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Schlagwortarchiv für: Nachberichte

Nachberichte ProB Nord 5. Spieltag

27. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

24.10.2026 19:00 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. LOK BERNAU 83:84

Ein intensiver Schlagabtausch, Spannung bis zum Schluss und am Ende ein einziger Punkt Unterschied: Die Iserlohn Kangaroos haben das Spitzenspiel gegen LOK Bernau am Samstagabend knapp mit 83:84 (35:41) verloren. Nach vier Siegen zum Saisonstart musste die Mannschaft von Headcoach Gary Johnson damit ihre erste Niederlage hinnehmen. In der Matthias-Grothe-Halle lieferten sich beide Teams eine packende Partie, in der Bernau den Gastgebern mit starker Verteidigung das Leben schwer machte. Von Beginn an war es ein hart umkämpftes Spiel, in dem sich beide Mannschaften jeden Punkt erarbeiten mussten. Die Würfe von der Dreierlinie wollten zunächst auf beiden Seiten kaum fallen. Dazu kamen zahlreiche Ballverluste, die den offensiven Rhythmus immer wieder unterbrachen. Es war kein Spiel der mühelosen Abschlüsse, sondern eines der intensiven Verteidigung und des Ringens um jeden Vorteil. Nach dem ersten Viertel stand es folgerichtig 19:19. Bernau machte defensiv einen guten Job. Die Gäste erschwerten den Kangaroos den Weg zum Korb und zwangen Iserlohn immer wieder dazu, neue Lösungen im Angriff zu suchen. Während die Gastgeber um ihre Abschlüsse kämpfen mussten, nutzte LOK die eigenen Möglichkeiten im Zweipunktebereich effizient. Das zweite Viertel ging mit 22:16 an die Gäste, die sich damit zur Pause einen Vorsprung von sechs Punkten erarbeitet hatten.

Kangaroos kämpfen sich zurück Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie intensiv und fehleranfällig. Keine Mannschaft konnte sich auf einen dauerhaft sicheren Spielfluss verlassen, immer wieder wechselte der Ball durch Ungenauigkeiten und defensive Aktionen den Besitzer. Insgesamt stehen am Ende 24 Iserlohner und 27 Bernauer Turnover im Spielbericht – Ausdruck eines hektischen und von hohem Druck geprägten Spitzenspiels. Die Kangaroos hielten dagegen und ließen Bernau nicht davonziehen. Mit 23:21 entschieden sie das dritte Viertel für sich und verkürzten auf 58:62. Vier Punkte trennten die Mannschaften vor dem Schlussabschnitt. Die Ausgangslage für zehn nervenaufreibende letzte Minuten war geschaffen. Iserlohn setzte zur weiteren Aufholjagd an, Bernau stemmte sich dagegen. Jeder Ballbesitz gewann an Bedeutung, jeder erfolgreiche Abschluss konnte den Ausschlag geben. Die Kangaroos erzielten im letzten Viertel 25 Punkte und machten weiteren Boden gut. Doch trotz aller Gegenwehr und des unermüdlichen Einsatzes reichte es hauchdünn nicht mehr zur Wende. Beim 83:84 fehlte am Ende ein einziger Punkt zum Ausgleich. Bester Iserlohner Werfer war Paul Lunguana, der mit 31 Punkten, sechs Rebounds und fünf Assists großen Anteil daran hatte, dass die Kangaroos bis zum Schluss im Rennen blieben. Howard Rankine steuerte 19 Punkte, sieben Assists und herausragende acht Ballgewinne bei. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten von außen steigerten die Kangaroos ihre Dreierquote im weiteren Verlauf auf insgesamt 38 Prozent. Iloanya verwandelte vier seiner neun Versuche. Auch an der Freiwurflinie zeigte Iserlohn mit 25 Treffern bei 29 Versuchen eine starke Leistung. Bernau wiederum überzeugte mit 69 Prozent Trefferquote aus dem Zweipunktebereich und verteilte seine Punkte auf mehrere Schultern. Shawn Anthony Scott II war mit 15 Zählern erfolgreichster Werfer der Gäste.

 

24.10.2026 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. SG Braunschweig 75:60

Draußen stürmte es über Herten, doch drinnen in der Rosa-Parks-Halle ließen die Hertener Löwen keinen Zweifel aufkommen: Im 5. ProB-Spiel der Saison feierte die Mannschaft um Cheftrainer Robin Singh vor heimischem Publikum einen souveränen und verdienten 75:60-Heimsieg (19:17 • 20:10 • 21:17 • 15:16) gegen den Aufsteiger SG FT/MTV Braunschweig. Von Beginn an zeigten die Hausherren eine sehr konzentrierte Leistung. Mit druckvoller Verteidigung und schnellem Umschaltspiel setzten die Löwen die jungen Braunschweiger früh unter Druck. Insgesamt zwang Herten den Gegner zu 18 Ballverlusten und sicherte sich 11 Steals. Auch die Offensive lief gewohnt flüssig: 20 Assists zeugen von uneigennützigem Teambasketball und einer starken Ballbewegung. Besonders aus der Nah- und Mitteldistanz zeigten sich die Hertener hochprozentig: Mit einer herausragenden 2-Punkt-Quote von 63 % (19/30) erarbeiteten sie sich kontinuierlich Vorteile auf dem Feld. Obwohl der Heimsieg über weiteste Strecken des Spiels ungefährdet war, machten es sich die Löwen stellenweise selbst schwer. Phasenweise unkonzentrierte Aktionen und kleine Fehler – vor allem im 1. und 3. Viertel – ließen den Gegner immer wieder kurz herankommen und machten die Partie unnötig spannend. Am Ende fing sich die Mannschaft jedoch stets rechtzeitig und behielt souverän die Oberhand.

In der Mitte der zweiten Halbzeit mussten die Löwen allerdings einen Dämpfer verkraften: Ausgerechnet ihr niederländischer High-Flyer Jaro Abrams verletzte sich und musste das Spielfeld vorzeitig verlassen. Trotz dieses Ausfalls hielt die Mannschaft zusammen und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit. Wichtige Energie von der Bank brachte erneut Rookie Elion Ramosaj, der mit viel Power, hoher Intensität und starkem Einsatz auf dem Feld wertvolle Impulse für das Spiel der Hertener Löwen lieferte. Überragender Akteur des Abends war Faton Jetullahi: Mit 22 Punkten, 7 Rebounds und 6 Assists dominierte er das Geschehen an beiden Enden des Feldes (Effektivitätswert von 24). Tatkräftig unterstützt wurde er in der Offensive von Dario Fiorentino (16 Punkte, 8 Rebounds), Bryant Allen (14 Punkte, 4 Steals) und Jaro Abrams (10 Punkte). Aufseiten der Gäste stemmte sich vor allem Andre Fox mit 18 Punkten gegen die Niederlage, konnte das deutliche Ergebnis aber nicht mehr verhindern.

 

24.10.2026 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. BBA Hagen 79:84

Die TSV Neustadt temps Shooters haben am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord ihr Heimspiel gegen Aufsteiger BBA Hagen mit 79:84 (18:26, 15:16, 19:24, 27:18) verloren. Vor 833 Zuschauern im Shooters Dome fehlte dem Team von Head Coach Allen Ray Smith über drei Viertel die Energie des Derbysiegs aus Braunschweig, ehe eine furiose Aufholjagd im Schlussabschnitt nur um Sekunden nicht belohnt wurde. Personell blieb die Lage angespannt, denn Topscorer Matej Jelovcic und Center Robin Kniss fehlten weiterhin. Immerhin stand Kevin Weber wieder im Kader. In die Starting Five schickte Coach Smith Al-Fayed Alegbe-Issifou, Evan Rietsch, Robert Beasley III, Simonas Paukste und Christenvie Kwilu. Die Kodiaks, die mit den beiden Ex-Shooters Emil Loch und Elias Marei angereist waren, erwischten den besseren Start und entschieden das erste Viertel mit 26:18 für sich. Im zweiten Abschnitt fanden die Shooters zwar besser ins Spiel, der Rückstand blieb aber bestehen, sodass es 33:42 zur Halbzeit stand. Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Muster fort. Hagen gewann auch das dritte Viertel mit 24:19 und ging mit einer 66:52-Führung in die letzten zehn Minuten.

Dann aber zeigten die Shooters, was in ihnen steckt. Punkt für Punkt kämpfte sich das Team zurück, der Shooters Dome erwachte und eine Minute vor Schluss war aus 14 Punkten Rückstand ein 72:78 geworden. Acht Sekunden vor dem Ende stand es 79:82, Neustadt hatte den Ball und die Chance, per Dreier auszugleichen. Der Wurf sprang jedoch aus dem Ring, Hagen sicherte sich den Rebound, und Kapitän Viktor Ziring machte mit zwei Freiwürfen den 84:79-Endstand perfekt. Das Schlussviertel ging mit 27:18 klar an die Shooters, es kam aber zu spät. Die Zahlen erklären die Niederlage deutlich. Von außen fiel wenig: 7 von 27 Dreiern (26 Prozent) waren zu wenig und mit 39 Prozent aus dem Feld lagen die Shooters klar hinter den Gästen (48 Prozent). Noch schwerer wogen das Reboundduell, das mit 32:45 verloren ging, und die Ballverteilung. Nur sieben Assists standen 21 auf Hagener Seite gegenüber. Immerhin war die Freiwurfquote diesmal mit 73 Prozent besser als sonst. Bester Neustädter Werfer war Robert Beasley III mit 23 Punkten und sieben Rebounds, der in über 36 Minuten viel Verantwortung übernahm, dabei aber auch 22 Würfe brauchte. Christenvie Kwilu zeigte mit 16 Punkten bei 6 von 10 aus dem Feld und drei verwandelten Freiwürfen die effizienteste Leistung des Abends. Leonard Musahl (11 Punkte, 4 von 6) knüpfte an seine starke Form aus Braunschweig an, Alegbe-Issifou und Paukste kamen auf je zehn Zähler. Dazu trug sich Waldemar Weber mit vier Punkten in die Scorerliste ein.

24.10.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. EN BASKETS Schwelm 36:91

Mit einer beeindruckenden Mannschaftsleistung haben die EN Baskets Schwelm am Samstagabend einen deutlichen 91:36-Auswärtssieg bei den Itzehoe Eagles eingefahren. Mit 55 Punkten Differenz stellte das Team von Headcoach Falk Möller gleichzeitig den bisherigen ProB-Vereinsrekord aus dem Jahr 2022 ein, als die Schwelmer den ETV Hamburg mit 111:56 besiegten. Zudem feierten die EN Baskets ihren dritten Sieg in Folge und setzten damit ihre Erfolgsserie fort. Bereits in den ersten Minuten machten die EN Baskets deutlich, in welche Richtung sich die Partie entwickeln sollte. Mit aggressiver Verteidigung, hoher Intensität und konsequentem Offensivspiel starteten die Schwelmer mit einem beeindruckenden 17:0-Lauf in die Begegnung. Besonders Juhwan Harris-Dyson setzte mit seiner Dynamik zum Korb und erfolgreichen Distanzwürfen früh Akzente. Unter den Körben sorgte Jascal Knörig mit wichtigen Rebounds für die nötige Präsenz. Auch nach den ersten Wechseln blieb die Dominanz der Gäste ungebrochen. Mit einer deutlichen 27:6-Führung ging es in die erste Viertelpause.

Im zweiten Spielabschnitt änderte sich wenig am Spielgeschehen. Die EN Baskets kontrollierten weiterhin das Tempo, verteidigten konzentriert und ließen den Gastgebern kaum Möglichkeiten, offensiv ihren Rhythmus zu finden. Zur Halbzeit stand eine komfortable 51:16-Führung auf der Anzeigetafel. Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Schwelmer nicht nach. Während Itzehoe weiterhin große Probleme mit der eigenen Wurfquote hatte, überzeugten die Gäste durch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Auf den verletzten Pablo Estelle wurde vorsichtshalber verzichtet, um kein unnötiges Risiko einzugehen. Mit 76:30 ging es in den Schlussabschnitt, in dem die EN Baskets ihren Vorsprung weiter ausbauten. Für einen besonderen Moment sorgte Andrew Osei, der mit den letzten Punkten der Partie gleichzeitig seine ersten Punkte in der ProB erzielte und den 91:36-Endstand herstellte. Topscorer der Partie war Juhwan Harris-Dyson mit 24 Punkten und elf Rebounds. Jascal Knörig überzeugte mit zwölf Rebounds, während Marius Stoll sechs Assists beisteuerte. Insgesamt punkteten zehn Schwelmer Spieler. Headcoach Falk Möller ordnete den deutlichen Erfolg nach der Partie sachlich ein: „Sehr gute Defense von uns und eine schwache Wurfquote von Itzehoe führen zu solch einem Ergebnis. Wir wissen das einzuschätzen und bereiten uns jetzt auf das Derby vor.“

24.10.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. SC Rist Wedel 71:49

Zweiter Heimsieg – späte Ekstase in der Halle Berg Fidel: Die Uni Baskets Münster springen vor 1.850 Fans an die Tabellenspitze und finden sich punktgleich in einem Quartett mit acht Punkten wieder! Die Mannschaft von Trainer Götz Rohdewald hat am Samstagabend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB einen 71:49 (25:28)-Heimerfolg gegen den SC Rist Wedel bejubelt. Nach starken sieben Auftaktminuten (14:5) taten sich die Uni-Städter bis weit ins dritte Viertel hinein offensiv schwer und explodierten dann über eine Dreierserie zur Vorentscheidung und vergrößerten ihren Vorsprung stetig weiter. Die Uni Baskets nahmen den Rückenwind aus dem Topspiel-Erfolg in Bernau mit. Die Defense funktionierte glänzend, die Uni Baskets machten nahezu jeden Angriff schwer. Dazu ließen die Münsteraner den Ball phasenweise gut laufen. Bis zum 14:5 (7.) nach einem 10:0-Lauf sah der Vortrag sehr souverän aus. Comso Grühn und Adam Touray per Dunk hatten dabei klasse ausgespielte Fastbreaks verwertet. Es war durchgängig die erwartet intensive Partie (10:10 Rebounds nach dem ersten Viertel, 43:42 am Ende), in der die Uni Baskets zum Viertelende hin nachlässiger wurden: 14:10 nach dem Auftaktviertel.

Im zweiten Abschnitt ließ das Team von Götz Rohdewald viele offene Würfe oder einfache Lay-ups liegen, betrieb geradezu Chancenwucher. Später im Viertel stockte die Baskets-Offensive massiv. Nur einzelne Höhepunkte hübschten das Gesamtbild auf. Thorben Döding legte nach einem der seltenen Münsteraner Distanztreffer zum Vierteleinstieg zwei feine Anspiele auf Adam Touray zum 19:12 (13.) und zum 25:28 im letzten Angriff vor der Halbzeitpause auf. Nur zwei von 11 Baskets-Dreiern fielen in den ersten zwanzig Minuten. 11:4 Turnover bei sieben Gäste-Steals. Götz Rohdewald hatte im Vorfeld vor höchst unbequemen Wedelern zu Recht gewarnt. Die Uni Baskets taten sich offensiv auch nach Wiederbeginn noch rund vier Minuten schwer – geschuldet auch dem hohen Druck der Gäste (31:31, 24.). Mit mehr Tempo antworteten die Münsteraner plötzlich mit trockenen Dreiern in Serie. Der Bann war gebrochen: endlich zunächst der dritte Münsteraner Dreier im 17. Anlauf durch Cosmo Grühn, ein Urschrei der Erlösung der über 1.800 Fans. Zwei weitere durch Emmanuel Bandoumel und wieder Grühn zur 14-Punkte-Führung nach 14:0-Lauf des Rohdewald-Teams (45:31, 28.). Der Kapitän hatte zum letzten Viertelwechsel einen weiteren in petto: 48:36. Wedel legte weiterhin kämpferisch alles rein. Münster spielte jetzt aber seine größere Abgeklärtheit aus und stand defensiv wie eine Wand. Und die Baskets-Fans waren als lautstarker sechster Mann voll da. Die individuelle Klasse des Gastgebers ließ kein enges Spiel mehr zu. Peu à peu bauten sie im Schlussabschnitt die Führung auf 22 Punkte aus, die auch nach der Schlusssirene Bestand hatte. Besonders feierte die Halle Berg Fidel die ersten ProB-Punkte des Youngsters Leonard Dertmann.

 

25.10.2026 15:30 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. BSW Sixers 57:75

Nachbericht folgt in Kürze.

 

25.10.2026 16:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Seawolves Academy 94:99

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben den ersten Saisonsieg knapp verpasst. Gegen die Seawolves Academy kämpfte sich das Team von Headcoach Artur Gacaev in der Hössenhalle nach einem 15-Punkte-Rückstand zurück, drehte die Partie mit einem starken dritten Viertel und musste sich am Ende dennoch mit 94:99 geschlagen geben. Trotz der fünften Niederlage in Folge zeigte die Mannschaft eine deutliche Steigerung. Die Baskets Juniors fanden zunächst keinen Zugriff auf die Partie. Rostock nutzte die Lücken in der Defensive und setzte sich früh auf 15:5 ab. Auch offensiv fehlte den Gastgebern zunächst die nötige Konsequenz. Djordje Klaric brachte sein Team mit einem Korbleger und einem anschließenden Assist auf Ari von Wiegen, der von jenseits der Dreierlinie traf, wieder auf 17:20 heran. Im zweiten Viertel verloren die Juniors jedoch erneut den Anschluss. Mit einem 17:0-Lauf baute Rostock den Vorsprung deutlich aus. Zur Halbzeit lagen die Gastgeber mit 35:50 zurück.

Nach der Pause präsentierten sich die Baskets Juniors wie verwandelt. Mit mehr Druck in der Verteidigung über das gesamte Feld zwangen sie die Rostocker zu Fehlern und fanden offensiv zunehmend ihren Rhythmus. Ein 18:2-Lauf brachte die Gastgeber zurück ins Spiel. Beim 54:53 wechselte die Führung. Die Juniors hielten die Intensität hoch und entschieden das dritte Viertel mit 31:11 für sich. Aus einem deutlichen Rückstand war eine Fünf-Punkte-Führung geworden. Dabei zeigte sich die Mannschaft auch in der Spielkontrolle verbessert: Nur acht Offensivrebounds ließ sie zu, zudem standen am Ende lediglich neun Ballverluste zu Buche. Im Schlussviertel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Juniors konnten ihren Vorsprung nicht weiter ausbauen. Für die Seawolves Academy übernahm Spielmacher Isayah Owens zunehmend die Verantwortung. Er erzielte in den letzten fünf Minuten 18 Punkte selbst und war an 21 der letzten 25 Rostocker Zähler beteiligt.Die Entscheidung fiel erst in der Schlussphase. 53 Sekunden vor dem Ende stellte Kyle Gruhler mit einem Korbleger auf 91:91. Die Juniors hatten sich damit die Chance auf den ersten Saisonsieg bewahrt. In den entscheidenden Momenten traf Rostock jedoch die besseren Entscheidungen und setzte sich mit 99:94 durch. Ausschlaggebend war auch die starke Trefferquote der Gäste aus der Distanz. Kyle Gruhler war mit 31 Punkten und sieben Rebounds der erfolgreichste Werfer der Baskets Juniors. Noah Wendland steuerte 19 Punkte und drei Assists bei. Finn Stühlmeyer kam auf 14 Punkte und sechs Rebounds, Djordje Klaric verbuchte zwölf Punkte, fünf Assists und vier Rebounds. Headcoach Artur Gacaev sah vor allem die erste Halbzeit als entscheidenden Faktor: „Wir haben die erste Halbzeit verschlafen und aus der Distanz schlecht getroffen. Nach der Pause haben wir Charakter gezeigt und mit unserer Pressverteidigung mehr Druck erzeugt. Im dritten Viertel haben wir uns die Führung erarbeitet, konnten diese im Schlussabschnitt aber leider nicht weiter ausbauen. Rostock hatte die passende Antwort. Am Ende ist es eine unglückliche Niederlage.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_5_ProB-Nord-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-27 11:21:382026-10-27 11:44:23Nachberichte ProB Nord 5. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 5. Spieltag

27. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

24.10.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. Basketball Löwen 98:81

Ein 98:81 (20:17, 29:21, 30:20, 19:23) leuchtet am Ende von der Anzeigetafel der Gäuäckersporthalle I, doch entschieden wurde das Heimspiel der SV Fellbach Flashers gegen die Basketball Löwen am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB (Süd) in den zwei Minuten vor der Pause. Da hatte Jasper Brand, an diesem Abend ohne einen einzigen Fehlwurf, gerade seinen dritten Dreier versenkt, Ilias Amin hatte per Korbleger auf 37:41 verkürzt, und die Zuschauer ahnten, dass die Partie kippen könnte. Sie kippte nicht. Marko Lavrić verwandelte zweimal spektakulär nach Pässen von Dmonte Brown, Silver Bieling legte per Korbleger nach und traf mit der Sirene aus der Mitteldistanz: 8:1 in 125 Sekunden, 49:38 zur Pause. Aus dieser Phase bezogen die Gastgeber die Sicherheit, mit der sie nach zwei Auswärtsniederlagen in Reutlingen und Rhöndorf in die Erfolgsspur zurückfanden. Dabei hatten die Gäste von Head Coach Leif Ibrahim den besseren Start erwischt: Amin traf die ersten beiden Erfurter Würfe, nach dem Dreier von Anthony Watkins führte Erfurt 9:8. Die Antwort kam aus der Zone. Der 2,06 Meter große Center Marko Lavrić erzielte sieben Punkte im ersten Viertel. Nach zehn Minuten hiess es 20:17 für die Flashers. Was dann folgte, erklärt die ganze Partie: Daniel Zacek eröffnete den zweiten Abschnitt mit zwei Dreiern, Brown legte dazwischen per Korbleger nach, Thomas Billinger traf von außen – 31:19 nach knapp drei Minuten. Die Flashers hatten ihre Würfe nicht erzwungen, sie hatten sie herausgespielt: 22 Assists bei 35 Treffern stehen am Ende in der Statistik, Brown allein verteilte acht Vorlagen, dazu fünf Ballgewinne. Und wer leicht punktet, wirft locker. 56 Prozent aus dem Feld, 65 Prozent aus der Nahdistanz, elf von 26 Dreiern – das sind die Werte einer Mannschaft, die nach drei Siegen zum Auftakt und zwei bitteren Lektionen auswärts ihr Selbstvertrauen zurückhat.

Nach der Pause ließen die Flashers nichts mehr anbrennen. Auf den Dunk von Léonar Fliege antworteten Brown, Zacek und Jonathan Zeisberger mit sieben Punkten in Serie zum 56:40, Bieling traf binnen 31 Sekunden zwei Dreier zum 77:57, nach dem Korbleger von Jason Edokpayi stand es 79:57 – 22 Punkte Vorsprung, die größte Führung des Abends, 79:58 nach drei Vierteln. Das Schlussviertel gewannen die Löwen mit 23:19, weil Head Coach Kris Borisov seiner Bank Spielzeit gab und Watkins mit zwei späten Dreiern auf 20 Punkte kam; gefährlich wurde es nicht mehr, zumal Zacek beim 89:70 und 94:72 mit seinem fünften und sechsten Dreier jeden Ansatz einer Aufholjagd erstickte. Das Rebound Duell ging mit 38:27 klar an die Gastgeber, zwölf Offensivrebounds brachten zweite Chancen, 27 Erfurter Fouls 24 Freiwürfe. Einzig die 23 Ballverluste, nur zwei weniger als in Rhöndorf, bleiben die offene Baustelle – gegen eine Mannschaft, die aus Ballgewinnen konsequent Punkte macht, kann das noch teuer werden. In der Tabelle stehen die Flashers mit 4:2 Siegen und acht Punkten auf Rang sieben, punktgleich mit den Rängen drei bis sechs und bereiten sich auf die nächste Hürde – nun wieder Auswärts, vor.

 

24.10.2026 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. FC Bayern Basketball II 72:66

Gegen den FC Bayern München Basketball II gelang den Leverkusenern ein am Ende knapper 72:66-Sieg. 1.948 Zuschauer wollten das Duell der jungen Leverkusener Mannschaft (22,9 Jahre) gegen die noch jüngere Bayern-Zweitvertretung (18,6 Jahre) in der Ostermann-Arena sehen – eine gute Entscheidung. Die Mannschaft von Coach Mike Koch war erstklassig eingestellt, der Gameplan war klar: Leverkusen suchte seine Chance unter dem Korb – ebendort, wo sich Dennis Heinzmann zu Hause fühlt. So auch in diesem Spiel, als es der Kapitän zu Beginn gleich mehrfach krachen ließ. Dabei rissen insbesondere die per Alley-Hoop-Dunks verwandelten zuckersüßen Anspiele von Aufbauspieler Agust Kjartansson die Zuschauer von den Sitzen. Dazu gesellten sich erfolgreiche 3-Punkte-Würfe zum Beispiel von David Gerhard oder wiederum Agust Kjartansson. Und weil auch die Verteidigung überaus akkurat und zuverlässig ihren Dienst verrichtete, vergrößerte sich der Vorsprung minütlich und sorgte beim 23:8 nach dem 1. Viertel. für Hoffnung auf einen stressfreien Abend. Emir Mutapcic, Bayerns als Spieler und als Trainer hoch dekorierter Coach, war in den Auszeiten immer wieder gefordert, seinen reichen Erfahrungsschatz in den Spielunterbrechungen mit jungen den Spielern zu teilen. Mit Erfolg, fing sich die Erstliga-Reserve doch anschließend und verkürzte zur Pause immerhin auf 41:28. Es war ein Fingerzeig, wie sich im weiteren Spielverlauf herausstellen sollte. Die talentierten Gäste zeigten ein ums andere Mal, warum ihnen eine große Zukunft vorausgesagt wird. In der Verteidigung wurden sie zunehmend bissiger, im Angriff fielen nun die Würfe, die zu Beginn des Spiels noch danebengingen.

Punkt um Punkt kämpften sich die Bayern heran und Maurice Fischer war es, der acht Minuten vor dem Ende den Ausgleich (54:54) herstellte. Von nun an spielten beide Teams mit offenem Visier – die Zuschauer waren nicht weniger engagiert und verliehen der Partie den passenden Rahmen und den GIANTS wichtigen Rückhalt. Bayern hatte endgültig ins Spiel zurückgefunden, scorte variabel ließ sich nun nicht mehr abschütteln. Im Gegenteil, es wurde richtig spannend. Ein ums andere Mal gingen die Münchner in Führung, mussten aber ihrerseits mitansehen, wie Leverkusen das Spiel an der Freiwurflinie entschied. Kjartansson, Kahl-Hansen und Heinzmann (mit 22 Punkten und 11 Rebounds mit dem nächsten Double Double) verwandelten in den finalen fünf Minuten alle elf Versuche. Zudem gelangen wichtige Stops in der Verteidigung, die letztlich den dritten Heimerfolg und den fünften Sieg in Serie besiegelten. Auch Headcoach Michael Koch hatte den Schlüssel zum Erfolg schnell benannt: „Wir haben den Gegner bei 66 Punkten gehalten, das spricht klar für unsere gute Verteidigung.“ Die GIANTS haben mit diesem Erfolg ihre Position an der Tabellenspitze behauptet und können sich mit Zuversicht auf die nächste Auswärtsaufgabe bei den Dragons Rhöndorf (Samstag, 31.10., 19 Uhr) vorbereiten.

 

24.10.2026 19:00 Uhr // TSG Schöller SI Ravens Reutlingen vs. BBC Coburg 82:59

Der ProB-Aufsteiger aus Reutlingen fuhr seinen fünften Erfolg in Serie ein und bleibt damit in dieser Spielzeit als einzige Mannschaft weiterhin ungeschlagen. Topscorer des BBC wurde Savion Brown mit 17 Punkten. Neben dem US-Guard erschien lediglich Youngster Felix Egger (11 Punkte) als weiterer Vestestädter zweistellig auf der Anzeigetafel. Tatsächlich war es auch ausschließlich Coburgs Nummer 4, die mit drei getroffenen Dreiern an diesem Samstagabend zumindest etwas Gefahr von außen ausstrahlte, während die restlichen Schützlinge von Patrick Seidel keinen ihrer 15 weiteren Distanzwürfe im Reutlinger Korb versenken konnten. Zum dritten Mal in Folge reißt der BBC somit auch die 60 Punkte nicht und stellt die gegnerische Defensive schlichtweg vor zu wenige Herausforderungen. Allerdings verloren die Coburger neben vier teils Stammkräften vor der Begegnung zusätzlich an diesem Abend auch das Rebound-Duell deutlich mit 31:56. Dabei holten die Vestestädter 24 Defensiv Rebounds, wohingegen die Ravens überwältigende 23 zweite Chancen am offensiven Brett abgriffen. Wieder einmal war von einer hohen Niederlage im ersten Viertel aber nichts zu erahnen. Trotz eines stark ausgedünnten Kaders steckten die Coburger zu Beginn die Köpfe keineswegs in den Sand. Mit 18:20 war der BBC nach dem ersten Spielabschnitt nur knapp im Hintertreffen. Lediglich die bis dato sieben zugelassenen Offensiv Rebounds und das nicht vorhandene Fortune von der Dreierlinie stellten ein Manko im Coburger Spiel dar. Ansonsten agierten die Gäste frech und mit einer gewissen Unbekümmertheit und Ruhe in der Offensive. Das änderte sich aber zu Ungunsten der Vestestädter im zweiten Viertel. Nach einem Traumanspiel von Günther, welches zu einem tollen Fastbreak-Dunk von Koppke führte (21:22), blieb der BBC infolgedessen ganze drei Minuten ohne weitere Zähler. Die Ravens hingegen legten in dieser Phase acht Punkte nach und machten sich dafür vor allem die Coburger Probleme am eigenen Brett zu Nutze. Teilweise bis zu fünf Chancen bekamen die Hausherren in einem Angriff und irgendwann fielen dann entsprechend auch die Würfe (21:30). Zwar unterbrach Brown die offensive Flaute kurz darauf vorübergehend, doch auch er konnte nicht verhindern, dass Reutlingen bis auf 25:41 davonzog. Mit vier Punkten kurz vor der Pause brachte der US-Amerikaner seine Mannschaften sogar bis auf zwölf Punkte wieder heran (29:41), obwohl die Ravens bis dahin mehr Offensiv als die Coburger Defensiv Rebounds eingetütet hatten.

