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Nachberichte ProB Nord 17. Spieltag

17.01.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Iserlohn Kangaroos 60:59

Die Iserlohn Kangaroos haben am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine der bittersten Niederlagen der Saison hinnehmen müssen. Beim Auswärtsspiel bei den BSW Sixers unterlag das Waldstadt-Team nach dramatischen Schlussminuten mit 60:59.

Die Kangaroos starteten furios in die Partie und setzten früh offensive Akzente von außen. Christopher Schultz und Daniel Zacek trafen jeweils aus der Distanz und Iserlohn erzielte die ersten acht Punkte der Begegnung. Früh überschattet wurde der starke Auftakt jedoch durch die Verletzung von Glynn „Trey“ Hubbard III, der mit einer Verletzung über dem Auge ausschied. Dennoch behaupteten die Gäste nach dem ersten Viertel eine 18:14-Führung.

Auch im zweiten Abschnitt bestimmten die Kangaroos das Geschehen. Jordan Iloanya eröffnete erneut mit einem Dreier, defensiv zwang Iserlohn die Sixers immer wieder zu Würfen aus ungünstigen Positionen. Die sehr strenge Linie der Schiedsrichter auf beiden Seiten ließ jedoch kaum Spielfluss zu und stellte insbesondere die intensive Verteidigung der Kangaroos immer wieder vor Probleme. Zur Pause führte Iserlohn dennoch verdient mit 28:34.

Nach dem Seitenwechsel kam das Team von Headcoach Toni Prostran hochkonzentriert aus der Kabine. Kapitän Ruben Dahmen traf direkt von außen, wenig später wuchs der Vorsprung auf 15 Punkte an. Beim Stand von 28:43 sah sich Sandersdorf zu einer frühen Auszeit gezwungen. Mit einer aggressiven, gut organisierten Defense ließen die Kangaroos nur sieben Punkte im dritten Viertel zu und gingen mit einer komfortablen 47:35-Führung in den Schlussabschnitt.

Im vierten Viertel machte sich die enge Linie der Unparteiischen dann zunehmend bemerkbar. Center Tyson Leitao musste früh mit seinem fünften persönlichen Foul vom Feld, kurz vor Schluss traf es auch Sadiq Ajagbe. Sandersdorf kam Punkt für Punkt heran und glich 3:45 Minuten vor dem Ende aus. Nach der letzten Auszeit trafen die Sixers bei noch 2,4 Sekunden Restspielzeit zum entscheidenden 60:59.

 

17.01.2026 18:30 Uhr // TKS 49ers vs. Hertener Löwen 78:64

Die Hertener Löwen mussten sich am Samstagabend bei den TKS 49ers aus Stahnsdorf mit 78:64 geschlagen geben. In einem lange Zeit engen Auswärtsspiel machte sich im letzten Viertel die stark dezimierte Rotation der Löwen bemerkbar. Trotz großem Kampf und engagierter Leistung konnte das Team von Headcoach Robin Singh die Niederlage am Ende nicht verhindern.

Die Gäste erwischten den besseren Start. Mit aggressiver Defense erzwangen die Löwen direkt zu Beginn zwei Ballgewinne und führten nach zwei Minuten schnell mit 0:6. In der Folge wurde das Spiel etwas zerfahrener, Stahnsdorf fand besser in die Partie und verkürzte nach fünf Minuten auf 6:9. Kurz vor Ende des ersten Viertels setzte sich Herten dann erneut ab (11:19), doch mit der Schlusssirene verkürzten die Gastgeber noch auf 13:19.

Im zweiten Viertel kamen die 49ers deutlich besser ins Spiel. Nach drei Minuten betrug der Rückstand nur noch zwei Punkte (19:21), wenig später übernahm Stahnsdorf erstmals die Führung. Nach fünfeinhalb Minuten erspielten sich die Gastgeber erstmals einen kleinen Vorsprung von vier Punkten (27:23). Ein Buzzer-Beater von Center Leonard Hampl sorgte für den 34:34-Halbzeitstand.

Auch im dritten Viertel blieb die Partie ausgeglichen. Herten konnte sich zwischenzeitlich leicht absetzen, doch Stahnsdorf hielt mit weiterhin aggressiver Defense dagegen. Nach fünf Minuten stand es 43:45. Insgesamt blieb das Spiel hart umkämpft, beide Teams verteidigten intensiv. In dieser Phase sammelten die Löwen jedoch viele Fouls, was Stahnsdorf zum Ende des Viertels nutzte, um den Vorsprung auf 53:48 auszubauen.

Im Schlussabschnitt erhöhten die TKS 49ers nochmals den Druck. Die Löwen taten sich nun zunehmend schwer, während Stahnsdorf wacher und präsenter wirkte. Nach zwei Minuten im vierten Viertel betrug der Rückstand erstmals neun Punkte (57:48). Mit einer Auszeit versuchten die Löwen entgegenzuwirken, doch die kleine Rotation kostete zunehmend Energie. Stahnsdorf baute den Vorsprung weiter aus und brachte den Sieg (78:64) souverän nach Hause.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. ETB Miners 78:107

Die Miners ließen den Dragons am Samstagabend keine Chance, am Ende stand eine deutliche 78:107-Schlappe (38:53) für Rhöndorf zubuche. Die Rheinländer mussten die Extraklasse von Essen neidlos anerkennen.

Rhöndorf hat den favorisierten Miners über weite Strecken des Spiels Paroli geboten. Allerdings gab’s auch immer wieder Phasen, in denen die Dragons den Gästen die Initiative komplett überließen. Dann zog Essen das Tempo unvermittelt an und bestrafte jeden Fehler gnadenlos. So erlebt nach einem guten Start der Hausherren (6:0), als Essen kurz aufdrehte und binnen vier Minuten eine 14:0-Serie startete. Das erste Viertel ging eindeutig an das Team aus der Ruhrpott-Metropole (16:23).

Dann hielten die Dragons wieder voll dagegen und gingen durch einen Dreier von Juhwan Harris-Dyson in der 14. Minute selbst wieder in Führung (31:30). Das Momentum kippte aber sofort abermals auf die Seite des Gegners. Ein 10:0-Lauf von Essen sorgte erneut für klare Verhältnisse (31:40). Und dann kam noch Essens Kaltschnäuzigkeit zum Tragen: Mychael Paulo findet Marc Friederici und der feuert einen Dreier mit der Pausensirene zum 43:58 durch die Reuse.

Nach dem Seitenwechsel hängten sich die Dragons nochmal voll rein und verkürzen den Rückstand auf 60:68 (28“). Doch wieder erlebten die Gastgeber ein Déjà-vu: Die Aufmerksamkeit von Rhöndorf ließ in den letzten zwei Minuten zu wünschen übrig, Essen schlug wieder eiskalt zu und machte die nächste 10:0-Serie zum 60:78.

Von diesem Schlag erholten sich die Dragons nicht mehr und hatten dem Ligaprimus im letzten Viertel nicht mehr viel entgegenzusetzen. Unter dem Strich traf Essen jenseits der Dreierlinie aber auch traumwandlerisch sicher (14/32=44%). Zudem entschieden sie den Rebound klar für sich (35:54).

 

17.01.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Itzehoe Eagles 87:81

Vor 1.873 Zuschauern in der Sparkassen-Arena Bernau hat Lok Bernau einen wichtigen Heimsieg gegen die Itzehoe Eagles eingefahren. In einem intensiven und umkämpften Spiel setzte sich Lok Bernau am Ende mit 87:81 durch.

Wie erwartet startete die Partie mit hohem Tempo. Beide Mannschaften suchten früh den Abschluss, niemand rechnete mit einem einfachen Spiel. Lok Bernau übernahm zunächst die Kontrolle und erspielte sich zwischenzeitlich eine Führung von rund zehn Punkten. Die Eagles blieben jedoch dran, erhöhten den Druck und verkürzten mehrfach. Zur ersten Viertelpause lag Lok mit 22:16 vorne.

Das Spiel entwickelte sich nun zu einem echten Schlagabtausch – schnell, intensiv und mit hoher Physis. Lok Bernau zeigte in dieser Phase große Geschlossenheit und arbeitete stark am Brett. Auffällig war die Entscheidung im Angriff: weniger Würfe von außen, stattdessen der konsequente Weg zum Korb. Diese Geduld zahlte sich aus, Bernau blieb stabil und nahm eine 41:37-Führung mit in die Halbzeit.

Zur Mitte des dritten Abschnitts übernahmen die Gäste kurzzeitig die Führung. Lok Bernau reagierte jedoch geschlossen, glich aus und setzte anschließend einen starken Lauf. Angetrieben vom Publikum erspielten sich die Bernauer einen Vorsprung von neun Punkten. Mit 24 erzielten Punkten war es das offensiv beste Viertel der Partie für Lok Bernau – 65:56 vor dem Schlussabschnitt.

Im letzten Viertel war die Spannung in der Sparkassen-Arena greifbar. Beide Teams standen unter hohem Druck, jeder Ballbesitz zählte. Lok Bernau spielte konzentriert, vermied unnötige Fehler und nutzte die zunehmende Nervosität der Eagles. Nach einer emotionalen Szene betrat der Cheftrainer der Eagles das Feld und wurde disqualifiziert. Die Eagles starteten noch einen letzten Versuch, das Spiel zu drehen, doch Lok Bernau blieb ruhig und brachte den 87:81-Heimsieg sicher über die Zeit.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Seawolves Academy 78:84

Es war eine Szene, die sinnbildlich für das Wurf-Pech des SC Rist Wedel stand. Als noch 40 Sekunden auf der Uhr waren, blieb der Ball bei einem Dreierwurf von Nelson Martin zwischen Korbumrandung und Brett hängen. Anstatt auf 81:83 heranzukommen, blieben die Wedeler weiter mit 78:83 im Hintertreffen. Am Ende verloren sie mit einem 78:84 (46:45) gegen die Rostock Seawolves Academy auch ihr zweites Spiel im Jahr 2026 in der 2. Bundesliga ProB.

Der erste Dreierwurf der Partie von Lincoln Rosebush landete direkt im Korb, was nach 38 Sekunden eine 3:2-Führung gegen die zweite Mannschaft des Bundesligisten Rostock Seawolves ergab. In der Folge häuften sich allerdings die Fehlwürfe. „Die Rostocker haben wirklich gut getroffen und auch viele schwierigen Würfe versenkt – dagegen haben wir viel zu viel verworfen“, stellte Rist-Coach Hamed Attarbashi fest.

Dass sie es können, zeigten die Wedeler im zweiten Viertel, in dem sie offensiv wie defensiv ihre beste Phase hatten. Waren die Rostocker im ersten Abschnitt noch zu 29 Punkten gekommen (Attarbashi: „Das war für unsere Verhältnisse wirklich viel, weil wir sonst oft eine gute Abwehr stellen.“), konnten die Wedeler die Ausbeute des Gegners mit einer konzentrierten Leistung im zweiten Durchgang fast halbieren (16). Der Lohn dafür war ein hauchzarter 46:45-Vorsprung zur Pause.

Auch zu Beginn des dritten Viertels lagen die Grün-Gelben knapp in Front, ehe nach einem 55:55 (25. Minute) wieder die Gäste die Führung übernahmen. Ein Unentschieden gibt es im Basketball nicht, aber wäre es dieses Mal vielleicht das gerechte Ergebnis gewesen? „Beide Teams waren weitestgehend auf Augenhöhe“, so Attarbashi.

Aus dem Spielrhythmus kamen durch die besagte Absage der Partie gegen Neustadt alle Rister Korbjäger. „Dass die Hallen gesperrt waren und vier Tage lang nicht trainieren konnten, hat uns natürlich nicht gut getan“, so Attarbashi, der hofft, seine Schützlinge nun „mit einer guten Trainingswoche“ auf das Derby bei den Itzehoe Eagles vorbereiten zu können.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. EN BASKETS Schwelm 100:79

Die EN Baskets mussten beim starken Aufsteiger Baskets Juniors Oldenburg/Westerstede antreten.

Eine personelle Überraschung gab es zu Beginn. Aurel Bucur lief erstmals für die Blau-Gelben auf. Der 19-jährige Aufbauspieler ist im ProA-Kader der VfL SparkassenStars Bochum und wurde unter der Woche mit einer sogenannten Doppellizenz ausgestattet.

Offensiv begann das Spiel auf beiden Seiten stark. Besonders stark sind die Gastgeber von außen und treffen gleich vier Dreier in den ersten vier Minuten. Auszeit beim 16:11. Oldenburg gibt weiter Gas und trifft weiterhin sehr gut von außen. Doch die Blau-Gelben fangen sich und am Ende des Viertels heißt es 26:22 für Oldenburg.

Das zweite Viertel geht munter weiter. Die Partie bleibt durch zwei Dunks von Robert Merz eng. 31:29 der Zwischenstand. Die Oldenburger treffen starke 10 von 20 Dreierversuchen. 50:43 heißt es zur Halbzeit. Nach der Pause kommen die EN Baskets schlecht in die Partie, so dass Falk Möller bereits nach zwei Minuten beim Stand von 59:45 die erste Auszeit nehmen muss. Es wird nicht besser. Oldenburg trifft weiterhin hochprozentig und führt nach drei Vierteln klar mit 80:61.

Im letzten Viertel kommen die Schwelmer nicht mehr heran und die stark aufspielenden Oldenburger gewinnen verdient mit 100:79.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. RASTA Vechta II 91:87

Eine Unterbrechung von gut einer halben Stunde hat in Neustadt den 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord überschattet. Aufgrund technischer Probleme mit der Shotclock hatte die Partie von RASTA Vechta II bei den TSV Neustadt temps Shooters Mitte des 3. Viertels beim Stand von 54:51 für die Gäste unterbrochen werden müssen. Nach Wiederaufnahme der Partie unterlagen Vechtas Talente mit 87:91 (42:45).

RASTA II kassierte früh gleich drei Neustädter Dreier zu einem 7:11-Rückstand (4.), ließ die Hausherren aber nie wegziehen. Zwei Freiwürfe von Veteran Kevin Smit brachte die Vechtaer dann mit 16:15 in Führung (8.). Der letzte Punch im 1. Viertel gehörte den Shooters, als Emil Loch in letzter Sekunde einen Offensiv-Rebound zum 23:20 verwandelte.

Einen Sechs-Punkte-Rückstand beantwortete Epke Kruthaup von Downton mit seinem 23:26. Der 17-Jährige machte auch die nächsten sieben Zähler für RASTA II – bis zum 30:32 (14.). Das Horst-Team eroberte sich sogar eine Führung, erst zum 38:37 (17.), dann zum 43:42 (19.). Und AJ Sumbrys Dunk, keine halbe Minute vor der großen Pause, brachte den Gästen sogar das 45:42.

Die Partie blieb auch nach dem Seitenwechsel eng und sehr spannend. Zwischen zwei Neustädter Dreier traf auch Ivan Volf einen Dreier (50:45). Dann standen noch 6:24 Minuten Restspielzeit auf der Uhr, die Schiedsrichter bemerkten Probleme mit der Shotclock. Bis diese behoben waren, vergingen rund 32 Minuten. Die Vechtaer punkteten erst wieder in der 28. Minute aus dem Spiel heraus.

Neustadts Samuel Mpacko netzte nach rund drei gespielten Minuten einen ganz wichtigen Dreier zum 77:70 ein, Loch erhöhte auf 79:70. Ein Dreier von Moritz Grüß leitete RASTAs Aufholjagd ein, der 17-Jährige traf zum 75:81, gefolgt von Kruthaup-Punkten und einer Auszeit Neustadts. Kruthaup war nicht mehr zu halten, traf drei weitere Dreier zum 87:88. Die Shooters behaupteten jedoch ihre Führung. RASTA II ließ die Chance auf einen Auswärtssieg ungenutzt.

 

Vorberichte ProB Nord 17. Spieltag

17.01.2026 18:00 Uhr BSW Sixers vs. Iserlohn Kangaroos

Am kommenden Samstag, den 17. Januar, treten die Iserlohn Kangaroos in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord zum wichtigen Auswärtsspiel bei den BSW Sixers in Sandersdorf an.

Nach dem überzeugenden 100:76-Heimsieg gegen die Dragons Rhöndorf am vergangenen Wochenende wollen die Waldstädter ihren Schwung mitnehmen und auch in der Fremde erfolgreich auftreten.

Das Hinspiel Anfang November entschieden die Iserlohner in der Matthias-Grothe-Halle klar mit 83:68 für sich. Ein Erfolg, an den das Team von Headcoach Toni Prostran nun anknüpfen möchte. „Wir haben zuletzt gezeigt, wie stark wir als Team auftreten können, wenn wir fokussiert und mit Energie spielen. In Sandersdorf brauchen wir genau diese Mentalität wieder – besonders in der Defense“, betont Prostran.

Einmal mehr wird die defensive Stabilität der Schlüssel sein. Aus einer aggressiven Verteidigung heraus wollen die Kangaroos ihr schnelles Spiel aufziehen und so den Rhythmus bestimmen. Die BSW Sixers stehen aktuell auf dem 9. Tabellenplatz und haben nur einen Sieg mehr auf dem Konto als die Kangaroos. Mit einem Auswärtssieg könnte das Waldstadt-Team die Sachsen-Anhalter also in der Tabelle überholen, ein zusätzlicher Anreiz in einem ohnehin wichtigen Duell.

Bei den Gastgebern ragen Toby Okwokei, der im Schnitt 15,6 Punkte pro Spiel erzielt, sowie Power Forward Robert Joseph Holmes, einer der effizientesten Spieler der ProB-Nord, heraus. Zu den effizientesten Spielern der Liga gehört allerdings auch der Iserlohner Center Tyson Leitao, der die Effizienz-Tabelle aktuell anführt. Bei den Kangaroos ist es aber vor allem das starke Kollektiv, welches zu überzeugen weiß.

 

17.01.2026 18:30 Uhr TKS 49ers vs. Hertener Löwen

Für die Hertener Löwen beginnt am kommenden Samstag eine besondere Phase der Saison. Die Singh-Fünf steht vor der ersten von insgesamt vier langen Auswärtsreisen und macht dabei den Auftakt im rund 500 Kilometer entfernten Stahnsdorf. Um 18:00 Uhr gastiert das Löwenrudel bei den TKS 49ers in der Sporthalle der Berlin Brandenburg International School.

Die Löwen reisen mit breiter Brust nach Brandenburg. Zwei Heimsiege in Folge haben Herten auf Tabellenplatz fünf geführt – punktgleich mit dem Viertplatzierten aus Schwelm. Gleichzeitig verschaffte sich Herten durch diese Erfolge ein kleines Vier-Punkte-Polster auf die folgenden Ränge. Doch der Blick auf die Tabelle bleibt trügerisch. Die drei Teams direkt hinter den Löwen haben allesamt ein Spiel weniger absolviert, sodass weiterhin höchste Konzentration gefragt ist.

Die Gastgeber aus Stahnsdorf stehen aktuell vor einer deutlich schwierigeren Situation. Die TKS 49ers rangieren auf dem vorletzten Tabellenplatz und mussten zuletzt zwei deutliche Niederlagen hinnehmen. Dennoch ist Vorsicht geboten. Erst Ende 2025 gelang den Brandenburgern ein überraschender Auswärtssieg in Schwelm.

Die 49ers verzichten komplett auf Importspieler und setzen ausschließlich auf eine deutsche Rotation. Angeführt wird das Team vom erst 22-jährigen Guard Linus Jannik Briesemeister. Zum Jahresbeginn wurde mit Jannes Hundt zudem ein erfahrener Guard aus Trier nachverpflichtet. Er ist eine mögliche Unbekannte im Spiel der Gastgeber. Weitere Schlüsselspieler sind Shooting Guard Lukas Wagner, der 19-jährige Jenö Pildner sowie Center Leonard Paul Hampl.

Nach zwei offensiv geprägten Partien deutet vieles auf ein defensiv betontes Spiel mit niedrigerem Score hin. Hinzu kommt, dass Stahnsdorf bislang die schwächste Heimmannschaft der Liga stellt und erst einen Sieg vor eigenem Publikum feiern konnte. Die Löwen wollen alles daransetzen, dass das auch so bleibt. Ein Selbstläufer wird die Partie dennoch nicht. Die 49ers werden alles investieren, um einen Schritt aus dem Tabellenkeller zu machen.

 

17.01.2026 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. ETB Miners

Wollen die Dragons am Samstag (17.01.) im anstehenden Heimspiel etwas reißen, muss alles zusammenpassen. Die ETB Miners sind derzeit in der ProB nämlich das Maß der Dinge. Essen hat in der laufenden Saison erst zwei Spiele verloren und steht unangefochten an der Tabellenspitze. Rhöndorf muss sich also etwas Besonderes einfallen lassen und mit großem Kämpferherz auftreten, um gegen das Spitzenteam aus dem Ruhrpott zu bestehen.

An das Hinspiel werden sich die Rheinländer bestimmt nicht gerne erinnern. Da kam Rhöndorf in der Ruhrmetropole mit 114:72 deutlich unter die Räder. Damals beklagte der Dragons-Coach mangelnde Intensität seiner Mannschaft. Man überließ den Miners die Initiative, was sie in der Offensive gnadenlos ausnutzten und der Tabellenführer kann aktuell wie kein Zweiter in der Liga scoren.

