Schlagwortarchiv für: 20. Spieltag

Nachberichte Nachholspiele ProB Süd 20. Spieltag

28.02.2026 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 93:68

Die Ahorn Camp Baskets sind in der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nach den Niederlagen in Erfurt und in Leitershofen bezwangen die Speyerer vor 500 Zuschauern in der heimischen Nordhalle das abstiegsgefährdete Team der Würzburger Basketball-Akademie mit 93:68 (53:36). Die Pfälzer untermauerten dabei auch ihre Ambitionen, ein weiteres Mal die Aufstiegsrunde zu erreichen.

„Wir haben mit der richtigen Einstellung die Partie begonnen und uns für die intensive Trainingswoche belohnt“, erklärte Ahorn-Camp-Coach Carl Mbassa. Er mahnte jedoch: „Wir dürfen nach dem deutlichen Erfolg aber nicht glauben, dass wir schon am Ziel seien.“ Auf dem Weg in die Playoffs muss sich seine Mannschaft in der Hauptrunde zu Hause noch gegen die Orange-Academy Ulm und Dresden Titans sowie bei den Frankfurt Skyliners II beweisen.

Gegen die Würzburger ließen die Speyerer zu keinem Zeitpunkt Zweifel an ihrem elften Saisonsieg aufkommen. Sie gingen früh in Führung und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Mbassas Auswahl überzeugte mit guten Wurfquoten aus dem Feld und entschied den Reboundvergleich mit 49:27 zu ihren Gunsten.

Überragender Akteur auf dem Feld war Speyers Mannschaftskapitän DJ Woodmore. Der 34-jährige Comboguard erzielte 20 Punkte, sechs davon dank Distanzwürfen. Er sicherte zudem acht Rebounds und demonstrierte bei sechs Assists sein Spielverständnis. Zweistellig trafen auch Woodmores Teamkollegen Leon Geißler (17), Dami Ade-Eri (15), Dennis Diala (10) und David Aichele (10). Beste Schützen der Würzburger waren Lukas Roth (18) und Marko Petric (16).

 

01.03.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. TSV Oberhaching Tropics 89:77

Die jungen Ulmer sichern sich einen Heimsieg gegen den TSV Oberhaching Tropics mit 89:77 und bauen damit ihre Erfolgserie weiter aus. Im zweiten Aufeinandertreffen sicherten sich die jungen Ulmer den Sieg und revanchierten sich damit für die Niederlage im ersten Duell.

Beide Mannschaften taten sich zu Beginn schwer, gute Würfe zu kreieren. Die Gäste aus Oberhaching setzten sich nach wenigen Minuten leicht ab. Joel Cwik verkürzte per Dreier, Teo Milicic stellte wenig später auf Ausgleich. Cwik brachte die jungen Ulmer anschließend erstmals in Führung, doch Oberhaching konterte zügig. Meissa Faye antwortete ebenfalls von jenseits der Dreierlinie und sicherte der OrangeAcademy die Führung nach dem ersten Viertel (21:16, Q1).

Im zweiten Viertel übernahm die OrangeAcademy zunehmend die Kontrolle und baute den Vorsprung weiter aus. Namori Omog stellte mit einem Dreier erstmals auf eine zweistellige Führung. Zwar fand Oberhaching zwischenzeitlich besser ins schnelle Spiel der jungen Ulmer, doch die Gastgeber blieben tonangebend und ließen bis zur Pause nichts mehr anbrennen (43:30, Q2).

Cwik eröffnete das dritte Viertel mit Treffern aus dem Zwei- und Dreipunktebereich und setzte damit direkt ein Ausrufezeichen. Die jungen Ulmer bauten ihre Führung früh auf 20 Zähler aus. Nach zwei Minuten hatte die OrangeAcademy bereits 12 Punkte erzielt, während Oberhaching lediglich auf zwei Zähler kam. Zwar konnte Oberhaching zum Ende des Abschnitts phasenweise besser dagegenhalten, doch Ulm verteidigte den Vorsprung souverän (73:51, Q3).

Auch im Schlussviertel behielt die OrangeAcademy Rhythmus und Tempo bei. Sie ließen Oberhaching nur wenig Raum für eine Aufholjagd und brachten den Vorsprung kontrolliert ins Ziel. Am Ende stand ein verdienter Heimsieg für die jungen Ulmer (89:77, Q4).

 

Nachbericht Nachholspiel ProB Nord 21. Spieltag

01.03.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 74:72

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben am Sonntag ihre erste Niederlage nach zuvor fünf Erfolgen in Serie hinnehmen müssen. Bei den TKS49ers unterlag die Mannschaft von Coach Artur Gacaev nach einer dramatischen Begegnung in letzter Sekunde mit 74:72. Trotz der Niederlage bleiben die Baskets Juniors weiterhin auf dem vierten Rang und auf Playoff-Kurs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB.

Gegen einen Kontrahenten, der sich mit voller Kraft gegen den Abstieg stemmte, wurde es zu einer Begegnung, die sich stärker über die Verteidigung und weniger über offensiven Rhythmus definierte. Während die Baskets Juniors im ersten Viertel bis zur neunten Minute auf den ersten erfolgreichen Distanzwurf warten mussten, erzielten die 49ers mehr als die Hälfte der 22 Punkte im ersten Abschnitt, der ausgeglichen endete, aus der Distanz.

Im zweiten Viertel zeigten sich die Probleme in der Offensive, Fugett und Fungula kamen nicht wie gewohnt zum Zug, die Gäste blieben zunächst dennoch in Schlagdistanz. Ein 2:14-Lauf in den letzten drei Minuten sorgte jedoch für den deutlichen Rückstand (31:45).

Nach Wiederbeginn gehörten die ersten fünf Minuten jedoch allein den Baskets Juniors, die deutlich besser verteidigten und so auch offensiv besser zum Spiel fanden. Ein 15:0-Lauf sorgte für die Führung (46:45), erst jetzt wachten auch die Gastgeber wieder auf. Es entwickelte sich eine Begegnung, in der die Mannschaft von Coach Artur Gacaev immer wieder auf knappe Rückstände reagieren musste. Nach zwei Dreiern von Fungula und Helwig führten die Baskets Juniors gut drei Minuten vor dem Ende (67:66).

Die 49ers hatten die Antwort und lagen nach einem Dreier von Peters bei 50 Sekunden verbleibender Spielzeit mit vier Punkten vorne. Noch einmal kämpften die Gäste, glichen nach einem Dreier und zwei getroffenen Freiwürfen durch Fungula vier Sekunden vor dem Ende aus (72:72). Im letzten Angriff erzwangen die Baskets Juniors einen schweren Abschluss der Gastgeber, verpassten jedoch das Ausboxen, Leonard Hampl bestrafte dies mit dem Tip-In zum Sieg.

 

 

Vorberichte Nachholspiele ProB Süd 20. Spieltag

28.02.2026 19:30 Uhr Ahorn Camp Baskets vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

Die Ahorn Camp Baskets empfangen am Samstag, 28. Februar in der heimischen Nordhalle die Würzburger Basketball-Akademie, das Schlusslicht in der Südstaffel der Zweiten Basketball-Bundessliga ProB.

Ahorn-Camp-Coach Carl Mbassa konzentriert sich auf das Kräftemessen mit dem Farmteam des Würzburger Erstligisten. „Für die Mannschaft der Basketball-Akademie ist jede Partie ein Endspiel. Wir müssen uns auf einen großen Kampf einstellen“, betont der 47-Jährige und verweist auf Leistungsträger des Widersachers wie Marko Petric, David Gerhard oder Jervis Scheffs.

Zudem haben die Franken im Januar die Mannschaft mit drei Neuzugängen verstärkt, um
den drohenden Abstieg in die Regionalliga abzuwenden. Einen richtungsweisenden Charakter hat die Begegnung auch für Gastgeber Speyer.

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Erfurt und in Leitershofen sind Kapitän DJ Woodmore und Kollegen zum Erfolg verpflichtet, wenn sie ihr Saisonziel Aufstiegsrunde im Blick behalten wollen. Das Hinspiel haben die Pfälzer nicht zuletzt dank starker Leistungen von Oskar Humpert und David Aichele mit 85:67 (46:38) gewonnen.

 

01.03.2026 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. TSV Oberhaching Tropics

Am Sonntag möchte die OrangeAcademy gegen die Oberhaching Tropics auf dem MainCourt des OrangeCampus den nächsten Sieg einfahren. Die Partie wurde anlässlich des zuvor stattfindenden ANGE-Turniers auf diesen Termin verlegt.

Nach dem deutlichen Kantersieg über die CATL Basketballlöwen Erfurt durfte Cheftrainer Florian Flabb gemeinsam mit seiner Mannschaft die erste große Errungenschaft der Saison feiern: Die Playoff-Qualifikation ist den jungen Ulmern rechnerisch nicht mehr zu nehmen. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Es ist ein tolles Gefühl, bereits fünf Spieltage vor Hauptrundenende für die Playoffs qualifiziert zu sein. Das ändert allerdings nichts an unserer Herangehensweise. Wir denken von Spiel zu Spiel und priorisieren die nächste Aufgabe“, so Flabb.

Den nächsten Schritt kann die OrangeAcademy bereits am Sonntag im Nachholspiel gegen die Oberhaching Tropics machen. Nach dem Hinspiel sind die jungen Ulmer gewarnt – in Oberhaching setzte es die erste Saisonniederlage. „Es ist nie einfach, gegen die Tropics zu bestehen. Über Jahre hinweg halten sie ihren Kader zusammen und sind ein eingespieltes Team. Wir wollen nun zeigen, dass wir uns weiterentwickelt haben“, erklärt Flabb weiter.

Die Gäste aus Oberhaching haben die Endrunde ebenfalls fest im Blick. In der stark umkämpften BARMER ProB Süd ist vom dritten bis zum zehnten Tabellenplatz noch alles möglich. Aktuell rangieren die Tropics mit einer ausgeglichenen Bilanz von 10:10 Siegen auf Rang acht – dem letzten verfügbaren Playoffplatz. Zuletzt mussten sich die Schützlinge von Cheftrainer Mario Matic jedoch den direkten Konkurrenten aus Coburg und München geschlagen geben. Umso wichtiger wäre ein Erfolg im Nachholspiel.

Die tragende Säule der Oberbayern ist der erst 19-jährige Spielgestalter Jonathan Zeisberger. Mit starken 24,1 Punkten und 5,6 Assists pro Partie prägt er das Offensivspiel maßgeblich. Unterstützung erhält er vom erfahrenen Big Man Nedzad Muratovic. Der 30-jährige Bosnier kommt im Schnitt auf 18,9 Punkte und 8,8 Rebounds und verpasst damit nur knapp ein Double-Double im Schnitt.

 

Nachberichte ProB Süd 20. Spieltag

07.02.2026 14:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. TV Langen 82:79

Am Ende des Spiels gegen die Porsche BBA Ludwigsburg findet Langens Headcoach Tobias Jahn klare Worte: „Dieses Spiel hätten wir gewinnen müssen.“ Nach einem guten Start ins Spiel und einem soliden zweiten Viertel gaben die Giraffen die greifbar nahen Auswärtspunkte in einer unkonzentrierten zweiten Halbzeit doch noch ab. Ludwigsburg sicherte sich am Ende einen knappen 82:79-Heimsieg.

Dabei lief es zu Spielbeginn äußerst gut für den TVL. Mit einer effektiven Mischung aus Angriffen zum Korb und Distanzwürfen waren die Giraffen sehr erfolgreich, stellten nach sechs Minuten bereits auf ein 6:17 und gewannen das erste Viertel mit 17:24. Einen zweistelligen Vorsprung konnten die Giraffen dann im zweiten Viertel immerhin bis zur vierten Minute aufrechterhalten. Nach zwei getroffenen Freiwürfen kam dann jedoch die Ludwigsburger Offense in Fahrt. Mit 38:41 zur Halbzeit blieb es ein offenes Spiel.

Aus der Pause kamen die Langener dann äußerst unsortiert zurück. Offensiv fielen einfache Layups nicht, defensiv machte es das Team ihren Gegnern deutlich zu einfach. Als Ludwigsburg dann auf ein 44:41 stellte, nahm Jahn eine Auszeit. Dabei fand der Langener Coach offensichtlich die richtigen Worte und rüttelte seine Mannschaft wieder wach. Die Folge: Ein starker 14-Punkte-Lauf, der Langen wieder in Front brachte. Mit 51:59 ging es ins entscheidende letzte Viertel.

Erneut startete Langen alles andere als ideal, sodass Ludwigsburg nach nicht einmal zwei Minuten auf 62:61 stellte. In der Folge blieb es lange ein offenes hin und her, nach zwei verwandelten Freiwürfen durch Droste stand es 2:20 Minuten vor Schluss ausgeglichen 74:74. Ludwigsburg netzte zunächst per Layup ein. Langen schaffte es in den darauffolgenden 24 Sekunden nicht, einen Wurf zu produzieren. Mit 1:15 Restzeit stand es nun plötzlich 80:74 und Langen stand in Zugzwang.

Als Marko Masic einen zweiten Freiwurf zum 82:79 traf, hatte Langen noch elf Sekunden auf der Uhr, also einen letzten Angriff zum Ausgleich. Der Ball kam zu Lagermann, sein Drei-Punkte-Versuch ging jedoch daneben, Jacob Washington sicherte sich den Offensivrebound. Er passte auf Crnjac, der noch vor Ertönen der Schlusssirene einen weiteren Dreier abfeuerte – doch auch sein Wurf ging daneben. So verloren die Giraffen am Ende eine Partie, in der sie mehrfach das tonangebende Team waren.