Tatsächlich gelang aber weder den Schwaben noch den Vestestädtern dabei ein erfolgreicher Dreipunktewurf. Kombiniert warfen beide Teams 0 aus 21 von Downtown. Diese für beide Seiten auch schon eine Woche vor Halloween grauenhafte Statistik besserte Reutlingens Nkosi Wright erstmals auf (29:46). Wer auf BBC-Seite gedacht hatte, dass der kleine Schlussspurt von Brown kurz vor der Halbzeit eventuell der Start für ein Coburger Comeback im dritten Viertel sein könnte, lag weit daneben. Im Gegensatz zu den Gastgebern ging nichts mehr für die dezimierten Oberfranken. Erstmals auf über 20 Zähler vor aus Sicht der Ravens stellte ihr ansonsten etatmäßiger Topscorer Roy Krupnikas, der bis zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht wirklich in Erscheinung treten musste (31:53). Nach über 27 absolvierten Minuten war es dann endlich soweit: Felix Egger traf den ersten Coburger Dreier an diesem Abend, nur lag war man da schon meilenweit zurück (38:55). 40:64 betrug der Rückstand nach drei gespielten Vierteln, womit die Partie vor dem Schlussakkord längst ihren Sieger gefunden hatte.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. Porsche BBA Ludwigsburg 78:60

Der TV Langen hat vor heimischem Publikum den vierten Sieg in Folge eingefahren. Gegen die Porsche BBA Ludwigsburg zeigten die Giraffen zwei äußerst dominante Viertel, am Ende stand es dann 78:60 aus Sicht der Langener. Der Start war indessen noch holprig: Während Ludwigsburg mit einem 7:0-Lauf ins Spiel kam, brauchte Langen dreieinhalb Minuten, um über die Freiwürfe von Cooper Creek erste Punkte zu holen. Sowohl aus Dreier-Distanz, als auch kurz vor dem Brett wollten Würfe einfach nicht fallen. Auch Ludwigsburg ließ dann in den letzten drei Minuten des ersten Spielabschnitts einige Würfe liegen, dennoch gingen sie nicht unverdient mit 8:16 in Viertel zwei. Headcoach Tobias Jahn sieht das erste Viertel indessen durchaus besser, als das Ergebnis vermuten lässt: „Wir haben drei offene Dreier nicht getroffen, dazu einige einfache Layups daneben gelegt. Treffen wir davon zwei oder drei Würfe, sieht das Ergebnis direkt anders aus. Wichtig war für uns, dass wir weiter an uns geglaubt haben.“ Dieser Wille zahlte sich aus: Auch in Viertel zwei schaffte es Langen immer wieder, freie Würfe zu produzieren. Dieses Mal fielen sie jedoch auch. So erarbeitete sich das Team beispielsweise früh im Viertel einen 10:0-Lauf und zwang Ludwigsburg so zu einer Auszeit. Die Gäste sortierten sich taktisch neu, konnten zweimal einen Rückstand aufholen. In den letzten drei Minuten der ersten Halbzeit drehte Langen dann jedoch ordentlich auf: Mit starken Würfen von Carlos Hidalgo, Henk Droste, Noah Kamdem und Kventin Kostan wuchs der Abstand auf zehn Punkte an, bei einem Halbzeitstand von 38:28.

In der zweiten Hälfte machte Langen genau dort weiter. Dank einer starken Defense hielt das Team die Ludwigsburger konsequent vom Scoren ab, während es offensiv mehr als Rund lief. Dabei wiederholte sich auch, was schon in der Vorwoche gut funktionierte: Mit Noah Kamdem, Henk Droste, Kventin Kostan, Carlos Hidalgo und dem Double-Double von Cooper Creek hatten fünf Spieler Punkte in zweistelliger Höhe beigesteuert. Das machte es Ludwigsburg umso schwerer, da es eben nicht den einen Akteur gab, der heiß gelaufen war und den es aus dem Spiel zu nehmen galt. Als Lukas Modic nach etwas weniger als drei Minuten zwei Freiwürfe verwandelte, beendete dies einen 20:0-Lauf. Als es bei einem Zwischenstand von 64:42 ins letzte Viertel ging, war das Spiel bereits vorentschieden. Eine Aufholjagd wäre zwar theoretisch noch möglich gewesen, Ludwigsburg wirkte jedoch mitunter zu hektisch, längere Läufe produzierten sie am Ende nicht mehr. Die komfortable Führung nutzte das Langener Coaching-Team, um insbesondere Nicolas Deetjen und Paul Jessen mehr Spielanteile zu geben als bisher. „Das ist wichtig. Sie sind Woche für Woche im Training, arbeiten hart und wollen sich verbessern. Dazu brauchen sie aber auch Minuten auf dem Feld. Die konnte ich ihnen heute geben“, betont Jahn. Zwar machte die Mannschaft hier und da kleinere Fehler, die zu dem ein oder anderen unnötigen Ballverlust führten. Am Ende spielte das Team jedoch die Partie konzentriert zu Ende und gab den Sieg nicht mehr aus der Hand.

 

25.10.2026 16:00 Uhr // Dresden Titans vs. Dragons Rhöndorf 67:59

Rhöndorfs 67:59-Niederlage (34:31) bei Dresden machte deutlich, eine gute Defensive alleine reicht nicht aus. Enge Spiele entscheiden am Ende wenige Fehler. Davon leisteten sich die Dragons in der Offensive ein paar zu viele, die von den Titans in der Crunchtime gnadenlos bestraft wurden. So bleibt für das Team um Headcoach Max Becker nur die Erkenntnis, für Siege ist eine solide Komplexleistung notwendig. Einen Schönheitspreis verdiente die Begegnung zwischen Dresden und Rhöndorf insgesamt nicht. Von einem offensiven Feuerwerk waren beide Teams weit entfernt. Im ersten Viertel ließen die Titans etliche freie Layer liegen, aber auch die Dragons taten sich schwer den gegnerischen Korb erfolgreich zu attackieren. Ein 15:15 nach zehn Minuten war die logische Konsequenz. Aber eines war nach dem ersten Viertel klar: In der Defensive wurden keine Gefangenen gemacht. Es ging physisch ordentlich zur Sache. Im zweiten Spielabschnitt hatten die Rheinländer dann ein kurzes Momentum. Mit der Einwechslung von Daniel Mayr hatten die Dragons ab der 15. Minute die Lufthoheit unter den Brettern. Dresden wusste kurzzeitig nicht, wie sie den 2,18 Meter langen Center bremsen sollte. Rhöndorf nutze den Respekt des Gegners zur zwischenzeitlichen 22:28-Führung (17“). Die Titans reagierten aber in der Defensive, glichen in der 19. Minute wieder aus und gingen durch einen Buzzer-Dreier von Sebastian Heck (11 Pkt./10 Reb.) mit drei Punkten Vorsprung in die Halbzeitpause.

Das dritte Viertel verlief absolut ausgeglichen (18:18). Rhöndorfs Start in den Schlussabschnitt ließ dann schon erahnen, dass es um die Konzentration der Dragons an diesem Sonntag nicht zum Besten bestellt war. Jedenfalls gab’s gleich zwei ärgerliche Ballverluste, am Ende sollten es 18 Turnover werden, in der Summe eindeutig zu viele. Im nächsten Moment waren die Rheinländer aber wieder voll da und starteten eine 7:0-Serie, zur erneuten Führung (33“/52:54). Doch die Hausherren konterten trocken mit Dreiern von Sebastian Heck sowie Wisdom Uboh (35“/60:56). Den knappen Vorsprung verwaltete die Gastgeber bis in die Crunchtime. Wobei man Rhöndorf auch keine glückliche Hand in der Offensive bescheinigen konnte. Während die Dragons versuchten mit der Brechstange jenseits der Dreierlinie die Begegnung zu ziehen, spielte Dresden geduldig seine Angriffe aus und siegte am Ende verdient mit 67:59. Dort wuchs der Reutlinger Vorsprung sogar phasenweise bis auf 35 Zähler an (40:75), während der BBC mal wieder ganze vier Minuten punktlos blieb. Die Vestestädter berappelten sich anschließend noch ein wenig und betrieben in der verbleibenden Spielzeit zumindest etwas Ergebniskosmetik. Das Coburger Highlight waren dabei die acht Zähler von „Ecken-Egger“, der innerhalb von 60 Sekunden zwei Dreier aus eben jener Ecke und einen Korbleger zum 59:82-Endstand einnetzte.

 

25.10.2026 16:00 Uhr // Culture City Weimar vs. BG Hessing Leitershofen 62:75

Die Kangaroos kamen zunächst schleppend in die Partie. Der Ball lief gegen die aggressive Verteidigung der Thüringer zwar schnell und gut, es fehlte aber oftmals das Wurfglück im Angriff. Weimar ging bis zur siebten Minute mit 9:2 in Führung. Nach einer Auszeit durch BG-Headcoach Emanuel Richter stellten die Leitershofer auf Zonenverteidigung um und eroberten so sehr viele Rebounds und direkte Ballgewinne. Das Blatt drehte sich, nach dem ersten Viertel leuchtete nach einem Dreier von Jannik Westermeir mit der Schlusssirene ein 21:17 für die Gäste der Anzeigetafel.  Auch mit dem Start in die zweiten zehn Minuten konnte man zufrieden sein, Leon Geißler netzte per krachendem Dunk zur 30:20 Führung ein. Culture City aber lies nicht locker und drehte das Match mit einem 14:3 Lauf wieder zur eigenen 34:33 Führung. Erneut vergingen über 5 Minuten, in welcher der BG nur zwei Körbe gelangen. In der Schlussphase der ersten Halbzeit ging es hin und her und Gael Barman sorgte mit einem weiteren Dreier drei Sekunden vor dem Ende wieder für eine 38:35 Führung für die Stadtberger. Wäre die Freiwurfquote in der ersten Halbzeit (57%) etwas höher gewesen, wäre sicherlich auch eine deutlichere Führung für die BG im Raume gestanden. So durfte man gespannt sein, was die zweite Spielhälfte bringen würde.

Auch das dritte Viertel verlief zunächst ausgeglichen, die Thüringer konnten anfangs immer eine knappe Führung halten. Drei Dreier in Folge durch Gael Barman, Friedrich Feldrappe und erneut den Schweizer Barman sorgten dann für einen 11:0 Lauf für die Kangaroos und eine 58:48 Führung nach dreißig Minuten. Beeindruckend in dieser Phase die Verteidigungsarbeit der Gäste, man vernagelte den Korb für den Gegner förmlich und holte sich in dieser Phase auch jeden Rebound. Und das muntere Schießen von jenseits der 6,75 Meter Linie ging auch im Schlussviertel weiter, Gregori und Kapitän Bacoul erhöhten binnen einer Minute auf 64:48, worauf die Einheimischen mit einer weiteren Auszeit reagieren mussten. Kurz darauf erhöhte Bobby Williams – natürlich erneut per Dreier – auf 69:51, es war der höchste Abstand des Abends. Die wackeren Gastgeber kämpften trotzdem weiter, reduzierten den Abstand nochmals auf 9 Punkte Differenz. Die BG zeigte sich aber in der Endphase sehr routiniert und abgezockt und brachte den Sieg sicher nach Hause. Mit aktuell 8:2 Punkten bleibt man den beiden Spitzenreitern Reutlingen (10:0 Punkte) und Leverkusen (10:2 Zähler) auf den Fersen und ist in der Tabelle hinter dem TV Langen (ebenfalls 8:2 Zähler) auf Platz vier notiert. Das nächste Spiel findet dann wieder in eigener Halle statt. Am kommenden Samstag empfangen die Kangaroos am Samstagabend um 19.30 Uhr in der Sporthalle Stadtbergen die Dresden Titans, welche direkt hinter den Kangaroos auf dem fünften Rang 8:4 Punkte auf dem Konto haben. Die Kangaroos Fans dürfen sich am Wochenende also auf ein echtes Spitzenspiel freuen.

 

25.10.2026 17:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. TSV Oberhaching Tropics 102:72

Die SKYLINERS Juniors feiern den dritten Sieg in Folge in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd. Vor heimischem Publikum im BCM setzte sich das Team von Troy Culley mit 102:72 gegen den Tabellenzweiten TSV Oberhaching Tropics durch. Den Grundstein legten die Frankfurter mit einer starken Defense und einem überragenden dritten Viertel. Das erste Viertel war umkämpft und endete knapp mit 18:17 für die Juniors. Im zweiten Abschnitt bauten die Frankfurter ihre Führung auf 28:20 aus, woraufhin Oberhachings Headcoach Mario Matic eine Auszeit nahm. Danach legten die Juniors in der Defense sogar noch eine Schippe drauf und machten den Gästen das Leben schwer. Auch nach der Auszeit fand Oberhaching nicht in seinen Rhythmus. Zur Halbzeit führten die Frankfurter mit 43:32.

Nach der Pause spielten die Juniors ein herausragendes drittes Viertel. Gegen die Frankfurter Defense fand Oberhaching kaum Lösungen, zwischenzeitlich stand es 70:40. Mit einem 34:12 im dritten Viertel ging es beim Stand von 77:44 in den letzten Abschnitt. Auch im Schlussviertel ließen die Juniors zu keinem Zeitpunkt etwas anbrennen und brachten den deutlichen 102:72-Sieg souverän über die Zeit. Topscorer der Frankfurter war Jamie Edoka mit 25 Punkten, gefolgt von Lukas Smazak mit 20 Punkten. Insgesamt verteilten die Juniors starke 29 Assists.

„Ich bin sehr zufrieden mit der heutigen Leistung. Nach einem langsamen Start haben wir unseren Rhythmus gefunden und richtig guten Teambasketball gespielt, vor allem im zweiten und dritten Viertel. Den Ball zu teilen und Chancen füreinander zu kreieren war ein großer Fokus für uns, deshalb freuen mich die 29 Assists besonders. Ein Kompliment an die Spieler für ihren Einsatz und ihre Energie über das ganze Spiel. Das ist ein positiver Schritt nach vorne für uns, auf dem wir weiter aufbauen wollen“, so Headcoach Troy Culley nach der Partie.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_5_ProB-Sued-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-27 11:18:172026-10-27 11:39:09Nachberichte ProB Süd 5. Spieltag

Nachberichte ProA 6. Spieltag

26. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

24.10.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. SBB Börde Baskets 73:76

Neben dem verletzten Tommy Kamarad musste der VfL auf Pablo Estelle und Dyami Janeck verzichten. Auch Conrad Klotz und David Pisic hatten noch mit Blessuren zu kämpfen, standen dennoch aber für die SparkassenStars auf dem Spielbogen. Das Trainerteam schickte eine Sarting-Five bestehend aus Teamkapitän Niklas Geske, Ja’Monta Black, Jaylen Wesley, Neil Masnic und Kilian Dietz auf das Parkett. Die Partie startete gleich furios und der bochumer Flügelspieler Jaylen Wesley netzte direkt zwei Sprungwürfe ein (5:0, 1.). Doch die Gäste aus Wolmirstedt legten prompt nach und übernahmen durch den Dreier von Martin Bogdanov die erste Führung (9:10, 6.). In der Folge zogen die SparkassenStars das Tempo an und kamen immer wieder über die Flügelzange bestehend aus Gabriel Kuku und Jaylen Wesley zu leichten Punkten in Korbnähe. Getrieben von einer grandiosen Stimmung in der Rundsporthalle zogen die Bochumer bis auf acht Punkte davon (27:19, 10.). Auch im zweiten Viertel behielten die SparkassenStars vorerst die Oberhand und profitierten von dem positiven Momentum. Doch die Wolmirstedter kämpften sich durch eine körperliche Vereidigung und schnelles Umschalten im Fastbreak zurück in die Begegnung (36:32, 16.).  Es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in welcher der VfL-Kapitän Niklas Geske durch sein Playmaking auffiel. Neben zwei Distanzwürfen legte Geske bis zur Halbzeit, insgesamt sieben Korberfolge für seine Mitspieler auf. Nach einem umkämpften Viertel ging die Mannschaft von Headcoach Alvaro Paredes mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause (40:36, 20.).

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Gäste. Mehrfach erspielten sie sich freie Würfe von außen und übernahmen erneut die Führung (51:54, 26.). Die SparkassenStars wirkten überrascht von der aufgeblühten Verteidigung des Gegners und verloren durch Ballverluste allmählich die Kontrolle. Besonders die Dreier wollten nichtmehr fallen und so ging es mit einem Rückstand in das letzte Viertel (52:60, 30.). Das letzte Viertel begann ebenfalls mit mehreren Zählern auf der Gästeseite. Besonders an der Freiwurflinie und in der Zone punkteten die SBB Börde Baskets und erhöhten somit die Führung (52:67, 35.). Doch die Fans feuerten weiterhin die Spieler in Blau-Weiß an und wurden mit einer Aufholjagd aus dem Bilderbuch belohnt. Gabriel Kuku leitete die Schlussoffensive mit zwei starken Drives zum Korb ein. Als Niklas Geske einen And-One-Stepback-Dreier verwandelte explodierte die Rundsporthalle (63:67, 37.). In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und beide  Teams erhöhten die Schlagzahl. Die Gäste punkteten und führten nach knapp 38 Minuten erneut mit sieben. Doch der US-Amerikaner Ja’Monta Black schweißte kurz vor Schluss zwei Dreier in Folge ein und verkürzte auf 73:74. In den letzten Sekunden blieb den Bochumern nur das Foulen, was die Gäste mit erfolgreichen Freiwürfen bestraften. Minus drei – vier Sekunden auf der Spieluhr. Ein letzter Wurf blieb für den Ausgleich. David Pisic übernahm Verantwortung, doch der Ball tanzte auf dem Ring und sprang letztlich zurück auf das Spielfeld. Schließlich unterlagen die Bochumer nur knapp mit 73:76 vor heimischem Publikum und wurden nicht für den Kampfgeist der letzten Minuten belohnt.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Kreisbau Kirchheim Knights 99:103

Bereits am Vortag begab sich der Knights Tross in Richtung Essen. Wieder mit an Bord war der zuletzt fehlende Youngster Paul Viefhues. Und dem Distanzexperten sollte die entscheidende Rolle zufallen. Für Fans des Basketballsports hatte die Partie wenig zu bieten. Mehrere Unterbrechungen aufgrund technischer Probleme, 52 Foulpfiffe, kaum ein Angriff ohne Spielunterbrechung und insgesamt 61 Freiwürfe, sind die negative Bilanz eines Abends, der das Duell zweier Teams werden sollte, deren Vergangenheit eng miteinander verbunden ist. Im 20. Jahr der Gründung der Knights erinnern sich noch einige an die Anfangszeit der Ritter, die in der Saison 2006/2007 in Essen einen ihrer Hauptkonkurrenten um den Aufstieg hatten. Der Film zum Jubiläum wird am 23. November im Kirchheimer Hirschgarten präsentiert und die Essener werden auch darin natürlich vorkommen. Doch am vergangenen Samstagabend spielte dies keine Rolle. Nach schwachem Saisonstart und nur einem Sieg aus fünf Spielen wollten die Miners von ihrem Heimvorteil profitieren und zur Überraschung gegen den Favoriten ansetzen. Entsprechend ambitioniert gingen die Gäste zu Werke. Doch auch die Teckstädter waren gut vorbereitet. Im ersten Viertel entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Essen überraschte mit einer eher ungewöhnlichen Form der Zonenverteidigung und die Knights hatten zunächst Schwierigkeiten aus der Distanz zu verwandeln. Dennoch ging man mit einer 22:20 Führung ins zweite Viertel. Bis dahin ein eher normales Spiel. Innerhalb von ca. 3 Minuten im zweiten Abschnitt waren die Ritter bereits mit Teamfouls ausgestattet. Von da an mussten die Mannen von Head Coach Perovic vorsichtiger agieren. In der Offensive fanden die Schwaben zumeist in Form von Center Nico Bretzel eine passende Antwort. Er sammelte bis zur Halbzeit bereits 16 Punkte und zeigte sein bislang bestes Saisonspiel. Dank eines Dreier von Desmond Watson mit Ablauf der Uhr, gingen die Korbjäger mit einer knappen 47:44 Führung in die Pause.

Den besseren Start in Halbzeit zwei erwischten die Gäste. Sofort bauten die Knights ihre Führung aus und zwangen Miners Coach Wendt zur frühen ersten Auszeit. Die Ritter hatten nun eindeutige Vorteile, jedoch kämpften die Hausherren beherzt und hielten die Partie in einem überschaubaren Rückstand. Zum Ende des Viertels waren die Miners wieder dran (71:66). Viertelübergreifend schlug nun die Stunde von Viefhues. Der 21-jährige verwandelte vier Dreier innerhalb von drei Minuten staubtrocken und erhöhten den Vorsprung auf zwölf Punkte. Doch weiterhin gaben sich die Gastgeber nicht geschlagen, kämpften sich unerbittlich zurück und holten sich viele Punkte an der Freiwurflinie. Wenige Minuten vor Spielende wechselte die Führung zu Gunsten Essens. Wie würden die Ritter reagieren? Im Stile einer routinierten Truppe blieben Morgan und Co. ruhig und trafen gute Entscheidungen. Der Kapitän selbst per Dreier, fand die richtige Antwort und in der Schlussminute wanderten nun die Teckstädter insgesamt elf Mal an die Freiwurflinie. Beim Zwischenstand von 103:94 war die Partie entschieden. „Wir sind stabil und konzentriert geblieben. Es gibt einige Dinge, die heute nicht gepasst haben. Am Ende zählt das Ergebnis,“ sagte Knights Head Coach Igor Perovic nach Spielende. Am kommenden Samstag steht das Topspiel gegen Heidelberg in der Sporthalle Stadtmitte an. Um 18 Uhr empfangen die Knights den letztjährigen Bundesligisten und eindeutigen Aufstiegsanwärter, der eine 5:1 Bilanz aufzuweisen hat.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. OrangeAcademy 83:71

Die Paderborn BASKETS haben ihren zweiten Heim- und Saisonsieg in der PHOENIX CONTACT arena in Lemgo eingefahren: Am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA sicherten sie sich gegen die OrangeAcademy Ulm den verdienten 83:71 (45:41) Erfolg mit einem bärenstarken letzten Viertel, in dem sie nur fünf Gegnerpunkte zuließen und selbst 22 Punkte erzielten. Das Team um Head Coach Milos Stankovic lag vor den finalen zehn Spielminuten in einer bis dahin spannenden, überwiegend ausgeglichenen Partie noch mit 61:66 zurück. Dann schalteten die Ostwestfalen in Defense und Offense einen Gang höher, sicherten sich Rebound um Rebound, spielten sich mit leidenschaftlichem Einsatz in einen kleinen Rausch und ließen sich von der lautstarken Unterstützung der 1170 begeisterten Fans zum Sieg tragen. In der ersten Hälfte entwickelte sich von Beginn an eine schnelle, dynamische und von starker Physis auf beiden Seiten geprägte ausgeglichene Partie. Beide Teams punkteten hochprozentig in der Zone, zeigten schnelle Ballbewegungen und ansehnliche Offensivaktionen. Aus der Distanz jedoch trafen in den ersten 20 Minuten sowohl Paderborn als auch die OrangeAcademy jeweils nur zwei Mal, bei einer Vielzahl von Versuchen. Entscheidend absetzen konnten sich daher weder die Baskets noch Ulm: Nach diversen Führungswechseln ging es mit einer knappen 45:41-Führung für Paderborn in die Pause.

Nach der Halbzeit kamen die Gäste mit viel Schwung aus der Kabine. Die OrangeAcademy arbeitete sich Punkt für Punkt an die Baskets heran, zog das Momentum auf ihre Seite und holte sich nach vier gespielten Minuten wieder die Führung zurück (49:51, 34.). Bis zum Viertelende folgte nun die stärkste Phase der Ulmer Youngster: Die Schützlinge von Head Coach Mehdy Mary bauten den Vorsprung zwischenzeitlich bis auf sechs Punkte aus. Paderborn fand in der zweiten Hälfte des dritten Abschnitts zwar wieder zu seiner Treffsicherheit zurück, Ulm hatte jedoch auf alle Anschlussbemühungen der Gastgeber zunächst stets eine passende Antwort parat und lag vor den finalen zehn Minuten mit 66:61 vorn. Die Wende folgte direkt mit Beginn des finalen Spielabschnitts: Paderborn stellte in der Defense um, zwang die Gäste wiederholt zu Turnovern, verteidigte aggressiv und effektiv, dominierte die Rebounds unter beiden Körben, sicherte sich so eine Vielzahl zweiter Chancen – und punktete immer wieder erfolgreich, nun auch aus der Distanz mit diversen Dreipunktewürfen. Die Baskets ließen der OrangeAcademy während des gesamten 4. Viertels mit hoher Intensität keine Luft zum Atmen und spielten sich mit lautstarker Unterstützung der Fans in einen kleinen Rausch. Am Ende ließen sie in den letzten zehn Minuten nur bemerkenswerte fünf Gegenpunkte zu und erzielten selbst 22 Zähler – der Schlüssel zum verdienten, umjubelten 83:71-Heimsieg, dem zweiten Erfolg in der laufenden Saison.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // MLP Academics Heidelberg vs. BG Göttingen 80:76

Die BG Göttingen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ihre Siegesserie nicht fortgesetzt. Die Mannschaft von BG-Headcoach Martins Gulbis verlor am Samstagabend bei den MLP Academics Heidelberg knapp 76:80 (40:42). Im Heidelberger SNP Dome bewegten sich die Gäste aus Südniedersachsen mit dem Aufstiegsfavoriten über weite Strecken auf Augenhöhe und kämpften sich nach Rückständen immer wieder zurück. Am Ende reichte es nicht ganz zum dritten Saisonsieg. Bester BG-Werfer war Zach Jackson mit 15 Punkten. Für die Academics traf Niklas Würzner am häufigsten (20 Zähler). Die Highlights gibt’s später bei Sporteurope.TV. Die Veilchen, bei denen Zac Watson weiterhin ausfällt (Oberschenkelverletzung), taten sich gegen die physische Verteidigung der Gastgeber schwer. Doch auch die Academics fanden offensiv in den ersten Minuten keinen Rhythmus, sodass die Partie eng war (5:6/4.). Die Heidelberger fanden dann Lücken in der BG-Defensive und zogen durch einen 2:15-Lauf auf 7:19 davon (9.). Im Anschluss fingen sich die Göttinger, erkämpften sich die Punkte an der Freiwurflinie und verkürzten bis zur Viertelpause auf 14:19.

Im zweiten Abschnitt stellten sich die Gäste besser auf die Academics-Physis ein. Jackson schloss einen 7:0-Lauf per Dreier zum 23:24 ab und zwang Academics-Headcoach Carlo Finetti zu seiner ersten Auszeit (13.). Doch auch danach lief es zunächst nicht besser für die Kurpfälzer. Der wieder genesene Radvilas Kneizys ließ einen weiteren Dreier zum 26:24 folgen (14.). Ab Mitte des Abschnitts lief es für die Heidelberger wieder besser. Einen 2:11-Lauf schloss der starke Nick Muszynski zum 30:37 ab (17.). Doch die BG konterte und verkürzte durch einen Dreier von Tai Bibbs auf 38:39 (19.). In die Halbzeitpause gingen die Göttinger mit einem knappen 40:42-Rückstand. Nach dem Seitenwechsel bewegten sich beide Teams auf Augenhöhe. Jackson glich zum 44:44 aus (22.). Die Hausherren erarbeiteten sich leichte Vorteile, Jackson hielt die BG zunächst in Schlagdistanz (46:48/25.). Dann leisteten sich die Göttinger zu viele kleine Fehler und Ungenauigkeiten, die Heidelberg bestrafte. Die Kurpfälzer zogen nun Stück für Stück auf 51:63 davon (30.). Ein Kneizys-Dreier zum 54:63-Viertelendstand gab den Gästen Hoffnung für den letzten Abschnitt. Im Schlussviertel gaben sich die Veilchen noch lange nicht geschlagen. Daniel Kirchner, der schon im zweiten Abschnitt sein viertes Foul kassierte, aber bis Ende der Partie ohne weiteres Foul blieb, verkürzte durch einen Dreier auf 59:66 (33.). Die Heidelberger hielten die BG zunächst auf Abstand (62:70/34.), doch die Gäste zeigten dann eine starke defensive Phase und kamen durch einen weiteren Kirchner-Dreier auf 67:70 heran (37.). Der deutsche Guard übernahm Verantwortung und traf erneut von außen zum 71:72 (39.). Die Göttinger kämpften und blieben durch den nächsten Bibbs-Dreier dran (76:78/40.). Am Ende reichte dies aber nicht ganz, um die Partie zu drehen. Martins Gulbis (Headcoach BG Göttingen): „Wir haben sehr viel Kampfgeist gezeigt. Es war nicht das unterhaltsamste Spiel bedingt durch die Physis. Wir hätten die Chance gehabt, den Sieg zu holen, aber hatten zu viele Höhen und Tiefen in der Verteidigung. Dadurch haben wir Heidelberg leichte Punkte gestattet und ihnen Selbstvertrauen gegeben. Ich danke den Göttinger Fans, die uns hier unterstützt haben. Wir hören sie und freuen uns auf sie am nächsten Wochenende in Göttingen.“

 

24.10.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Tigers Tübingen 87:83

Die Tigers Tübingen haben das Derby bei den PS Karlsruhe LIONS vor 2.087 Zuschauern – darunter circa 30 Tübinger Fans – in der Europahalle zu Karlsruhe nach einem Thriller mit 83:87 (78:78; 40:47) in der Verlängerung verloren. Nach 14 Minuten lagen die Schwaben beim Stand von 22:39 bereits mit 17 Zählern im Hintertreffen, doch die Schützlinge von Trainer Félix Bañobre zeigten Moral und kämpften sich trotz des höchsten Rückstands im Spiel in die Partie zurück. In der regulären Spielzeit hatten beide Kontrahenten mehrfach die Chance auf den Sieg. Den Erfolg sicherte sich das Team von Trainer Demond Greene dann in der Verlängerung, welche mit 9:5 an die Badener ging. Den Gästen ging in der Schlussphase dann etwas die Luft aus, die Intensität beim Gegner war etwas größer. Topscorer des Spiels wurde Kilian Binapfl mit 22 Zählern für den Sieger, für die Schwaben waren erneut Isaac Haney und Tim Smith mit jeweils 20 Punkten die beste Schützen. Die Rebounds gingen knapp mit 48:47 an den Gastgeber, bei den Assists lagen die Löwen mit 18:12 deutlicher vorne. Problematisch auf Tübinger Seite waren 19 Ballverluste, die Greene-Truppe musste nur elf Bälle abgeben. Aus der Distanz gelangen der Bañobre-Truppe 13 Treffer bei 32 Versuchen (41 Prozent). Die Tübinger Basketballer lagen mehrfach mit zwei Zählern in Front, so beispielsweise 26,6 Sekunden vor dem Ende des vierten Viertels. Beim Stand von 78:78 hatten die Schwaben den letzten Ball in der regulären Spielzeit, doch Jesse „Jason“ Ani leistete sich 2,8 Sekunden vor dem Ende ein offensives Foul – das Spiel ging in die Verlängerung. Der Rest ist bekannt. Mit nun jeweils drei Siegen und Niederlagen nehmen die Tigers Tübingen aktuell den achten Tabellenplatz ein. Die Badener belegen mit 2:4-Erfolgen den 16. Tabellenplatz.

