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Schlagwortarchiv für: ProB Süd

Vorberichte ProB Süd 7. Spieltag

6. November 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

07.11.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. FC Bayern Basketball II

Am kommenden Spieltag in der BARMER 2. Bundesliga Pro Süd empfangen die Fellbach Flashers die zweite Mannschaft des FC Bayern München Basketball. Tipp Off in der Fellbacher Gäueckerhalle ist am 07.11.2026 um 17.30 Uhr. Die Talente aus Bayern kommen mit Bilanz von 3 Siegen und 4 Niederlagen nach Fellbach. Zuletzt gab es einen 83:73 Heimsieg gegen Speyer. Alle Niederlagen, u.a. gegen das Topteam von Bayer Leverkusen waren sehr knapp. Das Team ist, nicht wie üblicherweise, weitestgehenden ähnlich wie das Team aus dem Vorjahr. Die Topspieler, allesamt Jugendnationalspieler, haben individuell einen Schritt nach vorne gemacht. Niko Jerkić (19 Jahre, 19,1 Punkte pro Spiel), Caspar Vossenberg (17 Jahre, 11,3 PpS) oder Desmond Yiamu (20 Jahre, 9,3 PpS) sind aktuell die stärksten Scorer. Das Team zeichnet jedoch dieses Jahr eine besondere Tiefe und körperliche Robustheit aus. Kilian Fischer und sein Namensvetter Kilian Dück finden sich immer besser im köperbetonten Spiel zurecht. Auch die nächste Generation der vielversprechenden Talente, wie beispielsweise Roko Jerkić (16 Jahre, 11 PpS) konnte schon auf sich aufmerksam machen. Das Vertrauen des prominenten Head Coaches Emir Mutapčić ist groß an den Kader. Die Talente werden gezielt geformt und gefördert. Auf klassische Leistungsträger als Importspieler wird dabei bewusst verzichtet.

Bei den Flashers sieht es mit der Kadertiefe aktuell nicht so gut aus wie bei den Bayern. Nach dem Abgang von Best Otakho (ProA, Köln) und der Verletzung des Top Scorers Dmonte Brown (Handbruch) stehen den Head Coach Kris Borisov und seinen Assistenten Cyril DaSilva nur 9 gesunde Spieler zur Verfügung. Trotzdem zeigte das Team am Sonntag bei der Porsche BBA Ludwigsburg eine überzeugende Leistung und bestätigte, dass die Formkurve wieder nach oben zeigt. Das Management und die Coaches prüfen aktuell alle Möglichkeiten, um trotzdem einen Spieler nachzuverpflichten da die Flashers auf eine Rückkehr von Dmonte Brown erst im neuen Jahr hoffen dürfen. Nichtsdestotrotz werden die Fans ein echter Fight am Samstag in Fellbach erwarten. Die Flashers werden versuchen ihre weiße Weste zu Hause zu bewahren und die jungen Talente der Bayern wollen zeigen, dass sie zurecht zu den Jahrgangsbesten in ihrer Altersklasse zählen.

 

07.11.2026 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Sechs Siege in Folge, eine starke Formkurve und jede Menge Selbstvertrauen: Die BAYER GIANTS sind in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB 2026/27 derzeit kaum zu stoppen. Doch die Erfolgsserie soll noch lange nicht enden! Am Samstag (07.11.2026 / 18 Uhr) empfangen die Leverkusener Korbjäger Porsche BBA Ludwigsburg in der Ostermann-Arena und wollen vor heimischem Publikum den siebten Sieg in Serie einfahren. Coach Michael „Mike“ Koch ist zufrieden. Nicht nur die Ergebnisse waren zuletzt mehr als positiv für die BAYER GIANTS, auch das Training bereitet dem gebürtigen Licher große Freude: „Wir haben eine gute Woche hinter uns, in der die Intensität gestimmt hat. Die Jungs aus der U22 und der NBBL haben einmal mehr ausgeholfen und machen ihre Sache genauso, wie wir uns das als Coachingstaff vorstellen. Von daher können wir gut vorbereitet auf das kommende Spiel schauen.“ Der Gegner am Wochenende, Porsche BBA Ludwigsburg, hatte in den vergangenen Wochen große Schwierigkeiten, in der ProB-Süd erfolgreich aufzuspielen. Gleich fünf Niederlagen in Folge mussten die Baden-Württemberger zuletzt hinnehmen. Für Trainer Jordi Saltó Sabate und seine Schützlinge keine einfache Situation. Hinzukommt, dass die Niederlagen teilweise deutlich ausfielen. So unterlag man am vergangenen Sonntag den SV Fellbach Flashers mit 56:91. Aktuell belegt die Mannschaft Rang 14 und damit den vorletzten Platz der Südstaffel.

Dennoch: Jede neue Begegnung beginnt bei 0:0. Entsprechend reisen die Gäste nach Leverkusen, um für eine Überraschung zu sorgen. Dass dies durchaus gelingen kann, zeigt ein Blick auf das individuelle Potenzial des Ludwigsburger Nachwuchsteams. Als zweitjüngste Mannschaft der BARMER 2. Basketball Bundesliga (Altersdurchschnitt: 18,9 Jahre) verfügt die BBA über zahlreiche talentierte Akteure, die ihre Qualitäten unter Beweis stellen wollen. Einer von ihnen ist Max Riedel. Der Shooting Guard ist mit durchschnittlich 12,2 Punkten pro Spiel der beste Scorer der BBA. Im Sommer wechselte der 19-Jährige aus Berlin in die Barockstadt und hat sich im Süden der Republik bestens zurechtgefunden. Damit ist er eine der wichtigsten offensiven Anspielstationen der Gäste. Noch etwas vielseitiger präsentiert sich Lars Danziger, der statistisch gesehen beste Akteur der „Gelb-Schwarzen“. Der ehemals für die RheinStars Köln aktive Guard gehört dem BBL-Kader an und durfte gegen Rostock bereits erste Bundesligaluft schnuppern. Im BBL-Pokal gegen Kirchheim stand er sogar zwölf Minuten auf dem Feld. Seine Durchschnittswerte von 11,0 Punkten und 4,7 Rebounds pro Partie unterstreichen eindrucksvoll, welchen Einfluss er auf das Ludwigsburger Spiel hat.
Ein weiterer wichtiger Baustein im Team ist Yohann Tchouaffe. Wie sehr die Verantwortlichen in Ludwigsburg auf die Entwicklung des athletischen Forwards setzen, zeigt seine Vertragsverlängerung im Sommer 2026. Bis 2030 verlängerte Tchouaffe seinen Vertrag bei den MHP RIESEN. Früher oder später soll der Weg des DBB-Juniorennationalspielers in die BBL führen. Aktuell bietet ihm die dritthöchste Spielklasse jedoch genau die richtige Plattform, um weitere Erfahrungen zu sammeln und sich sportlich weiterzuentwickeln. In der laufenden Saison kommt er auf durchschnittlich 9,3 Punkte pro Spiel. „Der älteste Ludwigsburger Spieler ist 22 Jahre alt. Das zeigt schon, was uns am Samstag an der Bismarckstraße erwarten wird“, so Koch. „Die BBA wird unbekümmert aufspielen, denn sie hat gegen uns nichts zu verlieren. Sie spielt in einer großen Arena, mit hoffentlich gut besetzten Rängen, und wird deshalb alles geben, um zwei Punkte einzufahren. Wir sind gewarnt, müssen von der ersten Sekunde an mit dem Kopf bei der Sache sein und vor allem den Rebound kontrollieren. Wenn wir dann ähnlich dominant in der Offensive wie gegen Rhöndorf auftreten, haben wir große Chancen, auch den siebten Erfolg in Serie einzufahren.“

 

07.11.2026 19:00 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. TSV Oberhaching Tropics

Ein Blick auf die bisherige Bilanz des kommenden Gegners könnte zunächst eine lösbare Aufgabe für die Gelbhemden vermuten lassen. Speyer ist bislang noch ohne Sieg und belegt den letzten Tabellenplatz. Der Saisonstart verlief für die Gastgeber alles andere als optimal. Doch der Kader um Kapitän DJ Woodmore verfügt über jede Menge Qualität. Auf Philipp Bode & Co. wartet daher eine anspruchsvolle Auswärtsaufgabe. Der langjährige Erfolgstrainer und eine echte Ikone des Speyerer Basketballs, Carl Mbassa, hatte vor zwei Wochen aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt erklärt. Mehr als 15 Jahre stand der Familienvater an der Seitenlinie der Baskets und war gemeinsam mit Manager Gerd Kopf maßgeblich für die Professionalisierung des Vereinsumfelds verantwortlich. Mbassa bleibt dem Verein als Vorsitzender und sportlicher Leiter erhalten und wird auch künftig im Hintergrund die Fäden ziehen. Dank der internationalen Kontakte von Gerd Kopf konnte mit dem Niederländer Marco van den Berg schnell ein renommierter Nachfolger verpflichtet werden. Der 61-Jährige kann auf einen beeindruckenden Lebenslauf zurückblicken. So coachte van den Berg unter anderem in Bayreuth in der BBL und stand viele Jahre bei den Gladiators Trier an der Seitenlinie. Seine letzte Station war Koblenz in der ProA. Zuvor war er auch als Nationaltrainer der Niederlande tätig.

In der Domstadt fand van den Berg, der als akribischer Arbeiter und guter Psychologe gilt, einen qualitativ starken Kader vor. Auf den Ausländerpositionen stehen neben Woodmore mit Austin Fadal (Guard/USA-Nigeria) und dem Slowenen Matija Kalan zwei weitere Importspieler zur Verfügung. Die deutschen Positionen sind mit einem interessanten Mix aus jungen Talenten und erfahrenen Spielern besetzt. Center David Aichele (2,12 m), Allrounder Christoph Rupp, Oskar Humpert sowie der athletische Forward Ade-Eri waren bereits in der vergangenen Saison wichtige Bestandteile der Mannschaft. Mit Lukas Roth wurde zudem ein vielversprechender Neuzugang aus Würzburg verpflichtet. Zuletzt legte Speyer personell noch einmal nach und nahm Emanuel Womala unter Vertrag. Der ugandische Nationalspieler, der auch über einen deutschen Pass verfügt, stand zuletzt bei den Kangaroos aus Leitershofen unter Vertrag und soll künftig für zusätzliche Gefahr auf dem Flügel sorgen. Tip-off in der Sporthalle Speyer-Nord ist am Samstag um 19:00 Uhr. Wie gewohnt können alle Fans der Tropics die Partie auch im kostenlosen Livestream auf Sporteurope.tv verfolgen und ihre Mannschaft von zu Hause aus unterstützen.

Mario Matic: „Speyer hatte zu Beginn einen sehr schweren Spielplan und zudem mit einigen Verletzungsproblemen zu kämpfen. Der aktuelle Tabellenstand spiegelt in keiner Weise die Qualität der Mannschaft wider. Mit van den Berg hat man nun einen neuen Trainer, der zwei Wochen Zeit hatte, seine Philosophie und sein Spielsystem zu implementieren. Wir sind uns der Schwierigkeit dieser Auswärtsaufgabe bewusst und wissen, dass wir über 40 Minuten sowohl kämpferisch als auch spielerisch eine starke Leistung abrufen müssen, um dort zu gewinnen.“

 

07.11.2026 19:00 Uhr // TSG Schöller SI Ravens Reutlingen vs. Dragons Rhöndorf

Ungeschlagener Tabellenführer trifft auf ambitionierte Dragons: Am Samstag wollen die TSG Schöller SI Ravens Reutlingen vor heimischem Publikum den siebten Saisonsieg einfahren. Tip-Off in der Oskar-Kalbfell-Halle ist um 19:00 Uhr.

Die Mannschaft von Headcoach Rodrigo Reynoso hat sich in den ersten Saisonwochen eindrucksvoll in der ProB etabliert. Mit sechs Siegen aus sechs Begegnungen sind die Ravens weiterhin ungeschlagen. Nach den Erfolgen gegen Speyer (72:58), Weimar (93:64), Fellbach (92:70), Erfurt (94:71), Coburg (82:59) und zuletzt die SKYLINERS Juniors (79:65) soll nun auch im siebten Saisonspiel ein Erfolg folgen.

Neben der offensiven Qualität überzeugt vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit. Alle zehn eingesetzten Spieler konnten am letzten Spieltag wieder punkten. Roy Krupnikas war mit 18 Punkten und sechs Assists bester Werfer und Spielgestalter der Ravens. Nkosi Kedar Wright steuerte 14 Punkte bei, Miles Mallory kam auf zwölf Zähler und überzeugte ebenfalls mit einer effizienten Vorstellung.

Ein entscheidender Faktor war einmal mehr die Arbeit unter den Körben. Mit 45:34 Rebounds dominierten die Ravens das Duell gegen Frankfurt und erzielten zudem 46 Punkte in der Zone. Die Kombination aus physischer Präsenz, aggressiver Verteidigung und einer breit verteilten offensiven Verantwortung ist derzeit eine der großen Stärken des Aufsteigers.

Mit den Dragons Rhöndorf wartet allerdings ein Gegner, der über deutlich mehr Qualität verfügt, als es die bisherige Saisonbilanz auf den ersten Blick vermuten lässt. Der Kooperationspartner der Telekom Baskets Bonn verbindet junge, entwicklungsfähige Talente mit erfahrenen Spielern und hat sich mittelfristig das Ziel gesetzt, wieder in die ProA zurückzukehren.

Trainiert wird das Team von Max Becker, der mit einem jungen und vielseitigen Kader arbeitet. Besonders die Verbindung zu den Telekom Baskets Bonn ermöglicht den Dragons den Zugriff auf talentierte Nachwuchsspieler, die bereits auf hohem Niveau ausgebildet werden und über viel individuelle Qualität verfügen.

Zu den wichtigsten Akteuren zählt Justin Onyejiaka. Der athletische Guard ist mit durchschnittlich 13,5 Punkten pro Partie aktuell bester Werfer der Dragons. Ebenfalls zweistellig punkten Mychael Paulo (10,9), Kenan Reinhart (10,8) und Sahmi Willoughby (10,7). Damit verfügen die Rheinländer über mehrere Spieler, die offensiv Verantwortung übernehmen können und nur schwer auf einen einzelnen Leistungsträger zu reduzieren sind.

Besonders interessant ist auch die Besetzung unter dem Korb. Mit Benjamin Sadikovic und dem 2,18 Meter großen Daniel Mayr verfügen die Dragons über viel Größe und Präsenz in der Zone. Sadikovic führt das Team mit durchschnittlich 6,3 Rebounds pro Spiel an. Willoughby kommt auf 5,4 Rebounds, während Onyejiaka ebenfalls starke sechs Abpraller pro Partie sichert.

Auch Spielmacher Dusan Ilic ist ein wichtiger Bestandteil des Rhöndorfer Spiels. Mit durchschnittlich 4,4 Assists pro Begegnung organisiert er die Offensive und sorgt dafür, dass die Mitspieler in gute Abschlusspositionen kommen.

Die bisherigen Mannschaftszahlen unterstreichen die physische Spielweise der Dragons: 77,4 Punkte und 41,3 Rebounds pro Partie stehen bislang zu Buche. Auffällig ist insbesondere die hohe Zahl an offensiven Rebounds, mit denen Rhöndorf immer wieder zweite Wurfchancen kreiert.

 

07.11.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. TV Langen

Nach der knappen Niederlage gegen die Dresden Titans am letzten Wochenende möchte die BG natürlich wieder auf die Siegesspur zurückkehren. Mit einem Sieg könnte man die Südhessen in der Tabelle überrunden und selbst den Anschluss an die Tabellenspitze wahren. Dass das gegen Langen keine leichte Aufgabe wird, dürfte aber allen Protagonisten klar sein. Das Team um Cheftrainer Tobias Jahn (40) spielt bisher eine sehr gute Saison und überzeugt vor allem in der Defensive. So ließ man im Schnitt bisher nur 66 Punkte pro Partie zu. Vor allem die Starting-Five der Giraffen gilt als spielstark und gleichermaßen routiniert. Powerforward Noah Kamdem (28) wurde aus Erfurt verpflichtet. Er spielt gerade wohl die Saison seines Lebens und rangiert mit 17,2 Zählern auf Platz fünf der ligaweiten Scorerliste und auf Platz eins bei den Rebounds mit 11 Abprallern pro Partie. Neben ihm ist ein weiterer Neuzugang, nämlich der Australier Cooper Creek (25), der von den Geraldton Buccaneers nach Langen wechselte, mit bisher 14,3 Punkten durchschnittlich zweitbester Werfer seiner Mannschaft. Die Fäden im Aufbau zieht der Spanier Carlos Hidalgo Guijo (29), ein weiterer Hochkaräter, der von Ligakonkurrent Ahorn Camp Baskets Speyer transferiert wurde Zwei Urgesteine der Giraffen, Henk Droste (25) und Niklas Pons (27), kommen ebenfalls auf fast 30 Minuten Spielzeit pro Partie. Vor allem Pons, einer der besten Passgeber der Liga und ein Spieler, der im Ballvortrag praktisch keinen Turnover produziert, war im Vorjahr dafür verantwortlich, dass der TV den Kangaroos im Herbst 2025 eine bittere Heimniederlage zufügte. Von der Bank kann das Team aus der Region Darmstadt vor allem mit Nachwuchstalent Kventin Kostan (20/12,2 Punkte), der im letzten Jahr noch bei Ligakonkurrent FC Bayern München II spielte und Aufbauspieler Mika Kröner (20), der das Nachwuchsprogramm der Frankfurt Skyliners durchlief, nachlegen.

Auf die Kangaroos wartet also eine Woche nach dem Dresden Spiel erneut ein Gegner mit mehr Erfahrung und Routine. Bei den Stadtbergern wurde das Spiel gegen die Sachsen noch einmal intensiv analysiert und versucht, in der Trainingswoche die ein oder andere Schwäche abzustellen. Denn viel gefehlt hatte gegen die Titans bekanntermaßen ja nicht, mit vier Punkten Differenz verloren übrigens auch die Langener am ersten Spieltag gegen denselben Gegner. Es war deren einzige Niederlage bisher im Saisonverlauf, danach folgten fünf Siege in Serie. Emanuel Richter, BG Head-Coach: „Am Samstag treffen wir auf das Team der Stunde. Mit fünf Siegen in Folge ist Langen auf den dritten Platz in der Tabelle geklettert. Zum ersten Mal in dieser Saison gehen wir als Außenseiter in ein Heimspiel, aber wir werden alles geben, um diese anspruchsvolle Aufgabe vor unseren eigenen Fans zu lösen“, so Richter.“. Personell wird Connor Anderson auf das Feld zurückkehren. Kangaroos Manager Wayne Chico Pittman bewertet die Lage wie folgt: „Es geht jetzt Schlag auf Schlag. Am Samstagabend das zweite Heimspiel in Folge, dann kommt der Doppelspieltag am Freitag in Oberhaching und am kommenden Sonntag erneut zu Hause gegen Coburg. Drei richtungsweisende Spiele, nach denen wir uns hoffentlich weiter im oberen Tabellenmittelfeld befinden und einen Grundstein für das Erreichen der Play-Offs legen können“, so Pittman. Eine Neuerung der anderen Art gibt es seit dieser Woche: Die LEW, einer der wichtigsten Sponsoren der Leitershofer, hat am Gartenhallenbad Stadtbergen vier neue Schnellladestationen für E-Autos mit jeweils 50 kW Leistung in Betrieb genommen. Diese Parkplätze bieten auch den Besuchern der Kangaroos während den Heimspielen eine komfortable und nachhaltige Möglichkeit, ihr Fahrzeug während des Aufenthalts zu laden. Einlass in die Halle ist am Samstag ab 18 Uhr, das Vorspiel bestreitet um 16 Uhr die baramundi basketball akademie in der U16-Bayernliga.

 

08.11.2026 16:00 Uhr // Dresden Titans vs. SKYLINERS Juniors

Nach dem starken Auswärtssieg in Leitershofen wollen die Dresden Titans den nächsten Schritt machen und sich gegen die SKYLINERS Juniors behaupten. Doch Frankfurts Farmteam hat nach einer eindrucksvollen Kehrtwende in der Vorsaison auch in diesem Jahr das Potenzial, im Kampf, um die Play-Offs ein Wörtchen mitzureden. Die Frankfurter – Nach einem desaströsen Fehlstart in die Spielzeit 2025/26 schrillten in Frankfurt früh die Alarmglocken. Der Abstiegskampf rückte bedrohlich nahe, ehe sich rund um den Jahreswechsel mit Desmond Watson die entscheidende Personalie fand. Unter seiner Regie spielte sich das Farmteam des BBL-Ligisten förmlich in einen Rausch und gehörte in der Rückrunde zu den stärksten Mannschaften der Liga. Am Ende stand Rang acht zu Buche und damit der Einzug in die Play-Offs fest. Watson, der mittlerweile für die Kirchheim Knights in der ProA aufläuft, ist zwar nicht mehr Teil des Teams, doch ein Großteil jener Akteure, die an der eindrucksvollen Kehrtwende beteiligt waren, ist geblieben.

Eine nervenzehrende Saison wie im Vorjahr wollen die Frankfurter diesmal vermeiden. Nach einem eindrucksvollen 102:72-Erfolg gegen die Oberhaching Tropics stehen die SKYLINERS Juniors mit jeweils drei Siegen und Niederlagen auf Rang acht. Dass die Mannschaft inzwischen an Erfahrung gewonnen hat, zeigt sich auch im Umgang mit dem Ball: Mit durchschnittlich nur 15,2 Turnovern verzeichnen die Frankfurter die wenigsten Ballverluste in der Süd-Staffel. Einen besonders bemerkenswerten Leistungssprung hat Lukas Smazak im Vergleich zur Vorsaison gemacht. Der 19-jährige Tscheche feierte im August sein Debüt für die Herren-Nationalmannschaft und steuerte beim Duell mit Deutschland sechs Punkte bei. In den SKYLINERS Juniors steckt damit reichlich Potenzial. Gelingt es der Mannschaft, dieses konstant abzurufen, dürfte sie sich zu einem ernstzunehmenden Play-Off Kandidaten entwickeln.

Die Titans – Nach einem erfolgreichen Auswärtsauftritt wollen die Dresden Titans am kommenden Sonntag vor heimischer Kulisse nachlegen. Mit fünf Siegen aus sieben Begegnungen haben sich die Dresdner bislang eine gute Ausgangsposition im oberen Tabellenbereich erarbeitet. Nach sieben Spieltagen stehen die Elbriesen auf dem sechsten Tabellenplatz. Damit liegen die Titans punktgleich mit dem TV Langen, den TSV Oberhaching Tropics und den Fellbach Flashers. Zuletzt bewiesen die Titans beim Auswärtsspiel gegen die BG Hessing Leitershofen einmal mehr ihre Widerstandsfähigkeit. In einer umkämpften Partie setzten sich die Dresdner mit 77:73 durch. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel und einer zwischenzeitlichen Führung zur Halbzeit gerieten die Elbriesen im dritten Abschnitt zunächst in Rückstand. In den entscheidenden Minuten übernahm Wisdom Uboh Verantwortung und legte mit 20 Punkten, darunter drei Dreiern in der Schlussphase, den Grundstein für den Erfolg. Auch sein Guard-Kollege Georg Kupke überzeugte mit einer soliden Vorstellung und steuerte 13 Zähler sowie vier Assists und Steals bei. Schlussendlich fand die Mannschaft die passenden Antworten und sicherte sich mit einer geschlossenen Teamleistung den fünften Saisonsieg.

 

08.11.2026 17:00 Uhr // Basketball Löwen vs. Culture City Weimar

Vorbericht folgt in Kürze.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/11/Vorberichte_Spieltag_7_ProB-Sued-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-11-06 18:15:142026-11-06 18:15:14Vorberichte ProB Süd 7. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 6. Spieltag

3. November 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

31.10.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Bayer Giants Leverkusen 78:93

Hochfokussiert traten die Leverkusener bei den Dragons an – und das ohne den verletzten Jug Bogdan (Koch: „Wir werden bei ihm kein Risiko eingehen. Von daher kam ein Einsatz in Rhöndorf noch zu früh.“). In den ersten zehn Minuten zeigten die Farbenstädter einen offensivstarken Auftritt. So ziemlich jeder Wurf landete im Korb der Gastgeber. Ob aus der Distanz (57 Prozent Trefferquote) oder aus dem Zwei-Punkte-Bereich (75 Prozent Erfolgsquote): Die BAYER-Offensive lief wie geschmiert. Doch die Dragons ließen sich nicht abschütteln. Den GIANTS gelang es nicht, davonzuziehen, und mit 24:21 ging es in den zweiten Durchgang. Auch im zweiten Viertel bestimmten die GIANTS zunächst das Geschehen und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. In der 14. Spielminute sorgte David Gerhard mit einem erfolgreichen Dreier erstmals für eine zweistellige Führung (35:25). Doch die Dragons bewiesen Kampfgeist und hielten weiterhin dagegen. Die Gastgeber ließen sich nicht abschütteln und fanden immer wieder Antworten auf die Leverkusener Angriffsbemühungen. So gelang es den Farbenstädtern trotz ihrer spielerischen Überlegenheit nicht, sich entscheidend abzusetzen. Mit einer 45:41-Führung für BAYER ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Hatten die „Riesen vom Rhein“ in jüngerer Vergangenheit vor allem Schwierigkeiten, im dritten Abschnitt konstant zu spielen, blieb dieses Phänomen am 7. Spieltag aus. Rhöndorf ließ den GIANTS viel Platz im Angriff, den Dennis Heinzmann, Fabian Reichstadt & Co. konsequent zu nutzen wussten. Agust „Point God“ Kjartansson vollendete mit einem Treffer aus der Distanz einen 19:3-„Run“ seiner Mannschaft (64:47 – 25. Spielminute). Nach dreißig absolvierten Minuten schien die Partie beim Stand von 71:54 bereits vorentschieden. In der Tat war es so, dass BAYER nun das Tempo drosselte. Zwar versuchten die „Drachen“, den Rückstand zu verkürzen, doch der 14-malige Deutsche Meister hatte immer wieder eine Antwort auf die erfolgreich vorgetragenen Angriffe der Hausherren. Am Ende stand ein hochverdienter 93:78-Erfolg der Leverkusener zu Buche. Mit 27 Punkten und vier Rebounds zeigte Branden Maughmer seine bis dato beste Leistung im Dress der „Giganten“. Der US-Amerikaner führte seine Mannschaft beim dritten Auswärtserfolg in der Saison 2026/27 an. Statistisch gesehen noch besser war nur Luca Finn Kahl-Hansen. Der Aufbauspieler verwertete seine Würfe hochprozentig: Sechs seiner sieben Feldwürfe fanden ihr Ziel. Der gebürtige Soester kam auf 15 Zähler sowie sieben Assists. Zweistellig punktete auch der an diesem Abend bärenstarke David Gerhard (16 Zähler / sieben Rebounds) und Luca Michels (10).

