BARMER 2. Basketball Bundesliga nimmt an Nachhaltigkeitszertifizierung teil

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga stellt sich derzeit der DEKRA Nachhaltigkeitszertifizierung nach dem Standard „Sustain Association“ . Damit lässt die Liga ihre Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit erstmals nach einem speziell für Sportverbände und -ligen entwickelten Standard unabhängig bewerten.

Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie „Starting Five“, mit der die BARMER 2. Basketball Bundesliga ihre strategische Entwicklung in fünf Handlungsfeldern vorantreibt. Eins davon ist die “Soziale Verantwortung”, mit dem Ziel , ökologische, soziale und wirtschaftliche Verantwortung langfristig in den Strukturen und Prozessen der Liga zu verankern.

Im Rahmen der Zertifizierung werden sämtliche relevanten Bereiche der Organisation überprüft: von Strategie & Management über Verwaltung, Finanzen, Leistungs- und Breitensport bis hin zu Sportveranstaltungen & Events. Grundlage bildet ein speziell für Sportorganisationen entwickelter Kriterienkatalog mit insgesamt 242 Kriterien, der nachhaltiges Handeln systematisch bewertet und Entwicklungspotenziale aufzeigt.

Als Startschuss für den Zertifizierungsprozess fand bereits im vergangenen Jahr ein Auftaktworkshop der DEKRA in der Ligazentrale in Köln zum Thema „Nachhaltiges Arbeiten im Sport“ statt. Dabei wurden erste Handlungsfelder identifiziert und Ansätze entwickelt, wie Nachhaltigkeit langfristig in der Organisation der BARMER 2. Basketball Bundesliga verankert werden kann. Bereits im Verlauf des Zertifizierungsprozesses lieferte der umfangreiche Kriterienkatalog wertvolle Erkenntnisse über den aktuellen Stand des Nachhaltigkeitsmanagements der Liga. Gleichzeitig wurden Bereiche identifiziert, in denen weiteres Entwicklungspotenzial besteht. “Genau diese Potenziale wollen wir für uns festlegen und versprechen uns von dem Vor-Ort-Audits mit der DEKRA viele hilfreiche Einblicke in die Perspektiven für die Liga,” erklärt Svenja Bahlke, bei der BARMER 2. Basketball Bundesliga als Geschäftsstellenleiterin mit dem Thema betraut.

Christian Krings, Geschäftsführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga, sagt:

„Nachhaltigkeit gehört für uns zu einer modernen und verantwortungsvollen Ligaarbeit. Mit der Zertifizierung machen wir sichtbar, wo wir heute stehen und schaffen gleichzeitig eine Grundlage, um uns in den kommenden Jahren konsequent weiterzuentwickeln. Sie ist für uns kein Endpunkt, sondern ein weiterer Schritt innerhalb unserer Unternehmensstrategie ‚Starting Five‘.“

Die Zertifizierung versteht sich ausdrücklich als Entwicklungsinstrument. Sie dokumentiert den aktuellen Stand des Nachhaltigkeitsmanagements und liefert gleichzeitig konkrete Ansatzpunkte für die weitere Entwicklung. Damit schafft die BARMER 2. Basketball Bundesliga Transparenz gegenüber Clubs, Partnern und Sponsoren und verfolgt das Ziel, Nachhaltigkeit dauerhaft in den Strukturen der Liga zu verankern.

Weitere Informationen zur SustainAssociation-Zertifizierung finden Sie unter: www.dekra.de/de/nachhaltigkeitsaudits-im-sport

BARMER 2. Basketball Bundesliga rückt Mädchen und Frauen im Basketball in den Fokus

Ligaweite Mädchenspieltage: „Support Her Game“

An den Spieltagen rund um den Internationalen Frauentag am 8. März hat die BARMER 2. Basketball Bundesliga gezielt Mädchen und Frauen im und um den Basketball in den Mittelpunkt gestellt. Unter dem Motto „Support Her Game“ organisierten Liga und Bundesligisten zahlreiche Aktionen, um Frauen und Mädchen sichtbarer zu machen und gezielt zu fördern.

Aktionen, Camps und Einblicke hinter die Kulissen

Die teilnehmenden Clubs setzten den Spieltag mit unterschiedlichen Formaten um und boten vielfältige Einblicke in den Basketballalltag. Bei den Tigers Tübingen konnten Mädchen und Jugendliche bereits im Vorfeld bei einer Trainingseinheit aktiv werden und zusätzlich verschiedene Aufgabenbereiche eines Spieltags kennenlernen. Die Artland Dragons spielten am Aktionswochenende mit speziell angefertigten Trikots. Die Fans können die Trikots anschließend für einen guten Zweck ersteigern.

