vergangenen Sonntag, wollen die Elbriesen gegen den Tabellenführer Ulm den Sprung auf die Play-Off Plätze weiter im Auge behalten. Darin sind die Dresdner erprobt, denn schon im ersten Duell Mitte November, konnte das Team um Headcoach Valentino Lott, die Partie für sich entscheiden. Mit zuletzt sechs Siegen in Serie, steht die renommierte Talenteschmiede der Ulmer kurz davor, Hauptrunden-Meister der ProB Süd zu werden.

Die Orange Academy sichert sich immer wieder internationale Toptalente, die sich auch dank großer Verantwortung im ProB-Team zu NBA Spielern entwickeln. Ein Spieler dieses Formats könnte der erst 18-jährige Franzose Meissa Faye sein, der dank seiner offensiven Vielseitigkeit und Athletik mit 16,7 PPG (2,4 3PM) die Führung in der Offense übernimmt. Guard Teo Milicic, der auch bereits mehrfach im Ulmer BBL-Team eingesetzt wurde, steht zuletzt wieder häufiger für die Zweitvertretung auf dem Parkett. Mit durchschnittlich 11,8 PPG und 3,9 APG lenkt er dabei das Offensivspiel der Schwaben. Neben ihnen übernehmen vor allem Joel Cwik, Namori Omog, Marko Dordevic und Endurance Aiyamenkhue Verantwortung im Angriff. Letzterer sorgt auf der anderen Seite des Parketts durch seine Größe von 2,09 Meter für eine gefürchtete Präsenz, hält mit 1,7 Blocks pro Partie den Bestwert der Staffel inne und hat einen wesentlichen Anteil daran, dass sein Team einer der besten Verteidigungen stellt.

So forsch sich die Mannschaft von Florian Flabb im Zweipunktbereich beweist, sind sie mit lediglich einer Dreierquote von 28,4 Prozent, überraschend der schwächste Club aus der Distanz. Ein Faktor, der den ambitionierten Nachwuchsspielern auch schon im Hinspiel das Genick gebrochen hat. In der unerwartet hohen Niederlage fehlten aber beide Topspieler Faye und Milicic. Mit ihnen dürfte die Orange Academy vor heimischer Kulisse ambitioniert sein, sich für die Pleite zu revanchieren und den nächsten Schritt Richtung Hauptrunden-Meisterschaftstitel zu machen.

Die Elbriesen wahren mit einem zuletzt hohen Heimsieg gegen Ludwigsburg weiter die Play-Off Chancen. Trotz des deutlichen Ergebnisses räumte Trainer Valentino Lott ein, dass die Mannschaft über die gesamte Spielzeit hinweg nicht immer die nötige Konzentration zeigte, die in der anstehenden Partie gegen die schwäbische Spitzenmannschaft besonders gefragt sei. Gerade Simeon Dimitrov wird in seiner alten Wirkungsstätte seine Teamkollegen motivieren, im Play Off Kampf den nächsten Sieg einzufahren. Titans Headcoach Valentino Lott im Hinblick auf das schwierige Auswärtsspiel: „Die Ulmer haben in den letzten Wochen wieder Momentum aufgenommen und stehen derzeit verdient an der Tabellenspitze. Auch wir konnten aus den vergangenen Spielen wichtige Punkte mitnehmen und wollen daran am Sonntag anknüpfen. Für beide Teams steht noch einiges auf dem Spiel. Die Messe ist also noch längst nicht gelesen. Ulm möchte den hauchdünnen Vorsprung auf Coburg verteidigen, während wir den Sprung unter die ersten acht Plätze schaffen wollen.“

Nachberichte ProB Süd 23. Spieltag

05.03.2026 20:00 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. TV Langen 92:104

Mit einem Auswärtssieg in Würzburg hat der TV Langen den Klassenerhalt in der ProB Süd gesichert. Gegen die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie blieb die Partie lange eng, am Ende setzten sich die Gäste jedoch mit 104:92 durch. Gleichzeitig knackten die Giraffen erstmals in dieser Saison die 100-Punkte-Marke. Nach einer zunächst punktearmen Anfangsphase nahm das Spiel im ersten Viertel schnell an Tempo auf. Die Langener drehten innerhalb kurzer Zeit einen 6:11-Rückstand in eine 13:11-Führung und entschieden den ersten Abschnitt schließlich mit 23:18 für sich.

Offensiv überzeugte das Team mit einer Mischung aus erfolgreichen Distanzwürfen und schnellen Abschlüssen in Korbnähe. Auch Würzburg kam besonders in der ersten Halbzeit immer wieder zu guten Aktionen. Vor allem Topscorer Christoph Philipps sowie die Guards David Pisic und Jervis Scheffs stellten die Defensive der Gäste vor Probleme. Das zweite Viertel verlief ausgeglichener, sodass beide Mannschaften beim Stand von 51:45 für Langen in die Halbzeit gingen.

„Wir haben vieles umgesetzt, was wir uns in den letzten Wochen erarbeitet haben. Heute hat es endlich mal alles zusammengepasst: Offene Dreier sind gefallen, wir haben uns Räume zum Korb erarbeitet und gepunktet“, sagte Headcoach Tobias Jahn. Im dritten Viertel legten die Langener schließlich den Grundstein für den Erfolg. Offensiv blieb das Team treffsicher und fand gleichzeitig bessere Lösungen in der Verteidigung. In der 28. Minute erspielten sich die Gäste erstmals eine zweistellige Führung – und diese sollte bis zum Ende Bestand haben. Auch wenn das Schlussviertel wieder ausgeglichener verlief, behielten die Giraffen die Kontrolle über die Partie und brachten den Vorsprung sicher ins Ziel.

Mit dem 104:92-Erfolg feierte das Team schließlich den Klassenerhalt. „Heute waren wir 40 Minuten sehr konstant am Ball. Zwar hat Würzburg immer mal wieder einen Lauf gestartet, aber wir konnten schnell reagieren und hatten stets eine passende Antwort. Die Stimmung im Team ist sehr gut. Ich glaube, einigen ist ein Stein vom Herzen gefallen. Mit der heutigen Leistung haben wir aber auch gezeigt, dass wir in diese Liga gehören“, sagte Jahn abschließend.

 

07.03.2026 16:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. TSV Oberhaching Tropics 82:77

Die Tropics Oberhaching haben das Münchner Derby gegen den FC Bayern Basketball II mit 82:77 (42:44) gewonnen und damit einen wichtigen Sieg im Kampf um die Playoff-Plätze eingefahren. Die Gäste starteten gut in die Partie und fanden schnell ihren Rhythmus. Oberhaching versuchte mit verschiedenen Verteidigungsvarianten, den Spielfluss der jungen Bayern zu stören. Dennoch entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Begegnung, in der die Gastgeber vor allem durch sichere Würfe aus der Distanz immer wieder Antworten fanden. Zur Halbzeit lagen die Tropics knapp mit 42:44 zurück.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Bayern zunächst den besseren Start und setzten sich zwischenzeitlich auf 58:49 ab. Doch Oberhaching zeigte großen Kampfgeist und startete einen entscheidenden Lauf. Mit aggressiver Verteidigung und besserer Ballbewegung drehten die Gäste die Partie und erspielten sich eine komfortable Führung. Besonders defensiv präsentierten sich die Tropics nun deutlich stabiler und ließen den Bayern kaum noch gute Abschlüsse zu. Gleichzeitig traf Oberhaching wichtige Würfe von außen und setzte sich im weiteren Verlauf auf 72:60 ab.

Im Schlussabschnitt verwalteten die Gäste ihren Vorsprung souverän und brachten den Derbysieg schließlich über die Zeit. Trainer Mario Matic zeigte sich nach der Partie zufrieden: „Kompliment an mein Team. Wir standen extrem unter Druck und wussten, dass wir gewinnen müssen um weiterhin auf die Playoffs zu hoffen. Wir haben großen Charakter gezeigt und einen bedindungslosen Kampf abgeliefert. Ab Mitte des dritten Viertels haben wir hinten Beton angerührt und so gut verteidigt wie noch nie in dieser Saison. Die Bayern haben eine hochtalentierte Truppe, von deren Spielern sicherlich viele noch in der BBL und Euroleague spielen werden.“ Bester Werfer der Tropics war Fynn Fischer mit 19 Punkten. Nedzad Muratovic steuerte 15 Zähler bei, während Peter Zeis und Jonathan Zeisberger jeweils 14 Punkte zum Derbyerfolg beitrugen.

07.03.2026 18:30 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. SKYLINERS Juniors 

Bericht folgt in Kürze!

07.03.2026 18:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. OrangeAcademy 69:78

Die Ahorn Camp Baskets haben gegen Spitzenreiter OrangeAcademy Ulm mit 69:78 (31:40) verloren und damit eine Überraschung verpasst. Vor rund 500 Zuschauern in der Nordhalle hielten die Gastgeber die Partie lange offen. Die Ulmer übernahmen zwar bereits ab dem Ende des ersten Viertels die Führung, konnten sich jedoch nie entscheidend absetzen. Zu Beginn des Schlussabschnitts verkürzten die Speyerer noch einmal auf 59:61 und hielten damit die Hoffnung auf eine Wende am Leben.

In der entscheidenden Phase verhinderten jedoch mehrere Ballverluste sowie eine zu geringe Trefferquote aus der Distanz eine Aufholjagd der Gastgeber. So setzte sich die OrangeAcademy am Ende mit 78:69 durch. Ahorn-Camp-Coach Carl Mbassa sagte nach der Partie: „Wir haben eine anständige Vorstellung gezeigt.“ Gleichzeitig merkte er an: „Das Spiel hätte kippen können, wenn wir unsere offenen Dreier-Würfe getroffen hätten.“ Bester Werfer der Speyerer war Dennis Diala mit 17 Punkten. Christoph Rupp überzeugte zudem mit zwölf Rebounds. Bei den Gästen aus Ulm ragten Meissa Faye (24 Punkte), Joel Cwik (16 Punkte) sowie Endurance Aiyamenkhue mit 16 Rebounds heraus.
07.03.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. BBC Coburg 76:85

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat im Kampf um die Playoff-Plätze einen Rückschlag hinnehmen müssen. Die Kangaroos unterlagen dem BBC Coburg vor 923 Zuschauern in der Stadtberger Sporthalle mit 76:85 (38:33). Die Partie begann intensiv und umkämpft. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, wobei zunächst die beiden Namensvetter Dawson das Spiel prägten. Coburg startete etwas besser, doch Brian Dawson brachte die Gastgeber mit fünf schnellen Punkten wieder heran.

Im weiteren Verlauf übernahmen die Kangaroos zunehmend die Kontrolle und erspielten sich eine kleine Führung, die sie bis zur Halbzeit verteidigen konnten. Dabei profitierte Leitershofen auch davon, dass Coburg in der ersten Hälfte keinen einzigen Dreipunktewurf verwandelte. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild jedoch. Coburg fand nun deutlich besser in den Rhythmus, vor allem Kapitän Nico Wenzel traf mehrfach von der Dreierlinie und brachte die Gäste zurück ins Spiel.

Zwar ging die BG zwischenzeitlich noch einmal knapp in Führung, doch eine längere Unterbrechung nach einer strittigen Szene brachte einen Bruch ins Spiel der Gastgeber. Coburg nutzte diese Phase konsequent aus und startete einen entscheidenden Lauf. Die Kangaroos verloren zunehmend den Zugriff auf das Spiel, leisteten sich zu viele Ballverluste und hatten Schwierigkeiten beim Rebounding. Die Gäste spielten ihre Angriffe ruhig zu Ende und bauten ihren Vorsprung im Schlussviertel weiter aus.