Angesichts des Kaders verwundert das wenig. Alleine auf der Power Forward-Position stehen Essen mit dem Kroaten Leon Kalinic (ø 6,8 Pkt./37,1 % 3er), Niclas Jonathan Sperber (ø 12,3 Pkt./45,8 % 3er) und dem Portugiesen Mychael Paulo (ø 13,6 Pkt.) drei starke Optionen zur Verfügung. Unter dem Brett wirken zwei echte Hünen: der 2,08 Meter und 126 Kilo schwere Jonathan Almstedt (ø 8,1 Pkt.) sowie Bejamin Uzoma (ø 6,5 Pkt.), der 2,10 Meter misst.

In Szene gesetzt wird die lange Garde von Spielgestalter Quashawn Tyrese Lane. Der US-Amerikaner ist mit durchschnittlich 16,8 Punkten, 6,3 Assist pro Spiel ein effektiver Allrounder. Aber auch Point Guard Marc Friederici ist mehr als nur ein Backup für Lane. Insgesamt ist das Stammpersonal von Essen groß, athletisch, erfahren. Ein Vorteil gegenüber anderen Teams in der Liga, den die Miners Woche für Woche mit konstanten Leistungen bestätigen.

Für Rhöndorf wird es darum gehen, Essen einerseits mit dem gebotenen Respekt und auf der anderen Seite aber auch selbstbewusst zu begegnen. Trotzdem liegt die Favoritenrolle klar bei den Gästen, was nicht zwingend ein Nachteil sein muss. Rhöndorf hat in dieser Saison schon mehrfach unter Beweis gestellt, dass sie in der Rolle des Underdogs durchaus positiv überraschen können.

 

17.01.2026 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Itzehoe Eagles

Am Samstag, 17. Januar 2026 empfängt Lok Bernau in der Sparkassen-Arena den aktuellen Tabellenzweiten der ProB Nord – die Itzehoe Eagles.

Die Ausgangslage ist klar – und brisant. Nach der Niederlage in Rostock ist Bernau in der Tabelle auf Platz 3 abgerutscht und steht nun bei 11 Siegen und 5 Niederlagen. Die Gäste aus Itzehoe rangieren direkt davor auf Platz 2 mit 12 Siegen und 4 Niederlagen. Besonders beeindruckend ist ihre aktuelle Form – sieben Siege in Folge sprechen eine deutliche Sprache. Für Bernau ist das eine klare Warnung, aber auch ein zusätzlicher Antrieb.

Trotz aller Statistik gibt es einen wichtigen Fakt: Das Hinspiel in Itzehoe gewann LOK souverän mit 82:77. Bernau hat also bereits bewiesen, dass dieses Team zu schlagen ist – wenn Fokus, Intensität und Teamspiel stimmen. Zusätzlich sorgten die Eagles in dieser Saison bereits für ein Ausrufezeichen, als sie den damaligen Tabellenführer ETB Miners. Itzehoe ist also ein Team, das auch gegen Topmannschaften besteht.

Ein Blick auf den Kader zeigt schnell, wo die Gefahren liegen. Walter J. McBride ist der Motor im Spiel der Eagles und ihr Topscorer. Er kann Spiele lenken, Tempo kontrollieren und in wichtigen Momenten selbst übernehmen. Finn Fleute ist ein Spieler, der es versteht, Fouls zu ziehen und permanent Druck auf die Defense auszuüben. Lucien Schmikale ist der Distanzspezialist im Team. Mit 15,4 Punkten pro Spiel gehört auch er zu den konstanten Leistungsträgern.

Nach der Niederlage in Rostock ist klar: LOK Bernau muss am Samstag eine Reaktion zeigen. Auch wenn Sieg oder Niederlage den Tabellenplatz kurzfristig nicht verändern, geht es um weit mehr – Rhythmus, Selbstvertrauen und die Sicherung der Playoff-Position. In der Sparkassen-Arena hat Bernau in dieser Saison mehrfach gezeigt, wie stark das Team vor eigenem Publikum auftreten kann. Jetzt gilt es, diese Energie wieder auf das Parkett zu bringen.

 

17.01.2026 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Seawolves Academy 

Voller Zuversicht sind die Verantwortlichen des SC Rist Wedel, dass ihr Heimspiel in der 2. Bundesliga ProB gegen die Rostock Seawolves Academy am Sonnabend, 17. Januar, wie geplant stattfinden kann. Die Rister Team-Managerin Britta Wien-Hansen geht „fest davon aus“, dass die schneebedingte Hallensperrung nicht über Freitag, 16. Januar, hinaus verlängert wird. „Es ist ja schon seit mehreren Tagen Tauwetter“, sagte Wien-Hansen.

Die Rostocker konnten am vergangenen Sonnabend spielen und, nach zuvor drei Niederlagen in Folge, den als Tabellen-Zweiten angereisten SSV Lokomotive Bernau mit 90:82 (43:44) schlagen. Dadurch zogen die Mecklenburger im Klassement nach Punkten gleich mit den Ristern, die ihre 14 Zähler allerdings in nur 15 Partien holten.

Gute Erinnerungen haben die Wedeler an das Hinspiel gegen die Zweitvertretung des Bundesligisten aus Rostock. Nicht nur, dass die Temperaturen damals noch angenehmer waren – am 5. Oktober 2025 hatten sie mit einem 80:60 (45:29) am dritten Spieltag auch ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Dagegen denken die Rister ungern an ihren letzten Heimauftritt gegen die Ostseestädter zurück: Am 9. März 2025 hatten sie mit 75:83 (36:41) gegen das damalige Schlusslicht verloren.

Schaffte das Academy-Team der Seawolves im Sommer 2025 als Tabellenletzter mit acht Punkten nur den Klassenerhalt, weil andere Teams auf ihre ProB-Teilnahme verzichteten, so präsentiert es sich in der aktuellen Serie deutlich verbessert. „Die Seawolves haben mit Domenik Reinboth einen sehr erfahrenen Trainer, der viele Jahre in der ProA gearbeitet hat, und auch starke Spieler in ihren Reihen“, weiß Rist-Coach Hamed Attarbashi.

Unklar ist noch, auf welche Spieler Attarbashi setzen kann. Während Winter-Neuzugang Josh Behrendt (18, zuletzt MHP Riesen Ludwigsburg) sein Debüt im gelb-grünen-Trikot geben dürfte, müssen bei den anderen Doppellizenzspielern die Planungen des Kooperationspartners Veolia Towers Hamburg berücksichtigt werden.

 

17.01.2026 19:00 Uhr Baskets Juniors TSG Westerstede vs. EN BASKETS Schwelm

Für die Baskets Juniors / TSG Westerstede geht es in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB an diesem Samstag, 17. Januar, mit einem Heimspiel weiter. Der Aufsteiger trifft in der Westersteder Hössenhalle auf die EN BASKETS Schwelm. Während die Niedersachsen (7:8 Siege) aktuell auf dem achten Tabellenplatz rangieren, reisen die Gäste (9:7) aus Nordrhein-Westfalen als Vierter an.

Den Baskets Juniors bietet sich die Gelegenheit, es deutlich besser zu machen als im Hinspiel, als sie Mitte November letztlich chancenlos mit 61:89 unterlagen. Ohne ihren Topscorer Jon’il Fugett (mit 25,8 Punkten pro Spiel der beste Korbschütze der ProB Nord) hielten die Gäste beim ersten Aufeinandertreffen nur eine Halbzeit lang mit.

„Nach der Halbzeit ging bei uns leider gar nichts mehr“, erinnert sich Juniors-Headcoach Artur Gacaev. Die Partie am Samstag bietet nun die Chance zur Revanche gegen das Team von Trainer Falk Möller, der bei den EN BASKETS seit über neun Jahren an der Seitenlinie steht.

Schwelm, das die vergangenen drei Spiele alle verlor, verteilt die offensive Last auf viele Schultern. Nur zwei Akteure erzielen im Schnitt zweistellige Punktezahlen: Zyon Patterson (18,9 Zähler pro Partie) und Robert Merz (12,1). Mit 18 (Merz) und 13 Punkten (Patterson) zählten sie auch im Hinspiel zu den entscheidenden Akteuren, damals ragten zudem Erik Nyberg (18) und Luka Zajic (17) heraus.

Artur Gacaev erwartet „eine große Herausforderung“ für seine Mannschaft. „Schwelm verfügt über eine routinierte Mannschaft und viel ProB-Erfahrung. Ich hoffe, dass wir am Samstag nicht wie im Hinspiel nur 20 Minuten lang guten Basketball spielen, sondern über die gesamte Spieldauer. Der Gegner steckt mental nach den Niederlagen in einem Tief, wird aber alles daransetzen, seinen Rhythmus wiederzufinden.“

 

17.01.2026 19:00 Uhr TSV Neustadt temps Shooters vs. RASTA Vechta II

Nach dem Sieg gegen die BSW Sixers, einem 72:67 im heimischen RASTA Dome, wollen Vechtas Talente am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord nun in der Erfolgsspur bleiben. Am Samstag tritt das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst bei den in den letzten Monaten alles andere als vom Erfolg verwöhnten TSV Neustadt temps Shooters an.

So gut der Saisonstart der Neustädter mit sieben Siegen in Serie gelungen war, so heftig erwischte es die Mannschaft von Trainer Allen Ray Smith seit dem 8. Spieltag. Da nämlich begann mit dem 81:89 bei den Itzehoe Eagles eine nunmehr seit mehr als zwei Monaten andauernde Niederlagenserie. Hatte man in den ersten fünf Saisonspielen im Schnitt nur 67.2 Gegenpunkte kassiert, so waren es zwischen dem achten und dem 12. Spieltag satte 95.8 Punkte des Gegners.

Weil die eigentlich letzte Partie der Neustädter, das Auswärtsspiel beim SC Rist Wedel, am Wochenende witterungsbedingt abgesagt werden musste, ist die 75:79-Heimniederlage gegen die ETB Miners vom 4. Januar der letzte Auftritt der temps Shooters gewesen. Mitte des 3. Viertels führte man noch mit 13 Punkten, büßte die Führung gut eine Minute vor dem Ende aber ein.

Um dem Anschluss an die Nichtabstiegsplätze näher zu kommen, muss RASTA Vechta II weiter Spiele gewinnen. In der Hinrunde unterlag man Neustadt mit 90:103. Überragend damals: Gäste-Guard Matej Jelovic, der ein Double-Double aus 29 Punkten und zehn Rebounds schaffte. Fünf weitere Neustädter punkteten zweistellig. „Die 90 Punkte, die wir damals gemacht haben, waren eine gute Ausbeute. Daran wollen wir jetzt wieder anknüpfen“, so Harm-Ubbo Horst.

Nun muss Vechtas Head Coach noch abwarten, welche Spieler ihm am Rübenberge zur Verfügung stehen werden. RASTAs „Erste“ spielt parallel zu Vechtas Talenten in der easyCredit BBL zuhause gegen ALBA BERLIN (Sa., 20 Uhr). „Alle, die Samstag dabei sind, werden heiß sein. Beim Sieg gegen die BSW Sixers haben wir ja gesehen, wie gut wir schon spielen können.Da wollen wir jetzt weitermachen und in Neustadt den zweiten Sieg in Serie holen“, sagt Harm-Ubbo Horst.

 

Vorberichte ProB Süd 17. Spieltag

17.01.2026 19:30 Uhr TV Langen vs. Dresden Titans 

Die Dresden Titans treten am kommenden Samstag, den 17.01.2026 um 19:30 Uhr, zum 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auswärts gegen den TV Langen an. Auf die Titans wartet eine völlig andere Aufgabe als noch im Hinspiel. Die Hessen konnten nach einem misslungen Saisonauftakt eine Kehrtwende vollziehen, die durch neue Identität, weiterhin brandgefährlichen Führungsspielern und prominenter Verstärkung in die Wege geleitet wurde.

TV Langen hat in den vergangenen Wochen spürbar an den Stellschrauben gedreht. Die Intensität am eigenen Korb wurde deutlich erhöht und die gegnerische Punkteausbeute um rund zehn Zähler gedrückt. Aktuell lassen die Hessen 83,6 Punkte pro Partie zu – ein klares Signal an den neuen defensiven Anspruch des Teams. Doch nicht nur in der Verteidigung präsentiert sich Langen stabiler.

Auch offensiv bleiben die Führungsspieler das Herzstück der Mannschaft – und stellen die Gegner weiterhin vor kaum lösbare Aufgaben. Alexander Lagermann (19,8 PPG) und Jacob Kumal Washington (19,6 PPG) befinden sich in bestechender Form, gegen die zuletzt kaum ein Team wirksame Mittel fand, um das Duo nachhaltig zu bremsen. Zusätzliche Qualität bringt ein prominenter Neuzugang: 3×3-Weltmeister Leon Fertig streifte kurz vor Jahresende erstmals das Trikot des TV über.

Die Dresden Titans konnten ihre starke Form vor dem Jahreswechsel zuletzt nicht bestätigen. Im Duell mit neu formierten Frankfurtern gelang es den Elbriesen weder offensiv noch defensiv, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Trotz des veränderten Gesichts des kommenden Gegners erinnert die Ausgangslage in Teilen an das Hinspiel. Ein direktes Aufeinandertreffen zweier Tabellennachbarn aus der engen Tabellenmitte, in der jeder Sieg spürbar Gewicht hat.

Die Vorzeichen sind damit klar: Auf die Titans wartet ein anderes Team als noch im ersten Aufeinandertreffen. Ein aggressiveres, reiferes und breiter aufgestelltes Langen, das bereit ist, den nächsten Härtetest zu liefern.

 

17.01.2026 19:30 Uhr Ahorn Camp Baskets vs. TSV Oberhaching Tropics 

Am Samstag gastieren die Tropics bei den bisher punktgleichen Ahorn Camp Baskets in Speyer. Nach zuletzt zwei schwachen Spielen müssen die Oberhachinger beim Gastspiel in der Pfalz eine deutliche Leistungssteigerung auf das Parkett bringen, um eine Siegchance zu haben.

Die Gastgeber spielen eine bisher sehr solide Saison und konnten auch abseits des Feldes Ihre Strukturen professionalisieren. Manager Gerd Kopf, der genau wie Headcoach Carl Mbassa eine absolute Legende und Institution in Speyer ist, leistet seit Jahren hervorragende Arbeit. Der angesprochene Erfolgstrainer Mbassa ist die große Konstante beim kommenden Gegner der Tropics und steht seit über einem Jahrzehnt erfolgreich an der Kommandobrücke.

Neben langjährigen Leistungsträgern wie Woodmore, Dialla, Rupp oder Aichele schafft es der ehemalige Bundesligaprofi jede Saison viele deutsche Talente zu integrieren. Neben Brettcenter Leon Geissler überzeugt vor allem der aus Münster geholte Forward Oskar Humpert. Durch die Zusammenarbeit mit Bundesligist Heidelberg ist der Standort für jungen deutsche Talente noch attraktiver geworden.

Mario Matic: „Speyer hat fast alle Leistungsträger gehalten und sich gezielt verstärkt. Zudem sind Sie hervorragend gecoacht und sehr heimstark. Es wird keine einfache Aufgabe. Vor allem da nun auch Phillip Bode ausfällt und uns ein weiterer wichtiger Akteur fehlen wird für das Spiel. Aber wir haben uns viel vorgenommen für die Partie.“

 

17.01.2026 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. OrangeAcademy

Ein weiteres Derby wartet auf die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen an diesem Wochenende in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA. Am Samstagabend gastiert die Orange Academy Ulm in der Stadtberger Sporthalle.

Die Donaustädter sind aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz notiert. Allerdings weist man gegenüber dem nach Minuspunkten gleichen Ligaprimus BBC Coburg ein Spiel weniger auf, hat aber gegen die Oberfranken bereits beide Spiele gewonnen und damit den direkten Vergleich in der Tasche. Zehn Siegen stehen bisher nur vier Niederlagen entgegen.

Das Team von Head Coach Florian Flabb (33) ist dadurch heißer Aspirant auf die Meisterschaft in der Südgruppe und wäre damit der legitime Nachfolger dieses, wenn auch nur inoffiziellen Titels der Kangaroos aus der Vorsaison. Ein Zufall ist die Entwicklung in und um Ulm herum aber nicht. Die Württemberger entwickeln an ihrem einzigartigen Trainings- und Spielzentrum „Orange Campus“ Talente en masse, die aus ganz Deutschland und Europa zusammengezogen werden.

Die Topspieler in diesem Jahr sind in erster Linie der Franzose Meissa Faye (16,8 Punkte), Aufbauspieler Teo Milicic (12,6 Punkte), Forward Joel Cwik (10,9 Punkte) und Center-Shooting Star Endurance Aiyamenkhue. Der 18-jährige 2,09 Meter Hüne (10 Punkte/10 Rebounds pro Partie) durchlief zuletzt eine großartige Entwicklung und ist zum absoluten Leistungsträger avanciert. Mit Marco Dorcdevic hat man nur einen Spieler im Kader, der mit 22 Jahren schon etwas älter ist.

Die Kangaroos wollen dem Favoriten trotzdem Paroli bieten. Im Hinspiel hätte das fast funktioniert, man verlordamals an der Donau hauchdünn mit 72:73. In diesem Match wäre auch ein anderer Ausgang möglich gewesen. Hoffnung schöpft man bei der BG natürlich aus der Leistung der Vorwoche. Beim 88:51 Kanter-Auswärtsspiel in Fellbach bot man die bisher beste Saisonleistung, überzeugte defensiv wie offensiv und deutete das Potenzial an, welches in der Mannschaft steckt.

 

18.01.2026 16:00 Uhr SKYLINERS Juniors vs. BBC Coburg 

Nach zwei Siegen zum Jahresauftakt wartet am kommenden Sonntag die nächste große Herausforderung auf die SKYLINERS Juniors. Am Sonntagnachmittag empfängt das Team von Markus Klusemann mit dem BBC Coburg den aktuellen Tabellenführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd im Basketball City Mainhattan.

Die Frankfurter gehen mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Zuletzt überzeugten sie mit einer dominanten Vorstellung bei den Dresden Titans, die in einem deutlichen 102:80-Auswärtssieg mündete. Insgesamt stehen die Juniors nun bei zwei Erfolgen zum Start ins neue Jahr – ein klarer Beleg für die positive Entwicklung der vergangenen Wochen.

Besonders die beiden Neuzugänge sorgen aktuell für frischen Schwung: Desmond Watson erzielte in seinen ersten beiden Spielen 29 und 31 Punkte und übernahm direkt Verantwortung. Moses Pölking fügte sich ebenfalls stark ein und kam zuletzt beinahe auf ein Double-Double. Gleichzeitig nehmen etablierte Leistungsträger wie Jamie Edoka und Ivan Crnjac weiterhin zentrale Rollen im Spiel der Juniors ein.

Der BBC Coburg reist als Spitzenreiter nach Frankfurt und untermauerte seine Position zuletzt mit einem knappen 71:68-Erfolg gegen die Ahorn Camp Baskets Speyer. Das Team von Patrick Seidel steht aktuell nur einen Sieg vor der OrangeAcademy in der Tablle. Die Coburger wissen also, dass sie sich keine Fehler im Kampf um die Tabellenführung leisten können. Saisonübergreifend sind Dylan Fasoyiro (20,6 PPG) und Darius Dawson (17,3 PPG) die gefährlichsten Scorer.

Mit einem Sieg könnten die Juniors nicht nur ihre Serie weiter ausbauen, sondern auch in der Tabelle einen wichtigen Schritt nach vorne machen. Die Ausgangslage verspricht ein intensives Duell – und eine echte Standortbestimmung für die Frankfurter.

 

18.01.2026 16:00 Uhr VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. FC Bayern Basketball II

Bericht folgt in Kürze.

 

18.01.2026 18:00 Uhr CATL Basketball Löwen vs. SV Fellbach Flashers

Das Jahr 2026 verlief für die Fellbach Flashers sehr enttäuschend in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd. Nach der Niederlage in Speyer folgte die blamable Leistung zuhause gegen Leitershofen. Die Wunden sind geleckt, die Fehler analysiert, die Köpfe wieder frei und somit die Weichen für den Rückweg auf die Erfolgsspur gestellt.

Dass dies kein leichtes Unterfangen wird ist, allen klar. Besonders der kommende Gegner, die Löwen aus Erfurt kommen mit jeder Menge Rückenwind daher. Zwei Siege konnten die Thüringer dieses Jahr einfahren, jeweils beeindruckende Siege gegen die Würzburger (96:74) und bei den Bayern aus München (89:69). Das ehemalige Team des Fellbacher Tyseem Lyles klettert damit weiter in Richtung Playoff Plätze und steht nun bei 5 Siegen und 9 Niederlagen auf dem elften Tabellenplatz.

Erst spät im Saisonverlauf kommen die Erfurter auf Betriebstemperatur. Die Gründe für den holprigen Saisonstart sind vielfältig, die Ausfälle der beiden wichtigen Big Mens, Paul Albrecht (13 Punkte/11 Rebounds pro Spiel) und Noah Kamdem (15 Punkte/10 Rebounds pro Spiel) oder der erst spät verpflichtete Amerikanische Guard Mike Mitchell (21,3 Punkte pro Spiel) sind einige davon.

Keines dieser Gründe ist jedenfalls die bisherige Leistung des 19-jähringen Youngsters Musa Abra (19 Punkte pro Spiel) der vor allem auch im Hinspiel in Fellbach mit 23 Punkten überzeugen konnte. Der Point Guard und Juniorennationalspieler überzeugt durch seine Athletik und Schnelligkeit. Bereits Anfang November hatten die Flashers so ihre Mühe mit den Löwen und Unterlagen deutlich mit 74:56. Ob es diesmal in Erfurt anders sein wird sich zeigen.

