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Vielseitiger Guard komplettiert Rackelos – Adam Klie verstärkt den Backcourt

Die Depant GIESSEN 46ers Rackelos schließen mit dem vielseitigen Guard Adam Klie ihre Reihen für die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Saison 2018/19. Der dreizehnte Akteur im Kader von Headcoach Rolf Scholz erhält beim Farmteam der 46ers einen Vertrag über eine Spielzeit und wird künftig den Backcourt verstärken.

Rolf Scholz (Headcoach Depant GIESSEN 46ers Rackelos): „Adam ist ein echter Allrounder. Er ist für einen Guard außerordentlich athletisch und verfügt über ein tolles Spielverständnis. Aufgrund seiner starken Leistungen am College hatten wir ihn schon früh in diesem Sommer auf dem Zettel. Umso mehr freuen wir uns, dass er sich letztendlich für unser Programm entschieden hat.“

Der US-Amerikaner vollzog sein erstes Jahr als Profi-Basketballer bei den Niagara River Lions in der kanadischen NBL. Zum Start seiner Karriere fand der vielseitige Combo-Guard sofort seine Rolle im Team und kam in 44 Partien auf Durchschnittlich 20 Minuten Einsatzzeit. Mit 12.4 PpS, 2.3 ApS und 4.8 RpS legte er solide Werte auf das Parkett.

Zuvor spielte der athletische Backcourt-Akteur vier Jahre auf dem College für die UC San Diego Tritons. Dabei konnte sich der aus Alaska stammende Klie vielfach persönliche Auszeichnungen an sein Rever heften. Sei es von Beginn an als „CCAA Freshman of the year“ bis hin zu seinem Senior-Jahr, wo er unter anderem ins „NABC All-West District First Team“ und als „CCAA Player of the year“ gewählt wurde. Seine Statistiken lesen sich in diesem Zeitraum makellos. Der Spielmacher mit Scoringqualitäten konnte während seiner gesamten Studentenzeit mit zweistelligen Punktewerten auftrumpfen. Aber auch sein Rebound- und Assist-Statistik konnten von Semester zu Semester zulegen. Letztendlich beendete Klie seine Zeit in San Diego als Starting Five-Spieler, der es in der Saison 2016/17 auf 33 Partien brachte. Dabei erzielte er 15.5 PpS, verteilte 4.7 ApS und pflügte 6.3 RpS vom Brett.

Während seiner Highschool-Zeit in seiner Heimatstadt Anchorage wurde der 23-Jährige unter anderem „Gatorade Alaska Basketball Player of  the year 2013“ und „MVP of the Cook Inlet Conference“ als Junior und Senior. Mit Beendigung seiner Schulzeit hat der Guard folgende Werte in seinem Abschlusszeugnis stehen: 19.5 PpS, 10.2 RpS, 3.9 ApS und 2.8 SpS.

Spielerdaten:

Adam Klie

Geboren am 30.04.1995, Anchorage, Alaska (USA)

Nationalität: amerikanisch

Position: Guard (1/2)

Größe: 193 cm

Gewicht: 91 kg

 

Stationen als Spieler:

Seit 2018 Depant GIESSEN 46ers Rackelos (ProB)

2017 – 2018 Niagara River Lions (NBLC)

2013 – 2017 UC San Diego Tritons (NCAA)

Zuvor High School in Anchorage, Alaska

 

Aktueller Kader des GIESSEN 46ers ProB-Team (BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB 2018/19, Stand 14.08.2018):

Adam Klie, Thomas Tshikaya, Jannis Hahn, Tim Uhlemann, Tim Kordyaka, Lucas Mayer, Daniel Thurau, Tim Köpple, Leon Bahner, Johannes Lischka, Bjarne Kraushaar, Alen Pjanic, Leon Okpara, Lutz Mandler (Assistenztrainer), Rolf Scholz (Trainer)

(Depant GIESSEN 46ers Rackelos)

Der „Königstransfer“ zum Schluss

Der BBC COBURG hat sich für seine zweite Spielzeit in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB noch einmal signifikant verstärkt: Mit Dino Dizdarevic wechselt ein Backcourt-Allrounder an die Itz, der in der Vorsaison im Trikot der Oettinger Rockets Gotha noch fester Bestandteil der Erstliga-Rotation war.