Am Ende setzte sich Coburg verdient mit 85:76 durch und untermauerte damit seine Ambitionen im Aufstiegsrennen. BG-Cheftrainer Emanuel Richter sagte nach dem Spiel: „Glückwunsch an Coburg zum Sieg. Sie haben besonders in der zweiten Halbzeit sehr solide gespielt und sich den Erfolg verdient. Wir hatten heute zwei entscheidende Faktoren zu verzeichnen: das verlorene Rebound-Duell und zu viele Ballverluste.“ Topscorer der Kangaroos war Brian Dawson mit 16 Punkten, gefolgt von Ferenc Gille mit 15 Zählern. Für Coburg überzeugte Darius Dawson mit 23 Punkten.

Die Dresden Titans haben einen souveränen Heimsieg gefeiert. Vor 1.480 Zuschauern in der Margon Arena setzten sich die Elbriesen mit 92:72 (40:30) gegen die Porsche BBA Ludwigsburg durch. Die Gastgeber erwischten einen starken Start in die Partie. Vor allem Wisdom Uboh sorgte mit zwei frühen Dreiern für die ersten Akzente und brachte Dresden schnell in Führung. Die Titans spielten mit viel Energie und setzten sich im ersten Viertel bereits deutlicher ab.

Auch im zweiten Abschnitt kontrollierten die Dresdner das Spielgeschehen. Während Ludwigsburg offensiv immer wieder Schwierigkeiten hatte, nutzten die Titans ihre Chancen konsequent und bauten ihren Vorsprung weiter aus. Zur Halbzeit lagen die Hausherren mit 40:30 vorne. Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste noch einmal zurück ins Spiel zu finden. Zwar konnte Ludwigsburg den Rückstand zeitweise verkürzen, doch Dresden behielt die Kontrolle und ließ sich nicht aus dem Rhythmus bringen.

Im Schlussviertel machten die Titans schließlich alles klar. Mit sicherem Offensivspiel und einer geschlossenen Teamleistung setzten sie sich endgültig ab und brachten den Heimsieg souverän über die Zeit. Topscorer der Dresdner war Duje Putnik mit 19 Punkten. Simeon Dimitrov steuerte 17 Zähler bei, während Wisdom Uboh mit 14 Punkten und fünf Assists ebenfalls überzeugte.

Titans-Headcoach Valentino Lott zeigte sich nach der Partie zufrieden: „Nach einer etwas holprigen Trainingswoche war es nicht leicht, über 40 Minuten den Fokus zu halten. Unterm Strich haben wir aber die richtige Reaktion gezeigt und noch einmal alles in die Waagschale geworfen, was wir hatten. Am Ende hat heute vor allem unser Kollektiv das Spiel gewonnen, da jeder seinen Teil dazu beigetragen hat, dieses für uns so wichtige Spiel zu holen.“

 

Vorberichte ProB Süd 23. Spieltag

Alle Spiele der ProB sind LIVE und KOSTENLOS bei Sporteurope.TV zu sehen!

Am 25. und 26. Spieltag der ProA sowie am 23. Spieltag der ProB steht alles im Zeichen des ligaweiten Mädchenspieltags. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für mehr Sichtbarkeit und Unterstützung von Mädchen und Frauen im Basketball.
Frauen aus der Liga sind im offiziellen Trailer zu sehen, Mädchen laufen als Einlaufkinder aufs Feld und viele Standorte organisieren eigene Aktionen und Camps rund um den Spieltag.

Und on top: Nur an diesen Spieltagen gibt es 10 % Rabatt auf Tickets für den FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin.
Den Ticketlink findet ihr ab dem 06.03. in unserer Bio & jeweils im Livestream.

Lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen setzen.

 

05.03.2026 20:00 Uhr VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. TV Langen 

Nach zwei spielfreien Wochen steht eine richtungsweisende Woche für den TV Langen an. Nachdem die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie die letzten beiden Spiele verloren hat, könnten die Giraffen mit einem Sieg am Donnerstag vorzeitig den Klassenerhalt sichern. Entsprechend motiviert geht die Mannschaft von Headcoach Tobias Jahn in die Partie.

Ein klarer Selbstläufer wird es gegen Würzburg indessen nicht. Marko Petric (durchschnittlich 14,3 PPG), Jervis Scheffs (13,7 PPG), Lukas Roth (13,6 PPG), David Gerhard (11,5 PPG), David Pisic (11,2 PPG) – die Liste der talentierten und punktgefährlichen Spieler ist lang. Am Ende fehlte es Würzburg bislang ein wenig an einer konstanten Leistung, ihre Siege gegen Oberhaching, Leitershofen oder auch der Achtungserfolg gegen Coburg im Dezember zeigen jedoch, dass man die Baskets auf keinen Fall unterschätzen darf.

An das Hinspiel im November erinnern sich die Fans des TV Langen sicherlich gern. Das Team rief beim 89:69-Heimsieg nicht nur eine dominante Leistung ab, sondern leitete auch eine Trendwende ein, die letztlich zu vier Siegen in Folgen führte. Auch das Rückspiel wollen die Südhessen nun unbedingt gewinnen: „Wenn wir das schaffen, sind wir durch und haben offiziell nichts mehr mit dem Abstieg zu tun. Das gibt uns die Möglichkeit, die letzten drei Spiele entspannter anzugehen“, betont Jahn.

Die vergangenen beiden Wochen haben die Giraffen zur Regeneration, aber auch für ein intensives Training genutzt. „Wir haben uns weiter vorbereitet, uns voll auf uns konzentriert und an uns gearbeitet. Wir hatten die Möglichkeit, stärker auf kleinere Details einzugehen, da wir nicht von Woche zu Woche denken mussten. Wir sind gut eingestellt auf das Spiel“, sagt der Langener Trainer.

 

07.03.2026 16:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. TSV Oberhaching Tropics 

Die Ausgangslage gegen den Nachbarn ist klar. Siegen oder Fliegen. Bei einem Sieg hätten die Oberhachinger Basketball noch beste Chancen im Kampf um die Playoff-Teilnahme. Bei einer Niederlage hätte man nur noch theoretische Chancen.

Der FC Bayern Basketball II hat einen mit deutschen und europäischen Toptalenten gespickten Kader mit sehr viel Tiefe auf allen Positionen. Auf der Trainerbank gab es im Laufe einen Wechsel an der Kommandobrücke. Emir „Muki“ Mutapcic rückte nach der Verpflichtung von Svetislav Pesic in der Trainerstab der ersten Mannschaft. Auch Dank Mutapcic, der ein absoluter Fachmann ist, konnten die Bayern Profis einen beachtlichen Lauf in der Euroleague starten. Die Bundesligareserve wird vom seitdem vom Italiener Luca Palombo betreut. Der 34-Jahre Sizilianer, der zuvor die JBBL des deutschen Meisters trainiert hat, brachte viele eigene Ideen und moderne Struktur ins Spiel.

Mario Matic: „Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge sind wir am Samstag als Mannschaft gefordert. Die Bayern spielen eine tolle Saison und haben viele Spieler in Ihren Reihen, die eine große Zukunft vor sich haben. Wir müssen all unsere Erfahrung in die Waagschale werfen und über den Kampf ins Spiel finden. Es ist sicherlich auch ein Vorteil, dass es für beide Teams im Endeffekt ein Auswärtsspiel ist.“

 

07.03.2026 18:30 Uhr CATL Basketball Löwen vs. SKYLINERS Juniors 

Bericht folgt in Kürze!

 

07.03.2026 19:30 Uhr Ahorn Camp Baskets vs. OrangeAcademy 

Bei der ersten Begegnung mit den Ahorn Camp Baskets in eigener Halle mussten sich die jungen Ulmer mit 64:74 geschlagen geben. Nun bietet sich auswärts die Gelegenheit zur Revanche – und damit die Chance, die starke Form der vergangenen Wochen zu untermauern. Die OrangeAcademy reist mit reichlich Selbstvertrauen an: Fünf Siege in Folge stehen zu Buche, insgesamt weisen sie eine beeindruckende Bilanz von 15:5-Siegen auf.

„Mit Speyer treffen wir auf einen Gegner, der uns im Hinspiel geschlagen hat – genauso wie es zuvor gegen Oberhaching und im darauffolgenden Spiel gegen Dresden der Fall war. Unser Anspruch ist es in dieser Saison, jedes Team mindestens einmal zu schlagen. Dementsprechend gehen wir hochmotiviert in die Partie und hoffen, dieses Mal ein besseres Ergebnis zu erzielen als beim letzten Aufeinandertreffen“, betont Head Coach Florian Flabb vor Spielbeginn.

Die Ahorn Camp Baskets rangieren derzeit im Tabellenmittelfeld und bringen mit einer Bilanz von 11:10-Siegen 22 Punkte auf ihr Konto. Doch die jüngsten beiden Auswärtsauftritte verliefen nicht nach Plan – Speyer reist mit dem klaren Ziel an, wieder ein Ausrufezeichen zu setzen. Offensiv ruhen viele Hoffnungen auf den Schultern von Daryl Woodmore. Mit 12,2 Punkten pro Partie, starken 4,4 Assists und einer Effektivität von 14,9 ist er der Taktgeber und verlässliche Scorer seines Teams. Direkt dahinter lauert Noah Koch, der mit 11,4 Punkten im Schnitt ebenfalls jederzeit heißlaufen kann. Unter den Brettern sorgt David Aichele mit 6,3 Rebounds pro Spiel für Präsenz und zweite Chancen – ein Faktor, der in engen Partien den Unterschied machen kann.

 

07.03.2026 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. BBC Coburg 

Die Kangaroos empfangen den aktuellen Tabellenzweiten und Aufstiegsaspiranten BBC Coburg. Mit den Oberfranken wartet ein Team auf die BG, das höchsten Ansprüchen genügt. Cheftrainer Patrick Seidel (32) ist es gelungen, eine sehr schlagkräftige Mannschaft zu formen. Er verpflichtete mit Dylan Fasoyiro (23/191/19,3 PPG) aus Nigeria und dem US-Amerikaner Darius Dawson (24/198/18,0 PPG) zwei sehr starke Importspieler. Der dritte Top-Leistungsträger ist der PRO-A erfahrene Guard Nico Wenzl (24/185/11,2 PPG), seines Zeichens auch Kapitän der Nordbayern.

Mit Dreipunktespezialist Nico Höllerl (22/197) und Center Finn Döntgens (22/210) gehören zwei weitere Akteure auch dem Kader des BBL-Teams BMA 365 Bamberg Baskets an und spielen dort mit einer Doppellizenz. Ein klassisches Farmteam ist Coburg aber nicht, man fungiert offiziell beim fränkischen großen Bruder als Kooperationspartner. Mit Ole Theiss (23/208) dürfen die Kangaroos-Fans heute ein Wiedersehen feiern, der beliebte Center spielte zwei Jahre für Leitershofen und wechselte letzten Sommer dann nach Coburg.

BG-Cheftrainer Emanuel Richter erwartet am Samstagabend einen heißen Tanz: „Coburg steht absolut verdient auf dem zweiten Tabellenplatz. Sie spielen eine sehr konstante Saison und haben sich das über Monate hinweg hart erarbeitet. Das Hinspiel ist uns noch präsent, nicht nur sportlich, es war auch ein sehr emotionales Match, solche Momente vergisst man nicht. Coburg ist sicherlich der Favorit, aber wir spielen zu Hause mit unseren Fans im Rücken“, freut sich Richter auf die Partie.

