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Nachberichte ProB Playoffs – Halbfinale Spiel 1

03.05.2026 16:00 Uhr // ETB Miners vs. BBC Coburg 85:75

Die ETB Miners Essen sind erfolgreich in die Halbfinalserie der ProB-Playoffs gestartet und haben sich im ersten Spiel mit 85:75 gegen den BBC Coburg durchgesetzt. Vor heimischer Kulisse in der Sporthalle „Am Hallo“ sicherten sich die Essener damit die 1:0-Führung in der „Best-of-Three“-Serie. Von Beginn an entwickelte sich das erwartete enge Duell. Die Miners lagen über weite Strecken knapp in Front, konnten sich jedoch zunächst nicht entscheidend absetzen. Coburg überzeugte vor allem mit starker Trefferquote von außen, während Essen immer wieder die passenden Antworten fand. Im Schlussviertel wurde es dann dramatisch: Nach einem 0:9-Lauf gerieten die Gastgeber kurzzeitig in Rückstand, kämpften sich jedoch zurück und stellten in der 38. Minute auf 75:75. In der entscheidenden Phase zeigte Essen schließlich seine Qualität und entschied die Partie mit einem 10:0-Lauf für sich. Topscorer auf Essener Seite war Quashawn Lane mit 21 Punkten, unterstützt von Jonathan Almstedt (15). Für Coburg punkteten Dylan Fasoyiro (21) und Felix Egger (19) am besten.

„Wir hatten ein erwartet schweres Spiel gegen Coburg, in dem wir uns nie entscheidend absetzen konnten. Zwischenzeitlich sind wir durch eine starke Phase der Coburger sogar in Rückstand geraten. Umso größer ist das Kompliment an die Mannschaft: Sie hat sich davon nicht beirren lassen, ist ruhig geblieben und hat das Spiel am Ende noch gedreht. Die Kulisse war großartig und hat zusätzlich getragen. Jetzt gilt unser voller Fokus dem nächsten Ziel: den 15. Auswärtserfolg in Serie einzufahren, um damit den Einzug ins Finale und den möglichen Aufstieg in die Pro A perfekt zu machen“, erklärte Headcoach Lars Wendt.

Auch der Sportliche Leiter Raphael Wilder ordnete den Erfolg ein: „Das Spiel am Sonntag war meiner Meinung nach ein Wahnsinnsspiel. Wir haben gegen den Tabellenzweiten aus dem Süden gespielt und dieses Spiel letztlich gewonnen. Coburg ist eine sehr, sehr gute Mannschaft. […] Durch einen Spielerwechsel und eine Änderung in der Verteidigung gewinnen wir dann mit einem 10:0-Run sowie einer unfassbaren Verteidigung und einer guten Offense dieses erste Halbfinalspiel. […] Respekt an unseren Gegner für diese tolle Leistung. Am Ende war es ein knapp verdienter Sieg, der uns aber nicht die Heimstärke des Gegners ausblenden lassen wird.“

 

03.05.2026 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. LOK BERNAU

Die OrangeAcademy ist mit einem starken Auftritt in die Serie gegen LOK Bernau gestartet und hat sich im ersten Spiel mit 86:76 durchgesetzt. In einer intensiven und temporeichen Partie begegneten sich beide Teams zunächst auf Augenhöhe. Mehrere Führungswechsel prägten die Anfangsphase, ehe die jungen Uuulmer ab Mitte des zweiten Viertels zunehmend die Kontrolle übernahmen. Mit wachsender Sicherheit im Spielaufbau und konsequenter Arbeit am offensiven Brett erspielten sich die Gastgeber eine knappe Halbzeitführung (40:38). Nach dem Seitenwechsel legte die OrangeAcademy einen starken Lauf hin und setzte sich erstmals zweistellig ab. Zwar kämpften sich die Gäste aus Bernau noch einmal heran, doch im Schlussviertel blieben die Hausherren stabil und entschieden die Partie in der Crunchtime endgültig für sich.

Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte Meissa Faye, der mit 27 Punkten Topscorer der Partie wurde. Ebenfalls zweistellig punkteten Teo Milicic (18), Namori Omog (12) und Joel Cwik (10). Unter den Körben überzeugten Endurance Aiyamenkhue (12 Rebounds) und Faye (10 Rebounds) mit starker Präsenz. Nach der Partie zeigte sich Headcoach Florian Flabb zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Es war wie erwartet ein physischer Kampf gegen einen sehr guten Gegner, der uns alles abverlangt hat. Ich finde wir haben es gut geschafft, diese Physis anzunehmen und vor allem am offensiven Rebound sehr stark gearbeitet. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft und, dass wir am Ende als verdiente Sieger vom Feld gegangen sind.“

Nachberichte ProA 34. Spieltag

02.05.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Phoenix Hagen 101:128

Die Uni Baskets Münster lieferten dem Tabellenführer Phoenix Hagen zum Saisonabschluss noch einmal einen leidenschaftlichen Fight, mussten sich aber trotz eines offensiven Spektakels mit 101:128 geschlagen geben. Vor 2.650 Zuschauern entwickelte sich ein emotionales Spiel, in dem die stark ersatzgeschwächten Gastgeber lange mithielten und sogar zwischenzeitlich in Führung gingen. Immer wieder fanden die Münsteraner Lösungen in der Offensive, spielten mutig und mit viel Tempo. Erst im weiteren Verlauf setzte sich die Qualität der Hagener durch, die vor allem in der zweiten Halbzeit konsequenter agierten und das Spiel letztlich für sich entschieden. Dennoch blieb vor allem der kämpferische Auftritt der Hausherren in Erinnerung, die sich nie aufgaben und von ihren Fans frenetisch unterstützt wurden.

„Ich bin stolz auf die Truppe, die heute gespielt hat. Diese Jungs haben alles gegeben. Unsere Fans sind der Wahnsinn und die besten der Liga. Das hört sich abgedroschen an, weil das jeder Trainer immer sagt. In solchen Momenten sieht man es halt. Wenn man vorne ist oder gut spielt, ist es einfach. Aber wenn es scheiße läuft und wenn du dann ganz am Ende der Saison die Halle voll hast mit so einer Stimmung: Das ist schon Wahnsinn! Ich bin froh, dass wir hier erhobenen Hauptes das Spiel mit aller Leidenschaft, die wir hatten, gespielt haben“, erklärte Münster-Coach Götz Rohdewald nach der Partie. Auch auf Seiten der Gäste gab es großen Respekt für den Auftritt der Münsteraner. „Ich habe fast den Drang, Götz und dem ganzen Verein zu gratulieren, auch wenn die Saison nicht so verlaufen ist, wie man sich das gewünscht hat. Heute war es ein toller Fight, eine wahnsinnige Leistung dieser Münsteraner, die nie aufgehört haben und inspiriert gekämpft und gespielt haben. Die haben uns heute alles abverlangt“, so Hagener Headcoach Chris Harris. Die Spieler der Uni Baskets blickten trotz der Niederlage positiv auf das Spiel zurück.

„Es war generell ein sehr, sehr offensiv geprägtes Spiel. Wir haben mit dem Mindset gespielt: Wir haben eh nichts zu verlieren. Vor allem in der Offense hat man das gemerkt, dass wir uns freigespielt haben. Das war so ein bisschen das Egal-Mindset, das man oft im Basketball gut gebrauchen kann. Unsere Fans waren super, die Hagener Fans waren super. Das hat richtig Spaß gemacht“, sagte Paul Viefhues. Auch Adam Touray hob die besondere Atmosphäre hervor: „Unglaublich, dass man so supported wird, obwohl man abgestiegen ist. Unsere Fans feiern noch einmal jeden einzelnen Spieler und die ganze Mannschaft. Das ist unglaublich. Unsere erste Halbzeit war mehr als ordentlich. Es ist bitter, wenn man weiß, man kann sogar gegen den Ersten so stark spielen. Und am Ende der Saison stehst du doch ganz unten, weil du es nicht konstant abrufen konntest. So ist manchmal der Sport.“

 

02.05.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Paderborn Baskets 89:74

Die PS Karlsruhe LIONS haben sich im Saisonendspurt eindrucksvoll belohnt und durch einen 89:74-Heimsieg gegen die Paderborn Baskets den achten Tabellenplatz verteidigt. Damit sichern sich die Badener die Teilnahme an den Playoffs der ProA und treffen im Viertelfinale auf Hauptrundensieger Phoenix Hagen. Die Partie begann furios: Allen voran Tyrese Williams drückte dem Spiel früh seinen Stempel auf und traf in den ersten sieben Minuten gleich sechs Dreier. Die Karlsruher dominierten dadurch das erste Viertel klar und führten nach zehn Minuten mit 30:15. Auch defensiv präsentierten sich die LIONS aufmerksam und zwangen die Gäste zu schwierigen Abschlüssen. Im zweiten Abschnitt kamen die Ostwestfalen besser ins Spiel, gewannen insbesondere unter dem Korb an Präsenz und arbeiteten sich zurück. Zur Halbzeit war die Partie beim Stand von 40:39 wieder offen.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel mit vielen Einzelaktionen, doch Karlsruhe setzte immer wieder die entscheidenden Akzente und baute die Führung vor dem Schlussviertel erneut auf 65:51 aus. Im letzten Abschnitt versuchten die Gäste nochmals alles, konnten den Sieg der Hausherren vor über 2.500 Zuschauern in der Europahalle jedoch nicht mehr gefährden. Damit krönten die LIONS ihren starken Saisonendspurt und sicherten sich den wichtigen Erfolg im Kampf um die Playoffs. Topscorer der Partie war Williams mit starken 31 Punkten. Ebenfalls zweistellig punkteten David Ejah (17), Kilian Binapfl (12) und Isaiah Hart (11). In der ersten Playoff-Runde wartet nun mit Phoenix Hagen eine echte Herausforderung. Die Hagener gehen als Tabellenerster und klarer Favorit in die Serie, die im Best-of-five-Modus ausgetragen wird. Während Hagen das Hinspiel der Hauptrunde deutlich für sich entschied, konnten sich die Karlsruher im Rückspiel nach Verlängerung revanchieren – ein Duell, das Spannung für die kommende Serie verspricht.

 

02.05.2026 19:30 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. RheinStars Köln 74:71

Die Bozic Estriche Knights Kirchheim haben sich am letzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem 74:71-Sieg gegen die RheinStars Köln erfolgreich in die Playoffs verabschiedet. Vor über 3.000 Zuschauern in der EWS Arena kontrollierten die Schwaben die Partie über weite Strecken. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel steigerten die Knights vor allem defensiv ihre Intensität und erspielten sich bis zur Halbzeit eine Führung. Auch nach der Pause blieb Kirchheim das dominierende Team und baute den Vorsprung zwischenzeitlich deutlich aus. Erst im Schlussviertel wurde es noch einmal spannend.

Köln kämpfte sich durch mehrere erfolgreiche Distanzwürfe zurück und verkürzte den Rückstand bis in die letzten Sekunden. Die Knights behielten jedoch die Nerven und brachten den knappen Vorsprung über die Zeit. Topscorer der Partie war Tylan Pope mit 22 Punkten. Headcoach Igor Perovic zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Glückwunsch an die Mannschaft. Wir haben über weite Phasen das Spiel kontrolliert und verdient gewonnen. Die Stimmung war erneut außergewöhnlich. Es macht uns sehr viel Spaß hier zu spielen.“ Mit dem Erfolg gehen die Knights mit Selbstvertrauen in die Playoffs. Dort wartet im Viertelfinale die BG Göttingen.

 

02.05.2026 19:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. SBB Baskets 85:74

Die Nürnberg Falcons haben ihre Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem Heimsieg abgeschlossen. Gegen die SBB Baskets Wolmirstedt setzten sich die Mittelfranken vor 2.854 Zuschauern mit 85:74 durch und beenden die Spielzeit auf Tabellenplatz neun. Von Beginn an war Nürnberg das bessere Team und kontrollierte die Partie über weite Strecken. Nach einer soliden ersten Halbzeit mit einer 42:34-Führung bauten die Falcons ihren Vorsprung auch nach der Pause weiter aus. Zwar versuchten die Gäste immer wieder, den Rückstand zu verkürzen, wirklich in Gefahr geriet der Heimsieg jedoch nicht. Im Schlussviertel war zudem klar, dass die Playoffs knapp verpasst wurden.

Dennoch spielte Nürnberg die Partie konzentriert zu Ende und sorgte mit sehenswerten Aktionen – unter anderem von Trevor Baskin – für einen gelungenen Saisonabschluss. Headcoach Ralph Junge zeigte sich nach dem Spiel zufrieden und dankte Fans und Umfeld für die Unterstützung. Trotz des verpassten Playoff-Einzugs überwog die positive Bilanz einer starken Saison, die mit dem zweitbesten Ergebnis der Vereinsgeschichte endet.

 

02.05.2026 19:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. BG Göttingen 96:87

Die HAKRO Merlins Crailsheim haben sich mit einem historischen Sieg aus der Hauptrunde verabschiedet. Durch den 96:87-Erfolg gegen die BG Göttingen beenden die Zauberer die Rückrunde mit nur einer Niederlage – ein Novum seit der Aufstockung der ProA auf 18 Teams. In einem intensiven Spitzenspiel erwischten die Crailsheimer den besseren Start und setzten früh Akzente in der Defensive. Angeführt von Vinnie Shahid, der insgesamt 29 Punkte erzielte und vor allem aus der Distanz glänzte, erspielten sich die Gastgeber bereits im ersten Viertel eine klare Führung. Doch Göttingen hielt dagegen, kämpfte sich zwischenzeitlich zurück und gestaltete die Partie bis zur Halbzeit offen.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Merlins jedoch endgültig die Kontrolle. Mit hoher Intensität, starkem Teamplay und mehreren Läufen bauten die Hausherren ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Spätestens im Schlussviertel ließ Crailsheim keinen Zweifel mehr am Sieg aufkommen und brachte die Partie souverän ins Ziel – trotz des zwischenzeitlichen Ausfalls von Topscorer Shahid nach seinem fünften Foul. Neben Shahid punkteten auch Tyreese Blunt (13), Maurice Stuckey (12) und Bruno Santana (10) zweistellig. Insgesamt überzeugte Crailsheim vor allem durch mannschaftliche Geschlossenheit und Energie auf beiden Seiten des Feldes.

„Ich bin sehr stolz auf meine Jungs. Wir haben heute gezeigt, was für ein Team wir sind. Uns fehlen drei Leute und der Nächste auf der Bank ist bereit zu spielen, Verantwortung zu übernehmen und uns zu helfen, die Spiele zu gewinnen. Ich kann viele Leute nennen, die ein gutes Spiel heute hatte. Gianni hatte ein gutes Spiel, Nico hat wieder ein sehr gutes Spiel gemacht, aber ich glaube wir alle haben am Ende zum Sieg beigetragen. Darauf bin ich wirklich stolz. Und jetzt sind wir bereit uns für die ganze harte Arbeit in den Playoffs zu belohnen“, erklärte Headcoach David McCray nach der Partie. Mit diesem Erfolg gehen die Merlins mit viel Selbstvertrauen in die Playoffs. Dort wartet im Viertelfinale mit den Gießen 46ers direkt die nächste anspruchsvolle Aufgabe.

 

02.05.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Bayer Giants Leverkusen 83:85

Die Artland Dragons haben ihr letztes Hauptrundenspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA knapp verloren. Gegen die BAYER GIANTS Leverkusen unterlagen die Quakenbrücker mit 83:85 und gehen damit als Tabellenfünfter in die Playoffs. Die Gäste aus Leverkusen erwischten den besseren Start und erspielten sich früh eine zweistellige Führung. Vor allem Dennis Heinzmann und John Williams prägten die Anfangsphase, während die Dragons offensiv nur schwer in Rhythmus kamen. Im zweiten Viertel kämpften sich die Gastgeber zurück. Angeführt von Buzz Anthony und Epke Kruthaup verkürzten die Dragons den Rückstand und hielten die Partie bis zur Pause offen. Auch nach dem Seitenwechsel blieb es ein enges Spiel mit mehreren Führungswechseln. In der Schlussphase entwickelte sich ein echter Krimi. Beide Teams lieferten sich einen intensiven Schlagabtausch, ehe Kobe Langley mit wichtigen Würfen die Entscheidung zugunsten der Leverkusener brachte. Die Dragons hatten in den letzten Sekunden noch die Chance auf den Ausgleich, konnten diese jedoch nicht nutzen.