Der SC Rist Wedel kombinierte den Spieltag mit einem Girlscamp und prominenter Unterstützung durch Nationalspielerin Marianna Byvatov. Dazu gehörten Einlaufkinder aus weiblichen Teams, eine Preisverleihung sowie Gewinnspiele rund um den FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin. Auch die BG Göttingen setzte auf ein erweitertes Rahmenprogramm und verband den Spieltag mit einem Familienevent. Neben Mitmachaktionen wie einer Basketball-Hüpfburg oder Geschicklichkeitsspielen erhielten Nachwuchsspielerinnen beim Einlauf der Teams eine besondere Rolle.

Viele Vereine nutzten den Spieltag rund um den Internationalen Frauentag gezielt, um Frauen und Mädchen in die Halle einzuladen und gemeinsam Basketball zu erleben. Impressionen vom Frauenspieltag.

Ligaübergreifender Trailer und Ticketaktion

Neben den Aktionen der Clubs sorgte die Liga mit zentralen Maßnahmen für zusätzliche Sichtbarkeit. Ein eigens produzierter Trailer wurde in den Hallen sowie in den Livestreams ausgestrahlt. Ergänzend wurde der Spieltag mit dem FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin verknüpft, für den Fans im Aktionszeitraum vergünstigte Tickets erwerben konnten.

Impuls für die Weiterentwicklung

Der Mädchenspieltag zeigt, wie gezielte Maßnahmen und das Engagement der Clubs ineinandergreifen, um neue Impulse für den Basketball zu setzen. Durch die unterschiedlichen Ansätze an den Standorten entsteht ein vielfältiges Gesamtbild, das Mädchen und Frauen im Basketball stärker in den Fokus rückt.

„Mit dem Mädchenspieltag wollen wir gezielt Aufmerksamkeit schaffen und Mädchen für unseren Sport begeistern. Die große Beteiligung zu diesem Thema und die Vielfalt der Aktionen zeigen, welches Potenzial in unseren Clubs steckt“, so Svenja Bahlke, Spielleiterin der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

BARMER 2. Basketball Bundesliga und BASKETBALL AID setzen starkes Zeichen für krebskranke Kinder

Ligaweiter Charity-Spieltag „Assists for Kids“ bringt Vereine, Partner und Fans zusammen und erzielt einen Gesamterlös von 28.664 Euro

BARMER 2. Basketball Bundesliga und BASKETBALL AID bündeln ihre Kräfte für den guten Zweck: Im Dezember 2025 rief die Liga erstmals einen bundesweiten Charity-Spieltag unter dem Motto „Assists for Kids“ aus. Zwölf Vereine aus ProA und ProB beteiligten sich an der Aktion und setzten damit ein starkes Zeichen für Solidarität und gesellschaftliche Verantwortung im deutschen Profibasketball.

Jeder Assist zählt – auf dem Feld und darüber hinaus

Das Prinzip war ebenso einfach wie wirkungsvoll: Für jeden an den Charity-Spieltagen erspielten Assist spendeten Partner, Sponsoren und Fans der teilnehmenden Clubs einen zuvor freiwillig gewählten Betrag X. Die gesammelten Spenden fließen jeweils in regionale Organisationen und Initiativen, die sich für an Krebs erkrankte Kinder einsetzen.

BASKETBALL AID unterstützte jede teilnehmende Vereinsaktion zusätzlich mit 1.000 Euro und verstärkte damit die regionale Wirkung der Initiative. So konnte ein beachtlicher Gesamterlös von 28.664 Euro erzielt werden.

„Basketball ist mehr als ein Spiel – er verbindet Menschen und kann echte Veränderung bewirken. Mit ,Assists for Kids‘ wollten wir zeigen, dass unsere Liga nicht nur sportlich Verantwortung übernimmt, sondern auch gesellschaftlich“, erklärt Christian Krings, Geschäftsführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga. „Dass sich zwölf Vereine aktiv beteiligt haben und Partner sowie Fans diese Idee so engagiert mitgetragen haben, macht uns sehr stolz. Jeder Assist auf dem Feld wurde so zu einem Assist für krebskranke Kinder.“

Partnerschaft mit nachhaltiger Perspektive

Die Aktion markiert zugleich den Auftakt einer strategischen Partnerschaft zwischen der BARMER 2. Basketball Bundesliga und BASKETBALL AID. Ziel ist es, gesellschaftliches Engagement im Profibasketball langfristig zu verankern und die Reichweite der Liga gezielt für soziale Projekte zu nutzen.