Ähnlich wie in den letzten Spielen baut er auch auf die neu gewonnene Nervenstärke seines Teams, welches zuletzt aus sechs Spielen fünf Siege verbuchen konnte. Darunter aber eben auch viele sehr knappe Erfolge, die erst in den Schlussminuten zu Stande kamen. Noch einmal Richter: „Spiele auf diesem Niveau werden oft in Details entschieden. Im letzten Heimspiel gegen Speyer hatten wir bei den Freiwürfen erneut eine Differenz von 17 zu 32 Würfen. Solche Zahlen sind auffällig, wir hoffen, dass sich dieser Trend jetzt irgendwann einmal ändert“. Erfreulich war zuletzt auch, dass Ferenc Gille nach seiner verletzungsbedingten Rückkehr keine Anpassungsprobleme hatte und gegen Speyer sofort 15 Punkte in 18 Spielminuten verbuchen konnte.

 

08.03.2026 17:00 Uhr Dresden Titans vs. Porsche BBA Ludwigsburg 

Am Sonntag wartet mit der Basketball-Akademie Ludwigsburg ein extrem unangenehm zu bespielender Gegner auf die Elbriesen. Die Titans wollen sich gegen die, mit Nachwuchs-Hoffnungen gespickte Mannschaft für die deutliche Hinspiel-Niederlage revanchieren und mit einem Erfolg die Chancen auf die Play-Offs wahren

Kurz vor Ende der Hauptrunde rangieren die jungen Schwaben auf dem vierten Tabellenplatz und das ursprünglich ausgegebene Saisonziel des Klassenerhalts, konnte frühzeitig abgehakt werden. Statt Abstiegskampf heißt es nun Play-Off Jagd. Mit festem Blick auf die K.O.-Runde musste die Porsche Akademie zuletzt jedoch zwei Rückschläge hinnehmen. Gegen Coburg und den FC Bayern Basketball II setzte es Niederlagen, die zwar schmerzhaft, aber lehrreich waren.

Das Team von Riesen-Cheftrainer Kheeryoung Rhee definiert sich vor allem über seine bissige Ganzfeldverteidigung, die die Punkteausbeute der Gegner auf lediglich 73,2 PPG reduziert. Bereits im Hinspiel war diese Intensität deutlich zu spüren. Hinzu kommt der Staffelbestwert von 10,4 Steals pro Spiel. Die Fäden im Offensivspiel ziehen weiterhin die beiden Spielmacher Julis Baumer (13,2 P; 4,6 A) und Simon Feneberg (14,1 P; 4,6 A; 2,6 3 P). Unterstützt werden sie von einer Vielzahl hochveranlagter deutscher Talente, die mit enormer Energie von der Bank kommen und sowohl defensiv mit großer Einsatzbereitschaft als auch offensiv, gezielt Akzente setzen

Nach zuletzt knappen Niederlagen wollen die Elbriesen im engen Play-Off Rennen unbedingt den Anschluss wahren. Was beim kommenden Gegner zur Paradedisziplin zählt, bleibt bei den Dresdnern hingegen eine wiederkehrende Baustelle: die defensive Konstanz. Es wurde intensiv daran gearbeitet, die nötigen Grundlagen zu legen, um im Heimspiel die gefragte Stabilität in der Verteidigung über die volle Länge der Partie auf das Feld zu bringen.

„Ludwigsburg spielt die beste Defense der Liga und bringt viel Druck und Physis ins Spiel. Wir hatten zuletzt gerade damit Probleme, aber wenn wir unter die ersten 8 Teams kommen wollen, müssen wir dahingehend einen Schritt machen. Entscheidend wird sein, dass wir den Ball besser bewegen und uns von ihrem Druck nicht aus dem Rhythmus bringen lassen. Wenn wir physisch dagegenhalten und über 40 Minuten konzentriert bleiben, haben wir nochmal die Chance, den Kurs Richtung Play-Offs zu korrigieren“, analysiert Titans Headcoach Valentino Lott.

 

Nachberichte Nachholspiele ProB Süd 20. Spieltag

28.02.2026 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 93:68

Die Ahorn Camp Baskets sind in der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nach den Niederlagen in Erfurt und in Leitershofen bezwangen die Speyerer vor 500 Zuschauern in der heimischen Nordhalle das abstiegsgefährdete Team der Würzburger Basketball-Akademie mit 93:68 (53:36). Die Pfälzer untermauerten dabei auch ihre Ambitionen, ein weiteres Mal die Aufstiegsrunde zu erreichen.

„Wir haben mit der richtigen Einstellung die Partie begonnen und uns für die intensive Trainingswoche belohnt“, erklärte Ahorn-Camp-Coach Carl Mbassa. Er mahnte jedoch: „Wir dürfen nach dem deutlichen Erfolg aber nicht glauben, dass wir schon am Ziel seien.“ Auf dem Weg in die Playoffs muss sich seine Mannschaft in der Hauptrunde zu Hause noch gegen die Orange-Academy Ulm und Dresden Titans sowie bei den Frankfurt Skyliners II beweisen.

Gegen die Würzburger ließen die Speyerer zu keinem Zeitpunkt Zweifel an ihrem elften Saisonsieg aufkommen. Sie gingen früh in Führung und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Mbassas Auswahl überzeugte mit guten Wurfquoten aus dem Feld und entschied den Reboundvergleich mit 49:27 zu ihren Gunsten.

Überragender Akteur auf dem Feld war Speyers Mannschaftskapitän DJ Woodmore. Der 34-jährige Comboguard erzielte 20 Punkte, sechs davon dank Distanzwürfen. Er sicherte zudem acht Rebounds und demonstrierte bei sechs Assists sein Spielverständnis. Zweistellig trafen auch Woodmores Teamkollegen Leon Geißler (17), Dami Ade-Eri (15), Dennis Diala (10) und David Aichele (10). Beste Schützen der Würzburger waren Lukas Roth (18) und Marko Petric (16).

 

01.03.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. TSV Oberhaching Tropics 89:77

Die jungen Ulmer sichern sich einen Heimsieg gegen den TSV Oberhaching Tropics mit 89:77 und bauen damit ihre Erfolgserie weiter aus. Im zweiten Aufeinandertreffen sicherten sich die jungen Ulmer den Sieg und revanchierten sich damit für die Niederlage im ersten Duell.

Beide Mannschaften taten sich zu Beginn schwer, gute Würfe zu kreieren. Die Gäste aus Oberhaching setzten sich nach wenigen Minuten leicht ab. Joel Cwik verkürzte per Dreier, Teo Milicic stellte wenig später auf Ausgleich. Cwik brachte die jungen Ulmer anschließend erstmals in Führung, doch Oberhaching konterte zügig. Meissa Faye antwortete ebenfalls von jenseits der Dreierlinie und sicherte der OrangeAcademy die Führung nach dem ersten Viertel (21:16, Q1).

Im zweiten Viertel übernahm die OrangeAcademy zunehmend die Kontrolle und baute den Vorsprung weiter aus. Namori Omog stellte mit einem Dreier erstmals auf eine zweistellige Führung. Zwar fand Oberhaching zwischenzeitlich besser ins schnelle Spiel der jungen Ulmer, doch die Gastgeber blieben tonangebend und ließen bis zur Pause nichts mehr anbrennen (43:30, Q2).

Cwik eröffnete das dritte Viertel mit Treffern aus dem Zwei- und Dreipunktebereich und setzte damit direkt ein Ausrufezeichen. Die jungen Ulmer bauten ihre Führung früh auf 20 Zähler aus. Nach zwei Minuten hatte die OrangeAcademy bereits 12 Punkte erzielt, während Oberhaching lediglich auf zwei Zähler kam. Zwar konnte Oberhaching zum Ende des Abschnitts phasenweise besser dagegenhalten, doch Ulm verteidigte den Vorsprung souverän (73:51, Q3).

Auch im Schlussviertel behielt die OrangeAcademy Rhythmus und Tempo bei. Sie ließen Oberhaching nur wenig Raum für eine Aufholjagd und brachten den Vorsprung kontrolliert ins Ziel. Am Ende stand ein verdienter Heimsieg für die jungen Ulmer (89:77, Q4).

 

Vorberichte Nachholspiele ProB Süd 20. Spieltag

28.02.2026 19:30 Uhr Ahorn Camp Baskets vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

Die Ahorn Camp Baskets empfangen am Samstag, 28. Februar in der heimischen Nordhalle die Würzburger Basketball-Akademie, das Schlusslicht in der Südstaffel der Zweiten Basketball-Bundessliga ProB.

Ahorn-Camp-Coach Carl Mbassa konzentriert sich auf das Kräftemessen mit dem Farmteam des Würzburger Erstligisten. „Für die Mannschaft der Basketball-Akademie ist jede Partie ein Endspiel. Wir müssen uns auf einen großen Kampf einstellen“, betont der 47-Jährige und verweist auf Leistungsträger des Widersachers wie Marko Petric, David Gerhard oder Jervis Scheffs.

Zudem haben die Franken im Januar die Mannschaft mit drei Neuzugängen verstärkt, um
den drohenden Abstieg in die Regionalliga abzuwenden. Einen richtungsweisenden Charakter hat die Begegnung auch für Gastgeber Speyer.

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Erfurt und in Leitershofen sind Kapitän DJ Woodmore und Kollegen zum Erfolg verpflichtet, wenn sie ihr Saisonziel Aufstiegsrunde im Blick behalten wollen. Das Hinspiel haben die Pfälzer nicht zuletzt dank starker Leistungen von Oskar Humpert und David Aichele mit 85:67 (46:38) gewonnen.

 

01.03.2026 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. TSV Oberhaching Tropics

Am Sonntag möchte die OrangeAcademy gegen die Oberhaching Tropics auf dem MainCourt des OrangeCampus den nächsten Sieg einfahren. Die Partie wurde anlässlich des zuvor stattfindenden ANGE-Turniers auf diesen Termin verlegt.

Nach dem deutlichen Kantersieg über die CATL Basketballlöwen Erfurt durfte Cheftrainer Florian Flabb gemeinsam mit seiner Mannschaft die erste große Errungenschaft der Saison feiern: Die Playoff-Qualifikation ist den jungen Ulmern rechnerisch nicht mehr zu nehmen. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Es ist ein tolles Gefühl, bereits fünf Spieltage vor Hauptrundenende für die Playoffs qualifiziert zu sein. Das ändert allerdings nichts an unserer Herangehensweise. Wir denken von Spiel zu Spiel und priorisieren die nächste Aufgabe“, so Flabb.

Den nächsten Schritt kann die OrangeAcademy bereits am Sonntag im Nachholspiel gegen die Oberhaching Tropics machen. Nach dem Hinspiel sind die jungen Ulmer gewarnt – in Oberhaching setzte es die erste Saisonniederlage. „Es ist nie einfach, gegen die Tropics zu bestehen. Über Jahre hinweg halten sie ihren Kader zusammen und sind ein eingespieltes Team. Wir wollen nun zeigen, dass wir uns weiterentwickelt haben“, erklärt Flabb weiter.