Bei der Verkündung von Transfercoups wird die Floskel vom Königstransfer inzwischen quer durch die Sportarten arg überstrapaziert. Im Falle der jüngsten Verpflichtung des BBC COBURG sind derartige Superlative aber durchaus nicht unangebracht, schließlich ist den Vestestädtern nicht nur ein dicker Fisch, sondern gar ein veritabler Dino ins Netz gegangen. Dabei spielt der Wortwitz mitnichten auf das Alter des neuen Mannes an, denn mit 23 Jahren steht selbiger noch vor der Blüte seiner Schaffenskraft und ist vom Aussterben meilenweit entfernt. Stattdessen dreht sich’s um den Namen: Dino Dizdarevic konnte vom ambitionierten Coburger Projekt überzeugt werden und feiert in Oberfranken ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Breitengüßbacher NBBL-Meistercoach Ulf Schabacker.

Dass ein Spieler dieses Kalibers den Weg zum BBC COBURG findet, ist keineswegs selbstverständlich. Immerhin kam der 1,94-Meter-Flügel in der abgelaufenen Runde noch in Deutschlands Basketball-Oberhaus easyCredit BBL zum Einsatz. Für die Oettinger Rockets stand Dizdarevic in 26 Partien im Schnitt knapp zehn Minuten auf dem Erstliga-Parkett und erzielte dabei durchschnittlich 2,4 Punkte. Gegen Brose Bamberg kam der gebürtige Mühlheimer auf neun Zähler in 31 Minuten, in seiner eigentlichen Heimatstadt München beim deutschen Meister Bayern Basketball waren es zehn Punkte in 18 Minuten. „Überhaupt auf einem solchen Niveau agieren zu dürfen war eine tolle Erfahrung. Einerseits geht in der ersten Liga alles ein bisschen schneller und es wird viel körperlicher gespielt. Wenn man zu lange überlegt, ist der Ball weg oder das Loch in der Verteidigung schon wieder geschlossen. Andererseits merkt man nach einiger Zeit auf diesem Level, dass auch dort nur mit Wasser gekocht wird und dass man durchaus mithalten kann“, denkt der Neu-Coburger gerne an seinen Abstecher nach Thüringen zurück, den er im Falle des Klassenerhaltes vermutlich verlängert hätte.

Es sollte jedoch anders kommen: Das Projekt in Gotha und Erfurt konnte aus wirtschaftlichen Gründen nicht wie geplant fortgeführt werden und Dizdarevic musste sich auf Jobsuche begeben. Dass neben diversen höherklassigen Klubs auch der BBC COBURG sein Interesse bekundete, kam ihm nicht ungelegen: „Unter Ulf Schabacker habe ich bereits in Breitengüßbach trainiert und wir haben zusammen 2012 die deutsche Meisterschaft in der NBBL geholt“, erinnert sich der Guard an eine „tolle Zeit und die vielleicht eingeschworenste Truppe, die ich je erlebt habe, denn wir sind mit einer echten Underdog-Mentalität an den Start gegangen und haben einige hohe Favoriten aus dem Weg geräumt.“ Mit von der Partie waren damals unter anderem BBC-Forward Christopher Wolf und Nationalmannschafts-Center Johannes Thiemann, den Dizdarevic zu seinen besten Freunden zählt. Auch mit BBC-Kapitän Steffen Walde ging er in ProA und ProB im Baunacher Trikot bereits gemeinsam auf Korbjagd.