„Die Unterstützung durch die Liga und ihre Vereine ist für uns von unschätzbarem Wert“, sagt Sebastian Pichlmayer, Mitglied des Leadership Teams von BASKETBALL AID. „Wenn Profibasketball seine Plattform nutzt, um Aufmerksamkeit und konkrete finanzielle Hilfe für krebskranke Kinder zu generieren, entsteht eine enorme Kraft. Die Kombination aus regionaler Verankerung der Clubs und bundesweiter Strahlkraft der Liga ist genau das, was wir brauchen.“

Basketball übernimmt Verantwortung

Mit dem Charity-Spieltag unterstreicht die BARMER 2. Basketball Bundesliga ihren Anspruch, gesellschaftliche Verantwortung aktiv zu leben. Als Liga mit 45 Clubs in ganz Deutschland versteht sie sich nicht nur als sportliche Plattform, sondern übernimmt auch gesellschaftliche Verantwortung.

Der Charity-Spieltag „Assists for Kids“ soll perspektivisch weiterentwickelt und als wiederkehrendes Format etabliert werden.

 

Foto: dieLichtBUILDER Klamann & Bauer Fotografie GbR

BARMER 2. Basketball Bundesliga startet mit der „Starting 5“-Strategie in das neue Jahr

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga hat eine umfassende Strategie ins Leben gerufen, um die Liga weiterzuentwickeln. Unter dem Namen „Starting 5“ fokussiert sich das Konzept auf fünf zentrale Bereiche, die den Weg für eine nachhaltige und erfolgreiche Zukunft ebnen sollen: Digitale Erlebnisse, Stimmungsvolle Spielhallen, Wirtschaftliche Stabilität, Soziale Verantwortung und Nachhaltige Nachwuchsarbeit. Diese fünf Säulen decken sowohl den sportlichen als auch den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereich ab.

Die Umsetzung der „Starting 5“-Strategie erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den 46 Vereinen der Bundesliga. Bereits in der laufenden Saison werden erste Maßnahmen sichtbar, darunter die Verbesserung der digitalen Infrastruktur. Zudem wird der Nachwuchsbereich gestärkt, um sicherzustellen, dass die Liga weiterhin junge Basketballtalente fördert und unterstützt.

„Mit der ‚Starting 5“-Strategie möchten wir den Grundstein für eine gemeinsame Zukunft der Liga setzen. Mit Themen wie Innovation, Nachhaltigkeit, wirtschaftliche Stabilität und auch Nachwuchsarbeit haben wir gemeinsam mit den Bundesligisten die aus unserer Sicht relevantesten Themen für die Weiterentwicklung der Liga ausgearbeitet. Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und möchten dies in den kommenden Jahren noch mehr durch Maßnahmen verdeutlichen“, erklärt Christian Krings, Geschäftsführer der 2. Basketball-Bundesliga GmbH.

Die fünf Säulen der „Starting 5“-Strategie

  1. Digitale Erlebnisse:
    Die BARMER 2. Basketball Bundesliga wird ihre digitalen Angebote weiter ausbauen, um die Fans noch stärker zu vernetzen und ihnen spektakuläre Basketballmomente zu bieten. Zu den geplanten Maßnahmen gehören die Optimierung von Livestreams, die Erweiterung der Liga-Homepage und -App sowie ein intensiveres Social-Media-Engagement.
  2. Stimmungsvolle Spielhallen:
    Um die emotionale Bindung der Fans zu stärken, wird das Erlebnis in den Hallen neu definiert. Mit einem besonderen Fokus auf Eventcharakter und interaktive Erlebnisse soll die Atmosphäre in den Arenen der Liga zu einem unverzichtbaren Teil der Fan-Kultur werden. Geplant sind u.a. Mottospieltage und spezielle Aktionen, die Familien und Fans in die Hallen locken.
  3. Wirtschaftliche Stabilität:
    Eine solide wirtschaftliche Grundlage ist der Schlüssel für den langfristigen Erfolg der Ligaorganisation und der Vereine. Im Rahmen der Strategie werden Maßnahmen ergriffen, um die Vermarktungserlöse zu steigern, Kosten zu senken und neue Partnerschaften zu fördern, um eine stabile finanzielle Basis für die Bundesligisten zu sichern.
  4. Soziale Verantwortung:
    Die Liga trägt Verantwortung gegenüber den Regionen, in denen sie aktiv ist. Durch Projekte, die Chancengerechtigkeit, Inklusion und den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen fördern, wird die BARMER 2. Basketball Bundesliga zu einem Vorbild im Bereich der sozialen Verantwortung.
  5. Nachhaltige Nachwuchsarbeit:
    Ziel der nachhaltigen Nachwuchsarbeit ist es, junge Talente an allen 46 Standorten der Liga systematisch zu fördern und ihnen die besten Möglichkeiten zu bieten, ihre Fähigkeiten zu entwickeln. Dies stellt ein langfristiges starkes Fundament für den Basketballsport in Deutschland sicher.

 

Mit der „Starting 5“-Strategie setzt die BARMER 2. Basketball Bundesliga ein starkes Zeichen für ihre Zukunft und wird den bereits eingeschlagenen Weg weitergehen.