Die Gäste aus Oberhaching haben die Endrunde ebenfalls fest im Blick. In der stark umkämpften BARMER ProB Süd ist vom dritten bis zum zehnten Tabellenplatz noch alles möglich. Aktuell rangieren die Tropics mit einer ausgeglichenen Bilanz von 10:10 Siegen auf Rang acht – dem letzten verfügbaren Playoffplatz. Zuletzt mussten sich die Schützlinge von Cheftrainer Mario Matic jedoch den direkten Konkurrenten aus Coburg und München geschlagen geben. Umso wichtiger wäre ein Erfolg im Nachholspiel.

Die tragende Säule der Oberbayern ist der erst 19-jährige Spielgestalter Jonathan Zeisberger. Mit starken 24,1 Punkten und 5,6 Assists pro Partie prägt er das Offensivspiel maßgeblich. Unterstützung erhält er vom erfahrenen Big Man Nedzad Muratovic. Der 30-jährige Bosnier kommt im Schnitt auf 18,9 Punkte und 8,8 Rebounds und verpasst damit nur knapp ein Double-Double im Schnitt.

 

Nachberichte ProB Süd 22. Spieltag

21.02.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. Dresden Titans 94:90

Nach einem Start nach Maß und mehreren starken Offensivphasen liefern sich die Dresden Titans mit den Flashers Fellbach ein intensives Duell auf Augenhöhe. Trotz großer Moral und spätem Anschluss müssen sich die Elbriesen am Ende knapp geschlagen geben.

Mit viel Energie und klarem Fokus erwischen die Titans einen Start nach Maß und setzen früh erste Akzente. Fellbachs Trainer reagiert jedoch schnell, nimmt Anpassungen vor und bringt sein Team zurück auf Spur. Während Dresden das offensive Volumen zunächst aufrechterhält, zeigen sich in der Defensive zunehmend Schwächen. Wisdom explodiert zum Schluss des ersten Viertels mit acht Punkten in Folge und führt die Titans zu einer 30:20-Führung.

Auch nach der Pause bleibt Uboh weiterhin heiß, doch nun fangen auch die Gastgeber Feuer. Fellbach lässt sich defensiv kaum stoppen und gibt zunehmend den Ton an. Der offensive Rhythmus der Dresdner geht verloren, dennoch schenkt Kevin Kollmar seinem Team kurz vor der Pause mit einem wichtigen Dreier neue Kraft und stellt auf 52:52.

Der zweite Durchgang beginnt ausgeglichen, doch das Dresdner Angriffsspiel bleibt zerfahren. Ballverluste und Fehlwürfe häufen sich, während die Flashers ihre Würfe sicher treffen. Ein Wechsel in die Zonenverteidigung zeigt Wirkung, dennoch tun sich die Elbriesen weiterhin schwer und müssen einen 72:67-Rückstand hinnehmen.

Zum Start des spielentscheidenden Viertels übernimmt der gegnerische Nik Philip Schlipf Verantwortung, wird seiner Führungsrolle gerecht und trifft schwierige Distanzwürfe. Zwar stellt Kevin Kollmar mit einem weiteren Dreier nochmals den Anschluss her, doch den entscheidenden Coup schaffen die Dresdner nicht mehr. Am Ende verlieren die Titans knapp mit 90:94.

Dresden Titans Headcoach Valentino Lott: „Wir konnten leider defensiv nur phasenweise Impulse setzen und haben Fellbach viele einfache Lay-Ups in unserer Zone gegeben. Zwar haben wir den Ball offensiv bewegt, waren aber nicht in allen Situationen konsequent genug, sie zu attackieren. Wir haben jetzt Zeit über die FIBA-Pause, das Spiel zu verdauen und unsere Schlüsse zu ziehen, um gegen Ludwigsburg defensiv ein anderes Gesicht zu zeigen.“

 

21.02.2026 18:00 Uhr // OrangeAcademy vs. CATL Basktball Löwen 102:53

Die OrangeAcademy hat am Sonntagnachmittag einen dominanten Sieg gegen die CATL Basketball Löwen Erfurt errungen und sich mit 102:53 klar durchgesetzt. Die jungen Uuulmer präsentierten sich von Anfang an konzentriert und überzeugten als Team. Sie übten früh in der Partie viel Druck auf den Gegner aus und setzten sich dementsprechend schnell entscheidend ab.

Die Partie begann aus Sicht der Academy etwas holprig, als der Gastgeber aus Erfurt zunächst mit einem 7:0-Lauf vorlegte. Davon ließen sich die jungen Ulmer jedoch nicht beirren. Durch eine stark agierende Defensive fanden sie schnell wieder ihren Rhythmus. Die Mannschaft um Headcoach Florian Flabb zeigte sich kämpferisch und kontrollierte im Anschluss das Spielgeschehen.

Vor allem durch ein schnelles Umschalten und kluges Zusammenspiel konnten zahlreiche Fastbreak-Punkte erzielt und ein großer Vorsprung herausgespielt werden. In der ersten Halbzeit zogen die Ulmer frühzeitig davon und führten zur Pause bereits mit 55:23.

Auch im dritten Viertel setzten sie ihre Leistung fort und bauten den Vorsprung weiter aus. Immer wieder fanden sie freie Würfe, besonders von jenseits der Dreipunktelinie, und zeigten sich auch am offensiven Brett mit vielen Rebounds präsent. So stand es nach dem dritten Abschnitt bereits 80:35 – ein Statement der jungen Ulmer Talente.

Zu Beginn des vierten Viertels gelang es Erfurt zwar noch einmal, durch einige Steals schnelle Punkte zu erzielen, doch die OrangeAcademy hielt dem Druck stand. Die Intensität im Spiel der Ulmer blieb hoch, und die Defensive zeigte erneut ihre Stärke, sodass die Gäste trotz besserer Erfurter Offensive weiterhin klar dominierten. Am Ende sicherte sich die OrangeAcademy einen deutlichen 102:53-Erfolg.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 94:76

In einer wichtigen Partie empfingen die SKYLINERS Juniors die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie im BCM. Die SKYLINERS Juniors feierten einen wichtigen 94:76-Heimerfolg gegen die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie und arbeiten sich damit in der ProB Süd weiter nach vorne.

Die Gäste erwischten den deutlich besseren Start und führten nach wenigen Minuten mit 14:5. Frankfurt tat sich zunächst schwer, fand dann aber zunehmend Zugriff auf das Spiel. Bis zum Ende des ersten Viertels kämpften sich die Juniors zurück – nach zehn Minuten stand es 23:22 für Würzburg.

Im zweiten Viertel präsentierten sich die Frankfurter deutlich wacher und strukturierter. Vor allem Jamie Edoka und Desmond Watson übernahmen offensiv Verantwortung und trieben ihr Team an. Schritt für Schritt erspielten sich die Juniors eine Führung und gingen mit 44:41 in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Team von Markus Klusemann das etwas wachere Team. Ein wichtiger Dreier von Ivan Crnjac brachte Frankfurt erstmals zweistellig in Front (59:49). Vor dem Schlussabschnitt führten die Juniors mit 63:56. Oftmals war es wieder die hohe defensive Intensität, die den Würzburgern das Leben schwer machte.

Zu Beginn des letzten Viertels waren es erneut Watson (26 Punkte) und Edoka (27 Punkte), die Verantwortung übernahmen und wichtige Treffer erzielten. Mit hoher Intensität und klarem Fokus bauten die Juniors ihren Vorsprung weiter aus und ließen in der Schlussphase nichts mehr anbrennen. Am Ende stand ein verdienter 94:76-Erfolg auf der Anzeigetafel. Mit diesem wichtigen Sieg verbessern sich die SKYLINERS Juniors auf den neunten Tabellenplatz der ProB Süd und bleiben damit weiterhin in Schlagdistanz zu den Playoff-Plätzen.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // BBC Coburg vs. TSV Oberhaching Tropics 117:85

Nach etwas Anlaufschwierigkeiten setzte sich der BBC Coburg am 22. Spieltag der ProB Süd gegen dezimierte Tropics aus Oberhaching am Ende doch deutlich mit 117:85 durch. Grund dafür war vor allem eine klare Leistungssteigerung der Vestestädter in der zweiten Hälfte. Beeindruckende 72 Punkte legte die Mannschaft von Cheftrainer Patrick Seidel nach der Pause auf und überrollte sichtlich überforderte Gäste aus Oberbayern völlig.

Der Coburger Start verlief alles andere als gut. 0:10 lagen die Vestestädter nach nicht einmal zwei gespielten Minuten zurück. Eine frühe Auszeit Seidels weckte den BBC aber allmählich auf. Allen voran unter den Korb nutzten Dawson, Herzog und Ćosić mehr und mehr die Vorteile, die sich den Coburgern aufgrund der dünnen Personaldecke der Gäste ergaben. Allerdings stimmten die Disziplin und Energie am defensiven Ende des Feldes weiterhin nicht wirklich, weshalb die Tropics auch nach dem ersten Viertel in Front blieben (16:21).

Das änderte sich aber, kurz nachdem Wenzl den ersten Dreier versenkte. Ćosić auf Zuspiel von Fasoyiro besorgte die anschließende BBC-Führung (25:24). Doch auf der Gegenseite stemmte sich vor allem Nedzad Muratovic, der im Hinspiel noch punktlos blieb, legte in der ersten Hälfte furiose 27 Punkte auf. Allein fünf Dreier netzte der Bosnier im zweiten Viertel ein und hielt die Tropics auf Augenhöhe mit dem BBC. Dieser sicherte sich dank Wenzls Distanzwurf aber eine knappe 45:44-Halbzeitführung.

Zufrieden konnten die Vestestädter damit jedoch nicht sein. Deutlich griffiger und konzentrierter kamen die Hausherren daher aus der Kabine. Mit intensiver Defense und teils schönen Kombinationen in der Offensive bauten die Coburger den Vorsprung quasi im Sekundentakt aus und überrannten die Tropics förmlich. 26:3 stand es nach gut fünf absolvierten Minuten im dritten Viertel, was in einer 71:47-Führung für den BBC mündete. Der Coburger Vorsprung lag nach dem dritten Spielabschnitt schon bei 25 Zählern lag (86:61).

Die Frage, die es für die knapp 700 Zuschauer im Schlussviertel noch zu beantworten gab, war, wann die 100-Punkte-Marke geknackt werden würde. Diese fiel durch Fasoyiro bereits fünf Minuten vor dem Ende (100:70). Da der Sieger der Partie längst feststand, war es BBC-Headcoach Patrick Seidel vergönnt, der zweiten Coburger Garde mehr Minuten zu gönnen.

 

21.02.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. Ahorn Camp Baskets 87:78

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat am Samstagabend ihre Ausgangsposition im Kampf um die Play-Off Plätze in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA nachhaltig verbessert. In der Stadtberger Sporthalle bezwang man vor 855 Zuschauern die Ahorn Camp Baskets Speyer mit 87:78. In der Tabelle kletterte man dadurch hoch auf Platz fünf.

Das Spiel begann etwas zäh, man merkte beiden Teams an, dass es um sehr viel an diesem Abend ging. Nach dem ersten Viertel hatten die Kangaroos null von acht Dreiern getroffen, Speyer einen von sieben. Ein 14:15 Niedrigscore auf der Anzeigetafel war die Folge davon. Den Stadtbergern gelang es dabei immerhin, einen zwischenzeitlichen 6:14 Rückstand zu egalisieren.