 

31.10.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. Dresden Titans 73:77

Wisdom Uboh eröffnet die Partie mit einem Dreipunktetreffer und bringt die Titans früh auf Kurs. Auf der Gegenseite dauert es beinahe drei Minuten, bis die Kangaroos ihre ersten Punkte erzielen. Die anfängliche defensive Geschlossenheit der Dresdner, lässt sich jedoch nicht über die gesamte Anfangsphase aufrechterhalten. Vor allem Brendan Gregori stellt die Elbriesen vor Probleme. Der Guard trifft aus der Distanz und findet durch seine Akrobatik den Weg zum Korb. Beide Mannschaften tun sich anschließend schwer, konstant gute Abschlüsse herauszuspielen. So geht es mit einem ausgeglichenen 15:15 in die erste Viertelpause. Angeführt von Georg Kupke starten die Elbriesen mit einem 7:0-Lauf in den zweiten Spielabschnitt. Joshua Haase lässt sich von Kupkes Energie anstecken und legt mit fünf Punkten innerhalb kurzer Zeit nach. Damit stellt er prompt seinen bisherigen Saisonbestwert ein. Zwei Dreier der Kangaroos bringen die Gastgeber jedoch wieder bis auf drei Punkte heran. Titans-Cheftrainer Valentino Lott reagiert mit einer Auszeit, um den aufkommenden Rhythmus der Leitershofener zu brechen. Doch Brendan Gregori macht ihm ein Strich durch die Rechnung. Mit bereits 16 Punkten in der ersten Hälfte, hält er seine Mannschaft im Spiel. Beim Halbzeitstand von 35:40 ist die Partie weiterhin völlig offen. Gregori ist sicherlich froh, als sein Mitspieler Bobby Arthur Williams Jr. zu Beginn der zweiten Hälfte ihm Scoring-Last von den Schultern nimmt und den Kangaroos die erste Führung seit der siebten Minute verschafft. Auf Dresdner Seite bleibt Pavle Pisic von der Bank eine verlässliche Option. Mitte des Viertels versenkt er bereits seinen dritten Distanzwurf. Es entwickelt sich ein stetiges Hin und Her, in dem keine Mannschaft entscheidend davonziehen kann. Ein Höhepunkt setzt Anton Bock. Der 17-Jährige, der diesmal wieder im Aufgebot steht, trotzt bei einem schwierigen Abschluss dem harten Körperkontakt und vollendet seinen Korbleger mit Foul. Mit dem zusätzlichen Treffer von der Linie macht er das And-One perfekt und erzielt seine ersten Punkte der Partie. Die Euphorie auf Dresdner Seite hält jedoch nur kurz an. Die Leitershofener drehen das Spiel und gehen mit einer 60:58-Führung in den Schlussabschnitt.

Wie sehr die physische Gangart an beiden Mannschaften zehrt, zeigt sich zu Beginn des Schlussviertels. Die offensive Ausbeute lässt zunächst auf beiden Seiten nach. Doch pünktlich zum Start der Crunchtime finden die Würfe wieder ihr Ziel. Wisdom Uboh liefert sich von jenseits der 6,75-Meter-Linie ein regelrechtes Privatduell mit den Gastgebern. Auf jeden erfolgreichen Dreier der Kangaroos hat der US-Amerikaner die passende Antwort. Eine Minute vor Schluss steht es unentschieden. Uboh zieht nach seinem Distanz-Feuerwerk die Aufmerksamkeit der Leitershofener Verteidigung auf sich und findet Kupke. Dieser nutzt den Raum, setzt zum explosiven Drive an und erkämpft den Elbriesen die Führung zurück. Nach einem glücklosen Angriff der Kangaroos ist es schließlich einmal mehr das Dresdner Eigengewächs, das mit zwei erfolgreichen Freiwürfen den Ausgang der Partie besiegelt. Mit dem 73:77-Auswärtserfolg sichern sich die Titans den nächsten wichtigen Sieg und springen vorerst auf den dritten Tabellenplatz.

 

01.11.2026 15:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Ahorn Camp Baskets 83:73

Einen vorher nicht unbedingt eingeplanten Erfolg hat die zweite Mannschaft der Bayern-Basketballer am siebten ProB-Spieltag gefeiert: Die junge Mannschaft von Trainer Muki Mutapcic besiegte Speyer trotz Verletzungssorgen sicher 83:73 (49:31) und verbuchte damit den dritten Erfolg. Bester Werfer war Niko Jerkic mit 27 Punkten plus zehn Assists. Speyer steht am Tabellenende, doch der FCBB II ging im BMW Park massiv ersatzgeschwächt in dieses Duell: Neben den bereits zuvor fehlenden Susic und Cevizovic musste Mutapcic auch ohne die nun ebenfalls verletzten Vossenberg und Miklic auskommen. Im knappen Zehner-Kader standen in Serbenov (16), Nurkic (15) und Blujubasic (16) drei blutjunge Youngster, die auch zum Einsatz kamen.

„Dass wir ohne vier Guards trotzdem gewonnen haben, werte ich als Überraschung. Niko und Roko, Desmond, die Kilians und Namik, alle  haben gut gespielt, dazu die Jungs der Jahrgänge 2010 und 2011, vor allem Robert – das war wirklich eine überraschend gute Leistung einer sehr jungen Mannschaft“, freute sich der Coach. Gegen die noch sieglosen Gäste trafen die Bayern-Talente 13 von 26 Dreiern, allein an der Linie war die Quote nur durchschnittlich (60 Prozent). Nach einer guten ersten Halbzeit wurde die Partie schon nach fünf Minuten des dritten Viertels entschieden: Niko Jerkic, der wie Kilian Fischer über 37 Minuten ging, verwandelte einen Dreier zum 62:34. Kommenden Samstag ist der FCBB II in Fellbach zu Gast – das erste von vier Auswärtsspielen hintereinander. Die Flashers stehen mit 7:5 Siegen auf Platz fünf der BARMER 2. Bundesliga ProB Süd.

 

01.11.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. TV Langen 72:85

Nach einem offenen und ausgeglichenen Schlagabtausch in den Anfangsminuten (11:11) war es der TVL, der sich erstmals in dieser Partie einen kleinen Puffer verschaffen konnte. Wie schon in den Spielen zuvor nutzte Coburgs Gegner die erste offensive Flaute der Mannschaft um Vize-Kapitän Savion Brown eiskalt aus. Nur magere zwei Zähler brachten die Vestestädter in den letzten vier Minuten des ersten Viertels gegen die zweitbeste Defensive der Liga auf die Anzeigetafel. Dagegen legten die Giraffen elf eigene nach und führten somit 13:22 nach dem ersten Spielabschnitt. Allen voran Langens Bulldozer unter dem Korb Noah Kamdem machte den Coburgern mit seiner Präsenz ordentlich zu schaffen, doch tatsächlich ließ dieser erste kleinere Run der Gäste den BBC nicht beeindruckt zurück. Ein 7:0-Lauf durch Musa, Neunhoeffer und Brown stellte Mitte des zweiten Viertels auf 20:24. Die anschließende Auszeit von Langens Cheftrainer Tobias Jahn kam aber zum genau richtigen Zeitpunkt. Creek, Kostan für Drei und erneut Creek konterten mit einem eigenen 7:0-Run und bauten den Vorsprung der hessischen Langhälse wieder in den zweistelligen Bereich aus (20:31). Bis zur Pause pendelte der Rückstand aus BBC-Sicht um die Zehn-Punkte-Marke herum, da beide Teams fast im direkten Gegenzug immer eine Antwort auf den vorherigen Angriff ihres Kontrahenten parat hatten. Den Schlussstrich auf die erste Hälfte setzte Neuzugang Musa Abra, der den Coburger Rückstand mit einem energischen Drive zum Korb auf lediglich sieben Punkte verkürzte (35:42).

Die zweite Halbzeit begann mit einem Aufreger. Beim Kampf um den Ball zeigte sich Langens spanischer Aufbauspieler Carlos Hidalgo Guijo etwas zu verbissen an Abras Hand und wurde folgerichtig disqualifiziert. Dazu holte sich beim anschließenden Wortgefecht der bis dato stark aufspielende Cooper Creek sein viertes persönliches Foul ab. Trotz dieser enormen Schwächung zogen entgegen der Erwartungen die Giraffen davon. Besonders Ex-Coburger Mika Kröner und Youngster Kventin Kostan bekamen der BBC so gar nicht mehr zu fassen. Während Kröner immer wieder hart den Korb attackierte und mit insgesamt 15 Punkten ein neues persönliches Career-High zementierte, versenkte Kostan eiskalt seine Würfe von außen. Phasenweise 19 Zähler betrug die Führung der Hessen gegen Ende des dritten Viertels (48:67). Das Coburger Offensivspiel war hingegen geprägt von schlechten Entscheidungen und mangelnder Qualität im Abschluss. Immer wieder erkämpfte sich die Mannschaft von Patrick Seidel teils zweite und dritte Wurfmöglichkeiten, aber brachte selbst hochprozentige Chancen nicht im Giraffen-Korb unter. Auch im Schlussviertel blieb Langen im Stile einer Spitzenmannschaft abgebrüht. Jeden kleinen Funken an Coburger Resthoffnung doch nochmal ins Spiel zurückzukehren erwiderte der ehemalige Bundesligist direkt und konsequent. Insgesamt fünf von neun Langener Akteuren trugen sich am Ende zweistellig in die Punkteliste ein. Beim BBC machte vor allem Forward Tim Herzog nach kurzer Verletzungspause mit 18 Zählern und 9 Rebounds auf sich aufmerksam. Dennoch steht beim Vorjahres-Halbfinalist lediglich der Auftaktsieg in Ludwigsburg zu Buche, wodurch sich der Blick der Coburger immer weiter Richtung Tabellenende richtet.

 

01.11.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Culture City Weimar 94:88

Mit einer knappen Niederlage kehrte Culture City Weimar vom Auswärtsspiel aus Bayern zurück. Die Mannschaft von Cheftrainer Farsin Hamzei unterlag bei den TSV Oberhaching Tropics am Sonntagnachmittag trotz einer zwischenzeitlichen Aufholjagd und viel Kampf bis in die Schlussminute letztendlich mit 88:94 und muss weiterhin auf den zweiten Saisonsieg warten. Während sich für die Ilmstädter trotz dieses Resultats in der ProB-Tabelle nichts ändert und das Team auf dem 11. Platz verbleibt, kommt es am nächsten Sonntag in Erfurt zu dem mit Vorfreude und Spannung erwarteten Freistaat-Duell. Der thüringeninterne Showdown bei den Basketball Löwen, die aktuell als direkter Tabellennachbar auf dem 12. Rang lauern, findet am 8. November um 17:00 Uhr in der Riethsporthalle statt.

Dabei hätte Culture City fast mit dem positiven Gefühl eines nicht zu erwartenden Auswärtssieges in Richtung Landeshauptstadt aufbrechen können. Nach der Rückkehr von Kapitän Peter Beier-Christiansen, dessen mehrwöchiges Fehlen sich insbesondere bei den Rebounds bemerkbar gemacht hatte, fehlte dem ProB-Aufsteiger nicht wirklich viel, um die favorisierten Hachinger zu überraschen. Die Gastgeber hatten zunächst den besseren Start erwischt und führten nach zehn Minuten mit 27:22. Doch Weimars junger Kader blieb stabil und in Schlagdistanz und kämpfte sich bis zur Halbzeit auf 51:48 heran. Die beste Phase erwischte das Team von Coach Farsin Hamzei allerdings erst nach der Pause. Vom Trio Daniel Biel, Carlo Meyer und Peter Beier-Christiansen angeführt, das für 21 der im dritten Viertel erzielten 25 Punkte verantwortlich war, drehte Culture City die Partie auf links und ging mit einer hauchdünnen 72:73-Führung in den Schlussabschnitt. Mit vier schnellen Punkten zu Beginn des letzten Viertels drehten die Gastgeber die Partie zurück auf 76:73 und übernahmen zunehmend die Kontrolle. Martynas Sabaliauskas gelang in der 34. Minute per Dreier zwar noch einmal der Ausgleich zum 80:80, jedoch präsentierten sich die Gastgeber bis zur Schlusssirene zu abgezockt und ließen sich nicht mehr überraschen. Daniel Biel avancierte mit 23 Punkten zum erfolgreichsten Weimarer Scorer. Mikai Klintman steuerte zwölf Punkte bei; Leopold Schmidt, Martynas Sabaliauskas und Peter Beier-Christiansen erzielten jeweils elf. Derweil ging die Krone des Topscorers an Oberhachings Maximilian May, der 32 Punkte erzielte.

 

01.11.2026 17:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. TSG Schöller SI Ravens Reutlingen 65:79

Die Siegesserie der SKYLINERS Juniors ist gerissen. Im Heimspiel gegen Tabellenführer TSG Reutlingen Ravens mussten sich die Frankfurter mit 65:79 geschlagen geben. Damit bleiben die Ravens in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd weiterhin ungeschlagen, für die Juniors ist es die erste Niederlage seit dem zweiten Spieltag. Die Gäste starteten stark und zogen schnell auf 4:15 davon. Vor allem Miles Mallory, der nach dem ersten Viertel bereits 12 Punkte auf dem Konto hatte, bekamen die Frankfurter kaum in den Griff. Die Juniors kämpften sich aber zurück, Ivan Crnjac verkürzte mit einem Monster-Dunk auf 16:22. Nach zehn Minuten stand es 18:28. Auch im zweiten Viertel blieb Reutlingen vor allem offensiv stark und baute die Führung zwischenzeitlich auf 16 Punkte aus. Mit einer starken Wurfquote von 68 Prozent aus dem Feld gingen die Gäste mit 55:42 in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel kam Reutlingen erneut gut aus der Kabine, doch die Juniors kämpften sich wieder heran. Drei Minuten vor Ende des dritten Viertels verkürzten sie auf 54:64, woraufhin Headcoach Rodrigo Reynoso sofort eine Auszeit nahm. Vor dem Schlussviertel stand es 58:68. Im letzten Viertel ließen die Gäste aber nichts mehr anbrennen und brachten die Führung sicher über die Zeit. Am Ende hieß es 65:79 aus Frankfurter Sicht. Topscorer bei den Juniors war Ivan Crnjac mit 19 Punkten. Bei Reutlingen kam Roy Krupnikas auf 18 Punkte.

„Respekt an Reutlingen, sie haben gezeigt, warum sie zu den stärksten Teams der Liga gehören. Mit unserer ersten Halbzeit haben wir uns selbst in eine schwierige Lage gebracht. Nach der Pause haben wir zwar besser reagiert, dieses Niveau aber nicht lange genug gehalten. Nur sieben Punkte im letzten Viertel sind enttäuschend, gerade nachdem wir uns zurück ins Spiel gekämpft hatten. Genau solche Tests brauchen wir als junges Team mit Playoff-Ambitionen, und es ist wichtig, dass wir aus dem heutigen Spiel lernen und uns weiter verbessern“, so Headcoach Troy Culley nach der Partie.

 

01.11.2026 18:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. SV Fellbach Flashers 56:91

Der Start in die Partie war vielversprechend für die Hausherren. Lukas Modic hatte gerade seinen dritten Sprungwurf versenkt, 8:4 führte die Porsche BBA Ludwigsburg gegen die SV Fellbach Flashers – und dann fiel fünfeinhalb Minuten lang kein einziger Ludwigsburger Korb mehr. Daniel Zacek traf von außen, Dennis Diala und Jonathan Gerlinger per Korbleger, Jason Edokpayi legte nach, zog dabei ein Foul und verwandelte auch den Zusatzfreiwurf, Marko Lavric und noch einmal Diala vollendeten: 16:0 lautete der Lauf, 8:20 der Spielstand, ehe Danilo Zdravkovic mit einem Dreier den Bann brach. Da war das Spiel am 6. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB (Süd) im Grunde entschieden. Die Flashers gewannen mit 91:56 (25:11, 21:13, 19:18, 26:14), feierten den ersten Auswärtssieg der Saison, den mit 35 Punkten Differenz deutlichsten Erfolg dieser Spielzeit und den vierten Sieg in Serie gegen Ludwigsburg – ohne Topscorer Dmonte Brown. Der Vorsprung war kein Zufall, sondern das Ergebnis einer Strategie. Die Mannschaft von Head Coach Kris Borisov hatte sich vorgenommen, Ludwigsburgs größte Stärke – die Ballgewinne – gegen den Gastgeber zu wenden. Nur 18 Ballverluste nach 23 gegen Erfurt und 25 in Rhöndorf standen am Ende in der Statistik, dafür 14 eigene Steals und sieben Blocks. Wer dem jüngsten Team der Liga keine leichten Punkte schenkt, nimmt ihm das Tempo; wer selbst Bälle stiehlt, bekommt sie geschenkt: 27 von 43 Zweiern trafen die Flashers, die meisten davon per Korbleger nach schnellem Umschalten. Das Reboundduell ging mit 46:34 ebenfalls klar an Fellbach, Diala sammelte elf, Gerlinger neun Abpraller. Edokpayi, der mit elf Punkten im ersten Viertel den Ton angab, war der Fixpunkt in der Zone; Jonathan Zeisberger übernahm im zweiten Abschnitt. Als Ludwigsburg nach dem Seitenwechsel mit einem 7:0-Lauf auf 18:28 verkürzte und Borisov die Auszeit nahm, antworteten die Gäste mit 14:2 – Zeisberger erzielte acht Punkte in diesem Viertel, Lavric stopfte nach Vorlage von Thomas Billinger. Mehr als sieben Minuten lang gelang der Mannschaft von Head Coach Jordi Saltó in diesem Viertel kein einziger Feldkorb, zur Pause stand es 24:46. 26 Assists bei 38 Treffern, verteilt auf Zeisberger (6), Zacek (5), Gerlinger und Billinger (je 4), erzählen den Rest: Diese Mannschaft hat ihre Würfe herausgespielt.

Dass es nach der Pause nicht enger wurde, lag an Silver Bieling der hochprozentig von außen traf. Zdravkovic hielt die Gastgeber mit zwei Dreiern im dritten Viertel in Schlagdistanz zu einem Zwanzig-Punkte-Rückstand, doch mit der Sirene traf Bieling zum 65:42. Eine Vorstellung, die die Stärke dieser Flashers unterstreicht: Die Bank entscheidet Spiele.  Die Flashers stehen mit 5:2 Siegen und zehn Punkten auf Rang fünf, punktgleich mit dem TV Langen, Oberhaching und Dresden und zwei Punkte hinter dem Spitzenduo Reutlingen und Leverkusen. Weiter geht es am Samstag, 7. November 2026, um 17:30 Uhr in der Gäuäckersporthalle I gegen den FC Bayern Basketball II, der am Sonntag mit 83:73 gegen Speyer gewann.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/11/Nachberichte_Spieltag_6_ProB-Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-11-03 12:59:402026-11-03 14:22:54Nachberichte ProB Süd 6. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 6. Spieltag

29. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

31.10.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Bayer Giants Leverkusen

 Rhöndorf erwartet am Samstag eine extrem schwere Aufgabe. Zu Gast ist nämlich Leverkusen, einer der erklärten Topfavoriten der ProB-Süd. Und die Bayer Giants werden bislang dieser Rolle mit fünf Siegen und Tabellenplatz Zwei zweifelsfrei gerecht. Damit darf das Lokalderby als die bislang größte Herausforderung der laufenden Saison fürs Team um Coach Max Becker betrachtet werden.

Nach dem Abstieg 2026 aus der ProA hat sich Leverkusen neu aufgestellt. Mit Alex Pleuger hat ein ehemaliger Bundesliga-Profi das Amt des Geschäftsführers übernommen, der die Giants Schritt für Schritt weiterentwickeln möchte. Dabei sind nach eigener Aussage die Vermarktung, die Nachwuchsförderung sowie Stärkung der wirtschaftlichen Basis zentrale Aufgaben. Daneben hat er das Liveerlebnis in der Ostermann-Arena im Blick, um die Begeisterung für Basketball in der Region anzufachen. Wohl alles im Hinblick, eine solide Basis für einen neuerlichen Aufstieg in die ProA zu schaffen.

Die wichtigste Voraussetzung dazu ist natürlich eine schlagkräftige Mannschaft. Kurzum, die Verantwortlichen in Leverkusen haben das Team kräftig umgekrempelt. Als Playmaker wurde der erfahrene Branden Michael Maughmer von den Paderborn Baskets geholt. Der 27-jährige US-Amerikaner macht bislang solide 12,2 Punkte pro Spiel. Von den Iserlohn Kangaroos kam Luca Michels (ø 8,5 Pkt.), eine perfekte Ergänzung auf der Guard-Position und ein guter Shooter. Aus Itzehoe wechselte Finn Fleute (ø 9,2 Pkt.) zu den Giants, ein Power Forward mit ProA-Vergangenheit und starkem Rebound (ø 8,2 Reb.). Ganz interessant ist der zweite Importspieler, Ágúst Godi Kjartansson, zuvor in der Kaderschmiede von Bayern Basketball. Der 22-jährige Isländer lenkt das Spiel der Giants clever und liefert zudem durchschnittlich 10,2 Punkte. Mit Fabian Reichstadt (ø 4,2 Pkt.) hat man einen kampfstarken Power Forward von Schwelm geholt.

Nach der deutlichen Auftaktniederlage gegen Oberhaching (86:68) traten Zweifler auf den Plan, die aber längst verstummt sind. Rund 2000 Zuschauer in der Ostermann-Arena zeigen, dass der eingeschlagene Weg richtig ist. Leverkusens Kader zählt insgesamt betrachtet zum Besten, was die Liga in dieser Saison zu bieten hat. Ihr Spielstil ist nicht der Schnellste, dafür ausgesprochen intelligent und schwer zu verteidigen. Für die Dragons wird es darauf ankommen, sich nicht den Stiefel von Bayer aufdrücken zu lassen sondern ihr eigenes Tempo zu gehen. Ein Faktor ist natürlich auch Rhöndorfs Verletzten-Liste. Zurzeit ist noch fraglich, wer am Wochenende sein Comeback geben kann.

 

31.10.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. Dresden Titans

Die Dresden Titans treten am kommenden Samstag, den 31.10.2026 um 19:30 Uhr, zum siebten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gegen die BG Hessing Leitershofen in der Mehrzweckhalle Stadtbergen an. Nach dem Heimsieg gegen Rhöndorf wartet auf die Dresden Titans mit den formstarken BG Hessing Leitershofen Kangaroos die nächste Herausforderung. Gegen den Play-Off-Aspiranten wollen die Elbriesen ihre defensive Stärke erneut unter Beweis stellen und sich für die Auswärtsniederlage der vergangenen Saison revanchieren. In der letzten Saison wurden die BG Hessing Leitershofen Kangaroos ihrem Ruf als Aufstiegsfavorit nicht gerecht. Bereits im Play-Off-Achtelfinale gegen Schwelm war Endstation. Nach dem überraschenden Ausscheiden wurde der Etat für die laufende Spielzeit deutlich gekürzt. Cheftrainer Emanuel Richter stand damit vor der Aufgabe, eine neue Mannschaft zusammenzustellen. Eine Herausforderung, die er bewusst annahm. An den eigenen Ambitionen hat sich in Leitershofen dennoch wenig geändert. Das erneute Erreichen der Play-Offs ist das erklärte Ziel und mit vier Siegen aus fünf Spielen unterstreichen die Kangaroos bislang eindrucksvoll, dass mit ihnen zu rechnen ist. Dass trotz der Verjüngung des Kaders reichlich Qualität im Aufgebot steckt, deutete sich bereits in der Vorbereitung an. Unter anderem gelang den Kangaroos dort ein Erfolg gegen das ProA-Team Orange Academy Ulm. Angeführt wird die im Schnitt 22 Jahre junge Mannschaft von Joanic Grüttner Bacoul. Der 31-jährige Shooting Guard bringt Erfahrung aus 106 BBL-Spielen mit und liefert bislang durchschnittlich 12,4 Punkte, eine Dreierquote von 42,3 Prozent und 4,8 Assists. Unterstützung in der Spielgestaltung erhält er von Brendan Gregori (9,8 P) und Jannik Westermeir (4,8 A). Unter den Körben sorgen Gael Barman (11,6 P, 6 R) und Leon Geißler (7,8 P, 5 R) für die nötige Präsenz. Ergänzt wird das erfahrene Gerüst durch junge Akteure, die trotz ihres Alters bereits reichlich Spielpraxis auf professionellem Niveau gesammelt haben. Ein Grund, weshalb die Kangaroos schon früh in der Saison so überzeugend auftreten. Die Dresdner haben nach der Niederlage in Oberhaching am vergangenen Sonntag wieder zu ihrem Spiel gefunden. Auch ohne den verletzten Dominik Shusel und Anton Bock, der parallel im Einsatz für die Nachwuchsbundesliga-Mannschaft der Niners Chemnitz im Einsatz war, zog man im 67:59-Heimerfolg gegen die Dragons Rhöndorf den Gästen den Stecker im Angriff. Mit dem Sieg gegen eines der besten Teams der Südstaffel, verteidigten die Elbriesen nicht nur ihre weiße Weste vor heimischer Kulisse, sondern etablieren sich weiter in der Tabellenspitze. Neben Moritz Heck, der sich mit 25 Zählern mal wieder Topscorer der Dresdner nennen durfte, zeigte auch Center Alexander Leiba eine nennenswerte Leistung und drückte der Partie mit 14 Punkten, 9 Rebounds und 2 Blocks merkbar seinen Stempel auf. Nachdem die Schützlinge von Cheftrainer Valentino Lott letztes Jahr eine 74:86-Niederlage in Leitershofen verkraften mussten, wollen die Titans dieses Mal den Kangaroos die Punkte entführen.