An Meisterschaften mit dem BBC COBURG denkt der vielfache deutsche Jugendauswahlspieler, der schon früh seine kroatische Staatsbürgerschaft ablegte, noch lange nicht. „Für Platzierungsprognosen sind die anderen Teams zu schwer einzuschätzen. Kurz vor Weihnachten werden wir wissen, wo wir tatsächlich stehen“, vermeidet Dizdarevic die Festlegung auf ein Saisonziel.  Stattdessen will er den Vestestädtern dabei helfen, sich in Deutschlands dritthöchster Liga im zweiten Anlauf zu etablieren und cleverer zu agieren als bei der Premiere: „Ich bin seit 2013 Profi und möchte beim BBC trotz meiner jungen Jahre Verantwortung übernehmen. Intensität, Toughness und Physis sind Qualitäten, die ich einbringen und vorleben möchte.“ Zunächst einmal unabhängig von der Position, denn: „Von eins bis drei kann ich alles spielen und verteidigen, besondere Präferenzen habe ich nicht.“

Als Rückschritt begreift der Sohn einer Profihandballerin und eines Fußballers den Gang in die ProB ganz und gar nicht: „In der ersten Liga geht es für einen jungen deutschen Spieler meist hauptsächlich darum, ordentlich zu verteidigen und in der Offensive in der Ecke für den offenen Wurf bereit zu sein. Jetzt kann ich beweisen, dass ich mehr kann.“ Die ersten Trainingseinheiten kamen Dizdarevic indes irgendwie seltsam bekannt vor: „Es hat keine fünf Minuten gedauert, bevor ich von Ulf den ersten Einlauf bekam.“ Manches ändert sich eben nie – Königstransfer hin oder her.

 

 

(BBC Coburg)

Julian Albus weiter Kapitän des Farmteams

Auch Youngster Philipp Hadenfeldt geht in seine zweite Spielzeit als Leistungsträger der TG s.Oliver Würzburg in der ProB Süd

Nicht nur im Kader der easyCredit BBL-Mannschaft von s.Oliver Würzburg, auch beim Farmteam in der ProB hat sich personell für die neue Saison bereits einiges getan: Mit Kapitän Julian Albus und Youngster Philipp Hadenfeldt gehen zwei Leistungsträger jeweils in ihre zweite Spielzeit für die TG s.Oliver Würzburg in der ProB Süd.

Julian Albus ist zwar erst 24 Jahre alt, kann aber trotzdem auf die Erfahrung aus 86 Bundesliga-Spiele für die WALTER Tigers Tübingen setzen. Der Shooting Guard wechselte vor der vergangenen Saison aus Hanau nach Würzburg und war mit seinem Kampfgeist und Einsatzwillen Vorbild und Führungsspieler für die junge Würzburger Mannschaft. Wie wertvoll er für das Team war, zeigte sich vor allem in der Endphase der ProB-Saison, als der 1,91 Meter große Energizer nach einer längeren Verletzungspause gerade noch rechtzeitig zurückkehrte, um das Würzburger Farmteam in den Playdowns mit starken Leistungen zum sicheren Klassenerhalt zu führen.

11,3 Punkte mit einer 50-prozentigen Dreierquote sowie 3,2 Korbvorlagen im Schnitt legte der 24-Jährige in den sechs Playdown-Partien auf – er wird auch in der Spielzeit 2018/2019 Kapitän der TG s.Oliver Würzburg sein: „Julian ist nicht nur ein sehr guter Spieler, sondern auch das Herz der Mannschaft. Als Kapitän wird er mit seiner großen Erfahrung auch in der kommenden Saison auf die jungen Spieler aufpassen“, so TG-Headcoach Eric Detlev.
Julian Albus: „Die Entscheidung ist mir leicht gefallen“

„Für mich persönlich und für die Mannschaft war es ein schwieriges Jahr mit einem positiven Ende. Von daher war es für mich die logische Konsequenz, auch in der kommenden Saison in Würzburg zu spielen. Ich möchte gesund bleiben und wieder als Vorbild für die jungen Spieler vorangehen“, sagt Julian Albus: „In Würzburg passt die Kombination aus Stadt, Umfeld, Sport und Studium einfach perfekt für mich, deshalb ist mir die Entscheidung auch leicht gefallen. Wir werden wieder mit einem sehr jungen Team an den Start gehen. Ich bin aber überzeugt, dass wir mit unserer neuen Struktur und Eric Detlev als Trainer sehr gut aufgestellt sind und eine erfolgreiche Saison spielen können.“
Philipp Hadenfeldt erneut im BBL-Kader