Ferenc Gille, der erstmals nach langer Verletzungspause wieder im Team stand und ein sehr gelungenes Comeback feierte, gelang per Korbleger zum 18:17 erstmals wieder eine Führung für die Heimischen zu erzielen. Clint Hamann erhöhte etwas später sogar zum 36:29, der höchsten BG-Führung in der ersten Halbzeit. Speyer konterte erneut, und so ging es beim Spielstand von 44:44 ausgeglichen in die Halbzeitpause. Die Dreierquote der Leitershofer war allerdings kaum besser geworden, nur ein einziger Treffer gelang bei 14 Versuchen.

Das dritte Viertel stand dann ganz im Zeichen der Kangaroos. Man zeigte spielerisch und kämpferisch eine sehr gute Leistung und zog bis auf 71:61 davon. Gewonnen war das Match aber noch nicht. In den letzten zehn Minuten stellte der Gegner auf eine unangenehme Zonenverteidigung um und glich bis zur 37. Spielminute wieder zum 75:75 aus, die Partie drohte zu kippen.

Wie schon vor Wochenfreist in Dresden übernahm erneut Kapitän Jannik Westermeir die Verantwortung und traf nun zwei Dreier binnen einer Minute. Das war eine Vorentscheidung. Die Pfälzer mühten sich redlich, hatten den Schwaben aber final nichts mehr entgegenzusetzen. BG-Chefcoach Emanuel Richter zeigte sich anschließend zufrieden mit seinem Team: „Trotz der schwachen Dreierquote von 15% haben wir als Mannschaft gewonnen. Es war ein sehr wichtiger Sieg für das Erreichen der Play-Offs und die Jungs haben einen guten Job gemacht“, so BG Headcoach Richter.

 

22.02.2026 15:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. FC Bayern Basketball II 71:76

Im Spitzenspiel und Verfolger-Duell der ProB Süd unterliegt die Porsche Basketball-Akademie dem FC Bayern Basketball II 71:76. Gegen die Zweitvertretung der Münchner agieren die Ludwigsburger zu ineffizient und fehlerhaft und kassieren. Im Sinne der angestrebten Playoff-Qualifikation ist der 22. Spieltag ein Rückschlag, die Lage in Gänze aber weiterhin sehr gut: Die Gelb-Schwarzen sind mit einer 11:9-Bilanz Vierter.

Die Gelb-Schwarzen starteten fahrig und unkonzentriert. Immer wieder gestatteten sie den bayerischen Gästen einfachste Punkte innerhalb der Zone. 28 ihrer 38 Zähler sollten die Münchner in Halbzeit eins in unmittelbarer Korbnähe erzielen. Die BBA’ler blieben nach einer schwachen Anfangssequenz (3:10) dran, waren aber im Angriff aber zu trefferschwach unterwegs, um die Partie auf ihre Seite zu ziehen (37:38, 20. Spielminute).

Stattdessen entwickelte sich in der Rundsporthalle im unmittelbaren Vorfeld des BMW TOP FOURs in München ein rasantes Duell. In diesem waren vor Agust Kjartansson und Andrija Susic für die Schwaben nicht zu stoppen. Das Duo orchestrierte die Offensive der Rot-Weißen exzellent und hatte mit Niko Jerkic (78 2P%) und Desmond Yiamu (89%) hochprozentig treffende Abnehmer an seiner Seite.

Ludwigsburg musste wesentlich mehr für Zählbares auf der Anzeigetafel arbeiten, tat dies aber sehr konsequent. Neben Abdulhay Kömürkara machten Daniel Mack, samt spektakulärem Poster-Dunk über Kilian Fischer, und Lars Danziger einen guten Job. Doch auch eine deutlich bessere Dreierquote (32 3P% | 19 3P%) sowie eine Führung im dritten (45:42) und vierten (58:54) Viertel sollten an diesem Nachmittag nicht für die benötigte Stabilität sorgen.

München zerrüttete den gelb-schwarzen Rhythmus durch eigene Korberfolge sehr erfolgreich. Simon Feneberg und Julis Baumer versuchten sich zwar am Erzwingen einer Entscheidung – und später an einer Wende – doch die entscheidenden Spielzüge gelangen den Gästen. Kjartansson, Susic brachten die Bayern mit zwei der drei Münchner Distanztreffer in der 37. und 39. Minute auf die Siegerstraße, deren Spur für ein Zusammenrücken in der ProB-Tabelle sorg(t)en.

Vorberichte ProB Süd 22. Spieltag

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21.02.2026 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. Dresden Titans

Im Kampf um die K.O. – Phase steht für die Titans eine wichtige Standortbestimmung an. Gegen einen defensivstarken Gegner und einem anspruchsvollen Restprogramm vor Augen, geht es darum, Stabilität zu finden und eine solide Ausgangsposition für die kommenden Wochen zu schaffen.

Die Flashers konnten ihre Neujahresvorsätze bislang nur phasenweise umsetzen. In den vergangenen zehn Partien standen vier Niederlagen bei sechs Partien zu Buche. Eine Bilanz, die nicht ganz den eigenen Ansprüchen entsprach. Zuletzt zeigte die Formkurve jedoch wieder nach oben: Mit wichtigen Erfolgen gegen Coburg und Langen, stabilisierte das Team seine Leistungen und verteidigte den vierten Tabellenplatz vehement.

Den maßgeblichen Anteil an den jüngsten Erfolgen hat Nik Philip Schlipf. Der großgewachsene Schütze erzielt im Schnitt 15,3 Punkte, trifft starke 38,6 Prozent von jenseits der Dreierlinie und verteilt zudem 3,9 Assists pro Partie. Im Kontrast zu seinen Gegenspielern hat Brian Butler in dieser Saison noch keinen einzigen Dreier geworfen. Der ProA-erfahrene Veteran sucht konsequent den Weg zum Korb und kommt so dennoch auf 9,4 Punkte sowie 3,9 Rebounds pro Spiel. Neben den Beiden gilt es vor allem das Guard-Gespann um Tyseem Lamel Lyles (13,6 PPG) und Jakob Hanzalek (10,4 PPG) sowie Big Man Nelson Okafor (10,2 PPG) unter Kontrolle zu bekommen.

Im Kollektiv liegt die große Stärke der Flashers in der Defensive. Mit nur 78,2 zugelassenen Punkten pro Spiel zählen sie zu den stabilsten Abwehrreihen der Liga. Besonders aggressiv agiert das Team in den Passwegen: 9,8 Steals pro Spiel bedeuten die Platzierung an der Ligaspitze und unterstreichen den hohen defensiven Druck, den die Fellbacher über 40 Minuten hinweg ausüben.

Nach zuletzt drei Siegen in Folge mussten die Elbriesen am vergangenen Samstag einen Dämpfer im Kampf um die K.O.-Phase hinnehmen. Gegen den direkten Konkurrenten aus Leitershofen, offenbarten die Dresdner vor allem in der Defensive Schwächen und ließen mit 97 Gegenpunkten zu viele Punkte zu.

Im verbleibenden Saisonprogramm wartet zudem ein anspruchsvolles Restprogramm: Mit Ludwigsburg, Ulm, Coburg und Speyer, stehen noch die aktuell drei besten Teams der Liga und ausgewiesene Playoff-Kandidaten auf dem Plan. Wollen die Titans weiterhin ein Wörtchen im Rennen um die Endrunde mitreden, ist eine klare Leistungssteigerung gefragt. Das Team von Cheftrainer Valentino Lott muss defensiv wieder an Stabilität gewinnen und zugleich Selbstvertrauen für die anstehenden Schlüsselspiele sammeln.

Titans Headcoach Valentino Lott –„Wenn es ein Team in der Liga gibt, das weiß, wie man enge Spiele gestaltet und am Ende auf seine Seite zieht, dann ist es Fellbach. Umso wichtiger ist es, von Beginn an physisch präsent zu sein und die Kontrolle über die Bretter zu übernehmen. In den letzten Partien (Bayern ausgenommen) haben wir defensiv zu viele Punkte zugelassen, da müssen wir in den wichtigen Situationen klarer und aufmerksamer agieren. Es ist wichtig, dass wir über 40 Minuten eine höhere Intensität und konstante Energie auf das Feld bringen und ihnen 1-2 Dinge offensiv wegnehmen können.“

 

21.02.2026 18:00 Uhr OrangeAcademy vs. CATL Basketball Löwen

Im Spitzenspiel der BARMER ProB Süd fährt die OrangeAcademy einen wichtigen 89:80-Auswärtssieg beim FC Bayern Basketball 2 ein. Am kommenden Samstag wartet bereits mit den CATL Basketball Löwen Erfurt der nächste Herausforderer.

Der souveräne Lauf der jungen Uuulmer hält weiter an. Nach den Erfolgen über den TV Langen und die SKYLINERS Juniors besiegten die Doppelstädter auch die zweite Mannschaft des FC Bayern Basketballs. Ohne Leistungsträger Teo Milicic konnten sich die Schützlinge von Cheftrainer Florian Flabb allen voran auf Joel Cwik verlassen. Der Doppellizenzspieler lieferte 23 Punkte, die dem jungen Aufgebot verlässliche Stabilität gaben. Zudem klauten die Orangenen ganze 14-mal den Ball und profitierten von 20 Assists.

„Wir hatten einen schwierigen Start ins Spiel. Lange hat uns der Rhythmus gefehlt, weswegen wir Defensiv auch anfällig waren. Nach der Pause haben wir mehrere Stops generieren können und immer besser zu unserem Spiel zurückgefunden. Besonders gefallen hat mir die Ausgeglichenheit im Team. Jeder Spieler hatte wichtige Impulse zum Sieg beitragen können“, betont Cheftrainer Flabb nach dem Erfolg und blickt bereits auf das nächste Spiel in kurzer Zeit: „Erfurt hat ein gutes Momentum mit zwei Siegen in Serie. Sie haben gut nachverpflichtet und treten sehr selbstbewusst auf. Wir müssen von der ersten Sekunde an wach und fokussiert sein, um diesen hochtalentierten Gegner schlagen zu können“, so Flabb. Mit einem Sieg könnte die OrangeAcademy mit fremder Schützenhilfe die Playoff-Qualifikation bereits fünf Spieltage vor Hauptrundenende festigen. Im Kampf um die Spitzenplätze wäre ein Erfolg ebenfalls ein wichtiger.

Die CATL Basketball Löwen Erfurt bewegen sich in dieser Spielzeit im Tabellenmittelfeld. Fünf Spieltage vor Hauptrundenende befinden sich die Thüringer in der unspektakulären Zone. Zwei Siege Vorsprung weißen sie auf den Tabellenletzten aus Würzburg auf, wohingegen der Rückstand auf einen Playoff-Platz bereits drei Erfolge beträgt. Zuletzt zeigte die Form allerdings sichtbar nach oben.

Mit den Erfolgen über die BG Hessing Leitershofen und die Ahorn Camp Baskets Speyer reißt das Team von Cheftrainer Florian Gut mit breiter Brust an den OrangeCampus. US-Amerikaner Mike Mitchell ist aktuell die tragende Säule im eigenen Aufgebot. Mit 20.7 Punkten, 4.2 Assists und 2.7 Steals ist er kaum zu stoppen. Tatkräftige Unterstützung erhält er von den Guards Musa Abra (18.4 Punkte), Ivan Kucan (17), sowie den beiden Big-Men Noah Kandem (14.1) und Paul Albrecht (13.1).

 

21.02.2026 19:00 Uhr SKYLINERS Juniors vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

Am Samstagabend um 19:00 Uhr empfangen die SKYLINERS Juniors im BCM den aktuellen Tabellenletzten der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd, die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie. Ein Sieg wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Playoffs. Die Frankfurter gehen mit breiter Brust in die Partie. Fünf Siege aus den letzten sechs Spielen sprechen eine klare Sprache. Erst am vergangenen Wochenende setzte sich das Team von Markus Klusemann souverän mit 94:79 bei den TSV Oberhaching Tropics durch.

