Schlagwortarchiv für: 15. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 15. Spieltag

03.01.2026 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. SV Fellbach Flashers 84:77

Das erste Spiel im Jahr 2026 war das erwartet schwere für die Flashers und Head Coach Kris Borisov. Nach drei durwachsenden Vierteln und einem richtig guten letzten Abschnitt verlieren die Flashers bei den Ahorn Camp Baskets aus Speyer mit 84:77.

Das Spiel startete denkbar schlecht für die Flashers. Bereits nach zweieinhalb gespielten Minuten zwangen die Gastgeber mit einem 11:0 Lauf Fellbachs Trainer Kris Borisov zu seiner ersten Auszeit und den ersten Korrekturen im Game plan. Einige Fehlpässe und schlechte Entscheidungen im Angriff der Flashers nutzen die Ahorn Baskets gnadenlos aus und konnten immer wieder durch einfache schnelle Punkte zum Erfolg kommen. Die Gastgeber führten verdient mit 25:20 nach den ersten 10 Minuten.

Im zweiten Abschnitt schien es nun endlich das vermutet Spiel auf Augenhöhe zu sein. Auch den Flashers gelang es nun mit einigen einfachen Transition Punkten in Schlagdistanz zu kommen. Mit zunehmender Spielzeit fingen sich die Gastgeber wieder und hatten zur Halbzeit das Spiel komplett unter ihrer Kontrolle. (47:37)

Speyers Head Coach Carl Mbassa hatte sein Team gut vorbereitet und vor allem die Wege des Fellbacher Topscorers Nik Schlipf entscheidend gestört. Eine Minute vor Ende des dritten Viertels führte Speyer sogar mit 21 Punkten (66:45) und das Spiel schien gelaufen. Doch dann wie so oft kämpften sich die Flashers zurück in die Partie. Die Intensität wurde nun deutlich erhöht und der Vorsprung der Gastgeber schrumpfte immer mehr.

Eine Minute und 30 Sekunden vor dem Ende stand es nun 79:75 für Speyer eher der starke Felix Angerbauer mit einem Dreier endgültig die Aufholjagd der Flashres stoppen konnte. Die Flashers fanden viel zu spät in die Partie und ließen besonders in der ersten Hälfte viele einfache Punkte liegen und im Gegenzug viele einfache Körbe zu. Mit diesem Sieg gewinnt Speyer den direkten Vergleich (Hinspiel 78:75) was wiederrum im Kampf um die Playoff Plätze wichtig sein kann.

 

03.01.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. FC Bayern Basketball II 65:67

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen ist in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA schlecht in das Jahr 2026 gestartet. Am Samstagabend unterlag man im Süd-Derby dem FC Bayern München Basketball II genauso knapp wie unnötig mit 65:67 (36:37). Nach der dritten Niederlage in Folge sind die Kangaroos nun aus den Play-Off Plätzen in der Tabelle gefallen.

Zu Beginn der Partie zeigten sich die Gäste beim Rebound wesentlich wacher als die BG, pflückten sich 10 der ersten 13 Abpraller. Und weil die Leitershofer auch unter dem Korb einige leichte Würfe liegen ließen, stand rasch eine 18:9 Führung für die Bayern auf der Anzeigetafel. Nach einer Auszeit von BG-Chefcoach Emanuel Richter kehrten die Kangaroos aber wieder ins Spiel zurück. Vor allem durch Neuzugang Ansah kämpfte man sich Punkt um Punkt heran und verkürzte bis zur Halbzeitpause wieder auf lediglich einen Punkt Differenz.

Das Match bürgte bis dahin nicht unbedingt von hoher spielerischer Klasse, bot aber jede Menge Dynamik. Im dritten Viertel sahen die Fans dann die beste Phase ihres Teams. Zwar lief im Angriff weiterhin nicht jeder Spielzug reibungslos, mit einer engagierten Verteidigung, viel Kampf und Moral bot man den aggressiven Bayern Paroli und belohnte sich mit einem 20:12 Viertelsieg, der die eigenen 56:49 Führung bedeutete. Die Halle stand nun Kopf.

Allerdings stand aber eben noch das vierte Viertel auf dem Programm. Sage und schreibe über 6 Minuten gelang den Stadtbergern kein einziger Korberfolg. Die Münchner passten sich aber dem Niveau an und vergaben auch jede Menge beste Chancen. Demzufolge rettete die BG über die Spielstände 56:54 und 63:57 sogar die Führung bis in die letzten beiden Spielminuten.

Clint Hamann netzte eine Minute vor dem Ende zum 65:63 ein, welche Bayerns bester Spieler, an diesem Abend, Marco Frank, aber egalisieren konnte. Der letzte Angriff gehörte eigentlich dann den Kangaroos, ein haarsträubender Turnover erlaubte den Gästen dann ein Fastbreak zur eigenen zwei Punkte Führung. Drei Sekunden blieben auf der Spieluhr, der letzte Dreier der Leitershofer durch Zion Richardson verfehlte dann das Ziel aber knapp.

 

04.01.2026 16:30 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. TV Langen 90:81

Die SKYLINERS Juniors sind mit einem Ausrufezeichen ins neue Jahr gestartet. In einem über lange Zeit völlig offenen Derby setzten sich die Frankfurter am Samstag gegen den TV Langen mit 90:81 durch. Entscheidend war ein furioser Schlussspurt, mit dem das Team von Markus Klusemann das Spiel in den letzten Minuten komplett an sich riss.

Die Juniors starteten stark in die Partie und setzten früh ein erstes Zeichen. Nach wenigen Minuten stand es 9:2 für Frankfurt, die mit hoher Intensität und Tempo agierten. Doch die Gäste aus Langen fanden zunehmend besser ins Spiel, nutzten ihre Physis und übernahmen Schritt für Schritt die Kontrolle. Nach den ersten zehn Minuten führten die von Tobias Jahn trainierten Langener mit 21:25.

In der Folge entwickelte sich ein intensives, physisches Derby, in dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Die Führung wechselte mehrfach, beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Zur Halbzeit war beim Stand von 41:41 weiterhin alles möglich.

Auch nach der Pause blieb das Spiel eng. Erst im letzten Viertel entstanden erstmals kleinere Läufe. Langen hatte zwischenzeitlich das Momentum auf seiner Seite und konnte sich beim Stand von 73:67 eine Führung von sechs Punkten erspielen. Doch genau in dieser Phase zeigten die Juniors ihre stärkste Leistung.

Angeführt von Desmond Watson starteten die Juniors einen beeindruckenden 21:0-Run, der das Spiel endgültig kippte. Die Gäste fanden auf diesen Lauf keine Antwort mehr, Frankfurt dominierte die Schlussminuten und brachte den Derbysieg souverän ins Ziel. „Als wir beim 67:73 hinten lagen, haben wir genau die Energie gezeigt, die wir uns vorgenommen hatten. Der 21:0-Run war Ausdruck unseres Willens und unserer Defensive,“ ordnete Markus Klusemann die entscheidende Phase ein.

 

04.01.2026 17:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 96:74

Bericht folgt in Kürze.

 

05.01.2026 19:00 Uhr // OrangeAcademy vs. BBC Coburg

Im ersten Spiel des Jahres empfing die OrangeAcademy die Coburger Gäste zum Topspiel und setzte sich mit 76:71 durch – ein Sieg, der den jungen Ulmern die Tabellenführung einbrachte.

Aiyamenkhue eröffnete das Topspiel gegen die Coburger Gäste. Beide Mannschaften begannen konzentriert und legten früh den Fokus auf die Defensive. Nach einigen Minuten fanden die Gäste aus Coburg in die Partie und erschwerten der OrangeAcademy durch intensive Verteidigung saubere Abschlüsse in Korbnähe. Corburg baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus und die jungen Ulmer gingen mit einem großen Rückstand in die erste Viertelpause (9:23, Q1).

Auch zu Beginn des zweiten Viertels setzte Aiyamenkhue die ersten Akzente. In der Folge fand die OrangeAcademy offensiv besser in das Spiel. Dank verbessertem Rebounding hielten die jungen Ulmer den Anschluss und erzielten Ende des zweiten Vierteils einen Gleichstand (35:35, Q2).

Mit Beginn des dritten Viertels fanden die Gastgeber immer wieder gute Wege durch die Coburger Defensive und erarbeiteten sich erstmals einen Vorsprung. Die Antwort der Gäste ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Coburg übernahm wieder zügig das Kommando. Vor allem das Duo Fasoyiro und Dawson stellte die OrangeAcademy vor eine Herausforderung. Mit einem knappen Rückstand ging es für Ulm in die letzte Viertelpause (57:59, Q3).

Das Schlussviertel war vor allem vom starken Rebounding der jungen Ulmer geprägt. In der umkämpften Partie wechselte die Führung mehrfach, der Spielstand pendelte immer auf Gleichstand. In den letzten drei Minuten setzte sich die OrangeAcademy leicht ab, doch Coburg blieb durch sicher verwandelte Freiwürfe nah dran. In der Crunchtime behielten Dordevic mit vier sowie Zoran Milicic mit zwei Freiwürfen die Nerven und sicherten damit der OrangeAcademy den Heimsieg (76:71, Q4).

 

05.01.2026 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Zum Jahresauftakt gibt’s direkt eine herausragende Leistung: Die Porsche Basketball-Akademie gewinnt das Gastspiel in der ProB Süd beim dritten in Oberhaching 101:67. Die überragende erste Halbzeit, in denen sich die Gelb-Schwarzen eine 30-Punkte-Führung herausspielen, bildet die Grundlage für den nächsten Saisonerfolg – und wird mit dem gewonnenen Direktvergleich garniert.

Durch Julis Baumer und Simon Feneberg kamen die Schwaben im Anschluss an den Sprungball gleich vierfach zum Korberfolg und direkt ins Laufen. Sie waren schlicht nicht zu bremsen (2:10 / 4:15 / 7:22). Nicht nur das Guard-Duo, sondern auch Abdulhay Kömürkara, David Engelhart und Co. waren äußerst konzentriert, defensivstark und offensiv sehr konsequent. Zusätzlich waren mit Maxwell Dongmo Temoka und Daniel Mack unter den Körben für keinen Oberhachinger unter Kontrolle zu bekommen.

Ballbesitz für Ballbesitz forcierten die Schwaben, sehr zur Überraschung der anwesenden Zuschauer:innen und der zunehmend konsternierten Tropics, Fehler, Ballgewinne und Positives. Zumindest aus ihrer Sicht. Kenan Youdom, Lars Danziger und immer wieder Engelhart waren beim Rebound (41:29) überlegen, aus der Distanz stark (44 3P%) und gallig (11 Steals). Die 57:27-Pausenführung war sehr verdient, gleichzeitig aber auch so nicht zu erwarten.

Nur folgerichtig versuchten die bayerischen Gastgeber sich nach der Pause am Versuch einer Aufholjagd. Doch alle Anpassungen, zu denen eine Zonenverteidigung, eine Ganzfeldpresse und eine gewisse Härte, unter anderem verkörpert durch Nedzad Muratovic, gehörten, fruchteten nicht. Die BBA’ler sortierten sich neu (37:65 / 55:72), fanden dann wieder zurück zur Spielkontrolle und waren durch Baumer, Feneberg und Kömürkara nicht mehr aufzuhalten (55:79).

Auch wenn noch mehrere Highlight-Spielzüge der Ludwigsburger folgten: Der minutenlang feststehende Spielausgang verringerte, wenig verwunderlich, das hohe, vorhandene Niveau der Partie – sorgte so aber zumindest dafür, dass beide Trainer personell etwas durchrotieren konnten, was vor allem der Headcoach der Ludwigsburger, Khee Rhee, nutzte.

 

Nachberichte ProB Nord 15. Spieltag

03.01.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. EN BASKETS Schwelm 78:69

Das Spiel bei den BSW Sixers stand für die EN BASKETS Schwelm unter keinem guten Stern. Kurzfristig musste der Top-Scorer Zyon Patterson krankheitsbedingt passen und blieb zuhause in Schwelm.

Die Baskets starten mit Fehlwürfen und geraten schnell mit 12:3 in Rückstand. Auszeit Schwelm nach schon dreieinhalb Minuten. Und die wirkt. Die Blau-Gelben verteidigen besser und finden auch offensiv ihren Rhythmus. In der Folge können sie auf 14:11 verkürzen – Auszeit Sixers. Das erste Viertel gewinnen die Gastgeber mit 18:15.

Das zweite Viertel beginnt zerfahren mit einigen Ballverlusten auf Baskets-Seite. Doch die Sixers können sich nur leicht absetzen. 26:20 Mitte des Viertels der Zwischenstand. Das Spiel bleibt eng, 40:34 zur Halbzeit. Besonders Ilias Amin mit 17 Punkten war von den Baskets bisher nicht zu stoppen.

Auch das dritte Viertel beginnt eng. Immer eine knappe Führung der Gastgeber. Besonders der Franzose Arthur Noba punktet hier für die EN Baskets, kassiert aber sein viertes Foul und muss auf der Bank Platz nehmen. Ein kleiner Run bringt die Sixers erstmals zweistellig in Front. Beim 59:48 nimmt Schwelm die nächste Auszeit. Noch drei Minuten in diesem Viertel. Ein starker Schlussspurt sorgt dafür, dass die Gäste zu Ende des dritten Viertels auf 60:57 herankommen.

Mitte des letzten Viertels können sich die Sixers wieder mit 66:60 absetzen, Auszeit Baskets. Es bleibt spannend. 70:62, noch dreieinhalb Minuten. Am Ende unterliegen wir den BSW Sixers mit 78:69. Headcoach Falk Möller: „Hier war auch ohne Zyon mehr drin. Unsere Wurfquote war nicht gut, zu viele leichtfertige Ballverluste haben es uns zudem sehr schwer gemacht. Wir werden uns jetzt akribisch auf Essen vorbereiten.“

 

03.01.2026 19:15 Uhr // LOK BERNAU vs. SC Rist Wedel 94:75

Mit einem überzeugenden 94:75-Heimerfolg gegen den SC Rist Wedel ist LOK Bernau erfolgreich ins neue Basketballjahr gestartet. Vor 1.621 Zuschauern in der Sparkassen-Arena überzeugten die Gastgeber mit Struktur, defensiver Stabilität und klaren Entscheidungen in den entscheidenden Spielphasen.

Lok Bernau kam von Beginn an gut in die Partie und setzte früh erste Akzente in der Defensive. Mehrere gesicherte Defensivrebounds verhinderten zweite Chancen für den SC Rist Wedel und ermöglichten es den Gastgebern, das eigene Spiel kontrolliert aufzuziehen. Mehrere Führungswechsel prägten die Anfangsminuten, ehe LOK sich durch konsequente Abschlüsse und erste defensive Stops leicht absetzen konnte. Der Lohn war eine knappe, aber verdiente Führung nach den ersten zehn Minuten.

Im zweiten Spielabschnitt kippte das Spiel zunehmend zugunsten der Gastgeber. LOK Bernau gelang der erste entscheidende Run der Partie. Die Defensive erhöhte den Druck in den Passwegen, Wedel leistete sich Ballverluste und fand nur noch selten klare Abschlüsse aus dem Feld. Bernau nutzte diese Phase konsequent, kam mehrfach zu schnellen Punkten und dominierte insbesondere im Zweipunktebereich. Lok setzte sich Schritt für Schritt ab und ging mit einer komfortablen Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel versuchte der SC Rist Wedel, mit höherem Tempo und aggressiveren Aktionen zurück ins Spiel zu finden. Lok Bernau ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Die Gastgeber reagierten mit stabiler Helpside-Defense, mehreren Blocks und konsequentem Reboundverhalten. Immer dann, wenn Wedel eine kleine Serie andeutete, folgte auf Bernauer Seite die passende Antwort. Der Vorsprung wurde weiter ausgebaut, ohne unnötige Risiken einzugehen.

In den letzten 2 Spielminuten legte Bernau dann endgültig den Deckel auf das Spiel. Wedel versuchte noch einmal, Druck aufzubauen – doch Bernau setzte innerhalb kürzester Zeit mehrere defensive Ausrufezeichen. Den Schlusspunkt setzte erneut Emanuel Schüler. Nach einem weiteren Turnover der Gäste traf er aus der Distanz – diesmal nach Assist von Akim-Jamal Jonah – und stellte den Endstand von 94:75 her.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Iserlohn Kangaroos 94:63

Der Start ins Basketballjahr 2026 verlief für die Iserlohn Kangaroos sportlich ernüchternd. Beim Auswärtsspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga in Herten mussten sich die Waldstädter mit 94:63 deutlich geschlagen geben. Dabei war die Ausgangslage bereits vor dem Tip-off alles andere als einfach: Mit Kapitän Ruben Dahmen, David Pavljak und Julius Gebauer fehlten gleich drei Akteure im Kader der Gäste.

Herten nutzte diese Situation früh konsequent aus. Die Gastgeber erwischten einen starken Abend von außen, trafen hochprozentig von der Dreierlinie und kombinierten dies mit aggressiver Verteidigung. Weniger Turnover und mehr Steals sorgen auf Seiten der Hertener schon für einen klaren Punkteabstand zur Halbzeit.

Die Kangaroos hatten zudem früh mit Foulproblemen zu kämpfen, was Rotationen einschränkte und den Rhythmus erschwerte. Trotzdem ließ sich das Team nicht hängen. Immer wieder verkürzten die Iserlohner den Rückstand, kämpften sich mit Einsatz und Mentalität zurück in die Partie und zeigten, dass sie trotz der Umstände bereit waren, Verantwortung zu übernehmen.

Am Ende reichte es nicht, um das Spiel noch einmal offen zu gestalten. Herten blieb konstant, kontrollierte die entscheidenden Phasen und brachte den Sieg souverän ins Ziel. Der Trainer der Iserlohn Kangaroos, Toni Prostran, ordnete die Partie so ein: „Wir haben uns für dieses Spiel viel vorgenommen, konnten es aber zu selten umsetzen. Entscheidend ist jetzt, dass wir den Blick nach vorne richten, als Team zusammenbleiben und den Fokus konsequent auf das nächste Spiel legen.“ 

 

04.01.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Dragons Rhöndorf 77:91

Im ersten Spiel des neuen Jahres können die 49ers den Hinrundensieg in Rhöndorf nicht wiederholen und müssen sich, trotz eines 17-Punkte-Comebacks, mit 77:91 geschlagen geben.