 

Nachberichte ProA 17. Spieltag

10.01.2026 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. PS Karlsruhe LIONS 89:80

Die Eisbären Bremerhaven haben sich am Samstagabend im heimischen Eisbärenkäfig mit 89:80 gegen die PSK Lions durchgesetzt. Trotz des Wintereinbruchs mit Schnee und Eis schafften die Lions die Reise aus Karlsruhe in den Norden. Die Eisbären Bremerhaven wollten dem Gegner im Eisbärenkäfig einheizen und den heimischen Fans ein intensives Spiel liefern.

Zunächst hatten die Eisbären Schwierigkeiten, ihren Rhythmus zu finden. Die ersten Punkte erzielte Wesley Oba per Korbleger nach Defensivrebound von Tyrese Williams. Die Eisbären antworteten über die Freiwurflinie durch Elijah Miller, doch insgesamt blieb das Spiel defensiv geprägt. Immer wieder wechselten sich Ballverluste und schwierige Abschlüsse ab, sodass sich im ersten Viertel ein eher frostiger Schlagabtausch entwickelte. Nach zehn Minuten führten die Gäste knapp mit 20:16.

Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel zerfahren. Ballverluste auf beiden Seiten verhinderten längere Läufe, doch die Eisbären arbeiteten sich allmählich ins Spiel. Ein kleiner Befreiungsschlag folgte in Minute 14: Nach Defensivrebound traf Jemarl Baker Jr. den ersten Dreier der Eisbären und brachte sie wieder in Führung (25:24). Dennoch blieb die Partie eng. Elijah Miller traf in der Schlussphase per Sprungwurf, Jemarl Baker Jr. legte per Korbleger nach, sodass Bremerhaven mit einer 35:32-Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Lions wacher aus der Kabine. Ein Dreier von David Ejah und ein Sprungwurf von Isaiah Hart drehten die Partie und brachten die Gäste in Front. Die Eisbären hielten dagegen und sorgten mit energischen Aktionen für einen kleinen Lauf. Phasenweise fanden die Hausherren nun ihren Rhythmus, zwangen die Lions zu Fehlern und setzten sich mit 51:42 etwas ab. Doch Karlsruhe ließ nicht locker. Nach drei Vierteln stand es 57:57.

Nachdem es den Eisbären im dritten Viertel nicht gelang die Löwen in ihre Schranken zu weisen, wurde es im Schlussviertel also wieder richtig spannend. Beide Teams wussten, dass nun jede Aktion zählen würde. 6 Minuten lang konnten die Löwen mit den Eisbären mithalten, doch die Bremerhavener behielten die Nerven. Raphael Falkenthal sah Adrian Breitlauch, der von außen zum 72:69 traf. Wenig später traf Elijah Miller von außen zum 79:71 und verschafft den Eisbären Luft. Der Treffer der Lions zum 80:89 änderte nichts mehr am Endstand.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Phoenix Hagen 78:104

Die Tigers Tübingen haben das Heimspiel gegen Phoenix Hagen vor 2.517 Zuschauern in der Paul Horn-Arena mit 78:104 (40:52) verloren.

Von Beginn leisteten sich die Schwaben aber einige unnötige Fehler. Ein folgenschwerer Ballverlust von Moreaux nutzte Bjarne Kraushaar per Korbleger zum 15:10 für die Westdeutschen aus, Sonko nahm bei 3:46 Minuten auf der Uhr die erste Auszeit der Begegnung. Graves schraubte die Führung mit einem Zweier in der Schlussminute erstmalig auf einen zweistelligen Vorsprung (22:12) hoch, Pelote beendete den ersten Abschnitt per Buzzer Beater aus der Distanz zum 15:22. Noch war reichlich Sand im Getriebe der Raubkatzen.

Pelote begann das zweite Viertel mit dem nächsten Dreier zum 18:22, gespielt waren 22 Sekunden. Der US-Amerikaner war weiter bester Mann bei den Schwaben. Mit dem nächsten Zweier zum 20:24 und einem Block gegen Nawrocki nach elf Minuten begeisterte der 23-Jährige die. Die Harris-Schützlinge hatten das Heft jedoch klar in der Hand. Pelote beendete den nächsten 8:0-Lauf der Gäste per Dreier zum 36:43. Graves beendete die erste Halbzeit per Korbleger zum 52:40.

Uhlemann eröffnete den zweiten Durchgang nach 29 Sekunden mit einem Zweier zum 54:40. Kaya Bayram steuerte seine ersten Zähler per Dreier zum 43:54 für die Gelb-Schwarzen bei. Graves sorgte per Korbleger für das 59:44 in der 23. Minute – der bisher höchste Vorsprung der Harris-Truppe im Spiel. Es lief kaum mehr etwas zusammen, Hagen konnte die Führung weiter ausbauen. Uhlemann beendete die dritten zehn Minuten mit vier Zählern zum 78:55, das Spiel war vorzeitig entschieden.

Es lief einfach weiter nichts zusammen. Die Feuervögel spielten sich dank des klaren Vorsprungs nun in einen kleinen Rausch. In Minute 32 setzte sich Rissetto gegen Lukas Milner unter dem Korb durch und war für das 84:58 verantwortlich. Trotz des klaren Vorsprungs hielten die Feuervögel die Intensität in der Defense weiter enorm hoch. Nach knapp drei Minuten ohne etwas Zählbares machte Phoenix-Kapitän Nawrocki per Dreier zum 102:76 die 100-Punkte-Marke voll. Wenig später das Spiel aus.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. VfL SparkassenStars Bochum 104:87

Die Artland Dragons haben den 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA souverän für sich entschieden. Vor heimischer Kulisse setzte sich das Team von Headcoach Hendrik Gruhn deutlich mit 104:87 (25:16, 24:21, 24:23, 31:27) gegen die VfL SparkassenStars Bochum durch und behauptete damit Tabellenplatz fünf zum Abschluss der Hinrunde.  Topscorer der Dragons war Ben Burnham mit 29 Punkten und 8 Rebounds.

Lastring eröffnete das Spiel nach Assist von Anthony mit dem ersten Korb zum 2:0. Quakenbrück übernahm von Beginn an die Kontrolle und setzte sich durch einen Dreier von Lanmüller sowie einen anschließenden Jumper von Burnham schnell auf 11:4 ab. Bochum reagierte mit einer frühen Auszeit, fand jedoch auch danach kaum Zugriff auf das Spiel. Die Dragons blieben spielbestimmend und entschieden das erste Viertel verdient mit 25:16 für sich.

Auch im zweiten Abschnitt knüpften die Gastgeber an ihre starke Leistung an. Zwar eröffnete Antonio Williams den Spielabschnitt, doch Lanmüller antwortete umgehend mit einem Dreier. Hinton erhöhte wenig später per Freiwurf auf 30:18. Bochum hielt offensiv über Williams und Myreon Jones Jr. dagegen, defensiv bekam man das Dragons-Spiel jedoch nicht in den Griff. Lanmüller traf seinen vierten Dreier zum 44:29, ehe die Gäste kurz vor der Pause noch etwas verkürzen konnten. Mit einer 49:37-Führung für die Dragons ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel startete Quakenbrück erneut fokussiert. Zwei starke Drives von Burnham sorgten für schnelle Zähler, Bochum lief nun zunehmend einem Rückstand hinterher. Trotz des vierten Fouls von Hinton Mitte des dritten Viertels blieben die Dragons stabil. Elijah Ndi setzte mit fünf schnellen Punkten ein Ausrufezeichen, die Führung wuchs auf 71:55 an. Zwar verkürzten Jones Jr. und Williams nochmals, doch Burnham stellte mit weiteren Punkten den 73:60-Viertelstand her.

Im Schlussabschnitt ließ Quakenbrück keine Zweifel mehr aufkommen. Lastring per Tip-in und Burnham mit einem krachenden Dunk sorgten früh für klare Verhältnisse. Die Dragons dominierten nun auch physisch und kontrollierten das Geschehen bis zum Schluss. Spätestens zur Mitte des vierten Viertels war die Partie entschieden, der Vorsprung wuchs kontinuierlich an. Am Ende stand ein hochverdienter 104:87-Heimerfolg auf der Anzeigetafel.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 67:95

Zum 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 ging es für die Bozic Knights nach Paderborn. Dort setzte sich die Mannschaft von Head Coach Igor Perovic deutlich mit 95:67 durch und beendete damit die drei Spiele anhaltende Siegesserie der Baskets. In der Tabelle klettern die Schwaben auf Platz sechs.

Der Start in die Partie war zunächst ausgeglichen. Die Gastgeber zogen einige Male aggressiv zum Kirchheimer Korb, erzwangen dadurch einige Freiwürfe und gingen mit 11:8 in Führung. Es sollte die letzte Paderborner Führung des Spiels sein. In der Folge übernahmen die Ritter das Kommando. Der eingewechselte Tyrel Morgan erzielte schnelle sechs Punkte und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur 21:13 Führung nach den ersten zehn Spielminuten.

Phil Russell erhöhte zur Mitte des zweiten Viertels auf 41:23, doch in den Schlussminuten der ersten Halbzeit wurde das Spiel hektisch und zerfahren. Einige Nicklichkeiten prägten die Partie und unterbrachen den Kirchheimer Rhythmus. Paderborn kämpfte sich zurück und reduzierte den Rückstand auf acht Zähler. Der letzte Angriff gehörte den Knights, den Lucas Mayer per Dreier zur 48:37 Führung verwandelte.

Auch in der zweiten Halbzeit gehörte der Start den Hausherren, die den Rückstand innerhalb der ersten drei Minuten auf 50:45 reduzieren konnten. Doch dann schalteten die Schwaben einen Gang höher. Angeführt von Russell nutzten die Knights ihre physische Überlegenheit durch Nico Bretzel, Tylan Pope und Tyrel Morgan, sodass die Zone kontrolliert wurde. Schnell wurde der Vorsprung wieder zweistellig und die Korbjäger wollten nun die Entscheidung. Zur Viertelpause lag man bereits mit 69:52 in Front.

Die Ritter behielten den Fuß auf dem Gas und sorgten mit einem Lauf, den Chuck Harris Failenschmid knapp sieben Minuten vor Spielende zur 78:52 Führung verwandelte. Die frühe Entscheidung in einem dann doch deutlichen Spiel. „Wir haben sehr intensiv und konzentriert gespielt. Nach der Niederlage gegen Bayreuth wollten wir direkt wieder auf Kurs kommen und das ist gelungen,“ so Head Coach Igor Perovic nach Spielende.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Nürnberg Falcons BC 75:86

Weiterhin ersatzgeschwächte Uni Baskets Münster kommen einfach nicht voran: Gegen den Tabellenachten Nürnberg Falcons verlor das Team von Götz Rohdewald am Samstagabend vor 2.725 Zuschauern 75:86 (36:41).

Mit einem 12:9-Start (5.) zeigten sich die Uni Baskets zunächst unbeeindruckt von der Unzufriedenheit mit dem bisherigen Saisonverlauf. Cosmo Grühn stellte mit seinem ersten Distanztreffer auf die 3-Punkte-Führung. Nur gut zwei Minuten später hieß es 14:23, die Verteidigung bot Räume an, offensiv blieben Korbleger liegen. Doch der verlorengegangene Fokus kehrte mit dem Shotclock-Dreier von Paul Viefhues zurück, der auch den Buzzer-Dreier zum 23:23-Ausgleich nach Abschnitt eins setzte.

Im zweiten Viertel erspielte sich bis zum 34:32 (16.) kein Team – nicht einmal phasenweise – Vorteile. Münster ließ bis dahin aber nach guten Defensivsequenzen einige Chancen auf eine höhere Führung liegen. Dann leisteten sich die Münsteraner 9:4 Ballverluste, weshalb die Uni Baskets kurz vor dem Seitenwechsel wieder deutlicher in Rückstand gerieten (34:41, 19.). Andrew O’Brien linderte über zwei verwandelte Freiwürfe etwas den Frust, sodass die Partie zur Halbzeit aus Gäste Sicht knapp blieb (36:41).

Nürnberg intensivierte die Defensive massiv nach Wiederbeginn und spielte richtig guten Teambasketball. Unaufgeregt beherrschte das Jung-Team die Szenerie. Unsortierte Uni Baskets verschliefen den Beginn der zweiten Halbzeit gänzlich. 0:9-Lauf. Zu diesem frühen Zeitpunkt waren die Münsteraner vorentscheidend in einem 20-Punkte-Rückstand (39:55, 25.). Immerhin fing sich die Baskets-Defense wieder über gutes Rebounding bis zum Viertelende. 47:65 vor dem Schlussviertel.

Alles unter Kontrolle aus Falcons-Sicht? Lange Zeit im Schlussviertel ja, wie sein Verlauf bis zum höchsten Münsteraner Rückstand des Abends von 25 Zählern eindrucksvoll dokumentierte (55:80, 35.). Als längst alles vorbei war, hatten die Gastgeber ihre beste Phase und wendeten eine höhere Niederlage mit Kampfgeist und einigen guten Plays ab, entschieden immerhin das Schlussviertel nach dem fünften Dreier (56 Prozent) des Topscorers des Abends Paul Viefhues für sich (28:21).

 

11.01.2026 16:00 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. HAKRO Merlins Crailsheim 71:79

Die BAYER GIANTS Leverkusen sind in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 weiterhin auf der Suche nach der Erfolgsformel. Der ProB-Meister von 2025 unterlag vor 1.611 Zuschauern in der Ostermann-Arena gegen die HAKRO Merlins Crailsheim mit 71:79. Dabei hatten die Farbenstätdter in der zweiten Halbzeit nach einer großen Aufholjagd die Chance, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden.

Die Merlins starteten in der Manier einer Spitzenmannschaft. Schnell setzten sich die Gäste um Headcoach David McCray ab (2:9 / 3. Spielminute) ab und ließen keine Zweifel aufkommen, welches Team den Favoritenstatus an der Bismarckstraße innehat. Die gut ausbalancierte Offensive der Baden-Württemberger stellte die Hausherren immer wieder vor große Herausforderungen. Dies hatte zur Folge, dass Crailsheim nach zehn Minuten mit 11:21 in Front lag.

Auch der zweite Durchgang sollte aus Sicht der „Riesen vom Rhein“ nicht für die Wende sorgen. Viel mehr noch: Das Auswärtsteam aus dem Landkreis Schwäbisch Hall setzte sich Zähler um Zähler ab. Nach 27 Minuten betrug die Führung des früheren Bundesligisten stolze 16 Punkte (20:36). Für die Koch-Schützlinge war es im Angriff eine Hälfte zum Vergessen. Auf der Anzeigetafel leuchtete ein 24:39 nach Ende des Abschnitts auf.

Nach der Pause schien es so, als würden die „Magier“ schnell für die Entscheidung sorgen wollen. Brock Gardner sorgte per erfolgreichen Wurf aus der Distanz für einen 20-Punkte-Vorsprung seiner Farben (26:46). Doch die „Giganten“ ließen sich nicht hängen. Angeführt von Kobe Langley, der drei Dreier in Serie traf, gelang es BAYER den Vorsprung sukzessive zu verkürzen. Highlight dabei war ein Korbleger von John Williams Jr., welcher auf 49:51 stellte. Mit 50:57 endete das dritte Viertel.

Für Sören-Eyke Urbansky, Ricarco Lynch & Co. war noch alles möglich und das spürte man. Der Rekordmeister wollte die Siegchance beim Schopfe packen und kämpfte um jeden Ballbesitz. Nur die Wende konnte nicht herbeigeführt werden. Entweder stoppten eigene Fehler die Leverkusener Angriffsversuche oder aber die Merlins konterten umgehend. So rannten die Rheinländer verzweifelt einem Rückstand hinterher. Den Bock konnten der 14-malige Deutsche Meister am Ende nicht mehr umstoßen (71:79).

 

11.01.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. BBC Bayreuth 90:82

Mit dem vierten Sieg aus den vergangen fünf Spielen haben sich die RheinStars pünktlich zum Abschluss der Hinrunde ein Polster in Sachen Klassenerhalt erspielen können. Am späten Sonntagnachmittag schlugen die Kölner vor 1.468 Zuschauern den BBC Bayreuth mit 90:82 (34:34). Nach 17 Spieltagen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA stehen die RheinStars nun bei 7 Siegen aus 10 Spielen auf Rang 13 und damit drei Siege und vier Plätze vor den Abstiegsplätzen.

Beide Mannschaften mussten in der Partie auf Leistungsträger verzichten, die Kölner auf Hall B. Elisias, die Gäste auf ihren Topscorer Moritz Plescher. Die Begegnung kam nur mäßig in Fahrt. Im ersten Viertel trafen beiden Seiten kaum etwas – entsprechend ging es bei 13:12 in die zweiten zehn Minuten. Bis zur Pause war das Spiel ausgeglichen und gelangte folgerichtig bei 34:34 zum Seitenwechsel.

In Durchgang drei fluppte es dann offensiv auf beiden Seiten. 54 (27:27) Punkte gönnten die Teams ihren Zuschauern. Bayreuth versuchte es immer wieder mit schnellen Vorstößen, Köln antwortete eher mit gemäßigterem Spiel; verteidigt bekamen beide Teams die gegnerischen Aktionen dabei nicht wirklich. Bei 61:61 wurde das letzten Viertel eröffnet – fünfmal wechselte die Führung. Spannung pur und ein mitgehendes Publikum, angetrieben durch Musik und Moderation bis zur Entscheidung.

Und die gelang den Kölnern samt der nötigen Stopps: Eröffnet von Mike Miller per Dreier zum 79:77 (36. Minute), gefolgt von Korblegern durch Björn Rohwer und Jasper Günther zum 81:77 und 83:77. Getoppt wurde das dann von zwei „staubtrocken“ abgeschlossenen Dreiern von Cedric Russell zum 86:80 (37.) und 89:82 (38.) – die Spannung wich dem Jubel der Sieger.

„Es war ein hartes Stück Arbeit, anfangs nicht immer schön, aber dann zum Ende mitreißend und mit Allem, was Basketball so spannend und mitfiebernd macht. Am Ende haben viele Spieler große Würfe getroffen und haben für sich selbst und das Team großartige Werbung gemacht!“ freute sich Sportgeschäftsführer Stephan Baeck über die nächsten Kölner Punkte auf der Habenseite.

 

11.01.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. GIESSEN 46ers 92:91 

Zum ersten Heimspiel des Kalenderjahres 2026 und zugleich zum Abschluss der Hinrunde empfingen die EPG Baskets Koblenz am Sonntagabend die GIESSEN 46ers in der heimischen EPG-Arena. Vor knapp 1700 Zuschauern entwickelte sich ein intensives, hochklassiges und bis zur letzten Sekunde spannendes Duell zweier Teams in starker Form.

Beide Teams starteten nervös in die Begegnung. Gießen ließ die ersten Würfe liegen, bis Jonathan Maier mit einem Dunking ein Ausrufezeichen für die 46ers setzte. Auf Seiten der Baskets zeigte sich vor allem Decorian „DJ“ Jeffries früh präsent. Die Partie blieb ausgeglichen (11:9), geprägt von Rebounds und intensiver Defensivarbeit auf beiden Seiten. Nach einem Dreier der Gäste durch Devon Goodman und Freiwürfen von Marko Bacak ging es mit 26:24 für Koblenz in die erste Viertelpause.

Der Start ins zweite Viertel verlief holprig für die Baskets. Offensiv lief wenig zusammen, kleine Fehler häuften sich, und Gießen übernahm erstmals die Führung. Headcoach Stephan Dohrn reagierte früh mit einer Auszeit. Die Partie gewann nun deutlich an Intensität. Gießen ließ mehrfach Punkte an der Freiwurflinie liegen, während Wishart zunehmend Verantwortung übernahm. Trotz vieler Fouls auf Koblenzer Seite ging es mit einer knappen 54:51-Führung für die Baskets in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel erwischte Gießen den besseren Start. Unkonzentriertheiten und einfache Fehler der Baskets führten schnell zur erneuten Führung, was Dohrn beim Spielstand von 54:55 erneut zu einer Auszeit zwang. Die Baskets kämpften sich in der Folge zurück: Aleksa Kovačević setzte sich gleich mehrfach in der Zone durch, und mit einer starken Schlussphase des Viertels nutzte Koblenz die zunehmenden Fehler der Gäste konsequent aus. Nach Freiwürfen von Kovačević stand es 74:66 vor dem Schlussviertel.

Im letzten Viertel schien Koblenz zunächst auf der Siegesstraße. Doch Gießen gab sich nicht geschlagen. Wenige Sekunden vor Schluss stand es nur noch 90:89. Ein entscheidendes Offensivfoul gegen Gießen verschaffte den Baskets Freiwürfe und Timothy Smith verwandelte eiskalt von der Linie. Nach einem letzten Treffer der Gäste blieb Koblenz der finale Angriff mit dem sie sich den knappen 92:91-Erfolg sichern konnten.

 

12.01.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. BG Göttingen 82:89

Die BG Göttingen hat die Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem Arbeitssieg abgeschlossen. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann am Montagabend bei den SBB Baskets 89:82 (33:35). In der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle zeigten die weiterhin dezimierten Südniedersachsen eine durchwachsene Leistung, in der sich starke Phasen mit sehr schlechten abwechselten.