 

07.02.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. CATL Basketball Löwen 83:85

Eigentlich wollte die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen am Samstagabend in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA zwei Serien beenden. Einerseits, zum ersten Mal zu Hause gegen die CATL Basketball Löwen Erfurt gewinnen, andererseits, erstmals in dieser Saison vier Siege in Folge einzufahren. Es sei vorweggenommen, daraus wurde nichts. Die Kangaroos unterlagen in letzter Sekunde in einem wahren Basketballkrimi den Thüringern mit 83:85.

Die Gäste konnten erwischten den besseren Start. Sie waren in der Verteidigung exakt auf die Spielzüge der Leitershofer vorbereitet, wodurch diese nur sehr schwierig Anspiele an den Korb fanden. Dies führte wieder einmal zu einer längst vergessen geglaubten Masse an Dreipunktewürfe. Im ersten Viertel nahm man elf Schüsse von jenseits der 6,75 Meter Linie, traf aber eben nur zwei davon. Dies nutzten die Löwen geschickt und gewannen das erste Viertel mit 25:20.

Sie ließen sich auch nicht aus der Ruhe bringen, als ihr Chefcoach Florian Gut mit zwei T-Fouls die Halle verlassen musste. Im Gegenteil, es schien sogar ein Vorteil für die Thüringer. Co-Trainer Kemal Velishaev übernahm das Kommando und sorgte dafür, dass sein Team weiter auf höchstem taktischem Niveau agierte. Angetrieben vom Amerikaner Michael Mitchell Jr. zogen die Thüringer auf 43:30 davon. Sein Landsmann Brian Dawson hielt dagegen und die BG konnte den Rückstand bis zur Pause auf sieben Punkte verkürzen.

Das dritte Viertel war das Beste der BG. Man erhöhte nun die Intensität in der Verteidigung und agierte im Angriff variabler. Zur Freude der Fans holte man Punkt um Punkt auf, erneut Dawson per Dreier zum 58:58 und per Freiwürfe sogar zur erstmaligen 60:58 Führung ließen die Halle Kopf stehen. Vor dem letzten Viertel war wieder alles möglich. Erneut zogen die Gäste aber einige Punkte weg, dann verkürzte Brendan Gregori per Dreier wieder auf 78:79 (37. Spielminute).

Beim Spielstand von 80:83 ging es in die letzten fünfzehn Sekunden. Erfurts Mitchell musste mit einem disqualifizierenden Foul fernab des Balls die Halle verlassen. Von den beiden Freiwürfen traf Tom Alte nur einen, im daraus folgenden Ballbesitz wurde Brian Dawson gefoult und glich fünf Sekunden vor dem Ende zum 83:83 aus. Danach brachten die Löwen den Ball auf Paul Albrecht, die Verteidigung der Kangaroos agierte nicht optimal und Albrecht netzte zum umjubelten Sieg für seine Farben ein.

 

08.02.2026 17:00 Uhr // Dresden Titans vs. FC Bayern Basketball II 88:70

Mit einem ligaweiten Saisonbestwert von 2085 Zuschauern sichern sich die Elbriesen ihren nächsten Erfolg. Über große Teile der Partie dominieren die Titans-Akteure das Spiel-geschehen und gehen gegen die renommierte Münchner Basketball-Akademie einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Play-Offs.

Simeon Dimitrov eröffnet die Partie furchtlos und setzt gleich das erste Ausrufezeichen. Wisdom Uboh knüpft nahtlos an. München dagegen findet nur schwer in die Partie. Vor allem offensiv leisten sich die Bayern unnötige Ballverluste. Mit Treffern aus der Distanz hält Ágúst Kjartansson für die Gäste dagegen. Niclas Kodje netzt den nächsten Dreier ein, sodass sich die Münchener nach schwachem Start bis zum Ende des ersten Viertels auf 20:23 herankämpfen können.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts übernimmt Niko Jerkic offensiv Verantwortung bei den Gästen. Die passende Antwort liefert Duje Putnik, der einen Dreier trifft und anschließend Wisdom Uboh in Szene setzt. In der zunehmend körperbetonten Partie verlieren jedoch beide Teams den anfänglichen Spielfluss. Scott Stone versenkt seinen nächsten Wurf jenseits der Dreierlinie, ehe Best Otahko einen anspruchsvollen Korbleger zum Halbzeitstand von 28:38 verwertet.

Zwar kann die Nachwuchs-Akademie den ersten Treffer der zweiten Hälfte erzielen, doch die Titans starten insgesamt deutlich engagierter in den dritten Abschnitt. Mit starkem kollektivem Basketball bauen die Gastgeber ihren Vorsprung weiter aus. Putnik überzeugt offensiv, zieht mehrfach an die Freiwurflinie und setzt seine Mitspieler gekonnt in Szene. Nach furiosen Minuten erspielen sich die Elbriesen eine komfortable Führung von 66:44.

Auch zu Beginn des Schlussviertels bleiben die Dresdner offensiv kaum zu stoppen. Heck und Uboh treffen erneut aus der Distanz, während Kevin Kollmar nicht mal per Foul am erfolgreichen Abschluss gehindert werden kann. Die Gäste starten zwar noch einen 5:0-Lauf, doch der kurze Wackler bleibt ohne größere Folgen. Auch wenn die Bayern sich noch einmal aufbäumen, sichern sich die Titans einen verdienten 88:70-Erfolg und gewinnen damit knapp den direkten Vergleich.

 

08.02.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. BBC Coburg 78:63

Nach einer defensiv starken Vorstellung gewinnen die Fellbach Flashers hochverdient gegen BBC Coburg mit 78:63 und leiben damit den restlichen Teams auf den Versen im Kampf um eine gute Playoff Platzierung in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd.

Von der ersten Minute an war die Motivation der Flashers zu spüren. Man wollte sich unbedingt für die letzten Heimauftritte revanchieren. Coburg, eine der stärksten Mannschaften in der bisherigen Saison trat ebenfalls mit breiter Brust an. Dementsprechend verlief das erste Viertel ausgeglichen. Mit 20:16 führten die Gastgeber denkbar knapp.

Bereits im zweiten Abschnitt schalteten die Fellbacher noch einen Gang höher in der Verteidigung. Immer wieder wurden die Coburger zu schwierigen Würfen gezwungen. Die Flashers im Gegenzug spielten souverän in der Offensive und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Das Resultat, ein Halbzeitstand von 39:28 und ein gutes Gefühl für die Zuschauer.

Die zweite Halbzeit verlief ähnlich. Die Coburger wurden das ganze Spiel von ihrem Aufbauspieler, Nico Wenzl, im Spiel gehalten, ohne jedoch den Abstand wirklich zu verkürzen. Die beiden Importspieler, Dawson und Fasoyiro wurden sehr gut verteidigt, so dass alle Punkte der Coburger hart erarbeitet werden mussten. Knapp vier Minuten vor dem Ende stieg die Führung auf 19 Punkte an (70:51) und allen war klar, dass die Fellbacher diesmal den Sieg nicht aus der Hand geben.

Zwar konnten die Gäste am Ende noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, um auch den direkten Vergleich zu den Flashers nicht zu verlieren. Mit dem Endstand von 78:63 war jedoch klar, dass die Flashers den Sieg und den direkten Vergleich gewonnen haben. Durch den Sieg klettern die Flashers auf Platz 7 in der Tabelle und halten Schritt mit den restlichen Teams aus der oberen Tabellenhälfte. Die Coburger bleiben, trotz der Niederlage, auf den zweiten Tabellenplatz.

 

Nachberichte ProB Nord 20. Spieltag

07.02.2026 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Seawolves Academy 67:94

Vor der tollen Kulisse von 452 Zuschauern wurde Vechtas Farmteam in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord am Samstag gut eine Halbzeit lang eine Lehrstunde erteilt. Am 19. Spieltag unterlag das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst der Seawolves Academy, ebenfalls Farmteam eines easyCredit Basketball-Bundesligisten, mit 69:94 (24:58).

Mit vier Punkten nacheinander glich AJ Sumbry die Partie erstmals aus (4:4), Epke Kruthaup verkürzte in der 4. Minute per Dreier auf 8:12. Auch RASTAs Punkte elf und zwölf machte der Guard (12:19, 6.), dann war es um die jungen Vechtaer geschehen. Die Seawolves zogen bis in die 10. Minute auf 31:16 weg.

In den ersten knapp drei Minuten des 2. Viertels kassierte RASTA II einen 0:12-Lauf zum 19:43. Die Rostocker spielten sich an beiden Enden des Feldes in einen Rausch und dominierten diese zehn Minuten, wie wohl kaum zuvor ein Team an der Pariser Straße. RASTA II gelang im 2. Viertel nicht ein einziger Treffer aus dem Spiel heraus, die fünf Punkte wurden allesamt von der Freiwurflinie erzielt. Zur großen Pause lag RASTA II mit 24:57 hinten.

Das Horst-Team hatte sich in der Halbzeitpause wohl ein Herz gefasst und zeigte sich nun bereit für die Partie. Die Vechtaer ließen keinen Lauf mehr zu, konnten allerdings ebenso wenig einen Eigenen aufs Parkett bringen – von sieben Punkten in Serie zum 37:65 (26.) einmal abgesehen. Von jenseits der 6.75 Meter lief bei RASTA II nach wie vor nichts zusammen, die Rostocker trafen im 3. Viertel nur einen ihrer sieben Threeballs.

Rostocks Jalen Page drückte auch dem Schlussabschnitt seinen Stempel auf. Nach zuvor 24 Punkten in gut 25 Minuten Einsatzzeit kamen jetzt noch weitere elf Zähler dazu. RASTA II traf auch im 4. Viertel nicht einen einzigen Dreier, stand am Ende aber immerhin bei einer starken Freiwurfquote von 86 % (19/22). Glückliche Gesichter gab es angesichts der erteilt bekommene Lehrstunde in der 1. Halbzeit keine, zu enttäuschend war dieser 19. Spieltag verlaufen.

 

07.02.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 101:110

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben am Samstagabend einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt und Playoffs in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB gemacht. Mit einem 110:101-Erfolg bei den Dragons Rhöndorf, kletterte die Mannschaft von Coach Artur Gacaev mit einer Bilanz von 11:8 auf den vierten Platz, hat nach vier Erfolgen in Serie nun zwei Siege Vorsprung auf den neunten Tabellenplatz.

Zunächst hatten die Gäste sich auf die ungewöhnliche Verteidigung der Dragons, die weiter in akuter Abstiegsgefahr schweben, einstellen müssen, griffen zudem defensiv nicht wie gewohnt zu. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem Fritz Hemschemeier, mit einem Buzzer einen deutlicheren Rückstand nach zehn Minuten verhinderte (24:28).

Im Anschluss blieb die Partie bis zur Halbzeit ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich absetzen. Vor allem Beni Fungula, der 15 Punkte im zweiten Abschnitt erzielte, war es zu verdanken, dass die Baskets Juniors nach 20 Minuten mit 49:47 führten.

Die entscheidende Phase sollte nach Wiederbeginn folgen: 37 Punkte legten die Gäste im dritten Viertel auf und entschieden die Begegnung. Vor allem von der Dreierlinie waren die Baskets Juniors nicht zu stoppen. Jeweils drei Distanztreffer von Helwig und Boger sorgten kombiniert mit verbesserter Defensive dafür, dass der Vorsprung binnen weniger Minuten auf 24 Punkte anwuchs (81:57) – die Vorentscheidung der Begegnung.

Dennoch wurde die Partie noch einmal enger: Rhöndorf zeigte Moral, die Gäste ließen Konzentration und Energie schleifen und ein 0:8-Lauf sorgte Anfang des letzten Viertels für das 86:72 aus Sicht der Baskets Juniors. Nach einer Auszeit hielt das Team von Artur Gacaev Rhöndorf weiterhin bei über zehn Punkten Rückstand. Die Dragons kamen erst mit einem 9:0-Lauf 53 Sekunden vor dem Ende noch einmal auf vier Punkte heran, ein Comeback, das jedoch zu spät kam.

 

07.02.2026 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. TSV Neustadt temps Shooters 80:60

Das Wort „Playoffs“ rückt für die Neustädter nach einem desolaten Auftritt bei den Hertener Löwen etwas in die Ferne. Die Löwen aus Herten zeigten in der 2. Halbzeit Biss, während sich die Gäste in Einzelaktionen verstrickten und offensiv blass blieben. Beide Teams hatten sich für dieses wichtige Spiel viel vorgenommen und wollten mit einem Sieg das Abstiegsgespenst hinter sich lassen und den Kampf um die Playoffs aufnehmen.

Das Spiel startete auf beiden Seiten zerfahren, bevor die Gastgeber zwei Dreier zum 6:0 in den Korb versenkten. Sekunden später war es Emil Loch der mit einem Dreier die ersten Punkte für sein Team erzielen konnte. Die Gäste fanden vor allem offensiv eher einen Rhythmus und konnten sich eine 11:15 Führung in der 7. Minute erspielen. Allerdings konnten die Hertener zurückschlagen und durch einen 13:2 Lauf bis zum Viertelende die 24:17 Führung übernehmen.

Im 2. Viertel ging es erstmal so weiter und die Löwen bauten ihren Vorsprung auf 29:17 aus. In den folgenden Minuten schien es so, als ob die Neustädter nun endlich wieder aufwachten und mit schnellerem Spiel in der Offensive Punkte generieren konnte. Durch einen Tip-In von Robin Kniss, einen Dreier von Amar Licina und Jelovcic verkürzten die Gäste auf 35:34 in der 19. Spielminute. Wenig später ging es mit einem 43:39 für die Hertener Löwen in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel gehörten die ersten Spielminuten spielerisch den Gästen aus Neustadt, die allerdings daraus kein Kapital schlagen konnten und offenen Würfe nicht trafen. So waren es die Gastgeber, die sich das Spiel innerhalb von wenigen Minuten sicherten und den temps Shooters einen Nackenschlag verpassten. Faton Jetullahi nutzte seine Freiheiten aus und verwandelte drei Dreier in Serie und so führten die Gastgeber mit 54:41 in der 24. Minute.