In den vergangenen Wochen überzeugten die Juniors vor allem mit Moral, Geschlossenheit und defensiver Konzentration. Besonders erfreulich: Jamie Edoka wird gegen Würzburg wieder im Kader stehen, nachdem er am vergangenen Wochenende beim NBA „Basketball Without Borders“-Camp in Los Angeles zu Gast war.

Die Gäste aus Unterfranken, trainiert von Alex King, reisen mit viel Druck nach Frankfurt. Die Würzburger stehen aktuell auf dem letzten Tabellenplatz und konnten im Jahr 2026 bislang erst einen Sieg einfahren. Bei nur noch sechs verbleibenden Spielen im Kampf um den Klassenerhalt zählt für sie jeder Erfolg. Verstärkung erhielten sie kürzlich durch Christoph Philipps, ein in Frankfurt bekanntes Gesicht. Der Forward spielte in der vergangenen Saison für das BBL-Team der SKYLINERS, ehe ihn eine schwere Verletzung ausbremste. Nun soll er helfen, den Abstiegskampf noch einmal neu zu beleben.

Die Juniors wollen ihre Intensität und Konzentration erneut über 40 Minuten aufs Parkett bringen und den positiven Trend fortsetzen. Ein weiterer Sieg würde die Position im engen Playoff-Rennen weiter stärken.

„Wir sind gut in Form, aber wir wissen auch, dass jedes Spiel jetzt enorm wichtig ist. Entscheidend wird sein, dass wir mit der gleichen Energie und Disziplin auftreten wie in den letzten Wochen. Wenn wir unseren Fokus behalten, können wir den nächsten Schritt machen,“ betont Markus Klusemann vor der Partie.

 

21.02.2026 19:00 Uhr BBC Coburg vs. TSV Oberhaching Tropics 

Nur sechs Tage nach dem souveränen 83:68-Heimerfolg gegen Ludwigsburg steht für den BBC Coburg bereits das nächste Spiel in heimischer Halle im Terminkalender. Gegner der Mannschaft von Cheftrainer Patrick Seidel sind die Oberhaching Tropics, die sich mit 86 Punkten im Durchschnitt als die beste Offensiv-Mannschaft der Liga etabliert haben.

Bevor es danach in eine einwöchige Länderspielpause und den anschließenden Saisonendspurt geht, wartet mit den Tropics  viel Firepower auf die Vestestädter. Mit Jonathan Zeisberger stellen die Oberbayern den über die komplette Saison gesehen besten Scorer der Liga. 24,5 Punkte markiert der 19-jährige pro Partie. Darüber hinaus verteilt Zeisberger mit 5,7 Assists nach BBC-Kapitän Nico Wenzl (6,4 Assists) die zweitmeisten Vorlagen in der ProB Süd. Aufgrund seiner beeindruckenden Rookie-Saison wurde vor kurzem bekannt gegeben, dass der Aufbauspieler mithilfe einer Doppellizenz nun auch die Chance erhält, seine Qualitäten eine Liga höher für den BBC Bayreuth zu zeigen. Ob Zeisberger am Samstagabend für die Tropics in Coburg oder doch beim zeitgleich stattfindenden ProA-Heimspiel des ehemaligen Bundesligisten gegen Köln auflaufen wird, ist unklar.

Mit nur zwei Siegen zu vier Niederlagen aus den sechs Spielen seit der Weihnachtspause haben die Tropics ihr Mojo aus der ersten Saisonhälfte ein wenig verloren. Zwar gab es mit dem ungefährdeten Auswärtserfolg in Speyer und dem Last-Second-Sieg zuhause gegen Fellbach zwei Highlights zu verbuchen, mit den Klatschen gegen Ludwigsburg und Langen, der Heimniederlage gegen die auswärts zuvor noch sieglosen Würzburger und der deutlichen Pleite gegen Frankfurt zuletzt überwiegen jedoch die Schattenseiten.

Das Hinspiel war hingegen das erste Coburger Lowlight der Saison. Nach einer katastrophalen ersten Halbzeit (37:57) unterlagen die Vestestädter den Tropics mit 85:99. Der BBC, der auf den damals angeschlagenen Dylan Fasoyiro verzichteten musste, kämpfte sich nach zwischenzeitlichem 26-Punkte-Rückstand im letzten Viertel tatsächlich noch einmal bis auf Zähler heran. Am Ende war die Hypothek aus Durchgang eins aber zu groß. Es war die erste Saisonniederlage für die Mannschaft um Julian Günther und Co. Der BBC-Youngster weiß daher aus eigener Erfahrung um das enorme Oberhachinger Offensiv-Potenzial.

Für das Rückspiel mahnt der 17-jährige trotz der hervorragenden Coburger Heimbilanz nicht ohne Grund zur Vorsicht: „Mit Oberhaching haben wir alles andere als einen leichten Gegner vor der Brust. Bereits im Hinspiel haben sie gezeigt, dass sie uns das Leben sehr schwer machen können. Deshalb wird es für uns vor allem darauf ankommen, mit der richtigen Einstellung und ohne Leichtsinn ins Spiel zu gehen. Wir wollen zeigen, dass wir es besser machen können als noch im Hinspiel. Daher sind wir gleich umso mehr motivierter, den nächsten Heimsieg zu holen.“

 

21.02.2026 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. Ahorn Camp Baskets

Fünf Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde bleibt die Lage in der Liga spannend bis dramatisch. Die Plätze drei und neun im Klassement trennen aktuell nur 4 Punkte. Es geht nicht nur um das Erreichen der Saisonverlängerung ab April, sondern auch um die beste Ausgangslage im Klassement bezüglich des Heimrechtes. Oder auch darum, im Play-Off Achtelfinale den besten Teams aus der starken Nordgruppe aus dem Weg zu gehen. Demzufolge zählt aktuell jeder Sieg praktisch doppelt, denn auch die direkten Vergleiche von zwei oder mehreren punktgleichen Teams werden am Ende zu Rate gezogen.

Den Gegner aus Speyer verbindet neben der Punktgleichheit mit der BG auch, dass beide Teams des Samstags zuletzt jeweils den Basketball Löwen Erfurt hauchdünn in den Schlussminuten unterlag. Die Kangaroos vor 14 Tagen mit 83:85, die Pfälzer letzte Woche mit 87:90. „Wir waren uns am Ende zu fein, ordentlich zu verteidigen“, wurde Speyers Coach Carl Mbassa (47) etwas verärgert nach dem Auftritt der Seinen zitiert. Die Fans dürfen sich also auf ein erneut spannendes und wahrscheinlich bis zum Schluss ausgeglichenen Match freuen.

Die Baskets weisen einen der ausgeglichensten Kader der Liga auf. Gleich zehn Spieler scoren durchschnittlich zwischen 6 und 12 Punkten, allen voran das starke Importtrio um den US-Amerikaner Daryl Woodmore (34), den Österreicher Felix Angerbauer (22) und den nach langer Verletzung wieder zurückgekehrten Spanier Carlos Hidalgo Guijo (28). Besagter Coach Mbassa, seit vielen Jahren in der Domstadt an der Seitenlinie aktiv und davor auch prägender Spieler der Ahorn Camps, hat aber auch unter dem Korb Klasse, statt Masse aufzubieten: Center David Aichele (27/212cm)) weist ebenso wie der Ex-Ehinger Leon Geisler (19/206cm) Gardemaß direkt am Brett auf, dazu kommen sehr gut ausgebildete Akteure wie Oskar Humpert (20), Dennis Diala (22) und Dreipunktespezialist Christoph Rupp (31). Zusammengefasst stellt Speyer einen sehr guten Mix aus routinierten Spielern und hoffnungsvollen Talenten und wird im vierten Auswärtsspiel in Folge versuchen, den dritten Sieg einzufahren. Denn nur in Erfurt war man zuletzt unterlegen, davor hatte man in Langen und bei Bayern München deutliche Siege in der Fremde eingefahren.

Die Stadtberger werden sicherlich den Gegner sehr gut studiert haben, wollen aber natürlich auch auf eigene Stärken setzen. In Dresden landete man einen zwar knappen, aber trotzdem hochverdienten Sieg, weil man spielerisch die bessere Mannschaft war. Und besonders wichtig, das Team behielt auch in engen Situationen die Nerven. Allen voran Kapitän Jannik Westermeir, der an der Elbe allein im letzten Viertel sagenhafte 13 Punkte erzielte und dabei Brain Dawson im Spielaufbau nachhaltig entlastete.

BG-Chefcoach Emanuel Richter blickt mit einer besonderen Statistik auf die Partie: „In den letzten sechs Spielen insgesamt standen unsere Gegner 146-mal an der Freiwurflinie, wir nur 110-mal, das sind objektiv betrachtet 33% mehr Optionen. Das muss ein Ansporn sein, dass wir noch disziplinierter auftreten und noch konsequenter den Weg zum Korb suchen. Wir müssen defensiv sauber arbeiten und brauchen im Angriff Klarheit im Kopf. Wir wollen unser Spiel zu Hause durchsetzen, mit physischer Präsenz und reifer Mentalität“, so Richter. Der Kader war in der Trainingswoche erstmals wieder vollständig, der zuletzt verletzte Ferenc Gille wird wieder ins Team zurückkehren. Nochmals Richter: „Wir freuen uns, dass er wieder dabei ist, er soll am Samstag erste Minuten bekommen“.

 

22.02.2026 15:00 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. FC Bayern Basketball II 

Bericht folgt in Kürze.

Geldstrafe und Auflagen für die Gießen 46ers

In Zusammenhang mit dem ProA-Spiel GIEßEN 46ers – Uni Baskets Münster am 30.01.2026 kam es nach Spielende zu Becherwürfen auf Münsteraner Spieler. Auf Grundlage des § 18 der Richtlinie Fanverhalten & Sicherheit (RFS) leitete die Spielleitung ein Verfahren gegen den Bundesligisten Gießen 46ers ein, nachdem klar war, dass die dem Bericht zugrunde liegenden ausführenden Personen den Gießen 46ers zuzuordnen sind.

Zur Entstehung des Vorfalls gab es gegenseitige Beschuldigungen. Die Spielleitung geht zu Gunsten des Beschuldigten davon aus, dass Provokationen durch Münsteraner Spieler erfolgt sind. Mittelfingerzeigen und das Werfen von Bechern sind für die Spielleitung allerdings eine Grenzüberschreitung, die nicht mit der sportlichen Emotionalität (auch nicht nach Provokationen) in Einklang zu bringen sind.

Die Spielleitung sieht zudem eine Mitschuld für die Entstehung der Situation bei den Gießener Verantwortlichen in der Sicherung des Innenbereichs und der Spielbeteiligten. Die Gießen 46ers kündigen jedoch auch selbstständig mehrere präventive Maßnahmen an und haben die Vorfälle intern aufgearbeitet. Dies wurde von der Spielleitung mildernd berücksichtigt.

Für die Becherwürfe durch Gießener Fans hält die Spielleitung eine erhöhte Geldstrafe für notwendig. Aufgrund der mehrfachen Auffälligkeiten bei den Gießener Fans verhängt sie zusätzlich Auflagen zur Sicherung der Spielbeteiligten und zur Umsetzung der Präventionsarbeit der Verantwortlichen.