Auch in der kommenden Woche treten die Tigers Tübingen auswärts an. Am Samstag, den 31. Oktober 2026, spielt die Mannschaft von Trainer Félix Bañobre bei den GIESSEN 46ers. Hochball ist um 19:30 Uhr in der Sporthalle Gießen-Ost. Die Hessen treten erst am Montag, den 26. Oktober, bei den EPG Baskets Koblenz zum Duell an. Aktuell nimmt das Team von Trainer Branislav „Frankie“ Ignjatovic mit zwei Siegen und drei Niederlagen den zehnten Tabellenplatz ein. Die Entscheidung über Sieg und Niederlage musste in der Verlängerung ermittelt werden. Nach 40 Minuten stand ein 78:78-Unentschieden auf der Anzeigetafel. Binapfl hatte 2,8 Sekunden für Karlsruhe noch die Chance auf den Sieg, doch der 26-Jährige konnte den Ball in aussichtsreicher Position nicht im Korb unterbringen. Fünf Minuten Extrazeit standen auf dem Programm. Angepeitscht von den eigenen Fans hatten die Badener am Ende das bessere Ende für sich. Isaiah Hart erzielte 126 Sekunden vor dem Ende mit einem Zweier das 83:80. Das war die Basis für den ersten Heimsieg der Greene-Truppe in der Saison 2026/2027 der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Die Energie der Löwen war in dieser Phase etwas mehr vorhanden. Nach einem Ballverlust von Haney sorgte Wesley Oba per Dunking zum 85:81 für die Entscheidung – nur noch 73 Sekunden standen auf der Uhr. Hart war es dann exakt 39,9 Sekunden vor der finalen Sirene, der per Zweier das 87:81 erzielte. Dieser Rückstand war zu hoch, um in kürzester Zeit die Begegnung noch drehen zu können. Simon Feneberg gelang nur noch Ergebniskosmetik zum 83:87-Endstand.

Félix Bañobre (Trainer Tigers Tübingen): „Glückwunsch an Trainer Demond Greene und seine Karlsruher Mannschaft zu diesem Sieg. Die Ballverluste haben uns heute das Genick gebrochen. Wir sind weiter sehr ersatzgeschwächt, Aiden Warnholtz hat es heute enorm gefehlt. Isaac Haney musste heute viel den Ball bringen. Das ist aber nicht seine Position, weshalb er noch unerfahren ist. Wir müssen aus dem Spiel lernen und hoffen, dass Warnholtz bald zurückkommt.“ Demond Greene (Trainer PS Karlsruhe LIONS): „Am Ende hat die Verteidigung den Ausschlag über Sieg und Niederlage ausgemacht. Wir sind gut in die Verlängerung gekommen und konnten uns ein minimales Polster erspielen. Im Anschluss haben wir aufopferungsvoll verteidigt und den Tigers Tübingen den Dreier weggenommen. Wesley Oba hat mit seinem Dunking in der Schlussphase der Verlängerung dann das Spiel entschieden.“

 

24.10.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Eisbären Bremerhaven 80:68

Die HAKRO Merlins Crailsheim gewinnen ein intensives und hart umkämpftes Heimspiel gegen die Eisbären Bremerhaven mit 80:68. Nach einem Drei-Punkte-Rückstand zur Halbzeit drehten die Zauberer mit einem überragenden dritten Viertel die Begegnung und begeisterten die 2.224 Zuschauer in der Arena Hohenlohe mit spektakulären Aktionen. Besonders Courtney Alexander II sorgte mit mehreren krachenden Dunkings für Highlights. Es war die wohl spektakulärste Szene des Abends: Courtney Alexander II blockte im dritten Viertel zunächst einen Dreipunkteversuch der Gäste, sicherte sich den Ball und vollendete den anschließenden Fastbreak mit einem krachenden Dunk. Danach ließ der Center unter dem Jubel der Fans die Muskeln spielen. Es war der Höhepunkt eines beeindruckenden dritten Spielabschnitts, in dem die Merlins die Begegnung zu ihren Gunsten drehten. Dabei hatten zunächst die Gäste den besseren Start erwischt. Die Partie begann mit hohem Tempo, ganze vier Minuten vergingen ohne einen Schiedsrichterpfiff, ehe Booker Coplin mit einem erfolgreichen Korb trotz Foul für die erste Unterbrechung sorgte. Bremerhaven überzeugte mit intensiver Verteidigung und gleich vier Blocks im ersten Viertel, das die Gäste schließlich mit 18:16 für sich entschieden.

Auch im zweiten Spielabschnitt blieben die Eisbären zunächst tonangebend und setzten sich zwischenzeitlich auf neun Punkte ab. Doch die Merlins, die auf Gianni Otto und Till Isemann verzichten mussten, steigerten sich kurz vor der Pause insbesondere defensiv. Booker Coplin und Dylan Addae-Wusu sorgten mit Ballgewinnen für wichtige Impulse. Mit der Halbzeitsirene verkürzte Hendrik Drescher nach einem Offensivrebound auf 33:36. Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie aus Crailsheimer Sicht richtig Fahrt auf. Zunächst eröffnete Drescher die zweite Hälfte mit einem Dreier, ehe Peyton Gerald die Merlins in der 22. Minute mit einem spektakulären Dunking zur 41:39-Führung brachte. Die Arena Hohenlohe stand Kopf. Coplin legte mit einem erfolgreichen Korbleger trotz Foul nach. Wenig später bediente Krajcovic Courtney Alexander mit einem sehenswerten Alley-oop-Anspiel, das der Center hoch über dem Ring in den Korb stopfte. Die Crailsheimer spielten sich in einen Rausch und entschieden das dritte Viertel mit 27:16 für sich (60:52). Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein intensiver Kampf um jeden Punkt. Bremerhaven verkürzte mit aggressiver Verteidigung und schnellen Ballgewinnen zwischenzeitlich bis auf einen Zähler. Doch Krajcovic übernahm nun Verantwortung. Der zuvor durch Foulprobleme ausgebremste Aufbauspieler traf einen wichtigen Dreier und erhöhte später mit einem erfolgreichen Drei-Punkte-Spiel auf 71:63. Für die endgültige Vorentscheidung sorgte schließlich Addae-Wusu, der seine starke Leistung mit einem Dreier zum 76:65 krönte. Am Ende feierten die Merlins einen umjubelten 80:68-Heimsieg und meldeten sich nach der Niederlage in Ulm eindrucksvoll zurück.

 

25.10.2026 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons vs. Artland Dragons 84:77

Die Nürnberg Falcons haben ihre Niederlagenserie durch einen 84:77 (41:34)-Heimsieg gegen die Artland Dragons am 6. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga beendet. Vor 1.871 Zuschauern in der Kia Metropol Arena zeigte das Team von Tim Black eine kämpferisch und spielerisch starke Leistung und behielt in der Crunchtime die Nerven. Mit neuen Kräften und einer lauten Halle im Rücken konnten die Nürnberg Falcons am heutigen Sonntagnachmittag den dritten Saisonsieg einfahren. Vor den Augen vieler Familien legte Nürnberg konzentriert und engagiert los und zeigte im ersten Viertel begeisternden Team-Basketball (21:16). Die Gäste aus Quakenbrück brauchten einige Zeit, um die fränkische Intensität zu matchen, konnten sich zum Ende der ersten Halbzeit ein kleines Momentum erspielen (41:34) und dieses mit ins dritte Viertel nehmen. Dort kippte die Partie, und die Mannschaft von Hendrik Gruhn lag nach 30 Minuten mit 56:62 vorne. Die Entscheidung musste also im Schlussviertel fallen. Dort spielten beide Mannschaften mit offenem Visier. Nürnberg konnte fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit nach einem Turnover der Gäste ausgleichen und mit 69:67 in Führung gehen. Die Halle stand Kopf, als Nic Welp wenig später auf fünf Punkte erhöhte (72:67). Es war der Turning Point. Getragen von den eigenen Fans spielten die Falken die Partie souverän zu Ende und hielten die tapfer kämpfenden Drachen bis zum Schluss auf Distanz. Am Ende gewann Nürnberg mit 84:77 und fuhr den dritten Saisonsieg ein.

Ty Allred wurde von den Fans mit dem #NUEbasketball MVP Fan Award, presented by Sparkasse Nürnberg, ausgezeichnet. Coach Tim Black war die Erleichterung anzusehen: „Wir haben heute gekämpft und uns auch mental stark präsentiert, nachdem wir im dritten Viertel das Spiel aus der Hand gegeben hatten. Der Sieg tut gut. Wir müssen die Emotionen mitnehmen zum anstehenden Auswärtsspiel am Mittwoch.“ Dann treten die Nürnberg Falcons um 19.30 Uhr bei den RheinStars Köln an – zu einer vorgezogenen Partie des 14. Spieltags. Die Partie wird live auf Sporteurope.TV übertragen und auch bei der Watch Party im PARKS Nürnberg für die Fans gezeigt.

 

25.10.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Medikamente per Klick Bayreuth 105:98

MpK Bayreuth musste weiterhin auf die verletzten Moritz Plescher, Noah Wabersich, Leroy Ikejiaku, Nic McClain, Joshua Bonga und Luis Wulff verzichten. Erstmals lief Neuzugang Darrell Davis auf, er hatte rechtzeitig vor der Partie die Spielberechtigung erhalten. Neben acht etatmäßigen Profis verstärkten die beiden Youngsters Liam Holländer und Leo Friedlein den Bayreuther Kader. Die Starting Five von MpK Bayreuth bildeten Matt Frierson, Collin Metcalf, Simon Hildebrandt, Glen Abram Jr. und Darrell Davis Jr.. Simon Hildebrandt, beim zweiten Mal per Dunking, sorgte für die ersten vier Bayreuther Punkte zum Zwischenstand von 4:4. Collin Metcalf und abermals Hildebrandt sorgten für das 8:8, Glen Abram stellte auf 10:10. In der Folge zog Köln nach vier Punkten von James Pattersson auf 14:10 davon. Matt Frierson und Darrell Davis mit seinem ersten Korb für Bayreuth glichen anschließend zum 14:14 aus und Taje Kelly machten den Bayreuther 6:0-Lauf perfekt und brachte MpK mit 16:14 in Front. Dann waren wieder die Gastgeber am Drücker und gingen nach zwei Dreiern von Haris Hujic und Antonio Williams mit 22:16 in Führung. Kevin Wohlrath beendete mit zwei getroffenen Freiwürfen zum 18:22 den Kölner 8:0-Run. Letztlich ging es mit einer Kölner 24:18-Führung in die erste Viertelpause. Kein Dreier, ausgeglichen 6:6 bei den Rebounds und fünf Turnovers (Köln vier) waren die Bayreuther Bilanz der ersten zehn Minuten. Köln startete mit dem 26:18 in den zweiten Abschnitt, dann stellte Darrell Davis mit einem Drei-Punkte-Spiel auf 21:26. Haris Hujic mit einem Dreier und Maximilian Begue erhöhten für die RheinStars auf 31:21 und machten damit den Vorsprung zweistellig. Taje Kelly traf den ersten Bayreuther Dreier zum 24:33. Die Ganzfeld-Defense der Kölner machte MpK Probleme, Liam Holländer verkürzte dennoch mit einem Dreier aus der Ecke auf 27:35. Glen Abram stellte auf 29:38. Die Gastgeber bauten ihren Vorsprung in der Folge weiter auf 43:29 aus. Darrell Davis verkürzte auf 31:43 und Kevin Wohlrath stellte per Dreier auf 34:45. Beim Stand von 48:34 für die RheinStars rief der Bayreuther Headcoach Vincent van Sliedregt seine Mannen zur Auszeit und bemängelte zu wenig Gegenwehr gegen die Kölner Offense. Glen Abram verkürzte in der Folge auf 36:48. Simon Hildebrandt stellte von der Freiwurflinie auf 38:50. Köln erhöhte danach weiter auf 56:38. In einer weiteren Auszeit appellierte Headcoach Vincent van Sliedregt an die Moral des Bayreuther Teams. Emanuel Prospere beendete schließlich mit einem Dreier zum 41:59-Halbzeitstand den 9:0-Lauf der Rheinländer. Das zweite Viertel ging letztlich mit 35:23 an Köln. 13 Turnovers, 8:12 Rebounds und 31 Prozent Dreierquote (64 Prozent bei Köln) war aus Bayreuther Sicht in der ersten Hälfte zu wenig. MpK verstand es nicht, die Gegner ausreichend vor sich zu halten.

Die RheinStars starteten mit einem Dreier zum 62:41 in die zweite Halbzeit. Darrell David erwiderte, ebenfalls aus der Distanz, mit dem 44:62 und traf kurz darauf gleich den nächste Dreier zum 47:64. Nach gut 24 Minuten stand es 70:47 für Köln. Collin Metcalf und Glen Abram verkürzten auf 51:70, nochmals Metcalf machte mit dem 53:70 einen 6:0-Lauf von MpK klar. Die RheinStars ließen jedoch nicht locker und stellten wieder auf 73:53, ehe Liam Holländer zum 55:73 traf. Darrell Davis brachte MpK mit einem Dreier weiter auf 58:73 heran. Davis verkürzte als bester Bayreuther Akteur für MpK weiter mit 63:76 auf 13 Punkte. Collin Metcalf stellte auf 65:78. Dennoch gab Bayreuth immer wieder zu viele Offensiv-Rebounds ab. Nach einem unsportlichen Foul gegen Köln traf Taje Kelly einen seiner Freiwürfe und MpK verkürzte nach einem weiteren Dreier von Glen Abram mit dem Buzzer des dritten Viertels noch bauf 69:80. Mit nur noch elf Punkten Rückstand ging es damit ins Schlussviertel. Taje Kelly verkürzte zu Beginn des Schlussviertels weiter auf 71:80. Matt Frierson stellte mit einem Dreier auf 74:80. Köln erwiderte mit einem Dreier zum 83:74. Matt Frierson mit dem nächsten Dreier scorte zum 77:83. Bayreuth hatte durch eine bessere Defensive ins Spiel zurückgefunden und kämpfte. Simon Hildebrandt stellte mit einem Drei-Punkte-Spiel auf 80:85. Darrell Davis traf zum 82:88. Simon Hildebrandt verkürzte von der Freiwurflinie auf 84:89. Man war jetzt auf fünf Punkte dran. Emanuel Prospere stellte auf 86:92. Es wurde jetzt hart um jeden Ball gekämpft. Bayreuth kam aber nicht näher heran. Knapp drei Minuten vor Schluss traf Haris Hujic per Dreier zum 96:86, Köln lag wieder zehn Punkte vorne. Simon Hildebrandt traf nur einen seiner zwei Freiwürfe zum 87:96, die RheinStars erwiderten mit dem 98:87. Matt Frierson wurde dann beim Dreierversuch gefoult und scorte drei Freiwürfe zum 90:98. Ein weiteres Drei-Punkte-Spiel von Glen Abram führte zum 93:100, 57 Sekunden vor dem Ende stand es 102:93 für Köln, Rohwer erhöhte auf 104:93 32 Sekunden vor dem Ende. Matt Frierson traf noch einen Dreier zum 96:104 und Darrell Davis sorgte noch für den Endstand von 98:105. Bayreuth hatte in der zweiten Halbzeit Herz und Moral gezeigt, es reichte aber nicht zum ersten Saisonsieg, man bleibt mit jetzt sechs Niederlagen Tabellenletzter. Glen Abram und Collin Metcalf waren zum Spielschluss ausgefoult. Neuzugang Darrell Davis mit 23 Punkten als Topscorer erwies sich als ein echter Hoffnungsträger für die nächsten Partien. Bei den Rebounds lag am Ende Köln mit 28:26 vorne, die Bayreuther Dreierquote hatte sich auf 41 Prozent erhöht und MpK hatte 20 Turnovers zu verzeichnen.

 

26.10.2026 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. GIESSEN 46ers -:-

Nach der Niederlage in Magdeburg gegen die SBB Börde Baskets hatte Stephan Dohrn von seiner Mannschaft für die Partie gegen Gießen schnelleren Basketball mit besseren Lösungen in der Offensive gefordert. Dementsprechend enttäuscht zeigte sich der Coach nach der Niederlage am Montagabend. „Wir haben im letzten Spiel 66 Punkte gemacht, heute 68. Das ist definitiv an offensivem Output viel zu wenig.“ Dohrn sprach von „offensivem Chaos“ und einer schlechten Durchführung der Offensive „durch die Bank von allen Spielern“. „Das, was wir in den letzten beiden Spielen an Playmaking gezeigt haben ist nicht genug, um ein Spiel zu gewinnen.“, resümiert der Trainer. „Ich denke aber, wir haben alles, um schneller zu spielen und den Ball offensiv besser zu bewegen. Ich glaube daran, dass wir das bereits im nächsten Spiel gegen Göttingen abrufen können.“ Große Stücke setzt er nun auch auf Neuzugang Frankie Collins, der gegen Gießen debütierte und bereits erahnen ließ, warum ihn die sportliche Leitung der EPG Baskets nach Koblenz geholt hatte. Doch auch der US-Amerikaner, der gleich bei seinem ersten Einsatz in Koblenz zusammen mit seinem Landsmann Chase Johnson mit 12 Punkten zum Topscorer seines Teams wurde, vermochte es nicht, sein Team in ein positives Punkteverhältnis zu führen. Ein einziges Mal, nach 90 gespielten Sekunden, führten die Schängel nach einem Monsterblock von Jannis Sonnefeld und schnell verwandelten Punkten nach einem Fastbreak zum 2:0, danach lief Koblenz über die komplette Spielzeit einem Vorsprung der 46ers hinterher, die sich bereits wenige Minuten später mit 8:15 leicht absetzen konnten. Zu diesem Zeitpunkt war die Welt für Koblenz aber noch in Ordnung. Nach der genommenen Auszeit verkürzte Kapitän Badu Buck schnell zum 10:15 und auch der eingewechselte Neuzugang Frankie Collins lieferte erste spektakuläre Punkte. Mit einem Buzzerbeater von der Dreipunktelinie schloss Koblenz in Person von Jayden Williams das erste Viertel bei einem Spielstand von 17:21 ab. Im zweiten Viertel drehte Gießen auf und stellte den Vorsprung nach einem Dreier von Alexander Williams und einem erfolgreichen Fastbreak durch Zachery Cooks auf zehn Punkte (20:30). Koblenz warf nun alles in die Verteidigung und kämpfte gegen das Unvermeidliche an. Jannis Sonnefeld traf einen weiten Dreier, Chase Johnson zog nach seiner ganz eigenen unwiderstehlichen Manier erfolgreich zum Korb, doch reichten diese Einzelaktionen nicht aus, um noch einmal an Gießen heranzukommen. Ein letztes hoffnungsvolles Aufbäumen erlebten die knapp 1100 Zuschauer am Montagabend in der EPG Arena kurz vor der Halbzeit, als Badu Buck durch einen Dreier vier Sekunden vor Abpfiff noch einmal auf 40:47 stellte.

Verloren ging das Spiel dann endgültig im dritten Viertel, welches die Gäste mit 14:24 für sich entschieden. Hauptgrund dafür war – neben der schwachen Wurfausbeute der Baskets – die Einfallslosigkeit in der Offensive. Auf seltene erfolgreiche Einzelaktionen der Koblenzer reagierte Gießen sofort ihrerseits durch Punkte und zog den Hausherren davon. Einen echten Schockmoment erlebten die Zuschauer fünf Minuten vor Ende des dritten Viertels, als Jannis Sonnefeld nach einer eigentlich unspektakulären Kollision mit einem Gießener Spieler abseits des Korbes unter großen Schmerzen am Boden liegen blieb. Der schnell intervenierende Teamarzt konnte die herausgesprungene Kniescheibe wieder einrenken, doch musste Sonnefeld in einem Koblenzer Krankenhaus behandelt werden. Die Ergebnisse der Untersuchsuchung stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch aus. Die gesamte Basketballfamilie wünscht Jannis gute Genesung! Das letzte Viertel konnten die EPG Baskets zwar leicht für sich entscheiden (14:12), doch war die Partie zu diesem Zeitpunkt bereits verloren.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_6_ProA.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-26 18:29:272026-10-28 11:41:07Nachberichte ProA 6. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 4. Spieltag

20. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

16.10.2026 20:00 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. TV Langen 69:82

Für den TV langen geht eine kräftezehrende Woche zu Ende. Dreimal war die Mannschaft innerhalb kürzester Zeit gefordert. Nach zwei Heimsiegen ging es am Freitagabend dann noch gegen die Ahorn Camp Baskets nach Speyer. Auch hier belohnte sich die Mannschaft von Headcoach Tobias Jahn am Ende mit einem Sieg: Mit großem Willen und viel Kampf holte das Team noch einmal alles aus sich heraus und brachte beim Endstand von 69:82 eine souveräne Leistung aufs Parkett. Langen startete direkt stark ins Spiel: Immer wieder erarbeitete sich die Mannschaft gute Wurfpositionen, insbesondere in Korbnähe ließen die Giraffen nur selten Würfe liegen. Im ersten Viertel war vor allem Cooper Creek für die Hausherren aus Speyer nur schwer zu stoppen. Mit einigen guten defensiven Stops gelang so das bislang punktetechnisch beste Viertel: 16:27 stand es am Ende des ersten Spielabschnitts. Im zweiten Viertel kamen die Baskets besser ins Spiel, auch dank der Tatsache, dass ihre Topscorer Daryl Woodmore und Austin Fadal offensiv nun besser performten. Auf Langener Seite hingegen häuften sich Fehlwürfe, sodass Speyer das Viertel letztlich für sich entschied. Es blieb jedoch bei einem Vorsprung für Langen: Mit 36:41 ging es in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit ließ Langen nichts mehr anbrennen: Immer wieder kam das Team in offensive Runs, setzte Speyer auf der Gegenseite defensiv unter Druck und zwang die Gegner mitunter zu schwierigen Würfen. Auch verteilte sich das Langener Offensivspiel auf viele Schultern: Während Noah Kamdem erneut stark performte und auch im vierten Spiel bei 16 Punkten und elf Rebounds ein Double-Double erzielte, scorten an diesem Abend noch weitere vier Spieler zweistellig: Henk Droste, Kventin Kostan, Cooper Creek und Carlos Hidalgo. Entsprechend war das Langener Spiel deutlich schwerer zu lesen und zu kontrollieren. Trotz der starken Performance von Woodmore und Fadal reichte es für Speyer am Ende nicht, diesem Teamplay etwas entgegenzusetzen. Langen hatte in den beiden Schlussvierteln die Nase vorn und holte so bereits den dritten Saisonsieg. „Heute ging es nur um Willen, Kampf und die Frage, welches Team mehr Energie auf das Feld bringen kann. Ich kann klar sagen: Die gesamte Mannschaft hat heute allen Mitspielern Energie gegeben, egal ob sie gespielt haben oder nicht. Von der Bank kam eine tolle Stimmung und auf dem Feld hat man gesehen: Die Jungs wollten heute unbedingt den Erfolg“, lobt Headcoach Tobias Jahn und ergänzt: „Wir haben uns heute für den Kampf belohnt, unseren Gegner unter 70 Punkte gehalten und erstmals über 80 Punkte gemacht. Das war heute ein tolles Gefühl, ich bin sehr Stolz auf das Team. Mit den Jungs zu arbeiten macht einfach Spaß!“

 

17.10.2026 16:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Culture City Weimar 94:77

Mit einer 77:94-Auswärtsniederlage kehrten die Basketball-Riesen von Culture City am Samstag vom Gastspiel im Münchner BMW Park zurück. Das Team von Headcoach Farsin Hamzei war bei der ProB-Reserve des FC Bayern München letztendlich chancenlos, nachdem sich das Team schon in der ersten Hälfte ein tiefes Loch gegraben hatte. Zur großen Pause deutlich mit 31:50 in Rückstand liegend, gelang es den Thüringern erst im Schlussviertel zu überzeugen. Zuhause kampfstark und überzeugend, in fremden Hallen jedoch nur etappenweise konkurrenzfähig, gleichen die bisherigen Weimarer Zweitliga-Auftritte einer sportlichen sowie emotionalen Achterbahnfahrt.
Von wenig Licht und viel Schatten geprägt, erwischten die Ilmstädter am 17. Oktober an der Isar einen eher dunkleren Nachmittag, der zwischendurch auszuufern drohte. Während die Münchner zunächst den besseren Start erwischt hatten und sich im ersten Viertel mit 30:15 absetzen konnten, blieb Culture City bis zum Gang in die Halbzeit meist nur die Rolle des Beifahrers. Bereits in dieser Phase ausschlaggebend, gelang es den Bayern, die Bretter klar zu dominieren.

So ging das wichtige Rebound-Duell auch nach der Begegnung mit 58:25 überdeutlich an die Hausherren. Zudem trafen die Münchner insgesamt enorm stabile 49 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld, während Culture City 39 Prozent seiner Schüsse verwandelte. Nach Rückkehr aus den Halbzeitkabinen sollte sich an der Rollenverteilung der ersten Hälfte zunächst nicht viel ändern. Mit dem komfortablen Vorsprung der ersten 20 Minuten im Rücken legte das Mutapcic-Team im dritten Abschnitt nach und enteilte bis zur 30. Minute auf 44:69. Erst im Schlussabschnitt besannen sich die Ilmstädter der durchaus vorhandenen Qualitäten, erwischten ihre beste offensive Phase. Während das letzte Viertel mit 33:25 an Culture City ging, gelang allerdings nur noch Ergebniskosmetik. Während Carlo Meyer mit 17 Punkten zum erfolgreichsten Weimar Werfer avancierte, gelang es zudem nur noch Johann Grau (11) und Daniel Duhajsky (10) sich mit zweistelligem Scoring in die Statistik einzutragen. Nach drei Niederlagen in Folge bietet sich Culture City am kommenden Wochenende die Gelegenheit, den aktuellen Negativlauf zu beenden: Am Sonntag, dem 25. Oktober, empfangen die Thüringer um 16:00 Uhr den spielstarken Tabellenfünften der BG Hessing Leitershofen in der Asbach-Sporthalle.

 

17.10.2026 16:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. SKYLINERS Juniors 78:89

Die SKYLINERS Juniors machen ihre Woche perfekt: Am Samstagnachmittag gewann das Team von Troy Culley auch bei der Porsche BBA Ludwigsburg und feierte nach einer starken zweiten Halbzeit einen 89:78-Auswärtssieg. Mit dem zweiten Erfolg innerhalb weniger Tage klettern die Frankfurter auf den neunten Tabellenplatz und nehmen viel Momentum mit in das nächste Heimspiel gegen die formstarken TSV Oberhaching Tropics. Die Partie startete temporeich und hart umkämpft. Beide Teams fanden schnell ihren Rhythmus und trafen viele ihrer Würfe. Nach zehn Minuten führten die Gastgeber knapp mit 25:24. Ludwigsburg machte im zweiten Viertel so weiter, während es den Juniors deutlich schwerer fiel, ihren offensiven Flow zu halten. Die Hausherren setzten sich etwas ab und gingen mit einer 51:39-Führung in die Kabine. Troy Culley schien in der Pause den richtigen Ton getroffen zu haben.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Juniors ein völlig verändertes Bild, vor allem in der Defense. Im dritten Viertel ließen sie nur 11 Punkte der Gastgeber zu und kamen bis auf 60:62 heran. Diesen Rhythmus zogen die Frankfurter bis zum Schluss durch. Auch das letzte Viertel entschieden sie in beeindruckender Manier mit 29:16 für sich und gewannen am Ende mit 89:78. Topscorer der Juniors war Moses Pölking mit 18 Punkten. Dabei zeigte er eine starke Effizienz und traf 8 seiner 9 Würfe aus dem Feld. Auch Lukas Smazak steuerte mit 16 Punkten wichtige Zähler zum Auswärtssieg bei. „Ich freue mich sehr über den Charakter, den das Team heute gezeigt hat. In der ersten Halbzeit hatten wir defensiv Probleme und haben uns selbst viel Arbeit gemacht, aber die Reaktion nach der Pause war hervorragend. Wir haben mit viel mehr Disziplin gespielt und das Spiel gedreht. Das ist ein guter Auswärtssieg, gerade nach einer intensiven Woche, und etwas, auf dem wir aufbauen können“, so Headcoach Troy Culley nach dem Spiel.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. SV Fellbach Flashers 72:57

Mit einer tadellosen kämpferischen Leistung fuhr Rhöndorf einen 72:57-Erfolg (31:28) über Fellbach ein. Die 420 Fans am Menzenberg waren von der Energie ihrer Dragons schlicht begeistert. Damit beendeten die Rheinländer die kleine Negativserie eindrucksvoll, mit rekordverdächtigem Score: Die Frage, ob in der Vergangenheit schon einmal ein Gegner bei 57 Punkten gehalten werden konnte ist zumindest fraglich. Vor dem Start der Begegnung sah’s für die Dragons gegen die favorisierten Flashers gar nicht rosig aus. Justin Onyejiaka sowie Malik Idbihi mussten aufgrund von Sprunggelenksverletzungen pausieren. Dafür sprang der 17-jährige Marvin Nduche ins kalte Wasser und soviel sei schon verraten, er machte seine Sache gut. Das erste Viertel lief aus Sicht beider Teams suboptimal. Fellbach sowie Rhöndorf ließen es an offensiven Rhythmus vermissen. Nur langsam kam das Spiel ins Rollen. Bei den Flashers war DMonte Brown praktisch Alleinunterhalter und erzielte 14 der 20 Punkte seines Teams im ersten Viertel. Rhöndorf blieb aber dran und gestaltete die Partie nach zehn Minuten ausgeglichen (19:20). Auch im zweiten Spielanschnitt spannten beide Mannschaften ihre Fans auf die Folter. Will sagen, die Korbausbeute ging noch weiter in den Keller. Besonders von jenseits der Dreierlinie ging so gut wie nichts. Fellbach traf einen von zehn Versuchen, Rhöndorf gar nur einen von 15. Dafür wurde auf beiden Seiten in der Defensive hart geackert. Das Halbzeitergebnis von 31:28 war aber schon einmal ein Teilerfolg für die dezimierten Dragons.