Die Gäste erholten sich von dieser Dreierserie das restliche Spiel nicht mehr und der Rückstand pendelte sich bei -15 Punkten ein. Neun magere Pünktchen erzielten die Neustädter im 3. Viertel und so ging es mit 64:48 in die letzten zehn Spielminuten. Dieses letzte Viertel wurde von den Löwen gut verwaltet und die Neustädter hatten an diesem Abend vor allem offensiv große Probleme und konnten die am Ende deutliche 80:60 Niederlage nicht mehr verhindern.

 

07.02.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. LOK BERNAU 74:77

Am 20. Spieltag der ProB Nord kam es in der Sporthalle „Am Hallo“ zum absoluten Showdown der Liga. Der Tabellenführer ETB Miners Essen empfing den direkten Verfolger LOK Bernau. In einer bis zur letzten Sekunde dramatischen Begegnung mussten sich die Miners knapp mit 74:77 geschlagen geben. Damit verpassen die Essener die Chance, den Vorsprung an der Spitze weiter auszubauen, bleiben aber auf dem ersten Tabellenplatz.

Das Spiel hielt von der ersten Minute an, was das Duell „Erster gegen Zweiten“ versprach. Beide Defensivreihen agierten extrem physisch und machten es den gegnerischen Angreifern schwer, ihren Rhythmus zu finden. In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer einen Schlagabtausch auf Augenhöhe, bei dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Für die Fans war es ein Basketballspiel der Extraklasse, bei dem es an nichts fehlte.

In der zweiten Halbzeit schien Essen das Spiel zunächst unter Kontrolle zu bekommen, doch Bernau bewies die nötige Abgeklärtheit eines Spitzenteams. In den Schlussminuten entwickelte sich ein echter Krimi. Beide Teams gaben alles, um das Spiel für sich zu entscheiden und versuchten zu scoren. Wie Raphael Wilder später erklärte, entschied man sich 1. Sekunde vor Ende der Partie, in der aller letzten Auszeit dazu nicht in die Verlängerung gehen zu wollen.

Statement von Headcoach Lars Wendt: „Wir verlieren zwar das Spiel, gewinnen aber dennoch den direkten Vergleich gegen Bernau. Die Mannschaft hat trotz der schwierigen personellen Situation alles gegeben und sich fast mit dem Sieg belohnt. Jetzt müssen wir zusehen, dass wir das Lazarett, welches mit Bens Handverletzung wieder größer geworden ist, lichten, um den ersten Platz weiter verteidigen zu können.“

 

07.02.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Itzehoe Eagles 83:93

Sie konnten nur eine dezimierte Mannschaft aufbieten. Aber die zeigte Herausragendes: Die Itzehoe Eagles haben ihr Spitzenspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga bei den EN Baskets Schwelm gewonnen: 93:83 (21:18, 23:32, 23:14, 26:19).

Mit schmalem Kader reisten die Eagles nach Nordrhein-Westfalen. Trotz dieser Voraussetzung gestalteten die Itzehoer die Partie nicht nur ausgeglichen, sondern erspielten sich leichte Vorteile. Defensiv standen sie gut mit dem Manko, dass mit Tobias Möller, Toni Nickel und Tino Wohltmann drei Spieler schon im ersten Viertel zwei Fouls kassierten. Auf der anderen Seite des Feldes trafen die Gäste zwar nicht gut, sammelten aber einige Punkte nach Offensivrebounds.

Im zweiten Abschnitt stellte Schwelm auf Zonenverteidigung um und übernahm die Führung, weil die Eagles weiterhin ihre Würfe zu selten verwerteten. Zur Halbzeit hatten sie nur 4 Dreier getroffen bei 16 Versuchen. Selbst operierten sie ebenfalls mit Zonenverteidigung und hielten den Kontakt zum Gegner. Dabei trug Nickel mit 17 Punkten in der ersten Hälfte sein Team, und er war es auch, der Sekunden vor der Halbzeitsirene einen schwierigen Wurf versenkte zum 44:50.

Und auch insgesamt zeigten die Itzehoer eine starke Leistung, nun angeführt von Trey McBride, der gleich die ersten sieben Punkte erzielte. Möller und Nickel per Dreier holten die Führung zurück, auch Jonathan Elzie und Sven Cikara trafen von außen. Vor dem letzten Viertel stand es 67:64.

Dieses eröffnete Cikara mit einem weiteren Dreier, McBride sorgte für die erste zweistellige Führung beim 77:66. Gleichzeitig funktionierte die Defensive sehr gut und erzwang immer wieder Fehlwürfe oder Ballverluste. Einmal noch schnupperten die Baskets an der Wende. Doch einen Schwelmer Dreier beantwortete Chris Herget aus der Distanz. Am Ende hatten die Eagles nicht nur ihren dritten Platz gefestigt, sondern auch den direkten Vergleich gegen Schwelm für sich entschieden.

 

07.02.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. SC Rist Wedel 67:93

Die Iserlohn Kangaroos haben am Samstagabend im Abstiegskampf in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Gegen den SC Rist Wedel unterlag das Team von Headcoach Toni Prostran am 20. Spieltag in der heimischen Matthias-Grothe-Halle mit 67:93.

Dabei hatten die Kangaroos zu Spielbeginn vielversprechend agiert.  Die ersten Punkte gingen zwar an Wedel, doch Daniel Zacek glich mit einem erfolgreichen Dreier aus. Die Gastgeber verteidigten intensiv, mussten allerdings schon nach zweieinhalb Minuten das vierte Teamfoul hinnehmen. In einer hart umkämpften Anfangsphase schenkten sich beide Teams nichts, und so ging es mit einem leistungsgerechten 16:16 in die erste Viertelpause.

Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie zunächst ausgeglichen. Iserlohn zeigte viel Einsatz, erarbeitete sich mehrere Ballgewinne und kämpfte sich durch zwei weitere Distanztreffer von Zacek bis auf 32:23 nach vorn. Doch Wedel nutzte seine Größenvorteile unter den Körben und legte einen 8:0-Lauf hin, der die Gäste wieder ins Spiel brachte. In den letzten fünf Minuten vor der Halbzeit gelang den Kangaroos kaum etwas sodass sie mit einem 32:35-Rückstand in die Kabine gingen.

Nach der Pause verloren die Gastgeber zunehmend den Rhythmus. Wedel traf hochprozentig aus dem Feld und zog auf 39:32 davon, bevor Kevin Strangmeyer die ersten Zähler der zweiten Hälfte für Iserlohn markierte. Doch besonders in der Zone fehlte der Zugriff im Rebound, die Gäste sicherten sich zehn Abpraller mehr. Trotz kleiner Aufbäumversuche, unter anderem durch Christopher Schultz, ging es mit 49:59 ins Schlussviertel.

Dort setzte sich das Bild fort: Wedel kontrollierte das Tempo und traf weiter sicher von jenseits der Dreierlinie. Die Kangaroos kämpften zwar, fanden aber kaum Lösungen gegen die aggressive Verteidigung des Gegners. Zwar brachte Zacek sein Team mit insgesamt sechs erfolgreichen Dreiern und 20 Punkten immer wieder ins Spiel, doch die Gäste antworteten jedes Mal souverän. Wedel zog Punkt um Punkt davon und gewann letztlich verdient mit 93:67.

 

08.02.2026 16:00 Uhr // BSW Sixers vs. TKS 49ers 68:53

In Sandersdorf müssen sich die 49ers geschlagen geben, trotz guter Defense ist es offensiv einfach zu wenig, um sich im umkämpften Mittelfeld durchzusetzen. Ein schleppendes zweites und viertes Viertel spiegeln sich im geringen Endstand von 68:53 wider.

Beide Teams beginnen das Spiel heiß, in den ersten 3 Minuten fallen auf beiden Seiten 17 Punkte. Doch nach der anfänglich aufregenden Phase wird das Spiel wieder ruhiger, zu ruhig für die 49ers, welche einen 10:2 Lauf der Sixers erlauben und so im ersten Viertel schon zum Aufholen gezwungen werden. Ein für den gesamten Abend entscheidendes Thema zeigt sich auch schon im ersten Viertel auf. Die 3er-Quote, aus 5 Versuchen gelingt nur ein Treffer.

Der zweite Abschnitt verlief zwar ausgeglichen, doch nur 23 Punkte fallen zwischen beiden Teams. Ein wahres Fest an Ballverlusten und vergebenen Chancen. Defensiv liefen die 49ers ein sehr gutes Bild ab und halten die Sixers mit 8 forcierten Turnover zu einem schlechten Viertel. Es bleibt jedoch dabei, dass sie in der Offensive diese große Chance nicht nutzen. Hinter der 3er Linie läuft es noch schlechter als zuvor, aus 10 Würfen treffen sie nur einen einzigen.

Nach der Halbzeitpause müssen die 49ers erst einmal einstecken und kassieren direkt einen 11:2 Lauf der Sixers. Sie können sich zwar etwas zurückkämpfen, doch zum Ende des Viertels müssen sie sich mit einem 16 Punkte Defizit auf die Bank setzen. Davon noch zurückzukommen ist schwierig. Die Befürchtung bestätigt sich, in einem erneut sehr schleppenden letzten Viertel wird klar, dass die Sixers diese Führung nicht mehr hergeben werden.

Coach Tomic brauchte nach dem Spiel erst einmal Zeit, um diese Partie zu verarbeiten, doch zeigt sich sichtlich enttäuscht von seinem Team, von dem er mehr erwartet hätte. Es habe keiner offensiv das Zepter an sich gerissen, bedauert er, sonst findet sich immer wer, welcher das Team leitet, die heiße Hand hat, doch das hat dieses Mal gefehlt.

 

Nachberichte ProA 20. Spieltag

30.01.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Artland Dragons 90:75

Einen überzeugenden Sieg konnten die VfL SparkassenStars Bochum am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gegen die Artland Dragons einfahren. Mit viel Energie und einer starken Defense haben die Bochumer ein Ausrufezeichen im Kampf um die Playoffs gesetzt.

Den SparkassenStars gelang ein Traumstart. 4/5 Dreier fielen in den ersten 3 1/2 Minuten. Dadurch führten die Bochumer schon früh in der Partie zweistellig. Das erste Viertel endete mit einem Spielstand von 24:17 für die SparkassenStars.

Im zweiten Viertel gelang den Dragons der bessere Start. Schnell war der Rückstand fast vollständig aufgeholt. Benjamin Burnham verkürzte per Dreier auf 25:28 aus Sicht der Drachen. Doch zur Führung sollte es danach nicht reichen. Antonio Williams sorgte mit einem Korbleger wieder für eine 11-Punkte Führung. Trotz 15 Minuten Spielzeit hielt man den ProA-Topscorer Amir Hinton bis zur Halbzeit bei nur sechs Punkten. Ein Schlüssel zum Erfolg. So war die 51:42 Halbzeitführung nicht überraschend.

Amir Hinton kam im dritten Viertel besser ins Spiel und trieb sein Team gemeinsam mit Connor van Anthony an. Immer wieder konnten die Quakenbrücker das Ergebnis verkürzen, die Partie kippte aber nicht. Gerade defensiv waren die SparkassenStars an diesem Tag zu stark. Der Bochumer Lars Kamp erwischte einen Sahnetag. Defensiv machte er Hinton richtig zu schaffen und offensiv traf er wichtige Distanzwürfe. Vor dem letzten Spielabschnitt führten die Bochumer mit 70:59.

Die Gegenwehr der Drachen war gebrochen. Im vierten Viertel kontrollierten die SparkassenStars die Partie total. Zwischenzeitlich führten die Bochumer sogar mit 17 Punkten. Der direkte Vergleich war in Reichweite. Dass es für die Bochumer nicht zum Gewinn des direkten Vergleichs reichte, lag vielleicht auch daran, dass Kapitän Niklas Geske sein fünftes Foul kassierte. Zuvor war er, wie eigentlich immer, die treibende Kraft im Spiel. Am Ende siegten die SparkassenStars mit 90:75.

 

30.01.2026 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Uni Baskets Münster 74:77

Was für eine große und reife Leistung in der zweiten Halbzeit: Die Uni Baskets Münster haben sensationell 77:74 (31:40) nach einem Buzzer-Dreier von Nick McMullen bei Aufstiegsanwärter GIESSEN 46ers gewonnen. Für die Münsteraner war es der so lange ersehnte fünfte Saisonsieg.

Die Offensive des Gastgebers kontrollierten die Uni Baskets zunächst, das eigene Offensivspiel stotterte ebenso in den Abschlüssen (7:5, 6.). Die Gießener adaptierten aber dann rasch ihre offensive Präzision und übernahmen zur 13:5-Führung (8.). Absetzen konnte der Favorit sich nicht. Im Gegenteil: Thorben Dödings klasse Steal mit Buzzer-Fastbreak gab Rückenwind zum 19:15 nach Viertel eins.

Auch zum Einstieg in das zweite Viertel „lahmten“ beide Offensivreihen. Die bewegliche Baskets-Defensive sorgte für Ballgewinne. Offensiv schlug der Gast aber kein Kapital daraus. Vier Minuten blieb die Mannschaft von Götz Rohdewald ohne Zähler, fand dann aber über gute Passagen in der Ballbewegung offensiv bessere Lösungen, entzog sich so immer wieder den Doppelungen. Paul Viefhues’ ganz schwerer weiter Dreier verhinderte den zweistelligen Rückstand zur Halbzeitpause: 40:31.

Der Fadeaway-Treffer durch Nick McMullen war das Signal zu einem bärenstarken Auftritt nach Wiederbeginn. Mit einem 13:5-Lauf sorgte der Außenseiter in Folge für die erste Münsteraner Führung (45:46, 25.). Nick McMullen erweiterte den Münsteraner Lauf im dritten Abschnitt gar auf 23:9 (49:54). Der Forward ermöglichte durch seinen zu früh vor der Pausensirene genommenen Dreier ein spektakuläres Highlight: Robin Benzing traf noch rechtzeitig von der Mittellinie (55:54).