Headcoach Hendrik Gruhn ordnete die Partie anschließend ein: „Ich bin zunächst froh, dass alle das Spiel heil überstanden haben, das war das Allerwichtigste. Das war auch der Grund, warum wir Ben und Amir nicht haben spielen lassen. Ich habe viele Dinge gesehen, die mich gefreut haben, am meisten freue ich mich jedoch für Epke. Er hat heute so gespielt, wie er auch in der NBBL spielen würde, er ist einfach ein geiler Zocker. Wir haben als Team mit 8 von 41 Dreiern miserabel getroffen. Ich glaube, wenn wir besser getroffen hätten, hätten wir das Spiel komfortabel gewonnen, aber das ist jetzt belanglos. Jetzt gilt es, kurz zu regenerieren, dann geht der Fokus voll auf Bremerhaven.“ Für die Dragons richtet sich der Blick nun auf die Playoffs: Bereits am Mittwoch startet die Serie gegen die Eisbären Bremerhaven.

 

02.05.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Eisbären Bremerhaven 72:85

Die Tigers Tübingen haben ihr letztes Saisonspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA verloren. Gegen die Eisbären Bremerhaven setzte es vor 2.329 Zuschauern eine 72:85-Niederlage. Dabei hielten die Schwaben über weite Strecken gut dagegen, mussten jedoch vor allem in der ersten Halbzeit einem Rückstand hinterherlaufen. Bremerhaven nutzte seine Erfahrung und Effizienz, um sich früh abzusetzen und die Führung bis zur Pause deutlich auszubauen. Nach dem Seitenwechsel zeigte Tübingen eine starke Reaktion. Angeführt von Jordan Johnson kämpften sich die Gastgeber mehrfach heran und verkürzten den Rückstand zwischenzeitlich auf wenige Punkte. In der Schlussphase fehlte jedoch die Konsequenz, sodass die Gäste das Spiel routiniert zu Ende brachten. Tigers-Coach Eric Detlev sagte nach der Partie:

„Erstmal Glückwunsch an Coach Steven Esterkamp und seine Mannschaft zum Sieg, viel Glück in den Playoffs! Für mich steht das heutige Spiel nicht so sehr im Fokus, sondern die aufreibenden letzten Wochen für alle Beteiligten. Ich hätte mir trotzdem gewünscht, dass wir heute an die Leistungen der letzten Wochen anknüpfen würden. Es wäre schön gewesen, das Spiel zumindest bis in die Schlussphase offen zu gestalten. Unsere erste Halbzeit war heute schlecht, aber die kämpferische Leistung danach war gut. Das Wichtigste ist, dass wir es in den letzten Wochen geschafft haben, als Team zu kämpfen, auch wenn es spielerisch manchmal nicht gut war. Das möchte ich den Jungs auch heute nicht absprechen.“

Auch Bremerhavens Trainer Steven Esterkamp ordnete das Spiel ein: „Das letzte Spiel ist immer ein bisschen schwer für beide Mannschaften, weil es tabellarisch um nichts mehr ging. Unser Ziel war es heute gesund zu bleiben, das haben wir zum Glück geschafft. Respekt an die Tübinger Spieler, die gut gespielt und alles gegeben haben. Wir wollten heute allen zwölf Spielern Einsatzzeit geben, auch das ist uns gelungen. Auch die jungen Spieler haben heute ihren Job erledigt. Ich bin froh, dass wir die Begegnung am Ende gewinnen konnten.“

 

02.05.2026 19:30 Uhr // BBC Bayreuth vs. VfL SparkassenStars Bochum 103:88

Der BBC Bayreuth hat sich mit einem überzeugenden 103:88-Heimsieg gegen die VfL SparkassenStars Bochum aus der Saison verabschiedet und sich am letzten Spieltag noch auf Tabellenplatz zehn vorgeschoben. In einer intensiven Partie übernahmen die Bayreuther früh die Kontrolle und setzten sich bereits im ersten Viertel ab. Vor allem offensiv präsentierten sich die Hausherren variabel und treffsicher, während Bochum zunächst mit Ballverlusten zu kämpfen hatte. Zwar fanden die Gäste im weiteren Verlauf besser ins Spiel, doch Bayreuth hielt dagegen und verteidigte seine Führung bis zur Halbzeit (50:45). Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel umkämpft, doch immer wieder fanden die Gastgeber die richtigen Antworten. Insbesondere im Schlussviertel zog der BBC nochmals an und ließ den Bochumern keine Chance mehr, entscheidend heranzukommen. Vor 2.507 Zuschauern in der Oberfrankenhalle brachte Bayreuth den Sieg schließlich souverän ins Ziel. Topscorer der Partie war KeVaughn Allen mit 26 Punkten, gefolgt von Tehree Horn (18) und Lenny Liedtke (13). Zudem überzeugte Willem Brandwijk mit einem starken Allround-Auftritt inklusive zwölf Rebounds und acht Assists.

Nach der Partie stand jedoch nicht nur der sportliche Erfolg im Fokus, sondern auch der Abschied von Headcoach Lukas Hofer, der sich emotional von Team und Fans verabschiedete: „Wir hatten in der ersten Halbzeit große Probleme gehabt, um in der Defensive Problemlösungen zu finden. In der zweiten Halbzeit wurde die Situation dann besser. Insgesamt bin ich unheimlich stolz auf meine Mannschaft. Wir haben heute erneut gezeigt, dass wir eine Einheit sind und als Mannschaft auftreten. Dies wird nicht zuletzt durch die 25 Assists, die wir im Spiel erreicht haben, unterstrichen. Wir sind ein unfassbar geiles Team, das mit seinem Charakter auch unwahrscheinlich einfach zu coachen war. Ich weiß nicht, ob ich das woanders so noch einmal erleben werde. Meine Monate als Headcoach in Bayreuth waren eine super-durchwachsene Zeit, in der wir uns letztlich nach dem Aufschlag am Boden bei der Auswärtsniederlage in Leverkusen kontinuierlich nach oben entwickelt haben. Ich war knapp zwei Jahre hier im Trainerstab, aber Bayreuth ist mir eine zweite Heimat geworden. Ich werde die Stadt, ihre Menschen, die Organisation und die Fans, die auch heute wieder eine Klasse-Stimmung in der Halle gemacht haben, immer in meinem Herzen behalten“.

 

02.05.2026 19:30 Uhr // GIESSEN 46ers vs. EPG Baskets Koblenz 88:69

Die Gießen 46ers haben die Hauptrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem überzeugenden Heimsieg abgeschlossen. Gegen die EPG Baskets Koblenz setzte sich das Team mit 88:69 durch und feierte den Erfolg gemeinsam mit den Fans in der Osthalle. Sportlich hatte die Partie keine Auswirkungen mehr auf die Tabelle, dennoch entwickelte sich ein intensives und stimmungsvolles Spiel. Vor rund 2.400 Zuschauern nutzten die 46ers die Begegnung als Generalprobe für die anstehenden Playoffs. In der ersten Halbzeit hielten die Gäste gut dagegen und blieben über weite Strecken in Schlagdistanz. Koblenz überzeugte mit Einsatz und Energie, während Gießen zwar immer wieder Akzente setzte, sich aber noch nicht entscheidend absetzen konnte. Nach der Pause steigerten sich die Hausherren deutlich. Vor allem im dritten und vierten Viertel übernahm Gießen die Kontrolle und zog mit konsequentem Offensivspiel sowie starker Defensive davon. Besonders Kyle Castlin überzeugte als prägender Akteur, während auch Till Gloger und Aiden Warnholtz wichtige Impulse lieferten.

Trainer Branislav Ignjatovic zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt: „Es ist natürlich immer schwer, solche Partien zu spielen, in denen es um nichts mehr geht. Aber wir konnten auch befreit aufspielen, nachdem wir unser Ziel, die Playoffs, erreicht hatten. Ich bin glücklich über die Art und Weise dieses Sieges. Vor allem sind unsere insgesamt 27 Assists, glaube ich, Saisonrekord.“ Auch Koblenz-Coach Stephan Dom lobte sein Team trotz der Niederlage: „Wir wollten gut spielen. Wir wollten unseren mitgereisten Fans einen Sieg schenken. Und in der ersten Halbzeit haben wir auch richtig gut mitgehalten.“ Neben dem sportlichen Geschehen sorgte vor allem die Atmosphäre für Begeisterung. Selbst Gästespieler Jonas Niedermanner zeigte sich beeindruckt: „Ich habe nichts als Liebe für diese Fans.“ Für die Gießen 46ers beginnt nun die entscheidende Phase der Saison. Im Playoff-Viertelfinale wartet mit den HAKRO Merlins Crailsheim ein schwerer Gegner.

Nachberichte ProB Playoffs – Viertelfinale Spiel 3

29.04.2026 19:30 Uhr // BBC Coburg vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 81:77

Die Baskets Juniors TSG Westerstede müssen sich im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB geschlagen geben. Beim entscheidenden Spiel in Coburg unterlag das Team dem BBC Coburg mit 77:81 und verpasst damit den Einzug ins Halbfinale. Dabei lieferten die stark ersatzgeschwächten Gäste noch einmal einen großen Kampf. Ohne mehrere Leistungsträger hielten die Baskets Juniors vor allem über ihre intensive Defensive lange dagegen, zwangen den Gegner zu zahlreichen Ballverlusten und kämpften sich mehrfach zurück ins Spiel. Letztlich fehlte jedoch die Effizienz, insbesondere unter dem Korb, um die Partie zu drehen. Headcoach Artur Gacaev zeigte sich trotz der Niederlage stolz auf seine Mannschaft und hob vor allem die Moral hervor:

„Wir haben unglücklich angefangen, haben jedoch Charakter gezeigt. Besonders unter dem Korb hatten wir eine schwache Quote, aber sind als Team nicht zusammengebrochen. Schritt für Schritt haben wir uns ins Spiel gekämpft und haben uns die Siegchance erkämpft.“ Dass es am Ende nicht gereicht hat, ordnete er realistisch ein: „Wir hätten trotz der schwachen Quote gewinnen können, weil wir wie in der ganzen Saison gekämpft haben. Kompliment an mein Team!“ Besonders die schwierige personelle Situation spielte dabei eine Rolle, änderte für ihn aber nichts an der Einstellung seiner Mannschaft: „Uns haben wichtige Spieler gefehlt, aber die Jungs, die hier waren, haben alles für das Team gegeben.“ Am Ende bleibt für Westerstede trotz des Ausscheidens ein positives Fazit: „Es war eine großartige Saison, auf die wir sehr stolz sein können.“

 

29.04.2026 19:30 Uhr // OrangeAcademy vs. Porsche BBA Ludwigsburg 91:64

Die OrangeAcademy steht im Halbfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Im entscheidenden dritten Viertelfinalspiel setzte sich das Team deutlich mit 91:64 gegen die Porsche Basketball-Akademie durch. Ausschlaggebend war vor allem ein starker Lauf nach der Halbzeit. Mit einem viertelübergreifenden 19:2-Run zogen die Gastgeber entscheidend davon und stellten früh die Weichen auf Sieg. Die aggressive Verteidigung brachte Ludwigsburg immer wieder aus dem Rhythmus und ermöglichte viele einfache Punkte im Fastbreak. In der Anfangsphase entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes und physisches Spiel. Beide Teams hatten offensiv Probleme, während die Defensiven dominierten. Erst gegen Ende des ersten Viertels konnte sich Ulm leichte Vorteile erspielen und diese bis zur Halbzeit ausbauen.

Nach der Pause drehte die OrangeAcademy dann richtig auf. Die Intensität in der Verteidigung blieb hoch, gleichzeitig wurden die eigenen Angriffe konsequenter ausgespielt. Ludwigsburg fand darauf keine Antwort mehr, sodass der Vorsprung schnell deutlich anwuchs. Spätestens im dritten Viertel war die Partie entschieden. Cheftrainer Florian Flabb zeigte sich nach dem Spiel entsprechend zufrieden: „Glückwunsch an beide Teams für eine herausragende Serie. […] Sie war ab der ersten Sekunde voll fokussiert und hat auch ein sehr gutes Ludwigsburger Team physisch an seine Grenzen gebracht. Dementsprechend freue ich mich sehr, dass wir uns für die harte Arbeit belohnen konnten.“ Für die OrangeAcademy geht es bereits am Sonntag weiter. Im Halbfinale wartet mit LOK Bernau der nächste Gegner – dann geht es um den Einzug ins Finale und den sportlichen Aufstieg in die ProA.

Nachberichte ProB Playoffs – Viertelfinale Spiel 2

26.04.2026 16:00 Uhr // Hertener Löwen vs. LOK BERNAU 69:87

LOK BERNAU hat sich mit einem überzeugenden 87:69-Auswärtssieg bei den Hertener Löwen den Einzug ins Halbfinale gesichert und die Viertelfinalserie vorzeitig entschieden. Nach einer zunächst schwierigen Anfangsphase fand Bernau rechtzeitig ins Spiel und übernahm ab dem zweiten Viertel klar die Kontrolle. Zu Beginn entwickelte sich noch eine ausgeglichene Partie. Bernau startete besser, verlor jedoch im Laufe des ersten Viertels den Rhythmus, während Herten vor allem von außen traf und die Führung übernahm. Auch im zweiten Abschnitt tat sich Bernau zunächst schwer, ehe ein entscheidender Lauf das Spiel kippte. Angeführt von Anton Nufer, der mehrere wichtige Dreier traf, drehten die Gäste die Partie noch vor der Halbzeit und gingen mit einer komfortablen Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel spielte Bernau dann deutlich strukturierter und effizienter. Vor allem von der Dreierlinie zeigte sich das Team treffsicher und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Herten hielt zwar kämpferisch dagegen, fand aber offensiv nicht die nötigen Lösungen, um den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Im Schlussviertel verwaltete Bernau die Führung souverän. Zwar gaben sich die Gastgeber nie auf, doch der Abstand war bereits zu groß. Über eine stabile Freiwurfquote brachten die Gäste den Sieg sicher ins Ziel. Ausschlaggebend für den Erfolg waren vor allem die bessere Wurfquote, die klare Überlegenheit beim Rebounding und das starke Zusammenspiel, das sich in vielen Assists widerspiegelte. Damit zieht Lok Bernau verdient ins Halbfinale ein, während für Herten eine insgesamt starke Saison im Viertelfinale endet.

 

26.04.2026 16:00 Uhr // EN Baskets Schwelm vs. ETB Miners 62:75

Für die EN Baskets Schwelm ist die Saison nach der 62:75-Niederlage gegen die ETB Miners Essen im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB beendet. Der Favorit aus Essen setzte sich damit in der Serie durch und zieht ins Halbfinale ein. Dabei starteten die Baskets stark in die Partie und überraschten den Gegner mit einem frühen 14:4-Lauf. Mit viel Energie und getragen von der Unterstützung der rund 1.000 Fans in der Schwelm ArENa gelang es, den Favoriten zunächst unter Druck zu setzen. Doch wie bereits im ersten Spiel fand Essen im weiteren Verlauf besser in die Partie und kämpfte sich Stück für Stück zurück. Zur Halbzeit hatten die Gäste das Spiel gedreht und gingen mit einer knappen Führung in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie umkämpft. Schwelm ließ sich nicht abschütteln und verkürzte den Rückstand immer wieder auf wenige Punkte. Allerdings gelang es den Hausherren nicht, die Führung zurückzuerobern. In den entscheidenden Momenten zeigte sich Essen abgeklärter, spielte seine Qualität aus und setzte sich am Ende verdient durch. Für die EN Baskets endet damit eine Saison mit Höhen und Tiefen, die jedoch vor allem in der Schlussphase noch einmal positiv verlief. Mit starken Auftritten zum Ende der Hauptrunde und einer überzeugenden Achtelfinalserie hat das Team gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt.

 

26.04.2026 18:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. OrangeAcademy 99:94

Die Porsche Basketball-Akademie Ludwigsburg hat sich mit einem dramatischen 99:94-Erfolg nach Verlängerung gegen die OrangeAcademy zurück in die Viertelfinalserie gekämpft und ein entscheidendes drittes Spiel erzwungen. In einem hochintensiven Duell auf Augenhöhe lieferten sich beide Teams einen echten Playoff-Krimi. Zunächst erwischte Ulm den besseren Start und erspielte sich bis zur Halbzeit eine verdiente Führung. Die Gäste überzeugten vor allem mit starken Quoten aus der Distanz sowie Vorteilen beim Rebounding und Ballmovement. Ludwigsburg hielt jedoch mit viel Einsatz, aggressiver Verteidigung und hoher Intensität dagegen, blieb in Schlagdistanz und ließ sich nicht abschütteln.

Nach der Pause drehte die Partie dann komplett. Die Gastgeber steigerten sich deutlich, fanden offensiv ihren Rhythmus und legten einen beeindruckenden Lauf hin, der ihnen eine zweistellige Führung einbrachte. Angeführt von David Engelhart und mehreren starken Youngstern übernahm Ludwigsburg die Kontrolle und schien auf dem Weg zum Sieg. Doch Ulm gab sich nicht auf und kämpfte sich im Schlussviertel zurück. In einer hektischen und spannenden Schlussphase verpassten die Gäste knapp die Entscheidung in der regulären Spielzeit, sodass die Partie in die Verlängerung ging. Dort zeigte Ludwigsburg die größere Entschlossenheit. Mit wichtigen Treffern, starker Defense und sicheren Freiwürfen in den entscheidenden Momenten brachten die Gastgeber das Spiel auf ihre Seite. Ein spektakulärer Dunk zum Schluss setzte den emotionalen Schlusspunkt unter einen intensiven Basketballabend. Damit kommt es nun zum alles entscheidenden dritten Spiel, in dem beide Teams um den Einzug ins Halbfinale kämpfen.