Nach dem Seitenwechsel schnupperten die Hausherren mehr und mehr Morgenluft. Die Dominanz von DMonte Brown, mit 23 Punkten Topscorer der Begegnung, wurde durch ein gutes Kollektiv der Dragons weitestgehend eingeschränkt. Gift für die Gäste, zumal lediglich Jonathan Zeisberger (10 Pkt.) kontinuierlich scoren konnte. Mehr als zwei Punkte Vorsprung blieben den Flashers nach 30 Minuten nicht übrig (45:47). Der Schlussabschnitt lief dann wie gemalt für die Rheinländer: Der eingangs erwähnte Marvin Nduche (7 Pkt./2-3er) durchbrach den „Dreierfluch“ und kassierte ein Extralob des Dragons-Coach: „Marvin hat in den letzten Wochen gut trainiert, ist heute eingesprungen, hat das Fehlen der anderen Jungs sehr gut kompensiert und dem Team enorm viel Energie gegeben.“ Aber auch seinen Big Man bescheinigte Max Becker einen „guten Job“. Daniel Mayr und Benjamin Sadikovic (16 Reb.!) beherrschten die Bretter nun deutlich, während Mychael Paulo (14 Pkt.), Sahmi Willoughby (8 Pkt.), Dusan ilic (8 Pkt.) sowie Carlo Schmid eine 12:0-Serie zementierten (35“/57:47). Als Kenan Reinhart (6 Pkt.) 1,54 Minuten vor dem Ende einen Steal landete und den Fastbreak erfolgreich abschloss, war die Begegnung endgültig entschieden (64:54). Für den krönenden Abschluss sorgte dann Benjamin Sadikovic per krachendem Alley-Oop-Dunk.

 

18.10.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. Bayer Giants Leverkusen 53:74

Vor rund 750 Zuschauern bei der diesjährigen Heimpremiere setzte es für den BBC Coburg gegen die Bayer Giants Leverkusen eine im Ergebnis zu hoch ausfallende 53:74-Niederlage. Während die Vestestädter am defensiven Ende über weite Strecke der Begegnung einen durchaus sehr ordentlichen Job machten, mangelte es in der Offensive erneut an Firepower und der nötigen Durchschlagskraft. Lediglich 39 Prozent aus dem Zweipunkt-Bereich, 22 Prozent von jenseits der Dreierlinie und kein Viertel mit mehr als 17 erzielten Punkten waren schlichtweg zu wenig, um dem Topteam vom Rhein ernsthaft gefährlich zu werden. Die besten Coburger Werfer waren am Ende US-Amerikaner Savion Brown und Neuzugang Musa Abra mit jeweils 13 Zählern. Letzterer erwies sich in seinem ersten Auftritt im orangen Trikot als durchaus belebendes Element im Spiel der Mannschaft von Patrick Seidel. Dennoch steht nach der zweiten Partie in Folge, bei der die 60-Punkte-Marke nicht geknackt wurde, fest, dass vor allem das fehlende Scoring den Vestestädtern derzeit die Chance kostet, um Siege zu kämpfen. Das sieht auch Coburgs Cheftrainer so: „Ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich mit unserem defensiven Auftritt und den dortigen Fortschritten sehr zufrieden bin. Leider ist natürlich offensiv bei uns immer noch der Wurm drin. Wir haben jetzt wieder eine andere Teamkonstellation gehabt, womit es einfach schwer wird, eine eigene Identität in der Offensive zu finden. Wir müssen und wollen eigentlich deutlich schneller spielen, um uns bessere Würfe herauszuspielen und die dann auch mit Selbstvertrauen zu nehmen. Ich glaube, die Intensität und die Emotionen waren heute auf einem Level, wie wir uns das vorstellen, nur offensiv müssen wir einfach noch bessere Lösungen finden. Da liegt es jetzt an uns, das auf die Reihe zu bekommen. Dafür brauchen wir bessere Screens, besseres Spacing und vor allem viel mehr Tempo.“

Dabei kamen die Vestestädter gegen den amtierenden Rekordmeister offensiv recht passabel ins Spiel. Schnell traf Coburgs Scharfschütze Savion Brown drei Dreier und hielt den BBC dadurch auf Augenhöhe mit den Giants (12:15). Auch Neuzugang Musa Abra fand sich bei seinem Debüt zügig ein: Erst ein Assist auf Ćosić gefolgt von zwei erfolgreichen Freiwürfen von der neuen Nummer 12 verkürzten kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts auf 16:17. Den Schlusspunkt auf die ersten zehn Minuten setzte jedoch Leverkusens Finn Fleute per Buzzer Beater zur 16:20-Führung für den ProA-Absteiger. Nach fünf Giants-Punkten zum Auftakt ins zweite Viertel war es erneut Musa per Fast Break (18:25). Der BBC schien nun besonders defensiv einen Gang nach oben geschalten zu haben. Immer wieder stoppten die Coburger hinten die Gäste vom Rhein, konnten daraus am vorderen Ende aber zu wenig Kapital schlagen. Herzog stellte nach sehenswertem Zuspiel von Brown fünf Minuten vor der Halbzeit noch einmal auf 22:27, allerdings sollten das die letzten BBC-Zähler im ersten Durchgang gewesen sein. Auf der Gegenseite packten die Leverkusener tatsächlich auch nur neun weitere Punkte aufs Scoreboard, was aufgrund der Coburger Wurfkrise aber in einen soliden 14-Punkte-Vorsprung mündete (22:36). Lediglich sechs Zähler erzielten die Vestestädter im zweiten Viertel — nicht genug, um die stabil stehende Defensive zu belohnen. Als viel Stückwerk ließen sich die Coburger Offensiv-Bemühungen auch nach dem Seitenwechsel beschreiben. Dagegen baute Leverkusen die Führung auf zeitweise sogar 24 Zähler aus (31:55). Beim BBC waren es Ćosić und Abra, die die Dezibelzahl in der HUK-COBURG arena in dieser Phase hin und wieder anhoben und einige gelungene Offensivaktionen zum Viertelende verbuchten (39:59). Im Schlussabschnitt bekleckerten sich beide Mannschaften nicht wirklich mit Ruhm. Längst entschieden war die Partie zugunsten der Giganten vom Rhein, die damit ihren vierten Sieg am Stück einfuhren und dadurch auf Platz 3 springen, während bei den Coburgern trotz der am Ende deutlich ausfallenden 53:74-Heimpleite an der defensiven Vorstellung nicht wirklich viel auszusetzen bleibt. Problematisch dagegen liest sich die derzeitige Dürre und Effizienz im Angriff.

 

18.10.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Dresden Titans 102:92

Die Dresden Titans verlieren das fünfte Spiel der Saison gegen die Oberhaching Tropics mit 102:92 (20:28, 29:18, 35:18, 18:28) Die Dresden Titans müssen sich im Topspiel bei den Oberhaching Tropics geschlagen geben. Nach einem offensivstarken Auftakt verlieren die Elbriesen zwischenzeitlich den Zugriff auf die Partie, zeigen im Schlussviertel aber noch einmal Moral. Anders als in den bisherigen Saisonspielen laufen die Offensivmotoren der Elbriesen von der ersten Sekunde an auf Hochtouren. Im offenen Schlagabtausch halten die Dresdner mit dem zweitstärksten Angriff der Süd-Staffel munter Schritt. Als Alex Leiba den Ball kraftvoll durch die Reuse stopft, reagiert Oberhachings Trainer Mario Matic mit einer Auszeit. Doch die erhoffte Wirkung bleibt aus. Entgegen der bisherigen Statistik präsentieren sich die Titans aus der Distanz treffsicher und versenken starke fünf ihrer ersten acht Dreier. Mit einer 28:20-Führung gehen die Gäste in den zweiten Spielabschnitt. Nedzad Muratovic hält die Tropics im Spiel und mehrere Ballverluste auf Dresdner Seite bringen die Gastgeber zurück in die Begegnung. In einer zunehmend zerfahrenen Phase gewinnen die Oberhachinger wieder die Kontrolle. Dzenis Hodovic meldet sich nach einem unauffälligen ersten Viertel eindrucksvoll zu Wort und steuert neun Punkte bei. Als Maximilian May schließlich über Mallick Touray hinweg dunkt, zieht Titans-Cheftrainer Valentino Lott die Reißleine und nimmt eine Timeout. Doch die Tropics sind nun endgültig in der Partie angekommen. Mit wachsendem Selbstvertrauen drehen diese den Rückstand und gehen mit einer 49:46-Führung in die Halbzeitpause.

Angetrieben vom weiterhin stark aufspielenden Hodovic bauen die Gastgeber ihren Vorsprung nach dem Seitenwechsel zwischenzeitlich auf 16 Punkte aus. Während die Tropics offensiv entfesselt aufspielen, verlieren die Elbriesen zunehmend den Zugriff. Einzig Moritz Heck stemmt sich gegen den Lauf der Gastgeber, doch auch er kann den Dreierregen der Oberhachinger nicht stoppen. Allein im dritten Viertel versenken die Tropics sechs Würfe von jenseits der Drei-Punkte-Linie. Für die Dresdner wird der Blick auf die Anzeigetafel zunehmend schmerzhaft: Mit einem 64:84-Rückstand gehen sie in die letzten zehn Minuten. Auf das schwache dritte Viertel folgt eine Reaktion der Dresdner. Die Titans bekommen ihre Defensive besser in den Griff und finden auch offensiv wieder effektivere Lösungen. Sebastian Heck und Wisdom Uboh treffen von der Dreierlinie und verkürzen den Rückstand auf zehn Punkte. Plötzlich keimt noch einmal Hoffnung auf, das Spitzenduell doch wieder spannend zu machen. Die Elbriesen kämpfen um jeden Ballbesitz, doch die Hypothek aus dem dritten Viertel wiegt zu schwer. Oberhaching lässt sich den Vorsprung nicht mehr nehmen und bringt den Sieg souverän über die Zeit. Am Ende müssen sich die Titans trotz eines starken Auftakts und einer späten Aufholjagd mit 92:102 geschlagen geben.

 

18.10.2026 17:00 Uhr // Basketball Löwen vs. TSG Schöller SI Ravens Reutlingen 71:94

Nachbericht folgt in Kürze.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_4_ProB_Sued-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-20 12:17:052026-10-22 10:31:44Nachberichte ProB Süd 4. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 4. Spieltag

20. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

16.10.2026 20:00 Uhr // SG Braunschweig vs. TSV Neustadt temps Shooters 78:105

Das hat gesessen: Die TSV Neustadt temps Shooters haben am 4. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord das erste Niedersachsen-Derby der Saison klar für sich entschieden. Beim Aufsteiger SG Braunschweig gewann das Team von Head Coach Allen Ray Smith in der Sporthalle Alte Waage vor knapp 60 mitgereisten Fans mit 105:78 (25:21, 31:25, 25:18, 24:14) und gleicht seine Bilanz damit auf 2:2 aus. Und das erneut ohne Topscorer Matej Jelovcic, der weiterhin verletzt fehlte, und ohne die beiden Center Robin Kniss und Kevin Weber. Wie schon gegen Bernau war davon zunächst wenig zu spüren, diesmal aber bis zur Schlusssirene. Die Shooters erwischten den besseren Start und gaben die Führung nach dem 25:21 im ersten Viertel nicht mehr aus der Hand. Einmal wurde es eng: Mitte des zweiten Abschnitts kam Braunschweig beim 31:32 bis auf einen Punkt heran. Die Antwort kam prompt und hatte einen Namen: Al-Fayed Alegbe-Issifou traf zwei Dreier in Folge, Christenvie Kwilu und Leonard Musahl legten nach und aus dem knappen 32:31 wurde bis zur Pause ein 56:46 aus Neustädter Sicht.

Nach dem Seitenwechsel machte die Mannschaft dann genau das, was in den beiden Spielen zuvor gefehlt hatte: Sie blieb konsequent. Die zweite Halbzeit ging mit 49:32 an die Gäste, das Schlussviertel mit 24:14, und am Ende stand mit 105 Punkten die höchste Ausbeute der Saison. Der Schlüssel lag in der Verteidigung. Die Shooters zwangen Braunschweig zu 19 Ballverlusten und verbuchten selbst 16 Steals, allein Alegbe-Issifou (5), Terry Haarmann (4) und Robert Beasley III (3) kamen auf zwölf. Dazu kam eine Trefferquote von 55 Prozent aus dem Feld (41 von 74), 65 Prozent aus dem Zweierbereich, und ein klar gewonnenes Reboundduell mit 33:24, davon 15 Offensivrebounds. Einziger Wermutstropfen bleibt die Freiwurflinie: 15 von 24 sind besser als die 18 von 33 gegen Bernau, aber noch nicht das, was sich der Coach wünschen dürfte. Topscorer der Partie war Alegbe-Issifou mit 25 Punkten bei zehn Treffern aus 15 Versuchen, darunter vier Dreier, ohne ein einziges Foul. Leonard Musahl spielte seine bislang beste ProB-Partie: 17 Punkte bei 8 von 11 aus dem Feld, neun Rebounds, sechs davon am offensiven Brett. Beasley III steuerte 16 Punkte, sechs Rebounds und sieben Assists bei und übernahm in Abwesenheit von Jelovcic die Spielmacherrolle. Simonas Paukste kam auf 13 Punkte, Haarmann und Evan Rietsch auf je neun. Insgesamt trugen sich alle elf eingesetzten Spieler in die Scorerliste ein.

 

17.10.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Hertener Löwen 58:65

Die Hertener Löwen haben die richtige Antwort auf die knappe Niederlage der Vorwoche gegeben und sich in der Fremde erfolgreich zurückgemeldet. In einer intensiv geführten und von den Abwehrreihen geprägten Partie behielten die Löwen bei den BSW Sixers mit 58:65 (12:14 • 13:14 • 12:19 • 21:18) die Oberhand. Nach zwei äußerst ausgeglichenen ersten Vierteln gingen die Hertener mit einer knappen 25:28-Führung in die Halbzeitpause. In einem echten Low-Score-Game bewies die Mannschaft von Beginn an viel Nervenstärke, verwaltete das Ergebnis über weite Strecken äußerst clever und hatte in den entscheidenden Minuten immer die passende Antwort parat. Offensiv setzte vor allem Bryant Allen die Akzente und avancierte mit 20 Punkten zum Matchwinner für die Hertener. Wer ebenfalls stark aufspielte, war Kerem Baysalli, der in nur 23 Minuten Spielzeit hervorragende 15 Zähler beisteuerte. Ein besonderes Arbeitspensum verrichtete Dario Fiorentino, der die vollen 40 Minuten auf dem Parkett stand und dem Hertener Spiel unermüdliche Stabilität verlieh.

Auf Seiten der Gastgeber hielt allen voran Mohamed Ibrahim dagegen, der mit 16 Punkten und vier verwandelten Dreiern als bester Werfer der Sixers glänzte, während Abdullah Shittu 14 Zähler beisteuerte. Allerdings schwächten sich die Sixers durch eine überschaubare Ausbeute an der Freiwurflinie mit nur 47 Prozent Trefferquote selbst. Selbst als die Gastgeber Mitte des letzten Viertels kurzzeitig die Führung übernahmen, ließen sich die Löwen nicht aus der Ruhe bringen. Das Team steckte keineswegs auf, blieb fokussiert und spielte den vorgegebenen Gameplan vernünftig bis zum Ende runter. In der Schlussphase gaben vor allem die entscheidenden Rebounds am offensiven Brett den Ausschlag: Sie sicherten den Hertenern wichtige zweite Wurfchancen, die souverän in entscheidende Treffer umgemünzt wurden, um den Auswärtserfolg endgültig einzutüten. Herten behält damit in der neuen Saison auswärts eine weiße Weste und blickt konzentriert auf das nächste Heimspiel am Samstag, dem 25. Oktober, in der heimischen Rosa-Parks-Halle gegen die SG Braunschweig. Wir freuen uns darauf, euch wieder zahlreich in der Löwenhöhle begrüßen zu dürfen!

 

17.10.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. SC Rist Wedel 67:90

Auswärts und speziell in Rostock läuft es weiter optimal für den SC Rist Wedel. Am Sonnabend wurde mit einem 90:67 (48:35) bei der Rostock Seawolves Academy nicht nur der saisonübergreifend vierte Auftritt in Folge in der Fremde in der 2. Bundesliga ProB gewonnen, sondern auch das vierte Gastspiel bei der Zweitvertretung des Bundesligisten aus Mecklenburg-Vorpommern. „Entscheidend war, dass unsere Spieler den vorgegeben Plan gut umgesetzt, stark gereboundet und wie die Löwen verteidigt haben“, erklärte Rist-Trainer Stanley Witt. In der Rostocker Stadthalle trafen zwei ähnlich strukturierte Mannschaften aufeinander. „Beide Teams treten mit vielen jungen und energetischen Spielern an“, sagte Witt, der seinerseits aber auch „zwei, drei erfahrenere Akteure“ einsetzen konnte und feststellte: „Das hat uns gut getan.“ Zunächst verlief die Partie ausgeglichen. Die Hausherren lagen beim 2:0 (1. Minute) und 11:10 (7.) in Front. Ein 15:15 (9.) war dann der letzte Gleichstand. „Natürlich haben sich auch die Seawolves auf die Begegnung vorbereitet. Sie waren bereit, haben physisch dagegen gehalten, und sind ein gutes Team“, lobte Witt den Gegner. Nach dem ersten Viertel hieß es 20:17 für die Gäste, die im zweiten Durchgang immer weiter davon zogen. Entscheidend dafür war die konzentrierte Defensivarbeit. Die Rostocker Mika Freitag und Bruno Loll, die „ansonsten zusammen fast 20 Dreierwürfe pro Spiel abgeben“ (Witt), konnten gegen die Rister lediglich viermal (Freitag – kein Treffer) beziehungsweise dreimal (Loll – ein Korb) aus der Ferne abdrücken. Zudem hatten die Wedeler eine klare Überlegenheit bei den Rebounds: Sie eroberten 52 abprallende Bälle, die Rostocker nur deren 40. „Damit haben wir uns viele zweite Wurfchancen erarbeitet“, stellte Witt zufrieden fest.

Der Lohn dafür war eine klare 13-Punkte-Führung zur Halbzeitpause. „Mir war klar, dass die Rostocker mit dem Messer zwischen den Zähnen aus der Kabine zurückkommen würden“, rechnete Witt mit einer Aufholjagd des Gegners, die tatsächlich auch kam. Im dritten Viertel verringerten die Mecklenburger ihren Rückstand beim 44:52 bis auf acht Zähler (25.). „Aber darauf haben wir die passende Antwort gefunden, sind wieder bis auf 17 Punkte davon gezogen und haben sogar das dritte Viertel noch gewonnen“, berichtete Witt von der aus seiner Sicht „entscheidenden Phase“ des Duells. Ein Sonderlob des Trainers gab es für Tobias Lange. Der 36-Jährige, der im Sommer zum SC Rist zurückgekehrt war, habe „sein bisher bestes Saisonspiel gemacht“, sagte Witt über den Centerspieler, der von 2014 bis 2017 noch für die erste Rostocker Mannschaft in der ProB aktiv gewesen und anschließend für die 2. Herren aufgelaufen sowie beim Stammverein EBC Rostock als Jugendtrainer tätig gewesen war. „Tobias hat heute gegen einige Spieler gespielt, die er damals in der Rostocker U12 trainiert hat, und natürlich eine besondere Motivation verspürt“, erklärte Witt. Dass Lange sechs Minuten vor Ultimo und Fiete Meinberg zwei Minuten vor dem eigentlichen Ende jeweils vorzeitig Feierabend hatten, weil sie wegen ihres fünften Fouls disqualifiziert wurden, war zu verschmerzen. Für Witt war es ebenfalls ein Gastspiel bei seinem Ex-Club: Er hatte einst beim Rostocker Verein ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert, als Spieler kurzzeitig zum ProB-Kader gehört und dann seine Trainerkarriere begonnen. Unter anderem weilte Witts bester Freund, der im Sommer auch sein Trauzeuge gewesen war, unter den Zuschauern. „Ich habe mich in Rostock damals wie heute sehr wohlgefühlt und glaube, es gab in der Halle den einen oder anderen Menschen, der die Daumen auch ein bisschen für mich gedrückt hat“, stellte der Rister Trainer fest, dass es zumindest für ihn kein normales Auswärtsspiel war.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Uni Baskets Münster 74:82

Münster entscheidet das Duell um die Tabellenspitze für sich. LOK Bernau hat am 4. Spieltag die 1. Niederlage der Saison hinnehmen müssen. In der Sparkassen-Arena unterlag das Team von Trainer Dan Oppland den Uni Baskets Münster mit 74:82. Die Gäste übernahmen früh die Führung und gaben sie bis zur Schlusssirene nicht mehr ab. Bernau hielt nach dem schwierigen Auftakt dagegen, konnte den Rückstand aber nicht mehr aufholen. Münster zeigte die von ProA-Erfahrung geprägte Qualität und machte deutlich, wo LOK weiterarbeiten muss: Besonders bei den Offensivrebounds und den Ballverlusten hatten die Gäste Vorteile. Bernau ging diesmal mit 12 Spielern in die Partie. Adam Pecháček kehrte nach seinen Rückenproblemen zurück und wurde mit 12 Punkten und 8 Rebounds direkt zum erfolgreichsten Bernauer Scorer und Rebounder. Außerdem gab Philipp Hölsken sein Debüt für LOK. Die größere personelle Auswahl wurde allerdings noch vor der Halbzeit durch die Verletzung von Fin Borczanowski eingeschränkt. Die Gäste bestimmten von Beginn an das Tempo. Bereits innerhalb der ersten 5 Minuten erspielte sich Münster eine Führung von 11 Punkten. Bernau suchte seinen Weg zum Korb, fand offensiv zunächst aber nur schwer ins Spiel. Bis zum Viertelende kam LOK auf 16 Punkte. Münster erzielte 25 und legte damit früh die Grundlage für den späteren Auswärtssieg. Im 2. Abschnitt versuchte Bernau, ebenfalls mit mehr Tempo zu spielen. Die Offensive kam besser zum Zug: Mit 22:23 ging dieses Viertel nur knapp an Münster. Den Rückstand aus dem Auftaktviertel konnte LOK dadurch allerdings nicht verkürzen. Beim Stand von 38:48 ging es in die Halbzeitpause. Kurz zuvor verletzte sich Fin Borczanowski in einer Spielsituation unter dem Druck von Münsters Lukas Freitag. Für Fin war die Partie damit beendet. Er musste bis zum Spielende in der Kabine versorgt werden. Ob er beim nächsten Spiel wieder eingesetzt werden kann, sollen weitere Untersuchungen klären.

Nach der Pause gewann Bernau den 3. Abschnitt mit 18:16. LOK ließ damit weniger Punkte zu als in den beiden Vierteln zuvor und verkürzte den Abstand auf 56:64. Die Führung blieb jedoch durchgehend bei Münster. Bernau arbeitete sich heran, schaffte bis zum Ende des Viertels aber nicht den Anschluss Der Schlussabschnitt verlief nach Punkten ausgeglichen. Beide Mannschaften erzielten jeweils 18 Zähler. Für Bernau reichte das nicht, um den Rückstand entscheidend zu reduzieren. Münster verteidigte seinen Vorsprung und gewann mit 82:74. Ausschlaggebend blieb damit vor allem das 1. Viertel: Nach den ersten 10 Minuten lag LOK mit 9 Punkten zurück, die folgenden 30 Minuten gewann Bernau zusammengerechnet mit 58:57.

 

17.10.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 102:67

Die Baskets Juniors / TSG Westerstede bleiben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auch nach dem vierten Saisonspiel weiterhin ohne Sieg. Bei den EN BASKETS Schwelm konnte die Mannschaft von Headcoach Artur Gacaev nicht an die Steigerung der Vorwoche anknüpfen und verlor deutlich mit 67:102. Das Rezept für den Erfolg in der neuen Saison haben die Baskets Juniors nach dem Umbruch im Sommer noch nicht gefunden. In Schwelm offenbarten die jungen Gäste zu viele Schwächen im eigenen Spiel und erwiesen sich in allen Bereichen als die schwächere Mannschaft. Vor allem defensiv gelang es nicht, der Partie den Stempel aufzudrücken. Schwelm spielte 26 Assists, verwandelte 42 Prozent der Distanzwürfe und 49 Prozent der Versuche aus dem Feld. Die Baskets Juniors hingegen begingen 17 Ballverluste und verwandelten nur 38 Prozent der Feldwürfe. Dazu ging auch das Reboundduell verloren. Den Gastgebern gelang es zudem, Kyle Gruhler zu stoppen, der nur auf sieben Punkte bei acht Wurfversuchen kam. Finn Stühlmeyer (21 Punkte, 15 Rebounds) setzte seinen individuell starken Saisonstart ebenso fort die Djordje Klaric (13 Punkte). Dazu kam Fritz Hemschemeier auf ein Double Double (10 Punkte, 10 Assists).

Nur in wenigen Phasen konnten die Gäste die Begegnung ausgeglichen gestalten. Ein Dreier von Klaric stellte auf 9:14. Insgesamt wirkten die Gastgeber jedoch zielstrebiger im Angriff und konsequenter in der Defensive, führten bereits nach dem ersten Viertel fast zweistellig. Der entscheidende Moment des Spiels kam im zweiten Viertel. Als Djordje Klaric aus der Distanz auf 32:34 verkürzt hatte, schienen die Gäste im Spiel angekommen zu sein. Nach einer Schwelmer Auszeit fanden die jedoch wieder zu ihrem Spiel, die Baskets Juniors häuften Ballverluste an und der Rückstand wuchs bis zur Halbzeit auf 37:50. Spätestens ein 0:19-Lauf Mitte des dritten Viertels entschied die Begegnung gegen die Juniors (45:73), die sich steigern müssen, um möglichst schnell in die Erfolgsspur zu kommen.

 

17.10.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Iserlohn Kangaroos 75:78

Den Iserlohn Kangaroos die erste Saisonniederlage beibringen – die Itzehoe Eagles hatten eine gute Möglichkeit, das Ziel zu erreichen. Doch sie nutzten sie nicht, die Kangaroos gewannen die Partie der BARMER 2. Basketball Bundesliga im Sportzentrum am Lehmwohld mit 78:75 (17:17, 24:20, 17:20, 21:23). Der erste Angriff der Eagles ging eigentlich daneben, endete aber spektakulär: Leon Kalinic traf einen Notwurf weit hinter der Dreierlinie. Die bisher ungeschlagenen Gäste holten gleich in der Anfangsphase einige Offensivrebounds und spielten die Itzehoer Verteidigung mehrfach aus, beim Stand von 6:10 nahm Coach Max Rockmann die Auszeit. Fortan und für den Rest des Spiels agierte sein Team mit einer Zonenverteidigung, und das durchaus erfolgreich. Iserlohns Angriffsspiel verlor den Fluss, immer wieder gelangen den Eagles Ballgewinne. Aber sie machten zu wenig daraus. Die Trefferquote war nicht gut, am Ende hatten sie auch mehr Ballverluste als der Gegner – 23 waren deutlich zu viele. Nach kurzer Führung im zweiten Viertel waren es dann auch kleine Fehler der Gastgeber, die den Kangaroos die 41:37-Halbzeitführung ermöglichten.

Der dritte Abschnitt verlief zäh und auf beiden Seiten fehlerhaft. Wenn es die Eagles schafften, in Führung zu gehen, hielt diese jedes Mal nur wenige Sekunden. Mit einem Punkt Rückstand ging es in das letzte Viertel, das schlecht begann: Iserlohn wirkte wacher und konsequenter, plötzlich stand es 57:66. Aber ebenso schnell waren die Itzehoer wieder da nach Dreiern von Jamahri Harvey und Toni Nickel. Insgesamt trafen sie allerdings nur 24 Prozent ihrer Distanzwürfe, obwohl viele von ihnen ohne großen Druck der Verteidigung abgegeben wurden. Iserlohn traf noch schlechter von außen, aber ein wichtiger Wurf saß. Gerade hatte Eagles-Kapitän Lucien Schmikale sein Team an der Freiwurflinie mit 71:70 nach vorn gebracht, da versenkten die Gäste einen Dreier. Sven Cikara, erneut mit einer zweistelligen Zahl an Assists, glich aus, doch danach ließen die Eagles zwei Korbleger von Kangaroos-Topscorer Howard Rankine zu. Einmal konnte Chris Herget ausgleichen, beim zweiten Mal ging sein Versuch daneben. Nach einem verwandelten Freiwurf der Gäste stand es 75:78, noch war Zeit für den Ausgleich. Doch Harvey konnte gegen druckvolle Verteidigung nur noch einen Notwurf loswerden – ohne Erfolg. Bereits in einer Woche haben die Eagles die nächste Chance auf den ersehnten Heimsieg. Am Samstag, 24. Oktober, 19.30 Uhr, geht es gegen die EN Baskets Schwelm.