So einige knappe Duelle hatten die Uni Baskets in dieser Saison nicht für sich entscheiden können. Gießen ging mit einem 6:0-Lauf 32 Sekunden vor der Schlusssirene gar in Front (73:71). Nick McMullen konterte schnell mit dem offenen Dreier zum erneuten Führungswechsel (73:74), Gießens Krajcovic ließ einen Freiwurf liegen. Das letzte Play gehörte den Uni Baskets. Nick McMullen verwandelte eiskalt den Buzzer-Dreier, die Sporthalle-Ost verstummte.

 

31.01.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. EPG Baskets Koblenz 115:67

Für die Koblenzer hätte ein Sieg im Auswärtsspiel in Bayern den erneuten Ausgleich des Spielverhältnisses in der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA bedeutet und wäre eine Wiedergutmachung für die hohe Niederlage gegen Phoenix Hagen in der vergangenen Woche gewesen. Doch sollte dies ganz anders kommen.

Die Falcons, die weiterhin auf ihren seit Wochen fehlenden Topscorer Brandton Chatfield verzichten müssen, erwischten in der heimischen Kia Metropol Arena den besseren Start. Die 2569 Zuschauer erlebten von Beginn an intensiven und schnellen Basketball, bei dem die Gastgeber einen zweistelligen Vorsprung herausspielen konnten. Im zweiten Viertel schaffte es Koblenz, die Begegnung ausgeglichen zu halten (25:25), doch nach dem Seitenwechsel brach Koblenz völlig ein.

Nürnberg dominierte in allen Bereichen und punktete nach Belieben, zurückzuführen vor allem auf eine schwache Abwehrleistung der Schängel. Bereits im dritten Viertel, bei einem Vorsprung von über 30 Punkten für die Hausherren, war die Begegnung entschieden. Im letzten Viertel setzte sich der Trend kontinuierlich fort, ganz zur Freude der 2569 Zuschauer, die erlebten, wie ihr Team streckenweise völlig ungehindert zu leichten Punkten kam.

Die Falcons zeigten sich offensiv sehr selbstbewusst und glänzten vor allem von der Dreipunktelinie mit sicherer Hand: 13 von 28 Versuchen fanden ihr Ziel (46%). Dem steht eine magere Quote von lediglich fünf aus 20 Versuchen (20%) der Baskets gegenüber. Auch bei den Rebounds zog Koblenz deutlich den Kürzeren. Nürnberg dominierte hier mit 50:29, was, neben der schlechten Koblenzer Verteidigung, als Erklärung für eine Niederlage mit 48 Punkten Unterschied heranzuziehen ist.

Headcoach Stephan Dohrn war nach der Partie sichtlich fassungslos und zeigte sich sprachlos zur Leistung seiner Mannschaft: „Die Spieler werden morgen trainieren müssen, bekommen keinen spielfreien Tag. Ich glaube, man kommt nach solch einem Spiel am besten zurück, wenn man viel trainiert und wenig denkt.“

 

31.01.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. SBB Baskets Wolmirstedt 96:90

Die BG Göttingen bleibt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA im Jahr 2026 ungeschlagen. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß erkämpfte sich am Samstagabend gegen die SBB Baskets einen 96:90 (46:45) -Erfolg. Die 2.321 Zuschauenden in der Sparkassen-Arena sahen ein spannendes Spiel mit 15 Führungswechseln.

Die Gastgeber starteten zäh in die Partie. Den ersten Feldkorb erzielte Kirchner erst nach rund vier Minuten – per Dreier zum 4:8 (4.). Im Anschluss kam die BG-Offensive besser in Schwung. Mathis Mönninghoff verkürzte ebenfalls von außen auf 9:10; Kirchner legte per Drei-Punkte-Spiel zum 12:10 nach. Doch der Aufsteiger ließ nicht nach und holte sich die Führung zurück (12:14). Beide Teams spielten auf Augenhöhe. Dreamer stellte mit seinen ersten BG-Punkten den knappen 20:19-Viertelendstand her.

Im zweiten Abschnitt brachten Janis Jünemann viel Energie ins Spiel. Der 20-Jährige traf zum 23:21, erkämpfte sich kurz darauf den Ball und schloss den Schnellangriff per Dunk zum 27:21 ab. Aber die Baskets ließen sich davon nicht beirren, trafen dreimal von Drei und verkürzten auf 31:30. Im Anschluss wechselte die Führung hin und her. Wie schon im ersten Viertel holte sich die BG die Führung zum Abschluss zurück: Zach Jackson traf von außen zum 46:45.

Nach dem Seitenwechsel erarbeiteten sich die Hausherren erneut leichte Vorteile. Adam Ramstedt und Jordan Sears waren nun nicht zu stoppen und sorgte gemeinsam für das 52:47. Doch die Baskets ließen sich angeführt von Williamson weiterhin nicht abschütteln. Die Veilchen blieben zunächst in Front (63:59), aber die Gäste glichen durch einen 0:4-Lauf zum 63:63 aus. Zum Viertelende lief es dann wieder etwas besser für die Strauß-Truppe, die mit einer 73:67-Führung in den Schlussabschnitt ging.

Ins letzte Viertel starteten die Göttinger mit einem 4:0-Lauf zum 80:69 und zwangen Baskets-Headcoach Eiko Potthast zu einer schnellen Auszeit (32.). Danach fing sich sein Team wieder. Die Gäste warfen noch einmal alles in die Waagschale und gingen durch Williamson sogar in Front (84:85). Doch Julius Böhmer konterte direkt per Dreier zum 87:85; Sears legte zum 89:85 nach (39.). Kirchner gelang rund 15 Sekunden vor dem Ende ein Steal; die Baskets foulten ihn unsportlich – daraus machte die BG vier Punkte zum 96:88 und sicherte den Erfolg.

 

31.01.2026 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Tigers Tübingen 94:80

Die Sensation ist ausgeblieben. Die Tigers Tübingen haben die Partie des 20. Spieltags der Saison 2025/2026 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga bei Tabellenführer Phoenix Hagen vor 3.017 Zuschauer in der Ischelandhalle zu Hagen mit 80:94 (48:54) verloren. Es war die zehnte Niederlage aus den vergangenen elf Spielen.

Die Feuervögel starteten gut in die Partie. Nach 63 Sekunden stand ein 5:0-Zwischenstand auf der Anzeigetafel. Die Raubkatzen nahmen jedoch das Spiel in der Folge auf. Tention beendete mit einem Dreipunktspiel zum 17:17 nach sieben Minuten einen 6:0-Lauf des Gastgebers. Es war die erste Tübinger Führung im Spiel. Moreaux verkürzte mit einem Zweier nach neun Minuten auf 24:25, Bayram glich die Begegnung in der Schlussminute mit seinem dritten Dreier zum 27:27 aus. Bjarne Kraushaar netzte aus der Distanz per Buzzer Beater zum 30:27-Viertelstand ein.

Jeffrey Carroll mit einem Zweier und Schmidt mit einem Dreier – nach 62 Sekunden führte Phoenix Hagen mit 35:27. Diesen Vorsprung von ein paar Zählern hielt der Gastgeber in der Folge aufrecht. Die Schwaben leisteten sich nun einige Fehler, die Feuervögel spielten noch mit angezogener Handbremse. Marcus Graves gelangen für den Tabellenführer bis in Minute 19 fünf Zähler in Folge zum 51:46-Zwischenstand. Phoenix-Neuzugang Ryan Schwieger erzielte im Anschluss seine Punkte drei, vier und fünf aus der Distanz zum 54:48-Halbzeitstand für die Westdeutschen.

Die Schwaben kamen besser aus der Kabine und erzielten innerhalb von 123 Sekunden einen 9:0-Lauf zur 57:54-Führung. Carroll netzte 22 Sekunden später mit einem Zweier zum 56:57-Zwischenstand ein. Es war der Beginn der wichtigsten Phase der Feuervögel. Phoenix Hagen legte ab der 24. Minute einen 17:0-Lauf zum 73:59 auf das Parkett. Erst Lukas Milner stoppte den Run 49 Sekunden vor dem Ende des dritten Abschnitts. Insgesamt beendeten die Schwaben das dritte Viertel mit einem 6:0-Run zum 65:73 nach 30 Minuten.

Der Start in den Schlussabschnitt gehörte den Raubkatzen. Tention markierte zwei Dreier zum 72:73-Anschluss. Die Feuervögel nahmen das Spiel wieder auf und konnten sich wieder leicht absetzen. Bis zur 35. Minute folgte ein 8:0-Lauf zum 81:72-Zwischenstand. Diesen Vorsprung ließen sich die Harris-Schützlinge nicht mehr nehmen. Nach 40 Minuten setzte sich der Favorit in einem über weiten Strecken ausgeglichenen Begegnung dann doch noch souverän mit 94:80 durch.

 

31.01.2026 19:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. PS Karlsruhe LIONS 87:77

Der 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA begann in der Arena Hohenlohe mit Luftschlangen und großem Jubel. Denn als im badisch-schwäbischen Duell zwischen den PS Karlsruhe LIONS und den HAKRO Merlins Crailsheim beide Teams startklar auf dem Court standen, ließen es sich die Gastgeber im äußersten Osten von Baden-Württemberg nicht nehmen, zusammen mit der vollbesetzten Halle ihrer Vereinsgründung zu gedenken, die sich zum 40. Mal jährte.

Es entwickelte sich schnell der erwartet intensive Schlagabtausch, zunächst auch auf Augenhöhe. Nach drei Minuten ohne Abtasten stand es 7:7, bevor die Merlins mit verbesserter Treffsicherheit und einem Neun-Punkte-Run etwas davonzogen. Karlsruhe konnte zwar zwischenzeitlich den Anschluss herstellen. Starke LIONS-Phasen waren aber auch im späteren Spielverlauf zwar gegeben, jedoch selten von langer Dauer. So lagen die Hausherren nach dem ersten Viertel verdient mit 26:18 vorn.

Der nächste Abschnitt begann mit einem Distanztreffer für Karlsruhe durch David Cohn, dem allerdings unmittelbar darauf zwei Merlins-Dreier folgten. So stand es gerade einmal 64 Sekunden nach Wiederbeginn 32:21. Nach einer Green Auszeit zeigten sich seine Schützlinge in der Defense stabiler und auch diszipliniert, hatten aber weiterhin zu häufig das Nachsehen gegen aggressive Hausherren, die voll im Rhythmus waren. Beim Stand von 49:36 wurden die Seiten gewechselt.

Die zweite Halbzeit begann mit offenem Visier bei beiden Teams. Es überwog jedoch das Gefühl, dass die LIONS in jeden Punkt mehr investieren und für jeden Ball härter arbeiten mussten als die Gastgeber. Nach knapp 24 Minuten war der Merlins-Vorsprung auf 19 Zähler angewachsen. Die Frage, die sich nach dem dritten Viertel stellte, war, ob Crailsheim angesichts eines 71:56 bei noch verbliebenen zehn Minuten bereits zu weit enteilt war.

Der Schlussabschnitt brachte nochmals viel Dynamik. Die LIONS, die nun mehr ins Risiko gehen mussten, waren damit zunächst erfolgreich. In der 33. Minute stand es 74:64 und es schien plötzlich wieder alles möglich. Aber der Tabellendritte verfiel nicht in Panik, reagierte routiniert, beruhigte das Spiel und nutzte die offenen Räume, die sich ergaben zur 20-Punkte-Führung. Weil sich Greenes Mannschaft aber zu keinem Zeitpunkt aufgab, blieb es bei der klaren, aber nicht überdeutlichen Karlsruher Niederlage.

 

01.02.20626 15:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 84:83

Was für ein unfassbar wichtiger Sieg: Der BBC Bayreuth zeigte heute Nachmittag am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA eine Reaktion auf die schwache Leistung am vergangenen Sonntag in Leverkusen und kämpfte das Playoff-Team der Bozic Estriche Knights Kirchheim vor 2.019 Zuschauern in der heimischen Oberfrankenhalle mit 84:83 nach Verlängerung nieder.

Mit zwei schnellen Körben von Rayshawn Mart zum 4:0 startete der BBC in die Partie. Dann drehte Kirchheim auf und ging mit 6:4 in Führung. Dann brachte Ke Vaughn Allen nach einem Steal den BBC per Dunk mit 8:6 in Front. Das Spiel war von vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägt. Lenny Liedtke glich zum 14:14 aus und Brandwijk brachte Bayreuth mit 16:14 und 18:15 in Front. Nach zehn Minuten stand es in der sehr nervösen und fehlerbehafteten Partie 18:16 für den BBC.

Nach einem verschlafenen Beginn des zweiten Abschnitts rief Headcoach Lukas Hofer das Bayreuther Team zur Auszeit. Mart unterbrach schließlich nach dreieinhalb Minuten im zweiten Abschnitt den viertelübergreifenden 12:0-Lauf der Gäste mit einem Drei-Punkte-Spiel zum 21:27. Horn traf zum 30:31, Cantia Rahming brachte den BBC nach einem 8:0-Lauf und drei Zählern in Folge schließlich mit 33:31 in Front. Die Knights schlugen dann noch einmal zurück und gingen mit einer 35:33-Führung in die Halbzeitpause.

Allen glich im ersten Angriff des dritten Abschnitts zum 35:35 aus und Mart brachte den BBC wieder mit 37:35 in Front. Brandwijk erhöhte per Dreier auf 40:35. Der Kirchheimer Aeneas Jung unterbrach mit dem 37:40 schließlich den BBC-Run. Allen traf zwei Freiwürfe zum 45:43 für die Gastgeber. Mart erhöhte in der Folge auf 52:49. Leroy Ikejiaku und Horn nach einem technischen Foul stellten jeweils von der Linie auf 55:49 für den BBC nach dem dritten Viertel.

