Nachberichte ProB Nord 15. Spieltag

03.01.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. EN BASKETS Schwelm 78:69

Das Spiel bei den BSW Sixers stand für die EN BASKETS Schwelm unter keinem guten Stern. Kurzfristig musste der Top-Scorer Zyon Patterson krankheitsbedingt passen und blieb zuhause in Schwelm.

Die Baskets starten mit Fehlwürfen und geraten schnell mit 12:3 in Rückstand. Auszeit Schwelm nach schon dreieinhalb Minuten. Und die wirkt. Die Blau-Gelben verteidigen besser und finden auch offensiv ihren Rhythmus. In der Folge können sie auf 14:11 verkürzen – Auszeit Sixers. Das erste Viertel gewinnen die Gastgeber mit 18:15.

Das zweite Viertel beginnt zerfahren mit einigen Ballverlusten auf Baskets-Seite. Doch die Sixers können sich nur leicht absetzen. 26:20 Mitte des Viertels der Zwischenstand. Das Spiel bleibt eng, 40:34 zur Halbzeit. Besonders Ilias Amin mit 17 Punkten war von den Baskets bisher nicht zu stoppen.

Auch das dritte Viertel beginnt eng. Immer eine knappe Führung der Gastgeber. Besonders der Franzose Arthur Noba punktet hier für die EN Baskets, kassiert aber sein viertes Foul und muss auf der Bank Platz nehmen. Ein kleiner Run bringt die Sixers erstmals zweistellig in Front. Beim 59:48 nimmt Schwelm die nächste Auszeit. Noch drei Minuten in diesem Viertel. Ein starker Schlussspurt sorgt dafür, dass die Gäste zu Ende des dritten Viertels auf 60:57 herankommen.

Mitte des letzten Viertels können sich die Sixers wieder mit 66:60 absetzen, Auszeit Baskets. Es bleibt spannend. 70:62, noch dreieinhalb Minuten. Am Ende unterliegen wir den BSW Sixers mit 78:69. Headcoach Falk Möller: „Hier war auch ohne Zyon mehr drin. Unsere Wurfquote war nicht gut, zu viele leichtfertige Ballverluste haben es uns zudem sehr schwer gemacht. Wir werden uns jetzt akribisch auf Essen vorbereiten.“

 

03.01.2026 19:15 Uhr // LOK BERNAU vs. SC Rist Wedel 94:75

Mit einem überzeugenden 94:75-Heimerfolg gegen den SC Rist Wedel ist LOK Bernau erfolgreich ins neue Basketballjahr gestartet. Vor 1.621 Zuschauern in der Sparkassen-Arena überzeugten die Gastgeber mit Struktur, defensiver Stabilität und klaren Entscheidungen in den entscheidenden Spielphasen.

Lok Bernau kam von Beginn an gut in die Partie und setzte früh erste Akzente in der Defensive. Mehrere gesicherte Defensivrebounds verhinderten zweite Chancen für den SC Rist Wedel und ermöglichten es den Gastgebern, das eigene Spiel kontrolliert aufzuziehen. Mehrere Führungswechsel prägten die Anfangsminuten, ehe LOK sich durch konsequente Abschlüsse und erste defensive Stops leicht absetzen konnte. Der Lohn war eine knappe, aber verdiente Führung nach den ersten zehn Minuten.

Im zweiten Spielabschnitt kippte das Spiel zunehmend zugunsten der Gastgeber. LOK Bernau gelang der erste entscheidende Run der Partie. Die Defensive erhöhte den Druck in den Passwegen, Wedel leistete sich Ballverluste und fand nur noch selten klare Abschlüsse aus dem Feld. Bernau nutzte diese Phase konsequent, kam mehrfach zu schnellen Punkten und dominierte insbesondere im Zweipunktebereich. Lok setzte sich Schritt für Schritt ab und ging mit einer komfortablen Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel versuchte der SC Rist Wedel, mit höherem Tempo und aggressiveren Aktionen zurück ins Spiel zu finden. Lok Bernau ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Die Gastgeber reagierten mit stabiler Helpside-Defense, mehreren Blocks und konsequentem Reboundverhalten. Immer dann, wenn Wedel eine kleine Serie andeutete, folgte auf Bernauer Seite die passende Antwort. Der Vorsprung wurde weiter ausgebaut, ohne unnötige Risiken einzugehen.

In den letzten 2 Spielminuten legte Bernau dann endgültig den Deckel auf das Spiel. Wedel versuchte noch einmal, Druck aufzubauen – doch Bernau setzte innerhalb kürzester Zeit mehrere defensive Ausrufezeichen. Den Schlusspunkt setzte erneut Emanuel Schüler. Nach einem weiteren Turnover der Gäste traf er aus der Distanz – diesmal nach Assist von Akim-Jamal Jonah – und stellte den Endstand von 94:75 her.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Iserlohn Kangaroos 94:63

Der Start ins Basketballjahr 2026 verlief für die Iserlohn Kangaroos sportlich ernüchternd. Beim Auswärtsspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga in Herten mussten sich die Waldstädter mit 94:63 deutlich geschlagen geben. Dabei war die Ausgangslage bereits vor dem Tip-off alles andere als einfach: Mit Kapitän Ruben Dahmen, David Pavljak und Julius Gebauer fehlten gleich drei Akteure im Kader der Gäste.