 

26.04.2026 18:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. BBC Coburg 94:74

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB eindrucksvoll zurückgeschlagen und mit einem klaren 94:74-Erfolg gegen den BBC Coburg den Serienausgleich hergestellt. Damit kommt es nun zum entscheidenden dritten Spiel um den Einzug ins Halbfinale. Nach der deutlichen Niederlage im ersten Aufeinandertreffen zeigte Westerstede vor heimischer Kulisse ein komplett anderes Gesicht. Von Beginn an agierten die Gastgeber mit deutlich mehr Energie, besserer Ballbewegung und klarer Struktur im Spielaufbau. Während das erste Viertel noch ausgeglichen verlief, kippte die Partie im zweiten Abschnitt: Mehrere erfolgreiche Dreipunktewürfe und eine insgesamt deutlich effizientere Offensive sorgten für eine komfortable Halbzeitführung. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Westerstede das tonangebende Team.

Mit konsequentem Offensivspiel und guter Abstimmung baute die Mannschaft ihren Vorsprung weiter aus und ließ Coburg kaum noch Möglichkeiten, ins Spiel zurückzufinden. Zwar kamen die Gäste zwischenzeitlich noch einmal etwas näher heran, doch für eine echte Wende reichte es nicht mehr. Headcoach Artur Gacaev zeigte sich entsprechend zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Ich bin zufrieden mit unserer Leistung. Wir haben genauso gespielt, wie ich es mir vorgestellt habe – mit viel Energie, guter Ballbewegung und starkem Zusammenspiel. Wir waren von Anfang an präsent, haben durchgehend Druck gemacht und füreinander gespielt.“ Besonders hob er hervor, dass sein Team diesmal komplett antreten konnte: „Ein entscheidender Unterschied war, dass wir wieder komplett waren. Wenn alle zur Verfügung stehen, treten wir ganz anders auf.“

Auf der anderen Seite fand Coburg nie wirklich zu seiner gewohnten Intensität. Vor allem im Rebounding, im Umschaltspiel und bei der Ballbewegung offenbarten sich Schwächen. Auch die lange Anreise machte sich bemerkbar. BBC-Coach Patrick Seidel brachte es nach der Partie auf den Punkt: „Ich glaube, wir haben unsere Energie und Intensität, die uns sonst ausmachen, heute keine Sekunde aufs Feld gebracht. Unser schnelles Spiel hat komplett gefehlt.“ Trotz der klaren Niederlage blickt Seidel zuversichtlich auf das entscheidende Spiel: „Ich erwarte, dass es im nächsten Spiel deutlich enger wird. Die letzten beiden Spiele waren jeweils klar vom Ergebnis, aber eigentlich gab es immer nur ein Viertel, das wirklich den Unterschied gemacht hat.“

Nachberichte ProA 33. Spieltag

24.04.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. Artland Dragons 80:79

Ein emotionaler und hochspannender Abschluss vor heimischem Publikum gelang den SBB Baskets in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA: Gegen die Artland Dragons setzte sich der Aufsteiger mit 80:79 durch und feierte damit einen perfekten Heimabschluss in seiner Debütsaison. Vor 1.500 Zuschauern in der ausverkauften Halle entwickelte sich von Beginn an ein intensives Spiel, in dem die Gastgeber stets leicht die Nase vorn hatten. Nach einer knappen Führung im ersten Viertel bauten die SBB Baskets ihren Vorsprung bis zur Halbzeit aus und gingen auch vor dem Schlussabschnitt noch in Führung liegend in die entscheidende Phase. Im letzten Viertel spitzte sich die Partie dann zu einem echten Krimi zu. Beim Stand von einem Punkt Rückstand bekamen die Magdeburger die letzte Chance – und nutzten sie: Spielmacher Daivien Williamson traf den entscheidenden Wurf und sorgte für den umjubelten Sieg.

Auch individuell überzeugten die Gastgeber, allen voran Michael Hughes mit einem starken Double-Double sowie weitere zweistellig punktende Spieler. Nach dem Spiel richtete Headcoach Achmadschah Zazai den Blick vor allem auf die Unterstützung von den Rängen: „Wir müssen uns zunächst für den unglaublichen Support bei unseren Fans bedanken. Sie waren unser sechster Mann auf dem Weg zum Klassenerhalt. Wir haben heute noch einmal ein gutes Spiel gemacht. Das Spiel hätte am Ende zu beiden Seiten kippen können, aber ich denke, dass wir verdient gewonnen haben. Den Artland Dragons wünschen wir viel Erfolg für die Play-offs.“

 

25.04.2026 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 70:90

Am vorletzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA feierten die Bozic Estriche Knights Kirchheim einen souveränen 90:70-Auswärtssieg bei den Bayer Giants Leverkusen. Topscorer der Partie war Tylan Pope mit starken 27 Punkten. Nach zuletzt drei Niederlagen starteten die Kirchheimer zunächst etwas holprig in die Begegnung, während die bereits abgestiegenen Gastgeber gut dagegenhielten. Dennoch erspielten sich die Knights eine knappe Führung nach dem ersten Viertel und gingen auch mit einem kleinen Vorsprung in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste dann zunehmend die Kontrolle. Vor allem von außen trafen die Teckstädter nun deutlich besser und setzten sich mit einem starken Lauf zweistellig ab. Spätestens im dritten Viertel war der Grundstein für den Sieg gelegt, den die Mannschaft im Schlussabschnitt trotz einer kurzen Schwächephase souverän ins Ziel brachte.

Neben Pope punkteten auch Phillip Russell und Chuck Harris zweistellig, zudem trugen sich alle eingesetzten Spieler in die Scorerliste ein. „Es war kein allzu gutes Spiel von uns, aber wir haben konzentriert und professionell agiert. Heute zählen nur die beiden Punkte,“ sagte Head Coach Igor Perovic nach der Partie. Durch den eigenen Erfolg und die Niederlage eines direkten Konkurrenten ist Kirchheim der sechste Tabellenplatz nicht mehr zu nehmen. Damit haben die Knights beste Chancen, sich erstmals für den Pokalwettbewerb zu qualifizieren. Geschäftsführer Chris Schmidt zeigte sich entsprechend zufrieden: „Das ist ein fantastisches Ergebnis einer aufregenden Saison. Die Jungs haben sich den Platz redlich verdient. Jetzt wollen wir natürlich auch in den Playoffs für Furore sorgen und beim Eventspiel in Göppingen gegen Köln nochmal ordentlich Fahrt aufnehmen,“ so Schmidt.

 

25.04.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. PS Karlsruhe LIONS 96:90

Die BG Göttingen hat sich im Topspiel gegen die PS Karlsruhe Lions einen wichtigen 96:90-Erfolg gesichert und damit vorzeitig das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA klargemacht. Vor über 3.000 Zuschauern entwickelte sich eine intensive und bis zum Schluss spannende Partie, in der die Gastgeber vor allem nach einem schwachen Start Moral bewiesen. Karlsruhe erwischte zunächst den deutlich besseren Beginn und setzte sich früh zweistellig ab. Göttingen wirkte in der Anfangsphase zu passiv und fand offensiv kaum Lösungen. Erst im zweiten Viertel kippte das Spiel: Angeführt von Zach Jackson, der einen starken Lauf hinlegte, kämpften sich die Hausherren Schritt für Schritt zurück und glichen bis zur Halbzeit aus.

Nach der Pause blieb das Duell komplett offen. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, die Führung wechselte mehrfach. Karlsruhe legte immer wieder vor, doch Göttingen blieb dran und ließ sich nicht abschütteln. Im Schlussviertel spitzte sich die Partie weiter zu. Göttingen erspielte sich zunächst einen kleinen Vorsprung, ehe die Lions noch einmal zurückschlugen und sogar kurz vor Schluss wieder in Führung gingen. In der entscheidenden Phase behielten die Veilchen jedoch die Nerven, verteidigten konsequent und trafen die wichtigen Würfe von der Linie, um das Spiel letztlich für sich zu entscheiden. Bester Werfer der Göttinger war Zach Jackson mit 25 Punkten, während Daniel Kirchner mit einem Double-Double (12 Punkte, 10 Assists) überzeugte. Auf Karlsruher Seite war Isaiah Hart mit 26 Zählern der auffälligste Spieler. Mit diesem Sieg festigt Göttingen Rang drei und geht mit viel Selbstvertrauen in die Playoffs, während Karlsruhe trotz einer starken Leistung weiter um die Qualifikation kämpfen muss.

 

25.04.2026 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. HAKRO Merlins Crailsheim 90:93

Vor ausverkaufter Kulisse in der Ischelandhalle lieferten sich Phoenix Hagen und die HAKRO Merlins Crailsheim ein echtes Topspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA – mit dem besseren Ende für die Gäste, die sich knapp mit 93:90 durchsetzten. Schon vor Spielbeginn war die Stimmung außergewöhnlich: Ein Auftritt des Philharmonischen Orchesters des Theater Hagen sorgte für Gänsehaut in der restlos ausverkauften Halle und setzte den emotionalen Rahmen für ein hochklassiges Duell zweier Spitzenteams. Auf dem Parkett entwickelte sich dann genau die Partie, die erwartet worden war: intensiv, ausgeglichen und taktisch geprägt. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe und lieferten sich über weite Strecken einen offenen Schlagabtausch. Phoenix kämpfte sich in der Schlussphase, angeführt von Marcus Graves, nach zweistelligem Rückstand eindrucksvoll zurück und erspielte sich sogar die Chance auf den Sieg. Doch Crailsheim behielt in den entscheidenden Momenten die Nerven und sicherte sich durch einen späten Dreier den Auswärtserfolg.

Trotz der Niederlage bleibt Hagen Tabellenführer und hat weiterhin alle Chancen, die Hauptrunde auf Platz eins abzuschließen. Phoenix-Headcoach Chris Harris sagte nach der Partie: „Das war tolles, unterhaltsames, spannendes Spiel zweier sehr guter Mannschaften, die alles gegeben haben. Wir haben Crailsheim zu viele zweite Chancen gestattet. Wir wollten am Brett physischer agieren, konnten das jedoch nicht konsequent über die volle Distanz der Partie umsetzen. Unabhängig vom Ergebnis können wir von der Begegnung mit Blick auf die Playoffs viel mitnehmen.“ Auch Crailsheims Trainer David McCray zeigte sich zufrieden: „Das Spiel hat sicherlich gezeigt, warum Hagen und Crailsheim die besten Teams dieser Hauptrunde sind. Die Atmosphäre in der Ischelandhalle ist immer besonders – das haben wir uns unsere mitgereisten Fans wirklich sehr genossen. Das sind genau die Partien, in denen su gefordert wirst, die dich besser machen, die dich auf die Playoffs vorbereiten. Ich bin sehr zufrieden, wie meine Mannschaft es geschafft hat, die Energie und Intensität aufs Feld zu bringen, die uns ausmachen.“

 

25.04.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Uni Baskets Münster 96:84

Die Uni Baskets Münster haben im Derby der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA trotz einer starken Aufholjagd eine 84:96-Niederlage bei den VfL SparkassenStars Bochum hinnehmen müssen. Dabei verschliefen die Münsteraner den Start komplett. Ohne mehrere angeschlagene und verletzte Spieler fehlten von Beginn an Struktur und Zugriff, während Bochum offensiv nahezu alles traf. Früh gerieten die Gäste deutlich in Rückstand und lagen nach nur 13 Minuten bereits mit 17:48 hinten – ein schwerer Hypothek für den weiteren Spielverlauf. Doch danach zeigte Münster große Moral. Mit mehr Intensität in der Defensive und besserem Zusammenspiel im Angriff kämpfte sich das Team Schritt für Schritt zurück.

Vor allem nach der Halbzeit lief der Ball deutlich besser, die Trefferquote stieg und auch beim Rebounding hatten die Gäste klare Vorteile. Zwischenzeitlich schmolz der Rückstand von 31 Punkten auf nur noch fünf Zähler zusammen, sodass die Partie plötzlich wieder offen war. Im Schlussviertel blieb es zwar umkämpft, doch Bochum fand rechtzeitig zurück zu seiner Struktur und hielt die Führung stabil. Trotz eines weiteren kleinen Laufs der Uni Baskets reichte es am Ende nicht mehr für die Wende. Positiv hervorzuheben ist die Leistung von Thore Dilschmann, der mit 13 Punkten und 11 Assists erstmals ein Double-Double in seiner Profikarriere erzielte. Letztlich war jedoch der schwache Start entscheidend, sodass die starke Aufholjagd nicht mehr belohnt wurde.

 

25.04.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. Tigers Tübingen 70:105

Die Tigers Tübingen haben am vorletzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein echtes Ausrufezeichen gesetzt und sich mit einem deutlichen 105:70-Auswärtssieg bei den Paderborn Baskets durchgesetzt. Es war zugleich der höchste Saisonsieg der Schwaben. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle. Spätestens im zweiten Viertel erspielten sich die Tübinger eine komfortable Führung, die sie nach der Halbzeit konsequent weiter ausbauten. Vor allem im dritten Abschnitt sorgten mehrere Läufe und eine starke Trefferquote für klare Verhältnisse. Je länger die Partie dauerte, desto deutlicher wurde die Überlegenheit der Schwaben. Offensiv präsentierte sich Tübingen äußerst variabel: Gleich sieben Spieler punkteten zweistellig, angeführt von Bernard Pelote mit 17 Zählern. Auf Seiten der Gastgeber war Jonathan Klussmann mit 21 Punkten der auffälligste Akteur.  Ein kleiner Wermutstropfen blieb dennoch: Kaya Bayram verletzte sich bereits früh im Spiel am Sprunggelenk und konnte nicht mehr eingreifen.

Trainer Eric Detlev zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Offensiv hat bei uns heute viel funktioniert. Das hat Spaß gemacht, weil sich alle eingebracht haben. Wir hatten eine gute Energie, insgesamt war das Spiel aus Tübinger Sicht gut anzuschauen.“ Auch Paderborn-Coach Milos Stankovic erkannte die Leistung des Gegners an: „Glückwunsch an Trainer Eric Detlev und seiner Tübinger Mannschaft zu diesem überragenden Sieg. Sie haben ihren Gameplan bis zum Ende konsequent durchgezogen. Wir haben kein Mittel gegen das Switch von Tübingen gefunden. 105 Punkte in unserer eigenen Halle zu bekommen, ist natürlich viel zu viel. Da müssen wir mehr Stolz zeigen. Den Ausfall von Efosa Osawe konnten wir nicht kompensieren, dazu hat Tübingen gut von außen getroffen und war schnell in einem Rhythmus.“

 

26.04.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. GIESSEN 46ers 71:68

Ein echtes Basketball-Drama spielte sich in der ÖVB Arena ab: Die Eisbären Bremerhaven setzten sich in einem packenden Duell der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit 71:68 gegen die Gießen 46ers durch und sicherten sich damit vorzeitig Platz vier sowie das Heimrecht für die Playoffs. Vor über 5.300 Zuschauern entwickelte sich zunächst ein Spiel mit wechselnden Phasen. Zwar starteten die Eisbären ordentlich, verloren jedoch im zweiten Viertel zunehmend den Zugriff. Die Gäste aus Gießen nutzten dies konsequent aus und setzten sich zwischenzeitlich deutlich ab. Auch nach der Pause blieb Bremerhaven zunächst im Hintertreffen und lag zeitweise mit 15 Punkten zurück. Doch dann folgte die Wende: Mit defensiven Anpassungen und wachsender Energie kämpften sich die Norddeutschen zurück ins Spiel.

Bis zum Ende des dritten Viertels war der Rückstand deutlich geschmolzen, ehe im Schlussabschnitt endgültig die Aufholjagd gelang. Ein starker Lauf brachte die erste Führung seit dem ersten Viertel zurück – die Partie entwickelte sich in der Crunchtime zu einem offenen Schlagabtausch. In den letzten Sekunden entschieden Kleinigkeiten: Während Gießen wichtige Freiwürfe vergab, behielt Bremerhaven die Nerven. Elijah Miller machte von der Linie alles klar und sorgte für den umjubelten 71:68-Endstand. Mit einer starken Schlussphase und  26 Punkte im letzten Viertel drehten die Eisbären das Spiel eindrucksvoll und belohnten sich für ihre Moral.

