Nachberichte ProB Süd 15. Spieltag

03.01.2026 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. SV Fellbach Flashers 84:77

Das erste Spiel im Jahr 2026 war das erwartet schwere für die Flashers und Head Coach Kris Borisov. Nach drei durwachsenden Vierteln und einem richtig guten letzten Abschnitt verlieren die Flashers bei den Ahorn Camp Baskets aus Speyer mit 84:77.

Das Spiel startete denkbar schlecht für die Flashers. Bereits nach zweieinhalb gespielten Minuten zwangen die Gastgeber mit einem 11:0 Lauf Fellbachs Trainer Kris Borisov zu seiner ersten Auszeit und den ersten Korrekturen im Game plan. Einige Fehlpässe und schlechte Entscheidungen im Angriff der Flashers nutzen die Ahorn Baskets gnadenlos aus und konnten immer wieder durch einfache schnelle Punkte zum Erfolg kommen. Die Gastgeber führten verdient mit 25:20 nach den ersten 10 Minuten.

Im zweiten Abschnitt schien es nun endlich das vermutet Spiel auf Augenhöhe zu sein. Auch den Flashers gelang es nun mit einigen einfachen Transition Punkten in Schlagdistanz zu kommen. Mit zunehmender Spielzeit fingen sich die Gastgeber wieder und hatten zur Halbzeit das Spiel komplett unter ihrer Kontrolle. (47:37)

Speyers Head Coach Carl Mbassa hatte sein Team gut vorbereitet und vor allem die Wege des Fellbacher Topscorers Nik Schlipf entscheidend gestört. Eine Minute vor Ende des dritten Viertels führte Speyer sogar mit 21 Punkten (66:45) und das Spiel schien gelaufen. Doch dann wie so oft kämpften sich die Flashers zurück in die Partie. Die Intensität wurde nun deutlich erhöht und der Vorsprung der Gastgeber schrumpfte immer mehr.

Eine Minute und 30 Sekunden vor dem Ende stand es nun 79:75 für Speyer eher der starke Felix Angerbauer mit einem Dreier endgültig die Aufholjagd der Flashres stoppen konnte. Die Flashers fanden viel zu spät in die Partie und ließen besonders in der ersten Hälfte viele einfache Punkte liegen und im Gegenzug viele einfache Körbe zu. Mit diesem Sieg gewinnt Speyer den direkten Vergleich (Hinspiel 78:75) was wiederrum im Kampf um die Playoff Plätze wichtig sein kann.

 

03.01.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. FC Bayern Basketball II 65:67

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen ist in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA schlecht in das Jahr 2026 gestartet. Am Samstagabend unterlag man im Süd-Derby dem FC Bayern München Basketball II genauso knapp wie unnötig mit 65:67 (36:37). Nach der dritten Niederlage in Folge sind die Kangaroos nun aus den Play-Off Plätzen in der Tabelle gefallen.

Zu Beginn der Partie zeigten sich die Gäste beim Rebound wesentlich wacher als die BG, pflückten sich 10 der ersten 13 Abpraller. Und weil die Leitershofer auch unter dem Korb einige leichte Würfe liegen ließen, stand rasch eine 18:9 Führung für die Bayern auf der Anzeigetafel. Nach einer Auszeit von BG-Chefcoach Emanuel Richter kehrten die Kangaroos aber wieder ins Spiel zurück. Vor allem durch Neuzugang Ansah kämpfte man sich Punkt um Punkt heran und verkürzte bis zur Halbzeitpause wieder auf lediglich einen Punkt Differenz.

Das Match bürgte bis dahin nicht unbedingt von hoher spielerischer Klasse, bot aber jede Menge Dynamik. Im dritten Viertel sahen die Fans dann die beste Phase ihres Teams. Zwar lief im Angriff weiterhin nicht jeder Spielzug reibungslos, mit einer engagierten Verteidigung, viel Kampf und Moral bot man den aggressiven Bayern Paroli und belohnte sich mit einem 20:12 Viertelsieg, der die eigenen 56:49 Führung bedeutete. Die Halle stand nun Kopf.