Eröffnet wird die Partie mit einem 7:2 Lauf der 49ers, doch lange dauert die euphorische Stimmung der Gastgeber nicht an. Rhöndorf fängt sich und beendet das Viertel mit einem 19:4 Lauf. Die schon zweistellige Führung kommt zum einen durch eine mangelnde Physis der 49ers am defensiven Brett zustande, als auch durch eine ernüchternde Trefferquote von gerade einmal 20 %.

Nach einer lautstarken Ansage in der Viertelpause scheint die Offensive zuerst wieder ins Rollen zu kommen. Zunächst bauen die Gäste ihre Führung so in den ersten 5 Minuten des Abschnitts nicht weiter aus. Doch das erneute Ausbleiben von Treffern lässt die Rhöndorfer Führung auf bis zu 17 Punkte anwachsen. Mit einem größeren Fokus auf den Zug zum Korb kämpfen sich die 49ers, über das offensive Brett und die Freiwurflinie, wieder zurück in Schlagdistanz von 34:42 zur Halbzeitpause.

Im 3. Abschnitt jedoch wachen die 49ers endlich auf, 11 Punkte von Jenö Pildner und 9 von Lukas Wagner geben den nötigen Schub, um den Ausgleich zu forcieren. Mit den Fans und dem Momentum im Rücken gehen sie so mit vollgetanktem Selbstbewusstsein in den letzten Abschnitt.

In diesem halten Sie dem Druck der Gäste aber nicht lange Stand. Nach 2 Minuten fangen die Rhöndorfer erneut an, sich abzusetzen. Es fehlen erneut die Antworten der Gastgeber. Dazu kommt noch eine lückenhafte Defense. In der Rotation sind sie zu oft zu spät, um den Wurf zu beeinflussen. So gelingt der Anschluss an den Rest der Tabelle für die 49ers nicht. Für die Gäste bedeutet der Sieg den Einzug in die Playoff-Plätze.

 

04.01.2026 17:00 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Seawolves Academy 101:79

Der Start in das neue Basketballjahr – für die Itzehoe Eagles ist er mehr als gelungen. Gegen die Seawolves Academy aus Rostock zeigten sie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga eine starke Leistung, begeisterten ihre Fans in der vollen Halle und festigten den dritten Platz. Ergebnis am Messteam-Nord-Spieltag: 101:79 (27:13, 22:29, 26:19, 26:18).

Die Mannschaft von Headcoach Timo Völkerink war in der Offensive sofort gut in Tritt, angeführt von McBride, der schnell bei elf Punkten stand. Als er Tobias Möller unter dem Korb das 19:8 vorlegte, war die Führung erstmals zweistellig. Rostock brauchte die Auszeit, danach spielten die Gastgeber eine Zonenverteidigung, auch das erfolgreich.

Im zweiten Abschnitt fanden die Gäste besser ins Spiel, vor allem dank ihrer Distanzwürfe: Fast 50 Prozent der Dreier saßen bis zur Halbzeit. Zunächst hielten die Eagles den Vorsprung mit eigenen Punkten, dann kamen die Seawolves doch bis auf 42:37 heran. Cikara mit zwei Freiwürfen und einem Dreier vergrößerte die Führung wieder, ein Dreier mit der Pausensirene brachte Rostock noch das 42:49.

Eine Kernbotschaft Völkerinks in der Kabine: So lange der Zwei-Punkt-Bereich kontrolliert werde, stehe am Ende ein Sieg. So kam es auch: Die Rostocker Quote bei Würfen aus diesem Bereich wurde unter 40 Prozent gehalten, im Verlauf der zweiten Hälfte ging auch die Dreierquote nach unten. Es sei gelungen, dem Gegner mit der Defensive die Lust am Spiel zu nehmen, stellte Völkerink fest.

Nach und nach setzte sich sein Team ab, McBrides Dreier zum 71:59 machte die Führung anderthalb Minuten vor dem Ende des dritten Viertels wieder zweistellig. Toni Nickel punktete mehrfach gegen sein früheres Team, Jonathan Elzie und Chris Herget zogen mit Wucht zum Korb, der unter dem Jubel der Fans eingewechselte Youngster Hannes Schmidt lieferte McBride die Vorlage für einen spektakulären Dunk. Den dreistelligen Sieg sicherte schließlich Finn Fleute.

 

04.01.2026 17:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. ETB Miners 75:79

Die Neustädter Niederlagenserie sollte am Sonntagabend endlich ein Ende finden. Auch wenn der Gegner aus Essen aktueller Tabellenführer ist, hatte sich das Team von Headcoach Allen Ray Smith viel vorgenommen und wollte zeigen, dass man auch die Topteams schlagen kann. Vor über 900 Zuschauern entwickelte sich eine packende Begegnung auf Augenhöhe, die am Ende jedoch die ETB Miners für sich entschieden.

Das Publikum im Shooters Dome musste nicht lange auf die ersten Punkte des Jahres 2026 warten, allerdings erzielten die Miners diese durch einen Dreier. Einen Angriff später traf Emil Loch für seine temps Shooters und Matej Jelovcic legte wenig später einen Dreier nach. Von da an waren die Neustädter bis in die absolute Schlussphase des Spiels in Führung liegend. Nach den ersten zehn Minuten führten die Gastgeber mit 23:17.

Zu Beginn des 2. Viertels war es wieder einmal der von der Bank kommende Leonard Musahl, der Akzente setzte und somit die Führung bei den temps Shooters hielt. In der 14. Minute zwang Loch den Gästetrainer Lars Wendt zu einer Auszeit, denn die Neustädter führten mit 32:24. Mit zwei Dreiern kamen die Gäste gut aus dem Timeout heraus, doch die temps Shooters blieben stabil. Zur Halbzeit gelang es die Führung wieder deutlich auszubauen und mit 45:36 in die Kabinen zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Shooters den Vorsprung in der 25. Minute auf 55:42 ausbauen. Wie im Hinspiel und auch schon die ganze Saison, zeigte sich in solchen Situationen, wie weit eine Mannschaft ist. Durch den hohen Rückstand angestachelt, wachten die Essener langsam auf und knabberten den Rückstand Punkt um Punkt ab. In den letzten Minuten des 3. Viertels hatte ein 4:15 Lauf einen Zwischenstand von 59:57 für die Shooters vor den letzten zehn Spielminuten zur Folge.

Anders als zuletzt hielten die Gastgeber die Miners in Schach. Mitte des letzten Viertels konnten die Neustädter die Führung sogar wieder auf 71:65 ausbauen. 70 Sekunden vor dem Ende übernahm der Tabellenführer beim Stand von 75:76 zum ersten Mal seit der Startphase die Führung und sollte diese ins Ziel retten. Zwar hatte Jelovcic noch die Chance auf den Ausgleich, doch der Dreier verfehlte sein Ziel und am Ende feierten die ETB Miners einen knappen 75:79 Sieg.

 

04.01.2026 18:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. RASTA Vechta II

Der Wintereinbruch in Deutschland nimmt Einfluss auf den Spielplan der Baskets Juniors und RASTA Vechta II in der ProB. Das für Sonntag angesetzte Heimspiel in der Hössensporthalle (18 Uhr) gegen Vechta II wurde von der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB abgesagt.

Angesichts der bereits entstandenen Schneelast auf der Hössensporthalle und des noch zu erwartenden neuen Schnellfalls erfolgte aus Sicherheitsaspekten die Entscheidung der Stadt Westerstede zur Sperrung der Halle, die zur Absage der Partie gegen Vechta führt.

In Abstimmung der beiden Teams und der BARMER 2. Basketball Bundesliga erfolgt eine Neuansetzung der Begegnung, die von den Baskets Juniors im Anschluss zeitnah über die Club-Kanäle bekanntgegeben wird.

 

Nachberichte ProA 15. Spieltag

23.12.2025 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. GIESSEN 46ers 64:74

Heimniederlage für die Nürnberg Falcons am 15. Spieltag gegen die GIESSEN 46ers. Gegen starke Hessen taten sich Nürnbergs beste Basketballer die gesamten 40 Spielminuten über schwer und liefen seit dem 1. Viertel einem Rückstand hinterher, den sie trotz aller Bemühungen im Schlussabschnitt nicht mehr aufholen konnten. So stand eine 64:74 (33:44) -Heimniederlage zum Ende des Kalenderjahres für die Falken zu Buche.

Gut gefüllt war die Kia Metropol Arena zum Christmas Game zwischen den Nürnberg Falcons und den GIESSEN 46ers am 2. Weihnachtstag. Die Gäste legten vor und führten nach zehn Spielminuten zweistellig (13:23). Im zweiten Viertel konnte Nürnberg die Partie ausgeglichener gestalten, ohne aber den Rückstand nennenswert zu verkleinern. Die 46ers verteidigten gut, nahmen mehrere Nürnberger Leistungsträger aus dem Spiel und sicherten sich so eine 33:44-Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Gäste schnell auf 16 Punkte davon (33:49), Nürnberg blieb dran, lag aber auch nach 30 Spielminuten noch deutlich zurück (48:62). Im Schlussabschnitt suchten die Hessen dann schnell die Entscheidung und fanden diese auch. Vier Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit führten sie mit 16 Zählern (54:70). Schlussendlich verloren die Falcons 64:74 und so blieb es unter dem Strich nur ein starker Jahresendspurt.

Dazu Head Coach Ralph Junge: „Glückwunsch an Giessen. Sie waren heute einfach besser, haben erwachsener und abgezockter gespielt. Wir haben uns von dem frühen Rückstand nicht mehr erholt und zu oft Dinge forciert. Aktuell spielen wir auswärts einfach besser als daheim.“

 

27.12.2025 16:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Tigers Tübingen 101:86

Die Tigers Tübingen haben das Auswärtsspiel bei den Eisbären Bremerhaven vor 1.381 Zuschauern in der Stadthalle Bremerhaven mit 86:101 (78:78; 37:43) nach Verlängerung verloren. Die Partie gestaltete sich über die gesamte Spieldauer recht ausgeglichen, mehrere Führungswechsel waren zu notieren.

Die Partie nahm gleich an Fahrt auf. Nach 68 Sekunden stand ein 4:4-Zwischenstand auf der Anzeigetafel. Den ersten Tübinger Dreier verwandelte Miles Tention bei noch 7:46 Minuten auf der Uhr zur 7:5-Führung. In der Folge leisteten sich beide Kontrahenten einige Fahrkarten in der Offense. Eisbären-Kapitän Adrian Breitlauch gelang in der Schlussminute per Dreier das 20:17, was im Gegenzug Silas Oriane ebenfalls aus der Distanz zum 20:20 kontern konnte.

Miller eröffnete den zweiten Abschnitt nach 14 Sekunden mit zwei Freiwürfen zur 22:20-Führung für die Seestädter. Beide Mannschaften hatten an beiden Enden des Spielfelds noch so ihre Probleme. Die Schwaben hatten in dieser Phase des Spiels nun etwas den Faden verloren. Vor allem offensiv lief nichts zusammen. Bester Spieler in der Phase war der Kanadier Emilien. Er verkürzte bis zur Schlussminute mit sechs Zählern in Folge auf 37:43. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Kabinen.

Die Tigers kamen besser aus der Kabine. Mit einem 7:0-Lauf zum 44:43 holten die Sonko-Schützlinge in der zwölften Minute die Führung zurück. Nach zwei weiteren Zählern von Pelote zum 48:43 nahm Esterkamp bei noch 7:14 Minuten auf der Uhr eine Auszeit, um den Lauf (11:0) der Schwaben zu stoppen. In Minute 29 gelang Moreaux mit zwei Punkten das 59:55. Kampf war auf beiden Seiten nun Trumpf. Die Gäste gingen mit einem knappen 59:57-Vorsprung in das letzte Viertel.

Nach einem schnellen 5:0-Lauf der Esterkamp-Truppe zum 63:62 musste Sonko bei noch 7:38 Minuten auf der Uhr eine Auszeit nehmen. Pelote gelang jedoch umgehend der Konter aus der Distanz zum 65:63 für die Schwaben. Die Führung wechselte in dieser Phase der Partie nun mehrfach hin und her. 35,9 Sekunden vor dem Ende hatte Moreaux die Chance, auf 80:76 zu erhöhen, doch er verfehlte. Im Gegenzug erzielte von Seckendorff per Korbleger den 78:78-Ausgleich. Bei diesem Ergebnis blieb es auch.

Ein Dreier von Baker, ein Dreier von Tention – in der ersten Minute der zusätzlichen Spielzeit stand es mit 81:81 weiter unentschieden. Aus Tübinger Sicht lief nichts mehr zusammen. 66 Sekunden vor dem Ende führten die Eisbären Bremerhaven dann doch deutlich mit 94:84, mit einem 16:6-Lauf waren die Seestädter nun das bessere Team. Miller beendete das Spiel mit einem langen Dreier per Buzzer Beater zum 101:86-Endstand.

 

27.12.2025 18:00 // RheinStars Köln vs. Bayer GIANTS Leverkusen 98:95

Mit einem Sieg endete die Partie am Samstagabend am 15. Spieltag der ProA für die RheinStars die Düsseldorfer Diaspora. In einem spannenden Rheinischen Derby setzten sich die Kölner am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA knapp gegen die Bayer Giants Leverkusen 98:95 (45:45) durch.

Headcoach Zoran Kukic schmunzelte beim Blick auf den Spielverlauf, der wenig schmeichelhaft begann. 0:9 stand es, als Kukic die erste Auszeit nach etwas mehr als drei Minuten Spielzeit nahm. „Alle wollten vielleicht ein bisschen zu viel im Derby, wir mussten das erstmal beruhigen“, sagt Kukic.

Köln bekam hernach zusehends Spiel und Gegner in den Griff, wobei sich die Trainer vor allem auf den späteren Topscorer Cedric Russell (30 Punkte, Effektivität 35), Jasper Günther und Mike Miller verlassen konnten. Zusammen mit Haris Hujic managten sie das Spiel, glichen aus und hielten den Druck auf die Leverkusener aufrecht. Dazu kam Björn Rohwer, der am Ende sein Center-Duell gegen Dennis Heinzmann wohl nicht nur nach selbst erzielten Punkten (19:15) für sich entschied.

So entpuppten sich die RheinStars ab Mitte des ersten Viertels als die besseren Teamspieler, wobei die Bayer Giants keineswegs enttäuschten. Und sobald die Kölner nicht aufmerksam verteidigten, legten die Leverkusener nach. Kopf an Kopf ging es bis zur 33. Minute, als den RheinStars ein 8:0-Lauf zum 87:77 (35.) gelang. Die Vorentscheidung, auch wenn die Giants noch mal alles versuchten.

„Wir haben inzwischen einige solcher Situationen gehabt und überstanden“, sagte Kukic. So auch diesmal, auch wenn die RheinStars mit zwei klassischen Ballverlusten in der Schlussminute die Spannung noch einmal hochtrieben. Der gut verteidigte Schlusswurf jedenfalls misslang Bayer und Köln feierte einen Heimsieg, obwohl sie als Gastgeber bei diesem Derby eine längere Anreise zum Spielort hatten als ihre Gäste.

 

27.12.2025 18:00 // SBB Baskets Wolmirstedt vs. VfL SparkassenStars Bochum 99:88

Am Ende war es eine verdiente Niederlage für die VfL SparkassenStars gegen die SBB Baskets, die aber dazu auch noch einen bitteren Beigeschmack hatte, denn Center Kilian Dietz verletzte sich in der ersten Halbzeit am Fuß und droht länger auszufallen.

Im ersten Viertel agierten beide Teams zerfahren und nervös. Viele kleine Fehler schlichen sich auf beiden Seiten ein. Erst nach sieben Minuten Spielzeit erzielte ein Team eine zweistellige Punktzahl. Das waren die SBB Baskets die sich etwas schneller aus dem Tief zogen als die SparkassenStars. Die übernahmen aber dann plötzlich die Führung und blieben es auch bis zur Viertelpause. Myreon Jones traf mit dem Buzzer zum 21:17 für die SparkassenStars.

Im zweiten Viertel wurde die Partie besser. Beide Teams trafen nun auch etwas besser aus der Distanz. Jedoch gelangen den SBB Baskets immer wieder einfache Punkte in der Zone. Immer wieder war es Hughes der Pick an Roll Spielzüge vollendete. Eben jener Hughes und Cattrell setzten dann die Schlusspunkte vor der Halbzeit, durch zwei Korbleger und sorgten für den Halbzeitstand von 47:43 für die SBB Baskets.

Das Momentum lag nun auf der Seite der SBB Baskets und sie nutzten es. Man konnte spüren, dass sie den Heimsieg unbedingt wollten. Die SparkassenStars wirkten oft einen Schritt langsamer. Immer wieder mussten sie den überragenden Hughes gewähren lassen. Williamson sorgte mit einem Dreier erstmals für eine zweistellige Führung für sein Team. Antonio Williams verkürzte vor dem letzten Viertel noch auf 65:73 aus Sicht der SparkassenStars.

Im letzten Viertel vergrößerten die Baskets den Vorsprung zunächst auf 15 Punkte, ehe die SparkassenStars nochmal alles hineinwarfen und durch einen 10-Lauf bis auf sieben Punkte herankamen. Das Team von Eiko Potthast brachte den Sieg aber dann doch ungefährdet ins Ziel und somit beendeten de SparkassenStars das Jahr 2025 mit einer 88.99-Niederlage bei den SBB Baskets.

 

27.12.2025 19:00 // BBC Bayreuth vs. Uni Baskets Münster 83:82

Nach einem echten Krimi gewann der BBC Bayreuth heute Abend in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA vor 2.260 Zuschauern das Kellerduell gegen die Uni Baskets Münster mit 83:82 (46:36, 71:71) nach Verlängerung und verteidigt damit den 13. Tabellenplatz.

Nach nervösem Beginn und einem 0:4-Rückstand machte Nat Diallo mit dem Dreier zum 3:4 nach zweieinhalb Minuten die ersten Bayreuther Punkte des Spiels. Moritz Plescher und KeVaughn Allen erhöhten mit zwei weiteren Dreiern auf 14:8 für die Gastgeber. Auch Münster traf durch Nicholas McMullen den ersten Dreier zum 13:20. Willem Brandwijk sicherte weitere zwei Punkte durch einen Tip-In mit dem Buzzer zum 26:15 nach zehn Minuten.