 

26.04.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Nürnberg Falcons BC 71:83

Zum letzten Heimspiel der Saison mussten sich die RheinStars Köln vor heimischem Publikum den Nürnberg Falcons mit 71:83 geschlagen geben. In der nahezu ausverkauften Motorworld herrschte dabei eine besondere Stimmung – irgendwo zwischen sportlicher Enttäuschung und einer gewissen Gelassenheit, denn sowohl der Klassenerhalt als auch das Verpassen der Playoffs standen bereits fest. Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Köln konnte das erste Viertel knapp für sich entscheiden und zeigte einen soliden Start. Doch im zweiten Abschnitt brach das Spiel der Gastgeber komplett ein. Über mehrere Minuten gelang kein eigener Korberfolg, während Nürnberg einen deutlichen Lauf hinlegte und sich so eine komfortable Führung zur Halbzeit erspielte.

Nach der Pause versuchten die RheinStars zwar, zurück ins Spiel zu finden, und kämpften sich phasenweise noch einmal heran, doch wirklich gefährlich wurde es nicht mehr. Nürnberg blieb insgesamt stabiler, spielte als Team geschlossener und ließ sich die Führung nicht mehr nehmen. Offensiv lastete bei Köln vieles auf den Schultern von Cedric Russell und Mike Miller, die gemeinsam den Großteil der Punkte erzielten. Unterstützung aus dem restlichen Team kam jedoch zu selten, um das Spiel noch zu drehen. Trotz kämpferischer Ansätze fehlte letztlich die Konstanz, um den Rückstand entscheidend zu verkürzen.

 

26.04.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. BBC Bayreuth 75:89

Mit einem starken Schlussviertel hat sich der BBC Bayreuth am vorletzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen verdienten 89:75-Auswärtssieg bei den EPG Baskets Koblenz gesichert. In einer zunächst ausgeglichenen Partie erwischten die Bayreuther den besseren Start und setzten früh Akzente aus der Distanz. Koblenz kämpfte sich jedoch immer wieder heran, sodass die Gäste nur mit einer knappen Führung in die Halbzeit gingen. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel umkämpft – zwischenzeitlich geriet Bayreuth sogar kurz in Rückstand, fand jedoch rechtzeitig wieder Lösungen im Angriff. Die Entscheidung fiel schließlich im letzten Viertel: Mit einem starken Lauf und deutlich verbesserter Offensive setzten sich die Bayreuther zweistellig ab und ließen sich den Vorsprung nicht mehr nehmen. Besonders die Intensität und das konsequente Spiel zum Korb machten dabei den Unterschied. Bester Werfer der Partie war Tehree Horn mit 23 Punkten, unterstützt von mehreren zweistellig punktenden Teamkollegen. Auch unter dem Korb überzeugte Bayreuth und gewann das Rebound-Duell klar.

Nach dem Spiel zeigte sich Headcoach Lukas Hofer zufrieden: „Wir sind super-glücklich über den Sieg. Es war für beide Seiten schwierig, die Teams in einer Partie, in der es weder um den Abstieg oder die Playoff-Qualifikation geht, zu Höchstleistungen zu bringen. Unsere Hauptmotivation war das schmerzlich am 2. Spieltag deutlich verlorene Hinspiel. Wir wollten deshalb heute zeigen, dass wir den Ton angeben, das Tempo bestimmen und das physischere Team sein können. Wir wollten Koblenz ins Fünf-gegen-Fünf-Spiel zwingen. Nachdem wir anfangs viel von außen geworfen haben und die Dreierquote aber nachließ und wir auch zu viele Ballverluste in der ersten Halbzeit quittieren mussten, haben wir in der zweiten Halbzeit öfters den Korb attackiert und Koblenz zu Fouls gezwungen. Außerdem machte sich unser hartes Training bezahlt, wir konnten auch im heutigen Spiel trotz kurzer Rotation viel Intensität bis zum Schluss zeigen“.

Nachberichte ProB Playoffs – Viertelfinale Spiel 1

23.04.2026 19:30 Uhr // BBC Coburg vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 92:68

Mit einem beeindruckenden Auftritt ist der BBC Coburg in das Viertelfinale gestartet und hat gegen die Baskets Juniors TSG Westerstede ein klares Ausrufezeichen gesetzt. Vor allem eine überragende erste Halbzeit legte den Grundstein für den deutlichen 92:68-Erfolg, bei dem Coburg früh die Kontrolle übernahm und den Gegner kaum zur Entfaltung kommen ließ. Angeführt von einem starken Kollektiv, in dem gleich mehrere Spieler zweistellig punkteten, überzeugten die Gastgeber insbesondere mit ihrer intensiven Defensive und einer flüssigen Offensive. Schon im ersten Viertel setzte Coburg mit hoher Intensität den Ton, bevor im zweiten Abschnitt der entscheidende Lauf folgte, der die Partie praktisch bereits zur Halbzeit entschied. Die Leistungsträger der Gäste wurden konsequent aus dem Spiel genommen, während Coburg selbst immer wieder gute Lösungen fand.

Nach der Pause konnte das Team etwas rotieren, ohne den Spielfluss zu verlieren, und brachte den Sieg souverän ins Ziel. Headcoach Patrick Seidel zeigte sich entsprechend zufrieden: „Das war heute in der ersten Halbzeit defensiv und offensiv wirklich auf einem sehr, sehr hohen Niveau. Wir haben unsere Vorgaben konsequent umgesetzt, haben Fugett und Schroeder größtenteils unter Kontrolle gehabt und vorne den Ball gut bewegt. Das macht mich stolz, weil wir das in einem Playoff-Viertelfinale abrufen. Dass wir dann in der zweiten Halbzeit auch noch jüngeren Spielern die Möglichkeit geben konnten, sich auf dem Feld zu beweisen, ist natürlich schön und zeigt die Tiefe unseres Kaders.“ Mit diesem Sieg sichert sich Coburg nicht nur die Führung in der Serie, sondern auch eine hervorragende Ausgangsposition für das nächste Spiel, in dem bereits die Entscheidung über den Einzug ins Halbfinale fallen kann.

 

23.04.2026 19:30 Uhr // OrangeAcademy vs. Porsche BBA Ludwigsburg 79:70

Die OrangeAcademy ist mit einem Comeback in die Viertelfinalserie der ProB gestartet und hat das erste Duell gegen die Porsche BBA Ludwigsburg mit 79:70 für sich entschieden. Dabei entwickelte sich die Partie schon vor dem Tipoff zu einem besonderen Spiel, denn aufgrund einer Vollsperrung auf der A8 begann das Schwabenderby erst mit rund 90 Minuten Verspätung. Sportlich erwischten zunächst die Gäste aus Ludwigsburg den deutlich besseren Start. Mit hoher Intensität in der Defensive und sicherem Wurf aus der Distanz erspielten sie sich früh eine klare Führung und lagen zwischenzeitlich mit 15 Punkten vorne. Die OrangeAcademy tat sich zunächst schwer, fand aber im zweiten Viertel langsam ihren Rhythmus, steigerte die Energie in der Verteidigung und verkürzte den Rückstand bis zur Halbzeit. Die entscheidende Wende folgte nach der Pause:

Mit aggressiver Defense und besserem Zusammenspiel übernahm Ulm im dritten Viertel zunehmend die Kontrolle und drehte das Spiel. Im Schlussabschnitt ließ sich die junge Mannschaft die Führung nicht mehr nehmen und spielte den Sieg souverän nach Hause – trotz des Fehlens wichtiger Spieler. Headcoach Florian Flabb zeigte sich nach der Partie entsprechend zufrieden: „Ich bin stolz darauf, wie meine Mannschaft auf die Ungewissheit, die vor Spielbeginn geherrscht hat, reagiert hat. Wir sind jung, und bleiben am Ende trotzdem fokussiert. Was uns enorm auszeichnet dieses Jahr ist, dass wir auf nahezu jede Situation eine Lösung finden können – das macht mich stolz“.

 

23.04.2026 20:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Hertener Löwen 97:51

Mit einem eindrucksvollen Auftritt ist Lok Bernau in das Viertelfinale gestartet und hat im ersten Spiel der Serie gegen die Hertener Löwen ein klares Statement gesetzt. Vor heimischer Kulisse dominierte Bernau die Partie von Beginn an und ließ beim deutlichen 97:51-Erfolg keine Zweifel an den Kräfteverhältnissen aufkommen. Bereits in den Anfangsminuten wurde deutlich, dass die Gastgeber ihren Heimvorteil konsequent nutzen wollten. Mit hoher Intensität, viel Energie und einem tief besetzten Kader setzte Lok den Gegner früh unter Druck und bestimmte das Spielgeschehen klar.

Die Hertener Löwen hatten es dagegen schwer, in die Partie zu finden – auch aufgrund der personellen Situation, da mehrere wichtige Spieler fehlten. Bernau nutzte diese Ausgangslage konsequent aus, spielte strukturiert und ließ sowohl offensiv als auch defensiv kaum Schwächen erkennen. Über die gesamte Spielzeit hinweg baute das Team seinen Vorsprung kontinuierlich aus und sorgte so frühzeitig für klare Verhältnisse. Mit diesem überzeugenden Sieg sichert sich Lok Bernau nicht nur die Führung in der Serie, sondern auch jede Menge Selbstvertrauen für die kommenden Spiele im Viertelfinale.

 

23.04.2026 20:00 Uhr // ETB Miners vs. EN BASKETS Schwelm 87:63

Die EN Baskets Schwelm sind mit einer deutlichen 63:87-Niederlage bei den ETB Miners Essen in das Viertelfinale gestartet. Dabei begann die Partie für die Gäste zunächst vielversprechend: Trotz personeller Ausfälle zeigte Schwelm von Beginn an eine konzentrierte und intensive Leistung und konnte sich zwischenzeitlich sogar eine Führung erarbeiten. Bis Mitte des zweiten Viertels hielten die EN Baskets das Spiel offen, ehe Essen seiner Favoritenrolle gerecht wurde und mit einem 13:0-Lauf die Partie drehte. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen die Gastgeber klar die Kontrolle und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus.

Vor allem die bessere Trefferquote und Vorteile beim Rebounding machten am Ende den Unterschied und ließen Schwelm keine realistische Chance mehr auf ein Comeback. Trotz der klaren Niederlage bleibt die Serie offen, denn bereits im Achtelfinale hatte Schwelm bewiesen, dass sie auch schwierige Ausgangslagen drehen können. Nun richtet sich der Fokus auf das zweite Spiel, das in eigener Halle stattfindet und für die EN Baskets bereits entscheidenden Charakter hat.

Nachberichte ProB Playoffs – Achtelfinale Spiel 2

17.04.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. BG Hessing Leitershofen 70:55

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen muss im Playoff-Achtelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga in ein Entscheidungsspiel. Die Kangaroos unterlagen bei den EN Baskets Schwelm deutlich mit 55:70 und kassierten damit den 1:1-Ausgleich in der „Best-of-Three“-Serie. Dabei begann die Partie aus Sicht der Gäste vielversprechend. Leitershofen erwischte den besseren Start und führte nach sieben Minuten mit 19:12. Doch bereits im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs riss der Faden komplett: Über mehrere Minuten gelangen kaum Punkte, während Schwelm das Spiel drehte. Zwar kämpften sich die Kangaroos zwischenzeitlich noch einmal zurück und gingen kurz vor der Pause erneut in Führung, doch ein folgenschwerer 0:13-Lauf brachte die Gastgeber klar auf Kurs und sorgte für einen 41:31-Halbzeitstand. Auch nach dem Seitenwechsel fanden die Leitershofer kein Mittel gegen die variable Defensive der Westfalen. Der Rückstand pendelte zunächst um die zehn Punkte, ehe Schwelm im Schlussviertel endgültig davonzog und die Partie früh entschied.

Besonders die hohe Fehlerquote machte den Gästen zu schaffen: 27 Ballverluste und eine schwache Dreierquote (6/24) verhinderten jede realistische Comeback-Chance. Topscorer der Kangaroos war Brian Dawson mit 17 Punkten, während auf Seiten Schwelms Zyon Patterson (26) und Marius Stoll (18) den Unterschied ausmachten. „Heute war Schwelm die bessere Mannschaft. Uns fehlten der Spielfluss und die Aggressivität“, resümierte Geschäftsführer Wayne Chico Pittman nach dem Spiel. Damit kommt es bereits am Sonntag zum alles entscheidenden dritten Spiel in Stadtbergen.

 

17.04.2026 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 87:94

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben in den Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ein starkes Statement gesetzt. Mit einem 94:87-Auswärtssieg bei FC Bayern Basketball II entschieden sie die Serie vorzeitig für sich und ziehen ins Viertelfinale ein, wo nun der BBC Coburg wartet. Über weite Strecken kontrollierten die Gäste die Partie und überzeugten vor allem mit mannschaftlicher Geschlossenheit und Effizienz. Nur zehn Ballverluste, starke 14 Offensivrebounds und insgesamt mehr Wurfversuche sorgten für klare Vorteile. Besonders auffällig war auch das Zusammenspiel: 25 Assists unterstreichen den strukturierten und teamorientierten Auftritt der Westersteder. Herausragend präsentierte sich Jon’il Fugett, der mit 26 Punkten und zehn Assists ein Double-Double auflegte. Auch Colin Schroeder glänzte mit 23 Punkten und zehn Rebounds. Ergänzt wurde die starke Leistung durch Joel Harms (12 Punkte) und Simon Kohlhoff (11), die ebenfalls zweistellig scorten.

Bereits im ersten Viertel setzten die Gäste Akzente, vor allem Schroeder dominierte früh und sorgte für eine knappe Führung. Im zweiten Abschnitt bauten die Juniors ihren Vorsprung durch starke Dreierquoten zwischenzeitlich auf zwölf Punkte aus. Zwar kam Bayern immer wieder heran, doch die Gäste behielten die Kontrolle. Auch im weiteren Spielverlauf blieb Westerstede abgeklärt. Selbst als die Münchner im dritten Viertel verkürzten, fanden die Juniors stets Antworten. Im Schlussabschnitt sorgten sie schließlich wieder für klare Verhältnisse und ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. „Wir haben fast durchgehend geführt, aber Bayern hat uns immer wieder gejagt. Entscheidend war unsere Einstellung und dass wir das Rebounding gewonnen haben“, sagte Headcoach Artur Gacaev nach der Partie.

 

17.04.2026 19:30 Uhr // Dresden Titans vs. LOK BERNAU 72:90

Für die Dresden Titans ist die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB beendet. Die Sachsen verloren auch das zweite Achtelfinalspiel gegen SSV LOK Bernau mit 72:90 und scheiden damit aus den Playoffs aus. Die Partie begann schwierig für die Titans, die früh ins Hintertreffen gerieten. Bernau setzte sich mit aggressiver Verteidigung und hoher Trefferquote schnell ab und baute den Vorsprung bis zur Halbzeit deutlich aus (29:54). Dresden fand offensiv kaum Lösungen und hatte große Probleme, Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Nach der Pause zeigte die Mannschaft jedoch ein anderes Gesicht. Mit mehr Energie und besserer Intensität kämpften sich die Gastgeber zurück und verkürzten einen zwischenzeitlichen 31-Punkte-Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels auf zehn Zähler. Besonders Kevin Kollmar und Osasere Otakho setzten wichtige Impulse.

Im Schlussabschnitt ließ Bernau jedoch nichts mehr anbrennen. Die Gäste fanden wieder zu ihrem Spiel, trafen wichtige Würfe und kontrollierten die letzten Minuten, sodass der Sieg letztlich ungefährdet über die Zeit gebracht wurde. Topscorer der Titans war Kevin Kollmar mit 24 Punkten. Headcoach Valentino Lott erklärte nach der Partie: „Der verschlafene Start kostet uns das Spiel! Bernau hat in der ersten Halbzeit gut verteidigt und uns fehlte der Zugriff aufs Spiel. Die Jungs haben im 3. Viertel nochmal gezeigt, warum wir ein Play-Off Team sind, aber das hat uns leider zu viel Energie gekostet. Ich bin stolz auf die Mannschaft und die gezeigte Leistung im 2. Durchgang. Mit dem Ende der Saison haben wir jetzt Zeit zu reflektieren, um nächstes Jahr wieder anzugreifen. Danke an alle Fans, Helfende und Sponsoren für die Unterstützung in der Saison.“

 

17.04.2026 19:30 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. OrangeAcademy 74:78

Die Dragons Rhöndorf haben sich mit einer starken Leistung aus den Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB verabschiedet. Gegen die OrangeAcademy lieferten die Rheinländer einen großen Kampf, unterlagen am Ende jedoch knapp mit 74:78 und scheiden damit im Achtelfinale aus. Rhöndorf zeigte von Beginn an eine klare Reaktion auf die deutliche Niederlage aus Spiel eins. Mit viel Energie in der Defensive und mutigem Offensivspiel agierten die Gastgeber auf Augenhöhe. Besonders Duje Dujmovic setzte früh Akzente, während das Team insgesamt deutlich strukturierter auftrat. Zur Halbzeit lag Rhöndorf verdient knapp vorne (36:35). Nach dem Seitenwechsel folgte die beste Phase der Dragons: Mit einem 12:0-Lauf setzten sie sich zwischenzeitlich deutlich ab und brachten die Gäste aus Neu-Ulm ins Wanken. Doch die OrangeAcademy fand über Freiwürfe und verbesserte Reboundarbeit zurück ins Spiel und glich vor dem Schlussviertel wieder aus. Auch in den letzten zehn Minuten blieb die Partie offen.