Titans-Headcoach Valentino Lott – „Rhythmus zu nehmen. Wir müssen bereit sein, den Ball schnell zu bewegen und geduldig den richtigen Vorteil zu attackieren. Besonders wichtig wird sein, unsere Ballverluste weiterhin niedrig zu halten, denn sie bestrafen Fehler konsequent und kommen über Rebounds und Ballgewinne zu zusätzlichen Possessions. Wir dürfen ihnen nicht erlauben, durch offene Würfe und zweite Chancen ins Spiel zu finden. Entscheidend ist, dass wir unsere Prinzipien über 40 Minuten umsetzen, unabhängig davon, wie sich das Spiel entwickelt. Wenn wir physisch dagegenhalten, die richtigen Entscheidungen treffen und als Mannschaft geschlossen auftreten, haben wir die Möglichkeit, dieses Spiel auf unsere Weise zu kontrollieren.“

 

01.11.2026 15:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Ahorn Camp Baskets

Nach der knappen Niederlage in Leverkusen kehrt die zweite Mannschaft der Bayern-Basketballer in den BMW Park zurück: Am Sonntag empfängt der FCBB II ab 15 Uhr die Ahorn Camp Baskets aus Speyer. Die Bilanz des weiterhin sehr ersatzgeschwächten Teams um Trainer Muki Mutapcic steht aktuell bei zwei Siegen und vier Niederlagen.

Der Gast aus der Pfalz steht allerdings nach fünf Spielen noch gänzlich ohne Sieg da. Dabei verliefen viele Duelle knapp, etwa die 73:76-Niederlage in Leverkusen oder das 61:68 gegen Dresden. Zuletzt unterlag Speyer dem Tabellendritten Langen 69:82. Gefährlichster TV-Akteur ist Austin Fadal, der im Schnitt 16,2 Punkte erzielt und sich vor allem an der Freiwurflinie als sehr sicher erweist.

„Speyer kommt mit einem neuen Trainer und einem sehr erfahrenen Kern. Wir müssen uns auf uns selbst konzentrieren und das Spiel schnell gestalten“, sagt Co-Trainer Renato Kapular.

 

01.11.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. TV Langen

Vier Siege aus fünf Spielen, eine überzeugende Siegesserie, noch kein Gegner mit mehr als 70 Punkten. Fakten wie diese könnten dazu führen, dass eine Mannschaft überheblich wird, einen Ticken zu viel Selbstbewusstsein tankt. Nicht so der TV Langen. Das Team weiß: Die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ist eine enge Liga, prinzipiell kann jeder jeden schlagen. Entsprechend nehmen die Giraffen jedes Spiel ernst. In der aktuellen Trainingswoche hat sich die Mannschaft intensiv vorbereitet, um am Sonntag auswärts gegen den BBC Coburg die bestmögliche Leistung abrufen zu können. Mit nur einem Sieg aus sechs Spielen steht Coburg derzeit auf Rang zwölf der Tabelle. Für TVL-Headcoach Tobias Jahn ist klar, dass dies nur eine Momentaufnahme ist und nichts über das Potenzial der Mannschaft aussagt: „Wir dürfen Coburg auf keinen Fall unterschätzen. Sie haben aktuell viele verletzte Spieler, gerade der Verlust von Nico Wenzl trifft sie sehr hart. Es ist im Vergleich zum vergangenen Jahr eine neue Mannschaft, die sich in dieser schwierigen Situation finden muss.“ Wenzl ist eine wichtige Konstante des Coburger Kaders. Er ist nicht nur ein starker Schütze, sondern gestaltet das Spiel und ist in seiner Rolle als Kapitän Motivator der Mannschaft. Ohne Wenzl wird das Offensivspiel noch stärker als bislang von der Leistung des US-Amerikaners Savion Brown abhängen. Der Shooting Guard ist mit 16,2 Punkten pro Spiel der stärkste Scorer seines Teams und sowohl beim Angriff auf den Korb als auch bei Distanzschüssen brandgefährlich. Doch auch Power Forward Benjamin Koppke ist mit im Schnitt 9,2 Punkten sowie 6,7 Rebounds ein Eckpfeiler des Coburger Spiels. In der Spielzeit 2025/26 hatte Coburg beide Begegnungen gegen den TV Langen gewonnen. Und: Der BBC trainiert hart, um eine Trendwende einzuleiten und in die Siegesspur zurückzukehren. Entsprechend intensiv verlief die Vorbereitung für Langen. „Wir fokussieren uns auf unsere Stärken. Wir wollen defensiv noch ein Stückchen stärker werden und hart verteidigen. Gleichzeitig gilt es, mehr Routine in unser Offensivspiel zu bringen, damit unsere Angriffe und Spielzüge noch besser laufen“, betont Jahn.

 

01.11.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Culture City Weimar

Nach dem schwachen Auftritt in Frankfurt brennt die Truppe um Kapitän Philip Bode auf Wiedergutmachung. Am kommenden Sonntag, wie immer in der Grundschule Deisenhofen, kommt es erstmals in der Vereinsgeschichte zum Duell gegen Culture City Weimar. Der Aufsteiger und Kooperationspartner des BBL-Ligisten Jena hat einen hochinteressanten Kader mit vielen deutschen Talenten und europäischen Spielern. Auf der Trainerbank sitzt mit Farsin Hamzei eine Legende. Der 58-jährige Erfolgsgarant schafft es Jahr für Jahr eine homogene Mannschaft zusammenzustellen und ist bekannt dafür Talente zu fördern. Allen voran Johann Grau und Daniel Biel, die auch im BBL Kader stehen, gelten aus Prospects für höhere Ligen. Auf den Ausländerpositionen setzt der Aufsteiger auf EU-Spieler. Der schwedische Aufbauspieler Mikai Klintmann wechselte von Trelleborg Baskets Pirates in die Universitätsstadt. Der 25-jährige Litauer Martynas Sabaliauskas spielte zuletzt an der University of Calgary und agiert sowohl am Brett und von der Dreierlinie. Der dänische Brettcenter Peter Beier-Christiansen soll auch in der BBL zum Einsatz kommen. Daniel Duhajsky (Tschechien ) und Henrik Metsa ( Estland ) geben Hamzei viel Tiefe im Kader. Topscorer unserer Gäste ist Carlo Meyer. Der Shooting Guard kam von den TSK49ers Stahnsdorf und sammelte in Bremerhaven bereits Pro A Erfahrung. Die Tropics können im richtungsweisenden Heimspiel auf den vollen Kader zurückgreifen. Auch Andrej Mangold steht den Gelbhemden wieder zur Verfügung. Mario Matic:“ Farsin lässt wie immer einen hochmodernen und schnellen Basketball spielen. Seine Teams lassen den Ball gut laufen und er spielt immer eine agressive Verteidigung. Mit einer Rotation von 12-Leuten wird Weimar 40 Minuten Tempo und Intensität aufs Feld bringen. Wir haben die Woche gut trainiert und sind bereits für das wichtige Spiel.“

 

01.11.2026 17:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. TSG Schöller SI Ravens Reutlingen

Am Sonntag, den 01.11.2026, steht für die SKYLINERS Juniors das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd an. Um 17:00 Uhr empfängt das Team von Troy Culley im BCM die TSG Reutlingen Ravens. Nach drei überzeugenden Siegen in Folge wartet damit ein echter Härtetest, denn mit Reutlingen kommt der Tabellenführer und das derzeit formstärkste Team der Liga nach Frankfurt. Die Ravens sind in der Offseason als einer von zwei Aufsteigern aus der 1. Regionalliga Südwest in die ProB Süd gekommen. Lange gebraucht hat das Team von Headcoach Rodrigo Reynoso nicht, um sich an das neue Niveau zu gewöhnen. Nach fünf Spielen ist Reutlingen ungeschlagen und gewann die letzten vier Partien jeweils mit mindestens 20 Punkten Vorsprung. Besonders offensiv ist der Tabellenführer gefährlich. Statt sich auf ein oder zwei Topscorer zu verlassen, verfügen die Ravens über viele Spieler, die zweistellig punkten können. Bester Werfer ist aktuell der 20-jährige Roy Krupnikas mit 15 Punkten pro Spiel.

Auch die Juniors gehen mit reichlich Selbstvertrauen in die Partie. Nach dem dominanten 102:72-Sieg gegen die ebenfalls stark gestarteten TSV Oberhaching Tropics wollen die Frankfurter nun vor heimischem Publikum den nächsten Schritt machen und auch den Tabellenführer schlagen. Unter dem neuen Headcoach zeigen die Juniors in dieser Saison starken Team-Basketball mit schneller Ballbewegung. Dazu verfügen auch sie über gefährliche Optionen, allen voran Lukas Smazak (16,8 PPG) und Dusan Nikolic (14.8 PPG). „Reutlingen ist stark in die Saison gestartet, und das wird zu diesem Zeitpunkt unserer Entwicklung ein guter Test für uns. Wir haben in den letzten Wochen positive Schritte nach vorne gemacht, und mit unserem Anspruch, ein Playoff-Team zu sein, sind das genau die Spiele, in denen wir mithalten müssen. Es wird eine gute Gelegenheit, zu sehen, wo wir stehen, unsere Fortschritte einzuordnen und weiter auf unseren letzten Leistungen aufzubauen“, so Headcoach Troy Culley.

 

01.11.2026 18:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. SV Fellbach Flashers

Nach nun vier Heimsiegen und zwei Auswärtsniederniederlagen wollen die Flashers den nächsten Versuch starten und auch endlich Auswärts gewinnen. Am 01.11.2026 um 18.00 Uhr bietet sich dabei die Möglichkeit in der Rundsporthalle Ludwigsburg gegen die Porsche BBA. Das Farmteam der Bundesligamannschaft ist das jüngste Team in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd. 18,7 Jahre im Schnitt, Head Coach Jordi Saltó, 36, kam im Sommer von den HAKRO Merlins Crailsheim und führt die Porsche Basketball-Akademie durch ihre fünfte ProB-Saison – mit einer Bilanz von 1:5, die mehr über die Reife als über die Qualität des Teams sagt. Auf das 66:87 gegen Coburg zum Auftakt folgte der 78:75-Sieg gegen Oberhaching, das heute Fünfter ist; danach verlor Ludwigsburg 74:76 in Erfurt, 62:70 in Leitershofen mit sieben erkrankten oder verletzten Spielern, 78:89 gegen die SKYLINERS Juniors trotz 51:39-Pausenführung und zuletzt 60:78 in Langen, wo einem 16:8 nach dem ersten Viertel ein 0:20-Lauf im dritten folgte. Das Muster ist eindeutig: Dieses Team verliert Spiele nicht über 40 Minuten, sondern in einem Viertel. In jeder Niederlage ging das Reboundduell verloren, die Gegner treffen 57 Prozent ihrer Zweier. Daraus folgt der Fellbacher Spielplan fast von selbst: Ball sichern, keinen Lauf zulassen und die Größe in der Zone ausspielen, wo Lavric, Dennis Diala und Jason Edokpayi gegen Erfurt zwölf Offensivrebounds einsammelten. Zu unterschätzen ist der Gegner trotzdem nicht. Point Guard Lars Danziger (18 Jahre) führt die Akademie mit 13,2 Punkten und 2,6 Steals pro Spiel an, Max Riedel (19, aus dem Nachwuchs von ALBA BERLIN) erzielt 12,2 Punkte, Yohann Tchouaffe (17) 10,2 bei 17 von 20 Freiwürfen. Kénan Youdom, 2,01 Meter, 9,8 Punkte und 6,2 Rebounds, wird zwei Tage vor dem Spiel 17. Unter dem Korb trifft Lukas Modic (21, 2,03 m) 70 Prozent seiner Zweier, Daniel Mack (21, 2,05 m) holte in drei Einsätzen 16 Rebounds und fünf Blocks, Armin Pivac (18) misst 2,06 Meter. Genügend Talent ist also vorhanden. Bei den Flashers zeigte beim letzten Spiel zumindest wieder die Formkurve nach oben, ob das nun auch in fremder Halle bestätigt werden kann, bleibt abzuwarten. Die Flashers Family wird, fast schon traditionell, versuchen auf der Ludwigsburger Tribüne Vollgas zu geben. Alle die nicht live dabei sein können, können das Spiel, wie gewohnt, im Livestream des Medienpartners Sporteurope.TV verfolgen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_6_ProB-Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-29 15:42:452026-10-30 17:42:13Vorberichte ProB Süd 6. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 5. Spieltag

27. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

24.10.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. Basketball Löwen 98:81

Ein 98:81 (20:17, 29:21, 30:20, 19:23) leuchtet am Ende von der Anzeigetafel der Gäuäckersporthalle I, doch entschieden wurde das Heimspiel der SV Fellbach Flashers gegen die Basketball Löwen am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB (Süd) in den zwei Minuten vor der Pause. Da hatte Jasper Brand, an diesem Abend ohne einen einzigen Fehlwurf, gerade seinen dritten Dreier versenkt, Ilias Amin hatte per Korbleger auf 37:41 verkürzt, und die Zuschauer ahnten, dass die Partie kippen könnte. Sie kippte nicht. Marko Lavrić verwandelte zweimal spektakulär nach Pässen von Dmonte Brown, Silver Bieling legte per Korbleger nach und traf mit der Sirene aus der Mitteldistanz: 8:1 in 125 Sekunden, 49:38 zur Pause. Aus dieser Phase bezogen die Gastgeber die Sicherheit, mit der sie nach zwei Auswärtsniederlagen in Reutlingen und Rhöndorf in die Erfolgsspur zurückfanden. Dabei hatten die Gäste von Head Coach Leif Ibrahim den besseren Start erwischt: Amin traf die ersten beiden Erfurter Würfe, nach dem Dreier von Anthony Watkins führte Erfurt 9:8. Die Antwort kam aus der Zone. Der 2,06 Meter große Center Marko Lavrić erzielte sieben Punkte im ersten Viertel. Nach zehn Minuten hiess es 20:17 für die Flashers. Was dann folgte, erklärt die ganze Partie: Daniel Zacek eröffnete den zweiten Abschnitt mit zwei Dreiern, Brown legte dazwischen per Korbleger nach, Thomas Billinger traf von außen – 31:19 nach knapp drei Minuten. Die Flashers hatten ihre Würfe nicht erzwungen, sie hatten sie herausgespielt: 22 Assists bei 35 Treffern stehen am Ende in der Statistik, Brown allein verteilte acht Vorlagen, dazu fünf Ballgewinne. Und wer leicht punktet, wirft locker. 56 Prozent aus dem Feld, 65 Prozent aus der Nahdistanz, elf von 26 Dreiern – das sind die Werte einer Mannschaft, die nach drei Siegen zum Auftakt und zwei bitteren Lektionen auswärts ihr Selbstvertrauen zurückhat.

Nach der Pause ließen die Flashers nichts mehr anbrennen. Auf den Dunk von Léonar Fliege antworteten Brown, Zacek und Jonathan Zeisberger mit sieben Punkten in Serie zum 56:40, Bieling traf binnen 31 Sekunden zwei Dreier zum 77:57, nach dem Korbleger von Jason Edokpayi stand es 79:57 – 22 Punkte Vorsprung, die größte Führung des Abends, 79:58 nach drei Vierteln. Das Schlussviertel gewannen die Löwen mit 23:19, weil Head Coach Kris Borisov seiner Bank Spielzeit gab und Watkins mit zwei späten Dreiern auf 20 Punkte kam; gefährlich wurde es nicht mehr, zumal Zacek beim 89:70 und 94:72 mit seinem fünften und sechsten Dreier jeden Ansatz einer Aufholjagd erstickte. Das Rebound Duell ging mit 38:27 klar an die Gastgeber, zwölf Offensivrebounds brachten zweite Chancen, 27 Erfurter Fouls 24 Freiwürfe. Einzig die 23 Ballverluste, nur zwei weniger als in Rhöndorf, bleiben die offene Baustelle – gegen eine Mannschaft, die aus Ballgewinnen konsequent Punkte macht, kann das noch teuer werden. In der Tabelle stehen die Flashers mit 4:2 Siegen und acht Punkten auf Rang sieben, punktgleich mit den Rängen drei bis sechs und bereiten sich auf die nächste Hürde – nun wieder Auswärts, vor.

 

24.10.2026 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. FC Bayern Basketball II 72:66

Gegen den FC Bayern München Basketball II gelang den Leverkusenern ein am Ende knapper 72:66-Sieg. 1.948 Zuschauer wollten das Duell der jungen Leverkusener Mannschaft (22,9 Jahre) gegen die noch jüngere Bayern-Zweitvertretung (18,6 Jahre) in der Ostermann-Arena sehen – eine gute Entscheidung. Die Mannschaft von Coach Mike Koch war erstklassig eingestellt, der Gameplan war klar: Leverkusen suchte seine Chance unter dem Korb – ebendort, wo sich Dennis Heinzmann zu Hause fühlt. So auch in diesem Spiel, als es der Kapitän zu Beginn gleich mehrfach krachen ließ. Dabei rissen insbesondere die per Alley-Hoop-Dunks verwandelten zuckersüßen Anspiele von Aufbauspieler Agust Kjartansson die Zuschauer von den Sitzen. Dazu gesellten sich erfolgreiche 3-Punkte-Würfe zum Beispiel von David Gerhard oder wiederum Agust Kjartansson. Und weil auch die Verteidigung überaus akkurat und zuverlässig ihren Dienst verrichtete, vergrößerte sich der Vorsprung minütlich und sorgte beim 23:8 nach dem 1. Viertel. für Hoffnung auf einen stressfreien Abend. Emir Mutapcic, Bayerns als Spieler und als Trainer hoch dekorierter Coach, war in den Auszeiten immer wieder gefordert, seinen reichen Erfahrungsschatz in den Spielunterbrechungen mit jungen den Spielern zu teilen. Mit Erfolg, fing sich die Erstliga-Reserve doch anschließend und verkürzte zur Pause immerhin auf 41:28. Es war ein Fingerzeig, wie sich im weiteren Spielverlauf herausstellen sollte. Die talentierten Gäste zeigten ein ums andere Mal, warum ihnen eine große Zukunft vorausgesagt wird. In der Verteidigung wurden sie zunehmend bissiger, im Angriff fielen nun die Würfe, die zu Beginn des Spiels noch danebengingen.

Punkt um Punkt kämpften sich die Bayern heran und Maurice Fischer war es, der acht Minuten vor dem Ende den Ausgleich (54:54) herstellte. Von nun an spielten beide Teams mit offenem Visier – die Zuschauer waren nicht weniger engagiert und verliehen der Partie den passenden Rahmen und den GIANTS wichtigen Rückhalt. Bayern hatte endgültig ins Spiel zurückgefunden, scorte variabel ließ sich nun nicht mehr abschütteln. Im Gegenteil, es wurde richtig spannend. Ein ums andere Mal gingen die Münchner in Führung, mussten aber ihrerseits mitansehen, wie Leverkusen das Spiel an der Freiwurflinie entschied. Kjartansson, Kahl-Hansen und Heinzmann (mit 22 Punkten und 11 Rebounds mit dem nächsten Double Double) verwandelten in den finalen fünf Minuten alle elf Versuche. Zudem gelangen wichtige Stops in der Verteidigung, die letztlich den dritten Heimerfolg und den fünften Sieg in Serie besiegelten. Auch Headcoach Michael Koch hatte den Schlüssel zum Erfolg schnell benannt: „Wir haben den Gegner bei 66 Punkten gehalten, das spricht klar für unsere gute Verteidigung.“ Die GIANTS haben mit diesem Erfolg ihre Position an der Tabellenspitze behauptet und können sich mit Zuversicht auf die nächste Auswärtsaufgabe bei den Dragons Rhöndorf (Samstag, 31.10., 19 Uhr) vorbereiten.

 

24.10.2026 19:00 Uhr // TSG Schöller SI Ravens Reutlingen vs. BBC Coburg 82:59

Der ProB-Aufsteiger aus Reutlingen fuhr seinen fünften Erfolg in Serie ein und bleibt damit in dieser Spielzeit als einzige Mannschaft weiterhin ungeschlagen. Topscorer des BBC wurde Savion Brown mit 17 Punkten. Neben dem US-Guard erschien lediglich Youngster Felix Egger (11 Punkte) als weiterer Vestestädter zweistellig auf der Anzeigetafel. Tatsächlich war es auch ausschließlich Coburgs Nummer 4, die mit drei getroffenen Dreiern an diesem Samstagabend zumindest etwas Gefahr von außen ausstrahlte, während die restlichen Schützlinge von Patrick Seidel keinen ihrer 15 weiteren Distanzwürfe im Reutlinger Korb versenken konnten. Zum dritten Mal in Folge reißt der BBC somit auch die 60 Punkte nicht und stellt die gegnerische Defensive schlichtweg vor zu wenige Herausforderungen. Allerdings verloren die Coburger neben vier teils Stammkräften vor der Begegnung zusätzlich an diesem Abend auch das Rebound-Duell deutlich mit 31:56. Dabei holten die Vestestädter 24 Defensiv Rebounds, wohingegen die Ravens überwältigende 23 zweite Chancen am offensiven Brett abgriffen. Wieder einmal war von einer hohen Niederlage im ersten Viertel aber nichts zu erahnen. Trotz eines stark ausgedünnten Kaders steckten die Coburger zu Beginn die Köpfe keineswegs in den Sand. Mit 18:20 war der BBC nach dem ersten Spielabschnitt nur knapp im Hintertreffen. Lediglich die bis dato sieben zugelassenen Offensiv Rebounds und das nicht vorhandene Fortune von der Dreierlinie stellten ein Manko im Coburger Spiel dar. Ansonsten agierten die Gäste frech und mit einer gewissen Unbekümmertheit und Ruhe in der Offensive. Das änderte sich aber zu Ungunsten der Vestestädter im zweiten Viertel. Nach einem Traumanspiel von Günther, welches zu einem tollen Fastbreak-Dunk von Koppke führte (21:22), blieb der BBC infolgedessen ganze drei Minuten ohne weitere Zähler. Die Ravens hingegen legten in dieser Phase acht Punkte nach und machten sich dafür vor allem die Coburger Probleme am eigenen Brett zu Nutze. Teilweise bis zu fünf Chancen bekamen die Hausherren in einem Angriff und irgendwann fielen dann entsprechend auch die Würfe (21:30). Zwar unterbrach Brown die offensive Flaute kurz darauf vorübergehend, doch auch er konnte nicht verhindern, dass Reutlingen bis auf 25:41 davonzog. Mit vier Punkten kurz vor der Pause brachte der US-Amerikaner seine Mannschaften sogar bis auf zwölf Punkte wieder heran (29:41), obwohl die Ravens bis dahin mehr Offensiv als die Coburger Defensiv Rebounds eingetütet hatten.