 

17.10.2026 19:30 Uhr //  BBA Hagen vs. ART Giants Düsseldorf 70:76

Nachbericht folgt in Kürze.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_4_ProB_Nord-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-20 12:01:262026-10-22 10:32:42Nachberichte ProB Nord 4. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 27. Spieltag

15. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

13.10.2026 19:00 Uhr // TV Langen vs. Basketball Löwen 71:63

Es ist ein hartes Pensum früh in der Saison: Für den TV Langen standen drei Spiele innerhalb von sieben Tagen auf dem Plan. Zwei Spiele sind nun absolviert – und beide endeten mit einem Sieg für die Giraffen vor heimischem Publikum. Gegen die Basketball Löwen aus Erfurt endete die Partie mit 71:63. Im ersten Viertel waren zunächst vor allem die Hausherren das dominierende Team. Erfurt scheiterte insbesondere in der ersten Hälfte des ersten Viertels immer wieder im Abschluss. Knapp eineinhalb Minuten vor Ende stand es bereits 15:5, Erfurt konnte am Ende aber noch auf ein 19:10 herankommen. Den Schwung nahm Langen mit ins zweite Viertel. Ein früher Run sorgte für ein 26:10 und letztlich die höchste Führung des Abends. Dann aber zerfaserte die Partie: Angriffe wurden mitunter zu hektisch und übereilt gespielt und es fehlten zunehmend häufiger die wichtigen Abschlüsse. So kam Erfurt zurück ins Spiel. Die Löwen erkannten die Schwächephase, stellten auf eine harte Pressverteidigung um und setzten Langen stark unter Druck. Mit Erfolg: Eine Minute vor Schluss stand es plötzlich 29:30, Langen ging mit einem etwas ernüchternden 32:30 in die Halbzeitpause. „Das Ziel war heute in jedem Fall, alle Jungs spielen zu lassen. Das haben wir in der ersten Halbzeit auch so durchgezogen. Als wir in dann endlich unseren Rhythmus gefunden hatten, haben uns die Wechsel leider auch ein wenig aus dem Flow gebracht“, erklärt Headcoach Tobias Jahn diesen Spielverlauf. Zurück in den Rhythmus fand die Mannschaft glücklicherweise nach der Halbzeitpause. Jahn setzte nun wieder stärker auf seine erfahrenen Spieler, die das Ruder herumreißen konnten. In den ersten vier Minuten ließ Langen keine Gegentreffer zu, brachte selbst sieben Zähler auf das Scoreboard. So wuchs der Abstand auf Erfurt am Ende auf ein 50:42 – noch war an diesem Abend jedoch für beide Teams alles möglich.

Im letzten Viertel konnte Langen an die gute Leistung des ersten Viertels anknüpfen: Taktisch besser aufgestellt und mit wichtigen Rebounds und Defensivaktionen gelang es erneut, einen zweistelligen Abstand herzustellen. Neben Cooper Creek und Noah Kamdem, der sein drittes Double-Double im dritten Spiel erzielte, war in dieser Phase auch Mika Kröner ein wichtiger Offensivakteur, der zum richtigen Zeitpunkt seine Freiwürfe traf. Bei 3:46 Restzeit hatten sich die Giraffen beim Spielstand von 66:51 ein komfortables Polster erarbeitet. Auf der Gegenseite fielen für Erfurt zwar einige starke Dreier, letztlich fehlte den Gästen jedoch ein guter Run, um den Spielstand noch einmal zu drehen. Der Sieg ging am Ende mit 71:63 an den TV Langen, der damit zu Hause vorerst ungeschlagen bleibt. „Das war heute sicherlich kein schönes Spiel, aber wir haben es fokussiert heruntergespielt und den Sieg eingefahren“, sagt Jahn nach Abpfiff. „Trotzdem war es wichtig, allen ein paar Minuten zu geben, zumal wir ja in wenigen Tagen schon wieder auf dem Feld stehen. Ich hätte einigen gerne auch noch mehr Spielanteile gegeben und unsere Leistungsträger ein wenig geschont, das hat so aber nicht funktioniert.“ Bereits am Freitag wartet schon das nächste Spiel auf das Team. In Speyer treffen die Giraffen auf die Ahorn Camp Baskets. Speyer wartet (Stand 14. Oktober vor dem Spiel gegen die Bayer Giants Leverkusen) noch auf die ersten Ligapunkte. Die ersten drei Spiele gegen Reutlingen, Leitershofen und Dresden gingen mitunter knapp verloren, womit sie den letzten Tabellenplatz einnehmen.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Ahorn Camp Baskets 76:73

Die BAYER GIANTS haben sich am späten Mittwochabend in einem echten Krimi der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd mit 76:73 gegen die Ahorn Camp Baskets durchgesetzt. In einer Partie mit vielen Höhen und Tiefen behielten die Leverkusener gegen Speyer die Nerven. „Wir haben in der zweiten Halbzeit viele einfache Fehler gemacht, die uns arg wehgetan haben“, resümierte GIANTS-Coach Michael „Mike“ Koch: „Speyer hat uns zugesetzt und in den letzten beiden Vierteln einen tollen Job gemacht. Wir können froh sein, dass wir diese wichtigen Punkte eingefahren haben.“ Dabei erwischten die Hausherren ihren bislang besten Start in die noch junge Saison 2026/27. Nach gerade einmal fünf Minuten lagen die Farbenstädter mit 14:1 in Führung: „Die Jungs sind mit großer Spielfreude auf das Parkett gekommen und haben genau das gemacht, was wir Trainer uns erhofft hatten“, freute sich Koch. Zwar fanden die Baskets in der Folge besser ins Spiel und konnten den Rückstand zwischenzeitlich verkürzen, doch die GIANTS bestimmten weiterhin das Geschehen. Die 904 Zuschauer in der Ostermann-Arena sahen eine souveräne Anfangsphase der Gastgeber, die Speyer kaum zur Entfaltung kommen ließen. Die 24:12-Führung nach dem ersten Viertel war entsprechend verdient. Auch im zweiten Spielabschnitt blieb Leverkusen zunächst tonangebend. Auf jeden erfolgreichen Korb der Gäste fanden die BAYER-Korbjäger eine passende Antwort. Allerdings ließen sich auch die Rheinland-Pfälzer nicht abschütteln und hielten offensiv dagegen. So entwickelte sich ein unterhaltsamer Schlagabtausch, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Die GIANTS bewahrten jedoch die Kontrolle und nahmen beim Stand von 49:38 einen komfortablen Vorsprung mit in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel schien es zunächst, als könnten die „Riesen vom Rhein“ bereits für die Vorentscheidung sorgen. Dennis Heinzmann erhöhte in der 23. Minute auf 58:43. Vor allem den 2,16 Meter großen Center bekamen die Gäste kaum in den Griff, denn immer wieder setzte sich der Routinier am Korb durch. Doch Speyer gab sich nicht geschlagen und kämpfte sich in den Schlussminuten des dritten Viertels zurück. Mit einem 6:0-Lauf verkürzten die Domstädter den Rückstand, sodass es vor dem Schlussabschnitt nur noch 64:56 für die Hausherren stand. Dann wurde es richtig dramatisch: Im Schlussviertel entwickelte sich ein echter Krimi mit ständig wechselnden Führungen. In der Offensive wollte den GIANTS zunächst kaum noch etwas gelingen. Ganze 5:30 Minuten dauerte es, bis Leverkusen erstmals im vierten Viertel einen Feldkorb erzielte. Diese Schwächephase nutzten die Gäste konsequent aus. Angeführt vom überragenden Oluwadamilola Ade-Eri (19 Punkte / 10 Rebounds) übernahmen die Speyerer beim Stand von 65:64 in der 35. Minute sogar erstmals die Führung. Die Partie stand nun auf Messers Schneide, und jeder Angriff konnte die Entscheidung bringen. Erst in der Schlussphase setzte sich Leverkusen entscheidend durch: Branden Maughmer behielt die Nerven und sorgte dafür, dass die GIANTS am Ende mit 76:73 jubeln durften. Damit feierte BAYER den dritten Sieg in Serie! Auch individuell wussten die Leverkusener zu überzeugen. Dennis Heinzmann war mit 15 Punkten, elf Rebounds und einer Effektivität von 19 der statistisch stärkste Akteur der GIANTS. Für den 35-Jährigen war es bereits das zweite Double-Double in Folge. Auch Jug Bogdan überzeugte erneut: Der Guard steuerte 13 Punkte und fünf Rebounds bei. Finn Fleute (12 Punkte), Branden Maughmer (12) und Agust Godi Kjartansson (11) punkteten ebenfalls zweistellig.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. Dragons Rhöndorf 73:70

Die SKYLINERS Juniors haben ihren ersten Sieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd eingefahren. Im ersten Heimspiel der Saison drehten die Frankfurter einen 13-Punkte-Rückstand im letzten Viertel und setzten sich in einer bis zur letzten Sekunde offenen Partie mit 73:70 gegen die Dragons Rhöndorf durch. Die Juniors erwischten einen starken Start und zogen schnell auf 13:3 davon. Nach einer Auszeit kämpften sich die Gäste aber zurück, nach zehn Minuten stand es 19:16 für Frankfurt. Im zweiten Viertel fand Rhöndorf deutlich besser in die Partie. Bei den Juniors wollten vor allem die Dreier nicht fallen: Zur Halbzeit lag die Dreierquote bei nur 15 Prozent. Mit 31:41 ging es in die Kabine.

Auch im dritten Viertel entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, doch den Frankfurtern gelang es nicht, den Rückstand zu verkürzen. Vor dem Schlussviertel lagen die Gäste mit 61:48 vorne. Dann drehten die Juniors auf: Mit einem 14:1-Lauf zu Beginn des letzten Viertels glichen sie zum 62:62 aus und zwangen Rhöndorf zur Auszeit. Die Gäste fanden danach kaum noch Lösungen in der Offense. 24 Sekunden vor dem Ende führte ein Steal zum Fast-Break-Dunk von Dusan Nikolic zum 70:64. Spannend wurde es trotzdem noch einmal: Nach einem Ballverlust punkteten die Rhöndorfer und verkürzten auf 70:69. Die Mannschaft von Troy Culley blieb in den letzten Sekunden aber konzentriert und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Im BCM wurde der 73:70-Heimsieg lautstark gefeiert!

 

14.10.2026 19:30 Uhr // Dresden Titans vs. BBC Coburg 79:55

Die Dresden Titans gewinnen das vierte Spiel der Saison gegen den BBC Coburg mit 79:55 (16:7, 24:17, 12:14, 27:17) Die Dresden Titans können ihre Serie gegen den BBC Coburg fortführen. Im Duell mit den Franken bestimmen die Elbriesen von der ersten Minute an das Spielgeschehen und feiern unter Jubel der Fans den völlig verdienten Heimerfolg. Die Partie wird direkt mit einem richtigen Kracher seitens des BBC Coburgs eröffnet: Benjamin Koppke kann den Ball völlig frei wuchtig durch die Reuse stopfen. Sein Gegenspieler auf der Centerposition Alex Leiba antwortet aber mit schnellen sechs Punkten. Die Gäste tun sich in der Folge schwer, offensiv in den Rhythmus zu kommen und Cheftrainer Patrick Seidel reagiert mit einer Timeout beim Stand von 11:5. Nach der Auszeit gerät aber auch der Angriffs-Motor der Elbriesen ins Stocken. In kurzer Zeit verbucht die Heimmannschaft gleich drei Turnover. Wie schon letzte Woche zeigt sich Pavle Pisic als Punktegarant von der Bank und führt die Titans mit zwei erfolgreichen Mitteldistanzwürfen zum Viertelentstand von 16:7. Savion Brown zeigt sich zu Beginn der zweiten Spielperiode weiter als einzig verlässliche Quelle im Coburger Angriffsspiel. Der US-Amerikaner verwandelt schon seinen dritten Wurf, ehe die Dresdner mit mehreren einfachen Körben im Fastbreak ihre Führung weiter ausbauen. Im Anschluss entwickelt sich eine deutlich ausgeglichenere Phase der Partie, in der vor allem Titans-Kapitän Sebastian Heck am gegnerischen Brett besticht. Das Highlight folgt in der 15. Minute als Heck beim Wurfversuch gefoult wird und im Fallen noch die zwei Zähler mitnehmen kann. Als dann bei den Elbriesen noch die Dreier fallen, steigt die Stimmungskurve in der Cyberport-Arena und die Führung weiter nach oben. Mit 40:24 geht es in die Pause.

Ein Spieler mit titanischem Hintergrund legt für die ersten Punkte in der zweiten Halbzeit auf: Nico Wenzl. Der ist aber, zum Argwohn der Gastgeber, mittlerweile im Dress des BBC´s und assistiert den nächsten Distanztreffer von Mitspieler Brown. Relativ schnell geht es dann, dass die Coburger, das Punktepolster der Dresdner, immer dünner werden lässt. Umso erlösender ist es für die Titans, als Georg Kupke und Luca Kellig mit erfolgreichen Würfen hinter der Dreierlinie die Aufholjagd fürs Erste egalisieren. So können die Elbriesen mit einem komfortablen 52:38-Vorsprung auf den Schlussabschnitt blicken. Höchste Wachsamkeit ist nun bei den Coburgern gefragt. Doch den Start in die letzten zehn Minuten verkorksen die Schützlinge von Seidel komplett. Ein 5:0-Lauf zwingt den Trainer nach gerade einmal 29 Sekunden zu einer Auszeit. Sein Händchen gefunden hat jetzt auf Dresdner Seite vor allem Wisdom Uboh, der mit gleich drei verwandelten Versuchen aus der Ferne seine Chancen erhöht, mal wieder Topscorer seines Teams zu werden. Aber auch im Kollektiv spielen sich die Hausherren in einen Rausch, der mit ablaufender Spieluhr auf immer weniger Gegenwehr trifft. Einzig Brown hält die Coburger hoch. Seine starke Ausbeute von 31 Zählern kann die haushohe Niederlage von 79:55 auch nicht vermeiden. Die Elbriesen gewinnen deutlich mit 79:55 gegen Coburg und bleiben weiterhin vor heimischer Kulisse ungeschlagen.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. TSV Oberhaching Tropics 84:93

Dank eines sensationellen Schlussviertels, welches die Gleißental-Riesen mit 35:21 für sich entscheiden konnten,  sicherten sich die Tropics hochverdient den Sieg in einem ausgeglichen Münchener Derby. Die knapp 300 Oberhachinger Fans feierten Ihr Team nach dem Spiel mit minutenlangem Szenenapplaus und sorgten für eine Gänsehaut-Atmosphäre im BWM Park. In einem vor allem in der zweiten Halbzeit hochklassigen Spiel bekamen die Zuschauer alles zu sehen, was das Herz begehrt. Spektakuläre Aktionen auf beiden Seiten und viele Highlights machten das spannende Derby zu einer Partie, die man nicht so schnell vergessen wird. In einer eher defensiv geführten ersten Halbzeit konnte sich kein Team absetzen. Auf Seiten der Gelbhemden war es vor allem Nedzad Muratovic, der immer wieder Punkte auf die Anzeigetafel brachte. Bei den Gastgebern waren es die beiden Jerkic-Brüder, die immer wieder erfolgreich für die Bayern waren. Mit einer knappen 34.32 Führung ging es die Kabine.

Ab dem dritten Viertel entwickelte sich ein offensiver Schlagabtausch und die Würfe vielen nun hochprozentiger. Die Mutapcic-Truppe nutzte immer wieder Ihre enorme Athletik und punktete oft aus zweiten Chancen. Vor allem Will Miklic war hier nicht zu stoppen. Die Bayern führten vor dem Schlussviertel mit 63:58. Doch die Tropics ließen sich nie abschütteln und blieben immer in Schlagdistanz. Philipp Bode führte zusammen mit Andrej Mangold überragend Regie und kam am Ende auf 14 Assists. Vor allem Dzenis Hodovic , Freddy Müller und der erneut bärenstarke Max May profitieren immer wieder vom tollem Teamplay. In der Crunchtime waren es dann vor allem Freddy Müller, der immer wieder energisch zum Korb zog, sowie Dzenis Hodovic die Verantwortung übernahmen. Der 18-jährige Hodovic traf im ganz wichtigen Moment aus alles Lagen und belohnte sich für seine starke Leistung. Ein grandioser Sieg, über den man sicherlich in Oberhaching noch lange reden wird, wurde nicht nur erspielt sondern auch vom Team erkämpft. Am kommenden Sonntag findet das letzte Spiel der englische Woche statt. Zu Gast sind die Dresden Titans, die ebenfalls mit einer starken 3-1 Bilanz in die Liga gestartet sind. Mario Matic: „ Glückwunsch an mein Team, aber auch an Muki und die Bayern für die hochklassige Partie. Sie haben uns alles abverlangt. Das Spiel heute war vor allem in der zweiten Halbzeit Werbung für den Basketball. Wir haben am Ende die Big-Shots getroffen und in einem ausgeglichen Spiel letztendlich verdient gewonnen. Wir haben über 40 Minuten an uns geglaubt und alles auf dem Parkett gelassen. Das Glück haben wir uns hart erarbeitet. Nun gilt es am Sonntag nachzulegen.“

 

14.10.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. Porsche BBA Ludwigsburg 70:62

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat am Mittwochabend die Partie in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA gegen die PORSCHE BBA Ludwigsburg mit 70:62 für sich entschieden. Nach diesem Erfolg befinden sich die Kangaroos nun mit 6:2 Punkten auf Platz fünf in der Tabelle, allerdings punktgleich mit dem Tabellenzweiten Oberhaching. Inzwischen hat bis auf Überraschungsaufsteiger SI Ravens Reutlingen jedes Team in der Liga mindestens eine Partie verloren. Trotz des ungünstigen Termines unter der Woche waren noch beachtliche 572 Fans in die Stadtberger Halle gekommen. Die Gäste aus der Barockstadt mussten mit Daniel Mack und Lucas Modic auf wichtige Kräfte unter den Körben verzichten und hatten noch dazu einen Tag weniger Ruhezeit und eine lange Auswärtsfahrt am Sonntag nach Erfurt in den Knochen. Bei der BG fehlte weiterhin der verletzte Joscha Eckert. Es entwickelte sich eine Partie, in der die Stadtberger von Beginn an überlegen waren. Kapitän Joanic Bacoul eröffnete zum 2:0, eine Führung für die Gäste sollte es an diesem Abend hingegen dann nicht mehr geben. Die ersten Minuten standen im Zeichen der guten Verteidigungsarbeit auf beiden Seiten, es fielen wenig Körbe. Nach 10 Minuten lautete der Score 19:15 für die Kangaroos, anschließend wuchs der Abstand sukzessive bis zur Halbzeit (35:26). Auch nach der Halbzeit ging es munter weiter, mit einem schönen Korbleger erhöhte Luca Sarnowska in der 31. Minute auf 59:41. Das war mit 18 Punkten Differenz der höchste Vorsprung des Abends. Die Gäste gaben aber noch nicht auf, überzeugten kämpferisch, während die stark rotierenden Leitershofer jetzt doch wieder den ein oder anderen Turnover zu viel einbauten und auch die Wurfquote etwas zurückging. Vier Minuten vor dem Ende leuchtete plötzlich nur noch ein 61:56 Vorsprung für die BG von der Anzeigetafel. Die an diesem Abend sehr gut aufgelegten Friedrich Feldrappe und Brendan Gregori sorgten aber schnell wieder für klare Verhältnisse und am Ende wurde der Sieg souverän nach Hause gefahren, die Fans konnten sich zufrieden auf den Heimweg machen. Am kommenden Wochenende sind die Kangaroos spielfrei. Weiter in der Liga geht es dann am Sonntag darauf auswärts bei Culture City Weimar, ehe am 31. Oktober um 19.30 Uhr gegen die Dresden Titans wieder ein Heimspiel ansteht. Genug Zeit also für die BG, zu regenerieren.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // TSG Schöller SI Ravens Reutlingen vs. SV Fellbach Flashers 92:70

Dass die BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd eine ausgeglichene Liga ist, ist allen Verantwortlichen bewusst. Das auch nicht erst seit dem 1. Spieltag als die hochfavorisierten Bayer Giants Leverkusen bei den Oberhaching Tropics untergingen, sondern das haben auch schon die vergangenen Saisons gezeigt. Gestern Abend haben, dass auch nun die Fellbach Flashers auf schmerzvolle Art und Weise erfahren müssen. Beim ambitionierten Aufsteiger starten die Fellbacher sehr gut in die Partie. Nach 5 gespielten Minuten stand es 13:7 für die Flashers. Dann fanden die Gastgeber jedoch immer besser in die Partie und der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Die Reutlinger zeigten den größeren Siegeswillen und waren den Flashers in allen Bereichen überlegen. Sowohl defensiv und offensiv stimmte nicht die Kommunikation bei den Fellbachern. Ein Beleg dafür sind auch die nur 10 Assists, die das gesamte Team verbuchen konnte. Viele Einzelaktionen die leider nicht von Erfolg gekrönt waren. Deutlich verunsichert lagen die Fellbacher vor dem letzten Viertel mit 73:51 zurück und konnten den stark aufspielenden Gastgebern nichts entgegensetzen. Am Ende des Abends ist es ein hochverdienter Erfolg mit 90:72 für den Aufsteiger, die den Flashers eine Lektion erteilt haben, aus der sie hoffentlich ihre Lehren ziehen werden.

Das Gute an Doppelspieltagen ist, dass man ziemlich schnell die Möglichkeit wieder in die Spur zu finden und Charakter zu zeigen. Das Gesamte Team und der Trainerstab können sich bereits kommenden Samstag von einer besseren Seite präsentieren. Dann treten die Flashers bei den Dragons aus Rhöndorf an. Der ehemalige Bundesligist, der mittlerweile als Farmteam für die Telekom Baskets Bonn fungiert steht in der aktuellen Saison mit 2 Siegen und 2 Niederlagen da. Der junge Head Coach Max Becker hat ein sehr ausgeglichenes Team beisammen. Vielversprechende Talente, wie Kenan Reinhardt oder Dušan Ilić die immer für Furore sorgen können, oder auch erfahrene Spieler wie Mychael Paulo, der amerikanische Forward Sahmi Willoughby oder der bereits Bundesliga erprobte Justin Onyejiaka. Besonders freuen sich die Flashers jedoch auf Daniel Mayr. Daniel verbrachte eine großartige Saison 2024/25 in Fellbach, bevor er zu seinen Wurzeln zurückkehrte. Dabei hinterließ Daniel nicht nur auf dem Court bleibenden Eindruck. Auch in der Flashers Community ist Daniel weiterhin sehr geschätzt. Das Alles zählt jedoch am Samstag nicht. Beide Teams haben nun etwas gutzumachen. Die Dragons haben das Mittwochabend Spiel sehr unglücklich nach einer hohen Führung gegen die Frankfurter noch aus der Hand gegeben.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_27_ProB_Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-15 17:21:572026-10-15 17:21:57Nachberichte ProB Süd 27. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 3. Spieltag

14. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

09.10.2026 20:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Itzehoe Eagles 91:99

Durchatmen bei den Itzehoe Eagles. Im dritten Saisonspiel haben sie den ersten Erfolg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga eingefahren. Bei den bisher ebenfalls sieglosen Junior Baskets TSG Westerstede gewannen sie mit 99:91 (22:16, 22:24, 26:27, 29:24). Beide Teams starteten fehlerhaft, gerade die Itzehoer brauchten einige Minuten, um ins Spiel zu finden. Starke Impulse und fünf Punkte kamen dann von Finley Schlecht, kurz vor dem Viertelende traf Kapitän Lucien Schmikale trotz Foulspiels von außen und auch den fälligen Freiwurf zur Sechs-Punkte-Führung. Auch im zweiten Abschnitt begannen die Gäste holprig und verpassten es so, den Vorsprung auszubauen. Bei einigen Leistungsträgern lief wenig zusammen, aber auf Schmikale war beim Auftritt in seiner Heimat weiter Verlass: Er versenkte seine nächsten drei Dreier und hielt so die Eagles in Führung. Kurz vor der Halbzeit wühlte sich Sven Cikara zum Korb durch und erzielte den 44:40-Pausenstand. Im dritten Viertel wogte die temporeiche Partie hin und her mit einigen Führungswechseln.

Die Gastgeber achteten verschärft auf Schmikales Distanzwürfe, dafür setzte Cikara immer wieder seine Mitspieler in Szene – so kam er schließlich auf rekordverdächtige 15 Assists. Finn Bohlen sorgte mit drei Freiwürfen dafür, dass die Itzehoer vor dem letzten Viertel mit 70:67 vorne lagen. Und die Geschichte des Spiels setzte sich fort. Gute Phasen der Niedersachsen konnten die Eagles stets kontern und sich wieder mit einigen Punkten absetzen. Probleme unter dem Korb drohten allerdings, als nacheinander Toni Nickel und Tobias Möller mit ihrem fünften Foul auf die Bank mussten, doch der Rest des Teams fing es auf. Als der starke Schlecht viereinhalb Minuten vor Schluss seinen zweiten Dreier zum 90:83 traf, war die entscheidende Lücke hergestellt. Die Gastgeber versuchten es mit noch mehr Druck, aber letztlich setzte sich die größere Erfahrung der Eagles durch. Erleichterung auch bei Coach Max Rockmann: Das Spiel sei nicht immer schön gewesen, aber sein Team habe bis zum Ende gekämpft und auf die Läufe der Westersteder immer die richtigen Antworten gehabt. „Es war eine absolute Mannschaftsleistung“, jeder habe seinen Teil zu dem Sieg beigetragen, hob Rockmann hervor. „Darauf können wir aufbauen.“ Zwei freie Tage sind der Lohn für das Team, „dann können wir uns in der nächsten Woche auf Iserlohn vorbereiten und hoffentlich
mit diesem Sieg in der Tasche die nächsten Schritte gehen und gemeinsam den ersten Heimsieg feiern“. Am Samstag, 17. Oktober, erwarten die Eagles die Iserlohn Kangaroos, bereits eine Woche später kommen die EN Baskets Schwelm an den Lehmwohld.

 

10.10.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Iserlohn Kangaroos 68:71

Nachbericht folgt in Kürze.

 

10.10.2026 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. EN BASKETS Schwelm 58:77

Nachbericht folgt in Kürze.

 

10.10.2026 19:15 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. SG Braunschweig 77:66

Nachbericht folgt in Kürze.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. BBA Hagen 85:87

Drei Viertel gewonnen, aber die 10-Punkte-Hypothek des defensivschwachen Auftaktviertels war zu hoch: 85:87 (39:46) haben die Uni Baskets Münster am Samstagabend einen Crunchtime-Krimi vor 1.900 Fans gegen starke BBA Hagen Kodiaks verloren. Das Team von Götz Rohdewald kassierte trotz individuell klasse Auftritten vom Topscorer des Abends Adam Touray (31 Punkte, Karrierebestwert) oder Cosmo Grühn (Double-Double) und einer 82:80-Führung 1:15 Minuten vor dem Ende die erste Saisonniederlage. 47 zugelassene Rebounds waren nach der dramatischen Schlussphase mindestens einer zu viel (Hagen 40). Trainer Götz Rohdewald musste seinen Kader neu justieren, da mit Small Forward Boe Nguidjol ein Eckpfeiler seiner Mannschaft verletzt ausfiel. Das Publikum sah volle Intensität und hohes Tempo von Beginn an – von beiden Kontrahenten. Nach einem recht ausgeglichenen Start (11:13, 4.). Adam Touray traf zwei Dreier und dunkte, ruckelte früh die Münsteraner Ballbewegung, ebenso zögerlich wurde verteidigt – 13:20. Hagen spielte gut, wie schon an den ersten beiden Spieltagen, traf an diesem Abend aber früh hochprozentig. Mit diesem Selbstbewusstsein warf Hagen auch seine Dreier, vier von acht im ersten Viertel (19:29).

Nach der Viertelpause ging es in hohem Tempo weiter. Münster traf weiter niederschwellig, Hagen kam zu oft spielerisch leicht durch die Defensive der Gastgeber. 50 zu 80 Prozent betrug die Quote im 2-Punkte-Bereich zur Pause. Die über die gesamte Partie schwache Freiwurfquote tat ihr Übriges (57 Prozent). Hagen setzte sich schnell zweistellig ab (23:38, 14.), war auch im Rebounding wacher. Die Uni Baskets attackierten dann bis zur Pause gut die Zone. Vor allem ein Steal von Robert Merz zu Fastbreak-Punkten von Oliver Pahnke ließ die Halle Berg Fidel kurz vor der Pause erstmals erbeben. Die Uni Baskets verkürzten auf 39:46 bis zur Halbzeit – Adam Touray hielt seine Mannschaft mit 22 Punkten bis hierhin im Spiel. Nur weitere 93 Sekunden später nach Wiederbeginn standen die Baskets-Fans erneut auf den Rängen. Der halbzeitübergreifende 12:0-Lauf sorgte für den ersehnten Führungswechsel (48:46). Die Umstellungen in der Defensive wirkten, die Uni Baskets machten es den Kodiaks nun in jedem Angriff schwer, versäumten aber den Ausbau der Führung, ließen einfache Abschlüsse liegen oder aber bekamen schwere Abschlüsse. Einen versenkte das Energie-Monster Touray gar akrobatisch (58:56, 28.). Standing Ovations! Der Gast verdiente sich nicht nur den knappen Rückstand, insbesondere Gregory Mckay hatte etwas dagegen, sondern holte gar die Führung bis zur letzten Viertelpause zurück (58:63). Die Uni Baskets kämpften phasenweise nun mehr mit sich selbst als mit dem Gegner. Vergebene Layups und Freiwürfe dokumentierten die Suche nach letzter Sicherheit oder Automatismen (62:70, 34.). Für die Übernahme war das defensive Rebounding einfach nicht gut genug, offensiv wurde das individuelle Spiel bisweilen zu sehr gezwungen und der zwischenzeitlich gut fallende Dreier ließ wieder auf sich warten. Und trotzdem: Über großen kämpferischen Einsatz waren die Münsteraner – Adam Touray hatte sein Herz bis zu Krämpfen auf dem Court gelassen – mehrfach in der Crunchtime auf einen Punkt dran, das letzte Mal war es beim 85:86 zwei Sekunden vor der Schlusssirene durch den weiten Dreier von Cosmo Grühn zu spät.