Rahming stellte mit einem Dunk auf 28:17, Liedtke traf zum 30:20. Münster kämpfte sich allmählich heran, nach dem 24:30 rief das Bayreuther Trainerteam zur Auszeit. Der BBC hatte in dieser Phase wieder ein Problem mit zu vielen Turnovers. Beide Teams spielten mit hundertprozentigem Einsatz. Rahming traf zum 44:33 nach 18 Minuten. Bayreuth hielt den Vorsprung, Rahming scorte schließlich zum Halbzeitstand von 46:36 für den BBC.

Mart stellte mit einem Dunk zu Beginn des dritten Viertels auf 48:36, Münster traf durch Andrew O´Brien zum 38:48. Liedtke stellte aus der Distanz auf 51:40. Die Gäste kamen dann weiter auf 45:51 heran. Mart antwortete mit einem Monster-Dunk zum 53:45 und Plescher erhöhte mit einem Freiwurf auf 54:45. Diallo traf zum 56:47 nach 28 Minuten. Die Münsteraner ließen sich nicht abschütteln und robbten sich bis zum Viertelende auf 51:56 heran.

Thore Dilschmann traf zu Beginn des Schlussabschnitts einen weiteren Gästedreier zum 54:56 und verkürzte anschließend von der Freiwurflinie auf 55:56. Dilschmann verkürzte weiter auf 65:70. Auf der Gegenseite erwiderte Brandwijk von der Linie zum 71:65. Dilschmann traf 18 Sekunden vor dem Ende den Dreier zum 68:71. Lamont Larry wurde 1,8 Sekunden vor Schluss beim Dreierversuch gefoult und erhielt drei Freiwürfe, traf alle und glich zum 71:71 aus.

Münster ging in der Overtime nach eineinhalb Minuten mit 75:71 in Führung. Brandwijk traf zwei Dreier zum 79:75. Larry verkürzte auf 77:79 und McMullen brachte mit einem Dreier Münster in Front. Brandwijk antwortete mit dem 81:80, Larry brachte im Gegenzug die Gäste abermals in Front, Brandwijk erwiderte erneut mit dem 83:82 für Bayreuth. McMullen verfehlte jedoch den entscheidenden Dreierwurf und somit hatte Bayreuth mit 83:82 nach Verlängerung gewonnen.

 

27.12.2025 19:00 // Phoenix Hagen vs. PS Karlsruhe LIONS 89:62

Es war bereits im Vorfeld klar, dass der 15. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA für die PS Karlsruhe LIONS zur größtmöglichen Herausforderung werden würde. Denn der Tabellenzwölfte musste am 27. Dezember bei Phoenix Hagen antreten, dem in der bisherigen Saison spielstärksten Team der Liga.

Zwar eröffnete Maurice Pluskota noch in Minute eins mit einem Karlsruher Distanztreffer die Korbjagd, doch die LIONS-Führung währte nicht lange und die Hausherren zeigten bald mit schnellem, präzisen und effektivem Teamplay, warum sie an der ProA-Spitze stehen. Erst David Ejah gelang es 43 Sekunden vor der ersten Pause mit einem Dreier, ein Zeichen zu setzen und damit einen 20:2-Lauf der Gastgeber zu beenden. Mit 28:12 ging es ins zweite Viertel.

Wieder waren es die LIONS, die für die ersten Punkte sorgten. Danach aber zeigte sich dasselbe Bild wie zuvor. Hagen fand immer wieder die Lücke in der teils löchrigen Karlsruher Defense, hatte nun aber schwächere Trefferquoten. Kurz vor der Halbzeitsirene entschied der Tabellenführer mit einem aus badischer Sicht schmerzhaften Distanztreffer auch diesen Abschnitt für sich und nahm eine 41:23-Führung mit in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel war Karlsruhe nicht so schlecht, wie es das Scoreboard hätte vermuten lassen. Vom defensiven Rebound bis unter den gegnerischen Korb spielte die dezimierte Rotation zumeist konzentriert und war dem Favoriten fast ebenbürtig. Doch mit der Zeit machten sich erste Abnutzungserscheinungen bemerkbar, so dass der Rückstand in der 26. Minute die 20-Punkte-Marke erreichte. Zu Beginn des Schlussabschnitts stand es bereits 66:40.

So ging es für die LIONS eigentlich nur noch darum, nicht völlig auseinanderzubrechen und als Team Moral zu zeigen. Dies gelang auch. Denn nachdem Hagen sieben Minuten vor dem Ende bis auf 32 Punkte davongezogen war, schafften es die Badener in der 37. Minute nochmals unter die 20-Punkte-Marke. Die lockere Linie der Schiedsrichter, gepaart mit dem fairen Verhalten der Kontrahenten hatte zum Ergebnis, dass es trotzdem unterhaltsamen Basketball zu sehen gab.

 

27.12.2025 19:30 // Artland Dragons vs. HAKRO Merlins Crailsheim 85:93

Nur vier Tage nach dem Topspiel gegen Hagen wurde es für die HAKRO Merlins erneut ernst. In Quakenbrück erwartete die Zauberer gegen die Artland Dragons der letzte Spieltag des Jahres.

Bereits zu Beginn des Spiels arbeiteten die Merlins in der Defensive hellwach. Auf der anderen Seite eröffnete Blunt das Scoring, ehe Langley und Gaines es ihm gleichtaten (6:11). Immer wieder starteten sie ihre Angriffe und bauten Stück für Stück einen Vorsprung auf (15:22). So leicht gaben die Hausherren das Spiel jedoch nicht aus der Hand und arbeiteten sich per Buzzer Beater von Hinton wieder an die Hohenloher heran (21:25).

Erneut glänzten die HAKRO Merlins zum Start des neuen Viertels in der Verteidigung. Nach einem 5:0-Lauf der Gäste trugen sich die Quakenbrücker erst nach zwei Minuten auf das Scoreboard. Bis auf sechs Punkte kämpfte sich das Team wieder heran. Es gelang den Dragons den Rückstand weiter schrumpfen zu lassen, bevor die Hohenloher zur Halbzeit erneut etwas Raum gewannen und mit 48:53 in die Kabinen verschwanden.

Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Zauberer an ihrer Führung fest. Wie bereits zuvor eröffneten die Gäste das Viertel, konnten den Vorsprung aber nicht ausbauen. Immer wieder glichen die Quakenbrücker die Aktionen der Crailsheimer aus und stellten nach kurzen Führungsausbau der Gäste den vorherigen Vorsprung wieder her (55:59). In die letzte Unterbrechung ging es wieder mit einer knappen Führung der Gäste (68:70).

Die finalen zehn Minuten starteten erneut mit defensiv starken Merlins. Nach zwei weiteren Steals baute Gaines die Führung auf fünf Punkte aus (70:75). Anschließend wurde das Spiel punktärmer. Erst netzte Gaines ein, anschließend veredelte Ogunsipe den Vorsprung von der Freiwurflinie zur Acht-Punkte-Führung 30 Sekunden vor Schluss (85:93). Am Punktestand ändern konnten die Quakenbrücker nun nichts mehr.

 

28.12.2025 17:00 // EPG Baskets Koblenz vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 98:105

Am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga, können sich die Bozic Knights beim Tabellenelften aus Koblenz mit 105:98 nach Verlängerung durchsetzen. Nach einem 21 Punkte Rückstand in der ersten Halbzeit, drehen die Teckstädter im vierten Viertel auf und sichern sich die Punkte in der Verlängerung. In der Tabelle rücken die Knights auf Platz sechs.

Von Beginn an dominierten die Koblenzer die Partie. Sie übernahmen schnell die Führung und zogen davon. Angeführt vom quirligen und extrem aktiven Point Guard Calvin Wishart, führten die EPG Baskets im ersten Viertel mit 28:19 und erhöhten den Vorsprung zur Halbzeit auf 30:20. Vor allem in der viel gelobten Defensive hatten die Schwaben große Probleme den Koblenzern Einhalt zu gebieten.

Auch offensiv lief wenig zusammen. Einzig Chuck Harris fand die eine oder andere Lücke und hielt die Teckstädter im Spiel. Zur Pause dürfte Kirchheims Hauptübungsleiter die richtigen Worte gefunden haben, denn der Wind drehte sich nun gewaltig. Mit ganz anderer Körpersprache und neuem Willen kamen Kapitän Mayer und Co. zurück aufs Parkett. Koblenz traf nun nicht mehr so sicher und der Rückstand verkürzte sich merklich.

Acht Punkte von Philip Russell brachten die Ritter wieder heran. Doch so schnell man wieder zurück im Spiel war, so schnell konterten die Koblenzer mit einem 13:2 Lauf, der den Rückstand wieder deutlich anheben ließ (76:62). In diesem Rahmen hielt sich der Spielstand bis weit ins vierte Viertel hinein. Bei noch sechs Minuten zu spielen, startete die Crunch Time und die Kirchheimer waren nun am Drücker. Ein 17:0 Lauf innerhalb von drehte die Partie komplett.

Koblenz musste sich von diesem Schock erholen, hatte jedoch noch Zeit auf der Uhr und schaffte es mit einem Dreier durch Bacak in die Verlängerung. Auch hier war das Spiel zunächst ausgeglichen. Den letzten Punch setzten die Bozic Knights 90 Sekunden vor dem Ende. Ein erneuter Lauf von neun unbeantworteten Kirchheimer Punkten beendete das Spiel zugunsten der Ritter, die damit ihren Lauf am Leben erhalten.

 

30.12.2025 19:30 // Paderborn Baskets vs. BG Göttingen 82:70

Die BG Göttingen hat in dieser BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison die erste Auswärtsniederlage hinnehmen müssen. In Abwesenheit von BG-Headcoach Fabian Strauß (grippaler Infekt) verloren die Südniedersachsen am Dienstagabend bei den Paderborn Baskets 70:82 (32:50).

Die Gäste aus Südniedersachsen starteten nervös in die Partie, erlaubten sich Ballverluste und kamen in keinen Offensiv-Rhythmus. Nach Baskets-Punkten von Johnson zum 9:17 nahm BG-Assistenztrainer Patrick Carney eine Auszeit (6.). Im Anschluss daran fing sich sein Team, aber die Paderborner waren treffsicher von außen und hielten ihren Vorsprung (11:20/7.). Mathis Mönninghoff und Jordan Sears verkürzten auf 16:20, doch die Hausherren antworteten und bauten ihre Führung zum Viertelende wieder aus (19:27).

Auch im zweiten Abschnitt fanden die Göttinger keine Mittel, um die Paderborner zu stoppen. Zunächst schafften es die Gäste, den Rückstand nicht noch größer werden zu lassen (27:35/15.). Doch bei der BG fielen die Dreier nicht. Hendrik Drescher verschaffte den mitgereisten Veilchen-Fans durch seinen Dreier zum 30:39 Hoffnung, doch Klussmann konterte zum 30:42 (17.). Bis zur Halbzeitpause fanden die Gäste nicht zurück in die Partie und gingen mit einem 32:50-Rückstand in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel kämpften die Göttinger – Julius Böhmer zwang Baskets-Headcoach Milos Stankovic nach einem Dreier zum 40:54 zu einer Auszeit (24.). Aber sein Team fing sich zunächst nicht. Die Veilchen trafen nun ihre Würfe von jenseits der 6,75-Meter-Marke. Mönninghoff und Kirchner versenkten drei Dreier in Folge zum 53:58 – den Schlusspunkt des Abschnitts setzte Nils Schmitz zum 56:61.

Im letzten Viertel brachten Sears und Mönninghoff die BG durch je einen Dreier auf 62:63 heran (33.). Die Veilchen ließen nun aber die Chance liegen, zum ersten Mal seit der 1. Minuten in Front zu gehen. Im Gegenzug verschafften sich die Paderborner wieder etwas Luft (64:69/36. Bei den dezimierten Göttingern ließen nun die Kräfte nach; oft waren sie einen Schritt zu spät und die Würfe ein bisschen zu kurz. Die Baskets erkämpften sich ihre Punkte an der Freiwurflinie und sicherten sich den Erfolg.

 

Vorberichte ProA 15. Spieltag

23.12.2025 18:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. GIESSEN 46ers

Am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball -Bundesliga ProA wartet mit den Nürnberg Falcons ein Team auf die GIESSEN 46ers, das nicht zu unterschätzen ist. Von den letzten acht Partien gewannen die Schützlinge von Coach Ralph Junge immerhin sechs, so dass Nürnberg in der Tabelle inzwischen als Achter sogar an den Lahnstädtern, die mit sieben Siegen bei ebenfalls sieben Niederlagen auf Platz zehn abgerutsch t sind, vorbeiziehen konnte.

Leistungsträger der Männer aus der Heimatstadt des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder sind die US-Big-Man Brand ton Chatfield und Trevor Baskin (beide im Schnitt 14 Punkte und sieben Rebounds), die von den Routiniers Julius Wolf (neun Zähler, fünf Abpraller) und Lars Lagerpusch unterstützt werden. Allerdings: Beide Letztgenannten fehlten den „Falken “ kurz vor Weihnachten beim 82:76 -Erfolg in Leverkusen krankheits – bzw. verletzungs bedingt.

Den Aufbau regeln Vincent Friederici (14 Punkte) und der ehemalige Gießener Tim Köpple, der sich in seinen fünf Jahren in der Noris prächtig entwickelt hat und der jederzeit in der Lage ist, auch mal sieben, acht oder neun Assists zum Gelingen beizusteurn. Und von den Flügeln treffen Evan Taylor (14 Punkte) und Carter Whitt (7), so dass Coach „Frenki “ Ignjatovic warnt: „Alles geht nur über eine funktionierende Defense. So schlecht wie gegen Göttingen treffen wir schließlich nicht jeden Tag.“

 

27.12.2025 16:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Tigers Tübingen

Die Eisbären Bremerhaven sind heiß auf ihr letztes Heimspiel des Jahres. Am 15. Spieltag wagen sich die Tigers Tübingen in den Eisbärenkäfig. Tip-Off der Partie ist am 27.12.2025 um 16:00 Uhr in der Stadthalle Bremerhaven.

Die Tigers blicken bislang auf eine wechselhafte Saison zurück. Mit sieben Siegen und sechs Niederlagen rangiert das Traditionsteam nach dem 13. Spieltag auf Tabellenplatz 9 und verfolgt dennoch klar das Ziel, sich sicher für die Playoffs zu qualifizieren. Zuletzt gelang ein knapper 78:72-Auswärtssieg in Bayreuth, zuvor mussten die Schwaben jedoch drei Niederlagen in Folge gegen die VfL SparkassenStars Bochum (71:86), die PSK Lions (82:92) und die Uni Baskets Münster (71:83) hinnehmen.

Nach dem personellen Umbruch im Sommer stellte Headcoach Henrik Sonko sein Team neu auf. Offensiv ragte bislang vor allem JaCobi Wood heraus, der mit 16,8 Punkten und 5,3 Assists pro Spiel zu den produktivsten Guards der Liga zählte. Der 23-jährige US-Rookie zog sich jedoch im Spiel gegen Münster eine Stressfraktur im Mittelfuß zu, wurde bereits operiert und fällt zwei bis drei Monate aus.

Auch darüber hinaus ist die Personalsituation angespannt. Isaiah Sanders, ProB- Topscorer der Vorsaison laboriert derzeit an einer Knieverletzung. Till-Joscha Jönke, Kapitän und wichtige Führungsfigur, konnte aufgrund von Rückenproblemen bislang nur eingeschränkt eingesetzt werden. Weitere Ausfälle erschweren ein eingespieltes Zusammenspiel, machen das Team aber zugleich schwer berechenbar.

Dennoch verfügt Tübingen über Qualität und Tiefe. Power Forward Melkisedek Moreaux, spielte schon in der letzten Saison für die Tigers. Auch Miles Tention blieb den Tigers erhalten und bringt Scoring und Spielübersicht, während junge Akteure wie Aufbau-Neuzugang Kaya Bayram gegen Münster mit 27 Punkten, 9 Rebouns und 5 Assists eine starke Vorstellung lieferte. Gerade diese Mischung sorgt dafür, dass die Tigers trotz aller personellen Probleme ein unangenehmer Gegner bleiben.

 

27.12.2025 18:00 RheinStars Köln vs. Bayer GIANTS Leverkusen

Acht Mal in Serie haben die BAYER GIANTS zuletzt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 verloren. Gegen die RheinStars Köln im Castello Düsseldorf (Sa., 27.12.2025 um 18 Uhr) soll der Befreiungsschlag gelingen.

Die RheinStars Köln kamen nicht ganz so gut in die neue Saison 2025/26. Coach Zoran Kukic beerbte während der laufenden Spielzeit Stephan Baeck, welcher sich künftig um die Belange im Management der Domstädter kümmert. Im Monat Dezember konnten die Kölner allerdings zwei von insgesamt vier Partien für sich entscheiden und das gegen Topklubs wie die GIESSEN 46ers (92:76) bzw. den HAKRO Merlins Crailsheim (83:81).

Der beste Punktesammler auf Seiten der RheinStars hört auf den Namen Cedric Russell Jr. Der US-Amerikaner wechselte im November 2025 ins Rheinland und hat sich gleich als wichtige Stütze des Teams etabliert. Vielen Leverkusener Fans wird beim nächsten Namen ein Lächeln über die Lippen kommen, schließlich war Haris Hujic einer der Hauptgründe, weshalb der ProB-Champion von 2025 die Vizemeisterschaft in der ProA 2021 errang.

Herausheben kann man noch einige weitere Jungs aus dem Kader des kommenden Gegners. Die ProA-erfahrenen Adam Paige (11,4 PpS), Björn Rohwer (10,3) und Justin Onyejiaka (ebenfalls 10,3) sind ebenfalls als gefährliche Offensivakteure bekannt und wissen, wie sie den Defensivreihen des Gegners Kopfschmerzen bereiten können.

GIANTS-Hauptübungsleiter Mike Koch fasst zusammen: „Für uns ist es ein direktes Duell gegen einen Mitaufsteiger. Wir möchten uns mit einem Erfolg Selbstvertrauen verschaffen und endlich wieder punkten. Dafür müssen wir konstant auf einem guten Level Basketball spielen und die RheinStars unter Druck setzen. Im Angriff müssen meine Spieler Ruhe bewahren, falls es nicht so läuft wie gewünscht. Auf der Gegenseite müssen wir die Produktivität des Gegners eindämmen.“

 

27.12.2025 18:00 SBB Baskets Wolmirstedt vs. VfL SparkassenStars Bochum

Letzter Auftritt der SBB Baskets im Kalenderjahr 2025: Im Heimspiel am Samstag (Beginn: 18 Uhr) gegen die VfL SparkassenStars Bochum will der Aufsteiger das Jahr in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A erfolgreich abschließen.