Im ersten Abschnitt drückten beide Teams aufs Tempo. Hendrik Drescher brachte die Gäste aus Südniedersachsen 8:3 in Front, aber die Baskets antworteten mit einem 0:6-Lauf zum 8:9 (5.). Im Anschluss fing sich die BG wieder, holte sich die Führung zurück und baute sie auf 17:11 aus (7.). Aber die Hausherren ließen sich davon nicht beeindrucken und kämpften sich auf 19:17 heran (8.). Jackson schloss die ersten zehn Minuten mit zwei Dreiern zum 25:21 ab.

Im zweiten Viertel fanden die Göttinger offensiv keinen Rhythmus. Es dauerte eine Strauß-Auszeit und mehr als drei Minuten, bis Drescher die ersten Veilchen-Zähler in diesem Abschnitt zum 27:28 erzielte (14.). Die Gäste kämpften und erarbeiteten sich die Punkte an der Freiwurflinie. Sears und Jackson glichen durch sechs Treffer zum 33:33 aus. Vor der Halbzeitpause sorgte De’Vondre Perry für die knappe Baskets-Führung (33:35).

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst eng. Die Gastgeber legten vor, die Göttinger glichen aus (41:41). Doch dann leisteten sich die Veilchen eine schwache Phase, die die Baskets ausnutzten, um etwas davonzuziehen (41:49). Doch die BG kämpfte, fand ihre Energie, erzwang Ballverluste und verkürzte den Rückstand. Sears holte die Führung per Dreier zurück und schloss kurz darauf den 15:0-Lauf zum 58:52 ab (28.). Ins Schlussviertel gingen die Gäste mit einer 60:57-Führung.

Im letzten Abschnitt blieb das Duell eng und spannend. Die BG baute ihre Führung zunächst auf acht Zähler aus (65:57), geschlagen gaben sie die Baskets aber noch lange nicht. Bogdanov schloss einen 0:7-Lauf der Gastgeber per Dreier zum 67:66 ab. Sears verschaffte den Gästen durch seinen Dreier zum 72:69 wieder Luft. Bogdanov stemmte sich mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage, die Sears jedoch mit sechs von sechs Freiwürfen in der letzten Minute besiegelte.

Vorberichte ProA 17. Spieltag

10.01.2026 18:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. PS Karlsruhe LIONS

Nach dem emotionalen Auswärtssieg beim Tabellenführer Phoenix Hagen wollen die Eisbären direkt nachlegen. Am Samstag, den 10. Januar, empfangen die Eisbären die PSK Lions im heimischen Eisbärenkäfig. Nach dem gelungenen Jahresauftakt geht es nun darum, den Schwung mitzunehmen und vor eigenem Publikum nachzulegen.

Die PSK Lions bewegen sich mit einer Bilanz von 7 Siegen und 9 Niederlagen aktuell im Mittelfeld der Tabelle. Auf teils deutliche Niederlagen folgen immer wieder auch starke Auftritte, was das Team nur schwer berechenbar macht. Die Karlsruher haben bereits bewiesen, dass sie an guten Tagen auch Topteams schlagen können. So gelangen den Lions in dieser Saison unter anderem ein Sieg gegen die HAKRO Merlins Crailsheim (95:85), die Tigers Tübingen (92:82) und zuletzt gegen die Artland Dragons (82:80)

Nach der sportlich enttäuschenden Saison 2024/25, kam es zu einem personellen Neustart an der Seitenlinie. Der Vertrag von Headcoach Aleksandar Šćepanović wurde nicht verlängert, stattdessen übernahm der ehemalige Nationalspieler Demond Greene, der den Kader in der Folge umfassend neu ausrichtete. Eine Schlüsselrolle nimmt dabei Center Maurice Pluskota ein. Der gebürtige Bremerhavener ist mit 13,3 Punkten und 7,6 Rebounds pro Spiel einer der konstantesten Akteure im Team.

Ebenfalls im Frontcourt setzt David Ejah wichtige Akzente. Der athletische Forward bringt bislang 13,8 Punkte und 7,1 Rebound pro Partie ein. Ergänzt wird die Big-Man-Rotation durch Wesley Oba, der mit 5,1 Punkten und 4,4 Rebounds für Entlastung sorgt. Tyrese Williams bringt individuelle Qualität und erzielt aktuell 11 Punkte pro Spiel. Nach seiner Nachverpflichtung übernahm Isaiah Hart schnell Verantwortung im Spielaufbau. In bislang acht Einsätzen steuerte der Guard 15,3 Punkte und 6,1 Assists bei.

Die Karlsruher verfügen somit über eine breit angelegte Offensive mit mehreren Scoring-Optionen. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse, dass es den Lions bislang nicht gelungen ist, diese Qualität über 40 Minuten konstant abzurufen. Schwankende Wurfquoten und phasenweise defensive Unaufmerksamkeiten verhinderten bisher eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte. Gerade in engen Spielen bleiben sie jedoch gefährlich. Wer die PSK Lions unterschätzt, wird bestraft.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. Phoenix Hagen

Am Samstag empfangen die Tigers Tübingen den Tabellenführer Phoenix Hagen (13:3-Erfolge) zum ersten Spiel im neuen Jahr. Die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko will dem großen Favoriten trotz einer schwierigen Gesamtsituation einen heißen Tanz liefern und gleichzeitig den Negativtrend mit sechs Niederlagen aus den vergangenen sieben Partien beenden. Um gegen die Feuervögel bestehen zu können, wird aber eine nahezu perfekte Leistung benötigt.

Die letzten Auftritte der Raubkatzen geben dennoch etwas Anlass zur Hoffnung auf ein gutes Spiel. Gegen starke Gegner spielte man zuletzt lange Zeit auf Augenhöhe. So auch beim 75:83 in der letzten Begegnung bei den HAKRO Merlins Crailsheim, bei der die Sonko-Truppe über weite Strecken des Duells gut im Spiel war. Problematisch war jedoch die schwache Arbeit bei den Rebounds.

Mit einer Bilanz von sieben Siegen aus 16 Spielen belegen die Schwaben aktuell nur den zwölften Tabellenplatz. Die personelle Situation bleibt weiterhin angespannt. Tigers-Kapitän Till Jönke (Rücken), JaCobi Wood (Fuß) und Joshua Schwaibold (Sprunggelenk) stehen weiter nicht zur Verfügung. Ob Neuzugang Larry Thomas (Fuß) sein Debüt im Trikot der Tigers Tübingen geben wird, kann erst kurzfristig entschieden werden.

Zuletzt mussten die Gäste um Trainer Chris Harris die erste Heimniederlage in der Saison 2025/2026 der BARMER 2. Basketball Bundesliga hinnehmen. Die Feuervögel unterlagen den Eisbären Bremerhaven etwas überraschend mit 89:90. Mit dem selbst auserkorenen Ziel Aufstieg in die erste Liga liegen die Westdeutschen aber weiter voll auf Kurs.

Die große Stärke der Gäste liegt in der Kadertiefe. Point Guard Marcus Graves ist mit 15,9 Punkten und 5,3 Assists pro Partie Topscorer des Teams. Ebenfalls hervorzuheben ist Landsmann Jeffrey Carroll, der im Schnitt 12,4 Punkte und 4,2 Rebounds beisteuert. Die deutsche Rotation um Devin Schmidt, Tim Uhlemann, Dennis Nawrocki, Bjarne Kraushaar, Marvin Omuvwie und Fabian Bleck gehört zum Besten der ProA. Keine Frage, die Schwaben benötigen einen Sahnetag, um gegen die Feuervögel eine Überraschung zu schaffen.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Artland Dragons vs. VfL SparkassenStars Bochum

Zum Abschluss der Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht für die Artland Dragons ein wichtiges Heimspiel an. Am kommenden Samstag empfangen die Quakenbrücker die VfL SparkassenStars Bochum in der Artland Arena. Nach der denkbar knappen Niederlage in Karlsruhe wollen die Dragons vor heimischem Publikum die jüngste Serie von zwei Niederlagen beenden und die Hinrunde mit einem positiven Ergebnis abschließen.

Nach einer schwierigen Saison 2023/24, in der Bochum nach dem Ausfall von Tom Alte die letzten neun von zehn Spielen verlor und auf einen Abstiegsplatz abrutschte, starteten die SparkassenStars per Wildcard eindrucksvoll in die vergangene Spielzeit. Mit elf Siegen aus den ersten 14 Partien wurden jegliche Abstiegssorgen früh erstickt, am Ende stand sogar die erste ProA-Playoff-Teilnahme der Vereinsgeschichte.

Auch in dieser Saison setzt Felix Banobre auf einen ähnlichen Ansatz. Der Kader wurde gezielt zusammengehalten und punktuell mit Athletik verstärkt. Die deutschen Leistungsträger Niklas Geske, Jonas Grof, Lars Kamp und Matthew Strange gehen mindestens in ihre dritte Saison im Ruhrgebiet. Center Kilian Dietz sorgt für Physis und Präsenz in der Zone. Im Backcourt ziehen vor allem Antonio Williams und Myreon Jones Jr. die Fäden. Auf den großen Positionen bringt Dravon Mangum zusätzliche Athletik mit auf das Parkett.

Mit den SparkassenStars gastiert ein direkter Konkurrent im Kampf um die Playoff-Plätze im Artland. Bochum rangiert nach 16 Spielen mit acht Siegen auf Tabellenplatz neun und befindet sich damit mitten im Rennen um die unteren Playoff-Ränge. Der Saisonverlauf der SparkassenStars ist bislang von Siegen und Niederlagen im Wechsel geprägt. Aus den ersten fünf Spielen holte Bochum drei Siege, darunter Erfolge gegen Leverkusen, Köln sowie ein knapper 92:90-Sieg gegen Nürnberg.

Es folgte eine Phase mit wechselnden Ergebnissen, ehe Siege gegen Kirchheim (79:75) und Tübingen (71:86) neuen Auftrieb brachten. Niederlagen gegen Hagen (87:84), Bremerhaven und zuletzt zwei deutliche Pleiten am Stück in Wolmirstedt (99:88) sowie zum Jahresbeginn gegen Koblenz (89:107) bremsten den Aufwärtstrend jedoch wieder aus.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Zum letzten Spiel in der Hinrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 müssen Kirchheims Basketballer nach Paderborn. Der Aufsteiger befindet sich nach drei Siegen in Serie in einem Leistungshoch und konnte im bisherigen Saisonverlauf schon für die eine oder andere Überraschung sorgen.

Der über mehrere Wochen anhaltende Lauf der Bozic Knights ist nach der Niederlage gegen Bayreuth beendet. Nach acht Siegen aus neun Partien, sechs davon in Serie, mussten sich die Mannen von Head Coach Igor Perovic geschlagen geben. Nun peilen die Teckstädter einen erfolgreichen Abschluss der Hinrunde, und damit das Untermauern ihrer momentanen Playoff Platzierung an. Dass dieses Ziel schwierig zu erreichen sein wird, zeigen die letzten Ergebnisse des kommenden Gegners aus Paderborn.

Nacheinander besiegten die Paderborner zunächst Koblenz, dann den Tabellenzweiten aus Göttingen und vergangenen Woche den Vorletzten aus Leverkusen. Durch die Serie haben sich die Paderborner Distanz zur Abstiegszone verschafft und wichtige Punkte eingefahren. „Paderborn verfügt über sehr gute Spieler. Sie spielen einen smarten und abgezockten Stil, spielen physisch und werden immer gut auf den Gegner eingestellt,“ beschreibt Knights Coach Igor Perovic die Baskets.

Im Offensivspiel stechen die Importspieler heraus. Topscorer ist Jonathan Klussmann mit 19,5 Zählern pro Partie. Der Guard sorgte bereits in der Vorsaison bei Absteiger Vechta für Furore. Ihm zur Seite stehen mit Efosa Osawe (16,6 Punkte pro Spiel), Jalen Johnson (12,1 PpS) und Branden Maughmer (11,8 PpS) weitere korbgefährliche Akteure.

„Das Spiel ist eine große Herausforderung für uns. Wir wollen nach der Niederlage gegen Bayreuth wieder auf Kurs kommen, aber ich kann vor Paderborn nicht genug warnen. Das es dort zur Sache geht haben schon andere Teams zu spüren bekommen,“ ergänzt Perovic. In der Tabelle stehen die Ritter auf Platz sieben, nur vier Punkte hinter Platz drei, jedoch auch nur zwei Zähler vor der Verfolgergruppe, bestehend aus Koblenz, Bochum und Nürnberg.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Nürnberg Falcons BC

Erstes Heimspiel des neuen Jahres und Hinrunden-Abschluss: Die Uni Baskets Münster erwarten am Samstag (19.30 Uhr) die Nürnberg Falcons zum 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Das Team aus der Frankenmetropole Nürnberg ist in seiner zehnten ProA-Saison zurzeit Tabellenzehnter (8:8). Zuletzt bezog man zwei Heimniederlagen: 64:74 gegen Gießen und am vergangenen Samstag 92:95 gegen Köln. Während die Falcons in der heimischen Kia Metropol Arena, eine der modernsten Veranstaltungshallen in Europa, infolgedessen mit einer 3:5-Bilanz aufwarten, weisen sie auf fremdem Parkett mit 5:3-Siegen eine positive Bilanz auf.

Damit zählen die Dürer-Städter nicht nur zu den besten Auswärtsteams der Liga, sondern haben mit 4:1-Erfolgen aus den letzten fünf Partien in der Fremde eine beeindruckende Entwicklung genommen. In ihrer Jubiläumsspielzeit stechen zwei Erfolge bei zwei Aufstiegsfavoriten heraus: zuletzt das klare 91:78 bei der BG Göttingen und Anfang November in Crailsheim (87:83).

Dass Nürnberg folglich als Playoff-Aspirant gehandelt wird, ergibt sich auch aus der Kontinuität im Kader, dessen Stammpersonal um die beiden US-amerikanischen Rookies Trevor Baskin (University of Colorado) und Brandton Chatfield (Iowa State University) sowie Center Lars Lagerpusch von den Paderborn Baskets verstärkt wurde. Anfang November verpflichteten die Nürnberger den 23-jährigen Spielmacher Carter Whitt von der Belmont University nach fünf Jahren in der NCAA 1.

Im Schnitt punkten vier „Falken“ zweistellig, allen voran Center Brandton Chatfield (14,8 Punkte pro Spiel), Shooting Guard Vincent Friedrici (14 Punkte), Spielmacher Evan Taylor (13,7 Punkte) und Small Forward Trevor Baskin (11,9 Punkte). Weitere feste Größen der Norisstädter sind der unverwüstliche Routinier Julius Wolf (8 Punkte), Nachverpflichtung Whitt (8,4 Punkte und 3,6 Assists) und Spielmacher Tim Köpple (3,1 Assists).

 

11.01.2026 16:00 Uhr Bayer GIANTS Leverkusen vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Zum Hinrundenabschluss gastieren die HAKRO Merlins Crailsheim bei den Bayer Giants Leverkusen. Der ProB-Meister startete mit vier Siegen aus den ersten sechs Saisonspielen, musste sich zuletzt allerdings zehnmal in Folge geschlagen geben und steht derzeit mit der längsten Negativserie auf einem Abstiegsplatz.

Ganze 14 Bundesligameisterschaften stehen bis heute auf Seiten der Rheinländer – kein anderer Verein konnte in der sechzigjährigen BBL-Geschichte mehr Titel holen. Von den 1970er- bis 1990er-Jahren gehörte Leverkusen zu den prägendsten Klubs im deutschen Basketball. Spieler wie Henning Harnisch, Michael Koch und Christian Welp sowie Coach Dirk Bauermann sind nur einige der Namen, die für die damaligen Erfolge stehen.

Nach den glorreichen Jahren der Vergangenheit waren die Giants in den vergangenen Jahren in ProB und ProA beheimatet. In der vergangenen Saison folgte dann der Durchmarsch aus der ProB in die Zweitklassigkeit. Mit einer 25:1-Bilanz schloss der Rekordmeister die nahezu perfekte Hauptrunde ab, die von einer ungeschlagenen 8:0-Serie in den Playoffs gekrönt wurde. Somit stand neben der ProB-Meisterschaft auch der Aufstieg in die ProA fest.

Ein Großteil der Meistermannschaft steht auch in dieser Saison im Kader der Rheinländer. Sieben Leistungsträger des Vorjahres blieben dem Klub erhalten. Angeführt werden die Leverkusener jedoch vom neuen Guard-Duo John Williams (15,3 PKT) und Kobe Langley (13,8 PKT. Auf dem Flügel überzeugt Routinier Donte Nicholas, mit 38 Jahren ältester Akteur der ProA. Unter den Körben agieren mit Dennis Heinzmann (2,16 Meter) und Sören Urbansky (2,14 Meter) zwei traditionelle Center.

Zu Saisonbeginn überzeugten die Giants mit vier Siegen nach sechs Spielen. Danach folgte mit zehn Niederlagen die längste Negativserie der Liga, aktuell stehen die Giants mit einer 4:12-Bilanz auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die HAKRO Merlins Crailsheim indes möchten an die erfolgreichen Spiele zum Jahresende in Quakenbrück und zum Jahresanfang gegen Tübingen anknüpfen und die Hinrunde mit einem Sieg abschließen.

 

11.01.2026 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. BBC Bayreuth

Mit viel Schwung gehen die RheinStars in ihr abschließendes Hinrundenspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am kommenden Sonntag. Nach drei Siegen aus den vergangenen vier Spielen kommt zum 17. Spieltag der BBC Bayreuth nach Köln – und das ebenfalls auf einer Erfolgswelle schwimmend. Ähnlich wie die RheinStars konnten die Oberfanken nach schwierigem Saisonstart zuletzt zwei Spiele in Folge gewinnen.

„Wir haben zwar immer noch die Verletzungssorgen auf der großen Position, aber ich freue mich sehr auf das Spiel. Wir haben uns in den vergangenen Wochen immer besser entwickelt, sind stabiler geworden und eine Rollenverteilung gefunden, die in den letzten Spielen ganz gut funktioniert hat“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Auch unsere Fans scheinen sich über die Rückkehr zu freuen, denn das Spiel wird sehr gut besucht sein.“

Für Headcoach Zoran Kukic ist wichtig, „dass wir gemeinsam weiter die Energie entwickeln, die nötig ist, um Spiele in der ProA zu gewinnen. Wir arbeiten im Training jedenfalls intensiv daran und ich denke, die Jungs werden das auch am Sonntag zeigen können“.

Dem Gegner jedenfalls begegnen die Kölner mit viel Respekt. „Sie spielen intensiv und haben nach ihrem Trainerwechsel beide Spiele gewonnen“, sagt Assistant Coach Oli Elling, „das sollte uns Warnung genug sein.“ Zumal die ehemaligen Assistant Coaches von Florian Wedell, Lukas Hofer und Nils Scheller, am vergangenen Wochenende mit 99:90 sogar den 6:0-Sieglauf der Kirchheim Knights auswärts stoppen konnten.

 

11.01.2026 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. GIESSEN 46ers 

Am Sonntag steht für die EPG Baskets Koblenz das erste Heimspiel des Kalenderjahres 2026 und zugleich das letzte Spiel der Hinrunde auf dem Programm. Am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfangen die Schängel um 17:00 Uhr die GIESSEN 46ers in der heimischen EPG-Arena. Nach dem überzeugenden Auswärtssieg im letzten Spiel gegen die VfL SparkassenStars Bochum (89:107) wollen die Koblenzer nun vor eigenem Publikum nachlegen.

Die Ausgangslage verspricht ein hochspannendes Duell. Mit acht Siegen aus 16 Spielen rangiert das Team von Headcoach Stephan Dohrn aktuell auf Tabellenplatz acht. Die Gäste aus Gießen stehen mit einer Bilanz von neun Siegen und sieben Niederlagen auf Rang sechs und damit direkt vor den Koblenzern auf einem Playoff Platz. Beide Teams befinden sich in guter Form, was das Aufeinandertreffen zusätzlich spannend macht.

Offensiv gehören die Baskets weiterhin zu den stärksten Teams der Liga. Mit durchschnittlich 91,4 Punkten pro Spiel erzielen sie deutlich mehr Zähler als die GIESSEN 46ers, die bei 83 Punkten pro Partie liegen. Angeführt wird das Koblenzer Team dabei von Calvin Wishart, der nicht nur 5,8 Assists pro Partie verteilt, sondern mit 15,4 Punkten auch bester Scorer der EPG Baskets ist.

Die GIESSEN 46ers setzen offensiv vor allem auf Kyle Castlin. Der Shooting Guard ist mit durchschnittlich 17,4 Punkten pro Spiel der gefährlichste Scorer der Gäste und übernimmt in engen Phasen viel Verantwortung. Unterstützt wird er unter anderem von Kai Müsse, der mit starken Wurfquoten überzeugt.

Mit 99,5 Effizienzpunkten pro Spiel liegen die Koblenzer ligaweit auf Rang vier und damit deutlich vor den GIESSEN 46ers, die bei 89,1 Effizienzpunkten stehen. Genau hier zeigt sich, welches Potenzial in der Mannschaft von Rhein und Mosel steckt – vor allem dann, wenn sowohl in der Offensive als auch in der Defensive über 40 Minuten konzentriert gespielt wird.

 

12.01.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. BG Göttingen

Die BG Göttingen schließt die Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem Auswärtsspiel bei den SBB Baskets ab. Das Team von BG-Headcoach Fabian Strauß ist am Montag, 12. Januar beim Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt zu Gast. Die Baskets sind ursprünglich in Wolmirstedt beheimatet, tragen ihre Heimspiele aber seit dieser Saison in der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle aus.