Zu Beginn des Schlussabschnitts wurde Mart beim Dreierversuch gefoult und erhöhte von der Linie auf 56:49, zwei Freiwürfe gingen daneben. Rahming stellte mit einem Dreier auf 61:53. Nach einem Bayreuther Ballverlust kam Kirchheim auf 56:61 heran. Phil Russell drehte dann abermals auf und traf für die Gäste zwei Dreier in Folge zum 64:65. Allen traf zum 73:72 für den BBC 103 Sekunden vor Schluss. Brandwijk versenkte zwei Freiwürfe zum 75:72. Tylan Pope glich noch mit einem Dreier zum 75:75 aus und es ging in die Overtime.

Liedtke brachte den BBC zu Beginn der fünfminütigen Verlängerung mit 77:75 in Führung. Russell stellte für Kirchheim auf 79:77. Diallo glich wieder zum 79:79 aus. Brandwijk traf dann einen Dreier zum 82:79 und Horn erhöhte 68 Sekunden vor dem Ende auf 84:79. Pope verkürzte von der Linie auf 81:84. Russell traf zum 83:84. Brandwijk verwarf einen Dreier, den Kirchheimern gelang aber im Gegenzug kein Punkt mehr – der BBC hatte mit 84:83 nach Verlängerung einen wichtigen Sieg errungen.

 

01.02.20626 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Bayer GIANTS Leverkusen 81:65

Die Eisbären Bremerhaven setzten ihre Heimserie am Sonntag fort und gewannen gegen die Bayer Giants Leverkusen deutlich mit 81:65. Damit feierten die Eisbären den nächsten überzeugenden Heimsieg und ließen ihren Gegner dabei nahezu chancenlos.

Die Eisbären waren von Beginn an aufmerksam. Sie erspielten sich früh Vorteile, auch wenn die Wurfquoten noch nicht optimal waren. Mit der Einwechslung von Lorenz Brenneke nach gut zwei Minuten kam zusätzliche Präsenz unter den Körben ins Spiel. Brenneke sammelte früh mehrere Rebounds und fügte sich nahtlos ins Teamspiel ein. Punkte von Jemarl Baker und Elijah Miller sorgten dafür, dass die Eisbären das erste Viertel mit einer 21:13-Führung beendeten.

Im zweiten Abschnitt fanden die Gäste besser in die Partie. Nachdem beide Teams zunächst offensiv Schwierigkeiten hatten, verkürzte Leverkusen den Rückstand Schritt für Schritt. Ein Dreier von Sebastian Brach brachte die Giants erstmals näher heran, wenig später glichen sie zum 25:25 aus. Trotz dieses Ausgleichs gerieten die Eisbären nicht aus der Ruhe. Sie blieben strukturiert, und ließen Leverkusen nicht in Führung gehen. Zur Halbzeit behaupteten die Eisbären eine 39:32-Führung.

Nach dem Seitenwechsel starten die Eisbären dann durch. Mit hoher defensiver Intensität, Tempo im Angriff und klarem Fokus starteten sie mit einem 12:1-Lauf in die zweite Hälfte und sorgten für klare Verhältnisse. Erst nach gut vier Minuten und dreißig Sekunden gelang den Gästen durch John Williams Jr, der erste Punkt im dritten Viertel. Die Eisbären entschieden das dritte Viertel mit 22:9 Punkten klar für sich, bauten die Führung zeitweise auf über 20 Zähler aus und gingen mit 61:41 in den Schlussabschnitt.

Auch im letzten Viertel ließen die Eisbären nicht nach. Sie hielten das Tempo hoch, kontrollierten das Geschehen und antworteten auf jeden erfolgreichen Abschluss der Gäste. Treffer von Jemarl Baker, Carlos Carter und Jannis von Seckendorff sorgten für die höchste Führung des Abends, die zwischenzeitlich bei 28 Punkten lag (75:47). Die Giants betrieben in der Schlussminute noch Ergebniskosmetik, doch auch diese Phase änderte nichts am klaren Spielverlauf. Am Ende stand ein verdienter 81:65-Heimsieg der Eisbären.

 

01.02.20626 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Paderborn Baskets 88:89

Eine große Siegchance auf dem Weg zum Klassenerhalt haben die RheinStars zu Beginn des Februars liegen gelassen. Mit 88:89 (41:44) unterlagen die Kölner ihrem Mitaufsteiger Paderborn Baskets am frühen Sonntagabend zum 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. In einer jederzeit engen und spannenden Partie vor 1.424 Zuschauern in der Motorworld ärgerten sich die RheinStars allesamt über einen gebrauchten Tag vom Team und das Ergebnis.

Dabei war den Kölnern diesmal sogar ein passabler Start in die Partie gelungen, der Weg führte dabei vor allem über den gut aufgelegten Björn Rohwer, brachte die Gäste ein ums andere Mal in Verlegenheit. Auch schienen die Hausherren anders als beim 69:87 im Hinspiel diesmal insgesamt das talentiertere Team auf dem Feld sein zu können.

Allerdings muss sich das dann auch in Zählbares umsetzen lassen, und genau den Nachweis konnte die Mannschaft von Headcoach Zoran Kukic an diesem Sonntag nicht liefern. Immer wieder blieben Chancen unterm Korb ungenutzt, freie Dreier wurden teilweise fahrlässig verworfen. Die Paderborner hingegen nutzen ihre Möglichkeiten besser. Und so blieb die Partie eng, was den Zuschauern immerhin einen spannenden Abend bescherte.

Ende des dritten Viertels gelingt den Gästen ein 7:0-Lauf zum 59:66, den die RheinStars im letzten Viertel mit einem 12:0-Lauf ihrerseits kontern. Die Partie wogt nun hin und her, wobei Kölner mit einem Dreier von Cedric Russell auf 74:68 (34.) erhöhen und nun drauf und dran sind, das Spiel zu kippen. Aber sie lassen in der nächsten anderthalb Minuten sechs Chancen auf weitere Punkte aus in einer Phase, in der die Baskets nur dreimal zum Kölner Korb kommen, daraus aber drei Punkte machen 74:73 (36.).

Schön und von besonderer Güte ist das Spiel in der Endphase sicher nicht mehr, aber mitreißend spannend. Bei 84:87 und sechs Sekunden verbleibender Zeit steht Haris Hujic für drei Freiwürfe an der Linie, verwandelt aber nur zwei davon. 86:87. Köln gelingt ein schnelles Foul, doch Kevin Osawe trifft beide Freiwürfe. 86:89. Einwurf RheinStars. Die versuchen, Cedric Russell in Schussposition zu bringen, doch der Ball kommt zu Mike Miller, der nicht richtig zum Wurf kommt. Letztendlich findet der Ball über Neuzugang Kenny Baptiste den Weg durchs Netz. 88:89. Das Spiel ist aus. Jubel im stark besetzten Paderborner Fanblock.

 

Nachberichte ProB Süd // 20. Spieltag

01.03.2025 16:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. BBC Coburg 76:88

Am 20. Spieltag der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd reichte es für die SKYLINERS Juniors zu Hause nicht zum nächsten Sieg. Am Samstagnachmittag verlor das Team von Sepehr Tarrah und Sean Molvig mit 76:88 gegen den BBC Coburg.

Die Partie zwischen den SKYLINERS Juniors und dem BBC Coburg begann ausgeglichen. Beide Teams fanden nach einem verhaltenen Start ihren Rhythmus, wobei die Frankfurter vor allem in der Zone punkteten, während die Coburger früh auf ihre Distanzwürfe setzten. Die Hausherren konnten sich eine knappe Führung von 22:18 nach dem ersten Viertel sichern. Im zweiten Spielabschnitt steigerten die Coburger ihre Intensität, setzten die Frankfurter Defensive immer wieder vor Herausforderungen und erzielten 30 Punkte in diesem Viertel. Tobias Rotegaard erwies sich mit drei erfolgreichen Dreiern als treffsicherer Schütze, während bei den Gastgebern Chrysostom Chukwuma mit elf Punkten dagegenhielt. Zur Halbzeit führten die Gäste mit 43:48.

Nach der Pause starteten die Juniors mit einem starken 8:0-Lauf und übernahmen kurzfristig die Führung. Doch Coburg reagierte prompt mit einem 12:0-Run und drehte das Spiel erneut zu seinen Gunsten. Besonders Kapitän Nico Wenzl übernahm Verantwortung und traf in dieser Phase zwei wichtige Dreier. Frankfurt hatte Schwierigkeiten, offensiv ins Spiel zu finden, sodass die Gäste mit einem 65:57-Vorsprung ins Schlussviertel gingen. Im letzten Abschnitt versuchten die Juniors noch einmal, die Partie zu drehen, angeführt von Dusan Nikolic, der 15 seiner 21 Punkte in diesem Viertel erzielte. Doch die Coburger spielten routiniert ihren Stiefel herunter und ließen die Hausherren nicht mehr entscheidend herankommen. Mit sehenswertem Ballmovement bauten sie ihren Vorsprung weiter aus und sicherten sich mit 76:88 einen wichtigen Auswärtssieg im Playoff-Rennen.

01.03.2025 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. TSV Oberhaching Tropics 75:70

In einem hart umkämpften Spiel setzten sich die SV Fellbach Flashers mit 75:70 gegen die TSV Oberhaching Tropics durch.

Die Gäste aus Oberhaching starteten konzentriert und übernahmen ab Mitte des ersten Viertels die Führung. Besonders Nedzad Muratovic setzte offensiv starke Akzente, während die Flashers noch nach ihrem Rhythmus suchten. Trotz einer kompakten Defensive der Tropics blieben die Hausherren in Schlagdistanz. Auch im zweiten Viertel verteidigten die Tropics ihre Führung souverän. Fellbach tat sich weiterhin schwer, gegen die gut organisierte Defensive der Gäste durchzubrechen. Die Tropics agierten offensiv variabel und nutzten geschickt ihre Chancen. Dennoch blieb das Spiel intensiv und ausgeglichen.

Nach der Halbzeitpause erhöhten die Flashers die Intensität, insbesondere in der Defensive. Sie zwangen die Tropics zu schwierigen Würfen und nutzten ihre größere Rotation, um das Tempo zu erhöhen. Malik Whitaker übernahm nun mehr Verantwortung und brachte die Gastgeber mit wichtigen Treffern wieder heran. Im Schlussviertel machte sich die schmale Rotation der Tropics bemerkbar. Die Kräfte schwanden, während Fellbach entschlossen den Sieg anpeilte. In der Crunchtime verhinderten mehrere defensive Stopps der Gäste zunächst die Entscheidung, doch letztlich setzten sich die Flashers dank einer starken Teamleistung und der individuellen Klasse von Whitaker durch. Trotz der Niederlage zeigten die Tropics eine kämpferisch starke Leistung und bewiesen, dass sie mit den Spitzenteams der Liga mithalten können.

01.03.2025 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 121:57

Die RheinStars Köln haben am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd einen deutlichen 121:57-Heimsieg gegen die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie gefeiert und damit ihre Ambitionen auf die Spitzenplätze der Südgruppe unterstrichen.

Zu Beginn hielten die ersatzgeschwächten Gäste noch gut mit. Bis zur 8. Minute stand es 17:15, bevor die RheinStars mit einem 16:0-Lauf davonzogen und das erste Viertel mit 33:15 für sich entschieden. Köln spielte aggressiv und nutzte seine personelle Überlegenheit, während Würzburg mit der intensiven Verteidigung der Hausherren zunehmend Probleme bekam. Auch im zweiten Viertel blieb das Bild unverändert. Die RheinStars kontrollierten Tempo und Rhythmus, während Würzburg trotz aller Bemühungen offensiv wenig entgegensetzen konnte. Mit einem Halbzeitstand von 64:31 war die Partie zur Pause bereits vorentschieden.

Nach dem Seitenwechsel bauten die Gastgeber ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Besonders bemerkenswert war der Einsatz der Kölner Youngster, die sich nahtlos ins Team einfügten und zur weiteren Ergebnissteigerung beitrugen. Die Würzburger fanden kein Mittel gegen die konstante Defensive der RheinStars und lagen nach dem dritten Viertel bereits mit 93:45 zurück. Im Schlussabschnitt spielten die Hausherren die Partie souverän zu Ende. Jeder Spieler der RheinStars konnte sich in die Punkteliste eintragen, während die Gäste sich trotz der hohen Niederlage darum bemühten, kämpferisch dagegenzuhalten. Für die Würzburger, die stark ersatzgeschwächt antreten mussten, war es ein gebrauchter Tag, während Köln mit dem höchsten Saisonsieg Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben sammelte.

01.03.2025 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. TEAM EHINGEN URSPRING 97:81

Die Dragons Rhöndorf haben mit einer geschlossenen Teamleistung einen 97:81-Sieg gegen das TEAM EHINGEN URSPRING eingefahren.

Rhöndorf übernahm früh die Kontrolle und setzte sich mit einem 10:0-Lauf auf 23:14 ab. Ehingen hielt zwar durch Alston dagegen, doch die Hausherren behielten mit 24:20 die Führung nach dem ersten Viertel. Im zweiten Abschnitt bauten die Dragons ihren Vorsprung weiter aus. Antonio Pilipovic sorgte mit zwei Dreiern für die erste zweistellige Führung (42:30), und bis zur Pause hielt Rhöndorf die Gäste konstant auf Distanz. Mit 58:46 ging es in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel dominierte Rhöndorf das Geschehen. Während Ehingen fast ausschließlich durch Alston punktete, verteilten sich die Punkte bei den Dragons ausgeglichener. So entschieden sie auch das dritte Viertel für sich und gingen mit einer 77:61-Führung ins Schlussviertel. Im letzten Abschnitt hielt Rhöndorf den Vorsprung souverän. Sechs Spieler punkteten zweistellig, darunter Youngster Kenan Reinhart mit 14 Zählern und Tim Smith Jr. mit 16 Punkten. Am Ende stand ein 97:81-Erfolg, der den Dragons weiteres Selbstvertrauen für das kommende Spitzenspiel gegen die BG Hessing Leitershofen gibt.