Auch Philipp Hadenfeldt, der wie Julian Albus im vergangenen Sommer nach Würzburg wechselte, wird im zweiten Jahr das Trikot der TG s.Oliver Würzburg tragen und auch wieder regelmäßig mit dem Bundesliga-Kader von Headcoach Denis Wucherer trainieren. Nach vielen Jahren mit den Nachwuchs-Mannschaften des Deutschen Basketball Bundes hat der 18-Jährige sich in diesem Sommer die Zeit genommen, die Akkus wieder komplett aufzuladen und eine Verletzung aus der vergangenen Saison auszukurieren, um ab September wieder voll angreifen zu können. In seiner ersten ProB-Saison stand der junge Spielmacher als Leistungsträger in 25 Partien durchschnittlich fast 26 Minuten auf dem Feld und erzielte dabei 6,2 Punkte und 2,5 Assists pro Spiel.

 

 

(TG s.Oliver Würzburg)

Rackelos bedanken sich bei Leo Vrkas – Guard trägt kommende Saison nicht mehr das Gießener Trikot

Die Depant GIESSEN 46ers Rackelos werden in der kommenden BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Spielzeit 2018/19 nicht mehr mit Leo Vrkas planen. Der Deutsch-Kroate wechselte zur vergangenen Saison von den ETB Wohnbau Baskets Essen nach Gießen und absolvierte insgesamt 27 Partien für die Mittelhessen.

Der Combo-Guard brachte eine Menge Erfahrung in die ansonsten junge Truppe von Headcoach Rolf Scholz. Bei einer durchschnittlichen Einsatzzeit von 22 Minuten pro Begegnung erzielte er 2.6 PpS und verteilte 1.0 ApS. Besonders beim 95:84-Heimsieg über die BBC Coburg bereicherte Vrkas durch eine Trefferquote von 57% von jenseits der Dreierlinie sein Team. Dabei verbuchte er für sich 16 Zähler und war somit ein Garant zum späteren Erfolg. Insgesamt konnte der 27-Jährige in der regulären Saison sowie den Playoffs fünfmal zweistellig scoren.

Die GIESSEN 46ers danken ihrer Nummer 33 für den unermüdlichen Einsatz und wünschen ihm für seine private sowie berufliche Zukunft alles Gute!

(Depant GIESSEN 46ers Rackelos)

„Air France“ im Anflug auf Coburg

Der BBC COBURG rüstet sich weiter für seine zweite Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB: Mit dem Franzosen Kevin Franceschi wechselt ein vielseitiger und enorm athletischer Guard aus der dritten spanischen Liga an die Itz. Byron Sanford dagegen baut seine Zelte in Oberfranken ab.

Athletische Fertigkeiten standen auf dem „Einkaufszettel“ von Ulf Schabacker, dem neuen Headcoach des BBC COBURG, vor der sommerlichen Transferperiode ganz weit oben. Entsprechend enthusiastisch kommentiert der erfahrene Trainerfuchs die Verpflichtung des französischen Guards Kevin Franceschi, die sein neuer Klub vor einigen Tagen final in trockene Tücher bringen konnte: „Kevin ist ein extrem schneller, explosiver und sprungstarker Spieler. Er vereint alle Fähigkeiten, die einen modernen Guard auszeichnen, und kann von Position eins bis drei offensiv wie defensiv alle Spots abdecken.“ Der Neuzugang selbst, der zuletzt für CB Myrtia in der spanischen LEB Silver (3. Liga) auf Korbjagd ging, sieht es ähnlich: „Zu Beginn meiner Karriere habe ich hauptsächlich auf dem Flügel gespielt, aber in den letzten Jahren orientiere ich mich mehr und mehr auch in Richtung Spielaufbau.“

Besagter Karrierebeginn liegt übrigens noch gar nicht so lange zurück: Erst mit 13 wechselte Franceschi vom Fußballfeld auf die Freiplätze der Pariser Vorstadt Argenteuil, zwei Jahre später begann der mittlere von drei Brüdern mit ernsthaftem Vereinsbasketball. „Damals habe ich angefangen, morgens um 5 aufzustehen und verbissen an meinem Spiel zu arbeiten, um den Vorsprung der Anderen aufzuholen, die zum Teil schon zehn Jahre dabei waren. Ich war bereits 18, als ich zum ersten Mal einen Dunk hinbekommen habe. Man könnte mich also als lebenden Beweis dafür sehen, dass man sich Athletik eben doch antrainieren kann“, lacht der 24-Jährige, der sich inzwischen zu einem spektakulären „Kunstflieger“ entwickelt hat.