Trotz Foulproblemen bei mehreren Leistungsträgern hielt Rhöndorf lange die Führung und durfte vom Entscheidungsspiel träumen. Doch einfache Ballverluste in der Crunchtime und eine schwache Freiwurfquote verhinderten den möglichen Sieg. In der Schlussphase wurde es dramatisch: Dusan Ilic glich kurz vor Ende zum 73:73 aus, doch kleine Unachtsamkeiten entschieden das Spiel zugunsten der Gäste. Am Ende waren 22 Ballverluste und nur 50 Prozent von der Freiwurflinie ausschlaggebend. Topscorer der Dragons war Duje Dujmovic mit 17 Punkten, während auf Seiten der OrangeAcademy Teo Milicic mit 22 Zählern herausragte. Trotz des Ausscheidens überwog nach dem Spiel der Stolz auf die Entwicklung der Mannschaft. Headcoach Max Becker betonte: „Wir haben alles auf dem Feld gelassen – heute und in der ganzen Saison.“

 

17.04.2026 20:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. ETB Miners 54:69

Für die SKYLINERS Juniors ist die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB beendet. Die Frankfurter unterlagen im zweiten Achtelfinale den ETB Miners Essen deutlich mit 54:69 und scheiden damit aus den Playoffs aus. Die Partie begann defensiv geprägt und auf beiden Seiten zunächst offensiv zerfahren. Essen fand gegen Ende des ersten Viertels besser in den Rhythmus und setzte sich früh ab. Im zweiten Abschnitt dominierten die Gäste das Spielgeschehen klar, erhöhten den Druck in der Verteidigung und zwangen die Juniors immer wieder zu schwierigen Abschlüssen. Zur Halbzeit lag Frankfurt bereits deutlich zurück (23:42). Nach dem Seitenwechsel zeigte das Team von Markus Klusemann jedoch eine Reaktion.

Mit mehr Energie und verbesserter Defensive kämpften sich die Juniors zurück und konnten das dritte Viertel für sich entscheiden. Zwischenzeitlich verkürzten sie den Rückstand im Schlussabschnitt sogar auf acht Punkte, doch Essen behielt die Kontrolle und ließ keine entscheidende Aufholjagd mehr zu. Damit endet die Saison für die Juniors, während Essen ins Viertelfinale einzieht. Headcoach Markus Klusemann sagte nach dem Spiel: „Natürlich ist die Enttäuschung groß, aber ich bin extrem stolz auf die Entwicklung der Mannschaft. Die Jungs haben über die ganze Saison hinweg Moral gezeigt und sich vor allem in der Rückrunde enorm gesteigert – darauf können wir aufbauen.“

 

17.04.2026 20:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. BBC Coburg 75:77

Für die TSV Neustadt temps Shooters ist die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB nach einem dramatischen Spiel zu Ende gegangen. Im zweiten Achtelfinale unterlagen die Gastgeber dem BBC Coburg knapp mit 75:77 und verlieren damit die Serie. Neustadt erwischte einen starken Start und ging früh mit 7:0 in Führung, ehe Coburg im Verlauf des ersten Viertels besser ins Spiel fand und sich eine knappe Führung erarbeitete. Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie umkämpft, wobei die Gäste zwischenzeitlich davonzogen. Kurz vor der Pause verkürzten die Shooters durch einen Buzzerbeater-Dreier noch einmal auf 33:40.

Nach dem Seitenwechsel drehte Neustadt das Spiel. Mit einem starken Lauf übernahmen die Gastgeber die Führung und lieferten sich mit Coburg einen offenen Schlagabtausch. Vor den letzten zehn Minuten lag der BBC jedoch wieder vorne. Im Schlussviertel entwickelte sich ein echter Krimi. Neustadt kämpfte sich mehrfach zurück und glich nach einem 8:0-Lauf zum 71:71 aus. In der entscheidenden Phase sorgten jedoch ein Foul samt technischen Fouls gegen Matej Jelovcic und vier verwandelte Freiwürfe der Coburger für den Knackpunkt. Zwar kam Neustadt noch einmal heran, doch die letzten Freiwürfe zum möglichen Sieg wurden nicht verwandelt. Damit zieht Coburg ins Viertelfinale ein, während für die Shooters die Spielzeit endet. Geschäftsführer Sport Jan Gebauer sagte nach der Partie:

„Es war zwar kein hochklassiges, aber dafür zu jederzeit ein spannendes Spiel. Glückwunsch an den BBC Coburg zum Einzug in das Viertelfinale. Keiner wird Aime einen Vorwurf machen, dass er die Freiwürfe nicht getroffen hat. Das ist Basketball und davon lebt der Sport und Aime wird daraus weiter lernen und noch besser werden, als er sowieso schon ist. Unser Team hat einen tollen Kampf geboten und ist immer zurückgekommen. Darauf können wir, genau wie auf die ganze Saison, super stolz sein. Unsere Fans haben uns jedes Spiel so toll unterstützt und haben einen ganz großen Anteil an diesem Erfolg.“

 

17.04.2026 20:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. Itzehoe Eagles 69:63

Für die Itzehoe Eagles ist die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga beendet. Nach der 63:69-Niederlage bei der Porsche BBA Ludwigsburg verloren die Eagles auch das zweite Achtelfinalspiel und scheiden damit aus den Playoffs aus. Dabei zeigte sich Itzehoe im Vergleich zur ersten Partie deutlich verbessert – vor allem defensiv. Nachdem man im Hinspiel noch 40 Freiwürfe zugelassen hatte, hielt man Ludwigsburg diesmal bei nur elf Versuchen. Die aggressive Verteidigung zwang die Gastgeber immer wieder zu schwierigen Abschlüssen. Allerdings offenbarte sich auf der anderen Seite das große Problem: offensiv fehlte die Effizienz. Zwar starteten die Eagles ordentlich und entschieden das erste Viertel knapp für sich, doch im weiteren Spielverlauf blieb die Partie ausgeglichen. Immer wieder gelang es Itzehoe, sich kleine Vorteile zu erspielen – unter anderem durch starke Phasen von Toni Nickel und Finn Fleute. Doch einfache Ballverluste und eine schwache Wurfquote verhinderten, dass sich die Gäste entscheidend absetzen konnten. Zur Halbzeit lag Ludwigsburg knapp vorne (30:28).

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel offen, ehe sich Ludwigsburg vor dem Schlussviertel leicht absetzen konnte (49:44). Als der Rückstand im letzten Abschnitt zwischenzeitlich auf 13 Punkte anwuchs, schien die Partie entschieden. Doch die Eagles bäumten sich noch einmal auf: Dreier von Nickel und Fleute brachten ihr Team wieder heran (58:62), kurz darauf stand es sogar nur noch 60:62. In der entscheidenden Phase fehlte jedoch erneut das Quäntchen Glück. Ein verlorener Defensivrebound und ein später Dreier der Gastgeber brachen den Rhythmus der Eagles endgültig. In der Offensive fanden sie keine Antworten mehr – das Aus war besiegelt. Topscorer der Eagles waren Finn Fleute mit 22 Punkten und 11 Rebounds sowie Toni Nickel mit 20 Zählern. Dennoch reichte die Leistung nicht, um die Serie zu verlängern. „Wir waren zu jeder Zeit im Spiel, aber offensiv hat uns das Wurfglück gefehlt“, erklärte Headcoach Timo Völkerink nach der Partie. Gleichzeitig zeigte er sich selbstkritisch und übernahm Verantwortung für das Ausscheiden. Trotz der Enttäuschung lobte er sein Team für Einsatz und Entwicklung im Saisonverlauf.

 

17.04.2026 20:00 Uhr // Hertener Löwen vs. SV Fellbach Flashers 83:80

Die Hertener Löwen haben sich in einem echten Playoff-Krimi gegen die Fellbach Flashers durchgesetzt und stehen nach einem 83:80-Erfolg nach Verlängerung im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Die Partie begann ausgeglichen und war zunächst von intensiver Defensive geprägt. Beide Teams fanden offensiv nur schwer ihren Rhythmus, ehe sich die Löwen im ersten Viertel leicht absetzen konnten. Im zweiten Abschnitt kippte das Spiel jedoch deutlich: Fellbach übernahm die Kontrolle, nutzte die Schwächen der Gastgeber konsequent aus und erspielte sich zwischenzeitlich eine komfortable Führung. Mit einem zweistelligen Rückstand ging es für Herten in die Kabine.

Nach der Pause zeigte sich ein völlig anderes Bild. Die Löwen kamen mit deutlich mehr Energie aus der Halbzeit, verteidigten aggressiver und trafen im Angriff bessere Entscheidungen. Schritt für Schritt arbeiteten sie sich zurück und stellten das Spiel vor dem Schlussviertel wieder auf Augenhöhe. Auch in den letzten zehn Minuten blieb es eng, kein Team konnte sich entscheidend absetzen. In der Crunchtime verpassten es die Löwen zunächst, den Sieg frühzeitig klarzumachen – unter anderem durch ausgelassene Chancen von der Freiwurflinie. Beim Stand von 71:71 ging es in die Verlängerung. Dort bewiesen die Gastgeber schließlich die größere Nervenstärke. In einer erneut umkämpften Overtime behielten sie die Kontrolle und entschieden die Partie durch wichtige Freiwürfe in den Schlusssekunden für sich.

Trainer Robin Singh zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Moral seines Teams: „Wir wussten, dass es ein intensives Spiel wird. Es war ein Spiel der Runs. Immer wenn wir dachten, wir haben das Momentum, kam Fellbach zurück. Ein großes Kompliment an den Gegner, sie waren hervorragend eingestellt und haben nie aufgegeben. Aber auch an meine Mannschaft ein großes Kompliment. Nach so einem zweiten Viertel zurückzukommen und das Spiel noch zu drehen, spricht für die Mentalität und den Charakter der Jungs. In der Verlängerung haben wir das dann sehr gut gemacht – heute war es ein Sieg des Willens.“

Nachberichte ProA 32. Spieltag

18.04.2026 15:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. VfL SparkassenStars Bochum 90:77

Die HAKRO Merlins Crailsheim haben sich am 31. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit 90:77 gegen die VfL SparkassenStars Bochum durchgesetzt und sich damit den zweiten Tabellenplatz gesichert. Trotz einer zwischenzeitlich durchwachsenen Phase kontrollierten die Gastgeber die Partie über weite Strecken und brachten den Sieg am Ende souverän ins Ziel. Die Merlins starteten mit viel Energie in die Begegnung und setzten früh ein Zeichen. Bereits in der Anfangsphase erspielten sie sich einen kleinen Vorsprung, den sie bis zum Ende des ersten Viertels auf 23:14 ausbauen konnten. Auch im zweiten Abschnitt blieb Crailsheim das tonangebende Team. Vor allem defensiv präsentierten sich die Gastgeber stabil und hielten Bochum über mehrere Minuten ohne Feldkorb. Zur Halbzeit stand folgerichtig eine komfortable 43:32-Führung.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste zwar, den Rückstand zu verkürzen, doch die Merlins fanden immer wieder Antworten – insbesondere aus der Distanz. Mehrere Dreier sorgten dafür, dass der Vorsprung weiter anwuchs und Crailsheim mit einer klaren 71:54-Führung in den Schlussabschnitt ging. Im letzten Viertel kamen die Bochumer noch einmal etwas näher heran, doch ernsthaft in Gefahr geriet der Sieg der Gastgeber nicht mehr. Crailsheim behielt die Kontrolle und setzte sich letztlich verdient mit 90:77 durch. Topscorer der Partie war Anthony Madlock mit 18 Punkten. Dahinter überzeugten Vinnie Shahid (15) und Brock Gardner (13), während Antony Gaines mit 12 Punkten und 12 Rebounds ein Double-Double beisteuerte.

Headcoach David McCray sagte nach der Partie: „Das war nicht unsere beste Performance heute. Ich glaube wir hatten 21 Turnover, waren unkonzentriert. Wir hatten im ersten Viertel zehn Turnover, haben dann aber einen besseren Job gemacht und im Laufe des Spiels unseren Rhythmus gefunden. Wir hatten gute Akzente, haben aber trotzdem nicht geglänzt. Trotzdem haben wir einen guten Job gegen eine gute Mannschaft gemacht.“

 

18.04.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. BG Göttingen 70:69

Die BG Göttingen hat im Kampf um das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen Rückschlag hinnehmen müssen. Bei den Nürnberg Falcons unterlagen die Veilchen denkbar knapp mit 69:70 und vertagten damit die Entscheidung auf die kommenden Spieltage. In einer ausgeglichenen Partie mit insgesamt 19 Führungswechseln begegneten sich beide Teams über die gesamte Spielzeit auf Augenhöhe. Göttingen erwischte zunächst den schlechteren Start und lag früh mit 2:10 zurück, kämpfte sich jedoch schnell zurück ins Spiel. Bereits im ersten Viertel gelang es den Gästen, die Partie zu drehen, ehe es nach einem offenen Schlagabtausch mit einer knappen Führung in die erste Pause ging. Auch im zweiten Abschnitt blieb das Spiel eng.

Beide Mannschaften fanden offensiv Lösungen, sodass sich keine Seite entscheidend absetzen konnte. Zur Halbzeit stand folgerichtig ein ausgeglichenes 35:35 auf der Anzeigetafel. Nach dem Seitenwechsel setzte sich das intensive Duell fort. Göttingen erspielte sich zwischenzeitlich leichte Vorteile, doch Nürnberg hielt konsequent dagegen und ging mit einer knappen Führung in das Schlussviertel. Dort entwickelte sich ein dramatischer Schlagabtausch, in dem beide Teams mehrfach die Führung wechselten. In der entscheidenden Phase schien Göttingen kurz vor dem Sieg zu stehen, doch ein folgenschweres Foul wenige Sekunden vor Schluss brachte die Wende. Die Gäste schickten Nürnbergs Vincent Friederici beim Dreipunktwurf an die Linie – der Guard verwandelte alle drei Freiwürfe und sicherte seinem Team den knappen Erfolg.

Bester Werfer der Göttinger war Hendrik Drescher mit 17 Punkten, während Wes Dreamer mit elf Zählern und zwölf Rebounds ein Double-Double auflegte. Auf Seiten der Falcons war Tom Stoiber mit 13 Punkten der erfolgreichste Akteur. Headcoach Fabian Strauß sagte nach der Partie: „Das war eine selbstverschuldete Niederlage. Dass wir am Ende einen sehr guten Freiwerfer wie Vincent Friederici foulen, war blöd und in der Auszeit anders besprochen. Wir haben heute viele offene Dreier genommen, die nicht gefallen sind. Wir müssen wieder zu unserem Mindset und unseren Stärken zurückfinden.“

 

18.04.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Paderborn Baskets 81:92

Die Bozic Knights Kirchheim stecken wenige Spieltage vor Ende der Hauptrunde in einer schwierigen Phase. Beim 81:92 gegen die Paderborn Baskets kassierten die Schwaben ihre dritte Niederlage in Serie – und verpassten erneut die Chance, sich im Kampf um Platz sechs entscheidend abzusetzen. Vor heimischem Publikum in der Sporthalle Stadtmitte machte sich vor allem das Fehlen der verletzten Leistungsträger bemerkbar. Ohne Nico Bretzel und Tyrel Morgan fehlte es den Knights sowohl an Stabilität als auch an Durchschlagskraft. Bereits zu Beginn wirkte das Team nicht voll auf der Höhe, wodurch Paderborn früh das Tempo kontrollierte und das erste Viertel knapp für sich entschied (25:23). Im zweiten Abschnitt entwickelte sich eine zerfahrene Partie mit vielen Einzelaktionen und schwachen Quoten – besonders von außen.

Mit nur zwei erfolgreichen Dreiern aus 14 Versuchen bis zur Halbzeit gerieten die Kirchheimer zunehmend ins Hintertreffen und lagen zur Pause mit 33:41 zurück. Auch nach dem Seitenwechsel fanden die Knights keine echte Lösung. Während Paderborn vor allem durch kluge Guard-Aktionen und eine starke Dreierquote (50 Prozent) überzeugte, blieb Kirchheim defensiv anfällig. Der Rückstand wuchs zwischenzeitlich auf zweistellige Höhe. Im Schlussviertel starteten die Gastgeber zwar noch einmal eine Aufholjagd und verkürzten mehrfach auf sechs bis sieben Punkte, doch die Gäste hatten stets die passende Antwort – sei es durch schwierige Würfe oder konsequentes Nutzen von Foulsituationen.