Die Baskets haben das Jahr 2025 mit einem deutlichen 99:88-Erfolg gegen Bochum abgeschlossen, bekamen im neuen Jahr aber gleich einen Dämpfer. Bei den GIESSEN 46ers war das Team von Baskets-Headcoach Eiko Potthast chancenlos und musste sich den Hessen 66:95 geschlagen geben. Gegen Bochum stachen der nachverpflichtete Center Michael Hughes II, der deutsche Aufbauspieler Martin Bogdanov sowie US-Guard Daivien Williamson und US-Forward De’Vondre Perry heraus.

In der Offensive tragen Williamson, Stewart, Hughes und Perry die Hauptlast – US-Forward Travis Henson fehlt momentan aufgrund einer Fußverletzung. Ebenfalls verzichten muss Potthast auf seinen besten Rebounder Modestas Paulauskas (8,2 Rebounds pro Spiel), der aufgrund von Rückenbeschwerden pausiert. Der als Ersatz geholte Perry (7,4) und Hughes (7,6) schließen diese Lücke.

Mit fünf Siegen und elf Niederlagen stehen die Sachsen-Anhaltiner derzeit knapp über der Abstiegszone auf Tabellenplatz 16. Allerdings absolvierten die Baskets auch erst sechs Heimspiele und bereits zehn Auswärtspartien. Im Schnitt erzielen die Baskets pro Spiel 78,6 Punkte, lassen allerdings 86,1 zu. Bei den Rebounds ist die Potthast-Truppe (38,3) knapp besser als die Göttinger (37,8).

 

Nachberichte ProB Süd // 17. Spieltag

31.01.2025 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. OrangeAcademy 89:79

Die junge zweite Mannschaft der Bayern hat am Freitagabend wieder ein Erfolgserlebnis feiern können, das 89:79 (48:37) über die Ulmer OrangeAcademy war der ersehnte dritte Saisonsieg für das Team um Trainer Muki Mutapcic.

Nachdem die jungen Ulmer direkt den Sprungball gewonnen haben, erhielten sie anfangs des Spiels den Ballbesitz. Nach nicht einmal einer gespielten Minute punktete Scheffs und auch Anigbata legte mit einer guten Offensive nach. Jedoch hatten beide Mannschaften anfangs des ersten Viertels keine gute Ballkontrolle. Nach zwei getroffenen Freiwürfen durch Scheffs in der fünften Spielminute des ersten Viertels lagen die Münchner mit 15:9 im Vorsprung. Diese Führung zwang Florian Flabb, seine Schützlinge in die erste Auszeit zu holen. Mit einer zweistelligen Führung (25:15) ging das erste Viertel zu Ende. Doch auch im zweiten Viertel trumpften die Bayern mit dominanter Spieltechnik auf. Selbst einfache Wurfchancen ließen sich die jungen Ulmer entgehen. Nach insgesamt 14 gespielten Minuten gelang es der OrangeAcademy mit einem offensiven Team-Rebound die Energie wieder etwas zurück ins Spiel zu holen. Viele Freiwürfe ließen sich die FC Bayern Basketball II nicht entgehen, womit sie stark punkten konnten (42:30). Durch zwei getroffene Freiwürfe durch Jerkic wurde die Euphorie der Orangenen wieder erweckt und es ging mit einem Zwischenstand von 48:37 zu Gunsten des FC Bayern BAsketball II in die Halbzeitpause.

Direkt in der Anfangsphase des dritten Viertels konnte Anigbata mit einem Zweier-Korbleger punkten. Doch auch die FC Bayern Basketball II Jungs legten mit einem offensiven Team-Rebound nach. Insgesamt hatten die Bayern im dritten Viertel der Partie die Spieldominanz im Griff (62:50) und Florian Flabb nahm seine jungen Ulmer in die zweite Auszeit. Gegen Ende des dritten Viertels konnte Drejer mit mehreren getroffenen Freiwürfen punkten. Nun war es für die OrangeAcademy an der Zeit im letzten Viertel des Spiels nochmal Gas zu geben. Mit starker Defensive starteten die Orangenen in die letzten zehn Minuten des Spiels. Auch hier konnte Drejer gekonnt zum Punktesammeln der Ulmer beitragen. Mit zehn Punkten im Verzug (81:71) zog Florian Flabb seine Jungs die dritte Auszeit. Nur kurze Zeit später folgte erneut eine Auszeit der Ulmer. Die Tatsache der beiden aufeinanderfolgenden Auszeiten der OrangeAcademy machte deutlich, dass es in den letzten Minuten der Partie für die Orangenen wohl schwer wird, sich noch an die Spitze zu treiben. So war es letztlich dann auch: Das Spiel endete mit einem Punktestand von 89:79.

01.02.2025 15:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. RheinStars Köln 77:81

Nicht spektakulär, aber erfolgreich und in den Schlusssekunden routiniert. Die RheinStars setzten sich am Samstagnachmittag bei der Porsche BBA Ludwigsburg mit 81:77 (35:43) durch.

Topscorer Pleta rückte direkt zurück auf seinen angestammten Platz in der Startformation, sollte sich gut bei der Wiedereingliederung präsentieren. Neben ihm überzeugte zunächst Lukas Modic, der ebenfalls hochprozentig treffen sollte und gegen keinesfalls treffsichere Gäste überzeugte (17:17, 10. Spielminute). Auch im zweiten und vierten Abschnitt sollte die zweitbeste Offensive der ProB erheblich mit der gelb-schwarzen Herangehensweise hadern: Köln kam erheblich ins Straucheln und musste zweistellig abreißen lassen (43:33). Lediglich Rupert Hennen und Malik Riddle hielten die RheinStars am Leben und im Spiel, während bei den Hausherren quasi alle Akteure einen guten Tag erwischten. Julis Baumer und Simon Feneberg orchestrierten das Geschehen, Marko Masic, Modic und Pleta waren vermehrt die Nutznießer.

Dennoch waren die Rheinländer nach dem Seitenwechsel bedeutend griffiger, bedeutend besser und dann bedeutend in Front. Immer wieder machten die Rot-Weißen, unterstützt vom lautstarken Gäste-Support, Big-Plays und kamen zu leicht zum Abschluss und /oder zu zweiten Chancen. Die BBA’ler steckten keinesfalls auf, waren jedoch zwischenzeitlich elf Zähler in Rückstand (59:70) – was die Ausgangslage letztlich verunmöglichte. Die Rhee-Schützlinge waren in der Verteidigung nun noch stärker, im Angriff konsequenter und damit mehrfach auf Tuchfühlung. Sie sollten herankommen, aufholen und zum 74:74-Ausgleich sowie zum 77:78-Zwischenstand kommen. Doch mit verbleibenden Sekunden auf der Uhr und Einwurf unter dem RheinStars-Korb brachten sie das Spielgerät nicht vernünftig zurück ins Spiel. Ludwigsburg verlor den Ball und die Nerven, entschied nicht durch einen eigenen Korb, sondern durch einen Turnover und das anschließende U-Foul zu eigenen Ungunsten die Partie, sodass es am Ende nur wohlwollenden Beifall und viele Komplimente statt des siebten Saisonsieges für Ludwigsburg zum Feiern gab.

01.02.2025 18:00 Uhr // TEAM EHINGEN URSPRING vs. SKYLINERS Juniors 61:87

Am 17. Spieltag der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd konnten die SKYLINERS Juniors im Auswärtsspiel gegen das TEAM EHINGEN URSPRING einen überzeugenden 61:87-Sieg einfahren.

Beide Teams starteten mit intensiver Defensive ins Spiel. Erst nach 2 Minuten eröffnete Malick Kordel für die Gäste mit den ersten Punkten. Kurz darauf konnte dann auch Jorke Aav den ersten Dreier durch die Reuse jagen und die Partie nahm Fahrt auf. In der Zone taten sich die Ehinger gegen den 2,15m großen Kordel immer wieder schwer. Tim Martinez konnte defensiv dann mal zupacken, blockt den Dreier-Versuch seines Ex-Teamkollegen Bruno Albrecht und konnte den folgenden Fastbreak per Dunk vollenden. Es ergab sich immer wieder ein Wechsel des Momentums, womit sich das Spiel sehr eng gestaltete. Till Galler konnte zum Ende des ersten Viertels einen schönen Spielzug zur zwischenzeitlichen Ehinger 17:15-Führung vollenden. Nach der kurzen Pause blieb das Spiel zunächst weiter intensiv und Bruno Albrecht konnte seinen ersten Dreier an alter Wirkungsstätte einnetzen. Während die Intensität vor allem defensiv bei den Hausherren abnahm, war es für die Frankfurter immer wieder Kordel, der an beiden Enden des Feldes zum Faktor wurde. Dadurch kamen die Juniors das erste Mal ins Laufen und konnten sich absetzen, was Headcoach Hricko zur Auszeit zwang. Bis zur Halbzeitpause konnte dann die Führung der Gäste allerdings trotzdem das erste Mal zweistellig ausgebaut werden (29:41).

Auch nach der Halbzeit machten die Hessen da weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten und ließen die Ehinger nicht in einen Rhythmus kommen. Eine überragende Defensivleistung sorgte dafür, dass die Gastgeber bei lediglich acht Punkten im dritten Spielabschnitt blieben. In der Offensive sorgten vor allem ein gutes Zusammenspiel und Abschlüsse durch Bruno Albrecht und Malick Kordel für einfache Punkte. Mit einem komfortablen 37:63 Vorsprung für Frankfurt ging es in den letzten Spielabschnitt. Im letzten Viertel dann nahmen die SKYLINERS Juniors etwas den Fuß vom Gas und ließen die Ehinger dadurch wieder einfacher zu Punkten kommen. Offensiv übernahm in dem Viertel vor allem Chrysostom Chukwuma die Verantwortung und scorte acht seiner 13 Punkte im Schlussviertel. Am Ende stand ein deutlicher 61:87 Auswärtssieg für die Frankfurter zu Buche.

01.02.2025 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. SV Fellbach Flashers 82:87

Das Debüt von Marko Zarkovic als Rhöndorfs Headcoach verlief suboptimal. Gegen die Fellbach Flashers unterlagen die Dragons mit 82:87 (34:51).

Was bei den Dragons nach drei Minuten passierte, sorgte für ungläubiges Kopfschütteln bei den rund 700 Fans. Okay, die Gäste arbeiteten hart in der Defensive und Daniel Mayr dominierte die Bretter an beiden Enden des Spielfeldes. Trotzdem entwickelte Rhöndorf erstaunlich wenig Gegenwehr, kassierte erst einen 12:0-Lauf. Dem ließ dann Fellbach noch eine Dreier-Serie zur komfortablen 21 Punkte-Führung (15:36) nach dem ersten Viertel folgen. Einmal mehr eine echte Hypothek zu einem frühen Zeitpunkt. Im zweiten Viertel fingen sich Hausherren dann, konnten die Begegnung in der Folge offen gestalten und das zweite Viertel für sich entscheiden (19:15). Zur Halbzeit hatten die Flashers gleich mehrere Schlüsselspieler mit 3 Fouls vorbelastet

In der zweiten Hälfte musste Coach Borisov daher sehr aufpassen nicht allzu früh seine Schlüsselspieler zu verlieren. Die Gastgeber zogen das Tempo weiter an verkürzten den Abstand zum Ende des dritten Viertels auf 66:76. Im letzten Abschnitt entwickelt sich also wieder einmal ein spannender Krimi. Lars Berger und Daniel Mayr mussten das Spiel mit jeweils 5 Fouls frühzeitig verlassen. Malik Whitaker und Nik Schlipf spielten mit jeweils 4 Fouls mit entsprechender Vorsicht in der Verteidigung. Trotz wiederholt ausbaufähiger Freiwurfquote von nur 56% (14 von 25) konnten die Flashers in den Schlussminuten den Sieg über die Zeit retten.

01.02.2025 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. TSV Oberhaching Tropics 82:67

Die Ahorn Camp Baskets haben einen weiteren Beweis ihrer Heimstärke geliefert. Der Tabellendritte der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd setzte sich mit 82:67 (32:34) gegen die TSV Oberhaching Tropics durch.

Nach einer starken ersten Halbzeit, in der die Gleisental-Riesen durchweg führten, hoffte Oberhaching für eine Überraschung beim Tabellendritten sorgen zu können. Mit einem knappen 34:32 Vorsprung ging es in die Kabine. Ab dem dritten Viertel jedoch drehte sich das Blatt zu Gunsten der Ahorn Camp Baskets. Während die Tropics Ihre wenigen offenen Würfe nicht mehr treffen konnten, bestraften die Hausherren eiskalt das schlechte Rebound Verhalten der Gelbhemden. Insgesamt 20 Offensivrebounds eroberte die Truppe von Carl Mbassa und konnte die zweiten Chancen nun immer wieder hochprozentig verwerten. Vor allem 211cm Hüne David Aichele profitierte immer wieder von der Nachlässigkeit der Gelbhemden und verbuchte mit 9 Offensivrebounds einen neuen Karrierebestwert. Als Felix Angerbauer, der österreichische Neuzugang der Speyerer, kurz vor Ablauf des 3.ten Viertels einen Buzzer Beater aus der eigenen Hälfte traf stand die gut gefüllte Nordhalle Kopf. Auch wenn die Mannen um Kapitän Peter Zeis im Schlussabschnitt nochmal versuchten zurückzukommen, war an diesem Abend gegen eine starke Speyerer Mannschaft nichts zu holen.

02.02.2025 16:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. BBC Coburg 107:68

Bei der zweiten Auflage des Franken-Thüringen-Derbys in dieser Saison musste sich der BBC Coburg bei den Basketball Löwen Erfurt deutlich mit 107:68 geschlagen geben.

Die Vestestädter erzielten zwar in Person von Zach Hinton die ersten Punkte der Partie, allerdings sollte das auch die einzige Coburger Führung im gesamten Spiel bleiben. Von da an übernahm Erfurt das Geschehen voll und ganz. Mit einem 17:4-Lauf kamen die Hausherren ihrerseits ins Spiel hinein. Besonders von außen fanden die Löwen früh ihren Rhythmus und kamen auch vermehrt aus der Mitteldistanz zu offenen Abschlüssen. 31:15 endete Viertel Nummer eins zugunsten der Erfurter. Auch im zweiten Spielabschnitt tat sich der BBC, wie die gesamte Begegnung über, schwer offensiv zu kreieren. Zudem fiel der Dreier auf Coburger Seite so gut wie gar nicht. Nur vier Würfe von jenseits der 6,75m-Linie fanden den Weg in den Erfurter Korb. So suchten die Vestestädter ihr Glück aus dem Zweipunkt-Bereich und verkürzten zwei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit sogar auf 44:33. Doch ein 6:0-Run der Löwen stellte nicht nur den Halbzeitstand von 50:33 her, sondern den BBC vor eine erneut größere Aufgabe im zweiten Durchgang, den Rückstand zu verkürzen.

Dort sollte den Gästen aber tatsächlich noch weniger gelingen als in den ersten 20 Minuten. Sukzessive zog Erfurt immer weiter davon und nutzte die Coburger Absenz sowohl am offensiven als auch am defensiven Ende weiter aus. Neben der schlechten Trefferquote von außen leisteten sich die Vestestädter insgesamt 24 Ballverluste, die den Löwen immer wieder zu einfachen Punkten verhalfen. Nach drei Vierteln stand es bereits 73:49 für die Mannschaft von Florian Gut. Trotz des derweil hohen Vorsprungs ließ Erfurt im Schlussabschnitt kein bisschen nach und begann die letzten 10 Minuten mit einem 20:2-Lauf (93:51). Löwen-Forward Alieu Ceesay war es außerdem noch vorbehalten, drei Minuten vor Ende die 100-Punkte-Marke zu knacken. Mit 107:68-Pleite verloren die Coburger nicht nur das Franken-Thüringen-Derby, sondern auch den direkten Vergleich gegen die Erfurter.

02.02.2025 17:15 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. BG Hessing Leitershofen 86:83

Nach den RheinStars Köln hat der nächste Tabellenführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd die Heimstärke der VR-Bank Würzburg Baskets Akademie zu spüren bekommen: Zum Abschluss des 17. Spieltags besiegte das Team von Headcoach Alex King die BG Hessing Leitershofen in der Feggrube mit 86:83 (47:38).

Beide Teams gewährten sich zunächst wechselseitig sehr einfache Körbe, die Defensive wurde eher nachrangig behandelt. Die Kangaroos punkteten vornehmlich durch Ferenc Gille direkt am Brett, darunter auch mit zwei spektakulären Dunkings, führten nach fünf Spielminuten mit 14:16. Mitte des ersten Viertels kamen die Würzburger aber besser ins Spiel, erhöhten die Intensität in der Verteidigung und trafen auch einige Dreier. Im Vergleich zu den letzten Partien hatten die Kangaroos ihr Visier von jenseits der 6,75 Meter Linie nicht gut eingestellt, von sieben Versuchen fand bis dahin kein einziger Ball den Weg in die Reuse. Eine 27:20 Führung der Gastgeber nach zehn Minuten war die Konsequenz hieraus, BG-Coach Emanuel Richter zeigte sich sichtlich unzufrieden mit seinem Team. Seine Laune verbesserte sich auch im zweiten Viertel nicht, als seine Mannschaft nach mehreren Turnovers und Fehlwürfen aus der Distanz sogar mit 35:20in Rückstand geriet. Es dauerte fast vier Minuten, bis die BG durch Oliver Borgol die ersten Punkte erzielte. Erneut Borgol sowie Diculescu per Freiwurf verkürzten zumindest wieder auf 39:30. Dies war dann auch der Abstand zur Halbzeit, welche die Franken mit 47:38 für sich entschieden.

Nach dem Seitenwechsel stellten die Leitershofer auf Zonenverteidigung um, wodurch sie wieder bis auf fünf Punkte herankam. Die Baskets zeigten sich aber nicht beeindruckt und bauten den Vorsprung bis zur 26. Spielminute sogar auf 64:47 aus. Zu viele Turnovers und weitere Fehlwürfe von der Dreierlinie der BG waren hierfür ausschlaggebend. Die BG fand kaum eine Lösung, überhaupt einen vernünftigen Korbabschluss zu erzielen, das Team präsentierte sich in dieser Phase komplett von der Rolle. Mit einer 68:55 Führung für die Mainfranken und einer 0/19 Dreierquote für die Stadtberger ging es dann in das letzte Viertel. In den letzten zehn Minuten zeigte die Zonenverteidigung aber zunächst Wirkung und die Gäste verkürzten dank einiger gelungener Offensivaktionen auf 70:66, um anschließend den Rückstand erneut durch zwei Dreier der Gastgeber wieder auf 76:66 anwachsen lassen zu müssen (35. Spielminute). Eine Minute später dann die Premiere, Dragos Diculescu erzielte im 24. Versuch den ersten erfolgreichen Dreier für seine Farben an diesem Abend. Dieser brachte Hoffnung für die Kangaroos, welche anschließend auf 78:75 und 86:83 (39. Minute) herankamen, dabei aber auch einige weitere aussichtsreiche Chancen vergaben. In der letzten Minute ging es dann hin und her, ohne dass einem Team ein Korb gelang. Mit der Schlusssirene vergaben die Kangaroos die letzte Chance zum Ausgleich.

 

Foto: FC Bayern Basketball II

Nachberichte ProB Nord // 17. Spieltag

01.02.2025 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. LOK BERNAU 88:55

Mit einem klaren 88:55-Erfolg gegen LOK BERNAU unterstrich das Team von Head Coach Lukas Varga seine Ambitionen in der Liga.

Der Start ins Spiel verlief für die Gastgeber zunächst holprig. Bernau erwischte den besseren Beginn und führte nach knapp zwei Minuten mit 1:5. Doch die Sixers fanden zunehmend ihren Rhythmus und drehten das erste Viertel mit einer konzentrierten Leistung noch in eine 17:12-Führung. Im zweiten Viertel zeigten die Sixers dann ihr ganzes Potenzial. Mit starkem Teamplay, konsequenter Defensive und effektiver Offensive dominierten sie Bernau fast nach Belieben. Mit einem klaren 30:16 ging dieser Abschnitt an die Hausherren, die zur Halbzeit mit 47:28 komfortabel führten.

Nach der Pause entwickelte sich das dritte Viertel zu einer defensiv geprägten Phase, in der die Sixers zwar weiterhin die Kontrolle behielten, Bernau jedoch etwas besser dagegenhielt. Mit 12:11 fiel dieser Abschnitt vergleichsweise ausgeglichen aus. Im Schlussviertel ließen die Gastgeber dann nichts mehr anbrennen und
legten noch einmal eine beeindruckende Schlussoffensive hin. Angeführt von Top-Scorer AJ Sunbury (20 Punkte, 5 Assists, 5 Rebounds) sowie Moritz Heck, der mit 16 Punkten und 10 Rebounds ein Double-Double auflegte, entschieden die Sixers das letzte Viertel deutlich mit 29:16 für sich und machten den Kantersieg perfekt.

01.02.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. TKS 49ers 76:75

Am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB konnten die TKS 49ers nicht auf den Heimspielsieg gegen Paderborn aufbauen und verloren auswärts in Essen mit 76:75 (38:46).