Bochum ist ein Urgestein der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A. Die Mannschaft von Cheftrainer Felix Banobre steht aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz und ist klar auf Play-off-Kurs. Die Bilanz: sieben Siege und sechs Niederlagen. Bochum lebt von seiner Ausgeglichenheit. Bester Werfer ist Antonio Williams mit 16,3 Punkten im Schnitt.

Das letzte Heimspiel der SBB Baskets war ein erfolgreiches: Gegen Leverkusen gewannen die SBB Baskets mit 81:77. Danach folgte aber ein ernüchterndes Auswärtsspiel in Münster, das mit 67:77 verloren ging. Bochum musste sich am vergangenen Spieltag ebenfalls geschlagen geben, unterlag Bremerhaven mit 86:94.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Bochum ist ein sehr mobiles und athletisches Team. Sie haben einen sehr gewachsenen deutschen Kern, die seit vielen Jahren zusammenspielen. Deshalb waren sie in dieser Saison auch so erfolgreich bislang. Wir müssen besser im Rebound arbeiten als zuletzt. Ich bin mir sicher, dass die Jungs heiß sind, die Niederlage gegen Münster wieder gutzumachen. Wir freuen uns auf das Heimspiel und sind uns sicher, dass uns die Atmosphäre wieder Kraft geben wird.“

 

27.12.2025 19:00 BBC Bayreuth vs. Uni Baskets Münster

In der Wagnerstadt Bayreuth werden die Uni Baskets Münster am 2. Weihnachtstag eintreffen, doch auch in der Oberfrankenhalle werden die Dinge tags danach, am Samstag ab 19.00 Uhr, voraussichtlich nicht in Form eines Festspiels einfach von der Hand gehen. Beim BBC Bayreuth sind nichtsdestotrotz zwei Punkte im direkten Duell das Ziel, spitzt sich doch der Abstiegskampf aktuell zu.

Der BBC Bayreuth erwartet die Uni Baskets mit einer Serie von drei Niederlagen und ebenfalls einer 4:10-Bilanz. Nach der letzten Heimniederlage gegen personell stark dezimierte Tigers Tübingen (72:78) haben die Gremien des BBC Bayreuth den bisherigen Cheftrainer Florian Wedell freigestellt und die sportliche Verantwortung für den Zweitligisten Lukas Hofer und Nils Scheller interimistisch übertragen.

Die beiden bisherigen Assistenztrainer übernahmen unter der Woche vor dem Auswärtsspiel in Bochum, das sie 80:88 verloren, und setzten auf Stabilisierung der Defensive. In der Abwehrarbeit gehören die Oberfranken mit knapp 89 zugelassenen Punkten pro Spiel zu den eher anfälligen Teams, während die Offensive als siebtbeste Punktesammler durchaus gehobenen Ansprüchen genügt.

Die sportliche Berg- und noch mehr Talfahrt des BBC kommt durchaus überraschend, setzte man beim fränkischen Traditionsverein doch auf Kontinuität im Kader mit qualitativ sehr guten ProA-Spielern wie Moritz Plescher, KeVaughn Allen, Tehree Horn, Lenny Liedtke und Nate Diallo. Der 30-jährige Willem Brandwijk steht nun bis Saisonende unter Vertrag. Neuzugang Rayshawn Mart führt mit durchschnittlich 12,3 Punkten sowie 4,7 Assists stark Regie.

Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets: „Die Bayreuther sind eine athletische Mannschaft. Die amerikanischen Guards sind alle sehr schnell. Der Center Diallo ist auch athletisch und schnell. Liedtke ist schnell. Von daher liegt darin eine ihrer größten Stärken. Dazu haben sie mit Plescher vielleicht den stärksten Werfer in der Liga. Auf den muss man aufpassen. Er wirft sehr viel und trifft hochprozentig. Das sind die Themen, die mit Bayreuth auf uns zukommen.“

 

27.12.2025 19:00 Phoenix Hagen vs. PS Karlsruhe LIONS

Die überflüssigen Pfunde müssen schnell wieder runter. Und so wird am „dritten Weihnachtsfeiertag“ der Völlerei entsagt und Sport getrieben. Die Gäste aus Karlsruhe deuteten vor dem heiligen Fest mit einem 89:74 über Köln an, dass sie gewillt sind sich tabellarisch gen Playoff-Plätze zu arbeiten. Phoenix indes strebt nicht weniger als die Verteidigung der Tabellenspitze und eine nach wie vor blitzsaubere Heimweste (Bilanz: 7-0) an.

Chris Harris: (HC Phoenix Hagen): „Karlsruhe ist eine brandgefährliche Mannschaft, die viele Athleten im Kader hat. Hier sind wir besonders beim Rebound gefordert, um darüber das Tempo der Partie zu kontrollieren. Gerade am eigenen Brett sind wir diesbezüglich zuletzt besser geworden, wollen und müssen die Entwicklung allerdings unbedingt fortsetzen.“

 

27.12.2025 19:30 Artland Dragons vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Nach dem Auswärtserfolg in Tübingen geht die intensive Phase vor Jahresende für die Artland Dragons weiter. Am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfangen die Dragons um 19:30 Uhr die HAKRO Merlins Crailsheim. Mit dem dritten Sieg in Serie und dem Sprung auf Tabellenplatz drei geht Quakenbrück mit viel Selbstvertrauen in das direkte Duell mit dem unmittelbaren Verfolger.

Crailsheim geht auch in dieser Saison mit klaren Ambitionen an den Start. Cheftrainer und Ex-Drache David McCray setzt auf aggressiven Tempobasketball und hohe Intensität über das gesamte Feld. Bereits in der Vorsaison präsentierten sich die Merlins als eines der defensivstärksten Teams der Liga und bestätigten diesen Ansatz phasenweise auch in der aktuellen Spielzeit. Der Kader wurde dabei bewusst mit Kontinuität zusammengestellt.

Acht Spieler standen bereits im Vorjahr für Crailsheim auf dem Parkett, darunter die beiden Leistungsträger Anthony Gaines und Tyrese Blunt. Eine zentrale Rolle im Spiel der Merlins nimmt zudem Vincent Shahid ein, der zu Saisonbeginn per Nachverpflichtung nach Crailsheim zurückkehrte. In der Zone ist Marvin Ogunsipe ein wichtiger Faktor.

Crailsheim startete mit fünf Siegen in Serie stark in die Spielzeit, darunter ein überzeugender 106:82-Erfolg gegen Gießen am fünften Spieltag. Es folgten zwei Niederlagen in Göttingen (88:100) und zuhause gegen Nürnberg (83:87), ehe das Team von McCray mit Siegen gegen Münster und Wolmirstedt wieder in die Erfolgsspur zurückfand. Ein weiterer Rückschlag folgte beim 95:85 in Karlsruhe, doch die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten.

Mit einem beeindruckenden 103:81-Erfolg gegen Bremerhaven meldeten sich die Merlins eindrucksvoll zurück. Zuletzt musste Crailsheim jedoch zwei Niederlagen hinnehmen. Am vergangenen Samstag unterlagen die Hohenloher knapp mit 83:81 in Köln, ehe es am Dienstag zuhause ein 73:82 gegen Tabellenführer Hagen setzte. Trotz dieser Rückschläge behaupten die Merlins weiterhin Rang vier und sind voll im Soll.

 

28.12.2025 17:00 EPG Baskets Koblenz vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Mit nunmehr sieben Siegen aus den letzten acht Saisonpartien, haben sich die Bozic Knights in der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf Tabellenplatz sieben vorgeschoben. Nach dem Highlight Sieg beim X-Mas Game in der Göppinger EWS Arena, geht es nun nach Koblenz zum Tabellenelften. Dabei wollen die Schwaben ein Deja-Vu Erlebnis unbedingt vermeiden.

Nur wenige Tage nach dem emotionalen Highlight wartet am Sonntag die Auswärtsfahrt nach Koblenz. „Bei diesem Spiel geht es um die gleiche Anzahl von Punkten wie gegen Bremerhaven oder Hagen. Wir wollen die gute Ausgangsposition nicht verlieren, daher müssen wir uns sehr konzentrieren und alle Kräfte mobilisieren,“ so Knights Sportchef Chris Schmidt.

Wie es nicht geht, zeigte die Erfolgsmannschaft der Saison 2023/2024, die nach dem Derbysieg im X-Mas Game gegen Karlsruhe anschließend in Koblenz deutlich unterlag. Head Coach Igor Perovic mahnt vor der wichtigen Partie. „Koblenz ist sehr groß aufgestellt. Sie spielen smart und sehr physisch. Besonders zuhause sind sie sehr clever und abgezockt. Wir müssen eine sehr gute Leistung zeigen, wenn wir die Punkte mitnehmen wollen,“ so Perovic.

Ähnlich wie bei den Teckstädtern, verteilt sich die Verantwortung in der Koblenzer Mannschaft auf mehrere Schultern. Im Angriff erzielen mit Calvin Wishart (15,3 PpP) und Tim Davis (14 PpP) zwei US-Amerikaner die meisten Zähler. Ebenfalls eine zweistellige Punkteausbeute liefern mit dem ehemaligen Bundesligaakteur Aleksa Kovacevic (11,2 PpP) und Decorian Jeffries (11,2 PpP). Sie zu stoppen dürfte die Hauptaufgabe der Ritterdefensive sein.

„Wir haben gezeigt, dass wir mit den Topmannschaften der Liga mithalten und sie bezwingen können. Gegen Münster konnten wir uns zwar ebenfalls durchsetzen, haben dort aber keine gute Leistung gezeigt. Wenn wir so gegen Koblenz spielen, wird das nichts werden. Sich weiterzuentwickeln und das stabiler und besser zu absolvieren, ist der nächste Schritt für unsere Mannschaft,“ ergänzt Schmidt.

 

30.12.2025 19:30 Paderborn Baskets vs. BG Göttingen

Nach einer kurzen Weihnachtspause bereitet sich die BG Göttingen nun auf das letzte Spiel des Jahres 2025 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA vor. Das Team von BG-Headcoach Fabian Strauß reist am Dienstag, 30. Dezember, zum Aufsteiger Paderborn Baskets (19:30 Uhr, Sportzentrum Maspernplatz).

Während die Göttinger trotz Personalsorgen beim 83:61-Sieg gegen die GIESSEN 46ers Selbstvertrauen getankt haben, sicherten sich auch die Paderborner vor Weihnachten einen wichtigen Erfolg: Der Aufsteiger aus Nordrhein-Westfalen besiegte die EPG Baskets Koblenz 94:88.

Bester Paderborner Punktesammler war der dänische Guard Jonathan Klussmann mit 23 Zählern gefolgt vom kanadischen Forward Kevin Osawe (16), dem wieder genesenen US-Guard Branden Maughmer (13), US-Center Jalen Johnson (12) und dem deutschen Guard Nico Marty-Decker (11). Zu seinem ersten Kurzeinsatz kam gegen Koblenz der nachverpflichtete Däne Basla Veljic, der den verletzten Eyassu Worku vertreten soll.

Ein entscheidender Faktor für den Erfolg gegen Koblenz war die Dreier-Trefferquote von 48 Prozent. Pro Spiel erzielen die Paderborner durchschnittlich 78,1 Punkte. Klussmann (18,8), Osawe (17,6) und Johnson (12,1) sind die Baskets-Akteure, die am meisten dazu beitragen. Durchschnittlich die meisten Assists gibt Maughmer (6,1) vor Klussmann (3,5). Unter den Körben ist Osawe mit 8,2 Rebounds pro Spiel ein Anker gefolgt von Johnson (6,6).

Durch den Sieg gegen Koblenz hat das Team von Baskets-Headcoach Milos Stankovic nun vier Erfolge auf dem Konto und steht auf dem 16. Tabellenplatz vor Leverkusen und Münster, während die BG weiterhin Platz zwei hinter Tabellenführer Phoenix Hagen belegt. „Obwohl uns einige Spieler verletzungsbedingt fehlen, haben wir noch genug Qualität“, sagt Carney. „Wir müssen uns an unseren Gameplan halten, die Rebounds kontrollieren und physisch dagegenhalten.“

 

Nachberichte ProB Süd // 15. Spieltag

18.01.2025 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. BBC Coburg 65:83

Im dritten Anlauf gelang dem BBC Coburg der erste Sieg im Jahr 2025 und. Bei den Fellbach Flashers gewannen die Vestestädter mit 65:83.

Die Vestestädter fanden schon früh im Spiel ihr Händchen von draußen. Erst Tobias Rotegaard, dann Adrian Petkovic und wieder Rotegaard. Die ersten neun Punkte erzielte der BBC von jenseits der Dreipunktelinie. Der Rhythmus war da und so zwangen die Gäste den Headcoach der Flashers Kristiyan Borisov zu einer schnellen Auszeit. Nach der Timeout waren die Hausherren besser im Spiel und übernahmen Mitte des ersten Viertels zeitweise die Führung. Doch die Coburger Big Men um Tim Herzog, Ben Diederichs und Abdul Karioui sorgten dafür, dass der BBC mit einem Fünf-Punkte-Vorsprung in die Viertelpause ging (17:22). Von da an hatten die Vestestädter das Heft des Handelns wieder voll und ganz in ihrer Hand. Mit teils sehenswerter Ballbewegung und guter Arbeit am offensiven Brett setzten sich die Coburger peu à peu im zweiten Viertel ab. Dazu gab sich die Mannschaft von Patrick Seidel auch von der Freiwurflinie, von der es in den vergangenen Partien öfters haperte, dieses Mal keine Blöße. So stellte Center Ben Diederichs mit zwei getroffenen Freiwürfen den Halbzeitstand von 29:43 aus Coburger Sicht her.

Nach den Kabinenansprachen beider Trainer knüpfte der BBC nicht nur nahtlos da an, wo man im zweiten Spielabschnitt aufgehört hatte, sondern legte tatsächlich noch eine Schippe drauf. Das Hustle-Play von Coburgs Center drei Minuten vor Ende des Viertels, der den Ball im vierten Versuch per And-One im Korb unterbrachte, war der Startschuss für einen 15:1-Lauf der Vestestädter. In dieser Phase zwang die Coburger Defensive die Flashers immer wieder zu schlechten Pässen und schweren Würfen. Offensiv hingegen lief der Ball exzellent und der freie Schütze wurde regelmäßig gefunden. Topscorer Zach Hinton war es schließlich, der den Coburger Run mit der Viertelsirene zum 38:69 abschloss. Mit 9:26 entschied der BBC das dritte Viertel für sich. Im Schlussabschnitt blieb der Coburger Vorsprung bis drei Minuten vor Ende konstant um die 30-Punkte-Marke herum, ehe die Fellbacher mit einem 12:1-Lauf noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnten und damit den direkten Vergleich beider Teams ausglichen.

18.01.2025 18:00 Uhr // TEAM EHINGEN URSPRING vs. CATL Basketball Löwen 72:89

Am 15. Spieltag der Saison empfing das TEAM EHINGEN URSPRING die CATL Basketball Löwen in der Sporthalle beim JVG. Die Gäste beweisen dabei den längeren Atem und können letztendlich den 72:89-Auswärtssieg feiern.

Vor gut gefüllten Rängen in der Sporthalle beim JVG eröffnete Paul Albrecht für die Gäste die Partie. Die ersten Punkte der Hausherren ließen allerdings nicht lange auf sich warten. Jaylen Alston konnte die ersten 8 Punkte für sein TEAM erzielen (zwei Dreier). Für die Löwen konnte dann auch Youngster Lenni Kunzewitsch den ersten Distanzwurf versenken, während Albrecht und Kamdem immer wieder zu einfachen Punkten im Post kamen. Die folgende Auszeit Ehingens führt nicht zum gewünschten Ergebnis, da Kunzewitsch kurz darauf zur ersten 10-Punkte-Führung einnetzte. Die Offensive der Hausherren gestaltete sich weiterhin schleppend. Auf der Gegenseite war Paul Albrecht hingegen kaum zu stoppen und brachte die Gäste zwischenzeitlich 20 Punkte in Front. Der Angriff um Jorker Aav wurde nun besonders aus der Distanz treffsicherer. Der Este sowie Guillaume Schoentgen hielten das TEAM mit drei verwandelten Drei-Punkt-Würfen im Spiel. Bis zur Halbzeit hatten die Gäste immer wieder Antworten parat, weshalb trotz sehenswertem Alston-Dunk Ehingen nur auf 12 Punkte verkürzen konnte (34:46).

Die zweite Halbzeit startet Ehingen mit einem 7:0-Run, auf den die Thüringer ebenfalls mit 7 Punkten in Folge reagierten. Der Ehinger US-Amerikaner zog früh im dritten Viertel einige Fouls, konnte von der Linie aber noch nicht sicher einnetzen. Zum ersten Mal in der Partie lies Headcoach Jan Hricko nun auch in einer 1-3-1-Zone verteidigen, welche Headcoach Florian Gut zur Auszeit zwang. Diese schien nicht zu helfen, denn kurz darauf konnte Rickard Rietz seinen Dreier zum Ausgleich verwandeln und es folgte direkt die zweite Timeout hinterher. Zum Ende des dritten Abschnitts zeigten sich dann erneut Kunzewitsch und nun auch Heber treffsicher und verschafften ihrer Mannschaft damit etwas Luft. Paul Albrecht versenkte direkt zu Beginn des Schlussabschnitts seinen dritten Dreier, womit sich Erfurt erneut zweistellig absetzte. Zu einer Crunchtime kam es nicht mehr. Zu abgezockt zeigten sich die Basketball Löwen von der Freiwurflinie. Allen voran war es Musa Abra der keinen Run mehr zu lies und damit den 72:89-Auswärtssieg besiegelte.

18.01.2025 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. SKYLINERS Juniors 95:80

Am 15. Spieltag der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd mussten die SKYLINERS Juniors in Köln eine 80:95-Niederlage hinnehmen.