 

11.10.2026 16:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Seawolves Academy 76:77

Dem jüngsten Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord gelang der erste Auswärtssieg der Saison – und wie! Bei seinem Debüt für die Rostocker versenkte der US-Amerikaner Isayah Owens den Buzzer Beater Dreier in Bedrängnis zum 77:76-Sieg über die Hertener Löwen. In einem abwechslungsreichen Duell konnten sich beide Teams phasenweise zweistellig absetzen. Im Schlussviertel hatten zunächst die Rostocker leicht die Nase vorn, in der Schlussphase konnten die Hertener das Blatt wenden. Sechs Sekunden vor Schluss traf Löwen-Spieler Jaro Abrams nur einen seiner zwei Freiwürfe. Nach einer Auszeit fand Milo Murrays Pass den über das Feld sprintenden Owens, der über zwei Verteidiger den Ball warf – und mit Ertönen der Sirene im Korb unterbrachte. Es war der zweite Sieg in Folge, der Rostock in der Tabelle auf den vierten Rang bringt. Neben Owens (17 Pkt) punkteten auch Mika Freitag (15), Bruno Loll (15) und Milo Murray (16) zweistellig. „Es war ein sehr intensives Spiel. Wir sind sehr froh, diesen Sieg mit dem Buzzer Beater zu holen. Es ist auch sehr gut für unsere junge Mannschaft, solche Erfahrungen direkt am Anfang der Saison zu machen – das wird uns für den Rest der Saison sehr stärken. Herten war eine ganz schwierige Mannschaft zu spielen, sehr physisch, sehr erfahren. Wir haben es nicht geschafft, konstant die Intensität und das Tempo hochzuhalten. Ich bin stolz auf die Mannschaft in der zweiten Halbzeit in der Defensive. Was wir da gemacht haben, war deutlich besser. Auch wenn wir einfache Sachen dann immer wieder zugelassen haben: Daraus müssen wir lernen und wir werden mit viel Energie aus diesem Sieg gehen, um dann nächste Woche weiter gegen Wedel anzutreten“, berichtet Coach Domenik Reinboth.

 

11.10.2026 16:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. LOK BERNAU 73:86

Zehn Minuten lang sah es nach einem offenen Schlagabtausch aus, am Ende stand eine verdiente Niederlage: Die TSV Neustadt temps Shooters haben ihr Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB vor über 850 Zuschauern gegen Tabellenführer LOK BERNAU mit 73:86 (39:52) verloren. Die Vorzeichen waren schwierig, denn mit Matej Jelovcic fehlte der bisherige Topscorer wegen einer am Dienstag im Training erlittenen Verletzung, zudem waren auch beide etatmäßigen Center wegen Verletzung und Dienstreise nicht dabei. Davon war zunächst wenig zu spüren. Bernau erwischte zwar den besseren Start, doch die Shooters blieben dran, arbeiteten sich Korb für Korb heran und gingen mit einem knappen 24:25 in die erste Viertelpause. Dann kam der Bruch. Zu Beginn des zweiten Viertels hielten die Gastgeber noch mit, Mitte des Abschnitts aber riss der Faden: Rund drei Minuten lang wollte kein Ball mehr durch den Ring, während Bernau geduldig seine Würfe in Korbnähe herausspielte und Punkt um Punkt davonzog. Aus dem engen Spiel wurde bis zur Halbzeit ein 39:52-Rückstand.

Nach dem Seitenwechsel legte der Spitzenreiter zunächst nach und baute den Vorsprung Mitte des dritten Viertels auf rund 20 Punkte aus. Wer nun einen Einbruch erwartete, sah das Gegenteil. Angeführt von Simonas Paukste kämpften sich die Shooters zurück, gewannen das dritte Viertel noch mit 18:17 und gingen mit 57:69 in den Schlussabschnitt. Dort keimte Hoffnung auf, als der Rückstand zwischenzeitlich auf acht Punkte schmolz. Bernau blieb jedoch abgeklärt, traf seine Freiwürfe und brachte den Sieg sicher ins Ziel. Paukste war mit 22 Punkten und acht Rebounds der beste Shooter und so treffsicher wie noch nie in der ProB. Al-Fayed Alegbe-Issifou steuerte 14 Punkte bei, Terry Haarmann brachte von der Bank acht Zähler und viel Energie, Leonard Musahl holte sieben Rebounds. Was fehlte, war die Konsequenz im Abschluss: 15 vergebene Freiwürfe bei 33 Versuchen und nur 44 Prozent Trefferquote aus dem Zweierbereich sind gegen ein Team wie Bernau zu viel. Die Gäste trafen dort 65 Prozent. Den Takt gab auf der Gegenseite ausgerechnet ein alter Bekannter vor. Shawn Scott II, in der Saison 2024/25 selbst im Shooters-Trikot, kam auf 22 Punkte und acht Assists. Unterstützung bekam er vom erst 17-jährigen Fin Borczanowski (18 Punkte, neun Rebounds) und von Lukas Klein (15 Punkte, zehn Rebounds). Die zweite Halbzeit ging mit 34:34 unentschieden aus. Das zeigt, dass die Shooters auch ohne ihren Spielmacher mit dem Tabellenführer mithalten können, wenn sie Phasen wie im zweiten Viertel vermeiden. Die nächste Gelegenheit gibt es am Freitag, 16. Oktober, um 20 Uhr bei der SG Braunschweig. Das nächste Heimspiel steigt am Samstag, 24. Oktober, um 19 Uhr gegen BBA Hagen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_3_ProB_Nord.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-14 14:00:502026-10-14 14:00:50Nachberichte ProB Nord 3. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 3. Spieltag

14. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

10.10.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. BG Hessing Leitershofen 68:82

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA ein Ausrufezeichen gesetzt. Beim zum Kreis der Titelaspiranten zählenden Dragons Rhöndorf gewannen die Kangaroos mit 82:68. Der Sieg war das eine, noch beeindruckender aber war die Leistung des Teams insgesamt, mit denen man am Menzenberg in Bad Honnef vor den Toren Bonns aufwartete. Die Partie begann sehr ausgeglichen, die Führung wechselte praktisch mit jedem Angriff. Gegen Ende des ersten Viertels gewannen die Rheinländer aber etwas die Oberhand und entschieden den ersten Abschnitt mit 24:17 für sich. Die Dinge schienen ihren Lauf für den Favoriten zu nehmen. Allerdings legten die Kangaroos dann fulminante zweite zehn Minuten auf das Parkett. Basis war eine nun herausragende Defensive, welche den Gegner zunehmend vor Probleme stellte. Und wie so oft fallen hieraus resultierend auch die Angriffsbemühungen leichter. Fast jeder Ball fand fortan den Weg in die Reuse. Connor Anderson glich zunächst zum 24:24 wieder aus. Das 20-jährige BG-Eigengewächs absolvierte seine bis dahin beste Leistung in der ersten Mannschaft, stand 24 Minuten auf dem Feld, erzielte 11 Punkte und 5 Rebounds sowie 3 Assists. Kurz darauf traf Kapitän Joanic Bacoul per Dreier zur ersten Führung nach längerer Zeit (29:27). Da wusste noch keiner, dass man diese bis zum Spielende nicht mehr abgeben sollte. Die Gäste legten mit einem 18:3 Zwischenrun nach und zwangen beim 44:30 Rhöndorf zu seiner zweiten Auszeit. Die blieb weitestgehend ohne Wirkung, 14 Punkte Vorsprung betrug auch der Vorsprung zur Halbzeit.

Man durfte gespannt sein, ob die die jungen Stadtberger diese Leistung auch in der zweiten Halbzeit konservieren könnten. Und sie konnten es. Weiterhin agierte man äußert konzentriert und defensivstark. Dazu stellte man im Vergleich zu den ersten Partien auch eine weitere Verbesserung bei den Turnovers ein, nur 11-mal verlor man an diesem Abend den Ball, mehr als eine Halbierung zum ersten Auswärtsmatch in Fellbach vor zwei Wochen. Auch die Kaderidee, zwei erfahrene Akteure den vielen Youngstars an die Seite zu stellen, scheint sich zu bewähren. Agierte Kapitän Bacoul auch in seinem dritten Spiel für die Kangaroos überaus abgeklärt und souverän und erzielte mit 19 Wertungseinheiten erneut die beste Effizienz für die Seinen, lief nun auch Bobby Williams warm. Als die Dragons, Kooperationspartner von BBL-Team Telekom Baskets Bonn, auf 50:58 herankamen, streute Williams zwei Dreier ein und ließ zu Beginn des vierten Viertels noch einen weiteren zum 70:52 folgen, danach war die Messe gelesen. Die Leitershofer spielten die Partie souverän zu Ende gegen einen Gegner, der zwar weiterhin kämpferisch alles gab (55 Rebounds!), gegen die BG an diesem Abend aber keine Mittel gefunden hatte. Für die Dragons leuchtete somit am Ende die erste Saisonniederlage der Anzeigetafel. Für die Defensive der Kangaroos sprach natürlich auch, den Gegner bei 68 Punkten gehalten zu haben, zuvor stand das Team von Trainer Max Becker noch bei deren 98 Durchschnittspunkten in der Offensive. Auch bei den Dreiern legte die BG mit 34% Trefferquote deutlich zu. Die Stadtberge konnten sich zufrieden und gut gelaunt auf die 400 Kilometer lange Heimreise machen. Viel Zeit bleibt zur Regeneration allerdings nicht, bereits an diesem Mittwoch um 19.30 Uhr trifft man in eigener Halle auf die PORSCHE BBA Ludwigsburg. Das Spiel findet deshalb unter der Woche statt, weil die PRO B-Süd Staffel dieses Jahr mit 15 Teams spielt und aufgrund des engen Rahmenterminplans jede Mannschaft zwei solche Partien austragen muss.

 

10.10.2026 19:00 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. Dresden Titans 61:68

Die Dresden Titans gewinnen das dritte Spiel der Saison gegen die Ahorn Camp Baskets in Speyer mit 61:68 (15:20, 7:10, 17:20, 22:18) Die Dresden Titans behaupten sich in einer umkämpften Auswärtspartie bei den Ahorn Camp Baskets in Speyer und feiern den zweiten Saisonsieg in Folge. Trotz einer zwischenzeitlich schwindenden Führung und einer nervenaufreibenden Schlussphase, behalten die Elbriesen die Nerven und machen den nächsten Erfolg perfekt. Die Titans starten konzentriert in die Partie, doch ab der fünften Minute gerät der Dresdner Rhythmus ins Stocken. Speyer tut sich mit schwierigen Abschlüssen schwer, findet unter der Regie von Neuzugang Matija Kalan aber zunehmend in die Begegnung. Auf Dresdner Seite übernimmt Pavle Pisic Verantwortung. Mit drei erfolgreichen Abschlüssen in Serie dreht er den Lauf zugunsten der Elbriesen und sichert ihnen eine 15:20-Führung nach dem ersten Viertel. Fast vier Minuten dauert es, bis Lukas Roth von den Gastgebern die ersten Punkte der zweiten Spielperiode erzielt. Per Tip-In bringt er die Anzeigetafel wieder in Bewegung. Auf beiden Seiten steht die Defensive nun besonders im Fokus. Als schließlich auch vermeintlich einfache Würfe nicht ihr Ziel finden, greift Titans-Cheftrainer Valentino Lott mit einer Auszeit ein. Die Botschaft kommt an: Erneut ist es Pisic, der im Schlussspurt Verantwortung übernimmt und die Dresdner mit einer 22:30-Führung in die Kabine führt.

Nach dem Seitenwechsel erleben die Zuschauer einen überraschenden Auftakt. Mit zwei erfolgreichen Angriffen verkürzen die Ahorn Camp Baskets ihren Rückstand innerhalb kürzester Zeit auf nur noch vier Punkte. In einer Minute erzielen die Gastgeber beinahe so viele Zähler wie im gesamten zweiten Viertel. Doch Georg Kupke stemmt sich gegen den drohenden Umschwung. Er übernimmt die Spielkontrolle und setzt seine Mitspieler mit klugen Pässen in Szene. Ein 7:0-Lauf bringt die Titans wieder auf Kurs. In einer nun deutlich offensivfreudigeren Partie behaupten die Elbriesen ihren Vorsprung und gehen mit 39:50 in den Schlussabschnitt. Im letzten Viertel greifen beide Mannschaften zu einem bislang selten genutzten Mittel: dem Distanzwurf. Allen voran der Speyerer Joshua Krelein sorgt von der Bank für wichtige Impulse und versenkt innerhalb kurzer Zeit seinen zweiten Dreier. Sein bis dahin unauffälliger Mitspieler Austin Fadal zieht nach und verkürzt den Rückstand auf sieben Punkte. Jetzt ist Erfahrung gefragt. Sebastian Heck behält die Ruhe und hilft den Elbriesen dabei, den Vorsprung wieder auf 14 Zähler auszubauen. Doch die zuvor geleistete Arbeit droht innerhalb weniger Ballbesitze zu verpuffen. Mehrere Turnover bringen die Gastgeber zurück ins Spiel und lassen die Ahorn Camp Baskets nochmal Siegesluft wittern. Die Schlussphase wird zur nervlichen Belastungsprobe. Doch wie schon in der Vorwoche behält Wisdom Uboh an der Freiwurflinie die Ruhe. Mit seinen Treffern setzt er wenige Sekunden vor Ende den entscheidenden Schlusspunkt zum 61:68-Auswärtssieg. Die Titans bringen die Partie über die Ziellinie und nehmen den zweiten Saisonsieg mit nach Dresden. Titans-Headcoach Valentino Lott – „Wir haben von Anfang an gezeigt, dass wir Speyer im Halbfeld gut kontrollieren können. Durch einfache Fehler, die wir offensiv machen, lassen wir Speyer im Spiel. Grundsätzlich hatten wir Zugang an beiden Enden des Feldes. Mit einem rabenschwarzen Tag von der Dreierlinie, konnten wir unseren Vorsprung nicht ausbauen. Als Mannschaft haben wir trotzdem Lösungen gefunden, um offensiv zu punkten. Das hat sich daran gezeigt, dass jeder Spieler gepunktet hat und somit Impact auf das Spiel hatte.“

 

10.10.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. FC Bayern Basketball II 77:70

Im zweiten Spiel der noch jungen Saison ist dem TV Langen der erste Erfolg gelungen: Beim Heimspiel gegen den FC Bayern Basketball II konnte die Mannschaft von Coach Tobias Jahn eine deutlich stabilere Leistung abrufen als in der Vorwoche. Gemeinsam mit dem Langener Fans konnte die Mannschaft so beim Endergebnis von 77:70 den ersten Sieg feiern. Langen startete gut ins Spiel und war offensiv im ersten Viertel vor allem über Dunkings und Layups erfolgreich. Insbesondere der spätere Topscorer Noah Kamdem, der bereits sein zweites Double-Double einfuhr, war bereits früh ein Garant für Punkte. Auch die Bayern attackierten eher den Korb, als von außen zu werfen. Erst im zweiten Viertel ging Langen dann häufiger auf Drei-Punkte-Würfe. Während Henk Droste zu Beginn der dritten Spielminute noch einnetzte, leistete sich das Team in der Folge einige ärgerliche Turnover und war offensiv wenig erfolgreich. Die Münchner kamen hingegen in einen kleinen Run und konnten so auf ein 30:28 herankommen. Jahn nahm folgerichtig eine Auszeit. Die Gäste blieben jedoch bis zum Ende des Viertels ein wenig erfolgreicher, so ging es mit 36:37 in die Halbzeitpause.

In die zweite Hälfte startete Langen dann anders als noch in der Vorwoche deutlich gestärkter. So fielen in diesem Spielabschnitt die Dreier deutlich besser. Vermehrte Rebounds und eine harten Defense sorgten immer wieder dafür, dass Langen kleinere Läufe produzieren oder zweite Wurfchancen herausholen konnte. Mit 24:16 war es punktetechnisch das beste Langener Viertel des Abends. „Wir haben heute in jedem Fall die Physis an den Tag gelegt, die es braucht, um gegen den FC Bayern mitzuhalten, unsere Defense stand sehr gut“, attestiert auch Jahn. Das letzte Viertel war dann noch einmal ein intensiver Schlagabtausch: Die ursprünglich sieben Punkte Unterschied zu Beginn konnten die Bayern Mitte des Viertels auf ein 66:63 drücken und immer wieder auf drei Punkte herankommen. Als es bei zwei Minuten Restzeit dann 73:70 stand, hatten die Münchner zwei Mal die Gelegenheit, via Distanzwurf auszugleichen – ein weiterer Treffer war der Mannschaft jedoch nicht mehr vergönnt. Endgültig den Sack zu machten die Giraffen dann über den Wurf von Niklas Pons, der elf Sekunden vor Schluss zum 75:70 einnetzte. Noah Kamdem sorgte via Buzzer Beater zum letztlichen 77:70 und damit dem ersten Sieg im ersten Heimspiel. Es ist für die Mannschaft ein guter und wichtiger Erfolg in dieser frühen Phase der Saison: „Es hat heute Spaß gemacht, mit unserer Mannschaft zu kämpfen und zu Hause vor unseren Fans den Sieg einzufahren. Offensiv haben wir besser getroffen. Da sind wir noch immer nicht, wo wir sein wollen, aber wir sehen klar die Entwicklung“, betont Jahn. Dennoch liegt noch ein Stück Arbeit vor der Mannschaft: „Woran wir nach wie vor arbeiten müssen sind Fehler, die wir ohne Einfluss des Gegners machen und die uns entweder zu schlechteren Wurfpositionen oder sogar zu Ballverlusten bringen.“

 

11.10.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. BBC Coburg 88:76

Nach 40 Minuten bedingungslosem Kampf können die Oberhachinger einen ganz wichtigen Heimsieg gegen den BBC Coburg verbuchen. In einem  ausgeglichenen ersten Viertel, welches von beiden Teams eher defensiv geprägt wurde, war es auf Seiten der Tropics vor allem Max May der sehr gut ins Spiel fand. Immer wieder zog der Big Man mit viel Power zum Korb und konnte von den Oberfranken nicht gestoppt werden. Doch auch dieTruppe von Patrick Seidel, der sein Team wie immer hervorragend eingestellt hatte, konnte immer wieder über Ihre Topspieler Nico Wenzl und Savion Brown punkten. Nach dem ersten Viertel führten die Gäste mit 17:15. Im zweiten Spielabschnitt waren zunächst die Vestestädter am Drücker und bauten den Vorsprung auf 23:17 aus. Dann zeigte Neuzugang Andrej Mangold, warum man Ihn verpflichtet hat. Der Ex-Nationalspieler übernahm in dieser kniffligen Phase Verantwortung und streute zwei wichtige Dreier ein. Ein spektakuläre Dunk von May über Jakob Lang riss die Zuschauer von Ihren Plätzen und leutete einen 12:0 Lauf ein. Doch angeführt von Wenzl konterten die Gäste und ließen sich nach abschütteln. Zur Halbzeit zeigte die Anzeigetafel eine 42:37 Führung für die Gelbhemden.

Nach der Halbzeit zogen zunächst dunkle Wolken über den Deisen-Dome. Die Oberfranken hatten das Momentun auf Ihrer Seite und führten mit 53:46. Doch die Gleißental-Riesen zeigten nun Charakter und vor allem  Niklas Schüler war nun der Mann der Stunde. Neben dem starken Max May und Aminu Abibu, der ein super Allroundspiel ablieferte, war es nun der 181cm große Zauberzwerg der zeigte warum er so wichtig für die Tropics ist. Schüler nagelte nun einen Dreier nach dem anderen durch die Reuse und die Oberhachinger verwandelten den Rückstand bis Viertelende in eine knappe 61:58 Führung. Auch Neuzugang Aike Bensmann, der genau wie Mangold ein starkes Debüt feierte, zeigte warum er wertvoll werden könnte. Der Centerhüne blockte zuerst spektakulär einen Wurfversuch der Gäste und stopfte  kurz danach den Ball durch die Reuse. Im Schlussviertel war es neben dem treffsicheren Schüler vor allem die starke Teamverteidigung, die di Truppe um Kapitän Philipp Bode endgültig auf die Siegerstraße brachte. Freddy Müller nutzte nun gekonnte die freien Räume im Angriff und wurde mehrfach mustergültig von seinen Teamkollegen bedient. Als die Coburger versuchten mit einer Ganzfeldpresse zurück ins Spiel zu kommen, war neben Aminu und Bode vor allem Andrej Mangold sehr wichtig. Er brachte Ruhe ins Spiel und gab erneut wichtige Minuten. Mit dem spektakulären Sieg gegen den BBC geht es nun mit viel Rückenwind ins Münchener Derby. Am kommenden Mittwoch gastieren die Tropics beim FC Bayern im BMW Park. Spielbeginn ist 19:30 Uhr und der Eintritt ist frei. Mario Matic:“ Kompliment an meine Mannschaft für den großen Kampf, den wir heute abgeliefert haben. Niklas Schüler, der fünf Dreier traf in der zweiten Halbzeit, hat in der zweiten Halbzeit das Spiel gedreht. Mit einer starken Teamleistung haben wir uns die Führung dann erkämpft und nichts mehr anbrennen lassen. Nun gilt es im Derby nachzulegen. Hoffentlich finden wie in den letzten Jahren auch wieder viele Oberhachinger Fans den Weg in den BMW Park. Sowohl Aike als auch Andrej hatten heute wichtige Minuten und haben sich super ins Team eingefügt.

 

11.10.2026 16:00 Uhr // Culture City Weimar vs. Bayer Giants Leverkusen 66:68

Die BAYER GIANTS haben am 3. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB 2026/27 ihren ersten Auswärtssieg eingefahren. Der deutsche Rekordmeister setzte sich nach 40 umkämpften Minuten bei Culture City Weimar mit 66:68 durch. Am Ende gaben Kleinigkeiten den Ausschlag zugunsten der Farbenstädter. Besonders die Defensive erwies sich als entscheidender Faktor: „Wenn du den Gegner in eigener Halle bei lediglich 66 Punkten hältst, hast du in der Verteidigung einiges richtig gemacht. In diesem Bereich waren wir stabil“, bilanzierte Headcoach Michael „Mike“ Koch nach der Partie. Die Leverkusener, die krankheitsbedingt auf Agust Godi Kjartansson verzichten mussten, fanden zunächst nur schwer ins Spiel. Die jungen Hausherren nutzten den schwachen Start der Gäste und erspielten sich nach vier Minuten eine 10:2-Führung. Anschließend steigerten sich die GIANTS und kämpften sich zurück. Vor allem Dennis Heinzmann dominierte unter den Körben und verschaffte seinem Team wichtige Vorteile. Der Center war von der Weimarer Verteidigung kaum zu kontrollieren. Ein 14:2-Lauf brachte BAYER schließlich die Führung zum Ende des ersten Viertels: 12:16. Auch im zweiten Abschnitt gaben die „Riesen vom Rhein“ zunächst den Ton an. Mit konsequentem Spiel bauten sie ihren Vorsprung auf neun Punkte aus (12:21, 12. Spielminute). Culture City hielt jedoch dagegen und verhinderte, dass Leverkusen davonzog. Beide Teams fanden immer wieder Antworten auf die Aktionen des Gegners, sodass sich ein umkämpfter Schlagabtausch entwickelte. Nach einer intensiven ersten Halbzeit, in der sich beide Mannschaften auch einige Fehler leisteten, ging es beim Stand von 30:35 in die Kabinen.

Im dritten Viertel häuften sich die Fehlwürfe auf beiden Seiten. Selbst aus aussichtsreichen Positionen wollte der Ball nur selten durch den Korb fallen, die Trefferquoten sanken deutlich. Weimar hielt sich vor allem durch individuelle Aktionen im Spiel. Neuzugang Carlo Meyer und der Litauer Martynas Sabaliauskas, die beide auf jeweils 16 Punkte kamen, stellten die GIANTS-Defensive vor große Herausforderungen. Die Gastgeber verpassten die Wende nur knapp. Leverkusen erzielte im dritten Viertel lediglich zwölf Punkte, verteidigte aber einen hauchdünnen Vorsprung von 46:47. Headcoach Koch sah vor allem im Angriff Verbesserungsbedarf: „Im Angriff war das allgemein zu wenig. Wir haben viel zu selten die Ruhe bewahren können und ärgerliche Ballverluste produziert. Das müssen wir schnell abstellen.“ Im Schlussviertel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Lange lagen die GIANTS in Führung, ehe Sabaliauskas die Gastgeber in der 35. Spielminute mit einem Dreier zum 60:57 nach vorne brachte. Die Stimmung in der Halle erreichte ihren Höhepunkt. Leverkusen ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und blieb in Schlagdistanz. Der erst 19-jährige Jug Bogdan übernahm Verantwortung und überzeugte mit abgeklärten Aktionen. Wiederholt suchte der Guard entschlossen den Weg zum Korb und sammelte wichtige Punkte. 40 Sekunden vor Schluss war es erneut Bogdan, der mit seinem Treffer zum 66:68 die Weichen auf Auswärtssieg stellte. Weimar erhielt noch eine letzte Chance, doch der Halbfeld-Dreier von Mikai Clintman verfehlte sein Ziel. Damit sicherten sich die Rheinländer einen hart erkämpften Erfolg. Wie bereits im Spiel gegen Erfurt wurde Jug Bogdan zum „Player of the Game“ gekürt. Mit 13 Punkten, sieben Rebounds und fünf Assists bei einer Effektivität von 21 überzeugte der Youngster auf ganzer Linie. Bester Werfer der GIANTS war Branden Maughmer mit 15 Punkten. Dennis Heinzmann verbuchte mit 13 Punkten und elf Rebounds sein erstes Double-Double der Saison 2026/27. Auch Luca Michels punktete mit 13 Zählern zweistellig.

 

11.10.2026 17:00 Uhr // Basketball Löwen vs. Porsche BBA Ludwigsburg 76:74

Nachbericht folgt in Kürze.

 

11.10.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. SKYLINERS Juniors 95:90

Nach einem spannenden Spiel entscheiden die Fellbach Flashers auch das dritte Spiel in Folge für sich. Nach Overtime konnten die Frankfurt Skyliners Juniors mit 95:90 besiegt werden und somit die weiße Weste in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd gewahrt werden. Die Flashers machten direkt weiter, womit sie im letzten Spiel gegen Coburg aufgehört hatten. Die Intensität war sehr hoch, sowohl offensiv und defensiv. Das Ergebnis, 25:9 führten die Fellbacher bereits nach 10 Minuten und alle dachten es wird ein ruhiger Nachmittag. Auch im zweiten Abschnitt ging es zunächst ähnlich weiter. Die Flashers scorten, nun konnten die Gäste endlich ihr definitiv vorhandene Qualität zeigen. Vor allem das Trio Nikolić, Smazak und Pölking sorgte immer wieder für gute Aktionen. Trotzdem hatten die Gastgeber eine komfortable 15 Punkte Führung zur Halbzeit (45:30). Das Basketball ein Spiel der Runs ist hat dann das dritte Viertel wieder deutlich gezeigt. Die Skyliners konnten mit 14:21 das dritte Viertel für sich entscheiden und kämpften sich Stück für Stück in die Partie zurück. Die letzten Minuten waren danach völlig offen. 36 Sekunden vor Schluss führe die Flashers noch mit 78:71 und alle dachten, dass man noch mit einen blauen Auge davon gekommen ist. Bis der Auftritt von Lukas Smazak kam. Der junge Tscheche, der bereits einige BBL Minuten in Frankfurt sammeln konnte verkürzte mit einem Dreier auf 78:74. Nach eine, Turnover der Fellbacher netzte er den nächsten Dreier ein und plötzlich stand es 78:77 bei noch 7 zu spielenden Sekunden. Der wieder stark aufspielende Monte Brown wurde gefoult und verwandelte nervenstark beide Freiwürfe. Die verbleibenden 5 Sekunden nutzte jedoch wieder Smazak für seinen Auftritt aus. Nahezu mit der Schlusssirene traf er einen wilden Dreier aus dem Lauf heraus zum 90:90 Endstand nach 40 Minuten.

Das Momentum war nun völlig gekippt. Auch die ersten 5 Punkte der Verlängerung gingen an die Gäste und das Spiel drohte völlig zu kippen. Doch dann folgte der Run der Flashers. Besonders Daniel Zacek tat sich als Clutch Player hervor und verwandelte wichtige Würfe in den letzten Minuten. Die beiden Guards Jonathan Zeichberger und Monte Brown trafen ebenfalls richtige Entscheidungen und sorgen mit weiteren Clutch Momenten für den erneuten Turnaround. Letztendlich war der Widerstand der stark aufspielenden Gäste gebrochen und die Fellbacher feierten den dritten Sieg in Folge. Es war für die Moral ein enorm wichtiger Sieg da man nach anfänglicher Führung und keiner guten Phase in der der Gegner das Spiel nicht nur gedreht hatte sondern komplett unter Kontrolle hatte kühlen Kopf bewahrt hatte und Kampgeist, Moral und Siegeswillen eindrucksvoll demonstrieren konnte.  Nun heißt es für Head Coach Kris Boris und seinen Assistenten Cyril DaSilva schnell regenerieren und die richtigen Lehren ziehen. Denn bereits am Mittwoch findet das Spiel gegen die stark aufspielenden Reutlingen Ravens statt die bisher ebenfalls ungeschlagen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_3_ProB_Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-14 13:57:332026-10-14 14:02:31Nachberichte ProB Süd 3. Spieltag

Nachberichte ProA 4. Spieltag

12. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

09.10.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. GIESSEN 46ers 83:76

Personell mussten beide Mannschaften auf wichtige Akteure verzichten. Während Merlins-Kapitän Gianni Otto aufgrund einer verstauchten Hand fehlte, standen den Gästen Center Müsse und Guard Carter nicht zur Verfügung. Die Partie begann zunächst offensiv verhalten. Fehlwürfe prägten die Anfangsphase, ehe Gießen zunehmend aus der Distanz erfolgreich war. Die Merlins hingegen suchten vor allem den Weg in die Zone und kamen dort zu ihren Punkten. Nach dem ersten Viertel lagen die Gastgeber mit 16:19 zurück. Im zweiten Viertel fanden die Zauberer besser in die Begegnung. Vor allem Booker Coplin überzeugte mit schwierigen Treffern aus der Mitteldistanz, während er und Dylan Addae-Wusu immer wieder versuchten, ihre Gegenspieler im Post-up auszuspielen. Nach 13 Minuten hatten die Merlins die Partie gedreht und führten mit 25:21. Anschließend kamen jedoch auch die Gäste wieder besser in Fahrt. Insbesondere Robin Benzing präsentierte sich äußerst treffsicher und erzielte allein in der ersten Halbzeit 18 Punkte. Kurz vor der Pause traf zudem Simon Krajcovic seinen ersten Dreier gegen seinen ehemaligen Verein. Mit einem knappen 39:42-Rückstand ging es für die Merlins in die Kabine.