Die Mannschaft von Headcoach Dorian Coppola begann das Spiel stark und zeigte von Anfang an, dass sie den Erfolg fortsetzen wollten. Zu Beginn der Partie dominierten die 49ers sowohl offensiv als auch defensiv. Besonders beeindruckend war die hohe Trefferquote von außen, während man gleichzeitig die Essener in der Verteidigung zu schwierigen Würfen zwang. Mit einer überragenden Leistung führten die 49ers nach den ersten zehn Minuten deutlich mit 10:30. Im zweiten Viertel brachte Ben Uzoma mit starker Defense die Wende, während Tim Schneider und Neuzugang Dion Braimoh die Essener Dreierquote aufbesserten. Auch Samuel Mpacko und Dzemal Selimovic fanden zunehmend Lücken in der Stahnsdorfer Verteidigung – eine Aufholjagd begann. Dank Isaiah Sanders verkürzten die Miners kurz vor der Pause erstmals auf 34:43, zur Halbzeit stand es 38:46.

In der zweiten Halbzeit fanden die 49ers in der Defensive wieder zu ihrer gewohnten Stabilität zurück. Doch offensiv hatten sie Schwierigkeiten, eine Lösung gegen die Zonenverteidigung der Essener zu finden. Besonders problematisch war die Foulbelastung von Yannick Hildebrandt und Andrii Kozhemiakin. Beide, die mit 17 beziehungsweise 23 Punkten die besten Scorer der 49ers waren, hatten immer wieder mit Foulproblemen zu kämpfen und foulten sich schließlich im vierten Viertel aus. Die Essener glichen das Spiel zunehmend aus und übernahmen im letzten Abschnitt erstmals die Führung. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel auf Augenhöhe, in dem jeder Punkt zählte. Drei Sekunden vor dem Ende stand dann Essens Dzemal Selimovic an der Freiwurflinie und hatte die Chance, das Spiel zu entscheiden. Er verwandelte nur einen von zwei Freiwürfen, aber führte somit seine Mannschaft zum 76:75-Erfolg.

01.02.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. SBB Baskets Wolmirstedt 79:87

Ohne den erkrankten Cheftrainer Eiko Potthast haben sich die SBB Baskets Wolmirstedt am Samstagabend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga beim Tabellennachbarn EN BASKETS Schwelm mit 79:87 durchgesetzt.

Die Gäste starteten fokussiert ins Spiel. Es gestaltete sich eine ausgeglichene Partie. Nach dem ersten Viertel lag Wolmirstedt mit drei Zählern vorn (18:21). Im zweiten Viertel setzten sich die Gäste leicht ab. Doch abschütteln liessen sich die EN Baskets nicht. Immer wieder gab es Mini-Runs und so war Schwelm bis auf zwei Punkte zur Halbzeit dran.

Der Start ins dritte Viertel verlief nicht gut für die Gastgeber. Wolmirstedt kam gut aus der Kabine und setzte sich schnell auf zehn und mehr Punkte ab. Entscheiden konnten sie das Spiel aber nicht. Denn im vierten Viertel kam die Aufholjagd. Bis auf vier Punkte konnten die EN Baskets verkürzen, doch die Wolmirstedter spielten dann ihre ganze Klasse aus und gewannen am Ende 79:87.

01.02.2025 19:30 Uhr // Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. Berlin Braves 2000 96:66

Ein ausführlicher Nachbericht folgt in Kürze.

01.02.2025 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. TSV Neustadt temps Shooters 76:83

Das Heimspiel der Itzehoe Eagles in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord ging mit 76:83 an die TSV Neustadt temps Shooters.

Der Start der Gäste in das Spiel war nicht besonders gut, denn der erste Pass kam nicht an und auf der anderen Seite vollstreckte der an diesem Abend überragende Adam Paige per Dunking zur Eagles Führung. Doch die Gäste konnten durch Anthony Watkins per Dreier antworten. Im 1. Viertel war es gefühlt das Duell Paige gegen Watkins, die ihre Teams mit vielen Punkten anführten. Auffällig war schon im Auftaktviertel die an diesem Abend mäßige Reboundarbeit der Shooters, die den Eagles immer wieder zweite Wurfchancen gab. Das 1. Viertel endete mit einer 18:17 Führung für die Gastgeber. Zu Beginn des 2. Viertels kamen die Neustädter besser aus der kleinen Pause. Scott II erzielte während eines 0:9 Laufs in den ersten 3:30 Minuten acht Punkte in Folge und brachte somit seine temps Shooters mit 18:26 in Führung. Der Ball wurde in der Offensive der Gäste deutlich besser bewegt und in der Defensive konnte man sich auf die schwache Quote der Eagles verlassen. Dadurch bauten die temps Shooters die Führung eine Minute vor der Halbzeit auf 23:39 aus. Eagles Kapitän Erik Nyberg gelang mit der Halbzeitsirene ein sehenswerter Buzzerbeater zum 29:40 Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel wirkten die Gastgeber entschlossener und deutlich aggressiver, was zur Folge hatte, dass die Eagles vor eigenem Publikum den Rückstand aufholen konnten. Angeführt von dem Duo Paige und Ex-Shooter Alan Kikwaki übernahmen sie in der 26. Minute sogar kurzzeitig beim Stand von 45:44 die Führung. Doch die Neustädter blieben cool und antworteten durch Duje Dujmovic, der in den letzten Minuten des 3. Viertels fünf Punkte erzielte und seinem Team somit eine 51:58 Führung vor den letzten zehn Spielminuten bescherte. Im letzten Viertel zeigte sich die Routine von Shooters Akteur Dyon Doekhi, denn der Niederländer führte sein Team clever an und verwandelte zudem zwei wichtige Dreier. Nach einem Dunking von Watkins setzten sich die Gäste in der 33. Minute erneut ab und führten mit 52:65. Doch die Gastgeber gaben sich nicht geschlagen und erzielten ihrerseits vier Dreier in Folge und verkürzten auf 67:71 in der 37. Spielminute. Immer wenn es eng wurde, konnten sich die temps Shooters an diesem Abend auf ihre Schützen verlassen. Erst war es Leo Alban, danach Dujmovic mit extrem wichtigen Dreiern aus der Corner, die den Eagles weh taten. Wenig später machte Watkins mit seinem zweiten Dunking den Deckel auf die Partie, die mit einem 76:83 Sieg endete. Die TSV Neustadt temps Shooters springen somit vorbei an den Itzehoe Eagles auf Platz 12 der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

02.02.2025 11:30 Uhr // Seawolves Academy vs. Bayer Giants Leverkusen 51:79

Die Bayer Giants Leverkusen gewinnen bei der Zweitvertretung der Rostock Seawolves mit 51:79.

Die Giants starteten so wie man es vom Tabellenführer erwartet hatte, nämlich souverän und spielbestimmend. Der Ex-Seawolf Donte Nicholas war der Taktgeber auf dem Feld der „Giganten“, welche sich schnell mit 5:13 (5. Spielminute) absetzen konnten. Die junge Rostocker Truppe hatte starke Schwierigkeiten mit der gut arbeitenden Defensive der Leverkusener, welche wie immer zu funktionieren wusste. Doch die Hausherren kamen mit zunehmender Dauer des ersten Viertels immer besser in der Stadthalle zu Rostock zurecht. Viele Würfe der Farbenstädter verfehlten in der Folge ihr Ziel und Rostock verkürzte den Rückstand auf zwei Zähler (18:20 – 9. Spielminute). Leverkusen zündete allerdings in der Schlussphase noch einmal den Turbo und sorgte für den Viertelendstand von 18:25. Der zweite Abschnitt war vor allem Anschauungsmaterial für Freunde des defensiven Basketballs. Den Seawolves gelang es nicht gegen die Giants-Defense zu scoren, während die Leverkusener mit ihrer Wurfquote haderten. So plätscherte die Begegnung vor sich hin, ohne dass die Führung der Giants ernsthaft in Gefahr geriet. Die „Riesen vom Rhein“ punkteten immer zum richtigen Zeitpunkt und so endete ein ereignisarmes Viertel Nummer zwei beim Halbzeitstand von 26:37.

Den Grundstein für den Sieg an der Ostsee, so viel darf an dieser Stelle bereits verraten werden, legten Joel Lungelu, Moritz Hübner & Co. dann im dritten Durchgang. Die Leverkusener hatten im Angriff einen deutlich besseren Zugriff als in den zweiten zehn Minuten und kamen immer wieder zu schön herausgespielten Punkten. Ob Luca Kahl per Dreier oder Dennis Heinzmann per Dunk: Die „Mannen von der Dhünn“ waren von den Rostockern einfach nicht zu halten. Die Giants setzten sich Zähler um Zähler ab, während die Verteidigung felsenfest stand. In der Schlussperiode gerieten die „Giganten“ nicht mehr ins Wanken. Headcoach Michael „Mike“ Koch rotierte viel durch und gab so u.a. Sören-Eyke Urbansky oder Dimitrije Djordjevic die Möglichkeit, sich auf dem Parkett auszuzeichnen, und dies gelang. So kam beispielsweise Djordjevic immer wieder zu einfachen Zähler per Korbleger oder aber Urbansky sammelte einige wichtige Rebounds ein. Zwar war die defensive Durchschlagskraft der „BAYER-Boys“ nicht mehr so deutlich wie in den Minuten zuvor, aber dennoch unterschätzten die Leverkusener ihren Gegner nicht. Endresultat 51:79.

02.02.2025 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Iserlohn Kangaroos 84:53

Ein ausführlicher Nachbericht folgt in Kürze.

 

 

Foto: Jens Gebauer

Vorberichte ProB Nord // 17. Spieltag

01.02.2025 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. LOK BERNAU

Am kommenden Samstag, den 1. Februar, um 18 Uh empfangen die BSW Sixers LOK BERNAU im heimischen Sixers Dome in Sandersdorf.

Die Sixers belegen aktuell Platz 5 mit 9 Siegen, mussten aber zuletzt zwei Niederlagen einstecken – darunter ein deutliches 86:67 gegen die SBB Baskets Wolmirstedt. Das Hinspiel in der Sparkassen-Arena ging mit 93:79 an die LOK. Die Sixers sind ein körperlich starkes Team, das defensiv gut arbeitet und den Gegner mit hoher Intensität unter Druck setzt. LOK Bernau bringt in dieser Saison im Schnitt 85,7 Punkte pro Spiel auf das Scoreboard, während die Sixers mit 77,1 Punkten offensiv etwas schwächer auftreten. Sandersdorf holt währenddessen im Schnitt 36,4 Rebounds pro Spiel und ist damit leicht im Vorteil. Power Forward Aula Maarufu Sumbry (15,5 Punkte, 7,1 Rebounds) und Shooting Guard Matej Silic (15 Punkte, 4,5 Rebounds) sind die Hauptwaffen der Gastgeber.

Die Mannschaft aus Brandenburg reist mit breiter Brust an. Im letzten Spiel setzte sich Bernau mit einem eindrucksvollen 113:97-Sieg gegen die Seawolves Academy durch und bewies damit ihre offensive Qualität. Besonders gefragt sein wird die Defensive der Sixers, denn mit LOK BERNAU kommt das offensiv stärkste Team der Liga mit einer Dreierquote von 33,7 % in den Sixers Dome. Gerade im letzten Spiel hat die LOK gezeigt, dass sie brandgefährlich sind. Die Derbyˋs zwischen den Sixers und LOK BERNAU haben eine lange Geschichte, und die bisherigen Duelle haben stets gezeigt, wie eng es zwischen beiden Teams zugeht.

01.02.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. TKS 49ers

Am 01.02.2025 treffen die Aufsteiger ETB Miners um 19:30 Uhr im Rahmen der Rückrunde auf die TKS 49ers.

Im Hinspiel überzeugten die 49ers in einer geschlossenen Mannschaftsleistung und sicherten sich einen 72:64-Erfolg vor heimischem Publikum. Besonders in der Defensive überzeugte das Team und hielt die Miners, welche sonst durchschnittlich 80,9 Punkte erzielen, bei lediglich 64 Punkten. Auf Seiten der Essener sorgte Dezimal Selimovic mit 20 Punkten und 16 Rebounds für Probleme, die die 49ers jedoch letztlich gut kompensierten. Im Rückspiel müssen sich die 49ers nicht nur auf Selimovic einstellen, sondern auch auf den gefährlichen US-Amerikaner Isaiah Sanders (19,3 Pkt) und den Jamaikaner Brian Dawson (13,7 Pkt), die beide bereits im Hinspiel zweistellig punkteten. Aktuell stehen die Gastgeber mit einer ausgeglichenen Bilanz von acht Siegen sowie Niederlagen in der Tabelle vier Plätze vor TKS.

Die Gäste aus Stahnsdorf erzielen im Schnitt 69,6 Punkte pro Spiel und stehen derzeit auf dem 11. Tabellenplatz. Zu ihren stärksten Offensivkräften gehören Leonard Hampl (9,5 PPS), Yannick Hildebrandt (9,8 PPS) und Andrii Kozhemiakin (16 PPS). Ihr letztes Heimspiel gegen die Gartenzaun24 Baskets Paderborn konnten die 49ers mit 66:63 knapp für sich entscheiden. Offensiv stachen beim Hinspiel für TKS damals Andrii Kozhemiakin sowie Paul Stegmann mit 15 und 13 Punkten hervor.

01.02.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Am kommenden Samstag, den 01.02.2025 um 19:30 Uhr steigt das erste Spiel in dieser Saison zischen den EN BASKETS Schwelm und den SBB Baskets Wolmirstedt. Das im Dezember geplante Hinspiel wurde wegen des Terroranschlages in Magdeburg verlegt.

Schwelm rangiert mit einer Bilanz von neun Siegen und sechs Niederlagen aktuell auf dem vierten Tabellenplatz. Die SBB Baskets sind mit zehn Siegen und fünf Niederlagen derzeit Dritter. Zum Wiedersehen kommt es mit dem ehemaligen SBB-Profi Jan Bergen. Schwelms Anführer Chris Frazier musste zuletzt verletzt passen. Beide Teams durften am vergangenen Spieltag einen Derby-Sieg bejubeln. Schwelm sicherte sich einen 78:77-Auswärtssieg gegen Iserlohn. Zuvor hatten die Gastgeber dreimal in Folge verloren. Die SBB Baskets konnten sich zuletzt daheim souverän mit 86:67 gegen die BSW Sixers durchsetzen.

Das in der Nähe Magdeburgs gelegene Wolmirstedt ist seit vielen Jahren ein sehr schwieriger Gegner. Besonders zu Hause sind die SBB Baskets stark. Das mussten auch die Top-platzierten Leverkusener spüren, die dort ohne Punkte blieben. Dass die Wolmirstedter aber auch zwei verschiedene Gesichter haben, zeigen zum Beispiel die Niederlagen gegen die BSW Sixers und Itzehoe in der Hinrunde. Welches dieser Gesichter der Gastgeber diesmal zeigt, können die EN Baskets nur bedingt beeinflussen. In den letzten Wochen sind die Wolmirstedter aber in Fahrt gekommen und bezwangen am letzten Spieltag die BSW Sixers deutlich. Dauerbrenner Martin Bogdanov führt in dieser Saison sein Team im Scoring mit über 13 Punkten und 7 Assists an. Ihm folgt der 2,11m große Litauer Modestas Paulaukas mit knapp 13 Punkten und 9 Rebounds. Aber auch der Amerikaner Derreck Brooks, Bill Borekambi oder auch Fabien Kondo scoren stabil für die SBB Baskets und zeigen, wie tief der Kader mit Qualität besetzt ist.

01.02.2025 19:30 Uhr // Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. Berlin Braves 2000

Für die Gartenzaun24 Baskets Paderborn steht das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord auf dem Programm: Gegner der Ostwestfalen in der heimischen „Maspernhölle“ sind die Berlin Braves 2000.

Sich für die Leistung vom vergangenen Wochenende und die 63:66-Niederlage bei den TKS 49ers rehabilitieren: Das ist das Ziel der Gartenzaun24 Baskets Paderborn in der anstehenden Heimpartie gegen die Berlin Braves 2000. Zwar sind die Ostwestfalen weiterhin Tabellenzweiter, dennoch wurde in der hinter ihnen liegenden Trainingswoche viel analysiert und darüber diskutiert: Besonders darüber, warum ausgerechnet nach der Glanzleistung gegen Iserlohn und einer richtig guten Trainingswoche gegen die 49ers kaum etwas so lief, wie geplant, und das Team eine unerwartete, aber verdiente Niederlage einstecken musste. Gegen Berlin soll es nun in allen Bereichen besser laufen. Zu bieten haben die Baskets schließlich genug: die meisten Assists (311), die meisten Blocks (69), die zweitbeste Defense und die zweitwenigsten Turnover (219) der Liga. Mit diesen Qualitäten will Paderborn vor eigenem Publikum Revanche für das mit 71:76 verloren gegangene Hinspiel nehmen. Hinter dem Einsatz von Lars Lagerpusch steht aufgrund von Knieproblemen dabei noch ein Fragezeichen, alle anderen Akteure sind fit.
Die Berlin Braves reisen nach zwei souveränen Siegen, zuletzt in eigener Halle mit 86:66 gegen die Itzehoe Eagles, mit breiter Brust nach Paderborn. Aktueller Topspieler nicht nur in dieser Partie (37 Punkte, 6/12 Dreier, 8 Rebounds) ist Point Guard Adrian Worthy, mit 292 Punkten einer der Topscorer der Liga. Die Braves haben in der ProB Nord bisher die zweithöchste Anzahl an Distanzwürfen (489), die zweitmeisten Punkten (1346) und den zweitbesten Wert an Steals (170) erzielt. Alles ist also angerichtet für ein feuriges Duell am Samstagabend!

01.02.2025 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. TSV Neustadt temps Shooters

Der Februar beginnt mit der nächsten bedeutsamen Partie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord: Samstag um 19.30 Uhr treffen die Itzehoe Eagles im heimischen Sportzentrum am Lehmwohld auf die TSV Neustadt temps Shooters.

Im Hinspiel fehlte bei den Eagles mit dem erfahrenen Anell Alexis ein wichtiger Spieler und auch der im Januar verpflichtete Sven Cikara war damals nicht dabei. Beide Spieler werden am Wochenende mitspielen und versuchen, mit den restlichen Mitspielern das schwache Hinspiel vergessen zu lassen. Bester Akteur der Gastgeber ist der formstarke Kanadier Adam Paige, der zuletzt zweimal Spieler der Woche war und einen Schnitt von 18,2 Punkten und 7,7 Rebounds auflegt. Ihm zur Seite steht Ex-Shooter Alan Kikwaki, der in seinem ersten ProB Jahr mit 13,2 Punkten und 6,5 Rebounds im Schnitt sehr gute Werte erzielt. Ebenfalls zweistellig punkten der angesprochenen Alexis (12,9) und Kapitän Erik Nyberg (12,0). Mit dem Trainerwechsel (Anfang November) von Flavio Stückemann auf Timo Völkerink gelang dem ehemaligen ProA Ligisten der Umschwung und das Team tritt wieder als Einheit auf.

Aktuell stehen die Eagles auf dem zwölften Platz, die Shooters belegen direkt dahinter den ersten Abstiegsrang, mit einem Sieg würde der Aufsteiger vorbeiziehen. Es werde ein sehr schwieriges Spiel, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. Der Gegner gehöre derzeit zu den Teams in der Liga, die den besten Basketball spielen, und habe sich stabilisiert. Der aktuelle Tabellenplatz spiegele nicht das Leistungsvermögen der Neustädter wider – da sieht der Eagles-Trainer eine Parallele zu seinem eigenen Team. Es werde darum gehen, die Aufbauspieler Anthony Watkins und Shawn Scott in den Griff zu bekommen: „Die beiden gehören zu den besten Guards der Liga.“ Doch die Mannschaft aus Niedersachsen könne auf vielen Positionen überraschen. Es werde gegen Neustadt nicht nur auf taktische Details ankommen, sondern auch auf die richtige Einstellung, um den Kampf anzunehmen und den Ton zu setzen, sagt Völkerink. „Das ist uns zuletzt nicht gelungen, es ist die große Challenge für dieses Spiel.“ Er erwartet ein 50:50-Spiel, in dem Kleinigkeiten entscheiden.

02.02.2025 11:30 Uhr // Seawolves Academy vs. Bayer Giants Leverkusen

Die Seawolves Academy steht am Sonntag vor einer großen Herausforderung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Die Rostocker empfangen den Aufstiegsfavoriten Bayer Giants Leverkusen in der StadtHalle Rostock. Das Spiel beginnt bereits um 11:30 Uhr, da im Nachgang um 15:00 Uhr die BBL-Partie gegen Heidelberg im Rahmen eines Double Headers ausgetragen wird.

Die Seawolves Academy steht in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB mit dem Rücken zur Wand. Das Team des neuen Headcoach Tom Schmidt rangiert in der Tabelle mit drei Siegen und 13 Niederlagen auf dem letzten Tabellenplatz der Nordstaffel. Doch es hat sich einiges im Kader der Nordlichter getan. Vor Ende der Verpflichtungsdeadline konnte man mit Michael „Mitch“ Jost und Beyuan Hendricks zwei Neuzugänge präsentieren. Jost ist schon längst zu einer Legende in Reihen der Seawolves geworden. Der 36-Jährige stand in insgesamt 137 Begegnungen für den Klub aus Mecklenburg-Vorpommern auf dem Feld und war bereits letztes Jahr Teil der Zweitvertretung. Mit durchschnittlich 11,6 Punkten und 5,2 Rebounds pro Begegnung wusste Jost in 2023/24 zu überzeugen. Hendricks spielte zu Saisonbeginn noch in Georgien für den BC Batumi (1. Liga) und war ein wichtiger Rotationsspieler des Vereins (7,3 Zähler pro Spiel). Zuvor hat sich der Guard in die Geschichtsbücher seiner Hochschule, der Lee University (NCAA ll), gespielt. So stand er beim legendären Spiel gegen Alabama im März 2024 stolze 65 Minuten auf dem Parkett, welches erst nach fünffacher Verlängerung entschieden wurde. Die Uni verließ er mit 16,9 Punkten und 5,6 Assists pro Paarung im Schnitt: „Wir haben uns natürlich schon Videos und seine Zahlen angesehen“, gibt Koch zu Protokoll. „Aber anders vorbereitet haben wir uns nicht auf den Gegner, denn Rostock verfügt über einige weitere Waffen.“ Recht hat der Headcoach der Giants und verweist u.a auf Mika Freitag. Das Eigengewächs der Seawolves ist erst 18 Jahre jung und immer zur Stelle, wenn er benötigt wird. Bereits im Hinspiel ärgerte der quirlige Point Guard die Bayer-Verteidigung und kam schlussendlich auf 21 Zähler.