01.03.2025 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. CATL Basketball Löwen 82:75

Der FC Bayern Basketball II hat einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt gemacht. Mit einem hart erkämpften 82:75-Heimsieg gegen Erfurt gelang ihnen der zweite Erfolg in Serie.

Nach einem ausgeglichenen Start erarbeitete sich Erfurt zur Pause eine 39:46-Führung. Die Gäste trafen hochprozentig aus der Distanz, während die Bayern noch nach ihrem Rhythmus suchten. Im dritten Viertel kam die Wende: Dominik Dolic brachte sein Team mit einem Dreier auf 47:51 heran, und Youngster Niko Sermpezis sorgte mit einem Freiwurf für die erste Führung seit langer Zeit (65:64). Im Schlussabschnitt bewiesen die Bayern starke Nerven. Dolic traf dreimal von außen, ein 11:0-Lauf zum 76:66 entschied die Partie vorzeitig. Zwar kam Erfurt noch einmal auf 79:75 heran, doch ein Distanztreffer von Ivan Volf besiegelte den Sieg. Mit nun fünf Siegen rückt der FCBB II auf Platz 13 vor und hat den Anschluss ans Tabellenmittelfeld hergestellt.

01.03.2025 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. Ahorn Camp Baskets 80:69

Die BG Leitershofen hat ihre Tabellenführung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd mit einem 80:69-Sieg gegen die Ahorn Camp Baskets Speyer erfolgreich verteidigt.

Das erste Viertel verlief ausgeglichen. Beide Teams agierten mit hoher Intensität, wobei Speyer nach einer frühen Führung der Hausherren mit einem 9:0-Lauf konterte. Anschließend entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Leitershofen knapp mit 21:20 die Oberhand behielt. Im zweiten Abschnitt nahm die Defensive der Kangaroos zunehmend Einfluss auf das Geschehen. Während Speyer sich schwer tat, offensiv Akzente zu setzen, steigerten die Gastgeber ihre Intensität und erspielten sich durch einen 17:4-Lauf eine 46:33-Halbzeitführung. Besonders Noel Duarte und Ole Theiß glänzten in dieser Phase mit aggressiver Verteidigung und wichtigen Ballgewinnen.

Nach der Pause kamen die Gäste entschlossen aus der Kabine und starteten mit einem 7:0-Lauf, der den Rückstand schnell schrumpfen ließ. Doch Leitershofen fand Antworten und stellte durch Chris Hinckson und Dragos Diculescu den alten Vorsprung wieder her. Beim Stand von 62:47 schien die Partie bereits entschieden. Im Schlussviertel zeigte Speyer noch einmal Moral und kämpfte sich bis auf 64:62 heran. Eine Umstellung auf Zonenverteidigung bereitete den Kangaroos Probleme, während Speyer von einer günstigen Foulverteilung profitierte. Doch angetrieben von den heimischen Fans fand Leitershofen in den entscheidenden Minuten die richtigen Mittel, um den Vorsprung zu verteidigen. Ein wichtiger Dreier von Basti März besiegelte den Erfolg, und trotz der Niederlage konnten die Gäste aufgrund des direkten Vergleichs einen kleinen Achtungserfolg mitnehmen.

02.03.2025 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. Porsche BBA Ludwigsburg 81:82

Am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd lieferten sich die Orange Academy und die Porsche BBA Ludwigsburg ein spannendes Duell, das erst in der Verlängerung entschieden wurde.

Die Gastgeber starteten stark ins Spiel und dominierten das erste Viertel mit aggressiver Verteidigung und schnellem Umschaltspiel. Ludwigsburg tat sich offensiv schwer, sodass Ulm die Führung bereits früh auf zehn Punkte ausbauen konnte (20:10). Auch im zweiten Abschnitt blieb die Orange Academy tonangebend. Die Hausherren bewegten den Ball gut und fanden immer wieder Lösungen, während die Barockstädter trotz hoher Einsatzbereitschaft mit Ballverlusten und schwacher Wurfquote zu kämpfen hatten. Zur Halbzeit lag Ulm mit 41:27 in Front.

Nach der Pause schien sich das Bild zunächst nicht zu ändern, doch Ludwigsburg kämpfte sich allmählich in die Partie zurück. Besonders Dominykas Pleta trieb sein Team an und verkürzte den Rückstand bis zur letzten Viertelpause auf elf Punkte (55:44). Im Schlussabschnitt setzten die Gäste dann alles auf eine Karte. Dank intensiver Verteidigung und erfolgreicher Distanzwürfe kam Ludwigsburg immer näher heran. 23 Sekunden vor Ende egalisierte Pleta den Spielstand (71:71), und die Gäste hatten sogar die Chance auf den Siegtreffer, konnten diesen aber nicht verwerten.

In der Verlängerung erwischte Ludwigsburg den besseren Start und setzte Ulm unter Druck. Die Hausherren versuchten gegenzuhalten, doch erneut war es Pleta, der 3,8 Sekunden vor Schluss mit einem Korbleger die Entscheidung brachte. Der letzte Wurf der Orange Academy verfehlte das Ziel, sodass die Porsche BBA Ludwigsburg sich einen hart erarbeiteten 81:82-Erfolg sicherte.

 

Foto: Gero Müller-Laschet

Nachberichte ProB Nord // 20. Spieltag

01.03.2025 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. TKS 49ers 76:67

Am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord unterlagen die TKS 49ers auswärts den Bayer Giants Leverkusen mit 76:67.

Das Spiel begann ausgeglichen, beide Teams tasteten sich zunächst ab. Während die 49ers in der Anfangsphase gut mithielten, nutzten die Leverkusener ihre physischen Vorteile und erzwangen durch ihre Defensive mehrere Ballverluste. Dadurch erspielten sich die Gastgeber eine erste Führung und beendeten das Viertel mit einem 25:15-Vorsprung. Im zweiten Abschnitt taten sich beide Mannschaften offensiv schwer. Viele Fouls und Unterbrechungen hemmten den Spielfluss. Die 49ers kamen durch Einzelaktionen zu Punkten, konnten den Rückstand jedoch nicht entscheidend verkürzen. Die Giants blieben trotz einer durchwachsenen Wurfquote in Führung und gingen mit einem 44:32 in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel schien Leverkusen bereits auf der Siegerstraße, als sie ihren Vorsprung auf 16 Punkte ausbauten. Doch die 49ers gaben nicht auf und fanden besser in die Partie. Angeführt von Andrii Kozhemiakin und Dennis Teucher verkürzten sie den Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels auf 62:54. Im Schlussabschnitt wurde es noch einmal spannend. Die 49ers kämpften sich bis auf drei Punkte heran (70:67, 38. Minute) und brachten den Favoriten ins Wanken. Doch in den letzten Minuten behielten die Giants die Nerven. Ein krachender Dunk von Dennis Heinzmann sowie verwandelte Freiwürfe von Luca Kahl und Sebastian Brach sicherten den 76:67-Erfolg für die Hausherren. Heinzmann war mit 20 Punkten und 11 Rebounds der herausragende Akteur auf Seiten der Giants, während Kozhemiakin mit 16 Punkten bester Werfer der 49ers war.

01.03.2025 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Itzehoe Eagles 80:64

Die Itzehoe Eagles mussten bei den BSW Sixers eine 64:80-Niederlage hinnehmen und verpassten damit einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt.

Dabei starteten die Gäste stark und setzten sich dank Punkten von Anell Alexis und Adam Paige schnell auf 5:17 ab. Doch die Sixers fanden ihren Rhythmus, glichen noch im ersten Viertel aus und gingen mit einem 19:19 in die erste Pause. Im zweiten Viertel blieb die Partie zunächst ausgeglichen, ehe die Sixers kurz vor der Halbzeit das Tempo anzogen. Nach einem 33:33-Ausgleich durch Sven Cikara folgte eine starke Phase der Gastgeber mit zwei schnellen Dreiern und Ballverlusten der Eagles. So wuchs der Rückstand der Eagles zur Pause auf 33:44 an.

Nach dem Seitenwechsel bauten die Sixers ihre Führung weiter aus und lagen zwischenzeitlich mit fast 20 Punkten vorne. Die Eagles kamen noch einmal auf 51:40 heran, doch näher ließen die Gastgeber sie nicht mehr herankommen und steuerten souverän einem sicheren Sieg entgegen. Eagles-Coach Timo Völkerink sprach von einer verdienten Niederlage. Nach dem guten Start habe das Team den Faden verloren und sei defensiv nicht mehr kompakt genug gewesen. Besonders Paige und Nyberg hätten auf dem Feld gezeigt, was möglich gewesen wäre.

01.03.2025 18:00 Uhr // Seawolves Academy vs. Iserlohn Kangaroos 81:89

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

01.03.2025 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Berlin Braves 2000 87:81

LOK BERNAU sichert sich nach Verlängerung einen 87:81-Sieg gegen die Berlin Braves 2000 und macht einen wichtigen Schritt im Playoff-Rennen.

Die Braves starteten stark ins Spiel, nutzten Ballverluste der Hausherren und setzten LOK mit aggressiver Defense unter Druck. Bernau hielt durch Akim-Jamal Jonah und Uzziah Dawkins dagegen, doch die Gäste entschieden das erste Viertel knapp mit 21:23 für sich. Im zweiten Abschnitt stabilisierte sich Bernau, steigerte die Defensivarbeit und dominierte die Bretter. Ein 8:0-Lauf brachte die Wende, und mit entschlossenem Zug zum Korb sicherte sich LOK eine 40:37-Halbzeitführung.

Nach der Pause antworteten die Braves mit starker Trefferquote von jenseits der Dreierlinie. Bernau leistete sich zu viele Ballverluste, sodass die Gäste das Spiel erneut drehten und mit einer knappen 55:57-Führung ins letzte Viertel gingen. In einer dramatischen Schlussphase glich Berlin zwei Sekunden vor Schluss per Dreier aus und erzwang die Verlängerung. In der Overtime behielt LOK die Nerven: Jonah dominierte in der Zone, Dawkins traf wichtige Würfe, und Dorian Grosber machte mit fünf Punkten in der Verlängerung den Bernauer Sieg perfekt.

01.03.2025 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. SC Rist Wedel 70:77

Der SC Rist Wedel setzte sich in einem umkämpften Spiel gegen die TSV Neustadt temps Shooters mit 77:70 durch und feierte damit den sechsten Sieg in Folge.

Wedel startete stark in die Partie und übernahm früh die Kontrolle. Bereits nach wenigen Minuten gelang es den Gästen, sich zweistellig abzusetzen (9:19, 9. Minute). Auch eine verletzungsbedingte Unterbrechung nach dem Ausfall von Niklas Krause brachte die Rister nicht aus dem Konzept. Neustadt tat sich offensiv schwer und lag nach dem ersten Viertel mit 13:21 zurück. Im zweiten Viertel kamen die Shooters besser ins Spiel und fanden offensiv mehr Rhythmus. Durch kluge Ballbewegung und eine verbesserte Trefferquote kämpften sie sich bis zur 15. Minute auf 23:25 heran. Doch Wedel zeigte eine starke Reaktion und zog erneut davon. Erst ein erfolgreicher Dreipunktwurf von Nicolas Lagerman kurz vor der Pause brachte Neustadt wieder auf vier Punkte heran. Zur Halbzeit stand es 31:35.

Nach dem Seitenwechsel zeigte Neustadt sein bestes Viertel. Mit aggressiver Verteidigung und mehr Tempo in der Offensive drehten die Gastgeber die Partie. In der 24. Minute gingen sie erstmals in Führung und konnten diesen Vorsprung auf 53:47 bis zum Ende des dritten Viertels ausbauen. Wedel agierte in dieser Phase unsicher und ließ sich von den Niedersachsen überholen. Im letzten Viertel wendete sich das Blatt erneut. Neustadt leistete sich zahlreiche Fehler, darunter vergebene einfache Würfe und Ballverluste. Wedel nutzte diese Schwächen eiskalt aus und drehte das Spiel mit einem 8:0-Lauf binnen weniger Minuten. Trotz lautstarker Unterstützung der heimischen Fans fanden die Shooters nicht mehr in die Spur. Die Gäste behielten die Nerven und sicherten sich mit einer geschlossenen Teamleistung den 70:77-Erfolg. Damit festigte Wedel seinen Platz in der oberen Tabellenhälfte, während Neustadt weiter um den Klassenerhalt kämpfen muss.

01.03.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. EN BASKETS Schwelm 74:64

Die ETB Miners empfingen die EN Baskets Schwelm in der Sporthalle Am Hallo und wollten sich für die knappe Niederlage im Hinspiel revanchieren.