Gleich von Beginn an zeigten die Kölner, warum sie an der Spitze der Tabelle stehen. Jeder Fehler der Frankfurter wurde bestraft und in schnelle Punkte verwandelt. Während die Juniors Schwierigkeiten hatten, den Ball im Korb unterzubringen, scorten die RheinStars fast in jedem Angriff. Das spiegelte sich auch im Viertelstand von 35:14 für die Heimmannschaft wider. Auch im zweiten Viertel bot sich ein ähnliches Bild: Die Gäste konnten sich keine offenen Würfe herausspielen, während bei den Kölnern der Ball gut bewegt wurde und immer ein anderer Spieler den Weg zum Korb fand. Zum Ende der ersten Halbzeit war der Vorsprung bereits auf 27 Punkte angewachsen. Mit 59:32 ging es für beide Teams in die Halbzeitpause.

Die Ansprache der Frankfurter Coaches schien jedoch zu wirken: Die Gäste zeigten in der zweiten Halbzeit ein anderes Gesicht. In der Defensive hielten sie besser gegen physisch starke Kölner dagegen und erschwerten die Würfe, in der Offensive wurde der Ball besser bewegt und die freien Mitspieler gefunden. So schafften es die Juniors die Kölner für vier Minuten ohne Punkte zu halten und kämpften sich nach einem 7:0 Lauf auf 67:50 heran. Zum Viertelende lautete das Ergebnis 78:57. Auch im letzten Spielabschnitt erhöhten die Frankfurter den Druck und arbeiteten sich Stück für Stück heran. Mitte des Viertels verkürzte Neuzugang Chrysostom Chukwuma mit einem erfolgreichen Jumper auf 85:74. Am Ende spielten die Kölner allerdings ihre ganze Erfahrung aus. Mit einem 8:0 Lauf antworteten sie auf den Run der Juniors und brachten die Führung souverän ins Ziel.

18.01.2025 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. TSV Oberhaching Tropics 93:89

Rhöndorf musste bis zur letzten Sekunde zittern, bis der 93:89-Erfolg (37:44) gegen stark ersatzgeschwächte Oberhaching Tropics unter Dach und Fach war.

Krankheitsbedingt konnte Oberhachings Coach Mario Matic nur sechs Spieler aufbieten. Spätestens nach drei Minuten war jedem im DragonDome klar, ein lockerer Spaziergang würde die Begegnung gegen die Rumpftruppe nicht. Da hatte Niklas Schüler gerade seinen zweiten Dreier zum 0:6 eingeklinkt und Stephan Dohrn zur frühen Auszeit gezwungen. Aber auch in Folge wirkten die Dragons völlig verunsichert. Rhöndorf fand nicht ins Spiel und ließ beste Korbchancen aus. Als Niklas Schüler einen weiteren Distanzwurf zur zweistelligen Führung der Tropics einnetzte (2:13 / 6“) und die Dragons wenig später mit 14 Punkten hinten lagen, kamen bei den Dragon-Fans unliebsame Erinnerung ans vorhergehende Wochenende auf. Dann sorgte Marko Rosic mit drei erfolgreichen Dreipunktewürfen für den sehnsüchtig erhofften Brustlöser und brachte Rhöndorf zum zweiten Viertel auf 16:27 heran. Im zweiten Viertel konnten die Drachen, die in dieser Phase von Smith und Rosic getragen wurden, ausgleichen. Doch neben dem Centerduo, Dongmo Temoka und Fischer, zeigte sich nun vor allem Routinier Omari Knox sehr treffsicher und Oberhaching ging sogar mit einer 37:44 Führung in die Halbzeit.

Zum Start des dritten Viertels wirkten die Dragons dann wie ausgewechselt. In der Defensive wurde richtig geklotzt und vorne fiel fast jeder Wurf. Eine 20:0-Serie brachte Rhöndorf nach fünf Minuten mit 59:46 nach vorne. Oberhaching schien müde zu werden. Immerhin stand die Rumpftruppe bereits 25 Minuten ununterbrochen auf dem Feld. Ein Trugschluss, wie sich zeigen sollte. Rhöndorf erlaubte sich ein paar Ballverluste, machte zwei Minuten lang keinen Punkt mehr, brachte Oberhaching zurück ins Spiel und wieder auf sieben Punkte heran (74:67 / 32“). Dank zwei Dreier von Janne Müller und jeweils einem von Marko Rosic sowie Antonio Pilipovic legte Rhöndorf zwei Minuten vor Schluss wieder mit 13 Punkten vorne (88:75). Im Schlussviertel verwaltete die Mannschaft von Headcoach Stephan Dohrn zunächst den Vorsprung. Bei 1:25 vor Ende der Spielzeit als der Litauer Danas Kazakevicius per Dunk auf 91:79 erhöhte schien die Partie endgültig entschieden. Doch die Tropics zeigten nun welchen Charakter Sie haben und mobilisierten die allerletzten Kräfte. Durch mehrere Fehler der Dragons konnten sie einige Ballgewinnen erzwingen und die schnellen Abschlüsse fanden Ihr Ziel. Als Temoka sieben Sekunden vor dem Ende auf 91:89 verkürzte keimte die Hoffnung auf, dass Spiel völlig auf den Kopf zu stellen. Doch Janne Müller zeigte an der Freiwurflinie keine Nerven und entschied die Partie für sein Team.

18.01.2025 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. Porsche BBA Ludwigsburg 82:74

Die Ahorn Camp Baskets setzten sich in einer zerfahrenen Partie in der heimischen Nordhalle mit 82:74 (39:39) gegen die Porsche BBA Ludwigsburg durch.

Personelle Umstellungen prägten in der Sporthalle Speyer-Nord den Vorlauf der Partie: Auf Seiten der Hausherren mussten Carlos Hidalgo Guijo und Dennis Diala passen, während Khee Rhee nach den zuletzt bereits fehlenden Abdulhay Kömürkara und Sebastian Schwachhofer auch auf Dominykas Pleta und Lenny Anigbata verzichten musste. Erst einmal dominierten aber die Hausherren, zogen direkt davon (12:4, 4. Spielminute). Justiert durch eine Auszeit und fortan viele Wechsel fanden die Ludwigsburger ihren Rhythmus. Sie setzten zahlreiche Akzente, kamen immer wieder zu sehr gefälligen und guten Aktionen und verdeutlichten, dass mit den Gelb-Schwarzen an diesem Abend zu rechnen war (14:8 / 19:12 / 24:19, 10.). Nochmals besser sollte dann das zweite Viertel für die Gäste werden: Nachdem sie nochmals auf acht Zähler Differenz abreißen lassen mussten, waren sie vor allem durch Marko Masic omnipräsent. Der 19-Jährige nahm aus der Distanz maß, traf doppelt und führte seine Mannschaft zum 33:33-Ausgleich. Da Sebastian Kuhn ebenfalls von Downtown verwandelte und sich die Porsche BBA in einen kleinen Rausch spielte, war die Partie ausgeglichen und der Spielstand pari (39:39, 20.).

Durch Distanztreffer von Simon Feneberg und Julis Baumer erspielten sich die Gäste eine minimal deutlichere Führung im dritten Viertel. Speyer konterte zwar im Gegenzug erfolgreich, doch die BBA’ler blieben dennoch tonangebend. Nichtsdestotrotz mussten sie sich ärgern: Im Rebound (38:32) waren sie besser, ließen aber zu viele Gelegenheiten in Korbnähe (40 FG%) ungenutzt und verloren insgesamt viel zu oft das Spielgerät (27 TO / 56:58, 30.). Carl Mbassa und sein deutlich erfahreneres Team nutzten ihre Vorteile: Benjamin Höhmann, Darly Woodmore und Christoph Rupp führten ihre Farben zu einer zwischenzeitliche Zehn-Punkte-Führung (74:64), die die Partie scheinbar entschied. Ein letztes Mal bäumten sich die Gelb-Schwarzen an diesem Abend nochmals auf, doch auch die Dreier von Masic und Baumer sowie der Steal samt Fastbreak-Punkten von Feneberg waren zu wenig (76:72, 38.) – die Ahorn Camp Baskets wackelten nicht mehr, sondern nutzten die herunterlaufende Uhr zu ihren Gunsten.

18.01.2025 20:30 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. OrangeAcademy 93:83

Im Heimspiel gegen die Orange Academy gelang dem Team von Headcoach Alex King am Samstagabend in der Feggrube der achte Saisonsieg. Außerdem konnten sie sich durch den 93:83-Erfolg auch den direkten Vergleich gegen die Ulmer sichern.

In den Anfangsminuten machten die Gäste aus Ulm der VR-Bank Würzburg Baskets das Leben mit einer Zonenverteidigung schwer, größer als drei Punkte wurde der Rückstand aber nicht (10:13, 6. Minute). Bis zur ersten Viertelpause hatten Steinbach und Co. der Partie aber bereits die vorentscheidende Wende gegeben: Trotz einer durchgehend schwachen Dreierquote von unter 20 Prozent gelang es ihnen, am Ende des ersten Viertels mit 24:19 in Führung zu liegen und den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 45:32 auszubauen. Hannes Steinbach hatte beim Seitenwechsel 21 Punkte erzielt, einige davon mit krachenden Dunks. In den zweiten zwanzig Minuten geriet der Heimsieg dann nicht mehr ernsthaft in Gefahr, weil die Ulmer ebenfalls relativ schwach von außen trafen (27 Prozent) und die Hausherren im Angriff immer eine passende Antwort auf kurze Läufe der Gäste hatten. Am Ende hatten die Würzburger 58 „Points in the Paint“ erzielt. Die Orange Academy kam auf 40 und konnte dieses Defizit auch durch eine bessere Ausbeute an der Freiwurflinie nicht mehr wettmachen.

 

Foto: CATL Basketball Löwen

Vorberichte ProB Nord // 15. Spieltag

17.01.2025 19:30 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. SBB Baskets Wolmirstedt 86:80

Im Spitzenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord haben die SBB Baskets am Freitagabend mit 86:80 bei den Bayer Giants Leverkusen verloren.

In der Anfangsphase der Paarung gaben zunächst die Hausherren den Ton an. Die Farbenstädter zogen mit ihrem mannschaftsdienlichen Spiel den Gästen aus Sachsen-Anhalt den Zahn. Die erste recht deutliche Führung der Partie gehörte den „Giganten“, welche sich mit einem 11:0-„Run“ in der sechsten Spielminute mit zehn Zählern (20:10) absetzen konnten. Wolmirstedt hatte in der Defensive keine Antwort auf das gnadenlos effiziente Spiel des ProB-Meisters von 2019, welcher nach zehn absolvierten Minuten mit 29:18 führte.  Zum Start des zweiten Durchgangs gelang es den SBB Baskets an Boden gutzumachen. Die Wolmirstedter Korbjäger forcierten „Eins-gegen-Eins“-Situationen und kamen so immer wieder zu Zählern. Vor allem Routinier Martin Bogdanov war für die Gäste ein wichtiger Anker im Offensivspiel. Der Point Guard ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und bewies seine berühmt berüchtigte Wurfstärke. Nach 13 absolvierten Minuten schrumpfte der Leverkusener Vorsprung auf sechs Punkte (31:25). Doch Leverkusen gelang einmal mehr der Turnaround und der 14-malige Deutsche Meister konterte. Zähler um Zähler setzten sich die Farbenstädter ab, es war schwer für die Auswärtsmannschaft Schritt zu halten (36:26 – 15. Spielminute). In der Folge änderte sich wenig an der Überlegenheit der „Riesen“, welche die Partie souverän kontrollierten. Beim Halbzeitstand von 46:36 ging es in die Kabine.

Nach der Pause war das Spiel geprägt von einer großen Zahl an Unterbrechungen. Immer wieder sorgten Foulpfiffe oder Bälle, welche im Aus landeten, dafür, dass beide Teams Probleme hatten ihren Angriffsrhythmus zu finden. Dies kam zunächst eher den Wolmirstedtern entgegen, welche an die Giants herankamen (50:45 – 25. Spielminute). Die Ostdeutschen gestalteten das Geschehen auf dem Feld eng, doch wie bereits in der Hälfte zuvor gelang den Giants der Return. Aufgrund eines 9:0-„Laufs“ lagen die Rheinländer mit 66:53 in Front (28. Spielminute). Ihren 13-Punkte-Vorsprung verteidigten die „Giganten“ zum Ende des dritten Abschnitts (72:59). In der vierten und letzten Periode wurde es noch einmal spannend. Die Baskets bewiesen ihre Qualität und Wolmirstedts Headcoach Eiko Potthast hatte anscheinend in der Viertelansprache genau die richtigen Worte an seine Mannschaft gerichtet. Vor allem Fabien Kondo und Derreck Brooks übernahmen Verantwortung und brachten ihr Team auf vier Punkte heran (72:68 – 34. Spielminute). Die Begegnung drohte augenscheinlich zu kippen, aber die großen Nehmerqualitäten der Gastgeber zeigte sich einmal in dieser schwierigen Phase. Leverkusens Trio Brach-Kahl-Nicholas konterte und verteidigte die Führung. Knapp eine Minute vor dem Ende traf Luca Kahl einen ganz wichtigen Dreipunktewurf zum 83:74. Das Spiel war entschieden. Am Ende konnte SBB zwar noch etwas herankommen, aber der 86:80-Heimerfolg der Giants konnten sie nicht mehr verhindern.

18.01.2025 14:00 Uhr // Seawolves Academy vs. ETB Miners 67:82

Das vorverlegte Spiel in Rostock, und damit der 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord, ist mit einem 67:82 in den Büchern der Saison 2024/25 festgehalten.

Nach 47 Sekunden im ersten Viertel erzielte Nicolas Buchholz den ersten Dreier für die Seawolves Academy und legte anschließend einen Korbleger zum 5:2 nach. Doch der Essener US-Amerikaner Isaiah Sanders glich nach einem Assist von Dzemal Selimovic ebenfalls mit einem Dreier zum 5:5 aus. Anschließend traf der Rostocker Darren Aidenojie ebenfalls für drei Punkte, woraufhin Niclas Sperber ebenfalls von außen traf und nach 1:44 Minuten erneut zum 8:8 Ausgleich. Neben Brian Dawson und Samuel Mpacko konnten auch Ole Bongartz und Benjamin Uzoma Punkte für die Miners verbuchen. Dennoch endete das erste Viertel aufgrund der Treffer von Lopez Dittert und Mika Freitag mit einem Unentschieden (18:18). Ähnlich ausgeglichen verlief das zweite Viertel. Mika Freitag eröffnete das Viertel für Rostock mit einem Dreier, und Svante Schmundt erhöhte ebenfalls per Dreier zum 28:20. Doch dann läutete Brian Dawson die Aufholjagd der Miners ein. Über Dreier von Tim Schneider und Niclas Sperber sowie Aktionen in der Zone von Isaiah Sanders und Dzemal Selimovic zauberten die Miners einen 13:0-Run auf den BBL-Boden. Zum Ende des zweiten Viertels machten die Rostocker jedoch trotz der guten Essener Defensivarbeit klar, dass sie weiter mithalten wollten. So ging es mit einem 34:36 aus Sicht der Gastgeber in die Halbzeitpause.

Der bereits im ersten Viertel mit zwei Fouls belastete Isaiah Sanders zeigte gleich zu Beginn, dass die Miners sich nicht mehr auf ein Punktepingpong einlassen wollten. Doch die Academy hielt mit Punkten von Lopez Dittert, Mika Freitag und Toni Nickel dagegen. Nachdem Clint Hamann den 48:48-Ausgleich für die Seawolves erzielte, fasste sich Dion Braimoh ein Herz und legte in der 28. Spielminute einen Dreier ins Gastgebernetz – ohne den Ring zu berühren. Die letzten 40 Sekunden dieses Viertels gehörten offensiv Brian Dawson, der die Miners per Dreier und Korbleger mit 55:61 in Führung brachte. Die letzten zehn Spielminuten zeigten dann genau das, was sich die ETB Miners für diese Partie vorgenommen hatten. Die Punkte wurden über Selimovic, Sanders, Dawson und Sperber generiert, während die Seawolves nur noch zwölf Zähler im letzten Viertel erzielten. Das Endergebnis lautete 67:82.

18.01.2025 16:00 Uhr // LOK BERNAU vs. TSV Neustadt temps Shooters 87:97

Vor 1.225 Zuschauern in der Sparkassen Arena Bernau musste sich LOK Bernau am Samstag den TSV Neustadt temps Shooters geschlagen geben.

Den Jump Ball gewannen die Gastgeber, die ersten Punkte erzielte aber Shooters Kapitän Kwilu nach 45 Sekunden. Wenig später traf Abu Kameric einen Dreier für die Gastgeber und das Spiel blieb bis zum 7:6 in der vierten Minute eine ausgeglichene Partie. Im Anschluss gelang dem Tabellenletzten ein 0:7 Lauf und zum ersten Mal setzte sich ein Team ein wenig ab. Mit ein wenig mehr Konzentration im Abschluss hätte diese Führung deutlich ausgebaut werden können, allerdings schien der Korb bei einfachen Layups teilweise wie vernagelt und so konnte Bernau mit einem Layup in der letzten Sekunde auf 19:24 verkürzen. Im zweiten Viertel startete Bernau mit einem 6:0-Lauf, kam bis auf einen Punkt heran und schien das Momentum zu drehen. Doch eine Auszeit von Neustadt brachte die Gäste wieder in Schwung. Mit einem energischen Lauf bauten sie ihre Führung auf bis zu 13 Punkte aus. Die Turnover-Statistik (6:1 für Neustadt) zeigte, wo es bei Bernau hakte. Zur Halbzeit stand es 42:52.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Gäste die Führung bis zum 52:60 in der 24. Minute halten, danach lud man die Gastgeber allerdings durch einige unerklärliche Ballverluste und Fehlwürfe dazu ein, den Rückstand zu verkürzen. In der 26. Minute war es der US-Amerikaner Dawkins, der das Spiel zum 60:60 ausgleichen konnte. Doch Shooters Akteur Leif Zentgraf, der wichtige Akzente von der Bank setzte, antwortete direkt im Gegenzug und der Tabellenletzte konnte das Viertel mit 64:68 beenden. Im vierten Viertel drehte Neustadt erneut auf, baute die Führung auf zwölf Punkte aus und ließ Bernau nur noch kurzzeitig auf sechs Punkte herankommen. In den letzten Minuten fehlte LOK das Wurfglück und die Energie, um das Spiel noch zu drehen. Neustadt siegte mit 87:97.
18.01.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. SC Rist Wedel 62:76
SC Rist feiert in Schwelm seinen bisher höchsten Auswärtssieg.
Während die Wedeler die Baskets mit ihrer Aggressivität überhaupt nicht ins Spiel kommen ließen, produzierten die Blau-Gelben Ballverluste, schlechte Würfe am Stück und erlaubten den Gästen immer wieder einfache Punkte. Nach wenigen Minuten dann der nächste Schreck. Kapitän Chris Frazier fasste sich ans Bein und wurde ausgewechselt. Er verschwand mit dem Physiotherapeuten Namir Cesko vom MediFit in der Kabine. Das Spiel war jedoch für ihn beendet. Das erste Viertel endete mit 17:30 für Wedel. Auch im zweiten Viertel änderte sich nicht viel. Immer wieder kam Wedel zu einfachen Punkten, zwang die Baskets zu vielen schlechten Würfen. Keine Lösung in Sicht, so dass es am Ende der ersten Halbzeit 34:53 stand. Das dritte Viertel bot nun mehrfach die Chance für Schwelm selbst diesen hohen Rückstand aufzuholen. Wedel hatte offensiv den Faden verloren, hatte reihenweise erfolglose Angriffe, doch die Baskets nutzten dies nicht wirklich, kamen weiterhin zu schlechten Entscheiden. Dennoch konnten sie neun Punkte aufholen. Mit einem Zehn-Punkte-Vorsprung ging es dann für Wedel ins Schlussviertel. Wedel fing sich wieder ein wenig und es war ein Viertel auf Augenhöhe. Am Ende verlieren die EN Baskets gegen ein starkes Wedeler Team mit 62:76.
18.01.2025 19:30 Uhr // Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. Iserlohn Kangaroos 100:50

Ein ausführlicher Nachbericht folgt in Kürze.