Allein 14 Freiwürfe im letzten Abschnitt besiegelten letztlich die Niederlage. Trotz der dritten Pleite in Folge bleiben die Knights Tabellen-Sechster, da auch Verfolger GIESSEN 46ers zeitgleich patzte. Die Ausgangslage im Rennen um die wichtige Platzierung bleibt somit unverändert. „Uns fehlt aktuell die Leichtigkeit, wir treffen zu oft die falschen Entscheidungen und bringen uns selbst aus dem Rhythmus“, erklärte Sportchef Chris Schmidt nach der Partie. Headcoach Igor Perovic ergänzte: „Wir haben nicht das gespielt, was uns in dieser Saison stark gemacht hat. Daran müssen wir arbeiten.“ Ein Lichtblick abseits des Parketts: Tyrel Morgan hat seinen Vertrag verlängert und wird auch in der kommenden Saison für Kirchheim auflaufen. Für Perovic ein wichtiges Signal: „Wenn er fit ist, kann er einer der besten Spieler der Liga sein.“

 

18.04.2026 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Phoenix Hagen 91:95

Der BBC Bayreuth hat dem Tabellenführer Phoenix Hagen am 32. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen großen Kampf geliefert, musste sich am Ende aber knapp mit 91:95 geschlagen geben. Trotz einer starken Leistung und eines offenen Schlagabtauschs bis in die Schlusssekunden verpassten die Bayreuther die Überraschung – gleichzeitig ist damit auch die Playoff-Qualifikation nicht mehr möglich. Die Hausherren starteten mutig und trafen vor allem aus der Distanz hochprozentig. Immer wieder setzte sich Bayreuth leicht ab, doch Hagen blieb dran und nutzte einen späten Lauf im ersten Viertel zur eigenen Führung. Auch im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem der BBC immer wieder Antworten fand und zur Halbzeit nur knapp zurücklag.

Nach dem Seitenwechsel setzte sich Hagen zunächst etwas ab und erspielte sich zwischenzeitlich eine zweistellige Führung. Doch Bayreuth ließ sich nicht abschütteln, kämpfte sich zurück und verkürzte den Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels wieder auf sechs Punkte. Im Schlussabschnitt wurde die Partie zum echten Krimi. Die Bayreuther kamen mehrfach bis auf einen Punkt heran und glichen zwei Minuten vor Schluss sogar zum 88:88 aus. In der entscheidenden Phase behielt Hagen jedoch die Nerven. Freiwürfe und kleine Fehler auf Seiten des BBC gaben letztlich den Ausschlag zugunsten der Gäste. Topscorer der Bayreuther war KeVaughn Allen mit 19 Punkten, gefolgt von Willem Brandwijk (18) und Lenny Liedtke (16). Auf Seiten der Hagener überzeugte Devin Schmidt mit 26 Zählern. BBC-Headcoach Lukas Hofer zeigte sich nach der Partie trotz der Niederlage stolz auf sein Team:

„Ich bin nach diesem Spiel unglaublich stolz auf die Jungs und unglaublich glücklich über die Atmosphäre, für die unsere Fans heute in der Oberfrankenhalle gesorgt haben. Hagen ist einfach eine klasse Mannschaft mit einer hervorragenden Offense und individueller Klasse, die im Teamplay organisiert ist. Ich bin jetzt fast zwei Jahre in Bayreuth, aber habe noch nie so eine Atmosphäre wie heute erleben dürfen. Die Fans haben uns so viel Energie gegeben, wir sind alle dafür sehr dankbar. Es war ein sehr emotionales Spiel und Hagen ist unfassbar clever, wenn es darum geht, Fouls zu ziehen und auch gepfiffen zu bekommen. Wir hatten bis kurz vor Schluss die Möglichkeit, das Spiel für uns zu entscheiden. Ich muss bei mir selbst anfangen, ich darf das technische Foul kurz vor Schluss nicht machen. Wir hatten Möglichkeiten, die Partie zu entscheiden, was aber leider nicht geklappt hat. Von daher bin ich auch irgendwo nicht glücklich, weil ich einfach jedes Spiel gewinnen will.“

 

18.04.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. RheinStars Köln 77:87

Die RheinStars Köln haben am 32. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein starkes Ausrufezeichen gesetzt und sich mit einem 87:77-Auswärtssieg bei den GIESSEN 46ers durchgesetzt. Vor rund 2.400 Zuschauern entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Gastgeber vor allem in der ersten Halbzeit Vorteile hatten. Gießen führte zwischenzeitlich mit zehn Punkten (29:19), doch Köln kämpfte sich bis zur Pause wieder heran (40:43). Entscheidend war letztlich die zweite Halbzeit, in der die RheinStars das Spiel komplett an sich rissen. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste durch strukturierte Offense und konsequente Distanzwürfe die Kontrolle. Angeführt von Mike Miller, der mit 17 Punkten, 6 Assists und 4 Rebounds das Spiel lenkte, setzte sich Köln Schritt für Schritt ab. Auch Maxi Begue und Adam Paige sorgten für wichtige Impulse, während die RheinStars insgesamt mit starker Teamleistung überzeugten.

Besonders auffällig: 15 erfolgreiche Dreier, mit denen Köln das Spiel maßgeblich entschied. Gießen blieb zwar dran und verkürzte zwischenzeitlich mehrfach, fand jedoch in der entscheidenden Phase keine Antworten mehr. Spätestens mit der höchsten Führung kurz vor Schluss (84:72) war die Partie entschieden. Topscorer der RheinStars war Adam Paige mit 15 Punkten, während Zac Watson (11) und Timmy Davis (6) wichtige Beiträge von der Bank lieferten. Die mannschaftliche Geschlossenheit war letztlich der Schlüssel zum Erfolg. „Die Mannschaft hat das heute sehr gut gemacht. Alle eingesetzten Spieler haben ihren Beitrag geleistet“, lobte Geschäftsführer Stephan Baeck nach dem Spiel. Auch Headcoach Zoran Kukic zeigte sich zufrieden: „Vor allem in der zweiten Hälfte hatten wir auf alles eine Antwort.“

 

18.04.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Artland Dragons 82:84

Die Uni Baskets Münster haben am 32. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen bitteren Abend erlebt. Trotz großem Kampf unterlagen die Münsteraner den Artland Dragons knapp mit 82:84. Vor Saisonrekordkulisse von 2.850 Zuschauern entwickelte sich von Beginn an ein intensives und hochklassiges Spiel. Münster startete stark und erspielte sich früh eine Führung, doch die Dragons antworteten mit variablem Teambasketball und drehten das erste Viertel (23:27). Auch im zweiten Abschnitt blieb es ein Duell auf Augenhöhe, in dem vor allem Curtis Jones Jr. offensiv herausragte. Mit 30 Punkten führte er sein Team immer wieder heran, zur Halbzeit lag Münster nur knapp zurück (42:45).

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie umkämpft. Die Gäste setzten sich zwischenzeitlich zweistellig ab, doch Münster zeigte Moral und konterte mit einem 8:0-Lauf. Spätestens mit dem Buzzer-Dreier zum 61:63 war klar, dass die Entscheidung erst in der Crunchtime fallen würde. Dort erreichte die Partie ihren Höhepunkt. Drei Dreier in Folge sorgten für die vielumjubelte Führung der Hausherren (78:76) – der insgesamt zehnte Führungswechsel. Doch die Dragons blieben abgeklärt: Ein schwieriger Dreier und sichere Freiwürfe brachten die Gäste wieder in Front. Münster hatte in den Schlusssekunden noch die Chance, das Spiel zu drehen, konnte den letzten Wurf jedoch nicht mehr verwandeln.

Neben Topscorer Jones Jr. überzeugten auf Seiten der Uni Baskets auch Adam Touray (17 Punkte, 9 Rebounds) sowie Cosmo Grühn und Neil Masnic (je 14 Punkte). Die Statistiken spiegelten die enge Partie wider – nahezu identische Rebound-, Assist- und Wurfwerte unterstrichen das Duell auf Augenhöhe. Trotz der Niederlage stand am Ende vor allem die Unterstützung der Fans im Mittelpunkt, die ihr Team trotz des feststehenden sportlichen Abstiegs lautstark feierten und verabschiedeten.

 

18.04.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Eisbären Bremerhaven 86:83

Die PS Karlsruhe LIONS haben ihren starken Saisonendspurt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA fortgesetzt und sich am 32. Spieltag mit 86:83 gegen die Eisbären Bremerhaven durchgesetzt. Damit festigen die Badener ihren Platz in der oberen Tabellenhälfte und stehen dicht vor der Playoff-Qualifikation. Vor 2.711 Zuschauern entwickelte sich von Beginn an ein intensives und ausgeglichenes Duell. Im ersten Viertel konnte sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen, ehe Karlsruhe im zweiten Abschnitt vor allem dank einer starken Dreierquote zunehmend die Kontrolle übernahm. Zwischenzeitlich erspielten sich die Gastgeber eine Neun-Punkte-Führung, ließen diese jedoch bis zur Halbzeit wieder schrumpfen. Nach dem Seitenwechsel drehte Bremerhaven zunächst die Partie, profitierte von Fehlern der LIONS und ging in Führung.

Karlsruhe reagierte jedoch mit viel Einsatz und blieb trotz nachlassender Trefferquote aus der Distanz im Spiel. So ging es mit einer knappen Führung in das Schlussviertel. Dort blieb es bis in die Schlussminuten spannend. Karlsruhe setzte sich zwischenzeitlich etwas ab, verlor jedoch erneut an Konzentration, wodurch die Gäste nochmals herankamen. In der entscheidenden Phase behielten die LIONS jedoch die Nerven und sicherten sich in einem Duell auf Augenhöhe den knappen Sieg. Bester Werfer der Partie war Kilian Binapfl mit 24 Punkten bei perfekter Wurfquote. Ebenfalls stark präsentierten sich Gabriel Kuku mit 18 Zählern sowie Isaiah Hart (15) und David Ejah (14). Mit diesem Erfolg benötigen die Karlsruher aus den verbleibenden zwei Hauptrundenspielen nur noch einen weiteren Sieg, um sich endgültig für die Playoffs zu qualifizieren.

 

18.04.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. EPG Baskets Koblenz 79:78

Die Tigers Tübingen haben sich in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen spektakulären 79:78-Heimsieg gegen die EPG Baskets Koblenz gesichert – und das auf dramatische Weise: 2,2 Sekunden vor dem Ende gingen die Schwaben erstmals überhaupt in Führung. Vor 2.394 Zuschauern in der Paul Horn-Arena liefen die Gastgeber über weite Strecken einem Rückstand hinterher. Vor allem in der ersten Halbzeit offenbarten die Tübinger Probleme in der Offensive und Defensive, sodass Koblenz sich zwischenzeitlich deutlich absetzen konnte und mit einer 42:30-Führung in die Pause ging. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel zunächst unter Kontrolle der Gäste, die ihre Führung immer wieder behaupteten und im Schlussviertel sogar auf 72:58 davonzogen. Doch in den letzten Minuten drehte sich die Partie komplett. Angeführt von wachsender Intensität in der Defensive starteten die Tigers einen entscheidenden 11:0-Lauf in den letzten 4:46 Minuten. Moreaux brachte sein Team zunächst per Dunk und später mit dem Ausgleich zurück ins Spiel, ehe es in die Crunchtime ging.

Die entscheidende Szene folgte kurz vor Schluss: Kapitän Till Jönke sicherte sich einen Rebound und wurde gefoult. 2,2 Sekunden vor dem Ende verwandelte er den ersten Freiwurf zur 79:78-Führung – der zweite ging daneben, doch der letzte Wurfversuch der Koblenzer verfehlte sein Ziel. Damit war die Partie entschieden. Topscorer der Tübinger war Jordan Johnson mit 16 Punkten, während Bernard Pelote (13) sowie Miles Tention und Melkisedek Moreaux (je 10) ebenfalls zweistellig trafen. Auf Seiten der Koblenzer war Alexander Möller mit 15 Zählern bester Werfer. Die Statistiken unterstreichen die Ausgeglichenheit der Partie – Rebounds (38:36), Assists (16:19) und Wurfquoten lagen eng beieinander. Mit diesem Sieg machen die Tigers einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt.

„Ich bin heute sehr stolz auf die Mannschaft, da sie bis zum Ende diesen Kampfgeist gezeigt hat. Wir waren gefühlt schon abgeschrieben, aber die Spieler haben weiter gekämpft. Till Jönke hat uns mit seiner Energie unglaublich vorangetrieben, das war am Ende der Schlüssel“, erklärte Tübingens Trainer Eric Detlev nach der Partie. Koblenz-Coach Stephan Dohrn zeigte sich dagegen enttäuscht: „Glückwunsch an Tübingen. Wir haben das Spiel aus unserer Sicht weggeworfen. In der Crunchtime haben wir zu viele Fehler gemacht – das zieht sich leider durch unsere Saison.“

 

19.04.2026 16:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. SBB Baskets 70:77

Mit einem hart erkämpften 77:70-Auswärtssieg bei den BAYER GIANTS Leverkusen sicherten sich die SBB Baskets zwei Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die Partie war von Beginn an von hoher Intensität geprägt – passend zur Ausgangslage im Abstiegskampf. Leverkusen erwischte den etwas besseren Start und ging nach dem ersten Viertel knapp mit 17:14 in Führung. Im zweiten Abschnitt fanden die Gäste jedoch besser ins Spiel, übernahmen zur Halbzeit die Kontrolle (41:38) und hielten die Begegnung offen. Auch nach dem dritten Viertel war beim Stand von 56:56 noch alles ausgeglichen. Im Schlussabschnitt schien zunächst Leverkusen die besseren Karten zu haben, doch die SBB Baskets zeigten Moral und drehten die Partie in der entscheidenden Phase.

Vor allem defensiv setzte Wolmirstedt die entscheidenden Akzente und ließ den Gastgebern in den letzten Minuten kaum noch einfache Abschlüsse. Topscorer der Gäste war Daivien Williamson mit 19 Punkten. De’Vondre Perry (15) und Travis Henson (11) unterstützten ihn offensiv, während Michael Hughes mit 16 Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double auflegte und als effektivster Spieler der Partie herausstach. „Es war kein schönes Spiel, aber ein extrem intensives und ausgeglichenes. Am Ende haben wir defensiv die entscheidenden Stops gesetzt“, erklärte Kapitän Martin Bogdanov nach der Partie. Mit diesem Sieg krönen die SBB Baskets eine starke Schlussphase und sichern sich frühzeitig den Verbleib in der Liga.

Nachberichte ProA 31. Spieltag

10.04.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. Uni Baskets Münster 105:81

Die SBB Baskets gewinnen das Abstiegsduell gegen die Uni Baskets Münster mit 105:81 und verschaffen sich damit wichtige Vorteile im Kampf um den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die Gastgeber bestimmten die Partie von Beginn an und setzten sich bereits im ersten Viertel mit 25:17 ab. Bis zur Halbzeit bauten die SBB Baskets ihren Vorsprung weiter aus und gingen mit einer klaren 53:36-Führung in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Wolmirstedt das spielbestimmende Team. Mit konsequenter Offensive und stabiler Defensive erhöhten die Gastgeber den Vorsprung weiter und gingen mit 82:58 in den Schlussabschnitt. Im vierten Viertel verwalteten die SBB Baskets den deutlichen Vorsprung souverän und sicherten sich am Ende einen ungefährdeten 105:81-Erfolg.

Ausschlaggebend für den Sieg war vor allem die konstante Offensivleistung über die gesamte Spielzeit. Topscorer der Partie war De’Vondre Perry mit 22 Punkten. Zudem punkteten Travis Henson (17), Daivien Williamson (15) und Martin Bogdanov (13) zweistellig. Headcoach Achmadschah Zazai sagte: „Der Support von den Rängen war unglaublich. Jeder, der in der Halle war, hat uns unfassbar stark unterstützt. Dieser Sieg war sehr wichtig. Wir haben ein exzellentes Spiel gespielt, haben den Ball gut bewegt und waren über 40 Minuten fokussiert. Wir sind dem Klassenerhalt ein Stück näher gekommen, aber der Job ist noch nicht erledigt.“ 

 

11.04.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. BBC Bayreuth 93:70

Die BG Göttingen gewinnt am 31. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gegen den BBC Bayreuth mit 93:70. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase setzte sich Göttingen im ersten Viertel leicht ab (21:16). Im zweiten Abschnitt folgte die spielentscheidende Phase: Mit mehreren Läufen und hoher Trefferquote bauten die Gastgeber ihren Vorsprung deutlich aus und gingen mit einer klaren 48:26-Führung in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel zeigte Bayreuth eine Leistungssteigerung und gestaltete die Partie ausgeglichener. Das dritte Viertel ging an die Gäste, ohne den Rückstand entscheidend verkürzen zu können (71:52 vor dem Schlussabschnitt). Im vierten Viertel kam Bayreuth zwischenzeitlich etwas näher heran, konnte den Abstand jedoch nicht weiter reduzieren. Göttingen kontrollierte die Partie und setzte sich am Ende souverän mit 93:70 durch.