Vor rund 800 Zuschauern erwischten die Gastgeber den besseren Start und gingen schnell mit 9:0 in Führung. Schwelm tat sich schwer, besonders aus der Distanz fand der Ball kaum den Weg in den Korb. Essen nutzte seine defensive Intensität, um den Gegner unter Druck zu setzen und blieb auch offensiv effektiv. Zum Ende des ersten Viertels stand eine 18:13-Führung für die Miners auf der Anzeigetafel. Im zweiten Viertel versuchte Essen, die Führung weiter auszubauen. Zwar gelang es den Miners immer wieder, sich mit zehn Punkten oder mehr abzusetzen, doch Unkonzentriertheiten und Fehler verhinderten eine frühzeitige Entscheidung. Schwelm hielt durch Einzelaktionen von Robert Merz und Chris Frazier den Anschluss, hatte jedoch weiterhin Probleme mit der Trefferquote aus der Distanz. Essen profitierte von den Vorteilen unter dem Korb und ging mit einer 33:26-Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich Schwelm zurück ins Spiel. Jonathan Almstedt war nun präsenter und punktete immer wieder für die Gäste. Die Miners blieben zwar defensiv stabil, ließen jedoch offensiv einige Chancen ungenutzt. Dadurch schmolz ihr Vorsprung und Schwelm kam bis auf vier Punkte heran. Vor dem Schlussviertel war die Partie mit 51:47 wieder völlig offen. Im letzten Abschnitt spitzte sich das Spiel weiter zu. Schwelm kam zwischenzeitlich bis auf einen Punkt heran, doch die Miners behielten in den entscheidenden Momenten die Nerven. Isaiah Sanders, Brian Dawson und Dzemal Selimovic übernahmen Verantwortung und sorgten dafür, dass Essen am Ende mit 74:64 als Sieger vom Feld ging. Während die Miners weiter auf Playoff-Kurs bleiben, rutschen die EN Baskets aufgrund des direkten Vergleichs erstmals aus den Playoff-Rängen und stehen aktuell auf Platz neun.

02.03.2025 15:00 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn 102:65

Die SBB Baskets haben am Sonntagnachmittag eindrucksvoll ihre Klasse bewiesen und sich vor 833 Zuschauern mit 102:65 gegen Paderborn durchgesetzt.

Von Beginn an dominierten die Gastgeber das Spiel und gingen früh in Führung. Bereits nach dem ersten Viertel stand es 24:9. Auch im zweiten Abschnitt blieben die Baskets das klar bessere Team und bauten ihren Vorsprung bis zur Halbzeit auf 58:25 aus. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich die Mannschaft von Trainer Eiko Potthast weiterhin konzentriert. Sie kontrollierte das Geschehen und lag vor dem Schlussviertel mit 83:44 in Front. Im letzten Abschnitt ließen sich die Gastgeber den Sieg nicht mehr nehmen und feierten ihren sechsten Erfolg in Serie.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Wir waren sehr bereit für das Spiel, sehr aggressiv an beiden Enden des Feldes. Wir haben uns vor der Partie gesagt, das ist wie ein erstes Play-off-Spiel für uns. So haben sich die Jungs dann auch präsentiert. Unsere Physis und Aggressivität war entscheidend – und natürlich die Unterstützung der Fans!“

 

Foto: Fabian Wessolek

Vorberichte ProB Süd // 20. Spieltag

01.03.2025 16:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. BBC Coburg 

Zum Auftakt des 20. Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd treffen am Samstagnachmittag die SKYLINERS Juniors und der BBC Coburg aufeinander.

Die SKYLINERS Juniors stehen aktuell mit einer Bilanz von zehn Siegen und neun Niederlagen auf dem sechsten Tabellenplatz und befinden sich somit auf einem Playoff-Rang. Nach einer knappen Niederlage in Würzburg und einer spielfreien Woche möchten die Frankfurter ihre starke Heimserie fortsetzen. Seit Anfang Dezember haben sie alle vier Heimspiele gewonnen und präsentieren sich insbesondere in der Offensive effizient. Mit einer Dreier-Trefferquote von 37 Prozent gehören sie zu den besten Teams der Liga. Das Hinspiel in Coburg endete mit einer knappen 81:85-Niederlage nach Verlängerung, weshalb die Juniors auf eine Revanche aus sind. Cheftrainer Sepehr Tarrah betont die Bedeutung der Partie: „Wir haben noch eine Rechnung offen mit Coburg. Im Hinspiel haben wir ziemlich bitter und spät im Spiel das Ding noch abgegeben. Außerdem ist es ein wichtiges Spiel gegen einen unmittelbaren Tabellennachbarn. Wir wollen nach der Pause, vor allem zu Hause, jedoch mit einigen Ausfällen relativ schnell in Form finden.“

Der BBC Coburg reist mit einer Bilanz von neun Siegen und zehn Niederlagen als Tabellenneunter nach Frankfurt. Nach einer Heimniederlage gegen den FC Bayern Basketball II musste das Team eine spielfreie Woche nutzen, um an den defensiven Schwächen zu arbeiten. Gegen München kassierte die Mannschaft 87 Punkte – ein Wert, den es gegen die physisch spielenden SKYLINERS zu reduzieren gilt. Headcoach Patrick Seidel fordert von seinem Team vor allem mehr Konzentration in der Verteidigung und im Rebounding. Die Offensive des BBC Coburg wird maßgeblich von Adrian Petkovic, Zachary Hinton und Ben Diederichs getragen. Allerdings hat das Team Schwächen im Dreipunkt- und Freiwurfbereich, was es in Frankfurt zu verbessern gilt.

01.03.2025 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. TSV Oberhaching Tropics 

Am kommenden Wochenende treffen die Fellbach Flashers auf die TSV Oberhaching Tropics.

Die Flashers präsentieren sich derzeit in starker Verfassung und belegen mit einer beeindruckenden Bilanz einen der oberen Tabellenplätze. Besonders die Defensive des Teams von Trainer Kristiyan Borisov gilt als eine der besten der Liga. Mit Schlüsselspielern wie Center Daniel Mayr, Sprungwunder Brian Butler und Topscorer Malik Whitaker verfügt Fellbach über eine gut eingespielte Mannschaft. Zudem sorgt Tauras Ulevicius gemeinsam mit Zaire Thompson für Struktur im Spielaufbau. Die Flashers wollen ihre Heimstärke nutzen, um die aktuelle Siegesserie weiter auszubauen.

Die Tropics reisen als Außenseiter nach Fellbach, sind jedoch gewillt, dem Favoriten Paroli zu bieten. Das Team von Coach Mario Matic kämpft mit Verletzungssorgen, hofft aber auf die Rückkehr von Jörg Dippold. Verzichten müssen die Oberhachinger jedoch weiterhin auf Janosch Kögler sowie auf Maxwell Dongmo Temoka, der nach China gewechselt ist. Mit der Neuverpflichtung von Nezad Muratovic haben sie jedoch eine vielversprechende Verstärkung im Kader. Trotz der schwierigen Ausgangslage werden die Tropics alles daransetzen, den favorisierten Flashers das Spiel so schwer wie möglich zu machen.

01.03.2025 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 

Am kommenden Samstag steht in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd die Partie RheinStars Köln gegen die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie in der ASV-Sporthalle an.

Die RheinStars Köln gehören zu den stärksten Teams der Liga und haben sich mit 13 Siegen aus 19 Spielen in der Spitzengruppe etabliert. Besonders heimstark präsentierte sich die Mannschaft von Headcoach Stephan Baeck, die sieben ihrer neun Heimspiele für sich entscheiden konnte. Nach zwei Niederlagen in Folge und einer einwöchigen Spielpause will Köln vor heimischem Publikum zurück in die Erfolgsspur finden. Die Mannschaft hat den bisherigen Saisonverlauf intensiv analysiert und möchte mit einem konzentrierten Auftritt weitere wichtige Punkte für die Playoff-Platzierung sammeln.

Die Würzburger konnten sich nach einem schwierigen Saisonstart mit sechs Niederlagen in Folge eindrucksvoll zurückkämpfen und haben sich mit zehn Siegen aus 19 Spielen auf Rang fünf der Tabelle vorgearbeitet. Das Team von Headcoach Alex King zählt aktuell zu den formstärksten Mannschaften der Liga. Trotz zahlreicher Ausfälle und personeller Veränderungen durch Einsätze in der easyCredit BBL konnte Würzburg zuletzt konstant punkten. Im Hinspiel gelang ein überzeugender 91:81-Erfolg gegen die RheinStars, eine Leistung, die sie auch auswärts bestätigen möchten.

01.03.2025 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. TEAM EHINGEN URSPRING 

Am kommenden Samstag um 19:00 Uhr empfängt die Mannschaft der Dragons Rhöndorf das TEAM EHINGEN URSPRING im DragonDome.

Die Dragons Rhöndorf wollen im Heimspiel vor eigenem Publikum zurück in die Erfolgsspur finden. Nach intensiver Vorbereitung in der spielfreien Woche hofft das Team, eine starke Leistung auf das Parkett zu bringen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Defensive, um die Stärken des Gegners bestmöglich einzudämmen. Zudem dürfte die stimmungsvolle Kulisse beim traditionellen Karnevalsspiel zusätzliche Motivation bieten.

Das TEAM EHINGEN URSPRING reist mit viel Selbstvertrauen nach Rhöndorf, nachdem es zuletzt einen wichtigen Sieg gegen Köln feiern konnte. Besonders Jaylen Alston zeigte dabei mit 47 Punkten und 24 Rebounds eine herausragende Leistung und wird auch im kommenden Spiel eine Schlüsselfigur sein. Neben ihm verfügt Ehingen über eine talentierte und kampfstarke Mannschaft, die insbesondere im Hinspiel ihre Qualitäten unter Beweis stellte.

01.03.2025 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. CATL Basketball Löwen 

Am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd empfängt die zweite Mannschaft des FC Bayern Basketball am Samstagabend um 19.30 Uhr die CATL Basketball Löwen im BMW Park.

Der FC Bayern Basketball II geht mit einem Auswärtserfolg in Coburg in die Partie und strebt den fünften Saisonsieg an. Noch ist unklar, in welcher Besetzung das Team antreten wird. Center Desmond Yiamu befindet sich nach einer Fußverletzung wieder im Training, sein Einsatz ist jedoch noch offen.

Die Gäste aus Erfurt reisen mit einer Serie von drei Siegen in Folge nach München und stehen mit einer Bilanz von zehn Siegen und neun Niederlagen aktuell auf dem siebten Tabellenplatz. Besonders auffällig ist Center Noah Kamdem, der trotz einer Körpergröße von 1,98 Metern mit durchschnittlich 19,3 Punkten und 7,8 Rebounds pro Spiel zu den Leistungsträgern des Teams zählt.

01.03.2025 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. Ahorn Camp Baskets 

Am Samstag, den 1. März, kommt es in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd zu einem Aufeinandertreffen zweier Spitzenmannschaften. Die BG Hessing Leitershofen empfängt die Ahorn Camp Baskets um 19:30 Uhr in der Stadtberger Sporthalle.

Die Gastgeber aus Leitershofen stehen mit 28:10 Punkten an der Spitze der Südstaffel. Die Mannschaft von Trainer Emanuel Richter hat bislang eine starke Saison gespielt und möchte mit einem Heimsieg die Tabellenführung behaupten. Besonders auf den Flügelspieler Dragos-Andrej Diculescu, Schütze Asa Williams und Center Ferenc Gille wird es ankommen, wenngleich Gille aufgrund einer Schulterverletzung ausfallen wird. Zudem sind die Einsätze von Tin Udovicic, Elias Marei und Olivier Borgol fraglich. Trotz dieser Herausforderungen setzt das Team auf seine Heimstärke und die Unterstützung der eigenen Fans, um sich eine gute Ausgangslage für die Play-offs zu sichern.

Die Gäste aus Speyer reisen mit viel Selbstvertrauen nach Bayern. Die Ahorn Camp Baskets haben zuletzt fünf Siege in Serie eingefahren und stehen mit 26:12 Punkten in der Tabelle nur knapp hinter Leitershofen. Im Hinspiel gelang den Pfälzern ein 81:69-Erfolg, bei dem Marko Dordevic mit 22 Punkten und elf Rebounds überzeugte. Trainer Carl Mbassa lobt die Tiefe und Qualität des Gegners, sieht sein Team aber durchaus in der Lage, erneut erfolgreich zu sein. Leistungsträger wie Daryl Woodmore, Christoph Rupp und David Aichele sollen dabei eine Schlüsselrolle spielen. Zudem verstärkte sich Speyer jüngst mit Felix Angerbauer, der als vielseitiger Spielmacher das Offensivspiel weiter beleben soll. Beide Teams haben das klare Ziel, sich für die Play-offs bestmöglich zu positionieren. Während Leitershofen die Tabellenführung verteidigen möchte, könnte Speyer mit einem Auswärtssieg sogar die Spitze übernehmen.

02.03.2025 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Am Sonntag, den 02. März 2025, kommt es in der BARMER 2. Basketball Bundesliga zum Duell zwischen der OrangeAcademy und der Porsche BBA Ludwigsburg. Das Spiel beginnt um 17 Uhr auf dem Main Court des OrangeCampus in Ulm.

Die OrangeAcademy steht derzeit mit einer Bilanz von 8:10 auf Platz 11 der ProB Süd. Nach einer Niederlage in Erfurt möchte das junge Ulmer Team vor heimischer Kulisse wieder auf die Siegerstraße zurückkehren. Besonders die Offensive soll optimiert werden, nachdem in den vergangenen Spielen Schwächen in der Wurfausbeute erkennbar waren. Eine besondere Rolle könnte dabei Frederik Drejer Erichsen einnehmen, der mit durchschnittlich 14,7 Punkten und 2,3 Assists zu den Leistungsträgern des Teams gehört. Zudem besitzt die Mannschaft eine gefährliche Dreierquote von 33 Prozent, die eine Herausforderung für die Ludwigsburger Verteidigung darstellen könnte. Im Hinspiel unterlag Ulm in einem engen Spiel mit 68:73 – nun besteht die Möglichkeit zur Revanche.

Die Porsche BBA Ludwigsburg belegt derzeit mit einer Bilanz von 6:12 den 12. Tabellenplatz und befindet sich nach fünf Niederlagen in Serie unter Druck. Das Team von Headcoach Khee Rhee möchte in Ulm den Negativtrend stoppen und wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Im letzten Spiel vor der Länderspielpause unterlagen die Ludwigsburger knapp den Fellbacher Flashers mit 61:67, dennoch zeigte sich der Trainer optimistisch bezüglich der kommenden Aufgaben. Verzichten muss das Team weiterhin auf Abdulhay Kömürkara, der verletzungsbedingt ausfällt. Im Hinspiel war er mit 17 Punkten ein entscheidender Faktor für den Sieg. Mit einer geschlossenen Teamleistung und hoher Motivation will Ludwigsburg den nächsten Schritt in Richtung Tabellenmittelfeld machen.