Tatsächlich gelang aber weder den Schwaben noch den Vestestädtern dabei ein erfolgreicher Dreipunktewurf. Kombiniert warfen beide Teams 0 aus 21 von Downtown. Diese für beide Seiten auch schon eine Woche vor Halloween grauenhafte Statistik besserte Reutlingens Nkosi Wright erstmals auf (29:46). Wer auf BBC-Seite gedacht hatte, dass der kleine Schlussspurt von Brown kurz vor der Halbzeit eventuell der Start für ein Coburger Comeback im dritten Viertel sein könnte, lag weit daneben. Im Gegensatz zu den Gastgebern ging nichts mehr für die dezimierten Oberfranken. Erstmals auf über 20 Zähler vor aus Sicht der Ravens stellte ihr ansonsten etatmäßiger Topscorer Roy Krupnikas, der bis zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht wirklich in Erscheinung treten musste (31:53). Nach über 27 absolvierten Minuten war es dann endlich soweit: Felix Egger traf den ersten Coburger Dreier an diesem Abend, nur lag war man da schon meilenweit zurück (38:55). 40:64 betrug der Rückstand nach drei gespielten Vierteln, womit die Partie vor dem Schlussakkord längst ihren Sieger gefunden hatte.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. Porsche BBA Ludwigsburg 78:60

Der TV Langen hat vor heimischem Publikum den vierten Sieg in Folge eingefahren. Gegen die Porsche BBA Ludwigsburg zeigten die Giraffen zwei äußerst dominante Viertel, am Ende stand es dann 78:60 aus Sicht der Langener. Der Start war indessen noch holprig: Während Ludwigsburg mit einem 7:0-Lauf ins Spiel kam, brauchte Langen dreieinhalb Minuten, um über die Freiwürfe von Cooper Creek erste Punkte zu holen. Sowohl aus Dreier-Distanz, als auch kurz vor dem Brett wollten Würfe einfach nicht fallen. Auch Ludwigsburg ließ dann in den letzten drei Minuten des ersten Spielabschnitts einige Würfe liegen, dennoch gingen sie nicht unverdient mit 8:16 in Viertel zwei. Headcoach Tobias Jahn sieht das erste Viertel indessen durchaus besser, als das Ergebnis vermuten lässt: „Wir haben drei offene Dreier nicht getroffen, dazu einige einfache Layups daneben gelegt. Treffen wir davon zwei oder drei Würfe, sieht das Ergebnis direkt anders aus. Wichtig war für uns, dass wir weiter an uns geglaubt haben.“ Dieser Wille zahlte sich aus: Auch in Viertel zwei schaffte es Langen immer wieder, freie Würfe zu produzieren. Dieses Mal fielen sie jedoch auch. So erarbeitete sich das Team beispielsweise früh im Viertel einen 10:0-Lauf und zwang Ludwigsburg so zu einer Auszeit. Die Gäste sortierten sich taktisch neu, konnten zweimal einen Rückstand aufholen. In den letzten drei Minuten der ersten Halbzeit drehte Langen dann jedoch ordentlich auf: Mit starken Würfen von Carlos Hidalgo, Henk Droste, Noah Kamdem und Kventin Kostan wuchs der Abstand auf zehn Punkte an, bei einem Halbzeitstand von 38:28.

In der zweiten Hälfte machte Langen genau dort weiter. Dank einer starken Defense hielt das Team die Ludwigsburger konsequent vom Scoren ab, während es offensiv mehr als Rund lief. Dabei wiederholte sich auch, was schon in der Vorwoche gut funktionierte: Mit Noah Kamdem, Henk Droste, Kventin Kostan, Carlos Hidalgo und dem Double-Double von Cooper Creek hatten fünf Spieler Punkte in zweistelliger Höhe beigesteuert. Das machte es Ludwigsburg umso schwerer, da es eben nicht den einen Akteur gab, der heiß gelaufen war und den es aus dem Spiel zu nehmen galt. Als Lukas Modic nach etwas weniger als drei Minuten zwei Freiwürfe verwandelte, beendete dies einen 20:0-Lauf. Als es bei einem Zwischenstand von 64:42 ins letzte Viertel ging, war das Spiel bereits vorentschieden. Eine Aufholjagd wäre zwar theoretisch noch möglich gewesen, Ludwigsburg wirkte jedoch mitunter zu hektisch, längere Läufe produzierten sie am Ende nicht mehr. Die komfortable Führung nutzte das Langener Coaching-Team, um insbesondere Nicolas Deetjen und Paul Jessen mehr Spielanteile zu geben als bisher. „Das ist wichtig. Sie sind Woche für Woche im Training, arbeiten hart und wollen sich verbessern. Dazu brauchen sie aber auch Minuten auf dem Feld. Die konnte ich ihnen heute geben“, betont Jahn. Zwar machte die Mannschaft hier und da kleinere Fehler, die zu dem ein oder anderen unnötigen Ballverlust führten. Am Ende spielte das Team jedoch die Partie konzentriert zu Ende und gab den Sieg nicht mehr aus der Hand.

 

25.10.2026 16:00 Uhr // Dresden Titans vs. Dragons Rhöndorf 67:59

Rhöndorfs 67:59-Niederlage (34:31) bei Dresden machte deutlich, eine gute Defensive alleine reicht nicht aus. Enge Spiele entscheiden am Ende wenige Fehler. Davon leisteten sich die Dragons in der Offensive ein paar zu viele, die von den Titans in der Crunchtime gnadenlos bestraft wurden. So bleibt für das Team um Headcoach Max Becker nur die Erkenntnis, für Siege ist eine solide Komplexleistung notwendig. Einen Schönheitspreis verdiente die Begegnung zwischen Dresden und Rhöndorf insgesamt nicht. Von einem offensiven Feuerwerk waren beide Teams weit entfernt. Im ersten Viertel ließen die Titans etliche freie Layer liegen, aber auch die Dragons taten sich schwer den gegnerischen Korb erfolgreich zu attackieren. Ein 15:15 nach zehn Minuten war die logische Konsequenz. Aber eines war nach dem ersten Viertel klar: In der Defensive wurden keine Gefangenen gemacht. Es ging physisch ordentlich zur Sache. Im zweiten Spielabschnitt hatten die Rheinländer dann ein kurzes Momentum. Mit der Einwechslung von Daniel Mayr hatten die Dragons ab der 15. Minute die Lufthoheit unter den Brettern. Dresden wusste kurzzeitig nicht, wie sie den 2,18 Meter langen Center bremsen sollte. Rhöndorf nutze den Respekt des Gegners zur zwischenzeitlichen 22:28-Führung (17“). Die Titans reagierten aber in der Defensive, glichen in der 19. Minute wieder aus und gingen durch einen Buzzer-Dreier von Sebastian Heck (11 Pkt./10 Reb.) mit drei Punkten Vorsprung in die Halbzeitpause.

Das dritte Viertel verlief absolut ausgeglichen (18:18). Rhöndorfs Start in den Schlussabschnitt ließ dann schon erahnen, dass es um die Konzentration der Dragons an diesem Sonntag nicht zum Besten bestellt war. Jedenfalls gab’s gleich zwei ärgerliche Ballverluste, am Ende sollten es 18 Turnover werden, in der Summe eindeutig zu viele. Im nächsten Moment waren die Rheinländer aber wieder voll da und starteten eine 7:0-Serie, zur erneuten Führung (33“/52:54). Doch die Hausherren konterten trocken mit Dreiern von Sebastian Heck sowie Wisdom Uboh (35“/60:56). Den knappen Vorsprung verwaltete die Gastgeber bis in die Crunchtime. Wobei man Rhöndorf auch keine glückliche Hand in der Offensive bescheinigen konnte. Während die Dragons versuchten mit der Brechstange jenseits der Dreierlinie die Begegnung zu ziehen, spielte Dresden geduldig seine Angriffe aus und siegte am Ende verdient mit 67:59. Dort wuchs der Reutlinger Vorsprung sogar phasenweise bis auf 35 Zähler an (40:75), während der BBC mal wieder ganze vier Minuten punktlos blieb. Die Vestestädter berappelten sich anschließend noch ein wenig und betrieben in der verbleibenden Spielzeit zumindest etwas Ergebniskosmetik. Das Coburger Highlight waren dabei die acht Zähler von „Ecken-Egger“, der innerhalb von 60 Sekunden zwei Dreier aus eben jener Ecke und einen Korbleger zum 59:82-Endstand einnetzte.

 

25.10.2026 16:00 Uhr // Culture City Weimar vs. BG Hessing Leitershofen 62:75

Die Kangaroos kamen zunächst schleppend in die Partie. Der Ball lief gegen die aggressive Verteidigung der Thüringer zwar schnell und gut, es fehlte aber oftmals das Wurfglück im Angriff. Weimar ging bis zur siebten Minute mit 9:2 in Führung. Nach einer Auszeit durch BG-Headcoach Emanuel Richter stellten die Leitershofer auf Zonenverteidigung um und eroberten so sehr viele Rebounds und direkte Ballgewinne. Das Blatt drehte sich, nach dem ersten Viertel leuchtete nach einem Dreier von Jannik Westermeir mit der Schlusssirene ein 21:17 für die Gäste der Anzeigetafel.  Auch mit dem Start in die zweiten zehn Minuten konnte man zufrieden sein, Leon Geißler netzte per krachendem Dunk zur 30:20 Führung ein. Culture City aber lies nicht locker und drehte das Match mit einem 14:3 Lauf wieder zur eigenen 34:33 Führung. Erneut vergingen über 5 Minuten, in welcher der BG nur zwei Körbe gelangen. In der Schlussphase der ersten Halbzeit ging es hin und her und Gael Barman sorgte mit einem weiteren Dreier drei Sekunden vor dem Ende wieder für eine 38:35 Führung für die Stadtberger. Wäre die Freiwurfquote in der ersten Halbzeit (57%) etwas höher gewesen, wäre sicherlich auch eine deutlichere Führung für die BG im Raume gestanden. So durfte man gespannt sein, was die zweite Spielhälfte bringen würde.

Auch das dritte Viertel verlief zunächst ausgeglichen, die Thüringer konnten anfangs immer eine knappe Führung halten. Drei Dreier in Folge durch Gael Barman, Friedrich Feldrappe und erneut den Schweizer Barman sorgten dann für einen 11:0 Lauf für die Kangaroos und eine 58:48 Führung nach dreißig Minuten. Beeindruckend in dieser Phase die Verteidigungsarbeit der Gäste, man vernagelte den Korb für den Gegner förmlich und holte sich in dieser Phase auch jeden Rebound. Und das muntere Schießen von jenseits der 6,75 Meter Linie ging auch im Schlussviertel weiter, Gregori und Kapitän Bacoul erhöhten binnen einer Minute auf 64:48, worauf die Einheimischen mit einer weiteren Auszeit reagieren mussten. Kurz darauf erhöhte Bobby Williams – natürlich erneut per Dreier – auf 69:51, es war der höchste Abstand des Abends. Die wackeren Gastgeber kämpften trotzdem weiter, reduzierten den Abstand nochmals auf 9 Punkte Differenz. Die BG zeigte sich aber in der Endphase sehr routiniert und abgezockt und brachte den Sieg sicher nach Hause. Mit aktuell 8:2 Punkten bleibt man den beiden Spitzenreitern Reutlingen (10:0 Punkte) und Leverkusen (10:2 Zähler) auf den Fersen und ist in der Tabelle hinter dem TV Langen (ebenfalls 8:2 Zähler) auf Platz vier notiert. Das nächste Spiel findet dann wieder in eigener Halle statt. Am kommenden Samstag empfangen die Kangaroos am Samstagabend um 19.30 Uhr in der Sporthalle Stadtbergen die Dresden Titans, welche direkt hinter den Kangaroos auf dem fünften Rang 8:4 Punkte auf dem Konto haben. Die Kangaroos Fans dürfen sich am Wochenende also auf ein echtes Spitzenspiel freuen.

 

25.10.2026 17:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. TSV Oberhaching Tropics 102:72

Die SKYLINERS Juniors feiern den dritten Sieg in Folge in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd. Vor heimischem Publikum im BCM setzte sich das Team von Troy Culley mit 102:72 gegen den Tabellenzweiten TSV Oberhaching Tropics durch. Den Grundstein legten die Frankfurter mit einer starken Defense und einem überragenden dritten Viertel. Das erste Viertel war umkämpft und endete knapp mit 18:17 für die Juniors. Im zweiten Abschnitt bauten die Frankfurter ihre Führung auf 28:20 aus, woraufhin Oberhachings Headcoach Mario Matic eine Auszeit nahm. Danach legten die Juniors in der Defense sogar noch eine Schippe drauf und machten den Gästen das Leben schwer. Auch nach der Auszeit fand Oberhaching nicht in seinen Rhythmus. Zur Halbzeit führten die Frankfurter mit 43:32.

Nach der Pause spielten die Juniors ein herausragendes drittes Viertel. Gegen die Frankfurter Defense fand Oberhaching kaum Lösungen, zwischenzeitlich stand es 70:40. Mit einem 34:12 im dritten Viertel ging es beim Stand von 77:44 in den letzten Abschnitt. Auch im Schlussviertel ließen die Juniors zu keinem Zeitpunkt etwas anbrennen und brachten den deutlichen 102:72-Sieg souverän über die Zeit. Topscorer der Frankfurter war Jamie Edoka mit 25 Punkten, gefolgt von Lukas Smazak mit 20 Punkten. Insgesamt verteilten die Juniors starke 29 Assists.

„Ich bin sehr zufrieden mit der heutigen Leistung. Nach einem langsamen Start haben wir unseren Rhythmus gefunden und richtig guten Teambasketball gespielt, vor allem im zweiten und dritten Viertel. Den Ball zu teilen und Chancen füreinander zu kreieren war ein großer Fokus für uns, deshalb freuen mich die 29 Assists besonders. Ein Kompliment an die Spieler für ihren Einsatz und ihre Energie über das ganze Spiel. Das ist ein positiver Schritt nach vorne für uns, auf dem wir weiter aufbauen wollen“, so Headcoach Troy Culley nach der Partie.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_5_ProB-Sued-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-27 11:18:172026-10-27 11:39:09Nachberichte ProB Süd 5. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 5. Spieltag

23. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

24.10.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. Basketball Löwen

Bei den Flashers ist die Diagnose eindeutig: Nach drei Siegen zum Auftakt, darunter dem 95:90-Krimi nach Verlängerung gegen die SKYLINERS Juniors, folgten zwei Auswärtsniederlagen mit demselben Muster – 24 Ballverluste in Reutlingen, 25 in Rhöndorf. Wer dem Gegner so oft den Ball schenkt, verschafft ihm leichte Punkte und Sicherheit im eigenen Wurf, während die eigene Offensive den Rhythmus verliert. Die anderen Zahlen machen Mut: Die Defense stimmt, zumindest teilweise. Daruf gilt es nun aufzubauen und den Turnaround zu schaffen. Die Gäste aus Erfurt reisen mit 1 Sieg und 4 Niederlagen an, doch die Zahl verschweigt, dass in Erfurt eine neue Ära begonnen hat. Nach Platz zwölf mit 8:16 Siegen übernahm im Sommer Leif Ibrahim die Trainerbank: 31 Jahre alt, Schwede, zuvor beim Stockholmer Erstligisten Djurgårdens IF und mit der U21 von Uppsala Basket Meister. Florian Gut, Coach seit der Gründung 2018, verantwortet nun als Sportlicher Leiter den Kader – sieben Neuzugänge, ein größerer Etat, das erklärte Ziel ProA. Auf 74:96 in Rhöndorf und 65:88 in Leverkusen folgte beim Heimauftakt der erste Sieg, 76:74 gegen Porsche BBA Ludwigsburg, ehe es in Langen (63:71, 23 Ballverluste) und gegen Reutlingen Niederlagen setzte. 26 Prozent von der Dreierlinie und 16,6 Ballverluste pro Spiel zeigen eine neu zusammengestellte Mannschaft, die kämpft, aber noch nach ihrer Abstimmung sucht – genau das macht sie unberechenbar.

Der Spieler, auf den die Flashers achten müssen, ist Shooting Guard Anthony Watkins (25, 1,92 m, vom SSV Lok Bernau): 19 Punkte gegen Ludwigsburg, vier Dreier in Langen, schon mehrfach bester Werfer der Löwen. Der 2,02 m große Schwede Jacob Hadi (23) war gegen Reutlingen mit 17 Punkten bester Werfer, Center Marko Baćak (30, 2,10 m, 110 kg) holte dort neun Rebounds. Das Spielmacher-Duo ist jung: Ilias Amin (20) kommt aus dem Nachwuchs des Bundesligisten Mitteldeutschen BC. Vor Allem Watkins und Baćak verfügen über reichlich Erfahrung und sind die Leader der jungen Truppe. Was die Löwen trotz des schwachen Starts zu einem Gegner mit Perspektive macht, liegt abseits des Parketts. In Erfurt entsteht derzeit der CATL Löwenpark: Eine seit 2015 leerstehende Trainingshalle am Südpark hat der Stadtrat dem Verein für 40 Jahre verpachtet, der Bund fördert die Sanierung mit 1,125 Millionen Euro, das Investitionsvolumen liegt bei rund 2,5 Millionen Euro – und als die Baukosten stiegen, beschloss der Stadtrat im Juni die Deckung. Ab Februar 2027 trainieren dort mehr als 500 Kinder pro Woche, Nachwuchs, Damen und Profis unter einem Dach. So entsteht der Unterbau, auf dem sich ein ProB-Standort dauerhaft entwickelt: wenn Verein, Kooperationspartner und Stadt an einem Strang ziehen.

 

24.10.2026 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. FC Bayern Basketball II

Wenn Bayer Leverkusen auf den FC Bayern München trifft, elektrisiert dieses Duell Millionen von Sportfans. Zugegeben: Während sich im Fußball zwei Schwergewichte der Bundesliga gegenüberstehen, geht es beim Basketball-Duell zwischen den GIANTS und dem FC Bayern Basketball II um wichtige Punkte in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Die Partie am Samstag (24.10.2026, 18 Uhr, Ostermann-Arena) ist das neunte Aufeinandertreffen der beiden Klubs. Von den bisherigen acht Duellen konnte der FC Bayern Basketball II lediglich eines gewinnen: Am 16. Oktober 2016 setzten sich die Münchener mit 86:82 durch. Damals standen unter anderem der ehemalige GIANT Dejan Kovacevic und der frühere DBB-Nationalspieler Karim Jallow für die Bayern auf dem Parkett. Bei den Leverkusenern glänzte Kerry Carter mit 33 Punkten. Die jungen Bayern sind passabel in die neue Saison gestartet. Trainerikone Emir „Muki“ Mutapcic und seine Schützlinge stehen mit zwei Siegen und drei Niederlagen auf dem zehnten Tabellenplatz der Südstaffel. In der Vorwoche feierte das Team einen deutlichen 94:77-Erfolg gegen Culture City Weimar.

Einer der Garanten für diesen Erfolg gegen die Thüringer war Niko Jerkic. Der kroatische U20-Nationalspieler erzielte 22 Punkte, verteilte sieben Assists und sammelte sechs Rebounds (Effektivitätswert: 26). Ohnehin ist der Shooting Guard in der noch jungen Saison der absolute Go-to-Guy seines Teams. Mit durchschnittlich 18,0 Punkten pro Partie ist der athletische Guard nur schwer zu stoppen.
Ähnlich dominant präsentiert sich Desmond Yiamu. Wie Jerkic gehört auch der athletische Forward der U20-Auswahl seines Heimatlandes Ukraine an. Bei der FIBA U20-EuroBasket in diesem Sommer verpasste Yiamu im Schnitt nur knapp ein Double-Double (9,4 Punkte und 8,9 Rebounds). Auch in der ProB überzeugt der 2,01 Meter große Modellathlet mit durchschnittlich 12,0 Punkten pro Spiel.
Hervorzuheben sind außerdem Caspar Vossenberg (DBB-U18-Nationalspieler, 11,0 Punkte pro Spiel) und Kemal Buljubasic, der für die bosnische U16-Nationalmannschaft spielt. „Die Bayern sind sehr jung. Lediglich zwei Spieler im Kader sind älter als 20 Jahre. Damit ist das Team zwar recht unerfahren, verfügt aber über eine jugendliche Frische“, erklärt GIANTS-Headcoach Michael „Mike“ Koch. „In der Offensive machen die Münchener einen guten Job, sind in der Verteidigung aber nicht immer stabil. Kein Team im Süden hat mehr Punkte kassiert. Darauf müssen wir aufbauen. Wir müssen das schnelle Spiel des FC Bayern Basketball II unterbinden und die Fehler des Gegners konsequent ausnutzen, denn die Münchener verlieren recht häufig den Ball. Entscheidend wird sein, dass wir defensiv konzentriert arbeiten, unnötige Ballverluste vermeiden und unsere Chancen konsequent nutzen. Die Begegnung wird keine einfache für uns werden. Wir freuen uns auf das Spiel.“

 

24.10.2026 19:00 Uhr // TSG Schöller SI Ravens Reutlingen vs. BBC Coburg

Mit der Hypothek von zuletzt vier Niederlagen in Serie macht sich der BBC Coburg am kommenden Samstagabend zum aktuell noch ungeschlagenen Tabellenführer nach Reutlingen auf. Dort treffen die Vestestädter am 5. Spieltag auf die TSG Schöller SI Ravens, die zum Start in ihre erste ProB-Saison bislang mächtig für Furore sorgten. Spielbeginn in der Oskar-Kalbfell-Sporthalle ist um 19 Uhr. Übertragen wird die Partie des ProB-Aufsteigers gegen den letztjährigen Halbfinalisten live und kostenlos auf Sporteurope.TV. Während der BBC in dieser Spielzeit noch in der Findungsphase ist, hat der ProB-Neuling in seiner ersten Saison in Deutschlands dritthöchster Spielklasse einen wahren Raketenstart hingelegt. Mit vier Siegen aus den ersten vier Pflichtspielen bei einer durchschnittlichen Punktedifferenz von +22 ist die Mannschaft von Head Coach Rodrigo Reynoso bislang nicht nur als einziges Team ungeschlagen, sondern tritt auch mit einer Dominanz auf, die ligaweit ihresgleichen sucht. Dabei fertigten die Ravens mit Speyer (72:58), Weimar (93:64) und Erfurt (94:71) allerdings drei Gegner aus dem unteren Tabellendrittel ab. Mit den vor der Saison hoch eingeschätzten Fellbachern (92:70) unterlag aber auch schon eine Top-Mannschaft dem Spitzenreiter deutlich. Nicht nur tabellarisch ist Reutlingen daher nach vier absolvierten Spieltagen ganz oben angesiedelt, auch bei vielen statistischen Werten haben die Schwaben teils klar die Nase vor den meisten anderen Mannschaften der Südstaffel. So stellen die Ravens nach Oberhaching die zweitbeste Offensive der Liga (87,8 Punkte pro Spiel; Coburg: 68,8 Punkte, Platz 14). Dazu verteilt der ProB-Aufsteiger im Schnitt die meisten Assists (21,5 Assists; Coburg 15,4 Assists, Platz 9) und holt mit 45 Rebounds pro Partie mehr als alle anderen Süd-Teams (Coburg: 34 Rebounds, Platz 14). Zusätzlich kassiert Reutlingen lediglich 65,8 Punkte und darf sich damit als Defensiv-Primus betiteln, wohingegen die Coburger ihren Kontrahenten fast 80 Zähler im Durchschnitt gestatten (Platz 10).

 

24.10.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Vier Spiele, drei Siege, Tabellenplatz vier – der Saisonstart könnte für den TV Langen kaum besser laufen. Die beiden Vorwochen, die mit gleich drei Spielen aufwarteten, haben dem Team viel abverlangt. Letztlich sicherten sich die Giraffen dabei jedoch drei Siege in Folge. Am kommenden Samstag will das Team vor heimischem Publikum an diese Leistung anknüpfen und diese Siegesserie fortsetzen. Der Gegner in der neuen Woche heißt Porsche BBA Ludwigsburg. Das Farmteam der MHP RIESEN steht mit einem Sieg und vier Niederlagen aktuell auf dem vorletzten Platz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Headcoach Tobias Jahn und sein Team werden die Ludwigsburger dennoch auf keinen Fall unterschätzen: „Sie sind ein sehr junges, sehr athletisches und sehr groß gewachsenes Team. Ludwigsburg spielt und verteidigt über 40 Minuten sehr hart. Sicherlich fehlt ihnen ein wenig die Erfahrung, aber sie waren ihren Gegnern bislang in keinem Spiel klar unterlegen.“ Offensiv haben sich in der Mannschaft bislang vor allem die Guards Lars Danziger, Yohann Tchouaffe und Max Riedel als starke Schützen hervorgetan. Auffällig ist, dass Ludwigsburg bei allen bisherigen Niederlagen auch das Reboundduell verloren hatte. Stark ist die Mannschaft dagegen vor allem in puncto Steals und Blocks. Für den TV Langen liegt der Fokus klar auf dem eigenen Spiel und den eigenen Stärken. Nach den drei vorangegangenen Partien hatten die Spieler zwei Tage Verschnaufpause, ehe es am Montag wieder in die neue Trainingswoche ging. Die Giraffen wollen erneut vor ihren Fans überzeugen: „Wir wollen vor allem daran arbeiten, die Zahl der selbstverschuldeten Turnover zu reduzieren. Wir müssen mehr gut herausgespielte Würfe treffen, weiterhin stark rebounden und verteidigen. Auch das Teamplay müssen wir konsequent so beibehalten wie in den Wochen zuvor“, sagt Trainer Tobias Jahn.