Topscorer der Partie war Zach Jackson mit 24 Punkten, gefolgt von Wesley Dreamer (14). Auf Seiten Bayreuths war Lenny Liedtke mit 17 Punkten erfolgreichster Werfer. Ebenfalls zweistellig punkteten Willem Brandwijk (11) sowie Rayshawn Mart, Leroy Ikejiaku und KeVaughn Allen (je 10). Headcoach Lukas Hofer sagte: „Eigentlich haben wir heute über weite Phasen guten Basketball gespielt. Vor allem in der ersten Halbzeit trafen wir aber leider unsere Würfe nicht, obwohl wir eigentlich genau für unsere Werfer Würfe kreierten. Generell müssen wir etwas stärker am Ring finishen, da kann man uns schon ankreiden, dass wir heute nicht physisch genug waren. Aber ja, so ist Basketball. In der zweiten Halbzeit reagierten wir trotz des kassierten starken Göttinger Runs im zweiten Viertel gut. Leider hatten wir über das ganze Spiel mit Foulproblemen zu kämpfen. Wir brachten uns dann sogar nochmal in die Position, das Spiel knapp gestalten zu können. Aber leider war unter dem Strich heute nicht unser Tag. Mund abwischen und weiter geht´s!“

 

11.04.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. GIESSEN 46ers 67:95

Die GIESSEN 46ers gewinnen bei den VfL SparkassenStars Bochum und bleiben damit weiter im Rennen um die Playoff-Plätze. Die Partie begann zunächst ausgeglichen, ehe sich Gießen im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit zunehmend Vorteile erarbeitete. Vor allem im zweiten Viertel setzten sich die Gäste entscheidend ab. Mit konsequentem Spiel unter dem Korb und einer verbesserten Wurfquote gelang es den 46ers, sich eine komfortable Führung zu erspielen. Nach dem Seitenwechsel blieb Gießen das spielbestimmende Team. Die Gäste kontrollierten das Tempo, nutzten ihre Vorteile im Rebounding konsequent aus und kamen immer wieder zu zweiten Chancen. Bochum fand dagegen offensiv nur phasenweise Lösungen und hatte insbesondere in der Verteidigung Probleme, den Druck der Gäste zu kontrollieren.

Im dritten Viertel bauten die 46ers ihren Vorsprung weiter aus. Mehrere erfolgreiche Abschlüsse sowie eine Serie von Distanztreffern sorgten für eine deutliche Führung, die auch im Schlussabschnitt Bestand hatte. Spätestens zu Beginn des vierten Viertels war die Partie bei einer klaren zweistelligen Führung weitgehend entschieden. Ausschlaggebend für den Erfolg war vor allem die Dominanz der Gäste unter den Brettern sowie die mannschaftliche Geschlossenheit. Mehrere Spieler übernahmen Verantwortung im Angriff, während Gießen defensiv stabil agierte und den Gegner zu schwierigen Würfen zwang. Trotz einer erhöhten Anzahl an Ballverlusten konnten die Gäste dies durch ihre Vorteile im Rebound und ihre Effizienz im Abschluss kompensieren.

Headcoach Branislav Ignjatovic sagte nach der Partie: „Unsere Fans sind einmalig. Dass sie uns in dieser Saison, in der nicht alles optimal verlaufen ist, so sensationell unterstützen, ist echt außergewöhnlich“. Mit dem Erfolg festigt Gießen seine Position im oberen Tabellenbereich und wahrt die Chance auf eine gute Ausgangsposition für die Playoffs. Bochum hingegen gerät im engen Rennen um die Top Acht weiter unter Druck.

 

11.04.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Tigers Tübingen 97:88

Die Artland Dragons gewinnen gegen die Tigers Tübingen mit 97:88 und feiern damit ihren sechsten Sieg in Serie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die Gastgeber erwischten einen starken Start und setzten sich im ersten Viertel früh ab (27:19). Auch im zweiten Abschnitt behaupteten die Dragons zunächst ihre Führung, ehe Tübingen den Rückstand bis zur Halbzeit auf 46:42 verkürzte. Nach dem Seitenwechsel bauten die Dragons den Vorsprung erneut aus. Mit hoher Effizienz im Angriff und kontrolliertem Spiel gingen sie mit einer 70:58-Führung in den Schlussabschnitt.

Im vierten Viertel kamen die Gäste nochmals näher heran und verkürzten zwischenzeitlich auf 86:82. In der entscheidenden Phase behielten die Dragons jedoch die Kontrolle und sicherten sich durch konsequente Abschlüsse sowie sichere Freiwürfe den 97:88-Erfolg. Vier Spieler der Gastgeber punkteten zweistellig. Topscorer der Partie war Amir Hinton mit 23 Punkten, zudem überzeugten Ben Burnham (20 Punkte, 16 Rebounds), Nate Petrone (18) und Timo Lanmüller (16). Für Tübingen waren Jordan Johnson (18) sowie Jared Sanders (22) die erfolgreichsten Werfer. Headcoach Hendrik Gruhn sagte:

„Tübingen hat heute ein sehr gutes Spiel gemacht und uns über weite Strecken vor große Herausforderungen gestellt. Wir hatten ein sehr starkes erstes Viertel und ein solides drittes Viertel. Im zweiten und im Schlussabschnitt gibt es sicherlich noch Dinge, die wir intern ansprechen müssen. Defensiv haben wir Tübingen phasenweise zu schwierigen Würfen gezwungen, hatten aber auch immer wieder kleinere Unkonzentriertheiten, an denen wir weiter arbeiten müssen. Insgesamt war es dennoch eine gute Leistung von uns und ich bin sehr froh über den Sieg. Die Jungs sind weiterhin hungrig und wir wollen uns in den verbleibenden drei Spielen eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playoffs erarbeiten.“ 

 

11.04.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. HAKRO Merlins Crailsheim 75:87

Die HAKRO Merlins Crailsheim gewinnen bei den Paderborn Baskets mit 87:75 und feiern damit ihren zehnten Auswärtssieg in Serie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die Partie begann ausgeglichen, wobei sich zunächst keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Nach mehreren Führungswechseln entwickelte sich ein enges Spiel, in dem beide Teams ihre offensiven Akzente setzten. Im zweiten Viertel erspielte sich Crailsheim mit einem Lauf eine erste etwas deutlichere Führung und ging mit 41:33 in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel verkürzte Paderborn zwischenzeitlich auf einen Punkt, doch die Gäste behaupteten die Führung und bauten diese im weiteren Verlauf wieder aus. Mit einer 66:57-Führung ging Crailsheim in den Schlussabschnitt.

Im vierten Viertel kamen die Gastgeber nochmals heran und glichen zwischenzeitlich aus. In der entscheidenden Phase setzte sich Crailsheim jedoch erneut ab. Mehrere erfolgreiche Distanzwürfe sorgten für die Vorentscheidung, sodass die Gäste das Spiel letztlich mit 87:75 für sich entschieden. Ausschlaggebend für den Erfolg war die bessere Wurfquote in den entscheidenden Phasen sowie die Fähigkeit, auf Läufe der Gastgeber zu reagieren. Topscorer der Partie waren Moe Stuckey und Marvin Ogunsipe mit jeweils 16 Punkten, wobei Ogunsipe zusätzlich 11 Rebounds sammelte. Ebenfalls zweistellig punkteten Anthony Gaines (15) und Xavier Johnson (11). Headcoach David McCray sagte:

„Das war ein schweres Spiel, aber wir haben das auch erwartet. Paderborn ist sehr heimstark, sie haben hier schon gegen Gießen und Göttingen gewonnen. Ich kann mich auch an viele Spiele erinnern, als ich noch Spieler war, daher wusste ich das es hier nicht leicht ist. Deshalb freut es mich, dass wir einen Weg gefunden haben zu gewinnen. Wir haben heute nicht geglänzt, aber Paderborn hat es uns auch nicht leicht gemacht zu gewinnen. Sie waren sehr gut eingestellt und haben das gut gemacht. Aber wir haben es geschafft zu gewinnen, deshalb bin ich sehr stolz auf meine Mannschaft.“

 

12.04.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Nürnberg Falcons BC 81:73

Die Eisbären Bremerhaven gewinnen am 31. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gegen die Nürnberg Falcons mit 81:73. Die Partie begann offensiv geprägt, wobei sich zunächst die Gäste Vorteile erspielten und früh in Führung gingen. Bremerhaven arbeitete sich jedoch zurück und hielt die Partie im ersten Viertel eng (20:18). Im zweiten Abschnitt übernahmen die Gastgeber zunehmend die Kontrolle. Mit verbesserter Defensive und einem Lauf drehten die Eisbären das Spiel und gingen mit einer 43:36-Führung in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel bauten die Gastgeber ihren Vorsprung zunächst auf eine zweistellige Führung aus, ehe Nürnberg zurückkam und zwischenzeitlich ausglich (48:48). Bremerhaven stabilisierte sich jedoch und ging mit einer knappen 61:57-Führung in das Schlussviertel.

Im vierten Viertel setzten sich die Eisbären erneut etwas ab, mussten jedoch eine weitere Aufholjagd der Gäste hinnehmen. In der entscheidenden Phase sorgte ein erfolgreicher Distanzwurf für die Vorentscheidung, sodass Bremerhaven den Vorsprung ins Ziel brachte und mit 81:73 gewann. Ausschlaggebend für den Sieg war vor allem die Leistungssteigerung im zweiten Viertel sowie die bessere Kontrolle in der Schlussphase.

Topscorer der Partie war Jake Biss mit 17 Punkten. Zudem überzeugte Jannis von Seckendorff mit 13 Punkten und 7 Rebounds. Headcoach Steven Esterkamp sagte: „In der Offensive haben wir zu oft schlechte Entscheidungen getroffen. Dadurch haben wir es uns selbst schwer gemacht zu scoren. Wir müssen solche Spiele deutlich besser zu Ende bringen.“ Mit dem Erfolg festigt Bremerhaven seine Position im oberen Tabellenbereich und sammelt wichtige Punkte im Rennen um die Playoff-Plätze.

 

12.04.2026 16:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 96:75

Phoenix Hagen gewinnt am 31. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim mit 96:75 und verteidigt damit die Tabellenführung. Die Gastgeber erwischten einen starken Start und setzten sich bereits im ersten Viertel deutlich ab (26:15). Auch im zweiten Abschnitt blieb Hagen spielbestimmend und baute die Führung bis zur Halbzeit auf 51:34 aus. Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Bild fort. Hagen hielt das Tempo hoch und erhöhte den Vorsprung weiter, sodass die Partie vor dem Schlussviertel beim Stand von 80:56 bereits vorentschieden war. Im vierten Viertel verwalteten die Gastgeber den Vorsprung souverän, während Kirchheim das Schlussviertel zwar für sich entscheiden konnte, den Rückstand jedoch nicht mehr verkürzte. Am Ende stand ein deutlicher 96:75-Erfolg.

Topscorer der Partie war Marcus Graves mit 14 Punkten und 12 Assists (Double-Double). Ebenfalls zweistellig punkteten Jeffrey Carroll (19), Devin Schmidt (14) und Tim Uhlemann (14). Für Kirchheim war Charles Harris mit 24 Punkten erfolgreichster Werfer. Headcoach Chris Harris sagte: „Hut ab vor Coach Perovic und dieser Kirchheimer Mannschaft. Wir wissen, wie viel Qualität und Herz sie haben, weswegen wir uns wirklich erst kurz vor Ende des Sieges sicher sein konnten. Ich muss unseren Jungs auch ein Lob aussprechen, das sie heute oft in eher ungewohnten Formationen auf dem Feld waren und wir gleichzeitig auch Marcus Graves nicht zu viele Minuten gehen lassen wollten.“

Kirchheims Headcoach Igor Perovic ergänzte: „Gratulation an Phoenix, das verdient gewonnen hat. Uns haben zwei Leistungsträger gefehlt, so dass andere Spieler mehr Verantwortung übernehmen mussten. Das war für unseren Rhythmus schwierig, hat uns in unserem Entwicklungsprozess aber sicher geholfen. Wir sind immer noch eine sehr junge Mannschaft, die viel lernen muss – so auch in einer Atmosphäre wie der Ischelandhalle konzentriert und geschlossen zu bleiben.“ Mit dem Sieg festigt Phoenix Hagen seine Spitzenposition, während Kirchheim weiterhin um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs kämpft.

 

12.04.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Bayer Giants Leverkusen 103:94

Die EPG Baskets Koblenz gewinnen am 31. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gegen die Bayer Giants Leverkusen mit 103:94. Die Partie begann ausgeglichen, ehe sich Koblenz im ersten Viertel absetzen konnte und mit 28:20 in Führung ging. Im zweiten Abschnitt bauten die Gastgeber den Vorsprung weiter aus und gingen mit einer klaren 55:40-Führung in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel hielt Koblenz den Abstand zunächst konstant und lag zwischenzeitlich deutlich vorne (72:53). Leverkusen startete jedoch eine starke Aufholjagd und verkürzte bis zum Ende des dritten Viertels auf 70:74. Im Schlussabschnitt gelang den Gästen zwischenzeitlich sogar die Führung. In einer engen Schlussphase übernahm Koblenz jedoch erneut die Kontrolle, nutzte seine Chancen konsequenter und setzte sich entscheidend ab. Am Ende stand ein 103:94-Erfolg für die Gastgeber.

Topscorer der Partie waren Lök Wur und John Williams Jr. mit jeweils 26 Punkten auf Seiten Leverkusens. Zudem erzielte Dennis Heinzmann ein Double-Double (20 Punkte, 10 Rebounds). Headcoach Michael Koch sagte: „Erst einmal möchte ich Koblenz zum sicher feststehenden Klassenerhalt in einer gut besetzten ProA gratulieren. Zu meiner Mannschaft bleibt gesagt, dass wir derzeit in einer sehr schwierigen Phase der Saison stecken. Wir stehen mitten im Abstiegskampf und das ist für alle Beteiligten nicht einfach. In der ersten Halbzeit haben die Jungs nicht das abgerufen, was sie im Stande sind zu leisten. Wie wir dann aber zurückgekommen sind, beweist, wie viel Charakter dieses Team hat. Die Mannschaft hat sich ins Spiel gearbeitet und am Ende große Chancen auf den Sieg gehabt. Jetzt heißt es weitermachen und sich gewissenhaft auf die so wichtige Partie gegen Wolmirstedt vorbereiten.“

 

12.04.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. PS Karlsruhe LIONS 67:69

Die PS Karlsruhe LIONS gewinnen am 31. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bei den RheinStars Köln mit 69:67 und ziehen damit auf einen Playoff-Platz vor. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen früh in Führung. Karlsruhe tat sich offensiv zunächst schwer und lag nach dem ersten Viertel mit 12:18 zurück. Im zweiten Abschnitt steigerten sich die Gäste und verkürzten den Rückstand Schritt für Schritt. Kurz vor der Halbzeit gelang der Ausgleich, ehe Köln mit einer knappen 34:32-Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie ausgeglichen. Köln behauptete zunächst die Führung und ging mit einem 54:49-Vorsprung in das Schlussviertel. Im vierten Viertel sah es lange nach einem Erfolg der RheinStars aus, die zwei Minuten vor Schluss noch mit 67:61 führten. Karlsruhe behielt jedoch die Nerven und drehte die Partie mit einem 8:0-Lauf in der Schlussphase. Köln vergab die letzte Möglichkeit, sodass die Gäste das Spiel mit 69:67 für sich entschieden. Topscorer der Partie war Wesley Oba mit 18 Punkten, gefolgt von Isaiah Hart (16). Mit dem Sieg rückt Karlsruhe auf Tabellenplatz acht vor und verbessert seine Ausgangsposition im Rennen um die Playoff-Plätze.

Nachberichte ProB Playoffs – Achtelfinale Spiel 1

11.04.2026 18:00 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. Hertener Löwen 52:67

Die Hertener Löwen gewinnen das erste Playoff-Spiel bei den SV Fellbach Flashers mit 67:52 und sichern sich damit den Heimvorteil in der Serie. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und führten nach dem ersten Viertel mit 18:14. Auch im zweiten Abschnitt blieb Fellbach zunächst spielbestimmend, ehe Herten vor allem defensiv zulegte und den Rückstand bis zur Halbzeit auf 27:26 verkürzte. Nach der Pause entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der Fellbach zunächst die Führung behauptete und mit einem 45:41-Vorsprung in das Schlussviertel ging. Im vierten Viertel übernahmen die Löwen jedoch die Kontrolle. Angeführt von einer deutlich verbesserten Defensive drehte Herten die Partie früh und setzte sich im weiteren Verlauf entscheidend ab. Fellbach fand offensiv kaum noch Lösungen, während die Gäste ihre Chancen konsequent nutzten. Das Schlussviertel ging klar an Herten, das sich am Ende mit 67:52 durchsetzte.