Der Tabellenführer aus dem Rheinland, seit acht Partien ungeschlagen, hat in den bisherigen 16 Ligaspielen nur eine Niederlage erlitten. SEAWOLVES-Fans dürfen sich am Sonntag auf die Rückkehr eines alten Bekannten freuen, denn auf Leverkusener Seite ist seit dieser Spielzeit Donte Nicholas der Dreh- und Angelpunkt (15,7 Punkte, 7,0 Rebounds, 5,2 Assists, 1,9 Steals pro Spiel). Der 37-jährige US-Amerikaner ging in der Saison 2018/2019 für die 1. Mannschaft der SEAWOLVES in der ProA auf Korbjagd. Am Sonntag trifft er u.a. auf Rückkehrer Mitch Jost, mit dem er damals bei den Wölfen in einem Team stand. “Mit Leverkusen kommt die wohl beste Mannschaft der bisherigen ProB-Saison zu uns. Sie sind das heißeste Team der Liga und haben zuletzt acht Siege in Folge geholt. Wir gehen als Underdog in die Partie”, sagt Coach Tom Schmidt. “Leverkusen hat in den letzten Spielen bewiesen, welche enorme Qualität sie im Kader haben, sind sehr gut von Mike Koch gecoacht. Wir müssen schnell einen Rhythmus mit unseren Neuzugängen [Beyuan Hendricks und Mitch Jost] finden. Es ist eine äußerst große Herausforderung für uns. Meine Spieler sind dennoch heiß auf das Spiel in der Stadthalle. Wenn wir ein perfektes Spiel erwischen, besteht vielleicht die Möglichkeit, einen Sieg gegen den Favoriten zu klauen.”

02.02.2025 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Iserlohn Kangaroos

Am kommenden Sonntag, den 2. Februar, empfängt der SC Rist Wedel die Iserlohn Kangaroos in der Steinberghalle. Der Tip-Off erfolgt um 17 Uhr.

Der SC Rist Wedel musste zuletzt mehrere krankheitsbedingte Ausfälle verkraften. Während Nelson Martin nach einer Erkältung wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist und voraussichtlich zur Verfügung stehen wird, ist der Einsatz von Al-Fayed Alegbe aufgrund einer Zehenentzündung fraglich. Trotz der personellen Herausforderungen zeigte das Team in den vergangenen Spielen eine starke Leistung und konnte Siege gegen die EN Baskets Schwelm sowie die ETB Miners Essen einfahren. Die Mannschaft von Trainer Hamed Attarbashi möchte diesen Schwung mitnehmen und vor heimischer Kulisse erneut punkten. Im Hinspiel mussten sich die Wedeler knapp mit 76:78 geschlagen geben und streben nun die Revanche an.

Die Iserlohn Kangaroos legten einen starken Saisonstart hin und gewannen acht ihrer ersten zehn Spiele. In den letzten Wochen konnte das Team jedoch nur eines der vergangenen sechs Spiele für sich entscheiden. Zuletzt unterlagen die Iserlohner knapp mit 77:78 gegen die EN Baskets Schwelm. Um auf diese Phase zu reagieren, verpflichtete der Verein kurz vor Ende der Transferfrist Aleksa Bulajic von den Kirchheim Knights. Mit Spielern wie US-Center Diante Bah (17 Punkte pro Spiel) und dem spanischen Spielmacher Jorge Mejias (16,8 Punkte pro Spiel) verfügt Iserlohn über starke individuelle Akteure.

Foto: BSW Sixers

Vorberichte ProB Süd // 17. Spieltag

31.01.2025 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. OrangeAcademy

Am Freitag, 31.01.2025 wollen sich die jungen Ulmer nachlegen und sich den Sieg im Auswärtsspiel in München sichern.

Die OrangeAcademy kann sich bisher in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd mit einer ausgeglichenen Bilanz von 8 Siegen und 8 Niederlagen auf dem sechsten Tabellenplatz halten. Der FC Bayern Basketball II kann bisher nur 2 Siege zu 14 Niederlagen vorweisen. Dieser vermeintlichen Favoritenrolle wollen die Orangenen auch gerecht werden und mit einem Auswärtssieg am Freitag, 31.01.2025 untermauern. Vergangenen Sonntag, 26.01.2025 hat die OrangeAcademy die Dragons Rhöndorf besiegt. Mit einem 89:73 holten sich die jungen Ulmer den Sieg auf heimischem Parkett. Das war ein sehr wichtiger Erfolg für die OrangeAcademy, denn die Dragons Rhöndorf sind amtierender ProB Meister. Umso mehr erfreute es die jungen Ulmer, dass sie sich gegen die Drachen durchsetzen konnten.

01.02.2025 15:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. RheinStars Köln

Am Samstag gastieren die Kölner RheinStars zur Nachmittagszeit (15.30 Uhr) bei der Porsche BBA in Ludwigsburg.

In den vergangenen Wochen musste BBA-Headcoach Kheeryoung Rhee sein Improvisationstalent beständig unter Beweis stellen. Aufgrund von Verletzungen konnte er bei den knappen Niederlagen in Frankfurt (86:95) und Speyer (74:82) jeweils nur acht Spieler einsetzen. So rutschten die Süddeutschen mit sechs Siegen aus zehn Spielen ans untere Ende des engen Mittelfelds in der Südgruppe. Tragende Säulen in den Spielen waren Julis Bäumer und Simon Feneberg, die mit ihren 13.7 bzw. 13.9 Punkten zu den Topscorern der BBA zählen. Dazu wird der zuletzt verletzte Topspieler Dominykas Pleta (18.8) wieder im Spieltagskader stehen. Für Lenny Anigbata (13.6) kommt ein Einsatz noch zu früh.

Der Start ins Jahr 2025 war für die Domstädter eher schwach: In den vier Januar-Partien gab’s je zwei Heimsiege (vs. Ehingen & vs. Frankfurt) und zwei Auswärtsniederlagen (@ Oberhaching & @ Leitershofen) und damit einen Verlust der Tabellenführung. Fortan haben Stephan Baeck und seine Schützlinge ihr Hauptrunden-Schicksal im Sinne des angestrebten Platzes an der Sonne nicht mehr in eigener Hand. Da aber zumindest der Direktvergleich gegen die BG Hessing Leitershofen gesichert wurde und nur ein Erfolgserlebnis zwischen beiden Klubs liegt, haben die Rheinländer weiterhin realistische Chancen auf den Top-Seed in der Postseason. Dabei helfen soll der tragische Held der Vorwoche, Malik Riddle (13,8 Punkte), der per Buzzerbeater-Dreier die Siegchancen vergab und Rupert Hennen. Der vielleicht beste Point Guard der ProB (19,8 / 7,8 Assists) führt seine Mannschaft exzellent an, ist Topscorer und Kapitän. Seinen großen Erfahrungsschatz nutzt Hennen dabei hervorragend. Beim Hinrunden-Duell (97:72) nahm sich der 27-Jährige im Scoring zurück, drückte der Partie aber mit einem Double-Double (12 / 11) seinen Stempel auf, während D’Andre Bernard (20), Jannis von Seckendorff (16), Luca Michels (14), Tim Fritz Lang (14) und Riddle (12) ebenfalls alle zweistellig scorten und Fan-Klub Flying Flönz, der sein Kommen auch in der Rundsporthalle in Aussicht gestellt hat, begeisterten.

01.02.2025 18:00 Uhr // TEAM EHINGEN URSPRING vs. SKYLINERS Juniors

17. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd und das TEAM EHINGEN URSPRING empfängt die SKYLINERS Juniors.

Die jungen SKYLINERS Juniors treffen dabei am Samstag auf eine ebenfalls junge Mannschaft aus Ehingen, die allerdings mit dem Amerikaner Jaylen Gregory Alston, im Dezember einen erfahrenen Flügelspieler neu verpflichten konnten. Alston, der im Schnitt 21 Punkte erzielt, ist gleichzeitig der Topscorer des Teams. Mit nur rund 76 erzielten Punkten sind die Ehinger eines der schlechtesten Offensivteams der Liga. Das zeigen auch die Feldwurfquoten: Sowohl aus dem Zweipunktebereich, als auch jenseits der Dreierlinie sind die Baden-Württemberger eines der schwächsten Teams der Süd Division. Ihre Stärken haben die Ehinger ganz klar am defensiven Ende. Mit ihrer physischen Spielweise machen sie es jedem Gegner schwer, ins Spiel zu finden. Neben Topscorer Alston, punkten auch Point Guard Jorke Aav und big man Finn Döntgens regelmäßig zweistellig.

Im Februar stehen für Ehingen aufgrund von Spielverlegungen und FIBA-Break lediglich zwei (Heim-)Spiele auf dem Programm. Headcoach Jan Hricko bietet sich mit der Nachverpflichtung von Simon Fransis nun eine neue Kaderoption für das kommende Heimspiel gegen die Frankfurter, in dem der Schwede bereits zum Einsatz kommen wird. Auch die Juniors haben trotz ihres tollen Saisonstarts mit Chukwuma nochmals einen finnischen Leistungsträger nachgelegt. Inzwischen finden sich die SKYLINERS auf dem 8. Tabellenplatz wieder. Das übliche Problem der Truppe, die traditionell gespickt mit jungen Talenten und erfahrenen Veteranen ist: die Auswärtsschwäche. Während zu Hause souverän ein Spiel nach dem anderen gewonnen wird, mussten die Frankfurter auswärts zuletzt vier Niederlagen in Folge hinnehmen. Diese Anfälligkeit wollen die Hausherren natürlich ausnutzen. Dass sie gegen die Juniors gewinnen können, haben diese ja bereits am 1. Spieltag – sogar in der Basketball City Mainhattan – gezeigt.

01.02.2025 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. SV Fellbach Flashers

Im ersten Spiel unter der Ägide von Coach Marko Zarkovic müssen sich Dragons Rhöndorf gegen die Fellbach Flashers beweisen.

Die Dragons stehen aktuell auf den zehnten Tabellenplatz mit 8 Siegen und 8 Niederlagen, jedoch punktgleich mit vier anderen Teams (bis Platz 6). Dass das Team nicht konstant gute Leistungen wie im Vorjahr abliefert liegt zum einen am Umbruch, der im Team stattfand und am Verletzungspech. Auch die Doppelbelastungen mancher Spieler ist nicht hilfreich.  Die Dragons sind Kooperationspartner der Telekom Baskets Bonn aus der Bundesliga und einige Spieler trainieren bzw. sind sogar mit einer Doppellizenz ausgestattet. Dies trifft, zum Beispiel, auf den 18-jährigen Janne Müller zu. Der junge Guard überzeugt mit 14,6 Punkte pro Spiel und einer starken Dreierquote von 44,4%. Topscorers des Meisters ist der amerikanische Forward Tim Smith Jr. Mit 19,2 Punkten pro Spiel. Er wusste auch im ersten Spiel gegen die Flashers bei der 75:78 Fellbacher Heimniederlage im September mit 27 Punkten besonders zu überzeugen. Bei der letzten Niederlage gegen die Orange Acadamy (89:73) konnte Smith jedoch verletzungsbedingt nicht mitwirken. Ob er am Samstag zu Einsatz kommt, oder der zweite amerikanische Spieler, Center Daniel Westbrook, bleibt abzuwarten. Diese Entscheidung wird jedoch nicht mehr vom bisherigen Meister Coach Stephan Dohrn getroffen, welcher diese Woche entlassen wurde. Der neue Chef Coach ist jedoch kein Unbekannter in Bonn. Der Serbe Marko Žarković kennt den Verein bestens und trainierte bisher die U16 und U18 Teams sowie das Regionalliga Team des Kooperationspartners Telekom Baskets Bonn. Wie so oft nach einem Trainerwechsel wird das Team extra motiviert sein, um zu zeigen, dass sie eigentlich deutlich besser sind als der bisherige Tabellenplatz vermuten lässt.

Die Jungs aus der Nähe von Stuttgart rangierten derzeit auf dem vierten Tabellenplatz und gelten als Team der Stunde im Süden der ProB. Sie kompensieren Woche für Woche fast schon selbstverständlich Ausfälle und beeindrucken ihre Gegner mit geschlossenen Mannschaftsleistungen. Davon können die CATL Baskets Löwen ein Liedchen singen, die zuletzt vor heimischer Kulisse von den Flashers mit 79:83 geschlagen wurden. Insofern überraschend, weil Fellbachs Coach Kris Borisov ohne gelernten Point Guard die Reise nach Thüringen antreten musste. Wie die Badem-Württemberger die Ausfälle der erfahrenen Zaire Thompson (29 Jahre) sowie Tauras Ulevicius (27 Jahre) und dem jungen Mikey DeSousa (21 Jahre) kompensiert haben? Ganz einfach, man hat die Verantwortung auf viele Schultern verteilt. Gleich fünf Spieler scorten zweistellig, wobei Brian Butler (18 Pkt.) schon die Rolle des Leitwolfs einnahm. Der bullige Power Forward dürfte in der Region aus seiner Zeit bei den Baskets Koblenz noch bestens bekannt sein. Gleiches trifft auf Daniel Mayr zu, der im Oktober 2024 zu den Flashers gestoßen ist. Der 2,18 Meter lange Center ist der Sohn von Dragons Urgestein Rolf „Bibo“ Mayr und stellt jede Defensive der Liga vor sprichwörtlich „riesige“ Probleme.

01.02.2025 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. TSV Oberhaching Tropics

Die drittplatzierten Ahorn Camp Baskets sind am Samstag, 1. Februar, ab 19.30 Uhr in der Nordhalle Gastgeber des Tabellenfünften TSV Oberhaching Tropics.

Ohne Zweifel zählt der kommende Gegner der Gleisental-Riesen zu den positiven Überraschungen der aktuellen Saison. Doch eigentlich verwundert es in Expertenkreisen niemanden, dass Speyer aktuell auf dem dritten Tabellenplatz steht. Mit dem langjährigen Trainer Carl Mbassa hat man einen absoluten Fachmann an der Seitenlinie, der für Kontinuität und Erfolg bei den Domstädtern steht. Zudem schafft es Manager Gerd Kopf immer wieder die Leistungsträger zu halten und Jahr für Jahr talentierte Akteure zu den Baskets zu locken. Zuletzt musste Speyer verletzungsbedingt auf den etatmäßigen Aufbauspieler Carlos Hidalgo Guijo verzichten. Der Spanier laboriert an einer Fußverletzung und fehlte seinem Team zuletzt an allen Ecken und Enden. Dank der internationalen Kontakte von Kopf gelang es aber schnell einen starken Ersatz zu finden. Mit Felix Angerbauer konnte ein junger Österreicher, der in seinem Heimatland bereits einige Erstligapartien auf dem Buckel hat, kurzfristig nachverpflichtet werden. Aus einem starken Kollektiv und Teamgefüge sticht immer noch der US-Amerikaner DJ Woodmore heraus. Der langjährige Importspieler der Kurpfälzer legt im Schnitt über 17 Punkte pro Spiel bei hervorragenden Quoten auf.

Die Tropics-Truppe gilt als sehr erfahrene Mannschaft, zu deren Leistungsträgern die Flügelspieler Omari Knox, Maxwell Temoka und Fynn Fischer zählen. TSV-Coach Mario Matic will mit seinen Schützlingen wie in der vergangenen Saison die Playoffs erreichen und erklärte nach dem jüngsten Heimsieg gegen die Baskets Akademie aus Würzburg: „Nun gilt es in Speyer nachzulegen. Wir haben noch zehn weitere Endspiele um die Teilnahme an der Meisterschaftsrunde.“ Im Hinspiel unterlagen Zeis und Co. mit 78:86. Ein Endergebnis, welches den tatsächlichen Spielverlauf jedoch nicht widerspiegelte. Speyer dominierte die Tropics über weite Strecken des Spiels und die Oberhachinger konnten im letzten Viertel nur noch Ergebniskosmetik betreiben.

02.02.2025 16:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. BBC Coburg

Mit zuletzt zwei Siegen im Gepäck macht sich der BBC Coburg am kommenden Sonntag zum fränkisch-thüringischen Derby nach Erfurt auf. Tip-off in der Riethsporthalle ist um 16 Uhr.

Nach zwei Niederlagen zum Start in den Januar sprangen für die Vestestädter aus den vergangenen beiden Spielen zwei Siege heraus. Den deutlichen Erfolg in Fellbach untermauerte die Mannschaft von Patrick Seidel am darauffolgenden Spieltag zuhause gegen Ehingen mit einem abgeklärten 90:78. Mit dem nun bevorstehenden Derby in Erfurt und den beiden anschließenden Heimspielen gegen die Farmteams aus Ludwigsburg und München trifft der BBC ausschließlich auf Teams, die hinter einem selbst in der Tabelle stehen, weshalb die kommenden Wochen aus Coburger Sicht von enormer Wichtigkeit sind.

Nicht nur von der geografischen Lage her, sondern auch tabellarisch gesehen ist das Aufeinandertreffen zwischen den Löwen und den Vestestädtern ein Nachbarschaftsduell. Wie bereits im Hinspiel empfängt der Tabellenelfte den Zehntplatzierten, nur dieses Mal mit vertauschten Rollen. Denn seit dem 102:86-Erfolg der Coburger kurz vor Weihnachten, durch welchen sich der BBC an den Thüringern vorbeischob, gewannen beide Mannschaften jeweils zwei ihrer vier Spiele. Dabei bleibt die Saison der Erfurter weiterhin schwierig zu greifen. Schwacher Auftritt in Fellbach zum Jahresstart, am nächsten Spieltag ein 29-Punkte-Erfolg gegen den amtierenden Meister aus Rhöndorf. Zuletzt konnten die Löwen ebenfalls souverän gegen Ehingen bestehen, mussten sich aber erneut, dieses Mal allerdings deutlich knapper, Fellbach geschlagen geben. Im Hinspiel waren Adrian Petkovic und Zach Hinton die Matchwinner in einer durch die Bank weg gut funktionierenden Coburger Mannschaft, während bei den Erfurtern ausschließlich Center Noah Kamdem und Flügelspieler Tyseem Lyles für Gefahr sorgten. BBC-Forward Tim Herzog steuerte im Hinrundenduell starke 15 Punkte und sechs Rebounds zum Derbysieg bei. Für ihn ist die Partie gegen Erfurt eine ganz besondere. Über viele Jahre hinweg durchlief Coburgs Nummer 10 den Jugendbereich der Löwen und sammelte dort seine ersten Erfahrungen auf ProB-Niveau.

02.02.2025 17:15 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. BG Hessing Leitershofen

Viel Zeit, die vor einer Woche eroberte Tabellenführung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd zu feiern, bleibt der Die BG Hessing Leitershofen nicht. Am Sonntag gastieren die Kangaroos bei der VR-Bank Würzburg Basket Akademie.

Wenn man das Hinspiel mit 95:51 gegen einen Gegner gewonnen hat, wie es die BG eben am ersten Spieltag der Hauptrunde Ende September gegen die Mainfranken geschafft hatte, könnte man vielleicht von einer Pflichtaufgabe ausgehen. Doch weit gefehlt. Denn damals war das Team von Trainer und Ex-BBL Bundesligaspieler Alex King nur mit einer Rumpftruppe in Stadtbergen angereist. Auch danach lief es noch etwas holprig für den letztjährigen Aufsteiger aus der Regionalliga Südost, es folgten einige weitere, aber bereits meist knappe Niederlagen. Anschließend startete das Farmteam des BBL-Teams Würzburg Baskets aber durch, man holte aus zwölf Spielen zehn Siege, darunter einen 91:81 Erfolg gegen das Spitzenteam der RheinStars Köln. Auch weil man fortan die Doppellizenzspieler aus der ersten Liga einsetzen konnte. Allen voran Hannes Steinbach. Der 2,04 Meter Mann, erst 18 Jahre alt, ist mit rund 26 Punkten pro Partie Topscorer der Liga und mit 12,4 Rebounds auch bei den Rebounds auf Platz eins einer anderen wichtigen Statistik notiert. Er ist in der BBL auch kein Ergänzungsspieler, sondern steht oftmals dort in der Starting Five und auch über 30 Spielminuten auf dem Feld. Am Main träumt man berechtigterweise von einer neuen Ära wie damals bei Dirk Nowitzki, der vor über 25 Jahre ebenfalls bei den Würzburgern seine beeindruckende Weltkarriere im Herrenbereich gestartet hatte. Aber auch der US-Amerikaner Calvin Wishart (20,9 Punkte pro Match), Christian Skladanowski (13 Punkte) zählen zum BBL-Kader, dazu wurde im Herbst mit dem Litauer Matas Narvillas (10,2 Punkte) ein weiterer wichtiger Spieler verpflichtet. Kapitän Lukas Roth weist ebenfalls einen zweistelligen Score pro Partie auf.