 

25.10.2026 16:00 Uhr // Dresden Titans vs. Dragons Rhöndorf

Nach dem Rückschlag gegen Oberhaching wollen die Dresden Titans vor heimischer Kulisse zurück in die Erfolgsspur finden. Mit den Dragons Rhöndorf stehen die Elbriesen vor dem nächsten Duell mit einem Spitzenteam, das auf Reboundstärke und einen breiten Kader setzen kann. Die Dragons – Mit einer Bilanz von drei Siegen und zwei Niederlagen sind die Dragons Rhöndorf ähnlich in die Saison gestartet wie die Dresden Titans. Auf eine schmerzhafte Niederlage in Frankfurt ließen die Rheinländer zuletzt einen überzeugenden 72:57-Erfolg gegen die Fellbach Flashers folgen. Obwohl der Dreier mit einer Trefferquote von lediglich 18 Prozent erneut nicht fallen wollte, fand die Mannschaft von Max Becker andere Wege zum Erfolg: Mit bissiger Verteidigung und konsequenter Arbeit am Brett zogen sie den Gästen den Zahn. Gerade beim Rebound zeigen sich die Dragons in der noch jungen Spielzeit bereits auf hohem Niveau. Durchschnittlich 48,8 Rebounds pro Partie, davon starke 18,8 am offensiven Brett, unterstreichen ihre Präsenz unter den Körben. Sollte Rhöndorf auch offensiv noch mehr Durchschlagskraft entwickeln, dürfte die Mannschaft, nach dem Griff zur ProB-Meisterschaft in der Saison 2023/24, erneut ein Wörtchen im Kampf um die Spitzenplätze mitreden.

Auch ein Blick auf den Kader verdeutlicht das Potenzial der Dragons. Das bewährte Grundgerüst bilden unter anderem die beiden Bundesliga erfahrenen Flügelspieler Justin Onyejiaka (13,5 P, 6 R) und Sahmi Willoughby (10,6 P). Ergänzt werden sie durch die Routiniers Mychael Paulo (11,4 P, 2,4 A) und Daniel Mayr (5,8 P, 1,8 BL). Als Perspektivteam des BBL-Ligisten Telekom Baskets Bonn profitieren die Rhöndorfer zudem von vielversprechenden deutschen Nachwuchstalenten. Besonders die Guards Kenan Reinhart (10,3 P) und Dusan Ilic (10 P, 4,2 A) sollten die Dresdner auf dem Zettel haben. Aber auch die nicht genannten Akteure sind nicht zu unterschätzen. Die Titans – Nach der Auswärtsniederlage bei den TSV Oberhaching Tropics wollen die Dresden Titans vor heimischem Publikum wieder ein Erfolgserlebnis feiern. In den ersten Saisonwochen haben die Elbriesen bereits gezeigt, welches Potenzial in der neu formierten Mannschaft steckt. Auf die knappe Auftaktniederlage beim FC Bayern Basketball II folgten Siege gegen den TV Langen, die Ahorn Camp Baskets und den BBC Coburg. Besonders beim deutlichen 79:55-Heimerfolg gegen Coburg präsentierten sich die Dresdner defensiv stabil und überzeugten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Zuletzt mussten sie sich in Oberhaching allerdings mit 92:102 geschlagen geben. Nun gilt es, die richtigen Lehren aus dieser Partie zu ziehen und vor den eigenen Fans wieder an die zuvor gezeigten Leistungen anzuknüpfen.

 

25.10.2026 16:00 Uhr // Culture City Weimar vs. BG Hessing Leitershofen

Nach der Spielpause am letzten Wochenende geht es für die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen am kommenden Sonntag in der BARMER 2. BASKETBALL mit einer Auswärtspartie weiter. Am Sonntag gastieren die Kangaroos um 16 Uhr bei Culture City Weimar in der dortigen Asbach-Sporthalle. Die Partie wird kostenfrei per Livestream über die Ligahomepage bzw. die APP übertragen. Die Thüringer sind Kooperationspartner des BBL-Teams Science City Jena. Sie sind Aufsteiger in der Liga und belegen mit aktuell 2:6 Punkten den elften Tabellenplatz. Während man auswärts bisher noch nicht richtig in Fahrt kam, sind die Partien zu Hause durchaus beachtenswert. So besiegte man die Frankfurt Skyliners mit 81:77 und musste gegen Titelaspirant Bayer o4 Leverkusen eine nur hauchdünne 66:68 Niederlage hinnehmen. Trainer Farsin Hamzei (58) gilt als sehr erfahren und hat einige herausragende Akteure in seinen Reihen: Der dänische Center Peter Beier-Christiansen (24) markiert 14 Punkte pro Partie, sein Kollege unter dem Korb, Johann Grau (19), deren 11 Zähler. Mit Daniel Biel, ebenfalls erst 19 Jahre alt, kam ein weiterer Spieler mit Doppellizenz sehr gut in die Saison (9,3 Punkte pro Partie). Zu den Leistungsträgern zählen aber sicher auch der schwedische Guard Mikai Klintman (22), Shooting-Guard Carlo Meier (23) sowie Martynas Sabaliauskas (25) aus Litauen, welche in jedem Match problemlos zweistellig scoren können. BG-Coach Emanuel Richter ordnet die Partie wie folgt ein: „Uns erwartet in Weimar eine schwierige Aufgabe. Sie haben gerade zu Hause vor ihren Fans sehr gute Leistungen abgeliefert. Entscheidend wird sein, dass wir körperlich dagegenhalten und das Tempo der Partie kontrollieren können“, weiß Richter.

Mit aktuell 6:2 Punkten und drei Siegen in Folge würde ein weiterer Erfolg der BG erst einmal ein Platz im oberen Tabellendritten zementieren. Grund genug also, die Aufgabe im Osten sehr konzentriert anzugehen. Personell wird voraussichtlich derselbe Kader wie zuletzt gegen Ludwigsburg zur Verfügung stehen. Kangaroos Manager Wayne Chico Pittman: „Wir freuen uns, dass es weitergeht, und wollen unseren guten Lauf fortsetzen, dazu in Weimar Werbung für das nächste Heimspiel gegen Dresden machen. Culture City ist kein typisches Farmteam, sie haben zwar einige Talente aus Jena an Bord, aber eben auch mehrere Spieler im besten Basketballalter. Sie sind letztes Jahr souverän durch die Regionalliga Südost marschiert und werden sicher eine gute Rolle in der Liga spielen. Überhaupt haben wir mit ihnen und den Reutlingen Ravens, aktuell ja sogar Tabellenführer, sehr starke Neulinge in der Liga. Das birgt für Brisanz“, so Pittman.

 

25.10.2026 17:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. TSV Oberhaching Tropics

Am Sonntag, den 25.10.2026, empfangen die SKYLINERS Juniors um 17:00 Uhr den TSV Oberhaching Tropics im Basketball City Mainhattan. Nach zwei Siegen in Folge in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd will das Team von Troy Culley vor heimischem Publikum direkt nachlegen. Leicht wird die Aufgabe aber nicht, denn Oberhaching ist mit vier Siegen aus fünf Spielen stark in die Saison gestartet. Die Tropics, weiterhin trainiert von Headcoach Mario Matic, reisen mit einer Serie von drei Siegen nach Frankfurt. Zuletzt setzten sie sich mit 102:92 gegen die Dresden Titans durch und stehen aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz. Mit dem Saisonstart können die Oberbayern also zufrieden sein, in Frankfurt wollen sie ihren Platz in der Tabellenspitze aber weiter festigen. Besonders offensiv zeigt sich Oberhaching in dieser Spielzeit gefährlich. Gleich mehrere Akteure können das Scoring übernehmen, allen voran Maximilian May (17,8 Punkte pro Spiel) und Frederik Müller (16,8 Punkte pro Spiel). Die Juniors kommen aus einer starken Woche mit Siegen gegen die Dragons Rhöndorf und die Porsche BBA Ludwigsburg. Nach diesen überzeugenden Auftritten soll am Sonntag der nächste Erfolg folgen. In der Tabelle ist noch alles eng beisammen, mit einem Sieg könnten die Frankfurter weiter nach oben klettern. Auch bei den Juniors übernehmen meist mehrere Spieler die offensive Verantwortung. Beste Scorer sind aktuell Lukas Smazak (16 Punkte pro Spiel) und Dusan Nikolic (15,5 Punkte pro Spiel).

„Oberhaching ist stark in die Saison gestartet und ist ein Team, das Fehler konsequent bestraft. Sie haben erfahrene Spieler, die wissen, wie man sich Vorteile verschafft und gute Entscheidungen trifft. Für uns geht es darum, defensiv wach zu sein, sie für jede Chance hart arbeiten zu lassen und Wege zu finden, unser eigenes Spiel durchzusetzen. Wir haben in den letzten Wochen gute Fortschritte gemacht, und der Sonntag wird ein guter Test, um zu sehen, wo wir stehen“, so Headcoach Troy Culley. Mit einem Heimsieg gegen den Tabellenzweiten könnten die Juniors ein echtes Ausrufezeichen setzen und sich in der Tabelle der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd weiter nach oben arbeiten.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_5_ProB-Sued-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-23 12:30:212026-10-23 12:30:21Vorberichte ProB Süd 5. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 4. Spieltag

20. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

16.10.2026 20:00 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. TV Langen 69:82

Für den TV langen geht eine kräftezehrende Woche zu Ende. Dreimal war die Mannschaft innerhalb kürzester Zeit gefordert. Nach zwei Heimsiegen ging es am Freitagabend dann noch gegen die Ahorn Camp Baskets nach Speyer. Auch hier belohnte sich die Mannschaft von Headcoach Tobias Jahn am Ende mit einem Sieg: Mit großem Willen und viel Kampf holte das Team noch einmal alles aus sich heraus und brachte beim Endstand von 69:82 eine souveräne Leistung aufs Parkett. Langen startete direkt stark ins Spiel: Immer wieder erarbeitete sich die Mannschaft gute Wurfpositionen, insbesondere in Korbnähe ließen die Giraffen nur selten Würfe liegen. Im ersten Viertel war vor allem Cooper Creek für die Hausherren aus Speyer nur schwer zu stoppen. Mit einigen guten defensiven Stops gelang so das bislang punktetechnisch beste Viertel: 16:27 stand es am Ende des ersten Spielabschnitts. Im zweiten Viertel kamen die Baskets besser ins Spiel, auch dank der Tatsache, dass ihre Topscorer Daryl Woodmore und Austin Fadal offensiv nun besser performten. Auf Langener Seite hingegen häuften sich Fehlwürfe, sodass Speyer das Viertel letztlich für sich entschied. Es blieb jedoch bei einem Vorsprung für Langen: Mit 36:41 ging es in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit ließ Langen nichts mehr anbrennen: Immer wieder kam das Team in offensive Runs, setzte Speyer auf der Gegenseite defensiv unter Druck und zwang die Gegner mitunter zu schwierigen Würfen. Auch verteilte sich das Langener Offensivspiel auf viele Schultern: Während Noah Kamdem erneut stark performte und auch im vierten Spiel bei 16 Punkten und elf Rebounds ein Double-Double erzielte, scorten an diesem Abend noch weitere vier Spieler zweistellig: Henk Droste, Kventin Kostan, Cooper Creek und Carlos Hidalgo. Entsprechend war das Langener Spiel deutlich schwerer zu lesen und zu kontrollieren. Trotz der starken Performance von Woodmore und Fadal reichte es für Speyer am Ende nicht, diesem Teamplay etwas entgegenzusetzen. Langen hatte in den beiden Schlussvierteln die Nase vorn und holte so bereits den dritten Saisonsieg. „Heute ging es nur um Willen, Kampf und die Frage, welches Team mehr Energie auf das Feld bringen kann. Ich kann klar sagen: Die gesamte Mannschaft hat heute allen Mitspielern Energie gegeben, egal ob sie gespielt haben oder nicht. Von der Bank kam eine tolle Stimmung und auf dem Feld hat man gesehen: Die Jungs wollten heute unbedingt den Erfolg“, lobt Headcoach Tobias Jahn und ergänzt: „Wir haben uns heute für den Kampf belohnt, unseren Gegner unter 70 Punkte gehalten und erstmals über 80 Punkte gemacht. Das war heute ein tolles Gefühl, ich bin sehr Stolz auf das Team. Mit den Jungs zu arbeiten macht einfach Spaß!“

 

17.10.2026 16:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Culture City Weimar 94:77

Mit einer 77:94-Auswärtsniederlage kehrten die Basketball-Riesen von Culture City am Samstag vom Gastspiel im Münchner BMW Park zurück. Das Team von Headcoach Farsin Hamzei war bei der ProB-Reserve des FC Bayern München letztendlich chancenlos, nachdem sich das Team schon in der ersten Hälfte ein tiefes Loch gegraben hatte. Zur großen Pause deutlich mit 31:50 in Rückstand liegend, gelang es den Thüringern erst im Schlussviertel zu überzeugen. Zuhause kampfstark und überzeugend, in fremden Hallen jedoch nur etappenweise konkurrenzfähig, gleichen die bisherigen Weimarer Zweitliga-Auftritte einer sportlichen sowie emotionalen Achterbahnfahrt.
Von wenig Licht und viel Schatten geprägt, erwischten die Ilmstädter am 17. Oktober an der Isar einen eher dunkleren Nachmittag, der zwischendurch auszuufern drohte. Während die Münchner zunächst den besseren Start erwischt hatten und sich im ersten Viertel mit 30:15 absetzen konnten, blieb Culture City bis zum Gang in die Halbzeit meist nur die Rolle des Beifahrers. Bereits in dieser Phase ausschlaggebend, gelang es den Bayern, die Bretter klar zu dominieren.

So ging das wichtige Rebound-Duell auch nach der Begegnung mit 58:25 überdeutlich an die Hausherren. Zudem trafen die Münchner insgesamt enorm stabile 49 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld, während Culture City 39 Prozent seiner Schüsse verwandelte. Nach Rückkehr aus den Halbzeitkabinen sollte sich an der Rollenverteilung der ersten Hälfte zunächst nicht viel ändern. Mit dem komfortablen Vorsprung der ersten 20 Minuten im Rücken legte das Mutapcic-Team im dritten Abschnitt nach und enteilte bis zur 30. Minute auf 44:69. Erst im Schlussabschnitt besannen sich die Ilmstädter der durchaus vorhandenen Qualitäten, erwischten ihre beste offensive Phase. Während das letzte Viertel mit 33:25 an Culture City ging, gelang allerdings nur noch Ergebniskosmetik. Während Carlo Meyer mit 17 Punkten zum erfolgreichsten Weimar Werfer avancierte, gelang es zudem nur noch Johann Grau (11) und Daniel Duhajsky (10) sich mit zweistelligem Scoring in die Statistik einzutragen. Nach drei Niederlagen in Folge bietet sich Culture City am kommenden Wochenende die Gelegenheit, den aktuellen Negativlauf zu beenden: Am Sonntag, dem 25. Oktober, empfangen die Thüringer um 16:00 Uhr den spielstarken Tabellenfünften der BG Hessing Leitershofen in der Asbach-Sporthalle.

 

17.10.2026 16:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. SKYLINERS Juniors 78:89

Die SKYLINERS Juniors machen ihre Woche perfekt: Am Samstagnachmittag gewann das Team von Troy Culley auch bei der Porsche BBA Ludwigsburg und feierte nach einer starken zweiten Halbzeit einen 89:78-Auswärtssieg. Mit dem zweiten Erfolg innerhalb weniger Tage klettern die Frankfurter auf den neunten Tabellenplatz und nehmen viel Momentum mit in das nächste Heimspiel gegen die formstarken TSV Oberhaching Tropics. Die Partie startete temporeich und hart umkämpft. Beide Teams fanden schnell ihren Rhythmus und trafen viele ihrer Würfe. Nach zehn Minuten führten die Gastgeber knapp mit 25:24. Ludwigsburg machte im zweiten Viertel so weiter, während es den Juniors deutlich schwerer fiel, ihren offensiven Flow zu halten. Die Hausherren setzten sich etwas ab und gingen mit einer 51:39-Führung in die Kabine. Troy Culley schien in der Pause den richtigen Ton getroffen zu haben.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Juniors ein völlig verändertes Bild, vor allem in der Defense. Im dritten Viertel ließen sie nur 11 Punkte der Gastgeber zu und kamen bis auf 60:62 heran. Diesen Rhythmus zogen die Frankfurter bis zum Schluss durch. Auch das letzte Viertel entschieden sie in beeindruckender Manier mit 29:16 für sich und gewannen am Ende mit 89:78. Topscorer der Juniors war Moses Pölking mit 18 Punkten. Dabei zeigte er eine starke Effizienz und traf 8 seiner 9 Würfe aus dem Feld. Auch Lukas Smazak steuerte mit 16 Punkten wichtige Zähler zum Auswärtssieg bei. „Ich freue mich sehr über den Charakter, den das Team heute gezeigt hat. In der ersten Halbzeit hatten wir defensiv Probleme und haben uns selbst viel Arbeit gemacht, aber die Reaktion nach der Pause war hervorragend. Wir haben mit viel mehr Disziplin gespielt und das Spiel gedreht. Das ist ein guter Auswärtssieg, gerade nach einer intensiven Woche, und etwas, auf dem wir aufbauen können“, so Headcoach Troy Culley nach dem Spiel.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. SV Fellbach Flashers 72:57

Mit einer tadellosen kämpferischen Leistung fuhr Rhöndorf einen 72:57-Erfolg (31:28) über Fellbach ein. Die 420 Fans am Menzenberg waren von der Energie ihrer Dragons schlicht begeistert. Damit beendeten die Rheinländer die kleine Negativserie eindrucksvoll, mit rekordverdächtigem Score: Die Frage, ob in der Vergangenheit schon einmal ein Gegner bei 57 Punkten gehalten werden konnte ist zumindest fraglich. Vor dem Start der Begegnung sah’s für die Dragons gegen die favorisierten Flashers gar nicht rosig aus. Justin Onyejiaka sowie Malik Idbihi mussten aufgrund von Sprunggelenksverletzungen pausieren. Dafür sprang der 17-jährige Marvin Nduche ins kalte Wasser und soviel sei schon verraten, er machte seine Sache gut. Das erste Viertel lief aus Sicht beider Teams suboptimal. Fellbach sowie Rhöndorf ließen es an offensiven Rhythmus vermissen. Nur langsam kam das Spiel ins Rollen. Bei den Flashers war DMonte Brown praktisch Alleinunterhalter und erzielte 14 der 20 Punkte seines Teams im ersten Viertel. Rhöndorf blieb aber dran und gestaltete die Partie nach zehn Minuten ausgeglichen (19:20). Auch im zweiten Spielanschnitt spannten beide Mannschaften ihre Fans auf die Folter. Will sagen, die Korbausbeute ging noch weiter in den Keller. Besonders von jenseits der Dreierlinie ging so gut wie nichts. Fellbach traf einen von zehn Versuchen, Rhöndorf gar nur einen von 15. Dafür wurde auf beiden Seiten in der Defensive hart geackert. Das Halbzeitergebnis von 31:28 war aber schon einmal ein Teilerfolg für die dezimierten Dragons.

Nach dem Seitenwechsel schnupperten die Hausherren mehr und mehr Morgenluft. Die Dominanz von DMonte Brown, mit 23 Punkten Topscorer der Begegnung, wurde durch ein gutes Kollektiv der Dragons weitestgehend eingeschränkt. Gift für die Gäste, zumal lediglich Jonathan Zeisberger (10 Pkt.) kontinuierlich scoren konnte. Mehr als zwei Punkte Vorsprung blieben den Flashers nach 30 Minuten nicht übrig (45:47). Der Schlussabschnitt lief dann wie gemalt für die Rheinländer: Der eingangs erwähnte Marvin Nduche (7 Pkt./2-3er) durchbrach den „Dreierfluch“ und kassierte ein Extralob des Dragons-Coach: „Marvin hat in den letzten Wochen gut trainiert, ist heute eingesprungen, hat das Fehlen der anderen Jungs sehr gut kompensiert und dem Team enorm viel Energie gegeben.“ Aber auch seinen Big Man bescheinigte Max Becker einen „guten Job“. Daniel Mayr und Benjamin Sadikovic (16 Reb.!) beherrschten die Bretter nun deutlich, während Mychael Paulo (14 Pkt.), Sahmi Willoughby (8 Pkt.), Dusan ilic (8 Pkt.) sowie Carlo Schmid eine 12:0-Serie zementierten (35“/57:47). Als Kenan Reinhart (6 Pkt.) 1,54 Minuten vor dem Ende einen Steal landete und den Fastbreak erfolgreich abschloss, war die Begegnung endgültig entschieden (64:54). Für den krönenden Abschluss sorgte dann Benjamin Sadikovic per krachendem Alley-Oop-Dunk.

 

18.10.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. Bayer Giants Leverkusen 53:74

Vor rund 750 Zuschauern bei der diesjährigen Heimpremiere setzte es für den BBC Coburg gegen die Bayer Giants Leverkusen eine im Ergebnis zu hoch ausfallende 53:74-Niederlage. Während die Vestestädter am defensiven Ende über weite Strecke der Begegnung einen durchaus sehr ordentlichen Job machten, mangelte es in der Offensive erneut an Firepower und der nötigen Durchschlagskraft. Lediglich 39 Prozent aus dem Zweipunkt-Bereich, 22 Prozent von jenseits der Dreierlinie und kein Viertel mit mehr als 17 erzielten Punkten waren schlichtweg zu wenig, um dem Topteam vom Rhein ernsthaft gefährlich zu werden. Die besten Coburger Werfer waren am Ende US-Amerikaner Savion Brown und Neuzugang Musa Abra mit jeweils 13 Zählern. Letzterer erwies sich in seinem ersten Auftritt im orangen Trikot als durchaus belebendes Element im Spiel der Mannschaft von Patrick Seidel. Dennoch steht nach der zweiten Partie in Folge, bei der die 60-Punkte-Marke nicht geknackt wurde, fest, dass vor allem das fehlende Scoring den Vestestädtern derzeit die Chance kostet, um Siege zu kämpfen. Das sieht auch Coburgs Cheftrainer so: „Ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich mit unserem defensiven Auftritt und den dortigen Fortschritten sehr zufrieden bin. Leider ist natürlich offensiv bei uns immer noch der Wurm drin. Wir haben jetzt wieder eine andere Teamkonstellation gehabt, womit es einfach schwer wird, eine eigene Identität in der Offensive zu finden. Wir müssen und wollen eigentlich deutlich schneller spielen, um uns bessere Würfe herauszuspielen und die dann auch mit Selbstvertrauen zu nehmen. Ich glaube, die Intensität und die Emotionen waren heute auf einem Level, wie wir uns das vorstellen, nur offensiv müssen wir einfach noch bessere Lösungen finden. Da liegt es jetzt an uns, das auf die Reihe zu bekommen. Dafür brauchen wir bessere Screens, besseres Spacing und vor allem viel mehr Tempo.“

Dabei kamen die Vestestädter gegen den amtierenden Rekordmeister offensiv recht passabel ins Spiel. Schnell traf Coburgs Scharfschütze Savion Brown drei Dreier und hielt den BBC dadurch auf Augenhöhe mit den Giants (12:15). Auch Neuzugang Musa Abra fand sich bei seinem Debüt zügig ein: Erst ein Assist auf Ćosić gefolgt von zwei erfolgreichen Freiwürfen von der neuen Nummer 12 verkürzten kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts auf 16:17. Den Schlusspunkt auf die ersten zehn Minuten setzte jedoch Leverkusens Finn Fleute per Buzzer Beater zur 16:20-Führung für den ProA-Absteiger. Nach fünf Giants-Punkten zum Auftakt ins zweite Viertel war es erneut Musa per Fast Break (18:25). Der BBC schien nun besonders defensiv einen Gang nach oben geschalten zu haben. Immer wieder stoppten die Coburger hinten die Gäste vom Rhein, konnten daraus am vorderen Ende aber zu wenig Kapital schlagen. Herzog stellte nach sehenswertem Zuspiel von Brown fünf Minuten vor der Halbzeit noch einmal auf 22:27, allerdings sollten das die letzten BBC-Zähler im ersten Durchgang gewesen sein. Auf der Gegenseite packten die Leverkusener tatsächlich auch nur neun weitere Punkte aufs Scoreboard, was aufgrund der Coburger Wurfkrise aber in einen soliden 14-Punkte-Vorsprung mündete (22:36). Lediglich sechs Zähler erzielten die Vestestädter im zweiten Viertel — nicht genug, um die stabil stehende Defensive zu belohnen. Als viel Stückwerk ließen sich die Coburger Offensiv-Bemühungen auch nach dem Seitenwechsel beschreiben. Dagegen baute Leverkusen die Führung auf zeitweise sogar 24 Zähler aus (31:55). Beim BBC waren es Ćosić und Abra, die die Dezibelzahl in der HUK-COBURG arena in dieser Phase hin und wieder anhoben und einige gelungene Offensivaktionen zum Viertelende verbuchten (39:59). Im Schlussabschnitt bekleckerten sich beide Mannschaften nicht wirklich mit Ruhm. Längst entschieden war die Partie zugunsten der Giganten vom Rhein, die damit ihren vierten Sieg am Stück einfuhren und dadurch auf Platz 3 springen, während bei den Coburgern trotz der am Ende deutlich ausfallenden 53:74-Heimpleite an der defensiven Vorstellung nicht wirklich viel auszusetzen bleibt. Problematisch dagegen liest sich die derzeitige Dürre und Effizienz im Angriff.