 

Foto: BBC Coburg

Vorberichte ProB Nord // 20. Spieltag

01.03.2025 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. TKS 49ers

Am 20. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord empfangen die Bayer Giants Leverkusen die TKS 49ers.

Die Gastgeber aus Leverkusen gehen mit einer starken Bilanz in die Partie. Die Mannschaft von Trainer Michael Koch hat in dieser Saison bereits zahlreiche Siege eingefahren und steht an der Tabellenspitze der ProB Nord. Nach der Länderspielpause ist das Team wieder im regulären Trainingsbetrieb und kann nahezu in Bestbesetzung antreten. Während Luca Kahl nach überstandener Verletzung wieder einsatzbereit ist, muss Koch weiterhin auf Joel Lungelu verzichten. Ziel der Giants ist es, ihre aktuelle Form beizubehalten und sich weiter an der Spitze der Liga zu behaupten.

Die Gäste aus Brandenburg stehen vor einer wichtigen Begegnung im Kampf um den Klassenerhalt. Die TKS 49ers befinden sich mit sieben Siegen und zwölf Niederlagen in einer herausfordernden Situation und benötigen dringend weitere Erfolge, um sich von den Abstiegsrängen abzusetzen. Trainer Dorian Coppola kann dabei auf einige erfahrene Spieler zurückgreifen. Besonders Guard Andrii Kozhemiakin, der mit durchschnittlich 16,2 Punkten pro Spiel als Topscorer des Teams agiert, ist ein zentraler Akteur im Spiel der 49ers. Auch Yannick Hildebrandt (10,1 Punkte pro Spiel), der Kapitän des Teams, sowie Leonard Hampl (9,4 Punkte pro Spiel) und Joshua Lübken (9,2 Punkte pro Spiel) gehören zu den Leistungsträgern.

01.03.2025 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Itzehoe Eagles

Am kommenden Samstag, den 1. März 2025, treffen die BSW Sixers und die Itzehoe Eagles in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord aufeinander.

Die Gastgeber aus Sachsen-Anhalt stehen mit einer Bilanz von elf Siegen und acht Niederlagen auf dem vierten Tabellenplatz. Nach einem Monat ohne Heimspiel kehren sie nun vor heimischem Publikum zurück und möchten ihre gute Position im Playoff-Rennen weiter festigen. Das Team verfügt über eine starke Offensivkraft und konnte bereits das Hinspiel gegen die Itzehoe Eagles mit 82:61 für sich entscheiden. Zudem gibt es positive Nachrichten aus dem Kader: Paul Schwabe und Niks Salenieks sind ins Teamtraining zurückgekehrt, ihr Einsatz entscheidet sich jedoch kurzfristig.

Die Itzehoe Eagles stehen derzeit auf dem 13. Tabellenplatz und befinden sich im Abstiegskampf. Für sie beginnt eine entscheidende Phase der Saison, in der jeder Sieg zählt. Trainer Timo Völkerink sieht die BSW Sixers als eine große Herausforderung, betont jedoch, dass der Fokus auf dem eigenen Spiel liegt. Besonders wichtig sei es, die wurfstarken Gastgeber an freien Würfen zu hindern und offensiv konstanter zu agieren. Personell müssen die Eagles möglicherweise auf Kapitän Erik Nyberg verzichten, der sich eine Knieverletzung zugezogen hat. Alle anderen Spieler sind jedoch einsatzbereit und motiviert, die anstehenden Spiele erfolgreich zu gestalten.

01.03.2025 18:00 Uhr // Seawolves Academy vs. Iserlohn Kangaroos

Am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord trifft die Seawolves Academy auf die Iserlohn Kangaroos.

Die Seawolves Academy geht mit dem Ziel in die Begegnung, nach einer längeren Niederlagenserie wieder ein Erfolgserlebnis zu verbuchen. Trotz der aktuellen sportlichen Herausforderung zeigte das Team in der Trainingsphase während des FIBA-Breaks hohen Einsatz und Engagement. Die Mannschaft möchte mit voller Energie auftreten und über die gesamte Spieldauer hinweg konkurrenzfähig bleiben.

Die Gäste aus Iserlohn belegen derzeit den siebten Tabellenplatz und befinden sich im Kampf um die Playoff-Plätze. Im Hinspiel am 26. Oktober setzte sich Iserlohn knapp mit 91:85 durch. Auch im Rückspiel möchten die Kangaroos ihre Position in der Tabelle weiter festigen und wichtige Punkte im Rennen um die Playoffs sichern.

01.03.2025 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Berlin Braves 2000

Am Samstag, den 1. März 2025, findet in der Sparkassen-Arena das Aufeinandertreffen zwischen LOK Bernau und den Berlin Braves 2000 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord statt.

LOK Bernau belegt aktuell den 9. Tabellenplatz mit einer Bilanz von 8 Siegen und 11 Niederlagen. Die Mannschaft zeigte in den vergangenen Spielen sowohl starke Leistungen als auch Rückschläge. In den letzten Partien konnte Bernau einen knappen 105:102-Auswärtssieg gegen die ETB Miners verbuchen, musste sich jedoch im darauffolgenden Heimspiel den Itzehoe Eagles mit 87:101 geschlagen geben. Eine deutliche Niederlage setzte es gegen die BSW Sixers (55:88), bevor die Mannschaft mit einem überzeugenden 113:97-Erfolg gegen die Seawolves Academy wieder in die Erfolgsspur fand. Die Statistiken zeigen, dass LOK Bernau mit einer variablen Offensive agiert, jedoch Schwierigkeiten im Rebound-Duell hat. Die Defensivarbeit und das Umschaltspiel könnten daher eine entscheidende Rolle für den Erfolg im kommenden Spiel spielen. Zu den Leistungsträgern des Teams gehören Uzziah Khalil Dawkins mit durchschnittlich 18,8 Punkten pro Spiel, Akim-Jamal Jonah mit 12,9 Punkten und 7,2 Rebounds sowie Abdulah Kameric, der mit 45 erfolgreichen Dreipunktewürfen eine Trefferquote von 40,9 % aufweist und zusätzlich mit 2,9 Steals und 3,4 Assists pro Spiel für wichtige Impulse sorgt.

Die Berlin Braves 2000 stehen aktuell auf dem 10. Tabellenplatz mit einer Bilanz von 8 Siegen und 11 Niederlagen. Besonders in der Offensive zeigt das Team konstant gute Leistungen. In den letzten Spielen konnten die Braves mit einem klaren 97:66-Erfolg bei den EN BASKETS Schwelm ihre Offensivstärke unter Beweis stellen, verloren jedoch ihr Heimspiel gegen den SC Rist Wedel mit 66:80. Eine deutliche 66:96-Niederlage gegen die Gartenzaun24 Baskets Paderborn zeigte die Defizite in der Defensive, bevor das Team mit einem überzeugenden 86:66-Heimsieg gegen die Itzehoe Eagles wieder ein Erfolgserlebnis feiern konnte. Die Braves zeichnen sich durch eine hohe Punktausbeute aus, haben jedoch defensiv Schwächen, insbesondere gegen schnelle Gegenangriffe. Wichtige Leistungsträger der Mannschaft sind Adrian Worthy mit durchschnittlich 19,2 Punkten und 3,5 Assists pro Spiel, Emanuel Schüler mit 12,6 Punkten sowie Phillip Daubner, der mit 8,7 Punkten pro Spiel ebenfalls eine wichtige Rolle einnimmt.

01.03.2025 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. SC Rist Wedel

Am kommenden Samstag steht in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine spannende Begegnung an: Die TSV Neustadt temps Shooters empfangen den SC Rist Wedel.

Die Gastgeber befinden sich im Endspurt des Abstiegskampfs und wollen im Heimspiel dringend weitere Punkte sammeln. Nach einer schwierigen Saisonphase mit neun Niederlagen zum Auftakt konnte sich das Team durch personelle Veränderungen stabilisieren und zuletzt wichtige Siege einfahren. Der jüngste Erfolg gegen Paderborn gibt zusätzliches Selbstvertrauen. Headcoach Allen Ray Smith betont die Wichtigkeit der Partie und erwartet ein intensives Spiel auf Augenhöhe. Zudem bietet die heimische Kulisse im Shooters Dome eine besondere Atmosphäre, die das Team zusätzlich motivieren dürfte.

Der SC Rist Wedel gehört zu den Überraschungsteams der Saison und hat sich mit einer Serie von fünf Siegen in Folge bis auf den fünften Tabellenplatz vorgearbeitet. Als Farmteam der Veolia Towers Hamburg verfügt die Mannschaft über zahlreiche junge Talente, die mit ihrer Athletik und Dynamik jedem Gegner Schwierigkeiten bereiten können. Aufgrund der parallelen Bundesliga-Partie der Towers ist allerdings unsicher, in welcher Besetzung das Team in Neustadt antreten kann. Mit einer geschlossenen Teamleistung und breiter Brust möchte Wedel die Erfolgsserie fortsetzen.

01.03.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. EN BASKETS Schwelm

Am 01.03.2025 kommt es in der Sporthalle Am Hallo in Essen zu einem wichtigen Duell in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Die ETB Miners empfangen die EN BASKETS Schwelm zum 20. Spieltag der Saison.

Die ETB Miners gehen als Tabellenachter mit neun Siegen in die Begegnung und wollen ihre Position in den Playoff-Rängen festigen. In der Hinrunde mussten sie sich den EN BASKETS Schwelm knapp mit 89:87 geschlagen geben und haben daher eine Revanche im Blick. Trainer Raphael Wilder betont die Bedeutung des Spiels, weist aber gleichzeitig auf die personellen Unsicherheiten hin: „Wir spielen gegen eine sehr gute Mannschaft, und ich habe noch keine Ahnung, wer am Wochenende spielen kann oder wird, da beim Training bisher immer mindestens fünf Spieler gefehlt haben. Klar ist, dass alle Spiele, die jetzt anstehen, extrem wichtig sind und wir heute eine Chance haben, die Playoffs zu erreichen. Dennoch müssen wir auch nach unten schauen, um hoffentlich nicht gegen den Abstieg zu kämpfen. Wir wollen auf jeden Fall versuchen, ein gutes Spiel abzuliefern, und hoffen darauf, dass sich die Verletzungen, der Krankenstand der letzten Wochen und das dadurch unzufriedenstellende Training nicht negativ auf das Ergebnis auswirken.“ Mit Spielern wie Dion Braimoh, einem Neuzugang und Dreierspezialisten, sowie Isaiah Sanders, Brian Dawson und Center Dzemal Selimovic, der durchschnittlich knapp 10 Rebounds pro Spiel sammelt, haben die Miners eine schlagkräftige Offensive. Zudem sind sie in den Kategorien Rebounds, Steals und Blocks stärker aufgestellt als der kommende Gegner.

Die EN BASKETS Schwelm stehen aktuell mit zehn Siegen auf dem sechsten Tabellenplatz und wollen nach der jüngsten Niederlage gegen die SBB Baskets Wolmirstedt wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Das Team bringt mit Robert Merz, Chris Fraizer und Jonathan Almstedt viel Offensivqualität mit und kann insbesondere aus der Distanz für Gefahr sorgen. Trainer Falk Möller hebt vor allem die defensive Leistung als Schlüsselfaktor für das kommende Spiel hervor: „Wir wollen gegen Essen zurück in die Erfolgsspur finden. Dafür müssen wir vor allem in der Verteidigung 40 Minuten auf höchstem Niveau spielen und konzentriert bleiben.“ Besonders die Verfügbarkeit von Spielern wie Majok Gum und Michail Margaritis, die zuletzt verletzt gefehlt haben, könnte eine entscheidende Rolle spielen. Die kurze Anreise nach Essen bietet den EN Baskets die Gelegenheit, auf die Unterstützung zahlreicher mitgereister Fans zu setzen. Mit Blick auf die knappe Entscheidung im Hinspiel ist auch diesmal eine spannende Begegnung zu erwarten.

02.03.2025 15:00 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn

Am kommenden Sonntag um 15 Uhr treffen die SBB Baskets Wolmirstedt und die Gartenzaun24 Paderborn Baskets in der Halle der Freundschaft aufeinander. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord kommt es damit zum Duell des Tabellenzweiten gegen den Drittplatzierten.

Die Gastgeber gehen mit einer starken Bilanz von 14 Siegen und fünf Niederlagen in die Partie. Zudem konnten sie zuletzt fünf Spiele in Serie gewinnen und präsentierten sich in guter Form. Trainer Eiko Potthast hebt die Intensität als entscheidenden Faktor hervor und setzt auf die heimische Kulisse als Unterstützung für sein Team. Personell konnte die Mannschaft zuletzt aus dem Vollen schöpfen und hofft, dies auch gegen Paderborn beizubehalten.

Paderborn rangiert mit einer Bilanz von zwölf Siegen und sieben Niederlagen auf dem dritten Tabellenplatz. Nach dem Abstieg aus der ProA in der vergangenen Saison strebt das Team den direkten Wiederaufstieg an. Leistungsträger wie der 2,07 Meter große Lars Lagerpusch (durchschnittlich 14,1 Punkte pro Spiel) und der spanische Spielmacher Jose Carrasco (11,4 Punkte und 5,6 Vorlagen) spielen dabei eine zentrale Rolle. Nach zwei Niederlagen in Folge gegen Leverkusen und Neustadt möchte Paderborn nun zurück in die Erfolgsspur finden. Im Hinspiel konnte das Team einen 96:83-Sieg gegen die SBB Baskets verbuchen.

 

Foto: ETB Miners