Allerdings stand aber eben noch das vierte Viertel auf dem Programm. Sage und schreibe über 6 Minuten gelang den Stadtbergern kein einziger Korberfolg. Die Münchner passten sich aber dem Niveau an und vergaben auch jede Menge beste Chancen. Demzufolge rettete die BG über die Spielstände 56:54 und 63:57 sogar die Führung bis in die letzten beiden Spielminuten.

Clint Hamann netzte eine Minute vor dem Ende zum 65:63 ein, welche Bayerns bester Spieler, an diesem Abend, Marco Frank, aber egalisieren konnte. Der letzte Angriff gehörte eigentlich dann den Kangaroos, ein haarsträubender Turnover erlaubte den Gästen dann ein Fastbreak zur eigenen zwei Punkte Führung. Drei Sekunden blieben auf der Spieluhr, der letzte Dreier der Leitershofer durch Zion Richardson verfehlte dann das Ziel aber knapp.

 

04.01.2026 16:30 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. TV Langen 90:81

Die SKYLINERS Juniors sind mit einem Ausrufezeichen ins neue Jahr gestartet. In einem über lange Zeit völlig offenen Derby setzten sich die Frankfurter am Samstag gegen den TV Langen mit 90:81 durch. Entscheidend war ein furioser Schlussspurt, mit dem das Team von Markus Klusemann das Spiel in den letzten Minuten komplett an sich riss.

Die Juniors starteten stark in die Partie und setzten früh ein erstes Zeichen. Nach wenigen Minuten stand es 9:2 für Frankfurt, die mit hoher Intensität und Tempo agierten. Doch die Gäste aus Langen fanden zunehmend besser ins Spiel, nutzten ihre Physis und übernahmen Schritt für Schritt die Kontrolle. Nach den ersten zehn Minuten führten die von Tobias Jahn trainierten Langener mit 21:25.

In der Folge entwickelte sich ein intensives, physisches Derby, in dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Die Führung wechselte mehrfach, beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Zur Halbzeit war beim Stand von 41:41 weiterhin alles möglich.

Auch nach der Pause blieb das Spiel eng. Erst im letzten Viertel entstanden erstmals kleinere Läufe. Langen hatte zwischenzeitlich das Momentum auf seiner Seite und konnte sich beim Stand von 73:67 eine Führung von sechs Punkten erspielen. Doch genau in dieser Phase zeigten die Juniors ihre stärkste Leistung.

Angeführt von Desmond Watson starteten die Juniors einen beeindruckenden 21:0-Run, der das Spiel endgültig kippte. Die Gäste fanden auf diesen Lauf keine Antwort mehr, Frankfurt dominierte die Schlussminuten und brachte den Derbysieg souverän ins Ziel. „Als wir beim 67:73 hinten lagen, haben wir genau die Energie gezeigt, die wir uns vorgenommen hatten. Der 21:0-Run war Ausdruck unseres Willens und unserer Defensive,“ ordnete Markus Klusemann die entscheidende Phase ein.

 

04.01.2026 17:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 96:74

Bericht folgt in Kürze.

 

05.01.2026 19:00 Uhr // OrangeAcademy vs. BBC Coburg

Im ersten Spiel des Jahres empfing die OrangeAcademy die Coburger Gäste zum Topspiel und setzte sich mit 76:71 durch – ein Sieg, der den jungen Ulmern die Tabellenführung einbrachte.

Aiyamenkhue eröffnete das Topspiel gegen die Coburger Gäste. Beide Mannschaften begannen konzentriert und legten früh den Fokus auf die Defensive. Nach einigen Minuten fanden die Gäste aus Coburg in die Partie und erschwerten der OrangeAcademy durch intensive Verteidigung saubere Abschlüsse in Korbnähe. Corburg baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus und die jungen Ulmer gingen mit einem großen Rückstand in die erste Viertelpause (9:23, Q1).