 

18.10.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Dresden Titans 102:92

Die Dresden Titans verlieren das fünfte Spiel der Saison gegen die Oberhaching Tropics mit 102:92 (20:28, 29:18, 35:18, 18:28) Die Dresden Titans müssen sich im Topspiel bei den Oberhaching Tropics geschlagen geben. Nach einem offensivstarken Auftakt verlieren die Elbriesen zwischenzeitlich den Zugriff auf die Partie, zeigen im Schlussviertel aber noch einmal Moral. Anders als in den bisherigen Saisonspielen laufen die Offensivmotoren der Elbriesen von der ersten Sekunde an auf Hochtouren. Im offenen Schlagabtausch halten die Dresdner mit dem zweitstärksten Angriff der Süd-Staffel munter Schritt. Als Alex Leiba den Ball kraftvoll durch die Reuse stopft, reagiert Oberhachings Trainer Mario Matic mit einer Auszeit. Doch die erhoffte Wirkung bleibt aus. Entgegen der bisherigen Statistik präsentieren sich die Titans aus der Distanz treffsicher und versenken starke fünf ihrer ersten acht Dreier. Mit einer 28:20-Führung gehen die Gäste in den zweiten Spielabschnitt. Nedzad Muratovic hält die Tropics im Spiel und mehrere Ballverluste auf Dresdner Seite bringen die Gastgeber zurück in die Begegnung. In einer zunehmend zerfahrenen Phase gewinnen die Oberhachinger wieder die Kontrolle. Dzenis Hodovic meldet sich nach einem unauffälligen ersten Viertel eindrucksvoll zu Wort und steuert neun Punkte bei. Als Maximilian May schließlich über Mallick Touray hinweg dunkt, zieht Titans-Cheftrainer Valentino Lott die Reißleine und nimmt eine Timeout. Doch die Tropics sind nun endgültig in der Partie angekommen. Mit wachsendem Selbstvertrauen drehen diese den Rückstand und gehen mit einer 49:46-Führung in die Halbzeitpause.

Angetrieben vom weiterhin stark aufspielenden Hodovic bauen die Gastgeber ihren Vorsprung nach dem Seitenwechsel zwischenzeitlich auf 16 Punkte aus. Während die Tropics offensiv entfesselt aufspielen, verlieren die Elbriesen zunehmend den Zugriff. Einzig Moritz Heck stemmt sich gegen den Lauf der Gastgeber, doch auch er kann den Dreierregen der Oberhachinger nicht stoppen. Allein im dritten Viertel versenken die Tropics sechs Würfe von jenseits der Drei-Punkte-Linie. Für die Dresdner wird der Blick auf die Anzeigetafel zunehmend schmerzhaft: Mit einem 64:84-Rückstand gehen sie in die letzten zehn Minuten. Auf das schwache dritte Viertel folgt eine Reaktion der Dresdner. Die Titans bekommen ihre Defensive besser in den Griff und finden auch offensiv wieder effektivere Lösungen. Sebastian Heck und Wisdom Uboh treffen von der Dreierlinie und verkürzen den Rückstand auf zehn Punkte. Plötzlich keimt noch einmal Hoffnung auf, das Spitzenduell doch wieder spannend zu machen. Die Elbriesen kämpfen um jeden Ballbesitz, doch die Hypothek aus dem dritten Viertel wiegt zu schwer. Oberhaching lässt sich den Vorsprung nicht mehr nehmen und bringt den Sieg souverän über die Zeit. Am Ende müssen sich die Titans trotz eines starken Auftakts und einer späten Aufholjagd mit 92:102 geschlagen geben.

 

18.10.2026 17:00 Uhr // Basketball Löwen vs. TSG Schöller SI Ravens Reutlingen 71:94

Nachbericht folgt in Kürze.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_4_ProB_Sued-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-20 12:17:052026-10-22 10:31:44Nachberichte ProB Süd 4. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 4. Spieltag

16. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

16.10.2026 20:00 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. TV Langen

Vorbericht folgt in Kürze.

 

17.10.2026 16:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Culture City Weimar

Nach dem prestigeträchtigen Aufeinandertreffen mit dem Rekordmeister aus Leverkusen am vergangenen Wochenende wartet am Samstag der nächste große Name auf Weimars ProB-Riesen. Culture City gastiert am 17. Oktober um 16:00 Uhr im BMW Park, um sich mit dem Farmteam des FC Bayern München Basketball zu duellieren. Während das Team von Headcoach Farsin Hamzei mit der Lernkurve der knappen 66:68-Heimniederlage gegen die Rheinländer anreisen wird, startet das talentierte Ensemble der Isarstädter mit dem Rucksack von zuletzt drei aufeinanderfolgenden Niederlagen in die Partie. Die Münchner wollen nach ihrer sportlichen Durststrecke vor heimischem Publikum zurück in die Erfolgsspur finden. Culture City steht unterdessen vor der anspruchsvollen Herausforderung, die Erfahrungen der ersten Saisonwochen auf neuem sportlichen Terrain in ein Erfolgserlebnis umzuwandeln. Die Ausgangslage verspricht ein interessantes Duell zweier junger Mannschaften, die in der frühen Saisonphase noch nach Konstanz suchen.  Drei Spiele, ein Sieg und zwei Niederlagen: Die Bilanz der Thüringer liest sich durchaus respektabel. Lediglich die herbe 64:93-Klatsche beim Mitaufsteiger in Reutlingen will nicht so recht in das Raster der bisherigen Weimarer Auftritte passen. Zuletzt ohne ihr „Danish Dynamite“, Center Peter Beier-Christiansen, auflaufend, sollte jedoch vor allem die Leistung gegen die GIANTS durchaus Anlass für Optimismus geben. Schließlich unterstrich der junge Kader von Farsin Hamzei, welches Potenzial in ihm steckt, nachdem man den Gästen aus Leverkusen bis zur Schlusssirene Paroli bot und nur haarscharf an einem Sieg vorbeischrammte. Gerade dieses enge Finish dürfte für das junge Team wertvolle Erkenntnisse liefern, was das Entscheidungsverhalten in der Crunchtime betrifft. In München wird es darauf ankommen, diese Lernkurve möglichst schnell sichtbar zu machen, um in die Erfolgsspur zurückzukehren.

Ebenso wie Culture City setzt auch Bayerns ProB-Reserve primär auf die „Abteilung Attacke“ junger sowie talentierter Spieler. Der Kader von Trainer Emir „Muki“ Mutapcic setzt sich überwiegend aus Nachwuchsspielern zusammen, deren Durchschnittsalter bei knapp 19 Jahren rangiert (Weimar: 20,3 Jahre). Nach einem gelungenen Saisonauftakt beim 83:80-Heimsieg gegen Dresden verloren die Bayern jedoch zuletzt drei Spiele in Serie. Beginnend mit einer Niederlage im BMW Park gegen Rhöndorf (83:99) verlängerte sich der bislang erfolglose Oktober über das Gastspiel beim TV Langen (70:77) bis zu einer erneuten Niederlage auf heimischem Parkett am Mittwoch gegen Oberhaching (84:93). Während die Resultate allerdings nur einen Teil der Geschichte erzählen, bilden Münchner Baustellen wie Turnover oder Offensiv-Rebounds konkrete Ansatzpunkte für Weimars Ausrichtung. Obwohl die Gastgeber längere Druckphasen erzeugen können, haben die zurückliegenden Spiele gezeigt, dass das Team auf Ballverluste und zweite gegnerische Chancen empfindlich reagiert. Insofern wäre Culture City gut beraten, früh eine stabile Balance zu finden und das eigene Umschaltspiel konsequent zu nutzen, ohne überhastete Abschlüsse oder eigene Ballverluste zu forcieren.

 

17.10.2026 16:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. SKYLINERS Juniors

Sonntag: Erfurt, Mittwoch: Leitershofen, Samstag: Frankfurt. Die Porsche Basketball-Akademie beendet die Englische Woche in der ProB am Samstag (17.10.; 16:00 Uhr) mit einem Heimspiel gegen die SKYLINERS Juniors. Das Duell gegen die Hessen ist aufgrund der Sieg-Niederlagen-Bilanz und der sportlichen Augenhöhe durchaus eines mit Brisanz. Tabellen und Statistiken haben im Sport, im Sinne von repräsentativen Stichproben und Trendverfestigungen, ab dem 10. Spieltag – also bei 29,4% der absolvierten Partien in einer 18er-Liga – eine Aussagekraft. Im Falle der ProB Süd gibt’s aufgrund des 15 Klubs umfassenden Teilnehmerfeldes bereits nach acht Spieltagen (28,6%) eine Sinnhaftigkeit der Ableitung. Davor noch nicht. Also: Das erste Liga-Drittel läuft, das erste Liga-Sechstel endet; für die Porsche Basketball-Akademie mit einem Heimspiel gegen die SKYLINERS Juniors. Passend zum Zeitpunkt im Jahr ist die Mannschaftsstärke der Hessen noch nicht wirklich klar. Die Frankfurter gewannen eines ihrer drei Pflichtspiele, 73:70 gegen die hoch gehandelten Dragons Rhöndorf, verloren knapp in Weimar (81:77) und Fellbach (95:90). Die Blau-Weißen könnten also gut und gerne auch bei 3:0 oder 0:3 stehen. Alle Ergebnisse waren knapp, alle gespielten Gegner gut. Ludwigsburg (1:3) war in Erfurt und Leitershofen siegfähig, gegen Coburg am 1. Spieltag chancenlos und ist bisher zwar erklärbar, ergebnisbedingt aber unterhalb des Möglichen unterwegs.

Der große Malus der noch wenig vorhandenen Eingespieltheit wurde in dieser Woche von einer Krankheits- und Verletzungswelle begleitet: Gleich sieben Akteure fehlten unter der Woche beim Gastspiel in der Mehrzweckhalle Stadtbergen, die Mehrheit wird das voraussichtlich auch am Samstag. Folgerichtig liegt die größtmögliche Verantwortung auf der mannschaftlichen Geschlossenheit und den verbliebenen Spielern. Mit Max Riedel (ø 24:24 Minuten | 14,5 Punkte / 4,5 Rebounds), Lars Danziger (26:15 | 13,8 / 4,0), Kénan Youdom (32:13 | 10,3 / 6,5), Yohann Tchouaffe (29:51 | 7,3 / 5,0), Jonathan Knödel (10:25 | 1,8 / 0,8) und Sebastian Kuhn (05:26 | 0,8 / 0,3) waren sechs Spieler in allen vier Partien im Einsatz. Armin Pivac, Bink de Goede und Lino Tomás Duarte standen in immerhin drei Partien im Aufgebot, der Kern der Mannschaft von Jordi Saltó ist folgerichtig definiert. An allem anderen wird und muss gearbeitet werden. Wobei diese Herausforderungen aufgrund der Vielzahl an verschiedenen Entwicklungen und Wettbewerben bei allen Zweitvertretungen vorhanden sind, natürlich auch in Frankfurt. Die Hessen und das neu formierte Trainerteam unter der Ägide von Troy Culley, setzten bisher zwar erst 12 Spieler ein, können sich aber auf zehn Stammspieler verlassen, von denen gleich vier herausragen und von Ludwigsburg gestoppt werden sollten: Dusan Nikolic (16,0 Punkte / 5,7 Rebounds), Lukas Smazak (16,0 / 3,0), Ivan Crnjac (13,0 / 4,0) und Moses Pölking (11,0 / 6,7). Doch trotz der Klarheit beim Gegner und den generellen Qualitäten der SKYLINERS (12,7 Turnover / 57 FG%) liegt der Schlüssel zum Sieg für die Porsche Basketball-Akademie in der eigenen Leistung. Beim Rebounding (34,0 pro Partie) und ganz generell in Korbnähe sind die Schwaben noch zu wechselhaft unterwegs, erlauben sich zu viele Phasen ohne defensiven Zugriff und mit offensivem Chancenwucher, weshalb es gegen Oberhaching, Erfurt und Leitershofen dreimal (nur) knapp wurde. Am Samstag wird es erwartbar kompetitiv werden – und soll dann nicht nur knapp, sondern auch wieder siegreich werden.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. SV Fellbach Flashers

Am Samstag (17.10./19:00 Uhr) kommt es zum Duell der zuletzt Enttäuschten. Während Rhöndorf bekanntlich gegen Frankfurt verloren hat, zog Fellbach beim Aufsteiger Reutlingen deutlich den Kürzeren. Dragons wie Flashers haben also empfindliche Dämpfer hinsichtlich ihrer Playoff-Ambitionen einstecken müssen. Man darf gespannt sein, wer den Frust besser abschüttelt. Spätestens seit der Niederlage in Frankfurt (73:70) dürfte jedem in Rhöndorf klar sein, der Kampf um die Playoffs wird eine harte und enge Angelegenheit. Noch ist völlig offen wer sich am Ende unter den besten acht Teams im Süden platzieren wird. Daran das der kommende Gegner der Dragons, die Fellbach Flashers, jedoch zur Spitze der ProB Süd zählt, dürfte klar sein. Daran ändert auch die überraschend deutliche Niederlage bei den Ravens (92:70) nichts. Das Team der Kader Baden-Württemberger ist durchgängig stark besetzt. Field General der Flashers ist Jonathan Zeisberger. Der 20-jährige Point Guard war für Oberhaching bester Scorer (ø 22,8 Pkt.) 2025/26 der ProB Süd und schickt sich in der aktuellen Saison an, dort nahtlos anzuknüpfen. Durchschnittlich 18 Punkten, sechs Rebounds und acht Assists pro Spiel sind eine beeindruckende Bilanz.

Auch die beiden Importspieler sind auf Anhieb bei den Flashers angekommen. Der amerikanische Shooting Guard Dmonte Brown (ø 18,5 Pkt.) begeistert die Fans besonders durch unwiderstehlichen Zug zum Korb, bei dem er beachtliche 70 Prozent seiner Zweierversuche verwandelt. Jason Edokpayi (ø 14,3 Pkt./6 Reb.) ist ein nigerianischer Power Forward, der nicht nur in der Zone brandgefährlich ist, sondern auch jenseits der Dreierlinie 44,3 Prozent seiner Würfe trifft. Ebenfalls ein sichere Distanzschützen sind Daniel Zacek, der von den Iserlohn Kangaroos kam, sowie Dennis Diala. Aufmerksamkeit verdient zudem Osasere Best Othako, ein 2,16 Meter langer Center, der schon auf eine längere ProA-Vita zurückblickt. Nicht zuletzt verdient Headcaoch Kristiyan Borsisov Erwähnung. Der 38-jährige Bulgare ist seit 2022 Cheftrainer bei den Flashers und hat es bislang immer geschafft sein Team in die Spitzengruppe der Liga zu führen. Auf Rhöndorfer Seite steht hinter dem Einsatz von Justin Onyjiaka ein Fragezeichen. Er ist im Spiel gegen Frankfurt umgekickt, eine abschließende Diagnose steht noch aus. Ansonsten sind alle fit und brennen auf das Spiel gegen die favorisierten Fellbacher, die in fast allen Statistik-Kategorien die Nase vorne haben. Bis auf die Rebounds, da sind die Dragons mit durchschnittlich 49 pro Spiel absolut Top. Rhöndorf muss es nur noch schaffen, die Hoheit unter den Körben in zählbares umzumünzen.

 

18.10.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. Bayer Giants Leverkusen

Vorbericht folgt in Kürze.

 

18.10.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Dresden Titans

Nach dem grandiosen Derbysieg gegen den FC Bayern München wurden die Tropics mit stehenden Ovationen von knapp 300 Fans im BMW Park gefeiert. Doch bereits am nächsten Tag war wieder Realität angesagt beim Team. Als die Spieler am nächsten Morgen entweder an die Schule, Uni oder Ihren Arbeitsplatz  mussten, hatte sich das Trainerduo Block/Matic bereits intensiv mit dem kommenden Gegner aus Dresden befasst.  Spielbeginn ist Sonntag 16 Uhr – Grundschule Deisenhofen. Die Titans sind wie erwartet toll in die Saison gestartet und werden völlig zurecht immer als einer der Mannschaften genannt, wenn es um einen möglichen Aufstieg in die Pro A geht. Architekten des Erfolgs sind Geschäftsführer Nils Ruttmann und Trainer Valentino Lott. Während Ruttmann, der übrigens mal als Trainer bei den München Baskets gearbeitet hat während seiner Studienzeit, im Hintergrund die Fäden zieht macht Coach Lott einen herausragenden Job im sportlichen Bereich.

Mit dem amerikanischen Topscorer Wisdom Uboh sowie den beiden Kapitänen Georg Kuppke und Sebastian Heck konnten die Sachen wichtige Leistungsträger halten. Vom MBC konnte Ruttmann Moritz Heck verpflichten. Der 24-jährige Flügelspieler hat trotz seines jungen Alters bereits eine Profijahre auf dem Buckel. Die restlichen deutschen Neuzugänge sind mit Ausnahme des 27-jährigen Dominik Shusel, der aus Jena in die Elbflorenz wechselte, vor allem junge Talente mit sehr viel Potential. Für die zweite Importstelle entschied sich Lott für US-Boy Alexander Leiba. Der 208cm große Brettcenter spielte zuletzt für Montreal Toundra und gibt den Sachsen viel Präsenz in der Zone. Mario Matic: „ Dresen spielt bisher eine sehr starke Saison und ist sowohl defensiv als auch offensiv äußert strukturiert aufgestellt. Man sieht die klare Handschrift von Valentino, der einen herausragenden Job macht. Sie haben einen sehr tiefen Kader und einen Mix zwischen jungen Talenten und erfahrenen Spielern. Defensiv rühren Sie jedes Spiel Beton an. Es wird definitiv kein Spiel mit vielen Punkten. Wir müssen den Kampf gegen die Titanen annehmen. Ähnlich wie zuletzt hoffen wir auf zahlreiche Unterstützung unserer Fans.“

 

18.10.2026 17:00 Uhr // Basketball Löwen vs. TSG Schöller SI Ravens Reutlingen

Vorbericht folgt in Kürze.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_4_ProB_Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-16 13:31:142026-10-16 13:31:14Vorberichte ProB Süd 4. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 27. Spieltag

15. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

13.10.2026 19:00 Uhr // TV Langen vs. Basketball Löwen 71:63

Es ist ein hartes Pensum früh in der Saison: Für den TV Langen standen drei Spiele innerhalb von sieben Tagen auf dem Plan. Zwei Spiele sind nun absolviert – und beide endeten mit einem Sieg für die Giraffen vor heimischem Publikum. Gegen die Basketball Löwen aus Erfurt endete die Partie mit 71:63. Im ersten Viertel waren zunächst vor allem die Hausherren das dominierende Team. Erfurt scheiterte insbesondere in der ersten Hälfte des ersten Viertels immer wieder im Abschluss. Knapp eineinhalb Minuten vor Ende stand es bereits 15:5, Erfurt konnte am Ende aber noch auf ein 19:10 herankommen. Den Schwung nahm Langen mit ins zweite Viertel. Ein früher Run sorgte für ein 26:10 und letztlich die höchste Führung des Abends. Dann aber zerfaserte die Partie: Angriffe wurden mitunter zu hektisch und übereilt gespielt und es fehlten zunehmend häufiger die wichtigen Abschlüsse. So kam Erfurt zurück ins Spiel. Die Löwen erkannten die Schwächephase, stellten auf eine harte Pressverteidigung um und setzten Langen stark unter Druck. Mit Erfolg: Eine Minute vor Schluss stand es plötzlich 29:30, Langen ging mit einem etwas ernüchternden 32:30 in die Halbzeitpause. „Das Ziel war heute in jedem Fall, alle Jungs spielen zu lassen. Das haben wir in der ersten Halbzeit auch so durchgezogen. Als wir in dann endlich unseren Rhythmus gefunden hatten, haben uns die Wechsel leider auch ein wenig aus dem Flow gebracht“, erklärt Headcoach Tobias Jahn diesen Spielverlauf. Zurück in den Rhythmus fand die Mannschaft glücklicherweise nach der Halbzeitpause. Jahn setzte nun wieder stärker auf seine erfahrenen Spieler, die das Ruder herumreißen konnten. In den ersten vier Minuten ließ Langen keine Gegentreffer zu, brachte selbst sieben Zähler auf das Scoreboard. So wuchs der Abstand auf Erfurt am Ende auf ein 50:42 – noch war an diesem Abend jedoch für beide Teams alles möglich.

Im letzten Viertel konnte Langen an die gute Leistung des ersten Viertels anknüpfen: Taktisch besser aufgestellt und mit wichtigen Rebounds und Defensivaktionen gelang es erneut, einen zweistelligen Abstand herzustellen. Neben Cooper Creek und Noah Kamdem, der sein drittes Double-Double im dritten Spiel erzielte, war in dieser Phase auch Mika Kröner ein wichtiger Offensivakteur, der zum richtigen Zeitpunkt seine Freiwürfe traf. Bei 3:46 Restzeit hatten sich die Giraffen beim Spielstand von 66:51 ein komfortables Polster erarbeitet. Auf der Gegenseite fielen für Erfurt zwar einige starke Dreier, letztlich fehlte den Gästen jedoch ein guter Run, um den Spielstand noch einmal zu drehen. Der Sieg ging am Ende mit 71:63 an den TV Langen, der damit zu Hause vorerst ungeschlagen bleibt. „Das war heute sicherlich kein schönes Spiel, aber wir haben es fokussiert heruntergespielt und den Sieg eingefahren“, sagt Jahn nach Abpfiff. „Trotzdem war es wichtig, allen ein paar Minuten zu geben, zumal wir ja in wenigen Tagen schon wieder auf dem Feld stehen. Ich hätte einigen gerne auch noch mehr Spielanteile gegeben und unsere Leistungsträger ein wenig geschont, das hat so aber nicht funktioniert.“ Bereits am Freitag wartet schon das nächste Spiel auf das Team. In Speyer treffen die Giraffen auf die Ahorn Camp Baskets. Speyer wartet (Stand 14. Oktober vor dem Spiel gegen die Bayer Giants Leverkusen) noch auf die ersten Ligapunkte. Die ersten drei Spiele gegen Reutlingen, Leitershofen und Dresden gingen mitunter knapp verloren, womit sie den letzten Tabellenplatz einnehmen.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Ahorn Camp Baskets 76:73

Die BAYER GIANTS haben sich am späten Mittwochabend in einem echten Krimi der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd mit 76:73 gegen die Ahorn Camp Baskets durchgesetzt. In einer Partie mit vielen Höhen und Tiefen behielten die Leverkusener gegen Speyer die Nerven. „Wir haben in der zweiten Halbzeit viele einfache Fehler gemacht, die uns arg wehgetan haben“, resümierte GIANTS-Coach Michael „Mike“ Koch: „Speyer hat uns zugesetzt und in den letzten beiden Vierteln einen tollen Job gemacht. Wir können froh sein, dass wir diese wichtigen Punkte eingefahren haben.“ Dabei erwischten die Hausherren ihren bislang besten Start in die noch junge Saison 2026/27. Nach gerade einmal fünf Minuten lagen die Farbenstädter mit 14:1 in Führung: „Die Jungs sind mit großer Spielfreude auf das Parkett gekommen und haben genau das gemacht, was wir Trainer uns erhofft hatten“, freute sich Koch. Zwar fanden die Baskets in der Folge besser ins Spiel und konnten den Rückstand zwischenzeitlich verkürzen, doch die GIANTS bestimmten weiterhin das Geschehen. Die 904 Zuschauer in der Ostermann-Arena sahen eine souveräne Anfangsphase der Gastgeber, die Speyer kaum zur Entfaltung kommen ließen. Die 24:12-Führung nach dem ersten Viertel war entsprechend verdient. Auch im zweiten Spielabschnitt blieb Leverkusen zunächst tonangebend. Auf jeden erfolgreichen Korb der Gäste fanden die BAYER-Korbjäger eine passende Antwort. Allerdings ließen sich auch die Rheinland-Pfälzer nicht abschütteln und hielten offensiv dagegen. So entwickelte sich ein unterhaltsamer Schlagabtausch, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Die GIANTS bewahrten jedoch die Kontrolle und nahmen beim Stand von 49:38 einen komfortablen Vorsprung mit in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel schien es zunächst, als könnten die „Riesen vom Rhein“ bereits für die Vorentscheidung sorgen. Dennis Heinzmann erhöhte in der 23. Minute auf 58:43. Vor allem den 2,16 Meter großen Center bekamen die Gäste kaum in den Griff, denn immer wieder setzte sich der Routinier am Korb durch. Doch Speyer gab sich nicht geschlagen und kämpfte sich in den Schlussminuten des dritten Viertels zurück. Mit einem 6:0-Lauf verkürzten die Domstädter den Rückstand, sodass es vor dem Schlussabschnitt nur noch 64:56 für die Hausherren stand. Dann wurde es richtig dramatisch: Im Schlussviertel entwickelte sich ein echter Krimi mit ständig wechselnden Führungen. In der Offensive wollte den GIANTS zunächst kaum noch etwas gelingen. Ganze 5:30 Minuten dauerte es, bis Leverkusen erstmals im vierten Viertel einen Feldkorb erzielte. Diese Schwächephase nutzten die Gäste konsequent aus. Angeführt vom überragenden Oluwadamilola Ade-Eri (19 Punkte / 10 Rebounds) übernahmen die Speyerer beim Stand von 65:64 in der 35. Minute sogar erstmals die Führung. Die Partie stand nun auf Messers Schneide, und jeder Angriff konnte die Entscheidung bringen. Erst in der Schlussphase setzte sich Leverkusen entscheidend durch: Branden Maughmer behielt die Nerven und sorgte dafür, dass die GIANTS am Ende mit 76:73 jubeln durften. Damit feierte BAYER den dritten Sieg in Serie! Auch individuell wussten die Leverkusener zu überzeugen. Dennis Heinzmann war mit 15 Punkten, elf Rebounds und einer Effektivität von 19 der statistisch stärkste Akteur der GIANTS. Für den 35-Jährigen war es bereits das zweite Double-Double in Folge. Auch Jug Bogdan überzeugte erneut: Der Guard steuerte 13 Punkte und fünf Rebounds bei. Finn Fleute (12 Punkte), Branden Maughmer (12) und Agust Godi Kjartansson (11) punkteten ebenfalls zweistellig.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. Dragons Rhöndorf 73:70

Die SKYLINERS Juniors haben ihren ersten Sieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd eingefahren. Im ersten Heimspiel der Saison drehten die Frankfurter einen 13-Punkte-Rückstand im letzten Viertel und setzten sich in einer bis zur letzten Sekunde offenen Partie mit 73:70 gegen die Dragons Rhöndorf durch. Die Juniors erwischten einen starken Start und zogen schnell auf 13:3 davon. Nach einer Auszeit kämpften sich die Gäste aber zurück, nach zehn Minuten stand es 19:16 für Frankfurt. Im zweiten Viertel fand Rhöndorf deutlich besser in die Partie. Bei den Juniors wollten vor allem die Dreier nicht fallen: Zur Halbzeit lag die Dreierquote bei nur 15 Prozent. Mit 31:41 ging es in die Kabine.