Die zweite Halbzeit eröffnete Courtney Alexander II mit einem spektakulären Reverse-Dunk, während Benzing auf der Gegenseite weiterhin aus der Distanz erfolgreich war. Nach 24 Minuten sorgte Coplin mit einem Steal und anschließendem Dunk für den Ausgleich. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Führung beinahe im Minutentakt wechselte. Auf Crailsheimer Seite übernahmen insbesondere Coplin, Alexander II und Luc van Slooten Verantwortung, während bei den Gästen auch Cooks und Gloger zunehmend besser ins Spiel fanden. Defensiv setzte Addae-Wusu wichtige Akzente. Mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf zum 65:58 sorgte Hendrik Drescher kurz vor Ende des dritten Viertels schließlich für die bis dahin höchste Führung der Gastgeber. Den dritten Spielabschnitt entschieden die Merlins mit 26:16 für sich. Allein Coplin steuerte elf Punkte bei. Auch im Schlussviertel blieb Benzing der offensive Aktivposten der Gäste. Auf Crailsheimer Seite zeigte sich nun insbesondere Drescher treffsicher von jenseits der Dreipunktelinie. Mit einem weiteren Dreier des Forwards und einem erfolgreichen Mitteldistanzwurf von Lucas Mayer bauten die Merlins ihren Vorsprung aus. In der 36. Minute sorgte Alexander II mit einem kraftvollen Dunk zum 79:69 für die erste zweistellige Führung der Partie. Eine starke Defensivsequenz von van Slooten und ein anschließender Mitteldistanztreffer von Coplin machten in der Schlussphase endgültig den Deckel drauf. Am Ende stand ein verdienter 83:76-Heimerfolg, bei dem die Merlins einmal mehr als geschlossene Einheit überzeugten. Insbesondere die starken Phasen im dritten und vierten Viertel waren entscheidend dafür, dass die Zauberer auch im vierten Saisonspiel ungeschlagen blieben.

 

10.10.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons vs. Kreisbau Kirchheim Knights 65:92

Die Nürnberg Falcons haben ihr gestriges Heimspiel gegen die Kreisbau Kirchheim Knights mit 65:92 (27:43) verloren. Dabei konnte die Mannschaft von Coach Tim Black gegen die physisch starken Ritter vor 1.415 Zuschauern nur streckenweise mithalten und geriet schon im zweiten Viertel zweistellig in Rückstand. Ein Comeback nach der Pause scheiterte. Nächste Woche geht es nach Göttingen. Es war ein gebrauchter Abend für den Nürnberger Basketball. Erneut traten die Falken ohne Drew Stover und Jenö Pildner an. Insbesondere das Fehlen des Big Man machte sich während der gesamten Spielzeit bemerkbar. Nach einem ausgeglichenen Auftaktviertel (17:21) hatten die Mittelfranken im zweiten Viertel nur noch wenig Zugriff auf das Spiel. Kirchheim machte an beiden Enden des Feldes einen besseren Job, spielte zielstrebig und effizient. Nate Heise hielt offensiv mit allem, was er hatte, dagegen, konnte aber den 27:43-Rückstand zur Pause auch nicht verhindern.

Nach dem Seitenwechsel hatte Nürnberg dann Oberwasser. Vom Publikum getragen, schickte sich das jüngste Team der ProA an, den Rückstand zu verkürzen, und spielte dabei sehenswerten Teambasketball. Kirchheims Trainer Perovic reagierte auf einen Heise-Dreier (38:47) prompt mit einer Auszeit, die ihre Wirkung nicht verfehlen sollte. Die Knights um Ex-Falke Julius Wolf legten einen 14:0-Run hin und sorgten so Mitte des dritten Viertels wieder für klare Verhältnisse (38:61). Mit einem 48:70 ging es aus Falken-Sicht ins Schlussviertel. Dort war die Partie früh entschieden, sodass es für Nürnberg schlussendlich nur noch um Schadensbegrenzung gehen konnte. Am Ende standen ein 65:92 auf der Anzeigetafel der Kia Metropol Arena und die zweite Saisonniederlage der Falken zu Buche, während Kirchheim den vierten Sieg im vierten Spiel holte. Der #NUEbasketball MVP Fan-Award ging an Topscorer Nate Heise (28 Punkte). Head Coach Tim Black fand nach dem Spiel folgende Worte zum Auftritt seiner Mannschaft: „Es war kein gutes Spiel von uns. Kirchheim hat uns dominiert und die Grenzen aufgezeigt. Wir werden daraus lernen, weiter an uns arbeiten und besser werden.“ In der kommenden Woche geht es zu den Veilchen nach Göttingen.

 

10.10.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. BG Göttingen 93:100

Die BG Göttingen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA den ersten Saisonsieg geholt. Die Mannschaft von BG-Headcoach Martins Gulbis gewann am Samstagabend bei den VfL SparkassenStars Bochum 100:93 (43:44). In der Bochumer Rundsporthalle zeigten beide Mannschaften ein spannendes Spiel, in dem die Führung 17-mal hin- und herwechselte. Keiner der Kontrahenten setzte sich mehr als acht Punkte ab. Im Schlussviertel verteidigten die Göttinger ihre Führung und gewannen verdient. Beste BG-Akteure waren Omar Pajic (22 Punkte, 11 Rebounds) und Daniel Kirchner (13 Punkte, 12 Assists) mit jeweils einem Double-Double. Für den VfL traf JaMonta Black am häufigsten (28 Zähler). Die Highlights gibt’s später bei Sporteurope.TV. Die Veilchen starteten mit viel Energie in die Partie. Tai Bibbs glich per Dreier zum 4:4 aus (2.). Im Anschluss vergaben die südniedersächsischen Gäste ein paar Würfe, sodass die Bochumer sich einen kleinen Vorsprung erarbeiteten (6:11/4.). Doch die BG spielte mit Selbstvertrauen und ließ einen 8:0-Lauf zum 14:11 folgen (6.). Einen Dreier von Bochums Gabriel Kuku konterte Pajic zum 17:14; Zac Watson legte zum 19:14 nach und zwang VfL-Headcoach Alvaro Paredes Sanchez zu seiner ersten Auszeit (8.). Diese wirkte zunächst nicht, denn die Göttinger bauten ihren Vorsprung auf 25:18 aus (10.). Zum Viertelende verkürzten die Hausherren noch auf 25:20. Im zweiten Abschnitt glich Thomas Kamarad per Dreier zum 25:25 aus (12.). Die Göttinger erarbeiteten sich aber erneut leichte Vorteile und zogen wieder ein wenig davon (33:25/14.). Dann drehte Kamarad auf. Der US-Rookie erzielte neun Punkte in Folge zum 33:34 und war auch von einer Gulbis-Auszeit nicht zu stoppen (16.). Radvilas Kneizys holte die BG-Führung von außen zurück (36:34/16.). Die Partie blieb bis zur Halbzeitpause eng – die Veilchen gingen mit einem knappen 43:44-Rückstand in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel zeigte Bochums Topscorer Black, den die BG in der ersten Halbzeit bei nur sechs Punkten hielt, sein Talent. Der US-Guard hatte großen Anteil daran, dass der VfL seinen Vorsprung auf 47:55 ausbaute (23.). Aber die Göttinger kämpften. Bibbs brachte die Gäste durch einen Dreier auf 55:57 heran, doch Black antwortete mit drei Freiwürfen zum 55:60 (24.). Die BG zeigte sich unbeeindruckt und holte sich angeführt vom starken Kirchner die Führung zurück (61:60/26.). Diese wechselte nun hin und her. Kurz vor Ende des Viertels wurde Mathis Mönninghoff beim Dreier-Versuch gefoult – der Kapitän verwandelte alle drei Freiwürfe zum 73:71. Auch der letzte Abschnitt blieb spannend. Robin Lodders baute die Veilchen-Führung auf 75:71 aus, doch die Hausherren ließen nicht locker. Kamarad glich zum 79:79 aus; Kirchner konterte von außen zum 82:79 (35.). Kuku egalisierte die Partie erneut durch ein Drei-Punkte-Spiel; Kneizys antwortete von außen zum 85:82 (36.). Die Göttinger spielten weiter mit viel Selbstvertrauen und erhöhten ihren Vorsprung auf 90:84 (37.). Die Bochumer ließen sich aber nicht komplett abschütteln. Niklas Geske traf einen Dreier zum 93:88, doch die BG zeigte die richtige Reaktion (97:90/39.). Sieben Sekunden vor dem Ende machte Black den VfL-Fans durch seinen Dreier noch einmal Hoffnung, doch die Göttinger spielten die Zeit souverän runter. Martins Gulbis (Headcoach BG Göttingen): „Die Spieler haben nach der desaströsen Partie am vergangenen Wochenende die richtige Reaktion gezeigt. Wir haben uns gut vorbereitet. Die Jungs arbeiten sehr hart und sie verdienen diesen ersten Sieg. Auch Bochum hat sich auf dieses Spiel gut vorbereitet und seine Qualität gezeigt. Ich bin sehr froh über den ersten Sieg mit dem Klub. Mental war es nicht einfach nach drei Niederlagen nach Bochum zu fahren. Ich bin stolz auf mein Team.“

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Tigers Tübingen 86:92

Zweiter Sieg in Folge für die Tigers Tübingen! Die Mannschaft von Trainer Félix Bañobre hat das Auswärtsspiel bei den Artland Dragons in Quakenbrück vor 2.000 Zuschauern in der Artland Arena mit 92:86 (49:35) gewonnen. Es war erneut ein Erfolg des Willens und der absoluten Einsatzbereitschaft, denn beim Stand von 9:5 nach 4:15 gespielten Minuten mussten die Raubkatzen für den weiteren Spielverlauf auf Point Guard Aiden Warnholtz wegen einer Oberschenkelverletzung verzichten. Simon Feneberg und Isaac Haney übernahmen zumeist den Spielaufbau. Doch die Schwaben ließen sich davon nicht beirren und kämpften den Gegner erneut ersatzgeschwächt (siehe Dschungelgeflüster) nieder. Haney mit 33 Punkten und Tim Smith mit 26 Zählern führten die Raubkatzen zum Sieg. Die beiden US-Amerikaner in Diensten der Tigers Tübingen waren vom Team der Artland Dragons um Trainer Hendrik Gruhn praktisch nicht zu stoppen. Haney – als bester Topscorer des Spiels – holte sich dazu noch acht Rebounds. Creighton Morisch schrammte mit neun Punkten und zehn Korbabprallern nur knapp an einem Double Double vorbei. Der starke Einsatz wurde auch mit dem Gewinn der Rebounds (43:36) belohnt. Auch aus der Distanz gelangen den Gästen gute zwölf von 29 Treffern (41 Prozent). So konnten auch die schwächeren Werte bei den Assists (8:24) und den Ballverlusten (6:14) verkraftet werden. Ein Garant für den Sieg war auch, dass man die Nerven von der Freiwurflinie unter Kontrolle hatte – 18 von 21 Versuchen (86 Prozent) konnten erfolgreich im gegnerischen Korb untergebracht werden. Die Niedersachsen hatten in Point Guard Jonathan Klussmann mit 26 Punkten den besten Schützen in ihren Reihen. Die Schwaben führten nach 22 Minuten beim Stand von 53:35 am höchsten, der Gastgeber lag nach 33 Minuten beim Zwischenstand von 71:66 am weitesten in Front. Mit nun zwei Siegen und zwei Niederlagen springen die Tigers Tübingen vorübergehend auf den sechsten Tabellenplatz, die Artland Dragons nehmen bei einem Erfolg und drei Niederlagen Rang 14 im Classement ein.

Exakt 6:06 Minuten vor dem Ende führten die Artland Dragons mit 74:69, nachdem die Niedersachsen lange Zeit zurückgelegen waren. Alles deutete darauf hin, dass die Gruhn-Truppe nach der Aufholjagd das Spiel gewinnen sollte. Doch diese Rechnung wurde ohne die Tigers Tübingen gemacht. In den Schlussminuten drehten die Bañobre-Schützlinge nochmals mächtig auf und brachten sich mit einem 23:12-Schlussspurt auf die Siegerstraße. Smith mit 13 Punkten, gefolgt von Haney mit fünf Zählern, Lars Kamp mit drei Punkten und final Morisch mit zwei Zählern konnten sich in das Scoring zum Erfolg eintragen. Smith traf bei noch 43 Sekunden einen wichtigen Dreier zum 90:84, Landsmann Haney machte mit zwei Freiwürfen sechs Sekunden vor dem Ende den Deckel zum 92:86-Endstand drauf.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. PS Karlsruhe LIONS 95:86

Die Gäste aus Karlsruhe erwischten den physischeren Start und erzielten die ersten zwei Zähler der Partie. Die Miners hielten jedoch direkt dagegen und erarbeiteten sich nach etwas mehr als drei Minuten eine knappe 5:4-Führung. In einer engen und umkämpfierten Anfangsphase setzte Essen die ersten Akzente. Zwar eroberten die LIONS per Dreier zwischenzeitlich die Führung (15:17), doch Darius Dawson glich nach etwa acht Minuten spektakulär per Dunking zum 17:17 aus. Mit einem knappen 17:20-Rückstand ging es in die erste Viertelpause. Im zweiten Spielabschnitt erwischten die Hausherren keinen optimalen Start. Marc Friederici verkürzte nach 13 Minuten aus der Distanz auf 26:34, doch defensiv bekamen die Miners Karlsruhes Maurice Pluskota in dieser Phase nicht wie gewünscht unter Kontrolle. Während sich Essen vor allem von jenseits der Drei-Punkte-Linie schwer tat, zeigten sich die Gäste treffsicher (46 % Dreierquote bis zur Halbzeit) und erarbeiteten sich zur Pause einen 33:42-Vorsprung.

Nach dem Seitenwechsel bliesen die Miners zur Aufholjagd. Beim Stand von 37:42 nach 23 Minuten übernahm vor allem Marc Friederici Verantwortung und brachte sein Team mit einem wichtigen Dreier zum 40:42-Anschluss wieder voll in die Partie. Essen kämpfte sich mit viel Energie zurück und verkürzte wenige Sekunden vor der Viertelpause auf 52:54. Der Schlussabschnitt begann zunächst zerfahren. Die Hausherren kassierten schnelle Fouls – darunter auch ein technisches Foul gegen Coach Lars Wendt. Beim Stand von 52:59 (9 Minuten Restspielzeit) drohte das Spiel zugunsten der Gäste zu kippen, die sich immer wieder Fouls und Punkte an der Freiwurflinie erarbeiteten. Doch die Miners gaben sich nicht auf: JJ Mann traf 4:40 Minuten vor dem Ende einen wichtigen Dreier zum 66:69, woraufhin die Halle am Hallo endgültig kochte. Tre Beard behielt an der Freiwurflinie die Nerven, glich zum 69:69 aus und schickte sein Team mit dem zweiten Freiwurf sogar mit 70:69 in Führung (3:10 Min. verbleibend). Über ein 73:75 (1:52 Min.) entwickelte sich ein echter Nervenkrimi, in dem sich die Miners ein 80:80-Unentschieden und damit die Verlängerung erkämpften.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. EPG Baskets Koblenz 86:88

Bittere Heimniederlage für die Paderborn BASKETS am 4. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA: Das Team von Head Coach Milos Stankovic zeigte gegen die Gäste der EPG Baskets Koblenz in den ersten 15 Minuten der Partie eine richtig gute Leistung mit zwingendem Teambasketball, effektiver Defense und erfolgreichen Abschlüssen auch aus der Distanz. Die Ostwestfalen profitierten in der ersten Hälfte auch von den schwachen Wurfquoten der Gäste, trafen zunächst selbst hochprozentig und lagen zwischenzeitlich mit 14 Punkten in Führung. Paderborn verlor dann jedoch ein wenig den Fokus. Koblenz witterte seine Chance und kämpfte sich trotz schwacher Dreierquote ab der zweiten Hälfte des zweiten Viertels bis zur Pause auf fünf Punkte heran (43:38).

Nach der Pause wurde die Partie unglaublich spannend: Die Gäste fanden mehr und mehr zu ihrem Spiel, verbesserten ihre Wurfquoten besonders aus der Distanz und kamen immer näher an Paderborn heran. Fünf Minuten vor Ende der Partie gingen sie erstmals nach langer Zeit wieder in Führung (73:75). Die Gastgeber wehrten sich mit Unterstützung des eigenen Anhangs nach Kräften gegen die Niederlage, in den letzten Minuten wechselte die Führung mehrmals und die Partie wogte hin und her. Die Entscheidung fiel dann mit der letzten Aktion des Spiels: Jon’Il Fugett verkürzte 52 Sekunden vor dem Ende für Paderborn auf 86:88, Koblenz vergab den folgenden Distanzwurf. Paderborn erarbeitete sich über den Steal von Emmanuel Ugbo die Chance auf Overtime oder Sieg, nutzte diese jedoch durch einen vergebenen Korbleger von Eyassu Worku nicht: Enttäuschung bei Paderborn und großer Jubel bei Koblenz über den Auswärtserfolg. Die Stimmung in der PHOENIX CONTACT arena in Lemgo ließ trotz des ausgebliebenen Happy Ends keine Wünsche offen: 1153 Fans sorgten in der neuen Heimspielstätte der Paderborn BASKETS wieder einmal für eine gerade in der Crunchtime laute, elektrisierende Atmosphäre.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // MLP Academics Heidelberg vs. SBB Börde Baskets 74:85

Die SBB Börde Baskets avancieren zum heißesten Team der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA: Überraschend setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Achmadschah Zazai am Samstagabend mit 85:74 beim Aufstiegsfavoriten Heidelberg durch und holte damit den dritten Sieg in Serie. Die Gäste starteten aggressiv in die Partie, überraschten die favorisierten Hausherren offenbar. Nach dem ersten Viertel lagen die SBB Börde Baskets mit zwölf Zählern in Front (32:20). Auch zur Halbzeit führten die Gäste (50:43). Nach dem Seitenwechsel setzten die MLP Academics Heidelberg alles daran, das Spiel zu drehen. Allerdings fanden die SBB Börde Baskets immer wieder die richtige Antwort auf die Bemühungen des Bundesliga-Absteigers, lagen vor dem letzten Viertel mit 69:64 in Front. Wirklich ernsthaft gefährden konnte Heidelberg den Überraschungserfolg der SBB Börde Baskets im Schlussabschnitt nicht mehr, weil die Gäste clever und fokussiert blieben.

Bester Werfer des Spiels war Dennis Nawrocki mit 23 Punkten. Beachtlich: Der Kapitän versenkte jeden seiner sechs Versuche aus der Distanz. Als Mannschaft versenkten die SBB Börde Baskets überragende 54 Prozent ihrer Dreierwürfe. Auch Kyndahl Hill mit 17, Brock Gardner mit 14 und Sebastian Brach mit elf Zählern punkteten zweistellig. SBB-Spielmacher Martin Bogdanov sagt: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Wir haben den Ball sehr gut bewegt und uns clever immer wieder Möglichkeiten erspielt. Außerdem haben wir hochprozentig aus der Distanz getroffen und stark gekämpft. Wir haben über 40 Minuten einen guten Job gemacht und uns den Sieg damit verdient.“ Musste Kenny Cooper verletzungsbedingt Platz nehmen. Auch auf Aeneas Jung müssen die SBB Börde Baskets nach seinem Kieferbruch weiterhin verzichten. Die SBB Börde Baskets hoffen nach drei Siegen gegen Top-Teams in Serie nun auf eine ausverkaufte Wolfgang-Lakenmacher-Halle: Am kommenden Freitag ist ab 19.30 Uhr Koblenz zu Gast.

 

11.10.2026 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Eisbären Bremerhaven 83:85

Es war das versprochene, spannende Spiel zweiter Playoff-Kandidaten zwischen den RheinStars und den Eisbären. Im dritten Vergleich der beiden Teams in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gab es das nächste Herzschlag-Finale. Diesmal sogar erst nach Verlängerung mussten sich die RheinStars Köln am Sonntagabend den Gästen aus Bremerhaven geschlagen geben. 83:85 (33:46, 76:76) verloren die Kölner ihre Heim Premiere gegen den Vorjahres Halbfinalisten vor 1.211 Zuschauern in der Motorworld. Denkbar knapp, es wäre mehr möglich gewesen. „Wir haben die erste Hälfte verschlafen. Wir waren mental nicht bereit für das Spiel. Dann haben wir uns zurückgekämpft trotz alle Schwierigkeiten. Zum Schluss hatten die Gäste auch ein bisschen mehr das Glück auf ihrer Seite“, sagte Zoran Kukic, Headcoach der RheinStars. Es war tatsächlich eine erste Hälfte zum vergessen Gerät. Die RheinStars führten zwar schnell 2:0, mit verloren dann aber zusehends Rhythmus und Selbstvertrauen. „Wir haben in der ersten Hälfte zu sehr mit uns gehadert“, sagte Stephan Baeck, Geschäftsführer Sport. „Wir hatten zwar mehr Abschlüsse, aber das war alles nicht mit genug Energie und der letzten Überzeugung gespielt. In dieser engen Liga, in der jeder jeden schlagen kann, musst du von Anfang bis Ende immer voll im Spiel sein.“  Bremerhaven indes spielte solide und konzentriert – und so ging es verdientermaßen mit 33:46 in die Halbzeit.

Auch nach dem Wechsel schien es so, als ob die Kölner an diesem Abend nicht recht zu sich selbst finden würden. In der 24. Minute lagen sie mit 17 Zählern im Hintertreffen (38:55). Dann aber war es die an diesem frühen Sonntagabend unwiderstehliche Energie von Jasper Günther (16 Punkte, 6 Assists), die seine Mannschaft weckte und anzündete. Auch Björn Riohwer (11 Punkte) in seinem 100. Spiel für die RheinStars, schien wenig Lust zu haben, sein Jubiläumsspiel sang- und klanglos abzugeben. Ein 9:0-Lauf verkürzte den Spielstand auf 52:59, bei 52:61 ging es ins vierte Viertel. Dort zogen die RheinStars das Moment endgültig auf ihre Seite. Sie verkürzen Punkt und Punkt. In Minute 33 rauschte ein Dreier von Topscorer Cedric Russell (17 Punkte) zum 63:63 durchs Netz der Gäste. Antonio Willimas legt zum 65:63 nach. Das Spiel war endgültig zum wilden Spektakel geraten. Beide Teams warfen nun alles in die Waagschale. Die Führung wechselt Hin- und Her. Köln führt 118 Sekunden vor Schluss 76:72, doch die Eisbären glichen wieder aus. Verlängerung. In der fünfminütigen Overtime waren die Kölner wieder drauf und dran, das Spiel endgültig auf ihre Seite zu ziehen. 81:76 (43.) lagen sie vorne, hatte die Chance, sich einen weiteren Angriff zu holen. Doch mit drei Offensivrebounds erzwangen die Norddeutschen die nächste Punkte für sich. Köln verwarf im Gegenzug drei Dreier und plötzlich lagen die Bremerhavener 81:85 vorne und freuten sich über ihren Auswärtssieg.

 

14.10.2026 19:00 Uhr // Medikamente per Klick Bayreuth vs. OrangeAcademy 89:100

MpK Bayreuth trat gegen das Farmteam von ratiopharm Ulm personell geschwächt ohne die verletzten Moritz Plescher, Noah Wabersich, Leroy Ikejiaku und Nic McClain an. Außerdem fiel Joshua Bonga kurzfristig noch mit einer Fußverletzung aus. Die Bayreuther Starting Five bildeten Glen Abram, Collin Metcalf, Matt Frierson, Simon Hildebrandt und Kevin Wohlrath. Die Orange Academy startete mit einem 4:0-Vorsprung, Simon Hildebrandt verkürzte auf 2:4 und Kevin Wohlrath glich zum 4:4 aus. Die Anfangsphase war von Nervosität und vielen Turnovers geprägt. Collin Metcalf traf zum 6:6 und verkürzte anschließend auf 8:9. Kevin Wohlrath stellte von der Freiwurflinie auf 9:11. Nach gut fünf Minuten lag die Orange Academy mit 15:9 vorne. MpK-Headcoach Vincent van Sliedregt mahnte in einer Auszeit mehr Geschwindigkeit und die Beachtung der Basics im Basketball an. Collin Metcalf traf zum 11:17, Taje Kelly verkürzte auf 13:17. Die Ulmer spielten eine extrem enge und giftige Verteidigung. Nach einem weiteren Treffer von Collin Metcalf war MpK wieder auf 15:17 dran. Taje Kelly scorte zum 17:19. Die Ulmer zeigten unter anderem einige sehenswerte Dunks und gingen nach einem 11:0-Lauf mit 30:17 zweistellig in Front. MpK hatte defensiv große Probleme. Glen Abraham traf dann einen von zwei Freiwurfversuchen zum 18:30. Letztlich ging es aber deutlich mit 32:20 für die jungen Ulmer in die erste Viertelpause, Collin Metcalf hatte kurz vor der Pause die letzten Bayreuther Punkte gescort. Ulm lag bei den Rebounds mit 12:5 vorne, Bayreuth gelang im ersten Abschnitt kein einziger Offensivrebound. MpK hatte bereits sechs Turnovers zu verzeichnen, die Orange Academy lag bei drei Ballverlusten. Die Ulmer erhöhten zu Beginn des zweiten Viertels weiter auf 36:20, dann traf Glen Abram den ersten Bayreuther Dreier zum 23:36. Ulm drehte weiter auf und lag nach zwölf Minuten mit 41:23 vorne. Emanuel Prospere traf aus der Distanz zum 26:41, Collin Metcalf scorte zum 28:44. Simon Hildebrandt und Emanuel Pospere verkürzten weiter auf 32:44, ein Bayreuther 6:0-Lauf stand auf dem Scoreboard. Ulm stellte dann wieder auf 48:32, ehe Simon Hildebrandt und Glen Abram zum 36:48 trafen. Die Gäste erwiderten mit einem Dreier zum 51:36 ehe Taje Kelly und Simon Hildebrandt weiter auf 40:51 verkürzten. Die Orange Academy ließ sich jedoch nicht beirren und baute den Vorsprung bis zur Halbzeit wieder auf 59:40 aus. Bayreuth hatte defensiv weiter starke Probleme. Die Dreierquote lag zur Pause bei MpK bei 18 Prozent, die Freiwurfquote ließ sehr zu wünschen übrig. 13 Turnovers waren zu verzeichnen und bei den Rebounds stand es 19:14 für Bayreuth.