Schon früh beschäftigte sich Franceschi mit der Möglichkeit, in den Vereinigten Staaten Sport und Studium zu verbinden. Im Jahr 2013 ging es dann ans Weatherford Junior College in die texanische Provinz. „Ein immenser Kulturschock: Alles war größer, der Akzent total ungewohnt. Ich fühlte mich wie im Film, habe mich aber schnell akklimatisiert“, erinnert sich Coburgs Neuzugang, der über die Stationen UMKC (NCAA Divsion 1) und Oklahoma Baptist (NCAA Division 2) sowohl zu einem Universitätsabschluss in Marketing und Management als auch zu einer Chance als Basketballprofi kam. Den USA fühlt sich Franceschi auch heute noch stark verbunden: „Meinen Sommer verbringe ich regelmäßig bei meiner amerikanischen Gastfamilie. Ich mag die Lebensart, die Kultur – trotzdem werde ich drüben wohl immer der „Frenchie“ bleiben und fühle mich nach wie vor als Franzose.“

Basketballerisch möchte „Air France“ die stark unterschiedlichen Spielstile zu einem stimmigen Gesamtpaket vereinen: „Der Basketball in den Staaten ist geprägt von Geschwindigkeit und Intensität. In Europa kommt es mehr darauf an, das Spiel lesen zu können. Meine erste Profisaison in Spanien hat mir enorm dabei geholfen, auf diesem Gebiet besser zu werden.“ In der Großstadt Murcia lief es zunächst richtig rund für den Rookie: 14,8 Punkte im Schnitt in den ersten sechs Partien deuteten auf einen Saisonverlauf hin, der Franceschi außerhalb der Reichweite des BBC COBURG katapultiert hätte. Ein Trainerwechsel jedoch verringerte die Spielzeit des Guards erheblich, am Ende landete er bei 9,8 Zählern und 2,9 Abprallern: „Eine wertvolle Erfahrung, denn als Profi kommt man immer wieder in Situationen, die man selbst nicht kontrollieren kann und man muss versuchen, das Beste daraus zu machen.“

Mit dieser Einstellung kommt Franceschi auch nach Oberfranken und freut sich vor allem auf die Atmosphäre in der HUK-COBURG arena: „Ich liebe es mit den Fans zu interagieren, der Kontakt zu Menschen wird mir niemals zu viel. Die Coburger Anhänger scheinen für lautstarken und beständigen Support bekannt zu sein – wir werden uns gut verstehen.“ Die Vestestadt kann sich also ab Anfang August auf Höhenflüge von „Air France“ freuen. Dann nämlich wird Kevin Franceschi mit der gleichnamigen Fluggesellschaft in Nürnberg einschweben. Die Vorfreude vergrößern kann ein Blick auf die Highlight-Clips des Spielers:

LEB Silver Spanien 2017/2018: https://www.youtube.com/watch?v=A5q-YvVUrzE

NCAA Division II 2016/2017: https://www.youtube.com/watch?v=V8-GWP69vUQ&t=1s

Byron Sanford verlässt die Vestestädter

Die Verpflichtung von Kevin Franceschi bedeutet gleichzeitig, dass Byron Sanford zumindest in der kommenden Saison nicht mehr im Trikot des BBC COBURG auflaufen wird. Der US-Guard fällt in erster Linie der neuen Regelung der BARMER 2. Basketball Bundesliga zum Opfer, wonach jedes ProB-Team in sämtlichen Partien nur noch einen Nicht-EU-Ausländer einsetzen darf. Der BBC COBURG bedankt sich beim sympathischen Aufbauspieler für seine starken Leistungen vor allem in der zweiten Saisonhälfte beim Kampf um den Klassenerhalt. Unvergessen bleiben wird seine 40-Punkte-Gala beim Heimsieg gegen den späteren Meister aus Elchingen. Insgesamt kam Sanford, der sich derzeit noch auf Vereinssuche befindet, in Coburg auf 12,0 Punkte, 4,7 Rebounds, 2,3 Assists und 1,3 Ballgewinne pro Begegnung.