Auch im dritten Viertel entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, doch den Frankfurtern gelang es nicht, den Rückstand zu verkürzen. Vor dem Schlussviertel lagen die Gäste mit 61:48 vorne. Dann drehten die Juniors auf: Mit einem 14:1-Lauf zu Beginn des letzten Viertels glichen sie zum 62:62 aus und zwangen Rhöndorf zur Auszeit. Die Gäste fanden danach kaum noch Lösungen in der Offense. 24 Sekunden vor dem Ende führte ein Steal zum Fast-Break-Dunk von Dusan Nikolic zum 70:64. Spannend wurde es trotzdem noch einmal: Nach einem Ballverlust punkteten die Rhöndorfer und verkürzten auf 70:69. Die Mannschaft von Troy Culley blieb in den letzten Sekunden aber konzentriert und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Im BCM wurde der 73:70-Heimsieg lautstark gefeiert!

 

14.10.2026 19:30 Uhr // Dresden Titans vs. BBC Coburg 79:55

Die Dresden Titans gewinnen das vierte Spiel der Saison gegen den BBC Coburg mit 79:55 (16:7, 24:17, 12:14, 27:17) Die Dresden Titans können ihre Serie gegen den BBC Coburg fortführen. Im Duell mit den Franken bestimmen die Elbriesen von der ersten Minute an das Spielgeschehen und feiern unter Jubel der Fans den völlig verdienten Heimerfolg. Die Partie wird direkt mit einem richtigen Kracher seitens des BBC Coburgs eröffnet: Benjamin Koppke kann den Ball völlig frei wuchtig durch die Reuse stopfen. Sein Gegenspieler auf der Centerposition Alex Leiba antwortet aber mit schnellen sechs Punkten. Die Gäste tun sich in der Folge schwer, offensiv in den Rhythmus zu kommen und Cheftrainer Patrick Seidel reagiert mit einer Timeout beim Stand von 11:5. Nach der Auszeit gerät aber auch der Angriffs-Motor der Elbriesen ins Stocken. In kurzer Zeit verbucht die Heimmannschaft gleich drei Turnover. Wie schon letzte Woche zeigt sich Pavle Pisic als Punktegarant von der Bank und führt die Titans mit zwei erfolgreichen Mitteldistanzwürfen zum Viertelentstand von 16:7. Savion Brown zeigt sich zu Beginn der zweiten Spielperiode weiter als einzig verlässliche Quelle im Coburger Angriffsspiel. Der US-Amerikaner verwandelt schon seinen dritten Wurf, ehe die Dresdner mit mehreren einfachen Körben im Fastbreak ihre Führung weiter ausbauen. Im Anschluss entwickelt sich eine deutlich ausgeglichenere Phase der Partie, in der vor allem Titans-Kapitän Sebastian Heck am gegnerischen Brett besticht. Das Highlight folgt in der 15. Minute als Heck beim Wurfversuch gefoult wird und im Fallen noch die zwei Zähler mitnehmen kann. Als dann bei den Elbriesen noch die Dreier fallen, steigt die Stimmungskurve in der Cyberport-Arena und die Führung weiter nach oben. Mit 40:24 geht es in die Pause.

Ein Spieler mit titanischem Hintergrund legt für die ersten Punkte in der zweiten Halbzeit auf: Nico Wenzl. Der ist aber, zum Argwohn der Gastgeber, mittlerweile im Dress des BBC´s und assistiert den nächsten Distanztreffer von Mitspieler Brown. Relativ schnell geht es dann, dass die Coburger, das Punktepolster der Dresdner, immer dünner werden lässt. Umso erlösender ist es für die Titans, als Georg Kupke und Luca Kellig mit erfolgreichen Würfen hinter der Dreierlinie die Aufholjagd fürs Erste egalisieren. So können die Elbriesen mit einem komfortablen 52:38-Vorsprung auf den Schlussabschnitt blicken. Höchste Wachsamkeit ist nun bei den Coburgern gefragt. Doch den Start in die letzten zehn Minuten verkorksen die Schützlinge von Seidel komplett. Ein 5:0-Lauf zwingt den Trainer nach gerade einmal 29 Sekunden zu einer Auszeit. Sein Händchen gefunden hat jetzt auf Dresdner Seite vor allem Wisdom Uboh, der mit gleich drei verwandelten Versuchen aus der Ferne seine Chancen erhöht, mal wieder Topscorer seines Teams zu werden. Aber auch im Kollektiv spielen sich die Hausherren in einen Rausch, der mit ablaufender Spieluhr auf immer weniger Gegenwehr trifft. Einzig Brown hält die Coburger hoch. Seine starke Ausbeute von 31 Zählern kann die haushohe Niederlage von 79:55 auch nicht vermeiden. Die Elbriesen gewinnen deutlich mit 79:55 gegen Coburg und bleiben weiterhin vor heimischer Kulisse ungeschlagen.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. TSV Oberhaching Tropics 84:93

Dank eines sensationellen Schlussviertels, welches die Gleißental-Riesen mit 35:21 für sich entscheiden konnten,  sicherten sich die Tropics hochverdient den Sieg in einem ausgeglichen Münchener Derby. Die knapp 300 Oberhachinger Fans feierten Ihr Team nach dem Spiel mit minutenlangem Szenenapplaus und sorgten für eine Gänsehaut-Atmosphäre im BWM Park. In einem vor allem in der zweiten Halbzeit hochklassigen Spiel bekamen die Zuschauer alles zu sehen, was das Herz begehrt. Spektakuläre Aktionen auf beiden Seiten und viele Highlights machten das spannende Derby zu einer Partie, die man nicht so schnell vergessen wird. In einer eher defensiv geführten ersten Halbzeit konnte sich kein Team absetzen. Auf Seiten der Gelbhemden war es vor allem Nedzad Muratovic, der immer wieder Punkte auf die Anzeigetafel brachte. Bei den Gastgebern waren es die beiden Jerkic-Brüder, die immer wieder erfolgreich für die Bayern waren. Mit einer knappen 34.32 Führung ging es die Kabine.

Ab dem dritten Viertel entwickelte sich ein offensiver Schlagabtausch und die Würfe vielen nun hochprozentiger. Die Mutapcic-Truppe nutzte immer wieder Ihre enorme Athletik und punktete oft aus zweiten Chancen. Vor allem Will Miklic war hier nicht zu stoppen. Die Bayern führten vor dem Schlussviertel mit 63:58. Doch die Tropics ließen sich nie abschütteln und blieben immer in Schlagdistanz. Philipp Bode führte zusammen mit Andrej Mangold überragend Regie und kam am Ende auf 14 Assists. Vor allem Dzenis Hodovic , Freddy Müller und der erneut bärenstarke Max May profitieren immer wieder vom tollem Teamplay. In der Crunchtime waren es dann vor allem Freddy Müller, der immer wieder energisch zum Korb zog, sowie Dzenis Hodovic die Verantwortung übernahmen. Der 18-jährige Hodovic traf im ganz wichtigen Moment aus alles Lagen und belohnte sich für seine starke Leistung. Ein grandioser Sieg, über den man sicherlich in Oberhaching noch lange reden wird, wurde nicht nur erspielt sondern auch vom Team erkämpft. Am kommenden Sonntag findet das letzte Spiel der englische Woche statt. Zu Gast sind die Dresden Titans, die ebenfalls mit einer starken 3-1 Bilanz in die Liga gestartet sind. Mario Matic: „ Glückwunsch an mein Team, aber auch an Muki und die Bayern für die hochklassige Partie. Sie haben uns alles abverlangt. Das Spiel heute war vor allem in der zweiten Halbzeit Werbung für den Basketball. Wir haben am Ende die Big-Shots getroffen und in einem ausgeglichen Spiel letztendlich verdient gewonnen. Wir haben über 40 Minuten an uns geglaubt und alles auf dem Parkett gelassen. Das Glück haben wir uns hart erarbeitet. Nun gilt es am Sonntag nachzulegen.“

 

14.10.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. Porsche BBA Ludwigsburg 70:62

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat am Mittwochabend die Partie in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA gegen die PORSCHE BBA Ludwigsburg mit 70:62 für sich entschieden. Nach diesem Erfolg befinden sich die Kangaroos nun mit 6:2 Punkten auf Platz fünf in der Tabelle, allerdings punktgleich mit dem Tabellenzweiten Oberhaching. Inzwischen hat bis auf Überraschungsaufsteiger SI Ravens Reutlingen jedes Team in der Liga mindestens eine Partie verloren. Trotz des ungünstigen Termines unter der Woche waren noch beachtliche 572 Fans in die Stadtberger Halle gekommen. Die Gäste aus der Barockstadt mussten mit Daniel Mack und Lucas Modic auf wichtige Kräfte unter den Körben verzichten und hatten noch dazu einen Tag weniger Ruhezeit und eine lange Auswärtsfahrt am Sonntag nach Erfurt in den Knochen. Bei der BG fehlte weiterhin der verletzte Joscha Eckert. Es entwickelte sich eine Partie, in der die Stadtberger von Beginn an überlegen waren. Kapitän Joanic Bacoul eröffnete zum 2:0, eine Führung für die Gäste sollte es an diesem Abend hingegen dann nicht mehr geben. Die ersten Minuten standen im Zeichen der guten Verteidigungsarbeit auf beiden Seiten, es fielen wenig Körbe. Nach 10 Minuten lautete der Score 19:15 für die Kangaroos, anschließend wuchs der Abstand sukzessive bis zur Halbzeit (35:26). Auch nach der Halbzeit ging es munter weiter, mit einem schönen Korbleger erhöhte Luca Sarnowska in der 31. Minute auf 59:41. Das war mit 18 Punkten Differenz der höchste Vorsprung des Abends. Die Gäste gaben aber noch nicht auf, überzeugten kämpferisch, während die stark rotierenden Leitershofer jetzt doch wieder den ein oder anderen Turnover zu viel einbauten und auch die Wurfquote etwas zurückging. Vier Minuten vor dem Ende leuchtete plötzlich nur noch ein 61:56 Vorsprung für die BG von der Anzeigetafel. Die an diesem Abend sehr gut aufgelegten Friedrich Feldrappe und Brendan Gregori sorgten aber schnell wieder für klare Verhältnisse und am Ende wurde der Sieg souverän nach Hause gefahren, die Fans konnten sich zufrieden auf den Heimweg machen. Am kommenden Wochenende sind die Kangaroos spielfrei. Weiter in der Liga geht es dann am Sonntag darauf auswärts bei Culture City Weimar, ehe am 31. Oktober um 19.30 Uhr gegen die Dresden Titans wieder ein Heimspiel ansteht. Genug Zeit also für die BG, zu regenerieren.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // TSG Schöller SI Ravens Reutlingen vs. SV Fellbach Flashers 92:70

Dass die BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd eine ausgeglichene Liga ist, ist allen Verantwortlichen bewusst. Das auch nicht erst seit dem 1. Spieltag als die hochfavorisierten Bayer Giants Leverkusen bei den Oberhaching Tropics untergingen, sondern das haben auch schon die vergangenen Saisons gezeigt. Gestern Abend haben, dass auch nun die Fellbach Flashers auf schmerzvolle Art und Weise erfahren müssen. Beim ambitionierten Aufsteiger starten die Fellbacher sehr gut in die Partie. Nach 5 gespielten Minuten stand es 13:7 für die Flashers. Dann fanden die Gastgeber jedoch immer besser in die Partie und der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Die Reutlinger zeigten den größeren Siegeswillen und waren den Flashers in allen Bereichen überlegen. Sowohl defensiv und offensiv stimmte nicht die Kommunikation bei den Fellbachern. Ein Beleg dafür sind auch die nur 10 Assists, die das gesamte Team verbuchen konnte. Viele Einzelaktionen die leider nicht von Erfolg gekrönt waren. Deutlich verunsichert lagen die Fellbacher vor dem letzten Viertel mit 73:51 zurück und konnten den stark aufspielenden Gastgebern nichts entgegensetzen. Am Ende des Abends ist es ein hochverdienter Erfolg mit 90:72 für den Aufsteiger, die den Flashers eine Lektion erteilt haben, aus der sie hoffentlich ihre Lehren ziehen werden.

Das Gute an Doppelspieltagen ist, dass man ziemlich schnell die Möglichkeit wieder in die Spur zu finden und Charakter zu zeigen. Das Gesamte Team und der Trainerstab können sich bereits kommenden Samstag von einer besseren Seite präsentieren. Dann treten die Flashers bei den Dragons aus Rhöndorf an. Der ehemalige Bundesligist, der mittlerweile als Farmteam für die Telekom Baskets Bonn fungiert steht in der aktuellen Saison mit 2 Siegen und 2 Niederlagen da. Der junge Head Coach Max Becker hat ein sehr ausgeglichenes Team beisammen. Vielversprechende Talente, wie Kenan Reinhardt oder Dušan Ilić die immer für Furore sorgen können, oder auch erfahrene Spieler wie Mychael Paulo, der amerikanische Forward Sahmi Willoughby oder der bereits Bundesliga erprobte Justin Onyejiaka. Besonders freuen sich die Flashers jedoch auf Daniel Mayr. Daniel verbrachte eine großartige Saison 2024/25 in Fellbach, bevor er zu seinen Wurzeln zurückkehrte. Dabei hinterließ Daniel nicht nur auf dem Court bleibenden Eindruck. Auch in der Flashers Community ist Daniel weiterhin sehr geschätzt. Das Alles zählt jedoch am Samstag nicht. Beide Teams haben nun etwas gutzumachen. Die Dragons haben das Mittwochabend Spiel sehr unglücklich nach einer hohen Führung gegen die Frankfurter noch aus der Hand gegeben.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_27_ProB_Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-15 17:21:572026-10-15 17:21:57Nachberichte ProB Süd 27. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 27. Spieltag

15. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

13.10.2026 19:00 Uhr // TV Langen vs. Basketball Löwen 

Vorbericht folgt in Kürze.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Ahorn Camp Baskets

Die Ahorn Camp Baskets sind noch auf der Suche nach ihrer Form. Die ersten drei Saisonspiele gingen allesamt verloren. Am vergangenen Wochenende unterlag Speyer vor heimischer Kulisse den Dresden Titans mit 61:68. Für Mike Koch ist dies allerdings kein Grund, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen: „Die Ergebnisse sagen nichts aus, auch wenn Speyer noch nach dem offensiven Flow sucht. Wir haben aber gegen Weimar und vor allem Oberhaching gemerkt, dass Statistiken nicht zählen. Die Tagesform wird entscheidend sein. Von daher sind wir auf der Hut.“ Bei den Rheinland-Pfälzern um Headcoach Carl Mbassa gibt Daryl „DJ“ Woodmore den Ton an. Der US-Amerikaner läuft bereits in seiner elften Saison für die Baskets auf und überzeugt seit Jahren mit konstanten Mittelwerten im zweistelligen Punktzahlen. Auch in der laufenden Spielzeit ist der 34-Jährige mit durchschnittlich 13,3 Punkten pro Partie ein wichtiger Faktor im Speyerer Spiel. Koch weiß um die Qualitäten des Routiniers: „Ein besonderer ProB-Spieler, der diese Liga ungemein bereichert.“
Der bislang erfolgreichste Speyerer Scorer heißt allerdings Austin Fadal. Der Nigerianer spielte unter anderem für die Eastern Washington Eagles in der NCAA Division I und schloss seine Collegezeit 2024 an der Adams State University in der NCAA Division II ab. Nach zwei Jahren im spanischen Basketball ist der Combo-Guard nun in der ProB angekommen – und hinterlässt direkt Eindruck: Fadal erzielt durchschnittlich 14,3 Punkte pro Partie und kommt zudem auf 2,7 Ballgewinne.
Christoph Rupp, der in den ersten beiden Saisonwochen nicht zum Einsatz kam, feierte am dritten Spieltag gegen Dresden sein Comeback. Der erfahrene Small Forward (insgesamt 162 Einsätze in der ProB) konnte zwar nur vier Punkte erzielen, griff gegen Dresden jedoch stolze neun Rebounds ab. Für die Gäste ist der 27-Jährige ein immens wichtiger Teil der Rotation. Doch worauf kommt es für die BAYER-Korbjäger an? „Für uns wird es wichtig sein, den eigenen Ballbesitz gewinnbringend zu nutzen. Zuletzt haben wir im Spielaufbau einfach Fehler gemacht. Obwohl Speyer eher langsam spielt, sind sie in der Kategorie ‚Steal‘ nicht zu unterschätzen“, gibt Koch zu bedenken. „Des Weiteren ist unser Angriff natürlich ein großes Thema. Uns gelingt es noch nicht, über einen längeren Zeitraum einen konstanten Rhythmus beizubehalten. Wir haben noch viel Arbeit vor uns und möchten am Mittwoch gerne den nächsten Schritt in unserer Entwicklung gehen.“

 

14.10.2026 19:30 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. Dragons Rhöndorf

Drei Spiele innerhalb einer Woche sind schon ein echter Stresstest. Nach Hessing Leitershofen am vergangenen Wochenende, steht am Mittwoch (14.10., 19:30 Uhr) für Rhöndorf das Duell mit den Skyliners Juniors auf dem Programm. Nur drei Tage später (17.10., 19:00 Uhr) bitten im DragonDome dann die Fellbach Flashers, der aktuelle Tabellenführer zum Tanz. Das „Tripple “ liefert den Rheinländern eine wertvolle Standortbestimmung. Was das Team um Headcoach Max Becker in Frankfurt erwartet, verdeutlichte die Begegnung zwischen den Skyliners und den besagten Flashers am letzten Sonntag. Da unterlagen die Hessen bei Fellbach erst nach Overtime mit 95:90. Bei der unter dem Strich unglücklichen Niederlage stellte die Mannschaft von Trainer Troy Aaron Culley unter Beweis, dass sie im Kern und schon länger zusammen und ein gut eingespieltes Kollektiv sind. Vor allem in der heimischen „Basketball City Mainhattan“ ist das Team erfahrungsgemäß nicht leicht zu knacken.

Wie üblich sind die Juniors mit einem breitem Kader in die Saison gestartet, der ähnlich wie die Dragons mit einigen hoffnungsvollen Doppellizenz-Spielern gespickt ist. Eine Klasse für sich ist Ivan Crjnac, aktueller deutscher Juniorennationalspieler und mit 2,04 Meter ein großer sowie beweglicher Small Forward. Der 19-Jährige bringt das gesamte spielerische Paket mit und steuert bislang 13 Punkte pro Spiel bei. Nicht minder beeindruckt Lukas Smazak als Spielmacher. Der Tscheche ist ebenfalls 19 Jahre alt und ein brandgefährlicher Distanzschütze, was durchschnittlich 18 Punkte belegen. Moses Pölking verfügt hingegen mit seinen 28 Jahren schon über reichlich ProA-Erfahrung, gesammelt in Diensten von Koblenz und Bremerhaven. Der wuchtige 2,06-Meter lange Center liefert bislang mehr als solide ø 11,5 Punkte und sechs Rebounds. Dusan Nikolic ist in den ersten Spielen durch einen starken Zug zum Korb aufgefallen. Die Drives des 21-jährigen Guards sind nur schwer zu stoppen und brachten ihm starke 20 Punkte pro Partie ein. Insgesamt betrachtet haben die Frankfurter einige Spieler an Bord, die Begegnungen ihren Stempel aufdrücken können. Die hat Rhöndorf allerdings auch. Außerdem haben die Dragons bereits zwei Siege auf der Habenseite, die Juniors warten noch aufs erste Erfolgserlebnis. Am Ende wird mit entscheidend sein, wer die Enttäuschung vom vergangenen Wochenende am besten abschütteln kann.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // Dresden Titans vs. BBC Coburg

Vorbericht folgt in Kürze.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. TSV Oberhaching Tropics

Nach dem bärenstarken Auftritt und Heimsieg gegen Coburg gehen die Oberhachinger Basketball mit viel Rückenwind ins Münchner Derby. Anpfiff ist um 19:30 Uhr im BMW und der Eintritt zum Derbykracher ist frei. Unsere befreundeten Nachbarn haben bisher einen Sieg auf dem Konto und mussten zuletzt zwei Niederlagen in Folge gegen Rhöndorf und Langen einstecken. Gespickt mit hochtalentierten Spielern, die zu den größten Talenten Europas gehören, gehen die Gastgeber trotzdem leicht favorisiert in das Spiel. Desmond Yiamu, die Brüder Jerkic, Susic sowie Kilian Fischer sind auch im Kader der ersten Mannschaft und haben eine ganz große Zukunft vor sich. Mit den beiden Slowenen Cevizovic und Miklic verpflichte der FC Bayern zudem zwei gestandene Profis, die der jungen Truppe die notwendige Erfahrung geben. Der größte Star jedoch sitz auf der Bank. Emir Mutapcic ist eine Basketball-Legende. Der Taktikfuchs gewann deutsche Meisterschaften und war sogar deutscher Bundestrainer. Mit allem Wassern gewaschen ist Muki der Erfolgsgarant der kleinen Bayern. Mario Matic: „ Hoffentlich finden wie in den letzten Jahren viele Oberhachinger Fans den Weg in den BMW Park. Bayern ist favorisiert, aber Derbys haben eigene Gesetze und wir wollen alles in die Waagschale werfen. Für mich ist es wie immer eine Ehre gegen so eine Ikone wie Mutapcic coachen zu dürfen.“

 

14.10.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Zu ungewohnter Zeit bestreitet die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen ihr Heimspiel am 4. Spieltag in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA.  Am Mittwochabend (Spielbeginn 19.30 Uhr) trifft man auf die PORSCHE BBA Ludwigsburg. Der Termin kam zu Stande, weil die Süd-Staffel der PRO B kurzfristig auf 15 Teams erhöht werden musste. Und aufgrund des engen Rahmenterminplanes jedes Team nun zwei Mal im weiteren Saisonverlauf unter der Woche antreten muss. Dabei wurde auch Wert daraufgelegt, dass die Reisen zu diesen Matches bezüglich der Entfernungen möglichst kurzgehalten werden. Dass die Kangaroos am kommenden Wochenende dann gar nicht spielen, liegt hingegen daran, dass eben immer eine Mannschaft an jedem Spieltag spielfrei ist.