Auch zu Beginn des zweiten Viertels setzte Aiyamenkhue die ersten Akzente. In der Folge fand die OrangeAcademy offensiv besser in das Spiel. Dank verbessertem Rebounding hielten die jungen Ulmer den Anschluss und erzielten Ende des zweiten Vierteils einen Gleichstand (35:35, Q2).

Mit Beginn des dritten Viertels fanden die Gastgeber immer wieder gute Wege durch die Coburger Defensive und erarbeiteten sich erstmals einen Vorsprung. Die Antwort der Gäste ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Coburg übernahm wieder zügig das Kommando. Vor allem das Duo Fasoyiro und Dawson stellte die OrangeAcademy vor eine Herausforderung. Mit einem knappen Rückstand ging es für Ulm in die letzte Viertelpause (57:59, Q3).

Das Schlussviertel war vor allem vom starken Rebounding der jungen Ulmer geprägt. In der umkämpften Partie wechselte die Führung mehrfach, der Spielstand pendelte immer auf Gleichstand. In den letzten drei Minuten setzte sich die OrangeAcademy leicht ab, doch Coburg blieb durch sicher verwandelte Freiwürfe nah dran. In der Crunchtime behielten Dordevic mit vier sowie Zoran Milicic mit zwei Freiwürfen die Nerven und sicherten damit der OrangeAcademy den Heimsieg (76:71, Q4).

 

05.01.2026 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Zum Jahresauftakt gibt’s direkt eine herausragende Leistung: Die Porsche Basketball-Akademie gewinnt das Gastspiel in der ProB Süd beim dritten in Oberhaching 101:67. Die überragende erste Halbzeit, in denen sich die Gelb-Schwarzen eine 30-Punkte-Führung herausspielen, bildet die Grundlage für den nächsten Saisonerfolg – und wird mit dem gewonnenen Direktvergleich garniert.

Durch Julis Baumer und Simon Feneberg kamen die Schwaben im Anschluss an den Sprungball gleich vierfach zum Korberfolg und direkt ins Laufen. Sie waren schlicht nicht zu bremsen (2:10 / 4:15 / 7:22). Nicht nur das Guard-Duo, sondern auch Abdulhay Kömürkara, David Engelhart und Co. waren äußerst konzentriert, defensivstark und offensiv sehr konsequent. Zusätzlich waren mit Maxwell Dongmo Temoka und Daniel Mack unter den Körben für keinen Oberhachinger unter Kontrolle zu bekommen.

Ballbesitz für Ballbesitz forcierten die Schwaben, sehr zur Überraschung der anwesenden Zuschauer:innen und der zunehmend konsternierten Tropics, Fehler, Ballgewinne und Positives. Zumindest aus ihrer Sicht. Kenan Youdom, Lars Danziger und immer wieder Engelhart waren beim Rebound (41:29) überlegen, aus der Distanz stark (44 3P%) und gallig (11 Steals). Die 57:27-Pausenführung war sehr verdient, gleichzeitig aber auch so nicht zu erwarten.

Nur folgerichtig versuchten die bayerischen Gastgeber sich nach der Pause am Versuch einer Aufholjagd. Doch alle Anpassungen, zu denen eine Zonenverteidigung, eine Ganzfeldpresse und eine gewisse Härte, unter anderem verkörpert durch Nedzad Muratovic, gehörten, fruchteten nicht. Die BBA’ler sortierten sich neu (37:65 / 55:72), fanden dann wieder zurück zur Spielkontrolle und waren durch Baumer, Feneberg und Kömürkara nicht mehr aufzuhalten (55:79).

Auch wenn noch mehrere Highlight-Spielzüge der Ludwigsburger folgten: Der minutenlang feststehende Spielausgang verringerte, wenig verwunderlich, das hohe, vorhandene Niveau der Partie – sorgte so aber zumindest dafür, dass beide Trainer personell etwas durchrotieren konnten, was vor allem der Headcoach der Ludwigsburger, Khee Rhee, nutzte.