Die Entscheidung ergeht gemäß § 80 Abs. 2 SuVO sowie 18 RFS in Verbindung mit § 2 Nr. 6 und 8 SuVO sowie 4.7 Strafenkatalog. Die Entscheidung über die Verfahrenskosten ergeht gemäß § 27 Rechtsmittel- und Schiedsgerichtsordnung.

Nachberichte ProB Süd 21. Spieltag

14.02.2026 18:00 Uhr // Dresden Titans vs. BG Hessing Leitershofen 91:97

Die Dresden Titans können keine wichtigen Punkte um die Play-Off Plätze mitnehmen und verlieren gegen die BG Hessing Leitershofen mit 91:97 (19:24, 27:21, 19:22, 26:30)

Von Beginn an entwickelt sich ein physisch intensives Spiel. Nach einer soliden Anfangsphase geraten die Titans jedoch ins Straucheln: Zu viele Turnover erleichtern den Kangaroos das Spiel, die ihre Führung kontinuierlich ausbauen. Scott Stone drückt dem Spiel in kürzester Zeit mit fünf Punkte seinen Stempel auf. Leitershofens Tom Niclas Alte ist jedoch nicht zu kontrollieren und führt sein Team zur 19:24-Führung nach dem ersten Viertel.

Zu Beginn der zweiten Spielperiode bleibt Brendan Gregori treffsicher und verwandelt seinen zweiten. Nachdem Richardson im Umschaltspiel zu einfachen Punkten kommt, reagiert Lott mit einer Auszeit. Der taktische Eingriff zeigt Wirkung. Kollmar trifft anschließend gleich zweimal von der Dreierlinie in Folge, bevor Duje Putnik mit einem Dunk ein Statement setzt. Mit einer knappen 46:45-Führung für die Titans geht es in die Halbzeitpause.

Den Start in die zweite Hälfte bestimmen die Gäste, die sich an beiden Enden des Feldes bissiger präsentieren. Vor allem die großen Akteure um Alte und Hamann sind in dieser Phase kaum zu stoppen. Nach einem holprigen Start rehabilitiert sich die Heimmannschaft zum Ende des Viertels und sammelt durch einen Buzzerbeater von Uboh zum 65:67 neues Selbstvertrauen für die entscheidenden Minuten.

Diese Energie nehmen die Titans mit ins Schlussviertel. Die Partie entwickelt sich zu einem offenen offensiven Schlagabtausch, bei dem Scott Stone das Dresdner Spiel lenkt. Nachdem Otahko mit einem energischen Abschluss den Ausgleich erzielt, scheint das Momentum auf Seiten der Titans zu liegen. Doch Leitershofens Jannik Westermeir macht sämtliche Hoffnungen auf eine Dresdner Siegesfeier zunichte. Am Ende unterliegen die Dresden Titans nach kämpferischer Leistung 91:97.

 

14.02.2026 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. SKYLINERS Juniors 79:94

Die Gäste aus Mainhatten dominierten die Partie von Beginn an und landeten am Samstagabend einen verdienten Start-Ziel-Sieg in Oberhaching. Die Tropics hatten sich trotz einer schwierigen Trainingswoche mit vielen Ausfällen viel vorgenommen für das Spiel gegen den direkten Konkurrenten. Trotz ein paar guter Phasen muss man anerkennen, dass die Skyliners an diesem Abend die bessere Mannschaft waren und die Gleißental-Riesen wenig entgegenzusetzen hat.

Während Phillip Bode und Alek Jekov gegen den US-Topscorer Watson einen exzellenten Job machten, ließ die Tropics Verteidigung viele einfache Punkte gegen die Rollenspieler der Gäste zu. Vor allem Nikolic, der mit 26 Punkten seine Karrierebestleistung schaffte, bestrafte immer wieder die Nachlässigkeiten in der Oberhachinger Defense.

Zwar kämpfte man sich über den offensiv stark auflegten Freddy Müller im Schlussviertel nochmal heran, konnte das Momentum gegen die starken Hessen nicht kippen. Kommenden Samstag ist man zu Gast im Coburg. Sowohl für das Gastspiel beim Tabellenzweiten in der Vestestadt als auch für die restlichen vier schweren Saisonspiele muss eine deutliche Leistungssteigerung her.

Oberhaching Headcoach Mario Matic: „Wir haben in einem wichtigen Spiel nicht unsere Leistung abgerufen. Natürlich lag das nicht nur an uns, sondern auch weil Frankfurt ein sehr starkes Spiel gezeigt hat. Zum wiederholten Male in dieser Saison hat uns eine Spielpause am Wochenende davor nicht gutgetan und uns hat sowohl defensiv als auch offensiv der Rhythmus gefehlt. Wir müssen jetzt gut trainieren und uns für restliche Spiele steigern, wenn wir noch Siege holen wollen.“

 

14.02.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. SV Fellbach Flashers 80:88

Die Niederlagenserie des TV Langen will derzeit einfach nicht abreißen. Auch gegen die SV Fellbach Flashers gab es nichts zu holen für die Südhessen. Trotz mitunter soliden Phasen und einem, lange offen gehaltenen Spiel, schaffte es die Mannschaft erneut nicht, über volle 40 Minuten eine konstante Leistung abzurufen. Fellbach gewann am Ende mit 80:88.

Während das erste Viertel mit 22:27 endete, konnten die Hausherren im zweiten Spielabschnitt eine etwas stabilere Defensivleistung abrufen. Gut herausgespielte Offensivaktionen waren ein wichtiger Faktor, um das Spiel offen zu halten, kurzzeitig sogar mit drei Punkten in Führung zu gehen. Letztlich ging es mit 42:43 in die Halbzeit.

Das dritte Viertel war ein wenig härter umkämpft, allerdings verpassten die Langener immer wieder wichtige Würfe, insbesondere von der Dreierlinie war die Mannschaft nun deutlich seltener erfolgreich. Dennoch war beim Zwischenstand von 59:63 zu Beginn des letzten Viertels noch alles drin. Und tatsächlich holten die Langener nach einem erfolgreichen Dreier in der 32. Spielminute den Ausgleich zum 65:65. Ab der 34. Spielminute kam es dann zu einer vorentscheidenden Phase.

Zunächst netzte Schlipf per Dreier zum 67:72 ein. Dann folgte einige Zeit lang Coast-to-Coast-Basketball, Langen verpasste immer wieder wichtige Abschlüsse. Als Schlipf dann mit 4:55 auf der Uhr erneut per Dreier auf ein 77:70 stellte, war ein Comeback der Langener zwar theoretisch noch möglich. Allerdings wollte der Ball anschließend deutlich zu selten durch die Reuse gehen, ärgerliche Turnover taten ihr Übriges. So gelang es am Ende nicht mehr, den Fellbacher Erfolg noch aufzuhalten.

Es ist mittlerweile die vierte Niederlage in Folge für den TV Langen, irgendwie scheint es im Getriebe ein wenig zu klemmen: „Bei uns ist die Konstanz ein echtes Problem. Es gibt immer wieder Phasen, in denen es gut läuft, aber wir schaffen es dann nicht, eine Führung auszubauen oder aufrecht zu erhalten. Auch sehen wir derzeit in der 1-gegen-1-Defense nicht gut aus“, sagt Headcoach Tobias Jahn.

 

15.02.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. Porsche BBA Ludwigsburg 83:68

Eine Woche nach dem ernüchternden Auftritt in Fellbach hat der BBC Coburg im Spitzenduell mit der Porsche Basketball-Akademie aus Ludwigsburg wieder sein gewohntes Heimspiel-Gesicht gezeigt. Mit 83:68 siegten die Vestestädter nach einer starken zweiten Halbzeit (42:29) am Ende souverän und fügten der besten Auswärtsmannschaft der Liga ihre erst zwei Pleite in gegnerischer Halle zu.

Vor über 800 Zuschauern fand der BBC offensiv schnell seinen Rhythmus. Mit viel mehr Energie und Einsatz als noch beim Gastspiel in Fellbach gingen die Vestestädter zu Werke und waren nach einem ausgeglichenen Beginn ab Mitte des ersten Viertels die tonangebende Mannschaft. Nico Wenzls Dreier vom Parkplatz der HUK-arena war der Startschuss für einen 12:4-Run der Coburger, der von Darius Dawson mit der Viertelsirene zum 29:17 abgeschlossen wurde.

Nach einem hochklassigen ersten Viertel waren offensive Highlight-Sequenzen des BBC in den zweiten zehn Minuten aber eher Mangelware. Zwar hielten die Coburger die Basketball-Akademie zunächst weiter auf Abstand (35:24), doch gegen Ende der ersten Halbzeit platzte schließlich der offensive Knoten auf Seiten der Ludwigsburger: 15 Punkte erzielten die Gäste aus der Barockstadt in den verbleibenden vier Minuten vor der Pause stellten damit nach dem ersten Durchgang auf (41:39).

Fünf schnelle Dawson-Zähler zum Start ins dritte Viertel beruhigten das Coburger Fan-Gemüt erst einmal wieder (46:39). Allerdings blieb der Riesen-Nachwuchs auch nach der Halbzeit weiter brandgefährlich von außen. Immer wieder streuten die Ludwigsburger Würfe von jenseits der Dreierlinie ein, als der BBC gerade den Anschein erweckte, sich abzusetzen. Erst Richtung Ende des dritten Spielabschnitts sorgten Theiß, Fasoyiro und Dawson für die erneute zweistellige Führung (62:52).

Das Ludwigsburger Strohfeuer von außen schien nun erloschen, als zweimal Höllerl und wieder Dawson den Vorsprung auf 16 Zähler ausbauten (68:52). Bis auf 72:64 verkürzten die Gäste nach einer Auszeit noch einmal, doch der BBC blieb unbeeindruckt und nutzte die Turnover und Lücken in der Defense wiederholt aus. Ein Dreier von Herzog mit Brett gefolgt von einem spektakulären Slam Dunk von Dawson brachten zwei Minuten vor Schluss die endgültige Entscheidung (81:66).

 

15.02.2026 17:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. Ahorn Camp Baskets 90:87

Die Ahorn Camp Baskets haben bei den Erfurter Basketball-Löwen einen ebenso ärgerlichen wie vermeidbaren Rückschlag hinnehmen müssen. Obwohl die Speyerer lange Zeit in Führung lagen, verließen sie nach der 87:90(47:42) -Pleite mit hängenden Köpfen die Halle der abstiegsgefährdeten Thüringer. Nach der neunten Niederlage in dieser Saison müssen die Pfälzer als aktueller Tabellensiebter um die angepeilte Teilnahme an der Aufstiegsrunde bangen.

„Wir waren in der entscheidenden Phase uns zu fein, richtig zu verteidigen. Damit haben wir den Erfurtern den Sieg auf dem Silbertablett serviert“, sagte Ahorn- Camp-Coach Carl Mbassa, der zudem die schlechte Freiwurfquote von 54 Prozent kritisierte. Seine Schützlinge wähnten sich nach drei nahezu ausgeglichenen Vierteln auf Erfolgskurs, ehe sie in den beiden Schlussminuten völlig den Faden verloren.

Die Gastgeber drehten mit einem 12:0-Lauf die Partie und hatten schließlich das bessere Ende für sich, da Speyers Flügelspieler Dennis Diala mit einem Drei-Punkte-Wurf in der Schlusssekunde sein Ziel und die Verlängerungverfehlte. Zweistellig trafen für die Gäste Carlos Hidalgo Guijo (18 Punkte/2 Dreier), DJ Woodmore (14/4), Oskar Humpert (12/2), Felix Angerbauer (12/3) und David Aichele (11/1).