Auf die Kangaroos wartet ein interessanter Gegner. Die Barockstädter sind das Farmteam des BBL-Ligisten MHP-Reisen Ludwigsburg und stellen mit das jüngste Team der Liga. Ziel des auch noch sehr jungen Trainerteams Jordi Salto und Ognjen Veljkovic ist, junge Talente an die erste Mannschaft heranzuführen. Und von diesen hat die BBA auch dieses Jahr einige Hoffnungen im Kader: Vor allem Yohann Tchouaffe und der erst 16-jährige Kenan Youdom gelten als absolute Toptalente in Deutschland und haben langjährige Verträge in Ludwigsburg unterzeichnet. Aber auch Spieler wie Lars Danziger, Armin Pivac oder Lukas Modic zählen bereits zum erweiterten Kader der BBL- Mannschaft. Auf dem Transfermarkt wurde man auch aktiv: Aus Berlin kam mit Max Riedel (19) ein Ausnahmespieler aus Berlin, dazu der marokkanische Juniorennationalspieler Saad Mouachi Aouaj (17), der auch einen spanischen Pass besitzt. Oder der überaus athletische Theophilus Badu Agyemang (21), der aus Fellbach zum Team gestoßen ist. Dazu kehrte Josia Gentischer (20) aus den USA zurück und Lino Tomas Duarte (21) kam aus Reutlingen. Ein bekannter Name in Leitershofen, sein Bruder Noel spielte drei Jahre bei den Kangaroos und ist bei der BG noch in der besten Erinnerung. Bisher steht für die BBA ein Sieg gegen Oberhaching (88:75) und zwei Niederlagen gegen Coburg (66:87) und Erfurt (64:76) zu Buche. Kangaroos Geschäftsführer Wayne Chico Pittman hat schlechte Erinnerungen an den Gegner vom Mittwoch: „Wir haben da noch eine kleine Rechnung offen. Letztes Jahr überrannte Ludwigsburg uns förmlich in eigener Halle und nahm aus Stadtbergen einen 23-Punkte Sieg mit. Das wollen wir am Mittwoch aber natürlich nicht wieder zulassen“, so Pittman. BG-Coach Emanuel Richter und sein Team durften sich also nicht lange über den grandiosen Sieg in Rhöndorf freuen, die Vorbereitung auf das Spiel gegen die Württemberger ist kurz: „Die BBA stellt ein junges, dynamisches und hervorragend eingestelltes Team. Sie üben über 40 Minuten hinweg sehr viel Druck auf den Gegner aus und spielen selbst ein sehr hohes Tempo. Am Sonntag haben sie beim Spitzenteam Erfurt nur hauchdünn verloren. Es wird eine anspruchsvolle Partie für uns und wir bauen auf die Unterstützung unserer großartigen Fans“, so Richter.“. An Selbstvertrauen sollte es der BG nicht fehlen, überzeugte man in Rhöndorf nicht nur spielreich und kämpferisch sowie mit mannschaftlicher Geschlossenheit, sondern fuhr auch die Turnovers auf 11 Ballverluste zurück und steigerte die Treffer von der Dreipunktelinie auf rund 35%. Quoten, mit denen man im weiteren Saisonverlauf sehr gut leben könnte. Wohlwissend, dass die junge Leitershofer Mannschaft auch weiterhin der ein oder anderen Leistungsschwankung unterworfen sein wird. Auf die vielen ehrenamtlichen Helfer der Kangaroos wartet ein hartes Stück Arbeit angesichts der Partie unter der Woche. Einlass in die Halle ist dieses Mal daher erst ab 18.45 Uhr.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // TSG Schöller SI Ravens Reutlingen vs. SV Fellbach Flashers

Vorbericht folgt in Kürze.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_27_ProB_Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-15 17:13:292026-10-15 17:13:29Vorberichte ProB Süd 27. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 3. Spieltag

14. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

10.10.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. BG Hessing Leitershofen 68:82

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA ein Ausrufezeichen gesetzt. Beim zum Kreis der Titelaspiranten zählenden Dragons Rhöndorf gewannen die Kangaroos mit 82:68. Der Sieg war das eine, noch beeindruckender aber war die Leistung des Teams insgesamt, mit denen man am Menzenberg in Bad Honnef vor den Toren Bonns aufwartete. Die Partie begann sehr ausgeglichen, die Führung wechselte praktisch mit jedem Angriff. Gegen Ende des ersten Viertels gewannen die Rheinländer aber etwas die Oberhand und entschieden den ersten Abschnitt mit 24:17 für sich. Die Dinge schienen ihren Lauf für den Favoriten zu nehmen. Allerdings legten die Kangaroos dann fulminante zweite zehn Minuten auf das Parkett. Basis war eine nun herausragende Defensive, welche den Gegner zunehmend vor Probleme stellte. Und wie so oft fallen hieraus resultierend auch die Angriffsbemühungen leichter. Fast jeder Ball fand fortan den Weg in die Reuse. Connor Anderson glich zunächst zum 24:24 wieder aus. Das 20-jährige BG-Eigengewächs absolvierte seine bis dahin beste Leistung in der ersten Mannschaft, stand 24 Minuten auf dem Feld, erzielte 11 Punkte und 5 Rebounds sowie 3 Assists. Kurz darauf traf Kapitän Joanic Bacoul per Dreier zur ersten Führung nach längerer Zeit (29:27). Da wusste noch keiner, dass man diese bis zum Spielende nicht mehr abgeben sollte. Die Gäste legten mit einem 18:3 Zwischenrun nach und zwangen beim 44:30 Rhöndorf zu seiner zweiten Auszeit. Die blieb weitestgehend ohne Wirkung, 14 Punkte Vorsprung betrug auch der Vorsprung zur Halbzeit.

Man durfte gespannt sein, ob die die jungen Stadtberger diese Leistung auch in der zweiten Halbzeit konservieren könnten. Und sie konnten es. Weiterhin agierte man äußert konzentriert und defensivstark. Dazu stellte man im Vergleich zu den ersten Partien auch eine weitere Verbesserung bei den Turnovers ein, nur 11-mal verlor man an diesem Abend den Ball, mehr als eine Halbierung zum ersten Auswärtsmatch in Fellbach vor zwei Wochen. Auch die Kaderidee, zwei erfahrene Akteure den vielen Youngstars an die Seite zu stellen, scheint sich zu bewähren. Agierte Kapitän Bacoul auch in seinem dritten Spiel für die Kangaroos überaus abgeklärt und souverän und erzielte mit 19 Wertungseinheiten erneut die beste Effizienz für die Seinen, lief nun auch Bobby Williams warm. Als die Dragons, Kooperationspartner von BBL-Team Telekom Baskets Bonn, auf 50:58 herankamen, streute Williams zwei Dreier ein und ließ zu Beginn des vierten Viertels noch einen weiteren zum 70:52 folgen, danach war die Messe gelesen. Die Leitershofer spielten die Partie souverän zu Ende gegen einen Gegner, der zwar weiterhin kämpferisch alles gab (55 Rebounds!), gegen die BG an diesem Abend aber keine Mittel gefunden hatte. Für die Dragons leuchtete somit am Ende die erste Saisonniederlage der Anzeigetafel. Für die Defensive der Kangaroos sprach natürlich auch, den Gegner bei 68 Punkten gehalten zu haben, zuvor stand das Team von Trainer Max Becker noch bei deren 98 Durchschnittspunkten in der Offensive. Auch bei den Dreiern legte die BG mit 34% Trefferquote deutlich zu. Die Stadtberge konnten sich zufrieden und gut gelaunt auf die 400 Kilometer lange Heimreise machen. Viel Zeit bleibt zur Regeneration allerdings nicht, bereits an diesem Mittwoch um 19.30 Uhr trifft man in eigener Halle auf die PORSCHE BBA Ludwigsburg. Das Spiel findet deshalb unter der Woche statt, weil die PRO B-Süd Staffel dieses Jahr mit 15 Teams spielt und aufgrund des engen Rahmenterminplans jede Mannschaft zwei solche Partien austragen muss.

 

10.10.2026 19:00 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. Dresden Titans 61:68

Die Dresden Titans gewinnen das dritte Spiel der Saison gegen die Ahorn Camp Baskets in Speyer mit 61:68 (15:20, 7:10, 17:20, 22:18) Die Dresden Titans behaupten sich in einer umkämpften Auswärtspartie bei den Ahorn Camp Baskets in Speyer und feiern den zweiten Saisonsieg in Folge. Trotz einer zwischenzeitlich schwindenden Führung und einer nervenaufreibenden Schlussphase, behalten die Elbriesen die Nerven und machen den nächsten Erfolg perfekt. Die Titans starten konzentriert in die Partie, doch ab der fünften Minute gerät der Dresdner Rhythmus ins Stocken. Speyer tut sich mit schwierigen Abschlüssen schwer, findet unter der Regie von Neuzugang Matija Kalan aber zunehmend in die Begegnung. Auf Dresdner Seite übernimmt Pavle Pisic Verantwortung. Mit drei erfolgreichen Abschlüssen in Serie dreht er den Lauf zugunsten der Elbriesen und sichert ihnen eine 15:20-Führung nach dem ersten Viertel. Fast vier Minuten dauert es, bis Lukas Roth von den Gastgebern die ersten Punkte der zweiten Spielperiode erzielt. Per Tip-In bringt er die Anzeigetafel wieder in Bewegung. Auf beiden Seiten steht die Defensive nun besonders im Fokus. Als schließlich auch vermeintlich einfache Würfe nicht ihr Ziel finden, greift Titans-Cheftrainer Valentino Lott mit einer Auszeit ein. Die Botschaft kommt an: Erneut ist es Pisic, der im Schlussspurt Verantwortung übernimmt und die Dresdner mit einer 22:30-Führung in die Kabine führt.

Nach dem Seitenwechsel erleben die Zuschauer einen überraschenden Auftakt. Mit zwei erfolgreichen Angriffen verkürzen die Ahorn Camp Baskets ihren Rückstand innerhalb kürzester Zeit auf nur noch vier Punkte. In einer Minute erzielen die Gastgeber beinahe so viele Zähler wie im gesamten zweiten Viertel. Doch Georg Kupke stemmt sich gegen den drohenden Umschwung. Er übernimmt die Spielkontrolle und setzt seine Mitspieler mit klugen Pässen in Szene. Ein 7:0-Lauf bringt die Titans wieder auf Kurs. In einer nun deutlich offensivfreudigeren Partie behaupten die Elbriesen ihren Vorsprung und gehen mit 39:50 in den Schlussabschnitt. Im letzten Viertel greifen beide Mannschaften zu einem bislang selten genutzten Mittel: dem Distanzwurf. Allen voran der Speyerer Joshua Krelein sorgt von der Bank für wichtige Impulse und versenkt innerhalb kurzer Zeit seinen zweiten Dreier. Sein bis dahin unauffälliger Mitspieler Austin Fadal zieht nach und verkürzt den Rückstand auf sieben Punkte. Jetzt ist Erfahrung gefragt. Sebastian Heck behält die Ruhe und hilft den Elbriesen dabei, den Vorsprung wieder auf 14 Zähler auszubauen. Doch die zuvor geleistete Arbeit droht innerhalb weniger Ballbesitze zu verpuffen. Mehrere Turnover bringen die Gastgeber zurück ins Spiel und lassen die Ahorn Camp Baskets nochmal Siegesluft wittern. Die Schlussphase wird zur nervlichen Belastungsprobe. Doch wie schon in der Vorwoche behält Wisdom Uboh an der Freiwurflinie die Ruhe. Mit seinen Treffern setzt er wenige Sekunden vor Ende den entscheidenden Schlusspunkt zum 61:68-Auswärtssieg. Die Titans bringen die Partie über die Ziellinie und nehmen den zweiten Saisonsieg mit nach Dresden. Titans-Headcoach Valentino Lott – „Wir haben von Anfang an gezeigt, dass wir Speyer im Halbfeld gut kontrollieren können. Durch einfache Fehler, die wir offensiv machen, lassen wir Speyer im Spiel. Grundsätzlich hatten wir Zugang an beiden Enden des Feldes. Mit einem rabenschwarzen Tag von der Dreierlinie, konnten wir unseren Vorsprung nicht ausbauen. Als Mannschaft haben wir trotzdem Lösungen gefunden, um offensiv zu punkten. Das hat sich daran gezeigt, dass jeder Spieler gepunktet hat und somit Impact auf das Spiel hatte.“

 

10.10.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. FC Bayern Basketball II 77:70

Im zweiten Spiel der noch jungen Saison ist dem TV Langen der erste Erfolg gelungen: Beim Heimspiel gegen den FC Bayern Basketball II konnte die Mannschaft von Coach Tobias Jahn eine deutlich stabilere Leistung abrufen als in der Vorwoche. Gemeinsam mit dem Langener Fans konnte die Mannschaft so beim Endergebnis von 77:70 den ersten Sieg feiern. Langen startete gut ins Spiel und war offensiv im ersten Viertel vor allem über Dunkings und Layups erfolgreich. Insbesondere der spätere Topscorer Noah Kamdem, der bereits sein zweites Double-Double einfuhr, war bereits früh ein Garant für Punkte. Auch die Bayern attackierten eher den Korb, als von außen zu werfen. Erst im zweiten Viertel ging Langen dann häufiger auf Drei-Punkte-Würfe. Während Henk Droste zu Beginn der dritten Spielminute noch einnetzte, leistete sich das Team in der Folge einige ärgerliche Turnover und war offensiv wenig erfolgreich. Die Münchner kamen hingegen in einen kleinen Run und konnten so auf ein 30:28 herankommen. Jahn nahm folgerichtig eine Auszeit. Die Gäste blieben jedoch bis zum Ende des Viertels ein wenig erfolgreicher, so ging es mit 36:37 in die Halbzeitpause.

In die zweite Hälfte startete Langen dann anders als noch in der Vorwoche deutlich gestärkter. So fielen in diesem Spielabschnitt die Dreier deutlich besser. Vermehrte Rebounds und eine harten Defense sorgten immer wieder dafür, dass Langen kleinere Läufe produzieren oder zweite Wurfchancen herausholen konnte. Mit 24:16 war es punktetechnisch das beste Langener Viertel des Abends. „Wir haben heute in jedem Fall die Physis an den Tag gelegt, die es braucht, um gegen den FC Bayern mitzuhalten, unsere Defense stand sehr gut“, attestiert auch Jahn. Das letzte Viertel war dann noch einmal ein intensiver Schlagabtausch: Die ursprünglich sieben Punkte Unterschied zu Beginn konnten die Bayern Mitte des Viertels auf ein 66:63 drücken und immer wieder auf drei Punkte herankommen. Als es bei zwei Minuten Restzeit dann 73:70 stand, hatten die Münchner zwei Mal die Gelegenheit, via Distanzwurf auszugleichen – ein weiterer Treffer war der Mannschaft jedoch nicht mehr vergönnt. Endgültig den Sack zu machten die Giraffen dann über den Wurf von Niklas Pons, der elf Sekunden vor Schluss zum 75:70 einnetzte. Noah Kamdem sorgte via Buzzer Beater zum letztlichen 77:70 und damit dem ersten Sieg im ersten Heimspiel. Es ist für die Mannschaft ein guter und wichtiger Erfolg in dieser frühen Phase der Saison: „Es hat heute Spaß gemacht, mit unserer Mannschaft zu kämpfen und zu Hause vor unseren Fans den Sieg einzufahren. Offensiv haben wir besser getroffen. Da sind wir noch immer nicht, wo wir sein wollen, aber wir sehen klar die Entwicklung“, betont Jahn. Dennoch liegt noch ein Stück Arbeit vor der Mannschaft: „Woran wir nach wie vor arbeiten müssen sind Fehler, die wir ohne Einfluss des Gegners machen und die uns entweder zu schlechteren Wurfpositionen oder sogar zu Ballverlusten bringen.“

 

11.10.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. BBC Coburg 88:76

Nach 40 Minuten bedingungslosem Kampf können die Oberhachinger einen ganz wichtigen Heimsieg gegen den BBC Coburg verbuchen. In einem  ausgeglichenen ersten Viertel, welches von beiden Teams eher defensiv geprägt wurde, war es auf Seiten der Tropics vor allem Max May der sehr gut ins Spiel fand. Immer wieder zog der Big Man mit viel Power zum Korb und konnte von den Oberfranken nicht gestoppt werden. Doch auch dieTruppe von Patrick Seidel, der sein Team wie immer hervorragend eingestellt hatte, konnte immer wieder über Ihre Topspieler Nico Wenzl und Savion Brown punkten. Nach dem ersten Viertel führten die Gäste mit 17:15. Im zweiten Spielabschnitt waren zunächst die Vestestädter am Drücker und bauten den Vorsprung auf 23:17 aus. Dann zeigte Neuzugang Andrej Mangold, warum man Ihn verpflichtet hat. Der Ex-Nationalspieler übernahm in dieser kniffligen Phase Verantwortung und streute zwei wichtige Dreier ein. Ein spektakuläre Dunk von May über Jakob Lang riss die Zuschauer von Ihren Plätzen und leutete einen 12:0 Lauf ein. Doch angeführt von Wenzl konterten die Gäste und ließen sich nach abschütteln. Zur Halbzeit zeigte die Anzeigetafel eine 42:37 Führung für die Gelbhemden.

Nach der Halbzeit zogen zunächst dunkle Wolken über den Deisen-Dome. Die Oberfranken hatten das Momentun auf Ihrer Seite und führten mit 53:46. Doch die Gleißental-Riesen zeigten nun Charakter und vor allem  Niklas Schüler war nun der Mann der Stunde. Neben dem starken Max May und Aminu Abibu, der ein super Allroundspiel ablieferte, war es nun der 181cm große Zauberzwerg der zeigte warum er so wichtig für die Tropics ist. Schüler nagelte nun einen Dreier nach dem anderen durch die Reuse und die Oberhachinger verwandelten den Rückstand bis Viertelende in eine knappe 61:58 Führung. Auch Neuzugang Aike Bensmann, der genau wie Mangold ein starkes Debüt feierte, zeigte warum er wertvoll werden könnte. Der Centerhüne blockte zuerst spektakulär einen Wurfversuch der Gäste und stopfte  kurz danach den Ball durch die Reuse. Im Schlussviertel war es neben dem treffsicheren Schüler vor allem die starke Teamverteidigung, die di Truppe um Kapitän Philipp Bode endgültig auf die Siegerstraße brachte. Freddy Müller nutzte nun gekonnte die freien Räume im Angriff und wurde mehrfach mustergültig von seinen Teamkollegen bedient. Als die Coburger versuchten mit einer Ganzfeldpresse zurück ins Spiel zu kommen, war neben Aminu und Bode vor allem Andrej Mangold sehr wichtig. Er brachte Ruhe ins Spiel und gab erneut wichtige Minuten. Mit dem spektakulären Sieg gegen den BBC geht es nun mit viel Rückenwind ins Münchener Derby. Am kommenden Mittwoch gastieren die Tropics beim FC Bayern im BMW Park. Spielbeginn ist 19:30 Uhr und der Eintritt ist frei. Mario Matic:“ Kompliment an meine Mannschaft für den großen Kampf, den wir heute abgeliefert haben. Niklas Schüler, der fünf Dreier traf in der zweiten Halbzeit, hat in der zweiten Halbzeit das Spiel gedreht. Mit einer starken Teamleistung haben wir uns die Führung dann erkämpft und nichts mehr anbrennen lassen. Nun gilt es im Derby nachzulegen. Hoffentlich finden wie in den letzten Jahren auch wieder viele Oberhachinger Fans den Weg in den BMW Park. Sowohl Aike als auch Andrej hatten heute wichtige Minuten und haben sich super ins Team eingefügt.

 

11.10.2026 16:00 Uhr // Culture City Weimar vs. Bayer Giants Leverkusen 66:68

Die BAYER GIANTS haben am 3. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB 2026/27 ihren ersten Auswärtssieg eingefahren. Der deutsche Rekordmeister setzte sich nach 40 umkämpften Minuten bei Culture City Weimar mit 66:68 durch. Am Ende gaben Kleinigkeiten den Ausschlag zugunsten der Farbenstädter. Besonders die Defensive erwies sich als entscheidender Faktor: „Wenn du den Gegner in eigener Halle bei lediglich 66 Punkten hältst, hast du in der Verteidigung einiges richtig gemacht. In diesem Bereich waren wir stabil“, bilanzierte Headcoach Michael „Mike“ Koch nach der Partie. Die Leverkusener, die krankheitsbedingt auf Agust Godi Kjartansson verzichten mussten, fanden zunächst nur schwer ins Spiel. Die jungen Hausherren nutzten den schwachen Start der Gäste und erspielten sich nach vier Minuten eine 10:2-Führung. Anschließend steigerten sich die GIANTS und kämpften sich zurück. Vor allem Dennis Heinzmann dominierte unter den Körben und verschaffte seinem Team wichtige Vorteile. Der Center war von der Weimarer Verteidigung kaum zu kontrollieren. Ein 14:2-Lauf brachte BAYER schließlich die Führung zum Ende des ersten Viertels: 12:16. Auch im zweiten Abschnitt gaben die „Riesen vom Rhein“ zunächst den Ton an. Mit konsequentem Spiel bauten sie ihren Vorsprung auf neun Punkte aus (12:21, 12. Spielminute). Culture City hielt jedoch dagegen und verhinderte, dass Leverkusen davonzog. Beide Teams fanden immer wieder Antworten auf die Aktionen des Gegners, sodass sich ein umkämpfter Schlagabtausch entwickelte. Nach einer intensiven ersten Halbzeit, in der sich beide Mannschaften auch einige Fehler leisteten, ging es beim Stand von 30:35 in die Kabinen.

Im dritten Viertel häuften sich die Fehlwürfe auf beiden Seiten. Selbst aus aussichtsreichen Positionen wollte der Ball nur selten durch den Korb fallen, die Trefferquoten sanken deutlich. Weimar hielt sich vor allem durch individuelle Aktionen im Spiel. Neuzugang Carlo Meyer und der Litauer Martynas Sabaliauskas, die beide auf jeweils 16 Punkte kamen, stellten die GIANTS-Defensive vor große Herausforderungen. Die Gastgeber verpassten die Wende nur knapp. Leverkusen erzielte im dritten Viertel lediglich zwölf Punkte, verteidigte aber einen hauchdünnen Vorsprung von 46:47. Headcoach Koch sah vor allem im Angriff Verbesserungsbedarf: „Im Angriff war das allgemein zu wenig. Wir haben viel zu selten die Ruhe bewahren können und ärgerliche Ballverluste produziert. Das müssen wir schnell abstellen.“ Im Schlussviertel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Lange lagen die GIANTS in Führung, ehe Sabaliauskas die Gastgeber in der 35. Spielminute mit einem Dreier zum 60:57 nach vorne brachte. Die Stimmung in der Halle erreichte ihren Höhepunkt. Leverkusen ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und blieb in Schlagdistanz. Der erst 19-jährige Jug Bogdan übernahm Verantwortung und überzeugte mit abgeklärten Aktionen. Wiederholt suchte der Guard entschlossen den Weg zum Korb und sammelte wichtige Punkte. 40 Sekunden vor Schluss war es erneut Bogdan, der mit seinem Treffer zum 66:68 die Weichen auf Auswärtssieg stellte. Weimar erhielt noch eine letzte Chance, doch der Halbfeld-Dreier von Mikai Clintman verfehlte sein Ziel. Damit sicherten sich die Rheinländer einen hart erkämpften Erfolg. Wie bereits im Spiel gegen Erfurt wurde Jug Bogdan zum „Player of the Game“ gekürt. Mit 13 Punkten, sieben Rebounds und fünf Assists bei einer Effektivität von 21 überzeugte der Youngster auf ganzer Linie. Bester Werfer der GIANTS war Branden Maughmer mit 15 Punkten. Dennis Heinzmann verbuchte mit 13 Punkten und elf Rebounds sein erstes Double-Double der Saison 2026/27. Auch Luca Michels punktete mit 13 Zählern zweistellig.

 

11.10.2026 17:00 Uhr // Basketball Löwen vs. Porsche BBA Ludwigsburg 76:74

Nachbericht folgt in Kürze.

 

11.10.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. SKYLINERS Juniors 95:90

Nach einem spannenden Spiel entscheiden die Fellbach Flashers auch das dritte Spiel in Folge für sich. Nach Overtime konnten die Frankfurt Skyliners Juniors mit 95:90 besiegt werden und somit die weiße Weste in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd gewahrt werden. Die Flashers machten direkt weiter, womit sie im letzten Spiel gegen Coburg aufgehört hatten. Die Intensität war sehr hoch, sowohl offensiv und defensiv. Das Ergebnis, 25:9 führten die Fellbacher bereits nach 10 Minuten und alle dachten es wird ein ruhiger Nachmittag. Auch im zweiten Abschnitt ging es zunächst ähnlich weiter. Die Flashers scorten, nun konnten die Gäste endlich ihr definitiv vorhandene Qualität zeigen. Vor allem das Trio Nikolić, Smazak und Pölking sorgte immer wieder für gute Aktionen. Trotzdem hatten die Gastgeber eine komfortable 15 Punkte Führung zur Halbzeit (45:30). Das Basketball ein Spiel der Runs ist hat dann das dritte Viertel wieder deutlich gezeigt. Die Skyliners konnten mit 14:21 das dritte Viertel für sich entscheiden und kämpften sich Stück für Stück in die Partie zurück. Die letzten Minuten waren danach völlig offen. 36 Sekunden vor Schluss führe die Flashers noch mit 78:71 und alle dachten, dass man noch mit einen blauen Auge davon gekommen ist. Bis der Auftritt von Lukas Smazak kam. Der junge Tscheche, der bereits einige BBL Minuten in Frankfurt sammeln konnte verkürzte mit einem Dreier auf 78:74. Nach eine, Turnover der Fellbacher netzte er den nächsten Dreier ein und plötzlich stand es 78:77 bei noch 7 zu spielenden Sekunden. Der wieder stark aufspielende Monte Brown wurde gefoult und verwandelte nervenstark beide Freiwürfe. Die verbleibenden 5 Sekunden nutzte jedoch wieder Smazak für seinen Auftritt aus. Nahezu mit der Schlusssirene traf er einen wilden Dreier aus dem Lauf heraus zum 90:90 Endstand nach 40 Minuten.

Das Momentum war nun völlig gekippt. Auch die ersten 5 Punkte der Verlängerung gingen an die Gäste und das Spiel drohte völlig zu kippen. Doch dann folgte der Run der Flashers. Besonders Daniel Zacek tat sich als Clutch Player hervor und verwandelte wichtige Würfe in den letzten Minuten. Die beiden Guards Jonathan Zeichberger und Monte Brown trafen ebenfalls richtige Entscheidungen und sorgen mit weiteren Clutch Momenten für den erneuten Turnaround. Letztendlich war der Widerstand der stark aufspielenden Gäste gebrochen und die Fellbacher feierten den dritten Sieg in Folge. Es war für die Moral ein enorm wichtiger Sieg da man nach anfänglicher Führung und keiner guten Phase in der der Gegner das Spiel nicht nur gedreht hatte sondern komplett unter Kontrolle hatte kühlen Kopf bewahrt hatte und Kampgeist, Moral und Siegeswillen eindrucksvoll demonstrieren konnte.  Nun heißt es für Head Coach Kris Boris und seinen Assistenten Cyril DaSilva schnell regenerieren und die richtigen Lehren ziehen. Denn bereits am Mittwoch findet das Spiel gegen die stark aufspielenden Reutlingen Ravens statt die bisher ebenfalls ungeschlagen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_3_ProB_Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-14 13:57:332026-10-14 14:02:31Nachberichte ProB Süd 3. Spieltag
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