18.01.2025 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. TKS 49ers 79:75

Am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB konnten sich die TKS 49ers in einem Spiel auf Augenhöhe mit den Itzehoe Eagles zum Schluss nicht durchsetzen und verloren mit 79:75 (41:36).

Die 49ers erwischten einen katastrophalen Start in die Partie. Bereits nach fünf Minuten stand es 17:7 für die Eagles, die im ersten Viertel defensiv und offensiv klar dominieren konnten. Das erste Viertel ging mit 25:11 deutlich an die Gastgeber. Die Körpersprache und der Wille der Gäste ließen in den ersten zehn Minuten zu wünschen übrig. Doch in den zweiten 10 Minuten zeigten die 49ers ein anderes Gesicht. Mit einem 13:0-Lauf kämpften sie sich zurück in die Partie und konnten den Rückstand von 20 Punkten bis zur Halbzeit auf nur fünf Zähler verkürzen (41:36).

Auch nach der Pause drehten die Gäste weiter auf. Im dritten Viertel war es vor allem Filip Kamenov, der mit starken Aktionen sowohl offensiv als auch defensiv Akzente setzte. Die 49ers führten daraufhin mit 60:61 und schienen das Spiel nun unter Kontrolle zu haben. Im finalen Abschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften zeigten enorme Energie, aber es waren letztlich die Eagles, die in den entscheidenden Momenten das Quäntchen Glück auf ihrer Seite hatten. Eine Minute vor Schluss setzten sich die Gastgeber mit sechs Punkten ab und ließen die 49ers trotz aller Bemühungen nicht mehr herankommen. Am Ende mussten sich die 49ers mit 75:79 geschlagen geben.

19.01.2025 16:00 Uhr // BSW Sixers vs. Berlin Braves 2000 82:87

Ein ausführlicher Nachbericht folgt in Kürze.

 

Foto: Itzehoe Eagles

Vorberichte ProB Nord // 15. Spieltag

17.01.2025 19:30 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Spitzenspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord: Als Tabellendritter sind die SBB Baskets Wolmirstedt am Freitagabend ab 19.30 Uhr beim Spitzenreiter Bayer Giants Leverkusen gefordert.

Leverkusen hat bislang 13 Partien gewonnen und nur eine verloren. Die einzige Niederlage setzte es gegen die SBB Baskets. Mit 68:66 setzte sich Wolmirstedt Mitte November gegen die Bayer Giants vor heimischem Publikum durch. Nun das erneute Aufeinandertreffen in Leverkusen. Die Gastgeber verfügen über den wohl bestbesetzten Kader der gesamten Liga. Eine Säule des Teams ist der erfahrene Center Dennis Heinzmann, der bislang 12,4 Punkte und 9,3 Rebounds pro Partie sammelt. Auch Aufbauspieler Sebastian Brach (15,1 Punkte/4,2 Vorlagen) sowie Flügelspieler Donte Nicholas (15,3 Punkte/7,1 Rebounds/5,7 Vorlagen) gelten als Fixpunkte des Teams.

Die Mannen von Cheftrainer Eiko Potthast stehen mit neun Siegen und vier Niederlagen auf dem dritten Rang der ProB-Nord. Zuletzt gewann man drei Partien in Serie, in der Vorwoche konnte man LOK BERNAU mit 83:77 in die Schranken weisen. Mit 13,2 Punkten und 8,3 Rebounds pro Spiel ist Modestas Paulauskas, bei einer Durchschnittseffektivität von 16,1, der statistisch gesehen beste Akteur der Wolmirstedter. Der 29-Jährige hat sich fest in die Herzen der Baskets-Fans gespielt und im Sommer 2024 seinen Vertrag bis 2026 vorzeitig verlängert. Als Co-Kapitän hat das Wort des Litauers auch innerhalb der Mannschaft Gewicht. Nicht weniger erfolgreich ist Martin Bogdanov. Der Guard gehört zu den erfahrensten Akteuren der gesamten BARMER 2. Basketball Bundesliga (260 Einsätze in der ProA/ProB) und zeigt mit 13,0 Zählern und 6,8 Assists pro Begegnung im Schnitt, dass er mit 32 Jahren längst nicht zum „alten Eisen“ in Deutschlands dritthöchster Spielklasse zählt. Im Hinspiel schenkte er Leverkusen 14 Punkte ein. Auch bockstark sind die Leistungen von Derreck Brooks. Der US-Amerikaner wurde 2023/24 mit den Oberwart Gunners österreichischer Meister und schloss sich im Sommer den Ostdeutschen Korbjägern an. Die Bundesrepublik kennt der 1,98 Meter große Small Forward bestens, schließlich lief er vor sieben Jahren für Phoenix Hagen in der BBL auf. In der aktuellen Saison glänzt der aus Portland, Oregon stammende Spieler mit im Schnitt 11,7 Punkten pro Partie. Erwähnenswert sind sicherlich auch die Leistungen von Ex-Giant Lennard Winter (2018 bis 2022), der sich nach langer Verletzungspause wieder in die Rotation der SBB Baskets gespielt hat (8,4 PpS).

18.01.2025 14:00 Uhr // Seawolves Academy vs. ETB Miners

Am 18.01. um 14 Uhr treffen die ETB Miners in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord im Rahmen des 15. Spieltags in Rostock auf die Seawolves Academy.

Das Farmteam der Rostock Seawolves steht derzeit auf Tabellenplatz 13 und konnte in der bisherigen Saison nur drei Siege verbuchen, davon aber einen in der Sporthalle Am Hallo gegen die ETB Miners, wo sie mit einem 95:103-Erfolg zurück in den hohen Norden fuhren. Im Schnitt erzielt das Team von Coach Lukasz Kociolek 71,9 Punkte pro Spiel, trifft 31,2 % der Dreier und kassiert gleichzeitig durchschnittlich 87 Gegenpunkte. Zu ihren besten Werfern gehören Toni Nickel (37,8 % Dreier) und Daniel Lopez Ditter (36,6 % Dreier). Außerdem setzen die Rostocker unter anderem auf Mika Freitag, der offensiv 12,4 Punkte pro Partie erzielt.

Dass das Spiel kurzfristig vorverlegt wurde und quasi unmittelbar vor dem Bundesligaspiel der ersten Rostocker Mannschaft stattfindet, bringt einen ganz besonderen Flair mit sich. So können sich die ETBler um Isaiah Sanders und Dzemal Selimovic, die jeweils zum zweitbesten Scorer und zweitbesten Rebounder der Hinrunde ernannt wurden, auf eine tolle Kulisse freuen. Interessant ist natürlich auch, wie gut sich der neu verpflichtete Dijon Braimoh, der bislang einmal im schwarzen Trikot der Miners eingesetzt wurde, in seiner zweiten Partie integrieren kann. Gerade im Zusammenspiel mit Sam Mpacko gab es bei seinem ersten Auftritt bereits vielversprechende Ansätze zu sehen.

18.01.2025 16:00 Uhr // LOK BERNAU vs. TSV Neustadt temps Shooters

Am Samstag empfängt LOK BERNAU die TSV Neustadt temps Shooters zum Rückspiel in der Sparkassen-Arena.

Einen ihrer drei Siege konnten die Neustädter noch vor Weihnachten gegen LOK BERNAU feiern, als es am Ende 85:82 für den Außenseiter stand. Auf Seiten der Bernauer, die damals nur mit neun Spielern anreisten, war ein Quartett um den US Pointguard Uzziah Dawkins (23 Punkte), Abu Kameric (19 Punkte), Amon Levi Dörries (13 Punkte) und Center Akim-Jamal Jonah (19 Punkte / 8 Rebounds) die spielbestimmenden Akteure. Die Fans beider Teams können sich erneut auf ein schnelles Spiel freuen. Die Gastgeber haben mit 19,7 Jahren eines der jüngsten Teams in der Liga und sie pressen ihre Gegner sehr gerne über das ganze Feld, um so viele Ballverluste zu provozieren. Bernau steht aktuell auf dem 8. Platz und möchte diesen mindestens halten, um am Ende der Saison in die Playoffs einzuziehen. Die neue Sparkassen Arena ist die wohl schönste und modernste Halle in der Liga und trotzdem haben Paderborn und Essen gezeigt, dass man auch dort gewinnen kann.

Die Gäste aus Neustadt reisen mit Rückenwind an. Nach einem überzeugenden 91:79-Heimsieg gegen die EN Baskets Schwelm (Rang 6) am vergangenen Spieltag wollen die Shooters ihre Position verbessern. Der Tabellenletzte hat aktuell drei Siege auf dem Konto und wird alles daransetzen, aus Bernau weitere Punkte mitzunehmen. Auf Seiten der Neustädter sticht Pointguard Shawn Anthony Scott II mit 17,1 Punkten / 4,4 Assists und 6,6 Rebounds pro Spiel heraus. Ergänzt wird er durch die punktstarken Shootingguards Nicolas Lagermann (25 Punkte gegen Schwelm) und Anthony Watkins.

18.01.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. SC Rist Wedel

Am kommenden Samstag, den 18.01.2025 um 19:30 Uhr ist wieder Heimspiel-Zeit bei den EN Baskets Schwelm. Zu ihrem zweiten Heimspiel im neuen Jahr 2025 reist der SC Rist Wedel aus Schleswig-Holstein an.

Von den EN BASKETS Schwelm, die aktuell mit 16 Punkten Tabellen-Sechster sind, hat Hamed Attarbashi eine hohe Meinung: „Die Schwelmer haben eine der erfahrensten Mannschaften und sind in der ProB seit vielen Jahren oben dabei.“ Tatsächlich qualifizierten sich die Westfalen seit ihrem 2017 vollzogenen Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga ProB immer für die Play-Offs: 2018 als Sechster der Süd-Staffel, anschließend als Achter (2019), Zweiter (2020), Sechster (2021), Fünfter (2022), Achter (2023) und zuletzt Dritter der Nord-Gruppe. Sein Trainerkollege Falk Möller, den die Schwelmer im Mai 2016 einstellten und den Attarbashi ebenfalls als „sehr erfahren“ anpries, habe „zahlreiche Spieler im Aufgebot, die unfassbar gut von außen werfen können“, weiß der Rister Coach. Das Team aus der Kreisstadt des Ennepe-Ruhr-Kreises würde „sehr abgezockt und spielfreudig agieren“, ergänzte Attarbashi, der zudem warnte: „Die Schwelmer legen immer wieder imposante Läufe hin, mit denen sie innerhalb von kurzer Zeit sehr viele Punkte erzielen.“

Das Hinspiel gegen den Liga-Traditionsverein konnten die EN Baskets Anfang November 2024 souverän mit 75:69 für sich entscheiden. Das junge Team aus Wedel ist das Farmteam des Erstligisten Hamburg Towers und hat ein Durchschnittsalter von 19 Jahren. Kurz vor Weihnachten hatten die Wedeler sogar ihre Gäste aus Leverkusen am Rande eine Niederlage. Das zeigt, dass mit dem jungen Team immer zu rechnen ist. Getragen werden die Gäste von Cameron Reece, der mit 16 Punkten und 11 Rebounds regelmäßig ein Double-Double auflegt. Auch andere Akteure wie zum Beispiel Niklas Krause, Fabian Giessmann oder auch Leif Möller und Jeremia Agyepong sind starke ProB-Spieler. Head-Coach Falk Möller weiss um die Schwere der Aufgabe: „Wir haben im Hinspiel schon gesehen, wie schwer es ist, gegen Wedel zu spielen. Wir müssen gegen ihre aggressive Verteidigung clever agieren und versuchen, das Tempo zu bestimmen, dann haben wir gute Chancen.“

18.01.2025 19:30 Uhr // Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. Iserlohn Kangaroos

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

18.01.2025 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. TKS 49ers

Am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord treffen die Eagles auf die TKS 49ers. Die Partie beginnt am Samstag, 18. Januar, um 19.30 Uhr im Sportzentrum am Lehmwohld.

Das Hinspiel gegen die Eagles konnten die 49ers denkbar knapp mit 99:97 für sich entscheiden, doch es war ein hart erkämpfter Sieg. Besonders Adam Paige und Anell Alexis sorgten mit 28 beziehungsweise 21 Punkten für große Probleme in der 49ers-Defensive. Auch Quadre Lollis und Erik Nyberg, die jeweils zweistellig punkteten, waren zentrale Faktoren im Spiel der Eagles. Die Itzehoe Eagles sind aktuell zwei Plätze hinter den 49ers und haben zuletzt Selbstbewusstsein getankt. Mit drei Siegen aus den letzten fünf Spielen, darunter ein bemerkenswerter Erfolg gegen die SBB Baskets Wolmirstedt, zeigten die Gastgeber, dass sie nicht zu unterschätzen sind. Die Formkurve der Eagles zeigt nach oben.

Die derzeit zehntplatzierten TKS 49ers aus Berlin arbeiten sehr teamorientiert, bewegen den Ball gut, sind gefährlich im Schnellangriff und gespickt mit vielen guten Schütze, stellt Eagles-Coach Timo Völkerink fest. Der Ukrainer Andrii Kozhemiakin sei ein Top-Aufbauspieler, was die Itzehoer im Hinspiel zu spüren bekamen: Mit 29 Punkten, neun Rebounds und sechs Assists hatte der Guard großen Anteil am 99:97-Sieg der 49ers. Die Entscheidung fiel in der Verlängerung, nachdem die Eagles die Partie eigentlich schon fast gewonnen hatten. Eine ähnlich starke Leistung Kozhemiakins müsse unterbunden werden, ohne zu viele unnötige Freiwürfe abzugeben, sagt Völkerink und setzt auf das Spiel unter dem Korb: „Mit der richtigen Einstellung können wir uns Vorteile beim Rebound erarbeiten.“

19.01.2025 16:00 Uhr // BSW Sixers vs. Berlin Braves 2000

Am Sonntag ab 16:00 treffen die BSW Sixers und die Berlin Braves 2000 aufeinander und damit zwei Teams deren bisheriger Saisonverlauf unterschiedlicher nicht sein kann.

Während die Berliner perfekt in die Saison starteten und im ersten Viertel der Saison zur Tabellenspitze der Liga gehörten, fanden sich die Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfener nach zwei Niederlagen zu Saisonbeginn direkt am Tabellenende wieder. Von dort aus arbeitete sich das Team um Kapitän Moritz Schneider Stück für Stück nach oben und steht nach sieben Erfolgen aus den letzten zehn Spielen auf Rang vier der Tabelle. Die gegenteilige Bilanz weisen die Berlin Braves aus. Die Mannschaft von Head Coach Michael Wende hat drei Siege aus den letzten 10 Spielen vorzuweisen und steht aktuell auf Tabellenplatz 11. Allerdings sagen die Tabellenplätze nur bedingt etwas über die Leistungsstärke der Teams aus. „In der Liga kann aktuell jeder jeden schlagen. Ich bin sicher das unser Team genauso fokussiert, wie in den letzten Spielen in die Begegnung gegen die Braves gehen wird. Im Hinspiel haben die Berliner gezeigt welche Qualität sie haben und unsere 18 Punkte Führung im Schlussviertel fast noch egalisiert.“ blickt Sixers Vorstand Maik Leuschner auf Spiel und Gegner.

 

Foto: Jens Gebauer

Nachbericht ProB Süd // 15. Spieltag (Vorgezogenes Spiel)

06.01.2025 16:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. FC Bayern Basketball II 82:72

Mit einem 82:72 Heimsieg gegen den FC Bayern München II ist die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga nach zwei Niederlagen wieder auf die Siegesstraße zurückgekehrt.

Es herrschte eine großartige Atmosphäre in der Stadtberger Sporthalle. Die Kulisse schien die Kangaroos überraschenderweise aber nicht zu beflügeln. Leitershofen ging zwar 11:8 in Führung, Jannik Westermeir zog jedoch schnell zwei Fouls und wurde vom Trainerteam auf die Bank beordert. Da Tin Udovicic noch aufgrund seiner Verletzung fehlte, kam dadurch ein Bruch auf der Aufbauposition im Leitershofer Spiel zustande. Die jungen Bayern, die mit Ivan Volf und Giovanni Calamita ebenfalls zwei Ausfälle zu verkraften hatten, nutzen dies geschickt aus und entschieden dank eines 12:1 Runs das erste Viertel mit 12:20 zu ihren Gunsten. BG-Cheftrainer Emanuel Richter stellte anschließend sehr früh auf Zonenverteidigung um. Dies half zumindest, den Rückstand der BG sukzessive zu verkürzen. Asa Williams sorgte per Dreier zum 34:37 drei Sekunden vor der Halbzeit zumindest wieder dafür, dass sich die BG auf Schlagdistanz halten konnten.