Der Kader des BBC COBURG bisher:

Eividas Molosciakas, Yasin Turan, Christoph Bauer (alle PG), Kevin Franceschi (SG/PG), Daniel Krause (SG/SF), Matthias Fichtner (SF/PF), Christopher Wolf (PF), Max von der Wippel (C).

 

 

(BBC Coburg)

Point Guard verlässt Rackelos – Dennis Mavin zieht es weiter nach Elchingen

Der US-Amerikaner Dennis Mavin war Anfang dieses Jahres aus Marokko zu den Depant GIESSEN 46ers Rackelos dazu gestoßen. In der Rückrunde war der Point Guard eine Bereicherung im Spiel des 46ers-Farmteams und mit seiner Hilfe gelangen der Einzug in die Playoffs und der Sprung ins Viertelfinale. Nun zieht es den 26-jährigen weiter innerhalb der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB zu den scanplus baskets elchingen.

Für die Rackelos absolvierte Mavin neun Partien, wo er seine Scoring-Qualitäten unter Beweis stellen konnte. Die Nummer 22 erzielte 18.4 PpS und verteilte 2.6 ApS. Aber auch in der Verteidigung gefiel er besonders durch seine schnelle und explosive Art, was ihm 3.6 RpS und 1.7 SpS einbrachten. Besonders treffsicher zeigte sich die agile Scoring-Maschine in der Partie gegen seinen neuen Arbeitgeber aus Elchingen. Bei seinem ersten Heimauftritt für die Rackelos verbuchte er 27 Zähler und war somit der Garant für den damaligen 75:70-Sieg über den späteren ProB-Meister.

Auch in der easyCredit BBL durfte sich der US-Amerikaner für die GIESSEN 46ers präsentieren. Bei den erfolgreichen Auswärtsbegegnungen in Erfurt und Ulm kam er dabei jeweils auf Kurzeinsätze.

Die GIESSEN 46ers wünschen Dennis alles Gute und Glück für die neue Aufgabe und danken ihm für seinen Einsatz!

(Depant GIESSEN 46ers Rackelos)

Elche verpflichten neuen Combo-Guard

Bei den scanplus baskets steht mit Dennis Mavin die dritte Neuverpflichtung für die neue Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB fest. Der 26-jährige US-Amerikaner wird den ProB-Meister 2017/18 als Pointguard unterstützen.

Sportdirektor Dario Jerkic ist es gelungen, mit Mavin den absoluten Wunschkandidaten von Head Coach Pero Vucica zu verpflichten. Jerkic ist übezeugt, dass der Neuzugang ein echter Gewinn für das gesamte Elchinger Team sein wird: „Dennis hat in Giessen eine starke Saison gespielt und kam sogar im BBL-Team zum Einsatz. Er mag das Transition-Spiel und beherrscht Pick&Roll. Obwohl er jetzt schon über 35% seiner Dreier trifft, wird er sich hier vermutlich sogar noch steigern können.“

Der in Gainesville (Florida) geborene Mavin stand zuletzt bei den Depant Giessen Rackelos unter Vertrag, die ihn im Januar 2018 nachverpflichteten hatten, nachdem ihr Topsorer Taylor in die Erste Mannschaft berufen wurde.

Wie gut Mavin diese Lücke schließen konnte mussten die Elche schmerzhaft erleben, denn der Pointguard schenkte dem Elchinger Dorfverein bei seinem ersten Auftritt in Gießener Farben direkt 27 Punkte ein, sicherte sich 6 Abpraller und verteilte 2 Assists. Damit trug er maßgeblich zur ersten Niederlage der baskets im Jahr 2018 bei. Insgesamt lief er in 9 Spielen für die Rackelos auf, machte in durchschnittlich 30 Minuten Spielzeit 18,4 Punkte bei 2,6 Assists und 3,7 Rebounds.