Herten nutzte diese Situation früh konsequent aus. Die Gastgeber erwischten einen starken Abend von außen, trafen hochprozentig von der Dreierlinie und kombinierten dies mit aggressiver Verteidigung. Weniger Turnover und mehr Steals sorgen auf Seiten der Hertener schon für einen klaren Punkteabstand zur Halbzeit.

Die Kangaroos hatten zudem früh mit Foulproblemen zu kämpfen, was Rotationen einschränkte und den Rhythmus erschwerte. Trotzdem ließ sich das Team nicht hängen. Immer wieder verkürzten die Iserlohner den Rückstand, kämpften sich mit Einsatz und Mentalität zurück in die Partie und zeigten, dass sie trotz der Umstände bereit waren, Verantwortung zu übernehmen.

Am Ende reichte es nicht, um das Spiel noch einmal offen zu gestalten. Herten blieb konstant, kontrollierte die entscheidenden Phasen und brachte den Sieg souverän ins Ziel. Der Trainer der Iserlohn Kangaroos, Toni Prostran, ordnete die Partie so ein: „Wir haben uns für dieses Spiel viel vorgenommen, konnten es aber zu selten umsetzen. Entscheidend ist jetzt, dass wir den Blick nach vorne richten, als Team zusammenbleiben und den Fokus konsequent auf das nächste Spiel legen.“ 

 

04.01.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Dragons Rhöndorf 77:91

Im ersten Spiel des neuen Jahres können die 49ers den Hinrundensieg in Rhöndorf nicht wiederholen und müssen sich, trotz eines 17-Punkte-Comebacks, mit 77:91 geschlagen geben.

Eröffnet wird die Partie mit einem 7:2 Lauf der 49ers, doch lange dauert die euphorische Stimmung der Gastgeber nicht an. Rhöndorf fängt sich und beendet das Viertel mit einem 19:4 Lauf. Die schon zweistellige Führung kommt zum einen durch eine mangelnde Physis der 49ers am defensiven Brett zustande, als auch durch eine ernüchternde Trefferquote von gerade einmal 20 %.

Nach einer lautstarken Ansage in der Viertelpause scheint die Offensive zuerst wieder ins Rollen zu kommen. Zunächst bauen die Gäste ihre Führung so in den ersten 5 Minuten des Abschnitts nicht weiter aus. Doch das erneute Ausbleiben von Treffern lässt die Rhöndorfer Führung auf bis zu 17 Punkte anwachsen. Mit einem größeren Fokus auf den Zug zum Korb kämpfen sich die 49ers, über das offensive Brett und die Freiwurflinie, wieder zurück in Schlagdistanz von 34:42 zur Halbzeitpause.

Im 3. Abschnitt jedoch wachen die 49ers endlich auf, 11 Punkte von Jenö Pildner und 9 von Lukas Wagner geben den nötigen Schub, um den Ausgleich zu forcieren. Mit den Fans und dem Momentum im Rücken gehen sie so mit vollgetanktem Selbstbewusstsein in den letzten Abschnitt.

In diesem halten Sie dem Druck der Gäste aber nicht lange Stand. Nach 2 Minuten fangen die Rhöndorfer erneut an, sich abzusetzen. Es fehlen erneut die Antworten der Gastgeber. Dazu kommt noch eine lückenhafte Defense. In der Rotation sind sie zu oft zu spät, um den Wurf zu beeinflussen. So gelingt der Anschluss an den Rest der Tabelle für die 49ers nicht. Für die Gäste bedeutet der Sieg den Einzug in die Playoff-Plätze.

 

04.01.2026 17:00 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Seawolves Academy 101:79

Der Start in das neue Basketballjahr – für die Itzehoe Eagles ist er mehr als gelungen. Gegen die Seawolves Academy aus Rostock zeigten sie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga eine starke Leistung, begeisterten ihre Fans in der vollen Halle und festigten den dritten Platz. Ergebnis am Messteam-Nord-Spieltag: 101:79 (27:13, 22:29, 26:19, 26:18).

Die Mannschaft von Headcoach Timo Völkerink war in der Offensive sofort gut in Tritt, angeführt von McBride, der schnell bei elf Punkten stand. Als er Tobias Möller unter dem Korb das 19:8 vorlegte, war die Führung erstmals zweistellig. Rostock brauchte die Auszeit, danach spielten die Gastgeber eine Zonenverteidigung, auch das erfolgreich.