In der zweiten Halbzeit hatte Richter dann offensichtlich die passenden Worte in der Kabine für die Seinen gefunden. Es wurde wieder auf eine Mann gegen Mann Verteidigung umgestellt, die Kangaroos agierten jetzt aber ungemein aggressiv und verbuchten selbst viele Ballgewinne. Der erneut überragende Dragos Diculescu sorgte beim 42:41 per Korbleger für die erste Kangaroos-Führung seit langem wieder. Danach rollte der BG-Express, bis zur 27. Spielminute zog man auf 58:47 davon, nach dem dritten Viertel stand es 61:51 für die Stadtberger. Eine nicht unerhebliche Spielszene gab es in diesem Abschnitt, als die Bayern bei einem 3 gegen 0 die Sache etwas zu locker angehen ließen und Asa Williams von hinten angeflogen in letzter Sekunde einen Block setzen konnte. Bayern-Guard Luis Wulff schmeckte dies nicht so ganz, er zog danach sein viertes Foul als technische Verwarnung. Sein Gegenüber Jannik Westermeir folgte aber kurz darauf mit seinem ebenfalls vierten Foul, so dass auf beiden Seiten zwei wichtige Spieler fortan eingeschränkt agieren mussten. Die starken Bayern gaben nochmals ordentlich Gas. Angetrieben vom Quartett Desmond Yiamu, Dominik Dolic, Marco Frank und dem erst 16-jährigen Andrija Susic verkürzte man wieder auf 69:65. Die Leitershofer ließen sich aber nicht beirren und konnten angetrieben vom Publikum ebenfalls auf ein Quartett in der entscheidenden Phase setzen. Jannik Westermeir dirigierte extrem abgebrüht das Spiel und Dragos Diuclescu, Elias Marei und Asa Williams erzielten die entscheidenden Punkte. Der Rest des Teams zeigte enormen kämpferischen Einsatz, dazu ging langsam, aber sicher die Freiwurfquote bei den Kangaroos nach oben und so konnte man sich am Ende von den Fans für einen Sieg gegen einen Münchner Gegner, der sich weit besser präsentiert hatte als es seinem Tabellenplatz entsprach, begeistert feiern lassen.

 

Foto: FC Bayern Basketball II

Vorbericht ProB Süd // 15. Spieltag (Vorgezogenes Spiel)

06.01.2025 16:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. FC Bayern Basketball II

Die Bayern zieren aktuell das Tabellenende der Liga. Daran sollte man die Mannschaft von Trainerlegende Emir „Muki“ Mutapcic (64) nicht unbedingt messen, spielen die Münchner doch mit dem jüngsten Team der Liga. Dazu gehen die Bayern sicherlich mit neuem Selbstvertrauen in die Partie, zum Jahresende besiegte man die Würzburg Baskets, davor hatte man Tabellenführer Köln beim 96:97 sehr knapp an einer Niederlage. Dass es bei den Münchnern zuletzt wieder besser lief, lag sicherlich auch an zwei Rückkehrern: Das 17-jährige Toptalent Nikolas Sermpezis kehrte nach längerer Verletzung wieder in die Mannschaft zurück und überzeugte sofort mit durchschnittlich 13 Punkten pro Partie, dazu ist auch Luis Wulff aus demselben Grund wieder aufs Spielfeld zurückgekehrt. Der 20-jährige besitzt bei den Münchnern einen Profivertrag und war zuletzt ein Jahr in die ProA nach Crailsheim ausgeliehen. Diese Spieler sorgen für wertvolle Entlastung der bisherigen Leistungsträger Giovanni Calamita (21), Desmond Yiamu (18), Marco Frank (21), Ivan Volf (18), Dominik Dolic (18), oder Amar Licina (20), um nur einige aus dem breit besetzten Talente Pool der Landeshauptstädter zu nennen. Bayern-Co-Trainer Federico Perego sagt über die Gastgeber: „Leitershofen ist das beste Offense-Team der Liga und hat rund 25 Assists pro Spiel. Ihr Kader wurde aufgestellt, um in die ProA aufzusteigen. Wir müssen uns im Vergleich zu Rhöndorf steigern und großen Teamspirit gegen einen großen Favoriten zeigen. Es wird sehr schwer, doch wir müssen diese Herausforderung mit aller Energie annehmen und zusammenbleiben.“

 

Foto: Kangaroos Social Media

Nachberichte ProA // 15. Spieltag

28.12.2024 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 90:94

Gegen arg dezimierte Bozic Estriche Knights Kirchheim hat RASTA Vechta II am Samstagabend den zweiten Saisonsieg knapp verpasst. Beim 90:94 (79:79, 38:42) nach Verlängerung hatte ein Wahnsinnsdreier von Jonathan Klussmann das Team von Head Coach Hendrik Gruhn noch in die Overtime gebracht. In der zeigten sich die Gäste um Top-Scorer James Graham (28 Punkte) aber effizienter.
Zunächst nicht spektakulär, dafür immer hin und her ging es los im RASTA Dome. Fünf Führungswechsel, sechs ausgeglichene Spielstände in den ersten zehn Minuten – ein Krimi deutete sich früh an. Ein erster Dreier von Jonathan Klussmann zum 20:17 läutete die rasante 10. Minute ein. In der traf der Däne noch einen Threeball (23:19), ehe Kirchheims Lucas Mayer von jenseits der 6.75 Meter mit Ablauf des 1. Viertels zum Pausenstand einnetzte – 23:22 aus Sicht von RASTA II. Es blieb spannend und keine der beiden Mannschaften konnte sich so richtig absetzen. Viele Führungswechsel prägten das Spiel. Den besseren Schlussspurt bis zur Halbzeit hatten die Mannen von Head Coach Igor Perovic, wodurch die Knights mit einer kleinen 38:42 Führung in die Kabinen gingen.
Dreier von Luke House (43:44, 22.) und Kevin Smit (46:44, 23.) eroberten den Vechtaern eine Führung zurück. Die hatte aber nicht lange bestand. James Graham marschierte einmal über das gesamte Spielfeld, schloss per Dunking zum 47:48 (25.) für Kirchheim ab. Graham übernahm nun die Kontrolle – und Karl Bühner beim Dunking zum 50:53 (26.) spektakulär mit aufs Poster. In dieser Vechtaer Defensiv-Aktion verletzte sich Luc van Slooten, der aus der Partie ausschied. RASTA II aber schlug zurück, kam durch Klussmanns And-One zum 57:53 (29.). Blöd nur, dass Graham immer noch über Ring-Niveau stattfand, nach dem zwölften Vechtaer Ballverlust zum 57:58 einstopfte (30.). Und auch im 3. Viertel trafen die Knights mit Ablauf der Spieluhr: Graham zum 57:60. Beiden Mannschaften schien man nun die Last der Situation anzumerken. Während die jungen Vechtaer so langsam begriffen welche Möglichkeit sich hier auftat, schwanden auf Seiten der Ritter zunehmend die Kräfte. Darunter litt der Spielfluss und die Zuschauer bekamen den einen oder anderen verlegten Korbleger zu sehen. Doch weiterhin bleib das Spiel auf Messers Schneide. Die Ritter konnten sich kurzzeitig auf plus sieben absetzen, wurden jedoch schnell wieder gekontert. Nur ein Punkt Vorsprung stand zu Buche der Knights und es waren noch wenige Sekunden zu spielen. Die Kirchheimer Defensive hielt und Kapitän Ward wurde mit noch 3,8 Sekunden zu spielen an die Freiwurflinie geschickt. Er verwandelte beide Würfe sicher und Vechta hatte noch eine letzte Gelegenheit. Etwa auf Höhe der Mittellinie stoppte Vechtas Klussmann ab und nahm den Dreier. Dieser tanzte zunächst auf dem Ring, sprang in die Höhe und fiel dann doch noch durch die Reuse. Verlängerung. Noch voller Adrenalin vom irren Finish in Viertel Nummer vier, ließen die jungen Vechtaer nun Konzentration und Zugriff vermissen. Die Knights machten binnen 97 Sekunden die ersten sieben Punkte der Verlängerung zum 79:86- Auszeit RASTA II (42.). Erneut Klussmann brachte aber wieder Hoffnung ins orangene Lager, als er in der 44. Minute zum 85:86 einnetzte. Abgeklärter aber agierten die Baden-Württemberger. Sie schafften es allein in der Overtime zwölfmal an die Freiwurflinie und trafen dabei elfmal. Vier erfolgreiche Freiwürfe von Braden Norris, der die gesamten 45 Minuten auf dem Parkett stand, zum 87:94 waren vorentscheidend. Dass Klussmann aus fast identischer Position wie beim umjubelten Ausgleich zum Ende der regulären Spielzeit mit Ablauf der 45. Minute erneut sehenswert zum 90:94 traf, war nur noch Ergebniskosmetik.

28.12.2024 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Science City Jena 66:74

Die Nürnberg Falcons haben ihr Heimspiel gegen Tabellenführer Science City Jena am Samstagabend mit 66:74 (40:39) verloren.

Die ersten Punkte der Partie gingen auf das Konto der Gäste (0:3), die sehr fokussiert und treffsicher auftraten und nach drei Spielminuten 5:12 vorne lagen. Die Falken hingegen taten sich schwer, fanden aber über die Verteidigung und den Hustle nach und nach besser in die Begegnung. Nach einem sehenswerten Block von Evan Taylor erzielte Leo Saffer den vielumjubelten Anschluss zum 9:14. Danach passierte nicht viel, da beide Teams einiges liegen ließen und kein wirklicher Spielfluss aufkam. Mit dem Buzzer traf Robin Lodders zum 13:20. Tom Stoiber war mit vier Punkten der auffälligste Akteur zu Beginn des 2. Viertels. Er setzte seinen Körper unter dem gegnerischen Korb gut ein und brachte die Falken gemeinsam mit Gabe Kalscheur nach 13 Minuten auf 21:22 heran. Julius Wolf, ehemaliger Franchise-Player in Jena, war es dann vorbehalten, per Dreier den Ausgleich zu markieren. 24:24, offenes Spiel – Auszeit Björn Harmsen. In der Folgezeit nahm die Partie mehr und mehr an Fahrt auf. Es war ein Duell auf Augenhöhe in der ausverkauften Kia Metropol Arena, die nach dem Buzzer Beater von Dan Monteroso und der damit einhergehenden 40:39-Halbzeitführung, zu explodieren schien.

Nach einer emotionalen Pause, war Jena dann zu Beginn der 2. Hälfte die tonangebende und aktivere Mannschaft, während die Falken Ladehemmungen hatten. Sieben schnelle Punkte bescherten den Gästen innerhalb von drei Minuten eine 40:46-Führung und ein deutlich wahrnehmbares Momentum. Ein Dreier von Sadaar Calhoun versuchte dieses zu durchbrechen (43:46), die Falken machten in der Folgezeit aber zu wenig aus den sich bietenden Chancen, sodass der Favorit auch nach 27 Minuten vorne lag (43:48). Umso wichtiger waren dann die Nürnberger Punkte 4,5 und 6 in diesem Viertel durch Evan Taylor zum 46:48-Anschluss. Beide Mannschaften spielten nun mit offenem Visier und es ging beim Stand von 51:53 in den Schlussabschnitt.  Dort wollten beide Teams schnell für eine Entscheidung sorgen. Jena setzte dabei auf die individuelle Klasse seiner Veteranen, während Nürnberg unermüdlich als Team dagegenackerte. Sechs Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit glich Tim Köpple unwiderstehlich zum 59:59 aus und nach der erneuten Gästeführung brachte Damian Forrest seine Farben wieder auf einen Zähler heran (61:62). Die Crunch-Time hatte begonnen und hier legte Jena vor und führte so nach 26 Spielminuten mit 61:67. Die Falken waren gefordert, doch wie schon in den letzten Spielen verloren die Mannen von Ralph Junge danach zu oft den Ball. Zachery Cooks war es egal. Der Gäste-Guard erhöhte per Dreipunktspiel auf 62:71. Dagger. Diesen Sieg würde sich der Tabellenführer der ProA nicht mehr nehmen lassen. Am Ende stand ein 66:74 für die Lichtstädter auf der Anzeigetafel.

28.12.2024 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. GIESSEN 46ers 81:98

Am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mussten die VfL SparkassenStars Bochum die erste Niederlage seit dem 26.10.2024 einstecken. Bei ihrem 81:98-Erfolg dominieren die GIESSEN 46ers 40 Minuten lang.

Das erste Viertel verlief völlig ernüchternd für die SparkassenStars. Es dauerte über fünf Minuten bis sie die ersten Punkte durch einen Dreier von Matt Strange erzielen konnten, da hatten die 46ers aber schon 13 Punkte erzielt. Niklas Geske erzielte noch 2 Punkte, das war es dann aber auch schon in diesem Viertel, das Giessen mit 5:22 für sich entschied. Das Team von Headcoach „Frenki“ Ignjatovic spielte mit viel Energie und Physis. Gerade die physische Spielweise der Big Men setzte den SparkassenStars zu. Im zweiten Viertel kamen die SparkassenStars besser ins Spiel. Die Würfe fielen besser und die Intensität stieg bei den Bochumern. Defensiv gelang es zu selten Stops gegen die Hessen zu setzen. Dennoch gewannen die SparkassenStars das zweite Viertel mit 26:24 und gingen mit einem Rückstand von 15 Punkten (31:46) in die Halbzeitpause.

Besonders bei den Rebounds waren die SparkassenStars in der ersten Halbzeit ins Hintertreffen geraten, ein Umstand den Felix Banobre in der zweiten Halbzeit ändern wollte. Die SparkassenStars spielten weiterhin mit erhöhter Intensität. In der Defense fanden sie aber weiterhin keinen Weg, um ihren Gegner zu stoppen. Niklas Geske brachte sein Team mit einem Dreier 49 Sekunden vor Viertelende auf elf Punkte heran, jedoch fanden die Giessener, wie so oft in der Partie, die passende Antwort. Kyle Castlin traf einen Buzzer Beater Dreier zum Viertelendstand von 61:75 für Giessen. Der letzte Spielabschnitt startete mit einem Alley Oop Dunk von Roland Nyama, mit dem die Hessen, nach dem Buzzer Beater, den SparkassenStars moralisch den Zahn zogen. Im unmittelbaren weiteren Verlauf bauten die 46ers die Führung auf 23 Punkte aus. Die Partie war quasi entschieden. Die Bochumer gaben aber nicht auf, auch wenn der Rückstand aussichtslos schien. Die Partie endete mit einer 81:98 Niederlage für die SparkassenStars. Entscheidend war wohl das erste Viertel, denn alle anderen Viertel verliefen ausgeglichen.

28.12.2024 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Uni Baskets Münster 91:83

Die Uni Baskets Münster haben am Samstagabend bei Phoenix Hagen mit 91:83 verloren.

Die Uni Baskets, die neben Cosmo Grühn auch auf Julius Ferber verzichten mussten, wollten gut in die Begegnung starten, konnten dieses Vorhaben aber nur bis zum 8:6 nach sechs Zählern von Sigu Jawara umsetzen (3.). Viel zu verhalten im eigenen Spiel ließen sich die Münsteraner dann vergleichsweise einfach von Hagen dominieren und halfen dabei mit sieben Ballverlusten tatkräftig mit. Allerdings trafen die Ruhrstädter im ersten Viertel auch mit extrem hohen Quoten (80 Prozent im Zweierbereich, 50 Prozent aus der Distanz), zogen über einen 12:0-Lauf auf 20:6 davon (6.) und nach dem fünften Dreier auf 27:8. Erst Im fünften Versuch fiel der erste Münsteraner Dreier durch Bo Hodges, dem Jonas Weitzel einen weiteren folgen ließ (29:16). Der 15-Punkte-Rückstand zur Viertelpause schmerzte (33:18). Fortan verteidigte der Gast sehr gut, vor allem den Dreier, reboundete stark verbessert und war mit dem ersten kleineren Lauf (6:0) und einem Steal und Fastbreak von Bo Hodges verspätet in der Partie angekommen (38:26, 14.). Die Uni Baskets übernahmen jetzt mit guter Struktur und geordnetem Aufbau und fanden mittels zwei starker Drives von Sigu Jawara und einem Weß-Korbleger über den nächsten 6:0-Lauf und einem 18:7-Zwischenspurt Anschluss zum 40:36 (17.). Auf den Ball passten die Münsteraner jetzt glänzend auf und mussten doch die bittere Buzzer-Beater-Pille des Hagener Topscorers Stephenson-Moore (26 Punkte) in Form eines schweren Dreiers schlucken: 47:39 zur Pause.

Die zweite Halbzeit begann ausgeglichen. Kein Team genierte Vorteile, ehe zwei Aktionen von Adam Touray per Drive und Dunk sowie Stefan Weß aus der Mitteldistanz und Bo Hodges mit einem Dreier die Uni Baskets auf Schlagdistanz brachten. Der 9:0-Lauf zum 55:52 nach 25 Spielminuten gab dem Münsteraner Spiel Selbstvertrauen. Die Chance zum Ausgleich und dem endgültigen Momentum blieb aber ebenso ungenutzt wie mehrfach in den Folgeminuten. Erneut waren es Fehler, die Münsters gutes Spiel in dieser Phase störten und Hagen zur 7-Punkte-Führung nach 30 Minuten verhalfen (65:58). Die Aufholjagd hatte Kraft gekostet, die zu Neige ging. Im Schlussviertel zeigten die Uni Baskets Moral, kämpften trotz des wiederum anwachsenden Rückstands weiter (71:58, 32.). Adam Touray fand seinen Dreier (76:64, 33.) und Nick Stampley verkürzte zweimal aus der Distanz knapp drei Minuten vor dem Ende in den einstelligen Punktebereich (86:77). Letzte Hoffnungen, die Begegnung noch einmal drehen zu können, verhinderten ungenutzte Abschlüsse und Hagens Lennart Boner, der das Spiel mit Freiwürfen endgültig entschied.

28.12.2024 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. HAKRO Merlins Crailsheim 62:76

Die HAKRO Merlins sichern sich den vierten Sieg in Folge und gewinnen zum Jahresende mit 62:76 gegen die Tigers Tübingen.