Der vielseitige Combo-Guard absolvierte in seiner Zeit an der Uni 124 Spiele, dabei stand er 83 Mal in der Startformation. Nach einem kurzen Stopp in Litauen zog es ihn nach Marokko, wo er in der Saison 2015/2016 sein Team ASS Sale zur Meisterschaft führte. In seiner darauffolgenden Station beim FUS Rabat kann er im Durchschnitt auf 24 Punkte, 6 Rebounds und 5 Assists.

 

(scanplus baskets elchingen)

Filip Kukic setzt seinen Weg bei den RheinStars fort

Filip Kukic bleibt auch in der kommenden Spielzeit bei den RheinStars Köln und nimmt die Herausforderung BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB an. Mit dem 20 Jahre alten Guard wächst der Anteil der Kölner Eigengewächse weiter. „Natürlich kenne ich hier alle und fast alles. Aber der Hauptgrund für mein Bleiben ist, dass ich sicher bin, hier auch die größtmögliche Chance zu haben für meine persönliche Entwicklung“, sagt Filip Kukic. Der VWL-Student an der Uni Köln konnte in der abgelaufenen ProA-Saison seine ersten Spielminuten und Punkte in der zweiten Liga sammeln und half mit, die Zweitvertretung in der 2. Regionalliga zu halten.

„Filip hat ein gutes Gefühl für das Spiel und ich freue mich, dass er weiter mit uns zusammenarbeiten will“, sagt Manager Stephan Baeck. Kukic selbst setzt dabei große Stücke auf Cheftrainer Matt Dodson, den er besonders aus der gemeinsamen NBBL-Zeit schätzt. „Bei Matt habe ich bislang meinen größten Entwicklungsschritt gemacht. Er kennt mich gut, weiß was ich kann, aber vor allem auch, was ich noch verbessern muss.“

Cheftrainer Matt Dodson: „Ich freue mich sehr, dass Filip seinen Weg mit uns fortsetzen wird. Er arbeitet hart an seiner Entwicklung und sein Spiel wird zunehmend stabiler.“ Kukic: „Natürlich geht es für uns Spieler um die persönliche Entwicklung. Aber ich glaube auch, dass wir eine gute Mannschaft haben. Mit erfahrenen Spielern wie Hugh Robertson, Yasin Kolo, Malte Herwig oder auch Thomas Michel haben wir ein gutes Gerüst. Von ihnen können wir jungen Spieler viel lernen.“

Filip Kukic
geb. 10. Juni 1998, Guard, 188cm, 82kg

Stationen
Seit 07/2008 – RheinStars Köln

RheinStars-Kader 2018/2019
Leon Baeck, Silvio Mendes Mateus, FilipKukic, Thomas Müller-Laschet, Tim van derVelde, Hugh Robertson, Thomas Michel, Bene van Laack, Malte Herwig, Jonas Gottschalk, Yasin Kolo

 

(RheinStars Köln)

Müller-Laschet bleibt RheinStars treu

Mit Thomas Müller-Laschet hat sich das nächste Eigengewächs für eine weitere Saison mit den RheinStars Köln entschieden. Der 20 Jahre alte Guard geht dabei ganz bewusst mit seinem Verein in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. „Für mich persönlich bedeutet der Schritt der RheinStars die Chance, um eine Rolle im Team zu kämpfen und damit um Spielzeit“, sagt Thomas Müller-Laschet.

„Wir freuen uns sehr, dass Thomas, der von Kindesbeinen an bei uns im Verein ist, den Ehrgeiz zeigt, um seinen Platz im Bundesligakader zu kämpfen“, sagt auch Manager Stephan Baeck. Müller-Laschet will sich nach seinem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) im Verein vor dem Start des Studiums im nächsten Jahr ganz auf Basketball konzentrieren. „Ich will meine Chance suchen und die ist in Köln bei den RheinStars am größten. Unter Matt Dodson habe ich schon in der NBBL gespielt. Ich weiß, was er will. Er weiß, was ich kann – und noch lernen muss.“

„Thomas arbeitet sich an die körperlichen Anforderungen im Profibereich weiter heran. Er hat bereits einen sehr guten Wurf, hat sich athletisch verbessert und an den anderen Sachen arbeiten wir gemeinsam weiter“, sagt Cheftrainer Matt Dodson über Thomas Müller-Laschet, der in der zurückliegenden Spielzeit lange von einer Verletzung gebremst wurde, sich trotzdem zwei ProA-Einsätze erarbeiten konnte und mithalf, mit der zweiten Mannschaft die Klasse in der 2. Regionalliga zu sichern.