Im zweiten Abschnitt fanden die Gäste besser ins Spiel, vor allem dank ihrer Distanzwürfe: Fast 50 Prozent der Dreier saßen bis zur Halbzeit. Zunächst hielten die Eagles den Vorsprung mit eigenen Punkten, dann kamen die Seawolves doch bis auf 42:37 heran. Cikara mit zwei Freiwürfen und einem Dreier vergrößerte die Führung wieder, ein Dreier mit der Pausensirene brachte Rostock noch das 42:49.

Eine Kernbotschaft Völkerinks in der Kabine: So lange der Zwei-Punkt-Bereich kontrolliert werde, stehe am Ende ein Sieg. So kam es auch: Die Rostocker Quote bei Würfen aus diesem Bereich wurde unter 40 Prozent gehalten, im Verlauf der zweiten Hälfte ging auch die Dreierquote nach unten. Es sei gelungen, dem Gegner mit der Defensive die Lust am Spiel zu nehmen, stellte Völkerink fest.

Nach und nach setzte sich sein Team ab, McBrides Dreier zum 71:59 machte die Führung anderthalb Minuten vor dem Ende des dritten Viertels wieder zweistellig. Toni Nickel punktete mehrfach gegen sein früheres Team, Jonathan Elzie und Chris Herget zogen mit Wucht zum Korb, der unter dem Jubel der Fans eingewechselte Youngster Hannes Schmidt lieferte McBride die Vorlage für einen spektakulären Dunk. Den dreistelligen Sieg sicherte schließlich Finn Fleute.

 

04.01.2026 17:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. ETB Miners 75:79

Die Neustädter Niederlagenserie sollte am Sonntagabend endlich ein Ende finden. Auch wenn der Gegner aus Essen aktueller Tabellenführer ist, hatte sich das Team von Headcoach Allen Ray Smith viel vorgenommen und wollte zeigen, dass man auch die Topteams schlagen kann. Vor über 900 Zuschauern entwickelte sich eine packende Begegnung auf Augenhöhe, die am Ende jedoch die ETB Miners für sich entschieden.

Das Publikum im Shooters Dome musste nicht lange auf die ersten Punkte des Jahres 2026 warten, allerdings erzielten die Miners diese durch einen Dreier. Einen Angriff später traf Emil Loch für seine temps Shooters und Matej Jelovcic legte wenig später einen Dreier nach. Von da an waren die Neustädter bis in die absolute Schlussphase des Spiels in Führung liegend. Nach den ersten zehn Minuten führten die Gastgeber mit 23:17.

Zu Beginn des 2. Viertels war es wieder einmal der von der Bank kommende Leonard Musahl, der Akzente setzte und somit die Führung bei den temps Shooters hielt. In der 14. Minute zwang Loch den Gästetrainer Lars Wendt zu einer Auszeit, denn die Neustädter führten mit 32:24. Mit zwei Dreiern kamen die Gäste gut aus dem Timeout heraus, doch die temps Shooters blieben stabil. Zur Halbzeit gelang es die Führung wieder deutlich auszubauen und mit 45:36 in die Kabinen zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Shooters den Vorsprung in der 25. Minute auf 55:42 ausbauen. Wie im Hinspiel und auch schon die ganze Saison, zeigte sich in solchen Situationen, wie weit eine Mannschaft ist. Durch den hohen Rückstand angestachelt, wachten die Essener langsam auf und knabberten den Rückstand Punkt um Punkt ab. In den letzten Minuten des 3. Viertels hatte ein 4:15 Lauf einen Zwischenstand von 59:57 für die Shooters vor den letzten zehn Spielminuten zur Folge.

Anders als zuletzt hielten die Gastgeber die Miners in Schach. Mitte des letzten Viertels konnten die Neustädter die Führung sogar wieder auf 71:65 ausbauen. 70 Sekunden vor dem Ende übernahm der Tabellenführer beim Stand von 75:76 zum ersten Mal seit der Startphase die Führung und sollte diese ins Ziel retten. Zwar hatte Jelovcic noch die Chance auf den Ausgleich, doch der Dreier verfehlte sein Ziel und am Ende feierten die ETB Miners einen knappen 75:79 Sieg.

 

04.01.2026 18:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. RASTA Vechta II

Der Wintereinbruch in Deutschland nimmt Einfluss auf den Spielplan der Baskets Juniors und RASTA Vechta II in der ProB. Das für Sonntag angesetzte Heimspiel in der Hössensporthalle (18 Uhr) gegen Vechta II wurde von der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB abgesagt.

Angesichts der bereits entstandenen Schneelast auf der Hössensporthalle und des noch zu erwartenden neuen Schnellfalls erfolgte aus Sicherheitsaspekten die Entscheidung der Stadt Westerstede zur Sperrung der Halle, die zur Absage der Partie gegen Vechta führt.

In Abstimmung der beiden Teams und der BARMER 2. Basketball Bundesliga erfolgt eine Neuansetzung der Begegnung, die von den Baskets Juniors im Anschluss zeitnah über die Club-Kanäle bekanntgegeben wird.