Nach einem kurzen Abtasten auf beiden Seiten erwischten die Merlins aus Crailsheim den besseren Start in die Partie, sodass die Hausherren nach gut zwei Minuten mit 2:7 im Hintertreffen lagen. Gegen die flinke Verteidigung taten sich die Schwaben sichtbar schwer. Insbesondere Cooper wurde von Beginn an immer wieder hart bedrängt und kam so nicht zur gewohnten Entfaltung. Das Ganze ging allerdings auf Kosten einer hohen Foulbelastung. Die Gäste hatten bereits nach fünf Minuten vier Teamfouls auf dem Konto. Statt nun allerdings den Weg zum Korb zu suchen, versuchten es die Raubkatzen in den folgenden Minuten vermehrt aus der Distanz. Die Dreier wollten allerdings nicht fallen. Da die Tigers-Defense samt Defensiv-Rebounds jedoch ihrerseits hellwach war, blieb es bei dem Rückstand (6:10, siebte Minute). Erst danach besannen sich die Tübinger auf ein Spiel näher am Korb und kamen durch Freiwürfe von Melkisedek Moreaux und Idowu zum 10:10-Ausgleich, um kurz darauf durch einen schönen Drive von Moreaux das erste Mal seit dem 2:0 wieder mit 12:11 in Führung zu gehen (neunte Minute). Maurice Stuckey für Crailsheim war es dann vorbehalten, ein punktarmes, doch unterhaltsames Viertel mit der Sirene zum 12:14 zu beschließen. In einem weiter punktearmen Derby zwischen den Jahren kamen die HAKRO Merlins stockend aus der ersten Viertelpause. Währenddessen behielt Tübingen die Kontrolle und zwang David McCray von Downtown und per 6:0-Lauf in das erste Timeout (18:14, 13. Min.). Die Ansprache schien zu wirken: Erst zeigte sich Tyreese Blunt von weit draußen erfolgreich, LaDarien Griffin addierte weiter. Nach zwischenzeitlichen Problemen fanden die Gäste aus Crailsheim wieder besser zu ihrem Spiel und entwickelten die richtigen Lösungsansätze (21:22, 14. Min.) für die Defensive der Raubkatzen. Das Spiel blieb daraufhin weiterhin ausgeglichen: Während die Hausherren zumeist von der Freiwurflinie trafen, verbuchten die Zauberer die bessere Wurfquote aus dem Feld. Callum Lawson verbesserte diese weiter von Downtown, Daniel Keppeler erhöhte den nun erspielten Vorsprung der Merlins von der Freiwurflinie (24:30, 18. Min.). Angepeitscht von der lautstarken Gästekurve wussten die HAKRO Merlins in den Schlussmomenten der ersten Halbzeit weiter davonzuziehen und traten mit einem zweistelligen Vorsprung den Gang in die Kabinen an (24:35, 20. Min.).

Aus Tübinger Sicht begann die zweite Hälfte vielversprechend, da Cooper im ersten Angriff direkt seine ersten Punkte zum 26:35 erzielen konnte. Achtung Spoiler: Direkt danach wurde er jedoch wieder an die ganz kurze Crailsheimer Kette gelegt. Nach zwei Punkten von Vincent Neugebauer sah es dann beim 31:37 in Minute 23 wieder etwas freundlicher aus, ehe LaDarien Griffin und Gaines zwei weitere Dreier einstreuten (31:43, 24. Minute). Die Tigers ließen die Köpfe jedoch nicht hängen und kämpften weiter um jeden Ball. Allerdings hatten die Gäste nun Feuer gefangen und versenkten direkt den nächsten Distanzwurf durch Stuckey zum 33:46 nach 26 Minuten. Beim Stand von 34:48 in der 27. Minute hatte Coach Kubendrarajah genug gesehen und bat seine Mannschaft zum Gespräch auf die Bank. Auf Tübinger Seite ging nun jedoch gegen die Merlins-Defense immer weniger und so wuchs der Tübinger Rückstand scheibchenweise an. So ging es beim Stand von 39:55 in den Schlussabschnitt. Per And-One startete Tübingen in das abschließende Viertel – die Zauberer hielten den Druck in Vinnie Shahid weiter aufrecht (42:59, 33. Min.). Die Tigers fanden in der Folge weiter nicht zu ihrem Spiel und zu ihrem Wurfglück. Gleichzeitig zeigten sich die HAKRO Merlins zwar souverän, machten das Spiel in den letzten Minuten jedoch zunächst noch einmal spannend. Moe Stuckey von jenseits der Drei-Punkte-Linie legte danach vor – Devon Goodman tat es ihm postwendend gleich. Mit einem 20-Punkte-Vorsprung gingen die Zauberer nun in die letzten fünf Minuten des Spiels (45:65, 35. Min.). Den zweiten erfolgreichen Tübinger Wurf von Downtown traf kurz darauf Miles Tention, ehe Gabriel de Oliveira den alten Abstand wiederherstellte. Die letzten Minuten beendeten die HAKRO Merlins dann abgezockt. Devon Goodman vollendete per And-One zu einem 62:76-Derbysieg der Crailsheimer.

29.12.2024 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. BBC Bayreuth 71:69

Trotz zwischenzeitlich 15 Punkten Rückstand in der zweiten Halbzeit, gaben sich die Eisbären Bremerhaven nie auf und belohnten sich für ihren Einsatz mit einem 71:69-Heimsieg gegen den BBC Bayreuth.

Die Gäste aus Bayreuth starteten wacher in die Partie und setzten sich bis auf 13 Punkte ab (5:18). Die Auszeit von Esterkamp fruchtete, doch kamen die Hausherren vorerst nicht näher heran. So endete das erste Viertel beim Stand von 10:23. Marios Giotis baute den Vorsprung aus der Distanz auf 12:26 aus. Callum Baker traf den nächsten Dreier zum 16:29. Adrian Breitlauch brachte die Gastgeber in der Folge von der Freiwurflinie wieder einstellig heran (20:29). Nach 15 Minuten stand es nur noch 24:31 für Bayreuth. Demarcus Demonia stellte dann von der Freiwurflinie und mit einem anschließenden Korbleger auf 24:34. Nach einem Sprungwurftreffer von Callum Baker stand es 27:36, Jacob Biss traf dann einen Dreier für die Eisbären zum 30:36. Marios Giotis sorgte für das 30:38, Callum Baker mit einem Dreier und Tehree Horn brachte den BBC wieder zweistellig in Front (31:43). Letztlich ging es mit 32:43 und einer Bayreuther Elf-Punkte-Führung in die Halbzeit. Der BBC bestimmte das Spiel bis dato und verteidigte sehr physisch.

Zunächst starteten die Gäste wieder erfolgreicher ins nächste Viertel (32:47). Doch die Hausherren zeigten Charakter und Elijah Miller startete einen Lauf für die Eisbären. Er verwandelte einen Korbleger, legte einen Assist auf Hendrik Warner auf und nachdem Adrian Breitlauch seinen Signature-Backdoor-Cut Korbleger versenkte, legte Elijah Miller noch einen Dreier nach (41:47). Postwendend folgte die Auszeit der Bayreuther. Doch Daniel Norl, wieder Adrian Breitlauch und Jordan Samare punkteten und verkürzten den Bremerhavener Rückstand auf 51:53 bis zur Viertelpause. Zum Start ins vierte Viertel glich Jake Biss per And-One-Korbleger die Partie aus (54:54) und Jordan Samare bescherte den Eisbären nach schönen Punkten aus dem Post-Up die erste Führung des Abends (60:58). Daniel Norl legte einen Dreier nach und brachte die Halle zum Beben (63:58). Das Spiel blieb knapp bis zum Schlusspfiff, doch die Bremerhavener zeigten keine Nerven und sicherten sich einen weiteren Heimsieg (71:69).

29.12.2024 17:00 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. ART Giants Düsseldorf 99:92

VET-CONCEPT Gladiators Trier schlagen ART Giants Düsseldorf mit 99:92 und sichern sich siebten Sieg in Serie.

Am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga empfingen die Gladiatoren die ART Giants aus Düsseldorf in der ausverkauften SWT Arena. Die Moselstädter starteten gut in die Partie und fanden schnell ihren offensiven Rhythmus aus guter Ballbewegung und intensiver Defensivarbeit. Doch auch die Gäste aus Düsseldorf zeigten eine gute Anfangsphase und hielten das Spiel mit vielen erfolgreichen Eins-gegen-Eins-Situationen offen. Ein beidseitig offensiv geprägtes erstes Viertel endete letztlich mit 25:24. Im zweiten Viertel schalteten die Hausherren merklich einen Gang hoch, erhöhten nochmal den defensiven Druck und sicherten sich Vorteile im Reboundduell. Durch weiterhin sehr gute Ballbewegung erspielte Trier nun häufig freie Distanzwürfe, die hochprozentig den Weg durch die Reuse fanden. Zwar stemmten sich die Giants gegen den größer werdenden Rückstand und fanden über das Pick and Roll mit Big Man Alex Richardson immer wieder erfolgreiche Abschlüsse, der Vorsprung der Gladiatoren wuchs dennoch stetig an. Durch einige defensive Ballgewinne, die das Spieltempo weiter hochhielten und für einfache Trierer Punkte sorgten, sicherten sich die Gladiatoren eine 58:41 Führung zur Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gladiators dominant und bestimmten das Spielgeschehen. Offensiv leistete sie sich zwar hin und wieder Turnover im Passspiel, schaffte es aber diese mit starken Defensivaktionen am Ballführer wieder wettzumachen. Weiterhin blieb die Wurfquote der Trierer hochprozentig und sie hielten die Gäste vom Rhein auf Distanz, die jedoch weiterhin im Pick and Roll immer wieder zu einfachen Abschlüssen kamen. Mit fortlaufender Spielzeit suchten die Gladiatoren vermehrt ihre Missmatches in Korbnähe und bestimmten weiterhin das Rebounding. So gelang es den Düsseldorfern nicht, den Rückstand vor Ende des dritten Viertels nochmal bedrohlich zu verkürzen und mit 79:61 aus Trierer Sicht ging es ins Schlussviertel. In diesem holten die Giants nochmal alles aus sich heraus und erhöhten nun ihrerseits den defensiven Druck. So zwang man die Gladiatoren zu Turnovern und auch im Rebounding übernahmen die Gäste wieder mehr Kontrolle. Defensiv hatten die Moselstädter weiterhin Probleme mit Alex Richardson, der immer wieder für Gefahr am Trierer Brett sorgte. Zwar gelang es den Giants ihren Rückstand kontinuierlich zu verkürzen, in den wichtigen Momenten der Partie blieben die Hausherren jedoch eiskalt und setzten entscheidende Nadelstiche mit gut herausgespielten Distanzwürfen oder starkem Zug zum Korb. So blieb die Trierer Führung trotz großem Kampf der Düsseldorfer Giants letztlich ungefährdet und die VET-CONCEPT Gladiators entscheiden ihr letztes Pflicht- und Heimspiel im Jahre 2024 mit 99:92 für sich.

29.12.2024 17:00 Uhr // EPG Guardians Koblenz vs. Artland Dragons 79:64

Die Artland Dragons mussten am Sonntagabend in der CGM-Arena gegen die EPG Guardians Koblenz eine 79:64-Niederlage hinnehmen.

Die Dragons kamen gut in die Partie und präsentierten sich im ersten Viertel konzentriert und treffsicher. Zunächst verwandelte Thorben Döding fünf Freiwürfe. Kurz darauf fand er Taylor Johnson, der aus der Ecke einen Dreier verwandelte und die erste Führung der Gäste markierte. In der Defensive arbeiteten die Drachen engagiert und zwangen die Guardians zu schwierigen Würfen. Mit einer knappen 17:19-Führung gingen die Quakenbrücker in den zweiten Abschnitt. Zu Beginn des zweiten Viertels hatten die Koblenzer große Probleme, das hohe Tempo der Anfangsphase aufrecht zu halten und eine Lösung gegen die starke Abwehr der Dragons zu finden. Patrick Elzie hatte auf eine Zonen-Abwehr umgestellt, Würfe unter hohem Gegnerdruck resultierten zu weiteren Fehlwürfen und Quakenbrück konnte sich mit 20:29 absetzen. Cockfield wurde in der Offensive durch die Dragons weiterhin kontrolliert, konnte aber seine Teamkollegen, vor allem Böhm und Bradley, gut in Szene setzen. Diese übernahmen Verantwortung und spielten stark auf. Wie schnell ein Rückstand im Basketball aufgeholt werden kann, zeigten die Koblenzer spektakulär. Böhm, der nach einem Foul dreifach an die Freiwurflinie durfte, verfehlte nur den letzten Wurf. Dieser führte jedoch unmittelbar durch einen Offensivrebound zu einem Dreier, geworfen von Michael Bradley. Ein erfolgreicher Block in der Koblenzer Abwehr resultierte zu einem weiteren Dreipunktewurf, diesmal wieder durch David Böhm. Die erste Halbzeit endete mit der spektakulärsten Aktion der Partie. Bei einem denkbar knappen Spielstand von 35:34 und 6,2 verbleibenden Sekunden auf der Uhr wechselte Trainer van den Berg noch einmal Ty Cockfield und Jakob Hanzalek für den letzten Angriff der ersten Halbzeit ein. Diese Strategie sollte sich voll auszahlen. In seiner unwiderstehlichen Art sprintete Cockfield mit dem Ball über das Parkett, zog gegen die gesamte gegnerische Mannschaft zum Korb, passte aber entgegen jeder Erwartung im letzten Moment mit einem Kick Out Pass quer durch die Zone auf den jenseits der Dreipunktelinie frei positionierten Hanzalek, der mit einem Buzzer Beater den Deckel auf die erste Halbzeit legte und die Guardians unter frenetischem Applaus der 3000 Zuschauer mit einem Vorsprung von vier Punkten (38:34) in die Halbzeit schickte.

Nach der Pause erlebten die Dragons ein drittes Viertel zum Vergessen. Die Offensivbemühungen der Gäste gerieten ins Stocken, und in den ersten sieben Minuten des Viertels gelangen ihnen lediglich drei Punkte. Die Guardians hingegen spielten mit viel Selbstvertrauen und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Cockfield Jr. dirigierte das Spiel geschickt, verteilte kluge Assists und erzielte wichtige Punkte. Mit einem komfortablen 60:44 für Koblenz ging es in den Schlussabschnitt. Im letzten Viertel versuchten die Dragons, den Rückstand noch einmal zu verkürzen, doch die Guardians ließen keinen Zweifel mehr an ihrem Sieg. David Böhm und Michael Bradley punkteten weiter zuverlässig, während die Dragons zwar kämpften, aber keine entscheidenden Akzente mehr setzen konnten. Zwar konnten sie das Schlussviertel mit 20:19 für sich entscheiden, doch der Vorsprung der Gastgeber war zu groß, um den Ausgang des Spiels noch einmal spannend zu machen.

29.12.2024 18:00 Uhr // Dresden Titans vs. PS Karlsruhe LIONS 101:71

Mit 101:71 besiegen die Dresden Titans die PS Karlsruhe LIONS im letzten Spiel des Jahres 2024.

Die Badener gewannen vor über 2.400 Zuschauern den Sprungball und eröffneten mit dem ersten Angriff die Punktejagd. Gerade in der Anfangsphase stand die LIONS-Defense deutlich geordneter als noch vor Wochenfrist bei der Heimniederlage gegen Trier. Beide Teams taten sich von der Dreierlinie zunächst schwer, so dass das Scoreboard nach vier Minuten lediglich 7:10 Punkte anzeigte. Bestimmte Karlsruhe die Anfangsphase bis dahin, waren es nun die Gastgeber, die immer besser ins Spiel fanden und im Verlauf eines Zwölf-Punkte-Runs die Führung eroberten, die sie in der Folge zu keinem Zeitpunkt mehr abgeben sollten. Erst kurz vor der ersten Pause fanden die LIONS zu ihrer Linie zurück. Zwischenstand: 23:17. Den Start ins 2. Viertel machte ein wundervoll herausgespielter Korb von Georg Kupke und eine erfolgreiche Defensivsequenz der Titans. Lucien Schmikale ließ den Vorsprung von außen das erste Mal zweistellig werden und legte direkt noch einen zweiten Wurf vom Parkplatz nach. Nun stand es 32:19 und Karlsruhe fand sich zur zweiten Auszeit ein. Danach schossen sich auch die LIONS vom Perimeter warm, aber Ragsdale und Kirchner sorgten mit ihren Korberfolgen dafür, dass es bei einem 49:42 blieb.

Dresden knüpfte in Hälfte zwei zunächst erfolgreich an die ersten 20 Minuten an. Doch das bis dahin ohnehin schon physisch geführte Duell legte nun nochmals an Härte zu. Gleichzeitig nahm die spielerische Qualität spürbar ab. In den ersten sechs Minuten des dritten Viertels brachten es die LIONS lediglich auf vier Punkte. Doch dann verwandelte Joel Mäntynen wie aus dem Nichts zwei Distanzwürfe binnen 30 Sekunden aus fast identischer Position. Es folgte unmittelbar eine Titans-Timeout. Lukas Herzog schob für Karlsruhe trotzdem den nächsten Dreier hinterher und so betrug die Punktedifferenz nur noch acht Punkte bei einem Stand von 63:55. In den verbleibenden zwei Minuten bis zur letzten Pause war aber wieder Dresden spielbestimmend und führte vor den abschließenden zehn Minuten mit 73:58. Nach zwei erfolgreichen Freiwürfen der Gäste startete Aaron Kayser den Schlussakt für die Titans. Bei den dezimiert angereisten Badenern schwanden nun die Kräfte und mit noch sechs Minuten auf der Uhr erhöhte Pablo Bertone den Vorsprung erstmals auf 20 Zähler (84:62). Bei dieser deutlichen Führung schickte Fabian Strauß die junge Garde, bestehend aus Simeon Dimitrov, Linus Briesemeister und Campus-Talent Malte Silbermann aufs Parkett. Man spürte die Aufregung des Nachwuchstrios auf dem Parkett, das gemeinsam in der Aufstellung mit Kupke und Zerner einen Altersschnitt von gerade einmal 21 Jahren vorwies. Dennoch schaffte es Dimitrov mit seinem Korbleger den Spielstand dreistellig zu machen und Dresden gewann 101:71.

 

Foto: Dennis Duddek