Beste Schützen der Löwen, die auf ihren gesperrten Leistungsträger Michael Mitchell verzichten mussten, waren Ivan Kucan (25/4) und Musa Abra (24/2). Dass die Erfurter den Reboundvergleich mit 42:37 zu ihren Gunsten entschieden, verdankten sie in erster Linie Paul Albrecht, der 15-Mal den abprallenden Ball sicherte.

 

18.02.2026 19:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. OrangeAcademy 

Bericht folgt in Kürze.

Vorberichte ProB Süd 21. Spieltag

14.02.2026 18:00 Uhr Dresden Titans vs. BG Hessing Leitershofen

Ein richtungsweisendes Spiel steht für die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen am Samstagabend in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA auf dem Programm. Die Kangaroos gastieren am 21. Spieltag auswärts bei PRO-A Absteiger Dresden Titans.

So schnell kann es gehen: Liebäugelten die Leitershofer vor Kurzem noch mit dem Sprung auf einen Tabellenplatz, der sogar das Heimrecht in den Play-Offs garantiert hätte, genügten ein spielfreies Wochenende, die knappe Niederlage gegen Erfurt und einige etwas überraschende Ergebnisse anderer Teams aus, dass am Samstag erstmals der Sturz unter die magische Play-Off Linie für die BG droht. Den mit einem Sieg der Sachsen würden sie den Tabellenplatz acht und neun tauschen.

In der Elbmetropole trifft man auf einen motivierten Gegner: Das Team von Trainer Valentino Lott siegte zuletzt drei Mal in Folge, gegen Erfurt, in Würzburg und zuletzt gegen Bayern München. Dieser Sieg fiel mit 88:70 sogar sehr deutlich aus. Von ungefähr kommt der Aufschwung der Titans nicht.

Zum Ende der Transferperiode verstärkte man sich mit dem nigerianischen Aufbauspieler Wisdom Equere Uboh (24) und Small-Forward Leo Alban (26). Diese Neuverpflichtungen entlasten die bisherigen Leistungsträger Sebastian Heck (30), Duje Putnik (24), Simoen Dimitrov (21), Kevin Kollmar (23) und den Ex-Nördlinger Scott Stone (30), mit 21,1 Punkten Topscorer der Dresdner, merklich. Dazu hat man mit Osasere Otakho (24), einen 2,16 Meter Riesen direkt unter dem Brett.

„Der Gegner erinnert mich ein wenig an unser letztes Spiel gegen Erfurt. Auch Dresden hat sich zuletzt verstärkt, einen guten Run und dazu eine sehr erfahrene Mannschaft. An der Elbe wartet ein dickes Brett auf uns. Wir wollen aber dort unbedingt einen Sieg mitnehmen, das würde unsere Chancen für die Play-Offs auf jeden Fall verbessern“, hofft Kangaroos Geschäftsführer Wayne Chico Pittman auf ein Erfolgserlebnis für seine Farben.

 

14.02.2026 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. SKYLINERS Juniors

Nach dem dramatischen Hitchcock Thriller gegen Fellbach steht am kommenden Samstag das nächste richtungsweisende Duell im Kampf auf dem Spielplan.

Die Skyliners haben nach einer schwachen Hinrunde reagiert und den Kader personell verstärkt. Neben Center Moses Pölking, haben die Riesen vom Main zwei extrem starke US-Profis verpflichtet. Desmond Watson, mit 29 Punkten pro Spiel Topscorer der Liga, und BBL-Profi Marcus Domask haben zuletzt Spiele im Alleingang für die Hessen gewonnen. Welcher der beiden Importspieler zum Einsatz kommt wird man vermutlich erst am Samstag erfahren.

Die von Dr. Markus Klusemann, der früher bei Kooperationspartner Jahn München und dem BBV angestellt war, gecoachten Hessen haben zudem eine Reihe von hochtalentierten deutschen und europäischen Spielern. Allen voran Jamie Edoka, Ivan Crnjac und Lukas Smazak können ein Spiel an sich ziehen. Nicht zu unterschätzen ist auch der brandgefährliche Point Guard Alvin Onyia, der vor der Saison aus Wolmirstedt zurück zu seinem Heimatverein wechselte.

Bastian Block (Co-Trainer TSV Oberhaching Tropics): „Frankfurt hat durch die Nachverpflichtung richtig viel Qualität in den Kader gebracht. Domask hat davor G-League gespielt und ist eigentlich für die BBL-Mannschaft vorgesehen. Desmond Watson steht Ihm in nichts hinterher. Egal wer von den beiden spielt, wird uns vor eine große Herausforderung stellen. Es hat schon seinen Grund, dass die Skyliners vier Ihrer letzten fünf Spiel gewonnen haben.“

 

14.02.2026 19:30 Uhr TV Langen vs. SV Fellbach Flashers

Der TV Langen hat die letzten drei Spiele verloren, zwei davon äußerst ärgerlich. Auffällig war dabei, dass vor allem eine Häufung an individuellen Fehlern entscheidende Negativtrends eingeleitet haben. Gegen die SV Fellbach Flashers fokussieren sich die Langener daher vor allem auf absolute Fundamentals: Bessere Defense, bessere Wurfpositionen, mehr Treffer.

Schon im Hinspiel in Woche vier hat der TV Langen gezeigt, dass ein Spiel auf Augenhöhe gegen Fellbach möglich ist. Dabei reiste Headcoach Tobias Jahn im Oktober mit nur acht Spielern an, am Ende siegten die Flashers knapp mit 77:75. Am Samstag wird voraussichtlich ein vollständiger Kader zur Verfügung stehen, außerdem ist der TVL auf den Guard-Positionen deutlich verstärkt.

Damit am Ende ein Sieg für Langen herausspringt, muss die Mannschaft in der Defense 40 Minuten konzentriert agieren. In den beiden Vorwochen hatte sich das Team in wichtigen Phasen eine zu lapidare Verteidigung erlaubt und so den Gegner zurück ins Spiel gebracht.

Aufpassen müssen die Giraffen insbesondere auf die drei starken Guards: Tyseem Lyles, Jakob Hanzalek und Nik Philip Schlipf scoren im Schnitt zweistellig und sind zudem die gefährlichsten Drei-Punkte-Schützen ihrer Mannschaft. Beim Spiel in Richtung Korb sind der 2,06 Meter große Nelson Okafor sowie der sehr erfahrene Power Forward Brian Butler wichtige Anspielstationen.

„Am Samstag müssen wir noch einmal stärker auftreten. Wir müssen uns nicht nur freie Würfe herausspielen, sondern diese auch treffen“, sagt TV Langens Coach Tobias Jahn. Einfache Layups sollen fallen, Dreier nicht unnötig weggeworfen werden. Dann kann es gelingen, die aktuelle Niederlagenserie zu beenden.

 

15.02.2026 16:00 Uhr BBC Coburg vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Auf einen heißen Tanz können sich die Fans des BBC Coburg am kommenden Sonntagnachmittag in heimischer Halle freuen, wenn die – gemeinsam mit Ulm – heimstärkste Mannschaft der Liga auf das beste Auswärtsteam der ProB Süd trifft.

Es sind vor allem die Heimspiele, die den BBC derzeit weiter in den vorderen Tabellenplätzen halten. Sieben Siege aus acht Partien konnten die Coburger zuhause einfahren. Darunter fielen auch die beiden Erfolge gegen Speyer (71:68) und München (80:76). Auf der Gegenseite präsentieren sich die Ludwigsburger in dieser Saison vor allem in fremder Halle in prächtiger Verfassung. Sage und schreibe sieben ihrer acht Auswärtsspiele konnte die Basketball-Akademie für sich entscheiden.

Einer, der einen maßgeblichen Anteil an dieser Auswärtsserie und auch an den vier Ludwigsburger Siegen aus den vergangenen fünf Partien hat, ist Simon Feneberg. Der Point Guard wechselte im Sommer 2024 aus dem Nürnberger Nachwuchs an den Neckar und geht besonders seit dem Jahreswechsel mit 19,2 Punkten im Schnitt in Lubu‘s Offensive voran. Mit einer Dreierquote von 38 Prozent über die Saison hinweg zählt der 20-jährige zu den gefährlichsten Distanzschützen der Liga.

Mit nur acht Punkten erwischte der Kapitän der Barockstädter beim 80:65-Auswärtssieg des BBC im Hinspiel allerdings nicht seinen besten Tag. Ganz anders lief es bei Coburgs Topscorer Dylan Fasoyiro: 26 Zähler erzielte der Nigerianer aus dem Feld. Unglücklicherweise knickte Fasoyiro damals bei einem Drive zum Korb um, sodass er das anschließende Spiel der Vestestädter in Oberhaching verpasste, was zugleich auch in der ersten BBC-Niederlage der Saison mündete.

Vollkommen einsatzfähig und gewillt, den Erfolg aus der Hinrunde vor heimischem Publikum zu wiederholen, zeigt sich Coburgs Nummer zwölf vor dem zweiten Aufeinandertreffen mit den Schwaben: „Das Spiel am Sonntag ist für uns ein sehr wichtiges. Schon beim letzten Mal, als wir gegen Ludwigsburg gespielt haben, war es ein hart umkämpftes Duell. Deshalb wissen wir, dass es keineswegs einfach werden wird und wir bereit sein müssen alles zu geben.

 

15.02.2026 17:00 Uhr CATL Basketball Löwen vs. Ahorn Camp Baskets

Mit „gemischten Gefühlen“ macht sich Carl Mbassa, der Chefcoach der Ahorn Camp Baskets, auf die Reise zu den Erfurter Basketball-Löwen. Eines steht jedenfalls fest: Die Pfälzer wollen am Samstag, 15. Februar, bei den abstiegsbedrohten Thüringern mit einem Erfolg ihren vierten Tabellenplatz in der Südgruppe der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB verteidigen.

Da die Speyerer am vergangenen Wochenende spielfrei waren, könnte der Rhythmus etwas verloren gegangen sein, fürchtet er. Andererseits dürfte die Verschnaufpause erfahrenen Kräften wie dem 34-jährigen DJ Woodmore oder dem 31-jährigen Christoph Rupp, der in den Kader zurückkehrt, gutgetan haben.

„Das wird aber keine leichte Aufgabe. Die Erfurter kämpfen mit viel Energie um den Klassenverbleib“, betont Mbassa und erinnert an den jüngsten Coup der Auswahl seines Kollegen Florian Gut. Als Außenseiter haben sich die Löwen mit 85:83 (48:41) bei der BG Leitershofen durchgesetzt. Wie schon wiederholt in dieser Saison waren Regisseur Michael Mitchell, Flügelspieler Paul Albrecht und Center Noah Kandem die entscheidenden Akteure der Erfurter.

Während die Speyerer voraussichtlich in Bestbesetzung in der Riethsporthalle antreten werden, steht bei den Gastgebern hinter einem Akteur ein Fragezeichen; dem US-Amerikaner Mitchell droht eine Sperre, weil er beim Gastspiel in Leitershofen wegen grober Unsportlichkeit disqualifiziert wurde. Das Hinspiel gegen die Erfurter haben die Ahorn Camp Baskets dank einer ansprechenden
Leistung im Schlussviertel mit 84:69 (42:36) zu ihren Gunsten entschieden.

 

18.02.2026 19:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. OrangeAcademy

Bericht folgt in Kürze.