Thomas Müller-Laschet
geb. 20. Juli 1998, Guard, 1,87m, 82kg

Stationen
Seit 01/2005 – RheinStars Köln

RheinStarsKader2018/2019
Leon Baeck, Silvio Mendes Mateus, Thomas Müller-Laschet, Tim van derVelde, Hugh Robertson, Thomas Michel, Bene van Laack, Malte Herwig, Jonas Gottschalk, Yasin Kolo.

 

 

(RheinStars Köln)

Panthers verpflichten Schalker Knappen

Leon Friederici kommt von Schalke 04 zu den Panthers

ProB-Süd-Aufsteiger wiha Panthers Schwenningen hat seinen sechsten Spieler für den Saisonkader 2018/19 verpflichtet: Leon Christopher Friederici kommt vom ProA-Aufsteiger FC Schalke 04 aus Gelsenkirchen in den Schwarzwald. Der 23-jährige Berliner ist Deutscher, ein Local Player und besetzt mit seinen 1.89 Meter Größe die Flügelposition und ist ein Point Guard, wie ihn Trainer Alen Velcic gerne in seinen Reihen haben möchte. „Leon hat mich im Probetraining voll überzeugt und ich freue mich, dass er sich für uns beim Aufsteiger entschieden hat“, so der Panthers-Coach. Friederici zieht es aus dem Ruhrpott in den Süden, „er wird uns jedoch sportlich in jedem Fall sehr gut weiterhelfen. Da bin ich echt überzeugt nach seinem Auftritt bei seinem Besuch in Villingen-Schwenningen.

Friederici, der in den letzten Spielzeiten bei Schalke 04, den Nördlingen Giants oder Crailsheim Merlins bereits einige Erfahrung in der ProB gesammelt hat stammt aus Berlin und genoss seine Jugendausbildung beim Mitteldeutschen BC und DBV Charlottenburg.

BISHERIGE VERPFLICHTUNGEN

Bisher haben die Schwenninger folgende Akteure unter Vertrag: Aus dem 1. Regionalliga-Meisterkader 2018 den US-Amerikaner Rasheed Lee Moore (23/Small Forward), Kosta Karamatskos (32/Point Guard), den litauischen Ex-Spanien-Profi Darius Pakamanis (36/Shooting Guard), Hannes Osterwalder (29/Shooting Guard) aus Konstanz, der auch schon in der schweizer Nationalliga A beim BC Winterthur spielte sowie den 19-jährigen Deutsch-Nigerianer Dion Mo Braimoh aus Bremen ebenfalls für eine Flügelposition.

HALLENKAPAZITÄT ERWEITERT

In den Vorbereitungen zur Pro B-Saison ist den Schwenningern noch ein Coup mit der Stadt Villingen-Schwenningen gelungen. „Nach intensiven Gesprächen mit der Kommune haben wir jetzt die Genehmigung zur Erweiterung der Zuschauerkapazität bekommen“, freut sich Geschäftsstellenleiter Holger Rohde. „Unter Beachtung der Brandschutzordnungen sowie allen baulichen Dingen die man beachten muss, dürfen wir jetzt im Innenraum hinter den Körben rund 240 Plätze mehr bestuhlen. Für die Topspiele ist dies eine tolle Sache. Es wird natürlich die Stimmung erhöhen und letztlich können wir jetzt anstatt der 1172 Plätze zukünftig 1404 Zuschauer am Deutenberg begrüßen. Da wir uns in vielen Partien eine vierstellige Besucherzahl erwarten, war dieser Schritt notwendig, wenn die Kartennachfrage steigt.“

 

 

(wiha Panthers Schwenningen)