Collin Metcalf scorte die ersten Punkte der zweiten Halbzeit zum 42:61 und versenkte einen von zwei Freiwürfen zum 43:63. Emanuel Prospere traf zum 45:65 und Kevin Wohlrath zum 47:67. Glen Abram traf zum 49:69 und Emanuel Prospere scorte zum 51:71. Bayreuth kam zunächst nicht näher heran. Collin Metcalf traf zwei Freiwürfe zum 53:72 und Kevin Wohlrath gab mit einem Dreier zum 56:74 ein Bayreuther Lebenszeichen. Taje Kelly traf in der Folge per Dunk zum 58:74. Matt Frierson verwandelte aus der Distanz zum 61:77 nach gut 26 Minuten. Collin Metcalf mit dem 63:80 und Matt Frierson per Dreier zum 66:82 stemmte sich weiter gegen die Niederlage. Emanuel Prospere traf von der Freiwurflinie einen seiner zwei Versuche zum 67:84 und Simon Hildebrandt sowie Emanuel Prospere scorten zum 71:86 vor dem Schlussviertel. Bayreuth hatte das dritte Viertel mit 31:27 gewonnen. Die Zahl der Bayreuther Turnovers war nur noch knapp auf 14 gestiegen. Ulm startete mit 90:71 stark ins vierte Viertel, Simon Hildebrandt antwortete aus der Distanz zum 74:90, Glen Abram stellte von der Freiwurflinie auf 75:92. Im nächsten Spielzug erhielt Glen Abram ein unsportliches Foul, die Folgen blieben für MpK aber überschaubar. Collin Metcalf und Kevin Wohlrath trafen zum 79:93, Emanuel Prospere verkürzte weiter auf 81:93. Es folgte jedoch ein Ulmer Dreier, abermals Collin Metcalf stellte auf 83:96 vier Minuten vor dem Ende. Emanuel Prospere verkürzte weiter auf 85:96. Glen Abram brachte Bayreuth 88 Sekunden vor Schluss auf 87:96 und damit in den einstelligen Bereich heran. Simon Hildebrandt traf zum 89:97, 89:98 stand es 60 Sekunden vor Schluss. Bayreuth kam nicht mehr näher heran, die Orange Academy mit ihrem Durchschnittsalter von 18,9 Jahren gewann letztlich verdient mit 100:89. Immerhin konnte Bayreuth nach der indiskutablen ersten Hälfte die zweite Halbzeit mit 49:41gewinnen. 31 zu 37 stand es letztlich aus MpK-Sicht bei den Rebounds und die Zahl der Turnovers blieb insgesamt bei 17. Bayreuth bleibt damit auch nach dem vierten Spieltag in der ProA punktlos und steht aktuell auf dem 18. und letzten Tabellenplatz. Am kommenden Samstag, 17. Oktober, geht es für MpK Bayreuth um 19 Uhr mit einem Heimspiel gegen die Artland Dragons aus Quakenbrück weiter.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_4_ProA.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-12 18:20:192026-10-15 16:07:50Nachberichte ProA 4. Spieltag

Nachberichte ProA 3. Spieltag

6. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

04.10.2026 15:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. VfL SparkassenStars Bochum 94:78

Nicht nur dem Cheftrainer, eigentlich allen in der Osthalle, ausgenommen den Besuchern aus dem Pott, war die Erleichterung anzumerken. Keine 43 Stunden nach der eher bescheidenen Vorstellung beim 61:73 als Gast der Baskets Wolmirstedt haben die GIESSEN 46ers den Bock umgestoßen und sich nach drei Spieltagen in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA erstmals in der Spitzengruppe angemeldet. Gegen einen VfL SparkassenStars Bochum, der mit zwei Erfolgen in die Saison gestartet war, der dem Altmeister lange das Leben schwer gemacht hatte, der von den Hausherren jedoch im dritten Viertel so herzerfrischend überrannt wurde, als würde Obelix zum Einsammeln der Helme der römischen Legionäre schreiten. Mit 32:8 gingen der vorletzte Abschnitt an die Mittelhessen, die zwischenzeitlich mit einem 16:0-Lauf die Weichen zum letztlich klaren 94:78 (40:44)-Erfolg stellen konnten. „Wir hatten es heute mit einem Spitzenteam zu tun. Da hätte für uns schon alles optimal laufen müssen. Gegen Gießen werden viele Teams noch Probleme bekommen“, wollte Gäste-Trainer Alvaro Paredes nach dem Match nicht lange um den heißen Brei herumreden. „Nach der Pause sind wir eingebrochen. Das haben die 46ers eiskalt ausgenutzt.“

In Person von Alex Williams, der trotz eines ausgekugelten kleinen Fingers an der linken Hand zwei Dreier einschweben ließ. In Person von Nigel Scantlebury, der mit sieben Punkten endlich Selbstvertrauen verriet. In Person von Daniel Norl, der beim 70:50-Zwischenstand einen 24:2-Run von jenseits der 6,75-Meter-Marke abschloss. In Person von Chris Carter, dem die Ärzte am Samstag noch 40 Milliliter Flüssigkeit aus dem Knie geholt hatten, der mit schmerzverzerrtem Gesicht vor der Bank hin und her humpelte, der aber immerhin fast 13 Minuten lang auf die strahlenden Beißerchen biss, „um das Team zu unterstützen“, wie der 34-Jährige später zu Protokoll gab. Und natürlich in Person von Robin Benzing, der seinen unschätzbaren Wert für die Mannschaft am Ende mit guten 13 Punkten, mit vier eingesammelten Abprallern, vor allem aber mit sieben Assists dokumentierte. Gerade Till Gloger profitierte des Öfteren vom Auge des Ex-Internationalen, aber auch Luis König Figge und Viktor Kovacevic waren zur Stelle, weil Benzing uneigennützig nur durchlud, aber nicht abdrückte. Als dann auch noch Till Gloger mehrere starke Szenen hatte und auf plus 20 stellte, gab „Frenki“ Ignjatovic auch erstmals in dieser Saison seinen beiden BBA-Youngstern Luca Nickel und Elias Genius Einsatzminuten. Dass Nickel nicht nur zwei Punkte in seinen gut dreieinhalb Minuten beisteuerte, sondern auch noch Viktor Kovacevic mit einem No-Look-Pass bediente, setzte dem am Ende doch noch gelungenen Nachmittag die Krone auf. Beim 45:44 (22.) durch einen Kracher von Alex Williams irgendwo aus dem Nirgendwo lag Gießen erstmals in Führung, die die 46ers nach dem 50:48 von Zach Cokks und dessen Solo über das komplette Feld auch nicht mehr hergeben sollten.

 

04.10.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Paderborn Baskets 84:81

Nach zwei Niederlagen, die jeweils erst in den letzten Sekunden entschiedenworden waren, durften die Eisbären diesmal selbst über das bessere Endejubeln. Headcoach Ferried Naciri musste dabei weiterhin auf Jordan Samare und Hendrik Warner verzichten. Seine Mannschaft startete dennoch mit vielEnergie und Konzentration in die Partie.Die ersten Punkte gehörten zwar Paderborn, doch Garai Zeeb antwortete umgehend von außen. Die Eisbären übernahmen früh die Kontrolle, Jeremiah Oden erhöhte per Dreier auf 16:9. Bremerhaven gab die Führung im gesamten ersten Abschnitt nicht mehr aus der Hand und legte starke 27 Punkte auf. Die Gäste blieben jedoch in Schlagdistanz und verkürzten durch einen Dreier von Christopher Schultz zum Viertelende auf 27:25. Auch im zweiten Viertel hielten die Eisbären das Tempo zunächst hoch. Carlos Carter traf von außen, Dominic Parolin legte per Dunk zum 32:27 nach. Zwei Dreier von Vincent Friederici innerhalb kurzer Zeit ließen den Vorsprung schließlich auf 38:27 anwachsen. Doch die 11-Punkte-Führung hatte nicht lange Bestand. Defensiv schlichen sich zunehmend Unachtsamkeiten ein, während offensiv einige einfache Möglichkeiten ungenutzt blieben. Paderborn arbeitete sich wieder heran, sodass zur Halbzeit nur noch eine 46:42 Führung auf der Anzeigetafel stand.

Nach knapp sechs Minuten im dritten Viertel glich Eyassu Worku für die Baskets an der Freiwurflinie zum 58:58 aus und sorgte mit dem zweiten Treffer für den Führungswechsel. Carlos Carter holte die Führung per Dreier umgehend zurück, doch die Partie war nun endgültig offen. Drei Sekunden vor Viertelende stellte Jon’il Fugett auf 67:67, anschließend traf Gerard Spinoso noch einen von zwei Freiwürfen. Mit einem knappen 67:68-Rückstand ging es in den Schlussabschnitt. Vincent Friederici eröffnete das vierte Viertel mit einem Dreier zum 70:68 und brachte die Eisbären damit direkt wieder nach vorne. Bremerhaven konnte sich anschließend noch einmal auf sieben Punkte absetzen. Doch wie schon über weite Strecken der Partie ließen sich die Baskets nicht abschütteln. Erneute Lücken in der Defensive ermöglichten den Gästen die nächste Aufholjagd. Beim 77:76 war Paderborn wieder bis auf einen Zähler herangekommen und das nächste Zitterfinale nahm seinen Lauf. 23 Sekunden vor Schluss kippte die Partie schließlich erneut: Ein erfolgreicher Dreier brachte die Gäste mit 80:81 in Führung. Ferried Naciri nahm die Auszeit. Danach ist Garai Zeeb am Ball. Die Sekunden liefen von der Uhr, Garai Zeeb behält den Ball, findet keinen freien Spieler und übernahm schließlich selbst Verantwortung. Fünf Sekunden vor Schluss nimmt der Kapitän den Wurf von der Dreierlinie und traf zum 83:81. Lautstarker und auch befreiender Jubel von den Rängen. Nach zwei Niederlagen, bei denen jeweils der letzte Wurf nicht fallen wollte, waren es diesmal die Eisbären, die in der entscheidenden Sekunde die Nerven behielten. Ein weiterer erfolgreicher Freiwurf besiegelte schließlich den 84:81-Heimsieg und die Erleichterung über die ersten Punkte der Saison.

 

04.10.2026 15:00 Uhr // BG Göttingen vs. SBB Börde Baskets 62:89

Die BG Göttingen wartet in dieser BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison noch auf ihren ersten Sieg. Die Mannschaft von BG-Headcoach Martins Gulbis verlor am Sonntagnachmittag gegen die SBB Börde Baskets 62:89 (27:48). Vor 1.813 Zuschauenden in der Sparkassen-Arena kamen die südniedersächsischen Gastgeber nach erneut schwachem Start nicht richtig ins Spiel. Die Göttinger spielten sich keine guten Würfe raus, vergaben aber auch freie Dreier. Die Gäste hatten einfaches Spiel, bauten ihren Vorsprung Stück für Stück aus und gewannen verdient. Bester BG-Werfer war Daniel Kirchner mit 15 Punkten. Für die Börde Baskets trafen Kyndahl Hill und Akim-Jamal Jonah am häufigsten (je 14 Zähler).  Beide Teams brauchten ein wenig Zeit, um ins Spiel zu finden. Die Gäste aus Sachsen-Anhalt fanden zuerst einen Rhythmus, während die Veilchen sich keine guten Würfe herausspielten. Die Baskets zogen Stück für Stück davon uns zwangen Gublis zu seiner ersten Auszeit (0:12/4.). Doch auch danach taten sich die Göttinger schwer. Die ersten BG-Punkte erzielte Radvilas Kneizys erst nach mehr als fünf Minuten an der Freiwurflinie zum 2:14 (6.). Danach fingen sich die Gastgeber ein wenig – Kirchner und Kneizys trafen je einen Dreier zum 10:18 (8.). Doch die Baskets bestraften Veilchen-Fehler gnadenlos und bauten ihren Vorsprung zum Viertelende wieder aus (13:25). Im zweiten Abschnitt lief es für die Gastgeber nicht viel besser. Zunächst hielten die Veilchen den Abstand: Zach Jackson traf zum 17:30, Robin Lodders zum 19:32 (15.). Aber von außen blieb die BG kalt und versenkte in der ersten Halbzeit nur zwei von 14 Dreier-Versuchen. Trotzdem blieb der Rückstand annähernd gleich. Nach Jacksons Punkten zum 23:27 zeigten die Göttinger eine erneute Schwächephase und mussten die Baskets bis zur Halbzeitpause auf 27:48 davonziehen lassen.

Nach dem Seitenwechsel hielt die BG dagegen. Mathis Mönninghoff traf einen Dreier zum 36:58, den Kenneth Cooper allerdings zum 36:61 konterte (24.). Im Anschluss zeigten die Veilchen eine gute Phase und verkürzten durch einen 6:0-Lauf auf 42:61 (27.). Lodders und Kirchner hielten den Abstand durch ihre Punkte zum 48:67 – Jonah stellte mit seinem Dunk zum 48:69 den Viertelendstand her. Im letzten Abschnitt versuchten die Göttinger noch einmal dagegenzuhalten, kamen aber nicht näher an die Gäste heran (54:75/34.). In der 36. Minute kassierten Mönninghoff und Nils Schmitz kurz hintereinander ihr jeweils fünfte Foul, sodass es nun für die BG immer schwerer wurde. Die Gulbis-Truppe gab nicht auf, viel wollte ihr aber an diesem Abend nicht gelingen. Nach einem Baskets-Schnellangriff wuchs der Rückstand auf 30 Zähler an – Tai Bibbs betrieb mit seinem Dreier zum 62:89-Endstand lediglich noch Ergebniskosmetik.

 

04.10.2026 16:00 Uhr // ETB Miners vs. RheinStars Köln 85:91

Am 3. Spieltag der ProA-Saison mussten sich die ETB Miners vor heimischem Publikum in der Sporthalle am Hallo nach einem intensiven Schlagabtausch den RheinStars Köln mit 86:91 (37:42) geschlagen geben. In einer physisch geführten Partie bewies das Team von Headcoach Lars Wendt viel Moral und kämpfte sich nach einem frühen Rückstand mehrfach zurück, verpasste am Ende jedoch belohnende Big Plays. Lars Wendt schickte für das NRW-Derby Quashawn Lane, Benjamin Uzoma, Isaiah Sanders, Niclas Sperber und JJ Mann als Starting Five aufs Parkett. Die Gäste aus Köln erwischten jedoch den besseren Start: Binnen der ersten viereinhalb Minuten erarbeiteten sich die RheinStars eine 15:10-Führung und erwiesen sich vor allem aus der Distanz als extrem treffsicher. Während Essen phasenweise etwas zu hektisch agierte, versenkten die Kölner im ersten Spielabschnitt stark 5 ihrer 6 Dreierversuche und sicherten sich so eine 15:25-Viertelführung. Die Miners steckten jedoch nicht auf. Zu Beginn des zweiten Viertels brachte Craig Moller Essen per Dreier wieder auf 21:25 heran. Die Defensive stand nun deutlich griffiger, und in der 16. Spielminute gelang der vielumjubelte 31:31-Ausgleich. Köln fand jedoch bis zur Pause Antworten und nahm eine 37:42-Führung mit in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel drehten die Hausherren auf. Bereits in der 21. Minute glich Essen erneut zum 42:42 aus. Die Miners fighteten nun um jeden Ball, um das Spiel eng zu halten, und belohnten sich in der 25. Minute mit der Führung zum 55:54. Als Essen kurz darauf auf 62:58 stellte, schien das Spiel zu kippen. Doch Köln – deutlich aggressiver und gefestigter auftretend als noch im Testspiel der Saisonvorbereitung – konterte umgehend und eroberte in der 28. Minute die Führung zurück (62:65). Im Schlussviertel blieb es ein zähes Ringen. JJ Mann verkürzte in der 32. Minute per Dreier auf 68:71, doch Köln verteidigte den Vorsprung konsequent und baute ihn viereinhalb Minuten vor dem Ende per Freiwurf auf 73:79 aus. Erneut war es JJ Mann, der per Dreier zum 76:79 verkürzte, doch die RheinStars antworteten postwendend ebenfalls aus der Distanz. In den letzten Minuten behielten die Gäste die Kontrolle und brachten den 86:91-Auswärtssieg über die Zeit.

 

04.10.2026 17:00 Uhr // Tigers Tübingen vs. Nürnberg Falcons 86:61

Die Tigers Tübingen haben den ersten Saisonsieg eingefahren. Vor 1.231 Zuschauern in der Paul Horn-Arena gelang der Mannschaft von Trainer Félix Bañobre ein 86:61 (41:34)-Erfolg gegen die Nürnberg Falcons. Dabei mussten die Unistädter erneut personell ersatzgeschwächt die Begegnung bestreiten (siehe Dschungelgeflüster). Energie, Energie und nochmals Energie – das war Schlüssel für den Erfolg gegen das Team von Trainer Tim Black, das die ersten zwei Partien siegreich gestalten konnte. Die Raubkatzen lagen dabei nie in Rückstand. Von Anfang bis Ende zeigten die Schwaben eine beeindruckende Energieleistung und zogen den Franken sprichwörtlich den Zahn. Topscorer des Spiels war Tim Smith mit 21 Zählern für den Sieger. Ebenfalls zweistellig punkteten die Teamkollegen Nico Santana Mojica (15 Zähler), Isaac Haney (elf Punkte) und Kristian Sjølund (zehn Zähler). Point Guard Aiden Warnholtz (acht Punkte, acht Assists) hatte das Spiel zu jeder Zeit fest im Griff, Creighton Morisch zeigte mit sieben Zählern und zwölf Rebounds erneut eine gute Leistung. Bei den Gästen war Xavier Bell mit 16 Zählern bester Punktesammler. Zwei Faktoren waren heute spielentscheidend: Die Tigers holten 14:3-Steals und erzwangen zudem 23 gegnerische Ballverluste. Diese Werte waren auf die Energie im Tübinger Spiel zurückzuführen. Die höchste Führung hatten die Tigers beispielsweise mit dem Endergebnis von 86:61 inne. Dem Tübinger Eigengewächs Aron Heberle gelangen in der 16. Minute per Korbleger zum 35:24 die ersten Punkten im deutschen Basketball-Unterhaus. Die Bañobre-Truppe steht mit aktuell 1:2-Siegen auf dem 13. Tabellenplatz, die Nürnberg Falcons nehmen mit 2:1-Erfolgen den fünften Tabellenplatz ein.

Der erste Saisonerfolg war aus Tübinger Sicht praktisch nie gefährdet. Die Schwaben waren dem Gegner in nahezu allen Belangen überlegen. Man hat gesehen, was mit einer hohen Einsatzbereitschaft alles möglich ist. Die Schwaben starteten wie gegen die MLP Academics Heidelberg vor einer Woche wie die Feuerwehr ins Spiel. Nur mit dem Unterschied, dass man den Vorsprung gegen die Franken über die Ziellinie bringen konnte. Bei 4:57 Minuten auf der Uhr im ersten Viertel führten die Tigers Tübingen bereits mit 13:2. Das war die Basis für den ersten Saisonsieg, welchen die Raubkatzen auch dank der guten Unterstützung der Fans einfahren konnten.

 

04.10.2026 17:00 Uhr // Kreisbau Kirchheim Knights vs. Medikamente per Klick Bayreuth 104:75

Der zurückliegende Doppelspieltag endete mit zwei wichtigen Erfolgen für die Mannschaft rund um Kapitän Tyrel Morgan. Zunächst siegten die Teckstädter am Freitagabend in Ulm. Es folgte das Heimspiel gegen Bayreuth am Sonntagnachmittag in der Kirchheimer Sporthalle Stadtmitte. Der zuletzt erkältungsbedingt ausgefallene Center Lukas Zerner kehrte zurück und Knights Coach Perovic konnte auf seinen vollständigen Kader zurückgreifen. Die bis dato sieglosen Bayreuther starteten ambitioniert in das Spiel und zeigten sich ebenbürtig. Den Zuschauern bot sich zunächst eine ausgeglichene Partie. Bayreuths Metcalf dominierte die Zone und stellte Kirchheims Akteure vor eine Herausforderung, doch mit zunehmender Spielzeit bekamen die Teckstädter das Spiel unter Kontrolle und zogen leicht davon. Nach den ersten zehn Minuten stand es 24:17. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt hatten acht der zehn Kirchheimer Spieler Punkte gesammelt. Im zweiten Viertel legten die Hausherren weiter zu und übernahmen mehr und mehr die Kontrolle. Morgan, Alston und Desmond Watson sorgten offensiv immer wieder für entscheidende Nadelstiche und die Defensive ging konzentriert zu Werke. Es hagelte einige Highlights und Dunkings für die begeisterten Zuschauer. Mit einer komfortablen 50:34 Führung ging es in die Kabinen.

Zum Start der zweiten Halbzeit präsentierten sich beide Mannschaften wieder auf Augenhöhe. Im Gefühl der sicheren Kontrolle ließen die Gastgeber ein wenig nach. Die kämpfenden Gäste nutzten das Momentum und starteten ihre stärkste Phase. Punkt für Punkt wurde der Rückstand verkürzt und bis auf neun Zähler Rückstand kamen die Bayreuther heran. Ins Schlussviertel ging es mit einem 71:60 Zwischenstand. Die zwischenzeitlich aufkommenden Bedenken wurden innerhalb der folgenden 90 Sekunden endgültig verabschiedet. Mit Start des 4. Viertels sorgten die Ritter für ein kurzes offensives Feuerwerk, das sich in einem 10:0 Lauf als letztlich entscheidend herausstellte. Beim 81:60 und noch etwa acht Minuten zu spielen, schien die Partie entschieden. Der Wille der Gäste war gebrochen und in den Schlussminuten verwalteten die Schwaben das Spielgeschehen und brachten die Punkte sicher nach Hause. Insgesamt 22 offensive Rebounds der Ritter, dazu deutlich weniger Ballverluste und die daraus resultierenden 23 Wurfversuche mehr, waren letztlich die entscheidenden Faktoren der Partie. „Bis auf die Phase im dritten Viertel haben wir sehr gut und konzentriert gespielt. Wir haben noch viele Aufgaben vor uns und müssen uns an einigen Stellen verbessern, aber natürlich freuen wir uns über den gelungenen Start in die Saison,“ so Perovic nach Spielende. Am kommenden Samstag reisen die Ritter zum schweren Auswärtsspiel nach Nürnberg. Die Franken starteten mit zwei Siegen in die neue Spielzeit, mussten sich am vergangenen Sonntag jedoch in Tübingen geschlagen geben und stehen mit einer Bilanz von 2:1 auf Tabellenplatz fünf.

 

04.10.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. MLP Academics Heidelberg 68:84

Am dritten Spieltag der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProA unterliegt die OrangeAcademy dem letztjährigen Bundesligisten MLP Academics Heidelberg mit 68:84. Der Wendepunkt: Früh in der Partie erarbeiteten sich die Gäste bereits eine komfortable zweistellige Führung, die sie über die gesamte Spielzeit verteidigen konnten. Dabei war das heiße Händchen der Heidelberger Distanzschützen ein entscheidender Faktor. Der Ball lief gut durch die Reihen der Academics und fand häufig den freien Werfer. Zudem bereitete die enorme Physis der Gäste unter den Körben den jungen Uuulmern sichtbar Probleme. Der Gamechanger: Mit Sicherheit die Moral, die die Hausherren bewiesen. Gegen den starken und körperlich überlegenen Gast gaben sich die jungen Schützlinge von Cheftrainer Mehdy Mary zu keiner Zeit auf und versuchten immer wieder, den Rückstand zu verkürzen. Ein kleiner Lauf nach dem Seitenwechsel brachte die OrangeAcademy sogar wieder auf einen einstelligen Rückstand heran, wurde von den Academics allerdings umgehend gekontert.

Uuulmer des Spiels: Der Franzose Lucas Fischer ließ heute mehrfach mit seiner enormen Athletik aufhorchen und erzielte insgesamt 13 Punkte sowie zwei Blocks und zwei Steals. CJ Anthony (16 Punkte) punktete ebenfalls zweistellig. Die Erkenntnisse: Gegen eine sehr starke Heidelberger Mannschaft war heute nichts zu holen. Vor allem die Physis der Gäste bereitete den jungen Uuulmern große Probleme. Nichtsdestotrotz steht die OrangeAcademy nach den ersten drei Spielen und trotz eines enorm schweren Auftaktprogramms mit zwei Punkten auf einem Nichtabstiegsplatz. „Wir haben heute gegen eine sehr starke Mannschaft aus Heidelberg gespielt, die uns auch verdient bezwungen hat. Auch wenn heute früh klar war, dass Heidelberg wahrscheinlich gewinnen wird, bin ich stolz darauf, dass meine Mannschaft sich nie aufgegeben hat und sogar nochmal in den einstelligen Bereich verkürzen konnte. Ich denke wir leisten gute Arbeit darin, unsere jungen Talente zu entwickeln. Heute haben wir erneut mit Lennard Zeuch und Marko Volf zwei sehr junge Spieler aufs Parkett gebracht, die gute Impulse bringen konnten. Ich wünsche mir, dass wir zu jeder Zeit kämpfen und mithalten können. Das wir nach diesem harten Auftaktprogramm kein Spiel deutlich hergegeben hatten und auf einem Nichtabstiegsplatz stehen freut mich umso mehr“, erklärt OrangeAcademy Chefrainer Mehdy Mary.

 

04.10.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Artland Dragons 92:80

Es war vielleicht kein schönes, doch war es ein anspruchsvolles und sehr intensives Spiel für die EPG Baskets vor heimischer Kulisse, vielleicht auch eine richtungsweisende Partie in der vierten Saison in der 2. Basketball Bundesliga ProA, für ein Team mit klaren Play-off Ambitionen. Nur zwei Tage vorher hatte man noch eine Niederlage in Nürnberg hinnehmen müssen, begründet durch eine schwache Verteidigung im ersten Viertel, in dem man von den Gastgebern überrannt wurde. Dies durfte in der Begegnung gegen Artland nicht noch einmal passieren. So lag der Fokus in dieser Begegnung klar auf der Verteidigung, über die man das Spiel dominieren und damit gewinnen wollte. Verzichten mussten die Baskets dabei auf Starter Tyren Williams, der sich gegen Nürnberg eine Verletzung am Fuß zugezogen hatte. Die Partie begann für beide Teams nervös, mit einigen Fehlern auf beiden Seiten, so dass sich in den ersten Minuten noch kein richtiger Rhythmus einstellen wollte. Schön waren zunächst nur die Trikots der EPG Baskets anzusehen, die im Zeichen von „Koblenz wird pink“, einer Aktion zur Sensibilisierung für das Thema Brustkrebs, ausnahmsweise ganz in pink gekleidet waren. Die Drachen kamen im ersten Viertel lediglich auf 12 Punkte, ein deutliches Zeichen dafür, dass die Koblenzer Spieler die Ansage ihres Coaches in Bezug auf die Verteidigung auf das Parkett bringen konnten. In der Offensive sammelten sie fleißig Punkte von der Freiwurflinie, vor allem in Person von Mason Kraus, der alle fünf erspielten Freiwürfe sicher verwandelte. Offensiv war es jedoch eindeutig der Abend von Jayden Williams, der schnell hintereinander zwei Dreipunktewürfe zum 18:8 für Koblenz abfeuerte, ebenfalls bei einer Quote von 100%. Am Ende sollte er auf 15 Punkte alleine von der Dreipunktelinie kommen. Im zweiten Viertel mussten die Gegner zunächst dem Rückstand von zehn Punkten hinterherlaufen. Der Star der Dragons, Jonathan Klussmann, verwandelte in diesem zweiten Viertel 16 Punkte und brachte sein Team damit fast im Alleingang wieder heran. Nach nur drei gespielten Minuten stand es plötzlich 26:24, die Dragons waren angekommen, das Spiel nun wieder völlig ausgeglichen. Doch hatten sie die Rechnung ohne die Baskets gemacht, die konzentriert blieben und nun ihrerseits aufdrehten. Auf einen weiten Dreipunktewurf von Mason Kraus folgte ein Stepback Wurf gegen den Verteidiger aus der Halbdistanz von Camaron Tongue. Bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit blieben die Artland Dragons auf Tuchfühlung. In Minute acht des zweiten Viertels gelang ihnen gar der Ausgleich zum 37:37, doch waren es wieder zwei schnelle erfolgreiche Dreier kurz vor der Halbzeit durch Jayden Williams, die die Baskets wieder auf eine acht Punkte Führung brachten, bei einem Halbzeitstand von 46:38.

Die Dragons erwischten einen guten Start in die zweite Hälfte, doch Koblenz hielt dagegen. Besonders auffällig war, dass die Baskets dank ihrer intensiven Verteidigung im gesamten dritten Viertel weitere Punkte von Topscorer Klussmann verhindern konnten, der zur Halbzeit bereits bei 20 Zählern stand. Artland konnte erst im letzten Viertel wieder von seinen Treffern profitieren. Nachdem man das zweite Viertel knapp verloren hatte, ging das dritte Viertel nun wieder an die Hausherren. Die knapp 1100 Zuschauer erlebten eine unterhaltsame Partie mit deutlich gesteigerten Wurfquoten bei einem Stand von 74:63 Ende des dritten Viertels. Das vierte Viertel begann hektisch. Trotz einiger Fehler konnte Koblenz jedoch den Abstand halten und erlaubte es den Gästen nicht, noch einmal näher heran zu kommen. Die Partie endete schließlich mit einem deutlichen Sieg für die EPG Baskets, mit 92:80. Topscorer der Begegnung waren Jaden Williams mit 26 Punkten für die EPG Baskets und Jonathan Klussmann mit 27 Zählern für die Gäste. Hendrik Gruhn, der gegnerische Trainer zeigte sich sichtlich frustriert, gerade von der Defensivleistung seiner Spieler: „Koblenz hat absolut verdient gewonnen, wir haben über 40 Minuten katastrophal verteidigt, bis auf drei Minuten im zweiten Viertel, als wir noch einmal kurz herankamen.“

 

04.10.2026 17:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. HAKRO Merlins Crailsheim 47:91

Im dritten Saisonspiel zeigen die HAKRO Merlins erneut ihr Können und holen sich den dritten Sieg. Nach einem anfänglichen Herantasten in den ersten fünf Minuten, geben die Zauberer Vollgas und zünden den Offensiv-Motor. Nach 40 Minuten steht ein deutlicher 91:47-Auswärtssieg auf den Anzeigetafeln. Mit einer starken Defense beider Seiten startet die Partie recht punktearm. Trotz sieben Rebounds bereits in den ersten vier Minuten des Spiels, können die Zauberer ihre Offensivchancen nicht nutzen. Pünktlich mit der Schlusssirene zum Ende des ersten Viertels versenkt Neuzugang Addae-Wusu den Ball erstmals im Korb und stellt zur Führung der Merlins. Die zweiten zehn Minuten gestalten die Gäste deutlich sehenswerter. Ein 12:0-Lauf baut die Führung aus, die Crailsheimer zeigen sich nun als klar bessere Mannschaft. Gerald dreht richtig auf und addiert sieben Zähler. Sein finaler Dreier kurz vor der Halbzeit bringt die mitgereisten Fans der Zauberer zum tosenden Applaus und verabschiedet die Mannschaften zu einem Pausenstand von 22:40.

Während die Lions stärker aus der Halbzeit kommen, zeigen sich die HAKRO Merlins unbeeindruckt. Voll in Fahrt gekommen, bauen die Zauberer ihre Führung weiter aus. Schon drei Akteure im Merlins-Dress steuerten zweitstellige Punkte zu, 9 Steals und 24 defensive Rebounds unterstrichen die geschlossene Teamleistung in der Verteidigung. Auch im finalen Viertel zeigen die Gäste ihr Können. Immer wieder netzen die Hohenloher ein, der Vorsprung mittlerweile bei 40 Zählern und findet damit noch nicht sein Ende. Unter tosenden Siegeshymnen feiern die Merlins-Fans ihre Mannschaft und bejubeln einen 47:91-Sieg. Florian Flabb (Headcoach HAKRO Merlins Crailsheim): “Respekt an unsere Mannschaft. Sie haben das sehr couragiert durchgespielt. Es ist nicht einfach, wenn alle Spieler, auf die man sich vorbereitet nicht da sind. Und natürlich auch großen Respekt an Karlsruhe, die von der ersten bis zur letzten Sekunde alles gegeben haben, gekämpft haben und alles versucht haben, im Spiel zu bleiben. Ich glaube, heute hat man dann auch gesehen, dass wir den tieferen Kader hatten. Vor allem an so einem Doppelspieltag ist das wichtig, dass wir da auch einfach weiterspielen können. Ich freue mich sehr, dass Dylan nach im Grunde genommen zwei halben Trainings heute schon so eingeschlagen hat. Das ist für uns natürlich noch einmal eine extreme Verstärkung. Von daher können sich die Fans und Zuschauer auf einen sehr spannenden Spieler freuen. Ich bin froh, alle sind gesund geblieben und jetzt geht es in die neue Woche gegen Gießen.“

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