Ausschlaggebend für den Auswärtssieg war insbesondere die Defensivleistung der Gäste in der zweiten Halbzeit sowie Vorteile bei Rebounds und Ballgewinnen. Trainer Robin Singh sagte nach der Partie: „Es war das erwartete enge und sehr defensiv geprägte Spiel. Beide Teams waren hervorragend eingestellt und haben über weite Strecken sehr gut verteidigt. Entscheidend war, dass wir in der zweiten Halbzeit aggressiver zum Korb gezogen sind und bessere Lösungen gefunden haben. Am Ende hatten wir auch physische Vorteile – Fellbach wirkte etwas müder als wir. Ein besonderes Lob geht an Gilbert und Tarik. Beide kamen von der Bank und haben sofort Energie gebracht. Das war ein wichtiger Faktor für unseren Sieg.“

 

11.04.2026 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. FC Bayern Basketball II 88:83

Die Baskets Juniors TSG Westerstede gewinnen ihr erstes Playoff-Spiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gegen die zweite Mannschaft des FC Bayern Basketball II mit 88:83 und gehen in der Serie mit 1:0 in Führung. In einer intensiven und phasenweise hochklassigen Partie erwischten die Gäste den besseren Start und setzten sich früh ab. Westerstede tat sich offensiv zunächst schwer und lag nach dem ersten Viertel mit 19:23 zurück. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Gastgeber zunehmend die Kontrolle. Vor allem durch aggressivere Verteidigung und zahlreiche Ballgewinne drehte Westerstede die Partie und erspielte sich zwischenzeitlich eine zweistellige Führung. Zur Halbzeit verkürzte Bayern jedoch auf 45:40.

Nach der Pause entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Gäste zwischenzeitlich wieder die Führung übernahmen. Westerstede hielt dagegen und ging mit einer knappen Führung in den Schlussabschnitt. Im vierten Viertel setzte sich das Heimteam schließlich entscheidend ab. Angeführt von einer starken Defensivleistung sowie wichtigen Treffern übernahm Westerstede die Kontrolle und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf über zehn Punkte aus. Bayern kam in der Schlussphase noch einmal heran, konnte die Partie jedoch nicht mehr drehen. Ausschlaggebend für den Erfolg waren vor allem die Vorteile bei Offensivrebounds und Ballgewinnen, die zu deutlich mehr Abschlüssen führten. Topscorer der Partie war Jon’il Fugett mit 27 Punkten, unterstützt von Colin Schroeder (24 Punkte, 13 Rebounds). Auch Johann Helwig und Ore Ewert setzten wichtige Akzente.

Trainer Artur Gacacev sagte nach der Partie: „Wir waren anfangs nervös und haben unser Spiel nicht gefunden. Im zweiten Viertel haben wir unsere Defense gespielt und haben unsere Leistung gezeigt. Trotzdem ist es eng geblieben und wir müssen uns auch bei den Fans bedanken, die uns hervorragend unterstützt haben!“ Damit hat Westerstede am kommenden Spieltag die Möglichkeit, mit einem weiteren Sieg den Einzug in die nächste Runde perfekt zu machen.

 

11.04.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Dresden Titans 87:67

LOK BERNAU gewinnt das erste Playoff-Spiel gegen die Dresden Titans mit 87:67 und geht in der Serie mit 1:0 in Führung. Vor 1.836 Zuschauern erwischten die Gastgeber den besseren Start und setzten sich im ersten Viertel früh ab. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase übernahm Bernau zunehmend die Kontrolle und erspielte sich eine deutliche 31:17-Führung. Im zweiten Abschnitt verkürzte Dresden zwischenzeitlich auf 37:31, blieb in Schlagdistanz, konnte den Rückstand zur Halbzeit jedoch nur leicht auf 44:35 reduzieren. Nach der Pause kamen die Titans nochmals näher heran und verkürzten im dritten Viertel auf 53:48. Bernau hielt dagegen und ging mit einer 65:56-Führung in den Schlussabschnitt.

Im vierten Viertel sorgten die Gastgeber mit einem entscheidenden Lauf für klare Verhältnisse. Dresden fand offensiv kaum noch Lösungen, während Bernau den Vorsprung weiter ausbaute und sich letztlich deutlich mit 87:67 durchsetzte. Ausschlaggebend für den Erfolg waren vor allem die Vorteile im Rebounding (43:27) sowie die höhere Wurf- und Freiwurfquote. Zudem nutzte Bernau seine Ballgewinne konsequent und erspielte sich deutlich mehr zweite Chancen. Topscorer der Partie waren Guy Artman Nahmias (18 Punkte), Akim-Jamal Jonah (16 Punkte, 11 Rebounds) und Shawn Anthony Scott II (14 Punkte) auf Seiten der Gastgeber. Für Dresden überzeugte vor allem Malte Silbermann mit 21 Punkten.

 

11.04.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. SKYLINERS Juniors 81:74

Die ETB Miners gewinnen das erste Playoff-Spiel gegen die Skyliners Juniors mit 81:74 und gehen in der Serie mit 1:0 in Führung. Nach einem ausgeglichenen Start setzte sich Essen im ersten Viertel leicht ab und ging mit einer 23:20-Führung in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Gastgeber die Kontrolle und erspielten sich mit einem deutlichen Lauf eine komfortable Halbzeitführung. Nach der Pause verkürzten die Gäste den Rückstand schrittweise und entschieden die zweite Halbzeit für sich (44:34). In der Schlussphase blieb die Partie offen, ehe Essen den Vorsprung behauptete und den Sieg ins Ziel brachte. Ausschlaggebend für den Erfolg war insbesondere das zweite Viertel, in dem sich die Gastgeber entscheidend absetzen konnten. Topscorer der Partie war Quashawn Lane mit 20 Punkten, gefolgt von Mychael Paulo (17) und Marc Friederici (15). Für Frankfurt erzielte Moses Pölking 18 Punkte, während Joschka Zentgraf und Leif Zentgraf jeweils 14 Zähler beisteuerten. Headcoach Lars Wendt sagte: „Wir gewinnen das erste Playoff-Spiel gegen stark dezimierte Frankfurter – ein wichtiger erster Schritt. Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass wir uns für das zweite Spiel deutlich steigern müssen. Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir zu viele Punkte zugelassen. Das darf uns in den Playoffs so nicht passieren. Ein großes Dankeschön an unsere Zuschauer für diese großartige Kulisse – wir freuen uns schon auf das nächste Playoff-Heimspiel!“

Sportlicher Leiter Raphael Wilder ergänzte: „Unsere Mannschaft hat nervös begonnen, aber durch eine Auszeit von Lars hat sich das Team gefangen und führte dann mit 23:20, um anschließend ein überragendes zweites Viertel mit 20:10 zu spielen, welches uns eine 17-Punkte-Führung zur Halbzeit gebracht hat. Wir haben gegen eine stark ersatzgeschwächte Mannschaft gespielt und unter diesen Umständen war es eigentlich ein Pflichtsieg. Im dritten Viertel haben wir offensiv nicht mehr so gut gespielt, aber dafür immer noch okay verteidigt. Wenn es dann in der 35. Minute 73:55 steht, denkt man vielleicht schon, das Spiel ist gelaufen. Aber was wir dann in den letzten fünf Minuten gespielt haben, ist in meinen Augen katastrophal gewesen. Man sieht daran, wie schnell ein Spiel im Basketball kippen kann. Damit können wir natürlich nicht zufrieden sein und werden das aufarbeiten. Am Freitag fahren wir mit der Erwartung nach Frankfurt, dass sie dann auch wieder mit ihren Leistungsträgern antreten werden, was mich glauben lässt, dass es ein sehr schweres Spiel wird. Wir werden alles daran setzen, in Frankfurt 40 Minuten souverän zu spielen, um hoffentlich auch dort einen knappen Sieg zu holen. Außerdem möchte ich an der Stelle auch nochmal großen Respekt an die Frankfurter Mannschaft aussprechen, die mit ihren jungen Spielern und ohne ihre Leistungsträger so aufgetreten ist und besonders in den letzten fünf Minuten großen Kampfgeist bewiesen hat. Zum Schluss bleibt auch mir zu sagen, dass es wirklich toll ist zu sehen, wie sehr die Supporter und Fans geschlossen hinter dem Team stehen – dafür sind wir alle sehr dankbar.“ 

 

11.04.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. EN BASKETS Schwelm 72:62

In der ersten Playoff-Runde müssen sich die EN Baskets Schwelm auswärts bei BG Hessing Leitershofen mit 62:72 geschlagen geben. Damit gehen die Gastgeber in der Serie mit 1:0 in Führung. Schwelm erwischte den besseren Start und setzte sich früh deutlich ab. Vor allem Zyon Patterson überzeugte in der Anfangsphase und führte sein Team zu einer klaren 24:11-Führung nach dem ersten Viertel. Auch im zweiten Abschnitt behaupteten die Gäste zunächst ihre Führung, ehe Leitershofen zunehmend defensiven Zugriff fand und den Rückstand bis zur Halbzeit auf 35:38 verkürzte.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit mehreren Führungswechseln. Erst gegen Ende des dritten Viertels konnten sich die Gastgeber etwas absetzen und gingen mit einer 57:50-Führung in den Schlussabschnitt. Im vierten Viertel verteidigte Leitershofen den Vorsprung konsequent. Schwelm kam zwischenzeitlich noch einmal heran, konnte das Spiel jedoch nicht mehr drehen. Am Ende stand ein 72:62-Erfolg für die Gastgeber. Topscorer der Partie war Patterson mit 20 Punkten, während Fabian Reichstadt (12 Punkte) ebenfalls zweistellig traf.

Auf Seiten der Gastgeber machte sich insbesondere die stabilere Defensive in der zweiten Halbzeit bemerkbar. Schwelm musste verletzungsbedingt unter anderem auf Erik Nyberg und Arthur Noba verzichten, während Robert Merz nach Verletzungspause in den Kader zurückkehrte. Damit steht Schwelm im zweiten Spiel der Serie bereits unter Druck. Im Rückspiel bietet sich jedoch die Möglichkeit, die Serie auszugleichen und ein entscheidendes drittes Spiel zu erzwingen.

 

12.04.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. TSV Neustadt temps Shooters 84:77

Der BBC Coburg gewinnt das erste Playoff-Spiel gegen die TSV Neustadt temps Shooters mit 84:77 und geht in der Serie mit 1:0 in Führung. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und setzten sich im ersten Viertel früh ab. Angeführt von Dylan Fasoyiro und einem frühen Lauf erspielte sich Coburg eine deutliche 31:19-Führung. Im zweiten Abschnitt kamen die Gäste besser ins Spiel und verkürzten den Rückstand kontinuierlich. Kurz vor der Halbzeit gelang es Neustadt, den Abstand deutlich zu reduzieren und bis auf einen Punkt heranzukommen (47:46). Nach der Pause übernahmen die Shooters zunächst die Führung, ehe Coburg erneut die Kontrolle übernahm. In einem defensiv geprägten dritten Viertel setzten sich die Gastgeber wieder etwas ab und gingen mit einer 64:56-Führung in den Schlussabschnitt. Im vierten Viertel hielt Coburg den Vorsprung stabil und baute ihn zwischenzeitlich weiter aus. Neustadt kämpfte sich in der Schlussphase noch einmal heran, konnte die Partie jedoch nicht mehr drehen.

Am Ende stand ein 84:77-Erfolg für die Gastgeber. Ausschlaggebend für den Sieg war vor allem die starke Anfangsphase sowie die effizientere Chancenverwertung der Coburger im weiteren Spielverlauf. Neustadt-Geschäftsführer Sport Jan Gebauer sagte: „Am Ende konnten wir den Sieg leider nicht mitnehmen, aber mit Blick auf das Spiel in Neustadt dürfen wir definitiv optimistisch sein. Der Start in die Partie war etwas schläfrig, vor allem defensiv. Den zwischenzeitlichen zweistelligen Rückstand haben wir jedoch bis zur Halbzeit fast komplett aufgeholt und sind Anfang des 3. Viertels sogar knapp in Führung gegangen. Insgesamt müssen wir vor allem defensiv noch mehr Energie aufs Feld bringen und den Gegner konsequenter unter Druck setzen. Der Kampfgeist war auf jeden Fall top, das Team hat bis zum Schluss daran geglaubt, das Spiel noch zu drehen. Am Freitag sehen wir uns in Neustadt in einem hoffentlich vollem Shooters Dome und dem 1. Playoffheimspiel der Vereinsgeschichte und ich bin mir sicher, dass wir am Sonntag nochmal in Coburg die Möglichkeit bekommen, die Serie für uns zu entscheiden“.

 

12.04.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. Dragons Rhöndorf 102:73

Die OrangeAcademy gewinnt das erste Playoff-Spiel gegen die Dragons Rhöndorf deutlich mit 102:73 und geht in der Serie mit 1:0 in Führung. Die Partie begann mit hohem Tempo auf beiden Seiten. Beide Teams suchten früh den Abschluss, wobei die Gastgeber ihre Chancen konsequenter nutzten und sich bereits im ersten Viertel leicht absetzen konnten (27:19). Im zweiten Abschnitt reduzierte sich das Tempo, die OrangeAcademy behielt jedoch die Kontrolle und baute die Führung weiter aus. Trotz einer intensiven Phase mit vielen Fouls blieb der Vorsprung stabil, sodass die Gastgeber mit einer 49:38-Führung in die Halbzeit gingen. Nach dem Seitenwechsel setzte sich die OrangeAcademy entscheidend ab. Mit hoher Effizienz im Angriff und konsequenter Verteidigung erhöhte das Team den Vorsprung deutlich und ging mit einer klaren 80:54-Führung in das Schlussviertel.

Im vierten Viertel ließ die OrangeAcademy nichts mehr anbrennen und baute den Vorsprung weiter aus. Rhöndorf fand keine Mittel mehr gegen die Offensivstärke der Gastgeber, sodass am Ende ein deutlicher 102:73-Erfolg stand. Ausschlaggebend für den Sieg war vor allem die offensive Effizienz der OrangeAcademy über die gesamte Spielzeit. Topscorer der Partie war Meissa Faye mit 21 Punkten, unterstützt von Namori Omog (15 Punkte) und Joel Cwik (12 Punkte). Headcoach Florian Flabb sagte nach der Partie: „Gratulation an meine Mannschaft. Wir haben heute das aufs Parkett gebracht, was wir uns im Vorfeld vorgenommen hatten. Das war der wichtige erste Schritt in Richtung nächster Runde“.

 

12.04.2026 17:00 // Uhr Itzehoe Eagles vs. Porsche BBA Ludwigsburg 78:90

Die Porsche Basketball-Akademie Ludwigsburg gewinnt ihr erstes Playoff-Spiel bei den Itzehoe Eagles mit 90:78 und geht in der Serie mit 1:0 in Führung. In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Gastgeber phasenweise die Führung behaupteten. Ludwigsburg erarbeitete sich jedoch Vorteile beim Rebounding und blieb durch zweite Wurfchancen im Spiel. Zur Pause lagen die Gäste knapp in Front (38:36). Nach dem Seitenwechsel übernahm Ludwigsburg zunehmend die Kontrolle. Mit hoher Effizienz im Abschluss und konsequentem Spiel zum Korb setzte sich die Mannschaft im dritten Viertel ab und ging mit einer Führung in den Schlussabschnitt.

Im vierten Viertel bauten die Gäste ihren Vorsprung weiter aus. Eine Serie erfolgreicher Distanzwürfe sorgte für die Vorentscheidung, während Itzehoe offensiv nicht mehr an die Leistung der ersten Hälfte anknüpfen konnte. Ludwigsburg spielte die Partie kontrolliert zu Ende und sicherte sich einen verdienten 90:78-Erfolg. Ausschlaggebend für den Sieg waren vor allem Vorteile beim Rebounding sowie eine hohe Trefferquote im Zweipunktebereich. Zudem überzeugten die Gäste mit mannschaftlicher Geschlossenheit und effizienter Chancenverwertung. Topscorer der Partie waren Marko Masic (20 Punkte) und Simon Feneberg (18 Punkte, 6 Assists) auf Seiten Ludwigsburgs. Für Itzehoe erzielte Lucien Schmikale 20 Punkte, während Toni Nickel (16 Punkte) und Walter McBride (13 Punkte, 8 Assists) ebenfalls überzeugten.