Köln, Fellbach und Speyer haben es vorgemacht: Sie haben den Spitzenreiter der ProB Süd (13 Siege/3 Niederlagen) in dieser Saison bezwingen können. Unschlagbar ist die BG Hessing Leitershofen, die sich den ProA-Aufstieg zum Ziel gesetzt und ihren Kader entsprechend besetzt hat, also keineswegs. Leitershofen hat mit dem Rumänen Dragos Diculescu, dem US-Amerikaner Asa Williams und dem deutschen Center Ferenc Gille drei schwer zu stoppende Scorer in seinen Reihen, das Trio hat im Hinspiel 51 Punkte aufgelegt. Akademie-Headcoach Alex King: „Wir haben in Leitershofen am ersten Spieltag eine Klatsche bekommen, als mehr als die Hälfte der Mannschaft krank oder verletzt war. Das wollen wir am Sonntag natürlich viel besser machen. Es gibt Fragezeichen hinter dem Einsatz von Hannes Steinbach, der in den letzten vier Spielen in der Bundesliga und der Champions League im Schnitt mehr als 30 Minuten gespielt hat. Ich hoffe aber auf einen Einsatz von Calvin Wishart und Christian Skladanowski. Wir können nach der knappen Niederlage in Oberhaching ohne die drei mit sehr viel Selbstvertrauen in das Heimspiel gehen und freuen uns auf drauf. Leitershofen spielt sehr guten Basketball, sie sind individuell top besetzt und haben starke Spieler auf allen Positionen. Wir müssen uns auf ein schnelles und physisches Spiel einstellen. Wir haben aber schon beim Heimsieg gegen Köln gezeigt, dass wir gegen die Topteams mithalten können. Wir hoffen auf große Fan-Unterstützung und gute Stimmung in der Feggrube.“

 

Foto: TEAM EHINGEN URSPRING

Nachberichte ProA // 17. Spieltag

05.01.2025 15:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 97:91

Die HAKRO Merlins entscheiden das erste von zwei Duellen innerhalb einer Woche gegen Kirchheim zu ihren Gunsten und gewinnen mit 97:91.

Das erste Viertel wurde von den Bigs dominiert. Merlins Center Oliveira erzielte neun Zähler, die nur von den 13 Punkten durch Miryne Thomas überboten wurden. Energische Zweikämpfe prägten das Spiel. Mit einer 34:29 Führung für die Gäste ging es in den zweiten Abschnitt. Hier übernahmen die Merlins verstärkt das Kommando und nach zwei Dreiern durch Point Guard Shahid lagen die Zauberer mit 54:50 zur Halbzeit in Front.

Die Kirchheimer wollten mehr und holten sich in der zweiten Halbzeit die Führung zurück. Energische Defensive, gepaart mit schnellem Offensivspiel sorgte für einen Kirchheimer Lauf. Wichtige Punkte von James Graham erhöhten auf 77:70 nach dreißig Spielminuten. Es ging in den Schlussabschnitt und es blieb sehr intensiv. Das Spiel stand auf Messers Schneide und Kleinigkeiten sollten am Ende den Unterschied ausmachen. Crailsheim ging in Führung und in der Schlussminute hatte erneut Graham die Chance zum Ausgleich. Sein Dreier verfehlte jedoch das Ziel und die Merlins spielten routiniert die letzten Sequenzen zu Ende.

05.01.2025 15:00 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Dresden Titans 102:69

Die Nürnberg Falcons haben die Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit einem Heimsieg beendet. Nach der 93:62 (51:41)-Auswärtsniederlage in Gießen am Freitag zeigten sich die Mittelfranken am Sonntag gegen die Dresden Titans deutlich stabiler und gewannen verdient mit 102:69 (48:32).

Gleich der erste Nürnberger Angriff führte zum Erfolg. Tim Köpple traf souverän aus der Ecke zum 2:0. Der starke Damian Forrest legte nach (4:0), bevor Lukas Zerner die ersten Punkte für die Sachsen zum 4:2-Anschluss erzielte. Nürnberg verteidigte gut, spielte zielstrebig nach vorne und führte nach fünf Spielminuten 11:4. Highlight der Viertels: Der Buzzer Beater von Sardaar Calhoun zum 18:7-Zwischenstand. Nach zehn Minuten führten die Hausherren 20:11. Der Vorsprung der Falken wuchs nach 13 Spielminuten auf ebenso viele Punkte an (28:15). Bei Dresden fiel derweil von außen nichts, erst Wesley Dreamer erlöste seinen Trainer und sein Team dann wenig später und stellte auf 30:20. An der fränkischen Dominanz änderte das aber wenig und so gingen die Falken nach einem erneuten Buzzer Beater von Sardaar Calhoun mit einer 48:32-Führung in die Pause.

Es sah gut aus für Nürnberg, Dresden steckte aber nicht auf – auch nicht nach dem 57:37 durch Evan Taylor. 90 Sekunden vor dem Ende des dritten Viertels erhöhte Leo Saffer auf 73:44 und sorgte damit für die vielumjubelte Vorentscheidung. Beim Stand von 77:50 ging es ins Schlussviertel. Dort spielten die Falken die Partie souverän herunter und sorgten noch einmal für das eine oder andere Highlight-Play. Am Ende gewannen die Mittelfranken mit 102:69.

05.01.2025 16:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. GIESSEN 46ers 83:80

Phoenix Hagen holt den mittlerweile achten Heimsieg in Folge. Gegen die vor der Partie punktgleichen GIESSEN 46ers stand es in der ausverkauften Ischelandhalle am Ende 83:80.

Die Gastgeber, bei denen die beiden Ex-Gießener Tim Uhlemann und Bjarne Kraushaar stark aufspielten und zusammen für 34 Punkte und zehn Rebounds sorgten, lagen schnell mit 17:9 in Führung. Erst als Kevin McClain per Solo, Mladen Vujic energisch gegen Tim Uhlemann und Luis Figge von Downtown erfolgreich waren und beim 33:33 (17.) ausglichen, keimte Hoffnung auf Seiten der Gäste auf.

Das Spiel blieb fortan immer eng, meist hatten die Gastgeber leicht die Nase vorn, doch pünktlich zur Crunchtime erkämpften sich die 46ers die 70:73-Führung. „Als wir plötzlich 73:70 geführt haben, dachte ich, wir könnten den Sieg mit nach Hause nehmen, irgendwie waren wir aber zu dämlich, um uns zu belohnen“, so Coach Ignjatovic nach der Partie. Spielentscheidend waren in der Schlussphase vor allem zwei Akteure. Phoenix-Point Guard Sincere Carry zog ein ums andere Mal zum Korb und brachte sich so an die Freiwurflinie, von der er souverän blieb. Auf Gießener Seite wurde Viktor Kovacevic zum traurigen Helden: Erst schaufelte er beim Kampf um den Rebound den Ball in den eigenen Korb, kurze Zeit später übertrat er bei einem Hagener Einwurf die Auslinie, was ein technisches Foul, sein fünftes, zur Folge hatte. Schlussendlich reichte es für die Gastgeber zum Heimsieg, der zum Abschluss der Hinrunde Tabellenplatz vier bedeutet.

05.01.2025 16:00 Uhr // Science City Jena vs. EPG Guardians Koblenz 103:48

Zweites Heimspiel, zweiter Hunderter. Der Jahreseinstand der Basketballer von Science City Jena kann mit Fug und Recht als gelungen bezeichnet werden.

Das Team von Trainer Björn Harmsen gewann nach dem Ost-Duell am Freitagabend gegen Dresden (101:78) auch im 2. Teil des Doppelspiel-Wochenendes am Sonntag gegen Koblenz mit 103:48 und feierte seinen vierten Sieg in Folge. Während die Rheinland-Pfälzer personell stark gehandicapt auflaufen mussten, offenbarte sich vor 2.611 Zuschauern ein Klassenunterschied, der letztendlich im zweiten aufeinanderfolgenden Hunderter mündete.

Vom gleichermaßen produktiven wie treffsicheren Duo Lorenz Bank (34 Punkte, 38 Eff, 10 Rebounds) und Zach Cooks (30, 28 Eff) angeführt, ließ Jena von Beginn an keine Luft an den auch in dieser Höhe verdienten Heimsieg. Während die Thüringer früh auf 20:5 (6., Stephan Haukohl) enteilten und sich mit einer 24:11-Führung in die erste Viertelpause verabschiedeten, war die Vorentscheidung bereits bis zum 56:24-Halbzeistand gefallen. Koblenz fehlten mit ersatzgeschwächtem Kader die Möglichkeiten zur Gegenwehr, vor dem Spiel war mit Cockfield, Friederici, Johnson, Böhm und Pölking quasi eine komplette mögliche Starting Five ausgefallen.

05.01.2025 16:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. RASTA Vechta II 85:79

Wichtiger Sieg im Abstiegskampf für die ART Giants Düsseldorf. Gegen Tabellenschlusslicht RASTA Vechta II setzten sich die Giants mit 85:79 durch.

Die Gastgeber trafen ihre ersten vier Dreier und kamen nach gut fünf Minuten durch eine schnelle Transition-Offense schon zum 16:9 – Auszeit RASTA II (6.). Danach schenkte Düsseldorfs Paul Giese den Vechtaern auch noch einen fünften Dreier ein (19:11, 7.). Vechta aber blieb im Spiel, trotzte durch jetzt besseres Rebounding der eigenen schlechten Dreierquote und kam durch einen Threeball von Phil Carr mit Ablauf des 1. Viertels zum 23:21-Anschluss. Jetzt mit Justin Onyejiaka auf dem Feld glichen die Gäste in den ersten Minuten des 2. Viertels gleich zweimal aus. Die Gäste konnten sich aber keine eigene Führung herausspielen, kassierten Mitte des Abschnitts das 33:29 – Headcoach Gruhn bat zur nächsten Auszeit (15.). In Minute 18 eroberte Carr den Gästen die erste Führung des Nachmittages – 33:34. Aus Düsseldorfs achtem Ballverlust machte der US-Amerikaner dann schon seine Punkte zehn und elf (35:36, 19.). Einen Punkt Vorsprung nahmen Gruhns Schützlinge auch mit in die Halbzeitpause.

Carr machte auch Vechtas erste Punkte in Halbzeit zwei, griff sich dafür den schon siebten Offensiv-Rebound der Gäste und machte das 43:43 (21.) Keine Minute später aber hatte RASTA II drei Düsseldorfer Scores in Serie kassiert (49:43, 22.). Doch RASTA II holte sich sogar die Führung zurück: Roy Krupnikas traf einen Corner-Three zum 58:60 (28.) – Krönung eines 15:2-Laufes. Mit 63:62 ging es in den Schlussabschnitt. Luc van Slooten netzte nach zuvor sechs Fehlwürfen einen ganz wichtigen, langen Dreier zum 68:74 (36.) ein. Gleiches galt jetzt aber auch wieder für die Gastgeber, für die Marshall sein Konto auf „fünf von fünf“ stellte, so auf 73:76 (38.) verkürzte. In ihrem nächsten Angriff glichen die ART Giants per Dreier aus und dann war es wieder Emil Marshall, der aus acht Metern über Kevin Smit das 79:76 besorgte. Mit Marshalls 22 Punkten zog dann Carr gleich, traf von Downtown zum 79:79 (39.). 65 Sekunden vor dem Ende waren dies jedoch die letzten Punkte für die Vechtaer, die sich am Ende mit 79:85 geschlagen geben mussten.

05.01.2025 17:00 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. VfL SparkassenStars Bochum 112:69

Deutlicher Erfolg für die VET-CONCEPT Gladiators Trier. Gegen die VfL SparkassenStars Bochum überzeugten die Moselstädter offensiv und kamen auf starke 112 Zähler.

Die Partie startete auf hohem Niveau und war sehr unterhaltsam. Beide Teams zeigten ihre Offensivstärke. Lars Kamp versenkte direkt den ersten Dreier, Tom Alte punktete per Dunk und auf der andere Seite dunkten Clay Guillozet und Marco Hollersbacher für die Gladiators. Peter Kalthoff war der beste Werfer der der SparkassenStars im ersten Viertel. Er erzielte 9 der 24 Punkte. Die Gladiators konnten das Viertel aber durch einen Dreier von Hollersbacher und einen Layup von Yakhchali mit 27:24 für sich entscheiden. Bei den Gladiators blieb das Niveau hoch. Sie konnten sich bereits jetzt einen zweistelligen Vorsprung erspielen. Insgesamt blieben die SparkassenStars in diesem Spielabschnitt bei 14 Punkten. Den Trierern gelangen 26 und so ging es mit einem Spielstand von 53:38 für die Gladiators in die Halbzeitpause.

Mit einem 10:0 Lauf sorgte das Team von Headcoach Jacques Schneider im dritten Viertel für die Vorentscheidung. Die SparkassenStars agierten weiterhin glücklos, gerade von jenseits der Dreierlinie. Direkt zu Beginn des letzten Spielabschnitts gelangen den Gladiators drei Dreier hintereinander, 2x durch Graves und 1x durch Rapieque. Jetzt spielten sich die Basketballer aus der ältesten Stadt Deutschlands in einen regelrechten Rausch. Die SparkassenStars wehrten sich nach Kräften, konnten die deutliche Niederlage aber nicht verhindern.

05.01.2025 17:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Tigers Tübingen 82:79

Mit 82:79 feiern die Eisbären Bremerhaven einen knappen, aber wichtigen Sieg gegen den Tabellennachbarn aus Tübingen.

Eisbären-Kapitän Adrian Breitlauch eröffnete das Spiel mit einem Korbleger (2:0). Elijah Miller schloss selbst ab, fand Anzac Rissetto unterm Korb und Daniel Norl legte einen Dreier nach (12:2). Auszeit Tübingen. Doch auch diese half vorerst nicht. Die Eisbären fanden offensiv sehr gute Optionen und ließen in der Defensive wenig zu. Carlos Carter baute die Führung gar auf 17 Punkte aus, doch Tübingen antwortete postwendend mit einem Dreier und beim Stand von 23:9 ging es in die erste Viertelpause. Nun kamen die Gäste besser in die Partie. Sie trafen einige Dreier und nutzten die Ballverluste der Seestädter umgehend aus. Die Führung schrumpfte auf nur noch fünf Punkte und eine Auszeit von Coach Steven Esterkamp folgte (34:29). Diese wirkte. Jordan Samare zeigte seine Fähigkeiten unterm Korb und erzielte sieben Punkte in Folge. Die Führung war wieder zweistellig (41:29). Doch bis zur Halbzeitpause konnten die Tigers noch einmal verkürzen (41:35).

Adrian Breitlauch startete mit zwei erfolgreichen Dreiern in die zweite Halbzeit, doch Sam Idowu hielt für seine Tigers mit ebenso zwei Dreiern dagegen (48:43). Das Spiel war nun sehr eng. Auf Seiten der Eisbären übernahm der blendend aufgelegte Daniel Norl und erzielte alleine acht Punkte in Folge. Die Tigers konnten aber weiter gegenhalten und sogar die Führung übernehmen. Ein Buzzerbeater-Layup durch Rissetto verkürzte zum Viertelende auf 59:61. Nach Punkten von Jake Biss, Adrian Breitlauch und einem weiteren Dreier von Daniel Norl hatten die Gastgeber die Führung zurückerobert (66:61). Angeführt von ProA-Topscorer Kenneth Cooper holten sich allerdings die Tigers die Führung zurück und knapp zwei Minuten vor Ende des Spiels schien die Partie zu kippen (73:75). Doch Daniel Norl verwandelte zwei Freiwürfe und versenkte einen schweren Dreier, um seine Farben wieder in Front zu bringen (78:77). Mit 82:79 fuhren die Eisbären schlussendlich einen wichtigen Sieg ein und haben nun vier Spiele in Folge gewonnen.

05.01.2025 17:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. BBC Bayreuth 80:68

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge beenden die PS Karlsruhe LIONS die Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem Heimsieg. Gegen den BBC Bayreuth lautete der Endstand 80:68.

Die Hausherren starteten überzeugend in die Partie, standen gut sortiert in der Defense und dominierten mit ihrem Zug zum gegnerischen Korb die Anfangsphase: 7:0 nach zweieinhalb Minuten. Doch allmählich fanden auch die Gäste ins Spiel und glichen nach knapp vier Minuten zum 10:10 aus. Man merkte dem Duell an, dass es für beide Kontrahenten um viel ging. Es wurde kompromisslos um jeden Ball gekämpft. Aber trotz der einen oder anderen überhasteten Aktion saßen die Abschlüsse bei den LIONS deutlich besser als zuletzt und die LIONS entschieden das erste Viertel verdient mit 20:12 für sich. Drei Minuten vor Halbzeit war beim 39:21 mit 18 Punkten der größte Karlsruher Vorsprung des Abends erreicht. Im Hinblick auf die Körpersprache zeigte sich der ehemalige Erstligist davon jedoch unbeeindruckt. Die Gäste schafften es in der verbleibenden Zeit bis zum Gang in die Kabinen, den Sturmlauf der Hausherren zu bremsen und im Gegenzug einige erfolgreiche Abschlüsse zu kreieren. Der Score zur Spielmitte las sich mit 42:30 demnach auch nicht mehr ganz so deutlich.

Nach dem Seitenwechsel schien die Intensität der Begegnung sogar nochmals zuzunehmen. Es ging schnell und immer wilder vom einen Korb zum anderen. Die LIONS suchten schnelle Abschlüsse, die aber nur noch selten ihr Ziel fanden. Bayreuth arbeitete sich bis auf sieben Punkte heran. Nun fand aber plötzlich Dreierspezialist Lachlan „Lucky“ Dent zu seiner alten Stärke zurück. Innerhalb von zweieinhalb Minuten war er ganze vier Mal aus der Distanz erfolgreich und trug damit maßgeblich dazu bei, dass auch vor Anbruch des Schlussabschnitts die LIONS-Führung noch zwölf Punkte betrug (60:48). Auch jetzt wurde das Duell mit offenem Visier geführt. Durch das weiterhin enorme Tempo der Begegnung kam es zu überdurchschnittlich vielen Turnovern auf beiden Seiten. Nach einem Bayreuther Distanztreffer zum 75:65 Mitte der 38. Minute schien sich kurz nochmals eine Tür für die Gäste aufzutun. Die LIONS blieben jedoch cool und brachten ihren Vorsprung über die Ziellinie.

06.01.2025 20:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Artland Dragons 76:66

Die Artland Dragons rutschen nach ihrer 13. Niederlage in Folge immer tiefer in die Krise. Am Montagabend unterlagen die Quakenbrücker bei den Uni Baskets Münster mit 76:66.

Die Uni Baskets bemühten von Beginn an Tempospiel und Ballbewegung, trafen anfangs solide. Die starke Arbeit beim Rebounding ermöglichte ihnen ihr Spiel und die 12:5-Führung (5.) nach frühen Distanztreffern und Abschlüssen am Brett von Bo Hodges und Sigu Jawara. Die Münsteraner passten gut auf den Ball auf – nur ein Ballverlust im Auftaktviertel – spielten geduldig und klar und waren nach feiner Ballbewegung zum Dreier von Nick Stampley 19:10 vorne (7.). Akkurate Defensivarbeit des Gastgebers erzwang mehrere Notwürfe der Dragons. Eine bessere Zweierquote (3 von 11) wäre hilfreich gewesen. So lautete die Münsteraner Führung nach Viertel eins „nur“ 21:17. Im zweiten Viertel gelang es den Gastgebern, sich erstmals deutlicher abzusetzen. Zur Halbzeit führten die Uni Baskets mit 39:30. Besonders Adam Touray (13 Punkte zur Halbzeit) und Seikou Jawara (12 Punkte zur Halbzeit) bereiteten den Dragons mit ihrer Physis und Zielstrebigkeit große Probleme. Die Quakenbrücker hingegen scheiterten immer wieder daran, sich gute Wurfpositionen zu erarbeiten. Viel zu oft landeten sie bei Notwürfen unter Zeitdruck.

Nach Wiederbeginn verflachte die Partie in ihren spielerischen Elementen. Eine Augenweide war sie wahrlich nicht, blieb aber ein leidenschaftliches Kampfspiel, das im dritten Abschnitt durch viele Foulpfiffe (27), folglich ohne größeren Rhythmus, geprägt war. Über beinahe fünf Minuten im dritten Viertel erzielten beide Teams Zähler ausschließlich über Freiwürfe und stellten das Resultat auf 46:36 für den Gastgeber. Der Münsteraner Vorsprung um die 10-Punkte-Marke hatte über die weitere Spieldauer des Viertels Bestand. Er hielt auch nach Adam Tourays Dreipunktspiel zum 57:46 vor dem Schlussviertel. Die Uni Baskets hatten inzwischen über ihre griffige Defensive die volle Spielkontrolle. Stellvertretend setzte Julius Ferber mit Block und Steal in wenigen Sekunden sein Statement. Nick Stampley spielte und traf nun stark. Auf der Gegenseite häuften sich die Ballverluste in dieser Spielphase. Nach sieben Stampley-Zählern in Folge erhöhte der Gastgeber auf 67:49 (35.). Und ließ es im Gefühl der frühen Vorentscheidung schleifen. Ein paar Ballverluste und Quakenbrück verkürzte. Oliver Pahnke stoppte den Negativtrend von der Linie mit seinen ersten Saisonzählern (73:63, 19.). Im Anschluss brachte das Rohdewald-Team den Sieg ungefährdet über die Zeit.

Foto: Norbert Schulz